^25.___ _____ Mittwoch, 3tt. Jänner 1889._________ W8. Jahrgang. Macher Zeitung. l"l'j»bri„ ?, ?? ? «?^ ^^ Poftv«l und ffeiert«»«. Die «b»»»»ftr«»«,» ll««»t I»i«/. ^..l°^'« ^. ",»o, Ml bic Zustellung «««»au« ,»n»l«hli, jl. 1.— I»s«tt,»«,l»»«, »ll» U befindet fich 2°nglls«platz 2, bl« ««tzaett,« Vahnhofgasse «<. «pnchftunden b« «ebaction lägli« von .^ "" "" <» < ijellen 2« ti.. «löh«« ver ^«ile « lr - b«» 6»t«,n wl«d«l°I»»»«n V» >s«-<,-<, ««den nicht »nnenom»« und »iouusnivt« ,ich»»»l«?"^" ^ ganz unberechenbar. Schein-heit h«t w" ^ "'" "nem Mandate, aber in Wahr« gerund ^'6^ °"t der parlamentarischen Republik läge d°r iü '"" ^'eg bedeutet eine schwere Nieder-Vlllhonz ^°^.'' "elche seit der Niederwerfung Mac besaß ^.unbestritten die Herrschaft in Frankreich wnd li- m "^^ Persönlichkeit tritt in den Vorder» chen «"" ^°lltlt. rälhselhaft durch den Zauber, wel-letzlei, 5z"' °'e Menge ausübt, und dunkel in den Seite k? !^ Vonlanger? Diesmal stritten an seiner Fechter »! ^'lort und Paul von Cassaqnac. der der weik p..^ 7^scheidung. Naquet. und die Anhänger "uz ha< ^""ine. Der extremste, sinnlose Radicalism ein neue« >3 "" der rohesten Reaction verbunden, um °Uen Me„i^ -^ V°lkes emporzuheben, welches von Alduna A" " Frankreich, welche die Träger der ^ldttstrel, "° b" productive» Kraft sind, mit tiefem l"t wird n- linsen. °ber von den Massen vergöt-ächten l>al!ln^"' ^che sich <°"st gegenseitiger-?"c»l an«? c '^ vereinigt, um Frankreich dem Ge-schritten 3'^""' Die Todfeinde des Kaiserreiches ?Ue diese Ä-l, .c Freunden Victor Napoleon«. u»d ^"ck für di ^"' .^'^"' dass Voulanger der Aus-den alten ^V^^'ltigleit ist, welche die Nationen ^Uenbrmaen Ä^" Begriffen und Gegensätzen ent-^ ^" Untergrund der Geiellscbaft wird durch sociale Strömungen unterwühlt. Die Frage der Staatsform findet in den Herzen vieler Millionen keinen Widerhall, und die stärkste politische Macht der Gegenwart ist das unbestimmte Hoffen, durch eine große Veränderung nnd Umwälzung die Noth zu be-seitiqen und eine neue Verschiebung des Einkommens zu erwirken. Die französische Republik hat diese Wünsche nicht erfüllt. Der Reichthum Frankreichs hat sich ver. mindert, große Zweige der Industrie leiden unter einer schweren Krise, die Finanzen haben sich verschlechtert. Als auch der Radicalism»« sich als unfruchtbar erwies, da machte sich das Bedürfnis nach einer neuen Gestaltung fühlbar, und der Niederschlag dieser Stimmung ist der Erfolg Boulangers. welcher gleich einem Meteor am französischen Himmel emporsteigt. Der erste Eindruck, welchen die Niederlage auf die Republikaner ausübte, scheint geradezu zeischmei« ternd gewesen zu sein. Noch in der Nacht versammelten sich die Mitglieder des Cabinets im Elyjie. das Ministerium bot seine Demission an, und der Präsident Carnot empsieng die angesehensten Persönlichkeiten der republikanischen Fractionen. Jetzt endlich soll sich die Einigung vollziehen, welche in einer früheren Periode gewiss die Macht gehabt halte, Boulanger zu knickn. Wenn es nur nicht zu spät geworden ist! Jacques war der Candidat aller republikanischen Parteien, und er ist dennoch unterlegen. Die Kammer wird einen Kampf auf Tod und Leben mit Voulanger beginnen, aber ihre Kraft reicht nicht mehr aus, um ihn nieder» zuhalten. Carnot wird selbst die Nothwendigkeit er> kennen, das Land zu befragen, und die Republikaner haben noch immer wenigstens den Schimmer der Hoff« nung. dass die Wähler von Frankreich, wenn sie vor die ernste Frage gestellt werden, ob sie einem Günstling der Prätendenten die Republik anvertrauen wollen oder nicht, den Boulangismus zu zertreten. Es mag sein, dass es virle Bürger gibt, welche in dem Ge» neral einen Rächer für die Fehler der Regierungen er« blicken, die aber die Republik selbst nicht preisgeben und Frankreich nicht aus der Bahn einer ruhigen Cnt> Wicklung reißen möchten. Noch verfügt Carnot über die Verwaltung, über die Armee, über Millionen von Stimmen, die keine Macht der Republik entreißen kann. Dennoch ist die Lage äußerst kritisch. Die Wurzeln der Stärke, welche Noulanger besaß, verzweigten sich in der Provinz, uud jetzt, wo er die Hochburg des Republilanismus in Paris erobert hat, wird sich die Schwärmerei für den General wie eine Krankheit der Mode in ganz Frankreich verbreiten. Alle Halben und innerlich Geflickten, alle Streber und alle Schwan» kenden werden in das Lager von Boulanger strömen, alle politischen Speculanten werden sich zu ihm ge< sellen. und der Republik fehlt der Mann, welcher die« sm Catilina zerstampfen könnte. Nock isi allerdings Voulanger nicht am Ziele. Es gibt Momente, wo sich die Menschen gleichsam über ihre eigme Höhe erhcben, und vielleicht will es der gute Genius von Frankreich, dass Sadi-Carnot, vom Geiste seiner Verantwortung erfüllt, voll und ganz seine Pflicht thut. Das Los der Republik ist von seiner Entschlossenheit und Weisheit abhängig. Die Welt hat ihn bisher nur als einen ru« higen und bescheidenm Mann gekannt, welcher die Rolle eines Chefs der Republik mit der größten Aengstlichkcit einengte, aber der Augenblick ist für ihn gekommen, um das Vertrauen zu rechtfertigen, mit welchem er nach dem Sturze Grevv/s zur obersten Gewalt berufen wurde. Jede Stunde der Zögerung bedeutet einen nicht zu ersetzenden Verlust. Die Ereignisse zwingen ihn zur Action, Das Ministerium will scheiden, neue Männer sollen berufen werben, und wenn Earnot alle Republikaner unter dem Banner der Ehrlichkeit um sich schart, sich mit Kühnheit und Offenheit an das Land wendet, so kann es ihm vielleicht noch gelingen, die Bürger zur Brsiunung zu bringen. Die Situation Boulangers ist ohnehin trotz seines Triumphes äußerst schwierig. Lange wird er das Schaukelspiel zwischen Republik und Monarchie nicht mehr fortsetzen können. Der Erfolg birgt in Frankreich immer eine Grfahr, und so wird man dem General bald die heuchlerische Maske vom Gesichte reißen. Ist Boulanger Monarchist, dann verliert er viele Sympathien, welche seiner Person, aber nicht dem Sturze der Republik gelten. Ist Voulanger Republikaner, dann füllt der Heerbann ab, der unter sei« ner Führung Frankreich verwüstend durchzogen hat, weil er die Illusion hegte, Boulanger sei der Sturm, bock einer Restauration. Noch kann Carnot vielleicht das Schlimmste verhüten, wenn er mit Muth dm Gegner angreift, die kleinlichen Rivalitäten in seinem eigenen Lager mit Strammheit unterdrückt, wenn er nicht ein correcter Schwächling, sondern ein wirklicher, ernsthafter Mann ist. Es handelt sich nicht allein darum, die Republik vor dem Untergang zu bewahren, sondern es gilt vielleicht. Frankreich selbst zu retten. Boulanger kann sich nur halten, wenn er die Fibern des Chauvinismus in die äußerste Erregung briugt. Ein solcher Mensch setzt sich nicht hin. um die Finanzen zu studieren, das Budget zu verbessern, die solide Arbeit eines einfachen Staatsmannes zu verrichten. Aoulanger muss die Leidenschaften in seinen Feuilleton. D win Miratel. ^t l"W Stimm^^'" «einer Erinnerung, indem er ^schichte? """ w'ederholte: Eine Geschichte... eine UderhA^ Ja. ich weiß eine sehr Ei^l Geschichte. Ich habe em °n '"d erstaunt .