Vr«,»meratt,«».'Preise: KürLaibach: «N>,j«hrig . . r, fl. 40 kr. HoWbrig . . 4.2»,, «'MeljShrig . 2 ,. 10 „ Monatlich„ 70 „ Mit der Post: *°n,jLbrig 12 fl. H-lMrig ........... 6 . ^MeljLhrig 3 „ Laibacher Zustellung in« Hau« ^elj, 25 k., monatl. 9 kr. Einzelne Nummern 6 kr. Tagblatl »nonyme Mittheilungen werden nicht berücksichtigt; Manuskripte nicht zurückgesendet. 4- Rrdaett«» Bahnhoszaffe Nr. Ib. Srt>edttt«u»-H°Jnser«te,- Burrau: Eongreßplatz Nr. L (Buchhandlung von Jg. v. -lei», mayr L Fed. Bamberg.) JnsertiouSpreise: Für die einspaltige PetitzeLr - 4 kr, bei wiederholter Einschaltung L 3 kr. Anzeigen bi- 5 Zeilen Bei größeren Inseraten öfterer Einschaltung eni chender Rabatt. Kür complinerten Satz besondere Vergütung. Ri. 295. Mittwoch, 27. Dezember 1876. — Morgen: Unschuldige Kinder. 9. Jahrgang. Vom Tage. vor- Die schöne Zeit de« Weihnachtsfeste« ist «bir, Ehristbaum hat seine Gaben an Jung und ^t »»«gespendet, die Lichter an demselben find er-'"schen, der von Millionen angestimmte Lobgesang: -Friede den Menschen auf Erden« fand in °uen Ländern der katholischen W-lt ein lausend l°chez Echo. Möge dieser Lobgesang zur Wahrheit werden! Unser engere» und weitere« Vaterland, S?nz Europa entbehrt de« nothwendigen Friedens, großer Theil der Bevölkerung Oesterreich- »er-^e Verfassung, das werthvollste Gut, das Kleinod de« Reiches politischer Hader trennt ""kr einem und demselben Szepter stehenden . ""b Bewohner derselben; die Ausgleichsfrage feindlich zwischen die Völker Oesterreich.Un-S°rns- die orientalische Frage setzt ganz Europa in »euer und Flammen, nirgend« weht die Fahne Friedens; die Herrschaft de» Friedens wurde iu Grabe getragen, an dessen Stelle ist derMilita-rilinus getreten, UchatiuS-Kanonen und Zündnadel-Skvehre find die W'ihnachtSgeschenke, die uns das Christkind gespendet. Möge der Ruf, welcher vor "»hrzu zweitausend Jahren in der ersten Christ, "acht ertönte, greifbare Formen annehmen ! Möge E* den Anstrengungen der europäischen Diplomatie Gingen, „den Menschen auf Erden den Frieden" iu bringen! Möge den Großen der Erde da- Licht "Er Erkenntnis leuchten, damit auch diese die Ueberzeugung einsaugen, daß der Friede den Mächtigen der Erde ebenso noth- und wohlthut, wie jedem ihrer Unterthanen! Möge aber auch jener glückliche Tag geboren werden, an welchem alle Völker Oesterreichs geeinigt und eines Sinnes sich um da« Banner der Verfassung scharen. Nur unter den breiten Fittigen des österreichischen Doppelaars finden wir den heißersehnten Frieden, jenen Frieden, der zur Förderung der gei stigen und materiellen Wohlfahrt aller VolkSstämme so dringend nothlhut! — Nach Ablauf der Ruhetage obliegt uns die Pflicht, in erster Linie die auf dem politischen Gebiete sich vollzogenen wichtigsten Ereignisse zu regi-strieren: DaS Herrenhaus de- Reich-ratheS tritt sogleich nach der Weihnachtszeit in weitere Thätig-keit. Die Budgetcommifsion desselben stellte folgenden ««trag: „Da« hohe Hau« wolle dem Finanz« gesetzt und dem Staatsvoranschlage für da- Jahr 1877 nach dem anruhenden, von dem Abgeordneten. Hause angenommenen Entwürfe die verfassungsmäßige Genehmigung ertheilen." Das Abgeordnelenhaus dürfte am 22. k.M. seine Sitzungen wieder beginnen. Da- am 22. d. ausgegebene ReichSge setzblatt veröffentlicht das von beiden Häusern de« ReichSrathS beschlossene Gesetz, mit welchem einige Bestimmungen des Gesetze« vom 30. April 1870 über die Organisation des öffentlichen Sanitäts- dienste« abgeändert und ergänzt werden; ferner eine Kundmachung der Ministerien de» Handel« uns der Finanzen, betreffend die Verzollung von Baumwoll-waren und Wollwaren. vom 1. Jänner 1877 be-ginnend; eine Verordnung der Ministerien der Justi» und der Finanzen, betreffend die Ausdehnung de» Gesetze- vom 23. März 1874 (R. G. Bl. Nr. 29), auf da- Schiedsgericht des Lagerhauses der Stadt Wien; eine Kundmachung de« Finanzministerium», betreffend die Errichtung eines Steuer- und gerichtlichen Depofitenamte- zu Währing in Niederösterreich; eine Kundmachung de- Finanzministerium-, betreffend die Auf- und Hinau-zahlungen bei der Convrrtirrung der allgemeinen Staatsschuld; endlich die Verordnung de« Ministers de- Innern vom 28. Oktober d. I., betreffend die neue österreichische Arznrilaxe. In ungarischen Regierung-kreisen verlautet, daß das ungarische Ministerium nicht abgeneigt sei, in der Bankfrage Augeständnifse zu mache«, u. z. auf Grundlage eines Vermittlung-Vorschläge», den die Nationalbank soeben auf Drängen de» Finanz», minister« de Preti» au-arbeitet. Dieser Vorschlag soll auf den 8<Ätus c>uo zurückgreifen und rin Provisorium smo äis zu schaffen suchen. Al« Beweis für das Entgegenkommen der Nationalbank mag wol gelten, daß das Institut soeben die Dotation der pester Filiale auf ein weiteres Vierteljahr erhöht hat. Ueber die in Tirol stattgefundenen Verhaftungen einiger politischer Ruhestörer äußert fich eine italienische Journalstimme in folgendem: „Die öfter« Feuilleton. Schloß Dorneck. Criminal-Novelle von Theobald König. (Fortsetzung.» . „ Der alte Graf hatte mittlerweile voll qual- r., " Angst jede Regung der Züge in dem Antlitze ' Sohnes beobachtet. Noch hoffte er, rin »u a ' dessen Lippen würde ihm seine Ruhe ^«ckgebrn, aber das Wort wurde nicht ausgesprochen. d»i "Hast du — bist du schuld an dem Tode e'ü? Bruders?" wiederholte er, dir Rechte Hugo'» ... -.Ich habe Robert nicht ermordet," sagte jetzt .