Erscheint wöchentlich sechsmal (mit Ausnahme der Feiertage). Schriftleitung (TeL Nr. 2670). Verwaltung u. Buchdruckerei (Tel. Nr. 2024) Maribor, Jurčičeva ulica 4. Manuskripte werden nicht returuiert. —- Anfragen Rückporto beilegen. -M"? Käse M Ö-Ö Inseraten- u, Abonncments.Annahme in Maribor: Jurčičeva ul. 4 (Verwaltung)« Bezugspreise: Abholen monatl. 23 Din, zustellen 24 Din, durch Post monatl. 23 Din, für das Ausland monatlich 35 Din. Einzelnummer 150 und 2 Din. Preis Din 2 — Mliriborer fteituim Der englisch-französische Gegenstoß Die Richtlinien 6er engiisch-sranzöfischen Spanien-Politik / pari« und London fordern Fortsetzung der Seekontroile durch ihre Flotten / Die Kommentare der Berliner, pariser und der römischen Presse Europa am eüietDe= roege? Die blutigen Vorgänge, die sich seit nahezu Jahresfrist auf der iberischen Halbinsel abspielen — am 18. d. M. jährt sich der Tag des Ausbruches des spanischen Bürgerkrieges — halten das Interesse der Großmächte für die ideologische Entscheidung des spanischen Volkes derart im Banne, daß in dieser Zeit weder die Locarno-Frage noch das Donaubek-ken-Problem (um nur zwei wesentliche Probleme zu nennen) Uber den toten Punkt hinausgebracht werden konnten. Nun scheint jedoch das spanische Volksdrama seinem Ende entgegenzugehen, und der beste Beweis hiefür dürfte wohl darin liegen, daß sich die Gegensätze zwischen den beiden ideologisch divergierenden Mächteblocks in Europa eben aus diesem erwähnten Grunde verschärften. Die Töne, die in der letzten Zeit in der Spanien-Frage sowohl die italienische als auch die deutsche Presse angeschlagen hat, zeigen, daß die Nervosität dem Höhepunkt zustrebt, aber nichtsdestoweniger können auch Paris und London ihre Erregung in bezug auf den möglichen Ausgang dieses Ringens kaum mehr verbergen. Dadurch, daß die Großmächte Italien und Deutschland sich nach den bekannten Zwischenfällen mit den Kriegsschiffen »Deutschland«, »Barletta« und »Leipzig« gezwungen sahen, aus der Seekontroile auszusteigen und zu alldem noch die Kontrollorgane der Landgrenzen Spaniens abzuberufen, ist im Londoner Nichteinmischungsausschuß eine unmögliche Lage heraufbeschworen worden. Frankreich und England wollen die Seekontroile unter diesen Umständen durch ihre Flotten selbst ausführen, sie werden jedoch von Rom und Berlin in ihrem Vorhaben als inkompetent erklärt, da der Nichteinmischungsausschuß als Ganzes darüber zu entscheiden habe und eine Monopolstellung der beiden Westmächte nicht möglich sei. Deutschland und Italien haoen sich wohl aus der See- und Landgrenzenkontrolle, nicht aber auch aus dem Londoner Nichteinmischungsausschuß zurückgezogen, in dem sie weiter Sitz und Stimme haben. Die Demarche, die die Botschafter Englands und Frankreichs in Rom und Berlin am 1. d. M. unternommen haben, zeigt in einem gewissen Sinne, daß die Regierungen in London und Paris entschlossen sind, die Frage ihres weiteren Verhaltens einer neuen Erörterung zu unterziehen. Wer das Gefühl für diplomatische offizielle Wendungen besitzt, weiß, was diese Wendung unter Umständen bedeuten könnte. Inzwischen gehen die Nationalisten in Spanien auf der baskischen Front Weiter vor und die Dinge drängen zur Entscheidung. Wird es nun — so lautet die Frage der Stunde — gelingen, den spanischen Fra-' omplex unter Ausschaltung ideologischer und rein machtpplitischer Erwägungen so zu lösen, daß das spanische Volk seine eigene weltanschauliche Ent-sc’ düng seibst treffen kann, ohne von a"ßen noch weiter beeinflußt zu werden? Es wäre zu wünschen, daß in dieser Fra- L o n d o b, 3. Juli. Die englische Regierung wird am Montag vormittags zu einer außerordentlichen Sitzung zusammentreten, um die im Londoner Spanien-Nichteinmischungssausschuß entstandene Lage zu prüfen und die weitere Haltung Englands zu bestimmen. Es kann jedoch kein Geheimnis sein, daß Englands Regierung alle Vorschläge Italiens und Deutschlands als völlig unannehmbar ablehnen werde, England und Frank reich werden nach erhaltenen Informationen ihre gemeinsame Haltung wie folgt bestimmen: Einführung der strengsten Kontrolle zur See und zu Lande. Die Seekontroile in Spanien würden die englische und die französische Flotte übernehmen und eine Art Blockade der gesamten spanischen Küsten durchführen, um auf diese Weise beiden Parteien in Spanien die Zufuhr von Freiwilligen und Kriegsmaterial unmöglich zu machen. Italien und Deutschland würden das Recht haben, auf allen englischen und französischen Flotteneinheiten Marineofiziere als Kontrollore beizustellen. Das spanische Volk dürfe in seiner Entscheidung über sein Schicksal von keiner Seite beeinflußt werden. Aus diesem Grunde müssen die in Spanien befindlichen Freiwilligen, gleichviel in welchem Lager sie kämpfen, entfernt werden. Wenn der Londoner Nichteinmi-schungsausschaß diese Vorschläge der englischen und der französischen Regierung nicht annimmt, dann werden England und Frankreich die Teilnahme am Nichteinmischungssystem kündigen und die weitere Haltung nach eigener Maßgabe bestimmen. Sie werden aber den Ereignissen in Spanien gegenüber keineswegs neutral bleiben. B e r 1 i n, 3. Juli. In ihren Kommentaren über die im Londoner Nichteinmischungsausschuß entstandene Lage schreiben die deutschen Morgenblätter, daß die Krisis nur deshalb ausgebrochen sei, weil sich England und Frankreich hartnäckig weigern, Maßnahmen zuzustimmen, die die Wiederholung der Zwischenfälle mit den Kriegsschiffen »Deutschland«, »Barletta« und »Leipzig« unmöglich piachen würden. R o m, 3. Juli. Die italienischen Morgenblätter heben in ihren Kommentaren zu der Spanien-Situation hervor, daß von allen im Londoner Nichteinmischungsausschuß vertretenen Ländern Italien und Deutschland das größte Interesse an der Erhaltung des Friedens hätten. Das gegenwärtige Nichteinmischungssystem sei tot, es könne nicht mehr zum Leben erweckt werden. Wenn aber England und Frankreich glauben, genügend stark zu sein, um die englischfranzösische Seekontrolle in Szene zu setzen, dann mögen sie es tun. Italien blicke mit stoischer Ruhe auf die Gesamtlage und auf die kommenden Ereignisse. Pari s, 3. Juli. Die Pariser Blätter beurteilen die im Londoner Nichteinmischungsausschuß entstandene Lage hin-lichtlich Spaniens mit Ruhe, doch lautet der Tenor ihrer Ausführungen, daß unter dem Nichteinmischungssystem gestern ein dicker Trennungstreich gezogen worden sei. Frankreich, heißt es, werde es niemals zulassen, daß die spanisch-französische Grenze einerseits hermetisch gesperrt bleibe, während auf der anderen Seite Kämpfer und Kriegsmaterial nach Spanien geschmuggen werden. Vor einer OffenWe Francos im Norden Pa r i s, 3. Juli. Der Bormarsch der spanischen Nationalisten geht nach neuesten eingelangten Meldungen gegen Santander sort. Neun Dörfer, die vor 48 Stunden noch in den Händen der Basken waren, wurden bereits geräumt und von den Nationalisten besetzt. Nach neuesten Meldungen plant General Franco an der aragosti scheu Front im Abschnitt von Ja ca eine große Offensive. Zu diesem Zweck wurden große Truppenformationen, Artillerie und sonstiges Kriegsmaterial in diesem Abschnitt zusammengezogen. Wie verlautet, ist das nächste Ziel Francos ein großangelegler Vorstoß in die Pyrenäen. General Franco will in nächster Zeit die Ber bindung zwischen Frankreich und Valencia -Spanien ab riegeln. Dr. Negrln In Vorle Pa r i s, 3. Juki. Me hier gemeldet wird, ist der Chef der Valencia-Regierung, Doktor N e g r j n, gestern in Paris eingetrofsen und halte längere Unterredungen mit dem Ministerpräsidenten C h a n te m ps und Außenminister D e l b o s. Bei dieser Gelegenheit schilderte Dr. Ne-grin den beiden französischen Staatsmännern die Kriegslage in Spanien und kehrte noch am gleichen Tage nach Spanien zurück. John Levis zu verhandeln. Das habe dm Kommission gezwungen, ihre Arbeiten zu vertagen. Der Ausschuß empfahlt, daß die beiden Streitteile durch Gerichtsbeschluß einander gegenübergestellt werden, weil das das einzige Mittel sei, um zu einem Abkommen zu gelangen. Kein HoteUreik m Vcms P a r i 3, ß. Juti. Heute um 1 Uhr nachts gelang cs, im Streit zwischen den Gaststät-leninh-abern u. dem Gaststättenpersonal eine Schlichtung in der Weste herbeizuführen, daß die Arbeitgeber schließlich zur Kapitulation gezwungen wurden. Es unterbleibt daher die für heute von den Gaststätteninhabern geplante Aussperrung des Personals, ebenso aber unterbleiben auch alle Kundgebungen des Personals, Die Arbeitszeit wur-i>e so geregelt, daß das Personal nur 5 Tage in der Woche arbeiten wird. In den Kreisen der Arbeitgeber Herrscht über d esc aufgc-zwungene Losung allgemeine Mißbilligung. Schweden lehnt bie Vierzigstundenwoche ab. S t o ck h o l nt, 2. Juli. (Havas.) Außenminister Möller erklärte gegenüber einem Mitarbeiter des „Dagens Nyheter". daß die schwedische Regierung die Ratifizierung der kürzlich in Genf angenommenen Konvention über die Vierzigstundenwoche in der Textilindustrie nicht empfehlen werde. Hausbesitzer! Der Verein der Hausbesitzer für Maribor und Umgebung ersucht uns um die Aufnahme folgender Zeilen: Es starb der Erzbischof Dr. Anton Bonaventura jeglič. Zum Zeichen der Verehrung dieses großen Mannes und Menschenfreundes ersuchen wir die Mitglieder unseres Vereines, der Aufforderung der Stadtgemeinde Folge zu leisten und am Begräbnistage, am Montag, den 5. Juli, Trauer-, bzw. umflorte ~"?sfahnen auszuhängen. Der v Hausbesitzer in Maribor: dzt. k . : Dr. Marin Vilko m. p.; uit. vomann: Meglič Otmar m. p. Die Verhandlungen in der amerikanischen Stahlindustrie gescheitert. W a s h i n g t o n, 2. Juli. Esti vom Ausschuß zur Beilegung des Streiks in der Stahlindustrie veröffentlichter Bericht kommt zum Schluß, daß die Verhandlungen gescheitert sind wegen der Weigerung der Gesellschaften, mit den Arbeitergewcrkschaflen und ge eine Einigung zwischen den beiden Mächteblocks zustandekommt, obzwar die Aussichten hiefür nicht gerade reichlich vorhanden sind. Frankreich und England verteidigen die Valencia-Regierung als demokratische Repräsentantin des spanischen Volkes, während Deutschland und Italien bei restloser Negation dieser Regierung ausschließlich dem General Franco das Recht zuerkennen, das nationale Spanien zu vertreten. Hier gibt es also zwei Gegensätze in den Auffassungen, die unüberbrückbar scheinen. Selbstverständlich wird sich das elastische England und das nicht minder anpaßungsfä- hige Frankreich schon aus anderen Gründen dem wahrscheinlichen Sieger in Spanien anzupassen verstehen, aber vorläufig ist noch nichts restlos entschieden und so geht das Ringen der beiden Blocks in diplomatischer Form noch weiter. Europa steht im zwölften Monat des spanischen Bürgerkrieges an einem Scheidewege. Nichts wäre im Interesse des armen spanischen Volkes sowie des europäischen Friedens wünschenswerte als die neuerliche Annäherung der beiden mächtigen Staatenblocks, die sich gegenseitig nicht überzeugen lassen, aber auch nicht bekriegen können. i. Der Luftverkehr auf der Strecke Kla-genfurt—Ljubljana—Sušak ist am 2. d. M. eröffnet worden. Das Flugzeug, das um 11.30 Uhr in Klagenfurt startete, traf um 12.35 Uhr in Sušak ein. Auf dem Rück kluge nach Klagenfurt bestieg in Ljubljana Bürgermeister Dr. A d 1 e š i č das Flugzeug und flog nach Klagenfurt, wo er eine Besprechung mit den Bürgermeistern von Klagenfurt und Graz über die Entwicklung des gegenseitigen Flugverkehrs hatte, ZÜri ch, 3. Juki. Devisen: Beograd 10. London 21,6350, Paris 16.80 Newyork 337.50, Mailand 23. Berlin 175.40 81.50, Prag 15.A. Bukarest 3,25 m. Eine große Aquariumausstellung findet in den nächsten Tagen in Graz statt. Der »Putnik« veranstaltet aus diesem Anlaß am Mittwoch, den 7. Juli eine Besuchsfahrt nach Graz. Fahrpreis samt Visum und Paß 100 Dinar. Anmeldun- rypn im wPnfnikvz-Riirrv Kongreß der internationalen Handelskammer Am Dienstagabend gab die Berliner Industrie- und Handelskammer in den Räumen der Börse für die Mitglieder des Kongresses der Internationalen Handelskammer, der zur Zeit in Berlin tagt, einen Empfang. — Reichsbankpräsident Dr. Schacht im Gespräch mit dem Ehrenpräsidenten der Internationalen Handelskammer von Vlissingen und Staatsrat Reinhardt (Scherl-Bilderdienst-A* ' Exposee des innenmmiffers in der Gknpfchtma NEUE INTERPELLATIONEN. — BEGINN DER DEBATTE ÜBER DAS GESETZ ÜBER DIE POLIZEILICHEN ÜBERTRETUNGEN. Tex neue Entwurf ist lediglich ben neuen Gesetzen und den öffentlichen Interessen utt= gcpe-ßt werben. Tos Gesetz über die Ueber-tretnngen ändert keineswegs grundsätzlich die Bestimmungen des Strafgesetzes. Uebertretungen werden reit der Vcruml-tmigs- und der Gemeindebehörde mit Arrest bis zu 30 Tagen und mit Geldstrafen dis ,;u 1300 Dinar bestraft werben. Tic Strafe wirb nur im Einklang mit den gesetzlichen Strafbestimmungen und anderen Normen nach bestimmten Vorschriften gefällt werden iihv neu. Dies gewährt bie Garantie, das; sich niemand eine Gemalt anmatzen kann, die ihm ans Grund des Gesetzes nicht gewährt wird. Eine gute Seite hat her Entwurf auch darin, Latz er im ersten Teil Bestimmungen enthält, die sich nicht nur auf die >m Entwurf angeführte,, Uebertretungen beziehen, sondern auch ans diejenigen Uebertretungen, von denen in de,, Spezialgesetzen die Siebe ist. Auf diese Weise wurde das nnnutwen-dige Anführe,, der Vorschriften von Msetz zu Gesetz abgeschafst. Der Entwurf wurde im Skupschtinaaus- schutz allseitig und kritisch geprüft. Einige Bestimmungen wurden abgemildert, die anderen verschärft. Einige elastischere Vorschris ten wurden durch neue ersetzt." Am Schlutz seines Exposees bat der Minister die Skupschtina, den Gesetzentwurf an zuiuchmcn und auf diese Weise nützliche und erforderliche gesetzgeberische "Arbeit zu leisten. In die bavauffoLgcnbc Debatte griffen die Abgeordneten Milenko Glimč, Milan Mrav lje und Vom 2až'č ein. Tic Sitzung wurde um 14.30 Uhr geschlossen. Tie nächste Sitzung mit der gleichen Tagesordnung findet morgen vormittags statt Führer der deutschen Bekenntniskirche verhaftet Berlin, 1. Juli. D'e Reichsregierang hat heute die bisher entscheidendste Aktion gegen die Bekenntniskirche geführt. Der Pfar rer Martin N i e tu ü I I e t aus Perl-!