^ """" Damen, ein Mirakel! ^""W g aub"'n7^s" spreche" Z« hören. mich. dcr ich^.^sehet.Nar dennoch habe ich es mit eigenen aus »"H "hl ab7r7l«^^""W? Nein; denn wenn bin, so vertraue ich doch N Ich lij^""d'ch weih. Hass er Berge vechym V laufen. dmNp'"^anführen, °ber ich würde "Uch>- ^schichte zu beein- H> dem. As A P'"" ^nächst' dass. wenn ich und >urde. ich dav.n^' -"^ ^nz "berzengt uud tiirli^ Will versuchen °"c,^"'gstens schr bewegt würd. Ick" "^ln, ^"en d'e Sache naiv und na- j3m^^ bewohnte die Burg Ech^°> Der Winter war in s°h v^ kamen h.ftige > u^rne diäten A",?' bes Frostes. Man be llr^ die weißen F" Volten ^" Norden kom-«rde. «Ven Flocken wirbelten stürmisch auf In einer Nacht war die ganze Fläche bedeckt. Die isolierten Geschäfte schienen unter dem Schnee einzu» schlafen. Kein Laut durchdrang die Gegend. Nur die Raben, in ganzen Banden, beschrieben weite Kreise in dcr Luft, dann sehten sie sich auf den Schnee und gruben ihre großen Schnäbel in denselben. Man hörte nichts als das leise Knistern des Schnees. Das dauerte volle acht Tage. Die Erde hatte bereits einen Mantel von fünf Fuß Dicke auf dem Rücken. Und während der folgenden drei Wochen breitete sich ein klarer Himmel, des Nachts von zahllosen Sternen belenchtet, über die Gegend aus. Die Wiesen, die Aecker. die Dächer der Häuser, alles schim todt zu sein. getödttt durch die Kaltes Weder Menschen noch Thiere kamen aus den Häusern, nnr der Rauch der Schornsteine verrieth das verborgene Leben. Von Zeit zu Zeit hörte man die Bäume knarren, als ob ihre hölzernen Glieder unter der Schnee, last geborsten wären, und manchmal löste sich ein dicker Ast ab und fiel zur Erde. Die Häuser schienen hundert Meilen voneinander entfernt zu sein. Man lebte, wie man konnte. Nur ich allein versuchte es. meine nächsten Patienten zu besuchen, indem ich mich der Gefahr aussetzte, unter dem Schnee begraben z» werden. Ich bemerkte alsbald, dass ein mysteriöser Schrecken sich der Darfbewohner bemächtigt hatte. Eine solche Geißel, dachte man. ist nicht natürlich. Man gab vor, während der Nacht Stimmen zu hören, scharfes Pfeifen, vorüberhuschende Rufe. Die Rufe und Schreie lamm offenbar von Wandervögeln, welche über den Leichen, feldern kreisten und in Massen nach dem Süden flüchteten. Wer kann aber den erschreckten Leuten Vernunft lehren? Die Angst lahmte alle Geister, und man er-wartete ein außerordentliches Ereignis. Die Schmiede Vater Vatinels lag auf der Land« straße. und war jetzt fast unsichtbar und verlassen. Da die Leute kein Brot hatten, beschloss der Schmied, in« Dorf zu gehen. Er blieb einige Stunden daselbst, nahm Brot und Nachrichten mit sich und ein wenig von der Furcht, welche im Dorfe verbreitet war. Ehe es Nacht wurde, machte er sich auf den Heimweg. Plötzlich glaubte er im Schnee ein Ei zu erblicken, ja, ein weißes Ei. Er bückte sich. um es näher zu besehen. Woher kam es? Welches Huhn konnte aus dem /' Hühnerstalle kommen und es an diese Stelle legen? Der Schmied war erstaunt, begriff die Sache nicht; aber er hob das Ei und brachte es seiner Frau. «hier. Frau, ist ein Ei, welches ich auf dem Wege fand.» — «Ein Ei auf dem Wege? Bei diesem Mlter?» __ «Es lag unter einer Eiche, noch ganz warm. Du kannst es zum Nachtmahl essen.» Das Ei wurde in das siedende Wasser gelegt, und der Schmied erzählte, wovon man im Dorfe fpreche. Die Frau hörte ganz blajs zu. «Vinz gewiss habe ich vergangene Nacht laute Rufe gehört, die schienen sogar aus dem Ofm zu kommen.» Man sehte sich zu Tische, aß zuerst die Suppe, und während der Mann Butter auf sein Brot strich, nahm die Frau das Ei und Prüfte es mit misstraui' Laibacher Zeitung Nr. 25. ________________________________________196 30. Jänner 1889. Dienst stellen, sonst wird sein Glanz rasch verbleichen. Boulanger hat so viele Erwartungen erweckt, denen er unmöglich gerecht werden kann, dass er die Franzosen durch die stärksten Mittel an sich fessln muss. Des« halb blickt ganz Europa mit Spannung nach Pari«, um zu erkennen, ob die Republik noch die Lebenskraft haben wird, sich selbst zu behaupten und sich einer solchen Gefahr zu erwehren. Die Krise ist sehr ernst, und die Männer, welche heute noch über die Hilfsmittel der politischen Macht verfügen, tragen eine schwere Verantwortung vor der Geschichte. In den Adern Sadi-Carnots rollt das Blut seines Großvaters, des energischen Organisators des Sieges. Vielleicht wird auch der Enkel sich emporraffen und seinen edlen Namen vor dem ganzen Lande jenem Boulangers entgegensetzen. Aber freilich, die Hoffnung ist nur schwach. Alle Strömungen der Zeit tragen Boulanger. Er ist der Ausdruck jenes Volksgeistes, der fast überall am Ende des neunzehnten Jahrhunderts das Niedrige erhöht.________________ _________ Politische Ueberkch». (Parlamentarisches.) Das Abgeordneten-haus, welches heute seine Verhandlungen wieder auf' nimmt, wird in den ersten Wochen nur drei Sitzungen abhalten, damit der Budget'Ausschuss seine Arbeiten beendigen könne. Die Regierung wünscht die Erledigung des Budgets bis Ende März, da der Reichsrath dies-mal bereits am 12. April geschlossen werden soll. — In parlamentarischen Kreisen verlautet, dass Fürst Alois Liechtenstein jene Elemente der Rechten, welche seinem Schulantrag nicht bedingungslos zustimmen, durch Concessionen autonomistischer Natur zu gewinnen sucht, insbesondere dadurch, dass in seinen Antrag die Errichtung von Schulen für nationale Minoritäten aufgenommen werden soll. Hiedurch sollen hauptsächlich die Polen, welche solche Schulen für Schlesien anstreben, und die mährischen Czechen gewonnen werden. (Krankenversicherung der Arbeiter.) Die «Wiener Zeitung» veröffentlicht eine Reihe von auf die Unfallversicherung der Arbeiter bezügliche Ver« lautbarungen. Erstens eine Kundmachung des Mini» steriums des Innern über die territoriale Abgrenzung der Unfalloersicherungs'Vezirke. Danach werden sieben Versicherungsanstalten errichtet. Eine zweite Verordnung des Ministeriums des Innern enlhält Normen über Form und Inhalt der in Gemäßheit des Unfallversi» cherungs'Gesehes zu erstattenden Unsallsanzeigen. Endlich eine Kundmachung des Ministeriums des Innern im Einvernehmen mit dem Handels« und dem Justiz» Ministerium, in welcher das Musterstatut für die zu errichtenden sieben Unfallversicherung« - Anstalten ver« öffentlicht wird. (Neues Hausierg es eh.) Nachdem die Besprechungen zwischen den Referenten der einzelnen Fach» Ministerien über den Entwurf eines neuen Hausiergesetzes abgeschlossen sind, soll im Laufe des nächsten Monates im Handelsministerium eine Ministerial'Con« ferenz, bestehend aus Vertretern des Ministeriums des Innern, des Handels-, Finanz« und Justizministeriums, zusammentreten, um die endgiltige Redigierung des Entwurfes vorzunehmen, der sodann der ungarischen Regierung mitgetheilt werden wird. (Das t. k. Handelsministerium) hat die Handels» und Oewerbekammern zu gutachtlichen Aeußerungen über die bezüglich der Consumvereine