A M t K- I V l K t t ^°' 144. Kamttag den 30. Msvember 1833. GlUbernial - ^erlmttbarungett. Z. t65Z. (2) Nr. 25206M45. C u r r ? n d e des k. k. illprischen Landes - Guber-niumszu Lalbach. ^> Die näheren Bestimmungen, hinsichtlich der Bezeichnung des Zuckers in Hülcn und Broden mit eigenen Fa? brikszelchcn werden kund gemacht. — Durch die mit hierortiger Currende vom 2. April i83i, Z. /lo5 bekannt gemachte Vorschrift wurde angeordnet, daß aller Zucker m Hüten oder Broden, welcher in den inner der Zoll-Linie befindlichen Zuckersicdereien erzeugt wlrd, am Boden des Hules mit einem kenntlich eingedrückten Fabrikszeichen versehen werden muß, daß aber die Wahl des anzuwendenden Zeichens dem Gutdünkendes Unternehmers jeder Zucker« fiederei überlassen bleibe. — Da jedoch wahrgenommen wurde, daß nicht selten Bezeichnungen gemacht werden/ du kein hinreichendcharac-tenstisches Merkmahl enthalten/ oder welche nicht leicht erkennbar sind, so fand die hohe Hofkammer, um möglichen Anstanden vorzubeugen, und zugleich das zollamtliche Verfahren zu vereinfachen, folgende Bestimmungen fest-zusetzen. — Erstens: Statt der bisher in Anwendung gestandenen Fabnkszcichen ist der Zucker in Hüten oder Broden, welcher m den mner der Zoll-Linie befindlichen Zuckcrsicdereien erzeugt wird.. am Boden des Hutes mit einer' Zahl nebst einem darunter zu setzenden Buchstaben , worüber die nähere Bestimmung durch die Gefällen-Landesbehörde den Unternehmern derZuckersiedereim bekannt gemacht werden wird, zu verschen. — Zweitens: Dcn Unternehs mern der Zuckersicderei bleibt es jedoch freigestellt, nebst dieser gesetzlichen Bezeichnung, wenn sie es angemessen finden, auch noch andere Merkmahle zur Bezeichnung ihrer Erzeug-msse zu wählen. — Drittens: Alle Anovdl nungen, welche in Bezug auf die Aufdrückung der Fadnkszeichen crlaffen worden sind, und durch die obigen Bksnmmmigcn knne Aende? rung erleiden, finden auch auf die nunmehr festgesetzte Bezeichnung die volle Anwendung. Es lst dem zu Folge derjenige Zucker in Hüten/ auf welchen die Zahl oder der Buchstabe oder beide ganzlich mangeln , oder auf dem eme andere Zahl oder ein anderer Buchstabe, als welche für die Zuckersicderei bestimmt sind, eingedrückt sich befindet, oder bei welchem die Auf-drückung dieser Zeichen nicht m jcncr Art geschehen ist, wie sie durch tue mit dießoNigem Circulare vom 12. Mai 18^2, Z. 101^6 ans geordnet wurde, als nicht in ciner inlandischen Zucktrsiederei verfertigt zu achten, und somit selbst, wenn auch die beigebrachten Urkunden oder andere Berreisn,iticl tie Bestätigung dicfts Uwsiandcs enthalten scütcn, in Eontrebande-Anspruch zu nehmen, daher nebst dem Verfallen der Ware dle doppelte Werths-sirafe einzutreten hat. — Dieses wlrd in Fol-ge heradgekangtm hohen Hofkammcr-Decrets vom 24. October l. I., Z. I466S, hicmit bekannt gemacht. — laibach am 16. November l853. Joseph Camillo Freyherr v. Schmidburg, Landes- Gouverneur. Carl Graf zu Welsperg, Raitenau UNd Primör, k. k. Hvfrcnh. Johann Nep. Vessel, k. k. Gubcrmal-Rath. Rreisämtliche V^erlautbarunnen. Z. 16Z9. i2) ^ Nr. 1461^. Kundmüchung, Das hochlöbl. k. k. Gubernsum hat die Erweiterung emigcr Rüuchfänge in dcm hier-ortigen Przesterhause zu bewilligen, und wegen Ausführung dlefir Bauhersscllungcn emeMi-nuendo » Licitatzon anzuordnen befunden. — Dnse Licitanon wlrd am ;o. k. M. Vormtt« lügs um Z0 Ubr, bei diesem k. k. Krelsaw.ts abgehsllcN/ welches