Nummer 25. Pett» «. dm 22. I««i 1902. XIII. Jahrgang. PettauerZeituna. Erscheint jeden Fonmag. Prei« für P«Nau «U Zustellung int Hau«: Monatlich 80 h, vierteljährig K 2.-40, halbjährig K 4.80, ganzjährig K 0.—, mit Postversendung im Inland«: Monatlich 85 h, l ■ vierteljährig K 2.60, halbährig K 5.—, ganzjährig K 9.60. — Einzelne Kümmern SO h. Handschristen werden nicht zurückgestellt, Ankündigungen billigst berechnet. — Beiträge sind erwünscht und wollen längsten» bi» Freitag jeder Woche eingesandt werden. "J H i i ■ - i -i ■ m-t—- - ■ i..... i ---------------------- -- Von der Deutschen VolW-xattei. Der Verband der Abgeordneten der D e u t s ch en B o l k 8 p a r t e i hielt am 18. Juni d. I seine Schlußsitzung ab. in welcher der Obmann Dr. v. D e r s ch a t t a in einer umfassenden Dar« stellung die Leistungen drt Abgeordnetenhauses während der abgelaufenen Sitzungsperiode besprach. Dr. v. Derschatta ist kein Schönfärber; er ist in seinem Urteile von einer Objektivität, die jede» Für und Wider scharf beleuchtet und dann daS Fazit zieht, ohne Rücksicht auf Freund und Feind. Ungleich anderen Führern, die nach einem SefsionSabschnitte selbst die zweifelhaftesten Er» folge ihrer Partei den Anhängern derselben als bedeutende Errungenschaften hinstellen, sagt er klipp und klar was seine Partei zu erreichen in der Lage war und wa» nicht und er ist der Letzte, der mit dem Erreichten großes Aufheben» macht. E» mag manche» Kopfschütteln gegeben haben in der« Kreisen der Deutschen Volkspartei, daß ihre Vertreter nach der Abstimmung über Eifli nicht sofort in die schärsste Opposition gin-gen. Allein e» hätte bei der nummerischen über-macht der Gegner gar keine« anderen Effekt ge» habt, al» den. den »»einigten Feinden der Deutschen da» Heft vollständig in die Hand zu geben oder die Konsequenzen der Unterbrechung der so mühsam ausrecht erhaltenen Arbeitsfähigkeit de» Hause» aus sich zu nehmen. Im ersteren Falle wäre der eiserne Ring de» Grafen Taaffe rasch wieder geschmiedet gewefen und wa« da» bedeutet, haben die Deutschen in der Ära Taaffe bi» Baden, genugsam erfahren. Im anderen Falle wäre der"§ 14 ebenso wieder in seine Rechte getreten und bei der heutigen Strömung in den oberen Regionen hätten die Deutschen allein die Zeche bezahlt. SMZirrgänge. — Machen Sie mehr Bewegung I Gehen Sie in» Freie! Sie sind zu nervö»! Was früh, stücken Sie gewöhnlich?" — — .Eine Tasse schwarzen Kaffee. Herr Doktor." — .Natürlich, da» reinste Gift für Sie? Trinken Sie morgen» Milch und lassen Sie da» Zigarettenrauchen! — Milch? — Professor Dr. BaginSki hat festgestellt, daß e« sich selbst bei anscheinend rein gewonnener Marktmilch in jedem Kubikzentimeter um 2 Millionen Bakterien verschiedener Arten handle! Pjui Deubell — Lieber nervös werden al« täglich am nüchterne» Magen Millionen die-se» Ungezieser» löffelweise zu schlucken! — Der Rat, in» Freie zu gehe», schien mir weniger gefährlich und wenn man einen ärztlichen Rat befolgen kann, ohne ein Paraplui zuHilfe nehmen zu müssen, tut man» ja gerne. Also lo»! — Wohin aber. — na gleichgiltig, „in» Freie" — hat er verordnet und da braucht man wahrhaftig nicht lange zu wandern. Da» ist einer der größten Borzüge PettauS! Im Süden die grüne Ebene, im Norden die grünen Hügel und ein herrliche» Sonntagsweiter dazu. Mit dem Au»tritte au» der Obmänner-Konferenz hatte die .Deutsche BolkSpartei" sich freiere Bewegung verschafft und sie hat diese freiere Bewegung zum Besten de» deutschen Balke» ausgenützt, soweit e» immer möglich war und sie hat damit auch mehr al« einen Erfolg erzielt, worunter der, daß sie sich durch ihre Haltung jene Achtung im Parlamente erzwäng, die die erste Bedingung dazu ist. daß die Re-gierung mit einer solchen Partei auch rechnen muß in allen großen Fragen, nicht der letzte ist! Und damit hat sie den Interessen der deutsche» Osterreich» entschieden besser gedient, al» durch eine Opposition um jeden Brei», auch um den. daß Regierung und nichidentsche Mehr-heit über diese Opposition einfach zur Tage»-ordnung übergeben, wie über die Opposition jeuer deutschen Partei, die jahrelang die Füh» rung hatt« und trotzdem nicht» ander» zuwege brachte al» die sündhafte Spaltung der Deutschen zum Gaudium aller Deutschfeinde! Daß sich in der Debatte, die sich nach den Darlegungen des Obmannes entspann und on der sich die meisten Mitglieder de» Verba» oeS der Deutschen volktportei beteiligten, eine volle Einmütigkeit in den Anschauungen der Ein-zelnen ergab, ist ein «eitere» Zeichen der gesunden Politik der Deutschen Volktzpartei. die nach- Skhenden Beschluß faßte: .Der Vorstand de» erbaudeS der Deutschen BolkSpartei wird auf-gefordert, der Regierung gegenüber die Forderung zu vertreten, daß sie die Interessen EiSleithanienS beim ungarischen Ausgleiche nicht nur nach Kräften wahre, sondern auch u n n a ch- 4i b i g b l e i b t und für den Fall, als ein ntgegenkommen von Seite Ungarns nicht zu erwarten wäre, vvreiner völligenTren-nungdeSHandelögebieteSnicht zu-rückschreae; weiter« die Regierung aufzu-fordern, im Herbste dem Hause ein Gesetz betreffend die Entschädigung der Ge- Ein Reiseplan ist überflüssig und die vielen We weiser auch. — Die besten Wegweiser sind frö> lich lachende und schwatzende Menschengruppen am Wege; wohin diese ziehen, ist'S immer die rechte Straße. Eine Weile ziehe ich mit. Die meisten bie-gen link«; vom Schweizerhause herab trägt ein leiser Lusthauch die einschmeichelnden Melodien eine« Walzer«. Die lustig schwatzenden Menschen-gruppe» folgen der Lockung der schmeichelnden Melodien und einen Augenblick stehe ich unent-schlössen, dann setze ich meinen Weg sort gerade au«. — Ein Blick nach link« zeigt mir zwei große Bauten, daraus in schwarzer Schrift: .Kran-kenhau«." — .Siechenhau«. — Zur Rechten übertönt der langgezogene Pfiff einer Lolomo-tive die lauter und süßer lockenden Melodien der Musik da oben. — Ein undtfinirbareS Gefühl treibt mich vorwärts auf dem ge-roden Wege. — Rechts hastende, harte, gefähr-liche Arbeit; da» Geheul der Dampfpfeife. daS schrille Signal: .vorwärts, im wilden Kampfe um» Dasei» j — Link» da« Schmerzgestöhne der in diesem wilden Kampfe Niedergesunkenen, daneben die leisen Seufzer der ka»ipfu»fähig Ge-wordenen. — Mitten die schwatzenden, lachenden. meinden für die Besorgung der Ge-schäfte de« übertragenen Wirkung«-kreise« vorzulegen, desgleichen auch die von den Gewerbetreibenden lebhast gewünschte gänzung der Gewerbeordnung zubereiten. Der Regierung sei ferner nahezulegen, daß sie die schon so lange in Aussicht genommenen Erleichterungen für die heimische Industrie gesetzlich durchführe und daß bei Förderung der Industrie auch von Seite aller Behörden da» eiitsprechend« Entgegenkommen gezeigt werde. Ferner möge die Regierung im nächsten Tagung»-abschnitte mit dem Entwürfe eine» neuen Strafgesetzes vor da» Hau« treten. Des-gleichen sei eine Vorlage über einen neuen Militär st rafprozeß für die nächste Ta-gung in Aussicht zu nehmen." Der einmütige Beschluß, diese Forderungen in der nächsten Herbstsession zu vertreten, beweist zur Genüge daS vorgesagte. Denn nur ei» in sich selbst festgeschlossener und vom unbedingten Vertrauen der Wähler ge-tragener Partei-Verband kann angesichts der bevorstehende» AuSgleichS-verhandlnugen im Reichs-rate solche Forderungen mit Aussicht auf einigem Erfolg ausstellen und indem sie besonders dem Ministerium Körber selbst für den äußersten Fall der Trennung deS Zollgebietes die Unter-stützung der Deutschen BolkSpartei zusichert, gibt sie ihr einen wertvollen Rückhalt für die bevorstehenden AuSgleichS-verhandlungen, zugleich aber die Versicherung, daß sie für einen faulen AuS-gleich nicht zu haben sei! Die anderen Forderungen aber find solche von allgemeinem Interesse. die, weil sie keine .Postulatenpolitik" involvieren, nicht kurzweg ab-gewiesen werde» könne». Insbesondere die Forderung, daß der Staat de» Gemeinden eine