und Lebens« Mittelmagazine bestehenden Verhältnisse und die Rück Wirkung der heutigen Gesetzgebung, betreffend diese Ver- eine auf die kaufmännischen Kreise, mit Rücksicht auf eine allfällige Gesehesreform. aufgefordert. Ein Theil der Handelskammern hat dieser Aufforderung bereits entsprochen, während bei den übrigen die Berathung noch in der Schwebe ist. > (Handelskamn, erwahlen.) In Prag wurde Vice-Präsident Sebor (gemäßigter Altczeche) zum Prä-sidenten (an Stelle des zurückgetretenen Gottlieb Bondy). Buchhändler Rzionac zum Präsidenten-Stellvertreter gewählt. Die deutsche Minorität hat unter Angabe der bekannten Rechtsverwahrung an der Konstituierung des Kammerbureaus nicht theilgenommen. (Das ungarische Abgeordnetenhaus) hat die Generaldebatte über das Wehrgesetz beendigt. Nach Meldungen aus Budapest erwartet man in dortigen Regierungskreisen eine ansehnliche Mehrheit für die Vorlage, nachdem die Zahl der liberalen Abgeordneten, welche dagegen stimmen wollen, sehr erheblich gesunken ist; als Zeichen dieser zuversichtlichen Stimmung des Cabinets wird auch die Thatsache betrachtet, dass Herr v. Tisza selbst es war. der sich der Erhebung dieser Abstimmung zur Parteifrage widersetzte. (Neue Cardinal?.) «Voce della Verita» meldet, dass das erste Consistorium für die Creieruug von Cardinälen und Bischöfen auf den 11. Februar, das zweite zur Verleihung des Cardinalshules an die neuen Cardinäle auf den 14. Februar anberaumt wurde. (Der französische Ministerrath) be< schäftigte sich vorgestern vormittags mit den Maßregeln für den Fall. als Ruhestörungen vorkommen sollten. Carnot conferierte mit vielen Persönlichkeiten und ist entschlossen, seine Pflicht nach jeder Richtung zu erfüllen und von der Gewalt nicht vor der festgesetzten Ait zurückzutreten. Floquet ist entschlossen, zu demissionieren, falls die Kammer dies für nützlich erachtet, anderen» falls alle Vorkehrungen im Interesse der Republik zu treffen. In parlamentarischen Kreisen herrscht große Bewegung. Gerüchtwelse heißt es. das Cabinet sei für die Auflösung der Kammer und die Vornahme von Neuwahlen im April im Falle vorheriger Aenderung der Wahlgesehgebung behufs Unterdrückung der Um« triebe zur Herbeiführung eines Plebiscits. (Aus dem deutschen Reichstage.) Die Reichstagscommission für die ostafrikanische Vorlage beschloss, jene Stelle der Vorlage, wonach die dem Reichskanzler zustehende Aufsicht über die Deutsch, ostafrikanische Gesellschaft dem Reichscommissär zu über» traqen sei. zu streichen und genehmigte die derart abgeänderte Vorlage mit allen gegen zwei Stimmen. Graf Bismarck erklärte sich mit der Aenderung einverstanden und bemerkte, von dem geforderten Credite seien 800.000 Mark für einmalige Anschaffungen, eine Mil« lion Mark für Proviant, Munition und Geschenke 200.000 Mark als Reservefond bestimmt. ' (Bulgarien.) Ein der «Pol. Corr.» au« Con-stantinopel zugehendes Schreiben bespricht den zwischen dem hohen Clerus in Bulgarien und dem Prinzen Ferdinand ausgebrochenen Conflict. Das Schreiben behauptet, es sei der Erklärung des bulgarischen Exarchen er billige die Haltung der Bischöfe, nicht die geringste Bedeutung beizulegen. Nirgends habe die Geistlichkeit so wenig Wurzeln im Volke, wie in Bulgarien. (Boulangerund Belgien.) Die Brüsseler Regierunqskreise bezeichnen das Emporsteigen Boulan-gers nunmehr als eine ernste Gefahr für den Frieden Europa's. Die Presse fordert die Beschleunigung der belgischen Rüstungen.__________ (Russisch-abessynische Mission.) Ms d^ russisch - abessynische Mission unter AZinov anlangt.!° wird dieselbe, wie man in der italienischen HautW glaubt, um von Tadschura nach Abessynien zu gela" gen, voraussichtlich die sehr gefährliche Noute "tm Aussa und Schoa einschlagen müssen, und ist selbst^ günstigsten Falle das Eintreffen der Expedition '" Avessynien nicht vor dem Frühjahre zu erwarten. Tagesnemgleitell. Se. Majestät der Kaiser haben dem pat^ tischen Frauen Hilfsvereine für Niederösterreich ama,«' lich des am 12. Februar d. I. in den Sofien-Säle« >" Wien stattfindenden «Rothen Kreuz».Balles eine Spe»^ von 200 fl. zu bewilligen geruht. Se. Majestät der Kaiser haben, wie die «M° mer Zeitnng» meldet, zur Restaurierung der römG' katholischen Kirche zu Eolubinci 500 fl. zu sp"^ gernht. — (Localbahn Radkersburg-Frieba^ Wie wir vor kurzem berichteten, beabsichtigt die Direct"'' der Südbahn durch die Weiterführung der Linie Sp^' feld'Radkersburg bis Friedau eine neue Verbindung i^ schen Graz und der ungarischen Hauvtlinie der Sübb« Oudapest-Pragerhof herzustellen. In den letzten 2W hat nun, wie aus Graz geschrieben wird, unter d« ^' tung des Statthaltereirathes Seeder die Revision «" Trace der circa 26 Kilometer langen Strecke Radlersbur« Luttenberg der projectierten Bahnlinie Radkersburg-Frlev stattgefunden. Die Strecke Svielfeld'Nadkersburg beM sich bereits im Betriebe, für die Fortsetzung hat die » zirlsvertretung in Luttenberg die Concession erworben, u die General'Direction der Südbahngesellschaft h^./^ Verwaltungsrathe die finanzielle Betheiligung dersel an dem Unternehmen befürwortet. Den Betrieb der n der steiermärlisch - ungarischen Grenze sich hinziehe« Bahnlinie würde natürlich die Südbahn führen. . -, — (Ein unglücklicher Roman) Ml'"", sche Vlätter erzählen: Eine reizende Dame NaN" Lydia ließ kürzlich einen französischen Arzt rufen, " ihn zu consultieren. Schon bei der ersten Visite ^ die Dame zu dem jungen Arzte eine lebhaste Ms", und schenkte ihm eine Rose, die der Doctor ins "^ loch steckte und zugleich die galante Versicherung ga^ ' Vlume für immer zu bewahren. Zufällig besuchte Arzt am selben Tage eine andere junge Patientin, « von ihm die hübsche Rose verlangte und sie auch ^ Am nächsten Tage ließ Fräulein Lydia den slrzt "^ dings rufen und erfuhr von ihm, dass rr die Rose ,^ Kranken geschenkt habe. Die eifersüchtige Mer.ica'' beschloss furchtbare Rache. Sie lud den Arzt z""^.»-ein, und er nahm die Einladung an. Veide s^is" ^ sammen; nach dem Diner ergriff Lydia eine ^'^ll und begann einen Trauermarsch zu spielen. D"s l>6 war gut gewählt, denn die Speisen — so wird w» .^ erzählt — waren vergiftet, und trotzdem Aerzte ^ zur Hand waren, starb der Doctor nach wenigen ^^ den und mit ihm die eifersüchtige Lydia. Das aber ^ noch nicht alles. Auch das andere junge Mädchen >^, vergiftet worden, und am dritten Tage fand das ^ begiingnis der drei Vergifteten statt. . ^ — (Orkan.) In der ungarischen Haupts^ ^, thete vorgestern ein Orkan, der großen Schade" ^ richtete. Der Luftdruck war ein so mächtiger, ba>o vierzehnjähriger Knabe, welcher am Quai spazieren s ^ in die Donau geschleudert wurde. Der Knabe gerettet. zlll, — (Kostbare Metalle.) Wie sehr n""^ wenn man Gold und Silber als besonders lostba" ^, talle hinstellt, zeigt folgende Uebersicht, die wir dem ^, riser «Kosmos» entnehmen: Während ein K'loS.^l Gold jetzt etwa 2920 Mark und ein Kilogramm ^ 175 Mark wert ist. kostet ein Kilogramm V""^ augenblicklich nahezu 100.000 Mark, ein K"°? i»^ Stibidium 80.000 Mark, ein Kilogramm 6'"«^ 64.000 Mark. ein Kilogramm Lithium, welches "^. leichteste Metall anzusehen ist. 62.000 Mark, e'" ^, gramm Calcium nahe an 40.000 Mark, ein K'l^.