(Tel pjDt •>™hentlic!l 6ecljsmal (mit Ausnahme der Feiertage). Schriftleitnng «lica 4M Verwaltung u. Buchdruckerei (Tel Nr. 2024) Maribor, Jurčičeva • Manuskripte werden nicht retumiert. .— Anfragen Rückporto beilegen. Inseraten- n. Abonnements-Annahme in Maribor: Jurčičeva ul. 4 (Verwaltung). Bezugspreise: Abholen monatl. 23 Din, zustellen 24 Din, durch Post monatl. 23 Din, für das Ausland monatlich 35 Dm. Einzelnummer 1"50 und 2 Din. Preis Din ISO Mari barer Kemna ice.i5.Ka kn Ljubljana y® herrlichsten Frtthjahrs- yeberzieher u. Anzüge p, kaufen Sie am günstigsten bei 2724 ■igg^Cverlin, ciosposka 32 ,/^enn Baldwin geht '°i!bottet Kombinationen über die Umbil »ung des englischen Kabinetts. «fr Sortbon ist kürzlich nunmehr worden, Premierminister Stanley Krö, to ' n werde unmittelbar nach der tret tUn3 des Königs von seinem Ami zurück «I? tt;' ®an spricht davon schon seit mehr rtierfC rt”m gülden Jahre, aber offiziell exi-_qett 'diese Rücktrittsabsichten bc§ derzeit:- $oThÖ1^l'ei'3 ^er englischen Regierung nicht dal,-totn W 70 Jahre alt, und man weiß, betn me 'Gesundheit stark gelitten hat. Im itatn n®etlcn Jahre mußte er sich einige ’Mo ;;°n den Geschäften fernhalten. Man foiuch1^ a^‘°' daß er nicht nur den Wunsch, ichst)0*11 auch das Recht hat, nunmehr die ^ Bürde des Amtes nisderzulegen. ^ Schritt bedeutet dann allerdings " ttp-'J fllr' öaB er ^as Haus in Downing ■ - "'r. lo verläßt und nach Eaton Squa wo er dieser Tage ein Privathaus W"®’ 'ändern mit dem Ausscheiden, aus di? ck'rlte des Premierministers legt er auch ^"hrung der Konservativen Partei in Hände. Zweifellos bedeutet dieser die d ^ ^ ^er außerordentlichen Stellung, 6ett ev Prenrerniinister nach der ungeschrie bij, /uglischen Verfassung einnimmt und nei1t ch Mit den landläufigen Ideen konti-IcigtQ -e-r Demokraten schlecht vereinbaren England einen tiefemschneidenden iv^.^wd natürlich alles darauf ankommen, Übe- -vC .Naiheolgkr Baldwins wird. Dar-I)enl J5>e’nt zunächst kein Zweifel zu Beste» kteij V'U nennt man nur einen Na- 9; c' des derzeitigen Schatzkanzlers lech,,0 ; ‘ e Chamberlai n, der in bisherigen Amte ohnedies neben dem hau. 'Sekretär oer Auswärtigen Angelegen« im Kabinett Beograd in Erwartung des italienischen Außenministers Vor einer neuen, verheißungsvollen Aera in Den Beziehungen zwischen Italien und Jugoslawien / Italiens prominente Journalisten begleiten Graf Liano re eti: fcefstjl n wichtigsten Posten i Sctfitn Ctc,„ uni5 ^er Baldwin im vergangenen bcw®. ^ährend seines Krankheitsurlaubes ist, ,a Aian nimmt an, daß Baldwin selbst obnt,3r >einem Nachfolger Vorschlägen wird etgst . relts vorgeschlagen hat. Im übrigen U*'* ”3 britischer Tradition, daß der "^".,^5 Schatzkanzlers die Absp rungstelle Ab?» «8 cv i . . litiigj e alt und wenn es für britische Po stüef und Staatsmänner auch keine vorge-. 1 eite Altersgrenze gibt, so ist doch nich mnsn. daß Chamberlain den Wunsch Osten Machtstufe darstellt. et Neville Chamberlain ist auch bereits ttnwn V -'"wrsgrenze gibt, so ist doch nicht ijQgc "Uwsn, daß Chamberlain d 1-änb-> für iäugere Zeit die unter Um 9ietuLnU '':e^n strapaziöse Führung der Re« be,tn ll zu behalten. Eingeweihte wollen Ne n j'Uch wissen, daß sein Kabinett nur ei-^ organgslosung darstelle, die vor allem tionsr'^Esr. der nationalen Konzentrate,ch.jb^^'ung, wie sie unter Macdonald und !aine,,/u. bestanden hat, wahren solle. Par-Uctl-e würde dazu keine Notwendigkeit in, i;.?.eu, denn die Konservativen verfügen 8va,.. sturhaus bekanntlich über die absolute Wei,l\Gl‘ "ud die Zahl der Parlamentsstim-pc-rk'e: 1 |ie durch die Nationale Arbeiterin r d-kacdonaids und die Simon-Lrbera-sie j'°cd hulzugewinnen, ist so gering, daß der q > inS Gewicht fällt. Aber gerade in ' Ur üex England eine den Einsatz Rom, 24. öfärz. Die italienische Presse widmet dem bevorstehenden Besuch des italienischen Außenministers Graf C i a n o in Beograd lange Kolonnen von Kommentaren, wobei betont wird, daß es sich hier um die gründliche Bereinigung der Beziehungen und die Vertiefung der Zusammenarbeit der beiden Königreiche handelt. Wie die Blätter berichten, wird Außenminister Graf Ciano von seinem Ka binettschef und von mehreren hohen Beamten des Außenministeriums begleitet werden. Außenminister Graf Ciano wird insgesamt zwei Tage in der jugoslawischen Hauptstadt verbringen. Dem Minister zu Ehren werden in Beograd bereits Vorbereitungen für große Festlichkeiten getroffen. Graf Ciano wird u. a. von 8. königl. Hoheit dem Prinzregenten in feierlicher Audienz empfangen werden. Es ist, wie die italienischen Blätter schreiben, noch nicht gewiß, ob in Beograd schon auch die Unterzeichnung der Verträge erfolgen wird. Im Vordegrunde der Ver- handlungen steht das Wirtschaftsabkommen, welches an die Stelle des nach Beendigung der Sanktionen abgeschlossenen Handelsprovisoriums treten soll. Der Vertrag ist noch nicht ausgearbeitet und wird daher die Unterzeichnung nicht in Beograd, sondern erst später in Rom erfolgen. B e o g r a d, 24. März. Im Zusammenhänge mit dem Besuch des italienischen Außenministers Graf Galeazzo Ciano schreibt die heutige Ausgabe der »V r e-m e«: »Dieser Besuch beweist, daß seit geraumer Zeit zwischen Beograd und Rom Verhandlungen geführt worden waren. Die Außenminister Graf Ciano und Dr. Stojadinovič werden bei dieser Gelegenheit die verschiedensten Fragen aus dem | wirtschaftspolitischen und politischen Ge-Verhandlungen wird es abhängen, ob die biet behandeln. Von dem Ausgang dieser bisherigen Bemühungen mit dem Abschluß eines italienisch-jugoslawischen Einvernehmens endigen werden. Auf jeden Fall aber bedeutet dieser Besuch den Beweis, daß die italienisch-jugoslawischen Beziehungen nicht nur auf dem Wege der Besserung sind, sondern auch die Möglichkeit eines herzlich-freundschaftlichen Einvernehmens bieten. In der Begleitung des italienischen Außenministers werden sich 16 angesehene italienische Journalisten, darunter die Direktoren der größten Tageszeitungen, befinden. Die italienischen Journalisten werden Gäste der Jugoslawischen Journalistenvereinigung sein. Sie werden mehrere Tage in Jugoslawien ver weilen und bei dieser Gelegenheit auch Zagreb, Ljubljana und andere Städte besuchen. Die Ostemmme® der 'Mariborer Zeitung6 die Samstag zur üblichen Stunde er scheint, wird drei Tage aufliegen. Diese verstärkte Nummer des Blattes bietet daher eine seltene Reklamegelegenheit und versprechen die Inserate einen besonderen Erfolg. Größere und kleine Anzeigen für die Osternummer der »Mariborer Zeitung« mögen bis spätestens Freitag, den 26. d. 18 Uhr in der Verwaltung des Blattes abgegeben werden. Später einlangende Insertionsaufträge können leider nicht berücksichtigt werden. DIE VERWALTUNG DES BLATTES. Vertmuenskundgebung Der Kammer für Blum Die Clichy-Debatte hat nicht weniger als 14 Stunden gedauert Paris, 24. März. Die Kammer hat heu te um 6 Uhr früh die Debatte über die Vorgänge in Clichy nach vierzehnstündiger, stellenweise stürmischer Aussprache beendigt. Ein Antrag des Abgeordneten Xavier V a I 1 a t auf Einsetzung eines Untersuchungsausschusses, der die Ursachen der Zusammenstöße in Clichy zu prüfen hätte, wurde von den Volksfront-Koalitionsparteien «mit 371 gegen 208 Stimmen verworfen. Dasselbe Schicksal ereilte den Antrag des Kommunisten D o-r i o t, der die Einsetzung einer Kommission zur Prüfung der Geldquellen der politischen Parteien forderte. Der Antrag Doriot wurde mit 361 gegen 232 Stimmen abgelehnt. Die Kammer verwarf sodann die von der demokratischen Linken beantragte Tagesordnung mit 349 gegen 250 Stimmen. Daraufhin wurde über den Tagesordnungsantrag der Volksfront abgestimmt. Diese Tagesordnung war gleichzeitig mit der Vertrauensfrage für das Kabinett Leon Blum verknüpft worden. Die Kammer sprach der Regierung mit 362 gegen 215 Stimmen ihr Vertrauen aus. Die Abstimmung !