Anbacher Ieituna. .^ K K. Mittwoch am 3. März R85«. Amtlicker Theil. Hl^er k. k. Feuerassecuranz-District Umgebung Laibach hat ersucht, die im äintlichen Theile der „Laibacher Zeitung" vo>n 28. Februar, Z. 48, bei Gelegenheit der Veröffentlichung der Feuersbrunst in Podgoriz angeführte Summe von 1400 st., um welche vier dortige Besiner assecurirt waren, und welche aus den amtlichen Erhebungsprotocollen genommen, jedoch nur auf eigener Angabe der Assecurirten beruht, auf den wirklich assecurirteu Gesamnttbctrag von 800 st. zn berichtigen, was hiemit geschieht. K. k. Bezirkshauptmannschaft Laibach am 1. März 18^2. Am 28. Februar 1862 wird in der k. k. Hof-imd Staatsdruckerei in Wien das XlV. Stück des allgemeinen Neichsgesch- und Regierungsblattes, und zwar in sämmtlichen Ausgaben ausgegeben und versendet werden. Dasselbe enthält nntcr Nr. 48. Die kaiserliche Verordnung vom 12. Februar 18ti2, womit eine nene Organisation der Militar-Bildnngs-Anstalten angeordnet wird. Nr. 4l>. Die kaiserliche Verordnung vom 14. Februar 18li2, womit im Nachhange zur kaiserlichen Verordnung vom 12. Februar 1«i;2 (Nr. 48 des Neichsgeschblattes) weitere Bestimmungen hinsicht-lich der Organisation der Militar-Vildungs-Anstalten angeordnet werde». , Nr. .'l0. Der Erlas; des Finanznunisteriums ro,n lli. Februar 1N>2, wodnrch die den österreichischen Schiffen uud Flößen zugestandene Befreiung des Elbe-Zolles anf der Strecke von Melnik bis an die sächsische Gränze, auch auf die, vermöge des Handelsministerial-Erlasse vom 11. Mai 1860, bisher davon ausgeschlossenen Gegenstände ausgedehnt wird. Nr. ill. Die Verordnung des Ministeriums für Handel, Gewerbe und öffentliche Bauten vom 20. Februar 1862, womit die Aufstellung einer Geueral-Inspection über die Communications-Anstalten bekannt gegeben wird. Ebenfalls heute den 28. Februar 1862 wird die böhmisch-deutsche Doppelausgabe der, bisher nur in der deutschen Allein-, dann der italienisch- und magna-risch - deutscheu Doppelausgabe erschienene Beilage zu Nr. 244 im LX1X. Stücke des allgemeinen Reichs-gesel;- und Regierungsblattes vom Jahre 1861, ent-haltrnd den allgemeinen österreichischen Zolltarif, ausgegeben und versendet. Wien, 27. Februar 1862. Vom k. k. Nedactionsbureau des allgemeinen Neichs-geseft- und Regierungsblattes- Nichtamtlicher Theil. Oesterreich nnd die deutsche Flotte. Die in Nr. K6 der „Allgemeinen Zeitnng" mitgetheilte Circulardepesche der k. k. österr. Negierung in Betreff der deutschen Flotte liefert den unwider-leglichen Beweis, daß Oesterreich in dieser Frage ein sowohl der Würde und den Interessen Deutschlands "ls dem strengen Rechte gemäßes Verfahren bis zur Stunde der Entscheidung einzuhalten bemüht war. Bezüglich des Rechtspunctes ist ein mit schlagenden Gründen und gewichtvollen Ausführungen ausgestattetes Promemoria sämmtlichen deutschen Regierungen zur Kenntnißnahme und wohlmeinenden Ve> achtung mitgetheilt worden- Oesterreichs Streben war uud ist, uach Inhalt der Depesche, noch dahin gerichtet, das Daseyn einer Nordseeflottc zu sichern, zu welchem Behufe namentlich die norddeutschen Uferstaaten sich zu einigen hatten und die größeren Binnenstaaten angemessen beizutragen beabsichtigen. Hierin dürfte wohl das angemessenste Auskunftsmittel liegen, um die schwierige, namentlich in ihren Anfangen bezüglich des Nechtspunctes verwickelte Angelegenheit auf eine der Ehre der Nation würdige und ihrem wohlverstandenen Interesse zusagende Weise zu erledigen. Sind es doch znnächst die Nordseestaaten und mittelbar anch die im deutschen Zollverbande stehenden ^ Vinnenstaaten, die von der Bildung eines derartigen Nordseegeschwaders die namhaftesten Vortheile ziehen könnten. Die Richtigkeit dieser Auffassung hat bei den meisten betheiligten deutschen Höfen Eingang gefunden, und die österreichische Regierung hat von dießfalligeu entgegenkommenden Erklärungen mit Genugthuung Kenntnis; genommen, indem sie nicht verabsäumte, diesen Sachbestand allen deutschen Regierungen noch ein Mal an das Herz zn legen. Was die österreichische Regierung entschieden und mit bestein Rechte „icht will, das ist der vorschnelle Abbruch der diefMligen Verhandlungen, die Verweigerung der erforderlichen Unterhaltungskosten, die Zurückweisung der Möglichkeit einer befriedigenden Alis-tragung der Frage. Sie wünscht, das; formelle Nechts-bedenken einiger Regierungen nicht bis zu ihren äußersten, abstracten Consequenzen verfolgt werden, weil sonst nicht bloß das Schicksal der Flotte in einer ziemlich kläglichen Weise