Preis Din T50 71. Jahrgang S*** «MMRtUeh sistwmhaL OoMftfafaag (teL httmrfc. Ffr. 2870) ww» BrifiT a 9 “* Buchdn*ckerel (TeL Interurb. Nr. 2024): Maribor, Jurčičeva ul. 4 ■ Anfragen Rückporto beilegen. Manuskripte werden nicht retumleri Nr. 209 Freitag, den /. August 1931 he ersten* «L AbonneMents-Annahme In Maribor: Jurčičeva ul. 4 (Verwaltung). Bezugspreise: Abholen, monstL 23 Din, zustellen 24 Din. durch Post monatL 23 Din, für das übrige Ausland monatL 35 Din. Einzelnummer 1 bis 2 Din, Maribürer Mutt 2®orun> bremst ©talint "politisch, Wirkungen der netten Maß» ^ "ohmen der Oowjetregierung. werkeu^^ietregierung gibt soeben zwei be-es ist i.erte Erlaffe bekannt» deren Zweck neuctt' n, bott Stalin kürzlich verkündeten der tz^'Wnien für die Wirtschaftspoluik liefen JetUni0tt auszubauen und zu ver» toutbe kl bet europäischen Oeffentlichkeit Vision b= 5Kebe Stalins vielfach als Re» lir „Nd »r kommunistischen Wirtschaftspra» ®en bCt. „'^"ssung an die Wirtschaftsmeiho ®cIt "ufgefatzb. Im t at» *•» malil £bet journalistischen Eifer ha» ^ Presseorgane die Ankündigung lvgie b«r , bklätanken Bruch mit der Idev-Mchntt ^kommunistischen Machthaber öe* fttn V, 0tt konnte und kann keine Re» ^ietftZ "^en Wege» die die Führer des keine y».. 8 beschritten haben» bedeuten * ufgeBen b be* Programms und kein *er Küdfirf,,« aufgestellten und mit größer StSinv» I°^gkeit verfolgten Zieles Wie 8 daman bas politische Bekenntnis J$Üittt ö’9eft römischen Reiches in die be-hags " "otbenen Worte kleidete: .Mt» ^eibr bnso vernichtet werden"» so ist und bie S8erhif!tc,Ben des Bolschewismus aus » ^Ilschas». ^ ""3 der privatkapitalistischen Hhtkt. °vdnung in der ganzen Welt ge» !?* bWAukl6163 rur Erreichung dieses Zie ttui e l Be9e- V°n diesem Gesichts» Le" öet -^ bedeuten die letzten Beroronun« ^iem?°^etregiernng tatsächlich eine EV» Während in den letzten ln Cn .Außenpolitik der Sowjetunion "!”Me E»"^grund getreten war und die dI% kjt der Sowjetführer auf die h j i"e Probleme» vor allen Dingen Z gtti^irklichung des Fünfjahrespla-waren, d. h. auf den gewollt» ie/, fttun» k6t Industrie und auf die Kol ife* 12 b6» Vordergrund. I %n. <}w wbDt weittragenden Entschei-tjl" für die der deutschen Krise L ^en Berfisr!' Gestaltung der curO* £ 9»%n 18 für die Zukunft PoiDaBen. evi1- 8,I§fchlö(tgeBen&e Bed-u-Cf6|et §tinnileim Augenblick größter C "’ittstbafm* 9 unb Uoch nie dageioe- b5> JSSPiS 2öt bet «uropSischen Ausmttffn , Sowjetregirrung die zu »1*1 b6r westeuropäischen bea i"* mit bei m entscheidenden Au* flzi, sich öBer9“n$Cn Viucht eines Lan» het etfttetft sei^'^^stel der Erdober* fen. eur6Mifchen in die Wagschale Kräfteverteilung zu wer* toi, ßb|efem ato . b'dieft *e im müssen alle verfügba« CI und bVZre,n beS Landes koor-jlm, ^wacht toetL^1 i1 efletlben Ziele nutz* “** G-und-die A, 9 Unb » * Tempo der Stitbirttrin- Kalter Winter? GentollonHlt Ermittlungen eines fchwedilchen Meteorologen — Der Golfstrom um drei Grad ifiiter! Nach einer Stockholmer Depesche ist der schwedische Meteorologe S a nd d st r Ü m von einer Reise aus Island zurückgekehrt, wo er Temperaturwessungen am Golfstrom vorgenommen hatte. Sandström fand hiebet die seinerzeit von ihm aufgestellten Ermittlungen nnerrdings bestätigt. Darnach ist die Berlin,«. August. Temperatur des Golfstromes, der für die Wet terlage ganz Europas von größter Wichtigkeit ist, um volle drei Grad gesunken. Man darf, nach diesem wissenschaftlichen Ergebnis zu urteilen, auf einen außerordentlich grimmigen Winter in Nordeuropa schließen. Brünings Romreise Eine Erklärung des Reichskanzlers — Deutsche Hoffnungen Reichskanzler Dr. B r v n i n g und Außenminister Dr. C u r t i u s sind gestern um 22 Uhr von Berlin nach Rom abgereist. Vor feiner. Abreise gab der Reichskanzler den am Anhalter Bahnhof versammelten Journalisten folgende Erklärung ab: .„Ich unb der Außenminister Dr. Curtius sind besonders befriedigt, nun endlich Gelegenheit zu haben, persönlich mit dem vortrefflichen Ehef der italienischen Regierung, Mussolini, in Fühlung treten zu können. Wir sind in Deutschland vollkommen davon überzeugt, daß alle Maßnahmen, die die italienische Re gierung im heurigen Jahre durchgeführt B e r l i n, 6. August, hat, vom Wunsche und der Pflicht nach Mitarbeit an der Wiederausrichtung Europas diktiert war. Es sind dies zwei Ziele, bei deren Erreichung sich Deutschland und Italien von dem gleichen und gemeinsamen Interessen leiten lassen. Wir fahren in der Hoff nung nach Rom, daß unsere Besprechungen mit den italienischen Staatsmännern harmonisch und freundschaftlich verlaufen werden unb es gelingen wird, in ungezwungenem Gespräche alle noch schwebenden schwe ren Probleme der Lösung nahczubringen, sodaß die schönsten Resultate zu gewärtigen sind." Vera - ein Raub Der Flammen 160 Häuser des Stambuler Europäerviertels abgebrannt. S t a m b u l, 6. August. Im Europäerviertel Pera ist eine große Ieuersbrunst entstanden, die nahezu das ganze Europäerviertel einäscherte. Bis zur Stunde sind bereits 150 Häuser ein Raub der Flammen geworden. Die gemeinsamen Anstrengungen der Feuerwehren, der Polizei, des Militärs und der Zivilbevölkerung kennten das Flammenelement nicht eindämmen. Dr. Danilo Maiaron t Ljubljana,«. A"gust. Heut« früh ist der Senior der Juristen Sloweniens, der Rechtsanwalt Dr. Danilo M a j o r a n ün den Folgen einer Herzlähmung im Alter von 72 Jahren geworben. Der Verstorbene, der durch 25 Jahre hindurch das Präsidium der Advokatenkam-Mer inne hatte, wirkte volle zwölf Jahre hindurch als Mitglied des kratnischen Landtages, eine Zeit lang auch als Redakteur des „Slovenski Narod" und erreichte als Jurist im slowenischen Volke die größten Ehrungen. Der Dahingeschiedene war Ehrendoktor der Universitäten von Ljubljana und Präg. Er promovierte ln Wien. Das Leichenbegängnis findet übermorgen statt. Janko Lesniöars letzter Weg. C e I j e, 6. August. Der Sarg mit den Ueberresten des bei Celje so tragisch verunglückten Genossenschaft lers Janko L e s n i ö a r ist nach Celje über führt und im Gebäude der „Zvezna tiskarna" aufgebahrt worden. Die Leiche wird morgen um 17 Uhr am Umgebungsfriedhofe zur letzten Ruhe beigesetzt werden. Die Arktisfahrt des „Nautilus". B e r g e n, 6. August. Das U-Boot „Nautilus", mit dem Sir Hubert Wilkins sein großes Wagnis unter dem Nordpoleis vor hat, ist am Mittwoch hier ausgelaufen. Der „Nautilus" wird Tromsö und Spitzbergen anlaufen und sodann die Fahrt gegen den Nordpol fortsetzen. Die UeberschwemmungSkatastrophe in China S ch a n g ha i» 6. August. Bei der katastrophalen Ueberschwemmung im Jangtsetal sind bksnun über 1000 Men* scheu ums Leben gekommen. In Hankau werden 50.000 Obdachlose gezählt. Die Lage in Hankau wird durch den empfindlich ge wordenen Lebensmittelmang«! sehr verschärft. Kommunlfttsche Gpionoge-zenlrale ln Wien ausgehodm W t e n, 6. August. Die Wiener Polizei ist einer sehr verbreiteten kommunistischen Spionagezentrale auf die Spur gekommen, deren Tätigkeit ins- besondere mit den Sicherheitsmaßnahmen der österreichischen Bundeswehr gegen einen etwaigen Putsch im Zusammenhänge stand. Die Kommunisten hatten ihre Vertrauensmänner an verschiedensten Stellen, u. zw. so, daß sie sogar in den Besitz wichtiger Reservatakte gelangten, auf Grund deren sie dann ihre Pläne ausarbeiteten. Wie t8 sich Herausgestellt hat, sind die Leiter der ganzen Aktion nicht faßbar, da sich dieselben int Ausland befinden. Das rasende Qluto Ein schwerer Autounfall ereignete sich am Dienstag nach 20 Uhr in Schallan bei Tep-litz. Bei einem Personenauto mit fünf Insassen versagte auf der abfallenden Straße die Bremse. Von den Insassen sprangen zwei Frauen und ein Mann ab, während das Automobil in immer größerer Geschwin digkeit talwärts fuhr. Bald daruf sprang auch der Chauffeur ab, als er vor sich die geschloffenen Bahnschranken der Teplitz-^ Reichenberger Bahnstrecke sah, die dort die Straße kreuzt. Nur die eine Mitfahrerin blieb im Wagen und legte sich flach auf dessen Boden. Das führerlose Auto durchschlug in seiner rasenden Fahrt die Bahnschranken, rasierte einen Telephonleitungsmast weg u. fuhr, nachdem es zehn Zaunipfeiler umgelegt hatte, in einen tzausgarten, wobei es eine dort sitzende Frau überfuhr. Von den abge-i fprungenen Insassen war ein Mädchen namens Rosalia Novak leicht, ihre Schwester Anna und der Fleischer Struppe schwer ver 'letzt. An dem Aufkommen des Chauffeurs wird gezweifelt. Die überfahrene Frau erlitt