^92._________Samstag, 24. April 1909. 128. Jahrgang. MbllcherMZeitllNll lü« ^?5"l°nt!ftltr X. Im «oxlor: naoziährin ^ "> yalbiahiiss i, ^. ssai hi,, ^iistelllli», i„« Ho»« aanzjähri,, L «. - InstrilonögebUlir: ssür lleine Injcratt ! bl« zu 4 Zrilr» 50 d, nröszerc prr Zrile 12 k; bei ösleren WifderlioNlnfle» per Zeile 8k. H Dic »Laibacher Zri!ni>N' erschsi»! lässlich, mi! N»«iialims dcl Eoim- »nd ssrifrlasss. Dir Ndminiftr»o»iöstlüf,e Nr 20; die Mtdattion Milloiicslraße Ni-, i<0. Eplechslunben drr Mrdnliioi, vl»> « l>>« ,u Ul,, v«rmi I^t?» vom 17. April 1!)09. At. 4!i <^'lmn«wtn(>8t° vom 15. April 1909. "r. -^ «/^.ll-iUm. vom 17, April 1909. "r> " ,^s>I,i ^,'^e»,n«kü.. vom 15, April 1W9. "^8 «^«!<^ Ul'09. "r 31 «Deutsche Vullszcitunss« vom 17. April 1909. "^^' "7 .^nvil» 'I','^i!8k^. vom 17. April l909, Nichtamtlicher Geil. Türkei. ch^.^as „Fremdenblatt" betont in einer Vespre- in welcher das osmanische )1teich sich befindet, ein rasches und energisches Handeln erfordere. Nenn auch im europäischen Teil dieses Staates Vlutver-qics'.en in qrößerem Mähe verhindert wurde, so sei es leider in einigen asiatischen Provinzen zu Metzeleien und Massalres gekommen. Schon seien deutsche, französische und englische Schiffe abgegangen, um die nötigen Vorkehrungen zum Schutze der Untertanen dieser Staaten zu treffen, und es liege im höchsten Interesse der Türkei, das; sich die Verhältnisse nicht derartig gestalten, um eine Einmischung in.ihre inneren Angelegenheiten von feiten einer fremden Macht begründet erscheinen zu lassen. Dazu ist aber vor allein die Wiederherstellung einer unansecht' baren Autorität in Konstantinopel erforderlich. Die Iungtürken haben im Sommer den kühnen Versuch, aus der Türkei einen Verfasfungsstaat zu machen, hauptfächlich aus dem Grund gewagt, um die fremden Einmischungen in die inneren Angelegenheiten dieses Reiches gegenstandslos zu machen. Sie werden gewis; alles vermeiden wollen, um eine solche Gefahr neuerlich heraufbeschwören zu wollen. Das beste Mittel zur Erreichung dieses Zweckes wäre, Mas; zu halten in der Ausnutzung ihres Sieges. Die „Neue Freie Presse" findet es auffallend, das; in der publizierten Vereinbarung zwischen den Iungtürken und der türkischen Negierung die Forderung der ersteren nach Bestrafung der Schuldigen nicht berücksichtigt erscheine. Der Verzicht auf Bestrafungen und das Fehlen jeder Vürgschaft für die ^lllunsl würde der Erpedition den Erfolg nehmen, und es wäre übcrrafchend, wenn die jungtürtischen Führer sich auf einen solchen Ausgang eingelassen hätten. Es wird freilich gerüchtweise erzählt, daß die Mächte der Tripelentente ihren Einfluß geltend gemacht haben, um dem Sultan den Thron zu retten; aber der Sache der Nuhe ist nicht damit gedient, wenn ein Ausgleich geschlossen wird, der die Nücklehr der Reaktion erleichtert. Eine kräftige Türkei is! nur mit einer kräftigen Reformpartei möglich. Das „Neue Wiener Tagblnit" berichtet über eine Unterredung mit dem Divisionsgencral und Flügeladsutanlen des Sultans, Schukri Pascha, bis vor kurzem Militärattach'' in Wien, der sich über die Lage in Konstantinopel folgendermaßen äußerte: Man muffe vor allem im Auge behalten, daß unter den politischen Prinzipien der Iungtürten an hervorragender Stelle der Grundsatz bestehe: Tu sollst nicht töten! Es scheint daher ganz ausgeschlossen, daß der Sultan jetzt um sein Leben fürchten muß. Aber ebenso unwahrscheinlich muß für jeden Kenner der Verhältnisse die in den lebten Tagen vielfach verbreitete Version von der Abdankung oder Entthronung des Sultans klingen. Dazu wird es wohl nicht kommen. Die Iungtürlen werden ihren militärischen Erfolg gewiß ausnützen, aber in den ihnen geboten scheinenden Grenzen. Und dies wieder läßt voraussehen, daß sie die augenblickliche Situation init einer Verständigung zwischen ihnen und dem Sultan beendigen, daß sie einem Übereinkommen mit Abdul Hamid zustreben werden. Die deutsche Rcichsfinanzlesorm. Am 21. d. M. nahm die Finanzkommission des deutschen Reichstages die Beratung der Reichs-steuerreform wieder auf. Sie hat bisher 41 Tit-Mngen abgehalten, wovon 1.". auf Tagungen der ^ubtommissionen entfallen. Die Commission Hai bis jetzt abgelehnt: die Anzeigen-, Elektrizitäts-nnd Gnssteuern, die Form eines Spiritusmono-Poles und einer .^igarrenbanderole; von den Erb-schaflsgesetzcn ist nur das über das Erbrecht des Staates in die zweite Lesung hinübergetommen. Eine negative Leistung ist, so schreibt die „5l. Z.", im Grunde auch das Besitzsteuerlompromiß, das nach dem allgemeinen Urteile nicht zustande kommen wird. Es bleiben an positiven Leistungen der Commission einige Beschlüsse zum Hauptgesetze, die Aufstellung einer anderen Skala für die Bierstener ! und der strittige Entwurf einer erhöhten Tpiritus-verbrauchsabgabe. Weder über die Besteuerung des Tabakes, noch über die des Weines, noch die der Erbschaften ist die .Commission in bindender Weise schlüssig geworden. Was das Hnuptgesetz anlangt, so Hal die Kommission bisher weder den Gesamtbedarf endgültig festgestellt, noch die Frage der ge- Feuilleton. Die Mi!chsch»!tstti. Von Hrcili^c»^. O^pp^c'. lTchlus;.) oft. ('^' )ültell ihn aus," sagte Madame BlNiard slch'w'" !mdem L'»on sein Milchschwesterchen um Tc»n ,.,!'. ll) er sichtbar auf und wurde mit jedem 'i "Ulnterer. >vy da/^' zusammen in einer Fibel lesen lernten, ki'lem"n" ""^ ^teiii Elefanten und das ^ unter Etess«,^uaven steht, rückte L<>on nicht von der l^ u w orachte seine Mutter zu heller Verzweifln kl n'n.?n" ^"''nc, die sehr schnell auffaßte, liivM. "^ scanne zu Hilfe kam, machte er in der ^u Zeit merkliche Fortschritte. ^"rbcreiU!"" ^ """), als man sie beide in dieselbe "^ulein V^ ^"lc Wickle, die von einem alten ?^klmne n. '-'" Ehalten wurde. Der trügerischen loutc dec^ n. ^/ "^ ln'äulein Berlin an die >laus-^ Stadtviertels sandte, befand '""diqer mi!." > ^ Schule; in Wahrheit ein '> 'cs n ' "' ^smsl'l'len bepflanzter Hof. Hier ^"n übers.'^"^l"^^"'llch"' Schreck den kleinen ^lireriu il . ^ c"' '" d"' Erholungspause die ? r dcl illi.l ,,, ^"'"e"> unterbrechen und die lange ^' Eine ;''? !/^ auswattierten Reize stecken .!' Unqefäln Ä^' .!^'' zwar Non und Norine " '' l ^ ^l's Phänomens auseinander, '' uuhts, der gute Junge überwand nie mehr eine abergläubische Furcht in Fräulein Merlins Gegenwart. Sie würde in dem Knaben jede Fähigkeit, dem Unterricht zu folgen, in, Keime erstickt haben, wenn Norme ihm nicht'hilfreich zur Seite gestanden hätte. Gleich von Anfang all war das aufgeweckte Mädchen die beste Schülerin der Klasse und so wurde sie dem trägen und langsam begreifenden Knaben eine kameradschaftliche Gefährtin und eine Art von liebevoller Nachhilfslehrerin. Gegen vier Uhr setzten sich gewöhnlich die beiden Kinder, die von der Bonne in den Laden gebracht worden waren, neben Madame Vayard ins Kontor; dann konnte die Mutter beobachten, wie Norine dem Jungen eine Aufgabe erklärte, die er nicht recht begriffen hatte. .Der liebe Gott belohnt uns," sagte Madame Bayard zuweilen zu ihrem Manne. „Norine ist ein wahrer Schatz für uns... so vernünftig fchon, und so fleißig. Heute habe ich ihnen wieder beim Lernen zugehört... ich glaube, ohne sie hätte er niemals feine Rechnung herausgebracht." „Ich wer'de ihr das nie vergessen, Mimi; du kannst ganz ruhig sein. Unser Geschäft blüht.; ich werde Norine ausstatten und verheiraten, wenn sie erst einmal in den, Alter ist, nicht wahr?" Und dies Alter kam! Die Zeit vergeht ja so schnell, und nun sitzt am Pulte im Kontor eine hübsche, schlanke Blondine neben Madame Bayard, in deren schwarzen Haaren schon ein paar Tilber-fäden erglänzen. Norme schreibt jetzt in das große messingbeschlagene Buch, während ihre Pflegemutter an irgend einer Stickerei arbeitet. Es ist sieben Uhr! Wo nur die Herren bleiben? Da endlich kehren sie zurück. Herr Bayard hat sich inzwischen ein ziemliches Embonpoint angelegt, uud L<^on, der vor vier Wochen das Apothetereramen bestanden hat, ist ein bildschöner junger Mann geworden. „Guten Tag, Mimi... guten Tag, Norine... Wir wollen gleich zum Essen gehen. Ich weiß etwas ganz Neues; das erzähle ich euch bei der Suppe," sagte der Drogenhändler. Sie stiegen in die Wohnung hinauf, uno wm) rend Madame Bayard die Suppe servierte, steckte