.^N 32. Mittwoch aln l0. Mmmr 1864. Die „saibllch» Zeitung" erscheint, mit «usuahme dn Sonn- nnd Feiertage, täglich, und lostet sammt dm Vtilagen im Comptoir ganzjährig II si., halb-jöhrtg 5 ft. 50 lr., mit Kreuzband i,n Lomptoir gmlfj. 12 fi., hlllbj. a fi. Für die Zustellung in'« Haus sind halbj. 50 fr. mehr zu entrichten. Mtt der Post portofrei ganzj., nut« Kreuzband und gedruckter Adresse l5 fi., hall'f. ? fl, 50 lr. Znstrtlsnsgtbüyr filr coi? Garmond - SpalteuzeNe «der dnl Raum derselben, ist siir Imaligc Einschale tnngSlr., ftir 2maligc8lr., für ömalige 10lr.u.s. w. Zu diesen Gebühren ift noch der Iufertiou« - Stempel per 30 lr. fur eine jedesmalige Einschaltung hinzu zu rechnen. Inserate bis 10 Zeilen losten 1 fi. 90 lr. fttr 3 Mal, 1 fl. 40 lr. flir 2 Mal und 90 lr. fllr l Mal (mit Inbegriff de, Infertionsstemftel«). ^Kaibacher Zeitung. Amtlicher Thtil. e5e. k. k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 30, Iäuncr o. I. die von der Generalversammlung der Vankaktionäre gewählten Direktoren Dr. Franz Eggcr und 3a;ar Epstein auf die statutenmäßige Dauer allergnädigsi z» bestä» iigen geruht. Nichtamtlicher Theil. Die stäumung Schleswigs. ztaibach, 9. Februar. Als die unerwartete Nachricht von der Flucht der Dänen aus der Dannewirkeposilion eintraf, vermuthete mau allerlei Gründe, welche ei» solches Er» cigniß herbeizuführen im Stande gewesen seieu. Iu-deß das Aufgeben der Dannewerkstcllung läßt sich — so ül'crrascheud es nuch erscheinen mußte, daß dieß Ntsäiab. nachdem durch die brillautru österreichischen Osscnsivbewcgungen in der Fronte erst das Vorterraiu der ersten, aus drei solcheu Linien hintereinander be« stehenden tigeullicheu Fortisikationöliuien genommen war — wohl aus militärischen Gründen allci» er« klären, wobei natürlich nicht i» Abrede gestellt wer« den soll. daß — wie die «G.-E." bemerkt — die Möglichkeit vorliegt, der dänische Oberbefehlshaber General dc Mcza habe von seinem Monarchen von ssleusbnrg aus den Vcfehl zur Räumung erhalten, und daß diesem Befehle Motive politischer Natur zu Grunde lagen. Gcucral dc Meza ist. obgleich elu kühner Soldat — es wild ihm sogar Tollkühnheit nachgesagt — doch auch nicht minder ein umsichtiger Feldherr, der eS wohl nicht darauf ankommen lassen mochte, die meisten und besten Truppen, welche Däilc» mark anzubieten hat. von einem uumcrifch überlc-a.enen. mit den wirksamsten Angriffsmittcln im Ueber« fiuß versehenen Gegner aufreiben oder wie in einer Falle einschließen zu lassen. Pas Dauuewcrk ist ein unter umsichtiger Benützung des Terraius vortrefflich präparirter Wahl« play, aber es ist keine Festung mit ciucr Frontlimc auf zwei Meilen; cS ist vor Allem die beste Stellung auf der Halbinsel, um eine Schlacht anzunehmen. Das letztere aber konnten die Dänen, deren numc« rische Stärke im Danncwerk mit etwa 30,(XX) Mann sebr hoch angeschlagen ist, in keinem Falle der Armee von Schlcswig'Holstcill gegenüber. Es ist übcrhauvt cm Nachtheil der Position, daß eine aktive Vertheidigung, d. h. ein Vorbrecheu mit bereit gehaltenen Streitkräften nach einem abgeschlagenen Angriff fast nirgends möglich ist. Die