MbacherOMmll. Nr. 9U. si. >,, halbj. 5.50. »«l bit .^nfttlwn, in« »an» h«ltl- «' tl. wlil l>n Post ,»n,1. fi. ib, holbj. fi. 7.50. Tamstag, 2. Mai «».««»«., »».«.,.», ^HP«^«lll ,»^kt., »,F»l^ 1874. Nichtamtlicher Theil. Vom Tage. Die „Goh:mia" erhüll über die Taktik, welche der "Ilerrtichischc Episcopal von nun an den confes, ^'°Ntllen Ocsetztl« gegenüber einzuschlagen gedenkt, ^chstthende Mittheilung: ..Es ist wiederholt die Mei "ung geäußert morden. ..die Eilläiu,,« der österreichischen ^bischLje und Oljchöse über die dem Relchsrathe vor- Mtf,tt,i, die Kirche ^ctreffc„den Gesetzentwürfe" vom "' Milrz »erde in dcr e,lize Vtaniseftalion des österre'chischen Episcopats nur lzwcclt. der Staatsllgitlung glgcnuber in erstcr i^inie 't .Erklärung" zu molivicren. daß die Bischöfe bereit U'tn, den Anforderungen, welche bie Staatsgewalt in ""> Gchhentwurft Über die Üußeren Rechtevtrhüllnisfe " lalho,,schtn Kirche an sic stellt, insoweit zu enlspre« ?!"' lll« sie mit dcm Eoncordatc der Sache nach im «mklang. stehen, ist die Ausführung dieser „Erklärung" " weritorlscher wie formeller Hinsicht so «ehalten, daß ^ uch zu einer Kundmachung von der Kanzel in keiner 2 ^""' I" zu"il?r ^'"le 'st ^ie ..Erllilrung" der ibr ^ ^"lmqlt,ollaae acclpsxrl. ttsl r,.? ''"'»" Erhöhunnin d5> «ch.,l«e solle,' j'doch lulnif,,^ Reiche^ und l Ichc ^andts.^inan,- vudu,,^" ""^"- ^. , - lch dc« Marine butler . ^"^ "" "ach den Unladen ungarifchcr ^r ^/'""' Abstrich von 7. vl« ^X),en Ü"!°"lhe!l ^"ll» «bftrichls soll dadurch erzielt lallte'., I„bit slir das Schiff .E.zhlrzog Karl" e!n. > dter,a " ^ v:rwe«nert »erdcn. Das Sublom,l5 ^^ppe^i.l"^"^« beschüstigle sich mit der 3"«« der "lvlocalion. ^tntl,^ bst'lleitbisede «eichsralh soll dem il iUi^ "°>l» am y Mai oerlacit werden, und a« ^«lilin. / "^'^ ^'tzung deß »l'dgelausschusscs der ^^^I^Plsl sta„finden. Aus dem Äolhbuchc. ^ (Fortsltzunst.. !"»lsch," <"ti«t Abschnitt enthält « Eorrespolltenzen. b blasen « "im Rudolf in Eonftal'linopel und > Is) c>" "brassy gewechselt, und den Hcilraum ^ b^""" bis ^. »pril 1.^7.'j, Diese'Schrift. !>'^knl»en « ''^ «us die Ausübung der oerlsagsmühig ll». 'Ura ?' b"°brnl bcl der Ernennung einls G ou-l,'le dotw,a ^" ^'. Mü!; l^!72 datierte Mittheilung des l. und l. Eonfu!« ,n Siez, baß vom 1. Huli Itt?ii angefangen dci der Vcmess.mg des Tonn:,!jjthalte< der durch den Kalial gehllldln Schisse nack Zuschlag von W pEt. für englische slg'l- und 43vEl. sui dercu Dampfschiffe, die tl^üjche Tonuc maßgebend sci«: soll und daß Schiffe anderer illulio^alilall»! die r.ach dieser Weise zu berech« nende Duräifahrlsnedühs von 10 grancs per Tonne zu entrichten habcn werden. Die Vtüchle wandten sich zu» üüchsl an dll> Khcdio: von Eyyplen. um durch ihn die BeischublMg dcr Aclioicrung dieses Tarifes zu erwillen und nahlncn hiezu auch die guten Dienfle der Pjolt: m Anspruch. Graf Rudolf berichtet über be», Elsolg seines die«, dezügllchen Schlllles bei Server Pascha am 2. Juli 1K72, daß die Pjoitc schon slühlt Schritte in dieser Richtung beinl Khedive yethan habe und nlcht gewillt sci, der beabsichtigten Erhöhung der Gebühren zuzuftim-men. umso weniger als dieselbe der Frcquenz deS Ka» nale Abbruch thäte und als Ersparnisse in der Admini« stration eine neue Vclaftung der Schiffahlt ^anz en<-behrlich machln cder sie wenigstens auf ein bescheidenes Maß zurüchlchren würben. ^lfs«ps habe erwidert, er sei berechtigt den ftnman zu mle»pretielen, wie ls den In» leressen der Gesellschaft entspreche und werbe sich daran durch Piortcl^tscllle nicht beirren lassen. Daraus hin er» neueste die Pso>!c ' zu haltm und dem Kanal seinen inlernalivliallli Eharalter zu wahren." Als am l. Juli mit der Emhlbnnc, der erhöhten Gebühr willüch begonnen wird (wobei bei Passagier» schissen nicht blos die Kavinenrüume der Gebühr nach ihrem Tonnengthalte unlerwol scn wurden, sondern obendrein noch ei, e Tope von l() Francs von den Personen behoben wurde, »llche die Kabinen bewohnen) weist Graf Nndrafsy iiber Anliag de« Grafen Vudols diese unge» rechte lttelastunq entschieden zurück und werden die bfterr.» ung. Kapltüne insormitsl, die sraßliche Gebühr „ur un» ter Prolest zu enlrichlen. Der W««sel im Großoezieral tlill dazwischen, gleichwohl s die Pforte in Pa- ri«« glim die von der fran Regierung unter« stützle Ächaliplul,,, ölffeps, daß die Suezkanal Eompag» nie nur ber flanzöstschm Iii i?diclion unterstehe, wa> r,„d an^sss'ts zueift Italien und später Deutschland sich d.m Protest Oesterreich Ungas»s anschließen, Eng. limd aber cil>c zlllva'fcr.de hallung einnimmt. Am 28. September