>-Dahlem ist heute abends vo» der Geheimen Staatspolizei fostgenommen und dem Richter vorgeführt worden, der den Haftbefehl gegen ihn erlassen hat. Pfarrer Niemöller war der aktivste Führer der Belemrtniskirche in Berlin, der aber auch überall im ganzen Reich Beraustaltuu gen der Bekenntniskirche geleitet hat. In seinen Kanzelreden war er derjenige, der die schärfsten Angriffe gegen die staatliche Behandlung der Kirchcnsrage richtete, lieber seine Angriffe gegen den Reichskirchcnmini-stcr ft ml haben wir seinerzeit ausführlich berichtet. Pfarrer Niemöller hatte wiederholt die Haltung der Bekenntniskirche dahin festgelegt, d.atz man c'nc Kirchenwahl solange nicht für annehmbar halte, so lange der Reichskirchenminister Kcrrl damit zu tun habe. Tor Leiter der BelenntniStirche hatte aber nicht nur in Predigten, sondern auch in zahlreichen Sonderversammlungen eine außerordentlich scharfe Sprache geführt, die sich meistens ebenso mit politischen wie mit kirchlichen Dingen befaßten. Man hatte bereits vor langer Zeit mit der Verhaftung Niemöllers gerechnet. Er selber hat mehrfach von der Kanzel herab seiner Verwunderung Ausdruck gegeben, daß er noch nicht verhaftet sei. Wie wir bereits berichteten, wurde er in der vergangenen Woche schon einmal dem Oberstaatsanwalt zur Einvernahme vorgeführt. Man entschloß sich damals aber noch nicht zu einer Verhaftung. Die beiden gestrigen Verordnungen des Reichskircheuministers ließen aber bereits er kennen, daß ntan von sehen der Regierung jetzt entschlossen ist, durch,zugreife». Es waren im Zusammenhang mit den Kirchenwah len zahlreiche beunruhigende Gerüchte aufgetaucht, die jetzt offensichtlich chic staatliche Klärung der Lage erforderlich machten. Mit der Verhaftung Niemöllers ist die Bstennt- niskirche ihres eigentlichen Oberhauptes beraubt. Gegen ihn dürfte jetzt das Verfahren wegen Kanzelhetzc eingeleitet werden. In dem kurzen amtlichen Kommenrar, das zu der Meldung von der Verhaftung herausgcgebeu wird, heißt es: „Niemöller hat feit langer Zeit in Gottesdiensten und «or Mengen Hetzreden geführt, führende Persönlichkeiten des Staates und der Bewegung verunglimpft und unwahre Behaup tungen über staatliche Maßnahmen uerbrei-tct, nm die Bevölkerung zu beunruhigen. Desgleichen hat er zur Auflehnung gegen staatliche Gesetze und Verordnung ausgefor-dert." Zur Frage der Kirchenmahlen selbst erfährt man, daß sie aitgebl'ch Hit Oktober stattfinden tollen. Es heißt, daß der Wahl-tcrmiii vier bis fünf Wochen früher bekannt gegeben werden soll, da «'ine vierwöchige Frist zu eventuellen Einsprüchen gegen dm Kandidaten gegeben werden soll. Der polnisch: Genrralftabsches nach Bukarest W a r s ch a u, 2. Juli. PAT berichtet: Generalstabschef General Stachle-w s c z und sein Stellvertreter General M a le nwi cz sind mit zahlreichen Offizieren des Generalstabes nach Bukarest abgereisi Die Beisetzung Ses britischen Mmirals Fisher B c o g r a d. 2. Juli. Die heutige Sitzung der Skupschtina begann um 10 Uhr. Dem Hause wurde im Präsidiatbericht uit« geteilt, daß einige Ausschüsse ihre Arbeiten beendigt und die Berichte unterbreitet hätten. So wurde vom Berifikationsausschuß das Mandat des Abg. Životu A r a nd; e-l o v i der auf der MaLek-Liste gewählt worden war, bestätigt. Arandjelovie wurde nach Zustimmung des Plenums vom Präsi-bemten des Hauses vereidigt. Ter Skupschki-na wurde weiters mitgeteilt, daß eine Reihe von Interpellationen eingereicht wurde. Der Abg. Milan Mravlje richtete im Zusammen hange mit den jüngsten Vorfällen in Slowenien eine Interpellation an den Minister» Präsidenten und forderte gleichzeitig deren Dringlichkeit. Dr. StojadinoviL erkannte der Interpellation den Dringlichkeitscharatter zu. In der gleichen Angelegenheit interpellierten den Innenminister und den Minister für Physische Erziehung auch die Abgeordneten Anton Kersnik. ' Dr. State, Dr. Klar. Michael Brenčič, Dr. Veble und Ru« bot" Pevec. Nachdem der Innenminister eine Reihe von Anfragen beantwortet hatte, ging das Haus zur Beratung des Gesetzentwurfes über die p oli z e ili ch c it U e b e r- t r e ! u n g cn über. Nach Verlesung des Mehrheils- und des M ndcrheitenberichtes gab Innenminister Dr. K o r o S e c die nachstehende Erklärung ab: «Tix Regierung ist ihrer Pflicht nachgc-femmen, als sie der Skupschtina diesen Gesetzentwurf unterbreitete, durch den die weitere Untsizierung der Gesetze im Staate erreicht irnrd.Auch fröcherc Regierungen haben schon a» diesem Plan gearbeitet, da sich von allem Anfang an das Bedürfnis nach einem Gesetz gezeigt hat, welches die gesamte Materie über die Uebertretungen umfassen würde bei gleichzeitiger Unifizierung aller bisherigen materiellen und formalen Vorschriften die nicht nur alt und mannigfaltig waren. sondern auch nicht mehr de» neuen Rechtsbegrissen und den neuen Gesetzen entsprochen hoben. Manche llcfeertretung ans diefem oder jenem rechtlichen Gebiet ist über Haupt nicht strafbar gewesen, auf anderen Getreten ist hingegen sehr strenge bestraft worden. Diese Unterschiede müssen allenfalls rb-eshofft werden. Ter erste Entwurf wurde 1922, der zweite im Jahrx 1926 vorbereitet. Ter jetzige Entwurf ist von einer Expertenkommission ansgearbeitet werden, die ihn auf eine breite In Portsmouth fand unter militärischen Ehren die Beisetzung des verstorbenen Grundlage gestellt Hat. In dem neuen Ent- britischen Admirals Sir William Fisher statt, der zuletzt Kommandant des Kriegs-rourf sind die gleichen Grundsätze beibehai- tiafens Portsmouth war. Admiral Fisher kommandierte in der Skagerrakschlacht ten worden, wie ii: bereits in den früheren da^ Schlachtschiff »St. Vincent«. Im Hintergrund Nelsons Flaggschiff »Victory«, Entwürfen zum Ausdruck gekommen waren, lauf dem der Admiral aufgebahn war — (Pressefoto-M). Die englischen Beobachter ziehen sich zurück. L o n id v n, 2. Juli. Der englische Kontrollor an der portugiesisch-spanischen Grenze hat sich, wie die „Times" berichtet, zurück gezogen, da ihm die portugiesische Regierung die seinerzeit vereinbarten Vollmachten abgesprochen hat. Wmmü&iSal Wer ist da schuld? Die Kinder oder eine zu nervöse Mutier? Nicht fragenl Geben Sie allen I BIOMÄLZ Versuchsdose Din 12*50 in Apotheken Erzbischof Fürst Sapicha im Sterben. K r a k a u, 2. Juli. Erzbischof Fürst La-picha. dessen Konflikt mit der Regierung wegen Uebertragung des Sarges Pitsudkis im Mittelpunkt der polnischen iimeipolui» scheu Diskussion stand, ist an beiderseitiger Lungenentzündung erkrankt und liegt infolge Herzschwäche im Sterben. Fürst Sapicha jteht im 7,2. Lebensjahr. Zielrichter beim Scheibenschießen getötet. Klagen.su r t, 1. Juli. Am Peter- u. Pauls-Tag begaben sich der 27jährige Hilfsarbeiter der Magnesitwevke in Radenthein, Martin Sandrießer, und mehrere Besitzer aus Ferndorf auf eine naheliegende Wiele, um mit einem Flaubcrtgewehr Scheiben zu schießen. Sandrießer, der sich als Zielrichter betätigte, wurde hiebei von einem jungen Besitzerssohn unglücklicherweise schwer verletzt. Ein Projektil drang ihm in die Magen gegend. In schwerverletztem Zustand wurde er in das Krankenhaus nach Spittal gebracht, wo er gegen Mitternacht seinen Verletzungen erlag. Halsband Maria Antoinettes in London versteigert. Land o u, 1. Juli. Ein Perlenhalsband, das Königin Maria Antoinette gehört hakte, erzielte im Bersteigerungssaal Bothby e’-nen Preis von 950.000 Francs. Der Käufer ist der Maharadscha von Barbahenga. Tic Bernhardiner-Hunde bleiben erhalten. Grenoble, 1. Juli. Die Gefahr, daß die berühmten Hunde des St. Bernhard-Hospiz zum Aussterben verurteilt seien, ist durch eine Spende von 76.000 Franken für den Bau neuer Hundezwinger beseitigt worden. Die Summe wurde von der Internationa len Tierfreundevereinigung in Genf an den Prior des Klosters überwiesen. Bekanntlich wurde vor kurzem ein zehnjähriges Mädchen von einem Bernhardiner überfallen u. getötet, worauf zahlreiche Stimmen laut wurden, die die Vernichtung der Hunde forderten. Die Behörden haben den Mönchen nunmehr die Beibehaltung der Hunde erlaubt, wenn sie die Bernhardiner in ihrer Ruhezeit in den Zwingern hallen Um die Anerkennung der Burgos-Mgierung DIE ITALIENISCHE UND DIE DEUTSCHE REGIERUNG FORDERN IM EON DONER NICHTEINMISCHUNGSAUSSCHUSS DIE ANERKENNUNG DES FRANCO-REGIMES. — ENGLAND, FRANKREICH UND SOWJETRUSSLAND LEHNEN AB. uEine herrliche JErfri- * 'l Schon früh hat eine hfuge Mutfer s ihn daran gewöhnt: Zähneputzen ist «Jas Wichtigste am Morgen und vgr allem abends. Nur dann bleiben die Zähne ein Leben lang w.eiss, fest und gesjund. i Iscitvng: Kalodoni s»v .Mundwasser! Hoch-» konzentriert des in fixieren,|d> überaus sparsam. iSARG’S KALO DO NT BEGEH ZÄHM SIE li völlig wehrlos «var. Ihre Lage verschlim- London, 2. Juli. Der Nichteinmi-schungsausschuß ist heute um 11 Uhr im Foreign Office in Downing Street zusammengetreten. Zu Beginn der Sitzung waren die Vertreter Deutschlands und Italiens nicht anwesend. Es wurde bereits eipe Vertagung bis Montag erwogen, als um 11.15 Uhr der deutsche Bot schafter von Ribbentrop in Begleitung des Botschaftsrates Wehrmann eintraf. Gleich darauf trafen auch Botschafter Grandi und seine Begleiter ein. Nach Eröffnung der Debatte über den französisch-englischen Vorschlag zur Re form der Seekontrolle in Spanien erhoben sich die Botschafter Deutschlands und Italiens und forderten das Wort. Die Botschafter von Ribbeptrop und Grapdi brachten eine gemeinsame deutsch-italie nische Erklärung zur Verlesung. Die anwesenden Mitglieder nahmen die Erklärung still entgegen, sie konnten aber ihre Ueberraschung nicht verbergen. Die deutsch- italienische Erklärung hat folgenden Wortlaut: »Die deutsche und die italienische Regierung haben in den letzten Tagen den faktischen Sachverhalt der Nichteinmischung in die spanischen Angelegenheiten einer Prüfung unterzogen. Sie sind fest entschlossen, dys Prinzip der Nichteinmischung aufrecht zu erhalten. Die vom Präsidenten des Nichteinmischungs ausschusses in der Sitzung vom ?1. Juni im Namen der englischen Regierung abgegebene Erklärung können die Regierungen Italiens und Deutschlands aus schon einmal erklärten Gründen nicht als zweckdienliche Lösung dieser Frage betrachten. Die Hauptursache liegt darin, daß das Gleichgewicht im Verfahren mit beiden spanischen Parteien gestört wurde, und zwar zugunsten einer Partei, während der frühere Plan der vier Mächte dieses Gleichgewicht garantierte. Die Regierungen Italiens und Deutschlands sind sich der ernsten Schwierigkeiten der gegenwärtigen Lage bewußt Und denken, daß es diesbezüglich die Pflicht aller ist, neue Methoden und Wege in der Richtung der wirksamsten Kon trolle zu suchen. Bezüglich dieses Zieles haben sich Italien und Deutschland geeinigt, dem Nichteinmischungsausschuß die nachstehenden konkreten Vor schlage zu unterbreiten: 1. Alle betroffenen Staaten sind sich ei nig darüber, beiden Parteien in Spanien das Recht kriegführender Parteien anzuerkennen. Ein derartiger Beschluß hätte eine diplomatische Wirkung, die die Politik der Nichteinmischung festigen würde, weil alle europäischen Staaten außer den aus den Nichteinmischungsvertrag hinausgehenden Verpflichtungen auch die Aufgaben neutraler Staaten übernehmen würden, und zwar auf Grund der Prinzipien des internationalen Rechtes, welches der außerordentlichen Lage in Spanien entspricht. Die vorgeschlagenen Maßnahmen würden außerdem die nachstehenden Vorteile garantieren: a) Durch die Anerkennung des international-rechtlichen Charakters an beide Gegner, übernehmen beide Parteien ge- j gentiber den neutralen Staaten die vollständige Verantwortung für die Art des Krieges in der Luft, zu Lande und zur j See. b) Die Seekontrolle der vier Mächte, die gescheitert ist, würde sich ebenso wie alle anderen Systeme als überflüssig erweisen. Die Lücken des früheren Systems würden abgeschafft werden, da die Schiffe, die unter spanischer oder ausländischer Flagge fahren, einer wirksameren Form der Aufsicht unterworfen Wären. 2. Mit Ausnahme des Systems der Seekontrolle, die sich als erfolglos erwiesen hat und nicht fortgesetzt werden kann, ist das jetzige System der Aufsicht auf- rechtzuerhalten, wie es vom Nichteinmischungsausschuß genehmigt wurde. Die Regierungen Italiens und Deutsch lands beantragen in diesem Zusammenhänge, daß das System der Ueberwa-phung Spaniens zu Lande, in den Häfen und das System der Ueberwachung durch Beobachter auf den Schiffen der Mitgliedstaaten des Nichteinmischungsausschusses aufrecht erhalten bleibe. Die deutsche und die italienische Regie rung würden jede Initiative auf dieser Grundlage begrüßen.« , Nach Verlesung dieser Erklärung begründeten die Botschafter Grandi und Ribbentrop ihre gemeinsame Erklärung und appellierten an alle Mitglieder des Nichteinmischungsausschusses, da nur auf diese Weise eine Zusam menarbeit aller Mitglieder möglich sei. Die Vertreter Englands, Frankreichs und Sowjetrußlands gaben kurze Erklärungen ab, in denen sie die deutsch-italienischen Vorschläge als unannehmbar bezeichneten und gleichzeitig die Abbrechung der Sitzung forderten, um ihre Regierungen in Kenntnis zu setzen und neue Anweisungen einholen zu können. Um 16.30 Uhr trat der Nichteinmischungsausschuß, der sich um 14 Uhr vertagt hatte, neuerdings zusammen, um ein Kommuniquee auszugeben. In Kreisen des Nichteinmischungsausschusses verhelt man sich nicht, daß man in eine Sackgasse geraten sei, aus der kein Ausweg zu sehen ist. Es gibt keinen Zweifel mehr, daß England und Frankreich die Vorschläge Italiens und Deutschlands ablehnen werden. Damit wird die Politik der Nichteinmischung auch praktisch ihr Ende finden werte sich aber noch, als Wu Duan Loong inif eine längere amtliche Reise nach der Provinz Setschtuan geschickt wurde. Die jun ge Frau entfloh, quartierte sich im Hotel „New Asm" in Schanghai ein und vergiftete sich mit einer starken Dosis eines fchneltn' kenden Schlafmittels. Am 4m >. Der Senat ist durch den Senatspräsidenten Dr. M ä ž u r a n i č für den 6. d. M. um 11 Uhr vormittags einberufen worden. i. Bled — Eigentum des Draubanats. Banus Dr. Natlačen besichtigte am 1. d. M. den neuen Golfplatz in Bled und begab sich sodann ins Park-Hotel, wo der Vertrag unterzeichnet wurde, auf Grund dessen die Banatsverwaftung den Bieder See, das alte Schloß, die Villa »Zlatorog« und das alte Mur-Schloß käuflich erwirbt. Alle diese Objekte sind damit in den Besitz der öffentlichen Hand übergegangen. i. Ehrende Berufung eines jugoslawischen Regisseurs. Der bekannte Opern-und Schauspielleiter des Zagreber Nationaltheaters, Dr. Branko G a v e 1 1 a, hat von der Leitung der Mailänder Scala die Einladung erhalten, die Oper »Sadko« von Rimski-Korsakow in Mailand in Szene zu setzen. Der diesbezügliche Vertrag ist von Dr. Gavella bereits unterzeichnet worden und bedeutet diese Einladung des rennomiertesten italienischen und europäischen Operntheaters eine Anerkennung nicht nur für Dr. Gavella, sondern für das jugoslawische Theater überhaupt. i. Ab 15. Juli in ganz Jugoslawien keine Musik in den öffentlichen Lokalen. Infolge eines Konfliktes, der zwischen den Gaststätteinhabern und des neugegründeten »Verbandes jugoslawischer Musikautoren« (Udruženje jugoslovenskih mu-zičkih autora, kurz »UJMO«) wegen der hoch angesetzten pauschalierten Autoren tantiemen entstanden ist, haben die Beo-grader Gaststättenbesitzer den Beschluß gefaßt, sämtlichen Musikkapellen mit 15. Juli zu kündigen. In gleicher Weise wurde nach den beim Reichsverband der Gaststättenbesitzer einlaufenden Mitteilungen die Haltung des »UJMO« von den Gaststätteninhabern in den Banaten beantwortet. Dubrovnik und Sarajevo haben den Reigen der Städte, in denen mit 15. Juli keine Musik in den öffentlichen Lokalen zu hören sein wird, als die ersten Städte eröffnet. Auf diese Weise wer Erzbischof Dr. 3rgllč auf der Bahre DIE FEIERLICHE BEISETZUNG ERFOLGT MONTAG VORMITTAGS. L j u b 1 j a n a, 2. Juli. Wie bereits berichtet, ist die sterbliche Hülle des Erzbischofs Dr. Anton Bonaventura Jeglič aus Stična nach Ljubljana gebracht und im fürstbischöflichen Palais aufgebahrt worden. Fürstbischof Doktor Gregor R o ž m am vollzog nach dem Eintreffen des Sarges und dessen Eröffnung die erste Einsegnung der Lei che des verstorbenen Kirchenfürsten, dessen Beisetzung am Montag vormittags in Ljubljana stattfinden wird. In Ljubljana hat sich ein Beisetzungsausschuß gebildet, der in einem Aufruf an das slowenische Volk die unvergänglichen Verdienste des Verewigten auf dem Gebiete der politischen Befreiung und religiösen