^ l8. freilali anz 33. Jänner l863 Die „Laibacher Zeitung" erscheint, nut Ausnahme der Sonn- nnd Feiertage, tllglich, und tusiet sammt den Veilagen im Comptoir ganzjährig 11 fl., halb-jährig 5 si. 50 tr., mit Llrllzlmnd in, Eomptoir gNNZj. 12 fl., haillj. 6 fl. Für die Fichcllung in's Hans find halllj. 50 t»-. mchr z,i enlrichtrn. Mil der post portofrei ganzj., uittei Kreuzband und gedruckter Adresse 15 fl., halbj. 7 si. 50 kr. Juscrtionsgebnlir ftlr sli« Garüwild-Spaltcnzelie oder den Raum dcrselben, ist filr l malige Einjchül-rung S kr., fllr 2malige8 tr., filr 3>nalige 10 lr. n. s. w. Zu diesen Gebühren ist noch der Insertions-Stempel per A0 lr. für eine jedesmalige Eiuschaltnng hinzn z,l rechnen. Inserate liiö 10 Zeilen losten 1 si. 90 lr. filr 3 Mal, 1 fl. 40 lr. filr 2 Mal nnd 90 lr. silr l Mal (mit Inbegriff des IuserlionSstempels). Amllichtt «hei!, <3c. k. k. Apostolische Majestät baben mit Aller-l'öchster Entschließung ll^I. Ebensec 1!l. November u. I. den Erzpricster des Kollegiatkapitels von Enrzola. Iobann Zaff r o n . zum Bischof von Scbenico aller-gnädigst zu ernennen gcrnbt. Das Iustizininisterium l?at den verfügbaren Etaatsanwalt und 5tomitatgcrichtsrath Johann M a« thiasch im Wege der Uebersetznug, dann dcn Ctaalsaiiwaltö'Snbstilnlen in Pilftn, Josef Nan'ra. und dcn obergerichiücheil Ralbssekretars.Adjuukten in Prag. Iohaiui P o n c t) . zu Rälden bei dem Krcis-Gcrichtc zu Tabor in Böhmen crnanilt. Die königl. siebenbürgische Hofkanzlci hat dcn überzäl'ligcu Sekretär dcs königl. slct'cnbürgischcil ' Gubcrnilims. Ludwig v. P ü k c i. ziln« wirklichen Sckrelär daselbst eruauut. Nichtamtlicher Theil. Laibach, 22. Jänner. An der Wielierdörsc war ein Gerücht von östcr-reichischcn Trnppenbcweglillgen an der türkischen Grenze verbreitet, welches abcr von der „G -C." in fol» gender Weise demcnlirt wird: „An der Börse waren l'eutc Gerüchte von Trnp« pellbeweglingen verbreitet, die cine schwache Verstimmung hervorrilfcn. Wir sind in der Lage diese Ge« nichte in so fern auf ibrc natürliche Quelle zurückzuführen, als bci der bekannten Thatsache, dap in Nord» Albanien Derwisch Pascha, in dcr Herzegowina im Süden von Bosnien Abdi Pascha mit nicht l>nbc-lrächtlicheu türkischen Heercsablhcillingcn stehen uild an der serbischen Grenze ohne Zweifel ebenfalls Trnp-penansammlnngen von Seite der Pforte stattfinden dürflen, wol)! in Privatbcrichlen uon Truppenbewe« gungen die Rede sein könnte. Was man von Trup« Penbeweglingcn in Russisch »Polen erzählt, bezieht sich einfach darauf, daß die russische Regierung zur Durch« führung der Rekrulirung auf dem stachen ^ande mobile Kolonue» errichtet hat. Von Vewegungcn k l. Trlippcn ist uns jedoch durchaus nichts bekannt." Diese Notiz widerlegt allerdings die Nachricht von österr. Truppenbewegungen, wie vorauszusehen war, da Oesterreich j« Miehm an der serbischen Grenze mcht wehrlos dasteht; gidl aber doch zu. daß die /-Wl'tc acrustet da steht, wozu selbe allerdings Ulsache IM. denn nur dadurch, daß sie anfängt sich auf die ligcnc Kraft zu verlassen, wird sie dahin komme», mich auf eigenen Füßen zu stehen, und aus der bc< "ormuiideten Stellung herauszutreten, in der sie durch deu migeblichen Schulz ri''alisirendtr Mächlc gcralhen. In ausivärtigeu Vlälteru war vor Kurzem viel die Neoe von einer projeklirlen Zusammenkunft dcs Grafen Rcchberg und des Herrn von Pismark in ^'cipzig. In Wien wurde dies Gerücht in ofsizi.'ser Weise dementirt. Icht lesen wir in der Independancc Velge über denselben Gegenstand: „Der österreichische Minister des Aeichcreu sei wohl geneigt gewesen^ mit dem preußischen Premier zusammenzukommen, habe "der bemerkt, daß eine solche Koufereuz, wenn sie N'sultatsloS bliebe, vou sebr schlimmer Nachwirkung scin lönnte; man möge sich also vorher einigen, was man beabsichtige. Vor 'Allem müsse die Unabbängig. kcit der Einzelstaattil fcstgedalttu werden, abcr das föderative Vand sei durch rmc Delegirtenversammlung l>m Vundc zu stärken; um abcr Preußen seine Slcl-l"»g zu wnlneu, sollte drittens die Slimmzahl nach dciu reellen Machtverhältnisse der VuudcGaalen gc- ordnet werden. Zugleich soll Graf Ncchbcrg sich auch zu jeder weiler gehenden Maßregel bereit gezeigt l>abcn. Herr v. Vismark scheint jedoch uichl geivollt zu habeu und die Koufereuz uuterblieb." Die «G.-C." be« merkt dazu: «Iu diesen Angaben ist so künstlich Wahres mit Falschem gemischt, daß man nothwendig darauf geführt wird. anzunehmen, es sei der Korrespondent besser und genauer unterrichtet, als er dieß scheinen will. Um deutlich zu machen, was wir hieinit sagen wollen, genügt es hcroorznhcben, daß der dritte Punkt (die Stimmenvertheiluug am Vunde) unter den dem Grafen Rechbcrg zugrschriebeneu Vorschlägen bei einem richtigeren Arrangement dieser Mitlhcilnug über wirk» lich geführte Verhandlungen an einer ganz anderen Stelle stehen würde. Ohnehin ist uuveilenubar, daß dieser dritte Punkt die preußische Anschauung formu. lirt und daher östcrrcichischcrseits gar leine Veranlas. sung vorlag, vorweg zu adoplircn. waö nur bei rincr vorgängigcu Annäherung an die österreichische Grund, auschaullug über dic nothwendigsten Reformen der Vundcsverfassung als Beweis des Wlinscheö möglich, sten Entgegeulommeus denkbar wäre." Die in Frankfurt erscheinende „Europe" berichtet über cm Rundschreiben, welches der französische Mi« nistcr Drouin dc ^huys in der Handelsvertrags «All« gcl.genhrit an die Vertreter Frankreichs an den deut-scheu Höfen gerichtet hat. Nachdem in diesem Rund« schreiben hervorgehoben worden, daß Frankreich nicht im entferntesten (?) daran denkt, rem ökonomischen Intercsseu Erwägungen polilischer Natur zu substi' tuil'!