MülaaÄs v üflefflir Preis D'ih »50 71. Jahrgang Nr 113 Dienstag, den 28. April 1§31 Ärseheint w»ehentileh siebenmal. Schrmieltung (Tel. Interurb. Nr. 2670) sowie Verwaltung u. Buchdruckerei (Tel. Interurb. Nr. 2024): Maribor, Jurciceva ul. 4. Briefl. Anfragen Rückporto beilegen. Manuskripte werden nicht returniert Snribom Inseraten- u. Abonnements-Annahme In Maribor: Jurciceva ul. 4 (Verwaltung). Bezugspreise: Abholen, monat!. 23 Din, zustellen 24 Din. durch Post monatl. 23 Din, für das übrige Ausland monatl. 35 Din. Einzelnummer 1 bis 2 Din. Funchal wird beschossen Die Aufständischen wollen sich nicht unterwerfen Die Lage in Spanten Sorgen der republikanischen Regierung. Spanien ist zum Alltag zurückgekehrt, der Revolutionsrausch ist vorüber. Die neue Regierung befaßt sich jetzt ausschließlich mit lau lenden Aufgaben. Nichts Außergewöhnliches toirb für die nächste Zeit erwartet. Die Wahlen für die Nationalversammlung sind für Re zweite Hälfte des Monats Juni in Aussicht genommen. Die Nationalversammlung '*>ttb endgültig über die Staatsform beschließen. Es wird erwartet, daß die Republikaner '■he Mehrheit von 80 bis 90 Prozent erringen werden. Unter diesen Umständen dürfte einer endgültigen Proklamierung der Republik nicht zu zweifeln sein. Biel akuter ist die Frage, ob Spanien ein iterativer oder unitarischer Staat werden i°K. Es liegt Anlaß zu der Annahme vor, „Q6 diese Frage schon in den nächsten Wo-cheit durch die Entwicklung der Dinge entschieden wird. Die föderalistischen Tendenzen ?tifen nämlich immer weiter um sich. Ka-chipnien ist heute praktisch von Madrid un-schnngig. Erst in diesen Tagen hat die spa-stche Regierung einen Kommissär offiziell Zsch Barcelona gesandt. Doch wird der Kom-^ssfär kaum praktische Funktionen ausüben. hch das Baskenland steht heute ganz im pichen des Regionalismus. Nicht anders ist trt der nordwestlichen Provinz Galicien ^tppe spielt der regionale Gedanke eine tö^nbc Rolle. Unter diesen Umständen kann Bett «lutuiuejinajEn Provinz ©attcten > i E, wo sich eine nationalistische Partei L , -et auch in den Programmen die-J ttn übrigen liberal gesinnten politischen jgeettbe i mmm .............................................................. ei’’m daran gezweifelt werden, daß Spanien föbetafiftifche Republik und kein Ein-E'tsstaat wird. Iei?nb König Alfons 13.? Die Möglichkeit Rückkehr wird in Spanien eifrig be-ten. Allerdings beginnen die spanischen £e°hatchisten, sich allmählich v. ihrer Schlap-etHoIen und Mut zu fassen. Vor weni-toh0wt?en wurde offiziell die Bildung einer to.ulJmfchen Parteiverbindung, die eine fort ^tler Monarchie auf ihre Fahne ge-sich re,n hat. Um König Alfons sammeln ftu^Wtig Persönlichkeiten, die das Zen-ntöcfij. monarchistischen Bewegung sein 11 ub es sicher auch werden. Augen-lists ^ dUll König Alfons selbst mit der Po-tet „ 'Ms zu tun haben. Offensichtlich war-systZen günstigen Augenblick ab. Jeden-^hsirhr*' mcm *n Spanien immer öfter die ^ifona bertreten> daß es ein Fehler war, ^tobr: 'I15 Ausland gehen zu lassen. Leo Hebj.U e.m unbestrittener Fachmann auf dem Nnem ,er revolutionären Tätigkeit, hat in % sppJ? ren,erfchienen Buch über die russisch ,tion den Grundsatz geprägt: „Nie e'be foirf, etr.e ernfte Revolution, das heißt b'e etwas zu verlieren hatte, den Riefet (SntT i Ttörc^cn Ausland gelassen." NUrtt opw. gerade jetzt in Spanien be-♦ Mr,v ,ert "üb hat dort Aufsehen er-5 ar,nt dort allgemein seine AI« Ntt, de?'2 «Ho oder, wie er sich jetzt hin pin m*”® bDn ist nach au« J'Uetft ei» Privatmann geworden, wohl-l*.tn,ÖGen hnEtk reit3her Privatmann. Sein Bis „TUWß Millionen gern kt"1, über firf, ünZ* vlc,9t «mraumen müs- teche^^IitfifeU Sr 2?.*°* fc, 9t, das Fis , !1C05'g Petitionen ge« rhalb Svonn. Ö»U[ ie ^tzte Peseta sich an« fischen befindet. Er hat zwar dem - von baS Recht einräumen müs- —Mtiaiteft «ff8U berrff,9en' ^er er hat terr Klassen, eines Tages 5 hofft er h n m sollen. Zwei- ' °aß die republikanische Re- Die portugiesische Regierung hat nach der Konzentrierung ihrer Streitkräfte vor Madeira die Aufständischen durch Flugzeuge aufsordern lassen, sich bedingungslos zu unterwerfen. Die Aufständischen lehnthen je- Paris, den 27. April, doch diese Aufforderung ab. Die Regierungstruppen bereiten sich nun zur Bombardierung der Stadt Funchal vor. Die Lage ist äußerst kritisch. Wahlsieg Kemal Paschas Das Ergebnis der Parlamentswahlen in der Türkei Nunmehr liegen die Endergebnisse der gestrigen Parlamentswahlen in der Türkei vor. Die Regierungspartei erhielt 287 Mandate. Bon der Opposition erscheinen 20 unabhängige Kandidaten gewählt. S t m b u l, den 27. April. Zehn Sitze von den 30, die Kemal Pascha für die Opposition reserviert hat, werden ebenfalls der Regierungspartei zufallen. Von den gewesenen liberalen Republikanern wurde nur ein Kandidat gewählt. Protest des Episkopats Der Streit um den polnischen Verfassungsentwurf Die Kardinäle Dr. H l o n d und Dr. Kakowski Unterzeichneten eine Denkschrift an die Regierung, worin der Entwurf der Reform der polnischen Verfassung, den das Kabinett ausgearbeitet hat, abgelehnt wird. Die hohen Kirchenfürsten schließen sich der Ansicht an, daß der Entwurf der Verfassungsresorm mit dem katholischen Charakter Polens unvereinbar W a r s ch a u, 27. April, sei, wie schon aus der Streichung des bisherigen Wortlautes „Im Namen des allmächtigen Gottes" deutlich ersichtlich sei. Auch sei aus dem Reformentwurf nicht ersichtlich, in wessen Hände der Staatspräsident den Eid abzulegen habe. Aus diesen und anderen Gründen müßte der polnische Episkopat den Rcformentwurf entschieden ablehnen. Kürten wirb hingerichtet B e r l i n, 27. April. Nach Pressemeldungen wird die preußische