Nr. 194. Samstag, 27. August 1887. 106. Jahrgang. MbacherM Zeitung. «N>U "»"""^""' Mit Poftveislnbun«: gamlähiig sl, ^o, halbjährig fl. 7,b0. Im «omploir: ^ Die .^llibachel Heilung" «scheint liiglich m!t «uOnahme der könn- und Neierta« .in.'°""i "'.y'ldjähli» st, ^,^u Nür die Zustellung tn« Önu« »onziährl« fl, l, - I»str tr., gllihe« pc> Zeile >, li.! bei öfteren wiebelholungen pr, Zeil« « li. V wei^n mch» angenommen unt> Manuftnple nlchl ,«ü«,efl«llt. Amtlicher Weil. ^ Se. f. und f. Apostolische Majestät haben mit "llerhöchstrr Entschließung vom 2.'!. August d. I. dem Mlmen Rathe und Unterstaalssecretär a. D. Dr. Joseph "Mnder Freiherrn von Helfert in Anerkennung ' lNer verdienstvollen und erfolgreichen Thätigkeit als Mwent der Ceiitralcommission für Erforschung und "Mtlmg der Kunst, und historischen Denkmale das .^u "uz des Franz-IosephOrdens allerquädiqst zu ""leihen geruht. H. Se. f. ,md l. Apostolische Majestät haben mit .^trhöchft unterzeichnetem Diplome dem Major und ""Mandanten des Feldjägerliataillons Nr. 14 Karl ^,lzedäk als Ritter des Ordens der eisernen Krone yMer A^ in Gcmäßheit der Ordensstatuteu den "?"stmld mit dem Prädicate «Burg wehr» aller-^"dlgst zu verleihen geruht. «.<. Se. f. nnd l. Apostolische Majestät haben mit ^"höchster Entschließilng vom 22. August d. I. dem llliz . ^'^ uud Charakter eines Regicrungsrathes ^gezeichneten Oberrechnnngsrathe im Iustizministe-^>n Virgil Formentini das Ritterkreuz des Franz-^py'Ordens allergnädigst zu verleihen geruht. Uichtamtücher Mil, Vom Tage. Tüa> ^llgarischen Nachrichten, die uns seit einigen l'Nil'Ü ^ Telegraph vermittelt, unterscheiden sich we» wi, 3 ^°" bcn' bombastisch-hochtönenden Bulletins, die ^. <.!riiol)a ihren Weg in die Welt genommen und en. tonnte in Philippopel nnd Sofia nicht nn-bel, i^ , b^lben. Die ersten Commcntare, die Europa zu Hiltsj "^" Knndgrbungen aus den ersten Tagen des lich.".^'mzugrs lieferte, überzeugten die leitenden Persön-Lllnd ^"^ariens. dass der Effect jeder Sache im ^^und außerhalb desselben ein sehr verschiedener ist, sie legten ihnen zugleich die Nothwendigkeit schleuniger Aufklärungen, die Nothwendigkeit einer Correc-ltur oder mindestens einer corrigierendeu Interpretation nahe. Eine solche ist denn auch in mehrfacher Hinsicht nnd auf mehrfachem Wege erfolgt. Man hat sich in ! Sofia beeilt, vor allem die Bedeutung jener < Unabhängigkeit» klarzustellen, welche die bekannte Phrase in der Fürsten Proclamation unbedacht ausgesprochen nnd dem gerechten Urtheile der Well preisgegeben hat; man hat sich ferner beeilt, den Verdacht eine» d»rch jene Unabhän^ gigkeit nahegelegten Illoyalität geg.», den Suzerän des Fürstenthumö. den Sultan, von sich abzuwälzen und , den neucu bulgarischen Standpunkt mit dem Principe der Vertragstrelle und der Achtung vor den Mächten zn versöhnen. Inwieweit alle diese Versnche, zu mo-dificieren, rektificieren und interpretieren, glücklich nnd von Erfolg gekrönt waren, wagen wir nicht zu unter« fcheiden; dass sie aber gemacht wurden, das beweist immerhin, dass man in Sofia das Bedenkliche der bisherigen Haltung eingesehen und das Bedürfnis empfunden hat, dir Consequenzen weitgehender Missverständnisse hintanznhallen und den schweren Vorwürfen, die von den Centren des politischen Lebens gegen die Praxis der letzten Wochen erhoben worden sind. zu begegnen. Fassen wir alle die Meldnngen zusammen, welche uns über diese Bemühungen orientieren, so müssen wir wohl glauben, dass man in Bulgarien vor jenen Wag' nissen zurückschreckt. welche gewisse Kundgebungen beinahe befürchten ließen, dass man jenen Boden wiederzufinden und wieder zu betreten wünscht, von dem man sich nie hätte entfernen sollen: den Boden des inter nationalen Rechtes und der Verträge. Nur ans dieser Basis ist ein haltbarer politischer Ban, ein solides bul-garisches Staatsgebäude denkbar, nnr anf solcher Grund-läge wird sich das bulgarische Volk eine gesunde und gedeihliche Entwicklung zu sichern, die Sympathien Europas zu elhalten vermögen. Durch die Vcrficherun-ge», die nunmehr mit Eifer und in unterschiedlicher publicistischer Fa^ou geboten werden, durch die berichtigende Interpretation. die man einzelnen bedenklichen Enunciationen der jüngsten Zeit widmet, ist selbstverständlich das Illegitime und formell Incorrecle in der gegenwärtigen Stellung des Prinzen Ferdinand vor Coburg nicht aufgehoben nnd nicht aufzuheben — gleichwohl entspricht die neuere Haltung des Prinzen und der Regieruug den Geboten der einfachsten Klug» heit und dem Rechtsstandpunkte weitaus besser, unt namentlich eine Annäherung an deu Snltan. die man von Sofia aus in der dringendsten Weise gesucht, du von Constantinopel aber mit verbindlicher Höflichsei! abgelehnt wird. wäre für das Fürstenthum von de, äußersten praktischen Bedeutung. Daher der rege De« prschenverkehr mit der hohen Pforte, daher das eifrig« Bemühen, den Snzerän durch Huldigungen und Loya< litätsbezeigungen mit der Thatsache zu versöhnen, das« seiner bei bekannten festlichen Anläsfcn vergessen wurde, Der Snltan allerdings steht diesen etwas ver< sputeten Huldigungen vorläufig kühl gegenüber, si« haben den Tadel nicht verhüten können, den die ver-frühle Reqierungsübernahme dem Prinzen bereits von der Pforte eingetragen hat; da sie aber nachdrücklich und ernlt geboten und noch immer verstärkt werden, dürfte die Aufrichtigkeit dieser «Correctur» kaum mehr zu bezweifeln sein. Wird sie jedoch dem Prinzen Früchte tragen? Wer vermöchte heute überhaupt eine Frage zu beantworten, wo sich stündlich neue Fragen auf« drängen und eine Sichtung der vielfachen und wider« spruchsvollen Nachrichten über die Plane und Ent. schlicßungen der Pforte wie der Mächte unmöglich scheint. Das eine ist gewiss: mit dem Einzüge be« Prinzen Ferdinand in Sofia ist die geräuschvolle Zeit der Feste, des Jubels, der Toaste, Reden nnd Mani« feste abgeschlossen; der Prinz, welcher unter so ab» normen Verhältnissen, unter so abnormen Existenz-bcdingungen, lediglich auf sich und das bulgarisch« Volk angewiesen, die interessante Reise in das viel» geprüfte Fürstenthum durchgeführt hat, sieht sich nun dem ganzen Ernst der außergewöhnlichen Situation, der ganzen Größe seiner kühn übernommenen Aufgabe gegenüber. Seine Intentionen mögen die besten, sein Wille mag der stärkste sein — zahlreich bleiben doch die Schwierigkeiten, die zu überwinden sind, wenn seiner jnngen, auf eigene Gefahr übernommenen Herrschaft eine Zukunft winken soll. Fragend wendet sich vor allem der Blick nach Russland, das der Entwicklung der jüngsten Phase Jeuissetou. Witzbolde. seinen lr" ^^ ^" einen Witz, wenn er gut ist, über Ili„ " ^lzeuger. wenn er schlecht ist, zumal die miss, zli sg Bestrebung eiues Witzlings, etwas Geistreiches glei el ' b"' Eindruck eines Tänzers macht, der aus. seht ""d sich Plötzlich uusanst auf den Boden nieder-terez »n ^^ ^!