Nummer 31. Petta «. den 4. August 1901. XII. Jahrgang. Pettauer Zeitung. Erscheint jeden Konnrag. Prei« für Pettau mit Zustellnng in« Hau«: Mon-illich !»0 k, vierteljährig X 2.40, halbjährig K 4 »), ganzjährig K 9.—. mit Uoftoerscitbuiig im Inlande: Monatlich t»ü l>. vierteljährig K L.bO, halbjährig X 5.—, ganzjährig K 9.B0. — Einzelne Numm.r» 20 h. Handschristen werden nicht zurückgestellt. Ankündigunge» billigst berechnet, — Beiträge sind erwünscht und wolle» längsten« bi« Freitag jeder Woche eingesandt werden. Der slovenische Vertrauens-männerrag. Die Clericalen rösten. Angesichts de« offen» kundige» Mißerfolges der Abstinenzpolitik und der bevorstehenden LandlagSwahlen glaubt dieslovenisch-clericale Partei ihre Position am beste» dadurch zu stärk,». dass sie einen Vorsprung gewinnt, nicht nur in der Agitation, sondern auch in der Pro-grammacherei. Der clericale VertranenSmänuertag in Mar-bürg soll zwei Fliegen mit einem Schlage treffen. Er soll die dermale» elwaS geschwächte clericale Organisation in Ordnung bringen und ein Kampf-Programm aufstellen, welche» die kühnsten Träume der jungilovenischen Heißsporne übertrifft. Dieselben Leute, welche jüngst einen Hof« rath P l o j und den Talmislovenen B e r k S als Eandidaten ausstellte», werdrn sich nun in m^jorem gloriam excclesiae als Revolutionäre ausspielen und die Errichtung eine« eigenen Land« tage« und LandeSauSschusse«. ja sogar eigener LandeSämter für Untersteiermark beanspruchen und zur Erreichung dieser Ziele soll im steiermärkische» Landtage Obstructiou gemacht werden. Jedes wahrhast slovenische Herz muss ange» ficht» diese» herrlichen Programmes aufjubeln — kalkulieren die Elericalen und sie hoffen daher, die liberalen Slovenen neuerdings für die R o b i äe, Jurte la'». Deüko't et tut, quonti begeistern zu können. Der Slovene ist bekanntlich lebhafter Natur, leicht begeisternng»fähig. optimistisch und in national-politischen Fragen für jede fantastische Idee zu gewinne». Im Gegensatze zum skeptischen Deutschen berechnet er weder die Hindernisse, noch studiert er die Fähigkeiten unv Eharaktere seiner Vertreter. Ejn Frauenberehrer. Sin ereignisreicher Lebeii«laus. Bereit» von Kind auf liebte Willy Heckbauer die weiblichen Wesen — schon in der Person seiner Mama. Run sind alle Mama'S weiblichsten Wesen; aber e» ist doch eiu gewisser Unterschied zwischen Thierbändigennnen in Eircufsen und einer feinen, sanfte» Frau Consulin. und Frau Consuli» Heckbauer ivar eine» der weiblichen Wesen auf der Welt, und ihr Willy bewies schon früh eine» starken Zug zum ewig Weiblichen hin. Er war, außer von seiner Mama, von drei Basen und zwei Muhmen, einer Amnie, einem Kindermädchen und drei Dienstmädchen vom ersten Tage an umgeben. Er bekam seinen ersten Unter« richt bis zum zwölften Jahr von einer Gouvernante; und seine letzte Gouvernante war seine erste Liebe; und seine» kleinsten Brnder« Kindermädchen war nahe daran, um seinetwillen in den Fluß zu gehe». Er konnte eine halbe Meile für die PensiottSfreundinnen feiner Schwester nach einer seltenen Blume wandern. Im Sommer trug er sich an den Regenmänteln der Mädchen ganz schief, und im Alter vo» fünfzehn Jahre» drohte er. sich wegen der Schwester deS Küster» zu er» Wer unS z. B. weis« machen wollte, unser wackerer und gewiss allverehrler Dr. Kok o-sch i n e g g wäre alS ObstrucllonSmann zu brauchen, würde gewiss nur stürmische Heilerkeit erregen. Herr Dr. Jurtela aber, ebtnfall» eine conci-liante Natur, wird sich nun als Wehrwolf hin« stelle» lassen müssen, obwohl er. geradeso wie fast sämmtliche slovenische LandiagSabgeordnete, weder über da« Temperament, noch über die phisische Widerstandsfähigkeit verfügt, um eine» ObstrnctionSkampf in Graz erfolgreich durchzu-führe». E« ist eben etwas andrre». in Pettau geheime Ordonanze» auszugeben »nd in Wähler. Versammlungen Drohreden zu halten oder in Graz al» Slooene die Landtagssitzunge» gewaltsam zu stören. Gewalt weckt bekanntlich wieder Gewalt! Run. zur Beruhigung ängstlicher Gemüther könne» wir versichern, das» die Clericale» keineswegs beabsichtigen, in Graz derartige Heldenthaten zu verüben, sondern lediglich für die Wahlperiode werde» sie in die Löwenhaut kriechen, um ihre gefährdeten Mandate zu retten; ist der Rummel einmal vorüber, dann wird die slovenische Nation gena» dieselbe miserable Aertretiinq im Land-tage haben wie heute. ES fragt sich nun, ob alle Slovenen so blind sein werden, aus diesen ordinäre» Schwindel reinzufallen und ob sich die Clericale» nicht viel-leicht doch bei der Lehrerschaft verrechnet haben. Die Lehrerschaft kennl den unerträglichen Druck, welchen eine theilweise ganz ungebildete Geistlich-keit in vielen Gemeinde» ausübt, aus eigener Er-fahrnng. sie weiß auch, wie da» anfgeweckte und culturbedürftige slovenische Landvolk von den Ele-ricalen mit Gewalt in Unwissenheit gehalten wird, sie kennt endlich die clericale Presse, welche stet» an die niedrigsten Instinkte der Masse appeliert. uin die clericale Herrschast ausrecht z» halten, die schießen. — eiuer Posthallerin an dem Ort. wo Konsul» ihren Sommersitz hatte». — da sie nicht die ganzen Tage mit ihm im Walde herumlaufen und sich von ihm küssen lassen wollte. Kaum war er konsumiert, so wurde er überall als HochzeitSmarschall eingeladen und hieltlReden auf die Brautdamen, natürlich in Verse». Eine seiner Tanten hatte eine Köchin, die Liese hieß; sie wog l70 Pfund, war pockennarbig und fünfundvierzig Iabre ali. Wenn Willy sie sah, warf er ihr eine Kußhand zu. lüftete den Hut und fragte: „Wie geht eS deni liebe», kleine» Lieschen?" Willy war nicht schön, eher da» Gegentheil; aber klein, fein, elegant, liebenswürdig, zärtlich und herzlich. Stieg er in ein Eisenbahnkoup" ein und saß da vorher eine Dame oder stieg später eine ein, so gab er sich nicht zufrieden, bis er erfahren hatte, ob sie vorwärt» oder rückwärts fahren wollte, ob sie fände, dass e» .ziehe", ob sie bisher eine angenehme Reise gehabt liabe. waS sie von Byron meine und ob sie die Musik oder das Theater mehr liebe? Viele Züge mit Mädchen darin fuhren ihm davon, weil er ihnen Wasser. Backwerk, FrnchtbonbonS oder Blumen holen wollte. Einmal wurde eine VolkSschullehrerin ganz Lehrerschaft wild nun zu entscheiden habe», ob die Macht dieser allezeit culturfeindliche» Partei ans weitere fl Jahre begründe! werden soll oder ob eS nicht besser wäre, alle sreisinnigen und ge» bildeten Kreise deS Unterlandes ohne Unterschied der Nationalität zum Kampfe gegen die clericale Brutalität und dentale Herrschsucht zu mobilisieren. Falls die liberale» Slovenen für diese schöne Idee zu gewine» wären, könnte» wir ihnen bereit» heute daS Verspreche» gebe», das» die Deutschen auf jede Ausstellung jelbstsiändigcr Landidaten in untersteiermärkischen Landgemeinden verzichten und überall die sreisinnigen Wahlwerber kräftigst unterstützen würde». Zut Musikfrage. Wir erhielte» folgende Zuschrift: Verehrliche Schriftleitung! Unter Bezugnahme anf den i» Nr. 30 der „Pettauer Zeitung" vom 28. Juli d. I. er« schienen?» Bericht über die Hauptversammlung des MnfikvereineS belieben Sie z»r weiteren Ans-klärung »achs tilgende» Bericht zu veröffentlichen: Was den Cafsabencht de« abgclaufenen VereinSjahre« anbelangt, so würde daS Orchester-conto ein bedeutend größeres Deficit ergeben, wenn alle jene Ausgaben, welche zum Theil daS Or-chesterconti trrff-n, auf selbe» gebucht erschiene». Wir habe» z. B. den ganze» GeHall deS Kapell-meisterS aus daS Schulcouto gebucht, weil er auch Musiklehrer au der Vereinsschnle ist; ebenso trägt die Schule die ganze» Kosten der Local-miethe, der Beleuchtung, der Heizung :c. W> Fall. das» eS beichlossen werden würd,, dass beide Orchester fortznbrstrhe» hätte« und das» sämmtliche Mitgliederbeiträge dem Orchesterronlo zugewiesen wurden, ja das« sogar die fragliche Subvention auch wieder erhältlich wäre, blieb« noch immer ein T.ficit von rund 50V K. Wa« da« Streichorchester, wenn selbe« bei Auflaffung der Harmoniemiisik allein gepflegt werdcn würde, betrifft, so kommt dabei vorerst zu erwäge», das« 4 Mnsikerstellen zu besetzen sind, für welche ihr.» sonstigen Kenntuissen ent» sprechende Stelle» verschafft werde» müßte». Da« ist ein Stück harter Arbeit und nicht so leicht durchgeführt al« gesagt. Gelingt die«, so hat man nur für die Beschaffung der Zulagen zu sorge», welche sich hernach gegen bisher nahezu ver-doppeln und circa 2000 K betragen dürste». Die freie« Stellen sind: Erste Violine, erste« Horn, erste Trompete und Contrabaß Würde die Anstellung der 4 Musiker durch» geführt werde» könne», so hätte der Verein i» loco: Den Kapellmeister. ^Violinen 1.2 Violine» II, 1 Viola, l Contrabaß, l Flöte. 