^ 148. 8llmNaa am 2. Juli 1864. Die „Laibacher Zeitung" erscheint, mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage, tiWch, „nd lostet sammt den Beilagen im Comptoir ganzjährig 11 si., halv-jährig 5 fl. 50 lr., mit Kreuzband im Lomptoir ganzj. 12 fl., halbj. o si. Für die Ziislcllnna. in'S HanS sind haloj. 50 lr. mehr zu entrichten. Mit der Post portofrei Zanzj., unter Kreuzband und gedruckter Adresse lü si., halbj. 7 fl. 60 tr. InstrtilNlSgebühr für eine Garmond: Spaltmzeile ober den Raum derselben, ist fUr Imalige Einschaltung 6 kr., für 2malige8lr., für Zmalige 10 lr.u. s. w. Zn diesen Gebühren ist noch der Insertions - Stempel per 30 kr, filr eine jedesmalige Einschaltung hinzu zu rechnen. Inserate bis 10 Zeilen lostm 1 ft. ?0 tr. tür 3 Mal. 1 si. 40 tr. ftlr 2 Mal und 90 lr. für 1 Mal lmit Inbegriff des Insertioneftempel«). Laibacher Mtuna. Wchtamtlicher Theil. Vaibach, 1. Juli. Dic rasche Einnahme der Insel Alsen durch dic Preußen läßt auf ein energischeres Vorgehen schließen, als bisher uulcr Wrangcl geschah. Nir frcucn nns aufrichtig darüber, im Iutercssc Deutschlands uud dcr Herzogthümcr; wir halten das möglichst energische Vorgehen aber auch zugleich für dasjenige, welches am ersten geeignet ist, den Ansbruch eines europäischen Krieges hiutanzuhaltcn. Dic Konferenzen haben uuscrcs Erachtcus lonstatirt, das; keine dcr Groß' mächte den Alisbruch eines curoftäischcli Krieges beabsichtigt. Daß wir demselben aber nicht unabsichtlich durch dic bloße Kraft dcr Trägheit zutreiben, das wird am besten dnrch harte Schläge erreicht, welche dic Däncn schnell zur Besinnung bringen. Die Tagc dcs Sieges sind für Dcntschland gekommen. Es hat den Dancbrog in den Stanb gc worsen, wo cr sich entfaltete, nnd es hat dic bewehrte Faust dcr crhcbcncu Tatzc dcS lirittischcn Leoparden entgegengestreckt. Es lomulcn selten Zeiten in dcr Geschichte eines Volkes, wie die jetzt für Deutschland erblüht siud, schließt die hcutigc „Presse" ihren Leitartikel. „Wolle, nnd du bist was du willst!" so scheinen tanscnd Stimmen Deutschland zuzurufen. Das Heil, um das Millionen Patrioten gefleht haben — es ist da, nnd braucht bloß ergriffen zn werden. In die Hände zweier Monarchen ist, wic noch nie, das Schicksal uud das Glück Deutschlands gelegt. Vielleicht, daß das erlösende Wort bereits gesprochen worden. Vielleicht, daß nicht vergessen worden, wic nicht Schlcs-wig allcin, wie ganz Deutschland einer Regeneration cntgegcnharrt- Vor :',5 Jahren wurde dcr bcrühmtc Hcilort, den dic Natur selbst geweiht hat, durch einen Kongreß rnchbar gemacht, dcr nicht zu ciuer Quelle dcs Heils für Deutschland sich gestaltete. Die Karlsbader Beschlüsse entsprangen cincr Einigkeit, welche weder dem dcntschen Volte, noch den dcntschcn Fürsten znm Segen gereichte. Es ist jetzt das Jahr dcr Sühne angebrochen. Wic glorreich wärc es, wenn die böse Erinnernng, welche sich an das erste Hcil^ bad dcr Welt knüpft, sich verwischte, wenn in diesen fruchtbaren Sommertngcn dort das Samenkorn deutscher Einheit hoch aufgegangen wärc! Gin diplomatisches stcsull,^. (tö ist diplomatischer Branch, dasi, wenn irncnd eine hervorragende Aktion gut oder schlecht abgeschlossen wird, die Gesandten übcr dic Auffassung uutcrrichict wcrdcu, welche ihrc Rcgieruugcn zur Sache Mitbringen. Diese diplomatischen Epiloge siud nun heute bezüglich dcr londoner Konferenz an der Tagesordnung. 'Oesterreich hnt den Aufnnss gemacht und im Nachstehenden folgt eine umfassende Aualysc dieser, ans Karlsbad datirtcn Cirkular-Depesche, dercu Gruud-zügc wir bereits mitgetheilt habcu. Das Eirknlan-dum rckapitulirt dic ganze jüngste Geschichte dcs dcutsch-däuischcn Streites, um zu demonstriren, wic Oesterreich immcr von dem Wunsche beseelt war, den Frieden zu erhalten. Dic Dcpcschc crinucrt daran, mit wclchcr Mäßigung Oesterreich dicsc Frage immcr behandelt habe, wic cs dic Volksbewegung, welche in dic Angelegenheit eingreifen wollte, tonscgncnt nnd energisch abgelehnt hat; sie erinnert an den Streit mit dem Bund über Okkupation und Exckutiou, wic Oesterreich mit dem Wunsche, den Krieg vermieden zu sehen, geluciuschaftlich mit Prcnßcn dic Sache in dic >5and genommen hat, mit wclchcr Vertragstreue cs am "cmdoncr Protokoll gehalten, wic es zur Kon-fcmli mit dcr Absicht kam, ciuc Lösuug innerhalb dcr Integrltttt dcr dänischen Monarchie zn suchcu, wic cs, nachdem das Protokoll uud mit diesem dic Integrität dcr däuischcu Mouarchic allseitig fallen gelassen war, in dcr Aufstellung dcr Thciluugsliuic große Mäßigung nnd Rücksicht bekundete, wic cs sogar noch in dcr letzten Konfcrcnzsitzuug cincn mchrmonallichcn Waffenstillstand beantragte, um die FricdcuSvcrhandlungcu fortsetzen zn können. All' dieser gntcr Wille, all' diese Mäßiguug sci aber an dcr Hartuäckigkcit Dänemarks gescheitert und Oesterreich müsse deßhalb dic Verantwortung für das fortgesetzte Blutvergießen Dänemark znwälzcn. Unter Einem erklärt dic Dc-pcschc, daß Oesterreich, fern von allcn eigennützigen Tendenzen und von dcr Absicht, die Unabhängigkeit dcr dänischen Monarchie anzutasten, für Deutschlands gutes Recht mit allem Nachdrucke eintreten werde. Vom Unterrichtsrathe. Mehrere Wicncr Blätter habcn in letzter Zeit den Untcrrichtsrath znm Gegenstand ihrer Bcsprc. chnngcn gemacht uud ihrc Angriffe namentlich gegen dic Stellung dcssclbcn als Äcirath gerichtet, dic zn verrücken das Zicl ihrer Bestrebungen war. Wir habcu diesem Prinzipicnstrcitc umsowcuigcr entgegentreten zu müssen Mlanbt, sagt dic ,,'G. E.", als für uns dicsc Prinzipien in dcm Statute bereits entschieden