N. ,1, h«>> H,»' hi,ll>l. ,'>a l', ^ti! d^ Post ,-..,«,j ,1.l5. l'.'.lbl. fi. ? ^» Montag, 8. AiMst. Inl«ltlon»g«bül: YH» Nein« I>.s»»at« ll« zn 1885. Amtlicher Theil. y. Se. f. u„d k. Apostolische Majestät h"ben mit ,""lachst unterzeichnetem Diplome dem Generalmajor 3 ^"lN'"ut»anlen der 2<.j. Infanlerie^Brigade Karl "lachalihky als Niller des Ordens der eisernen ?'°"e dritter Classe in Gemäßheit der Ordensstatulen ' "ltterstand allergnädigst zu verleihen geruht. Vm ^' ^ "üb f. Apostolische Majestät haben mit "llerhöchster Entschließ«»« vom 22. Juli d. I. den """uergvetwaltern Karl Broz und Wenzel N c m ec' ek . ^."bram in Anerkennung ihrer vorzüglichen und Änlichen Dienstleistung das Ritterkreuz des Franz-^>eph Ordens allergnädigst zu verleihen geruht. Nichtamtlicher Theil. Oesterreichische Worte hör' ich wieder. Prag, Nl.Iuli. H Sonntag, den 26. Juli. fand in Politta eine ^",'"'"'"'u''i! deutscher Urwähler des Polittaer Be° V/l. . "a". Das große Gasthaus des Laubendorfer .7^'«»^« war mit Fahnen in den österreichischen "° deutschen Farben geschmückt. Versammelt waren ^, ^rvorragendsten Vertreter aus den umliegenden r'lschen Dötfern; geleitet wurde die Versammlung "n dem Bezirls-Obmanne und Landtaqs.Abgeordnelen verrn Maclu. Nachdem der Herr Bezirk«.Obmann die An-rttnden begrüßt halte, ertheilte er dem Abgeordneten ^'"rich das Wort. Dieser sagte, er sei gekommen, " n Nch den deutschen Bewohnern des Polittaer Be-a^«? ""'il'steNen. damit die Bevölkerung ihren viel-a ^l""en, vielverlcumdeten und vieloerhöhnten Ab-s:^?neten zu sehen und zu hören bekomme; damit sie li3."°erzeuge. dass ihr Deputierter nicht die lächer. tlw5 ^chulmelsterfigur ist. welche die gegnerischen Zci-Un"V. aus ihm zu macheu suchen. Er sei ein sreicr. Mit,,. ?'s" Steuerträger, der das volle Recht habe, lüw« . ^" und mitzuthaten; desgleichen sei er lein »Elendes Rohr, das sich von den verschiedenen ha»,''""asströmungen hin und her bewegen lasse. Er nick» 5 ""b bestimmte Ansichten, von denen er breck. "^"che. Es gebe Männer, die sofort zusammen, sei ^«' ^"'" "'s sie losgeschlagen werde. Bei ihm loLb«. ""Nentheil der Fall. Je mehr man auf ihn wummere, desto härter, desto entschiedener werde er. Man nenne ihn ost einen pmiiwsci, Idealisten; d.m gegenüber sage er. dass er sich über das Was und Wie unserer inneren Politik vollkommen klar sei. Er lebe der U^berzeuiimig, dass die, gegenwärtige Politik, welche man in Oestreich jetzt mit Ruh', Unisicht u»d Festigkeit verfolge, für den Slaat die einzig rich^ lige sei, und dafum uillerstilh,' er diese Politik, und zwar offen und ohne Zweideutigkeit. Ei' scheue sich aber anch nicht, der Regierung, wenn nothwendig, die Wahrheit zu sagen. Die künstlich erzeugte Anfreguna. gegen die gegenwärtige innere Politik Oesterreichs werde sich legen, wenn das deutsche Volk zur Ueberzengung gelangen werde, dass diese Politik nicht gegen das Deutsctithnm gerichtet ist. Nach den Wahlen im Jahre 1879 sei die alle Majorität des Abgeordnetenhauses zur Minorität geworden; das sei eine constitulionelle Erscheinung , in der nichts Auffälliges liege, nnd die silr Oesterreich kein Unglück sci. Jetzt werde mit allen Mitteln gearbeitet, um diese Majorität wieder zn erlangen. Oesterreich werde jetzt, wenn nicht besser, so doch um kein Hnar weniger gnt regiert als früher. Er persönlich glaube, dass jetzt im großen und ganzen constitutioneller und liberaler regiert werde. Leuchte man den Vorwürfe«, die von den Gegnern erhoben werden, ordentlich ins Gesicht, so finde man, dass eigentlich nichts dahinterst.ck,'. Abgeordneter Heinrich gieng sodann anf die verschiedenen Vorwürfe ein und hob besonders die Sprachenverordnung hervor. Dieselbe stamme von einem sogenannten verfassungstreuen Minister her und bestehe einfach darin, dass j?der Bewohner Böhmens in einer der beiden Landessprachen sein Recht suchen und finden könne. Eine solche Verordnung sei bloß ein Act einfacher Billigkeit. Weder der Dcntsche noch der Czcche dürfe irgendwo im Lande als Fremder be-handelt werden. Wenn der Deutsche sein Recht z. V. in Tabor in deutscher Sprache sucheu und finden könne, so müsse es auch dem Czechen z. B. in Eger gestattet werden, sein Recht in c.^echischer Sprache zu suchen und zu finden. Eine solche Verfügung könne vielleicht eiuzelueu Beamten unbequem sein, die Bevölkerung aber habe davon keinen Nachtheil. Der Staat sei gegenüber den Beamten Vrotgeber nnd als solcher habe derselbe unbedingt das Recht, die Bcdin« gungeu festzustellen, unter welchen jemand in den Staatsdienst treten könn«'. Der studierenden Iugeud sei Gelegenheit zu bieten, sich in beiden Landessprachen auszubilden, dock werde dabei jeder verbitternde Zwang ausgeschlossen. In der Sprachenverordnnng liege kcine Slavisierung, sondern sie sei ein Act echter Libera» lität und in weiterer Folge ein Act gesunder Staats« raison. Auch der Ruf, die Reaction halte in Oesterreich ihren Einzug, sei nichts als eine leer« Phrase. Wenn man in den Schulen das religiös'sitllichc Moment etwas mehr betont wissen wollte, so liege darin nichts Reaclionäres. Man weise mit Vorliebe bei jeder Gelegenheit auf das deutsche Reich hin; dieses nun sei uns in diesem Punkte weit vnran. Das religiöse Leben in unseren Schulen entbehre noch immer hie und da der rechten Pflrgc, nnd in dieser, Hinsicht sei selbst der Clrrus nicht ganz flei zu sprechen. Läge in der sorgsamen Pflege des religiösen Lebens schon Reaction, nann wäre das deutsche Reich einer der rcactionärsten Staaten. Die kräftige Betonung der Nationalität fei nichts Fehlerhaftes; aber das ausschließliche Hervor« lehren der Nationalität sei in unseren Tagen nichts als eine ansteckende Volkskrankheit, die hoffentlich vorübergehen werde. Die Humanität müsse wieder zur vollen Geltung kommen, denn diese stehe höher als die Nationalität. Wenn man rufe: „Das Deutsch« lhum sei bedroht!" so stimme er diesem Rufe in ge< wisser Hinsicht bei. Das alte, biedere, echte Deutsch-thum sei thatsächlich durch da« fanatisierte Deutschthum bedroht. „Tausende Deutsche in Böhmen", fagt der Redner, „dürfen nicht aussprechen, wie es ihnen ums Herz ist, weil sie fönst den ärgsten Verfolgungen aus« gesetzt sind. Sie sind bedroht in ihrer freien Meinungsäußerung, sie sind bedroht in ihrer Ehre, in ihrer