«»ltch?»»»e- Zü(Iti» (mit In «»»»- ». »nrr» tetr; in II—11 Uhr vtttm. [ AaakVtTtitxn »nbtn atdt prtttfgcftebcn, n«»ml»l< Sin-^»»»-g-7! nvtfi t»r«apchtt,t. kviitankiattitscii »t Mc ScnMltiB« ««»«» Hch»»»» »«* dilligsl MI- • (Ulfii f«ta«»rn. • »ei f «i«- »achiah. ®i» „t>rat1<4< wicht" nMkint . ttc» Coantasunt 'tonncrtlM ■otgtal. P»XV»rf,fl«ii - Ko»l« SM-MO. K > m k «10 K 11-M Benvallmiz: RatkauSaasse Nr. 8 , Haldjilhrijß «anuthr«» . . »«r «illt in« (nl: Monatlich . . . . K t']0 BlnleHIUria . . . K »•— H«l»jtiri« Äanij-hiili . . . . K if— Kür» UMlait ntttn st» öl« umdietzolicri» Vctfcntaii i Uturn. tfmjflftlrlr Bbonnerotnl« («Ittn d>» »ut »ddi«-lluo«> Ar. !>S. HiM, Sonntag, 15 Kovemöer 1903 28. Jahrgang. pervakische Hleisnerei. Anläßlich der WahlreforM'Debatien im Land- } tage ist auch dem Abgeordneten Dr. Hraöovec, > al» Sprecher der Elooenen die Ausgabe zugefallen, die Forderung der Peroaken nach Vertiefung ihrer Kniprüche auf eine Lande«au«schußstille zu vertreten. Wir sprechen hier von einer Forderung der Per» vaken, jenes ethisch verkommenen Gelichter», das sein» Triumphe in der Verhetzung und Veraistung der Beziehung!» zwischen den deutschen und den slavischen Lande«bewohnern feiert und wollten damit «i« aller Schärft den Unterschied markiert haben, der zwischen einer peroakischen und einer Forderung »nseren slovenischen Land«leute zu machen ist. Und dies« Forderung ist eben lediglich eine pervakische. Die Intelligenz, wie sich die Peroaken in Nach» itssung der französischen .Intellektuellen" selbstge» fdllig nennen, hat sich gierig aus diese Forderung gestürzt, weil ihr hier Befriedigung ihre« Streber« tuai« und Stellenhunger« zu winken schien. Da» slovenische Volk aber hat mit dieser Forderung mcht« zu tun, da« fühlt sich — im Gegenteile — unter der Hut und Vertretung deutscher Landtag«« boten weit mehr gebotgen und wenn e« nach seinen Wünschen ginge, dann sollte ein eiserner B^sen da« gesamte Peivakenpack über die Grenze nach Krain fegen. Mag auch ein Rodic alle Mittel der Lüge und Verleumdung aufbieten, um seine deut» scheu Kwllegen im Landtage der slovenischen Land» brvölkeruing in den schwärzesten Farben al« Tyrannen in» Teslpoien zu schildern, so kann die« doch nur bei den Armer, im Geist, versangen, denn der selbständig denkende slovenilche Untersteirer urteilt nach Tatsachen und die führen eben eine ganz andere Sprache. Dr. v. D e r f ch a t t a bat diese Empfindung al« Enigegenhalt auf die glei«nerischen Lamentationen de« Adgeoidneten Hietar in die Worte gekleidet: Er wäre dankbar, gerade in einer Das Htück. Erzählung au» Thüringen von Max Görler. E« war ihr Hochzeit«tag pewesen, und heute befanden sich beide wieder an der Arbeit in ihrer Griffelhütt, im liefen Nadelwald». Die Hütte war ihr gemeinsame« Eigentum. Er hatte sich in seinen Jugendjahren 300 Mark geipart, und sie. die Ger« ttud. hatte von ihren Eltern 500 Mark geerbt. Nun faßen sie beide im warmen Neste. Wie da« so geht! Wovon hätte man leben sollen »n dem armseligen Walddorf, wenn der Plan »u der Giiffelhütte nicht geglückt wäre. Man hätte eben nicht zusammen kommen können. Er er zählte ihr während der Arbeit mit heiterem Ge sichte den Hergang der Dinge zum sound ooieltenmale. „sDBu ich diefe Wand da heraufsteige und hier den viel«» Schieserstein sehe, da. Gertrud, kam mir der Gedanke: Wenn der Müller dir diese Stein« wand lhier verkaufte, könntest du dir eine Hütte baue«. deine Truve heiraten — und du wärst ein gemachter Mann. Jclh steige hinab zum Aumüller und sag' ihm: .Friede,, willst du mir deine Hakenwand nicht ver. kaufen V — ohne Holzbestand — da« Holz darfst du erst abschlagen." .©Ja« willst du mit den Steinen ansangen? fragte wer Friede, .willst du Schnupftabak darau« machen'?' .Laß nur«, sag' ich, .willst du sie mir ver. kausen Budgetdebatte an der Hand de« Vorschlage« den Nachwei« zu erbringen, daß denn doch ein nicht geringer Teil der Lande«auSgaben gerade aus dem Gebiete der Landeskultur dem Unterland« und da« mit speziell jenen Bewohnern de« Unterlande« zu-zute kommt, welche der slovenischen Nationalität angehören. Wir sind auf die Rede de« Dr. Hraöooec zurückgekommen, nicht etwa, weil un» darin nieder« gelegte, sachliche Argumente dazu nötigen würden, sondern weil wir un« von der Empörung über die darin zur Schau gestellte Glei«nerei zu einer Ant« wort getrieben sehen. D?m Gaukelspiel, da« da Dr. Hraövvec trieb, indem er sich aus den Piedestal de« national gerechtdenkenden, von objektiver Denkart triefenden Manne« hinaufstellte, der e« nicht über« Herz brächte, einer deutschen Minderheit ein Härlein zu krümmen, soll jemand anderer ruhia zusehen. Un« gelüitet vielmehr, ein Wörtlein mit diesem Geiste zu reden und ihm die vorgenommene beuch« lerische Matk- vom Gesichte zu reißen. Derselbe Tugendspiegel und Ausbund an Tugenden nationaler Gerechiigke t. ebenderselbe Dr. Hraöovrc ist einflußreiche« Mitglied der Cillier slovenischen Bezirk«oe'.trctung und al« solche« mit in erster Linie für die Entscheidungen dieser Körper-schoft verantwortlich. Da «reffen wir aber einen anderen HraZovec al« wie den in Graz an, wo er sich schauspielernd befleißigt, den günstigsten Ein-druck zu machen. Da blicken un«, bildlich gesprochen, nicht die geistig abgeklärten, milden Züge eine« Frieden«apostel« unter den Völkern ent-gegen, da gewahren wir vielmehr die scheußlich verzerrte Fratze de« peroakischen Fanatiker« und Deutschenfresser«. ES reizie die Lachlust, als Dr. HroSovec die pervakische Forderung nach Verleihung einer Lande«-au«schußstelle mit der Begründung verfocht, e« .Warum nicht-, fajt der Müller, „für 300 Mark laß ich dir den ganzen Berg.' ,250 biet' ich.' .Eingeschlagen!» sagt der Friede, .der Berg ist dein, und den Leihkauf bezahl' ich." Hinterher hat'S ihn gereut, aber der Friede ist eine ehrliche Haut, und un« zweien gönnt er schon unser Glück. „Ach, da« Glück, da« Glück!" sagte Geitrud mit leuchtenden Augen und die Sägen beider fuhren kreischend du-ch den Schieserstein, den sie in langen Streifen zu Griffeln schnitten. Der Miitag sand die rüstigen Leute ein wenig ermüdet. Der Mann arbeitete, bi« sein Weib aus dem Erdboden vor der Hütte aus reinlichem Tuche da« Mi>tag«mal au«gebrei»et hatte. Die erste Mahl zeit allein! Die Kreuzschnäbel aus den nahen Fich »en schwatzt--» ihr Frühling«lied. Die Frühling« sonne schien heute zum erstenmale so warm, so war«, bi« in die warmen Herzen der Menschen hinein. Die Nadelbäume dufteten in der klare« Märzenluft so schmeichelnd. E» wollte Frühling werden. Der Mann legte seinen Rock zusammen, und indem er ihn unter den Kops schob, streckte er die ermüdeten Glieder zur kurzen Mittag«ruhe aus den harten FelSboden. Da« Weid aber brachte sorgsam die Reste ve« Mahle« in da« Tuch zurück und setzte sich an die Seite de« Ruhenden. Zärtlich strich e« dem Manne die wirren, bestaubten Haare auS der warmen Stirn, freundlich lächelnd blickte müsse seinen Leuten (den Peroaken) Kontrolle auf die Gebarung de« Landtage« eingeräumt werden. Eingedenk der Veruntreuungen in der Bezirk«ver-tretung Cilli, täte den Peroaken wirklich umge» kehrt eine wirksame Kontrolle seitens de« Lande«-autschusse« «ehr not. Um die Komödie voll zu machen, hätte e« Dr, Hraöovec nur mehr nötig gehabt, den deutschen Parteien d.« Lanvtaae« die slovenische Mehrheit der Bezirktvertreiung Cilli. in der er so erfolgreich wirkt, al« leuchtende« Muster der Gerechtigkeit hinzustellen. Da haben die Peroaken da« Heft in der Hand und «hie Wirtschaft ist auch darnach. Auch die gerechte Denkart', die Dr. HraZovec den deutschen Parteien de« Landtage«, wie eine verlegene Ware anpreist, zu welcher Handlung wahrlich kein anderer weniger geeignet erscheinen könnte, — wird da ver-zapft — aber fragt un« nur nicht wie. Die Steuer« gelber de« Bezirke«, die zu Großteilen von Deutschen stammen, werden peroakischen Trutz, und Kampf, anstauen in den Rachen gestopft, alle Angelegen-heilen werden einzig unter dem Gesichtspunkte de» Handel', wie man den .nalioualen Gegner", ein Au«druck, in d.m sich besonder« der deutsche ReichSritter und slovenische Reich«rat«abge-ordnete gefällt. am Bestentreffen könne. — Straßenzüge wercen eröffne», ua, den Verkedr ron dem verhaßten, also deutschen Cilli abzulenken und es so wirtschaftlich auszuhungern, wie der fromme Wunsch lautet, dem e« leider trotz aller Werke der Ranküne immer beschieden bleiben wird, frommer Wunsch zu sein. Die Sitzungen der Bezirk«ver« tretung wurden in den Narodni Dom, da« per« oatische Zwing-Uri Cilli«. verlegt, um e« den deutschen Mitgliedern der BezirkSoerireiung zu ver-leiden, an den Sitzungen teilzunehmen und eben jene Kontrolle auszuüben, von der Dr. HraZovec von seiner Partei ausgeübt, schwärmte. dieser sein Weib von Z«t zu Zeit an. Und al« sich dann die Brust ve« Manne« in ruhigem Schlummer hob und senkte, da streckte die Frau die gefalteten Hände ein wenig in die Höhe und sah aus zum blauen Himmel, so unsagbar liebe« voll, so unendlich dankbar. Gegen Abend wurde e« kalt. Die sinkende Sonne sah fröstelnd zwischen den hohen Tannen hindurch. Ein leichte« Glatiei« überzog den Boden. Franz hing die Säge an die Wand. .Mach' Feierabend. Gertrud!* sagte er. .Wir haben heute viertausend Griffel fix und fertig gemach,, bringt un« sech« Mark ein. Mehr hat heute niemand ver-dient im ganzen Dorfe!" .Sech« Mark!" wiederholte Gertrud freudig, .sech« Mark verdient und fast nicht« davon ver« braucht; ach, Franz, das viele Geld!" Der Mann lächelte zufrieden. Da« junge Weiv ging den Berg hinab, Wasser zu schöpfen im klaren Waldbache, um die G-sichier vom Staude der Arbeit reinigen zu können Der Mann wollte indessen den Abraum unbrauchbaren Gesteine« den steilen Rand de« Griffelbruche« hinabstürzen. Einen kleinen eisernen Karren füllte er mit Steinen; auf fchmalen Schienen wurde d-r Wagen dann gerollt bi« an da« End» de« Bruche«. Langsam schritt die Frau den Berg hinab. Die Arbeit hatte sie doch recht ermüdet. Aber die Müdigkeit tat ihr wohl. Sie durchwärmte ihre Glieder bei sorgsamen Hinabschreiten aus dem glatten Gestein. Seite 2 at.tr*rA? Stummer 92 So also wird die famose Dr. Hraöovec'sch« Serechliftkeit von ihm und seinen Genossen in J)«r Praxis gehandhobt. Gerechtigktitssinn mein« Dr. HraZovec ist gui, wenn der Gegner ihn besitzen tu». ES ist die bekannte Moral von Nietzsches Uebermenschen. Der Gerechtigkeitssinn bei uns Deuischen. den die Pnvaken im Geheimen als Moral der Sklavrnseelen belächeln, soll ein Faktor der peroakischen Spekulation und Diplomatie blei-den. Da« ist dann gesund für die überschlauen Peroaken, die sich selbst jenseits von Gut und Böse dünken und bon wo sie das Hest in der Hand haben, rücksichtslos die Weg» ihre« persönlichen Vorteile» wandeln. politische Mundschau. per Landtag hat seine Sitzungen beendet. Die Landeevoranjchläg« waren »ach einer wirkan^S-vollen Rede Dr. v. D e r j ch a t l a s, die alle geg> nerischen Argument« «nikrä'tet«, glatt erledigt worden. Abg. Einspinnrr >st dem Verbände der Deutschen VolkSpartri deigelreien. An den Verband langte ein Schreiben des Landtagsklubs de« Ver-fafsungitreuen Großgrundbesitze«, in welchem di« freundschaftlich«» Beziehung»» zwischen beiden Ver-bänden heroorgehobkn werden. Hin verdammendes Zlrteit üöer Ztaron AoKilausKy fällte in einer der letzten Landtag«-sitzung der Abg. Einspinner mit den Worten: Ich kann dem Herrn Baron Rok>«an«ly versichern, daß e« mir vollkommen gltichfiiltig ist, ob er Wiye macht, ich kann nur versichern, daß ich ihn sür nichi« andere« halte, wie sür einen poli»>ch«n Hochstapler. Ueber diese Worte entstand tut Haus« »int große Beweg, ng. Aimmerlich eingegangen ist das pervakisch» Lügenmaul in der Laibacher Fahnengeschicht«. Be-tanntlich bracht» das Leibdlatt der Laibacher Per» vaken, der „Slooen«k> Narod" und auch die amt-liche „Laibacher Zeitung" einen Sitzung«berichl der Gemei Iveoertrtlung Laidach«, nach welchem der Bürgermeister Hridar gesagt haben soll, die kaiser» liche Fahne sei beim Turnfest im fiasinogartm am 7 Juni mit Gewalt herabgerissen und zu Boden geworfen worden. die anwesenden Beamten und Offiziere seien aber passiv« Beobacht«! und Zu« schauer diese« VorsaUe» gewesen. Gegen diese sreche Beschuldigung wehrten sich 21 Oisi im und Gleichgestellte mit einer EhreabeleidiguagSklage.. Der „Sloo. Narod" brachte nu» vor Kurzem eine Notiz, diese Klage sei bedingungslos zurückgezogen worven. Das ist natürlich eine faustdicke Lüge. Der BerleumdungSfeldzug der Pervaken endete vielmehr mit einer vollen Niederlage. Bürgermeister Hridar selbst mußte sich bereit finden, den „Sloo. Narod* Lügen zu strafen, indem er den Offizieren ein glänzende« WoblverhaltungS-Z e u g n i « au«stellt. So ein Pflaster würde der konfufe „Slcv.'»