angemessene Ent-schüdigung für die schweren Lasten gewähre, die frohgemuten Menschen, die den lustigen Weisen der Musik entgegenstreben, während der kurzen Ruhepause, die ihnen gegönnt ist in diesem har-ten, wilden Kamps de» Leben» I Zum Henker! Der Dokior scheint doch recht zu haben, daß ich nervö» bin. Was für alberne Gedanken zeitigt doch der schwarze »affee, daS Kilo zu K 4 8V. — Aber zu einer Schale Milch mit 6 bis 8 Millionen Bakterien vermeng», bringt er mich doch nicht! — Weiter! Ich wähle die Straße zwischen dem Eotta-geviertel, vor wenig Jahre» »och machte ich den-selben Weg zu zweit; Sie pflückte Gänseblüm-chen und zupfte an den Blättern, während ich die Knöpfe an meinem Jaquet zählte. Weder am Gänseblümchen »och am Jaquet hat die Rech-nung gestimmt. Tempi passali! — (£« war damals ei» öder Fleck Erde und wo heute die netten Villen stehen, standen damals verkümmerte Obstbäumcheu auf magerem Grasboden und den Weg aufwärts trotteten ein paar magere Kühe, die ein kleiner, schmutziger Bengel unaufhörlich prügelte. Diesen Weg nahm ich zum Volksgarten hinauf; Ich wollte mich unter fröhliche Men-scheu mischen, denn die Mieselsucht verleidete mir den Naturgenuß. ihnen aui den Agenden im .übertragenen Wirkungskreise' erwachsen, ist im Interesse der deutschen Gemeinden in den Alpenländern gelegen, in denen diese Losten so unerträglich geworden sind, daß die Würde eine» Gemeindevorsteher» bereits weit eher gefürchtet al« erwünscht ist. Mehr al« tinen Erfolg hat die Leitn ng der Deutschen BolkSpartei im letzten Session«-abschnitte zu verzeichnen; sie hat damit nicht renommiert und hat e« nicht nötig, weil sie da« volle Vertrauen ihr« Anhänger besitzt, wa« andere nicht so sicher bHouipten können. König Albert bon Sachsen, f Im Lustschlosst Sibyllenort ist König Albert von Sachsen am Donnerstag den IS. Juni >902 um 8 Uhr 6 Minuten abend« sanft verschieden. König Albert war al« der älteste Sohn de« König« Johann von Sachsen, den die Welt den Weisen nannte, am 23. April 1828 zu Dresden geboren und somit 74 Jahre alt, al« der Tod ihn hinraffte. Mit ihm ging einer der edelsten Fürsten Deutschlands und einer der besten Männer de« neuen Deutschen Reiche« zu Grabe. Ein Mann, treu im Unglücke leinen Freunden, wie er 1866 bei Königgrätz bewies, als er mit seinen Sachsen todesmutig den panikartigen Rückzug de« linken Flügels der Österreicher deckte, treu seinem deutschen Volke, al« er sich 187(1 um der großen Sache willen der Führung de« preußischen Kronprinzen unterordnete und bei all seiner Bescheidenheit sich zu einem der siegreichen Heerführer im großen Volk«-kriege aufschwang durch sein eigene« Genie! Treu seinen protestantischen Sachsen, von denen ihn der Katholizismus seines Hause« nimmer zu stbeiden vermochte, ihn de» katholischen Fürsten von seinem protestantischen Volke! Ein konstitutioneller Fürst im vollen Sinne de« Worte«, hat er seine» Neffen, den Professor an der theologischen Facultät in Freiburg. bekannt durch seine mehr temperamentvolle al« sachliche Verteidigung der Moraltheologie de« H. Alson« von Liguon, niemals gestattet, im eigenen Valerlande Ent-fremdung und Zwietracht zu säe» zwichen dem katholischen Fürstenhause der Wettiner und den protestantischen Untertanen, die König Albert so hoch verehrten. Treu al« Freund, wie e« unter Herrschern nur selten vorkommt, hat er in der entscheidenden Stunde als deutscher F ü r st sich nicht ge-scheut, de» jungen deutschen Kaiser, der den großen Einiger Deutschland« neben seinem selbstherrlichen Wese» nicht länger dulden zu können glaubte, umzustimmen! Er, der siegreiche Heerführer, der durch sein Eingreifen am 18. August 1870 de» Sieg der Armee de« Prinzen Fridrich Karl bei Gravelotte—Samt Privat entschied und wieder durch seinen Sieg al« selbständiger Heerführer der IV. Armee in der blutige» Schlacht von Beaumont am 1. September 1870 da« Meiste dazu beitrug, daß am nächsten Tage die ganze französische Armee sammt ihrem Kaiser Napoleon in «edon kapitulieren mußte! Er, der siegreiche Heerführer, der daS deutsche Reich gründen half, hat sich nicht gescheut, den jungen Kaiser, der e«, ungleich seinem Großvater, mit seiner Würde unvereinbar fand, sich von einem Bi«marck beraten zu lassen, umzu-stimmen. Denn König Albert schätzte den Einiger Deutschlands so hoch, daß e« ihm unmöglich däuchte. den Man» einer schweifwedelnde» Kamarilla und den britischen Einflüsien zu opfern. Er, der fieggekrönte Heerführer, der treue Wardein des großen deutschen Reiche«, der Herr-scher, nicht der Vasall, konnte Bi « marck nicht retten! Und wenn Wilhelm II. jetzt am Sarge diese« schlichten Helden, dem letzten der Helden au« der großen Zeit und treuen Verbündeten, darüber »achdenkt, daß er ein König war und zwar einer der verehrnngswürdigften, der ihm einen feilte» Rat al« deutscher Fürst zu geben, für seine Pflicht hielt, dann mag ihn wohl ein gewisse« Unbehagen begleichen, diesen Rat nicht befolgt zu haben! Manche bittere Enttäuschung wäre ihm und dem Reiche erspart geblieben. — Und treu wie ein deuscher Mann hat König Albert an dem Freundschaftsbunde festge-halten, der ihn von Jugend an mit unserm Kaiser verband. Kein Jahr verging, ohne daß die beiden fürstlichen Freunde sich nicht sahe» und den unter Freunden stetS lästigen Purpur mit der Lodenjoppe der Waidmünner vertauschend in den Revieren zusammen .jagerten,"—auch noch im Greisenalter. Einsach und schlicht wie jeder Held war König Albert von Sachsen. Seine Verdienste um da« deutsche Reich al» deutscher Fürst, seine Verdienste um Sachsen al« Herrscher gehören nunmehr der Geschichte an. Aber die Mitwelt, die Zeuge war der Ta-ten eine« deutschen Fürsten vom echtesten Ge-präge, sieht sie scheiden mit jenem heimlichen Bangen, welche« die gährende Gegenwart nicht zu bannen vermag, weil da« Vertrauen fehlt in jene. die berufen sind, an Stelle der Erprobten zu treten. Von außen herum ging ich und labte mich an den in voller Blüte siehenden Gruppen wil-den Jasmin« und sog den schweren süßen Duft mit Behagen ein. Zu den von üppige» Sträu-chrrn versteckten, von wilden Kastanien beschatte-teu Bänken steuerte ich hinüber in gehobener Stimmung. Plötzlich. l> donc, ein infernalischer Stank. Zwischen den Raiidbüschen liegt ein kleiner Teich von — von — Rohstoffen für Poudrette-Fa-briken. — Weiter, weiter! — In den Anlagen ging mir da» Herz auf, während ich unwillkürlich meine» Spazier stock fest faßte. Ein paar verzvgene süße Bebe'« stapften aus einem Beete herum, auS dem zwischen den künstlich gruppirten Steinen nur mehr ein paar kahle Stengel von Alpenpflanzen anklagend hervorstanden. Ein et-wa« größere« Mägdlein wollte der Zerstörung«-sucht der winzigen Bandale» steuern, aber diefe huben zu heule» an und eine der liebenden Mütter, die nebenan auf einer Bank der Musik lauschten, rief sogleich zornig: — .Laß die Kin-der spielen, Ella! Bring' mir lieber einen Strauß Jasmin, — (Becherlholler uannte sie die duftigen Blüten) aber frische, nicht verwelkte!" — .E« ist verboten Mama, der Wachter greint mich au«. wenn er'« sieht." — „Ach wa«, er soll nur pro-bieren! Zu wa« ist denn da« Zeug da? doch nicht zum Anjchau'n?" — Doch Madame! — Am Eingange in den prächtigen Naturpark und mit vielen Kosten, welche die Mitglieder deS „VerschönerungS-Ber-eine«" au« ihrer, nicht au« Ihrer Tasche be-streiten, hergestellten und erhaltenen Anlagen steht eine Tasel mit der vertrauensvollen Aufschrift: „Die Anlagen werden dem Schutze de« Publi-kum« empfohlen." — Wer diese« Sprüchlein ignorirt, zählt nicht mehr zum Publikum, so»-der» zum Pöbel! Ein sehr hübsche« Beet mit Rosen in der Nähe des Teiche« ist, nicht vom Publikum son-der» vom Pöbel vollständig verwüstet! Weiter, sonst schwillt mir die Galle! — Zwei Damen, dem Lebendgewichte nach aus gut 180 Kilo zu schätzen, suchen irgend jemand; doch der Weg. den sie gewählt haben, scheint ihnen ostenbar zu gewunden und so brechen sie