sind uud uus deßhalb jcdc fcrucrc Diskussion überflüssig schien. Einen audcrn Standftuutt uimmt aber die „Presse" in ihrer Nummer vom 2h. v. M. ciu. Sie anerkennt zwar daS Prinzip, welches dcm Unlerrichtsralhc zu Grunde liegt, wirft demselben aber Thatenlosigkeit vor, obzwar sie selbst zugibt, daß man eben nach cincr uierthalbmonatlichrn Thä» tigtcit von dem Untcrrichtsrathc nicht eine volltom. mcnc Reform in Untcrrichtssachcn erwarten kann. Wir können diese Vorwürfe als nngcrcchtfcrtigt zn^ rückwciscn und wollen znr Bcträftignng dessen cincn lnrzen Abriß dcr bisherigen Thätigkeit dcS Unterrichts' rathcs gebc». Es wnrdcn mehr als 70 Sitzungen theils dcs Plenum, theils dcr kombinirtcn uud einzelner Sektionen abgehalten. In demselben wurde die Bcsctznng von nugcfähr s)l» erledigten Posten an verschiedenen Vchranswltcn dcs Reiches mit Einschlnß Ungarns uud Kroatiens verhandelt (eine weitere beträchtliche Anzahl ist in Vcrhandlnng begriffen.) Diese Erncnnnngcn betreffen alle Kategorien von Lchrcr< uud Direktor-stellen an höheren und mittleren Vchranstaltcn, vor-zugoweisc al>cr a"^Gymnasic:i, »»d si„d auch größten-«hc.ls berc.iö »u ^.une der gestellten Anträge erfolgt. W,r hcbcn nntcr d>c,cn besonders hervor die Gutach, ten über d»c Errichtung cincr Gymnasiallehrer - Prn-fnngsKominission m Glaz, dic Aufnahme der Philosophie nntcr die Gcncnstimdc dcr Maturitätsprüfung in Ungarn, bic Errichtung cincr land« und forst-wirthschaftlichcn Lehranstalt in Ungarn, die Einfüli-rnng dcs Zcichcnuntcrrlchtes in dcn vierten Klaffen dcr Hauptfchulcn,,dcö andwirthschaftlichcn Unterricht au Volksschulen, die Errichtung von Realgymnasien in Wien, von, Untcrgymnasicn mit vorherrschend böhmischer Sprache m Miihrcn, einer Staalsftrü-fuugs-Kommission ,ll ruthcuischcr Sprache in "cm bcrg :c Die Vcrhandlnngcn übcr mehrere ähnliche Gcgcustäudc smd dcm Abschluß ^ahe. Hinc weitere Anzahl von Gutachten wurde übcr die Reform von Lehranstalten abgegeben. Wir erwähnen hier nur die Gutachten übcr die Reform dcr Universität in Padua, übcr die Umwandlung dcr Realschule in Eattaro und dcs Gymnasiums in Walasoin in Realgymnasien, über die Reform des Wicdtrholuugs' Unterrichtes unt) dcr. Fachschulen für Oewerdslchvc:c. Zur Vorlage bereit sind noch die Gutachten über ein neues Statut fitr daS polytechnische Institut in Wien und eines für Graz. Ueber audcrc Gegenstände, wie beispielsweise die Rcorganisirung des Wicncr Tanb-stummcninstitutcs, die Einführung dcs Turnunterrichtes an dcn Volksschulen, die Wiedereinführung dcr Dottoratc auö dem kanonischen Rechte, die Abhaltung jnridischcr Vortrüge in italienischer Sprache an dcr Universität zn Innsbruck, die Einführnng von Prü-fnngs-Kommissioncn für Musiklrhrcr, die Studentenverbindungen an dcn Universitäten :c. habcn die Vorarbeiten bereits begonnen. Der Untcrrichtsrath hat ferner mehr als 30 Lehrbücher dcr verschiedensten Fächer für Volts- nnd Mittelschulen geprüft und die Beurtheilung vieler anderer ist im Zuge. Die Bewältigung cincr so großen Anzahl mi> uuter sehr umfangreicher und zeitraubender, von dcm StaatSministcrium und dcn Hoflanzlcirn an dcn Un-tcrrichtöralh geleiteten Gcschüftöangclcgenhritcn macht cs erklärlich, daß derselbe von seinem Rechte dcr Initiative bisher nur in geringem Maße Gebrauch machen tonnte, nichlsocstowcnigcr wnroc auö eigener Initiative eine neue Riaoroscnorbnnng für dcn juridischen Doctorsgrao vom Untcrrichlsrathc entworfen nud dcm Mmislcrmm bereits vorgelegt, ferner die Eutwerfnng cincs neuen Twlutö für die Wicncr Universität, die Reform dcr Realschulen, dcr theologischen Rigorosa, dcs propädrutischcn Unterrichtes an dcn Obcryyinna' sicn, die Berathung der Mittel zur Hebung dcr plastischen Kunst (Sculptur-AlclicrS) :c.'iu Ättgriff gc-nomnicu. Außerdem wurdcu Gutachten über mchrcrc Initiativ-Antrügc weniger umfassender Art bereits erstattet. Bedenkt man, daß der Unterrichtsrath beim Beginne seiner Thätigkeit sich zncrft organisircu und dann mit einer großen Menge bestehender Einrichtungen nnd faktischer Daten bekannt machen m,chte, bedenkt man ferner dic statntmäßig, uud dcr Sache »ach öf tcr erforderliche Einvernehmung, mitunter Einbcrn-fung von auswärtigen Mitgliedem des Unterrichts-rathcs uud vou Fachmännern, so mnß man bei cini-gcrma,scn billiger Beurtheilung das Ergebniß dcr Wlllsamlclt dcssclbcn während seines lanm vicrmo-natllchcn BestrhenS ein mehr als befriedigendes nennen. Vom Krieasschauplatze. Hamburg, 30. Juni. Die hcnligcn „Ham burger Nachr." veröffentlichen folgenden'telegraphischen Bericht: . Flcnsburg, 29. Juni (s> Uhr Abends). Heute 2 Uhr Morgens begann der Brückenschlag nach Alsrn mittelst Pontons, woraus die bcidcrsclliacn Batterien nördlich ihr Feuer begannen. Innerhalb einer Stunde waren die Brücken fertig, um 4 Uhr standen die ersten Preußen auf Alscn. Dcr Kampf währt noch fort, die Däucn weichen, tapfer lämpfcnd, von Stellung zn Stellung zurück. Um 2 Uhr Nachmittags standen die Preußen in Vollcrup und Ullcbüll. Nach Aussagen von Augenzeugen ist Prinz Friedrich Karl bei Souberburg übergegangen, während dcr Hauptübcrgang bei Sandbcrg stattfand. Unter dcn beim Uebergange, bcthciligten Regimentern befanden sich die Regimenter Nr. 64 und 24. Der Verlust beim Ucbcrgange 100 Mann. In Sondcrburg fand zuletzt ein Straßcnkampf Statt, welcher nur geringe Opfer kostete. Abends sind in Flcnsburg 1000 Gefangene eingebracht worden, unter welchen sich viele Offiziere bcMdcn. Aus Apcnrade, 28. Juni, meldet dasselbe Blatt: Zwei größere dänische Kriegsschiffe sind hier start beschossen worden, das eine derselben erhielt bin- 590 ncn fünf Htinutcu zehn Vollschüsse in die Breitseite, das cmdcrc hat seinen Fockmast verloren. Ans Kolding, 27. Inni, wird berichtet: Am Ostsccstraudc finden fortwährende Alarmirnnge» durch dänische Kanonenboote Statt. Oesterreich. VZien. Die „G.