t-rscheint wöchentlich sechsmal (mit Ausnahme der Feiertage). Schriftleitung ( ei. Nr. 2670). Verwaltung u. Buchdruckerei (Tel. Nr. 2024) Maribor, Jurčičeva u :ca Manuskripte werden nicht returniert. — Anfragen Rückporto beilegen. Inseraten- u. Abonnements-Annahme in Maribor: Jurčičeva ul. 4 (Verwaltung). Bezugspreise: Abholen monatl. 23 Din, zustellen 24 Din, durch Post monatl. 23 Din, für das Ausland monatlich 35 Din. Einzelnummer 1*50 und 2 Din. Preis Dm T50 Mariborer Keilm Schrecklicher Kino-brand: 685 Opfer „ b ° t i. D, 15. Feber. In der Hauptstadt 'wtung, einem südmandschurischen Vertrags ^nfen in der Bucht Korea, ereignete sich ^vin.stag abends eine furchtbare Brand ka-chtrophe in einem Lichtspieltheater, bei der e. Menschen hauptsächlich Frauen und ^er, ums Leben kamen. Mährend der Vorstellung entstand in dem Hsi etwa 1500 Menschen dicht besetzten Sicht« Estheatcr ein Brand. Es brach eine furcht« Ffe Panik aus, da, wie erwähnt, die Mehr-iQl)[ der Besucher aus Frauen und Kindern stand. Beim Versuch das Freie zu errei« !*», wurde die Mehrzahl der Opfer zu To-o getrampelt. sofort nach dem Ausbruch des Brandes °Ut6e Militär eingesetzt, das bei der Räu-£Ut5' des Lichtspieltheaters und Löschung * Brandes mitwirkte. Als aber der Brand “Jwfcht und die Bergungsarbeiten beendet A stellte sich erst der große Umfang scr guQsttopHc heraus. Man hatte nämlich nur Balkanunion-Konferenz in Athen mit einer Zahl bon 300 gerechnet. Herzlich spontaner Empfang der Außenminister Dr. und Rufchdi Aras in der griechischen Hauptstadt / Achen und Ankara A tye n, 15. Feber. Heute frühmorgens sind die Außenminister Jugoslawiens, Rumäniens und der Türkei, die Herren Dr. Stojadinoviö, Antonescu und Tewsik RuschdiArasin Athen eingetrosfen. Zu ihrer Begrüßung hatte sich am Bahnhof der griechische Ministerpräsident und Außenminister General M e t a« xas mit allen Alitgliedern der Regierung eingesunden. Vor dem Bahnhof wartete eine mehrtausendköpsige Menge, die den Ministern der verbündeten Staaten stürmische Ovationen bereitete. Die erste Konferenz der Minister der Bal- kanunion wird heute um 16 Uhr stattfinden. Gleichzeitig tritt auch die Pressekonferenz der vier Balkanstaaten zusammen. Dieser Konferenz werden alle vier Minister des Aeu« tzern als Ehrengäste beiwohnen, um gleichzeitig zu Ehrenmitgliedern der Presseallianz der Balkanunion erwählt zu werden. A t h e rt, 15. Feber. Der türkische Außenminister Tewsik R u s ch d i A r as gab den Vertretern der griechischen Presse eine Erklärung ab. in deren Verlaufe er u. a. erklärte: „Die Balkanunion ist heute gefestigter denn je zuvor und verdient nicht nur das Vertrauen aller ihrer Mitglieder, sondern Stojadinovie, Antomsm Das Verhältnis Zwischen darüber hinaus auch der übrigen Welt, ist sie doch ein ständiges Element des Friedens aus dem Balkan und im Mittelmeerraum überhaupt. Die türkische Station sei der Balkan-gemeinschastsidee genau so verbunden wie der Friedensidee. Ich bringe der griechischen Nation die Grüße unseres großen Führers, des Ghasi Kemal Ataturk. Ministerpräsident J s m e t J n e ni läßt durch mich seinen bewährten Freund, den griechischen Ministerpräsidenten General Meiaxas, ebenso herzlichst grüßen. Griechenland und die Türkei werden durch gemeinsame Ideen und Interessen aneinander gewiesen." ^ Palästina kommt nicht zur Ruhe. ,|r'V e ru s ale m, 15. Feber. .Heute nachts '•Verfielen die zionistischen Revisionisten das rnunrigrationsbüro der Jewish Agency und ^wolierten das gesamte Innere des Gebäu-Csi um gegen die weitere Zuwanderung ,^wpäi'ichcr Juden sichtbaren Ausdruck zu 'icfcen. Do Polizei mußte schließlich inierve-Rterr. Die Spannung zwischen Juden und hat sich wieder zunehmend ver-Därft. In der letzten Woche wurden wieder n, Straßenattentate verübt. Bei einem ^■BetfaK der Araber aus einen jüdischen "llto6u§ wurden zehn Personen getötet. ^ Ei» Sowjetdampfer gekapert. t c a la m a uc a, 15. Feber. Einem na« , Dr,a£sti|ch1en Kriegsschiff ist es gelungen, st1- ®0toictbampfet „Prowekaj", der mit . 1;c3HnatetiaI aus dem. Schwarzen Meere ®ch Katalonien auf dem Wege war. zu ka-und in einen nationalen Hafen zu ch'ugen, wo der Dampfer samt der reichen ,,lC!cht beschlagnahmt wurde. , 1) ü r i ch, 15. Februar. Devisen: Beograd Paris, 20.405. London 31.455, Ncwvork ?,:lfi75, Mailand 23.08, Berlin 176.25, '!etI 78.20, Prag 15.28. s/n ®*nen neue« Schachsieg konnte der ^'ubljanaer Schachklub, der Meister des ^Pubanats erringen. Im Kampfe : it den ij,)cn besten Spielern von K a r l o v a c 2 9;c Ljubljana Sonntag mit 5 ein halb : Urt halb Punkten. tQ;":, 2hEaterBranb vor 50 Jahre«. Diens-in Q^rt 9ch Zum 50. Mal der Tag, an dem a .’-iu.&Ijana das alte Landestheater -an 5 -V‘Oti)«: trg. wo sich jetzt die Philharmonie t,,-nK abgebrannt ist. Bon den Wehr-stt.n.netsi. die damals unter Einsatz aller 6ii v ’n oiner bitterkalten Stacht an der lt, Dämmung des Feuers arbeiteten, leben ti ! nc'ch vier, nämlich Franz Med c. L,'5®1 Perm e. Anton P r i t e t elj QU» Tomaži č, es half aber > ' ber spätere langjährige Organisat-ir des tQtfC.tlü.e^rn>e'ett§ iu Slowenien I. T " r k .u.Wig mit. Das Landescheater .'urde A in der Slleksandrova cesta erbaut und Sero Umsturz in das Opernhaus um- Vormarsch auf Blmeria Die baskischen Separatisten sind kriegsmüde? / Barcelona und Valencia beschossen L o n d o u, 16. Feber. Aus Malaga wird berichtet: Der Vormasch der Truppen des Generals Qiepo d e Llano in der Richtung auf Almeria geht unerwartet rasch vorwärts. Seine motorisierten Vorhuten befinden sich scho» auf halbem Wege zwischen Motril und Almeria, wo sie am User eines kleinen Flusses zum Stehen kamen, um weitere Verstärkungen zwecks ergiebiger Flankendeckung abzuwarten. Nach einer anderen Meldung hat die rote Flotte Cartagena mit unbekanntem Ziel verlassen. Angeblich soll ihre Ausgabe darin bestehen, die nationalistische Flotte bei einem etwaigen Bombardement Valencias anzugreifen, um auf diese Weise die Operationen Quiepo de Llanos zu behindern. Avil a, 15. Feber. An der baskischen Front scheint eine entscheidende Wendung zugunsten der Nationalisten bevorzustehen. Stach Berichten aus Bilbao bereiten die dortigen baskischen Separatisten die Entsendung einer Delegation nach Salamama vor, die mit der Franco -Regierung üb. den Friedens und die Unterwerfung der Biscaya- z verhandeln soll. Die Zeitungen San Sebastians, die diese Nachrichten zuerst veröffentlichten, zitieren Äeuherungen von Flüchtlingen aus Bilbao. Sie berichten, unter den baskiche.il Nationalisten herrsche angesichts des Falles von Malaga und der immer schwerer werdenden Nahrungsmittelversorgung des Baskenlandes Mutlosigkeit. Valencia, 15. Feber. Wie das Verteidigungskommando mitteilt, ist geste. n um 22.50 Uhr ein nationalistischer Kreuzer vor Valencia erschienen und beschoß die Stadt aus seinen schweren Geschützen. Zahlreiche Granaten sind im Stadtzentrum eingeschlagen und richteten enormen Schulden an. Die Küstenbatterien erwiderten das Feuer. Nach dem der Kreuzer noch etwa.30 Granaten in die Stadt geschossen hatte, verschwand er in der Nacht. Wie aus Barcelona berichtet wird, ist auch der dortige Hafen beschossen worden. Infolge der durch die Granateneinschlüge bewirkten Explosionen wurden 20 Personen getötet. Dr. GchuschMMS außenpolitische Hinweise Die Frage der Staatsform ausschließlich eine Angelegenheit des österreichischen Volkes W i c it, 15. Feber. Bundeskanzler Doktor Kurt von Schuschnigg hielt gestern vor 1500 Amswaltern der Vaterländischen Front eine Rede, in der er eingangs die Notwendigkeit einer positiven Wirtschaftspolitik betonte und den Rückgang der Arbeitslosigkeit in Oesterreich ieststellte. Die Wirtschaftslage bezeichnete der Kanzler als günstig und kam sodann auf die Außenpolitik des Landes zu sprechen. Nachdem er die vortrefflichen Beziehungen zu Italien und seinem erfolgreichen Führer, ferner zu Ungarn, betont hatte, erklärte er u. a.: Bei aller selbstverständlichen Betonung der vollen und uneingeschränkten Souveränität unsere Staates fühlen wir uns nach wie vor als echte ganze Deutsche aus uralten: christlichen und deutschen Boden gemach ien, dem großen Kulturkreis unseres Volkes verbunden. Das Abkommen vom 11. Juli, das die naturgetreue Verbindung mit den: großen Deutschen Reiche über Las rein Wirtschaftliche hinaus wieder lebendigen Ausdruck gegeben hat, erfüllt uns daher mit Genugtuung und Freude. (Stürmischer Beifall). Es bedarf keines eigenen Hinweises darauf, daß wir entschlossen sind, alles daranzusetzen, die Beziehungen im Geiste des Abkommens zu pflegen und zu vertiefen. Mit großer Freude stellen wir die Ueberein-stimmung Oesterreichs mit den Auffassungen und Absichten des deutschen Reichskanzlers über die Notwendigkeit friedlicher Zusammenarbeit im mitteleuropäischen Raume fest. (Beifall). Der Kanzler befaßte sich in seinen wecke« reu Ausführungen auch mit der Frage des M o n a r ch i s m u § in Oesterreich und faßte de» Standpunkt der Vaterländischen Front in dieser Frage in den folgenden Leitsätzen zusammen: 1. Das Wecken und Wachhalten der Ehrfurcht vor den großen geschichtlichen Werten österreichischer Tradition ist im Geiste der Front gelegen. (Stürmischer Beifall). Die Frage der Staatsform in Oesterreich wird einzig und allein und ausschließlich vom Volke Oesterreichs entschieden, und zwar auf dem Boden der Verfassung. (Stürmischer Beifall). 3. Es wird nicht experimentiert. D>e monarchistische Propaganda hat sich >n den innen- und außenpolitischen Rahmen Österreichs einzufügen. (Beifall). Das österreichische Volk im gegebenen Fall zur Entscheidung zu rufen ist ausschließlich Sache der Führung von Staat und Front. (Brausender Boifall. Lebhafte Rufe: Heil Schuschnigg!) Damit ist, -glaube ich, der Propaganda irr der öffentlichen Meinungsäußerung in dieser Frage eine klare Linie vorgezeichnet und eine oindeubge Grenze gezogen. Diese Orten tierung, der vom Standpunkt der Front und Oesterreichs nicht hinzuzufügen bleibt, liegt — das sage ich im Bewußtsein meiner Verantwortung nach bestem Wissen und Gewissen— im Interesse des Volkes, des Landes und des Hauses Oesterreich. Zahrestagung Mari b o r, 16. Feber. Der Slowenische Gewerbeverein in Maribor hielt vergangenen Samstag abends seine Jahreshauptversammlung ab. Anwesend waren v. a. Ge« iverbereferent Dr. Senekovi e, Gcwer-beinsipektor Založnik und Sekretär B ende r vom Kreisausschuß der Gewer bevereine. Den Vorsitz führte pbmann 2 o j L, der das Hauptreferat erstattete. Die weiteren Berichte brachte. Schriftführer K o-k a r vor. Bei den Wahlen wurde im großen und ganzen der bisherige Ausschuß mit Obmann Sojö an der Spitze wiedergewählt. Neugewählt wurde als Vertreter der Fleischhauervereinigung Bart. F i edle r sowie als Vertreter der Bäcker Anton Feiertag. Wichtig für Saufleute! Einer Mitteilung der Kaufleutevereini-gutig in SNariBor zufolge, hat das Finanz« ministerum nngeordnet, daß künftighin bei Paketsendungen aus dem Ausland außer der Originalfaktur auch eine Abschrift bzw. Kopie derselben, die mit einem 2-Dinar-Stem-pel zu versehen ist, vorgewiesen werden muß. Diese Verordnung tritt mit dem 15. Feber in Kraft. Der Kampf um den Fahrplan der Schnell-dampferlinicn. Zwifchen ben Küstenschiffahrtsgesellschäften Jugio'lawcens konnte eine Einigung bezüglich des Sommcrfahrplanes für die Schnell dampferlinien noch nicht zustandegebrachr werden. Heute, Montag, den 15. d. rindet im Verkehrsministerium eine diesbezügliche Kon fcrenz zwischen den Vertretern der Reedereien und des Ministeriums statt. Sollte eine Einigung nicht