erl«hl Graf Andrassy ein Rund» schreiben an die Missionen in Paris, Verlin und Rom, worin er sich dic Ansichten der belressenden Eabinete über den endlich hl»oo,tllllüden Vv,schlaf, <5nstla„de ..wombg. lich ein g'lneii'sanles Vorgeht,, tzer Seemächte herbei» zuführen" erbittet. In Pans antwoitll man daraus, vorerst sli es Sache der Pfor«, «5 ülier die Auslegung des Ausdruckes wnco»n . erstln Dc>l> melsch htgenüber die »bflchl ü»ßt7l. aus «nlaß der Suezlanal-Frage eine Eonfer,^i i„ Vorschlag zu brin» ^en, ist Aarlfi Vey erst an mer 1873 in der Lage, dem wiener Eaviml vorzuragen, an e ner techni. schen Eommission theilzunchmen, welche ein unisoimes system der Schissaichung und de« Tonnenmaße» sür alle Nal,onen, deren Schisse türkische Hafen anlausen, normieren soll. Von der Iurisdlctionsfrage ist leine Rede. Oraf Andiassy begrüßt diefe Initiative und laßt sich in seiner Nnlwoil vom 13. Februnr folgendermaßen vernehmen: „Indem die Pforte durch den «rl. 1? des Airman (für ^esseps) ein Maximum der Gebühr für die sslagyen aller Naliotie», fifierle. engagierte sie ihre «uloritilt als Oesstzgeberln und ihren Credit als Ga» sasiliemachl; sic hat alfo das Nechl, die Ausdlückc ihles stilman« zu ,liai'd gen die Beimengung von gesundheitsschädlichen Substan« zen zu Natur, und Kunftwein mlt allen gesetzlichen Mit» teln einzuschreiten." Die Abgeordneten Syz und Genossen richten an die Regierung die Interpellation: 1. Welches find dle Gründe, die >le Regierung oerhindert h«ben. die Interpellation der Abg. Iesser-nig und Genossen vom 31. Jänner 1873 zu beant« »orten? 2. Gedenkt die Regierung während dieser Session ei« v«rlage. belressend den Vau der Eisenbahnftrecke Taroi««Ponteba, zur verfassungsmäßigen Behand« lung zu bringen? Hier«f »erden die Stimmzettel für die Wahl eine« Ausschusses, betressmd da« Gendarmeriege« setz abgegeben. Da« Scrutinium wird vom Bureau de« Hause« vorgenommen »erden. H? Gitzung des Abgeordnetenhauses. Wien. 29. »pril. Prüfident Dr. Rechbauer «öffnet um 11 Uhr 20 Min. die Stzung. «uf der Mmifterbant befinden sich: Ihr« Efcellen« z» du: Herren Minister: Freiherr «. 8«sser. Dr. Banhan«.« Dr. o. Stremayr. Dr. Glaser, Dr. Unger. Ritter o.Ehlumecly. Freih. v. Pre« ti«, Oberft Horst und Dr. Zi« miallow«! i. Ee. Eiz. der Herr Handelsminister macht döe «ltchtll»ng. daß das Gesetz betreffend die Bahn Pils «»«Klattau«Eisen st ein die «llerh. Sanction erhalten habe. In den «u«schuß zur Gerathung des Gen dar« meriegesetze« wurden gewähU: Baron Kellerspera, G«»ll«, vieorow»ti. Lienbacher. Vazant Freiherr von Hrefseri. Haschet. Planck. Theumer. Graf Iedtwih. Ren« netz, Winller. Nischelwitzer. Roser. Heinrich, Woynaro« »icz, Dlvorsli und Meisler. Hlerauf w>rd die Debatte über da« Klost«rgeseh fortgesetzt; sie beginnt über § 17; da« Wort ergreifen tzie Aoge,ldneten Fux. ,^re,herr o. Scharschmidt. Dr. Herbst. Dr. Stur». Freiherr v. Tlnti. Hoffer. Dr. Krona welter. Die sümmtlichen Paragraph« «erden nach erfolgten Modifikationen angenommen. E» gelangt nun der Gesetzentwurf betreffend die Eisenbahn Rakonitz«Protivin zur Verhandlung. Da« Gesetz »ird nach lurzer Debatte angenommen. Die »tzg«»rbn«te» Wlckaofi. Plener, Schafier. Gyz. Tint,. Pino. Proslowey. Veer. Ritter. Furth. Siegl. Seidl, Eanaoal. Stockert. Nischelwiher. «übeck. Korb M., Gistra. Vareuther. Herbst. Grebmer, Fried. Smh. « Weiß. Oberleuthner richten an den Handels' minister folgend« Interpellation: «D«e Krifi« auf dem Effeclenmallte hat ein« Höhe und einen Umfang erreicht, wie sie selbst an den schlimm« fie» Tagen de« vorigen Jahre« nicht stattgefunden hat. Die Industrie in allen ihren Branchen lommt von lag zu Tag in größere Bedrängnis und Albeilerentlas-jungen finden in großem Maßstabe statt, die Verarmung nimmt von, Tag zu Tag zu. Angesicht« dieser Sachlage sehen fich die Gefertigten zu der Frage veranlaßt: 1. »Welche Maßregeln gedenkt die «egierung zu er. greifen, u» diesem allgemeinen Nothstände nach Mög« lichleit abzuhelfen? 