^r. 174. Donnnstag, 31. Juli 1902. 121. Iahigang. Macher Zeitung. r«it bi« zu 4 Zellen ÜU d, «lühe« per Zcilr l« t,^ bn 01>,le» WiedrrholUügcn psr Zclls 6 ll ' Dle «Laibnchfi Zeitung» lr>chli,!< lüglich, mit «lulnalimt der Tonn und sssirrtage Dit «»«iniftratl«, bsfinbt» sich Kongrsßplah Nr, ». die «td«ttl»n Dnlmatin - Vasse Nr« Kplechstuübs» brr Rcboltion von l, bi« l!) Uhl vormittag«, Unfranlierte Vrlese werben nicht angenommen, Vtanullriple nicht zurüllgeslellt,' M« 1. August beginnt ein neues Abonnement auf die Dailmcher Zeitung. !'!! n.^'5 ^ ° " " merlltions < Nedin 8 unaen bleiben "°rräudert und betragen: n'il V°llu»rs»nt>ung: siir Lalbach: H°NZ - »« li - d ganzjährig . . »2 li - l, Nli^' -'»»-» halbjährig . . ,» . - . nm, /A"« - 7 » »ft . vierteljährig . » . »« . '"'latllch... 2 . »ft . monatlich... « . »» . Ab«,? " ^'° ^ ustellnng ins Hails s ii r hiesige "»«euten per Jahr 2 Kronen. t»Ul>,.^!^ ^^ Pränmneratwns Beträge Uwllen "lwlrei Zugesendet n»erden. ^.^^ Jg. v. Aleinmayr se Fed. Hamberg. Amtlicher Teil. W^""k ^ '"^ k- Apostolische Majestät haben mit ' ^tiochst^. Entfchlichung vein Ä). Juli d. I. die ,^ ^l"tl> Richard K r e p I e r und Emil H o in anu m,^ "^"'«räten im Stande der Bergbehörden aller-"'""W zu ernenne.i geruht. lelrl^ "lckerbnnmmiswr hat den Ministerial-Vize-,^?^ im Ackerbannnnisterinn, Dr. .Heinrich l^ ^1 Edlen von Pferd znm Administrations , till. j)^.,. ^^.^^ ^^^ Domänen-Direktion in Wien stel-i ^linisterial-Vizeselretär im Ackerballmini« "»!,i Dr. Rudolf M iItner znin Ministerialsetre ^,' lowie den H>iinisterialkonzipiste,l Felix Ritter ^ > ,^.s t i vun (5 i en i<> ,vll»i Mnisterial'Vizesekretär "U'N^^ Ministerilnn er»mmt. l>lu^" 27. Juli 19N2 wurde in der l. l. Hos' und Staats ^5„a? das I.XXIII. Stiick deS Meichsgesehblattes in deutscher uu°e ausgegeben und versendet, 29, c?.?H,l>em Nmlsblatte zur «Wiener öeitung. vom 26. und lolnÄ' «?^^ (^r. 171 und 171!) wurde die Weiterverbreitung l°tl Preherzeugulsse verboten: li»02 l ^ '^."«<'°! I.i»t. ddto. Volosca.Nbbazia, l7. Juli ^ ^«n vom 21. Juli 1902. Nr. 14 «!1lom»<1«!^ l.nlo». für Juli 1902. Nichtamtlicher Teil. Die galizische Feldarbeiter-Bcweguug. V.N der „Oestorr. Volks. Zeitnnss" ankert sich ein .M'imer der galizischen Verhältnisse" über die lza^ lizische ^eldardeiter - Veivequn^ nnd derlangt eine unparteiische Erforschnna. der Verhältnisse, sowie l»ine objeltive Priifnn^ dei- Beschwerdei: d^r Vcvölkerimss. ?iarnr^en,äß eiqne sich zn diesein Amte keine Partei d?5 Landes. Das tünne nnr ei:' Dritte? nnternelnnell, nnd dieser unparteiische Dritte wäre die Zenrralregie-i'lms, in Wilm, H»lit d<»m alten System, das; die Negi> rnn^ uor Galizien du' Ansslil verschließt, mnsse end. lich einmal a.e,lirochen n>erden. Die „Neick^'post" sa^t, der Ne^iernnq falle die Pflicht zn, nicht dnrch anfrei^eiide, einseitiq znm Vot» teile der Gntebesil^er nerroffene Mastnahmei, oie l^lannne noch höher anzufachen. Ganz entschiedene ^nrnckweisnng müszte nanunrtlich die ssordernnn "'-fahren, es solle die Nea.iernng, ähnlich wie in Ruß» land, Militär znr Verrichtung der sseldarlxnteil zur Verfnnuna. stellen. Ein derartiger Brand, wie er a.e< uenwärtiss in Ostqalizieil anvbrach, luerde nicht mit Nnsserechti".lmt, Vlut nnd Gewalt erstickt. Anch dac< „N'ene Wiener Journal" warnt den Häfen in di»r öffent« lichen Meinnng des Auslandes hervorrief, ist ganz migerechtfertint. Die Vermutungen, für welche man in diesem Vorgange Anhaltspunkte zu finden glaubte, gehen von der falschen Voraussehung aus, als ob es sich Uni mie nicht gewöhnliche Erscheinung handelte' »n Wirklichkeit bildet aber die ssahrt nach den bezeich' neten afrikanischen Gewässern, ebenso wie diejenige anderer italienischer Kriegsschiffe nach der albmnsi' schen Küste ein oft wiederkehrendes Ereignis. Mit diesem Hinweise soll jedoch keineswegs einer direkten Bestreitung der angedeuteten Kombinationen ansge> wichen werden. Es sei vielmehr mit aller Vestimmtlieit erklärt, daß die Gerüchte, wela> Italien die Absicht eine» Uebersalles ans Tripolis zuschreiben und das gegenwärtige Berühren der Häfm dieser türkischen Provinz dnrch italienisch Kriegsschiffe als Vorzeign dei- Ausfiihinng nines solchen Planes deuten, nichte als Phantasieerzeugnisse sind. Uebrigens hegt inan in Nom die Ueberzeugung, daß ernste Politiler auch ohne eine solche ausdrückliche 5liersiä>erung nicht ans den Ge-danken verfallen dürften. Italien, das seine ^rieoens' tendenzen durch alle seine internntioiralen HandluN' gen in niUierlennbarer Weise dartut, eine Unter nehmung znzninuten, lveläx» die (hefahr kriegerischel VerN'icklnngen herauflx'schluören würde. Politische Uebersicht. Laibach. 30. Juli. Nach der „Oesterreichifchen Volkszeirung" ver> lautet über den Stand der A n 5 g l eichs fr a g e. daß man vop. den weiteren Verhandlungen zwischen den beiden Negierungen die Beilegung der noch be» siehenden Differenzen, erwarten könne. — Der „Mag. Or5züg" berichtet, daß das neue Zoll» uno Han» delsbündnls aus zehn Jahre vom 1. Jänner 19<»3 werde abgeschlossen werd«:. Die Negierungen wollen das System der Provisorien aufgeben. Der im Gesetze nnr für den Notfall vorausgesehene Auj sämv bi5 M>7 werde nicht in Anspruch genommen werden. — Der „Magyar Nemzet" berichtet über die letzten IschIer Konferenzen, daß der gemein-same Empfang der beiden Ministerpräsidenten um' dco Ministers des Aeußern nicht als Kronrut dekla- Feuilleton. Reise-Erlebnisse. ^0" Kugüne Monlon (Pari«). (Fortsetzung.) V i e r t e s B i l d. ^iaenx ^'"^ ^^rsoneil (eine Wendeltreppe hinunter» ^0. dw sich ,mter der Erde hinzieht). H^r^/s,'^'^"' lniit Grabesstinnne) 1 „Hier, imnne. ^Nlnt, !'' ^^"^' ",an die H>.'öncl)<' der Abtei. Der ^N'.... ^'" ^"b", besitzt den Vorzug, daß sich tote s^"!" konservieren." Nn,,,,,^ '^'udet das ^iicht eines in die Wand einge-^Wn.V""""' ^"lchterc, an. Man erblickt nun an toi!.; ', " vertrocknete ^eichnanle, teils halbzernagt, 'li'in ut>^°^"'- Einzelnen fehlt der Xl'opf oder ein '>che ^,/^!^" (beleuchtet mit seinem Xiicht eine grüß-^°rdv,^.