-C." schreibt: Wie wir ver« nehmen, sind an die mit der Ucbcrwachuug der öffcut» lichcn Presse bctrantcn Organe erneuerte Weisungen ergangen, anläßig der im Norden wicdereröffnctcn Feindseligkeiten alle Mittheilungen über Stärke, Ausrüstung uud Bewegungen der Strcitkräfte der verbündeten Armeen zu ^and nnd See, genau zu über« wachen und sollen einige in dieser Beziehung ncuc-stcus gebrachte Zeitungsberichte bereits zn strafgcricht-lichcu Untcrsnchungen auf Grund Artikels IX der Aenderungen nnd Zusätze zum Strafgesetze Anlaß gegeben habcn. Venedig, 27. Inni. Je mehr Details über die zur Fcicr des Jahrestages der Schlacht von Sol« fcrino vorgekommenen Demonstrationen bekannt werden, desto mchr Beweise liegen uor, das; die gcmel° dcten Exzcssc lediglich das Werk picmontcsischcr Agenten und mit fticmontesischcm Gelde in Szene gesetzt waren. In Udinc wurden, wie bereits gemeldet, ciue Art von Orsiuibombcn auf vorüberzichcudc Soldaten geworfen. Einige dieser Bomben nun, welche nicht cxpludirten, wurden näher untersucht uud es zeigte sich, daß dieselben ciuc Art ans starkem Eisenblech zusammengefügte, mit Sprcngftulvcr gefüllte Petarden von dcm Umfange einer starken Männcrfaust waren, von denen eine Anzahl im vorigen Monate in Mai-laud entdeckt und von der picmontesischcn Rcgiernng tonfiszirt wurden. Daß dieselben in Mailand fabri-zirt nnd hichcr eingeschmuggelt wurden, ist festgestellt. I:l Verona sah man ain Tage der Demonstration ^entc in Fiakern nnd Brooms fahren, welche sonst in Hemdärmeln herumzulaufen nnd Steine zu klopfen gewohnt sind. Da nun erwiesen ist, daß die meiste» der iu Verona abgebrannten Petarden ans solchen Fnhr-werken geschleudert wurdcu, so kann man sich das Ucbrigc wohl sehr leicht znsammenkombinircn nnd den Ursprung der Demonstration errathen. Es ist ferner erwiesen, daß in Padna mehrere Tage vor der Demonstration Studenten von Leuten traktirt uud mit Geld beschenkt wurden, welche seit jeher in dem Gc-ruchc piemoutesischer Agenten stehen. Endlich liegen positive Geständnisse von Leuten vor, welche bei der Losbrennung von Petarden oder dem Anzünden von bengalischen Flammen ertappt wurden, daß sie das Geschäft gegen geringen Lohn (75 Nkr. war die höchste Entlohnung) grthan habcn. Die öffentliche Mcinnng dnrch derlei arrangirte Bubenstücke zn täuschen, ist ein nllzn abgebrauchtes Manöver, kein Vernünftiger wird sich durch solche Spiegelfechtereien täuschen lassen. Aus Krakllu, 27. Inni, wird der „G.-E." geschrieben : Nach einem hier stark verbreiteten Gerüchte soll es den Sichcrln'itsbchöri?cn gelungen sein, einen der thätigsten und bedeutendsten Agitatoren der Auf-standspartci in der Person des viclbcrüchtigtcn Insur-gcntenobristcn Scifricd in seinem Verstecke aufzugreifen. Diese Verhaftung, deren Kuudc alle Kreise burchflog, hat iu dcu Rcihcu der Freunde der Um-sturzpartci sichtliche Bestürzung hervorgerufen. Es dürfte die Ergreifung Tcifricdo nm so folgcwichtigcr sein, als die Anhänger des Aufstaudcs selbst ihn als ihren zähcsten u»d gefährlichsten Agitator bezeichnen und er seit wenigen Wochen mit dem speziellen Auftrage uach Galizicn entsendet worden sein soll, um hier die in Folge des Ausnahmsznstandcs start in's Stocken gerathene revolutionäre Organisation erneuert zum Lcbcn zu bringen und der ganz erschöpften Kasse der sogenannten Natioualrcgicrung neue Qucllcu zu öffnen; Thatsache ist, daß Seifried ciuc der hervorragendsten Rollen unter den Führcrn des Aufstandcs gespielt hat. Ausland. Die Pariser Staatsanwaltschaft soll, wie iu Betreff der wcgcu Theilnahme an den Wahl^Eomit>!'s gcmaßrcgcltcn Personen gemeldet wird, nicht bcabsich^ tigcn, den Eomit^'s im Allgemeinen oder einem bc> stimmten Spezial-Eomitl' dcn Prozeß zu machcu. Die gerichtliche Verfolgung würde gegen etwa 40 Personen gerichtet werden, die sich seit drei Iahrcn und länger mit Wahlangclcgcnhcitcn beschäftigen. Man würde daher nach folgender Theorie verfahren: Die betreffenden Personen beschäftigen sich kollektiv mit Wahlen; sie zahlen Geldbeiträge, wenn die Umstände cs erheischen; ihre Wirksamkeit ist weder cinc lolalc noch individuelle, sie erstreckt sich auf das ganze Laud, folglich habcu sie eine wirkliche Association, und zwar ciue uuantorisirte gebildet. Nach dieser Theorie wür< dcn die Angeklagten dein Artikel 2!11 des Strafgesetz-bnchcs uud dein Gcsctz vom 10. April 1^i4 u'crfal-lcn nnd demgemäß zn ^ bis zu 12 Monaten Gefängniß nnd zu 5>0 bis NM) Francs Geldbuße vcr-urthcilt werden tonnen. So sieht bei näherer Bc« trachtnng die Wahlfrcihcit in der Urheimat des ttul-fr^6 univorg«! aus. — Ueber dic am 28. Mai MorgcuS erfolgte Landung Ihrer Majestäten des Kaisers und der Kaiserin von Mexiko in Vera-Cruz bringt die „France" folgende Nachrichten: Die „Themis" war bereits in der Nacht eingetroffen und hatte dic Stadt-deiiörden von der beuorüelicnke» Ankunft dc5 .Pcrr-scherpaarcs in Kenntniß gesetzt. Als daun die „No. vara", welche dic große kaiserliche Flagge am großen Mäste anfgezogen hatte, in Sicht war, salutirtc das Fort San Juan dc Ulloa mit 1(11 Kanoncnschiisscn, welche von dcu Batterien der Stadt uud von allen auf der Nhcdc befindlichen Kriegsschiffen wiederholt wurden. Gleich nachdem die Fregatte Anker geworfen hatte, begaben sich die Mitglieder der Regentschaft