Deutsche Macht (Arüher „Mier Zeitung"). •tftktlal Irkm iHintai nnb k«»»I»« unk taftrt fttr Sill, mit Zaftellaaz in» H»a« m««»l>ch B. —ß. 1^0. ft. 9»ati>tzri« ß. . Mil ll.ftiKikataat «4crt, ga*u*%ri« (U «.«o. tte «tn|rtat Wanni« 7 h. 3a|etat« ».» taril: kfi »fWrrn n>l«prr»n>d«r «.».». ««»»Urtl ac««ni 3«fct«Jc ,ik ««I« «lütt alle Vbrutrn>ca tWHHMIIlTlllinsr »e« S». un» *ull»n»rt an. Ketotttia aat MmlaiftTati.a Herrcag.»« »t. «. €»r«Mtaat>»aagea atchl »otiailchlMt. Nr. 19. Cilli, Donnerstag den 8. März 1883. VIII. Jahrgang. Aer gesunde Menschenverstand siegt. Die so lange geübte Praxis, den Deutschen den Stempel nationaler und politischer Geschlechtslosigkeit aufzudrücken, hat durch die Ver-söhnungSära ihr Ende erreicht. Namentlich in Semischtsprachigen Gegenden, wo man dem putschen die größte Zaghaftigkeit zumuthete, wo man in Anbetracht der socialen Verhältnisse ungescheut steine Experimente vorzunehmen begann. erwachte da» Nationalgefühl mit gerade« zu elementarer Gewalt. Und so sehen wir denn auch heute bei uns in Untersteiermark trotz des Hochdruckes, den die Regierung bei allen be-deutenderen Anlässen zu Ungunsten des deutschen Stammes ausübt, den letzteren muthig und kühn sich aufbäumen und mit dem ganzen Einsätze seiner sittlichen Kraft und kulturellen Ueberlegen-heit gegen unleidlich gewordene Verhältnisse an-kämpfen. Welches Ansehe» die Deutschen trotz jahrelang systemathisch betriebener Verdächtigung bei dem Gros der Slovenen noch immer be-sitzen, das bezeugen die in voriger Woche durch-geführten Wahlen in die BezirkSvertretung von Marburg. Seit dem Bestände dieser Körper-schast, waren Deutsche und Slovenen in der-selben vertreten, nun aber wo man hoffte die Deutschen zu majorifiren, geschieht das Uner-wertete, daß die slovenischen Gemeinden aus-schließlich deutschliberale Männer in diese Cor-poration wählen, so daß dieselbe heute keinen Slovenen als Mitglied ausweist. Daß eS so kommen konnte ist neben dem erwachten Nationalgefühle der Deutschen wohl auch dem Umstände zu dankm, daß die slo-venischen Abgeordneten gegen den Willen ihrer Wähler noch immer an die Slovenisirung der untersteirischen Mittelschulen denken. So begriff-stützig wie Dr. Vosnjak und Konsorten wähnen, ist der untersteirische Landmann denn doch nicht, daß er nicht einsehen würde, die Nothlage, in Aeber den heutigen Standpunkt der Hydrotherapie. Bon Dr. A. Schleicher. Obwohl das kalte Wasser seit den ältesten Zeiten hie und da und von einzelnen Aerzten zu Heilzwecken verwendet wurde, so ist doch erst Prießnitz der eigentliche Schöpfer der Hydrothe-rapie. denn er war der Erste, welcher das kalte Wasser methodisch anwandte, er war der Er-sinder jener Badeformen, welche eS gestatten, die beabsichtigte Wirkung rein und voll zu erhalten und von denen jede einzelne ein ColumbuSei darstellt. Der heutige Standpunkt der Hydro-therapie ist zwar ein wesentlich anderer als zur Zeit des alten Gräfenberger, allein eS gehörte die Energie eines Prießnitz, der Fanatismus eines Laien und fein rücksichtsloses Experimentiren dazu, um der Wassercur ein« breite Basis zu schaffen. Sache physiologisch gebildeter Aerzte, welche sich später derselben bemächtigten war eS, dieselbe von dem rein enipirischen auf den rati-nellen Standpunkt zu versetzen, welchen sie heute einnimmt. Noch ein anderer wesentlicher Unterschied besteht zwischen einst und jetzt. Prieß-nitz dachte humoralpathologisch, das heißt: er erblickte das Wesen der Krankheiten in schlechten Säften und wollte den Körper durch Schwitzen-lassen und Anregung der organischen Funktionen der er sich befindet, sei auf ganz andere Motive als auf die deutschen Mittelschulen zurückzu-führen. Der untersteirische Bauer ist aber auch nicht auf jener niedrigen Bildungsstufe, auf der ihn seine Abgeordeten vermuthen. Er versteht ganz gut zu rechnen, und ob ihm der Herr Caplan auch hundertmal vorredet, daß durch den Petroleum- und Kaffeezoll die Preise dieser Artikel zurückgegangen seien, daß durch die Grundsteuerregulirung, die Militärtaxe etc. die Steuerlast erleichtert worden sei. — er glaubt eS nicht, denn die rauhe Wirklichkeit und der immer häufiger bei ihm einkehrende rothbemützte Steuerexecutor beweisen ihm die Unwahrheit deS clericalen Gefasel«. Wenn ein untersteirischer Landmann mit schweren Opfern seinen Sohn eine Mittelschule besuchen läßt, dann geschieht eS gewiß nicht zu dem Zwecke, um ihn später zu Hause zu verwenden, sondern um ihm das Fortkommen in der Welt zu ermöglichen, daß man aber in der Welt mit der slovenischen Sprache, bei aller Achtung vor derselben, nicht weit komme, da« sieht der Bauer schon, wenn er feine heimische Scholle verläßt und in der erst-besten Stadt UntersteiermarkS seine Einkäufe be-sorgt. WaS also soll seinem Sohne der slo-vcnische Unterricht frommen, waS soll ihm der-selbe zum weitere» Fortkommen nützen ? Slo-venisch sprechen lernt er ja von seiner Mutter, slovenisch schreiben lernt er in der Volksschule aber die deutsche Sprache, die kann er sich nur auf der Mittelschule und zwar nur dann gründlich aneignen, wenn er in derselben auch denken lernt. — Vor allem aber weiß es der Bauer so gut als wir, daß die heutigen Ver-Hältnisse unhaltbar sind, und daß binnen kurzer Zeit ein Rückschlag eintreten muß; auch er ist sich darüber einig, daß die ganze Versöhnung«, ära dem Flugsande gleicht, den die Welle heute ans Ufer wirft um ihn morgen wieder wegzu-schwemmen. durch kaltes Wasser von der supponirten Materia peccan« befreien; der heutige Wasserarzt denkt neuropathologisch, er erblickt im Nervensystem den Angriffspunkt der Wassercur, indem er durch thermisch-specifische Erregung desselben die or« ganischen Vorgänge beeinflussen will. In Rücksicht auf die Eigenwärme des Kör-pers von durchschnittlich 37° E. unterscheiden wir hohe, mittlere und niedere Temperaturen. Wir wissen aus der Physiologie, daß Temperaturen, welche über der Eigenwärme oder tief unter derselben liegen, mächtige Reizmittel für die peripheren Nerven sind, ferner, daß durch solche Temparaturen von der Peripherie aus zahlreiche und mannigfaltige Reflexe ausgelöst werden. Temperaturen, welche der Äqenwärme nahe kommen, bezeichnen wir als indifferente, sie wirken im allgemeinen beruhigend, indem sie einerseits reizende Temperaturschwankungcn ab-halten, anderseits eine gleichmäßige Blutver-theilung begünstigen. Der Jndifferenzpunkt liegt aber einige Grade unter der Eigenwärme, ein Bad von 36" C. bewirkt bereits Wärmestauung d. h. Behinderung der Wärmeabgabe. Die Art der Reizung ist für hohe und niedere Tem-peraturen eine andere, wie schon daraus hervor-geht, daß Kälte Verengerung, Wärme Erweiterung der Blutgefässe hervorruft. Die Hydro-therapie macht von niederen Wassertemperaturen ToMische Wundschau. Inland. A,wußter Arrtyn». In der vorgestrigen Sitzung deS Abgeordnetenhauses ergriff in der Specialldebatte über das Budget bei Titel 4: „Politische Verwaltung" unser Reichsraths - Abgeordneten Dr. Richard Foregger das Wort: Er sagte unter dem leb-hasten Beifalle der Linken Folgende»: Der Minister-Präsident hat mit Entrüstung zurückge-wiesen, daß der Regierung ungesetzliche Vor-gänge vorgeworfen wnrden, und hat provoca-torisch nach Beispielen verlangt. Ich sehe mich durch seine Worte veranlaßt, die Erklärung ab-zugeben, daß insbesondere im Lande Steier-mark auch über manche Ungesetzlichkeiten von Seite der Regierung, vorzugweise seitens der Verwaltungsorgane geklagt wird. Dabei bringe ich in Erinnerung, daß im vorigen Jahre eine Versammlung deS Deutschen Vereines in Graz, welche ein Vertrauensvotum für den ehemaligen Abg. Tenschl auf der Tagesordnung hatte, we-gen StaatSgefährlichkeit untersagt und auch einem Recurse nicht stattgegeben wurde. Das Reichsgericht erkannte aber, daß daSMinisterium in allen Punkten im Unrechte sei, und ich glaube, ein solcher AuSspruch deS Reichsgerichtes ist zum mindestens ein Beleg dafür, daß die politische Behörde die Gesetze verletzt hat. Dieser Fall steht nicht vereinzelt da, und in nicht langer Zeit darauf wurde in einer zweiten Äersamm-lung, in welcher ein Redner diese Ange-legenheit besprach, diesem vom Regie-rungSvertreter das Wort entzogen, und als man eine Resolution in ähnlichem Sinne zur Abstimmung bringen wollte, die Versammlung absgelöst. In Cilli wurde eine Versammlung von Privatpersonen, zu welcher ausdrücklich der Zutritt nur gegen Einladung erlaubt war, ein- von 24° R. abwärts Gebrauch und überläßt die hohen und mittleren Temperaturen der eigent-lichen Thermalmethode, sie ist also ein Theil der Thermotherapie. Niedere Wassertemperaturen müssen, mit der Haut in Berührung gebracht. Wärme entziehen und zwar plötzlich, da das Wasser eine sehr hohe Wärmecapacitat besitzt. Die Wärmeentziehung als solche ist aber nicht Zweck hydropathischer Proceduren, sie wird höchsten» nebenbei angestrebt zur Abführung von Stau-ungswärme bei überhitztem Körper. Weit wichtiger sind uns die physiologischen Folgen derselben, also die Auslösung von Reflexwirkungen durch die periphere Reizuna. Wie wirken nun in dieser Beziehung niedere Wassertemperaturen? Zahl-reiche und gediegene Vorarbeiten, wie die von Liebermeister. Ranke, Röhrig, Winternitz und Anderen ermöglichen es uns, diese Frage präciser zu beantworten, als dies bei den meisten anderen Heilmitteln der Fall ist. Vor Allem ist es wichtig, darauf zu achten, daß wir eine pri-märe und eine secnndäre Wirkung zu unterscheiden haben, und zwar stellt die Primärwirkung die durch die Reizung unmittelbar hervorgerufene Action dar, einen