-"">- „Tiefer hier soll lebendig begrabe,: ^stvrbr^'."' "^ ^'^' ^<;te behaupten, ^ sei Hungers ^lick, cch^^sende: „Dm, ist zn»ar ein scl^nßli^r An° '"'Nste,lc s"^^''!' ^"'^ llt) mich, e.5 gesehen zu Habens ^^ sl^)' ""u ich ,„^ii^ ssreunde da,nit mniisieren." """"' luieder hmm.f,) ss ü n f t e s B i l d. Ein Engpaß in einem Gebirge. Der Reisende klimmt in Begleitung seines Führers einen schmalem steinigen Weg hinan, unter dem ein tiefer Abgrund gähnt. Der Reisende. Ein Führer. Der Reisende: „Ich fühle mich schr müde. Sind wir bald oben?" Dn Führer.' „In höchstens einer kleinen Stunde. Wir norden gleich den Gipfel des Berges erblicken." Der Reisende: „Diese Gegend ist an Pittoresken Schönheiten reich, doch sie ist sehr öde. Gibt es hier Bare,:?" Der Führer: „Viele, mein Herr, nnd zwar Pracht- volle Exemplare." Der Reisende: „Greifen s«e den Mensclien an?" Der Führer: „Nein, mein Herr — nnr, wenn sie Hunger haben." . Der Reisende: „Werden wir keme treffen?" Der Führer: „Hier nicht! Sie halten sich stets am Ende dieses Fußsteiges auf, weil da ein Plateau ist, wo sie bequem fress", können." Der Reisende: „Das Wetter scheint mir nnsiäier." Der Führer: „Sie haben einen guten Blick, mein ,^>rr. Wir luerden einen Sturm mit Regen, Hagel nnd Donner betoimnen, aber glücklicherweise keinen Schnue." ,,. . ^, , Der Reisende: „G'bt e5 em ^chutzhaus auf dem Gipfel des Verges?" Der Führer: „Jawohl, nnin Herr, aber der Vlitz hat es gleich nach feiner Errichtung zerstört." Der Reifende: „Wir find jetzt am Ende de« Weges. Ich fehe leine Bären." Der Führer: „Verzeihung, mein Herr: dort snn' zwei, die sich hierher wniden; es find ein Vär und eine Bärin." Der Reifende: „Woran erkennen Sie die Bänn'^ Der Führer: „An ihrem (Geschlechte!" Der Reifende: „Glauben Sie, daß sie un^. l>„ greifen lverden?" Der Führer: „Nein, ich halte es für wenig wahr^ feinlich: fie haben erst vor 4 Tagen ein Ehepaar gefressen." Der Reifende: „Gibt es hier leine Banditen?" Der Führer: «Hier nicht! Es ist fiir sie zu an« strengend, hinnnfznsteigen, und anßerdem kommen nicht genug bellte vorbei. Es lohnt nicht. Aber unten, beim Abstiege, findet man welche." Der Reifende: „Wir kommen jetzt anf den Gipfel dl« Berges. Wenn ich dem ,Reifeführer' glauben darf, erfreut man sich hier einec- nnvergle,ichlili)cn Pan^ »amas, doch ich sehe nickM als Wollen." Der Führer: „Ja, 'oenn es schön "«" so w,..-. den Sie M Meilen Land in die ^änge "nd -<5 Meuen ,!, üil> iNreite sehen können." . ,. , Dn'^,^ „N.m ich ^ Zie< mem« l«l„l> ,!°n erreich! hnw, l°,,„n, >"il wirl>c'r himmtecheigl-n. Laibacher Zeitung Nr. 174. 1456 31. Juli 1902. riert worden könne. Die Ministerpräsidenten refe-riertcir über den Verlauf der Ausgleichsverhandlun-gen seit der Wiederaufnahme der Referentenberatun-gen. Die Teilnahme des Ministers des Aeußern se^. notwendig gewesen, da auch die italienische Weinzoll' kluusel zur Besprechung kam. Die „Reichswehr" erinnert daran, daß nunmehr zwanzig Jahre verstrichen sind, seit der österreichisch-ungarisct)en Armee Truppen aus V o s nien und der Hercego vina angegliedert wurden. Nach Besiegung des ursprünglichen tcilweisen Widerstandes sei ein steter fortschritt in der Elitwickelung der Org^ nisation der bosnischchercegovinischen Truppmr zu kon» statieren gewesen l»nd nunmehr, nach zwanzigjährigen!, Bestände, nmsse man sagen, daß sich die österreichisch-ungarischen„Nizams" als eine durchaus disziplinierte, tüchtige Truppe erwiesen haben, die bei allen Gelegen-heiten vorzügliche Leistungen zu verzeichnen und keinen Vergleich mit jenen der übrigen Truppen zu fchenen haben. Wenn von den: Kulturfortschritte in Bosnien und der Hercegovina die Nede ist, müsfe an» erkannt werden, daß für die Kulturarbeit das Va» ionnett dcr österreichisch - ungarisclM Truppen die öffentliche Sicherheit hergestellt hat. Die Soldaten waren als die wahren Kulturpioniere die ersten, welche Straßen und Bahnen anlegten, welche die Städte und Dörfer reinigen ließen und zn Ansi?d° lnngen improvisierten. Ihre Offiziere waren die ersten Richter, die ersten Lehrer dieses Volkes, die ersten welche ihnen den Glauben an die Gerechtigkeit beibrachten, die ersten, welche Hand anlegten, um die llnlultnr auszuroden. Die Dienstzeit, welche die Söhne oeo Bandes in dem bosnisch»hercegovinischen Truppenteile abzuleisten hatten, wurde zur Schule der Kultur und Gesittung. Das „Vaterland" bemerkt mit Bezug auf den in der Wiener Presse des öfteren angedeuteten Paralle-lismus zwischen der tirolische n A ntonomie > frage und den politischen Angelegenheiten. Bäh« mens, wohl seien in beiden Länden:, die fordernden Parteien ausgesprochen national^' doch stehe in Böhmen die Sprachenfrage obenan, die in Tirol ga'^ niÄft in Betracht komme. Das Autonomieprojett ent» halte auch keine einzige spraä>enrechtliche BestiM' mung: loeder Deutsche noch Italiener fordern eine solche. Die Italiener in Tirol beanspruchen Rechte Po-litischer Natur, und deshalb sei eine vorsichtige Äl> Handlung der Frage angezeigt, die beliebte Parallele lerge eine gefährliche Täuschung. Man meldet aus Belgrad: Die Beilegung der durch eine Neberrumpelung der Regierungsmehrheit in der Skupschtina seitens der Fraktion Pnüu- heraufbeschworenen Kabinettskrise hat bei der Ve-völtei'ung ohne Unterschied der Partei einen ebenso günstigen Eindruck hervorgerufen, wie der zn solch ungelegener, ernster Zeit ausgeführte Streich der genannten, allerdings in der Klemme befindliä>en Fraktion anläßlich der Wahl des Präsidiums für die neue Stupfchtiuatagung allseitig verurteilt worden ist. Diese Episode hat insoferne ein erfreuliches Ergebnis zutage gefördert, als es sich herausstellte, daß die von den extremradikalen Elementen geschürte Agitation gegen die radikalfortschrittliche Koalition, welche im Laufe der letzten Jahre gewissermaßen als Schuhe lamm gegen das Hereinbrechen einseitiger Partei-Herrschaft errichtet wurde, völlig erfolglos geblieben ist, obgleich sich dieser Agitation auch die kleine Gruppe Pa«iü aus Gründen persönlicher Berechnung angeschlossen hatte. Wie verlautet, ist der frühere Präsident der Stupschtina, Rista Popovs, infolge des letzten Zwischenfalls nicht geneigt, eine Neuwahl für diese Würde anznnehmen. Die Mehrheit der Zolltari f-K ommission des deutschen Reichs tag es hat sich nach Mel-düngen einiger Berliner Blätter entschlossen, die Fertigstellung der ersten Beratung des Zolltarifes bis zum !