MtmcherGMtum. Nr. 1«. Vliinumtlolionsplti«! 2« «ompteil g«n,j. halb,, i... ll. Mil der Post ganzj.fi. ,5. halb», fl. 7 «,. Donnerstag, 14. Jänner. Ins«ll<»»«gtb2bl: Fül Nei»l Ins«»«« ti« z» 4 Ztilen « lr, g^vßert pl. Zlilt « lr.; bti »ltnu» Wiederholungen vr. Zelle 3 k. 1873. Amtlicher Theil. s»n ^"! Merhöchste Anordnung wird für weiland Sc, ^f H°W Frledrich Wilhelm Kurfürsten von Wil,', ""^"' ""l°"d Se. k0n. Hoheit Eussen Württem'' ^''^c' Erd mann .herzoa von ?änne 1«7- ^ ^ Voftraner von Dinstag den 12ten °w "lbwe^l..n''"^''^'.'' ^eichz'ilia durch zehn Tage werden "' ^"' "'^ließla 2, Jänner getragen Machst'unttriei^n^°^V'^°ie^ haben mit dem Ministerial. Mtcr des fass 3""^."'''' ^heln. H^ge , als "Weit r Ode, I '7'^'^'' ^"ftold-Ordens in Gc-z" verleihen geruht/ '' ^" ""'^«"'d allergnädigst Nichtamtlicher Theil. Iournalstimmen vom Tage. haus aleick^''^ "^rt, wird das Herren an ^ Abgeordnetenhause feine Ver- entwurf üh r ,7. ^ ^'" "'^ Mächst den Gesetz-ger chtsbnf.. ^"''" be« Verwaltung«. R g^ pichen. Seitens der «s mö?di ,, nn^Ä^s °"saefftrochen worden sein. möglich noä, i, ? ^«^^ "°"' Hrrrenhause wenn hofft daß ^s V'^'^ ^°""' "ledi t werden. Man stand nehme w rd ^^'" ^"'^»n,ch°n >,.,d »ußerp»r<'»meni»r!!N'p"p^^«wn'«' h'f!, gen glaubt. Wer heute jedoch mit einer solchen Staatsweisheit etwas zu erreichen hofft, mit dem sei jede wei> tere Discussion überflüssig. Der „Trcntino" hebt die Vorzüge des neuen Gtrafgesetzent wurfes hervor, bezeichnet die Lei» stung als einen sehr lolimSwcrthcn Fortschritt in der Iustizpflcge und verspricht sich auch für die sittliche Nildung der Bevölkerung Gild.TirolS die entsprechendsten Erfolge. Die „Gloria" »ei«t de« vom ..Teraesteo" gegen die neue Handelskammer Trie st s aemachtcn Vor. wurf. als wäre dieselbe ausschließlich aus fremdartigen, nemlich deutschen Elementen gebildet, zurück; betont, daß ,ur Förderung der volkswirthschaftlichen Interessen Triests die Nationalitätsfrage durchaus nicht maßgebend sein tünnc und versichert, daß die Redlichkeit, die Intel' Ugenz und die Gcschicklichlcit allein bei der Wahl der Kammer den Ausschlag gegeben haben. Dcr „Cittaoino", der ..Tergefteo" und der „trieft er Correspondent des Isonzo" stimmen in den Gedanken überein, daß angesichts dcr traurigen Lage dcs trie st er Handelsplatzes alle guten Oüracr ohne Unterschied ihrer polilischen Farbe und ihrer Sprache sich zu einer gemeinschaftliche« Action vereinigen, und eine aus allen maßgebenden Körper« schaftcn zu wählende Enquötecommission mit dem Äuf^ trage delegieren mögen, die Mittel und Wege ausfindig zu machen, welche zu der ersehnten Ausführung einer neuen felbständigen Eisenbahnverbindung führen könnten. Die erwähnten Glätter bringen einen diesbezüglichen Aufruf, welcher dringend zur Eintracht und zum gemeinschaftlichen Zusammenwirken ausfordert. Zur ungarischen Finanzlage. 3e. Efc. der l. ungarische Finanzminister Herr ö. Ghyczy legte ?m 11. b. im ungarischen Findnzaus« schufst ein vollständiges ^inanzerpos« vor. NachdemReferenlSzell das Gesammtdeficlt nach den Feststellungen des Finanzausschusses mit Gulden 25.417,5)02 bezifferte, erklärte Ghyczy, daß von de» Nnlehen, abzüglich der Ianner.Zahlungen mit 9.500,000 Gulden, noch ^ Millionen Gulden, ferner 12 Millionen Gulden Kassenbestünde disponibel seien, die zur Deckung de» Deficits hinreich nd wären; doch würden dinn «it Rücksicht auf die unregelmäßigen Steuereingünge für das Jahr 1876 nur 6 Millionen verbleiben. Sonnt müsse er zur Deckung des Deficits folgende Mittel vorschlagen . 12 Millionen werden aus dem Anlehen bedeckt, wovon die Hälfte für Neuinocstierungen und Kataster» Auslagen und die andere Hälfte für wirkliche Bcrwal» tungslosten bestimmt sind. Die übrigen 13 Millionen sollen durch neue Steuern gedeckt werben. Die Vorlagen betreffs der Kapitalrenten und der Nctiengeslllschafltn und die Verywertsleuer < Vorlagen seien durch den Steuerausschuß jedenfalls in wirthschaft' licher Hinsicht verbessert, aber finanziell minder rentabel gemacht worden. Die Iaqdsteuer bürste 600.000 fl. die Gebauoesteuer 1.200.000 ft.. Stempel und Gevühe«« 300.000 fl.. die Traneporcheuer bei rechtzeitiger »«. nähme 1.800.000 si. die ^uruesteucr höchstens 100.000 Gulden, die Erwcrbsteucr höch^en« 1 Million Gulden sowie die Steueraesche ineaesnmmt 5 Millionen Gulden ergebe». Die restlichen 8 Millionen mußlen durch ein» Steuerzuschlag bedeckt werden. Nachdem die Höhe desselben jedoch unverhülinl»-mäßig drückend sein würde, zieht der Minister die frühere Vorlage bezüglich des üperc. Steuerzujchlaye« zurück ü»d ichlügl die Einführung e»ner allgemeinen Einlow»««» steu e r vor. D eselbe n,üroe bei 4perc. Blm.ssung 8 Millionen Gulden ergeben. Durch eme SleuelerhHtz« u"g von 1.300.000 fl. würde ein U btrirog von V6 M llioncn Gulden in das I«hr 1876 ermöglicht. H»-zugerechnet die Einnahme au» oen g,«einjo»en Ncuoe« und die E'jel'bahn Suboenlionsrückzzhlungen s«»ie die Feuilleton. Ver Gras von Felseck. «riminalnovelle v,n Fanny «linck. Gvitsehuna.j nach M^ "" gelben Tage reiete Herr von Zobern ntrw.'l. ' ' "°^bem er Sylvia dem Schuhe sei-irgend ,75 ?."""""l ^"^ ^rwar nicht der Mann »lies sen ".1" ""^"t aufzuschieben, sondern es mußte sem »all- ,5" b"0t erreichen. Und besonder« in die st " beginnen s»l, ^" ^ Zimmer und überlegte, was beulende Vai«" ." 5'" au« sah er eine nicht ulib«. bewegen. ""0« sich nach einem benachbarten Hause "«Uner^el^ !"«'«" ben eintretenden br«hte. ^ 'bni sein einfache« Abendessen über. Kl«ls?3' ^^ "ein" da im Hotel des Grafen von .I'. mein A?" """' ^ l""n Haus«?" ^^"U"d wa« ist ^ urs.che jene« M.nschengedriw. ..Die Orüfin von Fclseck ist gestorben und in dem großen Saale res Hotel« zur Schau auegtstclll." Herr von Zabern konnte unmöglich seine Verwun. derung verbergen. «Die Glüftn von Felseck ist gestorben ? - ich denke der Graf w«r nicht oerheiralhet." „Allerdings, mein Herr, er hat sich vor einem Jahre mit einer sehr bekannten Schaulpielerin ver. mi»lt." ..