'"t.212. Montag, 16. September 1889. 108. Jahrgang. Zeitung. "V"» ??"W' ,"M Pofiv«,,«nl.« n, : ,»»»,«h»i« fi. «, h°l»t»brl« fl. 7.«. Iw « ° npl °»,: '"' ^Ns««te^ / ''^ sl.b.oo, yül bl« ^««.llung ln« Hau« g»n,l«hll» n. 1. — I»l«»tn»«>,»»»l y«. Dl« ,,«a»»«chn Z«lN>»»" »rsch,»n» »«gllch »lt «ntrabm« l>«r Eon»> nnt Feint»«« Dl« »»«»»ftraNo» blstnbtt fich longteseplllh », bir «li»«l»» Vahnhosgafle »«. «prechftunbeu b« «ebactlon täglich von I» bl« 1» Nhl vormltta««.— Nnsranl!n»,Vl<üs, »„den ntcht ««««»«m»«« ul>nistc^,. «s, - "^ drs ^"^au iUoigt in Waidisch be-!""« mebr /, c ^, Traunig in Anerkennung '^'stcklle, n z ^"^'ajähriqen. einem nnd demselben ^ten Bes >l^. ^"^""' zugewendeten treuen und be. Mdigst zu v s'!?^^ ^"^ ^berne Verdienstkreuz aller. Uichtamtlicher Weil. ^ Der Ballanbuud. ^ Nclllan^ ^"^ ^^" 'st wieder ziemlich viel von > du Ki"! ^ Rede gewesen. Eine Eonföbera-?°"seit^ .b" Balkan «Halbinsel wurde, wie Mistern d?5 ?s" ? ""schiedenem Sinne, von edelsten ^"tcurern 1^'!^"' Südens wie von politischen gepriesen, welche allein ." Staate,,^;?^ ^eihliche Entwicklung dieser jung. gieren. Zr 1 ^"?°'s zu sichern und zu ga-? ""lerem N .. ^"' ^°" nahmen wir Gelegenheit. . lle zuiki?,; "nt.r anderem anch die Gesichts-.5"!! Maf^ m' "°" drueu aus der serbische Dichter« ^ ^aalIund «/' ^"gwd einen solchen Völker. '' ^'e aesc... 3 '? "ustruiert denlt. Und jüngst ""«hrVV°" der Realisierung dieser Idee wie-c^In all«, ?c^'"^"' als unmittelbar vorher. Q""i°n b t> «l "^ ?"l'"en wird die Balkan-Maaten aem.l.^ ^undschaftliche Pflege der den ^sPw.i.?. ")"""" Interessen ohne ein be-"'virts2 °"n, bald °ls ein Bund zur Förderung ?^" 3"/ntwickl.lng. als ein Verhältnis dann wieder als zur Abwehr gegen fremde N wird ^ 5 .?b Monomischer Natur dargestellt. 3"Mtern. İ ?"sgehiUiqt: «Der Balkan den ^n.d"n'n w^^ "' ^"" in den Bund d 7 Fundes l^'r ausgeschlossen; die Spitze des H^'ben. bald?. ^ bald gegen jeden Einfluss h>cht di s"b w"d das Protectorat Russland« als ch ' ^lc." ieb7 '^^ «"a als Grnndlage desselben 3»^5 "uz« r.1° vlel Meinungen als Köpfe und A^iiH d ^ ^°l in dieser Erscheinungen ^-^ ^ -tna.«^ keineswegs eine klare Vorstellung darüber herrscht, was dieser Valtan-bund eigentlich sein soll, ein Benins dafür, wie wenig Berührunqspunkte im Grunde diese gciminsamen Inter« essen der dem Bunde sich anzuschlnhendm Staaten be< sitzen. Und die grellste Illustration zu diesen Unions-bestrebungcn bildet die Zeitungsfchde. welche die serbischen und bulgarischen Journale in den letzten Wochen miteinander ansfochten. eine Fehde, wie sie unter Umständen nur einem unmittelbar bevorstehenden Kriege zwischen zwei Staaten vorherzugehen pflegt. Jeder Schritt der beiderseitigen Regierungen wird einer- und anderseits in gehässigem Sinne gedeutet, Bestellungen von Kriegsmaterial und Munition, wie sie zur Com« pletierung der Vorräthe natürlich sind, werden als Zeichen kriegerischer Gelüste ausgelegt und Truppenverschiebungen zu Manöverzwecken als verkappte Mobilisierung bezeichnet. Wir sind gewiss die letzten, welche den Vortheil einer Conföderation der Nalkanstaatcn in irgend einer Form und in gewisser Interessensphäre leugnen wollten. Nach dem Beispiele der Entwicklung, welche andere historische Slaalengruppcn in der früheren und näheren Vergangenheit durchgemacht, möchten wir sogar sagen, dass es zu einer solchen Vereinigung unler dieser oder jener Form auch auf der Balkan - Halbinsel kommen werde. Was wir aber entschieden leugnen, ist. dass schon gegenwärtig die Interessensphären der Balkan-staatcn derart abgegrenzt seien, dass ein gedeihliches Zusammenwirken derselben nach irgend einer Richtung hin gesichert oder auch nur denkbar wäre. Vor allem ist der Krystallisations' Process der einzelnen Balkan-staaten noch lange nicht vollendet. Noch schiebt sich das Reich, ans dessen Körper im Laufe des neunzehnten Jahrhunderts diese Staaten geschnitten wurden, !in einem langen Streifen tief zwischen die Länder^ gruppen hinein. Abgesehen von dem compactcn Eom» plcxe, welcher zwischen Bulgarien und Griechenland einen vorläufig uud wohl noch auf lange hinaus — außer von Agitatoren — unbestrittenen Besitzstand der Pforte bildet, abgesehen von Macedonien, sind es Altscrbien und die angrenzenden Gebiete, die den bald absichtlich verheimlichten, bald offenkundigen Zankapfel zwischen Serbien, Bulgarien und Griechenland darstellen. Tin unentwirrbares Vülkergemisch bewohnt, durch keine ethnographische Grenze geschieden, diese Land« striche, und jeder der drei Staaten und Nationalitäten erhebt mit Recht Anspruch auf die zu ihnen gehörigen Volkstheile, ohne sie räumlich treunen, ohne auch die Ansprüche der albancsischcn Bevölkerung in irgend einer alle Theile