^24^_________________ Samstag, 20. October 1900. Jahrgang 119. Aibacher Zeitung. !«hch,/^"°n»prel«: Mit PoNversendung: aanMhri« 3U X, halbjährig ll, X. Im «omptolr: aanz» g,,,"' .^lbMhr!« ll X. ssür b<« ZustsNun« in, Ha,l« «ai^ishr!« 3 X. — Inserti°n»«t»ilr: Mr lleine »u 4 Zeilen b» d. «lühere per Zeile 12 k; bei öfteren Wiederholungen per gelle « b. Die «llllibacher Zeüung. erscheint »«glich, mit Au«nahme der Loim unk l,^^»««. „! »^ » .» ^. ^^. ^ fich >ie verboten: 3cstseie?!?^^'^ i"" '^ Gedenktage der Schlacht von Sedan. WlI. «."^culschvöllischc'n Wiens. Sofien-Saal, 14. Oildharts ^Neider H?? "on Friedrich Schal,, Wicn, VI.. Drucl von V. ,5.» k, Wien. Nr »? ^ ropow. vom 11. October 1900. Nr ^i *^lnolit»t,w»l. vom 10. October 1900. Nr 3 <^"^ I.i8ty» vom 13. October 1900. Nr ^'^"utenauer Echo» vom 13. October 1900. Uichtamtllcher TheU^ ^ Die chinesischen Wirren. Gern k^^^^nden setzen wir die an dieser Stelle vierten w""k" Inhaltsangabe des vom 20. August Ptlina «5 "He« des l. und l. Geschäftsträgers in b"'urn ^^°" Rosthorn, an das l. und k. Mini« Di« ii lchern fort: n ^ Hauzf ''Zneeigen Linnen., mit dem die ^ l>enstano »^l?"le «no Kisten fühlt, gibt es °ls «unentbehrlich, sicher nicht KV >^ l"lba« ^chentuch. Wenn ^tclu^^lders^ul ^' l° begegnen wir heute sicher >^^gen V' ^°bdem muss dieser wichtige k tznD "" ^'"b der Neuzeit geheißen z3> die allgemeine Ver- 1 ^a^°"en^ "uches erst au« dem XVI. Jahr-«°"> und Pr'n.s.""'' die .Facileltlein- nur 3 b°n A"°bte A N^ mit denen sich unter platen. Was man U ^ «nes"^^er alten Schriftsteller über h>?! «Uew unserem >, <- ^"^ getragenen Tuches ^""h wenig gemein. ^dHfnl Uh"« Tücher, deren man sich zur ^ ^ ^nfäU des Schweißes bediente, durch- ^^ U A besitz eines Taschentuche« « «^Gürtel ^W" ""d hohen Würden- l ^e?^ Das Zuwerfen dieses ^ 't Hwt HA zu haht„. ^ls Kletten. ^« in le^chenwch zuerst in Italien "«"ftn. '"N. und zwar seit den Zeiten Als König Friedrich II. (1194 bis 1256) auf Sicilien war, ließ er seinem Haushofmeister, seinem Gefolge und den Dienern seines Hofes je zwei «Fazzo-letti» aus Leinwand verabreichen. Ein Porträt Annas von Bretagne, der Gemahlin Karls VIII. (1470 bis 1493), zeigt uns, dass das neue Toilettenstück sehr bald in Frankreich Wertschätzung gefunden hat. Der Luxus, der sich damals in Frankreich zu entfalten an-fieng, erstreckte sich natürlich auch sehr bald auf den neuen Gegenstand. Dazu kam die immer herrlichere Entfaltung der Spitzenindustrie, die der Ausstattung der Taschentücher riesigen Vorschub leistete. Auch die dünnste Leinwand ward als nicht zart genug verschmäht, um dem Musselin, dem Nesseltuche, Platz zu machen. Dieser indische Musselin war schon zu jener Zeit so fein gewebt, dafs man ein Stück von 16 Metern in einer Schnupftabakdose geborgen haben soll. Derartige hauchdünne Taschentücher aus Musselin bestickte man dann in köstlichen Mustern und fasste sie mit Spitzen ein, die ost allein ein Vermögen repräsentierten. König Heinrich II., der einer Narbe am Halse wegen die «trains»» benamsten Spitzenkragen einführte, ver-schaffte auch der Verwendung von Spihenlaschentüchern immer größere Ausdehnung. Sein Nachfolger Hein. rich III- war der erste, der sein «Uouclioir. mit Parfum beträufelte. Der Luxus, der sich allmählich in Stoff und Ausstattung des Taschentuche« breit gemacht hatte, aiena, wie alle sranzmännischen Sitten und Unsitten, aar bald nach Deutschland hmübrr. Die Verschwendung hinsichtlich eines so winzigen Toilettenstückes nahm der. artigen Umfang an. dass man dazu übergieng. geseh. ^geberi ch dagegen einzuschreiten. Da sich jedoch die All. Herrscherin «Frau Mode» noch niemals um Gesetze gekümmert hat, so wird sie damals auch Siegerin geblieben sein. Aus den parfümierten «Uouotwil-s. des weibischen Königs Heinrich III. entstanden die sogenannten «Venustücher», die auch rasch in Deutschland Eingang und rege Anwendung fanden. Diese mou^oir» 6y Venn» waren jedoch nicht allein ein Gegenstand des Luxus; sie rechneten vielmehr zu den Schönheitsmitteln, so zwar, als sie. mit allerhand duftendem Wasser durch, tränkt, nachts über das Gesicht gelegt wurden. «Die Weiverzierung» — ein 1575 von Alefsio herausgegebenes Büchlein — enthält das Recept zu diesem Schünheitswasser, «um Schnauztüchlein darin zu beizen oder zu tunken, die das Angesicht schön weiß und wohlgefärbt machen, so man eS damyt abwischt oder abstreycht. Und je oftmaler man das Gesicht damyt abreibet, um so schöner es werden mag.» Zumeist gar wundersamer Art waren die Zuthaten zu dem »Schönheitswasser»: Alaun, Malvasier, Gummi u. s. w. wurden mit Quecksilbersublimat und Eiweiß, Eierklar, Terpentin, Essig und Ingwer gelocht und dann mit Myrrhen, Kampfer, fünfzig Schnecken, einer gerupften feisten Henne, Citronen. Pomeranzen und Zuckertand vermischt. In diesen eigenthümlichen Extract wurden dann die Taschentücher getaucht. «Und so du solches zum siebenten Male gethan hast, seyndt sie richtiglich zubereytet und vortrefflich und köstlich für Kömginen und andere Weyber.» Die mouclwir» ä« Vonu» hielten sich sehr auf dem Toilettentische schöner Frauen; man nahm jedoch mit der Zeit etwas weniger Zuthaten. Einer besonderen Vorliebe ersreuten sich Taschentücher mit einer Art SchnumnscHung, d« an den Laibacher Zeitung Nr. 241. 