sich Herr Baüard mit Gemütsruhe die Serviette vor, blinzelte seine Frau schalkhaft m, und beginnt: „Na, Mimi, es ist in Ordnung, „Die Forgets willigen also cin^ „Mit Vergnügen. Die Hochzeit wird in einigen Monaten sein, und unsere Schwiegertochter wohnt dann mit L doil loird telegraphiert: Die Vermutung, daß der Mars bewohnt ist, beschäftigt iminer noch selbst seriöse Ge» lehrte. So will nnn ein amerikanischer Astronom eine Verständigung mit dem Mars herbeiführen. „Daily Expreß" meldet aus Newport, daß der Direktor des Observatoriums der Havard-Universiläl Pickering einen Versuch unternehmen wird, eine Verbindung mit dem Mars herzustellen. Im kommenden Juli wird nämlich der Mars der Erde näher sein als je zuvor. Pickering will einen Riesenspiegel, der ein ^eld von '^ englischer Quadratmeile bedecken soll, herstellen, mit dem er die ^ichtsignale für den Mars senden will. In Amerila bringt man den eigenartigen Versuchen Pickerings gro» ßes Interesse entgegen. — japanische Gemüse ans den Speisekarten der Berliner Hotcls.j In den Speisekarten der großen Bei« liner Hotels findet man jetzt als Gcmüsegang vielfach die japanische Soya-Vohne, die man in Europa bisher nur als Ruhstoff einer pikanten Saneenwürze kannte. Auch andere japanische Bohnenarlen nnd sonstige Er> zeugnisse der wartenbankuust gelangen neuerdings cms deu europäischen Markt. Die interessantesten davon sind zwei NieseN'Retlicharlen; der gewaltigste von ihnen, der Sakuratschima, erreicht einen Umfang von nahezu einem Meter und ein Gewicht bis zu 15 Kilogramm. Der andere wird nahezn einen Meter lang, während er im Umfange nicht mehr als 6 Zentimeter mißt. — sVom Diamantenschwinblcr Lemoine.j Aus An-laß der Verhaftung des Diamantenschwindlers ^eüwim' erzählt der Pariser „Figaro" einen tollen Streich, den dieser Schwindler großeil Stils vor nicht langer Zeit ausgeführt hat. Lemoine absolvierte in der Stadt Tar» bes seine Wasfenübung. Sein Hauptquartier hatte cr in einem der großen Hotels aufgeschlagen, wo er be> den Mahlzeiten in Gesellschaft einiger ,'jechlumpam' lustige lind lärmende ^esle feierte. Darüber hielten sich einige Offiziere lind hohe Beamte auf, die i» demse!' ben Hotel in Pension waren, nnd sehten es durch, dcch man ^emoine den Vesnch des Hotels verbot. Rasch sul> schlössen, ging Lemoine zum Hotelier nnd fragte ih», was der Kaufpreis des Hotels sei. „Ich kaufe es", sagtc er, und fügte gelassen nach einer Panie hinzu: „Ic<)< bill ich Hausherr, Ersnchen Sie gefälligst die Herren Ossiziere, das Hotel zu verlassen". Einige Tage darcn'1 verlanfte Lemuine das Hotel wieder, natürlich mit Ver< Inst. Und bald darans erfolgte anch sein ^usamme"' bnich. — sLiöstauunsse» am Niagara.j Am Unterlaus ^ Niagaraflnsses herrscht, wie aus Newyork gemeldet wird, die größte Panil, da der Elsdainm, der den ^all z»' rüclhält, ganz lolossale Dimensionen erreich» hat. M» befürchtet, daß die ganze Umgegend von den angesc»»' melten fluten hinweggerissen wird, falls der Da»»» aus einmal bricht. Namentlich die Bewohner von F>"l Niagara nnd Learscun hegen die größten BefürchtuM'» für ihre Sicherheil. Das Kriegsministern,», hat eim' Pionierabteilung abgeordnet, die den (Hisdaniin an vel'-schiedene» Stelle» sprengen soll, nm ein Mislnte» d"' gestauten Wassermengen zu veranlassen. Die '>> stammen aus den großen See», aus denen bereits ss>> einigen Wochen der Eisgang vor sich geht. — lDie Wellmannsche Nordpoleirplosion.j Äl's Ehristiania wird berichtet: Wie seinerzeit gemeld/' wurde, hat Wellmann trot.; der früheren Mißerfolge s>"1 entschlosseil, den Versuch, im ^uslschisf nach dem Nort" pol z» gelange», wieder ansznnehme». Das von 'W gemietete Cchiss — ein dreimastiger Dampfschonei' »>'' einem 75IIl'.Motur — ist in der vorigen Woche w>> der Hoellen-Werft seesertiggestelll worden. Es wird Mitte nächsten Monats von"(5hrislianssand nach TroM' soe abgehen, wo 4l«)<> Kilogramm Eisenspäne ','"' Wasserstofsentwicklung an Nord genommen werden !>>' len. Von Tromsoe wird das Schiff mit dem Valll'l' Mitte Juni nach der Vigo-Vai ans Spitzbergen sah"", wo sich die Wellmannsche Station befindet. Die ^eit dco Anfstieges wird von den Witterungsverhältnissen "^ hängig sein, namentlich von den, Ende des Schnees«!!?' — lSchlagfcrtig.j Die „Daily News" bringt f>^ gendeil Dialog: Vater ibeiln i^esen des Zeugnisses, dli" ihn, wenig gefällt, zu seinem Sohne): „Weißt du mc>' leicht, daß Georg Washington in deinem Alter >»""s unter den Ersten seiner Klasse war?" Sohn: ,MW>^ Vater- nnd in deinem Aller war er Präsident der Ve^' einigten Staaten." Oh, über die Tauben! Oh, über die Blinden! Sie hörten nichts aus Norines Stimme heraus, als sie antwortete, und doch lag in dem schmerzlich bebenden Klang das Echo eines brechenden Herzens! Sie sehen nicht, wie das arme Mädchen erblaßt und wie ihr Köpfchen, als sei es Plötzlich zu schwer geworden, fast bewußtlos zurücksinkt. Sie merken nichts und werden noch eine ganze Weile lang nichts merken. Und doch lieben sie ihre Norine, den Sonnenschein und den sauber ihrer Häuslichkeit: sie denken sogar daran, sie demnächst mit ihrem ersten Buchhalter zu verheiraten, einem gut situiertcn Witwer, der alles besitzt, was eine Frau beglücken kann. Auch L^on hat Norinc gern, und zwar volt Herzen gern, aber wie seine liebe, gute Schwester, und er hat keine Ahnung davon, der verzogene, verwöhnte Junge, daß das arme Mädchen sterblich in ihn verliebt ist. Sogar heute abend, wo er ihr unwissentlich den Todesstreich versetzt hat, errät er die Wahrheit nicht und wird ganz friedlich, von hellen Munfts-träumcn umgaukelt, einschlummern, während sie in ihrem Zimmer, das nur eine ganz dünne Wand von dem ihrer Pflegeeltern trennt, von. Schmerz überwältigt aufs Bett sinken und in die Kissen beißen wird, mn ihr Schluchzen zu ersticken. Der Ball ist vorüber. In den leer gewordenen Räumen sind die Kerzen heruntergebrannt, und die Scherben von einigen gesprungenen Lichtmanschct-ten liegen auf dem Parkett umher. Die Bayards hatten darauf bestanden, daß die Hochzeit bei ihnen gefeiert werden solle, und mit einer Unmenge Blumen war es ihnen auch gelungen, dein alten Kaufmmmshause einen festlichen Anstrich zu geben. Das junge Paar halte sich eben in die für fie bestimmten Räume zurückgezogen. „Geh' schlafen, mein Kind," sagte Madame Bayard zu Norinc, die den Dienern noch die Lichter löschen hilft. Dann umarmte die glückliche Äiutter ihre Pflegetochter und fügte mit einem Lächeln bei: „Jetzt ist die Reihe bald an dir!" Und endlich ist Norine allein in dein finsteren, nur noch von einer auf dem Flügel stehenden Kerze erhellten Salon. Mein Gott! Wie es nach Blumen riecht, und wie ihr der Kopf weh tut! Was war das für ein schrecklicher Tag gewesen! Und welche Qualen hat sie ausgestanden von dem Momente an, wo sie vor Hortense hingetniet war und ihr die weiße Atlasschleppc geordnet hatte, bis vor einer Viertelstunde, wo sie L<^on, der seine ^rau umfaßt hielt, an sich gezogen und die beiden Gatten ihr fast gleichzeitig einen Kuß auf die Stirne gedrückt hatten! O, der Vlumenduft ist unerträglich, und Norme fühlt sich ganz belaubt davon. Sie läßt sich in einen Lehnstuhl sinken und drückt beide Hände gegen die hämmernden Schläfen, aber sie schließt die Augen nicht. Sie schaut nach jener Tür, hinter der das junge Paar verschwunden ist. Wie sie bei dem Gedanken von einer Art De- lirium erfaßt wird, wie ihr der Blütenduft dn' Sinne verwirrt, wie sich Tausende von Vrinncrun^ gen in ihrem schmerzenden Gehirne drängen! Sn sieh« sich als ein Kind in der Schenke von Algc'l/ teuil; die schön geputzten Städter kommen nnd st"''' cheln sie, und der hübsche kleine Junge nut der wc' ßen Feder auf dem Hute küßte sie.... Andere 5"/ der ziehen ihr durch die Seele.... Fräulein M"^ lin, die sich die Stricknadel in den Buseil stößt: "". dunkle Trogenmaglizin, wo sie «im Sonnlag, w" alle Läden geschlossen waren, hinter Säcken u< Fässern Versteckens gespielt. ... ^ Mein Gott! War sie denn verrückt? Da lr^ lert sie die Melodie des Walzers vor sich h'"' ^, sie hellte mit L<^on getanzt hat___Das ist I" ^ Ersticken in dem mit Blumen überfüllten -U""'!