^ '" l^rn Falle, möge ein mun-hat sTs.^' nwge jener, der mit einem solchen gespielt dullll,^"' ^"^ """ln, lacht man? Ja. das ist eine VisH?v ""Ue- Ueber den Witz haben Kant nnd Hegel, ^echn« ""^ Barriere. Fichte und Schlegel. Köstlin und zez w geschrieben. Löwenstein hat ihm sogar ein gan-"icht w ^widmet, und doch wissen wir noch immer ^chl'a«, l ^ '^' '"'^° er zustande kommt, worin seine ^ch l I. besteht. Und darum wollen wir den Witz Una ".,? kluq und bescheiden links liegen lassen nnd "u den Witzholden befasse. Hie z . s"'d gnr eigenartige Känze, die Witzbolde, ^ln N f.'^" aeistigen Thätigkeit, hat sich auch auf ^rauz i^ be« Witzes eine gewisse Ueberproduction he»t" gilbet: es gibt Proletarier des Wihrs. Wer ^isch ^"Iuland oder im Ausland an einer größeren ^ 2 ^ theilnehmen will. der thut gut daran, ß>rr s;? ^"" "Uern Anfang an zn erkundigen, wo der '"^rr vn's'^" ^'" ^ Kalauer macht. Denn es ist Ü"d einen, iw^' "'" höhere Entfernung zwischen sich ^erll^''. "'"e anzubringen, der an einer so be-^ Die?!' Krankheit leidet. Ja, eine Krankheit ist ^ öwn„ ^"'"" ja nicht anders, sie stehen unter "Hen s/'ge emer geheimnisvollen Nöthigung, sie ^ ek' „:'""ss? "I" Epähe uud Schere äußern. "'^erez 'U"l s'ch "'chts so Trauriges, uichts so ' ""greifendes und Tragisches, als dass es ihneu nicht Anlass zn einem komischen Einfall gäbe. Es ist ein Jucken, ein Kitzel, dem sie nicht widerstehen können, auch wenn sie missgestimmt oder gar traurig sind. Bodmer hat diese Erscheinung eher treffend als geschmackvoll die «Krätze des Gristes» genannt, nnd der bekannte ungarische Humorist Ugai hat diese Bezeichnung classisch als «^liliic^ vü/ioxu» übersetzt. Was ein rechter Witzbold ist. der hat hievun auch zum mindesten ein dnnkles Gefühl. Der Witzbold empfindet mehr oder weniger klar. dafs nicht er den Witz habe, sondern der Witz ihn. dass er dessen Sclave sei und seinetwegen oft Unannehmlichkeiten aller Art erdulden müsse. So kommt es denn villleicht, dass es meist ein trübseliger, mürrischer Geselle ist. der seine zwerchfellerschütternden Bemerkungen von sich gibt. ohne mit einer Wimper zu zucken. Seltsam, gerade er, der viel Lachen erregt, hat die vornehmste Eigenheit, die der Mensch vor dem Thiere voraus hat, verloren: das Lachen. Und außer diesem hat er noch ein Köstliches eingebüßt. Der Witzbold hat leine Freunde. Die echten wandelt er in falsche um, indem er sie öffentlich zur Zielscheibe seiner Bolzen macht, sie nergelt. sie dnrch snne Hänseleien verletzt nnd kränkt. Die falschen Freunde, die Talmifrennde dagegen buhlen um seine Gunst, weil sie Gnade finden, weil sie nicht lächerlich gemacht werden wollen. Drnn da es nichts Vollkommenes uuter der Sonne gibt. da jeder Fehler, Schwächen und Lächcrlichklilm an sich hat, die er gerne verbirgt und über die der Wohlerzogene taktvoll hinweg-geht, ist es anch für jeden gar peinlich, einem Schützen ins Gehege zu kommen, der gewissermaßen berufsmäßig iu die Blößen, trifft. Der Witz ist ein furchtbares Ge-schoss, denn oft bleibt ein solcher im Fleische sitzen, er bleibt, wie man sagt, hängen, und der Unglückliche mnss ihn dann ein ganzes Leben lang mit sich schleppen. Der Bruder des Alphonse Daudet, Ernest, ist ein sehr tüchtiger Schriftsteller, wenn er auch nicht die gleichen Fähigkeiten besitzt. Er besnchte einmal Albert Wolff. Und Wolff erzählte nachher in der Redaction des Parifer «Figaro»: «Gerade ist Daudet bei mir gewesen.» — ,Welcher Dandet?» — «Ich meine jenen, der Geist hat.» Dieses Wort blieb hängen. Es gleicht einem aufgeprägten Brandmal, es gleicht jenen Eselsohren, die in Vallrtschulcn nnfolgsamen Elevinnen ausgesetzt werden. Der Witz hat ja schließlich eine Pointe, eine Spitze, lind diese Spitze sticht nnd muss stechen. Der Mann von Geist und Welt wird darum auch deu Witz nicht so handhaben, wie ein ausgelassenes Bübchen seine Reitgerte; das Bübchen lässt seine Reit« gerte anf den Waden aller fpielen, die ihm nahekommen; der Weltmann wird dagegen im Witz eine Klinge sehen gleich jener des Conquistadors Diaz; auf dessen To« ledaner Degen standen die stolzen Worte: «Zieh' ihn nie ohne Grund, steck' ihn nie ohne Ehre in die Scheide.» Dem Mann von Geist ist der Witz mit einem Worte Mittel, dem Witzbolde Zweck. Und diesem Zwecke bringt er alles zum Opfer; der Witzbold schlägt den Bruder todt, wenn dies nothwendig ist, um ein Wortspiel von Stapel zn lassen; und er wird den Ein« äuqigen. d.« Die Witzbolde haben jenen hänselnden 6on oee Verkehre eingeführt, der heute in vi^en Krelfen be-merkbar ist. Man wirft sich da aeaense.tlg derbere und feinere Grobheiten an den Kopf und wahut oft gelstreich z» sm,. wo man doch nur ungeschliffen ist. Die Conversation gleicht darum in gewissen Theilen der Oesrllschaft einem gegenseitigen Besprühen mit Vitriol. Das ist sehr scherzhaft, sehr spaßig, aber wo ein Tröpfchen hinfällt, dort brennt der ätzende Swft ein Lock Laibachei Zeitung 3tr. l94. 