*?ang in Ovationen der Regierungs mehrheit für den Ministerpräsidenten Leon Blum aus, dessen Schlußrede als seine beste bisherige rhetorische Leistung bezeichnet wird. Zürich, 24. März. Devise«: Beograd tt> Paris 20.165, London 21.4475 Newyork 439.125, Berlin ’l76.60, Wen 80.15, Prag 15.305.' Italienisch-japanischer Pflft in Sicht. Rom, 24. März. Die Agenze Havas berichtet: Nach hier zirkulierenden Gerüchten sind zwischen den Regierungen Italiens und Japans Verhandlungen wegen Abschlusses eines politischen Vertrages in Schwebe. Es handelt sich aller Wahrscheinlichkeit nach mit eine Parallele zum deutsch-japanischen Anti kominternvertrag.' aller Kräfte des Volkes erfordernde gchal-tige Aufrüstung durchführt, legt man Wert rauf, wenigstens ideell die Verbeiterung der Regierungsgrundlage beizubchalten. Nett ille Chamberlain, der als der Sozialpoliti-ker der Konservativen gilt und seinerzeit die große Reform der Lokal- und Armenverwaltung durchführt«, darf wohl als der geeignete Mann gelten, den Blick von dem Tory-Etikett abzulenken, das natürlich auch seine Regierung in Wirklichkeit tragen wird. Mit Rücksicht auf sein Alter beschäftigt man sich in London aber heute schon mit der Frage, wer in wahrscheinlich nicht allzu ferner Zukunft sein Nachfolger werden wird. Es ist bezeichnend, daß man Sir Samuel H o a r e, zur Zeit Erster Lord der Admiralität, als den kommenden Schatzkanzler des Kabinetts Neville Chamberlain nennt und vorauslagt, er würde Chamberlain einst auch im Amte des Premierministers beerben. Sir Samuel Hoare ist heute erst 57 Jahr? und mit ihm würde jüngeres und fri-scherez Blut an die leitende Stelle der britischen Politik kommen. Während der ersten | Hälfte des abess im,scheu Konflikts, der ge« wisse europäische Kreise in so lebhafte Unruhe versetzte, war Sir Samuel Außenminister und ex hat seinerzeit mit Laval jenes Kompromiß ausgearbeitet, das die Zuspitzung der italienisch-englischen Spannung vielleicht hätte verhindern können. Sicherlich hat er damit seinen Weitblick und seinen realpolitischen Sinn bewiesen. Aber die eng« liche Öffentlichkeit war auf diese, von außen gesehen, etwas brüske Wendung der englischen Politik in der abessinischen Altgelegen« hett nicht vorbereitet und die mehr gefühlsmäßig als politisch bedingte Reaktion im Lande zwang damals, seinen Abschied zu nehmen Man wußte aber schon in dem Augenblick, als er zurücktrat, daß das nur ein vorübergehendes Ausscheiden aus der vorder sten Linie sein würde, und die r,;,zwischen er folgte Berufung in das Amt h. Ersten Lords der Admiralität hat ja gezeigt, daß auch Baldwin aus da.- weitere. Mitarbeit Sir Samuel Haares Wert legt Hoare hat in einigen tu'.'eutsamea Reden auch über den Rah men feines Ressorts hiiimiz zu den großen Fragen der englischen Politik Stellung genommen. ein Zeichen dafür, daß auch ihn die Probleme dieser Pol tt! in ihrer Gesamtheit lebhaft beschäftigen. Es ist schwer zu sagen, ob diese an den Namen Sir Samuel Haares geknüpften Kombinationen mehr sind als vag? Vermutungen. Auf jeden Fall scheint er für eine ivätere Uebernahme des Amtes des Premierministers einen ehrgeizigen Mitbewerber zu haben, und US ist der derzeitige Innenminister Sir John S i m o n, der Führer jenes Flügels der Liberalen, der sich der Nationalen Regierung :..r Verfügung gestellt har. Sir John Hai zwar nur eine kleine Gefolgschaft. aber: er gilt nicht nur als ein hervorragender Jurist, sondern auch als ein Poilitiker, der seine Lauslohn noch keineswegs als beendet ansieht. Käme er au die Spitze des Kabinetts, io würde allerdings iuiienpolitisch für England, selbst beim Fest halten an der Idee der Nationalen Konzen-tvationsregierung, wohl eine gewisse Schwen kling bedeuten. v. ‘j v' - 'lk, t ens Außenminister morgen in Beograd Außenminister Graf Gaieazzo Liano ist von Nom aus nach Äugoilawien abgereist / Unterzeichnung eines jugoilawiich-italienifchen politischen Abkommens Große Bedeutung dieser Besuchsreije R o m, 23. März. (Avala.) Der italienische Außenminister Graf Gaieazzo C i-a n o begibt sich heute abends nach Beograd, um dort ein politisches Abkommen zu unterzeichnen, welches die zwischen den beiden Staaten schwebenden wich tigsten offenen Fragen regeln soll. Die bezüglichen Verhandlungen haben mehrere Monate in Anspruch genommen. Die Hauptfragen, die behandelt wurden, sind gewesen: 1. Die Frage des Aufenthaltes der »ustaši« und der jugoslawischen Terroristen in Italien. Die genannten Terroristen stehen seit geraumer Zeit unter der strengen Aufsicht von seiten der italienischen Behörden. 2. Die Frage des Eigentums der italienischen Staatsbürger in Dalmatien. Es handelt sich hier um jene Bewohner Dalmatiens, die nach dem Kriege durch Option die italienische Staatsbürgerschaft erlangt haben. 3. Verschiedene Fragen, die sich auf di»„ Mgoslawische Minderheit in Italien beziehen. 4. Die Frage des italienischen Einflusses in Albanien. Es ist hinlänglich bekannt, daß Jugoslawien die Position, die Italien in Albanien auf Grund der Beschlüsse der Botschaftkonferenz einnimmt, niemals de facto anerkannt hat. Im Verlaufe der Verhandlungen wurden auch noch einige andere Fragen geprüft, es scheint aber nicht in allen Fragen eine zufriedenstellende Einigungsformel gefunden worden zu sein. Die albanische Frage wird jedenfalls gesondert behandelt werden. Es ist nicht bekannt, ob der Territorialstatus ausdrücklich anerkennt und durch ein zu unterzeichnendes Abkommen präzisiert werden wird. Die Wirtschaftsverhandlungen werden sich auf die Erneuerung des Handelsabkommens beziehen, welches am 31. März zu Ende geht. MUSSOLINI STOJADINOVIČ R o m, 23. März. Außenminister Graf CIANO C i a n o ist heute nach längeren vorausgehenden Unterredungen mit dem Duce nach Beograd abgereist, wo er am 25. d. M. mit dem jugoslawischen Ministerpräsidenten Dr. Milan S t o j a d i n o-v i č zusammentrifft. Von der Zusammenkunft der beiden Staatsmänner verspricht man sich in Italien die endgiltige politische Aenderung der beiden Staaten, eine Annäherung, die Ministerpräsident aber auch ein Wirtschaftsabkommen. Dem Besuch des italienischen Außen ministers in Beograd wird in Berliner po litischen Kreisen größte Bedeutung beigemessen. London, 23. März. Die »Morning Post« meldet aus Rom, daß die zwischen Rom und Beograd schwebenden Verhandlungen vom internationalen Gesichtspunk te aus die größte Beachtung verdienen, Wie das Blatt in Erfahrung gebracht ha Mussolini bereits in seiner bekannten Mai ben will, werden Italien und Jugoslawien länder Rede angekündigt hat. R o m, 23. März. United Preß brachte bei den maßgeblichen Stellen in Erfahrung, daß noch im Laufe dieser Woche zwischen Jugoslawien und Italien ein bilateraler Freundschafts- und Nichtangriffspakt abgeschlossen wird. Italien wird auf Grund des neuen Handelsabkom mens seine Einfuhr aus Jugoslawien bedeutend erhöhen. Berlin, 23. März. (Avala.) In Berliner unterrichteten Kreisen verlautet im Zusammenhänge mit der erfolgten Abreise des Grafen Ciano nach Jugoslawien, daß bei dieser Gelegenheit ein italienisch-jugo slawisches gentleman agreement unterzeichnet werden würde, im Anhang daran ein politisches und wirtschaftliches Ab kommen auf die Dauer von zwei Jahren mit der üblichen Automatik-Verlängerungs klausel abschließen. Dieses diplomatische Dokument wird nach Ansicht des Blattes nicht nur für die Lage in Osteuropa von größter Wichtigkeit sein. Die politischen Gruppierungen der Kleinen Entente, der Balkanunion und des Romprotokollblocks ringen um den Primat in Südosteuropa Die Kleine Entente wird den Pakt zwi sehen Rom und Beograd sicherlich günstig aufnehmen, wenn auch nicht ohne gewisse Vorbehalte. Man darf aber auch nicht vergessen, daß das italienisch-eng lische Militärabkommen auch für den Bai kanfrieden von größter Bedeutung ist. 3tori jugoslawische Gesandte! gestorben W i e n, 23. März. (Avala.) Die Amtliche Nachrichtenstelle meldet: Der jugoslawische Gesandte Georg N a s t a s i-j e v i c ist hier unerwartet verschieden. L o n d o n, 23. März. Der Gesandte Jugoslawiens am englischen Hofe, Dr. Slavko G r u j i c ist heute gestorben. Bürgermeister Äiic von Reichskanzler Hitler empfangen B e o g r a d, 23. März. Wie die Blätter im Zusammenhänge mit dem Hamburger Stapellauf des Motorschiffes »Belgrad« berichten, ist Bürgermeister Vlada Ilič, dessen Gemahlin in Hamburg Patin des ge nannten Schiffes war, auf der Reise nach Hamburg in Berlin von Reichskanzler Hitler empfangen worden. Bürgermeister Ilič erklärte den Vertretern der Berliner Presse, die Stadtgemeinde Beograd werde ein großes Heim für schutzbedürftige Kinder und gleichzeitig auch 4000 Arbeiterwohnungen bauen. Seinen Aufenthalt im Deutschen Reiche wolle er dazu verwenden, sich mit den deutschen Erfahrungen beim Bau von kleinen Arbeiterwohnungen vertraut zu machen. Keine Anerkennung Sowjetrußlands Eine unzweideutige Erklärung des Ministerpräsidenten und Außenministers Dr. Milan Stojadinovič im Senat Dfe Oesterreichische Front aufgelöst. Wien, 23. März. Die Polizei hat den Verein »Oesterreichische Front« aufgelöst und die Vereinslokale versiegelt. Der Verein sammelte Geldbeträge für legitimisti-sche Propagandazwecke. Es stellte sich aber heraus, daß die Vorstandmitglieder den größten Teil der hereingebrachten Geldsammlungen für sich verwendeten. B e o g r a d, 23. März. Ministerpräsident und Außenminister Dr. Stoja d i-n o v i č beantwortete im Senat im Zusammenhänge mit Anfragen einzelner Senatoren eine Reihe von Einzelfragen der jugoslawischen Außenpolitik. Da einige Senatoren in ihren Reden zur Budgetdeba-te die Aufnahme diplomatischer Beziehun gen zu Sowjetrußland fordern, sah sich der Leiter der jugoslawischen Außenpoli-tig genötigt, diesbezüglich einige Aufklärungen zu geben. Dr. S t o j a d i n o v i č sagte wörtlich: »Heute wurde von einigen Herren Senatoren der Wunsch ausgesprochen, daß auch unser Staat Sowjetrußland anerkennen möge; sie begründeten ihre For derungen damit, daß auch dieses Land zu jenen Staaten zähle, welche den Frieden in Europa wünschen. Ich will nicht bestreiten — erklärte Dr. Stojadinovič — daß die Sowjets eine friedliche Politik betreiben und einen Krieg an ihren Grenzen vermeiden wollen. Ich will auch nicht bestreiten, daß die