$<0rtftfeitmtg: «attit)au«flaffe t>tr. 5 (£ummei'feutfonnetJtnj morgen». Watbbrtii^ßaffc ?tr. 5 (^ummet'fdie« $aus). ©ejnnSbeMnpngctt für 5 i 11 i mit SnflelUna in'« Jpauä: Bionatlidj . . . . fl. —-55 Bierteliajjtig . . . fl. 1-50 ^albiäqtia . . . . fl. .v— ®an;iäl)tig . . . . fl. 6-— Sütel) bie $ofl belogen: Siettetjüöria . . . fl. 1-60 ßalbjäljtig . . . fl. 3-20 ©anjjäljtig . . . fl. 6-40 Ofiit'8 HuMonb etbiSIjen flcti bie Sejug»gebübten um bie bäljeten ®erfenbung8-(8ebUl)ten. Voflit)atcaf|en>Sonto 83«.900. Hr. 61 PIi, Sonntag, 31. gufi 1898. 23. ^aprgaitg. beutigen „Xeutfdien äi'acfit" liegt 9?v. 31 her ©onftf i/ tagžbeilage „Sie © ii b m a rt" bet. Snljallžners ^ jctcbiiiž: 'Die Qucfercomtef fe. IHontan non (Jarl SBaron Sovreffani. (^ortfefcutig.) — Šaž beutfdje 9ted)t, eS niufe obfiegen. — 35er iKeicbtljum bei 5Weere£. — ŠsaS ©eibtoerbeii ber S8Iät:er an Dbftbäumen. — SDiefelthau bei ©utfen. — ®en Äopf rcafdien. — Verfahren iur ipers ftellung noti ©lanj auf !8ügeln>äfd)e. — Sie ü)iad)t bec ©eiooljnheit. — SBie bie Sllten fungen k. — $er Slucb bež 3teid)tl)umcž. — Verunglilcfter iöeroeiä. — Sonnte iljtn paffen. — Von bet ©djtniere. — Stile Vortheile gelten. „Ser ©oben, auf bem ©ir fämpfen, ift auch mit bem Stute be« beutfdjen SruberoolfeS gebüngt, al« eine feiner ©cbutjroebren errungen unb ii« auf biefe Saeie behauptet; Dort haben Seutfctj* lanb« argliftige geittbe jumeift ihr ©piel begonnen, roenn e« galt, feine SRacbt im Innern ju brechen. Sa« ©efühl einer foldjen ©efahr b u r $ J i e b t auch j e fe t bie beut* fdjen ©auen, oon ber ©ütte bi« jum S b r o u e, Don einer ©rän je jur anberen. Qdj fpredje al « gürft im beutfehen Sunbe, roenn auf bie gem ein fame ©efahr aufmerffam madje, unb an bie glorreichen Sage erinnere, roo ©uropa ber allgemein aufflammenbett Segeifterung feine ©efreiung ju banfen hatte." ftaifer granj ftofepb 1- «St» ^fi«e Sölfer", gegeben ju ©ien om 28. IV. 1859. yfc cxflm läge 6er „parfament-fofett" Seit. entfdh(offener Einheit beurteilte bie beutfeh» »olflidje ©reffe gleich un« bie Schließung bet 14. ©ejfion be« SteicfjSraibeS mit bem ©inroeife, baß btefe neuefte anliconftitutioneUe SRaßregel ber JRegterung ben Seutfdj • Oeflerreidhern eher nütjen al« fdjaben fann, bte Seutfchen roerben nicht nadj* laffen in ber gorberung nadj Slufhebung ber ©prachenoerorbnuttgen, unb jcbließlidj roirb e« ju einer Slbrechnung fommen, bei ber ba« SJtinifterium Sljun noch am beften roegfommeti roirb, benn ein ganj anbetet gactor im ©taate, ber ba« größte ^ntereffe an bem ©eftanbe ber SRonarcbie hat, roirb burch bie Sbun'jdje Serfuch«poIitif in ©itua« tionen perfekt roerben, bie roir unbefprodjen laffen. ^Irtune-gtinitmuigeH von ^ifljefm ^oröatt. 3ln einet 8?eibe oon Sluffäfcen, roeldje betoor* ragenbe Seterauen ber adjtunboierjiger 3eit für bie „© a r t e n laub e" gefdjrieben haben, bringt beten neuefte Siummer ein ©rinnerung«blatt jur Seröffeitt* lidjung, roelche« ©ilbelm ^orban bem glottengrün* bungSoerfudb be« granffurter ©arlament« geroibmet bat. ©ie jener fühne Serfuch febeiterte unb fdjei* tetn mußte, cor allem an bem gmefpalt ber beutfehen ©roßmädjte, ift roeltbetannt unb uiet be» flagt, oiel oerfpoitet roorbett. Sennodj roar biefer Serfudj, eine beutfdje glotte ju grünbett, eine ber benfmürbigften Sljaten ber 3ont ©ecretär be« 2)iarine<31u«fcbuffe« jutn Sflarineraib im Oleic^stjanbelgminifterium unter ber 9ieicbövegeutfcbaft aufriidte, mit Sorliebe bei biefen @rinuetungen perroeilt, uub er hat oiel ju erjähleu, roa« bent heutigen ©efdjledjt nur roenig befannt ift. ©it entnehmen feinem Stuffalje einige ber intereffantiften ©njelljeiten. Qn großen 3ügen fdjilbevt berfelbe junädjft bie Serhältniffe, roeldhe jur Slction be« parlament« führten. »SDiit rcenignt ^riegžfahrjeugen brillen 91acb ben 2lu«(affungen bet ofßciellen ©olb* fchreibet finb e« felbftoerftänblidj bie böfen Seut* feben, bie biefe brafonifche Maßregel ber Stegierurff" oerurfadjt haben, ©enn bie ju ben „unoerbinb* lieben" ©efpredjungen eingelabenen Solitifet ben Solf«oerrath geübt hätten unb bie Sbun'fdjen — bi« heute nodh immer in geheimnižoolle« Suitfel gehüllten Sorjdjläge acceptabel ober boch bi«cutabel gefunben hätten, ja bann roäre bie Sfjun'fdje 9iegierung«roei«heit n i dj t mit ber ©cbließung be« Sarlamente« gefommen. ©ie grenjenlo« einfältig finb boch bie ©erren ant 9tegierung«tifdje, baß fte nach ben Sagen tion ©ger, nadh *>en ©türmen ber Obftruction, nadj ben ©rajer Sorgängen unb all ben anberen fleineren unb größeren Srangfalie« rungen unb ©ebrüdungen bet freiheitlich gefinnten Seutfchen noeb ber SJIeinung fein fönnen, man roerbe fidj felbft ben ©trief um ben ©al« legen, ber ba« eigene Solf«tbutn erbroffeln foil. Uitfere ÜDlinifter haben ttad) bem ©inne unferer Setfaffung ba« ©inbemittel jroifcben Shron unb Solt ju fein, ©enn btefe Sermittler aber in ihrer föegiererei betartige ©tümpereien begeben, bie nicht nur ben ©taat fonbern roa« un« noch übet biefem fteht, unfet SoU«tbum oernidjteit, bann haben fie nidjt ba« SRe^t, bie in gerechter 5Rotb= roehr ftcb ©rhebenben oernidjten ju roollen. Schließt man ba« Solf oon ber legisiatioen, in ber Set* taffung b e f dj ro o r e n e n Shätigfeit au«, bann baben jene au«fdjließlidj bie Serantroortung ju tragen, bie abfolutiftifebe SReguiuie" in beu Ötegie* ruugžfreifen auffontmen ließen. ©ir fteben heute erft auf ber erften ©tufe be« 2l6foluti«mu«: bem 9?egierung«abfolutiSmu«, bie jroeite ©tufe, bie be« militärifcben 2tbfoluti«mu« roirb bie Shun'fcbe ©ei«heit erflimmen, roenn fieb ba« Solf nothgebrungen um feine SRecbte auf ©traßen unb ©lätjen fümtnerit roirb. Son ber jroeiten ©tufe führt ber ©eg in'« fieere, in unge* fannte Siefen...... bie unter ihr Surdjfabtenben fte nic^t beherjigen «i sttsssn&Tt. „Justitia regnorum fundamentum", fteht auf bet Shoreinfahrt ber ©iener ©ofburg ju lefen. ©djabe, baß biefe Sluff^rift fo bodj ttiront, baß unb oierten Stange« oermodjte bamal« Sänemarf unferen ©eebanbel empfinblii^ ftt febäbigen, ©efer unb ©Ibe oöllig ju fpenen. Sa« fühlte bie er* roadjte Station al« unerträglidhe ©cbmacb. 2Ran entfann ftcb ber einft meetgeroaltigen ©anfa. Sie Unentbebrlicbfeit einet glotte roatb jebem einleudj« tenb. ©ine folche fo rafcb al« möglich ju febaffen, regte fieb allerorten opferwilliger ©ifer. Sringliche Petitionen beftürmten ba« parlament, ©efammelte ©elber, Slnerbietungen im ©au begriffener Äano» nenboote begannen einzulaufen. ©cble«roig*©olftein arbeitete nidht etfolglo« an ber ©djaffung einer eigenen SRarine. Set ©antburger glottenoerein baute Kanonenboote unb oerfudjte jroei alte £auf= fahvteifdhiffe in ßrieg«fahrjeuge umjuroanbeln unb ju beftüden. ©eljuf« Slnglieberung an bie oon granffurt au« ju fchaffenbe glotte trat man in Setbinbung mit unferem Sluäfdjuß, ber fchon bei feiner ©infe^ung auf ben Slntrag ©edfeber« er* mädjtigt roorbett roar, mit beu SRarinecomite« ber beutf^en ©eehäfen birect ju oerfebten unb bie 9Ra* terialien jur Sorlage an bie Siationalperfammlung oom ^n* unb Slu«lanbe einjuholett". Sil« bem ftüngften oon ben in ben Slu«fdjuß ©eroählten fiel Öorban ba« Sluit be« ©ebrififühter« ju. Sor* fttjenber in bentfelben roat ber Sirector be« Oefter* reidjifdjett Clogb u. ©rud, ber, überlaftet oon ,ber ©orrefpottbeuj feine« Sriefter Sltttte«, bent jungen ©ollegeit bie ©auptarbeit überließ. 9Rit bent ©n* tbufiaSmu« bet ^ugenb ergriff ^otban jebe ©ele* gettljeit, um fidj bie erforberlidjen Äeuttttiiffe in nautifchen gragen ju erroerbett. ©ei einem ©djiff«s Sie „Oftbeutfcbe 9iunbfdhau" erflärte furj nach bet erfolgten Schließung be« ŠReidj«ratbe« — in Qbeengemeinfdhaft mit un« — „Sludj je^t, ohne 9Jeidj«ratb, laffen roir Seutfche un« nicht munbtobt machen unb roerben oot aller ©elt ©er* roatjtung erheben gegen jeglichen SRed)t«brucb unb flagen gegen bie 9tei^t«brecber. Unfere Slbgeorbneten roerben audj ohne ben ©djutj ber Immunität ihre SfUd)t erfüllen, bie Stedjte be« Solfe« ju roabren unb füc jegliche« Sing ben rechten tarnen ju finben roiffen. ©ie roerben roohl ÜRittel unb ©ege finben, ge» meinfam unb im ©erein mit roeiteren Steifen ber Solfžgenoffen ju berathen unb jeben ©djritt bet ^Regierung mit ihrem Urteile ju begleiten. © i e roerben o o t SI 11 e m SR i 11 e l u n b © e g e finben, um roieberbolt unb offen t* lid) bie unroabteSeljauptung jurüd* juroetfen, baß bie Seutfchen bie Un* nachgiebigen, bie U n o e r f ö b it l i d) e n, bie ©djulbtragenben feien." Saž leitete halten roir für ba« ÜRotbroenbigfte. Sie öffentliche SReinung ift heute bie SldjitleSferfe jeber SRegierung. roirb ben Seutfchen nicht fchroer roerben, ber Oeffentlidhfeit ju jeigen, roie ba« Stecht gebeugt roirb, roenn man mit § 14=Ser* orbnungen in'« Siebelgrau, ohne bie Solfžoertreter ju befragen, fortregieren roill. — ©« barf feinen SluSgleidj gegen ben ©illen be« ^Parlamente« mit Ungarn geben, roer bie« planen follte, 5er /lefff fti$ aufier bie tierDrieffcn, ßcf^rooreneu ^rnitbgefe^e unferer ^lonar^ie. 3fn biefer grage roerben nicht bie politifchen fieifetreter auf ben Seppichen ber SRinifter» ©otel« ba« le^te ©ort ju fpredhett haben, fonbern bie einigenbe greibeitžbegeifterung bež beutfeben Solfe«. ©ir möchten benn bodj fehen, ob einige geberftridje ariftofratifdjer SRtnifter, bie ba« Seben be« Solfe« meift nur burdh gutgebrillte ©aužleljrer, beim glanieren in ©eltbäbern unb auf Sutfplafceu fennen lernten, genügen, burdh ba« ©lut ber Sätet überfommene greiljeiten unb Sterte ju oernichten. jimmermeifter au« ©tettin, 3'oeitinger, ber nadj granffurt fam, um Slufttäge ju geroinnen, nahm er tbeoretifdjen Unterridbt im ©cbiffž&au. SU« itn Slu«fdbuß übet bie uädjfterfotberlicben Slnfdbaffungett oerhaubelt, bie Soften gefc^ätjt unb baraufhin al« erfte State jur glottengrünbung fieben SRillionen im ©lenutn beantragt rourben, ba fonnte er fdjott „mit einiger gadjfenntni«" mitreben. ©o rourbe er, nadjbem Sudroi^ ein ©entralantt für bie 2Ra* rine al« 2l6theiluug im 3teid)«hanbel«miniftetium eingeridjtet hatte, al« Stath in biefe Slbtheilung berufen. Sil« foldjer hatte er mit ber Sedjntfdben S)tarinecommiffion ju oerljanbelii, an beten ©piße Srinj Slbalbert oon ©reußeu ftanb. „jm grub* jähr 1849", berichtete Sorban perjonlidh, „hatten roir auf ber ©efer bei ©rafe unb ©remerhauen fedj« rooblberoaffnete Sampfet liegen, giit ba« Obercommanbo roar ber griedjifcbe gregattencapitan, jetjt ©eejeugmeifter, nadjntal« Slbmiral Stubolf ©ronimtj gerooniten, ber fidj al« eifriger unb um* fiebtiger Organifator aužgejeidjnet beroähtle. Sludj baž Officier«corp« oerooQftänbigte fidh allrnablidj, befonberS burch ©iutritt belgifcber, roegen Setntin* berung ihrer SRarine außer Sienft geftedter Dfft* eiere unb bie auf ber „Seuifcbtanb"* einem auber* roeit nidht oerroenbbarett ©lomann'fdbett Sauffahttei* fchiff, eingerichtete ©djule für bie ©abetten, oerhieß leiftungžfahigeu Stacbroudj«. Seftomefjr gcbrach e« an SRatrofen. Svo§ ber Uuterbinbung unfereS ©eebanbel« blieben bie ©erbeoerjuebe faft erfolg* lo«. hatte bamal« mit bent fdjon eritannnten 9}tartne*@tab«arjt Sc. Stubolf ©einj bent ©tarnen 2 .fCcttifj};« 10.70 Sie f^eubaf^errf^aft finb porii&er. Slm ©nbe Dež 19. ^ahrhunbertž, roo ber eingefapfelte Solfžroille immer energiff er bie iljm nodj oorent* Ijaltenen 