1600 27. August 188?. bulgarischer Geschichte kein freundlicheres Interesse zuzuwenden scheint, als der Periode der Regentschaft und der Regierung des Prinzen von Battenberg in deren vorgeschritteneren Stadien. Depeschen aus Constantinopel erzählen von einer allerdings friedlichen Intervention des nordischen Reiches zugunsten einer gründlichen Um» gestaltung der bulgarischen Verhältnisse; auch von an< derer Seite glaubt man ankündigen zu dürfen, dass von Petersburg aus eine Action in der bulgarischen Sache angeregt werden würde. Dass einer solchen Action, wie immer sie geartet wäre, nicht nur einzelne Mächte, sondern auch die Pforte selbst ernste Bedenken entgegen-tragen würde, begreift sich umso leichter, je weniger sich die Consequenzen einer solchen Action voraussehen lassen. Die Pforte ihrerseits scheint keineswegs zu waghalsigen Schritten bereit; sie scheint im Gegentheil die weitere Entwicklung der Dinge in Bulgarien abwarten zu wollen. Gefährlich kann ihr eine solche Passivität kaum sein; bei dem Umstände, dass eine allgemeine Complication von keiner Seite gesucht wird, darf sie in Wahrheit ja des Zeitpunktes friedlich harren, da der hartnäckigsten Frage unserer Zeit. der bulgarischen, mit normalen und keineswegs gewaltsamen Mitteln die von allen Parteien mit gleicher Aufrichtigkeit erwünschte Lösung gebracht werden kann.______________ ____ Ein Pyrrhussieg. Die englische Regierung hat sich endlich entschlossen, die Consequenzen der von ihr befolgten irischen Politik zu ziehen. Lord Salisbury hat im Oberhause und der Staatssecretär für Irland im Unterhause eine Proclamation vorgelegt, welche die irische National-Liga als «gefährlich» bezeichnet und den Vicelonig von Irland ermächtigt, durch specielle Decrete die Zweigvereine der Liga in den einzelnen Vezirlen je nach Bedarf zu unterdrücken und jene, welche trotzdem Versammlungen ab« halten, Sammlungen für die Liga veranstalten :c., nach der jüngst beschlossenen irischen Strafrechtsbill zu be« handeln. Es ist dies allerdings nicht die äußerste Consequenz der irischen Politik, jedoch unterscheiden sich die beabsichtigten Maßregeln von dem, was überhaupt möglich gewesen wäre, nur in rein formeller Beziehung. Die Regierung hätte nämlich die Liga sofort ganz unterdrücken können. Das war auch ihre ursprüngliche Absicht, und nur die Rücksicht auf ihre whigistischen Bundesgenossen unter Hartington und Chamberlain, welche sich in der letzten Zeit wiederholt und entschieden gegen diese Ge« Waltmaßregel ausgesprochen, veranlasste den jeder sentimentalen Regung fremden Lord Salisbury, die Liga bloß als für den Staat gefährlich zu erklären. Darüber kann man sich aber doch nicht täuschen, dass die irische Regierung von den ihr hieraus resultierenden Befugnissen Gebrauch machen wird, und da die Liga in allen ihren Zweigvereinen stets dieselbe ist, so wirb von diesen Befugnissen zweifellos auch ein recht ausgiebiger Gebrauch gemacht werden. Es ist also mindestens nur eine grobe Selbsttäuschung von Seite der Unionisten, wenn sie zwischen der einen nicht befolgten und der angewendeten Möglichkeit einen principiellen Unterschied zu ersehen vermeinen. Die Partei Gladstone's wie auch die Irländer wissen die Sachlage voll und ganz zu würdigen. Gestern sollte Gladstone, der wegen dieses Gegenstandes eigens seinen Landaufenthalt in Hawarden unterbrach, im Unterhause neuerdings diese Politik geißeln, und heute findet abermals ein großes Meeting in Trafalgar-Square statt, um die von Gladstone intentierte Adresse an die Krone zu illustrieren. Gladstone wird ein leichtes Spiel haben; jeder, der nur halbwegs logisch zu denken vermag, wird nun einsehen müssen, dass der alte Parlamentarier einen großen Scharsblick bezeigte, als er seinerzeit prophezeite, dass nun auf dem Wege der Gewaltthätigkeit von der Regierung fortgeschritten werden würde und müsse, ohne die Ruhe herzustellen, ohne die Irländer zu befriedigen, ohne der Einheit des Staates zu nützen. Allerdings wird alle Beredsamkeit des ^«6a! okl in.^n nicht imstande sein, die eiserne Phalanx der Regierungspartei zu durchbrechen. Lord Hartington, der Führer des rechten Flügels der whigistischen Unionisten, hat aufgehört, irgendwelche Selbständigkeit zu bekunden, er unterscheidet sich von den Tories so gut wie gar nicht und geht mit ihnen principiell durch dick und dünn. Chamberlain, der Führer der radicalen Unionisten, erklärte wohl, mit der Proclamation nicht einverstanden zu sein, aber weil ihm Parteipolitik höher gilt als sachliche Erwägungen und seine eigenen Principien, so wird er für die irische Politik der Regierung stimmen. Der Sieg des Cabinets Salisbury ist somit nicht zweifelhaft; es wird einen parlamentarischen Sieg erfechten, der aber gleichbedeutend ist mit einer moralischen Niederlage, da jeder Schritt, den die Regierung jetzt unternimmt und noch unternehmen wird, ihre eigenen früheren Erklärungen und Zusagen entschieden Lügen straft. Was wird aber mit dieser neuesten Maßregel erreicht werden? Die bisher sich legaler Mittel bedienende Agitation in Irland wird nun ebenfalls in eine geheime und gesetzwidrige umgewandelt werden. Wenn dann wirklich, was bisher manchmal fälschlich behauptet wurde, die Anhänger Parnells sich von den Feinern und Dyna-mitardcn nicht unterscheiden werden, so möge sich Lord Salisbury an die Brust klopfen und reuig des Sieges gedenken, den er errungen. Politische Uebersicht. (Die Maßnahmen der Unterrichtsverwaltung, betreffend die Mittelschulen.) Der Unterrichtsminister Dr. von Gautsch geht min daran, die auf Oruud der Allerhöchsten Entschließung vom 29 Juli d. I. genehmigte Rednciernng der Mittelschulet, durchzuführen. In Pilsen wurden die bezüglichen einleitenden Schritte inbetreff der Staatsmittelschule bereits getroffen. Auch der Stadtuertrcwnq in Tabor ist. wie czechische Blätter melden, im Wege der dortigen Vezirkshauptmannschaft diesertage eine Zuschrift des Unterrichtsministeriums zugekommen, in welcher die Absicht des Ministeriums, die Ober-Realclassen dcs Ta-borer Real Gymnasiums aufzulassen und die Anstalt in ein normales Gymnasium umzuwandeln, bekannt« gegeben wird. Gleichzeitig wird um eine präcise Meinungsäußerung der Laborer Stadtvertretung über ihr Verhalten in dieser Sache innerhalb acht Tagen er- sucht. Gleich der Pilsener Gemeindevertretung macht jene von Tabor Schwierigkeiten gegen die Anordnunge» der Unterrichtsverwaltung. Sie beschloss zu erwidern, das? die bezeichnete Frist für