^ sie muß in ein anderes Zimmer geheil oder M -stens das Fenster öffnen.... Sie fühlt N") <^, schwach, um vom Stuhle aufzustehen-----^'^, ^n denn sterben müssen? Auf ihrem Gehir» llM' .,,, Druck, als ob man es zwischen zwei Schrauben geklemmt hielte! Ach, die Rosen! Die Ola"^, bluten vor allem! Endlich erhebt sie M "'f so äußersten Anstrengung, schneeweiß im ^"/.^i,cl'' weiß wie das Kleid, das sie lrägt... - Plou e r z il und Anton ^"N'c lvnrden zn (ividenzliallnngsgeomeleril zweiter ^>"!>e ill der elften Nangsklasse fiir den Dienstbereich ^r lrainische» ^inanzdireklion ernannt. , -^ l^iir die rücktchrenden Reservisten.> ^ veracht des Umstandes, daß bereits in wenigen Tagen "Ut dc» ^iiicklransporte der Reservisten aus Bosnien Wv. begonnen loird. und mehrere lansend Mann die ^„„Ulnng der Gesellschaft vom österreichischen Sil-i>^" Grenze zur Erlanguug entsprechender Stellen ''' änspruch nehmen dürsten, öiliet das Präsidium der ^'llschast, daß freie Stellen sowohl dem zuständigen ^lcitzbataillonskader, als auch dem Ergänznngsbezirls-^MMaxdo und endlich dem Sekretariate der Gesellschaft, ^U'", >., Slubenring 8 bis X' lH"ndeIs> und Gewerbe- a,»»ier> »nverziiglich bekanntgegeben werden. Nl>< ^ ^''^"^ Dcbliuschc Stiftunqsplnhc böhmischer "dte,lunss in den l. u. k. Milit«ir-l5rzich«n^. und ,','b'ln^anstaltcn.» Mit Neginn des Schuljahres '^/>!)!<> gelangen in den l. n.' s. Militär-lHrziehnngs- "d Nildnngsanstalteil vier Graf Deblinsche Stistnngs-^"hl' böhmischer Abteilung zur Neselmng. Die Newer-^l u,„ d^, ^,^,^. haben die Mittellosigkeit der Elteru ?"") e>» levies Mittellosigleilszeugnis,^ dann den Um-uk> ' >^^ ^' ^''^'^ ^'U'^l' des böhmischen Herren- l'r Nilterftandes angehören, eventnell von einer ^a-^Ull' des Herren» oder Ritlerstandes ans Mahren oder ">> (Idellenlen ans anderen erbländischen Provinzen "Mü'nien, ^^^ Diplom oder Stanunbann, nachzn-^'st'l'. Auch ist den, Gesuche, in welchem die Anzahl ^ Geschwister des kompetenten, dann ob nnd ivelcl)e ^,". lhi'eu versorgt sind oder bereits eine Stiftung ge. ^M'N, geloifsenhaft anzugeben ist, die lHrllärnng der fiiv ^' "^" ^"^»un'der beiznlegen, daß sie bereit sind, ^ "l>>, ^i> ^ tHrlanqens eines dieser Stiftnngplätze ,.^ Dr Unlerftiilnlng deS Kandidaten allenfalls noch l , ^ Auslage» zu tragen. Im übrigen haben die :/ ^'!!^>lden Newerber den allgemeinen Vedinglingen Nl>i> r unmittelbar bei der l. l. Statlhalterei in A,^ ^' überreichenden, genan nach den vorstehenden 'demons',, zu instrnierenden Kompetenzgefnche »vird ^ ^N'st bis zum 15,. Mai feftgeselN. das ^'.^lninischc .<.lnnstwedcanstalt.> Wir machen aus sc», ^^^^ ^^'^ Krainisclien KnnsOvebeanftalt anfmerl-!'i> >' ?l'' ^^^ ^h dem kanflustigen Publilum uur noch !cl^ "^l> die nicht mehr wiederkehrende Gelegenheit, i"w, handgelvebte Gobelins zu den niedrigst"' Prc'i-^.'^! "'werben. Das !^ager ist z>var nicht mehr groß, ^m ^! ^ jedermanns Geschnlack noch etloas Passendes, bcü"' '"'^'" ^'"deltissen bis znr Kopie echter Nean-ti^'^'s"" ^'»fachste» Teckchen bis zu den schönsten Por-,„>^' >>U das Kennerange Gelegenheit, das'Beste ans-dir!/!?',' "^''> die Anstalt unwiderruflich mit Ende !cn,n ' -"""ntes aufgelöst >oird, sollte es niemand ver. ,/''>' si^' in Kurze zu besuchen. Ürbi /^^"inärpolizcilichc Maßnnlimcn für das Ttadi-!'qe 5> "'b"ch-> Wie man uns mitteilt, wnrde der hie->^.>,^^^!!!agistrat von der ^andesstelle beauftragt, sl^> ' !^l> iuich inuner »viederholender Wutsälle uach-l l/, - . ^"s'lgunge» zn treffen: Das sreieHern n,-!^'h, !' ^^'^' H u u d e ist im ganzen Stadt-hiin,'', ' verboten. Die Hunde haben mit einem ^-^nd stavlen nnd dichten, das Beißen absolnt verhindernden Mnullorbe versehe» zn sein und sind ü berdie s st e < s an der ^ ein e z n f ü h r e n , nnihrend das Mitnehmen der Hunde in öffentliche ^olale »ach »nie vor strengstens verboten ist. (5ine Ausnahme hievon bilden Jagd-, Zug» nnd ^leischerhunde, aber nnr >oährend der Daner der Verwendung in dieser Eigenschaft' Zug- und ^leischerhnnde miiffen aber auch wahrend der Daner diefer Verwendung mit einem beiß-sicheren Manlkorbe versehen sein. Der Wasenmeistcr ist zur Vornähme von häusigen Slreifnngen im Stadt-rayon zn verpflichten, wobei frei herumlaufende, mit oder ohne Manllorb versehene Hnnde einznsangen nnd stets ohne Verzug unter Anssicht der städtischen Polizei-oigane in der Waseumeisterei zn vertilgen sind. Hunde, welche ohne Maullorb oder mit Mnullorb frei herum-laufend betreten wnrden, jedoch nicht eingefangen wer-den sonnten, sind den anszusorschenden Besitzern nach-tiäglich abzunehmen und gleichfalls an5nahm?>los so-fort zn töten. —>-. - lDrutschc Privai.Lehicrinnenbildungsanstalt.j Wie man uns mitteilt, wurde der Termin für'die Abhaltnng der schriftlichen Neifeprnfnng im Sommerlermine !9<>9 an der deutschen Privat-^ehrerinnenbildnngsanstalt in ^aibach auf deu 17., 18. nnd 19. Mai festgefetzt. Die miindliche Neisepriisung >vird am 28., 3l). Juni nnd am 1., 2., li. nnd 5. Juli'abgehalten werden. Das Schnl-jähr >vird an der vorgenannten ^ehrerinnenbildnngs-anstalt und an der Übungöschnle am 20. Juni geschloffen weiden. —r. - l< nud die „Glcwua Pvsojilnica" in ^aibaci) ü<> !<> i^cier des Tt. Geor.qs.^este5 nuf dcm laibachcr Tchlostbcr^c.j Das traditionelle, seit dem vorigen Jahre über Initiative der Stadlgemeinde ü^aibach wieder znr Geltnng gelangle St. Georgs-^est ans dem ^aibacher Schloßberge wird morgen nm l<» Uhr vormittags mit eine»! feierlichen Gottesdienste nebst Predigt in der historisch dentwürdigen St. Georgs-Schloßlapelle, in welcher bereits im ^.ahre 1489 Kaiser Friedrich III. eine tägliche Messe stiftete, gefeiert werden. Da an diesem Tage der Andrang zur Kapelle ein massenhafter fein dürfte, wurde aus Sicherheilsgründen daselbst ein zweiter Ansgang errichtet. -^ Anschließend an die lirchliche ^eier findet, wie in früheren Zeiten, im ge-räumigen Schloßhose ein zwangloses Vollssest mit Auf-ftellnug von Bnschenschenken und Bnden statt. lDcr Bn» cinc^ Wohn» «nd Tchulqcbnudcs für (finjnhriq.^reiwilligc in ^ailiach.j Auf der Nordseile der hiesigen nenen Jinanterielaserne ist der Bau eines Wohn- nnd Schnlgebändes für Einjährig.^-reiwillige in Anssicht genommen. Das nenprojeltierle Objelt »vird^ einstöckig nnd doch so geräumig seiu, daß darin die Ein-jährig'^reiwilligenschnle eines Infanterieregiments samt den nötigen Wohnränmen für die ^requenlanten Platz haben >vird. Die näheren Details werden von einer demnächst zusammentretenden gemischte» Kommission festgesetzt und der Ban noch in diesem Jahre in An-griff genommen werden. 1<>> . -^ lPrrisvcrhälinisse auf größeren Aiinbermnrkten in klrain im Monate Mnrz.j ^iach amtlichen Berichten belrng der Durchschnittspreis für 1<«> Kilogramm ^ebendgelvicht anf den ^'iüdermärllen im politiscl)en Be-zirle Ädelsberg für Mastochsen 7l> K, für halb-fette Oc!,sen 64 bis 68 «, für magere Ochsen 56 bis M 1<: im politischen Bezirle G ot < s cl) e e für Mast. ochsen ft<> K, für halbfette Ochsen 7« l<, für magere Ochsen 64 l<- im politischen Bezirte Gurlseld für Mastochsen 7<> bis 74 X, für halbfette Ochsen 58 bis 68 !<, für magere Ochfen 54 bis 6<» K; im politischen Bezirle K r a i n b n r g für Mastochsen 64 bis 68 !<, fiir halbfette Achsen 58 bis 6i» k', für magere Ochfen 52 bis 54 K; in, politifchen Bezirle !^ i < tai für Mast-ochsen 66 bis 76 X, für halbfette Ochsen 6l» bis 68 X, sür magere Ochsen 56 bis 6<» l<- im politischen Be-zirle ^ o i t s ch für Mastochsen 66 bis 68 k, für halb» fette Ochfeu 62 bis 64 X, für magere Ochfen 58 bis 6<» l<; in, politischen Bezirle Nndolfswert sür Mastochsrn 66 lv, für halbfette Ochsen 62 !<, für magere Achsen 54 bis 58 X, und im politischen Bezirle Tsche r n e m b I fiir halbfette Ochsen 66 l<, für magere Ochsen 6l» l<. — und Methodverrineej für die Pfarre St. Peler in i^aibach hallen Montag, den 3. Mai, nm 8 Uhr abends in den Lokalitäten der Gastwirtschaft „Pri Ieinejn" an der Pelersstraße ihre Hauptversammlung ab. Besondere Einladungen werden nicht versendet werden. — iVcsitzwcchsel.j Das in ^aibach bestbelannte Gasthans „I^i-i lo»1<»vsz,tln-.iu", Domplah 14, lvurde von der bisherigen Besitzerin Ursula Iurlovl'5 dem Herr» Thoinas Bizilj nnd seiner Gattin Margarete Nizilj nm den Preis von 36.