«ki Narod' de« öfteren benötigen. Wer jetzt va« liebliche Gesicht der Frau hä»e fehen können! Wie zart durchbrach ein rofiger Hauch die weiße Haut ihrer Wangen. Wie leuchtete so tnnM da« Blau ihrer Augen. D«r rote, leicht geöffnete Mund hätte aufjubeln mögen vor namen-loser Seligkeit. Aber Gertrud schwieg. Nein, sie mochte ihr Glück nicht aller Welt preisgeben, wer weiß, ob nicht ein Neider wachte im tiefen Wald«! Im warme» Herzen wollt« sie ihr junge« Glück hegen und tragen, „Ach, da« Glück, da« Glück!* murmelten die schönen Lippen immer und immer wieder. An einer Wegbitgung sah Gertrud die Hütte noch einmal, bevor ihr Psad sie durch dichten Nadelwald führt«. Da recht« oben stand ihr Franz und stürzte mit wuchtiger Keast de» Inhalt des ersten Karren« zu Tal. Tonnernd stürzten die Stein« bergabwärt«. Eine Weile noch sah dos Weib stolzen Blickes nach oben. Dann kniete Gertrud am Bache nieder, löste das Tuch, da« ihr Nacken und Brun verbarg, und ließ übe- Arme und Gesicht daS klar« Wasser hin-wegrief, ln. Nun erhob sie sich und verbarg sorg-sam den von der Frische de« Wassers zart g«, röteielen Hals unter ihrem Brusttuch. Da — ein entsetzlicher Schrei von der Höh« dr« Berge« herab. Ein ähnlich furchtbarer Schrei antwort«»« au« d«r tiefsten Seele de« Weibes heraus. Dann flog Z>le Kortschritte der „Los »o« Ao»"-Ae> wegnng i« dritte» Vierteljahr. Obgleich der Hochsommer im allgemeinen ein« »tot« Z«it" zu sein pflegt, hat die „Los von Rom"-Bewegung trotzdem auch in den abgelaufenen Monaten nam-hast« Erfolg» erzielt. An fech« Orten wurde erst-mal« evangelischer Gotie«dienst gehalten: Nieder-einsied-l und Potschrad (Böhmen), in einer neu-eingerichteten Predigistation in Wien (XVI. B»zirk. Quellengasse, resormirrt) und in Poittndotf (Niederösterreich). in Hallein (Salzburg) und in Hütten-berg (kärnten). Zn Graz und Ha«lau bei Asch bildeten sich evanaelische kirchenbauvereine, in Platten (Böhmen) und in Leibnitz wurde «in Kirch» baugrund erworben. I» Bill ach (Kärnten). Bore«» lau. Braunau. Kaaden, Morchenstern und Radschitz (Böhmen) wurden evangelische Kirchen, in Gadlonz eine evangelische Schule eingeweiht. In Zeltweg (Sieiermark) und in Neudeck (Böhmen) wurde Grundsteinlegung zu «vanftrlischen Kirchdauien ge-feiert. Außerdem find noch Kirchen IM Bau in Fa kenau. Turn. Friedland und Hackel«dorf (Böh» men), Nikol«durg (Mähren), Zweitl (Ni'deröster-reich) und Abbazia (Innen). Drei neue geistlich« Aemter (Vikaria»«) wurd«n errichtet: in Kloster-neuburg, Jägerndorf und Leoben. In dem neuen Deutich-evangelischen Bund« für die Ostmark wurde ein Stützpunkt für di» ganze Arb«i« d«r «oang«li-schen Kirch» in D»utsch-O»st»rr«ich geschaffen. Aus Stadt und Land. Evangelische Gemeinde. Morgen Sonntag, den J5. d M.. vormittag« 10 Uhr findet im evan« gelischen Kirchlein in d«r Gartengaff« öffentlicher evangelischer Gottesdien't stait. Herr Pfarrer May wird pr«dig«n über: „Fürchten wir nur Gott und sonst nicht« in der ffitltl" Zlikotomarkt Anfang« D«z«mb«r l. I. v«r-onstaliet der Kasinov»rein uuier dem ang«-führten Titel seinrn eisten diesjährigen Ab nd. Da« bereu« oft bewähite Damen-Komitee ist unter der Führung der allzeit dienstbereiten Frau Bürgermeister R a k u s ch bereit« zusammengetreten, und versprechen die Vorarbeiten »inen g»lungenen Abend. Wir wollen nur soviel sür heute verraie». daß man Teufel unv ähnliche« G»ler in allen möglichen Arien treffen wird; in einer „Hölle" wird d»r Ob»rt»uf»l sein Lag»r aufschlag»n. ab.r auch der „Nilolo' läßt sich bereits »in« passend» Uni.r-kunfl für diesen Abend hirrichien. Die Besucher de« Abend« werden gebeten, in «in»m in den Rahmen der Veranstaltung passenden Kostüme zu erscheinen. Anfällig i>öt>ge Ratschläge «rollen in der Apotheke Rauscher erfragt w«rd«n. Zu einer noch nicht f»stg»f»tzi»n Stund» werden „Bartl" und „Nikolo" mit großem Gefolge ihre» Einzug halttn und hiebet Geschenke, wklche demselben sür Abend-Besucher übergeben werden, zustellen. E« ist auch Vorlorg» getroffen worden, baß im Kasino selb't Geschenk» — jedoch nicht teurer al« wo ander« — .n allen möglichen Preislagen zu haben s»in werden. Außerdem hat der Ausschuß der Eimer in wetiem Bogen durch die Lust und, eine Rasende, stüizt« das Weib den Berg hinan. „Franz. mein Franz!" haste>»n dab«i bi« bleichen Lippen, „nur zu ihm!" Wahnsinnig vor Angst »rrtichi» Gertrud die Hütte. Sie war leer — ring«um alle» still. Da beugte sich di« arme Frau über den Hang hinab. Da unt«n lag der Karren und daneben ihr Mann. .Franz!' rief das Weib mit einem Laute, der die ganze Tonleiter des Schmerze« durchzitterte. Der Griffelmacher war iol. In dem Hinter-Haupte klaffte die tödliche Wunde. An dem tn di« Tief« gestürzt«» karren hing «in Stück Tuch, d«r Karren hatt« den Armen mit hinuntkrg«riss«n. Aus dem toten Griffelmacher lag >ein Weib, so unbeweglich wi« dieser. D.e trockenen Augen hjtte di« arm« Frau in dem offenen Rock« ihre« Mannes vergravrn; di« Lippen fieberten, («ist sprachen sie Gedei«, rufen den toten Mann. Di« ihr Glück so still g«tragen, sie sprach keine lauten Wort« d«S Jammers; niemand braucht« um ihr«n Schm«rz zu wissen. So lagen beide noch, als es anfing, zu dunkeln. Nur zwei bleich« Stern« zittert«» am kalten blau«n Himmel. Unten i« Tale rauscht« das Mühlknrad. Da erhob sich langsam das arme Weib. Lang, sam streckten sich zwei Arm« zu« dunkelnd«» Himmel empor, und ein Ton, mehr Schrei, mehr «inrn Raum gemietet, wo die Sach«n unter LuM ausbrwahrt und am nächsten Tag abgeholt werw können. Soviel für heut«. Konzert Kotet Klephant. Sonntag, ten i! d. M. findet im Hoiel Elephant ein kon,«ri da MusikvereinSkapelle unter Leitung de« Sonz» meister« Herr Moritz Schachenhofer mit folg««!» Vortrag«ordnung statt: 1. „Donau-Marsch' der Operette „Der liebe Schatz" von Remhaik; 2. ,Les Patiucuas*, Walzer von E. Wald,«»^ 3. Ouvertüre zur Parodie „Tannhäufer' vo» t Binder; 4. „Erlkönig-, Ballade von Fr. Schutal; 5. „Wald-Konzerf, Polka concertante von L»»> Schachenhofer; 6. „Die Schmiede im Wall«', Idylle von Michel,»: 7. Ouoertur« .Die ich» Galathea' von Suppv: 8. „Wiener am La»» Großes humoristische« Poipouni von K. Konto!; 9. a) Xylophon-Solo mit Orchesterbegleitung, » getrag'N von Htrrn Lrcourioi«; b) Epani'je Walzer von Ludwig Schachenhofer; 10. Schlch marsch. Verlobung. Der Bürgerschull'hrrr an » hiesigen Mädchen - Bürgerschule, Herr Vi»P> Wüstner, hat sich mit Frl. Aurora Kusch elp Posibeamlin hier, verlobt. Kerändernng im politischen pienste. In bei der Bezirl«dauptmannschatt Eilli in Verwevd» stehend« provisorische BezirkSkommissär Dr. H> Ritter v. Koch-Thanheimb wurde der BezirkSbc»» mannschast m Gonobitz zur weiteren Dienstleisl» zugewiesen. NeikeidsSezengnng. Der Bürgermeister. Ha Julius Ra kusch, hat au« Anlaß de« Ab'.eda de« Senal«präsidenten v. Leiimaier an die Gm namen« der Siadt C'lli, al« der Buerftadt d« Verstorbinen, ein Beileid«schreiben gerichtet. Schautiihne. Zum Gedenken an da« Wiep» fest unfere« > roßen deutschen Tichterfürsten Schicht ging DienSiag fein Trauerspiel „Kabale und S«k' in Szene. Die Aufführung war ein« durch«^ würdige und man kann getrost sagen, sie stand üi» dem gewöhnlichen Niveau «in«r Provinzbüj» Zw.i Leistungen sind ?S vor allem, die wir »ch umhin lönnen in erster Linie zu nennen. Ei j dies der Etadimusikant Miller d«s Htrrn mülltr und d«r Präsident von Walter ve« Hea Kühne. Zwei vollkommen ausgereift«, künstlet Leiftungrn stehen vor unS. Luise Millerin. du feelenvolle Mädchen«-stall wv'd« von Frl. Her« Kloiber trotz der innerlichen Glut, die bei ihm Spiele am Werke ist, nicht ganz glaubhaft tan» stellt. Wo blieb da die rührend zarte und weich Mädchenbaftigkeit. die nrrad« diesem kaum st Jungfrau erwacht n Kinde in fo großem Mij innewobni? Wir würde» der Dame raten, fichil einem anderen, doch auch iragifchen Rollenfach p versuchen da sie ihr klangvolle« Oraan sehr p zu verweilt n weiß und fthr schön spr«ch«n fielen hat, aber für diese Art der ganz jugendlch» Mädchtngkstalten in sie nicht »echt am Platze. 3>4 könne» wir e« un« nicht versagen, zu b«mnl» daß «in Kleid und eine Haartracht, wi« kö«ß> Luise sie trug, geeigneter erschienen wären. Wir erl» Seusz«r, entrang sich d«r Brust. Dann faßt« K» trud ihren toten Mann und trug ihn mit stark Armen, da« blutige Haupt auf ihre Schulter p l«gt, bergan. Schritt für Schritt mit uvwid«r>trt' licher kraft. In der Hütte ließ sie ihn saust p Boden gleiten. Dann klinkte sie leise d t 2m te Hütte zu. Die Höhe de« Berge« herab, in dessen W» der Gnffelbruch lag, stiegen fünf Mädchen, fit Spinnräder, die sie in den Händen iruqen. liefe darauf schließen, daß sie in die Aumühle „rockn gehen" wollten. St« sangen «in atteS Dor'ftifc» lieb von Glück und ewiger Treue. Da« klang'» wahr, so sroh durch di« reine Nachllust. In der Nähe der Hülle verstummte der Gesa«; „Da« Lichlchen durch die schmutziaen Scheit« der Hütte sieht au« wie Totenlicht!" sag» n Mädchen scherzend. „Geh', wer wird denn an so etwa« denk«»!' versetzt« «ine andere. „Laßt un« der Trude.Guten Abend' fagen.' „Wenn wir nur nicht stören!* lachte witte die erst«. Slon hatt« eines dtt Mädchen di« Tür j« Hüne aufgerissen. „Guten Abend, guten Abend!" erklangen ins muntere Stimmen. — Da sah ihnen ein bluttgcs Gesicht entgegen, und ein bleiches Gesicht mit p brachen«» Augen hing dan«b«n an der Wand. Blätter zur Unterhaltung und Gelrhrung für Haus und 3Tami(i& Hoautagsötilage der „Deutsch,» Wacht" in gift. Er. 46 .Die Sübmart" erschein, jcbcn Lonnlaq al« unentqeltliche Beilage für bi« Leser bet .Teuiscden Wachl". — Einzeln ist .Die Eabmart" nicht Uuflich 1! >( 13 Mira. (13. Jortsevung.) Roman von H. v EchreiberShofen. H»chdi» nicht werth. — Eine Hand berührte seine Schulter. „Saldow! Ich hörte soeben im Hotel von Dir —" .Martin!" Saldo»» «griff die Hand des schlanken braunäugigen Herrn, desselben, der im Concertgarten Valeska und Mira beobachtet hatte. „Seit wann bist Du hier, Willibald?" „Seit einer Stunde. Und meine Frau —" „Ist fort, ich weiß es. Ich sab sie vorgestern im Eoncert, ging gestern hm, um sie zu sprechet!, sie war so-eben abgereisi. „Wanii bist Dn gekommen?" fragte Saldow dumpf. „Vorgestern. Dein Brief ist mir nachgereist; sobald ich ihn erhielt, machte ich mich auf." „Aber Du hast fie doch gesehen, hier?" „Mit ihrer Mutter — eine schöne Frau, umschwärmt fast wie die Tochter —" „Wie die Tochter!" rief Saldow mit flammendem Blick. „Du sprichst von meiner Frau, Martin!" „Und du gabst nur den Auttrag, Dir die Wahrheit zu berichten. Ich sage nur, was ich gesehn habe." Da erzählte Saldow dem Frennde unter dem Rauschen der Woge» und dem leisen Säuseln deö Windes von MiraS Schweigen und ihrer Abreise als Antwort auf die Ankündigung seiner Ankunft. „Wann müßte sie Deinen Brief bekommen haben?" „Vor zwei Tagen —" „Ich sah sie also hernach und fie war heiter und unterhielt sich eifrig mit zwei Herren, einem jungen Jta-liener und einem Deutschrussen, einem Herrn von Wilcke, den ich später kennen lernte. Er bestätigte mir, was ich vorher schon gehört, daß man sich über die schnelle Tren-nung Eurer (*he —" „Wer wagt davon zu reden?!" brauste Saldow auf. „Alle Welt, und eS scheint, die beiden Damen, Mutter wie Tochter, widersprechen dein Gerüchte nicht." Saldow lehnte sich zurück. Seine Züge nahmen einen starren, eisigen Ausdruck an, eine aschgraue Farbe breitete sich über sein Gesicht. „Ich hatte gehofft," sagte er nach einer Weile mit heiserer Stimme, „Tu könntest mir beistehen und das Geheimniß lüsten, daß ich wohl ahnte, aber nicht zu soffen vermochte." „Veimrtheile Deine Frau nicht eher, als bis Du sichere Beweise hast," sagte Martin ernst. „ES kann ein unglücklicher Zufall fein, der sich aufklären wird. Ich will Dich nach Florenz begleiten, Du sollst uicht allein sein." „Ich fahre nicht nach Florenz, ich fahre direkt nach Hause," war Saldows Antwort. „Nicht zu Deiner Frau, um eine Aufklärung zu verlangen?" .Nein, ich will ihr Vergnügen nicht stören." s „®u mußt es thun. Du wirst sonst keine Ruh« finden/' sagte Martin. „ES kann der Wendepunkt EnreS Lebeno sein —" „Das ist er, nur anders, als Du meinst, Martin. Ich reise zurück und bin bereit, Hildegard jede Botschaft von Dir zu übermitteln." Martins Blick leuchtete auf. „Ich hoffe, die Zeit ist nahe, wo ich offen um ste werben kann. „Ich fürchtete, Du wärest krank, Du liehest unS so lange ohne jede Nachrickt —* „Ich mißgönnte inir selbst die Zeit zmn Schreiben, ich arbeitete für Hildegard." „Und hast mir doch Deine Zeit geopfert! Das will ich Dir nie vergessen, Martin." „Nur drei Tage," sagte Martin schnell. „Und sie genügten, ein Lebensglück zu vernichten und mich elend zu machen," sagte Saldow leise und ein Zittern durchlief ihn. Die Freunde trennten sich in Genua. Martin that, was er von Saldow verlangt hatte, er reiste nach Florenz und fragte im Hotel National nach ValeSka und