(Lmbacher^ Zertuna.) Dienstag den 26. Msvember 1828. Tentschlanv. schreiben aus Drcödcn vom i5. November Abends 7 Uhr. Seit der Rückkunft des königlichen Hofes aus der Sommer-Residenz Pillnitz nach der Stadt, hatten Ihre Majestät die verwitwete Koni» ginn das am Ende der Fricdrichssiädter-2llleegelegene Garten-Palais Sr. königl. Hoheit des Prinzen^ Maximilian bezogen, und sich vorgenommen, so lange daselbst zu verweilen, als die Witterung es gestatten würde. Durch ein am verstoßenen Sonntage früh in dem Kamin Ihres Wohnzimmers zufallig entstandnes Feuer wurden jedoch Höchstdieselben veranlaßt, noch am nämlichen Tage Abends in Ihre Appartements im königlichen Schloße zurückzukehren, wo sie sofort durch den gehabten Schrecken und eine Erkältung, welche Sie Eich zugezogen batten, erkrankten. — Nach den in den ersten Tagen erschienenen ärztlichen Bulletins war keine Gefahr für das Leben Ihrer Majestät zu besorgen. In den spätern ward aber mebr und mehr die Abnahme der Kräfte der hohen Kranken erwähnt, und das heutige, ließ durchaus keinen Zweifel an eine nahe Auflösung mehr übrig. Diese ist auch wirklich heute Nachmittags um 4^4 Uhr erfolgt, und die königliche Familie abermals durch dieses Sreigniß in tiefs Betrübniß versetzt worden. (Oest. B.) 5 Königreich Hnver Sicilictt. Neapel den 4. November. Die Feindselig, kenen, in welche unsere Regierung mit der Regentschaft ron Tripolis verwickelt war, sind beigelegt und 3er Friede ist wieder hergestellt. Die von beiden Theilen gemachten Prisen wurden gegenseitig wieder zurückgaben. (^" ^-) AroMerzogthum Coskana. Durch ein griechisches Schiff, welches Mar ^ tonisi am 22. October verlassen hatte, erfahre man, daß die Lage der Dinge auf Morea seit dem Abzüge der arabischen Truppen eine bessere Gestalt annehme. Die besteHarmonic herrscht zwischen dsn Franzosen und Singebornen, und Erstere treffen Anstalten, die vermuthen lassen, kaß man auch dl? Befreiung Athens, Negroponte's und Wts-solungis beabsichtige. Zu Maratonisi geht es recht lebhaft zu; mebrere Schiffe unter griechische? Flagge übernehmen jchtFracbten nach Livorno unz Triest. — Die Blockade der Dardanellen hat nocb nicht förmlich statt gefunden; dagegen wird je::3 von Candia lebhaft fortgesetzt. (5. 6i Ve.^,) O p a n i e n. Der Courier fran^ais schreibt aus Madrid vom 5o. Oct.: „Die Nachricht von dem Abschlüsse des Vertrags in Betreffder englischen Gläu« blge? durch Hrn. v.Ofalia Halden Grafen St. Priest veranlaßt., nun auch die Bezahlung der Schuld au Frankreich zu betreiben. Unsere Regierung n?ü?de nicht abgeneigt seyn, eine beständige Rente zur Befriedigung dieser Schuld zu schassen; aber sie will sich nur auf 70 Millionen Fr. einlassen (das Journal kes Debats spricht hier nur vcn 12 Millionen), während man 62 von ihr fordert. —Zwischen Eng. land und unserer Regierung werden sehr hausig Kouriere gewechselt, die sich auf die portugiesischen Angelegenheiten beziehen. Zu großem Scandal unserer Apostolischen soll unser Kabinet Alles thun wollen, was das englische in dieser Beziehung verlangt, so daß Don Mlgucl die einzige Stütze, die er bisher noch genoß, verloren hätte. (Allg. Z.) 3So Madrid den 20.October. Se.k.H.derIn, fant Don Carlos hat eine Forderung von 6 bis 9 Millionen