Poštnina nfaSanä v gotovini 77. Jahrgang (Tel wnt wöchentIi°l> «echamal (mit Ausnahme der Feiertage). Schriftleitung *Uc 4M67®*" Verwaltung Buchdruckerei (Tel Nr. 2024) Maribor, Jurčičeva * 4. Manuskripte werden nicht retumiert. >— Anfragen Rückporto beilegen. 19sm «au« I qMq Nr. 210 Donnerstag, den 16. September 1957 Inscraieo u Abouuuincnta.Annahme in Maribor: Jurčičeva ui. 4 (Verwaltung). Bezugspreise: Abholen monatL 23 Din, zustellen 24 Din, durch Post monatL 23 Din, für das Ausland monatlich 35 Din. Einzelnummer 150 und 2 Din. Preis Din TSO Mari barer otUuno Die russische Sphinx K F11 s°eben aus Sowjetrußland zurtick-Y- lrter Berichterstatter der »New BlatV i i m e s« berichtet in seinem ril e ausführlich. über die Frage, wa-Wur i l'c 'h a t s c h c w s k i hingerichtet 2eß s bl?tt behauptet, dieser Pro-sch. Se| eine der dramatischesten gc- c. *;^’chen Begebenheiten, die sich in Iis letzten Jahrzehnten hinter den Kn-hahe1^cier europäischen Politik abgespielt tet^š aincri'kanische Journalist behaupte m 1 a 1'n sei Rar niobt der mächtig-at1 Machthaber, als der er von der Welt manM werde- Er sei bloß der Deck-ahsn-i’ unter ’d‘3nt sic'b die große Politik Wen' Diesc Lroße Politik aber mache ^ ,ei der Rat der Volkskommissare, *.• * Cr Jahreskongreß der kommuni-v0n n Partei oder etwa der Zentral-Iicl,vUgSailsschuß derselben, in Wirk-ietr eit *'ege aße Macht bei einigen Sow-herrCDcrale’n' Bis vor etwa vier Jahren Dl sollte in der Generalität Eintracht, verf nera,itäi die auch über, die GPU nicl na°h der »New York Times« qUc, s anderes als eine Kamarilla, die hält «s '!*n ™ Kreml unter ihrer Macht litiit' ^ aßn muß die Befehle der Genera-befolgen wie einst der Zar. jen arschall Tuchatschewski war einer Sen n, orale, der 19.33 den Krieg ge-Ueatschbnd forderte, um die Kon-land CrUng des "ouon Regimes in Deutsch 3e zu verhindern. Durch den Barthou-reici .und die Annäherung an Fran-k-'vOrd S6i Tuchatschewskis Plan vereitelt den p?‘ Woroschilow, der zuerst für ante- Jadhatschewskis war, mußte Jan r engdschem Einfluß erkennen, daß teuan der gefährlichste Gegner der Rapp. 1011 ist. Stalin, der Tuchatschewskis den A UrsPrünglich billigte, schloß sich Ansichten Woroschilows an. We ,Un bei aber Tuchatschewski, der ent-E)e ,er Krieg oder Zusammenarbeit mit Ej ?c dand forderte, wieder ins Extrem. Dp. . rderte die Zusammenarbeit mit fösn 'and. Berlin soll jedoch die Auf-ford”2 der Komintern als Bedingung ge-zuf fr(: ßaden. Dem amerikanischen Blatt mit p6 ^abo Stalin durch Verhandlungen Gei n die Bevormundung durch die hanmraIität abstreifen wollen. Die Verski ?.gen m*t Berlin soll Tuchatschew-da goführt habe. Woroschilow sei aber zwu U ek°rnmeti und habe Stalin gc-a lnsei*, Tuchatschewski ■zu verhaften chm V,0r Oe rieht stellen zu lassen. Tilden , owskl und seine Anhänger wur-Ke darnach ausgerottet und das Haupt-,lc d dar S .vjetpolitik wurde wieder 1 bernost verschoben.. H Hollands neuer Außenminister. ]up, f 1 R> 15. September. Offiziell wird die q U”S bestätigt, daß der holländische ber'U|. ‘n Brüssel, Patyn, ab 1. Okto-min- ,IC Leitung des holländischen Außen- ™steriums übernehmen wird. Jugoslawisch-französische Haudelsvertragöverhand- lungen Die Handelsbilanz mit Frankreich bereits aktiv Zürich, 15, September. Devisen, vl ad JO, Paris 15.52, London 21.5475, lin ,^0Tk 435-375, Mailand 22.9250, Berste. , * Wien 82.05, Prag 15.20, Ani- ci m 239.675. Brüssel 73.20. Warschau "o, Bukarest 3.25 Paris, 15. Sept. Gestern begannen hier die Handelsvertragsverhandlungen zwischen Jugoslawien und Frankreich. Die französischen Blätter befassen sich eingehendst mit diesen Verhandlungen und verweist insbesondere die »Information« darauf hin, daß Jugoslawien vor Jahren noch zu denjenigen Staaten gezählt habe, die in Frankreich mehr kauf ten als verkauften. Nun habe sich aber in der letzten Zeit das Bild geändert und sei diesbezüglich die Aktivität der Handelsbilanz zu verzeichnen. Der Clearing werde durch ein System ersetzt werden, weiches bereits zwischen Deutschland und Frankreich sowie zwischen Frankreich und Ungarn zur Anwendung gelangt sei. Berlin in Erwartung Mussolinis DER DUCE UND HITLER WERDEN IM STADION VOR EINER MILLION MENSCHEN SPRECHEN. — GIGANTISCHE V ORBEREITUNGEN FÜR DEN EMPFANG MUSSOLOINIS. Baden waren: Keres (Estland) siegte gegen Eliskases (Österreich) nach einer schönen Opferkombmation in glänzendem Königsangriff nach 33 Zügen. Es war die bisher schönste Partie des Turniers, in dem sich Keres als der beste Kombinations Spieler erweist. Fine (USA) schlug einen verfehlten Opferangriff Petrovs (Lettland) sicher zurück und gewann im Endspiel nach 34 Zügen. In der Damcn-Jindischen) Verteidigung zwischen den Spitzenführern Flohr (Tschechoslowakei) und Reshevsky (USA) stand der Champion von Amerika als Erster, verlor aber in Zeitnot einen Bauern, worauf das Endspiel nach fünfstündigem Ringen abgebrochen wurde. Da Türme und ungleich-farbige Läufer vorhanden sind, erscheint ein Remis wahrscheinlich. Die Partie Capablanca (Kuba) gegen Ragosin (Rußland) wird heute von 9 bis 14 und von 16 bis 18 Uhr ausgetragen. Das Turnier stand vor der Donnerstag stattfindenden sechsten Runde: Fine und Keres je 3%, Flor und Reshevsky je 3 (1 Hängepartie), Ragosin VA (l), Eliskases 1, Petrov K-. Berlin, 15. Sept. Für den bevorstehen den Empfang des italienischen Ministerpräsidenten Benito Mussolini werden in Berlin schon jetzt die großartigsten Vorbereitungen getroffen. Berlin wird im Zeichen der größten Paraden und Manifestationen stehen, die seit der Machtergreifung des Nationalsozialismus in Berlin stattgefunden haben. Wie angekündigt wird, werden Mussolini und Hitler im Stadion bzw. am Reichssportfeld vor einer Million Menschen sprechen. Mussolini wird seine Rede in deutscher Sprache halten. Die Kundgebung wird von allen deutschen und italienischen Rundfunkstationen übertragen werden. In den Straßen, die Mussolini und Hitler passieren werden, werden schon jetzt gewaltige Schwibbögen und Embleme in den Hoheitszeichen der beiden Staaten aufgebaut. Mussolini wird seine Wohnung im ehemaligen Kaiserpalast haben. In seiner Begleitung wer den Außenminister Graf Ciano, Generalsekretär Starace und alle drei Unterstaatssekretäre der Wehrmacht sich befinden. Reichskriegsminister v. Blomberg hat den italienischen Generalstabschef Marschall B a d o gl i o zu den großen Manövern in Pommern eingeladen, an denen als Zuschauer auch Mussolini und sein Gefolge teilnehmen wird. Burgfrieden in «£<33t 1 t iilcr dem Eindruck des Ablebens Masa-ryks. P 1' a g, 15. September. Die Nationaltruu-1 cr in der Tschechoslowakei aus Anlaß des Ablebens des Präsidenten Masaryk ist \ oll-ständig. Die Aufbahrung des Altpräsid eilten auf dem Hradschin wird zu einer mächtigen Kundgebung der Prager Bürgerschaft werden. Alle politischen Versammlungen und Konferenzen sind abgesagt worden. Zum Zeichen der Solidarität in der Trauer um Masaryk ist zwischen den politischen Parteien der Burgfrieden bc schlossen worden. Wachsende Spannung London—Tokio DIE LONDONER REGIERUNG PLANT DEN ABBRUCH DER BEZIEHUNGEN ZU JAPAN. Spaniens Chancen hinsichtlich eines Rats-sihes gest'cgen? Genf, 15. Sept. Der repnblifanisch-ipa-nische Ministcrpräsipent Dr. Juan N e g r i n wird in der morgigen Plenansitziing öc4 Völtcrbundes aussÄhrl'ich über die von B«-Icncia unterbreitete Denkschrift in der Frage der Beteiligung einiger Großmächte am spanischen Bürgerkriege sprechen. Eine zweite ausführliche Rede tvird Negrin am Sams tag halten. ! Wie in spanischen Dekogationskreisen ver-: laufet, sind die Chancen Valencia-Spaniens 1 bezüglich einer Zuweisung eines Sitzes im Völkerbund wieder gestiegen. London, 15. Sept. Wie von unterrichteter Seite erklärt wird, erwägt die englische Regierung den Abbruch der diplomatischen Beziehungen zu Japan, falls sich keine England befriedigende Lösung des durch den Angriff auf den Bot- nen Zwischenfalles finden ließe. England, so heißt es von dieser Seite, will zwar keinen völligen Abbruch der diplomatischen Beziehungen zu Japan, es könne aber anderseits auch nicht gänzlich darauf verzichten, daß japanischerseits die von Eng- schafter Knatchbull-Hugessen entstände- | land gestellten Forderungen erfüllt werden. Muß wird fortgesetzt VOR EINER NEUEN KONFERENZ, DIE TECHNISCHE MASSNAHMEN GEGEN ANDERE FLOTTENEINHEITEN und FLIEGER TREFFEN SOLL. Kaloan wieder von den Chinesen eingenommen. N « n $ i n n, 15. Sept. Nach einer Mitteilung der chinestlchrit Heeresleitung haben chinesische Truppen Kalgan eingenommen. Die Japaner fressen Bortehrungen, die Chinesen wieder aus Kalgan zu werfen. Genf, 15. Sept. Aus Kreisen der französischen Delegation verlautet, daß in Genf eine Konferenz stattfinden wird, deren Aufgabe darin bestehen soll, die in Neuß getroffenen Abmachungen in bezug auf die Tauchboot-Piraterie auch auf an- dere Flotteneinheiten und Flugzeuge in technischer Hinsicht zu erweitern. Diese Konferenz wird in allernächster Zeit, wahr scheinlich schon übermorgen, zusammentreten. Schach Baden bei Wien, 15. September. Gestern wurde der zweite Abschnitt des internationalen Schachgroßturniers im Grand Hotel »Grüne-r Baum« durch Bürgermeister Kol Im an n eröffnet, der im Namen der Stadt Baden die internatio- nalen Großmeister begrüßte. Bald nach Beginn der fünften Runde traf die Nachricht vom Tod des Präsidenten Masaryk ein. Der Verbandskapitän ließ die Uhren abstellen und eine Trauerminute zu Ehren des großen SchacWeundes einschalten. Die Ergebnisse der ersten Kämpfe in England und die Teilung Palästinas, Genf, 15. Sept. ln der gestrigen Sitzung des Völkerbundrates ergriff bei der Beratung des Berichtes der Mandatskommission über Palästina Außenminister Eden das Wort. Der Minister erklärte u, a.: »Alles1, vfas ich bei dem, gegenwärtigen Stand der Dinge verlange, ist, daß die britische Regierung die Ermächtigung erhält, die Einzelheiten des Planes der Teilung Palästinas, wenn möglich unter Mitarbeit von Vertretern der Juden und Araber, auszuarbeiten.