kurz entschlossen durch die Einfassung und stam-psen einen Steig über den hübschgepflegten, grü-nen GraSteppich. — ..Ach, gerade wie zwei flüchtige Gazellen' — lache ich. Da wendet sich die relativ Jüngere Der stetrtsche Tandtag, der zur zweiten ordentliche» Tagung am 2l. d. M. zusammentrat, findet ein reichliche», fast über-reichliche» Materiale zur Erledigung vor. Der Lande»auSschuß allein bringt über acht-zig Borlagen und Anträge vor den Landtag. Außer der Erledigung de« LandeS-BudgetS wird noch die geänderte LaudeSivahlrefonu. ein von de» Klerikalen eingebrachter Antrag auf Än-derung des Jagdgesetze» und der Antrag de» Lande»au»schusse« aus Errichtung einer drei-klassigen Mädchenbürgerschule in Eilli zu erledigen sein. Die Wahlreform ist dringend. Die Neu-wählen stehe» vor der Thüre und die jetzige Tagung ist die letzte diese» Landtage». Die Regierung hat den vom Landtage be-schlössen?» Wahlreform-Entwurf wie bekannt de«. halb abgelehnt, weil nach demselben die Wähl» der bisher bestehende» drei Kurie» in de.' neu-zuschaffenden IV. Kurie nicht mitwählen, während die Reichsrats-Wahlordnung in der V. Kurie, die der I V. Ku r i e der L a n d e»- W a h l-o r d n u n g conform ist. alle bisher vom Wahl» rechte Au«geschlosseneu in die V. Kurie eingereiht hat, in welcher aber auch die Wähler der anderen Kurien mitwählen daher die Wähler der erste» vier Kurien nach der Reich»rat«wahlord»u»g zweimal wählen können; in ihrer und in der V. Curie. Bei den Reich«ratawahlen mag dieser Modu«, der die sozialdemokratischen Bäume nicht i» den Himmel wachsen läßt, seine Berechtigung haben. Der Grazer Gemeinderat. in welchem die sozialdemokratischen Stadtväterzumeist ihre Wünsche und Ansichten mehr schneidig al« sachlich ver-fechten, wird gewiß von den Verfechtern de« Pluralsyste«« al« warnende« Beispiel angeführt werden. So steht der Landtag inbezug auf die Änderung der Wahlreform nach den Wünschen der Regierung vor einem ziemlich schwierigen Problem. Ein Höserecht«-Gesetz wäre mehr al« er-wünscht, um der für den Bauernstand Verderb-lichtn Güterschlächterei endlich ihr sehr lukrative« Handwerk zu legen, denn die heutigen Gegenmaß-regeln sind für die Katz und steuern der .Land-flucht" nicht im geringsten. Eine grelle Illustration zu der von der Deutschen BolkSpartei gefaßten Resolution um Entschädig uug der Gemeinden für die Agenden im .übertragenen Wirkungskreise' bilden die zahl-reichen Ansuchen um Bewilligung zur EinHebung von Gemeindenmlagen sogar bi« zu 184 Prozent nnd e« sind zumeist Landgemeinden, die diese und psaucht: — .Geht« Ihnen eppa wa« an?" — Nee, verehrte Gnädige! denn wenn ich der Glücklich« wäre, dem Sie etwa« angeht», so hätte ich einen andern Vergleich gewählt! — ES gibt nämlich außer Gazellen auch andere Ge-schöpfe, denen Sie bi« aus die Zähne ähnlicher sind, al« der Gazelle. — Ich werde dem Doktor morgen klipp und klar beweise», daß ein Spaziergang in« Freie ein sehr zweifelhafte« Mittel gegen Nervosität ist! Nanu, wa» ist denn da«? — O du himmelblauer See! Der Birkenpavillon scheint im Winter irgend einem frommen Einsiedl al« Klause gedient zu haben, denn e« liegt noch ein schöner Vorrat von Brennholz da, sehr nett aufgeschichtet und dankbt» hat er auch allerlei Nutzholzes einen schönen Borrat gesammelt, offenbar, um im nächsten Winter die Klause auch von außen wetterfest zu machen. Ich sah einige böse Buben unter diesen Holzvorrat arg herumwirtschaften. Da« ist un-recht von den Bengeln, denn der arme Eremit hatte gewiß Mühe genug gehabt, ehe er den Holzvorrat so hübsch und nett ausschichtete, daß er gar nicht störend wirkt, sondern die natürliche Ansuchen stellen! Mit den Landes- und Bezirk»-Umlagen bedeutet da« die dreifachen direkten Steuer»? Eine progressive Einkommensteuer wäre gleichbedeutend mit der Konfiskation des Ver-mögenS, sagte unlängst der Finanzminister; die Uinlagenwirtschast ist auch nicht viel besser, nur trifft sie diejenigen, die blp« seufzen, aber nicht schreien. _ Vumes bon der Woche. DaS Abgeordnetenhaus ist in die Sommerferien gegangen. Die Landtage wurden für den 21. Juni einberufen, bis auf den von Tirol, der erst am 25. und den von Dalmatien der am 23. zu« sammentrettn wird. Nachdem die Volksvertreter so brav waren, die Fahrkartensteuer zu bewilligen, dürfen sie zur Belohnung daheim die Sonnwendfeier mit-machen, bis aus die Tiroler im Süden de« frommen LandlS, die viel zu gute Christen sind, um an diesem .Heidnischen Götzendienst' Ge-sollen zu finden. Daß die Fahrkartensteuer bewilligt wurde, ist sowohl für den Finanzminister al« für die Diurnisten sehr erfreulich. Der Schotzkanzler erhält aus dieser Steuer einige hübsche Mill'öuche» Überschuß und die Diurnisten täglich einige Nickel GehaltSausbesse-rung, die nach der Berechnung der Regierung zusammeu ein Häuflein von rund 63 Millionen Kronen ausmachen. Da» durch Diurnistenwirt-fchaft dein Staate mindesten« 5000 definitiv angestellte k. k. Staatsbeamte der Xl. RangSklaffe erspart werden, von denen ihr an Gehalt und AktivitätSzulage jeder Einzelne 1600 K koste», was eine Summe von 8 Millionen Ersparnis gibt, davon schweigt die Exzellenz lieber stille. Die tschechis che HandelSkammerminorität von Olmütz beschwerte sich beim Ministerpäsidenten! Sie verlangt ersten«, daß die Verhandlungen der Kammer auch in tschechischer Sprache geführt werden und Gewehrleistuug für ihre persönliche Sicherheit! DaS ist die alte Taktik der nicht deutschen Minoritäten in solchen BertretungSkör-pern, daß sie nach der Polizei schreien, auch wenn nicht der geringste Anlaß dazu vorhanden ist. Diese Angstheuchelei soll ihnen daS „Recht der Notwehr" für jene Fälle sichern, in welchen sie die deutschen Majoritäten selber terro-risieren und eine ersprießliche Arbeit unmöglich machen! Der Handelsminister C a l l ergriff natürlich fofort die Partei der tschechischen Minorität und erklärte: eS sei eine Anomalie, wenn in einer Korporation eine ansehnliche Minder- Schönheit des schönsten Platze» im Parke noch natürlicher macht. Schade, daß der komme Ein- siedl seine Gaijen und sonstigen Viehstand mit in seine Sommerfrische genommen hat; al» Staffage zu dem Stilleben müßte da« Viehzeug gerade übersezessionistisch wirken. — Hätte der fromme Mann etwa einige Paare Ente». — ein Storch paßt nicht au einer Ein-siedel-Klause, — die hätte er zu seinem Nutzen im Teich zurücklassen können; sie hätten sich von dem Froschlaich« und von den Fröschen sattsam genährt und er hätte sie dick und fett wiederge-funden I Denn wenn die Musik oben und die Frösche unten konzertieren, so kann e« vorkommen, daß ein zarte« Adagio der oberen von einem unver-nünstigen Fortissimo der unteren Musiker gründlich verpatzt wird. — Kunst und Wissenschaft sind zwei rechte Schwestern und da ich die eine gegen Unverstand in Schutz nehme, will ich mich nach der andern umsehen. Die andere, die Wissenschaft, ist zwar blos durch einen „OrientierungStisch" vertreten, aber ein Verehrer der Geographie koiinte sich immer-hin eine Stunde lang an dem OrientierungStische mit sich selbst unterhalten! h e i t ihrer sprachlichen Rechte beraubt werden könne. ES wäre Sache d«r Majorität ge-wese». auS eigenem Antriebe vorzukehren und in dieser Hinsicht die Sache zu ordnen! Für die «rschiedenei» deutschen Mino-ritäten in solchen VertretungSkbrpern, in d«nen die Nichtdeutschen die Mehrheit, haben ist die unparteiisch« Regierung in d«r Regel weniger be-sorgt! Der alldeutsche Abgeordnete Rudols B e r g e r. der in der Verhandlung über die Donau-dampsschiffahrtSgesellschaft dem dermalige» Direk-tor derselben, Hofrat von Ullmanu und andere Beamte persönlich der unehrenhaftesten Handlun-aen zieh, wurde vom Sohne deS Direktors, Hos-sekretär von Ullman gefordert. Er lehnte aber daS Duell unter Berufung auf seine Immunität ab. In der Sitzung vom 17. d. M. wurde die Auslieferung deS Abgeordneten Dr. Schalk, des Gegners Wolfs beschlossen. Er