^, Palladium 12.800 Mark und ein Kilogramm II ^ welches für den schwersten bekannten Körper sH^M 9600 Mark. Von diesen äußerst kostbaren '-"l ^ kommen freilich die meisten nie in den Handel, " ^H ist deren Herstellung mehr als ein Laboratorium ^ anzusehen. Nur Palladium und Iridium hab" F' werbliche Verwertung gefunden, ersteres in ve macherei, letzteres in der Herstellung von FedeA* glis — (Selbstmord eine« Popen.) 2" B< chisch.orientalische Pfarrer von Lug im Bezirke " ^l (Hercegouina) Vaso Odavic hat sich, wie '^«ich' I.i8t. meldet, in seinem Hause mit einem M!!e ' ^i die linke Vrust getödtet. Vor Ausführung ?^ sgf' schrieb er etwas nieder, indem er seinem ^'^el e>", er trage ein neugeborenes Kind in die Taufn"" ^ü> Zehn Minuten später fand ihn seine Frau todt Blute liegen. . M"" — (Das Grab des Jupiters.) M .„ hl" Blätter melden, wird sich Dr. Schlieman" schein Blick. «Wie, wenn etwas in dem Ei steckt?» — «Was soll denn darin stecken?» — «Ich weiß nicht, aber...» — «Vorwärts! Is« es und zerbrich dir nicht den Kopf darüber.» Sie öffnete das Ei. Es war wie alle Eier und dazu sehr frisch. Sie begann es zögernd zu essen, als ihr Mann sagte: «Nnn? Wie schmeckt das Ei?» Sie antwortete nicht, aß weiter, dann plötzlich blickte sie starr auf ihren Mann. erhob die Arme, zuckte convulsioisch zusammen und fiel, einen fürchterlichen Schrei ausstohend, zur Erde. Die ganze Nacht hatte sie erschreckliche Zuckungen, sie tobte und phantasierte, so dass der Schmied gezwungen war, sie zu binden. Unermüdlich heulte sie: erw ^"loer ab. Mehrere Polizei-Agenten wurden wunbet, 16 Verhaftungen wurden vorgenommen, m . ^ (VesitzWechsel.) Wie wir in den «Narodne --ovine» lesen, hat die Agramer Manufactur- und Mode. Kästner und Oehler das dortige Hotel um^ ^" ^°" Oesterreich» des Herrn Eduard Prister ^ den Betrag von 120.000 fl. erworben. H -" (Verkehrte Welt.) Witwe (zu ihrem . A"): Sie lieben mich Arthur, Sie wollen mich ° >Mem Weibe machen — nun dann sprechen Sie ^^nenKindern.. Local- und Provinzial-Nachrichten. ,. Der Verein der Aerzte in Krain Mlt am 23. d. M. in Gegenwart von 18 Mitgliedern Pr»t 5^"äAae Monatsversammlung ab. 9tachdem das verl? ^" Generalversammlung vom 19. December v. I. ^e,en und über Antrag des Herrn kaiserlichen Rathes »elie'b ^ '" ^^n ^men Theilen nachdrücklichst gut-lunn« """^" war, erhob sich der Vorsitzende, Regie« Nlt l^ ^ Valenta und begrüßte das anwesende Manned' Herrn Bezirlswundarzt Säur au aus Rad-»veilt - ^'^ nachstehender Ansprache: «In unserer Mitte blicke? ^""n, welcher dem Vereine von dem Augen-d°lls<- 3. fluten mähig sein Veitritt möglich war, in süns n s ^ ""^ Anhänglichkeit angehört, es sind dies alz^^a; dieser Mann trat am 17. Jänner 1649 3abn ^^ '" ^n feldärztlichrn Verband, machte unterm K°?.? ^'^ italienischen Feldzüge factisch als ärztlicher lei» ^ " ""t' um dann, nachden, er im Jahre 1854 in, ss ?""' "^ ^""°- und Geburtsarzt erhalten hat. hat ^'Sanitätsdienste eifrigst zu dienen. Der Mann Waten >.^"6 ^^^ Gelegenheit benutzt, dem bedrohten seine K^'l '" ^" Reihen unserer ruhmbedeckten Armee !olche m . ^" ^'dmen und sich dort wie im Civildienste Vta:M."dienste erworben, dass ihm hiesür von Seiner 2tbrüs? ^"^" ^^ Allerhöchste Anerkennung aus- bierlilli/>",'" ""!"" hochverehrtes Mitglied I. Saurau, er möge noch viele, viele Jahre in vollster Gesundheit zum Wohlc seines Standes wie bisher wirken und unserem Vereine weiters in echter, erprobter Anhänglichkeit angehören!» — Allgemeiner Beifall folgte diesen mit warmer Herzlichkeit gebrachten Worten, worauf der also Gefeierte tief gerührt seine Freude und seinen innigsten Dank für die ihn so hoch ehrende Ovation zum Ausdrucke brachte. Nunmehr theilte der Vorsitzende mit, dass Dr. For-tunalus Müller in Commenda im 88. Lebensjahre dem Vereine entrissen wurde, worauf sich die Versamm« lung zum Ausdrucke ihres Beileides von den Sitzen erhob; weiters theilte er mit, dass Herr Wundarzt Gregory dem Vereine seinen Austritt schriftlich, aber ohne Angab»- von Gründen, angezeigt habe, worauf der städti» sche Polizei'Arzt Herr Dr. Ill ner berichtete, er sei von Herrn Oregoric ersucht worden, zu erklären, dass dessen Austritt erfolgt sei, weil der Austritt seines Sohnes in der Zeitung veröffentlicht worden sei. Der Vorsitzende erwiderte hierauf, dass die Veröffentlichung des Ein- und Austrittes von Mitgliedern jedesmal im Protokolle und somit auch in der Zeitung erfolge; das Zusammenfallen der solennen Ovation des Vereines für den Vater mit der Austriltserllärung des Sohnes an einem und demselben Tuge sei ein Umstand, für welchen den Verein keinerlei Verantwortung treffen könne. Herr kaiserl. Rath Dr. Fux beantragte nunmehr mit Rücksicht auf die in der «Laibacher Zeitung» und im «Slovensli Narod» erschienenen Notizen nachstehende Resolution: Das 60jährige Arztes'Iubiläum des pensionierten Stadtwundarztes Andreas Gregoric und die vom Ausschusse des ärztlichen Vereines dem ersteren aus diesem Anlasse dargebrachte Ovation hat zu unliebsamen Consequenzen geführt, und wurde der Verein der Aerzte in Krain dieser-halb sogar zum Gegenstande journalistischer Angriffe und Verdächtigung, als hätte derselbe diesen Anlass »icht in correcter Weise behandelt. In Erwägung, dass der Verein der Aerzte seinem gewesenen Mitgliede Andreas Gregors schon bei früheren Anlässen durch Veranstaltung von Festlichleiten und Ueberr^ichung eines Ehrengeschenkes seine Sympathien ausgesprochen hat, dass die neuerliche Veranstaltung eines Banketts aus gedachtem Anlasse schon aus Rücksicht auf das hohe Alter des Jubilars für nicht opportun erachtet wurde; in Erwägung ferner, dass der Vereinsausschuss durch die persönliche und feierliche Ueberreichung einer kalligraphisch ausgestatteten und in für den Jubilar schmeichelhaftesten Ausdrücken ab-gcfassten Adresse diesen ohnebin in einer ungewöhnlich ehrenvollen Weise ausgezeichnet hat — findet der Verein der Aerzte in Krain, seinem Ausschusse für dessen Vor« gehen anlässlich des mehrgedachten Jubiläums die vollste Zustimmung auszufprechen und beantragt, sowohl betreffs der in der Presse enthaltenen verdächtigenden Aeußerung sowie über den Austritt des pensionierten Stadlwund» arztes Andreas Gregoric aus dem Vereine zur Tagesordnung überzugehen. Nach kurzer Debatte, an welcher sich die Herren Dr. Tonner, Stadtphysicus Dr. Roblel und Regie» rungsrath Dr. Keesbacher betheiligten, wurde diese Resolution mit allen gegen vier Stimmen angenommen. Vereinssecrelär Dr. Proßinagg legte sodann eine vom Magistrate der Landeshauptstadt dem Vereine als Geschenk für die Bibliothek zugesandte Monographie über die Wasserversorgungsfrage von Dionys Stur, sowie den vom Verfasser dem Vereine geschenkten Separat» abdruck einer Abhandlung über Ndenom der Meibomischen Drüsen vom Vereinsmitgliede Dr. Bock jun. vor. — Es wurde nun zur Tagesordnung übergegangen, und demonstrierte