Sl, tS» Sonntag de« 18.Hktoöer 1874. XIN. Jahrgang Vit ^Marhurgtt Stitung" erscheint jeden Sonntag, Mittwoch und Freitag. Preise — sltr Marburg: ganzjährig ö fl..halblahrig 3 fl., vierteljährig 1 fl.50k?: fär Sustell»» m» Hau» monatlich 10 kr. — mit Postversendung: ganzjährig 3 fl., halbjährig 4 fl., vierteliährig 2 fl. Jnsertiontgebühr S fr. pr. Seil,. ....... ^ ----------... --------------- ____________________ . _______ . > _______ Kit Wthrltmst Sttbitns. Das gürstenthum Serbien 791 Gkvint-Meile« uuv 1.224,000 Bewohner — stellt 130,000 Mann ins Feld, von welchen 74,b00 zur eigeot-lichea Opttotions-Armee gerechnet werden können. Eine so bedeutende Ausnutzung der Wehrkraft — fast LS Perzevt der gejammtea männlichen vevölkerung — wäre nach dem modernen Systeme der großen sttlienden Heere natürlich nlcht möglich. In der That hat Serbien jenes System odoptirt, welchem die Zukunft gehört, welches jenseits des Ozeans und tn der Schweiz stch bewährt hat, jenes der Voltswihr nämlich. Es ist fürwahr eigenthümltch, daß dieses System in den hochgebildetsten Staaten verivorfen wird, während an der Scheide des Orients und Occidents, gerade dort, lvo stiaerzeit die Würfel der Entschei-ja der Orievlfrage fallen tverden, dasselbe bei verhältntßmäflig noch jehr naturwüchsigen Stamme« Erfolge zu erringen scheint. Das stehende Heer Serblens bildet im Frie> den nur den Kadre für die Nationol-Armee, versteht den Wachdienst am Hofe, in den Staats-objekten und erhält die Ordnung und Sicherheit im Laude, lvozu 230 Offiziere, 6550 Mann, 160 Pfkkde, 4ß Feld- und 96 GkbirgSgeschüßk genügen, welche in vier Bataillone Infanterie zu Vier Kompagnien, eine lKitodron Kavallerie, 14 Batterien, eine Kompagnie Zeugsartilleri,, zwei Pionnier- und zwei Ponlonier-Kompagnien, dann ELtrakorps eiugetheilt sind und bei b.682,400 fl. Staatseinnahmen das mit 5.678,650 fl. nor-Milte Ausgabe-Vudget mit 1.52S.670 fl. belasten. Die stehende Armee ist im Lande so dis-locirt, daß sie ihrer Hauptaufgabe: Ausbildung der National-Armee zum Kriegsdienste, voll genügen kann. Die letztere dagegen ist, entsprechend der politisch-administrativen Gebie»Seintl)tilung des Landes, in sechs Militärdistrlkte gesondert, von deuen jeder drei Regimentkr Infanterie, drei Eskadronen Kavallerie und eine Batlerie stellt und so eingetheilt ist, daß jede Gemeinde eine Kompagnie, jeder Bezirk ein Bataillon bildet. Die Nalional-Armee zerskllt in zwei Klassen, deren Zusammensetzung ungefähr dem Begriffe 1. und 2. Landwehraufgebot entspricht. Im Frieden ist uur der Kadre aufgestellt, und werden die Geschäfte deS BataillonS-Kommaudanteu unter Intervention eineS KompagnieführerS von einem ouSgedienteu Feldwebel geführt, die Kommandanten der Bataillone uid Brigaden aber e st im MobilisirungSfalle ernannt. BemertenS-werth ist, daß die National-Armee mit Rückficht auf die Kommunikationen nicht weniger als 14,000 Tragthirrjührer zahlt, welche übrigens daS Pferd und dessen volle Ausrüstung auS Eigenem beistellen müssen. Die Wehrpflicht ist allgemein und dauert vom 20. biS zum 50. Lebensjahre. Die Einberufung zum stehetlden Heere erfolgt unter den stelluvgSpflichtigen jungen Leuten bis zur Deckung des Kontingentes durch daS LoS; alle Uebrigen werden in die erste Klasse der National-Armee gcschrieb,». Befreit sind nur die Minister, Senatoren (Lttzlere jedoch nur im Frieden), die physisch oder moralisch Untauglichen. Eine Distrikts-kommlsslon führt die Evidenz. Bewossvet wird die serbisch» Armee mit dem Peabody-Gewehr, welches im Lande fabrizirt wird. Die Artillerie hüt gezogene Bronze-Vorder-lader-Kanonen, von welchen in Kragujevaz an 240 Stück und 8 Mitrailleusen deponirt sind. Die Mannschaft führt Stutzen und Haubajounet, tvährend die Kavallerie mit Korbsäbel, Karabiner und Pistolen bewaffnet ist. An Brücken-Material haben die Pionniere im Tanzen vier Equipagen. Die National-Armee, deren Bewaffnung und Ausrüstung dem Lande, deren Verpflegung dem betreffenden Bezirk zur Last fällt, wird gleichfalls Peabody»Ge:oehre erhalten, und ist im Allgemeinen gleich dem stehenden Heere bewaffnet. Für Schuhe und Wäsche muß jeder Wehrmaun selbst forgen. Die Adjustirung ist durchaus national, doch gleichmäßig, und befteht.auS grauer Blouse und Mantel, blauer Hose und Opanken. Der Hauptausgabe der Armee entsprechend, wird auf die Ausbildung derselben relativ hoher Werth gelegt. Bei dei^ Kompagnien bestehen Unteroffiziers« und Mavnschaftsfchnlen, welche bis nun noch die Bedeutung einer Volksschule haben. In der Belgrader Artillerieschule werden talen-tirte junge Leute zu Offizieren ausgebildet und die fähigsten Zöglinge zur weiteren Ausbildung in das Ausland gesendet. In Belgrad besteht ferner ein i^entralkurS für Offiziere der National. Armee, und wird derselbe jährlich von 300 Stabsund Ober.Offizieren besucht, welche nach Beendigung des Winterkurses über den Sommer die praktischen Uebungen der Belgrader Garnison mitmachen und dann noch einer abgelegten Prüfung qualifizirt werden. Die Unteroffiziere der National-Armee aber versammeln sich alle Sonn-und Feiertage in der Bezirksschule und Verden von einem Offizier des stehenden Heeres in den Dienstvorschriften, Behandlung der Waffen ^e. unterrichtet. Die Waffenübungeu der National-Armee SV» Per alte Schmaggltr. Von Ludwig Rosfn. (Fortse^ung.) „So tvenig mir, wie meinen Pflegevater latt der Gedanke ar» diese Möglichkeit fern. Die Kunst-leiter halten auf daS Heiligste betheuert, daß sie selbst von meiner Herkunft nicht daS Geringste wüßten, sondern mich von anderen Herumstreichern erhalten hätten. Sie händigten meinem Wohl-thäter einen Äing ein, d,n sie zugleich mit mir bekommen, als das Einzige, was möglicher Weise