> -. " jWaldbrand.j Wie uns initgeleilt wird, hat am 15. d. M. die !7 Jahre alte Besitzerstochter Maria Sever aus Nnrgslall aus einer Wiese bei Burgstall, politischer Bezirl Krainburg, Abfälle angezündet und ans diefe Weise einen Brand in der nahe liegenden Waldnng verursacht. Ungeachtet des raschen Eingreifens der Insassen von Burgslall unter Führung des Ge» meindevorstehers verursachte dieser Waldbrand einen Schaden von etwa 5<»<» K. i-. " ist schon Iäi,gere Zeit die im Jahre 1845 in Eol, politischer Bezirk Ädelsberg, geborene nnd dahin zuständige, schwachsinnige Katharina Pra^el. Sie is! mittlerer Statur, hat ein ovales Gesicht, graumelirr-tes Haar und schadhafte Zähne. Bekleidet war sie bei ihrem Abgänge mit einem blanen, rolpnuklierten Nucke, einer blanen Jacke nnd einem grauen Kopftuch' als ^ußbekleidung trug sie Männerschnürschuhe mil Absatz-eij'l» beschlagen. Zuletzt wurde die Pra^el von einigen Orisinsassen der Ortschaft Krenzberg gegen Kovl oer Gemeinde Stnrja gehend gesehen: seither sehlt jede Spur von ihr. —r. iMebaillc dec< Kärntner Bereines „Alpenrose".j Anläßlich der Hnnderljnhrseier der Kärntner Bandes-verteidignng 19<»9 beabsichtigt der Kärntner Verein „Alpenrose" eine Medaille herauszugeben, welche anf der Vorderseite die Porträts der Hanptlenle .Hermann »nd Hensel sowie des ilbersenerwerkers Ranch mit enl-sprechender Umschrifl, aus der Rückseite das Denlmal in Malborghel mit den, sterbenden !^öwe,, und der Wid-innl'g trägt. Die Medaille wird in zwei Arten aus-geführt, und zwar als Gußmedaille im Durchmesser von 15l! Millimeter zum Preise von 6l» K, dann als Re-dnllion !Prägnng> im Durchmesser von 35 Millimeter, nnd zwar in Silber zu 6 l<, in Bronze zu 3 X, in Messing versilbert zu 8i» li, in Messing zn 6li l,. Ein allsälliger Reinertrag ist humanitären Zioecken gewid» met. — Anfragen oder Bestellungen sind an den Kärnl-ner Verein „Alpenrose", Wien, IV,, Margarete», straße Nr. 52, zn richten. Am ssrauzoscnstein. Original »Roman von Erich Obenstein. (2. FortschUUg.) (Nachdrull uerbollü.) rat^"^^' ^l^' Hcrzoqs! Der juiM hat Nwhl gchci-"' lncht wahr?" die ^^' ^^"'^ l'M' sechs Jahren. Einc schönc svrau. u>^/V?^ '^^nstanze! Ja, ja, jcyl schaut cr froilich Und,1 "-" "udon'n ülohr aus, der Herr Nichard, ^'rn^ ^'^ ^' ''i'u den Erlx'n gcschcnlt hat — rcin "d>uoni '^ "' ""^' ^^>lz und Muck über dcn Vnl'^n, lmm ^7 "^''^' ^'^^ schlvatz' ich da zusammen! Das l^dcn Herrn gar nicht interessieren." "^och, doH ^.^^^. ^^^ Nosenauerin--------" scliu,/^^ ^^' H^'l' lenul mich? War der .Herr denn "" ^"unal in Winkel?" '^" I<> Jahren -. ja. Vor M Jahren." Noch n^ ^'^" ^"tt. dann--------! Tanuils hat ja '1 "Mn erster Coliger qelcbt!" "^as ^ ist der Rosenauer gestorben?" hab' j^""' >ch"n längst, mein lieber Herr! Seitdem eine dr..!? ? ^"eimal geheiratet, nnd hente bin ich oft m,f ^^' ,^'U'l'- Jo, ja, fo harl qeht's einem lachte"^' ""geschlagen hat's Ihnen nicht schlecht," ^'Uc Niaie, ? " ^' "^ blühen ja i,och heute wie "Nr H 5'^'"l'ch ist's wahr! Die Männer haben Ehrend s!^VV'"^' ^bracht. Der erste war sort-T^duii..,"^' ""' Zueile saugrob, und der dritte >S, ^utt s/?>.!' b"' 'var un'hr betrunken als sonst ächter oh,/!"'- ff "lle drei selig. Ich tu' mich vöNia, „>'Ilso, nnd die.Herzogs werden inuner reicher?" begann der fremde nach einer Pause wieder. Die Nosenanerin klimperte mit den Schlüsseln. „O je — es ist halt viel da! Weim die überhaupt fertig werden könnten mit ihrem (>ield, ich glaub', es würde nicht lang dauern. Denn wie's jetzt vom Verru Nicharo getrieben wird — die vornehmen Gesellschaften und'sort (Me und Lustbarteitcn —" „So so." „Na, mich geht's ja nichts an. Nnd so lang der alle verzog noch lebt und die Sabine auf Tod und ^eben spart, wird's ja nichl so viel auf sich haben, aber —" ,.Mer sein ^eblag tut's kein a,m, wenn einer, der's Gelverk führe» so!I< in die Stadt zum Studieren geschickt wird und nachher keinen Nagel von einer Schraube unterscheiden tann!" fiel ein alter, weis;lopfiger Vauer ein, der am Nebentische sas; und zngehölt hatte. „Recht hat er, der ^'lmeisöder," velräfti.qte die Wirtin. „Was nutzt jetzt dem Herrn Nichard sein !><»<'<<»,- 1'li-i«? Nichts! Wenn hentc der Alte in Virengut die Augen zntut. dann ist er rein auf den Direktor angewiesen, nnd der alte Panr drüben wird sich ins Fauster! lachen." „Der zäumt auch das Rost nicht beim Schwanz auf!" nickte der Ameisöder, „das ist ein Schlauer, Feiner — o je!" „Wieso?" fragte dcr Fremde. Und der Ameisöder erklärte: „Ja, sieht der ,<5err: der gehl schön still Schritt vor Schritt weiter. Selbst ist er nur gemeiner Arbeiter gewesen anfangs beim alten Herzog. Dann heiratet er drin in Seetal die Tochter vom alten Pott — der Pott hat eine kleine Eisenhütte ^ nichts als Hufnägel macht er, aber wie der Paur einheiratet, wird der Vctrieli gleich vergrößert. Nach fünf Jahren tauft er sich schon da in Winkel an. Der alte Herzog lachte blos'.. Aber heute lacht er nicht mehr -^ ein Drittel feiner Gewerle qehört schon dem Paur. Der schickt dann seinen einzigen Sohn in die Well hinans ^- weit, weit fort ins Englische oder gar nach Amerika, sagen sie. Und nicht etwa als vornehmen Herrn! Gott bewahre! Arbeiten und schuften und hungern mns; der Innge wie nnr einer. Aber dabei wird er halt auch alles von (^rund aus lernei, nnd einmal nicht so dumm dastehen, wie der noble, gelehrte, junge Herzog — leider!" „Ja," lachte die Rosenauerin, „und derweil der JuiM dranßen lernl, macht sich der Alte da herum immer breiter und größer. Vor einem Jahre hat er gar den Adel bekommen. Paur von PaunM heißt er jetzt, und weiß Gott. woher ihm das Geld zugeflogen ist — aber er muß, alle Taschen voll habe», denn überall lauft er zu, und die noble Villa drüben wird auch einen schönen Patzen gekostet liaben. Der Junge wird Augen machen, wenn er heimkommt —" „Was," rief der Fremde und sprang plötzlich auf, „die Villa drüben — ?" „. . . gehört dem Herrn Jakob Paur von Pauregg, versteht sich, und die Anna-Hütte draußen im Winkler Tal hat er vor 14 Tagen auch gelauft? Und der alte Peter Herzog, wenn er mal nach Win-lel hereinkommt nnd seinem ehemaligen Arbeiter begegnet, dann mach, er wvhl ein Gesicht, als hatte er'Holzessig getrunlen, aber den Hut z,ehl er doch gleich vom >i'opf, was bei ihn. selten vorkommt. (Fortsetzung folgt.) Laibacher Zeitung Nr. 92. ___________814____________________________________________24. April 1909. — Wne Hcldcnhallc.j Seine Majestät der Kai» s e r hat nachstehendes Handschreiben an dcn Kriegs» minister erlassen! Die zn Meiner Kenntnis gelangten mannigfachen Vorbereitungen patriotischer Veranstal» tungen, welche der Erinnerung an die hervorragenden weltgeschichtlichen Waffentaten des Jahres 1609 gelten sollen, haben in Mir den Wunsch gezeitigt, Meiner Armee einen Beweis treuen Gedenkens und unversieg» barer Dankbarkeit zu geben. Es ist daher Mein Wille, daß jenen Angehörigen der Wehrmacht, welche sich durch besondere Leistungen vor dem feinde oder durch Schöpfungen von bleibendem Werte um das Vaterland vcrdieut geiuacht haben, auch nach dem Tode eine dauernde Ehrung gesichert werde und soll zu diesem Zwecke ihren irdischen Überresten eine pietätvoll gehü-tete Ruhestätte gewidmet sein. Ich bestimme hiefür den in Meinem Eigentumc stehenden Heldenberg in Wetz» dors in Meinem Erzherzogtum Osterreich uutcr der Enus, wo bereits Feldmarschall Gras Radctzly und seine Paladine FML. Freih. v. Wimpffen und Freih. d' Aspre beigesetzt sind. Ich übergebe somit den Helden» berg geschenkweise Meiner geliebten Armee, indem Ich gleichzeitig das zu seiner Erhaltung erforderliche Ka» pilal aus Meiileu Privatmitteln anweise. Die Anträge bezüglich der Wahl der am Heldenberge zu Bestattenden werden Mir fallweise zu unterbreiten sein. — ritschnigg zuni Rechnungsofsizial in der zehnten Rangsllasse ernannt. , — lHymen.j Hellte filldet in Littai die Veruiäh» lung des Herrn Josef Schwaiger, Industriellen und Werksbesitzers in Sagor, mit Fräulein Hildcgarde Orb6l Edlen von Kökös statt. — i^licuc Personcnwaqcn.j Vor kurzem wurde die Meldung verbreitet, die Slaalseisenbahnverwaltung habe 500 Personenwagen neuer Type bestellt, bei der speziell für die erste Wagen klasse eine schlafwagenähn» liche Eiilrichtung gewähil lvorden sei. Man wird wohl nicht fehlgehen, wenn man diese Meldung als irrig bezeichnet. Ihr Entstehen ist vielleicht darauf