zunächst der klinische Assistent Dr. Dereani ein durch Laparotomie entferntes kolossales Uterusfibrom. Schließlich hielt Dr, Bock jun. seinen angekündigten Vortrag über «Trachoma». Nach einer historischen Einleitung, welche die Geschichte der Weiterverbreitung der Krankheit in den verschiedenen Ländern gibt, bespricht der Vortragende die Gründe und die Art der Ansteckung, die Anatomie des Trachoms und endlich seine Therapie und die Hygiene. Der Vortrag, welcher von den Anwesenden mit lautem Beifall aufgenommen wurde, wird ausführlich in einem Fachblatte erscheinen. — (Päpstliche Auszeichnungen.) Bekannt« lich hat Se. Heiligkeit der Papst im vorigen Jahre an-lässlich seines Jubiläums einen neuen Orden für Personen beiderlei Geschlechtes gegründet, welche sich hervorragende Verdienste um die Jubiläumsfeier oder um die vaticanische Ausstellung erworben haben. In Krain sind soeben mit diesem Orden ausgezeichnet worden: Prolonotarius Domherr Dr. Andreas Eebasek, Dom-dechant Dr. Heinrich Pauker Edler von Glan« feld, Canonicus Karl Klun, Director Franz Povse, Baronin Lazarini (inzwischen gestorben) und Fräulein Gertraud Smrekar. Das Ehrenkreuz hat auf der Aversseite das Brustbild Sr. Heiligkeit, auf der Reversseite das päpstliche Wappen mit der Um» schrift «?i-o oeelosi» ot poutilioo» eingeprägt und ist am rothen, in der Mitte weiß« gelb gestreiften Bande zu tragen. — (Arbeiter-Versicherungsanstalt in Trieft.) In Durchführung des § 9 des Gesetzes vom 28. December 1887. betreffend die Unfallversicherung der Arbeiter, wird nach Anhörung des Versicherungsbeirathes und Einholung des Gutachtens der betreffenden Landes» ausschüsft die Errichtung einer Versicherungsanstalt für die Stadt Trieft mit ihrem Gebiete, Gürz und Vradisla, Istrien, Krain und Dalmatien mit dem Sitze in Trieft angeordnet. Weitere Versicherungsanstalten werden in Wien, Prag, Salzburg, Graz, Brunn und Lemberg errichtet werden. — (Diner beim Herrn Landespräsi« denlen.) Gestern um 2 Uhr nachmittags fand beim Herrn Landespräsidenten Baron Winklrr ein Diner zu 32 Gedecken statt, zu welchem erschienen waren: Fürstbischof Dr. Missia, FML. Ritter von Keil, Landeshauptmann Dr. Poklukar, Bürgermeister Gras-selli, Landesgerichtspräsident Kocevar, GM. Ritler von Schilhawsly und mehrere Slabsofficiere, Statt» Haltereirath Schemerl, Finanzprocurator Dr. Racik, Finanzbirector Plachky, Dompropst Dr. Klofutar, die Mitglieder des hiesigen Domcapitels sowie sonstige Vertreter der hiesigen Geistlichkeit, Staatsanwalt Galli u. s. w. — (Lieferungen für das l. l. Heer.) Der Handels» und Gewerbelammer in Laibach ist die Kundmachung des l. l. Reichs-Kriegsministeriums vom 17ten December 1888 zugekommen, in der bekanntgegeben wirb, dass man beabsichtigt, die für das l. l. Heer vom Iten Jänner 1891 an erforderlichen VetleidungS« und Aus- «achbrucl verbolln. N°n,an hieben «nd Feiöen. aus der Pariser Gesellschaft von H. du Voivgobeh. (18. Fortsetzung.) Listrac ^ ^ °ljo glücklich mit dem Grasen von slagte 'l>V- Si> wissen, dass er Sie hintergeht?» .U"lge befremdend. l^chtfmi«. - ""H getäuscht; er steht vollkommen Eie mir A '" ""'""' AM,, da. Darum schwören Wenn der N f'n ^'"" ^ise herausfordern zu wollen, ?°l zu arnk !« welcher »m menschlichen Leben eine sollte.. " ^ Atolle spielt, Sie mit ihm zusammenführen Mchten - Ü?5 ""in Benehmen nach dem seinigen Mr die j,,l ^ °Ues, was ich ihnen versprechen kann. He nicht z"V""U' "elche ich nur aus Rücksicht für ^biente n?!. ""nte ^ahndet habe, wie dieselbe rs «Aucb ^/"" Vergessen.» anbietet ^" «m diesen Preis A Aück is?""'^^ Was gewinne ich damit? V niemals z«^ '^"' Zweifel so erhaben, dass vlenln.. '" d,e Lage kommen kann, Ihnen zu !? gehört N "°; die Zukunft bringt? Die Zu. U^ seine ^»i. ü?b "an weiß nicht, welche Prü °l.^'9ch we?»?° .^b" uns vcrhänqen wird.. ?^läqe S "'1Z zum Himmel flehen, dass Iw "^>msllH7n /"ffen müa/n; wenn dieselben Sir »t°L 'A« werdet .7' ^n» bauen Sie auf mich!» H"'>v^ sie. ihn mit ihrn. h?"d. de/U" Augen m,t zmem fascinierenden Vlick Michel?!" i" l^" zn ihrem Sclaven gemacht ""en.g aber versprechen Sie mir, dass Sie keinen Versuch machen wollen, mich wiederzusehen, am allerwenigsten in meinem Hause. Als Gegenleistung ge> lobe ich Ihnen, mich an Sie zu wenden, sobald ich Ihres Beistandes bedürfen sollte.» «Ich verspreche es Ihnen, und werde jederzeit be» reit sein, jedem Ihrer Winke Folge zu leisten. Sie finden mich in der Rue be Bourgogne Nr. 49. Bedürfen Sie meiner, wo und wann immer es sei, so brauchen Sie nur an diese Adresse zu schreiben.» «Ich werde mich dessen entsinnen, mein Freund!» sprach die Gräfin, das letzte Wort, mit welchem sie ihn zum erstenmale nannte, mit Wärme betonend. «Nun aber lassen Sie nns auseinandergehen. Man beobachtet uns schon; sehen Sie nur!» «Wer denn?» «Jenes junge Mädchen dort drüben auf der Bank. Sie wendet den Blick nicht von nns ab!» «Sir findet Sie wahrscheinlich schön nnd bewnn» dcrt Sie.» «Nein, Sie dürfte aus meinen Zügen errathen haben, dass ich ihre Landsmännin bin, denn sie ist nn» verkennbar eine Italienerin. Wenn wir uns in keinem öffentlichen Garten befinden würden, nähme ich keinen Anstand, sie anznsprechen; sie kommt vielleicht aus meiner Heimat und bedarf der Stütze, des Beistandes. Doch ich darf nicht länger plaudern; leben Sie wohl.» «Nein, auf Wiedersehen!» Frau von Listrac bot d'Artigc die Hand nnd ent-fernte sich mit raschen Schritten; er versuchte es «icht. ihr zn folgen, sondern blickte ihr nur nach. bis er sie hinler einer Bcmmgrnppe verschwinden sah. Dann schweifte scin Blick nnwilltiirlich hinüber zu der jungen Fremden nnd blieb haften auf derselben. Ihre raben-fchwarzen Haare, ihr leicht ins Gelbliche übergehender Teint, ihr.' großen Augen wiefen untrüglich ans ein südliche Abstammung hin, und ihre einfache Kleidung that dar, dass sie mit Glücksgütern nicht geiade gesegnet sei. Dabei war sie schön, aber von einer ganz eigenartigen Schönheit, die auf den ersten Vlick eigent-lich nicht ins Aua.e stach und die d'Artige erst bemerkte, als er. über die Promenade schreitend, sich ihr näherte. Ein rascher Entschluss blitzte in ihm auf. «Entschuldigen Sie, mein Fräulein,» sprach er im nächsten Momente, vor der Bank stehen bleibeild, auf welcher die junge Fremde Platz genommen hatte, «die Dame, mit welcher ich sprach und der Sie eine nngttheilte Aufmerksamkeit schenkten, hat mich aufgefor« dert, die Frage an Sie zu richten, ob Sie sie etwa kennen?» «Ich habe die Dame nur angesehen, weil ich in ihr eine Landsmännin vermuthete,» erwiderte das junge Mädchen in fliehendem Französisch und fast ganz ohne fremdländischen Accent. «Die Dame ist eine Italienerin.» «Das bin ich auch; ich komme aus Florenz. Was mich so sehr überraschte, ist die Thatsache, dass jene Dame seltsamerweise mir ähnlich sieht.» Es lag ctwas Wahres in dieser Bemerkung; d'Artige musste'es unwillkürlich zugestehen. Ehe er aber das junge Mädchen über deren Landsmännin wclter orientierte, beschloss er, doch noch einige Fragen an dasselbe zu stellen. . «Sie haben der Dame Interesse eingeflößt; sie wähnt, dass Sie zum erstenmale in Paris seien, und glaubt, sich Ihnen vielleicht nützlich erweisen zu können; verhält sich dies so?» «Die Dame hat sich nicht getäuscht; ich bin erst heute in Paris angekommen nnd vollständig jremd hier.» lssurlschung folgt.) ^wacher Zeitung M. 25. ____________________198 30. Ijmner W!