IINZILFWTS; >«Kifttag-&oDDUg Ii kpl ÜNattiutgtr seiiung Amtliches Organ d e s Steirischen Heimatbundes Verhif onÄ SebrtMeitimtt Marboff a.4. Draa, Badsasse Nr. S, Tefanif: 25-#7 Ürsohrtirt werktfleli«b ais Mofgen2«tlMnf;. Beeugspreis (im voraus zahlbar) tno 25-6& 25-69. Ab 18.30 Übt ttt (Üe Scbriftleltnng nur inf Fernnrf Nr. 28-67 natüch RM 2,10 einschl. 19,8 Rpf. PostaeihinRsgebihr; bw Lielerun« im Streif- erreichbar. — Unvtrltnfk ZnschrtHeii werden nicht räcksesaiidt — Be! jjapj zqzQkI. Porto; bei Abholen in der Qesobällsstelle RM 2,—. Altreich durcii Anfraten ist das Rflc^orto belMlafoa. — Postscheokkonto Wie» Nr. 54.608 Post moaati. RM 2,10 einschl. 19.8 Rpf. Postzcitungsgebühr u. 36 Rpf. Zustelleebülir Otr. 323 326 !ntar6ur0-3>rau, Ganutag Gonnloa, 21./22. Oilobnn&er 1942 82.3a&rgang Neue grosse U-Bool-Eilolge 25 Schiffe mit 120000 brt vornichtet Zw«l Zerslörar und «In« K«rvelle verswkt — Tagelwifle iMhe Kämpf« gegen einen Gelehxug im Nordatlantilc W«ltera SchMe vor Nerd- und Mittelmnerlka »ewie ostwärts Kapstaseren Bombern angegriffen. In Luftkämpfen wurden zwei Curtisse von deutschen Jägern abgeschossen. In der verfangenen Nacbt wurden von britischen Fiugzevgeo einige Bomben in der Umgebwnq von Catania al^eworfen. Einiger Schadan und kaine Verluste an Menschenleben. Blna Weliington stürzte, von der Bo-denaibwehr getroffen, ab. Im Gebiet von Lanzo (bei Turin) wurden fünf Flieger gefangenqenonimen, darunter ein 1917 und beute Zu Bejdnn dieses Krieges sta/»d Deutsch-laivd nach der NiederwcriutiK Holens, hiit-land und h'rankreicli allein getcrtüber, L)cr glanzvolle Feld/u;? vom Mai und Juni 1940 verjagte die Üriten bei Düiikirchcn vom europäischen Kontinent und bereitete durcii den WaffeiKstillstand vo« Conipiccinc den Zu-saiuincMsdiliifi des europäisciiea Fe*itlaiides vor, Der zweite RroCe AbvHcliMjtt des Kriejics bcRann am 22. Jiiai 1941 mit detn deutschea Atiurrff treffen tien Bolscliewlstnus, Diese uii-gclienre, den ganzen Kontinent bedrohende Ucfaiir ist auf der ganzen Breite um 1500 bis ^(M)0 Kil(MrH;ter und stellenweise »ocli weiter zurückftednickt worden. Für die kulturelle und wirtschuftliclic Hrrtwiaklung lui-ropafi uoeMtbehrliclie Uebiete sind befreit, unter deutsolie, rwiiülnsche oder finnisciie Verwaltung; genoininen. Kräfte fast aller europäisclieB Völkör stellen vcreiiU int Ostea bereit, die Bolscliewisteii vollends uiederzu-ringen. Da besfinnt die dritte PliaBe des Krieges, der nordamerikamsche Angriff üiier den .At-laritisdien Ozean. Hei dein opfervollen Angriff aut [Hoppe am 19, August d. J. war neben den Kanadiern und einigen Engländern nur ein einziges atnerikaiiisciies liiitaiiloa einjrasotsit. Erst beim jetzigen Raubzug ge-! gen Fran«ösisch-Nordafrlka verfirfir man anders. Hier sind zwar bntisclie Kriegs- und Transportschiffe beteiligt, die Landungs-arniee aber unter dain Befehl des amerikanischen Cienerals Eiseniiower scheint wesentlich ans amerikanischet« Truppen »n bestellen, unter I^eiinisclinni; einitjer britischer und Kuullistischer Soldaten. Die USA-Hrasse si>-wolil als auch ChuroUill haboa sich beeilt, zu betonen, daü als Vater des Untcrnehinens Roosevalt seH>tit an/iwprecben sei. Gleich naoh dem iIberfall begaim die Achse, sich auf die wene La*c ein/ustellen. Stai ka Offizier. Sia gehörten der Besatzung eines sijjif eriolgreiclie Angriffe zur Luit und Flugeeuges an, das während des in der Nacht [ zur See gegen die femdliche Nachscliublinie zum 19. November untefnommenen Angriffes auf Turia abgaachossao worden war. Vorposlengefedite an der Grenze Die deutsch-italienische Luftwaffe tiberwacht weiter die algerischen Häfen — In der Cyrenaika feindliche Umfassung abgewehrt Berlin, 20. Novaasber Im taMiestach-algerisrhoa Raum führten die deutsch-italienischen Truppen am 19. November ihre Sicherungsmaßndbmen weiter durch. Sie besetzten militärisch wichtige Punkte und bautea ihre Versorgungsbasen aas. Vorgeschobene Abteilungen sicherten im Grenzgebiet gegen feindliche Erkundungstrupps. Varoinaelte Scharmützel zwischen eigenen und gaullistischen Abteilungen koni>-ten den Vormarsch unserer Verbände nicht beeinträchtigen. Die dealiche und itallenischa Luftwaffe überwachte gleichzeitig die feindlichen Transporte in den Häfen der algerischen Küste. Unsere Flieger griffen die britisch-amerikanischen Versorgungsschiffe wiederholt an und schössen dabei zwei Curtiss-JSger ab. Im Grenzgebiet boten ihnen feindliche Kolonnen, die sich auf den Straßen des Kü-stenabechnitts nach Osten bewegten, lohnende Ziele. Wie das Oberkommando der Wehrmacht mitteilt, griffen Sturzkampfflugzeuge und Zerstörer diese feindlichen Vorhuten mit Bomben und Bordwaffen wirksam an. Mehrere Fahrzeuge, darunter auch Panzerkampf- uid Panzerspähwagen, wurden zerstört oder schwer beschädigt. In einer an der feindlichen Mnrscb^trafle liegenden Ortschaft trafen die Bomben Feld- und Finkstellungen, so daß mehrere rasch nm sich greifende Brände entstanden. Belm Abflug wurden noch feindliche Batterien mit Bordwaffen unter Fauar genommen, Di« aach bedeutungslosen Zusammenstöße im tunesisch-algerischen Gebiet treten vor den Känapfen in der Cyrenaika in den Hintergrund. In diesem Kampfraum setzten die Briten ihren Angriff in zwei Stoßkeilen fort. Der eine Vorstoß bewegte sich an der Küste entlang, der andere ging aus der Gegend von Bi Mechili nach Westen in Richtung Bengasi. Dieser zwoite Stoß sollte den weiter nördlich stehenden deutsch-italienischen Hauptkräften den Weitermarsch zu den Auffangstellungen verlegen. Die 8. britische Armee hat die Achsentruppen ia Libyen nicht schlagen können, wie sie es gehofft halte, sondern nur einen Trümmerhaufen, der heute kaum noch den Namen Bengasi verdient, erhalten. Um diese ebenso kühnen wie erfolgreichen Bewegungen der deutsch-italienischeo Hauptkräfte mi sichern, leisteten die Deckungsver-bande an den Durchlässen zwischen den Minenfeldern und unpassierbaren Felsenwadis zähen Widerstand. Mehrere britische Panzerwagen, die unsere Nachhuten zurückzudrängen versuchton, wurden abrfpschowjen. Auch die Luftwaffe unterstützte diese Kämpfe. Karrpf- und Zerstörerflugzeuge stießen wiederholt gegen die feindlichen Angriffsspitzen und gegen nachrückende Kraftfahrzeugkolonnen \or, obwohl diese von feindlichen Jägern gesichert waren. Die Bomtien und Geschoß-qarhen lagen mitten in den anneqriffenen Zielen und vernichteten znblrelrhp Fahrzeuge dei Feindai. und die Auslaüungen in den Häfen setzten ein und werde« auch wtiterhia Koosevelt zttgen, daB es sich hier nicht um miiiieloeen und unblutigen Raub bnndeiti kann, wie vordem in (jröiklatid und Island oder kürzlich in VVestafrika (IJberia). Völlig anders sind auch die ürundbediticunffcti dieses jet^gen Kaubüberfalls auf Nordafrika ai.s diejenigen der anierikanischeu Truppenlandungen im ersten Weltkrieg. Allerdings gniteH die USA damals wie heute erst im vierten Kriegsjahr aktiv in den Kampf ein, in dem die Völker Europas aul beiden Seiten bereite erhebhche Opfer gebracht, aber auch reiche Erfabnmgen ge-sai.nnelt hatten. Hiermit aber hört die Ähnlichkeit auf, 1917 und 1918 kaM^.on die Trup* pentranspofte der USA oHine jede Bedrohunji über ein völlig gesichert«« Meer an die Westküste Frankreichs. Dort wurden sie m aller Ruhe ausceladen, geordnet und in große, initnor noch weit hinter der Front liegendfi Truppeniager geschoben. Hjer konnten sie an Klhna, Land und Leute gewiHint, durch kriegserfahrene Offiziere Ihrer Verbündeten mit alle« Cinz. .Mten der damaligen Kriegsform (Stellungskrieg) eingehend vertraut gemacht werden. Nach woclienlanger systematischer Ausbilduoft und Vorbereitung wurde eine solche amerikanische Division vorsichtig iü einen ausgesucht ruhigen und sicheren Frontabschnitt geschoboH. Rechts wie links an kriegserfahrene franiöaische oder cngllscli« Verbände angelehnt, sollten sie sich nun langsam an das Feuer und die Besonder'heiten des Krieges gewöhnen. Meist blieb die von ihnen abgelöste Truppe zur Sicherheit noch hinter des Amerikanern stehen, um bei etwainem »Unfall« sofort eingreifen m kön« nen. Erst im September 1918, etwa zwei Monate vor dem deutschen Zusammenbruch» griff die Hunmcbr zusammetHjezogeue amerikanische Arniee unter General Perdiing zuirt ersten Male Im großen Verbände an. Man hatte eine vorsprinjende Ecke der deutschen Seffe 2 »Marbtirger Zeitung« 21./22. November Hummer 329^20 An der Grenze Tunesiens Zusammcnballung der Kräfte — Die Luftwaffe im Angriff auf feindliche Bereitstellungen front, den sogenannten St. Michicl-Bogen ia Lothringen, dafür ausgesucht. Die deutsche h'ühruns hatte den Angriff vorausgesehen und besclilossen, in einer Sehnenstellung hinter diesem Bogen auszuweichen. In die Vorbereitungen dieses Ausweichens der zahlenmäßig schwachen, körperlich erschöpften und übermüdeten deutschen Truppen stieC der amerikanische Angriff nun allerdings mit CTtcm KrfoUe hinein. Dies blieb die größte amerikanische Waffentat, wenn auch in den letzten Kriegswochen gegen das in die Antwerpen-Maas-Stellung zurückweichende W'e.stheer im Nachdrängen noch kleinere Erfolge erzielt worden ynd. Im Kopfe des Durclischmttsanierikaners mag dieser Verlauf des amerikanischen Einsataes tm ersten Weltkrieg das Hüd ergeben: nachdwn die \ ölker Europas drei Jahre nutzlos Krieg geführt und viele Opfer gebracht haben, kam die junge unverbrauchte amerikanische Armee über den Atlantik, und schon nach wenigen Wochen hatte sie den Krieg entschieden. Wenn die diesmalige amerikanische duiigsannce, angefeuert durch eine überhebliche heimische Propaganda, mit solchen Träumen gekommen sein mag, so haben schon die bisherigen schweren Verluste ihrer Transport- und Begleitflotte sowie die Angriffe auf ihre eben übernommenen Eiug-pliitze ihnen gezeigt, daß es sich diesmal um weit schwerere und recht opfervolle Aufgaben handelt. Verlor doch der Angreifer allein vom 10. bis Ifi. November im westlichen Mittelmeer IS.^OOO brt, während weitere 234 OfK) brt beschädigt wurden._ Gleichgültig, wie sich das Verhältnis der frechen Eindringlinge zur französischen Kolonialarmee entwickelt haben mag, wir werden. wie es der Führer in seiner Rede am 8. November in München betonte: »alle unsere Schläge vorbereiten — wie innner gründlich —, und sie sind immer noch zur rechten Zeit gekonmien, und kein Schlag, den er fRonsevelt) oder andere gegen' uns /u führen gedachten, hat bisher zum Erfolg geführt.'c (Jberst von Caprivi Erfolnrpic!)!! S'onfrnpps inS'aliniTad PK.,am 20. November iW?i Tag und Nacht wurden Erdtrirppen, MunilioTi, Verpflegung und Nachschubnia-lerial auf dem Lull- und auf dem Seeweg iifjer die Straüe von Sizilien nach Tunesien gebracht, und schon kurz nach dem Hiiilri'ffen auf dem Hodcu des französischen Depaiiemenls Tunesien hal)en die deutschen Truppen ihre SLellungen au der tunesisch-algerischen Grenze l>efOgen, um hier den Stoß von Weslen abzufangen. An der Grenze Tunesiens liegen zu dieser Stunde die deutschen Truppen den Noi*d-amerikanern g^-genüber. Noch sind die Kräfte nicht aufcinanderceprailt. Der Charakter der augenblicklichen Innderiieiligon Täligkeit ist gi'kennz*nchriel durch gegenseitiges Fülilen und Tasten, donn Tunesiens (irenze ist die Stelle, nienslolien. Die deutsche Luftwaffe dagegen konnten die .Vnierikaiier schon in erlegcnen Kräften auf die oft einzeln fliegenden Kampfflugzeuge zu stürzen. So ist auch diese neue Aufgabe der Luftwaffe im Ab-.scluiitt Tunis eine emÄte und schwere. Doch es geht ja nun — wie schon so oft auf allen Kriegsschauplätzen Europas — darum, unseren Kameraden von der Infanterie den Weg zu ebnen und den gegnerischen Angriffsstoß zu dämpfen. Un-uiiterbrocben starten daher die Verbände, um die yormarschl>cwegungen des Geg. nei-s zu erschweren. Was sclion am ersten Tag der Angriffe auf feindliche Erdtrui^n geleistet wurde, ist boaebtlich imd r^t sich würdig an die Erfolgsserie der Leistungeji im Angriff auf Schiffsziele, die bisher geflogen wurden. Kriegsberichter Harald Wachsmuth Politiscbe Wochenschao Freitaf, 13. Novenibert U-Boot« tind Luftwaffe versenkten vor Französlach-Nord-afrika einen Kreuzer, einen Zeratörer und fünf Transporter. Bin Kreuzer, drei 25er#tö-ret und 16 Transporter wurden zum Teil schwer beschädigt. — Besetzung der süd-französischen Küste Ist im wesentlichen beendet — Küstenartillerie versenkte ein Sowjet ischea U-Boot bei Kronstadt. Samstag, 14. November: U-Boote versenkten wieder 22 Schiffe mit 139 000 brt. — Kampfflieger trafen vor Bougle zwei Kreuzer und fünf Transporter mit Bomben. — Vom 1.