socialen Stellung, in ihrem Erwerbe und sogar in ihrem Patriotismus. Ich könnte darüber erbauliche Dinge erzählen, namentlich, wie'K mitunter in der Leipaer Gegend zugeht." Im Laufe der weiteren Nedö kam Abg. Heinrich auf das czech'sche Volt zu reden und führte aus, man habe auf böhmischer Seile das aufrichtige Streben, sich mit den Deutschen zu verständigen. Im Po« littaer Bezirke herrsche die volle Gleichberechtigung der Nationalitäten, und so muffe es im ganzen Lande werden. Man läufche sich auf deutscher Seile, wenn man alaube, man könne das czcchische Volk noch einmal unter das Joch beugen. Es gebe aus diesem Wirrsal keinen anderen Ausweg, als eine offene und ehrliche Verständigung. Wenn die deutsche Nevölke< rung Böhmens auch zuweilen die Ansichten drs czechi-schen Voltes zu lesen bekäme, dann würden sich die Meinungen bald klären. So ober lrse die deutsche Bevölkerung nur immer '' aufreizenden Nnikel der deutschen Provinzprcsse. ^ < lierin ü ^ ^ier der größten Urbelstände. Nur »^ ruhig anhörr, was von beiden Seilen vorgebracht wcrde, sei in der Lage, sich Jemlleton. Das Flug-Problem. dez f?" b" Natur sehen wir da» idealschöne Problem leiH< K'üflflnge« soqar no» nügeübten Ameisen "'enin ^' sobald ihnen die Flügel auch nur für all?sA Tage wachsen. Die Erklärung dessen liegt blök ?^?"'"' b"l» die lebenden Flugkünstler nicht ihre. I^"' iondern anch Erben der Fertigkeiten Vo><^ ?""U" sind- Für den eigentlichen Transport. off^'U be,m natürlichen Fluge' folgt daraus aber lulta, - "^ Schlussergebnis. dass der Flug das Reden k?" '"' Llmse unzählbarer Iahrmillionen du.ch Nuzlpl K""ps um« Dasein rigoros verschärften curried ü ^" bestmöglichen Arbeitsmethoden con-ber OrlSbewegung sei, und dass Mit k?,, ?" b" siegreichste Dauerflugmelhode auch finden n'!«"' ökonomischesten Arb'citsesfect statt. Aebam,. '^' Jedermann kennt aber die gegentheilige fches ^ü^""^"r .>Flng««Gelehrten. dass dyxami-Whs« n.i 3^ ""b Fortruoeru in der dünnen Luft, schien ... Vi'e. b" Riesenkraft des Dampfes, eine bch'n w / .n"'c'3'^' Kolossilfolderung sei. hier N,d?rl^l / '^ ''H"lich "or einem der interessantesten 'p »che d.r älteren Wissenschaflsannahme. Wcoback^ """' Seite zum Beispiel sind viele bewund u,iL"!^>?.' zu konstatieren, es scheinen die U"s iln? i /^ ^b'Nen ..Segler«, welche hoch über lang ^ 27'erender: Schwebekreise ziehen, stunden-Flügeln zu arbeite,.; auf der ^me wlrd uns wieder zugemulhet. bei den' fliegenden Fischen an die mechanische Möglichkeit zu, glauben, dass deren einmaliger MuskclImpuls „durch Absprung" aus dem W>,sscr, auch im höchsten Flug« punkte über dem Verdeck unserer größte», Schiffe die-selbe (manchen Mann durch Anprall aus dem Gleich, gcwichte bringende) StoßschnelligtVit beibehalte, Wie an der ost mchrere hundert Meter entfernten Ab« sprungstclle. In beiden Fällen liegt da klar zutage, dass eine, zwar nicht sehr ins Auge sallcndl', aber gleichwohl ununterbrochen rudernde Flugna chhil se während jenes Dahinsegclns einfach unbeachtet geblieben sei, nnd wirklich zeigt auch die sorgfältigere Beobachtung das wellenförmige Fächerspiel continuier» lich längs der ausgebreiteten Flugslächeu von vorne uclch hinten dn>chlanf.'l,o; aber alle Welt Hal sich nun einmal von altersher daran gewöhnt, in der Flugthese mit zweierlei M^ß zu messen. Für d>n edlen Aar: ein „ewig unlösbares" Mysterium; für den Baue», resp,-ftwe de„ Maschinenbauer: d^s Evangelium vom Schwebeballon und von do Rudersch ra ube. Diesen Illusionen bereitet »nn die ueuerlich er schienen«» Broschüre vom Laibacher Ingenieur Lip" Pert,* der wir auch obiges Vild de» fliegenden Fisches entnommen haben, ein rasches Ende und an die leicht-fasslichen, übersichtlichen Elklmungen schließen dankenswerte positive Aufschlüsse an zur zweckentsprechend den Nachbildung der natürlichen Flugmechanik mit den uns heute zu Gebote stehenden technischen Hilfsmittel». Den steten Nnf nach neuen Hilfsmitteln von nie da> gewesener Leichtigk.il für die Flugtechnik beantwortet i_______- ^ " Natürlich? Flissschislems. nciis Auslaß, contta NaMm- systeme. Berlin-Pariser Auslagr, Wic» 1885, Ma,,z'scher Vcrlag. ,die Broschüre demnach mit der weit wichtigeren und unter einem auch zugleich beantworteten Gegenforderung zweckmäßigerer Kraftausnützung als bisher und damit parallel laufender, zielbcwusstcr Oelonomie im Con-strnclionsgewichte. Ein paar Worte hierüber sind gewiss selbst für den weitesten Leferlreis von Interesse. Wenn wir zum Beispiel schen, dass sogar die von der französischen Regierung mit den reichsten Mit« teln ausgestalteten Experimentatoren (1884, die Leiter der aeronautischen Schule zu Meudon, Herren Nenard nnd Krebs) trotz ihrem Bestreben, alles Dagewesene an Leichtigkeit der Flieger-Construclion zu überbieten, dennoch neben ihren so kostbaren elektrischen Apparaten auch über 210 Kilogramm gemeinen Sandballast schon für wenige Minuten Fahrt mit 140 Kilogramm Passa» gierlast in die Lüfte mitemporlragen mussten, dann ist uns damit einer jener handgreiflichen Aeweife geliefert, oafs der „lenkbare" Mrostat nicht die Flngmafchine der Znknnft fein könne. In der That ist ss lä'msit durch Versuche nachgewiesen , dass sognr die fluggrwandte Taube zum machtlosen Spielball der Luftströmung wird. wenn man ih'c Köiperlüst mit einem Rüstzeug wie in Meudon ..erleichtern" will, weil dann an Ballonhüllen-, Gas« und Nchgewicht. an Aecumulatoren, Schrauben und A"lern lc. ziemlich das Sechzehnfachr zu dein ein« fachen Passmi'l'.aswichlt- hi»M,äme wah,md der Widerstand leistend- Äpp^t-O."