^^ Mittwoch, 1. Mai 1801. Jahrgang 120. Macher Mung. <^> W^zA' >lNU PllNvtilenbung: aanzMrlg 30 ll, halMdrtz lb «. Im »omptoir: ganz. ^^'"!7 ^mtsbllltte zur «Wiener Zeitung» vom 27. und ^l Pttl^ l' 9? und 88) wurde die Weiterverbreitung ^. 4? .^' vom 22. April 1901. ^ 111 V" Zeitung, vom 19. ?lpril 1901. Y^lsailwIV wurde belegt ilber Veranlassung der U. "le ni^. '^°^ 'n Leilmeritz die ausländische, in München tz ' "nl> M^f"wdische Hructschrift (Vroschüre): «Teutsche " unk Z^^politil. von 3)r. Karl Mehrmann nach ^"" k. l. «andespräsidium für Krain. ^.«ibach am 28. April 1901. ^!chll»gh^ ausländische periodische Druckschriften wurden ^62^Iluer Zeitung. Nr. 181 vom 19. April 1901, ^^I.^'l' ^ 7 vom 13. April 1901, ^MNnchm, ^"Nl l. ,. «andespröfibium für Kiain. ^^^^ iiaibach am 29. April 1901. ^ vui i> ^ parlamentarische Lage. Blättern liegt eine Reihe von ^vos ^ dj^ augenblickliche parlamentarische 3'^"^?^"blatt constatiert, dass in der letzten <üi>! ^'° 9lrs, > ^"lz kein Zweifel mehr in Bezug ^"w,i,>,"!'^Ulialeit des Hanfes, sondern nur 5i>l vlu,/, ""N5 ^.^ Umfanges der zu bewälti-^ '^ i»i ">?"l hervortreten. In der That gehe die ^^^»^""""leute zu langsam vonstatten, da -^ ^"Ne s'" ^wischenfälle sich hänfen. Ander° l^s'tcit il^, ^' "'cht geleugnet werden, dass die ^^li.^.', ^ nachgelassen hat und dass man «^ ^ ^ ^'Urt von Hwischenfällen rnhiger denkt, «eb, ^cllt.^ '"'") angesprochenen Willen der ^i? äu f^^ ^" dunten, die wirtschaftliche Gesetz ^! " "st/?""' Tie Bereitwilligkeit der Czechen, ^ "'' t(>, '^'"^ 5U'"" wichtiger Vorlagen äu «', '9 in ^. 'Zeichne am besten den grohen Uin-^^ Et,' ^luation. Tac^ Parlanient, das so ^ solle , ^ewilligungs - Maschine verschrien ^Meii s,"" "ach allen Seiten hin Segen und ^^^"den, llnser ganzes wirtschaftliches Leben neu befruchten. Das müsse den Eifer aller Pal' teien anstacheln, leine tonne zurückbleiben, ohne sich mit großer Verantwortung zu beladen, uud gerade jene, uon denen sicherlich nur böswillige Gerüchte verbreiten, sie feien geheime Gegner der Parlamentär?» scheu Ordnung, müssen in der ersten Reihe zu finden fein. Auch die Montags-Presso ist mit dem Tempo der parlamentarischen Arbeiten nicht zufrieden. Die Entschlossenheit, mit der die Regierung das Reich unter Anspannung seiner vollen Leistuugslraft auf die Bahn nioderner wirtschaftlicher Entwickelung zu leiten gesonnen ist, begegne nicht an allen Orten sympathischen: Verständnisse. Der vom Ministerprä'si< denten ausgesprochene Gedanke einer Anbahnuug nationalpolitischer Verständigung auf dem Wege der Cooperation im wirtfchaftlichen fortschritte sei vollends nicht nach dem Geschmacke der offenen oder heimlichen Gegner einer modernen Entwickelung unseres Staatswesens, zumal jener Elemente, welche die Erinnerung an die alten Rechte noch immer nicht aufgegeben haben. Allerdings constatiert das Blatt, dass auch die Nadicalen auf der Linken durch ihre Vorstösze gegen den Katholicismus den Gegnern der jetzigen Situation, ohne es zu wollen, Vorschub leisten. Gleichwohl brauche man Muth und Hoffnung nicht sinken zu lassen, denn in der Verkettung und wechselseitigen Bindung der wirtschaftlichen In» terejsen der maßgebenden Parteien liege ein wesent» liches Moment dafür, den inneren guten Willen dort, wo es an solchem mangelt, zu fupplieren. Wo mannigfache und wichtige materielle Interesfen sich gleich mächtig zu nachdrücklicher Geltendmachung entschlossen einander gegenüberstehen, müsse ein Weg