LmlmcherWMtung. Nr. 216 Plänume»alion « prei <»: Im Comptoir ganzj. ft. ,,. ball>I, N. 5.5<». ssllr die ^ustcllunss ins ha,,«, halbj. ÜU l>, M! dci Post «an,!, si. 1s>, haü'j. fl. 7.s«, Dollllerstlig, 2l. September »m. l,l»lr., »m., fl.; sonst pl.^il«»«». f.kl., «n.» sr.. »in. l« ti. u. l. »?. 3nlcl«ion,st«mpcl ,«c,m. soll. l871. Aintlicher Theil. 3e. t. und k. Apostolische Majestät haben mit siller, liüchst urterzeichl'.clcm Diplome dem k, und t. General' Consul zu Liverpool Dr. Ferdinand Krapf als Ritter des Ordens der eisernen Krone drilttr Klasse in Oc-mäßhcit der OiccüSslatutcn den Rilterstand mit ocm Prüdicate .. Livcrhoff" allcrgnädigst zu verleihen geruht. Se. l, und l. Apostolische Majestät haben mit Aller-höchster Entscklicßlma, vom l.".. Miaust d. I. dem Hof' schanspielcr und Regisseur des l. t. Hofl'niglheatcrs Karl Neltich ans Anlaß seine« fünfzigjährigen Schau spieler-Jubiläums daS Ritterkreuz dcs Franz' Joseph-Ordens alle» gnädigst zu verleihen geruht. Nichtamtlicher Theil. Die l. l. Landesrcgiernng hat dem Martin Kra-öovec aus Vozalcwo Nr. 35>. im Bezirke Tschernembl, für die mit eigener Lebensgefahr bcwirltc Rettung des Knechtes Ivan Waida ans Vidoiüi vom Tode des Ertrinkens im Knlpa-Flusse die gesetzliche Taglia zu° erkannt. Laibach, am 15. September 1871. O. lt. Landesregierung. Der Ausschuß der „8Iovol,8llll. N^tick" hat 200 Exemplare dcs vom besagten Vereine^ im Jahre 1807 herane^a/benen slomnischcn Wertes „«tir^ letm ^i" für die Bibliothck^n hicrländigcr Volksschulen bestimmt. Indem der l. t. Landcsschnlrath diese (.^'cu'plarc ihrer Bestimmung znsührt, spricht er zugleich für dttsc großmüihigc spende dem Ausschüsse seinen vcibindlichslen Dank im Namcn dcr Velhc'ligten dicmit öffentlich a. «. Laibach, am 12. September 1871. Ü. k. ^'andebschnlrnth silr ürnin. , Politische Uebersicht. Üaibach, 20. September. Der lünigl. ungarische Finauzministcr hielt in der Unteihaussitzung vom lll. Seplemtier einen Vortrag über den Staatsvoran schlag für l8 72. Derselbe enthält folgende Dal.n: Ordcntl,chcs budget: Deficit 4.522,000 ft., um 338.000 fl. hoher als im Vorjahre. Mttircrfordcrmß: 8.043,000 fl. für Ungarn und K,:^l1 000 fl, für die M'liläryrenze. Mchrcmnahme: l,409.000 fl. Unter den Mehrerfordernissen bcfinden sich 1,877.000 fl. für die gemeinsamen Angelegenheiten, weil das ganz? Grenzbudgcl Ungarn zugerechnet wicd; 2,072.000 fl. Administralionsbeitrag an Croaticn für die provinzialisirten Grenztheilc, 1,139.000 fl. zur Landcsvcrtheidigung für Erhöhung des Truppcnslandes und Beschaffung von Mitrailleuse,,; 4,403.000 si. iör-forberniß des Finanzministeriums für Staalssorsle. Bergwerke und Kataster-Reorganisation; 3,154 000 fl. iür das Ministerium des Innern. An Mehreinnahmen sind berechnet: Indircctc Steuern 3.072.000. Vcrzeh-rnnüosleucr 719.000, Slcmp^lgcbührcn 1.423.000, Gefall !. 137.000. Bergwesen 1.420.000. i^olstc 4,920.000 Guldcu. ilulusive 1 Million Gulden an5 den M'liiär-»^nzMlll^ungcn. Das lliiherordcntillchc Budget beträgt: ^fordernih 75,530.000. die Bedeckung erreicht 29 Viill. -WI.000 Gulden; M).093 000. Äi,ndcrcinnllhmc 13,209.000. Mchrdtficit ^2.302.000 Gulden. I'.lilcr den M^hrau^aden figu» Nren 5i.000.000 an ^isendahl'subnenlloncli. Die Ge< lanuntsulivenlion bcliägl 10,000.000. die Vorgabe blos ".000 000. Das Dchcit der Staulsbahncn ist berechnet auf 991.000 Gulden, bei dcr Gömörcr Bahn auf 4.)0.000, bc> dem Frau^ns'Kcmal auf 500.000 Gul-den. Fen,cr sind 2.100.000 Gulden fnr die erste iöin. nchlnng der Stcuc.amler ausgesät. Für Eisenbahn-^mcn stnd bcl^mcl: Oüniürcr 4.000.000. araris<1,c Zweigbahnen 2.0^7,000, Fiuma.er Hafc-, l 500.000. Investitionen dc> den Staatobalinc» 4 272 000 Post« haus und Thicrarznei.An.ialt 1.107,000 Gulden. Aus dcm E.senbahn Anlchcn werden 5.101.000 G^den ent. nommen. Daeftlbe ,sl dam.t «.schöpft. Das gesam-nle Der Finanzministcr legte zugleich den Geseh-Entwurf ul> cr dasAnlehen vor. In den Staats-schätz fließen ohne Abzug 22.125.000 fl. Die VerziN' sung beträgt jährlich fünf Millionen, die Amortisation soll in 32 Jahren erfolgen. Der Staat bürgt mit seinen Gcsamml N.'pcnucn. Dc,n Ai'lchcn wurde Gebührm-und Slcmpclficihiit zugestanden. In die Finanzcom» mission wählte das Unterhaus dcn Ez-Minister Go-rovc und den Croaten Parchctis, Dcr vorgeschlagene Ex« Minister Balthafar Horvalh wurde mit Rücksicht auf seine gegcnwintlge Stcllinia als Chef dcr Oooenlrcdit' anstatt nicht gewählt. Dcr ..Wanderer" meldet, daß die Dauer der^ ungarischen N c i ch s t ag ose s sion sich verzögern wird, da die Opposition, gereizt durch die Ablehnung von T'ßu'S Antrag, das Colonisten^ und Urbarialgesetz jetzt vornehmen und so die sofortige Votirung des neuen An« lchens zu verhindern suchen wird. Die Gerüchte von Bitto'S Rücktritt bestätigen sich. j Aus München wird gemeldet, daßKönig Ludwig von Baicrn dem deutschen Kaiser die bündigste Zu-sichcrung gab, er werde sich durch nichts beirren lassen, das nationale Einig u ngs we rl durch eine gleich-heitlichc Gestaltung der staatlichen Iuslitnlionen mit denen dc« gcsammten deutschen Reiches zn Ende zu führen. Graf Hegnenbcrg hat daS der Gesinnung des Monarchen entsprechende Bestreben dcr Reaiernng dem Fürsten Bis« marck kundgegeben Die bairischcn Kammern werden am 20. d. croWct. Nach dcn ncuchcn Berliner Nachrichten soll der deutsche Reichstag am ."