zustande kommen, dann wird der neue Fahrplan im Wege eines Amendements zum Finanzgesetz durchgeführt und der Verkehrsminister ermächtigt werden, den Fahrplan ex offo zu bestimmen. MM: IB WMW Wehranleihe-Münze in 6er Schweiz Der Staatsvoranschlag die Regierung daraus ausmerksam, daß bei der Beurteilung der volkswirtschaftlichen Kapazität noch immer große Vorsicht geboten ist. Die große Versilzung der Ursachen der Günstiger Rechenschaftsbericht des Finanzausschusses / Vov g°^n? rmß sicht bei Beurteilung der Gesamtwirtschastskapazität noch immer reits einfetzende Besserung der ssirtstW; npflrttfnt läge ohne unsere besondere Bemühung rasch itcuvicu ! sortschreiten würde. Die Politik der köuig- B e o g r a d. 14. Feber. Der Finanz-. Auge gefaßt habe. Der Finanzausschuß sei (ichtn Regierung wird daher gleichzeitig ent-ausschuß der Skup'schtina hat üer Skupschti- ^ ferner zu der Ueberzeugung gelangt, daß schlossen wie vorsichtig sein müssen. Bezüglich na einen Bericht über die vorgenommene mit der Einschnürung der Ausgaben insbe- ej„igcr Finanzgesetz enthaltene,, Beftnn-Prüfung der staatlichen Einnahmen und, sondere für materielle Erfordernisse des timnge» wäre noch sestzustellen, daß es nW Ausgaben pro 1937-38 auf Grund des Fi- Staates ein Ende gemacht werden müsse, möglich gewesen ist, zu verhindern, daß Br-nanzgesetzes zugehcn lassen. In dem Bericht Jede Einengung der Materialausgaben wür- Die Schweiz läßt für alle diejenigen, die sich an der neuen Wehranleihe beteiligen, eine Gedenkmünze zur Erinnerung an die Opferbereitschaft des Schweizer Volkes prägen. Diese Münze wurde von dem Preisgericht mit dem er sten Preis ausgezeichnet und dürfte auch zur Ausgabe gelangen. Der Entwurf stammt von dem Genfer Künstler Max Weber. (Associated-Preß-M.) heißt cs u. a.: 1 Der Finanzausschuß gelaugt zu d°r Feststellung, daß die Aussprache über den 'ocbcn erwähnten Staatsetat sowohl in der grundsätzlichen als auch elnzelweisen Beratung zur allgemeinen Zufriedenheit aller beteil-gten Mitglieder verlaufen sei. D i t I e r am 17. Feber im Rahmen des großen Internationalen Kriegsteilnehmer-tongrcsses eine Rede halten, deren Motto lauten werde: „Aus ehemaligen Kriegern sollen Soldaten des Friedens werden". de sich schließlich eher rächen. Der Bericht enthält in weiterer Folge die nachstehenden Feststellungen: „Das Budget hat dank der verbesserten Konjunktur und der planmäßigen Aktion der Regierung aus dem Gebiete der Wirtschaft das Gleichgewicht erlangt und bildet schon diese Tatsache allein einen großen Schritt in der Richtung unserer gesamtwirtschaftlichen Lage. Wir haben d«e staatlichen Einnahmen aufmerksam und bedächtig geprüft und sie auf jene Höhe gestellt, d'r d«r nach wie vor so dringlichen budgetären Realität zu entsprechen vermag. Es ist deshal darau Bedacht genommen, daß der Voranschlag in den Einnahmen wie auch 'n den Ausgaben bei größter Realisierbarkeit in den Grenzen der finanziellen Möglich leiten sich bewege, um durch den Budgekent-wurs das wahre Bild des materiellgn staatlichen Lebens und aller dringlichsten Erfordernisse für das nächste Jahr zu erhalten. Im Zusammenhänge mit der allgemeinen heitliche, soziale und kulturelle Zwecke ins' Wirtschaftslage macht der Finanzausschuß stimmunge,, im Finanzgesctz ausgenommen wurden, die mit diesem keinen Zusammenhang besitzen. Man wird sich die Mühe nehmen müssen, eine solche Wiederholung zu vermeiden, denn die Gesetzgebung muß sich aus ordentlichem Wege abwickeln. Der Finanzausschuß ist der Ansicht, daß sich die Finanz- und Wirtschastspolitik der königlichen Regierung auf gutem Wege befindet. .Kein Kritiker, der sonst guten Willens ist, wird in Abrede stellen können, daß keine frühere Arra reicher war an Aktionen und größer nach Zahl und Bedeutung als die der gegenwärtigen Regierung se't ihrem Amtsantritte. Ter Finanzausschuß spricht deshalb der königlichen Regierung für alle ihre Pläne und Bemühungen die Anerkennung aus, insbe-sonderheit für den verabschiedeten Staats-voranschlag 1937/38. Dieser Voranschlag bedeutet die fortgesetzte Bemühung der königlichen Regierung in der Richtung der definitiven Gesundung der Staatssinanzen. Für Reformierung des Gozialverstcherunoswefens Eine scharfe Rede des Wohlfahrtsministers Dragisa Cvetkovim Subotica, 14. Feber. Der Minister, Grund von Lohnabzügen und materieller 600 Menschen bei Theater- W zu organisieren, dann müßt ihr ant- > Worten: Unsere Politik sind unsere Lebens-t?ran6 umö Sieben geiomrnen j bedürfnisse, und deshalb werden wir ns aus Pari s, 14. Feber. Das DNB berichtet der Basis unserer Gepflogenheiten, aus der aus Antung (Mandschukuo): Bei einem Basis der Wirtschaftsstruktur des Landes or-Brand, dem das hiesige Theater zum Opfer ganisieren." fiel, sind 600 Personen ums Leben gckom- Der Minister kam sodann auf die Sozialmen. Einzelheiten über diese Satastrobhe Versicherungsinstitute zu sprechen und sagte: sind noch ausständig, man nimmt aber sinnige Bürokratie geschaffen, eine Oligarchie. die riesige Paläste erstehen ließ und eine Politik, die nicht zum Nutzen des Arbeiters gewesen ist. Wir haben nicht ein einziges Sozialversicherungsspital im Lande, deshalb ist die gründliche Reform des Sozialversicherungswesens dringendst notwendig geworden. Wir haben in Klenovnik 120 Betten und das kostete 20 Millionen Dinar. J mit deutschem Braunkohlendic-L-^t?ieven oder auf andere heimische S um gestellt werden können. « . Erkannt! tlermilch trifft unverhofft seinen und Wuchermann.,p,Nanu - wir hoben W eto'9 nicht gesehen! Wo waren Sie. ni’ ,e ganze Zeit?" "wr tonr i^chs Monate verreist." eittlegenV^0mtten ®'C ^erm uicht Berufung deutschen Erneuerungsbewegung, die unter der Führung Dr. Jakob A w e n d e r s der offiziellen deutschen Minderheitsführüng Dr. K r a f t s' den schärfsten Kampf angesagt hat. ist nun zu der von'Dimitrije Ljo-tig geführten „Z b 0 r"-Beweguna ro ergegangen. In dem Aufruf, der diesen Beschluß mitteilt: heißt es: „Wir sind nationale Sozialisten und erkennen ioie Zeichen der Zeit, welche zur Entscheidung rufen im Kampfe zwischen Freiheit und Knechtschaft. Glauben und Verneinung. Aufbau und Zerstörung, Leben und Tod. im Kampfe zwischen völkischer Bodenverbundenheit und bolschewistischer Entwurzelung. In dieser Erkenntnis fanden wir den Weg zu den nationalen Vor wenigen Tagen erhielt der französische Finanzminister Vincent Au 11 01 einen Brief, unterzeichnet von einem gewissen F t (iitcoi s T h i e r r y,. in dem dieser vom französischen Staat die Auszahlung einer Erbschaft verlangt, die im Jahre 1676 von Jean -Dhierry den Mitgliedern der Familie hinterlassen, von der Regierung aber unberechtigterweise zurück» behalten wurde. Der Briefschreiber legte sogar eine Briefmarke für die Antwort bei, obwohl er sich von vornherein kaum darüber im Zweifel fein konnte, wie die Antwort Auriols lauten würde, denn wenn der lassers, dem 15. September 1675, war der auf gelaufene Betrag bereits im Jahre 1800 auf 31 Milliarden Francs berechnet worden. Inzwischen sind es also, noch erheblich mehr geworden. Jean Dhierry aus Ghateau-Thierry, eines der 16 Kinder von Francois Dhierry und von Francoise Bricot, wurde nach mancherlei Abenteuern in fremden Ländern im 17. Jahrhundert ein Großkaufmann in Venedig. Er starb im Alter von 92 Jahren und hinterließ ein Vermögen i 11 der Höhe von 60 Millionen venezianischen Goldpfund und außerdem Goldbarren im Werte von 25 Millionen Pfund, dazu Schiffe und Liegenschaften. Alles sollten seine Verwandten, die „Thierrys der Champagne, von Basel und Lothringen" erben. Senator Mora, ein Würdenträger der venezianischen Republik, ging nach Paris,. um die Erben zu suchen. Aber es war ihm unmöglich, sie zu finden. Der Grund war, daß. drei skrupellose- Beamte des Finanzministerims ihre Namen aus allen Kirchenbüchern haften' entfernen lassen. Sie erwirkten außerdem von König Ludwig den Vierzehnten einen Erlaß, durch den das Thier rysche Vermögen ihnen überlassen wurde.' Die drei schlößen dann mit der venezianischen Republik ein Abkommen, nach dem sie aus dem Vermögen des verstorbenen Jean 'Dhierry ein jährliches Einkommen von 1,240.00 venezianischen Gol-d-pfun-d bezogen. Aber bereits im Jahre 1666 machten die Thierrys ihre - Rechte wieder geltend und eZ gelang ihnen, die Machenschaften der geldgierig en Finanz Beamte: t zu durchkreuzen. 100 Jahre später, unter der. Regierung Ludwig., des Sechzehnten, erkannte • der Geheime Rai des Königs , die - Ansprüche von drei Gruppen.der Thierryschen- Familie, die inzwischen auf. eine Zahl von rund 7000 Personen angewachsen war, an. Im Jahre 1767 befahl das Direktorium dem General Bonaparte, der eben Venedig eingenommen hatte, das Thierrys-che Vermögen zu beschlag nahmen. Bonaparte gehorchte diesem Befehl, aber er gab das Geld sofort für Stie-j fel und Uniformen zur Ausstattung seiner I böse abgerissenen Truppen, für Artillerie- Kräften des Jugoslawentums und sind gesonnen, mit ihnen diesen Weg der Entscheidung gemeinsam zu gehen. Die Erneuerungs bewegung bekennt sich zum Herrscherhaus Karadjordjeviv, zum jugoslawischen Staate, unserem Vaterlande als der Schicksalsgemeinschaft und dem jugoslawischen Volke und will eine aufrechte und richtige Verständigung unter gegenseitiger Wahrung und Achtung der blutbedingten Eigenart. Sie bekennt sich zur deutschen Volksgemeinschaft und damit zu unserer geschichtlichen Sendung, als gleichberechtigte deutsche Staatsbürger deutscher Volksgemeinschaft die Brülle zwischen dem jugoslawischen Volke und un- j ferm Mutterlande zu sein, getreu dem Grund ■ satz: Bon Volk zu Volk." Pferde und andere militärische Bedüfnisse ans. Als die Pariser Regierung das Geld von ihm forderte,. um es unter die Thierrys zu verteilen, »var es nicht mehr da. Obwohl also die Thierrys kein Geld erhielten, bestätigt das Gericht des Seinedepartements am 31. Mai 1831 ausdrücklich die Entscheidung des königlichen Geheimen Rates vom Jahre 1784, nach der das Vermögen den Klägern zugesprcchen sei; Im Jahre 1891 unterbreitete die Familie Dhierry der französischen Kammer eine Eingabe, in der sie um eine beschleunigte Erledigung der Angelegenheit durch den Finanz miNi-ster ersuchte. Die Frage wurde damals dem Staatsrat nongelegt und dieses höchste französische Verwaltungsgericht traf am 7. August 1891 eine Entscheidung, die besagte, daß > die Kläger keinerlei Rechtsan-' sprach gegenüber dem französischen Staat hätten, da die Handlung, die die siegreichen Armeen der französischen Republik unternahmen, eine Kriegshandlung gewesen sei. Trotz dieser Entscheidung geht kaum ein Jahr vorüber, ohne daß nicht neue Ansprüche aus den Kreise der Familie Dhierry erhoben werden. O^otteröam baut einen Maastunnel Viereckige Röhre mit Wagen für Kraftwagen, Radfahrer und Fußgänger. Die. Stadt Rotterdam hat den Bau eines Tunnels unter der Maas beschlossen, der in vier Jahren sertiggestellt sein soll. Unterwassertunnel bieten an sich bei dem heutigen Stande der Technik keine. besonderen Schwierigkeiten mehr. Wenn sie ein-treten, kommen sie von außen her, d. h. es handelt sich um die Frage des Untergrundes. Insofern sind Unterwassertunnel im Flachland und in der Nähe von Mündungen in der Regel schwieriger anzulegen, als in gebirgigen Gegenden oder bei einem Flußbett mit Gesteinuntergrund. Das Anwachsen der Riesenstädte an großen Flüssen zwingt die Stadtverwaltungen dazu, nach immer neuen Verbindungen Ausschau zu halten. Bei Städten in -der Nähe, des Meeres, bei denen die Flüsse, an. denen sie gelegen sind, für Seeschiffe fahrbar gehalten werden, wird eines Tages