hiewtt allgemein bekannt gemacht wnd. — K. K. Kreisamt Lachach am 22. Nvvkmbtr TL22. Xlgo Kta'ot- unv lanvrechtliche Verlautbarungen. F. 1626. (2) Nr, 79lg. Edict. Von dem k. k. Stadt» und Landrechte in Krain wird bekannt gemacht: Es sei über Ansuchen der Ursula Tertmg im eigenen Namen, und als Vormändermn chcer mmder« jährigen Kmdcr/ Mana, Elisabeth, Franz und Joseph/ einverständllch mtt dem Mnoor-mund? Mathias Bresquar, als erklarcen Zrs ben zur Erforschung der Schuldenlast nach dem am 29. März i35Z, verstorbenen Mar-tii» Tertnlg, d!e Tagsayung auf den 23. December i633, Vormittags um 9 Uhr vor dle« fem k. k. Btadt - und Landrechte besslmmt worden, bet welchem alle Jene, welche an dle« sen Verlaß aus was llnnir für einem Rechtsgrunde Ansprüche zu steilen vermeinen, solche so gewiß anmelden und rechtszeltend darthun sollen / wldngens sie die Kolgen des §. 614 b. G. G. sich selbst zuzuschreiben haben werden. Laibach den 16. November l8Z3. Z» 1645. (N Nr. 22559M40. Z. M. Co ncurs - Eröffnung. Bci der k. k. vereinren Mynschen Came-rallGefällen-Verwaltung tst d^e vierte Conci-Pistenstelle mit dem Gehalle jährlicher Fünft hundert Gulden in Erledigung gekommen. Diejenigen, welche sich um duse Dienstes-flelle oder im Falle der graduellen Vorrückung um die fünfte Concipistenstelle mtt demGehalte jährlicher 5oa fl, bewerben wollen, haben ih, re Gesuche im vorgeschriebenen Wege dlszum II. December l. I. hurorts einzubringen, und sich darin über du mit gucem Erfolge zurückgelegten juridischm Studlen, über dle er« wordenen Kennttnsse im Gefällsfache, dann über dze Art und Dauer ihrer bisherigen Dienst-leistung, über lhre sprach « und sonsilgen Kenntnisse, endlich über chr Alter, lhrm Srand und siTlllckes Benehmen bcfrted'.gend auszuweiien Ulid anzuzeigen, ob und in wel< chem Grade der Verwandtschaft und Bchwa-gerschaft sie zu einem oder dem andern Beamten dieser Camera!-Gefallen - Verwaltung fiehen« Von der k. k. illyr. Camera! - Gefallem Verwaltung. Laibach am 23. November i333. 'Z< iSchsT^cl) "^^Nr. 5687" Aufforderung. Im Hause N^ l, ln der Vorstadt Kras kau, ßnd zur ebenen Erde zwei Ammer, zwei Eabineue, eine Küche und eme Holzlege, ooa nun bis Georgi i8ZH, um einen billigen Mttthzins ln Pacht zu geben. Pachtlustlge wollen sich bei dem gefertig» ten Magistrate um die nähern Bedingnisse an» fragen« Stadtmagistrst kaibach am 26. November i833. Vermischte Verlautbarungen. Z. t643. (l) I. Nr. zgga. Edict. Alle Jene, die bei dem Verlasse des zu Oberbresou verstorbenen Johann Icumker, aus was immer für emem Rechtsgrunde einen Anspruch zu machen gedenken, haben selben bei der dleßfalls auf den 23- December l. I., Früh9 Uhr, vor dzesem Gerichte angeordneten Liquidations-Tagsatzung fo gewiß anzumelden und dzrzuthun, widrlgens sie sich dle Folgen des §. SlH b. G. B. selbst zuzuschreiben ha, ben werden. Bezirksgericht Weifelberg am 16. Novem» ber ,833. Z. t6cho. (!) Nr. 52o. Edict. Von d«m Bezilksgenchts der h" rfchaft Pol. land wird hiemit allaemcin bekannt gemacht: GK feie übe« Ansuchen des Peter Verbeeber von Otte^« bach, wider Maria ^>tiene von Nesselthall, von dem löbl. Veznksgerichte Gotlschee, als Personal. Instanz, mil Bescheide, 660. 