"«l^«^,. halbl.zo ll. iMt d« Post ?ax!>-,fi,. 15, hnlkl.fi. ?'5N, ^^^HH^V^«»), e^^i. V^W^AA^V^^. " L.n.t. rd(>>^!^u pcr ^^:»' ,! ??, ^^^^«^4^ Mit 1. Dezember beginnt ein neues Abonnement auf die Knlmcher Zeitung. h, .Die Pränumerations-Vedin Zungen ^ben unverändert und betragen: Für die Versendung mittelst Post: halbjährig.....7 fl. 50 kr. Vierteljährig.....3 „ 75 „ monatlich......1 „ 25 „ Fiir Laibach: halbjährig.....5 fl. 50 kr. vierteljährig.....2 „ 75 „ Monatlich......— „ 92 „ Für die Zustellung ins Haus per Jahr 1 fl. l,».,^5" Die Priinumerations > Veträae wollen portofrei "«'sendet werden. Jg. u. Meinmayr K Jed. Damberg. Nichtamtlicher Theil. ^r Abschluss des serbisch-bulgarischen Krieges. n, Der serbisch.bulgarische Krieg fand einen raschen ?°!chluse. Die Mächte haben dm Allgenblick, in wel» ,°>kni der größte The>l der serbischen Ilivasionsarmee ^ bulaansche Gebiet wieder geräumt hat — nur vor ^»dd,n steht noch ein Theil der Timok-Armee — in picheln die bulgarischen Truppen aber den serbischen A^en noch nicht betreten haben — diesen Augenblick, h, welchem die Kriegsereignisse selbst die von der Di> "Watie verfochtene Wiederherstellung des Ltatuu l^uo ^ bewirkt, zu Vermittlungischritlen benutzt. Der Muls hifzu lam von mehreren Seiten nahezu gleich. ^9> Die Pforte regle eine derartige Intervention ^ den Cabinelte» an; Rusöland machte Vorschläge in ^tn Sinne und begegnete ähnlichen Anregungen van leeren Cabinetten. Infolge drssen traten die Reprä« ! ,.,^ten der Mächte in Belgrad zu einer Berathung '"'"wlnen und formulierten gemeinsam eine Vorstel« H an die königlich setbische Regierung, welche zu° ^ M die beiderseitige Einstellung der Feindseligkeiten. ^Herstellung einer Waffenruhe zum Zwecke hatte, ^iofort Waffenstillstands Verhandlungen und der dez x ^ eines Waffenstillstandes bis zur Erzielung ^besiniliven Friedensschlusses folgen sollen. Köl'ig obk, " accrplierte in loyalster Weise den Vorschlag, ^.^l gerade jetzt, nach der Concentration seiner ^e und nachdem die TlUppen des zweiten Auf- gebots opferwillig zu den Fahnen geeilt sind. für ihn eine Wieoriaufnahme des Feldzuges Chancen des Ei« folges bieten könnte. Er erließ an alle Corpscomman-dantcn und Truppcnsührer den Befehl, die Feindselig' keiten einzustellen. Auf bulgarischer Seite ist ein bleicher Befchl er. gangen. Die Repräsentanten der Mächte haben dem Fürsten Alexander ähnliche Vorstellungen gemacht, wie solche dem König Milan unterbreite» wurde« sind, und dieselben haben ebenfalls eine willfährige Aufnahme gefunden. Fülst Alexander konnte sich, wenn er auch, trunken durch die bitzher errungenen E< folge, Lust ver° spürt haben sollte, sein Glück noch weiter zu versuchen und das bereits Errungene wieder auf die Kriegswürfel zu sehen, sich der auf ihn von allen Seiten ausgeübten Friedenspr?ssion nicht entziehen. Es liegt übrigen« ein solches Wagnis gar nicht in dem Cha« raller dieses Mannes, der sich bisher als ebenso klug und umsichtig gegenüber diplomatischen Schwierigkeiten, wie kühn und mulhig in dem ihm Ui,d seinem Lande aufa/zwul'genen Kampfe rlwi?sen hat. Off^ibar hofft er, tiotz seiner Unterwerfung unter das Vültiagsrecht und der — übrigens durch die Knegsereignisse ge» bolenen — Zmückziehung seiner Truppen aus Ost-rumelien, dort bei der endgiltigen Regelung der Dinge abermals Oberwasser zu gewinnen. Die eigenthümliche Haltung der Westmächt?, insbesondcre England?, auf der Constai,t!nopel.r Conferenz mögen ihm abermals Hoffnungen auf Vottheile geweckt haben, welche sich für ihn noch immer in Ostrumelien holen lassen. Beweis dessm seine Einmischung in die ostrumelischen Dinge, welche er sich in einer Dusche an den Groß« vezier erlaubte. Je gefügiger er sich jetzt gegenüber den Friedenswünschen der Pforte zeigt, umso eher darf er hofstn, in seiner Nolle als ergebener Vasall vor dem Padischuh Gehör zu finden für seine Wünsche, wmn über Ostrumelien mdgillig entschieden werden soll. Für den Fü'sten Alexander bringt der Abschluss eines Waffenstillstandes und Friedens auf Grund der durch den Krieg geschaffenen Verhältnisse nur Vortheile und Ehrcn it, Hülle und Füll?. Es. der dem Lande aufgedrängte und als solcher lange Zeit bestens gehasste Fremde, hat Blutbruderschaft mit der kriegs« tüchtigen Jugend seines Volkes geschlossen; er ist da< durch der Ihren einer geworden und wird als der beste Held unter ihnen gefeiert werden. Diese Blulbande lösen zu wollen, darf sich die Diplomatie fürdcrhin kaum mehr unterfangen. Nlcht fo glücklich gestalten sich die Dinge in Ser« bien; nach einem velspieüen Felozuge fehlt es niemals an bitterer und böswilliger Kritik der Führer, und die Feinde des Hauses Obrenovö, die Gegner des Königs und seiner besonnenen Politik werden diese Stimmung auszubeuten suchen gegen Milan und gegen dessen politische Freunde. Bereits haben diese subversiven Manöver begonnen, und ein Wioerspicl desselben haben unsere Leser aus dem Sensations'Tekgramme der „Times" kennen gelernt. Diese Sensalion^Nach« richt der „Times", die in jenem Theile, welcher von den Absichten Oesterreichs. Serbien militärisch zu be« setzen, spricht, ist bereits vom CorrespondenzVureau dementiert worden, erweist sich auch in ihrem zweiten Theile, welcher von den Abdicationsplänen des König« Milan handelt, als eine willkürliche Erfindung. Nicht das gerinaste Anzeichen liegt vor, welches auf derartige Absichten des Königs M'lan schließen lassen könnte. Im Gegentheile weih man, dass er entschlossen ist, wie es dem tüchtigen Manne im Missgeschick ge« ziemt, auf feinem schwierigen Posten, auf den ihn und seinen Vorfahren der Wille seines Landes gestellt, fest und treu den hohen Pflichten seiner erlauchten Stellung auszuharren. König Alfonso von Spanien ist, wie bereits mitgetheilt, Mittwoch früh gestorben. Der Tod des jugendllchen Fürsten, der in seiner ersten Manncsblüte, noch nicht volle achtundzwanzig Jahre alt, von einem tückischen Leiden dahingerafft worden, bedeutet einen entsetzlichen Schlag für seine Familie, für seine Gattin, diesen erlauchten Spross aus unserem Kaiserhaus?, für seine bciden zarten Töchter, eine er-schulternde Kunde für die verwandten und befreundeten Füistenhöfe — für fein Land, für Spanien ist der Tod Alfonso's ein geradezu niederschmetterndes