die Grenze erreicht,; die für einen Brückenbau nicht mehr überschritten werden- kann. ' In solchen Fällen ist der. Wassertunnel der gegebene Ausweg.. Hamburg, hat ihn bereits vor Jahren beschritten, und fetzt wird auch Rotterdam einen Tunnel bauen. In. Newport sind sie ebenfalls -seit einigen Jahrzehnten in Gebrauch. Der Van eines Tunnels unter der Maas, den jetzt die Stadtverwaltung beschlossen hat, ist eine Verkehrsn-otwendigkeit . ersten | Ranges. Das alte Rotterdam lieg: am rech» gefstii der Flugplatz, liegen auf dem Südufer. Außer der Eisenbahnbrücke besteht fei» 'ne eigentliche Brückenverbindung. Der Vermehr wird durch Fähren und kleine Damp» 'ser aufrecht erhalten. Die Pläne für den Maastunnel sind von Anfang an auf weite Sicht gestellt. Ein Fußgängertunnel ■ würde allein den Verkehr garnichr bewältigen können, deswegen 'wird gleich von vornherein "eine Straße für den Kraftwagenverk-eh.r, weiter besondere Radfahrwege und Fuß-gängersteige vorgesehen. Bon den bereits bestehenden Flußüntertmnieügeu weicht der neue Maastunn-el, der bis zum Jahre 1941 sertiggestellt sein soll, insofern ab, als die bisher übliche Rundröhrenform zugunsten einer rechteckigen Röhre aufgegeben wird. Gine der großen Schlachten tobt um Mabrlö HobebW Vaciamadrn llaflovsda /illaverde MJO Am Jaramara-Fluß, wo der Verbindungsweg zwischen Madrid und Valencia vorüberführt, tobt jetzt eine der größten Schlachten des spanischen Krieges. Diese Karte gibt die einzelnen Ortschaften an, um die die Kämpfe gehen. (Scherl-Bilderdienst-M.) Aus 4kht](dmd —BBf iHHWFT arar««1171 iBEagfl%aga«PZ7Tra^ i. Ministerpräsident Dr. Milan Stojadino- vie ist gestern, Sonntag, in Begleitung der Ministerialdirektoren Dr. Ivo A n d r i C und Ristič sowie seiner beiden Kabinclts-chefs nach Athen abgercist, >vo heute, Montag, die Beratungen des' Ständigen Ausschusses der Balkanunion beginnen w den. Für die Zeit seiner Abwesenheit wird Innenminister Dr. Anton K 0 r 0 8 e c die r gen» den des Ministerpräsidiums und des Außen-mnisteriums leiten'. i. Doppeljubiläum eines verdienstvollen kroatischen Archäologen. Der Direktor der arhäologischen Sammlungen des Kroatischen Nationalmuseums in Zagreb Univ. Prof. Dr. H o f f i l l e r feierte soeben , das 35= jährige Jubiläum seiner reichen wissenschaftlichen Tätigkeit auf dem Gebiete der Archäologie. Der Jubilar feierte, von weitesten Kreisen geehrt, gleichzeitig auch seinen 60. Geburtstag. i. Ein Journalist «ns Jugoslawien in Spanien erschossen. Wie die Zckgreber Blätter berichten, ist nach Privatmeldungen aus Spanien der Journalist Mirko T a n s f (Taussig)-T vrtkov i c, der zuletzt sür die „Prager Presse" und die von Emigranten herausgegebene „Pariser Zeitung" gearbeitet hatte, von Nationalisten erschossen ivor den. Tausk-TvrtkoviL wurde 1935 als Anhänger der Linken aus Spanien ausgewiesen, er kehrte aber 1936 wieder mach Spanien zurück, wo ihn jetzt das Schicksal ereilt haben soll.' . i. 53 Milliarden Dinar betrugen Jugoslawiens Staatsschulden nach amtlichen statistischen Daten. Auf die Auslandsverschuldung entfallen 45 Milliarden, auf die.innere Verschuldung hingegen nicht- ganz acht -Milliarden Dinar. i. Der Segler „Sv. Nikola" gesunken. Am 13. d. ist der große Frachtsegler „Sv. Nikola". der mit Fracht beladen auf dem Wege ^nach Mitteldalmatien gegen Norden sich be-i band, bei Nht von einem schweren Sturme | erfaßt worden. Alle Bemühungen der vier Mann starken Bemannung, das Schiff in eine Jnselbucht zü bringen blieben verge- ! bens. da das Segelschiff von einer Stürzten Ufer der Maas. Die -gewaltigen Hasen- . welle erfaßt und umgekippt wurde. Der vier anlagen, Fabriken und Werke, nicht zu ver- j Seeleuten gelang es mit größter Mühe, Staat heute die Thierryfche Erbschaft tote« j der Herstellen wollte, so würde das für chn einfach ruinös sein. Mit Zins und Zinfes-zinscn, gerechnet vom Todestage des Erb- Die MßMmömerbfchM des Framois Thierry Frankreichs Fmanzminister in schwerer Verlegenheit Aus Stadt Atud kttm&m Montag, öen 15. Februar tinfere „Akademie der Wissenschaften" Aus der Jahreshauptversammlung des Geschichtsforschervereines her verschiedenen Forschercogflnisationen sowie über 'b-ie Zusammenarbeit zwischen Forschung und Publizistik sprach. Der Verein Le re'tete die Veröffentlichung einer Wkerc-Bibliographie sowie die ethnographischen Sammlungen von Rož vor. In Hinkunft erst wrb der Geschichtsforscherverein seine kulturelle Mifsicn voll und ganz erfüllen können, da die Stadtgemeinde ijt Würdigung seines eminent wichtigen Auf gabenkreises den Beschluß gefaßt hat, die Burg unseren Kulturinst itutivnen als Heim zu übergeben. Neben dem Geschichts-sorscherverein werden auch das Museum, das Baitatsarchiv und die Studienbibliothek int adaptierten Burgmassiv untergebracht werden. Die Mitgliederzahl stellt sich gegenwärtig bereits auf 500. Den Kassenbericht erstattete StrafanstaliL-oberdirektvr Br ab I, während der Direktor der Studienbibliothek Pro r. Glas e r über die BeremMWothek sowie über die Zeitschrift für Geschichte und Volkskunde sprach. Bei der Wahl der neuen Leitung wurde der bisherige erfolgreiche Ausschuß fast zur (Mit ze in seiner Funktion Bestätigt. Eine der wichtigsten und doch in der Oeffendlichkeit so wenig hervortretenden Kul turinstitutionen ist neben dem Museumverein jedenfalls der Geschichtsforscherverein, dessen Ausgabe in erster Linie der Erforschung unbekannter oder zu wenig ergründeter Tatsachen und Begebenheiten unserer heimischen Geschichte sowie im Sammeln der Forschungsergebnisse zwecks publizistischer Verwertung besteht. Diese Institution wird von unseren agilen Geschichtsforschern kurzerhand „Akademie:bcy Wissenschaften" genannt und verdient, im Lichte der lokalen Verhältnisse betrachtet, vollauf diesen Be>namen. Die Tätigkeit dieser Organisation im vergangenen Jahr kam in der Sonntag -vormittags in den Räumen der StudieNbiWcthek abgehaltenen JcchreHauptvevsammlung -beut lich zum Ausdruck. Den Vorsitz führte der trotz der Bürde der Jahre noch rastlos tätige Obmann Prälat Dr. K o v a c i C. Einen ausführlichen Bericht über die. Betätigung des Vereines und die neuen Forschungsergebnisse erstattete der agile Schriftführer Banatsarchivar Pros. Birst der'vor allem über den Aufgaben!reis Gastspiel Mario Simene Vergangenen Samstag gastierte im Mari« vorer Stadttheater der berühmte jugoslawische Tenor Mario Š t m c it c in der Titelrolle der Operette „Baron Trark". Der gefeierte Sänger versetzte das zahlreich erschienene Publikum ist wahre Begeisterung. ‘Seine klangvolle, voluminöse und kräftige Stirn me ersang sich bereits bei den ersten Auftritten den restlosen Beifall der Theaterbesucher. Es war ein schöner Aend, der allen Besuchern zweifellos entert seltenen Kunstgenuß bereitet hat. Reue Seituna des Mariborer Aerztevereines Ter Mariborer Aerztöverein hielt gestern im Hotel „Orel" feine Jahreshauptversammlung ab. Die Versammlung leitete der geschäftsführende Bizeobmann Dr. Rudolf K a c, der eingangs der verstorbenen Mitglieder Dr. Jenko (Kroatisches Küstenland), Dr. Lautner (Oplotnica), Dr. Zmir-‘iitntt'I (Brežice) und Dr. Železnikar (Slo-venjgradec) gedachte und dann den Tätigkeitsbericht der Bereinsleitung erstattete. Der Verein veranstaltete eine Reihe fach-wissenschaftlicher Borträge und wirkte auch bei anderen Anlässen durch Vertretung mit. Der Verein war bei verschiedenen ärztlichen Konferenzen und Kongressen vertreten, so ans Land zu schwimmen. Das Schiff wurde gegen die Insel Vis getrieben. Das Rettungs schiff „Spasilac" der Kriegsmarine ist auf die Suche nach dem vermißten Segler aus-gefahren, doch fehlen bis jetzt weitere Nachrichten über das Schicksal des großen Seglers. 40 Jahre „Charitasheim" >n Zagreb. Das Zagreber „Eharitasheim" feierte gestern den 40. Jahrestag seiner Gründung, gleichzeitig aber auch das 20jährige Tätigkeitsju-biläum des Präsidenten Alexander F r e- l i 8. Der Feier wohnte als Vertreter S. M. des Königs Oberst Vladimir J c m r t 8 liebst vielen Persönlichkeiten Zagrebs bei. i. Der Voranschlag der Stadt Subotsta. die 120.000 Einwohner zahlt, beziffert sich auf 32.669.000 Dinar und weist ein Defizit der Bedeckung von 6.5 Millionen Dinar auf. i. Der viclgesuchte Einbrecher Eugen Szo-tnoggft der in Zagreb in einem Geschäft die Kasse erbrochen und über 50.000 Dinar entwendet hatte, ist nunmehr nach langem Suchen in Novisad ausfindig gemacht und nach Zagreb gebracht worden, wo er die Aburteilung zu erwarten hat. am Allslawischen Acrztekongreß nt Sofia Nachdem noch die übrigen Boreinsfunktio-näre ihre Berichtet erstattet hatten, wurde eine neue Vereinsleitung gewählt, Sie sich wie folgt zusammensetzt: Obmann Dr. Rudolf K a r, Vizeobmann Dr. L n t m a n, Schriftführer Dr. B e d t a n i e, Kassier Dr. B e l k c r. Ausschussmitglieder: Doktor Benöan, Dr. Vrtovec, Dr. Klasinc, Dr. Pih lar, Dr.. Skalicky, und Dr. Pavlic. Ersatzmänner sind Dr. Galle und ' Dr. Horvat. In den Aufsichtsausschuß, wurden Tr. Marin und Dr. Novak entsandt. tung des Tages sprach auch Fürstbischof Dr. T o ut a Ž i x. Die eindrucksvolle Feier schloß mit einer Kirchenhymne. In. Seinen 70. Geburtstag feierte dieser Tage der Pfarrer von Sv. Martin bei Bur-ebrg geistlicher Rat Anton L a i it 5 i e. Samstag vollendete ferner der frühere langjährige Pfarrer und Dechant von Zavrč, Kvntsistorialrat Anton P o d v j n s k i, der seinen Lebensabend in der Umgebung von Kranj beschließt, sein 70. Wiegenfest. Wir /erat! nt. Schnitter Tod hat wieder eilt hoffnungsvolles junges Menschenleben dahinge-rasft. Gestern ist in der Blüte ihrer 26 timt* zu unerwartet die Beamtin der hiesigen Filiale der Nationalbank Frl. Eleonore S t e j s k a l, Tochter des Obersten Stejskal, gestor ben. Die ob ihres liebenswürdigen.und aufrichtigen Wesens allseits geschätzte junge Dame war an einer Angina erkrankt, der sie in wenigen Tagen erlag. Friede ihrer Asche! Der schwergetroffenen Familie unser innigstes Beileid! nt. Diplomiert wurden cm der philosophischen Fakultät der Universität in Ljubljana die Hörer Frl. Th,ca Laib a ch e r ans Ptuj und Felix Bernik aus Slovenska Bistrica. Wir gratulieren! m. Bach, Chopin, Smetana, Martin», Snk, Prokosiesj und Liszt stehen am Programm des am M i t t w o ch, den 17. d. im Saal deg Burg-Tonkinos stattfindeniden Konzerts des berühmten Pianisten Ruda F i t ! it š it y. Die Eintrittskarten für dieses außergewöhnliche musikalische Ereignis sind an der Tageskasse des Burg-Tonkinos bereits im Vorverkauf erhältlich. tu. D»s 15jährige Regierungsjubilänni des Papstes Pius des Neunten wurde auch in Maribor festlich begangen. Aus diesem Anlaß wurde gestern um 10 Uhr in der Domkirche von Fürstbischof Dr. T o m a-ž i 8 ein Hochamt mit Tedeum zelebriert, dem auch die Spitzen der Behörden sowie die katholischen Organisationen beiwohnten. Der Kirchenchor brachte unter der Leitung des Domkapellmeisters G a 8 p «riß eine Festmesse zur Ausführung. Später wurde im Unionsaal eine Festmatinee veranstaltet, der it. a. Fürstbischof Dr. Tomasi č, Bürgermeister Dr. J u v a it, Bezirkshanpt-mann P o P o v i e, Polizeichef Dr. T r-st e n j a i usw. beiwohnten. Der Gesangverein „Maribor" brachte unter der Leitung feines Dirigenten Gasparič eins Fest kantate zum Bortrag. Die Festrede hielt Professor Dt. £ it š it i k. lieber die Bedeu* m. Der Mörder von Ratsch ausfindig gemacht? Die österreichischen Sicherheitsbehörden haben im Zusammenhang mit dem Raubmord an der Handelsfrau Therese Lipp tu Ratsch bei Gamlitz den 20jährtgen Hilfsarbeiter Joses U h l aus Ratsch festgenmit-titeii. Uhl, der als leidenschaftlicher Schmuggler bekannt ist, stellt jedoch jede Schuld entschieden in Abrede und beteuert, daß er sich am kritischen Tage in Maribor aufgehalten habe. Heute vormittags traf in Maribor ettt österreichischer Sicherheitsbeamter ein, um die Angaben UW an Ort und Stelle zu überprüfen. nt. Mit dem „Putnik"-Autokar zu den internationalen Messen Leipzig, Prag und Wien. Das Reisebüro „Putnik" in Maribor veranstaltet in der Zeit vom 28. Feber bis 8. März eine großangelegte Besuchsfahrt der international bekanntesten Mustermessen von Leipzig, Prag und Wien, wobei drei Tage Aufenhält in Leipzig, zwei Tage in Prag und zwei Tage in Wien vorgesehen sind. Für die Teilnehmer wurde das Kollektiv-Visum gewährt, auch sind sic von der Vorweisung der Steuerbestätigung befreit. Der Fahrpreis stellt sich auf 1000 Dinar. Anmeldungen sind bis zum 17. d. an das Reisebüro des „PiUnik" in Maribor, Aleksandrova cesta 35, Tel. 21-22, zu richten. • 11t. Aus dem Mannergesangverein. Dienstag, den 16. d. um halb 9 Uhr Männerchor-probe. 