Anpassungsvorgang im Sinne Darwin'S, die Secundärwirkung hingegen, die nach Aufhören deS Reizes oder noch Gewöhnung an den Reiz eintretende Eompensation, die Aus-gleichung des gestörten Gleichgewichtes, weshalb 2 fach untersagt. Ich will nicht weiter untersuchen, wie diese Vorgänge mit dem Gesetz« zu verei» nigcn sind, und keinen Wunsch daran knüpfen, die Regierung aufzusolldern, in Zukunft richtig nach dem Gesetze vorzugehen, «eil ich weiß daß eine solche Aufforderung rein ein Stoß in die Luft wäre. Ich muß aber constatiren, daß durch ein solche» Vorgehen das Vertrauen der kaiser-lichen Beamten, welche bisher gewohnt waren, nach dem Rechte vorzugehen, erschüttert wird, und daß die Beamten, die sich bisher Recht und Gesetz zur Richterschnur genommen haben, sich unsicher zu fühlen beginnen. Ich möchte mir dahir erlauben den Ausschuß zur Berathung einer DienstcSpragmatik zu ersuchen, seine Arbei-ten zu beschleunigen angesichts der Nothwendig-feit, daß da« Parlament die Pflicht erfüllen muß, den Beamten eine gesetzliche Basis zu geben, damit sie fürderhiu nicht unter der Ent-wicklung des gegenwärtigen Systems noch wei-ter leiden, einer Entwicklung, welche bekannlich nicht Verdienst und Recht achtet, sondern Will-kür an die Stelle des Gesetzes zu setzen beliebt." Der Ministerpräsident erwiederte darauf, daß die Regierung nach bestem Wissen und Gewissen da« Gesetz anwende und befolge und dafür sorge, daß es die Unterbehörde» thun, und in den meisten, fast in allen Fälleu wird von Seite der Unterbehörden die Regierung in dieser Be-ziehung auf das kräftigste unterstützt. Daß hie und da ein Fehler vorkomme ist etwas, das bei allen Menschen geschehen kann. Es giebt nichts was unfehlbar wäre. Aber im Ganzen und Großen könn« er der österreichischen Beam-tenschaft nur das beste Zeugniß geben. — Der Herr Ministerpräsident scheint indeß übersehen zu haben, daß die gedachten Irrthümer etwas absichtlich zu Tage treten und daß in denselben eine Methode liege, welche selbst durch die Ent-scheidungen deS Reichsgerichtes nicht alterirt wird. Ausland. Italien. Der König Humbert hat ein Deeret unter-zeichnet, welches die Wiederaufnahme der Zahlungen in klingender Münze aus den 16. April d. §. festsetzt. In der Geschichte Italiens ist die« zweifellos ein großer Tag. Der Zwangs-curS. welcher 17 Jahre währte, hat nunmehr sein Ende erreicht. — Sehr traurig erweisen sich die Agriculturverhältn>ssc Italiens. Das Land scheint nicht mehr zur Ernährung seiner Bewohner befähigt zu sein, daS gilt sowohl vom Grundbesitzer, als auch von dem Arbeiter, sowie endlich von dem Vermittler zwischen beiden. In Oberitalien liegen gerade jetzt Thatsachen vor, welche beweisen, daß der Ackerbau weil mit Abgaben überlastet, unfähig ist. daS auf ihn wir sie mit Recht als Reaction bezeichnen. Ferner ist auch noch eine Ueberreizwirkung in's Auge zu fassen, welche dann eintritt, wenn der Reiz relativ zu stark war oder zu lange gedauert hat, wir haben dann eine Lahmlegung der vitalen Function, eine Depression, welche nur vorsichtig oder gar nicht anzustreben ist. die Kälte hat in solchem Falle geradezu toxisch eingewirkt. Noch ein weiteres Moment kommt zu berücksichtigen: Reizwirkungen durch Wärmeentziehung ohne darauffolgende ausreichende Reaction haben Er-kältung zur Folge, sind also dann krankmachend. Die Reaction ist demnach um jeden Preis her-vorzurufen, und zwar hängt dies von der Methode der Anwendung ab, wovon später. Die Reaction tritt in der Regel beim Bade von 12" R. nach demselben ein. beim Bade unter 12° R. schon während desselben. Die physiologischen Wirkungen des kalten BadeS betreffen zunächst: 1. die Wärmeöconomie. Die Temperatur der Haut sinkt rasch bis uin 5° 6.. gleichzeitig steigt die Jnnentemperatur um bis 2° C.; in der Nachwirkung wird die Haut wieder warm und die Jnnentemperatur sinkt um bis 1° E.. nachttäglich steigt sie wieder um einige Zehntel an, und erst allmälig stellt sich Normaltemperatur ein. Dieser Vorgang kann nicht statthaben, ohne 2. den Stoffwechsel mächtig zu beeinflusse». Ter Sauerstoff-Verbrauch und die Kohlensäure - Bildung wird beträchtlich ..Zutsche Macht." verwandte Capital fruchtbar zu machen, um der Landarbeit einen entsprechenden Lohn zu gebe». Sechzigtausend kleine Grundbesitzer sind von ihrem Besitz vertrieben, tbeil sie nicht in, Stande wuren, rückständige Steuern zu zahlen. In Treviso haben die Pachtbauern einen ArbeitSvermiltler und einen Grundeigentümer bedroht, weil beide ihnen die erbetene Hilfe wiederholt verweigerten. An verschiedenen Orten NorditalimS haben die Land-Pächter Versammlungen gehalten, in denen der Beschluß gefaßt wurde. Ackerbauvereine zu grün-den. um zum Ziele zu gelangen, ein Komitee wurde gebildet, und soll dies bestrebt sein, fol-gendes zu erreichen: Herabsetzung der Pacht, Herabsetzung der Steuern, wovon die Ackerbau-indnstrie belastet ist, Schutz deS nationalen Ackerbaues gegen die ausländische Concurrenz, die Möglichkeit, einen Pachtcontract zu annulliren, wenn ein Schiedsgericht erklärt, daß die Fort-setzung der Bebauung eines Grundstücke« nur mit Verlust für den Pächter möglich sei. — Alle Zeichen deuten darauf hin, daß auf dem Gebiete des Ackerbaues eine Krisis droht. „Z>a wo man Rauch spürt, muß es brenne». Die sich täglich mehrenden Meldungen über die Zunahme der Rührigkeit unter den russischen Nihilisten haben wieder zur Ueberzeugung ge-führ», daß der anarchistischen Hydra die abgeschlagen gewähnten Kopse wieder nachgewachsen seien. Selbst sehr skeptisch? und vorsichtige Be-obachter haben sich an Ort und Stelle überzeugt, daß es im Staate Rußland wieder nicht ganz geheuer sei. Uebereinstimmende Mittheilungen über kürzlich in Petersburg im Stadttheile Wassili-Ostrow erfolgte Verhaftungen lassen kaum noch einen Zweifel darüber bestehen, daß man die Nihilisten wieder einmal auf gefährlichen Bahnen ertappt hat. Auch in Charkow soll eine entsprungene Nihilistin, Namens Fiegner wieder eingefangen worden sein, die in einem Processe zu lüjähriger Zwangsarbeit verurtheilt wurde. Ueber die Petersburger Verhaftungen erfährt das „Berl. Tageblatt" telegraphisch Folgendes: Bei einigen Stuvireuden des FestcorpS wurden in der Montag-Nacht Haussuchungen abgehalten und verschiedene Schriften und Correspondenzen mit Beschlag belegt, welche bei der nachherigen, auf der Staatspolizei vorgenommenen, genaueren Untersuchung und Vergleichung mit anderen Daten so compromittirend befunden wurden, daß der eine junge Mann anderen TageS verhaftet und in die Festung abgeführt wurde. pit chährung in der Zurkei. Ein ernstes Kennzeichen für die gährende Unzufriedenheit und die vorhandene Erbitterung ist die kürzlich erfolgte Tödtung des Jman aus gesteigert. Bei methodischen» Curgebrauch nimmt auch die Harnstoffausscheidung zu unter gleich» zeitiger Verminderung der Harnsäure und der Phosphate. 3. Die kleinen Arterien der Haut contrahiren sich. auH die der unter der Haut gelegenen MuSkel, bei längerer Einwirkung selbst die größeren Gefäßstämme, der Blutdruck steigt, die Pulsfrequenz nimmt zu. In der Reaction erschlaffen die Arterien und der Puls sinkt um 10—20 Schläge. 4. Die Respiration wird an-fangS gehemmt und beschleunigt, nachher ver» langsam» und vertieft. 5. Die Hautsunction wird in der Erstwirkung unterdrückt, in der Zweitwir-kung bedeutend erhöht. 6. Das gesammte Nerven-system wird primär in einen bedeutenden Er< regungszustand versetzt; wir haben Schauer, Frostgefühl, Muskelzittern, Zähneklappern, exal-Örte Gemüthsstimmung, secundär kommt es zu einer allgemeinen Abspannung und Müdigkeit, und erst nach eingettetener Erholung haben wir das Gefühl der Erfrischung und erhöhter Lei-stungsfähigkeit. 7. In Bezug aus die inneren Organe wissen wir, daß das kalte Bad primär eine Steigerung der Neroenthätigkeit, der Peri-staltik k. bewirkt. Die Größe der Reizung ist abhängig einer-seits von der individuellen Erregbarkeit, ander-seits von der Temperatur, Form und Dauer des BadeS; sie steigt mit der Temperaturser-niedrigung, mit der Plötzlichkeit des Angriffes. 1883 der Kanzel durch einen Softa. Der ohnevieS am Verfolgungswahn« leidende sulta» suchte daher durch einen zuverläßigeren Minister deS Innern, als eS der alte geldgierige Mahmud Nedim war. seine Sicherheit zu verbürgen. Er ernannte daher auch den früheren Botschafter in Wien, Edhem Pascha, zum Minister drt Innern. Taß sich die Softa-Conspiration auch in die hohen Beamten-chargen verirrt hatte, das beweist die sofortige Entlassung deS Polizeiministers, der durch Fazli Pascha, einen sehr entschiedenen Character, ersetzt wurde. Dieser hat sämmtliche Wachtlocale der Stadt persönlich inspicirt und die Commissäre zur allergrößten Wachsamkeit verpflichtet. Um etwaigen Handstreichen der Unzufriedenen vor-zubeugen, werden die Straßen zu jeder TageS-stunde von starken Militär-Rondeu durchstreift. Alle irgendwie verdächtigen Elemente werden sofort verhaftet und nach der Provinz, resp, nach Tripolis abgeschoben. Fremde ohne genügend visirte Pässe werden dem Consulargericht vor-geführt. Da die Gefängnisse die enorme Anzahl der .^rrenanten nicht mehr zu fassen vermögen, fallen die Schuldgefangenen provisorisch deS Platzes halber entlassen werden. Mehrere Mo» scheen und Softaschulen sind gewaltsam geschlossen worden. Fazli Pascha besteht sogar auf der völlige Ausweisung der SoftaS. Eorrespondenzen. Wien, 6. März. (Orig.-Corr.) [D i e Schulgesetz Novelle.