hat nun Gelegenheit, die in seiner Broschüre gegen Wolf vorgebrachten schweren Beschuldigungen vor Gericht zu beweisen. LondeSverteidiguugS-Minister Barou Fejer-vary hat im ungarischen Reichsrate einen Ge-setzen twurs über die Kosten der Bewaffnung de« Landsturme» eingebracht. Darüber große Ausre-gung besonders unter den Abgeordneten der äußersten Linken. Abg. Ratkay sagte dem Mini-ster in den Couloir« de» Abgeordnetenhauses kurzweg: „Exzellenz, wir werden die Gewehre nicht bewilligen!" — .Was liegt daran, ich werde sie doch kaufen" — entgegnete der Hon-ved-Minister. .Ichglaube nicht, daß du sie kausst!" — ereifert sich der Volttvertreter. — „Schon gut." — lachte der Minister. — „ ich habe sie bereit» gekauft! —" Wenn einer unserer militärischen Minister erst einmal über die Kosten irgend einer neuen .Friedensgarantie" spricht, dann hat er das Geld dafür entweder be-reitS in der Tasche oder diese .Friedensgarantien" gar schon in den Magazinen liegen. DaS sollte ein Abgeordneter doch schon wissen. Der englische Thronsolger nahm unlängst im Hofe der Leibqardekaserne in London eine Trnp-penfchau über 11.000 Knaben vor. die in die so-genannten .BopS-Brigaden" eingereiht sind. Die Behauptung, daß England keine Soldaten mehr nach Südafrika hätte schicken können, ist daher glänzend widerlegt. Aus Stadt und Land. (Ernennung.) Der Landes Ausschuß hat den Professor am Kaiser Franz Joses Gymnasium in Pettau, Herrn V. Kohau t zum Professor sür darstellende Geometrie und Mathematik Er fand eine Summe geistiger Anregung aus diesem runden Tiiche und ein strebsamer Gymnasiast, der vor der Matura steh», fand aus diesem Tische manche Frage beantworte», die ihm sonst einiges Kopferbrechen machen wird. Wie sieht dieser OrientierungStisch heute au«? — .Störe meine Kreise nicht!" — rief Archi-medeS dem barbarischen KriegSknechte zu, der in seiner rohen Dummheit keine Ahnung gehabt hatte, daß sein Schwerthieb eine der größten Leuchte» der Wissenichaft verlöschte! — „Diese Anlagen sind dem Schutz« de« Publikum» empfohlen!" — Ich sah vor Jahren aus einer Höhe bei Fürstenfeld eine Szene, die ich nie vergesse. Auf dieser Höhe hatte der dortige Verschönerung«-verein einen ähnliche» OrientierungStisch ausge-stellt und darüber «in regenschirmartiges Dach gemacht, weithin sichtbar. Man nannte da« Dach „Schwammerl", den» e» sah von der Ferne wirklich wie ein Pilz aus. Eine« Sonntag» kam eine größere Gesellschaft, denn daS „Schwammerl" war zugleich Aussichtspunkt, aus die Hohe und fand dort eine Horde Vandalen, welche die Orien-tierungS-Radien auf dem Tische — „auSra-vierten." an der LandeS-Oderrealschnle in Graz ernannt. Herr Professor Kohaut hat vor allem bei der Gründung deS städtischen MuseumS als Fach-mann Bedeutende» geleistet und auch als Gemein-derat ha» er stets fortschrittliche Fragen mit warmem Eifer ihrer Lösung zuführen geholfen. Mi» der Gründung de» f'äd». MuseumS ebenso wie mit anderen neuzeitliche» Schöpsungen in Pettau ist sei» Name eng verknüpft und wird in der Chronik der Stadt immer genannt werden, dort, wo die ersten An sätze zu dem Aufblühen der selben gemacht wurden. DaS Kaiser Franz Josef-Gymnasium verliert an Herr» Professor Kohaut eine pflichtgetreue. vorzügliche Kraft, die an dem-selben studierende Jugend einen, gütigen wohl-wollenden Lehrer. (Lehrkörper für die neue Mätchei Liirgrr-schule.) Der höh« steiermärkische LandeSschulrat ha» in seiner Sitzung vom 5. Juni d. I. nach-stehende Anstellungen vollzogen: An der neuzu-errichtenden Mädchen »Bürgerschule in der Stadt Pettau: als Direktor der definitiv« Bügerschul« lehret Josef Löbel in Brück a. M.; al» Lehrerin sür die I. Fachgruppe die definitive VolkSschul-Uhrcnn Antoiiie Prauser in WolfSberg in Kärnteiij als Lebrerin für die II. Fachgruppe die definitive Volksschullehrerin Anna R a s ch o w i tz in Deutsch-LandSberg; als Lehrer für die III. Fach-Gruppe der definitive VolkSfchullehrer Josef I u st in Erlaa bei Wien. DaS .Obersturerblatt" schreibt zur E r-nennung deS Herr» Direktor« Joses Löbel: „Ernennung. Herr Joses Löbel. Bürgerschullehrer hier, hat vor einigen Tage» die Erneniiung zum Direktor einer neiierrichlete» Bürgerschule in Pettau erhalten. Herr Löbel scheidet also mit Beginn de» nächsten Schuljahre« aus unserer Stadt, in der er durch sieben Jahre verdienstvoll gewirkt hat. Eine große Zahl dankbarer Eltern und Schüler werde» sich ungern mit dem Ge-danken vertraut machen, von ihm Abschied nehmen zu müssen. Der Gemeindeausschuß verliert ein Mitglied. daS sich während der kurze» Zeit der Wirksamkeit in dieser Körperschaft bereits sehr verdient gemacht hat. Auch im Männergesang-vereine hat man mit großer Betrübnis von dem bevorstehende» Scheiden de« hochverdienten Sang-warte« erfahren. Die musikliebenden Kreise unserer Stadt werden den seinsinnigen Leiter unserer Liedcrtasel», den ausgezeichneten Sänger mit tiefem Bedauern ziehe» sehe». Ein großer KreiS von Freunden wird das Scheiden des Herrn Löbel und seiner liebenswürdigen Frau Gemahlin als schweren Verlust empfinden. Doch alle werden ihre dankbaren Gefühle in die Form eineS aufrichtigen und herzlichen Glückwunsches kleiden. Wahre Freundschaft muß auch selbstlose Mitfreude Sofort wurde über die Kerle Standrecht gehalten und obgleich e« sehr achtenswerte Gegner waren, wurden sie windelweich verhauen! Da« Publikum schützte diese Anlage sehr nachdrücklich gegen den — Pöbel. Im VolkSgarten traf ich im Lusthause am OrientierungStische zwei Kinder; zwei Mädchen etwa von 2 und 4 Jahren. Die Kleine wollte aus de» Tisch gesetzt sein um „schauen" zu kön-nen; die Größere beschwichtigte altklug: „da ist was geschrieben, da kann man nicht sitzen." — Unwillkürlich mußte ich an die beiden „Ga-zellen" denke», die vorhin durch die Wegeinfassung gebrochen waren. Diese vierjährige Bonne de« zweijährigen EngleinS war klüger als die beiden Gazellen, von denen die Jüngere ganz gut die Urgroßmutter der beiden Kinder hätte sei» können. —„Ne. gehaben Sie sich bloS nicht so; Sie machen sich lächerlich!"— Weiß ich! — Fühle auch weder den Beruf zum freiwillige» Parkwächter, noch viel weniger zum Weltverbesserer in mir, lehne jede Anerken-nung dankend ab und jage mit Nestroy: „Des Leben« Unverstand mit Wehmut z» genießen, ist Tugend und Begriff." — Wane» kennt mehr. kennen!" Wir sind überzeugt, daß sich Herr Löbel auch im schulfreundlichen und sänge«» freudigen Pettau bald heimitch fühlen wird. (Kaiser JtiMf Zostf-O,w»afinm.) Die sa« tzung«mäßige Hauptversammlung de« Unterstü» tzu»g«vereine« für arme Studierend« findet Sonn-tag lxn 20. d, M. im Konferenzzimmer der Anstalt (II. Stock) uni tl Uhr vormittag« statt. Die Privatistenprüfungen werden am 5. und 6. Juli abgehalten werden; Anmeldungen werden noch bis zum 1. Juli bei der Direktion entgegen-genommen. fleutscher Kadfahrer-Verein.) Derselbe unter« nimmt heute Sonntag bei schönem Wetter eine große BereiuS-Partie nach Trakostjan. Zu dieser schöne», lohnenden Partie ersucht um rege Teilnahme der Fahrwart Guido Winkler. Zusammenkunft: „Cafe Europa" um '/,2 Uhr nachmittags. (Sadeauflalt pettaa.) ES wird uns mit-geteilt, daß auf mehrseitigem Wunsch nun auch an gewissen Stunden Dampfbäder a» Damen abgegebeu weiden und zwar jeden DienStag, Donnerstag und Samstag um >/,3 Uhr. eS hat dadurch die im Annoncen-Teile stehend« Bad«-ordnung eine Änderung erfahren. (Sttmärkische Volksbßcherei.) Die Büche« reileitung der südmärkischen Volksbücherei in Pettau ersucht uns mitzuteilen, daß während der Sommermonate, d. i. in der Zeit vom 21, Juni bis 1. Oktober nur eine Ausleihstuiide wöchentlich stattfindet und zwar Samstag von 1—2 Uhr nachmittag». (Fe»erdtreitschast> Vom 23. Juni bi» 30. Juni, 3. Rolle de» 1. Zuge». Zug»-führer Laureutschitsch. RottsührerWratschko. Feueranmeldungen sind in der Sicherheit»wach-stube zu erstatten. Vermischtes. (Ueberfikdlillg.) Die Annoncen-Expedition M. Duke» Nachf. in Wien, deren Bureaux sich seit einer langen Reihe von Jahren im Roth-schild-Bazar. I., Wollzeile 6—8 befanden, ist dieser Tage in da» gegenüberliegende Hau» I., Wollzeile Nr. S. übersiedelt, woselbst die Firma, deren geschäftlicher Betrieb von Jahr zu Jahr erheblich gewachsen ist. au»gedel,nte Bureau-Lo« kalitäten bezogen hat. Diese bedeutende Vergrö-ßerung der Geschäftsräume ermöglicht e» der Firma M Duke» Nachf.. die sich während ihre» mehr al» 28.jährigen Betriebe» durch ihre Kon« lanze. Reellität nnd durch ihre weitverzweigten Verbindungen mit der TaaeS- und Fachpresse de» In- und Auslandes da» Vertrauen der Geschäft»-Welt und aller sonstigen die Publizität in An« spruch nehmenden Kreise erworben hat. allen Anforderungen de» geschäftlichen Verkehre» in der promptesten Weise nachzukommen. (Ueber ias Wetterlchirße«.) Die k. k. Statt« haltere, in Steiermark hat die Unterbehdrden beauftragt, auf ihre Verordnung vom 29. Mai d. I.. enthalten im XII. Stück de» L.