-!:, wird ausgesprochen, daß die Regierung ocs Baisers dein Kampfe zwischen den zwei Parteien, vou dcuen die eine den engeren Bund anstrebt, währeud dic andere die politische und kommerzielle Einigung Gesammt«Deutschlands will, fern zu bleiben wünscht. In dcr Absicht, ihre guten Vezichmigcu mit Deutsch, land durch cincu Handelsvertrag fester zu knüpfcu, mußte sich die Regierung des Baisers nothwendiger» weise an Preußen wenden, welches dem Auslande gegenüber dcr Repräsentant und das gesetzliche Organ des Zollvereins ist. Es sei auch überaus uatürlich, daß Frankreich, nachdem dcr Handelsvertrag mil Preußen abgeschlossen, den Wunsch hegt, dieser Vertrag mögc kein todter Buchstabe bleiben. Dieß sei das einzige Ziel, welches dic Regierung dcö Kaisers anstrebt, indem es sich den Vemühuugeu Preußens anschließt, dcu gcwünschlcn Anschluß all,r Zollvereins« staatcn herbeizuführen. Zu diesem Ziele könne man sich umsomchr bekennen, als es von dem aufrichtigen Wuuschc Frankreichs Zeugniß gibt, sich mehr und mehr durch dauernde und feste Bande m,t Deutsch-laud zu vereinigen, inoem es die Beziehungen und den Austausch zwischen beiden Nationen erleichtert und vervielfältigt. Drouin dc ^hnyö schließt mit dem Be-daliern, daß diese Anua'hcrung ,uir einen Theil von Dculschlaud umfaßt, und spricht den Wunsch aus, bald mögc der Augenblick mittete», wo gauz Deutsch-land Frankreich die Hand culgegcnstreckt. um wechsel« seitig auf dem Gebiete der ölouomischeu lind Handels' Interessen eine innige Solidarität zu begründen, Iu Bezug anf neue Unterhandlungen zum Ans' gleiche der römischen Frage mel?et Dic „France", daß dieselben auf Grundlage einer den, heiligeu Stuhle zu lcisteudeu Garantirung dcs gegenwärtigen Besitz' standes slallfindcn sollen, wobei jedoch dcr päpstlichen Regierung liubcüommcu bleiben soll, Reserven betreffs der bereits annekionirteu Provinzen zu machen. Vor Allem aber werde das Turiuer Kabinet sich in bestimmter Weise zu äußern habeu. Erklärt es, vou seiueu Prälcnsionen anf Rom nicht abstehen zu wollen, so wird dann ci» Arrangement unmöglich, zngleich abcr auch ersichtlich ftin. daß dic Hindernisse von Turin kommen. Andererseits soll der römische Hof nichl ganz zufrieden mit der Rede dcs Kaisers scin. Man haltc, wic es heißt, sympathischere Worte vom Kaiser er« wartet. Am empfindlichsten soll für dic päpstliche Regiernng dcr Umstand scin, daß in der Rede nicht die leistete Anspielung auf dic von Rom Frankreich zu Gefallen gemachten Reformen vorkam. H. Sitzung des krainischen Landtages vom 22. Jänner. Die Sitnmg beginnt um Id'/; Uhr. Das Protokoll wird verlesen und mit einer Berichtigung angenommen. Der Präsident läßt dnrch den Schriftführer rine slovenischc, von )8 Mitgliedern unterschriebene Interpellation des Abg. To man an Sc. Exzellenz den Herrn Statthalter vcrlcscu, des Inhalts: ,,Da dic k. k. Regierung im Reichsrathc versprochen hat in der nächsten Session eine ucnc Strafprozeß-Ordnung einzuführen, wobei sie jedoch früher auch das Gut« achtcu dcr ^anotagc über die Schwurgerichte einholen will, bis jetzt abcr eine derartige Vorlage au den krainischeu Landtag noch nicht erfolgt ist, und die Bc« sorgniß besteht, daß bci dcr Masse dcr Geschäfte am Schluß dcr Laudtagsscssion ciuc solche Vorlage der Regierung nicht erfolgen wird, so wird dic Anfrage gestellt: ob dic l). Rcgierung cinc derartige Einholung dcs Gutachtens drs Landtages über dic Schwur» gcrichte in dieser Session beabsichtige?" Se. Erzellcnz der Herr Statthalter ver» spricht dicse Interpellation in cin'r dcr nächsten Siz» zuugen zu beantworten. Man schritt nun zur Verhandlung übcr dcn ersten Gegenstand dcr Ta^csordunng. bctrcffcud die Errichtung cincr acmeinschaftlichcn Irrcnanstalt für Stcicrmark imd Krain. Abg. Slip pan als Referent erhält das Wort zur Molivirnng der. vom Laudcsmlsschuß gestellten Anträge: Dic hiesige Irrenanstalt ist in ihren Räumen ungcnngcnd, in ihrcr inncrcn «Hinrichtung abcr geradezu zweckwidrig. Eo kommen fort und fort Fälle vor, daß Gesuche nm Aufuahmc iu die Anstalt wegen Mnugcl an Ranm rücl'gcwicscn wcrdcu müssen, anch wurden einige Vandcsangchörigc Krams in den Ir-rcuaustaltcn zu Trieft, (^raz nnd Wicn nutergcbracht, wofür bcocutcudc Vcrftflcgsgcbührcn nns dcm Bandes-Fondc zu entrichten sind. Dic ^agc dcr hiesigen Anstalt macht es unmöglich, dcn bestehenden Uebclständcn durch eine (5rwci-ternng abzilhelfeu, iilid da die (5rban»ng eiucr eigenen dcn Anforderungen der Humanität uno dcili jetzigen Standpuntte dcr Hciltnndc entsprechenden Irrcnanstalt mit unerschwinglichen Kosten für daö ^and uerbuuocu wäre, so kam man auf dcu (^cdaulen, eine gemein^ salile Irrcnailslalt siir Etciermark, Kärutcil und Krain zu errichten, zu welchem (5udc von den Ständen Steiermarts das Gut ssreischloß nächst Graz n>n den Betrag ftr. 40.(XX) fl. iln Jahre 1858 cmgelauft wurde. Die k. k. Landesrcssicrnng zn Laibach hat mit Note vom 30. Dezember 1«5)!>, Z. 14715, mit Rücksicht auf die mißlichen Verhältnisse dco krainischeit Vaudeo>foudcs deil Beitritt zur projeltirteu gemeinsam inen Irrcnaustsllt nur in der Weise zugesichert, dasi für die hierländigcn Irren lediglich die Vcrpflcgsgc^ bührcu pr. Kopf und Tag zu cutrichteu, dagegen lein .^ap ilalö bci trag zit leisteil wäre. Mittlerweile haben Se. t. k. Apostolische Ma-jestät nlit allerhöchster (5ntfchliesn>ng von, 7. April 185i) zu bewilligen geruht, das; die eine Hälfte dcr >. Etaatswohlthätigleit^-Votttrie zur El'richtnna. dic^ ser genlcinsamen Irrenanstalt nnd znr Lubvention dcs Talibstlinnllen Institntes zu.«lagcnfurt gewidincl werde. Valit Zuschrift dcr t. t. train. Landesregierung 68 v. 26. Dezember 1862, Z. 1717, beträgt die Hälfte dieses Erträgnisses.......lAO.öltt fl. wovon dcm ^anbstnmmcn-Institute zu Klagcnfnrt........ . 