zu loyaler Auseinandersetzung und bestimmter Ver° einbarung gefunden werden. Es komme jedoch dar« auf an, dafs das Einvernehmen der Interessenten im Gegensahe zu der Vorlage eines bloßen Kalcildari-nm5 dazu führe, dass ein unter den maßgebenden Parteien zeitlich und inhaltlich festbegrenztes, wirk-liches Arbeitsprogramm fixiert werde. Die Deutfche Zeitung sagt, mit der Wasser-straßen.Vorlage fei für das Parlament abermals der Anstoß gegeben, sich auö dem Parteihader heraus-zuwinden: das Abgeordnetenhaus habe einen zweiten großen Ansporn erhalten, zu seiner Pflicht znrück-zutehnm. Jeder Punt't der jetzigen Tagesordnung fei von größter Bedeutung für das Gemeinwohl, jede Stunde fei kostbar, jede Sitzung sollte mit sachlicher Arbeit ausgefüllt werden. Volksverrath wäre öS fürderhin, die knapp bemessene Arbeitszeit durch Zwischenfälle zu vergeuden. Die „Reichspost" betont gleichfalls, dass außerordentlich bedeutungsvolle Aufgaben zu löfen sind, welche es dem Parlamente nahelegen follten, mit feiner Zeit haushälterisch umzugehen. Allerdings sehe sich die Lage gegenwärtig angesichts der häufigen Zwischenfälle nicht rosig an, allein wenn es den patriotischen Parteien gelinge, dieser unliebsamen Störungen Herr zu werdeu, dann werde es vielleicht dem Hause gegönnt fein, ein dauerndes Werk des Vö'llerfrieoens zu schaffen, denn die Arbeit versöhnt. Der Sonn° und ^eiertnas-Courier tritt ebenso mit großem Nachdrucke fiir die Beschleunigung der parlamentarischen Arbeiten ein, welche in der letzten Zeit keineswegs in befriedigender Weise vonstatten gegangen seien. Der Durchstich der Landenge vsn Kra. Wie man aus Paris berichtet, hat die französische coloniale, Prejje das etwa 2<) Jahre alte Project der Herstellung eines Durchstiches in der Landenge von Ma auf der Halbinsel von Malakka zum Zwecke der Abkürzung des Seeweges von Europa nach China wieder auf die Tagesordnung gestellt. Der Isthmus von 5tra bildet eine schmale Landzunge, durch welche die Halbinfel Malakka eingeschnürt erscheint. Wenn dort ein Canal hergestellt werden sollte, würden der in den indischen Ocean fich ergießende Fluss Pakschan uud der iu den Golf von Siam mündende Fluss Tfumpang in den Bau e'mbezogen werden, so dass zur Perbindung derselben bloß ein Landdurchstich voll 53 Kilometer erforderlich wäre. Jules Ferry hat schon vor 20 Jahren die Wichtigkeit dieses Projectes anerkannt und zu diesem Zwecke eine aus drei, in colonialen Angelegenheiten competentcn Persönlich» reiten, Francois Deloncle, Leon Dru und Graf Mah6 de la Bourdounais, bestehende Commission nach Siam, Birmah und Malakka entsendet. Nach Ansicht dieser Fachmänner hätten die Durchsticharbeiten sieben Jahre unter Verwendung von (MX) Kulis erfordert, Deloncle schätzt die Kosten auf 80 Millionen Francs, Dru auf NX) Millionen und Mah6 auf 65 Mllionen. Der König von Siam Plante seinerseits, den Durch« stich auf feine Kosten mit dem weit geringeren Auf» Feuilleton. Unser erstes Dienstmädchen. Aus dem Französischen. tz Schluss.) ^llch^^'ch Gott/Lucie. Wie geht's, mein ^'°! A tra.f b'- Ach, welch ein Tag! Denk' Dir, ^^tt ^ "und seine ganze Arbeit wurde mit ^. ^ch bi,, todtmüde! ^ 5tm'5 n-'? 'ucht ... Das Mädchen . . . ^- >'rl)ön i "'" ^'''e Krochen l ^-3^^rde sie ihr von, Lohne abziehen. ^ T>^ Nttlwn ^ "'"" ^'"U b"l cs ja nicht !,^'t"^V^5" ""r U)r eine Lehre sein, ein i ^ ' "h bit. "3! äu geben. ^> "schul v'^' ^"^ r"ch' mir meine Pan° > T '"'ch ,, ^^ mein Schatz, aber wahrhaftig, ^ick lNlfn ? "ehr "uf den Füßen halten, ^nhr, ^ ^iarie, geben Sie dem Herrn die ^^^h^?'