2. Ist die Regierung nicht g«neigt. den Hinsfuß der Salinen weiter« entsprechend herabzuslhen, um dem offenen Geldmärkte Succur« zuzuführen und die Industriellen dadurch in die Lagc zu sitzen, mit billigerem Zinsfuß diese Zeit der Krisis überstehen und somit leichter ertragen zu können? :;. Welche Ansprüche sind bisher an die Staats« vorschuhlassen gemacht und welche Betrüge sind dulch dieselben der creditbedürfligen Geschäftswelt zugeführt worden?" Die Interpellation des Nbg. Weiß o. Slarlensels inbelreff der Dotation des linzer Bischof« erfühlt von« feite Sr. Exc. des Herrn Cultusministers kurze Noser» tigung. Gegen betrügerische Vermügensübeitra-gungen. Se. Exe. der Herr Iuftizminifter Dr. Glaser richtete am 26. v. M. an sämmtliche l. l. Ober« ftaatsanwaltschaften folgenden Erlaß: „Von verfchiedenen Corporation««, di« in der Lige sind, vom praltifchen Standpunkte die Uebelftände zu würdigen, welche die Sicherheit und die Entfaltung der materiellen Interessen der Staatsbürger beeinträchtigen, find dem Iustizminister Klagen über das Gebahien von Schuldnern, welche durch unredliches Vorgehen ihr« Gläubiger schädigen, zugekommen. Es wird ins» besondere darauf hingewiesen, daß die Schuldner, ehe der Concurs über ihr Vermögen eröffnet wird, dasselbe au dritte Personen und namentlich an Ehegatten abtraten und dadurch den Gläubigern die Mittel zu ihrer Befriedigung entziehen, daß ebenso den Ereculion«» schritten einzelner Gläubiger häufiz dritte Personen auf Grund ähnlicher Abmachungen mit Excindierungsllagen entgegentreten, daß die bestehenden Gesetze leine ausreichenden Mittel gewähren, diesen in die Form zulässiger Rechtsgeschäfte gebrachten Abmachungen entgegenzuwirken, zumal dtnfelben meist durch Errichtung notarieller Ur« künden zwischen Ehegatten (Gesetz vom 25 Juli 187l, R. G. Bl. Nr. 76) die formelle Unanfcchldalleit gesichert »erde. Hiedulch aber werd« nachgerade aller Credit untergraben und fallen di« nachtheiliaen Folgen dieser Umtriebe auf den achtbaren creditbedürftiaen Geschäft«, mann ebenso schwer wie auf denjenigen Theil der Ge» schäftswelt, der nur zwischen Creditqewährung unter so bedrohlichen Umständen und der Einschränkung wo nicht gar Einstellung des Geschäftsbetriebes zu wählen hat. Der Schilderung dieser Verhältnisse werden Vor« schlage eingereiht, wllche die Civilaesetzgebung betreffen und nur auf dem hier außer Betracht bleibenden Wege der legislation Berücksichtigung finden können. Schon jetzt aber finde ich mich bestimmt, von diesem Einschrei» ten dle l. l. Obttstaatsanwallschaft in Kenntnis zu sltztn und hiebei meine Ueberzeugung auszusprechen. daß es bei entschiedener Handhabung der bestehenden strafgesetz» lichen Bestimmungen schon jetzt in vielen Fällen mög» lich ist. solche Mißbrauche willsam zu bekämpfen und ein Vorgehen o«r Schuldner, wie e« in den erwähnten Eingaben dargelegt wird, der verdienten Bestrafung zu« zuführen und selbst die Ungiltigetllärung der vorge« schützten, zum Nachtheil der Gläubiger eingegangenen Geschäfte anzubahnen, dadurch aber nicht blo« den Ver» letzten zu ihrem Rechte zu verhelfen, sondern auch ander« zu ermuthlgen. ln gleichtm Falle bei den Strafgerichten Schuh zu fuchen. Daß der Zahlungsunfähige, welcher durch Nusstel' lung erdichlller Gläubiger oder sonst durch betrügliche« Elnoerstündni« oder Verhehlung ein«« Theiles von sei« nem Veimögen den wahren Stand der Masse verdreht, des Verbrechen« de« Betruges schuldig se«, ist im A' setze, ausdrücklich ausgesprochen. Es kann aber nach d" ganzen Fassung der den Betrug betreffenden gesetzliche Bestimmungen auch darüber lein Zweifel sein, daß u«< ter diefelben alle Scheinoertläge fallen, welche lediglich zu dem Zveckc geschlossen werden, die Durchsetzn«? rechtlich begründeter Forderungen auf dem Wege d" Zwangsvollstreckung zu vereiteln. Wichtige AnhallSpum l vllten in minder flagranten Fällen diejlnigen VcM mungen des tz 480 St. G.. welche gegen die Leistu^ von Zahlungen und gegen die Anweisung von ^!^ oder Bedeckung zu der Zeit, wo der Passivstant ^ Activstand bereits überstieg, gegen die Verzögerung ^' Eröffnung des Conculses durch Verschleuderung l" Waren unter ihrem wahren Werthe oder durch andltt den Glaubiger verderbllchl. obgleich nicht bettüM Mittel gerichtet sind. Dazu kommt, daß die zu M" Vorgängen bewußt Mitwirkenden gegen die Behandlung als Milschuldiac keineswegs geschützt sind. (Vrgl- in^' sondere die Entscheidung des l. l. obersten Gerich« «"' Cassationshoses vom 14. Juli 185i3. Nr. 65)i;chnelen Art durch das U«l' terble,ben der Eoncurserössnung nicht der Geftraft"» entrückt sind. so hat der l. t. oberste Gtlichtehos s^ Autorität auch der Auffassung aeliehen. ..baß die !"' melle lloricurseröffnung nicht die unerläßliche BedinM der Anwendbarkeit der 8 486 St. G. sei." ° die Strafbehörden zu wenden, fondern nur allzuM ^ neigt sind. selbst dazu beizutragen, daß die Schuldige" verdienten Strafe entgehen. . Immerhin drängt sich jedoch auch die Fragt "">' od diefelben bei den mit der StrafgerichlSpfleae bell« ten Organen stets die ihnen nölhige Unterstütz"!,!, " jene« Entgegenkommen gesundcn haben, daS all«'« ,, Privaten zu Schritten ermuntern kann. die doch l"ü.