befriedigenden Weise erledigen zu können. Selbst in den lrtzterworbenen Gebietstheilen von Serbien regen sich bulgarische Sympathien, und anderseits unterdrückt Serbien nicht ganz gewisse Wünsche und Hoffnungen auf einzelne Kreise in Bulgarien nächst der eigenen Grenze, wo sich ebenfalls serbisches und bulgarisches Volksthum mischen. Alle diese Ansprüche glimmen wie Herdglut unter der Asche welter, um bei gegebener Gelegenheit in jähen Flammen auszubrechen. So lange man hier nicht die Rechnung beglichen, ist schwer an ein aufrichtiges Einvernehmen zwischen den Nachbarn zu glaube». Auch im Südwesten sieht ein Nachbar begierigen Blickes nach dem Amselfelde, und das südlich sich erstreckende Land und Prizren bildet den Gegenstand dichterischen Sehueus in den Schwarzen Bergen wie am Zusammenflüsse von Save und Donau. Alle diese einander widerstrebenden Aspirationen müssten ihre entsprechende Ausgleichung finden, bevor ernstlich an ein Balkanbündnis nur gedacht werden könnte. Denn latent dürfen diese geheimen Wünsche nicht belassen werden, wenn die mühsam zusammengekleisterte Einigkeit nicht jeden Moment in die Brüche gchen soll. Unbestreitbar ist es zum überwiegendsten Theile Serbien, von welchem zumeist die Vorschläge und Pläne zu einem Ballanbunde ausgehen. Ist es Serbien Ernst, für diese in der Grundanlage. wie ge< sagt, ganz gesunde Idee die übrigen Staaten, Aul« garien^ dem im slavischen Süden unstreitig noch eine bedeutende Rolle zugetheilt ist, Griechenland, das so erfreulich aufwärts strebt, und Rumänien, das in seiner Dynastie eine Bürgschaft fchöner Zukunft besitzt, für die Idee der Valkan-Conföderation zu gewinnen, dann sollte es vor allem bestrebt sein, loyal nach jeder Richtung sich zu zeigen. Wir meinen, dass ein Balkanbund nur den Zweck haben kann, die materielle und cul-turelle Entwicklung der in ihm vertretenen Staaten und Nationalitäten zu fördern, ohne seine Spitze weder nach dieser noch nach jener Seite zu kehren; eine Spitze halten wir eben für eine ganz übelflüfsige Sache. Wenn alle Parteien in den Vallanstaaten aufrichtig eine unabhängige Existenz, die factische Realisierung des Wahlspruchcs «Der Balkan den Ballanvölkern> wünschen werden, dann kann von einer Einmischung Jenisseton. h°f Kittes L? ^"l der Adria. >d7/"bre^ w!r den Vahn- t>i,."ehrfach Fe,n!"". unheimlichen Vorawän« ^rst V "NeX^rsprelzten, windgerüttelt-n La-^ daz«mAlse A'?s m den nachtmuhüllten. öden ^ sieb. ^"r' «her lang. Man wittert Seeluft, . >« w s?i< m?^ denen si? ^'Wn die leichtbewegten ?ra3 ^sA^'nde Fischerboote gespen- >dtt5"n Sitz d/« ^""b' Märcheuschloss, ?^ch,.?"zm. d,.n. r^lickes einst, nun Trost- >< ^ H V-ber f"lgt ein Bild von seew strand, sein Mastenwald >»^^/c"d k"len?" z"m Gestade hinunter. ^ V'sr. >ud ^ die Wogen hart «eben ^ ^^ Höl ^""iebend rasselt die Loco- ^ V d,r «.W '"es Tunnels in den "°ch erm!^ Fedelissima.. Wenige ödender Fahrt, dann öffnet man rasch die sorglich geschlossenen Fensterläden, um die frifche. falzige Morgenluft in vollen Zügen zu athmeu. ,, „ ^ Eben erstirbt, wie ein allmählich erblassender Stern, der rothe Slrahl des Leuchtthnrms im ostwärts fahlgelb aufdämmernden Zwielicht. Gähnend, die Glie« der reckend, fchlürft da und dort ein verschlafener Facchin in klappernden Holzpantoffeln über das nebel-feuchte Pflaster der Riva. Ein schwer befrachteter Dampfer heult znm drittenmale seinen dumftfklagcuden Lockruf; dann gleitet er geräuschlos und vorsichtig, wie um die regungslos ringsum vertäuten Eisenkolosse nlcht zu wecken, aus dem Hafen zu weiter Fahrt nach dem Lande der Sonne. . Letzteres Wort, unwillkürlich ausgesprochen, wirkt wie eine Zauberformel. Goldig blitzt es anf hmter dem blaugranen Steinwall der julischcn Alpen, und ein breiter Lichtstrom flutet über die erwachcude Swdt. Wachsende Bew^ung kommt in das starre Äild, bis endlich der volle Pulsschlag des Llbens durch hcrz und Adern des geschäftigen Emporiums drangt. Schwerbepackte Ochseukarrm kommen ächzend hemn, und Last um Last verschwindet unter Schreien und Zanken der Verlader in dem breiten Bauch der Fahrzeuge. Kettenrasseln, schrille Pfiffe, monotoner Gesang arbeitender Matrosen, das Brausen aufrauschenden Wassers uuter heftig bewegter Schraube schalleu herüber vom Hafen, dessen Strand sich "lt hm- und hereilenden Maklern, auslugenden Lootjcn, brüllenden Austern- und Fluchlverläufern. Lloydarwtern und phlegmatisch hcrmnlungernden Nichtsthuern bevölkert. In der Pescheria, auf der Riva del Sale, breil.il die Händler ihre leckere Ware Haufen zappelnder Mrcr- bewohner in silberschuppigem Kleide, schwarze, gallertartig schwabbernde Tintenfische, korallenrothe, lang-füßige Seespinnen, schlangengleich umherhuschende