„x. Junker langsam und deutlich. „Die Ueber-2,,'Aung ist so ungeheuer, daß ich keine Worte finde, ^ iu vertheidigen." «iz. "Leugnen Sie nicht mehr, Junker, e» würde ei» "ützen," mischte fich der Pvlizeirath streng sz'. »kr Verwalter Wilbrandt und dir Gesell-liwk » " drr Gräfin von Dornrck haben bereits rin l^Mndr» Brkrnntnis abgrlrgt." d»«. m * Junker zitterte, abrr er ließ fich nicht von " Polizrirathe so lricht fangen. Daß drr Vrr. waltrr rin Geständnis abgelegt, hätte er geglaubt, aber nicht von Sidonie. .Wenn beide mich de« Mordes beschuldigt haben, so hat man Sie belogen," sagtr rr dahrr kalt. „Ich wiederhole es dir, Vater, ich habe Robert nicht ermordet." „Ich danke dir für diese Worte, mein Sohn, du hast mein Herz erleichtert," sagte der alte Graf tief aufathmend. Obgleich er seinen Sohn als einen unedlen Charakter kannte, so hielt rr ihn doch in diesem Augenblicke einer Lüge nicht fähig. Drr Criminal-Bramtr sah schärfer als der schwachr Vater. Wol glaubte er dem Junker, daß er nicht selbst den Mord «»«geführt hatte, aber war er darum weniger schuldig? Die Untersuchung würdr r» lrhrrn, inwieweit drr Junker an dem Morde betheiligt war. Zunächst mußte er e« sich gefallen lassen, daß er als Gefangener in einem geschloffenen Wagen fortgeführt wurde, so unfinnig fich auch die Gräfin gebrrdrtr und so hohe Bürg-schaft drr Graf auch zu leisten versprach. Auf Schloß Dorneck hatten fich mittlerwrilr dir Dingr gar srhr zu Ungunstrn drr GesrUschaftrrin und drs VrrwaltrrS grändrrt. Bri einer vor-grnommrnrn Haussuchung fand man in drm Gr-m acht Fräulein SidonirnS, am Fußrndr dr» Bettrs, in den Springfedern der Malratze ein nasse-, au«, gewaschene« HalSluch. Trotzdem e» gereinigt war, konnte man doch noch Blutspuren darin entdecken, vielleicht aus dem Grunde, weil e» mit heißem Wasser geschehen war. Da» Hausmädchen erkannte da» Tuch als drm Verwalter zugehörig, während die Gesellschafterin darüber keinerlei Auskunft geben za können vorgab. Sie leugnete entschieden, das Tuch jemals gesehen, noch viel weniger e» in die Matratze gesteckt zu haben, obwol der Assistenzarzt de» Polt, zeirathe» da» Tuch bestimmt als dasjenige wieder-erkennen wollte, welches er am vorhergehenden Tage auf dem Waschtische de« Fräulein» gesehen hatte. Die Gesellschafterin blieb bei ihrem anfänglichen Leugnen, sie wollte nicht» von allem wissen, und für jeden Beweis fand sie eine mögliche Entgegnung. Nicht so drr Verwalter. Als der Polizeirath ihm da» Hal»tuch vorhielt, verließ ihn seine bisherige Kaltblütigkeit vollständig. Er erblaßte und zitterte am ganzen Körper, uni» obwol rr noch rinrn Vrrsuch machte zu leugnen, daß das Tuch ihm gehöre, so gestand er doch endlich ein, daß r» srin Eigenthum sei. Damit hatte er dem Polizeirathe dir Thorr gröffnrt. Warum lrugnrtr er, daß da» blutbefleckte Tuch da» seinige sei? (Schluß folgt.) rrichisch-ungarischr Regierung macht von ihren Rechten in dem Lande, welches ihr gehört, Gebrauch; sie übt dieselben, wie es der Regierung eines freien Botte» zukommt, und wir müssen daher ihre Action im eigenen Hause achten, wie wir verlangen dürfen, daß unsere Action in unserm Hause geachtet werde." In der „ M a r o - "-Affaire erhielt Oesterreich die verlangte Genugthuung. Beide Monitors näherten sich am 23. d. der Festung Belgrad und zogen die österreichische Flagge auf, welche mit einund-zwanzig Kanonenschüssen salutiert wurde. Ein auf dem Wall aufgestelltes serbisches Jnsanlerie-Bataillon Präsentierte unter Klängen der serbischen Hymne da- Gewehr. Da- österreichische ConsulatSpersonale befand sich auf einem der Monitor«. Die österreichischen Satisfactions-Forderungen wurden von der serbischen Regierung rückhaltlos zugestande», und die Minister RistiL und Gruik haben ihre definitive Entlassung erhalten. An RistiL' Stelle tritt der serbische Geschäftsträger am wiener Hofe, Herr Subik. Die übrigen Mitglieder de» Ministerium» RistiL bleiben im Amte. Politische Rundschau. Laibach, 27. Dezember. AuSl«»-. Der deutsche Reichstag wurde am 22. d. mit einer Thronrede geschlossen, in welcher Kaiser Wilhelm seine hohe Befriedigung über das Zustandekommen der Justizgesetze