Sowjets den inneren Frieden aufrecht erhalten wollen, und zwar auf eine sehr drastische Art und Weise und mit sehr drastischen Mitteln. Wir in Jugoslawien brauchen aber eine Garantie, die uns Moskau bis heute noch nicht gegeben hat, die Garantie näm lieh, daß sich SowietruRland in unsere werde. Solange Sowjetrußland nicht aufhört, außerhalb seiner Grenzen kommunistische Propaganda zu treiben, kann von einer Anerkennung Sowjetrußlands unse rerseits keine Rede sein«. Breslau, die Stadt der Wirtschaft und Kunst Fk. Breslau, März 1937. Die Geschäftsleute der fülbofteurc^äifchen Länder, die zur Breslauer Messe kommen, werden neben ihren Geschäften Gelegenheit haben. Breslau als Wirtschafts- und Kulturzentrum des deutschen Ostens kennen zu lernen. Schon im Mittelalter war Breslau die große länderverbindende Handelsstadt des deutschen Südostens. Sie hat die Tradition dieses Handels, wenn auch in veränderter Form, bis in die Gegenwart erfolg reich fortgesetzt. Im Laufe des 19. Jahrhunderts entwickelte sich, in der Stadt eine rege, großgewerbliche Tätigkeit. Heute rollen die Eisenbahnwagen aus dem Breslauer Linke-Hosmann-Werk über den ganzen Erdball. Breslauer Dampfpflüge und Straßen-walzen werden in allen Kontinenten der Welt angetroffen. Breslau kann sich rühmen, einer der Hauptsitze der Bekleidungsindustrie zu sein. Aus den kleinen jahrhundertealten Bres betriebe entwickelt. Daneben sind die u*5 wüchsigen alten Brauerei-Ausschänken 111 ihrer süddeutschen behaglichen Heiterte' ebenso sehenwürdig wie der berühmte Schweidnitzer Keller unter dem Rathaus. Auch dem tun ft liebenden Bc-sucher wird Breslau unendlich viel Schönc-bieten. Wenn man eine Stadt recht betrachten will, darf man nicht bloß vor -hrcn Bauwerken stehenbleiben, sondern man muß hineingehen in die alten Gotteshäuser, muß durch die Höfe wandern und die Schätze der Museen betrachten. Breslaus Dom ist !U der jüngsten Gegenwart durch eilte großartige Wiederherstellung seines Innern dem deutschen Osten wiedergcschenkt morden. D''-unerschöpfllche Fülle der alten Breslauer Kirchenkunst, soweit sie nicht in den Gotteshäusern noch, vorhanden ist, wird sorgfältig bewahrt und sinnfällig ausgestellt im Schlesischen Museum für Kunstgewerbe und Alter tümer mit seinem Juwel der gotischen K‘1"' chenplastik, der „Breslauer schönen Madonna", und im Diözesanmuseum auf der Dominsel. Das Breslauer Schloß des großen Königs ist in seinem Innern ein klassisches Beispiel 'Pater, unberührter Rokokokunst und, zui» Schloßmuseum ausgestaltet, eine der grüßten Sehenswürdigkeiten des deutsch. Ostens. Bor dem ehemaligen Schweidnitzer Tore schufen die Hände von Langhaus und Sche-dow das Grabmal des Generals von Tau-entzien, das heute inmitten des brandende'' Verkehrs steht. Breslau ist heute die Reichsuni-versstä' des deutschen Südostens. Ihre Bibliothek ist eine der größten Sehenswürdigketten -cr Stadt. Die Technische Hochschule bildet $>ic Pioniere der deutschen Technik aus Dic wissenschaftliche Tätigkeit dieser Hochschulen ist eng verknüpft mit der der alten großen wissenschaflichen Vereine, unter denen die Schlesische Gesellschaft für vaterländisch'' Kultur, die schon Goethe rühmte, auf cin-große Tradition zurückblicken kann. Aus jdm kieutd i. Der Beograder Bürgermeister Vlada Ilič besuchte in Berlin den Oberbürgermeister Dr. L i p p e r t, und zwar in Begleitung des jugoslawischen Gesandten Dr. Cinca r-M a r k o v i č und des ihm zugeteilten Ministerialrates Dr. Bus" s e vom Reichsaußenministerium. Oberbürgermeister Dr. Lippert gab bei der Begrüßung seiner Freude darüber Ausdruck, den Bürgermeister der jugoslawischen Hauptstadt in Berlin begrüssen zu können-Bürgermeister Ilič besichtigte die Innenräu me und Einrichtungen des Berliner Rathauses. Es wurde ihm ein Kraftwagen zur Verfügung gestellt, worauf er mit seiner Begleitung die kommunalen Einrichtungen Berlins besichtigte. Oberbürgermeister Dr. Lippert überreichte dem Beograder Bürgermeister Ilič bei dieser Gelegenheit die Ehrenplakette der Reichshaup1 stadt. i. 25 Flugplätze sollen in Jugoslawien im Rahmen eines Fünf jahrplanes des Aeroklubs errichtet werden. Ferner sollen tausend neue Piloten ausgebildet werden. Das Programm sieht ferner den Bau von Hangars und anderen erforderlichen Einrichtungen vor. i. Weltmeister Ernst Henne in Dubrovnik. Der berühmte deutsche Motorradrennfahrer Ernst H e n n e, der nicht weniger als 64 Weltrekorde hält und Darmstadt 272 Durchschnittstundenkilometer erzielte, ist über Zagreb nach Dubrovnik gereist, wo er seinen Osterurlau1 verbringen wird. i. Verurteilter Spion. Wie die Agentur Avala berichtet, wurde am 23. d. M. v01 dem Staatsgericht zum Schutze des Staates der Mechaniker Johann Šaute1 aus Kanarac, Bezirk Darda, wegen Spionage zugunsten eines ausländischen Staates zu zehn Jahren Kerker verurteilt. i. 5 Millionen Dinar an Löhnen habe» die Spliter Zementarbeiter infolge des 50 Tage andauernden Streiks bis jetzt ver loren. i. Ein Schakal in einer Kirche eingefa#' gen. Auf der Insel Korčula leben einige Schakale, die angeblich im Mittelalter a»s Bosheit importiert wurden. Am Josefi-T»" ge gab es in der St Nikolaus-Kirche der Dominikaner eine Sensation. Zwei Hun . ’ ,---------------------------------------------------------- -vny- WJiiiiiirvailCl C111C OCilbdUWll. . Innenangelegenheiten nicht einmischen * lauer $toaueräen haüen W gewaltige Groß-1 hetzten einen Schakal^ der in seiner AafP1 Aus SUuli Mkd Ume&m Jahresbilanz der Bergfreunde Die Tätigkeit der Mariborer Alpenvereinsfiliale im vergangenen Jahre . ,.2ie in der Sektion Maribor des Slmocni wstn Alpenvereines vereinigten Bergfreun-s.o hielten gestern abends im Hotel „Drei" ^tc Iahreshaup tvexsamml ung ab, die im oeic^eit sachlicher Diskussionen verlief. Den otich führte der für die Förderung unse-heimischen Tourismus überaus verdien-J Präses Ing. § I« j m c r, der in seinen 'chdführungen alle Fragen. berührte, die >Nlt der Entfaltung unseres heimischen Berg i ^gertums zusammenfallen. Eingangs ge-der Vorsitzende der in der Triglav-^vrdwand abgestürzten Bergsteiger Sana ,'.ZUhiieli und Egon Lettner sowie des erst ^ztich tödlich verunglückten Hauptmannes ^airionja, worauf er zunächst die Reorga-f"!atwn des Slowenischen Alpenvereines Be Richtete, sodann den Standpunkt der Berg-üugervereine zu der jüngsten Verordnung Fremdenverkehr klarlegte und v üblich die wichtigen Ereignisse im Wir-,Un8£-5ei'eichc der lokalen Älpenvereinsfilia-fuszeigte. MUen umfassenden Bericht über das Ber-ZUÄetzen legte der unermüdlich tätige Se» ‘Ca|är Ctationschefstellvertreter Gajšek Der Alpenverein zählt gegenwärtig Mitglieder und zwar 2 Ehren-, 15 ^'•wdcnte, 932 ordentliche und 145 Mitglie-s>: der Jugendgruppe. Bon den einzelnen ^anstaltungen sind vor allem die Marti-l‘Eje.t in der „Mariborska kova" und das jährliche große Bergfest hervorzuheben, - ‘e 'ich auch heuer eines schönen Besuches er ^ut-eii Einen Einblick in die vielseitige ^^flnstätigkeit bekam man aus den ein-^chcti Hüttenberichten. Den größten Besuch ' Ieš auch im Vorjahre die „Mariborska ko- auf, in deren Hüttenbuch sich 6816 Tou- Mten frm Jahre 1935 nur 5970) eingetrm •Er haben. In der Hütte wurden einige r'^tfmaßtge Neuerungen vorgenommen, die durch den Bau eines Garagenhauses ^'gesetzt werden sollen. Ms Nachfolger des ZMhrigen braven Hüttenwarts Amtslei- ^ ^ie offene Kirche flüchtete. Die Hunde krachten sofort die beiden Portale und _chlten um die Wette. Als die Patres Nach ast hielten, fanden sie unter der Kanzel sch, den bei! In Angst zusammengekauerten, heiser r 'lenden Schakal, der von einigen herbei-h e,lten Männern erschlagen wurde. '• Eine neue Verhandlung in der NaSi-br Affäre wird am 19. April d. J. über ^Scheidung des Kassationsgerichtes vor V ,nl ^agreber Kreisgericht beginnen. Die . andlung wird voraussichtlich 14 Ta-A !n Anspruch nehmen. Angeklagt sind: „ecd‘ Schleisinger, Dr. Philipp Schleisin-A,fr> Alexander Sohr, Viktor Guttmann, Szuszka, Erwin Sartory, Alexander Suff^’ ^r’ Zvonimir Bratanič und Moritz ö 1 ‘ Ein kleiner Segler ans Ufer geworfen ^«zertrümmert. Der kleine Segler »Spa-(I aus Baška (Insel Krk) verließ trotz ggf.