LllibacherMMtlmg. Nr. 3«4. Prc>,,,!merat!on«prei«: Im Lomptolr ganzj. st. ii, d>ill>j. ft. 5>..',!>. nill dic^usseNung in» Hau« haldj.5><»ll. Mil ber^ost,ian;j. si. »5, halt'!, st- 7'5N. Freitag, s,. September Instltl onsgebshl bis 10 Zeilen: ,mal SU ll., »m.»e Im. ß ll., l!m.«Ir., 8m. I0lr. u. s. ». Inlelli°n«stempel iedesm. »o l». 1887. Amtlicher Theil. 3c. k. k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließ»».^ vom ^4. August d. I. dcu Privat-^ceutcn an der Universität zu I»»sbruck Dr. Leopold Pfaundlcr z,l»i orde»tlichcn Professor der Physit a» bcr geuauuleu Hochschule allcrguädigst zu ernennen geruht. A»I ^. Sept^mlier 1««7 ivurde in der l. l. Hof- uud Slaats-oriiclerei das XI.VI». Stiia des Neichilc,ttci! cmsgegebeu uud versendet, Dnt«sclbe ciilhält nulcr ->tr. N« die Verordüuiig der Ministerien dcr Fiuau,;eu und dcS Handel« uom 30. August !« August d. I. übcr die Ämvendilug dcrZollbestimniuu^u dcs ostcrrcichisch-ilalicuischcil Haudel«-UMrageö oom 2^l. April d. I. mid riiie Ermälzigung dc<< Zoll?« silr Ocl ans Dalmatieu und dcm Istriancr Zollaus-fchlusse, giltig filr das allgemeine üsterrcichische Zollgebiet, . und linlcr ^°r, Nl> dir Verordnnng der Niinisterien der Fmcmzcu und dc« Handeln vom W. Äuglist d. I., bclrrfseiid einc Modificalion dcr Verordnung uum' ^<:. Aufist d. I., ilker die Aiiwen-dung der Zullliestimmmigen de^« österreichisch' ilalieuischeu HaudeleuerliageS uom !li3. April d. I., giltig fürDalmaticii. (Wr. Ze gegenwärtige Lage Europa's, wie sie durch die Ercig-U'ssc des Jahres ^!ind bleiben werden, um sich nicht verkleinern zu lassen Ul'd um ihren rcchtuiäßigcn Autoritäts- uud Actiousau-Mil in nllem zu wahren, was die iutcruatioualcu Bc-Whuugcu iu gauz Europa bclrcsfcu wird. Man hat alle Mtigc» 5^is^ ins Auge gefaßt, hat nllc Chancen dcr-lelben berechnet und sich versprochen, geeinigt zu bleiben, °"M die Entente ist dic rechte Wahruug dcr gemein» samcu Interessen. Dieses anf dcr offenbaren Identität dcr Interessen bcrnhcndc Vertrauen in die Beständigkeit des Einvernehmens war ein derartiges, daß man dcr Ansicht war, es werde in allen Fällen alle anderen Erwägungen beherrschen. Man glaubte daher, sich durch schriftliche Verpflichtungen uicht binden zu muffen nud unterließ es, cincu Vertrag oder eine Eonvcntion abzuschließen. Keine Schrift wurde uutcrzcichnct, aber die gegenwärtige uud zukünftige Entente findet in der Gleichartigkeit dcr Interessen dcr beiden Ländcr und in dcr Gemeinsamkeit dcr Anschauuugcn der bcidcn Souveräne, sowie iu dcm Ehrenworte, das sie sich gegeben, ihre Bürgschaft. Gleichzeitig mit dcr formellen Ancrtcnnnng dcr Gcmeiusamtcit dcr Interessen zwischen Frankreich uud Oesterreich, welche sie nöthigt, nur cinc und dieselbe Politik zu bcfolgcu, habcu die bcidcn Kaiser die Nothwendigkeit dcr Aufrechthaltuug dcS FricdcuS anerkannt, denn cS hat ihnen geschienen, daß der Friede die crste Bedingung dcr Wohlfahrt der bcidcn Reiche nnd des Glückes dcr Völker ist. Doch die Aufrechlhaltung des FncdcnS ist mit dcr getreuen Einhaltung der Verträge verbunden, nnd so wollen sie daher anch die Verletzung derselben nicht dulden. Mit einem Worte, die Allianz zwischen Frankreich uud Oesterreich, wenn man anders die Uebereinstimmung dcr bcidcn Souveräne so nennen kann, ist einc wahre Fricdcus-Allianz. Der Salzbnrgcr Zusammeukuuft cin Paroli zu biclcu, schciut dcr Zweck dcr projectirtcn Begegnung dcs Königs von Prcnßcn mit dcn süddeutschen Souveränen in Baden zu sein. Als Zwcck derselben bezeichnet die „Hessische LandcSzcituug", wenigstens indirect, dcn Versuch, die süddcutschcu Staaten zum Vintrittc in dcn nold-dcntschcll Bnnd zu bcwcgcu. Dies sei daS einzige Mittcl, dcu Frieden zu sichern nnd Frankreichs Einmischung in dic dcutschcn Verhältnisse zurückzuwciscu. Andererseits ist von Moriz Mohl, dcm bckanutcu württcmbcrgischcn Abgcordnctcu, eine Flugschrift erschienen, die sich auf das energischeste gegen dcn Auschluß an dcu norddeutschen Bnud ausspricht. Mohl will sogar alle Verträge, dic seit )>M! iu Bezug auf den Obcrbcfchl über die süddeutschen Strcitkräftc uud das Zollparlamcut mit Prcußcu geschlossen wurde», nufgchobcu uud die süddeutsche Unabhängigkeit strcug gewahrt wissen. Die spanische Revolution scheint nach dcn lctztcn Nachrichten vorläufig nahezu uutcrdrückt zu sciu, obwohl noch vereinzelte Pronunciamcuto's iu Mcugc gemeldet werden. Daß man iu Spanien selbst für dcn Augenblick an dcm Gelingen dcS Aufstaudcs verzweifelt, beweist folgender Privalbricf ans Barcelona: „Die Revolution ist zwar noch nicht ganz erstickt, aber sie beginnt ohnmächtig zu werden, da die Armee sie mit aller Kraft bekämpft und sie nicht das kleinste Symptom jcncs Mißtrauens zeigt, anf das man noch vor einiger Zeit rechnen zn können glaubte. Dennoch hatte sich dic Bcwcguug recht gut angelassen und viele Thciluchmcr und Sympathien auf dcm ^andc sowohl, als uutcr dcn ersten Familien Ealaloniens gefunden. Die mysteriöse Ursache dieser unlogischen und doch ersichtlichen Niederlage ist nur in dcr Unsichtbarkcit des Generals Prim zu suchen, der, was auch immer Pariser Blätter fabeln mögen, sich weder in Tarragona, noch anderswo hat blicken lassen. Wäre cr aufgetreten, so wäre viel für die Sache dcs Aufstandcs gewonnen gewesen. Aber diese Abwesenheit, welche die Insurgenten entmuthigt, macht doch auch die Regierung besorgt. Alle Tage constatirt man neue aufständische Rcguugen, und man weiß sehr wohl, daß