Ereignis. Mlt dem jungen Könige werden die besten Hoffnungen auf das Wiedererblühen des einst so mächtigen, hochcivilisierten und im blühendsten Wohlstände gedeihenden Reiches begraben, das nach jener Blüte fo barte Zeiten des Niederganges und des Verfalles hatte erfahren müssen und erst in unseren Tagen und vorab unter Alfonso's fester Regierung sich von neuem zu consolidieren anfi'ng. Mit dem Tode Alfonso's wird neuerdings die traurige Perspective auf innere Wirren aller denkbaren Art, auf dm rllcksichts« losen Kampf der Parteien um die Herrfchaft, auf die Rivalität und den blutigen Streit zwischen den dyna-stischen Gruppen der älteren und der jüngeren Linie des Königshauses eröffnet. Neuerdings droht wieder das revolutionäre Element zu erstarken, welches Spa« men, als ein Glied des Bundes der lateinischen Re-publilen, zum Eckstein des destructiven Staatssystems machen möchte, welches dem Bunde der erhaltenden Friedensmächte, der historischen Monarchie, entgegen« gestellt werden soll. Wohl hinterlässt König Alfonso directe Erben, und siud durch Gesetz und geheiligten Brauch die Jemlleton. Die Pariser Schriststellerwclt. I K,>»^"N allen Gütern, die dem Menschen verliehen dV" lüuuen, ist der Besitz eines großen Talents gj^'cht da« genussreichste und erhebendste. Und doch h," «« Umstände, die den Segen in M'ssgeschick ver-ys"°eln und die echte Währung, mit Stempel und e»l^ des Genies versehen, zur bloßen Splelmünze lh?,'"en können. In einem Zeilalter, dchen geistiges l»i ""ft"« nicht sehr intensiv und verbreitet ,st. fehlen fechten Bedingungen, um literarische und artistische Ne>,^" zur hohen Entwicklung zu bringen. Sie tra. H«. " Eigner keine Aucht. Ohne zahlungsfähigen U'" verlieren sie mit dem Mangel an äußerem K^ auch an innerer Gellung. Künstlerisches Talent »?«"lt °uf der Grenze zwischen mitleidiger Anerken> lie.? «no wirklicher Geringschätzung, und ganz nah. ^len. ?°.l dem Geist und möchte jenem Manne von llllentt '""e Achtung bezeigen. Und dann sieht er die "e Vegavung vor sich verkörpert in einem Manne, hohlwangig, gebeugt, in der Erscheinung einer nie« drigen, sklavischen Existenz, das Talent als Proletarier, so wie es nur je einen Proletarier gegeben hat, der Schnee schaufelt oder die Straßen lehrt, während sein Schicksalsgenosse Bücher und Artikel macht. Denn ewig wird der Satz stchen: Geistige Arbeit in ihrer kläglichen Ohnmacht, sich da5 Fundament einer bür-sserlich unabhängigen Existetiz zu schaffen, wird nie die Achtung in der Gesellschaft zu erringen imstande scin. Welches erfreuliche Bild gewählt nun die fean-zösische Literatur und Gesellschaft? Von diesrm schein« bar ganz Nübexjächlichrn Umstand?, dem materiellen Erfolg geistiger Arbeit, glauben wir die meisten Vor» züge elllären zu könn?», die die Literatur jenseits der Vogcsen seit fünfzig Jahren entwickelt: ihre Gediegen« heit, ihre kühle u»d strenge Logik, de>, gedämpften Ton, ihren Respct vor den Gümdlagen gesellschaft« lichen Lebens. Die Literaloren, die pur oxesileuco rebellischen Naturen, stehen sogar im Gerüche, reac-tionär zu sein. Seit fünfzig Jahren gibt es in der französischen Literatur keinen alles Verneinenden Welt« schmerz, leine grundlose Verbissenheit, leine zahne» knirschende Wildheit, und nur die Talenllosigkeit ist in Frankreich rxcel'trisch. In diesem Gedankcn gipfelt ein Buch, das unter dem Titel: 1^3 ?HN8i6N8 ok6? oux jüngst erschienen ist. Parisian ist ein Ehrenname, über den einem Franzosen nichts geht, und als Parisien gelten in erster Linie die Männer der Schriftsteller- und Künstlerwelt, wie denn in Paris trotz der Ducs und Vicomtes den richtigen Adel die Geistesaristokratie bild»t und die Geltung des Geburlsadels sich mehr an die Schnei« der und Handschuhmacher adressiert. Ii, Paris ist der komme äs ieUl'68 auch Grandfeigneur. Wer im Miltelalter ein gutes Schwert und ein Herz im Leibe hatte, war sicher, es vom Knappen bis zum Eigner eines Ritterlehcns zu btiugen, und nachdem man gerne sagen hört, dass heutzutage der Geist die Welt regier', so ist es billig, dass der Geist die Herren mache, wie sie einst Schwert und Lanze gemacht. Auf der Thüre des Hauses, das Jules Claretie als die Frucht literar>scher Wirksamkeit erworben, steht in goldenen Lettern: I^idor lidra (Frei durch das Buch) geschrio ben. So pflegten Schlosser, Schneider und Schuh« macher entweder de:: Hammer oder die Scheere oder die Ahle auf dem Giebel ausmeißeln zu lassen, und diese glückliche Behäbigkeit, so viel wie der Hand« werlsmann erreicht zu haben, ist dem Manne drr Feder wohl zu wünschen. Balzacs Wort: «Die Freiheit fängt bei 20000 Francs Rente an" könnte man ergänzen'durch den Zusah: ..Ein ideales Ziel ist nur möglich in möglichster Höhe über den Kümmernissen des alltäglichen Lebens; sonst ist alles Stück- und Wie eine Reihe stolzer Adelspaläste stehen im Faubourg Montmartre nebeneinander die vornehmen Hotels von About. Sarcey, Halcvy, Aurelien Scholl, di..' hier als die wahren großen H-rren der Literatur residieren. Rue de l'Obsetvawire Nr. 3 wohnt Alfons Laibacher Zeitung Nr. 273 2232 28. November 1885. Bestimmungen der Erbfolge sowie jene iiber die vor« mundschaftliche Regentschaft während der Minder, jährigkeit des königlichen Erben geregelt. Zur Erbfolge ist, da zur Thronübernahme männliche Sprossen der jüngeren regierenden Linie des spanischen Hauses Vourbon nicht vorhanden sind, die ältere der beiden Töchter König Alfonso's berufen, die Prinzessin von Nsturien, Maria de la Mercedes, deren filnfler Ge-burtslag vor kaum zwei Monaten, am 11. September, in besonders solenner Weise gefeiert worden, um bei diesem Anlasse allen dynastisch gesinnten Persönlichkeiten ohne Unterschied ihrer sonstigen Parteistellung Gelegenheit zu bieten, der Thronerbin ihre Huldigung darzubringen. Von Rechts- und Verfassungswegen ist nunmehr das fünfjährige Kind Trägerin einer Krone, deren Goldreif auch anf dem Haupte eines starken, Welt-erfahrenen und geschäftigewandten Mannes schwer lasten wilrde, und die treuen Anhänger und Freunde ihres Vaters werden bemüht sein, ihr die Krone zu erhalten. Diese Aufgabe ist aber eine äußerst schwie, rige bei den gegenwärtigen Parteiverhällnissen im Lande. Die Republikaner sind zahlreich und rührig und finden