->. August fest im Auge zu behalten. Die Eisenzölle sollen nach den in der Vorluge vorgeschlagenen Sätzen zur Annahme kommen und an der Vorlage im wesentliclM nichts mehr geändert werden. Der eigentliä>e Entscheidungstampf Mischen Agrariern und Industriellen bleibt bis zur zweiten Lesung ver° schoben. Behnfs Vollendung der ersten Lesung bis zum Schlüsse der nächsten Woche wird, wenn es sich nötig erweisen sollte, schon in dieser Woche eine Verlange rung der Titzungen stattfinden. Wenn man dein Berichterstatter der „Novoje Vreinja" Glauben schenken darf, so Herrscheit gegenwärtig im Vilajet Kosovo recht traurige Zustände. Die christliche Bevölkerung sei der Willkür der zügel-losen türrischnt Truppen preisgegeben. Die Bnschi-bozuts überfallen die slavischen Dörfer und Hansen dort bestialisch. Mord, Schändung und Plünderung sollen nach der Behauptung des im Vilajet weilenden russischen Journalisten besonders in lleskiib, Petovo ' und Prizrend alltägliche Erscheinungen sein. Die Einwohner ganzer Dörfer wandern ans dein Vilajet nach Serbien aus. Aus Kopanik feien unlängst >^, aus Gradaz ^4, aus Pairad ^0 Familien emigriert. Das altserbische Gebiet im Westen der Eisenbahnlinie Mitrovica-tlestüb-Veles soll von der christlichen Bevölkerung fast ganz verlassen sein. Einige europäische Konsuln sollen in ihren Berichten die Lage im Vilajet Kosovo einfach als verzweifelt bezeichnet haben. Der Gewährsmann der „Novoje Vremja" lenkt die Auf^ inerksamkeit Rußlands anf diese Luge, um die Hilfe für die Slaven altzurufen. Auch die „Petersburgskija Vjedomosti" klagen über Gewitterschwüle auf dem Balkan. Wi/beunruhigend dort die Lage sei, sagt das Blatt, beweise die Tatsache, daß die vom bulgarische!! Kriegsministerium verfügte Mobilisation dreier Divi-sionen zu dein bevoti'tehenden Herbstmanöver sofort die Einberufung der Reserven in Serbien und in Ru° mänien herbeigeführt habe. Tagesnemgleiten. — (Merkwürdige Verwandtfchaftsvei-Hältnisse,) In Stein bei Trostberg lebt eine Gütlers-familie, die ganz luriose Verwandtschaftsverhältnisse unter ihren Mitgliedern aufweist. Der 72jahiige Gütler heiratete nach dem Tode seiner ersten Frau ein 22jähriges hübsches Mädchen, das seinein Gatten einige Kinder gebar. Di^ Mutter der jungen Frau ist ebenfalls im Hause und 09 Jahre alt. Nun erfreut sich aber die 22jährige Bäuerin eines Stief, sohnes im Alter von 48 Jahren, der hinwiederum eine 24jährige Tochter sein eigen nennt, die selbst wieder Mutter eines achtjährigen Mädchens ist. Es ergibt sich hiemit folgen des Kuriosum: Der 72jährige Schwiegersohn blictt kindlich zu seiner 69jährigen Schwiegermutter empor; der 48jährige Stiefsohn befragt die 22jährige Stiefmutter um ihren mütterlichen Nat und kann sich rühmen, zwei- bis dreijährige Stiefschwestern zu haben. Diese aber sind die Stieftanten der 24jährigen Tochter des Stiefsohnes, und das achtjährige Mädchen der letzteren verehr! in de» paarjährigrn Töch^ chen der Stiefmutter ihre ehrwürdigen Etiefgroßtanten. ",' 24jährige Tochter des Siiefsohnes nennt die junge Bäuel> ihre Stirfgrosjmuttrr, die hingegen dein achtjährigen Vlabch'-ihrer Sliefcnlelin die Gefühle einer 22jährigen Stiefulgm mutter entgegenbringt. — (Ein grausames Ki,, dersfticl.) In eM Dorfe in der Nähe von Wronle hatte der Lehrer in der S^ seinen Meinen Min erstenmale die biblische Geschichte ^ Isaals Opferung erzählt. Am Nachmittage rief einer?' Knaben mehrere Altersgenossen zusammen, und nach ^ gelinder Beratung wurde aus Ziegelsteinen, Holz und ^ derem Material ein regelrechter Altar erbaut, so wie inanl i,i der Schule gehört hatte. Auf den Altar wurde Reisig M und trockenes Holz noch ringsherum aufgestapelt. 3" Opferlamm war das etwa zweijährige Schwesterchen t^ der Knaben auscrsehen. Das Kind wurde auf das ^-gelegt, festgebunden und dann der Stoß unten angezü^ Hinter einer Scheune versteckt warteten die Knaben v »veitcre ab. Doch auch hier schien, wie in der Geschichte. ^ höhere Macht die schützende Hand über dem Opfer zu lM. Das jiind fing an zu schreien und zu strampeln, der S-^ geriet ins Wanken und stürzte zusammen, wobei das M^ chen unversehrt zur Erde glitt. Durch das Geschrei aufin", fam geworden, eilten einige Nachbarfrauen herzu, die aM noch zur rechten Zeit kamen, um die Kleine in Sichelhe>>^ bringen und den Brand, der, wie die „Posener Zeitu»!» schreibt, schon größere Dimensionen anzunehmen drohte, 1 vernichten. — sD a s I n t er b ie w m i t de mKa n n ibal e"' Die französische Zeitschrift „L'Illustration" erzählt: >!« Kannibale der Fidschi-Inseln gab kürzlich — im Lauft "", Interviews, das er einem amerikanischen Journalisten willigte ..... seine sehr persönlichen Meinungen über die ^ liebe der Kannibalen zum besten. Zunächst ziehen s"^ Fleisch des Ozeaniers beiweitem dem des Weißen vor. ^ Fleisch des Weißen ist sehr gesalzen, das des Polynesia '> sehr viel milder. Nichts scheint jedoch in dieser Bezieh nnter den Weißen schlimmer zu sein, als ein alter Vlatm Der Geschmack des alten Matrosen ist abscheulich: das loM davon, daß dieser reichlicheil Gebrauch von alkoholischen ^, tränken und Tabak macht; überdies ist er noch unwaß salzig, kurz, kaum zu essen. Während der alte Schw^ diei sagte, befühlte er den Arm des Journalisten und st' ihm den Finger in einer Art zwischen die Nippen, die n^ durchaus platonisch zu sein schien; denn schließlich, ,.l" ^ Not frißt der Teufel Fliegen". „Sie fragen mich, Ivclches^ besten Stücke sind?" fügte der Veteran hinzu. „Zunächst Kopf: die Augen und das Gehirn und dann die OaNZ! Die Wangen junger Personen sind ein sehr delikates St" Auch der Oberarm, die Wade und die Schenkel gehen l^ aber das Uebrigc taugt nichts, das ist für die Hunde." ^ am Nachmittag suchte der Wilde, mit einem Gewehr , Waffnet, den Journalisten wieder auf und bot ihm an,' an einen Ort zu führen, wo er „viele Papageien" f'^ würde. Obwohl der Journalist als Weißer sehr gesalzen ^ zog er es doch vor, nicht zu den Papageien zu gehe», " das war vielleicht sehr richtig von ihm gehandelt. — (Ein salomonisches