auf die Elitdrckung meiner wahrm Eltlrn führen könne." „Und besitzest Du diesen Ring noch?" fragte Busch gespannt. Schellenberg knöpste seine Weste auf und zog einen unscheinbaren goldenen Ritig hervor, de» er an einem Bande um den Hold trug; in der Mitte tvar ein geschlissener Stein eingesetzt. Busch gab nach genauer Betrachtung den Ring zurück, indem er enttäuscht sagte: „ES ist kein Familienwappen, sondern dem Anscheine ualh eine antike Kamee. Dennoch läßt sich immerhin an- nehmen. daß nur Leute auS den besseren Stäuden im Besitze di,seS StückeS gewesen sind. An geeigneten Versuchen zur Auffindung einer Spur weidet Ihr eS nicht haben fehlen lassen?" „Mein Pflegevater^hat zahlreiche Ankündigungen eilaslen, hat alle möol'^en alten Zeitungen durchstöbert, dol; umsonst. Aber lassen wir nun diesen Gegenstand fallen. Vom Otiristen erfuhr ich, daß ich mein Hauptquartier nicht in Eversburg selbst, sondern eine Stunde davon hart an der Grenze bei einem wohlhabenden Landwirthe ausschlagen soll, welcher die Absen-dung deS DetachementS am eifrigsten betrieben hat." ,So hast Du wenigstens auf guten Willen Deines QuartiergeberS zu rechnen." Nachdem die Freunde noch dieS und jeneS besprochen, nahmen fl? Abschied voneinander. Am nächsten Tage erhielt Schellenberg seine Jostruktion und am folgenden Morgen trat er mit fünfzig Mann deS Schützenkorps den Marsch nach Eversburg a»t. Am dritten Tage erreichte er daS Städtchen, ließ darin den größeren Theil der Mannschaft unter dem ältesten Uateroffizier zurück und folgte mit dem Rest einem Führer nach dem Vorwerk „WolfSgrund". II. Nach einem Marsche durch dichte Walder sah man den Wolfsgrund vor sich. Ein neuer-bauteS Wohnhaus Mit auSgedehu irn Nebengebäuden lag in eimm kesselsörmigen Thal, daS hier am HauptgebirgSstacke t!egann. Die tiefsten Stellen am kleinen Bergwasser bildeten Wirsen, zunächst um das Haus dehnlen sich Gürten aue, di: Berghalden hinauf zogen sich wohlgepflegte A.cker. Mit diesem fieundlicheu Anblicke stand die weitere Umgebung in scharfkm Gegensätze: Berge von wechselnden Formen stiegen ringsum zu bedeu« tendcr Höhe empor, tlese Schlnazten zwischen sich mehr errathen, als erblicken lassend, ein gleich-förmijler Wald bedeckt? das Ganze, nur unterbrochen durch einige senkrechte Felsen. Tiefe Stille herrschte überall. „Dies ist wundervoll l" rief ScheUeuberg dem juvgen Unteroffizier Winrich zu, der neben ihm hergiug. Trocken entgegnete Winrich: „DaS werden die Schmuggler auch meinen. Mir kommt es aber etwas unheimlich vor. besonders da eS hier ganz an lebenden Wesen zu fehlen scheint." Darin irrte sich indessen Winrich, denn die nahende Einquartierung wurde allerdings bemerkt und beobachtet. In dem Garten neben dem Hause standen zwei Männer so, daß sie den Weg übei^- Die Denkschrift Spaniens über die Begünstigung Iier Karlifteo durch Frankreich wird von der englischen Piefse als «in Zeichen gedeutet, daß bei ruhiger Oberfläche in der Tiefe eine gor wilde Strömung herrsche und daß man sich den nahenden Creigniflen gegenüber von Aengst-lichkeit nicht frei machen fönne. Der Kanzler dk< Deutschen Reiche», auf welchen Spanien sich ftüKe, kenne die Grohmuth gegen Bisiegte nicht und werde darum auch der Friede nicht von Dauer sein. Bermtfchte Itachrichten. (Gesundheitspflege. Einfluß der F le is ch n a hrun g.) Dr. Bertillan in Paris hat eine Abhandlung über die Ernährung der franzöfilchen arlieitenden Klassen geschrieben; er berichtet darin n. A. über die Vtrhältnisse einer Fabrik, welche 630 Arbeiter beschäftigt, die fast ausschließlich von Pflanzen-Nährstoffen lebten. Da die für die Arbeiter eingerichtete Kranken-tafle beständig ein Defizit aufwies, so sorgte der Fabrikherr, Mr. Talobot, dafür, daß die Arbei-tir auch Fleisch zu »ffen bekamen; dieS hatte zur Folge, daß seitdlM uur 3 KrankheitStage jährlich auf den Arbeiter fielen, während biS dahin 15 KrankheitStage auf den Mann kamen. (Aus dem Ge s ch ä f t S l e b e u. Anpreisung von Waaren. BihSer nahmen die Gerichte an, eS liege in der Natur der Sache, daß jeder Verkäufer sline Sachen möglichst vor-lheilhaft anpreist. Dem gegenüber hat jüngst daS Ober-HandklSgericht diS Deutschen Reiches entschieden, daß jede wahrhettSwidrige Anpreisung seitens deS BerkäuserS den Käufer berechtige, nach feinem Belieben die Aufläsung deS ganzen Kaufes oder doch die HerabseKüng deS Preises zu verlangen, wenn erwiesen, daß die Anpreisung deS Verkäufers geeignet war, eine Täuschung Über den wahren Kaufwerth deS Gegenstandes herbeizuführen. (Eine Folge der Civil ehe.) Di» Berliner »Post" schreibt: Elne erfreuliche Erscheinung für die siltlichen Zustände unserer Ttadt ist schon in den .venigrn Tagen seit dem Inkrafttreten deS CiVllehegesetzeS von mehreren Standes-beamte» beobachtet worden. Paare, welche seit längerer Zeit im Konkubinat leben, melden sich jeßt aus den Standesämtern um ihre Eheschließung zu veranlaflen und ihre Kinder zu legali-Aren. Die Gründe für diese Erscheinung find leicht erkennbar; theilS schreckt diese Leute bisher der Kostenpunkt vor der Eingehung einer Ehe zurück, größtentheilS aber sürchteteu dieselben, von dem Geistlichen, an den sie sich hatten weu-den müflen, für ihr bisheriges Verhalte« ge» tadelt zu werde«, oder bei der Trauung gewisse Demüthignngen, z. B. in der Kranzfrage, zn erdulden. Jetzt, wo die Eheschließungen kostenfrei und in amtlicher GeschäftSform vollzogen werden, dringen besonders dte Krauen dalalü, daß sie selbst Ehefrauen, ihre Kinder eheliche Kinder werden. AnS diesen Gründen erklärt eS sich auch, daß die Standesbeamten, trotz der massenhaften kirchlichen Trauungen in den letzten Tagen deS September, doch schon in den ersten drei Tagen ihres Bestehens mehrere hundert Aufgebote, also weit mehr, alS man nach den statistischen Berechnungen erwarten durfte, veraulaßt haben. (Eifeubahn-Wefen. Abänderuag der Fahrzeit.) Einer Verordnuug deS Handelsministeriums zn Folge mnß vom 1. November an die Berkehrzeit der Züge mit der Ortszeit der Stationen Harmoniren. Marburger Berichte. (Gegen die ReblauS.) 