zurück» zuführen, daß, wie das „Österr.»nng. Eisenbahnblatt" voil waggonindustrieller Seite erfährt, zu deu bestellte» Wagen auch eine übrigens nur kleine Anzahl Probe-wagen einer nenen Type zählt, die in einzelnen Punk» ten gewisse Verbesserungen der bisherigen Wagenans» staltung answe^st, unter anderem in den Coupes der zweiten Masse Verringerung der Plätzezahl auf sechs Plätze uud ill der ersteu Wagenklasse eine Vorkehrung für das Umlegen der Rückenlehne. Im übrigen handelt es sich hierbei, wie scholl erwähnt worden ist, lediglich um die Bestellung einiger Probewagen, über deren Zweckmäßigkeit nnd Brauchbarkeit selbstverständlich erst die Erfahrungen des Betriebes unlerrichten können. — sIm „Laibacher Prater"j wird es von Tag zu Tag lebendiger, schon reiht sich Schaubude an Schau» buoe, eine die andere an „Sensationsstücken" über» bietend. Ein größeres Unternehmen neuer Art, das bisher in Laibach noch »licht zu sehen war, dürste sich dem uuterhalluugslustigeu Publikum in Talios ameri' fanischer Toboggan.Anlage darbieten — einer großen Rutschbahn »lach kanadischem Muster. Als Toboggan wird in Kanada derjenige auf künstlichen Rutschbahnen in Verwendung kommende Schlitten bezeichnet, der nicht auf Kufeu, wie die gewöhnlichen Rodeln und Schlitten, sondern auf seiner ganzeil Budenfläche läuft. Die Rutschbahnanlage, mit deren Aufstellung »nan ill den gestrigen Nachuiittagöstuudeu begonnen hatte und die hellte abends eröffnet werden soll, weist einen über dreißig Meter hohen Turm auf, von dessen Höhe aus die wendeltreppenartig gebogene Rntschbahn in einer schiefen Ebene von beträchtlicher Länge verläuft. Ori-gineil gestaltet sich der Aufstieg zum Turme, der sich mittelst eines „Trottoir roulant", einer Art rollender Treppe vollzieht, die von einem elektrischen Motor von fünfzig Pferdelräften in Bewegung gesetzt wird und geeignet ist, eine große Allzahl von Rntschgästen ans einmal ans die Höhe des Turmes zu befördern. Von dort aus erfolgt, ganz wie beim Rudeln, die jähe Tal» fahrt. Die Prozedur hat außer ihrem unterhaltlichen auch einen sportlichen Charakter. — iKus der Titzunq des k. k. Bezirksschulrates in Nudolfsn,crt> vom 7. d. M.: Der Antrag des Vor-sitzenden auf Erweiterung der eintlassigen Volksschule ln Haidowitz auf eiue zweiklassige wurde einstimmig angenommen. Wegen Wiederanstellung eines Lehrers im Schuldienste wurde der Beschluß gefaßt. Die Rei-hung der Bewerber um die Oberlchrerstelleu an den Volksschulen in Brusnica und Stopfe, dann um dic Lehrstellen an den Volksschnlen in Hönigstein, Treffen, Dobernit und Pölland! wurde genehmigt, bezw. der in, Gegenstande gestellte Antrag angenommen. Das Gesucl einer Lehrerin lim die Einrechnung der Dienstjahn vor ihrer Dienstesresignation in ihre anrechenbar« Dienstzeit wurde höheren Orts befürwortend vorgelegt Der Antrag wegen Bctciluug der Gesuchstcllcr mi Geldprämien aus der Mctelkoschen Stiftung wurde an genommen. Zwei Lehrkräften wurde die erste, bezw. die fünfte Dicnstaltersznlage znertannt- einem dritten Ge» suche wurde keine ,5olge gegeben. Für die Volksschulen ill Precna uud Grafendorf wurden die Ortsschul» inspektoren ernannt. Schließlich wurde beschlossen, die Umwandlung der provisorisch bewilligten Lehrstelle für die besondere Abteilung an der Volksschule in Seifen» berg in eine definitive beim t. k. Landcsschulrate ill Amrag zu bringen. II. — jSchülcrakademic in Krainburg.j Die Schüler des Kaiser Franz Iosef»Gymnasinms in Krainburg veranstalteten am 22. d. ill der Anstaltsturnhalle eine Akademie, die einen glänzenden Verlanf nahm. Die Veraustaltuug wurde vou eiuer sangcsfröhlichen Schiller-runde — 82 an der Zahl — mit Nedveds gemischtem Chor „OKWKmn" eröffnet, woran sich Anton Foersters majestätischer gemischter Chor „^uiw ^orc," anschloß. Der Vorlrag beider Lieder zeichnete sich durch trefs» liche Phrasieruug uud reine Volalisaliou aus. Man saug mit innigem Verständnis und schöner Klaugwir-kung,- nur beim erstell Liede hätteu wir eiu schnelleres Tempo gewünscht. Im übrigen ehrte die Gesangspro-dultiou die vortragenden Schüler wie nicht minder ihren unverdrossen tätigen Dirigenten, Herrn Professur Io-hc.iin Masten. — In Bachs „Air" überraschte mis der Otlavaner Slanko Sajovie durch den ausgegli» chcneu Toll sowie durch die Innigkeit seines Vortrages; ihm stand das Quartett Vogdan 5; a v u i t, Franz Rojina, Mirko Crobath und Konrad G eige r trefflich zur Seite. Bemerkt sei jedoch, daß sowohl die beiden Gesangsproduttiouen als auch die Violinnummer unter der nngünstigen Alnstik zn leiden hatten lind daher viel vun ihrer eigentlichen Schönheit einbüßten. — Das Vorwort zum Theaterstück , Großilldnslrieller in Krainbnrg' Matthias Ma rindet, k. k. Notar aus Nenmarkll; Iguaz Fajdiga, k. k. Direktor mit dem Piofessorenkollegillm usw. mit ihrem Besuche. — Tags-volher habe die Generalprobe zur Akademie statlgesuu» den, zu der sich nebst den Schülern viele Geistliche und andere Gäste einfanden, so die Herren Anlun Koblar, Pfarrdechant in Krainburg; Dr. Johann Gnidovec, Direktor des fb. Gymnasinms iil Sankt Veit' Bognmil R e m e e, Direktor der Handelsschule in Laibach, u. a. — Die Akademie brachte einen Bruttoertrag von rund 400 «' der Reinertrag soll der Sluoenlenküche und dem Glimnasialnnlerstützliügsfoilds zugedacht werden. — Die größten Verdienste um die Akademie hatte» sich die Professuren Herr Ioha»» Masten als Gesangslehrer nnd Dirigent des gemischten Chores suwie Herr Dr. Josef Debevec als Re-gisseur erworben. —^. — sAufforstnnssöprnmien.j Der Kraillisch'küstell-ländische Forstverein hat für die Jahre 1908 uud 190!) für geluugene Aufforstungen kahler Flächen des bäuer-lichen Kleiuwaldbesitzes liachsteheilde Geldprämien ver» liehen, und zwar den Besitzern: Johann Rozman ans Vrzdenec 40, Alois ^nidar^ ans Laas 40, Jakob Ma» lava^i5- aus St. Jubst 30, Johann Maver aus Grolle 30, Franz Fink aus Neulag 30, Michael Stegel ans Kal 30, Josef ^eleznil aus Ober-Ku^ana 20, Matthias Kramar aus Aruuudorf 20, Iuhailn Pagun aus Godu» vi<1 2li, Johann Leskovee ans Idrijsli Log 2l!, Franz Slepee aus Draga 20, Ignaz Mercina aus Ober» Ka^elj 20, Josef'Ogulin aus Cerovee 20 uud Franz ZupaiN'N- aus Haidowitz 20 I<; feruer »uurde dem Ve-sitzer Gregor Trkman alls Podtraj ein Auerkenunngs-diplom zuerkailnl. Zehil Gesuchsteller mußteil wegen Nichteutsvrechuug der gestellten Bedingungen abgewiesen werdeu. " lHundswut in der Stadt Möttling.j Wie mall nils mitteilt, hat die k. l. Landesregierung 'für Krain die f. k. Bezirkshanptmannschaft in Tscheruembl beauftragt, nachdem bei einem herrenlosen, ill der Stadt Mottling getöteten Hunde die Hundswut konstatiert wurde und mit Rücksicht darauf, daß das vom wütenden Hunde durch-streifte Gebiet nicht festgestellt erscheint, die Hnnde-tontllmaz über den ganzen Gerichtsbezirt Mottling zu verhängen. —>'. " Wne hysterische Diebin.) Vor einigen Monaten zog zu einer am Alten Markte wohnhaften alten Frau die 1873 in Moste, Bezirk Stein, geborene Magd Fran» ziska Dinmik ein. Da sie als Bedienerin wenig Vc ,-häftignng fand, lieh sie sich von ihrer Wohnungs-eberin in turzcu Zeiträumeu 108 lv aus. Nach einiger jeit sah mail sie größere Einkäufe machen; überdies ezahlte sie alle Schulden und gab ihrer Wohnungs-eberin die 108 X zurück. Sie lauste sehr viel Koch« eschirr, Wäschestücke, Eßbestecke, Lampen, Kleider-echen, Handtnchhalter, einen Spiegel, eine goldene Taschenuhr nebst solcher Halskette, drei Flaschen Sli-^owitz, eine große Menge Eier und Obst usw. Die ^iuinik, die alle Tage fleißig in die Kirche ging, ei» ählle ihrer Umgebung, ein Dechant habe ihr viel Geld eschickl. Mail nahm alles für bare Münze; niemcmd lhnle, daß das Geld von einem Diebstahle herrührte. !lls nun diesertage die alte Frau ihr Sparkafsebuch aus inem versperrten Kasten nahm, machte sie die Enl->eckung, daß jemand von dem in der „Ljudska Posojil-lica" eingelegten Kapital per 2210 I< am 26. Jän» ler l. I.' 400 !