Mira. Man wußte nichts von ihnen... Drei Tage wartete er auf sie, erkundigte sich in allen Pensionen und Gasthöfen nach ihnen — dann verließ er Florenz mit der Ueberzeugung, Mira habe absichtlich ihren Mann irregeführt und sei seiner Liebe nicht werth. Sein vergebliches Suchen theilte er Saldow mit, er hielt es für setne Pflicht, dein Betrogenen die Thatsachen aufzudecken. Saldow fand bei seiner Heimkehr Miras Brief vor. Endlich! Nun mußte die Erklärung ihreö seltsamen Benehmens kommen. Die Hoffnung breitete noch einmal die Schwingen, eS konnte Alles noch gut werden. Aber mit verstörtem Blick fa^ er die kurzen Zellen an. Der kalte förmliche Ton des Schreibens, die einfache Mittheilung ihrer Abreise und zugleich die Bemerkung, die Baronin Rodbert habe seinen Brief erhalten — die letzte Illusion schwand, eine Täuschung war jetzt nicht mehr möglich. Er Hing mit tiefem Weh im Herzen durch die Räume, du er mit so viel Freude und Erwartung, so glücklich und hoffnungsvoll für Mira geschmückt, und seit! kurzes Eheleben schien ihm ein Traum. In seinem tiefen Schmerze suchte er bei MalSrodeS Trost, die ihm am nächsten standen, die alle Freude, alleS Leid und alle Sorge bisher mit ihm getheilt. Er sagte ihnen Alles, und Tante Lina erzäblte von ihrem eigenen Briefe, der auch »»beantwortet geblieben war. „Du hättest ihr nachreisen müssen bis an das Ende der Welt," sagte Herr von Malsrode und erhob sich von seinem Sessel. „Du mußtest sie suchen, Willibald, und es wird Dir keine Ruhe lassen, bis An sie gefunden, denn es llegt dem ei» Geheimniß zu Grunde —" DaS Geheimniß der Treulosigkeit", sagte Saldow dumpf, indeß Tante Lina den alten Herrn auf seinen Sessel zurückzog und beruhigte. „Rein, m ihrer Stimme lag ein Herz, daS nicht lügen kann. Gott gebe, daß ihr nickt ein entsetzliches, nie wieder ant zu machendes Unrecht geschehe!" lind dabei blieb Onkel Julius, selbst als Martins Brief kam, der Saidows ledte Zweifel vernichtete. Mira war seiner Liebe unwürdig, sein Stolz empörte sich gegen jeden weiteren Versuch, sie zu halten. Für ihr Sanzes Benehmen konnte er nur eine Erklärung finden: e wollte frei fern. Sie sollte eö werden. Ib. Dachte Mira später an diese Zeit zurück, die sie wie früher allein mit ihrer Stiefmutter zubrachte, überall einige Tage, nirgends sejt, in steter Haft und Unruhe, so schien sie Ihr wie ein schwerer, wüster Tranm. Diese Beweg-lchkeit Valeökaö, ihre Leichtigkeit im Lösen nnd Anknüpfen von Bekanntschaften, die ihr früher als besondere Annehin-lichkeit vorgekommen war, stieß sie jetzt ab und verletzte sie häusig geradezu. Die Treue — o, fie fehlte Valeska! Wie oft dachte Mira an SaldowS Worte über die Treue. Ja, die Treue heiligt und adelt alle Beziehungen d«S Menschen zum Menschen — kannte ValeSka sie nicht? ... Eine brennende Sehnsucht nach der verlassenen Heimath verzehrte Mira: Tag und Rächt stand das alte Hans vor ihr. Und jetzt emp'and ste, welchen Halt eine festgefügte Familie giebt, der Segen enger Familienzuge-Hörigkeit ging ihr ans. Was ihr uubequem und störend Bewesen, gewann jetzt ein Ansehen, das ihr PaleskaS linherfchivei'en in seinem rechten Lichte zeigte. Wie war eS möglich, daß sie sich freiwillig Jahre lang von Heimath und Freunden getrennt! Waren Liebe und Theilnahme denn nicht daS schönste, Beste im Leben, nnd wo fand man sie in der Fremde! Weil Mira zur Faniilie gehörte, hatte man sie ihr entgegengebracht — und die arme, kleine Frau weinte heiße Thränen, wenn sie Tante Linas und des alten Onkels gedachte, wenn Annas heitere Neckereien ihr ein fielen, fie sich an Fräulein Lorenz und Fritz Woyafch erinnerte . . . An Stelle ihrer früheren kritiklosen Bewunderung Valeska'S trat eine Beurtheilung, welch« die Baronin zweifellos mit ebenfo viel Unbehagen wie Erstaunen er-füllt hätte. Leid und Äurumcr hatten Mira in kurzen Wochen schneller gereist, als Jahre ruhigen Glücke eS ge-konnt, lind daß sie eine Andere geworden war, erfuhr Valeska sehr bald. Vier Wochen lang folgte Mira ihrer Stiefmutter hastigem UmHerreisen. Sie schien willenlos, apathisch, und Valeska gab sich oft kaum die Mühe, ihre Geringschätzung der stillen, bleichen, jungen Frau zu verbergen. „Eine Puppe, ein Automat," sagte sie oft gereizt und nnge duldia. „Sie hat überhaupt kein Ge'ühl!" Mutter und Tochter saßen auf der Terrasse vor dem Hotel Ouififana in Kastellainare, als Mira ihre Absicht aussprach, ain nächsten Tage nach San Remo zu-rückzureisen. „Ich will Dich in Deinen Plänen nicht etwa stören, Mama, wir können später ja wieder zusammen-treffen. Ich gehe überhaupt ebenso gern allein." Sprachlos vor Ueberraschiing, sah Valeska sie einen Augenblick an. „Hast Du irgend einen besonderen Wrnnd zu diesem plötzliche» Entschluß? Du erwartest vielleicht Deinen Mann? Ihr wollt dort wohl zusammentreffen und gern allein sein, ohne die gestrenge Schwiegermama!" Ihre Hand zerdrückte einen Rosenstrauß, den sie soeben von einem Blumenmädchen gekauft, deren branne Locke» und schwarze, blitzende Augen fie entzückt hatten. Sie versuchte zn lachen, aber in ihren Augen lag eine Unruhe, eine Aufregung, die auch ihre Watigen um einen Schatten bleicher erscheinen ließen. „Dn kannst ihm ja telegraphiren, hierher zu kommen. Ich dachte heute daran, auf längere Zeit unsere Zimmer fest zu miethen." „Dann wird eS so ain besten sein, daß D» hier bleibst und ich morgen allein iahre. Ich thue eS auch lieber, wie ich Dir schon sagte," antwortete Mira ruhig, ohne aus ValcSkaS Fragen einzugehen. ValeSka schwieg, aber sobald sie allein war, rief sie Marufchka herbei. „Hat die Gräfin in letzter Zeit Briefe bekommen oder geschrieben? Maniichka «verneinte, und ValeSka konMe sich aus die Alte verlassen, das wnßte sie. Was wollte Mira in San Remo? Eine Ahnung, daß fich die junge Frau in der kurzen Zeit ihrer Ehe sehr verändert, warnte ValeSka, sie nicht länger ,ui unterschätzen. Vielleicht hatte fie sich geint, als sie Mira für kalt und gleichgiltia gehalten. Jedenfalls konnte ste selbst-ständig handeln und — denken. Eine unbestimmte Furcht veranlaßte ValeSka, ihre Stieftochter im Auge zu behalten; fie reiste mit, ohne sich durch MiraS offene Unzufrieden-heil davon abhalten zu lassen. Sie wollte wisse», was Mira in Sa» Remo suchte. In Deutschland war noch kaltes Frühlingswetter, Regen und Sturm wechselten; kaum daß sich die ersten Knospen an Busch und Baum zeigten. Aber in Italien »änderte die Sonne schon den vollen Frühlingöreiz her-vei. Alles blühte und dustete, die Lust war warm, der Himmel blau, die Kinder liefen nur halb bekleidet im Freien herum, die böse Winterzeit war vergessen. Mira sah nichts von den köstlichen Wundern dieser reichen. Üppigen Natur: sir hatte nur den einen Gedanken, möglichst mich nach San Remo zu gelangen. Der Schnell,,ng schien ihr nicht vom Fleck zu kommen, jeder Aufenthalt endlos. Daß ValeSka sie mit peinlicher Ge» nauigkeit überwachte, merkte fie entweder garnicht oder es >oar ihr gleichgiltig. Kaum aiigekommen nach einer anstrengenden Fahrt, ohne jede Unterbrechung, eilte fie nach deni Postbureau, gefolgt von Maruschka, indeß ValeSka, die allein zurück-blieb, Wohnung suchte. Irgend eine Ueberlegung lenkte ihre Schritte nach einem anderen Hotel, wo sie aus Mira wartete. Es dauerte lange, biö ihr Maruschka meldete, die Gräfin habe eine» Brief abgeholt und sich in ihr Zimmer eingeschlossen. Valeska bedeutete Maruschka, in MiraS Nähe zu bleiben, und ging selbst nach dem Hotel Royal, um sich zu erkundigen, ob Jemand nach ihnen gefragt habe. Der Wirthin braune Augen blickten sehr erstaunt, ilS die Baronin Rodbert vor fie hintrat. „Ja, der Herr Graf ist dagewesen, er hatte die Damen noch zu finden gehofft." „D, ich weiß, eS war ein Mißverständniß, wir haben unS gesehen, sagte ValeSka kurz. ^Jst — ist der Gras —" sie stockte, doch die gewandte Frau hals ihr geschickt üoer die Verlegenheit hinweg, indem sie be-richtete, der Herr Graf sei sofort abgereist. Sie würde ihm sonst den Bries, der für die Frau Gräfin seitdem hier liege, mitgegeben haben. Doch habe man ihn nicht nachschicken können, da die Adresse, die Frau Baronin an-gegeben, zu unbestimmt gewesen sei. Damit überreichte sie Valeska einen Brief, der an die Gräfin Saldow gerichtet war. Was die Wirthin dachte, sagte sie nicht, sie wußte zu schlveigen und hatte schon viele seltsame Menschen kennen gelernt. Je weniger sie von den Privatangelegenheiten ihrer Gäste erfuhr, defto bester war eS für sie, nach ihrer ngenen Meinmlg. ValeSka nahm den Brief und ging damit auf die Promenade. Was bedeutete MiraS Verlangen, hierher in reifen, wo sie einen Brief vorfand, während ein zweiter im Hotel auf sie wartete! .... Wie wenn Saldow jetzt käme und feine durchbohrenden, grauen Augen mit dein festen Blick auf ihr ruhten! .... In einer plötzlichen Schwächeanwandlung sank sie auf eine Bank .... Aber war er nicht schuld an allem, er, der ste so grausam, so schändlich getäuscht?! ValeSka meinte Saldow zu Haffen und sagte sich, er verdiene den Schmerz, den er vielleicht empfunden .... WaS bedeuteten diese beiden Briefe an Mira. Mit schnellem Entschluß öffnete ValeSka daS Schreibe», das sie noch immer in der Hand hielt. Die Handschrift war ihr unbekannt, hastig glitt ihr Blick darüber hin, dann las sie ihn aufmerksamer zum zweiten, ja zum dritten Male durch. (Kr war nicht lang und trug die Ueberschrift: Dem Grafen Willibald Saldow. Aber die äußere Adreffe lautete an Mira .... Sie also sollte lesen, waS man ihrem Manne schrieb!" „Willibald!" so lautete der Brief. „Du kannst mich nicht ganz vergesse» habe», etwas vo» der alten Liebe muß sich noch in Dir regen, deshalb wende ich mich an Dich in meiner Noth. 'Zu spät erfuhr ich von Deiner Anwesenheit in San Remo, doch eS ist vielleicht 8ut, daß wir unS nicht sahen, eS härten damals noch arte Worte fallen können. Ich will nichts für mich, nur für mein Kind, und an wen ''oll ich mich um Unter stütznng wenden, wenn nicht an Dich! Ich verlange mit wenig, nur so viel, um die Ausbildung meiner Tochter au vollenden, ihr zu ermöglichen, auf eigenen Füßen zu stehen. Sie muß sich dazu allein i» die Welt wagen, ich kann sie nicht begleiten. Ist eS zuviel verlangt, wenn ich dich bitte, gieb ihr den Schutz Deines Namens, nimm Dich ihrer an?! Ich will nichts für mich, sie allein — O, verlaß das Kind nicht, mit ihr, meine, (Christine, schwindet meine einzige Lebensfreude! Hilf ihr, dann wird Dir elvig dankbar sein Esther." Eine eigenthümliche Wandlung ging in ValeSka vor Für sie hatte der Brief nnr eine' Bedeutung; die AuS-legnng, die sie ihm gab fand in jedem Worte eine B«> rechtiaung, wie sie meinte. Dein ersten Erstaunen folgte eine triumphirendc Freude, daß Saldow von feiner stoken Höhe herab' gesunken war und ihr gleich stand. Ihre Scheu, ihre Furcht vor ihm schwand ganz plötzlich. Hätte sie mit Mira um ihn gekämpsl. sie wäre doch vielleicht Siegerin geblieben . . . Sie suhlte sich ihm jetzt gewachsen. dieser Brief gab ihr eine Waffe in die Hand, die fie zu schätzen wußte. Ob Mira davon erfahren sollte, wußt« sie »och nicht, das konnte die nächste Zukunft erst entscheiden. Jedenfalls war Saldow jetzt in ihrer Schuld und mußte ihr dankbar fein für eine Voraussicht und Rücksicht, die ihm Mirao Achtung erhielt, die fernst unwiederbringlich dahin fein mußte. Mit der seltsamen Logik aller leiden-schaftlichen Frauen erschien sie sich auf einmal in ihrem vollen Rechte, als die Rächerin von MiraS gekränkter Liebe, ihres verrathenen Vertrauens. Sie las den Brief noch einmal aufmerksam durch, überlegte jedes Wort und steckte ihn sorgsälttg ein. Sie wollte sich auf den. Weg »ach ihrem Hotel (Hieben, da begegnete ihr plötzlich die Fürstin Ufoff, begleitet von ei»em jungen Manne, einem schönen, blonden Mensche», daS Bild kraftvoller Männlichkeit, aber i» feinem Wesen gedrückt, in den Bewegungen ängstlich uild etwas linkisch. Die Fürstin kam mit ausgestreckter Hand auf Valeska zu und sprach ihre freudige Ueberraschung über die unverhoffte Begegnuna aus. Dann stellte sie ibren Begleiter als ihren Gemahl vor, nannte auch den Namen der Baronin und überschüttete Valeska mit einer Flnth von Fragen lind Erkundigungen über ihre Reise, über die Gräfin, über ihre Erlebnisse. Der junge Manu öffnete kaum den Mund, nur bei ValeSkaS Name» hatte er die Farbe gewechselt und war zusammengezuckt. Als sie sich trennten und die Fürstin an seinem Arm weiter ging, hatte ValeSka den Eindruck, als seier ein Untergebener,'nicht der Gemahl. So mochte früher eine Kaiserin einen Unterthanen, eine vornehme Dame eine» Leibeigenen zu stch einporgezogen haben — aus Laune und Willkür. Die Begegnung hatte ValeSka gnt gethan, ihr die Sicherheit und Selbstbeherrschung zurückgegeben, deren fie vermuthlich bedürfte bei ihrem Zusammensein mit Mira. Maruschka wartete ihrer schon. Frau Gräfin wünschte allein zu sein, vielleicht erst gegen Abend mit der Herrin zu sprechen. Valeska hätte die Aussprache am liebsten gleich ge« habt, fie ertrug den Aufschub nur schwer, mußte sich aber fügen. Sie faß tief in Gedanken, als Mira bei ihr eintrat. C,orli>'v»ng iolgi.) 