Regierung die Begnadigung K ü r-te n s ablehnen. Alle Parteien sind dagegen, daß die Todesstrafe in eine lebenslang liehe Kerkerstrafe umgewandelt wird. Kürten wird enthauptet werden. Das Volksbegehren des Stahlhelms. Berlin, 27. April. Nunmehr stellt es sich heraus, daß die vom Stahlhelm ursprüng tich angegebene Ziffer des Ergebnisses des Volksbegehrens auf Auflösung des preußischen Landtages übertrieben war. Der Stahl Helm gibt heute selbst das Endergebnis mit 5,830.000 an. Damit ist das Volksbegehren mit knapper Mehrheit zwar durchgedrungen, doch wird selbst von der Rechten dieses Ergebnis nicht als ein überwiegender Erfolg betrachtet. Man hat auch in den Rechtskreisen alle Hoffnung aufgegeben, einen Volksentscheid durchzübringen. Neue Opfer der Kopfjäger. Tokio, den 27. April. Auf Formosa haben sich die Bergstämme auf gelehnt. In den schweren Kämpfen mit den Kopfjägern wurden etwa 200 Personen enthauptet, während mehrere hundert in die unzugänglichen Wälder abgeführt wurden. Viele Dörfer sind niedergebrannt worden. Die japänischen Behörden sandten in das Aufstandsgebiet Truppen aus, um die Ruhe und Ordnung wieder herzustellen. Jack Diamond im Sterben. Ne wy d r k, 27. April. Bei einem kleinen Gasthaus in der Nähe von Newyork wurde der berüchtigte Bandit Jack Diamond gestern schwer verletzt. Unbekannte Täter lauerten ihm aus und Sie können auf die mechanische Reinigung der Zähne nicht verzichten. Odol-Zahnpasta reinigt gründlich, ohne den Zahnschmelz anzugreifen. schossen ihm auf dem Rückweg vom Gasthaus fünf Kugeln durch den Leib. Man glaubt, daß Diamond kaum mit dem Leben davonkommen wird. Entwurf einer Reichsreform. B e r l i n, 27. April. Während seiner Besprechung in Badenweiler mit Mitgliedern des Kabinettes hat sich Reichskanzler B r litt i n g entschlossen, die Frage der Reichsreform anzuschneiden. Noch von Badenweiler aus hat er die Reichskanzlei ersucht, einen Ent. .rs einer durchgreifenden Reichsreform auszuarbeiten. Der Entwurf soll bis zum Herbst fertiggestellt werden. In welcher Richtung sich die Reichsreform bewegen wird, ist noch unbekannt. Katastrophaler Erdeinsturz Turi n, 27. April. In Aosta sind bei den Ausgrabungsarbeiten für den Bau des neuen Justitzpalastes große Erdmassen eingestürzt, wobei zwei Arbeiter den Tod fanden. Ter Bauunternehmer, dessen Schuld erwiesen erscheint, hat die Flucht ergriffen. Es wird befürchtet, daß er Selbstmord begangen hat. Börsenbericht Zürich, 27. April. Devisen: Beograd 9.131, Paris 20.29, London 25.23, Newyork 519, Mailand 27.18, Prag 15.375, Wien 73—, Budapest 90.50, Berlin 123.60. L j u b l j a n a, 27. April. Devisen: Berlin 13.54, Budapest 991.20, Zürich 1095.30, Wien 799.57, London 276.35, Newyork 56.745, Paris 222.27, Prag 168.40, Triest 7.55. Kurze Sportnachrichten Rund um den Mitropa-Cup. Wien, 27. April. Gestern tagte hier eine Mitropa-Eup-Kon ferenz. Die Wahl für den Präsidenten fiel auf Mau r 0 (Italien). Hugo Meist bleibt Generalsekretär. Die Auslosung für die Spiele ergab folgende Paarung: Tschechischer Meister — Zweitplacierten der italieni schen Meisterschaft; Meister von Oesterreich — Zweitplacierten der ungarischen Meisterschaft; Meister von Ungarn — Cupsieger von Oesterreich; Meister von Italien — Zweit« placierten der tschechischen Meisterschaft. Die erste Runde beginnt am 15. Juli, die zweite am 31. Juli, die dritte am 15. August, die vierte am 6. September. Das Finale muß bis längstens 27. September durchgeführt sein. Holland—Deutschland 1 : 1. Amsterdam, 27. April. Vor 30.000 Zuschauern ging gestern hier ein Länderfußballspiel zwischen Holland und Deutschland vor sich. Das Treffen endete 1:1 unentschieden. Japan besiegt Oesterreich. Wien, 27. April. Japans Davis-Cup-Spieler besiegten Oesterreich in einem TenniÄänderkampf 3:2. Neuer Damen-Weltrekord. Hamilton, 27. April. Helene Madis 0 n verbesserte im 150= Dard-Freistilschwimmen mit der Zeit 1:39.8 ihren alten Weltrekord um 6.6 Sekunden. gierung bald abwirtschaften wird. Augenblicklich sieht es nicht so aus, als würden seine Hoffnungen in der nächsten Zeit in Erfüllung gehen. Aber wer kann für die weitere Zukunft schwören? Wie ist es nun um die Befestigung des republikanischen Regimes in Spanien bestellt? Hier ist noch alles im Werden begriffen. Zwar wurde die Armee auf die republikanische Regierung vereidigt, und selbst der ehemalige Ministerpräsident Bercnguer hat der Republik den Treueid geschworen. Aber zweifellos gibt es in Spanien zahlreiche hohe Offiziere, die schon jetzt an die Wiederherstellung der Monarchie denken. Die Geistlichkeit hat sich auch zu der neuen Regierung bekannt. So hat der Erzbischof von Balla-bolid in einem Zirkular erklärt, daß sämtliche Geistlichen sich an die Seite des neuen Regimes stellen müssen. Jedoch hört man bereits auch andere Stimmen. So empfiehlt der Erzbischof von Barcelona den Priestern, von jeder Andeutung auf den heutigen Stand der Dinge nach Möglichkeit abzusehen. Und das Oberhaupt des spanischen Episkopats Kardinal S e g u r a, soll sogar in einer Predigt gesagt haben: „Gott strafe Spanien, falls in diesem Land die Republik bestehen bleibt!" Der Justizminister Los Rios hat den Text der Predigt nachprüfen lassen, und es steht augenblicklich noch nicht fest, ob diese Worte dort tatsächlich enthalten sind. Es ist aber bezeichnend genug, daß man dem Bulgarien Rom-London gegen Varis Das Flottenabkommen endgültig gescheitert? Paris, 26. April. Die englische Ablehnung der französischen Note zur „Rettung des französisch-italienisch-englischen Flottenabkommens" ist hier nicht unerwartet gekom men. Die offiziösen Regierungsblätter haben in den letzten Tagen bereits dieser Möglichkeit vorgebaut, indem sie