111. An der Volksuniversität spricht beute der vielgereiste Bergfreund Prof. ^anko M I n k a r aus Ljubljana über seine Erlebnisse in den Tiroler Bergen. Skioptische Bilder! nt. Der Sokc (verein in Pobrežje hielt gestern im Gasthof Papež in Pobrežje seine Jahreshauptversammlung atb, in der folgender Ausschuß gewählt wurde: Starosta Anten P 0 ž a r, Vizestarosta Primc, Schriftführer Klemenčič, Turnleiter Ban. Lukežič und Polak, Vorturnerinnen Petrovič, Penko und Kmet, Kassiere Mikelič und Grom. Oekonom Zega, Zeugwart Rojko und Statistiker Bizjak. Der Tagung wohnte •*. a. auch Bürgermeister Karl <3 t r ž i it bei. m. Theaterpremiere. Kommenden Samstag gelangt Ortners Volksstück „Schuster igitt" im hiesigen Theater zur Erstaufführung. Die Spielleitung liegt in den Händen des Regisseurs Peter M a I 5 r. m. Der Bortrag über die Großglockner-straße, beit der Vizedirektor des „Putnik" Alexander P f e i f e r im Rahmen einer Propagandaveranstallung des Touring-Elubs halten wird, findet erst am zweitnächsten Mittwoch, den 24. d. um 20 Uhr im Saal 'der Volksuniversität statt. m. Wege« des großen Interesses, welches der kürzlich in der „Mariborer Zeitung" ver-I offentlichte Aufsatz „Holzhäuser" allseits nach ‘ sich zog, teilen wir mit, daß der Autor des Betreffenden Artikels Herr Karl T i e ' e n-g 1: n b c r. Oberpostkontrollor i. St., in Maribor. Ferkova ulica 9. ansässig ist. m. Schadenfeuer. In Morje bei Fram brannte in der Nacht zum Samstag das Wirtschaftsgebäude der Besitzerin Therese Jerič nieder. Der "Schaden beziffert sich aus 20.000 Dinar. Man vermutet Brandlegung. m. In Pobrežje ist gestern der Lehrer an der dortigen Volksschule und bekannte Kut-turarbeiter Franz K e r h l a n k 0 iiu Alter von 56 Jahren gestorben. Der Verblichene, der in zahlreichen Vereinen erfolgreich wirkte. un'cmchtcte eine Zeitlang auch an der Kaufmännischen Fortbildunasschiile nd leitete die Analtzhabetenkur-se für Sollten. Das Leichenbegängnis findet Dienstag um halb 16 Uhr in Pobrežje statt. Friede seiner Asche! nt. Spende. Für die Abbrändler in Lo-ptrstee bei Ormož, und zwar für die kinderreichste Familie spendete „Ungenannt" 100 Dinar. Herzlichsten Dank! m. Einbruchsdiebstahl. In das Gasthaus Peter Sogar tu Mežica wurde dieser Tage von unbekannten Tätern eingebrochen, die es nur auf die Zigaretten- und Tabakvow täte abgesehen hatten, während sie das vorhandene Bargeld und sonstige Wertgegenstände unberührt ließen. m. Wetterbericht. Maribor. 15. Februar, 8 Uhr: Temperatur —8, Barometerstand 740.5, Windrichtung O, Niederschlag 0 * 100 sonnenlose Tage haben den Menschen verbraucht. Er ist blaß und müde. Körper und Nerven brauchen Erholung und neue Kräfte. Darum machen viele gerade im Frühling ihre Biomalz-Kur. Biomalz hilft den Organen bei ihrer Aufbauarbeit. In jeder Dose (Vs kg) sind die Kraftstoffe aus 14.700 sonnengereiften Gerstenkörnern. Vc-suchsdose Din 12.50 in Apotheken. Autounsall Auf der Rückkehr von einer Geschäftslage wurde in ‘der Samstagnacht der Kaufmann Alfons Stergar aus Maribor im -tra-ßenabfchrtiitt zwischen Lavamünd und Völker markt von einem Autounfall ereilt. An einer wenig übersichtlichen Straßenstelle kam der Limousine Stergers ein mit Baumstämmen ichwerbeladenes Lastauto entgegen, auf dem die Stämme der Quere nach nufgelagert umreit. Die Folge davon war, daß die Baumstämme das vorbeikommende Personenauto Stergers streiften und zur Seite stießen Durch die Scherben des zertrümmerten Wagenfensters erlitt Kaufmann Storger erhebliche Schnittwunden an der Stinte. Der aus Völkermarkt sofort herbeigeeilte Arzt leistete ihm die erste Hilfe und brachte ihn daun noch an die Staatsgrenze. Das Auto wurde durch den Anprall allerdings arg in Mitleidenschaft gezogen. Heimkehr aus Rußland Aus Rußland kommend traf heute vormittags in Maribor der jetzt 48jährige Land-1 arbeiten Matko Belko aus Podgorje '» i Kroatien ein. Bclko war 1914 eingerückt uw ! wurde noch im selben Jahre in Galiizcn von den Russen gefangen genommen, die ifut zunächst in mehreren Gefangenenlagern rest-, hielten und dann nach Sibirien abschoben. ' Hier heiratete er eine Russin, die er nun 1°' wie seine fünf Kinder mit in die Henna nahm. Von seiner Wiederkehr wurde terew seine in Podgorje noch lebende Mutter W1 ständigt. Aus Gemefnöetagiing S c I j c, 13. Februar. Der Gsmeinderat von Eeljc hielt gestetu abend eine ordentliche Sitzung ab. Dn Staatlichc Hypothekenbank hat die von R' Stadtgemeinde angesuchte Anleihe tit de-Höhe von 5 Millionen Dinar der ‘Städtische^ Sparkasse in Eeljc genehmigt. Mit diescw 'Gelbe wird die Gemeinde ihre Schulden ve» der Städtischen Sparkasse abtragen, n>0' durch die Anstalt wieder liquid wird. Die Zimmerdecken und ein Teil des Dast stuhles der „Grafei", in der -das Kreisgssj richt untergebracht ist, sind in einem derai-jchlechten Zustand, daß das Gerichtspersonw ständig gefährdet ist. Der Minister für »p jentliche Bauten hat versprochen, in den b1 satzkroditen zu dem neuen Staatsvoraw schlag eine entsprechende Summe für R''-Beginn des Baues eines neuen Justizpa-a' stes in Eclje zu sichern. Die öffentliche Arbeitsbörse hat der Skn gemeinde den ersten Teilbetrag von 250.0 ^ Dinar für den Bau des Arbeiterasyls sss Celje überwiesen. Die Bauparzelle hintw beitt Kalvavienhügel auf dem Jojefibwü wird dem Richter Dr. Lobes zum Preise vo 25 Dinar für den Quadratmeter verkauf -Für Nähmaschinen, Schreib- und Rechcnuun schinen, Fahrräder und Kinderwagen, ätW rische Oele, Extrakte und Essenzen, Tcpps"ll und Ziegeln wird künftighin eine städtiul j Einfuhrgebühr zu entrichten sein. Die Stadtgeineinde wird die Dur rung der von den BezirkShauptmannschas s (Seije und Slovenjgradcc verfügten Maßuä'j teit Forderungen der Kriegsopfer tomfaet TMe&tet Tagung der Mariborer Kriegsinvalidenvereinigmkg ^en zur 5krhinberung enter wertere» Verunreinigung der Samt durch die Jndustrie-untemehmungen in Liboje, Zabukovce, Zt. ltavel 'Bei Prebold und Zostern verlötet "nd überwachen. Fastnacht 1937 Ter Ataskenball des Stadtoerschünernngs-vereines. V "3n 'ber .Kürze liegt die Würze" kautet ein altes Sprichwort. Doch wer es auf den ycurigcn Fasching anweniden wollte, ist ei-ulgermaßen auf dem Holzweg. Schlag auf schlag ^ prasselten die Veranstaltungen wie Sä6echigpe auf die leidende Menschheit her-mcher, die ihnen vielfach ohne Deckung aus-gejetzt war. Was Wunder, wenn man sich da das ohnehin nahe Ende des Faschings noch Ichneller herbeiiiMnschte, um endlich zur Ru« ,c zu kommen. Trotzdem oder vielleicht gerade deshalb wollte man aber den Fasching-eh raus noch gebührend feiern und dazu gab ja der Maskenball des Berschöncrungsvere>-ues willkommene und ausreichende Geilegon-heit. •* Düs ist wieder ein .Haften und Schieben stich blumengeschmückte Säle und Gänge, ein Lärmen n. Lachen, in das sich die Klän-üo schöner Walzer und flotter Schlagerme-vdien mischen, ein Tuscheln in verschwiegenen Nischen. Fasching ist e&cit nur einmal 1111 Fahr und hinter der verbergenden Mas-e fttnit es sich die Menschheit erlauben, einmal ihr inahreö Gesicht zu zeigen. Blicke Seit hinter geheimnisvollen Masken Tjer« |wr und treffen zusammen mit Amors Pfei--pu wftten in die Herzen der Männer, die l'ch^dagegen nicht zu wappnen »mffen. -bcht gedrängt und aneinandevgeschmiegt idiben sich bic Paare dem einschmeichelnden sthythmus Iber Musik hin, die Herzen schla-ücn schneller und in toller Fastnachtsstim-Ulung wirbeln männliche und weibliche Mas Nett über das Tanzparkett, denken nicht an Lrtd Morgen, das die graue Fastenzeit bringt 'wollen nach einmal lustig sein. Doch die Stunden eilen unaufhaltsam vor-über, dem Morgen entgegen, der dem Trei-ein jähes Ende bereitet und mit blei-Ac» Wangen und Katerstimmung seinen Ein iüg HW. * Dic Gesamtleitung dieser großzügigen Fa-Ichingsveranstaltung lag in den Händen des ^ereinsvorsitzenden Herrn Btagistraksdirek-?rs Fü0 S u b i c. Ihm zur Seite standen c,tte Reihe freiwilliger Helfer und.Helferin-Dergemeinnützige Charakter dieses Bail ^ sowie seine Tradition haben neben feiner allgemeinen BelMheit auch Heuer wieder che Bevölkerungskreise herangezogen, svdaß ür asten Räumlichkeiten des Hotels „Union" vifer Betrieb herrschte. Hier sei aber auch der zehn Ma-kenpreis-tdgerittncit gedacht die durch eine dreiglie-rige Jury, bestehend aus den Herren Nca-bgiratsdirektor Šubic, Lečnik und cand. iur. wan, mit schönen Preisen ausgezeichnet ststrvden. Zur „Königin der Nacht" wurde ®rete Plant ernannt. Ihr folgten im Fchönheitswetöbewerb der Reihe nach Frl. ^taonic Žnideršič, Frau Josefine Wltavstn Dstl. Hertha Mlakar, Frl. Cirila Karba, Frl. bsda JanLekoviL Frl. Pogorevc, Frau.Hast y l und Frl. Anica KopinSek. Den Pre's für «originellste Maske" bekam Frl. Siloy W'chl, die in der Maske eines Professors er» Mvnen war. c- Seinen 80. Geburtstag feierte am 17. ~ Pvsnik der dort im Ruhestande lebenist' Schuldirektor Josef K o s ch u t n i k. Jabilar ftaiid lange Jahre hindurch an Jjf Spitze der Gemeinde Bosnik und erwarb uchFür da.j Aufblühen von Bojuik d'e ch'oßten Verdienste. Schuldirektor Koschutnik .var über 40 Jahre an der Schule in Vojnik T; P-. Zum schönen Lebensjubiläum unsere 'vvzlichsten Glückwünsche! l io* ®atum, so fragt ein Leser, ist die 2lii* J-11 usverbindung Ljubljana — Gornji grad . " Ljub,to nun plötzlich eingestellt worden. o doch che Straßenverhältnisse recht gün-J9 sind und auch die Besuchsziffer die der "^mrnermannte übersteigt? c‘ Den Kinobesucher» zur Kenntnis! Mit s/Pnn des laufenden Monats halten beide F chch^ihäuser Celies. das Kino Union und u-> Kino Metropol, täglich drei Vorstellun-.1 it. ab. Die Vorstellungen im „Metropol" aegtnncit um 16.15 18.15 und 20.30 Uhr 1fic «orstelfungen int „Union" um 16.20, m,b 20.30 Uhr Ferner hat das Kino Q u,cn '€ibc Eintrittspreise herabgesetzt. Be» 0 yuießei?. an Arbeitstagen besonders er- Int Kasinosaale hielt gestern vormittags die Mariborer Ortsgruppe der .Krkgsinva-lidenvereinigung ihre Jahreshauptversammlung ab, der als Vertreter des Stadtkommandanten Oberstleutnant Paul i 'e, für die Stadtgemeinde Direktor: J e ž und für die politische Behörde die Beamten der Be-zirkshauptmannschasten Krope und Brunček beiwohnten. Anwesend war auch der Präsident des Kreisausschusses Št e fe aus Ljubljana. An Seine Maiestöt König Pete r wurde ei» Huldigungstelegramm abgesandt, während an den Ministerpräsidenten Dr. Stojadinovič und an den Minister für soziale Fürsorge Cvetkovič Begrüßungsdepeschen gerichtet wurden. Nach einer Uebersicht über die Tätigkeit der Organisation im vergangenen