Aale. Feilschend, scherzend, keifend eilen flinke Köchinnen, forg-same Hausfrauen, alte, zahnlose Weiber mit ihren Körben zwischen den marmornen, wassertriefenden Verkausstischen umher. Ein Schritt vom Hafen bringt uns auf den nicht minder lebhaften Corso. Elegante Städter, pluderhosige Dalmatiner, Türken, Griechen, fast ohnehosige Facchini, Soldaten, Matrosen — kurz, ein malerisches, nur See» städtm eigenes Treiben! Ganz besonders hübsch sind die Triestinerinnen. Wussten dies die Männer vom Pinsel, sie zögen nicht so eifrig hinab ins Land der Citronen. Die Sitte der niederen Vollsclasse. den Kopf unverhüllt zu tragen, erhöht vielfach den Reiz der Erscheinung. Im Anordnen der Frisur, des Steckkamms, einer Blume ist die Triestinerin einzig. Trieft verschönt sich zusehends. S/in von Schwarz« schern bejammerter Rückgang ist nirgends wahrnehmbar. Es hat übrigens, wie der mythologische Ianus. zwei ^Gesichter ganz verschieden«»« Ausdrucks: Die moderne Neu» oder besser gesagt Unterstadt mit trefflich gepflasterten Plätzen, breiten, langweilig geraden Stmß!N, und die Altstadt mit ihren, den East.llhügel hiuan-strebenden, gewundenen, schmutzstarrenden Gässchen, wimmelnd von zerzausten, kreischenden Weibern, bal' genden Rangen, mageren Katzen und hoch über all dem Trubel im Winde flatternder, bunter Wäsche; nicht anders wie in Neapel. Genua. Nizza — bei aller Verwahrlosung von malerischestem Effect. Das Triangel des Vöchplatzes mit seinem stattlichen Tlmgesteine behauptet sich. em Bindeglied M- i!aiwchel Feitung Nr. ^l^. 1808 16. Septembers irgend einer Macht in die Verhältnisse derselben keine Rede sein. Man mischt sich nirgends ein, wo man nicht einer Förderung im Lande selbst sicher ist. Dass nun unsere Monarchie die Neutralität in diesem Sinne rigoros aufrechterhält, davon ist jedermann überzeugt, der es eben sein will. und wer der gegentheiligcn Phrase glaubt, der ist eben ein Anbeter der Phrase. Deshalb hat aber unsere Monarchie auch das Recht, zu verlangen, dass man ihre Rechte respec-tiere. Und das ebcu meinen wir. wenn wir sagten, dass Serbien trachten sollte, vor allem loyal zu handeln. Man sollte in Serbien nicht vergessen, dass wir es uns merken, wenn dort Gelüste zutage treten, die auf die Losreihung von Gebietstheilen hinarbeiten, die stets zur Monarchie gehör!en, auf die aber eine gewisse Partei in Serbin: deshalb Anspruch erhebt, weil wir in Zeiten der Noth ihre Connationalen in denselben gastfreundlich aufgenommen und ihnen die Möglichkeit geboten, sich culture!! und maieriell so zu entwickeln, dass sie es eigentlich waren, welche Bildung und Gesittung in ihrem Mutterlande, so weit sie heute vor« Handen, möglich machten und den Grundstock jener bildeten, die europäisches Wesen jenseits der Save und Donau verpflanzten. Die Triumphpforten von KruZevac mit ihren Aufschriften, dann die «Zehn Gebote Nusslands» und dergleichen Großmannssachen lassen uns allerdings ziemlich kalt, aber unsere Nachbarn werden es uns auch nicht verdenken, wenn wir unter solchen Umständen uns für die von ihnen propagierte Idee der Aalkan-Confödera« tion nicht erwärmen können. Daran aber werden sie wohl gedacht haben, dafs der Balkan des Wohlwollens Oesterreich-Ungarns denn doch niemals zu entrathen vermöchte._______________________________________ Politische Ueberficht. (Zur Besetzung des Bisthumö Lavant.) In mehreren Wiener Blättern finden wir die Angabe, Abt Murnik von St. Lambrccht trage Bedenken, den fürstbischöflichen Stuhl von Lavant zu besteigen. Vor einiger Zeit wurde nämlich bereits die Ernennung des Abtes Murnik gemeldet. Jene Meldung wäre also vor« eilig gewesen. Es ist festzuhalten, dass die Ernennung des Seckauer Fürstbischofs ganz ausschließlich Sache dcs Fürsterzbischofs von Salzburg ist; derselbe ist dabei rechtlich weder an irgend einen Terna-Vorschlag noch an irgendwelche sonstige, außerhalb d»r allgemei neu Kirchenvorschriften liegende Rücksichten gebunden. (Aus dem Görzischen.) Abgeordneter Graf Coronini richtete an eine Persönlichkeit in Cervignano ein Schreiben, worin er mittheilt, dass sowohl die Regierung als auch die Südbahngesellschaft ihren Wider stand gegen das Eisnibahnproject Ronchi- (oder Mon-faleom-) Cervignano - San Giorgio di Nagaro, durch dessen Ausführung eine kürzere Verbindung Triest-Venedig bewnkt würde, aufgegeben haben und diese Bahn nunmehr auch aus strategischen Rücksichten für nothwendig halten. (Landtagswahl in Prag.) Am 18ten d. M. findet in Prag die neuerliche Landtagswahl zur Besetzung der beiden Mandate des Bezirkes Prag-Altstadt, der beiden Mandate des Bezirkes Prag«Neu-stadt und eines Mandates der Kleinseite statt, für welche fünf Mandate bei den allgemeinen Wahlen im Juli dieses