>. rüstungsgegenstände aus Leder auch fernerhin im Wege der Privatindustrie zu beschaffen. Leistungsfähige Unternehmer und Gesellschaften Kleingewerbetreibender werben hiemit auf diese Ausschreibung mit dem Beifügen aufmerksam gemacht, dass die Monturs-Depots zu Vrünn, Budapest, Graz und Kaiserebersdorf und das Monturs» Filialdepot zu Karlsburg Muster der ausgefchriebenen Gegenstände und die Material- und Gelddividenden zur Einsicht bereithalten, und dass es den Unternehmern freisteht, wegen entgeltlicher Ueberlassung von Mustern an das Reichs'Kriegsministerium sich zu wenden. Der Vertragsentwurf lann auch in der Kanzlei der Handelsund Gewerbekammer eingesehen werden. — (Die Gemälde-Ausstellung) im Re> doutensaale, über welche wir noch eingehender berichten werden, ist eine sehr reichhaltige und — infolge der auf« opfernden Bemühungen des Herrn Albert Samassa — auch vorzüglich arrangiert. Sämmtliche Bilder sind in bester Beleuchtung situiert und präsentieren sich insbeson« dere in den Nachmittagsstunden im vollsten Effecte. Das kunstsinnige Publicum unserer Landeshauptstadt hat nun Gelegenheit, sein Interesse an der Ausstellung durch zahlreichen Besuch zu bekunden und das Comite, welches viel Mühe und Kosten für die Ausstellung hatte, aufzumuntern, ein zweitesmal sich die große Mühe nicht verdrießen zu lassen. Der Eintrittspreis beträgt nur 20 kr. — (DerVerein der Buchdrucker, Lithographen und Steindrucker Krains) hielt Samstag, den 26. Jänner, in Anwesenheit von 46 Mitgliedern in der Vereinslocalität (Fürstenhof) seine diesjährige Generalversammlung ab. Für das Vereinsjahr 1889 wurden in den Ausschuss folgende Mitglieder gewühlt, und zwar die Herren: L. Breslvar, Obmann; F. Tavcar, Obmann' Stellvertreter; V. Arselin, Cassier der Unterstühungs-Section; I. Pance, Cassier der Fortbildungs-Section; H. Sperling und F. Rulic, Schriftführer; A. Sterlekar und K. Nigrin, Bibliothekare; als Casserevisoren die Herren V. Kozel. F. Van und I. Raunacher. Zum Vereinsarzt wurde Herr Dr. Derc einstimmig wiedergewählt. Dem vom genannten Vereine herausgegebenen Rechenschaftsberichte für das Jahr 1868 entnehmen wir Folgendes: Die Einnah« men beliefen sich inclusive eines 148 fl. 90 kr. betragenden Lasserestes vom Jahre 1887 auf 2003 fl. 51 kr., die Ausgaben auf 1281 fl. 55 kr., mithin ein Cassereft von 721 fl. 96 kr. Unter den Ausgaben figurieren ganz respectable Summen, so z. B. wurden an 24 kranke Mitglieder durch 69 Wochen 4 Tage 625 fl. 31 kr. verausgabt, für 2 Begräbnisse 100 fl., Witwenunterstühung 6b fl., Invalidenunterstühung 208 st., an 63 durch Laibach gereiste, arbeitsuchende Berufsgenossen 93 fl. u. s. w. Das Vermögen, welches im Vorjahre sich auf 9473 fl. 18 kr. belief, erhielt einen Zuwachs von 573 fl. 6 kr. und bezifferte sich am Schlüsse des Jahres 1888 auf 10.046 fl. 24 kr. Nach dem Vermögens-Nachweise gliedert sich dieses Capital folgendermaßen: Invaliden» casse 4800 fl.. Kranlencasse 3000 fl., Witwencasse 1521 fl., Waisencasse 400 fl. 18 kr., Viaticumscasse 200 fl., in Händen des Cassiers 125 fl. 6 kr. Außer« dem pflegt der Verein noch eine Fortbildungs- und Arbeits-losen-Unterstützungscasse (welch letztere ein Vermögen von 394 st. 20 kr. ausweist) und besitzt eine Bibliothek von 450 Bänden fachwissenschafllichen und belehrenden In« Halts. Der Verein zählte am Schlüsse des Berichtsjahres 68 wirkliche Mitglieder, von welchen derzeit 63 in Laibach, 3 in Rudolfswert und 1 in Adelsberg domicilie-ren, während 1 Mitglied unbeständigen Aufenthalt hat. Als eine bemerkenswerte Erfcheinung müssen wir noch hervorheben, dass, gleich wie im Jahre 1887 so auch im verflossenen Jahre, mehrere Mitglieder das Buchdrucker-gewerbe au^-ben und sich einem anderen Berufe widmeten, waA > ^afalls nur dahin gedeutet werden kann, dass me^^ Zöglinge der Kunst Gutenbergs zugeführt werden/ als es dieselbe erheischt. — (Todesfall.) Per zuletzt der k. k. Bezirks« Hauptmannschaft Gottschee zugetheilte Concepts-Prattikant Herr Josef Würz bach Edler von Tannenberg ist, wie man uns berichtet, am 28. d. M. in Littai, woselbst er sich auf Urlaub befand, nach kurzem Krankenlager gestorben. Mit ihm ist ein pflichttreuer junger Beamter aus dem Leben geschieden, dessen Andenken bei seinen College« gewiss stets in Ehren gehalten werden wird. — (Von unserer Marine.) Die Cscadre unter dem Commando deS Contre > Admirals Freiherrn von Spaun ist, von Zara kommend, gestern in Pola eingelaufen, um den Wechfel der Commandanten der Schisse vorzunehmen. Nach drei« bis viertägigem Aufenthalte werden die Kreuzungen in der Adria fortgesetzt werden. — Die Segelcorvette «Minerva» wird demnächst eine Reise nach Sicilien, Malta und Tunis antreten. — (Schönheits « Concurrenz in Trieft.) Also auch Trieft wird seine Schönheits-Ausstellung haben! Wie die »Triester Zeitung» meldet, wird im Armonia« Theater, und zwar während des vorletzten «Veglione», welches Samstag, den 23. Februar, stattfinden wird, eine Ausstellung von Triester Schönheiten abgehalten werben. Von den Preisen wird der erste einen ziemlich bedeutenden Betrag repräsentieren. — (Der Vorschusscassen - Verein in Gurkfeld) hält am 17. Februar um 10 Uhr vormittags im Schulgebäude feine diesjährige Generalversammlung mit folgender Tagesordnung ab: 1.) Ansprache des Directors; 2,) Rechnungslegung des Vorstandes und Bericht der Revisoren; 3.) Bericht über die Ausschließung einiger Mitglieder; 4.) Wahl des Vorstandes; 5.) Wahl der Revisoren; 5.) Anträge. — (Aus Stein,) 26. Jänner, berichtet man uns: In der vergangenen Nacht wurden in Stein zwei ziemlich heftige Erdstöße verspürt. Der erste Stoß erfolgte um 11'°/. Uhr, der zweite um 5'^ Uhr. Beide währten circa 3 bis 4 Secunden. Die Richtung der Bewegung konnte nicht ermittelt werden. — (Ein neuer Bischof.) Wie aus Cherso gemeldet wird, ist der Canonicus der Kathedrale von Veglia, Msgr. Lorenz Petris Edler v. Dollamare, zum Bischöfe von Diakova in Albanien ernannt worden. — (Bicyclisten -Kränzchen.) Das für den 23. Februar anberaumt gewesene Bicyclisten - Kräozchen findet, da für diesen Abend der Handelsball festgesetzt ist, am 16. Februar, und zwar, wie ursprünglich bestimmt, im Saale der hiesigen Citalnica statt. — (Der Deutsche Schulverein) hat den im Bezirke Gottschee befindlichen Lehrern an Nothschulen die bisher jährlich zuerkannte Gehaltszulage und für den Kindergarten in Gottschee die bisher gewährte Subvention auch pro 1869 bewilligt. — (Schwere körperliche Verletzung.) Vorgestern nachts kam es anlässlich einer Hochzeitsfeier in Sostro zu einem Raufhandcl, bei welchem der Knecht Franz Oven derartig verletzt wurde, dass an seinem Aufkommen gezweifelt wird. — (DerVerein zur Unterst ü