ausspricht. Der Kaiser dankt den Volksvertretern sür die Bereitwilligkeit, mit der sie der Reichsregierung zu der Verständigung über die Justizgesetze entgegengekom-mrn find. Der PafsuS über die auswärtigen An-gelegenheiten lautet: „Der bisherige Fortgang der Verhandlungen der europäischen Mächte über die im Oriente schwebenden Fragen berechtigt mich zu der Hoffnung, daß es meinen Bemühungen und den einander entgegenkommenden friedlichen Intentionen der an der Entwicklung der Dinge im Oriente un. mittelbar betheiligte« Mächte gelingen werde, die schwebenden Fragen ohne Beeinträchtigung der guten Beziehungen zu lösen, welche gegenwärtig unter ihnen obwalten. Ich werde, gestützt von dem Vertrauen, welches Deutschland» friedliebende Politik sich erworben hat, im Wege freundschaftlicher und selbst-loser Vermittlung mit Gotte» Hilfe auch ferner dazu Mitwirken." Der französische Senat genehmigte dir Budget» de» Unterricht« »nd de» Innern und stellte dir von der Kammer gestrichenen Credite für die theologischen Facultäten in Aix und Rourn wie-drr rin. Der „Moniteur" spricht die Hoffnung au«, daß die Türkei zu den Conserenzberathungen einen versöhnlichen Geist bringen und sich Rechenschaft davon geben werde, daß für sie alle« auf dem Spiele stehe und daß die Vertrag-Mächte von 1856 hrutr über dir Mittel zur Lösung der Balkanfrage einig feien. Die Türkei werde also wohl daran thun, den Frieden-Vorschlägen eine reifliche Ueber-legung angedeihen zu lasten, nicht aber sie ohne Prüfung zu verwerfen. Die Türkei habe also jetzt da» Wort. Belgien lehnte da» Ansinnen, Bulgarien mit 6000 Mann zu besetzen, unter nachstehender Begründung ab: 1. Dir belgische Verfassung gibt wedrr der Kammer noch dem König das Recht, übrr dir Armrr zu Zwecken auswärtiger Mächte zu dis-ponirrrn; e» sei jedoch jedem belgischen Staatsbürger überlasten, für jenen Staat zu kämpfen, für welchen er Sympathien besitzt. 2. Wenn die belgische Regierung auch nur 6000 Mann abschicken würde, so wäre dies so kostspielig, daß da« Unternehmen schon aus diesem Grunde unterbleiben müßte. 3. Könnte Belgien eine solche Occupation ohne Autorisation d«S Sultans nicht ausskhren. Eine solche Autorisation liege aber nicht vor. Angeblich macht diese Note ln der diplomatischen Welt Sensation. Die italienische Kammer beendigte die Budgetdebatte, genehmigte den Gesetzentwurf, betreffend die Beamten, und vertagte sich hierauf bis zum 15. Jänner. Die rumänische Kammer votierte die Aufhebung des RekrutierungSgesetzeS vom Februar 1876 und die Wiedereinführung des Rekrutengesetzes vom Jahre 1874. Die Debatten über da-Budget pro 1877 haben in der Kammer begonnen. Im Senate beantwortete die Regierung eine Interpellation über die auswärtige Politik in geheimer Sitzung. Das „Journal de St. Petersbourg" sieht in der Ernennung MithadS keine Opposition gegen die Willensäußerung der Mächte und sagt, die Eon-ferenz berufe die Vertreter der Psorle in ihre Mitte nicht, um mit ihnen über die Entscheidungen Europa'-zu diskutieren, sondern um dieselben zur Kenntnis der Pforte zu bringen. Die ott omanische Verfassung wurde feierlich proclamiert. Der „Allg. Ztg." wird au- Wien telegraphiert: „Die Pforte wird die Annahme aller ohne sie getroffenen Abmachungen der Conferenz verweigern und eine Niederlage gegen die Russen einer entehrenden Demüthigung vorziehen." Reuters „Office" meldet au« Konstantinopel: Mithad Pascha erklärte dem Repräsentanten des RatheS der auswärtigen Bond-Hälter, daß er ent-schloffen sei, sich mit der möglichst raschen Verbesserung der Finanzlage zu befassen, und daß er trachten werde, diese Frage nicht drr Lösung der gegenwärtigen politischen Verwicklungen unter-zuordnen. Zur Tagesgeschichle. — Ernennung. Dr. Johann Stieger wurde zum Landeshauptmann in Kärnten rrnannt. — DerFortschrittSvrrein inKremS faßte folgende Resolution: „Der Fortschritt-Verein erklärt der BerfassungSpartei seine volle Zustimmung zum Beschlüsse wegen Abwehr jeder politischen und wirthschastlichen Schädigung beim Ausgleiche Oesterreichs mit Ungarn und anerkennt freudigst die rückstchilich dieser Beschlußfassung hervorragenden Verdienste der Mitglieder deS FortschrittS-LlubS des Abgeordnetenhauses." — «vemeindewahlen in Triest. In der am 23. d. stattgesundenen feierlichen Sitzung des neuen Se-meinderatheS nahm der Statthalter persönlich den 53 anwesenden Lemeinderäthen den Li» ab. Sodann wurden zum Bürgermeister Dr. d'Angeli, zum ersten Viceprä-fldenten Hermet und znm zweite» Dr. Pitteri gewählt. — «old re nie. Wie verlautet, werden größere Posten für auswärtige Rechnung auS dem Markte genommen. Sin einziges ausländisches Bankinstitut hat eine halbe Million Boldrente gekauft. — Demonstrationen in Rußland. Die Polizei in Moskau hat viele Verhaftungen