^ sehr durch seine Interessen als durch die der öffenll'« Ordnung geboten sind. ^ Wie dem aber auch immer sei, so muß für ^ fernere Verhalten der Staatsanwaltschaft timrseite . große Gedeulung der nun einmal eingetrelcnlN li stände und andererfeits die Erwägung maßgebend ! , daß ditfelbc seit der Wirksamkeit der neuen Slrasp"^ ordnung in einer wesentlich günstigeren Stell«".!! ^ befindet. Denn ohne Zwlifel ist sie dermalen >" ^ ^age. die »nklage wegm strafbarer, die ^läubi^l ^ nachlhelligenben Gefchäfle mit lreit giößercr «u^l^z Erfolg erheben zu können, als flühcr. Während "» früher der Schuldfpruch der Richter von der s«^ gung gewisser, durch da« Gesetz geforderter V^^ mente abhängig gemacht war, kann der Richter l«^ der von ihm gewonnenen, an leine Beweisregeln s^l denen Ueberzeugung das Urtheil füllen. E« ^"^«l' erwartet werden, daß die Anklage auch bei den ^ ^ nen das richtige Verständnis für die Wichl'S" «seuillellill. Getrennt und verstoßen. zvman von Ed. Wagner. (Fortsetzung.) Fünfte« »«pltel. sin Vermittlungsversuch. Ungeachtet de? trüben Schatten, »elche über drei Pelsonen der Gesellschaft ausgeoitltet waren, verstrich tzie Mittagstafel zu Salta,r fehr angenehm. Lord shampnty nahm. w,e er von flüher gewohnt war. feinen Platz unter den Gästen und bcmühle sich erfolgreich, unterhaltend zu s«»n. Lady Barbara war anscheinend guten Humor« und Willard Nme« »ar nie vergnügter g«»esen. al« heute. Keiner o«, den Gästen erriech die »ahre Gtimmung. in der sich die dl«i befanden. Nach dem Essen führte Laty Barbara die Gäste l» k« Oes«llschaft»z,mmer. Als die Unterhaltung »m »«llen Gange »ar. entfernte sich Lord Ehampney. sich damit enlschuldigend. daß er eine Zigarre zu rauchen »unsche. u»ö bald darauf folgte ihm «mes. welcher den ersteren im Blumengarten fand, seine Zigarre rauchend »nö l»»Gs««en Echriile« auf« und abgehend. Als sich «me« dem Lord näherte, blieb duser stehen, »arf seine Zlgarr« f«t »ntz richtete seine imposante Gestalt hoch «f. Im nüchsten M,mente starben sich beide gegenüber. U»sj' l« Nug«. stolz und unbeugsam. „Haben sie mich al« Freund ober al« Feind zu diesem Rendezvous gebeten, Lord Champney?" fragte Ame« hastig. ..Halte» Sie e« für möglich, daß wir un« als Freunde begegnen können?" fragte Lord Ehampney zurück. „Geviß!' erwiederte »me« ruhig. „Warum sollten »ir da« nicht? Ihre Gattin ist meine Verwandt«; ich habe sie stet« al« eine liebe Schwester betrachtet, «a« fi« mir auch gewesen ist. Sie wissen, daß ich ihre« Vaters Mündel war und wir wie Bruder und Schwe» fter zusammen erzogen wurden." Lord Ehampnly betrachtete Nmes scharf und durch« bohlend, dessen blaue Augen seinem Blick offen und frei begegneten. ..Ja. °" pK „W«l? Valbala?- rief auffahrend Lord"" ^i»"' ..Nein — «da. Batbara ist eine blend«»" .. heit. aber sie besitzt nicht Ada« Liebenswuldlgl - ^ Lord Champmy wandle sich ab. "ldl'^ ^lin und hergehend, »me« beobachtete ihn sorglos, phierendes Lächeln spielte um seinen Mund. ^ Nach einer Weile kehlte Lord Lha"p"'^lith»M ..«mes." sagt« er kurz. .ich h'"e d^^?" c daß Sie Barbara einst lilblen. Thaten «?'c ^chlv^ ..Ich lieble sie. »le ein Vluder s«'" „t. .', liebt — nicht anders", antwortete »"««,'' <,l,l' Sie Barbara heirateten, n ar sie nicht viel" ,, ,a" Kind. und al« Sie dieselbe oetließen, »« ^üi'"' achtzehn Jahre alt. und ich »ar "°« " "> H Ich war also noch zu jung. um an Llc « ^ nzuw„lcn, zu liner H''l also, b:o dieselben noch nicht durch Uwliicbe aller ^t und insbesondere durch Vtschwichtigurig der Vcschü. °'gttn verdunlell sind. Sehr wesentlich elleichtert wird °lr Staatsanwaltschaft die energische Verfolgung betrü« frischer Por^ünge durch die Vcstimmuna.en der Straf» ploztßordnung über die Zulüfsigleit »bgefonderter Ge- Mdlung einzelner uiter mehreren zusammentreffenden Nlafbaren Handlungen. Nicht mmber ist durch dic Vestim. M«g des 8 «5» Et. P. O. dafür gesorgt, baß die Staat«.! »Ntvallschast aueh von jenen oft in hohem Grade bedenk 'wen Mutti llllmtnis erhalle, wo die Eoncurseröffnung ur tvegen G:rlngfüa.igleil des vorgefundenen Vermögens "r weil nur ein persönlicher Gläubiger vorhanden ist, un'erbleibl. Weist ferner die eben angesührle Gesetze«. ^ue das E'vllqerlcht an. d:m Staalsanwalle alle nolh. "lNd>l,e„ Auslliirungen zu erlhcilcn. so wird es auch ^««te dl, letzteren sein, da. wo es nöthig ist, sich mi« ln, Eoncurslommisszr in den einfachsten Ocschuftsfor. ^"^' Verbindung zu sehen, um so viel als möglich "Gang des Strafprozesses von dem ofl schleppenden erlaufe der lioncurSverhandlung unabhängig