Jahr durch den agilen Obmann G c 5 erstatteten Schriftführer Pravdi C und Kassier Tratnik ausführliche Berichte über die Lage der Kriegsinvaliden und über die Schritte, die die Organisation zur Linderung ihres Schicksals eingeleitet hatte. Es wurden zwar einige Härten der geltenden Bestimmungen über die Jnvalidenunterstützungen gemildert, doch müssen die Kriegsopfer darauf beharren, daß ihnen wenigstens jene mäßigte Preise. Ist den Union-Borstellungen um 18.30 Uhr herrscht ein Einheitspreis von 4.50 Dinar. c. Der unsterbliche Kitsch. Ist kleinen Pa» pierwarengeschäften und Trafiken Celjes finden wir leider noch immer jene schrecklichen Postkarten-Serien: In giftgrelle Höllenfarben getaucht, küssen sich ein ölgeschcitelter Kavalieranwärter und cine fadblonde Maid auf die blutroten Lippen, wozu sie sich teils glühend selbst, teils schüchtern gegenseitig an die Brust greifen. Sofern sie nicht durch große Blumensträuße oder heimliche Siebes« Brieflein in Händen daran gehindert sind. Fragt man aber nach einer schönen und geschmackvollen Ansichtskarte der Stadt, die gibt es natürlich nicht. In diesem Punkte Wandel zu schaffen, wäre eine dankbare und wichtige Aufgabe des Stadtverschönmmgs- und FremdrnverkehrsvcrbandeS. c. Schaubühne. Freitag, den 11). Februar finden im hiesigen Stadttheatcr gleich zwei Gastspiele statt. Um 15 Uhr als Jugendvorführung „Rübezahl" in der Regie von Bratko Kreft und um 20 Uhr Somins Drama „Attentat", wobei Milan Skrbinšek die Spiel leitung inne hat. r. Lichtbildervortrag, lieber „Volksleben und Bolkssitten in Jugoslawien" 'pricht an Hand von über hundert Lichtbildern am Freitag, den 19. b. im Rahmen der Ortsgruppe Celje des Slowenischen Alpenvereines im großen Saal des „Narodni dom" Herr O u d c g od aus Zagreb. Beginn 8 Uhr abends. c. Arbeitsmarkt. Die Zahl der in Celje bei der Arbeitsbörse angemeldeten Arbeitslosen ist in den letzten zehn Tagen auf 1134 (926 Männer und 208 Frauen) angestiegen. __________ Arbeit bekommen: 1 Mechaniker mit Meisterprüfung. 2 Knechte. 3 Köchinnen, ° Kellnerinnen, 2 Mägde und eine Bedienerin. Aus Piui p. Ehrung für Konservator Notar Viktor Skrabar. Wie. bereits berichtet, beging der bedeutende und verdienstvolle heimische Archäologe Notar Viktor Sfr« b ä r vergangenen Sonntag seinen 00. Geburtstag. Am Vorabend fand im Restaurant Berlw in Ptuj eine intime Zusammenkunft Viktor Skrabarz mit fernen Freunden und Fachkollegen statt, die den Beweis erbrachte, welch großer Wertschätzung und Beliebtheit sich der Jubilar in allen Kreisen erfreut. Schöne Worte der Anerkennung sprachen Bürgermeister Dr. R e m e c (Ptuj), Gymnasialdirektor i. R. Dr. K o nt lj a n e e für den Museum-Verein Ptuj, der Museums direktor Dr. A s, r ami c aus Split, Archivar Prof. B a 8 aus Maribor, Kreisgerichtsrichter Dr. Travne r aus Maribor (in lateinischer Sprache und in Esperanto), Univ. Prof. Dr. Baldiun Sarin aus Ljubljana, Prof. Alle aus Plus (in altgriechischer Sprache) und schließlich Be» zirkshaulptmanu Dr. Vidic aus Ptuj. Den zahlreichen Rednern dankte tief gerührt Rechte wieder zuerkannt werden, die noch vor einigen Jahren bestanden. Vor allem sind die viel zu scharfen Bestimmungen des Paragraph 42 des Jnvalidengesetzes über die Strafen zu reformieren. Der Steuerzen-sus ist abzuschaffen, da die Vermögenslage den Schutz der Kriegsopfer nicht beeinflussen darf. Die Vergehen gegen das Jnvalidenge-setz in der Frage der Verleihung von Konzessionen, Trafiken, Kantinen usw. an Nichtinvalide 'sind streng zu ahnden. Die Erledigung der Jnvalrdenangelegcnheilen sind den Bezirksgerichten abzutreten, wobei die Beschwerde an de» Staatsrat zugelassen werden soll. In der Frage der Fahrtbegünstigungen auf den Bahnen müssen die früheren Bestimmungen Geltung besitzen. Den kranken Invaliden sind dieselben Rechte zuzuerkennen. wie den verwundeten. Desgleichen darf zwischen den Invaliden vor und nach dem Umsturz kein Unterschied gemacht werden. Heber die Lage der Invaliden sprach ausführlich Präses Š t e f e aus Ljubljana. Zum Obmann wurde wieder Franz G e 2 gewählt. Vizeobmann ist Anton Goleč Schriftführer Martin Pravdič, Kassier Karl Tratnik und Ausschussmitglieder Franz Belle, Revisoren Jakob Sitter, Ignaz Qpelka und Simon Klemenčič. besten Kräfte der heimischen sGeschüWfor-schung widmen wolle. SiaaUUke Utessettfottuie 5. Tag der Hauptziehung. Diu 100.000 : 25706 40485 Din 80.000 : 25577 34706 Din 50.000: 15332 Dili 40.000: 1248 Din 20.000 : 22190 58209 Din 10.000: 9483 12283 14317 31627 41430 54476 59200 62722 78925 28623 84119 87089 93825 94906. (Ohne Gewähr;) Aus w lu. Todesfall. In Ljubljana ist der dort Im Ruhestände lebende Oberst Alfons žerjav, Bruder des vor einigen Jahren verstorbenen Politikers und Ministers Dr. Gregor žerjav, im Alter von 61 Jahren einem Schlaganfall erlegen. Der Verstorbene war Mitglied des Verwaltungsrates der Narodna tiskarna und des Konsortiums des Tagblattes „Jutro". lu. Auszeichnungen in der „Glasbena Ma-Hro". In Anerkennung der 25jährigen aktiven Zugehörigkeit zum Sängerchor der „Glasbena Matica" in. Ljubljana wurden jetzt fünf neue Ehrenmitglieder gewählt. Es sind dies die Hofratswilwe Frau Julie F c r-j a n L i Č, die Konzertsängerin Frau Mila W o h i n c, der Direktor der Taubstummenanstalt Franz Germ, der Fachlehrer dieser Anstalt Ljubo D e t m c l j und der Direktor des städtischen ArbeiterafylS Vlado Pela n. Aus diesem Anlaß veranstaltete die „Glasbena Matica" einen Gesellschaftsabend, in dessen Verlauf den Ausgezeichneten die Ehrendiplome überreicht wurden. lu. Diplomiert ivurden zu Bauingenieuren die Hörer 'der technischen 'Fakultät in Ljubljana Ladislav Cera r, Marian K u n c, Jasef P olett č i č und Bogdan S m o le. lu. Zum Generalsekretär des Industriellen Verbandes wurde anstelle des dieser Tage verstorbenen Ing. Milan Šulljc der bisherige Sekretär Dr. Adolf G o l -! a ernannt. lu. In Ljubljana ist der Veterinärinspektor der Banatsverwaltuiig Dr. Josef S t e-g u plötzlich gestorben. lu. Edle Geste. Die Firma F. K o l l-m a n n, Glas- und Porzellanhanblung in Ljubljana, teilte dem Rektorat der Universität nkit, daß sie das chemische Institut, das dieser Tage durch einen Brand zum großen Teil zerstört worden »var, auf eigene Kosten Herrichten wird, soweit es sich um Artikel handelt, die in ihre Branche fallen. lu. Der Verein der Industriellen und Großkaufleute in Ljubljana teilt mit, daß die nächste Mitgliederzusammenkunft Mittwoch, den 17. d. um 20 Uhr in den Vereinsräu-men, TyrZeva cesta 1 6, 2. Stock, abgehalten wird. Es spricht Obmann V i d m a r über verschiedene Wirtschaftsfragen. Repertoire: Montag, ly. Mer: Gtfchtdste«. Dienstag, W. Feber um 26 Itchr: „Dr:". m. C. Mttwoch, 1*7. Feber: Geschlossen. Donnerstag, B8. Feber um ,20 Wr: ,^es Land des Lächelns". Ab. A. Freitag, 19. 'Februar: Geschlossen. Samstag, 20. Februar um 20 Uhr: „Schuster m?L .'Erstansfichrung. BolksnniversMt Montag, 15. Feber: Prof. Janko M l a-I a r spricht über seine Bergfahrten in Tirol. Freitag, 19. Feber: Prof. Gustav S rt ich spricht über die Fehler in der häuslichen Erziehung. Union-Tonki-no. Heute, Montag, zum letztenmal der Gesangs- und Gesellschaftsfilm „Ein Lied klagt an" mit Louis Graveur. — Ab DienStag der große Schlagerfilm „M»n-ja". Ein Film der Wiener Produktion, der bei der vorjährigen Biennale in Venedig preisgekrönt wurde. Ein großer Liebesroman, der im ausgezeichnet geschilderten Mi« licu der vornehmsten russischen Vorkriegsgesellschaft abrollt und das Lebensschicksal einer jungen, liebenden Frau und Mutter zum Inhalt hat. Maria Andergast, Olga Tfche-chova, Rudolf Carl und Peter Petcrfen, dem Kinapublikum unvergessene Schauspieler aus der „Maskerade", spielen die .Hauptrollen dieses an hochinteressanten, spannenden Episoden reichen Films. -Burg-Tonkino. Der lustige Wiener Fstm „Ich und Du" mit Friedl Czepa, Otto Wallburg, FeKx Bressat und.OÄar Karbweiß. Äe Besetzung bürgt für die Güte des Films. — Donnerstag folgt die Welts-ensation „Meuterei aus Bountchß ein amerKanißher Graß-tonfilm in deutscher Fassung. Charles Laug-thiDN, der Berühmte Heinrich der Achte, spielt die Rolle des rüchächtslosen .Kapitän Bkith, während Clark GaÄe den ersten Seeoffizier abgibt. — In Borbevestung der Bmliekee-schtager „Trnxwü Autocar-Ausslüge des „Vulni r 18. Feber: Nach Graz. Gesellschaftsausflug. Fahrpreis 100 Dinar. 218. Feber bis 8. März: Nach Leipzig, Prag und Wien anläßlich der internationalen Mustermessen. Fahrpreis 1000 Dinar. 7* bis 9. März; Nach Wien anläßlich der Internationalen Mustermesse. Fahrpreis 240 Dinar. 13. und 14. Mälz: Nach Planica anläßlich der ersten Skiflugveranstaltung. Nacisti« gung in Bled. Gesamtarrangement 250 Dinar. 25. März bis 3. April: Osterausflug nach Rom und Besuch der italienischen Städte Triest, Venckdig, Rimini, Pisa. Florenz. Padua. Bologna u. o. Gesamtarrangement 2400 Dinar. 27. bis 30. März: Osterfahrt nach Venedig. Gesamtarrangemcnt 900 Dinar. 10. bis 21. April; Besuch der italienischen und französischen Riviera (Venedig Mailand, Genua, Monte Carlo, San Remo Mo naco, Nizza, Gardasee. Verona. Bozen, Cortina d'AmPezzo. Dolomiten usw. Gesamtarrangement 2800 Dinar. 27. April bis 11. MW: Zur Pariser Weltausstellung. Hinfahrt über Triest, Padua. Mailand, Genua, San Romeo, Monte Carlo. Nizza, Toulon, Marseille Lyn; Rückfahrt über Straßburg, Basel, Zürich. Konstanz. Innsbruck, Brenner. Dolomiten, usw. Gesamtarrangement 3900 Dinar. 2. bis 6. Mai: Nach Budapest zur Internationalen Mustermesse und Besuch dm Sommerfrischen am Plattensee. Fahrpreis 500 Dinar. Sämtliche Ausflüge werden mit komfortablen und geheizten Autocars unternommen. Alle Sitzplätze sind nummeriert. Informationen und Anmeldungen im „Putnik"-Büro, Maribor, Aleksandrova cesta 35. Tel. 21-22" QtpotMennadjtDienft Vom 13. bis 20. Feber versehen die Auch« rcn-Apotheke (Mag. Maver) in der Gosposka ulica und die Schutzengel-Apotheke (Mag. Vaupot) in der Aleksandrova cesta den Nacht dienst. Notar 3 k r a & a r, der nach wie vor seine iMdstUaßttidie Ruudstluut ÄugofSawien und Gchweökn Die Möglichkeit eines größeren Warenabsatzes in Skandinawien von der jugoslawischen Geschäftstüchtigkeit abhängig Die Handelsbeziehungen zwischen Jugoslawien und Schweden gestalten > sich in letzter Zeit lebhafter, doch ist die Einfuhr aus Schweden noch immer größer als der Export Jugoslawiens dorthin. Die Jugoslawische Ausfuhr könnte bedeutend größer und ertragreicher sein, wenn einige tüchtige Vertreter des jugoslawischen Handels in Schweden tätig wären. Alle bisherigen Geschäfte wurden durch die schwedischen Konsulatsstellen eingeleitet und abgeschlossen. Die vorliegende Statistik gibt uns einen Ueberblick über die Bewegung im gegenseitigen Handelsverkehr zwischen Jugoslawien und Schweden: Ausfuhr Jugoslawiens Einfuhr Jugosl. Jahr: Dinar Dinar 1931 2,484.793 17,304.519 1932 2,024.369 12,693.713 1933 3,830.010 12,389.996 1934 4,207.770 16,503.363 1935 10,761.516 16,046.429 1936 14,210.958 19.080.529 '37,519.416 94,018.549 Der Export aus Jugoslawien wurde fast ausschließlich schwedischerseits im Interesse der Ausbalancierung der Handelsbilanz getätigt. Es besteht kein Zweifel, daß sich unsere Ausfuhr nach Schweden bedeutend vergrößern könnte, wenn, wie schon erwähnt, in Schweden jugoslawische Handelsvertre tungen aufgestellt würden. Ausgeführt werden nach Schweden hauptsächlich Bauxit, Chromerz, Hanf und Dörrpflaumen. In Hanf ließen sich ganz bedeutend größere Absätze erreichen als bisher. Der jugoslawische Mais ist für die Ausfuhr nach Schweden zunächst noch etwas zu teuer, aber