-',schnitt hllnderlfalt'g An ähnliche,,, lediglich selbstg.schafsenen, beim Nalmslnlic keineswegs vorkommenden Schwierigkeiten hat sich bishcr auch das Fxistiegen mit Maschinen« flügeln, ..da« aviatische Fliegen", zu Tode gekünstelt. Laibacher Zeitung Nr. 174 1418 ___________ 3. August 1885. ein Unheil zu bilden. Die czechische Bevölkerung sei fast durchwegs mit dem vertraut, was von deutscher Seite gesagt werde, aber umgekehrt sei das nicht der Fall. Heinrichs Ausführungen fanden bei den Zuhörern die lebhafteste Zustimmung, und nachdem der Redner geendet hatte, erhob sich ein allgemeiner Beifall. Gemeindevorsteher Kruschina dankte in herzlichen Worten dem Abgeordneten für seine wahrhaft österreichisch« patriotische Rede und brachte die Wilnsche der Wähler vor. Nach der Versammlung, die den schönsten Verlauf nahm, blieben die Theilnehmcr noch lange in gemüthlicher Unterhaltung beisammen. Es wurden Toaste ausgebracht anf Se. Majestät den Kaiser, aus die Wählerschaft, auf die Verständigung zwischen Deutschen und Czechen, auf den Abg. Heinrich u. s. w. Gin literarisches Jubiläum. A gram, I. Allans», Der Beginn und die stufenweise Entwicklung des kroatischen, nationalen und literalisch?n Lebens ist iü vielen seiner einzelnen Theile der gegenwärtigen Generation unbekannt oder falfchem Urtheile ausgesetzt. Während der Blütezeit der ragusanischen Republik stand auch die kroatische Literatur in ihrer vollsten Blüte. Die innigen Neziehnngen, welche Ragusa im sechzehnten und siebzehnten Jahrhundert zu Italien pflegte, blieben nicht ohne Einfluss auf das Geistes« leben des kroatischen Volkes. Gundulic, Palmoltt, KaW, Vu?eli" gegenüber berichtet man jedoch, dass man an comp^ tenter Stelle diese Ansicht nicht theile und die erwähn'^ Bestimmung der Hausordnung auf den gegenwärtige" Fall nicht anwendbar befinde. Werde daher auch del Stcl!cev!c"sche Antrag zwanzig Unterschriften erhalten, wie man dies in Agram als sicher annimmt, fo folgt hieraus noch nicht, dafs der Landtag zu einer auße^ ordentlichen Session einberufen werden wird. Ausland. (Die französischeAbgeordneten-Kali'' mer) hat den verlangten Credit von 12 Millione" Francs für die Expedition nach Madagaskar, ?e übrigens zur größeren Hälfte schon ausgegeben >>>' mil 29 t gegen 142 Stimmen bewilligt, und damit »' wohl die letzte große Debatte vor dem Schlüsse °^ Session abgethan. Ihr Gegenstand aber, das ^^ hältnis zwischen Kosten und Gewinn der überseeische'' Expeditionen, wird, wie von beiden Seiten angelilndls Gegenüber der erprobten außerordentlichen Arbeils-l Oelonomie der Nalurflieger (selbst im kleinsten Detail ihrer Flugmanöver), bezüglich drssen wir hier eben nur auf die citierte Broschüre verweisen können), da sehen wir unsere alten Flugmechaniker merkwürdiger Weise unter dem Beisalle von Fachgenossen zu den verschwenderischesten Albkilsulnwegen greifen. So zum Beispiel enspricht es durchaus den herkömmlichen Constructions« Passionen, gleichzeitig ein Schwebeschrauben-System in stehender Anmduung und Propellerschrauben sür die Horizontalnmkuua. zu comblnieren. Dadurch sind aber eigentlich zwei Abwege sür die Klaflverzeltelnng nach allen möglichen, dem Flugzwecke fernliegenden Richtungen eröffnet. Es besteht nämlich die Eigenthümlichkeit bloßer Schwebeschraubm darin, dass sie mit geneigten Schwebe-flächen ebensowohl noch vorwärts als nach rückwärts und im nächsten Momente nach rechts und links im Kreise rundherum schlagen und ehe der eine Flügel eine günstig gelichtete Antriebs-Componente aus seinem Schwebeschlag abg'bku kann, sofort durch den vi^-Vvi«-Flügel jeden Elfolg wirder zerstören. Die Eigenthum, lichkeit der Propellerschrauben für die Horizontalwirkung besteht andererfeits ebenso im rundum schlagenden Auf-und Abwärtsspiel geneigter Flügel. Würden nun alle diefe schräg gestellten Schlagebemn nur abwar s schla-g nd verwertet so könnten sie alle gle.chze.t.g dem Antriebs- und dem SchwebeMcke dienen; es waren die Verluste an Schw.bewi.kung der Lllils- und RechtLbrwegung nnd die offenbaren Schwebenachlhelle drs Auswci^sschlages der Propeller flügel sowle o,e Arlinlbli<»lschwel'dmia, mit den nach vorne schlagenden Schwach, auben-Flügeln vermieden. Kurz, die Möglichkeit einer dedrulend glUhere», Arbeit«.Oelonomie I durch zielsichere sslugmanöver liegt an der Hand und die „natürlichen Flugsysteme" liefern zweifellofe Belege dafür. Mit dem höheren Nutzeffect solcher zielgerechten Arbeitöverwendung bedarf auch die Flugmaschine neuerer Construction ein bedeutend geringeres (nach Lippert bis zu achtmal geringeres) Erfordernis an Maschinenpserdestärken als nach den allbeliebten, wuchtig nach verkehrten Richtungen dreinschlagenden Systemen. Proportional der Pferdestärke reduciert sich dann auch das Eigengewicht des mitzuschleppenden Motors. Pa-rallel damit geht ferner eine sehr ins Gewicht fallende Ersparnis an Heiz« und Speisemalerial sür Dauerleistungen der Flugmaschine sowie an der allgemeinen Maß- und Slärkendimension aller Trag' und Trans-Missionsglieder. Alle diese Gewichlsersparnissc nach diesen dreierlei Richtungen bieten nun weit überwiegend günstigere Chancen für die Zukunft selbständigen Fluges mittelst Maschinen, als sie mit dem seither beliebten exclusive» Streben nach lediglich leicht gebauten, dann aber auch leichtzerbrechlichen und allzuviel Brennstoff fressenden „Meisterstücken des Klrinmotorenbaues" erreichbar waren Solche naturgemäße Arbeitsweise in den streng specia« lisiercnden Constructionssormen de« Praktischen Mechanikers durchs Experiment im groß-u zum Erfolge zu führen, dazu sind sicherlich die ausdauernden jähre« langen Vorarbeiten unseres Autors der „natürlichen Fliegesystemc" die beste Empfehlung. Möge nun dem ersten Pfadfinder auch jene Unterstützung zutheil wer« den, dass das Schlusöheft seiner Publicatiou zuqleich mit der Meldung Mltischen Erfolges großer Versuche vor die Oesfenllichkeil trete. (Nachdruck verböte« ^ Manuela. Roman lion Max von Weißenthmu. (14. Forlsehunl,,) Die Stelle, an der sie sich befanden, war ^ indiscrete Blicke nicht erreichbar, nnd fest entschloß die Situation auszunützen, ließ sich der junge Vt^ vor dem Mädchen auf die Knie nieder und fühl fcheinbarcr Bewegung fort: <^ «Verzeihen Sie mir, wenn Sie können, ehe ^ mich für immer von sich weisen!" ^ Seine Stimme erstarb, und er zog ihre Hall" seine Lippen. ^ „O. gehen Sie nicht fort!" flüsterte Man"ch leise. „Alexander, ich würde sterben, wenn Sie w' verließen!" „ Mit theatralischer Geberde griff er nach '^,, Händen und starrte sie mit vortrefflich gefpielter Ue" raschung an. ^'/ „Manuela, o, wissen Sie, was Sie damit M 'd es hatlc einmal sogar den Anschein, als ob es zu ^yalllchk<.