an Bord, nm dem Kaiser nnd der Kaiserin ihre Hul. dignugcn darzubringen, dann verließ das kaiserliche Boot die beflaggte „Ncwara", nnd als cö an's Land stieß, erdröhnte eine ucuc Salve uud Ihre Majcstätc» wurden von der gauzcn Bevölkerung mit dcn lebhaftesten Zurufen empfangen. Ihre'Majestäten begaben sich sodann nntcr Vorantritt der Provinzbc« Hürden und der Geistlichkeit in die Kathedrale, wo ein feierliches 'lV; I)«um abgehalten wnrdc. Von der Kirche bcwcgtc sich dcr ganze Zng znr Eisenbahnstation hin, Ihre Majestäten stiegen in dcn kaiserlichen Waggon nnd wurden bis znm Momcnt ihrcr Abfahrt von enthusiastischen Zurufen begrüßt. Die erste Nacht brachtcu Ihre Majcstätcu iu Eordoua zu, sic licßcn an allcu Stationen halten und nahmen überall dic Huldignna dcr Bevölkerung entgegen, welche die tiefste Sympathie für ihrc neuen Sou-ucränc bekundete. — Die lctztcn offiziellen Berichte vom nord< amerikanischen Kriegsschauplätze, bis znm Vormittag des 1.'». Inni reichend, mcldcn von cincr wichtigen Vc-wcgung, die im Gange war; nnd von Washington hört mau vom 14., daß Grant seine Operations« basis von White House nach dem Iamcsflnsse verlegt habc. General Bntlcr hat cinc Demonstration gcgcn Petersburg gemacht, er nahm dic Anßcnwcrkc und zog sich dann in sciuc frühere Position zurück. Shcridan, welcher mit cincr starken Truppe auf Strcifzügc ansgcschickt war, soll sich iu Gordousville bcfindcu, auf dcn: Wcgc zu cincr Vcrciiiignug mit General Hunter; bcidc wollen gemeinschaftlich nach Lynchbnrg vorrücken, nm dic Ost-Tcuncsscc-Virgiliia< Bahn, Lcc's hauptsächlichste Zufuhrslinic, zu zerstören. In dem Gefechte vom 5>. d. crbculctc Hunter 1500 Gefangene, .'!0l)0 Armatnrstiickc uud drci Ka-noncn. - - Ein Angriff dcö sn^staallichcn Guerilla' Gcncrals Vtorgan anf Frankfort am 10. schlug fehl; am 11. abcr nahm er Eynthiana in Kentucky mit zwci ^ccgimcntcrn dcr Besatzung. Tags darauf abcr wurdc cr bci letztgenannter Stadt von dem Äundcs-Gcncral Burbridgc geschlagen, verlor 'M) Todte und 4 an; bcdancrlichstcn ist, daß dic ^aualarbcitcn durch dicsc Elcmcutarclcignissc im Fortschreiten so sehr bccin< trächtigt wcrdcn. N'icht allein in Kran:, anch in Kärntcn hat cS gewaltige Niederschlage gegeben nnd das Klagcufurtcr Sängcrfcst ist fast ganz zu Wasser gcwordcn. ES ist das wirtlich bcklagenswcrth, dcnu Kl.,v.^cnsnrt hatte Alics allfgclwtcn, dcn fremden Gästen 'Genüsse z» vcrschasfcn. Dic Stadt war schön acschmückt ^it Kränzen, Gnirlandcn und Fnhncn, dic Damcn streu«-teu dcu Sängern Bluincn nnd dicsc sangen ihnen Dank iu jubcludcn Grüßen. So begann'das Fest — das Wcitcrc war Rcgcn. ^cidcr hattc das Fcst« EonM so sicher anf gutcs Wcttcr gcrcchnct, daß es ihm gar nicht bcigcfallcn war, das Gcgcnthcll als möglich ill Betracht zu ziehen nnd dcmgcmäß ci» Prograulm für ungünstiges Wcttcr zn cntwcrfcn. So kam cs, baß dcr Rcgcn Alles dcrangirtc, Volksfest, Eonccrt, Kommers, Ansflügc :c. Eine Folgc dcS Rechnens auf Nichtrcgncn war anch, daß lci» ^otal hergerichtet war, nm allc Sänger nud Sänger-frcuudc bcaucm anfznnchmeu. Kurz dic Wirknngcn dcr Regengüsse waren höchst unliebsam. Die heitere, nnvcrwüstlichc Natnr dcr Sänger bcsicgtc jedoch so manche Widerwärtigkeit, nnd d'ic Klagcnfurtcr Turner hielten iu dicscr Beziehung auch wacker ans. Noth macht erfinderisch, und wcun jcdcr Eonccrtbcsuchcr cincn Bogcu Papicr crhiclt, um scinc Iucxprcssiblcs gcgcn dic Feuchtigkeit dcr Bänlc zn schützen, so lic-wcist dieß nur, wie man bemüht war, allc durch dc» Rcgcn entstandenen Unnaunchmlichtcitcn zu beseitigen, ^cidcr, daß dcr, während dcö Eonccrtcö wieder eintretende heftige Gcwiltcrgnß dic fcrncrc Vcrwcudunft dcr nc,ilutigcn Incxprcssiblcs-Vcrsichcrnlmc'.z ul,!>n»c,l!ch machtc. Als der Älorgen des ;.^. Juni, dcs dritte» Tagcs dcs Säugcrfcstcs graute — gvan und gräulich blicb cr al.ch - zcigtcn sich die Alpcn bis zum sslch herab i» Schnce gehüllt u„d dic hciuttchrcuden Neu- 59R Erlaubniß, in die Heimat zurückzutchrcu, zn ertheilen, wobei aber gewisse Kategorien politischer Vergehen ausgeschlossen find. Wcnn die Sache sich wirklich so verhält, so ist sic um, geringer Äedentling. Dcnn wer würde seiuc Sicherheit iln Auslande mit der Gefahr vertauschen, nach Kongrcßpolcn zurückgekehrt, in politische Untersuchung gczogcn zn werden. Der russischen Regierung ist natürlich viel daran gelegen, die jetzt so sehr zahlreiche Emigration im Auslande zu verringern. Will sie aber diesen Zweck erreichen, so muß sie vor Allem ein Vergessen dcS Geschehenen verkündigen. stlcdcrlnlilWst mit Nachrichten aus Calcutta bis zum 22. Mai, Singapore 21. Mai, Hongkong 13. Mai.) Die schon vor längerer Zeit in Singapore ausgcbrochenc Handelskrisis hat nunmehr ihren Höhc< Punkt im Bankerott von zwei Airmen erreicht, deren Passiva sich alls mehr als eine Million Dollars lic-lanfcu, uud iu Folge dcsscu stcllcu fast täglich chinesische Handelsleute aller Art ihre Zahlungen ein. Als Hauptnrsachc wird das übertriebene nnd leichtsinnige Krcditgcbcn von Scitc der dortigen cnropäischcn Im-porthäuscr an die einheimischen Händler bezeichnet. Der Verlust, welchen Oberst Gordon bei den abgeschlagenen Stürmen ans Tschangtschaufu erlitt, betrug sechs todte nud 21 verwundete Offiziere, 40 Todte nud 24(1 Verwundete von der Mannschaft. Trotz dieser Schlappe wird jedoch die Belagerung energisch fortgesetzt und da die Besatzung von allen Seiten eingeschlossen ist und keine Hoffnung auf Entsatz hat, so wird sie sich lanm noch lange halten können. Tschanglschaufu, am großen Kanal zwifchcn Hangtschau nnd Ranking gelegen, ist nach