versicherten, Frankreich würde am Scheitern der Verhandlungen keine Schuld tragen. Die Blätter behaup ten, Frankreich komme den beiden anderen Staaten genügend entgegen, indem es den Bau neuer Einheiten als Ersatz veralteter Typen statt zu Beginn des Jahres 1934 bis zu der im Jahre 1935 vorgesehenen neuen Flottenkonferenz hinauszuschieben Vorschläge. Mit Spannung erwartet man an hiesigen offiziellen Stellen die italienische Antwort, der man mit wenig Hoffnung entgegensieht. M a i I a n d, 26. April. Wie der „Cor-riere della Sera" aus Rom erfährt, hat die englische Regierung der italienischen Regierung den Inhalt ihrer Antwort auf die fran zösischen Gegenvorschläge zum Flottenabkom men mitgeteilt. Im Palazzo Chiggi wird die Unannehmbarkeit der französischen Vorschläge zum Flottenabkommen bestätigt. Das italienische Außenministerium und der Forei-gen office stehen täglich miteinander in Füh lung. Zwischen den beiden Regierungen besteht gegenüber den neuen französischen Vorschlägen vollständige Uebereinstimmung. Die italienische Antwort dürfte unter diesen Um ständen nicht anders lauten als die englische, wird aber vermutlich einige Tage auf sich warten lassen. Xrautrtan in Wien Dir Kabinettsbildung ir König Boris hat den ehemaligen Minister Präsidenten und Unterrichtsminister Z a n-k o w mit der Bildung eines neuen Kabinetts beauftragt. der insgesamt 130 Tage andauernden Hungerkur hat Tomiö nicht weniger als 2000 Zitronen ausgegessen. Der Erfolg rechtfertigte aber das Mittel, Tomiö ließ sich nach Beendigung seiner Kur ärztlich untersuchen und es wurde festgestellt,, daß er vollkommen gesund sei. Allerdings verlor er während der Hungerkur 22 Kilogramm an Gewicht. Der Präsident des Oesterreichischen Na-1 den. Unser Bild zeigt den großen Leichen-tionalrates, E l d e r s ch, ist unter starker zug vor dem Wiener Parlamentsgebäude. Teilnahme der Bevölkerung beigesetzt wor-s Riesiger ■ Rauschgiftschmuggel aufgeDrtft Zwei Tonnen Rauschgifte beschlagnahmt N e w y o r k, 26. April. Der Newyorker Polizei ist der größte Schlag gegen den Rauschgiftschmuggel in der 'Geschichte Nero« Yorks gelungen Sie hat, wie gemeldet, aus dem hiesigen „Hapag"-Pier 17 Kisten mit an scheinend aus Deutschland stammenden Rauschgiften beschlagnahmen können, b.e ins gesamt zwei Tonnen Gewicht hatten. Der Wert der Gifte wird auf nicht weniger als 5 Millionen Dollar geschätzt. In den Kisten befand sich Morphium, Heroin und Opium. Die Schmuggelware ist nach den bisherigen Feststellungen in Deutschland verpackt worden. Man nimmt an, daß die Kisten am Mittwoch mit dem Dampfer „Milwaukee" angekommen sind. Sie waren an I. P., Newyork, adressiert und als Konsignationsgüter, als auf Abholung gesendete Waren, bezeichnet. Die eisenbeschlagenen Kisten trugen die Aufschrift: „Woollens". Was diese Aufschrift bedeutet, ist der Newyorker Polizei bisher nicht klar geworden. Das Newyorker Rauschgiftdezernat erhielt von einem Unbekannten eine kurze Mitteilung, daß von Bord der „Milwaukee" große Mengen von aus Deutsch land stammenden Narkotika an Land gebracht worden seien. BnöeerenDe Blitzschläge u d i n e, 26. April. Bei einem verheerenden Gewitter, das über die Gegend vcn Friaul niederging und die Gemeinde Ro-deano Basso am schwersten in Mitleidenschaft gezogen hat, fielen drei Familien den Blitzschlägen zum Opfer. Ein Blitz schlug in das Haus des Bauern Cosolo ein, zerstörte den Dachstuhl, drang in das Erdgeschoß, wo sich gerade fünf Familienmitglieder .rufhielten, von denen eine Person getötet, eine zweite lebensgeiährlich verletzt wurde. Der Blitz drang auch in den Stall ein und tötete zwei Kühe. Drei Arbeiter wurden von abstürzenden Mauertrümmern schwer verletzt. Das Bauernhaus Micutti wurde gleichfalls von einem schweren Blitzschlag getroffen und ging in Flammen auf. Die elektrische Starkstromleitung wurde durch einen Blitzschlag bensgefährlich. amerikanische Presse bezeichnet Weyganrs Entscheidung einmütig als ein salomonisches Urteil. stellenweise demoliert. Ein Blitz drang durch den Schornstein in die Wohnung des Bauern Argentmo und verletzte dessen Frau le- Auch in den Provinzen Emilia und Piemont wüteten schwere Unwetter. Durch Hagelschläge. deren Schlossen Nußgröße erreich ten, wurde an den Kulturen riesiger Sachschaden angerichtet. Während eines heftigen Gewitters in der Gegend von Rimini wurden der Bauer Brioli und dessen Tochter auf freiem Felde von dem Unwetter überrascht und suchten unter einem Baum Zuflucht. Ein Blitz schlug ein und tötete den Bauern, während 'eine Tochter unverletzt blieb. Zwei Lausend Zitronen verzehrt Eine ungewöhnliche Hungerkur. B e o g r a d, 26. April. Die Blätter berichten aus Branje von einer ungewöhnlichen Hungerkur, der sich der dortige Gemeindebeamte T o m i 6 unterzogen hat. Tomiö litt seit längerer Zeit an einer Magenkrankheit, die von den Aerzten als unheilbar bezeichnet wurde. Da entschloß er sich zu einem radikalen Mittel und hungerte drei mal hintereinander 40 bis 50 Tage. Während dieser Zeit bestand seine Nahrung nur aus Zitronen und Zitronensaft. Während Der Vapst sieht Rom zum ersten Rial Mailand. Der dritte Ausgang der Papstes seit dem Abschluß der Lateran-Verträge vollzog sich unter Ausschluß der Oest fentlichkeit, weil das Geheimnis dieser Ausfahrt nach den Janicolo-Hügeln von den vatikanischen Behörden bewahrt worden war-Der Weg vom Vatikan nach den anliegende^ Hügeln ist nicht weit, ebenso wenig Fj11 neuen Kollegium zur Ausbildung der Miß11? nöre, das auf dem Gebiete der vom Pap> erstandenen ehemaligen Villa Gabriele lieg' so daß Neugierige leicht fern gehalten Wet' den konnten. Der Neubau des Instituts mit den Wimpeln der dreißig Nationen Qe' schmückt, denen seine Schüler angehören. 