>lr„ kommen sollte. Clemenceau. der Führer °er Mlhelsten Linien, antwortete alls die Rede Ferlys uom Dienstag m,t heftigru NecriminalilNlen. ,.D,e von 6my Proclamieite Politik — rief er — hecht nichts Wderes als: Meine Politik ist der Krieg, l.icht in Europa, fonder» in ferneren Läxderu. Wen» jemand l" d>e Fremde geht. um E^beruxgen zu machen, da< M'l dieselben stäikcnd aus das Vaterland znrttckwirken. °c>Nl, nlag e« hingehen; wenn aber zu diesem Zwicke ^lnt und Geld dem V^te«la»de entzogen werden, su nenne ich das eine wahnsinnige Politik 33 000 Mann 'n Tu..?,n immobilisieren l00000 andere Soldaten, und wenn es nur dabei bliebe. Können Sie »ms die Gewissheit neben, dass wir bei der endgiltigen Er< Werbung nicht noch mehr melden hinschicken milssen? ^^ss man die Mobillsierung geschädigt, bestreitet man ^r nicht mehr. Und während soviel für das Vater. ?"d zu thun bleibt, verschwendet man 500 Millionen Mr ruinierende Expeditionen nnd Verseht die Finanzen w mien unerträglichen Zustand. Ehe man sich m eine ^° Mk des Luxutz stürzt, mache man doch Politik znm ^tutzm der Vilrger und des Vaterlandes. Blicken Sie °u die bevo, stehenden Wahlen, was weideu Sie den Altern, den Arbeitern und Kaufleuten sage»?" Der Dunste«Präsident Brissoi, mahnte eindringlich die Mpn-Milauer znr Einigkeit, wovon die Sitzung eben kein ei bau-lches Beispiel darbot. Die Einigung der Rfpllblikaner "kPnne mit einer Rauferei —' b.lmrkte de Cassagnac "Uler zustimmendem Gelächter. Die Colonial-Polltil ^r Regierung umschrieb der Min>sterpräside»l in sol Ul'dfr We.se: Frankreich H,U alle und neue Colonien. ^e>de si»d «heuer, und die Zulunst erst wird lehren. ." >!e zu theuer erkauft wurden. In den Eolonien ^Nl auch ein Stiick sranzösilch^r Ehre und Interessen, "le Regierung ist wed.r filr das Verlasse» der Colo-^ ". "och filr neue E,ul'elungen. st,' will Frankreich« ^W bloß erhalten und ,hn so einrichten, das« er "wMchst wenig kost? und möglichst viel trage. Iu den »Mien werde die Regierung die Angelegenheit ein-Nkyend ftsüfei, l„,d der neuen Kammer dann Vorschläge Mache». ^ (Nusslaud.) Die in Rufsland befindlichen "e»l chen sü.chten. wie die ..Germania" mittheilt, da >e Ausweisungen russischer Unterthanen aus preußi« >^er Seite immer strenger betrieben «erden, das bal° "U, E'Ntreleu der russische» Vergeltung. An das Mjche Ministerium des Iuncr» sollen deshalb wäl). ^n° d<.r ,^,^„ Wochei, von ..Ausländern" unzählige "'lraqe um Naturalisation im rnssischen N'ich.' ein «lausen sem. Diese Anträge winen fast ausschließlich ^'deutschen oder preußischen Unte,!hinen gestellt ^ (Die afghanische Angelegenheit) Es . '! lcht »nit großer Bestimmtheit ansjeuommen wer« do M - ^ ^'^ afghanische Angel.gmheit bis zum Herbste "uilandig ruhen wird. Nicht allein die bevorstehende "nreife des Kaisers Alexander aus Petersburg und ,^ ^ttlse des Ministers des Aeußern Herrn v. Giers ^v""sland sprechen hiefür, sondern es liegen auch ""wenige beglaubigte Mittheilungen vor. aus wel- dia. ^ entnehmen ist. dass. da bisher eine Verstän- woll, " ^ bekannte Zulsitarfrage nicht gelingen wi>k ^^ Nngelegrnh'it in der Schwebe bleiben i '5' ""d zwar bis nach dem Vollzug der Neuwahlen ^"gla»d. Sonach hätten nur England sowie Nns«. land dafür zu sorgen, dass an dem Streitpunkte selbst kein unliebsamer Zwischenfall sich ereigne, und im übrigen könnte man die afghanische Frage zuliächst als verlagt betrachten. (Ueber den Nachfolger des Mahdi.) Abdullah, wird den „Times" aus Kairo berichtet: Der Mahdi hat bekanntlich vier Khillfe» ernannt: Abdullah, Osman D,gma, einen Sudanesen, dessen Name unbekannt ist. nnd den Scheit der Senujsi, welcher die Ehre ablehnte. Von ihnen gilt Abdullah als der Begabteste und Tüchtigste, aber er ist nur der Scheck eines uubedeutcndcu Stammes, „nd darum weigern sich die Schecks der grohen Stämme, ihn als Her»scher anzuerkennen. Es ist darüber bereits zu Zwistigleiten gekommen. Tagesneuigkeiteu. Se. Majestät der Kaiser haben, wie aus Lemberg telegraphiert wird, der Dorfgemeinde Za-meczek für den Schulbau 100 fl. zu spenden geruht. Ihre Majestät die Kaiserin haben, wie das ungarischl! Amtsblatt m,tths>ll, dem M.-Szigeter Kleiuklnder VemahranstaltseVereine „Erzsebel" 200 fl. zu spenden geruht. — (Die neue Hofburg in Wien) Die Arbeiten bei dem Bane der neuen Hofburg in Wien gehen flott vonstatten. Der Bau ist auf seiner ganze» Ausdehnung bis zum Parterre fortgeschritten. Die verbaute Fläche des bezeichneten Flügels, in dessen Vorder^ front, nämlich in dem dem neuen Museum zugekehrten Theil, die Appartements des Kaiserpaares sich befinden werden, beträgt 14 300 Quadratmeter, Bei dem ganzen riesigen Unterbau wurde bis jetzt verschwindend wenig Eisen verwendet. — (Große Feuer sbrunst.) Aus Warasdiu wird geschriebeu: Am 24, Juli brach in dem blühenden, nächst der ungarischen Grenze gelegenen Orte Ljubcsica ein Feuer nus, welches so rapid um sich griff, dass der ganze, Ort innerhalb zwei Stunden ein Flammenmeer war. ES war vergeblich, dass Hilfe von alle» Seiten kam. Wir konnten uns nur mlt größter Lebensgefahr mit den Spritzen nähern, Die Hitze u»d der Rauch waren unerträglich. Es gelang uns mit Mühe, zwei Häuser zu retten. Leider nahm der Wind eine andere Wendung, und auch diese zwei Häuser verbrannten später, da wir Mangel un Wasser zum Löschen hatten. Infolge dieses schrecklichen Brandes, den, auch die Kirche zum Opfer siel, sind circa 1200 Menschen obdach« und brotlos, und von ihnen allen lonute nichts gerettet werden als das nacktr Leben. Wenn man berücksichtigt, dass die Frucht und das Heu bereits eingesammelt waren und ebenfalls ein Raub der Flammen wurden, fo kann der Schaden auf beiläufig 350000 st, geschätzt werden. Die Unglilcklichen campicreu im Freien, von allem entblößt, nur einige Kachelöfen und Nanchsänge deuten an, dass hier Menschen gehaust haben. Das Elend ist schrecklich anzusehen. — (Wie man Millionär wird) Man schreibt aus Budapest: Die Au8stelluna.s°Eommission fasste heute elneu eigenartigen Beschluss, Es naht die Zeit, in der die erste Million der Ausstellungsbesucher sich rnnden wird, uud es wurde ausgesprochen, dass derjenige Besucher, der durch sein Entree die erste Million abschließt, ein Andenke» erhalten sull. Ein aus drei Mit< gliedern bestehendes Elnpfaxgscomitc wird an jenem Tage, au welchem der derzeit noch unbekannte Gast mit Wahrscheinlichkeit erwartet wird, beim Hauptpoltale Aufstellung nehmen, während die übrigen Zugäuge geschlossen werben. Man wird die Besucher zählen, und derjenige, der die erste Million abschließt, wird feierlich begrüßt und erhält hundert Stück Lose der