Wvchcntlicher a des : *.. ■ Herzogthum Krain. Auf das 1775^ Jahr. Deey und Dreytzigstes Stuck, u. Laybach den 19*6» Aug usti. .it . In 2., ... , :: . j mit 2. Pferden bespannte Wagelk Lett darauf suhcen, und dieser in Merze" bey guten Wetter so rein, als moglich ^ streuet werden, kann man 5. bis 6. Dung mangeln, so mutz solcher zu Endedes gleichen Monats zugesuhrt, und verzettelt werden ; Mit Anfang des April muff mart den Acker zur Saat sahren, und denselbett mit 4. kleinen Sestem Gersten besten eitl Strichegen ,- und ihn femer mit it. bis rr. - 5»S ffeiiteit Sestem Efparcette anbluhmen, auf welches hin das Land alle Weeg wohl geeget werden mutz. Sollten sich Ecdschollen zei» M, so kann man solche gleich zerschlagen, Ukd die grosten Steine wiederum auslesen. Jm Monat May must man den Ackee vvn Disteln und Unkcant saubem, gleichivte man andece Aecker zu jettert pfleget: -Die Tecsten, so vermittelst des Letten, und Dungs wohl gerathet, mag einen gutett ^eil dec Kosten bezahlen , sobald selbige dem Feld geschaft, wird dec Acker von Een ubrigen Sternen gesaubert/ und dev Elee wird sich zu dieser Zeit deceits eines Angers lang zeigen, er must dieses Jahr >vedey abgegraset, noch abgeweidet werden; ^mit u wohl stack in Winter komme, so» bald dieses ecsolgt ist, kann man sich auf ^ solgende Lahr eine reiche Heuerndte "echcechen, Enid (Gramat) giebt es sowohl lift naffen, als trocknen Jahren wemg, wee K kr den 5t* dm Viertel vom Heu bekoMmt, kana fich brfriedigen. ' Nach Vecssutz von 4. bis 5- Lahcen mu§ dreser.' Kleewiesen wiedenrm wit 25. Wagen , Lett begegnet werden, nwttoitd) fie 0 gecne 5. folgende Iahre echaltet; zu diesee Zeit mag man einen Abgang uecspuhre«/ du wMti ich allenml anrathen, diese Wiese« aufzubrechen, welches dermalen ohne Kosten, .im/Gegentheil nut Nutzen geschehelk kam,. wann damit auf folgende SBeife bv sahren. wlcd^ i x Ln den. ecsten Tagen des Wintecmonats, da die Gratzatten todt, und keinen Tkieb mehr haben, mutz man diese Kleewiesen nrit einen starken Pflug, so ties als moglich umackem, und den Winter uber unbetastet liegen lassen/ dec Fcvst, und Schnee mache^ den Grund much, und attig, so dap nian ohne fecneres Pflugen dieses Land anfang ffiidvg mit Habec besaen kann, welchec am, ne^mend schvn kommet: ist diesec 5*r Hrkd - so wird.-es neuecdings ^efahven', und wit Korn (Nogqen) angeblamt, die Baffin so dnrch das / ecste Pflugen bey la Monckt ting umgekchvt yelegen, und. mfault , ge-ben dem Land erne'; iteue Kcaft,:-dxtDon das Kom so gut als in den besten Aeckern Ms-fallen ivied : das. ist urn die zmeyte Fruchf- Cdirdte. njnnMno z< "a im« yia&Qat y Zivl'schen JbetmSefat yV und ' zchmttT fwvbffmonaH lvird das Land wieder.befatz- ten, und mit Wmtergerffen bcAret;/- rvekche in dem dacanf folgerrden Iahc die ecsto Fcuchk E ,. fo geschnitttn Ivird, welche manso ge- Hwind, als mbglich aus dem Feld zuschafs sen hat, urn da§ Land mit Mben beften. $u futtnen, die eben,so schon, als in dem btzi- sten Land fortkommen^ ^ -'Ti u.".r: tuQ ' Dee Befttzevldrefee Inchcittew schHechM Lands, die bald fatten Wevth Haue, .wird sich nicht zu beklagen habrn/ datz;ev in 