< und am 20. d. M. 300 K behoben »alte und daß als Neheberin eiue Frauensperson unter» eichnet war. Die Frau erstattete sohin die Allzeige, voraus vou dem Polizeideparlement die Fraiizisla Dim-lik eingezogen und einem eingehenden Verhöre nnter» ugen »vurde. Sie gestand sofort den Tiebftahl ein und mirde dem Laiidesgerichle eingeliefert. Bei der Haus« 'urchsnchimg wurden alle mit dem gestohlenen Gelde zekausten Gegenstände sowie ein Narbetrag von 88 ^ >8 l, vorgesunde». Die Dimnik, die fchun wegen Älll' iieildiebstähle ans dem Friedhofe abgestraft war, leidel larl an Hysterie und gab der Polizei wegen zweier mgeblich gegell sie vor einem Jahre im Tivoliwalde üld in Kruiseneck verübten Attentate viel zu schaffe»-3päter stellte es sich heraus, daß die Attentate nur auf 'iner Illusion beruhten. '"' lDiclistählc.j Zu Beginn dieser Woche wurde» 'iner Bäckergehilfensgatlin ans dem Wohnzimmer seclp Neler blaueu Stoffes eutluendet. Als lalverdächl»^ vurde vuu der Polizei ei» 20jähriges beschäsligungs' loses Dienstmädche» eiiigezogen, dann aber nach sie» .'flogener Untersuchung aus freien Fuß gesetzt. Vor» astern brachte nun der reuige Dieb die Beule zurück lmd legte sie im Vorhause unter einen Speiselaste" ilieder. — Als vorgestern nachmittags eine dienstloie Magd mil zwei Arbeitern ill eiuem Gasthause au der Poljanaslraße zechte, kam ihr ein Geldtäschchen »"> 7 K abhanden. Die Polizei verhaftete die beiden Ar» Keiler, beließ aber suhin den einen auf freiem Fuße, vährend fie den zweiten, einen Kroaten, der eiu si^ lälschles Arbeitsbuch bei sich halle, den, Gerichte ein» lieferte. " ll5i»e Kuh im Lailmchflnssc.j Als unlängst l'>" ^auer eine Kuh durch die Slaol lrieb, »ourde das Tier plötzlich au, Pelersdamm scheu, übersetzte den Draht» ',aull uud rannte geradeaus in de» Laibachfluß, >^r» auf es bis zur Zwa»gsarbeilsanstall schlvaml». Dort wurde die lutal erschöpsle Kuh durch eiueu Fleisch^ uiiltelst eiiies über die Höriler ge>vursenen Seiles aus Ufer gezogen. Eine am Flusse waschende Frau scih d^' NeUungsalliun mit solcher Alifiuerksamseil zu, daß I"' ausrulschle und ins Wasser siel. Sie konnte sich »>"' mit Not retten. Ihre Wäschestücke wurden vom Ms!" Weiler gelragen. " lVerlorcnj wurde: ein Geldtäschchen mit H ^' ein blauer Stein aus einem Auhäugsel, zwei Zwm>M kruneniloleu, ein goldener Ring, ei» Geldtäschchen »"' 4 K nnd eine Zehillruiieunote. Theater, Kunst und Literatur. — lDer Triumphznq der „Lustiqen Witwc"-! ^'' Newyurk hat u>a» eine Tlalistit ausgestell«, die d"' Triumphzug der „Lustige» WiOve" von Lehar '»>'' slriert- danach ist die Opereile in 422 deulscheu,..,'/" amerilailische» »nd 135 englische» Städten ausges»^ N'orden, sie wurde iu 13 ver>chiedeue Sprachen m'^' setzt nild i» üo Läiideril gespiell, darunter ""^.,/„, Ehiua, iil Hindustail und Sibirie». Vmi de» ^' .f Aüssührliilge», die stattgeflmde» habell, entfalleu " > Auierika 1500 uud aus England 1400. Die M'»lM"" habe» im verflossenell Jahre vier Millionen M" ' -Aus Emauuel von Bodmans Dichliingen. — '^'"^"mci» Von den Mäzenalen «Äouiisj. Iugendlänfe >>» -^ ^,i ^ lAveuarius). Vollsländigleilsraplus '>"d^"',!^ .„id Kreuiatorien >!/,',ile>> Gänge >W. Schinidt). Eille gnte SiNe be"" ^"^„^. lC. Blaß). Die Erhallung unserer Tierwelt p- ^^. Die Gesshmactsbi»dung des Kansmanns »").'- ^,,-. manu). Nollsheime. ,'snsall und Menschenwer^ ..^. ^,„d arbeiten in der Armee." Tanle Eufemia. "",,s,„,,..ipe»! Noleil: Ernst Pfannschmidt, Interienr ans AM - D,.. Adols Menzel, Interieur- Erich Erler-Sa"'^'^j. gräbilis in Samaden; zwei Abbildungen äU^„MN'< trage: Krematorien - zwei Abbildniigeu l Z'U ^^. fü^ schönerllilg. Georg Friedrich .Händel, „Om"«'" Gavotte; Largo; W. A. Mozart, Poloualic. Laibacher Zeitung Nr. 92. -815 24. April 1909. Telegramme des l. k. Telegraphen-Korrcspondenz-Bureaus. Der Umsturz iu dcr Türkei. Nonslanlinupel, 23. April. Der qestria,e» National. ^l1a!!ii»!i,„^ i» Seil Stefaill., wahiilen ellva 2^0 De-Piilierle und >9 Senawren bei. W entsteht ilnnniehr ^'.Hniiplfraqe, ob der ooil 150 Abqem'dneten gefaßte, "^chlns; culf Äbsetn>»q des Snllans als leqal betrachtet wnd lind der Scheich „I Islam den qewnnschlen ^etuia wc'leil >oird. Die Nachrichten ill'er dessen Hnltnnq sind '?^rrsprechend i sicher ist nnr, daß verschiedene Halloren 'W zu beeinflussen snche». ^onstantinopcl, ^3. April. „Ikdain" dementiert an> N'lich „ach authentischer Quelle laleqarisch die (Gerüchte "ber ci,^> iH,i!enle »'it der ^reiheitsarmee, die sich var ^>i Cladlinanern befindet. Diese »oerde nicht abziehen, lulcma^ ^^> ^,„^i^ ^,^>^ Msollitismns nicht vernichtet ^w die Verfassung nicht desinilio etablierf sei. Die glatter brinlien Kopien von Depeschen aus verschie-^>^n Landesteilen, die an die Pforte, das Parlament, ^/,' >^^ nild andere Stellen gelangt sind, nnd Pro» l' n' q^'il ^ie l^l;^'» Ereiqnisse, Erklärlin^e», bis zum "M„ Nlntslropsen die Verfassung zn verteidigen, ser. '^' Anerbieten, freiwillige zu senden uder Bemerlun» ^'» sseqen den Äbsolnlismns enthalten. Nach den Alät-^>' haben einige Bataillone gestern den neuen (5id vor ^m Scheich ni Islam geleistet, während einige den ^'d „och verlveigern. Die Eidesleistung wird morgen ^'u, daß Cenalspräsident Said ans San Stesano ^'^i'legram!» gesendet habe, worin er den Snltan s>5 ^^'lie nnd Ergebenheit versichert nnd »nr ei»e Pnri. l »atlun verlangt.' Machhall von 5lomphövellner.Pascha ule im Namen des Sultans de» anwesenden Dipl» ! ""'N mit, daß .^orpsl'ommandanl Äcahmnd Scheffel ^„dormillags telegraphiert habe, er sei erstnnni, daß l'N,ch^> verbreitet seien, die mazedonische Armee sei . ^cil der Absel^niig des Cnltans heranmarschiert. Sie . änr Alifrechlerhallnng der Ordnung nnd zur Nestra. ^,^ der Ccl)»ldige» nach ,^onsta»tinopel gelommen. ^ ^'^wllcunalio» a>l das Voll nnd eine Mitteilung rill > ^"lschaftern '"'^ "lvarlet. ^ Zur Ausrecht'. wl^M'g, der Ordunng soll das Slandrecht prollamierl dn> < "'. ^.^^ W",dnng soll der hiesige ^orpslomman» füb v!"'^'", lvelcher heute frnh nach San Stesano ^?M ^""li herbeigeführt haben, daß er aus den !>!>>! '"^ ^'^' Disziplin eines Teiles der Truppen der Hun "' Garnison, solvie ans die Stimuinng des Volles H.'"'l'S, »velches noch fiir den Sultan sei/iveshalb ein iib», ?^'ch"' zu besiirchleu wäre. Die Diplomatie ist " diese Wendung sehr erstannt. Die »veitere Ent-'U"^ bleibt abziovarte». ^ ^"ustantinopol, ^!i. April. «Ausgegeben nm 8 Uhr „ ^cinu^n abends.) Die mazedoniscl)e» Truppen schei» Ca» ^-' ^'^' ^ladl vorzurncten. Malrilöi, zlvischen !l't't ^^!""" ""d ^'^ Stadtmauer, lvurde abends be» ^Niic" r ^ ^'^ Vorriiclnng gegen Pera und den Vos> ,„^,^ Icheinl begonnen zu haben. Es tancht die Ver-^unk?. "^'!' dlch alle heutige» Vorkommnisse und l>.'N'!i ^'u nnr hinten gelvesen seien, nm alle fal-dl'n (v^',bernhigen. Man glaubt, daß die Allion gegen ^udiz vielleicht heute 'nachts erfolgt. ^ April. Er.lraailsgaben verschie-^"sch "^l'r bringe» ei»e Depesche Mahinnd Cchesket-n,, >,,>^'^''' Commandanten des 8. Calonlchier ,^lorps doltr ^ ""bwesir, »velche sagt, daß er infolge der ^Ite. 3. ^ "^ hu'sigen ,^lorps mit Abteilungen des 2. nud d,^> ^ l)eranmarschiert nnd das Oberkommando über Kardo, l ''^'" ^'^' ^"^' übernommen hat. Wer um l^lle», '^ '^ ^''^'^ begnadigt »verde», die übrigen ver-!chlecl,< " Strafe. Die von den Ausständischen und verbreitete Nachricht, daß die an->chr>, » ,'U'»"' die Absicht hätte, den Sultau abzn-»nd '.. !!^ lalegoriscl, deuientiert. Wer solche falfcl)e ^'Nde! l^'"^ Nachrichten verbreitet, »vird bestraft is! s>„ V^"U' zlveite Depesche Mahmnd Scheslel-Paschas l!^)l'nd'?" ^^'"s'»U'l'sir gericl,let, nnd ersncht ihn, vor-sioi^'., '',<^> "erlanlbaren »nd den diplomatischen Mis-E'iltm. 3! ^'^'''"'- Mahmnd Scheflet selbst lvird dem .,' ^""rng erstatte». lüitt^" ''""^'nopel, ^li. April. Es verlautet, daß nach° den Sw, ^ /^'^ ^'" Kavallerieregiment ans der vor Pnph« /'',uu!er Ctadlmanern gelegenen Kaserne Daud-dmusch,,,,^"" Selamlik weilte,'die Kaserne von maze, ^"'all.'' ^'"pp"' beseel ,vorden und daß, als das senden s-Ü"'"'l ä"n>ctkehrle, ein ^euergesechl eut-""dere» '!' l^'"' "l"sga»g nnbelannt ist. Nach einer ^"serue ^'s'/"" U'vllte» die mazedonischen Truppen die ^'Kchl d,. ''"'' 'wurden jedoch znrnclgeschlagen. Das Euldai^, """^. ""^blich fort. Nachmit'lags follen die <"d cmdev ^,!".'"^'l "Ul!