—10. November verloren die Sowjets 283 Flugzeuge. — In einer neuen Seeschlacht bei Guadalcanar vernichteten die Japaner sechs USA-Kriegsschiffe, davon fünf Kreuzer und schössen 90 Flugzeuge ab. Seit Krlepsbeglnn wurden von ihnen 370 feindliche Kriegsschiffe versenkt oder beschädigt und 3744 Flugzeuge zerstört. Sonntag, 18. NovMuber: Die bisherigen Erfolge gegen die amerikanisch-britische Landungsflotte vor Nordafrika ergeben 183 900 vernichtete und 234 000 schwer beschädigte brt. Außerdem wurden drei Kreuzer und vier Zerftörer versenkt. Ein Schlachtschiff, drei Flugzeugträger, 14 Kreuzer und große Zerstörer und sieben weitera Zerstörer wurden beschädigt — Italiener versenkten einen Kreuzer der Leander-Klasse. — Kampfflugzeuge vernichteten tm Mittelmeer ein feindliche« U-Boot Montag, lö. November: Achsentruppen sind In Tunesien gelandet. U-Bo«t torpedierte vor Marokko einen 0000-Tonnen-Frach-ter. — Im Kaukasus wurden zwei einge-sdiloasene Sowjetkräftegruppen vernichtet Weitere Häuserblocks in Stalingrad genommen. VienstaiS:, 17. November: Ein deutsches U-Boot versenkte vor Nordafrika einen 12 000-Tonner. Feindliche Marschkolonnen ostwärts Bone wurden durch unsere Luftwaffe heftig angegriffen, — Im Kaspisehen Meer versenkten Flugzeuge einen Tanker, zwei weitere Wurden beschädigt. Mittwoch, 18. November: Hafenanlagen in Bone (Nordafrika) wurden von unseren Kampfflugzeugen bomt>ardiert. — Eine feindliche Kampfgruppe nordoatwärta Tuapse aufgerieben. Drei Schiffe im Kaspischen Meer versenkt. — Spanien Kat zum Schutz seiner Neutralität teilweise mobilisiert Donnerstag, 19. November: Wieder Bom« benangriffe auf Bone und feindliche Kräfte an der algerisch-tunesischen Küste. Im Seegebiet von Dema wurden ein feindlicher Kreuzer und ein ZeVstörer durch Bomben schwer getroffen. — Sowjetangriffe wurden blutig abgewiesen. Der Eisenbahnverkehr bei Astrachan wirksam gestört. — Amerikaner geben den Juden in Marokko Vorrechte und setzen kommunistische Verbrecher in Freiheit GroRe Benfe am Renen Flui Tokio, 20. November Im Laufe der lapanischen Operationen im Becken des Gelben Flusses, in Schantung, Aiighwei, Honan und in der Provinz Kiangsu haben sich während des Monats Oktober fünf Tschungking-Truppenabteilungen in Stärke von 15 500 Mann den japanischen Truppen ergeben. Bei diesen Operationen macihten die Japaner 3089 Gefangene, wäluend der Feind 3418 Tote zurückließ. Erbeutet wurden sechs feindücite Truppenunterkünfte, vier Waffenlager, z^'ei Kleiderlager, ein Lederlager, drei Proviantlager sowie 3811 Gewehre, 67 344 Sohull Munition, drei schwere und 35 leichte Maschinengewehre, vier Qrabenmörser,^ 6088 Handgranaten, 379 Revolver mit 2960 Schuß Munition und eine große Menge anderer Waffen und Munitton, Hütw Ikulukl^ek Der Führer ehrt Fra« Antonescv. Der deutsche Gesandte in Bukarest überreichte der Gattin des Staatsführers, Frau Maria Anto-nescu, ein Handschreiben des Führers und das Hhrenaelchen für deutsche Volkspflege erster Stufe mit den Brfflanten. Der Ftläirer spricht damit seinen tiefsten Dank für die Betreuung deutscher Verwundeter aus. Relchaminister Dr. Goebbels besuchte Dr. Sc^-liH|uart. Reichsminister Dr. Goebbels stattete am Donnerstag dem Reichskommissar in den Niederlanden, Relchsminister Dr. Seyß-Inquart, einen Besuch ab. latinradBug in Italien entgleist. Ein Personenzug glitt auf der Zahnradstrecke zwischen Paote und Cosenza wegen Versagens der Bremsvorrichttmg ah. Infolge starker Beschleunigung trat er bei einer scharfen Kurve aus den Gleisen. Die Wagen wurden gegen die Böschung geschleudert, während die Lokomotive ilue Fahrt fortsetzte. Es wurden Tote und etwa 50 Verletzte festgestellt. »Burma Schimbun«. Am Jahrestag des Ausbruchs des Krieges in Ostasien erscheint in Rangun zum ersten Male eine TagcszeitunK in japanischer Sprache. Die ZeitunR wird von der Tokioter »liotschi Schimbun« unter dem Namen »Burma Schimbun« herausgegeben. Dmck ond Verlaic: Mnrbareer Verlans, and Dmckercl-Oes. m. b. H. — VerlaRsIeltunjt; Ejron Baumirnriner Hairptsehrilttetter: Anton Oerichick «II« iu Marburü a. d. Drau Badsasse 6 Ztir Zelt Ittr AnieiKtn die Prel»!i(ite Nr. 2 vom 1. Juli |<).C cliUin. AOSTnIl der LiCftnine dfi Blaues hfllifrer Gewalt oder IJctiii^asifirunB eiht keinen A--liuskimdiin« 4ei Uoifliuaetflet Berlin, 20. Novf^mher In Stcilinrirdd führten ntich Mitteilung des Oberkommcindos der Wehrmacht dm Dnn-nersttiq rleutscho Stoßtrupps erfolgreiche Unternehmungen durch und gewannen durch die Einncjhme mehrerer größerer Häuserblocks woifpres Gelünde. Angriffe bolschewistischer Kräfte nn der Front nördlich der Stadt wurden zurückaesrblnqcn. Flakr'rlillerievGfbi.'nde der Luftwaffe griffen in die hartnäckigen Erdkämpfe ein. Sie nahmen von ihren die Wolc'^i beherrschenden Stellungen aus sowjetische Truppentransuorte auf dem jenseitigen Flufiufer unter schweres Feuer und zerschlugen einen feindlichen Stoßtrupp, der sich auf einer Wolgaiiisel zum Angriff sammelte, Mehrere bolschewistische Batterien, Salvengeschütze und Granatwerfer wurden durch das Feuer schwerer deutscher Flakgeschütze niedergehalten und zum größten Teil vernichtet, Durch Brände, flie in den feindlichen Feuerstellungen ausbrachen, wurden große Munitionsstapel der I^olschewisten zur Explosion gebracht. Zum Gedenken Primo ile Riveras Madrid, 20., November Oer Tau, an dem der Falange-Grundcr lose Antonio Primo de Rivera vor sechs Jahren m Alicnnte von Moskauer Agenten erschossen wurde, wurde feierlich begangen. Im Kö-nigsschlofS von Escorial fand im Gegenwart des Stadtschef«; (ieneral Kranco ein Stnatsakt statt, hei dem die vier snaniechcn Minister, die der alten Garde der Falantre ann:eh(iren. am Grabe des Gründers zusammen mit dem Heeresniinister, dem Marineminister und dC'Ti Außenminister die Ehrenwache hielten. An der Gedenkfeier nahmen die gesamte Regierung. Würdentr.Tger des Staates, Vertreter der I'alantre und der Wehrmacht, das diplo-niatischi Korps usw. teil. Am Vorabend veranstalteten 20f)00 Falanpisten einen Fackelzug durch die Straßen Madrids. Eine Abordnung der alten Garde trug einen Kranz in 50 Kilometer weitem Fuf^niarsch bis zum Escorial, wo er am Grabe des i-alangegründers niedergelegt wurde. Honvedminisler Nagv sprach Budapest, 20. November Im Laufe der Aussprache über den llonved-ftat hielt Honvedminister Generaloberst Nagy nm Donnerstagnachmittag eine Rede, in der er u. a. folgendes ausführte: »Die ungarische Monved kämpft an der Seite des Deutschen Reiches und Italiens für die Freiheit, SelbstäiKligkeit und Zukunft der t:ngarischen Nation gegen eine Macht, deren Endziel die Vernichtung der Familie, Religion, Sitte und Kultur ist. Dem Weltfeind hat der geniale Führer des Deutschen Reiches in der geeignetsten Stunde die größte und beste Kriegsmacht aller Zeiten, die deutsche Wehrmacht. entgegengestellt. In diesen schicksalsschweren Zeiten muß der ungarische Soldat im AVttelpunkt des ungarischen Denkens und Lehens stehen, denn er wird für das ungarische Volk das Recht zur Teilnahme an der Neuordnung der Welt erringen. Speer FhrcnraitKlIcd der Deutschen Akademie der Luftiahrtforschune. Der Reichsmarschall hat als Präsident der Deutschen Ak.'ideuiie der Luftfahrtforschunu Reiclisnii-nister Speer zuni lilirentnit>ilied der Akademie ernannt. Re'chstninister Speer übernimmt damit auch in der I.uftfalirtteclinik d'e Nachfolge von Reichsminister ToiJt Keine Rückgabe an Frankreich Der Raub Nord irika^s soll sanktioniert werden „News Chronicle^^ verlangt Zentralverwaltung der Verbündeten für entrissene Kolonien Genf, 20. November Die Londoner Zeltung »News CJironicIet fordert eine Zentralverwaltung nicht nur für Franzö-siach-Nordafrika und Äquatorial-Afrika, sondern aucli für Syrien und Madagaskar. Diese Admin>atration aoUte geschaffen worden, um die Länder »neu zu organisieren und sie im Interesse der Verbündeten zu ordnen«. Das ist die andere Seite der Versicherungen Roosftvelts, Eiaenhowers und Churchills, die erst wenige Tage zurückliegen. Mit viel Pathos versprach man den beraubten Fran-aosen, die Besetzung ihrer Besitzungen solle nur vorübergehenden Charakter tragen. Jetzt aber tritt ein englisches Blatt bereits ganz offen als Wortführer mit der Forderung hervor, den Raub endgültig einzukassieren. Etwas anderes war nach den früheren und den Erfahrungen dieses Krieges von den verbündeten Heuchlern auch nicht zu erwarten. Petain verlangt nochmals Widerstand ötaatschef Marschall P6tain hielt am Don-oerstaguJbend eine Rundfunkansprache an das französische Volk. Er ftihrte aus; :>Franaosen! Generale Im Dienste einer fremden Macht haben meinen Befehlen den Gehorsam verweigert. Generale, Offiziere, Unteroffiziere und Soldaten der afrikanischen Armee, gehorcht nicht diesen unwürdigen Führern! Ich wiederhole Euch meinen Befehl, dem angel-skchsischen Angriff Widerstand zu leisten. Wir durchleben tragische Stunden. Unordnung herrscht In den Gemütern. Ihr hört Nachrichten, die kein anderes Ziel haben, als Euch zu spalten und zu schwächen. Die Wahrheit ist jedoch einfach. Wer sich nicht der Disziplin unterwirft, die Ich von jedem fordere, bringt sein Land in Gefahr. Im Intere^sse Frankreichs habe ich be- I schlössen, die Befugnisse des Präsidenten Laval zu erweitern, um ihm zu ermöglichen, eine schwierige Aufgabe durchzuführen. Die Einig^kett ist heute mehr denn je unbedingt erforderlich. Ich bleibe Euer einziger Führer. Es gibt nur eine Pflicht: gehorchen, nur eine Regierung: diejenige, der ich die Macht gegeben habe, zu regieren, und ein Vater-i land, das ich verkörpere; Frankreich!« I Eingeborene gegen Judea Di® Widereinsetzung der Juden in Öire Vorzugsrechte durch die Amerikaner hat bei der Bevölkerung Marokkos und Algeriens . lebhafte Erregung hervorgerufen. Die Ausschaltung der Bestimmungen des Gesetzes Cremieux war seinerzeit gerade von den Arabern mit großer Genugtuung aufgenommen worden. Alle Mohammedaner äußern sich über den Schritt Roosevelts mit jnaßk>ser Erbitterung. Auch die Befreiung der kom-j munlstlschen Verbrecher wird sehr ungün-I stig beurteilt, weil man die Rückkehr zu den ' Zuständen befürchtet, wie sie früher im französischen Mutterland herrachten. »Bfittelnneerländpr da« Vaterland aller Juden« Auch die jüdische Fresse von Tel Aviv Jubelt Über die judenfreundlichen Maßnahmen Ihres Schützlings Rooeevelt und schreibt, seitdem der USÄ-Präsident die Frage der Mittelmeerländer in Angriff genommen habe, .sähen die Juden vertrauensvoll hi die Zukunft. Diese Länder müßten das nationale Vaterland aller Juden werden. Die Regierung in Washington habe die Juden bereits mit dem Hinwels ermuntert, daß die Schaffung eines Judenstaates eine beschlossene Sache sei. Roosevelt wird hier mit Jüdischer Hast eine Rechnung präsentiert, die allerdhigi ohne den Wirt gemacht lat Alpdruck der Versenkungen Economist" mahnt zur Vorsicht und Zurückhaltung — Warnung vor Ueberschätzung des Ueberfalls auf Franaösisch-Nordafrika Lissabon, 20. November „Der größte Nachteil der Verbündeton in diesem Kriege ist der, daß ihnen Frankreichs Boden zur Kriegführung fehlt", heiBt es in einer Befrachtung der Londoner Wirtschafts-zGitschrift „Economist". Großbritannien gebe eine zu kleine Basis für einen Aaanrf auf das europäische Festland ab. Frankreich habe Bich hingegen von jeher zum Angriff gegen Deutschland geeignet, Heuto habe raan keinen Halt auf dem europäischen Festland mehr, abgesehen von einer „Front tief im Herzen der Sowjetunion". Das erschwere die englisch-amerikanische Kriegführung. Deshalb dürfe man sich nicht vorzeitig in England über die Nordafrika-Offensive freuen. Es sei Afrika und nicht Buropa, wo man zu kömp-fen gerwungen sei. Hier versuche man sich eine Ausgangsstellung fiJr einen Angriff auf die europäische Festunii zu verschaffen, aber selbst diese Ausgangsstellung sei noch nicht erobert worden, Vorsicht und Zurückhallungt seien auf sel- ten der Verbündeten am Platze, wenn sie die Erfolgsausslchten beurteilen, fährt „Eco-nonist" fort. Deutschland verfüge nach wie ver über gewaUige Angriffs- und Abwehr-kräfte. Es wäre deshalb auch falsch, wollte man annehmen, Deutschland habe keine Antwort auf die Operationen der Araerikaaer in Fianzösisch-Nordafrika bereit. Die Deutschen nähmen das keineswegs gelassen hin. In ihrer Abwehr seien sie ebenso dynamisch wie im Angriff. Man sollte deshalb in England und in USA die Schlagkraft des Gegners in einem Augenblick nicht unterschätzen, zu dem nicht eirunal die Kämpfe in Afrika beendet seien. Schweres stehe den Verbündeten noch bevor, vor allem noch auf See. Mit den schwersten feindlichen U-Boot-Angriffen auf die Nachschubwege des Atlantik und des Mittelmeer es müsse gerechnet werden. Die neueste deutsche Sondermeldung gibt den treffendsten Krunmentar zn diesen Aus-fühxung,ea. Hrtiftwrger felttinf« mm 9 fiftieto - ijc sUiäti SetitsU Bollw^ffk an äm 9n§9lM Mttt^lmaarpattag« — Raum für sämlllclie Kriegsflotten der Weit Gleich den Widerlagern einer i ttien der Welt beqveoa PUts fänden. Den Ein-gang zum Bac tmd die Mole beherrscht die mächtige, rienicki^ Raibah (arahi-iche Festung), deren Grundmauern, ct)enso wie Teile d^ alten Stadtmauer, noch auf die Römerzeit ziirückgeliieii. An die Kast)ah achlicßt sich die Arab^tadt und legt sich nm das kleine Becken des allen Ilu-fena, der heute nur noch von den Flsclic- rei-Segiern der Hingeboreuen b6Düt2t wird. bild< _ . iger oberen Stockwerke der Häuser springen Die Arat)erstadt bildet ein Gewirr unregelmäßiger, enger und dunkler Gassen. Die oft vor und berülu^eii sich beinahe, häufig auch stützen sich die Häuser gcgenseiliig durch Schwibbogen, welche die schmala Gasse ütierspaimen. Hier findet sich noch echter Orient. Holie Gestallen in wallenden, weißen Mänteln bewegen sich in würdevollem Sciireiten, die Weißen Kopf, tüoher umrahmen dunkle, bärlige Gesichter. Unkenntlich verhüllte Frauen huschen auf nacktwa Füßen lautlos durch die GaasetL Kunstvoll umrahmte Tftren tmd zicrliche Fenstergittel* erwecken Vorstellungen von Märcium aus Tauscndundeiner Na^t, wenn es auch in Wirklichkeit da. hinter aehr prosaisch augehen mag. Zwischen der Aiaberatadt und dem Bac breitet sich die Europäenladt aus niQt ihren breiten, rechtwinklliM Strallen, gekreuzt von den i)eiden Diagonalen der Avenue de France und Avenue d'Algler. Ihren Mittelpunkt bildet die Place dEu' ropa mit Grünanlagen, der Kirche Und dem Stadthaus. Die erste Verbreiterung dea Bac bildet den Handelshafen. Daran scllileßt sich die Vorstadt Uijouvilie, die „Schmuckstadt" mit den schonen Gürten und Wohtihäusem der reiclien europäischen Kaufleute und höheren Beanilen. Südwestlich davon lie^n die Arsenale des Kriegshafens, während vom Berge her die Kanonen von Fort d'Kspagne Stadt imd Hufenieinfaiirt beherrichen. Wte die bcnachharboii Städte Karlhaflo mid Utica war auch Biserta, das HIuin) Zarytos der Alten, eine GrAndimg phoni-kischer Seefahrer. Von den Römern wegen seines vorzüglichen Hafens zur Kolonie crliolien, war es lange Zeit der f{röDte l'michlagplatz der nordwestafrikanischen Küste und gewaim vor allem Bedeutung als Sklavenmarkt. 