entschieden, sondern überdies; noch eine Qnelle des Haders zwischen sämmtlichen Regierungen Deutschlands eröffnet würde. Sie verwendet sich daher auf das lebhafteste für die fernere einstweilige Erhaltung der Flotte. Solches Verhalten darf ungescheut dem Urtheile der Zeitgenossen, der Prüfung der Geschichte entgegen-seheu. Eo ist vollkommen uneigennützig, da wohl Niemand in Abrede stellen dürfte, daß Oesterreich von einer Flotte in der Nordsee zunächst nur geringen Vortheil zu zieheu, in der Lage ist; es ist wohlmeinend im patriotisch-deutschen Interesse und zugleich unlangbar practisch. Laibach, 2. März. Die „Triester Zeitung" vom 1. d. schreibt: In Folge der häufigen Klagen über den Warentransport von hier nach Laibach und von dort hierher hat das Handelsministerium die hiesige Börsendeputatiou zur Errichtung eines Nevideutenamtes bei der Bahnstation in Laibach autorisirt, welches schon seit einiger Zeit in ersprießlicher Thätigkeit ist, und sowohl die chronologische Beförderung der Waren, als auch deren Gewicht uud äußerliche Beschaffenheit zu überwachen, deßhalb jeden Frachtbrief zu vidiren und allenfalls vorkommende Mangel darauf auzumerken. Wenn Waren auf dieser Route ohne gehörige Bedeckung verführt werden, uud durch Regen oder wie immer Schaden leiden, so ist ohne diese. Unter-suchung in Laibach, besonders wenn die Packungen später äußerlich getrocknet und weiter verführt werden, nicht immer zu erkennen, wie und wo der Scha-. den entstanden ist, der sich meistens erst beim Oeffnen der Colli ergibt; es hat deßhalb diese Vorkehrung besonders den Zweck, die Verwaltung der Staats-bahnen vor uugegründeteu Klagen zn bewahren und den Empfängern Regreß an jene Frachter zn ermöglichen, welche drn Schaden durch nachlässige Bewahrung der Güter auf dem Transport von hier nach Laibach und umgekehrt verursacht haben. Allen diesen Vorkehrungen entziehen sich häufig die Frachtunteruehmer dadurch, daß sie die eigentlichen und wahren Frachtbriefe der Absender mit anderen vertauschen, welche von ihnen selbst anf irgend einen Namen ausgestellt siud und die natürlich dem Empfänger der Ware nicht vorgelegt werden, wenn eine nachtheilige Bemerkung des Nevidenten darauf euthalten ist. Deßhalb dürfte es dem allgemeinen Interesse angemessen seyn, darauf aufmerksam zu machen, daß die Empfänger von Waren ihrem eigenen Vortheile entsprechend handeln, wenn sie sich die von dem Nevidenten in Laibach vidirten Frachtbriefe stets vorlegen lassen. (Korrespondenzen. Trieft, 1. März. — ^. — Laut heutigen Berichten aus Venedig hatte Se. Maj. der Kaiser gleich nach Höchstdessen Aukuuft I. k. Hoheit der Großherzogin Alexandra einen Besuch gemacht. Die Grosiherzogin erschien im Theater, während des ersten Actes in der kaiserlichen Loge, in welcher sich außer Sr. Majestät die durchlauchtigsten Herren Erzherzog Carl Ferdinand und Großfürst Constant!» befanden. Gestern früh wohnten Se. Maj. einer stillen Messe in der Metropoli-tankirche bei. Um 1 Uhr Nachmittags gernheten Se. Majestät, sich auf die russische Dampffregatte „Wladimir" zu begeben. Alle Kriegsschiffe waren festlich geziert nud hatten die Fahnen aufgehißt. Die Matrosen anf den Schiffen und eine große Menge Volkes erhob lauten Iubelruf dem jungen Monarchen entgegen. Um 2 Uhr kehrte Se. Maj. an's Land zurück, begleitet von Sr. k. k. Hoh. dem durchlauchtigsten Herrn Erzherzog Carl Ferdinand, Er. k. Hoh. dem russischen Großfürsten, Sr. Erc. dein Militar-gouverneur von Venedig mit anderen Generälen und Stabsofficieren, während die Fcegatte „Wladimir", die k. k. Kriegsschiffe und das Fort St. Giorgio Ka-nonensalven abfeuerten. Am Ufer wnrde der Monarch mit endlosem Iubelruf der zahlreichen Bevölkerung empfangen. Um !^ Uhr Nachmittags hatten alle Chefs der Behörden die Ehre, zur kaiserlichen Tafel gezogen zn werden. Gestern brachte uns der Dampfer aus Constant tinopel sehr wenige Nachrichten aus dem Oriente, welche kaum einer Erwähnung verdienen. In Bairut dauern die Zwistigkeiten zwischen dem griechisch-unirten Patriarchen und dem Bischof fort. Man sagt, beide seyen nach Rom berufen worden, um dem Papste die wahren Gründe der Zwistigkeiten anzugeben. Turin, 27. Februar. .. ^-.. Die Nachrichten über die Minister - Modification, die ich Ihnen in einem meiner letzten Schreiben als bloßes Gerücht mittheilte, werden heute officiell bestätigt. Se. Maj. der König hat dle Dimissio« De 22« Foresta's angenommen, ernannte ihn jedoch zum Co.n-mandeur des h. Moritz- und Lazarus-Ordens. Auf den Posten De Fcresta's trat