-G«. und Verdg.«Blatte» für da» Herzogtum Steiermark. betreffend die Bestimmung über da» Wetterschie» ßen allgemein aufmerksam zu machen und be« sannt zu geben, daß dies« Verordnung sammt Anhang im Verlage „Leykam" in Graz um den Preis von 20 Heller per Exemplar zu haben („Welch enIMeode Toilette»") werden die Leserinne» von .DasBlattderHau»« f r a u" ausrufen, wenn sie den Inhalt der neuesten Modenummern dieser eigenartigen Wo-che»schrist prüfen. Sämmtlich« Modelle sind durch« wegS modern und durch feine Vielseitigkeit wird der Modenteil jedem Geschmack gerecht. Die den Modennummern beiliegenden Schnittmusterbogen bieten alle» Damen praktische Anleitungen zur Selbstansertigung der gesamte» Damen« und Kindergarderobe und Wäsche. Der Handarbeiten-teil zeichnet sich durch gediegenen Geschmack aus uud bringt stets eine größer« Anzahl Vorlagen in natürlicher Größe. Außerdem bieten die Extra-beilagein HandarbeitSboge» und Lehrkurje mo- derner Handarbeiten leicht faßliche Beschreibungen, die daS Nacharbeiten bequem mache». Ei» be-sonderer Vorzug von .da» Blatt der Hau»fcau" ist der. seinen Abonentinnen Schnittmuster nach persönlichem Maß und Zeichnungen für besonder» künstlerisch« Handarbeiten gegen geringe» Entgett zu liefern. Die Leitartikel berühren alle Fragen de» häuslichen Leben» mit frischem, freiem Ton in nützlicher belehrender Weise. Die Rubrik „Da» Reich d«r Hausfrau" vervollständigt den prak-tischen Teil und alle», was Erziehung. Unterricht. Frauenleben und Arbeit, Wohnung und Hau»« rat. Küche und Gemeinnütziges betrifft. In der stets reichhaltigen AuSkunstSecke gelangen durch Fragen und Antworten viele praktische Ersahrun-ge» der Abonentinnen zur Kenntnis der Allge-meinheit. Zwei illustrierte Jugendzeitschriften. .Da» Blatt der Kinder" und .Da» Blatt der jungen Mädchen" sind der heranwachsend«» Jugend ge-widmet. .Da» Blatt d«r Hausfrau" ist zu beziehen durch die Buchhandlung W. Blanke, Pettau. Preis pro Heft 20 h oder vierteljährlich K 2 50. Über Gbsterukausflchten außerhalb Steiermark. Der von uns in Betreff der ObsternteauS« sichten v«röff«ntlichte Bericht erfährt, wie wir dem .deutschen Anzeiger" vom 21. Mai l. I. entnehme», besonders rücksichilich Würtemberg» eine Ergänzung, durch welche die gemachte Er« sahrung, daß die ObsternteauSsichteu oft i» einem und demselben Lande sehr verschieden sein können, bestätigt wird. — So war z. B. im unteren RemSlal in den letzten Tagen des Monate» Mai die Blütenentfaltuug der Obstbäume infolge d«r ungünstige» Witterung noch ziemlich zurück, so daß der Frost weniger schaden konnte und sich noch ein reicher Ertrag erhoffen läßt. Auch in dem obstreichen Murrhardtertale erwartet man von den Apfelbäumen einen befriedigende» Er-trag. — In der Gegend von Stuttgart und am Bodens«, wo der Verlauf der Blüte durch die andauernd naßkalte Witterung bedeutend verzö-gert war. dürfte die Befruchtung beeinträchtigt worden sein; immerhin steht aber eine gute Ernte in Aussicht. In Bayern und Baden richteten die Fröste in den Nächten vom 28. zum 29. April, vom 7. zum 8.. vom 8. zum 9. Mai überall dort großen Schade» an. wo die Blüten bereits in vorgeschrittener Entwicklung sich be« fanden, wa» besonder» in der Tallage der Fall war; meist sind die Wallnüsse erfroren. Ganz Elsaß und Lothringen hat große Ver-lüfte an ollen Obstgattungeu zu beklagen; Hessen und Hessen.Nassau erwarten dagegen eine gute Mittelernte, Westsahlen hat keinen nennenswerten Frostschade», so daß die ObsterntcanSsichten recht günstig sind. In Thüringen. Provinz und Königreich Sachsen haben hauptsächlich nur Frühkirschen, Pfirsiche und Erdbeeren Schaden gelitten; Apsel« bluten noch wenig. — So sind auch Old«n-bürg. Bremkn. Hamburg. SchleSwig-Holstein, Mecklenburg und Pommern insoserne gut daran, als zur Zeit der kalten Nächte die Obstblüte noch völlig unentwickelt war. Nehmen wir unseren Weg wikder südwärts, so erfahren wir. daß Tirol zur Zeit vor der Blüte der Äpfel auf ein sehr reiche» Obstjahr rechnete. Die feuchte kalte Witterung hat der Blüte jedoch ziemlich geschadet, so daß man nur auf eine Mittelernte rechnen kann. Pfirsiche, Birnen und Weintrauben stehen gut. Wir könne» e» u»S nicht versagen, im In« teresse der allgemeinen Verbreitung der Erkennt-ni« der Nützlichkeit der Rauch- nnd Reisfeuer auS einem Tiroler Berichte hervorzuheben, daß sich die guten Wirkungen dieser Feuer im Eisack« tale. wo von Klausen bis oberhalb Brixen durch weit über 2000 Feuer eine so starke Rauchent-wickklung bewirkt wurde, daß tatsächlich die Frost« gesahr vorüberging. Bosnien und Serbien werden auch Heuer in Zwetschken und Pflaumen eine gute Ernte haben. England und Spanien sind von heftigen Schneestürme» heimgesucht worden und befürchtet man besonder» i» England eine nachhaltige E,n-Wirkung derselben aus Obst und Getreide. Depeschen an« Amerika zufolge hat in Ka-nada und in de» nördlichen Staaten die Apfel« blüte durch Fröste stark gelitten; diese Rachrich« ten hatten eine Steigerung der Preise für getrock« nete Äpfel zur Folge, wozu nach wesenlich der Umstand beiträgt, daß sowohl in Amerika, wie Europa die Vorräte schon so geräumt sind wie »och nie. Bezüglich Niederösterreich erfahren wir au» einem Berichte im .Obstgarten Nr. 6", daß die Aprikosenernte mit geringen Ausnahmen kleiner Anlagen, welche auf den großen Aprikosemnarkt nicht von Einfluß sind, vernichtet ist. — Birnen haben ziemlich gelitten; die Ernte dürste stark unter Mittel ausfalle». Eine bessere Ernte in Äpfeln ist infolge geringer Befruchtung eben« fall» kaum möglich. De» rrh»te»e» Wert der R o h i«sch 1r Säuerlinge ,T e m pelq u el le" und .Ttyriaquelle' al« diätetische« und Heilwaffer documentirt am deutlichsten die .vergleichende graphische Darstellung der Rohiischer und Sarlsdader Quellen", welche die Brunnenverwoltung in Rvhitsch-Sauerbrunn an Interessenten kosten!»« ver-abfolgt Bezugnahme aus diese« Blatt erbeten. Ju der modernen Therapie wird vou den Aerzten immer mehr der Gebrauch natürlicher Mineralwässer, darunter besonder« da« in seiner Art b«st« fxa*} Iolef-Sitter»asser empfohlen, welche« überdie« al« da« einzige angenehm zu nehmende, natürliche Abführmittel anerkannt ist. Ueberall erhältlich. Wtchti« ftr Ha»«frtie«! Mit dem chemisch reinen „Bijifrr-florajj" w'.d der Frauenwelt ein Hilfsmittel an die Hand gegeben, da« sich sowohl in der ASrper». Hau«, und edem besseren Geschäfte zu haben. FRANZ JOSEF Bitterwasser ist da« beste natürliche Abführmittel. --------------- Erhältlich überall. - Viel Geld kann man ersparen, we«» man diej richtige Bezugsquelle kennt. T j Verlangen Sie meinen ^ „A * en gros Prei«kourant über Uhren, Ketten, Gold-waren. Uhrenbestandteile nnd Werkzeuge, wie auch mS&'Cil'r r' aTO Musikinstrumente, welcher ■CTrS' gratis und franko txr« -LA sendet wird und Sie NjSgy. A werden sich von der Bil« ligkeit meiner Waren überzeugen. Iflias €ypre$, (Krafau) Flor>anerga»»e 49. 