Größe des österreichischen Erfolges am Nachmittag dcs 2. Februar besteht cbcu darin, daß dcr^ selbe diese Eventualität herbeiführte. Die Dänen wurden auf ihre crstc Haufttfortifikationsliuic zurück gcworfcu, verloren alles Vortcrraiu und mußten in dcr Gewalt dcr Ocstcrrcichcr dm Königsberg lassen, von dem auö ciu wichtiger Theil ihrer Schanzen bedroht werden konnte. Die Däucu konntcu lciuc Diversion im frcicu Fcldc mehr wagen, mußten alfo Bombardement und Erstürmung erwarten. Nun kommt noch dazu, daß der große Werth dieser österreichischen Erfolge wesentlich gesteigert uck, in cutsprechcndcm Maße die Chance dcr dänischen Vertheidigung dadurch verringert wurde, daß die linlc Flaute derselben uicht bloß bebruht, sondern geradezu umgangen war. Dieß geschah dadurch, daß dem Corps dcS Prinzen Friedrich Karl von Preußen in der Nacht vom 5. auf den 6. der Schlei-Ucbergaug gelang. Bon Aruis aus, wo der Ucbcrgaug stattfand , war hicdm-ch die Straße mich Schlmvig für uuscrcn rechten (preußischen) Flügel geöffnet. Mit dcn preußische» Truppen in der Flaute tountcu abcr dic Däncn, denen daun das Daunewcrt tcinc Deckung mehr bot, es uicht aufnehmen, sollten sic zuglcich dieses Bollwcri gegen dcu Froutalangriff vcrthcidigcu. Sic bcwcrtstcllisstcn noch in dcrsclbcu Nacht ihrcu Rückzug auf Flensburg, d. h. offenbar auf die Düp^ ftclstellung, uud dic Diversion unserer tapferen preußischen Waffenbrüder sicherte also rollständig den Erfolg dcö meisterhaft berechneten tombinirten Angriffö auf das Danncwcrt. Es hätte, um dasselbe gcgcn einen Front- nud Sciteuaugriff znglcich zu bchauptcu, ciucr weit stärkeren Macht bedurft, als dcr dänische Oberbefehlshaber zur Verfügung hattc. Dieß gcht schon daraus hervor, daß er die hochwichtige Schlei-Stellung nicht vollkommen zu sichern vermochte. Vom Kriegsschauplatze. Der «C. Oest. Ztg." wird geschrieben: «Als >dcr GeueralstabSossizicr dcr Brigade. Hauptmanu Daubleböki v. Stcrneck. dic Mclouug von dcr Er-stürmung dcS DorfcS Iagel dem in der Nähe den Gang des Gefechtes beobachtenden FM. Nrangcl überbrachte. siel ihm dieser vor Freude um deu Hals und gratulirtc der tapfern Brigade zu dem Siege, der noch eine so glänzende Vervollständigung erhalten soUtc durch die Erstürmung dcs Königsbergs. ES begann bereits zu dunkeln, als dcr Ordonnanzoffizier rcs Frldmarschall.Lieutenants Gableuz, Ol»crlieute»ant r. Merlcns. diese zweite Siegesbotschaft dem Fcld-marschall meldete. «Wie heißen die Braven, mein Sohn, die so tapfer gefochten haben?" rief der greise Feldherr mit freudestrahlendem Gesicht. „Es war Preußen »Infanterie", bekam er zur Autwort. Als er dcn Sinn dieser Worlc uicht richtig aufzufassen schien. erklärte der Kronprinz von Preußen: „Es ist das Regiment, dessen Inhaber unser König ist!" Mit telegraphischen Priuatuachrichtcn aus dc» Hcrzoglhümern hat es ein Ende. Der «Preußische Staatsanzeigcr« schreibt: „Mit dem Fortgangc dcr Operationen der kaiserlich österreichischen und königlich preußische» Truppcu in Schleswig hat die Zahl der darauf bezüglichen, au dcn preußischen Staatstelc. araphen gclaugcndcn Prioatdcpcschen erheblich zuge. uommen. Zngleich 'st dic erhöhte Nothwendigkeit eingetreten, m denjenigen Fällen, in wclchcn dcr ^nbalt solcher Depeschen bevorstehende militärische Operationen betraf oder die Stärke dcr Truppcnthcilc, Anzahl dcr Geschütze u. s. w. bezeichnete, aus höheren staatlichen Rücksichten die Beförderung der Depeschen zu versagen." 