22. Mai i833. Nr. l?l7, m die executive Feildielung oer, der Letz» tern gedöllgen, lm Maoerleberge gelegenen, dee Herrschaft Pössand, 5ud GeundduchK . "lon,o XX.VIII, t'ol. 73 el 79 bergrechtmäßigen, sammt einem Keller, auf 265 ft. gerichtlich abgeschätzten zwei Weingärten, puncta schuloigcn »26 ft. 5o kr» gewilliget, und vsn diesem Genckce, als Realm» ftanz, oie Tagfayunaen zur öffentlichen Veräuße. rung auf den 3o. December »635, 3c». Jänner und 26. Februar i6Z4, jederzeit 10 Uhr Früh mic dem Beisatz« anberaumt worden, daß, rrenn obg?-dachte Weingälten bei der ersten oder zweiten Tagsahung nicht um oder über den Gchätzungs« werld an Mann gebracht werden könnten, Liese bei der dritten auch unter demselben hintangegc« ben weiden würden. Das Schäyungsprotocoll und die Lkitationk«-bedingnisse tonnen zu den gewöhnlichen Amts? stunden hier eingesehen werden. ____Bezirksgericht Pössand am 20. October »823. 3. i634. (2) Ein junger Mensch, der Neigung zum Buchhandel hat, und die nöthigen Gymnasial-Schulkenntnisse besitzt, findet eine Stelle als Lehrling bei Damian 6t Sorge, bürgert. Buch-handler in Gratz, an die sich wegen der näheren Bedingungen in franksten Briefen zu wenden ist. Ilgl Z. 1644. (2) Nachricht. Auf einem ein Pasr Stunden von?ai-bach entfernten Ölte, sind einige Tausend Stück der besten Sorten Weinreben, als: I^ipna, Lailika und 1°N5<:lin3, Unterkrainer^ dann Reffosro, Marzemin, Muscat und Prost segger, Tnestec Herkunft, 5 bls ßjährig, fruchttragend, zu emem biHlgen Preise zu haben, welche noch in diesen Herbss, oder im nächsten Frühjahr übersetzt werden können. Das Nähere ist in diesemZettungs-Comp-toir zu erfragen. Z. 1618. Neues französisches Lesebuch. Kürzlich ist erschienen und in aNen Buchhandlungen zu haben: Numa Pompilius par M, de Florian. Mit grammatischen Erläuterungen und klelnen 'deutschen Ausgaben, einem vollständigen Wörterbuch und geographisch-historischen Register für den Schul, und Privat' Unterricht. Herausgeg ^ von Sonrav von Grell, Lehrer ander Bürgerschule zu Zürich. Zweite velbesselle Ausgabe. L. HeUdlonn, bei I. D. 6 iah. PreiS: 54 kr. oder ,2 g. gr. Es ist schon öfters in kritischen Blättern behauptet worden, daß dieß die beste Ausgabe für Schulen sei, da alle anstößigen Stellen durch geschickte Wendungen umgangen wurden, wodurch die Schrift auch für weibliche Institute brauchbar und häufig emgeführt worden ist. Zuhaben bei Pa terno lll m Lmbach« Z.A.Edlen v. Kleinmayr's Buchhandlung in Lmbach, neuer Markt, Nr. 221, lst erschienen und zu haben: Haue r's pxactische Darstellung d e r für das Unterthansfach bestehenden Gesetze. Dritte vermehrte und verbesserte Auflage. Vom vl-. I. N. v. Up 3 me r. 3 Band?. Wien, 1824. 6 fl. Conv. Münze. Inhalt. Vcn den Unterchanen und den unterthamg«« Gründen überhaupt. Von der G?unLh«rrz'chast. Von dem Rechte zu Naturaldiensten, Robot» und Wal» stndiensten. Von dem grundherrlichen Rechte, Abga« ben zu fordern. Von dem Rechte das Grundbuch zu führen und selbes zu besitzen. Von dem Rechte, Ge« währen zu ertheilen. Von dem Rechte, Sätze aus» MtNigen. Begriff und Gegenstand einer Hypothek. Von der Erwerbung und Löschung eines Satzes und der dießfalliZen Procedur. Von den rechtlichen Folgen des erworbenen Hypothekarrechtes. Von dem Recht« Grundbuchsgebühren zu fordern. Von der Abstiftung der Unterthanen. Von der persönlichen GerichtKba?