einen Armbruch. Die Schwerverletzten wurden mit Sanltatsautos in das Teplitzev Krankenhaus gebracht. Die im Wagen am Boden liegende Josefine Eymann, die die wahnsinnige Fahrt bis ans Ende mttmftch* te, blieb unverletzt. Kurze NaOrichten B u d a p e st, 6. August. Im Palais des Ministerpräsidiums und des Finanzministeriums fanden gestern den ganzen Tag über Beratungen hervorragender Wirtschaftler statt, die sich mit der Frage der Stützung der ungarischen Stuatsfi-nanzen beschäftigten. Bei dieser Gelegenheit wurde auch die Frage einer großen Transaktion in der Form der Beschaffung von Warenkrediten erwogen, ähnlich, wie die Amerikaner der deutschen Regierung Warenkredite in Aussicht stellten. Börsenbericht 5 ft t i ch, 8. August. Devisen: Beogrlch 9.085, Paris 20.08, London 24.83, Newyork 512.25, Mailand 28.78, Prag 15.18, Men 72.05, Budapest 60.025. ch Zagreb»«. August Devisen: Mailand 265.10—296, London 273.88—274.70, New, ork Scheck 5628.65—5845.95, Paris 231.20 —221.86, Prag 167.13—167.83, Zürich 1099.95—1103 25. • Ljubljana,«. August. Devise« Zürich 1100.25—1103.55, Wien 792.16 — 794.56, London 273.47-374 23, Newyork 5624.98—5641.98, Paris 220.93-281.69, Prag 167.01—167.51, Triest 294.85—295.70 bedeuten die neuen Richtlinien der Svw-jetpolitik: Abbremsen im Inneren, größte Aktionsbereitschaft nach außen hin. Auffallend an den letzten Maßnahmen der Sowjetregierung ist, daß sie offensichtlich das Ziel verfolgen, den wichtigsten gesellschaftlichen Klaffen und Schichten des Lan- des tn irgend einer Hinsicht entgegenzukommen, um der Unzufriedenheit weiter Krise zu steuern. Vor allem wurde der Arbeiterschaft gegenüber eine neue Lohnpolitik verkündet, die zwar das Gebot der sozialen Gleichheit über Bord wirft- aber dafür durch die klar und offen verkündete Aner- kennung der Leistung den Anreiz zu gröst-möglicher Produktipnsanstrengung geben soll. „Je größer die Leistung, desto größer der Lohn" — man sieht, die bolschewistischen Führer zögern nicht, falls notwendig, die Waffe aus dem Arsenal der kapitalistischen Wirtschaftsmethoden zu verwenden, jm ihren Zielen näherzulommcn In zweier Linie wird versucht, dem latenten Groll 8er Bauernschaft dadurch die Spitze abzubre chen, daß die Kollektivierung bis auf werteres gestoppt wird und den Behörden größt mögliche Rücksichtnahme bei der Behandlung der individuellen Bauernwirtschaften geboten wird. Drittens sollen auch die Stiefkin-der des Sowjetstaates, die sogenannten „Spezialisten", d. H. die bürgerlichen Ingenieure, Techniker, Professoren und sonstigen Vertreter der Intelligenz, die Gnade der Diktatur genießen. Durch die neue Verordnungen sollen sie, was ihre Versorgung mit Lebensmitteln und Wohnung, ihre Erho-kungsansprüche, Gehalt, Besteuerung und Ausbildung der Kinder betrifft, künftig den Industriearbeitern gleichgestellt werden. Die bolschewistischen Führer waren nie sentimental. Den Begriff der Humanität betrachten sie unverblümt als ein schwächliches Ueberbleibsel spießbürgerlicher Moral. Ihre ganze Politik war stets nur auf Zweckmäßigkeit eingestellt. Wenn sie jetzt Zucker -Plätzchen zu verteilen beginnen, so bedeutet das: „Es muß im Inneren gebremst werden, damit man in der Stunde der Entscheidung nach außen hin stark ist". —-ns. Hindenburge Nachfolger? Wir zeigen hier eine Paradeaufnahme des /deutschen Exkronprinzen Wilhelm, der laut Mitteilung seinen Vater in Doorn ausgesucht hat, um dessen Einwilligung dazu einzuholen, daß er sich bei der nächsten Präsidentenwahl in Deutschland als Kandidat auf stellen läßt. Bomben auch in Stallen Explosion in Chiasso. Die Bombe im Güterwagen. C o m o, 5. August. In der Grenzstation Chiasso fand man auf dem Bremshüttel eines Güterwagens eine nicht explodierte Bombe. Der Wagen ist Eigentum der französischen Staatsbahnen und kam vor einigen Tagen aus Dudelang aus der dortigen metallurgischen Fabrik über die Schweiz in der Richtung auf Brescia. R o m, 5. August. Amtlich wird berichtet: Samstag abends explodierte, auf der Bahnstation Chiasso in einem Güterwagen eine Bombe, die im Stroh versteckt worden ist. Der Waggon kam aus Frankreich über die Schweiz nach Italien. Ob die Bombe in Frankreich oder erst in der Schweiz in den Wagen gelegt wurde, konnte bislang nicht festgestellt werden. Mißglückte Nekordflüge N e w y o r k, 5..August. Die Flieger P a n g b o r n und H e r n-d o n haben laut einer Mitteilung ihres Newyorker Büros den Versuch, den Rekord der Flieger Post und Gatty zu schlagen, auf gegeben. In einem Privaitelegramm an Frau Herndon soll dieser Entschluß mitgeteilt worden sein. Fairbanks (Alaska), 5. August. Die Flieger R o b i n s o n und Jones, die den Versuch gemacht hatten, den Pr»s von 25.000 Dollar einer japanischen Zeitung für den direkten Flug von den Vereinigten Staaten nach Japan zu gewinnen, find infolge Regens und Nebels gezwungen worden, hier zu landen. Auch Oesterreich ergreift GicherheitsMaßnahmen Strenge Kontrolle mtb Beobachtung der Waggons bei internationalen Zügen Mit Rücksicht darauf, daß es sich bei Bom-benexplosionen in internationalen Zügen aus den jugoslawischen Strecken meist um die Wagen der österreichischen Bundesbahnen handelt, hat das Bundesministerium für Ver kehr die strengste Untersuchung aller Waggons angeordnet, die aus Oesterreich oder über Oesterreich nach Jugoslawien verkehren Die Untersuchung wird aber nicht nur an der Grenze durchgesührt werden, vielmehr be- W i e n, 5. August, reits in Wien vor Abgang der Züge ab Süd bahnhof bezw. Ostbahnhof. Die Kontrolle der Wagen wird von einer gemischten Kommission bewerkstelligt werden, die sich ans Vertretern der Bundespolizei und der Bundesbahnen zusammensetzen soll. Außerdem werden die betreffenden Waggons von der Beendigung der Untersuchung bis zur Ankunft an der jugoslawischen Grenze von besonderen Organen geheim überwacht werden DeutsOsranzöftsche Eintracht Bemerkenswerter Zwischenfall auf dem Ciamac-Kongreß Die Internationale Vereinigung der Kriegsbeschädigten und Kriegsteilnehmer, ge nanm „Ciamac", hatte, wie bereits berichtet, eine entschiedene Friedensresolution dem hier tagenden Kongreß unterbreitet, wobei es zwischen der französisch-deutschen Delegation auf der einen und der polnischen Delegation auf der anderen Seite zum Konflikt kam. Im Punkt 3 der Resolution wird näm lich wörtlich besagt: „Die Staaten müssen Streitigkeiten ausschließlich. mit friedlichen Mitteln austragen: durch Schlichtung, gerichtliche Regelung, Schiedsgerichtsbarkeit oder Anpassung der bestehenden Verträge, falls die Notwendigkeit zu einer Aendernng auf Grund gemeinsamen Einverständnisses anerkannt wird." Gegen diesen Passus erhoben sich die Polen, da er mehr oder minder die Vertragsrevision als möglich hinstellt. Das Plenum des Kongresses mußte entscheiden. Der Pole K a r k e v k a stellte die Frage, ob denn in der Ciamac nur Franzosen und Deutsche vereinigt seien und nicht auch neun andere Nationen. Polen werde einer Pta g,,5. August. Grenzrevision im Sinne der Resolution nie zustimmen. Hingegen müsse ein Passus über die Unantastbarkeit der Verträge einbezogen werden. Das habe man abgelehnt. Nun erwiderte der Präsident der Ciamac, der Franzose Henri P i ch o t, er müsse Kar-keokas Verdächtigungen entschieden zurückweisen. Deutschland und Frankreich seien Feinde gewesen. Als die Franzosen und Deutschen in Genf die Ciamac gründeten, wollten sie.Freunde sein. Auf dieser Freundschaft beruhe die Ciamac. Er möchte die östlichen Freunde auf die Geschichte verweisen. Sie und die kleinen europäischen Staaten seien mit französischem Blut befreit worden. Sie dürfen nicht vergessen, daß ihre Freiheit von den Franzosen erkämpft worden sei. Man habe in der Resolution nichts anderes formuliert als den § 19 des Völkerbundpaktes, der wörtlich übernommen sei. Er müsse die polnischen Freunde darauf aufmerksam machen, daß dies der Standpunkt von dreieinhalb Millionen französischer Fron'kämp-fer sei. Die indische Konferenz 80 Staaten an der Round-Table-Aussprechung beteiligt Rund um Ghandi Gestern trat in Bombay der Vollzugsausschuß des Indischen Nationalkongresses zusammen, der definitiv die indischen Mitglieder der zweiten Round-Table-Konferenz bestimmen wird. Gandhi, der vom Kongreß zweifelsohne als Hauptdelegierter bestimmt werden wird, dürfte sich gemeinsam mit den übrigen Delegierten am 15. d. einschifsen, wiewohl Mussolini ihm einen Dampfer, der am 8. d. Bombay verläßt, als Reiseschiff an