auch in diesem Artikel ließen sich gute Geschäfte tätigen, wenn Jugoslawien für die Ausfuhr über Saloniki günstigere Frachtsätze in Kraft treten ließe. Weizen kommt wenig in Frage, da in Schweden der sogenannte »Einmahlzwang« besteht, d. h. der gesamte dort gewonnene Weizen muß vermahlen wer den und eingeführt wird nur die unbedingt notwendige Menge. Mühlen- und auch bäckereitechnisch hat sich in Schweden bisher der kanadische Weizen wegen seiner Kleberhaftigkeit als meist verwendbar erwiesen. Als Ausfuhrartikel hat auch die Sojabohne eine große Zukunft, da in Schweden eine große Industrie für deren Vermahlung besteht. Auch für jugoslawischen Tabak ist Absatz vorhanden. Schweden führt z. B. aus Griechenland jährlich um etwa 60—70 Millionen Din Zigarettentabak ein. Aber auch der jugo slawische Tabak -findet guten Anklang, nur müßte er geschmacklich so präpariert werden, wie dies in Griechenland geschieht, und Jugoslawien könnte dieses große Tabakgeschäft an sich bringen. Aus Schweden nach Jugoslawien eingeführt werden Bandstahl, Präzisionswerkzeuge, Kugellager, elektrische Maschinen, Explosionsmotoren und Kompressoren Die Gummiwareneinfuhr ist stark zurückgegangen, da Estland eine junge Gummiindustrie besitzt und seine Produkte weit „billiger, auf den Markt bringt. Was Schwedens Wirtschafts- und Finanzlage betrifft, ist es - interessant, daß die Staatseinkünfte jedes Jahr größer sind als der Voranschlag (im Jahre 1934 um etwa 2 Milliarden Dinar). Die Wertpapiere an der Stockholmer Börse steigen ständig. Die größte Steigerung zeigt die Skandinavische Kredit A. B. mit 53%. Die schwedische Erzausfuhr hat sich im Vorjahre verdoppelt und auch im Schiffsbau herrscht gute Konjunktur. Die gesamte Industrie ist voll beschäftigt, die Arbeitslosigkeit auf Null gesunken. Schweden befaßt sich' aber atich mit der Erzeugung von Qualitätsprodukten, die in der ganzen Welt Absatz, finden, auch in Industrieländern, wo ähnliche Artikel erzeugt werden. An Jugoslawiens. Geschäftstüchtigkeit ist es gelegen, die Handelsbeziehungen zu Schweden recht lebhaft zu gestalten, da für unseren Staat hiebei nur Vorteile zu erreichen sind. J. L e b a r i c. X Mariborer Futtermittelmarkt. Am Samstag wurden auf den Markt 6 Wagen Süßheu, 5 Wagen Sauerheu und 7 Wagen Stroh zugeführt. Süßheu wurde zu 38—42, Süßheu zu 35 und Stroh zu 24 Dinar pro Meterzentner gehandelt. X Die Staatsschuld Jugoslawiens be läuft sich nach Mitteilungen des Finanzministeriums gegenwärtig auf rund 53 Miliarden Dinar, wovon auf die auswärtigen Verpflichtungen etwa 45 Milliar-den Dinar entfallen. X Die Clearingschuld gegenüber Italien Ist in der vergangenen Woche um 1 aut 28 Millionen Lire angewachsen X Das Reglement zum Gesetz über die Bekämpfung des Wuchers wurde jetzt vom Ministerium für Sozialpolitik insoweit abgeändert, daß die durch Ver träge festgesetzten und seitens der zuständigen Verwaltungsbehörden genehmigten Preise von den gesetzlichen Bestimmungen ausgenommen sind. "X Erhöhung der rumänischen Petroleum- und Benzinpreise. In der letzten Zeit macht sich in Rumänien eine empfindliche Preissteigerung für Naphtgde-rivate bemerkbar. Während Leichtpe- troleum früher 3.25 Lei pro Kilogramm fob Konstanza (Waggonladung) kostete, beträgt der Preis jetzt 3.26, Schwerpetroleum 2.77 (2.70), Leuchtpetroleum 2.30 (2.22), Motorin 1.78 (1.63) und Roh-naphta 0.71 (0.60) Lei; Dementsprechend verteuerte sich auch das Benzin, was desgleichen im Auslande, darunter in starkem Maße in Jugoslawien, zum Aus druck kommt. JUuüa-pjea^eüum, Dienstag. 16. Februar. Ljubljana. 13.15 Funkorchester. 18 Gesang soli. 18.40 Philos. Vortrag. 19 Nachr. Na-tioualvorträg. 20 Gesangsquintett. — Beograd 18.30 Volkslieder. 19.30 Nationalvortrag. 20 Werke von Vučkovič. — Paris 19 Schallpl. 21 Chronik. — Mailand. I7.I5 Kammermusik. 21.30 Lustspiel. — Rom, 20 Bunter Abend. Zürich. 19 Klingende Landschaften. 20 Ländlerkapelle. — Prag. 17.30 Orchesterkonzert. 18.10 Deutsch-L Sendung. 19.10 Buntes Programm. 20.15 „Der Erste und der Letzte" von Galsworthh. — Budapest. 17.30 Zigeunermusik. 19.30 Tann-ser, Oper. — Wien. 7.10 Frühkonzert. 12 Orchester Jtja Livschakoff. — 16.05 Schallpl. 17.30 Reger-Stunde. 18.25 Französisch. 19.1" Wir lernen Volksmusik. 20 Bunter Abend. 1— Deutschlandsender. 17.50 Lieder. IPjBuu te Stunde. 20 Tanzmusik. — Berlin. 13 Konzert. 19 Sport. 20 Unterhaltungsmusik. __ Breslau. 17 Konzert. 19 Bunte - Stunde. Sven Hedin-Abend. — Leipzig, 18 Solfv musik. 19 Reisebericht. 20 Hörspiel. München. 19 Konzert. 20 Wunschkonzert. ABC-Schützkn des Mittelalters. Das Studium des Schulwesens im Mittel-alter wirkt nicht gerade erheiternd. Aber trotz der vielen traurigen Zustände, von denen wir da erfahren, fehlt es doch auch nicht an lustigen Momenten. So sind z. B. dw N* genannten „Tafeln", Handbüchlein, in de- ■ neu man durch allerlei bildliche Darstellungen den Schülern das ABC zu veranschaulichen suchte, von unfreiwilliger Komik. Neben dem Buchstaben A. sehen wir z. B. den Kopf eines Kindes mit weit abgerissenem Munde. Darunter kann man lesen: Dieses Kindlein reißet das Maul auf und jenet und schreyet aaa. Als dann soll man aus den Buchstaben deuten und sagen: Siehe Ter, dies heißet A. Zum anderen soll man das Kind fragen, wo das A. fei. Usw. Der Buchstabe W wurde besonders drastisch veranschaulicht, nämlich durch die Abbildung einer Frau, die aus ihrem Schoß ein Wd # festhielt und ihm auf den dazu bestimmten Körperteil Schläge verabfolgte. „Dieses Kind", stand unter dem Bildchen, „hat nichts gelernt, darum wird es geschlagen und schreyet Weh. Hier muß man gleich auf das W deuten." Woher kommt das Wort „Pferdekraft"'? In der Dampft-echnik nennt man bekanntlich diejenige -Summe Kraft, die nötig st, um ein Gewicht von W kg in einer. Sekunde einen Meter hoch zu heben, eine Pferde-krafk. Wie man zu dieser Benennung gekommen ist, erzählt folgende Anekdote: I. Walt hatte seine Dampfmaschine zum ersten Malin der Londoner Brauerei Witbread arbeiten lassen, wo sie Wasser pumpte. Ter Brau er schlug hier Watt vor, die Arbeitsle-stung seiner Maschine mit-,der seiner Pferde 5p vergleichen. Ms der berühmte Techniker ans diesen Vorschlag eiggegangen war, nahm der Brauer sein bestes Pferd und ließ es un ter Anspannung aller Kräfte und unter reichlichen Peitschenhieben acht Stunden lang arbeiten. Das übermäßig angespannte Tier hat nun an diesem einen Arbeitstag 2,120.060 kg Wasser einen Meter hoch heben können, ivas für die Sekunde eine Leistung von 73.6 lg ergab. Man rundete die Summe auf 75 kg ab. und so entstand die techni'che Psevdekraft. Später vorgenommene sorgfältige Versuche ergaben, daß die wirkliche Arbeitskraft eines Pferdes unter normalen Bedingungen nur 27.8 kg betrage. reoknhauptffadtderUSH Französische und spanische Erinnerungen in New Orleans. — Der Busineß-Amerikaner nicht satisfaktionsfähig. — Liebe auf Zeit. — Von hier sollte Napoleon aus St. Helena entführt werden. New Orleans nennt sich gern das „amerikanische Paris". Das klingt interessant, aber es ist nicht richtig. New Orleans ist eher ein „amerikanisches Marseille". Canal Street, die breite und schöne Hauptstraße. an der große Läden liegen, die von lärmenden Straßenbahnen durchfahren wirb und die von einer geräuschvollen und geschäftigen Menschenmenge zu beinahe jeder Tageszeit belebt ist, läßt sich doch kaum mit den Champs Elhsees vergleichen. Es gelingt ihr aber ganz wunderbar, den Eindruck der „Canebiere" von Marseille zu ivecken. Auch sonst erinnert vieles an Marseille: Die geographische Lage von New Orleans am Mississippi, die natürlich gegebene Bestimmung als Ausfuhrhafen, das mittelländische Klima, der vollkommen maritime Charakter der'Stadt und der lebhafte Handelsbetrieb. New Orleans ist auch heute noch eine der am wenigsten amerikanischen Städte der Vereinigten Staaten. Die lange dauernde französische Herrschaft Hot manche Spuren zurückgelasseil. Sie sind in einem Stadtviertel vereinigt, in dem „Vieux Carre", das man noch jetzt das Französische Viertel nennt. Aber auch das ist eigentlich irreführend. Das ursprüngliche „Vieux Carre". das einst vom Franzosen de Bienville erbaut wurde, ist vor langer Zeit niedergebrgnnt, und was man heute das Französische Viertel nennt, ist in. Wirklichkeit ein spanisches Vier tel. lieber all sieht man Balkons mit schönen schmiedeeisernen Gittern, Fenster, die durch Gitterstäbe geschützt, sind, stille Hes-gärten mit Pisangstanden. Alles das erinnert an Spanien. In diesem kastilianischen oder madrile-nen Häuserblock findet man die Ausgelassenheit und das pittoreske Leben der alten königlichen Stadt. Man darf sich durch die schlecht geflasterten. engen und gewundenen Gassen, die zum Teil von halbverfallenen Häusern und schmutzigen Kneipen u. Tanzstätten eingesäumt werden, nicht abschrek-ken lassen. Nach und nach, sobald man mit der Oertlichkeit näher vertraut wird, vergißt man ihre äußerliche Dürftigkeit,' den Verfall der Mauern, den Rost, der die eisernen Gitter bedeckt, und im Geist 'UfteHt das New Orleans von einst, glänzend, vielleicht ein wenig allzu frei, mit seinen Bällen und Nachtfesten, seinem Karneval und seiner etwas hochmütigen kreolischen Gesellschaft. Und wirklich, auch heute lebt noch Mauer an Mauer mit den zweifelhaftesten Lokalen jener alte Adel von Louisiana. In kleinen Häusern, dwen einstige Vornehmheit man ihnen noch ansieht, hinter fest verschlossenen Fenstern wohnen die Nachkommen, der. ersten Ansiedler Neu-Frankrcichs. jener naiven Enthusiasten, die sich durch die lügnerischen Versprechungen der Mississippi-Companie einfangen ließ. Sie waren hcrge-kommen. um Perlen und Goldklumpen aufzusammeln, von denen es in den Prospekten der Gesellschaft nur so wimmelte. In Wirklichkeit haben sie weder Gold noch Perlen gefunden, aber manchen von ihnen ist geglückt, sich durch den Handel oder die Anpflanzung von Baumwolle oder Zuckerrohr ein Vermögen zu erwerben. pür jene Auswanderer mußte das „Vieux Carre" in der Tat das Paris der Neuen Welt sein. Sie machten hier ihre Einkäufe, feierten ihre Feste und so mancher von ihnen blieb hier endgültig hängen. Jhrg Nachkommen umgeben sich noch heute mit den Erinnerungen an längst vergangene Zeiten, die ihnen, so teuer sind. ! für Humor besitzen, und das ist Gottstidank ! ine Mehrzahl, erinnern sich mit Schmunzeln In New Orleans ist alles, was schön, raffiniert und elegant ist., kreolisch. Dieser Aus druck wird im Gegensatz zu „mericam", d. H. amerikanisch angewandt, mit dem man alles das bezeichnet, was grob, brutal und tadelnswert ist. Das gute Brot' ist kreolisch, der gute Wein ist kreolisch, ein schönes Kleid ist kreolisch, selbst Gott ist'kreolisch. Schlechtes Oel dagegen, saurer Krätzer, ein häßlich zurecht gemachter Hut, der Teufel sind „americain". ’ Die Amerikaner von heute, die Louisiana seit mehr als einem Jahrhundert beherrschen sind nbrimns die ersten, die über diese kindlichen Anschauungen lächeln. Die Sinn noch der Zeiten, wo die Gassenjungen auf ! der Straße einen Schlager sangen, der 1,1 , Uebersetzung etwa folgendermaßen lautet: j Der Amerikaner ist ein Narr, | Er trägt Nankinghosen, | Und klaut Brot j x Bei Miche d' Aquin. Die Kreolen bemühen sich immer noch, st'’ den gesellschaftlichen Kontakt mit den Aben-teurem zu vermeiden, die nach Louisiana herunter gekommen sind, nachdem die VeV einigten Staaten das Land in Besitz nah* men. Sie lehnen es selbst ab, die Wa'fst wll ihnen zu kreuzen. Niemals würde ein kreoli scher Edelmann sich Mit einem Amerikaner schlagen. Dabei sind diese scheinbar gleichgültige11 