Urteil) in des 3M wörtlichsterNcdeutung muß in den nächsten Tagrn in Aw,' dam gefällt werden. Der Sachberhalt der komplizierten, ? hochinteressanten Streitfrage ist folgender: Schon vor ein>9 Monaten hatte ein Vater, der in der Tollenstrahc w^ sich geweigert, ein Kind, welches ihm die Vertvaltung WilhelminastiftZ zurückgeben wollte, anzunehmen, inde^ behauptete, daß das Kind nicht das seinige wäre. Nach >^ Erklärung hatte er ein schwaches Kind männlichen Gesch" unmittelbar nach der Geburt zur Pflege dem genant Stift übergeben. Nach zwei Wochen hatte man ihm ^ geteilt, daß das Kind, dessen Namen inzwischen auch sta" amtlich als Franciscus Gerardus eingetragen waren, Knabe, sondern ein Mädchen wäre. Man gab an, das erst der Kenntnisnahme von dem Geburtsschein bemerkt zuba (Regen, Hagel, Donner; Steine kommen, die Ab hänge heruntergeprafselt.) Der Führer: „Es regnet seit zwei Stunden; also wird sich das Wetter gleich klären. Stichen Sie sich nur auf mich, wenn wir diesen Gießbach passieren, /fürchten Sie nichts, aber schlichen Sie die Augen, sollst könnte die Strömung Sie schwindlig machet:, und wenn Sie hineinfallen, wird kein Führer der Welt Sie herausholen." Der Reisende: „Wer ist der verdächtige: Mensch, den ich da drüben bemerke, quer über den Weg gepflanzt? Er lehnt sich auf einen Stock." Der Führer.- „Verzeihung, auf ein Gewehr. Das ist der hiesige Vandit." Der Reisende: „Glauben Sie, daß er uns aus» plündern wird?" Der Führer: „Wenn Sie ihm alles Geld geben, das Sie bei sich haben, nein!" Der Bandit: „Guten Tag, meine Herren! Die Äörse oder das Leben!" Der Reisende: „Ich glaubte, das sage man nicht mehr. Ich werde Ihnen lieber meine Börse geben." Der Vandit: „Beeilen Sie sich, ich habe keine Zeit, ich muß zum Essen." Der Reisende: „Meine Tasche ist naß und ich tann meine Börse kaun: hinausbetommen. Da ist sie." Der Bandit: „Ich danke Ihnen. Sie können ruhig Ihre Reise fortsetzen,- (zum Führer): Gebt acht, das; l.er Herr ans den Kieselsteinen des Mihlbaihrs nicht un5g leitet!" ^ , (Fortsetzung folgt.) " ; Der Schwiegersohn auf probe. Humoristischer Roman von «uftav «ehseld. (71. Fortsetzung.) „Entwischen darf keiner, wir müssen sie alle haben!" stimmte Amandus bei. „Frau, russ den Schulze herbei, der braucht noch nicht zu schlafen!" Adeline ging hinaus und kehrte nach einer Mi» nute zurück. „Schulze ist nicht da," sagte sie. „wir müssen also schon allein gehen!" „Gut, so gehen wir!" erwiderte Amandus mit dem Mut eiues Hasen. „Frau, geh du mit der Lampe doran, damit wir sehen können. Kommen Sie, Nach» bar Müller!" „Ja, ich folge Ihnen schon!" versetzte dieser. „Aber haben Sw denn gar keine Waffen?" «Ich -^ ich wüßte augenblicklich nicht!" überlegte Amandus, sich umsehend. „Aber, Nachbar, nehmen Sie doch den Stock da, der ist stark! Und ich — ja, das acht — ich nehme den Stiefelzieher!" .Aber so kommt doch, Ihr Hasenfüße, seid doch nlcht gar zu furchtsam!" trieb Frau Adeline furz' entschlossen mit der Lampe das Zimmer verlassend, so daß die beiden ihr notgedrungen folgen mußten. «Ich werde erst noch einmal nach Schulze rufen!" schlug Amnndus draußen vor. „Damit die Diebe drinnen aufmerksam werden und flüchten!" gab die Hausfrau ihm kurz zurück. „Na, wie du meinst! Wenn nur nichts passiert!" Adeline wollte den Schlüssel umdrehen, " Amandus leise rief: ,l „Halt! Soll ich nicht erst doch einmal fragen, ^ drin ist?" ^ Die Gattin warf ihm einen imbeschreibliclM^^ zu, dann schloß sie kurz entschlossen Heruni und riß Tiir aus. „Aspafia!" „Der Herr Amtmann!" . .,> Die beiden Rufe ertönten gleichzeitig von?lde!w , >nnl> ihres Ehegatten Lippen, während der dicke ^»" mit einem verwunderten „Nanu!" folgte. ^, Nom Schein dcr Lampe lieblich umstrahlt, p.^, sentierten sich an Stelle der wenigstens von Am"" „ - nnd gut gespielt auch vou Müller- -- g"irgU"W ^ Spitzbuben Aspasia und der Amtmann, der llH^, von der liebeglühend°°^^ b"v°" abci nichts wissen, sondt'rii blieb un/'n l ^ »Hebamme und einige Familienmitglieber un-l,ä ' " ""^ bel Geburt das Kind als Knaben konstatiert ,,.>/"' " sprach die Vermutung aus, daß eine Verwechslung ' ^° emem anderen llcinen Patienten stattgefunden habe. Der ! - :>n wollte nur einen Knaben als sein Kind anerkennen. ! ^ Kamine wurde verhört, und sie erllärte sich bereit, s<5 !,. ^" ^isichcrn. dah sic ein Kind männlichen Ge-den u^ ^^ s"^ ^lt bringen helfen. Was soll nun mit! m ^mde geschehen, und wer hat die Versorgungspflicht? ! dies n ""dr. die es augenblicklich unter Obhut hat. steh: lina A^'^""a nicht zu, denn das Kind ist lein Find-snwä l ^ ^°^ ^"" "^^ verfolgt werden loegcn Vcrlassens ^^^Uldes in hilfloser Lage. denn er entzieht sich durchaus ili'n^ ^"2e für sein Kind; er bestreitel nur, daß das bers? 5 ^'^'^^ ^''^ ski" Kind sei. Man hat nun schon °ttp !^ Mahnahmen erwogen, um die Sache vor den lueses l " ^'cht" zu bringen, damit auf diese Weise ein w,,?">l herbeigeführt werde. Im Namen der Stadtgemeind« He ." beschäftigt sich jetzt der juristische Vertreter de^ be ^ ^t der Sache, und auch der Vater hat sich an einen fund ^'"Ml gewandt. Letzterer hat nun einen Weg ge-Un< ^s' ^^ ^ ^^ Nichter ermöglichen soll, eine objettive "eMchung anzustellen. Gewöhnlich schiebt nämlich im N, l^esse eine der streitenden Parteien der anderen die s^'2sul)rung zu. Wenn der Vorschlag des Anloaltes von Nck/ ' ^aolgemeinde angenommen wirb. so soll der yeli, '" diesem Spezialfalle wie bei eincr Strafsache vor-bie ^^" ^" '^chtcr die Wahrheit untersucht, gleichviel wie es ,?.' !^ ^"se vorstellen. Nur auf diese Weise wird Lick» ^ - ^"' ^" wahren Sachverhalt festzustellen und ")l ln diese dunlle Sache zu bringen. Auf den schließlich«» ^""3 darf man bei der Eigenartigleit des Falles mit '"°)t gespannt sein. <.»,7"/Die türlische Polizei als Nrandl?-dtim/'^ ^"chsdcutsche Blätter berichteten kürzlich, daß dk H?k Nuchdruclerei der Vrüder Löffler in Konstantinoprl !g^"ig abgebrannt sei. Es handelte sich um einen gelegten N s Nie nun der Konslantinopeler Korrespondent des ^Urs >n/^ ^^ "^ mehr zu denken, und die nun endlich — sch^/"ertclstunden nach Ausbruch, freilich ohne ihr Versich ^' verspätet ankommende reguläre Feuerwclir muhte fiil ^^ beschränken, das Feuer zu lokalisieren. So viel lich ^ äußerlichen Gründe, die den Verdacht eines behöid-Ech.