als Instizministe" der zeitberige Minister des Innern, Galvagno, und das Portefeuille des Innern wurde vom Nüter Pernati, Generalintendanten von Turin, übernommen. Ein anderes Tecret hebt das Ministerium der Marine, des Ackerbaues und des Handels auf. Da^ Mini-, sterium der Marine und des Handels wurden dem Finanzministerium, jenes des Ackerbanes dem Ministerium des Innecn zugetheilt; andere Vcrwalluugs-zweige wurden theils in das Departement des Unterrichtsministeriums, theils in jenes für Eisenbahnen einverleibt. Der Minister des Handels und Ackerbaues, Graf Camil Cavour, welcher provisorisch das Portefeuille der Finanzen hatte, wnrde definitiv zum Finanzminister ernannt. Heute wurden die Kammern einberufen, welchen ein Decret mitgetheilt wurde, kraft dessen die zweite Session der vierten Legislatur als geschlossen erklart wird. Die dritte Session wird am 4. März mit der Anrede des Königs eröffnet werden. Oesterreich Wien. 29. Februa'-. Im 2. Semester des laufenden Schuljahres werden an dem hiesigen k. k. polytechnischen Institute durch wöchentliche 2 Stnnden Vortrage über die österreichische Zoll- und Staatsmonopolsordnung, mit besonderer Beachtung des seit l. Febrnar in das Leben getretenen Zolltarifes, abgehalten werden. Diese Vorlesungen sind zunächst für das Bedürfniß der Handelsleute berechnet nnd können daher auch Allen empfohlen werden, welche das Lehramt der practischen Arithmetik für Unterrealschulen aspiriren, weil mit demselben nach dem Lehrplane Vortrage über das Wichtigste aus den erwähnten Gesetzen verbunden sind. " Abermals hat das k. k. Handelsministerium mehrere Posterpeditionen errichtet, u. z. zn Vöhm-klrchen in Niederösterreich, zu Hohenfurt in Böhmen, ;u Fülek in Ungarn, dagegen ist die Expedition zu. Waltersdorf in Steiermark aufgelassen vrorten. " Der hochwürdigste Fürstbischof von Seckan in Steie.mark hat einen Hirtenbrief erlassen, worin die Heiligung des Sonntags als eines von (>'ott eingesetzten Ruhetages allen christlichen Gläubigen warm und dringend an das Herz gelegt wird. * Der hochwürdigste Bischof von Brunn hat an den Diöcesanclerus am 16. d. eine Mahnung erlassen: Den Gefachen um Dispens von den Ehchm-dernissen der Blutsverwandtschaft und Schwäg rschaft nicht leicht Vorschub zn leisten. * Im Wagrainer Thale zwischen Wagrain nnd Nadstadt in Salzburg ist ein Steinkohlenlager entdeckt worden, welches ergiebig zu werden verspricht; es liegt nahe bei der tracirten Eisenbahn. S ch w e i.; General Dufour, der früher dle Mission an den Präsidenten Louis Napoleon abgelehnt hatte, «st nun doch nach Paris gereist, um anf diplomatischem Wege die Flüchtlingsfrage in Ordnung zn bringen. Frankreich soll übrigens bereits die drohende Note zurückgezogen habeu, und wird dem Buudesrathe seine Wünsche in anderer Form aussprechen. — Mehrere der in Genf stets verborgen gewesenen Flüchtlinge sind als Gefangene nach Bern gebracht worden. H r a n k r c i ch. Paris, 24. Februar. Die Politik windet sich nur mühsam durch den Carneval^lärm durch. Stadtgespräch ist der gestrige Ball in deu Tullerien, der überfüllt war. Der Faubourg St. Germain und die Orleaniste». überhaupt blieben auch dießmal fern. Die letzte Liste der Opposition stößt auf Widerstand und man wird in neuen Reumonen ein definitives Uebereinkommen treffen. Die Verbannten sind mittelbar oon der Wahl ausgeschlossen. Man läßt keine Wahlzettel mlc ihren Namen orncken, und so'len die Prafecten Befchl erhalten haben, Zeccel auf diese Namen lautend z>,' annulliren. Für Opposicionecin-dikaten verlangt man, daß die Wahlcirculare gestam-pelc 5'yen. Mort'mer Ternaur ha: auf diese Weise lZ00 Franken an Stämpel verausgabt- In den Departements geht man offener zu Werke und rettet ^ nicht einmal den Schein. D«e Prafecten erklären jede oppositionelle Wahl als Feindschaft und Widersetzlichkeit gegen den Präsidenten. Cavaignac hat viele Aussichleu, gewählt zu werden, aber keine Absichten im legislativen Körper zu sine». Er wnd den Eid ve.weigern und gegen Alles, was seit dem 2., Decembcr geschehen ist, protesticen. —- Die Ungedub digen nncer den Vnouapartisten hegen den Gedanken, einen Petitionsstnrm um Wiederaufrichtung deS Kaiserreiches zu erregen nud sodann den Senat darüber entscheiden zu lassen. Man kann jedoch mit Zuversicht behaupten, der Präsident würde sich nicht leicht zu dieser Operation herbeilassen. Er würde bei einein Plebiocitnm dnrchznfallen riskiren und das Ausland reizen. N>>r im Falle eines Krieges würde er sich die Kaiserkrone aufzusehen nicht säumen, nm