2 Klarinetten, 1 Horn. 1 Tromba, wozu zur Vervollständigung von auswärtigen Musikern nöthig si»d t Horn. 1 Tromba. 1 Trompete, l Tromboue und 1 Tambour. DaSsindGesanimtzahl: Der Kapellmeister und 15 Man». Dieselben wurden, wenn sie in ihrer Vollzahl bei Veranstaltungen i» Verwendung kämen, auch höhereu Änsorderuugen gcnügen; selbstredend müßte sich die Vergebung untrr 12 Mann aufhören. Zur Bedeckung der Koste» de« Streichorchester« müßten außer den Ein> nahmen bei jeder Vergebung desselben 10 bi« 15 K Cafsagewiiin berechnet n»d sämmtliche Mitgliederbeiträge mit rnnd 1500 K dem O» cheslersond« zugewiesen werden. Was die Musikichule anbelangt, so kann die-selbe mit den Schulein nahmen und de» der Schule gewidmeten Subventionen ihr A»«lange» finden; keinesfalls würde ich aber rathen, die empfohlenen einschneidende» Reformen bei der Schule rn Anivendung zu bringen, denn dieselbe soll kein Versuchskaninchen zu Experimenten lein,über welche sich der Verfasser de« Artikel« selbst nicht ganz klar sein dürste. Ein Klagelied in den ergreifendsten Moll-tonarte» bringt der Bericht über die Verkürzung de« Verdienste« der in Petta» befindlichen Musiker durch die answärtige» Kräfte. Ja hat der geehrte Berichterstalter sich von der Richtig-kett überzeugt? Meines Erachten« nicht. Zur Ausklärung diene, das« sämnttliche Musiker, welche Mo>iat«zulage» genießen, einen Anspruch aus Piobenzahluiig nicht lxrben, wohl Geschichte machten, bekam sie hysterische Anfälle, weinte und sagte, sie wäre sür einen ganz andern Platz im Leben geschaffen. Auf der Station vor feinem Geburtsort traf er einmal eine junge Dame, die einfach und anspruchslos gekleidet war, aber frisch und hübsch aussah. Er lud sie znm Frühstück ein, hörte, daß sie in seiner Vaterstadt eine Stellung an-trelen sollte, und hoffte, das« e« ihm vergönnt fein würde, sie wiederzusehen. „Ich hoffe es fast auch," sagte da« Mädchen, „denn eine große, schöne Photographie von Ihnen stand auf der Stafele» in dem Zimmer der Frau Konsul Heckbauer, al« ich bei ihr war. um mich bei ihr al« Kammerjungfir zu vennie-the»." Al« er einmal in einen Wage» dritter Classe auf einer sehr schmalspurigen Nebenbahn hinaufkletterte, weil er der einzige im Zuge war. der ein weibliche« Wese» i» sich barg, fand er iu diesem ein nettes, ungekünstelte« Mädchen, dessen ganze« Wesen aber vo» tiefer Wehmuth erfüllt war. Aber man denke sich Willy Heckbau-r« Verblüffung, al» er nach einer rücksichtsvollen und zartfühlenden Anrede ihr llonfect au« einer Schachtel anbieten wollte, sie aber beharrlich ihre Hände in den Muff hielt. aber die auswärtige» Kräfte. Die bezogene Ver-kürzung kann sich aber nur auf Platzm'usikeu be-ziehen, da alle sonstigen Bezüge sür sämmtliche Musiker gleich sind. Run werden aber Platz-musiken nur gegeben, wenn vorher eine kurze Probe stattfindet. Für diese Probe und Platz-musik erhalte» die auswärtigen Musiker 2 K, dagegen die in der Stadt befindliche» unter Zulage flehende» Musiker 1 K bekommen Würde die Probe 3 Stunde» dauern, so hätten die hiesigen Kräfte nicht«, weil jedoch die halbe Zeit der Platzmusik gewidmet ist. erhalten sie 1 K Wo liegt da eine Verkürzung? Da« Gegentheil trifft wohl zu, da die Zulage pr. Jahr 120 K, beziehungsweise 240 K beträgt, welche Beträge nicht im Verhältnisse zu de» weuigen Proben stehen. Auch der Vorwurs. das« Musiker vo» Au«, wärt« pro Aufführung 6, 8 bi« 10 K bekomme», ist »»richtig. In dem AnSzahlungsbogen, wo 1 Mann mit 9 Krone» eingetragen ist, theilt sich der Verdienst auf 2 Proben und eine au«-wärtige Aufführung, in welchen Verdienst die Verpflegung inbegriffen ist. Der Verdienst und die Verpflegungskiilschädiguiig ist für alle Musiker gleich. Nachdem der Herr Berichterstatter auch da« „Drillen" der auswärtigen Musiker in seine» Bericht ausgenommen hat. obliegt e« mir zu be-merken, das« diese Musiker 2 bi« 3 Wegstunden zur Stadt habe» und trotzdem bei den Probe» möglichst pünktlich erscheinen, um zu studiere», I dagegen aber so nianche der hiesige» Musiker um 1 auch 1'/, Stuuden zu spät kommen, ivenn sie auch überzeugt sind, das« ihnen da« Studieren ebenso nothwendig ist al« de» an«wärtigen Kräften. Bei der ersten Landesausstellung in Graz (vor circa 10 Jahren) besaß der Verein nicht so tüchtige Musiker al« jetzt. Damals spielte» 40 Mann unter der Leitung de« Kapell» meister« Haring. besten Verdienste speciell in- der Ausbildung der Musiker im beste» Andenken stehen, dlirch 8 Tage in der Jndustriehalle zur vollsten Zufriedenheit de« Publikum«. Die Vor» stehung der k. k. steierm. LandwirtschastSgesell» schaft al« Veranstalterin der Ausstellung hat mir gegenüber die vollste Anerkennung über die Lei-klungen der Kapelle zum Ausdruck gebracht. Wenn man bedenkt, das« damal« unsere Capelle täglich in Concurreiiz mit Militär- und Civil» capellen gestanden ist und durch ihre Leistungen stet« den Großtheil der Besucher um sich hotte, so müssen wir von dem erzielten Erfolge einen kleinen Theil den vom Acker kommende» Um-gebungSmusikern zugute halten. Noch erübrigt e« mir daraus hinzuweisen, das« der art. Dircctor Herr HLnSgen zu ES war eine KindSmörderi», die durch ihre Haiidfeffeln und die Anwesenheit de« TranSpor-teur« sich geniert fühlte. Willy Heckbauer hatte aus Bällen eine solche Art, mit den Damen zu reden, daß mindesten« drei der ..besseren Töchter" der Stadt bei sich im Stillen dachten: „Bin ich nun mit Willy Heckbauer verlobt oder nicht?" Erst sollte er Kmifmann werden und war in fünf ContorS innerhalb anderthalb Jahren. Aber er verlor alle Stellungen, weil die Frauen der Prinzivale öfter an Willy'« Hal« hiengen. al« Willy selbst auf dem Kontorsessel. „Donnerwetter. Willy, wie schmutzig sieht denn Dein Zimmer au«." sagte eine« Tage« ein Freund zu ihm. „Die Decke schaut wie eine Landkarte au« von lauter Regentropfen, der Boden voller Splitter und Äste und die Tapeten hängen in Fetzen." „Ja." sagte Willy und zuckte die Achseln. „Wa« soll ich thun? Die Wirthin ist eine seine Dame, und die kann man doch nicht zu etwa« zwingen." (Sie war eine sechzigjährige MetzgerSwitwe, die in ihrer Jugend Kellnerin gewesen war.) Seine erste Braut hob ihre Verlobung mit ihm auf. weil sie ihn knieend vor der Kammer- Sitzungen, in welchen Schulangelegenheiten vor» kommen, entweder zum Erscheinen geladen wird oder ich die betreffende Angelegenheit mit ihm vorher bespreche und bei der Sitzung berichte. Betreff de« Capellmeister« Herrn Schachenhoser hatte die Direktion jedoch keine Ursache, von der seit 23 Jahre» bestehende» Gepflogenheit abzu-gehen. Mittlerweile haben die nengewählten Diree-tionSmilglieder ihre Mandate zurückgelegt, daher bi« zur nächsten außerordentlichen Hanptversamm-lung. welche am 10. d. M. im Vereintlocale, Lehrzimmer 1 abends 8 Uhr stattfindet nub zu deren Beschlußfähigkeit 30 Mitglieder anwesend sein müsse», »och die alte Direktion die Verein« > geschäste besorgt. Mein innigster Wunsch aber ist e«. das« insbesondere die Leistungen der Musikschule von Allen anertannt und gewürdigt waden und da s« diese allen Kämpfen und