18.000 „ zugewiesen wurden, so daß für die Errichtung ciuer gemeinsamen Irrenanstalt 112.516 fl. erübrigen. Dieser Betrag deckt die Kosten für die Errichtung einer gemeinsamen Anstalt nicht, und der stcier. Landcsausfchuß hat ill seinen Zuschriften vom 5. Juli 1861, Z. 2406, und 19. Dezember 1862, Z. 9871, mit Bestimmtheit erklärt, daß er beim Landtage in die Errichtung einer gcmcinsamcu Irrenanstalt zwar überhaupt nicht cinrathen, daß aber falls der Landtag einen gcgenthciligen Beschluß fassen sollte, dieß doch immer nur nntcr Voraussetzung eines ent-sprechenden Kapitalbcitragcs uud die Ucberlassnng der ausschließlichen Administration an den slcicr. Lanocs-ausschuß geschehen tonnte. Dcr steier. Landesansschnß will diesen Gegen stand im Laufe der gegenwärtigen Landtags Session seiner definitiven Erledigung zuführen, wünscht ihn jedoch beim dortigen Landtage erst dann zur Sprache zu bringen, wenn die Landtage icrains nnd itärntens ihre dicßbezüglichcn Beschlüsse gefaßt und mitgetheilt haben werden. Da nnn die gegenwärtige Irrenanstalt in ihrem jetzigen Znstandc schon aus Hnmanitätsgründcn nicht weiter belassen werden darf, die Erbauung eines eigenen Irrenhauses selbst bei Zuweisung einer Tangente des oben erwähnten Lotterie-Erträgnisses aber weit größere Allslagen vernrsachcn und anch die Regie losten einen höheren Betrag in Ansprnch nehmen würden, als wenn der stcicr. Irrenanstalt beigetreten würde, da wciters im letzteren Falle das hiesige Ir rcnhans znr (^ebäranstalt adaptirt und daonrch ein sehr beträchtlicher Betrag an den sonst uöthigcu Ban kosten für die Erweiterung des hiesigen allgcmeiucu ztrantcnhanscs in Ersparung kommen tonnte nnd da endlich dadnrch auch den Inteutioncu Sr. Majestät entsprochen wird, hat der Landcsansschuß sowohl den Beitritt zur stcier. Irrenanstalt, als auch die Au uahmc der vom steicr. Laudesausschusse als unerläßlich gestellten Bediilgnngeu, nämlich eiuer cutsprechcudeu .^apitalbcitragsleistnug uud der Uebcrlassuug der aus schlicßlichcn Administration beim hohen Landtage zn beantragen beschlossen, da insbesondere eine gctreuutc Administration sowohl mit einem größeren itosteuaup wände, als anch überhaupt mit den größten Unzn löinmlichtcitcu verbunden wäre. Die einzelnen Bedingungen, welche der Landcs-ansschnß seinerseits beantragen zn müssen glanbtc, enthalten größtcntheils nnr die nothwendigen ilonseqncn-zcn der Anforderungen des stcicr. Landcsausschusscs und zielen uorzngswcise dahin, die Basis zur Berechnung des Aapitalbcitragcs fest zn stellen, nnd späteren allfälligen Differenzen vorzubeugen. Eo erscheint daher in dieser Beziehung eine weitere Motivirnng hier nicht nothwendig, und es wird bloß bezüglich der Äccscrvi-rung eines Set'mloar'Arztens'Postens für einen dieß-länoigen Arzt bemerkt, daß diese Bedingungen ans dcm Grunde nothwendig schien, um auch hicrläudigcu Aerzten die erforderliche Praris in Bcyaudluug der Geisteskranken zu fichern, da ihucil foust bei Eutfcr-nung der Irrenanstalt ans dem Laudc nicht leicht eine entsprechende Gelegenheit hiczn geboten wäre. Die Anträge des Lanbcsallsschnsscs lauten : Der hohe Landtag wolle beschließen: Es sei die Errichtnug ciucr mit Stcicrmart gemeinsamen Irrenanstalt zu Freischloß nächst Graz anzustreben uutcr nachstcheudeu Bedingungen: n) Der Bau der gcmciusamcn Irrenanstalt ist derart vorzunehmen, daß in sclber eine bestimmte, ans Grilnd der zu pflegeudcu Erheblingen vonl lraini-schcn Landesanoschnsse nachträglich fest;nsetzeildc Anzahl Angehöriger itraino ^welche sich wahrscheinlich anf 80 bclanfen dürfte), jederzeit ihre Anfnahmc finden könne, wobei es jedoch der Administration uubcnommeu bleibt, in fo weit nnd in so lauge nicht alle diese Plätze für Landeoangehörigc iirains iil Ansprnch genommen werden, darüber anch anderweitig zn verfügen. li) In dem Verhältnisse der für das Land ilrain rc fcrvirtcn, zur Gesainintanzahl aller in der Irren anstalt vorhaildcncn Plätze leistet das Land Krain den Beitrag zn den itosten der Erbannng der Irrenanstalt, des Kaufpreises für das dazil verwen-dete Reale, fo wie der inneren Einrichtung der An^ stalt, in so weit diese dosten nicht in dein hiczu bestimmten Erträgnisse der V. Staatswohllhätig-keits Lotterie ihre Decknug finden; mit diefem ideellen Antheile ist aber das Land öirain auch als Mitcigcuthümcr der Irrcllaustalt auzlisehen nnd als solcher an deren Gewähr zu schreiben, l') Für die in der Irrenanstalt untergebrachten Gel steslranlen des Landes ilrain wcrdeu die pr. itopf und Tag ausznmittelnden Verpflegsgebühren in jeneul Anouiaße an den steierischen Landesfond entrichtet, ili welchem er für seine cigeueu Angehöri-gcn die Zahlung leistet, so daß weder in dieser, uoch iu eiuer anderen Bcziehnng ein Unterschied zwischen den Angehörigen der beiden Länder gemacht werden darf. ) Es ist dafür Sorge zn tragen, daß wenigstens Einer der bei der Irrenanstalt bediensteten Aerzte, so wie eine genügende Anzahl Wärter der sloveni scheu Sprache volllommen mächtig sei, lind daß wo möglich ciuc der Sellindar^Arztes Stellen immer einem lrainischen Arzte verliehen werde, insoferne sich ein solcher um dicsc Stelle bewirbt. Nach einer persönlichen Bcmerknna, deö Abg, Vrolich wird die Gencral'Dcballe eröffnet. Abg. B l e i >v e i s wünscht die Frage in zwei Theile getheilt: 1, der Landtag crkcililt die Nothwen« digllit eines ncnen Irreiil'anses an. 2. Der Landtag nrebt die Vereinigung mit Siciermark i,i dieser Angelegenheit ail, lind ermächtigt dcn LalldesAusschllß, die nöibige Einleitling znr Itcalisirung des Projektes zu trcffclv. Abg. Vrolich erhebt Bedenken gcgen den An- ttag ,') mit dcr Vcmerknng. derselbe zeige Mißtrallell gcgcn den steierischen Landesausschuß. Der Präsident bemerkt, das gebore zi:r