3^ Hauptsaal war der päpstliche Dhron ertW' tet und davor standen die Stühle der Ko^t' näle, Prälaten und übrigen geistlichen denträger. Pius XI. erschien in purpurn^ Ornat und Hut und wurde mit Rufen lebe der Papst" empfangen, während er * mitten seines großen Stabes zur Kapelle d Kollegiums schritt. Der Präfekt der Kvng'st gatton Propaganda fide Kardinal von sum hielt ein kurze Begrüßungs- und Dav rede. Pius XI. betonte in seiner Antwo ' beredter als alle Worte seien Taten. Er * innere daran, daß er selbst den Grundw zu dem Bau des Missionshauses gelegt va ^ und dankte der göttlichen Vorsehung ü * allen Mitarbeitern an der Errichtung Kollegiums. Sodann erteilte er den Ast ^ senden den apostolischen Segen u. trat «J**, Rundgang durch das Gebäude an. Vom^^ ., des Hauses genoß er zum erstenmal seit l ner Wahl zum Papst den Anblick der gam römischen Stadt. Der englische Äuftmarfct^ tödlich abgestürzt Der Kommandeur der 2nftveA^^ $e-Englands und Bizuluftmarschall, 7^ M seyHol t, ist tödlich verunglückt m. zeug Halts stieß mit einem gnde g^ursi-schen Militärflugzeug über dem ffönfferl xuiammeti Kardinal Segura einen solchen Anspruch in den Mund legt. Neben dem Heer und der Kirche ist als ein wichtiger Machtfaktor in Spanien auch die Wirtschaft zu nennen. Die Bank- und Jndu-striekreise haben seinerzeit die Abdankung AI-fonsos in erheblichem Masse veranlaßt und bekennen'sich heute fast ausnahmslos zu der provisorischen Regierung: Ob sie auch weiterhin diese Regierung unterstützen werden, hängt nicht zuletzt von der wirtschaftlichen und vor allen Dingen finanziellen Lage im Lande ab. Es ist nicht übertrieben, zu sagen, daß das Schwergewicht der Situation heute beim Finanzministerium liegt. Die Peseta ist bekanntlich noch nicht stabilisiert. Der Umsturz hat seine Rückwirkungen auf den Pesetakurs natürlicherweise ausgeübt, und dies selbstverständlich nicht in günstiger Richtung. Vieler wird in Spanien davon abhängen, ob dem neuen Finanzminister die Währungsstabilisierung bald gelingen wird. Es ist nützlich, in diesem Zusammenhang daran zu erinnern, daß an der Unfähigkeit, diese Aufgabe zu lösen, Primo de Rlvera seinerzeit gescheitert ist. Auf finanzpolitischem Gebiet hat das neue Regime in Spanien seine erste große Kraftprobe zu bestellen. Die Zukunft Spaniens hängt von der Weltbörse ab. Amerika aber hat gerade jetzt die Zeit für gekommen gehalten, von der republikanischen Regierung Spaniens die sofortige Zahlung von zwei Millionen Dollar auf Kosten einer Kriegsschuld zu verlangen, einer Kriegsschuld, die heute 120 Jahre alt ist Renner - Ratmnalrale-pr aff denl? Nach Meldungen aus Wien wollen die Sozialdemokraten den ehemaligen Staatskanzler Dr. Karl Renner als Nachfolger Elderschs für den Posten des Nationalratspräsidenten Vorschlägen. 103 * Trude Tom-Schönsiegel: „Wie Peter hie Welt fand". Ein lustiges Bilderbuch mit herrlichen Illustrationen. Die Geschichte eines kleinen Ausreißers, der in seiner Sehn sucht nach der weiten Welt die Wunder eines Jahrmarktes erlebt, ist anschaulich geschildert und mit ganz entzückenden bunten Bildern ausgestattet. Jedes einzelne Bild ergibt einen reizenden Wandschmuck für das Kinderzimmer. Zu der guten Ausführung aus Kunstdruckpapier erscheint der Preis von Mk. 2.80 sehr angemessen. * Wahre Freundschaft ist hilfsbereit, da her sagt die tüchtige Hausfrau ihrer Freundin: „Verwende stets nur Zlatorog-Seife, sie schont die Wäsche!" Ein solcher Rat wird stets dankbar ausgenommen! * Bei Gallen und Lebcrleiden, Gallensteinen und Gelbsucht regelt das natürliche „Franz-Joses"-Bitterwasser die Verdauung in geradezu vollkommener Weise. Klinische Erfahrungen bestätigen, daß eine häusliche Trinkkur mit Franz Josef-Wasser besonders wirksam ist. wenn cs, mit etwas heißem Wasser gemischt, morgens auf nüchternen Magen genommen wird. Aus (Seife c. Feierliche Ausfolgung der Waffen an die Rekruten. Gestern wurden zum ersten Male den Rekruten Gewehre und Seitengewehre auf feierliche Weise übergeben. Um halb 9 Uhr nahmen die Rekruten am Hofe der König Peter Kaserne Aufstellung, worauf ihnen der Regimentskommandant Herr Oberst K o st i 6 in einer Ansprache die Bedeutung des Tages erklärte. Nach einem Hochruf auf S. M. den König intonierte die aus Maribor erschienene Militärmusik die Staatshymne. Hierauf wurden die Waffen an die Rekruten verteilt. Der gleiche Akt spielte sich eine Stunde später in der König Alexander Kaserne ab. Dort gesellte sich zur Militärmusik eine eigenartige Konkurrenz. Zweinndzwanzig Rekruten ansVranje, die zu Hause eine vollständige Musikkapelle bildeten sind, da alle zufällig gleichen Alters sind, nach Celje zum Militär gekommen und brachten ihre Blasinstrumente mit. Die Ka- pelle spielte ziemlich gut und wird ihre Kameraden und die Bevölkerung von Celje noch bei mancher Gelegenheit mit ihrem Spiele unterhalten. c. Die Liste der Kulukpslichtigen auf dem Gebiete der Stadtgemeinde ist am Magistrate im Zimmer Nr. 10 des neuen Hoftraktes vom 25. April bis einschließlich 8. Mai zur öffentlichen Einsicht aufgelegt und können während dieser Zeit Beschwerden eingereicht bezw. Protokoll gegeben werden. c. Die Rettungsabteilung der Freiwilligen Feuerwehr tritt den, in letzter Zeit gegen sie erhobenen ungerechten Anwürfen entgegen u. teilt mit, daß das Rettungsauto infektionskranke Personen nicht überführt, hingegen wird aber jedermann, von dem die Rettungsabteilung rechtzeitig Kenntnis erlangt hat und der hilfsbedürftig ist, ohne weiters überführt. Anmeldungen nehmen entgegen: das Kommando der Freiwilligen Feuerwehr und Rettungsabteilung Celje, erreichbar mit Telephon, jetzt noch Nr. 99, später Nr. 1; Obmann Johann