geboten hat. Nach wie vor steht noch immer die Frage der Kleidung Gandhis im Vordergrund der Erörterungen. Da der Mahatma eingesehen hat, daß er in London nicht etwa mit nacktem Oberkörper sich blicken lassen kann, entschloß er sich, einen Wollmantel mitzuneh- Neue Thule-Expedition Knut R a s m u s s e n, der berühmte Eskimoforscher, hat jetzt seine sechste Thule-Expedition angetreten. Er hat sich zur Aufgabe gesetzt, das fast unbekannte Gebiet Ost-grönlands zwischen Kap Farven und Ang-magsalik zu erforschen. Bei seiner letzten Thule-Fahrt war Rasmussen dreieinhalb Jahre im Polareis unterwegs. L o n d o n, 5. August, men, wie die indischen Fuhrleute ihn im Winter tragen. Der indische Vizekönig Lord Wellington hat aber trotz alledem seinen Zweifel darüber zum Ausdruck gebracht, ob der Hof Seiner Majestät des Königs von Großbritannien mit einem solchen Aufzuge Gandhis sich zufrieden stellen werde. Zum 2. Kongreß in London sind nicht weniger als 80 Staaten Indiens eingeladen. Die letzten Morde an britischen Funktionären haben auf die politische Lage keinen Einfluß genommen. Die Anzahl der Morde ist in einem so großen Staatenkomplex wie Indien auf der Tagesordnung und sie bedeutet eben nichts Außergewöhnliches. Aus diesem Grunde wurden außen in Birma und an der nordwestlichen Grenze keine schärferen Maßnahmen ergriffen. Dort aber wird jedermann, der einen Mord ausführen sollte, innerhalb von 24 Stunden gehängt werden. Die einflußreichen Mitglieder des Kongresses verurteilen in schärfster Weise die Morde. Ein Ozeanflieger will ins Parlament Budapest,^ August. Der Sozialfürsorgeminister Alexander E r n s z t hat auf sein Doppelmandat in Steinamanger verzichtet. Die christlichsoziale Wirtschaftspartei kandidiert dort den Grafen Csekonics. Diese Kandidatur wird jedoch in Wählerkreisen skeptisch beurteilt, da Csekonics wahr scheinlich einem sehr populären Kandidaten der oppositionellen Kleinlandwirtepartei gegenüberstehen wird. Es verlautet nämlich, daß sich um das freigewordene Mandat der Ozeanflieger Alexander M a g y a r- W i l-c z e k bewerben will. Magyar interessiert sich sehr um die Politik und er ist bereits vor einigen Wochen in die oppositoinelle Kleinlandwirtepartei eingetreten. Es ist nicht ausgeschlossen, daß er von der Partei in An- betracht seiner gegenwärtigen kandidiert werden wird: .upuioiw ilät Mussolini und Wti< XI. Vor der Aussöhnung? Z ü r i ch, 5. Mgusl Wie die „Neue Züricher Zeitung". Rom berichtet, soll der Korrespondent "s, genannten schweizerischen Blattes au 5. ständiger Stelle erfahren haben, daß -s*1'! solini sich auf eine Audienz bei Papst M1' 11. vorbereite, Der italienische Regierung^ chef wolle auf diese Weise eine endgi"'^ Aussöhnung im Konflikt zwischen dem tikan und dem Quirinal erreichen. Säubert die Nester! M a r i b o r, 5. OT* Die Bomben, die in den Waggons in $ senice und bei Zemun krachten und bis? drei unschuldige Menschenleben fordert^ haben in unserer Öffentlichkeit die na$Va tigste Abscheu ob 'der feigen Taten urive antwortlicher Elemente ausgelöst. Wie * den bisherigen Darstellungen ersichtlich r> wurden die verabscheuungswürdigen w,9^ feut" dis radezu teuflischen Anschlagsvläne im lande ausgeheckt und vorbereitet. Es keinem Zweifel unterliegen, daß in scheußlichen Anschlagspläne die in Wien I aufhaltenden kroatischen Emigranten der kannten Schule Pavelič und Peroec verlp. kelt sind, obwohl die Annahme nicht gehen dürfte, daß auch kommunistische mente an diesem Feuer ihr Süppchen ke® wollen. fl, [, Sei es dem wie immer, Pflicht und -1 ^ gäbe der österreichischen Regierung wäre wohl mit Rücksicht auf die Sicherheit des . ternationalen Verkehrs und zum Schutze politischen Asylrechtes in der Nachbe^ publik diejenigen Schritte zu unterne!"" die erforderlich sind um eine endgiltige ^ berung der Emigrantennester durchzufüm^, Dies wird ja der Bundespolizei, wenn niger guter Wille vorhanden ist, nicht s® fallen. m| Es freut uns feststellen zu können, , ein Großteil der österreichischen Presse der Bundesregierung eine weitgehende , Vision des politischen Asylrechtes f°]l% Oesterreich kann und darf, nicht der melpunkt gewisser dunkler Elemente > „ die sich die Durchsetzung ihrer poliw ^ Ziele mit Bomben und Höllenmaschinen ken und dies auch tun, selbst auf die hin, daß vollkommen unschuldige MeM ' j zu Opfern ihres politischen Fanatis ^ werden. Wir wollen mit Oesterrei® ^ freundschaftlich-nachbarlichen Bezieh'®^, leben und verlangen, ohne sich in die V tischen Gepflogenheiten der Nachbor1 rjj bli* einmengen zu wollen, nur so oi®' Oesterreich ohne Prestigeverlust fon3eDI m kann, d. i. die Ausfindigmachung „j meinen Mordbuben und ihre Auslien ^ an unsere Behörden. Das politische Asm ^ kann nach unseren Ermessen nur jen®1 j/ geräumt werden, die dieses Recht nicht brauchen. Die vermutlich in CeF1 ^ weilenden Bombenleger aber haben t österreichische Asylrecht, selbst vom setzlichen Standpunkt aus betrachtet, ^ ihnen etngeräumte Asylrecht schmählich braucht und verdienen deshalb keinen don. Sä"' Das tragische Ende ein rer Wohnnug auf, tötete sie nach ^*0$ einandersetzung und richtete dann d® $ gegen sich selbst. Er war auf der jüf' Frl. Cernescu hatte erst vor kurzem regendes Abenteuer zu bestehen. ®!C r» f von einer Räuberbande geraubt und 1 gen ein großes Lösegeld freigegeben. Edison geht es wieder besser. N e w y o r k, 5. August. E d i f 0 holt sich allmählich wieder von feio" , ren Erkrankung. Die Zeitungen m"1 ^ tfjj' Edison ein äußerst unangenehmer u w geduldiger Patient sei. Er ignorie ständig die Ratschläge der Aerzte »n ^ $ er sich nur etwas.besser fühlt, veclaä Belt und raucht unentwegt schwere nische Zigarren. Fortschritte eines Äahres Auf dem Wege zur Erforschung der Krebsursache - Erfolge mit einem Anllkrebselement - Neuer Hoffnungsstrahl ^us L o n i> o n wird berichtet: deutung zu als dem Serum, das Dr. Sums vnimh Pot ^'e British Empire Cancer den und sein Mitarbeiter Dr. Campbell Lj ihren Bericht herausgegeben, der Smith entdeckt haben. Es ist den beiden ,„E„9net ist, das grötzte Aufsehen hervorzu- Forschern gelungen, das A n t i krebs- 7 BLUD‘t: »vuiieyt» ytiuuLgu- feriH ” ÖDr allem zwei wichtige Fort-sg-.L i" der Erforschung der Diagnose und tourh öon Krebserkrankungen gemacht u en' 6ie von weittragendster Bedeutung °nnen/ falls sie weiteren Proben stand« we"; Mit Recht stellt der Bericht daher fest biprr Forscher heute bedeutend mehr über nem '9e”att des ttrebseS wissen, als vor ei-[u, 'jahoe, als der letzte Rapport veröffent ^de. Durch die enge Zusammenarbeit «hit 1 n 6on England, Australien, Süd Kanada und Neuseeland konnten die iBelhl°'lten Ergebnisse erzielt werden. Ein 96ttt!e!ch hat sich mit den Forschern anderer verbündet, um dieser tückischen beizukommen, ct, Z0!1 die Forschungen des Imperial Can der ß ,at.ch Fund ergaben die Möglichkeit t!„n Desinfektion bei Tieren durch Jnsek-$tefia^°Tv t0Hem Teer, der erfahrungsgemäß H »Mdende Körperchen entstielt. Im hie. i5L »rB9,t)itQt hat Dr. I. W. C o ok mit 9}eu Assistenten nunmehr ein bestimmtes schvit I°dukt, das der chemischen Wissen-bin . ^ reine Substanz bekannt ist, ausfin» und g,,'h*' das in besonders rascher Weise »ottyf' lsrohen Flächen Krebsbildungen her W*" '«NN. Eine als „1 : 2 i 5 : 6-Di-^stitff, dracen“ bekannte Substanz, deren ittbLy Ie|cht feststellbar ist, hat bei der kt auf Tiere im Rahmen fast al- 9eiifen 2!0n.te die gleiche Reaktion hervor tocitt- ' 'e Entdeckung ist deshalb von int $tfnen.ber Bedeutung, weil sie den Weg e‘nen J & ung der Krebsursache weift und indem k° schritt vorwärts eingeleitet hat stellbg.erstemal ein chemisch rein dar-Produkt als Causa des Leidens rer dieten VL^de. Kennt man die Ursache, so v>e der Angriffspunkt für die wirksa-U>ecbeu ,m^un9< die bisher nicht eingeleitet . ""ute, weil man einem Rätsel ge« ^oglichfL ' das nicht die geringste Lösungs etI9lis[fipr cy*u. dieten schien. Ein bekannter ^teffun harscher hat zu dieser Entdeckung vipft 9,en°mnien und die erste Freude ge-giften et die großen, Schwierigkeiten n Meiitrfi111^0' d'e noch bis zu einer auf 'v'nbet, ,en anwendbaren Lösung zu über W "Nd. bu> hat auch Experimente vorgenommen von verschiedenen Delen mWlichen, daß die krebsbildenden to^'iiino LBwrsd der Gewinnung und Ber - tBeuflu«e .n'crt werden können. Diesem 9§mittei kommt aber wen'ger Be- element aus verschiedenen Antiseras zu separieren und dadurch eine vollkommen ungiftige Substanz