Spezialdebalte. Se. Erz der Herr Statthalter bemerlt, Se. Majestät der Baiser habe bereits vor der Einführung der konstitutionellen Staatoform ans Allcrt'öchsteigcuer Entschließung eine gemeinschaftliche Irrenanstalt schaf' fen wollen, wie aus der bezüglichen Verordnung hervorgehe. Abg. Sllppan liest diese Verordnung vor, ^D.'r Präsident schließt die Generaldebatte und crössnct die Spczialdebattc. Nach derselben wird der erste Theil des Bleiweis'-schcn Antrags einstimmig angenoinnle». Der zweite Theil desselben wird nochmals in 2 Hälften getheilt nnd die erste: der Landtag strebt die Vercinignng mit Steiermark an. ebenfalls ange« nommcn. Es folgt nun. l'cvor über den Nest des Antrages abgestimmt wird, die Spczialdebattc über die einzelnen Anträge des Landcsausschusses, u) l!) nnd c« fäbigter mn diese Stelle bewirbt." Dicsc Fassnng wiro >.'om Landtag angenommen. Hieranf wird nochmals über alle Anträge des Landeclanöschnsscs al'gestilnmt. lind werden dieselben angenommen. Abg. Kromcr stellt den Antrag, als Abschnitt <') folgenden Znsay zn den Anträgen des Landesauö-schu>st's an^nnebmen: Das Uebereii'komlnen ist nnr dann rcchtoverbindlich, lvenn die Genehmlgnna, des Landtages crs^lgt. Der A»trag wird angenomü'.cil. Es folgte nnn der zweite Gegenstand der Tages« m'dnnng. die voil, Comit»' zur Vm'beratbnng des Gemeinde^csepc^ gestellte!, Vorfragen: ob und nntcr welchen Bedingungen der Großgrnndl'esil) alisznscheiden sei. lind ob mif die Bildung uon Bezirks', Ganoder ssreisverlretniigen Rücksicht ^n nehmen sei. Die Beantwortung dieser Vortragen sind, wie der Referent Ab>;. v. A Psaltern berichtet, maßgebend für die weiteren Ardrücn des Comites Zugleich stellt das Eomil« die Anträge: dir hohe Landtag wolle beschließen, 1) der Großgrünt-besil) sei ans dem Ge-meindeuerbande nicht ansznscheiden, 2) zwischen die Gemeinde und den Laudtag sei eine Bezirks». Gau« oder Krci'?vertrctllng nicht einzufügen. Der Antrag anf Schluß der Situing wird ab« gelehnt und beschlossen, über die crstc der Vorfragen sofort zll verhandeln. Aach einer glänzenden, freisinnigen, oft von Feuilleton. Die unterirdische Eisenbahn von London. Wer das Getriebe des Tages, den Lärm des Marktes, das Getümmel am hereinbrechenden Abend in Wien oder Berlin, Hamburg oder Frankfnrt da" erste Mal beobachtet, wer plötzlich anö der ProviN' zialstadt oder gar anö ländlicher Stille in diese Em< poricn des Handels uno internationalen Verkehrs vcrseyt wnrde. der wiro mit Stannen erfüllt nnd mlii, sich erst allmälig an die städtische Rührigkeit ge< wohnen, nni das Leben erträglich zn finden. Die GrcMädtcr selbst dünken sich viel mit dcm ruhelosen Gafsenrenncn und Treiben, das so grell von der 5lleinlrämerri der Provinzialstädte. oder dem idylli« schcn Frieden ländlicher Einsamkeit absticht. Und den» nocl'. >va6 ist diese ganze OrcWaoterei im Vergleiche mit den sozialen Physiognomien der Weltstädte Paris oder London! Für die Geschäftigkeit der Wiener Welt reichen die zwölf Stnnden des Tages nnd die Oberfläche tes Bodens, auf welchem Wien stcbt. voll-kommtn aus. Wien kennt kein Nachtleben. Wien schläft dcs Nachts, die Gassen und Straßen sind ver« cinsamt, dic l'ssnchtcstcn Gasthällscr leer. nnd der verspätete Spaziergänger findet keinen anderen Be» glciter als seinen cigenln Schatten. — Wie lange pflegt Wien der Rnbc? Ganz im Allgemeinen von zcbn Uhr Abends bis sieben Uhr Morgens. Der Schluß der Theater bildet zugleich den Schlnß der Tageszeit. Nach zehn Mir gibt es nnr wenig Leute, welche noch die Straßen und Gasseu durchschreiten. Nach vier Mr Mor^eus rasseln wohl, zahlreiche Fuhrwerke durch die verödeten Straßen, es sind aber keine Wiener, die sich das Vergnügen machen, die Morgenluft zn genießen und die Sonne jenseits der Leithal'erge anssleigen zll sehen. Es sind Gärtner, welche mit Grünzeng zur Stadt fabreu. Milchver» käufrr nnd andere Händler, dic Wie» mit den nölbi« geil Lebensrnitteln verschen. — Wien hat genug Raum auf der Oberfiachc scincs Territoriums, und wären die Straßen minder eng, wcniger finster nnd kaum angelegt. — es könnte noch Jahrhunderte daliern, bis man den Ranm unzulänglich fände. Unsere Vorfahren hatten einen schönen breiten Strom in der Nähe. sie hatten daher die alte Fa> biana weit zweckmäßiger hart ai'.'s Ufer dieses Gewässers Hinbanen können, allein sie dachten weder an Handel noch an Verkehr, und gründeten dic Stadt in ehrfurchtsvoller Entfernung von der Pulsader des Landes, dem wogenden Donaustrom. Es kann sein. daß Wien gleich den Gletschern, die unaufhaltsam vor-rücken, clust biö an die Donau gelangt, es kann ge« scbehcn. daß der mächtige Strom für Wien einst dasselbe wird. was die Themse für London ist. einst' weilen wissen wir nur, daß das jenseitige Land dnrch zwei hölzerne Brücken mit der dießseils liegenden Hauptstadt in Verbindung stebt, daß in einem benachbarten Orte hatt am Fnßc dcs Leopolddcrgcs dic Dampfschiffc landen, und daß man nach Nußdorf fahren muß, will mau längst erwartete Freunde auS dcm fernen Westen bewillkommneu. — Au den Ufern des prächtigen Stromes erbebt sich leiu Palast, zieht sich keine helebte Straße hin; elende Hütten. Holz« lcgestälte sind Alles, was man an der Stelle erblickt, wo dcr eigentliche Play der Kaiserstadt wäre. — Wien hätte etwaö ganz anderes als die Themse — der zweitgrößte Strom des Weltiheils -— und es bc-schmnyt seine Lenden mit den trüben Wellen des Donankanals und den trag binsickerndcn. blascntrei« bendcn Gewässern des Wienflusses. Man hat dic Stadt zwischen zwei Jauche führende Flnßbecle ein« gelammt, wäbrcnd sie ihr Bild in dcm Riesenspiegel des großen, lichten Stromes beschallen könnte. Wien ist lange Kind geblieben und siebt in diesem Angenhiickc noch an der Grenze