Jellenz, Lederhandlung, Celje, Za kresijo, ulica 19, Telephon Nr. 92; Hauptmann Franz Kaschier, Celje, Za kresijo, Telephon Nr. 99; Schriftführer Emmerich Berna, Schuhhandlung, Celje, Kralja Petra cesta 10; Kassier Franz Karbeutz, Manufakturgeschäft, Celje, Kralja Petra cesta 3; weiter alle übrigen Mitglieder, die hier nicht namentlich angegeben sind. Dringende Mel düngen nimmt jeder in Dienst befindliche Wachmann entgegen, sowie auch die Wachstube selbst, die mit Telephon Nr. 100 erreichbar ist. c. Sport am Sonntag. Gestern vormittags trafen sich auf der „Glacis" die Handballe-rinnen des SK. Celje und der SK. Jlirija aus Ljubljana. Die Spielerinnen aus Ljubljana gewannen mit 10:0 (6:0). Schiedsrichter Herr Kerestury aus Murska Sobota war sehr gut. Nachmittag fanden beim Felsenkeller zwei Fußballspiele statt. SK. Celje siegte gegen die Reserve der Athletiker mit 4:2 (2:2), das Spiel der ersten Mannschaft der Athletiker gegen SK. Hermes Ljubljana, blieb mit 3:3 (2:2) unentschieden. Schiedsrichter Herr M a st e n aus Celje gut. c. Die Generalversammlung des Kausmän nischen Vereines findet am Mittwoch, den 29. April um halb 20 Uhr abends im Lokal des Handelsgremiums statt. c. Besuch der deutschen Industriellen in Celje. Die Industriellen aus Deutschland, die auf Einladung jugoslawischer wirtschaftlicher Kreise unseren Staat zu Studienzwecken bereisen, kommen Freitag, den 1. Mai nach Celje und werden hier einige Industrien be sichtigen. c. Verlorene Brieftasche. Am 19. d. M wurde im Nachmittagszuge Maribor — Ce lje oder auf dem Wege vom Bahnhof bis zur Kralja Petra cesta eine schwarze Brieftasch verloren, in der sich 20 Schillinge sowie ein Reisepaß und eine Studentenlegitimation auf den Namen Gerhard M r a v l a g befanden. Der Finder möge die Tasche bei der Polizei abgeben. c. Die Steuerbehörde macht aufmerksam daß nach den Bestimmungen des Gesetze-, über die Abänderung und Ergänzung des Gesetzes über die gemeinsame Umsatzsteuer alle diejenigen, die nach der Durchführungsverordnung zur Zahlung dieser Steuer nicht verpflichtet sind, bis Ende April der Steuer behörde Anmeldungen einzureichen haben, in ijenen sie anzugeben haben: 1. Angabe und Wert der Waren, die sich am 1. Jänner bei hnen befanden; 2. Angabe und Wert der Waren, die vom 1. Jänner bis zum 31. Marz angeschafst wurden; .3. Wert der Waren,, die te vom 1. Jänner bis 31. März gegen Barbezahlung verkauften; 4. Wert der Waren-.orderungen, die seit dem Tage der Jnkraft-tretung des Gesetzes herrühren und bis zum 31. März noch nicht beglichen waren. Theater und Kunst Mattonattheater in Mailbor Neperkvire Montag, 27. April: Geschlossen: Dienstag, 28. April, 20 Uhr: „Czardas-fürftin". Kupone. Gastspiel Frl. Ljubej. Mittwoch, 29. April: Geschlossen . Donnerstag, 30. April: „Zirkusprinzessin". Ab. C. Kupone. Schmerzcnüllt gibt der Unterzeichnete allen Verwandten freunden und Bekannten die traurige Nachricht, daß seine in-mgstgeliebte, unvergeßliche Gattin, Frau Therese Sodin Schneidermeistersgattin, Montag, den 27. April 1931, um 7 Uhr, nach langem schweren Leiden und versehen mit den Tröstungen der hl. Religion, im 96. Lebensjahre gottergeben verschieden ist. Das Leichenbegängnis der teuren Dahingeschiedenen findet Mittwoch, den 29. April 1931 um 16 Uhr, von der Leichenhalle des städt. Friedhofes in Pobrezje aus, auf dem städt. Friedhof statt. 5105 Die hl. Seelenmesse wird am Donnerstag, 30. April 1931 um 7 Uhr in der Dom- u. Stadtpfarrkirche gelesen werden. MARIBOR, den 27. April 1931. Franz Sodin, Gatte. — Alle übrigen Verwandten. Separat« Parte werden nickt mgezeben. Kino Burg-Tonkino: Montag z un letzten Mal „20.000 Meilen unter dem Meeresspiegel". Ab Dienstag der große Film des Welterfolges „Die Prioatsekretärin", 100%ige§ deutsches Sprech- und Tonlustspiel mit Renate Müller. Nnion-Tonkino: Noch einige Tage das große 100%ige deutsche Sprech- und Tondrama in deutscher Sprache „Ariane" mit Elisabeth B c r g n e r. Apollo-Kino: Samstag und Sonntag „Ter schwarze Ritter" mit Richard T a l m a d-g e. zu verkaufen schöne Lage, neue Straßenanlage in Pobrezje, knapp an der Stadtgrenze. Anfrage: Bei Janko Uhler, Pobregje, Nasipna ul. 42, oder bei Herrn Geometer Götzl, Maribor, Aleksan-drova cesta 63. 5099 Der Streit umtöie verschwundene siamesische Katze Die elfte Pariser Zivilkammer hat gegenwärtig über einen -Streit zu entscheide, bellen ganze Schwere kaum irgendwo anders als in der europäischen Katzenhauptstadt voll erfaßt werden kann. Die Tatsachen sind fvl-genbe: _ Zwei Damen der Pariser Gesellschaft, Bloch und D r o u v a r d, hatten den Winter zusammen an der Cote d'Azur verlebt und wollten zu Ostern in ihre Appartements am Bois zurückkehren. Madame Drouvard besaß eine abgöttisch geliebte siamesische Katze, Ayouthia mit Namen, die mir den einzigen Fehler hatte, daß i'c die Begeisterung der Herrin für das Auto nicht teilte. Es wurde ihr bei den scharfen Fahrten regelmäßig schlecht und sie stkji dann so jämmerliche Schreie aus, daß die unglückliche Frau schließlich auf ihre Begleitung verzichten mußte. Man beschloß demnach, daß die Freundin sie mit der Bahn nach Paris schaffen sollte, und damit die lange Reise nicht allzu anstrengend wirkte, stieg Frau Bloch in Marseille aus, um einen Tag bei Verwandten zu verbringen Ayouthia war in einen zierlichen Korb m'1, himmelblauem Seidenfutter gebettet worden nachdem sie ihre Herrin mit Zärtlichkeiten überschüttet hatte. Bis Marseille ging alles ohne Zwischenfall. Als man aber dort den Deckel lüstete kam nicht mehr das weiche Fell der 2up& katze zum Vorschein, sondern das struppig Vlies eines mehr als ordinären Katers- A-o war des Rätsels Lösung? Madame Dlom hatte über den kostbaren