1972 20. October 1900^ vorhanden, diese Erkenntnis und diesen Beschluss an die Befehlshaber gelangen zu lassen; denn am 10. Juni war auch die telegraphische Verbindung zer-stvrt worden und blieb von nun an dauernd unterbrochen. Von diesem Zeitpunkt an hörte für das diploma» tische Corps jeder Verkehr mit der Außenwelt auf und begann dessen eigentliche Cernierung. Politische Uebersicht. Laibach, 19. October. In der am 18. d. M. abgehaltenen vertraulichen Besprechung mehrerer Mitglieder des früheren Clubs der katholischen Volkspartei wurde, wie das «Vaterland» meldet, die politische Lage und die Stellung besprochen, welche die Partei bei den künftigen Wahlen und nach denselben einzunehmen haben wird. Wie das Blatt vernimmt, herrschte volle Ein« stimmigkeit, von einem gemeinsamen Wahlaufrufe abzusehen, nachdem schon in den einzelnen Ländern von den Parteimitgliedern selbständige Wahlaufrufe erlassen worden sind. Die Meldung eines katholischen Blattes in Deutsch, land, dass für das nächste Jahr die Einberufung eines ökumenifchen Concils erwogen wurde, entbehrt, wie die «Pol. Corr.» versichert, aller Begründung. — Die päpstliche Encyllika über die christliche Demokratie wird zuverlässig vor Ablauf dieses Jahres der Oeffentlichleit übergeben werden; den einzigen Grund des verspäteten Erscheinens bildet der Auftrag Sr. Heiligkeit des Papstes Leo XIII., dass der ihm bereits vorgelegte Text in einigen Punkten redactionelle Aenderungen erfahre. Der «Reichsanzeiger» veröffentlicht folgendes Handschreiben des Kaisers Wilhelm an den Fürsten Hohen-lohe: «Mein lieber Fürst! So ungern ich Sie auch aus den bisherigen Stellungen des Reichs- und Staatsdienstes scheiden seue, so habe ich doch geglaubt, mich nicht länger dem G» ^„b-mächtigste. Alle Gewalthaber des Morgen- "^ ^ landes machte er sich Unterthan. Nur der ^le Himmels, velweigerte ihm die Huldigung. ^B Suran ein unermessllch großes Heer "' "" tete ">" die Lande. Ueberall blieb er Sieger. /" ^ hett« eigener Hand einige Sultane und vermählte '". ^e b^ Töchtern. Als man in China von dem T""" ^ j„ der Rajah hörte, und als man erfuhr, dass " '^ ghM Nähe des Landes wäre. fasste den ^ 1^.. "" große Bestürzung. Er versammelte seine Man ^ M Heerführer und begehrte ihren Rath. Da"" ^ OW Mandarin hervor und machte den Vors« ". ^sM ' auszurüsten, es mit Haufen verrosteter NadcU' ^ ^hn mächtige Bäume darauf zu pflanze», es " ^ ^-losen Greisen zu bemannen und nach äam, ^,^«»^ vier Ecken herabhängende Quästchen aufwiesen. Zur Zeit der «Mühlensteinlrägen» (1700) verbreitete sich der Spitzenbesatz ganz enorm, während unter Ludwig XV. farbige Seidentücher, durch und durch mit Goldfäden verwirkt, das «Moderne» bildeten. Einfachere Ansprüche jedoch begnügten sich bis zum Beginne des XIX. Jahrhunderts mit baumwollenen Taschentüchern, deren Ecken roth oder weih bestickt waren. Später lamen Tücher mit aufgedruckten Abbildungen auf, die sich bei der ländlichen Bevölkerung großer Beliebtheit erfreuten und sich zum Theile bis auf unsere Tage er-halten haben. Die Porträts hochverehrter Personen ab« zubiloen, wurde als «arger Missgriff» baldigst wieder unterlassen. Im Laufe der Jahre hat sich denn «Frau Mode» auch des Taschentuches bemächtigt und Farbe, Grüß? und Material ihren jeweiligen Launen unterstellt. Die officielle Einführung dankt das Tafchentuch angeblich Iosephinen, der ersten Kaiserin von Frankreich. Die Gemahlin des großen Napoleon halte es verstanden, sich ihre Schönheit lange zu erhalten. Eines aber soll ihre äußere Anmuth beeinträchtigt haben — ein lücten-Haftes Gebiss. Um diesen Fehler etwas zu verschleiern, soll sie stets mit einem kostbaren Spihentuch in der Hand bei den großen Hoffesten erschienen sein, das sie wie absichtslos vor den Mund hielt. So wurde das ehedem ängstlich versteckte Nastuch Hof« und salonfähig, und seit der Zeit datiert denn auch erst das charalteristische Leben und das selbständige Dasein des Taschentuches. Auch auf der Bühne hielt es nunmehr jeinen Einzug. Im Lande des Zopfes, des höchst civilisierten Volles — als welche« sich die Bewohner China« ansehen — bedient man sich statt des Schnupf» wche» «ne» Fetzen Seidenva piers. Zie Aei mal. stoman von L. Ideler. l43. Fortsetzung.) Diefer machte ihn mit Zarncke bekannt, und Stein begrüßte den Freund und Privatsecretär ebenso herzlich; dann streichelte er Trim, der während der ganzen Zeit seinen Herrn niemals verlassen hatte und der die Liebkosung huldvoll entgegennahm, während Zarncke ihn niemals anrühren durste. Er hatte die alte Feindschaft sofort erneuert, als sein einstiger Herr wieder auftauchte, allein er schien zu wittern, dass er die Gegenwart des Verhassten fortan ertragen musste; das war aber auch alles. Das Schloss war mit dem Luxus ausgestattet, den die großen Herren im Norden, wo die Natur nur Kärgliches bietet, lieben. Es waren theilweise ungeheure Räume. Stein hatte zur Ankunft seines Herren einen Koch engagiert, und Graf Hochkamp gab allen feinen Beamten ein glänzendes Antritlsdiner. Ihm schwindelte fast. So groß, so herrschaftlich hatte er sich Kolno nicht annähernd gedacht. Er fuhr mit Zarncke und Stein von einem Gute, von einer Fabrik zur anderen. Stein übergab ihm ein genaues Verzeichnis aller Ländereien, die zu Kolno gehörten, und Roderich ver» fuchle, sich so viel wie möglich zu informieren. Aber es war schwer. «Das ist ja kaum zu übersehen!» sagte er eines Tages zu Stein, mit dem er allein durch den riesig großen, etwas verwilderten Park schritt. «Ich kann Ihnen nicht genug danken, dass Sie den großen Besitz in solcher Ordnung gehalten haben!» «Es war die Aufgabe meines Lebens.» erwiderte Gtcin schlicht. ! «Verheiratet sind Sie nicht?» frag«^, „ -Nein" Herr, dazu hatte i« ^ ^ «H Stein sah mit seinen den Grafen treuherzig an. Er war eM,'" ^M „ ziger, ungebeugt vin seiner °"s"be"de" lattlasie" Wohl war das Haar ergraut, aver " ^ Gesicht war frisch und roth. ,, NobeM,«!' «Welch ein7Selbstlosigkeit,, dache " ^ sein ganzes Leben dem Dienste ander" ' ^t Laut sagte er: «Mein verstorbener " ^ erzog, ist wenig hier gewesen?' .Ih'"./^el" «Nur einmall, antwortete Stem. ^'.