« Unterstützet die Jntituberkulosenliaa Nach Masaryks Tode Der AltpräsideaL wird im Vark Seö GG^osses Lana beigefetzt werdm Trauer in Ser Tschechoslowakei und im Ausland / Die LrauerkunSgebungen n Lugoflawien Prag, 15. Sept. Im Einvernehmen mit der Familie des • verewigten Altpräsidenten T. Q. M a s a r y k wurde ein besonderes Ministerkomitee unter dem Vorsitz des Ministerpräsidenten Dr. H o d-ža gebildet, um die Einzelheiten für das Staatsbegräbnis zu bestimmen. Es wurde heute der Beschluß gefaßt, die Beisetzung am Dienstag, den 21. September durchzuführen. Der Leichnam wurde gestern abends im großen Saale des Schlosses Lana aufgebahrt und bleibt bis Freitag an diesem Orte. Freitag nachts wird der Sarg mit der sterblichen Hülle des Altpräsidenten in einem gigantischen Trauerzug nach Prag gebracht werden, wo die weitere Aufbahrung im Hradschin bis zur Beisetzung erfolgen soll. Am Samstag, Sonntag und Montag werden die Trauernden aus dem Volke am Sarge vorüberdefilieren können. Am Tage der Beisetzung wird der Trauerzug an verschiedenen historischen Stätten Prags stehen bleiben, da zahlreiche Nachrufe gehalten werden. Der Sarg wird im Park des Schlosses Lana im dortigen Mausoleum der Familie Masaryk beigesetzt werden, wo auch die vor einigen Jahren verstorbene Gattin Masaryks, Charlotte Masaryk, begraben ist. Prag, 15. Sept. Die Tschechoslowakei steht seit gestern ganz im Zeichen der Trauer für den heimgegangenen Altpräsidenten T. G. Masaryk. Als in den gestrigen Morgenstunden die Trauerkunde bekannt wurde, verkündeten alle Kirchenglocken Prags den Tod des »Vaters der Nation«. Die Straßenbeleuchtung Prags wurde nicht ausgeschaltet und brannten die Straßenlampen den ganzen Tag über. Um 9 Uhr vormittags gab es in Prag kein Haus mehr, welches nicht die Trauerfahne gehißt hätte. Die Mehrzahl der Kaufläden blieb tagsüber geschlossen, ebenso die Börse. Der Präsident der Republik ordnete die allgemeine Nationaltrauer an. In den Kasernen wurde ein Armeebefehl des Präsidenten der Republik verlesen, der die Gestalt des heimgegangenen Präsidenten würdigt und die Soldaten auffordert, im Geiste der Vorzüge des Toten dem Vaterland zu dienen. Die Offiziere und Unteroffiziere tragen bis zum 26. Oktober ebenso wie die Staatsbeamten Trauerflor am Arme. Präsident und Regierung nahmen gestern die persönlichen und schriftlichen Beileidskundgebungen des In- und Auslands entgegen. Beileidstelegramme trafen zunächst, vom französischen Staatspräsidenten Lebrun und vom Ministerpräsidenten Chautemps ein. Berlin, 15. Sept. Die deutsche Presse befaßt sich eingehendst mit dem Ableben des Gründers der Tschechoslowakischen Republik, wobei aufrichtig die großen Verdienste Masaryks für die deutsche Minderheit in der Tschechoslowakei anerkannt werden. Der »Volk i-sc h e B e oba ch t e r« schreibt, der deutsche Nationalsozialismus würdige voll und ganz den Nationalismus Masaryks und seine sozialen Tendenzen. Masaryk sei vor allem der Revolutionär gewesen, der seinem Volke die Freiheit gebracht habe. Obwohl der Nationalsozialismus die demokratische Weltanschauung ablehne, deren prominentester Vertreter gerade Masaryk gewesen ist, müsse man die einzigartige moralische Autorität anerkennen, die Masaryk für sein ganzes Volk gewesen sei. Genf, 15. Sept. In der Völkerbundversammlung machte die Kunde vom Ableben Masaryks tiefsten Eindruck. Präsident Aga Khan hielt einen warmempfundenen Nachruf. Die Versammlung ehrte das Gedächtnis des großen Toten durch Einminutenschweigen. Beograd, 15. Sept. Die Nachricht vom Ableben d. Altpräsidenten Masaryk hat in Beograd tiefste Anteilnahme ausgelöst. Die Blätter veröffentlichten schon gestern lange Nachrufe, biographische Auszüge usw. und bedauern den Verlust des großen Freundes Jugoslawiens. Der tschechoslowakische Gesandte Dr. G i r-sa, der Hof und Regierung um 11.30 amtlich vom Ableben des Altpräsidenten in Kenntnis setzte, nahm gestern die Kondolenzen zahlreicher Persönlichkeiten entgegen. In Beograd wurden auf den staatlichen Gebäuden die Flaggen auf Halbmast gesetzt. Beograd, 15. Sept. Wie aus Brdo berichtet wird, richtete Se. königl. Hoheit Prinzregent Paul aus Anlaß des Ablebens des Altpräsidenten Masaryk an den Präsidenten der Tschechoslowakischen Republik ein außerordentlich gefühlvolles Beileidstelegramm, in welchem der Schmerz des jugoslawischen Volkes über den großen Verlust der Tschechoslowakei zum Ausdruck kommt. Ebenso richtete der Prinzregent eine Beileidsdepesche an Jan Masaryk, den Sohn des verstorbenen Altpräsidenten. Eine Beileidsdepesche richtete ferner Ministerpräsident Dr. S t o j a d i n o v i č an den tschechoslowakischen Regierungschef Dr. Hodža. iAus mm fei“ i. Journai'steniubiläen. In Subotica erte der Begründer und heute noch a ve Redakteur des kroatischen »Nev6 1 ’ Mijo Mandič, seinen 80 Geburts Mandič gründete vor 54 Jahren Blatt, in dessen Redaktion er 1-mte n das öd1 mitwirkt. Der Jubilar zählt zu den n’L kantesten Figuren der dortigen Bunje'W Gleichzeitig feierte der Redakteur ^ »Naplo«, Karl H a v a s. sein silbern Eerufsjubiläum. welches gleichzeitig 1 seinem 50. Geburtstag zusammenfällt- i. Todesfall. In Subotica ist der Kontrollor Josef L a m p r e c h t, ein Oec kärntner. gestorben. Lamprecht. ein S bärtiger Deutscher, wirkte während Plebiszits in der jugoslawischen Kornm -siou mit. Nach dem Plebiszit kam nach Jugoslawien und trat in den RS0 slawischen Postdienst ein. i. B*s 23. d. M. werden auf der Streck6 er ent' Ein Beograd—Zagreb zwei Flugzeuge M gegengesetzter Richtung verkehren. Flugzeug startet in Zagreb um 7 U morgens und trifft in Beograd um 9- Uhr ein. Der Rückflug erfolgt um 15- Uhr, die Ankunft in Zagreb um 17.45 UH-— — -grau Das zweite Flugzeug startet in Beog um 6.30 Uhr und trifft in Zagreb um 8.I5 Uhr ein. Der Rückflug nach Beograd er' folgt um 15.45 Uhr, die Ankunft in Be° grad um 17.30 Uhr. >. Italienische Filmschauspieler in brovnik. in Dubrovnik sind die italienl sehen Filmschauspieler C o r e 11 i un A d i o und Reneta.de Vista eins6' troffen, um bei den Aufnahmen für d^ Film »Das Matrosenliebchen« in Qigo Khan Dix Persönlichkeit des Präsidenten der gegenwärtigen Völkerbundtagung. A g a K h a n, einer der bekanntesten und berühmtesten Gäste der französischen Riviera, führt seinen Slarmnbaum in direkter Linie auf den Propheten Mohammed zurück. Aga Khan, der vier Monate jedes Jahres in Paris verbringt, hat unter aussehenerregenden Umständen eine Französin, eine Verkäuferin in einem Schokoladengeschäft, geheiratet. Der indische Fürst, der jetzt zum Vorsitzenden der Dölkerbundversammlung gewählt wurde, besitzt einen der größten und erfolgreichsten Rennställe der Welt. Seine Vollbluts haben oft das Derby gewonnen. Aga Khan war auch der erste Orientale, der in den Londoner Jockei-Klub, den feudalsten Klub der Welt, aufgenommen wurde. Konferenz von Deufc beendet DAS ABKOMMEN IST GESTERN UNTERZEICHNET WORDEN. — ENGLAND UND FRANKREICH ALS PIRATENJÄGER IM MITTELMEER. — ITALIEN FORDERT SEINEN ANTEIL AN DER GESAMTKONTROLLE. D ympia-Auöstellung in Graz Donnerstag, den 16. d., noch während der Grazer Messezeit, wird die ebenso umfangreiche, als im kulturellen Austausche wichtige Ausstellung „Deutsche Baukunst u. deutsche Plastik am Reichssportfeld in Berlin" eröffnet. Die Veranstalter sind die Zentralvereinigung österr. Architekten (Sektion Steiermark) und die Grazer Urania. Als Ausstellungsort wurde der Red-out-enfaal gewählt. Die Schau bringt außer großen, vollendeten Lichtbildern der einzelnen Bauten gegen 40 Originalplastiken von Meistern wie Albiker, Bleeker, Broker, Kolbe, Meller, Wackerle usw. Die von Werner March durchgeführten M o nu m entalb aut en und die ihnen einbezogenen Skulpturen beinhalten den Höhepunkt des gegenwärtigen deutschen Kunstschaffens. Seit der so erfolgreichen MestroviL-Ausstel-lung in Graz hat noch keine Kunstschau ein derartiges Zusammenklingen von Architektur und Plastik gezeigt. b. Voltsgeschichte der Germanen von Kurt Pastenaci. Mit einem Vorwort von Dr. Georg Usad-l. Junge Generation Verlag, Berlin. In inniger Verflechtung der geschichtlichen Ueberlieferungen mit der sich aus Funden und Ausgrabungen ergebenden Entwicklung wurde dieses umfassende Werk geschaffen. Neuß, 15. Sept. Das Abkommen von Neuß wurde gestern nach definitiver Zustimmung aller Teilnehmer zu den Abmachungen des vorigen Samstags unterzeichnet. In einer damit zusammenhängenden Erklärung sagte der französische Außenminister D e 1 b o s, es habe sich darum gehandelt, Maßnahmen zu treffen, um der Tätigkeit der U-Boote im Mittelmeer ein Ende zu bereiten. Angesichts der anonymen Angriffe sei die Pflicht der Konferenz klar gewesen und sie sei in vollem Umfang erfüllt worden. Ohne die anderen Formen der Angriffe vernachlässigen zu wollen, mit denen man sich noch beschäftigen werde, habe man zunächst das ernsteste Problem regeln wollen. Es seien praktische und wirksame Maßnahmen vorgesehen, die sofort durch geführt und nötigenfalls auch eine Verschärfung erfahren würden. Worte der Zustimmung fanden