3n der Schlußsttzung deS Landtages berichtete Freiherr von Washington bezüglich der ReblauS und beantragte: der Landesausschuß mitge die Regierung ersuchen, zne Schaffung folgender Reichs-gesktze mitzuwirten: 1. Daß Wnrzelrebeu und Schnlttreben von Frankreich und Klosterneuburg in Oesterreich'Ungarn biS ans Weiteres nicht eingeführt oder verbreitet werden dürfen. 2. Daß sofort paflende Persönlichkeiten noch Klosterneuburg entsendet werden, welche sich mit der LebenS« weise und den Eigenschaften der ver- traut machen und alSdann verpflichtet sein sollen, die Rebschulea und Weingärten der betreffenden Kronländer in Bezug aus die kdMoxöN zu üherwachen und ermächtigt werden, bei etwaigen Auftreten deS sogenannten Insektes eine vollständige Desinfektion der beireffenden Stellea, sowie die Schadloshaltung der Besitzer in ähnlicher Weise, wie eS im Gesetze über die Rinderpeft anSgesprochen ist, auf Kosten deS StaaleS z« vollführen. 3. Alle Weingarten- und Rebschulea-bffitzer der Monarchie sind ouszufordern, außergewöhnliche und verdächtige Erscheinungen, welche durch rückgängige Vegetation der Reben bemerkbar werden, sofort zur Kenntniß der zunächst befindlichen Welnbau-öehronstalten zn bringen. Diese Anträge wurden angenommen mit dem Zusätze, welchen Herr Dr. Woschnjak beantragt hatte, daß sich daS Verbot der Einfuhr und Verbreitung beziehen foll ans Wnrzelreben und Schnittrebeu „aus allen weinbantreidenden Ländern, für welche finden im Herbste statt und dauern Zb Tage. Sie hegiuuen mit dem taktischen Unterrichte in den Gemeinden, umfassen die Schießübungen, schließen mit Exerzitien der zu einem Kreise gehörigen Abtheilungen, nnd werden die le^teren, sowie der technische Unterricht stetS von Ofsizierin des stehenden HeereS'geleitet. Zur Verpflegung deS HeereS bestehen zwei Depots in Belgrad und Kragnjevaz, in welch letzterer Stadt auch daS Arsenal mit einer Ge-schützgießerei etablirt ist und tm Vereine mit der Lafettenfabrik wöchentlich eine komplet ausgerüstete Batterie a 6 Pieeen erzeugen kann. Anch wird die gesammte Muuition im Laude selbst pro-duzirt. DaS DiSzipliuar-Verfahren und die Art der Beförderung schließen sich im Ganzen den so ziemlich überall geltenden Prinzipien an, und wäre noch zu bemerken, daß die Beförderung von dem Erfolge einer Prüfung und e>ner ge-wiffen Minimal-Dienstzeit abhängig ist. Die Verpflegung, daS SanitätSwesen nnd die Besoldung des aktiven HeereS ist im Allgemeinen reichlich bemeffen und mit Rückficht auf die LaudeSverhältnifse gut regulirt uud verwaltet. Die Gagen der Offiziere aber find trotz der Armnth des Landes nnd der billigeren Preise bedtuteud höher, als jene der österreichischen Armee; so ist z. B. tu der Lieutnant-Eharge daS Berhältniß 720 fl. in Silber zu 600 fl. Papier. Auch bilden in Serbien die Gagen die BasiS für den Bezug der Penflou. waS bekanntlich in Oesterreich niiht der Fall ist. Auch die serbischen Invaliden sind mit 40 Piaster, 3 fl. 36 kr. monatlich gegen die österreichischen Patental-Zn- validen mit t fl. 27 kr. reich zu nennen. ... ________«_!-------— Km Heschichte des Hages. Die Nationalbank ist einerVerordnnng deS GesammtministeriumS zufolge bezüglich der Ausgabe unbedeckter Noten künftig wieder an die Bankakte gebnnden.^ DaS Gesetz, welches seit dem Ausbruch deS großen Krachs außer Kraft gewesen, Klangt also wieder zu voller Geltung — in der Geschichte der Gesetzaowendnng aber bilden diese siebzehn Monate em dnnkleS Blatt. Die anS-nahmSlose Wirksamkeit eineS jeden Gesetzes gehört zu den wesentlichen Merkmalen deS Rechtsstaates. Die bevorstehende ErössuUNg des ungarischen Reichstages gestattet keinen Frohblick in dieses Land. Allgemein ist die Zersah-renheit der Berhältnifle, und allgemein die Rath-losigkeit, Schwachmüthigkeit der maßgebenden Kreise. sehen konnten, ohne selbst gesehen zu werden. Der ältere Maua in halbländlichem Anzug war von großem und starkem Körperbau, sein braunrotheS Geficht stach gegen daS weiße Haupthaar seltsam ob, uater den ergromen buschigen Brauen leuchteten sonderbare waflerhelle Augen hervor, die zuweileu GemüthSbewegungen oder Leidenschaften wie in raschen Blitzen zeigten. Der Andere im städtischem Anzug, welcher sreilich sehr vernachlässigt uud in keinem seiner Theile zusammenpaflend war, konnte die jüdische Abknnft nicht verlängnen; in seinem wechselvollen Gesicht sprachen sich unmittelbar hintereinander und ost fast gleichzeitig die verschiedenartigsten uud sogar widersprechendsten Eigenschaften oder Stimmnnaen anS. Der Jude sagte: „Mit dem Osfizier Hab' ich gezählt zwölf Mann ; 'S ist ein schöner Haufen und wird Euch kosten manchen schönen Thaler Geld für die Beköstiguug." AnSweichend erwiederte der Andere: „Du solltest machen, daß Du sortkommst, Feibe», denn die Soldaten brauchen Dich hier nicht zu sehen." Mit verzogenem Grinsen seines häßlichen Gesichtes sagte FeibeS: „Bin nicht neugierig aus die Herren Soldaten, werde später schon macheri die Näherei Bekanntschaft. Auf Wiedersehen Marx!" Als Schellenberg mit setneu Leuteu aus dem Hosraume deS GuteS WolfSgrund anlangte, erhoben einige Kettenhunde ein furchtbares Gebell, worauf hier und da ein auS seiner MittagSrnhe gescheuchter Knecht auS dem Nebengebäude trat aver eine Magd mit stumpfer Neugierde hervor-glotzte, aber Niemauti jchl»n Miene zu machen, sich der Fremden anzunehmen. Doch