eine klare, bestimmte Antwort zi: kurz sei. Außerdem wurde beschlossen, 6M' gaben an den reichsräthlichen und an den landtä'gliäM Czechen-Club sowie an den Landesausschnss zu richm'. dieselben mögen dahin wirken, dass die bedrohten czechischen Mittelschulen intact erhallen bleiben. --Wenn die betreffenden czcchischen Gemeinden es vor« ziehen, gegen die bereits fcst stehe n de n Maßnahmen der Uuterrichtsoerwaltnng zn remonstriereu, anstatl dass deren Durchführung im Eillvernchmen mit den Untlünchtsbehörden und unter möglichster Verücksia> tigung der geltend gemachten Interessen erfolge, so >>l dies ihre Sache. (Triester Hafenbauten.) Die Regierung hat die Offertausschreibung behufs Vergebung der Triester Hafenbauten veranlasst und als Präclusiv' termin für die Ueberreichnng der Offerte den l). September bestimmt. In formeller Beziehung sind alle Vorbedingungen für die Inangriffnahme der Arbeiten erfüllt. Dem Triester Municipium und der dortig«-'" Handelskammer ist vor kurzem die Concession zu>n Baue und Betriebe der neuen Lagerhäuser auf Gnlnd der mit der Regierung vereinbarten, ihrem wesentliche" Inhalte nach mitgetheilten Bedingungen bereits erthem worden, und die Concessionäre haben nunmehr noch die D^tailprojecte für die Lagerhäuser, welche übriges seit längerer Zeit fertiggestellt sind, dem HandelsmiM' sterium zur Genehmigung vorzulegen. (Der«Czas» gegen die cz echisch en Ast.'" tationen) Der «Czas» bringt einen energischen Artikel, welcher gegen die in Böhmen herrschenden Agitationen gerichtet ist. Sowohl die Wahl drs Kamps-objecles als auch die Kampfesweisc werden in diesea« Artikel verurteilt. Der .Czas. führt aus, dass, wenn die Bundesgenossenschaft der Parteien eine vollständige sein soll. es nicht denkbar sein könne, dass irgend entt dieser Parteien in inneren Angelegenheiten solidarisch und in äußeren ans eigene Faust vorgehe. Sollten b>e Czechen ihre Agitationen auch in den Reichsratl) tragen und die Solidarität sowie die Disciplin breche»', dann dürften es wohl nicht die Polen fein, welche sich isoliert finden würden imd die Folgen tragen müssten. (Die Verhältnisse der Kleineisen-industrie.) Ministerialrath Dr. Aazant hat vor einigen Wochen im Auftrage des Herrn Handels ministers eine Studienreise unternommen, um sich "b" die Verhältnisse der Kleineisenindilstrie zu informiere"' Er hat nun die Ergebnisse seiner Studienreise .'" einem eingehenden Berichte niedergelegt, welcher berm» dem Herrn Handelsminister unterbreitet worden ist- (Ungarn.) Nach einer Budapests Meld«"» wird Ministerpräsident Tisza bis zum 4. Septe"^ iu Ostcnde verweilen und sodann von dort directs Budapest zurückkehren. Herr von Tisza wird den' ^. Pfange Sr. Majestät des Kaisers in KlausenbM "" wohnen. (Zur Situation in V nlgari en.) Wie o" «Pol. Corr.» aus Sofia a/meldet wird. tm'tet Fur, in die Haut, und man trennt sich dann nicht erbaut, erheitert und erfrischt, sondern verwundet und blut« triefend. Es sind dies Witze, die man ganz gut Po-tansky'sche nennen könnte, nach jenem Arbeiter, der vor wenigen Tagen verurtheilt worden, weil er einem feiner Kameraden die spiritusgetränkte Schürze an» gezündet hat. Der Arme ist zwar einige Tage darauf seinen Brandwunden erlegen. Aber was thut's! Der Witz war doch gemacht. Potansky war ein Witzbold, nur dass sein Wiy kein Wortwitz, sondern ein Thatwitz war. Heute haben wir Hunderte von Witzbolden, die der Wih hat, doch nur wenige Männer von Geist, welche Wih haben. Die Witzbolde sie alle Epigonen. Ihr Classiter, Saphir, liegt längst in kühler Erde und qleich ihm auch einer seiner vornehmsten Jünger, der Meister der heutigen Wiener Witzboldgeneration, M. L. Herzl. Dieser Mann galt. wie Saphir vor vierzig Jahren, vor etwa zwanzig Jahren als der amüsanteste Gesellschafter. Heute noch colportiert man seine Einfälle, um ihn bildet sich ein ganzer Sagenkreis von Schnurren, und schon wird ihm manches zu. geschrieben, was Saphir und andere ersonnen haben. Herzl war ein eigenartiger uud seltsamer Mensch. Obwohl er Journalist war. könnte man ihn den Sokrates des Witzes nennen, denn er hat nie eine muntere Zeile geschrieben. So wie er nämlich die Feder zur Hand nahm. gieng in ihm eine merkwürdige Verwandlung vor; er. der mit Hilfe des mündlichen Verfahrens eine Tischgesellschaft wunderbar zu unterhalten verstand, er wurde trocken und langweilig. Seine politischen Artikel waren ohne Salz, ohne Lange, ohne Schwung, sie waren ledernes Wasser. Der Witz gieng ihm nicht durch die Hand, er sprang principiell und behende von den fleischigen Lippen. Er war kurz und gedrungen gebant; auf hohen Schultern sah ein geistreicher Hu-inoristcnlopf. Die Stirne schön gewölbt, der Scheitel kahl, die Nase tief eingesattelt und, wie es bei Satirikern oft vorkommt, etwas brcitgequetscht. Er trug sich mit einer ans Weibische grenzenden Eleganz. Insbesondere bildete er sich viel anl seine zierlichen Füße und seine vornehm geformten, wohlgcpflegten Hände ein. Hierin glich er Napoleon. Aber während der Schlachtenkaiser nur drei Anzüge besaß, fand sich im Nachlasse Herzls eine Sammlung von Hunderten von Röcken. Westen, Beinkleidern, Cravatten nnd Stiefletten. Es ist unter solchen Umständen begreiflich, dass die boshaftesten Bemerkungen HerzlK Leuten galten, die nicht viel auf ihr Aeußeres hielten. Unter seinen Bekannten befand sich ein Brüderpaar, das in Bezna. auf Toilette ziemlich viel zu wünschen übrig ließ. Als der eine der beiden verreiste, erzählte Herzl, derselbe habe an seinen Bruder geschrieben: «Lieber Bruder! Schicke mir das Hemd.» Ein Witz, der in seiner Ein. fachheit und Präcision geradezu classisch ist. Einen Componisten, der. ein musikalischer Cyniker, sich einer mangelhaften Hantpflege erfreute, fragte er: «Sie wafchen sich wohl nur im Schweiße Ihres Anqesich-kö?. Und ein andermal: «Wer trägt Ihre Hemden, wenn sie frisch sind?» Als Vorsitzender einer bekannten Tafelrunde kreuzte er die Klinge öfter mit dem Banquier Mandl. der gleichfalls über eine schlagfertige Zunge verfügte und der ihm den Rang abzulaufen snchte. Eines Abends erschien im Saale