9?ef te reclamiert, gi6t ež fein SJuterftefjen» laffen längft ü6er Sorb geroorfener ©taatžreftž» formen, baž follte man auž bet ©egenroart uttb Sergangenheit benn boc^ ffon gelernt haben. * ♦ • Sie Sffefen ahnen ben naljenben ©türm, ben £tiun'ž ©eroaltmaßregel heroorrufen roirb unb fie fürchten, baß in biefem bie ©olibarität ber ©artellparteien jerftiebt. SDie Sff ef en roiffen fehr roohl, baß bie EattjolifdEje Solfžpartei ber Sllpen» länber, ftarf bebrängt non ben oolfž^mlif eren, agileren ©hrifilif focialen, lieber ^eute benn morgen roieber freie £anb haben möchte unb baf? bie gSolen — biefe £gänen bež politiffen ©f laf t* felbež — bie unjuüerläffigften $ilfžtruppen fmb. 2111» gemeine ßurütfHaltung roirb barum oon ber tfdje» f iff en Sreßtaitte ben Sotfämpfetn für'« SBertjel® reif empfohlen, bamit unter ben ©artellparteien nift baž „gute ©inuernehmen" geftört roerbe. Sie Solen fommen aber ffon mit ©alj unb Sörob auf bem 2eüer unb mit leerem Settelfaii, beglücf* roünff en ben ©rafen Sfjun gu feinem jüngften Stic unb erhoffen ftd), bafj mit §ilfe bež § 14 mehrere „Unterlaffungžftnben", bie ©alijien gegen» über begangen rourben, roieber gut gemalt roürben. Sllž erfte Slbfflagžjahlung motten fte gerne bie Stbff affung ber ©eff roorenengerifte, bie it»neu gerabe je&t fehr unangenehm roerben, naf bem aud) in ©alijien baž SKorgenroth ber ©ioilifation ju bämmern beginnt. * * * Sie auf ihre Serfaffung fo ftoljen Ungarn fpielen eine eigentümliche 9Me anläfsfi^ ber £>eimfficfung bež öfterreif iff en Sarlamentež. Saß fie ber roirfff aftlif geroinnenbe Sheil finb, roenn Stjun mit 3^nen bett Stužgleif auf ©runb Dež § 14 mafen roill, baž roiffen fie fehr gut unb baž ift ihnen auf nift rotber ben ©ttif, bei biefem £>anbel fteigt ihnen aber bie ©famröfe inž ©efift. ©ie erinnern fif, ihrer feineren Kämpfe um iljre grefeiten unb baž mahnenbe ©eroiffeit fagt ihnen, bafe ihnen bie Siebe ju ben eigenen grefeiten unb Solfžreften ež nidjt ge» flatten barf, mit einem abfolut regierten Defterreidj einen SiuSgleif ju mafen, auf roenn er roirth» ffaftlifen ©eroinn bringt, ©rnft ju nehmenbe Slätter legen ež barum Saron Sanffg nalje, bafj ihn im Sjrlamente abgegebene ©rflärungen binben unb Ungarn mit einem abfolut regierten Defterreif ttif iž gemein habe, außer ber ißerfon bež §errff erž. — ©ž ift nift unmöglich, baß Söaiiffij jucücftritt um einem anberen §albafiaten für bte 3«it ber Stužgleifžuerhanblurigen Slafc ju mafen. Sen neuen ÜUtann binben ja bann feine parlamenrariff en Setfpref ungen. K. Wofltif^c iluubfdjau. JHe §jjra^cnt)erorbtttttt{jett für bic Itfpm-l'äntter. Sei ber legten Konfereuj bež SJhnifter» präfioenten mit ben Slbgeorbneten ber ft at h o I iff en beijurooljnen, bem fid) bie juui Sunft in ber glotte angemelDeten SDiebijinet in bem baju oom ©enat bereitroillig jur Strfügung geftellten hamburger Stranfen^aufe unterjietjen mußten. Sort erhielt if uon Sucfnnts Auftrag, ju ermitteln, roarum feine ajatrofen ju erneuern feien, ba beren bof eine Spenge müßig fem müßte. ©0 mar ež Stber fie lebten auf Krebit bei ben ©djlafbaafen, unb biefe ließen fre lebenbigtn dnterpfänber nut lož aeaen ^a^lung ihrer ©fulben. 3f erflärte mif bereit für jeben an Sorb gelieferten SJiann bie quittierte Saažref nung ju jahten, bot in ^lacaten ange» meffene Söhne unb mietete jut äJiufterung einen ©aal in ©t. Sault- ftrömten benn SMatrofen ju £unberten jufammett, um fif meffen unb auž-gefleibet oon ben eben ernannten unb fogleif mti» formierten 2J2arineärjten auf i^re ©efunb&eit unter-fufen ju laffen. 3n furjer grift roaren gegen anbertljallfunbert angeroorben. 5fiun aber fragte fif'ž roie biefer Srupp naf ber ©efer ju bringen fei. ©eljr ju paß batjer famen mir jroei ffon in Sranffurt alž Dfftcierafpiranten eingetragene junge Männer, bie baž ©teuermanneyamen rü^mlif be= ftanben fatten. Sluf i^re Slnfrage, roarum fie nof feinen Seffeib auf fre Reibung erhalten, oer-fpraf ii^, fnen bepnitioe patente aužjtiroirfen, roenn fie, alž prooiforiffe SDecfofficiere uniformiert, bie SDlatrojen auf gemietetem SDampfer naf ©tabe, con bott, ba bie ihünbung ber (Slbe unb 9Befer con ben ®änen blodiert roaren, auf Seiterroagen itaf 53remert)aoen bräften. ®až gelang fnen Solfžpartei rourben bie|elbe nift blož um i^re Meinung über bie befannten ©prafenoerorb-nungžangelegen^eiten befragt. ®ž rourbe i^nea uiel-nte^r audj mitget&eilt, ba§ bie ©runbjüge bet ©pradjenoerorbnungen nift nur für Söhnten unb SDtä^ren, fonbern auf für bie Sllpenlänber ©eltung erlangen follen, „bamit ben aDeut: fc^en in 53öf)men nnb SDJä^ren ber Sorroanb ber ungleicljen Sebaitblung genommen roerbe". ®ie Vertreter ber ^atljoliff ett Solfžpartei f;aben biefen Slan grunbfäölif gebilligt unb jugeftanben, baß jiutt Seifpiel faft in gart j 2trol bei jebem Stmte roenigftenž tin Beamter uorljanben fein foil, roelfer ber italieniffen ©pradje in SBort unb ©f rift mäf tig ift. anberen Ätoiiläub;r, außer Söijmen unb SMIjren, follen in gleidjeni ©inne Sluorbnungeu getroffen roerben. SJiette Seutffe baž! JJttr enframe. 2)?an erfährt, baß bie Stieltet ©tatthalterei baž bifföflife OrDinariat iit Srieft angeroiefen ^at, ben ©eiftlifen aufju: tragen, amtlif e ßujf riften anjimefjmen unb ebenfo ju erlebigeit, roettn fie in beutff er ober ttalieniff er ©pradje abgefaßt finb. §in Pcutf($cr »ott gf$C(!)ett ausgemiefen. ©ie bie Sffefen mit ben Seutffen oorge^en, unb roie ež ben Seutjdjett erginge, roenn baž tffefiffe ©taaižreft (Sinfebr galten möfte, baž jeigt folgenber gall: $err 9taimunb Otto, Qnitru» mentermaf er, l)atte fid) nor 9 ÜJtonaten in Belnif niebergelaffen. ©ofort hetjien bie tff ef iff en Slätter tn ber nieberträftigften ©eife gegen it)n. Saž §öd)fte fommt jebof je^t. $etr Otto rourte oom Sürgernteifteramte SJtelnif oorgelabeit unb ihm münblif bebeutet, er babe biniien oier ÜBodjen bie ©tabt ju oertaffen. Sluf bie grage roarunt, rourbe gefagt, roeil et ein Seutff er fei. §err Otto begab fif jur Sejirfžhauptmannffaft, um Seffroerbe gegen ein folfež Sotgefjen ju führen, allein auf bort fanb er fein @el)ör. Set gall ift roitflif unerhört unb fennjeifnet fo reft bie grefheit, mit roelfer bie Sfdjefen gegen bie Seutffen bort oorgehen, roo fie baž §eft in ber £>anb haben. SBenn utan in beutffen ©täbten fo oorgeheit möfte, roäre ber 2>ufel lož. ^Ittt ni$t „betttfrf/«. Saž ©ort „beutff" erffeint ben tjo^en ©fulbehörben alž ein für ein Cehrbuf einer beutffen Slnftalt höfft unpaffeubeS ©ort, roeldjež auf baž ©emüth ber jtt Stjieljenben leift ffäbltf roirfen fönnte. ©o roirb j. S8. in bem „Cieberbuf für ©tubierenbe am öfterreif iff en 2J2ittel|fulen u. f. ro.", ooit Silbin SDienbe, F. f. ©^ttnafialprofeffor in ^raß, baž fföne beutffe Sieb „Sluf ihr Stuber, laßt unž roalten . . . ." in ber ff auberhaftefteit ©eife oer» ftümuielt, bamit ja nift baž fff ©ort „beutff" oon ©f ületn beutff er SJlittelff ulen aužgefprof eit ober gar gefungeit roerbe. Sie 2. unb 4. ©trophe genannten Siebež, roeife allju ffroer inž „Oefter» reif iffe" überfeßt roerben fonnte, rourben einfaf roeggelaffen, ftatt „für baž beutffe Suterlanb" heißt ež „für baž theu're Saterlanb", ftatt „überall iu beutfdjen Sattben" roirb gefagt „überall in unj'ren Sanben", „beutffež Sieb auž beutffem $erjen" beftenž. Sen rif tigen ©mpfang ber ^tunnfdjafteu quittierenb, begrüßte mif greunb Srommi) alž einen ^ejeumeifter. Sie beiben jungen ©teuer: manner hatten mein ouf ben erften Siicf gefaxtes Sertrauen geref tfertigt unb ref tfertigten ež in ber golge nof glänjenber. Senn in iljnen hatte if bett naf maligen Slomiralen Äinberling unb ©enter auf bie erfte ©lufe ihrer Saufbahn hinaufgeholfen." ©efž ©ofen naf ©infetjuug ber 9JJarinc« abtheilung fonnte ein ©eff roaber fantpfbereit oon ber ©efer auslaufen, ©ž ^iett ftf gut in bent ©eegefef t bei ^elgolanb am 4. 3uni 1849. Slber biež burf bie 3roiff enfunft ber (Siigläuber um feinen ßrfolg gebrafte ©efeft blieb bie eiitjige Slftion ber mit ff roarjtothgolbenem Sanner fegein* ben beutfdjen glotte. „®in ungemein anerfenitenber Serif t über bie junge ©f öpfung, ben ber öfter* reififfe gregaltenfapitän oott Sourguignon er» ftattete naf afttägiger grünblif er Diufterung unb Probefahrten in ber 9]orbfee, auf benen if ihn begleitete, hatte nift oermoft, ;baž entffiebette Uebelroollen Oefterreifž ju befiegen. Son ©iett auž gepflegt, überroog unb lähmte bie ftoftenffeu ber meiften Littel* unb ßleinftaaleu baž nur uon Olbenburg, ^annooer unb beu ^anfaftäblen unter« ftuljte opferbereite ©ohlrooüen Sreu^enž. Sllž eben nof brei neue Sampfer auf ber ©efer eingetroffen uub id) oon ber Slbnaljme berfelben auž (Snglanb jutuigefehrt, fanb if unfer ©ert ffon fo gut roie oerurtheilt." roirb überfeöt mit „freiež Sieb auž frohem §erjen«, felbft bie 3eile „fnüpfe freier Dlännecbuiib" ff eint erjiehungžroibrig ju fein unö oerbeffert in „fnüpfet feft ben greunbffafižbunb". — Sie Slbenteuer bež feuff en jübiff en Sofef «iit ber grau bež ipmipbar müffen ffon bie fleinen ftiuber iit ber Solfžffule im Seliiiionžunterrifte lernen, baž ©o:t „beutff" bürfen aber auf SJJittelffiiler bet oberen (Staffen (geuanutež Sieb ift für SJMnnerfor gefeljt, alfo nur für bie höhten Slaffen ber sJ)tittelffulen geeignet) nift aužfprefeu. ©er.n ež ben ^errett Obererjieherti ffon nift gut bünft, baß bie ihrer erjiebung Stnoertrauten fif auf beffen &?roußt fein follen, baß fie Seutffe finb, fo möge matt einfaf foldje Sieber, bie baž ©ort „beutff" ent» halten, roefllaffen, nift aber burf foldje Ser* befferungžfiinfte ein fdjouež beutfdjež Sieboerunftalten unb fif felbft läferlid) mafen. gleöcrfitftc auf |)cutf^c. Setjten ©onntag SRafmittagž rouröen in einet Der belebtefteu ©äffen ipilfenž, jroei reifžbeutffe Služjlugler, 3ffo= pauer ©eminariften, oou ©jefett, bi< fif oon ber „beutffen" Kopfbebecfuttg oerfelben (einfafe grüne Äappen) prooocirt fühlten, infultirt. Sie ©jef eit beffimpfieu fie iu roheiter ©eife unb, obroohl fie barauf nift reagirten, ff lug ein Sjedje bem einen uon itjnen Die Kappe uotn Kopfe, ©ine raff fif aufammelube Solfžmenje nahm gletffallž eine fo brohenbe Haltung att, baß beu Slttafirten nif t ž übrig blieb, alž in ein nahež $otel ju flüften. Siefer Sorfall fpielte fidj unter ben genftetn bet Sejirfžhauptnianuffaft ab. ©fon einige Sage oorher roaren ein Slngeftellter unb ein Kaufmaiutž-fohn, roeit fie Seutff gefprofett hatten, uon Sjefett angegriffen unb mit ©teinroürfcn tractirt roorben. Set ©rftere erhielt babei eine nift uu* bebeutenbe Kopfrounbe. 3tt gettfurangefcoen^eifen ftnb unž bie ©panier „über". Sie Journale roerben Dort uon ben Ojficieten begutachtet, unD fo fam ež, baß felbft 9tegierungžbl0tter mit jaljltcifen roeißeu gläfen erffeinen mußten. Sa biež einen peinlifen ©in= brud mafte, uerorbnete bie Diegierung, baß bie leeren ©teilen mit anberem ©toff aužgefullt roürben. un ueröffentlidjt ein Slatt bort, roo bie ©treidjungert uorgenommen roorben roaren, b. h- an ©teile einež politiffen Seiterž, eine Siographie bež einft fo reoolutionären iDlinifterž ©agafta. ©in anbereg Slatt braf te ftatt ber confižcirten fjtiriff=politi)'ofrattj ü)iataja roirb Seiter bež Sinite«. Siefež Slntt roirb für Die ber roirthffaft- lifen unb focialen ©efeßgebung uub Serroaltuiiß arbeitžftatiftiffe ®aten fijftematiff erheben uub uerarbeiten, foroie periobiff oeröffentlifen. Siefe Saten roeroen fif auf Die Sage Der arbeiteuben ©laffen, inžbefonbere in ber š»buftrie unb im ©eroerbe, im Sergbau unb im Sanb» unb forft-roirtff aftlif en Setriebe, int £anbel unb Seifehrž» roefen, ferner auf bie ©irffamfeit ber ©inridjtungeit unb ©efetje jur görberuttg ber ©ohlfahrt ber ar* beitenben ©laffen, foroie auf bem llmfaig unb ßuftanb ber Srobuction in beu bejeif neten ßroeigen ju bejiehett tjaben. 