^ hier nicht, und ich weih, dass er ss ^a) S"' Testamente freigestellt hat, die HerYY", ^. zu verlaufen!» . ^ ^ . meinte»?, s^att «Da u hätte ich nicht übel 2ust,' ^ M. , ^ Stein nickte. «Das habe .ch «M ^ Oestz ,ig er. «Es ist ein sehr verantwortungs" ^n " bietet außer den allerdings enormen ^" Ansprechendes.. ^ ,. Ascher U>l^ «Und ich möchte auch "MM w'Hhc seinl. rief Roderich lebhaft. «A"^." '"H^l lieber Stein. Ich werde "" daf^ kaufen, über die Sie dann w'ed" °" ^ch laA ^ nehmen, und dort haben S»e es oan ^ „ so schwer. Meinen Sie nicht aucy e> treuen alten Manne die Hand- widerte/ >ol H «Mir soll es recht !"«'' "^ ich '" S-schlagend. «Denn. gnäd'ger He", fü'r s^F h Augen schließe, dürfte d'e La /e' s^^.ch ^ werden. Sie werden nicht will. ab.r ich bin so lange h'" " «och d"' ^ ^ Leute. Ein Fremder hmgegen. 0" ^ y cultivierteren Gegend lommt, ln-«» ! zurechtfinden.» ____________________________________1973 20. Ocww 19M. 2 ?^^' ^lls der Najah Suran Kenntnis erhielt, U./'" Schiff aus China geankert hätte, schickte er seine "»emdten zu dem Schiffsführer, damit sie erkundeten. Ak> ^" Land noch entfernt sei. Die Chinesen A ^"en: «Als wir unter Segel giengen. waren wir y. "och junge Männer. Betrübt darüber, unsere Heimat-llui lo^"" ^"lder verlassen zu müssen, pflanzten wir ick ^ ^^^e den Samen dieser Väume. Heute sind l°len ü"^ ^"wittert. Wir haben unsere Zähne ver-^lcn' ? °"^ ^ni Samen find mächtige Väume geworden, berzebtt ^^ ^"" ^""^' bkvn wir hier landeten, ^»blln ^""" geigten fie einige ihrer verrosteten v«„^ ^r und sagten: «Sehet, diese Elfenstange war ^ » s türle eines Armes, als wir China verliehen. ZMI7'' hat fie aufgezehrt, dass nur diese kleinen b°n unl ^^ "^^" "^^ "^ vlelt Jahre wir ^lNllchte ? ^""^ ^ l"b. Aber nach unseren Euch elne».,,, "Naben kann man wohl ermessen, dass es 6>llan?t ^" sel" "uss.. Die Gesandten überbrachten »len ^'^ Einzelheiten. «Wenn der Bericht der Chi-lhlty, La ^. ' ^^ er. «muss die Entfernung nach selchen w """^eichbar sein. Das können wir nicht 'rat » l. "°^n auf die Expedition verzichten.» Er ^^lnem Heere den Rückzug an. Vocal- und Prooinzial-Nachrichten. llllnlst^^taatssubvention.) Dasl.k. Ackerbau-^'gen 5 ?^ s«m Zwecke der Durchführung von Er-^echkun hu^ Beantwortung der Fragebogen und zur ^dtlshH derselben in Angelegenheit der eingeleiteten »"HastsÄ?" Action in Krain, der hiesigen l. l. Land-^lane »,'^^Waft <.^^. Subvention im angesprochenen ^ °" 400 X bewilligt. -«. ^rpe.l Scheidung in Angelegenheit der w k .",«n" Beschwerden an obgenanntes Mini- «benbe N',2 ll"d, doch haben dieselben leine auf- "igung itt """8- Im Falle einer ministeriellen Be- llchtsMl ^"lügung des Landesschulrathes «ei ^ d^^ustructionscurs für Amtsärzte.) h? "ung der .« ^ "" die jüngste Institution zur ?'l°necu« l- "'chen Sanitäts-Verwaltung: der In-?? der 9'" Amtsärzte, ins Leben. Die auf Vor-^1"" zur ^«behürden vom l. l. Ministerium des b<>> lit« bak V^Ntt an diefem Curse bestimmten W >'^2s im ^ "" bezeichneten Tage um 11 Uhr ^""lUlns i"'^^'Departement des genannten ze^°l»tn enl ä"l"'den. "" die erforderlichen In-!t ^"tsil^t, ^"^""khmen. Im ganzen wurden sieb-il ! °us m.^u diesem Curse einberufen, und zwar dktt "us den??^""^' ^men und Galizien und V^g de« ^ ^" Verwaltungsgebieten. Mit der «"UN, de« ^ ist der Sanitäts - Referent im V?^k bet? ^"""n. Herr Sectionschef Dr. Ritter "HÜ,' und p« s ^°^e Curfe follen fortan alljährlich ^^'lsenlck«s.^"^ ausgeschlossen, dass späterhin ^^!^'"lchen ^.'s.i.'..« anderer Universiläten zur fortlaufenden Information der fanitären Nmtsorgane über die Fortschritte der sanitären Wissenschaften herangezogen werden. <, — (Brücken-Neubau.) Der Bau der neuen Bezirlsstraßen-Vrücke bei Kaltenbrunn, welcher im heurigen Frühjahr in Angriff genommen wurde, ist nunmehr vollendet. Die commissionelle technische Collaudierung des Neubaues wirb am 23. d. M. vorgenommen werben. c>. — (Stahlwerke Weihenfels.) Die Actien-Gesellschaft Stahlwerke Weißenfels (vormals Göpplnger b »n." lehr le3 "/""'' "'tgegnete Stein, «und > ?'eH? die russische Krone. ^U s? berM^"nze entlang bis Oletzko hin. >ff ''und NiN Krongüter, bis auf unsere "° ban?" Et?'/^ d'e Besitzung der Gräfin «^zuV auch diese beiden letzten in ^>d ^ '"'' "eil er dann viel schärfere tz>^ kann, derNihi. ???', das ^ "holte er. «Ich hoffe nicht. Hei>°en.""er meinen Untergebenen sich l^^lter >,i>«z''und'^°u! ,d°« s!ie»«s,e daraus., enl. !'.7?> N ^ 3-r ''»end etwa« «er. R^ ,' Die U'»"°d>»°i H«r, lann ich do« X^> EKn°vri«°"b°'« !° dar»» g.«»hni. i« °«>?''!"'« .5 °b. U^ «°"«n»>b und «°den. «eh! ü .>"»H°>«° u>d°, "" ?"sin L°«°« ist >»" i!?^"°'i«n. '""" "' «"ch« «ich» !° "' ''"«l°s. Wi,^ „ch j^, „^ sehr schön,» berichtete Stein. «Der alte Graf brachte sie einmal von einer Badereise mit. ich glaube, aus Karlsbad. Erst war sie Hausdame bei ihm, dann hei» ratete er sie.» Ein eigenthümlicher Ausdruck erschien auf dem Gesichte des jungen Grafen, der ja bis vor kurzem Garde - Officier gewesen war. Er kannte solche Ver- Stein bemerkte diesen Ausdruck und sagte sehr ernst: ^ . «Nein, gnädiger Herr, das müssen S,e nicht denken, der Ruf der Gräfin Lowoff ist tadellos. Der alte Herr war etwa fünfzig Jahre alter als das blühend-schöne Mädchen, und sie hat ihn nicht gern aenommen, das ist bekannt, aber er liebte sie und sehte sie zu seiner alleinigen Erbin ein. Sie ist reich, wenn auch nicht so reich wie Sie. Sie ist vornehm in jeder Beziehung, sehr wohlthätig und wird geliebt und aeachtet von hoch und niedrig.» .Ist sie Polin?. «Nein, sie stammt aus Böhmen. Mit den pol-nischen Unruhen, die hier manchmal ausbrechen, steht sie in keinerlei Verbindung. Aber die Nchilisten haben entschieden auf ihren Gütern Schlupfwinkel, weil sie eben nicht scharf genug gegen dieselben vorgeht. Im übrigen, gnädiger Herr, müssen Sie sich mit ihr in Verbindung setzen. Ein großer, sehr fischreicher und von wundervollem Walde umstandener See liegt halb auf unserem Gebiete und halb auf dem ihrigen, und die Gräfin hat sich bereit erklärt, ihren Antheil mit an den Staat zu verlausen, falls Sie verlaufen wollten. Natürlich müssen Sie sich also erst mit ihr darüber einigen, ehe wir dem Staate da» Angebot des Verlause« machen.» GortsttMgfolgt.) 