herzustellen, die eine zehnmal stärkere Vorbeugungswirkung als die ursprünglichen Seros aufweist. Es gelang den beiden Gelehrten, in ihren Laboratorien kleine Stücke lebenden Mäuse« krebses unter besonderen Umständen zu erhalten und weiterzuzüchten. Diese Kulturen wurden, ebenso wie die anderen zu Vergleichszwecken angelegten gesunden Hautteile, mit Blutserum gefüllt. Aus den nebeneinander wahrnehmbaren Reaktionen ließen sich wertvolle Schlüsse ableiten. Außerdem fand man, daß menschlicher Krebs, auf Schafe übertragen, unschädlich blieb. Nicht nur, daß das infizierte Tie nicht vom Krebs angesteckt wurde, entwickelte sein Organismus automatisch Antikrebsprodukte. Wurden diese auf den kultivierten Mäusekrebs übertragen, so wurden die Keime nach wenigen Minuten abgetötet, während die oesunden Teile vollkommen immun blieben. Die Forschungen führten weiter und ergab-n die erstaunliche Tatsache, daß solcherart gestellte Mauke nach der Behandlung gegen sede Infektion immun blieben, so daß hier ein Heilungsund Vorbeugungsmittel gefunden zu sein scheint. Im Westmtnster-Spital wurden sehr interessante Ergebnisse bei der Radiumbehandlung von Zungenkrebs erzielt und die günstigen Resultate lassen auf eine weitere Verbesserung der Behandlungsmethoden der inoperablen Fälle hoffen. Bei der Publikation dieser Ergebnisse, die kürzlich im Rah men einer Versammlung der Antikrebsliga im House of Lords stattfand, wurde auch der notwendigen Ausbreitung der Propaganda gedacht, die der Bevölkerung die Anzeichen der Frühstadien des Krebses plausibel machen muß, um rechtzeitigen ärztlichen Eingriff zu ermöglichen. Der Herzog von Aork hat in einer an die Gesellschaft gerichteten Adresse die Wichtigkeit der Volksaufklärung betont und dabei gleichzeitig die ungeheure Zahl der alljährlichen Opfer des Krebses in England und Wales erwähnt. Nach den letzten Statistiken sind hier in einem Jahre mehr als 57.000 Menschen an Krebsleiden gestorben. Umso wichtiger sind die angeführten Forschungsresultate, die wieder Hoffnung in den Herzen aller jener aufleuchten lassen, die von der bisher ostnmächtigen Hand der Aerzte der Verzweiflung anheimgegeben wurden. Tragödie der alternden Frau Ein junger Arzt verliebt sich in seine schöne Tante — Das blntige Ende Aus Budapest wird vom 5. d. berichtet: Eine Tragödie spielte sich gestern morgens in einer angesehenen Familie ab. Der 26jährige Arzt Stefan von K r i d s s a l u s s y, Sohn eines Oberlehrers, verliebte sich in seine 53jährige Tante, die geschiedene Frau des Stnhlrichters Dr. Josef von T e g-l a s s y. Die noch immer schöne Frau lebte seit ihrer Scheidung bei der Familie Kridsfalussy, wo man sie liebevoll aufnahm. Als die Familie des jungen Arztes bemerkte, daß sich zwischen Tante und Neffen ein Liebesverhältnis entwickelte, schickte sie ihn nach Paris, damit er dort seine Liebe vergesse. Unlängst kehrte der junge Arzt plötzlich nach Budapest zurück und Beschuldigte seinen Vater, sich der Tante auf unerlaubte Weise genähert zu haben. Zwischen dem jungen Mann, einem schier neurotischen Morphinisten, und seinem Vater kam es zu Skandalszenen, in deren Verlauf der Sohn den Vater erschießen wollte und ihn mehrmals so schwer verprügelte, daß er alte Herr sich einer ärztlichen Behandlung unterziehen mußte. Vor zwei Tagen verließ Dr. Kridsfalussy das Elternhaus und mietete ein Zimmer, wohin ihm seine Tante folgte. Gestern früh kam es zwischen dem Liebespaar, wie die Eigentümerin der Wohnung aussagt, zu einer Schlä gerei. Kurz darauf eilte die Tante in ein anderes Zimmer und sprang durch das Fenster aus dem vierten Stock auf die Straße, wo sie tot liegen blieb. Der junge Arzt, der Zeuge der furchtbaren Tat war, verübte eine Minute später einen Selbstmordversuch, indem er sich ein Kugel in die Brust jagte. Sein Zustand ist bedenklich. Herzkrankheiten nehmen zu! 2-3% aller lebenden Menschen sollen nach neuesten Forschungsresultaten herzleidend sein. Jugoslavien allein hätte demnach etwa 300.000 Herzkranke!— Vorbeugen ist besser als heilen. Trinken Sie Kaffee Hag, den vom Reizstoff Koffein befreiten, vorzüglichen echten Bohnenkaffeel Kaffee Hag lässt Sie im Genuss gar nichts entbehren. Gerade auch in den Ferien sollten Sie Kaffee Hag bevorzugen. Jedes gute Hotel u. Restaurant serviert ihn auf Wunsch. Ihr Herz und Ihre Nerven schont bei vollem Kaffeegenuss nur Kaffee Hag. Gymnasiasten bestand. Bisher wurden den Mittelschülern sieben Einbrüche in Unternehmungen und Privatwohnungen nachgewiesen Zwölf Gymnasiasten wurden bereits verhaftet. Es handelt sich durchwegs um Söhne an gesehener und wohlhabender Familien der Stadt. Bei den Verhafteten wurden Haus-! suchungen vorgenommen, die Waffen, Munition, Sprengstoffe und moderne Einbruchs Werkzeuge zutage förderten. Studenten als Einbrecher. W a r s ch a u, 5. August. Wie bereits kurz gemeldet, wurde in Kielce eine Verbrecherorganisation aufgedeckt, die hauptsächlich aus Querschnitt durch die Eortes Das Kräfteverhältnis der Parteien. Absolute Mehrheit des Regierungsblocks. M a d r i d, 5. August,-Jetzt, da die Cortes, das spanische republikanische Parlament, konstituiert sind, ist es schon möglich, das Kräfteverhältnis der politischen Parteien zu messen. Dies war früher unmöglich, da sich wohl auf Seite der Regierungsgruppe als auch auf Seite der Opposition nicht unvesentliche Verschiebungen ergaben, die im spanischen Volkscharakter "sowie in parteitaktischen Erwägungen zu begründen wären. Dabei ist noch zu bedenken, daß ein großer Teil der fraktionell nicht gebundenen Abgeordneten, — es handelt sich um die „Wilden" — sich überhaupt nur schwer entschließen konnte, irgend einer Parteifraktion näher zu treten. Von diesen „Wilden" werden nicht weniger £f)e ■tiiinö ater und Kunst um öle Salzburger Festspiele , Ber w Salzburg, Ende Juli. ein ®aI3burg kommt und zu-hetW)mcheite?M , hält nach den f,?c^eitcn cv jl dieser schon traditionell ge* d. izung s° !!?^ochen, der kann mit Be-h1 da nnv i' kllen, daß sie schon alle inte* S^Aissen mV ^ niemand, den man auf bjei und der seit Jahr und In 0^"dere Art mit der Mozart 2° suche,? !! Und man braucht nicht ft»!' Man trifuVc11 man Winanden finden fis>. Ih««- IJ S,"“1 dem Weg zwischen & isehen win J?!" «Io* mib toer fiana fthl Bazar i, Ü ^ sich einfach in das tu et kom».* n lDattet dort bis er kommt ba& man ^stimmt und so pünkt* j> tebSJt^6 Uhr danach richten C S ieder Hotelportier u. »b??. und wo m? k6ut9 genau Bescheid, !>Nd den .Hartmü! Moissi sehen kann Ct > iemZr 1 Richard Mayr 2 ^ hat. diese Aus- genbp! e5. wenn ! "ugeffon einzuholen, so in Lnen MPT1L dann auf der Gaste ir* g°bliL läuft" n- i' vbor ir,m siorave °r 2 dewüsten Lw n nicht ver- ^ gierig ist "lies erfahren, worau ° Stfta2e?2r Burgtheater ist da und ’ unb natürlich der halbe Ber liner Theaterbetrieb, weil diese zeitweilige Uebersiedlung an die Salzach nun schon einmal in das hochsommerliche Reiseprogramm gehört. Man vertauscht den Kothurn mit Lederhosen und Hemdärmeln und trägt eine robuste Natürlichkeit zur Schau, die auf die Schminke verzichtet oder wenigstens so tut, als hätte sie die gar nicht notwendig. Das sind dann die kleinen Sensationen der Salzburger Festspiele, aber es bleibt eine offene Frage, ob sie nicht von vielen Besuchern den großen Sensationen fast vorgezogen werden. In dem noch nicht geschriebenen Bädecker durch die Festspielstadt zumindest müßten sie alle mit einem Stern verzeichnet werden. Vorläufig erklärt noch der Piccolo im Kaffee Bazar den verschiedenen MissiS und MadyS die Gäste. Er kennt sie alle und er hat das vollständige Theaterlexikon im Kopf. Er merkt sich sogar den unwahrscheinlichen Fall, daß einer einmal unentschuldigt ausbleibt. » Man hat diesmal nicht wie sonst mit dem „Spiel vom Sterben des reichen Mannes" begonnen und so ist die Tradition umgestoßen worden, daß der Ansager im „Jedermann" die Salzburger Festsviele gleichsam einleitet, wenn er mit seinem bändergeschmückten Stab auf den Boden klopft. Möglich, daß der. Vortritt aus Höflichkeit dem Gast aus Italien gelassen wurde, aber man könnte sich die Sache auch so auslegen, daß den Feierstunden dieser Erlebniffe in der Mozartstadt einmal eine Art fröhlicher Auftakt vorangehen sollte. So hatte die Mailänder Scala mit Rossinis „Bartzier von Sevilla" das erste Wort und die Stagione d' opera italiana, wie das offizielle Programm ein bischen steif und förmlich nennt, durfte die ersten Ehren einheimsen. Aber es war doch