4 §; Belehrendes, Unterhaltendes, heiteres etc. S?«iSSSSS°i«ISSS **>"> «^-»"^ISSISMUIIklMSoiSMSSSSSSSSSSSSIUISIäSIISiSilvISSS? «M«SSSSMSSSSSS°MS'»«»«I»SSS Deutsche Studenten. Ei« ächten unsre deutschen Farben, Sie schmähen unser deullcheS Wort ; TeS deutschen Ceg«nS reiche Garben. Ei« schleudern in di« Winde fort. So greis« in diesen argen Zeilen Zur deutschen Wehr mit voller Krast! Für ihre« Volkes Ehre ftr.iten Die Jünger jetzt der Wissenschaft. DaS Sturmesbanner wir erheben, Die Reihen schließen sich wie Erz. ES gilt dem deutschen Seelenleben I Hoch schlägt deS Volkes treues Herz. Aus sonnenklar«» Recht vertrauen Laßt uns im Kamps mit Niedertracht. Wir sind di« Zukunft I Wir erschauen Zermalmt einst noch der Feinde Macht. Karl P r b l l. In« Album. Wer wollt« sich mit Grillen plagen, So lang' unS Lenz und Jugend blüh'n? Wer wollt in seinen Blütentagen Di« Stirn in bQfi'tc Falten zieh'n? O wunderschön ist Gott«» Erd« Und w«rt, daraus veignügt zu sein, T rum will ich, biS ich Asch« werd«, Mich dieser schönen Erde fr«u'n. * G«ld kann man wohl zu viel aus-geben, ab«r Verstand unmöglich mehr als man besitzt. Sin »einer Fuß ist keine Kleinigkeit! » Einer Frau wird es leicht, ihren Mann zu betrügen, noch leichter «in«n B«r«hr«r, aber am leichtesten betrügt st« sich selbst. « „Uebung macht den Meister I" Das gilt sür jede Kunst, auch sür die Kunst, zu leben. Liebenswürdigkeit ist di« Grazie deS Verstandes. * Einsam ist die Menichenseele: Ob wir Herz an H«rz auch drück«», H lasst doch immer ein» Tiestlus», Di« wir niemals überbrücken; Nicht» kann ganz daS and'ie werden. JedeS folgt dem eig'nen Trieb«, Und «in Traumbild bleibt di« Sehnsucht, Und ein schöner Wahn die Lieb«. • Man kann auch mit den Kugen Zähne zeigen. Negen da« Zerspringen der Lam-peiigläser. Die langen Abend« sind wi«d«r herangerückt, wo man stundenlang di« Lampe zu brenne» hat. Wi« viele Lampengläser werden da nicht wieder ge kaust werd«» den larg«n Wint«r über. Wiederholt sei d«n HauSsrau«n aus daS Mittel, die Lampengläser vor dem Zer-springen zu hüten, ausmerksam gemacht. Man t«g« d«n Zylinder vor d«m Gebrauch in einen mit kalten Wasser ang«süllt«n Tops, setze denselben über Feuer und bringe daS Wasser darin langsam zum Sieden. Hieraus entserne man daS Gesäß vom Feuer, lasse da» Wasser abkühlen und nehme nun erst den Zylinder heraus. Nachdem er gereinigt und getrocknet wor» den ist, hat er eine solche Festigkeit er-halten, daß «r bei der Berührung mit der Flamme nicht mehr spring». Schonung des Email« des Koch-geschirre«. Da» beste und wohl auch einzige Mittel, daS Abspringen der Glasur von emailliert«« Kochgeschirr zu v«>hüt«n, Ist vorsichtige Behandlung der Gegen-stand«. Laßt man Wass«r, Brühe u. f. w, in demselben bis aus ein« Kle>nigk«it am Boden einkochen, so muß die Glasur an d«n trocken liegend«» Wänden rrißrn. Noch schädlich« wirkt da» plötzlich« Voll. gi«ßen heißer Emailgeschirre mit kaltem Wasser Man muß vielmehr das Gesäß erst etwas abkühlen lassen. Daß daS Fallenlassen und Herunter««» sen auch Spalten verursachen kann, ist natürlich; wo aber Spalten sind, fällt auch bald ein Stück Glasur heraus und so geht eS weiter. Wie man bdse Füße bekommen kann. Die Pflege der Füße wird von viel.'n vernachlässigt, indem man die Füße nur so selten g«hö«nig«r in d«n Körper zmückgejührt, wodurch leicht allerlei Gesundheitsstörungen entstehen können, wenn nicht die größte Reinlichkeit beobachtet wird. Manche Personen leiden bloß infolge von Bernachlässigung derselben am empfindlichst«» an wunden Füßen, h»innh»rä fnl/fi# hi» ni»t nrhrn mslfi-n Um alte Lackierung zu entferne«, empfiehlt e» sich, daS Möbelstück nur mit Laug« abzuwaschen, doch ist dies nicht immer das greigneisle Mittel. Die Lauge ist feilen vollständig von der Flasche zu ernst,nen und das geringste Zurückbleiben stört drn neuen Lackausirag. ES «nistrh«« blinde Stellen. Man empfiehlt Abbrennen mit Spiritu«, indem di« Fläch« glkich-mäßig mit Spiritus Übergössen und ad-gesengt wird. Wer dieS aber nicht recht recht sorgfältig vollzieht, setzt sich der Ge-sahr aus, Brandmale aus d«m Holz zu bekommen. Das beste ist, die betreffende Fläche erst mit grob«m Sandpapier und zuletzt mit f.inem tüchtig abzureiben. Es nimmt diese Arbeit alletdings mehr Zeit in Anspruch, der neue Strich wird dasür aber um so eleganter ausfallen. Hinter den Kulisse«. Schauspiel«?: «Du. Mary, was sagst du bozu. unser« Primadonna will den Kritiker Nörgler, der sie im letzen Winter so arg verrissen hat, heiraten?' — Schauspielerin: »Rache ist süß!" Glänzende Aussicht. .Ihr Antrag, Herr Mandelblüh, ehrt mich, aber können Si« auch m«in« Tochter ernähren?" — .Ernähren ist gut: erstick.» soll si« im «ig«nen Fett!" Strafverschärfend. Fräulein Mar-tha: „Das Kameel Meier ist jetzt so tief gesunken, daß er sogar beim Juwelier Berlobungsringe gestohlen hat." — Ftäu-lein Anna: .Ja und dann hat er sich nicht einmal verlobt I" Pathologische«. „Hat eigentlich Baron Schwarzeck Geist — B.: „Nein, davon ist er erblich entlastet." Ein Schlaumeier. Mama: „Fritz-chen, wohin willst du drnn mit dem A'ecker?" — Fritzchen: „Zu Papa, fein Bein ist elngeschlaien!" Sr kennt sich au«. „Kennen Sie Emilia Galotti, Herr Leutnant?" — „Ich glaube, da» ist die nette Kleine, die mich bei SxzeUenz Käsebeck zum DamenWalzer jeholt hat." Besondere« Kennzeichen. Frau: „Herr Kommissär, mein Mann hat sich ertränk», ich bitte Sie, nach seiner Leiche suchen zu lassen" — Kommissär: „Hatte der Perstordene irgend ein besonderes Ktnnzeichen?" — Frau: „Ja, er »vor stumm!" Nummer 92 ben un«. hier auch gleichzeitig der Regie ein wenig in« Ha»dwerk zu pfuschen. Die gar so kahle Musiler. stube würden einige Schattenbildchen au« der Zopf« zeit gewiß nicht übel schmücken. Doch nun zur Frau Millerin. Au« dieser an und für sich kleinen Rolle schuf Frau ftühnmi »in Meisterstück an Dar« stellu»g«kunst. Und wa« nicht ganz Nebensache ist. j die Dame versteht sich meisterhaft zu Neiden. Ali I Lady Milsord gab un« Frl. Kloezl wieder eine j schöne Probe ihre« Talente«. TaS Fräulein spielt ■ nicht ihre Rollen, sondern st» leb», sie; sie trachtet eben i jede einzelne derselben indioidu>ll zu gestalten. Und di« Lady Milsord gelang ihr vorzüglich. Wa« i nun den Major Ferdinand de« Herrn Frieberg be, [ trifft, so «iro die« noch einmal eine sehr schöne I Leistung werden. Die Verse fließen jetzt noch etwa« l jchwersällig dahin, die Sprache muß freier, klingen-! der werden. Den Sekretär Wurm gab Herr Rang mil unverkennbarer Charakierisierung«gabe. Sein Wurm war so recht saianisch. Famo« wie immer ! war der lächerliche Hofmarschall Kalb de« Herrn l Lang. Und ganz zum Schluß wollen wir auch deS I «etlichen Kammerzöfchen« Sophie de« Frl. Jlmar ! nicht vergessen. Wir wären der Direktion dankbar. I öfter« die Klassiker auf unserer Bühne genießen zu können. M-a. Deutscher Schulverein. In der Sitzung de« } engeren Ausschüsse« vom 11. November 1903 wurde I dem Nieder österreichischen Landtage und jenem von ! Salzburg sür bewilligte Subventionen, der OrtS-t gn-ppe Fürstenkeld für den Ertrag eines Sommer» I fest.«, dem ReichSratS- und LandtogSadgeordneten ! Dr. Max Menger und der k. k. priv. Flachsspinnerei in Wiesenberg für gewidmete Spenden der geziemende | Dank ausgesprochen und der Anfall eine« Legate« »ach Frau M. Pohl in Arnau zur Kenntnis ge-oommen. Der Schule in Wetzlau sowie der Schule und dem Sinderparten in Eibenschitz wurden Er-I tzaltungSbeüräge bewillig», der Schule in Kletschiding Lehrmittel, der Schule in Zadlacz Lernmitiel ge-> spendet und sür die Schule in Tschernoschin ein Beitrag zur Vermehrung der Schülerbücherei ge-währt. Für die Schulen in Jesau und Höfen wurde da» Schulgeldpauschal,, für letztere Schule auch da» Heizpauschale, sür die Schule in Deutsch» Sctügendors Schulgeld und Lernmittel und für arme Kinder an der Bürgerschule in Gewit.ch eine Unterstützung bewilligt. Heßweg Hilli—Kücheru. Wie un« von ver-I läßlicher Seite mitgeteilt wird, hat die löbliche Be-i zirkSverirretung endlich den Beschluß gefaßt, einen lOedweg aus der Strecke Cilli — Tüchern zu er-I richien. Lange genug hat e« gedauert, bi« die Herren «iinpesehen haben, daß e« mit ihrer famosen Wirtschaft nicht so weitergehen kann. E« ist aber immer noch die Frage, ob dieser Bejchluß auch zur LuSsührung gelangt, da Bedingn,sse daran geknüpft »erden. Nachdem nämlich Kosem soviel? Taus.nde ; von Kronen vergeudet hat. stehen die Kassen trotz der hohen BezirMumlagen leer und so soll die Be-»ölkerung von Tschret und Tüchern um Besteuerung I «iloer Koben sür diesen Wegbau angewinselt werden. E« ist bereit« hohe Zeit, daß an die Spitze der BezirkSoeriretung wieder Männer treten, die da« allgemeine Wohl de« Volke« im Auge behalten. [ »a« die ganze Bevölkerung mit Freude be-. grüßen würde. Wi, die Wi»dische« deutsches Kutgegea-fttnrnen lohnen. Ja der 26. Sitzung ve« steier-■attischen Landtage« beschwerte sich die bekannte hellohende Besenleuchte, Doktor Hrasooer, über folgende Fälle: I. Der Leiter der städtischen Mädchen-Mirgerschule in Cilli habe ein slovenische« Kind au« der Umgebung, da« sich zur Ausnahme meldete und um Befreiung vom Schulgeld» ansuchte, au« de« Grunde «bgewiesen, weil e« einslovenischeSArmuiSzeugniSvor-nie«. 2. Der Leiter habe ein Mädchen. daS zu slovenischen Leuten in die kost gegeben wurde, beauftragt, den slovenischen Kostplatz gegen einen deutschen zu ver-tausch«». Wie wir nun au« verläßlicher Quelle er-fuhren, ist der Fall in seinen belangreichen Teilen »ichl nur erstunken und erlogen, sondern er bezeugt «ich schlagend, wie unschlau und in den einfachsten Dingen unerfahren die hellohende windisch« Besen» leuchte, Doktor Hraöovec, ist. Die Stundung de« Echulgelde« konnte nämlich dem Mädchen nicht zewährt werden, weil — wir c« ja jedemKinde be-ka»nt ist — an einer öffentlichen Volk«- oder Vürgerfchule überhaupt kein Schulgeld eingehoben »ird. Von einer Abweisung kann auch keine Rede sein, weil sämtlich« Kinder au« der Umgebung fclli«, die sich zur Aufnahme meldeten, auch tat-sächlich aufgenommen wurde». Wahr an dem DlUijen „Falle- ist, daß «in slovenijcher Arbeiter auf Grund eine« slovenische« Armutszeugnisse« bat. fein Kind möge mit Armenbüchern beteilt werden. Diesem Bittsteller bedeutete der Direktor, daß er eigentlich gar nicht verpflichtet wäre, vom Inhalte de« slovenischen Armutszeugnisse« Kennini« zu nehmen, da ja die Anstalt und deren Geschäft«-spräche deutsch ist; außerdem hätte da« Kind, da e« n i ch t im Stadtschulsprengel wohne, keinen Anspruch aus Beteiligung mit Armenbüchern, deren Anschassung«kosten die Siadt «rage. Dessen-ungeachtet nahm der Direkior Kennini« vom slovenischen Armutszeugnisse, merkte da« Kind für die Armenbücher-Verteilung rvc und beteilte »S auch wirklich mit allen erforderlichen Büchern und Lernmiiteln. Der Direktor zeigt« al'o «in geradezu unfaßbare« Entgegenkommen einem Kinde gegenüber, da« auch nicht den geringsten Anspruch auf irgend ein« Unterstützung durch die Stadt erb« den konnte. Wir geben daher der Direktion den unter solchen Verhältnissen sehr beherzigenswerten Rat, in Hin-kunst diesen vernaderung«süch»gen Leuten gegenüber nicht da« geringste Entgegenkommen zu erweisen und wenn auch darob der „nnierdaarige" Stroh-Vorrat aller liebwerten Herren Peroaken durch Selbstentzündung Feuer sangen sollt«. D«r zweit« Fall, bkireffrnv den Koslplatziausch, ist gleichfall« von A bi« Z nicht« andere«, al« eine niederträchtig« Verleumdung; denn von einem Kostplatztausch wurde niemand gegenüber auch nur die leiseste Andeutung gemacht. Man sieht also, wi« leichtfertig die peroakischen Häuptlinge grausige Interpellationen (besser Jnierbellaiionen, Siammwort „bellen") vorbringen und dadurch die kostbar« Z«it der Landtag«sttzungen in unverantwortlicher Weise vertrödeln. HleAetkudie». Wir befinden un« jetzt in der Zeit der Herbstnebel. Man kann sie aus dem Lande fast allabendlich au« dem Boden steigen sehen, während se Über den Großstädten oft bis lange in den Tag hinein den Blick der Sonne verhüllen. DaS kommt übrigens in der letzten Zeit auch in Cilli vor, womit jedoch noch nicht der Rückschluß auf Cilli als Großstadt gestattet ist. Die Tatsache, daß die Entwicklung der Städte di« Häufigkeit und Stärke der Nebelbildung btsünstigt, erklärt sich daraus, daß der Siaubgehalt der Luft einen wesentlichen Einfluß darauf hat. So sind in Berlin während der letzten Jahrzehnte die Nebel ent-schieden bäusiger geworden. Wer diese Erscheinung recht studieren will, finde» sein Ideal jedoch