28. Sitzung des Herrenhauses am 8. Februar. Auf der Ministcrbank: Ibrc Exzellenzen die Herren Minister v. Schmerling, Freiherr v. Mecsery, v. Plencr. An dcr Tagesordnung ist der Bericht dcr ver« stärkten IiuanzkolNM'ssion über den Jahresbericht der StaatsschuldcnkontrolSkcmmnssion. (Berichterstatter ist Freiherr u. Heu net.) ^>er Bericht trägt zunächst auf mehrere mit dcn beglichen Beschlüssen dcs Abgeordnetenhauses in Wesenheit übereinstimmende Erinnerungen an und spricht sich demnach gegcu dic Umwandlung dcr in östcrr Wahrung ausgestellten Htaatsschulduerschrci-bunac'n <„ auf Oonv.-2'lünze lautende Obligationen, gegen dic Aufnahme dcr im Wege der StaatSIoltcricu zu WohlthätigkcitSzweckcu eina/gangenen Summen iu die schwebende Schuld, gcgen dic Vermehrung des mit Allerhöchster Enlschlicßuug vom 24. Juni 1851 anacnommcncn Al'lchcus. gegen den Ausdruck «Lau. demi.i!cut,'cl,ädigttligsrtutcn". gegen die AnsichzlclMg dcr Ueberschusse einzelner Grundcntlastunqsfonds. gegen dic Vcrpfändllng dcr dem lombardisch-uenctiaui« schcn Amortisationsfonds gchöngcn ans östcrr. Währ. im Betrage von ^,5lX).0()9 fi. lautcudcu Obliqatio-neu ?c. ?c, aus. Sc. Erzcllcnz dcr Herr F i n a n zm iu i stc r an« erkennt die Ersprießlichkeit, wclchc die Staatsschulden-kontrolskolnmissiou in ibrcr Wirksamkeit entfaltet. Die Regierung wird die mitgetheilten Meinungsäußerungen reiflichst cr:rägcn, kann ihncu aber keinc weiter eingreifende verfassungsmäßige Wirkung auf die Fi« uanzgcbahruug zuerkenne». Graf 5!co Thun vcrmibl iu dem Elaborat dcr Staatsschuldcnkontrolskommission cinc Bemerkung bezüglich dcr Milltäroicnstbcsrcinngstaren, stellt abcr in dieser Richtung keinen eigentlichen Antrag, Außerdem erklärt cr sich gcgci» gewisse, iu dem Kommissious'' bcrichte cuthaltenc. imperativ klingende Bestimmungen. Er ersieht fcrncr uicht, ob die mitgetheilten Resolutionen bloß deu Charakter von Wünschen oder den bcstimmlcr Anträge babcu sollen. Seines Er-achtens sollten dic vereinbarten Beschlüsse beider Häuser dcr Staatsschuldcnkommissiou als Normen für ihre Gcbahrung mitgetheilt werden, sobald dic Regierung sich mit dcnsclbeu einverstanden erklärt habcu wird. Erfolgt dieses Einvcrliäuduiö uicht. so würdeu dic vereinbarten Beschlüsse in Folge von Gesetzentwürfen dcr Allerhöchsten Sanktion Sr. MajMät zu unter« breiten und dann auch für dcn Finanzminister norm« gebend sein. Redner halt zunächst eine Vereinbarung bcidcr Häuser für unerläßlich und behält sich weitere An« träge vor. Freiherr v. Lichtcnfels theilt ,'u gewisser Richtung die Bedenken dcs Vorredners und bedauert, daß das jetzige, die Thätigkeit der Staatsschuldcu-kommission regelnde Gesetz kcmc solche Norm als Cynosur enthält. Dcr Vorschlag Thun scheitert je-doch an dem Umstände, daß dcr Finanzmimstcr nicht für sich allein