Realen an den Staatsschatz. Auf seine neuerdings geführte Beschwerdehat derKönig befohlen, ihm eine Milkon sogleich, und 100,000 Rea<° lcn monatlich, bis zur gänzlichen Abtragung jener Schuld, auszahlen zu lassen. Überdies) erhält derselbe eine jährliche Zulage von 50,000 Dukaten zu seiner Apanage. (Prag. Z.) Das letzte aus HavannaH angekommene Schiff hat die nachstehenoeüdersicht der Land- unh See^ macht auf Cuba mitgebracht. Die Landmacht besteht aus drei Divisionen: Die Division des Centrums zählt 9200 Mann Fußvolk, 5200 Reiter und io5o Kanoniere. Die östliche Division 5020 Mann Fußvolk, 44» Reiter und 60a Kanoniere. 000 Reiter und 200 Kanoniere. Zusammen: 22,550 Mann, worunter 10,000 Mann Europaischer Linientruppen; der Rest lst sichende Miliz. Die Seemacht besteht aus 2 Linienschiffen von 74 Kanonen ; 2 Fregatten von 5o, i von 44 uno i ^n ^,0 Kanonen; 1 Corvette zu 40, 1 zu 22 uno 1 ;u 20 Kanonen; 1 Brigg zu 22, 1 zu 20, : zu 1^) uno 1 zu 14 Kanonen; endlich ausö kleinen be« xoafmecen Fahrzeugen zu 5 Kanonen. Zusammen iü SaMe mit 5a3 Kanonen. (W. Z.) Portugal. Lissabon, 25. October. Die constitutionel-len Guerillas sollen sich in den nördlichen Provinzen noch unmer verinehren. Man sagt, '''> ^^tt.^-sich gcgen das 22. Lmienregiment gcschla^n, eaö ge-worftn worden sei, uno von den: sich zwei Kom-5^gnieli mit den Constiuuioneilcn oerelni^ hätlc::. ?7^n trifft hier große Vorbereitungen zu 2?n Mi-H^elZ Geburtöleste. Alle Gerüste vor den Thoren der Kasernen sind mit Lorberzweigen cchänat. und morgen sollen sie beleuchtet werden. Auch wir) morgen emeHeerschau üoer alic Truppen geh^lcen werden, dis hier liegen, die bei Anwesenheit des Den Miguel um 9 Uhr Msraens.begmnen soll. Am 23. lst das französische Linienschiff Ducmesne von 74 Kansnen nach einer zehntägig "'^rc von Brest tzler eingelaufen. Gestern hat man aus Algardiil- »2 fersiitu-Nsnelle Gefangene eingebracht, von de^en nnmer zlyel mit SttlHen zusammengedunien waren. Die Zahl der eingekerkerten Personen zu Dporto soll 2700 betragen. Ein Schreiben aus Lissabon v.on demselben Datum im Courier behauptet, ein Corps Guerillas unter Serpa Pinto sei in Villa Real, Braga, Guimarae^is und selbst Pe,nafiel eingezogen, wo es alle wegen ihrer Anhänglichkeit an die Charte und .an Don Pedro verhaftete Personen befreit hat« te. Es sollten sich auch Linientruppen diesen Guerillas angeschlossen haben. Die Königinn Mu.tter zeige sich wieder auf dem politischen Schauplatze un> halte zweimal in der Woche Hofcirkel. Man versichere die in den Forts des Tajo verhafteten Unglücklichen sollten am Bord der Fregatten Pe^ola und Amazona nach der Küste von Afrika gebracht werden. Die Gefängnisse würden,aber täglich durch neue Opfer gefüllt. Auf der Londoner Börse ging am 6. November das sonderbare Gerücht, es seien Guerillas üt die Siadt Opotto eingezogen, aber nicht in der Absicht sich der Stadt zu bemächtigen, scndcrn nur um sich Waffen und Munition zu verschaffen, und die Gefangenen zu befreien. (Allg. Z.) Osroßbritannicn. Dcr König fuhr fort Besuche anzunehmen. Es hieß, er werde sich in einigen Tagen nach dem St. Iamcspallaste in London begeben, indeß noch am nämlichen Abende nach Windsor zurückkommen. Der Herzog von Clarence war zwar noch nicht ganz hergestellt, doch versicherte man, er sei auf dem We^e der Genesung. Der österreichische Botschafter hstte am 4. November im Hotel der auswärtigen Angelegenheiten eine Conferenz mit Lord Aberdeen. Folgendes ist das Sanitats-Bulletin von Gibraltar vom i5. bis 19. Oct. Den i5.: «64 Kranke, 26Todte; den 16.: ia54Kranke, 32Todte; den 17.: 1193 Kranke, 40 Todte; den i6.