erst in London. Dor» hat zwei Jahre lang «ine regel-rechte Beobachtung der Nebel stattgefunden, wozu die zahlreichen Feuerwachen herangezogen wurden, außerdem noch verschiedene Polizeiwachen und Küstenwachen an der Themse Mündung. Der Leiter dieser Untersuchung, Kapitän Caipenter, hat die vor läufigen Ergebnisse zusammengefaßt. Einer der wichtigsten Schlüsse ist die Feststellung eines Zu-sammenhange« der Dichtigkeit der N>bel mit dem Verkehr auf Siraßen, Schienen, Flüssen oder der See. Ferner scheint der Rauch von -ftarf fördernde« Einfluß auf die Nebelbildung zu sein, wie sich au« desstn Verteilung über London und seine Umgebung ergeben hat. Aagesanzeißer. Sonntag: deutsche Tage«-heilige: Albert, Arnulf; Prot: Leopold; Kath.: Leopold. — Montag: deutsche Tage«heilige: Edmund, Olhilo; Pro!.: Othmar; Kath.: Edmund. — Dien «tag: deutsche Tage«heilige: Germund. Gertrud; Prot.: Hugo; Kath.. Gregor. — Mittwoch: deutsche Tagesheilige: Anselm, Swidger; Prot.: Gclastu«; Kath.: Eugen. Sudmart - Aucherei. Dieselbe wurde am I. März 1901 eröffnet und ist gegenwärtig beim Stadtamte im Vorzimmer de« Herrn Amt«vor-stände« untergebracht. Sie enthält 85 Bände wissenschaftlichen und 1280 belletristischen Inhalte« und die besten Romane der Neuzeit. Au«leih-stunden sind jeden Montag, Mittwoch und Freitag (Feiertage ausgenommen) von 1 bis 2 Uhr nach-mittag«. Die Monai»g«bühr beträgt 1V Heller, außerdem sind 2 Heller für jeden Band für vier-zehn Tage zu entrichten. Bücherverzeichnisse sind ebendaselbst um 4 Heller per Siück zu haben. Im Jahre 1901 wurden 4170, im Jahre 1902 7760 Bände entlehnt. Jkder Deutsche kann Bücher entlehnen. $ia Hisenöahnzusammenlioft vei §toze. Am 12. d. M., nach,? um 1 Uhr 41 Mm. erfolgte ,n der Station Siorö der Zusammenstoß de» Triester Eilzuge« Nr. 1 mit dem Wiener Postzuge Nr. S, und zwar fuhr der Eilzug in den Postzug, der bereit« Kontredomps gegeben hatte, hinein. ES ist nur der Geiste«gegenwart de« Postzug«» führer« zu danken, daß e« nicht zu einem schweren Seit« 3 Unglück«falle kam. Wenige Sekunden entschieden über dä« Schicksal der Passagiere der beiden Züge. Der Postzug fuhr, al« er den Eilzug auf sich heranbrausen sah, mit Volldampf zurück, so daß di« Funken herumstoben. Der Schnellzug ermaß die Größe der Gefahr nur wenige Wagenlängen vor dem Postzuge; e« kam deshalb trotz de« Bremsen« zu einem Zusammenstoße. Hiebei wurden durch den heiligen Anprall einzelne Gepäcksstücke von den erhöhten Lagern herabge'chleudert und dadurch zwei Reisende de« Schnellzuge« leicht ver« letzt und zwar erlitt der eine Hautabschürfungen an der Stirn und der zweite eine Verletzung am Knie. Die Namen der Verwunteten konnten bi«her nich» in Erfahrung gebracht werden. Auch der Zug«sührer de« Schnellzuge« meldete sich krank; wahrscheinlich hat er einen Nervenchvc erlitten. Zusällig befand sich unter den Reisnden gerade d«r Ehesarzt »>«r Eisenbahn-Arbeiterkrankenkasse in Wien, Herr Dr. Krizanic, d«r d«n Verletzten di« erst« Hilf« angedeihen ließ und ihnen mit Hilfe de« in jeder Station vorrätigen Verbandskasten« die Wunden verband. Der übrigen Reifenden be-mächtig,« sich eine große Panik und man stürmte geradezu doi StationSgebäuve, um dort Depeschen aufzugeben, die inde« erst in später Stunde sbge» fertigt werden konnten, da ja die Linie mit Ami«-depeschen Überlaste« war. An der Stätte de« Zu» sammenstoße« lagen zertrümmerte Pusser; auch sind einzelne Schienen ganz flach gedrückt. Bei dem Eilzuge ward der Gepäck«wagen in d«n Postwagen hineingediücki. so daß die Puffer in den Postwagen hineinragten; beim Postzuge entgleisten verschiedene Räderpaare; auch wurde beLeinem Personenwagen die Stirnwand eingerrückt. Dem Postwagen wur» den die Puffer abgebrochen. Der rückwärtige unbe« schädigte Teil de« Eilzuge« wurde nach Cilli zurück-geführt, der de« Persvnenzuge« nach St. Georgen zurückgezogen. Von Marburg und Cilli langten Hils«züge. letzterer mit Herrn Oberingetn'ur Mohr, an. Die Verkehrsstörung dauerte bis 6 Uhr 20 Min. Der StalionSchef. Herr Anton BozowSky, war sofort zur Stelle geeilt und traf alle Vorkehrungen, die Strecke möglichst bald frei zu bekommen. Den Nachtdienst versah zur Stunde deS Zusammenstoße« der Bahnadjunkt Herr Florian Kukovec. Er i«r» anlwori«» sich domi», oie südliche Distanzfcheibe, die der Triester Eilzug zu passieren hatte, auf .Halt" gestellt zu haben, und deren Ueberfahren sei nur infolge de« dichten Nebel« erfolg». Von Seile de« ZugSpersonaleS de« Eilzuge« wird da» gegen behaupte», die Scheibe fei aus »Frei' ge-standen und habe grtne Lichter gezeig». Auch ein Reisender gibt an. grüne« Licht gesehen zu haben, doch muß zur Beurteilung seiner Au«sage sestge-stellt werden, ob er da« grüne Licht beim Vorbei-fahren sah oder ob er e« beim Hinaussehen in der ZugSrichtung bemerkte. Hinzugefügt muß werden, daß in der Station Slorö drei Geleisestränge liegen, daß jedoch gerade DonnerStag, bi« mittag 12 Uhr nur zwei, bezw. «in Gelkis« zur Verfügung standen, weil da« eine mit den neuen, langen Schienen au«-gestaltet wird. Fuffer. (Todesfall.) Am 13. d.M. starb hier die Hausbesitzerin Frau Maria Trapp in ihrem 70. Lebensjahre nach langen, schweren Leiden. Weite«lleia. (Verschiedenes.) Am 2. d. M. kam es im Gasthose deS Herrn Anion tkokoschinegg zwischen den Bauersleuten Simon Rebernik einerstit« und dessen Schwiegervater Anton Soitsch samt feinen Söhnen Georg, Johann und Karl Soiisch auS Lubmtzen ondererseilS nach vorangegangenem Wortwechsel zu einer argen Rauferei, bei welcher Rebernik mehrere Stichwunden erhielt und Georg Soitsch durch einen Messerstich in den Unterleib getötet wurde. — Herr Rudolf Ritter v. Plazer, k. k. Siallh.-Rech.-Rai und GuiSbesitzer, wohnhast in Graz, hat der hiesigen Volksbücherei eine große Anzahl sehr wertvoller Werke und den Betrag von 10 Kronen al« Beigabe sür Frachigebühien u. dgl. gespendet. Dem edlen Spender wird hiemit der herzlichste Dank abgesprochen. — Die hiesige Deutsche Volksschule erfreut sich im heurigen Schul» jahi« eines außerordentlich guien Schulbesuche«. E« kann erfreulicherweise festgestellt werden, daß der Schule nicht nur von der Markt- sondern auch von der Landbevölkerung die richtige Wertschätzung entgegengebracht wird. — Am 12. d. wurde Herr Johann Pirch, einer der ältesten deutschen Bürger de« Markte«, im 87. Leben«jahre unter zahlreicher Beteiligung der Marktbewohner zu Grabe getragen. Der eine seiner Söhne, Herr Franz Pirch, ist Mit« gliev der hiesigen Gemeindevertretung und OrtS« schulaufseher der Deutschen Schule, der zweite wirkt verdienstvoll an der Umgebung«schule Gonobitz. Seit« 4 .««tstftfcr ü-artji* Nummer 92 Hberlehrer-» Lehrer- und Zrbeitslehreriu- stelle». Im polnischen Bezirke Cilli kommen folgend« Lehrstillen mit Oster» 1904 — die Arbeit«-lehre,instellt sogleich — zur definitiv»«. eoeinuell provisorischen B»s»tzung: 1. An der jnmflaffiptn ®olf«|chul« in St. Lorenzeu bei Proschin, 3. Ort«» klaffe, die Ob»rlehr»rst«ll»; 2. an der zweiklassigen Volksschule in Lidoje. 3. Ort«klaffe. «in« Lehrer«, eoeniuell L»hrklst«ll«: 3. an der der sünfklaffigen Volksschule in Ei. Paul di» ArbeiUUHrerinsttlle mit einer Lehrverpflichtung von zehn Stunden per Woche gegen eine Jahr»»» Remuneration per 473 Kronen; 4. an der vieiklassigen Mädchtn - Volks» schule in St. Martin, 2. Ortsklasse, eine Lehrerinstelle ; 5. an der dreiklassigen Volksschule mit deut» scher Unteriichisspracht in Tüffer, 2. OrtSkafst, die Oberlthrer» und »in» Lehrer-, eoeniuell Lehrerin-stell»: 6. an d»r dr»iklaflig»n Volktschul» in S». Leonhardt ob Tüffer. 3. Ortsklasse, eine Lehrer», «vtntuell Lehreriniiell»; 7. an ver vreiklafsigen Volksschule in St. Nikolai, 3.OrtSklafft, die Lehrer-, zugleich Schullturrstill«. Die vorschrifiSmäßig be-legt«« Kompet«nzg«sucht sind im oorgtschriedtntn Dirnstwtg« bei den betreffenden Ortsschulrättn bi« 15. Dezember l. I. ein ^dringen. Hin» heillose Angst scheinen di» Behörden vor d«n Peroaken zu haben. Diese Furcht ist di« reise Fruchi, di« den Pervalen infolge ihrer planmäßigen Angriff» aus Personen, die ihnen im Weg» stehen, in den Schob fällt. Pervakische Kamp''esm»thode ist e«, die Sache al« Perionensraa» zu i«h,n und di» Angriff« darnach «>nzurichi«n. Da« Rrsuliat ist »in h»illos«r Respekt, ihnen auch nur auf die Hühner» äugen zu iretrn. A»d.r«wie kann man e« sich nicht auslegen, daß der Fall Braiuscha einen solchen schmählich»« Ausgang nahm. Mit «in»r schwachen, matten Erklärung in dem Grazer Amtsblatt«, in d«r die Darstellung der ptivakischtn Blätter, al« laste di« Schuld an der Verurteilung Braiuscha« aus dtutschkn der slovenischen Sprach» unkundig»» Richtern u. Geschwortntn al« Lüg» hing»st»llt wird, nachdem e« gerade Slovenen im Richt»rkl»id» und aus der Geschwortnendank waren, die den Fall verhandelten, mit di»s»r schwächlich»» Abwehr tritt man den peroakischen Verleumdern, die nach «inrr Methode hand»ln, »ntg»g»n. Wrlchen hochnoipeinlichtn Proz»ß häite man daran« gemacht, wenn die deutsch« Prrff« slootniicht Gtrichts» btam'e tines Justizmorde« geziehen hätte. So also steht man ruhig zu. wi« da« Ansehen der G>« r>cht«"thörd»n plan, äßig unt»r«rad»n wird. . Anentgeltlicher Steuographieuuterricht. Der Z»ntralo«rkln sür Faulmann'sch» Stenographie un-«erricht«! u»kntg»lilich — in nur siebtn Britstn vollständig — Ansängtr in der am leicht»sten er-lerndare» und keiner and»r»n an Verwendbarkeit nachstrhtnden Faulmann'schtn Stenographie. An-meidungen und Anfragt» sind an b?n Vertin«-fchristsüdrtr Viktor Kauder« in Wien, 11/8 Engerth» straße 235, zu richten. Zus dem Hrazer Amtsblatt«. Erledigung von Lehrstellen an den Mädchenschulen in Eilli. Aahr. und Aiehmirkte in Antersteiermark Am 19. November: Rann, Bez. Peltau, Schweine' markt; Windischgraz, I. u. V. — Am 21. November: Arnsels, I. u. V.; St. Georgen a. d. Stainz, Be,. Ober-Radkersburg, «räm; St. Georgen a. Tabor, Bez. Franz, I. u. B.; Windisch - LandSberg, Bez. Drachen-bürg, I. u. V.; Rann, Schweinemast. — Am 23. November: Schönstem, I. u. V.; Windisch - Feistiitz, I. u. V. — Am 24. November: Friedau, Schweine« markt: St. Margarethen a. d. Pößuitz, Bez. Marburg, V. — Am 25. November: Dobje, Bez. Drachenberg, I. u. B.; Hl. Geist b. Lotsche, Bez. Gonobitz, I. u. V.; Marburg, B.; Pettau, I.; Videm, Bez. Rann, L. - Am 26. November: Rann, Bez. Pettau, Schtveiaemarkt. Abführmittel gibt es «ine große Anzahl, sowohl au» der Pflanzenwelt stammend«, al« auch aus dem Mineralreich gewonnen«. Viele Aerzte und auch ein grober Teil d«» konsumierenden Publikums wenden mit Vorliebe einen Absud von Blüten-Blättern und Wurzeln «n und meiden viele drastisch wirkenden Mineralwässer. Wir können daher Franz Wilhelm« abführenden Tee von Franz Wilhelm, Apotheker und f. u. f. Hoflieferant, in Neunkirchen (Niedtrösterreich) besten« empfehlen. Rein au« Vegetabilien zusammengesetzt, erfreut er sich mehr al« dreißig Jahre seiner schweißtreibenden, hustenstillen, den, appetitanregenden Eigenschaften als ein mildes, zuverlässige« und billige» Mittel. Hillier Wereinsnachrichten. ßillier Männergefangvkreiu. Montag, t«n 16. d. M« Prodtabtnd. Wännergksangverei» „Liedertranj". Mitt» woch, den 13. d. M., Probeadend. Herichtssaat. ?ervate», die wie Niuter hausen. Am 5. Juli d. I. uniernahm d«r Cillier Sokoloernn eine Spritzfahrt nach S«. Martin bei Cilli. wobei auch die Musikanien der Narodna godba samt Wtib, Kind und Ktgtl mitgeführt wurdtn. Durch die in St. Martin gehalientn Reden aufgestachelt und zu sinnloser Wut gegen all«« Deutsche »nistammt, durch übermäßigen A'koliolpenuß außerdem noch »»unken gemach», überfiel auf dem Heimwege eine au» 11 Person»», Männern und Weibern bestehende Roll» arglos», deutsche Wirishausgäste und «odie und wüiete in einer Weise, daß der Wirt ihnen zurief: „Um Gotl»«willen. seid ihr denn Räuder?' Einer ver Angreifer, Kodtlla mi« Nomen, schrie nach der Angabt tintr Zeugin dem Wirtt zu: „Wirt, gib un« dit Deutscht» hei aus, dann wird es gleich ruhig (!) werden. Gib un« die Nemtschuren derau«, wenn du nicht willst, daß wir dir die Balken ein-hauenI" Al« der Wirt die deuischen Au»flüglrr und Gäste vor der »n«s»ss»lt«n Wut der Pöbtlhord« zu schütz«n und im Keller zu verbergen trachtet«, ward zum Sturm auf sein Hau« geschritten. Vor-»rst wurden dit unvtrläßlichtn Leugen verscheuch«. Dann eröffneten die Männer und einipe Megären tintn Steinhagel gegen da« Gebäude, d.ssen Spuren di« zum ersttn Stockwerke hinaufreichen. Ein Lattenzaun würd» zerstört und mil den h«rau«» gerissenen Zaunpsählen aus di» F,nst»rdalk»n lo«-gtdroschtn. wobei man im Chor biüllie: „Geb« un« di« Deutschen heraus." Der bereiis genannte Kodella versuchte einen Pfosten als Siurmbock herauszureißen, mußi« sich jedoch mit emer Zaun-laste begnügen, mit der »r die Tür und die Fensterdalken bearbeitete. Di» d»utjch»n