Hummer 25. Pet tau. deu 24. Juni 1900. XI. Jahrgang. PettauerZeilung. Erscheint jeden Fonntag. Prei» für Peltau mit Zustellung in« Hau»! Monatlich SO k. vierteljährig ü 2.40, halbjährig K 4 S0. ganzjährig K 9.—, mit Postversendung im Inlande: Monatlich Sü I,. ' vierteljährig K 2 50, halbjährig K 6.—, ganzjährig K ».SO. — Einzelne Rummern 20 h. Haubschriften «erden nicht zurückgestellt, Ankündigungen billigst berechnet. — Beiträge find erwünscht und wollen längsten» bi« Freitag jeder Woche eingesandt werden. Abg. Noble und der fteierm. LandeK-AuKschuß. Der LaudeSauSschuß und Abstinenzpolitiker Abg. R obiö hielt am 17. d. M. i» St. Barbara eine Rede, m welcher er die Bauern mit den schäbigsten Mitteln gegen ihre deutschen Mitbürger, gegen die LandeSbehörden und gegen da» Land aufhetzte. Unsere Leser wissen, was wir von Ehren-Robiö halten. Ein Mann, welcher eine Abstinenzer-klärung mit unterzeichnete und dann ruhig im Landtage sitzen blieb, der unfläthig über den LandeSauSschuß loSzieht, obwohl er selbst dieser Körperschaft angehört und 3000 fl. jährlich vom Lande einsackt, ist politisch nicht ernst zu nehmen und wo« ein solche« Individuum sagt, kann füg» lich ignoriert werden. Wenn wir un» heute aber doch mit den AuSsühruugen diese» Herrn beschäftigen, so geschieht die« ausschließlich darum, weil eS un« end-lich unerträglich geworden ist. zuzusehen, das« ein« derartig politisch anrüchige Person ungestraft und ungehindert faustdicke Unwahrheiten ver-breite» darf und Dinge in ein derartig falsche« Licht rücken, das« sie eine» ganz neuen gehässigen Eindruck machen. So erzählte der saubere Herr seinen Wählern, das« die Slovenen, welche '/, der Bevölkerung de« Lande« ausmachen, von 60 Land» tagSabgeordneteu nur 7 besitzen; er „vergaß" aber zu sagen, dass infolge der LaiideSwahlord-nung die deutsche» Bauern genau in derselben Lage sind, da 700.000 deutsche Bauern leider auch nur 12 Vertreter habe». Die Landeswahl-ordnung wurde aber zu einer Zeit geschaffen, wo noch niemand an die „Slovenen" dachte. Der Herr schimpft weiter« über daS LandeSgymnasinm in Pettau, über die Obst- und Weinbauschule ,c.. // Die berflukte Strick. £1« ,«» friie. // (Min«.) Mitten in solch einer Dankbezeigung elektrisierte sie die Schelle der HauSmeisterin. „Der Herr Lieutenant ist eben die Treppe hinausgelaufen," schallte eS schläfrig durch da» Sprachrohr. Ein Blick auf Marietta« Miene genügte Giuseppe — schon hikng er ohne Danke« und Abschiedsworte an dem vor den» Fenster pendelnden Tau, um mit dem Aufgebote aller Kunstfertigkeit und Kraft vor seinem Herrn zum vierte» Stocke emporzu-klimmen. Er hörte nicht mehr Morietta« Angst» schrei, al« sie ihn in der Nacht verschwinden sah, mit weiten Griffen his«te er sich empor, wobei er immer nur einen Gedanken hatte: Insubordination! Auf dem breiten Fenstersimse de« dritten Stock-werke«, ruhte er eben eine» Moment, da fuhr ihm der Schreck durch die Glieder, das« er schier seine» Halt losgelassen hätte. Droben in der Wohnung deS Tenente hörte er laut „Giuseppe!" rufen. Bor Angst und Kälte schlüget« ihm die Zähne zusammen und die Aussicht in die Zu-kunft benahm ihm so sehr die Ruhe, dass ihn auf seinem lustgen Sitze ein Schwindel erfasste — um nicht in die gähnende Tiefe zu stürzen, seilte er sich unter den Achseln an. aber er und seine Mitheuchler wissen diese An-stalte» faino« auszunützen, indem sie Hunderte von slovenischen Jungen daselbst studiere» lassen. WaS endlich die Veamtenernennungen in Unter-steiermark betrifft, da haben nicht die Slovenen, sondern die Deutschen Ursache zu Beschwerden, »a n»S der „deutschnationale" LandeSauSschuß seit Jahre» mit ultra slovenischen Thierärzten und ReblanScommissären