« keit überhaupt, und von der Bestellung und Compe» tenz deifelden. Von dem Verfahre» iu Geschäften der persönlichen Gerichtsbarkeit. Von dem Verfahren bei den aus dem Unterthans, Verhältnisse entstehenden Beschwerden und Ansprüchen. Untenhanspatent. Von den Waisen» und Depositen » Geschäften. Von dem Contributionale und den herrschaftlichen Giebigkeiten. Von dem Gemeinde » Vermögen, von den Taxen. Von den Streitigkeiten zwischen Unterlhanen, 3an-d«sadvocat«n. Taxordnung :c. Von der Dorfodrig-keit. Von dem Recht« der Gewerbs ° Verleihung. Von dem Rechte der Mitweide. Von der Schankgerech-tigkeil. Von der geistlichen Lehsnsherrschaft. Von der Vogteiherrschaft. Von rer Bergherrschaft. Von dem Begriffe und der Emiheilung deö Zthents. Von Er» wilbung des Zehemrechles. Von dem Zehenlbesitz' und Benutzungsrecht«. Von der EinHebung des G«« treid-Zthents. Von dem Weinzehent«. Von den Ze« hent« Reluitionen und Pachl« Verträgen. Von der Zwangswlesen ' Beitreibung der Zehent ' Rückstände« Von Erlöschung des Zty«ntrechl«z> Von dem Velfah» ren in Zehen!» Angelegenheiten und Streitfällen. Der Raum erlaubt es nicht, den ganzen Inhalt dieses vollständigsten üll«r bisher über das Unterthans-fach erschienenen Werke anzugeben» Lirische und romantische Nich tnngen Hugo's vom Schwarzthale. Groß »2. (Iiä Seiten stark) in nettem Umschlage, drosch. 1 ft' Die Familie Tobias. «Ein Gemälde belohnter Tugendtreu?. Für di« Jugend und für Erwach« fene, neuerzahlt von einem katholischen Geistlichen. Ein Stitenstück zum egypcifchen Joseph. Mit einem Tilelkupfer. Augsburg, i853. l5 kr. ^renwen - Anzeige der hier Angekommenen und Abgereisten. Dcn 27. Nov. Hr. Adam Freiherr v. Vurlo, StaatZbuchhattungs-'Official, von Trieft nach Gratz. — Hr. Joseph Bucher, Schatzungs - Adjunct, von Mi nach Adelbberg. — Hr. Joseph Dietrich, Guts? besitzer, von Drauhoftn nach Warasdin. — Hr. Sig: wund v. Gandin, Appellations - Rath , sammt Frau» lein Tochter Theres, von Klagenfurt. — Hr. Franz Torner, Schätzungs - Commissar, von Grätz nach Adelsberg.— Hr. Carl Ritter v^Coppinis LandrechtZ^ Auscultant^ nach Wien. Z. »52», (4) — ::Z2 — E r st e zur ^t^Nl^^ ^MM^N^^ ^l^^^s^ Hl^Un^ z^llullulli^ Mll^n^ Am 29. März 2834 erfolgt die Ziehung der Lotterie der vier Realitäten. Mit allerhöchster Bewilligung werden ausgespielt: 1. Das schöne Hans Nr. 1142, in der innern Stadt Wien, wofür eine Ablösungssumme von 3 0 0,000 Ww,«^7h.m.g oder E^m.w^«nz« 80,000; 2. Das schoneLandgnt Himern-Stntzenreith, wofür eine Ablösungssumme von ^ <^ j^ N Q Gulden «^l>«« Gulden 9 s^ N 51 s^> O ^ / ^/ " v Wiener Währung VV^P Conventions - Ahnze ^> " , " " "? 3. Die zwet Landgüter Wüdenhof nnd Gern, wofür eine Ablösungssumme von 3 0,009 Wien^Währung l)htt EonventwnZ^" Münze ^. llt , 0 0 0 angeboten wird. Die Unterzeichneten halten es für ihre Pflicht, die Herren Los-Abnehmer darauf aufmerksam zu machen, daß diese Ausspielung den besondern Vortheil hat, daß sie blos aus 97/002 verkauflichen Losen besteht, und dessen ungeachtet 3 Realitäten - Haupttreffer von si. 200M0, WM0, 20M0^ zusammen von fl. 280,000, U 17M0 Geld - Treffer von Gulden: "7500, 5000, W00, 3000, 2000 U^ M Betrage von fi. 2 0^0 /0 0 0 Wiener Wahrung mithin zusammen 1^,0^3 Treffer, im Gesammtbetrage von 4 G ^ ^ VV ^ Gulden Wiener Währung hat, wodurch sie den Theilnehmern eine sehr erhöhete Wahrscheinlichkeit zum Gewinnen darbieret. Btl Abnahme von füni Losen zu 5 fl. E. Vi. wild ein grünes GlOtlZ-G?winnft«Los, sy lange solcke vorhanden sind, unentgeltlich verabfolgt. Das Los kostet 5 si. Conventions-Mün^e. Dl. Coith's S ohn er c^ump, Lose dieser Lotterie sind bei Ferd. Ios. Schmidt, am Kongreßplatze beim Mohren imVerjchleißgewölde zu haben.