nur ein Vorspiel gewesen, w rs Hier geboten wurde, und man hat es auch als solches hingenommen. Denn schließlich braucht es für diese Kunst doch gar nicht erst den Rahmen dieser Stadt. Sie besteht auch ohne ihn und man freut sich nur, wenn sich beide einmal vereinen. Die Italiener haben dann noch Donizet-tis „La Pasguale" und Cimarosas „Jl Ma-trimonio segreto" gebracht, die ein Jahr nach dem Tode Mozarts in Wien komponiert wurde, also musikalisch immerhin mit der Zeit zusammenhängt. Man hat dieses beste italienische Operntheater ein Fest in Feste genannt und ein solches Pauschallob ist schon allerhand. Und in der Tat wäre es kaum möglich, den lebendigen und ülbrr-schäumenden Buffostil der Mailänder zu noch größerer Vollkommenheit zu steigern u. einen Wunsch aufkommen zu lassen, der nicht von vornherein schon restlos erfüllt 'sl. Maestro Arturo Lucon führte seine Künstler, allen voran Mariano Stabile, Enrico Vanuccini, Dina Borgioli und Gina Paggi und dann natürlich die Wiener Philharmoniker zu einem unbestrittenen Sieg. ♦ Aber das größte Erlebnis bleibt doch immer wieder die Aufführung von „Jedermann" vor dem Salzburger Dom. Hier wird wirklich Einmaliges und und Einziges geboten, das von dem Raum nicht losgelöst werden kann, in dem es geschieht und dessen tief erschütternde Wirkung noch lange nachzittert. Und heuer war auch der Himmel gnädig und gab zu dem Svrel „vom Sterben des reichen Mannes" seinen Segen. Es begann bei strahlendstem Sonnenschein und endete, als die Schatten der Dämmerung den unvergleichlich schönen Platz wie einen weichen Schleier einhüllten. Der liebe Gott unterstrich gerne und in glänzender Geberlaune die Regiekünste Reinhardts und es passierte nichts, was das grandiose Schauspiel hätte beeinträchtigen können* Moissis Organ klang so wunderbar durch den Raum wie noch nie und mit ihm beherrschte jeder andere mit seiner besonderen Künstlerschaft die Szene, ohne den Rahmen zu sprengen oder auch nur zu verschieben. Gerade dieses einzigartige Ineinander» greifen von farbig bewegter Lebendigkeit am gleichen Schauplatz ist ja das Meisterstück des Regisseurs. Seltsam eigentlich, wenn man heute zurückdenkt, daß diese „Jedermann"-Auffüh-rungen einmal nur als Lückenbüsser gedacht waren, bis irgendwer das eigentliche Salzburger Festspiel geschrieben haben würde. So hat es sich wenigstens Reinhardt zuerst vorgestellt gehabt und er war selbst am meisten überrascht gewesen, als er dann den großen Erfolg sah, der von Jahr zu Jahr noch stärker und eindringlicher wurde. Heute wäre es wohl nicht mehr möglich, den „Jedermann" aus dem Spielplan zu streichen und durch etwas anderes zu ersetzen. Wobei freilich beigefügt werden muß, daß das Schauspiel überhaupt daö Sorgenkind der Salzburger Festspiele ist. Man bringt als 14 Mann gezählt. Die „Acion Nacio-nal", die mit so großem Tamtam in den Wahlkampf zog, versagt in den Cortes nur mehr über zwei Sitze. Der republikanische Regierungsblock setzt sich aus den nachstehenden Gruppen zusammen: aus 114 Sozialisten, 145 Mitgliedern der Republikanischen Allianz, 56 Radikalsozialisten und 26 Mitgliedern der republikanischen Rechten. Die letztere, eine Schöpfung Alcala Zamoras und Mauras, hat bei den Wahlen ziemlich gut abgescbmt-ten und war als Sammelpartei der konservativen Republikaner gedacht. Ein Teil dieser Partei ist nachträglich zu den Radikalrepublikanern des Außenministers Lerroux übergegangen, dem sich außerdem noch die Republikanische Allianz unter Führung des Kriegsministers Azana und die Föderalistischen Republikaner angeschlossen haben. Der Regierungsblock, dessen Kern die um Lerroux sich scharenden Gruppen bilden, besitzt demnach allein ohne Rücksicht aus die in anderen Fraktionen vertretenen republikanischen Elemente 343 von 470 Stimmen. Ferner wären noch zu erwähnen: die Re-gionalisten der baskischen Provinzen m l 16 und der galizischen mit 22 Mitgliedern Unter den baskischen Vertretern befinden sich zahlreiche Monarcho-Klerikale. Die katalanische Linke zählt 42 Mann. Unter diesen befinden sich außer den Extremisten um Macia auch gemäßigtere Elemente. Etwas neues im spanischen politischem Leben sind die Agrarier, in deren Reihen sich sowohl. Anhänger als auch Gegner der Republik befinden. Immerhin sind auch in diesen Gruppen die Republikaner in der Mehrheit, so daß die Regierung im Notfälle auch in der Opposition eine genügende Anzahl von Verteidigern der Republik gegenüber den Anhängern des Königsgedankens besitzt. Von der katalanischen Linken haben die Mo narchisten nichts zu erwarten, da sie ganz republikanisch eingestellt ist. Lloyd George auf dem Wege der Genesung. L o n d o n, 5. August. Der Gesundhetts-zustand Lloyd Georges bessert sich zusehends. Ein ärztliches Bulletin stellt fest, daß sich der Patient allmählich von der Ope ration, die er durchgemacht hat, wieder er-holt. Wettkampf um die Stratosphäre N e w y o r k, 5. August. Nach einer Mel dung der „Chicago Tribune" ist zwischen Deutschland und Frankreich eine Art Wettkampf um die Eroberung der Stratosphäre entbrannt. Zwei große Firmen, eine deutsche und eine französische, seien derzeit bemüht, ein Stratosphären-Flugzeug zu bauen Beide Firmen hätten sich durch Vermittlung ihrer Ingenieure mit Prof Piccard in Verbindung gesetzt, um seine Ratschläge einzuholen. Beide Flugmaschinen werden nach Heuer noch Goethes „Stella", dann in der historischen Felsenreitschule die Harlekina-de Goldinis „Der Diener zweier Herren" und als eine Art Verbeugung vor dem Genius Hugo von Hofmannsthal seine an sich herzlich belanglose Komödie „Der Schwierige". Aller unter der Regie Reinhardts und sicherlich vollendet und schlechterdings unübertrefflich. Aber dieses in der Hauptsache alljährlich Gleichbleibende oder von anderswo Uebernommene und einfach mit etwas Retouche nach Salzburg Verpflanzte greift sich doch auch schon ein bischen verstaubt an und inan bedauert immer mehr, daß Reinhardt nicht die Zeit findet für eine neue Festlichkeit. Daß sein Genie, wie ein Wiener Kritiker dieser Tage sagte, für Salzburg immer nur d?e linke Hand frei hot. So kann man sich auch nur schwer von dem Eindruck des Improvisierten losmachen und man empfindet es schmerzlich, weil es doch auch anders sein könnte. Daß das rein Musikalische der Salzburger Festspiele nicht viel Variationen zuläßt, ist selbstverständlich und hier wäre jedes Abirren von der Tradition von Uebel. So hört man auch heuer wieder die fünf Hauptwerke Mozarts in einer Wiedergabe, deren Meisterschaft jeden Vergleich ausschließt und daneben kommt auch noch Beethoven zu Ehren mit seinem „Fidelio" und Richard Strauß mit dem „Rosenkavalier" und im gewissen Sinn als Neuheit Gluck mit „Orpheus und Eurydike". Clemens Krauß. ?zranz Schalk und Brunnv Walter te-len sich in die Arbeit des Dirigierens und die Liste der Mitwirkenden anzuführen, hieße. den Anregungen Prof. Picrards gebaut, «s sei nur die Frage offen, welches Flugzeug das Rennen in die Stratosphäre gewinnen werde. Exkönig Alfons pflegt hin und wieder laut Telegrammen in der Tagespresse zugunsten irgendeines seiner Söhne zu abdizieren. Letzthin wird mit-geteilt, daß er seine Ansprüche auf Spaniens Dhron an seinen dritten Sohn, Don Juan, abgetreten haben soll. Wir sehen hier Barer und Sohn vor dem Hotel in London ausgenommen. Schwere Eingeborenenkämpfe in Natal. L o n d o n, 5. August. Wie aus Natal berichtet wird, ist es dort selbst zu neuen schweren Kämpfen zwischen den Eingeborenen gekommen, wobei die Anhänger des von der Regierung ernannten Regenten Mufikayser mit den Eingeborenen zusammenstießen, die im Kampf um das Erbe des Häuptlings des Mounu-Stam-mes, einen gewissen Giba, unterstützen. Dieser war am vorigen Sonntag tot ausgemn-den worden. Hierauf griffen seine Anhänger den Kraal der Gegenpartei an, wurden aber unter Verlusten von acht Toten zurückge-schlagen. Bei einem zweiten Angriff, der von 2000 Mann durchgeführt wurde, en.iv ten sie eine schwere Niederlage und wurden aufgerieben. Die Zahl der Verluste ist noch nicht bekannt. Nicht verlegen. „Ich kann Ihnen leider nichts geben, ich habe zu viel arme Verwandte, z. B. meinen Bruder." Bettler: „Aber Ihr Bruder sagte mir, daß er noch niemals etwas von Ihnen bekommen hätte." „Wenn ich meinem Bruder schon nichts gebe, denken Sie, daß ich dann Ihnen etwas geben werde?" alle Sterne des deutschen Opernhimmels aneinander reihen. Man hat sich übrigens dies mal mit dieser Auswahl nicht einmal zufrieden