3lir Unterftügung bež arbeitž» ftatiftiffen Sluitež, foroie jur öeförberung bež gebeflifen 3ufimittenroirfenž bežfelben uiti ber Setriebe, auf roeife fif feine ©irffamfeit erftreeft, roirb ein ftäubiger Slrbeitžbeiraf gebilDet, bet auž bem Sorftanbe bež Strbeitžftatiitifdjen Slmtež, auž beffen ©telloertreter, auž je einent Šntreter bež ajtinifteriumž bež Innern, Der ginaitjen unb bež Stcferbauež, foroie bež ©ifeubahn» unb Dež £>anbelž* minifteiiumž, auž bein Srafbenteu ber ftatiftiffen ©entralcommifioii uub auž 24 uom ^)aubelžmiuifter ernannten SDtitgliebern befteht. Sie ernannten a)Ut= glieber bež Strbeitžbeirathež haben ju einem Sritt* t tj eit auž lliiternehmem, ju einem Sritttheil qhj Slrbeitem uub ju einem Sritttheil auž S^fonen ju beftehen, beren fafmättniffe a)Jttroirfuug bei Den Slrbeiteit bež Seirailjež rounffenžroertlj ift. Sie ©tnennuttg ber ÜÜJitglieber bež Slrbeitžrathež erfolgt für Serioben oon brei fahren. Sie außerhalb ©ietiž loohnenben SDiitglieber bež Slrbeitžbeirathe« erhalten täglif aft ©ulben unb freie gahrt, bie in ©ieu auroefenbett ÜJhtglieber, roenn jie Strbeitec finb, für jebe ©igung fünf ©ulben. Sic ©eheim* haltung ber arbeitžftatiftiff en ©rljebungen unb geftftellungen ift ftrenge Slmtžpflidjt. ^ationafc ^Jcrfammrunjcu. Slm 21. Stuguft l. 3» roerben in Stff mehrere Serfammlungen ftatt« finben, in roeifen, fo oiel biž jeßt befannt, bie Slbgeorbneten © o l f, © f ö n e r e r, 3 r o, £> o f er, £ u b ro i g, Sr. 53 a r e u t p e r unb St. e i n i n g e t etjdjeinen, bejiehungžroeije fptedjen roerben. Stuch Slbgeorbnete ber beutfdjen gortfchrittžpartei roetben ju biefer Sagung eingelaben roerben unb burch einen ŠRebner oertreten fein. Wie oerlautet, roerben auch bie reichžbeutfdjen Slbgeorbneten Sr. £>affe unb St. Sehr alž ©äfte ber Tagung beiroohnen. Wir finb nun neugierig, ob ber (Statthalter oon Böhmen auch biežmal ben SDiuth haben roirb, bie beutfehen SHeidjžlagžabgeorbneten, roie im oorigen Sahre ben Slbgeorbneten 3'm m erma n n, an ber ©renje abzufangen unb ihnen ben Sintritt nach Oefterreidh ju oerbieten, nachbetn man ben šRuffen Komaroro in Brafl 9e0en bie Seutfdhen hefcen liefe unb ber Statthalter fogar feinen Bejuch entgegennahm. Sž roäre baž nur ein neuerlicher Beitrag jur „©leichberecbtigung" ber Seutfchen in biefem oon ihnen pejchaffenen Staate. ^Seunrufligcnbe liladjrtdjten Rommen aus gftiebrtdjstul} über ben ©efunbheitsjuftanb bež s2Ut = SReichžfanjlerž gürften Bižmarcf. Sntgegen jenen Berficherungen, büß gürft »ižmatcfž Sr» franfung feinen Slnlaß ju ernften Beforgniffen gebe, roiib über Hamburg mitgetheilt, baß man in grieb» ridjžruh auf baž Sleußeifte gefaßt ift. (Sine offene Beiurounbe, b'e fehr fchmerjhaft ift, hat Schlaf» lofigfeit jur golge. Stne allgemeine förperliche Sdjroädje hat fich eingeftellt. Schweninger bleibt in ber 9tähe bež gürften. Sie Seinrounbe hängt mit ber Kranfheitžentartung ber Untetfchenfelneroen jufammen. Solche ©efäßertranfungen pflegen bie Begleiterfdheinungen hohen Sllterž ju fein. Sine 2lbort>nung öfierreichifchet Surner gab einen $ulbi» gungžgrufj für ben gürften Bižmarcf ab, nachdem ihnen, offenbar mit 9iücfi"icht auf beu leibenben guftanb bež gürften, ber 3«tritt roeber in ben Barf nod) in ben Sdjlofehof geftattet rourbe. j*ud) fnflfanb rüßet. Qm englifchen Unter» häufe erläuterte (öofeheu baž Džachtragžprogramm für bie glottenoermehrung unb beantragte Den Bau üon oier neuen ftreujern, foroie oon jroölf Sor» pebobootjerftörern. Ser ©efammtbetrag bež Sluf» roanfež für bie neuen Skiffe rcirb auf 12 ÜDtillio» ncu ceranfchlagt. Sie neuen Schiffe ftnb fpecieH für bie Surdjfahrt burch ben Suejfanal beftimmt. lageöimttößßtfcn. Pas $aml»urger gutnfeft fd&toß mit einem außerorbentlicb großartigen gacfeljuge ab. Serfelbe fefcte fieb um 3/4ll Ubr Stacht« bom geftplafce au« in Bewegung unb begab fieb bom TOller^Shor, ade ©traßen be« alten Hamburg ftreifenb, über ben Jungfern» flieg unb bie gfplattafce jur 2)?oorweibe, wo bie Sluf» Iöfung be« 3uge« erfolgte, ©ämmtlic&e ©traßen waren trofc bet »orgerüeften Dtachtftunbe »on einer biebtge» brängten SKenfchenmenge befefet, wel^e ben Surnern lebhafte Oeationen barbraebte. 3n«befonbete würben bie Seutfcböfterreicber überall burch entbufiaftifdje ßu> rufe au«gejeichnet. — Allgemeine« Sntereffe batten bie am Sienftag ftattgefunbenen Surnfpiele erregt. Sin benfelben nahmen -)7 Slbtbeilnngen au« Seutfchlanb unb jwei au« Oefterreich (barunter eine au« ©raj mit ©chleuberbäUen) tbeil. Set SBiener beutfehöfter» reiebifebe Surnbercin unterlag im gußball wettfampf gegen bie Slltonacr; gleichwohl fanben beffen bebeutenbe geiftungen hei ben Saufettben »on 3"fd&auern allgemeine Slnerfennung. 3» einem höe&ftintereffanten gußhaUfpiel trugen bie Hamburger Samen gegen be» Slfabemifcben Surnerbunb ben ©ieg baoon. Sieijeitb waren bie aSorführungen einet Surnerriege »oit Knaben al« SDia» trofen uub SJiätdjen in »ierlanbertracht gefleibet. Sn ber SllterSriege „Slübeutfchlanb" turnten 110 alte Herten. — SBJacfet! Samens - gütagyarifUrunfl ber jübif($ett ,ie^rer. Sie „Kronftäbter 3eituitg" melbet: „SSon ben 534 üDütglicbern be« ganbe«»erehte« ber jübifchen £eb«r &abea 41,3 beutfehen Stamen magbatifiert. ®avoh große greube in Sfrael uub Stittmpf in ben hcbräifc&en Organen OfenrSpeft. ®er äkrein«»orftanb tiefe« fchneibigert Sereiue« hat nun eine Slction ein» geleitet, bamit womöglich alle gehrer hinnen fürjefter grift um bie SDtagbarifieruug ihrer Stamen anfügen mögen. „§d)ÖUC grübet". Sn ber »ahnftation gelb» firch ereignete fich ter folgenbe Sluffchen ervegenbe »orfall: Gin ®err au« Ungarn reifte in Begleitung mehrerer ficurbežpilger butch gelbfirch, unb al« er nicht ben feinen Slnfcbauurgett nach einem eblen ©ohne Slrpab« gebühreitbeit »lafc befam, befdfcimpfte er bie Gonbudeure mit ben 2ßort:n: „Defterreichifcbe Schweine, cfteneicfjifcbe SJiiftbieher" uub bgl. — 311« ber bienft; hahenbe Beamte fieb einmengte, uub bem ftetrit au« Ungarn ba« Nationale abnahm, gab er folgeitben Manien an: „3»Uan »on 3«te«fal, ungarif^et Sleid)«» t(tB«--3lhgcoibneter". ©iner ber mit beut 3feich«tag«» Slbgeorbneten SReifenben glaubte nun wahrfcheinlich, baß ber liebe STCitreifenbe hier längeren 3lufenthalt machen müffe, wanbte fich baher an ben Seamten mit ben ÜBorten: „Sefter grainb, loffen ©te ihn gehen! 2Bir finb oUe Srüber!!" giit folche Srüber bebanfen wir un« beften«. Attentat auf einen Pfarrer, siuf ben latholifchen »farrer »on Ro«nierj feuerte auf ber ©traße ein rabfahrenber Sirheiter jtoei SKeooloerfdbüffe ab, bie aber nicht ben »farrer, fonbertr fech« fpietenbe Kinber trafen, ©ämmtliche Kinber würben ferner »er» lefet. Ser Sirheiter ift entfommen. Ser Slnfdilag War ein Stacheact. Ser »farrer erhielt bereit« jahlreiche Srohbrtefe. ^in Qatlics gotf ntebergeßrannt. (Sine fd^rerfliche geuer«hrunft wirthete in (Sifenborf, Sejirf Öifchofteinifc. Sa« Sorf jä^lte 126 ftäufer unb bte ftälfte berfelben brannte bei heftigem Sötnbe bi« auf ben ©runb nieber. Sluch bie Kirche, bie spfatrei, bie ©chule uttb ba« »oftgehäube fammt allen Kanjleien würben ein Staub ber giammen. Sa« geuer »erbreitete fich f» rafch. baß an göfdjert nicht ju benfen war unb bie Snfaffrn nur barauf heba^t fein mußten, ba« nadte geben ju retten. ■gSeiterfdjäben. SWittel » Stallen würbe »on »iacenja bi« Slncona »orige SSocht »on einem heftigen ©emilterfturm heimgefud)t, ber überall an Käufern unb gelbem bebeutenben ©chaben angerichtet hat. Sluf »er» fdjiebenen Sahnlinien mußte ber Serfehr »orühergehenb eingeftellt werben. Mehrere »erfonen würben »om Slifee getöbtet. Sluch jahlreiche ©ee^Uttfatte werben gemelbet. ©in ilftettfaf ttn ^eri^isfaaCe. SBährenb einer ©eridjtžbcr&anblung in ajianc^efter, in welcher Stichter »arb ben ©ericht«bieiter Sablor jum Serlufte be« Slttefte« beturteilt hatte, gab Sablor brei 3te»ol»er» fchüffe gegen ben Stifter ah unb »erwunbete benfelben am ftalfe uub Kiiinhadfeir. ^inc refpectaüfe ^rfnuimutfeiflung. Set 2J?eifterf(hwimmer Karl ©rüfl hat in 5 ©tunbeit 13 SDtinuten 10 ©ecunbeit ben »lattenfee »on Salaton» güreb hi« ©io ef burchfchwommen. Per ^ufHanb in g^tna bauert im füblicfien Sheile »on Kwangfi fort. Sie 3ahl ber Stufrüljrer Wirb auf 40.000 gcfdbäfet. Slm 16. b. 3». würbe ber Ort Kwailing angegriffen. Sie SJtanbarinen »erfügen über 7400 «Wann. Sie Slufftänbifchen f^lugen in ber Stäbe »on Sungjun 2000 SDtaun Steich«ttuppen. Sa« britifche Kanonenboot „Sweeb" ift noch in SBut» fchau, wo täglich »tele Seicben im 2Baffer »orübertreiben. SJTorb itt etttettt £l(oflet. 3m Äapujtnei«öfter ju Gatania hat ber iDJöitd; SJtacaro feinem »tobinjial »ater (Sippola infolge eine« ©treite« mit einer (šifen» flange einen ©treich auf ben Kopf »erfefet, worauf ber $ro»injial fchwer »erletjt nieberftiirjte unb balb barauf aud; »erfdjieb. ^efegrap^i^er ^^iflfslieri^t ber §tax c^inie" in Antwerpen. Ser spoftbampfer „©outhwarf" ber „Sieb ©tar ßinte" in Slntwerpen ift laut Selegtamm am 25. 3uli wohlbehalten in Stew» 2)orf angefommen. — Se«gleicbcn taut Seiegramm am 26. Snli ber »oftbampfer „©wifcerlanb" in »hUa= belphta. __ beit ^emetnberatl)ö- njapfem Nunmehr beginnt bie ©ahlberoegung anläßlich bet beoorftehenben ©emeinberathžroahlen. Ser gefchloffenen Steide aller fortfchrittlid) gefinnten Seutfdhen, benen fid) auch bie Social» bemofraten in rcohloerftanbeuem ©igenintereffe ange» fdhloffen haben, fteht ein Häuflein fich alž „Patrioten" bejei(hnenber 5perfonen gegenüber, bie einer ein» ft i m m i g e n 21 n t ro o r t auf ben Bergeroaltigungž» oerfud) bež ©rajer ©enteiuberathcž im SÖege ftehen. Sie ©rajer „Batriotenliga" hat ihren Wahlaufruf erlaffen. Sie nimmt ben üJiunb ooll unb fünbigt in ihrer 3roeijüngigfeit einen Kampf „gegen unten" unb einen Kampf biž „hod) hinauf" an. Sie begeifert, — baž (oll roohl ber Kampf „gegen unten" fein, — bie Seutfchnationalen, gegen „hoch hinauf" roill fie für ben „öfterreichifchen Patriotismus" fämpfen. Unb mit einer folgen ©ebanfenbläffe glaubt man jener berechtigten SReinung auf bem ©rajer Boben begegnen ju fönnen, bie ba fagt: Sie ©rajer ©emeinberathžroahl barf nur SJiänner bringen, bie naefeufteif bie SHedjte ber ©emeinbe» autouomie roahtett unb bie Wahrung unferež oiel» oerjolgtett Bolfžthumež alž ilire Jpöchftaufgabe be» tradjten, inferoeit in einer ©emeinbeftube beutfihež 9Solfžred)t überhaupt möglich ift. Sin ber Spilje ber ©rajer „patriotifdj»beutfehJ öfterreidjifihen Bürgerpartei" fteht ein abeliger §etr, ber ©raf Heinrich bon Slttemž. Srren roir nicht, fo haben bie 2eute recht, baß er jener Slriftofrat ift, ber einft feinen Siener in einer 2Beife mißhanbelte, bie an bie 3eiten ber Seibeigenfchaft erinnerte. Unb biefer ©eroaltmenfeh fpricht baoon, baß bie ©rajer beutfehe Beoölferung terrorifiere! SBaž fidh biefem eblen ©rafen fonft noch an» fchloß, jählt in ©raj ju roenigft befannten S{5et» fönen, ©inige perfönliche greunbe bež Gerrit ©rafen, einige oon biefem abhängige ©eroerbetteibenbe, einige Berfonen, fdjeinbar ohne bürgerliche Befdjäfti» gung, finb feine ©efolgfdjaft. Sa bie D^amenlifte für ben Wahlaufruf etroaž ju furj angefallen roäre, finb auch einige Stamen roibet Widen uttb Wiffen ber Signet berfelben abgebrueft roorben.