2 Gehirnschlagfluss, bei 2 organische Herzfehler, bei 3 bösartige Neubildungen, bei allen übrigen verschiedene sonstige Krankheiten. Verunglückt sind 2 Personen (1 abgestürzt, 1 erstickt). Ein Selbstmord, Mord oder Tobtschlag er-eignete sich nicht. —o. — (Nachlässigkeit im Wasenmeister-gewerbe.) Im August d. I. verendete dem Grundbesitzer Marcus Strus aus Zasavo. Gemeinde Rossbüchel, gelegentlich der Verführung von Holzkohle in der Nähe der Ortschaft Velilanjiva bei Villichberg ein Pferd, wovon der genannte Besitzer den Wasenmeister Martin Krum-pestar in Rann bei Littai vorschriftsmäßig verständigte. Letzterer lederte nun den Cadaver ab, verscharrte ihn aber in der Nähe eines Förfterhauses so oberflächlich, dass Hunde und Füchse zum Cadaver gelangten und gegenwärtig stets daran nagen, überdies aber in der Umgebung des Försterhauses ein unausstehlicher Gestank herrscht. Ueber biessalls erstattete Anzeige wird nun der Wasenmeifter wegen seiner Fahrlässigkeit behördlich zur Verantwortunv gezogen werden. —>lc. — (Der Ausstand ln Trieft.) Die General-direction der Südbahn veröffentlicht folgende Mittheilung: Infolge des Arbeiterausftandes in Trieft können bis auf weiteres Frachtgüter zur Beförderung nach Trieft (Südbahnhof sowie k. l. Staatsbahnhof) nicht angenommen werden. Bereits aufgenommene sowie im Rollen befindliche Frachtgüter für Trieft werben ohne Verzug den Aufgebern wieder zur Verfügung gestellt. Aus dem gleichen Grunde mufste am Trieft« Sübbahn-hofe die Aufnahme von Frachtgütern eingestellt werben. Sendungen nach und von dem Triester Freihafen sowie nach und von den übrigen Abfertigungsstellen in Trieft, insbesondere auch nach Triest-San Andrea, können angenommen werden.—Weiters wird gemeldet: Der Strike der Magazins-arbeiter der Südbahngesellschaft, zusammen 510 Mann, dauert an. Die Sübbahngesellschaft ist bemüht, durch Heranziehung verfügbarer Arbeitskräfte die Verlehrsunter-brechung möglichst rasch zu beheben. Den Arbeitern wurde mit 1. November eine Reihe von Zugeständnissen in Aussicht gestellt. Die Veneraldirection erklärte jedoch, nicht in der Lage zu sein. die Accordarbeit abzuschaffen. — (Zum Schadenfeuer in Komutzen.) Verichtsbezirl Seisenberg. vom 12. b. M. wird uns nachträglich berichtet: Das Feuer kam gegen 7 Uhr abend« in der Kaische des Franz Petsche vom Ofen aus infolge Entzündung des Russe« am Rauchmantel zum Auebruche und äscherte dieses Gebäude nebst einer Stallung, ferner das Wohnhaus und die Stallung des Johann Kraler Haus-Nr. 9 und die Kaische der Maria ftraler Haus - Nr. 25 vollständig ein. Außerdem musste, damit die Weiterverbreitung des Feuers verhindert wurde, das bereits von den Flammen ergriffene Dach vom Hause des Johann Kraler abgetragen werden. — Die Abbrändler Johann Kraler, Maria Kraler und Johann Kraler waren mit 900, beziehungsweise 360 und 300 X bei der wechselseitigen Brandschaden«Versicherungsanstalt in Graz, der Abbrändler Petsche hingegen nicht versichert. —or. — (Ein verhängnisvoller Fall.) Am 13. d. M. gieng der 3'/, Jahre alte Jakob Iapelj aus Oberlaibach mit seinem Großvater zur Iitnil'schen Harfe unweit Oberlaibach. Als die beiden über den Bergabhang bei der Filiallirche St. Leonhard giengen, steckte der Knabe ein Stück Holz in den Mund und sagte, er rauche eine Cigarre. Einen Hirten bemerkend, wollte er zu demselben laufen, stolperte aber und fiel auf den Mund. Da ihm das Stück Holz in die linke Seite des Rachens drang und eine starke Blutung bewirkte, ergose sich das Blut in die Luftwege, so dass die Luft nicht zu den Lungen gelangen konnte. Der Knabe starb nach zehn Minuten. —1. — (Elektricitätswerke.) Am Vurlflusse, etwa zwei Stunden von Klagenfurt entfernt, herrscht gegenwärtig ein sehr bewegtes Leben. 500 Arbeiter — meistens Kratner, Italiener und Kroaten — find da beschäftigt, den 2 7 Km langen Canal zwischen den Ortschaften St. Lorenz und Rain zu graben. Derselbe wird sür die Speisung von zwei Turbinen mit 2000 Pferde-lrüften dienen. Das Werk soll bis 1. November 1901 fertig sein. Nebenbei möge noch bemerkt werden, das« man bei den Erdgrabungen auch auf historische Funde gekommen ist. — (Verunglückt.) Am 13. d.M. war der Besitzer Nikolaus Krajna in Vudanje. pol. Bezirk Adelsbelg, mit dem Neinigen eines Fasses beschäftigt. Um aus demselben einen üblen Geruch zu entfernen, gos« Krasna etwa drei Liter Brantwein hinein und zündete denselben an. Infolgedessen explodierte der im Fasse befindliche Vrantweln und warf den Boden heraus, fo dafs dem vor dem Fasse stehenden Krasna ein Fuß und eine Hand gebrochen wurden und er überdies am Brustkörbe fchwere Verletzungen erlitt. Krasna wurde ins Spital nach Gürz überführt, dürfte aber kaum auskommen. — r. — (Diebftahl.) Am I. b. M> wurden dem Schuhmacher Matthias Vajc aus Oberfeld. Gerichts-bezlrl Wippach, au« einem versperrten Schranke 206 K gestohlen. Den Diebstahl verübte der entlassene Sträfling Johann Slow, welcher sich durch 14 Tage bei Vajc ausgehalten hatte, und wurde hieraus siüehUz. ^ Laivachei Zeitung Nr. 241. 