den Feldherren gegenüber gesichert zn seyn. Die Instiz ist durch das Presigesctz sehr mißgestimmt. Da die Aburtheiluug ül^r Presioergehen den geprüften Richtern unterworfen ist, nimmt sie den Vorbehalt, daß anßerdem einem Iouruale das Lebenslicht ausgeblasen werden könnte, als ein Miß-trauensvotum gegen sich. Die Nestanration war auch oft mit den Aussprüchen der Instiz unzufrieden, trng jedoch stets die größte Achtnng vor ihr znr Schau, deun sie hatte die Ueberzeugnng, daß von dem Augenblicke an, wo die Regierung die Justiz fürchtet, das Volk die Ueberzeugnng hege, daß entweder die Regierung oder die Rechtspflege Arges im Sinne habe, oft anch Beide zugleich verdächtige, und dieß ist gefährlich. Die Beziehungen zum Auslande sind immer noch nicht ganz heiter. Die Schweiz weigert sich, dem Befehle des Präsidenten Folge zu leisten, und jene Flüchtlinge,- die sich ruhig verhalten , bloß weil L. Napoleon es will, auszuweisen. Energische Noten sind von beiden Seiten gewechselt worden. Oesterreich hat der Schweiz freundlich zugeredet, vermeldet aber jedes befehlshaverische Wort, aus Achtung vor der vertragsmäßigen Neutralität. England hat die Mittheilung gemacht, daß ein Schritt über die belgische Gränze eine Besatzung Antwerpen's zur Folge hätte. Seit längerer Zeit besteht zwischen St.-Arnand und dem Präsidenten nicht da? beste Verhältniß, weil lener die Originalbefehle zum Staatsstreiche v. 2. December nicht herausgeben wollt»'. Die „Neue preußische Zeitung" sagt hierüber: „Jeder Stadttheil, der in die Gewalt der Insurgenten fällt, wird augenblicklich an allen 4 Ecken angezündet." Ferner: „Jeder Officier, der kein Commando l)al nnd sich Doch einem Trup-pcncorps nähert, wird auf der Stelle füsilirt." Es ist natürlich, daß der Präsident solche und ähnliche Ordres zurückhaben will: aber, man muß gerecht seyn, es ist eben so nacmlich, das; Hr. v. St.-Arnand die Ordres zn behalten wüuscht. Mau kann ja nicht wissen, was sich ereignen kann. St.-Arnaud wüuscht gar nicht, denkt nicht daran, in Afrika Krieg führen zu wollen, ab.r der Präsident wünscht eS, sich anf dtese Weise seiner zn entledigen. Die Sache wäre längst schon geschehen, fürchtete man nicht eben eine Indiscretion des Generals in Bezug auf diese Ordres. Es ist kein Geheimniß mehr, daß am A. December wirklich im Ministerrath heftig discntirt wnrde, ob man den General Changarnier nicht füsi-liren lassen müsse i»ar nn'klir«, 000 Engländer mit einem Schlag ans den Booten zu Abukir, doch vertheidigte sich General Regnier mit 1200 Mann nnd li Feld' , geschüncn ziemlich lange und »nachte 1^l00 Englander unfähig. In der Vncht von Martella hielt sich ein Martellschnrm gegen Sir Sidney Smith mit emeM Linienschiff nnd einer Fregatte. Es braucht Uebu»g, bis -MIO Mann ansein Mal aus den Schiffen i" ^ Boote, und dann aus den Booten an's Land treB können; und was man im Hafen von Boulogne übe« konnte, ist nicht ausführbar mit seekranken Soldatt» gegenüber einer Reihe Martellsthürme mit schwer^ Geschütz, auch wenn noch keine englischen Tnlpp^ daneben stehen. Endlich ist die innere Beschaffe»^ des englischen Terrains mit den vielen Bänmen, ^ ben, Hecken, über welche bloß englische Reiter ">" Pferde setzen können, nicht geeignet für französis^ Reiterei oder Artillerie, oder für regelmäßige ^ fechte. Vom höchsten Berg ans sieht man r??d" Straßen noch Leute und wenig Häuser, sondern ^" die Bäume nnd Hecken, hinter welchen sich die ^ thcidiger bergen. Jeder Weg ist ein Engpaß, ^, Hecke eine Festung wie in der Vendee, ab^ , englische Infanterie ist eine ganz andere Geg^ als die Armee der Chouans. Alles dieß kannte "^ poleon nicht; er und seine Generale sahen das ^"' nicht- Jetzt ist das Land übcrdieß dichter bevölkert, > und ein jeder Hansbesi»)er hat ein gntes Oe>re)r, und er allein kennt den Weg durch sein Hl'cken'^ ' l'yrinth. Was könnte da ein französisches He" ""^ richten? Hinter ^>der Hecke werden Tausende von von Gewehlvi, seyn, unsichtbar für den Ängreif"'-Erst wenn das britische Reich in Verfall kommt/ wird eine Eroberung möglich. V o s n i c u. Aus Bosnien, 2'l. Febrnar. Noch '""""' circuliren die abenteuerlichsten Gerüchte in Betreffs ner Conspiratlon, der man unter den griechisch^ Christen alif die Spur gekommen seyn soll. ^a allen vorliegenden Thatsachen scheint man Verb>> düngen nach auswärts zu mnthmaßen, deren ^>l>" Würdigkeit ich dahin gestellt seyn lasse; obwohl allgemein bekannt ist, daß nächst England ssa"z , sonders Rußland sehr vielen Einfluß in der sl"^„d Türkei besiyt. Auf allen Seiten wird gesch^. ^ gebohrt und es dürfte nicht ganz ohne Gru>'^'^„ wenn man in Sarajevo besonders auf die ^ ^ ein wachsames Auge hat. Dem sey wie ilM ^ ^ auffallend sind die Maßregeln jedenfalls, die j""^ Tage getroffen wurden. In Vihac und P"^' ^<5 den geheime Berathungen von Seite deS Ka»^ >< von Bihac Statt: die Schifffahrt wnrde dnrch ^'^< nungen, so wie der Uebertritt über die Skelen (. e berfnhren) sehr erschwert. Die kleinen Kahl^ ' .; denen die Passage leicht war, sind alle ""''"?