^ Sr. Exzellenz d«r Herr Minister für Cultus uud Unterricht, Freiherr Conrad von Eybesfeld hat das Malheur nur auf einem Ohre zu hören und zwar merk« würdiger Weise jeweilig auf jenem Ohre. daS den liberalen Rednern zugewendet ist. Auf dem entgegengesetzten ist er taub, stocktaub. Und wenn Gras Belcredi oder Graf Thun oder Car-dinal Fürst Schwarzenberg noch so laut und deutlich sprechen: Herr v. Conrad hört sie nicht. Und wie im Herrenhause, so gehts ihm auch leider im Abgeordnetenhaus«. Auf Einem Ohre ist er stocktaub, so daß z. B. Graf Richard Clam-Martinic eine Kanone vor demselben ab-feuern könnte und der Herr Minister würde nicht zucken. In der That dröhnender«« Geschütz als der Graf Richard Clam in der gestrigen Sitzung des SchulauSschuße« gegen daS Volks-schulgesetz zu Ehren der famosen Novelle ab-feuerte, vermöchte Krupp auS Essen nicht zu liefern; aber der Herr Minister fand sich gleich wohl nicht veranlaßt darauf zu erwidern. Offen-bar hatte er die Rede des Herrn Grafen gar nicht gehört. Wie schade! Er hätte sicher seine Freude au ihr gehabt. Sr. Excellenz, dem Herrn Baron Conrad, der kaum eine Gelegenheit vor-übergehen läßt, ohne hoch und theuer zu be-schwören, er sei ein glühender Verehrer des mit der Bewegtheit des Wassers und mit der längeren Dauer. Diese Momente mit dem in-dividuellen Bedürfnis in Einklang zu bringen, darin besteht die richtige hydriatische Ordination; als allgemeiner Grundsatz muß gelten, daß 1. die Reizung nie so stark sein darf, um die individuelle Erregbarkeit zu erschöpfen, daß 2. doch möglichst kühl und kalt gebadet werde, weil nur dann der volle Effect erreicht wird und die Reaction vollständig eintritt. Die Letztere wird übrigens bedeutend gefördert durch mechanische Beihilfen, das Frottiren im und nach dem Bave oder die Fallhöhe des Wassers bei Beziehungen, Douchen. Sehr empfindliche Personen müssen anfänglich höher temperirt baden und sich allmählig an niedere Grade gewöhnen; indeß wird die Wärmeentziehung auch für Blut-arme und Geschwächte leicht erträglich, wenn derselben eine stärkere Erwärmung durch Ein-Packung oder im Schwitzkasten vorhergeht, indem dann das darauffolgende kühle oder kalte Bad nur die Wärmestauung behebt, und also dem Kör-per eine erhöhte Arbeit zur Wärmeproduction erspart wird. In Bezug auf die Dauer deS kalten Bades ist übrigens „kurz und gut" die Devise der Wasserercur, indem eS auf die Wär-mee»tziehung als solche nicht ankommt und die Steigerung deS Stoffwechsels dort, wo sie wün-schenswerth ist, lieber durch Schwiyproceduren angestreit wird. — Der therapeutische Gesammt- 1683 Volksschulgesetzes, hätte es sicherlich zum Ver« gnügen gerricht zu erfahren, daß auch Graf Richard Clam da« lestehende Volksschulgesetz al» ein ausgezeichnetes anerkennt; aber daS wohlthuende Lob entging ihm. denn auf dem Ohre, daS dem gräflichen Redner zugewendet war. litt er gerade an absoluter Taubheit. Welche» Glück! Sonst hätt« er auch vernommen, wie weitgehende Hoffnungen der Herr Graf an die bewußte Novelle knüpft und das darf ein Minister aus dem starken auf eine viereinige Majorität gestützten Cabinete Taaffe nicht, denn diese Hoffnungen dürfen nicht zerstört werden. Anders, grundverschieden anders verhält es sich jedoch mit den Befürchtungen der liberalen Ab-geordneten. Wohl leiten diese das Recht zur Besorgnis aus den Hoffnungen der Feinde der StaatSschule ab; da aber der Herr Mi-nister in Folge seine» einseitigen OhrenleidenS von diesen Hoffnungen keine Ahnung hat, er-scheinen ihm die Reden und Klagen der Liberalen absolut räthselhast und er setzt denselben nur sein caetcniin censeo, seine Versicherung ein Verehrer der Volksschule zu sein entgegen. Auf diese Weise ist beiden Parteien geholfen. Graf Richard Clam freut sich, daß ein schöner Anfang gemacht ist. die Schule dem Staate zu ent-winden, sie wieder consessionell zu machen und unter die Botmäßigkeit des CleruS zu ^ringen; er freut sich des durchbrochenen SchulzwangS, freut sich, daß der Racker von Staat des Rechtes verlustig tmrd, gegen Eltern einzuschreiten, die ihre Kinder in Unwissenheit aufwachsen lassen wollen ... Die ganze rosige Perspektive der ConcordatS-Schule darf sich vor seinen frommen Augen aufthun, ohne daß der Herr Minister sie zerstört. Und trotzdem verlangt der Herr Mi-nister von den Liberalen, daß sie sich der Furcht vor jeglicher Reaction entschlagen. Durch die Novelle, betheuerte erst kürzlich der Herr Minister, wird daS Volksschulgesotz verbessert. Ein viel zu laueS Lob. In Wirklichkeit wird daS Volks-schulgesetz durch die Novelle zu dem Ideal eines Gesetzes. In seiner bestehenden Fassung defrie-digte eS wohl die Liberalen, den Reactionären aber war es ein Greuel. In der Form, in welche eS durch die Novelle gebracht wird, be-friedigt eS die Reactionären, jedoch ohne daß die Liberalen — so versichert wenigstens Herr v. Conrad — Ursache hätten, dasselbe zu fürchten. Wenn nur der Herr Ministerpräsident nicht eine gar so schlechte Meinung von Idealen hätte. Nach seiner Definition ist bekanntlich ein Ideal. Etwas, waS man ni« erreicht. Sonach wird auch das in Rede stehende Ideal eines VolkSschulge-setzeS nicht erreicht werden, oder es hört in demselben Momente auf ein Ideal zu sein, in welchem es erreicht wird d. h. inS Leben tritt. Eine fürchterliche Alternative für einen heißen effect einer methodischen Wasserbehandlung ist nach dem Gesagten leicht verständlich und durch vielfältige Erfahrung hinlänglich constatirt; wir haben l. als auffallendste Wirkung die Toni-sirung deS Nervensystemes und aller von dem-selben beherrschten Funktionen, also verbesserte Jnnervanon. 2. Funktionskräftigung der Haut mit vermehrter Blutsülle derselben, Abhärtung derselben durch Gewöhnung an den Kältereiz. 3. Ableitung deS BluteS von den inneren Or-ganen auf die Haut, dadurch Herabsetzung des Blutdruckes. 4.Modification des Stoffwechsels in der Weise, daß durch Steigerung der Oxidation die regressive Metamorphose begünstigt wird, gleichzeitig aber die Blut- und Zellenbildung sich hebt, im Gesammten also verbeßerte Ernäh-rung. 5. Herabsetzung der Eigenwärme in der Nachwirkung des Einzelbades, welche aber nur vorübergehend ist und für acute Krankheiten Bedeutung hat. Fragen wir nun nach der allgemeinen In-dication für die Anwendung kühler und kalter Bade- und Umschlagsformen, wobei unter Ande-ren auch das Seebad zu denken ist, so springt dem Gesagten zweierlei in die Augen: 1. daß die Wärmeentziehung der compensirenden Wär-meproduction wegen und indem di« gesetzt« Reizung «ine ausreichende Reaction fordert, eine gewisse Leistungsfähigkeit von Seite des Organismus voraussetzt, daß sich also Individuen, welche Zutsch« reund des idealen Volksschulgesetzes. Und da» ja nach seiner Versicherung der Herr Minister v. Conrad. Mine Chronik. sE i n Prätendent.^ Fürst Karageorge-vic wurde bei seinem Besuch« in Cettinj« von-den dortigen Russen unter Führung des bekannten russophilen Parteigängers Petrovic mit dem Rufe: ..Nieder mit dem Obrenovic. Hoch Karageorgeoic, Serbien» und Bosniens König I" begrüßt. sI n d u st ri e- Ä u » st e ll u n g.j Für das kommende Jahr 1884 ist eine allgemeine itali-enische Industrie-Ausstellung in Turin im Werke. Unter den auszustellenden Gegenständen sollen Werk« auf den Gkbieten der Mathematik, der Physik und sdrr allgemeinen Chemie Ausnahme finden. sOesterreichischer Touristen-Club] Das bisherig« Gesammterträgniß der unter den Mitgliedern deS Clubs veranstalteten Sammlungen für die überschwemmten Alpenlän-der Tirol und Kärnten beträgt bis heute 4068 fl. 88 kr. und wurden hievon 2827 fl. 00 kr. nach Tirol und 1241 fl. 28 kr. nach Kärnten gesendet. (Ein Gymnasiast der Mörder seines Nebenbuhler ».] Au» Brüx wird vom 2. d. gemeldet: ^Heute zwischen 7 und 8 Uhr Abend» ist der Sohn einer Wittwe, der Gymnasiast (Sextaner) Kauer. auf der Straße vor der Wohnung seiner Mutter mit einem Messer, angeblich von einem Collegen — man nennt den Sohn hochachtbarer Eltern — in die Brust gestochen worden. Die Verletzung war eine tödtlich', der junge Mann ist derselben bereits erlegen. Der Fall hat hier ungeheure Aufregung hervorgerufen. Als Ursache des zwischen den betreffenden Studirenden entbrannten, so unglücklich ausgeiallenen Streites wird «ine Lieb-schaft bezeichnet. Der der That Verdächtige wird von Gendarmerie und Polizei verfolgt; derselbe ist vorläufig noch nicht zu Stande gebracht." Deutscher Schulverein. ^Ortsgruppe Cilli und Umge-b u n g.} Gestern fand tut Brauhause zur „goldenen Krone" die diesjährige ordentliche Hauptversamm-lung der Ortsgruppe Cilli und Umgebung statt, welche äußerst zahlreich besucht war. Der Obmann der Ortsgruppe, Herr Dr. HigerSperger, begrüßte die Versammlung und entrollte ein äußerst interessantes Bild über den Zweck und namentlich die Thaten und Erfolge des deutscheu Schulvereines im Allgemeinen und insbesondere im Sprengel der Ortsgruppe Cilli und Umgebung. DemCassaberichte entnehmen wir,daß dieGesammt-einnahmen sich in verflossenen Vereinsjahre auf sehr herabgekommen, geschwächt, blutarm sind, welche an Degenerationen lebenswichtiger Organe leiden, endlich solche, deren Nerven an übermäßiger Reflexerregbarkeit kranken, nicht für die Wassercur eignen ; solche schonungsbedürftige Individuen passen besser für laue und warm« Bäder, denn di« Wärm« erleichtert die orga-nischen Functionen, währendem die Kälte sie anspornt; 2. daß di« Wirkung der Wärmcent-ziehung zwar eine specifische im physiologischen, nicht aber im therapeutischen Sinne darstellt, daß sie somit, wie übrigens alle Heilmittel, nur einer symptomatischen Jndication entspricht,welche aber außerordentlich häufig vorkommt. Mit Krankheitsnamen ist hier nichts anzufangen, der Wasserarzt hat vor Allem di« Jdividualität in » Auge zu fassen, und e» giebt keine Krankheit, welche nicht einzelne Fälle darbieten würd«, die sich für di« Wasserercur eignen könnten. Di« allgemeine Jndication läßt sich also formuliren: Die therapeutische Anwendung von Wassertempe-raturen von 24® R. abwärts ist angezeigt, wo bei ausreichender LeistungSfähigkeit.von Seite des Individuums entweder Ueberhitzung sei eS allgemein« oder local«. besteht oder wo «s gilt. d«n retardirten Stoffwechsel zu beschleunigen, die Nervencentren zu tonisiren, die Blutvertheilung zu regeln, die Hautthätigkeit anzuregen, di« Blutbildung zu verbessern, die vegetativen Thä« tigkeiten zu steigern — Aufgaben, welche bei- 3 fl. 454.60, die GefammtauSlagen auf fl. 37.70 beliefen. Die Zahl der Mitglieder stieg von 143 auf 169; abgegangen durch Tod oder Domicils-Wechsel sind 14 Mitglieder. M>t großer Freude wurde auch vernommen, daß von den obgenanntea 169 Mitglied?