da, wo sich Prim zeigen wird, cin gefährlicher Herd der Ncvolutiou eutstchen muß. Zögert er aber noch lange, sich zu zeigen, so muß man diesen Versuch vcrlorcu gcbcn." „In dcr That besagen Mittheilungen aus Madrid, daß mau dort uicht ohuc Uuruhc ist. Man meldet Ver^ Haftungen einzelner Soldaten in der Hanptstadt und spricht selbst von einer Art ministerieller Krise. Drei Eabinctsmitglicdcr hätten ihre Entlassung gefordert, auf die Nachricht hin, daß die Königin mit Espartcro in Unterhandlungen getreten sei." Diese letztere Nachricht wird übrigens von cincr anderen Seite dcmentirt, ja die „Indcft. Bclg." mcint, chcr Hütte noch ein ultrarcactio-näres Cabinet Pczuela Chancen, als Espartero. Uusland. Man schreibt aus 3lum de: ..Voss. Ztg.": „Noch immer ist cS die Cholera, welche einc allgemeine Aufregung uutcrhält. Die Saison wäre schon weit genug vorgerückt, daß dic Industriellen ihre Geschäfte und ^ager für die Wintcrfrcmdcn vorzubereiten anfingen, doch darnn denkt bei den sich täglich erneuernden Fällcu dcr fulmi-uautcstcn Art fast niemand. Sogar einige dcr ersten Gasthöfc haben geschlossen. Je seltener die Kranken genasen, desto größeres Aufsehen macht cin seit drei Tagen von dcu Möuchcu dclla Scala vorgeblich erfundenes 6s»«-cill.-o >i,ui-s» r<»n!l-o il col.il,. Das Kloster ist zu allen Stuuden dcs TagcS vom Volke so belagert, daß eine Gcndarmcnwachc am Portal Ordnung zu halten aufgestellt wcrdcn mnßte; die Mönche aber, die sich aber für das Fläschchcn 40 Soldi bezahlen lassen, machten inner- Fl'uillellNl. . ^ls dem Tagelmchc ciucs llcincu Touristen. VII. f Em prächtiger Kaffee, dcn dic frcnndlichc Haus-^ rlcgaut scroirt, treibt uns die letzten Spurcu von H^llf i,l,d Schläfrigkeit aus dcu Augen; daS übrige ^ ber lachende Morgen, scinc erfrischende Luft, dcr ^Merkende Gcfang der Vögel in Baum uud Busch, da, t ""iKcs Zici ist daS Dorf Alpen (in dcn Kara-dö,-s . .^"^ jener stillen uud abgcschicdeucu Gcbirgs-n'üsV^ dic so gauz uubcrührt sind uom böscu Hauch dcr l^' '' ^clt, von neuen Bräuchcu uud Eilte», wic dic Auf s, "uc, die einsam auf tahlcm Berggipfel steht. alter ^'^ ^'^" '^"^ ^'^^ ^ ^"' ^" ^^'^ ^'""^' n»,- .' ' ^' ^^ <^^^ ^^"' Gcwogc dcr Jahrhunderte vcr»/'."^ ^cspult^ die seine Einfachheit uicht zu uctzcu "'°Mu uiit dem Schaum dcr Modc. nnd >. '^ '"'^' sll'ciftcn alles ab vom städtischeu drum tiscl,., ^ ^'^ "^ bic Plaids, die sich durch ihre ftrak- oers ",^'"> rhöchsle Spenden.) Se. Majestät der Kaiser haben den durch Hagelschlag schwer heimgesuchten Vewohnern von Welin in Vöhmen eine Unterslützung von 5000 fl. allergnädigst zu bewilligen geruht. — Ferner haben Se. Majestät dcn durch Feuer verunglückten Vcwohnern oer Gemeinde Suchalosa in Mähren eine Unterstützung von 800 fl. allergnädigst zu bewilligen geruht. — (Oesterreickische Hinterlader.) Das.ssricgs« Ministerium beabsichtigt, wie die „Militär.Ztg." meldet, noch im Laufe dieser Woche die Vrigabe Ningelsheim zu Wien (die Infanterie-Regimenter Kümg von Hannover und Herzog von Württemberg) mit dem Wänzl'schcn Hinterlader nicht nur auf den Locostanb zu belheilen, sondern auch die Augmen» talions'Vorrälhe dieser beiden Regimenter zu decken i in der nächsten Woche wird die zweite Vrigade der Division FML. Joseph Freiherr v. Philippovich mit Wünzl's Hinterladern versehen und dann diese Velhcilung brigabeweise in der Wiener Garnison vorgenommen werden. Das Bataillon Hannover-Infanterie, welches im Vruckcr Lager mit Remington» Gewehren vclsehen war, erhält hiefür Wänzl's Hinterlader jund werden erstere als Vorrath aufbewahrt. Weilers ist auch ein Vataillon des Infanterie-Regiment« Varon Maroicic zu Graz mit Wänzl's Hinterladern bereits ausgerüstet. Neben der Umgestaltung dieser Gewehre wird die Neu« beschafsuug der Wörndl'jchcn nunmehr auch lräftig vorbereitet, so daß von beiden Systemen in etwas mehr als Jahresfrist der effective Stand der Armee mit Hinterladern wird be» theilt werden lönnen. — (Dieb stahl im Wiener Hauptpostamts« gebäude.) In der Nacht vom 1. auf den 2. August wurden aus dem versperrten Amtszimmer des Wiener Geld« briesabgaböamtes mit seltener Frechheit 5 Gelbbriefe mit einem Gesammtinhalte von 10.090 fl. gestohlen. Sämmtliche Vliese waren von verschiedenen Sleuerümtern an die t. l. n. 0. Landc2hauvlcasse adressirt. 500 sl. Belohnung werden dcm zugesichert, der dcn Dieb sammt dcm gestohlenen Gute zu Stande bringt, und 300 fl. demjenigen, der der Sicher» heilöbehörde solche Anhaltsuunltc liefert, die auf die Ent« deckung und Verhaftung des Diebes oder auf die Zustande» dringung des gestohlenen Gutes entscheidenden Einfluß haben. — (Die Brenner bahn.) Die Wichtigkeit der Vrcnnerbahn beginnt bereits in einem tirolischen Lanvespro« ducte seine segensreichen Wirlungeu zu ä'uftern, nämlich in dem Transporte von Obst. (5i>l Gang in den Bahnhof von Vozen lann Jedermann die beste Ueberzeugung verschaffen, wie hier jetzt tagtäglich die Körbe mit Früchten massenhaft aufgestapelt liegen, um nach Norden transportirt zu werden. Diese Transporte beziehen sich namentlich auf Pfirsiche, welche heuer eine fehr gute (§rnle geliefert haben, und auf Trau-' ben von Meran, die wie leine anderen wegen ihres reichen wir, überrascht von der Leichtigkeit der Tour, dcn Sattel > der Kocna und auf seiner Schärfe die kärntner Grenze erreicht. Wild zerrissen, steil geklüftet, fast in senkrechtem Falle abgeschnitten, gähnt hier das Gebirge nach Kärn« ten hinab; weiter unten