Jahres weder Alt« noch Iungczechen die absolute Majorität zu erlangen vermochten, da auch auf die deutschen Zühlcandidaten eine große Stimmen-,^ahl gefallen war. Beide Parteien stellen nun wieder ihre früheren Kandidaten auf. (Kärnte n.) Bei der k. k. Landesregierung in Klagmfurt ist Freitag die Drau-Regulierungscommis-sion zur Wiederaufnahme ihrer Thätigkeit zusammengetreten. (Aus Dalmatie u.) Das Organ der serbischen Partei in Dalmatien. «Srpski Glas», wendet sich gegen das bekannte, die Union mit Kroatien anstrebende Programm der dalmatinischen Landtagsmajorität. Das genannte Blatt sagt. die Serben hätten bis zur Veröffentlichung dieses Programms, also bis zum 24. August 1889, geglaubt, dass sie in Oesterreich wohnen und dass sie die Rechte des österreichischen Staates genießen; plötzlich wurden sie durch das neue Programm mit der Offenbarung aufgescheucht, dass sie unter dem Schuhe des kroatisch»nStaatsrechtes leben und dass sie schließlich auch eine Nation mit den Kroaten bilden. Die Serben in Dalmatien wollen sich jedoch weder uuter den Schuh Kroatiens noch unter den Schutz eines kroatischen Staatsrechtes begeben. (Neue Industrien in Ungarn) Nach einer Meldung des «Pester Lloyd» sind Verhandlung« n im Zuge, welche die Gründling einer chemischen Fabrik und zweier Etablissements zur Erzeugung von Kunstdünger zum Zwrck haben. Die Fabriken sollen in Oberungarn errichttt werden, und hängt die Angelegenheit derselben auch mit der Veräußerung ärarischer Schwefelkieswerke zusammen. (Zur Situation.) Der Correspondent des «Standard» in Constantinopel berichtet über eine Unterredung, welche er letztertage mit einem hohen Beamten des türkischen Auswärtigen Amtes gepflogen hat. Der Beamte sagte, Abdul Hamid sei viel zu einsichtig, als dass er sich durch die honigsüßen Versprechungen Russ-lands täuschen lasse. Die Zeitungen mögen schreiben, was sie wollen, die Politik des Sultans werde auch in Zukunft in strenger Neutralität bestehen, indem er gleichsam mitten durch die rivalisierenden Mächte durchzusteuern suche. Komme es zum Kriege und die Türkei werde wegen ihrer geographischen Lage hineingezogen, so sei es dann Zeit, eine Entscheidung zu treffen. Wahrscheinlich würde die Türkei dem Höchstbietenden ihre Dienste widmen, und da England allem Anscheine nach einem solchen Kampfe nicht fernbleiben könne und es die reichste Macht sei, so ließe sich leicht vorhersehen, wer die Dienste der Türkei erhalten werde. (Russian d.) Wie der «Kölnischen Zeitung» aus Riga geschrieben wird, hat der esthländische Gouverneur Fürst Oahovskoj beantragt, dass vom 1. October d. I. an die Gemeindevertretungen in Esthland, statt in deutscher, in russischer Sprache ihre Berathuugen zu führen haben. Der livländische Gouverneur Sinovjev hat diesen Antrag warm befürwortet, uud niemand zweifelt an der baldigen Durchführung dieser Maßregel für die genannten beiden Provinzen wie für Curland, Ferner wird aus Riga gemeldet, dass zwei lutherische Geistliche nach dem Innern Russlands deportiert worden sind, weil sie von der Kanzel die Angehörigen ihrer Gemeinde ermähnt haben, dem lutherischen Glauben treu zu bleiben. (Placate Voulangers) nachts in Montmartre angeschlagen und b"1"0ll^ fernt. Die Anschläger wurden verhaftet. D>e ^ ^. enthielten das letzte Manifest Voulaugers ^ «^ Anklage nebst schmähenden Bemerkungen iiber Misse des Staatsgerichtshofts. . M (Belgie n.) Der belgische Kriegsmimste ^, in der letzten Kammersitzung die dringende ""^ ^ rung an das Land. aus Patriotismus "^ " W. Antwerpener Befestigungen zum Gegenstände > ^ lich»r Verhandlungen zu machen; die NG^ ^,-entschlosseu. dieselben nach allen RichtlMge» ^ zugesta!teu. „«feste >" (Aus Iudien.) Bei dem Mha""«!" ^ Rohtak fanden ernste Zusammenstöße MW'^M medanern und Hindus statt. Die Poliz" ^ ^ die Waffen. Virle Personen wurden gelobtet»" mundet. Tagesneuigleiten. Se. Majestät der Kaiser haben, ^ ^ «Bote für Tirol und Vorarlberg» meldet. " ^, meinde Pfeffersberg zum Schulbaue 100 st. i" '^ geruht. ^ ^ Se. Majestät der Kaiser hab"''.^ zB «Brünner Zeitung» meldet, der Gemeinde M>n Schulban 150 fl. zu spenden geruht. — (Ein unglücklicher Krösus.) Das«^^ thum nicht immer glücklich macht, davon ''V, ,„ M amerikanische Krösus Jay Gould, dessen Vc""^ B 100,000,000 Dollars beträgt, ein redendes 3"'» ^. er kürzlich mit seiner Familie in dem fash'""" ',g Ki" orte Saratoga war, fiel es auf, dass er """" so"l" war. Nirgends erschien er, ohne von mehreren ^ begleitet zu sein. Seine Tochter Nellie f^ „ sei^ fast stets am Arm. und sein Sohn George g^ ^ ^ Seite oder hinter ihm. Meistens befinden stcy. ^ Oc< sonen um Jay Gould, selten weniger als dre». ^ gll Heimpolizist folgt ihm auf Schritt und Tr"t. ^' seinen Millionen sieht Jay Gould wie e»n 1- ^, steter, unglücklicher, von Menschenfurcht gepla^er -" ^ — (Se. Heiligkeit der P«p^ /^e 0pi" dem Nuntius in Brüssel 10,000 Franc« l"r der Katastrophe von Antwerpen. f^es) ^ — (Definition des StammM^^M Frage, was ein Stammlisch sei, wird in der ^^W Vollszeitung» wie folgt beantwortet: <^n T^! ist in einem bestimmten Locale ein bestl'nmic ^M einem bestimmten Winkel, an dem zur best""" ^ ,,jM' bestimmte Gäste auf ihren bestimmte» Plätze!