^r, die Paßcontrolle wird, selbst Oesterreich a^'^l sehr strenge gehandhabt, nnd ist es für die ^ schwer nach Oesterreich hinüber zu gelange" , yer dieß noch mehr bei den Serben der Fall, ^ Achnf" Uebertritt rundweg nicht gestattet ist. ^/ , sin' ten, die man bei irgend einem der Angeh^ ^ht det, werden geöffnet und gelesen. Wir ^ M", ein, warum diese Maßregeln alle getroffn ^ denn der Handel ist ungemein dadurch g^ ^er> die Schuldner nicht mchr im Stande, '^ , Die pssichtuugen gegen die Gläubiger "achä"^'"" , hc>« Waren, besonders jene, die aus Tnest . ^ Aa^ ben im Preise ungemein aufgeschlagen, "U ^ns leute sind in der größten Verlea/rchett. ^^jch-Thatsache, welche die hiesigen VerhältnMe ^ ^ nee: Neulich wurde ein jnnger Mensch ve ^ ^.^ sehr üb.l behandelt, weil er keinen '^l^ ^.^ Gewölbe zu Banjalnka führte, ^^.^igkeite" doch den Kaufleuten nnr mit große" ^ Oas gestattet, nach Oesterreich um Waren zu gey 22t man bezweckt, ist Allen ein Räthsel, und in dieser zweifelhaften Lage ist Omer Pascha der einzige Trost der Rajahs. Er soll in Eerajewo abermals einige gefangene Najahs, von deren Unschnld er sich über-Mgte, frei gelassen haben und überhaupt, wo es mir thunlich ist, bemüht seyn, nothwendige Strenge mit Milde zu paaren. (Tr. Ztg.) Neues und Neuestes. Wien, 1. März. Das Gemeinderachs-Mitglied Freiherr von P ill e rsd orf soll nach dem „S. C." mit Abfassnng des Rechenschaftsberichtes über das gesammte Gebaren des Wiener Gemelnde-raths während der Zeit seines Bestandes be,chäfttgt seyn Nach derselben Qnelle soll der Gedanke bereits reiflicher wogen worden seyn, die Bitte um allso-qleiche Auflösung des Gemelnderathes höheren Ortes vorznbringen. «Paris, 28. Febrnar. Der „Monitenr" eut-bält ein Decret des Präsidenten der Republik, welches eine Summe von 1,600.000 Franken Vehnfs der Beendigung der Bahn von Paris bis zur Gränze von Deutschland, zwischen Strasibnrg und Hammar- ting bewilltgt. Ein zweites Decret ermächtigt den Arbeitsminister znr directen Concession der Vabn von Straß-bürg an die baier'sche Gränze und znr Modification der Scannen der Strasibnrg - Baseler Eisenbahngesellschaft. Gestern bestand der Guter - Administrator der Orleans, Erreprasentant Bocher, welcher kürzlich wegen Vcrbreitnng von regierungsfeindlichen Flugschriften gesanglich eingezogen worden war, sein erstes Verhör. Der Staatsprocurator Lascour ist mit der Untersuchung beanftragt. Die französische Regierung hat, wie die „Ind. bel." meldet, der Schweiz ein Ultimatum zugesendet, in dem sie auf den ersten Forderungen bezüglich der französischen Flüchtlinge vollständig beharrt, und dem Bundesrathe alle Folgen zu bedenken gibt, die ans fortgeseNter Weigernng entstehen könnten. London, 27. Febrnar. Scit gestern sind wieder folgende Veränderungen und Ergänzungen in der M'nen Ministerliste vorgenommen worden: Mr. Cri-stovher, Kanzler des Herzogthnms Lancaster; Mr. Cnmming Bruce, Secretär der indischen Controlle; Sir Emmerson Tennent, Secretär des ArmengeselM-Colleginius; Lord Henry Leimor, Lord des Schayes; Lord Claude Hamilton, Schanmeister des Haushal-tes; Lord Colville, Clerk Marschall; Lord Naas, erster Secretär von Irland. Gestern Nachmittag hielt die Königin das erste Lever diestr Saison im St- Iamespalast ab. Nachdem der Marqms of Normanby von Carl of Granville Ihrer Maj. vorgestellt worden war, wnrde das diplomatische Corps in den Thronsaal geleitet, wo noch folgende ansländische Notabilitäten der Königin vorgestellt wnrden: Vom belg. Gesandten der Vicomte de Grim-berghe, Legationssecretär; vom russischen Gesandten Graf Mondoff, Gesandtschaftssecretär; vom österreichischen Gesandten Baron Knbek und Graf Traut-mannsdorff; von Carl Granville, Sheffen Kahn, persischer Geschäftsträger; nnd von Sheffen Khan, Major Mirza Ibrahim Malcolm, Secretär nnd Dolmetscher der persischen Mission. Das Linienschiff „London" — 90 Kanonen — wird ausgerüstet, und als Wachtschiff an die Themsemündung postirt. Tele g r aphi sch e D e p e sch e n. — Agram, i. März. Eine