Erneuerung der Slowenen feiert. Nach dem von diesem Ausschuß ausgearbeiteten Plan beginnen die Beisetzungsfeierlichkeiten am Montag um 9 Uhr in der Domkirche. Nach dem Trau ergottesdienst wird sich der riesige Trauerzug zum St. Kreuz-Friedhof in Bewegung setzen. Für die Teilnehmer sind besondere Aufstellungsräyme angewiesen. Die Teilnehmer von auswärts genießen die 50%ige Fahrpreisermäßigung! Vizebürgermeister Dr. Vladimir Die Leiden einer Europäerin in Ehina L o n d o n, 1. Juli. Bor einigen Tagen wurde in etuent. Schanghaier Hotel die Schwiegertochter des chinesischen Handelsministers Frau Wn Man Loong tot aufgefunden, Sie hatte ihrem Leben durch Gift ein Ende gemacht. Damit fand eine jener Tragödien ein Ende, die entstehen, wenn eine Europäerin eilten Chinesen aus orthodoxer Familie heiratet. Iran Wu fjuan Loong ist eine Engländerin, hieß Kathleen Nearh und lernte ihren späteren Mann kennen, als er in Cambridge studierte. Obgleich die Verwandten die junge Engländerin vor einer solchen Heirat warnten, setzte diese ihren Willen durch. Erst nach der Ehe lernte Ravnihar erließ einen Aufruf an die Bürgerschaft, daß zum Andenken an den Ehrenbürger der Stadt Ljubljana Trauerfahnen gehißt werden mögen. Fürstbischof Dr. Rožman empfing anläßlich des Ablebens des Erzbischofs Dr. Jeglič Kondolenzdepeschen von S. königl. Hoheit dem Prinzregenten Paul, vom Ministerpräsidenten Dr. Sto jadino vi.e, den Ministern Dr. K o r o š e c und Dr. K r e k, vom Skupschtinapräsidenten Giric u, a. m. Der »Slovenec« erschien heute mit Trauerrand auf der Titelseite und mit einer großen Reproduktion eines Porträts des Kirchenfürsten, gemalt vom Maler Sterle. Das Blatt schildert eingehendst den Lebenslauf des verewigten Erzbischofs und entwirft ein Bild seiner Persönlichkeit, die das politische, kulturelle, soziale und kirchliche Leben der Slowenen durch Jahrzehnte hindurch in hervorragender Weise beeinflußt hat. Auch die anderen Blätter würdigen pietätvoll die großen Verdienste des verewigten Kirchenfürsten für sein Volk, dem er in schlechten und guten Tagen immer zur Seite gestanden habe SUTSWÄM iss HOTEL „VESNA" - Neu renoviert - Neu Leitung Elekrische Beleuchtung - Eigener Strand - Park Promenade - Eine halbe Stunde Dampferfahrt von Split - Gesamte Pension Din 60'—. - Verlangen Sie Prospekte! sie die Berechtigung der Warnungen erkennen. Jit der Familie Wu ?)»gjt Loongs wurde sie an eine ganz untergeordnete Stelle verwiesen, weil nach alter chinesischer Tra dition die Hauptrolle ihre Schwiegermutter spielte. Die junge Europäerin wurde aue buchstäbliche Gefangene in der chinesischen Familie, durfte ohne Begleitung eines Familienmitgliedes oder einer Dienerin das Haus nicht verlassen und musste eine Reihe von Demütigungen ertragen, gegen die sie limdum Samstag, den 3. Juli Musikftreik m den öffentlichen Lokalen DER KAMPF DER GASTSTÄTTENINHABER GEGEN DIE HOHEN AUTORENTANTIEMEN NIMMT DIE SCHÄRFSTE PROTESTFORM AN. — KÜNDIGUNG DER BERNER KONVENTION GEFORDERT. den in ganz Jugoslawien 3000 Musikkapellen und Orchester um ihr Verdienst ge bracht werden. Die bisherigen behördlichen Schlichtungsversuche sind gescheitert, da die Gaststättenbesitzer unter keiner Bedingung gewillt sind, die Tarife des »UJMO« zu bezahlen. greismisfchreiben! Mehr als Din 10.000.— für die Solea-Ferien, .'erienzeit! Einmal nicht zur Arbeit, nicht in’s Geschäft müssen, einmal wandern oder Sport treiben, hinaus auf’s Land, auf die Berge, an die See — aus-spannen ,erholen, in der Sonne liegen und braun brennen, baden oder faul sein! Und dazu einen Solea-Preis gewinnen — herrliche Ferien! Eine gute Hautcreme werden Sie ja auf alle Fälle mitnehmen, um sich vor Sonnenbrand und den Unbilden der Witterung zu schützen und um sich nicht den Teint zu verderben. Diesmal sei’s Solea mit dem hautwirksamen Cholesterin, und zum Waschen die herrlich duftende Solea-Seife mit aktivem Lecithin. Alles, was Sie von einer guten Hautcreme und von einer erstklas sigen Toilette-Seife verlangen können, ist in Solea erfüllt. Es gilt, den wichtigsten Vorteil der Solea-Hautpflege herauszufinden, es gilt niederzuschreiben, warum man einem guten Freund oder einer guten Freundin zur Solea-Pflege raten kann. Die Preisaufgabe lautet also: Worin besteht der besondere Vorteil der Solea-Hautpflege, wodurch ist sie für Ihre Haut so besonders wertvoll? Die Lösung ist wirklich nicht allzuschwer, weil Sie sich kurz oder ausführ lieh fassen können, weil Prosa und Reim, ernst oder heiter, alles die gleichen Gewinnaussichten hat, wenn es nur richtig ist. (Lesen Sie vorher den Prospekt in der Solea-Seife!) An Preisen sind ausgesetzt: Ein I. Preis in bar ... Din 3.000,— 0 bis 5. Preis zu je Din 500.— bar...................... Din 2.000.— 6. bis 200. Preis zu je Din 17.50 (1 Dose So-iea-Crcmc und 1 Stück Solea-Seife) .... Din 3.412.50 "01. bis 400. Preis zu je Din 10.— (1 Dose So-lea-Creme) .... Din 2.000,— insgesamt ai'so: Din 10.412.50 T eilnahme-Bedingungcn: Jeder Leser dieses Blattes mit Ausnahme der Werksangehörigen der Tvor-nice Zlatorog, Abteilung Solea, Maribor und des Preisgerichts, ist teilnahmeberechtigt. -• Jeder Einsender darf nur eine Lösung einsenden. V Alle Einsendungen sind an das Preisgericht der Tvornice Zlatorog, Abteilung Solea, Maribor zu richten. Letzter Einsendetag: 14. Juli 1937. Alle Sendungen mit einem späteren Poststempel können nicht mehr berücksichtigt werden. ' Das Preisgericht setzt sich zusammen aus: a) Notar Ivan Ašič, Maribor; b) Ing. Nikola Lalič, Zagreb; c) Fabrikdirektor August Jug, Maribor. 0. Bei mehreren richtigen Einsendungen entscheidet das Los, das unter Aufsicht des genannten Notars gezogen wird. Gegen die Entscheidung des Preisgerichts und gegen die Gewinnverteilung ist kein Einspruch möglich und der Rechtsweg ausgeschlossen. /. Das Resultat und die Gewinner des 1. bis 5. Preises werden am 15. August 1937 hier veröffentlicht, die übrigen Gewinner durch Brief verständigt. ■S. Die Zuteilung der Preise erfolgt am gleichen Tage. 9. Die mit einem Preis ausgezeichneten Sendungen gehen mit allen Rechten in das Eigentum der Tvornice Zlatorog, Abteilung Solea, Maribor, über. b. Le Traducteur, französisch-deutsches Sprachlehr- und Unterhaltungsblatt, hilft erworbene französische Kenntnisse zu befestigen und zu erweitern. Probeheft kostenlos durch den Verlag Les Traducteur in La Chaux-de-Fonds (Schweiz). b. Die neue Linie, Verlag Otto Beyer, Leipzig—Berlin. Die vornehme deutsche illustrierte Zeitung. Wie an anderer Stelle im Bfatte berichtet, ist zwischen den Gaststätteninhabern und der neuen »Vereinigung jugoslawischer Musikautoren« (UJMO, als Kürzung für »Udruženje jugoslovcnskih muzičkih autora«) ein Kampf entstanden, der sich gegen den von dieser Vereinigung dekretierten Autorentantiementarif richtet. Die Tarifsätze sind so hoch, daß die Gaststättenbesitzer bei bestem Willen angesichts der ohnehin hohen Spesen für die Musikvorführungen (Honorare, Lizenz usw.) nicht in der Lage sind, diese Tarifsätze zu bezahlen. In Beograd und anderen Provinzhauptstädten ist den Musikkapellen in den öffentlichen Lokalen zum Zeichen des Protestes bereits mit 15. Juli gekündigt worden. Die Gaststätteninhaber fordern gleichzeitig von den maßgeblichen Regierungsstellen die Kündigung der Berner Konvention, die den jugoslawischen Autoren finanziell' so gut wie gar keine Vorteile bringt, während große Summen an Autorentantiemen ins Ausland abgehen. Wie wir in Erfahrung gebracht haben, werden sich die Gaststätteninhaber des gesamten Draubanais diesem Kampfe anschließen und ebenfalls den Musikstreik in den öffentlichen Lokalen durchführen, um auf diese wirksamste Weise die dekretierten Tarifsätze des »UJMO« abzulehnen. Der milde und edle Ton der Orgel — schließt das Blatt — wird wieder das Seine zum Glanze der großen liturgischen Festlichkeiten beitragen. Wie verlautet, wird in der Kathedrale zu Dubrovnik demnächst ein Kirchenkonzert stattfinden, bei welcher Gelegenheit die Orgel zum ersten Male im Rahmen einer kirchenmusikalischen Aufführung erklingen wird. Gröblicher Tod eines Kindes Im Hofe des Hauses Pohorska cesta 4 ereignete sich ein folgenschwerer Unfall, dem ein junges Mädchen zum Opfer fiel. Während die Arbeitersgattin Marie IS m o 1 e mit dem Wäschewaschen beschäftigt war, wollte ihr das dreieinhalbjährige Töchterchen Hedwig dadurch behilflich sein, daß es Holz in die Wäscheküche trug. Hiebei stolperte das Kind u. stürzte in einen Trog mit siedend heißer Lauge. Die Mutter zog das bereits bewußtlose Kind sofort heraus und brachte es rasch ins Krankenhaus, doch erlag es bald darauf den erlittenen Verbrühungen. Von einem Stier ausgespießt In žepovci bei Apače trug sich ein tödlicher Unfall zu. Der 75jährige Besitzer Anton Probst wurde, als er das Vieh füttern wollte, von einem jungen Stier angefallen und buchstäblich aufgespießt. Probst, der bald darauf bewußtlos aufgefunden wurde gab noch am sei ben Tag seinen Geist auf. ApotHekennachtöienst Vom 3. bis 10. Juli versehen die Moh-ren-Apotheke (Mag. Maver) in der Gosposka ulica und die Schutzengel-Apotheke (Mag. Vaupot) in der AleksanU---va cesta den Nachtdien * Gasthaus „Triglav" IVollcr). Jeden Samstag und Sonntag Konzert. 7103 i;i suitto, Radvanje. Prima Backhühner billigst, vorzügliche Weine, Fahbier, Schrammelmusik! 7141 Gasthaus Weber. Gartenkonzert, Tanz, prima Weine, Brathühner. 7124 * Samstag und Sonntag Gartenkonzert. Gebackenes Huhn mit Salat Din 15.—. Taborska ul. 20. P u I k o, früher Modrie. 7072 * Gasthaus KrempL Idealster Sitzgarten, jederzeit prima Backhühner und andere Spe zialitäten, beste Sortenweine, Tscheligi-Faß-bier, Erdbeerb owte. 7030 * Der Gesangverein „Edinost" in Tezno veranstaltet, den 4. Juli 1937 ein Waldfest im Walde Špesov o selo (Stožim). Anfang um 2 Uhr nachmittag. Freunde des Gesanges werden eingeladen. Der Ausschuß. 6981 * „Petanjska Slatina" erleichtert die A ü s o r b t i o u in der Magenschleimhaut und fördert die Ausscheidung des A l k o-h o l s. Diese ihre Eigenschaft sowie die große Gasmenge der natürlichen Kohlensäu re reihen dieselbe unter die besten Mineralwasser ein. Es empfhielt sich, dieses Wasser nach reichlich genossenen Speisen einzunehmen, da es die Verdauung erleichtert. 5441 :i Einen Ausflug ins Gasthaus Koren (Kr Levina) veranstaltet der Musikverein der Eisenbahnarbeiter und Bediensteten (Kapellmeister Schöicherr) am Sonntag, 4. Juli. Mitglieder und Freunde eingeladen! Der Ausschuß. 7051 * Bekanntgabe. Teile hiemit mit, daß ich am Samstag, den 3. Juli das altbekannte Gasthaus Stoßier in der Mlinska ulica fl wiedereröffnen werde. Abonnenten werden aus gute Hauskost ausgenommen. Zum Ausschank gelangen ausgezeichnete Weine und Dscheligi-Bier. Zu zahlreichem Besuch empfiehlt sich Rosa Stiberc. 7052 * Bei Dickleibigkeit regt der Gebrauch des natürlichen „Franz-Joscs"-Bitterwasscrs die Tarmtätigkeit kräftig an. I Od min, soc, col- nar. zdr. S. dk. 15 185 cd 25. V. 19i5. Mitbürger? Der große Führer des slowenischen Volkes, Erzbischof Dr. Anton Bonaventura Jeglič, ist gestorben. Zwecks Ehrung seings Andenkens hat die Stadtgemeinde Maribor ihre Gebäude schwarz beflaggt. Ich ersuche daher höflich die Bürgerschaft, am Montag vormittags — zur Zeit der Beisetzung des verewigten Kirchenfürsten in Ljubljana — dies auch auf ihren Gebäuden zu tun. Der Bürgermeister Dr. J u v ä n m. p. Goldenes Jubelfest bei Gewerbevereiniaung Maribor Umgebung Vorigen Sonntag hielt die Vereinigung der Gewerbetreibenden von Maribor-Umgebung im geschmackvoll dekorierten Garten des Gasthofes šabeder in Tezno die 50. Jahreshauptversammlung dieser für die Entwicklung und Organisation des Gewerbestandes in der Umgebung der Draustadt so bedeutungsvollen Vereinigung ab. Den Vorsitz führte der, agile Vorsitzende der jubilierenden Vereinigung, Herr Josef šabeder. Alle Berichte der Funktionäre wurden einstimmig genehmigt. Die beiden ältesten Mitglieder der Vereinigung, die Herren Anton štanc aus Ruše und Nikolaus Ko tole nko aus Selnica an der Drau wurden zu Ehrenmitgliedern ernannt. Dem offiziellen Teil der Jubiläumsversammlung wohnten u. a. bei Gewerbeinspektor Z a-1 o ž n i k, die Kammerräte Iglič, B u-r e š und S o j č, der Obmannstellvertreter des Bezirks-Gewerbeausschusses V a h-t a r, Sekretär Bender, P o d h r a š k i für die Gewerbevereinigung Si'ov. Bistrica, Reicher und P r a v d i č von der Kleidermachervereinigung Maribor, Matthias Hole für die Umgebungsgastwirtevereinigung, Alois Kovačič als Vertreter der Gemeinde Tezno und der Bäk-kervereinigung, während Ptuj durch die Herrn Albrecht, Metlic und Z u-p a n č i č vertreten war. Außerdem waren zahlreiche schriftliche und telegrafische Grüße von seiten der Handels- und Gewerbekammer Ljubljana sowie von Fachkorporationen und deren einzelnen führenden Persönlichkeiten eingelaufen. Das Geschichtsbild der Vereinigung, die. 1887 gegründet wurde, entwarf in markigen Worten Obmann šabeder, der im übrigen auch auf die Vorteile des Zusammenschlusses der einzelnen Fachgruppen des Gewerbes zwecks näheren Sicli-kennen’ierncns der gewerblichen Nöte verwies. Anschließend daran wurde den vorbildlich wirkenden Ausschußmitgliedern Johann Leč, Johann Lužnik, Srečko Vokač, Blasius Vicman, Johann Granda, Josef Jevšek, Jakob Lorber, Josef Pfeifer Heinrich Ortari, Franz Gobec und Alois Grašič Anerkennungsdiplome überreicht. Im Namen der auf diese Weise Ausgezeichneten sprach sodann Josef Pfeifer einige Worte der Anerkennung für das verdienstvolle Wirken des Obmannes šabeder, dem ebenfalls ein schönes Diplom überreicht wurde. Nach einer Re- Hotel,Mariborski dvor* Ganzes Backhuhn oder Bratentc Din mit Salat.................15'— Helles oder dankles Bier, Krügel 4*— Monatsabonnenten a la carte . 