«hl« ..Der arme Graf ift sehc zu bedauern. Er soll seine Vcmalln sehr geliebt haben, wenn er sie auch in Uh'erer Zeit etwa« oernachlüfsizte. Lie war cine so schone ftrau und sie h«l ihrem Oeinal ein bedeutende« Vermsaen zugebracht. Ulle W'lt liebte und bewunderte sie. Die Gräfin machte allerdings einen sehr bedeutenden Nufwand. aber sie halte j» da« Ocld —" Der Kellner hätte noch stundenlang in derselben Weife sorlfah,en können, ohne daß sein Zuhörer seinen Worten auch nur die gerinnst« Nufmelliamlcit gewidmet hätte. Die Gedanken und ilombinalionen stürmten fürm lich auf Herrn von Zabern ein. Im ersten Augenblick, als der Hellner von der verstorbenen Gräfin von Felseck sprach, hatte er daran gedacht, der Graf habe seine ihm soeben angetraute Gemalm Sylvia entweder absichtlich oder unabsichtlich für todt ausgegeben. Im nächsten Augenblick aber drängte sich ihm die Wahrheit mit nie» derschmellernder Schwere auf. Der Graf war veheira. tet, als er, gezwungen durch Lady Meroille, auch Syl> via zu seiner Gattin machte. Die Gräfin von Felseck, seine erste Gemalin, war in demselben Augenblicke ge» storben, als sie überflüssig wurde, denn ohne Zweifel war Sylvia von Felseck eine weit bessere Partie al« diese «tch nspielerin. Zwar war de« scharfsichtigen «ldvoc«ten noch nicht alles klar, aber er wollte schon auf den G«u» kommen. «Wann starb dle Grüftn?" „BorglNern." «War sie schon lange krank?" „Gar nicht. e Orofin »ar den ganze» Abend slhr heiler und vergnügt gewesen, sie hatl« auch noch geianzt, wenn auch nicht gerade sehr viel. Mit einem male wuroe sie krank — die Gesellschaft stob «u»-einander, und am Morgen war die arme, schone 3"» todt.' ..Wa« meinte der »rzt z» diese» plötzlichen lobe»-faU?' «Er »eint, derselbe sei infolge einer inner» lödttt» chen Verletzung, welche durch übermahlges Tanzen herbei» geführt sei. eingetreten." „Könnte ich die Verstorbene »uch sehen?" fragte Herr von Zabern. ..Gewiß, mein Herr, sie ist. wie ich Ihn« sch» gesagt habe ausaestelll." ..Würden Sie mich bea'eiten?" «Mit dem größien Vergnügen. Ich werde de» Herrn Bescheid sagen und dann zurückkommen. In w«. nigen Minuten bin ich bcreit." Der Kellner entfernte sich und Herr von Haber» war allein. Mit übereinandergeschlagenen Nrmen stand er °» Fenster und blickte auf die sich dort unten bewegend« Menge. Er wußte, daß er einem Verbrechen auf der Gpur war und er wußte gleichfalls, baß er es an« Licht bringen würde. Gleichzeitig dachte er on Sylvia, »n o»s arme. unglückliche Geschbpf, welche« so jung »nd nn«. fahren schon das Opfer eine« solchen Gchurlen geworoen 74 Ergebnisse der für das ganze Jahr 1876 ausgeworfenen Steuern, dürften die Ausgaben im Jahre 187N ohne neues Anlehen bedeckt werden können. Das Exposö wurde von den meisten Mitgliedern mit Befriedigung entgegengenommen._______________________________ Zur Papstwahl. Wir citierten vor kurzem das Circularschrelbeu des Reichskanzlers Fürsten Bismarck, betreffend die Papstwahl. Der wiener Correspondent der „Schles. Presse" rühmt sich, den Inhalt der hierauf erfolgten österreichischen Antwort zu wissen : dieses Schriftstück lautet angeblich- ..Graf Andrasst,. sagt ma» mir, habe nicht umhin gekonnt, in seiner Antwortsdepcsche auf den Unter« schied aufmerksam zu machen, welcher in dieser Frage die Stellung Oesterreich-Ungarns von derjenigen des deutschen Reiches vorläufig noch trenne. Denn Oesterreich Ungarn habe dabei historische Vorrechte zu wahren, welche Baiser Franz Josef nicht gesonnen sei. bei einer künftig vorzunehmenden Papstwahl auszugeben oder fallen zu lassen. Es handelt sich hierbei um das bekannte Recht der Exclusion, welches der Vertreter der apostolischen Majestät (Oesterreich), der allerchristlichsten Majestät ^Frankreich) und der allerkatl)olischstcn Majestät lHpanicn) im Conclave freisteht. Jede der genannten Mächte darf dies Recht des Ansschlusscs von der Papst Wahl einen» der in Frage kommenden Papstcandidaten gegenüber zur Geltung bringen und kann mithin, so« bald ihr Veto ausgesprochen, sich einem anderen Can^ didatcn nicht mehr widersetzen 0dcr ihm gar die An erkennung verweigern. Diese Exclusive muß der Per-Kreter der Mächte im Earoinals'Collegium in einem versiegelten Briefe in das Conclave mitbringen und erst nach Aufstellung dcr Kandidaten, welche die erforderliche Zweioritttlmajorität der wühlenden Cardinäle aus sich vereinigten, werden dte Briefe geöffnet, und jene Bc< »erbcr von der Wahl ausgeschieden, welche den Maje ftüteu nicht genehm sind. Man sieht, daß nach dieser Einrichtung es von jeher in der Hand der Eardinälc war. nach Belieben so viel Candidate« in Vorschlag zu bringen, das? das Necht der Exclusive zur bloßen Fonnalität herabsinkl und das Conclave schließlich nach Beseitigung t»cr be anständeten Bewerber doch denjenigen wählt, dessen Wahl ihm für seine Interessen am ersprießlichsten scheint Dieses „historische Recht der Exclusive" verhin dert also das Wiener Cabinet, sich ans den Stand Punkt des deutschen Reiches zu stellen und sich die An 3,000 Franken gestiegen ist Weiter war »nil dem Verluste von Elsaß-Lothringen ein Ausfall von jährlichen ^»;.39O,0OO Franken in den Staatseinnahmen verbunden. Hur Deckung der Kriegskosten diente das Ergebnis der verschiedenen Anleihen in einen» Gcsammt Brutto-Betragc von 8593 Mill. 210,635 Fr. Diese Anleihen legen dem Staate eine jährliche Hinsenlast von 63l.7U1.70(i Fr. auf; in-folgc einiger anderer Erhöhungen der Staatsausgabcn sind dieselben aber auf 775112,365 Fr. gestiegen, und wenn man zu diesen den obgedachtcn Ausfall des Er trägnisses von Elsaß Lothringen mit 0 Fr, hin' zurechnet, so hatte die Nationalversammlung neue Hilfs-quellen in der Höhe von 84l..502,365 Fr. jährlich zu öffnen. Dieser schmerzlichen Aufgabe zu entsprechen, hat sie neue Steuern in der Hohe von 668.507,000 Fr, eingeführt. Dazu trat noch ein Mehrerträgnis der alten Steuern mit 50.383,OO<» Fr., macht zusammen 7l8 Mill 89O,lXX) Fr. Demnach