Ausstel-llmgs-Lotterie als Angebinde. Dieselben repräsentieren einen Kaufwert von hundert Gulden und bieten die Chance auf kostbaren Gewinn, Bisher wurde die Ausstellung von 860000 Personen besucht, — (Antike Funde in Ob er-Oest e rreich.) Schon seit zwei Jahren werden in Nied bei Geinberg Kelten Gräber mit interessanten Fundgegensiänden aufgedeckt. Nunmehr werden, wie man aus Linz berichtet, nächst Matlighofen solche Grabhilgel aufgedeckt, und wurden bereits wichtige Funde gemacht, darunter ein Diadem von reinstem Golde und schauster Zeichnung, serner Kelche und andere Gegenstände. — (Erpressungsversuch an Gladstone.) Der Engländer Boydell, gegen welchen am 6, August wegen Erpressung an Gladstone beim Laudesgerichte in Wien die Verhandlung stattfindet, richtete an diesen die briefliche Aufforderung, 300 Pfund Noten nach Wien po3to roswnto zu senden. sonst komme er nach London »nd werde Gladstone todten. Letzterer sendete den Brief nach W,eu. wo Boydell wegen Betruges bereits verhaftet worden ist. Er gestand, diesen und einen früheren Drohbrief geschrieben zu haben. — (Der älteste Souverän der Welt gestorben) Wie die „Singapore Mail" meldet, ist der Beherrscher des Neichrs Vruncil auf der Insel Borneo, Sultan Abdul Munin, vor wenigen Tagen im Alter von hundrrtuudvierzehn Iahreu, von denen er dreißig auf dem Throu verbracht halte, gestorben. Er war somit der älteste der jetzt lebenden Souveräne. Der Verstorbene besah auch europäische Bildung und nebst dem Holländischen sprach er auch englisch und ein wenig spanisch. Da er keine Söhne hatte, so bestleg ein ferner Anverwandter von ihm den Thron. — (Das bequemste Hau st hier) für Leute, welche viel verreisen, ist die Schildkröte, da sie Wochen, ja Mouate ohne Nahrung zubringen kann, Man schließt sie einfach ein. wen» man abreist, und findet sie, wenn man zurilcklehrt, gesund »>,d fröhlich wieder. Aus diesem Grunde ist sie dem Kanarienvogel bei weitem vorzuziehen. Allerdings singt sie nicht. Local- und Prouinzial-Mchrichten. — (Reichsrathswahl.) Für dab «rledigte Mandat der Oberkrainer Landgemeinden wird der frühere Neichsraths Abgeordnete der Landgemeinden Unlerkrains. Se, Durchlaucht Prinz Ernst Winbisch - G ra eh. als Candidat bezeichnet. Nach brn uns aus Wählerkreisen zukommenden Nachrichten sind d!e Aussichten diefer Cnndidatur fehr günstig, — (Pe rso n a l n a ch r i ch t e n) Der Minister und Leiter des Justizministeriums hat dem Notar Maxi« milian Koser die angesuchte Versetzung von Idria nach Sittich bewilligt. — Dem Hofrathe Professor Dr. Franz R. v. Mil los ich wurde, wie das „Fremden-blalt" erfährt, aulässlich des Uebertrittes in den Ruhe« stand in Anerkennung seiner langjährigen ausgezeichneten Lehrthätigleit und seiner hervorragenden Leistungen der Orden der Eifernen Krone zweiter Classe verliehen. — (Das Portiunculasest) wurde vorgestern und gestern in der Kirche der Patres Fianciscaner in besonders festlicher W?ife begangen und war seitens der Landbevölkerung von vielen Tausenden besucht, wie dies 1 rublassen würden, auch sttr mich ein wärmeres Ge. Mal ^' ^^"' ^' Manuela, sprechen Sie e« nur ein-fnsl«^' ^^ Si> mich wirklich lieben, damit ich es '"'>e. dass ich nicht träume!" bb.! willfahrte seinem Ä»'gehr,'N, und ein triuM' A'rrend,'« Lächeln umspulte Alexander von Sainl> ^anck Lippen. Wck"^" boi"' Manu." drohte Manuela ihm schel-ei,,??, m^ ^"' Fm^r, „und du konntest auch nu> lvü.^ ^""""l «"Nehmen, das« ich dich ziehen lassen s<Ü.. ^ ^ ^""6 und Reichthum je imstande wären, '""id zwischen uns zu treten?" lies>,.'^' ^lieble, ich weiß. dass du die beste, die er "«"eUeste ^^. c^,^, h,^ ^^ ^l„ Vater — al?i3 - ^ "'Hl zugeben, dass ein anner Säuger, U'e'H mir. um seine Tocht.r wirbt." lbun "^'" V"t"' Alexander, würde alles auf Erden vb m '"^ a'iicklich macht. Weiß er nur erst, wie uns < "l "'^ ^,"e"' so wird er nie hindernd zwischen Hlück!« "' ^'" einziger Lebenszweck ist ja mein «V,st du dessen gewiss. Manuela?" "w""z gewiss, Geliebter!" lick. ,«D' Manuela," rief er, nnu wirtlich leideuschast-und w F ' °"2' ..so trennt uns in der Welt nichts. Böse» k""'""' ""ch !l'schrhe„ möge. ob Gut,2 oder b,s, ,,',.," "''st d'ch niemals von m>r wenden? Du ' "d ble.bst mein auf immer?" sn», ., 5U'H'" empo,blickend, entgegnele sie lang-' ^>u' l'des Zl!,sr« j„ h„ Stimme: „Ja, dein, Alexander, dein für immer, im Glück und UnMck, bis an mein Lebensende drin!" Iu, Glück und Unglück! Bedeutungsvolle Worte! Als das Paar in dcn Äallfaal zurückkehrte, war Lady Manuela Al^'auder de Saiut^Claircs Branl; sie hatte ihm ihr Wmt gelben, bindend fü»s ganze L'ben. Im Reke der Arglist. Der Morgen eines trüben Oktuberlages graute schon, als die Gäste Lord Rosegg das Schloss vcr< ließen. Als die letzten Lampen gelöscht wurden, begab sich auch Madame von Waldau auf ihr Zimmer. Unheilverkündendes Feuer glühte in ihren Augen und auf »hren Wangen brannte eine Nöthe, die nicht allein aus der Schminke stammte, sondern nur ein Ausdruck des Triumphes war, der ihre Seele bewegte. Alles gieng nach ihrem Wunsch; sic sah die Möglichkeit voraus, die Nachcschuld abtragen zu lölv nen. nach deren Tilgung sie so lange vergeblich gelechzt halle. Sir Emil ließ sich wie Wachs in ihren händeu modeln, uild Alexander von S^lini Claire war gerade der Mann. welchen sie sich zum Galten Manuelas gewünscht hab?" würde. Lord Noscgg aber, das wnsste sie, hatte eine Nacht zugebracht, wie ein Verdammter im Fegefeuer. «Der Aermste!" sprach die ränkesilchti^e Frau vl), sich hi„. „Ich bin seinetwegen wnltich besorgt. Er hat mir ja nie ein Leid zugefügt. Wie deutlich er seinen Abscheu vor mir an den Tag legte, der unpolitische, alte Mann! Wenn seine Tochter nicht so über alle Gebür verliebt wäre. so könnte ihr das nicht ent« gehen. Ich vermuthe, der schöne Tenor hat sein Minnewerben im Wintergarten zum Ausdruck gebracht. Es wäre doch im Grunde genommen ein köstlicher Scherz, wenn er sie heiratete und dann erst alles ans Licht käme. Ich werde mit meinen Enthüllungen warten, bis der Hochzeitstag festgesetzt ist. Meine stolze, vornehme Lady NoKegg, du bist einst ein glänzendes Weib gewesen, aber nun bist du längst vergessen und die kleine Johanna lebt noch und hasst dich nicht um ein Atom weniger, als sie dich gehasst, da du am Leben warst." Im Ofen