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Wtlch-I ikrca tfilatn Ä!,(lla,«a kiirich! 8fa«g. aKlf« l«k« ktafe« lutäa kiria JIU.il: a>l mtchl «s'l's *•»! «ak kl, »e.elchaaaa „Lawaotla" ---- ----» 4 ^aeataam, Dflt|l«t»nfa itfarai. »l«Kra.«,lk. 1Z!-as«.Z>rat..llkrni ,6tt«a •tatkaiu' «knsaaaa ka*«*.*lel« Ukrta k«ft«s da aallaa«itkillchr» Vriflgaasanf, (Isk 111014 "DU 1,1 uak trktaki, aak i«1Ua MiMi |eke 0», «ta« B|0chrt«« schriftlich« •arastl«. tl1 Rdal («r««gdt aak sr|ark«a sach all da ex »lall, I« tarat Itiktl SktriM« aak kchchaa ka»«t ka» SatTck« »ea «chlra «alk, derart, »atz lt< selkf Ssa WMkloun aas daer ,chi lalkfsm Ukr. bi« aoO K tatet, sich! « aaterV(«tk«s tak. «a|i«, Ukr der B«U, arlch, al, ka« •alkaulsttra keellttt. U.OOC Ra<(ketdlaa(n aak ,« 90VC vrtakuaßtschrdkrs bnurkalk » Rruln «rkaUea. Urela rtser Hrnm» ak«t Taant'Ubt an III »ad** aak «ailfrel. ga lekrr Odt na ütka.ffuKral frad«. »,chiI«Daa«. aak«rs« tel»lM»l »itiis st» Herren und Ztrb aagsaktU» |W»«f|iaammiB, kein Ma itm»! 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L n, bett hättet ihr einmal aU blntjmtgc» Leutnant sehe» / sollen, was das für ein bildhübscher Bengel war, der ' ^ / Raven! llnd so voll Tollheit und Uebennnt — der .Frech liiin" hiev er schon al» Fähnrich — aber trotz seines vor-witzige» Schnabels konnte ihm niemand lange böse sein — ein iiinoser Bengel! Dnmmbeiten, die er lieferte, sind einfach nnglanb I.ch nnd nur dann möglich, wen» man ebenso liebenswürdig nn vcrschämt nnd so unverschämt liebenswürdig war wie Raven. Ein»» Abends befand sich Raven mit seinem unzertrennlichen "reunde, dem Lentnant von Öagenan. in einer Stimmung, die man so recht .qnitschfidel" nennt, nnd beide fühlten sich zu allem c «gelegt, mir nicht dazn, de» Abend zu beschließen wie alle andern '.Ibeude. .Ich muß heut »och eine Dummheit machen," sagte Raven unifjl zehumal. während beide Arm in Arm — natürlich in Civil die Friedrichstraße herunter schlenderten, .ich hab« gerade ein mieude» Talent dazu, und solche Augen-blicke muß mau nicht vorbei gehen lassen." .Da thut ma» ein Unrecht an sich ieibst," ergänzte bagenan ernsthast. u»d sie bummelte» so weiter, in der schönste» vonnung, da» der Zufall sich ein paar lüstigen Gesellen schon günstig erweise» itud ihnen irgend ei» Abenteuer in den Weg werfen würde. So kamen sie nach dem Bahnhof Friedrichstraße, ließe» sich .uchrkarten sür die Stadtbahn geben — warum, das wußte keiner zu sage» — und gingen durch die Wartesäle uud aus )i'i, Bahnsteig hinaus. Hageuau, ganz zerstreut uud ohne auf irgend etwas oder irgend jemand zu achte», ging still weiter. 5 a aus einmal packte ihn Raven am Arm. .Stehen bleiben!" sagte er. »Ja, was hast Du denn?" fragte öageuau verwundert. Da winkte Raven mit den Augen »ach dem Tamencoup« hin, an desien beiden Fenstern zwei weibliche Personen eluan-der gegenüber saßen, eine alte nnd eine junge; die junge recht niedlich, das war nicht in Abrede zu stellen. .Ja, ja!" sagte Sngenau. .ich sehe, aber uuu komm' doch weiter!" Allein er kam nicht, kein Gedanke! Rave» zwang seinen Freund, immer zehn Schritte mit ihm zn gehen nnd dann wieder Kehrt zu machen, immer vor dein betreffenden foiip£ auf und ab und im« mer nach dem Grundsatz jenes Leutnauts-toastes aus die Damen: Auge» links. An-gen rechts — es leben die Vertreterin-»e» deS schönen Geschlechts! — je nachdem sie von der einen oder von der andern Seite herkamen. Nachdem die Sache etwa fünf Minuten gedauert hatte, wurde sie .hagenau sträflich langweilig, er verlor die Geduld. .Rein," sagte er, .nun ist's aber genug. Ich bin doch nicht mit Dir hierher gegangen, damit wir wie die Eisbären im Jtäiig immer vor dem Ta»>eneonp5 hin und lier taumeln — das ist ja zu toll!" 7er nr*c schwimmende Riesenftati« ker Hamburg Amerika Linie im Hamburger Hafen. :,U- DJII t.üinct i eil u 11 ta Hamburg. .Zugestanden!" meinte Raven und lachte, .e» ist toll — aber ist sie nicht bildhübsch?" Sein Freund sah sich die beiden daraufhin genauer an. .Die Junge — ja!" gab er zu, .aber die dazu gehörige Alte sieht aus, als wenn sie auf Urlaub an» dem PfefscrknchenhänSchcn wäre! Der Zahn ist gut. Dafür, daß er der einzige in seiner Art ist. könnte er viel größer sein! Sieh' nur — sie gestikuliert ordentlich damit!" Rave» lachte wieder uud antwortete nichts, sondern ging nur immer ganz unverdrossen seine Patrouille vor dem Damenconpr ab. Seine Kameraden wußte« das schon; wenn er ein hübsches Gesicht sah, da war nichts mehr mit ihm anzufangen. .Du," begann kagena» wieder, .geh' jetzt weg! Die Alte fletscht schon ihren Zahn — wette, daß sie Dich nächstens stellt?" .Wetten, daß mir das höchst egal ist?" antwortete Raven. .Warum sährt sie mit einer so hübschen Nichte oder Tochter oder was weiß ich, aus der Eisenbahn!" .Hoffentlich Richte!" sagte bagenau, .denn sollte die Schöne ihre Tochter sein, so warne ich dich als Freund. Denk dir die Alte als Schwie-germutter! Da» Blut erstarrt mir in den Adern bei dieser Vorstellung." In diesem Augenblick, während beide noch lachten, stand die alte Dame auf. beugte sich zum Fenster hinaus und winkte Slaven mit nicht mißznversteheuder Teut-lichkeit zu sich heran — mit einem Zeige« finger, so lang uud dünn wie ein Feuer» haken. Öagenau, feige, wie e» dem Maun geziemt, zog sich ein paar Schritte in den Öintergrnnd zurück, aber nicht außer Hörweite. Er dachte: springt sie ihn an. muß ich doch zu erreichen sein! Borlänfig sprach sie ihn aber nur an, mit einer Stimme, so sonst wie die einer unge-schmierten knarrenden Thür. „Mein Herr, ich bitte Sie. nicht im-mersort in diese» Eonpv zu sehen, e» be-lästigt nn» in hohem Gra^e." .Da hast Du'»!" dacht», vagenau et-was schadenfroh. Raven aber sah sie ganz kaltblütig an und sagte mit größter Ruhe: .Ich bedanre. diesem Wunsche nicht eutsvre-chen zu können — ich revidiere den Zug." Nun. diese Unverschämtheit hätte ja eben durch ihre maßlose Unverschämtheit glücken können, aber er konnte sein Ge-fühl nicht so vollständig beherrschen; es zuckte ihm ein ganz klein wenig um de» Schnnrrbart, als ob er in der nächsten Minute hiuauslacheu müßte — und dies Zucken sah die alte Tante da drin in ihrem Raubtierkäfig. .So?" gab sie giftig zurück, .Sie revidieren den Zug? Und mit welchem Recht, wenn ich fragen darf?' ,Ra, nn» ist's ans!" sagte bageuau vor sich hin, denn nach seiner uumaßgrblichen Ansicht blieb ihm nichts übrig, als tief zn erröten nnd zn verschwinden. Aber der heillose Bengel machte sein feierlichstes Gesicht, nahm den .vnt ganz tief ab nnd sagte, ohne sich einen Augenblick zn besinnen, mit einer tadellose» Verbeugung uud mit großem Räch« 98 druck: .Ich bin der verstorbene Bahnhofsinspektor!" Und ehe die Alle und die Junge Zeit fanden, sich Über diese erstaunliche Mitteilung und die flanke Tragweite des schlechte» Witze» klar zu wer-den. niachte Rave» kurz tkehrt. «ahm seine» Freund unter de» Arm »nd gingen weiter nnd lachten so. daß sich die einsteigenden Passagiere alle noch Zeit ualnnen, sich ganz verwundert nach den beide» »mznsehe«, obwohl es schon zn»» zweiten Male geläutet hatte. »Sag' 'mal,- begann Hagena» »ach einer Weile, während sie sich einigermaßen satt gelacht hatten, »eine bescheidene Fiage — schämst Du Dich eigentlich gar nicht?" .Keine Spur!" entgegnete Raven so recht glückselig. uud dann aus einmal: »Hagenan, damit dars die Lache nicht zu Ende sei»! Die Alte wird weiter geärgert. Es war zu niedlich, wie sie Wut schnaubte!" .Laß sie doch!" bat dieser, denn er fühlte ei» menschliches Er-barmen, .sie sah so schon au» wie eine Bombe im erste» Sta« diiiin des Platze»»." .Nein!" aiitwortete er ganz eigensinnig. .Rache muß sei»! Ia, wen» sie mir'» noch liebevoll gesagt hätte, aber so! Komm, Kagenan!" lind ehr dieser sich ver-iah. zerrte ihn der llubaud »ach ei-ueiu Eoupö uud beide stiege« ei«. .Bis zum Schlesischen Lahnhof kann sie verschnansen," sagte Raven und ziiudete sich eine Cigarette an, „aber da