™ 21 dem zarten Geschlechte an-gehören. Bei der nach diesem, wiederholt mit Beifall aufgenommenen, Berichte vorgenommenen Wahl des Verstände» wurden die Herren Dr. HigerSperger (Obmann). Professor Mareck (Ob-mannstellvertreter), Director Pogatschnigg (Zahl-meister), Eduard Skolaut (Zahlmeisterstellvertreter) Professor Gudo (Schriftführer) wieder-, und Adolf Lutz (Schriftführerstellvertreter) neugewählt. Nach« dem sich zu Punct III der Tagesordnung, allfällige Anträge. Niemand zum Worte meldete, so wurde die Versammlung vom Obnianne geschlossen und von sämmtlichen Anwesenden das Lied „Stimmt an mit Hellem hohem Klang" intonirt. sOrtSgruppePettau und Um-g e b u n g.] Von der am 4. d. stattgehabten sehr gut besuchten Versammlung der Ortsgruppe Pettau und Umgebung deS deutschen SchulvereinS wurde die Neuwahl der Vereinsleitung vorge-nouimen. ES wurden erwählt: zum Obmann D. H. Michelitsch, zu dessen Stellvertreter Herr W. Pi«k. zum Schriftführer Herr Gustav Rovo-schegg. zu dessen Stellvertreter Herr Simon Hutter. zum Zahlmeister Herr Franz Kaiser, zu dessen Stellvertreter Herr Josef Kollenz. Zu Vertretern der Ortsgruppe bei der Haupwer-sammlung deS Vereine» wurden erwählt Herr Simon Hutter und Herr Josef Fürst. Seit der jüngsten Hauptversammlung hat die Ortsgruppe von den damaligen 214 Mitgliedern durch Tod und Abreise 12 Mitglieder verloren, dagegen sind 30 Mitglieder neu zugewachsen. Wien, 2. März. Zum Baue einer Schule in Böhmen wurde auf Grund eingelangter Be-richte die Erhöhung des schon bewilligten Bau-credite» ausgesprochen. Um für eine Schule im Norden desselben KronlandeS, hart an der Sprachgrenze, einen deutschen Lehrer dauernd zu gewinnen, ergab sich die Nothwendigkeit, diese L«hr,rstelle mit einer entsprechenden Ge° Haltszulage zu normiren. Für eine Schule in NeuPrerau (Mähren) wurde die Beschaffung von Lehrmitteln genehmigt und einem Lehrer in demselben Kronlande eine Ehrengabe zuerkannt. Für mehrere Schulen in Krain wurde ein Credit zur Anschaffung von Requisiten und Schulbüchern sowie zu SubventionSzwecken be-stimmt, überdies einzelne Lchrerpersonen mit Ehrengaben bedacht. Die Schule in SitterSdorf (Kärnten) erhielt eine kleine Bibliothek und mehrere Lehrer in demselben Kronlande ent-sprechende Renumerationen. Seit unserer letzten Veröffentlichung trat die Stadtgemeinde Tulln nahe bei jeder Krankh 'it in Betracht kommen, so daß die Hydrotherapie, wenn sie auch keine Uni-versaltherapie darstellt, doch die universellste aller Therapien ist. Ueber specielle Indikationen ist da wenig zu sagen; die früheste Anerkennung hat sich daS kalte Wasser bei Entzündungen erwor-den. insbesondere war es die Chirurgie, die davon Gebrauch machte, aber auch in Bezug auf Entzündnngen innerer Organe konnte man Skoda schon vor 25 Jahren den AuSspruch machen hören: Die Kälte ist daS einzige, wirk-liche Antiphlogisticum" EntzündunaSmittcl; später erst kam das kalte Wasser als Antipyreticum Fiebermittel in Aufnahme. Nachdem der Stet-tiner Hidropath Brand durch sein classische» Buch über die Wasserbehandlung de» Typhu» di« Aufmerk amkeit der Cliniker erregt hatte, haven Jürgensen, Küchenmeister, Bartel», Lieber-meister dem kalten Wasser daS Bürgerrecht der Schule erworben. Die Hydrotherapie ist endlich durch Winternitz universitätsfähig geworden. muß sich aber selbst in Wien noch immer ohne Kliüik bescheiden. Gestützt auf ein ausreichendes statistisches Materiale beansprucht die Hydro-therapie heute die Alleinherrschaft auf dem Ge-biete der acuten Krankheiten, Entzündung und ieber; ErethiSmuS und Adynamie also die g. reizbare Schwäche u. dgl. werden durch sie am wirksamsten bekämpft. E» ist nicht mög- 4 dem Vereine mit einem Gründungsbeitrage von fl. 20 bei. An Spenden liefen ein: Vom Deutschen Vereine in Wien fl. 200. Freiherr v. Lemayer Jahresbeitrag fl. 20. Vom Comitö der Kaiser Josefseier in Tünscht Spende fl. 54.70. Namenlose Gesellschaft in Wien durch Herrn Schriftsteller Powikovski fl. 15. Ertrag einer Sammlung durch Herrn Walter in Eidlitz fl. 6. Spende deS Herrn Carl Schellner in Wien fl. 3.80. Von der Ortsgruppe Karlsbad : Aus einer gerichtliche» Hauptverhandlung fl. 10. AuS der Sammelbüchse bei Leiter fl. 6. Aus Anlaß eines gerichtlichen Ausgleiches fl. 5. Spende des Herrn Schwalb und Dr. Fleischner fl. 15. Von der Ortsgruppe Aussig : Erträgnis eines Concertes fl. 290. Von Herrn Ed. I. Weinniann fl. 0. Von fünf Tischgesellschaften fl. 12.60. Bon Frau Dursthoff fl. 5. Von der Ortsgruppe Grotlau: durch den Sameltouristen fl. 106.09. Für Kaiser Josefbilder fl. 9.53. An Zeugengebührcn fl. 5.40. Durch den Leierkasten fl. 5.11. Durch Herrn I. Krebs in Deutschbrod, Sammlung gelegentlich einer Hoch-zeit eines deutschen Lehrers fl. 5. Von der Ortsgruppe Hohe»stadt: in Mähren: Erlös für Cigarrenabschiiitzcl fl. 10.76. Sammlung einer Zigeunergruppe beim Costümballe fl. 30.79. Von der Gemeinde Neulerchenfeld: JahreSbei-trag fl. 10. Von Herrn Theod. Redlich Zucker-fabriksbesitzerS in Kojetein Jahresbeitrag fl. 20. Von Herrn Em. R. v. ProSkovetz Reichsr.-Abg. Jahresbeitrag fl. 10. Von einer FaschingS-montag'Gesellschast bei Frau Hermine Schneider v. Ernstheim in Wien fl. 15. Von der OrtSg. Bemisch: durch den Sammelschützen fl. 8. Von einer Tischgesellschaft im Restaurant Schibich als dritte Spende fl. 20. Von ver Ortsgruppe: Mödling: An Spenden von der Stadtgemeinde fl. 25. Von Herrn Ferdinand Regenhart fl. 10. Vom Turnvereine fl. 5. Feuerwehrkneipe fl. 5. Vom MännergesangSvereine in GumpoldSkirchen fl. 3. Von Magdalena Schattera fl. 5. Oberst-lieutenant Baron von Stregen fl. 5. Pauline Breisach fl. 5. F. R. v. Regehart fl. 10. Dr. Königsberg fl. 5. Heinrich RückeShäuser fl. 5. Dr. Karl R. v. Zipperer fl. 5. Anna Totz fl. 10. Anna Scharneger fl. 5. Anton Adam fl. 5. Von der Gemeinde Hinterbrühl fl. 10. Aus St. Valentin anläßlich einer Juxlotterie beim Locomotivführerkränzchen fl 26.79. Von Hartmanitz anläßlich eines Bauernkränzchens fl. 51.24. GründungSkneipe der Burschenschaft „Chernskia" in Wien fl. 14.10. „Demophilos" in Währing, Spende fl. 7. glich. hier die Methode zu bespreche», nur s» viel sei bemerkt, daß die geläufige Ansicht, eS handl sich bei den acuten Krankheiten um das physikalische Moment der Wärmeentziehung, eine einseit ge ist, daß vielmehr di« physiologische Wirkung im Vordergrunde steht, d. h. daß auch bei den acuten Krankheiten die Rehwirknng des kühlen und kalten Wassers das wichtigste ist, indem 1. die ausgelösten Reflexe. insbesondere so weit sie das Herz und die Gefässe. ferner das WärmeregulirungScentrum angehen, geeignet sind, den Verlauf der Krankheit aufs günstigste zu beeinflussen und 2. die Tonisierung der Ner-vencentren die Resiftenzfähigkeit gegen den krank-haften Proceß steigern muß, weshalb denn auch mit der Wasserbehandlung nicht früh genug begonnen werden kann. Von den chronischen sind es in erster Linie die Krankheiten des Nervensystems mit AuS-schluß der Geisteskrankheiten, welche der Wasser-eur zufallen, in zweiter Reihe die chronischen Katarrhe. inSbesonderS Diarrhöe, Chlorose. Rheumatismus der Muskel und Gelenke. Scro-phulose, :c. Die Therapie der chronische» Pneu-monie findet in einer vorsichtig geleiteten Wasser-cur eine wichtige Beihilfe und iu dem Masse, als die Ansicht, daß Schwindsuchtscandidaten in geschlossene» Anstalteil zweckmäßiger behan-delt werden, als bei freien» Badeleben, sich immer mehr Bahn bricht, wenn ferner die Was-serheilanstalt da« darstellt, waS sie -eigentlich Locates und ^rovinciates. Cilli, 7. Mär; fT o d e 4 f a l l.j Am 5. d. verschied hier nach längeren Leiden der Beamte der städtischen Sparcasse Herr Th«c>dor Peer, in seinem 27. - Lebensjahre. DaS Leichendegängniß fand heute unter zahlreich«? Betheiligung, statt. IErne nnung.s Der Minister und Leiter des Justizministerium« hat den Staatsanwalt-schaftSsubstituten in RudolsSwerth, Dr. Josef Gall^. zum LandrSgerichtsrath« in Cilli ernannt. sCillier BezirksvertretungS-Wahlen.1 Die heute stattgefunvene Wahl de« Großgrundbesitzes in die Cillier-Bezirksver-tretung gestaltete sich zu einem glänzenden Siege für die deutsche Partei. Trotz unerniüdlicher und aufdringlicher Agitationen der slovenisch-clericalen Faisenre entfielen von 175 abgegebenen Stimmen 125 auf die deutschen Kandidaten. Was aber die Wahlen besonders interessant gestaltete, war der Umstand, daß von der erschienenen sloveni-scheu Landleuteil die überwiegende Mehrzahl mit den Deutschen wählte. Gewählt wurden