ein Gast mit einem Hündchen. Kaum ersieht dies Herzl, so fasst er Mandl am Arme, und es entspinnt sich folgender Dialog: Herzl: Schau'n Sie. der Hund dort ist cin «Mandl»! Mandl: Solche Witze sind doch schon zu gemein, die verbitte ich mir! Hrrzl: Erlauben Sie mir die Bemerkung, dass ich Sie nicht beleidigen wollte. Wäre dies in meiner Absicht gelegen, so hätte ich gesagt: Der Mandl ist ein Hund. Nun habe ich aber gesagt: der Hnnd ist ein Mandl. Da kann st^ doch nur der Hand beleidigt fühlen. . Wie an dem ersten Witze die Einfachheit, so "" man an diesem die kunstvolle Compliciertheit bew"' dern, die dialektische Feinheit, mit welcher der lom' A Gedanke, gleich einer Peitsche, in wiederholten S^' gen geschwungen wird. ehe er zischend uiedersay ' Aber m diesem Beispiel tritt auch ein Merkmal 5 tage. das dem Witzbold überhaupt eigen ist: d»e " , Gerechtigkeit. Denn die Bemerkungen Herzls treffen ^ > Mandl eben nur zu. insoferne cr Mandl he'ßt. "!. der Name wird zum Angelpunkte der Ironie genial' Der Mann von Geist lässt den Schlag in den "' einer Person, einer Sache, einer Erscheinung "lev sausen, der Witzbold nimmt das Unwesentliche 5 Anlasse eines verblüffenden Ansfalles, der Man" l Geist greift seinen Gegner küh:, Brust an Vrnst, "'". in Aug an. der Witzling übt den tückischen Flaw angriff, er macht Meuchelwitze. Bismarck ist ein grov Staatsmann; er hat aber auch als Staatsmann '^ Schwäche. Der Witzbold macht ihn aber nicht '^ lich wegen dieser Schwäche; er moquiert sich "ber § Kahlkopf des Kanzlers, ein Uebel, für das dieser l'"^ kann. für das er nicht verantwortlich ist und """. ^ seinem Charakter und seinem Handeln in gar " Zusammenhange steht. ^„„ Und wenn Ungerecht,gleit verwerflich )> '^ster, ist es auch ein ungerechter Witz; cr ist ein >^,,d sein Gegenspiel eine Tugend. Freilich ist es leichter ^ bequemer, lasterhaft zu sein. Eben darum wiro ^ Witz des Witzboldes immer persönlich sein. immer ^ Einzelnen gelten, welcher ja als solcher schwa^'v'lais, qrche. monumentale Wih eines Juvenal. ^ s.^ Aarbier gilt der Gesellschaft, dem Staate ""°.,/,jchel' Regierung, das ist der Witz im Dienste der '" Idee. Inlms von üuda,," Mbllcher Zeitung Nr. !94. 1601 27. August 1^7. Ferdinand andauernd alle Bemühungen anf, nm im umzubildenden Cabinete alle Parteien des Landes ver-uewi zu schen. Die Aussichten fiir das Gelingen dieser lUe1tlebllna.cn sind jedoch schr geringe Die Cankovisien. Wlibar im Sinne der von ihrem in Constanlinopel weilenden Chef erhaltenen Instructionen handelnd, oer-Neigm, jede thätige Antheilnahme an der ueuznbildeu-°en Reginnng. Sollten dieselben auf dieser Haltung uchanen. so dürfte das Cabinet bloß aus Mitgliedern "r national liberalen Partei, als deren Führer Mut-lucoo, Stamblllov und Toncev zn betrachten sind. zn-Mnmengesetzt werden. (Russland.) Das russische Kaiserpaar hat Pe-msburg verlassen und trifft heute zum Besuche des ^Nischen Hofes in ssriedrichsborg ein. Dieser Besuch ist 'Wfmie von politischer Bedeutung, als er die An° nuhnie einer einschneidenden Action Russland) auf der -Unllanhalbinsrl allsschließt. — Wie man aus Petersburg ineldet. hat der Unterrichtsmillister au die Schul-dchörden nnen Erlass gerichtet, durch welchen die Weren angewiesen werden, bei den Schülerei »schrei-b"UM ^„ h^„ demnächst beginnenden Schuljahre aw Mangen darauf Bedacht zn nehmen, dass die Zahl der 'iraelltischen Schiller in den Mittelschulen im Bereiche oes Grenzrayons 10 Procent der Gcsammtzahl der Schüler, anßcrhalb dieses Rayons 5 Procent der Ge-'"'"Nltzahl. in Petersburg und Moskau 3 Procent "Hl überschreiten dürfe. «(In Ostende) hat es diesertage förmlichen «usnchr gegeben. Die Unruhen der Fischer, welche ihre fischen Concurrenten durchaus nicht ans Land lassen "Men nnd deren Ladungen zerstörten, haben nicht >mr das Einschreiten der Polizei, der Gendarmerie nnd °rr Vürgergarde, sondern schließlich auch das des Mili-W nöthig gemacht. Die belgische Negierung ist über 'k tumultuarischen Vorgänge umso beuuruhigter, ali, 'k dem Lande wegen des Schadenersatzes, den England lur seiue Unterthanen verlangen wird, große Kosten ""Ursachen dürften. Dadurch, dass alle fremden Nade-W? Ostende verlassen. erleidet anch die Stadt selbst "kdeutenden Schaden. ., . (Italien.) In sämmtlichen italienischen Mini-.^kll wird gegenwärtig an den Vorlagen für die «ach, eine auffallende Ei N ? mit jenem der Pivka Iama bei Adelsberg. das N, « wölben senkrechten Wände, nntcr denen KM ^" hervorquillt, dieselben coulisscnartigen Aus- 'Mngen. und auch der Trümmerberg fehlt dort nicht oer rechten Seite der Höhle. a^.,"ese Stelle ist die wichtigste für die Entwässerung«' Echoes- ^ H""' Hrasty, sie wird aber seinem js, ,,U'"" "uch eine schwierige Aufgabe stelkn. Es Wi,.„ /u ^'^' '" ^e durch Jahrtausende verbor« ""mu'lll?""'"'^ b" Natur einzudringen, aber für l)l'»te n-3/ ^ w"t" vorzudringen, darf man es n»,^n !"'^ falten, wo schon eine Reihe von Ersah-n, i, die innere Slrnttur des Karstes vorliegt. Ttrak.' ' c>^ f"l)N'n wir anf einer sehr holperigen Pudw.. ," Obergurk uach Videm. nm die Grotte von Grotte w ^suchen. Schon am We^e von, Orte zur l°thbla>,. "c>""6 ""ffallend glatte Steine von dunkel« lagen ^ '^lb/ aufgefallen, die im Strahenfchotter V«'" Hofrath von Hauer bestimmte steals Bohnerze (Eisenoolithe) und fand auch deren Lagerstätte in einem lößartigen Lehme neben dem Fahrwege. Die Grölte von Pudpei- ist nur auf eine kurze Strecke weit begehbar, da fic durch ein künstliches Wehre ver» rammelt ist, welches das Wasser staut und zu einem Auslaufbrunnen treibt, von dem die Thalbewohner in Fässern ihren Wasserbedarf holen oder zu dem sie ihr Vieh zur Tränke führen. Aus letzterer Ursache sieht die große Vorhalle nicht sehr sauber aus. Wer das wirklich ingeniöse Wehr gebaut hat, konnten wir nicht erfahren. Sehr überrascht waren wir über das Mittagessen in VidlM. welches nns qanz gut mundete, nnd fnhren dann sofort nach Ponikve. wo unser eine harte Arbeit wartete. Herr HraSky hatte nämlich den Raschiha-Äach ableiten lassen, um zu erfahren, welche Veränderung dies in