1974 20. October!^ — (Aus Bischoflack) wird uns geschrieben: Hier hat sich ein vorbereitendes Comiti gebildet, das die Gründung eines Bezirks-Spar« und Vorschussvereines sür den Gerichtsbezirk Bischoflack, mit dem Sitze in Bischoflack, beabsichtigt. Sonntag, den 28. d. M., nachmittags um 4 Uhr findet im Salon der Frau Anna Gusell die constituierenbe Versammlung statt, in welcher das Direc« torium und der Aussichtsausschuss für das erste Functions« jähr gewähl twerden sollen. Zur selben wird auch seitens der «X2V02» glovensllNi ponHilnie» ein bevollmächtigter Revisor entsendet werden. —«— — (Saatenftanbsbericht von Mitte October.) Unter der durch viele Wochen andauernden Dürre litten hauptsächlich die Länder der nördlichen und mittleren Zone, bloß im Osten und in den Alpenländern machten einige, wenn auch schwache, Regenfülle die allgemeine Trockenheit weniger empfindlich fühlbar. Die Maisernte ist bis auf einige Gegenden Galiziens und der Nlpenländer beendet. Das Ernteergebnis ist sowohl hin» sichtlich der Quantität als auch der Qualität befriedigend. Die Buchweizenernte lieferte einen guten Ertrag. Die Kartoffelernte ist im allgemeinen mittelmäßig, in vielen Gegenden Böhmens und Mährens infolge der anhaltenden Dürre schwach. Die Zuckerrübe war durch die andauernde Dürre in der Entwickelung empfindlich getroffen, die Er« träge blieben erheblich hinter jenen des Vorjahres zurück, dagegen wird die Qualität gelobt. Der Zuckergehalt ist sehr befriedigend. Die Futterrübe war durch die Dürre ungünstig beeinflusst. Die letzte Heu- und Kleemahd wurde bei günstiger Witterung unter Dach gebracht. Die Hoffnungen auf ein gutes Weinjahr haben sich erfüllt. Die Obsternte ist zufriedenstellend. Den Anbau der Winter-saaten hat die Trockenheit des Bodens außerordentlich erschwert. Die Frühsaaten weisen einen verhältnismäßig günstigen Stand auf; fpät angebaute hingegen sind oft nicht angeleimt, fchütter und lückenhaft aufgegangen. Die Rapssaaten find meist lrüftig aufgegangen, litten jedoch durch Raupenfraß. in der Fomkirch«. Sonntag, den 21. October (Klrchweihfest), Pontificalamt um 10 Uhr: Inftrumentalmesse «8»not»s I^ueiuo» von Dr. Franz Witt, Graduate und Ossertorium von Dr. Johann Benz. In der Ktadtpsarrüirche St. Zakob. Sonntag, den 21. October, um 9 Uhr Hochamt: «Ui»»a in lwnorem »»not«,« Ou«clli»s» in L-äur von I. N. Benz, Graduate «Ixwu» isto» von I. B. Benz, Offertorium «Domino vou», von V.Tresch. Theater, Bunft und Literatur. — (Aus der deutschenTheaterlanzlei.) Die erfolgreichste Neuheit der letzten Spielzeit auf dem Gebiete des Schwankes ist der in Berlin über 300mal in ununtetbrochener Reihenfolge gegebene Schwank «Die Dame von Maxime». In Wien wurde das Stück unter dem Tltel «Ich vm so frei» aufgeführt und erzielte auch bort die größten Heiterle,tserjolge. In Laibach gelangt das Werk, sorgfältigst vorbereitet und gut besetzt, heute zur Erftauffühlung. Die bedeutenden Aufführungslosten sowie die theilweije neue Ausstattung veranlassen die Direction, für diesen Abend die ermäßigten Billette aufzuheben. — (Die beiden letzten Walzer von Johann Strauß.) Für die zahlreichen Verehrer des Walzercomponiften Johann Strauß dürfte wohl von großem Interesse fein, dafs sich im Nachlasse des verewigten Meisters noch außer einem fertigen Ballett und verschiedenen Skizzen auch noch zwei vollständig zu Ende componierle Walzer vorgefunden haben. Das Verlagsrecht derselben ist von dem Mufil'Verlage Hermann Seemann Nachfolger in Leipzig erworben worden, und dieselben werden binnen wenigen Wochen unter den Titeln: «Abschieds-Walz«. (r-vur). nachgelassener Walzer Nr. 1. und «Ischler-Walzer» (ä.vur), nachgelassener Walzer Nr. 2. zum Preise von 1 Mk. 50 Pf. das Stück in den Handel gelangen. Nach dem Urtheil erster Autoritäten gehören diefe Walzer zu den besten, die je der berühmte Componist geschaffen hat. — («Durch ganz Italien».) Sammlung von 2000 Photographien italienischer Ansichten, Alter» thümer, Baudenkmäler, lkunftschähe. Vollstypen ,c. Pracht-album in Groß Folio, Querformat. Vollständig in 30 Lieferungen ü, 60 kr. — Wie wir von den Verlegern G. Szelinsli 5 Comv., Wien I., Weihburggasse Nr. 16, «fahren, hat das Werk in unserer Man» archie einen großartigen Veisall und Absah, indem einzelne Provinzbuchhändler 150 bi« 200 Abonnenten seit dem Erscheinen der ersten Lieferung zu verzeichnen haben. Bis jetzt liegen uns zwölf Hefte vor. Wer so glücklich war, an Ort und Stelle die Originale dieser ungemein plastischen, naturgetreuen Reproduktionen zu bewundern» dem werden sie wundervolle Wiedererwecker jener längstverträumten Märchenstimmung sein. Jene ober. denen da« Schicksal minder günstig war» werde«! beim AndNcke der ewz«!n«n Prachtzcmalde mindesten« einen Moment lang von einer langgehegten heißen Sehnsucht befreit, nachher voll der zauberhaftesten Erinnerungen fein. — (Jahrbuch der ExHort - Akademie desl.l. österreichischenHandels-Museums.) Zweites Studienjahr 1899/1900. Wien 1900. Verlag des l. l. österreichischen Handels-Museums. — Inhalt: 1.) Die Reformen auf dem Gebiete des commerziellen Unterrichtswesens in Oesterreich und die Lehrerbildung. Von Anton Schmid. 2.) Der Corresponbenz-Unterricht an den commerzlellen Lehranstalten und an der Export-Akademie des l. l. österreichischen Handels-Museums. Von Anton Schmid. 3.) Die englische und französische Stenographie an der Export-Akademie. Von dem Docenten Hans Strigl. 4.) Studien-Nachrichten. 