brannte ein mattes Feuer. Madame von Waloau «rat an das Fenster, zog die Vorhänge zurück und blickte nach dem trüben Herbsthimmel empor; dann streiften ihre Augen die fahlen, gelben Blätter, welche den Voden bcdcckten; ein leichter Frost durchschüttelte sie, uud sie trat vom Fenster zurück. „Die helbstliche Färbung der Landschaft mahnt mich immer an Aller, Tod und Gral,. Werde ,ch lange leben, und wie Wird mein Lebensabend slch ge« stallen? Die Reise hierher darf nicht nnr meine Rache kühlen, sondern muss mir auch ein V.'rgmtqen stchern. bevor ich n,r>!ckkehre nach Paris, wo zede Stunde dem Genuss gehört, uiu im Taumel der Freude mein Ae« heinmis mit mir zu Grabe zu tragen!" (Fortsetzung folgt.) Laibacher Zeitung Nr. 174 142N 3 August l885. nun schon stit Jahren nicht der Fall war. Die vielen ländlichen Vesucher camftierten Samstag nachts zumeift im Freien in der Umgebung der Franciscanerlirche. Die Ordnung wurde trotz der großen Vollsansammlung nicht gestört. Das feierliche Hochamt am Sonntag um 10 Uhr celebrierte unter zahlreicher geistlicher Assistenz der hoch. Würdige Propst Herr Dr. I arc. — (Ernennung) Das k, k Oberlandesgericht für Steiermarl. Kärnten und Kram hat den Rechts, prakticanten beim Landesgerichte in Graz. Hermann Spitzer, zum Auscultanten fllr Steiermark ernannt. — (Vriickenerüffnung.) Gestern nachmittags um 3 Uhr fand die feierliche Eröffnung der neuerbanten Vrilcke iiber den Vach IZla auf dem Laibacher Moraste statt, Nus diesem festlichen Anlasse war die Brück»: mit Reisig-gewinden und Fahnen in den österreichischen Reichsund Hausfarben und in den Landcsfarben geschmückt Der hochwürdige Herr Pfarrer Dolenec aus Brunn-durf nahm die Weche der an der Brücke angebrachten Statue des heiligen Johannes von Nepomuk und des heiligen Kreuzes vor. Der Feier wohnte der t l. Be« zirkshauptmann Herr Johann Mahkot, Vertreter des Slraßenausschusscs, sowie zahlreiche ländliche Bewnhner der Dürfer in der Umgebung bei. Der Bau der Brücke, welche durch 80 Jahre vermisst wurde, ist hauptsächlich durch die rastlosen Bemühungen des Bürgermeisters von IZkavas, Herrn Jakob Zapel, zustande gekommen. Der Kostenauswand für die Brücke betrug 1100 st. zu welcher Bausumme der LandesausschusS 300 st., der Straßen-bezlrksausschuss lüO sl, beitrug. Die Restsumme wird von den an dem Bau der Brücke zunächst interessierten Grundbesitzern getragen. — (Neue Telegraphen station.) Zn Kanter ist vorgestern eine postcombinierte Telegraphen-station mit beschränktem Tagdienste eröffnet worden. — (Die Generalversammlung des krai» nischen Gewerbevereines) fand gestern vormittags unter ziemlich reger Theilnahme der Vereinsmitglleder statt. Der Vereinspräsident, Gemeinderath Herr Klein, bedauerte in seiner Eröffnungsrede die langsame Ausführung des Gewerbegesetzes, namentlich die Genossenschaftsbildung, was als Hemmung des ersprießlichen gewerblichen Wirkens bezeichnet werden müsse. Es wurde die Frage der Fusion unter gegenseitiger Ver< einbarung des lrainischen Gewerbevereincs mit dem technischen Vereine für Krain besprochen und im Principe einstimmig beschlossen, eine Vereinigung beider Vereine anzustreben. Ueber Antraz des Vereinsmitgliedes Herrn Vinccnz 6amernik wurde der Vorsitzende ersucht, in der Handels- und Gewerbekammer für Krain die Frage der Genossenfchaftsbildung zu urgieren. Bei den vor< genommenen Ergänzungswahleu wurden die Herren Mathias Kunc und Vincenz Camernik in den Ver-waltungsausschuss wiedergewählt. Neu gewählt wurden die Herren: August Drelse. Albin Achtschin, Rudolf Kirbisch. Josef Regali, Felix Toman und Jakob Skerbinc zu Mitglieder» des Verwaltungsansschusses. Bezüglich des Antrages auf Herabminderung des Jahres» beitrage« wurde beschlossen, bei der bisherigen Höhe desselben zu verbleiben, worauf die Versammlung ge-> schlössen wurde. — (Lebensrettungstaglia.) Diet. k. Landes- rezierung hat dem Anton Fortuna aus Marintsch« dors für die am 1. Juli d. I. mit eigener Lebensgefahr bewirkte Rettung eines Kindes vom Tode des Ertrinkens die gesetzliche Lcbensrettungstaglia im Betrage von 26 st, 25 kr. zuerkannt. — (Gemeindew ahlen in Krainburg.) Bei der Neuwahl des Gemeindevorstandes der Stadtgemeinde Krainburg wurden die bisherigen Functionäre, und zwar der Apotheker Karl Savnil zum Bürgermeister, der Realltiitenbesiher Thomas Pavsler, der Handelsmann Ferdinand Sajovic nnd der Handelsmann Franz Dolenz zu Gemeinderäthen wiedergewählt. — (Vereitelter E lnbr uch s d iebsta hl.) Gestern morgens gegen 3 Uhr begab sich der Tabak trafilant und Krämer Blaznik. welcher am Marien-Platze vor der Frauciscanerlilche bis zn dieser Stnnde seine Krämerware anlässlich des Porclnnculafesles feil° geboten hatte, in seine Wohnung am Alten Markte, um seine Frau zu Wecken. Nlaznit fand die Hausthüre osfen, desgleichen die in sein Gewölbe aus dem Hausslnr sich. rende Thüre und hörte im Gewölbe ein verdächtiges Rauschen. Rasch schloss Blaznil die Hausthüre mit seinem Schlüssel ab und eilte zum hinter» Theil des Hanfes am St, Iakobkqnai, wo sich dessen Wohnung befindet. Er rief feine Frau und fragte, ob sie das Hansthor geschlossen, was diese bejahte. Daraufhin eilte Blaznil sofort wieder auf den Alten Markt, öffnete die Haus-thiire, erhielt jedoch einen Schlag auf die Brust, dass er zu Buden sank. Während der Attentäter die Flucht aeae» den St. Iakobsplatz ergriff. Blaznik eilte dem Ein-Becher unter del, Rufen: ..Hilfe! Diebe Mörder!" nach und hatte denselben bis zu dem Landesner.chlsgebm.de verfolgt. Der Dieb hatte einen großen Vorspnmg und befand fich fchou in der Nähe der Mar.enstatne am St. Ialobsplatze. als er Plötzlich umkehrte und Men Blaznik mit einem Stemeisen einen Hieb führe» wollte. Im lichtizeu Augenblicke war der Wachmannn P e t a c, welcher schun srühcr in der Gegend patroullicrend das Geschrei gehurt hatte, zur Stelle, sehte den blanke« Säbel dem diebischen Attentäter auf die Brust und erklärte ihn für verhaftet. Der Einbrecher ist der bckanute Dieb Matthäus Levec, welcher erst lilrzlich eine sechsjährige sscrkctstrafe ln der Strafanstalt auf dem Laibacher Schloss« berge abgebüss that und sich auch jetzt wegen Diebstahls in Untersuchung befindet. In den« Besitze des verhafteten Diebes wurden an dreißig verschiedenartige Schlüssel und ei» stalles