bleibt in diesen» Augenblicke noch ein Deficit von l22.6l2,.l65 Fr. zu decken. Ehe der Minister die für diese,» Hweck geeigneten Borschläge macht, wirft er einen Rückblick auf die letzten Vuogets. Im Jahre l8?2 war das Deficit auf 166 Mill. 2l2,545. im Jahre 1873 auf 209 142,076 Fr. aufgelaufen, im Jahre l874 war es infolge geringerer Abzahlungen an die Bank aus 5l.815,202 Fr. zusam mengeschmolzen. Für das Jahr l875 berechnet der Finanzminister das Deficit auf 64.210,482 Fr. und für das Jahr 1876 auf 88.402.04? Fr. Neductionen der Staatsausqabcn hält der Minister für unausführbar, und da die ttanmnr andererseits eine unüberwindliche Schcl« gegcn die Einsührung neuer Taxen an den Tag gelegt hat, mußte die Abhilfe in der Er-huhuug der bestehenden Steuern und in einer Verbesserung des Erhebnngösystems gesucht werden. Hu diesem Behuf machte er detaillierte Vorschläge, den in directen Steuern (insbesondere dem Wein, Branntwein-, Bierhanoel, den Huckcrraffinerien. der Dynamitfabrica tion u. s. w.) ein Mehrergebnis von 42 5 Millionen abzugewinnen. Weiter verspricht er sich von dem En^ registrcmcnt einen Huwachs von 246, von den Doua nen eiilen Huwachs von 17 3, von den dirccten steuern einen Huwachs von 8'6 Millionen. Im ganzen wären damit 93.140,385 Fr. erzielt, also 4 l/, Millionen mehr als das voraussichtliche Deficit für 1876 beträgt. Um einiges Einzelne anzuführen, so soll dic durch das Gesetz von 1872 auf das Erträgnis der beweg, lichen Werthe gelegte 3perz. Steuer auf die gezogenen Lose und Prämien ausgedehnt, die Prämien der Lebens Versicherungen sollen einer Steuer von 1 Pcrzent unterzogen, alle bisher verschonten älteren steuern sowie die Personal' und Mobiliar-, die Thür- und Fenstcrstcuer um 10 Perzent erhöht werden. Wenn diese Vorschläge noch bis zum März d. I. angenommen würden, - - sagt .Herr Mathieu-Bodet - könnte auch das Deficit des laufenden Jahres sich noch in einen Ueberschuß von sechs Millionen verwandeln und die 80 Millionen, welche die mit der Bank von Frankreich am 4. August !874 geschlossene Convention dem Staatsschatze zur Beifügung stellt, könnten dem Liquidationsconto überwiesen werden, der so von 50 auf 130 Millionen in runden Hiffern gebracht würde. Durch das Finanzgcsetz von 1874 war die Regierung aufgefordert wurden, in dem Budget von 1876 eine neue Umlegung der Grundsteuer in den Departements vorzuschlagen. Der Finanzminister constatiert, daß es seinen Bureaux noch nicht möglich gewesen ist, alle Elemente zu dieser Reform zu sammeln; der Finanzausschuß werde zu prüfen haben, ob es zur Heit schon möglich sei, dieser Anordnung der Nationalversammlung zu entsprechen. Schließlich gibt Herr Malhieu.Bodet noch Aufschlüsse über den Stand der schwebenden Schuld am 31. Dezember 1874. Dieselbe belief sich an diesem Tage auf 840 Millionen. Die Schatzbons waren im Laufe des Jahres von 288 auf 384 Millionen gestiegen, um dann wieder infolge einer ziemlich bedeutenden Herab' setzung des HinsfußeS auf 283 Millionen zurückzugehen. Wider die Gewohnheit emhält sick der lUnllnzminisler jeder allgemeinen Betrachtung und schließt seinen Bericht mit der wenig jagenden Bemerkung, daß er sich in sei. ner Amtsführung streng an die Beschlüsse und Inten» tionen der Nationalversammlung gehalten habe._______ 3er Prozeß Osenheim beschäftigt die Journalistil des In« und Auslandes lebhaft. Ueber die in den letzten Tagen stattgefundenen Ver. Handlungen bringen „Mor genpoft", „Deutsche Zta..". ..Fremdenblatt" und „N. wr. Tagbl" längere Artikel, in welchen die hervorragenden Momente beleucktet werden. Dabei erscheinen, was den Stim» mungsauSdruck anbelangt, erstere beiden Blätter dem Angeklagten weniger, letztere beiden mehr günstig gestimmt. Die letzteren heben al« Eindruck der Verhand» lungen hervor, daß es mit unserem Eisenbahnwesen über' Haupt nicht so wie es sein sollte bestellt sei. Die „Sonn" und Montag«.Heitg." sa^, immer mehr werde der Prozeß zu einem großartigen Spiegelbildc der ganzen Gründcrepoche. Ofenheiin wisfc liicht nur mit seltener Ge,slesgeaenwart jeden Ver« such, ihn in die Enge zu treiben, zurückzuweisen, sondern auch unversehens zum Angriff überzugehen und über das Haupt des öffentlichen Anklägers hinweg die Vcisvi le zu zeigen, welche ihn. inoem sie ihn auf seiner Bahn geleitet und gestärkt haben, entschuldigen. Der wiener Correspondent ter „Grazer Htg." sagt unterm 10. d.: ..Der Prozeß Ofenheim hat bis heute den sensatio« nellen Charakter, den man ihm von vornherein beilegte, nicht gerechtfertigt, jedoch nichtsdestoweniger in den wem« gen bisherigen Sitzungen eine Reihe von Bildern an der Oeffentlichkeit vorüberziehen lassen, in denen sich daS „wirlhschaflliche" Leben einer gewissen glücklicherweise abgethanen Epoche in den grellsten Farben spiegelt. Es sind, wie ein wiener Correspondent der „Boh." sich ausdrückte, iln vollsten Sinne des Wortcs ,lebend? Bilder , die sich da vor der öffenllichtn Meinung gvupmcrcn nnl> vor ähnlichen Productions den unendlichen Vortheil haben, daß sie sich für alle Hutunft fixieren werden. Der Angeklagte war bisher bemüht, in diesen Gruppen daS meiste oder wenigstens das gleiche Maß von Licht auf seine Person und seine Gcbahrung zu vereinen und er beobachtet diese Methode der Vertheidigung mit eis,.! < ner äonscquenz wie mit großem Geschicke, ja mit Glück. Eine Frage ist es allerdings, ob die,tr Versuch der Es« comatierung der Individualilät und der Vorschiebung der Gattung den von ihm gewünschten Eindruck machen wil'. Selbst wenn es richtig sein sollte, wie der Angeklagte behauptet, daß gleiche Vorgänge, wie die ihm zur Lust gelegten, auch bei anderen Gesellschaften stattfanden, ohne verfolgt zu werden, dann wird seine Handlungsweise darum noch nicht correcter, und die Versicherung des Slaalsanwaltes, er werde bei gleichen, ihm zur Kcnül' nis gelangenden Vorgängen seines Amtes zu waltti wissen, wird ihm diese Ueberzeugung zur Genüge ve»^ schasst haben. Elnen bedeutenden Vortheil