-- 9Jian fteht, auf welch' fdjroachert güßen biefe „Batriotenliga" fleht unb roie jroeifellož grünblidh ihre Slbfuhr ant Wahltage fein roirb. gütfleßetene finb für ben 13., 14. unb 15. Sluguft in Silli an» gefünbet. Slaoijchgefinnte Bolfžoerhetser auž SiUi unb Bettau haben ež fich roieber einmal in ben Kopf gefegt hier Del in'ž nationale geuer ju roerfen unb bie ©emüther ber beiben nationalen Barteien auj'ž £ödhfte ju reijen. 9toch jitlert bie Srregung na^, roenn herüben roie brüben oom oorjährigen flaoifchen Srutjfefte in Silli gefprodhen ober getrieben roirb, unb ferr Serganj roar bamit natürlich nii^t jufrieDen. Samt roenbete fich ©err Sr. SRaunifet ju ©errtt Serganj unb bat abermal« in roinbifdjer ©prache um ©ntfdjulDigung. ©e rourbe aber ni^t ganj fertig, benn ©err Serganj erflärte, er bejtehe auf Beftcafung bež ©errn Soctorž, roenn er fich nidjt Deutfch entfdjulbige. Unb fiehe ba, roie ein äßuuber löfte fich bie 3unge bež ©errn ßortfejjung auf Seite 9.) dittflefenbet. SSrautCBeibe 65 it. bis fl. 14.65 (Jet üJiet. — fotoie fctito.ujc, iueifie «nb farbige j^ettnebcrgx unb fteuer-frei in« $au«. Söiuftcr untOCftenb. 2858—101 ^eniiebcrfl7g Seibcn»S-abtifcn ('•"•t-wo, Bflrtt^. SKBmWJSH bestes diätetisches und Erfrischungsgetränk, bewährt bei Magen- und Darmkatarrh, Nieren-uud Blasenkrankheiten, wird von den hervorragendsten Aerzten als wesentliches Unter« stiitzungsmittel bei der Karlsbader und anderen Bädercuren, sowie als Nachcnr nach denselben zum fortgesetzten Gebrauche empfohlen. (VII.) Jlnbrea* $ofcr uttb ^rtffpnrjer. Süngft brauten bie 3e'tun0en &ie Siacljfidjt »on ber ©rünbung einež clericalen SanipfoereiueS in Sirol, ber unter bem Stamen „SlnbreaS ©ofer=©er* ein" in'« Seben treten foil. Saž Kampfjiel unb Die frommen ©ünfdje ber ftreitenben Kirche finb flar umfchriebeu, unb mer mit allen ©uiiben gebetjt roerben foil, baž finb Seutfchoölfifche. ©efe^t, ež hätte jetttanb SlnbreaS ©ofet, biefe ©eftalt unferer oaterlättbifdjen ©efdjidjte, nod) nidjt butd) baž ©djlüffellodj ber ©efdjidjte befebeti, fo müßte er ftch auž Steugierbe über biefe ©egenüberftellung roohl fragen: »SBer mar biefer SlnbreaS ©ofet? Sft eS etma ein Warne, ben ein treuer Seutfdjer nur mit bem SlUjeni bež ©äffe« nennen fann? ©iefo fommt ež, bafj baž Slttbenfen biefež 3JiaiuteS gegen baž Seutfdjthum aužgefdjrottet roerben foil?" Sie trefflicjjfie Slntroort auf biefe fragen roäre bann unfer herrliches ©oferlieb, baž fdtjlidjte Sieb »on fo mächtigem ©inbrud auf bie ©eelen unferer Qugenb. „®3 blutete ber Srilber £ierj, ©ans Seutfchlanb act) in ©chnta ber fogleii^ wahrgenommen roirb, fobalb man iit einen befallenen ©eingarten gelangt, ©ei genauer mifroffopifdjet Unterfuchuttg eifenut man beutlid), baß ber erwähnte mehlartige (afdjenartige) Ueberjug auž feineu jarten ©iljfäbeit (sD?i)celium) befteht. Ser ©ilj übersieht bie Oberfläche bet grünen Sheile unb fenft feine ©aug* unb ©eftorgaue (©auftorien) iit bie oberften 3eKc» ber Oberhaut (©pibermiž) ber ©latter obec ©eecett unb ernährt fid) uont 3e(lfaft. bie inneren Sheile ber ©latter unb ©eerett bringt ba« Sibiunt nicht ein. Seit ©auptfdjaben oerurfadjt bet ©ilj, roenn er auf ben ©eeren auftritt, ©efällt er biefelben, fo lange fie noch "i$t ihre ooEfominene ©röße erreidjt haben, fo bleiben fie gegen bie gefunben ©eeren jurüd unb fpringen auf, ba bie erfranfte Oberhaut mit ber Službeljuung be« inneren ©eroebe« nicht gleichen ©djritt halten fann. Sie ©eerett fpringen, roenn gegen biefen ©itj nidjt« getljatt roirb, auf, bie ßerne treten jutage, fdjließlich oer* faulen ober trodnen folclje ©eeren ein. Sluch hier gilt e« roieber, ju bemjeitigen Littel ju greifen, welche« fich al« feljr wirffam unb fidjer erwie« unb bie« ift ba« ©eftäubeu mit puloerifierteni ©djroefel. Ser iu ©erroenbung fommenbe ©chroefel muß möglidjft fein gepuloert feiu, bann ift er ent* fchieben bet ©djroefelblüte oorjujiehen, weil er fdjarffantige, bie ©djwefelblüte aber tunbe ©uloer* theildjen enthält, ©rftere haften fefter an ben Sraubenbeeren unb SHebenblättent. Sa« lleberftäuben ber mit Sibinrn befarfenen Siebentheile mit ©djroefelftaub laßt fidj am leichtefteu für Heinere Sfebengartenbefifcet mit ber ©chwefel* büdjfe, für größere mit einem guten ©djroefelbla«balg ober ber patentirte „Soblanber" Stüdenfi^wefel* tnaf^iue oornehmen. ©chwefelbüdjfe unb ©chroefel* blažbalg föniten burch bie Slbminiftration bet „©eiulaube", Slofterneuburg, bejogen roerben, ©dhroefelpuloer ift bei einem jeben größeren Sauf* mann ju befommen. ©rößere Ouantitäten puloeri* fierten ©chroefel fönnen billigft burch ©errn ©chroab in ©ettau bejogett roerben. Sa« ©djroefeln foil bei jenen ©töden ober in jenen ©eingartenparjellen, roo man toeiß, baß ber ©ilj jährlich auftritt, ba« erftemal oor ber ©lüte, ba« jroeitemal nach bet ©lüte unb ba« brittemal roährenb ber ©ntioidlung ber ©eeren unb ba« oiertemal, roenn nölhig, beoor bie ©eeren bie oollfommene ©röße erreicht haben, bei roinbftiHem fonnigen ©etter oorgenommett werben. ©« muß oormittag« nach bem Slbtroduen be« Shaue« ge* fchehen; follte in ben erften beiben Sagen nach beut ©djwefeln Stegenwetter eintreten, fo ift ba« Schwefeln ju wieberholen, fobalb bie ©itterung baju ge* eignet ift. Sa« bide Ueberftäuben be« ©djwefel« nüljt nicht« uttb e« genügt oollftänbig, wenn bie Sieben* unb Sraubentheile fein überftäbt finb. SJIan muß fi^ ftet« oergegenroärtigen, baß bte ©irfung be« Scfjroefelu« in ber ©ilbung oon ganj fleinen Stjeilcljen fchroefliger Säure, wel^e ein ©ift für ben ©ilj ift, befteht. 3fe feiner wir bie ©e* ftäubung oornehmett, umfo leichter wirb bie Oji)* bation be« Sdjwefel« mit bent Sauerftoffe ber Suft ftattfinben, unb umfo fieberet roerben audh ade erfocberlidjen Stellen oon bec-fidj bilbenben fchmefligen Säuce erreicht werben. Siidjt alle Sraubenforten werben gleidj ftarf oom Sibium Suderi befallen. Stach ben gemadjten ©eobachtungen werben oon biefem ©ilj gerne be* fallen: ©ortugiefer blau, St. Saurent blau, Stol* linger blau, ©ilbbacher blau, Sabatfa blau, ©utebel rottj unb roeiß, ©er«leoelü, ©Ibling ober ©ečef, Kölner blau, ©ortugiefer roth, gierfahnbler rotb, SJiužfateUer gelb. Sie oben ecroähnte neuefte 3tüdenfd)roefel* mafd^ine ©atent Soblanbet ift bi« jefet bet peaf» tifchefte Slppacat, roeldjec e« ermöglicht Siebon unb hohe ©äunie mit puloerifierten Sdjroefel ju beftäuben. ©efonbere ©ortheile ber 3Jiafd)ine finb: 1. Sdjnelle« unb leidjte« Slrbeitett. 2. Solibe gleichmäßige ©täubung. 3. ©raucht man nicht ju fdjütteln, ober gar baran ju flopfen. 4. ©tn güllung puloerifierten Sdjroefel oon 8 Silo fann in einem SJZule in bie SDiafdjiue ge* geben roerben. 5. ©eil gleichmäßige Stäubung, unb eine giillung oon 8 Silo ift, baher beim ©tnfüllen at« auch roährenb ber Slrbeit feilt Sdjroefel auf ben ©oben fallt, fo erjielt man mit ber SDiafdjine er* fahrung«gemäß Schroefelerfparni«. Sie Sttafdjine ift fehr folib gearbeitet uitb fönnen große Sieparaturcn nie oorfontmen. SlHfällige im Schwefel fich bilbenbe SnoUeit werben oon ben Stiften, roelche am Siebe angebracht finb jerntalmt, aud) ift ba« Sieb auf ben ©iliitbern feht leicht ju erfetjen, roeil ež nur mit ©djrau&eii auf benfelben befeftiget ift. ©eftüljt auf erwähnte ©ortheile oott Schwefel uub 3eiterfparni« ift biefe neuefte ÜJiafdjine jebem Oefonont fehr ju empfehlen, ©rei« einer foldjen Schroefelmafdjine fomplet, mit einem furjen Stohr jum befchroefelu ber Sieben unb einem folgen oon 4 ÜJieter Sänge füc hohe ©äume 15 fl., unb ift ju bejiefjen oon ^ofef Soblanbec in ©ojen, So* tninifaneegaffe 23. ffittbcsrociiibaitf^itle tfUtrlntrg, 22.3uli 1898. Slnton Stiegler _ 3ad)lcf)rer. ^fci^enßergei: ^Sabckicf. © l e i d) e n b e r g, am 27. $uli. Sie ©ergnügung«orbnung bec legten 3eit läßt an reichhaltiger 3tbroedj«lung nicht« ju wünfehen übrig; eine Unterhaltung jagt förmlich bie anbere unb unfer ©urpublifum fommt öfter« in ©erlegenheit, welche« Unternehmen e« burch Söfung einec ©tntcittžfacte unterftütjeu foil. Saß biefe außertourlichen ©eranftaltungeu bec Sheater* birection eine nicht utibebeutenbe ©oncuccenj machen, ift leicht ecficbtlid), befoitbec« be«halb, roeil unfec ©ublifum nicht ungern ©olfsfättger, h«moriftifche Sarftellungen oerfdjiebener ©efellfchaften k. fchon au« bent ©runbe auffudjf, roeil e« im freien bei fchönen 216enben, bte a6er bi« heute ju einer ©eltenbeit gehören, ftch bie ©ettüffe anjuhöreit uerinag. Set ©iener Siatforoitfdj unb ber ©rajer ©alter fammt Slnhang trafen jufällig im ©urorte jufammett; erfterer in ber ©ereinžreftauration, legtrer bei S. Scitfd). Sluch bie Stabt SDtailanb blieb nicht jueüd; ein ©enefice*ßottcert ju ©unftett bec SJiit* gliebec bec ©uccopelle fanb ttämlich fürjlid) ftatt, ba« un« ebenfall« aužerlefene ©enüffe in mufifalifchec ©inftdjt bcachte. ©erc Sapellmeiftec Sanolli be* gleitete ben programmlichen Sheil, roährenb bet ©omponift unb ©urgaft, ©ert SI. ©eiget auž Ungarn jroei feiner ©robuete al« ©eigabe birigierte unb auf'« lebhaftefte mit Sipplau« aužgejeidjnet rouebe. Slber auch &ie SapeUe fam nicht ju furj; bie banfbaren 3llböret jeidjneten biefe bei jebet ©elegenheit au«, befonberS aber bie Soliften, bie ©eccen Supect, ©cf)iubler, ©tlnet) unb Sinbnec. Sie Sacbietungen ecjielten roegen bec tabellofen Intonation, bec felteueit ©cäcifion unb bec tcefflid)en ©ahl bec SDtufitftüde fo ftaefen ©eifaü, baß man fich immec roieber ja neuem 3"0ebeu bequemen mußte. 3m ©ereinätheatet nehmen bie ©enepce*©or* fteüungen ihren gortgang. Sie Slnftanb«Dame — Snterpretin Sri. ©cneftine Sühnau roählte ftch ju ihrem ©hrenabenbe ba« Suftfpiel „Sie ^rühmte grau" uub erntete ©ijreitbeaeugungen in reichlicher güUe, bie nur ju beutlid) oou ihrer ©ertbldja&ung 3eugni« gaben. Siefer Slbenb roat aber audj au« bem ©runbe oon ^ntereffe, roeil roit unfere tüchtige ©aftin grl. Siofa SM, oon ben ©rajer ©iihnen befdjäftigt fahen; baß fich biefe übecau« fletßtge Scaft bec ©unft be« ©ublifum« in hohem SJiaaße erfreut, beroeifen bie jahlreichen ©eifall«bejeugungen unb oftmaligen ©eroorrufe. ©o bot fie un« al« 91 i obe eiue fehen«ioecthe Seiftung, ju bec roie fie uttb bie Sheaterbitection beglüdroünfcfjen fönnen. Sie Sebutantin, grl. Souife König au« ©raj, er* toedte ebenfalls ^ntereffe. ©ine geroiffe Unfertigfeit läßt ftch in iheer SarftellungSroeife allecbing« nicht leugnen, allem ba« gcäulein ift fleißig unb ftceb* fam unb oon il)cem ©ecufe bucdjbrungen, rxjesSbalb un« füc fie nid)t bange ift; fie wieb nodj iljcen ©eg madjen. 