Reformen entrückt bleibt Indem ich sür die freundliche Aufnahme diese« Berichte« danke, zeichne achtungsvoll v. Schulftnk. Localnachrichten. (Canjrrl im Schuikijlrhsosr.) Herr Schuch, der wackere Restanrateur im BoltSgarlen. veran-staltet heute Nachmittag auf eigene« Risiko ein' Concert der MusikvereinScapelle bei freiem Entree. Möge ihm für sei» Wagiii« ein recht zahlreicher Besuch »»theil werden l (Curnocrrju pkttau,) Heule Sonntag bei günstiger Witterung Turnermarsch nach Wurmberg, Abmarsch 2 Uhr von der Turnhalle. Con» zert im Schlosigaslhansc von den beliebten Pettaner Schramme!». Turnerirennde willkommen. Zurück kann Fahrgelegenheit benützt werde». Hömcrfunde.) Bei der Demolierung de« Hause« Nr. 14, Herrengaffe, wurden zahlreiche Lopor» und Marmorblocke gefunden, welche offen« bar von Römerbauteu herrühre». Ein Stein mit Verzierungen, sowie ei» Sockel mit Inschrift und der obere Theil einer Gedenktafel, ein bärti» ges Haupt zwischen zwei Löwenköpfen, darunter eine Wölfin, wurden dem Museum übergebe». Ausstellung fertiger Möbel.j I» dem Geschälte de« Herrn Georg S t e l z e r. Herren» gaffe 12 sind moderne Möbelgarnitnren. ein Da» menbondoir und Sitzzimmer bi« morgen ausgestellt. Die Möbel sind für Klagenfurt bestimmt. (Alarm.) Freitag Abend wurde die Pettauer Garnison alarmiert. Da« militärische Schauspiel erregte große« Aussehen und schaarenweise stand jungfrail de« Hause« überraschte, der er half, die Stieseletteu de« Fräulein« anzuziehen Als er einmal mit nur zwei Kronen in der-Tasche zn seiner Stammkneipe gieng. fiel ihm ei» daß der Geburtstag der Kellnerin sei; er kaufte ein Bouquet sür daS Geld und gieng hungrig zu Bett. Er hatte zwei Royalphotographieen. eine von der Trebelli und eine von der Ehristina Nil«son, beide mit eigenhändigen Dedikationen. Die Trebelli nannte ihn „mon ami" und die NilSson ,.snklle kerr Heckbauer". (.Lieber Herr Heckbauer"). A!« er eine« Morgen« »ach einem großen Feste erwachte, entdeckte er, daß er mit zwei junge» Damen verlobt sei. Da reiste er in'« Ausland. Glücklicher Weise war die eine »ach einem Jahr verheirathet und die andere an der galoppierende» Schwindsucht gestorben. Ja. da« Glück war ihm immer hold bei den Damen. Al« er wieder verlobt war. schickte er seiner Angebetete» solch riesenhafte Blumensendungen, daß die Ulmerdogge der Schwieaermutter von dem Duft „krepierte". Dennoch erreichte er e«. mehrmals oerhei-ratet zu sein. Seine erste Frau fragte er zu Tode dadurch, daß er sie fortwährend fragte, die Bevölkerung bei de» Kasernen, um mit Be-wunderung z» sehen, wie sich da« scheinbar un-entwirrbare Cdao« in 1l) Minute» zu einer voll-kommen feldmäßig ausgerüsteten Truppe entwirrte. Später wurde ein Nachtmanöver in RagoSuitz abgehalten. (Ausgestelltes Gemälde.) In der Auslage der Firma Kollenz ist ei» Gemälde unsere« Mit-bürger« Hern 9.1cm« O « wat > tsch ausgestellt. Dasselbe, ein Blumenmädchen, in moderner Ma-nier gemalt, gibt den Fortschritten de« jugend-licheu Künstler« da« beste Zeugnis. ES wäre sehr erfreulich, wen» diese« schöne Werk eine« Pettauer Künstler« hier eine» Käufer fände und dadurch der Stadt Pitau erhalten bliebe. (Von ,wiithrni>kn Hunden gebissen.) Am 29. Juli wurde in Frieda» ein Sjähriger Knabe. Josef W u d i a vo» eine», wüthende» Hunde gebissen. Da« gleiche geschah dem «»echte Michael Kosetz i» MeSgoimtz. Weiter« sind drei Fälle zur Aiizeige gebracht, das« Personen von verdächtigen Hunden gebissen wurde». Michael Kosetz ist bereit« zur Behandlung »ach Pasteur« System nach Wien gefahren. (^luerbereitschaft.) Vom b. August bi« 12. August, 2 Rolle de« 2. Zuge«, Zug«führer Bella», Rottsührer F. S t r o ß. Feuer-anmeldungen sind in der Sicherheitswachstube zu erstattn«. Auswärtige Neuigkeiten. (Curort tlohitsch-Ä-uerbrunn.) Das a». läßlich de« 100 jährigen Bestände« diese« immer mehr und mehr in den Vordergrund tretenden Bade« besonder« reiche VergnügungSprvgramm geht in dem am 4. August d. I. staiifindenden gro-ßcn WohlthatigkeitSseste zu Gunsten de« steiermär-kischen Nothstand«fonde» einer Glanziininmer ent-gegen. Bleich den alljährlich wiederkehrende» Ver-anstaltungen solcher Art wird diese« Fest an Reich-haltigkeit de« Gebotenen und glanzvoller Au«-stattung außergewöhnliche Effecte bringen »nd außer den zu Hunderten dort anwesenden Bade-gästen, den zahlreichen Passanten, die bei ähnliche» Veranstaltungen au« Steiermark und dem angrenzenden (Jroatic» sich einfinden, angenehmste Stunden bereiten. Da« Festcomilö ist schon seit längerem emsig a» der Arbeit; «eben einem großen Eonzert der aliSgejkichiieten Eur-Kapelle und GesangSvorträgen de« Rvhiticher Männergesang-vereine«, der seine Mitwirkung in entgegenkomme»-der Weise zugesichert Hot. wird sür mannigsaltigr« Amüsement im Freien Vorsorge getroffen. So sind .Überbrettl" - Produktionen auf offener Bühne. Gramophon-Halle. Muto«cope>Schaustellung, in« dische« Zelt, und zahlreiche Volksbelustigungen wie e« ihr denn ginge, al« sie einen starken Hal«. katarrh hatte, und so heiser war. daß sie nur krächze» konnte. Die andere starb vor Schmerz, al« sie nach der Gebuit ihres kleinen Jungen zum erstenmal aufstand und beim Hineinqucke» in'« nächste Zimmer die Amme in Willy'« Arien sah. Vergeblich versuchte er ihr einzureden, daß er ihr nur da« Kind an die Brust gelegt habe. Wen» er nun al« Wiltwer zum zweiten Male anSgieng, steckten olle Mädchen die Köpfe zum Fenster hinau«, und da« Ladenfräulein seine« HandjchnhladenS stürzte sich um seinetwillen au« der fünften Etage herab. Während dieser zweiten Wittwerschaft v>r« liebte er sich in eine EircnSreiteri». und war »n Begriff, sich dadurch zu ruinieren, das« er ihr von Stadt zu Stadt solgte und die Blumenläden plünderte bei ihrem Auftreten. Er ließ nicht von ihr, bi« sie ihm gesagt hatte: .sie wäre verheiratet, und zwar «it einem Frauenzimmer- sie witt nämlich selbst ein Manu ^ sie hieße Henri, statt Henriette Franconi. und das« er kopfüber die Treppe hnrnbkSme, wenn er sich jetzt nicht au« dem Staube machte!" Da wurde Willy Heckbauer wüthend und gieng fort; aber am Nachmittag kam er zum in Aussicht genommen. Blumenstände »nd Er-frischung«logen werden galanten »nd leiblichen Bedürfnisse» Rechnung tragen. Für den Abend ist eine Illumination de« Curparke« mit großem Feuerwerk »nd Eonsettischlach» vorgesehen. (Srenithtch-Litsernng nach valmalien.)Rach einer Mittheilung der Handel«- und Geiverbe-kammer in Graz findet am >7. August 1901 bei dem k. u. k. Militär Verpfleg«magazine in Zar» eine Lffertverhandlung. betreffend die L»e-ferung von 4780 Kubikmeter harten« Scheiter-Brennholz statt, nnd ist eine diesbezügliche Kuud-machung a» der Amt«tafel der genannten Kaminer in Graz. Reulhorgasse 57. angeschlagen. (Dir Öf rploiiort ans einem prlroleurnschiffe.) Die große Schiffsexplosion bei Gädviken, vem Hafenplatz in der« äußersten Stockholmer Schären, der zwölf Menschen zum Opser fielen, zeigt, das« man selbst den gefährlichsten Stoffen gegenüber nicht immer die nöthige Borsicht wallen läßt. E« kann kaum einem Zweifel unterliegen, das« nur Fahrlässigkeit da« fürchterliche Unglück verschuldet hat. In dem genannten Hafen war i» der Rächt zum 24. J»l> der amerika»i>che dreimastige Schoo-ner „Louise Adelaide" angekommen, der nicht weniger al« 4000 Fässer Petroleum an Bord hatte. Am nächsten Morgen sollte die Zollrevision stattfinden, und zu diesem Zwecke erschien ein Dampfer de« Zvllivesen« beim Petroleumschiff, worauf sich sech« Zollbeamte aus die „Louise Ade-laide" begaben, während der Zolldampfer neben dem Frachtschiff liege» blieb. Zwei Beamte hielten sich a» derReeliiig auf. die a»der» vier dagegen stiegen durch die eben geöffneten Luken in de» Frachtranm. Gleich darauf erfolgte eine furchtbare Explosion; ein Theil de« Decks flog i» die Lust und gleichzeitig schlug fast in der ganzen Länge de« Schiffe« eine Feuersäule empor. Die beiden