segnet, so das« heute bereit« */, der LandeSangestellten im Unterlande der slooenische» Nationalität angehörten. Unter solchen Verhältnissen ist e« doppelt unbegreiflich, das« unser hoher LandeSauSschuß den Schimpfereien eine« Robiö so lange still-schweigend zusieht und trotz dringender Ausfor« deruiige» au« dem Unterlaude dem Hetzer mit keinem Worte erwidert. Die Herren in Graz sind sich wohl nicht klar darüber, wie sonderbar sich diese« Stillschweige» auSnimmt »nd wie sehr durch dasselbe ihr Ansehen im Unterlaude bei Freund und Feind sinkt. Falls die Herren wirk« lich so „beschäftigt" wären, das« sie einmal Zeit finden, die Ehre de« Lande« bei seinen slove-»ischen Bewohnern zu vertheidigen und der deut-schen Presse da« nothwendige Material zur Ber-sügung zu stellen, um den Hetzern mit Erfolg entgegentrete» zu könne», dann wird sich da« deutsche Volk in Untersteiermark eben andere Vertreter suchen müßen, Männer, »velche weniger „beschäftigt' sind und mehr Ehrgefühl besitz.-» I Gutenberg. Zar s»«-|lhrl«i drr €r1l«d«m der Bid»- «rackerkuMt. WaS große Geister geschaffen, künden die Blätter der Weltgeschichte. Unsterblich sind durch diese ihre Rainen geworden und unvergänglich „Giuseppe" — er hörte jede« Wort, da« der Tenente droben sprach. „Ist der Kerl zum Schorn-stein hinauSgesahren? Und die Zündhölzchen sind auch nicht am rechten Ort! He, Giuseppe! Auch kein frische« Wasser bei dem Durst!" (Da hat e« viel Champagner gegebeu. dachte Giuseppe, nach dem kriegt der Tenente immer Durst.) „Oho," gieng da« Selbstgespräch droben weiter. „daS Fenster ist offen und . . . und Himmel Herrgott ... da ist das Tau vertnotet ... der Kerl wird sich doch nicht ei» Leids angethan haben wegen dem Hausarrest. . . . Das fehlte mir »och . . . eS hängt waS dran . . . Teufel, Teufel, wenn der Bengel die Dummheit begangen ... ich hätte doch meiner ersten Regung folge» solle» ... der Juuye hat Ehrgefühl im Leibe ... »f, herauf mit ihm! . . ." Mit einer. Kraft wie sie nur die Angst kennt, fühlte sich Giuseppe empor« gezogen. Während der Lnftreise, aus der er sich ganz passiv verhielt, kämpfte die Reue, den guten Tenente in Schreck versetzt zu haben und die Angst vor dem begangenen Fehltritte in seinem Herzen, allein ehe der noch entschieden war. fühlte er sich von den Händen seines Herrn gefasst und in« Zimmer gehoben. „Gott sei Dank, er kann «och stehe»," athmete der Tenente erleichtert auf und während er sich bemühte, mit seinem Taschenfeuerzeug der Ruhm, de» sie durch ihre Werke erlangt, welche fast alle uuter einer Selbstverleugnung geboren wurden, die gerechte Bewunderung cc« regt. Muthig und ausdauernd aber schritte» sie weiter, bis sie ihr Ziel erreicht hatten. Nicht immer ward ihnen der Dank der Zeitgenossen. WaS sie »uter geistige» und materiellen Kämpfen erdacht und vollführt, wurde oft anfangs ver« kaunt und gereichte erst der Nachwelt zum Segen. Auch dem großen Mainzer Patrizier, der sein Geschlecht bis in« XIII. Jahrhundert zurückzuführen vermochte, ward diese« Schicksal beschiedei». Unter Sorgen nnd Entbehrungen hat Gutenberg da« vollbracht, wa« ihn zur Unsterblichkeit führte. Fünf Jahrhunderte sind in da« Meer der Ewigkeit versunkeil'. seitdem die Welt durch sein Erscheinen begnadet wurde, begnadet wurde in des Worte« wahrstem Sinne. Denn von diesem Sterne am Himmel der Cultur strahlte da« Licht au«, da« die geistige Finsternis jener Epoche zu erhellen bestimmt war. Durch seine Erfindung hat er in da» Chao» kühn eingegriffen und zu dessen Klärung mächtig beigetragen. Gutenberg'« nicht hoch genug zu preisende That hat die Welt neu belebt; aus ihr beruht die Ausbreitung der wahren Cultur und Gesittung; sie bot das Mittel zur Förderung