jetzt von Frankreich ans Unterstützung. Don Carlos macht bereits Schritte, um seine Rechtsansprüche an die Krone geltend zu machen, und wird in den nördlichen Provinzen wiederum Anhänger finden, wie jedesmal, wenn er dort sein Banner wehen ließ. Unter den dynastischen Constitutionellen, den Anhängern des Königs Alfonso, wird die Eifersucht der Führer um die Betheiligung an der Regentschaft einen verhängnisvollen Factor bilden. Wie zur Zeit der Minderjährigkeit der Königinnen Christine und Ifabella, der Urgroßmutter und Großmutter der Donna Maria Mercedes, werden ehrgeizige politische Generale die Schwäche des minorennen Königthums benutzen, um sich selbst zu zeitweiligen Machthabern emporzuschwingen. Solchen Bestrebungen gegenüber, die gerade wegen ihrer Vielgestaltigleit beinahe unangreifbar sind, hat ein ehrlicher und loyaler Vormundschaftsrath ein sehr schweres Spiel und eine Aufgabe, deren Durchführung menschliche Kräfte beinahe übersteigt. Politische Ueberficht. Inland. (Aus den Landtagen.) Vorgestern waren abermals mehrere Landtage versammelt. Die Verhandlungen drehen sich, wie leicht erklärlich, vorerst noch um formelle Angelegenheiten, wie Ausschusswahlen , erste Lesungen, Zuweisung der einzelnen Gegenstände an die zuständigen Commissionen «. Im Kärntner Landtage machte der Landespräsident Baron Schmidt Mittheilungen über den Umfang der durch die Elementarereignisse dieses Herbstes in Kärn-ten hervorgerufenen Schäden und erfuchte den Landtag um seine Theilnahme an der Hilfsaktion durch Entsendung von zwei Mitgliedern in das bezügliche Hilfs-cornitc der Landesregierung. Gohn und zahlreiche Ge' nossen stellten den Antrag: Es sei die Aufhebung aller ärarischen Weg- und Vrückenmauten in Kärnten im Interesse des allgemeinen Verkehres und der Wohlfahrt des Landes mit allen Kräften anzustreben und der Landesausschuss anzuweisen, mit der Regierung in Verhandlung zu treten und behufs Aufhebung des Mautgefälles Vereinbarungen unter Vorbehalt der landtäglichen Genehmigung zu treffen. — Der nieder-österreichische Landtag gab über Aufforderung des Landmarschalls seinem Beileid anlässlich des Ableben« des Königs von Spanien durch Erheben von den Sitzen Ausdruck. Mitscha und Genossen beantragen die Einberufung einer Enquete zur Erforschung der Ursachen d,s wirtschaftlichen Niederganges der bäuerlichen Be« völkerung und zur Erstattung von Vorfchliigen zur Abhilfe. (Oesterreichisch «ungarische Po st con-vent ion.) Die „Politik" meldet, dass anlässlich der Coi'serenzen wegen des Zoll« und Handelbbündnisses nlit Ungarn auch die zwischen den beiden Reichs» Hälften bestehende Postconvention, die in« Jahre 1868 abgeschlossen und seither nicht revidiert wurde, er» neuert und einer Reform in wesentlichen Punkten unter» zoa/n werden solle. (Im kroatischen Landtage) gab Ba»on Rükavina, dem übrigens das Wort entzogen wurde, zu, dass die Star^-vioianer es zunächst auf den Sturz des Banns abgesehen haben; Tuökan erklärt? unum-wunden, dass die Opposition ihr Möglichstes thun werd?, um die Thätigkeit des Landtages lahmzulegen und diesen namentlich an der Schaffung von Gesetzen zu hindern. Ein Gerücht will denn auch schon wissen, dass die Opposition nicht weniger als 140 Amende» ments zu den Refmmvorlagen auf dem Lager habe und dass sie die Sftecialdcbatte auf jeden Fall so weit hinauszuziehen beabsichtige, dass das Budget nicht vor dem 1. Jänner votiert werden könne. (Auch eine Interpellation.) Abgeordneter Constantin Olay meldete vorgestern im ungarischen Abgeordnetenhause eine Interpellation bezüglich des Handkusses desHandelsministers beim feierlichen Schlüsse der Ausstellung durch den Kronprinzen an. Das Haus nahm diese Anmeldung mit schallendem Gelächter auf. Die Interpellation lautet: „Ist es wahr, dass der Handelsminister Graf Szechenyi dem Kronprinzen bei Schluss der Ansstellung die Hand geküsst hat; wenn ja, hat er es als Privatmann oder als königlich un< garischer verantwortlicher Minister gethan?" Ausland. (Oesterreich-Ungarn und Bulgarien.) Der von den Mächten bei der serbischen Regierung wegen Einstellung der Feindseligkeiten gethane Schritt ist bekanntlich von Erfolg begleitet gewesen; König Milan ertheilte auch sosort die entsprechenden Befehle und ließ hievon die bulgarischen Commandanten verständigen. Ein gleicher Schritt der Mächte, welcher in Sofia hätte erfolgen sollen, ist nicht zur Ausführung gekommen, weil er durch die ganz verkehrte Mahregel der bulgarischen Regierung, chiffrierte Depeschen nicht zur Ausgabe gelangen zu lassen, vereitelt wurde. Damit nun hieraus keine bedauerlichen Folgen entstehen und der Fürst von Bulgarien von den auf Verhinderung weiteren Blutvergießens gerichteten Ab« sichten der Mächte in Kenntnis gelange, wurde, wie die „Politische Correspondenz" meldet, der öfterrei-chisch'UNgarische Gesandte Graf Khevenhüller in Belgrad von seiner Regierung beauftragt, zu dem erwähnten Zwecke und um von weiteren Verfuchen der Bulgaren, nach Serbien einzudringen, unter jeder Bedingung abzurathen, sich in das bulgarische Hauptquartier zum Fürsten Alexander zu begeben. (Spanien.) Welchem Schicksal geht Spanien, welchen Kämpfen sieht seine nunmehrige Regentin, die Königin Christine, entgegen? Vorläufig vollzieht sich die Uebertragung der Regierungsgewalt an die» selbe in aller Ordnung und Ruhe, entsprechend den Bestimmungen der Verfassung. Königin Maria Chri- stin? hat die Regentschaft für ihre fünfjährige Tochter Maria de la Mercedes übernommen, welche zur it"' nigin ausgerufen wurde, und die KömglN'Multer-ReglNtin wird oder hat wahrscheinlich gestern M" in einer Proclamation diesen Act verkündet. Das v>«' herigc Ministerium Canooas del Castillo hat der M' gentin seine Demission überreicht, wird aber d»e we< schäfte bis zum Zusammentritte der Cortes, die un-verweilt einberufen werden, fortführen. Sagasta i"" die Bildung des neuen Cabinets übernehmen. M^ schall Martinez.Campos wird mit dem ComniaM über die Nordarmee betraut. Dieser Posten dllMe von besonderer Wichtigkeit werden, wenn, wie zu ^ fürchten steht, Don Carlos wieder auf dem alten Schauplatze feiner Unternehmungen, in den ba8lisa> Provinzen, erscheint. . « (In Frankreich) beherrscht die Wahl des Präsidenten der Republik, die Mitte Dezember bevor-st. hl, die jetzige Lage mehr, als davon auf der Ovel' fläche sichtbar wird. Nach der Wiederwahl, die «^ Paix" als auf den 11. Dezember angesetzt bezeich""' dürfte der Versuch gemacht werden, ein Cabinet n»' vorwiegendem Charakter des linken Centrums zu bilde^ (In England) haben, wie schon bekannt, " Paslamt'Ntswahlen begonnen. Der bisherige N"öia derselben ist sseeignet, die Hoffnungen der Conselvaliuk"' im nächsten Unterhause die Mehrheit zu erlangen, « ermulhigen. Die Wahlen werden mit Ausschluss oe Sonntage bis zum 9. Dezember dauern. Indes lw es schon in den nächsten Tagen möglich sein, sich !» Urtheil über den möglichen Ausfall des Wahlkamp " zu bilden. Die Zahl der zu wählenden Abgeordnet' beträgt «70. von denen 495 auf England und M"». 