an der Ree-luig stehenden Beamten wurden über Bord ge-worsen und landeten nach kurzer Luftreise. ohne Schade» zu nehme», im Zolldampser. aber ein furchtbare« Schicksal erlitt der größte Theil der Übrigen a» Bord de« Petroleumschiffe« befindli-chen Personen. Sie »viirde» zum Theil bi« über die Mastspitzeu in die Luft geschleudet und haben einen schnelle» Tod erlitten Nur «venige Über-bleibsel sind aufgefunden worden. Die Unigetom-mene» gehören zum Theil zur Besatzung, ferner befinde» sich darunter einige Angestellte der Firma, sür welche die Fracht bestimmt war. sowie vier Zollbeamte. Merkwürdiger Weise blieb der Zolldampser lwi der gewaltsamen Explosion un-beschädigt; er suchte natürlich schleunigst au« dem Bereich de« Flammenmeere« zu kommen, da« sich ans dem Petroleumschiff und im Wasser ent-wickelte, denn auch auf dem Wasser verbreitete sich da« brennende Petroleum mit großer Schnel- Kaffee wieder und fragte mit Thränen in den Augen, ob nicht Mr. Franconi eine Schivester habe, die ihm ähnlich sähe, dann wollte Willy auf sie reflektieren. Im Frühling starb Willy, nachdem er zum dritten Mal Wittwer geworden war. an gebrochenem terzen, al« er von der Gouvernante seiner ochter eine» Korb bekommen halte. Al« er ge-rade im TodeSkamps lag., kam Frau Pippiug. um noch ihm zu sehen. Da unterhielt er sich mit ihr eine ganze Stunde artig und lebhast und seuszte al« sie gieng und sagte: .EliarniauteS. süße«, kleine« Frauchen ; aber e« war doch ein bischen schwer, denn au« Höf-lichkeit konnie ich ja nicht sterben, solange Sie hier drinnen waren!" Dann schloß er die Auge« nnd lag ganz starr, ivie todt. da. so das« wir sast alle glaubten, er wäre schon todt. Aber dann blickte er »och ein-mal auf und flüsterte seiner siebzigjährigen Die-»erin zu: „Katrine, mein liebe« Mädchen, kanfe sogleich einen Straus« sür fünf Kronen »nd schicke ihn mit meiner Visitenkarte zur Frau Majorin Stahr ; heute ist ihr Geburtstag." Und dann starb er. ligkeit. Die schwimmenden Spritze» de« Hafenwe-sen«, sowie Reltnng«ma»»schaf»en wäre» bald »ur Stelle, aber da« Schiff, bi« z» dem auch schon ivegei« der fürchterlichen Hitze eine Annähe-ru»g unmöglich war. mußte man seinem Schick-sal überlaffe». Dagegen wurden die in der Nähe befindlichen seuergefährlichen Fabriken — auch ein Petroleumlagerplatz lag Hier — sowie der trvckkncWald.der bereitSFeucrfiug. mit Wasser überschüttet. Die Ursache derExplosion führt man darauf zurück, daß der Zolldampser nebe» dem Pctro-leumichiff liege» blieb, als auf letzterem dir Lu-ken de« Frachtraume« geöffnet wurden. Während der dreiwöchentlichen Fahrt hatte» sich i«n Innern Gase angesammelt, die nun entströmten, und durch die Funken, die au« dem Schornstein de« Zolldampser« flogen, zur Entzündung ge-bracht «vurden. (Die Endbeschlüsse des Londoner Tube» rulose-Tongrrlfes.) Al« Ergebnis der Berathungen de« Tuberculoje Eongresse« wurde» in der letzten Sitzung folgende Resolutionen angenommen, deren internationale Bedeutung eine Wiedergabe ihre« Inhalte« augezeigt ericheine» läßt: Da« Spntum Tuberkulöser ist da« Haiiptmiitel für die Uebertragiing der Tuberculoje von Meujchen auf Menschen, weshalb jede« Ausspucken ohne Unterschied z» verbiete» ist. Der Congreß ist der Anschauttng. das« alle öffentlichen Spitäler und Ambulatorien alle an Tnberculose leidenden Patienten mit einer schriftlichen Belehrung über die Verhütung der Schwindsucht versehen, ihnen Taschen-Spucknäpfe zur Verfügung stellen und auf deren reinlichen Gebrauch bestehen sollen. Die freiwillige Anzeige der mit tnberculosem Au«-wurs auftretenden Schw>»dsucht«fälle. sowie die energische Verhütungsaction haben sich al« ersolg-reich erwiesen, >ve«halb eine allgemeine Einsührung der Anzeigepflicht zum Zwecke weiterer Maß-nahmen angestrebt werden soll. — Die Errichtung von Heilstätte» ist eine unentbehrliche Maßregel. Gemäß der Anschauung de« Eongresse« sollen Sanitätsorgane fortgesetzt die ihnen zur Ble>te». Seiten« de« Eeiitral-Toxomt,« wurde vor kurzem a» die Äkwerbegenosienschasten die Auf« sorderung gerichtet, ei» Bermvge»«bekenntni« ein-zubringen, um von dem Vermöge» der bezeich-neten Genossenschaften da» Gebüreiiäquivalent, da« ist die eiugesührte Gebür. enijuheben. Wegen der Befreiung der Aenxrbegenofsen-fchaften vo» der Entrichtung des Gebührenäqui-valente» hat der Seuofseiiichast»instr»ctor von Böhmen. Herr Dr. Franz Tomaschek. beim Prä» sidenten der Finanz Lande«directio» in Prag per-sönlich erfolgreich« Schritte unternommen, d-m-zufolge am 17. April 19(11 folgender Ministe-riaterlas« heroblangte: »An die k. k. Finonz-Landetdirection in Prag. In Erledigung de« Berichte« vom 25. Februar 1901, betreffend die Bemessung des Gebüre». äquivalente« für da« VI. Decennium vom Bermö-gen der noch dem VII. Hanptstücke der Gewerbe-ordiumg oigaiiisierten Gewerbegenossenschaften findet da« t. k. Finanzministerium zu eröffnen, daß diese Gewerbegenossenschaften im allgemeinen dem Gebührenäqnivalente im Sinne de« Punkte« 1 der Torispost 106, B e. de« Gesetze« vom 13. December 1862. R. G. Bl. Rr 89. unter-liegen. Es sind jedoch die genossenschaftliche» ßjehil-fenkrankenkaffen. serner die im K. 144, Abf. 1 und § 115a d«r Gewerbeordnung vorgesehenen Meister'Unterstütz»ng«kafien und Meisterkranke». kasse». die im Sinne de« Gesetz««, betreffend die registrierte,> Hilstkassen. zu errichte» sind, nach § 3 be« Gesetze« vom 15. April 1885. R. G Bl Rr bl unb K 43 des Gesetze« vom 16. Juli 1892. R. G Bl. Rr. 202 und 8 75 de« Ge-setze« vom 30. März 1888. R. G. Bl. Nr. 33 bezüglich de« beweglichen Vermögen« vom Ge-bührenöquivalente befreit nnd bezüglich de« nnbe-»«gliche« Vermögen« dem ermäßigten Abgabesatz« von l1/»*/« sammt Zuschlag zugewiesen Die gleiche Begünstigung kommt im Sinne de« Gesetze« vom 27. December 1880, R. G. Bl. Nr. 1 ex 1881 auch den nach § 114. Abs. 1 und § 115a der Gewerbeordnung errichteten GeschäftSunternehmungen zur Förderung der g«-meinsamen gewerblichen Interessen al« Borschuß-lassen, Rohstofflagern u. f. f. zu. Endlich sind auch von den Gewerbegenossenschaften selbst gehörigen beweglich«» Vermögen die-jenigen beweglichen Sachen und Fond» vom Ge-bürenäquivalente nach der Anmerkung 2 li». d zur Tarispost 106, B. e. de« Gesetze« von 13. December 1862 sreizulafsen, welche zu speci-ellen Unterricht»-. Wohlthätigkeit«» und Hnmani-tät «zwecken gewidmet sind, wie z. B. zn Zwecken einer nicht aus Gewinn berechneten Beherber-gung von Gehilfen und Arbeitern und einer nicht auf Gewinn berechneten Arbeitsvermittlung, der A»«bildu»g und Erziehung der Lehrlinge, der Fürsorge für erkrankt« Lihrlinge. der Gründung und Förderung von gewerblichen Fachlehraustal-trn. Mit Rücksicht ans die grsetzlich« Zw«ckb«st'm. mung d«r Gcwerbcqe.iossenichasten ist hiebei von dem strikten Nachweise einer stistung»mäßiqen dauernden Widmung der betreffenden beweglichen Bermögen»bestandtheile zu oen Unterricht»-, Wohlihotigkeit«- und HumanitätSzwecken abzu-sehen. Humoristische Wochenschau. Bekanntlich haben die Grazer mit ihrem Spörrorch. ster ein arge« Gfrett. Eigentlich ist die Musik ausgezeichnet, aber e« gibt überall Nörgler, die auch die besten Einrichtungen be-kritteln. Dies, Stierer in Graz wollen uicht zu-geben, das« Herr Spörr, der eine Subvention von 20000 K hat. de» ganzen Sommer in Neu-hon« concertiert. Jeder geehrte Leser und jede liebenswürdige Leserin wird mir Recht geben, bas« e« vollkommen genügt, wenn man eine Musikkapelle hat. dieselb« auch noch spielen zu laffeii. ist gänzlich überflüssig. Da herrscht in Petta» eine viel höhere Auffassung. Wr hoben eine Streich-, eine Harmonie- und eine Sympho-niecapelle, einen Herr» Eapellmeister. 