verspricht jedoch diese Art dcr Vertheidigung; sie ermügllcht. daß dcl Prozeß auf alle jene Kreise, die in eincr verflossen" Epoche gesündigt, ein helle« Licht fallen läßt und dadulÜ auf die Gesellschaft sittlich reinigend wirkt. Nach cintl Richtung wird jedoch auch hier die Oeffentlichteil scharf zu distmguieren haben. Der Angeklagte, der sich in sei» ner Art zum Ankläger seiner früheren Kreise metamor» phosicren will, ist in diesem Falle nicht ganz unbefangen; sein Blick ist immer nur auf ein bestimmtes Hiel ge< richtet und leidet dadurch an dcr Objectivity. Seine Situation entschuldigt dies, sie mahnt jedoch seinen Bt' hauptungen gegenüber zu einiger Vorsicht, die umsomehl dort am Platze ist, wo es sich um Personen handelt, denen gegenüber unter der sonst so ruhigen Oberfläche seines GlsichteS der liebste leidenschaftliche Haß bei jeoew Anlasse durchbricht. Dies gilt in erster Lmle bis heult vom Handelsminister Dr. Banhans, den der Angellagl« sich zum Gegenstande sehr einschneidender Angriffe erwählte, ohne deren Verläßlichkeit irgendwie zu begründen. Nach den bisherigen Vorspielen darf man dein weiteren Verlaufe des.Prozesfes noch mit größerem Interesse entgegensehen, besonders wenn erst die Hcugen»?cr< nehmungen beginnen werden. Da wird diese Velhand-lung einen lebhaften Eharalter annehmen und manche, was heute von der geschickten Hand des Angeklagten kunstvoll drapiert und als natürliche einfache Thatsache hingestellt worden, wird dann sich in anderer Fora» präsentieren. ViS heute und für die nächslen Tage noä» hat der Angeklagte fast ausschließlich das Wort und cl versteht es zu gebrauchen. Allerdings sah sich der Plil« sident bereits genöthigt, Herrn Osenheim au Äblürzuli« seiner allzubreiten Ausführungen zu erinnern." Auch die polnischen Blätter widmen demProzej Ofenheim große «ufmertsamkelt. Dcr wiener Eorr? jpondent des ..Ezas" beleuchtet die «rt und Weise, ^ welcher die wiener Journale Herrn v. Ofenheim unlee' stützend zur Seile stehen, indem sie alle seine drastische" Bemerkungen in der Regel noch besonders im Leitarttlel betonen. Der Prozeß selbst werde schwerlich ohne pri«' j cipielle Folgen bleiben können. Spricht der Schwül/ ^ gerichtShof Herrn Ofenheim schuldig, so wird er hiewit sein Verdict über alle Gründungen fällen, denn so viele Eisenbahnen und Banken sind in ähnlicher Weise est^ standen. Unter ähnlichen Verhältnissen bilde dle K^pilal^ Association nur die Quelle der Korruption und Bereis rung einzelner Persönlichleiten auf Kosten der Action^' dle wie die Schafe geschoren werden. — An änderet Stelle äußert sich dieser Korrespondent. daS Publics gewinne allmälig den Eindruck, daß derlei Gründung Affairen nicht in Glacö Handschuhen verrichtet werde"' Es sind einfach schmutzige Angelegenheilen, an dl"^ leider auch einige Persönlichkeiten aus G.lizien sich ^ Heiligt haben. 75 nlly emem Vertchle de« wiener Eorrespondenten dtS Dz. polsli" cursteren die manigfaltigsten Ge. 'uchte in der Residenz über den Prozeß. Im Nllge l.leinen würde man ein Einschlafen des Prozesse« wün. lchen. Dlese Stimmung könne nicht überraschen, wenn nan dlt Anzahl der in Wien lebenden nicht angeklagten »ftnheims und deren reiche Geldlassen in Erwägung zieht. - In einem Arlilel behauptet die,es Blatt es gebe weder in Oesterreich noch in Deutschland eine eigent. "K llbcrale Partei. Die sogenannte liberale Partei sei ü^ «^.?" "«^ne Staa.spartei. ««lche die Interessen der liberalen Siche in der Regel denen des Staates we s?7°« Nl ^^!'' ^ Begründung dieser Ansicht ^.^. .? "^ .""" ""crem «uch auf die anged iche ^V. ^!!' ^" im Prozesse Ofenheim leine Rcchts-!^ »ebe. daß die Anklage nur gegen Ofenheim ,««. ^ ^"^" """k, welche ebenso, wie der An«. daß l in eiaeni .1/. ^.. ^" ^^""« gelingen werde, nm n ; e I s e^""ff°ll''_ vorliege, interessier! statiert dak ^ « . ^' ^°"'l ist bereits con. Uü^ '" N«nzen «ffaire. von der ^citvun ? ^^"be g^C ernow,tz 1873 belleidet ist. auszuüben. Artikel 2. wörtlich 5'""^" ^l" 3"lle des Hochverraths verant »ememe'^i. ^" !"^ ^" Kammern für dic all> Person,^,, p" ber Regierung solidarisch und für ihre stillt 3 H^lungen ein jeder für sich verantwortlich, lammiunäen Uesctzgcbeüde Gewalt wird durch zwei Ver» ^'" durck >°"/6eübt. Die Kammer der Deputierten burch da« N? ?, llUgtmeine St,mmrecht und unter den Der Senat w"^^ bestimmten Modaliläten ernannt. ^« gebildet un^ ^"'^ gewählte oder ernannte Milglie bingungen wel^ ^^ ^" Verhältnissen und u.'ter Be. ^en. Artikel ä ^> "^ besondercs Geslh geregelt wer. "it dem R <5 ^.?.Marschallpläsil>ent der Republik ist auszulosen ^ "Ue.det, die Kammer der Depmierlen !°" sechs Mm'I.. "" ^°"^ "^b. und zwar in Frist Briten ^,'"en zur W°hl einer neuen Na.mmr g ^se/vom 20">)^"." "' v" Ablauf de« durch das ^ in dem F^I "^ festgesetzten Zci.raumes 3? Gewalt beruft ^?.^!"'« ^er präsiütnlschaflli. ^den Versamm^ der Mmisterralh u.ver^üglich die !'"' "ber "^7H"V^" ^ «inen Eon reß oerel ^" D.«tr d„ " m^"c5'l. ten Nmtsgewalt kann eine Revision der constitutionellen Gesetze nur auf dessen Vorschlag bewirkt werden. — Die Nationalversammlung begann die Berathung über das Eadresgesey. Ein Ämrug Ehangarniers auf Zurück» weisung desselben an den Kriegsminister und sofortigen Emlrlll in ^.i^ Vcrach,nz der Verfassn!