jetzt kam Marr in feiner stattlichen Erscheinnng auS der Hofthüre. Der Offizier näherte sich ihm und sagte: „Ich biu der Lieutenant Schellenberg vom Schützen-korpS und Mit dieser Mannschaft nach dem WolsS-gründe detachirt; sehe ich deu Besitzer deS GutiS m Ähnen vor mir?" Marx war bei dem Anblicke und den Worten dlS Offiziers ein wenig zusammengefahren und hielt die breite Hand über die Augen, alS wolle er den Sprecher möglichst genau betrachten. Dann sagte er rauh: ^Jch bin der Besitzer vom WolfSgrnnd, aber alt ich mich zur Aufnahme deS Offiziers nnd einiger Mannschaft erbot, rechnete ich nicht a»ts eine so starke Anzahl. Ich kann nur etwa sechS oder sieben Mann unterbringen." Verstimmt entgegnete Schellenberg; „Meine Instruktion schreibt mir freilich nicht vor, wie viele Schützen ich mit hierher nehmen solle, aber eS ist jedensallS von großem Vortheil, wenn sich hier so nnmittrlbar an der Gtenze ein möglichst starker Posten befindet, und der Oberkontroleur IN Eversburg meinte, eS ließen sich im WolfS-grunde recht gut so viele Leute unterbringen." „DaS mag der Herr Oberkontroleur immerhin meinen, aber ich nehme außer Ihnen höchstens sechs biS sieben Mann auf." „Und wo sollen die Uebrigen bleiben?" Nach kurzem Besinnen sagte Marx: „Die können auf den Waldhof gelegt werden, ein alteS adliges HauS, eine g»»te Viertelstunde von hier; eS ist zwar etwaS verfallen, äber eS fehtt nicht an bewohnbaren Räumen. Auch liegt eine Mühle dabei, und der Müller wird wohl die Beköstigung übernehmen; ich will au Stroh, Kartoffeln und dergleichen hinschaffen lassen waS ihm sehlt." „Ist denn daS Herrenhaus Nicht bewohnt?" „O ja, aber nur von einer Dame, die sich nicht sehen läßt, und ihrem Dienstmädchen." „So will ich denn gleich selbst dorthin gehen und mir den Ort ansehen.- Finde ich ober keine genügende Räumlichkeit sür meine Leute, so müssen sie eiustlveilen hier bleiben. Ohne aus daS Murmeln seines unfreundlichen Wirthes zu achten, traf Schellenberg die vorerst nöthigen Anstalten zur Verpflegung seiner Manu-schaft und fragte dann Marx nach dem Wege zum Waldhofe. (Fortsrtz. solgt.) dtt Verdacht besteht, taß dort die Reblaut auf-ßetteteu/ (Einbruch.) Im alten Schloß« Moat-ßreis steht neben dem Ctngonge ein großer Thurm, wo ehemals die Kanzleien und Arreste sich be-sauden und jetzt Thier-Arzueimittel sowie Lösch-gerälhe ausdewahrt werden. Durch den Ofen dieses ldurmes wurde kiirzlich eingebrochen; der Thät^r begnügte ftch mit eiuem Kistchen und zwei glaschen Arzueieu. Moßdiebe.) gu Ober-Ikadach, Gerichtsbezirk St. Leovhardt, wurden in einer Nacht mehreren VruudbefiNern vier Pferde, 1060 fl. Werth, Von der Weide wegestohleu. Vahrschein-lich sind diese Pferde uach Ungoru getriebeü wordeu. (Schadenfeuer.) Am Freitag Abeuds s^eu S Udr zeigte sich im ferueu Westeu vou Marburg Ftuerschein. Testern Boimtttag kam die ßiachricht, daß in Gt. Anton am Bacher das Meßnerhaus uud die Kirche abgebraunt. Das geuer soll im Meßnerhaus entstanden sein. (Geselliger Abend.) Der gachvereiu der voizarbeiter veraustattet für heute eine gesellige gnsammeukuuft iu der ..vierhalle zur Stadt Graz." Der Legtuu ist auf Nachmittag 4 Uhr festgefe^. X« eiulese.) In deu metsteu Aiedeu hat die Weinlese schon begonnen. Die Witternng ist außerordeutltch günstig und zählt der henrige Oktober zu deu würmsteu seit Meuscheugedeukeu. Muterfuchung des Weiumoftes.) gür Weitwarteubesißer ist es wichtig, die Qualität ihrer Weiue zu kennen. Zu diesem Vehufe «uterfucht Heer Apotheker W. König fGrazer-Lorstadt) den heurtgeu Deinmost auf seiueu Zucker- und Säuregehalt. Diese Prüfuug wird uuentgeltlich und auf Zederwauus lveriaugeu vor-geuommeu. ivetzte Wpft Der Krataer Landtag hat die Vkü«» dnng einer Rleeerdanfchule deschlpffen. Der aalizische Landtag hat den Landes-schnlrath znr schlenntae« Dnrchführnng des i0»l?»schnl Gesetzes a«fgef»rdert. Von der Regierung soll i« Reichs-rathe der Gntvnrf eines allgemeinen Eisen-dahN'Gesetzes etngedracht werden. Der franti^sche Krieasmintfter organt-firt sechs Bataillone ,,Bergisger." EtNgesiudt. Der Stadtpart» Der Gedanke, betreffend die Schaffung nn-seres Stadtparkes entsprang der wohlgemeinten uud dankenswertheu Absicht, uebeu gürdirnug der saaitäreu Verhältnisse deu Stadtbewohnern einen angenehmen Erholungsort, den Fremden einen Anziehungepunkt zu bieten, uuv ist der Schutz der Aaiageu dem uatürlichsten und verläßlichsten Wächter — dem Publikum selbst — empfohlen. Zu ditsen Anlagen zählen nicht blos die Bäume, Sträücher uud Blumen, es zählen auch dahin alle zur Berschüuemug und Berannehm-lichung des Parkes darm befindlichen Gegenstände, folglich auch die den Teich zierenden Wasservögel, an deren Anblick und Tigenheiteu das Publikum sich «rgötzt. Während uun jeber Meusch die Wahrung der Sichelheit dis mit Kosten und Opfern für das allgemeine Luftgefühl hergejtellteu Parkes uud der zu seiner Autstattung hineivgeseMen Objekte als eine natürliche und seibverständuche Konsequenz zu forderu berechtigt ist, sahtu wir mit Entrüstung gleich Anfangs bübische veschä' dlgung dir Pflanzungen, später deu verbrecheri-scheu'Angriff auk die Sodahütte, wiegen uns aber nach nnn längerer Ruhe in dem Vertrauen auf künftige Sicherheit, aiS in jüngster Zeit eine ruchlose Hand sich an dem Storche vergriff und durch deneu tödtliche Verletzung das allgemeine Eigeuthum schädigte. Diese Fredelthat ist eine Bosheit verworfenster krt uud sollte der etwa schon bekaunte oder bei etaiger Mitwirkung des Pnbltknms eruirbare Verbrecher — anders kann man ihn wohl nicht nennen — der strengen Bestrafung unterzogen werden. Nachträglich hört man gegen den Storch Ankiage auf Beuniuhigung der Paffauten. Wahrlich l viel gehört zum