^'üsierten Brandes erweckt haben; nun die inneren. ^s 9'^"^ war es bekannt, daß den .Herren vom Mdij'iosl ^Nhab ^ Geschäft ein Dorn im Auge war. weil die ^eniai^ ^ ^^^ "^ ^ie Zensurmaßregcln linr.inerlen oder ^ttlen !^ ^ ^^ ^" ^em unumgänglichsten Maße rtspel->^^ Lehrfach wollte man ihnen die Konzession durch die deutsche Botschaft nehmen lassen ober wenigsteils ihnm cinc neue, minder liberale aufzwingen. als ihre alte, noch aus der Zeit Abdul Asts' stammende war. Da die Herren sich ab»: nie haben einschüchtern lassen, so haben die Tüllen diesen Weg gewählt, sich des unbequemen Druckes ein- für allemal gründlich zu entledigen. Die Brüder Löffler fordern, abgesehen von der Versicherungssumme, noch zwanzigtauscnd Pfund von der türkischen Regierung als Entschädigung, falls ihnen nicht eine neue Konzession zur ungehinderten Einsuhr von neuen Maschinen und Material zugebilligt wirb. — (Eine hübsche Neuheit in der Kravat -t e n f o r m) Hai ein Heu Blanck erfunden. An Stelle der bisher üblichen Schleifen werden jetzt Blumen aller Art, insbesondere Stiefmütterchen. Rosen, Astern u. s. w. gesetzt. Wenn, wie behauptet wirb, die Kravattenblume der Person ihres Trägers etwas Iugendfrischcs verleiht, so hat die neue Mode alle Aussicht, sich rasch einzubürgern. — (Das klassische Land des Trinkgelde ^) is: die Türkei. Dort wird jeder bezahlt. Ein englischer Gesandter ließ einen Tarif aufstellen, und wenn ein großer Pasck)a zu ihm kam, hielt er den Tarif in der einen Hand und gab mit der anderen die im Tarif bezeichnete Summe in Gold. Der jetzige französische Gesandte in Konstantinopel, M. ConstanL, ist ein alter Zyniker, der das Leben von allen Seiten kennt. Er beschloß, die Türken auf ihrem eigenen Gebiet zu schlagen, ließ von Sövres eine Ramschware der lxrühmten kleinen Statuette „Die Badende" kommen, und jctzt gibt es in Konstantinopel leinen einzigen Pascha odec Bey ober Minister, der diese Statuette nicht besitzt. Einige dieser Statuetten hatten nun ein Piedcstal. andere nicht. Eines Tages kam ein Pascha zu Eonstans. und es spielte sich folgende Szene ab: Der Pascha: „Ich danke Ihnen, .Herr Gesandter, für das reizende Geschenk, das Sie mir geschickt haben." — Eonstans verbeugte sich höflich. — Der Pascl)a: „Das Piedestal ist auch sehr hübsch. Es ist hohl." - Eine zlveite, gleichfalls liebenswürdige Verbeugung von Eonstans. — Der Pascha: «Aber leer." — Constans ist zu sehr be» troffen, um antworten zu können. Der Pascha lächelt bedeutungsvoll. Eonstans tat jedoch immer noch so. als ob ?r nichts verstehe . . . — (Das verweiolichte „Gaudeamu s">) Die „Jugend" erzählt: Eine gymnasiale Mädchenschule macht cinen Ausflug. Die Stimmung wird eine immer lustigere, und als es zum Singen von Studentenliedern kommt, sind die jungen Damen darauf bedacht, überall die auf ihre Kol-lcgcn vom männlick^en Geschlechte bezüglichen Ausdrücke durch andere, das schöne Geschlecht betreffende zu ersetzen. AIs nun der Professor, welcher am Biertische das Präsidium führt, das „Gaudeamus" anstimmt, fällt der ganze Ehor leb-haft ein: „(!uu i^itui-, villsilio« chlvej ^'ll, ^'lirbter. verteidige dich doch gar nichi, ^schtr s'' ,^^ll' Aöpasia zärtlich. Gleich darauf aber l'iiltst, " 'b'n '"6 Ohr: „Wenn dn nicht den Mund ^. jttzt ^ä) Unverstanden erklärst, venate ich diesen ,M?-' ^ stelle alles!" ^llr," '^ "h sl'lie, darf mau gratulieren! Ein Nraut Vasic,' ft'^ ^'"r Schulze vergungt. „^ränleiu As» ^''"sche!"" ^nttmann - meine herzlichstei, Glück- ^'"liirt ^"'^ ^""k' H"''' Schulze!" lächelte Aspasia ..D'"^chnh, bedanke dich doch auch!" ..1''"lr!" knurrte der Amtmann. ?'^l Nl^ ^'1' Adeline, Aniaudus - wollt ihr uns ^ld^ " Se«l>n, eure Einwilligung geben - als ^dl' ^ltli-n^" jlötete Asp.isia, (Fortsetzung folgt.) Lolal- und Prouinzial-Nachrichten. — (Militärisches.) Gestein um 9 Uhr 40 Min. abends ist das 3. Bataillon des Infanterieregiments Nr. 4" aus Marburg am hiesigen Südbahnhofe angekommen und hat nach einstündigem Aufenthalte die Weiterfahrt nach Sefsana angetreten.— Das in Graz dislozierte 3, Bataillon des Infanterieregiments !Nr. 27 ist heute um ^7 Uhr früh auf der Durchfahrt nach Adelsberg am Südbahnhofe angekommen imd hat, nachdem der Mannschaft ein Frühstück verabreicht worden war. um 7 Uhr !N Min. früh die Reife fortgefetzt — (Der Laibacher Gemcinderat) ha'l Samstag, den 2. August, um )1 Uhr vormittags eine außerordentliche Sitzung ab. Aus der Tagesordnung steht als einziger Beratungsgegcnstand ein Bericht des Bürgermeisters über die Resultate der gemeinberätlichen Deputation, betreffend den Umtausch der Bauplätze für das Gebäude des N. Staatsgymnasiums und für die Markthalle. — (Die Gemeindevertretung von Schischla) geht daran, die Straßen der laschaufblühenden Ortschaft mit Namen zu vcrfehen. Nun kommt uns aus Lesec' kreisen folgende Anfrage zu: Gedenkt sie dabei auch ihres langjährigen Mitgliedes, des in Oesterreich und im Auslande gekannten und gewürdigten Entomologen F. Schmidt und wird eine Strahe seinen Namen tragen? — (Aus der Diözese.) Die erledigten unter dem Patronate des lrainischen Religionsfonbcs stehenden Pfarren Neihlirchen. politischer Bezirk Rudolfslvcrt. und s:ate2. po-Mischer Bezirk Guitfeld. wurden dem Pfarrer in Oßiunih, ivrrn Anton ^nidar^ic', beziehungsweise dem Herrn Pfarradministrator Alois Rudolf verliehen. —^. — (Ein Iubilant.) Am 1. August 1803 trat der Mlllschuldicner. Herr Johann Slubc. als Freiwilliger beim 1!1. FclbjägerBalalllon. 1. Kompame. em. Er dienle im Bataillone 8 Jahre, 4 Monate aktiv. Während dieser Zeit war er im Jahre 1864 im Filaulischen Gebirge dem Vläuberlommando zugeteilt, welches zwei Wintermonate be-stand und große Strapazen und Entbehrungen zu ertragen hatte. Im Jahre 1«6ti kämpfte Herr Slubc in der Schlacht bei Custozza wurde schwer verwundet, da ihm eine feindliche Gewehrkugel' die fünf unteren Schne,bezahne herausschlug, den Unterliefer zertrümmerte und das Gesicht verunstaltete, ssür sein besonders tapferes Verhalten ,n b,eser Schlacht so^ wie in den vorhergegangenen Gefechten wurde er am 11. Juli 18(i<> öffentlich velobt. Am 2«. September 1871 wurde Hecr Slube an der l. ,. Staats - Oberrealschulc u, Laibach al5 Schuldiener angestellt und beeldet; er d,ent also durch .