14. Lahren iomal Heuet, und so vielmal. Gcu- wet, s. gute Epndte gehabt, stm avgewands Kk 3 tec StB ter Fleitz, seine Kostm werden tint nW ttuv belohnt, ec hat anneben die Freude-sein Stuck- Land verbessect anzusehen. - Er must dasselbe nicht Oetrachten, als stye es ausgecaubt, erdarf es nicht tuhe« lassen, n kann es tm Fruhjahr sogleich x0 dee w\ die Weise, wie Anfangs gesagt worden, mit Lsprrcette anpflanzen, und ^ kanner stattGersten Sommer -Waizen W saen, so' mehe abivicft; ev braucht dlest^ mat keinen Lett statt dessea a6ec , mu# & das Land vor dec Saat wohl dungen, ches die Kraft des aim Lettes erneueret^ itnb dec Frucht, und dent Klee treffich starten komntt, der Dung, so untee denl Boden sowohl anschlagt, taugt nicht ebekk auf dem Efparcette, ttflch Berstust vlin f* Zahcen inutz das Letten wieder vorgeno^ men, tmdiWtgens damitmach vorbenteldter Anleitung versahren werden. Die Baume aber konnen in einem solchek Land nicht I'oxtkommen, der Klee ' che in bee ObecflLche nicht wuczeln, mid itt dec Tiese funnen fie in deni wilder: KiA Boden fetne Nahrung jtndett. Aus zug Lines Gchreiben des Herrn Restdenten von Nagel. Obecrvendtec Versuch von dec Nutzbacs keit dec Klee-Arten, und andece fchlgeschla- gene Pcoben verschiedenec neuen landwirths schaftlichen Erfindungen, deren Ausubung viele Schreibecey, Jahcenzeit, und Kvsten erfoedect, endlichen abec vftecmals gac keia nutzlichee Erfolg sich ecgiebet, veranlatztea die phylicalifcfj - oeconomifche Gesellschaft ill Zurich ihren Vecsammlungen oftecmals ei* nige alte, erfahcne, uneigensinnige Land- leuthe aus vecschiedenen Gegenden ihces Cantons beyzugesellen, ihre Meynungen den- selben zu ervffnen, und ihc Gutachten vorr iauffig zu vecnehmen, welch > le^teres die K k 4 Voo DortMe erwchnter Znrichischen GesetlschaK decmassen aufgeklaret, Vast solche Vucch die natrklichsten Gmnde der Landleute ubeP zeugt vielmals vonem, odee andern Vor- } schlag abstehet/ und darVUrch im Stande ge-setzet wird, die nutzlichsten in Ausuburig Bctngen zu lassen, und in ihren Bemuhukl< gen welters fortfahren zu konnen. (Vekonomische Nachvicht. Be-bachtung uber die Anpflanzung dek ,, :: (pbstbaume. Valente del Buono, Pachtee des Hekk^ Mozzi in dem Gebiete von Ripoli in Flores tinischen, hat 30. Fahre beobachtet, daK f°* wohl die Wksich/ als andece ObMu"re bald nach der Ueberpflanzung bey Zeiten wie» dee zu Gfwwbe gehen. Nach vielfaltigee Untersuchung hat ec die meiften Wurzeln an-gefaueltevgefunden, aus Ursachen, da§ mart in den gemachtm Lvchem, Stuckev Murzel g« von tinbevn BaunremHat steckcn lasien, welr d;c in die FLulung gegangen find, und die gesunde / und neu angePflanzten B/imne am gefteckt haben. Man kann also nicht Ob-achtsamkeik genng haben, wenn man Frucht-taume ubersetzt, dak man die gemachten Locher von allen diesen reiniget, tint aslen Ubel Uzukommen. dri‘ if! nicht genug cm Loch zu machen, matt mutz auch die Erde reinigen soviet moglich, so zu sagen, eta ganze ftische Erde verschaffen. V'; " i -« v ’ Anmerkuny. • DiS' Beobachtung, die der Verfassee gemacht hat, find ganz iten, und achtungs-wurdig: die allgemeine Regeln, die man