Glan-hen an die Grnudhältigkeit dieser absurde» Angabe ; wäre aber auch irgend welche Belästtgnng seitens des Storches vorgekommen, so war es doch klüger und menschenswürdiger, dem Bogel aus dem Wege zu gehen, als an ihm grausame ThierquSleret — au de« Gemeiugut freveihaft Schaden zu verübeu. I. Eivgefandt. Eiuige Veodachtuugen über Darstellung uud Beschaffenheit des Leuchtgases. Das Gas ist bekaunt ein Piodnkt trockener Destallation, und kann aus verschiedenem Matertal, wie Steinkohlen, Holz. to'f, Fett, Petro-leum u. s. w. gewounen werden. Als rohes Gas stellt es eine Mischung verschiedeuer Deslillatious-Produkte dar, woraus mau uach geschehener Ret-uiguug das Leuchtgas erhält. Auf die Qualität des Gases habeu uebstbei die angewandte Erzeugungstemperatur, die Dauer des Erhitzens uud hauptsächlich die Beschaffeuheit der nöthigeu Apparate, großeu Einfluß. Während der Destellation zerfällt das Ma» terial iu deu sogeuaunten Eoaks, der in der Retorte zurückbleibt und in das rohe flüchtige GaS, das im Verlaufe der Operaiiou in Gas, Theer und Ammouiakwaffer getrennt wird. Von allen diesen Bestandtheiien wollen wir das Gas allein etwas näher betrachten. Dieses Gas besteht aus lichtgebeudeu, dasselbe verdünueudea und verunreinigenden Vestandtheileu. Der ttchtge-bende Bepandtheil soll speziell als das Belepch-tuugsmaterial dieuen, währeud die anderen zwei durch eutsprecheude Reiniguug theilweise oder gaaz eutserut werdeu sollen. Diese Reinigung geschieht jedoch nicht immer m dem Maße, als erforderlich wäre vm ein nothwendig remes Leuchtgas zu erhalten. Die das Leuchtgas verdünnenden Bestandtheile stud KohlenvLydgas, Waffer-stoffgas und das Grudeagas. Alle drei Körper desttzeu so zu sagen gar keiue Lenchtkraft, find im Gas überfiüsfig, obwohl fie für Gas » vouto seiuer Leuchikraft eonsnmirt werden. Das Kohlen-05yd bringt de»« Einathmen des nnverbraunteu Gases die schreckiichsten Vergistungen hervor, deß-hald jeder Eoniument anf die Kundmachnng des Mardurger Stadtrathes vom?S. Novemb. 187Z aufmerksam gemacht wird. Die Anwesenheit dte-^r schädlichen Körper gibt fich übrigens an der Flamme durch einen überaus großen, blauea und Nicht leuchtenden Rand zn erkennen. Von den verunreinigenden Bestandtheiien des Gases ist aber der Schwefelwasserstoff das sürch-terlichste und uaerträglichste Gift, da die Sonsu-menteu damit am meisten belästigt werden. Die Anwesenheit dieses Bestavdtheiles ist Folge einer unvollkommenen Reinignng. Singeaihmet greist es im sehr hohen Grade die RespirationSorgane der Menschen an, läßt bleibende nervöse Kopfschmerzen zurück und richtet nebftbei große Verheerungen an Einrichtnngsftücke« und Wohnung an. Jedermann kann sich von der Anwesenheit dieses GisteS im Leuchtgas selbst oder leicht überzeugen, da ein senchtes Ble^uckerpapier über die Oeffnung des Brenners gehalten, bei Gegenwart von kleinsten Spuren fich bräunt. Die Ursachen dieses Uebelftandes können sehr verschieden sein. So z. B. sind die Apparate und Einrichtungen der Anstalt dem Konsum des Gases nicht entsple-chend groß, so kann bei cootinmrlicher Vaserzeugung das Gas in dem Reinignugsapparate nicht so iange verweilen, biS es den gehörigen Grad von Reinheit angenommen hat und so direkt ans dem einen Gasometer den Konsumenten zugeführt wird. Oder es ist eine beschräkte Aozahl der erforderlichen Reiniguugsapparate vorhanden. Schlechte Beschaffenheit oder schon vorhandene Unempfind- lichkeit der^ Reimguugsmaschine liefert ebenfalls uureiues Leuchtgas. Vom großen Schaden ist ein oft zu starker Druck des Gases vom Gasometer der Auslalt. Der Eonsum ist da übermäßig und die Flamme, in Folge des Ansscheidenö von viel unverbrenn-tem Gas au ihrer Lichttraft bedeutend geschädigt, schwängert die Atmosphäre mit jeuei» unangenehmen Gasen. Deßwegeu sollte jeder Consument seine Gos-einrichtung mit Sparbrenner versehen, da dadurch manchem Uebelstande abgeholfen wird. Von sehr großer Bedeutung in Bezug ans den Konsum des Gases ist jedoch das immer gleichmäßige Niveau der Flüssigkeit in der Gasuhr. K. GwgefaNdt. Das Privilegium des Säbels! Am 14. d. M. gegtu Abend ritten der Major vom hiesigen Bataillon des 47. Lin.-Jnf.-Reg. uud seiu Adjutant vom Flucher in Pößnitz aus der Heerstaße gegen Marburg, als mein Sohn Karl mit den vom Pflnge ausgespannten Pferden dieselbe Straße pasßrte. Die Pserde gingen wie gewohnt auf der linkeu Seite dem Hanse zu; dem Herr» Major aber schieu die sechs Klafter breite Straße zu eug zu sein und ergab in seinem Uebermuthe meinem Sattelpferde mit der Reitgerte einen Hieb, worauf mein Sohn, der zehn Schritte hinter den Pferden ging, ganz natürlicherweise nicht schwieg, Der Herr Adjutant, welcher sich zum Ver-theidiger des Herrn Majors auswarf, und von einem Banersmanu wohl auch noch niemals eine üurechtweisuug erfahren habe« dürste, überschüttete meinen Sohn mit einer Fluth der gemeinsten Schimpfworte, zog den Säbel nnd trieb meinen Sohn mit dem Pferde gegen den Gartenzaun mit der Drohuug, iha niederzureiten nnd ihm den Kopf zu spalten. Nun frage ich, wer hat in diesem Falle mehr Mäßigung bewiesen? mein Sohn als Knecht, oder der gebildet sein sollende Herr Adjutant???! — Hätte wein Sohu setner Kraft bewußt, in der Nothwehr eine Latte vom Zaune gerissen und den Herrn Adjutanten vom Pferde gehauen, fo wäre er gewiß zur gerichtlichen Veraniwortuvg gezogen worden; — was geschieht aber einem t. k. Lientenant, der auf offener Straße beim hellichten Tage einen harmlosen Bauersmann mit dem Säbti bedroht??