450'— Zimmer von Din 20'— bis 30'— Reisende genießen Ermäßigung 6997 zitation, gesprochen von einem Lehrmädchen, sang ein gemischter Chor aus Hoče unter der Leitung des Schneidermeisters Furlan einige gelungene Chöre, worauf eine ganze Reihe von Rednern der jubilierenden Vereinigung ihre Glückwünsche zum Ausdruck brachte. Anschließend daran fand eine Unterhaltung statt, die bei den Ki'ängen zweier Musikkapellen einen äußerst animierten Verlauf nahm und auch auf alle Gäste den besten Eindruck machte. Gin neues Werk des heimischen Orgelbauers Loses Branöl Die neue Orgel in der Kathedrale in Dubrovnik — ein Meisterwerk der modernen Technik. Der hiesige Orgelbauer Herr Josef Brandt hat kürzlich in Dubrovnik die Montage der von ihm erbauten neuen Orgel der bischöflichen Kathedraikirchc vollendet. Es handelt sich eigentlich um den fast restlosen Umbau der vor 50 Jahren von der italienischen Orgelbaufirma Tono»! zur Aufstellung gelangten Orgel. Die neue Orgel besitzt 29 Register mit Doppelmanual, wobei von den alten Bestandteilen der Orgel das Register »Vox humana« neu miteingebaut wurde. Vier Register davon sind kombiniert und entspricht das Instrument den modernsten /«'forderungen (Pneumatik, Motorantrieb, automatisches »crescendo«, ein »crescendo« mittels Jalousien usw.). Eine besondere Anziehungskraft ist der spezifische Tonzauber des Tremolo aller Register im II. Manual. Das Blatt »Narodna S v i j e s t« (Dubrovnik) schreibt zu dieser Errungenschaft der Kathedraikirchc: Die Orgel entspricht allen Anforderungen der Kunst u. Technik, sodaß die von Seiner Exzellenz Bischof Dr. Josef Ca revic ernannte Kommission erklärt hat, daß das Werk der Firma zur Ehre und der Kathedrale zur Zierde gereicht, die in ihr den alten Wunsch des Volkes und der Kirchenmusiker entstanden unter großen Opfern verwirklicht sehen. Slowenien, das schöne Reise- und Sommerfrischenland Bled Die Perle der Seebäder Jugoslawiens. (Hotel und Pesion Jeklar.) Aomtortables Hotel mit 50 Zimmern, Warmes und kaltes Fließwasser. Herrlicher Ausblick aus den Loggien des Hotels auf den See, welcher nur eine Minute Gehweges entfernt liegt. Einzelinformationen über Preise usw. erteilt die Leitung des Hotels. Dohma bei Celie Pension Novigrati Einen Kilometer von dem herrlich gelegenen Badeort Dobrna bei Celje liegt auf einer Anhöhe inmitten eines großen alten Parks, flankiert von Wiesen und Wäldern die Schloßpension Novigrad, das Ziel Vieler, die dem Lärm der Städte, dem Staub, Rauch usw. entfliehen wollen, um in idyllischer Stille und im Grün bei allem modernen Komfort, den diese Pension bietet, Erholung zu finden. Einzelauskiinf-te erteilt die Leitung der Pension Novigrad in Dobrna bei Celje. gewinn der Veranstaltung, zu der nochmals eingeladen wird, ist für wohltätige Zwecke bestimmt. in. In 31ušc ging in der Nacht zum Freitag das Wirtschaftsgebäude der Besitzerin Margarethe Colnarič in Flammen aus. Ter Schaden beläuft sich aus 20.000 Dinar. m. Mariborer Geuosseitschastlcr in V.li0r= tulzek. An der Eröffnung des neuen Genos-isenschaftshetmcS in Martutcjef am letzten Sonntag beteiligte sich auch eine Gruppe von 70 Mitgliedern der hiesigen Anschas-fungsgenosseNsch,asten, die die Fahrt mit Last automobilen zurücklegten. VI. OHarlborer VOR DER ERÖFFNUNG UNSERER WIRTSCHAFTS- UND KULTURREVUE. & w^endenr^ ELIDA Sfcčhc Seit einem Jahrzehnt beliebt bei jeder schönen Frau Wie alljährlich, findet auch heuer die traditionelle Mariborer Fest-w o c h e statt. Die Veranstaltung wird uns ein getreues Bild unserer Industrie, des Handels, Gewerbes und der Wirtschaft überhaupt geben, doch wird sie auch kulturellen Charakter haben. Die VI. Mariborer Festwoche findet in der Zeit vom 31. Juli bis 8. August statt. Für Besucher von Auswärts gilt vom 29. Juli bis 10. August die 50prozentigc Fahrpreis ermäßigung auf den Staatsbahnen. Die Vorbereitungen für die heurige Wirtschafts- und Kulturrevue sind im vollen Gange. Nicht weniger als 15.000 kleine und große Plakate wurden im Staate und ins Ausland versendet, um für die Veranstaltung zu werben. Die stattliche Reihe der Ausstellungen wird sicherlich ein Anziehungspunkt für die Besucher der heurigen Festwoche sein. Neue Ausstellungen und Attraktionen werden für die Besucher manche angenehme Ucbcrra-schung bringen. Zalec hei Celie .... .ierferialheim Schloß Pleoiu. Der ideale Ferienaufenthalt für Kinder in herrlichster Lage in den Sanntaler Alpen. Es werden nur gesunde Mädchen bis 18 und Knaben bis 12 Jahren aufgenommen. Ländlich frohes Familienleben. Reichhaltige Verpflegung unter ärztlicher Aufsicht. Französische, deutsche und englische Konversation. Gewissenhafte Aufsicht. Spiele, Sport, Ausflüge, Baden, Schwimmen. Großer Spielsaal und gedeckte Terrasse für Tage mit etwaigem schlechten Wetter. Informationen erteilt die Leitung des genannten Kinderferial-heimes. Das Programm der „tSutnir-Auöfliige mit modernen Qluto-cars Das Reisebüro »Putnik« veranstaltet in der nächsten Zeit nachstehende Autocar-Ausflügc: 4. Juli: Nach Sv. Lovrenc am Bachern. 1 Tag. Fahrpreis 38 Dinar. 7 Juli: Nach Graz anläßlich der internationalen Aquarienausstellung. 1 Tag. Fahrpreis samt Visum 100 Dinar. 10.—12. Juli: Nach Adelsberg, Triest und Görz. 3 Tage. Gesamtarrangement 580 Dinar. Mit Ausflug auf die Brionischen Inseln 690 Dinar. 11. Juli: Nach Ptuj und in das Weinland der Kollos. 1 Tag. Fahrpreis 65 Dinar. 14.—15. Juli: Nach Mariazell. 2 Tage. Fahrpreis samt Visum 200 Dinar. 17.—18. Juli: Nach Bled und Bohinj. 2 Tage. Fahrpreis 190 Dinar. 18. Juli: Nach Rogaška Slatina, Rimske j Toplice, Laško und Celje. 1 Tag. Fahr- j preis 85 Dinar. 25. Juli: Zum Wörthersee. 1 Tag. Fahr- j preis samt Visum 150 Dinar. 25. Juli: Rund um den Bachern. ! Tag. Fahrpreis 75 Dinar. . " in. Todesfälle. Im Alter von 50 Jahren ist gestern der Strashausaufsoher t. R. Michael T i n t a gestorben. Ferner verichied heute der Fastbindermeister Mirto L e d n e f im Alter von 25 Jahren. R, i. P! nt. Wohltätigtcitssest der Offiziere Her Garnison Maribor. Die Offiziere der Mariborer Garnison veranstalten diesen Sonntag, den 4. d. im Park der König Peter-Ka-•evitc (Kadettenschule) ein großes Wohltätig-teitsfest. Die schriftlichen Einladungen wurde „ bereits versandt. Zutritt hat aber auch jeder andere, der eine kleine Gintrittsgebühr erlegt Im Rahmen des Festes veranstaltet d c Militärkapelle unter Leitung ihres neuen Kapellmeisters Hauptmann J i r a u e t rin Konzert. Auch ein Tanzboden sowie eine niedlich eingerichtete Bar mit1 einem Spe-dalprogramm wird vorhanden sein Für dargebotene Erfrischunge« wird nur ein geringes Entgelt verlangt werden. Der Rein- Das jugoslawische (Hastein Rimske Toplice, dessen Heilquellen schon die alten Römer schätzten. Celje, Ende Juni. In diesen verheissungsvollen Frühsom-mertagen durchstreifen wir gern die Täler der smaragdgrünen Sann, von deren Bergrändern wir in der Ferne den machtvollen Rücken des Turje und den Kozje erblicken, ln einem dieser Gründe mit dem goldenen Sonnenleuchten über einem Blühen von unabsehbarer Fülle, das sich von dem hellen Grün der schattigen Laubwälder farbenbunt abhebt, liegt das alte Römerbad, jetzt Rimske Toplice genannt, das jugoslawische Gastein. Ringsum bieten die an den Berghängen sanft auistei-genden Wege wunderschöne Aussicht au? die bliitenfrohe Landschaft. Man sieht aber auch die Ueberreste römischer Bauten und verwitterte Römersteine, die uns verraten, daß wir hier auf geschichtlich bedeutendem Boden stehen. ln jener frühgeschichtlichen Zeit, als das benachbarte Claudia Celeja Hauptstadt des mitteieren Norikums und Sitz des römischen Statthalters war. in den ersten Jahrhunderten unserer Zeitrechnung also, haben die alten Römer, die Meister in der Ausnützung von Heilbädern, sich hier gesund gebadet. Auch die Karthäuser, die im nahen Gairach ihren Sitz hatten, schätzten die heilkräftigen Thermen von Rimske Toplice hoch ein und brachten das Heilbad im 15. Jahrhundert in ihren Besitz. Seinen großen Aufschwung verdankt Rimske Toplice jedoch erst der Familie Uhlich. Sie erwarb das Heilbad und seine Anlagen im Jahre 1836 um 20.000 Gulden von einem Herrn Worlitscheg aus Celje. Schon vorher hatte Stabsarzt Dr. Riedl genaue Untersuchungen über die Zusammensetzung der Warmquellen von Rimske Toplice aufgestellt, und so besitzen wir aus jener Zeit genaue Schilderungen der Quellen. Bekannt ist aus jener Zeit auch das Buch »Römerbad-Töplitz, nächst Tüffer« von Dr. Rudolf Gustav Puff, dem berühmten steirischen Reiseschriftsteller, Historiker und Naturwissenschafter, Ehrenbürger der Draustadt Maribor. Immer deutlicher erkannte man, daß die Thermen von Rimske Toplice gegen Rheuma, Ischias, Asthma, Herz- und Nervenkrankheiten besonders geeignet sind, immer größer wird die Zahl der Besucher, die hier Heilung suchen und finden. Frühzeitig kam man zur Erkenntnis, daß der radioaktive kohlensäurehaltige Ther-mal-Trinkbrunnen des alten Römerbades sich gegen Magen-, Darm- und katarrhalische Erkrankungen bewährt. Heute weiß man, daß die Quelle viele innere Organe heilsam beeinflußt. Die Thermal-Trinkquelle hat große Bedeutung. Sie wird zu den schönen Badehäusern geführt, in denen die kohlensäurehaltigen radioaktiven Bäder einen wichtigen Teil der Badekur bilden und besonders der Heilung von Frauen- und Nervenleiden dienen. Die kräftige Bergluft, die man in Rimske Toplice atmet, unterstützt die Wiederherstellung der Gesundheit, und schon -xV- Das Beste für den Durst! Nach Prof. Kionka ist das beste und gesündeste Durststillmittel ein natürliches Mineralwasser mit möglichst geringen Gehalt an NaCl. Dieser Forderung entspricht in geradezu idealer Weise das Wasser der Rohit-schcr Tempelquelle. Dieses regt aber nebenbei auch noch die Verdauungsoiganc zu bes serer Funktion an und regelt den Stoffwechsel. Das Rohitscher Mineralwasser hat als Heilwasser bei Krankheiten der Leber und der Gallenwege, des Verdauungstraktes und des Stoffwechsels einen unbestrittenen Welt-l ui. : Erzherzogin Sophie, die Mutter des Kai-' sers Franz Josef I., Königin Hortcnsc, die i Schwester Napoleons I., sowie die Gattin I des deutschen Kronprinzen und nachma-! ligen Kaisers Friedrich, Prinzessin von ; England, wußten sie zu schätzen, wenn | sie Erholung in Rimske Toplice suchten. Denn auch zum Erholungsaufenthalt ist Rimske Toplice sehr geeignet, zumal hier auch für sportliche Betätigung — so im neuen Thermal-Frcibad, dem ersten in Jugoslawien — gesorgt ist. In dem unvergleichlichen, hunderte Joch großen Naturpark aber findet der Kurgast jenen ru-: lügen Lebcnsrhythmüs, der ihn schon i nach kurzer Zeit die Hetze und Sorge des Alltags als ein unwahrscheinlich Fernliegendes erscheinen läßt. * i »Wenn der Schnellzug jedesmal in | Rimske Toplice (Slowenien) verschnauft, j sobald der Frühling ins Land gezogen kommt, sg tut er das nicht nur, um die Kurgäste der Vorsaison (Mai und Juni) abzusetzen, sondern er will sich dieses reizende Fleckchen Thermalerde auch ein Weilchen begucken. Schnellzüge halten nicht überall, Schnellzüge haben Geschmack.« Mit diesen Worten hat vor I Jahren ein berühmter ausländischer Kurgast in einer führenden deutschen Aus-I landszeitung seinen Lobgesang über unser jugoslawisches Gastein eröffnet. Doch wie sieht es heuer aus? Kein Schnellzug h;"N in Rimske Toplice! Unter dem Kopfschütteln aller Fremden fahren sie dran vorbei. Dort also, wo schon die alten Römer in weiser Erkenntnis des heilkräftigen Bodens halt gemacht haben, fahren er •"ssaBi.’K.-a. Burg-Tonkino. Der beste u. größte »Viva Villa« mit Wallacc Beery u. Fay Wray in den Hauptrollen. Aus dem bewegten Leben des mexikanischen Napoleons Panciio Villa, dessen grauenhaftes Schicksal sich zwischen Krieg, Alkohol und Frauen in erschütternden • Bildern abspielt. — ln Vorbereitung »La Garconne«, der beste französische Film mit der berühmtesten französischen Darstellerin Marie Bell. Außer ihr wirkt die Elite der französischen Filmschauspieler mit. Union-Tonkino. Der Riesenfilm »Wolgaschiffer«, eine dramatische Begebenheit aus der Vorkriegszeit Rußlands. Ein Liebes- und Abenteuerfilm mit unerhört span nender Handlung, prachtvoller Ausstattung, ein Meisterwerk der französischen Filmproduktion, zum ersten Mal in Maribor. Dieser Film »Wolgaschiffer« ist nicht mit dem seinerzeitigen Film »Wolga-Wolga« (Stjenka Rasin) zu verwechseln! die Schnellzüge der Neuzeit vorbei. Fahren vorbei, obwohl sie Fremde aus dem ln- und Auslande mit sich führen, die dort gerne aussteigen möchten. Wir fragen nur: Warum bleibt dort, wo sich das Land am schönsten und gottgesegnetsten zeigt, warum bleibt dort, wo Jahr für Jahr unzählig viele Leidende neue Le- bensfreude und Heilung suchen und finden, warum bleibt dort kein Schnellzug stehen — warum? Helfried Patz. m. Der Verrechnungskurs für bi? Tou»-(tcntntttf wurde, wie uns das Resebüro bei „Putnik" mitteilt, von der Nationalüiv.tf in der Höhe von 14 Dinar für 1 Mark bis Ende September I. I. verlängert. m. Fußballfehdc zwischen Bahn- und Zollbeamten. Zwischen den Bahn- und Zollbeamten in Maribor ist ein Streik ausgebro chien, dessen Beilegung nun in Form eines öffentlichen FußbaMampfes am 10. d. im Stadion des Sportklubs „Zelezniears" erfolgen soll. Ter Gesamterlös dieses eigenartigen und gewiß zugkräftigen Fußball Matches wird der ,,Jadranska straža" für die Entsendung von erholungsbedürftigen Kindern an die Adria zu fließen. m. Neue Filiale des Mariborer Kleiu-tierzüchlervereines. Dieser Tage wurde in R u 8 c eine Filiale des Mariborer Klein» ti-crzüchtervcreincs gegründet. Zum Obmann wurde der Eisenbahner Stanko Ferne gcv.vühlf, während in den Ausschuß Schuh-machmitcistfv Janko Prosenjat, Schlosser Stefan šfel sowie die Eisenbahner Stefan Terpin, Ivan Stupan, Srečko Eigner irnd Alois Stanz berufen wurden. Anläßlich, der gründenden Vollversammlung hielte» die ve kannten Kleintierzüchter Seme, Seifrid und Pirš aufschlußreiche Referate. nt. D>e Regulierung des Hauptplaßes soll nun doch noch in diesem Jahre in Angriff genommen werden. Die Banatsverwaltnng hat bereits für den 15. d. die lommissionelle Ueberprüfung der vorgelegten Projekte an Ort und Stelle ungeordnet. m. Aus der Theutertonzlei. Alle Abonnen ten, die mit der Ratenaibzahlun» noch ;m Rückstände sind, werden auf diesem Wege nochmals ersucht, die schon längst fälligen Beträge begleichen zu wollen. m. Kleintierausstellung während der Festwoche. Der Mariborer Kleintierzuchten»: ein wird auch, in diesem Jahr im Rahmen der Mariborer Festwoche eine Kleintierausstellung veranstalten, worauf schon jetzt alle Züchter aufmerksam gemacht werden. AJR nötigen Informationen werden vom Verein jeden zweiten Samstag im Monat zwsichen 19 und 20 Uhr im BereinsloEal Gasthaus „Magdalena" (Taborska utica) kostenlos erteilt. m. I» Graz sinder gegenwärtig eine grog angelegte Aquarien- und Terrarienausstellung statt, die das allseitige Interesse auf sich lenkt. Das Reisebüro „Putnik" veranstaltet am Mittwoch, den 7. d. eine Sond erfahrt nach Graz, so daß jedermann der Besuch der Ausstellung möglich ist. Fahrpreis samt Visum nur 100 Dinar. Die Anmeldung möge unverzüglich im „Putnik"-Rei-selnh'o vorgenommen werden. m. Stadlverschönernng Der Besitzer des Hauses Gosposka ultra 25, in dem sich das Bankgeschäft Bezjak öcrhtbet, Hat das genannte Haus einem Fassadenumbau utt* -erzogen, der in jeder Hinsicht als voltkom-11 cu geglückt bezeichnet werden darf. Weder ist eine modernistische Stilveroallhoruuug daraus geworden, noch wurde der Stil m dem Streben nach Zweckmäßigkeit in ästhet:-’cher Hinsicht vergewaltigt. Me neue Fassade in der die breiten hellen Fenster des Bankgeschäftes einen Blick in das modernst eingerichtete Interieur gewähren, ist ein Werk der Bausirma N a s s i m b e n i. Das Haus Gosposka ulica 25 trägt aus diese Weise sehr viel zur Verschönerung der mittleren Gosposka ulica bei. m. Schulschlnßseier. Am 28. Juni wurde 'der „Einjährige Handelskurs" an der Privatlehranstalt Kovač geschlossen. Der Direk-ior, Herr M. K o v a e, dankte zunächst dem Lehrkö'.pcr für die MiiiHc und den Teilnehmern für den Fleiß und die Aufmerksamkeit, mit der sie dem Unterrichte folgten. Die sehr guten Unterrichtserfolge haben wieder den ausgezeichneten Ruf dieser alten Anstalt bestätigt. Er ersuchte die Absolventen in ihrem eigenen Interesse und im Interesse der Anstalt, sich weiter tortzubilden und durch Pünktlichkeit, Fle-ß und Arbeitsfreude, im« entbehrliche Kontorkräfte zu werden. Mit großer Genugtuung stellte Herr Dir. Kovač fest, daß von den Wsvlventenfmnen) bis 30. Juni 1937 bereits nachweisbar 16 (sechszehn) angestellt wurden. Sicher ein schöner Erfolg dieser kaufmännischen Fachlehranstalt. Recht innige und zu Herzen gehende Worte richtete 5> au E i 'in per m a n an die Absolventen, während Herr Bankdirektor K o č e-I' a r, Fachlehrer für Buchhaltung und Wech felrecht, über Fortbildung sprach. Namens der Absolventen sprach Fräulein Šlibar i) rzliche Worte des Dankes