^ Sie stehen ja hinter Dir. , ^>, ">lv habe,l wir uns denn ein Mädchen ^ "'kni, ^""e! Eine große Neuigkeit! Cs U '""' die Nedo davon, dass ich Abjhei- lungschef werde. Ich wollte cs nicht glauben, aber der Generalfecrctär ließ mich heute zweimal in fein Zimmer kommen — zweimal! Er fragte mich nach allem Möglichen. Es fcheint, dass Rolliu bald seinen Abschied nehmen wird, denn . . . Sie: Und wie das Bett nnr wieder gemacht ist! ... Sie hat noch genug zu lernen! VI. Er (zärtlich): Tu siehst heut Abend entzückend aus, Lucie. Dieses Spitzenhäubchen steht Dir einzig. Sie: Hast Du nicht bemerkt, wie unser Zucker verschwindet? Er: stein. — Ich finde in Deinen: Auge heilte elwas Besonderes, etwas wie . . . Ist's jetzt Mode, die Augen mit Diamantvudcr zu bestreuen? Sie: Früher reichte ein Pfund Zucker drei Tage. Er: Komm, umarme mich! Sie: Lass doch! Du machst mich nervös! Man lann nicht einen Augenblick über ernste Dinge mit Dir sprechen. Er: Jetzt ist auch nicht die geeignete Zeit dazu. Sir: Welch unerhörter Mensch Du bist! Meinet« wegen, wenn cs Dir Vergnügen macht, bestohlen zu werden . . . Er: Es liegt etwas Berauschendes in der Luft! Sie: Morgen werde ich aber die Stücke zählen. VII. Er (hängt einen Spiegel an's Fenster, um sich 5v rasieren)' Marie! Wmmeti Näsln! ! Das Mädchen: Hier ist es schon, gnädiger Herr. Er: Danke. (Das Mädchen geht hinaus.) Sie: Du scheinst Dir das Mädchen sehr genau anzusehen ... Er (das Rasiermesser fallen lassend): Was sagst Du? Sie: Es ist ein hübsches Mädchen! Er (zuckt die Achseln): Sprechen wir jetzt von etwas anderem. Sie: Es gibt Männer, die so wenig Zartgefühl besitzen ... Er: Zum Teufel! Sie: Denen es nicht daraus ankommt. . . Er (sich weiter rasierend): Bitte, nur weiter! Sie: Antonin, versuche nicht, Dich über mich lustig zu machen. Du weißt, das verfängt nicht bei mir. Soll ich Dir beweisen, dass ich alles weiß? Er: Nun ja, zum Beifpiel? Aber sei vorsichtig, dass ich mich nicht schneide. Sie: Gestern auf der Straße hat Dich der Obst» Händler Nlit dem Mädchen plaudern sehen. Er: Was Du sagst! Sie: Willst Du etwa leugnen? Er: Fällt mir nicht ein! Der Obsthändler ist ein Hellseher. Sie: So haft Du also mit Marie geplaudert? Er: Ich habe nicht mit ihr geplaudert, ich habe nnl ihr gesprochen. Das ist ein großer Unterschied! l Ek: An! dn Gvtche.? Laibacher Ieilung Nr. 99. _________________________818_________________________________________I^iai^ > wände von 20 Millionen Francs herstellen zu lassen. Der englische Major Loftus, der die Commission begleitet hatte, veröffentlichte jedoch unter den Auspi« cien der geographischen Gesellschaft in London einen Bericht, in welchem er die Ausführung des Durchstiches als unmöglich darzustellen versuchte. Die englischen Eapitäne Forlong und Fräser sprachen sich zugunsten einer Eisenbahnverbindung über die Landenge aus, ähnlich derjenigen von Alerandrien nach Suez. Angesichts so widerstreitender Meinungen wurde der Plan damals fallen gelassen. Nunmehr aber wird er wieder in Erörterung gezogen, und der ehemalige indochinesische Aeamte Herr E. Lemire schreibt hierüber in der 1>6pöud6 oolduialt» Folgendes: „Es ist »licht wahrscheinlich, Hass die Engländer gegenwärtig den Canal werden ausführen lassen. Der Durchstich würde so sehr Singapore benach» theiligen und dein französischen Indo-China zustatten kommen, dass sie nicht nur selbst auf diese Herstellung verzichten, sondern auch deren Ausführung durch andere verhindern würden. Man hat berechnet, dass 1,800.000 Tonnen den Canal passieren würden und dass eine Gebür von vier Francs per Tonne eingehoben werden tonnte. Die Schiffe würden durch diesen Seeweg ihre Fahrt um vier Tage abkürzen." Politische Uebersicht. Laibach. 