sodann L i t w i n o w und P u r i č, worauf Eden erklärte, daß er den Worten des französischen Außenministers nur Glückwünsche und Worte des Dankes zuzufügen habe. Um 13 Uhr wurde die Konferenz geschlossen. London, 15. Sept. Die britische Admiralität und das französische Marineministerium haben bezüglich der Kontroli geschwader im Mittelmeer alle Maßnahmen einer gemeinsamen Unterstützung ge troffen. Französische Flieger dürfen auf englischen Flugzeugträgern landen und englische Flieger können in Toulon und anderen französischen Häfen ihre Basis einrichten. Rom, 15. Sept. In den gestrigen Abend stunden übermittelte Außenminister Graf Liano den Geschäftsträgern Englands und Frankreichs die Antwort seiner Regierung zur Teilnahme an der (mittlerweile) - abgeschlossenen Konferenz von Neuß. Die Prüfung der Abmachungen und der Einladung an Italien habe ergeben, daß Italien nur die Kontrolle im Tyrrhre-nischen Meere erhalten würde, während die Kontrolle über das gesamte andere Mittelmeer praktisch England und Frankreich durchführen würde. Italien könne diese Vorschläge nicht annehmen. Die Lage Italiens im Mittelmeer und die Tatsache, daß auf seinen Linien sich ein Großteil des Handels abwickelt, bestimmen die Forderung, daß Italien mit allen Mächten in allen Abschnitten des Mittelmeeres auf gleichem Fuß stehe. Frost am Nordpol Moskau, 14. September. (TR) Von der »Station Nordpol« meldet der Führer der Expedition, Papanin, radio-telegraphisch über die Situation vom 1. bis 10. September: Der Frost hat sich weiter verschärft und beträgt bis zu 15 Grad Celsius unter Null. Die Expedition muß bereits ihre Vorkehrungen für den Winter am Nordpol treffen. Die Zelte wurden umgestellt, um Zutritt zu dem offenen Wasser zu haben, weil die übrigen Wasserquellen bereits unter dickem Eis liegen. Die offene Quelle wurde dadurch geschützt, daß zwei groß Eisblöcke zu einer Eiswand zusammengefügt wurden. Die Zelte wurden mit Gänsefedern bedeckt, durch die der Zutritt der kalten Luft in die Zelte vereitelt wird. Bei einer neuerlichen Messung der Meerestiefe wurden 4293 Meter festgestellt. Am Nord pol herrscht absolute Windstille, so daß die Windkraftmaschine, durch die die Akkumulatoren aufgeladen werden, nicht arbeitet. Die Dynamomaschine muß daher nun mit der Hand betrieben werden. Die Radiostation am Nordpol arbeitet alsomit elektrischem Strom, der durch die Teilnehmer der Expedition mit Handkraft erzeigt wird. det Produktion der Mondial Film-Gesell' schalt (Wien) mitzuwirken. i. Eine interessante Hochzeitsreise ^ soeben Ing. Paul Breitling aus Bef' lin mit seiner jungen Gattin Maria 1 Jugoslawien beendigt. Das genannte Paa_ reiste mit einem »Opel«, der ein wärest sant konstruiertes Zelt mitführt: im st können ein »Schlafzimmer«, ein »Sp6ise' zimmer« -und ein »Salon« aufgestellt den. Das Zelt ist in einem Anhänger un' tergebracht. i. Tödlicher Unfall eines Pfarrers, jf Sv. Nedelja bei Sombor wollte am H ' der Pfarrer Stefan T o p o 1 č i c 616 Straße überqueren. In diesem Mo®611 wurde er von einem Kraftwagen umg6' stoßen und so unglücklich zur Seite L6' schleudert, daß er beim Sturze ein6 Bruch der Schädelbasis erlitt und W darauf starb. i. Schadenfeuer auf einton italienische» Dam-pfer. Im Bunker des italienisch6 Dampfers »Leopardi«, der im Hafe» von Dubrovnik vor Anker ging, entstan ein Schadenfeuer, welches jedoch zum Glück von der Bemannung mit Hilfe der Hafenarbeiter gelöscht werden konnte. Aus lu. Der Flugdienst Graz—Klagen!®^ Ljubljana—Sušak bleibt noch bis End;-September aufrecht. Die Linien Zagre —Sušak—Ljubljana sowie Prag—Susa wurden für heuer bereits eingestellt- lu. Das städtische Museum in Ljublia{,a wurde Mittwoch vormittags feierlich eröffnet. Die ethnographischen, geschichtlichen, architektur- und anderen Abt61' langen sind in 14 Räumen im ehemalig611 Auersperg-Palais bei der Kreuzritterkir-che untergebracht. lu. Radiokonzert Brandl. Die bekannt6 Violinkünstlerin Frau Fanny Brand aus Maribor gibt im Sender Ljubija*)3 Mittwoch, den 15. d. um 20.30 Uhr e>n Konzert mit Orchesterbegleitung. lu. Verkehrsänderung der Ausflügler2*1' ge. An den beiden kommenden Sonntagen, den 19. und 26. d., unterbleiben au^ der Oberkrainerbahn die A*)5' flüglerzüge mit der Abfahrt von Ljublana um 6 und 6.47 Uhr, doch verkehrt der Ausflüglerzug mit der Abfahrt um 5.1 Uhr. Auf der U nte r k r ai n e r b ah n fallen die Personenzüge aus, die von Lst üana um 7.30 und von Novo mesto un* 18.15 Uhr abfahren sowie auf der A U-Boot beim Torpedieren in flagranti ertappt ein GUTER FANG DES ENGLISCHEN PANZERKREUZERS »MALAYA« BEI VOLOS. — EIN SOWJETRUSSISCHER ÖLTANKER VERSENKT. — DAS auchboot hat sich sofort ergeben. — Nationalität »unbekannt«... ta. .en* Sept. Vorgestern nachmit-»ffiS ^er enslische Panzerkreuzer vn k 8 oin U-Boot, welches kurz _ rn-er bei Volos ein russisches Schiff s ,r^bkte. Der Kapitän des Sowjettank-' Ulkes bemerkte das Tauchboot u. konnte S1ch noeh mit seinem Schiff in den ioniker Hafen retten. Er meldete dies Q.m Englischen Geschwaderchef Admiral ,1.n V, der ihm den Rat erteilte, auf dem lohen Wege zurückzufahren. Biny ver- folgte an Bord des Kreuzers »Malaya« die Spur des Tankers. Plötzlich tauchte bei Volos ein U-Boot auf und versenkte durch einen wohlgezielten Torpedo den russischen Tanker. Die »Malaya« forderte nun durch Signale das Tauchboot auf, sich zu übergeben. Das U-Boot ergab sich widerstandslos. Die Nationalität des Tauchbootes konnte bis jetzt nicht eruiert werden... Mage auf Anerkennung ais Habsburger )^R EINEM AUFSEHENERREGENDEN PROZESS BEIM INTERNATIONALEN UtRlCHTSHOF IM HAAG. — TSCHECHOSLOWAKISCHER OBERLEUTNANT. WILL ERZHERZOG VON HABSBURG WERDEN, DA ER DEN ERZ- Sie pflegen die Haut -verschönen den Teint EL SEIFEN die Lage, daß der rechtsmäßige Sohn Franz Ferdinands nur Fürst von Hohenburg, der illegitime Sohn aber Erzherzog von Habsburg sein wird. HERZOG FRANZ FERDINAND ZUM VATER HAT. Aus Prag wird gemeldet: Der Kriegs-■e Oberleutnant Kurt Hahn, hat invalid eine y G nicht alltägliche Klago beim Internate j611 Gericht im Haag eingebracht. Es Boa s'°b hiebei darum, daß Halm die o»f jFUn8 nach Anerkennung seiner Rechte tel - Ehrung des Namens- und des Ti-hebt C'nes Erzherzogs von Habsburg er- Dnlfkündet wird die Forderung durch ein rietet”09*’ das 1899 vor dem Prager Ge-tshof abgelaßt wurde, in welchem der d.Cln=lige Thronfolger Erzherzog Franz Fer-anerkennt, daß ein, von Frl. Lco-sta Dahn erwartetes Kind von ihm . toxne. Demgegenüber erklärte sich das MSa8i° Fräulein Leopoldine Hahn gegen-» einer einmaligen Abfertigungssumme itn v Gulden, sowohl im eigenen wie tcr mcn des Kindes bereit, auf alle wei-y,cn Ansprüche dem Erzherzog gegen-®r rn verzichten, j er Vertrag ist in die Hände des Ober-... mants Hahn, des in Frage stehenden reich setz geraten. Und da es sowohl in Oester-wic in der Tschechoslowakei ein Gc-gibt, wonach uneheliche Kinder, die Cn Vater einwandfrei benennen kön-das Recht haben, die Legalisierung iT“ Namens zu fordern, hat jetzt Kurt “n dies, ihr, nen ihres ,e Forderung erhoben. Der Wie-htshof hat bereits Fürst von Finden legitimen Sohn des Erzher-inz Ferdinand, zur Zahlung einer 9a?agc von 300 Schilling an seinen 8tiefer verurteilt. Die. andere F’orc ;°gs Fran *Pana Forderung aber, auf Anerkennung von Namen und Rang, können weder die Gerichte in Prag, noch aber in Wien durchführen, da Hahn tschechoslowakischer Staatsbürger ist, während der verstorbene Erzherzog österreichischer Staatsangehöriger war. Er ist daher vor den internationalen Gerichtshof im Haag gegangen und hat alle Hoffnung, den Prozeß zu gewinnen Sollte das der Fall werden, so ergibt sich reich. Der Herzog von Windsor übersiedelt wieder nach Schloß Eupsfeld. Wien, 14. Sept. tz-.ute nachmittags um 17,20 Uhr traf mit dem fahrplanmäßigen -Schnellzug das Heezogspaar von W t n d-'s 0 r auf dem Wiener Ostbahnhof ein und begab sich in die gewohnten Appartements im Hotel „Bristol". Im Lauf des morgigen Tages wird es sich zur Jagd nach Nikvls-bu-vg begeben und voraussichtlich Samstag wieder nach, Wien zurückköhren und etwa zwei oder drei Tage in Wien bleiben, damit der Herzog der Herzogin die ihr noch unbekannten Wiener Sehenswürdigkeiten zeigen «kann. Dann wird das Herzogspaar nach Enzesfeld in das Schloß des Barons Rothschild übersied-eln, wo es bis zum Oktober bleiben wird. Möglicherweise verbringt das Herzogspaar auch den Winter in Oester- EUDA^y SEIFE BLUMEN Extra mild — kosme-tiöch wirksam. Von wundervoller Duftfülle Fortuna auch Armen hold EIN STRÄFLING AUS SREMSKA MITROVIČA GEWINNT 500.000 DINAR IN DER KLASSENLOTTERIE. — EIN GLÜCKLICHER SCHUHMACHER, EIN HOLZARBEITER UND EINE SCHNEIDERIN. äbahn (Abfahrt von No-vo me- 18.15. und von Straža-Toplice um 123 Uhr). Zagreb, 16. Sept. Die Ziehung der großen Prämientreffer der Staatlichen Klassenlotterie hat diesmal wirklich Bedürftigen das Glück gebracht. Die Prämie von 2,000.000 Dinar entfiel, wie schon berichtet, auf das Los Nr. 6745. Ein Viertel dieses Loses erwarb ein Sträfling, namens Andreas Majtan, der seine Freiheitsstrafe in Sremska Mitroviča verbüßt. Somit entfiel auf dieses Viertel des Loses der Betrag von 500.000 Dinar. Das Geld wurde dem vom Glück Überraschten bereits eingehändigt. Ein zweites Viertel dieses Loses erwarb in Beograd der Beograder Schuhmachermeister Vladimir Krstič, auf den ebenfalls 500.000 Dinar entfielen. Einmallionenprämie. Ein Viertel, d. i. 250.000 Dinar, erhält der Beamte des Beograder Preßbüros Michael Jank 0-viič, derselbe Betrag entfällt auf den