Namens dcr Regierung bindende Er« klärungcn abgebe» kann. Die Kommission hat weis' lich iedcs imperative Vorgehen vermieden. Als praktisch stellt sich für jetzt cinc bloße Zu« wcismig dcr Anträgc an die Regierung heraus. Da-bill ziclt auch die Auffassung des anderen Hauses. Für die Zukunft muß jedoch ein Weg zu emhcitli« chcm Vorgehen ermittelt werden. Die Regierung möge in nächster Scssiou eiucn Grschcmwurf i» dieser Richtung einbringen. Freiherr v. Vaumgartucr beleuchtet das Vorgehen dcr beiden Kommissionen und ihre Diver« gcuzen. Die stattgehabten Berichtigungen und Vc. mängluugcn smo glücklicher Wcisc nicht von grobem Belange. Er theilt dc» Wunsch uach dcr vom Vorredner für dic nächste Session als wüufchcuöwcrth bc-zcichuctcu Gcsetzcsvorlage. Graf Leo Thnu findet dic Auffassung, daß dcr Fiuanzministcr nicht im Namcn der Regierung in bloß administrativen Angelcgenhcitcu blndcudc Erklärungen abgcbcn kömic, zu weit gchcnd. Ebenso kaun cr sich dcr Aufforderung nach cincr ucucu Go schesvorlagc auf diesem Gcbictc nicht anschließen. Redner spricht seine Ansicht dahin auö. daß cr es für am zweckmäßigste» halten würde. wcun dic Augclc« genhcit an die Fiuauzkommission zurückgewiescu und dcr lehtereu dcr Auftrag ertheilt würdc. über cinc zwischen bciocn Häusern zu vercinbarcude Ellcdigung dcr Resolution der Konlrolskommissio» Anträge zu bellen. Redner stellt einen diesbezüglichen Aulrag. Nährend cr mit der schriftliche» Folmulmmg desselben beschäftigt ist, bilden sich Gruppen im Sc.a!c. Oilic vom Kriegsschauplätze cingctroffcnc Depcichc dürfte die Veranlassung hiezu sein. (Hchluß folgt.) R2« 81. S'ihnng des Abgeordnetenhauses am (i. Februar. (Engerer ReichSrath.) Veginn der Sitzung 10'/. Uhr. Auf der Ministerbank: Ibre Gr^eUenzen die Herren Minister v. Echmrrling. v. Lass,r. Dr. Hein. Van der Straß verliest den (seinerzeit mit getheilten) Vericl't über den Gesetzentwurf, betreffend die Pl'sjyfal'i^lrit der Israelite»! in Czernowih. De Gs»eraloebate eröffnet Grocholski. Er sei nicht gegen das Geset) selbst, woUe dac> Zustandekommen dei!sell'en nicht ver» zögern, aber ibm scheine die Angelegcnl'cit nicht vor den NeichSrath zu gebölcll. der allgemeine, nicht Ein» zelngeseye zu berall.'en babe, sondern v?r den ^and« tag der Vnkowina. sir beantragt daber. das Hans möge über die ^andessache" znr Tagesordnung nl'cr-gehen, euentualiler die Entscheidung Sr. Majestät des Kaisers darüber embolcn lassen, ob der Gegenstand zur Kompetenz des engern NeichöralbS oder des Vu> kowiner Landtags gebore (Z. II d Ges. vom 26. Februar), und zu dem Knde die Porlage an den Ausschuß zurückweisen. Vclde Anträge werden von dcr Rechten unterstützt. Der Berichterstatter bekämpft die Anträge. Es unterliege keinem Zweifel, daß die gesetzliche Ver> ordnung. welche die PcsitMbigkeit der Israelitin r cntmuthigcnd gewirkt und man scheint selbst in dcn am meisten kriegerisch glsiiinlcn Kreisen in dcr Rettung der milltärlschcu Evrc das Maximum des Erreichbaren zu erblicken. Was die englischen Eröffmuigen betrifft. so geht aus dcnslldcn hervor, daß Dänemark auf eine Uuterslüz-zniig nicht zn rechnen habe und