^iese^e wurde einstimmig abgelehnt. Die Nachrichten einer über Serbien verbreiteten Verschwörung „nd darauf bezüglichen Beschlagnahme von alarmierenden Placaten und Correspo>.dcnzen in der Redaction der „Zastava" entbehren thatsächlich der Begrün, dung. Die angeblichen Placate und Corrcspondcnzcn beschränken sich auf einige von dem aus der Türkei und Ungarn ausgewiesenen Archimandrite« Pelaaocs verfaßte panslavistische Flugschriften, und ist diese Thatsache ab-jolut isoliert. Ebenso grundlos sind die Gerüchlc, welche die Mission eines jeroischen Bcoollmachtigien an mehrere Höfe mit dieser a.,geblichen Verschwörung in Ver» bindung bringen, m.d wiid aus nuthrnlijcher Quclle constatiert, daß diese Mission einen eminent friedlichen Zweck verfolgte, der intime persönliche Angelegenheiten des Fürsten berührte. Don Carlos erließ cinc Proclamation, in welcher er bedauert, daß scin Verwandter Alfonso einwillige, ein Werkzeug der Revolution zu sein. Er (Carlos), welcher dic revolutionären AncrbictumM zurückweist, repräsentiere allein die Legitimität, Die Proclamation Alfonso's öffnc ihm (Carlos) dic Thore von Madrid. Don Carlos sagt in seiner Proclamation weiter, er werde dic Rc< volution todten und, feiner hciligrn Mission getreu, words c» die glorreiche Fahne aufrechtlialte», wrl.lie die Principien dcS Erlü>crs symbolisiert. Präsident Grant schob dic Botschaft über die Vcrhällnissc in Louisiana auf. Dem Vernehmen nach wurdc der auSgearbcitetc Entwurf wegen zunehmender Bestürzung der Republikaner und zur Vcrmlidung eii.cr Ministcrtrisis wesentlich mooificicrt. Der Senator Sclmr; bezeichnete das Verfahren der Bimdrörenn«.!»««. als verfassungswidrig. Boston schloß sich New'^orl mit dem Protcstc gegen die Anwendung von Wasfcngewalt an. Hagesneuigkeiten. - (Dic Uebeijllhruug der ktiche dr« Kulj«rft,n vou Hessen) fand am N. d. M. prunlloS und unter masssn» hnflcr Betheiligung de« H>mlt« nach dem Slaa'Ol'ahi'bc'sc N<»„ wo die Üelche «itlllst Lftrazug nach Kassel isbsllss! lvirt'. Der dculjche Kaiser biwillig:» dem von pli-uhisch"! Oerichlen in cnutumlcci^m vciurthcillcn Habinr.t«lllth Sllummelpjenuig dae Freisttleil nach Eassel und zurllct. Der preußische O-nellll i.'nn!>-gras Friedrich uon Hesscn, p:tlsum«v,r Thronerd,-. Hal die hier bcsiudllche kurfürstliche Silberlammrr in Werthe von 2.^>s»>l>W Thaler gerichtlich mit Veschlo« beleg!. Die FUrslin vo» Haim» proteftitlle und verrungrrl die Herausgabe derselben. d«e von der preußischen Regirrung dic sequestrierten «evcnuen de» KnrfiiiNru zurüllgezahll würden. ^ (Ptrsonaln achricht.) Ve. Durchlaucht der Herr Ministerpräsident Fllrst NuerOperg und Herr Minister von Horst begaben sich an da« allerhöchste Hoflager noch Ofen, - (Dr Eduard 0. Vrebmer) lst, »ie d«r Telegraph bereit« lmldctc. in Vlunecl yrftolbtu. Der Verlns: <"> da» ^'nnd Tirol, in welchem er al« verfassungslreue i!euch»e glünzle, mndin auch fllr den Glaal in eln schwer ersetzbarer. Grebmer wac bcr ^sinnnngs'ieiuflf Tiroler, der an Palrlolismus dem Helden Nn> drea« Hofer nicht uachstand. In Mill« eine« kande«, wo so viele H'mmmsse den' ?llimia" n,eld,-l ^ „Der Cn'wurs dr« Av.ncementSgesehe« ift noch immcr G'gcnsianb eingehender Vcroll,ungen, ^ie in di^>m Augenblicke namentlich der Fr^ze der Hlsürdcrung von Unlerrfiizicreu zu Offijirrcu gelicu. Hat doch die nunmehr ausgrhobene Velorde.-lungsvorschlif« mehr al« zwei Jahre gebiaucht, ehe sie zi, staube lam. Das Mai^iloaucenieül wäre auch laum rins Vernnlassung z,l einer Urberstlirzung de« V.genstande«, da dasselbe nach d„' Ncnnen der pi ovisorischen Vifoidern'q«ooischlis» vargenomme, melden taun, die eine auherlourliche Vesätdelung »ur da,.,, zu» lossen, wenn del betrrfs'Nde Offizier sich dem Range nach in drr ersten Hälfte dc« Status befindet." — (Der Nachlaß des Fürstbischof Mayr) au« dem Jahre 1U40 wird nun, wie mau der „Klageusulle. Zellung" mittheilt, flüssig gemacht werden; Crbl'u sind bclamil' l,ch dit Armen der guiler D'öcese. Das Verlaß», rmügcu dettllhi circa t3tt,(/(X) ft. und e« wild sich rmu darum handelu, den richtigen Verlheilungsmodu» zu finden. — (Die görzer Ädoocatenlammer) hat in ihr^r Sihung vom s», d. M. die Advocalen Dr. Niem 0 ud 0 izuln Präsidenten l,nd Dr. ) ona zum Vizepräsidenten gemahlt. Zu Comi'^inilglledeiu wurdeu gewählt die Advocate« Dr. Egger, Iacopii, Taull! und Vtls.gnasi. — < D , ebstahl.) Wie die „Triester Zeilung erzählt, wurde in der Nacht zum 5, d, dit Kanzlei be« Gemeilldellmtt« zu Visignano ,m Bezirle Part nzo erbrochen und bnr^u» dle Oemeindllosie gestohlen. Man fand dieselbe am dara»ffolgrii> den Morgen iu der vlähe der Oilschasl ihre« Inhulte« entleert. Die darin verwahrt gewesenen Werlhpapier, und Gelder r,pr«. seulieien emt Buinmr von b3lX> fl. Locales. Ueber Holz und defsen Verwendung. In Nummer 2W unseres Blattes 0. I. brachten wir einen aus der Feder des t. t. prio. Gewerbechcm'lers Herrn Max Raufer in Hraslnig an der Süobahn stammenden Artikel „Ueber Holz und seine rationelle Verwendung für Drechsler, Tijchler u. ,. »." Der praktische Nutzen, welcher au« den Lrfahrun« ken dieses Fachmanne« hervorgeht, aibt uns Anlaß, die Verlautbarung der weileleu Raujer'ichen Artilel lorlzu-sehen. M. Rauf er sagt: Der gemeine weiße Uhorn, Vergahorn (^cei- p««uäc>-Z)IiitHnulj), läßt sich seiucs gleichförmig dichten und feinen Gewebes, der Härte und Zähigkeit, Remheit und ^cichligkeit, bcsol,l>evK aber wegen des ge» flammten, maserigen HolzeS älteier Stämme zu Pfeifen» köpfen, Dosen u. s. w. vorzüglich bcurbcilen, nimmt eine spiegelglatte Pslilur an unt> ist dem Aufreißen wenig unlerwo sen. Dic Farbe des Holzes ist weiß und b« ziemlich deutlichen Spiegelfasern spielen etwas in da« bräunliche. Der öpitzayorn ^lxzr p1iltHUulcl08), hat lelu so fcints und dichlts, aber cill >l:ras hactercs uud zähe« Holz, wie die Esche, ist in oer Farbc mehr gelblich, übrigens a^er dem gemeinen Ntzorn glczch. ^ie Birle (Uvlula itib») hat bald eine weiße, bald eine mehr rülhlich spielt",t»e Falbe, je nach ililter und Voden. Die Jahresringe sind breit, die Spiegel' fas« n klein, das Hol; von mittelmäßiger Hüne und Fesngleit, die mit der Auslroclnuxg zuoimmt; an hohen steilen steinigen Orten wird es dejonder« harl. Die so« genannte Maserdirlc wird häufig mit ichonen Masern gcfunden, die an den Wurzeln größer, an den Acsteu feimr si',d. iiuch in dem ^l^.me.'de ^«r Maserbirle verschlingen sich die Holzfasern häufig zu schonen Masern. Der Vuchsbuum (Ililx»^ »ompurviltMÄ) H«U unler allen europäischen Holzarten oas schwerste Holz. Bon Farbe ist es blaßgelb und um schönen osl graue» Kdrrn durchzogen. — Wcgen srincs feinen Fascrgewebes, seiner Hülle und Fcstigleit