nachstehende Herren: Baron Rudolf Hackelberg (125 Stimmen). Franz Zottel (127). Dr. Eduard Glantschnigg (125), Moritz Sajovitz (126), Gustav Stiger(127), Ernest Rüpschl (125), Jacob Jeschoumg (125), Josef Lenko (125), Dr. Edmund Langer (172) und Dr. Johann Sajovitz (125). Die Majorität in der Bezirks-Vertretung ist somit den Teutschen bereit» ge-sichert. DaS Stimmenverhältniß wird im ungünstigsten Falle 17 zu 23 betragen. sBürgermeifterbankett in Mar-b u r g.] In den Räumen des Casino« versam-melten sich Sonntag den 4. d. Mt«. gegen 200 Bürger Marburg« um ihrer Freude über die Wahl deS neuen Bürgermeisters Dr. Ferd. Duchatsch in solenner und doch ungezwungen herzlicher Weise Ausdruck zu geben. Der erste Toast, vom .neuen Stadtoberhaupte gesprochen, galt dem Geber und obersten Hüter unserer Verfassung Sr. Majestät dem Kaiser; brausen-der Jubel folgte de» begeisterten Worten. Vicebürgermeister Ritter von Vitterl feierte nun in längerer Rede den neuen Bürgermeister, dessen liebenswürdige Eigenschaften und Cha-racter in treffendster Art hervorhebend; seinem Hoch folgte stürmischer Beifall und ein unge-stümeS Drängen aller Anwesenden zum Platze des derzeit ersten Bürgers von Marburg. Dr. Duchatsch erhob sich alsbald und sprach seinen Tank sür diese Beweis« von reicher Achtung die ihn, Marburgs Bürgerschaft zollt, in tiefbewegten Worten aus; er wies aus die Auseinander-setzungen seiner officiellen Antrittsrede hin und führte hauptsächlich des Längeren aus, warum sein soll: ein Sanatorium, in welchem die Wasserproceduren nur einen Theil eines allge-mein angelegten, rationellen CurplaneS bilden, wird man kein Bedenken tragen, Phthysiker in den ersten Stadien derselben zuzuweisen. WaS die Methode bei chronischen Krank-heiten anbelangt, so muß dieselbe in jedem ein-zelnen Falle individualisirt und conscquent durchgeführt werden. Am praktischeste« erweist sich die Feststellung der Methode nach dem Gesichts-punkte, ob mehr die Tonisirung Kräftigung oder die Steigerung des Stoffwechsels im einzel-neu Falle beabsichtigt wird; kurz dauernde Abreibungen, Halb- und Sitzbäder, Tsuchen entspreche» der ersten , prolongirte Einpackungen, Schweißerregung im Schwitzkasten, mit darauf-folgender Abkühlung, ferner länger dauernde Bäder entsprechen der zweiten Absicht. Arzneigebrauch ist außer bei einigen Krank-heiten während einer Wassercur ausgeschlossen, ebenso sind die Alkoholica. Thee und Kaffee nur ausnahmsweise und selbst dann nur sehr mäßig zu gestatte»; die Diät muß einfach, doch nahrhaft und reizlos sein; unentbehrlich ist der Genuß einer reinen Luft bei Tag und Nacht, fernerS fleißige Bewegung und methodische Gym> nastik, insbesondere der Respirationsmuskel; die Electricität kann in geeigneten Fällen zweck-mäßig mit einer Wasseren» combinirt werden. 1883 der Grund- und Eckstein seine« CharacterS von jeher deutsch war, ist und bleibe» wird: zwei deutsche Mütter habe er gehabt, eine die ihm das Leben gegeben und eine, die »Im» mator. welche ihm die Möglichkeit de» Dasein» verliehen; so sei der ganze Aufbau seine» ganzen Wesens deutsch geworden. Marburg, seine Vaterstadt war stets deutsch und so müsse es zum Wohle der Stadt und zu seiner Befriedigung auch blei-ben. Der Rede des Bürgermeisters folgte eine neue herzliche Ovation der Anwesenden; einzelu gingen sie an Dr. Duchatsch vorbei, jeder stieß zum Zeichen seiner aufrichtigen Hochachtung mit seinem Glase an daS des Bürgermeisters. — Gymnasialdirector Gutscher empfahl die Schule, der die Zukunftsbürgerschaft entsprießt, der beson-derenFürsorge des neuen «tadthaliptcs; erwies auf die Schulgesehnovelle hin, die in gewisser Rich-tung die Autonomie der Gemeinde vergrößere und sprach die Ueberzeugung aus. daß die Stadtgemeinde Marburg dieselbe gewiß nur im Sinne der Verbreiterung der Volksbildung an-wenden werde. — Realschulprofessor Kuobloch begückwünschte - lS Sprechwart des Turuver-eines. Namens desselben die Bürgerschaft Mar-burgS zum neuen Bürgermeister; in kräftigen mit allseitiger, herzlicher Zustimmung aufgenom-menen Worten gedachte er des vorigen Bürger-meisterS Dr. Mathias Reiser, der durch 12 Jahre mit wahrster Selbstaufopferung sein schwer« Auit verwaltet und forderte alle Anwesend« auf, zu dessen Ehren ihr Gla» zu leeren. — Hauptlehrer Levitschnigg von der Lehrerbil-duugsanstalt begrüßte Namens des Männerge-sangsvereineS Dr. Duchatsch al» langjährigen Songesgenossen und einstigen Vorstand von gan-zem Herzen und brachte ihm ei» hierauf vom ganzen Vereine gesungenes „Grüß Gott" aus. Sectious-Ingenieur Prodnigg toastirte auf die liebens-würdige Gattin des neuen Bürgermeisters. Dr. Duchatsch feierte den nlannhaste» Reichsraths-und LandtagSabgeordneten und wackeren Obmann der hiesige» Bezirksvertretung Dr. I. Lchmiderer. Bürger Martini empfahl das Kleingewerde der besonderen Beachtung der Gemeindevertretung und deren jetzigem Oberhaupte. — Gemeinderath Dr. Hans Schmiderer dankt«? in warmen Worten für die seinem Bruder ausgesprochenen Sym-pathien; anschließend hob er die Bedeutung der jüngst deutsch liberal ausgefallenen Wähle» in die Bezirksvertretung hervor und deutete dieß als besonderes Verdienst der wackeren Landbe-völkerung. die so treu zur deutschen Sache ge-halten und brachte derselben ein jubelnd ausge-nominelles Hoch aus. Gemeinderath Bancalari grüßte Namens der hiesigen Ortsgruppe de» deutschen Schulvereines Dr. Duchaych als ersten Obmailn desselben und besprach hierauf in von tiefer Liebe zu seiner Vaterstadt zeugenden Wor-ten die Parteiverhältnisse in der Marburger Bürgerschaft; gleiches Recht für Alle fordernd, begehrte er gemeinsames Wirten mit einziger Rücksicht auf den Wohlstand Marburg». Den hierauf abzielenden Bürgersinn ließ er hoch leben. Obmann der freiw. Feuerwehr und Gemeinde-rath Zeitloerger besprach die seiner Ansicht nach stiefmütterliche Behandlung der Feuerwehr von Seiten Jung-Marburgs. Gemeinderath Massatti sprach als Obmann des Vereines zur Unter-stützung durstiger VolkSschulkinder, Namen« der letzteren Dr. Duchatsch und seiner Familie al« vieljährige unermüdliche Wohlthäter ein tiefempfundenes „VergeltS Gott" aus. Der ehemalige Landtags'Abgeordnete und Großgrundbesitzer Wretzl brachte für die bäuerlich« Bevölkerung der Umgebung Marburg» ein Hoch dem neuen Bürgermeister. — So klang aus allen Reden ein Dr. Duchatsch hochehrender Grundton; alle Stände und Schichten der Bevölkerung bringen ihm zahlreiche ungeheuchelte Sympathien entgegen. Die Bürgerschaft Marburgs hegt ein unerschüt-terliches Vertrauen zum neuen Oberhaupte. — Das Quartett de« Männergesangsvereines, die Musikkapelle der Südbahn würzten durch ge-lungene Vorträge das Ehrenmahl; dasselbe verlief in würdigster Weise, man war nur eine» erhebenden Sinne». Eine Bemerkung können und wollen wir doch nicht unterdrücken: Warum war der neue Communalverein, der doch seinen Statuten gemäß an d«r Entwicklung der Commune rtiatttr «Ikilitclw bestes Tisch- und Erfrischungsgetränk, erprobt bei Husten, Halskrankheiten, Magen- and Blasenkatarrta. PASTILLEN (Ventmingucttoben). Heinrich Mattoni, Karlsbad (Böhmen). Kllquclt« ■.Korkltraiitl wie nebenstehend »-> eeiiHii su belichten. MATTONss] giesshübler; 1883 und dementsprechend an der Haltung dtS so allgemein beliebten neuen Bürgermeisters Jitter-esse nehmen muß, durch kein einziges Ausschuß-Mitglied beim Festmale vertreten ? Telegramme waren von den ReichSrathS-Abgeordneten Dr. Schmiderer und Dr. Promber eingelaufen; namentlich wurde das des ersteren mit enthusiastischen Beifall von der Versammlung aufge-nommen. (C a s i n o t) 1r e i n.] Der am verflossenen Samitage veranstaltete CoiiversationSabend erfreute sich eines ganz besonders zahlreichen Be-suches. welcher mit dem regesten Interesse die einzelnen Productionen verfolgte. Der musikalische Theil deS Programmes bol in angenehmer, treffender Abwechselung Gesang- und Jnstrumental-vortrage. Herr H. Fischer, welcher mit einem seiner Schüler (stud. E. PreiSecker) eine „Phan-taste aus Wilhelm Tell" spielte, bekundete neu-erdings seine Tüchtigkeit auf der Violine. wäh° rend die Leistung seines Zöglings (aus dem Clavier) seine- Unterrichtmethode daS beste Zeugnis ausstellte. Nur würde eS sich vielleicht empfehlen, für die derartinen Abende nicht zu lange Vortragsstücke ausziierwählen. — Die daraus folgenden GesangSnummern: Duett auS Martha. für Tenor und Baß und zw:i Ouar-tctte für Männerstimmen, wurden sehr beifällig aufgenommen und mußte das „irische Volkslied" auf lebhaftes Verlangen wiederholt werden. Reben den Leistungen der Sänger verdient auch die gewandte und verständnisvolle Clavierbeglei« tung zu dem genannten Duette hohe Anerken-nung. Schließlich trug das recht tüchtige Streich-quartett deS Herrn CapellmeisterS Mayer die Ou-verture zu Freischütz sehr präcis vor. Mit der Wahl dieser Nummer können wir uns freilich nicht stanz einverstanden erklären; denn da diese Ouvertüre schon wiederholt vom vollen Orchester ausgeführt wurde, mußte die Wirkung derselben in dieser Form wesentlich beeinträchtiget werden, waS bei der reichen Auswahl an eigentlicher Ouartettmusik jeden Charakters wohl ohne all-zugroße Schwierigkeit zu vermeiden war. — Großen unzetheilten Beisall «zielte Herr Dr. Stepischneftg mit seiner fein pointirten Declama-tion des Seidl'schen Gedichtes „die beiden Bilder." — Nachdem die mit schönen Gewinnsten ausgestattete Tombola unter allgemeiner Betheili-gung abgespielt worden ror.r, trat der Tanz in seine Rechte, dem mit voller Lust, als befanden wir uns mitten im