^dftigen Schirokko am 22. d. M. Su-§ch.in der Richung nach Bakar. Die 0|. Jf‘Sladung setzte sich aus Wein und be;VCnöI zusammen. Die Wogen gingen ]tl ’ Nehmendem Sturm so hoch, daß die ge*ne »Nußschale« buchstäblich ans Ufer gi'v°rfen wurde, wobei sie in Trümmer si §• Die beiden Leute an Bord konnten n retten. g R Tramway-Kollision in Zagreb. An der JV[Q e Eica-Frankopanska ulica stießen S0,Rtag früh zwei Tramway-Züge mit ausC Wucht zusammen, daß ein Wagen p> dem Geleise geworfen wurde. Vier let?S°nen erlitten hiebei erhebliche Ver-draUKSen Ufid mußten ins Krankenhaus ge To? Werden. Zum Glück gab es kein JVtC Cs°Pkr. Der Tramwayführer Josef Sčhfit b k O V i c, der das Unglück ver-Wn i haben soll, ist sofort verhaftet °rden. ter P ag 0 n; der nach Zagreb versetzt wurde, leitete mit viel Geschick die Hüttenagen-beit Kaufmann- M a j c .r.; Einen Rückgang •in der Besucherzahl weist- die Alpenvereins» Hütte am „Klopni vrh" auf,-die 1986 von 2477 Bergfreunden ausgesucht- wurde, während es 1935 noch 3035 waren. Der Rückfall 'st auf die Schneeverhältnisse zurückzuführen. In Oherrevident S 0 r 8 a k Hatte dieser wichtige touristische Bachernstützpunkl einen besorgten Hüttenwart. Immer mehr tritt aber der stattliche „Senjyrjev dom" int westlichen Teil des Bachern als Berghotel hervor, dessen endgültige Ausgestaltung nun im Vorjahre durchgeführt werden fomt te, jobaß dieser große Hüttenbau nun für alle Anforderungen gewappnet ist und bald der bedeutendste wintersportliche Stützpunkt unserer engeren Heimat zu werden verspricht. Trotz der heuer unzulänglichen Wetterverhältnisse weist die Hütte einen Besuch von 2827 Touristen auf. In Dvaigo S e n i c a, der den agilen Hüttenwart 2. Strašni! in seiner Funktion äblöste, besitzt der „Senjurjev dom" einen emsigen und stets auf seinen weiteren Ausbau gedachten Hausherrn. Auch die kleine Herberge der Wpenvereins-jiliate bei St. Pankrazen wollte nicht zu-rückbleiben. Die Hütte, die Dr. Leo K a c betreut, besuchten im Vorjahre 944 Touristen. Von den einzelnen Sektionen entfaltete wiederum die Wintersportsektion die ersprietz lichste Tätigkeit, die sich auf das propagandistische sowie auf das sportliche und rein alpine Gebiet erstreckte. Hervorzuheben sind der traditionelle Orozen-Lauf sowie der Städtekampf Maribor-Zagreb im Slalom. Tic Markierungssektion, die alg'Nachfolger des erkrankten Leiters Škofič mit besonderer Umsicht Borut Hribar leitete, besorgte zahlreiche Neumarkierungen von Bachern-negeit. Besonders hervorzuheben ist die Gründung der Jugendgruppe, deren fürsorg licher Leiter Professor Gruntar ist. In dieser Gruppe soll die Jugend zusammengeschlossen werden, damit sie, nicht mehr sich selbst überlasten, unter Führung der Vereinsfunktionäre die Pracht der Bergwel: kennen lernt. Schließlich ist noch die Mühe- Mittwoch, den 24. März waltung des der Filiale angegliederten Aljaz-Klubs hervorzuhcben, dessen Mitglieder den Seelsoigedienst in den Bergen be- maßen zusammen: Bizetommandant Johann ö e r č e, Schriftführer Johann J o v 5 i L, Kassier Bogomir D i v. j g k, Zeugwart Justin G u st i n ü i B, Chefarzt d. Retkungs-abteilung Sanitätsnit Dr. Alfons W a n k-m ü l l e r, Leiter der Samaritersektion Dr. Milko B e d j a u i e, Leiter der Kultursektion Vinzenz H a m e r 2 a k, Brandmeister Anton Benedičič, Wilhelm Herz m a n s k y, Johanu K r k lee und Franz R g t ,c j. Aufsnhisausfchuß:. Doktor Josef Sekula, Direktor Dr. Johann Kova-čec, Josef Zupanek und Franz Cetče, Delc- ZIEHUNG : 14. UND 15. APRIL 1957 L O S E der staatlichen Ktasseniotterle Pie Hauptgewinne von Din 1,5Ö©»000“— Din 1.200.0H0-— Din 1000.000'- sind bis jetzt N EU M M AL auf die bei uns gefallen. gekauften Löse 389S A. RE IN CO. Ilfca 15 ZAGREB Gajeva 8 Bekannte mustergiltige und solide Bedienung sorgten. Nicht unerwähnt soll ferner der Fest ausschus; bleiben, für dessen große Wirksamkeit sich der Leiter Ing. Arch. Jel fine c besonders verdient gemacht hat. An der Tagesordnung standen sodann die Berichte des Vereinsbuchhalters Soršak und des Kassiers Dr. Rojko, die einen genauen Einblick in die Finanzgebarung des Vereines gewährten. Der Gesamtumsatz weist eine Höhe vn nahezu 1,709.0M Dinar auf. Im Voranschlag für das Jahr 1937 sind 2-80.000 Dinar für verschiedene Ausgaben vorgesehen. Die Tätigkeitsberichte wurden zur Gänze einstimmig angenommen, desglechen auch das vom Rechnungsprüfer Drago Rosina in Vorschlag gebrachte Absolutorium, in dem der engeren Vereinsleitung auch der besondere Dank ausgesprochen wurde. Wahlen fanden heuer nicht statt, da sich die Funktionsdauer des im Vorjahre gewählten Ausschusses auf drei Jahre erstreckt. Zum Schluß ergriff der anwesende Präses des Mariborer Wintersport-Unterverbandes Hauptmann Gnus das Wort, uni den Alpenverein tu den schönen Arbeitserfolgen zu beglückwünschen. Nachdem noch Magistrats-beamtet Z o r z u 1 als Vertreter der Genossenschaft „Pohorski dom" freundschaftliche Grüße übermittelt hatte, schloß Präses L l a j m e r die Tagung unserear Bergfreunde. Volle Eintracht in unserer Feuerwehr Die zweite diesjährige ordentliche Hauptversammlung der Mariborer Feuerwehr / Umfangreiches Programm zur Ausgestaltung der Wehr Vor etwa Monatsfrist hielt die Mariborer Feuerwehr ihre diesjährige Hauptversammlung. ab, die wegen der Unstimmigkeiten in der Frage der neuen Leitung einen zeitweise stürmischen Verlauf nahm. Da gegen die Wahl des Ausschusses zahlreiche Proteste eingebracht worden waren, sah sich der Mariborer Feuerwehrgau veranlaßt, diese Generalversammlung für ungiltig zu erklären und für Dienstag abends eine zweite ordent liche Jahreshauptversammlung mit derselben Tagesordnung einzuberufen. In der Zwischenzeit gelang eZ dem umsidstigen Präses Direktor Pogačnik, der sich unter der Mannschaft der größten Beliebtheit erfreut und sich von seiner Krankheit soweit erholen konnte, daß er seine Agenden wieder übernehmen konnte, die aufgeregten Gemüter zu beschwichtigen und die Unstimmigkeiten zwischen den Mitgliedern zu beseitigen, sodaß unsere Wehr wieder kompakt wie ein Mann dasteht, unentwegt Tag und Nacht bereit, für das Wohl und Wehe der Mitbürger einzuspriugen. Die gestrige Generalversamm lung bot wieder das Bild treuer Kameradschaft und verlief im Zeichen vollster Ein-t rocht. Der Tagung wohnten u„ a.. Vizebüvger-meifter Ze b o t mit mehreren Gemeinderäten, Polizeichef Dr. T r st e n j a k, Stadtpfarrer Msgr. U m e k und der Vize-präses des Mariborer Wehrgaues Keßler bei. Den Vorsitz führte der Präses Direktor Pogačnik. Die Funktionäre wiederholten ihre in der ersten Generalversammlung erstatteten.Berichte über die Tätigkeit der Wehr im abgelaufenen Jahr, in denen insbesondere das Bestreben nach Erhöhung der Schlagkraft und nach Vertiefung der kameradschaftlichen Beziehungen, vor allein auf kulturellem und sportlichem Gebiete, zum Ausdruck kam. Auf Vorschlag des bisherigen Kommandanten Ramšak, der feinen Rücktritt durch starke Ueberbürüung in seiner anderweitigen öffentlichen Betätigung motivierte nun den Mitgliedern für das ihm entgegengebrachte Vertrauen den herzlichsten Dank aussprach, wurde der bisherige Präses Direktor Pogačnik unter stürmischem Beifall einstimmig wieder an die Spitze der Wehr gestellt. Der neue Wehrkommandant ist Magistratsadjunkt Franz K r a m b e r-g e r. Die übrige Leitung setzt sich folgender- gierte für die Gauversammlung Johann čerče und Hameršak. Im weiteren Verlaufe der Tagung wurde der Beschluß, gefaßt, zur Hebung der. Schlagkraft der Wehr, die wohl eine der besten im ganzen Staate ist, einen .SB/ä gen für t echn if ch, e Hilfe zu beschaffen, der bei verschiedenen Unfällen vorzügliche Dienste leisten wich. Die wiederholt vorkommenden Unglückssälle auf der Drau machen es notwendig, einen Rettungsdienst, auch am Wasser zu organisieren, zu welchem Zweck ein Rettungsboot mit einem ständig eingebauten oder einem Hilfsmotor an-geschafst wird, mit dem die Feuerwehr nach entsprechender Organisierung des Wachdienstes Verunglückten sofort zu Hilfe eilen.kann. Ferner wird eine Art ständige R e t -t u n g s e x p e.id i t i on für Unglncks-fälle in den Bergen ins Leben gerufen. Das Wort ergriffen schließlich'Vizebür-germeister Ž e 5 o t, Msgr. 11 m 'c k und der Vizepräses des Wehrgaues K e ß l e r, die ihre Freunde ob der wiedererlangten Eintracht in den Reihen der Wehrmänner, zum Ausdruck brachten, worauf Präses P o-g a 5.1t. i. k die Versammlung mit der Hoff nung schloß, daß es' der neuen Leitung gelingen werde, wenigstens die Grundlagen für die Erlangung eines n e u e n, modernst eingerichteten Wehrdepots zu schaffen. Die Musikkapelle der Mariborer Feuerwehr ließ es sich nicht nehmen, deck inneren Genugtuung auch äußerlich dadurch Ausdruck zu verleihen, daß sie nach der Generalversammlung im Hofe des Wehr depots ein S t ä n d ch c n veranstaltete. Gattenmörder Kurdus verhaftet Der Besitzer Josef ff n r b u s, der in Lokave! seine Ehefrau Susanne Kurbus durch mehrere Revolverschüsse so schwer verletzt hatte, daß sie nach erfolgter Einbdingung ins Mariborer Krankenhaus verschied, ist in Laufe des gestrigen Tages verhaftet und. dem Gerichte eingeliefert worden. Bezeichnend für die Spannung, die unter den in Scheidung befindlichen Gatten in der letzten Zeit herrschte, ist die Tatsache, daß die Ermordete am vorigen Samstag nach einer in dieser Affäre in Sv. Lenart stattgefundenen Gerichtsverhandlung Angehörigen gegenüber jT B A BAYE V E YR ^Aspirin und Üf Bayerkreuz sind unzertrennlich Jede Aspirin-TableHe trägt das Bayerkreuz Boi Rheuma, Grippe: Fieber Annonce reß, S. Nr» 1583 vom 2. X1L 1936. die Ahnung ^gesprochen hatte, ihr Mann werde sie sicherlich ermorden. Josef Kurous ist als Gewaltmensch im weiten Umkreise bekannt. Prälat Dr. Kovaöiö Siebziger Am 25. März vollendet der verdienstvolle Präses des Geschichtsforschervereines und des Museumvcreines in Maribor Theol. Pros Dr. Franz Kovaöiö sein siebzigstes Lebensjahr. Frohen Mutes und voll Zu friedenheit