Stemmeisen zum Erbrechen von Kästen und Laden vorges»»den. Levec war mit den Localliethä'ltnissen im Hause, wo sich das Verkliufsgewülbe des Blaznik befindet, vollkommen vertraut und wnsste daher genau, dass Vlaznil vom Hause abwesend war. Heute wird Levec dem k. k, Landesgerlchte übergeben werden. — (Der Zwiebel markt.) welcher alljährlich anläsölich des Portiunculafestts auf dem K.iiser-Iosefs Platze abgehalten wird, war Samstag trotz der hener sehr ergiebigen Zwiebelernle nicht so zahlreich mit diesen« wichtigen Arcanum für unsere KnchenKünstlelinnen be schickt als in früheren Jahren. Samstag vormittags kosteten zwei Kränze Zwiebeln ? kr,, nachmittags sank der Preis wegen geringer Nachfrage für zwei Kränze anf 5i kr. Ein Kranz Knoblauch kostete 4 kr, und blieb im Preise fest. — (Dieb stähle in der Frauciöcaner-kirche) Das Zusammenstvömen so vieler L^ndleute in der Franciscanerkirche anlässlich des Portiuxculnfestes machten sich behende Taschendiebe zunutze. Dieselben waren auf Gastrollen sicher von auswärts gekommen nnb benutzten das riesige Gedränge in der Kirche zu einer Menge von Taschendiebstahleu. Trotzdem die Besucher der Kirche sowohl von der Kanzel als von den in der Kirche anwesenden Detektive» und Polizisten, welch letztere von Bank zu Bank gicngen, gewarnt wurden, ihr Hab und Gut zu verwahren, wurden am Samstag einem Bauer 245) st, einem zweiten 41 st, und gestern einem Bauer wieder 200 st, gestohlen und fönst eine Menge Diebstähle verübt, welche die Summe von 5)00 fl. llberfchrciten. Den Bsswhlencn wurden die Säcke mit Scheeren durchschnitten. Die Polizei ist den diebischen „Gästen" bereits anf der Spur. — (Zur V a ut h ä t i g k e i t) Die Höhengleiche des Mauerwerkes bei dem Baue des für Herrn Peter Schleimer durch die krainische Baugesellschafl auf. geführten Hausbaues in der Schellenburggasse nächst dem Casilwgebäude wurde am letzten Samstag erreicht, und find aus diesem Anlasse die Gerüste mit Fichten-bäumchen und Fähnchen geschmückt. — (Selbstmord.) Gestern abends gegen 8 Uhr hat sich der Knecht des Handelsmannes Herrn Peter Lass nil. bedienstet in der Villa Noseneck, vi8-:»,-vi8 dem Vrsitze des Herrn Fortuna, auf einem Baume erhängt. Die Ursache des Sellistnwrdes ist unbekannt. — (Aus Zirkniz) wird berichtet, dasö gestern und heute im dortigen See ein großer Fischfang ver» anstaltet wurde. Durch drei Sauglöcher ist daS Wasser bereits abgeflossen nnd ließ eine große Menge Fische und Krebse zurück. Namentlich sollen die Krebse heuer in ungewöhnlicher Menge vorhanden sein. — (Schul nachrichte n.) Die vierclassige Volks«, schule in Adels berg wurde im verflossenen Schuljahre von 343 Schülern, m,d zwar von 170 Knaben und U>7 Mädchen besucht. 20 Schüler Ware» zeitlich vom Schttlbesnche befreit. Die Schnle zählte im Schuljahre 1884/85 sechs Lehrkräfte, und zwar die Herren: Johann Thuma (Oberlehrer und Schulleiter), Johann Lo-vrenöi? (Rcligionslehrer), Theodor Jus in nnd Johann Okorn; ferner die Lehrerinne» Fräulein Maria Steiner und Paula v Nenzenberg. Das Schuljahr wurde am 30. Juli mit einem Gottesdienste und Vertheilung von Prämien an die steißigsten Schüler geschlossen. Dis neue Schuljahr beginnt am 1. September. — (In Nabresina) findet am 9. August ein großes Divertissement mit Musik, Tanz. Gesang nnd Declamation statt, an welchem der „Sokol" sowie übrige slavische Vereine Triests nnd der Umgebung theilnehmen werden Um 5, Uhr nachmittags beginnt das Fest mit der feierlichen Begrüßung der Fcslgäste. Neneste Post. Ol ia. inal - Tel e g, am >u <> der Laib. Zeitung. Budapest. 2. AuM. Di? Minister Graf Kälnoly und Graf Taaff.' sj„d heute nach Wien zulilckgeivist. Die Zusammenkunft des Grafen Källwly mit dem ssilrslen Bismarck dürft!» uuraubsichtlich in Salzburg statifiudeu. Eine end^illine Entscheidung ist aber auch heute noch nicht erfolgt. Padua, 2. August. Hier wurde em? stai ke Fälscher« bände aufqrlioben und Piäz?»stocke fowie 5i0 009 Francs falsches Geld faisint. Marseille, 2. August. (Vou einem Sft>sial.Ge»icht« e,stUler.) Seit 20. Juni ergaben sich hm- 40, qesteri, li Todesfälle; 0 Kranke befinden fich iu Spitals-behundluuss. Es henscht ausmmdeutllche Hitze. Seit vorgestern lumen einige rapid verlaufende Fälle vor. (Wiewohl das Telegramm es nicht erwähnt, muffen wir lUlllrhme», dass es fich um Cholerafälle handelt. A». m»'rkum, dcö Tclegrl,ph.'l,.Enrrespundenz Vnreau.) Vriisscl, 1. August. Di>> ..Indcpcndanc.' l,el>" ve»öffe»lllcht eine Protchnute drs Präsiden«?,, der neuen Voel «-Republik au die europäische» Mächte und die Velriliiqte» Staaten vo» Nordamerika ^eqen die bn-lischeu Ansprüche auf die Santa Lucia'Bai. Madrid, 2. August. Aus Victoria wird der Au«-. bruch der Cholera a/meldl't. Vier au Frankreich gren-zende Provinzen sind von der Epidemie heimgesucht. Die spanische Negierung hat alle internen Quarantaine-Maßregeln aufgehoben. Man fürchtet, dass diefe An« ordnung Conflicl« verursachen werde. In einigen Städten heirfcht Panik. In mehreren Gegenden Spaniens haben heftige Gewitter mit Hagelfchlag stattgefunden. Großer Schaden wurde insbesondere im nördlichen Andalusien angerichtet. Mlkswirtschastl'iches. Laibach, I. Angus«. Aul dem heutigen Marlle si^ erschienen: 14 Wagen mit Wetreide, 8 Nagen mit heu und Stroh, 16 Wagen und 1 Schiff mit Hulz (8 Cubitmeter). Durchsch „ it ts - Preise. fi >»r, fi.,lr, st,,ll. ft^ Weizen Pr, hcltollt 6U(i 7 31zVutter pr. Kilo . -85 -j^ Korn . 5! 4 5 90 Eier pr. Stiicl . . - 2 —^ irrste ^ 4 23 5> 7 Milch pr. Litcc - 8 - ^ Vnlcr « !t, <» 3 2ü Rindfleisch pr. ibilo - «4 ' ^ ,halb!r»cht , -^— 6 35!K'all,llci,ch ^-54------ dr'den ^ 4^7! ü 4^Tchweinrslcisch ., —66 -"" hnse ^ !i.l)'i 5 5!l Zchöpsenfleisch .. 38^^ Kuliiruz „ 5!'>6 5 47 vnhüds, P. 6li,ck - 28 '" Erdäpfel 100 Wl' !l >iU-------Tmikt» ^ . i? -" Musen Pr ,^ff!l'li«, «----------ssc» 100 «'ilo ." . 1 69 ^ ^-bl«-" ., 8- - strol, .... 169 ^ 3's"lc» ^ 8 50 Hl'lz. hartes, pr, -^ Nlndüschmalz jii!.' - W - Klafter 7 50 — " Schweineschmalz ^ - 80------ - wricheS. „ 5 20-^ vpeck. srifch „ .. 54 - . Wein, vt!». I00VÜ, - 24 ^ - uerinicherl ^ — 6(i — - wciil^ ^ 20^ Angekommene Fremde. Am lll.Iuli. Ho, Cassenre"" Gatliil. Villach. ssiessl, Privat, («m'z, Gafthos jlaiser uon Oesterreich. Doslino, Agents Aichholzel. A«c»t, Trieft, Verstorbene. Den 1. Anlinst. Nnansl Mcrlel. Commis. 