3um ©oetheile bec ©oubcette, gel. yofeftne Schwach, fam eine ©offe „Scei ©aac ©djuhe" 5ur Sacfteaung. Sa« ©ublifum geijte 6 „fmlfaiie 1898 nift mit Služjeif nungen unb flatffte fleißig, grau $ebroig oott ©agtter hatte baš ©liid, £>errtt Natforoitff auž ©ien atž Sitelfjelben in „Söhnt uon Sltnerifa" bei ihrem Senefice jur SDiitroirfung ju beroegen; feine Seiftung ift eine roahrhaft brillante; er ift bei böhntifdjen Jargon oollfommen mächtig unb roeiß in bie Sartie bež SßaoticeE Sin» jiehenbež ju bringen. ©enn auf biefe Soffenmaf e auf literariffeit ©ert feinen Slnfpruf maft, finbet fie immer Slnhätiger, bie fie rtof nift fennen unb an ihr ©ohlgefallen finben. Son beu übrigen ©lüden, bie roir in legterer geit ju fehen befamen, müffen roir ber Soffennooität „Sie ©tucfžnarren" ©rruähnung fun, bie fonft gut uorbereitet roar, ber man aber trogbem fein befonberež Qntereffe abgerointten fonnte. — 3u ©hren aller Sinnen oer» anftaltete bie ©urbirection auf heuer eine Sinnen» reunion; getanjt rourbe fleißig, mit Stužbauer. Sie im legten Sabebriefe gebraf te Notij über baž #of= Sltelier müffen roir bahnt ergänjen, baß bie Sn» baber ©todmann unb Sorfert heiße"; ihre Služ» lageftelten gießen immer mehr Neugierige an. Sie gegenroärtig aužgeftellten Silber auž £>offreifen erregen Serouubetung. — Ser Slnfif tžfartenfport gewinnt auf hier immer mehr Službreitung. Ser ©urort uerfügt übet eine Ihjaht uon Stufnahmen; mir befigen auf hiftoriffe Karten, fo j. S. baž alte ©floß ©leif ettberg, bann Sorf Srautmannž» borf mit ber alten Surg auž bent Sahre 1681, gaefimile naf ©. SDi Sifferž ftupferftif. Sebež Silb ffmüd't baž ©omerfei Sifferž unb eine ritterlif e ©eftalt. S. ^ü&marß. §itbroar{t-£eife. 3" feinen Sofifarten, ©rfag» Briefen, Sriefpapieren, girren» unb 3'Qaretten» fpißen, 3igarrenhülfen hat ber Serein ©übmarf einen neuen Serfaufžgegenftanb gefügt, bie ©übmarf» ©eife. Sn einer ber heroorragenbften ©eifenfabrifen erjeugt unb in ffönen gejierten ©fafteln mit bem Namen unb ©aljrjeichen ber ©übntavf ge» borgen, roirb bie ©übmarf=©eife h°ffentlif niete Slbnehmer finben unb bem Sereine ein ebenfo reif ež ©rtragniž abroetfen, roie feine 3ünbtjötjf en. Ser Sreiž einet ©faftet mit 3 ©tüd ©eife ift auf 45 Kreujer feftgefeßt. Sen Sttteiuoertrieb tyaben granj SJSlentlž ©ohne in ber £errengaffe ju ©raj. — Stn bie Sereinžmitglieber uttb alle Seutff ge» finnten ergeht bie Sitte, fortan Sübmarf»3etfe ju taufen unb überall ©übmatf»@eife ju oerlangen. Stellung fufen*: ©in Srioatbeamter, ein ©irthff after, ein ©freiber, ein Siener, ein ©flofferlehrling, 1 ©lafergehilfe, 1 Sagerroart für baž £>oljfaf, 1 Sagerroart für eine Srauerei ober größere gabrif, 2 Süiaffinenroärter, 2 §anblungž» gehilfen (Suf haltung), 1 ©ärtner, 1 faufmänniffer Sufhalter, 3 Knaben alž Sehrlinge, 1 ©fneiber» gehilfe. ©teilen finb angeboten für*: einen ©ollicitator, ber auf ber flooeniffen ©prafe mäftig fein muß, bei einem Neftžanroalt itt ©ottffee, jroei ©taferlehrlinge, einen Sehrling in einer ©emiff troarenhanblung, einen Siff lerlehrting einen Kaufmannžlehtling,einen Keffelheijer unb 3Sa* ff inenroärter, einen Sftilf meier mit 3—4 Slrbeit?« fraften, em ©freiber (Sötunbant) bei einem Neftž= ?™fIte; t >»uß eine flinfe, fföne erjen ber Wanner beiiihmt gemaf t haben, uon jelena unb Kleopatra angefangen, ftanben ben Sierjig näher alž ben 3roan= 3*0/ alž fie fif ant ©ipfel ihrer üJIaft befanben. 3n einem literariff en ©alon in S^iä ivurbe einft Saljac uon einem hübffen, fiebjehnjährigen sDtäb» f en gefragt, roežhalb er bie Same, bie fie „passče, fättbe, fo beoorjuge. „2Biefo fommt ež, b.iß Sie fif, jelbft roemt jene Samen naheju 40 finb, fo gerne in ihrer ©efellffaft betoegen?" ©inen Slugenblid fah Saljac bie junge gragertit an, bann laf te er herjltf unb fagte hierauf mit anff eineub fehr entfter, jebež ©ort abroiegeuber Stimme: „Sielleift liegt baž ©eheimniž in ber einfafen Sfatfafe, baß man bett SDiäofen ooit jroanjig Sahreu gefallen muß, roährenb bie grau oon oierjig Sahren ju gefallen fuft, unb feer Neij ber älteren Samen befteht nift, roie man fo fälff lif behauptet, Darin, baß fie baž meifte auž ihren eigenen Neijen maft, fonbern baß fie mit gliidlifem Saftflefühle bie beften Seiten bež SNamtež, beut fie gefallen roill, auž ihm herauž» juloefen oerfteht. Sllle Männer finb eitel: fie laffen fif roohl gerne oon tiebenšroiicbigen, flugen grauen belehren; aber erft, roenn biefe ež oerftehen, baž ©efpräf fo ju teilten, alž feien fie bie ©mpfangenbett unb nift bie ©ebenben, fiitjlett roir uitž in bec rif tigen Stimmung uub erfreuen unž ihrer ©efell» ff aft." fin "gtiefcttfetterttJerft. Sn biefem Sommer foil ben ©ugläuDertt eine Seluftigung ganj feltener Slrt geboten roerben. Ser betannte Šefnifer iR. Srod, für ben bie geuerroerfžfunft feine ©eheimniffe mehr hat, mafte unlängft bem Sirector bež Krgftndpalaftež unter aitberent ben Sorfflag, ben Sefuf ent baž großartige Scljaufpiel bec brennenben fpaniffen glotte in ben ©eroäffern oon 3Jlanila oor Slugen ju führen. Um eine Sbee uon bein Slan ju geben, ber inmitten eittež ber größten Saffinž, bie um ben SUaft liegen, jur 2tužfithtunfj fommen foil, feilt bie „S'atie" mit, baß baž ©itterroerf unb $o(jgerü|t füc biefež ungeheuere geuerroetf 250 Bieter lang unb 23 SDieter höh fein roirb. SUtit ©inffluß ber übrigen Stüde, bie jur ©rgäujung bež Sfaufpietž einer Seefflaft nöihig finb, roerben 50 Saufenb Oaabratfuß ©itte-roerf auž ^)oIj unb Sraht gejimmert. Siefež SJJeifterroerf ber S'jrotefnif foil jeben Sonntag roieberholt roerben. Stuf biefe 3öeife roerben jebežmal fefžjehu Kilometer 3änbffnur, 1100 Kilogramm oerffiebene Stüde unb unö ungefähr 900.000 Nömert'erjen, Nafeteit, gröfdje, Seuftfugeln unb Sfroärmer abgebrannt roerben, ganj abgefehen oont bengaliffen geuer, baž in uierjigerlei gär» bungen leufteu foil. heften ber fpaniffen glotte roirb man bie neun Sdjiffe bež amerifaniff en ©efdjroaberž erbliden, jur Sinfen bie geftungžroerfe oon Manila uub aUe fpauifdjen Sfiffe mit ©iit» ffluß ber „©aftella" uitb bež „Son Stntonio". Sie ganje fpaniffe glotte roirb innerhalb 22 Se» cunbeit iu Nauf aufgegangen fein. gut ^ioutatt bes ^eOeits. 3ur 3eit roeilt in Kopenhagen eine ©ngläuberin, roelche uor aebt Sahreu baž Sagelgefpräf im ganjen Norbeit bit= bete. Noja §eath, roeife bamalž erft 18 2en*e jählte, trat im Slrenatheater alž Solotänjerin unb Sängerin auf uub fang fif iu aller §crjeu, beun fie beoorjugte feinen uub alle Slttaden auf baž fleine £>erj ber ffönen Sritin rourben erbarmungž» lož abgefdjtagen. Sa lernte fie einen ffroebiffett ^ufarenofficier fennen, ber felbft iit ben Slugen bec ftreugen SJtutler, roeife ftetž bei ihr roeilte, ©e» fallen fattb. ©ž Dauerte nidht lange, fo liebte fie ihn leibenffaftlif, uub felbft roentt fie auf bet Sühne ihren geff meibigeu Körper im Sattje roiegte, roanbte fie feinen Siid oon fm. S'öglif braf ©{iß §eath ihren ©ontract mit bein Stveuatheatec uno oerff roaitb mit bem hübff en ^ufarenlieutenant. Sie 2)iutter fegte alle Serben in Seioeguug — umfonft, nirgenbž roar baž Surfen ju finben. Naf bem SRiß $eath fif 14 Sage in Sfroeben aufgehalteu hatte, erfuhr fie, baß ihr Sbeal — oer« heirathet roar. Siefe Nafrift oeruiftete alle Hoffnungen mit einem Sflage unb ber ©eift bež armen 9Jiäbfeitž iimnaftete fif. Sie rourbe naf ©ngtanb jurüdgeffäfft, too fie aft Sahre im Srren» häufe jubringen mußte. Seßt befinbet fie fif roie-bec auf bent äße$£ ber Seffecung, unb fr erfter ©uitff roar, bie ©tabt aufjufudjen, in reelfec fte ben treulofeit SDiann fennen lernte, bent nof heute ihr £erj unb jeber ihrer ©ebanfen gehört. pie ^Settf(f;c«fre)Terei im peutf^c» ^lei^. ejiftirt, unö jroar in Den beutffen Kolonien Neu» Sommern uub Neu'äftedlenburg. ©ž roäre aber eine ganj irrige Slnfif t, roenn man glauben roollte, baß fif bie bortigen ©ingeborenen oon Weuf^en» fteiff nähren. Saž Serfpetfen einež menffltfen Seifuamž ift ein feiuežtoegž fehr häufig oorfom» nieubež ©ceigniž, unb roenn ež oorfommf, bann finb geroöhnlif ber Sheilnehmer fo oiele, üiännec, ©eiber uttb Kinber, baß böfft feiten einet ein ©tiid erhalt, baž groß genug ift, um fif baran fatt effen ju fönnen. Nur ©rfftageue auž feittb» iidjeit Siftricteit toerbeit uerjehrt; roenn ein Stuge» höriger bež heiniiffen Siftrictž getöbtet roorben ift, fo roirb fein Seif nam roie ber einež ©eftorbenen beftattet. Semuaf ift ber Kannibatižmuž eigentlich alž ein Slct bež ^affež uub bet Nafe gegen öen erfflagenen geinb unb beffen ©tamntežgenoffen aujufehen, toie beu auf bie legtereit nift eher ruhen, alž biž fie roieber frerfeitž einen ÜJiann auž bem feinblif en Stamme oerjpeift haben, ©enn ber Seif nam einež getöDteten geittbež ^eimgebtai) t roorben ift, uerfantmeltt fidh auf ein oegebenež 3eid)eit mit ber ©aranittt, ber §oljtrommel, fammt» lidje Beiooljner bel Sorfež, unb bie 3erlfjeilung beginnt. Ser Sobte ift ©gentium be?jenigen, ber ihn gebracht hat, uub ber nun bie einzelnen Stüde an bie Umftehenben oetfauft. Ser SrlöS au« einem Seic^nam beträgt burdhfdjnittlich 50 bis 80 gaben Sewarra. |>tc ,3af)f ber Käufer ttt bett großtat WM-ilftbtai. üonbon, ber ©oliath unter ben Stäbten, jählt natürlich auch bie meiften Käufer, nämlich 600.000 bewohnte ©ebäube für 4»/4 üjiiüionen Sinioohtter. Sanad) finb bie WohnuugSoerhältniffe in Sottbon ungewöhnlich gut ju nennen, benn ež lomtneu auf jebe« £)auž nur etwa 7 otten. Semnädjft hat ®roß»sJiero»2)otf bie meiften Käufer, nämlidj 115.000, unb auf jebež fommt, roaž bei ben oielen Stählungen oon beu Miefcnljäuferit biefer ©tabt nicht recht begreiflich erfcheint, burdh» fdhnittlidj nur bie oon 18 üJlenfdjen. Be» beutenö geringer ift bie 3°l)l ber Raufet im Ber» Ijältniffe jur Sintoohnerjahl fdjon in Bari§-franjöfifdje §auptftabt befaß 1815 28 000, 1870 70.000, unb gegenwärtig befi&t fie 85.000 Käufer, »on benen jeDež burdjfchitittlich 26 Betfonen be» herbergt. Slm fdjledjteften aber ift ež in biefer £>infid)t mit Berlin Ibeftellt. 1895 hatte Berlin nur "■35.125 bewohnte ©ebäube unb eine Sintoohnerjahl oon 1,677.304, fo baß auf jtbež £>anž eine Be» roohtierfchaft oon burdhfd)ttittlid) 48 SRenfdjen fommt. .greilid) fdjeint unž bie Slngabe einer burdjfdjuitt» liehen öeroohnerjahl ber Raufet Conbonž oon nur 7 B^fonen nur baburd) erflärlicl), baß oiele ©e» jdjäftSgebäube eigentlich überhaupt nicht bewohnt finb unö boch «"ter bie bewohnten häufet niitge» -rennet werben. Saju fommen allerbingž noch bie jahlreidjen fogenannten Sin»gatnilien«§äufer. gitt gtubcntcttflreid) würbe neulich in ber «flacht ju Süffeloorf oeriibt. ift befaunt, baß bie Staötoerorbneteu in Siiffelborf beut Seitfmale für Heinrich $eine einen Blatj oerweigert haben. — Slm Dotierten ©onntag Üiorgeu bemerften nun ©pajiergänger im runben Weiber Qn ber Säger» ^ofaßee, in beffen «Witte fich eine ©rotte mit einer gontäne befinbet, baß bort eine lebensgroße mann» Iiije Buppe aufgehellt roar, bie ein SdjilD mit fol= genber Snfchvijt ju güßen hatte: „Sem großen Heinrich §etne baž batifbare Süffelborf". Heber liefen ^otjn würbe uiel gelacht. Sa Die Bolijei öer BuPPe "i^' beifomtnen fonnte, mürbe bie geuerweht geholt, welche bie gontäne aufbrehte nnb fo baž „Senfmat" in bie 2uft fprengte. Waž werben unfere 3nftitutžb0ind)en baju fagen, bie ohne £>eine in ihren Badfifdjjahren niiht fein fönnen. 5iibtftf;e pndjerer. 