<. October zusammentreten und die Dauer seiner Session soll anch wirklich nicht dnrch die Emlnrnfung des preußischen Landtages begrenzt sein, sondern man soll, wie wir dics bereits gemeldet, beabsichtigen, evcntmll bcide parlamcntar'sche Köipersckas-ten neben einander lagen zu lasscn. Der ..Deutsche Neichsanzeiner" enthält einen Erlaß dl«! Handelsminisler^ an die Direlloicn dci Eiscn< bahncu und die Eiscnbahneoinmisiariate, worin derselbe anläßlich dcr zahlreichen Eisenbahnunfälle und im Hin> blick a»f den angcübücküchln Trl'ppcnlranSport den Badn-bedienstctcn dic peinliaistc Sorgfalt zur Ehrenpflicht macht und die äußerste Strenge acacn etwaige Schuldige in Aussicht stellt. Das preußische „Minlswialblatt für die qcsammte innere Verwaltung" enthält einen Hircularerlaß, betref fend die Einrichtuns, von Schiedsgerichten znr Schlichtung von Slrciligleiten zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern. Der Minister spricht darin den Wunsch aus. daß der Gedanke, die Schlichtung von Differenzen über die gewerblichen Arbcitsvclhältnissc schiederichterli» chen. zu gleichen Thcilen nus Albcilgcbern nnd Arbeit' nchmcrn zusammengcfetzleu Organcn anzuvertrauen, welche anderwärts als ein wiilsamcs Mtlel zur Wicdcrh^rslcl' lung ,u,d Erhaltung des socialen FlicdcnS sich bcwährt hadcn, anch scitcnS dcr ftrcußischc» Behörden in seiner ganzen Bedeutung gewürdigt wcrdcn lM,c. ! Die Enlwaffuuna. dcr Nation a lgar dc w,rd dlestr Tage in dc„ DlpnrtcmcnlS Rhone, Gardj und 5olvc ihren Aufn„.i nchmcn. Lyon und S«. Elicnne gehören alfo zu dcn Stildtcn. die zuerst ih'r Bürgcrwehr verlieren. Der Londoner Eorrtspondent des ..Scolsman" er-crllnrl mit aller Bestimmtheit, daß zwischen do„ Mar-!chall Mac Mahon. dem General Ehanzy und dem Präsidenten Thiers einerseits, und dcr kaiserlichen Familie m Ehlslchnl st anderseits das b e stc Einvernehmen herrsche. ^>c Machlvlrlängcrnng Thiers sei untcr dem ansdrnckllchcu W,n,schc dcs Ex,.ssa,scrS von, Ersteren angenommen woldcn. Es ist vereinbart wordcn, daß Mac Mahon dcn Oberbefehl dcr Armee an dcn p?p!l» lärcn Chanzy übergeben werde, DaS ^Ww8 ljuo soll bis zum Ablcbeu dcs urcisei, Tdicrs cinachallcn werdcn. Nach dessen Tode . . . „I'omrm^ <>.i>t. l» i»uix." Ueber die Bczichunacn zwischen Frankreich und Italien meldet ein Eorrcspondent der ..Frankfurter Ztg." daß Herr Thiers der italienischen Regieruna die Mittheilung gemacht hat. daß Frankreich n^t d!c cnt fernlcstc Absicht habe. die Legitimität dcr letzten Erode limgcn Italici'S in Zweifel zu ziihm. Das italienische Flnanzuliulslcr hat, wie dcr ..Eco> no-nisla d'Italia" vcr>chlct. Mittcl geinnden. daS Dcfi. cit h -^c.echligten von den W°l)!hlrechl.gten desselben Wahl-fürpciS Ncclamationcn inntihall' der in den nachfolgenden Paragraphen bestimmten Präclusiofrist bel den dann bczcicw'cttn Organcn eingebracht wcidrn. 8 27. Fiir die Wählcrllasse dcS OroßgrundblsthtS und der Großindustrie ist die Wählerliste vom Landes» Präsidenten anzufertigen und untcr Anberaumung einer uierzchnlägigen. vom Tage dcr Kundmachung zu vertch, ncnben Reklamationsfrist durch die Landes-Zeitung zu vcrlaulbarcn. Die Reclamationen sind bei dem yandeevr»sit>en. tin c.nzubrmgen, dem die Entscheidung über dieselben umcht und der auch bcrcchiigt ist. Gcricht«,ul,<,e. der Wählerliste biS zum Wahlttrminc von Amls^gen vc"--zunehmen. § 28. Die Wählerlisten für die W°hl,örp" '^en delbln anderen Wllhltr,l°ssen find rttckftch"'« "r ««? 157ss lcrllasse der Städte u»d Mlirttc für j?den Wahlort, rücksichtlich der Wählcrllassc dcr Landgemeinden für jede Ortgcmcmdc von dcn, Oemeindevorstcher zu verfassen. Derstlbe Hut die eine Ausfertigung zu Jedermanns Einsicht in der Gemeinde auszulegen und dies unter Anberaumung einer achlt^igcn, vom Tage der Auflegung zu berechnenden Reclamationsfrist zu oerlautoaren, die andere Ausfertigung aber dcm Porstande der vorgesetzten politischen Behörde vorzulegen. Die Reclamationen sind bei den, Gemeinbevorstandc einzubringen und von demselben unverzüglich an 5en Porstand der vorgesetzten politischen Behörde einzusenden, welcher hierüber entscheidet. Derselbe hat auch die ihm vorgelegten Wählerlisten insbesondere durch Pergleichung mit der Steuervorschrci bung von Amtswegen zu prüfen und ist berechtigt, sie nach Maßgabe dcS Befundes bis zum Wahltermine zu berichtigen. § 29. Nach Ablauf der Reklamationsfrist und m< soferne innerhalb derselben Rcclamationen eingelangt sind, nach Enlscheiduna der Letzteren werden für die einzelnen Wäh.'cr im Wahllörpcr des Großgrundbesitzes und dcr Großindustrie vom Landespräsidcntcn und in den anderen Wahltörftcrn von dem Vorstande der volg^'ctz-ten politischen Vchördc Lcgitimationc>karttn ausaefeUigt > und dcnsclocn sairmt dm Stimmzetteln zugestellt. Dic Lcgilimalionokartcn habcn die loltlllllfmdc lilün-mer d:r Wählctlistc. den Namen und Wohnoil dcs Wahl' berechtigten, den Ort, dcn Tag imd dic Siundc dcs Bcglnncs dcr Wahlhandlunq und dcs Schlüsse« dcr Stimmzetlclabgalie ^u enlhallcn. Die sicdnicktcn Stimmzettel sind auf die Zahl dcr zu wählenden Abgeordneten einzurichtei', mit dcm AmtS-sicgcl der dic Lcgitimationskartc ausfcttigendcn Gchäidc und mit dcr Hinwcisnng auf die in dem ersten Absätze dcS § 3? enthaltene Acstimmung zu versehen. In Verlust gerathene odec unbrauchliar gewordene Etimmzctlcl werdcn auf Verlangen dcs Wahlberechligtcn von der Bchörde und bei dcr Wahl von der Wahlcom mission durch llcuc elsctzt. Wahlberechtigte des Großgrundbesitzes und der Groß-Industtic. welche nicht im Lande wohnen, sind zur Erhebung ihrer Lcgilimatlonolartcn uud Stimmzettel durch die Laudcö Zeitung aufzufordern. IV. Von dcr Itorualnne der Wahl der Landtag« ?lbsteord,leten. § 30. Die Wahlhandlung ist in Gegenwart eincS landesfürsllichcu Commissars vorzunehmen. Die Teilung derselben obliegt einer Wahlcommission, welche zu bestehen hat: 1. Für die Wählerklasfe dcS Großgrundbesitzes und dcr GioßmdusNie auSdrcivon den Wahlberechtigten und aus vicr vom Lal.desprasidentcn auS der Mitte derselben benannten Mllglicdcrn. 