Korb wie über ihren Augapfel gewacht: ein einziges Mal nur war sie ausgestiegen, um während des kurzen Aufenthaltes in Toulon Luft zu schöpfen, und diesen Augenblick mußte der Uebcl-täter zur Unterschiebung benützt haben - • ‘ Voller Verzweiflung telegraphierte die Tome nach Paris zu ihrer Freundin, nach Ton Ion zur Polizei, nach Lyon, wo der Zug 5--in seine letzten Winkel durchsucht wuti*5, von Ayouthia keine Spur! Das Geheimnis ist bis zur Stunde noch nicht gelüftet, die beiden Freundinnen o^1' sind miteinander tödlich verfeindet, und $‘6 dame Drouvard verlangt einen Schadenersatz von 100.000 Franken, der einzig um allein den materiellen Verlust decken f0®' Denn der moralische sei, wie ihr AnnM* Floriot ausführte, überhaupt nicht abz"' schätzen. ap- Beim Fünfuhr-Tee ider Frau Zlatiea sind auch viele Freundinnen da sie sind von dem schönen Heim entzückt und staunen »Wie Ihnen alles glückt.U t>Reinlichkeit ist der Hausfrau her, die grösste Hilfe leistet mir im Haushalt Zlatorog, meine Damen!t spricht Zlatiea,, »und nun Amen! , (Fortsetzung folgt.) 1 it.tsnuj, den 28 .'April 1931 »„MgWprex Leitung" Stummer liä Wirtschaftliche Rundschau Der Wellgetrcidemmft Einer Studie des I n t e r n a t i o n a-1 e n Agrarin st itutes in Rom über die Lage des Weltgetreidemarktes entnehmen toir folgende Feststellungen: Die Preis-lenkung bei Weizen betrug im Dezember 1930 gegenüber 1925/26 ungefähr 55— 60%, die aller anderen Waren jedoch nur 20 bis 30%. Die Ursache dieses Preissturzes liegt in der Zunahme der Getreideproduktion. Die Mengen der am Weltmarkt vorhandenen Ge- Europa ............................... Kanada ............................... Ver. Staaten . ...................... Brit. Indien........................... Argentinien............................ Australien.......................... • Uebrige Länder (ohne Rußland, China, Türkei usw.)........................ Jnsgesammt.......................... Die durchschnittlichen Hektarerträge haben sich kaum verändert, die Steigerung der Produktion ist fast ausschließlich auf die Ausdehnung der Anbauflächen der Ueberseeländer zurückzuführen. Im letzten Jahre hat außerdem Rußland wieder größere Mengen Getreide auf den Weltmarkt geworfen. Vor dem Kriege betrug die russische Wcizenausfuhr rund 45 Mill. p. Nach dem Kriege hatte die Ausfuhr fast ganz aufgehört. In den Jahren 1929/30 betrug sie z. B. nur etwa 2 Mill. q, tigerte sich aber dann plötzlich sprunghaft. den sieben Monaten vom 1. August 1930 bis Ende Feber 1931 hat Rußland 22 Mill q ^usgeführt. Die für das Jahr 1930/31 zur Verfügung stehende Weltexportmenge an Weizen beträgt nach vorsichtiger Schätzung 645 Mill. q, die sich wie folgt verteilen: Kanada....................... 200 Mill. q Argentinien................... 50 Mill. q Australien.................... 50 Mill. q Rußland....................... 25 Mill. q Donauländer, Polen, Nord-asrika usw................... 20 Mill. q Summe. . 345 Mill. q Demgegenüber wird der Einfuhrbedarf der anderen Länder mit 230 Mill. q veranschlagt, f° daß ein Ucberschuß von 115 Mill. q zu erwarten ist, der in das Jahr 1931/32 hinüber-Mnommen werden muß. Es besteht keine Wahrscheinlichkeit, daß sich dieser Ueberschuß In den folgenden Jahren vermindern wird, lalls nicht eine Verminderung der Anbauhache Platz greift. Die kommende Ernte dürf- Ünterstützet die fintituberkulosenliga! treidevorräte stiegen gegenüber der Vorkriegs zeit um 11%, die Bevölkerungszunahme beträgt in der gleichen Zeit 13%; infolge Sinkens des Durchschnittsverbrauches je Kopf haben sich aber trotzdem die unverbrauchten Vorräte von Jahr zu Jahr, insbesondere in den überseeischen Ausfuhrländern, gesteigert. Die Weizenproduktion der hauptsächlichen Anbaugebiete betrug: Anbaufläche i. Mill. ha 1909/13 1925/29 Erzeug, i. Mill. q 1909/13 1925/29 29.3 4.— 19.1 11.8 6.— 3.1 28.5 9.3 23.2 12.8 7.7 5.2 370.5 53.6 187.8 95.8 40.— 24.6 366.5 117.2 223.7 87.2 66.2 37.— 6.1 7.3 50.3 62.8 79.4 94.0 822.6 960.6 te 1000 Mill. q ausmachen, da die Anbaufläche 99 Mill. ha beträgt und der durchschnittliche Ertrag nach den Erfahrungen der letzten zehn Jahren zwischen 9.6 und 10.9 q (Durchschnitt 10.1 q) je ha schwankt. Der Verbrauch betrug im Durchschnitt der Jahre 1926—1930 etwa 828 Mill. q. Erste Welnausstellung und Weinmarkt des DraudanatS Anläßlich der diesjährigen Jahreshauptversammlung des Weinbauvereines für das Draubanat wird in Maribor der dritte Wein baukongreß abgehalten werden, bei welcher Gelegenheit auch die erste Weinüauausstel-lung stattfinden wird. Das Programm eröffnet am 9. Mai eine Konferenz des HauPt-ausschusses und der Delegierten der einzelnen Filialvereine, worauf die Jahreshauptversammlung des Weinbauvereincs abgehalten werden wird. Am 10. Mai findet der dritte Weinbaukongreß statt, der sich mit der allgemeinen Lage des Weinbaues und Handels beschäftigen wird. Die Referate haben die bekannten Fachleute: Präses Lovro P e -t 0 v a r, Direktor Niko P e t r i 5 aus Beograd und Ing. Ivo Z u p a n i 5 aus Ljubljana übernommen. Hierauf wird die erste Banats-Weinausstellung, deren Protektorat Banus Dr. M a r u 8 i ö übernommen bat, feierlichst eröffnet werden. Für den 11. Mai sind verschiedene Exkursionen in die Weingegenden vorgesehen. Auch werden mehrere Jndustrieunternehmungen besichtigt und ein gemeinsamer Ausflug nach Rogaska Slatina unternommen werden. Den Abschluß der einzelnen Veranstaltungen wird ein im Zusammenhang mit der Weinausstellung stattfindender Weinmarkt bilden. Den Veranstaltungen wird selbstverständlich bereits ein lebhaftes Interesse entgegengebracht. Allein für die Ausstellung sind bisher bereits 500 verschiedene Weinmuster aus allen Gegenden des Draubanats, von