72 auf Schottland und 103 auf Irland entfallen. Tagesneuigkeiten. Se. Majestät der Kaiser haben, wie ^ „Vrünner Zeitnng" meldet, der Gemeinde Ieedl 1" die durch Brand geschädigten Inwohner 300 st « spenden geruht. __________ — (Die Hllfsaction für die VerN)«"' deren.) Die „Wiener Zeitung" meldet: Von ° Idee der reinsten christlichen Humanität, die den hoy^ Deutschen Ritterorden ins Leben gerufen und Ziel ". Zweck gegeben, geleitet, hat sich der Hoch> und Deutl^ melster Erzherzog Wilhelm bewogen gefunden, ° Ansuchen um sanitäre Hilfeleistung auf dem Kl"9 schauplatze sosort zu entsprechen Demzufolge hat " . selbe angeordnet, dass sowohl nach Serbien als ^ Bulgarien je zwei vollständig mit Material-, und »^ dienungepersonale ausgerüstete Sanitäts - Colonnen e Unglücklichen als Motiv ihrer Verzweiflungsthat den Umstand an. dass das von ihnen eröffnete lleine Vic< "alienglschäft trotz aller ihrer Bemühunzen nicht so viel 'ug. uni sie anständig zu ernähren, Sie hatten zur Zuführung deö Geschäftes ihr letzte« Hab und Gut ^Pfändet, und als auch dieser Schritt erfolglos blieb. Flossen sie. aus dem Leben zu scheiden. -^ (Das Hoftheater in Belgrad.) Dass '^n plötzlichen — Kriegsausbruches ein Hostheater Schlossen und der Theater.Intendant zum Hospital-Intendanten ernannt wirb, mag in unseren Zeiten noch l"Uln vorgekommen sein. Das Hostheater in Belgrad ist ^n diesem Schicksal betroffen worden. Ein Bericht ans Anilin meldet: Die Vorstellung im serbischen Hofthcater ^ Belgrad am 21. d. M, wurde abgesagt, weil die vauptdarstelllr als Soldaten nach dem Kriegsschauplätze gerufen wurden. Der Theater'Intendant ist zum volvitlll-Intendanten ernannt worden. Der Regisseur "r Belgrader Hosbühne ist in den Kämpfen von Sliv< ">ca gefallen. . -— (Der verstorbene Mahdi) war nicht ^°b ein gewaltiger Kriegsheld, sondern auch ein zärt-"chtl Familienvater. Er hinterließ nämlich 150 Witwen ""b 100 lebende Kinder. — (Aus der Gesellschaft.) „Fritz heiratet °'!° wirtlich." — „Wann den,,?" — ..An seinem "Wen Geburtstage." — ..Warum am Geburtstage?" "" »Sehr vernünftig. Warum zwei ominöse Erinne« lunnstage jährlich haben?" Capriciöse Gedanken. Aus dem Notizbuche einer Hausfrau. Seltsam; die Männer sind am bissigsten, wenn sie nichts «u brißr,,, die Frauen, wenn sie leine Zähne mehr haben. te<5 ^"'" "'"" '" ^ Ehe anfängt, zusammenzurechnen, so H"et ,nan immer mit Brüchen. Drm Eigenlobe ist der Wohlqcruch nicht eigens <2>e Eigenladel riecht? — davon ist besser schweigen. ^ . ^,s ist leicht möglich, dass die Frauen nur deshalb essen, ^ sie dabei den Mund bewegen lönnc'n. H, Die ersten Liebschaften sind die Milchzähnc des Herzens, "lchznhne aber muss man so bald als möglich ausrcihen ., Man sagt, die Frauen seien Ulumen. Gut - dann müssen ''° aber auch in Töpfen zu lausen sein. ß Der Gatte einer Strohwitwe ist in allen Fällen ein ^'lohmann. , Wer heiraten will. darf sich leine Weisheitszählie wachsen lu^^ gibt Mädchen, die so furchtsam sind. dass sie immer» Mend eine Gänsehaut haben. H° >^^' Manu ist in der Liebe ein Talent, die Frau ein H Wenn man den Tausschein mancher Schauspielerin sieht, '"an versucht, an ihre U n st e rb l i ch l eit zu glauben. <,,,. «Ein Mann, Ein Wort", sagt man. und doch begnügt sich ^ die Frau mit Einem Worte, wrnu es nur das letzte ist. Leichtsinnig nennt sich jeder Wicht, Der leicht ist, jedoch sinnig nicht. Wer Gutes thut und davon spricht, Der thut — so schrillt mir — Gutes nicht. h>° ^"n mancher Frau behauptet mau, dass sie spröde sei, ^ das Glas. Wahrscheinlich unr deshalb, weil es der "'anten bedarf, um Eindruck aus sie zu macheu. D>e Schule des Manues ist das Weib. Local- und Provinzial-Nachrichten. — (Personalnachricht.) Bekanntlich hat die Gemeinde St. Michael in Unterkrain den Herrn Landespräsidenten Baron Winkler zu ihrem Ehren, mitgliede gewählt. Vorgestern nun überreichte eine ans den Herren Garde-Rittmeister Dejak und Kastelicjun bestehende Deputation drm Herrn Landespräsidenten das bezügliche Diplom. Das Diplom wurde vom Herrn Krajec in Rudolfswert prachtvoll ausgearbeitet. — (Auszeichnung) König Ludwig von Vaiern hat dem Hofrathe und Universitäts.Professor in Wien Ritter von Miklosich den Maximilian. Orden flir Kunst und Wissenschaft verliehen. — (Stand der Schulen imBezirkeUm» gebung Laibach.) Dem anlässlich der jüngsten Be zirks-Lehrereonferenz zur Verlesung gelangten Bericht entnehmen wir llber den Ctand der Schulen im Bezirke Umgebung Laibach folgende Daten: Im ganzen Bezirke waren 24 systennsierte. drei Noth nnd eine Excurrendo. fchule. Hievou sind 15 Schulen eiuclassig, 7 zweiclasfig, eine drei- und eine vierclassig. Der Unterricht war au allen einclassigen halbtägig, ebenso an sechs zwsiclassigen und in den unteren zwei Classen der drei» und Vier-classigen Schule. Die Trennung der Geschlechter War bis nun nirgends durchgeführt. Der Nationalität nach waren alle Schüler Slovenen. ausgenommen 6 Deutsche u»d 2 Italiener, Neu eröffnet wurden zwei Classen: in Prefser die zweite und in St Veit die dritte Classe. Den Unterricht besorgten 31 Lehrer, 5 Lehrerinnen. 