starren dunkle Wälder, von tiefen uackteu Gräbcu durchbrochcu, schäumen entfesselte Wasser, doch wo sie das Bcrggchängc verlassen, empfängt eine lachende Flur das dreiste Wellenvölkchcu; von da ab breitet die Landschaft, heiter und milde, ihren Tcppich in die Welt, ein wonniges Kissen für daS Angc: goldene Aehrenfclder, silbcrdurchfurchte Auen, hell» grüne Haine, spiegelnde Seen, mächtige Schlösser, gliz-zernd im Sonnenstrahl, sanfte Hügelkette,,, bachumspült, blühende Ortschaften, ans Obslwäldcrn freundlich hcr-vorlugend. Wir sehen die mächtige Dräu, dcu Facker, uud Würthcrscc, Klagcnfurt, die Saualpc, die Berge der oberen Dräu, und begünstigt eine frische, klare, durchsichtige Atmosphäre dcn Blick, so gewahren wir, wenn auch blaß und wie im Dufte schwimmend, dcn Glctschcvstock des Großglockners; den Horizont begrenzen, zwar in matten, halb verschwommenen Linien, die ti» roler und slcircr Alpen. Wie schön ist die Welt! Wie schön, so von oben her betrachtet, die Welt ohne Menschen. Ein Hirte, eine Sennerin als Staffage, meine lieben Begleiter, das mag noch angehen; aber wenn ich's mit ansehen müßte, das Getriebe der Menschen in dieser Landschaft, ich sehnte lmch me mehr, einen Berg zu ersteigen. Doch blickn wir auch m unser liebes Kram zurück. Ich habe einmal eine Anecdote gehört von unserm Land - noch der Erschaffung der Welt sei dcm lieben Herrgott nach eine hübsche Handvoll Berge übrig geblieben. Mißmuthig über den zwecklosen Rest, warf er ihn zur Erde hinab und wo er hinfiel, das ist unser heutiges Kram. Ja, so ist's. Ticfgespaltenc, cngc Thäler, Umassen von dolo-. mitischem Gefclse mit diabolischen Formen, Wald nnd wieder Wald, tolle Wildbächc, ein wirres Gedränge von Thälern und Höhen, Schluchten und Kesseln. Klüften und Wänden. Und dieses Bild liegt in einer Massenfülle vor uns, die das Auge, von einem tiefen Bcobach-tnngspunkte aus, kaum zu ahnen vermag. Die Land« schaft wird gegen Nadmannsoorf und die Laibacher Cbcnc zu etwas milder. Die Wahl zwischcu diesen beiden prachtvollen Na-turgcmälden ist schwer; ich überlasse sie meinen Lesern, die so freundlich waren, mir hichcr zu folgen. Wir benutzen die bequemen Bänke, die hier eigens für deu Bergtouristen errichtet worden sind. Eine na-türliche Laube aus Zwcrgbuchcn umgibt dcn Tisch, auf welchem wir unsern Proviant auspacken können. In eifriger Bethätigung und gegenseitiger Bewunderung unseres ganz jägcrmäßigcn Appetits, deu die ganze Poesie der Landschaft nicht zu ersticken vermochte, sind wir zur Einsicht gekommen, daß es Zeit sei, nach abwärts aufzu-brechen. Wenn uns unterwegs Hunger oder Durst plagt, so finden wir in dem Wirthshausc „KoftiSar," v>5'ü'Vi5 der Kirche, einen erträglichen Marwein und schönes Brot, allenfalls auch Kaffee. Im Hinabsteigen haben wir die julischen Alpen, ihre nördliche Abdachung vor uns; immer tiefer sinken die Kuppen hinter das Vorgebirge zurück, bis auch die letzte Spitze im enger und enger werdenden Horizont verschwindet. Mit Lenau, den der kleine Tourist, wie seine größeren College» Äädeker, in der Tasche trägt, von dem er aber auch einiges auswendig weiß, dachte er jetzt: Frischen Muth zu jedem Kampf und Leid Hab' ich thalwärts von der Höh' getragen; Alpen! Alpen! unvergeßlich seid Meinem Herzen ihr in allen Tagcn! Das weiße Blatt. Sie hieß Ganssin nnd er Vourct, und als sie sich kennen leinten, war sie eine junge Schauspielerin uud er eiu junger Commiö. Sie hatte damals noch keine Nenommce und er kein Vermögen, sie konnten cincS dem anderen nichts bieten, als — sich selbst. Aber ist das denn auch wirklich nichts, wenn man dcm geliebten Gegenstände - alleS gibt und für sich gar uichts behält? Jung waren sie beide und hübsch waren sie auch und — liebten sich sehr. Später erwarb sich die Ganssin eine hübsche Renommee, uud Nuhm trägt Gold (natürlich nicht bei m's zn Lande, ^ anderswo), es regnete bald Kränze, Gedichte nnd Louisdors flogen der Künstlerin zn Füßen ^ und nicht minder vcrwnndetc Herzen. Für die Herzen intcrcssirtc sie sich weiter nicht, ließ sie also nnbeküm-mcrt liegen, alles andcrc aber theilte sie mit Bouret. Ucbcr die Gedichte amusirtcn sie sich zusammcu, auf den Kränzen und Blumcu — schliefen sie zusammen und dlt Louisdors brachten sie znsammen dnrch. Bourct bcsaß auch zn der Zeit noch uichtS so»'t als sciu gutes liebendes Herz, und das war anch mchc mehr sein, es gehörte ja der kleinen Gaussin. „Ich bleibe auch nicht immer solch cin arm" Teufel", sagte der jnnge Mann eines TagcS zu se"'" Geliebten. „Ich habe Träume und Ahnungen, weM mir prophezeihcn, daß ich einst noch Millionär 'verdc-oh! dergleichen muß man nnr auch ernstlich wollen-Und habe ich erst eine Million, mein süßes Herz. daN" hast du genau eine Million und eine Son, denn cimn ^ werde ich dir werth sein. Mietzchcn, als Aufgabe? ^tcht - , Da umarmte die kleine Gaufsin ihren 6"//^ j Vourct und erwiderte, daß cr die „andere MiMon "" I behalten möge. H 1373 Zuckergehalte? zur Kräftigung der Lungenkranken dienen. In nicht ferner Zeit werden aucd die Nosrnarin-Aepfel, ein wahres Umcum der Vozener Gegend, transportfähig werden. Diese Aepfel gcmchcn den Vorzug, baß sie eben nur hier gedeihen und alle Anvslanzungsversuche an anderen Ölten fehlschlugen. Da sich nun in diesem Einen Produclc der Vertchr so bedeuttnd hebt. fo läßt sich erst crmcssen, wie fur alle anderen Artikel die Vrennerbahn eine wahre Welt-bahn wird. (N. Fr. Pr.) (Der zweite Treffer der 18L4er