40 enga-gierte Musiker, aber wenn heut« für eine Gast-Hausmusik 16 Man» benöthigt werden, sind sie »ich« zusammen zu bcingen. Behüt Euch Gott, e« wär zu schön gnvese» — b'ieq ber Mädchenschuldiener vom Stadlthurm hernnter, packte dan» seine sieben Zwetsd^en und ver'ieß Petta», so das« w.r heute keinen Troni-pete. haben. Unse e Blechmusik ist auch — Blech.' Im Frühjahr werden immer wochenlang Proben ge-halte.,, so das» sämmtliche Ratte» da» Bürger-spitalgebäube verlassen unb zum Aichamte auf Sommerfrische gehen, im Sommer wirb aber nicht gespielt, so das« nur zu dem Zwecke 300 Gulden ausgegeben werden, damit die land» lichen Musiker nicht ganz aus der Übung kommen. Trotzdem, und da» unterscheide« uns von d«n Graz«r Barbaren, sind wir begeistert« Anhänger unserer Musik. Wir würde» unsere Musik mit Vergnügen da« ganze Jahr in Neuhan« spielen lassen und dabei 3000 K barauszahlen. Da ich leiber annehme» nivs«. bas« meine Ausführungen Wiberspruch erregen werbe», möchte ich unsere schnöben Musikskind« rechtzeitig aus die Eonsequtnzen ihrer Hetzerei«» aufmerksam machen Gesetzt b«n Fall, bie ttammermu.ikcvncerte hören auf. dann wird in zeh» Iahren kein Mensch mehr etwa« von Kammermusik verstehen, verstehen'« heute nur zehn Personen in ganz Petta». Die Auflösung der Blechmusik würde aber gar unsere herrlich«» Promenabecoucerte unb Platzmusiken. welche allwöchentlich die Herze» der Pettauer erfreue» — würden, wen» wir sie hätten. — gänzlich unmöglich machen Heute hindert un« nur der Geldmangel, solche Concerte abzuhalten, dann wird uns aber die Musik fehle», da« ist nach »leiner Meinung ein schwerwiegender Unter-schied, welcher allein genügt, um die Erhaltung der Harnioniecapelle um jeden Preis zu begründen. Mit einem Worte, der dermal,ge Zustand ist der beste, und mus« aufrecht erho'ten bleiben. E« wird keiner andere» Stadt gelingt», un« da« nachzumachen: Mit großkii Opfern eine Kapelle von 40 Mann zu halten und doch keine Musik zu habe»! Leu sitifz »sie» QkbeaH«« ihrer Verlobung stimm am 20. d M itr^herzo^ (in. flui diesem Anlage fanbfrt in Baden bet Wien, wo rjherjog Reiner und seine Iran ökmah. sich da« hohe Paar gegenwöttig aufhält, verschiedene gest. lichteiten statt, «eiche »vn dem modernen Familienbtatt .Österreich« Illustrierte geilung- in Start und Bild trefflich geschildert werden. Außerdem enthält diese« Heft (4st) einen sehr lesenswerten Artikel mit Ullu-strationen über die neu eröffnete dalmatinische Tüddah» Metkovic-^raoosa.Eastellnulwo. eine Anzahl von Pv.trat« solcher PersSnlich eiten ,» aller Welt, die in der l^ten Zeit irgendwie hervorgetreten, einen sehr hübsch illustrier-ten Artikel über den Eurort Ischl, einen mit belletristischem Text und Illustrationen reich ausgestatteten Unter-haltungStheil und zahlreiche kleinere Mittheilungen beleh« renden und amüsierenden Inhalt?. — Sdenso reichhaltig ist da» vorangegangene Heft 42, au« dessen Inhalt die Abbildungen nnd Beschreibungen de« Kaiserin Elisabeth-Monumente» in Salzburg, des Lortzing Denkmal« ,n Pyr< mont, de« Radotlav Lopasic-Denkmal« in Karltstadt her. vorgehoben wären Sonst enthält diese Nummer eine ganz, Anzahl Illustrationen und Texte actullen Inhalte« neb»» >.r?m gediegenen belletristischen Theil. Wochenmarkt-Preife Satt»»» 9t a § und « t » i ch t Mitteldurch-schnitt«pre>« in ö W. Beiden...... Korn....... «erste...... Haftr...... fnhmife..... Hirse....... Halben...... »rdäpsel..... Fisolen...... Linsen...... »rbsen..... Hirsebrei..... Weizengrie« . . . . «ei«....... ncker...... vetschken..... Zwiebel...... Kümmel..... Wachholderbeeren. . Ätenn...... Suvpengrüne« . . . Mundmehl .... Semmelmehl . . . Polentamehl.... Ri»d«lchmalz . . . Schweinschmnlz . . Sveck, frisch.... Speck, geräuchert. . Schmeer..... Sal»....... Butter, frisch . . . »äse, fteirisch . . . tier....... Rindfleisch .... »ildfleisch..... Schweineflfi'.t jung Tafelöl...... Rülxs,...... Kerzen, «la« .... Seife ord 100 Kilogr. Kilogramm Liter Kilogramm 15 15 I» 16 1.1 14 1» » 16-80 Brantwein..... Bier........ Weinessig...... Milch, frische . . . . „ abgerahmte . . Holz hatt Meter lang . . weich . „ . Holzkohlen, hatt . . . » weich . . Steinkohlen..... (roh. Lager $£*U Kilogramm 4ö Stück Kilogramm Liter Meter Hektoliter 100 Kilogr. 5« b6 27 32 56 91 66 16 40 60 40 30 26 22 20 80 40 21 20 21 24 60 12 12 20 40 10 88 64 76 40 32 14 12 80 80 U» 40 80 80 ©I Öl .91®» 91®»®»® Stampiglien ant KavfteUvk oder Metall tofert >» jtrfei AuAhruue billigst di« tuhdnukeni W. Blanke in P«ttau. EHBBJ 9icl51ö Alles Zcrbroclicne «i,8 (Üas. Porzellan. Sieingut. Marmor, Alabaster, Elfenbein, Horn. Meerschaum. Leder. Holz, sowie alle MeUlle etc. etc. killet dauerhaft Ruf« unerreichter Unlvers alkltt das beste Klebemittel der WelL In Glaaern * 20 and 30 kr. bei W. Btaak* Petta«. Hflaculatur - Papier ist abzugeben in der Buchdruckerei W. Blanke in Pettau. — k — JL laaaciaciaflLacja&giagagg&gagag^^ ;* :i! J Mmtn w *«"*< » Ist KRtSlDCBlIlCV wrrtn.Mttrt«. Ud«**»n«iii t,InuMiwMi,CtiMIka,UatDa, '■» HiriW »«• ttr ]iinnm-n MW«. >t—Wuw+w*. Uwtmtot. I»M. »>«,„»«, «tc. | Dtwwfc«« 8«tU«»-JUm» i« tmn>«n. ' Annoncen I« «Um Utanfn und FubuMackriltaa. («nbt*« «tc. 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II (t»rit Mal« ta •t.-fniri*-9«m«L OkUlU«« » L Inhaicam mW iii Ihm. «,»k kt< Kl»isch«rS Brrghaus Raft*r Sosflr Carl Pktovar Wnlonic Ptsserl Maria Lutttnbcryn Johann W w a tv (0 1 üiuo ,100 •' ' 'lOO 96 |l| loo iüo ioo:ioo!ioo|ioo loo - ltiO un) l>»> 112 2001100 142 ,200 112 112 112 200 112 120 200 112 112 100 112 W 100 1110 200! — 100 100 112 2<« 100 112 200 108 104 96 100 200 112112 100 100 _________ 100100! 100 — — — — ill 121 lao'aoo 120 ISl» 120 140 200 200 — 112 120 200 120 130 120 140 160 160 —! — loolioo 100 100100 --- — Ü11Ä 120 200 120 120 120 140 200,«, — II 9« 104 - 104 100 104 140 160 140 I Lotti Richter's Kochbuch, ä K K — PraLo's süddeutsche Küche, & K 6 — vorräthig bei , ttl. BUike, iKtMUlni, PtdMU Die Villa Elchhof ist als Sommer»..«... Zalmtvoknung »n vermiktliev. Danlelides. — 6 — 99 Germania" Lebens-Versicherungs-Actien-Gesellschaft zu Stettin. In Österreich zum Geschäftsbetriebe zugelassen seit 1873. 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Doch ivaren dieselben nicht so luhig, wie die ihre» kleinen Sohnes. Böse Träume umgaukelteu die Schlummernde. Sie sah ihr Kind tot im Grabe liege», und daneben blickte sie iu da» bleiche, verzerrte Gesicht ihres Gatte». ?ann kani man »nd legte ihr Fesiel» an und führte sie fort — fort in eine finstere Zelle. Sie ward eine Mörderin an Gatte» und Kind. Wie lange diese entsetzlichen Traumbilder sie bannten, wußte ne nicht. Doch fühlte sie ei» heftiges Schmerzen im Kopfe. als sie erwachte. Sie blickte verstört um sich und stiirzte dauu z» ihrem Kinde, das ruhig fortschlief, um sich zu versichern, ob es wirklich nur «in Traum war. was sie so geängstigt hatte. AuS ihren Betrachtungen störte sie laute» Geschrei, das vom Hofe irrouf ertönte. Sie trat au da» Fenster und blickte hinan». Doch tonnte sie nicht» erspähen, da dasselbe aus der entgegengesetzten Seite lag. Sie lauschte angestrengt. Loch konnte sie weiter nichts ver-nehmen, als laute Ausrufe vo» Männerstimmen und wirres Ge-kreisch von Weibern. Bebend hielt sie sich am Fensterkrenze fest. ÄaS konnte da» zu bedeute» haben? Nach einer Weile gewann sie ihre Fassung wieder und eilte, noch einen Blick ans das Kind werfend, zur Thür hinaus. .Sie schloß dieselbe sorgfältig zu und stürmte die Treppe hinab. Niemand begegnete ihr, alles mußte auf dem Hof versammelt sein. Endlich war sie auf dem Flur angelangt. Näher und näher erscholl daS Stimmengewirr. Da hörte sie, wie eine weibliche Stimme schluchzend ausrief: ,D Gott, der arme Herr! Irisch »nd gesund fortgegangen, nnd nun —1" DaS andere verhallte in dem Lärm. Ilona hatte genug ge-hört, um bebend stehen zu bleiben. Mühsam hielt sie sich auf-recht. Keinen Schritt konnte sie weiter treten. Der Schreck hatte ihr jedes Glied gelähmt. Da wurde das Sosthor geöffnet, und einige Männer in Iagdkostüm stürzten mit verstörten Gesichtern an