34 Katecheten und 3 Nolhlehrer geistlichen Standes, Davon sind ü Lehrer und eine Lehrerin nur mit dem Reifezeugnis versehen. Die Schulgebäude sind in fünf Orten in fehr gutem, in 13 Orten in gutem, in 3 in mittelmäßigem und in 3 Orten in schlechtem Zustande. Die Schuleinrichtung ist an fünf Schulen sehr gut. an 13 gut. an 4 mittelmäßig und an 2 Schulen schlecht. Mit Lehrmitteln sind 6 Schulen sehr gut. 9 gut. 7 mittelmäßig und 2 Schulen ungenügend Versorgt. Die Schülerbibliotheken zählen 2855 Werke, die an 12 Schulen steißig benützt wurden. Die Lehrerbibliothek zählt 185 Werke in 389 Bänden. Die Iah! der schulpflichtigen Kinder betrug in den Alltags» schulen 6005. in den Nothschulen 217. das ist 11.5 Procent der gesammten Einwohnerschaft. Schulbesuchende Kinder gab es in den Alltagsschulen 4771. in den Nothschulen 215. das ist 80 Procent der Schulpflichtigen. Gegen das Vorjahr vermehrte sich um 0.5 Procent die Zahl der schulpflichtigen und um 3 Procent die Zahl der schulbesuchenden Kinder. Durchschnittlich kamen 132 Schüler auf eine Lehrkraft. Die Wiederholungsschule besuchten 1211 von den 1501 schul» Pflichtigen Schülern. An 9 Schulen wurde 438 Schülern landwirtschaftlicher Unterricht ertheilt; Schulgärten besitzen nur 13 Schulen. Die weiblichen Handarbeiten wurden an 15 Schulen gelehrt; eine Turnhalle besitzt keine einzige Schule. Der Schulbesuch war an 8 Ölten sehr gut und an 9 Schulen gut; störend wirkten auch Ueberschwemmungen und Krankheiten. Die Amtsschriften find an 20 Schulen musterhaft, an 4 hingegen mangel, haft. Die Unterrichtserfolge waren an 6 Schulen fehr gut. an 11 gut und an 7 Schulen mangelhaft. Die deutsche Spraye wurde iu Oberlaibach und St. Veit als obligater, in Vruundorf. Schischka und Mariafeld hingegen als ««obligater Gegenstand 517 Schülern ertheilt. — (Patriotischer LandeS.Hllfsverein für Kraln.) Wie alljährlich im Herbste, so hat auch am 24. d, M. auf Anregung der militärischen Herren Beiräthe eine gemeinsame Sitzung der Ausschüsse des patriotischen Frauen« und des patriotischen LandeS-Hilfsvereins für Krain zum Zwecke der Feststellung der für die im Mobilisiermigösalle in Krain zur Errichtung gelangenden Kranlen-Haltstationen mit und ohne Nachtruhe zu treffenden Vorsorgen nnd Maßnahmen statt« gefunden, in welcher die von beiden Hilfsvercinen seiner« zeit zu übernehmenden Leistungen an Sanitätspersonale. Sanitätsmateriale lc. besprochen und darauf bezügliche Beschlüsse gefafst wurden. — (Süd bahn) Infolge der bevorstehenden ita. lienischen Zollerhühungen für Zucker und Spiritus findet gegenwärtig anf der Südbahn ein forcierter Export dieser Produkte nach Italien statt. In dem Verkehre der un-garischen Swattzbahnen nach Fiume ist die Stockung, welche eine günstige Ruckwirkung auf die Südbahn übte, bereits wieder behoben. — (Hilfe für Oberlrai n) Zu Gunsten der durch Hochwasser geschädigten Bewohner Oberlcains hat die Trifailer KohlenwerkS-Gesellschaft in Wien für die Gewerkschaft Sagor 40 fl. gespendet. Mit den bisher ausgewiesenen 1450 st 50 kr. sind somit an Spenden eingegangen 1490 Gulden 50 Kreuzer. — (Der Zugang zum k, k. Telegraphen« amte.) Wir erhalten folgende Zuschrift: Der Hof in dem Hause, in welchem sich das von zahlreichen Par» teien frequentierte Telegraphenamt befindet, gleicht form« lich einem Kothmeere. Insbesondere die Parteien, welche von der Wienerstraße und von der Elrfantengafse aus zum Telegraphenamte gelangen wollen, zu welchem der Zugang doch durch angebrachte Taselu hofseits avisiert ist. müssen formidable Kothlaken passieren. Durch einige Truhen Schotter könnte die Eigenthümerin des Hause», in welchem dieses wichtige Amt untergebracht ist, der Misöre abhelfen. — (Verhaftet) wurde gestern von der städtischen Polizei der sattsam bekannte, wiederholt abgestrafte Winkelschreiber Ludwig Krziß nil vulgo Bacin wegen öffentlicher Gewaltthätigkeit. — ( Diebstahl im Rudolfi num.) Vorgestern nachts wurde von einem unbekannten Thäter in das Lanbesmuseum Rudolfiuum eingebrochen und aus dem« selben sieben Stück lebende Vögel, welche bestimmt waren, die Sammlungen des Rudolfinums zu ver« mehren, gestohlen. — (Für Hundebefitze r.) Der Oberste Ge-richtshof hat entschieden, dass der Eigenthümer eines Hundes, welcher einen Menschen gebissen hat, sür den hieraus entstehenden Nachtheil an Gesundheit und an Elwerbsfähigleit vollinhaltlich schadenersatzpflichtig ist. — (Ehesch e idungs-Statistik.) Die Gerichtsbehörden wurden angewiesen, vom kommenden Jahre angefangen genaue Aufzeichnungen über die Ehe> scheidungs-Processe zu führen und hierüber alljährlich Bericht zu erstatten, damit über die Zahl und Ursachen der Ehescheidungen und Ehetrennungen eingehendere Mittheilungen als bisher der Legislative gemacht werden können. Bei diesen Aufzeichnungen dürfen niemals die Namen des betreffenden Ehepaares genannt weiden. — (Schadenfeuer.) Am 23. d, M. brach beim Grundbesitzer Josef Modic in Tomiselj. Bezilk Um» gebung Laibach. Feuer aus. welches dessen Getreide, harpfe sammt dem ganzen Inhalte einäscherte und einen Schaden von circa 1200 fl verursachte. Die harpfe war auf 70 st. assecurlert. — (Schwiudel.) Seit einiger Zeit treibt sich in Laibach ein elegant gekleideter Schwindler herum. <'Herz Kilnftlerftälte, seinem magischen Baun ent' ^Maen. und andererseits hat man die Illusion, es !"z lllr eine Frau lein wirksameres Schönheitsmittel, don!?aeborene Feinheit und Takt an den Apercus h.j 3euillet zu entwickeln. Dieser Mann, der die ge-'in?" Seelenregungen des Weibes studiert hat, das betriebe der Gesellschaft gefallen und fesseln will, ll,.,, in, Wirbel der Leidenschaft kämpfen und dulden <>^' dieser Mann gibt sich als rauher Einsiedler, ik die Menschen scheut. In einem großen, tloster-G ^en Palais der Rue Tournon, wo einst die Pa« fl^der Concini, Luynes, des Herzogs von Vrancas till,'", haust der Dichter mit zwei Söhnen in der leh'" Iurückgezogenheit eines abgeschlossenen Fannlien. die 2- Gesellschaft kommt nie in« Haus, Femllet geht l»,< '" Gesellschaft. weder jetzt, wo er fechzig Jahre ^<3' «och hat er sie flüher geliebt. Er ist ein tzMterner. der geistreich und beredt nur vor dem ^tisch ist, aber im Lärm der Gesellschaft, die so ^ " fttomple Unlelhaltung und prompten Witz for-^te'd !'°b als anspruchsloser und schweigsamer Zu- 5 /Uuriett. s ^ ÄMe Geistesarbeit disponiert überhaupt mcht, hz>k ^'«schalt das leckere Dessert von Anekdoten, ^.""d Klatsch zu servieren. Die Köpfe, die lm ^ s°e" und Positiven wirken, die gewohnt su,d. etwas l«lie M oder sonst zu schweige!,, sind ungelehrlg fiir ^p "en. die die guten Gesellschafter mebr od.