Lofe) wurde M —. Wiener Ichuldenarrcsle gemacht. Zehn daselbst Inhastilte hattcn sich Tags vorher zusammengcthan und bei Solhen zehn Promesscn holen lassen, unter welchen sich auch l'chlig cine „gute" besand. Der Gewinn von 40.000 fl. fällt nun dilsen zehn Personen zu gleichen Theilen zu, so b°b jeder derselben 4000 fl. erhalt. Die Gewinner wllcn sich indeß über dieses Lächeln der Frau Fortuna nicht so c^rcut zeigen, als unter normalen Umstünden wohl ange< nommen werden sollte. Dicse 4000 fl. seien — so heißt es — Jedem von ihnen „zum Sterben zu viel, zum Leben zu wenig," oder, in schlichtere Prosa ausgedrückt, die aimcn Gewinner besorgen, von ihren Gläubigern jelzt erst recht waltraitirt zu werden, die Forderungen der letzteren sollen adcr durchwegs so hoch sein, dah die 4000 fl. sich wie ein ^asscltropfen im heißen Sande verlaufen würden. Man sleht, auch ein Treffer lan>>, einem unter gewissen Umständen Verdruß bereiten. — („Der Weltverkehr und s e in e Mitt cl") lautet der Titel der neuesten Publication des durch seine lllustrirlen Welle rühmlichst bekannten Otto Svam er'scheu Verlages in Leipzig. Nachdem das „Auch der Erfindungen, Gewerbe und Industrien" in 0 Bänden den weile» Umfang feines Gegenstandes erschöpft hatte, foll tie vorliegende Vublicalion eine natürliche Ergänzung in der Darstellung "er „Verrchrsmillel" darbieten.' Es foll Echifffahrt, Seewesen und Welthandel in der bekannten anziehenden Weise "üt Hilfe erläuternder Abbildungen im Tonbrucke (6), in bolzschnitt (45)0), mit Titelbild, Fionlispice, einer Flaggen-^ltc, sowie mehreren vergleichenden Tablcaur, schildern und '" 15 Heften u L Vogen zum Preise von 5 Sgr. erscheinen. Ms tonnen nach Einsichtnahme in das erste Heft das ^"lernrhmcu dem groften industrilllcn Publicum bestens ""Pfehlen, sowie es nuch sür Jeden, der sich filr Volts-wirthschaft und ihre Geschichte iülcnssirt, von gröhttm Interesse ^'» m»ft. Die Darstellung ist sehr anziehend und der In-halt dcs prächtig ausgcstatt worden. Nach eingehendster Berichterstattung empfing er den! Auftrag, sich nach Posjcnhofen zu der Frau Erzherzogin Sophic zu begeben. Dr. v. Tavcra, der aus den Händen Sr. Majestät, dem Vernehmen nach, in huldvoller Anerkennung der von ihm bewiesenen mulhvollcn Hingebung, das Ritterkreuz des Leopold-Ordens erhallen hat, bringt nach Possenhofcu auch ein Schrciblir 5eö Aeichtvaters des Kaisers Marimilian — geschrieben, „achvcm der Kaiser sich zum letzten Gange vorbereitet hatte. Dem Tode des Kaisers hat ein Ungar, der Koch des Kaisers, als Zeuge beigewohnt. Bestätigt wird, daß der Leichnam des Kaisers sich in einer! Kirche zu Querctaro in einem Sarge befinde, der mit einem Schieber vcrfehcn ist, um das Haupt der Besichtigung frei« zugeben. — (Aus Mecklenburg.) Ein wichtiger Fortschritt ist in den letzten Tagen in Noslock geschehen. Noch aus den alten Hanse-Zeiten her bestand hier das Gesetz, daß tcine Juden sich in der Stadt medellassen durften, ebcnfo wie in Lübeck und Wismar noch die gleiche Bestimmung herrscht! in der letzten Nalhssitzung haben jedoch sowohl dcr Nalh als die Quartiere der Bürgerschaft mit überwiegender Mehrheit den Beschluß gcsaßl, die sofortige Zulassung der Juden als Bürger zu veranlassen. Der Handel von Rostock wird sich hiedurch in kürzester Frist ersichtlich heben. — Ein anderer sehr erfreulicher Fortschritt ist dcr Befehl der Regierung, die Anlegung tinner Häuolercicn auf den großen zwei Fünftel dcr Bodcxflächc umfassenden Staatsdomänen möglichst zu begünstigen. Gerade die Schwierigkeit, sich einen eigenen Hausstand mit kleinem freien Besitz zu gründen, bewog bisher so viele lrästige junge Mecklenburger nach America auszuwandern, denn in rein materieller Hinsicht gehört sonst die imcllenburgische Arbcilcrbeoöltciung noch zu den bcststtuirlcn in ganz Deutschland, da dcr Arbcitcrlohn sehr hoch und die Beköstigung eine ungemein kräftige und reichhaltige ist. — (Eine Tischrede Virchows.) Den Professoren Virchow und Vogt wurde am !51. August von ihren Pariser Vcrchrcln ein Bautet im Palais Royal gegeben. > Der Professor dcr mcdicinischcn Facullät von Paris, Herr Broca, hielt den Vorsitz. Virchow feierte in seiner Tischrede mit beredten Worten den Indioidnalismus. In allen Lagen des Llbcns solle dcr Mann vor allen Dingen er selbst und derselbe sein und sich nickt in engherzigen und particularislischcn Lchrcn cinschliehr». Dann allein sei er start und lonnc er der Zutunst mit Vertrauen entgegen-dliclen'. er sei daim weder Franzose, noch Preuße, sondern Weltbürger. — (Die holländischen „Polders".) Herr Thurlow, Secrctär dcr biitlischen Genossenschaft im Haag, gibt eine ausführliche Beschreibung der Polders oder trocken gelegten Strecken Mecrgruud, wie sie z. Ä. auf dem Boden des Harlcmer Mccrcs sich finden. Nachdem das Wasscr ausgepumpt worden, schncidit man den Boden in Parallelogramme, osl nicht viel größer als ein Acre ("/^ Joch) und dulch einfache Caniile von einander getrennt. Dicsc entwässern das Land in der nassen Jahreszeit und bewässern es zur Zeit dcr Dürre, bilden aber zugleich die Fahrstraße für die kleinen Boote. Eine gewisse Anzahl folcbcr Parallelogramme biloct cine Gruppe, welche das überflüssige Wasscr in Leilung-dcanälc pumpt, die mit den Durchlässsn zur offenen See in Verbindung slchcn. In cincm Falle sind nicht weniger als vier Ccmalsystcme mit verschiedenem Niveau vorhanden, welche jeder Tropfen Wasser pasiiren muß, um zu ! dem