2. Für dic Wählertlasse der Städte und Märklc in jedem Wahlotte aus dem Bürgermeister odcr dcm von ihm bcsteUtcn Stellvertreter und zwei Mitgliedern der Gcmcindcoertretnng deS Wadlortcs und aus vier vom lai,desfürstllchcn Wahlcommlssar benannten Wahlberechtigten. 3. Für die Wählerllassc der Landgemeinden in jedem Wahlorte aus den drei Gemcindevolslchern der meist be» völtVrteu Gemeinden oder dcrcn Slelloertrelern und aus vier vom landc^fürftlichen Wahlcommissär benannten Wahlberechtigten. Iedcr Wahlcominisfion ist ein Schriftführer bci-zugeben. § 31. Di: dcn Wählcin erfolgten Le^ilimatioüs-karten bcrccht^m zum Eintritt in das bestimmte Vc>hl-localc und habcn als Aufforderung zu gcltc», sich ohne jcde weitere Vorladung cm dcm darauf l-czeichnetcn Tagc und zu dcr festgesetzten Stunde zur Vornahme der Wahl einzufinden. § 32. Nn dem Tage der Wahl, zur festgesetzten Stunde u', d in dem dazu b.slimmtcn Vcrsammllmge'clte wird die WahllMdllmg ohnc Rücksicht aus dic Zai,l t,cr erschienenen Wahler mit der Coustituirung der Wahl-commission ocgonuen, welche den Vorsitzenden aus ihrer Mitte ernennt und die Wählerlisten nebst den vorberci-tetcn Mstimlmmgsverzrichnissm übernimmt. s 33. Oegcn dic Wahlberechtigung einer in den Wählerlisten eingetragenen Person laiin bci der Wahlhandlung nur in solange, als sie ihre Stimme nicht ab-gegibcn hat. u»d nur insofcrue Einsprache erhoben wer» dcn. als behauptet wird, daß bci dieser Person scit der Feststellung dcr Wählerliste cin Erforderniß dcS Wahl. rechtcö entfallen sei. Uebcr einc solche Einsprache wird von dcr Wahl-commlssion sogleich und ohne Zulassung des Necurses entschieden. § 34. Die Abstimmung gcschicht durch Abgabe dcr dcn Wählern znqestcllicn Stimm zeltet. Unmitt«lvar vor Beginn derselben hat sich die Wahlcommisslon zu überzeugen, daß die zum Einlegen dcr Stimmzettel bchinunte Wahlurne leer ist. Die Nl'stinmnuiss selbst beginnt dam t. daß die Mitglieder der Wahlcommission, insofernc sie wahlberech. ligf si»>, ih.'c Ttlinmcn adgcl'en. Hicniuf erfolgt die Abgabe der Etimmzettel von Seite der übrigen Wähler. Jeder Wähler hat bei Abgabe dcs Stimmzettels seine Leg timationstarte vorzuweisen. Dcr Vorsitzende liest aus dnselbcu den Namen dcs Wählers laut ab, übernimmt von diesem dcn 3ov. Handen zu betrachten. Ueber die gänzlich« odcr theilweise Giltiglcit odcr Ungiltigleit einzelner Stimmzettel entscheidet die Wahl« commission sogleich ohne .Zulassuug dcs Rccmses. ^ 38. Nach Ablauf dcr zur Abgabe dcr Stim« men festgesetzten Zeit ist von dem Vorsitzenden der Wahlcommisson die Slimmgebung für geschlossen zu cr-lläicn, und sodann zur Abzählung der Stimmzettel zn schreiten. Nach crfolgtcr Abzahlung der Stimmzettel entfaltet ein Mitglied der Wahlcommission jedcn Slimmzeltcl einzeln und übergibt ihn nach gcnommener Einsicht dem Vorsitzenden, welchen dmsclbcn laut abliest und zur Einsichtnahme an dic anderen Commissionsmitglicdcr weiter reicht. Der Inhalt des Stimmzettels ist in eine Stimm-liste und Gegenliste einzutragen. Dic Stimmliste und Gegenliste ist von einem Mit-glieoe der Wahlcommlssic", in der Art zu führen, daß bci der ersten Stimme, die Jemand als Abgeordneter erhält, dessen Name in dic entsprechende Rlwnt cingc-schricbe-i und daneben die Zahl l, bci der zweiten Stimme die Zahl 2 u. s. w. bciacsltzt wird. Zeigt sich bei der Eröffnung der Stimmzettel, daß von einem Wählcr statt eines Stimmzettels mehrere, stimmieltcl ineinander gefaltet abgegeben wurden, so> sind die in dieser Weise aligegciiencn Stimmzettel un. uillig. Kommt ein solcher ssall vor, so »st dc,selbe in dem über die Wahlhandlung zu führenden Protokolle unter Anschließung der betreffenden Stimmzettel zu bemerken. Das Resultat der vollendeten Stimmzählung ist von dem Vorsitzenden dcr Wahlcommisslon soaleich be< lannt zu geben und in dem WahIprololoUc ersichtlich zu machen. In dem Wahlprotololle sind überhaupt alle wich, tigeren, dci der Wahlha»dlm,g sich ergebenden Vorkomm« msse, und mebcsondere auch dic von der Wahlcomunsslon gefällten Entscheidungen auzlifiihle». § 39. Bei Wahlcn. di: in mehreren Wahlorlen dcs Wahlbezirkes vorgcnommcll werden, ist nach beendigter Abstimmung das über die Wahlhandlung geführte Protokoll ;» fchließen uud von dcn Milgliedcrn ter Wahlcommission, d^m landesfürstlichcn Wahlcommissär und dem Schriftführer zu scrtigeu. Hierauf sind dic sämmtlichen Wahlaclci, (Wählerlisten, Stimmzettel, Stiuimlisten, Oegenlisteu. Voll' machten u s. w.) durch den landeefürstlichen Wahlcommissär ui.d den Pol stand dcr vorgesetzten politischen Behörde dcS Hauplwahlortcs an die Hauptwahlcom« mission zu leiten. Diesc Eommission hat an dem von dcm vorbe-zeichnetcn Vorstände bestimmten Tage in dcm Haupt» wahlorte '»sammenzutrelen und in Gegenwart cincS landcafürst!