gab, waren am dev Faulung zu wider-stehen, vie Wurzeln nicht zu quetscheit; wit dnem schaufett Messee zu beschneiden^ die obere Erde iintersich thnn; bey dem Ein-setzen Obacht haben, feme Lucken zu lassen, damit kein Wasier stehen bleiben kann, noch $ f f vie! ^iel weniger, daH sich ein Ungeziefer dabey aufhalten mvge; die Ekde um den neu gefeP ten Baum nicht allMfest eintretten:c. Voc allen aber darf die Ninden dec Wurzeln kei-tie Wunden haben, nichts beschleuniget d,e Faulting mehr als dt'efj. ■ i v ■ Lin Mittel wider die Rornwurmer. " r Man lege das Getreid in den Kamerli, oder.Kornboden nach den gewohnlichen 2** gen im Monate Julius, August, odek September, nach den Jahrszeiten, da dieses Ungeziefer in Bervegung kommt. Man haufe es neben der Mauer m stale dee Pyramiden , die aus 8. oder l0‘ Septiers (eine Matze von 12. Schafeln) stehen, aus; und dieses nachdem die Mauec in der Hvhe von 4. oder 6. Zoll daruber, als die Pyramide hinausreicht, mit Honig tst bestrichen worden : die Honigrtlu de aber darf nur 3. bis 4» Zoll breit , und hochstens eine Halbe Lime dicht W'tu2an *3*3 wende das Getreid fleitzigum, tmt> das Un-geziefer tv tub auf derWauer gerade zmnHo-nig hinauf steigen, und sich in selven, mic die Spatzen im Leim sangen. Man nmp aberdie Umwendung 5. bis 6mal rviedechvl-len, und sie allezeit ein ojDer zween^age dar» nach beyseit lassen; rhreganzliche Vertilgung ist fast gewitz. Mit 10. bis 12. Psunden von groben Honig kann man das Ungeziefer von §oo. Septiers Getreid vertilgen, und also den Schaden , welcher nicht nuc den Werch, sondern auch die Mast des Getreides mindert, verschitttn. • : . Von Munchen den 7. April. '' Dec Herr Baron von Hartmann ein in Wirtfchafts Sachen sehr kundigen Mann, katz der zrr Burghausen versammleten Acker--auesgeftllschaft etnett Auffatz von dev Vee» btffenmg-, unv Bermchrung der Wiesen vor. Dieser Gegenstand dev Wirthschaft, dec m so Me Dmge einen Einflust hat, ist bisgee il^BaheM-sehv veknachlasiiget wordsn;'man ' sieht Hdatz man ohne -Wiesen kein Vieh, oh-Wk Vleh-keinen ©ufttTr und folgttch andere Nochrvendigketten' -habs: Ungcmcm grosse MveLste bede'keir vas Land , und: vechifte« dle Luftk- man hatAnlge ©fucfe ausgetcv^ lm,-und dadurch den Geund zuv western Vecbesserung gelegt. ' fa: An den u tibef a tut ten Ersinder dcsZpckekS' Gleichwie diese Gefellfchaft dc^t-ung^ nannten, Ersi'ndec fur die Emsendung veS angegebenennassen aus einec; innlandisch^ Pflanze erzeigten Zuckecs, welcher in W* sehung des Geschmacks'^^nd Lusserlichen stalttauglich befunden worden, den aB **nt Zuckerrohr verfettrgten zu ersetzen, Lmdlichsten Dank ecstattet ; sr^'L So cuinnecet diesMauch zugleich/.,M M.dem wenig eingchMen Versizch, wie selbec sich in dee wettern Ver-feinerung ansasse , niche. habegemacht.rp^ den'konnen. ! ^ Wchhalbsn man sich nu: wunschet etrvas Mehreresvon diesemZuckec sowchl^ als cine weitere Hecheylasftmg zu echalten, ob Nehmlich dieses Unternehmen ohne Abbcuch ernes . bestehenden Nahcungs , und Hand-lungszweiges, den cmslandischen Zuckec aU lein ausgenohmcn, in gwssen thunlich, und vortheilhaft seye, gleichwie schon bereits in