dem Könige zur schleunigsten Nachgilbigkcil gerathen werde, soll von dem ^onc>vner Protokoll noch ctivaS gerettet werden. Wcnn sich dcr König zur Nachgiebigkeit entschließe, so könne er, falls er hielici auf den Widerstand der Massen stoßen sollte, anf ren Schutz Englands durch Sendung von Hllfölluppcu rechnen. Uebrigeus wird die Zahl dieser Truppen zu hoch angegeben. Nicht 30 (XX) Manu will das großmüthige Allilou „ach Kopenhagen scndlu. sondern 2(XX1 Mann, und wenn wir gut unterrichtet sino, befinoen slch diese bereits unlerweg?." London. Nach dem »International" soll die Königin Viktoria geäußert haben, sie würde lieber ab» danken, als zugeben, daß ein einziges Kriegsschiff nach Dculschlano geichickt werde. Lokal- und ProvinM-Nachrichlen. Laibach, 10. Februar. Morgen Abends um sechs Uhr hält der Steno» graphenuercin hier seine erste Generalversammlung ab. Nach derselben begeben sich die Mitglieder und Gäste in den Salon Fischer (SternaUre) zu eincm zur Feier des GcburtSfesteS Gavelsdcrger's vcranstal» lclcu Souper. — Die gestrige Corsosahrt war weniger frrquen-tirt uno animirl als die der vergangenen Jahre, von denen manche unter viel schlechteren Wlllcruugsver« Hältnissen stattfanden. Es kamen zwar wlcocr einige masklrlc Scherze vor, allein eS fehlte die rechte Stim» MlMg im Publikum. Sonst erschienen 70—90 Equi» vagen, heuer zählten wir nicht 30. Das Werfen mit Confetti's sano auch im geringeren Maße als sonst Statt; oaS Material, mit dem die liebe Jugend nicht nur sich gegenseitig bomdarvirtc, sondern auch Wagen und Masken z» dewevfcn sich erlaubte, ver Schnee, war billiger. Offenbar ist, daß, solange die Theilnahme unter dem großen Publikum keine allgemeinere wird, die Corsofahrt etwas EMischcs bleibt, für welches das richtige Verständniß abgeht. 2. Gestern Abenos gab der Turnverein „^uiui «oltol^ in dcm Saale der öiwvuie Fedor Vamberg in Laibach. R25 N^l^nl,«»«;,!^ ^it Ac'rsc vcrlebrts uwhl i» ftsscrer Halt,:n>i, di.- Kurse Nclltli: sich jcdrch nicht einmal in Verhältniß zu den auckN'Iirtigcn NotiruncM aus dic angcmcssmc Hüho. F«mdt Dl>V!^UilrlzlUl. Paliltc» wuldei, bei grösi.rm Umsätzen U!!gcs,ilü' «,» !"^ billi^r al^ vol^csteln «l,^.;cbci,. Staalopapierc nm mäßige Anlchthnl,' höh«-, nur 1«U0cr-Lose zeig.» eine be-Wien sondcre Festigleit. und behaupteten ssch uiisscfähr um ^"/, übcr der letzte» 'Notiz. Auch Kreditlose behauptet, mit» sehlm difSti'llse wic bei dcl! 18<:0er,l: Nmd- und Staats-den 8 F.b^n I'al)u-?lfticil ctwaS flailer: Kr.dit-Altie» bei vuhigem Geschäfte ohne rrheblichc Tchwaulimgeu. Geld fthr stsissig.________________________^___________________ Vcffentliche Hchuld. ^v. dc, Klaal« (für I0tt st.) Geld Waare In össerr. Währung , zu 5"/, 67 25 «7.35 5V, Anlch. v. l«01 mit Ruch.«/» W.— 96,5)0 ohne Abschnitt I85.-> Nntional - Anlchen mit Iünncr^^upl'NS . „ 5 °/, 79.90 80.— National-Anl.heu mit April-Coupons . . ,. !i „ 79.95, «0,— Met.illiqmö......5> ^ 71/.0 71,C.(» ditto mit Mai-Coup. „5.. 7170 ?>.«(> betto.....^4/,.. <;3.:l0 «3,50 mit Verlosung ?. Jahre 188Ü I ll.50 142 - .. « l8iN 89 75, i'0.25 .. „ 1800 z» 5M) ,1. s'2W 92,40 ., ., zu100si. '»3.30 9.".,30 Eomo-Ncntc»sch. zu 42 l.. au^li. 18.25 16,75) 1t dlr Hronlundlr (sür 100 st) GrundentIastung«!