gegeben und auch noch von der Pariser Großen Oper und von der Newyorker Metropolitan Opera ein paar Gäste herbet-geholt. So bleibt wirklich kein Wunsch unerfüllt und es ist undenkbar, mehr zu verlangen als hier geboten wird. Daneben gibt es natürlich noch eine Menge andere Musik, fast mehr, als man in der kurzen Zeit der Festspiele in sich aufnehmen kann. Zehn Orchesterkonzerte bieten neben Mozart alle klassische Musik bis zu Gustav Mahler und ein Abend ist dem Dreivierteltakt des Walzerkönigs Johann Strauß geweiht, der freilich auch schon zu den klafft« kern gehört. Zwei Abende haben die Bu-dapefter Philharmoniker bestritten, die acht anderen Abende gehören der Kunst der Wiener Philharmoniker. Zehn Serenaden im Hofe der alten sürsterzbüschöflicheit Residenz, itk die sich Orchester, Chor und Kammermusik teilen, und dann natürlich die wunder bare Fülle von geistlicher Musik, die im Salzburger Dom so unvergleichlich schön zur Geltung kommt, ergänzt noch das Programm Es ist fast zu viel für die paar Wochen und man würde es nicht in sich verarbeiten, wenn es an einem anderen Ort geboten wäre. In Salzburg kann man es ohne Schwierigkeit erleben. Weil hier die ganze Landschaft im Dienste dieser Festspiele steht und einem immer wieder Ruhe und innere Sammlung und Fröhlichkeit schenkt für solchen Genuß. Richard Wilh. Po liska. Gallon in Gtotina Radenci Slatina Radenci, Anfang August. Während der letzten Tage sind keine beson deren Veränderungen zu verzeichnen In den nächsten Tagen wird ein größerer Schub von neuen Gästen erwartet. Die Badeoer-waltung ist ständig bemüht, die Badeanstalten und -anlagen auszubessern und zu vervollkommnen. Der ärztliche Dienst ist Heuer besonders hinsichtlich der Aufsicht der Bäder Zubereitung und der Reinlichkeit in den Baderäumen gut organisiert. Auch das Personal selbst ist bemüht, die Gäste in jeder Hinsicht zufriedenzustellen. In der letzten Woche sind etliche neue Kurgäste aus Beograd, Zagreb, Ljubljana, Triest, Maribor, Ptuj, Osijek, Wien, Graz und vielen anderen Orten eingetroffen. Die schönen Tage der letzten Woche haben viel dazu beigetragen, daß die Gäste sich zu kleineren und größeren Ausflügen in die Umgebung, in die Weinhügel von Kapela, Radenski und Murski vrh, nach Ljutomer, Radkersburg, Gleichenberg, Murska Sobota usw. aufrafften. Im Kurort selbst sorgt die Jazz-Kapelle der 6 Akademiker aus Ljubljana tagtäglich dreimal für eine vergnügungsreiche Abwechs lung. Jeden Mittwoch am Abend sind auch Kinovorstellungen. Gestern abends haben wir uns göttlich amüsiert, als uns der dramatische Ausschuß des Sokol aus Gornja Radgona in unserer Kursrestauration Micodemis Komödie „Scampolo" sehr gediegen vorführ te. Nach der Vorstellung improvisierten wir sogar eine kleine Tanzunterhaltung. Fast täglich kommen auch kleinere oder größere Gruppen von Besuchern — meistens mit Automobilen — um sich das Lehen tm Kurort anzusehen und ein erfrischendes Bad zu nehmen Letzten Sonntag und auch heute schon kamen einige Partien von Besuchern auch aus Maribor. Ständig lenken wir unser Augenmerk auch auf die verschiedensten Formen der Vervollkommnung und Modernisierung unseres Verkehrswesens. Die Frage des Brük-kenbaues über die Mur bei Petanjci statt der jetzigen Fähre ist augenscheinlich am letzten Punkt angelangt. Es werden nunmehr bei der kgl. Banalverwaltung in Ljubljana Pläne und Budgets ausgearbeitet. Hoffentlich wird die Sache nicht ad calaen-das graecas verschoben werden.. Am 25. Juli fand hier eine kommissionelle Verhand-ung über eine neue Zufahrtsstraße zum Frachtenmagazin des hiesigen Bahnhofes statt. Es soll der jetzige enge Platz vergrößert und je eine Zu- und Abfahrtstraße erbaut, werden. Hoffentlich werden sich die Eisenbahndirektion und die übrigen kompetenten Korporationen diesbezüglich ehebaldigst einigen. Die Notwendigkeit der geplanten Vervollkommnung war schon in diesen Tagen sehr gut sichtbar, als die Zufuhr von Obst aus der Umgebung auf den hiesigen Bahnhof begonnen hat. Noch ein weiterer erfreulicher Schritt ist zu verzeichnen: am 25 Juli wurde hier für den außerhalb des Kurrayons liegenden Teil der Gemeinde Radenci eine Elektrifi-zieruugsgenossenschaft unter Vorsitz der all-seits bekannten wirtschaftlichen Fachleute, der Herren Magister Poljak und Bürgermeister Zemljič gegründet. Es handelt sich um die ehebaldigste Elektrifizierung der ganzen Gemeinde, insbesondere jener Teile, die in der Nähe des Kurrayons gelegen sind und gewöhnlich auch zahlreiche Kurgäste beherbergen. Wie bekannt, hat die Kurverwaltung heuer mit dem Elektrizitätswerk in Radkersburg ein Uebereinkommen getroffen, wonach sie nunmehr den elektrischen Strom für den Kurrayon von dort bezieht. Die Kurverwaltung ist bereit, unter günstigen Bedingungen den Strom auch an die umliegenden Teile abzugeben. Dies soll nun mittels der neuen Genossenschaft realisiert werden. Am 28. Juli fand eine weitere kommis-Üonelle Verhandlung über die Asphaltierung der Banalsträße am Kurrayon zwischen der neuen Schule und dem Hause des Gastwirten Jurkovič - statt. An der Verhandlung haben von der Kgl. Banalverwaltung die Herren Ing. FiZer und Dr. Kovačič/ vom Bezirksstraßenausschuß sein Vorstand Fritz Zemljič, der heimische Bürgermeister Jakob Zemljič und der Kurdirektor Karl Janžek teilgenommen. Die Modernisierungskosten wurden auf 400.000 Dinar veranschlagt, die Banalverwaltung würde die Hälfte, den Rest aber müßten ie zur Hälfte die Gemeinde- Freitag, den 7. August ---- und die Kurverwaltung aufbringen. Die vt’' züglichen Beschlüsse der betroffenen KorpO' rattonen sind noch ausständig. Noch eine Kommission fand — gerade 5’ stern — statt. Die Vertreter der Banalst^ waltung, die Herren Dr. Pfeifer und 0™: Lah, haben die Berkehrsmöglichkeiten ® der Fähre in Petanjci besichtigt, nachtch Herr Brodjan aus Čakovec um die Konz^! sion für eine neue Autobusverbindung ^ zwar für eine Rundstrecke Čakovec—Lstt mer—Radenci—Gornja Radgona— ci—Petanjci—Murska Sobota—Dolnja dava—Čokove: angesucht hat. Diese Verkehrsader würde jedenfalls sehr viel i Hebung des Fremdenverkehrs beitragenem 30. Juli verabschiedete sich von der langjährige Stationschef Herr der in seine engere Heimat nach Jeie”‘, versetzt wurde, und der neue Station^) l Herr Fabijan aus Gornja Lendava hat “ nen Posten angetreten. . Schon. seit einigen Tagen wird uns , Besuch des Ministerpräsidenten @^nClrf Žiolooič angekündigt. Bekanntlich weilt ^ zur Erholung in Varaždinske Toplice- ^ er während der letzten Zeit schon weh'^ Kurorte besichtigt hat, wird sein Besuch a bei uns mit Sicherheit erwartet! , Am 16. August wird die hiesige Volksschule - „König Aleksander des mit großen Festlichkeiten eröffnet we , ' Um 9.17 wird am Bahnhof der offtiiL Empfang der Gäste, um 10 Uhr in der ♦1 na-Kapelle im Kurort die feierliche zelebriert von Seiner Exzellenz dem Z Bischof Dr. Tomažič, stattfinden. Die , < Volksmenge begibt sich sodann zum Schulgebäude, welches vom Weihbischos L erlich eingeweiht und vom Vertreter ^ Kgl. Banalverwaltung eröffnet werden ^ Nach diesen, Feierlichkeiten wird ein tr* bankett in der Kurrestauration stattfinden-., Man sieht also, wir haben hier ein ^ abwechslungsreiches Leben. V. Sport Mondscheinparlie der Die gestrige ausgezeichnet besuchte scheinfahrt unseres Radsahrerbundes einen äußerst unterhaltenden und aEs, lungreichen Verlauf. Unter der beuE ( Führung des Fahrwarts Herrn M ging die Route in flotter Fahrt gegen -d j, Poh und weiter nach Kamnica, wo der U . tige Spießbraten in der Gaststätte schon des Ansturmes harrte, Die groß6 tt sellschaft begrüßte der Verbandsobmann VH-, Kvas, der insbesondere die lieben :ß< und lustigen Mädels aufs herzlichste ’y , kommen hieß. Als dann der rührige 1 des Radfahrerklubs „Edelweiß" Herr j staurateur H albwi dl das Wort iü (i, ner stimmungsvollen Ansprache ergristv^ reichte die fidele Unterhaltung ihren * ^ Punkt. Es sprachen hierauf noch die j Altmeister K um e r c, Vizeobmann ~ n t k, der Obmann des Radfahrerver/.