der Kindheit; London ist dagegen ein alter Knal'e, ein Knabe mit granem Hnarc, aber rüstig, munter, uud nut jeden» Jahre stärker, London hat für dcn Vcrkehr seiner Millionen Bewohner niel't mehr hinreichend Plaß auf der Obcrsiächc, Umsonst nimmt das Londoner Stadtleben Tag und Nacht in Anspruch, umsoni! fngtc cs dic nächtliche, durch hunderttausend Gas-Kaudclabcr crbclltc Duukclheit au deu trüben Lc>u-douer Nebcltag. umsonst ist die Themse dic belebteste Straße von London gcworden. auf dcr zwar keine Klitschen dahinrassein, dafür aber Hnndcrte und TaU< sende von Fahrzeugen rnhig nnd lantloö hinglcilcu. (Schluß folgt.) O«> „Bravo" li»terbrochcne,l Rede des Abg. v. Apfalle rn, u»d zustimmenden Alltwortcn dcr Abg. von Wnrzbach und Kronicr wird dcr Antrag dcs C o in i t <^'s c i n sl i in m i g angenommen. Schluß der Siyuug 1 ^', Ubr. Nächste Sipung Samstag. Tagesordnung: Die zweite Vorfrage lind dir Geschaftsordinüig. Oesterreich. Aus Klagenfurt, 18. Jänner, schreibt man der ^Tr. Ztg,": Vor einiger Zeit haben hier zwei Duelle stattgefundeu, deren eines. zwischen einem Ncuticr M.'und einem Hnsarcnoffizicr anf Pistolen, uubllltig ablicf. während das andere, 4 Prohaska-Offiziere gcgcn 4 Husarcn-Offizicre auf Säbel, für zwei der Gehleren iusofernc schlecht ablief, als sie durch scharfe Verwundungen übel zugerichtet. Doch crhicltcn auch von oen Ersteren zwei leichtere Wun. den. Die Veranlassung dazu solleu n. A. gegcnsei« tige Äeleidigungen der Korps gewesen sein, und wie es heißt, sei cs dem Offizicrkorps überlassen gewe« sen. die Sache auszumachen, worauf das Duell iu einem hicsigeil Privalhause vor sich ging. Es scheint sich bei diesem Kampf überhaupt um eine tüchtige Lektion gehandelt zu haben, die einigen Kavalieren gegeben wnrde. welche die Gastfieundschaft durch her-aufforderndes Betragen undankbar erwiedert hatten. Es gelang, die Gegner dann am nämlichen Tage noch'zu einem Vcls'ö'hnuugsfest zu einigen, und der Vorfall wird hoffentlich den überflüssigen Muth ge. dämpft haben und für die betreffenden Herren von Nupcn sein. Trieft. Ueber die neuerdings wieder mehrfach angeregte Kohlcufrage. die besonders für die Iudusirie der in nnser Nachbarschaft gelegenen Kronländer eine nicht zu nnlcrschäpende Wichtigteit hat. uud die erst dann in ein etwas anderes Stadium getreten sein wird, und lhcilwcisc für die inländische Kohle güu« stiger betrachtet werden lanu, wenn die Komniuni-kalioncn vou den inländischen Kohlenlagern leichter »md die Laudfrachtc» viel billiger geworden sind. schreibt ein hiesiger Kaufmann: „Alle Zufuhren, die hier im vorigen Jahre eingetroffen sind, waren meistens für den Lloyd und zum Theil für die Kriegsmarine bestimmt. Es hat überhaupt in Kohlen ein eigentlicher Handel noch nicht Fuß fassen können, obschon nnscrc nach England Getreide ausführenden Schiffe Rückla« dungcn iu Kohlen zu sehr billigen Frachten, durch« schmlllich ^, ft, pr. Ctr.. aufnehmen können. Der Grund ist, daß es znr Anfiagerling hier an geeigneten Magazinen längs des Meeres fehlt, und in der Stadl selbst Kohlen nicht gelagert werden dürfen, so dap die Schiffe, welche eine Ladnng bringen und sie nicht gleich absetzen können, in Verlegenheit kommen und um nicht mit Ladung an Bord auf Absah zu warleu, oft die Halde Fracht zu verlieren gezwungen silld. Der Handel mit Kohlen bat sich dagegen in Venedig eingebürgert, weil dort stets billige Lager zu finden sind, lim bei momentan fchlcuder Fragc ausladen zu lö'nncn. Auch in Aucoua sahen wir kürzlich 13 La< düngen in einer Woche anlangen, wcßyalb wir cs wohl bedauern müssen, daß nicht schon längst an geeignete Ränmlichkcücn für Kohlenlager gedacht wnrde, weil dieser Artikel in der Äcuzcit große Beachtung und besonders als Nclourladung für Schiffe vorzüg« lichc Berücksichtigung verdient,- Venedig. Jenseits des Po und Mincio beschäf. tlgt mau sich scit einiger Zeit sehr stark mit Vcfcsti' gungs'Arbcilcn. wclche jedoch mehr tluen dcfcnsivcn als offensiven Charakter zu haben scheinen. DaS große Plateau bei Riuoli wird durch Erdschanzen und Re< donten befestigt, bei Piaceilza werden ebenfalls Bo fcstignugs-Arbeitcn eifrig betrieben, an mehreren Po> Ucbcrgäügcn. lind namentlich bei Sau Benedetto will man Brückenköpfe banen; an der Herstellung eines verschanzten Lagers bei Cremona wird stark gearbeitet, und die Nocca von Bergamo wird zn ei> ner hartnäckigen Vcrchcidiguug in Stand gcsenl. Hicr atbmlt Alles Fricdensznvcrsicht und ist von ei» uer faklischln Aufregung gar keine Spnr vorhaudc:'., D>c Acrontscr genießen mit Eifer die Freuden des Karnevals, und da öffentliche Ballfcstc noch nicht arrangirt wnrden. so ^>t man sich der dcntschen Sitte dcr Hansba^lc hin. „nd sind diese hänfigcr denn je. Die>cr ^age aber wird die Bewilligung der Blhörde zur Abhaltung von Maskeraden erfolgen, und so hoffen wir dcun auch den Karneval uach hiesiger Art uud Sitte geniern zu können. Verona, 20, Jänner, Polizciralh Rossi erklärt in, «G. d, Ver.". die iu Wiener Blättern verbreitete Erzählung von einem israelitischen Kinde, das vom katholischen Klerus mit Assistenz dcr Polizei gcwai> sam getauft worden sei, für gänzlich erdichtet. Derselben liege wahrscheinlich die Thatsache zu Grunde, daß eine israclilischc Frau. welche vor zwei Monaten i" Erfahrung gebracht, ihre iu Irrsinn verfallene Magd habe behauptet, daß sie einen siebenjährigen Knaben dieser Frau heimlich getauft, letztereu, man wisse nicht, welche Folgeil besorgend, zu entfernte» Verwandten gebracht habe. Tagesbericht. Laibach, 23. Jänner. Gestern Vormittag kurz vor ',11 Uhr waro hier ein leichter Erdstoß bemerkt. — In der Nähe von Krainburg soll au einem Fuhrmauu ein Ranbmoro begangen, die Thäter aber sollen bald darauf entdeckt n»o