der Baronin vorüber und verschwanden in den Gemächern. Einige Diener, die auf einer Bahre etwas verdeckt trugen, ge-folgt von einem Schwärm schreiender Menschen, folgten demselben. Diese jedsch bemerkten ihre Gebieterin und stellten ehrerbietig die-selbe hin und machten Ilona Platz, die starr auf sie zuschritt. Mit zitternden bänden hob sie die Decke empor und blickte in das totenbleiche Antlitz des BaronS von Hernau. Mit einem mark-erschütternden Schrei brach sie neben ihrem Gatten zusammen. Sie hatte nur das starre, bleiche Gesicht Egons gesehen, nicht aber die Wunde, die sich auf der Brust zeigte; die weiße, feine Hand fest darauf gedrückt, zwischen deren Fingern das Blut her vorquellte, lag Baron Hernau da. Er ward bei der Jagd ver-ungliickt, raunten sich die Diener zu, doch wie. das wußte niemand. Man hob die Baronin empor und trug sie samt dem bewußt losen Gemahl in die Gemächer, die von den Freunden znr Auf-»ahme des Berwundeten hergerichtet waren. Bald darauf erschien der Arzt, den man eilends ans einem benachbarten Orte geholt hatte nnd untersuchte die Wnnde. Aui da» Befragen der anwesenden Herrn zuckte er die Achseln und sagte, daß der Baron nicht tot sei, doch höchstens noch einige Stnn-den zu leben habe. Er wendete alle Mögliche an, um Hernan noch einmal zum Bewußtsein zu bringen. Endlich »ach langer Mühe nickte rr be-friedigt mit de»i Haupte, den» er hatte bemerkt, wie sich leicht die Brust des Berwundeten hob »ud senkte. Die Baronin war mittlerweile durch die Hilfe der Dieuer aus ihrer Lhumacht erwacht. Starr und bleich stand sie au dem Lager ihre» Gatte», zu dein sie mit der Bitte gekommen war, er möchte ihr verzeihen. — Nun war er tot, wie sie glaubte — und gr schieden vo» ihr ans immer, ohne ein Wort der Bergebnng g.-sprachen zu habe». Da auf einmal schlug der Baron die Angen langsam ans und blickte wie im Traume in dem Zimmer umher. Sein Blick fiel auf Ilona, welche etwas verstört auf ihn sah. Er stutzte und wollte sich auf seinem Lager ausrichte», doch sauf er stöhueud auf dasselbe zurück. Die Baronin sank aufschluchzend »eben seinem Bette aus die Kniee imd ergriff eine seiner herabhängenden Hände. Der Doktor gab den Anwesenden ein Zeichen, sich an» dem Gemache zu ent-ferne»; bald war er mit dem Paare allein. .Verzeihung. Egon!" flüsterte das juiipe Weib. .Geh' nicht vo» mir. bis Du mir verziehen hast. Ich stehe Dich an, vergieb mir, was ich an Dir verschuldet habe, um unseres Kindes willen." .Bela!" sagte der Baron leise. .Wo ist mein Kind? Reicht eS mir — der Bater will es noch einmal sehen." Die Baronin eilte in das Geniach. wo Bela »och immer schlief, und brachte eS dem Gatten. Der Baron hielt es iu seinen Armeit nnd blickte innig in daS schöne Gesicht de» Knaben, das den Bater verschlafen anlächelte. Er hauchte eiueu Kuß auf den rosigen Mund des Kindes und winkte dann dem Doktor, dasselbe fortzunehmen. Als die» geschehen war, reichte er feiner Gattin die Hand nnd sagte leise abgebrochen: .Ich habe — Dich — geliebt — Ilona! Berzeihe anch Du mir — was ich Dir that — wie ich Dir alles verge—den habe. Lerne Bela seinen — Bater lieben — und sei glücklich!' Dann bat er den Doktor, seine Freunde eintreten zu lassen. Als dieselbe» traurig an seinem Lager standen, raffte er sich müh sam empor und sprach fest: .Freunde! Seht — hier, dies mein Weib - unb das da mein Kind — sind Erben meines ganzen — Bermögens. Ich wollte mich von — ihr trennen. Es geschieht mein Wille — doch anders — geht hin nach Rosenau, wo mein TcheiduugSautrag liegt — sagt dem Gericht, was ihr gehört habt — es ist der Wille eines Sterben-den. Adieu —" Tann wendete er feine Auge» zu dem Weibe, das rr innig ge-liebt hatte, und sah sie liebevoll au. .Lebe wohl. Ilona! — Le—be wohl ! — Wird er — ge-fund? — Er, Tu — weißt ja. wenn ich meine?" sagte er leise. Und al» feine Gattin mit dem Haupte nickte, da lächelte er glücklich. .Doch kein Mörder. — L. zieht den Borhang anf — Ich will die Sonne — sehen — die schöne — Sonne. — So — so — turn kann ich sterben - Ilona! Bela —! — Adieu! —" .Gott sei seiner Seele gnädig!" sagte ein Edelmann leise zu seinen Freunden. Sie blickten alle aus da» bleiche Gesicht deS Sterbenden. Er stieß einen tiefen Seufzer aus »ud schloß die Auge». Der Doktor aber legte die Hand auf da» Herz, dann deckte er die andere darüber »nd sagte jetzt zu der Gattin des Ba^ rous: .Es hat aufgehört zu schlagen. Baron vo» Hernan ist bei seine» Ahnen." Man hörte nur daS leise Schluchzen der Baronin, die noch immer an dem Lager des tote» Gatten kniete. Still«! — Stille! — 122 ] Baro» vo» Hernan. so wnrde es seiner Gemahlin, nachdem sie ruhiger ward, von seinen Freunden er-zählt. war nicht so lustig wie gewöhnlich mit feinen Gäste» aus die Jagd ge-MW». Nachdem man sich in> Walde verteilt, hatte» sie eine geraume Weile den-selben nicht gesehen. Zu Mittag fanden sich alle zn-sammeu, anch Hernan, der immer noch verstimmt war. Nachdem das Eisen vor-über war. lagerte man sich ei» wenig im kühle» Schat-tr» der Bäume. Auch der Baron wollte sich zur Nnhe ins Grüne begebe». An eine» Banin hatte er seine Büchse gelehnt. Zerstreut, wie er den ganzen Tag über Pr»sesi»r Dr L»»»lf Ärt|l f. i»ii Ztit.) war. setzte er sich dazn und wollte sich gerade umlege», als er durch eine nnvorf'chtige Bewegung die Flinte umriß, sie entlud sich während de« Falle», und die «ugel drang dem Baron durch die Brust. Grober Aufruhr herrscht? aus dem Platze. Der Festgeber war bewußtlos und mußte nach Sause gebracht werden. Alle wäre» trostlos, doch konnte das Unglück nicht ungeschehen gemacht werde». So brachte ma» ihn den» »ach feiner Besitzung und niemand ahnte, da» des Berwundeten Gattin »nd Kind in derselben'weilte. » * Fünf Tage nach dem Unglück«falle. als die Leiche des Baron» von Hernau schon längst in der Familiengruft auf dem Friedhofe zu Sajo beigesetzt war. herrschte iu dem Hotel zum .goldenen Adler' reges Treiben. Kisten wnrdeu gepackt und aus Wägen geladen und fortgeschickt. Die Dienerschaft rannte hin und her und brachte bald dies, bald das. Der Freiherr vo» Dob-rorzi sollte mit seiner Familie heimreisen, da sein «ohn schon anßer aller Gefahr war. In dem Zimmer, in dem wir unsere» Freund Karolh zum ersten Male erblickten. sehen wir alle versammelt. In einem Fauteuil sehen wir den bleichen. schönen, jungen Mann lehnen. Er steht von der Krankheit noch angegriffen aus, doch ist er schon soweit hergestellt, um die Heimreise an-zutreten, «eine Muttter sag ihm zur Seite. eine seiner Hände in den ihren haltend nnd innig ihn» in die Angen blickend. «Sage mir doch, lieber Papa, wo den» seit einigen Tagen Doktor Bälden, mein Freund ist?' sragte tiarolri» ein ernster. aristokrati< scher Mann von etwa dreißig Jahren, der un» ruhig im Zimmer ans und ab schritt. .Du frägst schon wieder. Karoln. und doch hat Dir der Doktor verboten, viel zu spreche» und sich zu erregen. Doktor Bälden ist in Ge-scharten verreist, und ich erwarte ihn jede Stuu-de.' sagte der alte Freiherr von Dobroezi In demselben Augenblick wurde an die Thür gepocht, und ein Diener meldete, daß der Herr Doktor eben angekommen sei und wünsche de» Herr» von Dobroczi zu sprechen. Der alte Herr entfernte sich eilig und begab sich in ein uuweit gelegene» Gemach, in dem ihn schon der kleine Arzt erwartete. Die Freunde begrüßten sich ansS herzlichste, doch nicht lange, nud Dobroezi drängte Bälden. nun zu erzählen. wie e« in Sajo aussehe. Doktor Bälden hatte nämlich »och au demselben Tage, an dem sich der lliiglückssall ereignete. ein Telegramm von der Baronin erhal-ten, in welchem sie ihn bat, so bald als mög lich zu ihr zu komme» und ihr iu ihrem Un-glücke z» rate» und helfe». Er war nuu Tag und Nacht gereist und hatte der jungen Frau in der trübsten stunde beigestanden Doch als ihre» teuren Freund, denselben dahin z» begleiten, damit da» y. , desselben nicht gefährdet