5iclne größte Blüte er. ieiite Biserta, als die aua deni spanischen Aadalusien vertriebenen Mauren hier Zuflucht fandm, ttaek deaen noch heute daa StadtvlerM Hmst el Aadalus benannt ist. In Mittelalter Md ia der neueroa Zeit war BiMiia rtoe gcfürchtele Hocltburg der berbarischen S^Anber. Wieder sah der Marktplata am alten Hafen UKter den Mauern der Kasbah bedeutende Sklaven-märkfee. Aber nun waren es nickt mehr römische Aafköuler, die «nter den nord-afrikttnischen Sklaven ihre Auswahl trafen für d«n Bedarf des alten Rom, jetat wurden hier die gcfan^xien Mannachafleai iko-lienlscher, französisciier, spanisclier, hol-ländlscker. deutscher und brilisclier Schiffe an den Meistt)ietendcn verRteigert. Daeui um die Mitte des 18. Jahrlumderl» begena der Hafen zu versanden. Damit verlor die Stadt §ßi Bedeutung. Ihre Be. völkerung schwand mehr nnd mehr, ging schUeßllck auf kaum 5U00 Einwohner zurück. Erst als die Friixizosen das Protektorat über Tunis Ül)eraahtnen, Wgann auck fftr Biserta nieiie« f^bcsi. Man erkannte die stratogischo Bedeuhing «tfeses I^lalzes, der dea westlichen EIngiMm wir Straße von Sizllk« beherrscht Seit ItMf wurde die Stiidt zu einom ni#df«*u«*a Krieyshafca ausgebawt und der Bac wieder für fp'öOle Kriegsschiffe zngfln^lich ge-macliL liat die Stadt heute wledor rund 22000 Einwohner, davon etwa 80(M> Europäer. Nu* hat>en die Truppen der Achsc hier nicht nur einen ISrückctikopf crrichtet, sondern zugleich eine neue Abwchrrroiit gegen den anelo-amerikanischen Raul»-Überfall g^'schaucn. Gino F. Moellwitz FMAHHßCKH r'Ti hrMioa'i - , ^ t L A* N/ b / y/| mantir •'M liqhu3t ALüiRt EN fjrtpohs. • V. ' V iUtßY£N Scherl Ui1d«r(kenst-.M Am Duft kennt man Corsica Die »Insel der Brigajiten« — Er uuienungen an Napoleon Sie wippte elastischen Schrittes Uber die auagetretenen Steinfliesen der rauchblauen Osteria, dl« gleich unten am Hafen von AJacclo Hegt, wo hinter den staubigen Kel-lerschelben die Umrisse eines Dampfers seh'mmerten, der gerade seine Fracht auslud: theatralisch kostümierte Gecken aus London. Sie war die erste, die den Fuß auf die Bfiganteninsel gesetzt hatte, hochrot vor Elfer und in den Augen das fUtckemde Feuer der Sensation. »Sagen Sie, w» gibt t» hier Eiubert, preschte sie in dftn Krela zechender Langu-dtenfischer. »Im Napoleon-Kino Itluft gerade ein Film, — The Gangster of Chicago!c Sagten es und machten den Buckel breit und ließen die Miss stehen. So albem war ihnen die ewige Fragerei, die sie mm schon beantworten mußten, seit sie vom Schoß der Mutter sprangen. Oewlß, «uf den rötliok aohinunorndni Ora- Die Front an der Riviera steht All« Witf tn kl — Dw An 4nr lUrtonk 1k Novamber BlAefnd tleht unitfe Ju 88 tlbar die fran-zdfllsehe Mittelmecrkilste, die Rlvlera. Gleißend und Iflitzernd umralimen die Alpen das herrliche Bild diesea ewig sonnigert Meeres-fitrandeS, dessen Badeorte Nizza und Monte Carlo für di« mondäne Gesellschaft Begriffs waren. Wir halten Ktn BOd; MaiMlIk, Fmnh- reictisgrößter Handelshafen und aweitgrößte Stadt, taucht aus dem Dunst. Schiffe und Kräne, Dockanlagen und Schuppen ohne Ende imd Zahl vermitteln aus dieser Perspektive eine ungefähr« Vorstellung von der Bedeutimg dieser Stadt. Marseille, Frankreich« tor «eu seinem Kolonialreich, steht nun schon seit Tagen unter dem Schutz deut-scher Waffen. Der KUstenabschnltt von Italien bia zur spanischen Grenz« tat endgültig .......ntimf ■ •taniiCt Jed«m Zngrltf aagto-aoMrlkanlaciun Plraton- tums entJJogen. Wenn die Franzosen auch Jenseits des Mittelmeeres einem haßerfüllten Angreifer wichtige Positionen pretj»geben mußten, so wlsaeh sie doch, daß nunmehr zumindest ihr Mutterland geschützt ist. Talsfirhllch steht der Kü.sten."?chüla bereits nltbergen oder in den grttndftnnnemden Schluchten wölkte bisweilen noch Pulverrauch hoch, aber man schoß nichf auf dicke Brieftaschen, Gott bewahre: man schoß sich seine SonnLagsmahlzelt zusammen. Wlld-schwein, Hirsch, Mufflon — es war gleich: was vor die Flinte kam, wanderte in den Brat topf und niemand wurde dafür hinter Schloß und Riegel gesetzt. Corslcaa Jagd Ist völlig frei, und ein Gesetz wftre von den temperamentvollen In«iel-bewohnem auch nie respektiert worden. Außerhalb der Städte hat Jeder seine Flinte über den Rücken geworfen, aber Briganten sind sie darum nicht, die Hirten an den glosenden Feuem und die Jäger auf den pittoresken Felsnadeln. Arm sind sie, weiß der Teufel, kirchen-mausarm, so arm, daß viele von Ihnen mit gelben Pappkartons den Weg nach Ajaccio oder Port Vecchie antraten, wo die Dampfer I anlegen, die um den Erdball ziehen. Das Land wurde so entvölkert, wie Hirsch und Mufflon selten werden. Vor fünfzig Jahren Wohnten noch 360 OOü Menschen unter den Dächern der Bergnoster und hinter den grauen Läden der kleinen Hafenstädte. Als man sie jetzt zählte, waren es noch 300 000, und das trotz ewig schaukelnder Wiegen, Sie wandern aus; Rio de Janeiro, Fernando Po, Skiney, ja, aus Nulato schrieb neulich e:ner, daß er dort Kohlköpfe pflanze. Man bedenke: aus Nulato am Yulion in Kanada! Sie gehen nicht gern. Sie lieben ihr Land! Wo In der Welt wäre e^ schöner; man kann in seinem ganzen gewaltigen Umfang. Längs j baden Im blauen Meer, ein paar Meter höher des Mittelmeeres und tief gestaffelt ins Hinterland sind die deutschen Waffen aufmarschiert. Panzerdeckungslöcher und Schützengräben sind entstanden, MG-Nester krallen sich in den Fels, Feldhaubitzen haben abgeprotzt, und drohend strecken sich die Rohre der schweren und schwersten Artillerie; Panzer und Sturmgeschütze sind in Bereitstellung, Pioniere verminen Und befestigen den Strand, Nachrichtenmänner ziehen Leitungen und errichten BefehlBstellen, Marine Übernahm die Häfen, Flakartillerie und fliegende Verbände Bichern den Luftraum. In wenigen Tagen, nach stürmischer Fahrt, steht die Fronet an der Riviera lückenlos und Imponierend. Unaufhörlich rollt der iSTachachub auf den Straßen nach Süden. Es ble'bt hier ke'n strategischer Punkt, der dem Feind noch eine Chance ge-l-rn könnte. Wir .sehen es heute auf unse rem Flug längs der französischen Mittelmeerküste hun-■ Iprtfach bPBtHtlpt: wenn der Gegner diese Stelle angreifen vvürde, gHbe e« nur ein eisernes Halt für ihn, wi« überall, Wo das jimpre Europa in Waf-•"en an den Gestaden de« Kon-lim»nts Stellung bezogen hat Kriegsberichter R. Väth, PK unter grünen Buchen schreiten und noch ein Stockwerk hinauf — Schneebälle werfen. Aber Corsica ist dos ärmste Departement Frankreiclts und so klein. Man nehme etwa die Strecke Graz Marburg und errichte darauf ein Quadrat, dann hat man die Größe Corsicas. Hat einmal ein Steirer gesagt, der in der gitarrenklingenden Osteria hinter einer Flasche cornischen Weines saß. Er muß es wissen! Auch Napoleon hat etwas über Corsica gesagt. Das lieben sie aehr: >A l'odeur seule, je reconnaltrais la Corse des yeus ferm€s.« Das rezitieren sie wie e ne LieJstroplie, dies achwermüt'go Wort von Sankt Helena: »An dem Duft allein würde Ich Corsica bei geschlossenem Auge wiedererkennen * Ja — man riecht Corsica, ehe man es sieht. Die würzigen Duftwellen des Machla treiben ein paar Stunden weit aufs Meer, der Duft von Mj'rthen, Lavendel, Tljymlan und Rosmarin, die in dachungelhafter Wildnis den schmalrn KüstenRtreifen säumen. Auf dem Diamantplatz von Ajaccio steht ein Standbild des großen Korsen. Das kleine Haus hinter der Zitadelle zeigt mnn noch, wo er geboren wurde. Vieles erinnert an ihn in Ajaccio, Es ist die Hauptstadt, ein malerisches Nest mit Promenaden und Straßen, die man in den Fels sprenfrte, bizarre Ilttu.ser unter Ollvenblischen und Grabkapel-•n unter dunklen Zypressen, schön, wlf» r' StfiJte hier st-hön sind, die in meeruniblaii-ten Buchten träumen; Bonifaccio, Port Vec-chlo, Aleria, Bastia und Calvl, wo man die«« leidensohaftUoh gemeiftoitte Inschrift «ndet: »Hier Ist 1446 Ciiaistoph Columbus geboren, unsterblich darch die Äntdeektiag' der Neuen Welt, als Calvi unter der Howschaft der Goni>esen stand.€ Sie haben afle eine Itunte und bewegte Geschichte, die kleinen Nester auf der »Insel der Briganto««. l'höniBier, Orieehcn, Römer, Langobarden, Sarazenen unicnit Das SrhirUsid des Bolsrhewismu« ...und er wollte Europa srhluckfn 8err« 4 »Marfwrfer Zeftimf« 21722. flovember Nanmer 326/326 .Aus Stadt und £xuuL Brenn« mit Verstand! Rohstoff Kohle Ist im Kriej^ Unentbehrlich für den Sieg; Denn ea sind gar wlcht'ge Sachen, DL« wir alle aua ihm machen. Kohle iflt deshalb bekannt ALb der »Schwarze Diamantc. Auch der Strom für unäer Haujs Geht meiat von der Kohle ao«. Doch viel wicht'ger, wie ihr wißt, Kohle für die Rüstung ist. Spart darum, soviel ihr könnt, Daß nicht unnütis Strom verbrennt. Wenn mm täglich Millionen Strom und damit Kohl© fichonen. Dienen sie den RUatungspflichten, Helfen mit den Feind vernicliten. Deshalb brenne mit Verstand Und du nützt dem Vaterland! Karl IMU GeM alte Ropler- und Nichelmlinzen dem WHV! Viel® unter unjg haben es seinerzeit übersehen, die außer Kurs gesetzten Kupfer-und Nickelmüneen vor Ablauf der Einlösungsfrist auszugeben oder gegen kursfähi-gcs Geld umzutatischen. In allen möglichen Behältern, Schubladen und sogar in Geldbörsen sind immer noch derartige Münzen zu finden. Der einzelne kann damit nichts anfangen, in der Masse gewinnen Jedoch diese Münzen an Bedeutung und können nützlicheren Zwecken zugeführt werden. Das Kriegswlnterhiifswerk 1942/43 gibt Gelegenheit, sich dieser außer Kurs gesetzten Münzen auf bequeme Art zu entledigen, indem wir sie bei der Relchsstraßensamm-lung am kommenden Samstag und Sonntag neben unserer üblichen Spende in die Sammelbüchsen der ehrenamtlichen Helfer stekken. Wir geben damit diesen für uns wertlosen Münzen eine neue Bestimmung und stellen sie in den Dienst jener Kraft, die uns dPH Endsitg sichert. Fröhliches Theater vor der Schultafel Die .Pettauer Lesebogen* als wertvoller Lehroeheli für den deutschen Sprechunterricht — Hier lernen die Kinder tatsächlich „ini Spiel^* Znerit mottt ims in, was wir sehen, wohl ein wenig sonderbar an. Wir hallen der 'Jm-gebifngsschule Pettau einen Besuch abgestattet und finden im Schulzimmer ein richtiges Theater vor, das auf dem Podium vor der großen Klavssentefd vor sich geht! Und es geht dabei s«br lebhaft und lustig zu, nichts von der gedrückten StiUe herrscht, die man früher so oft in den Schulzimmern antraf, sondern ein fröhliches, freies Sprechen klingt auf. Und kostümiert sind die kleinen Schülerschauspielerinnen auchl Der »Theaterfundus« dieser Schulbühne ist allerdings etwas beschränkt, aber er genügt den Anforderungen vollauf. Sieht man doch diesem Dirndl, das ein weißp Tuch übergeworfen hat, gleich an, daß es einen »Geist« darzustellen hat, und jenem mit dem kecken, schiefen HUtel, daß es einen Bauern rnimt, und das hören wir auch 'aus seintm Satz: »Blödsinn, es ({ibt keine Geister!« Das ist die Antwort auf die Worte des »Winzers«, der auch durch eine kleine Maskerade gekennzeichnet ist: »Du, Bauer, in deinem Weingarten sWid Geister!« Da rollt nun, g^pielt von dan Schülerinnen, ein netter, kleiner Einakter >Die Geister« vor uns ab. Und der Herr Lehrer —.Schulleiter W. Moser — ist höchst persönlich der Regiesseur, wie auf unserem BHd zu sehen ist. Diese» kleine Theater in der Schule ist ein höchst wertvoller Behelf zur Erlernung der deutschen Sprache. Schulleiter Moser gibt uns nähere Aufschlüsse. Er ist auch der Begründer des »Pettauer Lesebogens«, der jetzt fast in allen Schulen der Untersteiermark eingeführt ist und das auch das »Geister<-Stück-chen enthält. Mit den normalen Lesebüchern kann man nämlich nicht so leicht vorwärts, und so schuf Pg. Moser den Lesebogen, der den Schülern die Kenntnis der deutschen Sprache also wirklich »im Spiel« vermittelt. In jedem dieser Lesebogen — wir zeigen sie auch im Bild — finden pich ein panr kleine der Umwelt der Schüler abgelauschte Szenen, die von ihnen daher leicht dargestellt werden können. Dabei geht das Lernen doppelt rasch, wovon wir uns bei der »Geister-Aufführung« überzeugen konnten. Anschließend wird das Gespielte sprachlich durchgenommen und erweitert. Beim Blättern in den Lesebogen finden wir andere Szenen, die den Kindern naheliegen, wie etwa »In der Küche«. Diese Szene ist ein Zwiegespräch zwischen der Mutter und der Tochter Marie. Mutter: »Marie, heize den Herd nach!« Marie: »Soll ich Holz oder Kohle heizen?« So wird sprachlich und mimisch der Vorgang des Heizens durchgenommen. Dann andere, einfache Begebenheiten, wie etwa »Beim Bäcker«, oder »Beim Fleischhauer«. Die Kinder freuen sich natürlich mächtig auf ihr kleines Schultheater, das vor allem auch den Vorteil hat, daß sie die deutsche Sprache lebendig mit nach Hause nehmen und sich daheim ihrer erlebnisfroh bedienen. Jeder Lesebogen, den Schulleiter Moser bedachtsam zusaicmensteilt, befintU mit einem Spruch. Wir greifen einen heraus: »Lerne Opfer bringen für dein Vaterlano!« Oder: »Deutsch sein, heißt treu sein!« Nun werden — immer in Frage und Antwort, was das We-sentNche bei dieser Lehrmethode ist — die einzelnen Begriffe des Spruches vom Lehrer den Schülern nahegebraent. »Was ist treu?« — »Treu ist, wer hält, was er verspricht.« — »Was heißt versprechen?