eingebracht wor« deu sein. Wien, 22. Jänner. Gestern fand der zweite Kammcrball am Hose Slatt. Das Ballfesl begann um halb 9 Uhr Abcuos. — Der FZM. Ritter v. Vcucdck wird morgen nach Verona abreisen. — Dic Publikation des bcrcitS vor längerer Zeit Allerhöchst sanklionirten ncueu Prcßgcschcs wurde bisher durch dic eudgiltige Feststellung der hiezu uolh-wendigen Vollzichungsvorschrift verzögert. Auch diese letztere ist bereits iu allen Details vollendet, und ist die Publikation des Prcßgrschcs und zugleich der Vollzichnngsvorschrift noch im Laufe dieser Woche zu erwarten. — Dem Vernehmen uach soll binneu Knrzem eine die Erleichterung des Pnbliknms bezweckende, amtlich rcvidirtc Zusammenstellung des alten Gcbüh. rculariss mit den verschiedenen Nachträgen uud des nenestcn Tarifs, begleitet vou einem bequemen In« de? veröffentlicht werden. Aus den Landtagen. Graz, 21. Jänner. (6. Laudtagssihuilg.) Dic Errichtung eines Erzherzog Johann' Monumentes in Graz wird als Landesaugelegeuheit erklärt uud beschlossen, die Kosten zunächst im Wege der Privat« Betheiligung, dann durch Laudcsbciträgc zn beschaf. fcn. Der Eutwurf ciucr Winzcrordnung wird einem Eomit«'! von füuf Mitgliedern überwiesen. Linz, 20. Jänner. Dr. Greß uud Genossen iuttrpellircu den weiter der Statthaltcrci ivegcil der angeblich von eiuem Polizeiorgaue ill einem Gast« hause bezüglich der Zusammenkünfte von Landtags. Mitgliedern eingeholten Ausküufte. Hofralh v. Schwa« bcuau aulwortel: Vou dcr Statthaltern ist hiczu lein Auftrag ergangen lind werden weitere Informa« tionen über den Sacyvcrhalt eingeholt. Dic ain 17. d. M. zli Wels lino Kirchdorf staltgcfundcuen ^^ah> lcn dcs Krcisgerichtsralhes Achlciiner lind dcs Bezirk-amlsadjunllcn Karlsberger weidcil für giltig erklärt; der Autrag dcs ^audcsausschusseö wegen Befreiung dcr ^audcsbcamten von der Pfticht zlim Eintritt in das Heer angenommen, dagegen der Antrag wegen einer Modifikation iu dcr bisherigen Verlautbarung der Sil)uugsprotolollc dcs ^audeöausschusscs abgc< lrhul. Betreffs dcr Gründung rmcr Ackerbauschulc wird dcr ^anocsausschuß bcaliftragt, die gcciguetcil Schritte fortzuscßcn und deill Laildlage in dieser oder dcr folgenden Session einen Vorschlag zu untcrbrci« lcn. Die Petition dcr Apotheker in Oberösterrcich wegen Einrciyuug in den ersten Wahllö'rpcr bei den Gemeindewahlen wird dem Gemeinde' Comit^ zuge« wiesen. Prag, 20. Jänner. Ueber Vorschlag des Präsidenten Grafen Nostiz. die Budgetkommission für die Prüfung dcs ^andcsprälimiuarc, alls 21 Mitgliedern bestehend, (Antrag Rothkirch) aus dem gauzrn Land« lag zn wäylcn, wurde die Wahl der Mitglieder allso< gleich vorgenommen. NächNe Sißung Doiincrstag. Zara, 20. Jänner. Zwischen den Antonomistcn (dcr dallnaliuischcu Partei) lind ocn Unionistcn (Vcr« fcchtcru dcr Uliion mit Kroatien) kam ein Kompromiß zu Stande, Das Programm, übcr welches man sich einigte, betont das Beseitigen cincr burrankralischen lino zcutralistischcu Präoominirung, die fortschreitende Eutwicklung loustitulioncller Freihcileu uud aulouo« mcr Institlllioueu. allfrichtige Uuterslüßuug liberaler Priuzipicn ohne systematische Opposition. (Pr,) Äturllt Rachrichlc» nnt> Teltglnumc. Pesth, 2!.. Iäuncr. Eine Broschüre vou Paul Sommsich «Zlir Losung" cnlpsiehlt das Fcbrnar.Pa-tent als königliche Pr.'posilioil den Ländern, wo die pragmatische Sanllion bestand, vorzulegen. Der Verfasser ist überzeugt, der ungarische Landtag werde mit Revision dcr Gesetze. Sicherstellnng der Maj» slätsrechte und cincm l'.'idc Theile befriedigenden Mo< dus dcr Behandlung der gcmcinsamcn Angclcgen-hciten antworten. Für leytere soll das Oktober - Di> Plom Ausgangspnnkt lüld leitendes Prinzip, sein. und wären als solche alle diejenigen Angelegenhritcu zu betrachten, welche aus der Weltlielluug der Monar« chie nnd deren Berührung mit dem Au?lanc>c cnt» springen. Berlin, 20. Jänner. (Wegen Liniennörungen verspätet eingelangt.) Die «Norddeutsche Allg. Zci» tung" schreibt: Ans bester Quelle wird uns versi< chert, daß jede Aussicht auf Zolleiuigung mit Oesterreich vom prcußischcu Ministerpräsidenten auf das Entschiedenste abgelehnt wnrde. Derselbe !)at viel« mebr erklärt, er wolle scholl daßhalb dcn Zollverein kündigen, unl die vage Verpflichtung zll beseitigen, die dnrch die Verträge vom !9. Februar llild ^. April 1833 Seitens des Zollvereines Oesterreich gegenüber eiugcgaugen wurden. Es ist nicht unmöglich, daß diese entschiedene Ablehuuug der Zollcinigung mit Oestcrreiä) das Hauptmotiv der Verluüderung der bc-absichtigleil Zlisamnlcnkunft beider Minister gewcseil ist. Verlin, 21. Jänner Der Adrcßentwurf wird voraussichtlich Morgen in's Abgcordnetenbaus gebracht. Eine Einigniig übcr denselben mit dcn Polen u»? Katholiken ist uicht gelungen, Der hantige .,St>.ats» anzciger" schreibt: Daß der Lanoesvertretüüg bisher nnr wenige Vorlagen gemacht wurden. liegt in dcn Diffcrcuzeu über dic Stell,,»g lind Nechtc der Gesrl)« gcbungsfaltorcn, wodurch die Aussicht auf frna'tbrin« gendc Ergebnisse nicht vorhanden ist. Die Regierung glaubt vor Allem die Erledigung der Militär« lind Staatshanshaltöfrage erstreben zu müssen. Die Ein< bringung dcs GeseNcs über die Dienstpflicht werde nnvcrzüglich erfolgen Dresden, 21. Iäiltlcr. Das heutige „Dresdner-Journal" enthält eine Korrespondenz aus Frankfurt, welche lucldct. die Abstimmung über das Dclegirten« Projekt werde in der morgigen Buudeslagösituing be« stimmt stattfinde»! uud dcr Aussehußautrag zweifellos in der Minorität bleiben. Die Antragsteller werden hierdnrch nnr veranlaßt werden, ihre Neformbcstrc-buugcn auf eiilc audcre Vasts überzuleiten. 