vorgenommen. Zweck der geheimen Gesellschast »KraSny Bolet" („Rother Bube') war, in Rußland die sociale Republik zu begründen. Dieses Ziel sollte durch Mittel erreicht werden, welche schon im Worte „roth" angedeutet find. Die Aufhebung der regierenden Personen, die Bertreibung der Dynastie, die Kassierung der LzinovnikS — aus dem Wege von „Blut und Eisen" — das waren die Zielpunkte der Gesellschaft. Mal- uuv Proviuzial-Augelegeuheiteu. Griginal-Lorrespondenr. Kk«t«b»rg, 26. Dezember, («leiderverth erlang. — BergnitgungSabend. — Unglück--sall,) Freitag Len 2S. d. M. abends wurden zehn arme «ymnasialschüler in den hiesigen Lasino-Lokalitäten mit Winterkleidern, welche auS dem Erträgnisse deS am 10. d. sür Liesen Zweck veranstalteten UnterhaltungSabendes angeschafft wurden, betheilt. Den Slanzpunkt oberwähnten Abendbildeten unstreitig nebst der sehr gelungenen Aufführung deS Lustspieles „Balken und Splitter," dir meisterhast vorgetragenen Lieder der Frau v. W Auch die mit tiesem «esühl vorgetragene Declamation der Lehrerin Frl. A. P... „Die Mutter" wurde mit dem wohlverdienten Beifall ausgenommen. - Eben an demselben Tage verunglückte im Feistrizgraben nächst Birkendorf im Wasser ein Frauenzimmer ; das Rad der Mühle an der Feistrizbrücke wurde durch ihren Leichnam zum Stehen gebracht. Man erkannte in ihr eine Schuhmacherin au- virkendorf. Die Berunglückte hinterläßt ihren Mann in den kläglichsten Umständen mit fünf unversorgten unmündigen Kindern. — (Personalnachrichten) Der Supplent Herr Josef Oruber in Laibach wurde zum Lehrer an der Realschule in Bielitz, der Bezirksgerichtskanzlist Herr Antoa Lichberger in Reisniz zum BezirkSsecretär in Hermagor ernannt. — (Der Rehn'scheKindergarten) feierte a« SamStag den 23. d. abends daS Lhristbaumfest. Die her« zigen Linder beschäftigten sich mit Kettenschnüren, Flechte« und Falten, sangen acht Lieder, daS Schlußlied mit Streich» quartettbegleitung; hieraus begaben sich die Kleinen zu de« prächtig beleuchteten und mit zahlreichen Weihnachtsgeschenken ausgestatteten Ehristbaum. Die kleine, vierjährige Albine Schasser trug ein von Dr. Friedrich Keesbacher verfaßtet Weihnachtsgedicht mit bewunderungswürdiger, allgemeine-Erstaunen erregender Deutlichkeit, Wärme und seltenem Ausdruck vor. Diesem Dortrage folgte die Bertheilung der recht sauber und nett angefertigten Arbeiten der Zöglinge de-Kindergartens an die Eltern der Zöglinge und die AuS-»Heilung der Weihnachtsgeschenke an sämmltiche Kinder. Eltern und Kinder verließen nach Schluß des Festes höchst besriedigt die Räume des Kindergartens. Die zahlreich anwesenden Läste überzeugten sich von der Bortrefflichkeit de-JnsiituteS des Kindergartens, in welchem die lieben Kleine» geistig nud körperlich aus dem Wege des Spiele-sür die Schule vorbereitet werden. — (DaS Lhristkind) brachte dem verdienstvolle» Militärkapellmeister Herrn LzanSkY ein recht sinnige-Leschenk, nämlich einen auS Ebenholz geschnitzten, mit Silber und Jnschrist reich verzierten Tactierstock, eine Spende deS OffizierScorpS deS Jnf.-Reg. Erzherzog Leopold. — (DaS Lhristbaumfest der Feuerwehr) und die damit verbundene Kneipe verliefen in der gemüth-lichsten Weise. Den Familiengliedern unserer Feuerwehrmänner, ganz besonder» deren zahlreich anwesenden Kinder« brachte der reich behangene Ehristbaum und sonstige zahlreiche Spenden manch hübsches oder erwünschtes »eschenk, und alS die Kleinen abgefertigt und nach Hause geschickt waren, begann die Kneipe, deren einzelne Nummern sich allgemeine Anerkennung erwarben. Durchschlagenden Erfolg erzielten ein Theaterstück und die Borträge LaiblinS; den Mitwirkenden und dem Leiter der Kneipe gebührt die vollste Anerkennung. Der verkauf der von einigen Damen i» überraschender Menge gesammelten Spenden ergab über 100 fl., so daß der Reinertrag sür Feuerwehrzwecke sich aus etwa 60 fl. belaufen dürfte. — (Der gestrige Kammermusikabend) zog eine reichere Zahl von Musikfreunden an. vorzügliche» wurde geboten. Der beschränkte Raum unseres BlatteS gestattet keine weitläufige, eingehende Berichterstattung, jevoch der Thatsache müssen wir Rechnung tragen, daß das L»-äur-Trio von Beethoven sür Llavier (Herr Zöhrer), Bioline (Herr Verstner) und Lello (Herr Kretschmann) mit seine« reizenden zweiten und dritten Satze; daS in höheren Regionen, mächtigen Formen und überraschenden Tonbildern sich bewegende 6-moll-Streichquartett von Rubinstein (Verstner, Moravec, Nrdved und Kretschmann), namentlich der zarte dritte und imposante vierte Satz; endlich das freundliche Motive zu Eehör bringende Ls-äur-Qnartett von Schumann sür Llavier, Bioline, Viola und Lello (Zöhrer, Serstner, Nedved und Kretschmann, insbesondere der anmuthige erste und effectvolle vierte Satz, die volle Aufmerksamkeit der Zuhörerschaft