tzung dürftiger Realschüler) in Laibach hält am 2. Februar um 10 Uhr vormittags im Conferenzzimmer des Realschulgebäudes seine 22. Generalversammlung ab, an wel' cher theilzunehmen alle p. t. Mitglieder des Vereines eingeladen sind. — (Selbstmord.) Aus Trieft wird berichtet: Ernesto v. Von martini, Eigenthümer einer Kunsthandlung und als Musikkritiker langjähriger Mitarbeiter des hiesigen «Indipendente», stürzte sich, angeblich in einem Anfalle von Geistesstörung, aus einem Fenster seiner im dritten Stocke gelegenen Wohnung in der Via Dogana auf die Straße und blieb todt liegen. Per Unglückliche hinterlässt eine Frau und drei Kinder. — (Deutsches Theater.) In der Casino-Veranda geht morgen bei aufgehobenem Abonnement zum Vortheile des Operettensängers Herrn Gustav Löffler die unmuthige Operette «Die Glocken von Corneville» in Scene. Mit Rücksicht auf die Beliebtheit, deren Herr Lüffler bei dem theaterbesuchenden Publicum sich erfreut, ist ein gut besuchtes Haus zu erwarten. — (Erfroren.) Am 21. Jänner gieng der süns-zig Jahre alte Weingartenbesitzer Jakob Mahorcic aus Cretez. Gemeinde Gurlfeld, nach Unterdule zum Be-siher Vlasius Tursic, wo er ein größeres Quantum Nrantwein genoss. Als Mahorcic circa 6 Uhr abends von Unterdule, in der Richtung gegen St. Lorenz, wieder zurücklehrte, blieb er unterwegs infolge des zu vielen Vrantweingenusses liegen und wurde am 22. d. M. in der Waldung zwischen Unterdule und St. Lorenz erfroren aufgefunden. — (Epizootie-Ausweis für Krain.) In der Zeit vom 18. bis 26. Jänner wurde constatiert: Ein Hundswuthfall in Cirkle, Gemeinde gleichen Namens, im Bezirke Gurtfeld. Erloschen ist der Milzbrand beim Rinde in Hönigstein, Bezirk Rudolfswert. — (Erfroren.) Vorgestern nachmittags wurde in der Waldung der Herrschaft Kaltenbrunn bei Zagradise ein gegen 80 Jahre alter Bettler erfroren aufgefunden. Die Identität desselben konnte bisher nicht festgestellt werden. — (Selbstmord in Agram.) Rupert Mel« lus, ein Sohn des städtischen Oberingenieurs in Ngram, hat sich gestern nachts erschossen. Die Ursachen des Selbstmordes sind unglückliche Liebe und finanzielle Ca-lamitäten. — (Aus Bischoflack) theilt man uns mit: Sonntag abends 10 Uhr 46 Minuten fand hier bei 8 Grad Kälte ein heftiges Erdbeben in der Richtung von Süd nach Notd statt. Montag früh 5 Uhr wurde bei 14 Grad Kälte ein zweiter Stoß verspürt. Neueste Post. Original-Telegramme der «Laibacher Ztg.> Wien, 29. Jänner. Se. Majestät der Kaiser hat dem Kämmerer Josef Grafen hohos die Würde eines geheimen Rathes und dem Oberlandesgerichtsrathe in Zara, Simeon Krekic, den Titel und Charakter eines Hofrathes verliehen. Vudapcst, 29. Jänner. Das Abgeordnetenhalls hat das Wehrgesch in namentliche Abstimmung mit 267 gegen 141 Stimmen zur Grundlage der Specialdebatte angenommen, welche morgen beginnt. Agram, 29. Jänner. Für die Stelle des Vice. Bürgermeisters werden jetzt drei Canbidaten genannt. Die regierungsfreundliche Partei candidiert den Spat' casse-Direcwr Kresic, die Opposition den Baumeister Grahor und eine Mittelpartei den Rittmeister a. ^ Stankovic. Der letztere hat augenblicklich die meisten Chancen. Paris, 29. Jänner. Floqurt bringt heute einen Gesetzentwurf über die Wiederherstellung des Arroll-dissementi-Scrutiniums ein und wird Donnerstag w der Kammer die allgemeine Politik des Cabinets dal-legen. Es verlautet, Aoulanger werde am Donnerstag neuerdings die Kammerallflösmig beantragen. Studenten verbrannten gestern abends Volllanger m öllißl's, lvo-bei es zn einer Rauferei kam. Vor den Vureaul del «Presse» kam es gleichfalls zn einem Excesse. Son!' herrscht Rnhe. Petersburg, 29. Jänner. Der gestrige Hofball "" Winterpalais wurde in Anwesenheit von 2110 Person«" vom Kaiserpaar eröffnet. Die Kaiserin tanzte ferner"" dem deutschen, dem türkischen und dem österreichische" Botschafter, der Kaifer mit der Gemahlin des engliW Botschafters. Bei der kaiserlichen Tafel saß der oeuW Botschafter zur Rechten der Kaiserin, der türtische M Linken. . , Washington, 29. Jänner. Der Senat genehM" hente die Errichtung eines Generalconsulates in W auf Samoa. Volkswirtschaftliches. Utudolsswert, 28. Jänner. Die Durchschnitts Preise stell"" sich auf dem heutigen Markte wie folgt: ^^< sl. ll. ll^ Weizen per Hektoliter 6 t>0 Butter pr. Kilo ..."-«. Korn . 4 88 Eier pr. Stück . . . ^ ^ Gerste . 4 88 Milch pr. Liter . . . ^ ^ Hafer . 2 44 Rindfleisch pr. Kilo . ^ k. l. Oberst-Brigabirr, Agram.- Kittel. Reisender; V°l" Hotelier; Hanusch. Baumeister. Wien. — Ricardi, v" -Spielerin. — Dittelbach. Ksm., Graz. — Schick u. M"!^.. Veck. Fabrikant. Wien. - Belec, Geistlicher, Lah°u" Nerlic, Pfarrer, Moschnach. — Vettelheim. Großlanisch^ Gasthof Kaiser von Oesterreich. Tagwerker, Vludma. Hotel Äaierischer Hof. Farinelli. Verona. ga- Hotel Siidvaynhof. Glouic, Vesihn, Dobroua. — Hantez, pitän. Voun. — Sommacampagna, Holzhandler, Ital»^^ Verstorbene. „ Den 27. Jänner. Maria Belic. Inwohnerin, A»5 Hradehlydorf 15, Wassersucht. — Anton Slivar, Besitzer, "' Kuhthal N, Paralyse. ^„„ Den 28. Iiinnei. Alois Sterle, Nrbeiters'Tohn, ?H^ Rebcr 6, ?neumomn. cHlai-rkali». — Anna LülsdoN, v'-^, siedermeistcrs.Witwe. 8l1'/,.I., Herrrngasse 9, ^ara»'""^' Im Vvitale: I,, Den 28. Jänner. Franz Dolsal, Wagenluppler, b infolge erlittener Verletzung. ^ Nerichtissun«. Im vorgestrige!» TodtenraPP"^ heißen: Francisca Hren, Private (nicht Franz Hrenic)-^-- Z z? W ft ".„> ..Vm" «^ ____^I^ H ^" ^--^ "^U7M^'74??<)^^^^r^ 28. 2. N. 744 1 - 4 - 0 NO. schwach! heiter 9. Ab. 742-3 __ 7-0. NO. schwach bewölkt ,z. Morgeunebel. dann heiter, abmds bewölkt. A« , ^. mittcl der Temperatur —8-3«, um 70° über dem Nol'"^>^ Verantwortlicher Redacteur: I. Naal' l. ^^s5 Weiße Seidenstoffe von 60 kr. bis fi.^ pr. Meter - glatt und gemustert (circa 150 versch- OHils-uclseildet roben« u. stückweise Porto- u, zollfrei das l5" «el Depot «. 1lenn«l>«l-e lK. u. K. Hoflief.). 2üriow A, umgehend. Briefe kosten 10 kr. Porto. (5SlB) "^ -------------------------------------- -------—-----^^, Die i>. t. I>o8<^t>o«nt'" ygs der «K'aibacher Zeitung», bei welche". Abonnement mit diesem Monate e" ^ werden höflichst ersucht, die weitere ^ numeration ^n^ij^^ zu erneue"»' ^,, die Zustellung ununterbrochen oeraw^ zu können. _____________________________________199 ________ :l0. Jänner 1889. Course an der Wiener Börse vom 29. Jänner 1889. na« dem ofs.«^,, C°»rsbia.e ----------------------- ^. , <»e» Ware W3!?«'i»e,.te i>.«c.en 82Ü5 8L-7Ü l«54,r4«/ 3.»^.', . . , . 83,5 8»'!l5 >»«Ufl z°/ """°!e . 250 st, l24'5N135 50 '«««er . ' Wze 500 fl, 142 50 ,42'«0 '^«r Eta»,«l'n," "^^ ,00 st. ,45.-25 14» 2!. "°dom,M>>b>- < .'. '« "'ll, ,7650,77- 93 ^ °^ d! ,"'" ^N^.W.E. !,45-- 145-5N » ^ahn.N" , S'licke . . !,45--145-50 '- Aei?H'«".' °(^' '»" ll5 - ,15 5.0 Velb Wnre Grundtntl.-Obliglltiouen (für ,00 fl. VM,), 5>°/„ «alizlsche..... ,04-50 ,05 — 5"/„ mährische...... ,09— -- — 5°/u ttrain und Küstenland . . 