«! ^ lassen, um bei Vertilgung einer bestimmte«' -" ^r ^ bestimmten Getränkes aus bestimmten ^la'" ^.^ stimmte Themata zu sprechen und dann i" ^jt l Stunde aufzubrechen, weil man zur bestimm Haufe bestimmt erwartet wird.» ,„ Ver>^ -(Orkan in Amerika.) N"e"" ^r> zufolge scheiterten fünfzig Fahrzeuge am M" ,^ bringt uns iu das von packendstem Realismus strotzende Gassengewirre der Altstadt. Da, wo einst der vom Capitol, dem hcutigen Castell, überragte Haupttempel des alten Trrgeste stand, liegt nun San Giusto, drr aus dem viertel, Jahrhundert stammende Dom. Er macht wohl keinen gewaltigen, aber einen umso ehrwürdigeren Eindruck, der sich beim Betreten des Innern womöglich noch steigert. Bröcklig und altersgrau sind die h'ochaufstre- benden Säulen, verräuchert die an Kalak"" ^gt^ gemahnenden Mosaiken auf Goldgrunddeae, u ^, l der Jahre Last der weißbärtige Bettler. ^'^F' Schwrlle zusammengekauert, die zitternde vorstreckt. Misericor'dia! laae^'"' ciH hart neben der dem Don" vorg"""^ ,^ zückende Ausblicke gewährenden Terras ^.„^ i. eine Friedhofsmauer.' Aber die Asche v" ^sii'' ^, begrabenen Triestiner ist längst ve>^ i.H sich das römische und aquilejensische MM" .^ 3jo stillen Hufe der Todten festgemstet. G"" ^iM,^ tafeln. Aschenkrüqe. theils auf ftädtFi^^ her^. funden, theils von dem einsamen M',dB^,,dl gebracht, ragen hier überall ans hoch"""h,liitschl ^" zwischen Lorbcerbüschen enlpor, """<,:Hleit, / B Schmetterlinge. Sinnbilder der Unstervn ^z<5 ^, ober ihnen im Sonncuglanz ihr """! ^hl , ,M zierlicher Tempel zunächst bietet noch" schö" , baren archäologischen Schuttes: SanleNM ^eB'<,.< liess. Capitäler, zu Rümpfen amp"tle"c. ' ^ u .^ dele Standbilder, nasenlose Büsten, ^loph^i» modernes Grab hat sich erhalten: U,^ 1708 erdolchten Alterthumsforschers M>',, Y> Mörder Archangeli wurde dafür, nach daw" ^ sanft gerädert. /-^dteN ^»>'" Trieft ist. entgeg.n anderen .^^c^"'..>,'"' Herkunft, arm an auf die Ein wankender Steinbogen. Arco dl ^" ^gl? Iü'!^ schmutzigen Steilgäfsch. n ist der eMM Aadl^,,.," längst vergangener Tage. Die 2age ° , d"'>'"s klemmt zwischen Fels und Mer. lu'd"A ^. g^i'' abwechtzlungsr. icher Spa.ziergänge "' ^'^,„1^ Die Anlagen von San Andrea, tne ge" ^M' lauben von Barcola, dann Miramar ^Nllillchtt Geltung Vtt. ^1gcn Vou langer lverde,' ^ Beamte hervorstechendste hier registriert l)uesn«v ^ ^ Staatsanwalt von Paris. Namens' leistet I,». ^,/ Äeaurepaire, hat eine Arbeit ge-diell' Neild ?^^ ^ Jahrbücher der Rechtspflege nicht haben dürften. In drei ^""» aus d»< U ^ zusammen gegen fünfzehn Stunden Vurt u, s,,^ "'l heraus, ohne zu stocken, ohne je ein z» verliere« V^"^ """"l den Faden der Gedanken ^ Spalt?» '^ Anklagerede nahm im «Temps» '""hl eliua ,iV^ ^"^" ^inen Druckes ein. Das °us Hz«. K.!, ^ 9"len, ober, wenn man 30 Zeilen ben kr Ä„,s.."ch"et, einen Band von etwa 375 Seiten, . ^ lDi?"«/." ^"' Sitzungen gesprochen hat. Iaroslau I.. . '"ltentate 'n Iaroslau.) Aus ^n der N.!> ^"'aKt: Die beiden Deserteure, auf ""Ubt l. ?, ^^' bie Attentate gegen die zwei Ofsiciere ^" angeln ^^!' lind zu Bilgoraj in Russisch. °""nissiirs «w . ""^ °"l Intervention des Ober-' Josef EH.? / a" interniert worden. Es sind! ^tterie^l^. ' "^° Schwenk, von der schweren V^des d j '°" '" Glemboka, und N.Kiszczal. ^lhandlunn.« !> ?^^"°^'9lmentes. Die Auslieferung«. ^ »l n Und im Zuge. ^lalte au« w ^ °us Zucker.) Wie einem Newyorker "." Elaus ^! "^'°" °^n Ernstes mitgetheilt wird,! n ^rrasfin.ur ^ ^ ^ ls, der bekannte Millionär und ^e»tez ^s , '" ^^entamte um die Ertheilung eines blicht, welckp ^ "°" 'b" gemachte Erfindung «ach. !" 'schell d«l« ^'" ^^^. rasfinierlen Zucker so hart !"°" Gestein« ^^^ °"^"" des Marmors und an» o l°n« D, ^"!? ^°" "°" Gebäuden verwendet wer- ^ ^" in j^"", ,^er behauptet, imstande zu sein,! 'b" und bii . "^igen Form Herstelleu zu tonnen, der . ° ^aulnate^l "^ ber beste Marmor sein und, wenn k Grm.il M. """'"bet, ebensowenig verwittern würde !" ""He,,' ^?^ "' ^ "' Um seine Erfindung populär 7"'leganten^'.^'^ Eckels, aus gehärtetem Zucker '" "lachen. ^"' "" das Weiße Haus in Washington ^"Mwo^-^^U stück.) Der Conservator der 7 °us ei? s!" ^"s, Mr. Des lisle, hat dieser- "ungen Lud.,,? . . löücherdeckel eine der seltensten Ver. lle! ^ (E n M?" H"ligen entdeckt. z " Iilrn ",^,Nlatur-Parlament.) In dem ^3ürst^"7/euß, dessen gegenwärtiger Herr- ck "^len. fiir . '3 XNl. ist, finden diesertagc die ?