^,cn Wat,lcommissä,S durch die Zusammen^ stelllma. d,,c Ergebn,sscs der in den cinzclncu Wahlortcn stattgehabte» Scrulinicu das Hauptscrulimum vor< zunehmen. Diesels hat aus subcn Mitgliedern, nämlich aus dcm Bürgermeister (Gcmcindcvorsteher) oder dessen Stellvertreter und zwei Milgliedcrn der Oemeindevcrtretung deS Hauptwahlortcs, dann aus vier von dem landeS« fürstlichen Commissar benannten, au der Wahl bctheilig-tcn Wahlberechtigten zu bcslchcn. Ist abcr die Wählcr. schaft des Hauptwahlorlci» an der Wahl nicht betheiligt, fo benennt der landcSfülstlichc Wahlcommissär auch dic anderen drei Mitglieder aus den Wahlberechtigten. Der Vorsitzende der Hauplwahlcommission wird von den EoinmissionSmitglicdcrn aus ihrer Mille ge« wühlt. Iedcr an der Wahl betheiligte Wahlberechtigte hat Zutritt in d^s Locale der Hauptwahlcommissio». Nach erfolgter Eonstituirung h^t die Hanplwahl« commission dic Wahlaclen zu übernehmen und zu d'M Hauptscrulinium zu schreiten. Das Ergebniß dcs letzteren ist von dem Vorsitzenden der Hauptwahlcommlssiou sogleich bclannt zu geben und protokollarisch c> sichtlich zu machen. § 40. Die Wahl muß in der Negel im ttaufc des dazu bestimmten Tages vollendet werden. Treten aber Umstände cin, welche den Anfang, »Fortgang odcr die Beendigung dcr Wahl verhindern, fo kann die Wahl' Handlung von der Wahlcommission mit Zustimmung des landeefürstlichcn Wahlconnmssärs auf den nächstfolgenden Tag verschoben oder verlängert werdcn. Die BrlamU' machung darüber hat für die Wählcr aus dic ortsübliche Weise zu geschehen. Im Falle der Unterbrechung dcr Wahlhandlung ist dic Wahlurne von der Wahlcommission und dem landeS» fürstlichen Wahlclimmissär unier Verschluß zu legen. § 41. AlS gewählt ist Derjenige anz»sche„. welcher mehr als die Hälfte aller abgegebenen giltigen Stimmen (die absolute Stimmenmehrheit) für sich hat. Wenn mehrere Personell, als zu wählen sind, die absolute Stimmenmehrheit für sich haben, so entscheidet die überwiegende Stimmenzahl oder bci gleicher Stim« menzahl das von dcm Vorsitzenden der Wahlcomnnssion und in dcn Fällen dcs § 39 von dcm Vorsitzenden der Hauptwahlcommission zu ziehende ^os darüber, wer von ihnen als gewählt anzusehen sei. Die Entscheidung durch das Los erfolgt in gleicher Weise, wenn für einen odcr dcn anderen zu wählenden Aligeordnetcn die absolute Stimmenmehrheit nicht zn Stande lüU!,!,t, jedoch sämmtliche Stimmen zwlschen zw^i oder mehreren Pcrscmcn derart sslcich gelheilt sind. daß jede von ihnen dic Hälfte allcr c.l'gcgcbcmn gilligen Slimmcn für sich hat. Ilisofcxie leiner diescr Mlc cmtritt, und hiernach die Wahl dcs zu wählenden Abgeordneten, odcr wenn mehrcrc Abgeordnete zu wählci, sind. dcs Eme« odcr dcs Andern derselben nicht zn Stande gckuinmcn isl, wird rücksichtllch dcr noch zu wählenden Abgeortmctcn eine zweite Wahl ooigcnommtn, uud falls auch dicse die nöthige Stimmenanzahl nicht ergibt, zur ciigcrcn Wahl geschritten. Zeigt sich der Adgaug der erforderlichen Stimmen« Mehrheit in dcn Fällen des § 39, so veranlaßt der Vorstand der vc>sycsctzten poliüschcn Bchiirde dcs Haupt-wahlortcs dic zwcitc und nötliigcirMs dic cl,gerc Wahl, deren Ergebinß sodain, aus dcn Abstimn,uncisactcn der einzelnen Wahlcommissionen durch die Haliplwahlcom» »lissioii ž^u ermitteln ist. tz 4!i. Bci der cigeren Wahl habcn dic Wähler sich auf jmc Pcrsvlicn zu bcschrälilen. die bci dein zweiten Scrutininm nach denjenigen, welche die absolute Mehrheit erlangten, die relativ meisten Stimmen für sich hatten. Die Zahl dtr in die engere Wahl zu bringenden Personen ist immer dic dopp.lte von dcr Zahl dcr noch zu wählenden Aligeordiietcn. Bei Slimmcngleichhcit entscheidet das LoS, wcr in die engere Wahl zu bringen sei. Jede Stimme, welche bci dem drillen Scrutimuul auf eine nicht in cngcic Wahl gebrachte Person füllt, lst als ungiltig zu bctrachtrn. Trill dcr im düllcn Absätze dcS H 41 vorgesehene Fall bei dcr engere» Wlchl ein, so hat da« Los gleichfalls rarübcr zu entscheiden, wcr al« gewählt zu betrachten sci. 8 43. Wenn dic Wahl dcr erforderlichen Anzahl von Abgcortmcttn vollzogen ist. wird daS üder die Wahlhandlung gcführlc P'rttioll geschlossen, von den Mit' gli'sdern dcr W'hlcommission und ^in den Fällen dcs tz 39 von dcn Mitrimde von der Wählbarkeit vorliegt, ein Wahlcertisical ausfcr' i tigen und zustellen zu lassen. Dicses Certificat berechtigt dcn gewählte» Abgeort" nelcn zum Eintriltc in den Landtag und gcw,N,rt il,'N allc Ncchlc c-ncs Laodlagsmitgliedcs. iiisolange nilt>t eine gegenlheilige Entscheidung dcS Landtages erfolgt >st' 8 45. Sämmtliche Wahlacteu hat dcr LcmocSpräsi' dent an den Landcsausschuß zu lcitc», wclcher dieselben zu prüfen und darüber an dcn Landlag zu berichten hal» dem die Entscheidung über die Zulassung der Gewählten zusteht. (§ 31 dcr Landesordüung.) § 4«. Wenn binnen 90 Tagen »ach Vornahme dcr Wahl eines Laudlaysadgeordneten die NothmcodiaMl cincr Neuwahl cintlilt. so ist di.sclbe anf Grund oer bci dcr lctztcn Wahl festgestellten Wählerlisten vorzuncy' men, cS wäre denn, daß eine Auflösung des Landtaae' vorangegangen oder daß die letzte Wahl wcam cincS "' richtigen Vorganges bei Verfassung und Feststellnlig 1577 Wählerlisten für unglltig erklärt worden wäre. in wel< chen Fällen ohue Rücksicht auf die seit der letzten Wah! abgelaufene Zeit neue Wählerlisten auszufertigen sind. V. Schlußbestilnmullgen. § 47. Unter der in den tzs 28, 2!1, 39 und 4l dieser Wahlordnung angeführten ..vorgesetzten politischen Gehörs" ist die unmittelbar vorgesetzte landeSfüistlich^ politische Behörde zu verstehen. Die dem Vorstand dieser Behörde in den obigen Paragraphen zugewiesenen Amtshandlungen hat jedoch bei Wahlhandlungen, welche in der ^andcShauptstadl