in Anspruch nahmen. Die ausübenden Kräfte wurden mit lauten BeifallSbezeugungen begrüßt. Luch gestern machte sich der Mangel eine- entsprechenden Loncert-saales recht bemerkbar; die im Fürstenhofe befindlichen Mufik-Lehrzimmer find selbst für schwach besetzte Kammermusik zu klein, daS Ganze schlägt allzustark an das Ohr deS ZuhörerS. — Um vielseitigen wünschen zu entsprechen, veranstalten die Herren verstner, Kretschmann, Moravec, Nedved und Zöhrer Freitag noch einen Kammermufitabend, dessen Pr»' gramm wir morgen mittheilen werden. — (Die Flora KrainS) Professor Ettingshausen theilte der Akademie der Wissenschaften in Wie" eine Abhandlung übrr »die fossile Flora in Kram" mit- Dich Flora umfaßt bis jetzt 327 Arien, welche sich aus alle Hauptabtheilungen deS Pflanzenreiches verteilen. Sie k>ehört demnach zu den reichha tigsten der bisher untersuchten Lokalfloren der Tertiärsormation. — (Gegenseitige Uebrrraschnng.) Fräulein Haft, deren virtuoses Bioliuspiel auch in hiesigen Musik-kreisen bewundert wurde, conceriierte vor kurzem in Triest. Die Künstlerin, in einem Hotel einlogiert, machte in den Morgenstunden, wie gewöhnlich, Sealenstudien auf der vio-Ur»; Plötzlich tritt ein distinguierter Manu in ihr Zimmer »nd ersuchte das Fräulein, mit diesen Studien, dir sein Dhr beleidigen und ihn nervös machen, inuezudalten. Frau, kin Hast, unangenehm überrascht, legte die Violine beiseite, ^ach verlaus einiger Stunden ergriff Frl. Hast wieder ihre spielte diesmal nicht Scalen, sonoern mit unendlicher Zartheit und überwältigendem Gesühl die reizende Elegie Ernst. Der Zimmernachbar, von der Macht der Töne ^zaubert und überrascht, stürzte in das Zimmer der Fräulein und erbat sich die Lrlaudni«, ihren künstlerischen Hebungen beiwohnen zu dürfen. ^ (Die Nachbargemeinde illi ) summiert " ihrem Budget pro 1877 einen Abgang von >8,874 fl; ieser wird geeckt durch einen ISperzentigen Zuschlag auf >e Verzehrungssteuer sür Bier und Branntwein, in einer öperzentigen Umlage auf sämmtliche direkten Steuern und " kinem 2perzentigen Zuschläge auf die Wohnungsmieth» imfe. Der abgängige Betrag wird durch eine Ereditope» kation ausgebracht. Mögen unsere der national-klerikalen Partei angehörigen Gemeinderäthe die Beruhigung schöpsen, aß das Budget der Stadtgemeinde Laibach sür hiesige Steuerträger ein bei weitem minder belasteter ist. - (SinJuristenbankett) fand in «raz zu E^ren des von «raz scheidend-n ehemaligen Vicepräsidenien dortigen OberlandeSgerichteS Herrn Moriz Freiherrn von ^ ^«it statt, An demselben nahmen OberlandeSgericht«. Präsident Dr. v. Waser, Landesgerichtspräsident v. Sabriel, land ° ^"ermann, Baron Wemifch, Hosrath «allina, Finanz-x »orab, Finanzprocurator v. Zebal, Bürger» Nr«» OberstaaiSanwalt S»meidel, KreiSgericht»- ^sident Heinrich«! und eine ansehnliche Zahl von Gericht-« " StaatSanwaltschastSbeamten. Advocalen, Notaren und vrvsessoren »heil. Reden hielten die Herren: Dr Neu-"ahn, Dr. Schlosser, Dr. v. Waser, Dr. Schütze, Dr. Kozjek, Posen er u. a., in welchen die hervorragenden Verdienste ^ zum OberlandeSgerichtS-Präsidenten sür Mähren und ^Hielten ernannten geseierten Freiherrn v. Streit einer Hrenvollen Revue unterzogen wurden und in der illustreu "trsauimlung lautes Echo sanden. ;^.^Jstrianerbahn.) Zwischen den Stationen atikoviz und Pinguente ist der Damm io einer Länge von Metern und 2 Meter Tiefe abgeruischt. Die Züge können "ur bis zu dieser Sielle verkehren, Paffagiere müssen um-'Sm. >n der Herstellung deS DammeS wird energisch ^arbeitet, doch dürfte eS noch einige Tage dauern, bis der ^kehr ungehindert wird statifinden können. .. ^(Kalender sür das Jahr 1877.) E- ob-^ noch, zwei recht praktische Aalender unseren ge-rw ^ zur gefälligen Beachtung anzuempfehlen, und OiK« ^ Frommr'S „Oesterreichischrr Handel-» und .^"kalender," enthaltend; daS Kalendarium, das Stempel» N Belehrungen über das neue Maß- und Gewicht, eine ^ "^"tabelle, verlosungSspiegel, Zinsentabellen, Börse»-^"zeichnisse über alle Aktiengesellschaften, TranS-^ '^Vernehmungen, Baubanken, Bau-, Industrie- und la^^^S-gesellschaften. 2. RegrnhardtS ,Geschäfts» ^ enthaltend: da« Kalendarium, ein »dreffenbnch 1nl,t/^^"°sten Banksirmen, Spediteure, Advocaten, Ton» ^°«»ta i ' Ausfuhrartikel, den Stempel» und vrief» ein StädteverzeichniS nnd ein ranmreiche» Tage-v ^ ^eide zu haben in der hiesigen Buchhandlung t Bamberg. ^" Militärstand e.) Assi»" wurden ernannt: zum Oberarzt der Nr Dr. Hermann Linhart de» Garnison«spital« sie» d^ag bei jenem Nr. 8 in Laibach ; zum Assi - »enia a***' Reserve-Infanterist de» Jnfauterie-Regi» Res Maroiiii Nr. 7 Dr. Johann Wank be'm ^ Infanterie-Regiment» Freiherr von Üb»? d ^»»Lieutenant« die in die Reserve he» » , Einjährig.Freiwilligen und Unteroffiziere: ») in "fanterie: Friedrich Polley, Franz Tischina und Karl Mariui de« Jnsanterie-R-gimkNt« Freiherr v. Kuhn Nr. l7 im Regimcnte; Emil Ei«ner, Victor Mataja und Georg «amenar de» Jufanlerie-Regimeui« Erzherzog Leopold Nr. 53 im Rkgimeiue; Karl Rossetti de Scander, Johann R^ssttti de Scander uno Johann Herborn de« Infanterie-Regiment« Freiherr v. Weber Nr. 22 beim Jnsanlcrie-Regi-meiiie Freiherr von Kuhn Nr. 17; Eduard Bändel und Nilolau» Baldrmar des tiroler Jägerregiment« Kaiser Franz beim Jnsanierie-Rrgimente Erzherzog Leopotb Nr. 53; Franz Noi> de« Infauittie-Rrgimeui» Hoch» uud Deutschmeister N^. 