Gäste, di« sich an ihr»m Leten dtvroh» sehen mußten, machten bann, al« sie einen ihrer Genossen blutüberströmt und arg verwundet in die Gaststube zurückflüchten sahen, mit dem Mui« der Verzweiflung «inen Au«» fall, wobei e« auf beid»n Stilen zu Verwundungen kam. Bezüglich diese« Handgemenge« kam e« bereit« zu einer Verhandlung vor dem Cillier Kret«ge» richte, wobei einer der ang»griff»n»n Deutschen ver-urleilt wurde, ebenso war der Infanterist Kriiier, der sich unter den Angegriffenen befunden hatt», rot tn Gebraucht» de« Bajonttit« garnison«gerichl-lich hart bestraft worden. Freitag fand nun vor dem hitsigtn Bezirksgerichte — Einzelrichter Ge« richtafekretär Dragotin Gr « b « nc — ti« V«r-handlung gegen die slovenischen Angreifer statt. Unter Anklage standen »lf Personen, Männer und Weiber wegen U»b»rtretung nach § 411, 431 und 468. E« wartn di»«: Franz Korazio, die Heizer Jakob Pillich, wegen körptrvtrlttzung und Ehren-deleidigung bereit« vordestrast, der Schrtibtr Anton Kodtlla, wegen Satbtschädlgung bereit« vv-be-straft, Johann GadeiZtk, wtgtn de« gltichtn Delikte« bereit« vorbestraft, dit Politr«gat»tn, Maria Tovornik, wegtn Ehrtndtltidigung vorbestraft, der Stenograph Felix Tovornik, der Polier und Heli-konbläser Marku« Tovornik. Htltna und Rudolf Tovornik. die Theresia Kodtlla und di« Emilit Kaderabek. Gegen Franz Korazia würd« da« Ver» fahrtn tingestell«, da tr unbekannttn Aufenthalte« ist und ihm daher die Vorladung nicht zugestellt rotrdtn konnte. Durch do« BewtiSverfahrtn sttlll sich dtr Vorfall folgtndkrmaßen dar: Mthr«r« Musikanttn d«r Narodna godba fuhren mit ihrm Weibtrn und Kindtrn aus eintm Wagen vom Sokolausflugt von St. Martin nach Cilli zurück. Um ungefähr II Uhr langten st« bei dem Gasthause .zur Ziegelhütte" an, stiegen dort au«, und ließen den Wagen leer nach Cilli gehen. Im nahe« gelegenen Gasthause Ocoirk befanden sich aber zu dieser Zeit mehrere deutsche Gäste au« Cilli. Der Schreiber Kodtlla begab sich nun in ditst« Gast-Hau«. traf in dtr Hausflur einen der Cillier Gäste, den «r aber verkannte und ersucht«, mit id« zu Halttn. «r rotrdt auch die anderen Slovenen von der „Zi'gtlhflttt* herbeiholen. Der Angtsprochtn« wir« da« Anstnnück, daß er nicht einsehe, wa« Kodella eigentlich be« zweckt, kodtlla machte seine Worte nur zu bald wahr. Er erschien mit einer ganzen Rotte, die er von dem Gasthaust „zur Ziegelhütte' herbeigerufen hatte und welchem Ruf« vor allem die Musikanten» samilie Tovornik willig Folge geleistet hatte. Bei Ueberschreittn dtr Schwtll« riefen die Slovt« htrau»sorbernd „2ivijo", wtlchtr Httzruk. denn ii> Gruß ist 2ivijo ja doch nicht, deutlich ihre Absi^i bekundete. Diese „^ivijo".schreie beantwortete ei deutscher Gast mit „Heil". Auf da« hatte die S» fellschast nur gewartet. Kodella sprang auf da Heilrufer zu und fchrie auf ihn ein: .Ostco'ch» ist flovenischer Boden', da verbiete er Heil D rufen. Ihm sekundierte der Heizer P>llich, dt« da Wirt in Erktnnung der btdrohlichtn Lagt Hie verwtigertt und schlitßlich, al« «r immer rafr lustigkr ward, au« dem Gastzimmer schafft«. 31» vtrließen auch die Übrigen Slovenen da« HM und sagten vor demselben Posto. ter Schm-i Korazia, der sich hinau«wagte, ward von ihm Übel zugerichtet. Er mußte blutüberströmt in« Gch zimmer zurückflüchten. Sein Anblick belehrte >» Deutscht» übtr die Größe der Gefahr. Zwei ca ihnen versuchten sich freien Paß zu erzroinaen. mußten jedoch schließlich zurückweichen. Nun barrikadiette man sich im Gasthause. Der verschloß die Türe. Darauf kam e» zu dem b« oeschildetttn Anstürme auf da« Hau«. Die Ze» Anna Perbil. selbst eine Slovenin, gibt unitr ' an, vom Fenster ihn« gegenüberliegende» Ha au« gesehen zu haben, wie Kodella m» den Fä und späier mit einem Prügel aus die Fensterbalk de« Gasthause« daraus lo«hämm«rte. Man st« schli«ßlich vom Ftnstcr v«r>cheucht, indem sie anschrie: .Wa« schaust du schwarz«? ?n her au« Noch delasttndtr lauttn die Auss« dt« Anion und der Katharina Br«znik und Zeugen Achtig. D'M verwundeten Korazia. fünf Tage unitr fpiialärztlichtr Behandlung na haut man zugtrnstn: .Erschlagt ihn!" Da« Uo da« Gericht«sekretär Dragotin G r e b e n c ii ward von d«n ang«klagt»n Slovenen sichtlich dohtr Befriedigung ausgenomm»n. Acht der A> klagikn wurden gänzlich fr»igesprochen. »iß Kodella und Pillich wurden schuldig erkannt, allen übrigen war Mangkl an B«w«is«n ange« m»n woiden. Pillich wurde w»g»n U»d»r«rei nach §411 zu zehn Tagen strengen Ar Kodella wegen bo«daft»r Sachbeschädigung zwanzig Gulden Geldstrafe verurteilt. $i* Aolleutaulch. Zu einem solchen mvßie sich zu guterletzt slovkniich» Schristsetzer Andrii. über deflen Ka Hau«-Randal wir nun ichon mehrfach b»richl verstehen. Au« »in»m Kläper ward ein Anflekl In dtr gesttr» adßtführitn Verhandlung vor bitsigtn Bezirk«pe>ichtt wurde der ob Z 431 b strafte Andric zu tiner Geldstrafe von 10 K knurrt. Pas seuchtkatte Wetter, da« jetzt h»i trägt vtstiitlich zu den Erkrankungen der Atmi organe bei; Kehlkopfkatarrh«. Husten und Affektionen sind an d«r Tage»ordnung. Von de« wird in solchen Fällen der seit olterZher bekannte hübler Sauerbrunn mit Borliebe verordnet, der möge seiner günstigen Zusammensetzung eine si lösende, beruhigende und heilende Wirkung hat. M Gießhübler eignet sich daher zu selbständigen kuren vorzüglich. Vermischtes. »>?er Krltönig." Für Automobilfahm nach Go«th«: I Wer autelt so schnell durch Nacht und Wind? E« ist der Vater mit seinem Kind! Er lenkt da« Schnaufer! mit starkem Arm. -Kein Schutzmann zeigt sich und kein Gendar» „Mein Sohn, wa« birgst du so bang drin Gtsij »Siehst, Vater, du benn da« Pintschrrl nichtI Wir fuhren ihm «b»n übtr dtn Schwtif— ,Mtin Sohn, e« war ein Ntb«lstr»if!" „M»in Vat«r, t örst du da« G»flüg»l nicht, D»m unf»r Fadrzkug die Knochen zerbricht?' .Sei ruhig, bleibe ruhig, mein Kind. In dürren Blättern säuselt der Wind!" „Mein Vater, — e« stand doch ein Häu«chen da Wir fuhren hinein ... und e« flog fort!" -„Mein Sohn, mein Sohn, wa« lieg« an de« ^ Beim Auttln nimmt man »« nicht so xenau!' Er sagt e« lächtlnd und autelt geschwind. Da plötzlich — tin F»l« — o weh, liebe« tat Da« Wagerl z«rsch»llt, ist b»writzt mit Kot, -Der Vater mit samt de» Kind ist tot. Z>er Ae«-^«rlter „HSortt" feierte in Jahre den Tag. au dem vor 20 Iahten dasl in da« Eigentum de« jetzigen Besitzer« übe i, -"S rj meyers Konperfsltions Iiexikon Unentbehrlich für jedes Haus, für den Staatsmann, Offizier, Gelehrten, Kaufmann, Gewerbtreibenden, Land« wirt, Geistlichen, Arzt, Rechtsanwalt, Lehrer, Künstler, Schriftsteller, Beamten hat sich längst Meyers Großes Konversations-Lexikon als eine unerschöpfliche Quelle zuverlässig«! Belehrung in allen Fragen des Lebens erwiesen. Soeben in sechster, vollständig neubearbeiteter und vermehrter Auflage erscheinend, ausgerüstet mit allen Errungenschaften der Neuzeit, schreitet das berühmte Werk an da Spitze der enzyklopädischen Literatur bahnbrechend erfolgreich vorwärts. Niemand darf glauben, dieses Nachschlagswerk des allgemeinen Wissens ohne Schadenl entbehren zu können. Auch das vielseitigste Wissen versagt teilweise unter dem Anstund der modernen Anforderungen, die selbst im Berufsleben häufig eine Lücke in unsern Kenntnissen schmerzlich empfinden lassen. Auf den meisten Gebieten sind wir jedoda mehr oder weniger Laien und als solche auf den „Großen Meyer" direkt angewiesen, der in allen Zweifeln und Verlegenheiten sich aufs beste bewährt. Die reichhaltigste Büchersammlung erscheint ohne dieses in nahezu einer Million voi Exemplaren verbreitete Werk unvollständig; aber jedem Heim ist auch dann der Besüi einer vollständigen Bibliothek zuzusprechen, wenn es nichts weiter als Meyers Große Konversations-Lexikon in seinen Räumen birgt. Die sechste Auflage umfallt 20 Bände von zusammen 18,240 Seiten Text und behandelt in mehr als 148,000 Artikeln sowie auf 130 Textbeilagen die Wissenschaften aller Fakultäten und technischen Zweige, Fabriksund Gewerbewesen, Handelswissenschaft, bildende und schöne Künste, Militär- und Marinewesen, Sozialwissenschaft, Sport und Spiele, Jagd, Tierzucht, Landwirtschaft, Feste und Zitate, kurz alles und jedes, was der Inbegriff der modernen Weltbildung erheischt, was Wissenschaft und Erfahrung zur menschlichen Kenntnis gebracht haben. Dieser außerordentlichen Fülle des Inhalts sind mehr als 11,000 Abbildungen, Karte« und Pläne beigegeben, von denen eine Anzahl auf 1400 Illustrationstafeln vereinigt ist. Und unter diesen befinden sich 190 Farbendrucktafeln von hohem künstlerischen Wert sowie 300 ausgezeichnete wissenschaftliche Karten. Die in vollendeter Ausführung gebotenen Textkarten und 300 Kartenbeilagen beziehen sich auf physikalische und politische Geographie, Astronomie, Tier- und Pflanzen geographie, Ethnographie, Statistik, Verkehrswesen; 25 davon sind Geschichtskarten. Das Äußere des Werkes veranschaulicht die diesem Prospekt vorangestellte Abbildung. Jeder Band kostet in solidem Halblederband mit goldverziertem Rücken 12 Kronen. „Man hegt nun", wie die Berliner Zeitschrift ,Die Gegenwart' im Sinne wohl der Mehrzahl aller Gebildeten sich äußert, „den*Wunsch, daß es möglich sein möchte, den Vertrieb von Meyers Konversations-Lexikon in noch weiteren Grenzen als bisher zu organi-iieren und die Teilzahlungen zu erleichtern." Diesem berechtigten Wunsche kommen wir tgegen, indem wir gegen eine monatliche Abonnementszahlung von 4 Kronen, ohne Erhöhung des von der Verlagshandlung festgesetzten Verkaufspreises, eine Sub-ription auf das Werk eröffnen. Wir liefern ohne Portoberechnung die erschienenen wer Bände sofort, die übrigen je nach Erscheinen. So wird auch dem bescheidenern Haushalt die Möglichkeit geboten, sich in den Besitz des nutzbringenden Werkes zu setzen. Etwa vorhandene veraltete Konversations-Lexika von Brockhaus, Meyer, Pierer, Spamer u. s. w. oder andre größere Enzyklopädien werden außerdem, wenn deren spesenfreie Einsendung erfolgt, bei Bezug der neuesten Ausgabe von Meyers Großem Konversations-Lexikon mit sechsunddreiÜig Kronen in Zahlung von uns angenommen. Sollte Meyers Großes Konversations-Lexikon aus eigener Anschauung noch nicht kannt sein, sind wir gern bereit, auf Verlangen ein Probeheft kostenfrei zu übersenden. Indem wir uns zu weiteren Auskünften jederzeit bereit erklären, bitten wir, gefälligst die Vorteile dieses Angebots zu prüfen und uns Ihren Auftrag auf dem untenstehenden Bestellschein zu erteilen. Wien XIV 2, Schwendergasse 59. Hochachtungsvoll Schallehn & Wollbrück, Versandbuchhandlung, Hauptvertriebsstelle von Meyers Großem Konversations-Lexikon, Spezialgeschäft für Einrichtung von Hausbibliotheken gegen bequeme monatliche Teilzahlungen. ^ Bestellschein. Der Unterzeichnete bestellt hiermit bei der Buchhandlung von Schallehn & Wollbrück, Wien XIV 2, unter der Bedingung portofreier Zusendung: Meyers Grosses Konversations-Lexikon, sechste, neubearbeitete und vermehrte Auflage, 20 Binde, schon in Halbleuer gebunden. & \2 K — 240 K. verfangt die erschienenen Bande baldigst. die folgenden im Verhältnis der geleisteten Zahlungen, vierteljährlich mit einem oder halbjährlich mit zwei Banden. Die Zahlung erfolgt in monatlichen Katen von K, vom ___________ ________________________ ab franko Wien. Biis zur Bezahlung ist das Gelieferte Eigentum der Firma. Erfüllungsort der Zahlungsverbindlichkeit ist Wien. Ort und Datum: Name und Stand: Ferner* bestelle ich hierdurch 1 Wand-Regal zu Meyers Konversations-Lexikon in echt Eiche, furniert, für 44 K. in echt Nuftbaum, furniert, für 50 K, (Wandflache 61X126 cm), gegen monatliche Teilzahlungen von 2 K. Bedingungen wie nebenstehend. Unterschrift: • Polin das Rcg.l nicht gcwllrtwbt wird, ist dieser Bestellschein abzutrennen. Schallehn «5c Wollbrück, Buchhandlung, Wien XIV/2, liefern größere Werke und ganze Bibliotheken gegen monatliche Teilzahlungen franko ohne Preiserhöhung. — Spezialität: Einrichtung von Hausbibliotheken. = Grosse Hausbibliothek. Meyers Großes Konversations-Lexikon, 6. Ausluge , 30 Bände, geb. i iz K lim Erscheinen)....... , BrchrasTierlfkn, 3. Aufl.. 10Bde.,geh. Haackfl, Schöpfung 4erTierwelt Geb. Ranke, Der Mensch, Aufl., 2 Bde., gel». Ratzel,Völkerkunde, j.Aufl., sBde .,geb. Kerner v. Marilaun. l'flanzenleben, 3- Aufl., 2 Biüldr, geh. ..... Ncumayr, Erdgeschichte, s. At lL, a Bände, geb.......... Meyer, M W., Das Wcltgel^ude. Geb. — Die Naturkrifte. Geb. .... Ratzet, D.Erde u. da» Leben, / Bde., geb. Sievers, AI lg. Länderkunde, 6 Bde., geb. Helmoll, Weltgeschichte, 9 Bände, geb. (Im Er «theilten'!..... Meyer, H., hat Deutsche Volkstum, 2. Aufl., geh. Schurtz, Urgeschichte der Kultur. Geb. Woermann, Geschichte der Konnt. z Bände, geb. (Im Erscheinen) . . Literaturgeschichten. Sammlung illustrierter, 5 Kinde, geb. . . . Meyers Bibliothek deutscher Klassiker, 90 Bände, geb. . . • . , Meyers Bibliothek ausländischer KLas- sikrr, 71 Binde, geb. . . Meyers Unter haltungshihliothck, I und II. Sammlung, 139 Bände, geb. . 