Nanking die wichtigste Stadt, welche die Taipings noch im Vcsitzc haben uud wird von dem militärischen Oberbefehlshaber der lctztern, Tschnng, selber vertheidigt. Mit ihrem Falle taun die Rebellion als unterdrückt betrachtet werden, da Nanking von den kaiserlichen Truppeu eingeschlossen ist nnd bald ausgehungert sein wird. Aus St. Jean d'Acrc, 12. Juni, wird gcmcl det, daß die Tclcgraphcnlinic bis dahin vollendet ist. Binnen einem Monate hoffte man Jaffa zu erreiche!,, über Nablous, wo eine Station errichtet wird, und, in zwei Monaten dmftc dir nanzc Vmic von Äcyrnt nach El Arisch i,n Äcllicl, sein. Aus Ecmtou, N.Mai, schreibt ein dort wohu-haftcr Tri ester: In Ehina sind auch Sammlun-' gen für Schleswig-Holstein (nämlich für die Verwundeten der deutschen Armee) gemacht worden uud kamen in Hongkong, das mit jedem Tage an Größe . gewinnt, nnter den Deutschen Dollar 4700 zusammen (den Dollar zn fl. 2.50 Silber — ft. 11.750.) Das Haus Pustau u. (5. gab allciu Dollar 1000. In Eanton, dnö bereits seit ciuigcr Zeit von dcn dcntschcu Hänsern verlassen wird, da Alles nach Hongkong strömt, sind außer mir uur noch 7 Deutsche da und brachten wir Dollar 200 (st. 020 cfett.) zusammen. (Tr. Ztg.) i marttlcr haben bei ihrer Heimfahrt über dcn ^oibl gewiß dcn Anblick einer vollständigen Wintcrlandschaft im Sommer gehabt. Gestern hat Fortuna wieder ihre Gaben ausgc> ihcilt; die Ziehuug der Ercditlosc hat iu Wien statt-g^ü'dcn, und wir vernehmen schon im Geiste die Kunde, daß wieder ein bedürftiger Nothschild oder ein anderer armer Millionär dcu Haupttreffer gemacht hat. Fortuna hat ihre Vanncn, das zeigte sich sogar dci der Verlosung der Gcwinnstc, welche die hiesige Filiale des Kunstvcreius veranstaltete. Während sie sonst manchmal ihre (^aden auf nusicfchickte Weise ansthcilt, hat sic diesmal das Passende Strossen, in dem sie oai< Madonucubild iu die Hunde cincs ^ai^ bachcr Enplnu, nnd das „Blumenmädchen" in die Arme eines jnngcn Herrn aus Unterkam legte. Die heilige Elisabeth ward Eigenthum eines Hanptmanus vom 7 Iägerbataillon iu Ncustadtl, die Gancr-mannschc „Glctschcrstudic" gewann eine Frau aus Nadmannsdorf, ein Kupferstich waudcrtc nach Stein, der zweite blieb in ^aibach, der dritte ist noch nicht behoben. Wir haben oben von Wasscrfcindcn gesprochen; dieser Tage starb einer derselben, der cs im Vc-ben viel lieber mit dem Wein hielt, nnd der von dein edlen Rebensäfte täglich ein hübsches Quantum genoß, ohne von dcn demselben innewohnenden Geistern belästigt zn wcrdcn; sie liebten uud vertrugen sich vor-trefflich. Männer, welche dem Heros im Weingcuuß nahe slaudcn und seine Lebensweise kannten habcn eine Berechnung gemacht, uach welcher er uichl weuigcr als s>4750 Maß vertilgt habcu soll. Einen köstlichen Maßstab für den enormen Weiucousum gebrauchte M,j sspsh lebender „Sprci", welcher, darüber befragt, Incintc,' cr h^w so Picl hjntcr djc Binde gegossen, haß eine Mühle acht Tage dadnrch im Gauge erhalten werden to'iMc. Nun, ftriebc seiner stehle! Lokal- un> ProvlPial-Nachrichtcn. «mbach, 2. Juli. Das Gewitter, welches sich gestern hier mit einem so heftigen Regengüsse cutlud, hat der Gcgcud von Tschcrnutsch, Tersaiu :c. einen mächtigen Hagel-niedcrschlag gebracht, dnrch welchen arge Verwüstungen an dcn Fcldfrüchtcu gcschcheu siud. Idria, 30. Juni. Sehr crstannt war man hier über die in Nr. 145 der „Vaibachcr Zcitnng" erschienene Eorrcspondcnz, betreffend die Feier des Achatiustagcs in unserer Bcrgstadt. Wcnn sich Herrn ^. bei dieser Fcicr der Gedanke aufdrängte, daß dieser schöne Ermncrungstag mit der Zeit in dcu Strom der Vergessenheit gerathen dürfte, so kaun man ihm die Versicherung geben, daß diese Furcht ganz nngc-gruudct ist, da der fromme Sinn der Idriancr dnrch-ans nicht geneigt ist, sich eine durch mehrere hundert Jahre festlich begangene kirchliche nnd bergmännische Fncr durch cmc trübe ^aunc wcgdcmonstrircn zu lasscu. Herr ^. vermißte an diesem Tage mehrere U.l-tcrhaltuugcu, als das Scheiben- und Taubcnschießen uud das Ringelspiel; was das Scheiben- nnd Tanbcu-schic^'cn betrifft, wird allgemein anerkannt, daß das Wegbleiben dieser Untcrhaltnngcn sehr zweckmäßig war, da das uuuutcrbrochcuc Schicßcu gegenüber uud neben der ^augcrhallc den Zuhörern dcn durch die Produc-twnen der banger und der bergmännischen Musik-lapcllc gcbotcucn Gcnnß ganz verleidet hätte; was das Ringelspiel betrifft, hätte Herr tt. wohl bemerken tonnen, in welchem sc.ncr Zeit das Ringelspiel stand, die Sängcrhallc errichtet war nnd da,? d.c Aiibringung des Ringelspieles etwa am Dache der Sängerhallc dnrchans nicht thunlich gcwe,c,l ware, nnd ein anderer Platz zu diesem Zwecke nicht verfügbar war. ' ^ Auch die Angriffe gegen die Theater-Direktion imd nicht ganz gerechtfertigt da diese Thalicnö Pforten nicht hartnäckig verschlossen hält, so.idcrn eben e.uer der c'Nigsteu Dilcttauten durch eine icmlich boshafte, Dilettanten gegenüber nicht passende nnd unk ngerwe.,c h.cr im Orte in Umlauf gesetzte ziritit es dahi.l gebracht hat, daß ein großer Theil der Di. leitanten ''") weigert, sich zmu zweiten Male solchen Beiuertuugcn au^;„schru. Dieser Herr hätte wohl dedenlen sollen, daß Dilettanten etwas empfindlicher ANtur pud, daß mau uicht von jcdcm Dilettanten luustlcrischc ^cistuugcu verlangen darf, und daß man Dilettanten mehr durch eine milde Beurtheilung auf mnntcrn, als dnrch eine ätzende Kritik ihnen die Vnst zu weiterem Auftreten bcnchmcn soll. Unsere /mn!,i:l war übrigens am Achatiustaac ichr be,ucht, und die Gesellschaft sehr heiter gestimmt, wosur schon das zum Beweise dient, daß' der bei weitem größte Theil der Thcilnehmcr von 4 Uhr Nachmittag« bis 2 Uhr des andern Morgens an diesem Verguügungsortc wciltr. Bei dicscr Gelegenheit müsse» wir auch den Irrthum berichtigen, daß iu Idria ein Gcsangsucrein bestehe; wir haben noch leinen Gcsangsvercin wohl aber eme von Herrn Guesda recht tüchtig geleitete Gc,augs,chule, aus welcher mit der M ein Verein sich herausbilden taun, wcnn die Sänger so cifria wie bisher das gestreckte Ziel verfolgen, und wir töuncn den Säugern nur Dank dafür wissen, daß Nr durch ihr bereitwilliges Mitwirken die öffentlichen Mstlichkeiten zu erhöhen stets geneigt sind. ä. k. Ncusladtl, n>. I^ Selten war wohl ""!"