zu machen. Wird von diesen Mitteln ernst, beharrlich und ge» l>»!» ' "'knngleich mil Vermeidung jeder der Staat«. Mde unwürdigen Veidenschastlichlcit und Maßlosigleil. Krauch gemacht, so wird dic wohlthätige Rückwir« "N auf dtn öffenllichen Rechlszustand und auf die ""wlllhschaftlichen Verhältnisse aewlß nicht ausbleiben. l deutschen Reia, slage beschlossene Civil-^htba ^' "^ ^" mehreren Vundesftaalen nicht aus. dth w' ^tanständung findet, so wird vorauesichttlch »l^^l'^lage in der nächsten Session ein anderwei. ^>ejth«l,t»mlf vorgelegt werden." ^N"nl l italienische Abgeordneten lammer ^gln ^" veralhung der Sleuerresormvor» E>^ "lchl sonderlich rasch vorwärts. Die ganze i'lltn , °w 27. d. wurde auf die Diocussiol, llnes ei», ^ihuna ^. ""wendet, der in der vorhergehenden lln bit Commission zurucka/wiesen worden war' und schließlich ln der neuen »Formulierung doch abgelehnt wurde, obschon der Fn,a> »mimsler sich mit derselben lin» oerilanden ttllarl halle. <^s handelt fich um eine Straf, besllmmullg lt, dem Oesetze über die Vesteuerung des beweglichen Vesihe« und die Commission hatte vorge-schlage-'. d:,l ^efchäfteleulen, dic mit »hren Steucru,m Rückstanoe bleiben, durch dic ^inanzirtenbanlen ba« Ge« schüft sperren zu lassen, bio sie bezahlen. Darüber ent-spann sich eine lange Debatte. Der Finanzmlnister Milizhelli bat die Kammer, zu bedenken, baß der Vor. schlag der Commission au« der Absicht hervorgegan^eu sei. leine nculn ^-lm ,>, „ >f^leg5!. da.^en da« Mög, llchste zur Hmtanhallung vou Sleuelunterfchlagungen und zur Hcbuüg der Stluerertlügnissl zu thim. Del Nrlilel wurdc mit 157 gegen W4 Stimmen abgelehnt. Stall dessm wurde dann ein amendierler Nrtilel der ursprünglichen Regierungsvorlag, angenommen, der den Sleuetbeh0lden ein sehr weil gehendes Pfündungsrecht linrauml und dasselbe z. V. auf alle Waren in einem Kaufmann«laden ausdehnt, ob sie dem ^adenbefiher ze« hören oder ni^l, wofern sle nur nicht gestohlenes, oder verlorene« ob:r fremde« Frachlgut find. daß aber noch mit dem Zcllamlssllmpel versehen sein muß. , Die Pfarrer Prades und Flif drangen durch Verrath mit I5»0() Mann in Nlsvrja (Tarragona) ein und lichen dcn Alcalde,, und 2i , """'N a.I '"bst Gesandter. Gie müssen zum Diplo. deiln^ °"" stin. Ehampney. sonst wurden Sie riichl ^ lo ^, '^llundl auf^geben huben, um ^m Vate.« Ei n ^" zu dienen." ^^rd c> ^ '" Irrthum", saqle m>l bülcr^m kücheln ^ seufzt« ^'^ ^ ttM.1 //' " zu spät," rief er. ..zu split! D°« ,... ..w/.'"°llsttn Vorle. »me«. Zu spül." z H«no 5'" z'Unft'n. bei ^h:,en aber sind sie nicht d^si ' °ber ick ?^^"^ vchandlung und Vernachlüss,. 'll dl« c^. "be sie geliebt und bin ihr treu geblie. ""'le hindurch, leimn «ugenblick hat fich mein Herz von ihr gewendet; »ch habe sie höher ge° schützt, als alle a,idere Frauen, obwohl ie^ sie sur mich verloren hielt. Oft habe ich zu ihr zurückkehren und fic um Verzeihung bitten wollen, aber eben so oft entschloß ich mich, noch zu warten, in der Hoffnung, sie würde zu mir lommen. — aber ich wartete vergeben«. Mein Haar beqinnl «rau zu werde» und auf meiner Stirn zeigen fich bcreil« sslirlbe»'. ich habe in dieser Zeit offenbar yealterl, wührend sle in der herrlichsten Vlüthe ihrer Schönheit st,hl. Es ist zu spilt. ?lm-S! Wenn sie mich jemals gelicbl Hal, so ist ihre piebc geschwunden. Keine Vieric tonnte eine solche Vehandlung vergessen! " Doch ich würde sterben, wenn ich dadurch ihre ^i?be wieder-gewinnen lonnle!" „Warum sagen Sie ihr dies nichl?" fragte Nme« in mitleidigem Ton. ,Ich lcnne Vatbara sehr wohl. Gie hat eine vornehme, stolze Natur, aber ein edle«, treue« Herz. und ich glaube, ste liebt Sie noch. trotz allem wa« vorgefallen ist. Wenn eine Frau, wie Var» baro,' liebt, liebt sie für immer." ^ord Champney schüttelte den Kopf. .Ich habe cs ihr gesagt; ich habe mein He,z zu ihren "ssilhen »elegl und sic um Verzeihung gebeten." .,!Inl> sie?" „Gie stieß mich von sich. wie ich es vielleicht ver-dienl habe, st« sa»te mir. ich Hütte siebzehn Jahre ohne sie gelct'l und könnte nun auch ohne sie bis an mein 6nde leren. Ich Hütte ihr zu guhen fallen lönnen, aber fie wie« mich zu schroff zurück." (Fortsetzn», ftht.) — (Frostschaden.) In der Nacht vo» 29 a»f den 30. v. M. beschädigte der Frost s?hr empfindlich 0« Weingegenden von Mllilb?lg, Mailer«0olf, Netz Die Witterung ist anhaltend lall. E« herrscht Windstille. — (Alle Münzen.) I» «emeindebezitle Dl 2 hocz III. von Ungarn und 1V Slück von König Malhia«. — (Nu« de» Vatican) empfängt „Magyar Allam" nachstehende Korrespondenz: Papst Piu« erfreu« sich in lchlcr