Holzarbeiter Peter Ozre bič in Split. Ein Viertel des Lostreffers Nr. 6745, d. i. 500.000 Dinar, erhielt ferner eine Schneiderin in Sarajevo, eine gewisse Frau Heinrich, die bislang in sehr bescheidenen Verhältnissen lebte. Wie aus obigem ersichtlich ist, hat die diesmalige Schlußziehung der Staatlichen (Klassenlotterie auch den Minderbemittelten zugelächelt. Von den Gewinnern ist eigentlich der Sträfling arm daran, da er eine achtjährige Kerkerstrafe abzusitzen hat und sich für sein Geld jetzt keine Ir- en eoemans cuv.uuu unw, —- ------...... Das Los Nr. 76.627 zog bekanntlich die dischen Güter kaufen kann. c. Verregneter Sonntag. Holfried P. Scharfenau schreibt uns: Ausgerechnet am letzten Sonntag mußte es regnen, wo doch ein mit Spannung erwartetes und. wie gemeldet, in einen Skandal ausklingendes Fußballwettspiel auf den: Glacis abgewickelt und vorzeitig abgebrochen wurde! Bei schönem Wetter wäre man sicherlich auch dabei gewesen und Hatte die ganze „Hetz" höchst-Persönlich miterlebt. So aber war man daheim, im Wirtshaus oder im Kaffeehaus gewesen und dem Fußballplatz serngeblieben. Und überhaupt, so ein verregneter Sonntag, scheußlich! Die Mehrzahl der Einwohner Ce-ljes war mpört und hielt den Tag für eine verlorene Sache. War es denn wirtlich so schrecklich? War es nicht wunderschön, zur Abwechslung einmal einen grauverhangenen Himmel zu -scheu, das liebe Geräusch der Tropfen auf dem Fensterblech, zu hören und das Geräusch der leise glucksenden Dachrinne? Pfeile, Zigarre und Zigarette schmeckten noch einmal so gut an diesem Regenisonntag I und — man brauchte einmal nicht „mit vielem Stöhnen, Schnaufen, Schwitzen am die vermaledeite Hitzen" zu schimpfen! c. Festtag im Rosental. Am Sonntag wurde in Šmartno im Rosental das neue Slomsdk-Heim feierlich, eingeweiht und seiner Bestimmung übergeben. Gleichzeitig feierte Pfarrer O z v a t i o das Jubiläum seiner LGährigen Tätigkeit in diesem Orte. Die Festprsdlgt hielt Domdekau Dr. C u-k a I a aus Maribor. Aus Gebe wären der Sladtpräisident Alois M i l> e I e 1 6 und Bezir-kshanptmann Dr. Zobec anwesend. c. Was wird mit der KapuzinerbriiÜe? Die einzige Brücke ^är Fuhrwerke, die Celje mit dem rechten Ufer der Sann verbinde’, -ist überlastet und auch schwach, sowie auch bloß stilr einen einspurigen Verkehr bestimmt. Darum wird - der Ruf nach Erbauung einer neuen Brücke, die parallel zur ersten Eisenbahnbrücke von der Vorstadt Breg unvermittelt zum Bahnhof führen soll, immer dringlicher. Man befürchtete aber, daß erst die Sannrsgulierung abgewickÄt -wer- KuiMüoH 1 gegen 400 „PS" Von Hermann-Ernst W e i ß. Viele, viele Meilen liegen zwischen agdalena und der Mormonenstadt Salt ake City. Über zwei schnurgerade Gren-®n muß man reiten und durch drei der uhesten Staaten dieses an sich schon t gerade zart, besaiteten Landes. Dieta r^izende Gegend nennt sich: Neu-JahX ’ A,rizona und Utah. Vor etwa 75 Sem1 hätte solch Unterfangen einem bstmordversuch verzweifelt geähnelt. uch heute ist es immer ndcli kein Wo-„ enendausflug, vorausgesetzt, daß man egen die Pullmannwagen der verschieden Eisenbahnlinien eind Abneigung gd ebenso gegen Auto und Flugzeug, hi Mann mit solcher zeitweisen voreingenommenen Einstellung war Joe Har-.er- Er hatte schwerwiegende Gründe, tch nicht unbedingt neuzeitlich fortzu- oewegen. Mißmutig hockte er bei letztem Licht -eben seinem Packpferd und behandelte essen rechtes' Vorderbein, an dem der Jaul seit einigen Stunden lahmte. Er Zerdrückte einen Fluch, als er mit dem i°s-tbaren Wasser aus dem kleinen Vor-sisschlauch die Bandage anfeuchtete. Kaffee würde heute ausfalleu müs- sen! Doch gutmütig brummend klopfte er wenig später dem schnobernden Tier den Hals: »Mach mir keinen Kummer, Brauner!« Zwei Tage saß Joe Harper in dem versteckten Hochtal der Zuni-Mountains fest. Zwei Tage liefen seine Gedanken dauernd den bisherigen Weg zurück. Zwei Tage pendelte er zwischen Glück und Unglück hin und her. Es gab Stunden, da sprach und sang er endlich einen Namen vor sich hin: »Joan«! Dann war er glücklich. Aber es kamen auch Stunden, da fuhr unbewußt die Faust an den Revolver und der Haß zischte: »Rower!« In solchen Zeitabschnitten hielt er sich für den jammervollsten Kerl unter der Sonne! Manchmal brannten noch die Küsse des Mädchens auf seinen Lippen, hörte er immer wieder: »Geh nach Salt Lake City warte bei meiner Tante auf mich — dort heiraten wir!« Meist aber sah er den Hohn im Gesicht ihres Vaters, des dollarschweren Züchters O. C. Rower, vernahm er den schneidenden Fon, mit dem er Alte ihm das Haus verwies: »Meine Tochter ist zu schade für einen abenteuernden Habenichts!« Da hatte er sich auf dem Absatz umgedreht, seine Gäule fertig gemacht und war stolz davon geritten. Knisterte nicht in der Brieftasche seines Hemdes ein Zettelchen von ihr: »Bleib treu wie ich und vertrau!«? Vierundzwanzig Stunden später drückte er sich heimlich aus Albuquerque, von wo er die Bahn zur Salzseestadt zu benutzen gedachte. Der alte Teufel hatte alle Stationen, alle Polizeibehörden telegraphisch wild gemacht. Ein großer Betrag war aus seinem Stahlschrank entwendet worden. Wer konnte nur der Täter sein? Er, Joe Harper, der herausgeworfene Vagabund! »Verschwinde eine Zeit lang, bis Gras darüber gewachsen ist! Wer Geld hat, dem glaubt man! Hast Du soviel wie der Gauner Rower?« raunte der befreundete Posthaltcr von Albuquerque, bei dem gleichfalls der Steckbrief durchlief. Da zerflatierte im ersten unüberlegten Wutanfall das kleine Zettelchen unter den Hufen der Gäule und stob Joe Harper mit bitterem Lachen in die Nacht/ In diesen zwei Tagen erzwungener Müsse wurde er ruhiger. Nach der Mormonenstadt mußte er ziehen. Es lebten dort Freunde, die helfen konnten. Es wohnte dort die Tante — villeicht würde er seine Joan Wiedersehen — erklären können. — Wenn ja, wenn man ihn nicht vorher erwischte! »Sie suchen Dich sicher mit dem Flugzeug!« hatte der Posthalter noch gewarnt. Das war böse. Er konnte nur schlecht des Nachts reiten, denn er kannte das Gelände nicht. Am Tage aber fiel ein Reiter in den öden Steppen weithin auf und Deckung gab es verflucht wenig. Die Spur war sicher auch gut aus dev Höhe zu erkennen. Und auf die paar Wasserstellen schielten die Polizeiflieger bestimmt besonders scharf. Joe Harper griff wie immer in .seinem Leben nach dem Unerhörten, dem Verwegensten: er beschloß, in den Nächten zu reiten. Die Sterne, den Instinkt der Tiere — und sein Glück warf er in da-große Spiel. Eine unsichtbare Linie, schneidet von Norden nach Süden senkrecht durch das j Grand-Colorado-Plateau: die Grenze zwi- I sehen Neu-Mexiko und Afrizona. In ihrer ! Nähe setzte einer der schnellen Poiizei-| »späher« auf den ausgedörrten Grund. Fluchend mühten sich Führer und Mechaniker um den Motor. Nach einer Weile emsigen Bastelns stellten sie fest: der Schaden ist nicht zu beheben! Abwarten, bis Ersatz kommt! Funknachricht ist kurz vor der Notlandung durchgegeben! »Wielange kann es dauern, bis sie uns holen?« fragte besorgt der mitgeflogene Rower. »Bis Ihr Schwiegersohn das Geld losgeworden ist!« knurrte unlietenswür-■dig der Pilot. »Dann können wir längst verhungert und verdurstet sein!« stöhnte der Alte. — Über die schweigende Steppe traben zwei Gäule. Jetzt wirft das vorausgehende Reittier den Kopf hoch u. schnaubt leise und äiogstlich. Joe Harper verhält den würde, ehe mit dem Bau Begonnen j wird. Das kommt aber einer Hinausschiebung au? ungewisse Zeit gleich. Deshalb wn: de nun ein Plan gefaßt, der auf die künftig-Flußregulierung Rücksicht nimmt, es ab-, gestattet, mit der Arbeit für die neue Brück rasch zu Beginnen. c. Das 18. Kind. Aus Šmartno an der Paka erfahren wir: Dieser Tage Brachte ein hier beheimatetes Ehepaar sein achtzehntes Kind zur Taufe. Die Mutter ist 48 Fahre alt und der Vater 57. Die Eltern, die gesund und zufrieden sind, haben ein kleines Wuschen, ein paar Joch Grund und eine Kuh, nicht mehr. Der Votier arbeitet in gosta ni in einer Fabrik. Von den achtzehn Kindern leben heute noch sechzehn. c. Kino Metropol, Gelse. Heute „Ludwig van Beethovens große Liebe". Die unsterblichen Werke Bee Hovens, Schumanns und Schuberts spielt die Pari'er Philharmonie. In der Hauptrolle Harry Baur. c. Rudolf Pifltchg nette Erfolge. Nun hat Rudolf Pilli dH, der Bekannte Harmonika-Professor an der Musikschule in Ljublana, der schon seit dem Jahre 1928 jugoslawischer Staatsmeister im Harmomkctipiel ist, auch in diesem Jahre wieder den Meistertitel erworben. Der Wettstreit fand auch Heuer int Rahmen der Bjubljanaer Herbstmesse statt und bildete deren glanzvollen Ab-. schlug. Diesmal waren ziooi Pflichtstüde vor geschrieben, eine Ouvertüre und Dvoraks „Slawische Tänze Nr, 8". Rudolf Pitttch ist kein Unbekannter mehr. Seine Rundfunk-konzerte finden begeisterte Aufnahme. Wie wir hören, wird Rudolf Pillich demnächst eine Konzertreise durch alle größeren Städte des In- und Auslandes antreten. Vom Reichssenlüer Stuttgart liegt ein Schreiben vor, in welchem unser Harmonikamsist-er um ein Konzert im deutschen Reich«chender -gebeten wird. Wir beglückwünschen unseren Landsmann zu seinen schönen Erfolgen! c. Leichtathletikkämpfe. Am vergangenen Sonntag sind die Sportklubs Jugoslavija-Celje, Planina-Ljubljana und Amateur-Tr-bovlse iit einem Leichathletikwetikampf auf der Sportanlage des Sportklubs „Jugoslavija" gegenüberftanden. Infolge des Schlecht-> eders und aufgaweichten Bodens sind nicht alle Bewerbe durchgeführt worden. Auch die Ergebnisse litten unter der weichen Bahn. Die 100 Meter gewann