^"d/ iu so ra,chcr Nachcinandcrfolgc von so hohen Bcsnchcu beehrt, wie dieß iu dcr abaclaufc» u Woche cr Fall war. H^ttwoch den 22. d Ms Morgens halb ') Uhr traf Sc. Exzellenz der s>er,' Statthalter Freiherr v. S cli l n ! 5 ..; . " °" pei: ein und gegen Mittag bessern T°«I? «uv^rmMhet Hoheit der .5c.r Er; erzoä ,',1. ?" ^""'^'' ^'fell. cndich hat'Se Evlen^ ^^'"""' "°^^ v. B n dc tauf seine r^ ^ ^.' - H"' WM. Ritter selten das Glück hat, ci/Nglic?'^ Kaiserhauses ,n ft."cn Mauer.? zu beherberg u, an cu doch von ^-c,tc dcr Acvölternng keinerlei Fest- 'Ä ^k^ ^^""l^- ^'"lichc Hoheit hat ch solche ausdrucklich vcrbc ou „nd nur d r Achluna vor dieseu. hohen Vuusche ist es zuzuschreiben 'I d7e. selben unterblieben. ' " Zn etwas Audcrcm. ... W,^„ E^c uns auf's Wort glauben, daß w,r cmcn Ort kennen wo mau nicht reden darf? Das ist «was start "^ dür lcn die ^cjcr einwenden- nickt s^ ^ , darf'zwar bis jetzt uoch redcu,^la^^ was mau will, sclbst niM j'.n Privattre^ Wir wollcn Ihncn cinc Geschichte ohne Xiamen znr Be. grüuduug unserer Behauptung erzählen Au dem bewußten Orte hat cin Stantsbürgcr ^in< 'nl.riacns ganz gcgründctc Ansicht über ^.nmsrcchtc privatim lallt wcrdcn laHl». Abcr die Wände hatten Ohren, richtiger, ein klatschsüchtiges Individuum hatte in diesem Falle die größlcu Ohren uud tolporlirlc dicjc Aeuß-nlng, bis sie zur rechten Stolle tmn. Himmel! da brach das Wetter los; an betreffender Stelle war man in einer Aufregung uud entwickelte eine Thattraft, die erstaunlich war. Und der bewußte Ort liegt doch nicht in der asiatischen Türkei, sondern in der österreichischen Monarchie, und erfreut sich nicht etwa irgend eines kundgemachten Ansuahmznstandes, sondern er schwelgt vielmehr im Vollgcnußc dcr Oesterreich von seinem erhabenen Monarchen verliehenen Konstitution, er ist theilhaftig aller Rechte und Wohlthaten dicscr Verfassung'. — Wer den Namen dieses OrtcS wissen will, wende sich an uns, Adresse: ^. tl. — Heute geht von Wien auö cin Vcrgnügnngs-zug nach Trieft. Die Touristen — man vermuthet 4« gew. tt»«^O fl., N. H^tt7« gcw. HHHO fl., Nr. 313li gew. 1l>5><) st., Hr. 45438 gcw. 1050 fl., Nr. 13^01 acw. 10'<> ft.. Nr. 5534, 18«33, 3t'.2l)4, 57l;93, 1025^, 4^812 gcw. jc 525 ft., Nr. 10317, KI452, 2')5?0, 28012, 31404,5557!), 2304, 29651, 48530, 40844, 3!,,581, 27821, 30«50, 10110 gcwinncu jc 210 ft. Alle übrigen gezogenen Nummern gcwinucn jc 105 fl. Neueste Nachrichten und Telegramme. Berlin, 30. Juni. Dcr Kronprinz bleibt auf den Befehl des Königs bci seinem Armeekorps; bcr-sclbc ist bereits in Stettin eingetroffen. Die Kronprinzessin lehrt hcute nach Potsdam zurück. Dic „Provinzial-Kori-lspondenz" schreibt: „Bezüglich dcr Erbfolge dürften sich für b,'c Herrschaft über ganz Schleswig-Holstein dic Ansprüche Oldenburgs und dct> Hauses Äugustenburg nicht so zweifellos darstelle«, Prcllßcu wird, wenn dic Rechtsfrage zweifelhaft ist, vor allem die wirklichen Interessen Deutschlands und bcS eigenen Staates bci Entschließung übcr die Erfolge zu rathe zicheu." Dic „Prov.-Korresp." rcproouzirt dcn Artikel dcr „Epen. Flg.", daß in Karlsbad feste Verabredungen (Pnntlationcn) getroffen wnrden übcr die Art und Weise des neuen Fclbzugcs, daß Alsen, Fühncn uud die westlichen Iuseln zu nehmen scirn und dcr Kampf zur <3ce mit vcrmcbrtcn Kräften wicdcr auf-gcuommcn werdc. Die Verhandlungen wcgcn Vcrciui-gung dcr Zivilvcrwaltung in Holstein und SchlcS-wia scicu ciugclcitcl; bci dem Buudc sind Vcrhand-luugcu wcgcn dessen militärischer und politischer Mit-wistMg znr schlicßlichcn Erledigung dcr Angclcgcn-heit angcrcgt. Das crobcrte Jutland wcrdc von Dcntsch. land in eigene Verwaltung nnd Äcstcnrrung genommen uud Sorge getragen wcrdcn, das; die reichen Erträge nnd Mittel dcS Landes einigen Ersatz für dic forldancrndc Kriegsopfer gewähren. Dresden, A). Juni. Die erste Kammer berieth dcn Antrag Zchmcns und beschloß einstimmig: dic 59H Staatsrcgicrnng zu ersuchen, bei dem Bunde dahin zu wirtcn, das; derselbe an der Fortsetzung dcs Krieges sich bcthciligc und die Frage über die Thronfolgc-iicrcchtiguug iu dcu Hcrzogthümcrn schlcuuigst erledige. Der Minister Falkcnstein versicherte, der sächsische Gesandte am Vundc sei bereits in diesem Sinne instrnirt; das Eintreten des Bundes in die Aktion uud dic Anerkennung dcs Herzogs von Angustenburg erschienen unzweifelhaft. Turin, 2i). Juni. In der Deputirtcnkammer erklärt der Finanzministcr, daß cr das Defizit von 1864 und 1865 mit den aus dcu Domaincngütcrn und dem Verkaufe der Staatscisenbahncn herrühren« dcu 200 Millioucu werde decken töuucn, ohne zum Kredit seine Hnflucht zu uchmcn. (5r weist ein Ersparnis; von 40 Millioucn im Ausgalicnbudgct nach; nach Votirung der ncucu organischen Gesetze werden die Ersparnisse 100 Millionen erreichen. Die Nc-gienmg und die Station töuutcn nicht die Politik dcs Sammclus (rocueiNomont) annehmen, welche von Sarracco verlangt wird. Die Regierung ist dem Programme der Aktiouöpartci eben so ferne wie dem Programme der Entwaffnung. Das Programm des Ministeriums ist fortwährend das bei seinem Antritte angekündigt».', nämlich, sich bereit zn halten und von dcn politischen Ereignissen für die Erfüllung der Bestimmung Italiens Nutzen zu ziehen. Haag, W. Juni. Bei den Wahlen für die zweite öiammcr kam es zur cugercn Wahl. Es wurden 7 Viberalc und 2 Konservative gewählt. Das allgemeine Ergebniß der Wahlen ist, daß die Viberalcn um 4 odcr 5> Stimmen verstärkt wurden. Flensburg, 1. Juli. Die „Nordd. Ztg." berichtet: Der Ucbcrgaug uach Alsen fand zwischen Schnabccl nnd der Sndspitzc dcs Satruuholzcs Statt. Trotz heftigen Fcncrs der Dänen wnrdcn die Strand-battcrien genommen. „Nolf itratc" wnrde zweimal zurückgeschlagen uud brauute. 