« usw. In jedem Lesebogen wird bezug auf die jeweiHge Jahreszeit genommen und auch Lieder fehlen 'nicht. Große Begeisterung erwecken natürlich unsere Soldatenlieder, die hell und froh gesungen werden. Die Lehrmethode des »Pettauer Lesebogens« hat sich vortrefflich bewährt. Man staunt, wie klar und ungezwungen dje Schüler in kurzer Zeit die deutsche Sprache beherrschen. Davon können wir uns an zahlreichen Fragen, die wir den Kindern stellen, überzeugen. Sie lemea — und das Ist dabei etwas Wesentliches — mit Lachen und Frohsinn. Unser Besuch bedeutete eine kurze Unterbrechung des »Geisterstuckes«, das zugleich eine gesunde Tendenz hat; Dön Aberglauben lächerlich zu machen. Denn die »Geister« wurden gegen eine Gruselgeschichte geschrieben, die in der Pettauer Umgebung und wohl auch anderwärts — verbfeitet ist. Wie wir weggehen, ertönt von der »Bühne« vor der schwarzen Klessentaiel gerade lauter Jubel. Denn der Bauer hat mit stfinem Stecken gerade die »Geister« als g^nz gewöhnliche Weingartendiebe entlarvt, die dhese Maskerade wählten, um furchtsame Gemüter zu er-schrecicen und sich ungestört ihrem bösen Tun hingeben zu können. ' h. a. Oer nene wodwnspieliiUiii des Uarlarimr Slanileale» Der neue Wochenspiolplan des Marburger Stadttheaters steht itn Hinblick auf die sro-ßen Erfolge einiger Opern- und Operettenwerke auf vielseitigem Wunsch im Zeichen der Wiederholungen. So getanzt die reizende Operette »Maske in Blau« von Fred Raymond am Sonntag, 22. November, nachmittags und abends, am Kommenden Dienstag, am Samstag, den 28. und in der Nachmiltags-und Abendvorstellung am Sonntag, 29. November zur Aufführung. Die »Boheme«, Oper von Puccini, steht in der Rlngvorstellung l des Amtes Volkbildung am Montag auf dem Spielplan, die Weihrmacht sieht in einer se-schlossenen Vorstellung am Donnerstag die Oper »Carmen« von Bizet Der kommende Mittwoch bringt das Singspiel »Fahr*n ma Euer Gnaden«, während am Freitag die »Kabinettskrise in Ischl« auf dem Spielplan steht Dieses umfangreiche Wiederholungsprogramm wird bei den Theaterfreunden lebhaften Beifall finden. , T"' : Vi -. il O'v ' Lerne Deutsch irobem Thealerspiel So siebt der JPetUuer Losebogen" aus Aafnthraei: Stellen-Lichtbild, Oru (itäeesleket! Das Glück Angehöriger des grossen deutschen Volkes sein lu dürfen verpfl^ehtei dich, ausschliesslich die deutsche Sprache su gebrauchen I DIE SCHULD 18 inge" T0LMA^4 ROMAN VON M. BERGEMANN Urhebcr-Rcchtsschutz: Drei Oucllen-Verlac, KönlusbrQcJi Die Frau spielte ihre Rolle zwar sehr geschickt, machte aber doch ein paar grobe Schnitzer. Auf alle Fcille werde ich jetzt erst einmal vprsuchen, den Schofför ausfindig zu machen, der Helga Tolmain am 25. Mai vom Udupthnhnhot nach der Leipziger SlraOa fuhr. Sie, Jankow, bleiben hier und beobachten das Haus der Alten. Ich rechne mit Bestimmtheit darauf, daß sie noch heute Frau Ferchland von unserem Besuch Mitteilung machen wird. Denn daß sie die Anschrift der Künstlerin nicht weiß, kann sie uns natürlich nicht rormachen. Sollte sie tatsächlich an Inge Ft'rchland schreiben, so müssen Sie versuchen, bei der Entleerung des Briefkastens die Anschrift der Künstlerin ausfindig zu machen. Irgendwie wird es sich schon einrichten lassen." Er reichte Jankow die Hand. „Wir treffen uns dann im Präsidium." Jankow, der sich hinter den etwas vorstehenden Cartenzaun rlos Krankenhauses zunickgezogen h.ilte, sah, wie der Kommissar sich eilig entfernte und auf die Straßenbahn sprang, die ihn zum Ilauptbahnhof bringen sollte Er hob den Arm. Es war soaleich 1(i Uhr In eirKjr Stunde wurr'en die Küsten noleert. Wenn die Alte sich nicht beeilte, mußte er noch bis 19 Uhr hier warten. Vielleicht auch noch Kinger. Er 7ünfl:^tc sirh eino Zigarre an und ging diif der nicht allzu belebten Straße auf iind nl), f!.ihei immer das kleine Landhius im Auge behaltend. So verging eine Viertel- stunde nach der anderen, ohne daß sich in | dem Hause etwas regte. Kurz vor Dreiviertel, begann es leicht zu regnen. Jankow schlug ' den Rockkragen hoch und stellte sich unter einen Baum. Er hatto schon alle Hoffnung [ aufgegeben, seinen ungemütlichen Beobach-tungsplatz bald verlassen zu können, als sich in dem Landhaus plötzlich die Tür öffnete und Frau Hertel, mit einem Regenschirm in der Hand, schnell auf die Straße zum Briefkasten eilte. Jankows schlechte Laune war mit einemmal verflogen. Also hatte der Kommissar doch wieder einmal recht behalten mit seiner Vermutung. Um von der Alten nicht gesehen zu werden, stellte er sich dicht hinter den Baum. Doch gelang es ihm trotzdem, einen flüchtigen Blick auf den weiüen Umschlag zu werfen, den die Frau hastig in den Kasten ^ schob, worauf sie sich eilends wieder ent- , fernte. | Jankow triumphierte. Bis 17 Uhr waren es ' kaum noch fünf Minuten. Er trat hinter dem j Baum hervor und ging hinüber zum Krankenhaus, wo er in der gesrhüt2ten Toreinfahrt , Aufstellung nahm. Nur wenige Schritte von ihm entfernt hing der Briefkasten. Pünktlich nm 17 Uhr erschien ein radelnder Postbeamter und schk)ß den Kasten auf, Jankow trat höflich grüßend zu ihm heran und zog den Hut. „Entsrhuldiaen Sie bitte, wenn ich Sie aufhalte. Ich habe sowiion eirißn Bjief in den Kasten geworfen, bin mir aber im Zweifel, ob ich den Absendpr darauf vermerkt habe. Da es sehr wichtig ist, daß die Empfängerin, eine Frau Fprrh'r>nd, rroine Anschrift rlcich siebt, r"örb>e irh S'e bönirbst bitten, mick einen Blick auf den Umschlag werfen /u lassen." „Wenn es weiter nichts Ist. Bitte »ehr, welches ist denn Ihr Schreiben? Es liegen nur vier Briefe im Kasten." ,3ier der weiße", antwortete Jankow und warf schnell einen Blick auf folgende Anschrift: „Frau Inge Ferchland, Warnemünde, Strandhotel." Dann drehte er rasch das Kuvert am und gab es dem Postboten zurück. „Danke sehr. Es ist doch alles in Ordnung," « Als der Kommissar vor dem Hauptbahnhot von der Straßenbahn sprang, hielten gerade neun Autodroschken auf dem Parkplatz. Er mußte also schon großes Glück haben, wenn er ausgerechnet unter den neun Schoffören den Mann finden wollte, den er suchte. Und er hatte tatsächlich Glück. Denn schon bei der vierten Nachfrage erhielt er die Auskunft, die er sich wünschte Agsten zeigte dem Manne Helga Tolmains Foto. Der Schofför gab zu, vor nicht allzulanger Zeit diese junge Dame nach der Leipziger Straße gefahren zu haben. Er kaimte das kleine Landhaus und erinnerte sich sogar an Frau Hertels Nanen. Die Beschreibung, die er von dem Fahrgait gab, stimmte genau mit dem Foto überein. „Das stimmt tatsächlich", antwortete der Kommissar frohlockend. „Sagen Sie mal, hatten Sie vielleicht den Eindruck, daß die Junge Dame krank war?" Der Mann schüttelte den Kopf. „Im Gegenteil, sie sah sehr gesund aus. Ich dachte mir noch, die Dame kommt sicherlich aus den bayrischen Bergen. Ihre Koffer waren nämlich in München aufgegeben worden." „Auch *das stimmt. Und Sie erinnern sich gonau, daß es am 2S. Mai war, als Sie die Damo nach der Leipziger Straße fuhrea?" Einen Moment Das kann ich Ihnen sogar schwarz auf weiß zeigen. Wir führen nämlich übei alle Fahrten Buch." Er zog einen Notizblock aus der Tasche und blätterte darin. „Sehen Sie hier: ,25. Mal — Leipziger Straße'." „Trugen Sie der Dame den Koffer Ins Hans, als Sie vor dem Landhaus hielten?" „Gewiß, Sie wurde dort von einer älteren Frau empfangen. Sie weinte, als sie die junge Dame umarmte. An der Gartentür las ich dann den Namen Hertel." Agsten nickte. Er sah jetzt völlig klar. Die Alte hatte ihn angelogen and die Krankheit der Sekretärin nur ejjfunden, Pol^lich-konnte sie, wie Profesor Barahtolm ganz - richtig behauptete, nicht an einer Lungenentzündung gestorben, sondern mußte einem Ve«1}re«:hen zum Opfer gefallen sein, „Ich (tenke Ihnen", sagte , dar Konmlssar. „Dürfte Ich non auch um Ihren fi^amen bitten?" Als der Schofför stAunend den Kopf hob, fügte er hinzu; „Ich bin von der Poli-zeil" „Ach so — Ich beiße Erich Binder," ' „Wohnhaft?" „Mimmelreichstraße 16." Agsten notierte. „Sie sind doch jetzt frei?" „Ja." „Dann fahren Sie mich bitte zum Abloiia-hotel," „Bitte sehr." Der Schofför knallte den Schlag zu und fuhr. Zehn Minuten später stand Agsten Im Astoriahotel Professor Barnhelm gegenüber, mit dem er sich längere Zeit unterhielt. Dann ließ er sich 7!um Polizeipräsidium fahren, wo er Jankows Meidung entgefennahm. Wenige Minuten darauf empfing ihn Staatsanwalt Lobe, Itttinmef 3^5/320 ^►MarlHirper Novembef Vfte 5 Das untersterische Bauernhaus Zweckmäßig, schön und natürlich fügt es sich überall in die Landschaft — Sein ältester Vertreter, das RauchstnbenhAut, findet tich noch am Bachern und Poß uck Wie überall, so bildet auch im steirischen Unterlande das Bauernhaus dem Mittelpunkt und den am höchsten ausgebildeten Bestandteil des Bauernhofes. Dort aber wo der Bauernhof, wie bei den Winzern oder bei den Keuschlern eine bauliche Cinheit, das Einheitshaus bildet, trägt der Bauernhof eben das Aussehen eines Bauernhauses, Die entwickhinffsffeschiohtliche Qrandlage des nntersteirischen Bavemhanses biklet das Rauchstubenhans, das sich bis heute nur noch am Westbacbern oberhalb von Saldenhofen, am mittleren Poßmck und auf den Ostabhängen der Koralpe in der Weststeier-mark in einzelnen Beispielen erhalten hat Heata, Suntag. nd ■orgea, Souites. •ffw«rb«i wir die 12 «chflneB Abxelch«a dMtscher Baaenihtaser bei der 3. stratensammlwig — mier« Sp«id> M cte Duk u dfc Das Rauchstubenhaus ist ein einzelliger Bau, der der Bauernfamilie als Wohn-, Speise-, Koch-, Schlaf- und Arbeitsraum Äent und aus diesem Qrunde auch entsprechend geräumig ist; nicht telten erreicht die Länge dieser Rauchstabe 12 Meter und die Breite 10 Meter. In einer Ecke der Ranchstube befindet sich der gemauerte offene Herd, von wo aus die ganze kaminlose Rauchstnbe mit Rauch ausgefüllt wird, der sich durch dir oberhalb der Blngangstür oder tn der Qiebel-seite angebrachten Rauchlöcher besonders beim niedrigen Luftdruck nur langsam aus diesem Wo4inraum entfernen kann. Auf Kappel, Pernitzen, Schober, Primon und Anton finden wir noch heute ansohauKche Beispiele, wie sich aus dem offenen Herde der Spar-berd ohne und mit Rauchfang, ans dem Aschenraume der Backofen vnd durdi die Trennung des Koch- und Wohnraumes durch die Versetzung des offenen Herdes in ^«en neuen Raum vor dem Wohnzimmer, wo aber der Backofen bleibt, die RauchkUche entwik-kelt hat. Diese Entwickhuig wurde beschleu-jügt durch die feuerpolizeilichen Verordnungen Marit Thereslas vnd Josefs II., durch die im Laufe des 19. Jahrhunderts das Raoch-stubenhans auf Einzelhöfe in den entlegenen Gebirgsgegenden beschränkt wurde. Die Peuerverordnungen aus der Zeit der Aufklärung verursachten aber auch einen Umschwung Ünsichtlich des Banmaterials. ■Während bis zum Ende des 18. Jahrhunderts das uiilersteirische Bauern^iaus entweder Block- oder Lehmhaus gewesen ist, beginnt sich jetzt besonders beim vermögenderen Bauern das gemauerte Haus durohxusetzen. jUs in seinem Grundriß ursprOnglicfa bleibt, In seiner Ausstattung aber immer mehr bürgerliche und städtische Elemente in sich aufnimmt. Im QrundriB entwickelte sidi das un-tersteirische Bauernhaus aus dem ursprünglich einzelligen Rauchstubenhaus zum dreiteiligen Gebäude, in dessen Mitte sidi der Eingang in die Diele mit der Küche dahinter befindet, links die Wohnstube mit dem Kachelofen und mit einer Schlafkamnier, rechts die kleine oder »bessere« Stube und eine Speisevorratskammer mit dem Eingang aus der Küche. In hügeligen oder gebirgigen Gegenden, wo das Bauernhaus unterkellert ist, führt ein Säuleneingang obetiiialb des Ketlor einganges in die Diele imd damit Liis Haus. In gleicher Weise entwickelte sich der Grundriß auch ¥ei den Block- und Lehmhäusern, die sich bei mindervermögenden MltteU und Kleinbauern bis zum heutigen Tage erhalten haben, nur mit dem Unterschiede, daß ifier die Dreiteilung des Hauses durch eine Zweiteilung ersetzt wird, wobei je nach dem Bedarf die S(^lafkammer, die kleine Stube oder die Speisevorratskammer entfallen. Während der Grundriß des unterländischen Bauernhauses im großen und ganzen einheitlich ist bestehen Unterschiede im Querschnitt und im Zusammenhange mit dem Bauernhof, Unterschiede, die geographisch begründet sind. In den gebirgigen und holz- reichen Westgebi€ten der Untersteierniark ist das einstöckige Bauernhaus eine überall verbreitete Erscheinung; in den östlichen hügeligen Weinbaugebieten, also in den Gebieten des Lebmhauses ist aber das Bauernhaus. wie auch die Wirtschafts- und Stallgebäude, ausschließlich ebenerdig. Im Gebiete des ursprüngKchen Blockhauses bildet das Bauernhaus zusammen mit anderen Wirtschaftsgebäuden — wobei für die Untersteiermark besonders der Harpfen iiervorzuhe-ben ist — den Gruppenhof, hei dem alle WohH- und Wirtschaftsgebäude von einander getrennt und dem Terrain entsprechend gruppiert sind. Im Gebiete des ursprünglichen Lehmhauses aber sind im rechten Winltel die Stall- und Wirtschaftsgebäude an das Wofinhans angebaut, oder die Stallungen ebenso an das -Wirtschaftsgebäude. Durch solche und ähnliche Bauweise sind der Hak-ken-, der Dreiseit- und der Vierseithof entstanden. Die Grenze dieser beiden Typen — Blockhaus mit Gruppenhof und Lehmhaus mit dem Hackenhof — können wir mit der Östlichen Grenze des intensiven Weinbaues festsetzen, wobei das Mur- und Draufeld dem Lehmhause angehören, das Cillier Bek- beiten und durch freiwillige Hilfeleistung da Bauernhaus nach altem Brauch ausbauen. Im Innern sind, wie dies Peter Roseggtr treffend festKestelll hat, der Herd das Her/, und der Tisch der Kopf des Bauernhauses. In einer Ecke der Wohnstube der Kachelofen, in der Kegeniiberliejrenden Ecke der groüe Tiscli aus Hartholz mit dem Hergottswinkel dahinter, an der Wandecke und am Kachel- ^ ofen Holzbänkc, am Tisch noch etliche schwere Stühle, in einer freien Ecke gegen- 1 über der Kingangstür der Kasten oder die | Trulie und in der Wand gegen den Tisch die Nische mit (ilas- und Tongefäßen, das alles staimtit meistens zusamt den paar Heiligen- und Faniilienbildem aus halbvergangener Zeit, In der kleinen oder »besseren« Stube, gewöhnlich Schlafstätte des Bauern und der Bäuerin, befindet sich bereits neuerer Hausrat, während die Sclilafkanimer. wo die Auszügler wohnen — falls sie nicht ein Häuschen im Weingarten, auf der Hube oder innerhalb des Bauernhofes haben —. die ältesten und meistens auch die ursprünglichsten Möbelstücke beherbergt; hier gibt es noch den altertümlichen altväterlichen Bauern- f Il-I■■■> • ■ 'Xu''-'5' ' V, Ä- !w.w/ mA-, -.tu...... SteUdachbaus am Bachern ken mit dem uuteren Sanntale dem Blockhause, während die untere ^welandschaft ein Obergangsgebiet darstellt In seinem Äußeren ist sowohl das Block-wie das Lebmhaus ein Steildachhaus, das mit Stroh, Schindeln oder Ziegeln gedeckt ist Wie das Innere ist auch das Äußere nach dem Grundsatz der Zweckmäßigkeit und Dauerhaftigkeit ausgebaut; das beruht auf einer jahrliundertelangen Uberlieferung, mit der sich bis zum heutigen Tage ein feines Empfinden für das technisch) Erprobte und eine sichere Auswa-hl für dekorative und omamentale Formen verbinden. Sowohl die Holzbearbeitung des Blockhauses wie die Farbengestaltung des Le4imhauses beweisen im Zusammenhang mit den Maßverhältnissen und mit der Anpassung des Bauernhofes an die gegebene Landschaft den hohen bäuerlichen Sinn für das Zweckmäßige, Schöne und Natürliche. Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts, als die gewerblichen Einflüsse mit der Mode der Zeit auch ins untersteirische Bauernland eingedrungen sind, hat die Bauernbevölkerung die alten Überlieferungen erhalten und übertragen. Und mancherorts am Bachern, in den Büheln, in der Kollos oder in der Gegend von Kappellen nördlich von Rann hat sich bis zum heutigen Tage die Gepflogenheit erhalten, daß nicht nur die Hausleute, sondern die gesamte Nachbarschaft am neuen Blockoder Lehmhaus nach Anweisungen eines fachkundigen Maurers oder Zimmermanns ar- Ofiener Kaucbslubenherd heit in der Wohnstube aber finden wir das ausgeglichene konservative Mittelstück zwischen ferner Vergangenheit und der (jejreii-wart, wodurch auch gleichsam sinnbikihaft das Innenleben des untersteirisclicn liauerii-volkes zum Ausdruck gebracht ist. Franz Bäsch stuhl mit verschiedenartig ausgearbeiteter Lehne, bemalte und geschnitzte Truhen' und Kästen, in denen die Auszügler all ihr liebgewordenes Gut, den Abschiedschein, die Übergabsurkunde und ihre Kleider aufbewahren. Die urwüchsigen Stollen- und Dachtruhen sind aber meistens als Mehl- und Ue-treidetruhen auf dem Boden versteckt, zwischen den nicht mehr oder nur selten gebrauchten Spanleuchtern, hölzernen Mörseni, Zündholzkästdien, Tlechtwerken, Spinnrädern, Milchiibrahmern, Feuerböcken, Löftelrahnien, Bildern und TongeiäÜen. Der eine oder der andere dieser Gegenstände wird noch hie und da In der Küche benützt, im allgemeinen wartet er aber als stummer Zeune einer vergangenen Zeit auf sein Schicksal. In der Küche, in der Vorratskammer und teilweise auch im Keller befinden sich Milchkrüge. Schmalztöpfe, Feldflaschen, Brattöpfe, die Model für das tiebäck, Weinkrüge, Bett wärmer u. ä. Im Innern des Bauernhauses verbinden die Hausgeräte in ähnlicher Weise die Vergangenheit mit der üeijenwart, wie in seinem Äußeren durch das Bauernhaus die Naturlandschaft mit dem kulturell tätiKen Menschen verbunden wird. Durch sein Äußeres bildet das untersteirische Bauernhaus eine Einheit mit dem in Kärnten und in der Oststeiermark. In seinem Innern herrscht in der kleinen Stube die Gegenwart in der Schlafkammer und am Dachboden, teilweise auch in der Küche und im Keller die Vergangen- Filmvorföhrung im Lth'splelseai des Sladtihüaiers Mai burn Märchenfilme, die jedes Kinderherz erfreuen Am heutigen Samstag bringt die Ortsgruppe II Marburg des Steirischen Meiniat-bundes im Lichtspielsaal des Marhurger Stadttheaters, Domplatz Nr. 17, um 16 L'lir Märchenfilme zur Vorführung, die jedes Kiti-derherz erfreuen werden, hat es sich doch die Ortsgruppe zur Aufgabe gemacht, den Kleinen und Kleinsten einen Blick tun zu lassen in die kindliche Welt üern werden deshalb die Fltern den Bitten ihrer Kinder stattgeben, dieser schönen Fihnstunde voller Herzigkeit und Traulichkeit bei/uwolineii. zumal der Krtrag dem Winterhilfswerk zugute kommt Karten zu diesen Märchcn-Filmvorführungen sind bei den Hlockhelie-rinnen zu haben, wer ohne Karte kommt, wird gern seinen Beitrag in die Sammelbüchse des Kriegs-Winterhilfswerkes werfen. Haosmnsih in Er'actislein Am letzten Samstag wurde in Erlachstein zum ersten Male seit der Befreiung der Un-tersteierraark ein Hausmusikabend veranstaltet. Eingangs wies Ortsgruppenfuhrer und Bürgermeister Vogl auf den Sinn der Ptlcne echter Hausmusik hin. Sie sei wertvollstes deutsches Kullurqut und habe in der Untor-steiermark dazu beizutragen, der Bevölkerung nach langer Fremdherrschaft wieder waliie deutsche Volkskunst zu vermitteln. Anschließend wurde den vielen Zuhoreru von den Maiden des Reichsarbeitsdienstlcigcrs Erlachstein, einer Volksgesangsgruppe und einer Hausmusikrunde in bunter Folge eine reiche Auswahl von Volksliedern aus der älteren und neueren Zeit geboten, die mit größter Aufmerksamkeit aufgenommen wurden. Kinderbeihille auch im Un'erland Die Anmeldungen zum Bezug von Kinderbeihilfe waren spätestens am 30. September 1942 bei den Finanzämtern ahziigoben, wenn Kinderbeihilfe ab 1. April 19!2 gezahlt werden sollte. Mit Rücksicht auf die Übergangszeit wurde die Anmeldefrist bis zum 31. Dezember 1942 verlängert. Wer die Anmeldung auf Kinderbeihilfe noch bis zum 31. Dezember 1942 beim Finanzamt einreicht, erhält Kinderbeihilfe ab 1. April 1942. Aiift)alitiieii: Steffen-Lichtbild, tlra/. (.1), M. Pfeifer, Marhiir? (0 DrtiiftHialgn Bauwriitaaus Gebölt ia den BiUiela Seite Ö »Marbtirpjef ZePtimj?« 21 ./22. Noyembcr Niimmer 325^26 Uetier 20 000 Besucher der Handwcrkmiiau in Cilli Heute AbschluQ des Wettkampfes der Meister und Gesellen Mit dem heutlqen Tage, dem 22. NovRmber, »chlieRt die qroßo Handwprkprausstellung in Cilli ihre Pforten. Da» mit Fahnen ge-schmfickte große Haus an der Ecke Franz-Schiiuer-Gcisse—Prinz-Euqen-StraR« stand in diesen Tagen im Mittelpunkt des Interessos dller Bpsuchor, die narh Cilli kamen. Man kiinn '.vohl snnen dafl sich dis ITiniwerk des Kreisps Cilli durch die groPe Schau erneut clt^n ihm gebührenden, viel wien<^nd«^n Namen erworben hat. So mancher Meistor wird in spätren .Tihren mit Stolz auf seine heutigen Leistungen auf Grund der erhnlle-nen wnrtvolinn Urkunden hinweisen dfirfeTi. Er wird mit Recht sagen könnon: d'irch schwerste Zeit herüber gerettet und in groß ter Zeit erworber Mit einschlinf^lich Donnerstag wurden über 14 000 Besucher drr Aus<;t"ilii'ig gezählt; Ziihlt man d-i/u noch Botriebe und Schuinn, so waren ps über 20 000 Volksgeno55sen, die liio Schau des Ilmdwerks besuchten. Neoer Lnilnr rti>ü Kiilinramles dfir Stniti Graz Mit ZustiintmiiT^' des (iüuleitcrs und PeicIis^fütthnKers liat der Oherbürgertncistcr lier Stadt Graz den IvüKierunc:sdire!rfragsfolge dos zwoi-Irn Teiles. Nach dem St'eichguartett Nr. 10 in C-dur lll.ins Ilaring, Dipl.-Ing. Roman Ne- üer deutschen Hausmusik metz, Heinrich Christi und Ernst Vinkovic) sang Frau Maria Reichelt „Du bist die Ruh", den ,,Frühlingstraum", die ..Mondnacht" und „Widmung". Ergriffen lauschte der Saal. Anschließend brachte Johann Serschen Schuberts „Moment Musical" für Klavier und dann 5;mg ebenso stürmisch begrüßt Frau Trude Probst drei Beethoven-Lieder („Ich liebe dich", ,,Adelaide", „Freudvoll und leid-voll"). Luttenberg kann für das Gebotene dankbar sein und den am Abend ausgesprochenen Wunsch, die beiden Sängerinnen bnkl wieder in der Kreisstarft zu hören, hier nur wiederholen. Resondero Anerkennung verdient Irmnard Straßer, d-mengeführt und dabei mit der kommenden Arbeit vertraut gemacht. Die Gefoigschallt-führer und Gruppenführerinnen wurden durch den gegenseitigen Austausch von praktisch«! Erfahrung zu neuer Arbeitsfreude angespornt. Der Bannführer hat im Namen des Bundos-jugendführers den neuen Bannarzt beauftragt Pg. Dr. Drohne wird nun Im Bann Trif^ill gesundheitliche Betreuung der Deutschen Jugend tibernehmen. Anschließend sprach der Stabslp-tnr der Deutschen Jugend über die Pflichten und über die Einsatzbereitschaft in unserer Arbeit. Er klärte die Führer und Führermnen in der sozialen Frage der poliliachvin Führung auf. Die ganze Nation kämpft für ihre Zukunft. Schliesse Dich nicht aus unö spenöe bei öer 3. Reichsstrassensammlung ! m. Fischausgabc In Marburg. Am kommenden Montag und an den folgenden Tagen gelangen an die Bezugsberechtigten, die In der Kundenliste des Fischfachgcscliäftes eingetragen sind, wieder Fische auf Abstempelung der Fleischkarte der 43. Zuteilungsperiode zur Ausgabe, Wer sich bisher in die Kundenlisto noch nicht eintragen Heß, kann dies erst nach dem 30. November nachholen. Im übrigen verweisen wir auf die Ausgabetermine und die näheren Anweisungen im Anzeigenteil. Einsamer Gancj So niöcbt' ich weit noch gehen in klare, tilaue Nacht.. niirch .stilirr Windp Woben, durch Rchwarzcr Tannen Tracht. AT üi ht niouio Seele weiten im hohen, dunklen Fiaum in Ktorncn clipkeiLcn; wo Ff'ld und Buscia und TJauni der Nacht ontgogonbcbcn umi sLill und träumend stehn wio Pin verzaubert liOben, —. «ianz einsam niöcht ich gehn. Hilde Peter Vom Wettersee Von Max Karnmerlander Hoch droben im Gewftnd, wo nur ein paar Bt>r^4Lliitiilcin diir'-h einen kargen Soinmer frieren, wo mit heiserem Schrei vor dem Sturmwind her ilie schwarzen Bergdoiilen ati vi^ hi n, dort liegt die Wettßraee. Tief Ist er, da(^ man dem Gnmd nicht flieht und frierend kalt, denn amf der einen S; it(' reicht da.s Kis das O'^tsciwirs hinein. Himmelhohe Wände tmiachlleße« den See, daß kein Blick der lirhlichgrUnen Welt des Tab s zu ihm dringt. Wie verk)ren liegt er In der Einsamkeit. Aber immer hängt ein Nebel iiber ihm, immer steijit es h'or wie Hauch in den blauen Himmel. Die Letrte, die Buweilen aus dem Tal hei-auf.steigen imd ta Bchmier fOlle an ^hm vorilbeT;,( Ivn, angen: Hier hn Wet-lersoe werden d e Wolken geV»r?vu<. die dtmk-lon Wf.!k''n, au.-i (innen Hngel und Schnee Uiid allea Uiiyliick kommt. j Ks soll einmal ilninten im Tal eine Dirn gewoflon »ein. Die war jung und schön, aber i \im dee OeldoR willen, nahm sie einen alten, reichon Bauern zum Mann. Und nun fror .''ie netwn ihm, o, so bitter fror sie nach der Liebe, die sie um schnöden Glanz verkauft hatte. Sie haRte den Alten, wie man den Teufel hafU, der einen um die Seligkeit betrogen hat. Wenn .*3ie en vermöchte, schon langst hätte sie den Bauern umgebracht — doch der war ein alter Fuchs und viel zu vorsichtig dazu. Immer wihier haßte sie ihn. Al)er nicht nur ihn, sie haßte alle, die glücklich waren und sich an einem lieben Herzen wärmen konnten. Schließlich muüte sie Tag und Nacht darüber sinnen, wie »ie sieh an dem lachenden GlUok der anderen rächen könnte. Und eines Tages begann sie ki ihrer Kllche allerlei Krauter zu siedon. Lang brauchte sie, den dunklen Zaubertrank zu brauen, denn sie mußte gar seltsam« Zutaten hlnelnko-chen. Teufelswurz, Schafkraut, Katzenpföt-, eben, Trollblumen, einen giftigen Schlangenzahn, Krötenwarzen und noch viel andres Giftzeug sott sie zusammen. I Ale der Sud endlich gar war und sich klÄrte, trank sie davon und da wurde sie so schön, dafJ jeder, der sie sah. In blinder Lielx» zu ihr entbrennen mußte. Sie saß am Fenster imd lächelte den Männern zu, die draußen vorübergingen. Utk! jeder mußte sie Heban und keiner fand mehr Gefallen an sHnem eigenen Weib. Raufhändel gab es nuÄ. Totschlag. Denn, schon um einen mick nufl ihren Augen enthrannnte blutiger Btirolt. Als aber eines Naohts ein junger Bwseh, der wie et* ra."»endes Tier imch fhr verlangte, in da« Haus eindrang und den ahen Bauern erBchhig, verfluchte sie der mit seinen letzten ersterb^mden Worten; »Wieviel Unheil du bracht hast übera Tal — soviel schwarze Wetter sollst du aua-kochn mllssn, du Teufelshex!« Seitdem sitat sie nun drol)en am See \md rtlhrt das dunkle, grundlose Wasser um. Aus der Kälte, aus der frierenden Kälte muß sie ihre Wetter kochen. Ein dünner Hauch steigt meist nur aus dem See und es braucht so lang, bis sie ein kleines Wölklein gekocht hat, das dann meist gleich In den Htmmel vergeht. Zuweilen aber gelingt ihr ites Wetterkochen doch. Dann beginnen die Wasser zn wallen und zu sieden und dann, dann steigen die finsteren Wolken auf. Dann ziehen Blitz und Donner Uber das Land. Dann hagelt, stürmt und schneit es, daß sich die Menschen tief In Ihre Hütten ver-krieehea Und die Wetterhexe droben lacht dazu. Der Drache von Altonmarkl Von E. PaidaRch Zahlreich sind die Sagen und Märchen, die während der Inngen Herbst- und Winternächte in den untersteirischen Bauernhäusern erzählt werden. Sie sind lebendige« Volksgut und haben sich durch viele Generationen vererbt. Doch nie sind diese Sagen und Märchen aufgezeichnet worden; es hftrt sie nur, wer in die untersteirische Volksseele hineinhorcht. Immer aber lehnen sie steh an das deutsche Saperieut an und bezeugen so eine geistige VetiiindiinR der Unlersteirer mit dem Reiche, wie sie tiefer und aufschlußreicher nicht gedacht werden kann. Besonders sagenrHch ist die weltferne und emsame OeRend im Dreieck Reichenburg — llOrberg — Rann, Nur selten kommt ei« Fremder in diese 0«gend, obwohl heute *ahl-reiche Kraftwagenlinien diesen abReschieden-sten Teil der Untersteiermark dem Vcrkokr erschließen. Unermeßliche Wälder, bis vor wenigen Jahrzehnten noch Urwälder, geben der Landschaft einen eigenen Charakter. Still und ruhig wie die weiten Wälder fließt auch das Lehen der Bewohner der zahlreichen Siedlungen dahin. Der bekannteste Ort dieser abgeschiedenen üeRend ist Hörberg. Von diesem uralten Markificcken aus führt eine Straße nach Königsherp;, An dieser Straße stehen drei Häuser, die die seltsame Bezeichnung »Altenmarkt« führen. Es war dies einmal ein großer Ort, der aber, wie die Sage erzählt, in grauer Vorzeit vernichtet wurde. Nur der Name der einst großen Siedlung hat sich bis auf den heutigen Tag erhalten. Alle hundert Jahre wiederholt sich an einem kleinen See, der vom Feistritzbach genährt wird, In einem »gewaltigen Augenblick« -n Naturwunder, das unter den Tieren und Pflanzen seltsame Veränderungen hervorruft. Stürzt in einem solchen »großen Augenblick« eine Linde entwurzelt zu Boden, ohne vom Besitzer rechtzeitig weggeschafft zu werden, so beginnt in ihm ein »Lindwurm« zti wachsen. Fällt eine alte Buche, so wächst in ihr ein Drache mit kleinem Kopf, langem Hals und breiten, dicken Füßen. An einer Stelle, die noch heute »Bei der Buche« heißt, brach in solch einer Nacht eine Buche zusammen. Sie bHeb unbeobachtet am Boden Hegen und b^ann zu faulen