kann der bedeutendste Geschichtsforscher unseres Draugebietes und des gesamten steirischen Unterlandes auf seine wissenschaftliche, publizistische und organisatorische Tätigkeit zurückblicken. In Veržej am Murfelde geboren, besuchte der junge Kovaöiö die Volksschule in seinem Heimatsorte sowie in Ljutomer und das Gymnasium in Varaždin, woraus er sich an der Zagreber Universität dem Theologie-studium zu wandte, das er dann in Maribor beendete. Zwecks weiterer Pflege des philosophischen Studiums wurde der Jubilar von Fürstbischof Dr. Napotnik nach Rom gesandt, worauf er die philosophische Lehrkanzel an der Theologie in Maribor übernahm, an der er durch 35 Jahre segensreich wirkte, bis Gr tm Jahre 1933 in den wohlverdienten Ruhestand trat. Prälat Dr. Kovaöiö begann seine pEi-zist'ische Tätigkeit schon am Gymnasium. Als Theologe trat er mit geschichtlichen Abhandlungen über die Fragen der nationalen Wie dcrgÄiurt der Süd- und Nordslawen hervor. In seiner römischen 'Studienzeit bejahte er sich vorwiegend mit Problemen aus der Geschichte der Philosophie. Nach der Rückkehr widmete er sich der Geschichte seiner engeren Heimat, der Südsteiermark. Zahlreich sind seine ortsgeschichtlichen Studien, die Ljutomer, Središče, Ptuj, Maribor, Polskava, Sv. Areh, Orna gora, Planina u. v. a. behandelten, mannigfaltig seine kulturgeschichtlichen Abhandlungen und Berichte, die besonders kirchengeschichtliche und po iitische Vorgänge aus der Vergangenheit unserer »Heimat deuteten. Auch die historischen Hilfswissenschaften fandet: in Prälat Dr. Kovaöiö ihren eifrigen Pfleger; ihm gelang es das altslawische Gräberfeld in Središče zu erforschen und er entdeckte die alt slawischen Spuren in Veržej. Seine volkskundlichen Berichte stehen auf bedeutsamer wissenschaftlicher Höhe, tvas am besten Univ Prof, Dr. G e r a m b durch die teilweise Uebersetzung in sein Standardwerk „Das steirische Trachtenbuch'" ganz besonders betont hat. Es ist sicher schwer eine gesch-icht-liche Disziplin in der Siüdsteiermark zu finden, in welcher der Jubilar nicht tätig gewesen wäre. Seine analytischen historischen Arbeiten faßte Prälat Dr. Kovaöiö mit den Ergebnissen anderer Forscher in der Geschieh te der Südsteiermark und von Prekmurje in seiner monumentalen Geschichte des Bistums Lavant und in der populären Biographie des Bischofs Anton Martin Slomšek zusammen. Für die Stadt Ataribor ist besonders die organisatorische wissenschaftliche Tätigkeit des Jubilars bedeutungsvoll. Prälat Doktor Kovaöiö ist der Begründer des hiesigen Ge-schichtsfovschervereines und Initiator der Zeitschrift »Časopis za zgodovino in narodopisje« (Zeitschrift für Geschichte und Volkskunde), deren Redakteur er schon seit 1617 ist. Gemeinsam mit Dr. Am and Rak gründete Prälat Dr. Kovaöiö auch das National museum des Geschichtsforschervereines. Als Vorsitzender des Geschichksforfchevver-eines und des Museumvereines sowie als Schriftleiter der Zeitschrift »časopis za zgodovino in narodopisje« hat sich Prälat Dr. Kovaöiö durch seine lange, unermüdliche und tatkräftige Arbeit, der wir trotz den provinzialen Verhältnissen die Schaffung unserer bedeutenden wissenschaftlichen Institutionen und die Ermöglichung systematischer wissenschaftlicher Forschungen zu verdanken haben, 'den ganz besonderen Dank und die ungeteilte Anerkennung unserer Draustadt verdient. Ein Verdienst des Jubilars ist es, daß unsere Stadt zum wissenschaftlichen Mittelpunkt des Mur- und Drau gebietes wurde und seiner hervorragenden organisatorischen Tätigkeit ist eg zu banken, daß die Studienbibliothek, das Banatsarchiv und das Regional'inuseum zu wichtigen wissenschaftlichen Stützpunkten geworden sind. Prälat Dr. Kovaöiö feiert seinen 70. Geburtstag bei voller körperlicher und geistiger Frische. Zu inesem schönen Fstztag entbieten Große Bedürfnisse der tim-gebungsgemelnde Studenci Der Voranschlag in der Höhe von 501.417 Din unverändert angenommen / Zahlreiche öffentliche Arbeiten infolge Geldmangels undurchführbar Der Gemeinderat der Umgebungsgemeinde Studenci hielt Dienstag nachmittags eine Sitzung ab, um den Voran-s c h 1 a g für das jahr 1937 und 1938 zu verabschieden. Für diese Sitzung herrschte begreiflicherweise großes Interesse, da gegen den Haushaltplan zahlreiche Proteste vorgebracht worden waren. Man war nämlich überzeugt, daß infolge der Einführung des 35%igen Banatszuschlages für die Schulerhaltung die Gemeindeumlagen entsprechend gesenkt werde, was jedoch nicht der Fall war. Nach der Eröffnung der Sitzung durch den Bürgermeister K a 1 o h wurde sofort in die Verhandlung über den Voranschlag eingegangen. Einige Redner äußerten wohl ihre Bedenken gegen die große Belastung der Bevölkerung, die ihren Pflichten schon bisher nur schwer nachkom-men konnten, doch mußte schließlich jedermann einsehen, daß angesichts der großen Bedürfnisse, die die Gemeinde aufzuweisen hat, einstweilen an eine Senkung der Abgaben nicht gedacht werden kann. In der Zeit der großen sozialen N o tj in der sich die Scharen der Arbeitslosen befinden, müssen alle Kräfte angespannt werden, um die bedauernswer ten Opfer der Wirtschaftskrise vor dem Hungertod zu bewahren. Das Bauprogram m, das sich die Gemeinde verzeichnet hat, um dort öffentliche Arbeiten Stellenlose soweit als möglich zu beschäftigen und sie dadurch über Wasser zu halten, ist umfangreich, kann jedoch nur zum geringen Teil durchgeführt werden. Aus Mangel an Mitteln müssen nachstehende Arbeiten u n t e r b 1 c i-e n oder werden höchstens in dem einen oder anderen Falle die Vorbereitungen in Angriff genommen werden: Regulierung der Mlakarjeva ulica (Kostenvoranschlag 60.000 Dinar), Uferstützmauer 30.000, Kanalisierungsarbeiten 40.000, Turnhalle 30.000, Erwerbung und Planierung des Platzes vor der Kirche 75.000, Elektrifizierungsarbeiten 60.000, Einrichtung des Sportplatzes 15.000, Straßenbe-sprengung 30.000, Bau der Brückenwaage 45.000 Dinar u. a. m. Nach einer ausführlichen, aber sachlichen und ruhigen Debatte wurde der Voranschlag in der vorgelegten Fassung unverändert angenommen. Die Ausgaben belaufen sich insgesamt auf 501.417 Dinar und umfassen nachstehende bedeutendere Posten: Personalausgaben 63.000 Dinar, Polizei 14.400, allgemeine Verwaltung 55.160, Unterricht 75.629 (davon für die Schulerhaltung 34.000 und Beitrag für die städtischen Bürgerschulen 31.129), Finanzdienst 76.140 (Amortisation der Gemeindeschulden 20.000, Zinsendienst 27.140 und rückständige Bürgerschulbeträgc 29.000), Baudienst 84.300 (Straßenerhaltung 20 tausend, Gebäudeerhaltung 12.000, Schottergrube 18.000, Straßenneubau 15.000, und Straßenbesprengung 15.000), soziale Fürsorge (Armenfond 34.470 und Arbeitslosenunterstützung 25.000), Gemeindewirtschaft und Unternehmungen 48.026 (Elektrifizierungsarbeiten 24.071) Dinar. Einnahmen: 58%iger Zuschlag zu den direkten Steuern (von der Steuervor-schreibung in der Höhe von 299.714 Dinar) 173.834, Verzehrungs- u. Verbrauchs steuern 205.573, Taxen 36.100, Einkünfte aus den Besitzungen und Unternehmungen 53.910, Einnahmerückstände 32.000 Dinar. auch wir ihm unsere herzlichsten Glückwünsche in der aufrichtigen Hoffnung, daß er unserer Stadt und seinem Lebenswert noch lange Jähre erhalten bleibt! Vuskin-Feier In: großen Kasinosaal veranstaltete heu tc vormittags die Schülerschaft des Realgymnasiums eine eindrucksvolle Feier, die dem 100. Todestage des russischen Genius A. S. P u š k i n gewidmet war. Die einleitenden Worte sprach Prof. Dr. ’Kot-n i k, worauf das Schülerorchester unter Leitung von R. S i k o š e k auftrat. Die Festrede hielt Frater Viktor čoka n. Dann folgten verschiedene Deklamationen, Klavir- und Violinvorträgc sowie Vorträge aus Puškins Werken, die im Originaltext und zum Teil in der slowenischen Uebertragung von F. čokan gelesen wurden. Zum Schlüsse ergriff Direktor Dr. Heric das Wort und sprach der Schülerschaft seine Anerkennung aus. m. Evangelisches. Der KarfreitagSqottes-dicnst wird am 26. d. um 10 Uhr vormittags in der Christuskirche mit anschließender Abendmahlfcier stattfinden. Am Ostersonntag feiert die Gemeinde den Festgoites-'" mst um 10 Uhr in der Christuskirche. Anschließend daran wird das Hl. Abendmahl gespendet werden. Am Ostermontag wird der Gottesdienst ausfallen. m. Toiwsfall. Im Krankenhaus ist hc'uie die Private Frau Marie M o h a r geb. Rainer im Alter von 71 Jahren gestorben. R. i. P.! m. Seine« 65. Geburtstag feiert am morgigen Donnerstag der bekannte und allseits geschätzte hiesige Baumeister Herr Rudolf Holzer. Unsere herzlichsten Glückwünsche! m. In Dravograd wurde vergangenen Sonntag im Hotel Komauer ein Freund-chaftsspiel zwischen den Schachklubs Slovenj gradeč und Dravograd-Meža ausgetragen, >as zugunsten des Schachklubs Slovenjgra-dec, der bereits auf eine zehnjährige Tätigkeit zurückblicken kann, mit 10:6 Punkten ausfiel. Anschließend daran trug Herr P u-c it j o f aus Slovenjgradec auf zehn Brettern ein Simultanspiel gegen Dravograd aus; er gewann 6 und verlor 2 Partien, während zweimal Remis erzielt wurde. Für Dravograd muß der Ausgang