24(X) Dänen, darnn-ter 100 Offiziere, sind gcfangcn. Der Perlnst der Dänen ist groß. Der Vcrlnst der Preußen beträgt an Todten und Vcrwnndcten 20 Offiziere und AOO Mann. Kopenhagen, 29 Juni, Nachmittags. Die „Berlinische Ztg." bringt die Vckanntmachnng dcs Mariucministcrinms, daß die Blockade von Eolberg, Eamiu, Swincmnndc, Wolgast, Greifswaldc, Stral-snnd und Barth ins Wcrk gesetzt wurde; die Blockade der in der Bekanntmachung vom 2l>. erwähnten schlcswig-holstcinisch^n Häfen am 26. Inni. — In der gestrigen Ncichörathssitzung fragte ein Mitglied den Marincminister, ob die Regierung auch Mcmcl zn blockircn beabsichtige. Kopenhagen, 29. Juni. Der Finanzmimstcr legt dem Vandöthing den Vorschlag einer ncucu Staatsanleihe von 20 Mill. vor. St. Petersburg, -)0. Juni. Die „Deutsche Petersburger Ztg." beschuldigt England iu ciucm für Deutschland freundlich gcschricbmcu Leitartikel der Inkonsequenz, wcnn cs jetzt itricg führte, da dasselbe nichts gethan habc, als dic Deutschen dcn Vertrag von 185)2 verwarfen, Schleswig und Jutland einnahmen. England müßte vernünftiger Weise Däne» mark Nachgiebigkeit aurathcn. H'onstantinopel, 25>. Juni. Ans Tchcran wird gemeldet: Der Schah hat beschlossen, dcn Kriegsminister mit 20.000 Mann gcgcn dic Tnrlo« manen zu Astcrabad abzuschicken. Athen, 25>. Juni. Die Rückkehr dlö Königs wird gcgcu deu 5. Juli erwartet. — Der Efhospo» dar der Moldau, Fürst Michael Soxtzos ist gestern gestorben. Kundmachung. Dic ordentliche Sitzung der Handels- nnd Ge-wcrbctammcr für Krain findet am Dinstag den 5. Juli d. I. Nachmittags 3 Uhr im magistratlichen Rathssaalc Statt. Die Gegenstände der Verhandlung sind: 1. Lesung dcö lctztcu Sitzungöprotokollcs. 2. Bcrathnng über die Auffordcruug der Börsc-Dcputatiou iu Tricst zur Betheiligung an dcr im Jahre 1865 zu Tricst stattfiudcudcu Industrie - Ausstclluug. 3. Vortrag der Erledigung dcr l. k. LaudcSrcgie-rnng in Laibach über die Beschwerde mehrerer Sue« zcn'iwaarcnhändlcr in Vaibach wcgcn nubcfugtcu Verkaufes von Spczerciwaarcu seitens dcr Greisler. 4. Berathung über dcn Antrag dcs Herrn Kam-mcrrntheS Horat wcgcn Stcnographirung dcr Kam-mersitznngsprotokollc. 5). Berathnng über die Petition viclcr In-dustricilcn nnd anderen Insassen von Overtrain um Anfhcbung dcr Äcschräntnug der Passagicröausnahme au dcu Poststationcu Laibach-Villach. Handels« nnd Gcwcrbckammcr für Krain. Lailiach aiu 27. Juni 1864. Verantwortlicher Nedalteur: Ignaz v. Kleinmayr. Druck und Verlag von Ignaz v. Kleinnlayr Kk Fedur Bamberg in Laibach. ^Ns^n!i5nl^l Anhaltend gute ClilNNNlilg fllr Staalö- und Judnstricpapiere: evsicrc l,obnl sich um '/.» dlö '/.°"/«, während 18Wcr-i'osc um 1"/..°/« stiegen; 1864 aber büßten ^ >«- '.»"/» "N. Vanl-, Sildbahu-, Dampfschiff- uud Lloyd-Atticn stellten sich um 2 blS 4 fl. höher, dic meisten übrigen Gatlungcu um '/, fl., Nordbahu-Nlticn um circa den 3o"''nni. 1"/..- Wechsel auf fremde Plätze und Comptantcu schloss,-,, m» '/..'/.. bllliqer auöc,cdotc». Geld sehr luapp. Umsatz ohne Belana. ^. deo Ktaalt» (sür 100 ft.) H«ld W«r» Iu üslrrr, Wührunq . zu 5'/, 6?.— «7,20 ö'/. A»lth. v. 1861 mit «i,ttj.'/. 97.20 !)7.50 .?h», Ädschnilt 1864 '/. . . 96.20 <)'lulehl„ von 1864 . . 87.70 «7'.'0 Nat.<«nI.Mlt Iä!,..(iouft. zu5'/. 7^.80 79.90 ., ., ., Apr.Cmip. „ 5 „ 79.80 7»,W Mttalliqut« . . . . „ 5 „ 71.20 71.30 b,tlc mit Mait> z>> '^>ü. 95.40 95.« ,. „ .. I860 .. 100,. i»7.30 ')7.5< ,......, 1864 .. „ „ 91.30 91.5< Gomo-Nentensch, zu 42 I.. «u«ls. 17.50 18.-U. d,r Hronlällder (sür 100 st.) Ol'!M0tuNa>l!i!!g5'Ö>.'ligat!»nen. !)litd«.Osft.lrelch . . zu 5'/. 88.- - 89.- Od.r.Of,l.llt!ch . . „ 5 „ 88.— «9.- Eal,b»rq ......5., 86.50 87- VöhlNl» .... ., 5„ W.— —.-j 3ttillm.,Kärnt. u. Krai«, zu 5'/» 89.- 90.- Mühren......h „ <^.— «.»^.«XI Echllsien......5 „ 89... 90.— Ungarn......, s> „ 74.^5 74.75 Temlscr'Vanat . . „ 5 „ 73 25 73.75 KroalilN und Elavoniin „ 5 „ 75.50 76.— «alizitn ......5 „ 74.25 74.75 Sitdenbürgen ..... s, „ 72.25 72.75 Aulowina....., 5 „ 7-^. . 72.l»0 .. m. d. VcrI..ÜI. 1867 „ 5 „ 70.l;<) 72.-Venttianischl« Änl. 1850 .. 5 .. W.... .-.-Vktien (pr. Stlick.) Nationalb^nl......784. - 786.- Kr,dit-AnNaIt zu 200 st. ü. W. 191.30 1l»1.4l '.'l. ü. (lscom.'Gts. z. 5sX) ,1.5.33.597.— 5^6.-K. Feld..Nl,'rdk'. z. 1000 fl. 6. M. 1825.-1828-Ztaals-liis.,Oss. z», 200 'l. LM. oder 500 Hr......182.50 IV.- Kais. (ilis.« Äahn zu 200 si. CM. 12'.».5<. 130.- Züd.'N0lbd.Vlrl,"!U.2O0 ., „ I17.:''O 118.-3üd. Staats', lombardisch »vent« tianischt und ctntral-italienischt (lis. 200 fl, 0. N. 500 ssr. 242.— 2ll.- Oal. .starl-kudw.-V.,. 2'^ il.(zM.242.^- 242.50 Ocsi.Doii.-Dampisch.'Ots. ^^ 442.— 4.'Alta.5lX)ft.o.W. 450.- 470.— Pester Ktlt»nl'ri>sts .... 37."» — 380. - 'Zühm. WtNbah» zn 200 ,1. . !5-l.50 155.