und zu modern. Als nach Tagen ein Zimmermann vorbeiging, stach ihm der Geruch gebratenen Fisches in die Nrwie. Er war hungrig und brach sich einen Zweig der Buche. Fj* schmeckte wie gebratener Fisch. Da er m der Nähe arbeitete, nährte er sich, ohne von dem Wunder jemarvdem etwas zu sagen, von dem verzauberten Baum. Der Zimmermann wurde groß und stark und konnte Zentner- \ Nummer 325/320 »Mifkarfer Zertung« 21 ./22. Nwembef Stnt 7 W er tfari ErlMüh l;üinen Pfennig Geld hätte —I« »Um Gottes willen! Dann ist der Kerl offenbar ein noch größerer Idiot aU ick (lackte I« ben. Der Mann aber, der sich Pranz Knoll aus Auspitz N. D. nennt, wird seine nächtliche Diebsfahrt verantworten müssen. m. Wenn iwei llch nicht lieben. Dieser Tage kam es zwischen zwei Ehegatten aus Rast zu einem Streit der zur Folge hatte, daß der Ehemann seiner Gattin einen Hefen nachwarf und ihr einen Fußtritt versetzte, daß sie aus dem Laden hinausflog. Die Frau trug Verletzungen davon und mußte den Arzt aufsuchen. m. Sich selbst gerichtet Am 10. NfA^ember um ca. 8 Uhr 15 früh hat der Besitzer Johann Dreisiehncr aus Spciseiiegg Nr. 1, seinen Nachbar Emanuel Oaube in dessen Wald mit ehiem Jagdgewehr aufgelauert und auf ihn zwei Schüsse aus dem Hinterhalt abgegeben. Der erste Schuß traf den üaube am Kopfe, der zweite ging fehl. Im schwerverletzten Zustande wurde (iaube vom Deutschen Roten Kreuz in das (lankraiikenhaus nach Marburg gebracht. Bei Jen Nachforschungen \\'urdc der Täter am folgenden Tage von einer Gendanneriestreife in seinem Walde im Gemeindegebiete Sulztal, Kreis teibnitz, tot aufgefunden. Nach Abscluedsbricfen und nach der Art des Todes wurde einwandfrei Selbstmord festgestellt. Er hat seine unglückliche Tat selbst gesühnt. Es ist nldils so lein gesponnen... Strenge Strafen für Abhören ausländischer Rundfunksender Trotz aller immer wieder ausgesprochenen Warnungen können es offenbar einige Unbelehrbare nicht lassen, Sendungen des ausländischen Rundfunks abzuluircn und deren Inhalt als Gerücht welterzuverbreiten Daß sich diese Sendungen immer wieder als Lug und Trug herausstellen, dürfte diesen Verbrechern inzwischen auch schon zur Genüge bekannt geworden sein. Es kann sich also bei ihnen nicht um bloße Neugier handeln, sonde^^n vielmehr um einen bewußten Verrat an der Sache unseres Volkes. Mag s'ch dabei einer noch so unbeachtet und sicher glauben, durch irgendeinen Zufall wird sein Verbrechen docli bekannt und muß die ser Verräter die ganze Strenge der Kriegs-geset/e treffen. Dies mögen einige Urteile aus der letzten Zeit zeigen. Die Eisenbahnerswitwe Emma Müller, die Säuglingsheiiiileiterm Lore Mikora und die Ehefrau Elsa Baier, sämtliche in AusMg im Sudelenland, hörten regelmäßig eine^ Zeit lang die Nachrichten ausländischer Sender ah und teilten sich ihre Wuhrnehmungen ge genseitig mit. Das Sondergericht in Leitme-ritz verurteilte die Angeklagten Müller und Baier zu je Sit Jahren und die Angeklagte Mikora zu drei Jaiiren Zuchthaus. Der Invalidenreiitncr Josef Seiter aus Bayreuth hörte wiederholt ausländische^ Hetz-sendungen ab und erhielt dafür vom Sonder gericht in Bayreuth eine Zuchthausstrafe in flöhe von fünf Jahren. Der IQjährige Emmerich RoBrnann aus Fohnsdorf hörte zwei ausländische Sender ab und teilte die Nachrichten seinen Arbeitskameraden mit Das Son-dergericht in Leoben verurteilte Ihn zu einer Strafe von vier Jahren Zuchthaus. Die Maschinenschreiberln Else Forkel hörte wiederholt einen ausländischen Sender und teilte einige Nachrichten brieflich einem Soldaten mit. Mit acht Jahren Zuchthaus wurde sie vom Sondergericht in Magdeburg bestraft Der Gastwirt Adolf Stumpf aus Aglasterhausen In Baden hörte nicht nur selbst etliche Mate einen ausländischen Sender ab. sondern lleB audh noch den Juden Julius Israel Nauen mithören. Gegen ihn wurde vom Sondergerlcht in Mannheim eine sechsjährige Zuchthausstrafe verhängt. Vir Mron heul in üiMlfanh Samstag. 21. November R*lckM)mfraan (KelchtMider »d nentKhltnd^ctidtr^ 9 bis 10 Uhr (ohne HS): »Unstr Hchatzklstlelo« mit — Ifi bis IS Uhr: Uunter Samslag-NachniitUi. — IS btx 18.19 Lftir: »Skandal am DonowelN, politlicb« Hfirsiene von Rudolph Stach«. — 1«..W Ms JO Uhn l'ollilicli« ^jsndunKcn and frnnibtrichte. — 20.30 tut 21 Uhr (ohne OeulKhlandsandtr); üai deutsche Tans-nnd Untcrhaltunetorche^tar unter Prant (Irotht ani • ieort lliiUESchel. ~ 2\ bis 22 Uhr (ohne DS): Dm lustige tum Wochenende. DotPclproifraaB vtii D«u|Khlaateid«rt 15 bia I6..10 Uhr: lv«nKsain« Wlederholaac de» Weh»-machtlierichtc». ^ 17.10 bis ISJO Uhr; Mytik tm ttSnimeraiunde; Werke von Brahms, tleo JmttinM Kauffmann. R. StranB «nter Hans Rosbaud. — 2I.U bis 22 Uhr: Haydns »lahreszelteni (drei Teile) aitav Cleitienit Krault mit Trude £ipi>«rl«, JoUia Pitsek Qcorg Harn. Sonntag, 22. November Relchsproirann (Ralchaa«ad«r an4 Deutschlandsendertl 9 bis 10 Uhr (ohne DS): »Unser Scliaukiatiariii« mA Hilde WciOner, Paul Hartmann, Mai Cckard. M) Ii bl» II: feiersliindp. — 1^.4(1 bis 14: Das deatKh« Volkakoniert. — 14,30 bis 15 (ohne DS): Märckenspiel »Die hfcmer Stadimuslkanteni. nearbeitunt: Htno« Mdrtmitnn. Musik; nernharU Richhori. — 15 bis Ii« Komponisten Im Waffenrock. Leitung; Otto Dohrlattl. WolfKanc Friebe, Ftant Mnntraiek. — 16 bi» IS; Klis-cendc QrnBe für front nnd Heimat. — IS bia 19; Ko»« T.ert der flerliner l'hliharinoülker (A-ftur-Klnvierkonzert von Brahnii unter rurtwlnvilcr mit Krwin Fischer), Pl/V-tenlrio von Aueust ReoG. — l« bit l«.l«: ProntherkhUk, — 10.20 bl.s 20; PuOballflnderkaTnpl Dentschland —P'o« wakel in PreBhurg, Sprecher: Roll Wernicke. — Ib.Jt bis 22 (ohne PS); (IroBes UnterHaltongskonzert. DopoelitroKramm roia OenttclilandseDder: S bis 8.,<0: Orgelkonzert Joseph Kuott ans itm SlrRÖbiirger Münster. II his 12.30; RoQjiem »o« Verdi unter Leitung vua Bruno Kittel. i>olisiea: iilla Uftenat Margarete Klu^f, Jakob S.ibri inil ,los-f )rcwiiitcl. -15 bis KS,.*»: I^n^same Wiederholung crlchles, — 16,30 bis 15.55: Solistenmusik mit Ädoil Steine, Qerhard Puschelt and dem Kunkel-Quartett. 2(1.15 his 21: Mystik bei Hugo Wolf mit Prna Berget, nisabeih Hftngcn. Helge Roswlnge. Michael Ptich-clscn. — 21 bi» 22; Abendkontert sron HaT
  • blauer« und ein >8anfter« Heltv« rieh. Genau betrachtet sind ea beide« Sup^^ pen. Der »blaue Heinrich«, der also nichts mit einem Schwip« zu tun hat l«t ein« Suppe aus feinen Clraupen, die mit WaOT^r oder Gemüsebrühe oder entrahmter Mtlclj gekocht wird tmd zuletzt Salz und kleine go-bratone SpecJtwiirfel in sich aufnimmt Dert »sanfte Heinrich« dagegen ist eine Obst-«upx»e, die atiA entrahmter Milch, angertihr«' tem Stärkemehl imd VanJUizucker bectehC und in die frinohes Obst ala Einlage htnetn-gegeljen wird. Zum blauen und sanften Heinrich gesellt sich achließlich noch der »Groß« Hans«, nicht ein Bursche von ungewöhnlicher Länge, sondern ein »MehUöeutel«, ein Knödel von beträchtlichen Aumnaßen. E* t>c8tcht a\iB Mehl, Hofe, Milch, Ei, Roelnea oder Korinthen, kommt als große, prächtig« Kugel auf den Tisch und wii^ schließlich mit Fruchttunke, Kompott otler Dörrobst gego^ Ben. »Götzen« gab m nicht nur bei primlttveo Völkern. Heute sind sie als »Buttermüch-götzen« wieder auferstanden und ein beliebtes Abendpericht Sie be.stehen aus pohca und gekochten Kartoffeln, Ihittermllch, S&la und etwiia Kümmel nnd werden, ähnlich wi« Eierkuchen, in der Pfanne im Ofen gebak-Ken. Anna Maria Lomberj; Hauslrau — merhe dir Oertich von Flschcn, Angebrannten entfernt man aus der Küche, indem man dia heiße iierdplatte mit starkem Essigwassci; abreibt. Ansetzen und Anbacken vo« Speisen ver-» meldet man, wenn das Küchengerät — Kaa-serole, Planne usw. — vorher mit Salz au»« gerieben wurde. Kaffeekannen, Teekannen, Thermosflaschen usw., die längere Zeit nicht gebraucht werden, sollten offen, ohne Deckel stehen, da »a sot.st Icicht einen chimpfigen Ocruch anneh-mrn. Das Wisscr, in dem die Kartoffeln kdchlcn, eignet sich lusgezeichnct zum PuIn zer von blanken Metallen. JaIehlenswert, damit der Wind den Schutz nicht lockern kann. Dieses Einbinden der Stämme stellt gleichzeitig einen Frostschute, dar, weil es die Sonneneinstrahlung und damU die starke Erwärmung des ilimklen Hammes verhindert X Frartgefahr fttr ErdBbeerlieeto. Nicht nur im Erwerbagartenbau, sondern auidi in den Klein- und Sledlergttrten ist es not-wendisr, daft die Erdbeerpflanzungen mit Eintritt winterlicher Witterung vor Frost geschützt werden müssen, um Auswtn-terungssch&den weitgehend zu vermelden. Dies gilt nicht nur für die mehrjährigen Beete, scmdem auch ikm* allem für die In dieeem Herbat angelegten Junc:pflanzungen. An besten fast m natürlich, wenn man dieses Abdecken mit atmhigem Stalldünger vornehmen kann. Manche Qortenbeaitzer werden vielleicht aus ihrer Kleintierhaltung Stalldünger (auch ToifdUngrer läßt alch verwenden) mr VerfUfunff haben. Wer nleit heranzieht hat einen besonderen Qmnd: Afri-kanisdhe Elefanten galten noch bis vor wenigen Jaiiren als unzähmbar. Erst neuere Versuche ergaben, daß der afrikanische Elefant seinem indischen »Vetter« als Arbeitstier kaum nachsteht Er hat zwar ein kleineres Hirn und eine geringere Auffassungsgabe, doch ersetzt er beim Holzfällen, Pflü-ifen oder Waldroden mit seinen Riesenkräften immerhin die Leistungen von hundert Eingeborenen. An sich ist die Zähmbarkeit des afrikanisdlicn Elefanten nichts Neues, sondern war schon im Altertum bekanat, geriet aber daaa im Vergesseakeit «nd wurde eist ii «oserea Tages wiedereotdeckt Ii ladlea, ipo die Verwendung der Dick-häaler «nHie Hoftraditloo ist hat sich im Lanfe der Mituaderte eine eigene »Elefan-teaspraeke« entvickett Jeder Makout wie die Betreuer der gro6en Ungetftme genannt werden, spricht darin zu seinem Tier. Auch die Dickfatater selbst müssen sich unterein-aader Irgendwie verständigen. Man hat — aaok in der Lflnebarger Heide ^ oft genug beQt)aohtet wie iadische Arbeits- oder Zir-kuaelelantea. ohne einen Laut von sich zn geben, die mäcivtigen Schädel aneinander-Üdlen, um dann gleich darauf irgendeine ge-meinschaftlidie Handhing durchzuführen. Die bekannten Trompetenstöße sind übrigens bei dieeen Tieren nicht VerständigungsmitteU soadera Ausdruck erregter Gefühle. Bisher wurden durch »Canaudi« und »Roma« bereits zwanzig Morgen Sumpfwald urbar gemacht Weitere fünfzig Morgen sollen im nächsten Frlihjahr an die Reihe kommen. Damit nicht genug, plant man sogar, künftig Affen zur Maisernte in der Lüneburger Heide einzusetzen. In exotischen Ländern hat man schon früher den Nachahmungstrieb dieser Tiere zum Abwerfenlassen von Kokosnüssen und Einbringen von Maiskotben ausgenützt wobei man wie bei den Elefanten als »Holzfäller« und Traktorenersatz die besten Erfahrungen machte. Nummer 329/926 »Martkitger ZeÜimg« 21 ./22. November Scfle 9 Sttot äee Wodie Andreas Mlöltr.,. Bla PUm, bei dem man, gefesielt Ton der wund4r»n Etniieit des Gusses, frAgt: ist Heinrich. (George wie gesdiaffen für die'Verkörperung des großen Berliner * Baumeiifters oder wiM^ dieser in seinen fast > ttfaitrdlmen-sion^len .Auttmaßen gewaltige Film) eijjens für den eibmaligea Darsteller Heinrich (Seerge gestaltet? So oder so •>— dieser ^ Pr^d^ate „staatsbolitisch und.. kOiwtlerisoh.- ^^oildeTS wertvfldir' tragende Terra-Film, ' ujater freier A&lehnun^ an Alfons vop' CeitMilkas Roman' J[>9r Münzturm" gedreht wiwde, .-bedeutet eine groBlioige Schöphnig^TQB großartiger Innerer, und iuBerer iEinheUUchkeit. Er führt uns in> dler>Zett, alst^r Kurfürst Ton Brandenburg daraü .gkig, 'Berlin' prunkvoll auszugestalten, eiu Stadtbild s« prägien, mit dessen '• tEbefrageno^ BaultcWseiten ein* 2i9 allein das- l^^^öniiii'' In Rom si^h messen k6iisite. '^lit Utitetetatroi^ der eineni gegen <1^ Intrige dter^ andeim unter dt^ hdtlschen WürdeträgeRi soll'^AIbert Schlvit^r, der' von keiner MimAdienfditItt tieeinflußtf die hocfageateckte -Aufgabe' Idsen. " " ' ' ^ ' ' , Bilder höfiicliea Pn^es auf Jenen 'Jahren, wd die' Allonge-Perrücke regierte, blendende Hoffestlichkeiten, das HLover" des zum König gekrönten Brandenburgers, das den traditionellen Morgen-Audienzen des großen Sonnenkönigs nidtt nachstand, wechseln mit interessanten Massenszenen von ' den BaU' stellen. Heinrich George beschenkte uns wieder mit einer überwältigenden Leistung, die Ihre Ergänzung in wertvollen Mitarbeitern fand: Olga Tschechowa als Gräfin von berückender Schönheit, Dorothea Wieck ergreifend als Gattin Schlüters, Theodor Loos und Herbert Hübner, die den König und den Minister treffend charakterisieren. Durch dieses Zusammenwirken bester Kräfte wird die Gestaltung Berlins zur königlichen Residenz wirkungsvoll vor Augen geführt. (Marburg, Esplanade-Kino.) Marianne von Vesteneck hTtaii les Imens .Ktan ein QefUhl, da« man, Jahralani: fUr unerschütterlich hielt, an etniam Abend ina Wanken geraten? Vor dieser Frage steht die Operatioiuuchwester Angelika, die drei Jahre lang an der Seite des geliebten Pro-fessorti gearbeitet hat, der sie nur als guten Kameraden, als zuverlässige Hilfskraft betrachtete. Von ihm enttäuscht verbrachte sie den Weihnacht^abeqd mit einem Menschen, der genau so einsam war wie sie. dem Verkehrsflieger Vansanden. ' Die erfahrene Oberin hat inzwischen den Professor Uber Ajigelikas Zuneigung aufgeklärt, und da entdeckt auch er plötHich nie< Emil Jannings erzählt Plmderei mit dem greßea Bismarck-Darsteller über seine Arbeit Bali Jenningt ist wieder einmal in Wien. Er hat uns sein jüngstes Meisterwerk, den Film der Nation „Die Entlassung", mitgebracht und benütit diesen Anlaß, um ein paar Tage auszuspannen und wieder einmal Wiener Luft zu atmen. Und nun sitzen wir dem großen Künstler persönlich gegenüber und hören ihm zu. Emil Jannings erzUilt über seine Arbeit und sein Leben, in seiner bed&chtigen. Jedes Wort gleichsam abwägenden Art: „Sie wellen natürlich ehras über mein Jüngstes Werk hören, mm, ich glaube, es ist daraus wieder ei^ Schicksals&lm des deutschen