4 beim Jnsaiiierie-Regiuienle Freiherr v. Kuhn Nr. 17, und Siesau o. Buch«a,d de» Jnsaulerle-Regimcut« Alexander Lrsalewilsch Großsürst und Thronfolger von Rußland Nr. 61 dcim Jilsaiilerie-Rcglmenle Freiherr v. «Zok-jeviL Nr. 7ü; — b) in der Jägeriruppe: Josef Rohr-mauu un> Rudolf Äichrlter de« 19. beim 7. Feldjager-Baiaillon; — o) iu der Artillerie: Aniou Leuari>i und Joses Hüuffeu des Feldaclillccie-Rcgimcnl« vou Hofmauu Nr. 12 veim Feldanillerie-Regimen:- Luitpold Prinz von Baiern Nr. 7, Bncenz Jerit, R-mhold Amdroj, E.nft L°r»lker und Leopold Freiherr v«» Lichtenderg de« F-ld» Artillerie-R-gimeul« vou Hosmana Nr. 12 — sämmlüche im Re^iMeuie, und «arl Freiherr von Myrbach de- F-ld-Artilleilc-Regim-nl« oon Hofmaun Nr. 12 beim Fildarlillerie-Regimeui« von Hnlschenreiter Nr. 10; — e«. — Herr Fritzsche (Bajazel)uud die beiden Fräulein ArenSdorf (Georgine) undWeidl (Florette) fpielten die komische Bagatelle „Ein Zündhölzchen zwischen zwei Feuern" so lebhaft, daß dem »ünstlertris'lium der wohlverdiente zweimalige Herovrrnf nicht ausdlieb. — Recht klappend und erheiternd ging die komische Operette „Zehn Mädchen und kein Mann" von Suppe über die Bretter. Im gesanglichen Theile excellierten die Krauen Fritzsche (Limon»-^, Zwerenz (Sidonia), Frl. Huemer (Mmina) und Herr Weiß (Agamemnon PariS); Herr LaSka spielte den .Gutsbesitzer v. Schön-hahn" sehr gemüthlich; da- Duett der „Limonia" und «Sidonia- (GebirgSmelodien) nnd die von allen' „gehn Mädchen" auf den Holz- und Strohinstrumenten auSgrsührte Symphonie wurden zur Wiederholung verlangt. DaS Pu-blikum amüsierte st» am Sam«tagabend ganz besonder«. Montag den 25. b. fand zum Besten de- hiesigeir Sr-mensondes die Auffahrung de» pariser Sittenbtlde« „Fron-Frou" statt. Fräulein »rensbors bewältigte die riesige Titelrolle zur vollen Befriedigung des HaufeS mit vielem Fleiß. In den ersten Acten ließ »Frou-Krou* alle Minen guter Laune springen, daS verzogene Schoßkind brillierte durch h-iteres, herzliches, naives Wesen; in den letzten Acten gab Fräulein Arensdorf den Gefühlen der Eifersucht, der aufsprudelnden Liebe zu BalreaS, der rückkehrenden Liebe zu SartoryS und ihrem Kinde überwältigenden Ausdruck. Da« Publikum zeichnete die vorzüglichr Darstellerin der „Frou-Frou" durch unzählige BeisallSdezrugungen aus offener Szene und nach den Aktschlüssen aus. Herr Fritzsche gab den unglücklichen .SartoryS" mit Einsetzung eine« großen FondeS männlicher Würde; Schwermuth und Leiden-schaft präsentierten sich in gediegenen Formen. Fräulein Weidl (Luise) spielte feurig und innig, leider M die Ausführung dieser Rolle durch eingetretene Heiserkeit; dem ungeachtet trug ihr dir Streitsrene mit Frvll.Krou Beifall und Hervorruf rin. Hrrvorragend traten ein: Frau Schu-brrt-Barbieri (Baronin), die H«rren Rieger (Gras v Balrea«) und Ströhl (Brigard). Die gestrige nachmittägige Kindervorstellung war nur schwach besucht, Lhristbaum und herannahender Ultimo mögen daran schuld sein. — Die gestern abenderfolgt« Wiederholung der komischen Oper „Madame Herzog" litt an mehreren Gebrechen. Dem vernehmen nach fallen dieselben einigen Orchestermitgliedern zur Last, welche eS versäumten, an ihren Pulten zu erscheinen. In wieder vorkommenden Fällen sollten dieselben zur Erfüllung ihrer Pflicht wenn nöthig zwangSweife gestellt werden. — Im verlaufe dieser Woche werden wir noch die neue, melodien-reiche Operette „Trompeter und Näherin- hören. — Morgen gelangt aus unserer Bühne „Der liebe Onkel" von Kneisel zur Aufführung. Eines der besten Erzeugnisse dieses fruchtbaren LustfpieldichierS, gewann dasselbe bald allgemeinen Beifall nnd machte über alle deutsche» Bühnen die Runde. Witterung. Laibach, 27. Dezember. Trübe, einzelne Schneeflocken, schwacher NO. Temprra-tur: morgen« 7 lldr — 5 2', nachmittag« 2 Ühr — 6 8'0. (1875 — 3 9«; 1874 — 0 1'6.) Sacometer im Steigen, 745 38 mm. DaS TageSmitiel der Temperatur am 23. d. -l- 3 7', am 24. d. -I- 2-l', am 25. d. -j- 1V' und 26. d. — 0 3°, beziebungSwnse 6 2°, 4 7', -s- 3 8' und 2 b' über dem Normale; der N cverschlag am 23. d. 120 mm. Regen., am 24. d. 6 75 mm. und am 25. d. 3 65 mm. Schnee. Tugekommeae Fremde am 27. Dezember. H«tel St«»t