30. April. Nach einem von der Slavischen Correspondenz veröffentlichten Communique fand infolge, der Ge-lÄchte, dafs der conservative Großgrundbesitz die czechischen Abgeordneten gegen die Regierung dränge, am 28. April über Veranlassung des Grasen Palffy eine Besprechung zwischen den Mitgliedern der parlamentarischen Commissionen des Czechenclubs und des conservativen Großgrundbesitzes statt, in welcher festgestellt wurde, dass diese Nachrichten auf ganz falschen Suppositions beruhen und unrichtig sind. Die Angelegenheit wird in einer morgen stattfindenden Besprechung noch zur Er« örterung gelangen. Die Regierungsvorlage über die Errichtung der Wasserstraßen bezeichnet das Jahr 1904 als Anfangstermin für den Bau der Canäle. Bis zu dieser Zeit müssen die Vorarbeiten derart erledigt' sein, dass unverzüglich an den Bau geschritten werden kann. Die bis zum Jahre 1904 zu treffenden Maßnahmen sollen die Grundlage für die ganze Action schaffen und sind daher von besonderer Wichtigkeit für die eigentliche Durchführung der großen Projecte. Aus den Bestimmungen des Gesetzentwurfes ist zu schließen, dass der nächste Schritt in der Schaffung eines Ccntralorgans für die „einheitliche Leitung" der Canalbauten bestehen wird. — Der am 28. April stattgehabte mährische Wasserstraßentag nahm eine Resolution an, worin die wirtschaftliche Bedeutung des Canalbaues für das Reich und die einzelnen Länder anerkannt und die sofortige Inangriffnahme des Baues, namentlich der mährifchen Theilstrecken, verlangt wird. An Se. Majestät den Kaiser wurde ein Huldigungstelegramm abgesendet. Dem Minister-Präsidenten Dr. v. Koerber, dem Handelsminister Ireiherrn v. Call und dem Finanzminister Ritter v. BöhM'Bawerk wurden Danktelegramme votiert. In der letzten Zeit war mehrmals von der Auf» Hebung bulgarischer diplomatischer Agentien im Anslande die Rede, insbesondere wurde dies bezüglich derjenigen in Wien bereits als feststehend angekündigt. Nach einer der „Pol. Corr." aus Sofia zugehenden Meldung wird jedoch in Re-gierungskreisen betont, dass die Auflassung einer Anzahl diplomatischer Vertretungen im Auslande zwar auf dem Ersparungsprogramme des Ministeriums des Aeußern stehe, es sei jedoch noch gar nicht bestimmt, ob nicht Abstriche an anderen Posten gestatten werden, von dieser Auflassung vorläufig abzusehen. Die Entscheidung werde jedenfalls erst nach der unmittelbar bevorstehenden Rückkehr des Fürsten Ferdinand erfolgen. Ueber den Aufenthalt des französischen Ministers des Aeußern, Herrn Delcass 6, am russischen Hofe wird berichtet, dass die Unterredung des Baisers N i -tolaus II. mit dem Minister ungefähr zwei Stunden gedauert und dafs ihm der Kaiser ein lost» bares Gefäß aus Nephrit, geschmückt mit einem Mi', niaturporträt des Monarchen und mit Diamanten besetzt, zum Geschenke gemacht hat. Das Gerücht, dass König Christian IX. von Dänemark infolge der dnrch die letzten Iolke-thing-Wahlen geschaffenen Lage, die zu einem Re-gimewechsel dränge, an die Niederlegung der Krone denke, wird durch eine der „Pol. Corr." zugehende Meldung als unbegründet erklärt. Wer den