Volkes geworden. Ich konnte schon bei den ersten Aufführungen beobachten, daß die Zuschauer den Film, obwohl er doch gewiß ia keiner Stell« als Reißer geschrieben ist, in atemloser Spainnung, Ja fast wie ein Kriminaldrama eri^^ Zum Großteil ist das freilich auch ein Verdienst' des erlesenen Ensembles. Als sehr. glücklich hat sich auch meinb Zusammenarbeit mit Weiffang Lie-beneiner erwiesen. Ich selbst sah in der Rolle Bismarcks vom ersten AugenbUck an eine fesselnde und sehr dankbare Aufgabe. Cs wird Sie interessieren, daß der Film ursprünglich zwei Teile umlassen sollte, deren erster den Aufstieg des Kanzlers bis auf den Höhepunkt s^er Macht zeigen sollte, während der zweite — und nur diesen haben wir dann schließlich gedreht — eben Bismarcks Entlassung vor Augen führt. Die Fertigstellung des Drehbuchs allein nahm fünf Monate in Ansprudi, die Dreharbeit dauerte dann ebensolange. Sie müssen nämlich wis- beh den dienstlichen auch menschliche Qe-fUhle für Angelika. Da sie nun zwischen den beiden Männern steht, glaubt sie sich für den Professor entacdieiden zu mUsaen, weil sie nicht glauben kai^ dsA «in festyerwur-zeltes Gefühl so plötdich erlöschen könne. Erst als Vasaoden In Lebensgefahr ist, merkt sie, daß sie in Wirklichkeit ihn liebt Auch der Professor weiß nun, dafi er sie freigeben muß und dafi w beaUmmt ist, nur Arzt zu Sek. Bin Fil^ der keinQnvfgs.problemfeindlich eingestellt lat und sie Hl' psychologisch'gut gesehenen Szenen oiid fltlutgen Dialogen zu behandeln weifi. Paul Hartmann gibt mit seiner überlegenen Kunst in schlichter Zurückhaltung den Professor.'Lerqr Marenbach ist eine ebenso frauliche wie lebenfiemste Schwester. Hans Söhnker spielt den draufgängerischen und lebensbejahenden Ver-k^sflieger. Käthe Dorsch stellt der Oberin ihr reifes sohauspielerlkches Können zur Verfügung. (Marburg; Barg - Lichtspiele.) ' Gretel Stühler. sen, dafi meine Arbeit an einem solchen Film nicht erst beginnt, wenn er ins Atelier geht Ich lege in inniger Gemeinschaftsarbeit mit den Autoren und dem Spielleiter an Jedem Wort des Textes mit Hand an." Emil Jannings kommt dann auch auf seinen „Zerbrochenen Krug" zu sprechen, und man merkt es ihm an, daß diesem Werk, das er eine „Sache des Herzens" nennt, seine besondere Liebe gilt. Er erzählt von den Schwierigkeiten, die diese einmalige Aufgabe mit sich brachte, die aber schließlich doch alle glücklich überwunden werden konnten. „Und kann es", so fährt Hmil Jannings fort, „eine schönere Aufgabe für einen Künstler geben, als die unsterblichen Verse eines Dichters vom Range Kleists dem kleinen Manne, dem Arbeiter, nahezubringen?" Auf die Frage nach ^seinen nächsten Plänen huscht ein kaum merkliches Lächeln über die Züge des großen Darstellers: „Ich stecke im Augenblick in einer scharmanten Arbeit, die mir viel Freude macht und die ich nach den schweren historischen Szenen, aus denen der Birsmarckfilm gebaut ist, als eine förmliche Entspannung empfinde. Es handelt sich um ein reizendes modernes Lustspiel, in dem ich einen alten schrullenhaften Menschen gebe, der sich durchaus nicht mit der neuen Zeit abfinden kann, der aber im Laufe der Begebenheiten schließlich einen Genesungsprozeß durchmacht. „Altes Herz wird wieder jung" ist der vielsagende Titel dieser anmutigen Geschichte, die noch einen Vorzug hat: Sie verhilft erstmals einer Seite meiner Begabung zum Durchbruch, die in meinen bisherigen Filmen höchstens ein klein wenig durchschimmerte: dem Humor." Und dann erzählt Emil Jannings ganz aus eigenem, daß er gestern, kaum in Wien angekommen; schon in einem Wiener Theater war. „Ich habe die ,Gespenster'-Aufführung im Akademie-Theater gesehen und war davon aufs tiefste beeindruckt. Ich maß gestehen, daß ich seit Kainz keinen Schauspieler von Jener zwingenden Darstellungskrdh erlebt habe, wie sie von Horst Caspar aus geht. Auch die Sch«rl-Bilderdienst-M / Tobis (KIngemann) „Die Entlassung" Emil Jannings, der der Figur des Eisernen Kanzlers seine geniale DarsteUungskraft verlieh, mit Werner Krauß als Baron von Holstein, der als „Graue Eminenz" im Auswärtigen Amt eine unheilvolle Polle spielte war herrlich. Ja, ich habe geradezu Lust bekommen, einmal selbst auf den Brettern dea Burgtheaters zu stehen. Vielleicht ergibt sich dazu in Zukunft eine Gelegenheit, Das wäre schön. Es ist ja schon wieder ein Jahrzehnt vergangen, seit ich zu Gerhart Hauptmanns 70. Geburtstag in „Vor Sonnenuntergang" zum letzten Male vor den Wienern, die mich immer so rührend liebevoll aufgenommen haben, spielen konnte. Aber es geilt mir nicht mit Wien allein so. Auch nach St. Wolfgang, wo ich früher acht oder neun Monate des Jahres verbrachte, komme ich nur selten mehr." Und mit einem leisen Lächeln, hinter dem sich aber vielleicht doch ein unterdrückter Seufzer verbirgt, schließt Emil Jannings: „Ja, die Hechte und Lactise im Wolfgangsee haben heuer lange Schon-Mutter Alving der Dorsch zeit..." Theodor Germer jtus attee Vhtt I 4 OMatMkapMiii • 8 OMafanlups«!« • 34 OÜatankspMlM • 6 SupposHortaa' • • 10 f^leokraHneHea • liilritli, UN WH Iii • • • • • RM -.6a . 1.1V . 31- • 1.74 • Ift DANKSAGUNG Wir sind außerstande, jedem einzelnen zu danken für üit innige Anteilnahme, sowie für die vielen Kranz- und Blumenspenden anläßlich des Heimganges'' utseres unveri^ßiichen Sohnes 'Wnhelm V. (irutschrelber, welcher uns, im Einsatz stehend, für immei entrissen wurde. Wir danken daher allen die ihn auf dem letzten Wege begleiteten, ii'sbesondere dem Bundesftihrer des Stelri-schen Heimatbnt.des Franz Steindl für die herzlichen Ahschiedsworte, dem Führer der Wehr-mannscliafteii im Steirisch^n Heimatbund, SA-Obertührer Blasch, der Kreisführving des Steirischen Heimathundes Rann, den Abordnungen der Wehr-raannscliaften, der Wehrmacht, des Grenzzoll-schptzes und den Vertretern des Staates. «' 12068 Familie Orutschreiber, S^E>IT 3$ JAHKEN MMIOl-WnK kUKMMMMi 8. Zweimal Apfelernte in sia«« Jahr. Dieser Tage konnte ein badischer Landwirt zum zweiten Male in diesem Jahre die Ernte eines Apfelbaumes einbringen. Es handelt sich um einen Frühapfelbaum, der bereits im August abgeerntet wurde, dann neue Blüten trug und nun zum zweiten Male fast voll ausgereifte Früchte hervorbrachte. t. Ein verhängnltvoller Schlummer. Der 26jähriga V. Konecny aus Sirakau bei Polna in Böhmen schrieb am Abend seiner Liebsten einen Brief. Beim Nachdenken übermannte Ihn die Müdigkeit, und er schlummerte ein. Sein Kopf sank immer tiefer und tiefer und stieß schließlich auf den Federstiel auf, dessen scharfes Ende ihm knapp unterhalb des rechten Auges tief ins Gesicht drang. Der junge Mann wurde sofort ins Krankenhaus eingeliefert, wo die Artze bemüht sind, ihm das Auge zu erhalten. bes beschäftisrt. Dabei verletzte er sich ao der scliarfen Spitze des Stundenzeigers, der ihm eine tiefe Fleischwilnde beibrac+ite. Durch den Schmerz verlor er das Oleichgewiclit, rutschte von dem schmalen Gerüst ab und Ijing, sich nur noch an den beiden UhrzeiKcrn haltend, zwischen Himmel und Erde. Die Uhr zeijjte vormittags 11 Uhr 12. In wenigen Minuten muOte sich der lunjce Z&ixer senken und der UnRlückliche abrutschen. Er rief gellend um Hilfe. Lanjje I.eitern wurden an-Resetzt, und im Aupcnblick letzter Erschüp-funj; wurde der Mann aus seiner Lage befreit und ins Krankenhaus gebraciit. a. Fische, die auf Bäume klettern. In Australien lebt der sogenannte Kletterhsch, der merkwürdigste unter allen seinen ArtgenoÄ-sen. Seine AtmungsWerkzeuge sitzen im Schwanz. Er springt gdnz plötzlich aus dem Wasser, hüpft an Land und klettert munter a\if die höchsten Bäume, um sich einmal die Gegend von oben anzuschauen. Seltsamerweise sieht das sonderbare Tier genau so aus wie jeder andere Fisch, nur daß seine Flossen a. Uhrzeiger als Retter. In Leenano in Italien war ein Arbeiter mit der Reparatur einer.zu Krallen ausgebildet sind. Er kommt nur großen Uhr an der Fassade eines Oroßbetrie-1 in den Magrove-Sümpfen in Queensland vor. I c ;- ■ Ar >: 11266 im Feraunterricht büi^ für Höchstleistung i.i der Praxis. I 'chtfaßlich, tadellose Paßform. schönste Linienfo'irung. Schfrittversand. Zuchneide-scnulc Schwarzer, Baden bei ■IWien, Breverstraße 5. Gegr. lü'- Verlangen Sie Prospeiet. 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Unsere Hebe, gute Mutter, Groß- und Urgroßmutter, Frau Schwiegermntter, Magdalena Polelscher qeb. GorUisch hat uns im 80. Lebensjahre heute, Freitag, den 20. November, nach kurzer, schwerer Krankheit Tür immer verlassen. Die Beisetzung unserer Lieben findet Sonntag, den 22. November, um 15 Uhr, am städt. Friedhof in'Drauweiler statt. Marburg-Drau, am 20. November 1942. In ti^er Trauer; Familien Gradbdtnik, Poldscher, PoBtsch und Rlbltsch. 1213S QRAZ, CILLI, PosMach Hypotheken auf Grundbesitz in Stadt und Land Kommunaldarlehen Siedlungsdarlehen Haltung des Reichsgaues für sämtliche Verbindlichkeiten der Anstalt, MM 10 Zrfhui 21V22. Wiiwwiiiibtr RcmMr sasaai Kleiier flizelger'"® "• llllillllllllltlllllllllllllllllllllllllllllllllllMBinilRIIIIIII fetu*4rnckte Wort Rpf fOr ftittedrucfet« Wort « Mpl 26 Otld. Reilltl Mt^rfetbr Brle(wecb>et ntf Heirat 13 Rot das dat ... JIr tll« Ibrll«! Worta«teticB 10 Bpt (etitedruckt* Wert W RiH 0** W«rt»r«H iflt M« n 1) Buchsiabea te Worl Ktnaworliebahr bct Abbolitif Mar M Rol bd ZW«n- Idii iarcft Poat odtf Bot«! n R»! Aifkmtiattftlltt tOr AncAlKfcli mit dem Vtrmerli- »AMkaoft <■ dM Vtrviltay oMf 0«WhUtHt^le* JO RdI AntelRen Annahtncacftlalt Am ftt ErtdlMl«! im 16 Uhr Kleine AaieiscD «erden ■» mm VortliMliMt H^tratcei (auch «QltlKe RrielmarkM) talKenominM. MladMtiibMt At ttn Kl«lnt Anz»lKe I RM ^ f I Wut tfco Zu verkaufen 0«fnl8chtwarenhandlunf an ffutem Ver110000« an die Verwaltung. 12I37-2-a Zu kaufen s^esucht 1 Haus oder Villa im besten Baiiziistand mit Otrten und etwas Feld in Marburg, Pet-tau, Friedau oder Luttenberg vu kaufen gennclit. Amtliche Kaufbeiiingunjjen werden er-iiillt. Ausführliche Angebote unter >F. R.< an die Verw. 11196-2-b SIfittmdM Mcfienk fUr jede Uelegenhtit: Hafzer-Kananeft-vOgeT, CntkItRsige Sänger, u. Zuchtwclbchen 2u verkaufen. 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Nur ernste Zuschriften mit Lichtbild werden gebeten unter »Kin-derliebendf an die Verw. 12045^12 fukdi 3 IfniusU Dieieirige Person, die Freitag meinen vergessenen Damen-regenschirm tan Zaun Ecke TauriskerstraBe mitnahm, ist erkannt worden. Bitte denselben sogleich t>ei Fr. Ger-luschnik, Gemischtwarengeschäft, UrbanistraBe 15, gegen Belohnung abzugeben, ansonsten die Anzeige erstattet wird. 12146-13 Gebe neue Merrenarmband-uhr, Staubsauger, Photoapparat gegen »Hohner« oder ähnliche Harmonika. Auskunft in der Verw. 12062-14 Tausche gut erhaltenes, komplettes Hmiirad fQr gut erhaltene Nähmaschine. Drau-weiler, Gisetsberggasse Nr. 5. 12051-14 Herrenfahrrad, Violine oder Sitzwagerl gegen tiefen Kinderwagen zu tanschea gesucht. Bernhauser, MarlMirg, Triesterstraße 6 (Hof). 12040-14 Tausche Kleinkamera oder 4.5x6 cm Kamera mit Tessar gegen RoDeiflex. Anträge un-4er »Roflelflexc an die Verw. 1200S-14 ratt, Mellingerstraße 3, CM, Markt- platz 13. 3326-14 Akeehreiben? Abcelchnett? 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Die Bewertung der Dringlichkeit erfolgt nach allen nur denkbaren Geslch^unkten, die fllr eine objektive und gerechte Beurteilung dienen können. Selbstverstftndlich muß in ereter Linie auf die öffentlichen Interessen geachtet werden und können zur Zeit private Bedürfnisse erst in zweiter Linie berüekslchtigt werden. In den nächsten Tagen erhalten alle vorgemerkten Bewerber Fragebogen zugesendet, die genauest und vollständig ausgefüllt werden müssen, damh die Arbeit nicht durch Nacherhebungen unnötig verzögert und erschwert wird. Wichtig Ut es auch, daß jeder mit sich selbst zu Rate geht und sich überlegt, ob und inwieweit sein Fall so drin-TCnd ist, daß er vorderiiand seine Bewerbung aufrecht erhält. Klbstverständüch trachtet die Stadtverwaltung mit allen möglichen Mitteln jedem eine geeignete Wohnung zu beschaffen. Solange aber der Krieg eme großzügige Bautätigkeit verbietet, kann nur das Allemotwendigste geschehen. Es kann aber j^er Wohnungswerber versichert sein, daß sein FaU eingehendst geprüft und nach der tatsächlichen Dringlichkeit gewartet wird. Wer nicht gleich drankommt und noch warten muß, kann überzeufrt sein, daß ea eben noch schwieriMre f^e gibt, die den Vorzug haben müssen. Es wild daner an das Oemeinschaflsgefflhr aller wpeHiert, Oe-(kiid und Bnsicht zu bewahren. Ebenso iTchte km den Appell an alle Hausbeeitzer und Inhaber größerer, nicht voll ausgenützter Wohnungen, sofort alle Wohngdegenheiteo, die frei-werden oder freigemacht werden könnten, dem Wohnungsamte, Kemstockgasse 6/1, bekanntzugeben. Jeder, der da mithilft, trägt sein Teil bei zur Schamiig besserer Verhältnisse und hilft letzten Endes damit auch sich selbst. 12099 ^ ObefbürgeriMeiater Knaus. Bei der Ausgabe der Fische ist von jedem Versorgungsberechtigten die Nummer, die Fleischkarte der 43. Zutetlungs-periode zur Abstempelung und das notwendige Verpackungspapier mitzubringen. Um eine reibungslose Abgabe einhalten zu können, mache Ich ausdrücklich darauf aufmerksam, daß Kunden, deren Buchstabe nicht aufgerufen ist. an einem anderen Tag nicht beliefert werden können. Im Behinderungsfalle kann der Verbraucher die auf ihm entfallende Ware im Anschluß an die gesamte Aufteilung am Montag, den 30. Nov. 1942, beziehen. Bisher noch nicht eingetragene Kunden können erst nach dem 30. Nov. 1942 für die nächste Fischausgabe in die Kundenliste vorgemerkt werden. 121Q3 Im Auftrage: Nitzsche. Der Chef der Zivilverwaltung In der ünterstelermark Der Beauftra^fte fftkr die ZlvUrechtspflege. Dienststeile Marburg a. d. Drau T 84/42 6 Einleitung erg bei Saldenhofen, zuständig nach Saldenhofen, Kreis Marburg, laut Note des Pfarramtes St. Anton a/Bachern seit 7. 11. 1910 mit Theresia Mravljak verheiratet, am 15. 