5.) Vorlesung«-Programm für das folgende Studienjahr ^ 900/1901. — (Das zweite Heft des Vollsthüm-llchen Handbuches des österreichischen Rechtes) von Dr. I.Ingwer und Dr. I. Rosner ist soeben im Verlage der Wiener Volksbuchhandlung Ignaz Brand, Wien VI,, Gumpendorferstraße 18, erschienen. Der im ersten Hefte begonnene Abschnitt über die öster« reichische Staatsverfassung wird in demselben zu Ende gebracht. Von großem Interesse ist die Darstellung über Erwerb und Verlust der österreichischen Staatsbürgerschaft, deren Wert durch die belgegebenen prattifchen Gefuchsformulare noch erhöht wird. Von gleicher Wichtigkeit für alle Staatsbürger, die sich um ihre Rechte lümmern, ist die in diesem Hefte beginnende populäre Darstellung des Vereinsgesehe s. — Die Hefte sind zum Preise von 25 I, zu beziehen. — («Insel».) Das vorliegende Heft des soeben beginnenden neuen Jahrganges der «Insel» enthält den Roman in Romanzen: «Zwei Menschen» von Rich. Dehmel; das neueste Drama von Hugo von Hofmannsthal: «Das Bergwerk von Falun»; «Die Entwickelung des Mysteriums» von M. Maeterllnl; «Der Bauer in der Malerei» von H. van der Velde; «Der Schemen», Phan-tafiestück von P. Ernst; Gedichte von Llltencron, Falle und Vierbaum. Alle ln dieser Rubril besprochenen literarischen Erscheinungen find durch die Buchhandlung Jg. v. Klein -mayr H Fed. Vamberg in Laibach zu beziehen. Telegramme des k. k. Telegraphen-Eorresp.-Kureaus. Aus Hüdafrika. Laurenyo Marques, 19. October. Krüger hat sich heute früh an Bord des «Gelderland» be« geben. Mafeking. 19. October. (Reuter. Meldung.) Wie ein amtliches Telegramm meldet, sind General Methuen und Oberst Douglas nach mehrtägigem Gefechte in Zeerrust eingetroffen. London, 19. October. Eine Depesche Lord Roberts' aus Pretoria vom 18. d. M. berichtet: Einer Burenabtheilung ist es am 16. d. M. nachts gelungen, in Iagersfontein einzudringen. Am nächsten Morgen entspann sich ein Kampf. Unsere Verluste betragen 9 Todte, 2 tödlich Verwundete; die Buren verloren ihren Commandanten und 20 Todte. Kelly Kenny ent« sandte gestern eine Eolonne, wrlche heute in Jägers« fontein eintreffen soll. Die Vorgänge in China. Wien, 19. October. Die .Pol. Corr.» erfährt: Den Mächten liegt ein japanifcher Vorschlag vor, wornach zur Erleichterung und Beschleunigung der Unterhandlungen zur Beilegung der chinesischen Wirren die Vertretungen in Peking ermächtigt werden sollen, in Collectivverhandlungen mit den chinesischen Bevollmächtigten einzutreten. Die Anregung soll wegen der praktischen Vortheile beifällige Aufnahme gefunden haben. Berlin 19. October. Au« einem Artikel der «Nordd. allg. Zeitung», der die militärischen Ver-Hältnisse des Vormarsches auf Paoting-fu zusammen« fasst, geht hervor, dass die Deutschen bei der Pekinger und Tientsiner Colonne die Avantgarde bilden. Der Schutz Tientsins gegen Unternehmungen vom Süden her ist einem französischen Detachement übertragen Ob das französische Bataillon, welches isoliert über Tulin nach Hsiune-Hsien marschiert, um die fran> zösifchen Priester zu befreien, am Vormärsche nach Paoting«fu theilnehmen wird, ist unbekannt. Di> Pekinger und Tientsiner Eolonne hat scheinbar Noxer-schwärme vor sich. Bei Paoting.fu sollen auch stärkere reguläre Truppen stehen. Am 20. oder 21. d. M müssen die Kämpfe vor Paoting«fu beginnen, falls der Gegner dort standhält, falls er ausweicht, müsste in dieser Zeit das Marschziel erreicht werben. Abgesehen von dem Eindrucke, welchen die Besetzung Paoting'Fus als eines Hauptsammelpunltes der Voxer durch die Verbündeten machen dürfte, wird durch diese Operation eine gründliche Säuberung des durchzogenen Landstriches und damit die Sicherung der Etappen« sttaße Talu-Peking oewiilt. Peking. 19. October. Die Boxer in der U gebung von Tung-Tschau entwickeln eine le^ Thätigkeit. Auf mehreren Plätzen wurden Ausru <- ^ die Bevölkerung angeschlagen, die Waffen 6^' ,^ Fremden zu ergreifen. Darin wird zugleich b^"^ Li.Hung-Tfchang sei nach dem Norden zu vw ^ sonderen Zwecke gekommen, den Widerstand geg ., Europäer zu organisieren. Unter seiner Fuhr«"» der Erfolg gesichert. «,-lbet ^ London, 19. October. «Mandard. «M" Shanghai vom 17. d. M.: Ein chinesischer Vea> der letzten Montag aus Shansi hier eintraf, ^ die Meldung, dass die Kaiserin-Witwe vom F ^ Tuan terrorisiert werde. Ferner ist das G""cy ^ breitet, dass Li.Hung.Tschang wegen der ueo von Paoting.Fu wieder degradiert worden «el. ^ London, 18. October. Wie der 'T'"«^, Peking am 17. d. M. gemeldet wird, enthalt o r welche Li-Hung-Tschang am 16. d. M. de» „^ Gesandten zustellte, auch den Ausdruck des ^ ^ Chinas über die Vorgänge in der jüngst" 0«.^, das Versprechen, dass sich dieselben nie wleoer ^ holen sollen. China verlangt, dass «ach ^V hie der die Entschädigungsfrage betreffenden ^>"' Truppen der Mächte zurückgezogen werden. . <,„z London. 18. October. Der «Times' ^^n Shanghai gemeldet: Der Taotai hat dle ou^ .^ ^, Consulen erfucht, mehr als 100 Chinesen, o"^e europäischen Ansiedelungen wohnen, unter or ^ der Verschwörung verhaften zu lassen. ""' „ü' befindet sich eine bekannte Persönlichkeit. o^ ^,. scheinend einziges Verbrechen ist, dass !«e ^,a> geschrittenen Idee huldigte. Das Vorgehen "^iche" beweist den wachsenden Einfluss der fremve"! Partei. . ^ettofs^ Tien. Tsin. 19, October. Ein h'/r emge^ ^ Courier meldete, dass die britische Kolonne ^ Marsche nach Paoting.Fu die befestigte L?"" , h,e Tschikan ohne Widerstand beseht habe. ^D anderen Colonnen hätten leinen W'derftan" »^^l, Yokohama, 19. October. 