Wien. Borghi Larlo, Triest. — Rubin, Kfm., Witz, Schustermeister, Hrastnig. — Faugu-in, Ingenieur, Wien. — Roschei Anna, Gurkield. — Wolf, NadmannSdors. — Halm, Kfm., Tilli. — Brukar, Lehrer» Lomenda. -Bl«l Europa- Zupan, Professor, und Wagner, Tele» graphenbeamter, Fiume. — Louzar, Hdlsm., Monfalcone. — Lachner sammr Familie, Wien. Vtshrea. v. Femmi, R-is., Watsch. — Dr. TerjiianSky, St. Kantian. — Schauli, Hausierer, Udine. — Gersin, Privat, sammt Frau, Villach. vaierischer Hof. Triller, Juuerkrain. — Mandelz, Sagor. Jakob und Joses Lustig, Reisende, Wien. K«iser »on Oesterreich. Hirschenselder, Privat, Unter» krain. — Rojii, Graz. Eternwarte Petschar, Lehrer, Rudolfswerth. Verstorbene. Den 21. Dezember. Simon Grohar, Hitbler, 32 Jahre, Livilspital, Lungentuberkulose. — Ursula Zabjek, Inwohnerin, SS I., «ivilspital, KrebSdySkrasie. Den2 3. Dezember. Wilhelm Schlaffer, Lommi«, 2S I., Trubergaffe Nr. 2; Maria Hartmann, Schristsetzer--witwen-Tochter, 31 I., Schneidergaffe Nr. 241; Johann Jakii, Arbeiler, 24 I., Livilspital, und Jakob Meder, k. k. Marine-Prosoß, 44 I, Maria Theresiastraße Nr. 5. Lungentuberkulose. — Aloisia Grum, LigarrenfabrikS - Arbeiterin, 24 I., Triesterstraße Nr. 39, Schlagfluß. — Stefan Kaiser,. Büchjenmachermeister und Hau-d-sttzcr, 32 I., Schellenburg-Gaffe Nr. 4, Ablagerung der Sicht auf- Gehirn. — Mart» Morani, gewesene Köchin, 52 I, Domplatz Nr. 17, Kreb«-krankheit. — Angela Zakrajsek, ArbeiterSkind, 2'/, Jahre. Altenmarkt Nr. 11, Atrophie. Den 25. Drzember. Agne- «ainik, gewesene Krä» merin, 40 I., Altenmarkt Nr. 16, Larie» der Wirbelsäule. — Karl Sknl, AgentenSkind, 20 Mou., Herrengaffe Nr. 10, Fraisen. Den 26. Dezember. Agne- Habii, Meßner-gattin, 43 Jahre, Kaiser Josef-platz Nr. 2, Zehrfieber. — Mari-Wagner, StadtwachmannS - Kind, S Monate, Polanastraße Nr. 33, Wasserkopf. Lebeu-mittel-Preise m Laibach am 23. Dezember. Weizen 10 fl. 20 k., Korn 6 fl. 70 kr., Serste 5 fl. 20 kr., Hafer 3 fl. 80 kr., Buchweizen 6 fl. 40 tr., Hirse 5 fl. 40 kr., Knknrutz 6 fl. 40 tr. pr. Hektoliter; Erdapfel 4 fl. 10 kr. pr. 100 Kilogramm; Fisolen 8 fl. — kr. per Hektoliter: Rindschmalz 92 kr., Schweinfett 82 tr., Speck, frischer, 62 tr., Speck, geselchter, 75 tr., vutter 80 kr. per Kilogramm; Gier 2'/, kr. per Stück; Milch 7 kr. per Liter; Rindfleisch 48 tr., Kalbfleisch 54 tr., Schweinfleisch 5» kr. per Kilogramm; He« 3 fl. 5 tr., Stroh 3 fl. 5 tr. per 100 Kilogramck; hartes Hol» 8 fl. 50 kr., weiche» Hol» 5 fl. 50 kr. pr. vier Q.-Meter; Wein, rother 24 fl., weißer 20 fl. pr. 100 Liter. Lottoziehuug vom 23. Dezember. Wirn: 31 47 37 7 30. Graz: 38 30 19 73 47. Theater. Heute: O, diese Männer! Schwank in 4 Aufzüge» von Jnliu« Rosen. Telegramm. Wie», 26. Dezember. Die „Politische Eorre-spondenz" meldet au« Petersburg: Von der Pforte ist auf die Mittheilung de« Ergebnisse« der Bor» conserenz eine au«weichende Antwort zu erwarten, wa« jedoch die Situation insoferne keineswegs hoff, vuugslo« macht, al« in den leitenden russischen Kreisen die der Pforte vorgelegten Bedingungen nicht für unmodificierbar gehalten werden. Die Verlängerung der Waffenruhe bi« zum 15. Jänner 1877 wird proponiert. Wiener Börse vom 23. Dezember. »P«rc. Lft.Pap dt«, dto. öft. in Eili «sie »»u 18S4 . . . rose »ou I»60, gan» S-s« voo 1860, Fünft PrLmiensch.». i««4 Qrruilloiit.-Vkl. Siebeubür,. Ungar» Fvtts». Lualo-Baul........... Lrrditanstalt........ D«»fite»ba»l. , . . ««comytt-Luftall . . H«»co-Bank . . . . H,udil«bauk »ialionalban! «antges-ll,. «crkhr«daul. »,rl rudwigdah» »ais. «Ns.-Badn »als. Kr, JosesSd Sraal«bahl> . . . ««db-h»........... -iatt-naldaur O«st. - . "»io», »am!........... «,ld! war«! «v,» ««-,0 6«tv l«»'- 10» ,S II»'- r>«-7L tN'ii tr»-iv IM — 71«« 7»-«i 7,-7) z c.'. 74-- r! «s,d 685V IS3»« 133 70 «5i- 665 - 81»-- 8»0'- 17 — 47 sr. 7«. - 76 50 »ü-iv «3-50 zo>--b »VI-7b m-50 1,5-- 1L1-7» iS, «SS »d ,d8-7b 7»!IS 78 7b VkLLÄKrtsik«. «eid war» >llg. ist. vod.->tr«dit. dto. iu »» I. . . . i ö. W N»g. Bod.-Lredikank. 10«»«Is-7-— «s-rs »»5« v»»v « L0 7» ?rtortt»t»-OK1. N»», SoIes».B-bi> . Oeft. Nordi»est»ah» . Siebevbürgtr .... KtaaiSbah» tzüdtahu » L Ptrj. dto. Bo»« «e« «7-7» »»-d0 ILL -,»7L »t — »» -»»- -1»4i0 »r- Lrrdit - Lose Rudolf« - Hose . . . . isi-ro 1»i« isr — 11-7» HV«oI»».(3Mon.> Lug»buri ivv Marl Krauls. 