der Künste und Wissenschaften; durch sie war eS aber auch ermöglicht. Irrthümer zu zerstreuen und den« herrschenden Betrüge ent« gegenzutreten. Wo immer ivir Hinblicken, begegnen wir den Spuren seine» Geiste«, sehen wir, wie Gutenberg'« Erfindung die Welt beglückt und ihre Ausgestaltung zu der heutigen Höhe vor» bereitete. Zu unermeßlicher Bedeutung für da» geistige und materielle Leben hat sich da» durch Guten-berg gepflegte Rei» entwickelt, wie der gegen-wärtige Stand der Buchdruckerknnst zeigt. All- Licht zu machen, polterte er: „Wa» treibst Du für alberne Streiche? Jetzt mus» man sich »och fürchten. Dir Hausarrest zu geben. . . . Da» kann ich nicht brauchen . . . morgen gehst Du au Bord . . ." Jetzt flammte das Hölzchen auf Giuseppe, der sich indessen de» Thaue» entledigt hatte und in da» gutmüthige besorgte Gesicht seine» Herrn blickte, überkam eine auch etwa« vom genossene» Punsch beeinflusste Rührung, er schluchzte ans. worauf ihm der bündige Befehl wurde, jetzt schlaffen z» gehen, morgen würd« man weiter verhandeln. Der Herr Schiffslieutenant hielt noch länger Selbstgespräche. Da der aus-horchende Giuseppe jedoch die ihm bekannten dentschen Worte „dummer Kerl" einigemal ver-stehen konnte, wusste er, das« sich sein Herr noch immer mit ihni befasse. * * ch Es war am nächste» Morgen ziemlich spät. Giuseppe stand „Habt Acht" vor dem Herrn Tenente. da» Verhör sollte beginnen. Da gieng die Schelle. Mit rothgeweinten Augen stellte sich zu Giuseppe» Schrecken und de» Lieutenant» B<» wunderung da» hübsche Stubenmädchen au» dem zweiten Stock ei». „Ich bitte, Herr Capitän. vergebe» Sie ihm," bat sie. „ich bin daran schuld!" „Woran denn?" mälig ist sie zum uuentbehrlichsten Bedürfnisse Herangewachse», dessen nahezu kein Wisse««- oder Erwerb»jwejg niehr eiitrathen kann. Mit vollem Rechte darf daher der Tag festlich begangen werden, an dem der edle Mainzer da« Licht der Welt erblickte, der er i» feinen ManneSjahren leibst ein Lichtbringer werden sollte. Mit Freude rüstete und rüstet man daher «och allerorten zu dieser Feier. Gutenberg'« Kunst ist alt und ehrwürdig geworden, hat dabei jedoch ihre Jugendkrast be-wahrt. Heute wie ehedem übt sie die kräftigste Wirkung. Ein deutscher Gelehrter behauptet daher begründeter »lassen, das« keine Industrie, außer der Buchdruckerkunst, Jahrhundertfeier zu begehen vermag, keine könne aus eine solche Geschichte zurückblicken, keine habe einen so idealen Inhalt, um ein Recht zu solcher Feier zu besitzen, keine stehe aber auch so mit dem geistige» Lebe» der Menschheit in Zusammenhang; sie dürfe sich daher mit Selbstbewußtsein al« unentbehrlicher Träger nnserer ganze« Cultur fühlen. Und der Gründer dieser Kunst? Wir sehen ihn seinerzeit umringt von Gefahren und bedrängt. Und dennoch läset er nicht ab. sein Werk auszubauen, dessen Bollendung so segen-bringend werden sollte. Um die Früchte seine« Streben» von falschen Freunden und Geldgierigen betrogen, verarmt und dann von der Gnade eine» Fürsten, der ihn dadurch auch allen Nach-stelluugen entzog, sei» Alter fristend, entzieht sich sei» Leben und Wirken der Geschichte. Sein Werk aber ist hi»a»Sgedru«gen in die Welt uud zum Gemeingut derselbe», ja zum Fundament geworden, auf dem Cultur. Kunst und Wissenschaft zu dem mächtigen Baume emporwüchse», der seine Zweige über alle gebildete» Rationen erstreckt. So steht Meister Gutenberg vor un» im ver» klärten Bilde, zu dem wir stet«, besonder« «n dem Jubelfeste, in Ehrfurcht und Erinnerung an seine welterschütternde Erfindung dankbar ausblicken müssen, aber auch mit Wehmuth erfüllt, wenn wir de« Martyrium« gedenken, da« ihm. wie so vielen große» Männern, nicht vorenthalten bleiben sollte. Au« dem