würde. Doktor Bälde» kam »nn rechten Zeit zurück, nm yarolti »ach Haufe zu geleite». Er erzählte dem alte» Freiherrn »nn alle», wa» er w> Dobroczi hörte ihm schweigend zu. Nachdem er geendet (nute, jagte er wie für sich: »Hernai »nn tot. sagten Sie. lieber Frennd. Und sie ist miedet frei — . reiche Erbin ihre» Mannes — und doch möchte ich sie nie als n> Schwiegertochter sehe»!' .Aber mein Gott, warum denn?' fragte der Doktor tni .Ist denn der Haß noch immer in Ihrer Brilst gegen das >! Wesen gerichtet, das doch an allem ganz »»schuldig — sicher schuldig war.' .Der Bäter Sünde» rächen sich an Kind nnd ttindeskinde» so anch da. Ich will von jenem Manne, der so große» lln über das Teuerste, wa» ich auf der Welt hatte, gebracht, nicht -Kind desselben an meine Brnit schließe». Nie! Nimmer!' fn •; Dobroezi erregt. .Darf ich al» Ihr trener Freund den» nie den Grund 6: fast unnatürlichen Haue» erfahre»?' fragte Bälde» teilnehme .Gut, 3h»e» will ich es mitteile»! Sie habe» meinem 2in zweimal da» Lebe» gerettet und haben ein ftecht, Bertrane» t mir z» fordern.' .So werde ich 3hnen denn eine Geschichte erzähle». wi< n viele iu der Welt vorkomme» — von Lieben - Berlaiseu — > ' gebrochenen Herze». .TamaS von Alwadui und ich waren Iugendgeipielk», Tt»d»n genosien. Unsere Besitzungen lagen kaum vier Stunde» an»ei»a»?.. Meine Eltern starben frühe nnd hinterließe» mir eine kaum », l< zeh» Jahre alte Schwester, die ich abgöttisch liebte. Aus d:i: Totenbette hatte ich meiner Mutter verspreche» müssen, sie schütze» und ihr ein Freund durch» ganze Leben zu sei». .Marie war schön tute ein Engel Äa» Wunder, wem, in Freund Tamas sich iu dieselbe sterblich verliebte. Al» ich sah. f seine Neigung erwidert wurde, hatte ich nicht» gegen da» B.'i hältni». War doch Alwadni wohlhabender Gutsbesitzer, uu.il' hängig — da seine Eltern auch schon lange tot waren »nd (fM sie hörte, Saroly wolle heimreisen, da bat sie j>«r dem Glewitter. einem i>»« C Vr«? iWit le;» > 123 + an» wir ich Und ich glaubte wirtlich fiir das Glück meiner euren Schwester nicht besser sorge» zu könne», nl« wen» ich ihre '.ind in die meine» besten Freunde» legte. i«tWnt folgt.) tfr»frif*T Dr. Lnb»li Strhl |. Am IB. Wai b. Z statt, hochb«tagt i'cipiifl, an b«t 3tCttte leine» la»gjäh«ig»n erfolgreiche» Wirken«. einer der c»««teufest«« Crimtdlistrn der Gegenwart. der Geheime Hofrat Proi'eiior k>r »tehl Am '.'1». Juni I iu stifte" gebore«, studierte er in Leipzig, ludiuge» »nd Port« orientalische -vrachen »nd wnrde bereit» 1 H»iI al« anfttt» r»«ntlicher U»i»erlität«>ir«ktor «nd Bibliothekar »ach Leivzig deroie» Au» n«n zahlreichen grlehtte» Zchiifte» seien vier hervorgehobrn- »Ueber die itvligitm der poiUlamitiichen Araber': »Za« Lebe» »nd die Lei»»» Anha> ,ieb»": .tMttiig« («l m«ha««dai,ilchen Zogmatif", Iliüiijjfat iich troeji. 'Welche« >i»d min >ibe, die Utjaifi.'u, die solche erwiegend« und in tm s.'tbcti de» einzelnen sowohl wir der Meinmtlmt Iie> c>»> gr«is«udr Umwälzungen hervorzubiingen vrtwög«»? Zie lind o't recht klein, io klein, ba^ ll« dem Ang« de» »»befangenen sicherlich entgangen wäre«. Wen» irgendwo, so wird liier da« Wort ziu Wahrheit: »Klein« Ursachen. grok^e Wirkungen- Zer au» eine« surrenden Zheekeitel ausfteigenbe Zamvf. da» .sinken «ine« ^roichichenkel« sie sind »ntlch«>d«»d«r t'Ui da» Lebe« der ge samten Bienschheil ge velen fi< habe» einen «ui'chi«denerr» Ifmiluft a»i da» Blühen und likbrilien von «taate» »nd BSlker» gehabt al« manche» Ztiick Politik: sie haben a»d«ter!elt» den !Xui« mancher fleißigen Ztadt. manche» reiche» Lande« schneller Kc>beige>iihe». al« die« der blutigst« iirieg vermocht hätte. Ter italienische Professor Aloisio «talvani war im Zahr« liW an einem Bruktleidcn erkrankt nnd tolln- ,«r iiiättigung Aroschschenkelsuvve essen. ZUnc irrau Lueia Gal«azii bemerkt« >nicht er selblt, wi« vi«Isach sälschlich angenommen wird», duft bi« «»Il»ä»t«ten Zcheukel jncktc«. wenn sie mit Metallen beruh; t würd«». Zies« Beobachiunrz ist die Ursach« nnlerer modernen, so hock» «ntwiikel» tr» Sl«ktrot«ch»lk. nnd die Worte. mit deu«n ei« Tichlrr ,^rau Galvani belang »sie loar», dir «r,i« >?.vru«iiiel>« Zu li.inte«lbl»s|rer .Irdich« «lirdrr« fand" kiud bereit» iu «änchee Hinsicht zur Wahrheil geivoedrn ^ sie werden ab>? anch l?-llD in Bezug ans die Indultrie und ihr» zukünftig« Heimat zur AM'» heil CFItltrifch« Anlage am j!»r dem <^ie»itt«r. Tra«n«a stellt bi« frucht in voll«» Halm«» zum Schnitt bereit Walilgrfällig betrachtet der Landmait« da» Wtrk seiner Äiilie nnd Plage u«d hofft, e» bald in der «cheuue !» baden, Za steigen vloylich Gewitterwolke» an», «nd ein dumvier Zonner lii>|t sich von berjtern« höre» Am ,^'rm imeut reig«n 'ich i««« ichmnviggrlbe» 'Wulfen, die d«r Vanef deion der» sü.chtrt, weit sie '.«meist den Hagel bringen, uud mächtige 1Mn>e durch zutke» de« Himm«I. tu «iilf«;>ticht'r Augenblxk kann alle» vernicht«» 'verzweifelt unb händeringend steht der Baner mit den seinen da. Wo soll er «ch«? und Iroit vor der drohende« t«e>abr suchen? Za s.lllt sei» flitf aus bie ichmnlkloie »avklle. die inmitten ber Felder steht ^ dahin eilt er mit den ««in««, um vor drm Bild« de» Gekreuzigten die Abwehr vor der »«esabr .1« «(bitten Za» Gewitter geht !»«rlo» vorüber unb dald zeigt sich der blau« Himmel wieber. An« Zanke flechtet die Bäuerin mit den Piögde» eiueu »ranz au» tlor»bl«me» nnd schmückt damit da« Bild de» himmlische« ttrrettee». 3t Elektrische Anlag« am ?ti»g«r«fal>. Gleichwie im Veben der Vittker. so zeigt sich auch im Leben der ci»;el»e» Zndufteiebeiirk« und Zndustrieitadte dir alte »ud ewige Wahrheit vom Zaye de» Werden» und de» Vergeben» Aut die Aeit de» Auidluhen« solgt «in« Periobe de« höchste» Glänze» und a«s diese der Aiedergang. die Lpoch« de» Versall» Zo ist «« immer gewele«. und io wird e» ewig bleiben' Interekiant aber im bichsten Grad« sind die Ursachen, die dieser Erscheinung sveeiell an bei, Heimstätten dcr Andnstrie !>i Grunde liegen. Zie sind nieinal« die gleiit,«« ^ wir sehen vielmehr einen itete« Wechsel da», wa« heut« ansschlaggedend ist, wird e« vielleicht schon in wenigen fahren nicht nietir sein' dort, wo h«ute »d«. trostlos« Vanbttrrefcm iich »elnie». werde» vielleicht in Bälde lausende vo» geichästigen Händen zu industrieller agara ,^a». >?Xit Irri > werde». d«»n neue Lebeuetiiebe ii«d «» '«>u> >! r w»l.!,e di« 0lek»i>t''ch»>k l> geichasseu hat. «nd neue Leb«»»tri«be wird d>« Inbnsirie «»» eine» der iiiiTt-« elektroiechniich.n Errnugenschast«» schov'cn. a»> dcr ll.ttii'che» itiaiinbei tragung- ZI« er«»1te rieft«'che Uralt au, weite lS»!'ei«x,i»e„ «ort>>ile>!en und bort zu verbrauche«, da« war da» jju'l, da» die äl«'tw.>il|iiif«r langte und eifrig ang.stlebt hatt«« «it be„l«i'licher Zvanniiiig -a!i man den suche» entgegen, welch.- die 'Äiäglichkcit der Nebettragnng elektri'.l^' Ui.,-1 zum erste» Male dartliuu sollie». ?i« Uraft de» Waiter'allr» ,» Lauf»«» am -lieikar sollte aus «lekttiichem Wegc I To MiloitKter 'ortgeleitel nnd in ,^>.>nk surt a M. au»genuvt werde» irr Berinch gelang glänzend, »ud der U.,. An-gust I.n'.i| ist der «Hilft denkwürdige lag. vo« dein an ioii die neu« Aera '» der ttntiviiklnng drr Zuduktri« datiere« dnnen Begeistert hat der beka«>"e lichter und lilektrotechniker Geheimrat Professor «ladt, in tZharlottenbiitg diese» tirveriment besungen, und in seinem Worte kenn.eichuet er bereit» mit voran»scha»e»de« Bli-ine l».w.it, i««'.gi>nii at»l>atd lri'v n» >en!» lurviii.» Und >a>n>'lle Mal.iiinen. Zunn r a«i eiettriitie» .>tugelkle,d Un» tettel rtenii ohn tfnve ,\n iteik'gr «in ian'ter Ii» die««» a.d'. tt hiilhci nnr fnrze .|eir. Tann INir» ver »ranin ',nt Vttttiidtrii. Zie WasieriäUr alio werden e» lein, um die sich im neuen Ialir»«>derte da» iud»f««l<»e Lebe» grnvvieren wird >^>1 Amerika hat man dieUta'l der Ai.igarattlte bereit! In »«»giedii/iem -Ha^r vetwertrl. itiur gantr Audn'tiie stadt ist dort an be« Willen ieiv» i>h.»t erstanden. Bapiersadriken. che«i'che ?