3iu»n, 19. Jänner. Der Herzog von Saldanha überreichte heute scin Bcglaubiguugsschrcibcu als Ge< sandtcr Portugals. Die Tiber ist ausgctrcteu und überschwemmte einige Stcllcn der Stadt. Pariö, 21. Jänner. «France" versichert, der Herzog von Kobnr^ hatte am 18. eine lange Unter-reduug mit dem König der Belgier, welcher lebhaft in dcn Herzog drang, den griechischen Thron anzn< nehmen. Der Herzog ist am 19 nach Kobnrg zurück« gekchrt. Es heißt, die Rathschläge des Königs hätten cinen lebhaften Eindruck auf deu Herzog gemaä't. „France" drückt die Befürchtung aus. Ismail Pascha befolge nicht die Polilik Said Pascha's, „Patric" meldet: Es gebt das Gerücht, daß große Zwistigkeiten in Bukurest zwischeu dein Fürsten (5ouza uud der Kammer ansgcbrochcn seien, Dic Aorcßkommissil'n im l'!ii-i)> i!''^«!^!!" be-schlcnnigt ihrc Arbeiten. ^Es heißt, daß die General« debattc über die Adresse ausfallen werde. Die Session wird kurz sein; man glaubt, die allgemeinen Wahlen werden im Mai stattfinden. Baron Gros ist gestern nach London abgereist. „Patric" meldet es als wahrscheinlich, dass der Herzog von Kobnrg die griechische Krone annehmen werde. PariS, 22. Jänner. Die gestrige „Patric« schreibt: Wie es heißt, sind große Zwistigkeiteu in Bukarest zwischen Cusa und dcn Kammern ansgc-brochen, Vriissel, 21. Jänner. Die „Ind^pendauce brlge" bringt ein Telegramm aus London vom 20.. wonach man an offizieller Stelle das Vertrauen hegt, daß der Herzog von Sachsen«Koburg die griechische Krouc annchmcn werde. — Man versichert, dcr Herzog von Kobnrg ver« weigerte uach vcrschicdencil Unterredungen mit dem Könige die Kandidatur für die griechische Krone, uud sandte eine Depesche. welche die Weigeruug meldet, nach England. Der Herzog ist bereits abgereist. London, 20, Jänner. Die New Yorker Post vom 8. d. M. meldete fälschlich, der französische Gc-sandte in Washington sci abgesept und durch den Kousul in New «Orleans erseht worden. Es sollte vielmehr heißen, der französische Gcsandlc in Wa« shington habe dcn französischen Konsul in New ° Or« leans abgcscht. St. Petersburg, 21. Iänncr. Die heutige „Nord. Post" ucrösscnllicht ein provisorisches Regle« incnt. nach welchem dic Polizeibehörden dcr Släotc mit dcn Landdistriktcn vereinigt werden. N»r in einigen größcrcu Städten werden Polizeikommmariatc verbleiben. Ucberdieß erhält jedes Gonverilement periodische Versammlungen behördlich ernannter und städtisch gewählter Polizeibeamten. Eine definitive Einführung dcr Polizei^Ordnnng steht nach Einscmlug dcr Ncpräscutativkörpcr bevor. Alexandrien, 20, Jänner. Dcr monatliche Wcchscl dcr Arbciicr beim Sucz < Kanalban wnrde nntcr dcm gcwöhnlichcu Vcisland dcr Bchördcn do j werksteIIiqt. Druck ln'5 Verlag von Ignaz v. Kleiumayr s5 Fcdvr Vamberg. — Verantwortlich"' Redakteur: Ignaz v. Klciumayr. Anhang zur Laibacher Zeitung. Rnsll» 'l^ '<4»l Wlen, 21. Iäinill. (Mittags IV. Uhr.) (Wr. Zt^, Axf.ni^ö matt. z»lch< ftsi.r. V.^.sn< mid ^, l'öhcr,,, Pr.istu brz^hlt schließ.» namexilich sasi alle ^'sp^vi.rl. auch H^Vl ^i/>i><.'»s?)l. Bans'liüd 9lc,ldbahn Afticu l'cüel't, da,!lgcü dir übrigi» V^hü,» durchschoitüili» matter, ll'c» so Mct.illi>i»lö - Oi'li^ilieinu lü,d Kouvirtirte i» östlri.'ichiftlcr ?l>ührii»g »Ul Tint» Nruchthni l'illiglr, Mrlalle und fremde V.ilut^i cmfaiigS hoch gch^llc,!, znlcht vill u»t> u»> li»ig>' Z.hntcl iv^hlsiilce aii^'I'l't,», sch!i>s!s!! doch »rch »m circa "/<»"/, l,!'lr d,n acstrig,» '.'ll'tiz, Gild ilnt.ni b'dnltliid nuhr angsbotcn a!^' b,gchrt. 4. dc« Ailontc, (sür I <»0 ft.) In öst,rr. Währung . z» 57« 6!) .^0 6^0 5'/. «iils!,. v, 1861 mit Rüttz 9o.^0 l'3.70 d,tto ohn, Abschnitt 1862 . U^> ._ l»2 50 ölalienal-Änlehni »lit Iäuiitl-Coiipoils . „5 7« «-'40 8^50 National »Aülchcn mil ?lpril-(5oul'ons . . „5 „ «i 00 8' ^ 1860 zu 500 sl, . i»24) 9^60 ^ « zu 100 fl, 93 60 i^, 7 lionn'. Nnitcnsch. zu 48 l..»u8ti>. 17.— 17 5 ll, d,r Hronläudcr (für I0t1 si.) GlUüdüitlastun^lOdligation,!!, Nicdsi.O^tsll „ 75 "5 75 75 T.m. Van . .ssro. u Slav. 5 . 74. - 71..'5 ^alizis»..... 5„ 74.- 7450 Siil'tül'. u. Vulow. . . 5) „ 73,^5 74,— Veuetianisches Äül. 1859 5„ 92 50 9.^. Aktie,, (pr. Ctxck), Nationalbnnl......814— 816- Kr.dü-'.'lnstalt ,» 200 fl, o. W. 22660 226.80 N.ö Eelcl'i»-Gls, .^, 50>»fl. ö V. 660— 66.>,— K. Fcrd -Nmdl'.z.'i000 fl. CM. 1863, -1o64 — Staats-ssis.-Äcs, zu 200 si. (5M. l?dlr 500 Fr......255.50 236— Kais. Mis.-Äcchl, zu 200 fl, (§M. I5^!,50 154 — Siid-uordd.Verli.-V/^c^., „ 129,50 130,-Süd, Staats-, lomb, vcn. u. ßnitr. ital. Eis. 200 fl, i. W 500 ,nv m 180 fl <90°/^ liinzabliinq 274— 275. (Äl!d Wal. Ga,i<„ffa>l-k,i'w,-Aas,!l z. 200 fl. <>M. »>. 180 sl. l90"„) (ziilj. 220 - 220 50 O.,1. Dl>».-Da,!!plsch-G.s, i-^ 43l,— 4^2 — Osilcrrcich, ^loyd i» Trissi 3 ^ 2>l<>.— 238,— Wie!!.'r Damp,!,l.-Mt.-(j).'s. '^V !>^5,— 390,— ^clicr .ttstlliil'iüä»» .... 402,— 40t,— Völ,m. Wfsll'al», ^u 200 fl, . 169.50 I?) — ThlijU'alm-Vt!.'» 200 st (5 M. m. 140 fl. (707..» ^inzahliüig, 14?.— —.- Pfallddriefe (,'s-r 100 fl.) National- 6jäh.v. 1.1857z 57« ^104 25 104,5« l'.iüs .1»! 10 „ d.tto 5 „ 1W — 100 50 (i, M, v.rlos!'ait 5 „ 9» 9l> 25 yiaticmall'.ansö.W vc>!<,'»?!' 5 „ 85 70 85 !»0 Uvs.' (Vcr Tü'ick.) ssred.-?li!^alt siir Handel u Gcw. zu 100 fl. ü,l. N. ... 132.20 13-'l>0 Don-D«üN's,>G, zn 100 fl. CM, 98.75 99 25 Stadtgli». Ofcn „ 40 „ C. M. 36.— 36,5>.» ^l^rhaz^ ., 40 „ „ 95.- 96- Lalm__________„ 40sl,öii W 37 75 38 » 0',ld Wax ^alffy j„40sl. l5M. . 59,- 39 50 Clar,) „ 40 ., „ . 35 50 36 — Zt. 0'cüois ., 4<» „ „ . 38 50 39 — Wmdisci'grä» „ 20 „ „ . 20.75 21.25 Waldsssiü „ 20 ., ., . 23,25 23.50 Klgltvich .. 10 . „ .16 75 17,— IUcchscl. 3 Monate. Gcld Vri.f. Äuq!?l»irg für 100 fl, siidd. W. 98 25 98,50 ssiax'fmt a. M. d.lto 98 35 98.75 Öaml'ulq fi,r 100 Mark Äaiilu 87 50 87.70 ^oildl,'» ,!l! 10 P,. Elcrlin.z . 11«;.40 116 50 Pari« fur 100 nr.iuls . '. . 