Carneval, gehuldigt wurde. (Deutsche Schule.) Die von Dr. O. Reiser mit Hilfe des Deutschen Schulvcreines errichtete Schule in Pickerndors zählt bereits 75 Schüler. Es stellt sich daher die Nothwendigkeit heraus, einen zweiten Lehrer anzustellen. Der Obmann der Ortsgruppe Marburg. Herr Pro-sessor Nagele, hat bereits Unterhandlungen an-geknüpft, um eine tüchtige pädagische Kraft zu gewinnen. (Verein zur Förderung des Fremdenverkehr-« in G r az.j Die P. T. Einsender von Feuilletons an den Verein zur Förderung des Fremdenverkehres in Steier-mark anläßlich der Preisausschreibung im August 1882 wollen behuss Rückstellung ihrer ManuS-cripte sammt versiegeltem Motto der Vereins-leitung in Groz die nöhtigen Weisungen zukom-men lassen. (Verunglückt.] Der Bahnleger Johann Kovatsch in Trisail wurde gestern durch einen Kohlenwagen überfahren ».lebensgefährlich verletzt. (Versuchler S e l & st nt o r d.j Man schreibt uns aus Gonoubitz: Sonntag Nachts zwischen 10 und I I Uhr versuchte ein dem Han-delsstande angehoriger junger Mann in selbst-mördischer Absicht seinen Leben ein Ende zu machen. Durch die Dazwischenkunst dreier Herren wurde diese That verhindert und so dieser hoss-nunqSvolle Jüngling Merkur« dem Leben erhalten. Literarisches. (Jllustrirte Jagd-Zeitung. ] Schmidt k Günther'S Leipziger Jllustrirte Jagd-zeimng 1883 Nr. 11, herausgegeben vom Köngl. Oberförster Nitzsche, enthält folgende Artikel: Erwiederung auf den Artikel „das Holfeld'sche Wildfutter." Von Carl Holseld, Fürstl. Clary- scher Forstmeister. — Die Wildereien in Bayern. Von Oberförster Gerstner. — Einiges über Ladung und Leitung der Jagdflinten. Von E. Hinzmann. — Hunde deutscher Dichter. Von D. Langkaoei. — Illustrationen: Ein leckers Mahl. Von Guido von Maffey. — Der amerikanische Löwe auf der Jagd. Von Friedrich Specht. — Inserate. Jllustrirte Jagdzeitung von Schmidt & Günther in Leipzig erscheint am I. und 15. des Monats und kostet bei den Buchhandlungen halbjährig M. 3. Bei den Postanstalten vierteljährlich M. 1.5,0. (Elektro-technische Bibliothek.] Unter diesem Titel versende» A. Hartleden's V*r° lag i» Wien soeben die ersten Lieferungen einer vielversprechenden Unternehmung, welche für die weitesten Kreise von hohem Interesse ist und die in etwa 60 Lieferungen (gleich 16 Bänden), geschmückt mit c^. 1060 Abbildungen „eine Darstellung der angewendeten Elektricität nach dem Standpunkte der Gegenwart" bieten soll. Die Bearbeitung der einzelnen Bände liegt, nach detn ProSpecte dieser Sammlung, in den Händen eminenter Fachleute, welch« die Errungenschaften der neuesten Zeit und ihr bestes Wissen der allgemeinen Kenntniß zuzuführen beabsichtigen. — Mit Staunen und Bewunderung wird Jedermann den enormen Aufschwung verfolgt haben, den das jüngste Kind menschliches Geistes — die Elektto-Technik — in den letzten Jahren genom-men hat. Während noch vor einem Jahrzehnt die kühnsten Träume der Theoretiker nicht die geringste praktische Verwendung fanden, fehen wir heute die Elektricität von den weitesten Ge-bieten menschlicher Thätigkeit Besitz ergreifen, ja wir sehen die Zeit nicht mehr ferne, wo die Elektricität viele andere Natuvkräste überflüssig machen wird. Daß bei solchen Fortschritten die Kcnntniß der Elektricitätslehre in allen ihren Anwendnngen jedem Gebildeten unentbehrlich ist, wird wohl jedermann klar sein, und dieser Um-stand läßt uns das Unternehmen das in glück« lichster Weise wissenschaftliche Gediegenheit mit leicht verständlicher Darstellung verbindet als ein dem Zeitgeiste angemessenes Werk begrüßen, wie auch der BerlagShandlung den besten Erfolg dafür wünschen. Die Ausgabe geschieht in etwa 66 zehntägigen Lieferungen £ 30 Kr. = 60 Pf. = 80 Cts. — 36 Kop. DaS Programm verspricht die Behandlung folgender Themata: Die magneto elektrischen und dynamoelektrischen Ma-schinen. — Die elektrische Kraftübertragung. — DaS elektrische Licht. — Die galvanischen Batterien und Accumulatoren. — Die Telegraphie. — das Telephon. Mikrophon und Radiophon. — Elektrolyse, Galvanoplastik und Reinmetall-Gewinnung. — Die elektrischen Meß- und Prä-cisionS-Jnstrumente. — Die Grundlehren der Elektricität. — Elektrisches Formelbuch. Terminologie in deutscher, englischer und französischer ' Sprache. — Die elektrischen BeleuchtnngS-An-lagen. — Die elektrischen Einrichtungen der Eisenbahnen und daS Signalwesen. — Elektrische Uhren und Feuerwehr-Telegraphie. — Hau«- und Hotel-Telegraphie. — Die Anwendung der Elek-tricität für militärische Zwecke. — Die elektri-schcn Leitungen und ihre Anlage für alle Zwecke der Praxis. Hingesendet.*) Danksagung. Ein Comitö schulfreundlicher Herren ver-anstaltete am 3. Februar 1883 in den Locali-täten des Herrn Johann Walland in Gonobitz zu Schulzwecken ein Kränzchen mit Tombola und wurde hiebei ein Reinertrag von 71'fl. 30 kr. erzielt, welcher namhafter Betrag dem Orts-schulrathe mit der Widmung überleben wurde, hievou arme, die Schule in Gonobitz besuchende Kinder zu bekleiden. — Die Gefertigten fühlen sich nun angenehm verpflichtet, sowohl dem geehrten Comitl- für dessen unermüdliche Thätigkeit, als auch Allen, die durch gütige Gabe und ihr freundliches Erscheinen den wohlthätigen Zweck gefördert haben, hiemit im Namen der Bedachten den innigsten Dank auszusprechen. — Gonobitz, am 4. März 1883. Thomas Srabotnig, Peter Kapun, Obmann deS OrtsschulratheS. Oberlehrer. Buntes. (DaS Ideal eines Reporter S.] Der Eorreio Merkantil de Pelotas (Brasilien) betrauert den Verlust seine« besten Reporters und berichtet über dessen ttagisches Ende folgen-dermaßen : Vor 8 Tagen schrieb Snr. Monteiro in unserem Blatte eine Notiz, der Schweinefett-Händler Rudolfo Alschero sei ein ganz miserabler Gauner, und seine Waare alles andere, nur kein Schweinefett. Der Fetthändler nannte Mon» teiro einen infamen Lügner und forderte ihn zum Duell. Dieses fand gestern hinter dem Caminho Nuovo statt. Während Alschero einen Schuß in den Schenkel erhielt und in vier Wo-chen wieder hergestellt sein wird, bekam unser braver Monteiro eine Kugel in die Brust und die Versicherung der Aerzte, daß er gerade noch 5 Minuten zu leben habe. Monteiro benützte nun diese kleine Frist nicht etwa dazu, um in einem kurzem Stoßgebet seine Seele Gott zu empfehle», nein, der pflichtgetreue Reporter raffte seine letzte Krast zusammen und schrieb Folgen-des an unsere Redaction: „Duell. Snr. Alschero und Snr. Monteiro hatten heute um 9 Uhr Morgens wegen einer Dummheit einen Zwei-kämpf hinter dem Caminho nuovo. Snr. Alschero kam mit einer Verwundung davon, Snr Mon-teiro bekam eine Kugel in die Brust und starb einige Minuten nachher. Macht ein Extta-Ho« norar von rund 2 Milreis. welche Sie meiner Gattin zustellen wollen." Hieraus senkte er sein Haupt in den Schooß. (WaS eine Zeitung einbringen kau n.s ersieht man aus der veröffentlichten Jahresbilanz des „Figaro," welche folgende stattliche Ziffern ins Treffen führt: Während les vorigen JahreS hat das Blatt der Rue Drouot eine Einnahme von 6,008.654 Franc« gehabt, welchen eine Gesammtausgabe 3,734.798 Francs gegenübersteht. Nach Abschreibung von 10.718 Francs zur Vermehrung von Frei-Abon-nements und Deckung etwaiger Ausfälle verbleibt ein Reingewinn von 2,566.138 Franc«. Die Abonnements haben 40.066 Francs mehr und der Einzelverkauf 55.000 Francs mehr einge-bracht. Der Satz des Blattes hat 161.462 Franc« gekostet. Druck, Stereotypi und Papier figuriren mit einer Ausgabe von 1,529.276 Francs. Die Streifbänder repräsentiren die Summe von 37.486 Franc«, das Postporto 360-045 Francs. Die Verwaltung beanspruchte eine Ausgabe von 262.878 Francs, die Redaction eine solche von 537,634 Francs. Außer alledem findet sich noch ein Posten verschiedene extraordinäre Ausgaben" mit 515.739 Francs. [Die tiefste Grube,] welche die Menschen in den geduldigen Körper der Mutter Erde gebohrt, dürste sich in einem amerikanischen Bergwerke befinden. Dasjenige Kohlenbergwerk. welches in Amerika die größte Tiefe bisher er-reicht hat. ist der Kohlenschacht van PottSville im Staate Pensylvanien. denn seine Tiese be-trägt 1576 englische Fuß. Die Förderungswagen, deren jeder vier Tonnen Kohlen faßt, werden dabei regelmäßig auf eine viereckige Plattform „Knitsche Mmßt 1883 geschafft und auf dieser darauf in nicht ganz einer Minute Zeit durch einen riesenhaften und sehr schnell wirtenden Elevator an da» Tage«-licht geschasst. s4O0.OOOWuttistamperln für die Czarenkrönung.) Bei dem Moskauer Thonwaarenfabrikanten Maßlennikost wurden, wie die „MoSkowSkaja Gaseta" schreibt, 490.000 EchnapSschalen mit dem Bemerken bestellt, daß dieselben recht stark, verschieden gefärbt und mit dem russischen Staatswappen versehen sein müssen. In diesen Schalen wird während der Volksfeste bei der Krönung in Moskau an das Volk der SchnapS auSgeschänkt werden. (Einen nicht sehr liebenswür-d i g e n W i tzs machte einst Labiche, der bekannte Possendichter. über seinen Arzt und dessen Col-legen. ES war dies, als man einmal in seiner Gegenwart schlecht über die Aerzte sprach. „Ich habe die größte Verehrung für Aerzte, weil sie dem Schöpser in Einem gleichkommen." — „Und worin ?" fragte man. — „Sie finden beständig Mittel, aus Nichts — Etwas zu machen." lEin harter Schädel.1 Ein farbiger Grobschmied in Vienna. Ga. beschlug unlängst ein Maulthier. Da» Thier machte sich los und traf den Neger mit einem seiner Hinterbeine mit großer Gewalt an den Kopf. Einige Tage später fragte jemand den Besitzer, ob der Grob-schmied schweren Schaden genommen. „Das läßt sich nicht eben behaupten," entgegnete der