dieses Match» als ehrenvoll bezeichnet werden, da der Klub kaum einige Monate besteht. * SpOter Teppichausstellung im Hotel ..Zamorc", 17—27. März. 2632 m. Das Stadbauamt in der Frančiškanska ulica 8 bleibt am Karsamstag, den 27. d. wegen Reinigung der Räume für den Parteienverkehr geschlossen. m. Abend moderner französischer Kammer musik. Der bekannte slowenische Komponist L. M. 8 ! c r j a » c, der auch als ausgezeichneter Pianist bereits erfolgreich hervortrat, veranstaltet am Freitag, den 2. April im Rahmen der hiesigen Volksuniversität und des Cercle francais einen Äonzertabend moderner französischer Kammermusik. Am Programm stehen Werke von Debussy, Favre de Severac, Milhaud, Ravel und Gaillard. m. 15-Jahrseier der Volksuniversitüt. Die Bolksuniversität in Maribor begeht heuer das Jubiläum ihres 15jährigen Bestandes. Aus diesem Anlaß findet am 9. April ein Vortragsabend statt, in dessen Rahmen der slowenische Schriftsteller F. Finžgar einen Bortrag über das Thema „Treue zu Volk und Scholle" halten wird. m. Mariborer Stifahrer auf der Kanzel-hohe. Auf Wunsch der Skifahrer hat der „Putni'k" seine Ofterfahrt auf die Kanzel-Höhe um einen Tag verlängert, und zwar wird der Autocar am Sonntag, den 28. d. um 5 Uhr vom Hotel „Orel" abfahren und Montag, den 29. d. um 17 Uhr vom Annen heim am Ossiacher See wieder heimkehren. Der Fahrpreis stellt sich auf 200 Dinar pro Person, wobei Paß und Visum inbegriffen sind. Anmeldungen sind bis Freitag, den 26. an den „Putnik" zu richten. m. Aus der altkathalischen Kirchengemcin- dc. Am Gründonnerstag wird um halb 19 Uhr ein feierlicher Gottesdienst abgehalten, dem die Osterbeichte vorausgehen wird. Käh rend der Messt Hl. Kommunion. Am Karfreitag beginnt die Lithurgst um.8 Ifljrr, Am Karsamstag um halb 19 Uhr findet eine Mr-ze Auferstehungsfeier statt, worauf die Segnung des Osterlammes vorgenommen wird. Am Ostersonntag und -montag findet um 0 Uhr ein feierlicher Gottesdienst statt. AN Feiern finden im Saal des „Narodni dani" statt. m. Fleischversteigerung. Im Wege einer öffentlichen Lizitation gelangt am Donnerstag, den 26. d. um 9 Uhr am Hauptplatz eilte Partie von 65 kg Schweine- bzw. Rindfleisch zum Verkauf. nt. Der heutige Fischmarkt war gut beliefert und die Bevölkerung deckt sich für dst morgen beginnenden Fasttage reichlich cm. Sardellen kosten 14, Girice 1.2, Barbani 24, Kalamari 24, Moli 12, Meerkrebse 28, Schieten 8, Karpfen 10, Weißfische 9—9 Dinar pro Kilo, Froschschenkel 2 Dinar Pt1' Kranz. nt. Die Kaufleutc-Veremigung für Maribor-Stadt macht die Bevölkerung nochmals darauf aufmerksam, daß morgen, Donnerstag die 'Geschäfte den ganzen Tag offen Neben. in. Wetterbericht. Maribor, 24. März, 6 Uhr: Temperatur 6, Barometerstand 725, Windrichtung O, Niederfchlag Regen. m. Lebensmüde. In einem Heuschober t« Farna vas bei Prevalje wurde gestern bet 57jährige Realitätenbesitzer und Schmiednt^ ster Josef M u r ko erhängt aufgefunden. Das Motiv des Selbstmordes ist nicht bekannt. * Gasthaus „Zur Linde", Radvache, Telephon Nr. 23-30. 287» * Das Neueste in Dauerwellen: Der stromlose „Primawell" im Salon Tautz. Gewohnheitsmäßige und hartnäckige Verstopfung und Verdauungsbeschwerden werden behoben durch L e o p i I 1 c n, ein rein pflanzliches Abführmittel von vorzüglicher und schmerzloser Wirkung. Auch bei längerem Gebrauch tritt keine Gewöhnung ein-Versuchen Sie zunächst eine kleine Packung-in allen Apotheken erhältlich. Annonce reg-S. Nr. 31.430 vom 24. XII. 1935. Wieder ein frecher Einbruch Während der Mittagspause wurde gestern im Stadtzentrum wiederum ein schier unglaublich dreister Einbruch verübt. Als knapp vor 14 Uhr der Drogerist Max K a n c in das an der Ecke der Gosposka und Slovenska ulica gelegenes Geschäft kam, fand er dieses offen vor. Kanc konnte bald feststellen, daß sich jemand während der Mittagspause eingeschlichen und die Registrierkasse ausgeraubt hatte-In der Kasse befand sich ein Barbetrag von etwa 1500 Dinar. Ansonsten rührte der Dieb nichts an und ließ auch mehrere wertvolle Photoapparate, die sich auf dem Verkaufstisch befanden, unberührt. Die Polizei machte sich sofort auf die Suche nach dem Dieb und nahm bereits einen verdächtigen Mann fest, doch setzte sic ihn am Abend wieder auf freien Fuß. jedenfalls dürfte es sich um denselben Täter handeln, der kürzlich auf ähnliche Art in das Juweliergeschäft Bizjak und in. die Trafik Žnideršič eingebrochen ist. Pyromane unschädlich gemacht 19 Brandlegungen gegen Bezahlung, aus Rache oder aus Lust. In den letzten Jahren wüteten in 961 Umgebung von Slovenska Bistrica zahlreiche Feuersbrünste, von denen man überzeugt war, daß sie absichtlich verursacht worben waren, doch konnte man dem Täter nicht auf die Spur kommen. Jetzt gelang 65 nun der Gendarmerie von Pragersko, den Pyromanen — denn um einen solche» handelt cs sich hier — festzunehmen und dem Gericht einzuliefern. In der Nacht zum Sonntag übernachte11' im Stall eines Besitzers in Vrhloga e-n st11' gerer Mann. Bald nach seiner Ankunft brach beim Nachbar Josef Žunkovi^ ein Brand aus. Der Unbekannte kam 'h®r Bevölkerung verdächtig vor und man halte die Gendarmerie, die ihn gehörig ins Gebe! nahm. Bald gestand der Bursche, seit l»^ in der dortige» Gegend 19 Brände gelegt ist haben. Es handelt sich um den ,27jäHrigst Beisitzer Josef Koren aus Bukovce bc1 PÄjLane. der gegen «ne jMtxhmmg Btii st 'E Dinar verschiedenen Besitzern, die gerne f'Ur Auszahlung der ■Setftcheruitgssitmmc °^iven möchten, Sie Baulichkeiten in Brand flickt Gtrtige Male legte er das Feuer ™ gegen den einen oder anderen dcr|onItchcu Gegner. Da der Anblick eines ennenben Gebäudes dem Burschen Freude ^ rettete, wurde er manchmal aus purer ^>t am Zerstörunaswei-k Brandleger. Radio-Thermal Bad Lasko das ganze 3ahr geöffnet ,v ‘nr) Thermalbäder. Hervorra- & , Behandlung der rheumatischen ^Kränkungen aller Art, Frauenleiden, •Arteriosklerose usw. p Preise in der Vorsaison: fii Uo !pension für 10 Tage Din 608.-eÜ,° Tage Din 1100.—. (Unterkunft, in ',, ssige Kost, Bäder, ärztliche Behandlung und alIe Taxen)_ r| er^ngeu Sie Prospekte von der Ba-ueverwaitunä! 2897 ^ 15 Jahre Antituberkulosenliga -'ainhaste Erfolge in den anderthalb Jahrzehnten des Bestandes. And Jahrzehnte sind unlängst seit tön«, i V i‘uu «•»■“«ai1 I1-“ > „ nr ocnBtoiutiiigeit Tag vergangen, au in?1« -lntituberkuloscnliga in Maribor ^ •s.eBen gerufen worden war. Nur 15 Iah loch sei trem verflossen, und doch hat die ®anstatkm in dieser Zeitspanne Erfolg jLf^eichnetr, die uns alle mit Stolz er ch. cil ®nncn. Die Aufgabe, die sich die Liga toL 012 Gründung gestellt hat, wird uu- und mit vollster Hingabe an den .,ren Zweck erfüllt. Viele, die bei der Grün č ‘Ü Vereines skeptisch zur Seite stan- hüw i^'t Zu den begeistertsten An- ch,‘^et1i der erhabenen Idee, die Leiden der Swto ^E£ •furchtbaren Volksseuche nach •«» M lindern. Es handelt sich ja hier 5' Cli organisierten Kampf der gesamten hrifE^rumg gegen die gefährlichste Krank- Wel ****** H^futmnben von Opfern welchem Elan die Gründer der Liga aut ^Evk gingen, sieht inan am besten bar-A ' ^ schon einige Monate darauf >das j0 :it ü u-l a t o r i u m eröffnet werden futo ™ ,^Cnt stich61' Taufende von Tuber-C| ^franken unentgeltlich Hilfe suchten und ch fanden. GroMgig ist die P r o p a-i>p«-.n Es ü' d*c 'btc Lige für die richtige Lc-und die Einhaltung der Hygiene fall ^ Mittel gegen die Tuberkulose ent-3'- Taufende von Broschüren wurden ,v Ct die Bevölkerung gebracht, überall wur step Leitungen Zum Schutz 'vor der An-angeschlagen. Es wurden Statistiken iüe Sterblichkeit der Bevölkerung in t letzten Dezennien veröffentlicht, Frage-tlerf* ^cn Gesundheitszustand der Bür stJr f^rsandt und den verschiedensten halt ttcit, Aemtern, Schulen usw. Ber- schgsmaßregeln zur Verteilung an die °ff£rung übermittelt. In den Schulen en ?. A n t i t u- b e r k n l o s c n t a g e “gefchcht, es wurden Vorträge über die in 5ntch'un9 der Tuberkulose für die Aerzte, <$Q 5P Anstalten und in der Oeffentlichkcit Sto Cn‘ dchch T o p o l Z L i c a, wo der n®9 Schn Freibetten abgetreten wurden, $0? . lränkliche Kinder entsandt; diese ^ auT kosten der Liga fort erste Schirum des Bestandes wurde rx-^ch QeErant, daß die Liga im Maribo-wil X-.i1 ilul eine besondere Abteilung ein betten für Lungenkranke tz^^chlrke. Wie sehr diese Abteilung notwen lich a01-' ’ü daraus ersichtlich, daß sie schon zu klein geworden ist, weshalb an ^rgrößerung derselben gedacht werden n,. ch.Pflicht der maßgebenden Faktoren ist V die ~ - Kräften C5 j,. ■ —J~ —«• u~------- -i- ■ me Bestrebungen der Liga mit allen War unterstützen und ihr die Verwirk stzx M des Planes, eine zweite Abteilung Tuberkulosekranke ins Leben zu rufen, ^ermöglich,,,! Qi wentwegt wird seit der Gründung der 9fw lTf*eit ^em reichhaltigen anderweitigen be,-?