^ „Postela" R u ž i Č und das Ehrenmm ,, des Radfahrerklubs „Edelweiß" Hol o* die alle die Zusammenarbeit der hei*1™ $ Radfahrer zum Nutzen und Aufschwung Radsportes Prisen. In einer fast unübj baren Kolonne kehrten dann unsere ^ roßreiter gegen Mitternacht wohl wit ^ Bewußtsein in die Stadt zurück, wiedg^ mal in würziger Landluft einen lgi> Abend im Kreise der lieben Sportkaw^ verbracht zu haben. ----------------- ,st 1,1 : Ein Sommer ° Sechstagerennen Amerika auf der Rennbahn von abgehalten worden. Zu den Teilned,.jp zählten der Deutsche Stübecke, der yjt Dereydt und der Australier DemW' ^ | nach zwei Tagen ausschieden. Ein Tea y völlig unbekannten Fahrern bestehend'^ zwar Eld e r - Zach, beendigte 6°®^ nen, das auf keiner sportlich hohen y stand, als Sieger mit der Leistung DDI'rsF 3240 Kilometer. Die kanadische Lepage-Fielding wurde Zweiter. ^ ct : Ungarn gegen Jugoslawien. $:e 11 $0^ innerlich, wurde im Frühjahr der tn fl* befindliche Tennis-Länderkampf garn und Jugoslawien nach eine« ^ tn< fall jäh abgebrochen. Inzwischen wur°, $ gegenseitigen Mißverständnisse zE» cr Verbänden beseitigt, und Ende Äugst! ^ Anfang September wird abermals sst^r derkampf Ungarn—Jug0slawien in -auf den Plätzen des B- Sz. K. R- ! W pester Straßenbahn! vor fick) 9e9e ' Lokale Cßroolk ^tabtbaumeister Julius ® Qfer - 60 Lahre alt J»™** Herr Julius Glaser, i)iEi Baumeister unserer Stadt, feierte genßo'i. • e rn ciCter Stille und Zurückgezogne, ’;.Itn engsten Familienkreise seinen 60. itnnah. 9" H“1 Julius Glaser, dessen Wir-auch weit über die abgesteckten M>lt Baugewerblichen hinausragt, f.,Ni^°chdem sein großes Interesse an öf-Anne' und insbesondere kommunalen liQtm ‘9Cni)eiten allseits anerkannt wird, zur die ii*'6 ienet lokaler Wirtschaftspolitiker, ®eoem auc^ im allzu raschem Tempo der A«r „•Uart uiit ihren Neuerungen noch im-Quentchen des schwindenden Kannst npkmU§ örwahrt haben. 1871 in Smol-Uttb r °Ktl' lebt und wirkt der noch geistig 33 r. °^bltich rüstige Jubilar bereits volle bet e als Baumeister in unserer Stadt, Lab. n ölS Eemeinderat viel Ersprießliches etMf, °n seinen größeren Bauten wären zu 6°tn’i*en: schloß Rade, das Graf Schön-toettilrtn in Slivnica, die Artillerie- Ldgiz. te in KjLka, ferner die Schulen von • 1 und Ptujska gora und rund 100 anftQrt "Uten. Daß in Maribor die Pension Plah -. . Palais auf dem König Peter-dienj^nchtete, ist nicht zuletzt auch sein Ler Donnerstag, den 6. August der alte Hausknecht Stefan K a c seine Ersparnisse aufbewahrt hatte. Der Mann begnügte sich mit der Summe — es handelt sich um einen Betrag von 4500 Dinar — und flüchtete durch ein Stallfenster. Kac, der bald darauf nach Hause kam, erstattete zwar sofort die Anzeige, doch konnte der Langfinger trotz eifriger Nachforschungen noch nicht dingfest gemacht werden. Ein weiterer Einbruch wurde in der gestrigen Nacht in das Verschleitzbureau Z o r-k o im Nebengebäude der Aleksandrova cesta 16 verübt. Der Täter entfernte ein Anhängeschloß, woraus er in das Magazin gelangte. Hier durchbohrte er die Mauer mit einer Eiscnstange, {obaß ex nunmehr in die Kanzlei des Unternehmens eindringen konnte. Hier erbeutete er verschiedene Wertgegenstände und sonstige Requisiten im Gesamtwerte von etwa 20.000 Dinar. Alle Nach forschungen der Polizei blieben bisher erfolglos. . berz' “ er als Mitglied des Industriellen gcgen und des Gemeinderates energisch 6kst-,r 'e Zentralisierung der öffentlichen st« Einspruch erhob. Zahlreiche Verdien-tettss, sich der Jubilar als eifriger Jn- Ur% ?rtteter der Hauseigentümer. Nicht Gtu. Pont ist eš tli erkabren. daü §>err ist es zu erfahren, daß Herr nest r%.ui* Embleme der Maurerinnung, ei-Utst'ndp ^en Krug und drei Widmungs-! Sevhclj.n Stiftungsbriefe von Kaiser: dem'iuub der Kaiserin Maria Theresia ! stellt v Museum zur Verfügung ge-" este ft8 ^'em verdienstvollen Manne, den bon + ^Ensbildung und männliche Güte traft ' ^uheit ziert, dem Manne von Tat-setc r". ..Entschlußfähigkeit, gelten auch un-‘■älichsten Glückwünsche. »Sill Kinberschlckiale ige sgj-l € ^ Zg- Kungota war der dor-Nötin Josef K r e b s mit seinen An-itate «n am Feld beschäftigt. Das 16 Mo-e§ bie rj, ^'nd spielte am Ackerrand, so daß Nttten . immer in den Augen behalten "t .• Plötzlich kroch der Kleine gegen ei« Un^ setzte sich vergnügt ins Wasser. !o ^ Plitftfvinpn RnhptiS nTttf hrt§ .fttttb ^ ^ au§z oaß es mit dem Muno Pte c,‘en m Boden stürzte. Ehe noch die Ein /^igeeitt kamen, war das Kind tot. ssch aiJi Mlicher tragischer Unfall ereignete Mb Ogr !r Bahnstrecke zwischen MoZkanjci Mt stelle ci' U{tz dort waren die Eltern % ist das Wechseporte-feuille nicht unbedeutend angewachsen, wozu die Vorschüsse an den Staat wesentlich beitrugen. Die Notendeckung in Gold und Devisen ist deshalb in der letzten Fuliwoche von 37.9% auf 37.5% zurückgegangen. — A k t i v a (in Millionen Dinar, in Klammern der Stand vom 22. Juli): Deckung in Gold 1543.6 (+ 0.4), in Devisen 593.5 (+ 74.2), Wechsolportefeuille 1435.7 (+ 78.7), Lombard 203.8 (+ 9), Verbindlichkeiten des Staates 330 (+ 130). Passiva: Banknotenumlauf 4970.1 (+ 247.4), verschiedene Giro- und andere Verbindlichkeiten 733.4 (+ 20.2), befristete Verbindlichkeiten 300 (+ 123). X Vorbildliche Milchversorgung in Ljubljana. Samstag wurde in Ljubljana die Anlage der Neuen Milchzentrale feierlich eröffnet. Die Unternehmung wird die Stadt und Umgebung mit einwandfreier Milch versorgen, was besonders in den warmen Tagen von größter Wichtigkeit ist. Die Kapazität der neuen Zentrale beläuft sich auf die Sterilisierung von 50.000 Liter Milch täglich. Die Kapazität soll im Bedarfsfälle auf 100.000 Liter täglich erhöht werden. X Diskonterhöhung in der Tschechoslowakei. Im Zuge der Bankratenerhöhungen in Europa mußte auch die tschechoslowakische Nationalbank zu dieser Maßnahme schreiten. So wurde der Diskontzinsfuß von 4 auf 5 Prozent, der Lombardzinssuß von Staatspavieren von 5 auf 6 Prozent und von Privatpapieren von 5% auf 6% Prozent erhöht. Die bisherige Bankrate war mehr als ein Jahr unverändert in Kraft. X Ausweis der Nationalbank vom 31. Juli. In der letzten Juliwoche haben sich die Devisenreserven der Nationalbank abermals X Behandlung von Hornviehsendungen in Italien. In Italien besteht seit kurzer Zeit eine Verordnung, wonach bei Hornviehsendungen, die aus dem Ausland eingeführt werden, in der Grenzstation oder im Hafen nach vorgenommeikdr tierärztli cher Beschau jedes Stück mit einem Metall knöpf am rechten Ohrlappen zu kennzeich nen ist. Auf dem Kopfe wird der Name des Ursprungslandes aufgedrückt. Die Sendungen werden außerdem noch in der Ankunftsstation beim Ausladen tierärztlich untersucht. Der Eigentümer des Transportes hat für rechtzeitige Verständigung des Tier artes Sorge zu tragen. X Amerikanische Ernteschätzungen. Nach den neuesten Schätzungen stellt, sich der Er trag in Winterweizen in den Vereinigten auf Staaten auf 743 und in Sommerweizen 175 Millionen Bushel. Gegenüber der,1 nischätzung wird sich der Ertrag des W».' terweizens um 44 Millionen Bushel erl^L des Sommerweizens dagegen um 61 SBei' lionen ermäßigen, sodaß die gesamte zenernte in USA um rund 17 Bushel niedriger angesetzt wird. Der cm ■___________l____ or.o jährige Weizenertrag betrug 852, wmll , die diesjährige Ernte 918 Millionen , abwerfen dürfte. — Die Maisernte, d,e j Vorjahr schlecht ausfiel und kaum 2081 :nüt>et lionen Bushel ausmachte, wird gege der Junischätzung um 175 Millionen ^ driger angesetzt und dürfte sich auf “ Millionen Bushel belaufen. Bücherschau b. Fanny oder der Sturz vom Framnt >. Eine historische Erzählung von Friedrich ^ Mit 4 Zeichnungen von Peter Tri einem alten Stich. Verlag Knorr & ■» ^ m. b. H., München. Geh. Mt. 3.60, Lw. E Es sind 150 Jahre verflossen, daß das ^ und lebenslustige Freifräulein von siästati Tod durch den Sturz vom nördlichen yr, turm in München erlitten hat. Dieses Vors niS, das nicht nur in Bayern, sondern WbLt ganzen gebildeten Welt das größte «“"Lt erregt hat, behandelt Friedrich Trefz in_ neuen Buch „Fanny oder der Sturz vom enturm" b. Die Wundmale. Roman von Gager» p Bänden. L. Staackmann, Verlag, Leipzig 1 a 1 a cm t tr* er-* ar.-sr^mtl * a 10, Lw. 14 Mark. Ein kleiner Ausschnitt ,-! tiger Menschheit tritt uns in diesem —.v..] Ul IV Hl UH-ICil. .1$ entgegen: ein Umkreis weltverloren in @110 jk! österreick>ischer GebirgSgemeinden. Mitte eine Wohlfahrtskirche mit einem - ^ bilde zum Gegenstand weiter sich verzweA,h!«> Machenschaften gemacht wird. In reichl^^ r»> Handlung, die den Leser unablässig in nung hält, entwickelt sich dieser gewaltige J kampf der Seelen. 