-- Das ist das Privilegium des Säbels! Es wurde schou viel über da« Wuffentrageu außer Dieust polemisirt, natürlich nur gejzen die Mannschaft; bei Wiederhole» solcher Fälle dürfte es aber noch so weit kommen, auch den gebildeten Osfiziereu gegenüber das Waffentragen außer Dienst in Frage zu stellen. Für die Wahrheit deS Gesagten bürgen mehrere ehrenhafte Zeugen. Rauzenberg, 16. Oktober 1674. ' Joh. Weingerl, Gemeindevorsteher und k. k. Postmeister. Libiicht Vrmtmdtvtrtretaug! Es ist doch allgemein bekannt, daß Gas-Unternehmer Herr Graff vertragsmäßig verpflichtet ist. die Straßenlaternen im Sommer alle 3 und im Winter alle 14 Tage zu puKen. Leider geschieht dieS monatelang nicht und die Laternen befinden fich in eckewregendem Zustande. Warum thut die KontrolSkommission resp-der so rege Obmann Herr Baron Max R ast nichts dazu, daß diese unsaubere Geschichte eiil. mal anders wird? «Iis «»llirsiedv ösKlsjtuvx sur Kudvstktto uoiorsr ullvorA«»«iiodsQ vir ä«» illMDDtvü, tieLgssküdltsli vkulc »»us. »te tr«iivra6 ktntvrdliedenvn 1045 ictnavr. Oeffentliche» Dank Frau Blironin Fanni Sanlvque hat der städt. Mädchciivolksschule 14 Bände Modezeitungea im noch vollkommen gut erhaltenen Zustande zum Geschenke gemacht. Der Gefertigte erfüllt nun eine angenehme Pflicht, wenn er der Hochherzigen Frau für diese werthvolle Spende den wärmsten Dank namens der Anstalt ausspricht. Marburg, am 15. Oktober 1874. Alois Habianitsch, 1044 Direktor. ullä Luivltrviv^ ^um pjovolo- ^oin owpLvIitt (1032, AI. »vrSaI«. Soeben erschien und ist durch jede Buchhandlung, sowie jeden Kolender-Verschleißer zu beziehen: lltier Kileider für die österreichischen Landwirthe auf das Gemeinjahr 1375. V. Jahrgang. Herausgegeben unter Mitwirkung hervorragender Fachmänner von einem Schüler Feufer'S pfvlv 5V lcr.', bei Franeo-Einsendung von 58 kr. franco nach auSwärtS. Verlaz I.e>k»iii.losekstdal in Vnz. ?r»t»«rM»sIewlL. Der Gefertigte zeigt dem ?. Publikum an, daß vom 1. Oktober d. 3. sowohl .. l-aQkovit:ivr Lrkuukodlo als VriLk^tlvr ab Magazin pr. Zoll-Cntr. 42 Kreuzer kosten. Die Zustellung wird prompt und billig' besorgt. 951) Herrengafse 102. Sonntag den 18. Oktober 1874: coKeLki-soikLL in VI» GISt»! »lerkalle « von der 8üdbahn-Werkstätten-!N?uMkapelIe unter persönlicher Leitung ihres Kapellmeisters Herrn Joh. Handl. Anfnnq 6 Uhr. (I0«8) Enlre- 20 kr. Vi« Cijenmöbelsabrik von 1023 in III. I^arxerxasse 17, , omptiedlt sieb diermit. AT'at^'s mtÄ /7'a?^eo. Oelfarbeildruck-Bilder aller Art werden wegen Räumung des Lokals'mit» 401 Prozent unter dem gewöhnlichen Btrkaustpreis verkauft, und.sind zur Besichti^ng und Wahl aus Gefälligkeit bei Herrn Vd. Krenner, Domgaffe, neben dem k. k. Filialpostamte, aufgestellt. ' (1011 Verlaufeiter Hund. Ein Vorstehhund von engl. Race, schwarz mit braunen und einem weißen Kreuz aus der Brust, glatthaarig, hat sich am 16. d. M. verlaufen und ist mit der Steuermarke Nr. 665 tierskhen. Der gustandebring^ desselben wolle ihn im Gewölbe deS Herrn Anton Ferlinz stegen Reeompens übergeben. (1052 uni! Vl^intor-8ai8on 1015) SMpüeI)1t / —llN likuküll! j» von 35 Icr. u. diilier, ' klsiiell uoö vsmenliieli in »Ileii Warden, Ar0386 V0U - vmdi^uxtüokoro uuä ' Sr»dlat«r>l«» ill vivgantoi' fa^on uuä Arossör ^usvM, mit Lokitner l.avlcii'ung, vou vsrgo1iis6sQ0Q Pallien, K0viv auelt solir gedönsu Oläsvrv sivä l)i11iA 2u vörlcaukou bei Ott« Svliul»e» Lpvvglsrmsistor, ^ Lärlltvöi'xassv, Lartmaoa'kvdsg ^uell vsräöQ sellzv ZeKSU düliZs Vor-AiituvA ÜUSgolioKvN. (1013 Im TSastliaR»» (1051 rotlien iKel" „t »iissvr »««IlsvIIvr, a « !»>«»» ^>i M« kD In ^oktunxsvoll krsnz Vek. und Platten sind fertig zu haben in Eck-dejsKaiskrstraße, hinler der evang. Kirche. 16 16 l049 Iiieimit dev p. I. Vamvn 2ur KeneiZtell Xevutniss, ä.iss ilue kvi8vNl!o mit AroZsor ^U3>vali1 von Mvve«iit6es Iiier kereitg »u^elcommeu ist, uvä laäet döüio1l3t 2um öesueliö äorseldon, Sin «otel ein Depots ^ für Zentner Heu i» oder nächst Marburg werden zu mietyen gesucht. Offerte nimmt entgegen biS 30. Oktober der Verlag dieses Blattes. st047 Eigenbauwein-Verkauf. Vom Gute Roßbach im Wienergraben, Haus Nr. 127, nächst Marburg, werden noch fortan Marburger und Pickerer Eigenbauweine von den Jahrgängen 1866, 1869, 1870. 1871, 1872 und 1873, rein und gut gehalten, vertauft und wolle man sich an den Kellermeister Simon Zelzer in GamS wenden. (1025 Ein guter Keller in der inneren Stadt wird aufzunehmen gesucht. Anträge im Comptoir d. Vl. (1046 Hotel EyhNM Filr das mir bisher in so reichlichem Maße zu Theil gewordene Vertrauen dankend, erlaube ich mir meine Uv»taiR?ativ>» „UÄtsI .AttUai»»" auch sür fernerhin bestens anzuempfehlen. Zur Bequemlichkeit der ?. 1. Gäste habe ich einen Lake- ^ killArli-SAlon hergerichtet und dabei knne Kosten gescheut, denselben auf das Geschmackvollste, allen Anforde^ rungen entsprechend, auszustatten. Zwei neue Billards, wovon eines Carambol-Brett, stehen zur Verfilguna. dcßgleichen bequeme Spieltische. Kaffee und «e sonstigen Getränke und Ersrischungen werden nur in bester Qualität verabreicht. Fol^^ende Journale liegen auf und sind bis aus „Tagespost" und „Wimer Zeitung" zu vergeben: Marburger Zeitung — Augöburger Allgemeine — Klagensnrter Zeitung — Laibacher Tagblatt — Grazer Zeitung — Agramer Zeitung — Pester Lloyd — Grazer Volksblatt — Steirer Seppl — Grazer Tagespost — Gar« tenlaube — Ueber Land und Meer — Fliegende Blätter — Leipziger Jlluslrirte Zeitung — k. k. priv. Wiener Zeitung Fremdenblatt — Presse — Neue freie Presse — Neues Wiener Tagblatt — Wiener Jllustrirte Zeitung — Wiener Jllustr. Extrablatt — Militär-Zeitung — Hanns-Jörgel — Figaro — Kikeriki — Floh — Die Bombe — Llovvnski — ^ora. Gestützt auf dieses und mit der Versicherung, daß sür prompte und artige Bedienung bestens Sorge getroffen ist, empfehle ich meinen Cafv-und Billard-Salon, ebenso wie mein Hotel und Nestauration dem geneigten