-Ob!ig>it!''Ntn. «irbkr-Ockerreich . . zu 5°/, 87 50 87.75 Ob. - Ölst und Sichb, zu 5"/. 84 25» 84,75 Geld Waare Vöhme».....5 «X, !"Ü0 92,.. Zteierm., Kärnt. u. Krain 5 „ 87 5,N »8.5»0 U»tährm......5.. !»l50 95. ^. Schlesien . , . . . 5 .. 89... 90.- ll!,a..n>.....5 " <'!-^ 74 25 Tcm, Aan . .ssso u. Sla». 5 . 72.25) 72 75 Walizicn.....5 „ ^l.50 72 - - Siebenbürgen . . - 5 „ 712., 72 Vukowina.....5 « ^.50 ?l.25, m. d. Vcrl.-^l. 1807 ^' ,. 70.90 7^ 7', V.nctianischeS Anl 1859 5. .. 93 — 91.-. Aktien l>r Stuck.) Natu'nalbanl . - ^ - ^^ 774..- Nrer-l-Anstalt ^. 200 ii. ". Üi,' 179.70 179,t<0 R ? , . .'>, banlaus I85i z» , .»7,101.75 102.25 (5. M. ! verl^bal^ 5 .. 90. - !»0 50 '.'i.itionalb.aufö,W.v»llc«0 ^!arl Vanfo 90.75 91.— ^'NdlU i»r 1<» Vs, Sterliii., , 119,50 119.75 '^ris sin «00 Frau^ , . . 47.30 47,40 <5onrs der Goldsorten. Geld Waare K,MilNj«Dufattn 5 sl. 73 fr. 5 si. 75 Nlc Kronen . , . . 16 „ 60 „ I»i „ 62 „ NapoleonSd'or. . 9 „ 64 „ 9 „ <:!> „ Ruff Imperials. 9 „ «9 ., 9 „ 90 „ Vercinöthaler . . 1 „ 79; „ 1 ^ 80 „ Silber-Agio . 119 „ 50 .. 119 „ 75 „ Telegraphische Effekten- und Wechsel-Kurse an der k. k. öffentlichen Äürsc in Wien den 9. Februar 1864. b°> Metalliqms 71.70 1860-er Anleihe 91.70 5«'. Nllt.-AM. 80.-. Silber . . . 1lN,25 Banlatticn . 774.- London . . . 11^50 «rtditlllticil . 179.70 K. l Dukaten 5 75 Zahlenlotterie. Gehobene Zahlen in der Ziehung vom 6. Fcbrnar in Linz 33 3» »» tt» 3!> Vrünn 5O » Htt »4 75 Trieft 4» »25 4H 74 Fremden - Anzeige. Den 8. Februar. Stadt Wien. Die Herren: Sattler. KoSmoramabesitzcr, von Graz, — Singer. GeschaftSreiseuder, von Wien. - Gaber, Realitätcnbesihfr. von Marburg. — Slaria. Postmeister, von Kraiuburg. Tteruwarte. Die Herren: v. Pola. Postmeister, vrn Scifenberg. — Spinlef, Folstverwalter, von ZobelSbcrg. Mohren. Herr Flcischinann, Hausbesitzer, v>?n Trieft. ^F^ MMgenMll zur LMacher Zeitung, ^«r («37—«) Nr, 419, Edikt. Vom k. k. Landesgerichte Laibach wird bekamu gemacht, cö sci über Einschreiten dcr Laidachcr Spar^ kasse, durch Herrn Dr. Rak, lle srue«. 2«. Jänner l8U4, 3. 4?U, die exekutive öffentliche Fcildietung des der Vcrlaßmasse des Franz Ial-len gehörigen Hauses »uli Nr. l«9 in der Sladt Laidach am Raan, welches auf 79U7 fi. 60 kr. gerichtlich geschaht ist, wegen, der Lai-bacher Sparkasse schuldiger 1365 si. <:. ». e. bewilligt, und zur Vornahme dieser Feilbietung drei Ter« mine, und zwar auf den 14. März, »8. April und 23. M a i >8«1, jedesmal um IU Uhr Vormittags, im k. k. Landesgcrichsgebaude im ll. Stock angeordnet worden. Hiczu werden Kauflustige mit dem Beifügen eingeladen, daß die Realität bei dem ersten und zweiten Termine nicht unter dem erhobenen Schähungswerthe verkauft werden Wird, und daß der Ersteher die auf die Realität pfandweise versicherten Schulden, so weit der Kaufschilling reicht, nach Anweisung des Gerichtes übernehmen müsse. Das Schätzungsprotokoll und die ilizitationsbedingnisse können in der hiergcrichtlichcn Registratur, und der Lastenstand im Grundbuche, eingesehen