6. SambergerS Hsiligenbilbchen-Seri« stellungen in Kupfertiefdruck. Preis für M gemischt Mark 3.60. Ms Wandbild ersffl1' Format 18:23.5 cm „Bruder Konrad von kam" und „Die heilige Elisabeth"'. W Stück 1 Mark. Verlag „ArS facia" Josef ler, München 18. b. Der Zaglerhof, dieser neue Ludwig Leitl. Verlag Knorr & Hirth, — Geh. 3.50 m., Lw. 4.50 Mk. gewinnt JJ' dere Bedeutung durch die scharfe Hertu^c tung eines der wichtigsten Gegenwartspr^, / behandelt er doch den verzweifelten KaE/ Bauern um ihre ererbte Scholle. Die A spielt in der herrlichen Traunsteiner l-yn-n m utt, ijcviiiu/rii XyLuuiiutriucL ^ nicht fern vom Chiemsee; die kernige dieser gebirgsnahmen bayerischen Lon° :f beherrscht Leitl, der von dorther staminj' einer Weise, die an Ludwig Thomas besi' lektarbeiten erinnert. Js b. Funk-Magazin. Monatsschrift für Amateure. August 1931. Wien 1., PestA-H ^ ytmvtiVUlU. LiUlf U |l 1ÖCU. «LUICII l., ä r Nr. 6. Preis 16 Dinar für das Heft. uft Inhalt: 5 Bauanleitungen, 1 Kraftver> 1 Bandfilter-B lerer, 1 Fernseh-Empsäna^j- b. Die Forderung des TageS, Das nil genwart und Stefan George mit seiner o schau stehen an der Spitze. Der falsche Lreund Roma» von Th. 2. Gottlieb (46. Fortsetzung.) Copyright by Marie Brügmann, München. And Boris wehrte sich nicht. Er klappte zusammen. Alle Widerstandskraft hatte Ihn mit einem Mal« verlassen. Ein« ganz, Stadt von Luftschlössern stürz te zusammen. Da» Fieber wich. Langsam kehrte Harrys Geist in Erdgebundenheit zurück, zu denen, di, in bangst Sehnsucht seiner harrten. „Tatjana — du bist bei mir . . kam «S zitternd von seinen Lippen. „Ja, Liebster, ich Lin und — bleibe bei btt, für immer, wenn du «§' willst!" sagte sie sanft und legte ihre kühle Hand auf seine heißen Finger. „Wo bin ich? — Wo hat man mich hingebracht? — Wa» ist geschehen?" fragte der Genesend« hastig und blickte verwundert um sich. Er wollt« den Kopf heben, von dem man durch die ihn umhüllenden Bandagen nur das Gesicht sah. Tatjana drückte ihn sanft in die Kissen zurück. ... ';" ', »Zu viel Fragen auf einmal, mein Hat» ty. Ich werde sie dir später ausführlich Beantworten. Jetzt aber mußt du schlafen, viel schlafen!" Er griff nach ihrer Hand. Und diese kühle, sammetweiche Hand geleitete ihn hinüber in einen Schlaf, der ihm erst wirkliche Genesung bringen sollt«. Noch einige Wochen blieb Harry bei Dr. Littschitz. Er erholte sich überraschend schnell. Hände, aus denen Liebe strömt, vermögen Wunder zu. wirken in der Pflege der Kranken! Und als er zum ersten Male wieder die von der Sonne durchflutete und von Blumenduft getränkte Luft auf der Veranda feines Heims atmete, da quoll in ihm ein Glücksgefühl empor, so stark und überwältigend, daß er es schier nicht zu fassen vermochte. Wieder und wieder küßte er die kleine Hand der Geliebten, die nicht mehr von seiner Seite wich. Nun war «S wohl an der Zeit, ihm über alle Vorfälle während seines Krankenlagers zu Berichten. Tatjana überließ das Döberitz, der an diesem Tage in der Villa vorgesprochen hatte und natürlich freudig willkommen geheißen worden war. „Wir wollen", sagte der Kommissar am Schlüsse seines ausführlichen Berichts, „von dem Toten nicht schlechter denken, als er es verdient. Er fiel, wurde zum Verbrecher, weil er zu wenig moralischen Halt besaß und in leidenschaftlicher Verblendung das Opfer böSwilliaer Einflüsterungen wurde, Doch war er wenistens ein Mensch, der die Kraft aufbrachte, aus seinem Verschulden die Konsequenzen, die Schlußrechnung zu ziehen. Es ist schade um Mitchell — wirklich! Mir tut er im Innersten leid." „Er möge in Frieden ruhen", sagte Harry. „Verblendete Leidenschaft, aufgepeitscht durch aussichtslose Liebe, ist eben ein Zu-stand, der unberechenbar und unverantwort Iich macht für Taten, die einer in dieser Ekstase begeht. Wer weiß, wie ich gehandelt hätt«, wenn mir ein gleiches Schicksal wider fahren wäre." Einen verschmitzten Seitenblick warf er auf Tatjana, die sich errötend abwandte. „Der eigentliche Hauptschuldige aber, unser Freund Boris Boronow, ist uns leider doch entwischt; aber allerdings nicht den Arm des strafenden Gesetzes, denn sein Schicksal ist zehnmal schrecklicher als der Tod."d Tatjana'u. Harry horchten überrascht auf. „Ja, meine Herrschaften, es ist so!" fuhr Döberitz fort. „Boronow war es gelungen, trotz strengster Bahnkontrolle, trotz Steckbrief und Radio bis nach Rußland zu kommen. In einem Privatflugzeug. Aber dir scharfen Augen russischer Agenten verfolgten ihn schon von Berlin auS. Man wollte ihn hier nicht verhaften, ließ ihn bis nach Rußland kommen, um ihn dann in Empfand zu nehmen. Rußland straft seine Leut«, die sich an ihm vergangen haben, gern selbst, l überläßt das nicht anderen. Boris Boronow fl«1 wurde in der Grenzstation, einem *‘jj Nest, während der Fahrt verhaftet gab sich widerstandslos in sein Wissen Sie, welches das ist? Man schaudern! Ich war gestern zum Dorm u<( der russischen Handelsabteilung mir die Mitteilung von Boris' . $ überbrachte. In Rußland straft m^ £(f fraudanten von Staatsgeldern aus ' ->* bare Weise: entweder werden sie Mauer gestellt und kurzerhand fJjN? oder — was weit schrecklicher, viel liehet ist: sie werden unter der F jjßf Knute der „Tscheka" verschickt, in* ^ Sibirien, in die unwirtlichsten gijj wo sie unter der furchtbaren Kälte u ter Entbehrungen aller Art Zw^m! .ftf tun. Die Armen sind lebendig $t Ihr Name ist ausgelöscht aus der y Menschen. Lebende Tote. Kaum f" .s, # rx nlä ein s-. Jahre. Und eine Flucht endet in f|j sten Fällen mit dem Untergang, ^ (1^ nicht überhaupt unmöglich ist. So Rußland seine Sünder. Boris ~ g-i zählt heute schon nicht mehr zu dev den — so oder so!" m, ^ „Schrecklich!" flüsterte Tatjana » hüllte die Augen mit den Händen, »Gewiß, schrecklich", Bestätigte 011 ..Hätte er sich hier den Behörden wäre billiger davongekommen. '' g, ., trug er sich mit der festen HofF 0^ Rußland leickter nerickwinden s" te bunte e It Santofio vor pariser Gerichten 'k Millionen des Herrn de Viüanueda — Der lyrische Arsene Lupin — Der Advokat, der das Plädieren vergaß illa nue vaist zunächst batet £ großen Namens. Sein Groß-; 58at£t ‘„J Präsident von Venezuela, sein ^epubii» ?^raltonsul der südamerikanischen fieser qrm PQr'§; er selber allerdings nur ^ctitf. ^^rstelltex bei der National City botne6mtp!: JtcI)t ", hochelegant und mit t’set gi' ,, Grandezza, vor der zehnten Pa äJian 2fai??mer. der beirf,»-^ ,ic^ nicht weiter gewundert, als $itg j„ ,.1 rne Beamte plötzlich seinen Ein-iüt |L.;8 Stoße Welt hielt und einen selbst en‘Mtete ctV et^tn'ffe unerhörten Luxus ^etbacyf’ ^",Name genügte, um jeden ^3ll^ntanU Jer'"treuen' Bis sein Freund u. Sc$ 6at y a 1 d e n a e § ihn eines Za* 6ei det’Qr ’•£ ^ Millionen Franken, die er % hatte 1 ^aiional City Bank hinterem jej,. ' n°ch Amsterdam zu überweisen, r Pionpn^rj1^' der elegante Carlos die -Jnen t u d uei elegante Marios oie Mn u . iErr durch gefälschte Wechsel be-^ riner Rolls, einem Polostall u. ' rostspieligen Dingen angelegt 5)13 r, „ Qn r äunS wandte sich der Edel-,c.n genannt1”8 bekannten, damit sie ihm u} °°n 9- nebst einer Kleinig- flen uebst !)r ■ibete nnt - ^°SQt, die er anderweitig ^ ein paar Wochen vorstreckten. Senz n,,£teu”de brachten es trotz besten SbiZ de N;n aui 750 Franken, die der Mar ^Nischen rrQnueöa 3U einer Reise nach dem |!!aI§ nod) f=Uta gebrauchte, wo er in die da „ ftcennt111^^6 Fremdenlegion eintrat. Segen de» der geschädigte Cardenaes ^che ni(, £ nötigen Klage an, und um die Grieben fin*!!0? weiter zu verschlimmern, f e°en fin* 7 lvtirET zu verMimmern, !°n§- er mR^®e e Freunde an König Al lu,§ dittheBpn8 e Verpflichtung des Mar* ?reund-> ' was denn auch aeschab. Die y n-ue teiftp» Wtuu uu^ timu/ay. VW 9t ’^tt znrnrf gut nach Ceuta und brach n k für Paris, wo schließlich die ^Sten tiernnt Unterschlagungen ihres An* in einp 7°/tlich gemacht wurde. 0v %n ist r Elchen Umwelt zu leben ge* ei inm e?11? entweder Milliardär sein chwindler werden", sagte der ——IS .■ nlri. eäent„n!r^t gelungen. Wie es ihm bei fQIJ9 anb, &er nach Frankreich, sinK "'Ht opnTv. $ und so weiter eben-ß gut ®“re, denn diese Grenzen ^ r tßQr Sichert.« retwb" ( ein falscher, ein gefährlicher 1S> m „3* W > «H » 't4'™‘- ich tragt ihm * nach »7/°wnl. Aber ich trage ihm BetoL Sebe, daß ihm ein besseres ? hi" schien ist als jenes, das Sie £ UnauiL ^n! Denn - trotz all sei* u ? Weiner n 8 und ,chlechten Vergel- Ö o'n ich uneigennützigen Freund C! schuldio ’n, gewissem Sinne noch c ' daß ^-im habe ich es zu ver- "vatry ^^.fu Kleinod entdeckte . . ." tz'faß l dich!" tafi ^äre i* ^ m,c^ nur, mein Lieb, es teSr8tt getat?n?ni $e ln das Russen* S toi ÜteS! Du siehst also, baß ich letr6«' schwer- nun Iaff ribor. 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