Zeit der besten Gesundheit und sieht »ohlge-mulh seine« 83, ^eburlsla^ enlgegen. Gr fre»l fich der Unwesenheil zahlreicher auswärtiger <5»roiniile und der fremde«, 2(1 vil>ituu'!uiii hieher g?' ' > «euen Bischöfe. Die li.el«onie cer ^l/'i-tuiA (jj j, (Mu,aöfsnen u! -vird Pi»« IX. a« 4. Mai «il einigen k:,l <^«eu. — Koncil.) D»e Vlschöfe der englischen llonvoca-lion nahmen um 29. r. Vl. emm Untrag an, welcher a»f Unlegunss westindischcl und awerilünischer Vischöfe ein Cone»! zu dem Znxcke beruj!, den Zusammenhang der der« schiebenen anglilonischen Kirchen ol« Föderalverbonb zu regeln und womöglich ein Obelhiupt zu wühlen. E« sollen sich 1b0 Vislhümer belheiligeu wollen. Locales. ^jur Trennung der Südbahnnetze läßt sich t,el wiener liollespondcxl des ^Nctionär" vernehmen, role solgl: „Die Südbahn beschäfligl unsere finanziellen Kreise u« so eifriger, c»l« man jetzt doch einer Lösung der bereit« seil fahren sich fortschleppe ^en Tre»n«ng»srage der beiden Netze entgegensieht. Der Schussel dazu ist aber bisher noch nichl gefunden. Sreng genommen, sollte «an «einen, baß da« Nnlagelapilal den natur^elniißen Schlüssel bei der Tren» uuug der beiden Ache d>Ncn sollte, und zwar in der Weise, baß der Kauspiei« sowohl al« auch alle seitherigen Geldeinlage« der beiden N tze al» GrundlllZe der Berechnung betrachtet wilden müßlen. ! Für O,ster,sich würe disse, Schlvssel nicht nur ganz nalurgemüß, sonder» auch gc>nz s^lionell. Ullein ^«alien «hebt dagegen g,wich>ige ti> und verlangt, baß die Vetriebsemnahmen dss bs . b»e Vasis fUl die Werlhberechliung jeder einzelnen ^»nie bilden sollen, «d da die italienischen Slrecken minder renlabel find als die öfterreichilch'ungarischen, so würben wir bei dieser Grundlage jedenfalls im Nachtheile sein. Da« sind, wie gesagt, Schwlrngleilen, die sich weder durch Schlagwoile noch durch irgend welche Ubfti«mung«mr»balitälen in einer Gentlalversammlung beseitigen lassen. Der Grundfshler, der sich heute schwer gutmachen läßt, war jedenfalls, daß man nach be» Frieden von 1866 nichl zugleich versucht Hal. d« Trennungsfragc der beiden N.he auf internationalem Wege zu regeln. Hn derselben Weise wie die venetianische Staatsschuld, die ursprünglich von Oesterreich garanliert worden war, nach be» Kriege an Italien Überging, ohne daß die Vchher der Titel irgeno welche Hinwendung dagegen erheben lonnte», ware auch die Trennung der beiden Netze durch einen inlernaüonalen Vertrag gleichzeillg mil dem Fnedensschluß ohne alle Schwieriglcilen vor sich gegangen. Man hat diese» da»al« versäumt, und »ächt sich die Unlerlassung»fUnde heule dadurch, baß die Trennungsfrnge jahrelang verschleppt worden ist. Wie die Sachen stehen, lann dieselbe nur dann zur Uuslragung gelangm, wenn die beiden Negielungen sie oom irXrrnationalen Gesichlepunlle aufsafsen und in diese« Sinne zu regeln suchen. Das scheint auch vorbereitet z« werden und ist Uberdie« in Hinblick ans da« neue österreichische «lcliengesetz eine obsolule Nothwenvigleil. De»n man darf nichl vergessen, daß die italienische slegiernng, die doch eben so gut ein Beausstchtigung«rechl zu üben hat, wie die österreichische, die Vestlmmnngen de« neuen Uclien» gesetze« nichl zu respeclieren braucht und dadurch die Gesellschaft sehr leicht in ^onfwt «it unserer «egierung brl»ße« lann. Ulso schon im Hinblick auf da« neue «lcliengesetz ift die Lösung der Trennung«frage ein Vebol der Nothwen-digleil Insolange sie aber nichl vo« internationalen Ge« flchl«puntle gclö«t wird, ift e« a» zweckmäßigsten slir die Interessen dcr «clirnare der Gesellschaft, wenn die Nen«. rolvelsamwlungen weder in Turin noch in Wien, sondern in Pari« abgehalten werden, weil schon in diese« emen Momenle der inlernalionale Charaller be« Unterneh»en» a« wirlsamftln ausgeplägt erscheint. Der »iener Verwallung«ralh hat übrigen« die Treu» nung«frage schon sei« Jahren urgierl. Wa« die Uctionäre und'ihre «««sichten belnfsl, so ift die finanzielle rage be« Unternehmen« noch immer eine sehr unbefriedigende, doch geschieht vonseiten der Verwaltuna. alle» «ögliche, »« die 702 Verriebseinnahmen zu steigern. E« sind die österreichischen Linien nicht blos activ, sondern «Urden, salls sie von den italienischen losqeschleden werden, eine müßige Superd.vi-dende zahlen tonnen. — (Audienz.) Se. Majeftlit der Kaiser ge. ruhten a» 30 v, M. Audienzen zu erlheilen und unter anbete« Se. Durchlaucht den Herrn l. t. hosralh und Lan0e«regierungsleiter Lothar Fürsten Me »lern ich zu empsangen. — (FUr Militällreis«.) Da« Mai-Noancement melbel folqende Neränderunqen: 6 Nencralm^jare zu Feld. Marshall ^lcut^M?, 13 Oberste zu Veneralm^orcn. 16 Oberstlieulenanl« zu Obersten, 24 Majore zu Oberstlieute» nanl«, 41 Hauptleule und Rttlmeistcr zu Majoicn. Inder Insanterie wurden 55 hauptleule zweiler zu hauplleu» ten «,stcr Klasse, 56 OberUeulenants zu hauplleulen zwei« ter Klasse, 94 ^ieulenanl« zu Oberlieulenants und 201 Ca« deten zu Lieutenanl« ernannt; in der IHgertruppe avancierten 12 hauptpleute zweiter zu hauptleulen erster lllasse. 