46 10 46 20 (fours der Gcldsorten. (".'id W>are ,ss. Mimz - Dulalli, 5 sl, 59 fr. 5 fl, ,!0 0llr ,Nlon.» .... 15 „ 80 .. 15 „ 83 „ NiU'olfonöd'or . . 9 „ 3^ „ 9 „ 34 ^ Russ. Imrerialz . 9 „ 58 . 9 „ 60 , , Vrr.inöthaler . . 1 „ 73„ 1 „ 73j ^ Zill'sr-Äqio . . 115 „ — „ 115 .. 25 ^ Effekten- und Wechsel-Kurse an der k. k. öffentlichen Vörse in Wien. Den 22. Jänner 1ttf!l'lii'!i, vo» Gr. Kaiuscha. — Hr. Fclja». Wirlh, Z"l777"(?) Nl7"l'il9, G d i k t. Vom k. k. Landes - als Handclögclichtt zu öaibach wird hicmit dckannc gegeben: OS sei in der Exckutionsführung dcö Heinrich Skodlar, gegen Johann Smrekar, ^. Feblliar l. I m der ?lmtökanzlei des k. k. Notar5 D:. Orel mit d»'m angeordnet worden, daß die Pfandstlicke beim ersten Termine nur um oder über, beim zweiten auch lmter dem Schatz' werthe hintan,)lgsben werden. Laidach am 13. Jänner l8N3. Z. 151. («) Glngesendet. Iu 1 l Tt die Zishunq drr Graf St. Oenois-Losc: dicscS Aulcheil ist mit" Oswiniiril von 73,500 fl.. 52,500 fl., 21,000 fl. :c. und i» Sum>i>e mit N.264,402 fl. ausgestattet. IcdcS i!oö muß mindrst^iö 68 fl. 25 Ir. ciewi»' neu. Die Ztt-Hinigm nfolgri, zwri Mal dc^ Iahrcs, und da Lkgciiwinlig lNlN'klärlichl'rwrisc der Preiö iwch ilnlrr dem Pari-cur«, so ist tS wohl jcht noch angezeigt, diese glinstige Chance zu lxnllhcn. Derart Lose sind im Originale nach drin Tageskurse, und zum Spiele blos; filr die Ziehnug am 3. Fcbruar mittelst Promessen << 3 fl. und 50 lr. Stempel ;u haben bei Ioh. »,»^,» von Gulden 73,.M)—52/i00—21,000 etc. etc., und so herab viö 68 fl. 25 lr. ausgestattet. V^^ Icdcs Los muß mit mindestens NH fl. H.5 kr. verlost werden. ^^4l Derart ?ose verlauft l«, «^l^z»nl<> genau »ach L'ttjr«««"««'»'«, und zum Tpiel für die Ziehung n>» 3. W'«»I,»'«>«»' «>. >R. iniltelst K'^n,»««!chv,,, dem Gesetze entsprechend, mit 56 lr, Stempel verschen, mit 3 fl. 50 lr. ^oli. (1. 8()tlwn IN >Vic;n, GroWndlrr und Wcchvler, Stadt, nm Hof 420. l^H^ Bei geucigten aniovärtigen Aufträgen wird um gefällige fraukirte Einfeudling deö Betrages, uub um Veischlic-siuug vou 30 Nkr. filr franlinc Zusendung der Ziehungsliste seinerzeit ersucht. Tlrart Lose sind in allen Wechselstuben und koSvcrschlch'zorteu zu haben. Z. 2052. (l) Patrouisizirt durch Pnvilrgiru an lmiserlichcu, königlichen und Mstlichrn Hösru! ?luci den au^rrleseuflen uud kostbarsten aromatisch-ätherischen Ingredienzien destillirt, bewährt sich «»««. V«^rill-ssuiev'^ .^lro»e>lsseist nicht uur alö ciu vortreffliches Nicsliwasscr, welches die Lebensgeister cruinntert uud stärlt, sou-dern anch nlö hcrrlichco »ndikaünntösca U»ltr>U>y,!iil,l,!>i!llel. Ei« ist eiuc wahre Wühllhat fur alle Persoueu, die au Kopfweh uud Migräne leide» — bei Z a h u - uuo O h r e u - Schmerv'U , bei l a t a r r I, a l i s ch e n Anfälle» mid bei leichlcn r h r u m atis ch c n Ulbel» , sowie i» niauchevlei 2 ch w äche - Z u st ä u d e n dcö Nerven - Systems n»d der Verdanuuq?-Orgaue N'ird lz»». V«'rillstuier'er Marleuschich amUich regislrirt siud. tt^3^ Zur Schimhcitspfigc dcr ZMN. "A^ Frei vou alleu schädlichen Beimischuugcu, bewährt sich «^. V«'rin^llicr'^ .Nräntev - 2Uurzclol immer uud iiberall al<< ein hervorragendes Niillel zur it uud ist namentlich auch in solchen Fällen, >vo M bereits da« Anosallen der Haare, resp. eine ;n fri!h^e,itlüc,',Hjahl-löpfigteit einstellt, vou ganz il b e r raschcude m (5r folge; es reihet sich ««». ,V«ril>a.»licr's Hträutev-!2Uttr;eIi)l deu alllll'cl^il derarligru Erzeugnissen dl>s A n ö l a n d e ö ^^»»^,^ rbrndürtig ;ur Seite, übertrifft aber diese >^_.<-?>^ bei Weitem au Billissleit dev> Preises. / ^M^ ^ Jede, mit nebenstehendem Siegel auf !^//üVv^! s ^ '" " l 'l'" ^'"^ verschlossene Origiualflasche V^>/W<3)/ vou «»n. V«'Vi»^llicr's l. t a. priv. >^ ^X 5lräutcrwur;cl Haaröl lostet unverändert in allen Depolö 1 Flor. dst. W. Wichtige Erfindung eines Haar-Pigments. Ilaai lüi dnng8 - Hlittoi. Neuerfuudenrö, uou dcu berufenen luediziuischeu Autoritäten geprüftes, al5 nollkcunin^i zweckentsprechend und durchaus uuschädli ch anerkannt^ H'iittel , l>m die Kopf- uud Barthaare sowie die Äugeubraueu iu ollen I>elicl»'gcn Schaltiruu-gtu zu färben, ohne die Haut zu beflecleu und Geruch zu Ijiuterlasseu. 3ie Anwendung ist uugemeiu leicht, die durch dieses Pigment hergestellten Haarconleurcu h ij ch st natürlich und cin Fehlschlagen der FärbnnaFoperation gau; unmöglich. «,». B^rinssuisr'^ l l. ö. priv. Vegetabilisches Haarfärbemittel ist iu zwei Flaloiw Nr. I und Nr. !!. bezeichnet siesüll!, uud wird überall ;u dem festeu Prcise von 5 ft. ö. W. uer-lnnst; die ;ur Operation nöthigen 2 Bürsten uud 2 Echaalen siud beigefügt uud alle Kartons sind mit dem ,itl,tN!ichcndcn Stempel doppelt versiegelt. .. . ^^" ^^ sämmllichl,! pr!l>ilt,iir«cn Präparate dco «D»>. Veringuter sind M den fcstaclltllt n Vriainalurfioen in valbach einzi«, lind allein .,u hxbl» l>ti «>«>»«»« ««>»«o>>«»«l«« uud »<»l»»l« .<« N«»««'ll,z<««'z,, w wie auch in (?illi linnl «i,»»««»»«»^, ssriesach Apoth. ^. «l«-«.,«.^. Idria ^. ">>-l°^? 7»lll)r. ^eiftritz .»««. ,.lt»e«,n» , Nlastenfurt Apoth. ^,»,«, ^".""''' und ^«»,»l»«e, «,°«,«l«„,Hlralnl'urss'»'«,«'<>«!,. «.«,»«»««, Neustadtl Apoth. «,«,,»,. «l«^u», Spltal «. !?«nx ^VnIIl»,', Vlllach M»»l». H'i'.r»», und iu Wiftpach bei ^. N. «»»»,,«. Die DllNlen-PllhWllM-Riedellllge am Kundschaftsplatz Nr. 222, l empfichll höchst sl'^nüe Salon- u»d Vall - ^oiffuren, Chenille«-Netz, ! tii's rrichl'cil!is,l Abwahl in Vall-Guirlauden. genier eine nc,,c Sendiü'^ ' Damm Mieder ohne Naht, ' in t>lü Vlrschicdslicll SB"'"!, zum Schüsllofflicn :c. :.-. zl! dlit bilN^slill Preisl"' Z. 180. (2) -------------"-"---------- -------------^ Durch die Iahrmarktstage werden im Ooli^oum verschiedene Kotzen verkauft.