>» latent. ^ NHUTZ IQCg q 124 war e«, dos, ihnen die Lhre» »ich« zeriiskit von den Nlrc», Edelsteinichlie-und Schnalleii. die Mc daran Mußten Und da» vorziiglichite Merkmal il:i Range« war eine Brille. dir »>» lo größer sein mußte, je vsrnelimer der Z>, war. Tie Herren trugen Brillengliiier von dein Uniiang einer Hand. 2 „üe kennen all« hie neae MmMrätinir „C, du« ist eiae ietze intelligente Person: die beheetfcht drei kprache» und ihre» Wann!" Fabriken verschiedenster Art, Aelallraffinerl»» all« In großartigstem Maß» stade angelegt, sind im Laufe von 2—3 Jahre« errichtet worden and beziehe» ihre »rast «»«schließlich an« der elektrischen llentrate am Wasi»rfall, von d«r au« überdie» noch die 42 Kilometer entfernte Stadt Buffalo delenchtet wird. Wie billig der elektrisch« Beltieb sich dort stellt, mag man daran« erkennen, daß jetzt bereit« von Europa Kupfeeerz» ans dem Seewege nach der neuen Industriestadt .Riagara-Fatl«" gedracht werden. Tort loerde» sie verhütte«! da« gewonnene Hupfet aber wird wieder noch Europa z»tiicktra»»portiett. und trotz zweimaligen Seelronipvtte« ist e« billiger, al« da« in manchen europäischen Knpferwetke» hergestellte Produkt. Die Grnte. ingesammelt sind die Aehte» )U»d die müden Schnitter rnh'n, Laßt zur Halte heim un« kehren, Z» de« Herde« Fener nun, A »«geklungen sind die Vlv».'en, Schon verlischt der Sonne Glanz, »inder. sucht sür eure Locken Räch dem schönsten Blblentranz! Schwere Halme, dicht» Starben uI)11 der Enilewage» ein! Froh« Seelen, frische Farben Müsse» ihm Begleiter sein. Schmückt die Stirn und singet Lieder, Wie'« zum Erntefeste frommt. Wenn e« heißt: da sehet wieder, Wie der letzt» Wagen kommt! Ja, gefragen von de» Garbe» Zieht der «oll de« Segen« ei», Frohe Seele», frische Farben Pinsse» ihm Begleiter sei»! Audvll vlwenstein. Porschlag zur Wite. Studio: .Lieber O»kel, I» schickst mir jetzt jede» Monat fünfzig Wut?, da» ist mir zu viel auf einmal, da ich doch nicht recht hau»z»hat>en verileh». Willst T» mir nicht lieder jede Woche zwanzig Mark schicken, dann komme ich besser mit dem Gelde zurecht!" Berfrhlier Beruf, lkraminator: .Wa« wissen Sie mir über ba« Ehe-recht z» sage», Herr Kandidat?" — Referendar |bereit» verheiratet: .Ta» habe ich bi»h»r an» Zartgefühl noch nicht stndierl, Herr Professor, um meine junge Fran nicht zu tränken" — Examinator: .So. so. Wissen Sie, Sie hätten lieber Maurermeister werden sollen. Sie dauen stet« so nette Borwänbe!" AIs« darum! «c«halb hassest Tu ihn so?" — .Wir liebten al« jnnge Männer ei» u»d da«selde Mädchen.' — .Ah? Ta hat »r sie Tir aus hinter-listige Weis» abwendig gemacht?" — .Rein. da» nicht; et ging auf Reisen »nd lies» iht dadurch kein» ander» Wahl al« mich ." Alt Zpanie»! Tie Gräfin d'Anlnoy giebt in ihr»» Briefen die seltsam-sie» Schilderungen an» Spanien, wie sie unl»r »arl II. war»». Al« sie ein» vor»ehine Spanierin besuchte, fand sie die Tamen mit unterschlagen»» Beine» am Boden sitzen 3»d» Turne hatte fünf bi» fech« Reisen von Golddraht um de» Leid und ein lutzend Rücke von den schönsten Stoffen, die sie über ein-ander trugen: dadnrcki erhielt jede da» Ansehen einer Pyramide, T»r ganz» LberkSrver war mit Btillanttose» und Perle»schnür«n bedeckt. Unbegreiflich Problem «r. 8. Von H. IRttztc. ' Schwarz. Wegen den Bis» d»r Ute«,,»kl soll d»r Alkohol wirksam sein. Lb dir in der Kot in vo» Eognac. Rum, «ttac. »otnbtanntweln. Rordhänser n schwerem Wein genossen wird, da« bleibt sich gleich: bet Gebissene möge ! zur Bewußtlosigkeit Alkohol trinken und er wird gesunde». So gut wie v. Leichengift wird nämlich auch vom Schlangengift da» Blut zerfetzt, d h, . Blutzelle» weiden zertrümmert und der Blutfardstoff tritt in die Gewebe au außerdem durchtränkt die flüssige Substanz der Blntzellen die umliegend, Itil». Wahrend da» Schlangengift die Blutkörperchen zu zersprengen dtvl ,zieht der Alkohol dieselben st»t»förmig zusammen. Ta« «»»saugen der Pi<", wunde ist nur im Notfälle zu empfehlen: kleine Berletzungen oder 2chrunt> an Mund und Lippe» können hier »ene Vergiftungen hervorrufen. Oft Alkoli zur Stelle, so muß man mit den RSgel» der vorher i» die Flüssigkeit »lag tanchlen Finger die Wunde sofort zudrücke» und so la»ge mit Alkohvl benetz« uiid an»dräcken. bi» kein Bl»t mehr kommt, Toklor Fra»z, der mehrere Vu der »reuzotter G»diss»»e dadurch rettete, daß er sei»e Patient« immer trunk. »nd schlafend erhielt, empfiehlt jedem Tourist»», g»g»» die Gefahr ei». Schlangenbisse« sich mit »in»m halbe» Liter Eognac o»«zurüst»». Auch . Amerika wird bei den gefährliche» Bl»tvergifl»ng»n durch Klapperschlange» biß Alkohol mit Erfolg angewendet, Behandlung der 2parg»lb»»t». «ielsach habe» die Besitzer do» Spar« I beete» die Reigung, schon im zweite» Jahre »ach der Pflanzung an de» Beel-hetumzuftocher». um. wie sie sage», die dickste» Pfeife» Hera»,,»steche». T.i> ist ab»r gtuudverkehtt, Tie Spatgelstaude wird dadurch »»gemei» geschwächt nnd per-liert durch diese »»bedachte Störung de« gan-j»n Wach»lum», well der Saft »icht zn g»n. sie» der Spargelsta»de» arbeiten kann, wohl fünf bi« zeh» Jahre a» Ertrag«da»er. «an stich» nie d»a Spargel vor dem dritte» Jahr» »nd da»» auch nur bi» dickst»» Pfeife». Vom vierte» Jahr» der Anlag» an ta»» r»g»l> mäßig gestochen werde» i trotzdem ist »« gab, gut. ««»» all» fünf Jahr« »i»mal der größte Teil d«r Pfeife» durchgeh», wa» zur kräfli» gung de» ganz»» Beet»«, wie auch zur leich. lere» Vertilgung de» Spargelkäfer» viel bei-trägt, ber sei»» Woh»»ng in d»m Spargel-fteugel nimmt »nd sich do» da l» die Wä»de hineinfrißt. Turch Abschneiden de» Kraale» verhindert ma» da« Eindringen de» Käfer» zur »tone de» Spargel«, Bei derartig guter Pflege kann ma» annehme», daß der Spargel wohl runde zwanzig Jahre gut ertrag»fähig bleibt, bann aber nachläßt! darum ist e« auch sehr gut. »ach verlauf vo.i achtzehn bi« zwanzig Iahte» wieder ganz neue Beete a»z»lege». Rindfleisch Mit fcnrtM Rahm, Ei» Schweisstück wird gewaschen, geklopft, gesalzen und gewürzt, da»» etwa» flehen gelassen, mit halb »asie:. halb Kochwein, Zwiebel» und W»rzelw'rk »nd llitro»enfchalen zum F«»»r g< setzt, srst zugedeckt »nd zwei di» drei Stunde» gedämpst. Ran röstet ein» braune Ei»br»»»», rührt sie mit kaltem Wassee an, gießt bann von der Brüh» worin da» Fleisch gedämpft wutd«, nach, läßt die Saure allei» dicklich ein koche», giebt da»» >/, Liter saure» Rahm daz», läßt e» noch zehn Minute» koche», seiht die Saure über da» Fleisch und giebt e« zu lisch. l! l» K Weiß. Kalt t» , ;jä(|e«. Viersilbig» tshatade. Tu träumest vo» einem (Anfügen Oliftfe; To nah»» sich dir mir Hier Zücke Hioei «tobe und Iflsiige UKfeUen, Tie ganze Freude dir zu deegülle». Zr>ei andre Mrlellrn IUt Iwflee emplehlen. Tie mutzt du dir zu ?e«Ieiiern erwählen! Und leite» tie dich auf deinen finden St sönnen tie ersten dir nimmer schaden. C lotge, dn(t Immer die letzten beiden Ten Usiiinaa mit jene« auf « strengste meiden! ?eu» wenn sich die vier zuiarnnien vetdlnde», «irst du die zwei letzten nicht mehr finden. ». et. Logogtiph. .ich labe dich mit einem », Und leb' mir m in tiefer See Vorn Ttnllgarter Zchachklnd. OMbielte Partie zwischen be« ©erter »nallichman« vowenthal t«eitz>. i schwart» I. » »—» « « 7-« 1 ». <1 :- ,i 11 s b s—c >, 4. D <1 4» i Sa H-f n J. I. c I—d I L r N-» 7 «. f S—f 4 d 7 d 1 7. » 4-4 i: S r »-<> 5 : *. I) ■ *- <1 S-« 4 L. e 7—k t t II. K » t-d I T f »-• » IS. v • 4-f 3 I. e H-g t ! IX I> 11 » 4 S d 4-* J t Ruftieaebrn. ttuftöinna jolgt in »Ochstet Aummtt. Auflosungen au» nötiget R»«mtr: Ze» Silbenrätsel»: ttovenhoae», üll*, Inimi», Stauer, Ktu*. SloiMitonck, l'Inir Mnlon. Mnrnk. Oeinoeo, HuUc, Xtfolau*. K«tirno. Mitiefer, «'tjilr. Woben allein. Allul, Linnr. Kinbeek - .Heine 9tuft oline schale " — ..Heine 9t»fe odr Tornen." — ?e« t>>lftetr