Natschna bewirken würde. Dadurch wurde die Höhle, in die sich der Nach stürzt, trocken, und war ein Eindringen ni! glich. Per Gang war jedoch so gründlich durch einqeschwemmtc Holzklötze verbarricadiert. dass wir den Hauptganq gar nicht nnd einen Seiten-gang nur mit Hilfe von allerlei Turnübungen nnd Verrenkungen durchschliefen und durchtricchcn tonnten. Vor uns dürfte kaum jemand hier dnrchqekummen fein. Zn nnserer Ueberraschung kamen wir zn einem Schachtluche, welches 17 Meter tief war, nnd sahen an das Tageslicht hinaus. Eine 8 Meter lange Strickleiter, die nns von oben herabgelassen wurde, war so ungeschickt angebracht, dass man sie nicht benutzen konnte. Während Herr Hrasky dcu Lenten begreiflich machte, wie sie die Leiter anbringen sollten, war Herr Hofralh von Hauer schon wieder in Begleitnng eine« Arbei- ters zurückgekrochen und traf fast mit uns zugleich am oberen Rande ein. Das Hinaussteigen war nur dadurch möglich, dass wir unten einige Hölzer aufbaute», mit Hilfe deren wir das untere Ende der Leiter, die an einem Seile fünf Meter unterhalb des Randes hienq. erreichen konnten. Von der letzten Sprofse aus wurde uns ein Seil zugeworfen, welches uns an die Ober-fläche half. Nach Besichtigung noch mehrerer Schlünde, in die sich das Hochwasser stürzt, fuhren wir im schönen Raschitza-Thale über Raschitza. Nuersperg und Piauk» bnchel nach Laibach znrück, wo Hofrath von Hau^r über Nacht blieb, nm sich am anderen Tage nach Rail'l zu begeben, während ich selbst noch in der Nacht retour nach Gams fuhr. wo ich für Sonntag von den Meinen erwartet wurde. Wenn man einen Vergleich zwischen den Arbeitn« der Herren Putick und Hrasky ziehen wollte, so wäre dies insofeine gefährlich, als man leicht einem der beiden Herren unrecht thun könnte, da beide unttr ganz verschiedenen Verhältnissen arbeiten. Das Terra m, welches Herrn Putick zugewiesen wurde, ist viel schw»e riqer zn durchforschen, weil die Naturschachle kolossal«' Tufen erreichen; ungefährlich find aber ""ch d^ah^ ten des Herrn hrasky nicht, nnd werden stch d.e G.-fahren stligern. wenn Hochwässer emtreten. deren Beol. achtunq nothwendig 'st- ..,.«.,... c ^ Die Aufopferung, tue derlei Arbeiten ersoroenl. geht sicherlich über die Wichten eines Beamten hinan« und verdient eine Anerkennung, die sich nicht aus WorU' beschränken sollte. i'Qitiadjcr Rettung Vif. 194. 1602 27. August 1887. abends das 55. Brigadecommando und das Feldjägerbataillon Nr. 6, um 9 Uhr das Infanterieregiment Nr. 7 aus Klagenfurt und das Feldjägerbataillon Nr. 27 von hier nach Adelsberg zu den Manövern befördert worden. Im gesammten werden nach der Oiäro äs dHw'iiL 12 000 Mann bei Adelsberg concentriert sein. — (Ein Kind aus dem Coupe gestürzt.) Wie aus Graz berichtet wird, ist vorgestern abends zwischen Brück und Pernegg ein fünfjähriges Mädchen aus einem Waggon dritter Classe des nach Graz verkehrenden Postzuges, dessen Thür schlecht geschlossen war und sich beim Anlehnen des Kindes an dieselbe geöffnet hatte, hinausgestürzt, hat sich aber glücklicherweise keine nennenswerte Verletzung zugezogen. Das Kind blieb kurze Zeit auf der Böschung legen, sprang dann auf und lief dem Zuge unter dem lauten Rufe: «Großmutter, Großmutter!» nach. Der Zug hielt an und nahm das Kind wieder auf. Das Mädchen hatte sich unter Aufsicht seiner Großmutter befunden, einer Gewerbsfrau aus Straß, die mit dem Kinde nach Ehrenhausen fuhr; es dürfte dieser Frau ein Verschulden zur Last fallen, weil sie die Waggon-thür in Brück an der dem Stationsgebäude entgegengesetzten Seite heimlich öffnete, mit dem Kinde ausstieg und es unterließ, die Thür beim Einsteigen ordentlich zu verschließen. — (Personalveränderungen im Fran-ciscaner-Orden.) In Krainburg ist der hochw. Herr ?. Albert Pintar, in Rudolfswert der hochw. Herr ?. Innocenz Koprivec zum Guardian des Francis-canerklosters gewählt. Der bisherige Guardian in Rudolfswert, der hochw. Herr ?. Hugolin Sattner, wurde zum Vicarius gewählt. — (Eine Bärin erlegt.) Am 22. d. M. hat der Forsthüter Michael Stalzer im fürstlich Auers-perg'schen Jagdrevier in Steinwand eine vier Jahre alte, 49 Kilogramm schwere, 111 Centimeter lange und 95 Centimeter hohe Bärin durch einen Schuss in die linke Brustseite erlegt. — (Krainer Kre b s e.) Die Krebsenseuche, welche seit mehreren Jahren in den Kramer Wässern grassierte, soll, wie man uns mittheilt, nunmehr aufgehört haben. Auch in den Gewässern um Laibach wurden Krebse herangezogen und zu Markte gebracht, und sind recht schöne Exemplare das Stück zu 8 kr. zu haben. Besonders schöne Exemplare, wirtliche Solotrebse, sind im Zirknitzer See gefangen und nach Wien und anderen Städten an Liebhaber versendet worden. Nunmehr dürfte, wenn man die junge Brut schont, der Krebsenhandel wieder in Schwung kommen. — (Die Gemeindevertretung vonSanct Veit ob Laibach) hat in ihrer jüngsten Sitzung den hochw. Herrn Johann Han in dankbarer Anerkennung seiner Verdienste um die Gemeinde und insbesondere um die dortige Schule zum Ehrenmitgliede der Gemeinde St. Veit ernannt. — (Lieferungs'Ausschreibung) Zur Deckung des Bedarfes von 900 Cubikmetern an scharfvierkantig bezimmerten Eichen-Schiffbau-Langhölzern für das See-Arsenal zu Pola im Jahre 1888 wird am 31. August nachmittags um 4 Uhr beim k. k. See-Arsenals-Eommando in Pola eine Offertverhandlung über schriftliche Anbote abgehalten werden. Die Bedingnisse können auch bei der Handels» und Gewerbekammer in Laibach eingesehen werden und werden von derselben auf Wunsch auch per Post zugesendet. — (Hirsche in Unter train.) Aus Rudolfswert berichtet man uns, dass sich vor einiger Zeit zwei Hirsche in die Wälder von Tiefenthal und Taubenberg, Gemeinde Hönigstein, verlaufen haben. Die beiden Hirsche haben an Feldfrüchten, insbesondere an Kukuruh und Hafer, einen bedeutenden Schaden verursacht. Der Iagdftächter Johann Povse von Oberpodboscht wurde beauftragt, auf die Hirsche sofort eine Jagd zu veranstalten. — (Ungarische Feuerwehrmänner in Laibach.) Gestern ist eine Anzahl ungarischer Feuerwehrmänner, welche am vergangenen Sonntag an dem Feuerwehr-Congress