8. 1915 zum Landesschützenregiment Nr. 4 nach Leoben eingerückt, im November 1915 auf den italienischen Kriegsschauplatz abgegangen, letzte Nachricht vom 5. 11. 1916, Feldpost Nr. 53, wird seit Ende November 1916 vermißt. Da hiernach anzunehmen ist. daß die gesetzliche Vermutung des Todes im Sinne des § 4 des Gesetzes vom 4. 7. 1930, RGBl. I, S. 1186 eintreten wird, wird auf Ansuchen der Gattin Theresia Hren, Arbeiterin in Anton a/Bachern Nr. 40, Post Wuchern, das Verfahren zur Todeserklärung eingeleitet und die Aufforde-: rung erlassen, der Dienststelle Nachricht über den Vermißten | zu geben. Hren Michael wird aufgefordert, vor der gefertigten nienststelle zu erscheinen, oder auf andere Weise von sich Nachricht zu geben. Nach dem I. Juni 1943 wird die Dienststelle auf neuerliches Ansuchen der Theresia Hren über die Todeserklärung entscheiden. 12070 Marburg/Drau, den 17. November 1942. ButhhMung^un Der von uns s im Einvernehmen mit dem »Steirischen Heimatbund« am 23. Oktober angezeigte Buchhaltungskurs begüint Ende ftevember. Infolge der großen Zahl von Mei-dimgen mußten drei Gruppen gebildet werden. Die erste Gruppe beginnt am Dienstag, den 24. 11., die zweite Gruppe Mitlv.och, den 26. 11., die dritte Gruppe Freitag, den 27, 11. Zeit 17 Uhr 30 bis 19 Uhr 30. Ort: Hauptschule, Emil-Gugel-Straße 1, Part, rechts, Zeichensaal. Die einzelnen Teilnehmer erhalten von uns noch gesondert Berechtigungsschreiben. industrieabteilung der Wirtschaftskammer Steiermark l]g73 Oraz, Burggasse 13/3. DER STILLHALTEK0MM16SAR FÜR VEREINE. ORGANISATIONEN UND VERBÄNDE IN DER UNTERSTEIERMARK Bekannimathung Die im Bereiche der Untersteiermark wohnhaften Mitglieder nachstehender Vereine und Organisationen werden zur Feststellung ihrer Mitgliedschaftsansprüche erfaßt: 1. Unterstützungsverein der Eisenbahnbediensteten und Pensionisten in Laibach (früher Innsbruck), jedoch nur jene Mitglieder, die bisher ihre Meldung noch nicht abgegeben haben; 2. »Dobrota«, Sterbe- und Unterstützungsverem der Postangsstellten in Laibach; 3. Lehrerselbslhilfeverein in Laibach; 4. Verein der pensionierten Lehrerschaft für Slowenien in Laibach; ^ ^ 5. Sterbefond des Banalvereines der Staats- und Selbst-verwaltungspensionisten in Laibach: 6. Vereinigung der Heizer der Staatsbahnen und Schiffe des Königreiches Jugoslawien in Belgrad; 7. Sterbefond der Finanz- und übrigen Staatsangestellten und Pensionisten in Laibach; 8. Vereinigung der Unterbeamten der Finanzkontrolle in Belgrad. Diese Mitglieder werden aufgefordert, Ihre Anmeldung persönlich oder schriftlich bei der Dienststelle des Stillhalte-kommissars in Marburg/Drau. Wielandgasse ll/I, anzubringen. Bei der Meldung sind anzugeben: Vor- und Zuname, Beruf. Anschrift, genaue Bezeichnung des Vereines oder der Organisation, Mitgliedsnummer und Datum des Beitrittes. Die Meldungen haben bis 30. November 1942 zu erfolgen. Der Stinhaltekommissar: 12026 gez. Hruby» Gfiauscbatzmeister. Tausdie ichönen, neuen Dauerbrandofen für ebensolche Schreibmaschine oder Tischsparherd (Hausfreund). Adr. Verw. 12050-14 Spetoekortoffelverteihmg am 21. on'' 23. November. Auch für Einkellerung. Hans Göttlich, M".rburg, K&mtnersiraBe 128. 12131-14 Neuer Herreaanntg wird ge* gen neuen Kleiderkasten getauscht. Zu besichtigen Nachmittag. Anschrift in der Verwaltung. 12145-14 Tages-Preiee ffir jede Meng« Altmaschinen, Eiafcn, Metalle. Abfälle aller Art. Übernehme Abwracksbetriebe. 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Juli 1914 zum Infanterieregiment Nr. 87 nach Ulli eingerückt, im Monate Augt»st 1914 auf den nördlichen piegsschauplatz abgegangen, wird seit der Schlacht bei Lemberg, Ende November 1914, vermißt. Da hiernach anzu-nehmen'ist, daß die gesetzliche Vermutung des Todes im bmne dea § 4 des Gesetzes vom 4. 7. 1939, RGBl. I, S. 1186 emtreten wird, wird auf Ansuchen der Gattin Maria Kosi, Brailzerin in Lachonetz Nr. 52, Post Teichwiesen, das Verfahren zur Todeserklärung eingeleitet und die Aufforderung eriassen, der Dienststelle Nachricht über den Vermißten zu g^en. Kosi Johann wd aufgefordert, vor der gefertigten Dienstetelle zu erscheinen oder auf andere Weise von sich Nachricht zu geben. Nach dem 1. Juni 1943 wird die Dienst-stdle auf neuerliches Ansuchen der Maria Kosi über d»e Todeserklärung entscheiden. 12072 Marburg/Drau, den 17. November 1942. Der Aef der ZivilverwaltUBg io der Untersteierinark Der Beauftragte fttr die Zivllrochtspflege. Dienststeile Marburg a. d. Drau T 66/42 6 Einleitung des Verfahrens zum Beweise des Todes Anton Hriberschek, geb. am 12. 1. 1874 in Dom-büchl, Kreis Coli, zuständig nach Cilli, unehelicher Sohn der Lucia Hriberschek, seit dem Jahre 1899 mit Maria Supanz verheiratet, zuletzt wohnhaft m Cilli-Gaberje Nr. lOl, am 29. 7. 1914 zum Landwehrinfanteriereginient Nr. 26 nach Cilli eingerückt, im Monate August 1914 auf den serbischen Kriegsschauplatz abgegangen, geriet am 1. 12. 1914 in die serbische Kriegsgefangenschaft, letzte Nachricht vom 1. 1. 1915 aus Waljewo, wird seither vermißt. Da hienach anzunehmen ist. daß die gesetzliche Vermiittmg des Todes im Sinne des S 4 des Gesetzes vom 4. 7. 1939, RGBl. I. S. 1186 eintreten wird, wird auf Ansuchen der Gattin Maria Hriberschek aus Sachsenfeld Nr. 51, das Verfahren zur Todeserklärung eingeleitet und die Aufforderung eriassen,, der Dienststelle Nachricht über den Vermißten zu geben. Hriberschek Anton wird aufgefordert, vor der gefertigten Dienststelle zu erscheinen oder auf andere Weise von sich Nachricht zu geben. Nach dem 1. Juni 1943 wird die Dienststelle auf neuerlichen Antrag der Maria Hriberschek Uber die Todeserl^läriing entscheiden. Marburg/Drau, den 17. November 1942. 12073 Der Chef der Zivil Verwaltung In der Untersteiermark Der Beauftragte für die Zivilrechtspflege Dienststelle Marburg a. d. Drau T 96/42 6 Einleitung des Verfahrens zum Beweise des Todes Blasius Leskowar, geboren am 2. 2. 1883 in Preloge, zuständig nach Breihau, Kreis Marburg/Drau, laut Note des Stadtpfarranites Windischfeistritz seit dem Jahre 1909 mit Juliana Aitschgo verheiratet, am 27. Juli 1914 zum 87. Infanterieregiment nach Cilli eingerückt, im August 1914 auf den nördlichen Kriegsschauplatz abgegangen, letzte Nachricht vom 12 2. 1917, soll Mitte Februar 1917 in den Karpathen gefallen und am 16. 2. 1917 begraben worden sein Seither kam von ihm keine Nachricht mehr. Da hiernach anzunehmen ist, daß die gesetzliche Vermutung des Todes im Sinne des § 4 des Gesetzes vom 4. 7. 1939, RGBl. I, S. 1186 eintreten wird, wird put Ansuchen der Gattin Juliana Leskowar, Wäscherin in Windischfeistritz Nr. 15.*), das Verfahren zur Todeserklärung eingeleitet und die Aufforderung erlassen, der Dienststelle Nachricht über den Vermißten zu geben. Blasius Leskowar wird aufgefordert, vor der gefertigten Dienststelle zu erscheinen, oder auf andere Weise von sich Nachricht zu geben. Nach dem 1. Juni 1943 wird die Dienststelle auf neuerliches Ansuchen der Juliana Leskowar über die Todeserkl.lrimg entscheiden. 12071 Marburg/Drau, den 17. November 1942. Jeder Untersteirer liest die „Marburger Zeitung"! Graz Herrengasse 26 «M Tu U n (T ff »9 £3^^ i2 ikku&mttm Tititi 11V3I Nowcffrb« s»a2i Sla^Hlieater Marhari a. 1 Dra« Samstag, deo 21. November ' Prrii« 1 HASKE IN ■LAU Operette In aeoke Bttdern vea Frad Bayaaiid SO Ubr EMa: 88 Ofar Sonaiag, des 22. Novamber Nadunittagsvontelluiif Paalae t MASKE IN BLAU Operette In sechs Btlderti von Pred Raymond Beginn: 15 Uhr ^ Enäe: 18 Uhi Abendvorstelhiog Pniaa 1 MASKE IN BLAU Operette in sechs Bildern von Fred Raymond Beginn: 20 Uhr. Endet 23 Uht SEIT 61 JABBEN MUSIKHAUS PERZ HerrenKaaM Nr. S4 '30 MARBURG (Drau) — mt Noten • Musikailen 0 MoaiklnalmiiMnta ^ Oramniophone-Plaltai ^ Kttjiatler-Salten und ^ aDe Beatandtella Li«lcriiag«a «riolteo mr Im Rahmei dei KootlaKefltei MOd der Kundeolltl« ■ TKIR180HEB BEIMATBUND KrelaflUinuif Marborf-fitadt , V«rMMt«lluiigMni«lg«r iIm AmtM VoHrblkhing Samelag, 4m 21. Novambar IWrtVpMaaal, Danptote 17 mb II Uhr Dtpl.-Iag. L C. MazzatH ^ Bartta a A L 1 A W I E H t , matag, den 23. NovafliSer Theaterriiig i :»DE BOHEMEa, Oper von Q. Pucdni__ Freitag, den 27. November Musikring Heimatbundsaal am 20 Uhr I. SymptuMiialmBipt Freitag, dea 27. Navaaibar Liditaptetsaal, Domplatz 17 wn 20 Uhr ' Prof .Dr. SchaNberger »Wanun daa wahrhafte Preußen «fla KehnzaSe Großdeutschtanda wurde« Blntrlttakartan in dar GaaahKftaatelle dea Amtea VoHcMldiing, TagratUioffatraße 10a, ftir dla Vor-tragaabenda auch In dar BachhaiuHong W. Rains, Harrangaaaa 11308 BURG-KINO rernrul 22-10 Heute 16, 18 30.21 Ühi Paul Hartaiann, Leay Marenbach, Hans Söhnker, KAÜie üorsch in dem Schickial einer Frau iwi-schen zwei Männern: 12028 Irrtum des Heriens Für JagaMtflclM nicM aMgalaaaen! ESPLMNADE remrul 25-29 Heute 10.18.30. 21 Uhi Hehirich George Olga Tschechowa Andresß SeMütmr Dorothea Wieck, Mila Kop|l, Herbert Hübner,' Theodor Loos, Marianne Simeon 12027 JngendHche unter 14 Jahren nicht zugelassen I Industrieobst und Mischobst flbemelmen hi Wafffo»> «ad Wagenladunnn: Mar- biirger Apfelsaftkeltwi, Marburg, Horst-Weasel-Straße 2 (Union-Brauerei) und Saantaler StiBmoat-kelterei, CiHi, BuchenatraBe 7. 11900 Südsteir. Obst« und Oemflaeverwartunga-Genasaan-achaft »Siidobat«, Marburg, Mellingeratr. 12, T. 2931. Jäger I . ^ea AcMung f Kaufe REH-, HÜBCH-, SCHAF-, »BOEN- und KITT ^bLLt. — Für je zwei Rali- oder Hirachfelle wird aia Bämischiregarbtes Stück nach Wunach rückreHefert. 11088 R C M E R, Gerberei, Marburg-Brunndorf, Haydngaaaa 24. lim irnnmiinniniiitminininiiiinmii iIHminiininniHntnHn' ininmHHnmi s s s i Kanzlelkräffte männliche sowie auch weibMcha, arfakrtM, auch ältere, von hiesiger Dienstateile per ao-fort gesucht. Vofzustdien bei der Zwischen-bewirtachaltung, Marburg, Tegetthoffplatc 1, Zimmer 27. 11967 iniiiiiifliiiiniiiiiinnuiiiiiiiiiiiiniiiv Buchhalter in Pettau frei ab 31. 12. 1942, avenkieU kUher. BilanzKUiigt. agile Kraft und selbat&tidiger Korreapondent. Zu-achriften erbeten unter »Erstklassig« aa: Anzeigenannahme 0. Pichler in Pettau. Stdrtooher Heiiuatbund, Amt VoIMMmg Volksbildungsatitte Martnirg Samstag, 21. November 1942, LicMapietoaal» Dom-plstz 17, wn 20 Uhr . LIcMkNikmrwfraf ttbmr ALBANIEN Beifa «Bd Manachtn Im Unda dir AdimOhoa Ea iprichti IMpL*««!. L. C. Manoat, Barlhi, RM uTderSScir Eintrittokarten la OJl, 0.70 and 1. !St^ handlung W. Heinz, Harrangaaae, Oaachftftastalle daa Amtea VolkbHdting, TegetthoffatraBe 10a und an dar Abendkaaae. Htm STE1BI80BBB HBIMATBVMD Amt ValdUMung — TalkabiMiingaatätte OUB VeniisliitiBin In HmaHtr 1942 2a. Naveaabav KtalÄaaa " 20 Bi* Dlpl. werblichen Maschinen, Möbeln, Hausrat, Kühlap-pariiten samt Montage, Generatoren samt Einbau, Autoreparaturen, rückzahlbar bis zu 24 Monatsraten. 11730 AVA Teilzahlungö-Kreditunternehmung, Wien L, iiaiiuachgasse 1 fOperngasse 2), Tel. R 2-25-80, H 2-^2-78, Filiale Graz, Herrengasse 17, Tel. 3258. Annahmestellen: Marburg, Tegetthoffstraie 43/1, lel. 2055; Cilli. Wngstraße 9, Tel. 306; Pettau, Herrengasse ."W Krainburg, Veldeserstraße 14, Tel. 196. Ä7 BAYERKREUZES werder) ArifieimiHeJ vofi WeMni^ geschaffen. In (fen BAYER-Forsekun^ sfäHen wird unermöSleh cjeerbeM. L^Ovi wm BAYER-Kreyz werde« sicK »eue würdig an die Se^ sieAen! 10141 Kett/9 ißss^ogm danOf, äaivm öfhrsmlttaumon mmWassprspülen, stets nurmitgutw Kaule grolle, itarka PsrtananwXgeii Amerikaner betorzuft. Streh-meiar, Wl«, haus- 'aaae 9. 11977 zmiaimiiMii Bnsshaideis-Fimi aueht Haratallar wx Kura-waren, lioda, Bljoutarla, Galanterie, Hola- und Hauahalt-artlkal. Carl Sohewe, Berlin 0 2, Spandauerrtr. 42. 11496 12029 icMsaiele Brun»<>ri Recht auf Liebe WochenBchau, Kidtarfttm Pflr Jugenc^che eicht zugelaaMnl Vorstelktneen leden Traitai mn 20 Uhr. Sjwii^g um 18 u. 20.30, Bonntag um 15, 18 u. 20.30 Uhr Matropol-llchttpiela CIHI Vom 20. tris 26. November Vortielluafen: Werktags: 17.30, 20 Uhr, Sonn-taga: Ii, 18J0, 21 Uhr 12060 WALDRAUSCH mit Hanai Knotock, Paul Richter, Hedwig BIeiI>* treu, Bdaard Kiiek, Erika Dannhoff, Martin Schfflkfthofer. Pflr Jugendttcha zugdaasea. T OM-LICHTSPIELE PETTAU yon Freitag bb efaischfieOlich Montag: Pml HörWffer, Hermann TUmig, Harn Holt nnd Marte Haren in einer Epiaode aus dem Leben Fer-dinaad Raimunds: BrUderlein fein Fir JagiadHchi MUer 14 Jalra Mi Für den Bosch-Dianat in Mafburg, Trieaterstraße Nr. M, wtfda« gwMhtt ILdumaiclHi für die kaufmAnaiaeke und dl« tfchaiflche AbttUang. Keantniaae der deutschen Sprache anbedingt not^'endig. 11806 OeschäftsfUhrer I fär DIeaatateile In MifbMf fcseelrt. guagen: Mindestalter 34 Jahre, endgültiger deutscher Staatsangehöriger. Freistellung vom bis-herigea Arbeitftplatz md glich. Antrige unter »Selaständige Arbeit« an die Verwaltung. 12077 11745 VerkSufer und VerkSuferInnan der Spezereibranche und Bürokraft werden van großem Provinzhandelsunternehmen gesucht. Wohnung uad Verpflegung im Hause. Offerte unter »Sofortiger Eintritt« an die Verw. 11947 |iaiijM UflSin ffnciN SMlt Wilmrl- ni AmdiriHliidening DiUaaen uasare hosibezieher sofort dem zuständl-gea Postamt (nicnt dtm Verlag) melden. »Martrarger Zeltang«, Vertriebsabteikmg Naai Ba loltt Rat: lar ad» am lalH-NlBaa^e•la^ kauft wie alljährlich: rbei-ter, Marburg-Drau, Draugaa-se 5, Tel. 2623. 10458 tMAPIQl/r Siicfi« In minmm NNcfi«. Srol-. S€hunimamn mdmr TrmHk ml» *2 «k VERKÄUFERIN un%mnukommmn. ZmBthrIHmn mrkm' imn umimr „20 ßAMHB'* mt» ill# ¥mrw. Werte Dmmen I ffeerffrban mit den beslee 0rei'9xydatleiia-FarBan Im Saion „TON/*' mieter hin. _Mmröiirg (Bf muh Burif b— Hr. 16 Texlillelrleb m Marknrg ndit BxpodlBiilBO B. LeHw ier VimRiMtellmg Bewarber, die an ein gewissenhaftes Arbeiten ' gawMint aind, wollen sich bitte bewerben unter «Versandleiter« an die Verw. 11975_ VMAaUK"''' Pasta Plumbl Dr. Reimer rebArt U l«dM Hm« J«d« Wund« ob triacb odtf alt ob if«! mIw klaii nU PlumW Or. 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