an den Lelhrkör per für die Mühe; insbesondere dankte sie dein Direktor Kovae für seine Bemühungen, den Absolventen zu Anstellungen zu verhelfen. Mit vorzüglichem, bzw. sehr gutem 11n-terrichtserfolge halben die Anstalt folgende Fräuleins bzw. Herren verlassen: BorStner, Bouvier, BraSko, Breznik, Glaser, Jonke, v-ran, Kl cP, Kozelek, Landler, Leitinger, Mandel, Mažcra, Mörtl, Pahor, Pesserl, Petek, Repolusk, Rozman, Sabathy, Skralov uit, Šavli, Šlibar, Trichter, Belec, Visočnik, Bivat, Zagožen, Žohar; die übrigen Absolventen mit 'befriedigendem Unterrichtserfol-gc. Nicht klassifiziert wurden 2 Teilnehmer. m. Am 15. und 16. Juli findet die nächste Ziehung der Staatlichen Klafsenlotterie statt. Es empfiehlt sich daher, sich sobald als mög lieh mir die Erneuerung der Lase bzw. um den eventuellen Ankauf von Losen zu kümmern, um nicht vom Schicksal peinlich überrascht zu werden. Eine größere Auswahl von Lose,, liegt noch in unserer GlückSstelle. Bankgeschäft Bezjak, Maribor, Gosposka ulica 25, auf. m. Uebungsschtetzen des Fagdvereines. Der Mariborer Jagdverein macht alle Mitglieder sowie Freunde des Jagosports auf das jeden Sonntag nachmittags auf der Mili tärschicßstäbte in Radvanje stattfindende Uebungsschießen aufmerksam. Geschossen wird auf sämtliche jagdsportliche Figuren und zwar mit Schrot und Kugel. m. Autocarausslug nach Bled und Bohinj. Der „Putnik" veranstaltet am 17. und 18. Juh einen Autocarausflng nach Obevkrain, ivobei das berühmte Bled und das schöne Bohinj mit seinem schweigenden See besucht werden. Fahrpreis 190 Dinar. m. Fremdenverkehr. Im Monat Juni wurde am Meldeamt 1742 Fremde angemel det, hievon waren 799 Ausländer, und zwar 351 aus Oesterreich, 164 aus der Tschechoslo wakei, 141 aus Deutschland, 47 aus Italien, 21 aus Ungarn, 15 aus der Schweiz, 11 aus England, 10 aus Polen, 7 aus Frankreich, 4 aus USA, je 3 aus Rumänien, Holland, Norwegen und Belgien, je 2 aus Bulgarien und Griechenland, sowie 10 aus sonstigen Staaten. Die Zahl der Nächtigungen belief sich auf 5768. * Einschreibungen am Einjährigen Handelskurs Ant. Rud. Legat in Maribor finden in der Zeit vom 29. Juni bis einschließlich Sonntag, den 4. Juli von 10 bis 12 Uhr vormittags in der Schulkanzlei, Vrazova ulica 4, asttt. Schulprogramme kostenlos. In der Zeit vom 5. bis 20. Juli finden leine Einschreibungen statt, sondern erst nach dem 20. Juli. 6904 m. Wegen Arbeitsmangel in den Tod. In feiner Wohnung in der Aleksandrova cesta -n Pobrežje wurde der 34jährige Bäckermeister Anton Völker tot ansgefunden. Völker hatte sich durch Erhängen selbst das Leben genommen. In einem Schreiben gibt er Avbeitsmangel als Motiv der Tat an. Ihre Haut wird sich nicht schälen, wenn Sie beim Baden TSCHA&uBA FII verwenden. Genera 1-Repräsentanz Drogerie Gregorič, Ljubljana, Prešernova ulica 5. m. Wetterbericht. Maribor, 3. Juli, 8 Uhr: Temperatur 21, Barometerstand 739, Windrichtung DW, Niederschlag 0. m. Im Feriatheim der „Jadranska straža" werden noch Anmeldungen für die Mädchenkolonie für den Monat August ausgenommen. Berpflegsbeitrag samt Fahrt 486 Dinar für drei Wochen. Der Beitrag kann auch in Raten bezahlt werden. Nähere Informationen und Anmeldungen in der Kanzlei der „Jadranska straža", Maribor, Gregorčičeva nlica 26. b. „Ueberrirschnng am Wege: das kleine Hotel", so heißt der Lobgesung, der im Juli-Heft der „neuen linie" auf das kleine und seine Hotel gesungen wird. In vielen farbigen Zeichnungen ist alles Besondere und Intime, Verlockende und Eigenartige, was. den Reiz deutscher Gaststättenkultur ausmacht, festgehalten worden. — Heitere, graziöse Figuren hat die Kamera aus Lukas Granachs Bildern herausgsholt, so daß sich die ganze Anmut des Sommers vor unteren Augen entfaltet. — Ferienreisenden werden wie immer eine Menge guter und besonderer Ratschläge erteilt. — Ter Moden teil bringt sommerliche Kleider für nachmittags und abends und stellt wieder einen sorgfältigen Tagesplan für Ferienleute zusammen. Man erhält „die neue linie" (Verlag Otto Beyer, Leipzig) in jeder Buchhandlung. Dobrna bei Celie gibt allen Hetz- und Nervenkranken, wie überhaupt allen, die erholungsbedürftig sind, neue Lebenskraft. Mit bestem Erfolg werden Frauenkrankheiten geheilt Preise auch in der Hauotsaison niedrig und solid! Pension von Din 35'- bis Din 90"— Ver angen Sie Prospekte! Am ibvi_________________________________________ rm—ihm Mi» i nflrrMg^ p. Zum ersten Mal erstrahlte die neue Promenade vom Stadtpark bis zur Grajena-brücke nt Lichte der neuen elektrischen Kandelaber. p. Der SSK. Maribor gastiert. Sonntag, den 4. d. gastiert hier die bekannte Fußballmannschaft des SSK. Maribor und trägt um 18 Uhr ein Freundschaftsmatch gegen den SK. Ptuj aus. Das Spiel, für das sich ein reges Interesse bemerkbar macht, findet am Sportplatz des SK. Ptuj statt. p. Restauration „Novi svet" Eröffnung mit Gartenkonzert am 4. Juli. Gut eingerichtete Kegelbahn, Back- und Brathuhnschmaus, prima Weine, frisches Faschier usw. Zum Besuch empfiehlt sich Mitzi Kofsär. Restaura-teurin. 7948 v. Renovierung. Das große .Haus des Mi« noritenkonvents am Minoritski trg wird gegenwärtig einer gründlichen Renovierung unterzogen. Hiedurch wird der ganze Platz ein gefälligeres Aussehen erhalten. p. Wochenbereitschast der Freiwill. Feuerwehr. Bo» Sonntag, den 4. bis einschließlich 11. d. versteht die dritte Rotte des - rsten Zuges mit Brandmeister Stefan Močnik und Rottführer Ivo Schivager sowie mit der Mannschaft Martin Horvat, Simon Brunčič Adalbert Hoiker und Emil Koren die Feuer- bereit schaff, während Chauffeur Franz Straß und Rottführer Franz Centmcc sowie Ja» lob Petrovič und Ferdinand Rakuša von der Mannschaft den Rettungsdienst übernehmen. p. Wieder Einbruch in dH- Kollos. Nieser-Tage wurde in der Kollos wiederum e>n dreister Einbruch verübt, und zwar erbrachen unbekannte Täter däs Herrenhaus am Weingutsbesitz des Herrn Dr. Suhadolnik aus Popovci, wobei sie fast alles mitgehen ließen, mag nicht niet- und nagelfest war. Der Schaden ist beträchtlich. p, Ten Apothkkennachtdtenst versteht bis Freitag, den 9. d. die Mohrenapobhake (Mag. Rdolf Molitor). P. Im Stadtkino gelangt am Samstag u. Sonntag der ausgezeichnete Lustspielschlager „Der Weg ins Paradies" mit Hans Moser in der Hauptrolle zur Vorführung. MuSim-Clmtäk FreMOttpiele in Gmz Nach Wien, Salzburg und Linz tritt nun Graz, die Landeshauptstadt von Steiermark in die Reihe der österreichischen Städte mit künstlerischen Festveranstaltungen. Die Kasematten des Schloßberges von Graz, die einstigen Verließe der alten Burg, werden nun zu einer Freilichtbühne umgebaut, auf der noch im heurigen Sommer Aufführungen stattfinden sollen. Für die Aufführungen kommen nur Werke mit jeweilig einem Schauplatz in Frage. Durch diese Stückewahl können durch die Bühnenbildner wirklichkeitsnahe Inszenierungen geschaffen werden, die in engster Bindung mit der Eigenartigkeit des Zuschauerraumes eine Atmosphäre schaffen, die einen Eindruck hervorrufen, der im geschlossenen Theater oder im Film unmöglich ist. Fürs erste werden die Opern »Fidelio«, »Bajazzo«, »Cavalleria rusticana«, »Salome« und »Elektra« aufgeführt werden, deren Schauplätze sich geradezu vorbildlich den Anforderungen der Bühne auf dem Grazer Schloßberg eingliedern lassen. Als erstes Sprechstück soll das Legendenspiel des österreichischen Dichters Max Mell »Das Nachfolge-Christi-Spief« zur Darstellung gelangen, das im Hofe eines altsteirischen Schlosses spielt. Wiägige FSt€hfangreS$en ara der üdrla (An Bord des Dampfers »Stroßmayer.) Die Zentrale der Fischereigenossenschaften in Split veranstaltet seit Jahren ihre beliebten zehntägigen Fischfangreisen mit dem Dampfer »Stroßmayer«, Reisen, die für jeden am Fischfangsport j Interessierten wahre Fundgruben der I Freunde und des Genusses sind. Mit die-! sein Dampfer werden während der Sommersaison zv/ei Fahrten tour und retour ausgeführt: Split—Kotor und Spät—Su-šak. Der Dampfer hält in allen Hafenplätzen, sodaß die Teilnehmer der Fahrt auch alle Sehenswürdigkeiten besichtigen ! und Ausflüge unternehmen können. Die Teilnehmer genießen selbstverständlich Fahrtbegünstigungen. Alle näheren Informationen über diese Reisen erteilt die »Centrala ribarskih zadruga, Split«, oder deren Filiale in Zagreb, Gunduiiceva ul. 7. * Bei Darmträgheit, Darmkatarrh, Erkrankungen des Enddarmes beseitigt das natürliche „Franz-Joses"-Bitlerwasier Stauungen in den Unterleibsorganen sicher. Langjährige Erfahrungen lehren, daß der Gebrauch des „Franz-Josef"-Wassers die Darm Verrichtung vorzüglich regelt. Die deutWevangelifche Volksund BmgMchule in 3aareb Es wird vielen ga: nicht bekannt sein, daß in Zagreb eine deutsch-evangelische Schule besteht die alljährlich die schönsten Erfolge aufweist. Die Schule besteht aus einem Kindergarten, einer Volksschule und einer Bürgerschule und bietet den Kindern eine einheitliche, abgerundete Bildung. Der Kindergarten der Schule erfreute sich in diesem Schuljahr eines regelmäßigen und zahlreichen Besuches. Insgesamt nahmen an der Arbeit des Kindergartens 23 Kinder teil. Die Vorschulung im Kindergarten wird im Sinne Frö-b-els geführt und ist von besonderer Wichtigkeit für jene Kinder, die zu Hause keine Möglichkeit haben sich der deutschen Sprache als Umgc igssprache zu bedienen. Auf dieser Stufe werden den Kindern auch die nötigen V kennt-nisse in ungezwungener Art mit Spiel u. Gesang beigebracht. Die Volksschule zählte in diesem Schuljahr 198 Schüler (92 Knaben und 106 Mädchen). Von dieser Zahl haben 87 das Schuljahr mit vorzüglichem, 74 mit sehr gutem und 30 mit gutem Erfolg beendet, und nur 7 Schüler müssen die Klasse wiederholen. Die Schule wurde vom Schulinspektor der Stadt Zagreb Herrn Butorac und Banatinspektor Herrn Bogunovič inspiziert. Beide Herren waren außerordentlich zufrieden mit den gebotenen Leistungen der Lehrer und Schüler. Alle Schüler der IV. Volks-schulklasse, die sich zur Aufnahmsprüfung für die Mittelschulen' meldeten, bestanden dieselbe mit glänzendem Erfolg. Das is't das schönste Zeugnis für die Leistungen der Volksschule. Die Bürgerschule hatte in diesem Schuljahr 94 Schüler (34 Knaben und 60 Mädchen), Von diesen beendeten 11 das Schuljahr mit vorzüglichem, 27 mit sehr gutem und 33 mit gutem Erfolg. 18 Schüler (-innen) erhielten das Recht der Nachprüfung und nur 4 müssen das Jahr wiederholen. Die schönsten Leistungen hat die IV. Bürgerschulklasse auf der Schlußprüfung, der sogenannten »kleinen Matura« erzielt. Von den 13 Schülern, die sich zur Prüfung meldeten, wurden 3 Schülerinnen auf Grund des vorzüglichen Erfolges von der Prüfung befreit. Die letzteren 1.0 bestanden die Prüfung mit folgendem Erfolge: 8 mit sehr gutem, eine mit gutem Erfolge und nur ein Schüler wurde zur Nachprüfung in einem Gegenstände (im August) verwiesen. Der Delegierte des Unterrichtsministeriums Herr Professor Anton Tunkl, der eine eingehende Inspektion der Arbeiten der Lehrer und Schüler vornahm, äußerte seine volle Zufriedenheit mit der Arbeit und belobte besonders die vorzüglichen Erfolge in den beiden Unterrichtssprache!!. Den Absolventen der Schule stehe» alle Türen der mittleren Fachschulen offen, aber die größte Zahl der Schüler der Bürgerschule setzen die. Studien auf der Zweijährigen Handelsschule oder an der Handelsakademie fort, da unsere Bürgerschule im Sinne des neuen Lehrplanes die Handelsfachrichtung wählte. Schüler, fremde Staatsbürger, setzen die Studien im Auslande (Österreich und Deutschland) ohne Schwierigkeiten an den Realschulen fort und die Schule verzeichnen schon eine schöne Zahl von Schüler (-innen), die nach Beendung der Bürgerschule das Realabitur im Auslande erlangten. Eine Fortsetzung der geistigen und körperlichen Erziehung bietet die Ferienkolonie der Evangelischen Schule, die alljährlich im Juli durch einen Monat hindurch ihren Sitz in Korčula hat. Die Schulleitung ist stets bereit, eingehende Informationen zu geben und sorgt auch für die Unterkunft auswärtiger Schüler. Od min soc. vol. nar. zdr. S. br. 15—18o od 25. V 1935 Drei Tennen Lastauto gebraucht, gut erhalten, wird gekauft Anträge unter „Allt©“ an die Verwaltung des Blattes. Leset und verbreitet die in Zeit England. Der bette Holzkäufe . 3iiöol»otoieiie DEUTSCHLAND STEHT AN ZWEITER, ITALIEN AN DRITTER UND UNGARN AN VIERTER STELLE i gen ist. Im Vorjahr betrug der Preis der Tonne durchschnittlich 3210 und in diesem Jahre durchschnittlich 3950 Dinar. Der Unterschied beträgt 640 Dinar pro Tonne. — (»Jugoslawischer Kurier.«) Die jugoslawische Holzausfuhr hat im Laufe der ersten fünf Monate d. J. insgesamt 470.701 Tonnen im Werte von 445.9 Millionen Dinar betragen. Dies bedeutet ein Ansteigen um 217.303 Tonnen im Werte von 207.2 Millionen Dinar im Vergleich mit der Holzausfuhr in derselben Zeitspanne des Vorjahres. Von der gesamten Holzausfuhr haben 4 Holzhaupteinfuhrstaaten insgesamt 62.50 Prozent übernommen. Die Holzausfuhr in der genannten Zeitspanne entwickelte sich wie folgt: England Deutschland Italien Ungarn Tonnen Mill. Din %-satz 76.786 78.167 93.659 62.112 91.1 20.60% 85.3 19.—%, 69.7 15.70% 33.7 7.20°/o Sonst. Staaten 159.980 166.4 37.50%, Insgesamt 470.701 445.9 100.—°/» Nach den bisherigen Ergebnissen der diesjährigen Holzausfuhr zu schließen, könnte die gesamte jugoslawische Holzausfuhr in diesem Jahre einen Wert von 1.100 Millionen Dinar erzielen. Dinar ge- Bör?knberW1e 1 Ljubljana, 2. Juli. — Devisen : Berlin 1754.53—1759.40, Zürich 996.4« 1003.52, London 215.05—217.11, Ncv 4323.51—435g.82, Prag 151.93—15. Tridst 228.44—231.53, österr. Schilling 8.47, engl. Pfund 238, deutsche Clearings chccks 12.60. Zagreb, 2. Juli. — Staatswert e:| 2 'A % Kriegsschaden 406—408, 4% Agrav | 52, 6% Begluk 75, dalmatinische Agrar, 73, 7°/o Investitionsanleihe 89—90, 7% j Stabilisationsanleihe 86—87, '7% Hypo- ; thekarbank 99.75, 7% Blair 85.50—86, ! 