werdcn. Laibach am 3l). Jänner 1864. (198-2) Nr. 302. Edikt. Vom k. k. Vezilksamte Wlppach. alS Gericht, wird hiemit den in der Ere. klitionssache des Herrn Eugen Mayer voll Wippach a/gen Jakob Urschizl, von Erscll polo. 470 fi. zu verständigenden Tal'ukngläubigern Anna, Maria. Agnes und Markus Urschizl). unbekannten Auf. enlhalles, und deren ebelifaUs unbekann« ten Rechtsnachfolgern eröffnet, daß den. selben zum Empfange der auf selbe lan« tcnden Eilediannssen und Wahruüg ihrer Rechte rer hiesig« l. k. Notar Dr. Gregor Loschar als Kurator aufgestellt wurde. K. k. Bezirksamt Wippach. als Gc< richt, am 20. Jänner 1864. (19I—2) Nr. 217. Edikt. Von dem k. k. VezirlSamle Lack. als Gericht, wird bekannt grmacht. daß den 23. Februar 1804. früh 9 Uhr. die dritte, in der Erekutions< fache der Maria Fan! von Lack gegen Pelcr Franz von Grunz. Nr. 14. mit oießgerichllichem Bescheide vom 24. Oktober 1ttl>». Z. ^:'i!>3, bewilligte ereln< live Feilbiellmg der dem Leptern ge. hörigen, in Grunz Nr. 14 liegenden, im Grm'dbuche der Herrschaft Lack «uli Urb.'Nr. 2404 vorkommenden, gerichllich auf 115'4 fl. 70 kr. bewertheten Drittel' hübe im Orte derselben vorgenommen, und hiedel die Realität auch unter den, SchähnngSwerlye hintangegeben werden wird. ^. ,,, K. k. Bezirksamt Lack. alö Gericht, am 23. Jänner 18Ü4. (205^2) Nr. 4152. Edikt. Vom k k. Vezirksamte Kralnbnrg. als Gericht, wird hiemit bekannt gemacht: Es sei über das Ansuchen des Vartl Uranzl). durch Dr. Vurger, vo>' Kram. Iiurg gegen Anton Schiller von <->lras,ch .vcgen, ans dem Vergleiche "0M ^. September 1863' Z. 2842.jchul0.g r 100 si. öst. W. c. «- c.'ln d.e e-knlive öffentliche Versteigerung der dem LctMn gehörigen, <"' Glun^uche d" Herrschaft Lak.uI)Urb..Nr. 2 ii^.^^^^ kommenden Nealitat ,ammt An. uno ^ugeyör im gcrichtllch erhobenen Schaz. mngswnthe von 2-A) fi. öst. W. gcw'' ligtt, nnd zur Vornahme derselben d drei Feilbietungs.Tagsahungen aus den 25. Februar. 8. April und 6. Mail. I-, , jedesmal Vormittags um 9 Ubr. ", ve: h. o.Gcrichtökanzlei mit dem Anhange ve° »Nntint worden, daß die feilzubietende Nealilät nur bei der letzten Feilbielung auch unter dem Schähungswerthe an dc" Meillbictenden yintangegtben werde- DaS Schähungsprotokoll. der Grund, buchsertract uno rie LizitalionSlicdingmsse können bei diesem Gerichte in den gewöhn-lichen AmlsNunden eingesehen werdcn. ss. l. Vczirtt.nnl Krainburg. als Gslicht, am 10. Dezember 1863. (207-2) Nr. 3565. , Edikt. Von dem k. k. Bezirksamt« Krainbnrg. als Gericht, wird hieniit bekannt gemacht! Gs sei nber Ansncheu der Vincenz Dietrich'schen Erben, durch Dr. Lovro! Toman, von Nadmannsdorf gegen Aler. Vabizy und Ursula Moschnik von Michel» Netten wegen, aus dem Urtheile vom 10. Juni 1843 schuldiger 714 fi. 36 kr. (5. M. «. «. o., in die exekutive öffentliche Versteigerung der, der Lcplern gc hörigen, im Grundl'uche MlchelNctlen ?lll> Urb.'Nr. 96 vorkommenden Drittel-hnbe !m gerichtlich erhobenen Schäßungö« werthe von 111 fi. 45 kr. O. M. ge> williget, und zur Vornahme derselben die dreiFeilbietungs'Tagsapnngen auf den 26. Februar, 1. April nnd z 3. Mai k. I., jedesmal