Ringdeich zu gelangen, welcher die Polders umgibt. ! Diefcr Deich bildet einen doppelten Ring mit einem Zwischen-raume von 15 oder 20 Meter, und an den Dümmen sind Wasserwerke eingerichtet. Diese trockenen Teiche leiden dann nicht unter großer Feuchtigkeit, der Regen ist selten stark, vor dem 1. Mai werden sie durch gewöhnliche Windmühlen aus» gepumpt. Der Gesundheitszustand der Bewohner ist zufriedenstellend und auch finanziell rentirt sich das Unternehmen. Die Trockenlegung des Harlemer Meeres nahm (bis 1852) dreizehn Jahre in Anspruch uno nahezu eine Million Pfund Sterling, aber die Auslage kam durch den Verlaus von 42.000 Acres Land wieder herein. Die ernstlich ins Auge gefaßte Trockenlegung der Zuyder-See wird alle früheren Weite der Art in Schatten stellen. Amsterdam würde dann mit dcr Nordsee durch den Canal in Verbindung stehen, der jetzt gebaut und breit genug wird, daß zwei Kriegsschiffe auf jedem Punkte einander begegnen können. Während der letzten 200 Jahre sind 300 Millionen Pfd. Sterling (3000 Mill. Gulden) für Wasserbauten ausgegeben worden auf dem schmalen Landstrich zwischen Dollar! und Schelde, und Thurlow vergleicht die Niederlande mit einem Freigut, von dcm dcr Grundherr, Neptun, sich jährlich eine Million Pfund Sterling sür Verwaltung und Bauten zahlen läßt. Locales. — (Com m un ales.) Donnerstag wurden am Magistrate die in der letzten Gcmcinderalhssitzung bewilligten Herstellungen unter großer Concurrenz von Unternehmung«-lustigen und mit äußerst günstigem Resultate licitirt, indem der Gradischacanal (Ausrufspreis 2343 fl. 70 kr.) um 1418 fl. und die Rampe in dcr Polana (Ausrufspreis 750 fl.) um 500 fl. übernommen wurden. ** (Feuer.) Gestern Nachmittag um 5 Uhr schreckte ein Kanonenschuß vom Schlohberge die Stadtbewohner aus ihrer Rübe auf. Feuer! Mit ängstlicher Spannung wartete man, ob noch ein Schuß fallen würde, und es also in der Stadt brenne: doch es blieb bei dcm einen Schuß und das Feuer war also außer der Stadt. Wir hören, daß bei Stephansdors ein Harvfe abbrannte. — (Patti « Concert.) Das von Herrn Ullmann arrangicte und gestern Abends im Ncdoulcnsaale slallgefun» dene Concert war von rincm sehr zahlreichen und gewählten Publicum besucht. Viele warcn eigens zu diesem Zwecke aus entfernten Theilen des LandeS in die Stadt gekommen. Der Erfolg war ein vollständiger und man kann sagen, daß drm Publicum ausgewählte Genüsse geboten waren. Frl. Catlotta Patti gebührt selbstverständlich die Palme. Ihr Herr» ÜchcsOrgan, diese weiche und doch kräftige in klangvollen Wellen so ungezwungen dahin fließende und alle Schwierigleiten spielend rider windende Stimme bezaudcrle alles und ein Sturm von Enthusiasmus, dcr nach dem „Lachlicd" Aubel's hervorbrach, bewog die Sängerin, bilse mit reizender Naivetät und lünsllerischer Vollendung vorgetragene Piece zu wiederholen. Unlcr den Mitwirkenden machte der Cellist Popper auf das Publicum den tiefsten Eindruck. Er ist ein genialer Künstler, dcr bei seiner Jugend noch zu großen Hoffnungen berechtigt. El brachte die Vorzüge seines Instrumentes in dcm elegischen „Concert" Goltcrmann's zur vollen Wirkung. Der Violinist Au er trug bei Kunstkritikern jedoch den Sieg über den Cellisten davon. Herr Willmers ist ein Pianist . Die glänzenden Tränmc ließen dcu ehrgeizigen ^!'Wn Mcmii „icht nihen. Eines TagcS, und zwar "'cö Montag, nahm cr Abschied von dcr Ganssin nnd 6"'N in die Welt hinaus, scin Glück zn snchcn. ..Ich will abcr nicht als dein Schnldncr von dir ^ll, liclics Pnppchcn. Hier gebe ich dir cin lccrcS 7. "ll mit nicincr NamenSnntcrschrift nnd dcr zweier ^"tten versehen, von nur eigenhändig „„an Frnnlcin ^lwssin"" adrcssirt nnd nberschrielien „„Schuldschein, ">>t welchem sich dcr Gefertigte verpflichtet....."" '" andere fülle dir sclbst anö, sobald ich Millionär bin." lve's ^,"" umarmten sie sich nnd tiißtcn sich — Gott '"» wic oft nnd znm wic vicltcn male — und schieden, bett ^"" ^' Zeit ab hatte die Ganfsin ihren Hnmor licr —'' '^ Gcmnth war nicht mehr dasselbe wic I)iö' der'l/'" '^'^ """ Melancholie bemächtigte fich ihrer, ^lui «ich ihren Rollen anklebte; sie verlor dadnrch lmcl ^"^' dies schadete ihrem Nnfc nnd nach und „j "."nrdcn Kränze nnd Gedichte nnd Loniödors wc-le.^^"^ blieben endlich ganz nnö. Das ist dcS Knnw "s Hcrrlichlcit. ^Mlrct aber wurde Millionär. to,,,,,^'wca.cnc Unlcrnchinnna.cn, cin richtiger Älick für Ana U'. ^ ^"innisse, d" Philosophie, sich im nimstiae» schäl s ^ Rückens seiner Wohlthäter als Fusi-aeries ^. l"blmcn, nnd dazu unsere cin bischen lrie zln'?^^'"""^ ^'lt hallen ihn mit Blitzesschnelle biö äUl ".ewu»,chtcn Million erhoben. Millim^ ^' """"M' daß dcr Mann. als er die erste Ncdack/ s /" ""'"'l''' "" die arme tleinc Gaussin nicht strebt .', ' b"m hat man einmal cinc Million, so 1,? V"?lt ^ "ach der zweiten, cs lm V' . "b "'Hl miö diese zweite Million, und cr s ch«„..tt i"' ""d d" ^hntc, nnd schließlich hatte Nchsmalhundcrttanscnd ^ivreö jährlich Rcvcnncn. Jetzt dnchlc er an die arme tleinc Gausfin noch weil weniger. Nnn halte er schon Zntritt bei Hofe, wo cr in einem Mfigc die ersten Schönheiten dcr Welt beisammen fand, denen nicht cr hofirtc. sondern von welchen ihm der Hof gemacht wnrdc. Wem wäre da noch die alte Gansfin cingcsallcn? Daö heißt: von Zeit zu Zeit erinnerte cr sich doch noch dieses Namenö. wenn cr so in seinem Hnllplbnchc blätterte nnd cin „offener Posten" ihm inö Gedächtniß rief, daß cinc vor langer Zeit von