3" °" ^s e> welche der Kaiser von Japan am 1" °- ":„ ^M Schreiben des Kaisers von China "the"^ ^ M dieser ihn dringrnd mahnte, s"""' ^hiM <. , Wiederherstellung des Friedens und «"" " ,^ch bisherigen Zustandes in heiht es: Wenn Kaiser Knwng.Fu die W^ ^ ^ des Friedens wirklich wünsche, s° "" „'»« reactionären Beamten aus ihrer Stellu"U^iB an ihrer Stelle neue, liberale ^ Ftt"' ernennen und eine neue Regierung """^ser >"U sprach der Mikado den Wunsch aus, °er" gzul"" statt nachSchanfi zu gchen, sofort '»acy ^ ^d" lehren, die Stimmung des Volles beruh e' ^ g< zweideutige Beweise seines Bedauerns "" ^d^ die Vertragemächte begangenen F«vel ue, .M P' werde er unbestreitbare Ansprüche aus" der fremden Regierungen sich begrunven» Pie Pest. go U Glasgow. 19. October. Vo" ^„hel«, ' kranken, die sich bis jetzt im HM"" 6 geheilt entlassen worden. ^. Budapest. 19. October. Wie b" H"„ lZH. meldet, wurden bei einem Eonfl'ctH^^rd ",^ merie und Arbeiterschaft im Gergwe ^ni^ jF bei Vöröcze acht Arbeiter gelobtet. ^" ^ M' ^s welchen vier dem Tode nahe ''^' har»ne"-„M Untersuchung ergab, dass v'er GA ^- ^" gege.. die Arbeiter eingeschr'tten ware ^ b^l-wmden, worauf eiue Abtheilung ^ herbeieilte, welche, als die Ausford""Ng^^ H^ zugehen, erfolglos blieb, ^er g°^^^n - zF welche zum Angrisse aufgereizt ha^n.Wg, < Paris, 19. October, ^u". ^^Oah"" „,»e zwischen dem Concordebahnhofe uno ^ H^ Champs Elise-es der Südbahn Ein Zug. welcher in den Conco UaY^ zu ^ wollt" stieß, nachdem er etwa ^/Perso" "z/^"' war. in den ihm folgenden Z"S^ ^rlehl',' verletzt, darunter mehrere schwer. " ^ A brochen. ,< ^t de"„"Wl^, London, 19. October «Mr ^,^ ^ ^. Königin Victoria fand eine Sitzung des geheimen MH^ ver S ft' wird das Parlament auf M« A Detach ^. Constantinopll. .19-0c"bk^d aN^,Dlß der Kömgm Wilhelmme v«"-v ich vo"»" ^ Verlobung mit dem Herzoge V ^ t Seite wird erklärt, dass "e ^tan ^ stammende Nachricht, wonach^ <,« " , land eine Insel lw No he" ^ ^ verpachtet hätte, unbegründet ', , jacher Zeitung Nr. 241. 1975 20. Oktober 1900. Neuigkeiten vom Büchermarkte. ^heil^ V^nz zu Oettingen.Spielberg, Geschichte MV Z^°' 2 Bde., geb., X 9-60 - Aus Oesterreich, °°ch!tt' ^ ü.° l ° er' Arno Bllronin Iosö, Der Leuchtthurm. ^ ^ickn^^°' li 4. - Schöffler B., Oberstlieut.. 'Il»t. l/"i " peispcctiuifcher Terrainslizzen mittels der Mess. Allege dez A ^ ^aussig, Dr. L., Ernährung und "!>les ln^.l "''^ biv zum Ende des zweiten LebenS- ^u'cl i?««?)e Nerhntunst seiner lirlranlnng. X 1. '"'°n,ie n <^l, ^^°f. Dr. E., Atlas der topographischen >" wne'rn >- lt. lc 4-80. - Reininger R.. Kants Lehre Mcnaus«^"!." "'o seine Theorie der Erfahrung. « 4. - «i,8gß ^°vc der Reichsgesehe für das Kaiserthum Oesterreich. '»stizen'N,^ - Nl eibtreu C., Orleans. K 1-20. — Die ^Huilll.««^" Budapest, K 2. - Galante Abenteuer ^ Wei " ss""s. X 2. - Memoiren einer Sängerin, X 2. ^llNllier M '' Die Rufe aus der Vendöc, X 2 40. - Mgenie..^' "'' ^" ^littin Eigenthum, X 3. - Hornau D., ^"N'bera m "Ü^"' zw" Erzählungen. X 3 50. - k U.. H^ Eine Liebesheirat, ii 2 40. - Vernfeld, K"°ti«mus «3.°^' ^ ^"' ^ «lltschul, Dr. Th., !"'""»in O^ ^ Suggestion, X --90. - Sociale Ver- !°>'°>nic ^ y?"ieich an, Ende dcö 19. Jahrhunderts. I. Social- ^VechiHz"', ". Swoboba, Dr. H., Das landwirtfchaft. ^"ung?/d'" Österreich, X -24. - Birl A.' Die ?'"' und ki"ss"""wfte, l( - «6. - Brock. Dr. W.. Das ^ ^Uchier ,. ^H° ber wissenschaftlichen Heilkunde, X --72. >r. i( u^Virch.Hirjchfeld. Geschichte der franz. 3^s Cen,,, ' ^Steiner, Prof. Dr., Die Fuuc- Mu^ der w ' ?f"knsystems «nd ihre Phulogenese, li 3. - !""°tl,c>ne u,^?^"' Medicin, III., I., Die Krankheiten der 3"Wen ^ 1«^ männlichen Geschlechtsapparates. Vcuerifche 3^3M ^«^ Kisch, Prof. Dr. E. H., Entfettung«. ^^org,,'.^ ^!"'?""' Prof. Dr. P., Die Kranlheiten 3 "'dlu«^'^ l< 3'M - Spengel, Prof. Dr. I.W., 3, "haus D ^°l°llifchcn Gesellschaft, X 7-20. - ss. l(^.^ ^r. H., Wirtschaftliche Bedeutung und heimische tz^H. ^ m?..". ^ e i p p e l, D r. W i l h. G.. Die Proteine, kH t>r w"^' Dr. K., Hydrotherapie, K 7 20. - «!°n> ' ^ K,'.' ' Chromwasser.Nchandluug der Syphilis. «t. KV!"?"' Dr. R.. Lungenschlvindsucht »nd das «tV"Ge'chw!^'l^ 6u"V, Dr. I. E., Nchaudluug sy. 'F'"ellH i / "' ^ ^'"^ Dr. E.. Grundzüg? der ^U" iM^eutscher Kiuderlalcnder 1901, X 120. - Wand-' ^2"s Historik ^"^ Wandnotizkalender 1901. K--40. ^>2^ ÄbreiN'»"»raphifcher Kalcrder 1901, X 2 70. - dls?'/ Obst. '"i3 "'der '"it täglichen Nathschlägcn für die, ^^Mch' H?'7'' Pflanzenzucht. 1901. X -'«0. - ^' ^- «m ?^'^' ^-^"' X --60; dto. gr. Al.ögabe. ^i 3°te sii/Kstaz Familienlalender 1901. X 1. -Der I"". «—^5. - Der ^l^ Illus/,. .^'^ ^ Uniucrsalblocklalcnder 1901. M «^laH^^ östcrr. Vollslalendcr 1901. X I. -^lr°. ^winl t!N' 5 1^.^ Glücksradlalendn- für '"en ",^^^^ 3^'60- ^ Taussigs illustrierter ^°ww^. ^ /?/' l"'20- - Rcgenöburger Marien-^7«"°"°lender /3'"Mariahilf, Kalender 1901, X —60. ^'^ Ar,«e,,,! , ^ ^'w. - Sonntagslalender 1901, " 5°,, ^l.i'^"'Kalender 1901. X -60. - Lourdes-^z^ N. Noalii oi ?.' .^ H^z Iesu-Kalcndcr 1901, X —-60. ^0l i"CH ^?°^ 1W1, X —70. - Christo-!'<^ 16 I' ^"' l^^ 60.- Neuer Bauernlalender, !>eiH der lustig. ^,Soldatenfreunb. 1901. X --90. -l' l?>r7w V älter 1901, X 120. - Illustrierter ^ler-K''^— Cm/ ''^ ^ "^ dto,' I!.. X 240; dto., «tender H""5'Sender ^01, X 2. - Fliegend >^l-/0^V^ Kipling R., Soldaten- °b>e/?lc,n ^ 7- iliaunyn B.. Die Entwickelung der ^0."' Das l«?.^^^ ""d Vacteriologie, X 120. -^ «l'sen G ^w°chsh,us des Privatmannes. X 1 44. d,°K, ^H°» D^ Christenlehre, X 420. s°" Nn'^lö^H ^ 6 - Zeune?. Dr. G. Dchnifche N'". l( , der bandV^"lchte Fr. I.. Wie Mörder ^°tlw.^0. ^nd wahrer Thatsachen nach dem Leben ge- delate " «ufsatzform ^^erg",d« V ch dl^ ^ Kleinmayr H "^>^^°'''ach, Congressplah 2. ^gekommene Fremde. ;- ^'Mr. Director, Nssling. -^«^^ N?