Šuster (Amateur) vor Potokar (Jugoslavija) in 11.8 Sekunden Im Kugelstoßen siegte Oietic (Jugoslavija) überlegen mit 12.64 Meter vor Bec (Amateur), der nur auf 8.88 Meter kam. Die 5000 Meter lief Končan (Jugoslavija) zum Siege. Im Junio-renweM-ewerb lag in allen Disziplinen der Sportklub „Planina" an der Spitze. Seine Kämpfer führten im 100-Me-ter-Laufen (Erster: Safchar), 1500 Meter-Laufen (Košir), im Kugelstoßen mit 5 kg und 4 kg (Wider und Bajc) und im Hoch-str.ung (šalehat). Die Weltkämpfe leiteten 'ehr tratstchttg die Verbandsschiedsrichter S. Sancin und Kocmur. Mi woch \ m 15 Gep ember kommandanten erschien Oberst C o r da* AUS DEM LEBEN EINES BEKANNTEN UND VERDIENSTVOLLEN SCHULMANNES. Heute, Mittwoch, feiert in seinem Familienkreise der in Maribor im Ruhestande lebende Bürgerschuldirektor Herr Drago Humek seinen 60. Geburtstag. Dieser Anlaß bietet vielen seinen Freunden aus Fach- und sonstigen Bekanntenkreisen Gelegenheit, sich an den Mann zu erinnern, dem insbesondere unser Bürgerschulwesen sehr viel zu verdanken hat. Direktor Humek, der in Raška bei Krško das Licht der Welt erblickt hat und der 1 sich trotz der erreichten »Sechzig« seinen i allseits bekannten feinen Humor durch j nichts nehmen ließ, hat sich in den jahr-I zehnten seines Wirkens u. a. auch in Ma- ribor durch seine vorzüglichen Charaktereigenschaften bei Schülern und Kollegen dauernde Sympathien erworben, die als Ausdruck der Achtung vor dem umfassenden Wissen und Können dieses prominenten Pädagogen zu werten sind. Der Jubilar betätigte sich außerhalb seines eigentlichen Lehrbezirkes auch als pädagogischer Schriftsteller und sind aus seiner Feder viele ungezählte profunde Aufsätze über schulreformerische Probleme geflossen. Auch als Jugend- und als bergsportlicher Schriftsteller betätigte sich der Jubilar in erfolgreicher Weise. Ganz besonders soll jedoch an sein handwerkliches Können erinnert werden, welches ihn dazu befähigte, für den praktischen handwerklichen Unterricht an unseren Bürgerschulen in die Bresche zu springen. Auf diesem Gebiete entfaltete Direktor Humek während seiner aktiven Lehrzeit auch an der hiesigen Bürgerschule eine so verbild liehe Tätigkeit wie wohl kaum ein anderer Schulfachmann im Lande. Der Jubilar ist ein Bruder des bestbekannten Obstbaufachmannes Martin H time k ■ in Ljubljana, der sich auf obstzüchterischem Gebiete durch fachwissenschaft liehe Vorträge, Schriften und durch die Herausgabe des »Sadjar« auf dem Gebiete der Rationalisierung unseres Obstbaues einen hervorragenden Namen gemacht hat. Direktor Humek, der übrigens auch ein passionierter und mit einem wohlklingenden Bariton ausgestatteter Sänger ist, darf deshalb, an der Schwelle des siebenten Jahrzehnts angelangt, auf das Erreichte in seinem Leben mit Genugtuung und Stolz blicken. Daß ihm eine frischfröhliche Auffassung aller Dinge einen wirklich ruhigen und zufriedenen Lebensabend sichert, ist eine der Freuden, die alle seine Freunde am heutigen Tage mit ihm Mitempfinden. Ad multos annos! š i c. Anwesend waren ferner für üst Stadtgemeinde Magistratsdirektor d o š -e k. Bezirkshauptmann P o po v ’ Zollamtsdirektor Mihailovič, die Ich' telschuldirektoren Mastnak, H e r U und Kadunc, der Direktor der Handels-'kademie Modic. Stadtpfarrer Msst-Umek. Stationschef Perme. AltW-germeister Grčar für die Kriegsfref#1' '•gen usw. Der Präses der Mariborer Filiale de5 Reserveoffiziersverbandes Major Pe*' havec hielt an die Anwesenden 61116 zündende Ansprache. in der er die Est deutung des Tages hervorhob. Für spin den Kämpfen gefallenen Reserveonst ziere wurde eine Totenehrung veranst»' tet. Der Feier wohnte in großer Zahl auc1 die Schuljugend bei. Maribor Wie alljährlich, werden auch heuer Luftschutzübungen in Maribor abgehalten werden. Ara Freitag, den 17. d. um 10 Uhr vormittags findet die erste Tagesübung statt. Dieser Uebung wird in Bälde eine Nachtübung folgen, doch ist damit das Pro- die Pferde und sichert nach vorwärts. Der leichte Nachtmond trägt Laute heran. Da gleitet er geräuschlos zu Boden, fesselt die Tiere und verschwindet wie ein Schatten in der Dunkelheit. — Die Männer neben dem Flugzeug fuhren aus ihrer Unterhaltung hoch und rissen die Revolver heraus. »Laßt die Böller stecken. Jungens! Ich bin allein — Joe Harper!« Ein Aufschrei, dann stürzte sich Rower gegen den Ankömmling. »Wo ist meine Tochter. Mann?« »In Magdalena, denke ich, Herr!« »Lüg nicht — Du hast sie doch geraubt. Du Schuft!« Harper wandte sich achselzuckend gegen den. Sergeanten, der ihn mit dem Handscheinwerfer anstrahlte. »Wollt Ihr mit zu meinen Pferden kommen und Miß Rower begrüßen?« Der Polizei griente; er hörte den Hohn, aber auch den wahren Sachverhalt aus den ruhigen Worten. Ein Nicken zu dem Piloten und drei Männer tauchten in der Nacht unter. — Gedämpfter Hufschlag. Schritte und abermals blitzte die Lampe des Sergeanten auf. »Ihre Tochter ist nicht da, Mr Rower! Ebenso wenig Ihr verfluchtes Geld! Aber eine Vermutung habe ich — daß Sie ein ganz verdammter Narr sind!« fauchte der Polizist. Joe Harper griff den aufbrausenden Alten beim Arm. »Seit wann ist Joan — Ihre Tochter verschwunden?« »Seitdem Du herausflogst!« j AM FREITAG UM 10 UHR VORMITTAGS DIE ERSTE TAGESÜBUNG. — WIE SICH DIE BEVÖLKERUNG VOR BRANDBOMBEN AUS DER LUFT ZU SCHÜTZEN VERMAG. gramm der für heuer in Aussicht gestellten Luftschutzübungen noch nicht beendigt. Es ergibt sich die Notwendigkeit einer ständigen Bereitschaft für den Fall eines plötzlichen Alarms und die daraus folgenden Sicherheitsmaßnahmen. Die Uebung am 17. d. hat den Zweck, den Mannschaften und dem Publikum die richtige Entgiftung einer Straße vom flüssigen Yperit zu zeigen. Zu diesem Zweck wird der neue Teil des Hauptplatzes mit einer Yperit-Attrappe bespritzt werden, die dem furchtbaren Stoff nach dem Aeußercn wie nach dem Geruch sehr ähnlich, aber nicht besonders schädlich ist. Im Verlaufe der l’reitag-Uebung sollen auch die Termit-ßrandbomben gezeigt werden. Solche Bomben wiegen ein Kilogramm, so daß ein Flugzeug mit Leichtigkeit bis zu 500 Stück mitführen kann. Infolge des Gewichtes durchbrochen sie nur die Dächer der Häuser und fallen auf den Dachboden, wo sie das Feuer nur dann verursachen, wenn dort keine Wachen aufgestellt sind, die die brennende Bombe sofort mit Sand verschütten würden. Tcrmit-bomben erfordern beim Löschen keinen besonderen Mut. Eine Stadt wird nur durch die Anzahl solcher Bomben gefährdet, denn infolge Fehlens von Dachbodenwachen entstehen auf den Dachböden in dem Gerümpel gleich etwa hundert Brände, denen keine Feuerwehr gewachsen ist. »Sie hat nichts hinterlassen?« — »Nein! Dafür wirst Du gesorgt haben!« Im Gesicht des anderen zuckte es drohend auf. Der Sergeant mischte sich vorsorglich ein. »Nun hören Sie endlich auf, Rower! Sie werden dem Jungen noch danken müssen! Ich reite mit ihm sofort nach Holbrook und kabele dort an unseren Hafen. Vermute stark, daß unser Funkspruch nicht durchkam. Hätten uns sonst längst gefunden. Harpers Wasser und Lebensmittel lassen wir hier. Freuen Sie sich, Rower, daß Sie wieder etwas Feuchtes ins Maul kriegen! Ich will verdammt sein, aber diesmal ist sein 1 PS stärker als unsere 400! bye — bye, boys!«-------- Zwei Wochen später mußte Mr. O. C. Rower beim Notar in Salt Lake City einen bitteren Akt unterschreiben, den seine wieder gefundene Tochter aufgesetzt hatte. Darin las man auch etwas von den 8000 Dollars, die sie vorsichtshalber der väterlichen Kassette entnommen, ehe sie heimlich zu ihrer Tante verschwunden war. Und dieser verd.. . Joe Harper stand dabei und umklammerte die Finger des glückstrahlenden »girls«. O. C. Rower hielt seit diesem Tage nur noch wenig von der irdischen Gerechtigkeit! Feier der NeserveoMziere Heute vormittags wurde die traditionelle Feier der jugoslawischen Reserveoffiziere am Trg svobode abgehalten als Erinnerung an den vor 19 Jahren erfolgten Durchbruch der Salonikifront. Vor der Burg war eine Ehrenkompagnie mit der Regimentsfahne und der Militärkapelle aufgestellt. In Vertretung des Stadt- m. Todesfall. In Sračinec bei Varažd»1 erlag der Fleischhauermeister und Gut5" besitzer Michael Tavčar im Alter v°» 51 Jahren einem Schlaganfall. Der Dalüfl' I geschiedene war einer der Brüder Tast čar, die in der Fleisch- und Holzindustb6 Sloweniens eine große Rolle spielen, u» war selbst viele Jahre in Maribör in sei-ner Branche tätig. Der Verstorbene b6' tätigte sich seinerzeit auch im Pferd6' sport, in dem er völlig aufging. Die Leien6 wird Donnerstag in Maribor beigesei2 werden. Friede seiner Asche! Der schwer getroffenen Familie unser innigstes Bel" leid! in. IFanny Brandt im jugoslawisch6*1 Rundfunk. Der Rundfunksender Ljublist na wird heute, Mittwoch, abends 6111 großes Orche st ralkon ze r t übertraget1' das auch von den Sendern Beograd st111 Zagreb übernommen werden wird. H1 Rahmen des Abends wird auch uns6?6 bekannte Violinvirtuosin Frau Fa »st Brandt auftreten und Beethovens Violinkonzert zu Gehör bringen. m. Deutschlandreise des LuxusexP1"6®’ Der stolze Luxusexpreß des »Puttm8 wird in der Zeit vom 3. bis 22. Oktober eine Deutschlandfahrt absolvieren um zwar sollen alle wichtigen Städte berühr werden. Das Gesamtarrangement dies6* einzigartigen Reise stellt sieh auf 4M Dinar. m. Der Textilkurs in Maribor wurde in’ Jahre 1935 mit Hilfe einiger Maribor61 Textilfabrikanten vom Privatangestellterst verband gegründet. Der Kurs dauert zw61 Jahre, sodaß heuer die ersten Absolvent611 die Schlußprüfungen ablegten. Die erst6*1 Absolventen sind in den