> 1590 Kranke, 4» Todte; den 19.: löoö Kranke, 40 Todte. Es sind also in Gibraltar, binnen dieser fünf Tage, am gelben Fieber 179 Personen ge-siorocn. Mg. Z.) N u ß ! a n V. Nachrichten, aus < St. Petersburg zufolge .sind Ihre Mazestät die Kaiserinn-Mutter Marie Feodorowna (geboren den 26. October 1759) am 5. November, nach einer kurzen Krankheit, daselbst mit Tode abgegangen. Der kaiserliche HZf und 5aö ganze Reich sind durch diesen,eben sH bi"k?- 55i warteten, als höchst betrübenden Todesfall in die tiefste Trauer versetzt. Das ^oul-nal c!'0äe852 vom 25. October enthält folgende Nachrichten aus Kleinasien: Graf Paskewitsch meldet die Einnahme der Städte Bajasid und Diadin so wie des Forts Topra-Kale, welches das Paschalik von Bajasid deckt, und die Straße nach Erserum beherrscht. Überall wur. den die Truppen mit Freuden von den Einwohnern aufgenommen. Berliner Blätter melden, daß der Kaiser Ni-colaus dem Grafen Paskewitsch als Merkmal der 'höchsten Zufriedenheit, zwei von den eroberten Kanonen der Festung Kars zum Geschenke gegeben, ihn zum Ehefdes Infanterie-Regiments Schirwan ernannt, und seine TochterAle^andra unter die Hof-Fräulein I. I. M. M. der Kaiserinnen aufgenom« men habc. Unter dem Offiziers- Eorps der kaukasischen Armee fanden große Beförderungen und Auszeichnungen einzelner Regimenter siatt. Durch den Sturm, welcher mn i3. October au-f der Ostsee wüthete, sind einige Schiffe gescheitert und mehrere Matrosen von schwedischen, englischen und finnischen Schissen haben dabei ihr Leben eingebüßt. — Zu Irkutzt soll im vorigen Winter eine außerordentliche Kälte geherrscht haben; das Thermometer fiel Anfangs December auf 32° unter dem Gefrierpunkte. (Oest. B.) General Diebitsch ist zu dem Becbachtungs-corp.s bei Schumla abgegangen. Man hofft auf die baldige Einnahme vou Silistria. Eine Winter-(3ampagne dürfte, da der, vom Regen aufgeweichte Boden die nöthigen Eommunicatisnen fast unmöglich macht, und die Märsche und Operationen fasi unbesieglich behindert, schwerlich statt finden; jedoch, heißt es, soll nach dem Fall von Silisiria, eine Ecarpenstraße von dort nach Varna über Basardschick angelegt werden. Varna ist so zusammen geschossen, daß nur die nöthige Garnison dort überwintern wird, und, wie verlautet, die 4 jctzt dort befindlichen Garde« Regimenter nach Petersburg zurückkehren werden. Es ist gewiß, daß die russische Armee, welche ursprünglich in diesem Feldzug in die Fürsienthümer eingerückt, und über die Donau gegangen ist, nur 60,000 Mann stark war, (die nachmaligen Verstärkungen natürlich nicht mitgerechnet), was ihre so sehr bewährte Tapferkeit noch bewunderungswerther macht. — Zwanzig Transportschiffe mit Lebensmitteln sind in diesen Tstgen nach Barna unter Segel gegangen. (B. v. T-) Nach Briefen aus Brody, die Glauben zu verdienen scheinen, sollen in die Fürstenthümer 25,00» Mann