Kreolen heißblütige Duellanten. New Orleans ist lange Zeit ein Paradiez der Fechter gewesen. Für ein Ja oder Nein manchmal für ein Nichts, griff man zum Degen und fiel. Gin . Jahrhundert lang war das Duell der bevorzugte Sport der wohlhabenden Jugend. Auch das Glücksspiel ist ein besonderer Zeitvertreib der guten kreolische Gesellschaft. Es blüht noch heute in Louisiana und ist sozusagen, der allgemeine Sport, den man innerhalb seiner vier Wände betreibt. Im „Vieux Carre" an der Ecke der Rup de Chartres steht ein Gebäude, das trotz 'eines elenden Zustandes noch heute einen wst vosanten Anblick Btefet. Dort wurdest die „Aals guadroons" abgehalten. Diese Bälle $Md Mm Smdm FÄG-Kämpfe in Lhamonix Praöek an 23. und Heim an Birger Rund gewinnt Bei öen Skrweltmeisterschasten in Chamo !n$ wurde gestern der Spezial-} u it .5, 9. Reich (Deutschland) 6:34.4, 10. Ree (England) 6:47.4, ' * ©fifohreraufmarfS in Sarajevo Manifestation für den jugoslawischen Skisport / Die ersten Wettkämpfe würdigte. Ein getreues Bild der vielseitigen und umfangrechen Tätigkeit des Klubs entwarf sodann der unermüdlich tätige Sekretär Josef F i s ch e r. Der Verein zählt heute 1033 Mitglieder, wovon 460 aktive Sportwettkämpfer sind. In sportlicher Hinsicht konnte sich der Klub die Führung itutcr den Sportklubs Sloweniens sichern und errang auf allen Sportgebieten hervorragende Erfolge. Dank der umsichtigen Leitung konnte auch die Schuldenlast des Vereines, die durch den großartigen Stadionöau erwachsen ist. im Vorjahre stark herabgedrückt werden Bei den Wahlen wurde der vorjährige erprobte Ausschuß mit Obmann Ing. U r a n an der Spitze zur Mnze wiedergewählt. Di« Versammlung richtete an S. M. König und an Se. kgl. Hoheit Prinzregenten Paul Ergebenheitstelegramme, während an die Mini-ster Dr. Spaho und Dr. Rogie. Begrüßungstelegramme abgesandt wurden. Radfahrertagung. Heute, Montag, um 20 Uhr findet tut Hotel „Zamorec" eine Konferenz der Vertreter der Mariborer Radfahrerklubs statt, in der zu den Geschehnissen im jugoslawischen Radfahrersport Stellung genommen werden soll. Sarajevo glich gestern einem Heerlager des jugoslawischen Skisports. Von fern und nah waren Freunde des weißen Sports herbei-geeilt, um Zeuge dieses großartigen Skifahreraufmarsches zu sein. Dem Festtag ging am Vorabend eine Konferenz der Funktionäre der einzelnen Wintersportinstanzen voraus, der u. a. auch Minister Dr. Rogie beiwohnte. Minister Dr. Rogie hielt bei dieser Gelegenheit eine längere Ansprache, in der er die Bedeutung des Skisports hervorhob und dem Jugoslawischen Wintersport verband für sein fünfzehnjähriges ersprießliches Wirken Anerkennung und Dank aussprach. Das Wort ergriff sodann der Vorsitzende des Wintersportverbandes Senator Dr. Maruši 0, der auf die prächtigen Skigebicte Bosniens und der Herzegowina ©flfefttage in Manica Skimeisterschaften des Sokol des Königreiches Jugoslawien In Planica wurden gestern die 6. Skimei--tafchajten des Sokol des Königreiches Jugoslawien nach drei ivechselvollen Kampftagen ium Abschluß gebracht. Unter den Festgästeit ofcfattd sich auch der Vertreter Sr. M. des «’öntgs General Dodič. Als Endsieger tu Gr alpinen Kombination ging Urbar aus Jesenice hervor während unter den Mauen Frl. Zdenka’A i m a n aus Kranj 4ett ^ Sieg an sich riß. Im Patrouillenlauf 'dreimal 12 Kilometer) holte sich Jesenice ltlU Zwi s ch e n b e r g e r. Kozjek Und Knific in 58:31.2 dm Sieg. An iUveiter Stelle landete die Mannschaft von Mojstrana (NiklavöiL, Skomavc, Michael Klančnik). Die Jugcndabteilungen brachten ein Hindernisrennen über 3 Kilometer zum Austrag. Der Sieg fiel an I e 11t c aus Bled. Mit dem Sprunglauf wunden gestern die Konkurenzen abgeschlossen. Sieger blieb H e-d e n i k aus Kranj mit Weiten timt 3 und 43 Meter und Note 128.9 vor Zupan aus Jesenice, der wohl 58 Meter sprang, aber hiebei stürzte. In 14 Tagen werden gleichfalls in Planica die internationalen Sekol--kimeisterschaften stattfinden, bei denen auch verwies und die EutwicUungsphasctt des jugoslawischen Skisports untriß. Redner teilte mit, daß heute im jugoslawischen Wintersportverband 120 Klubs mit über 12.000 Mitgliedern vereinigt sind. Die Zahl der Skisprungschanzen in Jugoslawien schätzt er auf 30. Der gestern stattgefundene Umzug gestaltete sich zu einer überaus eindrucksvollen Manifestation. Schon um 8 Uhr morgens hatten sich die Teilnehmer im Stadion des Sportklubs „Slavija" eingefunden, wo sie Minister Dr. R o g i G, Banns L n k i L. der Vertreter des Kriegsministers General D j u k i č und der Vorsitzende des Winter« sportverbandes Senator Dr. Marušič in begeisterten Worten begrüßtet:. Im darauffolgenden Umzug waren die Skifahrer nach ihren Unterverbänden eingeteilt. Die Vertreter des Mariborer Unterverbandes stachen mit ihren einheitlichen weißen Kappet: bald hervor und waren Gegenstand stürmischer Ovationen. Am Nachmittag begaben sich die Teilnehmer nach Pale und auf die Jahoriita, wo als erste Konkurrenz das Springen durchgeführt wurde. Die Resultate stehen allerdings noch aus. Zahrestagring des Sportklubs „Šeleaničar" Samstag abends hielt der SK želez-niča r seine Jahreshauptversammlung ab. Den Vorsitz führte der rührige Ve-eins-obmaun Ing. U r a n, der alle Ereignisse des nunmehr abgelaufenen Sportjahres her-die Tschechoslowakei, Polen und Bulgarien j vorhob und die schönen Erfolge, die der Ver-vertreten sein werden. I ein auch im vorigen Jahr erzielen konnte, ^dienen eine kurze Erwähnung, denn sie varen lange Zeit eine einzigartige Eiurich-.Ult9, in Amerika, Sie unterstreichen sehr drastisch den Unterschied in den moralischen Anschauungen vmt Louisiana und der andren amerikanischen Kolonie, die vrotestan-ßch-puritmtischen Ursprunges sind. — Die f-sUadroons-Girls waren junge Mulattinnen, ile in Verfolg der Negerrevolte von San ^otningo nach New Orleans kamen. Sie d^en von großer Schönheit und Anmut. Ju stolz, um sich unter die Neger zu mischen unsererseits von der kreolischen Gesellschaft v gemessener Distanz gehalten, faitdet: sich ^eje hübschen deklassierten Mädchen in ei-«r peinlichen Lage. Da sie nicht au? eine vsttzielle Stellung in der Gesellschaft Anspruch erheben konnten. Begnügten sie sich so Magen mit einer offiziösen. Sie wurden die . tebten der jungen kreolischen Patrizier, neu das Rassebewußtsein abging. Ein jun-Mann von guter Familie kam auf die '•-Balg Quadroons". um seine Wahl zn trest Nachher richtete er seiner Erwählten Keine Wohnung ein und die Verbindung i,aUr T,te in der Regel so lange, bis er sich ethetratete. Sie war von aller Welt durch-Us gebilligt und anerkannt und die Fa-... e des jungen Mannes zog diesen Zu-wrd einer völlig ungebundenen Freiheit, 'e in der Regel kostspieliger und dazu "stähr "wer war. vor. der junge Mann sich dann ent-Moß ein Ende zu machen und sich zu ver-jCU'aten schloß er die Verbindung in einer ifi Klimt Weise ab. Alles spielte sich den besten Formen ab. Die Verlassene machte keine Szene, sie rang nicht die Arme und spricht nicht davon, in die Fluten des Mississippi zu gehen. Da sie niemals das Unmögliche erhofft hatte, fügte sie sich in das Unvermeidliche. Sie erhielt eine Abfindung, die matt „Abschiedsgeld" nannte, und verbrachte den Rest ihrer Tage in einer Art illegitimer Witwenschaft. * Jedes Hans int „Vieux Karte" hat seine Geschichte. In diesem knappen Raum spielte sich eine außerordentliche Vergangenheit im Zeitraum eines Jahrhunderts ab, und eine höchst lebhafte Bevölkerung hat dort die Spu ren ihres Lebens hinterlassen. Man sieht noch heute das Haus von Jean Lafsitte. dem Seeräuber, der dort üppige Feste gab — wenn er gerade nicht mit seinen Kumpanen und seinen Negern in den Sümpfen von Ba-ratria war. Ein wenig weiter betritt man die Allee der Piraten, wo die Korsaren zechten und auf ihre Art schlemmten, umgeben von Halunken, die von dem gleichen Kaliber waren, wie sie selbst. In der Royal Street stößt man auf das sogenannte Spukhaus. Dieses Haus, dessen Mauern ganz mit Grün bewachsen u. feucht sind, war die Wohnstätte der schönsten Frau von' Louisiana, Delphine Lalaurie. geborene Mc. Earthy. Wegen ihrer großen Schönheit und ihres bedeutenen Vermögens wurde sie lange Zeit als wahre Königin de> Gesellschaft von New Orleans geehrt, Sst empfing Lafahette. als er im Jahre 1825 seinen letzten triumphalen Besuch in den Vereinigten Staaten machte. Wenig später, bei Gele- genheit einer Feuersbrunst, entdeckte man mit Entsetzen, daß diese charmante junge Frau in Wirklichkeit eine Sadistin war, die ihr Vergnügen daran fand, ihre Sklaven zu martern, während sie sich Musik Vorspielen ließ. Diese Enthüllung erregte die lebhafte Entrüstung der Oeffentlichkeit und Delphine Lalaurie floh nach Frankreich. Aber ihr Schatten liegt immer noch über den düsteren Korridoren ihres Hauses, und in stillen Nächten kann man dort das Röcheln ihrer Sklaven hören. Kein Mensch wagt sich in das Haus hinein. Es verfällt allmählich. Für die Bevölkerung ist es — das Spukhaus. * An der Ecke der Rue de Chartres und der Rue Saint steht auf das Haus Napoleons des Zweiten. Richtiger mußte es heißen: das Haus, in dem Napoleon der Erste nicht ge» wohnt hat. Es wurde seinerzeit von einer Gruppe von Bonapartistcn erbaut und rst-lich eingerichtet, die in Louisiana lebten u. die sich kühner Weise verschworen hatten, Napoleon von St. Helena zu entführen. — Der Anführer der Verschwörer war Dominique ?)ou, ein alter Haudegen, der sich dann dem Seeräuberhandwerk ergeben hatte und der in der Folge einer der in New Orleans aut meisten verehrten Bürger der Stadt wurde. Alles war für den Handstrei-b auf St. Helena bereits vorbereitet. Man hatte die „Seraphine", den schnellsten Segler ihrer Zeit, gekauft. Aber drei Tage, ben das Schiff in See gehen sollte, erfuhr man de» Tod Napoleons. internationale Fußballspiele Beograd: Nemzeti—BASK 5: 2, Ncmzeti Jugoslavija 3:1, BSK—Grafičar 7 : 0. Eelje: Eelje—Amateur (Trbovlje) 14 : 1. Ljubljana: Ljubljana—Hermes 3 : 3. Zagreb: Gradjanski—Grazer Sportklub 8 : 0. Borovo: Bata-Slavi>a (Osijek) 4 : 0. Rouen: Jedinstvo (Beograd)—FE Ronen 2 : 1. Prag: Viktoria Žižkov—Viktoria Pilsen 3:1, Slavia—Proßnitz 5 : 0, Bratislava— Stadito 2 : 0, Nachod—Moravska Slavia 5 : 0, žtdcnice—Pilsen 3 : 2. Wien: Aditivea—Austria 1 : 1, Wacker— Hakoah 3:1, FAE—Rapid 2:1, Biemia— Sportklub 3 :’o. Rom: Novara—Torino 0: 0, Napoli—Ge nova 1 : 0, Bologna—Suchest 0 : 0, Roma —Ambrösiana 0 : 0. Florentina—Lazio 5 : 1. Milano—Sampierdarena 2 : 2, Juventus—Alessmidria 4 : 1 Triestina—Bari 1 : 1. Budapest: Ferencvaros—3. Bezirk 5 : 0, Hungaria—Budai 1:1, Elekrones—Kispest 3 : 0. Bocskai—Ujpest 4 ’: 2, Haladas—Szeged 2 : 2. Subotica: MK—Slavija (Juchija) 4 : 3. MiliMr-Skikämpse der Kiemen Entente Ju Pustatitta wurden gestern die Stirnen-kämpfe der Militärabcrdnimgen der Staaten der Kleinen Entente zum Abschluß gebracht. Als letzte Konkurrenz wurde der 50-Kilo-meter-Stafstlauf bestritten, dessen Sieg eben falls an die Tschechoslowakei fiel. Di- Tsche-chojlowaken beendeten die gewaltige Strecke in 4:37.52 Stunden. Der zweite Platz gehörte der jugoslawischen Mannschaft, Sie hiesür 4:53.25 Stunden benötigte. An der dritten und letzten Stellen verblieben di" Rumänen in 5:25 Stunden. Kaspar — KtslausraeUinetster. Mit dem Kürlauf wurde» gestern die Eislaufweltmeisterschaften in Wien abgeschlossen. Mit einem ziemlichen Borsprung ging als neuer Weltmeister Felix K a s p a hervor. Die Ergebnisse: 1. Kaspar (Oesterreich) 357.768, 2. Sharp (England) 345.236. 