vor» gcnommen werden, ohne das; die Wählerschaft derselben dabei belhcüigt wäre, der Vorstand der daselbst befindlichen landessülstl!chl>n Gezirlslieliörde zu pflege». Die Auslcrligling und Ausfolgung der Legitima tionslarten und Stimmzettel in der Landeshauptstadt lann vom Landespräsidenten dem Bürgermeister übertra gcn werden. § 48. Die bei Wahlen der Landtagsabgeordneten durch nnihwendig werdende besondere Auslagen für die Ausfertigung und Zustellung von LegitimationSlarten und Stimmzetteln uni> für sonstige Drucksorten, durch Adordnung der landcsfürsllichcn Wahlcommissäre und anderer Beamten, sowie durch Aufnahme von Wahl» localiläten auflaufenden Kosten sind vom Lande zu tragen. Gemeinden, welche sich im Besitze von zu Wahl> Handlungen geeigneten Local,täten befinden, sind veipfilch^ let, die unentgeltliche Benützung derselben für diesen Zweck zu gestalten. tz 49. Aenderungen dieser Wahlordnung können lünfl,a.hin nur mit Zustimmung von mindestens zwei Dritihcilen der in der Landcsordnung festgesetzten Oe» sammlzahl der Landtagem't^licdcr beschlossen werden. § 5)0. Diese Wahlordnung lrltt mit dem Tage der Kundmachung in Wirksamkeit. M>t der Letzteren treten die Landlagswahlordnung vom 26. Februar 1861 und die zu derselben erlassene«, Nachtragsgesetze vom 10. Jänner 1867, L. G. Nr. 4. vom 1. Mai 1867. L. G. Nr. 15, und vom 13. Iän-ner 1869, L. G. Nr. 7, außer Kraft. Krainischcr Landtag. 3. Sitzung. Laibach. 20. September. Beginn der Sitzung um halb 11 Uhr. Anwesend 21 Abgeordnete. Der Schriftführer verliest das Protokoll der 2. Sitzung in floocnifchcr Sprache. Das Protokoll lvird genehmigt. Der Landeshauptmann verliest mehrere Pe-lilioncn, welche lhcils dem Finanzausschüsse, thcilS dem Petitio'^ali^schnssc zugewiesen werden. Der Landeshauptmann theilt weiter» mit, daß der L^deepräsidcnl seine S'cllc als Mitglied der Grundlaslenablösurl^scolumission niedergelegt, slnoic daß sich die in der letzte» Sitzung gcwahllcn drei Ausschüsse l.'nstltuirt heben. Zum Obmann des PelilionsausschllsscS wurde Graf Barbo, zum Obmannstellv^rtretcr Pin-tar, als Schriftführer Dr. Zar nil gewählt; der ssinanMisschuß wählte Dr. Bleiweis als Obmann, Dr. Costa als dessen Stellvertreter, M u r u i s als Schriftführer; im Aussckuß znr Berichterstattung über die Thälisstcit deS LllNdcSauSschusscs wurden KoSler nls Obmann, Tavöar als Stellvertreter, Svctec a!s Gcrichlerst^llcr gewählt. Hicranf wird zur Tanesordnung übergegangen. Der erste Punkt der Tagesordnung ist der Antrag Dr. Costa's, der Landlag wolle eine Adresse an Sc. Majestät beschließen und hiezu einen Ausschuß von 7 Mit» gliedern erwählen. Dr. Costa begründet seinen Antrag folgender» maßen: Der Landtag hade schon in der letzten Session emc Adrcssc beschlossen, in welcher er seine Auffassung dcr politischen Lage und die Wünsche der Nation dar-liesst habe. Diese Adresse, welche nicht nur in der Presse, W^crn anch im RcichSrathc vielfach besprochen worden, s" die Declaration des Landtages und wcrdc die Grund» läge der Thätigkeit und das letzte Ziel der Bestrebungen m!^"- Ictzt sci es noch nothwendiger, sich mit einer "drcsse ^ Sc. Majestät zu wcndcn; die politische Lage " "°ch wichtiger, dcnn es stchc ein Ministerium am Auucr, welches das Vertrauen des Herrschers uud der ^lker genieße; dicstm Ministerium opponire m,c ^war '"cht große, adcr mächtig? Partei, deren Thäliglcil auf d:c Unlergralilnig des angestrebten Friedens untcr den oitcrrcichischcn Völkern gerichtet sei. Der Föderalem»?, Elchen das jetzige Ministerium vertrete, sei die cuvzigc "l^llung Ocslc.rc'chs (Beifall), lr bedeute nicht ^cr< ttülnmeruna Oesterreichs, sondern ein slarlcS, auf"der ^rcuc zufriedener Völker beruhendes O.slcrreich. Der Kampf zwischen Föderalisten ,,.,d Centrcilislcn s,j ei» Ka,,pf zwischen Freiheit nnd Vcr>>cwülllS und chronische Hautkrankheiten. 4) fzynätologlsche Adlhciluna. Jede Ablhcilung hat ciucn Pl,u,ariuS, welcher Doctor der Medicin und Chirurgie sein muh, und einen Sc» cundarius, wozu nur bci Abgang graduirttr Bewerber Docloranden oder Chirurgs zu ernennen sind. Die Gehalte werden nachstehend rcgulirt: Der teilende Pri, marius erhält eine Remuneration von 315 ft.; die Primarien erhalten mit Ausnahme dcö Primarius der yy» näkologlschcn Abtheilung eine jährliche Besoldung von 800 ft. nnd nach zehnjähriger belobter Dicnstlcistuug eine Decennalzulage von 200 fl.; der mit der Besorgung der Irrenhausfiliale bclraulc Primarius erhält clue Zulugc vvn jährlichen 15>0 fl.; der PrimariuS der gynälologischcn Aolhcilnng. welcher als Piofcssor der Geburtshilfe aus dem l. l. Schulfond die Besoldung bezicht, bclomml eincn jährlichen fixcn Gehalt von 300 fl. uud d,c ob:rciwähnte Dcccnnalzulage; die Sccundarien begehen, mit Ausnahme des als Assistent der GclinrlS. Hilfe ans dcm l. l. Schulfondc besoldeten Sel?g crhält. jährlich 400 st. nebst Wohnung, Holz. Bcüicnung und Lichl; dcr SecundariuS, welcher die Irren Hausfilialc besorgt, bclominl eine jährliche Zulage von 75 ft. — Dcr Vcrwallcr begeht einen Gehalt von 1000 ft,, dcr Adjunct von 800 fi.; außerdem erhalten beide Naluralholz nnd ein Aequivalcnt für Wohnung nnd Licht. Für dcn Official si»d 600 fl., für den Diurnisien 365 fi., für den Kanzlcidiener 350 fi.. für den Scclionsdiencr 200 fl.. sür dic Hebamme ^00 fl. (nebst Wohnung, Holz. und Lichläquivalent) systtmisirt. sämmtliche Slcllcn. mil Ausnahme der S'cllen des Primarius und Scomdalius an der gyl'älolog'schen Abtheilung und dcr