>r V^ abwcchslungsvoll und amufant handhaben. , 'U A ° la fiihlt sich unbehaglich in der Menge. > °"' zu aufrichtig, um in die Gefellschaft zu ge- hen. Ich bleibe zu Hause, da man U, fache hätte, einen so wahrhaftigen Menschen, wie ich bin, hinanszu« werfen", pflegt der berühmte Schriftsteller zu fagen. und zieht wie Johannes in die Wüste, in ein Dorf nahe bei Paris, nach Mrdan. Seine Thilre ist für wenige offen, er hat zu arbeiten, und er will nicht gestört fein. In Mcdan l'bt Zola nach seiner Fa^on. und um gar nicht als Pariser unter den Landleulen aufzufallen, kleidet er sich in ein braunes Tuchgewand, wie jeder andere Kleinbürger im Flecken. Um 6 Uhr morgens erhebt sich der Dichter aus dem Bette und streift drei Stunden lang mit „Bertand" und „Raion". zwei großen Doggen, im Walde umher. Dann geht es an die Arbeit; da gibt es keine Unterbrechung, niemals darf Mangel au Stimmung ihn hindern, Tag für Tag das Pensum zu bewältigen. Das der schriftstellerischen Hervorbringung so wesentliche Flui< dum, Stimmung genannt, scheint der Mann nicht zu kennen, der die Pocsie auf rxacte Daten und menschliche Documente fundieren will. Um 1 Uhr wird dejeunien, und es dürfte die Leser von „Nana" und „Rougon-MacqnaN" vielleicht interessieren, dass der Grohkophla des Naturalismus, um in seiner Sprache zu reden, tüchtig „futtert" und bloß in der Literatur mit Vor« liebe das Gemeinste aufsucht, in der Gastronomie hingegen ein Freund exquisiter Leckereien ist. Die Einfachheit der Toilette hmdert Emil Zola nicht, in der eleganten Nue de Boulogne ein Palais, mit fürstlicher Pracht ausgestaltet, zu besitzen. Der Groß« meister des Naturalismus hat es nicht besser gemacht, wie etwa ein Kurzwarenhändler, der infolge einer glücklichen Speculation reich geworden ist. Er fchläft jetzt nicht mehr wie zur Zeit, da er bei Hachette Ladenjunge gewesen ist, auf einem Feldbett. Eine Lagelstatte im Slil Henri II., Möbel k la Louis XV. bilden die Ausstattung seines Palais, dazn kommen Antiquitäten, alte Waffen, Nippes, als wäre ein ganzes Curiosen-Magazin gestrandet und die Beute wäre auf einen Haufen in Zola's Heim aufgefchlichtet worden. Eine interessante Fignr des literarischeu Paris ist ferner I u l e s V e r n e. Er wohnt nicht eigentlich in Palis, obwohl man nicht anders kann. als ihn einen Pariser zu nennen, er wohnt auch nicht iu Amiens, obzwar er dort einen Theil dcs Jahres verbringt; sein eigentlicher Aufenthalt ist eine Jacht, auf d r er den Ocean durchstreift. Dieser glänzende Er-fii'der von See- und Mondfahrt.Ubendteunn hat als Librettist begonnen, ist aber sehr fchlecht damit «c fahren, die Noth trieb ihn in den Kaufmallnbstand, er wurde Speculant, machte ein Vermögen, und in der Zurllckgezogenheit eines glücklichen Rentiers ver-fül er im Jahre 1867 auf die Idee, «Fünf Wochen im Ballon" zu publicieren. Die Speclllatlon erwies sich als nicht minder glücklich als die kaufmännische, und die Romane Jules Verne's haben so rasch wi.» einer seiner Helden „PsileaS Fogg" die Tour um die Welt gemacht. Noch fehlen zur Vollständigkeit einige der bedeu-telidsten Häupter der französischen Belletristik, Victotie» Saldo», Paillerou, Labiche, Duma» und Goncourt, vol, denen wir demnächst sprechen wollen. Paul Faber. Laibacher Zeitung Nr. 273 3234 2». November lSsü. Welcher seine Schwindeleien insbesondere bei k. k. Ossi-, eieren durchzuführen sucht. Der Schwindler stellt sich als Vertreter der Firma Leonhardi /, Mo< ! nate beträgt, fo würde diejenige Gegend des Komelen, ^ welche den Sternschnuppenfull vo» 1872 verursachte.! nach etwa 13 Jahren 3 Monaten an denselben Ort! zurückkehren Sie ist also gestern nicht mit der Erde! zusammengetroffen. Dagegen ist dies mit der Hauptmasse > des Kometen wahrscheinlich. Dadurch ist auch der dichte > Sternschnuppeufall erklärlich. Das Schauspiel dürfte sich heute abends in geringerem Grade wiederholen. — (Aus dem Gerichtssaale.) Gestern hatte sich vor einem ErkenntniSgcrichte die 44 Jahre alte ledige Greislerin Maria Hiti aus der Krakau wegen Uebertretung des h 1 des Gesetzes vom 28. Mal 1881 lWuchergeseh) zu verantworten. Maria Hlti hatte der Kraut-Händlerin Antonia Novak im ganzen 660 fl. geliehen. Da aber Novak der Hiti nicht zur bestimmten Zeit das Darlehen rückerstatten tonnte, soll Hiti die verzweifelte finanzielle Lage der Novak benützt und an Interessen für je 100 st. 8 ft monatlich, daher 96 Procent ver-! langt haben. Dle Angeklagte bestritt die wucherische Ab ficht und gab vor. die Darlehenswerbcrin habe ihr selbst diese Interessen als Gefchastvanthell angeboten. Der Gerichtshof fprach die Angeklagte „ach 8 259 der Straf. Processordnung von der Anklage frei. — (Todtschlag ) Am 22. b. M. abend» entstand zwischen den Gnldbesitzerssvhnen Michael Schweiger »nd Josef Iazbec in Nussdorf bei Lichtenwald ein Streit. Die Veranlassung dazu gab ein vertrautes Verhältnis des letzteren mit Schweigers Schwester. Dieser Streit artete schließlich dahin auS, dass Schweiger dem Iazbec mit einem Zaunpfahle einen Hub über den Kopf uer. sehte, infolge dessen Iazbec nach sechs Stunden verschled. — (Berichtigung.) Wie aus Franz berichtet wird. entbehrt die Nachricht von dem Selbstmorde des dortigen Notars Herrn Schwarze nberg jeder Begründung. ! Aunst und Aiteratur. — („Zwischen Lippen und Bechrrsrand") ist der Titel eines Trauerspieles in einrm Ausznge, welches Paul Hcyse eben vollendet hat. Der Stoss zu diesem Drama ist aus dem modernen Leben gegriffen. — („ In Dnst und Schnee") betitelt sich eine kleine Sammlung von Gedichten, welche Graf Emerich v. Stadion im Verlage I, V Vrnntz' in Minden i. W. in reicher geschmack« voller Ausstattung erscheinen ließ. Mit der Widmung: ..Das tiefe Sehnsuchtsweh, das ich im Herzen trage, Dnrchlönl als Moll.Accord mein still verglühend Leben, lind wie ein Schrei entringt sich meiner Vrust die ttlage: Warum dich, Lieb', zum Weibe Gott mir nicht gegeben!" leitet Graf Stadion den Reigen seiner zumeist aphoristisch gc° haltenen Dichtungen ein. Unter den „Göttern seiner Jugend" apostrophiert er Anaslasius Grün mit den Worten: Ein Dichter bist du und ein Zauberer zngleich; Thausrischc Noseu lässt du hold aus „Schutt" erblüh'u! Die Liebcslcid und Liebesweh verherrlichenden Poesien Stadions „In Duft und Schnee" beschließt i» seinem „letzten