allgemeine Entwaffnung der bosnischen Majahs wird vorgenommen. In Bihacz, Novi und Czafin sind starke Trnppende-tachemcnts erschienen. Die Dorfgemeinden sind gehalten, den Truppen Proviant zuznführen. Die Gränz-übergangspuncte nach Oesterreich sind überall noch von starken türkischen Wachen beseyt. * Calcutta, 26. Jänner. Der Generalgouver-neur wird am 6. Februar erwartet. Der Manufac-tureumarkt ist belebt und besser. Wechselcours auf London 2< 1 '/^; 2, 2'/^. Fruilleion. Gin interessanter Eriminalfall. <33ie „Ger. Zeit." theilt hierüber aus der in Mailand erscheinenden „Gazzetta dei Tribunali" Folgendes mit: Am 26. Angnst 1850 nm halb fünf Uhr nach Mittag wurde eine Dame in Trauer-kleidern und ein junger Mann im eifrigen Gespräche in der einsamen Strasie S. Calimero gesehen. Plöy-ich trennten sich beide. Die Fran drückte ihr Schnupftuch an die Vrnst, wankte nnd sank zn Boden. Als man ihr zn Hilfe eilte, konnte sie mir noch die Worte ausrufen: „Man...h.tt mich... erstochen,'... Ich vergebe!.." und verschied. Anf dem Boden lag ein blutiges Stilet. Der Jüngling war spnrlos verschwunden. In der Unglücklichen wnrde alsbald die Witwe Amalie L. erkannt. Als man ihre Leiche in das Krankenhans brachte, und die Bahre dnrch den Saal getragen wnrde, ertönte ein Schmerzensruf ans einem der dort befindlichen Krankenbetten. Die allsogleich an Ort und Stelle gepflogenen Erhebungen führten znr Vermnthnng, das; jener nn-bekannte Jüngling der Mörder sey, daß ihn aber nicht Habsucht zn dem Verbrechen getrieben, da man die volle Geldbörse unversehrt in der Hand seines Schlacht-opsers fand. Die vorgenommene Leichenschau zeigte eine Hantabschürfnng am Kinne, und eine tiefe Stich-wnnde zwischen der 4. und li. Rippe an der linken Brnstseite, welche bis in's Herz gedrungen war, und so den beinahe augenblicklichen und nnvermeidlichen Tod herbeigeführt hatte. Die Wahrscheinlichkeit eines Selbstmordes ward von den Sachverständigen ausgeschlossen. Bei der in der Wohnung der Ermordeten eingeleiteten Hausdurchsuchung fanden sich mehrere Liebesbriefe von älterem Datnm, dann einer vom 22. August 1830, mit „Johann G." unterzeichnet, worin Amalie L. zu einem Stelldichein beschieden wnrde, und ein Gedicht mit der Ueberschrift: „!>n»i. dim» '.null»«« m' u«,«. voll der glühendsten, Überschwang-lichsten Liebesbetheueruugen, ebenfalls mit Johann G. unterzeichnet. Wirklich brachte man bald in Er-fahlung, dasi der genannte Johann G., ein Schaf-wollwarenhänoler, mit der Gemordeten in einem Liebesverhältnisse gestanden. Er war, wie sich ans den gepflogenen Erhebnn-gei, zeigte, ain 2,i. Angnst 18li0 unter dem Vor-l wanoe von Geschäften nach Bergamo abgereist, hatte sich aber von dort ans nach der Schweiz begeben. In seiner Wohnung fand man mehrere Heiligenbilder; im Kamine die Afche von verbrannten Papieren; ein unversehrtes Stück, anf welchem die Worte: „An Amalie L." zu lesen waren; ein Portefeuille, in welchem geschrieben stand: „Zwischen nns ist das Glück oder der Tod," dann einen Zettel des Inhaltes : „Um 7 Uhr Abends aus dem Hanse gegangen, um meine Amalie zn erstechen" und weiter unten: „Meine Amalie!" — nnd einen anderen Zettel: „Mittwoch um ^ Uhr den Dolch zurückgebracht, um Amalien zu todten und über die Mauer zn stürzen," — dann an der Seite die Anmerkung: „Morgen Abends nach dem Segen." Endlich wurde auch ein zweischneidiges, sehr scharfes Messer vorgefunden. Ueber dle Lebensnmstände der Gelnordeten wnrde erhoben, daß Amalie L,, eine Frau von schöner Gestalt und einnehmender Gesichtsbildung, erst am 2ii. Mai des nämlichen Jahres ihren Gatten verloren hatte; sie lebte mit ihrem Töchttrchen als Witwe von einem kleinen Handelsgeschäfte, welches ihr der Verstorbene hinterlassen. Ihre Umgebung schildert sie als gefallsüchtig und wankelmüthig in ihren Neigungen, ohne daß man jedoch ihren Sitten etwas vorwerfen konnte. Da Allem zu Folge der dringendste Verdacht des verübten Mordes auf Johann G. lastete, so wurde im diplomatischen Wege dessen Auslieferung aus der Schweiz, wohin er sich geflüchtet hatte, begehrt und erwirkt. Derselbe ist von Bergamo gebürtig, woselbst er die beiden ersten Gymnasialclassen absolvirte, sich dann dem Handelsstande widmete, und später als Novice in ein Barmherzigen-Kloster trat, ans dem er aber wegen schwächlichen Körperbaues wieder entlassen wurde. Er widmete sich nun neuerdings den Handelsgeschäften und eröffnete eine Schafwollwarcn - Niederlage zu Mailand. Dort verheirathete er sich mit einer gewissen Antoiua T., welche nach einigen