— TH,ißl'ahn-?lllM!ju 200 fi. (3. M. m. 140 fl. (70°/.) 6inzal),!i!!g 147.— —.— Pfandbriefe (für UX) ü.) National», lOlälirige v. I. banfausl 185.7,u . 5'/. 100.75» 101.20 (H. M. ) v,r!>,'Sda!t 5 „ '.»0.50 !,I." ?laliu»»lb.ausö.W v,rlu«b.5 .. 80.30 8U.5» Ungarische Vode!!-.Nl,dit-'.'ll!slaIt zu 5'/, M.....8l'..75 8<;.- «oft (pl. Etült für Handel u. Gew. zu 100 fl. ü!^. W. . . . 129.80 130.— D.'N..Dmpi!ü'.'O.z'l100s1.izM. 87.50 88,50 Ztadtqlm. Ofen .. 40 .. K. W. —. - 25.— lstcrhazy ,. 40 .. liM. 97. . W.» Zalm ., 40...... —.— 32.50 Palff!) zu ^0 ft. LM. . 28.50 29,— (5l> ry ,. 40..... 27.50 28.— St. Geiui« .. 40 . .. . 28.50 2!). - Wi»di,ch>,,äß .. 20 .. ,. . 18.25 18.75 Waldüli» ,. 20..... II).— 19.50 Kegllvicy .. 10 .. ,. . 12. - 12.50 Wechsel. 3 M^,al,. Vcld Waare ««gsbiir^ sür 100 »!. siibd. W. 97. - s)7,10 Fr>ul,u,l.i. M. KX)ft, d,t «7.10 97.20 Hamlnnil. si,r 10«) Mavl Äauco 8o 45.60 Vonrs der Gcldsorten. <Ä/!d Waart K. Münz-Dulaten 5 fl. 47 lr. 5 fi. 48 Ntr. Nrone» ... 15 ,. !»0 „ 15 .. 85 „ Nal'olccnsd'l'r . 9 .. 24 .. i) „ 25 ., N»ss. Imperial«. 9 ., 47 ., 9 .. 48 „ V.<-eiii«tl,aler . 1 .. 71 „ 1 .. 71j .. S,Idtt . . 113 .. 50 .. 1,3 .. 75 „ Telegraphische Effekten- nnd Wechsel-Kurse an der k. k. öffentlichen Börse in Wien deu 1. Juli 1864. 5'/. M.talliPles 71.40 1860-er Anl.ih» 96.— 5'/« Nal.-Aiileh. 7>.) ?0 Silber . . . «13.50 Aaüfallle» . 781. kmdcn . . 115" Krtdilaltien . 191.80 K. l. Dulattn 5.49 fremden-Hn^eige. Den 30. ^!M!. Ttadt Wien. Dic Hcrren: Zi>r^ Wrede vou Veld««. — v. Battv, l, '. Ftlo,liar,ch^lllil.'l!t>n^ut, vl.'» ^lde», ^,,,^, ^. Pichlcr. Kaus'ualü!, v^u Tricsl. — 3u-mafiyih. Haudelomanii, eeu Octtschee. Elephant. Dic HeN'l'N: lsrll. s. s. Fi»auz'S,lretHr. ven <Äraz.'— ^sh"r, Hlaufmann. von Etutt-gatt. — Kcpa^h. «dM'fal. von Ägr.im. — Lauras, .staufm.,!.!,, vrn Wie». — Merll. l. ,. HaiN'tm.n»!. voll Hciierig. — Flicht, HaudelS' >»ann, vi,'» O'zalathuni. Wilder Mann. Herr Itischucr. In^eilnur. von Klagenfurt Vaierisclier Hof. Ti, hcrilü: Mischll'lzi. seformirter Ftll»-plldigcr. rcn G^rz. — Mllauz. «e, litättutlsij-zcr, v,,'» Zirlniy. «aiser von 0csierrcich. H.rr L.ni.Mf, Agent. v,-n illgram. Verstorbene. Tcu 23, Juni. Johann Kcrmnuuer, Land-ruauu, alt 75 Iahw, im Eiuilspital Nr. 1, au' der allgemeine!, Wassersucht. ^ Fclix Bemalt,, Gllldarbcitcrgcsclic, all 72 Jahre, im Eivilspital Nr. 1, au dcr Gehirnlähmung. Den 24. Herr Johann Achtschiu, blirgl. Niemermcistcr, alt 45 Jahre, iu dcr Stadt Nr. 184. au der i'ungentubertulose. — Michael Wet-tcruil, Packcl-Trägcr, alt 44 Jahre, iu der St. Peters-Vorstadt vir. 141, an der Bersl'.mg ci^ ueS iuucrcu Gesäßes. — Ague« Glaoau, Tag-löhncrin, alt 80 Jahre, im Civilspilal ^ir. I, au dcr Altersschwäche. — Fran; Mohorizh, ,Muhlsiächtcr. alt 45 Jahre, im Civilspital Nr, 1, am Zchrfieber. — Josef Fugger, Zwanglmg, alt 22 Jahre, im Zwallgsarbcitichause Nr. 47, an der Lungeujucht. Den 25. Frauz Bcslay, Taglühner, alt 22 Jahre, ist an« Ilouza iu einem lyralien beim Krel'seufange während emcS epileptischen Äufal-leö am Gesichte liegeud ertrunten gefunden und von dci nach St. (ihrislof uberbracht worden. Den 26. Dem Franz Lipovizh, Wagm-putzer. sein Kind Josef, alt 4 Monate, m der Staot Nr, 30, au dcr Darmschwäche. - Fer-diuaud Zettel, Zwängliug. alt 16 Jahre, im Zwangsarbeitshanse Nr. 47. au dcr Ani^ch-rung.'— Anton 5,'clislocl. Grciszlcr, alt 80 Jahre, in der Polana-Vorslaot Nr. 20, au der Altcrö-schwächc. Den 27. Ignaz Heinrich, Farstwart, al! 49 Jahre, im Cwilspital Nr. 1, au dcr Gchirn-lähimmg. Den 29. Herc Johann Hozheuer, Pens. Stadtmagistrat«:s3rundbuch«fl!hrer, alt 75 Jahre, in der Stadt Nr. 110, an der Entartung der Leb« und Nieren. (1277—1) Im Hause Nl. 80 an, Iahrlmnkl-pl.ihr sind 2 Wohnungen, cine im 1. Stocke mlt 4 Hlmmcri'. Spar-litidlüche. Hol^lege und KeUcr möl.'!ir« oder ui'moblllt. line ebencri?!^ mit 2 Zimmlln und itüche mölilllt. sogleich zu vcrgldln. Das Naycre im Hause slll^. (l'^75)—l) Nr. :w?<>. Edikt znr Einberufung der Verlasse n s ch a f t 6 - G l ä u b i g e r li ach dem verstorbenen Martin 2 kerjanz , H aus de si h crh au s der P o l a na - Vo r st a d t Nr. l in Laibach. Von dlM k. k. ^andcögerichtl' in Laibach werden Diejenigen, wclchc alä Gläubiger an die Verlafsenschaft ocö am i>, Mai ltttt^ ohne Tcsta-m^'nt verstorbenen Martin Skerjanz, Hallöbi'sihcrü auf der P^lana-Vor-stadt Nr. l, eine Forderung zn stclicn l)ab^'N, aufgefordert, bei dicscm iÄc' nchte zur Anmeldung und Darthmlng lhrcr Ansprüche den «. Augu st ^8ttl, Vormiltagö um'.) Uhr, zu erscheinen, >oder bis dahin ihr Gesuch schriftlich zu übcllcichl'n, widrigens denselben an die Vcllafscnschaft, wenn sie durch Bezahlung der angemeldeten Forderungen erschöpft würde, kein wei» ti.'rcr Anspruch zustünde, als inso-ferne ihnen ein Pfandrecht gebührt. Laibach am 25. Juni IttUi. (1276—1) ^^^^'" Kl'ngrlßplayl vi>l.» vi^ ocr ^M»> .ttlostsvi'!»n!l!!k!rche Haus »Nr. l^»U 27 ,sl sür Michaeli l. I. ,in« ^^M grpbe Wohli»»^ zn vtrmlcllic». '^^^^^ - da»» die ,,tl» ltslaulilte». ,»it Gas tlle»H)!cltN Gast, haliSIokaüläicn sannnt Galle» zu ucl< Vachts». Nähere AnSkn»,'» eltheilt der Haus» eisstnthnmil im Ha»sc Nr. 41 Grarischa» Vorsladt. (1178—3) ©o eben erfdjicncn: Županova Micika. Kralkooasna igra s petjctn v dveh aktili. Po LinUartovi v Ljubljani prvikrnt letu 1790 igrani. 1'rcdelal Dr. Janes lileiweis. Öaibad; IH«4. pifiö 20 fr. 3u ^obfn bet J. Gioiltilli in Laibach, Anton Wcpustek in ^cuflabtl unb L. Maas in ©tfin. Hiezu eiu Bogen Amts- und Intelligenzblatt, dallu Nr. 2N der „Vlättcr aus Krain."