RuhmeSkranze, der Gutenberg'» Haupt sür ewige Zeiten umgiebt, wie seiner That wird sich aber auch hinkünftig stet» da» Licht ergießen, da» Aufklärung und Fortschritt gebracht bat für Millionen und aber Millionen der Erden-bewohner. Sein Werk wird fortleben immerdar und seine That künden den spätesten Epigonen. Der TodeMampfdeKWwen. Im Gebüsche liegt der zu Tode getroffene König der afrikanischen Steppe. Heimtückisch hat „An der Geschichte mit dem Strick." „Wie, hat er sich Ihretwegen aufknüpfen wollen?" .Aufknüpfen?" Aber nein — zu meinem GeburtStagSpunsch ist er zu mir auf dem Strick heruntergerutscht." „Wa—a—»?" Wie Schuppen fiel e» vor de» Lieutenant» Augen. Und er hatte geglaubt, das» ein Selbst» Mordversuch ... der strenge Ausdruck in seinem Gesichte machte Marietta Angst und sie begann inständigst zu bitten und alle Last auf sich zu wälzen. Diese Offenheit im Vereine mit Giuseppe» reumüthig gesenktem Haupte thaten ihre Wirkung bei den, Tenente. Im Grunde froh, das« sich die Hängegeschichte so aufklärte, murmelte er etwa« von „LikbtSreisen auf dem Strick" »nd „Romeo in Matrosenbluse" und „nicht dulden" und schlos«: „Für diesmal will ich Dir'» verzeihen. Aber den verfluchte» Strick schaff mir gleich an« dem Hause. Kehrt Ench. Marsch!" Draußen im Borzimmer hatten die Beiden noch ein Zwiegespräch. Marietta schickte durch die geschlossene Thüre ein Kusshändchen und sagte: „Da« ist ein guter Herr!" Giuseppe bekräftigte die« mit den Worten „Die gut« Tenente". meinte dagegen nach dem Tau deutend: „Die verflukte Strick!" — 2 — ihn da» Blei zahlreicher Feinde getroffen. Blutend hat er sich bi» daher geschleppt, um in der Stille zu verenden. Kein Schrei verräth seinen Schmerz; da» brechende Auge verräth noch Trotz und Stolz und die gewaltige Tatze zuckt, al» wolle sie noch einmal den Feind packen. Aber der feige Geselle kommt nicht. Hohn-lachend liegt er im Hinterhalte »nd wartet da» Verbluten de« Heldenthiere« ab. We«halb soll er sich mit ihm im ehrlichen Kampfe messen? E» muß ja doch bald verendet sein. Amer, braver Bure, besiegt nicht von Tapferkeit und Muth, sonder» erlegen der Hinter» list und der Übermacht unwürdiger Gegner! Wie gemahnt de« Löwen Schicksal an da« de« tapferen Burenvolke«! Auch der Bur war einst König de« einsamen, wüsten afrikanischen Hochlande«, treu und unab» hängig. Soweit der Blick reichte, herrschte er und war niemand Unterthan. Da saud man in dem Boden de« steinigen Lande« ein gelbe« glänzende« Metall, da» G o l d. Und nun kamen au« aller Herren Ländern Abenteurer, Juden und Au«wurf aller Art in da» einsame Reich der Buren. Städte entstanden mit allem Prunke, ober auch aller Berderbtheit Europa», Eisenbahnen durchzogen da« Land und der einfache Bur sah verbittert, das« er nicht mehr, wie früher, unbeschränkter Herr seine« Boden« war. Er zog sich mehr und mehr zurück, immer tieser hinein in den afrikanischen Busch, wie e» der Löwe thut. Dort in unwegsamer Wild» ni« war noch Freiheit. Aber auch dorthin folgten ihm die fremden Goldsucher »nd Glücksjäger. Ihre Gier »ach de» Schätzen de« Lande« ward immer größer und bedrohte deffen Selbstständigkeit, zumal da Eng-land, da» schon lange daraus lauerte, da» reiche Land unter seine Herrschaft zu bringen, den Fremden Schutz und Unterstützung lieh. Der Augenblick de« Zusammenstoße« mußte kommen und er kam. Die Geduld de» Buren erschöpfte sich, er sah sich von fremden Truppenmassen bedroht und wählte kühn den Angriff. Der Löwe erhob sich und jagte sei«« Feinde vor sich her. Da« waren die Tage von Glencoe. von Ladysmith, von MagerSfontein und wie sie alle heiße», die Plätze heißen Ringen». Die ganze Welt war erfüllt von Bewund«-rung über die Thaten de» kleinen