in Fiume theilgenommen, aus Venedig hier eingetroffen. Es sind dies meist stattliche Gestalten, die durch die hübsche Uniform mit reichen Goldverschnü-rlmgrn noch mehr hervorgehoben sind. — (Ein Advocat auf der Anklagebank.) Gegen deu Advocaten Dr. Strafella in Pettau hat die t. k. Staatsanwaltschaft in Cilli die Anklage wegen Verbrechens des Betruges erhoben. Die Verhandlung wird am 19. September vor dem Bezirksgerichte in Cilli stattfinden. — (Eine neue Fabrik.) In Waitsch nächst Laibach wurde von Herren Georg WatolockComp. eine neue Fabrik zur Erzeugung von Wagenfedern ins Leben gerufen. Vorläufig werden in dem Etablissement 16 Arbeiter beschäftigt, die Fabrik soll jedoch bald erweitert werden. — (Unglücksfall.) Am 20. d. M. gegen 12 Uhr mittags stürzte die 50 Jahre alte, im Hause des Besitzers Johann Zavasnik in Dobruva bei Laibach wohnhafte Inwohnerin Maria Marout von dem circa vier Meter hohen Dachfenster, durch welches sie von einem knapp bei der Hausmauer befindlichen ^wetscblenbaum einige Zwetschken abzureißen versuchte, zu Boden und siel mit dem Kopfe derart auf einen unter dem besagten Baum befindlichen Stein, dafs sie hiebei einen Schädeleindruck erlitt und infolge dessen sofort starb. — (Die Schwurgerichts-Verhandlun-gen) beim Laibacher Landes- als Schwurgerichtshofe beginnen am 12. September. Bis nun sind zehn Verhandlungen ausgeschrieben, darunter für den 16., 17. und eventuell auch 18. September der Fall des Verbrechens der öffentlichen Gewaltthätigkeit, welcher sich in Vevke bei Oberlaibach anlässlich einer Hochzeit abspielte, wo öffentliche Organe thätlich insultiert und verwundet wurden. Zwanzig Angeklagte werden sich ob des Verbrechens der öffentlichen Gewaltthätigkeit zu verantworten haben. — (Brände in Fiume.) Aus Fiume wird uns geschrieben: Bei uns, wo Brände auf dem Gebiete der Stadt, und insbesondere größere, zu den Seltenheiten gehören, haben sich in den letzten Tagen nicht weniger als drei ereignet, und alle mit bedeutenderem Schaden, Das erste Schadenfeuer erfolgte Sonntags und betraf das auf dem Corso gelegene große Droguengeschäft des Herrn Zechet, wodurch dieser einen Schaden von über 18000fl. erleidet, da das ganze Warenlager vernichtet ward. Dann kam der bereits gemeldete Brand in der Fiumaner Papierfabrik, und schließlich fiel vorgestern dem zügellosen Elemente das oberste Stockwerk eines Hauses in der Via del Teatro zum Opfer, wodurch ein Schaden von fast 12 000 fl, verursacht wurde. — (Kärntnerische Amateur-Ruder-Regatta.) Bei der am 24. d. M. in Klagenfurt auf dem Wörther-See abgehaltenen Ruder-Regatta war Wind, Regen und Wellenschlag dem Unternehmen ungünstig, und wurden von den 6 Nummern nur drei vollständig durch-» geführt. Im I. Rennen siegte der Ruderclub «Villach >; im II., IV. und V. die Wiener Ruder-Gesellschaft «Ostmark», im III. und VI. der Ruderclub «Nautilus». Außerdem betheiligte sich an dem Wettlamftfe noch ein vierter Clnb, der «Albatros». Die Regatta kann heuer nicht als besonders gelungen bezeichnet werden, woran wohl auch etwas Lässigkeit von Seite der Vetheiligten sowie die misslichen Witterungsverhältnisse die Schuld tragen mögen. 4. H3erzeichnis der beim k. l. Landespräsidium für die Abbrändler von Gobeschih eingegangenen Spenden. »l. li. Sammlung des Pfarramtes Mariathal...... 5 — . » » Primslau...... 5 20 » » » Kraxen....... 5 — Stein........ 12 1« » » » Homec........ 4 AI » » »St, Marein..... nina 50 lr., Herr Barth. Iernejäc in Planina 1 fl. — zusammen............... W lN Summe . . 176 53 Neueste Post. Original-Telegramme der «Laibach er Ztg.» Wie», 26. August. In dem Vefinden der Erzherzogin Maria Iosefa trat eine Veränderung ein, infolge deren der Prinz Georg von Sachsen, der auf dem Bahnhofe in Wieu davon benachrichtigt worden war, seine beabsichtigte Abreise nach Dresden aufgab, um sich neuerdings nach Persenbeug zu begeben. Der Zustand der Erzherzogin ist indes nicht absolut besorgniserregend. Wien, 26. August, abends. Die Gefahr in dem Befinden der Erzherzogin Maria Iosefa ist beseitigt; das Bewusstsein ist ungetrübt, der Zustand der Kräfte gut. Prinz Georg von Sachsen hat infolge dessen die verschobene Rückreise nach Dresden heute angetreten. Petersburg, 26. August. Nach der gestrigen Erklärung dts «Journal de St. Petersbourg» erwarten die Blätter weitere Schritte Russlands gegen den Frinzen Ferdinand von Cuburg. Sofia, 26. August. Tontev hat die Mission, ein neues Cabinet zu bilden, mit der Erklärung abgelehnt, er könne außerhalb des Ministeriums dem Prinzen von Coburg und der bulgarischen Sache nützlicher sein. Eine Entscheidung betreffs des neuen Cabinets ist vor drei oder vier Tagen nicht zu erwarten. Sofia, 26. August. Prinz Ferdinand brsuchte heute das Militärlager bei Sofia. Am Samstag findet eine Truppenrevue statt. Mutkurov wird heute abends hier erwartet. Coiistantinopcl, 26. August. Wie man versichert, wird die Pforte ein neues Rundschreiben an die Mächte richten, in welchem sie dieselben zu einem praktische» Einvernehmen über die bulgarische Frage auffordert. Man erwartet die Antwort des Prinzen Ferdinand aus das Telegram der Pforte. Constantmopel, 26. August. (Reuter. Meldung.) Die Pforte beauftragte Schakir Pascha, vom russisch"' Cabinet ein Programm zu verlangen, welches der eventuell nach Bulgarien zu entsendende russische General verfolgen würde. Mit 1. September beginnt ein neues Abonnement nuf die Dailmcher Zeitung. Die Prä numerations - Bedingung«'" bleiben unverändert >md betragen: Für die Versend nng mittelst Post: ganzjährig.....15 st. — kr. halbjährig.....7 » 50 » vierteljährig.....3 , 75 » monatlich...... 1 » 25 » Für Laibach: ganzjährig.....11 fl. — kr. halbjährig.....5 » 50 » vierteljährig.....2 » 75 » monatlich......