erscheine ich ihr noch ein» mal und sage ihr etwa» ganz Be-wildere»! bi» dahin fällt rnir'S schon noch ein." »Sie hatte doch ganz recht," be-merkte fei» Freund als Stimme der ruhige» Vernunft. .Na, wen» Du fo viel fiir sie übrig hast," meinte Raveu und legte sich iu eine Ecke, .da will ich nicht so sein — da darsst Du ihr dauu eine» ttiifi gebe»! Nun sei aber auch zufrieden!" Und sie sichre» uud führe» »nd sichre» — endlich sagte Hagenau: ,,£>ür' 'mal, Raven, »ach meiner Berechn»»« müßten wir schon lange am Zchlesischen Bahnhof sein." „Räch meiner auch," antwortete dieser nnd versuchte zum Feilster hinanszniehen; es war aber Pech» jinster draußen. I» diesem Augenblick ging die Thür de» Eonpv» halb ans und der Schaffner verlangte die Fahrkarten. Wie sie ihm huu ganz kindlich und vertrauend ihre Stadtbahukarteu enigegeuhielteu. ward der Mau» des EisenbahngesetzeS ziemlich grob. »Ja. wa» gehen niich diese tiar-te» an?" schnauzte er. .Ihre rich-tige» Fahrscheine will ich haben!" In Hagenan dämmerte ein eut-setzlicher Gedanke. .Wir wolle» am Schlesischeu Bahuhos aus-steigen," brachle er ganz schlichter» vor. Ta grinste der Schaffner. .Ja. da» thut mir sehr leid, das müssen Sie schon niorge» be-sorge»," »leinte er. .Das hier ist der Eilzug, der hält zum erste»-mal i» R. heut' »acht um zwei Uhr" Na, das war ja eine allerliebste Geschichte! Nicht genug, daß sie die Karten bi» R., wo sie aus Gottes Welt nichts zu suche» halte», nachlöse» »lichte», nicht gcinig, daß sie i» ihre» dünnen Eivilaiizügen die kalte Nacht hindurch spazieren fahre» nachte» — »ei», obendrein halten sie in R. nach Angabe des Schaffners vier Stunden Aufenthalt und konnten diese dazu anwenden, fern von Madrid, über ihr nnd anderer Leiite Schicksal nachzudenken. Es war fiir die beide» Frennde eine wirklich liebliche Aussicht! Wer sich eiiiigermaßcii in ihre Lage hinciuzndenken vermag, der wird begreise», daß Hagenau, der so ganz nnschn big in die Patsche gekommen war, vor Aerger zischte wie glühendes Eisen, aus das man Wasser spritzt, Kaum war der Schaftner wieder im nächtlichen Dnnkel verschwunden, so hagelte es aus seinen arme» -Freund mit: .Siehst Du" nnd „Das kvinnu davon!" Raven lies; denn anch ziemlich kleinlaut de» Kops hänge», ei» recht »»gewohnter Znstand bei ihm. »Ich kaun doch nicht» dasiir, da» der Zug nicht hält." meinte er ganz gedrückt. «ller Anfan« ist schwer, «rmülde von tt. Mock. (TOil X«;l.) Hh>»oi>ra»h>»derl<>, dbi» u»i°» In MSnchk». .Ach was!" sagte Hagenau schon wieder halb versöhnt, dem so eine richtige Wnt tobt sich am schnellste» ans. wenn das Ge.mi über sich darein ergiebt, .ach was, als verstorbener Bahnhvis inspektor mußt Dn doch wenigsleiiS um dir Züge Bescheid wissen!' Na. mit dieser Erinnerung war der Friede wieder hergestrli und sie fuhren, wenn auch nicht mehr sehr übermütig, so di» stillgesaßt, ihrem unbekannte» Schicksal eutgege» und — fröre,i Raven that zwar von seinem Standpnnkte als Anstifter ans, a' wenn es Julihige gewesen wäre, Hagena» aber klapperte so rcci hörbar uud vorwurfsvoll, damit seinem Frennde doch da» Gewisse noch etwas schlagen sollte. Endlich, endlich hielt das keuchende Ungeheuer von Zug. Tu beide« Söhne des Mars stiegen aus uud waren so riitflctioiniitrr von ihrer Weltnmsegelnng wider Willen, da» sie den eigentlich.-Grund nnd Ziveck der blödsinnigen Fahrt — die Alte und d, Junge — ganz vergesse» hatte» uud sie, die schwer genug geriirt waren, ruhig weiter in die Welt sausen lieben. Da standen n. »«« in dem kleinen Rest nacht» zwei Uhr auf dem leeren Mark: Platz, in der Nähe des Bahnhofes, und sahen sich gegenseitig a Die ganze Stadt schlief natürlich alles war totenstill, wie es nur i einem solch kleine» Lrte sei» kam wo.der Schöppleinschlürser Reih'! schon um acht Uhr «ach Hause gel> uud um zehn die Lichter ausblas. Wenn beide besondere Neigung ver spürt hätte», die Daumen «mein ander zu drehen, so stand diese,! Zeitvertreib sür die nächste» Dir Stunden nichts im Wege, ja e schien das einzige, was sie mit ei niger Aussicht aus Erfolg betreibe: konnten. ,Lb e« eine» Gasthos iu 9> giebt?" Mit diesen bedentnngSvolle! Worten brach Hagenan nach eiin Weile das bange Schweigen. .Hoffen wir!" sagte Raven la konisch. .Aber wo?" fragte Hagena. ebenso. »Das mag der Himmel wissen,' bemerkte Raven geärgert. Der Himmel, wen» er es wnßte. verriet es aber »icht; er ä»ßen> sich ihue» iu anderer, wenig angr nehmcr Weise, indem er seine Schien sen öffnete und ohne vorherige An frage, ob es den beiden passe, einei: eiskalten Platzregen auf ihre Häup-ter uiederbrauseu ließ. .Hör' 'mal," sagte Hagena», .wenn das noch lange so forlgießl. gehe ich ins Asyl für Obdachlose, thu' Du. zu was Du Lust hast!" Da kam es plötzlich trapp — trapp — trapp mit dem eigeutüm-(ich dröhnenden Tou, deu Menschentritte in völlig leere» Straßen haben, aus sie zu. Das einzige Wesen, da» zu dieser Stunde in R. Daseinsberechtigung zn haben schien, zeigte sich — der Nacht-Wächter. Er betrachtete die beiden mit gerechtem Erstaune» »nd entschiedenem Mißtrauen uud schien die größte Lust zu habe», sich bei ihue» zu erkundige», ob sie etwa irgendwo einbreche» wollte». Hagenan überlegte eben, ob er de» Wächter der Nacht nicht »ach dem erste» »»d einzige» Gasthos de» Orte» frage» sollte, da kam ihm der »nvenvüstliche Rave» zuvor. Er zeigte mit seinem ge-winnendsten Lächeln nach dem Hause hinauf, vor dem sie eben standen. .Sagen Sie 'mal, hochverehrter Freund, wer wohnt denn da oben?" fragte er. .Da oben?" wiederholte der Angeredete und sah beide wieder prüsend vom Scheitel bi» zur Sohle au, .da wohnt der Haupt« man» von Rodenstei»" .Was? Der?" Rave» s»hr auf Hagena» lo». .Nun sind wir gerettet, Hagena» — de» keime ich, das ist ei» gnter Freund von mir! Den besuchen wir!" Und schon hatte er den Wächter dazu vermocht, daß dieser ihm die Hausthür ausschloß. Hagena» schrie fast vor Äugst. .Raven, Rave», Tu bist wohl nicht recht gescheit!" rief er, während jener trotz der Dunkelheit die Treppe schon i» große» Sätzen hinausraiinte. .Du kannst doch den Manu unmöglich nacht» um zwei Uhr besuchen!" UV fcr#«men: Die lernen «nSlirabungen. ««»ra, »derhalb drr jetzigen St*M. flauen lachte feeletiuernniiat. .Gestern mittag um zwölf Uhr re ri freilich für ihn und sür mich bequemer gewesen, aber kann ich nicht ändern. Uud weun zwei so surchtbar nette I» wie wir zu Besuch kommen, da freut man sich auch nacht» zwei. Ich besuche ihn!" '.'tun wurde es Hagenan aber zu bunt. Er setzte sich als ge-! itirucr Mann auf den Treppenabsatz. .Nein," sagte er, .alle» seine Grenze! — .ch« Du fernerhin :ie Dummheiten iu ich gehe nicht ! Der Mann wirft ja die Treppe hin» cr, und da» wäre . liduldsamvonihm!' . »fällt ihm garnicht !• tröstete Rave» i blieb stehe», um i; nach feinen« Frenn-I. umzusehen. .Er it sich diebisch, paß i! Wo werd' ich mir ) .in die Gelegenheit gehe» lassen, einem itmenschen ans so .ligeWeise eine Are» zu macheu. So bin i) nicht. Komm' Du ur mit!' .Es giebt so viele lodeiisteinS in der irmee," klagte der lidere, .wen» es nu» der gar nicht ist, de» D» keimst?' .Ach was,' jagte Rave» verächtlich, .das ist ja Unsinn! Er uuft es einsach sein, er wird gar nicht gesragt. Ich falle ihm irekt um den HalS — .Freiuid meiner Kindheit!" — WaS will a da machen?' Es stammte ei» Streichholz auf. und bini, bim. scholl der scharfe. ecke Ton der Ulingel durch das schlafende bans. .Er klingelt wirklich!' sagte Hagenau dumpf vor 'ich hin, .Schicksal nimm Deine» Lauf!' Es dauerte natiirlich eine ganze Weile, bis je-»and kam; Hagena» wurde gauz elend in der Warte-ause. während Raveu vou Zeit zu Zeit ein neues -treichholz anzündete und ersterem mit einem so sorg« >»s vergnügten Gesicht zunickte, als wenn sie im Ball-aal wäre». Endlich schlürfte etwas den ftlitr entlang: in Bursche mit gesträubten Haaren und verschlafenen .luge», iu einer grauen ttommibiacke, ei» Licht in der öand, öffnete die