männlichen Charakter des greisen Monarchen kennt, konnte überhaupt keinen Augenblick lang daran glauben, dass er fähig wäre, in einem kritischen Momente sich unangenehmen Consequenzen seiner Politik durch ein solches Auskunftsmittel zu entziehen. Der Gedanke eitier Abdankung könnte sich dem mehr als dreiund achtzig Jahre alten Könige nur in dem Falle auf drängelt, wenn er sich zu schwach fühlen sollte, seinen Regentenpflichten nachzukommen. Der Gesundheitszustand des Monarchen sei aber zur Zeit ein so vor züglicher, dass eine solche Eventualität in absehbarer Zeit kaum eintreten dürfte. Die Kölnifche Zeitung meldet aus Petersburg: Nachrichten aus Tokio zufolge werde beim Hafen von M atsumaje an der japanifchen Küste gegenüber Wladiwostok ein neuer Kriegshafen an» gelegt. Die Arbeiten werden sehr rasch ausgeführt und sind bereits fast beendet. Tagesneuigleiten. — (Di e tägliche P o st be r M ona rchen.) Eine ausländische Zeitschrift gibt Aufschluss darüber, wie viel Briefe und Zeitungen täglich einige Monarchen erhalten. An erster Stelle steht der Papst, welcher täglich 20.000 bis 22.000 Briefe und Journale zugesandt erhält. Es ist ja natürlich, dass nur der allerlleinste Theil des Einlaufes dem heiligen Vater vor Augen lommt, der weitaus gröhere übrige Theil gelangt in die Kanzlei, wo er von den 35 Schrei' bcrn und Secretaren geöffnet, gelesen und geordnet wirb. Nach dem Papste wird Mac Kinley, der Präsident der Vereinigten Staaten, am meisten vom Briefträger aufgesucht. Das amerikanische Staatsoberhaupt empfängt täglich 1400 Briefe und 3000 bis 4000 Zeitungen, Zeitschriften __________________________________^ ^ und Bücher. Die 450 Millionen Unters i^ Eduards VII. senden ihrem Könige tägl'ch <«<, und 2000 bis 3000 Zeitungen. Der Kaiser" ^. wirb mit 650 Briefen täglich bedacht, der KoH^° mit 500 und die Königin Wilhelmina von V ^j^, empfängt und liest selbst täglich 100 bis lo" il!^, - (Anspielungen.) Aus LiegMtz^ Z^ der „Breslauer Morgen-Zeitung": „Ein hub^A,^, wird in den Beamtenlreisen einer benachban ^ft^ besprochen und belacht. Ein bei einer Vl?°l W"^ Calculator erhält wegen eines in einer ti'^, M>, nung enthaltenen Fehlers dieselbe von der to.'^Z^, rechnungslammer in Potsdam zuriict. Er A ^tdi^', stück genau, lann indessen den Fehler nich ^ s^ reicht dasselbe mit entsprechendem Verwerte s^. wieder ein. In der Aufregung packt er '""^ St!?, Brille mit dazu. Nach einiger Zeit erhält er ^ ^ dass das Monitum allerdings zu Unrecht H^eü'' möge sich aber in Zukunft derartiger „An>p , halten. ßine'^ - (Aller Anfang ist schw^-) S^ rige Geschichte wird der ..Frlf. Ztg." geM"" ßij^, ein Deutsch-Amerikaner. Ort der Handlung» ' .^!,',. zug „drüben". In einer Ecke am Fenster "" ^f^ eingewanderter Fremdling — in der andeien ^l,,^ Fenster ein alter würdiger Yankee pur «"Ns- ^ . mit Taballauen beschäftigt, spuckt von 0" z, D' . großer Vehemenz und noch größerer ZielsiaM^^ aus seinem Fenster, sondern zum jenseitigen y ^ l<< des t'oroiFnor Nase vorbei. Der Neuling. ",^,,>, Sitten nicht vertraut, beschließt, dem ^" .^^ Lection zu ertheilen, und indem er sich ys„,tl'l^ als beabsichtige er durch das neben bew ' ^e^ findlicht Fenster zu spucken, trifft " den " ^„! mitten ins Gesicht. Der jedoch schüttelt i'N" .