^°ndtag ,^7'! ^ndtag statt. Der fürstlich Neuß- X'" ">.d d e7 g°NM ^ "er Mitglieder. Für z^" "er E,^ """ °cht Unterthanen des Fürsten, i,^°"schriltsn.« ^"""rateu, zwei Conservative und ^' ^ Gastwirle ^°" ^' "er Social-Demokraten dtt ^nung^dVs?""U" in gnio.Var°lj°.) ^/sultenlirche "^"'l^n Cultusministers sind in ^l?^en/weH. ?^"^j° Ausgrabungen be- H^"en. 2 N ^ "'" ^«^"ll überraschenden ^?zahl I647"""^sl wurden zwei Grüber mit der ""1 geöffnet. Im ersten Grabe fand man das Skelet des Paters Georgius mit dem voll« ständig erhaltenen blonden Haupthaar. Im zweiten Grabe ruht eine Frau. Das Seidenkleid, in welchem sie be» stattet worden, ist vorhanden. Ebenso lag unversehrt eine blaue Blume im Sarge Die Ausgrabungen werden fortgesetzt. — (Südpol-Expedition.) Dem Londoner Fachblatte «Invention» zufolge wird jetzt in Newyork ein ernster Versuch gemacht, eine Südpolexpedition zu organisieren. Mr. Henry Villard von der Nord-Pacisic-Eiscubahn ist der Gründer der Gesellschaft, welche das nöthige Capital herbeischafft, und er gedenkt die Expedition selbst zu führen. — (Das Trachoma) ist wieder neuestens in Kalocsa, und zwar in erschreckendem Maße aufgetreten. Es sollen dort jetzt mehr als 2000 Personen an der ägyptischen Augenkrankheit leiden. Die Stadt Kalocsa hat im ganzen 22.000 Einwohner. — (Ein praktischer Arzt.) «Nun. Herr Doctor, wie steht es mit meinem Mann?» — «So so! Er braucht vor allen Dingen Ruhe. Ich habe hier ein paar Opiumpulver aufgeschrieben.» — «Und wann soll ich ihm die Pulver geben?» — «Ihm? Die sind für Sie bestimmt, meine Gnädige, denn er braucht Ruhe.» Local- und Provinzial-Nachnchten. — (Die Grotte von Ottok.) Man schreibt uns aus Adelsberg: Wie schon gemeldet, wird hier in einigen Tagen ein ausgedehnter Groltencomplex eröffnet werben, welcher unferer weltberühmten Grotte an ^ Größe nicht nachsteht, dagegen dieselbe an Originalität der Formen und blendend weißer Frische der Tropfsteingebilde beiweitem übertrifft. Die neue Grotte ist gleich der Adclsberger von den Wässern des Poikflusscs durch Auswaschung, Absitzung und Einstürze gebildet worde». Der bekannte, um Krain höchst verdiente Höhlenforscher Fostassistent Put ick hat dies in verschiedenen Schriften überzeugend nachgewiesen. Die Grotte liegt auf dem Ge-meindegrunde von Ottol bei dem Kirchlsin St. Andrä und wurde vou dem Besitzer Dollenz und einem Arbeiter Namenö Vilhar entdeckt. Zur Zeit ist ein Dutzend Männer beschäftigt, bequem gangbare Wcge für größere Gesellschaften herzustellen. In wenigen Tagen soll die Arbeit vollendet sein und die am 18. August, dem Geburtstage unseres Kaisers, zuerst betretene Grotte für den allgemeinen Befuch eröffnet werden. Schon zur Zeit findet ein großer Andrang von Reisenden statt. Die größeren Räume übertreffen alles, was Krain sonst an Höhlcnwundern aufzuweisen hat. Da sind zahlreiche kleine und große «Dome» und ein von der Natur bereits ge-ebneter «Tanzsaal., dessen Flächeninhalt dreimal so groß ist, als der gleichbenannte der Adelsberger Grotte. Die Dccke dieser Höhle hat die Natur mit Hunderlei, vou tief herabhängenden durchsichtigen Fahnen und Zapfen geschmückt, und die Wände glitzern, als seien sie mit Brillanten besät. Die Durchwauderung der ganzlu Grotte, in welcher sich Kammer an Kammer ohne langweilige und eintönige Gänge und Spalten reiht, nimmt etwa zwei Stunden in Anspruch. P,e Oltoler Grotte wird jeder, der die lrainischen Grotten besichtigt hat, als die Perle derselben bezeichnen müssen. — (Neue Beam ten« Uni formen.) Wie be< reits gemeldet, wird demnächst eine Verordnung bezüglich der Einführung einer neuen Veamten ""2 weder A" ""'""hin reizvollen Punkte ge-^ ^t°dtw2 "°H N°"ni- höchstms das wr. KNa ^ldeil. Al,,v « "^ "^ v"r des Taqcs Niiste l^.^" durch d?^.'lt weit dra.ßrn. der'Spazicr-s'"d n 3 pH» beden,s 3""'.ba.>,nl>^flan^e «quedotto. Ü" 2i l'dermm K ^?d lMfi^Pftidcbahnfahrten ^'de ?hr m,d S.,^!', So kommt es. dass sich lN ^ «A j eV^st hier zumeist nur Leute k?^er u„d ^"2 ungestört sein wollen: Ver-Vt aM Maq V,^ Selbstmörder. l"^2'"dl°s?. SM" U"Mlq. imm.rhm wagen, begilw^"tlgen Laus^?. "^"wlndunqen fortwährend "^ »!, b°2 Kltt?',«°'d. Im Augenblicke, wo man ^G°V Tie^H enMch m warden, ist bsich" "s lr ae<,^^'' b'etet erwünschtes Labsal. ^'Ün^ auf U ?üd iu dic lieblich? Bucht von U<°? si'ht m ' ^«mmeruden Berge Istriens. ^^nW- " Nastenwald vor la„ter !^'3^ nur ganz kurze Zeit den I belobt, wird ^'^"ste N°rao San Giovanni >" V^ Stolz ."