^'^"..; Hübler.Kfm.. s, ^rau. ^ll^'. ll^"'' Nrin« Ä' - Schmieger. sssm,, Prag. i^H' ^i'r r^ Seburg, Kostalch.'Kfl.e., Bir.i.,. ^3!l ^rK'»iord°N ?'""' Ingenieur; Meindl. ^'ci>, "". Nartl !> . "' -Wnmayer. Iacobi. M. Weiß. ' vloll, Wsi^rr. Prrsrlaner, Metige. «>°z ' ^ u- l 3H'"V-. 7- ssranlenstein. Lafile. 2"H^Ne^ ^"O0ll"r".' L""' s-ssannlie: Terpotiz. Vkt^N"' P s> u' ^ K^bl. Schmiedt, Iahn, Fa< "°'e; Z°ck, ^chuwt. VV's'Nd ' ^leii, 3„'>.?^>nel. Fuchs, Haaß, Durst-3 ^M'^'bii. S ',?'^'E'^liu.'H5''^!trost... Vrößler. Steinbeck, ^^^3'^ v. Spinle "'c> ^'""'°"". ^ Sir,. Ober-"Kl,,.. V^^^!'"' Ingenieur, Marburg. Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Seehöhe 306-2 m. Mittl. Luftdruck 736 0 mm. ,« >2U. N. ! 733 3 > 12 0 S. mäßig theilw. heiter 9 » Nb. 735 0 94 S. fchwach bewölN_____^^ 20,1 7 U. Mg. j 737 - 2 ! 8 - 7j ONO. fchwach j bewölkt > 0 0 Das Tagesmittel der gestrigen Temperatur 10-2", Nor-male: 9 9°. Verantwortlicher Redacteur' Anton Funtel. Aanöestheater in Faibach. 13. Vorstellg. Samstag, 20. October Unger. Tag. Die Dame von Maxime Ich bin so frei. Schwank in drei Acten von Georges Feydeau, in deutfcher Ve-arbeitung von Veuno Iacobsohn. 14. Vorstellg. Montag, 22. October Gerad. Tag. T>ie dritte Escadron. Schwank in drei Acten von Bcrnh. Buchbinder. MM^ Meilage. ^MD (3932) Der Wesllmmtauflage unserer heutigen Nummer liegt ein Prospect der gefertigten Buchhandlung bei über Unter Dabsburgs Kriegsbanner Fcldzugscrlcbmsse aus der Fedcr von Mitkämpfern und Augenzeugen. «!^ Wand 1 l'i» li. «-««» Diese Bände sind einzeln oder zusammen zu beziehen von Jg. v. Kleinmayr ^ Fed. Vambergs Buchhandlung in Laibach. Für Steinmetz- und Schlosiermeifter "' ' Mantinil. Bescstigm!g5i!!iGta»t«schnldvn> schreibnngen. «llsabethbahn in «., steuerfrei, zu «4.000 Kronen . . 4-/„ m — uz — Franz. Josef. Vahn in Silber stln.Et.).....5»//>/, us--iigßo «udolftbahn in Kronentvähr. steuerfrei (dw. Et.) . . 4»/, 9« 10 94 -Vorarlbergbahn in KronenwHhr. fteuerft., 400 ««.. . . 4"/» 9,^.. 9z 80 Hn Vtaatsschulbverschreibnn» ze» »bgeftnnp.Eisenl. Nttle». «lisabethbahn 20« st. «M. 5'/.»/, von 200 fi.......48? — «89 — dto. Linz.«ubw. 200 fl. ». W.«,. 5'/.°/»........437 — 488 — dt«. 3alzb.°Tlr. 200 fi. ». W.S. 5°/».........420 — 42! — »al. «arl-Ludw.'V. »0« fl. troat. und slavon. detto 92 — 93 — And»l» 2ff»ntl. Anl»h»n. 5°/, Donau-Rea. ^Anleihe 1878 . 106 — 108 — «nlehen der Stadt Vbrz . . —-— — — «lnlehen d. Etadt Wien . . . 102 — 103 — bt«. dto, lEilber od. Gold) 122 50 123-50 dto. bto. (1894) .... 88'— 93 8U dto. dto, (1888) .... 842ä 8475 Nerfelxm-«nlehen, verlosb. 5°/» 99 25 100 2!, 4°/, »rainer Lande«««nl«hen . h?>50 —-— «eld Ware Pfandbri»s« »tl. Vodcr. allg,üst.in5a I.verl.4»/2 83 75 84 75 N.'östcrr,La»be«.Hyv.-Anst,4»/„ 8« 60 87 1« Qest.ung, Van! 4U'/^ähl. Verl. 4°/„......... 9? 75 88 75 dto. dto. 50iähr. Verl. 4«/<, . 8? 75 »8 75 Tp»«asse,I.eft.,6UI,,veil.4«/<, 88 25 89 25 zls»nb»hn-Z!riorltät»« Gbligatlon««. Ferblnands-Nurdbahn «m, 1886 97 30 88 — Oefterr, Nordweslbahn . . . 105 — 105 50 Etaatsbahn....... 4l0— — — Sübbahn il 8°/, verz. Iänn..Iull 8>l2-«» 323 50 dto. i^ 5°/,...... 118 — 120- Ung.-gallz. Nahn..... 103 — 103 80 4°/« Unterlralner «ahnen . . S8 50 100 — ziu«rs» z«s» (per Etüll). Verzinsliche Lose. 8«/, Vobencredit-llose «m. 1880 239 — 241 — 8°/» „ „ «m. 1888 283 25 234'5a 4°/„Donau-DllN!pfsch. 100sl. . . 850 — 370'— 5°/„ Dllnau'lNe«ul.»llose . . . 25125 253 25 NnvelzinsUche Lose. Nudap.'Valilica (Dombau) 5 fl. ,240 13 40 «reditlose IN» ll...... 388 50 39150 zlnt»r« «»hmungen. «usstg'Tepl. Gisenb. 500 fl. . 293^- 2850-«au» u. Vetrieb««Ges. f. stüdt. Ltras,enb, <>l Wien Hl. X . 278— 275 — bto. bto. dto. M. » . . 267 75 2N8 75 Whm. Norbbahn 150 fl. . . 415 — 4,7 — Vuschtiehrad« Eis. 50« fl. «es. oesterr.. 500 fl. «M. ..740 — 746- Dur°Vobcnbacher «,-B. 400 Kr. 572 — 58U-— Ferdinand« Nordb. 1000 fl. EM. 6050- 6060' Lemb.«Czerilow.°Iassv,-«ct.'0 fl. . 458 50 460 50 Vodcr.-«»st,. llest., 200 fl. S, 853 — 857- «rbt,-«nst. s.Hand, u. «,16<>st, — — — - bto. dto. per Ultimo . . . 647 — 648 — llrcdltbanl, Nllg. ung., »00 fl. . 647 — 648- Deposltenbanl, Allg, 200 fl. . 415 — 417- «lcomptc,Ges., Ndröst., 500 fl. 1400 1414 Girll'U. lasscnv, Wiener, 20» fl. 480 - 485 - Hypllthelb., vest,, 200 fl. 80°/„ « 187 50 188 — ---------------------------------------------K,lb «"" Lünberbanl, Oest,, 200 sl. > - ^, l?c'i 0esterr.-unanr. «anl. «" s'' ' Mi«l««i° Unionbanl 200 fl. - .- ' «is"»«°" Nerlehrebanl. «llg„ 1" l' zndustri»«Untel' nehmungen. «äuge,., «lllg. »st., «>" ?^' ,,,,. ltgydier ltisen- und Stahl 3n°, ^^,.. « ^ in Wien 100 fl. - - -,/ z5K"^'^ nw..Oel. ?« 1' „z. '«^ Wllfsens-V.Öeft.inWlen.iooft- Waägon-lieihanst., «Ns-,wPe"' ^.^ ^ Wr. «»ugesellschalt 100 sl.. - ^W Wienerberger Zlegel.ActieN'«»"' z»vlftn. Kurz« Lichten, ^A> «msterdam ...-'' il?'k^^' Deutsche Plätze ..-''. ^l'- ^>i üonbon.....' ' , A"" >" Pari«.....' ' """ Ot. Petersburg . ' Ducaten.....' ' '. Z«^.l'z 20-Fra»c«Stücle . > ' ' , 1l?'° M)^ Deutsche Neichsbanlnotei, - ^3« ^ Italienische «anknoten - - «-it» Nubtl.Noten. . . - ' ^^» TM ¦¦Ms, PfM4brl«rea, PrtorltAMB, Aetlam. lull »tf_. B«rte«n mm* Taintam. B«taa.3c- 1a.3a.dL T^7"«cla.«l«x-O'««clx*.ft UibMk, SplUlffMM. Priyat-Depotfl (Safe-DepoBiti«) y-kri#v lirzliiiRf vii Bir-Elilaiii \u Cuti-Cirrwt- ni *^^^^ Ljubljanska kreditna banka Laibacher Creditbank iu Laibacli, Spitalgasse Nr. 2. Kauf und Verkauf aller Gattungen Keilten, ttlnntN|>a|»lere, ITitiidliriefo, I,oh«', Müussen, Vnliitcn etc. unter den coulantostun lirocenll(ce Vnrziiisung vom mfe j zum Iliickzalilnngslagc. | Wechselescompte couiantost. ^ Börsenordres. ^„¦i*»«"*^^^'