Hebamme, werden neu auSgcschrnben und außer der Vcrwallcrsstclle durch den Lanbesausjchuh besetzt, welcher auch einen provisorischen Verwalter ernennt , in ocr nächsten Session findet die Ernennung eine« definitiven Verwalters durch den Landtag statt. Der Landcsausschuß wird mit der Ausarbeitung neuer Instruktionen für das Personale, dann mit der Umao beitung der früheren HauS- und Dienstordnung beauftragt. Die Beamten müssen der slovenischen Sprache vollkommen mächtig sein. Die Stellen dc« Diurnisten und der Diener werden ohne Ausschreibung lesetzt. I» Falle dringenden Bedarfes wird dem Ausschusse die Aufnahme eine« Diurnijlen mit dem Taggelde von 80 kr. bewilligt. Der Lande^usschuß wiro beauftragt, für Blatternlranle zwei geeignete Zimmer im Kianlen« hause ausfindig zu machen oder aber, wenn dies nicht möglich wäre, einen Zubau vorzunehmen; ferner hat der Landcsausschuß Räumlichkeiten zur Aufnahme von Irren im Kranlenhaufe oder in der Filiale zu fchaffen. Diese vom LandcSauSschusse gestellten Antrüge wurden vom Hause mit zwei von dcn Abgeordnelen Svetec und Dr. Pollular vorgeschlagenen Aende» ruugen in zweiter und dritter Lesung angenommen. Der erwähnte Antrag des Abg. Soetec geht dahin, daß die Dccennalzulage nicht wie eS in der Vorlage httßl, nach belobter lOjahrlger Dienstleisluni, sondern nach in zufriedenstellender Weise zurückgelegten 10 Dieniljab/cn gegeben werde; denn die Decennalzulage sei ein Theil des Gehaltes und dürfe nicht von emer besonderen Entscheidung die oft von politischer Leidenschaft beeinflußt fei, abhängig werden. Dicsc Abänderung, sowic der Antrag des Dr. Po' llular, e« sei für den zweiten Aushilssolurmslen lein bestimmtes Taggeld zu fir«rcn, wurden angenommen. WciterS ist an der Tagesordnung der Antrag des LandeSauSschusscS auf Vermehrung der l. l. Be^irtsarzte. Der Landtag mmmt ohne Debatte nachstehende, vom Lan» dcsaueschussc beantragte Resolution an: T er tlainische Landtag bedauert, daß die hohe t. t. Regierung dem be« gründeten Antrage dcs Landesausschusscs uno des t. k. LandcssanitätsraiheS entgegen die Zahl der l. l. Ge;irle« ärztc in Kiain von 10 auf 5 herabsetzte. M«t Rücksicht auf diesen ungünstigen Zustand erhält der LandesauS-schuß dcn Auftrag, das l. t. Ministerium deS Innern zu ersuchen, selbes wolle im Hinblicke auf den allgemei» uen sanitären Vortheil der Bevölkerung am Lande und auf die gedeihliche vfficiöse Thätigkeit der l. l. Beznls-ärzte, so wie auch mit Rücksicht auf ein billiges Ver» hällniß zu andern Ländern. d»e jeh'ge Zahl der Aerzte so vermehren, daß auch für die Zukunft, wie bis zum Jahre 1871. bci jeder Bcziitshauplmannschafl ein l. l. Gezirlsarzt btftcllt werde. , Der Landespräfidcnt gibt dem Landtage die Zusicherung, daß er, überzeugt von den Gründen dcs An» träges, denselben kräftig unterstützen werde. Dr. BleiwciS rcfcriil über die Aufhebung deS Findllhauscs. Dcr Antrag >des Landeeausschusses aeht dahin, daß folgende, schon in dcr Sitzung vom 24len August 1870 gefaßte Beschlüsse.- I) Die Findelanftalt werde mit 1. Juli 1871 aufgelassen; 2) die bis Ende Juni 18?! in dcr Landesoersorstuna. stehenden oder in die Anstalt gelangenden Kinder seien nach den jlht gel» tenden Normen in der Landeepftcge zu verbleiben; 3) die Ocbäranstalt und Hlbammcusckule verbleiben noch fortan. - zur Allerhöchsten Genehmigung vorzulegen scien. Dr. Vleiweis knüpft an diese Antrüge nocb fol» gendc Bemeiknngen: Es seien seit 1. Juli lns I9ttn September l. I. 15 Kraincrinncn in die Gebüranslalt ausgenommen worden, die nach 8—9 Tagen mit den Kindern die Anstalt verliehen; im vergangenen Jahre fcicn in dcmselven Zeiträume 28 Personen aufgenommen worden; man sehe daraus, daß jetzt mehrere Frauen» Zimmer ihre Entbindung zu Hause abwarten. Erwäge man, daß jedes Kmd durch 10 Jahre dem Lande einen Aufwand von 300 fi. verursache und daß von den Kin» dcrn 10 Pcrc. sterben, so ergebe sich in 2'/, Monaten schon c n Ersparniß von 7500 fi. Außerdem werde die Moralität durch die Aushebung dcr Fmdclhäuser geho« hcn. indem die Frauenzimmer nicht mehr eine bequeme Zufluchtsstätte fir.dcn. Auch werde jetzt das Land nicht mehr wic früher für reiche Vätcr, die sich verborgen halten, die Er^ichnngslostcn zahlen müssen. Die obigen An-träge werden vom Landtage ohne Debatte einhellig m zweiter und drillcr Lesung annenommen. d. L»H,! ^7^'7W^ UQ/^a^ umiu«! chrä'M den Verwalter des ZwangSarbeUshauseS nach H 25 dcr LandcSordnuna ernenne. Hierüber refernt lr. Costa. Dcr Antrag wird ohne Debatte einhellig angenommen. .. Da die Tagesordnung erschöpft ,,t, mrd die Sizing um '/.'2 Uhr geschlossen. Nächste Sitzung Mon« tag. 25. Die Tagesordnung wird spüler bllanrit gegeben werden. Ans dcn Landtagen. Im Triester Landtage wutden zwei Reichs"»«' wählen vorgenommen. Im lnrntner Landlage wurde dir Wahl l>,r Ausschüsse vorgenommen, 1576 Im steiermiirlischen Landtage stellte Baron «5ast «inen Antrag auf Aufhebung des Schulgeldes. Im niederösterreichischen Landtage wurden Verwaltungsangelegenheiten verhandelt. Im oberösterreichischen Endlage sind 16 altverfassungstreue Abgeordnete abwesend. Im salz bürg er, görzcr und istrianer Landtage wurden die bekannten drei Regierungsvorlagen zur Vehandlung übergeben. Im tiroler Landtage wurde der Länder.Ausgleich betont. Im vorarlberger Landtage arbeitet der Peti< tionsausschuß. Im böhmischen Landtage sind die deutschen Abgeordneten abwesend. Im mährischen Landtage wurden die Wahlen der Olmützer Domherren anerkannt, und