8%> Blair 94—95.50; Nationalbank 7150 Agrarbank 194—196. Konqreßder Internationalen Handelskammer Die neunte Tagung der Internationalen Handelskammer hat dieser Tage in Berlin mit einer feierlichen Eröffnungssitzung begonnen. An der Sitzung hat das deutsche Staatsoberhaupt. Reichskanzler Adolf Hitler, teilgenommen. Nach kurzen Begrüßungsworten des Präsidenten des Kongresses, des Deutschen A. F r o w e i n, hielt die eigentliche Begrüßungsansprache für die deutsche Regierung Ministerpräsident Generaloberst G ö r i n g. Er sprach über die Grundefemente, die Deutschland zur erfolgreichen Aufbauarbeit befähigt haben. Er nannte hierbei die Uebcrwindung des Klassenkampfes durch den Nationalsozialismus und die starke Friedensliebe des deutschen Volkes. Zur Rechtfertigung des Vierjahresplanes führte er aus, daß das große Werk nichts weiter sei, als die Auf deckung und Entfaltung aller eigenen Wirtschaftskräfte. Dem deutschen Vierjahresplan wohnen keinerlei aggressive Elemente inne. Göring verglich die Sicherung des inneren Marktes mit einer Haus-m- ' 'politik, mit der jede vernünftige Po litik beginnen müsse. Er erkannte der Internationalen Handelskammer das große Verdienst zu, ais erstes internationales Organ wieder für die Sicherung des Pri--.ate+rentums in Krieg und Frieden eingetreten zu sein. Als zuständiger Fachminister hielt dann Wirtschaftsminister und Reichsbankpräsident Dr. Schacht eine kurze, aber mit starkem Beifall aufgenommene An-sp —he. Er ging auf die einzelnen Punkte der Tagesordnung ein und forderte zu einer eindringlichen offenen Aussprache über die wichtigen Themen auf. Die Politik willkürlich verfälschter Währungen müsse aufhören. Es sei leicht dem wirtschaftlichen Nationalismus und allen sogenannten autarkischen Bestrebungen den Garaus zu machen, wenn den einzelnen Völkern durch ehrliches Geid und ehrliche Rohstoffverteilung die Ernährung u. Beschäftigung gesichert werden. Er fügte drastisch hinzu, daß ein Volk, das billige Kautschukwälder besitze, keine teure Buna-Fabrik bauen werde. Der Kongreß möge die Wahrheit suchen und den Mut haben, sie aaszusprechen. Als letzter in der Reihe der Begrüßung* redner sprach dann der bisherige* Präsident der IHK, der Holländer Dr. F e n-t e n e r van Vlissingen. Er gab einen 'leberblick über die Hindernisse der in-ernationalen Zusammenarbeit. In erster Linie nannte er das Mißverhältnis zwischen Agrar- und Industriepreisen ». danach die Verschiedenheit in der Lage der einzelnen Länder, wie sie bis vor wenigen Jahren bestanden habe. Er gab die Fehler der Rcparations- und Kriegsschuldenpolitik und das Widerspruchsvolle in der Handelspolitik zu. Durch alles dies seien die Völker auf einen Weg gedrängt worden, der den Empfehlungen der IHK zuwiderlief. Der scheidende Präsident der Kammer rief den Tagungsteilnehmern zu, daß sie doch nicht die Welt in schwarze und in weiße Schafe teilen möchten. Er entwickelte dann seine Ansichten über internationale Arbeitsteilung. Hierbei winde er jedoch den schweren Erfahrungen, wie andere Länder, insbesondere Deutsch land, die sie in den fetzten Jahrzehnten gemacht haben, nicht voll gerecht. Selbst wenn, wie der Präsident der Kammer erklärte, die für ein einzelnes Land erreichbare Unabhängigkeit nur eine beschränkte sein werde, ist es jedoch wesentlich, das Maß der Abhängigkeit zu verringern. Ohne politische Verständigung hält er keinen Wirtschaftsfrieden und umgekehrt ohne Wirtschaftsfrieden und wirtschaftliche Befriedigung keine politische Entspannung für möglich Steuer Goldpreis Die jugoslawische Nationalbank hat kürzlich den Ankaufspreis des Goldes u. der Goldstücke etwas herabgesetzt. Ein Gramm Feingold kostet jetzt 51.50 (früher 52) Dinar. Ein Goi’dsfück 20 österr, Kronen, das 6.08 Gramm Feingold enthält, wird mit 313 Dinar bezahlt. Die dieser Tage von einigen Blättern gebrachte Meldung, wonach der Preis für Feingold von 52 auf 48.05 Dinar herabgesetzt worden wäre, entspricht daher keineswegs den Tatsachen. Ein Gramm Feingold kostet heute, wie oben erwähnt, Din 51.50. Die juoottawi?che (Sifeimnfichr In 'cem Jahre ist die Tonne Eisen um 640 Dinar teurer bezahlt worden. Beograd, 1. Juli. Nach amtlichen 8trt«:t;schen Angaben hat die jugoslawische unverarbeitete und verarbeitete Eiseneinfuhr im Laufe der ersten fünf Monate dieses Jahres, und zwar im Vergleich zu den Ergebnissen dieser Einfuhr im Vorjahre, folgenden Ziffern verzeichnet: Tonnen Mill. Din 193, 54.510 215.1 1936 54.438 174.7 Unterschied +72 +40.4 Wie aus dieser Ucbcrsicht zu ersehen ist, ist in diesem Jahre die jugoslawische Eiseneinfuhr um kaum 72 Tonnen angestiegen, während dem Werte nach ein Ansteigen um 40.4 Millionen Dinar zu verzeichnen war. Dieser Unterschied stellte sich aus dem Grunde ein, weil der Eisenpreis angestie- X Schweinemarkt. Maribor, 2. Juli. Zugeführt wurden 164 Schweine, wovon 80 verkauft wurden. 5—6 Wochen alte Jungschweine kosteten 110—130, 7—9 -Wochen 125—150, 3—4 Monate 170—195, 5—7 Monate 250—365, 8—10 Monate 400—500 und über 1 Jahr alte Schweine 700—800 Dinar pro Stück. 1 Kilogramm Lebendgewicht wurde mit 6—7.50 und 1 Kilo Schlachtgewicht mit 9-handelt. X Fortsetzung der Verhandlungen mit den Porteuren jugoslawischer Obligationen in Paris. Beograd, 1. Juli. Dieser Tage wird sich eine jugoslawische Delegation nach Paris begeben um mit den Vertretern der französischen Porteure jugoslawischer Obligationen die Verhandlungen weiter zu führen. Die Vertreter der französischen Porteure haben den jugoslawischen Vorschlag studiert u. ihre Antwort ermöglicht die Fortsetzung der früheren Verhandlungen. Man erwartet, daß die Verhandlungen vorteihaft abgeschlossen werden können. Hierauf soll die Frage der Konversion der jugoslawischen Anleihen in Frankreich in Erörterung gezogen werden. X Rückgang der jugoslawischen Clearingforderungen gegenüber Deutschland um 5 Millionen Mark. Beograd, 1. Juli. Seit dem 3. Juni d. J. hat die jugoslawische Nationalbank den neuen Stand des jugoslawisch-deutschen Clearings nicht mehr veröffentlicht. An dem Tage betrug der jugoslawische Aktivsaldo gegenüber Deutschland insgesamt 25,2 Millionen Mark. Wie der »Jugoslawische Ku rier« erfährt, ist nunmehr dieser Saldo ziemlich herabgesetzt worden. Aus , gut unterrichteter Quelle erfährt man, daß der Saldo der jugoslawischen Clearingforderungen gegenüber Deutschland nunmehr ungefähr 20 Millionen Reichsmark beträgt. Dies bedeute*, daß der Stand des jugoslawisch-deutschen Clearings um 5,2 Millionen Mark vermindert worden ist. (»Jugoslawischer Kurier.«) .. ulKT BESONDERS gut bei Erkrankungen des Magens, der Leber und der Nieren, hilft bei Arteriosklerose und bei Hämorrhoiden. ERLEICHTERT die Leiden und Schmerzen des Rheumatismus und der Gicht. 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Paris, 18.30 Heiteres. 20 Hurbericht der Tour de France. 20-30 Bunter Abend. — London, 18.45 Konzert. 21 Hörspiel. — Mailand, 17.15 »Eva«, Operette. 21 »Rigoletto«, Oper, (vom Domplatz in Cremona). — Wien 8.45 Frühkonzert. 11.45 Orchesterkonzert. 12.55 Unterhaltungskonzert. 16 Reportage. 17 Menschen im Dschungel. 18-10 Reisevortrag (Auf der Zugspitze). 19.30 Lieder. 20 Bunter Abend. Berlin, 18 Konzert. 19.2-0 Kammermusik. 20 Heitere Schlagerfahrt. — Breslau. 17.15 Militärkonzert. 18.30 Hörspiel. 19-30 Sport. 20 Bunter Abend (aus Berlin). — Leipzig, 18.20 Mandolinenmusik, 19.30 Hörfolge- 20 Aus München, — München. 18 Hei-tercHörfolgc. 20 Italienischer Opernabend. -MONTAG, 5. JULI Ljubljana, 12 Schallpl. 19 Nachr.. Nationalvortrag. 20 Schallpl. 20.30 Klavier und Harmonium. — Prag, 17.35 »Indigo«. Operette (deutsch). 19 Tanzmusik. 20+0 Funkorchester- — Budapest, 19.30 Schallpl. 20.45 Brahms-Gedenkabend. — Zürich 19 Blasmusik. 20 Lustspiel. — Paris, 19 Tour de France. 20-30 Opernmusik. — London, 18.35 Klavierkonzert. 21 Tanzmusik. — Mailand, 19 Bunte Musik- 21 Sinfoniekonzert. — Wien. 1050 Bauernmusik. 12.20 Mittagskonzert. 14 Schallpl. 1<> Aus ■ Tonfilmen. 17.20 Kcnzertstunde. 19.25 Von Rossini bis Puccini. 20.45 Militärkonzert. Berlin, 18 Schall-platten. 19.20 Opernmusik. 20 Militärkonzert. — Breslau, 18 Vorträg. 18.50 Kammerkonzert. 20 Bunter Abend. — Leipzig. 18 Hörspiel. 19 Tiroler Lieder. 19-30 »Die Hochzeit des Figaro«. Oper. München, 17-15 Konzert. 19 Tanzmusik. 21 Kammermusik. Kärntner Seen Ein sonniger Urlaubstag an einem Kärtner See! An den Gestaden des herr-lic’ en Wörthersees zu sitzen und seiner ewigen Musik zu lauschen! Kosend Streicht Wiesenduft bis ans Ufer und erweckt ein Gefühl des Vergessen*, der Entspannung. Vom Bergwald herab strömt eine erfrischende Brise, ein Hauch von Felsenquellen. Und auf dem Wasser schweben Segel; Motorboote, zu weifen ein blinkendes Dampfschiff, durchschnei-den die laue Flur. Von Klagenfurt-See nahm es Kurs zu den im Grün der Gärten und Wälder versteckten Uferorten Maiernigg, Kruntpendorf, Sckirn und Reifnitz, nun nähert es sieh dem entzückenden Seebadeort Maria-Wörth. Im oberen Becken des Wörther-Sees berührt es die vornehmen Kurorte. Pörtschach und Velden, die Mittelpunkte sportlicher und gesellschaftlicher Veranstaltungen. Aber besuchen wir auch die übrigen Kärntner Seen! Wer möchte nicht einmal auch zum Millstätter See wandern, dem bekanntesten des Kärntner Oberlandes? Ein sonniges, heiteres Landstück liegt hier, umrahmt von einem weiten Bergkranz. An seinem schaukelnden Wasser kann man nicht minder Prunkschlösser des Herzens errichten, träumen und vergessen. Da gibt es so vieles zu schauen und auszukosten, wovon man in der Hast des Lebens nichts ahnt und verspürt. Aus der Mitte des prächtigen Kurortes Millstatt schaut das aus dem 11. Jahrhundert stammende Kloster heraus. Im prächtigen Strandbad steht ein 13 m hoher, mächtiger Sprungturm. Welch frohes Leben herrscht hier! Da wird gespielt, gesprungen und vor allem gebadet! Andere liegen behaglich im Sand, lassen si i von den Sonnenstrahlen braun braten und schauen hinauf zum blauen Himmel, der sich wolkenlos über sie spannt. Wer des Badens genug hat, der rudert hinaus in den See, vielleicht zum freundlichen Seebadeort Seeboden, bummelt ein wenig an dessen gepflegter Uferpromenade oder er fährt zu den stillen Seebadeorten Dellach und Döbriach. Der Ossiacher See breitet sich nördlich der schmucken Bergstadt Villach aus, er umspiilt den Südhang des Görlitzenstok-kes, dessen steil abfallende Hänge sich in seinen dunklen Fluten spifgeln. Auf dem schmalen Talboden liegen die freundlichen Seebadeorte Annenheim, Sattendorf, St. Urban, Bodensdorf, Steindorf, Ossiach, deren reizende Villen und Gärten bis ans grünumsäumte Ufer herantreten. Von An-nenheim steigt die Kanzelbahn zur 1500 in hohen Kanzelhöhe hinauf. Ein wunderbarer Fernblick bietet sich dort oben dem schauenden Auge, der ganz Mittel- und Unterkärnten, sowie die prächtig gegliederten Wälle der Tauern umschließt. Nahe dem Seeausgang stehen auf einsamem Bergkegel die Reste der stolzen Burg Landskron, verwittert, efeu-umrankt und sagenumwoben. Südwärts von Villach, schon am Fuße der Karawanken gelegen, lacht der reizende Faaker See zum heiteren Himmel. Weite Nadelwalduiigen schließen ihn ein, im Hintergründe aber zeigen sich Geröllhalden und Felsenkare, aus denen, wie ein Riesenleib die gewaltige graue Pyramide des Mittag^cogels herausragt; mit- ten im hellgrünen Wasser des Sees liegt Smd ______________________________________ Budge - Wimbledonsteger 1937 GRAMM 6:3, 6:4, 6:2 GESCHLAGEN. — JEDRZEJOWSKA (POLEN) U. ROUND (ENGLAND) IM FINALE DES DAMENEINZELS. — GEHT DER DAVIS-CUP NACH AMERIKA? ein entzückendes Inselchen. An seinen Ufern sieht man die behaglichen Badeorte Faak, Egg und Droboliach, liebliche Erholungspi’ätze für Sommergäste, die Einfachheit und Ruhe zu schätzen wissen. Von den großen Seen Kärntens ist noch der ganz abgeschiedene Weißensee im Kärntner Oberland zu nennen. Hart an den westlichen Uferrand schmiegen sich die freundlichen Häuschen der Badeorte Techendorf, Gatschach und Neusach an, hinter denen Bergwiesen und Hochwald jäh abwärts streben. Tiefer Friede herrscht hier. Während im oberen Teil des Sees die Berge etwas zurücktreten, drängen sie sich im unteren, östlichen Teile bis ans Ufer. Wald und Fels kämpfen hier miteinander und die hohen Bergrük-ken zeichnen sich scharf ab vom lichten Himmel. Mildes Sonnenlicht ergießt sich über die einzigschöne Landschaft, die in ihrer stillen Bergeinsamkeit schlicht und einfach zu schauen ist. Freunde des gemütlichen Landlebens, des Wassers und der Berge sind die Gäste, die diesen versteckten Erdenwinkei zur Erholung wählen. Auch über die kleineren und weniger bekannten Seen ließe sich so manches erzählen: über den Feld- und Aufritzer See, zwischen Millstatt und Villach im schmalen, waldreichen Gegendtale gelegen, den waldumsäumten Klopeiner See im Kärntner Unterwald, den stillen Läng-see zwischen Friesach und St. Veit und den Preßcgger See im Gailtaü Jeder See hat seine eigenen Reize und Vorzüge, alle sind sich nur in einem gleich: in der außergewöhnlichen Wärme des Badewassers, das Temperaturen bis zu 27 und 28 Grad Celsius erreicht^ und den vielen Schönwettertagen, die den Ferienwochen in Kärnten ihren alten und stets neuen, unvergänglichen Glanz geben. Karl Fr am*k. Aus Cäie c. Festtage in Celje. Diese Woche ist durch die vielen Festtage nahezu eine Festwoche geworden. Festlich begann die Woche und festlich wird sie enden. Bei herrlichstem Wetter begann am Mon tag hier das große Treffen der katholischen Burschen und Männer, über welches wir bereits geschrieben haben. Am Montag, dem Jahrestag der historischen Schlacht auf dem Amselfelde, fanden im ganzen Lande die herkömmlichen Gedächtnisgottesdienste für die gefallenen Helden des jugoslawischen Volkes statt. Auch in Celje, das im Fahnenschmuck prangte, wurden in allen Gotteshäusern Gottesdienste abgehalten, denen die Ver treter der zivilen und militärischen Behörden und der verschiedenen Vereinigungen beiwohnten. Sonntag, den 4. Ju- li. aber findet die 25jährige Gründungsfeier der Freiwilligen Feuerwehr in Gaborje, verbunden mit dem Bezirksfeuerweh rtag des Bezirksverbandes Celje, unter Teilnahme aller Wehren des Bezirkes statt. Die Hauptpunkte der Festordnung sind: Um 5 Uhr früh Weckruf in der Stadt und in Gaber je; vormittags Empfang der Festgäste bei allen einlaufenden Zügen: um 10 Uhr Festmesse in der Stadtpfarrkirche, anschließend Umzug durch die Stadt, Defilierung in Gaber je, Feshfcrsammlung, Festessen und Gartenkonzert; um 14 Uhr Beginn des Volksfestes in sämtlichen Räumen und Anlagen des Sokolheimes in Gaborje. c. Kredit für Hopfenbauer. Die Privilegierte Agrarbank in Beograd hat der Sanntaler Vorschußkasse in Žalec einen Saisonkredit in der Höhe von 1 Million Dinar für die Hopfenbauer bewilligt. c. 70. Geburtstag. Am I. Jui'i feierte der bekannte Komponist Herr Peter J e-r e b, Chormeister und Organist in Litija, den 70. Geburtstag. Der Jubilar war ein Freund und Förderer der Orgelschule in Celje, die, wie berichtet, im Herbst nach Maribor übersiedelt. c. Sterbefälle. Im abgelaufenen Monat Juni starben in Celje 34 Personen, davon 11 daheim und 23 im öffentlichen Krankenhaus. c. Personalnachricht. Herr Leopold W e i x 1 e r, Banatsstraßeninspektor beim Bezirksstraßenausseh%ß in Celje, wurde ir dauernden Ruhestand tibernom- ‘ Wimbledon, das Mekka des Tennis, erreichte gestern mit dem Finalkampf des Heereneinzeis zwischen Ronald Budge (USA) und Gottfried von C \r a m m (Deutschland) den Höhepunkt. Gramm, der schon im Vorjahre in der Schlußrunde gegen Perry unterlegen war, kämpfte auch diesmal vergeblich gegen den ausgezeichneten Amerikaner an. Budge war vor allem weit sicherer und hatte in seinem Rückschlag eine weit bessere Waffe als sein Gegner. Mit 6:3, 6:4, 6:2 riß Budge den Sieg an sich und gewann damit Wimbledon 1937. Das Semifinale der Dameneinzelspiele brachte wieder große Ueberraschungen. 