Heldenvolke». Dann aber kam eine plötzliche Stille. Bou allen Seiten zogen tausend« und zehn» tausend« von Feinden Hera», wie eine gewaltige schwarze Gewitterwolke, kamen sie von Ost. von West, von Nord uud Süd. Tapser schlug der Löwe vou Tran»vaal um sich, obwohl an» Dutzenden von Wunden blutend. Bald hier, bald dort fiel er in die Haufen der Engländer, jagte sie und erlegte ihrer eine große Zahl. Aber an die Stelle de» gefallenen Feinde» traten hnnderte und ihrer wurden immer mehr. Bon allen Seiten hagelte» die Kugeln auf da» Heldenthier, da« trotzig seinem Gegner die Stirne bot. Da erlahmten seine Kraft«. Seine Sprünge wurden kürzer, sein Atem tiefer. Hurrah, d'rauf, der Löwe stirbt! schrieen die englischen Söldner und stürmte» von allen Seite» heran. Trotzig richtete sich der Löwe aus und brüllte. Roch einmal sprang er in die Hausen hinein und zerris« ihrer viele hier und dort. Dann aber gieng er schwer getroffen zurück und verschwand in» dichten Gebüsch«. Ein gewaltiger Blutstrom kennzeichnete seine» Weg. Nun ruht er im sicheren Verstecke und er» rvartet den Tod. würdig und fest.---- Auch dae Burenvolk, da« nun schon acht Monate einer zehnfachen Übermacht gegenüber Stand gehalten hat, kämpft den letzten Kampf bi» zum Tod«. Unerschütterlich hält sein ehrwür» diger Präsident Stand und weicht nur Schritt für Schritt zurück Jeden Zoll Lande« vertheidigt er mit Zähigkeit und geht erst zurück, wen» e« keinen Halt mehr gibt. Ein Kämpfer nach dem anderen bleibt* auf der Walstatt; aber trotzig stehe» die anderen uud fechten weiter. Wo unsere Büchsen knallen, ist unser Bater» land, heißt e» in einem Liede der Buren. So-lang noch ein« Buren saust da« Gewehr halten kann, so lang ist Transvaal nicht verloren! Mag England triumphieren. Der Lorbeer bleibt den Buren, dem Helden-Volke deutscher Abstammung, ihr Kampf wird in der G«schicht« fortlebe»,, ähnlich wie der Freiheit«» krieg der Dithmarschen und der Heldenkampf der Geusen. Unvergessen werden die Helden de» Tu» gela bleiben, solang e» Ideale gibt, solang noch ein Herz sür Äelengröße und Heldenmuth schlägt. Man wird von den tapferen Buren einst sprechen, wie von einem Geschlechte der Riesen, da» hineinragt iu unsere Zeit kleinlicher Selbstsucht und kläglicher Diplomatie. Löwe von Transvaal lebe wohl! A. Polzer. Localnachrichten. (ver tatsche Turnvrrnn) veröffentlicht folgend«» Aufruf: Wie alljährlich findet auch heuer eine „Sonnwendfeier" statt und zwar am Montag den 25. Juni 1900 um 9 Uhr abends auf der Höhe über dem Schweizerhause, welche in folgender Weise vor sich gehen soll: Abmarsch der Turner 9 Uhr von der Turnhalle. An-sonst am Festplatze gegen 9 Uhr. sodann An» zünden des Holzstoße«, wobei einige völkische Lieder gesungen und vom Sprechwarte eine kurze, aus die Bedeutung der Feier bezughabend« Rede gehalten wird. Nach Beendigung dieser Feier findet im Schweizerhause eine Kneipe statt. — Gut Heil! (UfrfchüRtriRQivrrri».) Der Ausschuß de» Berein«» wird j«d«n DienStag ab«nd» 7 Uhr im Schweizerhause ein Kegelschieben veranstalte» und werden alle Mitglieder de« Vereine», sowie auch deren Damen höflichst eingeladen, sich an diesen Berein»abenden recht zahlreich zu betheiligen. (Gr«ße, Feuer i» Iirkowrtz.) In der Ortschaft Micheldorf brannten in der Nacht am 22. d. M. fünf Anwesen sammt Wirtfchaft»ge-bänden ab: Wirt Fraß. Bauern Furek, Medw ed und DruSkoviö. Leider gieng auch t Menschenleben verloren, da der alte Herr M e d w e d schillere Brandwunden erlin und ver» schied. Da» Vieh gieng sämmtlich zu Grunde. Da» Feuer s»ll gelegt worden sein. stü»diger Arbeit, besonder» im Winter, in die Ivohldurchwärmte Schulstube, wer kann es ihm verargen, wenn er, statt aufzupassen, von