^> ^leilnngsverlänfer getötet brr T^,^,. -'-'"M'lcUen verübt habe». Der Einmarsch s. Neviils '"'^ "ll^mein heute nachts envarlel. ^"'N»iss, ^!'"N befürchtet vielfach außerordentliche ' . ^laüibnl ist wie ansgesiorben. ^''ischcn ^''!'''''p'^ ^- April. .l ' ."' ^ar»iso»slruppe» bedeute, son- " ^"' l'berraschlen Truppe» »nr aus Furcht vor Veslrasnng sch>vachen Widerstand leisteten. Der Ver^ liner Attach^ Major Eiwerl entsandte znm Schnhe jeder diplomatischen Mission eine Schichenlompaine. Die osterreichiscy'Nngarlsche Votschaft wird von Schü. lern der Militäralademie beschicht. In der Stadt herrscht Panik. Pcrsicn. Pcicrsburn, 1^2. April. Aus Drängen des russi-scheu nnd des englische» Vertreters in Teheran halte der Schah bekanntlich schon am 2«. d. versprochen, dem Kommandierenden der Negierungstruppen i» Täbris Ain es Dauleh den Befehl zum Abschlüsse eines sechs, lägigen Waffenstillstandes nnd znr Durchfuhr von ^e> bensmittel» »ach der Stadt zn erteilen. Ein Telegramm des russischeil Konsuls meldet jedoch, Ain es Dauleh habe trot,; des Versprechens des Schah einen solchen Be» fehl nicht erhalten. Der russische und der englische Kon-sul sind durch diesen Widerstand in eine sehr schwierige ^age verseht, da sie die Bevölkerung vo» dem Ver» sprechen des Schah bereits benachrichtigt hatten, für die fremden Konsuln nnd die Staatsbürger steigert sich wiedernm die Gefahr eines Überfalles seitens der hun. gernden Pollsmeuge. Die rnssische Negierung beschloß demzufolge, die ins Auge gefaßte Entsendung einer stcnken Truppenabteilung nach Täbris zu verwirklichen, nm die Sicherheit der Ansländer, die Zufuhr von ^ebensmiltel» nach der Stadt lind die Verbindung mit Dschulpa z» gewährleisten. Der Statthalter von Kau-lasien ist a»gewiese» worden, eine ^rnppenabteilnng in forciertem Marsche nach Täbris an rücken zn lasse». Wien, 23. April. Der Seltioilsches mid gewese»e Keiler des Finanzministeriums Adolf freiherr von Iorlasch-N och ist heute um 3 Uhr srüh gestorben. München, 23. April. Gestern nm N Uhr abends suhr aus der Ingolstädter Ehanssee eine Antomobil. dioschle ill eine von einer Nachtübung kommende K'oi». panie des Infanterie.^eibgarderegiinents hiilein, »vobei zwei Soldaten schwer veriet'.l lvnrden. Das Automobil set/.te die fahrt mit äußerster Geschwindigkeit fort, wnrde aber in Schleißheim von der inzwischen verstän» digten Polizei angehalle». Der Ehansseur gab an, die Soldaten weder gesehen noch gehört zu haben, obwohl sie sangen. Er sei aus furcht, gelliucht zu werde», weiter, gesahre». Cliristiania, 23. April. Der Wilsondampfer „Or.° sort" ist bei eiuer Ausfahrt von Ehristianin bei Dröbak mit dem von Ehristianssand einlaufenden Dampfer „Edith" zusammengestoßen. Der Dampfer „Edith" sank bmne» zwei Minnten. Von der Nesahung sind der Kapitän, 15 Mann sowie die frau des .Kapitäns ums ^eben geloinmen. Gerettet wurden der erste Steuer-mann, ^ Man» der Besat',n»g sowie ein Passagier. Der Dampfer „Or.sorl" wnrde bei einer Insel in der Nähe von Ehrisliania alls Grnnd gesetzt. Verantwortlicher Redakteur: Anton Funtel. Ferromannamn ist das anerla»»1 beste Mittel gegen Nlutarmut, Bleich, sucht, Hl'l'zllopsen, Nervenscl,iväche, Schluächeznsläilde, unreines Blnt, Ansschlag, Geschunire und Skrofeln, in-dem es blutreiuigend nnd blutbildend wirkt. Das Vlnt ist die Quelle, durch welche nnser ganzer Körper ge> speist wird und durch »velche wir „»sere körperliche so. wie geistige Kraft erlange». Bein, Eiilkauf achte mail anf das gefechlich ge» schützte Wort „fcrromanstanin". Preis 3 lv 50 !> die flasche, in alle» Apotheken erhältlich. s?30) Fcrromallssanin Eic., Wien, Änunssafsc !i. Anssckommeut fremde. Hotel Elefant. Anl 22. April l liOl), «lildl^, l, l. Professorsssattin; Ärnedill. Nirlirl, ^uldma»». Kaiidoll,,. Psläüdisi, Handrlsniaim, Vrcnm, Löv>), Dohan, Gesch. s. Tochlcr, Vnar, s, Bruder, Niizitta. ^rolll,, Snxdrr. Grislei. Vartou. Nittcr, <^rliß, Älcirr, Kslte.; Valduiu, Arran»nlr; Stcissrnd, lstomilrr; Turelly, .^ouiitcr, s. ^cslllschnfti Blau, Bilün'dmmttl'lii', Wicn, — Sorto. >^fm.; .M„'ch. f, l. Ol'crstlciltiiaiit; Dr. Hicdamn. Privat, Wraz. — Dnuös. .Ufm., Budoprst. Iafliii. !«sm,, Rrifnil), ^ Vak'ns, Piwnt! Miclli, .«»tfm,, Bari, — Nris;, «fm., Tlirst. — zlon'Z. ttflu., Asslllin. — «awn-it. Private, s. Faniilic; Voncclj. Private/ s, ssrau. Untcrlrain, ^ ^ruftnuer. Kfm.. Mcdli'i. — Äarrir, Ks,»,, Sllsaf. - Schaffer, Ütfin, Sittich. -Prasse, ttfm.. WarnSdorf, — Haal, xrfm.. Prass. — Weih, Tcchüiker. Il'sl'feltlidl, Verstorbene. Am 23. April. Iol)a>m Na«odr, Tischlerssohn, «Mo,,.. Alter Wen 5>. Esclamps,!-, _________ Meteorologische Beobachtungen in Laibach. ! Srehühe 30 hsiter______ 24?s?N. F. ! AU'7, 8 7 NO. schwach , . ,0-0 Das Tagesmittel der gestrigen Temperatur 12 9°, Nor- male N 0'^_____________________________ Wettervoraussage fur drn -- ^" llll! l> III « ! il M » j i> III « ll III ß II N! A a i b c, W> bei 5cl>2rlack »uttsetencle UW wie^nliffectionen. R^R ttarnli-eibcntie Wirllun^. ^^«Wj^^^ l^!8enfsei. ^^^»>^^ I^eiclit verällulicli. ^^W^W ^n^enelime»- (jesclimnck. ._„ ,^ Absolut rein. ^^^^ ^nn^snte?u82mmen8etxunH. ^^».........»<^5H «i!,?5i!ll«i- l^«d«ll^w!'^^ »s, ^2»^»> Nll.l'nzauT'si' DiaMesß «n6 !^»^^^> Nämoi'i'Nojclsn. ^fn!,, 8'68töi't.«m 8toll^v6ek8o1 lkl<^en. MvlUein»l-V»»»er unä älotätigckes Ubtlknic llll!,s><,i!i«l,ld»cll: (106^,) 2!)-b lliillulllltllWftll slitlii lll'llliei' lllilllüli. von 2l^ln»tl».>F, 24. Hpril dt» vtol»»t»^, 27. H^piU: 1.) I)<,r (-ilu^lüllelllüil^ ikomi^rli). — 2.) 5'lir lii« ^lii'« (I>r»m^). — 3.> ^<:ililclils<,u>llfl»il>/ill !>6»-« ^»)'» (>l»tul' l,„li>lli>m«>. — 4.^ Der >V>>? />i,i> l^lii^ll sl>rl«inu, vüilllvr-ftl'lninl:» I'ui'lißliliilll). — b.) '1'»U2 i« vel8.) Kein freund dl^t kctmlä s««iir llnmi^cli). s «illlMlll!, llllllil!. «IMMl! Nlill ^ ! -^ lM!!»!! Nil ^ III! !l Ilizel 8lll»ilizel' lnöuztl'ieüe!', Vleskz unil Nk2!il1 190V nuclV ^ mittll^» ln I.ltt»l fttuUtlilllvuli«' V«ru»li.Ii1i2^ l,6tncli8t, ll,uxux«>^««. (il^7) Lcklimez. Laibacher Zeitung Nr. 92. 816 24. April 1909. Entwöhnte Rinder werden bald dick, rosig und stark, wenn Sie denselben die nahrhafte SCOTTS EMULSION geben, denn sie werden SCOTTS EMULSION gerne einnehmen und leicht verdauen. Die Ärzte und Hebammen fder ganzen Welt haben Vertrauen in SCOTTS Emulsion, weil sie die Resultate kennen, welche mit derselben erzielt werden. 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Prospekte gratis. 24 7 Cinc schr berechtigte Nlage der Touristen war es, das; die auf den Toureu bisher üblichen Mäntel in der Stadt wessen ihrer uneleqanten Formen und Dessins nicht getragen werden tonnten, Teni helfen die neuciugcführtcn, original eng» lischcn Patrilstosse und Mäntel gründlich ab Dieselben zeichnen sich sowohl durch Wetterfestiqkcit und Luftdurchlässig-leit als auch durch elegante Dessins aus. Das Hauptdep«'>t befindet sich in «raz, Enalischeß Haus. (1^80») N ^«i!»,«»,«»^ 'Villen, rlotel2.?er!5>c)iien!^^. ^ ^^M^ liy potNa«! beti-,ede.a<:5cn2ftL clc^>> ^ Verblutete I'lnÄ.n^ierliiiFl»- Linü Ilumodlilsii-(^Vlv»in3or»trl!.Ü6 2). Mit sehr gutem Erfolge wird na (d0^ angewendet bei: a p^Si Erkrankungen der Luftwege S I§ I Katarrhen des Rachens M |§JP Lungen und Brustfellentsttndnng. Niederlage bei den Herren Mlohael Kastner und Peter Lassnlk in Laibaoh. (119ß) ¥eaterußrei[T in laibacti. r>io findet Montag den 26. April 1909 um halb 7 Uhr abends im Balkonzimmer des Kasino mit nachstehender Tagesordnung statt: ------0»------ 1.) Tätigkeitsbericht. 2.) Rechnungsabschluß. (1828) 4—4 3.) Wahl der Mitglieder. 4.) Wahl des Vereins- und Revisionsausschusses. Im Falle die Beschlußfähigkeit nach § 10 der Statuten nicht erzielt werden sollte, findet eine Stunde später eine zweite Generalveraammlung statt, welche ohne Rücksicht auf die Anzahl der Anwesenden beschlußfähig ist Dom flussch» des Theateruereines in Laibach den 1Ü. April 1909. Das Pathephon bildet die letzte und größto Errungenschaft auf dorn Gobiete der Tonwiedergabe, es ist ein Hausinstrument VOB hoher künstlerisoher Bedeutung und ohne Nade. splelbar, auf welchen Vorteil wir besonders hinweisen! UriBcr llepertoir enthält 20.000 Nummern erster Singer und Orchester aller Länder, deren Wiedergabe weich und in voller Natürlichkeit zur Geltung kommt. Die Platten sind fast unabuützbar, bis zu 1000 mal spielbar. Kataloge gratis. Fathe Freres, Graben 15, Wien, I. (1305) 12-3 JESinl «düng* zu der Donnerstag. Jen 29. April 1909, um 4 Uhr nachmittags im Sparkasse-Sitzungssaale stattfindenden 35. statuteiioen lahresuersammluno der Kreditteilnehmer des Kredltuereines der Krainischen Sparkasse in Laibach. Tagesordnung: 1.) Bericht des Obmannes über die Geschäftsorgebnisse des Jahres 1908. 