wird es zu Instrument», für Holzschnitte :c. verarbeitet. Der Eibcnbaum, Ibcnbaum oder Tafus (I'luru» l)2«H<2), gibt eines der schönsten, glattesten und dauer» haftcsten Hölzer. Seine Fardr geht vom Rolhlichin bi« in das Rothbraunc über; dcr Splint ist gelblich, das übrige Holz nach dem Kerne zu dunllcr bis dunkelbraun gefärbt, gestammt. Da es eine schöne, feine, dichte Textur hat, vorzüglich hart, schwer, fest, zähe, lurzfascris und sehr dauerhaft ist, sich auch vorzüglich spiegelglatt (als wenn es lackiert wäre) bearbeiten lüflt, so ist es ein sehr brauchbares Holz für viele lHrwrrbe. Dcr Elsenbaum, (tlscliccr, (ilzbirnbaum (t><^ tH«zux toi'uiiuullu). Dcr Splint ist gelblich, das 2^-gewachsene Holz rothbraun, am Stammende oft mH röthlichen Streifen oder Flammen gezeichnet, das He webe vou großer Feinheit und gleichförmiger Dichtigkeit. Obgleich scine Härte und Fcsliglrit ausgezeichnet ist, so läht es sich dennoch leicht bearbeiten. Die gemeine Erle (^.Iimu ^uUnou»). Dle Farbe des Holzes am Splinte ist gewöhnlich weiß, am reifen Holze geht sie in das Rothlichweihe bis Roth. braune über. Sie hat breite Jahresringe, lcinc Spiegel fasern, übrigens aber ein Ocfügc von gleichförmiger Dichte, dahcr gut zu bearbcitcn. Ihre Härte und ye< stigkeit ist nur nntlcinmßig, auch dcrcn Zähigkeit und Elasticität ist nicht besonders. Alte Stämme sind zu< weilen maserig und für viele Gewerbe sehr verwendbar. Dic Esche (^lAxim^ «ice!5,01-) hat als junger Vaum weißes Holz, bei reiferem Altcr bekommt es eine bräunlichgclbe Farbe, die gegen den Kern zu dunkelbraun wird. Da es dicht und hart ist, uud um so härter, wenn es an hohen und steinigen Orten gestanden hat, so läßt cs sich recht glatt verarbeiten und hat dabei noch die Tugend, daß cs nicht leicht Risse bekommt. Es ist auch fest und zähe, bei jungen Stämmen lcder-artig, ost fchön gewässert und seidenartig. Die Eschen-maser ist fast so hart wie Buchöbaum und eignet sich für sehr viele Galanlericdrcchslereicn. Vor dem Buchs» baumc hat sie den Vorzug, daß sie nie rissig wird, selbst wenn sie noch nicht völlig ausgetrocknet ist. Man unter-scheidet drei Sorten (5>chcml>äjer: die braune, die weiße und rothc; jede dicser Sorlcn nimmt je nach dcr Behandlung andere Farben und andere Schillern an, zeigt sich auch vcrschildcn, je nachdem man sie als ^angs» odcr Querholz behandelt. Bon ocn drci Sorten hat der braune den Vorzug, und ihre schö.'e dunkle Falbe c.hall sie durch Verienten in sumpfiges Eroreilt,, worin man sie längere Ztil liegen laßt, Hai aber den N chtheil, daß sie gerne rissig wird; diesem tarin man volbeuaen, wenn man sie nicht an der Sonne, sondern nnler Dach im Schal en trocknen lüßt; übrigens bedarf sie keiner Ä>ize und fchon die Oel» poli ur gibl ihr linen bohcn Grad von Schönheit. Wenn bei diese-r Ma,er die Holzfaser recht kurz is», so zeigt sich die Längeosliie des Stückes ebenso puütlicrl wie die Quer. oder Hirnseite und nicht g,flammt wie e« sonst z^ sein pflegt, wodurch das ganze Sluck das Ansehen eines schönen Marmors annimmt. Die weiße Eschen» maser hat vor der vongen den Voizug, bah sie noch leine fremde Färbung angenommen hat. So wie »u» 76 sit vom Baume bekommt, bewahrt man sie an einem weder feuchten noch trockenen Orte auf, etwa 2 Jahre lang, nach welcher Zeit man sie in sichere tadellose Ver« Wendung nehmen kann. Man kann sie verschieden beizen, fie nimmt eine schöne Politur an. Die rothe Eschen« maser oder die dunkelgelbe mit einer rothen Mischung ist sehr selten und fast nie fteckenmaserig, es sind viel« mehr in einander gedrehte Fasern, welche eine Unzahl sonderbarer Figuren bilden. (Fortsetzung folgt.) -«.Ernennung.) D« «Graz. Ztg." meldet: «Der b»«h,rige Hausarzt im hiesigen landesgerichtlichen Vefangenhause, Dr. Rauch, wurde zum Werlsarzte beim Quecksilberbergwerte in Idr«a in Krain ernannt und wurde an dessen Stelle zum provisorischen Gefangeuhausarzte der Vezirtsarzt Dr. Platz er bestellt." -(Eine Hemeinderath«fitznng) findet heute nachmittag« um 5 Uhr statt. Tagesordnung der öffentlichen Gitzuug: I. Venchte der Recht«section: 1. über den Verlauf des Anton Mateusche'schen Verlaßhaufe« in der Kralauvorftadt Nr. 8; 2. über die Lösung und Gebühreuabschreibung des Rechtsgeschäfte« Mit der wiener HandelsbanI bezüglich des Anlehen« von 1',, Millionen Gulden. j. über die PrivatrechlSciuweudungen wider die Abschlletzunz de« städtischen Depotplaycs >m Neiberthale; 4. über die srwunjchlichteit einer Erweiterung der llompeteuzeu im Va» z»tell. nn« Vlahnoersahren; II. Verichte der Fiuanzfection : 1. Über ein« Honcurrinz^ablung fur die Einrichtung i>er Oberrealschule; 5 nocr oie i» zwetten semester 1874 der stadtwachmaunschaft auebezahlteu Taglien; Z. über die provisonsche Einführung einer neuen KafseInftruction. lU. Verichte der Polizeisection : l. über die Hiüausgabe einer Dieuste«infiruction fllr den Stadtphyfiler; 2. «bet den Recurs w,der eiu Strafertenntni« wegen Ueberlre-lunz der straftenpolizeioorschriften; 3 nber den Recur« wider ein Snaferlenntni« wegen unterlassener Troltoirfäuberung ; 4. über den Recur« wider ein Strafertnuttnis wegen untlrlasfener Trot» loirsäuonung; 5. über ein Gesuch um Nachsicht der Strafe »e< gen unterlaffener tnltoirsauberuug. IV, «erichl der Vausectiou Über d«e einzulelteude Veischaffung der Einrichtung des neuen Vollsschulhause« ,n der Kralauvorftadt mit dem Auswande von 62?» ft. ?4 tr. V. Nerichte der Schulsecliou mit: 1. über die Vewilligung eme« Veltrage« pro 1875, für die e»»ugelische Schule; 5. «der den Entschädigungsanspruch des Turuvereiue« „Solol" für d« vormalige «eräthbenilhung snten« der Realschüler --- (Fürden lrainischenSä, ulpfennig', sind in den Sammelbiuhsen an weiteren Spenden eingegangen : Nierhalle 5 tr.. Polarstern 77 tr.. Stern'Gasthaus 1 ft. >'l2 tr.. Carl Urba« 1 st. 55 lr.. Stadt Wien 56 lr., Eisenbahn Restauration und Kegelbahn 2 ft. 24 lr.. Schmidt 83 tr.. be, Herrn Vwaiz. Zimmermeifter. Erträgnis einer