Thür eine» kleine» Spalt weit — ma» hörte ei» unverständliches Gemuruiel aus dem äl»r. Rave» zog seine Bisiteukarte heraus. .Gehen Sie mal zum Herr» Hauptmann und sagen Sie ihni, der Herr Leutnant von Rave» wünsche ihm ieine Aufwartung zu niachen!" begann er mit einer unbkfangenen Selbstverständlichkeit, dir man erlebt l»aben m»b. um ste zu glauben. Der Bursche starrte den Sprecher Verständnis- und wortlos an. »Der Herr Hauptmanu schlafen!" bemerkte er dann. Au» Per«««»«: Der Hiiflri, nuf dein d e hcikh «usqrabnusikn vorstenimmr» werten. «Mit Zot.) .Ach bewahre." sagte Raven gemütlich, .da« kann ich mir gar nicht denken! Und wenn er schläft, dann bitte, klopfen Sie 'mal so recht herzlich und innig, als wenn Sie ihn zum Dienst weckten — da« kennen Lie ja, mein Sohn! Und »u» marsch!" I» diesem letzte» Worte lag der »nverkennbare, sol-datisch befehlende Ton. der ans den Burschen seinen Ein-druck nicht verfehlte; er machte ohne ein weiteres Wort ttehrt und verfchivand im HauSslnr. .Raven, Raveu," stöhnte Hagena», .Deine Unverfroren-heit wird uns noch zu Grunde richten!' .Im Gegenteil,' erwiderte dieser sehr rnhig .Paß aus. die Sache verläuft glänzend! Und für jede» ?all sitzen wir im Trockene», denn lebendig gehe ich ans diesem Hanse nicht vor morgen früh hinaus — da kannst Du Gift drauf nehmen!' In diesem Augenblick erschien der Bursche wieder. .Der Herr Hanptmann lasse» sehr bitte:,, näher zu treten,' sagte er, nnd Raven warf seinem Freund einen trlnmphiereuden Blick zu. .Komm Du nur mit,' flüsterte er, und dieser, steif gefeiseu, verlege«, wütend, >vie er war. kroch hinter ihm her uud hörte noch, wie der Bursche ganz entsetzt vor sich hin-murmelte: .Noch einer!' und sich mit dem Licht über die Treppe beugte, ob das Gefolge nun wirklich ein Ende habe. .Herr Haiiptmaii» lasien für ein paar Minuten um Entschuldigung bitten. Sie wolle« nur «och Toilette machen,' sagte der Bursche und öffnete die Thür zn einer Wohnstube. Nu», das liebe» sich die beide» Leutnants begreiflicherweise nicht zweimal sagen? in der nächsten Sekunde sahen sie sich gegenüber in ei» paar bequemen Sessel» — der Bursche hatte eine Lampe gebracht — und die Sache lieb sich so-weit ganz behaglich a«. Nach einer Weile käme» Schritte über de» Flur, die Thür ging aus. Ei» frisch und heiter aussehender Mann von etwa süuf-uiiddreibig bis sechs-unddreibig Jahre» trat ins Zimmer und hinter ihm — aber da schnellte» beide doch »icht schlecht vo» ihre» Sitze» auf — hinter ihm eine allerliebste jiiiige grau im zierlichen Morgenkleide, beide lachend und ver-Das so nienchlings besuchte Beide zeigten gnügt die späte» Gäste auguckeud. Ehepaar benahm sich tadellos — einsach tadellos sich sosort als Leute von Genie, die einen tollen Streich zu wür-digeu wissen, und zugleich als Leute vou bester Erziehung — zwei Vorzüge, die sich selten genug bei einander finden. Ma» hieb die beiden Abenteurer mit der größte» Liebenswürdigkeit willkonunen, gerade als wenn sie seit vierzehn Tagen dringend ans eben diese «u« Per,am,«: vlick aus die «tr«»»IiS, »o die «uogradnn,en jetzt ad,eschl»sseu sind, »us den «thenebejirk, da« Theater «nd die Terrasse mit dem JeuSallar. .4 1' v 4- stunde eii- rinden pciuricn waren, keines fwgtc n»rf> nur mit einem Wort, um» denn Piner Uebcrfall bei Rächt einentlicl» z» decenten Ijiitic. Dir beide» Arennde wäre» sofort im beste» Plaudern «nd l'enmmr« sich citrifl nrmutliri) z» siililen. Nach einer Weile erhob firii die i»«fle Km». .Ä«ii sollen aber die Herren doch ein WlnS Wei» haben," sagte Re «>>d griff «ach dem Cchl»isieir?rbche». Locken starke Lordonnetseide, 5 M Slahsperlen, 2 Stricknadeln. IViin rrilit vor beginn der Vlrbrit die Perlen aus die Seide »nd strickt die t'Orse der Länge noch in hin- und hergehenden louren 4!> M. werde» aufgeschlagen. l te R. I— :«e,he>. Die He M abhebe» «die» wiederholt sich bei allenlou-r»n>, " den Fa- t. Tewil &u der gestrickten Börse. *,n ®*' die Nadel schla gen, die nächsten M verdreht znsamme» abstricke«. $um * wiederholen. Tie 2te bi« fite R. !. »nd alle folgenden geraden lznrückgehenden) Reihe» talso die tote, 12t», 1 -lte u. s. w » wie die lte. i »I« R wie die 71»; rt werden aber nur 14 Perlen angeschob»n. gn jeder folgenden PnleiueiHe nimmt man I Perle weniger ans die Stadel, bi» man «bei der 31. 9t.) nur »och 2 Perle» abzustricken hat. t Nl»dan» 4 R ohne Perle» wie die ersten 4 R Ti» nächste R. wird wie die 7te gestrickt! nur muh da» viehäng» jeyt iiber die vorher seidenen Streifen de» UVnfter» solle»; man berieft de»linlb die !l>eihe»solge de« Muster». von t bi» t wiederholen. 25 Reihen lwie die Zliel mit 2 Perlen. Nu» werde» die Ringe ausgezogen. Ander «üchiten R. nimmt man .1 Perlen auf die Nadel und strickt — hin- und juriickarbeitend und stet» »In» Perle mehr auf die Nudel nehmend — bi» 16 Perlen auf der Nadel ab-(itfliirfen sind Hieraus 4 R. ohne Peilen wi» bi» erste» 4 R. Ta» Muster versetzt, beginnt mau bei der nächsten R. wieder 2 Palen anzuschieben und sti'ckt — hin- uud zuriickardeilend und stet« eine Perl» mehr ans die Nadel »el'mend — bi» da» (VvhAug» mit Isi Perlen beendet ist. st Reihen wi« dl» eitlen n Reihen vollende» die hübsche Börse, welche tvergl. Abbildung 2) nnn. mehr »nter Berücksichtigung der ceffnung in der Mille znsanimengeliäkelt wird. Tie beiden linde» verziert ma» mit je einer Ciiasle au» Ztahlpeilen und Seid». ,. «estrlckte «Srse. Der neu» ,'chwiimiieiid» Riesrnkrahn der Hamburg Amerika Lini» im Hamburger Hasen. Lin» Inter»ssanle Neuhell ist der schwimmende Riesen-trabn, den die Hambnrg-Amerika-Linie sür den Hamburger Hasen herstellen lies«, damit die Tambfer, um entladen zu werben, nicht ihren Lanbung«platz "verlassen müssen. Auch genüge» bei dem stet» wachsenden Zrachlverkehr die festen aus dem Qual montierten Krahne nicht mehr. Der neue Krähn ist aus einem gewalligen Ponion montiert »nd wird von Schleppdampfern nach seinem vestimmnngsort gebracht. Unsere ?!»snahme wurde vorgenommen, al» der Krähn eben zur Befrachtung be» Dampfer» Alesia mit ffic kiautscha» bebestimmten Lokomotiven verwendet Word». Aller Ansang ist schwer. Ta» gräsjere Mädchen ans 8. Muck» Bilde, der die Aufgabe zugefallen Ist, die kleine Schwester In die (Geheimnisse de» '.l B-<5 einzuweihen, veisährt bei Ihrer erzieherischen Thätigkeit nach einem be-währten pädagogischen ttriindfotz». 8i» weiki, dab »» sich spielend am leich-testen lernt, nnd deshalb hat sie Nl» erste Lektüre für ihre Zchülerin nicht die «fil'et, sondern ein Bilderbuch gewählt. Wen» man die hübschen bunten Bilder vor Augen hat und geiue Ihie Bedeutung kennen leuxn möchte, da»» ■nicht man sich gern« damil ab. den d.iruuleislche.iben Tejt jn enl'.isseii, Wir zweifeln nicht daran, dii& die kleine iVhroin an ihrem Zöglinge ebenso g»i>5.' irrende haben wird, wie unsere Leser an allen beiden. Die Ausgrabungen in Pergamon. Wie bekannt, wurde zu Ende dc veigangenen Jahr»» da» Pergamonmusenm in Berlin »riissnet, in welchem «> Sch.1v», w»!ch« durch di» von der preusiischen Regierung cdem der niKhsielioid«« »ch> «««er: t'lUIUtE, HCIIAl.K, TIU'lt.N, »IISTKK, OllANATK, Kl'IIN KR, 8TRKIKKN, AHA IIIKN, Ist durch Hullchfl-t>ung«ln«»nnd>»r-liljiiiiii der fllirincii '^niliilttlien in da tikti« ein neue« id'ort >u bilden. das, diese« letitere nu» dem gegedenrn »»«scheidet und ein ?iichslat>e al« Mesl !-leli>t. <>!u>?i v.ilplel Lieb« ' Vlri , e». -- Tie nru^iil'ildeiideii vieler l>nrlchnri>liebe. ?> (ftiun .liidi :il Sine Urdari. II (iliie brtniitiM ediiaf'iuitr. &| Irin stlli» >iiiliiir; >en«t|talt. Heinrich Aoo l. «nllösnng solo« in nächster Stummer. Anslifungen an» voriger Riimmee: * e» SI fl t sei»: Ht>rt. mbn. — Te» Arlthmogrlvb« llilnlirnit, ISotti. sinnt), .%l|ono. I,innnnt. Narniur, Ornn, ZI»»««, Tiniut. llllc tlcrtiif t'ötftrliitUfn. » . ► - . ■ - »• SrtunikiortllA« RkdxMon von »rnfl Pfellser, «deuckt uns bero«»a»rtv nnn yirefncr A VlHf|(r in »Itittdart *>\