^ Jahre, mit Hinzurechnung eines Nnegsiahres nunmehr 40 Jahre. ^ ^ öffentliche Arbeiten.) ".' — (Pa ra me nie n-Ausstellu ng.) Der hiesig: Verein der ewigen Anbetung hat seine diesjährige reichhaltige, auch in künstlerischer Beziehung sehr bedeutsame Iahresaus-fjellung lirchlick)el Paramente im großen Saale des fürst-bifchöflichen Palais veranstaltet. Die setjenswertl Ausstellung bleibt bis inklusive nächsten Sonntag offen. Hernach weiden sämtliche Paramcnte an dürftigere ttirchen der Diözese bl'-teilt werden. — (An der gewerblichen Fortbildungsschule in N e u m a r l t l) wurde das Schuljahr am 27. d. M. geschlossen. Die 0 lv. der Beschädigte war nicht versichert. —i-. * (Entgleisung.) Als am 26. d. M. der Zug Nr. 2372 in der Station Gutenfelb verschoben wurde, lam hiebei ein leerer Waggon zur Entgleisung, Während nun der Waggon auf das Geleise gehoben wurde, erlitt der Stationsmeister Josef Fugina eine Quetschung am kleinen Finger derr echten Hand. Der eingeführte Zug erlitt eine Verspätung von 35 Minuten. —r. " (Unfall eines Eisenbahnbauaibei-ters.) Am 24, d. M. verunglückte beim Baue der Schlepp-bahnanlage zum Karawanlen ^ Tunnel in Birnbaum der Erdarbeiter Mile Pipic» aus Nriviput in Kroatien, indem sich beim Abgraben von Erde eine größere Erbmasse plötzlich loslöste und den Genannten verschüttete. Prpi« erlitt mehrere Rippenbrüche und einen Bruch der Schäbeldecke, Er wurde noch am selben Tage ins Werlsspital nach Suva übertrage» und tagsbarauf mittelst Zuges in das Landesspital nach Lai bach überführt. — Wie man uns aus Radmannsdorf mit teilt, soll am Unfälle der Partieführer die Schuld tragen, — (Unglücksfall.) Am 28, d. M, fuhr der «2 Jahre alte Witwer Josef Brozina aus Rupa. Gerichts bezirk Illyrisch-Feistritz, mit einem zweispännigen. mit Vau-holz bcladenen Wagen von Grafenbrunn gegen Kemdije. Bedoi er nach Kembije lam, wo sich die Straße bergab wendet, unterließ er es. den Wagen zu bremsen; er schlug vielmehr auf die Pferde los. »oelche ohnedies von dem schweren Wagen immer stärker vorwärts getrieben wurden. Unterljalb l^embije fiel nun Brozina unter die Pferde, lam sodann unter die Räder zu liegen und blieb sofort tot. Rückwärts auf dem Wagen war der 14jährige Sohn seiner Schwester gesessen.-derselbe sprang, als er die Gefahr bemerrte. sofort vom Wagen und blieb zurück. ^ '— (In einen Straßenlanal gestürzt^ Am 30. d. M, qeqen '/,8 Uhr früh traf. auf dem Ruckmarsch? vom Schießplatze begriffen, eine »°Uerie m Nudol-we ein nnd fuhr wie gewöhnlich mit de" ^schu^ °u^ b< . Hauptplatze auf. Plötzlich brach d.s r^^H/Af^'^/U^^nigeH^b, schülfunn/n rrlltt. Laibacher Zeitung Nr. 174. 1458 3 l. Juli 1902^, — (Seine Exzellenz der Herr Landes-Präsident Baron Hein) ist gestern in Loitsch eingetroffen und fuhr sogleich zur l. l. Nezirlshauptmannschaft behufs Vornahme einer Amtsrevision. Im Laufe des Vormittages empfing Seine Exzellenz die Beamten des l. .. Steueramtes, den Gemeindevorsteher, den Obmann des Orts-schulrates und den Oberlehrer von Oberloitsch, eine Abordnung der dortigen Feuerwehr und den Bezirls-Gendarmerie-Kommandanten. Nach dem Diner, welches Seine Exzellenz beim Herrn Amtsleiter Landesregierungsselretär Otto Edlen v Detela einnahm, wurde die Inspizierung des Amte» fortgesetzt, worauf der Herr Landeschef der Frau Gemahlin des Amtsleiters seinen Abschiedsbesuch machte und abends die Rückfahrt nach Laibach mittelst Wagens antrat. — (L e de n s r e t t u n g.) Die l. t. Landesregierung i i Körnten hat dem Infanteristen Josef P a v l i 5 des l. u. l. Infanterieregiments Ritter von Milde Nr. 17 für die Er-rtttung des siebenjährigen Knaben Philipp Wieser vom Tode dcs Ertrintens die Anerkennung ausgesprochen und ihm als Belohnung 80 X zuerkannt. — (Neuer Bischof.) Wie der „Slovenec" mitteilt, wurde unser Landsmann, der Pfarrer I. N. Stariha, ! städtische Musittapelle und der Gesangverein „Lira" mitwirken werben. Das Programm umfaßt eine Festrede, den Männerchor /a dorn in«!aben ihr ^lucl ül<' auch noch nicht auf der Bühne versucht. Dagegen hat ^ Messager, als sie noch Miß Hope Templer war, cine OPtl<' komponiert, Eine Operntompunistin ist auch Miß MM Mary Ann Holmes, die von irischen Eltern abstammt. °« in Paris geboren ist und dort lebt, Ihre Oper !.:>, ><<>"t^ Xc>n'<> wurde vor sieben Jahren in der Pariser Oper ^'' geführt, hat sich aber nicht auf dem Repertoire gehaltet — (Der Kunstwart.) Rundschau über Dicht" Theater. Musik und bildende Künste. Herausgeber FerbiiB Aoenarius. Verlag von Georg D. W. CalllveY' München. (Vierteljährlich 3 Ml., das einzelne Heft 60 W Inhalt des ersten Augusthcftcs: Freic Bücher hallen. 1-^ Eugen Kallschmidt. ' Enge Kunst, Von A. Bonus. ^^" Lilien. Von Georg Göhler. - „Kirchlicher Stil." Von >« chard Bürlner. -' Lose Blätter: Aus de» Dichtunge'i °^ Nikolaus Lenau. — Rundschau: „Vorabend" von AiO" Schautal. Die Unselbständigkeit in den deutschen Konze^' Die Textausgaben der älteren Wagnerschen Werke. M^ ner Iahresausstellungen. 2. Die' IubiläumsKuiist^, stellung in Karlsruhe. (Schluß.) Ueber feuersichere Sl^ dächer. Schweizerisch und deutsch. Der DohnenstieS' ^ Notcnbeilage: Artur Schnabel. Das Veilchen an de» sl"'! sche» Flieder. - - Bilderbeilagcn: Max Klingrr, zwei Nab> runa/n aus d?r „Ärahms-Phaniasie"; Edvard M'^ „Sterbezimmer." , Gcschiistszcitung. — (Lieferungsausschreibung.) Vei l, l. Staatsbahndircltion Villach gelangt die Lieferung °° 106.000 Kilogramm Riibbrennöl und von 400 ^',« gramm Rübschmieröl zur Ausschreibung. VurlageterMw der 30. August. 