3n Snglanb hat ber .KammerauSjchuß jur Unterjnchung ber Wucher» -frage ben bentetfenSweuhett Beroeiž geliefert, baß oiele oon ben Wucherern in ber £>auptftabt QrlanbS, Snblin, ruffifdje Suben finb, bie einft auž tfiußlatib oertrieben würben, aber in (Großbritannien 3"Pud)t •fanben uttb nun bie arme irifd)e Beoölferung au§» fangen. Siefe geftfiellung fenujeidjnet wieber bie Uleigung ber $uben für ben Wucljer überhaupt, fobann aber aud) im befonbern bie fittlidje Be» fdjaffenheit einež Shcilež Det „ruffifchen glüdjtlinge", bie oott toefteuropäifcher 9Jlenf(hlid)feitžbufeIei burch bie Bant alž Dpfer roher Willfür unb Knechtung bemitleibet würben. Sie Katje läßt eben baž Staufen nidjt. pie tiicf roiegt eine fliege S 9iid)t mehr alž 36 sDiilligramm beträgt im Surd)fd)nitt baž @e» wicht biefer Qnfecten, fo baß alfo erft 28 gliegen jufammen ein ©ramm toiegen. Sluf ein ©eroid)t oon einem Btunb fommen baher 14.000 gliegen. Saž Bein einer gliege wiegt nur 0-9 ÜDMigramm, ein glügel 2-5 SDiilligrainm. Serartige Wägungen fann mau natürlich nur mit ben feinften Qnftrumenten «ornehmen, mie fie taž 9Jormalaid)ungSantt in Wien bellet. Sie große §ebelroage biefež ^uftitutž ift etn Wunberroerf ber Wechanif. ©ie marfiert bereitž baž minimale ©ewicht uon neun £>unbertftel Milligramm; — fooiel mürbe ungefähr Der jeljnte Stheil einež gltegenbetnež wiegen. Slber felbft roenn auf jeber ©eite Der Wage ein Sentner liegt, würbe eine einjige Stubenfliege, bie fidj auf eine Seite fegte, bie Wage jum Služfdjlag bringen. gut ^(jofograpijie für jlntafcure! sinerfannt borjüg liebe vbotografcbifche Salon» unb 9leife=3l^arate, neue unübertroffene ajj0incnt=§anb=3lpparate, wie aUe Photographie™ SBebarfS^Slttifel bei 3(. 2« o 11, f. u. f. £>ofLieferant, fflien, Suchlaubcn 9. Bbotographifcbe SKanufactur gegrünbet 1854. Sluf ffiunfch große iUu» ttrirte S]Brci«lifte unbereebnet. 2412-69 Cur- und Fremdenliste des Kaiser Franz Josefs-Bades Tüffer. Vom 11. bis 23. Juli: Herr Wenzl Reichsritter von Schönfeld, k. k. Capitäns-Witwe, aus Graz; Fran Marie Fechter, Musikers-Gattin, aus Wien ; Herr Karl Kostanecky, Privatier, mit Gemalin und zwei Kindern, aus Wien; Herr Hermann von Neubergcr, Grossiudustiieller, mit Gemalin, drei Kindern und Gouvernante, aus Fiume; Herr .Johann Naroby, Pfarrer, aus Divacca bei Triest; Herr Hermann llallmn, Fabrikant, mit Sohn, aus Wien; Herr Felix von Hellberger, Privatier, aus Fiume; Frau Julie Szčcsi, geb. von Hellberger, Private, mit zwei Kindern und Stubeiuuiidclien, aus Fiume; Herr Dr. Ignaz von Hellberger, Hofrath am kgl. obersten Gerichtshöfe in Budapest, mit Herrn Sohn Alfida, Jurist; JHerr Adolf AVil-iinsky, Privatier, mit Gemahlin, aus Dresden; Herr Leo Pilch, Lehrer, aus Brünn; Herr Bernhard Peitl, Pfarrer, aus Langenzersdorf; Frau Marie Scliafl'er, Med.-Doctors-Witwe, mit Fräulein Nichten Sofie und Sida und Fräulein Viki Lenz, aus Agram; Herr Heinrieh Lang, Spediteur, mit Gemalin, aus Wien; Fräulein Paula Pesarik, Private, aus Görz; Herr Dr. Carl Snetivy, k. k. Laudesgerichts Rath, aus Hemmoor; Herr Franz Rieder, k. k. Polizeirath, mit Gemalin und Tochter, aus Cilli; Herr Max Grünauer, Kaufmann, aus Graz; Herr Carl Kubes, Grosshändler, aus Kremsier; Herr Otto Drobil, Privat-beamter, aus Wien; Herr Anton Galck, Hausbesitzer, aus Wien; Frau Caroline Ivanuä, Kaufmiimsgattiu, aus Pöltschach; Herr Eduard Kornau, Schauspieler, aus Wim; Frau Adeline Grälin Delmestri, aus Volosca, Küsterland: Frau Lousia Fmrlani, Private, mit zwei Kind rn. aus Pola; Frau Justine Tauclimann, Private, n it Nichte, aus Graz; Fräulein Julie Pulitzer, k. k. Uebungsschullehrerin, aus Linz; Herr Salomon Löwinger, Kaufmann, ausTemesvar; Herr Franz Islakar, aus Sagor; Herr Mich. Zutic, kgl. Honved-Ilauptmaun, aus Sissek;, Herr Josef Lubinger, Hotelier, mit Gemalin. aus Wien' Herr Johann Matheusche, Kaufmann, mit Gemalin. aus Triest; Fran Anna Chevesich, Gutsbesitzerin, mit Dienerin, aus Triest'; Frau Tliermatsits, kgl. ungar Tabak-Fabriks-Directors-Gattin, mit Fräulein Tochter, aus Fiume; Herr Emil Hirsch, Agent, mit Gemalin, aus Laibaiii; Herr Nicol. Klich, Werkmeister, mit Sohn, aus Wien; Herr Stefan Kiesel, Privatier, mit Gemalin, aus Budapest; Frau Sofie Blau, Kaufmannsgatt.in, mit Söhnchen, aus Triest; 44 Passauten; zusammen 532 Personen. Cur-Liste der Landes-Curanstait „Neuhaus'' bei Cilli. Vom 15. bis 20. Juli: Frau Louise Souvnn, Private aus Wien; Frau A. Agostonn6, Beamtensgattin, aus Nyitru; Frau Amalie Tönnies, Private, mit Friiulein Tochter, aus Laibach; Fräulein Margarethe Sallbach, mit zwei Nichten und NefTen, aus Pola; Frau Sotija Luki6, Kaufmannsg.ittin, mit zwei Kindern, aus Vukovär; Frau Marie Klepp, Tochter Joseline Lipp und Kind, aus St° Gotthard" Frau Valerie Plochberger, aus Agram; Frau Marie Pollak, aus Agram; Frau Marie von Echliel, Private mit zwei Töchtern, aus Triest; Herr Emil Weiss Bu-reauchef, aus Graz; Herr Julius Vilnai, Kaufmann aus Triest; Herr Vladimir Edler v. Siniič, Spare'assa-Director, aus Krapina; Herr Hirsch Lipot, Gutsbesitzer, aus Tapolcza; Fräulein Ella von Schröll, Oberstens-tochter, mit Köchin, aus Korneuburg bei Wien; Frau Irčne Sziics von Szent-Jdnos, Gutsbesitzersgatti'n, mit Directrice der höheren Staatsmädchenschule, und Frau Elina Stauffer, Professorin, aus Besztenczebanva in Ungarn; Frau Rosa Totls und Tochter Fräulein Elsa Totis, Violinvirtuosin, aus BudapestHerr Oskar Rress-nandt, Beamter, aus Graz;^ Frau Anna Lösau, Kauf- Gemahlin und vier Kindern, aus Wien; Frau Olga von Malin, Rathsgattin, mit zwei Kindern und Fräulein Schwägerin, aus Agram; Frau Gabriele Scherz de Cseklčsz, Majorsgattin, mit FräuleinTochter, aus Wien|; Frau Savica Miholič, Professorsgattin, aus Agram; Fräulein Gabriele Lambert, Claviervirtuosin, mit Germaine Heimos, aus Paris; Herr Ignaz Fischer, Bauunternehmer, aus A gram; Frau Toni Mitterhuber, Gasthofbesitzerin, mit Frau Petronella Rottenmanuer, Förstersgattin, aus Göstling a. d. Ybbs; Frau Ida Brady, Apothekersgattin, mit Sohn Hugo, aus Wien; Excellenz Frau Franziska Sallbach, mit Stubenmädchen, aus Berlin; Frau Doct. Vilma Popper und Frau 1). Fcrb-stein, Advocatensgattinnen, aus Debrezin; Frau Auguste Kratochirlll, Kaufmannsgattin, aus Wien; Frau Joseline lleisenberger, llestaurateurin, aus Graz; Herr Johann iQuinz, Vice-Bürgermeister, mit Gemahlin, aus Belovar; Frau Fanny («eorglades, mit Kind und Erzieherin Signorina Marie Petke, aus Triest; Frau Emilie Rösser, Magazinchefsgattin der k. k. Staatsbahn, aus Brünn; Frau Franziska Spiller, Oberstensgattin, mit Fräulein Tochter, aus Graz; Frau Therese Obermeier, Private, aus .Graz; Frau Camilla Bosncr, Kaufmannsgattin, mit Kind, aus Laibach; Herr Josef Ritter von Schröll, k. u. k. Oberst i. R. und kaiserl.Rath, aus Korneuburg; Herr Max Oesterreicher, Director, aus Budapest; Herr Med. Doctor Rudolf Oesterreicher, praktischer Arzt, aus Budapest; Frau Marie Schmidt, Kaufmannsgattin, aus Warasdin; Herr Robert Rappa-port, Kaufmann, mit Sohn, aus Budapest; Herr Dr. Karl Kummer, Advocat, aus Graz; Herr Julius VII-nai, Kaufmann, mit Gemahlin, zwei Kindern und Kindsmädchen, aus Triest; Herr Josef Pokoruy, akad. Bildhauer, mit Gemahlin, aus Hinterbrühl 'bei Meidline Herr L. Luzzatto, Privatier, mit Gemahlin, Kind und Nichte Ida Sacerdote, aus Triest; Eräuleiu Agnes Kri-SChey, Tonkünstlerin und Musiklehrerin,aus Graz; Fräulein Marie Jucli, Gesanglehreriu, aus Graz; zusammen 808 Personen. Cur- und Frerndenlists von Römerbad in Steiermark. Vom 12. bis 10. Juli: Herr Jonkheer J. Henry [Teixeira de Mattos, kgl. niederländ. General-Consul, aus Budapest; Herr Victor Teixeira de Mattos, kgl. italienischer Staats-anwalt-Stellvertreter, mit Gemalin, aus Rom; Frau Anna Haller, Private, aus Graz; Herr J. Antouovieh, Kaufmann, mit Gemalin, aus Neugradiska; Herr Michael Kraxner, Realitätenbesitzer, mit Gattin, aus St. Peter bei Graz; Frau Elvira Prister, mit drei Kindern und Kindsmädchen, aus Agram; Herr Anton Teneraudi, k. u. k. Oberlieutenant, aus Triest; Frau Helene Fon-taine von Felsenbruun, k. u. k. Oberstens-Witwe, aus Graz; Frau Maria Kcržič, Bezirksrichters-Witwe, aus m^^B Agr Bankbeamter, aus Fünfkirchen; Herr Jenö Münz, Kaufmann, aus Fünfkirchen; Herr Josef Kiss, Professor, aus Fünfkirchen Herr Johann von Heimerich, k. u. k. Generalmajor, aus Klagenfurt; Herr Dr. Hermann Eisl, k. k. Ministerial-Concipist, aus Wien; Herr Dr. Emil Bokor, Arzt, aus Fünfkiichen; Frau Louise Scha-cliowsky, mit zwei Töchtern, aus Craiova (Rumänien); Frau Caroline Supan, mit Nichte, aus Marburg; Herr W. Tamirsik, aus Wien; Fräulein Carola Gurowsky, Private, mit Stubenmädchen, aus Wien; Frau Vineentia Kögl, Stationschefs-Gattin, mit Fräulein Tochter und Söhuehen, aus Voitsberg - Rann; Herr Prister, aus Agram; Hen- Franz Šemi, Major, aus Triest; Frau Melanie Ljubišic, Majors-Gattin und Realitätenbesitzerin, mit zwei Töchter und Sohn, aus Agram; Fräulein Paula Cuvaj von Ivanska, Vicegespanstochter, aus Požega; Frau von Rudnicki, aus Burg Schleinitz; Frau von Grass, aus Baden-Baden; Frau K. Rabus, Private, aus Agram; Frau Amalia Vassiii, Private, mit drei Kindern und Kindsmädchen, aus Triest; Se. Excellenz Herr Moritz Fraenzel, k. u. k. Feldmarschall-Lieutenant, aus Wien; Herr Carl Thamm, Director der Druckerei „Ley-kam", mit Gemalin, aus Graz; Fräulein Emmy Seeger, Erzieherin, aus Eggenberg-Graz; Herr J. Mihelič, Beamter, aus Agram; Herr Carlo Rudan, aus Fiume; Herr Franz Sshreiner, Kürschner und Rohproducten-händler, aus Steyr; Herr Nicolaus Engeszer, mit Gattin, aus Fünfkirchen; Herr Johann Simon, Kaufmann, aus Fünfkirchen; Fräulein Louise Herzmann, Lederfabri-kantens-Tochter, aus Cilli; Herr Fritz Maler, am Marburg; Frau M. HaiItiirtIi, Private, mit Söbnchen, aus Marburg; Herr Wladimir Mažuranie, Vice-Präsident der Banal-Tafel, aus Agram; Hoch würden Herr Franz Dovilik, Dechant aus Oberburg; Herr Franz Christian}", Privatier, mit Gemalin, aus Wien; Herr Victor Cordier von Löwenlianpt, Doctor der Chemie, aus Graz; Frau Virginia Mann, mit Fräulein Tochter, aus Triest; Herr Emil Stcininger, Magistrats-Beamter, mit Gattin, aus Wien; Herr Eduard Kornau, Schauspieler, aus Wien; Herr Carl Sotter, stud, gymn., aus Kerschdorf bei Rann; Frau Irma Altstüdter, Doctorsgattin, mit zwei Kindern und Kindsfrau, aus Agram; Frau Beatrice Carmelich, mit Kind, Bonne, und Frau Anna Ben-venutti, aus Triest - Fiume; aus der Umgebuug 48, Zusammen C66 Personen. Sf (fkhrulirt bcö „Tcntfchcn Sdjul* jjser ......... ucretucu" mtö unfcrcö Sd)it^crciue$ „Siibutar!" Bei Spielen unb Letten, bei gcftliit)feiten u. Scftautcuten, foliiie bei intticrfjofftcn (Öelüinitften! §d)rifttt)um. Heber ben SD e u t f ch e n £ a i f e r unb b a « 2B a t b w e r f giebt ba« foeheu erfchieneue $eft ber „Woberneit tfunft" (SScrlag bon 9Ü4. W. 57, Setbjtg, SBten, Stuttgart. $rei« GO g5f.) tu einem oon S- 3*br. B0" ®'"cfIa8e;ßl,m'5e für baö Ini gleichen «erläge evfchienene foftbare sprachtloeif „Uufer Äaifer. 