2.) Bericht des Bilanz-RevisionsauBBchusses über die '°rJ genommene Prüfung des Rechnungsabschlusses pro 190D und Beschlußfassung über die vorgelegte Bilanz. 3.) Krgänzungswahl des Zensorenkomitoos für die n»cD Ablauf ihrer dreijährigen Funktionsperiodo statute0" gemäß heuer zum Austritte bestimmten, jedoch nad1 § 33 wieder wählbaren vier Herren Komitoomitglioder sowie für ein fünftes, aus dem Komitee geschiedene9 Mitglied. 4.) Neuwahl des Bilanz-RovisionsauflBchussos pro 1909, be* stehend aus drei nicht dem Zensorenkotniteo angeh"' renden Kreditteilnehmorn und zwei Stellvertretern. 5.) Allfällige Anträge der Kreditteilnehmer (§ 28 de* Statuten). (1440) 3-< Laibaoh, im April 1909. Der Obmann des Krodittcilnchmer-Koinitces: Johann Mathian senior. § 2fi der Statuten: In der Plenarversammlung k»n° das Stimmrecht nur perRöulich ausgeübt werden, doch können sich Handelsgesellschaften durch ihren l<'irinaführcri Frauen durch einen eignns Bevollmächtigten vertreten lasseD- Kurse an der Wiener Börse (nach dem offiziellen Kursblatte) vom 23. April 1909. Die notierte!! iuirsc verstehen sich in Nrommwälirmiss, Tie Notu'lunn sänitlicher Ältie» »»d der «Niverse» Lojc. ucrslel,! sich per Lttick, ! Geld ^ Ware ! ^ Allgemeine Staatsschuld. Einheitliche Rente: 4"„ Illnver, steuerfrei, Kronen (Mai-Nov ) ver »asie , , 9b'35! »5'5b detto (Iänn,.I«Ii> per Kasse 8ä»0 Ub «> 4'2"/„ ü, W, Notcn ,^ 0, W, Silber (NprilOlt,) l per «asie...... »^ l.i^ 9935 ,»«"er Staatslose 500 fl. 4"/„ l5b.-!1ü» — i«!wer ., 100 fl, -i«/^ 2>li»u ll«!>!»c> 1«»!4er ,, I<10 fl, , ,^275- :i?!»" l>,«4er ,, 50 il, , . 2?5 - Ü7!» — Dom,-Pfanddr, il l20 fl, b"/„ 289'—2U1 — Staatsschuld der im Äicichsrate vertretenen Königreiche uud Länder. Oeslerr, Goldrcnte steuerfr,, Gold per »assc , , , , 4"/„ lis 40 ll««u Oesteir, Rente iü »runenwäh^, steuerfrei, per Kasse, 4"/„ 9b^3i> 9!>'5b dctlo per Ultimo , , 4°/» 9b 30! 95^50 l)est, Investitiuus-Rente, stcuei- ! frei, »r, per «assc 3>/2^» »ü 50 8b 7N Eisenbahn» i Ttaatsschuldverschreibungen. Elisabcth-Balü! i, G,, steuerfrei, zu 10,000 fl, , , , 4"/„ IIb'70^1« 70 ssranz Ioseph-Vahn, in Silber ^ ersl<>lti> ^ bunsstn abncstcmpcltc Eisen» bahn-Ältlen. Elisabeth Vahn, 200 fl, K.M. 5'/<°/n VON 400 Kronen . 454'50 4b»'k" detto Liuz-Äudweis 200 si, ^ ö. W, in Silber, b'^Vn ^ <22 — 424 — detto Salzburn-Tirol 200 fl, ü, W, in Silber, b"/„ , . «0 — 42b — Krcmstal Äahn 200 »nb 2000 Kronen, 4"/«.....^»'—195' — Geld Ware Vom Staate zur Zahlung übernommene Eisenbahn» Prioritatö'^blinatiunrn. Vühm, Westl'al»! Em, l«!>5, 4Ul>, 200«! u, 10,00« nrone» 4"/» 96'- 97 — Elisabeth Pah» LNO u, W00 M. 4 ab 10"/n......117 50 11860 Elisadeth Pah» 400 u, 2000 M, 4>........11740118-40 Ferdinands-Nordbahn Em. l»»6 967b 97'?:. detto Em, 1N04 9« 40 »7'40 ssranz Ioleph-Änh» Em,I8«t !dw, St.), Silber. 4"/„ . 9«'80 97'8o Oa! »zische »arl Ludwiss-Äahn ,div. St,). Silber, 4"/„ > 9b'85 N6«5 Una-OalizVllh!, 2N<» fl, S, 5" „ 104— l<,b'80 dettu !0N », 500!» X AV2"/" b8'?b 89'7k> Borarlbergei ^Vahn Em, 1884 /,"/n dettu per Kasse . 82'8b 83-Ung, Prämienanleihe il 100 fl, 197 — 20050 dclto ll bv fl, 197 — 20<)'5>> Theif,,-Reg,-Lose 4"/„ , . . . 142 10 ,4N 25 4"/„ unss, Orund< itl,-Oblin. . 93'2b 94 30 4"/» lroat, u, slav. Grundentl. Obligationen .... «350 94b« Andere öffentl. Anlehen. Vosn, Laobcsanlehcn (bin,) 4«/, N2b0 93'b«> Bos», herceg, Eiscnb,-Landes- «nlchen idiv., 4'/,«/,, . , 98'üb loo'ib 5>"/„ Tonan 3tess,-N!llchcn 1878 103 20 — — Wiener Verlchrsanlchen 4»/„ . 9« — 97'-bcltu 1900 4"/„ '.»5 90 96'3l> Nnlehen der Stadt Wien . . 101'1«!,U2'10 detto lS, oder O) 1874 120 9« 1219« bettll <1894).....94 15 8b'1b dettll lVlls! v, ss, 1898 . 94 90 9« -detto (Eleltr,, u, I, 1900 95 - W -betto (Inv, N,) v. I, 1902 !X> - 9«'.'5 dettu v, I, 190« , , . üb — W — Nürsenbau Vlnlrl)!!» verlosb. 4°/„ 9b'bO 9K50 Russische Llaatöanl, v, I, 1906 f, l»0 li per Kasse , 5"/« 98N5 —' -delto per Ultimo 5"/„ 9X'80 99" Bula, Slaat«-Hl,pothclaranlehen, 1892......6"/o,121-75 122 75 Gelb Waie »ulg. Staals-ttluldanleihe 1907 f, 100 Kronen , , 4>/,"/„ 89 40 »0'40 Pfandbriefe usw. Bodeollrdit, allq, üsterr,, in b0 Iahien vcrlu«bar , 4"/„ 94^0 95 40 Nllhm, Hliputhclenb,, ncrl, 4"/„ 9770 98'7»> Zentral, !l 1025') etto «5 I, vcrl. . . 4"/„ 97— !<« -Kred.-Inst.. usterr,, f, «erl.-Unt, u, üfscnll, Alb, ,«at,^ 4"/„ 9490 9b'9o Lanbeüb, d, liönissr, Walizicn u, Ludum,, 57 l/2 I, rüclz, 4"/„ 94'50 95 5U Mähr, Hlwuthclenb,. verl, 4s/„ 96 30 97 ^, N, üsterr,La!!dcs-HyP,-'A»st,4"/.> 97— 9«' dettu inll, 2"/«Br, ucrl, 3'/2"/„ »8'2b 8!."25 dcttoK, Lchuldsch,vcrl.3'/,"/n »»'25^ 89 25 dettu uerl.....4«/« 96'7b 9775 Oesterr-uilss, Banl, 50 Jahre verl,. 4"/n ü. W, .. 88-2b 99 25 beüo 4«/„ Kruncn-W, . , 9» bo 99bl» Sparl,.,cr!.4«/n 99'7b —- Eisenbahn-Prioritätö-Obligationen. Oesterr, Nordwestbahn 200 fl,S. l04 - 10b — Staati,bnhn 500 Fr..... 40»'^ 40?'- Tüdbnhn -l 3"/„ Iäuuer-Iuli 500 Fr, (per St,) , , , li?6'25 27« 25. Südbahn a b"/„ 200 fl, S,°,G, 119 40 120 40 Diverse Lose. sl, 20-50 2ö bN Kreditlose ,00 fl^..... 4S8 — 4?« — ElaniLuse !0 fl, K-M, . . 150— U!U- Olrncr Luse 40 sl...... 230 — 240 - PalfsyLuse 40 f>, K,-M, , . 195.'—205'- Rotc» Kreuz, üst, Wes, v,. 10 fl. 50— 54' Roten Kreuz, una, Ges. v„ 5 fl. 3060 32«0 Nubulf Lose in fl...... 65— 71-- Salm^usc 40 fl, K-M, . . 24<< — 258-Türl, E, «,-Aii!,.Piäm,-Oblia, 400 ssr. per Kasse , . . !»»'— 184- dittu per Mcdiu . . . 1«27b 1«« 75 Gelb War» Wiener Komm-Lose v, I, 1874! 4!»5'5o! 50550 Gew, Schd, :!"/„Präm,.Schuld, > > d. Vudenlr.-Änst. Em, 1889 ! 73 50 7750 Altien. Transportunternehmunnen. Aussiss-Teplitzer Eisenb, 500 fl. 228b — 2286- Äühinische «urdbahn >50 fl, . 404— 40550 Viilcht!eliradl'rEi!l,,-''0Ofl,N,-M, 27»0 — 274',,— detto l>'t, l!) ^00 fl, perUlt. !»80— 9f!8' — Donau-Damplschiilahrtö c«cs,,1., l, l priu,. 500 sl, K,M, . 8!»7'— 903 — Dux-Äode»l>acher(ii!cnh,^0NKr. 574— 575 -- FerdinandöNurdb, 1000fl.KM, 5370- 5895-Kaichau Oderbcrner Viscubali» 2U0 fl, S....... »58 — 863 ' Lemb, Lzern-Iassv-Eisinbahn- Gesellschaft, 200 sl, O. . bbS— bNi — Lloi,b, üstrrr,, 400 Kronen . . 4»1 — 434 - Ocs8'5<> 4«U'5O detto <>il, !i) 200 sl, S, P, Ult, 458-5.0! 4<'-0 1.0 PrassTi'f-erEilenb, ,«Nfl,abasl, ! 22, 5«! 222..(! Stantsiüdil,, 200 f>, L, pcr Uü, ! 6!«!' ! 6!»7 Sndbah» 200 fl, S, per Ultimu l<>— 1>2 -Südnorbdcutiche Verbiudnnnsb, 200 fl, K-M..... '2li 7^7 i!5 Depusitcnbaol. all» , 200 fl. , 452 - 453-Eölompte - Gesellschaft. nieder- Usterrrichische, 400 Kronen 5!»6— 59» - Miru- n, Kasseiw,, Wr„ 200 fl, 45,«— 4,r», Wechlr!stl!b,-Altic!i- Gescllschast. 200 fl, , . , NO,-— 60«'- Oesterr,-unnVanl, 140«Kronen ,77» — 178« - U»iu»ba»l, 200 fl..... 54»— 54,'- Unionbanl, bllhmische, ,00 sl. . 24450 24550 Lerlehraba»!, allss,, 140 fl, . 3!^7 75 33« 75 Geld "'" Industricunlernchmlinnc». iiwuqesellschaft, allgem, österr,, _., ^ 100 il........ «!!?'— 17"' Ar!ix.e> Nuhlenberssbau-Gesellsch, .,,,gg ,«0 sl........ Nü?" 7"" Eise»l>ahnueilehrö-'A»st,, üsleir,. ,__, 100 sl........ 4,050 "» Eisenbalinw-Leihss,.erste, 100fl, 204- ^"" «Elbemühl», Papierfabrik und .«».- Verl-Oesellschast, 100 fl. , 181— l8. Elel,l!'sbernc>- Patr,-, Zilndh,- u, <««4'^ Met,.Fa!>ril, 400 ülrunen , i'»'»»"''"«I- «icsiüsser Brauerei 100 sl, , , 2»,- ^,7^ Mu!!ta»«rl, öst,alpi»e, loofl, «7175 »" »Puldi Hütts', Tiesil'lsjüsistahl- Praaer Eiseuiübuslriessesellschaft »<;<,»-'' !^00 fl........ 2523-- Ub"" Rima - Muiai!» Talno-Tarjaner .«— Eürnw ,00 fl..... 55.4- "A,^ Talao Tarj, Steinfuhlen >" - ,^—- Waffenf.-Ges,, ijsterr,, ,00 fl, . «43'— ^^,^ Wiener Va»s>esellschaf>. 100 fl. 1»°"" ^zz' - Wiencrbergcr Zieqclf, VIlt, Oe<, 7,8' Devisen. Kurze Eichten und Scheckö. ,ng»^ «msterbam....... '^" ,i7'20 Deutsche Vanlplähe , , - ',,1««' 9^-7" Ilaliexische Ba»lplähe , . ^ '""h «3?^, London.......- 2^" , !'5'»> Pariö........- ..A" Lbl« b0 Ll, Petcrsbura,.....- ",.«« 9b'^ jjürich nnd Äasel..... "^ Valuten. ,gg Dulate».......- "A '»'^ 2O.Fra»lcuS!acle, , - - ^,"4 '^- ^OMarlSülcle, , , , - - ,,3.... 11?'^ Henliche Neichsbaxluuten - - «..50 "4'