Zuspruche. Hochachluttgsvollst 1050) M. Zu vemiethen: Stall für 1 Pferd nebst Zimmer fitr den Pferdewärter, dann eine dazu gehörige Wagenremise mit Fut« terboden — sogleich. Anzufl^agen beim Eigen-thümer Joh. Reschmann, Bindermeister in der Tegetthoffstraße 40, recte Blumengasse. (1042 vs« Weinstein, Hadern, Messing, Kupfer, Zinn, Eisen, Blei, Kalb- n. Schaffellen, Roß-, Ochsen-u. Schweinhaaren. Schafwolle, allen Gattungen Rauhwaaren, Knochen, Klauen nebst allen an-deren Landesproduklen. (754 'Vsrl^s.'U.L vo« . ungarischen Bettfedern, Flaumen und gespon-nenem Roßhaar zu den billigsten Preisen. .1. ^elllesinKvi', Marburg, Burgplatz. Pferdverkauf. Ein 16 Faust hohes lichtbrauueS Pferd, 8jährig, vollkommen vertraut und gut eingeführt, ehemals Truppenpferd. Auskunft im Comptoir dieses Blattes. ^ empüekit 2U sekr billigen ?reigev lZilrl.Mtsed. äerrellKasss, „ZK»II, iSot»mvtterIß>»s» von QUsxe^eiolineter iZualität, Seiden-Sammte» Müsch und Seiden-AufpuHstoffe in unä »Ilen Uoäeksrbev, lta8 livuv8tv in 8vlimvlzvi'vpinvn, 8vtiaf«oII- unö Zoilisnspitisn, I'stU«», m«!,»«-, ck« t««» «nck ill »Uen Lreitöll, überliaupt ssWMl! Mör-MIii Kr llmii- M WÄIM M Nle. . «enmwiMich« Driul «»» »«l«, «o» >d««d Z»»Ichit i» M«biir> ».«.«« «enmwiMich« Driul «»» »«l«, «o» >d««d Z»»Ichit i» M«biir> ».«.«« Mit einer Beilage. vis Lueliärucksrei M I.itIic>Zrs>xIiis LS von jlUWM postgassv ltr. 22 Itf. 22 ?ostgss8o em^/!6^Ä 2?^ ^^tT'äASTi m ^ec/sT' 2u beMAsten Vvrl»x v«i» VruvksortviR kür ^ävokawv, I^otars, ?farrämtsr, ^ömsmäedsliöi'äsii, krivatoi» edo. oto. l.sgoi' von allen Loi'tvn vnsf-, Ksnilvl-, eonvopt I'spioi' unö Louvvrtvn. s« Kundmachung. Vom I.Oktober 1874 an lverdev zu Folge des hohen k. k. HattdelSministerukl-Erlasses vom 11. September 1874, Z. 29324, Briefe, deren Umschlage auf der Außenseite mit Ankündigungt» zc. bedruckt sind, von der Postbeförderung ausgeschlossen. (1005 Marburg am 1. Ottober 1874. Der k. k. Ober-Postvertvalter: G 0 pp 0 l d._ Eine Wohnung im 2. Stock mit 4 Zimmern, Kilche u. s. lv. isl zu v»rmiethen bei St. Mo h ör, Grazervorstadt. Milk giMtiligk Wohmilig iyl 1. Stock mit 4 schötzm Zlmmern, Küche, Speise:e. tsl mit 1. November zu vermiethen ^ bei>A l 9 tS NaSr 0, Grazergasse. (1029 'Meingarten-Verkauf. Tin nur eine Viertelstunde von der tönigl. Freistadt Kopreini^ (Xoxrivmva) und bei-täufig zlvei Büchsenschiiße vo« Bahnhofe ent legenkr Weinglirte^t sammt Wiese, einem neuen aus festem Materiäle erbauten und zum »vohnen ganz .jdeqüemen Preßlzause, neuer Preffe, Keller u^d verschiedenen edlen Obstbäumen (Kirschen, Aepsei, Birnen, Zwetschken, Pfirsiche u. Aprikosen) ist taglich aus freier Hand gegen annehmliarc Bedingnifse sehr billig zu verkaufen. — Der .Meingarten tragt 30—40 Eimer Wein, daS Obst lvirft bis 100 fl. ab und die Wiese bringt genug Futter slir zivei Rinder. (1027 Das Nähere im Comptoir diescS Blattes. Der feit mehttren Zahreu beftehende best revommirte SS I^r ZNäimsakturwaaren-ZZazar - von 1022 I.. I» HVtv», Mariahilfrrstraße Nr. 94, bietet in diesem Genre Unübertreffliches; daselbst große Auswahl ulier Gattungen Kleiderstoffe, Leinwände, Gradl, Schntirl-Barchent, Leinen-Damast-Handtitcher, Servietten u. Äfchtiicher, schwere Lauftrppiche, Matratzen Gradl, Spitzen Äor-hänge ic. Zur Bequemlichkeit des ?. I. Publikum« habe auch meinem Lager alle Gattungen Manufaktur- und Mvde-Waaren zn verlMnißmäßig billigen Preisen beigelegt. Muster gratis und franko.' Anftrüge prompt ^egen Nachnahme. » I K « i » » « « » » « « « « « » » Dank und Anempfehlung. Gefertigter dankt de,u geehrte,; ?. 1'. Publikum für den geneigte!, Zuspruch, welchen seine genossen, ulld Mtet'^aüch für die Zukllnft denselben ihm zil bewahren. Gleichzeitig erlaubt sich derselbe hijflichst bekannt zu geben, daß er von Mittwoch den 7. Oktober 1874 angefangen, von halb 8 Uhr Morgens bis 9 Uhr Abends am Burgplatze vor dem Gasthaus „zum schwarze» Adler" seine Wägen zur Ver- K filgllng des ?. 1'. Pnbliknnls aufgestellt hat. z, Zugleich wird höflichst ersucht, sich jedesu,al deil Fahrtarif vorweisen zu laßen, damit keine Uebervortheilung vorkommen kanll. ,. Bestellungen auf Wägeil werden auch in: Gasthof „zilni fchwarzen Adler" entgegengenommen. ' . . . . .. Achtungsvoll Anton HöeriW 986) Fiaker. Ein großes Gewölb am Domplatze ist sogleich zu vergeben. Ansrage bei C. Schraml. (1002 Vtarburg, 17. Oktbr. (Wochen marktSberl cht) Weizen si. 4.8l), Korn fl. 3.60, Gerste fl. 3.50, Hafer fl. 2.30, Knkurutz fl. 3.60, Hlrse fl.3.90, Hirselirein fl.d.40, Heiden fl.3.40, Erdäpfel fl.2.—, Bohnen fl.0.— pr.vieß. Weizengries fl. l.ö.—, Mundmehl sl. 12.—. Semmelmehl tv.-, Weihpohlmehl fl. 9.—, Schwarzpolilmehl st. 3.—, Kuknrntzmehl fl. 3.— pr. Ltnr. Heu fl. 1.80. 0.—, Stroh Lager fl.1.40, Fntter fl. 1.—. Streu fl. 0.80 pr. Ctnr. Rindfleisch 28, Kalbfleisch 32, Schmeinfleisch jung 34. Lammfleisch 22, Speck frisch 43, Rindschmalz ö6, Schwein-schmalz bv, Schnieer 38, Bntter 52, Topfenklise 14, Zmie-bel 8, Knoblauch 13, Kren 10, Kümmel 48 kr. pr. Pf. Eier 1 St. 3 kr. Milch frische 14 kr. pr. Maß. Holz 18". hart st. 5.50, weich fl. 4.30 pr. Älastcr. Holzkohlen hart 60, weich 40 kr. pr. Ä)tetz. ?>ettau, -16. Oktober. (Woch enmarktSberich t.) Weizen fl. 4.50, Korn fl. 3.50, Gerste 3.—, Hafer fl. 2.—^ Kttturuh fl. 3.—, Hlrse fl.3.—, Heiden st. 2.2fl^. Erdäpfel sl,1.60pr. Mej). Rindschmalz 56, SchweinschmÄlz-48, Speck frisch 40, geräuchert 43, Butter 40, Rindfleisch 2Z, Kalbfleisch 30, SchweinßelZ'ch 30 pr. Pfd. Eier'5 StaL 10 kr. Milch frische 12 kr. pr. Maß. Holz 36" l)art !. 11.»-, weich fl.8.-- pr. Klafter. Holzkohlen hart 60,. weich 4h kr. pr. Metz. Heu fl. 2.