Fabriken Ehrlich’ j Rosner, Mautner, Jugotekstil und štor» beschäftigt. Die Erfolge der Kursteilnehmer sind überaus gut, sodaß im Jahre 19st auch die Firma Hutter & Co. über 20 Te' nehmer in den Kurs entsandte. Die me1' sten der jetzigen Absolventen sind 311 ihren Posten bereits vorgerückt. Zu»1 Leitgedanken des Kurses gehört es nämlich auch, daß die heimischen Textilanges stellten die ausländischen Kräfte in de> Textilindustrie ersetzen sollen. Der Texü kurs wird von der Banatsverwaltu»£ subventioniert. Die Einschreibungen 111 den Kurs finden am 19. und 26. d. vo» 10 bis 12 Uhr in der Sodna ul. 9-11 statt-Die Aufnahmsprüfungen werden am st Oktober von 9 bis 12 Uhr im Zeichensaal6 der Knabenbürgerschule in der Krekov» ulica abgehalten werden. m. Muß das sein? Aus den Reihen unserer Leser werden wiederholt Beschwerden dagegen erhoben, daß das Mitgepäst auf der Bahn oft Schaden leidet, da 6' nicht genügend gegen Nässe geschütz ist. Die Gepäckstücke werden bei Reff6*1 und Schnee vom Perron zum Dienstwagen oder umgekehrt den Wetterunbilden ausgesetzt geschafft, sodaß sie 0 stark beschädigt werden, ohne daß d>6 Bahnverwaltung einen Schadenersatz lest stet. Es wäre sehr angezeigt, daß stel Schlechtwetter die Koffer usw. mit eine? undurchlässigen Plache bedeckt würde»» wenn sie auf dem Handkarren zum Wag' Maribor als Fremdenstadt DIE VORJÄHRIGEN FREMDENVERKEHRSZIFFERN HEUER VERDOPPELT. — DIE DRAUSTADT ALS AUSGANGSPUNKT FÜR AUSFLÜGE. — DIE BEDEUTUNG DER FESTWOCHE. foh-HiM Union-Tonkino. Bis einschließlich Don-u^tag der erstklassige Gesellschafts-d Liebesfilm »Die Stunde der Versu-g Ung« mit Gustav Fröhlich und Lida aarova. Am Freitag die Premiere des ln.,Usanter> Filmlustspfieles »7 Ohrfeigen« 1 dem bezaubernden Liebespaar Lilian --y und Willy Fritsch in den Haupt-®n‘ »7 Ohrfeigen« ist eine elegante, °derne Burleske, groß in der Aufma-dng, glänzend im Spiel und Regie, er-se 1 p.en-Tonkino. Die Premiere des amii-nten Großfilmes »Der Scheidungsgrund« f'agranti) mit Paul Hörbiger u. An-. Undra, Regie Karl Lamač. Eine hoch-P^nlich verzwickte Geschichte, in deren ‘“elpunkt eine schöne Frau und — zwei etrogene (oder nicht?) Männer stehen, fol ^Umor’ Musik und Liebe. — Es gt der historische Revolutionsfilm »Im chatten der Guillotine« mit Ronald Col-an, der Held aus »Der weißen Schwe-er«. Ab 16. d. vor Beginn jeder Vorstellig die beiden weltberühmten Wunder-fen Jonny & Billy nebst dem ungekürz-en Fümprogramm. 8°n oder zur Aufbewahrungsstelle gerächt werden, wie dies beispielsweise bei er Beförderung der Postpakete der a'l ist. v 'n- In der Pfütze ertrunken. In Ružički rn bei Sv. Jurij a. šč. fuhr das sechsjährige Besitzerssöhnchen Franz M i r c*n vierjähriges Brüderchen Felix in 'nem Wägelchen hart an einer ziemlich ■cfen Pfütze vorbei. Plötzlich kippte das agelchen um und der kleine Felix urzte ins Wasser. Er ertrank, ehe ihm ‘e gebracht werden konnte. nj .Die Direktion der Velika kavama hat _cht die Kosten gescheut, die berühmte ^ruPpe Zacharow mit ihnen Sängern nach aribor zu bringen, um dem Publikum ® Schönheit der russischen Melodien d des Spieles zu bieten. Das Debüt ’ einem erstklassigen Kabarett-Pro-ist für Donnerstag, den 16. 'cstgesetzt. 10080 l m- Wetterbericht. Maribor, T5. Septem s/r’ § Uhr: Temperatur 12, Barometer-«r-ci ^3, Windrichtung O-W, Nieder-ScWag Regen. Kpm- Lebensmüde. In das hiesige Kranen aus wurde gestern die 17jährige Be-Ze£fIochter Johanna P. aus Sv. Janž tu Draufeld mit bedenklichen Vergif-ngserscheinung n überführt. Den Ärz-Li\ ^as Mädchen an, daß es aus hesgram Essigsäure getrunken habe. /H; Für die Grazer Fahrt des »Putnik« cf-' und 19. d. (2 Tage) sind noch eini-A ^'tzplätze zu haben. Unverzügliche mcldtmgen an den »Putnik«. Fahrpreis amt Visum 110 Dinar. duš Rtui '"'"•"xvaatc 'taetsza&x - .. ........ P. Die nächste Sitzung des Stadtrates m Donnerstag, den 16. d. statt. Wie a at? erfährt, wird sich der Stadtrat u. a. stab E der Errichtung einer Badean-am Adelsberger Besitz beschäftigen. MaDüngeriist begraben. In Sv. rp r*° hei Ptuj war der 44jährige Ma-u-eln Dtin Žnida rič mit dem Abreißer» ,es Baugerüstes beschäftigt, das plötz-n 1 einstürzte. Žnidarič erlitt hiebei einen uch des linken Unterschenkels. z 11' Nächtlicher Einbruch. In der Nacht tplmTrienstaS brach ein noch unbekann-r äter in das Gasthaus S t r a s c h i 11 > uoä ließ verschiedene Eßwaren so-eine größere Anzahl von Zigaretten mrt sich gehen. P- D'e älteste Frau von Ptuj gestorben. 'P hohen Alter von 98 Jahren ist im es'gen Siechenhaus die Witwe Marie an£ gestorben. Die Verstorbene war Wiß die älteste Person unserer Stadt. Maribor bestätigte auch heuer den guten Ruf, den die Stadt als südsteirisches Meran in der Fremde führt. Nach vorliegenden Daten wurde Maribor vom 1 Jänner bis 31. August d. J. insgesamt von 14.050 Gästen besucht, davon waren 8031 aus dem Inlande und 6019 aus dem Auslande. Zu dieser stattlichen Zahl kommen 4068 Personen hinzu, die in geschäftlichen Angelegenheiten bei uns weilten, sodaß sich die Gesamtzahl der Ortsfremden auf 18.118 erhöht. Ansehnlich ist auch die Zahl der Nächtigungen, die für die wirtschaftliche Bedeutung des Fremdenverkehrs ausschlaggebend sind. In der erwähnten Zeitspanne waren 56.509 Nächtigungen zu verzeichnen, wovon 48.218 auf die Ausflügler und 8291 auf solche Personen entfallen, die die Draustadt aus geschäftlichen Gründen aufsuchten. Im Vorjahr nächtigten die Fremden 22.597 mal in Maribor, sodaß sich heuer die Fremdenverkehrsziffer mehr als verdoppelt hat. Dies zeigt deutlich, daß sich die Draustadt von Jahr zu Jahr zu einem ansehnlichen Fremdenverkehrszentrum entwik-kelt. Auch wird Maribor in wachsendem Maße als Ausgangspunkt zu verschiedenen Touren und Ausflügen benützt. Wenn man bedenkt, daß jeder Fremde g. Aus dem Gendarmeriedienst. Der Kommandant der hiesigen Gendarmerieabteilung Unterleutnant Rade Djurič wurde zum Leutnant befördert. g. Glück muß man haben. Der Eisenbahnerssohn Rudolf Pristovnik aus Dravograd gewann am vergangenen Sonntag in Slovenjgradec bei einer dortigen Tombolaveranstaltung den ersten Preis, und zwar eine schöne Kuh. g. Neubau. In der nächsten Umgebung von Vuzenica baut der Postmeister Ivan Jamnik aus Meža eine Villa. g. Straßcnausbesscrung. Der Großgrundbesitzer I. Buser aus Rabenstein bei Dravograd ließ in diesen Tagen die Straße zwischen Dravograd und Vič auf eigene Kosten gründlich reparieren. * Bei Menschen, die oft verstopft sind und mit beträchtlich gärendem Mage»- und Darminhalt herumgehen, bewirkt früh nüchtern ein Mas natürliches „Franz-Josef"-Bitterwasser gründliche Durchspülung des gesamten BerdauungswcgcZ. Durch Gebrauch des „Franz-Jases"-Wasi«rs wird bte Zunge bald reiner und ein regerer Appe-tt ftviU sich ichon in wenigen Munden — nach Beseitigung der Verstopfung — ein. Id min soc ool nar gdr S bf- 13. 1S5 od ?8 V 103S gr. Aus dem Staatsdienste. Der Zollkon-trollor Borivoj K a r a d j i č wurde nach 'Subotica versetzt. Der Postbedienstete Jakob Schreiner wurde in den Ruhestand übernommen. — Der Lehrer Richard B u r-j a wurde zum interimistischen Leiter der hiesigen Volksschule ernannt. gr. Der Sokol-Festtag wurde wegen des ungünstigen Wetters am vergangenen Sonn tag aus Sonntag, den 19. d. verlegt. gr. Das andauernde Regenwetter hat auch in unserer Umgebung bedeutenden Schaden angerichtet, der insbesondere in den Weingarten empfindlich ist, da die Trauben infolge der übermäßigen Misse bereits zu faulen beginnen. BütUeesthcu_____________________________ b. Heinrich Koitz: Stilles Licht — Geliebtes Land. Roman. Ein Dichter schildert die höchst dramatischen Kämpfe, die Männer und Frauen der Ukraine von 1917 bis 1920 um ihres Volkes Freiheit führten. Der Anführer der Ausstände, eine damals leidenschaftlich umstrittene, heute bereits legendär gewordene Persönlichkeit, erwächst durch die durchschnittlich 100 Dinar verbraucht, so sehen wir, daß uns der Fremdenverkehr in den vergangenen acht Monaten des laufenden Jahres die stattliche Summe von 5,650.000 Dinar eingebracht hat. In dieser Summe sind jedoch nicht die Ausgaben der Ausflügler enthalten, die von Rogaška Slatina, Dobrna, Slatina Radenci usw. sowie von den umliegenden Sommerfrischen, wie vom Bachern und vom Drautal, kurze Abstecher nach Maribor unternehmen, wo zahlreiche Bedürfnisse gedeckt werden, was ebenfalls schöne Erträgnisse darstellt. Die systematische und unermüdliche Tätigkeit unseres Fremdenverkehrverbandes sowie der Geschäftsstellen des Reisebüros »Putnik« in den wichtigsten 'Zentren Nordsloweniens weist von Jahr zu Jahr schönere Erfolge auf. In großem Maße sind die erfreulichen Fremdenverkehrsziffern auch der Mariborer Festwoche zuzuschreiben, die sich im ganzen Staate, aber auch im Auslande bereits einen Namen gemacht hat. Es unterliegt keinem Zweifel, daß sich die Ziffern noch erhöhen werden, sobald die modernisierte Asphaltstraße von der Staatsgrenze bis Maribor und weiter gegen Süden dem Verkehr übergeben werden wird. pausenlosen Abenteuer des Todes urib der Liebe zum großen Menschen, der hoffnungslos noch hofft, der überwunden von vorn 'beginnt. Paul Reff Verlag, Berlin W 35, Graf Spee-Straße 18. b. Die größte Entdeckung, «reiche die 'Erlösung von allem Itebti bringt. Von 'Peter Becker. Ursache-Verlag, Magdeburg. b. Politik und Kriegführung in der neueren Geschichte. Von Paul Schmitthenner. 