sind die deutschen Nhgeordneten abwesend. Im galizischen Landtage wurde die Reorgani-sirung des Volksschulwesens besprochen. Im buto winner Landlage wurde eine Adresse an den Kaiser beantragt. Der croatische Landtag wurde bis 15. Jänner 1872 vertagt. Locales. — (Dienstverleihung.) Das t. l. Oberlandes' gericht flir Steiermark, Kärnten und Kram hat die beim l. l. Landesgerichte in Klagenfurt erledigte Gerichtsadjunclen» stelle dem k. l. Nuscullanlen Dr. Gustav Zistler verliehen, — (Aus dem Amtsblatte.) Kundmachung der Marineseclion des l. f. Reichölriegsministeriums wegen Aufnahme von Marinecommissariatseleven in die Kriegsmarine. — Das furstbischöfliche Ordinariat macht bekannt, daß die theologischen Vorlesungen am 6. October beginnen. — An den städtischen vierllassigen Knabenschulen beginnt das Schuljahr am 2. October. Aufnahmen finden am 29. und 30. d. M. statt. — (Der erste allgemeine Beamtenverein der österreichischen Monarchie) zeigt un« an, baß er durch die Maßregelung mehrerer Beamten der ungarischen Slaatsbahn nicht in Muleidenschaft gezogen ist. — (Triester Ausstell ungs« Progra m m.) Wir theilen HK-nnt das Programm der Feierlichkeiten, die in Trieft bei Gelegenheit der Industrie«, Kun stund landwirtschaftlichen Ausstellung abgehalten werden mit : 20. September. Große musitalische Soiröe im «Neuen Bräuhause." — 21. Eröffnung des Bazars im Turnlocale des Triester Turnvereines. — 22. Regatta am Meere von Barcola nach Miramare. — 23. Bazar im Turnlocale des Triester Turnverein« — 24. Beleuchtung mittelst elektrischen Lichtes des Voltsgartens, Acquedotto, und der Corsia Stadion. — 25. Vergnügungsfahrt auf Lloyddampfern längs der Küste über Muggia nach Pirano zur Besichtigung der Sce-Eiabilissemenls in Muggia und landwilthschaflllchen Besitzungen in Pirano. — 26. und 27. Bazar im Turnlocale des Triester Turnvereines. — 28. Corsofahrt nach St. Andrea in Begleitung von Musil. banden. — 1. October. Pferdewettrennen im Ippodromme in der Ebene von Jaule. — Hafenbeleuchtung mit Musik-und Gefangsserenaden am Meere. — 5. und 8. Pferde-Wettrennen in Zaule. — 9. Maskenball im Mauroner-theater (zum wohlthätigen Zwecke). — 10. Pferdewett» rennen in Zaule. — 12. Vergnügungsfahrt auf zwei Lloyddampfern nach Pola. Abfahrt 7 Uhr früh, Rückkunft am folgenden Morgen. — 15. Volksfeste ..Am Jäger," Bauerntanz und Scheibenschießen. — 16. Freischießen an der Scheide und musitalische Soirse im „Neuen Äräu« hause." — 17. Vormittags. Freischießen. — 22. Corso« fahrt nach St. Andrea in Begleitung von Musitbandci,. — 23. Schließung der Ausstellung und Prämienvertheilung. — 24. Vergnügungsfahrt nach Adelsberg und Besichtigung der Grotte daselbst.' Eingesendet Einladung an die Mitglieder des constitutionellen Vereins ill Laibach zu der Vereinsversammlung am 22. September 1871, Abends 7 Uhr im SchleMtte- Saale, Tagesordnung: 1. Discussion des Austrittes der verfassungstreuen Minorität aus dem krainer Landtage. 2. Besprechung der Regierungsvorlagen, betreffend Aenderung der Landesordnung und des Anhanges zu derselben. Vom Ausschüsse. Neueste Post. (Oria.iual'Telettramme der „Laibacber Zeitung,") V3ien, HO. September. Unterricliteter-seitS verlautet, daß alle von heutigen HVicuer Morssenblättern verzeichneten Gerüchte über Aenderungen im Ministerium vollständig un, begründet sind. — Die „Wiener Abeudpost" betont gegenüber dcn unberechtigten Schlußfolgerungen, welche Wiener Blätter auS ihrer jüngsten Auseinandersetzung ziehen, nochmals, daß jene Interpretation, welclie die (3rklärunq der deutsch-böhmischen Abgeordneten dem ! kaiserlichen Rescript? angrdeihen läßt, eine willkürliche, unhaltbare ist. Die „Abendpost überläßt der weitere» (5utwickluug die <3nt< scheiduug darüber, ob nicht die jüngste Ärtio« der VerfassungSpartci. die an jene willkürliche Nescriptauslegung geknüpft wird, auf Täuschung beruht. Schließlich weiSt die,.Abdpst." die Iumuthung der Blätter zurück, welche die Negierung mit den Auslassungen des Journals „Vaterland" in Verbindung bringen. Wien. HO September. Die „Presse" meldet: Kaiser Wilhelm verlieh dem Grafen Veust das Vand des schwarzen Adlerordens. Linz, 2«. September. Der Antrag auf 'Adreßerlafsung wurde einstimmig angenommen, über die Erklärung der ltt ausgetretenen Abgeordneten wird der Uebergang zur Tagesordnung und die 'Aufforderung derselben zum Erscheinen beschlossen. Troppau. 2tt September. Vlitzseld bringt einen Dringlichkeitsantrag: Oinlegung einer Rechtsverwahrung gegen das Nescript an den Böhmer Landtag, ein. Dieser Antrag wurde einem Eomit<5 zugewiesen. Berlin, HO. September. Nach der .,Pro-vinzialcorrespondenz" sind die Unterhandlungen betreffs der elsässischen Zollconvention auf ernste Schwierigkeiten gestoßen wegen der Aenderung des Vertragsentwurfes durch die Nationalversammlung. Paris HO. September. Die Unterhandlungen wegen der clsässischen Convention sind im besten Gange Rom. HO. September. Die Stadt ist au^ läßlich des Jahrestages des italienischen Trup peneinzuges festlich geschmückt. Von den Beschlüssen der Deutsch-Liberalen» Con sere uz in Nien verlautet nur so viel: sich sowohl von den Landtags-, wic auch von den Reichsralhs-Perhandlunssen fernzuhalten und die gemeinsamen Dele» gationen nicht zu beschicken. Dieser passive Widerstand i soll fortdauern, so lange die gegenwärtige Regierung am j Ruder bleibt. Nur betreffs des niederöstcrreichischen Landtages wurde eine Ausnahme gemacht; dieser Landtag wird die Wahlreform im Sinne