—, L^gerstroh fl. 1.45, Streustroh fl. 0.80 pr. Ctn. 15 Startin Wein Sauritscher und Pick/rer vom Jahrgange 1873 ind wegen Räumung deS KellcrS zu verkaufen. Auskunft im Comptoir diescS BlatteS. (1006 Verstorbene in Marburg. Am 10. Oktober: Prevalscheg Elisabeth, Maschin-schlosserSsrau, 3g Jahre, Kärntnervorstadt, Zehrfieber. — Sturm Johann, HausirerSsohn, 1 Moi,., Melling, Darmkatarrh. — 11.: Schilder Gustav, OberkondnktenrSsohn, 10. I., Grazervorstadt, DiphteritiS. — 12.: Schmidl Johanna, BahnmagazinSanfseherS.Wltwe, 52 I., Grazer-Vorstadt, Älngei^tnberkulofe. -- Im öffentl. Krankenhause: Am 13.: Ferlinz Maria, BlirgerspitalSpfründnerin, 53 I., Wassersucht._> _ Neue Ageiiture« werden sür ein überoll gangbare« rrspettableS Geschäft gesucht. D^isjelbe bedarf ke»ner besonderen kausmännischen Kenntnisse, ist auch als Nelierge-schäst l'lcht zu führen und wirft sehr gute Pro-lilsiol, ab. Offerte sind in der Exved. d. BlatteS unter den Buchstaben L. schleunigst obzugebtn. Respektabler Rebenerwerb. Bureauvorstcher, Kafscnrendanten, Steuer-und Zollkontrolleure, Amtsgerichiöjchrciber, Kir-chkUbeamte, Buchführer bti V,rs,cherungSgkskll-schaffen, Lehrer, Schreiber beim Mil,tair^ Buchhalter der Civllregistraturen unt» Leute, die ähnliche Slttlen innthaben, können sich uitt iventg Mühe und ohne Zkitversättmnlß ein-n lohnendin Nebtnerwerb schaffen. Dirjelben wollen ihre Adresie unter den Buchstaben „/U. HV. AI." ju der Expd. d. Bl. kinreichen, woraus ihtlen sofort Nahete« hieriiber mitgcthkilt wild. (1.^6 Leilage zu Nr. ISS der „Marburger Aeituna" (1874). lustrirtö Oamöll-^öitunK dterteljShrlich «tt pssivtrseadnvß ft«aco st. 1. S0 tti st» Der Bazar lehrt durch AbbUdu'^ und Se-schreibung die Zelbstanfertigum aller Gegenstände aus dem Bereiche der Mode und weiblichen Hand-Ärbeite» nach dem modernsten Geschmack. Jährlich erscheinen Uber 20l^0 Abbildungen und gegen 300 Schnittmuster in natürlicher ' Größe. Original-Ntuster für alle Arten Stickerei, Häckel-, Strick- und Phantasie Arbeiten. — Die belletristische Nummer bringt Novellen, Essays, Musik, Räthsel, Rebus, Schach, Recepte, Cor« respondenz mit Abonn., Modenberichte zc., sowie Illustrationen berühmter Künstler. Alle 14 Tage erscheint eine Doppel-Nummer im Umfange von 3—4 Bogen mit vielen Jllu-strationen und Schnittmustern. Sestellungen werden jederzeit voll allen Buchhandlungen undPostanstaltel; angenommen. Erstere liefern aus Wunsch Probe-Nummern zur Ansicht. (897 Väsws-kostAirilUoi» AI«rd«rK. pilsnof Salon-Vivi' in Flaschen ä . . 34 kr. l(l.8vk^vekatvfLxport-vioi' in Fl. a 32 kr. Rückvergütung für jede leere Flasche . 10 kr. Locs Marburg wird jede« Quantum von 12 Maschen an sraaco ias Haas gestellt. Bei 12 WaschtN V». bei 24 Flaschen 1 kr. pr. Fl. Preisermäßigung. WiedtrverkSllfttll Cktra-Nabatt. Au gleicher Zeit erlaube ich mir, meine Restauration sowie mein «affeehans zu empfehlen, wo ich stets bestrebt bin, durch gute Küche und gute Getränke, bei aufmerksamer Be-dienung, zv den möglichst billigen Preisen meine ?. I. Gäste zu befriedigen. Besonders erlaube ich mir ein ?. I. Publikum aufmerksam zu mache«, daß ich für ZtammgAste eine befondere Prtjßtr«äjiigllUg eingeführt babe. Abonnement für Mittagstisch von 8 fl. aufm. Sich bestens empfehlend Krisvkko, 860 Casino-ötestanrateur. ^usvadl ssrosssr Vorrl^tdv Mlkl!-. UM». MUü- UllÄM ütnrlvktuiRAv» in allen I'agonen, einks-elier u. Reinster Lorts, m allen Ilol^ßattuvKen, politirt, matt, allen kreisen nae^ dillizsteni?ieistarike. k) 1 e A an t e Zpeise-, Mlakimmer- und ZalonHiidel, allo lisoklvr- unä lapsiioi'Sl'-Lfiougnissv. öesteUuvxen erlzittet (14 Insolier, RRa?I»i»MK,(^ra2erv0rstaät»'I'eßettlioK^stras8s. 15ZochWiesenu.Aecker in Ltilersberg, fest an der Hauptstraße, werden im Ganzen oder parzellenweise verkaust. Auskunft ertheilt Frau Maria Lopitsch in Leitersberg Nr. 2ö6. (1038 GtschlislitlSsstiiz. Ich beehre mich einem ?. 7'. Publikum wie auch einem holjen Adel die ergebene Anzeige zu machen, daß ich mit meiner Schuhmacher-Werkstätte von 5. Oktober d. 3. an, in daS Heumeyer'sche HauS Nr. 80 am Haupt-plaK übersiedelte, woselbst ich auch fernerhin alle Gattungen Herren-, Damen- und Kinderschuhe zur Anfertigung übernehme; für solide, dauernde Arbeit nach neuester Fagon werde ich stetS Sorge tragen. Es wird fortan mein eifrigste» Bestreben sein, das mir geschenkte ehrende Vertrauen meiner werthen Kunden durch die reelste und solideste Bedienung auch ferner zu verdienen. Um zahlreichen Zuspruch bittet hochachtungsvoll Konz ck^ischer, 995) ' Schulimachermeister. Ilt rvIvIkSr, ^KUt 8vli916) empüMt 8eliviltl'8 Xlsiäor - Tsrei eingerichtete Aimme» sind sogleich zu vermiethen. Werden auch einzeln weggegeben. (i9S9 Auskunft im Comptoir dieses BlatteS. Mehrere Fuhren «itrbiise sind zu verkaufen. (1040 ' Auskunft im Comptoir dieses BlatteS. .kosvL kalesekini Lpväitsur emptiekit sieli 2ur Ilederuallme aller ^rten (^üter 2ur LetorlIvrunK vaeli jeüer AiektuuK üeu v0u1ant68teii LeüinKuuKSii. Haus'Berkauf. Ein neugebauteS HauS, bestehend aus 3 Zimmern, Küche, SpeiS, Keller, Boden, schönen Wagner- und Schmiedwerkstätte, wo gegenwärtig das Geschäft im besten Betriebe ist. ist um den Preis von 3200 fl. mit s,hr leichten Zahlungs-bedingnisscn zu verkaufen. Da» HauS ist eme halbe Stunde von der Bahnstation Ehrenhausen entfernt nnd wegen der schönen u. reichen Obst-und Weingegend auch für ein anderes Geschüft oder für Herren Pensionisten sehr zu empfehlen. Briefliche oder mündliche AuSkunst eriheilt A. H. Mier, Schmiedmeister in Ztraß, Post Spielfeld. findet ein juns^er Mann au» gutem Hause mit schöner Handschrift fürS Comptoir in einem größeren Geschäfte Ausnahme. — Nah.reS in der Expedition dieses BlatteS. (1031 vr. 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