Electri-fiermaschin« 1 ft. 77 lr. somit im ganzen 14 fi. 41 lr. Außerdem h»t Herr Spediteur I. Ratschitsch auf die Frachtgebilhr oon 9 ft. 3 tr. für Versendung von Lehrmitteln an mehrere Volksschule n Krains «n Nerücksichtigung der humanen und wohlthätigen Zwecke des Schulpfennigs Verzicht geleistet, wofilr dem edlen Schul. >r««nd« der wärmste Danl ausgesprochen wird ^- «Für die neue Mus ill ape ll e) wurden weiter Ilspeudtt »on den Herren: Josef Hordin 10 ft.. Johann Äaliasch b ft., Heinrich Xe,chmaun 2 ft. und Ulrich Schmidt an« Rudolfs' »erth 2 st. — (Das Äaftspiel de« Herrn Lessei) erlitt t,ne sehr unliebsame Unterbrechung. Der geschätzte Schauspieler Verstauchte sich gelegenheitlich eine« Spazierganges einen Fuß und wurde Überdies von einer heftigen, mit Fieber begleiteten Hals-emzüudnng heimgesucht. — Hiute gelangt O. Meyerbeer« große Oper „Der Proph«l" zur Nussührung. Dem Vernehmen noch hat die Direction der «n«ftattnng g«ße Sorgfalt zuge, »endet. — (Das florentiner Quartett) mußte feine für den 18. d. hier annoncierte Probnclion vertagen, nachdem Herr Jean vecker (erster Violmspieler) ertränkte. — («u« dem Verein» leben.) Die h. Landesregie» rung Hal die Statuten jene« in Gründung befindlichen Vereine», welcher sich zur Aufgabe stellt, dahin zu wirlen. daß an öffentlichen Orten, in Gasthäusern und Kaffeehäusern nur slovenisch gesprochen werde, wie der «Slov. Narod" m,ldet. nicht genehmigt — (Vom Postuereine.j Der Vorstand de« trainisch, lüstenläudischt« Postverein«, Herr M. Dragan, richtete an sämmtliche Filialen diese« Verein« ein Lircularschrliben, womit dieselben eingeladen werden, sich der Petition des böhmischen Postverrins anzuschließen. Da« hohe Handelsministerium wird in diesem Schriftstücke um Trhohung der Pauschalien, Gründung eines Pensionsfonde« und Zuerlmnung des activen und Passiven Wahl' rechte« au nicht ärarische Postmeister und Poftexpebiloren ersucht. - (Für Veamtenlreise.) Vei der LebenSversiche« ruugsabtheilung des Veamtenvereiues der llfterr.-ungar. Monarchie wurden im Dezember vorigen Jahre« 476 neue Nntrilge mil einem Kapitale von 528,430 fi. und eiuer Reute von 1300 fl. verbucht. Angenommen hat dieselbe 437 Stück über 422.070 si. Kapital und 14 fi. Rente, infolge dessen sich der Totalstand am Ende 1874, nach Abrechnung der bi« dahin belannten Ausscheidungen, auf 23.866 Versicherungen mit einem Kapitale von 2l.8<;7,'.i38si. und 45,5b8 ft. Rente erhöht hat In Rückversicherung waren 700.000 sl. Kapital. Dnrch Slerbefälle erloschen im Jahre 1874 276 Verträge und sind aus diesen »92,250 fi. Kapital und 300 fl-Rente fällig geworden. — (Gütersendungen auf Eisenbahnen.) Die österreichisch-ungarischen Vahnen haben soeben ein Placat auf ihren Bahnhöfen affigiert, wodurch sie die Versender von «Hütern auf den § 57 de« Vahnreglement« besonders »ufmerlsam machen, wonach für alle aufgegebenen oder im Roll?» begriffenen Oüter bei Störungen des Verlehre« durch Schneewehnngen die Eiuhal' tuug der Lieferfristen wegzufallen hat, wo es dann dem Aufgeber freisteht, die Aufhebung de« Hindernisse« abzuwarten oder vom Vertrag zurückzutreten, resp. da» Gut zurückzuziehen, gegen Ersah der bi« zu diesem Momente erwachsenen Kosten. — (Für Reisende.) Auf den italienischen Eisenbahnen tritt am 15. d. M. ein n»ner Fahrplan in Kraft, in welchem auf die Anschlüsse der Züge der Ncenner-Vahn und der österreichischen SUdbahn vollauf Veoachl genommen ist. — (Lheater.) Die Venefiziantin Frau Vluweuthal ebenso wie das Publicum werben gestern mit ziemlich gleichen Ttfuhlen unser Schauspielhaus uerlassen haben: mit dem der Enttäuschung Erstere sah sich um ihre Hoffnung aui eiu volle« Hau« arg betrogen und die Wenigen, welche der Aufführung de« „Martin Luther beiwohnten, tonnten dem Oebateueu eben auch leinen Geschmack abgewinnen. Mag sein, das; da« stück anderswo und unter anderen Verhällnissl», eben Luther« wegen, Veifall ge: funden hat, hier retteten vor linem totalen Durchfall dasselbe wohl unr die RUcksicht gegen die Veneficiantin und Herr und Frau Erfurth als dic Darsteller der beiden Hauptrollen. Frau Vlnmeu-thal that mll der Wahl des «Martin Luther" m doppelter Rich, tung einen Misgrisi. Auch die Aufführung selbst war im allgemeinen eme wcnig lablnswerthe, die Ansftattuna. lheilweise lächrr lich dürftig lneil'my <1o« Il«lln l^i. 5»M5. salln in U»mburL »l ,,ni l,»!»on,^»e!> ^»^«'llüll int beknlwl!,»'.»', »j,x iiü.'tn »»l^ ,II<,i-^Iü<-lili«> >l>m ^«vlinün«, »»^ l„l ^<<,««, ll,us »c^on snilior »>. »tc. »u«bol,n!t, ^oäurol, viole 1.«ut« 7„ s«iok«n k,p»»»!i«Un! ««Woslj«!« »l»6. K)5 »in^l „un M>«cl«r tür «in«n !l!ml>«>, km»«l, >jll,l!«»: li,p»l»l>en l„ z«^inn«n l»l5 lU «v. 450.HV0 l^M. ^u<:k lle/obll !i^u>»zen « j«>rm» l.»!,. ^»Mli. ^«nn »n Unmdns^ Als unterMende Mitglieder der laibacher sreiwill. Feuerwehr leisteten den Jahresbeitrag pro 1874 nachträglich noch Herr v. «edange.............. mit 5 st. hr« 111?»: Herr Antvn Samassa...... « 10 „ « FortMla........ „ 5 „ ^ Pucher Karl....... „ 5 „ « Nei.......... » 5„ „ Nitfchman........ „ 5 „ . «oltsch.......... 5 , (Wird fortgesetzt.) Neueste Post. «gram, 12. Jänner. (Landtagbsitzung.) Iagic interpelliert betreffs Einführung der ungarischen Sprache als Amtssprache an den kroatischen Postanstalten und Bahnlinien so wie betreffs der Entlassung kroatischer und Anstellung fremder Bahnbeamten. Versailles, 13. Jänner. Die Nationalver-sammlung beendigte die Generaldebatte über d^S Cadres« gesetz und nahm den ersten Artikel desselben an. Die Zeitungsangaben, nach welchen Broglie bereits an der CabinetSbildung arbeiten soll, werben formell dementiert. Telegraphischer Wechselcurs vom 1A. Jänner Papier-Rente 70 30. — Silber-Rente 7b 70. — l«60er Staat«««nlehw 11230. — Vant-Actien 1002, - Eredit-Actien 228^ . - London 110 55 — Silber 104 70. «. l, Münz-Du-cateu - - Napoleonsd'or 3 89. Wien. 13. Jänner 8 Uhr. Vchlußcurse: tred!t 228 -. AnqU) 140 60. Nmon 105-, Francobant 51 75. Handelsba» l 68 