140,— • jM Bände,gebunden, für Itföjo K, gegen monatliche Teilzahlungen pon Jtf A*. i 1H0,— • 18,—. 36,— -3M° • IM® * 3»»4° • 30,40 . 40,80 • ItfirfO . «06,— -»1,60 - a*V4« . 81,60 » a*8,— * 149,40 . Kleine Hausblbllothek Meyers Kleinem Konversation*-Lexikon, H. Aufl., 3 Bände, geb. . . . Brehms Tierleben, Klei ie Ausgal*, 2. Aufl., z Häii'ie, geb, ..... Geographische Bilder - Atlanten, a Binde, geb , Ullmolt, Weltgeschichte, 9 Bände, geb. {im Erscheinen)...... Meyer, H., Das Deutsche Volkstum, a. AufL Gebt • ««•»«,. Meyers Hand «Atlas. Geb..... Meyers Kleine Klassiker •Bibliothek, 45 Binde, geb. ........ Meyer, M. W., Die Natnrkrifte. Geb. Meyers l'nterltaltungsbibiiothek, erste Sammlung, 68 Binde, geb. . . . Ratzel, Die Erde und das Leben, * Binde, geb. ........ — Völkerkunde, 2. Allfl, a Binde, geb. SchurtZ, Urgeschichte der Kultur. Geb. Vogt und Koch, Geschichte der deutschen Literatur, a. Aufl., a Binde, geb. . . . ........ Woermann, Geschichte der Kunst. z Binde, geb. (un Erscheinen) . . ijj Hände, gebunden , für öoq K monatliche Teilzahlungen von 36,- K Z6.— ' 6.— . to8,— - 30,40 - 40^0 > 38,4" • ac^o . gegen t$ A\ um i#»« Meyers Bibliothek deutscher Klassiker. Arnims Werke, 1 Band, geb..... Brentanos Werke, 1 Band, geb. . . Bürgers Werke, 1 Band, geb. . . . Chamissos Werke. 2 Binde, geb. . . Eichendorfts Werke, a Binde, geb. Gellerts Werke, • Bund, geb. . . . Goethes Werke, 12 Binde, geb.. . . Grill parzers Werke, 5 Binde, geb. . Hauffs Werke, 4 Bände, geb..... Hebbels Werke, 4 Binde, geb. . . . Heines Werke, 7 Bände, geb. .* . . Herders Werke, 5 Binde, gel..... Hoffmanns Werke, 3 Bände, geb. . . Kleists Werke, 2 Bände, geb.. . . . KOrners Werke, a Bände, geb. » . . Lenaus Werke, 2 Bände, geb. . . . Lessings Werke. 5 Bände, geb. . . , Ludwigs Werke, 3 Bände, gebt . . . Novalis u. Fouques Werke, 1 Band, geb. Platens Werke, » Bande, geb. . . . Rückcrts Werke, 2 Bande, geb. . . Schillers Werke, 14 Bande, geb. . . jjis Tiecks Werke, ; M.imie, neb. ... jjS4 Uhlanda Werke, 2 Bände, geh. . . , 4 Wielands Werke, 4 Bände, geb. . . 9 qo Bände, gebunden, für 2J# K, monatliche Teilzahlungen von 6 H IM* Meyers Bibliothek ausländischer Klassiker. AltengUsches Theater, 2 Bände . . 5,40 K Amerikanische Anthologie. . . . 2,40 . Anthologie grlech. und röm. Lyriker 3,40 » Ariost, Rasender Roland, a Binde . 4,Ho • nschylos, Dr.unen.......i,ao • Beaumarchais, Figaros Hochzeit. . 1,30 • Björnson , B »uern • Novellen .... 1,50 - — Dramatische Werke ..... »,40 - Bums, Lieder und Ballade» .... 1,Ho • Byron, Werke, 4 Bände ..... 9,60 - Camoins, Die LuoUden.....«,50 - Cervantes, Doo Quichotte, a Binde 4,Ho - Chateaubriand, Erzählungen . . . 1,50 • Chaucer, Canterhury • Geschichten . 3,— • Cid. ......... • • » . 1,50 • Dante, Göttliche Komödie .... 3,40 • Defoe, Robinson Crusoe . . , . . ifia - Meyers Unterhaltungs-Bibliothek. Edda 4.«" - Eurtpides, Dramen ...... »,yo - Goldsmith, I>er Land predi^er . Holberg, Komödien, a Binde . Homer, Blas ....... — Odyssee........ Kalidasa . Sakuntala.......t.ao - La Bruyere, Die Charakt r: . , Leopard», Gedichte . . ... Lesage , Der hinkende Teufel . . Manzoni, Die Verlobten, 3 Bande Mtnmie, Ausgewählte Novellen Milton, Das verlorene Paradies « Moliere, CharakterkomMdien . . . Morgenländische Anthologie . . Puschkin, Dichtungen..... Rabelais, Gargantua, , Ban le . . Racine, Tragödien ...... Rousseau, Bekenntnisse, 3 Binde. — Briefe ......... St. Pierre , Erzählungen .... Sand, Ländliche Erzählungen . . Scott, Das Fräulein vom See . . Shakespeare , ao Bände .... Shelley, Dichtungen ...... Sophokles, TragöJien..... Spanisches Theater, 3 Ba ide . . StaBl, Corinna........ Sterne, Empfindsame Reise . . . — Tristram Shandy . . . , , Tegnlr, Frithjofs-Sage..... Tennyson, Dichtungen. .... Tüpfler, Rosa und Gertru.I . . . 7/ Bände, gebunden, für 149,40 K, gegen monatliche Teilzahlungen von $ A. 1,50 -4*8o -3.- -1,80 - t&> -4,»o - 1.50 * 1,80 . 3, IO • '►5° • 6,- .. 130 - 4.»» - »,ao -»,So -1, ao - ;«4,— - '»»o - 3»— - 7» - »,40 - «.SO - 240 -. 1^0 . I. Sammlung;: Andersen , Bilderbuch ohne Bilder. — Bier* natzki. Die Hallig. — Björnson, Bauern-Novellen - Burnett, !>er kleine Lord. Caballero, Andalusische Novellen — Cervantes, Don t.hiichotte. Coppee, Novellen, — Dante, Die Göttliche Komödie - Daudet, Fronn ant junior. — Defoe, Robinson Crusoe. — Dickens, David Copperfield. Das Heimchen am Horde. Sylvestcrglocken; Weihnachtsabend. — Eberhard, Hunnehen und die Käcbtiiii. — Erck-mann • Chatrian, Erlebnisse eines Rekruten Waterloo - Eulenspiegel. — Fouque, IV dine. — Gaudy, Vene#i mische Novellen -Goldsmith, Der Landprediger von Wakclield. -Grimmelshausen,Simplicissimus Gur.tr.im, Dorfgeschichten. — Gyllembourg, Konrad und Hannu- — Habbertun, Hetenens Kinderchen — Bret Harte, Erbschaft; Fahrender Ritter. Geheimnis; Kapltin Jims Fremd. Hebel, Srhatr-kistlein. — Deutscher Humor. Immermann, 0*ierhcit" — Jean Paul, Flegeljahre. Siebcnki*. — Jökai, Novellen Kcnnan, Ru«ai»clics Ge-fiugnislrlien. .Sibirien. Zeltleben in Sibirien. — Lesage, Der hinkende Teufel. — Maistre, Aus-nätziger von Aoita; Gefangene im Kaukasus; KeUc um mein Zimmer. Maupassant, Novellen. — Mertm4e, Ausgewählte Novellen; Co-loinba. — Mikszath, Erzählungen. — MUnch-hausen. Reisen und Abenteuer. — Musäus, Volksmärchen. - Niemann, Feldzug 1870—71. Pelltco, Meine Kerkcrhusi — Pestalozzi, Lienhard unenteuer eines Friwlfertigen. Abenteuer der Neujahrsnaclit; Das blau? Wunder; Der Feldweiliel, Die Walpurgisna« ht; Das Bein. II. Sammlung: Ariosto, Der rasende Rolan,! Arndt, Q| dichte. — Äschylos, Orestie; TrotnetlM Bechstein , Märchenbuch. Bellamy, Rli blick. Bismarcks Reden. Bürger, G dichte — Burns, Lieder und Balladen Hyrs Harolds Pilgerfahrt, Poetische Erzähl« Calderon , Arzt seiner Ehre. Richter vt lamea. Leben ein Traum , Wundertätiger ) Cäsar, Gallischer Krieg. Chamiseo»| dichte. — Eichendorfl, Gedichte. Ta — Euripides, Hippolyt, Me^lea. Iphigi den Tauriern; Ipbigenle in Aulis. — Feu leben, Diätetik der Seele. — Fichte, 1 die deutsche Nation. — Gerhardt, Ausf Dichtungen. Goethe » Gedichte. — ( Schiller, Xenien. Grimm, Kinder- uadl märchen. Hammer, Schau um dich. - Ha Lichtenstein. Hebbel, Ausgewählte Ge Heine, Buch der Lieder. Neue G, Hölderlin, Gedichte. Homer, llias Oig Hufeland, Die Kumt, das menschlichst ben zu verlängern. Humboldt, A von. 1 sichten der Natur. — Humboldt, W. v, I an eine Freundin. — Ibsen, Frau vom } Gespenster. Nora; Rosmersholm. — Kant, I tik der reinen Vernunft; Von der Macht da« € tnlits. Kniggc, Cmgang mit Menü Körner, Leier und Schwert. - Lenau, i gewählte Gedichte. — Longfellow, Ew — Ludwig, Die Heiteret bei. — Milton,] vetlortie Paradies — Molifcre, Gelehrte Fn Misanthrop; TartufT — Neumayr, Die Ed Weltenraume. — Petöii. Ausgewählte G« Ranke, Diluvium und Urmensch Rat! GrundiBge der Völkerkunde — RUckert,l frühling. Sachs, Aulgewählte tiedk Pierre, Paul und Virginia. — Laien-Evangelium. — Schenke ndorfl, < — Schiller, Gefliehte. — SchleiermaclMT,! Ugio«, Monologen. — Schopenhauer, ApJ men zur Lebensweisheit. — Sophokles, gone, AJas. Elcktra. Odipus; Odipu* «u( 1 lonos. — Spitta, Psalter nnd Harfe. — Tei Germania — Tasso, Das befreite Jen Tennyson, Airjrw Dichtungen. — Tieck,! rühr; I>er Geheimnisvolle. — Uhland.Gi Voss, Luise. — Wieland, Oberon. — Wolli Schillers Leben. — Wunderhorn, De«I 7/ Bände, gebunden, für bo K, gegen* uatliche Teilzahlungen von j K. OA' Bände, gebunden, für 60 K gegen mo• ? na fliehe Teilzahlungen von J A'. | Anfragen über andere Zusammenstellungen von Bibliotheken werden kostenlos erledigt. Prospekte gratis und fn Gegen bequeme monatliche Teilzahlungen üu beziehen durch Schallehn & Wollbrück in Wien XIV2. Druck vom Bibliographischen Institut tu Leipzig. Nummer 92 .S-«tsch- Wacht» G-ite 5 In diesen zwei Dezennien bai die Zeitunp. nach eicienen Angaden, 15,OOl> Ovv Tollar oder 65,VVV 0VO Mark au« Jnteralen einaeno»men. Die amerita-nijchen GkichäsiSltuie wissen len Weit de« Zeitung«-Jnsera'e« zu schätzen. Pas werde» die ?reuße» nicht dakde«. Folgend« nette kleine Geschichte wird einem reich«-deutschen Blatte m Anknüpfung an Va4 hin und wieder auftauchende häßliche Echlagwori von der .Reich«ver0rofseaheii" au« dem Leserkreise mit««-teilt: Ein aständischer Student, der einem be-nachdarten Großftaate entstammt«, studierte vor einigen Jahren an «iner kleinen nichtpreußijchen d uiichen Universität und hatte v n einer kleinen büraerlichen Krau ein mödlierte« Zimmer mit Äjffee und Bedienung gemiit t. Wenn er Anlaß zur Unzufriedenheit z« haben glaubte, machte er seinen Aefühlen bi«weilen in etwa« derben Scherzen Lust. So rief er einmal i«iner Wirtin zu: „Warten Sie mal. wenn'« Krieg gibt und unsere Soldaten herkommen. da sollen Sie al« «sie gespießt und H«draien werden." Einen Augenblick malte sich iiarre« Entsetzen auf dem Antlitz der guten Frau, dann aber klärten sich ihre Züg» aus und mit f. ftec, freudiger Zuversicht gab sie zur Ainwort: »Da« werden di« Preußen nicht dulden." — Ja, O'f schlichte Frau hotte Recht, sie mag rudig sein, die Preußen werden da« nicht dulden. Und da« deareisen unsere Pari kul^risten auch. Sie räsonnie-ren und kläffen ja wohl hin und wieder, weil sie, wie man sagt, det Hafer sticht. Wenn'« aber ein« «al Ernst werden sollte, dann wird auch der ärgste Schreier wissen, daß e« da» Beste ist. sich ruhig wieder unter die bewährte Führung de« großen Bruder« zu stellen. FOUläFCl'SGiclö «> "«»dt». fttaitto »Itd t»«» «trjsat m« Hau» geliefert. «riebt fliuftef (rtuti ■■«)»>. Melden - 1'nbrlh Hrnnrbrrt. lArleh. Das Lokal-Museum. ?l»ser an Hri»«er«age» an die Pjmerzeit so iterreiches Muieum ist aa po»»erstagen und »tage» von S—1 Abr geöffnet, an andere» se» der Noch« vo« 1»—12 Nkr. Z>ie Kin-trittsgebühr beträgt 20 Keller. gi» gutes Kaasmtttek Unter den Hau«-Mitteln, die al« schmerzstillende und ableitende Ein» reibung bei Erkältungen u. s w angewendet zu werden pflegen, nimmt da» in dem Laboratorium der Richter-schen Apotheke zu Prag erzeugt« Linitnent. Üapsici comp. mit „Anker" die erste Stelle ein. Der Preis ist billig: 81) h, 1*40 K und 2 K die Flasche; jede Flasche befindet sich in eleganter Schachtel und ist kenntlich an dem bekannten Anker. ff- tfu'hrtifert des „Teutscheu Schul-zxi Wlirunn Vereines" und ousereS schutzveremes „Tiidmark" bei Spiele» und Wetten, bei Festlichkeiten n. Testamenten^ sowie bei unverhofften Gewinnsten! $rjt, Ausstoßen, Sodbrennen. Blähungen, ttebeltfit mit Erbrechen. die bei chrouischen (oeralteten > Magenleibr» um so bestiger auftreten, werden oft nach einigen Mal Trinken beseitigt. tttiihl«erstrt»ifmirt und deren unangenedme Folgen, wie Beklemmn»!, ».Illljlvrislopjllillz solikschmerz««, Herzklovien. Schlaflosigkeit, iowie vlutanftauungen in Leber. Milz und Psortadersyftem < vämorrtioifiallridrn) werden durch Krauler-Wein oft rasch beseitigt. — Krämer-Wein behebt lllwerbautichkeit. verleiht dem Uerdauungssystem einen Aufschwung und entjernt durch einen leichien Stuhl untaugliche Stoffe au» dem Magen und Gedärmen. Hageres, bleiches Äussehen, Slutmaugel, EntKräftnng st.nd meist die Folge schlechter Verdauung, mangelhasler Blutbildung uno eures krankhaften Zustandes der Leber. Bei Apprlillofigkcit, unter armier Abstammung und Gkmiilbsverslimmuu«. sowie häufigen ttovfschmrrzea. schlas-lioltn Nächten, siechen oft solche Perionen langsam baüin. Kräuter-Wein gliebt der geschwächten Ledenikrast einen srischen Impuls. Kräuter Wein steigert den Appeiit, befördert Verdauung und »rnahrung, regt den Stoff-«vechsel an. delchleunigt die Bluibildung, beruhigt die erregten Nerven umd schafft neue Lebenslust. — Zahlreiche Anerkennungen und Dankfchreiben b>eweilen dieS. Srli»ttt-iSrt» tu |« Daten in Klalchrn l si. i b< ant IL in den «»«Ih-ltk m»s Cil II, Vs> »rakai«. Blal..)>iinHt«, »«»Ilil», »lsZII O» Oatkin«, tlusl, SartttU, Maan, isISech >. s.».. s-wl? u> Glcurmarl an» gaa, . ' Ip«U>rten. Nach snfeabrn die «po:6tt» ------ — san tmUb-Uagsta ia den I CrioinoUrteliea aut iUra Orten Crfirtxeidj-Uri«vcl WM" Vor Nuohalimungen wird gewarnt! Kta »nl«a(> sNSdrliStich Hubert Ullrlcb'Hcti«>n Kräuter-Wein. Seit dem Jahre 1868 wird 'Vn Borgor'a modlcinlciclio ___ TIIKERÜiEIFE dl« am Kliniken and rot» vielen pe»kd, d-n BnJkntMUAtan, der Schwel* ei»- £**•* Hnatlelden. lnefc«»on4«re fe««n Nautnunnchllga vtrioliledtiier Art mit be-iiem Brfolire UKewebilvi I>le Wirkung der llwiri-r'»cl»en Th^ffielfe tli i fgieniarke« MiUel *ur Eutfcrnun* der Kopf «nd Barttctiuppeu, «r K»t. — Tbo«rs"ise entbftlt 40" , HolXttlMr and unUr»e]>e4det • ch weeentlkb von allen tllirffvn Tb«pr»edfan de» Handel«. B*1 hartnückl^en Hantleiden wird an Stalln der Theeraeife mit Erfolg Berger'8 medicinische Theer-Schwefelseite >aur »«»»itlguug alUr Unreinheiten des Teints gegen Haat- nnd Kof»f*u»>*cbUfe der Kinder, «owl« al» nnlU^rtreffliphe koi Waaoh- und Badennlfn für den tnglloh«n Bedarf dinnt Berger's Glycerin-Theerseife 6<» Olfoeris enthalt und fein parfnmlart U&. Ferner verdient vnlln Baacbtonf: . Berger's Panama-Theerseife *«r grfin-^Ueben Kelniffung da« Körper» von allen Unreinheiten der Haut Preis per Stück jeder Sorte 39 kr. sammt Gebrauchsanweisung. 