dent 22. Kundschaftsblatte davon erwehnet wotden. - Wo man ingegenseits, wenn, wie .zn hasten ift, sothanec. .Verfeinerungs VersnH gut gelingen sollte, feyerlichst versicheret, datz man diesseits alle dec Nuzbarkeit diesee Erfindung angemeffene VorschlLge, mit Be-lohnung, Vorspmch, und Untecstuzung an-nehmen, und erkennen werde. Durchreisende Ansehnliche personen. Den irten. Hr. Hauptmann pon Franckelsperg von Steyer nachex Txiest. - '<•< Hv. Hr. Witlcher von. Laybach nach Adelfperg. tzr. Barones von Konlgsbrunn von Lay» bach nachec Triest. Den 13ten j- _ • Zwey Kriechische Kaufleuthe von Triest nach Hungarn. Hr. von Bulioni von Laybach nach Gorz-Den I4ten Hr. Baron von Terzi von Laybach nach Gorz. ' Hr. Baron Radolowi'z ron Triest nach Wren. Den lsten. Dec geistl. Hr. Schulz nach Gorz. Den i6teu Hr. Mikolitsch nacher Steyermarkt. Hr. Canonicus de Werth von Laybivv nach Mareitsch. Der geistl. Hr. Nusdorfer nach Gorz- Den i7ten. , Se. Excel. Hr. Graf von Rosenberg nach Klagenfurty. - „ Hr. Graf von Anhalt / und GrLfin VS" Gaiscock nach Klagenfurth. Hr. Kaufniann ^tscher nach Triest. Mapktppejse. Gamstay den irten Auyusti. Weizen I Metzen p Tw- k 125 k 128 t -tp Schorsitzen * p - * t 94 k102^ L-7 Rockerr - - p - - k 86 k 90 f .92 Hirsch » - - p » - k ?c> k 7Z k 75 ©ecftett » - p - - k * * Č * « f 4 * WeiHgemischet p - - k - - k - - k - - Schwarzgemischet p - - k 76 k 8c> k 85 Harden - - p - » k 72 k 72 k 7* Haber 2. Metzen p * » f 164 f 176 f 183 Verzeichnist der hier in Laybcrch in, und vsr der Stadt Verstorbenen. Den loten Auxusti in der Stadt. Der Utwlfri Steinberger, ein Schlossergefell am Platz in Barthalotischen Hause bey den goldenen Hirschen N.277. alt 25. I. Gregor Jenko, ein Kutscher in der Spital* gassen in Zebulischen Hause N. 264, alt 57- Tahr. vor der Stadt. Dem Peter Gadank, Muhlner sein Sohn Joseph in Tyrnau in eigenen Hanse N.77. alt 5. Monat. Mathias Miglitsch ein Bettler Wittiber an Schonweg in Scheuschickischen Hause N. 22. alt 98. Jahr. Den iiten in dcr Stadt XTicmtmd. Vor der Stadt. Mathias N. ein Taglvhner vor dem Karls . stadterthor in Komparischen Hause N. 7. alt 60, Jahr. Den Uten its bee Gtadt Niemand, vor der Gtadt. Dem Joseph Auschltsch, emem Tuchfabri-kanr fetn Svhn Paulus auf dec Pvllana in Rustifchen Hause N. 19. ait 2. Jche-2)eiu Mathias Wltriger, ein -poublst seine - Tochter Elifabetha nachst dee P. Difcal* ceateti Scyranken in Malitschischen -pau^ ft N. 3v vat j. t ali'. Den 13ten in der Gtadt Niemand. vor der Gtadt. Mathias Zicha, etn Maurer an Schonweg in Semenetischen Hause N. 28. alt. .4°’ ■ Lahe. Den i^ten in der Gtadt Niemand. vor der Gtadt. Dem Anton Schorga, Schiffmann sei>l Kind Magdlein todtgebohren in Krakau in eigenen Hause N. 34. Den if ten in der Gtadt. Dem He. Johann Fridrich Vanino faif-tf ' Landeshauptmannschaftl. Kanzelisten P* ne Tochter Maria Theresia tn der gassen in Dr. Wolfischen Hause 3 ft' alt 14. Tag. vor der Gtadt. Latharina Sargin, ein Bettlerin hinter ven Auguftinern in Antmgerischen -pause jN-152. alt 80. Jape. Elisadetha .Zilimiermannin ein Gartners Wlttib in Urjulinerinen ch^em ^rauje 6$. alt 58. Lahr.