Vormittags »m 9 Uhr. hier« amts mit dem Anhange bestimmt wo» ven, daß die feilzubietende Ncalilät nur bei der lehlen Feilbietung auch uiner dem SchalMlgSwcrthe an den Meistbietenden h!ntangcgel»ct, werde. Das SchätzungsprotokoU, der Grund-buchörnract und die Lizitationsbedingnisse^ könlltl, hei diesem Gerichte in den ge-wohnlichen Amtsstunden eingesehen werden. K. k. Bezirksamt Krainburg. alö Gericht, am 21. Oktober 1863. (209-ss ' "Nr. 3533. Edikt. Vom k. k. Vezirksamlc Nraiilburg. als Gericht, wird bekannt gemacht: Es seien in der ElckulionSsachc deS Matthäus Sporn von Lokarje gegen Varlhl ssonz von Goritsche i'clo. 630 fi. ^- «- «. zur Vornahme dcr dem Lchtcrn gehörigen, im Grundbuche Höfiem l>ul) Urb.'Nr. 336 vorkommenden, auf 2156 fi. bewcrthetcn Drittelhnbe in Goritsche die vrei neuerlichen Feilbietungslerminc auf den 24. Februar, 30. März und 29. April 1864. von 9 bis 12 Uhr Vormittags, in der Ge< richtskanzlci angeordnet worden, bei de» ren ersten beiden die Realität nur um oder über dcn Schäyungswerth. bei der lctzten aber auch unter demselben hintan» gegeben werdcn wird. Der Grundbuchsertrakt, das Schäz-zungsprotokoU und die Lizilationsbebing. niße erliegen hiergerichls znr Einsicht. K. k. Bezirksamt Kminbnrg. alö Gericht, den ','4. Oktober 1863. (197-2) Nr. 246. Edikt. Von dem k. k. Bezirksamte Lack, als Gericht, wird dem unbekannt wo befindlichen Nilhelm Fabiani hicmit bekannt gegeben < daL ihm znr Wahrung seiner Rechte dcr Herr Karl Fabiani von Lack als Kuralor aufgestellt wurde. K. k. Bezirksamt Lack. alö Gericht, am 27. Jänner 1864. (215—2) Nr. 3842. Edikt. Von dem k. k. BczlrkSamte Sittich, alS Gericht, wird hiemit bekannt gemacht: Es sei über das Ansuchen d.-s Johann Anbei von Neuoegg gegen Anton Oma. chen von Glogouza wegen, aus dem Vergleiche vom 9. Mai 1859, Z. 1825. schuldiger 1050 fl. ö. W. o. ». c., in die exekutive öffentliche Versteigerung der. dem Lehtcrn gchöugen. im Grunobuche der Herrschaft Sittich ^ub Urb. - Nr. 99 deö Hausamtes vorkommenden Realität im gerichllich erhobenen Schät)ungswerlhe von 1000 ft. ö, W. gcwilliget. und zur Vornahme derselben die drei Fellbictuugs« TagsatM'gcn auf den 20. Jänner. 20. Februar, und 30. März 1864. jedesmal Vormittags um 10 Uhr. im Gerichlsslt/e mil dem Anhange bestimmt worden, daß die feilzubietende Realität nur bei dcr Icyten Feilbielung auch unter dem Schäßungswerlhe an den Meistbic« lendeu hintangegeben werde. Das SchähungöproiokoU, der Grund' buchScltrakt nnd die LizitationSbcdiognisse können bei diesem Gerichte in dcn gewöhnlichen Amtsstnnden eingesehen werden. ss. k. Bezirksamt Sittich, als G» richt, am 5. Dezember 1863. Nr. 139. Nachdem sich bei der ersten exekutiven FcllbietuugstagsalMlg kein Kauflustiger gemeldet bat, so hat es bei dcr 2. auf den 20. Februar 1864 angeordneten exekutive» Feilbletung zn verbleiben. K. l. Bezirksamt Sittich, als Gericht, am 20. Jänner 1864. (218—2) Nr. 583. Edikt. Von dem k. k. stäot. beleg. Bezirks-geuchte zn Neustadll, wird im Nachhange znm dießgerichtl'chcn Edikte vom 22. September 1863. Z. 7079. hiernil be< kcinnt gemacht, dap. nachdem zn der in