21 I. Alter Märst Nr, 4. Entartuna. des Disidarmes. — Maria SvelllN, «lrl'eiterin. 17 I. Polanaslrasze Nr. 58. Tuberculole. — Ka' , »harina Stcngar, Arbeiterin. 25 I. Polanastrasze Nr. 51, Blut' ! ,^^K-______________________________^< Lottoziehungcu vom I.August: Trieft: 45 21 40 19 68. Linz: 5,0 80 65 l 18. Meteorologische Beobllchtuuaeu in Laibach.^ V ll.Mss' 733M 18,6 W. schwach thcilw. bew. i g0 1. 2 . N. 7:N.9« 26.6 W. mäßiss zieml. heiler H«ell -' . Ab. 732.90 18.5 windstill ganz bew. ^^ 7U.Mss, 732.45 18.6 NW, schwach ssauz bew, iß 2. 2 ., N. 7-U.75 2«,8 W. mäßiss theilw. bew ^e" 9 „ Ab. 731.28 20.4 W. mäszia. aaiu bcw. " " Den 1, Auqusl vormitlaqs heiter, nachmittags zunehme"^ l Vewöllnnq, um halb 6 Uhr schwacher Mra/n bis 8 Uhr anha" tend, entferntes Gewitter in W,, lebhaftes Wetterlenchte» "' W, und SW. Den 2. wechselnde Vcwöllnna., abends 6 llyr schwacher Regen dnrch eine Stunde anhaltend, Wetterleuchte in N. und NW. Das Tagesmittel der Wärme an beld"^ Tagen 21,2« und 21.9«. beziehungsweise um 1,4° und 2.» über dem Normale. ^^^ Verantwortlicher Redacteur: I. Naalit. ^ Danksagung. Allen Verwandten, Freunden und Velanntl'N sprechen wir fiir die uns erwiesene Theilnahme an dl'm uns tief erschütternden Unglück des Verlustes unseres iiiuigstgeliebten Sohnes August den innigsten, tiefgefühlteste» Danl ans Zugleich suhlen wir »us verpflichtet, fiir die zahlreichm znmN' spendc», uauleutlich ans ^audelslrciscu, siir die grosl-müthige Vcistellmig der Negimrnls-Musitlapell«' und die freiwillige Nclheiliguug der CorpsKamerade» an» Leichenbegängnisse ihres so snih dlihingeschic-deue» ssrenndeS glrichsaNs den tiefgefühltesten Dans a»s' zllsprschl'll. Die tranernden Eltern August und Anm, Wrdrr. Laiba ch. 3. August IN85. 1421 Course alt der Wiener Börse vom 1. August 1N85. N^ dem 0^^ Comsbl°tte ^, Gelb War/ Staats.Aulchen. S°>^^.......«2.5 „ ^ N« 4,.„ Siaat«l°,/ ^' st- 128 2° ,2?. 25 l««4tt S.^.«. ?''"l'" »«" " "l - 142 -18ßl, (N„g, Ostb,) ,28 ------- l»7"'^^'''^loofl.ö.W. 119 10 ,19 40 Grundentl.'Obligationen Mr 100 fl, !l,'M,). ^""!N ----- ^^02-90 Oeld Wale 5"/„ Temeser Vanat . . . , inl 25 lo» -5, "„ ungarische......10« 25 ,03-75 Andere äffentl. Anlehen. Donau «eg,-Lose 5<>/n 10U fi. . 1lN't.0 ,,7 -b!o. Anleihe ,!!rftc! . 104'00 — — Anlehnn dGtadlgl'meiub.: Wien ,U2 7s> 108 s,0 Nnlehe» b. «lablgcineinde Wic» (SNber und Gold) . , , . —'- — — Pramien-A»l,d.!?labtsscm.Wic,! 123 2b ,23 s.0 Pfandbriefe (,»!r ,00 fi.) Vodencr, allg.östevl,4 >/i",,Golb. ,2<5N ,25 ~ bto, in 5>o „ „ 4 >/, «/n 1^0' - lNL 00 bte. in 5>a ,, „ <"/„ ^ »n— »5!->o d»o, Prämien-^Schulducrsch «"/„ »8- 9S^5N i)cN. Hypolbelenbaul loj. k»'/, °/u >ai'— — — v.'ft..ung, «ant v!>,I, 5«/« . l«l< — Ian-3« blo, „ 4 >/,"/<> - l«l «!» >01 90 bto. „ 4 «Zu . - »»'30 »9'lio Ung, aNg, Vodencredit-Nctiengcs. in Pest in I. ,8«ü Verl.5'/,"/«l«2 ?ö in.i «u Prioritnts - Obligationen (filr 100 ft.) «tlisabcth-Wcssbahn l. llmislion 1,4 75 II525 sscrbinande-Norbbahn i» Kill». i«ü'«b ic,?'— Franz-Ios^-Vahn.....»»— »:!'0u Galizischc Karl - Ludwig, «ahn Vm. >«»1 .100 fi. S. < '/,"/» - '00 8<» loi'2-1 Ocsterr. !)lorwestbahn .... '«3'»n iu» lu Siebenbürncl......»»10 !<»'5l> Geld Ware Staat«bahn l, Emission . . . l«7 4« ,»8 — Silbbahn ii 3°/„...... ,c>3 —153,50 „ 5 5"/"...... 128 s.a 128 80 Ung'galiz, Nahn..... 9» 7» ,00 — Diverse Lose (per Eliick) «ileditlosc N: 4» fi...... — — -... 4°/u Donau Dampssch, 100 ft. . ng-ün ii<-5o l?aidachel Prämien-Anlühe» «>>>. 22 .- 2250 Ofener i'ose 40 fi...... <2 ?s. 482b Palsfy ^'°se 4U ss...... 4025 4l, 7b Nöthen jfreuz, oft, Güs. v. l» ft. ,4«b 14 9? Müdois^osr ,N ft..... 1» 55. , » - Salm-^ose 40 fi..... 54'25 K4'75 S>, «"»noi^-Lose 40 ft, , . , <8'75 49-25 Wa>t,j>>'!„ Vose i!U fi..... 27'N« 28,',n Wi!ld>>chgray'i!ole 2> ft. ... »«?,'. 3u?s. VanlActien (per Stück) Ansslo'Ocsterr, «anl »0« fi. , . »8 liN 99 — «aül.Gcsellschaft, Wie», r 2N<> fi. lUaillveic»!, Wiener, ,00 f>, . . 10150 102 — Vbncr,'A»st., Oest.üuosl.N. iu"/„ 22!-.-— 22s. 50 illdt,«Anst. s, Hand. u. (>>. ,«><»ft. 2«« - 283 25 ^"bitdaüt, ANg. llng, 20t! ft. . 2^ 25 288 7!» Depositen!'. 'M»>. ÜU» ft. . . . 193 — l 9325 Escoinple Ocs,, Niebcröst. !>ouft. bsi— 5»7 — Hypo fi...... 79 ?c uo-- PerfehrSbaul Mss, III» fl. 145 50 >4ü — Gelb wa« Nctien von Transport-Nnternrhmungen. (per St« Albrech^Vahn ÜNU fi, Silber . — - .. — «lsölb^!!l!N,'Pahn Ä'O ss, Silb. »»4 ?l, 185-25 Aussig Tep, Eisenb, Ä»U fi. 6M.---------------- Vöhm. '^orbbahn 15.0 fi. , . , —>—------- „ Wcslbahn 20» ft. . . .---------------- Vuschtiehrabe^ Cisl). 5,«n fi,CM.-------—-— (lit. l!,) 8"» ff. - —'— — — Donau - Dampfschiffahrt« » Ges. OcNcrr. 5.00 fl. EM. . . . 45« — 408 — Dra>i-Eis,sVat,-Db,«Z,)«anft.S. —-—------- Dux'Bol'cnbacher E,«, ^Wfl.S,---------------- Elisabelb-Vahn ü"U fi. 6M. . . 288 — 288-50 ,, Vinz-Nndwci« ««a ft. . . ----------------- , Salö.-Tirol.III <5,l«?3liNNfi.S, 20lt. 2UÄ-50 ffeldina»dö Nordb. 1000 fl, <5M, »2!!7 2872 Franl'lios.'s Vahn 20« ss. Eilb, 2,1 23 311 «U i>!!nflilchen«Varcserltis.l»ll0fl,S. 200— 20!ü -GaI,,Karl i',idwin--V.20Nfl. CM. «4800 24» 75 «ra^Kliftacher <ö.«Ä. ^anft,ö.W, — - -. «ahlenberg ^lsenb, 1W fl. . . —------- ttajchlni-Oderl'. Eiscnb. L0U fi.S. 150-25 ibO-75 i'eml>erg-!Hzc»now.-Iasw Eisen b.ihu-GeseN. WN 0. W. , - 22? 50 2^8 — ^lovd, öfi,«uug,Tricst5,<)«st,<5M. 5l>9— 5«1 — Oestcrr. ^lordwestd. U0« ft. Sill». 18? 75 IN8 25 blo. (lit,. U) 800 fi. Silber . l«4-60 l«5 25 Pra^Duze» cksenb.l5Uss.Silb. — —------ Mudolf «ahn 2<»0 ft. Silber . . 185 75 l8« 25 Siebenbilrger Eisenb. »00 ft, . 184 — 184 50 S , neu lua fl 1NN 75 105'2li Transv°rt.,(Maab-Graz)!i0ufl,S. i«7 b0 188 — Industrie Nctien (per Etücl) Lahbi und ssindbera, Eifen» und Stahl, ^»d, in Wien wo fi, . — — —-— Eisenbabnw-i'cihss. l. «0 f>, 4U "/« Ic>3— 104 — „Elbcmllbl". Papiers, u, V,-G, «5. — e«-— Moutan-l^escNsch, österr,'alpine «? — 37-6« Präger Eifcn^nd.°Wef. L00 ft,--------------- Salao°?arj, Eisenraff. in» ^. . --— —>— Masfenf-G., vest, in W. 100 ft. lg»---------— Trifail« »oblenw..« , 190 fi. . — —— Devisen. Deutsche Plätze......«1-46 «155 London.........125 10 I2S-4L Pari«.........4» «2z, 49 «7, Pelclsburg......^ >- —'^- Valuten. Ducaten........ e-9i «03 i» ffrancs»Stl!