der Erweiterung des Wahlrechtes auf die Zehnguldenmänner beschließen. Trieft, 20. September. Die feierliche Eröffnung der Ausstellung fand heute in Anwesenheit fast aller hiesigen Notabilitäten und unter zahlreicher Betheiligung i von Seiten der Vertreter der hiesigen und auswärtigen Aussteller in einfacher aber würdiger Weise statt. Nach der „Tr. Ztg." sind die Gerüchte über Aenderungen im Mlnistcrium vollständig unbegründlt. Prag, 19. September. Graf Clam-Marti« n itz ist, angeblich in Folge höherer Weifung, nach WilN abgereist. Paris, 19. September. In Folge eines Unwohl' seinS ist Graf Arnim bei der für heute bestimmten Zu< sammenkunft mit Thiers, um die Details des Zollocr< träges betreffs Elsaß.Lothringen festzustellen, nicht erschienen. Wie versichert wird, ist man über alle wesentlichen Puntte einig und der Abschluß des Vertrages wird wahr* scheinlich diese Woche stattfinden. Die Entwaffnung der Nalionalgarben in den Departements wird fortgesetzt. Depeschen von hellte Früh constatiren, daß überall vollständige Ruhe lyrische. Die ossicielle Uebergabe der Forts ist für morgen Früh be-stimmt. Die Räumung der vier an Pciris grenzenden Departements wird mit 25. September beende« sein. London, 19. September. Thiers wird wahrend der Ferien in Fontainebleau seinen Sitz nehmen. Telessrapht»t»,er U^eckselsvur« vom 20. Septembei. 5pcrc. M> Micme« 58 NO. - 5prrc MetalliqueS mit Mai- nnb November: Einsen 58.80. — 5perc. Na'ional-Niilehen 68 70. - 18<«)rr StalltÄ.Alileheu 98.20. - Vaul-Acticn 769. — Credit' I Acten 290. — London 118.25. - Silber 119, — Kl M urchschn ^ ttö - Hreise. si. lr. fl. li. st. lr. N, Weiz?" vr, M'!i^l> 6 20 6 58 «nlter pr. Psnxd 42- itorli-Aaat „ 4 4 18 ,sch pr 1 — Knlbsi.'isch „ .^7.------ Heibrn „ — -> 3 38 Schwcine!l»ijch„ 22' - Hirlc „ 320 3 40 «ch^ismflcisch „ - 1''»' _ „, iialullch „ ------- 4 6'» Hiihnocl pr. Ktllck . 35j........ Erdapfel „ l'.»!'.. — Tnnbln ,. 16^___- i'ioftn „ 5,5>0 - — Heu sr, Clr,. alt i 20! .^ Erbsen „ 5 — — » ,. ,. »eu .. - ->,_. -^ Fisalen „ 6----------- Stroh ,. z 10-_ . Nllld'Sschillalz Psd -53,------ Ho»z,harl.,pr Klsl. ....<; ?0 Schweineschmalz ,. — 46 — - wrichrS, 22" . - ! 52a Speck, frisch, ,. —.',0 Wein, ,v'.ifl'j.n windstlll li°"z bew. «/" 10 , Ab. 7.l6.W »- 9.« windstill heiter , ^^ In aller Früh Ncssrü Vormitlaqs lrlibc, Nachlmitlags ssflockcrle Wollmoeckc. Alinld« heiter. Slarlrr Moorraüch. Das Tassesmittel der WNrmc -j- ll 5", um 2.'l" unter >em Normals. Veranlwortliclnr Redacteur: Ignaz v. K l f i n m a y r. Vssilenvencht. ^;»ei,. 19 September. Wlcwohl sich dic Prolongallallsverhaltnissc ssttustilier gestalteten, zcigtc sich anch schan au d^r ^ordüric welli^Vust, nenc Eng'^menl« eiilzu^che»-Das Miltclgsczcschiift war wohl dclcbtcr, »hm das; j^dach einc »'amhailü Vcsftrnng der Course erzielt werdcn lonul^. Natianalbailtacli.'!! waren anch l>nll begehrt nnd erhöhten demzufolge ihr«, Preis lnS 772. SlaatSefiecten hielten ungefähr den gestrigen Schülßconrs Deoisen und Eomptanlen ctwa« thenrer. Mr l00 st. Einheitliche Staatsschuld zu b p«lt.: in Noten oer;in«l. Mai-November 58 65 58.75 , ., „ sicbruar-August 58^,5 58 75 « Silber „ Ianncr-Iuli . 68 55 68 75 „ „ „ Apnl-Octodet . 6^65 68.75 Lyse v.J. 1«ö9..... 2»7.— 288.-- „ ^ 1854(4«,,) zu 250".. 9l - 9150 " " 1860 zu 500 si. . . 9^.W 98 50 „ ,. 1860 zu 100 sl. . . 113 25 ,1.^.50 . „ 1864 zu 100 fl. . 135 75 136.— StaatS-Domänen-Pfandbriefe z» 120 fl. ü W. in Silber . . 122.— 123.- N. Grundentlastunft5-Vbliftationl>n. Fnr 100 si. ^i-it, Weare «ohmtu .... zu 5 v «V> Actien von Bankinstituten. <5»sl5 llsiliare Anglo-Ustttr. Ban! . , . . 350 80 i»5l.- Banlverein.......21«.— 22^.— Voden-ltreditanstalt .... —.— —.— Hrcdilanflalt f. Handel u. O.,^ . 289 30 289 50 Kreditanstalt, aUg.m. ungav. . 109 5»» 111) — Escomptc-Oescllschafl, n. ö. . . 935. 940.— Franca-üsicrr. Banl . . , . 119.75 120.-. Gemralbaul.......—.^ -.— Handclobllut.......^-— —.— yialionalbanl.......771.-773 — Uuionbanl.......359.7^260.- Vereinsbanl.......N350 113.75 Vertehrsbant.......181.50 132.- »3. Äcti>n von Transportunterneh, mungen. 5 75 Donan-Dampfschifff. Gefellsch. . 571.— 572... «Llisabeth-Wcftbohil.....231.— K3I.50 Elisabelh^Westbahu (Liuz - Bud- wtifcr Strecle).....203— 204.— stcrdmllndL-Nordbahu . . . 2105 2110— s^:„fs'cch»N'Va^ser,!»?ahu - l?l- 171.50 ^rlln>5>°s!>>»b«.»<.— 3x1. - Oesterr. siordwestbahn . . 220— 220.25 Nudolfs-Vahn...... IK2 50 1«3.- Siebenbilr^er Bchn . , , , 173. - 173.50 jGtaatsbahn...... 37750 378 .->0 slldbllhll....... 18^20 18840 !EUd.,lort,d. Verbind. Vahn , . 174 25 174 75 iTheiß-Bahn ...... 24 l ^0 244.50 Ungarische Nordostbahu . . . 16075, 161.25 Ungarische Ostbahn . . . . 115 25 115.75 Tramwat,........ 209,25 209,75 r. Pfaildbricf, (fllr 100 fl) Allg. öft NodcN-. <5mif?.', 94.50 95. -^erdinandsi^iordd. in Sill, o?rz. K'4 75 l<>5. — l Hrllnz-Iosephs-Vihu . . . , 98.70 98 9" > 'A.Larl-^udlv.N.l. S.vlr.' Hn. —.- 105 - l Oestlrr. Vnrdwtft^.hn . . 98 30 96ü'>> Hicbenb. Vahn iu Silbtr verz. . 89.2'» ^9..^ staaleb. G. 9 .. ,. 5<>0Fr. „I. lim. 138 — 13 '< Vlldb. O..'!", . 5M ssrc. pr. Slücl 108.- I<>« 2-» ^l!dd.-G.i.2.,0fl.z. 5"«fllr100fl. 89 80 89.!" --' l!oudon, fur 10 Pfuud Sterling II7.7" N(^ Paris, fUr 100 Franc« . . . 45.90 4ti «'" . «"Ällr. «. Mlmz-Ducatc! . 5 ft. 73,^r. s'll. " ^ Napolrc,u«>,'or . . 9 ,. 46 ,, -' " ^' „ Prcuß. Casfeuschcint 1 « 78^.. 1 « ^ ^ Äilder , . N8 „ 75 „ l l.' . «trainische Gru:,be»t<»stu:',g? - odligationcu- Prl-