3m Tenms-Mitropa-Lup Jugoslawien - Oesteeeeich i:i In Wien begann gestern der Tcnnis-Mitropa-Cupkampf zwischen Jugoslawien und Oesterreich. Der erste ' Kampf umfaßte zwei Siege, von denen jede Partei einen gewann. Zunächst trafen K u k u 1 j e v i č und Redl aufeinander, die sich einen äußerst spannenden Fünfsatzkampf lieferten, aus dem schließlich Redl mit 4:6, 6:4, 6:1, 8:10, 6:4 als Sieger hervorging. Im zweiten Match traten P a 1 1 a d a und B a -w' o r o w s k i als Gegner auf. Pallada gab den ersten Satz ab, siegte aber dann glatt mit 1:6, 6:0, 6:4, 6:1. Der Kampf steht somit 1:1. Die restlichen vier Spiele gelangen am Samstag und Sonntag zum Austrag. LeichtaWetikkamVf LjuWana-Aagreb-Deograd In Ljubljana nahm gestern der Drei-städte-Leichtathletikkampf Ljubljana-Za greb-Beograd seinen Anfang. Auf Grund der ersten Resultate führen Ljubljana u. Zagreb mit je 17 Punkten, während Beograd bisher nur 8 Punkte besitzt. Es fielen auch bereits zwei Entscheidungen CTBMBWBWIiillWMWBBWWMÜ men. — Herr Michael V i d a 1 i, bisher Postkontroli'or in Mengeš, wurde auf eigenes Ansuchen nach Celje versetzt. c. Amtsstundenänderung. In der Mitteilung über die Aenderung der Amtsstundenzeit an der Stadthauptmannschaft in Celje hat sich ein Druckfehler eingeschlichen. Die Amtsstunden werden in den Monaten Juli und August von halb 8 Uhr (nicht: halb 6 Uhr) früh bis halb 2 Uhr nachmittags abgehalten. c. Trauerfahnen . . . Einen schweren Schicksalsschlag erlitt das slowenische Volk. Sein greiser Erzbischof Dr. Anton Bonaventura Jeglič erlag gestern (Freitag) einem Schlaganfall. Nur wer die Liebe und Hingabe kannte, mit der Erzbischof Dr. Jeglič für sein Volk wirkte, weiß, was der Tod ihm genommen. Noch am Dienstag hat Erzbischof Jeglič in Celje vor einer Festversammlung der katholischen Burschen und Männer gesprochen, und schon gestern ist sein Mund für immer verstummt. Von vielen Häusern der Sannstadt wehen Trauerfahnen. c. Der Skiklub teilt uns mit: Eines unserer treuesten und ältesten Mitglieder geht am 25. Juli den Bund fürs Leben ein. Die Trauung findet in der bekannten Kapelle im Logartal statt. Aus diesem Grunde veranstaltet der Klub eine Fahrt ins Logartal mit einem Sonderautobus. Fahrpreis pro Teilnehmer 50 Din. Alles weitere sowie Anmeldungen zu dieser Fahrt bei Herrn Edo P a i d a s c h. Wir hoffen, daß die Beteiligung möglichst zahlreich sein wird. c. Genossenschaftsfeier. Zur Feier des Internationalen Genossenschaftstages ver anstatt die Anschaffungs- und Kreditgenossenschaft der staatlichen Angestellten in Celje am Sonntag, dem 4. Juli, in den Räumen des hiesigen Genossenschafts restaurants einen Festabend. Beginn um Die Engländerin Round besiegte die Französin M a t h i e u mit 6 : 4, 6 : 0 und die Polin Jedrzejowska schaltete die Speriing-Bezwingcrin M a r b 1 e (USA) mit 8 : 6, 6 : 2 aus. Mit dem großen Sieg Budgcs sind plötzlich die Chancen Amerikas im Davis-Cup gestiegen, da man annimmt, daß Budge und Parker die deutschen Vertreter Gramm und Henkel schlagen würden, falls, die Papierform der Amerikaner recht behalten sollte. Die Semifinalspiele des Herrendoppelspieles brachten folgende Ergebnisse: 6:4, 6:4; Budgc-Mako gegen Cramm-Henckel 4:6, 4:6, 6:2, 6:4, 6:2 und zwar im Laufen über 10.000 Meter und im Diskuswerfen (hellenischer Stil), lieber 10.000 Meter ging Bručan (Ljubljana) in 33:15 als Sieger hervor. Krevs (Ljubljana) folgte in 33:15.2 an zweiter und Starma n (Zagreb) in 33:38.6 an dritter Stelle. Das Diskuswerfen gewann der Beograder B o j o v i č mit 35.41 Meter vor Kovačevič (Zagreb) und Dr. Manojlovič (Zagreb), die 35.18 bzw. 34.79 Meter erziel ten. In den übrigen Konkurrenzen wurden nur Ausscheidungskämpfe ausgetra gen. Die Ergebnisse waren: 200 Meter: 1. Vorlauf: l.Plctcršck (Ljubljana) 23.8. 2. Hegolj (Zagreb) 24.6; 2. Vorlauf: 1. K a t a 1 i n i č (Zagreb) 23.1, 2. Kling (Beograd) 23.4; 3. Vorlauf: 1. A u g tisti n (Zagreb) 23.2, 2. Skušek (Ljubljana) 24. Alle sechs Läufer kommen ins Finale. 110-Meter-Hürden: 1. Vorlauf: 1. H a n ž e k o v i č (Zagreb) 16.1, 2. Bakov (Beograd) 21: 2. Vorlauf: 1. M i-k i e (Beograd) 18, 2. Žorga (Ljubljana) 19.8; 3. Vorlauf: 1, B a n u a k( Beograd 16.9, 2. Pleteršek (Ljubljana) 16.9. Ehrlich (Zagreb), der 16.2 lief, wurde wegen Uebertretens disqualifiziert. 400-Meter-Hürden: 1. Vorlauf: 1. P e t r i č (Beograd) 62.8, 2. Junek (Zagreb) 62.9; 16 Uhr. Um '17 Uhr spricht im Rahmen dieser Feier Herr Prof. Dr. Bizjak aus Maribor über »Das Genossenschaftswesen als neue Wirtschaftsordnung«. Anschließend gemütliches Beisammensein. c. Abendfeier. Zur Feier der Slawenapostel Cyrill und Method wird am Sonn tag abends auf dem Schloßberge ein Höhenfeuer entzündet. Nach der Ankunft des Abendzuges aus Zidani most wird auf dem Bahnhofplatze der Gesangverein »Oljka« ein Standkonzert geben. c. Philatelisten-Verein »Celeja« in Celje. Die Vereins- und Tauschabende obengenannten Vereines werden wie immer jeden Dienstag von halb 8 bis 10 Uhr abends im Kfublokal (Gasthaus »Zur grünen Wiese«) abgehalten, wo den Mitgliedern und Sammlern Gelegenheit geboten wird, ihre Marken zu tauschen. Wir bitten, daß sich die Mitglieder und Interessenten an diesen Abenden rege beteiligen. Die Vereinsleitung bittet fernstehende Sammler, sich dem Verein als Mitglieder anzuschließen, welche somit auch Vorteile gegenüber den Nichtmitgliedern genießen. Die Vereinsleitung nimmt Aufnahmen jeden Dienstag entgegen. Der Jahresbeitrag beträgt nur 36 Dinar, sowie eine einmalige Einschreibegebühr von 10 Dinar. Alle sonstigen Anfragen richte man schriftlich an obigen Verein. — Die Ver-einsüeitung. c. Ruhig und still. Durch der Schulgebäude weitgeöffnete Pforten strömten am Samstag und Montag wieder Buben und Mädel, die bedeutungsvollen weißen Blätter in Händen, in den leuchtenden Sonnentag hinaus. Stolz und frohgemut die einen — bedrückt und mißgestimmt die anderen. Schulschluß! Zeugnisverteilung! Nun ist auch schon die erste Fe rienwoche zu Ende. Ruhig und still liegen die Schulgebäude der sommerlichen Sannstadt da und die Anwohner freuen 2. Vorlauf: 1. Pleteršek (Ljubljana) 58.7, 2. Banščak (Beograd) 58.7; 3. Vorlauf : 1. Ž o r g a (Ljubljana) 67.9. Skušek Ljubljana) lief 61.7, wurde aber disqualifiziert. Die Kämpfe werden heute, Samstag, und morgen, Sonntag, weitergeführt. : SK. Rapid. Sonntag um 6.30 Uhr haben sich am Hauptbahnhof zur Fahrt nach Graz einzufinden: Zelzer, Heller. Fučkar, Alex, Filipec, Gustl, Walter, Lasi, Ernsti, Werbnigg, Jaki und Belle. Die Sportutensilien sind beim Platzmeister abzuholen. : »Rapid« nach Graz. Das erste FUß-ballteam »Rapids« leistet kommenden Sonntag einer Einladung nach Graz Folge und wird dort gegen den Eggenberger Sportklub antreten. : »železničars« Jungmannen nach Trbovlje. Das Jugendteam des Sportklubs »Železničar« tritt Sonntag in Trbovlje im Meisterschaftskampf des LNP gegen den dortigen »Amateur« an, der bekanntlich Jugendmeister des Kreises Celje ist. : Eine Fahrt ins Blaue veranstaltet Sonntag, den 4. d. der 1. Radfahrerverein der Textilarbeiter in Maribor. Die Fahrt, deren Ziel geheimgehalten wird, führt über eine Strecke von 8 Kilometer. Gemeinsame Abfahrt um 14 Uhr vom Vereinslokal, Meljska cesta 10, von wo um 14.30 Uhr auch ein Sonderautobus abfährt. Alle Mitglieder sind herzlichst eingeladen. Gäste willkommen! : Das Europafinale des Davis-Cup wird von Deutschland und der Tscheche Slowakei am 9., 10. und 11. Juli in Berlin bestritten. : Die zweite Etappe der »Tour de France« von Lille nach Charleville gewann der Franzose Archambau d. : Im Mitropa-Cup der Fußballer wird am morgigen Sonntag das vierte Finale bestritten. In Wien findet eine Doppelveranstaltung statt, und zwar Spielen »Austria« gegen »Ujpest« und »Admira« gegen den »Gradjanskk-Besieger »Genova«. Ferner treffen in Budapest »Vienna« und »Ferenczvaros« aufeinander, während das vierte Spiel zwischen »Graßhoppers« und »Lazio« in Zürich vor sich geht. : In Apatin wurde die Klagenfurter »Austria« vom dortigen Sportklub »Drei Sterne« 4:1 geschlagen. sich dessen: wie wohl diese Ruhe tut! Kein Geschrei, kein Gejohle, Gebrüll und Gepfeife stört sic jetzt. c. Bauernköter verursacht Verkehrsunfall. Zwei Schwestern aus Žalec unternahmen mit Rad einen Ausflug nach Polzela. Bei der Rückfahrt sprang die beiden vor St. Peter wütend ein brauner Bauernköter an, die Mädchen wichen in die Mitte der Straße aus und wurden dabei von einem Kraftradfahrer gestreift. Kraftfahrer und Radfahrinnen kamen zu Fall; ein Mädchen erlitt eine Fußknöchelverrenkung und Hautabschiir fangen, der Kraftfahrer ebenfalls Hautabschürfungen. c. Freie Bahn dem Rettungswagen. Wir haben schon oft die Wahrnehmung gemacht, daß sowohl Fußgänger als auch Fahrzeuglenker dem Kraftwagen des Freiwilligen Rettungsdienstes in Celjc nicht mit der gebotenen Raschheit freie Bahn geben, wodurch oft Verzögerungen in der Hilfeleistung herb ei geführt werden. Wir machen eindringlich darauf aufmerksam, daß dem Wagen des Rettungsdienstes, der durch sein doppel tönendes Signal kenntlich ist, schon bei seiner Annäherung unverzüglich freie Balm geschaffen werden muß. c. Weiße Schwalbe. In den Vormittags stunden des 1. d. konnte man vom Sann ufer und dem Sannsteg über dem Wasser das Kreisen eines Schwalbcnschwar-mes um die seltene Erscheinung einer vollkommen weißen Schwalbe beobachten. Das Spiel, das ungefähr eine Viertelstunde dauerte, war der Anlaß zu einer größeren Ansammlung von Fußgehern. c. Kino Union. Sonntag, Montag und Dienstag: »Der Bergsteiger«, eine Filmkomödie mit Otto Wallburg, Maria Solveg, Max Ehrlich und TruHp Berliner. — Tönende Wochenschau. 3m Zementdom Ser Termiten Gm BesrZO im „Königreich der Blinden" Ms hat unter feen Menschen cutc Reihe ' :: Zivilisationen gegeben, von denen wir hf-5 mehr wissen. Wer ehe es noch Men* • >>, gab. da gab es auch schon Zivilisatto-■. ivenn wir auch in verblendetem Wahn r; wagen, aus sic herabzusehcn. Dauerhaf-waren jene Zivilisationen als feie unsiü-.if und älter als alle menschlichen Versn- > Ordnung in feen Verlaus fees Lebens zu .ch reu. Allerälteste Zivilisation finden wir v "» Staaten der Jnsektenarten. die Bur- und Paläste bauen, in den Konstruktio-t feer Bienen z. B., noch mehr aber in Festungen feer Termiten. Es ist ein un-aiiches Königreich, feer Blinden, eine ei--ü tmlichc, mit peinlichster Ordnung durch ' .-prte Gemeinschaft von Soldaten und sttern, von Ingen euren und Techni-' i. Alst Btitglicder fees Staatswesens aber . v als Erbteil dieser wahrscheinlich Milien von Jahren alten Zivilisation einen ntseiser übernommen, der zn einem sittlichen Kommunismus führte, gegen > .derjenige Lenins ein schwächliches, krank .stoS Gebilde ist. st weiße Ameise, die Termite, von der vom eigenen Gesichtspunkt aus artest ::n Menschen behaupten, sie sei eine Pest S i' Tropen, ein Zerstörer, ein Schädling, ;t rin zivilisiertes Wesen, das eigentlich beit • ivruchen könnte, mit mehr Achtung und m rbietung behandelt zu wenden. Mauri-r Maeterlinck hat vor kurzem in einem ' rk „La Pie des Termitcs" dieses zivilst i: vic Tierchen in die Literatur gebracht. '"• ?> wirklich, wollte man den ganzen Le* «sgang feer einzelnen Termite und feen 2' vfeogang eines Termitenvolkes verfolgen, : ui toütibe auf überraschende Dstrge stoßen. ■ :f(tc man sich in die staatliche Struktur der Termiten hineinversetzt denken, wollte r ui sie besuchen, als Freund und Gast, man wäre mitten in einer Schilderung, feie au st 'os Bornes phantastische Romane crin-r r oder an H. G. Wells Spelulat'onen. Millionen von Einzelindividuen bilden fest- Lebensgemeinschaft des Volkes der meist'» Ameise. Sie lebten glücklich in einer nur für sie geschaffenen Welt, ähnlich mc wir Menschen heutzutage glauben, die Welt sei für uns nur geschaffen, für uns, die Krone der Schöpfung. So lange lebten sie glücklich, bis feie Artgenossen, pervertierte, zu braunen und anderen Ameisen gewordene ehemalige Termiten als Feinde auftraten. Da stellten sie sich um, und aus dem friedlichen Staat wurde ein Soldatenstaat, man schuf eine Kampforganisatiou. feie feen. Feind in Schach hielt. Ter Kampfgeist ev. wachte und vererbte sich auf die kommenden Geschlechter. Gegen diese Feinde bauten sie zuerst jene zementenen Burgen und Paläste, d'-e wir bewundern müssen, ob wir wollen oder nicht. Wollten wir vergleichen, müßten wir feie amerikanischen Wolkenkratzer dazu heranziehen, aber wuchtiger müßten sie fein, viel massiger, viel imposanter. Gibt cs doch Bauten feer Termiten, die über 5.50 Meter hoch sind, darin nun leben die Armeen von Arbeitern und Soldaten, von Architekten, Ingenieuren und Technikern. Alle sind sie blind, aber trotzdem, oder uicKcicfv gerade deshalb belebt von einer unerklärlichen, unergründlichen, alles beherrschenden, mustergültigen, bis ins Kleinste gehenden Disziplin, von einer solchen Straffheit und Gründlichkeit, feaß dagegen das Staatswesen der von uns so sehr bewunderten Biene eine Zügellosigkeit, eine unordentliche Gemeinschaft darstellt. Freilich hat die Biene auch nicht die Sorgen, hat nicht die Feinde tust feie Termite, sie lebt sorgloser, ein reieres Leben. Nur die Notwendigkeit, der harte Zwang hat die Zivilisation der Termite geischaffen. Tie Zitadelle der Termite ist ein Labyrinth von Gängen und Kammern, und was das wunderbarste ist — diese Korridore und Zimmerck,?» sind alle zentral geheizt. Stets wird die Temperatur mit äußerster Sorgfalt zwischen 2? und 30 Grafe CeliiuS gehalten. Die Ventilation ist bedeutend besser als in unseren Behausungen. Soldaten mit drohenden kräftigen Kiefern stehen jederzeit der Landesverteidigung zur Verfügung. Sie besitzen eine Art Spritze, feie eine klebrige Flüssigkeit enthält und mit der sic die Ventilationsanlagen und feie Zugänge zu der Festung bewachen. Es gibt Kinderzimmer, iwö gut ausgebildete Pflegerinnen die Zukunft und .Hoffnung fees Staates betreuen, Vorratskammern, die von brummigen Individuen behütet werden. In seitlichen Tunnels hat man Gartenanlagen und läßt Pilze wachsen, eine der beliebtesten Polk-speiscn. Ewige Arten sind auf den genialen Gedanken gekommen, die Innenwände feer Festung aus eßbarem Material herzustellen, und sie haben cs so eingerichtet, daß nur feie im Notfall entbehrlichen Wände. nicht aber bst Hauptstützen und Träger des Baues hierzu Verwendung finden. So hat das Volk der Termiten bisher in einer uneinnehmbaren Festung gelebt, bis sein jüngster, größter Fr nd feer Mensch, kam. Schon geht aber eine Bewegung durch dos Volk der Termiten, schon schärft sich, feie Intelligenz durch die Erfahrung. Man wird in Zukunft nicht mehr so hohe Gebäude törichte», die die Aufmerksamkeit dieses grimmigsten aller Feinfee auf sich lenken Man wird in die Tiefe gehen. Tiefbauingensture müssen herangebildet werden. Man wird sich sorgfältig feie Stelle aussuchen, wo d'c Staatsgründung erfolgen soll. Man wird den Sehenden beweisen, daß man auch ohne Augen sich zum Schutz verbergen kann. . In feer Miste aber residiert die Königin, ur.bAveg'ich. hohcstsvoll, hundertmal großer als die Untertanen. Ter Prinzgemahl aber ist ein sch.