Mann bekümmert, „aber das Maulthier geht auf drei Beinen." (Kindlicher Scharfsinn.] Ein Knabe stand immer spät auf. Der Vater, d-r ihm die Untugend abgewöhnen wollte, erfand sich eine Fabel und begann, dem Kleinen zu erzählen: „Mein Sohn, Du kennst den Wert und die Vor-theile be» Fleißes nicht. Ein fleißiger Mensch, der früh aufgestanden war, fand einen Beutel voll Gold auf seinem Wege." Hier unterbrach ihn das Söhnchen: „A! er Papa, der den Beu-tel verloren hatte, mußte doch noch früher aufgestanden sein?" Die scharfsinnige Be-inerkung brachte den Vater einen Augenblick aus der Fassung, doch besann er sich zum Glück noch rechtzeitig auf die Erwiderung: „Der Beutel war bei Nacht verloren gegangen, mein Sohn!" (Folgende Grabschrift] auf einem englischen Kirchhofe gedenkt der Vergangenheit und vergißt nicht der Zukunft. Hier liegt der Wirth zum Löwen begraben, Der Himmel möge ihn selig haben! Seine Frau erträgt eS gottergeben, DaS Geschäft führt sie fort mit redlichem Streben. (In der Volksschule.! „Also wo ist Johann Huß verbrannt worden?" fragte der Lehrer, nachdem er den Mädchen den bedauer-lichen Vorfall zu Eostnitz in recht Sympathie erweckender Weise geschildert hatte. Alles schwieg; endlich erhob sich von den entfernteren Bänken ein dünnes Stimmchen; „Niese Semmelziege weiß es, aber sie traut sich nicht." „Nun", rief der Lehrer, „wenn Rieke Semmelziege es weiß, dann soll sie'» sagen!" Rieke erhob sich folgsam. »Im Feuer", sagte sie mit ernstem Aufschlag ihrer großen Kinderaugen. — Drüben, in dem andern Theil des GemeindeschulgebäudeS hatten die Knaben Religionsunterricht. „August Müller", rief der Ordinarius einem flachSköpfigen Jungen »u. „hast Du aufgepaßt ?" „Ja." „Na. dann sage mir mal, würdest Du auch Deinen, Feinde vergeben, wenn er Dir Böses gethan ? Da heißt also, würdest Du einem ander» Jungen, der Dich schlägt oder stößt oder Dir Deinen Kreisel fortnimmt, dies verzeihen?" „Wenn der Junge ville größer i» als icke, dann ja", antwortete August Müller nicht ohne „Verve". Wolkswirthschafttiches. (E o n c u r S - E r ö f f n u n g.] Ueber daS Vermögen der Firma Matitsch und Plicker in Cilli wurde gestern der Concurs eröffnet. (K äffe -Ueberfluß.] Man schreibt dem „Ausland" auS Rio de Janeiro : Die Kaffee-Pflanzungen haben in ungewöhnlichem Maffe und mit Vernachlässigung der meisten anderen Culturen in Brasilien zugenommen, wodurch der frühere Preis auf weniger als die Hälfte ge-funken ist. Bereit» fehlt e» an Arbeitskräften, die Ernte zu bewältigen, ja man berechnet, daß in Folge dieses Mangel» in diesem Jahre gegen 500.000 Zentner Kaffee verloren gehen werden. Ob dieser Erntesegen nicht auch gelegentlich der nächsten Budgetdebatte, die Behauptung provo-ciren wird, daß durch den erhöhten Kaffeezoll die Kaffeepreise gefallen sind? [ft o h l t n in Ost - Rumälien.] In Stara Planina. nicht weit von Slivno. ist e« den Repräsentanten einer „Berliner Gesellschaft zur Ausbeutung der rumelischen Minen" ge-lungen, Steinkohlenlager von großer AuSdeh-nung aufzufinden. Da» Fossil soll von einer besseren Qualität sein. alS der von Newcastle. Die Gesellschaft soll schon bei der Direktion der Oeffentlichen Arbeiten um die Erlaubnis zur Ausbeutung dieser Minen eingekommen sein. [E i s e n für Obstbäume.j In den amerikanischen Fachschriften lesen wir, daß ein Besitzer vou großartigen Obstcultur?» in Ame-rika durch vergleichende Versuche die Ersahrung gemacht habe, daß Eisen ein vorzüglicher Dün-ger für Obstbäum«, besonders aber für Birnen ist. Bäume, welche viele Jahre unfruchtbar ge-blieben waren, trugen viele nnd fchöne Früchte, als der Boden an den Wurzeln mit Feil- oder Drahtspänen vermischt wurde. Bei Birnbäumen, welche Früchte trugen, die stets grindig und riffig waren, verloren sich diese unangenehmen Eigenschaften, als ihnen eine Eisendüngung ge-geben wurde. Auch französische Gärtner wenden eine Eisendüngung an und haben durch wieder-holte Verwendung von schwacher Eisenvitriol-Auflösung — es werden mit derselben (auf daS Liter Wasser 1 Gramm Eisenvitriol) die Wur-zeln begossen und die Blätter bespritzt — eine beträchtliche Vergrößerung der Früchte erreicht. Die amerikanische Erfahrung hat demnach eine gewisse Wahrscheinlichkeit für sich und dürfte Eisenvitriol in Auflösung von mäßiger Stärke als bester Ersatz für Feilspähne dienen. (Zur Vertilgung der Schaben] empfiehlt als untrügliches Mittel Gutsverwalter Manovski im „Landwirth" die Anwendung un-gereinigter Carbolsäure. Die Schlupfwinkel der Schaben seien damit zu bespritzen, in Folge des-sen die Schaben auf Nimmerwiederkehr ver-schwinden. Die von Carbolsäure selbst berührten Schaben sollen augenblicklich zu Grunde gehen. Kourse der Wiener Börse vom 7. März 1383. Goldrente . . . 97.65 Einheitliche Staatsschuld in Noten . 78.35 „ „ in Silber . 78.00 Märzrente 5% ........ 93.— Bankaktien ..........881.— Creditactien..... .... 314.25 London ..........119.80 Napoleond'or.......... 949— k. f. Münzducaten........ 5.64 100 Reichsmark.........58.50 (Markt »Durchschnittspreis«) vom Monate Februar 1883 in Cilli: per Hektoliter Weizen fl. S.— Korn fl. 5.70, ©erste fl. 4.—, Haser sl. 2.20. Kukuruz fi 5.53, Hirse fl. 5.27, Haiden fl. 5 12, Crdäpsel st. 2.45. per 100 Kilooramm Heu fi. 2.10. Kornlagerstroh fl. 1.57, Weizenlagerstroh fl. T.10, Streustroh st. —80, Fle isch-preise pro Feb. 1833. 1 Kilogramm Rindfleisch ohne tu wage 52 kr.. Kalbfleisch 56 kr., Schweinfleisch 5« kr. chöpsenfleisch — kr. „Deutsche Wacht" erscheint wöchentlich zweimal und kostet vierteljährig siir Cilli sl. 1.50, mit Postznsendnng fl. 1.60. Mit 1. März d. Z. eröffnen wir ein neues Abonnement auf die „Deutsche Wacht" und beträgt selbes bis 31. März fl. -.60, bis 30. Juni fl. 2.20. ge Neueintretende Abonnenten erhallen die bereits erschienenen Forlsetzungen des Romanes: „Die Erbin von Hoverden" gratis nachgesandt. vie Administration. nra.tLr-Ord-TL'ujELg" Glltlff vom t. Juni TriMt—Wien. Courireng Nr. 1. Ankunft Cilli 1 Uhr 26 Min. Nacht«. Abfahrt , l , 28 , , Ansohln« Prageihof, Eilzug Nr. 202. ab 3 dir Früh. » Marburg — Eilzug Nr. 3, Ankunft Cilli 1 Uhr 17 Min. Mittags. Abfahrt . 1 . 19 . Anschlags Pragerhof — » Marburg Postzng Nr. 406. ab 3 Uhr Nachm. Postzag Nr. 5. Ankunft Cilli 6 Uhr 14 Min. Abend». Abfahrt , 6 » 19 , , Anschluss PragerbosPosti. 20gab 7 Uhr53 Min. Abends. , Marburg — Postang Nr. 7, Ankunft Cilli 3 Uhr 10 Min. Früh. Abfahrt , 3 . 15 . Anschluss Pragerhof. Post». 204. ab 9 Chr 30 Min. Vorm. . Marburg. . 404, , 9 . 15 . , Secunden. Nr.93. Ankunft Cilli 9 Uhr 4 Min Abends. Gemischter Zug Nr. 97, Ankunft Cilli 9 Uhr 11 M. Vorm. Abfahrt » 9 , 19 , , Anschluss Pragerhof — , Marburg wie bei Zug Nr. 3. WUn—Trlest. Couririug Nr. 2, Ankunft Cilli 2 Uhr 41 Min. Nachts. Abfahrt » 2 , 43 , „ Anschluss Steinbräck, Gemischter Zug Nr. 512 ab 4 Uhr 55 Min. Frflh. Eilzug Nr. 4, Ankunft Cilli 3 Uhr 40 Min. Nachm, » » 3 » 42 * » Anschluss Steinbrück Posuug Nr. 502, ab 5 Chr 45 M. Nachm. Postzug Nr. 6. Ankunft Cilli 10 Uhr 22 Mio. Vorm. Abfahrt . 10 . 27 . . Anschluss Steinbrfick wie bei Zog Nr. 4. Postzng Nr. 8. Ankunft Cilli 1 Uhr 45 Min. Nacht«. Abfahrt , 1 , 50 » Anschluss Steinbrtick wie bei Zug Nr 2. Secnnd&rzug Nr. 94 Abfahrt Cilli 6 Uhr Frfth. Anschluss Steinbrttck — Gemischter Zng Nr. 98, Ank. Cilli 5 Uhr 26 M. Nachm. Abf. • 5 „ 34 | > Anschluss Steinbrflck — Courirzüge 1 und 2 veikehren mit Wagen 1., IT. und III. Classe; die Eilzdge 3 und 4 mit Wagen I. und II. Classe. Die EilzQge halten während aer Badesaison in Ttiffer nnd Römerbad. Bei den Postzagen werden nach Marburg Tour-und Itetonrk arten Tl. n. III. Classe mit zweitägiger Giltigkeitsdauer ausgegeben. AeS-rßcht »er meteorologischen Beobachtungen an den Sta-tionen Cilli. Tüffer und NeuHau«. Monat Jänner. 1883 Cilli 7» t» 8» Tüffer 7» 1" 9» Neuhau» 7» 2» 9» Luftdruck bei 0* in Millimetern: Monatmittel . . . 743.35 74547 — Mazimum (am 19. ) 755.01 7573 — Minimum (am 31. .) 733.05 734.3 — Temperatur nach Cel- sius : Monatmittel . . . — 2*00 — 1 -»05 — Z-»W Max (am 2. . . «) +13*1 +13"0 -f 8-«0 Min. (am 20. . . . •) —16°3 —11^6 —13*7 Dunstdruck in Milli- metern, Mittel. . 3.3 3.5 — Feuchtigkeit in Per- centen, Mittel . . 82.5 80-0 — geringst« iam 22. 23.) 52 42 — Niederschlag in Mil- limetern, Summe. 19.8 21.4 25.6 größter bin nen 24 Et. (am 31.. . .) . 6.0 54 6.5 Monatmittel der Be- wölkung (0—10). 6.6 6.5 6.4 Zahl der Tage mit: Meßbaren Nieder- schlügen .... 10 11 10 3 2 2 26 24 26 Stürmen .... 1 2 0 gewittern .... 1 ° 0 Am 18.—22. EiSrinnen an der Sanu. *j In Cilli u. Tüffer nach betn Max-Min.