ihm ausgestellte sogenannte „l« ^or daß cS gut wäre. dicsc rappelige Gaussin gerichtlich z» zwingen das gewisse weiße Blatt mit seiner Unterschrift heraus-zngebcn nnd sich mit einem zu stipnlircndcn Betrage zu« fricdcu zn stellen, damit Bonrct in dieser Sache nicht vielleicht zu einer Zeit incommodirt werde, in dcr gerade scinc ganze Thätigkeit von Angelegenheiten des Staats in Anspruch genommen ist. Es wurde sofort gegen Frl. Gaussin ciuc iVlil'ü <1<> l'>c!'ii ausgegeben, in Folge dcsfcn sie für kurze Heit nach dcr Äastillc wanderte, das heißt, es wurde ihr"tcin ^eid zugefügt — mau trug sie in einer Sünstc Mitt-lcrwcilc wnrdcn ihre Kästen „von Amts wcacn" arns/ net dort dcr versiegelte Brief mit dcr Adresse an ^ . lein Ganssin" gefnnden, vor daS Gericht ocb'r^t^ daselbst erbrochen. ^ ycvracyt und Der leer gelassene Naum war durck »>i. n. «-bereits ausgefüllt. ^ blc Gaufsm lieben." ' " ' ^' "'ue tlcme Gausfin ewig zu Sonst stand nichts auf dcm Älattc von seinen ^ii?^" ^^" lsiätcr hatte Bouret wcdcr übri. i/l^ ^"llloncn , noch von seinen, Palais ctwaS ^r starb im Schuldcngcfäna.'issc und die «oi.icn >ur sein Brgräbniß mußten ,'cinc Glä"l>iacr be. Metten. (Abdpst.) 1374 von altem Ruf, den er diesmal wieder glänzend bethätigte. In Heun Lefort lernten wir einen Liedeisänger kennen, der mit einer schönen kräftigen Varitonstimmc einen Vorlrag voll tiefer Empfindung verbindet. Wir bringen morgen eine eingehende Würdigung der Leistungen vom künstlerischen Standpunkte. — (In Krapina-Tevliß) sind vom 24. bis 31. August N1 Curgäste und andere Fremde angekommen. Gesammtzahl 1078. — (Johann Baptist Ritter v. Luschin -',.) Am 12. August d. I. starb in Wien der l. l. jubilirte Hof, rath Johann Baptist Nilter v. Luschin. Geboren am 8tcn September 1790 zu Marburg in Stciermark, entstammte er einer der angesehensten Familien Krams, wo sowohl sein Vater, als auch der im Jahre 1854 verblichene Fürsterzbischof von Görz Franz Xaver Luschin das Licht der Welt erblickten. Seine erste Erziehung genoß cr im väterlichen Hause zu Laibach, in welcher Stadt sein Vater als Came-ralgüteradministrator wirkte. Im Jahre 1808 gehörte Lu» fcrin dem ersten Laibacdcr Landwehrbataillon an und trat später als Fähnrich zum zweiten Vanalgrenzinsanteiicrcgi-mente über. in dessen Nciben cr den Feldzug des Jahres 1809 bi? zum Wiener Frieden mitkämpfte. Noch in demselben Jahre nahm er seinen Abschied, da er es verschmähte, unter flanzösi-scher Herrschaft zu dienen, und trat in den Civilstaatsdienst. Vei der Staatslnichhaltung in Laibach zum Ncchnungeofsicial und später zum Necbnuug^ralhe cmanut, ttaf ihn im Jahre 1824 die Bestimmung, als provisorischer Vicediccctor dcr Centralstaatsbuchhaltung in Venedig die Amtölcitung zu übernehmen. Vier Jahre später erhielt er seine definitive Ernennung auf diesem Posten. Im Jahre 1840 wuide Luschin nach Wieu alö Hosbuchhalter u»d Vorsteher der Camccal-dauplbuchhaltung berufen. Schon in dem nächsten Jahre traf ihn die Beförderung zum Hofcommisstonsrathe und Referenten des Gencralrcchnnngsdirettoriums, in welcher Eigenschaft er sehr schwierige und complmrte Erhebungen sowohl in Mai« land, als in Venedig zu pflegen hatte. In Äiiertcunung dieser auhc,ordcntlichen Tienstleislung wurde er im Jahre 1846 außer der Tour zum wirklichen Hofrathe befördert und als im Jahre !850 die Nothwendigkeit eintrat, die durch die Ereignisse der Jahre 1848 und 1849 der Auflösung zugcsührten Etaatsbuchhaltungcu in Venedig und Mailand zu reorganisiren. führte Hofralh Luschiu diese Aufgabe mit einer Umsicht und Sicherheit duich, welche ihm sowohl die Anerkennung seiner Vorgesetzten, als auch den Dank seiner Untergebenen erwarben. Vei der Gründung des Franz.-Ioseph-Trdens war cr bereits mit dcm Ritterkreuze aus< gezeichnet worden und in Würdigung der bci der eben erwähnten Reorganisation erworbenen Verdienste verlieh ihm Se. Majestät der Kaiser noch den Orden der eisernen Krone dritter Classe unter dem 20. Juni 1851, woiauf am 0. September desselben Jahres seine Erhebung in deu erblichen Ritterstand erfolgte. In seiner Verwendung als Referent bci der uberslen Rech-nungs» und Controlsbchürdc leistete der Verewigte unter den Chefs Grafen Wikzck, Baron Philipp Kraus und Grafen Mercandin so wichtige Tiensle, daß er nachgerade unentbehrlich war und erst nach mehr als ÜOjähriger Tiensllei-stung, durch die Verleihung des Leopold-Ordens ausgezeichnet, in den nachgesuchten Ruhestand versetzt wurde. Die Biusl des ticndrwahrten Staatsditneis zielte auch das Comma»' dcullrcnz des Oldens vom h. Gregor, womit ihn Se. Heilig« leit der Papst im Jahre 1851 ehrte, und die Gremien der ehemaligen Staalibuchhaltuugen in Mailand und Venedig baden in dankbarer Anerkennung seiner Loyalität und Amts» treue ihm und dcm Grafen Wilczek zu Ehren eigene Erinnerungsmedaillen piägen lassen. Das Vcnediger Athenäum, die olympische Akademie in Vicenza, jene sül Wissenschaft, Literatur und schone Künste in Verona, die Landwiltb« schasls-, endlich die philhacmonische Gesellschast in Laibach ehrten den Hosralh Luschin, indem sie ihm die Diplome als Ehrenmitglied zusandten. Noch wenige Wochen, und der nun Verblichene hätte die goldene Hochzeit mit seiner Gallin, der jetzt tiefgebeugten Witwe, feiern können! Tiefe Ehe war mit 8 Kindern gesegnet, wovon jedoch nur 0 ihn überleben,-die 3 Sühne stehen sämmtlich im EiuilstaatsLitnste und sind, wie auch die 8 Töchter, verehelicht. Mit Lufchiu