10 Odtrlleulenants zu hanptleulen zweiler Kasse, 19 Lieutenants z„ Oberlieutenant« und 37 Eadelen zu Lieutenants; in der Eavallerie aoancierlen 16 Ober. lieutenant« zu Nltlme'stern erster Klasse. 45 Lieulenanls zu Obeilleu'enanls, 53 Cadeten zu Lieutenant«; in der Nr« till erie 25 h^uptleut« zweiter zu Hiupllcuten erster Klasse, 23 Oberlieutenanl« zu Hauptleulen zweiter Klasse, 32 V'eutcnanlö zu O^e'lleulenant«, 22 Endeten ^u ^!lcu!e nanls; in der Geniewaffe wurden ernannt: 2 Hiupl« leute «tster Klasse, 9 Hiuplleute zweiter Klasse, 8 Ober. lieulenanls; im P i onnier »Re^lment 1 Obeilieulenant und 1 Lieutenant; in der S an iläl s truppe 1 Oberlieu, tenant und 2 Lientenauls; im Fuhrwesencorps ein Rttlmeister erstei Klasse. 2 Nitlmeister zweit« Klasse, drei Oderlienlenanl« und 6 Lieutenant« ; 4 Regi«ent«ärzte wur. den zu Stabsärzte!,, 12 Ne^imenteärzle zweiler zu Reg'. menttälztcn «lster Klüsse, 14 Oderärzte zu Regimenl«Hrzten «nannt. — (Wassenübungen) Der grazer ,Tage«poft" wird unterm 27. April aus Wien «ltgeiheill: Da« Reich«-lrie>sm,risterium hat im Einvernehmen mit den politischen LandeeftcNen vereinbart, daß die Waffenllbungen der Re> fervemänner in diesem Jahre im Monate August, und zwar in Krain am 1., in Kärnten am 26. in Glaz am 15, in Cllli am 17. und in Marburg a« 24, August zu beginne« und volle vier Wochen zu daue«n haben. Ein» beru'en weiden jene R-seioeosfizitle, welche als Linjähr>g< Freiwillige das P »serz^hr 18«;9 und 1871 abgeleistet haben, und jene Soldaten, welche im 2 , 4. und 6, N?» serveilihlg^n^ st^«n, feiner so'.che. die iu den Jahren 1665. 1867 und 1869 ass miert wurden, j doch der vorjährigen W«ff.r>udung ^iu« irgen» eine« Arunde nicht beigezogen waren. Ruch solche Rcielv'sten, wela>e nur eine achllvo^en!« liche »illiHiisch« Ausbildung genossen, stnd in diesem Jahre den vierwöchfMlichen Uebungen beizuzilhe». — Landschaftliche« Theater) Heute gelangt die romanlisch? Oper .Gutenberg" von sslich« zur ,we,t,n Aufführung. — Der dramatische (jlovenis^e) Verein blingl »orgen zum Vortheile des beliebten Schauspielers Herin Joses Kocelj (Hecelj) da« vieraclige Schauspiel ,Der Goldbauer" von Lba,Iolle Virch.Pselffer, ins Sloveuische llbels.tzt vom BiNlfizianlen, zur Darstellung. Das slove« Nische Publ,cum hält Herr« Kocelj in shren, er dürste «tt einiger Elche,heil ans ein volles Haus rechnen lohnen. — (Das Florentiner Museum setzte dem Wunsche des Publicum« n Niedtiostclliich jül ccli nächsten Schukurs Frequenlanten aus dem Civil-stände, welche das 15. Lebensjahr bereits vollendet, das 17. aber noch nicht erreicht haben, enllveder als sistemi« sterte oder übercomplete Truppeneleven, überdies auch Mi< lilärpstichlige, welche das 17. ^cbensjahr bereits vollftrecl» ten, al« Schüler ausnimmt. Die syftemisierten und mililäi» pstlchligen Frequentanlen erhalten Verpftegung und Erzie» hung unentgeltlich; der üdei lomplete Fiequenlanl zahlt jährlich 160—200 fi. Gesuch«: um Aufnahme sind bi« läng. sten« 15 August l. I. en'weder an das l t. Pionnier. Regimentscommanto in K ofterneudurg (Niedelöfterteich) oder an das Commando dcr eingangs genannten Schule zu richten, wo auch dieserwegen wiiteie ÄuslÜnste ertheilt werden. — (Vom VUch erlische.) Von Professor Doctor Valenta erschien im Selbstverlag« in der Schell'schen Buchdruckerei zu Heilbronn in Württemberg eine 73 Seiten star!« Broschüre unter dem Tilll ..Geburtshilfliche Mittheilungen", eine Reihenfolge interessanter schwie» riger 1 gestvlben ist. i stadtmagiftral Laibach, a» W. Apnl 1874. Vrucilt ZM. l^riainal'Teleqramme der „Laibaäier Zeitung.") 2V i e n. «Mai. Das Absseordnerenhaus genchmisste in dritter ltesun», das Hlustergvsey. nahm in zweiter und dritter Lesung den < Million 3.5O NO« fi. zu streichen. ! Berlin, >. Mai. Arnim ist angekommen; derselbe wird zunächst ins Privatleben zurücktreten. Paris. «. Mai. Deputierter Piceon legte sein Mandat nieder. Kon ftantinopel. >. Mai. Der Tultan decorierte den Fürsten von Terbien eigenhändig mit dem Osmanie»F3rden in Brillanten. Wien. 1. Mai. Zühuna. btr 1800er.i'ose. Serie 94^4Nr. 15n«»innl 300.000 ft . Serie 10.803 Nr. l6 gewinnt 50.000 fl.. Serie «345 Nr 16 aetvinnl 25.000 fl.. Serie 5072 Nr. 19. Gerte 10.846 Nr. 3 5 10.000 fi! P?tt. 1. Mai. Nle die „Pester Corr." V^ ^ hul dls H ls' ^ lediyt und mit geringen Slreichuligen zur Nnnahm« ^' ! pfohlen. ! Pari«. 