äfternes, der Geselligkeit ab* holdes Kerstini das neben seiner Aufgabe als Prinzgemahl keinen tue'teren Wirkungs kreis hat. Sie aber, die Herrliche, verehrt und geachtet, tut als erste Dienerin des Staates feie ihr zukommende P'l'cht. Jede Sekunde logt sie ein Ei mit der Regelmäßigkeit eines Uhrwerkes, im Jahve etwa 30 Mill onni. Am nächsten stehen ihr feie Hos-leuto, die Bediensteten, feie ihr Nahrung bringen und die Eier hinwegtragen in fest bcreitstehenden Kinderzimmcr. Das wunder barst» ist. daß all -dieses blstid geschieht. Wob' gibt -sen, verlassen sie eines Tages den Ban iirfe werden, da sie zu allem Ueberfluß amt, noch beflügelt find, eine leichte Beute vorüber* streichender Vögel. d. Ein Hilfsmittel gege„ Kopfschmerzen. Kopfschmerzen lassen sich in vielen Fällen beseitigen, wenn man die oberhalb des Genicks befindlichen Muskeln nach abroärt:-streicht. d. Spinatsast. Der Spinatsaft ist vermöge seiner Eigenschaften befähigt, in kleinst wirk sanien Menge» die Neubildung feer Blntzei-lett tut Knochenmark in die Wege zn leiten und die Zahl der roten Blutkörperchen daher zu vermehren. Spinat ist also hauptsächlich ei» blutbildendes Mittel, weil er in bezug auf seinen Gehalt an Eisen unter allen Nahrungsmitteln fast an erster Stelle steht. Spinat fördert das Wachstum und soll feie Eigenschaft besitzen, feie Widerstandskraft ge gen einzelne Krankheiten zu erhöhen. Spinat ist hauptsächlich für die Kinderernährung wichtig und wird auch für diese weitgehend verwandt. Ein paar Schluck rohen Spinat-saftes erneuern feie Gesundung des Kindes mehr als die vielfache Menge gekochten Spinats. Für feie Herstellung des Spinatsaftes verwendet man gut gereinigten, entstielten Spinat, den man am vorteilhaftesten durch einen Fleischwolf gibt. Die gewonnene Masse preßt man durch ein sauberes Mull- oder Leincntnch ab. Den nun sehr konzentriert schmeckenden Saft kann man mit Milch oder Wasser verdünnen oder mit Mohrrübensaft kombinieren. Kleine Kinfeer haben eine Vor liebe für süß schmeckende Säfte. Es ist aus diesem Grunde vorteilhaft, ein wenig aufge lösten KristaWWofs fürchte Süßung zu vor wenden, der. keine .Gärung im empfindlichen Säuglingsmagen hervorrufen kann und des halb in feer Säuglingspflege äußerst geschätzt ist. , AM V' piel am Strani) Reben dem unerläßlichen Badetrikot brau chen unsere Kinder für den Sommeraufent-!;alt am Wasser leichte Spielanzüge aus far* letlfrgjheil, waschbaren Stoffen, leicht herstellbar und ebenso leicht und bequem an* und ausziehbar — Sonnenklecher, feie den Körper atmen lassen und beim Spiel jede Beweg,nngsfreiheit zulassen. 0 L ")// k KW 42300 KW 42296 KW 4229) I KW 42296 KK 42319 KW 42302 Wo tetiw Derkaufsstelie am ürt, alle Schnkkle durch den Verlag Dflo TVnev (r <*.»{•.';»$ C1« KW 42208. Zu dem ärmellosen Strcmdtleid ans geblümten Kattun gehört ein kurzes Höschen ans gleichem Stoff. Erf.: etwa ‘2.70 m Stoff, SO cm breit. Bunte Beyer-Sch,nitke für Ci, S und 10 Jahre alte Kinder erhältlich. KK 42319. Zweiteiliger Knabenanzug aus weißem Leinen oder Panama. Das Höschen ist feer Bluse aufgeknöpft. Erf.: etwaJ..60m Stoff, SO cm breit. Bunte Beyer-Schnstte für 5, 7 und O Jarhe alte Kinder erhältlich. KW 42302. Der reizende Spielanzug aus geblümtem Kretonne ist mit K'loppenfchluß, abstechenden Randblenden und Kordelver-schnürung gearbeitet. Erf.: etwa 1.60 m Stoff, 80 cm breit. Bunte Beyer-Schnitte für 2, 4 und 0 Jahre alte Kinder erhältlich. KW 42297. Bon kleinen Knaben und Mädchen kann der Spielanzug aus indanthren-favbenem Waschstoff getragen werden. Er hat im Schritt Knopfschluß. Erf.: etwa 1.05 m Stoff, 80 cm brest. Bunte Beyer-Schnitte für 2, 4 und l> Jahre alet Kinder erhältlich. KW 42303. Kragen und Armelaufschläge des Strandanzuges, der für Knaben und Mädchen paßt, sind aus abstechendem Garnitur« stosf anzufertigen. Erf.: 1 m einfarb., 50 cm gemusterter Stoff von je 80 ent Breite. Bunte Beyer-Schnitte für 1 und 3 Jahre. W 42305 KW 42290. Schnell genäht ist das rücken freie Spielhöschen aus gemustertem Kattun. >ic vorn aufgeknöpften Achselträger sind hinten übevkreuzt. Erf.: etwa 80 cm Stofs, 80 cm breit. B. Beyer-Schn. f. 1, 2 u. 4 I. KW 42300. Zweiteiliger Luftanzug aus feni gestreiftem Waschstoff, dessen Hosenrock mit seitlichem Knopfschluß versehen ist. Erf.: e> loa 2.50 m Stoff, 80 cm breit. Bunte Beyer-Schnitte für 12 und 14 Jahre erhältlich. W 42305. Das ärmellose, helle Leinenkleid mit vorderem Knopfschluß wird durch neben stehende Jacke aus geblümtem Kretonne ergänzt. Erf.: etwa 1.90 m Kleid stoj f. 1.05 m Jackenstoff von je 80 cm Breste. Bunte Beyer-Schnitte für 12 nnfe 10 Jahre crh. lisch bedingt, das heißt, er ist. rein nervös. Manchmal spielen auch gichlischr Einflüsse eine Rolle. Es gibt nicht nur einen Schreibst rampf, sondern auch einen Geigen-, Klavier spielerkramps, einen Schuster- und Maschin- schreibkrampf. Treten solche Krämpfe ans, so ist vor allem vorübergehendes Aussehen der Beschäftigung notwendig. Massage und Eiet irisieren der Hände ist sehr zweckmäßig, auch wechselwarme Bäder bewähren sich gut. 3iibiläum8-2lQimNum- und Terrarlen-Ausstellung in Graz 26. Juni—18. Juli 1937. »40 Jahre Verein für Aquarien- und Terrarienkunde in Graz« — so heißt es schlicht auf der Umschlagseite des Ausstellungsprospektes. Vier Jahrzehnte em siges Schaffen für eine Idee, die den Stadt menschen der Natur wieder näher bringt und ihm afl die lebenden Wunder erschließt, die .sonst verborgen ihren Anfang und Öhr Ende nehmen. Es ist ein schönes Stück liebevoller Arbeit, deren Ergebnis auf der Jubiläumsausstellung dem Publikum gezeigt wird. Die. Ausstellung ist im Palmenhaus des Grazer-Burggartens untergebracht. (Ausstellungsleiter: Obmann-H. Franz Jahn; künstlerischer Leitung: akad. Maler Herr Hermann Haller.) In etwa 90 Aquarien stellen die Vereinsmitglieder eine Unmenge exotischer Zierfische aus. Wundervoll eingerichtete Becken zeigen eine Fülle von Tieren und Pflanzen, die in Form und Farbenpracht das helle Entzücken des Besuchers hervorrufen. Als aquaristische Seltenheiten sind der große, kostbare Diskusfisch, der Schmetterlingsfisch und das zierliche, leuchtfarbige Neonfischchen zu sehen. Ganz besondere Schaustücke sind die verschiedenen Farbenspielarten des Schleierkampffisches. Eine separate Gruppe bilden die reich-besetzten Terrarien mit einheimischen und ausländischen Echsen, Fröschen, Kröten und Schildkröten. Das besondere Interesse der Besucher gilt aber den einheimischen Nattern und Giftschlangen, die in großer Anzahl jn fluchtsicheren Behältern untergebracht sind. Und als Rarität: ein lebender brasilianischer Alligator (Hcchtkäfmcn)'. Eine andere Gläsergruppe zeigt Molche und andere Lurchen, von denen der kuriose spanische Rippenmolch, die augen- losen Grottenolme und die schaurigdrolligen Äxolotlarten besonders auffallen. Mit großer Liebe und Sorgfalt ist das »Leben im Teich« zusammengestellt. In vielen kleinen Gläsern werden räuberische Wasserkäfer, Wasserskorpione, verschiedene Larven und anderes unheimliches »Unterwassergeschmeiß« gezeigt. Man will kaum glauben, daß all dies Zeug in einheimischen Teichen und Tümpeln »zu Hause« ist. Einen phantastischen Anblick bietet eine Anzahl Seewasseraquarien. Nie gesehene blütenähnliche Meerestiere (Aktini-en), Muscheln, Seeigeln, Seepferdchen, Krebse und Seefische bilden eine unwahrscheinlich bunte Märchenwelt. Wunder der Natur. Auch der Kakteeniiebhaber kommt bei dieser Ausstellung voll und ganz auf seine Rechnung. Eine besondere Abteilung in diesen wundervollen, exotischen Pflanzen gewidmet, die in hunderten Exemplaren prachtvolle Einzelstiicke und Arrangements zeigt. Für den Naturfreund ist diese hervorragende Musterausstellung ein Erlebnis! Sicher wird diese Veranstaltung der Aquaristik neue Freunde werben und der Jugend Anregung zu einer Beschäftigung geben, die einen idealen Zweck erfüllt: Liebe zur Natur und ihren Geschöpfen schon ins Kinderherz zu pflanzen, das ist der beste Tierschutz! Mariborer Aquaristenverein. Nächster Vereinsabend Mittwoch, den 7. Juli um 20 Uhr im Hotel »Orel«. DIE DREI MUSKETIERE d. Wie entsteht der Schreibkrampf. Schreib krampf ist auf Krämpfe der Fingermuskeln zurückzusühren. Sie treten bei Ueberanstren-güngen der 'betreffenden Muskeln (zuviel Schreibarbeit) auf, oder der Krampf ist see- Der zum Tode verurteilte Herrscher Es war Aramis wirklich gelungen, Juxon zu iiberrden, ihn an seine Stelle treten zu lassen, ln der bischöflichen Equipage fuhr er nun zum bischöflichen Palast zurück um seine Verkleidung wieder abzuliefern, worauf er zur Herberge eilte um zu hören, was seine Freunde in der Zwischenzeit hatten ausrichten können. Bald waren alle versammelt, und Athos begann mit seinem Bericht: »Alles geht, wie vorausgesehen! Ich habe eine leichte, kleine Schaluppe gemietet, die uns in Greenwich erwartet. Der Kapitän und seine Leute werden in den folgenden drei Nächten zu unserer Verfügung stehen. Das kostet uns 50 Pfund Sterling. Haben wir erst den König an Bord geschafft, kann das Fahr zeug in weniger als- zwei Stunden auf hoher See sein. Der Kapitän heißt Roger, und als Erkennungszeichen ist eine Flagge aus einem Taschentuch, dessen .vier Ecken in je einen Knoten geschlungen sind, verabredet.« Nun nahm d’Artagnan das Wort und bat seine Kameraden, doch einmal in ihren Taschen nachsehen zu wollen. »Gebt mir Euer Geld,« sagte er, »was ich selbst hatte, habe ich schon gebraucht und ich muß noch 100 Pfund Sterling haben.« Durch gemeinschaftliche Bemühungen wur de das Geld zuwege geschafft und d’Artagnan verließ das Zimmer, kam aber bald darauf schon wieder zurück und meinte: So, nun sollte die Sache so weit geordnet sein. Der Henker ist um die Ecke geschafft. Er befindet sich zur Zeit unten im Keller, und Mousqueton bewacht ihn. Aber es hat mich 12.000 Franken gekostet, ihn zu überreden.« »Woher hast du doch das Geld bekommen?« fragte Aramis. »Ich verkaufte wieder einmal den Diamant der Königin, entgegnete er seufzend. »Uebri-gens ist der Gehilfe des Henkers verunglückt als er am Gerüst arbeitete.« h ( . jZoma.n von\Kuc£QZieti(ia.nrL 27 URHBER-EECHTSSCHUTZ DUSCH VERLAD OStARMEISTER.WEIfflAV Kühl lind sachlich, nur ganz entfernt einen Hauch von Spott in der Stimme, wirft der Geheinirat diese Worte dazwischen. Da aber ist es aus mit der Beherrschung .Hellmanns. »Ja! Zum Teufel . . . Ja!" schreit er. „Hundertmal lieber täte id) das, und ich wäre froh, wenn ich niemals im Leben ge lernt Hütte, soviel Ansprüche zu stellen, wie ich das jetzt tue! Es ist nicht nötig, vierteljährlich einen neuen Anzug zu haben, um glücklich zu sein. Aber es ist nötig, von sei- ner Arbeit erfüllt, ganz erfüllt zu sein! Das aber bin 'ich nicht! Ach, Onkel, und dabei hast du es in der Hand! Du bist Herr über ein Werk, in dem ich all das Gelernte, im Studierzimmer blaß und staubig Gewordene m Taten umsetzen könnte! Ich habe deinem Wort bisher gehorcht, weil ich immer hoffte: Eines Tages wird er dich auf die Probe stellen! Eines Tages wird er zu dir sagen: „So, mein Junge, nun gehe nach Leipzig und verdiene dir in meinem Werk die ersten Sporen!" Aber bis heute habe ich vergeblich gehofft. Onkel, laß mich gehen! 'Gib mir eine Stelle dort in deinen Betrieben! Laß mich klein und bescheiden ansangen, von unten auf dienen! Laß mich nicht mehr verdienen, als einen deiner Arbeiter, es ist mir nicht ums Geld zu tun! Wenn nur zwei Menschen davon satt werden können, so wollen wir zufrieden sein, Hildegard und ich!" „Hildegard . . . und du?" „Hildegard Wenzl ist meine Braut. Wenn kennst, wfefjt du sie lieb gewinnen." „Deine Braut? So wewit ist es schon?" „Ich bin achtundzwanzig Jahre, Onkel. Ist eine Verlobung da so sonderbar?" Dr. Hellmann fielst jetzt mitten im Zimmer. Sein Gesicht spiegelt alle Energie, alle Entschlossenheit seiner Worte. Nun gibt cs kein Zurück mehr. Langsam erhobt sich der Geheimrat. Er durchschreitet das Zimmer mehrmals, geht an seinem Neffen vorbei, als sähe er ihn nicht, und bleibt endlich am Fenster stehen. »Hast du das Schicksal deines Vaters bedacht? Er ist an seinem Geschäft und seiner — — seiner Tatkraft zugrunde gegangen." „Ich weiß es. Das tarnt mich in meinen Absichten nicht beeinflussen." „Deine Mutter hat viel gelitten. Er Hat 'ste über seiner Arbeit vollkommen vergessen. Sie ist verbittert und einsam gestorben." „Ich habe keine Furcht, daß 'ich so maß-los sein könnte, lieber dem Geschäft steht der Mensch." „Das weiß ich besser!" Mit 'hartem Ruck dreht sich der Geheimrat zu seinem Reffen herum. Nun ist alles Zurückhaltende aus seinem Geisicht verschwunden. lHrni ~ -n det! Sie geht zugrunde, wenn sie uns liebt, oder ... sie verrät uns, wenn wir ihr gleich sind. Deine Mutier ging zugrunde. Und meine Frau . . . da!" Er reißt den Jungen bei der Schulter herum, weist zur Wand hin, wo der helle Fleck schimmert. „Da! Siehst du den Fleck?! Dort hing ihr Bild. Ich brauche wohl nichts weiter zu sagen." Der Geheimrat sinkt in einen Sessel. Seine Hände sind fest ineinander geschlossen, als halte sich die eine mühsam an der ändern. Arno tritt erschüttert zu ihm. Er ist von dem Ausbruch so überrascht, daß er sich kaum zu fassen vermag. Eins ist ihm nun klar: Der Onkel ist nicht nur körperlich krank, er ist auch auf dem besten Wege, Schaden an seiner Seele zu nehmen. Welch gräßlicher Wahn, welch entsetzlicher Dämon hält ihn gefangen! Denn das ist doch Wahnsinn! Das kann dock, nicht wirklich und endgültig so gemeint sein! Vorsichtig beginnt er, ihm d'e Gegengründe mitzuteilen. Er spricht davon', daß er doch gelernt habe, sich zu beherrschen, sich zu führen, daß ihm in Hildegard Wenzel eine Frau zur Seite stehe, die ihm in allem unter Kamerad, ruhiger Ausgleich sein i: Vergeblich. Der Geheimrat beendet das Gespräch sehr kurz und entschlossen. Er hat sich schnell gefaßt und ist wieder ganz der Alte. „Gib dir keine Mühe, lieber Neffe! Du kannst mir nicht ausreden, was ich am eigenen Leibe erfahren habe. Ich habe meine Hilfe in deinem Leben von zwei Bedilig,Ingen abhängig gemacht: Fort vom Gelderwerb! Du wirst immer soviel haben, daß du ausreichend zu leben hast. Das ist der einzige Segen, den mein Leben vielleicht in die Zukunft retten kann: Ich mache dich unabhängig vom Gelde. Die andere Bedingung kennst du gleichfalls. Ich werde nie zu einer Ehe meine Einwilligung geben. Ich will, daß dieses Geschlecht ausstirbt. Den Grund kennst du ebenfalls. Eine Bedingung ist von der anderen abhängig. Ich hoffe, du wirst dich danach richten. Und nun laß m>ch bitte allem." Be vor Sie Stoffe für Anzüge, Mäntel und Kostüme kaufen, besuchen Sie das TSCHECHISCHE MAGAZIN. Ulita 10. Oktobra. Maribor e und überzeugen sich von den Preisen und der Qualität! Schneiderutensilien. 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Nähere Informationen über diese Ausschreibung sind während der Amtsstunden in der Kanzlei der Stadtverwaltung, Rotovški trg 9, zu erfragen. Schriftliche Anträge sind an den Stadtmagistrat Maribor bis 20. Juli einzureichen. ^ Der Bürgermeister: Pr. Juvafl, p. Ideale Sommerfrische Herrliche Gegend, anerkannt gute Verpflegung, eigener Park, waldreich, Bad. Uprava Gallenhof, pošta Slovenj- gradec. 6936 Für Vertrauensposten «gS'ÄfiS? wohnhaft in Celje, Ptuj, Maribor. Ljubljana, Ormož, Slovenj-gradec, Ljutomer, Radgona bei hoher Verdienstmöglichkeit gesucht. Ausführliche Angebote nur von strebsamen Reflektan rinnen mit Angabe der Referenzen unter Chiffre „Vertrauensposten“ an die Verwaltung des Blattes._____7095 Danksagung. Für die mir anlässlich des Hinscheidens meines unvergeßlichen Gatten, des Herrn Rudolf ASIiger, Webmeister so zahlreich zugekommenen Beweise innigster Anteilnahme, spreche ich allen meinen tieffühlenden Dank aus Insbesondere danke ich der Firma A. Ehrlich sowie sämtlichen Meistern, Beamten, d. Musikkapelle u, Arbeiterschaft. ,, ., o 100-1 Die trauernde Gattin Manbor, am 3. VII. 1937. Hedwig Alliger. HRANILNICA DRAVSKE BANOVINE MARIBOR Zen&tale : MÄRiBDR Filiale s CEUE Uebemimmt Einlagen aut Büchel und in lautender Rechnung zu den günstigsten Zinssätzen. vis-a-vis Post, früher Südsteierische Sparkasse jaa B n <3 da für Einlagen flei diesem Institut das Draubanat mit dem gesamten Vermögen und mit der ganzen Steuerkraft hattet WDsMTWsTAE die Einlagen also oupillarsicher sind. Die Sparkasse führt alle ins Geldfach einschlägigen Geschäfte prompt und kulant durch W § I * » % Maribor.— Für den Herausgeber u. den Druck l do K .iSiU.lv Druck a u> Chefredakteur und für die Redaktion verantwortlich M ______ .verantwortlich Direktor Stanko DETELA. — Beide .wohnhaft in Manfeor.