Jahren ihres Ehestandes in ein anhaltendes Siechthnm verfiel, und während desselben von ihrem Gatten mit der anfopferndsten Liebe gepflegt wurde- Ganze Nächte brachte er an ihrem Krankenbette l.send zu, um jedem ihrer Winke gewärtig zu seyn. Im Juni des Jahres l8ü0 war sie über ihren ausdrücklichen Wnnsch in das Hospital gebracht worden, da die Kosten der hänslichen Pflege für ihren Mann fast unerschwinglich waren. Dort hörte sie später von dem Liebesverhältnisse, in welches sich Johann G- mit Amalia L. eingelassen, und als sie am 26. August erfuhr, daß Letztere von ihrem Geliebten erstochen worden sey, stieß sie beim Anblicke der Bahre jenen Schrei ans, dessen bereits oben erwähnt worden, ohne jedoch irgend weiter Etwas zu enthüllen. Sie starb am 11. October desselben Jahres. Der Angeklagte gestand nach einigem Läugnen seine Schnld. Um die Mitte Juli I860, so lautete seine Erzählung, hatte er in der Kirche S. Maria Segreta sein Abendgebet verrichtet, als er eine weibliche Gestalt in Trauerkleidern gewahrte, die ihn wohlgefällig anblickte. Er näherte sich ihr und knüpfte ein knrzes Gespräch an, wornach er schied, in der Hoffnung, sie am nächsten Abend wieder in der Kirche zu sehen. Aber vergebens; erst am Abende des dritten Tages bemerkte er beim Herausgehen aus dem Gotteshause eine Frau in Trauerkleidern, welche er für seine schöne Unbekannte hielt, und grüßte; allein er hatte sich getäuscht. Indem er nun seine Entschuldigung vorbrachte, bot er der Dame — es war Amalie L. — seine Begleitung an, die auch angenommen wurde. So entstand jenes Verhältniß, welches bei Johann G. bald zur heftigsten Leidenschaft entbrannte. Die beiden Liebenden trafen sich allabendlich in entlegenen Straßen der Stadt, wo sie dauu mit einander lustwandelten. Gegen die Mitte des August fing Amalia an, bei ihren Zusammenkünften nicht mehr so pünctlich zn seyn, wie ehedem. Sie schichte häusliche Geschäfte vor, lies; aber zugleich durchblicken, daß sie einen vortheilhaften Heirathsantrag erhalten hätte. Am 2'i. August trafen Beide wirder Vormittags znsammen. Nachdem sie eine Zeit lang herumgegangen, frühstückten sie in einem Gasthanse, ganz heiteren Muthes, wie der Aufwärter bezeugt. Um halb 4 Uhr sich wieder entfernend, geleitete Johann G. seine Geliebte nach der Straße Quadronno, wo , sie bei ihren Verwandten znm Mittagsmahle geladen war. Da kam sie neuerdings anf jenen Hrirachsantraq zn sprechen. Johann G. bat sie, beschwor sie, denselben nicht anzunehmen, denn seine „reine und heilige" Liebe, wie er sie nennt, war znr heftigen Leidenschaft geworden, und er hoffte, Amalien einst noch beschen zu können, da seine nnglückliche Gattin, die schon seit Jahren an einer unheilbaren Krankheit darnieder lag, nicht lange mehr leben konnte. — Aber all sein Fle, hen war vergebens. Da wurde er von einer unwiderstehlichen Gewalt ergriffen. — Er konnte den Gedanken nicht fassen, seine Geliebte sich entrissen, sie in den Armen eines Andern zu sehen. — Unvermerkt zog er den Dolch, den er zu seinem nächtlichen Schutze bei sich zn fuhren pflegte, ans der Tasche und bohrte ihn der Treulosen in die Brust. So lautet wenigstens die Anssage des Incnlpaten. Er war nach der That fortgeeilt und hatte sich in seine Woh'nma begeben. Des andern Morgens ließ cr sich den Bart stutzen, und dnrch Einen seiner Freunde einen Brief an Amalle schreiben, die er nur für leicht verwundet hielt, um chre Vergebung zn erflehen. Er selbst qina an ihrem Hanse vorüber, und da er die Fenster geöffnet sah, gab or sich der frohen Ueberzeugung hin, daß )eine Geliebte mcht emmal das Bett' zu' hüten nöthig hatte. Später aber verbreitete sich der wahre ^achverhalt m der Stadt und kam auch zu seinen Ohren. Eine Nachfrage im Hospitale verschaffte ihm hleruber die völlige Gewißheit; er steckte nun einiges ^'eld zu sich und ging mit dem ersten Train nach Bergamo ab, von wo aus er sich über unwegsame Gebirge nach der Schweiz flüchtete. Die „Gazzetta dei Tribunali" verspricht noch Weiteres über diesen psychologisch merkwürdigen Fall zu berichten. Verleger: Ign. v. Klcinmayr uud Fedur Vamberg. Verantwortlicher Herausgeber: Ign. v. Kleinmayr. AlHanq;ur Iai!lac!)erSeitMH. Telegraphischer Eours» Bericht der Staatspapiere vom 2. März l852. Gtoatsschuldverschreil'ung,« zu 5 Mt. (in CVl.) 9^ l 3/l« betto .. 54 3/4 dcttu Littcr» ü.......1051/2 Lombardischcs Anlchen ........ W 15/ltt Ä^ns-Actien. vr. Stück ,2!N1/2 fi. lu (5. M. Nctien dcr Kaiser Ferdinands-Norddal,!, ,u «000 fl. C. M.......1520 fl. l»C. M. Actien dcr öfterr. Donau-Dampfschifffalirt zu 500 ss. C. M.......