3eh» ber SKegterung SEBilbelm« IL 1888_1898" »erfaßten Sluffatje fehr intereffante Sluffchtüffe. ®ie große Srcffficherhcrt be« kaifer« brachte e« ju SBcge, baß er währenb ber bom ^tirften Sari oon SichnowSft) ant 11. SJooembcr 1897 in beit Sari Üflas^afanerien eeranftaltcn ßaiferjagb in ber 3eit uon IRittag« 12 bi« 3l/2 Uhr 1224 Safanen, 10 £afen unb 2 (Sulcu erlegte. Sbenfo glänjenb ift baž SRefuttat roährenb ber 3agb heim ©rafen £I)irfcbfb» 9tenarb geroefen; ^ter erlegte ber kaifer in 17 Eveibeu jwifi^en 9V, unb 4 U&r 1058 ftafanen 2 §afen, 74 Kaninchen unb 4 Rebhühner. Služaejeichnete 3ffu» ftrationen, bie beut genannten BradjtwerE in reichet Sütle entnommen finb, begleiten ben trefflichen Sluffafc. Dlicht miitbet feffelnb gefchrteben ift bie borjüglich iffu-ftrirte 9teifefij3e bon Sinil Sonaž: „Sine Bfingftfabrt nadj Äopen&agen". £joc$intereffant ift baž baju gehörige Ben 233. Spate gemalte, farbige Silb: „CurenMafer am 3obanniötage auf bem Sadje bež etfjnegrapbiicfeen SD?ufeumS in Kopenhagen." Suren finb grofje SBronje* Börner, ähnlich unferer Sßofaune, bte in ber oorljifiotifdjeii 3eit Benufet tuurben unb jet>t julcetlen in ben bfiniieten Torfmooren al3 große Seltenheiten gefunben »erben. Sei bem SÖIafen oom etfjitogra)}f>ifd)en Söluftum l;erab würben alte Suteit auž bent SPefitje be« äflufeitm« »er-wenbet. 2ludj ber übrige Snbalt bež trunberbofl au3= geftatteten £efte3 23 entforiefct ben fcöd&ftcn Stufotbe» rungen. StaS ©ebiefct „©täubten" bon S. Äretmann ju bem gleidjnamigen Silbe bon emer= fenžroertbe ©rfdjeinutigen ber neueften 3eit belianbett, »erleiben int Serein mit ber Bei ber 2J?oberiteu Äunft üblichen edjt fiinfilerifcfjen SluSftattung £>eft 23 baß ©epräge ber böcbftcn aSorneljmbeit unb ©cfcönljeit. Sie mcifterlicö in £oIj gefc&nitienen ßunftbeilagen: „3n Siebežbanben" bon 3t. Jlößler. „2Bilbbab ©aftein" unb „^erfeuä fdjlagt ber SDJcbufa baö £>aupt ab bou 6. Äaempffer finb toirfltd) geeignet, unter ©Ia8 unb Stammen jebem ©alott 3ur ^ierbe 31t gereichen. Saß ein berartigež §cft nur 60 spf. foftet, berbient bie Ijßdjfte Slnerfennung. 3 m šfteidje b er „Saufenb Snfeln". Sieben ben großen Antillen forben in bem jtuifcbeit (Spanien uub D?orb:2Imerifa aužgeSrodjenett Kriege bie Sß&iliWinen baS größte jntereffe. (53 ift bafter &Bdjft jeitgemäß, wenn bie atlbefannte ittuftrirte gamilien=3eitfc&rift „Sur ©uten ©tunbe" (<£eutfdjeS 33erlag«bau$ Song & So., Serlin W. 57), in ibretn neueften £>efte einen auS* fübrlidjen, fpejiea auf baž Seben ber Eagalen, ber aiufftänbifcben, eingeljenben iltuftrirten Stuffaft bercffeitt» liebt. 21 ud) bie übrigen ^Darbietungen beS £cfte« fielen tuieberunt auf ber bcrne&men ©übe, lrelcfe biefe Seit3 fdjrift einnimmt, Sieben beu beiben fpannenben Romanen „Um 21 r unb §alm" unb „greitanb", foroie ber ntorežfe „3nt £aufe ber SCenipetenjter" erfd&einen 2lufs fäfee bon aügemeinftem jntereffe, wie „®er beutfebe Kaifer in feinem £eim", „2lweitjeU", Sur Serbefferung be« ©ebubwertä", „Uufere ®emüfe",„2Biener §ofbauten", „qkrftfcbe Siget" u. f. w., an welche fieb mit ibren muftergiltigen SUuftraticuen bie (Gratisbeilage „S^U1 ftrirte Klafftfetbibliotbef", bie Sulaerž berühmten SRontan „®ie legten Sagen bon Pompeji" fortfe^t, flnfd&Iiefjt. 3n bie 2B e r f ft attbeS ©ragteßer« führt unž ein reich ittuffriertcr Slrtifel oon ©eora 23uß in bem foeben ausgegebenen ©eft 27 ber um bie Ser» breitung ber Serftanbniffež für moberne Sedjnif unb Snbuftrie fo bodjoerbienten gamilienaeitfdjrift „giir Sitte ©elt" (Seutfchež Serlagžhauž Song & So., Serlin W., ?Preiž bež SierjehntagShefte« 40 Slber wir bürfen audh GinBIicfe thun in bie „tfabrifation fünft» licher SIgen", in bie ©erftellung bon „metaüifirtem unb ereftrif($em Sabter", „©dhtangenfunftftiidte", erftaunlidher Strt Werben unž gezeigt, neue ©rfmbungen, Wie ein „§au«briefeinwurf mit Klingelfignal", „Kraftfammfer für Sahiräber", „eteftrifcher ©bajierftoef", uub über eine Slnjahl haužwirthfchaftlidher ©egenftanbe werben gemacht unb au&erbem enthalt ber überaus reichhaltige Sett neben Bietern Hnbern bie ftortfefcungen ber beiber. immer fpannenber Werbenbcn Romane „Schiefe $ohen= thurm oon S. (Soronb unb „Sluf ber Sanbftrafee" »on Sennij ©ixfdh. Sem fiunftgmufe bient eine Dieiche herrlidher bunt» unb fdhi»arjäebrudtter Silber, »on benen wir „Sor bem Sanj" bon b. Sefregger, „©tief. mütterd(jen" bon 3. äBeifer, „Sor bem Kurhaufe in Dftenbe" bon 6. Küchler, „2«t3ebba" son SI. SBagner, „Serfauf beutfcher Sflaoen" bon Dt. (Sogphe unb „©onntagžfirchfahrt" »Ott ©anž Saht heroorljeben, währenb eine ©umotbilberferie. bereint mit braftifthen Seifen, für bie ©rheiterung forgt. Saž Nabeln ber ftrauen bott arjtlichen ©tanbpunft hat feiten eine fo fnaWe, Warfe unb erfchöpfenbe Se» urtheilung erfahren, wie in bem „2Ierjtlidjer Dtathgeber", einer hödlft 6emerfenžwerthen; bon einem Slrjte rebi» flirten Seilage bon „DKobe unb ©auž", Serlag 3ohn ©enrt) ©^Werin, Serlin. Son ber ungeheuren Sielfeitigfeit biefež Stniberfalblaftež für bte gamilie jeugt auch bie 4feitige aKufifbeiloge (mit nur Original» fompofttionen) ber eben 3ur Služgabe gelangten 3. 3uli= Stummer. 3)en 3Wob.it ift baritt tn Sßort unb Silb wieber ber »eitefte 3taum gegönnt, unb fünftlerifch ausgeführte SHuftratiouen bringen bie bargefteltten Kleiber» unb ©utmoben ju befter ©eltung. geen einen guten Sffiife belacht, ber nehme nur einmal bie «L !e ^umor6eiI"ae jur ©anb! Sie reichhaltige, nuflrirle Sefletriftit bietet eine gÜHe anregenber, fpannenber Unterhattuugsieftüre. „3Wobe unb ©auž" öfterreichiW=ungarifche Stužgabe, mit achtfeitiger Jtoman» betlage unb eolortt ,ft für nur 90 fr. bierteljährlid) »on atten Suchhanblunge« unb Softanftalten ju be3iehen ©ratiž=!J}robenumment burch erftere unb bie ©auptauž« lieferungžfteDfe für Oefterreich.-Ungarn: 3iubolf Seiner & ©ohn, ffiieit I, 3afomirgottftraffe 6. ,,2BeIch' ein fiißeS f (einež Saht)!" rief jüngft eine bornehme SBtenetiu auf offener ©traße boller ©ntjücfen, alž fie burch ein Sucfchanblerfctjautenfter bie neuefte Stummer ber „3 II u ft r i r t e n 20 ä f ch e»3 e 11 u n g", Serlag 3ohn ©ent'h Schwerin, Serlin, erbliefte. Sie bemerfte bamt mit nicht minberent 2Boh[gefattett auf berfelben Sitelfeite bie 3Uuftration eiitež eleganten Sa6h--Sommerwagei:ž mit @ Srerif Sr' sell,8t längst verstorbener Verwandte j oder Jreunde machen zu lassen, hat blus die betreuende , Photographie, gleichviel in welclierStcliiiiig, elniaienden ) und erhalt in 14 Tagen ein l'ortriit, wovon er gewiss aufs I hächste überrascht u d entzückt sein wird, j Die lUste zu.n Portriit wird zum Selbstkostenpreise j berechnet. ) Bestellungen mit Beischluss der Photographie, welche j mit dem fertigen Porträt unbeschädigt retournt. rt wird, ) werden nur bis auf Widerruf zu obigein Preise gegen i , ) N»i linahme oder vorheriger Einsendung doB Betrages ent- J , j gcgeugenomnieu von der Furtrat-Kun8tet t>er|lorßene Pfarrer in ^löt^eu. Slm 18. b. ffll. ift in ©t. ©ertrauD ob Süffer bet ©farrer ©ogebei plö&lidj geftorben. ©eiue ©chroefter führte für ihn bie ©irlfdjaft uub befteßte nun nach feinem Sobe in ©ißi einen 93Jetaßfarg. Ser ©arg fam, ba er in ©illi nicht bejaht würbe, per Wad;» nähme in Süffer au. 3nt Setmögen bež oet» ftorbeuen ©farrerž fanb man jebodj nur 2 fl. 50 fr. oor. Saturn roanbte ftd) bie ©chroefter beS ©fatterS an bie Sufferer ©looenen mit ber ©itte, ihr unge* fähr 38 fl. jum SluSlöfen beS ©argeS oorftreden ju wollen, allein überall fein ©elb, ttur fdjroffe Slb* weifung. ©djlteßlidj fanb fich ein Seutfdjer, bet ben ©etrag oorftredte nnb fo baž SegräbniS beS ©farrerS ermöglichte. Sie Wächftenliebe fcheint man eben nidjt bei aßen Wationen ju fennen. 3ft „minbet* roettig" für geroiffe Wationeu nicht ju milbe! ©ei bent ©errn ©farrer fdjeint übrigens Kräufung ben Sob befdjleunigt, roenn nicht herbeigeführt ju haben, — benn bet gute Oberste, ber anläßlich ber girmung bie (Sertrauber Kinber ganj uuraiffenb oorfanb, foß fidj geäußert haben: „©enit ber ©farrer nidjts roeiß, fönnen bie Kinber audj nidjtž roiffen." ^omiAet-^ßcnb. ©eute Sonntag, um 8 Uhr abenbS, finbet ein ftomifetabenb oeranftaltet oon 9)Utgli;bertt bež ©harltheaterS, im ©artenfalon jum „©olbenen Söroen" ftatt. ^cvmird)te$. 3Jiet Derart roirb itt ©aftwirthsfreifen bie „©ierfaljrt bež ©errn K., ber eine oor bent ©aßefdjen Shor belegene, gut befannte ©irthfdjaft betieibt. ©err K lebte bereits feit einer Weihe oou fahren itt glüdlicher, leiber aber finberlofett ©he. ©roß war baher bie gteube, als fich fdjließlidj bennodj ein frohes ©reigniS attfünbigte. Schon lange oor beffen ©intritt würbe manches ©las auf ben fottimenben Stammhalter geleert, unb bie Stamm* gä^.e hatten eS balb heraus, wie ©err K. jum Sluflegeu eines ©iertelž ju bewegen war. Sdjier au« bent ©äuSdjen roat biefer aber, alž er eine« SageS roitflidj beu befannteu „fräftigen jungen" in feinen Sinnen roiegett fonnte. SWit Saterfreuben finb aber auch ©fliehten oerbunben, uub fo ntadjte er fidj benn oot einigen Sagen auf bett ©eg, um für feinen Sprößling einen befonberS fdjönett, großen Kinberroagen ju faufen. Wun befattb fi^ aber in bem ©aufe be« KorbioaarenhäublerS bie ©irthfehaft eine« greunbeS, bent ©ert K. natürlich ben er* ftanbeneu ©agen oorftellen mußte. Set Qunge gub benn audj hier balb einen fo prächtigen ©runb junt Stinten ab, baß man bie ©itjuug erft lange naclj SWittetnacht aufhob. SaS Slnerbieten feine« greunbeS, beu ©agen bis junt anberett Sage in Slufberoahruug ju nehmen, lehnte ©err K. ab — er roollie feine grau heute noch bamit überrafdjeit, uub fo trottete ec benit, baS ©efäljrt oor fich hers fdjiebeub, frenj unb quer buvch bie Straßen, bis felbft feine ©aftroirtbSbeine nicht mehr int Stanbe roaren, bie ungeheure SWenge ©iere«, bie et tage* über ocrtilgt hatte, weiter jtt tragen, ©r fnidte einfadj jufammen unb war froh, als fidj eine gute i Seele anbot, ihn hesl ttadj ©aufe ju bringen. 1 ©ebulbig ließ ec fich in beu ©agen paden, jog bie barin befinblidje Sede über ben Kopf unö fiiloß Dann Die müben Slugen. ©inige ©lunben fpäter fanbett oon Wijrüorf nadj ©erlitt über ba« Sempdhofet gelb eilenbe Slrbeiter in ber Wähe be« Steuerhäuödheu« einen Kinoerwagen mit einem feft fdjlafenbett ©errn barin. 