12 Uhr mittags, bei der l. l. StaatslM direltion Villach. Die näheren Bcdingnisse sind bei der l> Staatsbahndileltion Villach erhältlich. -^ — (V i e h Nla r l t i n S t. M a r t i n b e i L i t t a ^ Der am 28. d. M. in St. Martin bei Littai abgeh"« . Iahresviehmaill hatte einen Gcsaintviehauftrieb von e 800Stü'ck aufzuweisen. Der Handel gestaltete sich, da s'^^ reiche Viehhändler und Fleischhauer cingcfnndcn hatten, ", rege; nanienllich fand Mastvieh willige Käufer. '^/«< klcinvichhandel wurde ein lebhafter Umsatz erzielt, es s^ nur der heimische Zwischenhandel, wcis auf die Ncrhagtiu ^, vieler Gemeinden des Bezirkes zurückzuführen ist. ^ 7^, gegen l Uhr nachmittags niedergrgangcnc Grwitlrr be"' dem Markte sin vorzeitiges Ende; der dasselbe beaM" Sturm, welck)" ßung einiger longrcgationistischer Schulen werden ^, schcinlich in dein am Freilag in Rambouillet unter dem ^ ,, sitze dcs Präsidenten Loubet abzuhaltenden Minify unterzeichnet weiden. Der Polizrilommissär von Coiical" hat sich in das dortige Asyl begebe», um die Schtvcstel" ^ bewegen, dem Gesetze Folge zu leisten. Er tonnir luA '^ klosterschule gelangen, weil der Weg durch Seeleute deren Weiber beseht war. >,l> Paris. 80. Juli, „Gaulois" veröffentlicht ei>r 3" ,l View mit dem Bischof von Perigneux. welcher erlläl"' « habe die Versicherung erhalten, daß die kongrega»' ^ werden ermächtigt werden, ihre geschlossenen SäM" Nohltätigtcitsanstaltcn umzuwandeln, wohin sie die <^ stein werden zurückberufen können. ^,! Paris. 80. Juli. Der Ministerpräsident einpfi"^ Präsidenten des Munizipalrates, Escudier. welcher ^^ Ministerpräsidenten die durch die Schließung der K""^, galionsanstallen für die Schule geschaffene Sachla^ ^i örlerte. Der Ministerpräsident ertlärte. baß alle Maß>H^ getroffen seien, um die Schüler der KongregationsaN! in den öffentlichen Schulen aufzunehmen. .ftst> Brest. 80. Juli. Unter die Bauern werden M."^ verteilt, in welchen sie zum Widerstände gcgcn die ^^lc>' aufgefordert werden. Die Wachen vor den Kloster!" wurden überall verdoppelt. .^l,l Saint Etienne. 80. Juli. Die Vorstände mey ^> hiesigen geistlichen Anstalten haben den Beschluß gcfav' ,j Schließung Widerstand zu leisten. Die Tozialistcn s"° schlössen, zur Anwendung des Gesetzes zu demonstrie" ^ Varcelona. 80. Juli. Zahlreiche OrdenM'^' Frankreich treffen hier ein. Vrand in Lourdes. .»,!> Paris, 80. Juli, Wic der „Temps" meldet. '^< Lourdes ein furchtbarer Brand ausgebrochcn. Mh^" sonen sollen ums Leben gekommen sein. ^ Von der albanesischen Grcnz^ ^e Konstantinopel. 80. Juli, Infolge, "tU^si Beschwerden des serbischen Bischofes von Prizrend, bes ^ schen Geschäftsträgers ><<'erba<^0 und des ökumenisch ^ triarchcn in Angelegenheit der Befreiung des serbis^' üc sters in Decani, welches noch immer von den Älba>^> ^,>, lagert wird. sind Truppen an Ort und Stelle "^^hzütz-welck)c jedoch nicht in, stände sind. die Albanesrn ,!"'" zu bewegen. Laibacher Ieitung Nr. 174. 1459 31. Juli 1902. Die Ereignisse auf Haiti. KapHaitie,l. :i0. Juli. Genewl Salnava hat die , upp«! des Generals Lord, die in die Stadt einqedrunqen ^°«n. qeschlc>c,en, Erdbeben. s. , ^ ' s s" bon .^1. Juli. In Portugal wurde ein leichtes sln, Todesfälle an Cholera konstatiert. Iu "Ich2 sind 21 neue Erlranlunqen und 14 Todesfälle vor-Mommen. Die z>. ^. ^^t>o«,l«5«5«5iz der Laibacher Zeitung», bei welchen das Abonnement mit diesem Monate endet, "'"den höflichst ersucht, die weitere Prä-numeration 5>«^u>n «,°^°chu''"an. K — 60. — Lauterburg O.. Christen-Tie ^b/iterschaft «nd soziale Frage. X ^ 60. - Venz G.. Tr V°, pflichten des Studenten. X —60. — Neurath. lt 4-^ ^» ^lneinverständlichc nationalölonomische Vorträge, bilen,, c ^ Jung. Dr. Em.. Rabfahrseuche und Nutomo. l^Ä">ua. l( — 72. — Flamarion P,. Die Lage der c ^"!chen und protestantischen Voller, k — 72. — Top'. l»°r»>. «^'e ^^le de« deutschen Kaisers, X —60. — Rein. lla nV m' ^'^ Sicherung der Vauforderungen. K —-96. — ^. '^N' Prof. Dr. Ed.. Lehrbuch der Hautkrankheiten. « I? b2. Iche« ,/"erich R. und Trillich H., Anleitung zu hygien«. ^^Äulhungen. X 12. ^. Magnus. Prof. Dr. H., ^/Myslsche ttranlenbehandlung, « --72. - Menzer. ^-» Die Actiologie des akuten Gelenkrheumatismus, li 6. ti.«. "uhbe'rger vol.. Rund um den Souffleurlaften, Hz"thumoreslen, «180. — VerdesMarie, Weil ich ihm iillb^?''' ^ ^ ^- ^ «ehrend Oudba. AuS dem Iagc< ^."ner Sünderin, k 2-40. — Stenglin, F. v.. Vererbung, z^ "roman. X 2 40. — Eberbach, K. v.. Rasenspiele, P^°''Mßball, K 3 36. - Eberbach K.v.. Rasenspielc. 3. Bd.. Ei«b^ 2-64. - Eber bach K. v., Rasenspiele. 4. Vd., Hockey, Ülal^' Hurling, Vall.Goal. K 3 36. — Eberbach K. v.. ^°u?'°^' ^- ^d.. La Ciofse, Vaseball. DamenbasebaN. lXt?/' Kaiserball, « 3 36. — Flatow Alfr.. Was soll ^a^«urner wissen? « 120. — Fla tow Nlfr. und 6ei,. , Georg. Handbuch für Wetturner. X 3 60. — K2f5! Vernh.. Spiel« und Turnbuchlein für Mädchen, slchttn l«'^ Schettler G., Unterrichlsbeispiele mit Stoffuber->kM'.Fr Mädchenturnen, li 1 80. - Schirrmann Milh., ^"liche Turnsprache für das Gerätturnen, X —72. — Purih Ldw.. Handbüchlein turnerischer Orbnungs», Frei«, Hantel» und Slabiibungen, X 3. — Schelller O., Der Turnunterricht >n gemischten Vollsschulllassen, X 144. — Schroter K., Turnspicle. X —60. — Lion I. C., Purih L. undan deren, Pyramiden für Turner, Heft 1 bis 6. k X I - 44. — Wortmann H., Das Keulenschwingen in Wort und Vild, X 3. — Kurt, Dr. N.. Die Willensprobleme in systematischer Entwickelung und kritischer Veleuchtung, X 1 80. — Peez, Dr. Al, von, Erlebt, erwandert. X 3 60. — Fischer K.. Geschichte der neueren Philosophie, ?. Bd., Schellings Leben, Merle und Lehre, X 26 40. — Ieilschrift für Philosophie und philolophische ttritil, 120. Vb.. Hest 1, X 7 20. — Voelsche W.. Liebesleben in der Natur, 2 Bde., 5X6. — Berichte über Land. und Forstwirtschaft in Deutsch.Ostafrila. l. Vb., Heft 1. X 3 36. — Richter St., Das landwirtschaftliche Vereins, und Genossenschaftswesen. X 4. — Morris Max, Goethe» Studien, 2 Bde.. 5 X 3 60. Vorrätig in der Buchhandlung Jg. v. Klein»»yr H Feb. Vamber« in Laibach, Kongreßplah 2. Angekommene Fremde. Hotel Stadt Wien. Am 29. Juli. Mally. Private, s. Familie, Neißenfels. — Henle, Uhl, Grobe, Hayek, Schwab, Private. München. — Günther. Maurer, ttullmann, Lehrer, Dresden. — Lozansly. Escher, Schibauer, Beamte; Kattovit, Iaut, Toman, Slcfanii, ttflte., Trieft. — Löwit, Vloch, Zimmermann, Marqueure, Leipzig. — Baronin De Iroix, Private; Albrecht, «fm., Graz, — »llstner, Kleinert, Historsen. Maler. München. — ltillischer, l. u. l. Generalmajor, Cilli. — Hion. Fabrikant, s. Familie, Venedig. — Harlmann, AtlaS, Guttmann. Braun. Waller, Grünhut. Kslte.; Krautil. Wichlrl, Recher, Breda, Weiß. Private, Wien. — Vene, BIM. Gutsbesitzer, Pettau. — Vogt, Iustizrat, s. Familie, Oppeln. — Äolm, Sliaßny, Bailos. Private, Prag. — Koch v. Langentreu, l. u. l. Hauptmann; Knoll, t. u. l. Ober» leutnant; Allina. Kfm., Brunn. ^ Fürnberg, Kellermann, Reisende, Linz. — Zimsic. Privat; Pogorevcc. Kfm.. Pola. — Schacher!, Telles, Cohner, Kflte., Vreslau. — Gaezevich, Priester, Rom. — Klinberger, ttfm., Monfalcone. — Schmied. Berger, Ksite.. Agram. — Gallmann, Privat, Gr..ttanizsa. — Müller, l. u. k. oberster Maschincn'Ingcnieur, Pola. Verstorbene. Am 2 8. Juli. Johann Nndlovec, Nrbeiterssohn, bT., Trieslerftraße 23, Lebensschwäche. Volkswirtschaftliches. Lllibllch, 30. Juli. Die Durchschnittspreise auf dem heutigen Marlte stellten sich wie folgt: X j l» X k ll b X k Weizen pr. q . .