108— - — 5°/„ niederVsterrelchtsche . . . ,0950 ,10 — 2°/« steirische...... ,«475 — — 5"/„ lroatische und slavonische . ,04'— 10«'— 5°/„ siebendiiraische , , , 105 —,05'«0 5°/„ Trmeser Anna» . , , , l«5 - 105,0 5°/„ minnrischc...... 105 —,05 10 Ändere offen«. Anlehen. Donau Nr«, Lose 5"/,. ,00 ft. . 12175 ,««'50 d»o, Anleihe ,«?» . . 10«.— ,07 — «nlehen der Stadt O«rz . . ,10— —-— »lnlehen b, Stadtssemeind, Wie» 105 ^ lNs.85 Präm. Vlnl, b, Stadtae», Wie» ,42 50 ,4!l- - Vbrseuba» Vlnlehe» bnlo?, 5".„ »4 5« !»550 Pfandbriefe (für ,00 fl), Aodencr. allg, üst. 4"/« O. , . isl ,22 ^ bto. . 4>/,«/u , . . 100 50 10, ," dto. » 4"/„ . . . 88-30 9880 dto, Prüm,'Schulbverschl-, 3«/n ,04 — lU4'5u Oest. Hypolhelenbanl 10j, 50°/,, ,0,— —- 0est.ung, Na„l verl, 4'/,°/» . ,0,«« ,u« — detlo ' 4"/„ . . 99'l!U 100' belt« 50jähr, . 4"/„ . . «O-li«) 100'- Prioritäts-Obltnationen (sül ,00 st), sserdinands^iordbahn >t,n, ,»»« ,00 — l«0-^0 Galizische Karl Ludwig. Nahn «/„ 4'7!< Vbiier, Anst, üst, «00 st, 2. 40-/2 ««?'"- »0»>0 Uredilbanl, All«, im«, liOO st. , 2,0 — 2,050 DepoNtenba»!, «N„, 200 st. . >18U— I»» — Escompte Oes.Nbrösl, 500 st, . 517—520 Oiro- u, Lasseno,, Wiener 200fl. 20« — 205 --Ht,p°thele!!b.,öst,200st,25'/u«. 07 50 S8 50 Länberblln», öst, 20« fl. «, , . 22«-2»6'4<' vcsterr, ungar. Van! «00 fl. . »9c — «92- Uüionbanl 200 st...... 2ie — 2l8b0 «erlebrsbanl, Nll«, ,4« fl, . . 155-— 1b« — Actie« von Transport- , Unternehmungen. j (pti Ttüll), N!bleck« Äahn 200 fl, Silber , 54 - 5^ — '.Ilwld ^iilman, Aahn 200 st, «3, ,9453 195 50 Vül,»! !ilo!db»hü ,50 st, , . . 205 . . 20U — ' Westbahn Ä00 st, . , . 22« - 32, - «uschtiehrader ,Z,) 200 fl,2, ,9250 193- Duz Vobmb, Eis,«, 200 ss, <3.----------------- l>erdinanbi>Nordb, UM'stüM, 2500 2505 GalLarl Ludw, V, ^»0fl, CM. 804 75 «0525 Lemv, llzernow, Iassy > ltisen> bahn Gssellsch, 200 fl, S, . , 22L25 222'5« Lloyd,0st, unss„Iriest5«UN,«M. 424 — 436 — vesterr. «orbweslb. 200 fl, Lilb, 17? ,7« - bto, sül, II) 200 fl, 3, , , 19U 50 1975»« P,a« Duzer «tisenb, ,50 flNilb. 44— 45 — Rudolph «ahn ^00 fl, Tillier . ,S«'5<» ,97 — Slaalöcisenbah» 2(X, st, Eilbel 254 — 254-25 Südbahn 2!»u st, Silber, . . »«-5« »9 - eüb'NorbbVerl,, «,20Ufl,CN. l«l — 16,50 Tramway Ges.,Wr,.,70fl,e,W. 83: 2ü <<», 7^ neue Wr., Priorität,' «ctien ,00 fl...... 99-bo ioo-— Ung, galiz. «tisenb. 200 fl. Lilber ,83-25 1»3'7b , «eld Ware Una, Nordostbahn 200 fl, Tilber !l?« — ,79 - Una, Weftb («aab «rai)2«0fi,T, ,81 — 1», 5« Industrit'Actien (per Stück), «auges,, Ullg. 0,fl, ,00 fi, . — — — — 95—j 95 5« »«ilbemühl., Papiers, ,1, V K 5»« 5«! 57 50 Liesinger Brauerei ,00 fl. . . iu»-?ü l 9bß» S l>7. Deutsche Steich»bllntru»ten . . »9-22. 59 3« Papier«ubel...... l'l«,» 1»? Italienische Vantnotcn (,«» L.) 47!» »? b5 ßallstoffen und sämmtlichen Ballartikeln j^.__ bei H. Kenda, Laibaeh. 4nl Adolf Hauptmann, Laibaeh ßau- und Möbel-Anstreicher, Lackierer und Schriftenmaler «Ö,hVich zu alIen BftU" und Möbel-An»treioher-Arbeiten, An-•oco t- r ,HJt««er-Fa9aden, Auf«ohriften auf Firmatafeln für *rxaU sül auswilrls' solidest und billigst. "adprt i?1 aus weichem Holze werden täuschend in jeder Holzart ge-eu und lackiert. **«Ue: 1 Kleiderkasten........ fl. 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Bezirksgerichte Treffen wird bekannt gemacht: Es sei am 19. Iuui 1888 in Ober-dobrava der Grundbesitzer Mathias Ra-delj mit Hinterlassung einer mit äußeren Mängeln behafteten lchwilligen Anordnung, deren Oiltigkeit an den gesetzlichen Erben bestritten wird. gestorben. Nach der gesetzlichen Erbfolge ist Maria Kolar als Repräsentantin ihrer Mutter Iosefa Kolar, verehelichte Radclj. zu einem Zwölftel des Nachlasses berufen. Da dem Gerichte der Aufenthalt der genannten Maria Kolar nicht bekannt ist. wurde derselben Herr Anton Iarm in Tnffen als Curator bestellt, und wird dieselbe aufgefordert, sich binnen einem Jahre, von dem unten angesetzten Tage an, bei diesen» Gerichte zu melde» und die Erbs-erklärung anzubringen, widrigcus die Ver° lassl'nschafl mit deu sich meldeüdm Erben und den, siir sie Hufgchellten Curator abgehandelt werden wilrde. K. k. Bezirksgericht Treffen, am 31sten December 1888. IN ¦/* T^'»'.'"^^^ TR A T^TTT ^-""FST ^¦^^^ DAS BESTE ^'^¦^B i^igaretten-Fapie^ ^ ^—^ 1ST DAS ECHTE * ^ LE HOUBLON L Französiches Fabrikat A l^^/j^ tod CA^VLEY & HENRYii PARIS tf\\ ^k MfcT i rr.....•• j| General-Depot für Oesterreiob-Ungarc: OTTO KANITZ A C», i, oiomt lui ±iiaam*l, 3, WILN (405) 26-1 (12—2) Nr. 8N2I. Executive Relicitatiolls-Verstcigcrllllg. Vom t. k. Bezirksgerichte Littai wird bekannt gemacht: Es sn wegen nicht erfüllter Licitations-bedingnisse die exec. Relicitation der dem Valentin Ianez von Laze gehörig ge° wesenen, von der Elisabeth Ianez von dort laut Licitlltionsprotolollcs 6s pras». 3tcn Juni 1885. Z. 3501. mn den Meistbot von 100 st. 50 kr. erstandenen Realitäten. hälfteGrllndbuchseinlageNr.52.alt80.ber Catastralgemeinde Roviie bewilligt und zu deren Vornahme eine einzige Tagfahrt auf den 20. Februar 1889 hiergcrichts mit dem Beisätze angeordnet worden, dass bei dieser Relicitationstag/ fahrt obige Realitiitenhälfte auch unter d?m Schatzwerte an den Meistbietenden gegen sogleichen Erlag des Meistbotes hintangegeben werden wird. K. k. Bezirksgericht Littai. am 29sten November 1888. (334)3—1 St. 171. Oklic. C. kr. okrajno sodišèe v Metliki naznanja, da se je na prošnjo Matije Slarašinièa \7. Hrasta proli Janezu Slarašinièu iz Krasinca •/. odlokoin dne 6. novembra 1888, ätev. 11010, ustavljena izvršilna dražba nepreiriak-Ijivega posestva vložna šl. 35 zemljiäke knjige katastralne obèine Krasiuc po-novila. Za to izvräitev odredjen je rök na 9. in area 1889 od 11. do 12. ure dopoludne pri tem sodiftcii s pristavkom, da se bode to po-seslvo pri tem i't'iku tudi pod vred-nostjo oddalo. C. kr. okrajno sodisèe v Metliki dne 8. januvsuja 1889. (2l—2) Nr. 5094. Uebcrttaglmg executiver Feilbietullgen. Vom k. k. Bezirksgerichte Großlaschiß wird hiemit bekannt gemacht: Es seien über Ansuchen des Herrn Josef Grafen Auersperg (durch Herrn Dr. Max v. Wurzbach) in Laibach die mit dem diesgerichtlichen Bescheide vom 2. Juni 1888. F. 3031. auf den 28sten September. 26. October und 23. November 1886 angeordnet gewesene exec, sskilbielunqen der «ud Einlage 133 und 134 der Catastralgemeinbe Osolnik vor« kommenden, dem Johann Usnil von Dol-sake Hs..Nr. 3 gehörigen Realitäten auf den 12. Februar und den 12. März 1889 > jedesmal vormittags um 10 Ul<. hier. gerichts mit dem vorigen Anhange ttber-tragen worden. K. k. Bezirksgericht Vroßlaschih. am 26. September 1688. (163) 3—3 St. 10456. Oklic. Od podpisane c. kr. okrajne sodnije se H tem glede na tu.sodni razglas od 8. decembra 1887, stev. 10163, in na razglas od 2. septembra 1888, št. 8070, naznani, da so se v izvräilni stvari Franceta FJerina iz Kamnika (po dr. l^rnatu) proti Tomažu Ža-garju iz Stahovce zaradi 131 gold. 98 kr. s pr. izvršilne dražbe posestva vložrii št. 41 in 42 katastralne obèine ^upanje Njive na dan 9. f ebr u varja in 9. maroa 1889, s pridržanjem èasa in poprejsnjim do-dalkom prestavile. C. kr. okrajno sodižèe v Kamniku dne 24. nnvembra 1888.