^^reis ein weiteres wichtiges Ziel r : ®au eines Asyls für Tu- bx.:? sEranke in Ataribor, das dem Aus-Mder Vollsseuche einen starken Rie-j0c Jotichief>en soll. Es darf nicht zugelassen ihre n'' ^ mittellose Tuberkulosekranke gefährden, ihnen muß die bar- 6 lleboten werden, von der surcht--n. Krankheit befreit zu werden. Um auch IeiCm Gebiete einen vollen Erfolg auf weisen zu können, leitete die Liga unter tat kräftiger Mitwirkung der Hausbesitzer und der Mieter eine S a m m ela k t i o n zum Asylbau ein, die bisher schon fast 300.0fIQ Dinar aufgebracht hat. Die Liga wird ihre Ausgabe gekrönt sehen, wenn es ihr -möglich sein wird, an ihrem z w a n-o i g st e n J u b e l t a g ein modernes Asyl für Tuberkulosekranke seiner Bsstim-lirung zu übergeben. Es erübrigt sich, über die übrigen- Gebiete, auf denen sich die Liga betätigt, viel Worte zu verlieren. Es seien hier nur die Unterstützung der Tuberkulosekranken, die Entsendung von erholungsbedürftigen Kindern in die verschiedenen Heilstätten, die Betreibung der Milchaktionen in den Schulen, die Besserung der Verhältnisse in den unhygienischen Wohnungen usw. erwähnt. Die Liga Wie ein Bad den Körper, LVÖ! mwwniiwiiiiiwiiiiiiiiBiiiniiWB——■—! Thlorodont' Zahnpaste Mund und Zähne. Besonders nach starkem Tabak-genutz oder nach der Arbeit in staubiger, trockener Luft empfindet man das Gefühl der Frische und Sauberkeit, das von einer Mundreinigung mit Chlorodont-Zahnpaste ausgeht. Verlangen Sie nach Ihrem persönlichen Geschmack Chlorodont schäumend oder nichtschäumend, beide Qualitäten sind gleich gut. Einheimisches Erzeugnis. wird ihre Aufgabe nur dann voll und ganz erfüllen können wenn die gesamte Bevölkerung mitwirkt und diese uneigennützige In stitutlou mit allen Kräfte» unterstützt. Nur der organisierte Kamps aller gegen die mör iberische Volksseuche wird einen vollen Erfolg bringen! Die Nolle überwunden... Erstes Schaufrisieren in Maribor Wie bereits berichtet, veranstaltete der Klub der Damenfriseure Maribors am 21. d. M. in der Gambrinus-Halle ein Schaufrisieren, das einen durchschlagenden Erfolg zeitigte. Anwesend waren u. a. Gewerbeinspektor Založnik, Gewerbereferent Dr. S e n. k o v i č, Kommissär des Kreisausschusses der Gewerbevereinigung Lasič, Obmann der Friseurgenossenschaft Novak und die Lehrerinnen der gewerblichen Fortbildungsschule Milka und Herma Bračič. Unter großer Beteiligung der Fachkreise aus Maribor, Ljubljana, Celje u. Ptuj wurden vor dem zahlreichen Publikum und unter begeistertem Beifall von 26 Frisierenden moderne Postichc- und historische Frisuren gezeigt, die durchwegs Nacken frei und ausgeschnitten, der Ober köpf zeigt flachere Wellen, Locken schließen seitlich und hinten ab, die Ohren sind halb bis ganz frei, die Stirne bleibt weiter frei und die Wellen werden schräg gesetzt. Diese Mode ist sehr kleidsam, wirkt jugendlich-frisch und ist sehr praktisch. Die Veranstaltung zeigte den Aufschwung dieses feinen und künstlerischen Gewerbes, welches sich bei uns auf voller Höhe mit dem Ausland befindet. Der Klub wird in dieser Hinsicht fortan eine tonangebende Rolle spielen. Der Klub der Damenfriseure Maribors, der solche öffentliche Veranstaltungen des öfteren arrangieren wird, um richtunggebend zu sein für die Fachwelt wie für das große Publikum, kann auf sein erfolgreiches De- beachtenswert waren. Die Rolle ist voll ständig verdrängt und gilt als iiberwun- j but wirklich stolz hinweisen. den. Die moderne Frisur ist kürzer, de Aus PM§ p. Todesfall. Dieser Tage stavb hier der 61jährige Landwirtschaftsreferent der Bezirkshauptmannschaft i. R. Josef Z u p a n c. Der Verstorbene erfreute sich alz Fachmann und Mensch allseitiger Wertschätzung. In Ptuj war er nicht weniger als 35 Jahre im Landwirtschaftsdienst tätig. Friede seiner Asche! p. Ttebstah! Bei hklltchtem Tag. Um die Mittagsstunde schlick) sich gestern ein noch unbekannter Langfinger in die Wohnung des Beamten Anton G o b e e ein und ließ einen völlig neuen Herrenanzug im Werte von 1200 Dinar mit sich gehen. P. Im Tonkino gelangt heute, Mittwoch der Straußfilm „Unsterbliche Melodien" zur Vorführung. Am -Ostersonntag folgt der Lustspielschlager „Konfetti" mit Leo Sleza k. IDazu schreibt man uns aus Vršac: »Die bemerkenswerten Abführungen des angesehenen Gelehrten und bekannten Schrift stellers wurden von efer großen Schar der Zuhörer mit größter Aufmerksamkeit aufgenommen.« Meisterprüfungen. In der ersten Märzhälfte haben folgende Gesellen die Meister prüfung von der Prüfungskommission in Celje bestanden: der Uhrmacher Johann V r a v n i k in Celje; der Maler und Anstreicher Alois G o r j u p in Celje; die Schmiede Konrad Z 1 o d e j in Vitanje und Jakob K r e g a r in Rogatec; die Schuhmacher Anton G u č c k in Doblje und Josef J c r n c j š e k in Šmarje bei Jelše. Verstopfung, regelwidrige Gärungsvorgänge im Dickdarm, schlechte Verdauung, sowie Kopfschmerzen infolge Stuhlverstop-fung werden durch das natürliche „Franz-Joset"-Bitterwasser — ein Glas voll früh nüchtern — rasch behoben. Od mla 4% Kriegsschaden 405—406, 6% dalmatinische Agrar 71.75—0, 7% Investition?^ i leihe 87.50—0, 7°/° Blair 82—85, 8% BD' jlr 93—95; Agrarbank 195—212. i X Mariborer Rindermarkt. Mari' b o r, 23, März. Zugeführt wurden 373 Kühe, 110 Ochsen, 6 Kälber, 5 Stiere uh“ 2 Pferde, zusammen 496 Stück; verkauft wurden 276 Stück. Preise: Mastochsen bis 4-50, Halbmastochsen 3.50 bis 4, Zucn ochsen 3.25 bis 3.75, Schlachtstiere 3.2b Mltit isl da bsi ■■■■■■■le Vornan Von Bernhard Lonzer 2 Copyright by Gustav Neugebauer, Prag 1. Damit iHnte Rainer sich zurück. Ein Zug von unbeugsamer Entschlossenheit tag auf feinem offenen, männlichen Gesicht. Der Justizrat kannte diesen Zug Von Rainers Baker her, der sich in zäher, Verbissener Arbeit und mit eiserner Strenge und Härte gegen sich selbst von kleinen armen Heidebauern em'porgeackbeit'et hatte. Bei diesem Menschenschlag gab cs kein Paktieren, keinen Kompromiß, da gab es nur einen geraden, unbeirrbaren Weg. zu dem einmal für richtig Erkannten. Der Justizrat räusperte sich leicht und trommelte mit den Fingern der Linken auf der Schreibtischplatte. „Hm — da sieht es allerdings böse aus. •Sic deuteten an, daß die Betriebe gesund wien ■—- sind die Erträgnisse auskömmlich? Oder haben Sie Schwierigkeiten?" Rainer setzte seine erloschene Zigarre wieder in Brand. „Die Papierfabrik arbeitet zufriedenstellend. Das Sägewerk erhält sich auch, wenn der Gewinn auch nicht gerade bedeutend ist. Nur die Landwirtschaft hat immer einen gewissen Zuschuß erfordert, in den letzten Jahren wenigstens. Aber ich denke nicht daran, sic abzustoßen, oie ist ein 'Stück Erinnerung, ein Stück Heimat. Ich bin es dem Andenken des Vaters schuldig, sie zu halten, und ich mag sie auch selbst nicht missen. Jedenfalls haben wir unser Aufkommen,, wenn man seine Ansprüche nicht künstlich in die Höhe schraubt." „Hm —", wiederholte der Justizrat. „Nach alldem wird cs schwer halten, Ihren Vru-der zur Besinnung zu bringen. Versuchen will ich cs natürlich, es wird Ihnen doch sicher daran liegen, daß die Betriebe in den Händen der Familie bleiben." „Natürlich. Aber ich bezweifle, daß Ihre Bemühungen Erfolg haben werden. Mem Bruder scheint tatsächlich entschlossen zu sein sich die uneingeschränkte Verfügung über seinen Anteil zu verschaffen. Vielleicht ist es auch richtiger, der Sache ihren Lauf zu lassen,, denn auf die Dauer wird ein Zusammenarbeiten zwischen uns beiden doch nicht möglich, sein. Es sei denn, mein Bruder fände sich zu einer anderen Lebensauffassung hin. Und das erscheint mir sehr unwahrscheinlich." Der Justizrat strich die Asche von seiner Zigarre. „Danach wäre also wirklich mit Tatsachen zu rechnen. Eine nicht ganz einfache Sache, mein lieber Herr Dettmar! Wir wollen uns das nicht verhehlen. Oder haben sie schon bestimmte Möglichkeiten im Auge? Mt fremden Teilhabern zu arbeiten, ist nicht leicht, wenn man wie Sie an selbständiges Handeln gwöhnt ist. Und Hbpotheken etwa? In der entprechenden Höhe, bis zu fünfzig .Prozent? Sic müssen auch bedenken, daß die Landwirtschaft als Zuschußgebiet dabei wahr scheinlich ausscheiden wird. Es wird da vermutlich ein erhebliches Minus bleiben, das Sie vielleicht in große Schwierigkeiten bringen wird." Rainer richtete sich auf. ,;Damt beißen wir uns eben durch", erwiderte er mit entschlossenem Gesicht. „Aber ich habe noch, keine bestimmten Pläne in dieser Hinsicht. So chnell wird die 'Geschichte ohnehin nicht gehen, und irgendein Weg muß und wird sich, dann schon finden lassen. Vielleicht — ich habe die Absicht, zu heiraten — vielleicht wird die Sache damit sowieso gegenstandslos." „Aha —!" lächelte der Justizrat verständnisvoll. „Das wäre allerdings die beste Lösung in jeder Beziehung. Steht wohl eine entsprechende Mitgift zu erwarten?" „Vermutlich." „So. Da wäre ja alles in bester Ordnung. Darf mail fragen, wer'die zukünftige Frau Dettmar ist?" „Erika Böllinghaus, die einzige Tochter und Erbin des Großbauern Böllinghaus. Sie werden sich seiner gewiß erinnern." Der Justizrat wandte das Gesicht zur Seite. „Böllinghaus — ja, ich erinnere mich", sagte er langsam. Er schien noch etwas hinzufügen zu wollen, schwieg dann aber doch. Rainer erhob sich. „Für heute brauche ich Sie wohl nicht länger aufzuhalten, Herr Justizrat. Jedenfalls