— » 92 » Für die Zustellung ins Halls per Jahr 1 fl. DM^ Die PränumerationS'Veträge wollen Porto-frei zugesendet werden. )g. v. Rleinma^r K Fed. Vamberg. Angekommene Fremde. Am 25. August. Hotel Stadt Wien. Pertz, Rentier, s. Familie, Paris. — Sch'dl, Ministerial-Concipist, s. Frau- Wie». — Pfeffer, Odrrinspeclol. f, Familie, Prag. — Leuschner, Reis., Brunn. — Sa«", Privatier. Graz. - Klug, Majors < Gattin, f. Tochter. Tre-binjc. — Gützl. Fabrikant, s. Frau, Vcldes. — Kolledcm, Privatier, Trieft. — Hummel, Oberstlieutenant, f. Frau. Mrz- Hotel Elefant. Lang und Heller, Reisende, Wien. - Arlautt, Privatier, Budapest. — von Mollnar, l. Bezirlsrichter, S^ aedin. — Partouö, t. l. Kammerfourier, sammt Frau; Lavnc, Lehrer, sammt Frau, Graz. — Rupnil, Besitzer, Idria. ^ Wasmer, Oberbergrath, Klagenfurt. — Fanlini, Gutsvernialtel, Mallogg. — Kolb, Hilttenassistent, sammt Frau, St. Anna- — Schoriger, Besitzer, sammt Tochter, Altenmarlt. — Ball's, Holzhändler, Oberlaibach. — Siminiati, Apotheker, Lissa. ^' Vivantr, Wbysall und Zamari, Private, Trieft. - Furios. Privatier. Görz. — Glaser, Marine.Maschinist, Pola. Gasthof Siidblllmhof. Witschel, Reisender, Marnsdorf. — Klei", Seecadett, Fiume. Ollsthof Kaiser van Oesterreich. Freudenreich, Privat, München — Fercher, Privat, Graz. — Zadraznig, Privat, s, 3""' Krainburg. Verstorbene. Den 25. August. Methodius Zajc, Kleidermachers'Soh", 3'/, Mon., Polanastrasje Nj, Atrophie. Neu 2l». A u g u st. Raimund Ritter von Gariboldi, s'je" bahn Expeditor, 48 I., Franciscancrgasse 12, Herzfehler-^7 Maria Mauc, GepäclträgeisGattin, .'!6 I., Pelersstraße ^' Tuberculose. Im Spitale: Den 23. A u g u st. Lucas Podbcvsel, Arbeiter, ^ I" (lilrko»,« I>epn,t,l8. Den 2 5. A u g u st. Agnes Woglinz, Arbeiterin, ^ A" ^uberculosl'. Meteorologische Belibachtunaen in Laibach^. 5 _l W ZZ ch 5 «'13 ^«__________ ______^—^---^ 7 li Mss, 7^18 1IZ rmnWill" "^Mel^^. ^, 2li. c»cH. 1603 UllzeigMti zur LaibMer Zeitung Rr. 194. Samstag den 27. August 1887. Gingesendet. n«^t- ^'k sselesensten Zeitungen in ganz Europa brachten im Frühling dieses Jahres ""Wlhende Mittheilung: , (Von, Theetosten erlranlt.) Der russische Theehändler Molchanov in China, ^'Millionär, weilt gegenwärtig in Paris, wo er Heilung semes Neruenlcidrns sucht. ^!'Nen und Nerven des nOjährigen Mannes sind vom Theelosten angegriffen. Seit einem ^>crtrljcihrl)undert ist seine Thätigkeit der Tyec-Ausfuhr iu Europa zugewendet; durch 'ttiir Vermittlung gelangt aller Karawanen. Thee nach Russlaud, uon da in die anderen Wunder. Selbst Thee zu bauen, ist den Europäern in China «erboten, trotzdem besitzt er uifolgc sriner Handelsbeziehungen ungeheure Landstriche daselbst. Vanz dieselben Wirlungen wie Thee hat auch der Kaffee; sie beruhen . ! den Eigenschaften des Caffeln und des Them, die in ihrer chemischen Zusammen- ^Uttg sich völlig gleichen; I. fo erreiche» und erhalien Vie die Wefundheii: H. Vie ernähren den Körper auf die demselben zuträglichste, aus zweck mäßige und beste Weise: ^^ III. Vie ersparen (Aeld in der Hanswirtschaft. >H^ Aichtiss "»d unentbehrlich siir MiMU , ^r»st , 5'clicr., vieren- und "H>H ^^^velllcidrudr, für SäuMM, itindrr, schwächliche Personcn, siir Fraurli^Mz ^^ uor und nach dcm Wochtlilitttl, Nccm,ualt^cll!ll>i, Blularlnc :c. n. -WG Ein Paket mit '. Oilo Ilnlialt kostet nur !l0 kr. dns 3^?^,"' b'es"' Kaffee nnr dann echt. wenn ^, .^ ^7«^ , / Zu ba^en in der Wiedervertäufer erhalten namhaften Vlabatt. ßW^ Tägliche Versen. ^-^ AM^ dung Per Post. "MD (:l5>75) 2 ELECTRISCHE «; BELEUCHTUNG BRUCKNER, ROSS 1« UND CONSORTEN Wien, III. U«.«., jTL Bniiingj»»«e 5. JViwi« Iteseytnten. —m„ Koaion - Vorn nachläge und project« gratis. ŠNH$$&&ttoL Heinr. Kenda, Laibach, ^¦HMSMRInjj^l^^^H^B Nr. ü aus Leinen/.wilch fl. 1,95; Nr. 1 aus Leinen- ^QH^Hlinillr Sah" " 4'1U; Nr- 5 auK Satl" "¦ 4r'°; Nr'(i aus XmxfflKvmiUr I>eincndrill (I. 5,30; Nr. 7 aus Schwarz-Satin VH^HilMj^ fl. 5,50; Nr. 8 aus Seidenatlas, roth. fl. «.HO. MNSHfEflf Wiener Panzer-Mleder ^|H^l||HAk Uhrfeder-Mieder Nr. 1 ' __2_'___3'_ ^HffJ^'i'fi ill Vlk l'ariser Mieder Nr. 0 bis ' ß sind in grau, ^BKkIJ r I ^lirl \ \1\ (^raP* weiss, Wiener Mieder nur in grau. Jede ^^¦liÜi' M'^! lil l MÜ ^orle ist in allen (irössen vorräthig. Pariser ^^WSkll ''111 Ji'i'imH Mie<1ei'. Sorte4 bis H, werden nach Wunsch auch ^^^^lÄllfiiliife' «xlra nacli beliebigem Mass angefertigt, ersor- NijBH||Uüffl^ derlich ist Angabe der Brust-, Hüften- und der xüjffliR^ Taillenweite über ein gut passendes Kleid, ohne suchen- Lehr ifl Erziehunas Anstalt der Irma lluth Laibach, Spitalgasse Nr. 10, II. Stock. Diese mit dem Oefientlichkeitsrechte ausgestattete Anstalt beginnt tun 1C>. Heptmnbor I. »J. ihr 21. Schuljahr. Auf briefliche Anfragen übermittelt die Vorstellung gratis ausführliche Prospecte. in welchen die Aufnahrnsbedingungen sowohl für die Pensionärinnen als auch für die nur die Schule besuchenden Zöglinge angegeben sind. Mündliche Auskunft täglich von 9 bis 12 Uhr vormittags in der Anstalt. (3526) 4—2 Akademie für Handel u. Industrie in Graz. OefTcnlliclikeitsrccht 1. h. k. k. Ministcrialerlasses vom 1. Mai 1879. Die Akademie beginnt mit 15. September d. J. ihr fünsundzwanzigstes Schuljahr. Drei Jahrgänge und Vorbereitungsclasse für solche, die in die Akademie noch nicht aufgenommen werden können. Die Absolventen der Anstalt haben das Beoht zum ElnJUirlg-Freiwilligendlenst, wenn sie vor dem Eintritts das Unter-üymnasium oder uils!chcllc,i »ah!d»il on dessr» Hinlcrblicbenc vciuljachl wcibc»; ^ rdcv dic ji'üst'.cn Nc,i>!»fti!,tcn; ><» gcgr» Echadcn turch ^euel obei Vl>v!chl°» wähien! ! Vclsicherxilnri, nuf drn Erlebensfall. AXelS.Ver' ^rr LlnlczeN an Felb- „nd Wiesenfriichtcn >, ! fornunn. Xindelau^flaltunn. ,ahllar l cine« d«,»>,»!,>>>» Mler!« an den « und !« inilcr de» co»!<>,'l>s!cn Bcdinaunstc». dar nler speciell und ,u ^'andc, , ! je»c dcr Unanfrchtbarlrit der Policen, T'it Versicherung nezen Unfälle .,»nn! da« Vöschcn, Nicdcririsicn uut !/l»«lli,imcn a» Wohn> gcgcbcn wcrlcn, 3„ A»dapcst, wie„er»°fse 3 und Ech,ssg°ssc «! <^raz, «llrcch.gasfe »! ''»"""«, "r«^. ^ l Vo!b^ Echifi"; Vcmbcrg. Maricnpiah « neu; Pra«. Wcnzclsploh s.». ^!««w«, «oien. ^.. ^°? ,1n .llen V.äd.en und uamhasten Or.en d!r"!««°"ung»r. ^°»"«'e ,^"^n sH H«''p'> «nb ^ Äqcnischaftc». welche '/luolilnslc bereitwillig ertheilen, ^'l°trag<.bogen scw.e Prospecte nnentgelll.ch ver°b,°Is,en »nb i !l