?" W alle frühere Mühe lönig- Mt H^n. ^ und mächtig breitet sich Trieft zu ^"' d ^farbig" «'s "<"". ewige Mcer. durch- 2^ul ^"n Öle«. Vl""' rauchqualmenden Dam- >Z> Land "''b nach der Phäakeninsel. nach n^n clilr H d" Pharaonen wälzen - we,ch miteilende Oeda»fen! Ja! "lilr^>i'e Erreich« vornehmste Seestadt. Aits,,,' "" m seiner Krone fortglänzen Julius Mncha Nachdruck verbelln. Verschlungene Jaden. tliomai, aus dem Englischen vo» Hermine Frankenstein. l37. Furtschuna.) «Das.» unterbrach sie ihn abermals, «hast du mir schon vor Monaten angeboten.» .Ja.» versetzte er ruhig, «und seither hast du Zeit zur Ueorrlegung gehabt. Dn wirst jetzt nicht mehr so thöricht slin wie damals.. «Und glaubst du. dass Geld imstande wäre. mich für den Verlust dcmcr Liebe zu entschädigen?» fragte sie. ihn mit flammenden Blicken anschaliknd. «Er zuckte gleichgiltig die Achseln. «Von deinem Standpunkt aus betrachtet, mellelcht nicht. Die Thatsache ist aber, Joyce, dass ich d,ch mcht mehr liebe. Es mag unzart erscheinen, dass ,ch dir das sage, aber es ist unbedingt wcit besser, often zn sprechen, als dich länger in einer Täuschung zu lassen. Drin hchig wildes Wesen, deine steten Vorwürfe haben all meine innigste Liebe für dich ertödtct. und das einzige, was ich für dich thnn kann. ist. d,r eme Iah. resrente von hundcrtnndfünfziq Pfund auszusehen, was für cinc Frau. wie du bist, einem großen Vermögen gleichkommt.» Sie stand auf und trat ihm gegenüber; chre Augcn blitzten, nm ihre Lippen spielte wilder, bitterer Hohn. ihre ganze Haltung verrieth ei,m, ungebandlgten Trotz, und stoßweise, wie Schlag auf Schlag, lam cs über ihre Lippen: «Und ich sage dir. dass ich nichts von dir a„-nehmcn werde! Wie tief ich auch gesunken sem mag. noch stl'hc ich nicht auf jener Stufe drr Ellmdngmig. auf die du mich drängen möchtest. So lange ich die Kraft habe zu arbeiten, nehme ich keinen Penny von dir, weder für mich noch für meinen Knaben Ich kam zu dir. erfüllt von einer Liebe, welche die bitterste Schmach nnd den tiefsten Jammer überdauert nnd meinen Entschluss, mich dir nie wieder zu nähern, umgestoßen hatte. Ich verlasse dich, erfüllt vom wildesten Hasse, nnd meine einzige Hoffnung ist jrtzt die, dass ich einst das furchtbare Unrecht, das du mir zugefügt hast. rächen und dich ebenso schwer werde leiden lafsen können, wie ich jetzt durch dich leide! Und ehe er ein Wort hervorbringen konnte, hatte sie sich abgewandt und das Zimmer verlassen. Farqnhar blieb einige Minuten still und scheinbar in tiefes Nachdenken verfunken. i 'Sie ist fort.» murmelte er endlich für sich, «nnd vielleicht ist cs am besten so. Hoffentlich kehrt sie nicht wieder. Ich habe ihr ein anständiges Anerbieten gemacht, und wenn sie sich weigert, rs anzunehmen, so ist das ihre Sache, nicht die meine. Ich werd? ihr doch nicht nachlaufen und sie bitten, das Geld anzunehmen.» Er sprang plötzlich auf und begann hastig im Zimmer auf- und abzuschreiten. Wollte er den unwillkommenen Mahner in s -"" ^ Korn » 5! W 5 4tt Eier pr. Stück - - "" ^ ^ Gerste . 4M 5>— Milch pr. Liter. . ^' ? ^ Hafer . 2M 3 5 Rindfleisch pr. Kllo ^" ^ Halbfrucht . -------«—Kalbfleisch '50-"' Heiden » 5—65 Schweinefleisch » "" ^ ^. - Hirse . 4 66 6 - Schöpsenfleisch ' ^ ^ Knluruz » 5—515 Handel pr. Still!. "" ..g ^ Erdäpfel 100 Kilo 2 40------- Tauben ' ^a«^ Linsen pr. Heltolit, 12------------ Heu pr. M.-Ctr. . ^Z^ Erbsen » 13------------ Stroh ' - - ^" Fisolen . N------------ Holz, hartes, pr. ..y^ Niudsschmalz Kilo - 75------- Klafter 6 d^ Schweineschmalz» — 70------- — weiches, '. ^, O- Speck, frisch, . — 58------- Wein, roth.MM- ^ ^ ,^ — geräuchert » — 64------- — weiher, » '^^^ ^ottoziehullgcll vom 14. September. Wien: 14 18 16 82 f0. Graz: 79 11 «5 86 1^^. ! 2 ! s°U ^ I" j __>. ^^-----^ 14. 2. N. 735 6 17 2 O. schwach bew<> " » Ab. 736 8 14 8 O. schniach ^ ?^" -^^ 7U.Mg. 734 l) 12 6 W.'schwach belvü ! 15. 2. N." 732 5 17-8 W. schwach be'H M 9 . Ab. 7352 106 O. schwach h"^ ^"' M" Den 14. Morgennebcl, geschlossene Wollende. ^,n meist bewölkt, nachmittags etwas Sonncnschcm, «^ll'w, Regen, ziemlich heftiger Nordwind; rasche Mnal)«" „ ,5'» ratur. Das Tagesmittel der Warme an den beide» "^"»B' und 13 7«, beziehungsweise um 13« ilber und um ^ dem Normale. ^__——^^^ Verantwortlicher Redacteur: I, Äiaal^^^- Zlür Ganbe. ^, M Eine Person, welche durch ein einfaches M^. ,^ bH rigei Taubheit uud Ohrcngeräusche» geheilt >""s,/,, Ws>'"<, eine Beschreibung demselben in deutscher Sprache u M»,'" gratis zu übersenden. Adresse: I. H. Nichols"''.5^ Kolingasse 4. ^I^<^ Im tiefsten Schmerze über den !U'H,".is.