-Therm. in Neuhaus nach unmittelbarer Beobachtung. Frachtbriefe mit oder ohne Unterschrift, iu haben bei Joh. Ba kusch, Cilli. r 1883 .Deutsche ZV-cht." Stets am Lagger: Neuestes in Papierconsection in prächtiger Ausstattung bei JOHANN RAKUSCH. Das bekannte and beliebte (froher von Herrn Hob. Jod ii Cilli verkanftei welches von der Fabrik ehemleeher Produete in IlrwMtnlKK unter der Controlle der k. k. Fiminz-behürdc erzeugt wird, und von der k. k. landwirth-sohafll. chemischen Versuchsstation iri Wien unter-sucht wurde. f/cifiHfjt H'it'flrt- zttm Verhuuf. Lager beiDaniel Rakusch in Cilli. Abgabe nicht unter 50 Kilojramm. Lin rationelles u. erprobtes Keitmittet »" »— fii " r—- - - — Brustkranke, 'Akeichsüchtige. "ZZsntarme, bet lubtrculosr, ixungriifchwindsuchl) in den ersten Stadien bet acntem und chroiitschtin Lungcn-Ka-tarrb, jeder Art Huste», ßnidiftustm, Heiserkeit, Kunatbmiqfrit, Berschltimiinft, ferner »tu Zlr» oliulofe, ölliathitischc, «chtoachliche und Rtrinva-ItSzrnten ist der von Apotheker Jul. Herbabny in Wien bereitete unterphosphorigsaure Halk-EiMen-Nymp. Wirkungen: Guter Appetit, ruhiger Schlaf, Steigerung der Blutbilung und jknocheu-bildung. Lockerung des Husten», Löse« de» Schweiße, Äräftejn- TchleimeS,T«vwinden der nächtl. der Mattigkeit, unter allaein. nadme, Allmälige Verkalkung «Heilungi der Tuberkel«. _ Aii erkeii n u ngs-Schreiben. Herrn Jul. Herbabnti, Apotheker in Wien. Vor einem Jahre war ich in ssvlqe tirperlicher Ech»«che, de« täglichen Erbreche«* eines jaben. (dilcintiflcii mit 9)nt umcrmilditen Speichele, nrojjcr Slthembeichwer-bett und nächtlichen schweiße» bereit» nicht medr im Stande, meinem Berufe als Lehrer halb-weg» na t zukommen. Nach vielen nuKlosen Artneien grin ich, durch die Vorsehung geleitet, nach Ihrem Kalk-Eistn-Eyrn». Ohne Unterbrechung in meinem für die Lunge so anstrengenden Amte fühlte ich nach verbrauch der ersten zwei Zlaschen diese» SvruvS große Erleichterung und gelangte nach Consumirung weiterer sechs Flaschen desselben mit meiner Gesundheit nieder in uorrnalern Zustand, so daß ich mtch verpflichtet fühle. Euer Wohlgeboren meinen und meiner Äinber wärmsten Dank au»»ufprechen. Luggan iKtrnten). am 1. Februar I8S2. Fanl ttuggenberger, Schulleiter preis 1 Flasche 1 st. Z.'> Kr., per >post 20 Kr. mehr für Packung. Jeder Flasche liegt eine Brochüre von Dr. Schweizer bei, genaue BeleKrunc; und viele Atteste enthaltend. Wir bitten, ansdruttlich Kalk-EUen-Syrnp von Jul. lierbabny zu »erlangen und ans obige behordl. vroivloll. -chuftmartr ;u achten, die stch auf je-der Flasche befinden muß. «rnrral versrndnngs vepot für die Provinzen: Wien, Apotheke „zur Barmherzigkeit" deS Jul. Herbabny, Neubau, Haisetsiraße 00. Depot» ferner bei den Herren Apothekern: (?iUi: I. Kupferschmidt, Banmbach'S <^r ben, Apolh Teutich-Lanbsberg: H. Müller. Feld-bach: I. Äönia, Graz: An>. Nedwcd. Leibniv: 0- Ruß heim. Pettau: E. Behrbalk, H Eliasch. RadkerSburg: Cäsar Andrieu. VSS—20 kleinen geehrten Geschäftsfreunden und dem P. T. inserirenden Publicum zeige ich hiernit ad, das« ich die bisherige Bezeichnung meiner Firma, lautend: HEINRICH SCHALE! toal-Aptur der AiuiOBGen-EipeditiOD tob G. L. Daube & Co. in die Bezeichnung: Annoncen-Expedition ton HEINRICH SCHALER umgeändert habe. Nachdem ich das GeachHft auch bisher für meine eigene Rechnung rührte, no wird die««' Aenderung der Xeleknunir meiner Firma ans meine Gescbiftagebahrnng keinerlei Kinfln»« nehmen. Bei diesem Anlasse erlaube ich mir meine Firma zur promptesten nnd billigsten Effec-tnirung von Insertionen aller Art fsir Zeitungen den In- nnd Anstand«», Kalender und Coars-blieber etc. etc. besternt zu empfehlen. Kostenvoranachlüge. sowie ('ataloge stehen gratia und franco zur Verfügung. Hochachtungsvoll Heinrich Sclialck. Annoncenexpedition Wl<*m I-, Wollsieile IS „Znin goldenen T DCrilUA L1 L1 II sApotDele in Wien, ReichsapfBl". ü ■ * mIiIII&U£ XaJEl Singerstrasse 15. UlnfiuiiniiFiiiiiTc T>ill,»n vormal« N»i»erlal-Pilli» genatrat. verdiene» testeten Name» alt »ollsten t >11111I IIIIgUII£b-l lllt-U. K«*u. ba «« in i«r Z*et bombt teti.t #xau!brnbet »ntben. >« »ich diese Pillen un|itbligei»«!e und nach tutjer Zeit »alte Se»e!»»g «fötal. 1 Schachtel mit 15 Pille» 2t II., l Rolle mit fi ech-lchle»» 1 ft. 5 !i., bet u »frank. «tachuabncftnannii 1 ft. Ht ti. i für ntaer alt die Hall« wie» nicht ixileabel. Sine tlr.)obl Schreiben sin» eingelanteti. in denk» sich bie iianinmente» Me»«nfte» »ab »chwerften granttieilen betonten. 3ebe«, 6er nur qnmal eine» «eii»ch geni-ch- Hai, empfiebtl t»ef<« Witttl «Kilet. MC Kit geben bin einige bet »>etea T»»Nch«kibe» Wieber: ~9C 70 ;l«bie wieber bei traft, »olltonnne» gefunb ,»b derart bet-gestellt, bat Ich mich eine« nrnea fcfca« erfreue, tiübiungen Sie »«her meinen tiefsten l«»t flit bie mir ;n,uW)ibr rmig bankbarer C. Zwilling, USnUbriicee. ti i e 111, ben 2, Ztlnl IDT«. Hochgeehrter Herr Pleehofrr I Schrilln» mal ich IIab so viele «nb(T(, denen .Ihre Vlutreinignnjt-Wiflea »lebet ,»r Genes»»» bctliolftn baden, ben «ebiten anb Wärmste» lant 0«». sprechen. 3» sehe biete» Sronfteiten haben Ihre giften bie wnn-berdarste Hrtlttafl bewiesen, mo alle «»brte« Wttet retgebe»» waren. Sei JBlmrftut bet ,>uuen. MI »«ngetwöfftOe» Vtenfliiutioa H»r»,wano. Wnrmern. Maaenjchwich, »»b . Hach«chl«»b Karl Kander. E»er Wohlgebvren! !>» bei «*t«a»fe(u»4, bog «ft« Ihre Knnrien *on gleicher öiite Irin blirften wie Ahr betiihmlet !ft«ftb«lfam, ber in meiner Familie mehreren veralteten Frostbeulen ei» rasche« Snbe bereitete, hab« ich mich Iro? meine« SHWraneno jejen sogenannte Bmoerfalmitttt entschlossen, ,!> Jhien «lniteini gung».Pille» ,n ar-ilrn. nm mit Hilfe biefer Neinen »ugeln mein longiahrige« Hamorrboibal-Üeiht» z, bom-darbite». .Ich nehme nun turchon« keine» Anstand, .Ihnen ,n gestehe», daß mein alte« selben noch bierwochenllichem «ebranche ga», »nb »ar behoben ist nnb ich im «reife meinet bekannten diese Pille» «af« eifrigste anempfehle. 3ch habe a»ch »ich!« dagegen einjnmenben. wen» Sie »on bieten AeUen öffentlich — l«b»ch ohne »Iaineil«fertignng ij>eb«»nch machen malle«. Wie», so. jjrebniar twi. Hochachtn ii g«» oft C. r. T. «lseney, ben 17. Mai ]»7«. «uet Wohlgediiren! Nachdem Ihre «lntreinig»i,a»-Pille» »eine «attt». bie burch laiigiahriz-, chronische« «ogenleide» nnb «MSer-Rheanwiti»»,« geplagt war. nicht nnr be» Lebe» »lieber- Regeben. ionber» ihr sogar neue iugenblii&e «ras! verliehen habe», > ««»» ch den Sitten anbetet an ähnlichen ftraakheilen leibenber Sicht widerstehen nnb ersuche um abermalige UtbtrienbKRo von * «•Den blekx wundetwirkenben Pillen gegen «achn-hme. Hochachtung,»oll Llaita» Spi«»tek. Saibhafen a. b. Übt«, am 2». November Ihho. Oeffentlichcr Dank. äuet Wohlgebare»! Seit dem Zahte 1(W2 habe ich an Hämorr-hotben nnb Harnjwang geinten: ich lie? mi» auch ünitich be» Enbeln. tzebach »hneEesolg, bieSrantheit wnrde immer (Qlimmer, bot ich nach einig«, Zeit hefti,e va>ichfchmet,e» (!■ yalge Ht-mme»Ich»iiten« bet «rnzeweibei empfand, eo SeUIe sich „angliche «IbVrtillofialtit ein nnb sobald ich nur etwa« Speise «drt i>«t einen 2tuiu ttoifcr i» mit nahm, tonnte ich mich vor Bläh-nngen, schwere» .Seuche» nnd Nihmnil^«befchwerben kanm aufrecht erholten, bi« Ich cadlich »o» .Ihre» fast wnnbetwittenbe» »tut» rüntitangft-PiBen «Gebrauch machte, welche ihre Witkana nicht °ersehnen nnb mich vor meinem fast unheilbaren seiden gä»,tich befreiten. Daher ich e» »ich! oft genug meinen Dank nnb meine Anerkennung auosprechc» kann. Mit potiiiglichet Hochachtung _ Jobauu Oelinger. ilner Wohlgebore»! »ch war so glücklich, zufällig zu Ihren SlntteliiigaaiMitfUn ju gelangen, weiche bei mit Wunder gewirkt haben. Ich hotte jahrelang an »opfschmer, nnb Schwindel gelitten: et»« Attnndin hat »ir li) Stii« Ihrer au««e,eichenen Pillen uticrU>ien nnb diese 10 Pille» haben mich I« vollkommen hergeÄelll, da» e» ein Wunder ist. Mit Donk bitte mit wieder l «olle in sende». Pi«»io, den 13. iliarj l**l. Andrea» Tarr. «on«ko. November litt». Surr Wobtgebaren t Seil bei» Jahre 181« wai ich nach zwei-jithrig überstanden«» Wechfetfieber »nnnterdroche» krank und ganz hinfallig! »reni- und hettige Seilenfchmetjen. Sikel. St-brechen, bie größte Malligkeil. dann Hitze mil schtoftolen »tochien waren die ldgtiihe» Qualen meine« lfebnt«. D»rch bieie» Zeitraum von Jahren hob« ich st perlte, datunlet >we> Ptofes» foren der mebiciniiche» Kacntlal in Wie». >>i Mathe ge»oi>en. tboch alle Recepte blieben crlolglo«, nietn seiden würbe immer Nahtet; erst am ira. Cctobti 1. I. kam mit die tltueige ro» Ihr«» Wunbetpille» j« vefichte, wetch« ich onf meine «estcllnng an« ihrer «paiheke erhallen habe u»b laut «orfchtift burch 4 Wochen gebrauche: jetzt bin ich, »»geachtet meiner inrllikgelegte» Amerikanische Gicht-Zalbe,W..-?^7^ Mittel bei alle» gichtiichen «nb rheumatischen Uebel», alt: !KUc. l ft. »0 kt. ^ Auatherin-Mundwafler, «I« ba« beste Zah»-r»ng«mitie>. 1 Flacon i fl. 40 kr. no» Sr, tt«nttt«bauftn, )ut clictang nnd - -- der Sehkraft. 3» Original* &o fr. «ugen-Esieuz fftocon» i u ft. 80 It. n. t st. Chinesische Toilette-Teise, batt» UKtben kann, nach bei»» Gebranch di« Haut sich wie feinet eo»i»l unfiiblt und elne» sehr a»ge»edi»en «eruch dehStl. Sie ist seht auegiebi» »nb »etltoitnet »ich! t Stn< 7« ke.___ '"ttrtfrr-*linhirr cln "Uiicmein besonnte«, voniigiicht« jV'fllCr l'UIPtli Hon«ntitleI gegen «atarrh, Heuerten, «tampfhuste» k. Sine Sch-chlel » kr. _ Srnithitl ieint '»■ 3- Plerhater. feil viele» Jahren anerkannt ^ru|iuni|aiu al< da» ft^eille M,i!et gegen ftroftteiben «Bet Art, wie anch gegen seht veraltete Wanden ic. l Tigel 40 Ir. Lcl>e»S.tzffc»; (Prager Tropfen). LNL!g!n' schlechte Berdannng, Uttlerleib«be ™" seit »«int Jahren XTU.lt. |»ft lurnii nttet „„ Mr.8gichsten »nb «ngeaehmstr» Htlstmittel gezen «erfch!e!minia, Husten, Heiseekert, »alarrhe, Srnft- unb kungenleide», >tehlka,f-«e. schwer be». allgemein anerkannt, I Schachtel SO kr. von I. Pserhafer, seit einet . . . - - l«ni)en Reihe von Jahren al« bei« beste unter allen Haarwuch»m ilteln von Beeilen anertannt, eint elegant »»«gestaltete grafj« Lose ü ft. Universal-Pflaster ? 0,141 "lten periodisch ausbrechenben ««eichwiiee» au de» ftiifirn. bartnilifigen Drnienjeschwilrcn, bei den schmer,-hoften Anrnnkeln, beim IhtHfterwnrm, wunden »»b e»i,unbewn »riiflen. aft««n«n Wüeäern, »UhtflUslen nnb ähnliche» reibe» frldfmdi bewähre, i Ticgtl 50 lr. 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