der unwiderstehlichen Macht der Müdigkeit ergriffen wird und einschläft? Nehmen wir aber den selteneren Fall au, das» wir e» selbst mit einem ausnahmsweise stärkeren Körper und Geist zu thun haben, welcher, die Mattigkeit niederkämpfend, an dem Unterrichte regen Antheil nimmt; wird der Knabe auch dann noch, um 9 oder 10 Uhr fein mitunter unge-heizte» Zimmer aufsuchend, länger dem Dränge nach endlicher Ruhe und Erholung widerstehen? ES ist. wen» schon alle andere» Rücksichten beiseite gelassen werden, schon au» diesem einzigen Grunde eine gesetzliche, einheitliche Abänderung der TageSarbeitSstunden im Handel dringend geboten, denn unser Streben muss vor Allem unausgesetzt auf Erweiterung de» Wissens im HandelSstande und auf die Mittel und Wege zur Erlangung desselben gerichtet sein. Ein Privatübereinkommen der Kaufleute jedoch, die Sperrstunden untereinander zu regeln, wird niemal» durchgreifend zu Stande kom»ie», denn wird hie und da auch ein Anfang gemacht, so vereitelt mit der Zeit die Concurrenz immer und ewig solche Bestrebungen. Besonder» der Stand der Colonialwaren-Händler ist e» aber, der unter diesen Verhältnissen }ii leide» hat. d i e sich ganz besonder» in der ungenügenden theoretischen Ausbildung de» Nachwüchse» offen-bare»! ES ist demnach sowohl vom Standpunkte der Humanität und de« Fortschritte», al» auch der engsten Interessen deS KaufmaniiSstande» dringend geboten, das« sich die Regierung dieser Angelegenheit ersten» annimmt und ein« durch-greisende Regelung der TageSarbeitSstunden im Verordnungswege vornimmt. Wir selbst befürworten eine 13'stündige Arbeitszeit im Winter durch 4 Monate und eine 14-stiindige Arbeitszeit im Sommer durch 8 Monate für alle Geschäfte, ob in der Stadt oder anf dein Lande, vom größten Kaufmann bi« hinunter jnm kleinsten Höckler. Betreffs der Sperrstunde soll dieselbe nach den jeweiligen ortsüblichen Ver-hältniffen im Einvernehme» mit der Bezirkshaupt-mannschast seiten» dieser festgesetzt werdeii. Ausnahmen in der Arbeitszeit sollen nur zur Zeit der Inventur und bei besonderen Fällen von der Bezirkshauptmannschaft zu gestatten sein. Von großer Wichtigkeit ist e» aber, das» die Arbeitszeit eine allgemeine und ganz gleichartige, sowie kür Stadt al» Land werde und Geschäfte, die aucy kein Personal führen, de» gleichen Bestimmungen unterworfen sind, — entgegen den Anschauungen de» seiner-zeitigen GewerbeanSschus»-Referenten, — weil dadurch immer wieder ein Theil benachtheiligt ist u » d w a» dem einen recht, soll dem anderen billig sein. Vie Abschaffung der Grundsteuer. Unter diesen, Titel schreibt ganz richtig ein Grundbesitzer namen» Jgnaz Möller: Unter den Forderungen, welche der Bauern-stand an die Gesetzgebung stellt, ist wohl eine der gerechtfertigteste» die Abschaffung der Grund-steuer und die Einführung einer progressiven Einkommensteuer. Bei der allgemeinen Norhlage der Landwirtschaft. in»besonder» de» Bauern-standes, ist eS wahrlich ein Zeichen höchster Preis-gebmig desselben an seinen Untergang, wenn man von dem Ertrage de» Grunde» die höchste Steuer vorschreibt, die existiert, von einem Ertrage, der oft gleich 5!uu ist »nd welcher, wenn einer ist, nur durch mühevollen Schweiß einer schlecht bezahlten Arbeit und xroßer Entbehrung de» Bauer» und seiner Angehörigen möglich ist. Wenn man die Steuer-galtungen durchsieht, wo bei der Hau»zin»ste»er, welche wohl auch drückend und gleichfalls den Bauer oft hart trifft. 