3U ihrem ©aubium fuhren fie ihn mit iu bie ©tabt hinein. Ser erfte ©ächter, ben fie antrafen, erfannte fofort unferen ©aftroirth- lim aße« Sluffeljen ju oermeiben, breitete biefec roiebec bie Sede über ihn au« unb futje ihn nach ©aufe. gcau K., Di?, in ecnftec ©orge um ihren ©atten, fchon früh auf ben ©einen roar, erftaunte nicht roenig, al« fie bet ©ächtet auf bie tetcaße hecau« an ben Kinbecroagett rief unb fie, bie Sede, in roelche itt leudjtenber garbe „sDieiu Siebling" eingeftidt roat, juriicffchlagenb, ihren 5Wann erblidie. ©a« nun folgte, roirb beffer oerfchroiegen. Qeboi^ toar gcau K. al« oeenünftige ©au«mutttec fdhließlich froh, ^aß fie iheen ©atten roieber hatte, um fo mehr al« biefer fich burdj gute Slu«rebeu ju helfen roußte; nur al« fie bei ihm baž gehlen bež Sraucinge« bemerfte unb haßlidjett Slrgroohn hegte, mußte er fein Slbenteuer, fooiel er fidh erinnern fonnte, beridjten. Saß ihm abet bei ber nächtlichen galjrt audj ©jlbbeutel unb llljr abhanben gefommen roaren, oerfchroieg et oorfidjtigerroeife. @itt ßat^ofi^es 2lrt0eit üßer bie ^ei($ett-»erOrennuttg. Set befannte ©rofeffor bec fatho» lifdjen Sheologie in ©ücjbucg, Sc. ©djeß, feheeibt in feiner neueften ©djrift »Sie neue 3e't nnb ber alte ©taube": „Sie Slct ber Sobienbeftattung ift ganj unabhängig oom ©lauben an bie Sluferftehuug beS gleifcljeS. ©ie fie mit bem gortfdjtitt ber 3«it eingerichtet roirb, ift in erfter Sinie com hhßieni» ©tanbpunfte au« ju beurteilen. ©« gibt fein 9tedht, bie Seidjenoecbcenuung als etroaS innerlich llnfirdi* li^eS ju befämpfett. Set Weligion roieb fein Sienft ecroiefen, roenn man etroa«, roa« oeißeicljt bodj noch fomnu, als uneheiftlid) branbmatft unb im Warnen be« ©hriftentfjumS befämpft. ©in üßer bie £nben. ©ie feht bie Qubenftage fchott feit fahren audj itt ben höhften Kceifeu jene Sluffaffung fattb, weldje bie Seutf^* nationalen al« bie einjig eiettige bezeichnen, beweist nachfolgenbe ©teile au« beu Weifeflijjen be« ©cj* heejog gerbinanb ÜWaj oom ^ahte 1856. ©S Ijeifet hier auf ber ©eite 59 unb 60: „©« geht hier (Oft* afien) mit bent iöegtiffe Siirf, roie bei un« mit ben Qtibett. ÜWan oerroechfeft gu bäuftg ba« Solf mit ber Weligion; man glaubt mit Unrecht/ baß ber Qitbe, ber fich taufen läßt, aufhört, 3ut>c ju fein; er gehört jwar nicht mehr ber mofaifdjen iReligion, aber immerhin be tt faft unoermifchten Stamme $nöa au<« biejtT ac&eife hat alfo ©rjherjog gerbinanb bie 3"benfrage ulS eine Waffen* frage tjingeftellt, bie mit einem confeffiotteßen ©ha« rafter, ben gemiffe Seute biefer grage anbichteu woßett, nidht baS geciufte gemein hat. Ser 3ube bleibt eben 3ube, ber Semit Semit, mag ber Sfraelit audj Katholif ober ©coteftant geworben fein. Sagt boch felbft 30h. ©ottfrieb ©erber in feinen ^been jur ©hi^ofophie bet ©efdjidjte ber 2Renfdjheit: Sa« ©olf ber 3ub?n ift Sahrtaufenbe her, ja faft feit feiner ©utftehung, eine parafitifche ©flanje auf ben Stämmen anöecec Wationen; ein ©efchle^t fdjlauec Untechänblec beinahe auf bec ganjen ©cbe, ba« tcog aller Uttterbcüdung niegenb« fiih nadj eigenec ©hee unb ©ohnung, „niegenbä nadh einem ©atec* taube" fehnt. SÜJit einem ©octe, fie wacen Wotnaben uub finb e« noch heute." Gießer ben Ütmtsjopf in ^rflitiirei($ gibt gcanjiSque Saccet) folgenbe ©cobe jum Sefteu: 3« ©ahtune erhielten eitt Stcäfling uub eiue ©tiäflmgtu, bie bei einem ©eamten im Sienfte flehen, oon bec ©ecwaltung bie ©claubni«, fich oerheiraten. @te begaben ftd) nadj bem StanbeSamte, wo ber «eamte bie grau fragt, ob fie lebig ober oerwitwet fet. „3dj bin ©itwe", entgegnete fte. — „Sann fehlt mit aber ber Sobtenfdjein 3hre« SJianne«/ — „Seit hielt ich nidjt für nothwenbtg." — »©arum? Sa« ift boch ein unentbehrliche« Slctenftüd!" — Sie grau entgegnete fchuippifdj lä^elnb: „Sie braudjen nur meine ©erfonalacteu na^jufe^en unb roerben ba finben, baß ich ju lebenilüngltcijer3tüattgS* arbeit oerurtheilt rourbe, roeil id) biefen SWattn oer* giftet habe." — Slbet ba« half nicht«. See Stanbe«* beamte berief fidj auf ba« ©efetj, ba« bie ©eibrin* gung be« SobtenfcheineS erljeifcht, unb in berSljat mußte ba« iutereffante ©raufpaac bie ©odjjeit oer» fdjiebeti, biž ber Sobtnifch-in au« granfeeteij eintraf. v/n^mu unb m,|crci, Sd)ut)i)crciuc0 „Siiötnnrl" bei @))tcUu nnb «Betten, fouiic bei geft* Umleiten, Scftaiucutcii uub iiiiucrhofftcu ©ctuiuiifteiu W ollen Sie sich davon überzeugen, ob Ihr Boden Phosphorsäure bedürftig ist? Verlangen Sie mittels Correspondenzkarte eine UllCIlt» geltliclie Anleitung hiefür und die frankierte Zusendung unserer 5 kg. Düngerproben. -A-lle eln-scliläg-ig-eri. Fragen werden "foereit-willigrst ■foea.rs.t-wortet von d-ena X-ieiter unserer a.g-ric-u.lt-u.r-ch.emisch.en .A.'fotli.eil-u.ra.g-. Bureau fler lotaiscta Thomaswerkß inPrac Wenzel* i»ln«z 55 . 2415—? Viel besser als Putzpomade ist Globus-Putz-Extrakt von 2600—65 Fritz Schulz jun., Leipzig. 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AI« mßanra ItowiUi «ar Beaeittgnng allel f Unrelnheiien des Teints« ■egen Bant- nnd Kaafevaehllge der Kinder, ««wie al« lwOberinffUche weil etische WiMk- nad BailaaalWi «r daa MgllolMa Bedarf dient: Berger's Glycerin -Theer seife, die 35% Qlyterm enthält und Ms ptMri lat. * Preis per Stack Jeder Sorte 35 kr. sanrat Gebrawohsaswclsusjj. Von den übrigen BetgerMi« medloialeoh-eoeinetlaohen Bolle a verdienen inebeartxders hervoegebeben in werden: BauoHelfe im V«*-feine rang das Teint«; Bonuidlk gegen Wunmarin; Oarboliolfo m «IKttnng dar Haut bei Blatternarben nnd al« deatnflairemle Seife; Berff*T"a Fiohtennadol-Badaaetfe und Flohtennadel-ToiiattaneMte, Berget1» Xludersetfe für daa Karte BtndeaaJtcr (2« kz.); lobtyolaelfl» gegea Geaichteröthe; Boaimeraproeaenaotfe sehr wirksam; Tajijitnaolfb g««ea fSehweisafliue und gegen das Aulallen der Haare; Zafaaaeli* beataa iKahnreinigungsmittel. Betreih aller übrigen Beiaer*eilhea — - ■reisen wir auf die Broachttre. Man begehre «tat. Bnin1» I Wlnidu wirkungslose Imitationen gibt. Depots in Cllll bei den Apothekern A. Mareck und K. G6Ja sowio in allen Apotheken der Steiermark. 2666—73 Helfta ,Th.e G-reslis^m61 Lebens-Versicherungs-Gesellschaft ii London. Filiale für Oesterreich: Wien, I., Giselastrasse I Filiale für Ungarn: Budapest, Franz Josefsplatz 5 u. 6 Activa der Gesellschaft am 31. December 1896 Kronen 157,805.340.— Jahreseinnahme an Prämien und Zinsen am 3l. December 1896 ....... Auszahlungen für Versicherungs- und Renten-Verträge und für Rückkäufe etc. seit Bestehen der Gesellschaft (1848) . . . Während des Jahres 1896 wurden von der Gesellschaft 8654 Polizzen über ein Capital von.......... ausgestellt. — Prospecte und Tarife, auf Grund welcher die Gesell schaft Polizzen ausstellt, sowie Antrags-Formulare werden unentgeltlich ausgefolgt durch die General-Agentur in litiilmcli bei Guido Xcscliko, Villa vis-ä-vis Narodni Dom. 28,670.916.— 339,497.900.— «128-79 80,577.950.- Nur SO kr. für 3 Ziehungen. | HaupttrelTerlmail QQ .QQQKronenu. barm.20°/o/ Vorletzte Woche! ] 3mal2E Lbzng LH jQtoii Jubiläums-Ausstellungs-Lose 2913—62 ä 50 kr. empfiehlt 51. von Czerny, k Ziehung: 6. August 1898. Ziehung: 15. Septemberl898 Ziehung: 22. October 189?. k. Tabak-Districts -Verlag, OilH. lifllitSEJJitz Pulver. Nni> p<»lit wenn jede Schachtel und jeden Pulver A. Moll's " Schutzmarke und Unterschrift trägt. Moll's Seldlltz-Pulver sind für Magenleidende ein unübertrefflichen Mittel, von den Magen kräftigender nnd die Verdauungsthätigkeit steigernder Wirkung und als milde auflösendes Mittel bei Stuhlverstopfung allen drastischen Purgativs, Pillen, Bitterwässern etc. vorzuziehen. Preis der Original-Schachtel 1 fl. ö. W. ITalsificate -werden ^exiclvtliciL -veifolg-t. Nni" ecllt wenn ,Je<'0 lascl,c A. JIoll's Sohntzmarke trägt und mit [der Bleiplombe * „A. JIOJ.I," verschlossen ist. Moll's Franzbranntwein und Salz ist ein namentlich als schmerzstillende Einreibung bei Gliederreissen und den andern Folgen von Erkältungen bestbekannt.es Volksmittel von Muskel- nnd Nerven kräftigeiiderWirkung. Preis der plombirten Original-Flasche 11. —.90. Hauptversandt durch Apotheker A W0LL, k u. k. Hoflieferant, Wien, Tuchlauben. In den Depots der Proviuz verlange man ausdrücklich A. MOLL'» Präparate. Depots: CIIII s Max Rauscher, Apoth. und C. Grla, Apoth. Wlnd.-VelMtritz i F. Petzoldt, Apoth. 2404-103 bid FAHRENS: Unerreicht leichter Lauf (daher keine Anstrengung), ist ein Hauptvorzug der Fahrräder der WAFFENFABRIK STEYR. Cä-rösste Speoia.lfa"torilc d.ez "Welt! 2840 es Generalvertreter für Steiermark: C.A Steininger,Graz,Pfeifengassel8. 2192—65 Ueberall zu haben. Bestes und billigstes Zahnputzmittel. Fi'äuleiii) der deutschen und slovenischen Sprache , mächtig, hat bereits die Telegrafenprüfung 1 abgelegt, wünscht ira Fache einer Post- , expeditorin zu prakticieren. Gefl. Anträge I mit Angabe der Bedingungen worunter ' ganze Verpflegung gewünscht wäre, sind ! erbeten unter ,M. V." St. Georgen a. Sdb.. i postlagernd. 2951—62 i Commis gesetzten Alters, mit guten Referenzen, i im Eisen- und Specerei Fache gut versirt, ! findet Aufnahme bei E. KiSrelcr in ■ Fohnsdorf, Obersteier. 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Sollte die Versammlung nicht beschlussfähig sein, fin-die neuerliche Versammlung am gleichen Tage um , Uhr statt. Der Vereins-Ausschuss. 010000010131484801 liir das Gute bricht sich Halm! Die grossen Erfolge beweisen es! far". ..Grem 3 £ 4 Ph 52! 5 jjiiiuiüüi , sinil «He bcslon und l»illi£*tcn! -Allein -"\7"erl2:a--u.f für S\icL - Steierm.arl^:: <>. Scliiniiirs Nachfolger in Cilli. Garantie schriftlich! Preise überraschend billig1! Fahrradkäufer erhalten den Uxitcrrielit gratis. Lager von säniiiitlicheii Falirrailmnteriule und Zubehör! 3500 grosse 3ESa,d.£aJri.r-Sclvi^rfoaJa.:ri. Zur Benützung der Radfahrbahn werden Fahrräder ausgeliehen. O P* CD 00 CO 00 ad. Z. 20. 122/98. Kundmachung Am Gisela-Spitale in Cilli ist die Stelle eines Seeundarztes in Erledigung gekommen. _ . Mit diesem Dienstposten ist eine in monatlichen Decursioraten bei der Krankenhaus-Verwaltung in Cilli zahlbare Jahresremuneration von 400 fl. (Vierhundert Gulden), freie Wohnung und Verköstigung nach der I. Classe in der Anstalt verbunden. Das Aufgeben der Wohnung in der Anstalt ist unzulässig. Bewerber um diese Stelle, welche Doktoren der gesammten Heilkunde sein müssen, haben ihre gehörig instruierten Gesuche, in denen auch der Nachweis der Kenntnis beider Landessprachen zu erbringen ist, im Falle sie bereits eine Anstellung bekleiden, im Wege der vorgesetzten Behörde — sonst aber direct an den unterzeichneten Landes-Ausschuss zu leiten und zw. bis längstens 15. August d. J. Bei sonst gleichen Umständen erhalten jene Bewerber den Vorzug, welche auf eine Spitalspraxis hinweisen können. Graz, am 27. Juli 1898. 2953 Vom steiermärkischen Landes-Ausschusse. Z. 7040 HuiidiuachuKij Vom Stadtamte Cilli wird hiemit kund gemacht, dass der Besitz von Hunden in der Zeit von 6. bis zum 15. August 1898 in der hiesigen städtischen Kasse in den Vormittagsstunden anzumelden ist, wobei gleichzeitig die Jahresauflage von 5 Gulden per Hund gegen Empfang der für die Zeit vom 1. August, 1898 bis 31. Juli 1899 giltigen Hundemarke und einer Quittung zu entrichten ist. Vom 16. August 1. J. an wird jeder ohne Marke herumgehende Hund von Wasenmeister eingefangen und nach Umständen sogleich vertilgt werden. Jene Hundebesitzer, welche nicht in Cilli wohnen, oder nur Durchreisende können Fremden-Marken gegen Erlag der Auflagegebühr per 2 fl. für obige Zeit ebenfalls bei der städtischen Kasse beheben. Die Umgehung der Auflageentrichtung durch Verheimlichung des Hundebesitzes oder Benützung einer ungiltigen Marke wird ausser der Jahrestaxe mit dem doppelten Erläge derselben als Strafe geahndet. Stadtamt Cilli, am 26. Juli 1898. 2954—Gl Der Bürgermeister-Stellvertreter: Jul. Rakusch, !>parcaf]c - JhtmMnacfjiwg. Die Sparcaffe ber Stabtgemeinbe dillt übernimmt in Der* tsafyrung, refp. ins Depot: SSkrtfcf apim bts 3n- unb 2luslcmfces C^affcnfcfjetuc it. 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Anträge unter ,K S. 101* an die Verwaltung der »Deutschen Wacht*. 2955-63 Junger Commis, Gemischtwaarenhändler, beider Landessprachen mächtig, findet bei guten Referenzen per 1. October Stellung. :nzen per i. uciuuer oieiiung. Offerte die Verwaltung der „Deutschen Wacht* „Fleissig 20" 2950 2383—103 und Di© besten Falirräder: Diirkopp-, Sfyria-Waffenräder sowie das billigste und liest« C«llCllI,i,ei»5B-Filhri'a(1 der Gegenwart und zwar das llcrrciirtlil filr 125 fl. das llituaciirufil für 135 11. kauft man bei: 'SS' Friedrich Jakowitsch, Cilli. ää Giselu.stras.se 1. C» rt fcö CD 5= P ss ^ § p ^ cf" g: £ cfT 2 Verleger unb ^etausBebet: &emnsbuci)t>vuaem „tSclcja" in liiU». sismuureortlic&et tect)n|ttmet: *>tti> 5Hml>riMct)it»d). S)tucf ber ÜJetemöbudjörucferei „želeja" in 6iUi.