30. »pril. Die OeneraloelsamlnlM'" lombardtschen E,stnt,ahng, Turin nach Mailand zu überMi«"' qenehmigte den Nechnun^abschluß sür 1873 u«b,'" Iiflerung der Dlvidende mil l5 Flai c«. Der s"' ^ folqi bl« Zwangsruise«! llber a. >p»nll?! til, !>?2 t,tdil'»"u« 2l75<) - llondou lN70, - H.ibn l.6l»<» - ». s Vl«ln, "" ^ Wien. I.Mai. 2 Uhr. Schlußcur!,: «rcbil 2l^ «luglo 134—. Union !0l 50. Krancobllnl »2 -.Hunb,l«d°l>l<'2 VeilMsbanl l^- . Hlipolhcla,rs,!ltnbll»l 12 5/>. Ällqfw. «"gt^ 'chllft 70 2°>, Wieuer Vandanl <;.'j-. !l««oub»ub°nl.'j^' . Wech»" bauballl 12 25,. vrizillenau,! lk . Staatebohn 3ill.^, ^ l liarkev N2 . ilommunallole --. Hlst. ^^, f< Verstorbene. ! Den 24. »pril Johann «idic, «lbener. 75 I, ^" j spital. m»l-25lnn>» 8ondi«. ,^z Den 25, «pril. Maria Ieulo. Maschintlihclj""' ^ ! « M. und 2 T., S», Vllersuorftadt ^>lr. 1.'i8. Grh!l!,lah""°^l ! «l,,na Maria Detter. H-mbelemllnn«lmd. 2 ^.. Oradlscha»"^ ^ Nr. 27. Adzshnmg. Nlsllla Strule!,, Nlbeilelsga!»«. ^> ' ', ! Ciuilspital. »Ugemrine liull^llunq. — ^il). Nep. «tiaM, l>" " , >lnd Ha»dsl«man!!, »i^l I.. Stadt Nr. 25,1. Olljllnb!l»schl«0 „i, ! Den 2 «, « prlI. Gabriele Kama». «ttlschmlmcM^ ,,. Pelzwale>lhändlti«l,nd. 2« T.. St. Pelerevorftadl Nr, l 1. ^ , ,«d ^ De»l 2 7. April. Johanna R°zanc. Magazmsalbl'ttl" , l Jahr und 2 Tage. <Ärat»lchav. Dypht«''''^, j Johanna 2n°i. N!fnir.«n",ws. 72 I.. Cw lspilal. Vl"st'°"',^ ^ snch!. w,°,g Ven.dsl. «ieltllhubler, 5^) I,. . «poplsfir, Maria Stttleli. ^»l . ^ 3<) I, im e j Inwohnerin. l>3 I.. o>!spital. Erlchopjima. dti Kr«!tc. .<-,, ! Den 29, April. Elisabeth Zoutar. Valbielsa.°l«", "^' > Livilspital, EiUlrästung. <,!< ^ Den »0. «pr,l. .Dem Fran, Vrecllnil. Tüchl"' ^. Kind. weiblichen Oeschlechls. nolhgltaujt, Ti,lianvolstadl ^„l ! - «m«m Pliiülai. «rbeiler. l>3 I.. <5ivilspit»l. a"«»^ , Wassersucht^_________________________________________^..^ j Austel0ln,nenc Hremde. «m l. Mai ^ i > »»»««>> »,«^< tzT««». (tdle v. Surwald. Wols«"^ ^ Hchinl, Plioatitl, Sagor. - Hartmann. Plan, ^^'^l«!^ ' ^ und Iilß, Vieisende. Wien. — Frl. Ulbanljctiitjch, "^^!, Hiifleit!. - ssiau v. Canal. Privat,, Malborgeth " ^ Plivaller. und;'eona,delli. «eisender, Trieft, Preslal, ^ m>«. Tesinitsch. ^ j »»»»>> «l«»«-^nl. Nechniyer, Ungarn. Peterjen. ^ bürg. - Pistelli, Vanjalula. - Vajck. Hausmann, »»^. j Feller, Vraz. i'enssyl, «aufmann, «roß.ilanljcha. " ^ i!ictt,nwald, Ru>,. Trieft. , K'<"' ! »»««> ««^»»p». PaSzlovsly und «Zchenl mit Maunl>e, ^,z. F>»>«>»«u. Mojeö, Äeamier. Trieft. ^ «risch, Kausmaw^- S U. Vl«. 7!jO.^. ^. 6.« SW. schwach bewdllt 6" ^ 1. » « « 7«8.3l >1O, TW, fiarl bewül? »le» l0.«b. 729«.« ^7« ISW m«ßig benM« .M Nacht« windstill, morgen« und Ubertag« «rllbe, n"^ „'ll' srllh starter Sudwestw,nd. bl« gegen 7 Uhr anhaltend, ° ^ 3" , fiill. Regen. Da« Tage«mittel der Wärme -^ U'", ^ unter dem Normale. . ,. , ! Vesantworllilller Nedacteur: Ignaz », KleinlN^^^ ^^I'sp^^s'ir^s lwien, A) »pril. Die Vilrse war anfänglich gt^<.......97— 97 25 , l»63b<) , ld<»0 M 100 ft. . . . 10^ ! 0 l< 9.. ^ 1^4..... 132 - IN50 O«««n»«.Pf0 120 - Vi«be»l, I l«ans . 28- 29 — Vscompteanftolt . . . «55 - 865 - ^ranro.Vaul.....3l — 3125 Handelsbanl .... .6950 70 — känder, aulmverew , . . . - — — — Natinnalbank......972 — 974 — Oesterr «ll« Vutt .... 46 — 47 — O'Nerr. V«ll««stlllch«lt . , . 2lX) - 2«l . Uni'.lbQii'.......<>7b0 9850 Vlre,n«d<«l.......1150 1175 V.rlihr»b,ilt.......»4— 86-. «eld Wan »lf»ld.««hn.......,39 - ,<0 ««rl.L»bw<,.V«hn . . . . 244 - 244 50 D«n«n.Da«Hfschiss..O,stllsch,ft 5,3 __ 5,5^ Elis»beth,«t8b«hn... . 201- 202 -Elisabeth.V«hn (kinz.«nb»e ^Ua, «ub»lf«,V«b»..... ,t»7 — ,58 - Gl»«l»b«hn...... 817 — 3l8 - V»db»hu...... 141 — ,42 lhciß.vahn....... 21, — z,2- Uug»rischl »iorboftiahn . . 104- 10b — Ungarische Ossbahn . . 49 . 50 — Tr«»»atz.O,stllsch..... 140- 141 - Baual ».«... . 90W 3030 U«z. V«öe»cr«l>lt . »7b k6 — Vrlvrtta»««. «lis«beth.V. 1 »m . 98 »ü 9350 »erd.,«ordz. S. ,05 — 10550 »r«»z,I«le«h'>d ll,I- - ,9, 2.^ »al. ««l-Lnbwitz.V.. 1. «». . 10S-50 107 vefterr. ««rd»est»v.....V650 »S75 eiehmblrrgn . . l-I-50 j,« — «<«««i«tz« . , . .136«)------ SUdbahn ö 3'. , . . - -'3Z^'! «lidbahn, v,ul '. 'Äbo ^ Un,. Oftbah» .... N,l»«tl-nrg . ' ^ !<1 h',.ll> H»„.l.ur, , 'ill^ 44^ kondon ..... '^'l' P,ri«..... ' Geld h sl.^ , Dut«lm . . - b st A ^ t, - ßßl '