20 Procent brutto oder 14 netto bezahlt werde» muß, die Erwerbsteuer doch jährlich nach dem Ertrage bestimint werde» kann, die Personaleinkommensteuer von '/„ bis höchstens 5 Procent von einem sichergestellten Einkommen, d«e Rentensteuer 2 Procent beträgt, die Grundsteuer aber auf 15 Jahre voraus mit 22 Procent berechnet wird, so muß man zu dem Schlüge kommen, das» e» die Steuergesetzgebung wahrlich darauf abgesehen haben muß. da» Ihrige beizutragen, das» der Bauer zugrunde gehen muß; denn von einem Ertrage, welchen doch kein Rechenkünstler wie immer herausbringen kann, sind «och 22 Procent Grundsteuer, dann 55 Procent Landesumlagen, oft bi» 30 Procent Bezirksumlagen und andere nebenbei laufende Laste» und in manche» Gemeinden 100 und mehr Procent Gemeindeumlagen, also beiuabe 200 Procent Umlagen zu zahlen, was also 66 Procent des scheinbaren, ungerecht vorge-schriebenen Eatastralreinertrage» als Steuer au»-macht. Wäre dieser Reinertrag gerecht, so wäre die Steuer noch die ungerechteste, die je besteht, so aber kann der Bauer jenem einen Prei« ausstellen. welcher imstande wäre, einen solchen Rein-ertrag auszurechnen, denn, bestände ein solcher Reinertrag, dann würde der Bauernstand bei seiner Bedürfnislosigkeit und seiner Thätigkeit besser gestellt sein. Die Steuergesetzgetzing aller Länder kann wohl nicht seine»gleichen Dufweksen. wo man 66 Procent eine» Reinerträge» al» Steuer zahle» muß. welcher von keiner Steuer-behörde nachgewiesen werden kann, vielmehr jeder Halbweg» mit den landwirtschaftlichen Verhält-nissen vertraute Mensch da» Nichtvorhandensein eine» solchen Reinertrage» anerkennen muß. Und da wundert man sich über den Niedergang de» Bauernstandes! Da berust man EnquSte». d. h. amtliche Untersuchungen ei», welche die Erhe-bungen der Ursachen de» Verfalle» diese» Stande» vornehmen sollen und der Staat verlangt immer weiter sott von ihm die höchste Steuer, die e» nur gibt! Der Arbeiter hat sein Existenzm'nimum bi» 600 fl. steuerfrei, der Bauer muß aber, al» der geplagteste Arbeiter, bei oft 16-stündiger Arbeitszeit, bi» zu dem Betrage, al» welchen man ihm nicht über 600 fl. Einkommen ei»rechnen kann, bi» 250 fl. de» künstlichen Reinerträge», welcher nicht besteht, oft bi» 165 fl. an Steuern und Umlagen zahle». Und da» soll eine Fürsorge für den staatSerhalteiiden Bauernstand sein? Ja mit der Einführung der Personalsteuer ist diesem Unrechte die Krone aufgesetzt worden, denn da diese Steuer fünf Jahre umlagefrei ist, so zahlt derjenige, welcher bi« 3200 fl. Einkomme» hat, 55 fl. Steuer, während der Bauer, welcher nicht 600 fl. Einkommen hat, über 100 fl., ja bi« 150 fl. Steuer zahlt, welche Berücksichtigung de« Bauernstande«! Welche Ungerechtigkeit wälzt man auf ihn! Für den, der ein sichere« Einkommen hat. muß der von einem unsicheren, ja oft gar keinem, die Umlagen zahlen! Unter solchen Verhältnissen ist e« eine« jeden Pflicht, der nur einigermaßen Sinn für Gerech-tigkeit hat, dafür einzutreten, das« diese unge-rechte Grundsteuer de« ohnedie« mit 90 Procent verschuldeten Bauernstände« abgeschafft werde und nur eine de» bäuerlichen Verhältniffe» entsprechende Einkommensteuer dafür eingeführt werde. Fürst BiSmarck sagte einst im deutschen Reichstage die Worte: „Dem Bauer sollte man, anstatt ihn zu besteuern, eine Prämie geben, dass er billige« Brot schafft." Ja. sünvahr. unter den jetzigen traurigen Verhältnissen muß der Bauer nur für seine schwer, Arbeit solche hohe Steuern zahlen. Bereit« ist im Reichsrathe, sowie in mehreren Landtagen die Abschaffung der Grundsteuer be-antragt worden. Darum ist e« Pflicht eine» jeden Volksvertreter« ohne Unterschied der Partei, namentlich derer, die auf ihre Fahne die Er-Haltung de» Bauernstand«« geschriebn haben, zu zeigen, das« es ihnen Ernst ist, etwa« für die Grundlage eine« Volke«, da« ist de« Bauern-stände«, zu thun. Die Regierung möge ab«r be-denken, das» e» nicht mehr länger so geht, den ■fflüiicniftaiib nur immer zu