25, Verein«banl4625, Hypothelarrentenbanl—> , allgemett' Vaugesellschaft 87 25. Wiener Vaubanl 41 25. Unionbaubansz5-Wechslerbllubanl 12 25, Vrigittenauer 8 —. Staatsbahn 297 50 Lombarden 126 75. Communallost —. Fest. Sande! und Golkswiithschastliches Au« dem ueuesten Hamburger Handelsberichte. Tetreibegeschäft in engen Grenzen, Export ruhl; in Weizen matte, in Roggen bei fehlender Kauftust flaue Veweguna,; in Gerste nur fllr feinste Qualität vereinzelte Frage; Hafer still; Erbsen einige Anläufe für das Inland; von ungarischem Mai« «rößere Anläufe; in Rappsaat und Rübsen ruhige Haltung; in Rllböl feste Stimmung, ebeuauch in Petroleum m>t tleixer Preis» steigerung; getrocknete Pflaumen ruhig, Virneu und Kitschen geschäftslos; in Vohnen schwacher Umsah, Linsen ziemlich fest; in weißer Kleefaat Pause, in Rothsaat feste Stimmung; fur Thimo« «heen geringe Nachfrage ^aiback, !3. Jänner. Auf dem heutigen Marlte sind er« sttwnen: !0 Wagen mit Getreide, 5 Wagen mit Heu und Stroh (Heu 41. Stroh 2b Ztr.). 20 Nagen und 8 Schche (18 Klafter) mit Hol,. Durchschnittspreise. ««.. mg,..!, «ilt^. G,.. st. lr. fi.!k.! fi.ll. N.jk, Weizen pr. Metzen 5 10 5 66 Vutter pr. Pfund —43—, Korn ^ 3 60 3 87 Eier pr. Stück - 31 Gerste „ 3-33 Milch pr. Maß 10 — - Hafer ., 2 20 2,20 Rindfleisch pr. Pfd. - 29 . Halbfrucht „ -------4!30 Kalbfieisch « -26 — Heiden „ 2 90 3 5 Schweinefleisch „ -25 Hirse „ 3 10 3 27 Lämmerne« „ - l8 - Kuturuh ^ 3 3« 3 71 Hähndel pr. Stück - 50 Eldäpsel .. 2 40 !- Tauben ,. ^ ,y._ .^ Lmsen ., 6-------!- Heu pr. Zemner 135- Erbsen .. 5tzy_.^__ S^oh ^ 1____- > Fisolen „ 5 60 > - Hol,, hart.. pr.Klft.-------7,^ Rindeschmalz Pfd. — 52 ! — weiche«, 22"-------5" Schweineschmalz« - 50 ! ! Wein. roth.. Eimer-------12 Speck, frisch . -34-!-> -weißer. „ -------11^ gerüuchert , — 42 ^ , Angekommene fremde. Am 13, Jänner. hstel Ttadt Wien. Ianovil), Privatier. Trieft. — Koppmalw, Jung. Nohenberg «nd Neuberger. Reisende, Wien, Val«" v. i!embruch. l. l. Oberstlieutenant, «illi. — Petsche, Hdlsw^ Nltenmarlt. Hotel Elefant. Lener. Priv.. «vaz. - Sterntz, Veamter. lrefftl»' — Klofutar. Sl. Varlholmä, — Medved, Ves. Sagor. ^^ Verenqer, MaschineN'Oberinspector. Wien. ' botet Europa. Munl. Wien. Vlohre». Hönigstein, Mütlling. - Noval, Krain. — »rilz, 3s' br,tant, «lilli. Theater. Heute: Der Pruphet. Vroße Oper in 5 Acten nach des Französischen des Eugen Scribe. Musil von wiacomo Meverbeel Meteorologische Beobachtungen in LaliaH?^ 6U.Mg. 743,, - 6, , O. schwach ! heiter 13. 2 , N. 742». ^. 15 O. schwach halb heiter 0..-10 .. Ab 743.« — 3 » O. schwach , bewülll Herrlicher Morgen, später theilweise bewilllt, die Alpen f«^ während Nar. Alpenglühen; abend« abwechselnd bewollt und hcilll Da» Tage«mittel der Temperatur — 28", um 0 2" unter d^ siormale. Verantwortlicher Redacteur: OttomarVamberg ^N^vsonliOVi^t ^kN, 12. Jänner. Man arbeitete ftarl in Gerüchten und sensationellen Nachrichten ganz entgegengesetzter Natur, und bewirlte hindurch nicht unbedeutende Schwonluu^ O^z-s^Nvvl lU/l.. der hervorragenden Sveculation«pllpi,re und in«btsond«t der Unionbaulaclit. Anlagewerthe waren im allgemeinen sehr fest, obwohl bei einzelnen, wie namenlllch bei ^, kosen^ eine tleine Reaction gegen die gestrigen Turse eintrat. ____ ^___^.____________________________________________ ^il Gell» Vait G«lb W«t ^«ld ««« ^,^ g/ »,i- ^ « (.....70 30 70 40 Lredilanftalt 228 25 228 50 Oefierr. Nordwestbahn 149 50 150 - Siebenbürger.......79. ?sH Februar) ^"" (.....70 30 70 40 <5redit°nst°ll. unaar.....212- 212 50 «ud°lf«-V°hn.......148 25 148 75 Staalsbahn........,^y. ^ Iänn")«,, „.«.,( - 7b70 75 80 Depositenbank....... - -- Staatsbahn........298 50 298 75 Südbahn i 3-/.......109. ^ «pril- S.lberrente ^ 75.7«, 75^^ E«compteanstalt......855' 860 Sudbahn.........127 - 127-25 ,. 5°,.......9535 9^ Los, 1839 ......268— «72-. Franco-Vanl .......5150 5175 Thtiß.Vahn........187 — ,8750 Südbahn. Von«......22l b0 «ss^ ' ,854 ......104'50 105 — Handel«b»ul........K8b0 6875 Ungarische Nordoftbahn 116-75 117 — Ung. Oftbahn...... ßg^s, ß?'^ " ißfty ......112- 112 50 Nationalbant .......100!»—1004— Ungarische Oftbahn.....54 50 bb - vri-«tl«l-" I860 zu 100 ft. . 115 50 116- Oesterr. Vanlgesellschast ... --- -— Tramway.G.selllch...... -- --- ^ ^ v«»««^. . ,'.«^;.!.».°r«<. ,, !^ l^ 3^n. ^ ^, ^ '°<°^ '^Z «.«...«^,.«, «°d°',:.e,,' ^,,,. ^! Li ^ Prilmienanlehen der Stadt Wien 10150 102— Verlehr«bant .......99 50 100 50 Ullg. ofterr. Vaugesellschaft . , 27 50 27 75 «tchsel. ^ v»hmen l ^. ^ < . . sl< ^ l'sko Wimer Vaugesellschafl..... 4125 4150 Augsburg......... 92 40 B')' «alizien l """° l »4 - 84 25 «ttlen von Trausv«rt-Nnt«rneh- ^.. ^^ Franlfurl 54^ 5f,, Vitbenbüraen s /"- < 76 _ 7575 «nn«n Pfandbrief«. Hamburg.........54- ^ Ungarn l "fiung s 7^25 78 50 " ' «,» w«. Allg. dfterr. Vodencrebil . . . 96- 96 50 London .........110-«0 l^'3 Donau-Regulierung«-Lost 97.50 98- Alfillb-Vahn........13250 133 50 °lo. in 33 Jahren 86 50 8750 Pari» .........4405 ^ Ung. Eisenbahn.Unl 38 7H 99 — Karl-kudwig-Vahn.....24175 242 Nationalbanl 0. W.....94 60 9470 «eldlorte» Ung. Priimien-Anl. ^4-«4'25 Donau-Dampschifs. »Gesellschaft 44?^ 449- Ung. Vobencredil 86'75> 87- ««lb «o«l« « «iener Hommunal Anlehcn l«110 90 30 Elisabeth-Weftbahn.....189 50 19 - ^ . ,^ Ducaten .... 5 fi 24', lr 5 N «S E,isalieth.V°hn(?in,.Vndwtiser Prtorttsten. N°p°len«d'or . . 8.89 8 »0/ «ctlen »on Vante«. Strecke).........- .- Clisabeth.-V. 1. «m.....932b 93-7b Preuß Kassenscheine 1 "63-W 1 ^ «,l» »«« Ferdinand«lNordbahn . . . I960 ,i<65> sserd.-Nordb.-S.......105.— 105 20 Silber 104 7a "104 A ^ »uglo.Vanl . 14150 14175 Franz - Joseph - »ahn 18550 18575 Franz-Joseph-V.......10125 10175 " Vanlvtltin . W50 99 50 L«mb..Tz«u..I°ssy.V»hn ,. 143- . 143 50 »al. K»rl-Ludwia-«.. 1. sm. . -'- —- «rainische Vrund,ntlafiuna«-Oblia°tio"^ G,h«credit»nst«!l . . , 10?- 108 Lloyd-Gesellsch........4Ü8-. 460- Oesterr. Nordwest-V.....9b80 36— Priv«noritr»n,: »eld 8bb0, «att ^