wurde ein ehrenfester Charakter und nicht minder eine finanzielle Capacity zu Grade getragen. (Wr. Z.) Neueste M. Wien, 4. September. Ein gestern an den französischen Staatsministcr Nouher gelangtes Telegramm aus den Tuilericn hat jedenfalls denselben veranlaßt, seine Reise zu licschlcnnigen. Er ist heute Morgens mit dcm Schnellzuge der Elisabeth - Wcstbahn direct nach Paris abgereist, hat also den Reichskanzler, welcher gestern Abends hier eintraf, gar nicht gesprochen. — Anf den 25. October ist definitiv die Abreise Ihrer Majestäten des Kaisers und der Kaiserin nach Paris anberaumt. Der Ausschuß zur Vorberathung des Strafgesetz-Entwurfes nahm seine Berathungen am Z. d. wieder auf. — Das Subcomit^ des Bcrfas-suugöausschusscs, bestehend ans den Abgeordneten Brcstel, Froschaucr, Kaiscrfclo, Klier, Krcmcr, Kuranda, Sturm, Wafer und Ziemialtowsti, hält nächsten Samstag eine Sitzung. Der Staatsminister 9t onhc r ist am 4. o. Morgens nach Paris abgereist, uon dcm Wunsche bestimmt, dort den Kaiser noch vor der Abreise nach Biarritz zu finden. Herr Nouhcr ist mit Gcinalin und Tochter hier angekommen und währcnd seines ^4sliindigcn Aufent^ Haltes in Wien gestern nur mit dcm Herzoge von Gram-mont, der von einem Iagdausflugc hichcr zurückgekehrt war, zu einer längeren Unterredung zusammengetroffen. Telegramme. Pest, 4. September. lHr.) Das heutige Abendblatt des ^loyd meldet, ^onyay beabsichtige eine aus sechs Mitgliedern bestehende Neichscommission znr Prüfung der Finanzlage Oesterreichs zn beantragen. Berlin, 4. September. Die „Prov.-Eorr." schreibt: Als Rcsnltat der Berathungen der hessischen Ncrtranens-männer ging hervor, daß Kurhcsscn eine Krcisuertretung, ähnlich wie dies in den alten Provinzen ocr Fall ist, und keine Provinzialvcrtrctnng bekomme; dagegen werden für dcn Regierungsbezirk Kassel Eommunalstäiidc errichtet, welche den bisherigen turhcssischcn ^andständen entsprechen und die Befugnisse der altständischen Prouiiizial-stände haben. Endlich wird der turhcssischc Staatsschatz zur Verfügung der Eommunalslünde belassen. Die Vertrauensmänner ans Schleswig-Holstein treten vermuthlich im Laufe der nächsten Woche in Berlin zusammen. Demnächst finden auch noch die Bcrathnn' gen der nassauischcn Vertrauensmänner statt. — Die „Prov.-Eorr." schreibt weiter: Der Besuch Napoleon's in Salzburg ist vielfach Gegenstand bcnnruhigcndcr Gerüchte und bcsorglicher Anslcgnngcn geworden. Die preußische Ncgicrnng hat dicfc Besorgnisse uorhercin nicht getheilt; ihre Auffassung erfuhr seitdem culscitigc Bo stütigung. Alis zuverlässigen Aeußerungen geht hcruor, daß politische Zwccke, welche geeignet wären, Beunruhigungen hervorzurufen, bei der Salzbnrgcr Zusammenkunft nicht obwalten. — Schließlich meldet die „Prov.-Corr.": Für die Stelle des Obcrpräsidcutcu in Hannover richtet die Regierung ihr Augenmerk anf einen Mann von unabhängiger Stcllnng und anerkannter Tüchtigkeit, der in engen Vczichnngcn zn Hannover und Preußen steht. — In dcn Reichstag wurdcn gewühlt: Graf Schwerin, Twcstcn, u. d. Hcydt und Prinz Albrecht. — Die Nachricht eines hiesigen Blattes, daß die badischcn Truppen zn dem achten Armcccorpö treten, ist unbegründet. Die hessischen Truppen treten allerdings conucntionsmäßig zn dcm cilftcn Armeccorps. — General ». Branchitsch, Gouverneur, und General Hanneckcr, Commandant dcr Fcstnng Vnrembnrg. find von ihren Stellungen cntbuu-dcn und zur Armee versetzt. Ans dcm hambnvgischcn Contingent sind 18 Officicre in die preußische Armee übergetreten. — In dcr hcntigcn Vundesrathssitznng nntcr Vorsitz des Grafen Bismarck brachte Preußen ciuen Gesetzentwurf, bclreffcud die KricgSdicnstvcrftflich' tung, ein und beantragte dlc Ausarbeitung einer Proceß-ordnnng dnrch eine besondere juristische Eommission. Dcr Vuudcorath erklärt sich mit der Wiederaufnahme dcr Verhandlungen über einen Handelsvertrag mit Oesterreich, sowie anch damit einverstanden, daß mit Frankreich über die Entlassung Mecklenburgs aus der Ver- pflichtung, welche ihm dcr Artikel 18 des französischen Handelsvertrages auferlegt, gegen Herabsetzung der Wcin-zolle auf 2"/y Thaler verhandelt werde. Vern, 4. September. Die javancsischc Gesandtschaft ist eingetroffen. Samstag wird dieselbe feierlich vom Bnndcsrath empfangen. ....... Italien, dcr Kirchen» staat, Hessen, Sachscn-Meiningcn sind nachträglich dcm Züricher Thicrarztcongreß bcigctrcten. - Frankreich hat das Müuzcoufcrenzftrotokoll übersendet. Genf, 4. September. Garibaldi trifft am 7. d.M. hier ein; ferner werden Victor Hugo, ^ouis Vlanc und Jules Faure crwarlct. Paris, 4. September. (Pr.) Nachdem Frankreich, um seine Differenzen mit dcm König von Korea beizulegen, die Vcrmittllmg des Taikun angesucht hat, schickte derselbe eine Botschaft an dcn König von. Korea. London, 4. September. Die in Abyssinicn gc» fangen gehaltenen englischen Unterthanen wnrdcn in Freiheit gesetzt. Telegraphische Mechselcourse »IMN 5). September. 5pere. Metalliaueß 57.80. — 5prrc. MelalliqucSmit Mai- und Novemlier-Ziusru 59.30. —5verc. Htatinual.Anlel,!!» l!<;.5l). -.Gaul' aeiien <>9l, — E.