der gewöhnlichsten bis zur erstklassigsten Sorten angemeldet. Eine Neuheit werden ferner drei Gruppen von drei Jahrgängen typisierter Weine darstellen, lieber die Typisierung und Rationalisierung der Weine wird viel gesprochen und gelesen, doch bietet sich nun zum ersten Mal die Gelegenheit, solche Weine zu kosten. Außer den Weinen werden auch die wichtigsten Weinbau- und Kellereirequisiten ausgestellt werden, die von den Weinbauern verwendet werden. An dieser Ausstellung beteiligten sich 10 solide Firmen. Kennzeichnungszwang für Eier in Deutschland? Einen für alle südosteuropäischen Länder außerordentlich wichtigen Gesetzentwurf hat die deutsche Reichsregierung den zuständigen Stellen zur Begutachtung vorgelegt. Danach sollen alle aus dem Auslande nach Deutschland zur Einfuhr gelangenden Eier einem Kennzeichnungszwang unterliegen. Diese Kennzeichnung muß durch einen Stempel in unabwischbarer kochechter Farbe erfolgen, der in lateinischen Buchstaben den Namen des Ursprungslandes deutlich erkennen läßt. Die Stempelfarbe hat in der Zeit tiont 16. März bis 31. August schwarz, vom 1. September bis 15. März rot zu jein. Die Höhe der einzelnen Buchstaben muß mindestens 2 Millimeter betragen. Auch die Packungen müssen gekennzeichnet werden. Bei Holzkisten — und nur diese kommen fast ausschließlich in Frage — muß der Stempel mindestens in 20 mm. Bach-stabenhöhe eingebrannt sein. Der Gesetzentwurf sieht weiter vor, daß Auslandseier, die vor Eintritt in hqs deutsche Zollgebiet in irgeneiner Form konserviert worden sind oder in Kühlräumen läget ten. deren Temperatur unter 2 Grad Celsius lag, mit einem Stempel zu versehen sind, der in Form eines gleichseitigen Dreiecks mit mindestens 15 mm. Seitenlänge in der Mitte ein großes lateinisches K trägt. Wie uns das Mitteleuropa - Institut in Dresden (Cauallektostraße 8/1) mitteilt, ist mit der Möglichkeit zu rechnen, daß dieser Gesetzentwurf die Zustimmung der zuständigen Stellen findet. Hinfort werden also die Eierexportländer darauf sehen müssen, daß sich mit der Herkunstsbezeichnung ihrer Ausfuhreier zugleich ein Qualitätsbegriff verbindet, wenn anders nicht eine Benachteiligung der Ausfuhr erfolgen soll. lieber das Inkrafttreten der neuen Bestimmungen wird das Mitteleuropa-Institut die betroffene Oeffentlichkeit rechtzeitig un- terrichten, ebenso wie es bereit ist, auf Einzelfragen :bereitwilligst Auskunft zu erteilen. X Deutschland und die jugoslawische Schwerindustrie. Unter diesem Titel veröffentlicht d. halbamtliche Mitteilungsblatt für den Außenhandel aus Anlaß der Exkursion deutscher Industrieller nach Jugoslawien einen Artikel, in welchem auf das große Interesse deutscher Kreise an dem Ausbau der jugoslawischen Industrie hingewiesen wird. Das Blatt begrüßt d'e Mitarbeit der deutschen Kapitals und deutscher Fachleute. Es glaubt, daß die Hälfte des gesamten Kapitals der Schwerindustrie von deutscher Seite stam men könnte. Aus dieser Blätterstimme aber auch aus den Stimmen des größten Teiles der übrigen Presse geht deutlich hervor, daß sich der deutschen Kapitalsexpansion in Jugoslawien große Möglichkeiten eröffnen. X Citroen in Jugoslawien. Agr. Beograd. Die Firma Citroen hat in Beograd um die Errichtung einer Fabrik bei Beograd angesucht. Um die gleiche Bewilligung hat jetzt auch Ford angesucht, die Bewilligung wurde allerdings nicht erteilt. Das Angebot Citroens soll, wie von privater Seite mitgeteilt wird, bedeutend günstiger sein. Man erwartet für die nächste Zeit eine positive Erledigung. X Scharfe Maßnahmen der Balkanstaaten gegen den russischen Dumping. Agr. Beograd. Neben den bereits bekannten Verboten und Anordnungen, die in den einzelnen Balkanstaaten russische Waren betreffend bereits bestehen, werden gemeinsame neue scharfe Maßnahmen der Balkanstaaten, nach französischem Muster, erwartet, die den russischen Dumping vollkommen unmöglich machen sollen. Wirksamer Schutz Regen Halsentzündung und Eikältung: PANFPAVIN Pa t den! YEk: Radio Dienstag, 28. April. Ljubljana, 12.15 und 13 Uhr: Reproduzierte Musis. — 18: Konzert. — 19.30: Deutsch. — 20^ Bühnenaufführung. — 22: Nachrichten und leichte Musik. _ Beograd, 20.30: 'Musgorski-Abend. — 22.50: Abendmusik. — Wien, 19.30: Gounods Oper „Margarethe" (Faust). — 22.50 Äbendmusik. — Mühlacker, 20.15: Konzert. — 22.35: Tanzmusik. — Toulouse, 21: Operettenabend. — 22.45: Opernarien. — Anschließend um 24.45: Tanzmusik. — Bukarest, 21: Konzert. — Rom, 20.40: Opernübertragung. — Prag, 20: Mozart-Abend. — 22.20: Abendmusik. — Mailand, 21: Operarien. — 21.20: Operettenübertragung. — Budapest, 19.45: Ein-akter. — 21.30: Konzert. Sodann Zigeunermusik. — Warschau, 19.50: Paderew-skis Oper „Mannt". — 23.20: Leichte Musik, — D a v e n t r y, 20.45: Bunter A-bend. Harald Bemkovens blondes Modell Co, »man von Gert Rothberg. Dyrlght by Martin Fenchtwanger, Halle a. d. Saale. 9. Fortsetzung. Salb herrschte lustiges Leben und Trei-n.m ben eleganten Räumen, die mit aus-e!cn künstlerischem Geschmack eingerichtet Paren. letzte kam die Sängerin, c °6 und schlank und fremdartig wirkte tte n ®amen- Ihr bronzefarbe- sjrj ^int glänzte, und die großen, schönen che^e? 6!E‘dten klug und doch auch ein biß-bisw F^käewußt u. überlegen, wie es eben Es ^ ganz Erwählten der Fall ist. w entging im Laufe des Abends keinem ein tt"' ,‘3a^ die bezaubernd schöne Frau zejg.