Gedicht" die Bitte: Iu die Kirchhofserdc legt mich ihr zu Füßen Sohl' an Sohle, wie in Träumen ich's geseh'n, Dass sich uus'rc Augen gleich begegnen müssen. Wenn am jüngsten Tag wir beide aufersteh'» ! Asyl-Lotterie zu Klagenfurt. Mit 10. Oltober schloss der Verkauf der Lose. Me jene, welche bis 10. Oktober ihre Lose bezahlt haben, werden ersucht, gegen Einsendung der Oliginal-Losc die eventuellen Gewinste zu beheben, da, wie bekannt, nach dem 1. Dezember die nicht behobenen Gewinste zu Gunsten des Asyls verfallen. Ein Theil der Haupt» und viele Ncbentreffcr sind noch unbehoben. i Klagenfurt, Kanzlei der Asyl'Lotteric (sreiherrlich v. Neyer° fches Rentamt). Neueste Post. Original-Telegramme der Laib. Zeitung. Wien, 27. November. Für König Alfonso wurde eine sechzehntägige Hoflrauer angeordnet. Wieu, 27. Nuvl'mlit'l-. Die „Pol. Corr." meldet aus Sofia: Der bulgarische Commandant Nikolajev erhielt den Besuch des serbischen Obersten Topalovit, Welcher im Auftrage de5 Königs mit Vrzug auf den Schritt der Mächte die Einstellung der Feindseligteilen ^vorschlug. Nikolajev lehnte den Vorschlag ab, weil er leine Ordre des Fiirsten habe. Agram, 27. November. (Landtag.) Nachdem Vuöetiö für, Pisaöil! gegen die Vorlage über die V?r-waltllngsreform gesprochen, wird auf Antrag Popovs die Generaldebatte geschlossen. Zu Generalreduern werden Gjurgjlvik und Folnegov k bestimmt. Madrid, 27. November. Die Königin nahm die Demission des Cabinets Canovas an. Sämmtliche Urlauber wurden einberufen, wodurch die Armee um 60000 Mann vermehrt wurde. In ganz Spanien herrscht Ruhe. Madrid. 27. November. Sämmtliche Caidinäle und Elzbilchöfe Spaniens treffen zum Leichenbegäng« !msse des Königs hier ein. Dieselben wirdeil dann der KöniglN'Regentin iu corpore ihre Huldigung darbringen. — Martinez Campos beantragte, dass die Beeidigung der Armee noch vor dem Zusammentritte der Cortes stattfinde. Der Minifterrath wild darüber entscheiden. ^ Sämmtliche General-Capitäne und Militär.Gouverlleure Spaniens haben die Königin« Regentin telegraphisch ihrer Loyalität versichert. Sofia, 27. November. (Havas-Meldung.) Die bulgarische Regierung hat die Waffenstillstaudsvorlage der Mächte noch nicht beantwortet. Bei Widdin befinden sich noch immer serbische Truppen auf bulgarischem Boden. Die bulgarische Armee marschirt auf Pirot. Sofia, 27. November. Aus dem Lager, 6 Kilo« meter von Pilot, wird gemeldet: Unter enthusiastifchen Rufen zogen die Bulgaren mit dem Fürsten an der Spitze um 1 Uhr in Serbien ein. Das Gros der bul< garischen Armee rückte in der Ebene bis 5 Kilometer vor Pirot vor. Die Serben hatten seit gestern die Positionen bei Goinool im Centrum geräumt, und fanden nur morgens einige Gefechte des linken und rechten Flügels statt. Die Serben hatten vor Pirol und auf den die Stadt beherrschenden Höhen den größten Theil der Streitkläste und mehrere Batterien con centriert. Die Schlacht begann um 4 Uhr. Die Serben vertheidigten sich hartnäckig. Die Bulgaren nahmen jedoch um 6 Uhr die Position links von Pirot. Die Nacht machte dem Kampfe ein Ende. London, 27. November. Bis Mitternacht waren 113 conservative, 108 liberale, neun irisch-nationale Wahlen bekannt.____________________________ Landschaftliches Theater. heute (ungerader Tag): Der l u st i g c Krieg. Operette _______ in ll Aclcn von Johann Strauß Meteorologische Beobachtung« in Laibach. ' 1 Ul' ' ^ W ?N.Mg. 7^4.81 5,2 windstill Nebel , 27 it N 735,lll 8,6 ,NW. schwach bewölkt ! 0 00 l» ' «b. 737.34 5,4 >NW. schwach halb heiter , Morgens dichter Nebel, tagsüber wenig «-olmei'sch^ mcisi bewölkt, dann theilweise Aufheiterung, abends ""> >' ^ nach 9 Uhr dichter Sternschnuppenfall, Das Tages»""" Wärme li,4". um 4.1« über dem Normale. _______.^ Verantwortlicher Redacteur: I Na a lit. ^, Heller'sche Spielwerke. Wir hatten schon öster Gelegenheit, ai, dieser SteN? ,^ Wort des Lobes über die vorzüglichen Eigenschaften dcr nv wcrle aus der Fabrik des Herrn I H. Heller '" A... (Schweiz) zu sprechen. Nicht der Grund allein, dass den V ,^ scheu Spielwerlen an fast allen Ausstellungen, wie 5"'^ ^ Melbourne, Zürich. Nizza. Krems, Antwerpen erfte «"^z ^ »ungeu zuerkannt wurden, gibt »ns erneut VeranlassuM^. Aufmerksamkeit unserer Leser auf die genannte Fabr«! zu ^ tcu, sondern hauptsächlich die Ucberzeussuuci. dass sin! ^'^„, bevorstehende Weihuachts- uud Neujahrsfest kaum ""H ^ stand finden lässt, der als sinniges und passendstes MM" zu empfehlen sein dürste, als ein Hellcr'schcs Spielwcrl. .;, wo Wertgegenstände und Nutzobjcctc oft die E'Npfmow" verletzen, du eignet sich gerade das Spiclwerk in vorzug""" z Weise. Ja, es darf wohl mit Recht behauptet werden, t»ai .^ niemanden gibt. dem ein solcher Gegenstand nicht die >>'"",, ssreudc bereitet! Kann es eine bessere Trösterin m den '"^li Stuuden des Lebens, wo man sich vereinsamt oder v"'" ^ fühlt, geben, als die Musik? Gibt es nicht leider so «ne^, viele Menschen, die durch Krankheit an das Zimmer a^l ,) sind und diese Uiuvcrsalsprache aller Herzeu entbehren '".''«,,. hiezn kommen noch alle diejenigen, welche nicht selbst "'he strumcnt spielen und durch ihren Veruf oder durch l"^» Entscrnuug von der Stadt verhindert sind, Concerte und ^^^» zu besuchen und sich aus diesem Grunde den so oft "'Ase,' Genuss einer guten Musik versagen müssen. — ^^'.,, M sowie auch namentlich den Herren Geistlichen sann bestM ^< genug empfohlen werden, sich ein Heller'sches Spielwecl schaffen, umsomehr, als der Fabrikant es versteht, das >"" ^ toir jedes, auch des kleinsten Werkes, mit seltenem M>" ^l zu arrangieren, und auf diese Weise seine Abnehmer s^Ks. den neuesten Erscheinungen dcr Musillitcratur aus den bieten der Oper, Operette und Tanzmusik sowie Vollslicoc^ populärsten Tondichter bekannt macht. (4624) ^^, Hierbei möchten wir schließlich nicht vergessen zu be"" ^, dass die große Zahl von Anerkennungsschreiben von P"v ^ Hoteliers, Restaurateurs ?c. gerade deu zuletzt Genannte'.