vertrösten und zu glaube», wen» sie einige kleine Subventionen gibt, dass sie ihre Pflicht gethan. Ist eS den Lenkern deS Staates Ernst um den Bestand deS Bauernstandes. fo müssen sie eS auch als ihre Gewissens-Pflicht betrachten, die ungerechte Belastnilg dieses Standes zu beseitigen. An den landwirtschaftlichen Vereinen aber ist eS, mit Petitionen allenvärtS für die Abschaffung der Grundsteuer einzutreten, denn nur wenn der Bauer die Bestrebungen der für sie eintretenden Abgeordneten wirksam unter-stützt, wenn er Mann an Mann seine Stimme gegen dieses schreiende Unrecht erhebt, wird man oben einsehen müssen, das« der an den Rand der Verzweiflung durch rücksichtslos« PreiSgebnng seiner StandeSinterefsen gebrachte Bauernstand eS nicht mehr länger aushalte» kann, unter den jetzige» BerlMiisse» die Rolle eines nicht mehr seine Arbeit lohnenden Berufes zu spielen und er sich lieber seines Besitze« entledigt, bevor ihm der Stenerexecutor oder Gläuber denselben verkauft und er »och rüstig ist, um nicht dann als Greis mit seinen aufgebrauchten Kräften als Tag-löhner einer trostlosen Zukunft entgegenzugehen. Humoristische Wochenschau. . Es wird unseren lieben Lesern gewiß noch erinnerlich sein, dass ich jüngst in der .Süd-steirischen Post" oon einem gewissen Herrn M. L. erbärmlich vmisien wurde. Der Herr er-klärte damals, er werde die Ursache meiner „fürchterlichen Krankheit" uud meiner Pensionierung veröffentlichen, wenn ich mich nicht brav aufführe. Nu» bin ich in der ange«ehme» Lage zu constatieren. das« auch Herr M. L. .fürchterliche KrankheuSanfälle" hat. Kommt dieser M. L. in Gesellschaft eine« anderen Herrn, den ich mit X bezeichnen will, jüngst ,a visier! nach Mitternacht" in die Polizeiwachstube und beide Herren bitten den diensthabenden Wach-sichrer dringend, ihr Nationale aufzunehmen, da sie keine Verantwortung sür ihre weitere» Schick-fale übernehme» können. Was thut nun nicht ein menschenfreundlicher Wachmann alle«, um Mei benebelte Herren auf gütlichem Wege loS-zubringen. Er setzt sich hin und notiert Bor-uud Znnanie und sonstige besondere Merkmale der Herren M. L. und £., worauf dieselben zur Thüre hinauSschwauke». Hatte der Wachmann bisher das Lache» kaum verbeiße» können, nun, al« er ruhig über den sonderbaren Vorgang nachdachte, kamen ihm allerlei Bedenken. Wie wenn beide Herren eine» Selbstmord verübten, oder gar einen Mord? ! — prrl — Der Wachmann erhob sich seufzend von seinem Lager und folgte leise den Herren M. L. und X., welch« eben zur Draugaffe hinabtorkelten und dort um die Ecke verschwanden. Er eilt ihnen nach, er biegt auch um die Ecke, welch' ein Anblick! — Beide Herren liegen am Boden und prügeln sich gegenseitig an« LeibeS-kräften durch! O weiser, o gerechter M. L.! In richtiger Erkenntnis, dass Dir für Deine Schim-pferei in der „Südsteirischen" eine tüchtige Lection gebührt, hast Du Dir selbe sebst bestellt und rechtzeitig die Polizei verständigt, damit Dein Heldenrnuth nnd Deine OpferwiNigkeit auch öffentlich anerkannt und in der „Pettau« Zeitung" besprochen werde. v«s»»»er« aatiseptische Eigenschaft«» der Bestand-theile der Prager HauMalbe a»S der «pothete des v Fragner in Prag, bewirten sehr gute Resultate bei der Heilung der verschiedenen Verwundungen und eignet sich diese? Mittel zugleich zum Schutze der Kunde» und zur Fernhaltung jeder Verunreinigung und ?nt-zundung, sowie auch zur Lindening der Schmerzen, Diese» gute Hautmittel ist auch in der hiesigen Apotheke» erhältlich — Siehe Inserat l -I Für Ehelente ^ Neueste hygien. Schutzmittel. — Jllustr. Preislisten gegen 2b Pf. s. Engel. Berlin lS2 ^__Potsdamer straße 18 t. Im ülarkeldort de! 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