danke ich Ihnen für Ihre gute Absicht. Ich würde es auch für richtig halten, daß Sie der Form halber noch mal einen Versuch zur gütlichen Regelung machen. Sollten Sie, wie nach meiner Ansicht zu erwarten steht, damit keinen Erfolg haben, so .nögs die Dmge ruhig ihren Lauf nehmen. Die Angelegenheit ist bei Ihnen in den besten Händen, und ich selbst stehe jederzeit zu Ihrer Verfügung." Als. er aus dem Haufe trat, war es vrh lends dunkel geworden. Er sah nach de Uhr am Rathausturm und entschloß M mit dem nächsten Zuge heimzufahren. yL schlug mit raschen, festen Schritten den --eg zum Bahnhof'ein. Nur wenige Schritte vom Staatsbahnhei entfernt lag das Stationsgebäude der Klebst bahn. Seitlich davor, an der Straße, sian^ ein kleines Gasthaus, das von den 5st9r,' gästen der Kleinbahi?gern zu kurzem Austu halt ausgesucht wurde. Es war fast noch cnst Stunde bis zur Abfahrt des Zuges, ww Zeit genug, in Ruhe noch ein Glas Bier T trinken. Der Abend war mild, man brauch ^ nicht in der engen, dunstigen Gaststube T sitzen. Rainer betrat die kleine, nur wenig Tische fassende Veranda an der Schmalest des ■ Gasthauses. In der Hinteren Ecke w« noch ein Tisch frei, wie er mit Befriedigung bemerkte. Er ließ sich nieder und bestellte c n Glas Bier. Bei einer Zigarette hing er seinen Gedanken nach. .Ja. es war wirklich Zeit, fllt die Ehe zu denken, Er hatte Erika Böll'.nT Haus schon, vor einigen Tagen gesagt, iTb er am kommenden Sonntag vorm'ttag ihren Vater aufsuchen und um ihre Hand an (löst ten würde. Ein angenehmer Gang wür das allerdings nicht werden. Der kn.orrast, und ein bißchest stolz gewordene Böllinghst^ war Rainer anscheinend nicht übermäßig wohlgesinnt, bei gelegentlichen Begegnuw gen war das. ziemlich deutlich geworden, ohne das Rainer eine Erklärung dafür o1 Kam finden wußte. Aber das mußte mit ln genommen werden, man heiratete 1« lich nicht den Vater, sondern die Tochw ■ ^Fortsetzung folgt)- bis 3.60, Schlaclitmastkühe 3.25 bis 4.50, Zuchtkühe 3 bis 3.75, Beinlvieh 1.80 bis 2.50, Melkkühe 3 bis 3.75, trächtige Kühe 2.50 bis 3, Kalbinncn 3.50 bis 4 und Kälber 4.50 bis 6 Dinar pro Kilogramm Lebendgewicht. Fleischpreise: Ochsenfleisch Prima 8 bis 10, sekunda 6 bis 8, Stier-, Kuh- und Jungviehfleisch 5 bis 8, Kalbfleisch prima 10 bis 12, sekunda 6 bis 10, 'risches Schweinefleisch 10 bis 14 Dinar Pro Kilo. „ * Die Vorbereitungen für den Bahnbau ^rnomelj—Vrbovško gehen nach Beogra-der Meldungen rasch ihrem Ende entgegen, Die Linie wird demnächst zuende trassiert werden. Die Baukosten werden 'und 126 Millionen Dinar betragen. /'■ Das Weltgenossenschaftswesen in Ziffern. Nach den letzten Angaben gibt es 'n der Welt, und zwar in 57 verschiedenen Staaten, insgesamt 681.767 Genossenschaften, die insgesamt 147.5 Millionen Mitglieder haben. Diese Genossenschaften naben einen Umsatz von 92.490 Millionen ' enweizer Franken zu verzeichnen. Sftßd ^fterturnfer der Fußballer Sportklub „Rapid" bereitet für die -Rterjeiertagc ein großes Osterlurnier vor, ^urch die Beteiligung des Kapfenbenger Sportklubs auch einen internationalen Au- 1 "ich erhalten wird. Außer den Kapfenber- und „Rapid" wirken noch die lokalen „Maribor" und „Železničar" E. Das Spielprogramui wurde bereits l^tgefteUt und zwar treffen am Ofterfonu-um halb 16 Uhr zunächst „Maribor" und "Železničar" aufeinander, worauf „Rapid" 9c3eit den Kapfenberger Sportklub spielt. nt Ostermontag kämpfen zuerst die beiden Vortag unterlegenen Mannschaften au-Ichließcnf) daran die beiden Sieger des er-|ten Spieltages. Die Spiele gelangen am "Rapid"-Piatz zum Austrag und versprechen "Ugestchts der gegenwärtigen ausgezeichne-_Crt Form aller mitwirkenden Mannschaften ^lten besonders spannenden Verlauf. Die ’^fenBcrgcr find gegenwärtig in der fteiri-chett Fußballmeisterschoft an zweiter Stelle stiert und zwar gestaltet sich die Reihung chC folgt: 1. Sturm 15, 2. Kapsenberger 'S • 14, 3. Donawitzer Sportklub 11, 4. Sportklub 10, 5. Gratkorn 10, 6. FC. Graz 2 7 GAK 7, 8. Austria 4 Punkte. Desglei- Behaupten „Železničar", „Maribor" n. die Führung in der Banalsmeister- : Dst Jahreshauptversammlung des Mo-riborer Wintersport-Unterverbandes findet am Sonntag, den 18. April um 9.30 Uhr vormittags im Jagdsalon des Hotels „Drei" mit der üblichen Tagesordnung statt. : Skifliegen in Planica abgesagt. Die für die Osterfeiertage vorgesehene erste Skiflug-ticranftaltmtg in Planica mußte wegen der trostlosen Schneeverhältnisse neuerlich abgesagt werden. Falls es das Wetter zulassen sollte, wird das Springen allerdings an kleineren Umfange im April zur Durchführung gelangen. : Der Kärntner Radsayrergau hielt 'dieser Tage in Slovenfgradec feilte Jahres-hautpitietifanvtnlung ab, in der nachstehende Leitung gewählt wurde: Obmann Vinko C a juk o (Mislinja), Vizeobmamt Emil Plesničar (Peca), Schriftführer Karl Kokol (Mislinja), Kassier (Sržcničnif (Korotan), technischer Referent Vehovec (Korotan). Aus schußmitglieder Suhadolnik (Mislinja), čop (Korotan) und Persoy (Peca), Rechnungsprüfer Graß (Korotan) und Krek IMifliitfa). Dem -Gau gehören gegenwärtig die Sportklubs „Mislinja" (Slovenfgradec), „Peca" (Prevalje) und „Korotan" (Mežica) an. : Ein neuer Negerjpringer. Bei einem tza! lenmeeting in Jndiauopolis erreichte Mel Walker int Hochsprung eine Höhe von 2.075 Meter, mit welcher er an den Weltrekord von Johnson und Albritton bis auf einen halben Zentimeter Heranfant. Ebenso wie die beiden Weltrekordler ist Mel Datier eilt Reger. : Woelkc erreicht Hallenbestleistung. Beim leichtathletischen Meeting in der Westfalenhalle in Deutschland erzielte der deutsche Olympiasieger Hans Woelke im Kugelstoßen außer Konkurrenz 16.24 Meter. Diese Leistung stellt einen neuen, allerdings offiziell nicht geführten Hallenweltrekord dar. In der Konkurrenz -siegte Woelke mit 15.48xMc= tev. : Tennis an der Riviera. Im Finale des Turniers von Nizza siegte der Chinese Kho Sin Sie gegen den Defterreicher Bawaromski 6:4, 6:0, 6:4. Der junge tschechoslowakische Tennisspieler Vodička schlug nach seinem Siege über Tarlowski in der Endrunde des Herreneinzels in San Rente auch den Polen Hebda 6:1, 2:6, 6:3, 6:1. : Schiedsrichter Olsson über das W'ener Sptel Oesterreich—Italien. In einer Unterredung mit dem Wiener Vertreter der Agen zia Stefani erklärte der Schwede Olsson, welcher den sonntägigen Länderkampf Oster reich—Italien itt Wien leitete, daß alle feilte Weisungen und Verwarnungen, die er während der Halbzeitpause und ^anläßlich der Unterbrechung in der zweiten Spielhäls Es gleicht einem Wunder ■aber es hat einen msenschafttkhen Grund m Wirkliche Photographien zeigen was diese überraschende neue Entdeckung für SIE bedeuten kann JN einer kurzen Woche! Tausende von entzückten Frauen haben sich um Jahre verjüngt. Ihre Linien und Falten sind völlig verschwunden! Ihnen scheint es wie ein Wunder. Der modernen Wissenschaft nur ein neuer Triumph jahrelanger geduldiger Versuche. Wissenschaftler haben gefunden, dass Falten entstehen, weil wahrend des Alterns die Haut gewisse lebenswichtige Stoffe verliert. Führen Sie der Haut diese wertvollen Stoffe wieder zu und sie wird wieder frisch und jung. 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Der in Wien anwesende Vorsitzen de der Italienischen Fußball-Federation bezeichnet«: das Verhalten der Defterreicher als Vor kurzem drang ein Tiger in das Dorf Barsasamber (einer englischen Kolonie) ein und siel eine Frau, die Witwe Savitrce, an. Er nahm sein Opfer zwischen die Zähne und entführte es in eine Schlucht der Mu-hadasni-Berge. In der Höhle ließ er die nur leicht verletzte Frau fallen. Sie sprang sofort auf und trieb die Bestie mit Steinen fort. Einige Stunden später wurde die Frau ohnmächtig in der Höhle gefunden. Ulmet AtaMQtt von chlffr. Briefen lat eine Gebühr von 10 Dinar ZU erlegen I Dch'egen lat eine Gebühr von 3 Dinar in Post marken belttlschliessen Utosduedenes Parzelle im Zentrum, vorzüg liehe Lage für ein Wohnhaus mit Geschäftstokalen günstig zu verkaufen. Adr. Verw. 2925 ktoufe n rf y erschledenc Bauarbeitcn so-..*? Küchen- und Zimmerein-l; “hingen bestellen Sie bil-Irvl in der Tischlerei Untcr-chr'"er. 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März 1937 um halb 7 Uhr früh nach längerem schweren Leiden und versehen mit den Tröstungen der hl. Religion im 71. Lebensjahre gottergeben verschieden ist. Das Leichenbegängnis der unvergesslich Dahingeschiedenen findet Freitag, den 26. März 1937 um halb 17 Uhr von der Leichenhalle in Pobrežje. Die hl. Seelenmesse wird am Dienstag den. 30. März 1937 um 7 Uhr in der Magdalenen Pfarrkirche gelesen werden. MARIBOR, den 24. März 1937. , Familie Dr. Mohar, Sertela, Raineria Mohar. 2956 SCHUHE werden ab 1. April infolge der neuen Banai-Ver-brauchssteuer teurer Beeilen Sie sich und besorgen Sie Ihren Einkauf noch heute 2u Ostet* ße še pme tomtie Chefredakteur und für die Redaktion verantwortlich: Udo KASPER. — Druck der »Mariborska tiskarna« in Maribor,— Für den Herausgeber u. den Druck v_erantw örtlich Direktor Stanko DETEL A. — Beide wohnhaft in Maribor»