^itncti^: 183,<>0, -^ 1860er Slaatöünlebe» 8l 79, — Silber 121.25». - ücmdou 123.65. — K. k, Dncatel, 5.91. Das Postdampfschiff „Germania," Capitän Schwell sen, welches am 1,^. v. M. uon Hamburg direct nach Ncw-^ork abgegangen, ist am 30. August wohlbehalten dort angckommcn. Geschäfts-Zeitung. Der österreichisch - italienische Postvcrtrass wird dem Transit dcv Schwci; eiueu groszcn Schaden zufügci:, da vou uuu au die Sciiduugeu aui! Italien über dcu Brenner gl'hlu. Es wird der Schweiz wahrschciulil1> nicht rinmal der Transit vou Gcuna bleiben, da init Eröffnung dcr ^iuic ^oghera-Pavia dcr Weg bedeutend abgekürzt luird, (5ö bleibt der Schweiz also nur der Transit von ^yon und Marseille, und a»cl> dcistlr dürfte ihr ^lnicnrrniz erwachsm. wenn sie nicht alles tlnit silr inüglichste ^Ilaschhcit und Pilligtcit der Verliiiiduiigen. Wie inau hört. hat die Schweiz jcht Nlr dcu Transit aus Ilalicu jene Zlis>cs<ä!iduissc augl'dote>i, welche diöher imincr uera/dlich «erlangt wordi'u waren, Ttand der Nindcrpest. Dic t, l. obcrderensische Stal!-halterci hat sich anö Anlaß des Ausbrnchl'ö der Niudcrpcsl in ^icdl-rüslerrcich iin Äezirle Oderhnlladllinn lichimmt gefunden, den (5ililriel) und die Einfuhr von Horn, Wollen- und Barsten-uieh, sowie uon thierischen Nohproducttn nach Oberttsterreich unr a/n/u Beilirin^unci legaler llrsprnn^^ und (Yesnndhlitözeussuisse ,;n ,^1'talieu. ^aiit Vl'rordnnnss deö töüi^lich daierischcu Siaal^-luülislcriuiuij ist die Cin- uu) Durchfuhr »uu Rinduieh, Schafen, Zi^en, dciliu Rohstoffen von diefen Thirrcu, endlich Heu und ött'ol) aus ^ticderösterrnch uach uud durch Baieru gänzlich verbalen. Angekommene Fremde. Am 4. Septemlier. Stadt Wien. Die Herren: Ketllcr, Sceretä'r, von Franlslirt. - Sandig, Secrelär, vou Maiuz. - u, Nhüdcr, k. t. Äezirt^-hauptiuanu, vou Kraiuburss. — Graf ^authicri, Herrschaftijlief., uou Wippach. — Aaruu i?ajari!li, »ub Hofman, Olierlriegl!-coininissär, vou Wicu. Glcpiiaut. Dil" Herren.- Panisch, Lederhändler, uoii Tschrr neuibl. — Lrj.wee, Torbar nud ^Ilichtaric, Profcssaren, non Afzram - Varou Tauffrer, Herrschaftethlf., licm Weirelbnr^. -- Aaron Gussich saimilt ssrau, l l, Hauptin, van Marburg. — i^uyycl, Kaufin, uou Gruszkauischa, — Hell, Großhäudler, uud Naoamlcnöli, l. t Landessscrichtsralh, vou Trieft. — Frau Barouiu Samotte, l'an Pnla. — Frl. Klein, uou Gmz. Tternwarte Die Hcrrcu: Hulttr, vou Flusch. — Kausch niit Tochter, uou Dcrriidul. Baiser vou Oesterreich. Die, Hcrreu: Schwager, Erlliril und Hahn, Spitzcnhändlcr, uou Goltcögab. Vaicrischcr >^vf. Die Hcrreu: Weghofer, Privatier, vc>u Ä^raiu. — Vcnrsch, Vurcauchcf der Sitdl'ahu, von Wieu. -- ^rau Jock, Ämiutenösialtiu, vau Coriuouö. Niol)rcn. Die Herren : Bagcu, ^cdercrincisicr, vou Sachseufeld. — Spillcr, Gnti^bcs,, uou Hrastniss. — Naiscl'er, t. l, Veamter, von Titffcr. — Frau ^einliachcr, Äiöliclhäudlcrin, uon Waraödin. ! 3 -3 " ^ ^ " ! " ^^- >! ü u7Uiä?"2'i 72 ! 'l-w.2 windstill ^leliei ^" !) 2 „ N. 32l! .l» ' 4-21,2 W.fchiuach lzrös;th, yciter „''"" 10 „ Ab. 3^tt,?>. ! -s-15>.7 NW. f. schw.^ lzanz bcw, , '"^" Verulltw örtlich er Ncdactcur: Innaz v. K l e i u m a v r. ^Ük!tl!!lt^l!)!. Wieu, 4. September. Die Börse fest, die Comsc aber kaum verändert. Dcviscu uud Valuten ctwaö steifer. Geld flüssig. Geschäft sehr ueschrciult. Vessentliche Schuld. ä. des Staates (fiir 100 fl) Geld Waare Iu ü. W. zn 5pCt. filr 100 st. 52.40 /^ 50 In üstcrr. Währung steuerfrei : «.40 55.<;<) ^, Slcueranl. iu ii. W. v. I. 1804 zu bpCt. rückzahlbar . 80.- ^i'.25 SUbcr-Aulcheu von 1«'i4 . . ?!.— 75,.— Sllbcraul.1!^5 (Fics.) rüchahll,. m 3? Jahr. zu 5 M. 100 fl. «0,- M.5O Nat.-Aul.mit Ian.'Cüup.zu5"/u 66.W »'!> 70 „ „ „ Apr.-Coup. „ 5 „ <;»>.^:5 «i»i.7.^ Mttllllilmcü . . . . „ 5 „ 57.75) 57.85 detto mit Mai-Eoup. „ 5 „ s>^.';<) 5,9.50 detto.....„ 4>„ 4^',25 45< 50 Mit Verlos, v. 1.1839 . . . 1^.5^ 1^, ,^ „ „ „ 1854 . . . ?3.25 73.75 „ „ „ 1860 zu 500 fl. k.°>.._ ft.>^ „ „ „ I860 „ 100 „ 8^.- 59.50 ., ,... 1864 „ 100 „ 77.^ 77,10 Eomo-Renteiisch. zu 42 l..«u«t. 18,- 18,5>0 b. der Kronliinder (für 100 st.) Gr.-Eutl.-Oblig. Nicderästcrreich . . zu 5«/« «!»,- 90,- Oberüsterrcich . „ 5 " ^-" ""'- Geld Waare Salzburg .... zu 5°/» 86.— 87.- Vöhmcu .... „ 5 „ 8Ü.50 90.— Mahren .... „ 5 „ «?.— 8^.-- Schlesien .... „ 5 „ 88.50 8^».-^ Stelermark ... „ 5 „ 89.50 90.- llugaru.....„ 5 „ ',9.50 70.üi5 Temescr-Bauat . . „5„ ti7. - «7.50 Croalleu mid Slavonien „ 5 „ N!).— Galizieu .... „ 5 „ 65.75 0 146- Ocst.Dou.-Damftfsch,-Ges. ^2 48l.- 482.— Oesterreich, ^loyd iu Trieft Z ä) 175.— 179.— Wicn.Da!upfm.-Aelg,500st.ö.W. 4>7 50 ^7.75 (5. M. j Nationalb.aufö.W,vcrlosb.5i „ 92.80 !>3.--Uug. Bod.-l5rcd.-Anst. zn 5'/, „ '^0. - '.<0.50 Allg. öst. Vodcu-Crcdit-Änstall vcrloöbar zu 5"/„ iu Silber 10«!.— 10?.— Domaiucn-, 5per(.-. in Silber . 105.2,'', 108 75 Lose (pr. Stück.) Cred-N.f.H.u.G.z.100fl.o.W. 127.50 127.75 Don.-Dmpssch,-G.z.100fl.EM 8'..— 86.- Siadtgcm. Ofen „ 40 „ ö. W. 2:-,.— 24.— Esterhazy ,. 40 „ CM. 97,- 100.— Salm „ 40 „ „ . :>,'» — 29 5)0 Pallfsu „ 40 „ „ . 24.75 25.25 Geld Wame Clary zn 40 si. CM. 24,50 25,50 St. Genois „ 40 „ „ . 22.— 22.50 Windischgrätz „ 20 „ „ .17.— 1".-^ Wnldsteiu „ 20 „ „ . 18,50 il»>50 jteglcvich „ 10 „ „ . 12.— 12..'>0 Rudolf-Stiftung 10 „ „ . 12.— 12.50 Wechsel. (3 Monate,) Augsburg fiir 100 st, südd. W. 102,90 10.!,^ Franlfur'ta.M 100 fl. dclto 103,2<> 103,^ Hamburg, für 10» Mart Vauto «.'1 10 ül.V Loudou für 10 Pf, Sterling . 123 70 124." Paris für 100 Frauts . . . 49.- 4l».l0 Eonrs der Geldsorten Gcld Waare K. Müuz-Dncatcn 5 st. 9l lr. 5 st. !^ lr. Äcaftolennüd'or . . 9 „ l->8 „ 9 „ ^ " Nuss, Imperials . K' „ 10 „ 10 ^ U ., Aerciuülhlller . . 1 „ 82 „ I „ ^^'" Silber . . 121 „ 50 „121 „ 75 „ 5traiuische GrnndcullaNuugö - Obligationen, P"' vatnotnung: 87 O?ld, 93 Waa«,