frischer russischer Truppen eingerückt, und somit jedes Besorgniß fernerer Invasionen von Seite der Türken beseitigt seyn. Dem General Geismar ist von diesen Tiuppen eine Verstärkung von 10,00a Mann bestimmt; gegen Giurgewo sollen6000 Mann abgeschickt werden. Bei den polnischen Truppen wollte man Bewegungen bemerken, und zu Brody ward davon gesprochen, daß das Korps des Generals Sacken seine jetzige Stellung verlassen, und sich gegen Süden wenden werde. Zugleich wollte man wissen, daß bald nach der Ankunft des Kaisers Nicolaus in seinei Hauptstadt eine Bekanntmachung erscheinen dürfte, worin die friedliebenden Gesinnungen dieses Monarchen sich neuerdings aussprechen würden. (Illg,. Z.) Nach den zu Ende des I. 1V26 erschienenen Polizeiregisiern Odessas bestand die Zahl der Bewohner dieser Stadt und ihrer Vorstädte aus 52,^5 Personen. Uütcr oi,cscn zählte man: 2^,497 Russen, 1000 Österreicher, i32<^ cürk. U:ncrch,ancn.. 274 Engländer, 249 Franzosen, 46 Preußen, 5i Spa« nier, 1I6 Würcemberger, 63 Italiener verschiede-ner Staaten, und 104 Schweizer. (Prag. Z.) Ssniännifches Neich. Nachrichten aus A lexandri a zufolge n ar dic erste Abtheilung der ägyptischen Escadre, mitTrup-pen aus dcr More^a am 24. September in obge« dachten Hafen eingelaufen. Diese Abtheilung bestand aus 26 Segeln, und Hütte.ungefähr boos Mann an Bord. Ein Konstantinopolitamsches LU nienschiss ist unterwegs zu Grunde gegangen. Dic Schissmannschaft und die Truppen, die es am Bord ha-tte, wurden gereitet; aber600 Pferde, Zoo bronzene Kanonen, außer den Batterien oes Schiffes selbst, und vielen andern Schiffs-Materialien, die aus dc,r Schlacht von Navarin gerettet worden wH-ren, sind untergegangen; ein Verlust, der über eine Million Piaster geschätzt wird. (Oesi. B<) Ezernowiz, 1. November. Der General Fürst Tscherbatoff, welcher die Belagerung von Silistria kommandirte, soll krank nach Bucharest gebracht worden seyn. General Langeron hat einstweilen das Commando vor Silistria übernommen, bis General Roth, welcher in diesem Augenblicke schon dort angekommen seyn wird, ihn ablöst. Man glaubt, daß Silistria sich nicht lange mebr halten könne; das russische Belagerungsgeschütz soll au) 120 Feuerschlünden verschiedenen Kaübers bc-stchen, und tresslich bedien: sevn. D^T^en sthcl- 5b2 mn asses aufbieten zu wollen, um Silistria zu befreien, und es wird hier behauptet, daß Hussein Pascha die Hälfte seiner Armee von Schumla gegen Silistria geschickt habe, um den Belagerten zu Hülfe zu kommen. Privatbriefe aus Orsova vom 2. d. versichern, daß die Türken, ungeachtet der ihnen zugekomme« ncn Verstärkungen die wichtige Stellung bei Kale-fat unvermuthet verlassen hätten, worauf dieselbe/ so wie cine benachbarte Insel, von welcher aus die Türken gewöhnlich ihre Incursionen unternahmen, von den Truppen des Generals Geismar beseht wor. den sci. Man ist begierig, die Bestätigung hievon, so wie die Beweggründe dieses Entschlusses zu erfahren. Mg. Z0 Oriechenlanv. Ägina dcn 3. October. Unlängst langte unser erster Admiral, Lord Eochrane, nack einer Abwesenheit von .ickt Monaten am Bord des neuen Dampfschiffes Hermes, in Porös an. Am. 2. October traf hier unser Staaissecretar, Hr. Spiridlon Trikupi, ein, und d^nirte allda