316 Seiten. Kartoniert RM 5.80, Leinen RM 6.80. Hanseatische Verlagsanstalt MG, Hamburg 1937. In dem vorliegenden Werk wird eine der folgenreichsten Fragen staatlichen Löbens auf breiter Grundlage untersucht. Politik und Kriegführung waren nur allzu oft Gegensätze und haben als solche die 'Entwicklung und Macht des Staates bis in die schicksalhaften Jahre des Weltkrieges hinein verhängnisvoll beeinträchtigt. Die Frage ihres Verhältnisses zueimmder «mirde oft aufgeworfen und Behandelt. Was aber den besonderen Wert der Arbeit Schmitthen-ners auSmacht, ist die erweiterte Grundlage, von der aus der Verkäster das Problem untersucht und darftellt. Er behandelt in seiner geschichtlichen Darstellung das Abringen der friedlichen und kriegerischen sowie der politischen und militärischen Kräfte und die Interessen im Leben der Völker. Ex zeigt weiterhin die jeweiligen zeitlichen Voraussetzungen auf, die das Verhältnis von Politik und Kriegführung beeinflußt Haben. Der Verfasser stellt den Leitsatz auf, daß Po litik und Kriegführung keine Gegensätze sein dürfen, sondern daß vielmehr Politik Kriegführung ist und daß Kriegführung Politik ist. Die Entwicklung des Problems zeigt der Verfasser dann in der ständischen Epoche im absoluten Zeitalter, im liberalen Zeitalter und in unseren Tagen. Mit Milch — Feuer gelöscht! In einem kleinen mazedonischen Dorf schlug dieser Tage der Blitz in ein Bauerngehöft ein und zündete. Im Ru stand eine große Geteidescheune in Flammen. Durch die anhaltende Trockenheit war ein empfindlicher Wassermangel eingetreten und die eingetroffene Feuerwehr sah sich außerstande, die bedrohten Nachbargebäude zu retten. Da schleppten die Bauern ihre vollen Milchkannen herbei. Und nun ging die Feuerwehr statt mit Wasser — mit Milch gegen den Brand vor mit dem Erfolg, daß wenigstens die gefährdeten Gebäude gerettet werden konnten. Apothekennachtdienst Vom 11. bis 18. September versehen die Sv. Areh-Apotheke (Mag. Vidmar) und die Magdalenen-Apotheke (Mag. Sa-vost) den Nachtdienst. SkQtt Wer fpielt am Sonntag? „Rapid" und „Maribor" haben sich angesichts der brenzlichen Terminfrage geeinigt, die beiden am kommenden Sonntag fälligen Fußballmeisterschaftsspiele in einem gemeinsamen Arrangement zur Durchführung zu bringen. Bride Schiele werden aus 'dem „Rapid"--Sportplatz stattfinden, und zwar tragen um % 15 Uhr „R a p i d" und „Mur a" das erste Match aus, woraus um 16 Uhr „M aribor" und „G r a d j a n-s k i" den Rosen beziehen werden. Der abermalige Auftritt 'der beiden Neulinge in der ersten Klasse verspricht einen umso interes* sanieren Verlauf, als sowohl „G-radjaniffi" als auch „Mura" in den 'bish'wigen Spielen einen ganz respektablen Gegner abzugeben vermochten. Vormittags, und zwar um 10 Uhr bringen die Jugendmannschaften „R a-p i ds" und „Železničar s" ihr Moi-sterschaiftsspiel zum Austrag. In Iber Meister schüft der ersten Klaffe findet noch ein Wettspiel statt, und zwar treffen in Čakovec „Ž e-I c },it i ü a r" und der dortige SK. 6 a-ko v ee aufeinander. In der zweiten Klasse spielen am 19. d. „L e n d a v a" und „P t u \“ in Dolnja Lendava sowie „S 1 a-v i f a" und „D r a v a" in Maribor. Leichtathletisches Zunioren-meeting Der Spori klub „železničar" bringt am Samstag, den 18. d. ein -leichtathletisches Juniorenmeeting zur Austragung, in dessen Rahmen die Vertreter der Sportklubs jl« r a t h o n", „,9t a p i d" und „Žele z-n i 8 a r" auch einen Dreikampf bestreiten werden. Es sind folgende Disziplinen vorgesehen: Lausen 100, Laufen 1000 Meter, Stas fei viermal 100 Meter, Hochsprung, Weit* sprung, Kugelstoßen und Diskuswerfen. 'Startberechtigt sind alle verifizierten und auch nicht verifizierten Athleten der Altersklassen B und C, die Mitglieder der ober« wähnten Sportklubs sind. Das Meeting gelangt im „železničar"-Stadion zur Durchführung und beginnt um 16 Uhr. Anmeldungen werden doriselbst bis 15.30 Uhr enJ* gegengenommen. Die MiMäi-wMämpse der Kleinen Entente In Prag wurden gestern die Militänwett-kämpfe der Staaten der Kleinen Entente zum Abschluß gebracht. In der Gefamtklasti-fikation fiel der Sieg an die Dschechoislowa-kei, während die jugoslawische Equipe den. zweiten Platz eroberte. An dritter Stelle folgen die rumänischen Vertreter. Die Punktewertung lautet: 1. Tschechoslowakei 29, 2. Jugoslawien 21,3. Rumänien 13. : SK. R«pid. Donnerstag ab 17 Uhr Pflichttmining der ersten sowie der ersten Jugendmanüschaft. Freitag um 20 Uhr Spie lerzufammenikunkt. : Schöne Ehrung Emil GorSeks. Von den jugoslawischen Vertretern bei den Balkan-Spielen in Bukarest war diesmal der ausgezeichnete Mittelstreckler Emil 'Goršek ganz besonders erfolgreich. Er stellte über 800 und 1500 Meter zwei neue jugoslawische und Balkanrekorde auf, die beide an die Emropabestleiftungen heranreichen. Goršek erhielt in Bukarest vom Präses des Rumänischen Leidi-taHlötiEverbanbes einen prachtvollen Goldpokal im Werte von 20.000 Sei. : Hella Kovač bleibt jugoslawische Tennis-Meisterin. In Zagreb wurde gestern die Damenkonkurrenz der nationalen Tennismeisterschaften zum Abschluß gebracht. Im Eüd spiel trafen Hella Kovač und Alice Florian aufeinander, nachdem letztere die frühere langjährige Meisterin Vlasta G o-st i s a mit 6:3, 6:2 geschlagen hatte. Frl. Kovač siegte mit 6:3, 6:2 und sicherte sich weiterhin die Staatsmeisterschaft. Auch in der Herrenkonkurrerrz B wurden einige Spiele ausgetragen, und zwar spielten Zivic gegen Kumanudi 6:3, 6:2, Sari« gegen Berta 6:1, 6:0, Kovač gegen Banko 6:4, 6:4, ferner im gemischten Doppel Florian-Ra-dovanovič gegen Kovač-Mitič 6:2, 4:6, 6:4. : Die internationalen Tennismeisterschaften von Jugoslawien nehmen am 16. d. in Beograd ihren Anfang. Von den ausländischen Vertretern steht bisher die Beteiligung ber Polen HMm und Tloczynsfi, der Ungarn Dallos und Szigetlhi sowie der Tschc-cholslawaken Drobny uivb Cesnar fest. Titel-Verteidiger ist bekanntlich PunLec. : Polen siegt im Tennislandertamps gegen Oesterreich 4:2. Mcnskag nachmittags wurden die letzten Spiele im Länderkampr Oester reich—Polen des TemnZ-Mitropacup aus-Mtragen. Der Pole Spychala siegte gegen den Dejterreichcr Goldmann mit 6:3, 7:5, 8:0, 6:3. Im zweiten Spiel verlor M 'ara gegen den Polen Tloczynski mit 6:0,. ff 9, 7:5, so 1ms; «Ser SßKbcrfautpr mit dem .'*n& von 4:2 für Polen endete. ,: Cesnar gewinnt Sibcturnier. Das Teu-misturnier von Venedig sah den jungen Tschechcslowaken G c j it a r siegreich. Im Finale schlug er Canepslo.5:?, 6:4, 6:4, 6:0, nachdem er zuvor Pnfmirri ausgefchaltet hatte. : USA wieder vor Japan. Der Lsichtath- levififamstf zwischen Amerika und Japan endete abermals mit einem Siege der Amerikaner, diesmal mit 61:4» Punkten. Die besten Leistungen vollbrachten Sefton und Oe, die je 4.35 Meter im Stabhochsprung erzielten. : Tilde« verlor wieder. Bei einem Turnier der Tennis-Berufsspieler im Haag gewann Mßlei» gegen Tilden 6:1, 0:6, 6:4, 7:5. Im Doppel siegten Tilden-Stoesen gegen Ramil-lon-Plaa 6:3, 14:12, 8:6. : Mißlungene Weltrekordvcrsuche. In Hel- •singfors unternahm der Weldrekordler im Speerlwerfen M. Järvinen. .etnejt. Versuch, seine eigene aus 76.66 Meter stehende Weltbestleistung zu verbessern. Sein Versuch miß lang, er. kam „nur" auf 74.58 Steter. — Bei einer Veranstaltung des DanKeamten-vereines tu Budapest, unternahm Szabo" einen Weltrerordvepsuch über 2000 Steter. Das fühle Wetter war der Veranstaltung nicht günstig, und Szabo blieb mit 5:29.2 hinter dem Weltrekord zurück. b. Ei« Verdacht Das Wasser, der Berg, der Stein, der Fels an der Oberfläche der Erbe ist natürlich und eine Frucht von dem gewaltsamen Gegeneinander der Menschen. Peter. Becker-Verlag, Magdeburg. 6. Max Weber: Jugendbriese. Ein mensch llich und historisch fesselndes Kultu raokument. Verlag von I. C. Bs Mcchr (Paul Siebeck), Tübingen. UiäsdtaHÜike Mmdstlm mKmmumwwKBVMmam « 33 olle oder KunMvoNe? VORDRINGEN DER ZELLWOLLE UNAUFHALTSAM. — BESSER ALS BAUMWOLLE UND KUNSTSEIDE. — MONO POLSTELLUNti DER WOLLE STARK GEFÄHRDET. — EIN STARK GEFRAGTER INDUSTRIEARTIKEL. Wie schon kurz berichtet, trägt sich eine schwedische Finanzgruppe mit der Absicht, in Jugoslawien eine zweite Zellulosefabrik ins Leben zu rufen, um die riesige Nachfrage nach diesem Artikel zu befriedigen. Aus Zellulose wird neben Papier Kunstseide und in den letzten Jahren auch Kunstwolle .oder, wie sie allgemein genannt wird, Zellwolle, gewonnen. Es handelt sieh hier um einen Industrieartikel, dem die größte Bedeutung zukommt, besonders für unser Land, das ja einer der stärksten Holzlieferanten Europas ist und demnach an der Produktion der Kunststoffe stark interessiert ist. Es muß vorweg betont werden, daß .Zellwolle kein Ersatzstoff mehr ist, sondern sich in den letzten Jahren zu einem so vervollkommneten neuen Werkstoff entwickelt hat, daß er seine beiden Vorgänger, Baumwolle und K u n s t s e i d e, an Güte, .Wert und Vielfalt der Verwendungsmöglichkeiten bereits überflügelt hat. Der Siegeslauf der Zellwolle beschränkt sich nicht auf die rohstoffarmen Länder, sondern dringt unaufhaltsam auch in die rohstoffreichen Länder vor. Selbst im klassischen Baumwolland Amerika wachsen Zellwollfabriken wie Pilze aus dem Boden und in Japan droht die Zellwolle die heimische Seidenindustrie zu verdrängen. Chemisch betrachtet, gehen Zellwolle (die treffender den Namen Zeltseide führen sollte) und Kunstseide aus dem gleichen Grundstoff hervor, nämlich aus aufgelöster Zellulose, die wieder zu Fäden verarbeitet wird. Vor 54 Jahren gelang es J. W. Swan, Lösungen aus Zellulosenitrat durch Drüsen in eine Fällflüssigkeit zu spritzen. Die so erzeugtn ersten künst- DIE DREI MUSKETIERE r . -- V EINE UNERHÖRTE FRECHHEIT. D’Artagnan hatte es auf sich genommen, den unterschriebenen Vertrag zusammen mit •einem Brief, den Mazarin in Eile niedergekritzelt .hatte, der Königin nach Saint-Gerinain zu überbringen. Es erregte kein geringes Aufsehen, als Gascogner ohne weiteres in den Höf ritt und die Königin zu sprechen verlangte. Die Königin empfing ihn offensichtlich verwirrt und las den Brief, den d'Artagnan ihr überreichte. Der Brief erteilte nur Aufschluß über die Lage, in der Mazarin sich zur Zeit befand, enthielt aber keine Andeutung über die Ursachen und über das Geschehene. Die Königin bat sich deshalb ausführliche Mitteilungen aus, und d’Artagnan redete frei von der Leber herunter, wie er es nun einmal gewöhnt war. Als er fertig war, rief die Königin verbittert aus: Und Sie wagen wirklich, hierher zu kommen, und mir dieses alles so frei zu er- zählen! Sie sind ein gemeiner Verräter und in einigen Minuten werd ich Sie hinter Schloß und Riegel setzen lassen. Und dann werde ich mich selbst an die Spitze meiner Truppen setzen, um meinen Minister zu befreien!