„ guter Wink sein sollte, mit der Ausstellung eines b^cr, ^, Musilweiles in ihren Etablissements nicht länger z« i"«^s« denn die Erfahrung hat in den meisten Fällen gez"^' ^ sich die Frequenz solcher Geschäfte lediglich infolge ««>" ^, solcher prächtiger Werke geradezu verdoppelt, ja verdreisa^ ^ und die Anschaffungskosten — Zahlnngserleichterungen "" bewilligt — in kurzer Zeit ausgeglichen wurden. , ^l< MM" Infolge bedeutenden Rückganges dcr Rohn'"" gt, preise bewilligt die Firma auf ihre bisherigen Preise ^ /„lil! Rabatt, und zwar selbst bei dem kleinsten Auftrage. ^° ^ ist nun auch dem weniger Bemittelten die Möglichkeit ge^ in den Vcsitz einer Spieldose zu gelangen — ^'^^1^ illustrierte Preisliste» nebst Plan werden auf Verlangen p ^ zugesandt. Wir rathen jedoch, jede Vcstcllung direct "'^. Fabrik in Bern zu richten, da dieselbe, außer in Nizza. ^, «ends Niederlagen hält nnd vielfach sremdc Fabrikate ° v ^, Heller'schc angepriesen werden. Wohl zu beachte» ist ^ ^) dass jedes Werk den Name» des Fabrikanten tI> H ^n, trägt, welcher auch Lieferant fast aller Höfe und Hoheiten^. Soeben erschien in unserem Verlage Krtrzgefafsts Geschichte NrainS mit besonderer Rücksicht auf Cultur-VntwicklMll! von August Dimitz. „. 10 Vogeu «" Preis broschiert 80 kr., elegant mit G"ioi gebuuden 1 sl, 5'l) kr. ^«i Der geschätzte Herr Verfasser hat nns mit "orli^Hich' Werke mit einer übersichtlichen, zusammenfassenden. n'M'^s,^ tiges übergehenden und die Cullur.Entwicklung ^^""'6 .gett" sichtigenden, objectiven Darstellung der Gcschichlc unsereo ' «,j„e Hcimatlaudes beschert. welche jedem VnlerlandesreU"" gewiss willkommene, hocherfrculiche Lecture sein w>rd- Laibach, November 1885. Jg. u. MmniM « «Klampfe. 8a8tsl8°t.°8 fleder. l.e'^Is.n. W M» ein uneulb^r!icke5 N2U«mUt^! l^ ^, ,,, MM>^.^>«»^r"^ ^,«^ 5« ^ /V^l> .»«^- ^7«^H^ /o^. (241«) ^Jtotfigfor Bcitpng Wt. 273 2235 28. November 1885. Course an der Wiener sörse vom 27. November 1885. N°« b«m oM^n Cour«^««. Gel> War, Staats.Anlehen. ^'"tcntt.......82 «5 8l<0 .',"Nente.......82'80 82Ol ^""r < °/u Staatelose 850 fi. 1»?üb 1L7-7V ,^"'^° ganze 5»n „ 1»» «c, 14«-j l8«^ ^° Mnftel 1UU ,. 1«, 25 1<0 75 ^"'" Etaatslose . . i!»0 ,, 17275 I?3»5 °°">'»len«enscheine . per St. <5- 47 - ^° Oest, Goldlentc, st, >>ersre! , 10» 75 ic>5 ü0 °>>err, »iotenrcnle, Oueisrei , «»80 99 95 ^-Gllldientt 4«/„ .... 9785 98 — " Fapierrcnte 5"/„ . . . , 89 9N »o U5 " AIenb,.Nnl, !U0ft.ö,W.S, 14»-5N I4l» 90 " vftbah^P^oiitäten . . 9? 2U »?-«0 " Staa««.Ol,l. (Ung. Ostb.) 12< — — -" „ vom I, 18?« in» — io» La t'.' Prä!ni«N'«nl,5 1U0fl,ö,W. 11» 25 11975 "'«'»teg..i>ose <"/° 100 fi. . . 1217» 12« !<5 ^unbent!.. Obligationen ^ Mr lou ft. <ö.-3t.). ,/° nnlizische...... ics— 1N4 — /«»maische...... 105 25 —'— »° NiebcröNerrcichilche . . . 107-50 108 25! /» ^'crösserreichilchc .... 105»5 ll)« 2b ^»,° ^irische....... 10— —— i,',° noatische unb slavonische . i<>2 — 104 — /«slebenbiirnische ... . 10» 25 in« — Geld Ware 5°/» Temeser «anat . . . . 10« 50 108-25 5°/« ungarische......102 ?b iN3b» Andere öffentl. Anlehen. ^ D°nau°Neg,'i.'ose 5°/« 100 ff. , 117 75 118 «b bto. Nnlcihe I«?«, steuerfrei . 104 »b los. 2s, ^ Nnleben d.Stadlgemcinbc Wien IU2-- 102 75 Nnleyen d. Slabtgcmeinbe Wicn (Silber unb Gold) .... — — — — Prämien'Nnl.b.Siadtgem.Wie» 134 50 125 — Pfandbriefe Golb, 125-2» 125,05 bto. in 50 „ „ 4 >/, "/>> »» ?5 10s 2ü dto, in 50 ,, „ 4 V» - »6'?5 9S-25 , bto. PrämicN'Schulbversch,3°/<> 98 25 9S-75 , Oeft.hyftothelenbant I0j. 5»/,°/« 100 — lOl— O«st.'ung. Van! veil. 5«/o - . iui »u iui?0 ! dto. „ 4 '/,"/» - 101-10 Kil'bU bto, „ 4 o/o . . 9s — »»-<« Unss, all«. Vobencrebit-Nctienges. in Peft in I, l83» Verl. 5 >/,"/., 102-75 103 50 Prioritäts - Obligationen (für 100 fl.) Llisabcth-Weftbahn 1. «mission ii5-?5 US— V«b!n<,iid?»Norbbah>l in Si!b. 105-50 10««« , ffranz'Ioses'Vahn.....92«o! »2 70 , Valizische Karl - Ludwig »Nnhn ! «m. 1881 »un fl. S.4V»°/o . ion— l«0-4U OeNerr. Norwefidahn .... 104 — 1U4 4« Siebenklilssev......98—> 9» 50 Gelb Ware StaalSbahn 1. Emission . . . i»8— 199 - Silbbayn ü^ 3°/»...... 155 — 155?« „ i^ 5°/°...... 128 75 — - ! Nng.-b0 58-50 Sl.-Genois-Lose 40 fi. . . . 51-20 58- Walbflcin-Lose 20 fi..... 28-75 2» - Wind,sch„räh.Lose 2a fl. , . , 42— 42-50 Nanl-Nctien (per Stück) Nnsslo.Oefterr, Van! !iN0 ft, . . 97-50 98 — Vanluerein, Wiener, 100 N, , . 102-S0 108 — Nbncr,-Ansl., Oest.2U0sl,S.4!)"/o ^ll,—220 — «rbt.-Nnft. f. banb. u. G. l«Uft. 284-K0 2«475 ^ditbanl. »G. Nng. «uu fi. . 288— »83 5,< Depositenb. NÜss. »00 fl. . . . 19» 5» i»i 50 E«compte-Ves,, Nieberöft. 5NU ff. 5eu — 5S5— Hypothelenb., öft. L0» fi. »5°/> k. lozen i<>3— Ocfter.'Ung. Äanl..... 877 — «?»— Unionbanl 100 fi...... 7550 ?5 90 Verl«hr«banl Nllss. 140 fi. 144«5 145—. Gelb Na« Actien von Transport» Unternehmungen. (per Stück) Nlbrecht-Vahn 20a fi. Silber . —— >.— Nlf«Id-ssium,-Nahil 200 fl, Silb . 181— 18140 Aussig-Tep. Eiseub, 200 fl. CM.__________ Vöhm Norbbahn 150 fl: . . . —-—------- „ Westbahn üua fl, . . . 2«z — l?a — «uschtiehraber Eisb. 500 fl, LM. 7,« — 7««.— ,, (III. «,) ^U» fi. . —.— —-— Donau . Dampsschissadrts < Ges. Oesterr, 500 N. CM. . . - 472 — 47» — Drau,!§is,(Nac,-Db..Z.)l>0«ft,S. — — — Pnx.NodenbacherL.°V.z«Ufl.S.----------------- Elisabeth.Vahn xuo ss. LM. . , 240 — «40-50 .. Linz-Vudweis üoa fl. , . , «ia?» 21125 , Salb..T,rol.II!,E,I!<7Z2<)Nfl,S. 208-25 20875 FerbwanbsMordb. !fl.ö.l0. —— — — Kahlenbern-Cisenb. IN« fi. . . —— —-— KaschaU'Obcrb. liisenb. «UN ft.G, 147-50 14775 Lemberg«Ezernow,«IaNu Eisen« bllhn«GeftN. W0 ö. W. . . 224-75 22525 Llovb, «ft,"lng,, Trieft 5U0fl,VM, 62» — N,1 —' Oesterr, Nordweftb. »00 fi. Gilb. 1«U5« i«7- bto. (lit. «) «00 fi. Silber . 148 75 14» 25 Prag-Duicr Eüra.?r «isenb. »00 fi. , 179 ?5 18N — OtaatSelseubahn »00 ss, ö. w. .,2?2-«k 2?«50, Velb llll«« Vübbahn «no fl. Silber . . . 185-25 i»5-ü0 Sllb.!/iorbb.»V«b..«.»00fi.e,L» „Elbemühl". Papiers, u. V.-G, «z-.. «5 e« Montan-Gescllsch. österr.»alft!>ie 3350 «,75 Pra««r Eisen«Inb,>Gcs. »00 ,'., i»7'5h i»8'5U Salg« — Valuten. Ducaten........ 59? 5-9» ua.ffrancsoStucke..... »-9» 10 - Silber......... — — —— Deutsche Neichsbanlnoten . «1 ?z »18^ Für Nikolo! Grosse Auswahl 'einer Bäckerei, Gugelhupfe und Potizen in (4762) 2—1 Mai Furl's LimisMckfira Lingergasse in Laibach. Ein Ciavier ? Octavon, gut uiul atiniuxhältig im Ton ist billig zu haben. 1 Näheres in dor Administration dor „Lai-achor Zeitung". (4764) 3—1 Dank u. Bitte. ,i Moinon geehrten Kunden in Itadmanns-JOrf. 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