°"^"lliges Interesse für Bernkoven Zutiier roemt.f*e auch mit feinem Takt jedes der Wie zu erwarten war, bat chrer die Künstlerin um eine Gabe Seiten n ®r fe®ft wollte sie faßt ^ott zu, weil sie darauf ge- Lied 'iw rcp-mar' un,d sie sang dann das fottt ei» °deth aus „Tannhäuser". Es ""vergeßlicher Eindruck für alle, als die wundervolle Stimme durch den hohen Raum schwang. Und die Augen der schönen Frau ruhten einen Augenblick lang auf Harald Bern-kovens Gesicht. Während Beifall sie umrauschte, dachte die Sängerin: „Alles war umsonst. Ich habe umsonst gelernt, gehungert, die Liebe verschmäht — es ist zu spät. Er hat sich mit einem vornehmen, schönen Mädchen verlobt. Nun wird er mir niemals gehören — ich werde nie seine Liebe besitzen." Später tanzte man. Und Professor Bernkoven tanzte mi« ~ rella Benin!. Täuschte er sich, oder ihre Hand wirklich während des Ta, ... leise, wie liebkosend über seine Schulter'/ Forschend sah er in das schöne Frauengesicht. Irgend etwas darin kam hm bekannt vor. Hatte er Sarella Bonini »rüher schon irgendwo einmal gesehen? Er erinnerte sich nicht, doch möglich war es schon, da er lange Zeit studienhalber in Jtal'en verbracht hatte. „Haben Sie Anzio vergessen?" Fast ein wenig zaghaft klang die Frage zu ihm auf. Ueberrascht sah er sie an. „Anzio? Nein! Wer soll es vergessen her einmal dort sein durfte? Weht es noch immer so süß und duftend durch den Park der Villa Montana?" „Montana? Sie haben die blauen Blumen im Garten von Montana nicht vergessen? Ich danke Ihnen!" Wie Schuppen fiel es von seinen Augen. Er hatte in der Villa Montana gewohnt mit noch zwei Studiengenossen. Täglich war eine blutjunge Straßensängerin unter die Fenster der deutschen Herren gekommen, hatte mit ihrer schönen, wenn auch noch un-ausgebildeten Stimme schwermütige Lieder gesungen. Und eines Tages hatte er, Bernkoven, die junge Sängerin am Abend hin-bestellt. hatte sie dann in den Armen geulten, und der blaue Sammethimmel war .nt unzähligen goldenen Sternen besetzt, tls sie sich küßten. Eine Episode war es für ihn gewesen, wie so viele auf seinem Wege gewesen waren. Er hatte später nie mehr an die junge Italienerin gedacht. Und jetzt sollte diese gefeierte Frau, um die sich die größten Thea terleute im In- und Ausland die erbitter-sten Schlachten lieferten, um die Unsummen geboten wurden, damit sie sang/die ehemalige Straßensängerin sein? „Sie sind die schöne kleine Sängerin von damals? Verzeihen Sie, ich hätte Sie nicht erkannt, obwohl mich irgend etwas so vertraut grüßte", sagte er offen. In ihren dunklen Augen stand ein großes Leib. »Ich bin zu spät gekommen! Ihre Liebe gehört dem schönen, vornehmen Mädchen, und Sie waren doch in all den schweren Jahren mein Talisman, der mich zur Höhe hinaufführte." „Ich war dieses Gedenken nicht wert, denn ich hatte Sie vergessen, Sarella. Männer denken leichter in olchen Dingen — leider!" Mit einem herzzerreißenden Lächeln blickte sie zu ihm empor. „Aber Freunde dürfen wir doch fein? Und ich habe eine Bitte: Malen Sie mich!" Eine Saite in ihm klang für diese ichö» ne, gefeierte Frau. Warum mußte ihre Liebe gerade auf ihn fallen? Es gab so viele Männer, die bereit waren, dieser schönen, eigenartigen Künstlerin ihr Vermögen, ja ihr Leben zu Füßen zu legen. Und sie hatte an ihn gedacht bei all ihren Erfolgen, immer nur an ihn. Gehungert hatte sie? Dann war sie rein geblieben! Denn wenn eine schöne Frau nicht hungern will, dann brauchte sie es nicht, auch wenn sie bettelarm ist. Der Tanz war zu Ende. Aber sie blieben noch ein Weilchen im Gespräch stehen; Sarella blickte ihn an mit ihren schönen, trauervollen Augen. „Sie werden mich also nicht malen?" Er beugte sich über ihre Hände. Es wird mir eine Ehre sein, Sarella." (Fortsetzung folgt). E in Mann kann 3 Tonnen Material $ mit einem CHEVROLET- LASTWAGEN ablade Dank der Kippvorrichtung kann der Führer in i % Minuten allein abladen. In kaum 2 % Stunden wurden in 5 Fahrten 10 Tonnen Material geladen, transportiert und abgeladen. Die bequeme Anordnung des Wagenkastens erlaubt die Ladezeit auf ein Minimum herabzusetzen. Der Chevrolet spart Zeit, Geld, Arbeit und steigert die Tagesleistd*g. Wir beschlossen auf Grund mehrerer praktischen Beobachtungen zu erfahren, welche Dienste ein Chevrolet-Lastwagen einem Bauunternehmer tatsächlich leisten kann. Wir führten unsere Beobachtungen an Ort und Stelle aus : Wir studierten den Transport von Backsteinen, Sand, Mörtel, Wellblech. Die Fahrten wurden bei schlechtester Witterung auf steinigen, unebenen Strassen ausgeführt. Unsere Bilder beziehen sich deshalb im allgemeinen auf alle Bauunternehmer!, in denen der Chevrolet- Camion an der Erhöhung der Gewinne seines Besitzers mitwirkt. In sämtlichen beobachteten Fällen konnten wir feststellen,| dass unter gleichem Benzinverbrauch und kleinerer Abnützung der 6-Zylinder-Motor mehr leistet als der 4-Zylinder. Die tiefe Lagerung des Wagens erlaubt bequemes und rasches Auf- und Abladen. Die glänzende Anpassungsfähigkeit an schlechte Strassen und die Wendigkeit im Stadtverkehr, gestattet ein hohes Durchschnittstempo der Transportfahrten zu erreichen. Chevrolet-Lastwagen GENERAL MOTORS CONTINENTAL S. 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Al6- .•or- Din 40.000.—: Din 30.000.—: Din 20.000.—: Din 10.000.—: Din 4.000.—: Din 2.000.—: 11.218 25.372. 62974. 39492. 5850, 55803, 67174, 93238. 17796. 26895, 47040, 72334, ''Vchch 6.UUU.—: 365, 1153, 2387. 3586, 3384. 8634-^-13722, 26222, 26823. 27718, 30670. 32581, 36978, 38361-39591, 42443. 43199, 44851, 47656. 48708, 48888. 5029-- hlp0?- -toiyy, HHOO1, H/UÜU, Wfou, "n77C 53544, 52971, 56124, 56218, 56264, 57765, 59645. 602/3- 62384, 66139, 70395, 71370, 71450, 72537. 75532 /6881. 79390, 85625, 87418, 87806. 88660, 89685. 93935, 94218- Nächste Ziehung am 27. April 1931. Chefredakteur und für die Redaktion verantwortlich: Udo KASPER. — Druck der »JVariborska tiskarna« In Maribor. — Für den Herausgeber und den Druck verant» wörtlich: Direktor S+anfco DETELA. — Beide wohnhaft in Maribor. 1