-------19 — Butter pr. kg. . , 2 20------- Korn ...-------15 50 Eier pr. Stück . . — 05------- Gerste ...-------14 — Milch pr. Liter . . — 16------- Hafer » . .-------16 20 Rindfleisch I»pr. k« 124 —>— Halbsrucht . . . — .------>— Kalbfleisch » 1 30------- Heiden » . .-------14 50 Schweinefleisch » I 40------- Hirse, weiß . . .-------15 60 Schöpsenfleisch . -80------- Kukuruz, alt ... - — 12 50 Hähndel pr. Stück —90------- Erdäpfel »..------6— tauben » —40------- Linsen pr. Liter . — 2b-------Heu pr. <,.... 7 60------ Erbsen » . — 60-------Stroh » ..... 6 50------- Fisolen . . — 20-------Holz,liart., pr.Cb«. 8----------- Rindeschmalzpr.kß 2>40->— —weich., . h,50------- Schweineschmalz » 1 35-------Wein, rot., pr. hltl.--------------- Speck, frisch . 130------— weißer. .--------------- — geräuchert » 1 50------- Lottoziehung vom 3d. Juli. Prag: 58 AU 83 79 »6. Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Teehöhe 306 2 m. Mittl, Luftdruck 736 0 inm. ..^ 2U.st. 740 4" 23 j'Oslc). ichwllch ^ tMr "" 9 . «b. 739 9 ,8 0z NO. schwach heiter 31> 7 . F. ! 740 2 I 12-9! SO. fchwach ^ dunst. Luft 5 0 0 Das Tagesmittel der gestrigen Temperatur 17 7°, Nor« male: 19 8«. Verantwortlicher Redakteur: Anton Funtel. Prof. Dr. Alftefl y. Valenta verreist vom 1. bis 29. August. (nN^ BESTE NAHRUNG FÜR •$ gesunde & darmkranke Kinder £j Erklärung. Unter den Mitgliedern der Sodawasserfabrik verbreiten einige dem Unternehmen nicht wohlgesinnte Personen verschiedene, jeden Grundes entbehrende Gerüchte als: die Mitglieder mögen sich rechtzeitig vor sicherem Schaden bewahren, da das Unternehmen ungefähr 10.000 Kronen Schaden aufzuweisen habe, daß es ganz sicherlich zum Konkurse kommen werde etc. (2924) AI» Antwort darauf gibt der Vorstand die Erklärung | ah, daß die die Rechnungen enthaltenden Bücher jedem , Mitgliede hehufB Einsichtnahme zur Verfügung stehen, damit das Mitglied sich seihst über den Stand der Genossenschaft überzeuge und dali der Stand ein besserer ist, als der Vorstand es im Laufe der kurzen Tätigkeitsperiode erwartet hat. Irn Interesse des Unternehmens ersucht der Vorstand die Mitglieder und Abnehmer, ihm sofort schriftlich oder mündlich die Personen namhaft zu machen, die durch infame Verleumdungen dem Unternehmen Schaden zuzufügen trachten, um gegen die Betreffenden gerichtlich vorgehen zu können. Für die Sodawasserfabrik, reglstr. Genossenschaft mit beschränkter Haftung in Laibach: 'tones Mas:eh, Obmann. Depot der k, u. k. Generalstabskarten, Maßstab 1 : 7b,000. Preis per Vlatl b0 kr., in Taschrnforma auf Leinwand gefpannt 80 lr. Jg. u. Alemmllyr H Fed. Hnmbergs Huchhandlung in laibach. Kurse an der Wiener Börse vom 30. Juli 1902. «»«««« MM« «««blatt, D«e noNerten lwrie versteh»« fich ln lfronenwählung. Die Notterun« <«m^K,4 »«/„ w, ?d ,0l 95 ^ "'°°t!>l°If llbU ,l. 8 »««4fs " NX) ft, 4°/« l8? - 18» ->"<>, " »00 ,l, . .,«-,l>»ÜV "°»dbi ll lü« ft, 5°^ «x, «, I«, üu t'!."V.uld d,r 7ö «.,-»»5 <"l H''U"°''«.«entf.stfr.. <^, "^ . . . »'/.«/, «,:«« »l 10 ^dl" A'''"°hn ,„ Silber N^b°h>, ,„ ./ - 5'/.«/° «Lk'bU ill? l.<> >li^Hd Et.), , 4°/« 99-10 llx.10 "^'.^'''»ronenwahr. iiu tz "" «r°ne» . 4°/» »9 1« lOU - ^,°b«7»Nulb".rlch«»b«». »elb Ware «om Vt»a«l znr Zahlung übernommene M. 4"/«......... 11« bU ii9-zc> ssran, Iolef'V., »m, !»»4 (div. St.)Silb,, 4°/<>..... 39 3t»ll)0 8b Vali.llchr «°il lludwi« «ahn (b!v, E»,)St»,Ul)üü Vorarlberger Vahn, «m. <»»4 (biv. St,) Gilb. 4°/» . . . 99ÜU -- Staatsschuld d»r zlnd»r d»r ungarisch«« Krone. 4"/i, ung, Voldrrnle p« Nasse . 1«! »5 1i!l 45 bto. d»o. v" Ulllml, .... Illi-ilk Ilii 45 4"/» bt°. «enle Ung, Vt.. fl. 119— ill» 80 dto, dlo. Oliver 100 ft. ... ll« — ,vc> 80 bt«, Vtaat«.Obl dto, PrüM'Ä. ll 100 ll. -- »X «»> — »07 - Thrift «en'ilose 4«/„ . . . , 1«^ 4« Ib» 4N 4"/„ «„gar. «ruübcnll'Obl!«, 87<>b »8 65 4"/« lroal, und Ilavon. bett» l»8 — 9V — Andere öffenll. Hnl»h»n. s»"/<>D°nau-«ess,'«!!lelhe 1878 . »0?« — — «nlehen der Stadt Vorz , , 98 N» — — «ülehe,! der Vlabt Wien , . . lo« - 107 - dtu, bto. (Silber ob. «old) 1»8 «l» l»4»<> dto, dio, (1894). , . . 9« 80 »7»U dto. dto, ll«98). . , , 9910 »00 10 «0rl,bau.«nlehen. verlosb. b»/« ilX» - KX» »0 4°/, »ia«ner Lande» Nnlchti, , l»? — »? »0 »eld '«iarr ßsnndbritft ell. Vodlr llUll,«st«rl.4«/° «X, « 10, »b ssisenbahn^riorität»' ybligati««»»». sserblnand« »loibbahn «m, 1«»« wu »5 ini «l» Oesterr. Norbwestuahn - > - !08 z,b 109 »b Oüd°b?hn?^/°verz.3°nn Juli »»1- ,« «» dto k!>"/,. - - - - »9'l!> i>w ,(, Ung'nallz. «ahn..... W8 - in» - 4«/" Unlertrainer U°Yn«' - - 99 «,,«<>._ zlv»ls» «oft (per Vtücl). »er,in»l»cht ««««. ^«°denrred..^°,e^N^-«9.. 4»/^ Donau D»mpf!ch, <"> U, - ,^7'-- ^'^ 5°/« Donau «e«ul'2°I' - > - «l. — »»? — Nnverzi«»«che «,»«. Vudap,.!vllstlic° (Dombau) ° ll. l» - ,y_ Kreditlose 100 fl, ^, ' ' ^^ — "^ ^ «lary «°!c 4U,1, LM, - - . - - -- R3.en Kr.uz.Oest. «'!.," "^ bb 50 l.« ü(. UN«. >, " ^'l «? b0 »8b0 «ubol,.Lo,e 1<» »l...... «1^»""' LaImL°ft40 l. - - > - ^"^»»«- «t. «rnoi» Lo e 40 fl. . . - »»4 — »74 — Wie.?r »omm'^ol. "^'«" «»-.4«?^ AwinMck b »"/o Vr, Lchuldv, ^b «°d?nttebit»nst..Em.1»89 67- »»- «nibacher Lose..... '^ - ?? - »eld «are «Men. ZlllNlposl.Wnlll' nlhmung»«. «»ssiglefl, «tisenb. 500ft. , . L735- »74l. 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