die gcsammten Archive des General-Secretariats ; bcute landete in unseren Hafen d^c k, russische Fregatte, Helena, an deren Bord sich Se. Excellenz, unser Hr. Negierungspräsident befindet. Durch cn! Decret vom 24. September wurde auch eineArtPost zwischen dcn verschiedenen Hauptorten Griechenlands und dem jedesmaligen Sitze der Regierung eingeführt. Solange derSiß der^Ne-gierung in Ägina oder Sira aufgeschlagen ist, wer« den sich Haupt-Postämter in Argo, Tripolizza und Napoli die Romania befinden. ((>. ^) Nmerik a. Londoner Nachrichten erwähnen ein von der Regierung von Guatimala unterm 7. Julius erlassenes Decret, nach welchem alle Häfen der Republik an der Süd- und Nordküste der spanischen Flagge und Erzeugnissen des Spanischen Bodens und feines Kunstfieißcs, so wie der ihm noch gebliebenen Eclonien, verschlossen seyn sollen. Nach einem wci-lern Decrcte darf kein Spanier den Boden der Republik Guatimala betreten. DieAusfuhr natürlicher oder verarbeiteter Erzeugnisse von Mittel-Amerika (Guanmgla) nach irgend einem Hafen unter Spa-mschcr Herrschaft ist gleichfals verboten. Man erfährt aus Peru, daß Lamar, aus Furcht vor einer Regierungsveränderung in seiner Abwesenheit, seine Unternehmung gegen Guayaquil in Columbien aufgegeben hatte. Zu Lima soN eine Verschwörung entdeckt worden seyn. Das perua« nische Geschwader, aus einer Fregatte, einer Eor-vettc und einem Schooner bestehend, hatte Befehl, Guayaquil zu blockiren, und es wurden zu Eallao Brander ausgerüstet. — In Bolivia war die Ordnung hergestellt; 66 Theilnehmer an dem letzten Aufstande waren verhaftet worden, und man,glaubte, Gamarra's Angriff werde fehlschlagen, weil die Bolivischen Truppen den peruanischen an Tapferkeit und Kricgszucht überlegen wären. Der an der Spitze von Bolivia siehende General Sucre versammelte sein Heer zu Eochabamba. (W. Z.) Morvamerika. Eine Bekanntmachung des Staatssecretairs der Schatzkammer kündigt an, daß am 1. Jan. 162g eine neue Abtragung von vier Millionen Dollars an der Staatsschuld stattfinden werde, so, daß alsdann seit der letzten Vertagung des Kongresses neun Millionen getilgk seyn würden. Eine Zeitung von Halifax (in Neuschottlanb) versichert, die Frage der Gränzbcnchtigung zwischen dcn Vereinigten Staaten von Nordamerika und Eanada werde nun nicht durch den Kaiser von Ruß« land (welcher im Genter Bertrage zum Schiedsrichter bestimmt war) sondern durch den König der Niederlande entschieden werden. (Allg. Z.) verschiedenes. Em Engländer, welcher im Anfange d. I. vom rothen Meere aus, eine Reise durch Ägypten unternommen hatte, besuchte unter andern auch Luxor, ode? die Ruinen von Theben. Auf den Hügeln bei Gurnu, Luxor gerade gegenüber, traf er den Italiener Picconini, welcher in dieser Gegend für den schwedischen Eonsul Alerthümer sammelt. In dessen Gesellschaft besuchte der Engländer ein eben neu aufgefundenes Grab, worin eine prachtvolle Mumie lag. Sie war mit einem seltsam gewobenen und mit Gold verzierten Ge. wand bedeckt, und vor ihrem Antlitz befand sich eine Maske von Gold. Mumie und Maske waren trefflich erhalten, und Hr. Piccsnini hoffte sse zu Alexandria wenigstens für 1000 Piaster zu verkaufen. Nevatteur: F"r. Vav. We in rich. Vcrllgcr: DgnZ; Al> EMer v< Uleinmayr.