1VS Marl . . Lamdurg, , London 10 Pfd. vtrrl. Pari« 100 Franc« . «i-»v I»» 7» «»-so 6140 UL,0 «o or «a,I. Mllnj-Dncalrv ro-grai>c«ftulI . . . Deutsche Neich«i114« t-s<« 10 07 «-V» 114«» Wir deponieren zur größeren Sicherheit unserer x. t. Kunden (Abonnenten, Leser und GratiSblitzer) in unserer Exp-dition, Stadt, Schu-lerstraße 13, und bei allen Zeitungsverschleißern, Buchhänd. lern und Postämtern 4V,OVO Exemplare deS „Figaro" AriegraptMer Lursdericht am 27. Dezember. Papier-Neute 60 05 — Silber-Rente «5 85 — Vvld-rente 70 75. — er StaatS-Lnleden I0S 75. — Bankaktien 817- — Credit 138— — London 125-50. — Silber 114 50. — « k. Mün,dnkaten 5S7. - SO-Franc« Stücke 10 04'/,. — 100 Reichs nark 61 85 Danksagung. Für die vielen Beweise der Theilnahme anläßlich de« Tode« unsere« innigstgeliebten, unver-geßlichm Gatten, respective Vater», Bruder», Schwager« und Onkel», Herrn Stefan Kaiser, und sür da« zahlreiche Geleite zu seiner letzten Ruhestätte sühlen wir un« verpflichte», allen Betreffenden, namentlich der löblichen Rohrschützin» gesellschast, dem Turnvereine und den Spendern der vielen Kränze unfern ries empsundenen Dank 1 au«zusprechen. Laibach den 26. Dezember 1876. Die tranerude» Verwandten. Echtes, geruchloses,wohlschmeckendes sammt der so rasch beliebt gewordenen Beilage: „Wiener Luft," die beide zusammen von Neujakir ab gegen Erlag von nur 15 Kreuzern jederzeit daselbst behoben werden können. Wir verlieren nicht gerne einen Abonnenten, aber wir haben — gleich dem Minister Lasser — „nichts zu vertuschen' und gesteben darum, daß es sowol in Linz als in Wien, wie in Stockerau und Philadelphia, noch immer Lanseude gibt! denen unsere Witze zu wohlfeil sind, weShalb wir den »bonnementSpreiS vom 1. Jänner 1877 l-ngefangen mit direkter Postversendung vierteljährig auf 2 fl. erhöhen, um einerfeits nicht hinter den Bierbrauern zurückznbleiben, welche einstimmig beschlossen haben, fchvn vom 1. Dezember d. I. angefangen die Dirrprrisr )u erhöhen und auf diese Weise die „Mener Lust" zu vertheuern und anderseits den Wünschen jener zahlreichen Abonnenten zu begegnen, die es sich nicht länger gefallen lassen, daß wir die Mehrkosten, die nnS die Vergrößerung deS Blattes seit einem vollen Jahre verursacht, allein tragen! Jeder Einsichtsvolle muß sich ja selbst sagen, daß die gegenwärtige Zeit nicht darnach angethan ist, um Heschenke zu geben, und Laß es ein tiesdurchdachter Satz ist, der Au-spruch deS ungarischen Finanzministers Szell: „Die Reeöliüich äieHlmxiexchenz äesDrükiminar^" Man pränumeriere dürum gefälligst von nun an vier teljährig mit I fl. 7:> kr. für Wien in der Expedition: I , Schulerstraße l3 — mit 2 fl. (mit Einschluß der Post. versendungSgeblshr) für die Provinzen bei der Administration: Wien, II , Taborstraße 52. — Auswärtigen Pränumeranten wird empfohlen, den Pränumerationsbetrcig mittelst Post-anweisung, welche nur süns Kreuzer kostet, einznsenden. — Knch die Buchhandlungen nehmen zn obigen Preisen Pränumerationen an. (702) 3—3 Wien, im Dezember 1876. Expedition des „Figaro" mit der Beilage „Wiener Lust." LLi» oäsr I?r»vI»I««»»«I»en«I«^, <1er äis krovin» bereist, in äer üilai»uf»»!turbr»nodv versiert ist nna äis Vertrotunx kür sin xrossss, leistungsLkizes dl»nn-k»otnrd»>is »nunnekmen xevillt ist, müxe beliiiks veits-rer Voterkrinäliioxen seine OSerte sud 0. k. 334 »» ll»»8vn8tvtn L Voller, krax, emsenäen. (7lS) die besten und billigsten der Welt. Nur fl. 6 6» kostet eine gut regulierte, richtig gehende, echt silberne Lylinderuhr. — Nur fl. A eine silberne Ankeruhr. — Nur fl. 18 eine silberne Remonloiruhr, beim Bügel ohne Achlüssel aufzuziehen. — Nur fl. 8t eine goldene Tamenuhr sammt Etui. Zn jeder Uhr geben wir einen Generaluhrschlüfsel und eine schöne paffende Kette gratis. Für Echtheit und pünktliches Gehen wird garantiert. Ailssührliche Preiscourante gratis. Na» auswärts gegen Nachnahme oder Vorbersendung des Betrages. Adresse: Exporthaus Rettellielm, Margarethenstraße 10, VVleu (Schwenk-Nachfolger). (609) 12-7 Dorsch-Merthrm» Del an» Lergen ia Norwegen, gelb 1 Flasche 60 kr., wasserhell, geschmack- und geruchlos 1 Flasche 80 kr., mit Msenjodiir l Flasche 1 fl. Um Fälschungen zu vermeiden, wird jede Flasche meinen Namen im Glase eingeprägt haben. Kabi'iol?iovoli, (68) 10—10 Apotheker, Wienerstraße, Laibach. 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Diese Lose, welche den «MW « haben und jedes «»FU « rückbezahlt Nominalwerth von MUD RR« Los mit E»II>lU>"WTU »>W «BRM RR« werden muß eignen sich infolge ihrer unzweifelhaften liltzlllkr und durch oberwähnte Be-Sicherhei» und der gebotenen Garantien ^ ^ ,^ günstignng deS Bezuges wegen, besonders zur Anlage IvÄslllÄtlkII, aus 20 monatl. Raten als <»el»r«»ielk »» I« L«»« »lnil, «II« ui ItLni»«»,. ipsrsnlsxez zusendung des RatensckeineS, welcher nach Erlag der ersten Rate Passendste Wiener Magistrats-Lose, A darunter 1000, 2VÜ, LS», IVO, 10V Dnkaten in Sold , 1VV, 1VV. 1«« Bulden in Silber re. rc Origivat-Lose L SV kr. Pr. Stück. Francozusendung der Lose und seinerzeit der Ziehungsliste 40 kr. ^ cr«M.?n>mE» , ESr Wsl NW n '.Ä ^ISNSN i-08-?f0Me88SN /Haupttreffer je 11. jl Ssl V/sckssIstubs Lcksliismmsr L Lomp., 8. 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