7->n itra «brisen Berfer'aehan madlolmlaoh ko»m«t Ischen Beil an Terdlcoea LMtiuoiulere b>eevorir*Iiob«a si) warben! B*nx«.l«lf. 'Ur Vrf-r.'in«.rt.i.c de« Telnu; Boraxselfe »iffa Wlraiwrla Oarbolaalfa ur niiltinnire« M*»t bei BU"t-r*»rbrti noe.ie.ht^Kitk«. Kupreensse, A >■ .i-liliv u»«i Uaatjaekea; Boantr-saroaannaelse. .ahr wlrS.im; BebwafalaUebaelse *e*eu Mliexee aaii Oeuctit-iiur-liilM-lua; Tuninaelse («(«a SebwelutlUM «nd du Auessllen der llaaea Beeger'a Zahsipaata In Tube«. bv*le« Z*bnretole--*nr.»nllt#l. ^r I nie uoeinai« ZSbae, Kr S nie Riuch-r Prell SO kr H#lr*ff. »Her übrsen Bargar aoben lalfan »aew»!*» wir aas die GeHniaeb»»nw«UnÄt Oald Med , PirU 1900. Man be«ehro nur VarbulunK von Täusobungen stets d-e cohtan. alcbewabrtsn Itorger'a So.sen, aeh o aus riebt«« 8chutsroarke und, da es saht- j r-iche wirkungslose Imitationen gibt, tritt die | Üt.kat'a Joder «ohten ■epqeraclsen Seif« sla ferneres Merkmal dar Echtheit nebanateheu deu Namenasu« der f'iri~a Im rothar Sohrlft. Depots in Cilli bei den Apothekern M. Rauscher end Otto Scnwarzl sowie in allen Apotheken in Steiertnark. 8082 Mit Erfolg „Deutschen Wacht". inserieren Sie für Weichnachten in der Seite 6 .Deutsche Wacht' Nummer 92 arMtisrf reii und frei vfln allen schädlichen Beimengungen, T891A ist ausserordentlich wasclikrtiftlg und Beim Einkauf verlange man nusdrückllcli v§chiciit-ieiseu und achte darauf, dass jedes Stück Seife den Manien „SCHICHT'4 und die Scliuiz-niarke Ilirscli oder Schwan trägt. Ueberall zu haben. Schrifttum. Millionen Seelen zählt der volkreichste Staat auf Erten, welcher gleichzeitig zu jenen Ländern zählt, die die ältesten Kultuidenkmältr der Menschheit aus-«eisen: China. Hat es auch vor Jahrtausenden durch seine hervorragende Kultur eine erste Stelle einge« nommen, so ist «» im Lause der Zeit arg zurückge-blieben und heule für die Europäer, nicht wenizer aber für die Amerikaner und besonders die benachbarten Japaner ein Land, da» 'hnen den Absatz manigsaltiger Produkte ermöglicht, dahrr di« genannten Völker einen regen Handelsverkehr mit China betreiben. Welchen ungeheueren Aufschwung dieser genommen hat, das gibt am besten der kürzlich erschienene vierte Band von Meyers Konversations-Lexikon an, welcher auf Seite 44 eine ausführliche Statistik desselben bringt, dabei alle BertrazShäfen, Eisenbahnen, Tel«, graphen, Bankinstitute erwähnend. Aber auch jede an-dere Auskunft über diese« im großen und ganzen noch wenig bekannte Land gibt der Artikel, mußte er doch zur Bewältigung deS ganzen Stoffe« in nicht weniger al» zwanzig Kapitel geteilt werden, wa« so geschickt vorgenommen wmde, daß man auf den erste Blick da» Gesuchte finden muß. Dem trefflichen Text reiht stch ein technisch mustergiltige» JllustrationSmaterial an, welche« die Anschaulichkeit sehr fördert; Beweis dafür sind die Tafel über die chinesische Kultur, die Gesamt» karte von China, eine Spezialkarte der wichtigen Pro-vinzen Tschili und Schantung. Wa« wir bezüglich ge-schickt« Anordnung u. s. w. bei dem Artikel China sagten, da« gilt für da» ganze Werk, welches auf alle Fragen Antwort gibt, da« Wort, wo emps«hlen»iv«rt. durch zweckentsprechende Abbildungen wirkungsvoll unter-stützend. Die großen Anforderungen, welche da» wo-derne Leben fast täglich an jeden einzelnen stellt, läßt den Besitz dieser unerreichten Enzyklopädie geradezu al« Notwendigkeit erscheiuen. Wie schafft man sich nun «in solche» Werk am besten aa? Die Antwort darauf gibt «in« Beilagt zu unserer heutigen Nummer von ber Buchhandlung Schallehn & Wollbrück in Wien XI V/2, Schwendergass« 59, welche Firma die gewiß lobenS-wert« Einrichtung getroffen hat, vorzügliche d«utsch« Literatur — wir verweis«« nur auf die vierte Seite der Ankündigung — durch bequeme Teilzahluugen weiten Kreisen der Bevölkerung zugänglich zu machen. Wer die Beilage etwa nicht erhalten hat, wolle dieselbe von genanuter Firma unbrrechnet und portofrei verlangen. Z>ie Ailavj des neuen Kurses. Vertrag von Rechtsanwalt Claß in Mainz, gehalten auf dem All« deutschen BerbandStage in Plauen i. B. am II. September 1903. Heft 16 der Ylugschriiten de« Alldeut-schen Verbände«. Zu beziehen durch die Geschäftsstelle de» Alldeutschen Verbünde«. Berlin W. 30, Steglitzer Straße 77 III: 1—3 Stück zu 10 Pfg., 4—10 Stück zu 8 Pf. Mit großer Gründlichkeit ist in dieser Schrift ein« Geschichte der Wandlungen unserer Politik seit d«m Rücktritt de« Fürsten Bi«marck ge« geben, und di« nackten Tatsachen, wie fie hier anein-and«rger«iht sind, bilden eine schwere Anklage gegen di« Politik d«« „neuen Kurse«". Erst im Zusammen-hange sieht man, wie «ine Schwankung die andere ab-gelöst hat, wi« wir au« «inrm Extrrm in da« andere verfallen sind, wie die PerbeugungSpolitik, die jeder-mann« Freund sein wollte, un« schließlich dahin geführt ha«, daß wir keinen Freund besitzen. Wer Sorge um da« Schicksal seine« Volke« trägt, wer sich über die AN unterrichten will, wie wir in dem letzten Jahrzehnt regiert worden sind, der muß diese Schrift lesen, um sich Rechenschaft darüber ablegen zu können, wohin wir treiben. Dabei liegt dem Verfasser die Tendenz einer unfruchtbaren Kritik und Nörgelsucht durchaus fern. Der Vertrag ist nur von warmer Liebe für unser Volk, von vaterländischem Empfinden eingegeben. Er soll mahnen und warnen, insbesondere aber jedem vor Augen rücken, wie auch er mitverantwortlich ist an der gegenwärtigen unerfreulichen Lage, wenn er nicht alle« einsetzt, um eine Besserung herbeizuführen Da» deutsche Volk ist viel zu sehr daran gewöhnt, alle» Heil nur von oben her zu erwarten; und da die« Heil von dieser Seite nicht kommt, sollte e« sich endlich ermannen und selbst der Politik, von der da« Wohl unserer Kinder und Enkel abhängt, die Wege weisen. Der Elaß'sche Vortrag soll ausklärend wirken, und deshalb wünschen wir ihm einen großen Leserkreis und die weiteste Verbreitung. Sriefkastrn der SchriftleUung. N. Haben leider nichiS gezogen. 3 "?>. Wepe» Schulren der Ehefrau daif in dem Lake» d«s Manne» nicht» grpiändet weiden, in der Wohnung auch nur die der Frau gehörigen Sachen. hn gim,r Stadtverschöne. *,1. rungsvereines bei Spiele». Mette» und Legate»! I rbrrall zu haben. unentbehrliche Zahn-Creme, erhält die Zähne rein, weiss nnd gnannd. 7917-1 Ane österreichische Specialität. Magenleidenden empfiehlt sich der Gebrauch der echten „Moll'« Seidli tz-Pulver" als eines altbewährten Hausmittel« von den Magen kräftigender und die BerdauungSthätizkeit nach-haltig steigernd«! Wirkung. Eine Schachtel 2 K. Täglicher Versandt g«g«n Post-Nachnahm« durch Apotheker A. Moll, k. und k. Hoflieferant, Wien, Tuchlauben 9. In den Apotheken der Provinz verlange man ausdrücklich Moll'« Präparat mit dessen Schutzmarke und Unter-schrift. Schutzmarke: A«ker LINIMENT. CAPS. COMP. au» Richter? Apotheke in Prag. ist oM vorzüglichst« schmerzstillende Einreibung allgemein anerkannt; zum Preis« von 30 h., St. 1.40 und 2 St. vorrätig in allen Apotheken. Beim Einkauf diese» überall beliebten Hau»-Mittel» nehme man nur Originatflaschen in Schachteln mit unserer Schutzmarke „Altkrr" an« RichtrrS Apotheke an, dann ist man sicher, da» Original-erzeugni» erhallen zu haben. wm «tchter« Apotheke „Zum (»loldcnen vöwrn" i in »rat, L «ItlaMWrafcc S. r Nengpprftgte Zwanzigkronenstücke glänzen nicht so hell wie das Licht der Ideal-Glühlampen Illustrierte Kataloge reraenrfet gratis u franko die Ideal-Glühlampen -Unternehmung Hugo Pollak, Wien VI.. Wallgasse 34 „Le Delice" Zigarettenpapier - Zigarettenhülsen —— Ucberall erhältlich. »ow General-Depot: WIEN, I., Predigergaas« Xr. 5. (K e i l'ö Aodenwichse) ist oa» ooizugilH» EtnlasSmitlel für hart« Böden. Keil'« BodenwiG kommt in g e 1 d e n Blechdosen zum PrH von 45 Kreuzern in den Hanvel und ist bei Tl«, & Stiger erhältlich. WWU « alfcalisoiier änderten von Jahren bewährt ■ al« Heilqnelle aeit Handelten______ allen Krankheiten der Athmunga- und Ver- j dauungtorgane, bei eicht, Magen- nnd Blasen- k&t&rrh. Vonäglicb für Kinuer, Keeonraleaeenut | and w&hrend der Gravidität. Beste» diätetische» nnd ErsrlschaniJ-6«trinä. Nur ■Mm Auszach MT WE# slrKÄ'jJ'jWjji feW HElf$ «ng lichttwlrde-m fridolin Springer ALTVATER1 l ärztlich empfohlener Magen Likör ist die fceste und nachweisbar dieser Art älteste Marke der Welt. Alle gleichnamigen Liköre weise man als Nachahmung zurück. Fridolin Springer UM-««!- Eslermann'5 MOIKS Margarine Sehr: zählt zu der, besten Harktn der i:a»rc-n, «i Gebinden Siels pretswurdi ,;el'et-rt. Selbslerzeugung von Roterj Josef Estermann, UrJa Hoohprima öSüIiMSsgWA *u rtrifr 92 <2rm 7 Das Damenkonfektions- und Manufakturwaren-Geschäft Hauptgeschäft: Kahnhofg.fi Filiale: firazerstrasse Nr. 5 Vorn? 9er^d€ r*con empfiehlt als l«'«xle Bestes nnd modernstes Jflletler der Gegeiiwart vorne gerade Fa^on. zieht den Leib zurück und verhindert den Druck auf den Magen. Das Mieder ist unentbehrlich für jede Dame bei An-Schaffung einer neuen Toilette. 8l:i7 Da« Mieder ist stets lagernd in beliebigen Taillenweiten in Qualitäten von A" 5.— bi» K xß.— reiimcrsiriieruiiscn aller -ätoraehmer. 8153 dt« von 6bterre 1 ohimchen Iudnitriellen gegründeten fersicherungs-Vertiand österreichischer und ungarischer Industrieller in Wien Oesterreichische Eiementarversichernngs Actien-Gesellschaft. mr Vollcingezahltes Actien-Capital 4 Millionen Kronen.'«« Plie«. tA i. »tfßtiMft«' -f. Ili Cilli Veilrsltr: Karl Koss. Kaolran, Viktor Faschint, Gasivirt. 11 ou Kundmachung betreffend die eldnng der Ttellnngspstichtigen. »Zur regelmäßigen Stellung des Jahres 1904 sind die den Iahren 1&H3, IH85U und Ifcfcl geborenen Wehrpflichtigen berufen und werden alle im Stadtbezirke sich oufhaltenden Stelluugspftichtigen dieser drei AUersklasien ufgefordert, sich behufs Lerzeichuuug in der Zeit vom v s 30. Kovemöer !W3 bet dem gefertigten 5tadt-mte Misch«n 9 und 12 Aör vormittags zu melden. Die Fremden, das sind die nicht nach Cilli zuständigen xtellungspslichtigen haben zu dieser Meldung ihre Legiti-Ilationsurkunde mitzubringen. Gesuche um Bewilligung zur Abstellung außerhalb des eimatlichen Stellungsbezirkes sind schon bei der Anmeldung itzubriugeu. Wer diese Meldung, ohne hievon durch ein iir ihn unüberwindliches Hindernis abgehalten worden zu ein, unterläßt, verfällt in eine Geldstrafe von 10 bis 200 K. Ttadtamt (£ifli, am 20. Oktober 1903. Der Bürgermeister: 8S57 Iul. Rakusch. Richt zwingen lassen will sich das _publifum beim Linkauf« von (tbocolabe und wer einmal die beliebte Tell Clzocolade gekostet hat, der läßt sich diese !7larke stets wieder geben. -Zum Pttile von 80, 4V, SO und 60 h p» Tafel überall läuflich. Hartwig & Vogel, Bodenbach. »- .« Futterbereitungs-Maschinen Häcksel-Futter-Schneidmaschinen, Rl^ctoieruger« lllit leichtestem (ianc bei einer Kraftersparnis bis circa 40°/,. Rüben- u. Kartoffel-Schneidmaschinen, Schrot- und Quetsch-Mühlen, Vieh-Futterdampfer, Transportahle Spar-Kessel-Oesen mit emailllrten oder nnemaillirt«n Elnaatikeneln, «tehend nder fahrbur, mm Kochen und Dampfen von Viehflitter. Kartoffeln, für viele land- und hauswirtM'hastliche Zwecke etc., si-rner: Kukurutz-fMais-)Rebler, 3-etxeld.e-:i?\itz;rn"CiJnlen, Trieure-Soxtixm.asch.inen, Heu- •und. Strohpressen. Itrraeh*nnmehi*%em. <» ,,,» / SIi'ifff. II nltrtt. 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Darlehen auf Hypotheken werden mit ö0/», Wechsel-Darlehen mit 5Vt#/» und Pfand-Darlehen gegen 5#/# Verzinsung gegeben. 4. Die Sparkasse vermietet eiserne Schrankfacher (Safes) unter Verschluss des Mieters und unter Mitsperre der Sparkasse zur sicheren Aufbewahrung von Wert-Effecten; übernimmt aber auch offene Depöts. 5. Zahlungen an die Cillier Gemeindo~Spark&sse können auch mittelst Erlagschein oder Check der Postsparkasse auf Konto Nr. 807.870 geleistet werden. Erlagscheine werden über Verlangen ausgefolgt. 6. Nebenstelle und Giro-Konto der österr.-ung. Bank. 7. Der Kredit- und Vorschuss-Vorein der Sparkasse der Stadtgemeinde Cilli erteilt Wechsel-Darlehen gegen 5'/, °/o Verzinsung. 8. Für den Parteien-Verkehr sind an allen Wochentagen die Amtsstunden von 9—12 Uhr vormittags bis auf Widerruf festgesetzt. Die Direktion. Seite 10 „ffttttr*« W«cht" jüimmtr 92 HOTEL TERSCHEK, CILLI. 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