« »Das wird Eurer Majestät wirklich nicht viel nützen«, erwiderte d’Artagnan trocken. »Bevor Sie den Kardinal frei machen könnten, würde er ein toter Mann sein! Und in den Fall, daß ich festgesetzt werden könnte, haben wir übrigens auch gedacht.« Die Königin biß sich wütend auf die Lippen und sagte: »So? Haben Sic? Nun, dann lassen Sie mich mal das famose Schriftstück sehen!« Sie las es durch und fuhr fort: »In dem Ding steht ia nichts als die gewöhnlichen Bedingungen, die den Führern des Aufstandes zu Nutzen sein sollen. Von Ihnen und Ihren Gefährten steht ja nichts drin. Wünschen Sie selbst denn nichts?« liehen Fäden erregten auf einer Ausstellung in London großes Aufsehen. Ein Jahr später konnte in Besannen die erste Kunstseidenfabrik der ,Welt eröffnet, werden. Während Kunstseide als endloser gesponnener .Faden verarbeitet wird, wird Zellwolle geschnitten-,gekräuselt und so wie Baumwolle oder Schafwolle neuerlich zu Fäden versponnen. Ihr besonderer Wert beruht auf der Vielseitigkeit ihrer Verwendung und auf der Möglichkeit, ihr auf dem Herstellungswege willkürlich die verschiedensten Eigenschaften zu geben, was bei Baumwolle und Schafwolle nur durch jahrelange Zucht und nur unvollkommen erreicht werden kann. Zellwolle kann glatt oder rauh,, glänzend oder matt erzeugt werden. Durch Zusatz von Farbe in die Spinnflüssigkeit ist eine Farbechtheit zu erreichen, wie sie bei natürlichen Fasern nie erzielt werden kann. Zellwolle wird heute in größtem Ausmaß zur Erzeugung .von Kleider- und Anzugstoffen, in der. Wirkerei, Wäsche-, Spitzen- und Gardincn-Industrie verwendet, wobei sie wegen ihrer vollkommenen Reinheit und Gleichmäßigkeit beliebter als Baumwolle ist. Täglich werden weitere Verbesserungen erzielt und neue Sonderformen geschaffen. So gibt es neuesten s schon einen Zellwollfaden, der durch feinste Kräuselung die Eigenschaften bester Schafwolle, ja sogar der Angorawolle erreicht. Eine andere Neuform ist wasserabweisend und besitzt eine große Naßfestigkeit. Der Ausgangstoff für Kunstseide ist H o 1z. Aus 6 Millionen Festmeter Buchen holz kann eine Million Tonnen Zellwolle gewonnen werden. Die Welterzeugung an Zellwolle betrug 1932 noch rund 9 Millionen Kilo, vier Jahre später schon 140 und dürfte Ende 1937 sicherlich 300 Millionen Kilo erreicht haben. Die Zellwolle ist ein gefährlicher K o n-kurrent der N a t u r w o 11 e, die bisher eine Monopolstellung in der Welt innehatte. In mancher Hinsicht ist der neue Stoff der Wolle überlegen und wird sie sicherlich schon in wenigen Jahren übertreffen. Hoffen wir, daß das die Erzeugung der Zellwolle auch in Jugoslawien in naher Zukunft aufgenommen wird. An Rohstoffen, Holz herscht wahrlich bei uns kein Mangel. Börsenberichte Ljubljana, 14. d. Devise n. Berlin 1740.03—1753.90, Zürich 996.45—1003.52, London 214.51—216.57, Newyork 4307.25 —4343.56, Paris 164.77—156.21, Prag 151.43—152.54, Triest 227.70—230.78; österr. Schilling (Privatclearing) 8.425, engl. Pfund 238, deutsche Clearing -schecks. 12.85. Zagreb, 14. d. Staats werte. 2'A% Kriegs'sehaden 407.75—408.25, per Dezember 407.75—408, 4% Agrar 53.50— 54, 4% Nordagrar 52.25—52.50, 7% Investitionsanleihe 92—0. 7% Stabilisations anleihe 86—86.50, 7% Blair 84—84.75; Agrarbank 195—0, Nationalbank 7700—0. ben vergangenen Jahren die Industrie ^ gewerbliche and sonstige Tätigkeit Slowenien vermehrt hat, so daß die 1 August 1930 verbuchte Versicherte»^ im Verhältnis erst dann erreicht 5® wird, wenn das Kreisamt einen Mitgl,e derstand von rund 115.000 aufzuweis6 haben wird. Der Beschäftigungsgp* bleibt demnach im Draubanat noch >*» m-sr um gute 12% hinter 1930 zurück. ^ Ebenso ist es mit dem Verdien^ bestellt. Binnen Jahresfrist ist der durch' schnittliehe versicherte Taglohn v° 22.79 auf 24.05 Dinar angestiegen. doc bleibt er gegenüber jenem des Jahr65 1930 mit 26.93 Dinar: noch immer u» etwa 11% zurück. Der Arbeitsmarkt Nach Mitteilungen des Kreisamtes für Arbeiterversicberung in Ljubljana waren m Slowenien im August d. J. bei dieser Institution sowie ihren Organen (ausgenommen die Berg- und Hüttenwerke) durchschnittlich 102.402 Personen versichert, was gegenüber dein vorangegangenen Monat Juli einen Zuwachs von 1540 und gegenüber dem Vergleichsmonat des Vorjahres einen Anstieg um 10.907 darstellt. Was die Zahl der versicherten Personen betrifft, ist das beste Vorkrisenjahr, 1930, bereits erreicht und sogar um 133 Versicherte überschritten. Es ist jedoch zu bedenken, daß sich in den ste- X Mariborer Viehmarkt vom 14. & Aufgetrieben.wurden-15 Stiere, 170 Ochsen, 506 Kühe, 17 Kälber und 10 Pferd6' zusammen 715-Stück, wovon 437 Stüc verkauft wurden. Es,kosteten: Schlack»' mastochsen 4.50—5,75. Halbmastochs5» 3.75—5. Zuchtochsen 3.30—4.50. Schlach;; stiere 3.30—4.50. Schlachtmastkühe bis 4.80, Zuchtkühe 3.30—4, Beinlvi6'1 2.20—3,15. Melkkühe ,3.25—4 trächtig5 Kühe 3—3.50, Jungvieh 3.70—5 und Kälber 4.50—6 Dinar für das Kilogrami Lebendgewicht. — Fleischpreis®' Ochsenfleisch. Prima 10—12, Sekunda 1 bis 10, Stier-, Kuh- und Kaibinnenfleis5il 6—12. Kalbfleisch Prima 10—12, Sekunda 8—10 , und frisches Schweinefleisch y bis 14 Dinar für das Kilogramm. Der Auftrieb und Verkehr; waren gut. Gegen ck's» vorigen Markt, sind nur kleine Preisäu-•derungen zu verzeichnen. X Der Banknote, umlauf Jugoslawien5 beläuft sich nach dem neuesten Ausweg der Nationalbank, auf 5860 und der Stad des gemünzten Geldes auf 264 Million5’’ Dinar. Die. Golddeckung stellt sich, au 26.94% gegenüber einer solchen vu» 29.68% vor einem Jahr. X Die Obligationen der Priv, Agrarbank zur Ablöse der übernommenen Bau-ernschulden im Nominalbeträge von 900 Millionen Dinar sind teilweise bereits 65' druckt und werden bis 1. Dezember de» Geldinstituten zugestellt werden. In Wirtschaftkreisen wird damit gerechnet, da» die Obligationen an den Börsen zu eine»1 Kurs von 40 bis 45 notieren werden. X Wiener Schweinemarkt vom 14. d' Zugeführt 10.620 Schweine, davon 227 aus dem Inland. Es notierten: erstklassig5 Fettschweine 1.56—1.58, mittelschwer5 1.53—1.55, alte 1.50—1.53, Bauernschw5' ne 1.57—1.64, gekreuzte 1.65—170, ufl Fleischschweine 1.50—1.82 Schilling Pf0 Kilo Lebendgewicht. Erstklassige Fleischschweine verteuerten Sich gegenüber der Vorwoche um 2—3 und die mindere» Qualitäten um 5 Groschen pro Kilo, wogegen die erstklassigen Fettschweine U>» 1—2 Groschen anzogen. Der Verkehr war lebhaft. Radia-pMQistUHM Donnerstag, den 16. September. Ljubljana: 12 Schallplatten; 13.15 Konzert; 19.50 Schallplatten; 20.10 Richti» slowenisch; 20.30 Gesangchor; 21.15 K» zert. — Beograd: 17.45 Volkslieder; 18-* Konzert; 20 Konzert. — Prag: Ib.y •deutsche Sendung: Lieder; 19.20 Ouvertüren zu klassischen Operetten. — Buda* pest: 17.30 Gesangskonzert; 18.30 Klavierkonzert; : 19.25 Zigeuner-Kapelle, yj Zürich: 12 Musik aus Tonfilmen; 1 Schallplatten. — Paris: 20.30 Kammermusik. — London: 18.40 MilitärkapeU6’ 21.50 Promenadekonzert. — Mailand' 12.30 Buntes Konzert; 17.15 Gesangsk0»-zert. — Wien: 12 Konzert; 16.05 Konzert- 17.30 Klaviermusik; 19.25 Volksweise»' — Berlin: 17 Kleines Konzert; 18 BuM5 Unterhaltung; 19.15 Kammermusik. "" Breslau: 16 Nachmittagskonzert; 19 Bunte Abendmusik. — Leipzig: 17.10 Unterhaltungskonzert; 20.10 Heiterer Abend- — München: 17 Unterhaltungskonzert, 19 Aus alten und neuen Operetten. Erste Liebe — letzte Liebe! Herzensergreßungen bedeutender Männer ten, die Erfahrungen im Zoologischen Garten auch für weitere Kreise nutzbar zu machen. Scfte .Hebe — letzte Liebe. Die erste Sie» P großer Männer hat etwas Mysteriöses, jodendes, Verheißendes an sich. Die eilst für gewöhnlich ein unerforschtes Ge-Hurnis. Sie ist aber fast immer symbolisch das zukünftige Leben der Beruh in khei-•>-!' .^Uc§ die letzte Liebe großer Männer ist' Mt immer mystisch und kann nur symbolisch ‘ yweutet werden. Das letzte Aufflackern der ^tschwirndenen Jugend ist diese letzte Liebe. - !'c ’ft nunmehr ein geistiges Verbunden» etrt- ein lleberschwang des ewig Suchenden, ut der GelieRen die letzte Verklarung, «, vu v^vncu-cit ine w-gi !e letzte Versöhnung erblickt. ■ ^c5 großen Napoleons erste Liebe irar kleines Mädchen vom Lande, Colombien 'ssö'inia, die Tochter eines reichen Gasthaus Ätzers. Napoleon wollte Colombien hei» (Q est, ober die Eltern des Mädchens hiel-ihn nicht für eine gute Partie und verwerten daher die Hand ihrer Tochter. Der amnnttige Welteroberer war zwar tief beit,! ,c^e; Die Niederlage nmch e >hn nicht '\2Ti'tckIich, Bald danach verliebte er sich zweiten Male und wollte wieder heira-