«6l fi. in C. M. We !el ^ours vom 2. März l>»52 '/lmllerdai», sur l00 Tlialcr (5urra»l, illtü! '74 Vf. Monat. «uM'»r>,, für l«><» lis»!^» »',, chuio '24 1/4 Bf. Nso. '>ra„s,»rl a.M,, ( f,.) 1231/2 2 Monat. ha»,b»,ss. ,,'r !«»<> lh.'lel Ba,!co, Rti' !»3 1/2 i Moüa . Livorno. fxr 3N0 tosca»!>ci,!> i!,le. ft!»!!' 121 l/2 l Mo»«,, ^ondo». ,,ir l Pi,i»5 Zts>!lu.,, H,!!^,» 2-25 1/2 ^Monut Malland, für :l00 Ociicrr.ich. Lire, Gu^, 124 1/4 2 Mon> t. Viarici»., fur .<0<» ^,a>,l>", ^»tt 147 1/4 2Mc>>l>tt. >i.",«. !,!> 3<»<» .^'a' k>>! O»!!' <4? l/4 2 M>>! ,l. Vufarest für l Gulden . . . par>, 220 .il T. Sicht, lsonstautinopel, für 1 Gulden . vava ^»l8 31 T. Sich«. Gold- und Silb er-Course von, 1. März l852. Äriei. Ge,d. Kais. Münz-Ducaten Agio .... — 303/4 >ettc> Rand« dto ,..... — 301/2 NapolconSd'or's „ . . . . — 9.51 Souvcrainsd'or's „ . . . . — 1719 i^riedrichsd'ol'S „ . . , . — l0.l8 Ruß. Imperial „ . . . . — 10.« Engl. Soveraings „ . . . . — 12.2N Silbcragio ........ — 23 5/8 S. K. Lotto.;iehungcll. In W"„ am 28. Februar l85>2, 5N. 34. 79. 5d<. 27. Die „cichste Ziehung wird am l3. März 1852 in Wien qehalcvn werd^i. Fremden-Iluteige der hier Angekoulmeneu und Abgereisten. Den 2l. Februar iÜ52. Hi. .'llbcit Keyl, — u>,d Hr. Friedrich LouS, beide Handelsleute, von Triest «ach Wien. - Hi'. Herzfeld, — Hv. Bellinger, — Hr. Kollmaiüi, — Hr. Johann Gilaidi, — Hr. Vitorelli, - Hr. Premi, — Hr. Stahl, __ und Hr Forcinann, alle 8 Handclöleute; — Hr. Angelo Gilaidi, Piioatier, und Hl'. Felder, Med. Doctor, alle 10 vo» Wiei, nach Triest. — Hr. Hainiann, Handclsmami, von Brnnn. Den 22. Hr. Dr. v. Gädl, k. k. Finanz,ach; — Hr. Moretti, Dr. der Rechte; — H>-. Königsberg, und H> Skaii^sl, beide Gucsbestyer; — Hr. Ritter v. Dcb5ky, ^iivatier; — Hr. Carl Keller, — Hr. Idone, -- Hi-. Leinweber, — und Hr. Franz Unke», alle 4 Handelslenle, — und Hr. Merl^k, Professor, all/ ll) von Wien nach Triest. — Hi. Johann Mlinz- bera, k, k. Lieutenant, von Tiieii nach Wien. -----Hr. Carl Steiner, Dr. der Rechte, von T>l>lt nach Grah. Den 2Z. Hr. Bandöchi^i, — Hr. Walland, — u»d Hr Harlrrer, alle 3 Handelslenlv, ooi> Wien dch Trieft. — Hr. Navc>l)or>!tz, k. russ, Hoftath; — Hr. ^ranz Mayes, Fablik3!'es!^r; — ^ r. i)la>niaz, Hancelümann, — uud Hr. Hoschct, Hausbesitzer, iammc Gemahlin, alle 4 von Triest »ach Wie,,. — Hr. Heuschhand, eiigl. Gentleinann, c>o» Ti iest n^ch'»ratz, D culation eignet, aus freier Hand zu verkaufen. Daselbst ist auch „och eine geprüfte Seci'nd"' llhr zu verkaufen, die jeden, llhixiacher von Nutzen >! > Nähere ?ln?kunft liber AlleS im obigen Ha'lie im dritten Stock. Z. 270. (3) Casino-Nachricht, Den verehrten Mitgliedern 0es AiU Vereines wiro zur Kenntniß gebracht/"/ währeno oer oleßjahriaen Fastenzeit ani ^ »7- und .)>. März l."I. die üblichen ^' scllschafts-Unterhaltungen Statt si,^" und jedesmal um halb acht Uhr beg«^ werden. . i Von der Direction des Casino-Vettl^' Lailiach am 29. Februar ,652. Z. 225. (») Anjelge Für cin im besten Betriebe stehendes " ^ lungsgeschaft wird zu dezsen Velvollko^ ^ ein Compagnon in der Person eines ^Mk zimmers, die mit Drei- bis Viertausend A« zu verfügen hat, unter sehr annehmbare" ^ dingniffen gesucht. Daß Capital wird "Ä ^ll Realität, die sich auf Fünfzehntausend ^ bewerthet, grundbü'chlich sichergestellt. ^cl Das Nähere erfährt man """ "^ir durch frantirte Briefe im Zeitunas-^oMP" ' Z. 65« (42) K. l. südliche Staats - EWO. Fahrordnnng der Züge auf der südl. k. k. Staats - Eisenbahn zwM Mürzzuschlag und Kaibach, vom 15. Mai d. A, bis ^ weitere Bestimmung. Abfahrt der Züge in der Nichtung von ! Mürzzuschlag nach Laidach. ! Laibach nach Mürzzuschlag^^ Abfakrtvo« »l.,»,..^ Personen Abfabvtvon Personen «««»M ^erHtation p"^«" H,,^ derTtation Zn« ^"!^-^ ^—^—^-----....... —'"........"" .....^ '.....^v ' -----""".............." ,!, '^ —^-——^--------2--^"'............— ^^Minu^ Stund. Miunt. Stulld. Minut. Stund. Minut Stuu0' ^ ^>^h Mürzzuschlag 4. /zZ Frül> 3. — Nachm ! L a i d a cl) 7. 30 Abends 8. 16 ^. Gral) 9 Zl; ^ (j. 55 Abends Cllli lt. ^0 Nachts 12. .5^^ Marburg 10. 55 Vorm. 9. 27 „ Marburg 2. 57 „ 2. ^^^' ^llli l. ^5Nachm. 12. 50 NachtS Gral) l). 15 Morg. 5. ^^_^ Bemerkung. Mlt den Post. und Personenzügen werden Passaglere von und nach allen Stationen beford"-Z^s ^ Oas Reisegepäck lst ^en qrößern Stationen wenigstens '/, Stunde vor Abgang ^ feme ^ übergeben, wenn es mit demselben Zuge befördert werden soll. Mit oen Lastzügen weroei» jaglere befordert.