3. Tertak (Ungarn) 338.512, 4. Allward (Oesterreich) 336.628 5. Tomlins (England) 332.064. : Springen aus der Mammutschanze in Ponte di Legno. Auf der Mammutschanze in Pente di Legno, deren Dimensionen die Weltrekvrdschanze in Planica noch über treffen, ging gestern ein gvoßangelegtes Springen in Szene. Den weitesten Sprung erzielte der Italiener Da Col mit 93 Meter. Zweiter wurde sein Landsmann C a it c 0 a mit 90 Meter, während der norwegische Trainer Haan e '3 mit 88 Meter an dritter Stelle Blieb. Der Toast. Bei einer Hochzeit war oas Brautpaar im Begriff, sich zu entfernen, ols der jüngere Bruder der Braut an sein Glas klopfte und sprach: „Meine Herrschaften! Da uns eben das junge Paar verlassen will, so will ich mich kurz fassen. Ich bitte Sie. alle Ihr Glas zu nehmen, sich zu erheben — und nachznsehen, ob vielleicht jemand auf meinem neuen Zvlinder si&H" IE DREI MUSKETIERE 7 Fße Äie WeLe jygr-.-.;- .. .. ... .L ch Kalte Torte. 13 dkg Biskotteu werden leicht mit Rum befeuchtet, zur Hälfte m eilt mit Wasser ausgestrichene Totenform gelegt, an der Seite als abschließender Rand aufgestellt und mit folgender Krem ü-ber-gossen: 10 dkg Teebutter werben mit 4 Dot- tern, 16 dkg Vanillezucker, 8 dkg geschälten, geriebenen, im Rohr hellgelb uberrösteten, ausgekühlten Mandeln schaumig gerührt, festgeschlagener Schnee von 4 Eiklar glatt eingemengt. Der Krem wird mit den östlichen Biskotten überlegt und die Torte über Nacht kaltgestellt. Vor dem Aufträgen aus eilte Glasschüssel schieben. Kleine Anzeigen kosten 50 Para pro Wort, in der Rubrik ,.Korrespondenz" 1 Dinar z Die Inseratensteuer (3 Dinar bis 40 Worte, 7*50 Dinar für grössere Anzeigen) wird besonders berechnet / Die Mindesttaxe für eine kleine Anzeige beträgt IO Dinar / Für die Zusendung von chiffr. Briefen ist eine Gebühr von IO Dinar zu erlegen / Anfragen ist eine Gebühr von 3 Dinar in Postmarken beizuschliessen F - * ßf'/ Volitik gegen Freundschaft D'Artagnait ließ sich das nicht zweimal sagen. Im Nu kreuzten sich die Klingen, aber schon nach einigen Augenblicken hatte er erkannt, daß sein Gegner sich gerade so gut aufs Fechten verstand, als er selbst. Er strengte sich deshalb über das gewöhnliche Maß an und nahm unter anderm auch seine Zuflucht zu seiner Lieblingsfinte, die nie ihr Ziel zu verfehlen pflegte. Aber selbst diese wurde pariert. »Zum Henker noch einmal!« stieß d’Artag-nan unwillkürlich in seiner goscognischen Mundart hervor, und da Porthos im gleichen Nu seine Pistole aibfeuerte, traf ein Lichtschein einen kurzen Augenblick die Ge sichter der Kämpfenden. Wie gelähmt blieben sie stehen, denn kein anderer als Athos und Aramis hatten im verräterischen Dunkel sich d’Artagnan und Porthos in den Weg geworfen. »Ach Athos!« klagte d’Artagnan und rang die Hände, »du verteidigst also den Mann, den ich geschworen habe lebendig oder tot zurückzubringen!« Töte mich, wenn ich dir im Weg bin!« entgegnete Athos. »Wie soll ich meine Niederlage dem Kar-1 Gesucht schöner Hauskauf gegen Barzahlung zwecks An läge. Anträge »Textil«. 1482 Haus billig zu verkaufen. Gosposvetska 74. Pobrež.ie-Ma-ribor. 1491 in Kalkstaub zum Düngern bei der »Kmetijska družba«, Maribor. Meljska cesta 12, erhältlich. 3333 & veuHieteu Öffette Stetten Tüchtiger Webmeister von größerer Seidenweberei für Jacquard- u. 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Der Herzog redete wirklich die Wahrheit. »Meine Herren, ich muß Sie bitten, mir Ihre Degen übergeben zu wollen,« fuhr der Herzog fort. »Niemals!« schrie d’Artagnan wütend und zusammen mit Porthos bereitete er sich darauf vor, seine Ehre so teuer wie möglich zu verteidigen. Um die verzweifelte Situation zu beendigen, bat Athos nun den Herzog, die beiden frei gehen zu lassen, was er auch bewilligte. Die vier Freunde nahmen nun Abschied von einander tief betrübt darüber, einander in feindlichen Lagern wieder gefunden zu haben. Aber hier war keine Zeit zu solch sentimentalen Betrachtungen. Man vaeabre-detc deshalb sich am nächsten Abend auf der Place Ro:/al treffen zu wollen. Möbl. Zimmer an einen oder zwei Herren im Zentrum zu vergeben. Adr. Verw. 1483 Möbl. Zimmer an soliden Herrn abzugeben. Frančiškan ska 21, Tür 5. 3486 2 Herren werden auf ganze Verpflegung aufgeaommeu im Zentrum Adr. Verw. 1484 BumtitiUk. Mst-itki Suche Gasthaus auf Rechnung oder Pacht per sofort oder später. Schrift!. Anträge unter »Gasthaus«, an die Verwaltung. 1490 HGuesft&iäeuMk. Gutsbesitzer. Gewerbetreiben der, sucht Bekanntschaft mit Dame, bis 25 Jahre alt, zw. baldiger Ehe. Zuchriitcn unter »Meister« an die Verw. 1481 Junger fähiger Kartooageur bezw. Fachmann in der Papier- Verarbeitung, wird als Geschäftsführer gesucht. Ausführliche schriftliche Angebote unter „45335“ an „Publicitas d- d. Zagreb, Ilica 9“. uw Javljamo tužno vest, da je umrla dne 14. t. m. ob 8. uri zjutraj naša ljuba kolegica Eleonore Stejska Pogreb nepozabne pokojnice bo v torek, dne 16. t. m. ob 16. uri iz mrtvašnice na pokopališču. Maša žadu š nie a se bo brala dne 17. t. m. ob 7. uri zjutraj v tukajšnji stolnici. Maribor, 15. februarja 1937. Nameščenci Narodne banke kraljevine Jugoslavije podružnica Maribor Abenteuer um Brigitte Nonran von Marlise Sonneborn 15 Das Resultat seiner Erwägungen faßte sich in der Ueberzeuguug zusammen: Rou-mier ist geschickt und schlau — er wird die Presse schon- deichseln. Das Mädel aber bleibt am besten verschwunden, bis die Wahlen vorüber sind —- bis dahin muß man sie unterhalten einerseits, um sie bei Laune zu hal ten — andererseits aber auch versuchen, sie zur Herausgabe des Medaillons zu bewegen. Was hinterher kam? Der Duke tat den Gedanken daran mit einer abweisenden Händbewegnng ab und überließ sich seinen Träumen. Wenn — wenn er endlich doch den Prozeß gewonnen haben würde . . . Das Unwetter der Nacht war einem 'wundervollen Frühlingsmorgen gewichen. Früh schon erwachte Brigitte — und, sich im Bett aufrichtend, rieb sic sich erstaunt die Augen. Das Gemach-, -in dem sie sich befand, war — im Gegenteil zu dem, das ihr gestriges Erwachen gesehen — ein wahrhaft fürstliches. Die solide Eleganz ihres Hamburger Patrizierhauses, die vornehme Großartigkeit der Windermereschen Verhältnisse »erblichen vor der Pracht, die sie umgab. Sie sprang aus und zog die goldfabbenen Brokat Vorhänge, die das Fenster verdunkelten, aus. Ein entzückter Laut fern unwillkürlich über ihre Lippen. Vor ihren Wicken breitete sich — sich einen ziemlich hohen Hügel herabziehend — ein wunderschöner, wohlgepslegter Park. Sattste Rasenflächen, schwangen sich bergab, von Blumenbeeten unterbrochen — eine blü- tenüberwucherte Pergola flammte zu ihr ent por — schattige Bäume waren in wohlverstreuten Gruppen in die schöne Anlage cin-geordnet — mehrere Springbrunnen schleuderten seine, farbenprächtige Wasserfäden zi: dem blauen Himmel aus. Hinter dem allen aber breitete sich — nicht allzu nah, doch von der Höhe aus gut zu überschauen, in unaussprechlicher Schönheit herüberglgißend und leuchtend — das Mittelmeer, die azurne Wunderwelt des Südens. Im Morgennebel verschwamm der Horizont, silbern und rosa schimmerte die weite Ferne — und das dunkle Grün einiger hoch-gewachsener Palmen bildete den wirksamen Kontrast zu der leuchtenden Weite und Klar heit dieses Frühlingsmorgens. So schön, meinte Brigitte, die Riviera noch nst gesehen zu Haben. Lange bieb sie in dem Anblick des immer wechselnden Lichtes und der damit immer wechselnden Reize der Landschaft versunken. Dann aber wandte sie sich um und begann einen Entdeckungszug durch das ihr nnge-wiesene Heim. Das Schlafzimmer lag fast am Ende der Reihe, nur ein üppig ausgestattetes Toilettenzimmer mit Baderaum schloß sich noch — hinter ihm — an. Vor dem Schlafzimmer aber befand sich ein allerliebster Salon, behaglich und. wohnlich mit einer netten, gar nicht geringen Bibliothek, die allerlei interessante Bände auswies.. Und vor diesem Wohnsalon lag noch ein anderer, augenscheinlich als Empfangszimmer gedachter: steifer, eleganter, prächtiger —, mit guten, wenn auch nicht modernen Gemälden und einer Menge hoher Spiegel, die den Besuchern ihr Bild von allen Seiten zeigten. Brigitte gestand sich, daß sie sich in diesen Räumen sehr glücklich würde fühlen können, wenn, wenn — m, wenn sie frei gewesen wäre, gewußt, woran sie sei, wenn ihre Angehörigen wenigstens nicht in Angst tt. Sorge um sie gewesen wären. Sie nahm eine kalte Dusche — die Tatsache, daß die Warmwasserleitun a nicht funk tionierte, bestätigte ihre Meinung, daß das Schloß oder was immer es sei, für gewöhnlich unbewohnt wäre. Sie legte die Kleider der Pariser Schwiegertochter Madame Jules' mit leisem Seufzer an _ und ließ sich von den hohen Spiegeln des vorderen Salons bestätigen, daß sie in diese Umgebung nun aber auch gar nicht paßten. Als der Hunger sich lebhafter als angenehm bei ihr bemerkbar machte, suchte sie die elektrische Schelle — und nach wenigen Minuten trat Jim ein, strahlend über das ganze gute, breit« Gesicht — ein Tablett mit den erlesensten Leckerbissen servierend. „Ich hoffe, daß die Dame wohl geruht haben. Welch ein -herrlicher Morgen nach dem stürmischst Abend von gestern . . ." „Wann reisen wir?" gegenfragte Brigitte, ehrlich'überzeugt, es handle sich um eine Zeit von wenigen Stunden, bis sie die Ihren tot-ederjehm dürfe. Sie war unter dieser Voraussetzung bereit, dem wunderlichen alten Herzog seine Sünden zu verzeihen. „Der Herr Herzog bitten die Dame, sich noch ein wenig zu gedulden und sich vorderhand mit Garderobe zu versehen. Der Herr Herzog hat sich erlaubt, aus der Stadt — und wir haben eine hübsche, große Stadt gar nicht weiit von hier entfernt — alles zu bestellen, was die Dame für einen Aufenthalt von einigen -weiteren Tagen brauchen Wd. Wenn die Dame ihre Wahl treffen möchte . . „Ja! Kann ich denn heute nicht nach Hau je?" Brigitte fragte so ehrlich entsetzt, daß es mitleidig über das gute Gesicht des weiuF herzigen Jim zuckte. „Sagen Sie mir nur das eine!" fuhr iw-junge Mädchen in nervöser Ueberstürzthe'-fort, „bin ich in der Gewalt eines Wahnsinnigen?" Jim wiegte nachdenklich den Kopf. „Das doch wohl nicht — unser Herr leidet bloß an einer Monomanie . . „Und was in aller Welt habe ich -damit 3U tun?" „Das weiß ich auch nicht!" gab Jim ehrlich zu. „Und wenn ich § wüßte, ich dürfte cs nicht sagen. Aber: Will die Dame sich nicht mit Garderobe versehen? Wir haben alles ins Toilettenzimmer schassen lassen — und der Herr Herzog bittet die Dante, um zwölf Uhr mit ihm zu lunchen . . ." „Sagen Sie Ihrem Herrn", rief Brigitte zwischen Sachen und Weinen, „daß ich au! seine Gesellschaft -keinen Wert lege, solange er mein — Kerkermeister sei. Und daß ich mil" notgedrungen von seinem Anerbieten, nr'al mit Kleidung zu versehen, Gebrauch wachen würde." „Mein Herr wird das sehr bedauern"? seufzte Jim — und entfernte sich mit t'efet Verbeugung. Im Toilettenzimmer fand Brigitte eich wahre Ausstellung der entzückendsten iW“ dungsstücke, die sich ein junges Mädchen nur wünschen kann. Sie wählte mit Vorbedacht nur das Nötigste und Einfachste, dessen sie nicht augenblicklich bedurfte — nichts eleganter um üppiger, als sie es gewöhnt. Doch war die Auswahl der Gegenstände für den verwöhntesten Geschmack, die höchsten Ansprüche getroffen und selbst -das Einfachste noch ll-hr großartig. Einige Wäschestücke, ein duftige Kleidchen, einen Sportanzug und cm Abendkleidchen, das es ihr angetan, legte fIC sich zurück. Chefredakteur und für die Redaktion verantwortlich: Udo KASPER. — Druck der »Mariborska tiskarna« in Maribor. — Für den Herausgeber u. den Druck verantwortlich Direktor Stanko DETELA. — Beide wohnhaft in Maribor.