> l Verlust der ixnigstgelieblen Mutler, beM"'» > Schwester, der Frau ! Victuriue Presch g°b.MneHl^ t. l. Nczirlsgerichts.Acluars M»" anßerstande. jedem Einzelnen nach Gebilr 5" «^>l»< drücken anf diesem Wege allen Verwandt"'. ^Heden nnd Nelannten für die trostvollen V"^,izsp^ voller Theilnahme, dann für die scd""",^,Ms"l!' den. sowie für die Betheiligung am Leic^ nissc den herzinnigsten Danl auö . .^. die trauernden HintcrblM > Laibach am 14. September 1889- Danksagung. ^..,, Im Unvermögen, jedem Einzelne,' "'^ hi^' gefühle zu bezeugen, beehre» wir "''s' „d b" Wege allen, die sich während der KranlY" Leichenbegängnisse des seligen Herrn Josef Kramer erinnerten, uxsereu besten Danl zu '^ Insbesondere daulen wir d.n ""MW^ neuen Hl'lren Slandesgenossen, de"'^ .i„dcw' „ meister von Nischoflack. der ganzen <^ ^><' d„l lnng. der hiesigen Bürgerschaft, den „ fü Ursuliunen.Cunuente. den ergreifenden Grabgesang, sow,e "d>^' > „" M-dem theuren Dahingeschiedenen gew" spenden. ,„, ,M Bisch 0 flack am 14. Sepleml" ^,. Die trauernden Hi.'ttlM^ Depot der k. k. Generalstabs-^ Maßstab 1:75lXX). Preis per Vlatt 5« ^ ^stg cius Leinwand gespannt »" «„M"' Jg. u. klmlmaljr '"«st- 174 -174^ «"«.... . "" ^ "« bö «8 7Ü »!>!> » ,. ~~^~ '"' '^ " bu U5-25 U"«^""nte 5°/' ' ' ' »»45 »90s. d'°^i 'UN.. S^^'E, 114 20 1,4 70 "°LN''^<°rM - - NO" "«25 dt° 3""h"ttA,^,/" 1,8-40 ^»i«'°,. ^ zn3« ^ l»??s.'»«25. Geld ware Grundtntl.-Obligationen (sül 1W si, «M.), 5"/„ glllizlsche...... «14 «0 lc»5 - s>°/„ mährilche...... l,l>'85 l,l) 7b 5"/,, »rain und Küstenland . . — —------- 5"/,, »isderosln-reichM,' . . . l<>» ül, 11« 5l> k"/n selche.........---------__ b«/„ lroal«cb<> »i>t> llavonlsche . l<>5 — 1W — ü"/>, siebsübürailche , . . . 1l»4 70 1l)5'2N 5"/,. Trmeser Vanat , . . . 104-70 K>H «<> ü"/„ »»garilchc...... 104-70 «0I.-L« Audcrc öfscull. Nnlehcn. Dl'»n,l Neg,°Lo!c I»"/» WN fi, . llli 7?» 123 71. dlo, «,:l!>il,e 1«7« , , ll>? 75 IN« l»<> «llll'he» ber Elnbt «Ur» . . Ill» - — - «nie!«'» b. Vwdigemcinde Mlni w» ü<» ,0« ba Pram, «nl. d, Lladlgem. Wlen l45 75 l<«-50 VNr!s»l>a,i Nnlehrn verlo« l^"/« »ü 75 W l»0 Pfandbriefe (fiir l<>» fl,), Blidrnci. all«, W, 4"/» . , , 12«— 1»!'- dto, » 4'/,"/». . . !<><>-?k l<» 2l> dtu, » 4»/„ . . . 9«-«0 »8 l!> dto, Piüm.-Ochulbverschi. 3«/, «W 7» l«S 25 Ocft, Hypoihrlcubllnl il>j. b<»"/„ lu<>-- ll«< .v> 0ss>,»ung. Van» verl, 4'/,°/„ . la, — ,<,«--. betto » 4°/„ . . i«o- IN05!» drlto 50jHhr, » 4"/, , . ,«<>-— 10« b!» Priorität« Obligationen (für 100 fl,), sscrb<»a»d« iitorbbal»» ltm. l»88 NY 80 ,0NLc» GalizOche Karl. Ludwlg. «ahn Em, I8«l 3> » l. ü"/„..... ,18 40 l2l» Il> Ung. gall,. Vayn..... l!H — too »<» Diverfc Loft (per Elücl), llrrdiilosr ,00 fl...... ,«,-50 i»^ 50 Clarl, Lose 40 ft...... zy._ ^75 4"/^, Dona,! Dampssch. 100 ss, . ,,h ^ 12» - La,bachrr Präm. Auleh, 20 st, «4.. 85 ^ Palffy Loss 40 si...... "..,. .. . «othsn lsrfuz. «sl. «es. v, ll>st. i» s<» ,» .. «ubolph^oje ,0 si..... ,<, b<, L0 ?s ValM Loss 40 fi...... gz _ ,;.,_. Et.Genoi« Lose 4» fi. . , . 63-25 «4 L5 Waldstel« Lose 20 fi..... 4, «z 48-25 Winbisch Vriltz Lose 2N fl. . , 54^ hv -Vew, Sch, d,:<«/„ Präm.'Schuld» versch d, VobencrcdOllnslalt . ,7.. ,« ^ Vaul. Actien lper Ltück). NnyloOest. Van! 20« fi. no»/, G, ,3« 40 '» fl. . . ,,2 dl» 111! 75 Äblll-l. Allst. öfi. L00 fl. E. 40°/n «82 5« ?«!! !>« >. O. ,»0st. »Ob b<» 20« - fl, . l»i — 186 — ltscump!,'Ves,,«dr«st. 50« fl, . 54» — b5»'- Viro u, «aslenv., Wiener2Wfi. lv» 5« ?«» b« Hypolhelenb,,«ft, «Ottft. 25°/«l. 8S— 68 — »»»lb War» Landerbanl. »s«.2cx,fl. V. . . 24l'50 24i -Oeslerr. unlllll. Vanl «0« fi. . 8,2 — ül» - Unillllba»! 200 fl......23l-5?!i32 — Vellelirsbanl, «INg. l4« fl. . . 158 - ll.» - Actien von Transport-Unternehmungen. (per Stück). Nlbrecht-Vahn 200 fl. Lttber . 5? b.» 5» — Allüld ssiuman. Bah» L(X> fi. E. 200- 2 Mhm. «ordbah» ,50 fl, . . , 2»« — »3'/ - » Westbahn 2lw fl.. . . 238 - 8i<> - Uuschtichraber Ell. 500 fl. z, bto. (lit. L.) 200 fi. . 380 — 382 — Donau» DampfschWahrt» Ves., Oesterr. 50« fl. «Vi, . . . »74 — 375- Drau El>. (V..Db..Z.) 200 fl. S.---------------- D»l-Vodenb, »is..», 2«« fi. E.--------'- sserdlnand«-Norbb.lci,,Tricst500fi.!IVl. — — 3N0 — oesterr.Norbniestl,. 200 fi. Vllb. 183 - ,8« — bto. (lit. L.) 200 fl. V. . »r4>- 224 5c, Prag-PuierVisenb. 150sl.SUb. Sb — «8 — Wudolph «ahn 200 fi. Eildtl .---------------- Vtllntssisciibahn 2NU fi. Tilber LL6 - ^LN 6l> Sübbahn 200 ft. Vilbel ... ,17 25 117-75 VübN°rbd.Nerb.-A. 2«0fi. Iramwah »ss.,Wr,.I70st.o.W. 230 -- 231 >-» neue Wr„ Priorltäl«. «ctien ,00 fl......98 50 1«i 50 Una,°«llllz, Ellenb. 20« fi. Lilbei »8» 75 181 25 Ung. Norboslbahn 200 fl. Vilbei 1«e 75 187 ,5 Un8,«8eslt>,(«aab'»i»z)200fl,L. ,87 ou I»8 — Induftrie-Actien (per Stück). »lluges., «ll«. 0est. It» fi. . 87 b« 8» bl< «gybier ltisen' und Ttahl°Inb. », 134 — l5» — Irisatler Kohlenw.'Ves. 70 fl. . lii lw 1l« — Wllffcns.'