^ ^> Haupt und sagt gelassen: „Sie sind nocy ... mein Herr!" . ^hle"^ - (Die französischer Arzt Namens Pignet ha e " ^ P. l Methode herausgebracht, die Körperlos' ^B ? zahlenmäßig abzuschätzen, und zwar aus ^^l»^ von drei Größen, nämlich der gesamm«n > ^ i)', Brustumfanges und des Mrpergewlch«"' ^'"^ is! folgende: Man nehme die Zahl der K"pe'v ^z . metern und ziehe davon die Summe der A^ siM ^ Umfanges in Centimetern und des GeMchl" ^^, ab. Ein Beispiel wird das Verfahren "N" ^fi^ Ein 20jähriger Mann habe einen ^ '. d'^/ 80 Centimeter, ein Gewicht von 60 Kiloa"" ge""/ ergibt also 140; seine Körpergröße betrage ^l .> als Unterschied erhält man alfo 20, «"°. Hrpe^, ? soll vergleichsweise einen Maßstab für bi ^ohel^ geben, indem nämlich die Körperkraft u' > ^e ^ kleiner die besagte Differenz. Der Mr ^^ ein Beweis erheblicher Körperstärle. Nei e' ^ ,o ^, Menschen von 170 Centimeter Größe un ^zch ,5 meter Brustumfang und 00 Kilogramm ^g< -, jene Rechnung den ^jahlenwert 35 "3^'' ^, ^ einem französischen Regimente 510 Rett" ^ ^,, ihre Körperkraft nach seiner Formel ""nur. ^ !^< zum Militärdienste zweifellos. Ein Man^s^. Er: Auf der Straße. Ich fagte ihr, dass sie mir einen neuen Rasierpinsel kanfen sollte. Aus dem alten fallen die Haare aus: fieh nur! VIII. (Drei Uhr morgens. Er schnarcht.) Sie (bricht plötzlich in Thränen aus): Ach Gott! ach Gott! Sprich doch! Er (fährt aus dem Schlafe auf): Lucie, was ist Dir? Sie: Ich wusst' es ja. Er: Was wusstest Du? Warte, ich stehe auf. Wo sind die Streichhölzer? Das ist sicher ein Nerven« anfall. Sie: Lass mich, lass mich! Er: Aber sage mir doch, was fehlt Dir? Ich bin Dein Antonin, Dein Mann. Sie: Auf solch eine Unwürdigkeit war ich nicht vorbereitet. Er: Was für eine Unwürdigkeit? Du sprichst im Hieber. Ich werde Dir Thee kochen, willst Du? Ve» ruhige Dich nur! Sie: Elender! Er: Wen nennst Du so? Sie: Du wagst es, noch zu fragen? Er: Gewiss! Sie: Eben hörte ich Dich im Traume den Namen unseres Mädchens rufen! Er: Ah! (Sieht feine Frau starr an; dann stürzt er aus dem Zimmer, ein Licht in der Hand.) IX. Er (das Mädchen rufend): Manr. stehen Sie Das Mädchen (richtet sich im Bette auf): Was gibt's denn? Ist Feuer ausgebrochen? Sind Diebe hier? Er: Sie müssen sofort aus dem Haufe! Das Mädchen: Jetzt? Iu diefer Stunde! Was ist Ihnen, gnädiger Herr? Er: Da, nehmen Sie äO Francs; nein, 30! Hier haben Sie 50! Packen Sie Ihren Koffer und sehen Sie, dass Sie fortkommen! Sie find das beste Mäd» chen der Welt, eine Perle von Köchin. Aber es geht leider nicht anders! Meine Frail lann Sie nicht leiden; sie hat es sich nun einmal in den Kopf gefetzt. Ich bitte Sie darum, gehen Sie! Auf der Stelle! Sie werden doch kein Aergernis im Haufe verursachen wollen? Sie können unmöglich bis morgen warten, lieber hole ich Ihnen gleich selbst einen Wagen. Seien Sie vernünftig, meine Liebe! Das Mädchen: Gut, mein Herr, ich werde mich fertig machen und gehen. Er: Nur rasch! Die Sache ist unangenehm, aber ich kann sie nicht ändern. Der Friede im Hause geht über alles. Sputen Sie sich! Jeden Tag denselben Aerger! Es ist lächerlich von meiner Frau, ich weif; es, und ungerecht, aber Ihr Anblick ist ihr verhasst. Das Mädchen: Ich möchte ihr nicht rathen, über mich etwas Nachtheiliges zu sagen! Sie hätte es mit mir zu thun! Er: Sind Sie bereit? Ich werde dem Portier sagen, dass er das Thor öffne. Gehen Sie! Eilen Sie! Sie (hereinstürzend): Sie wird nicht gehen, ehe ich nicht den Koffer untersucht habe! ?as Oehsitnnis der ^ Roman von vrmanoS s""" ' ,. (7. Fortsetzung.) ^?" „Hat William Powell nicht Ml ^ ^ der Greis wieder an. Me ^, ,,l? ^ „Ja! Die Tochter drr erfteN ^, ^ Jahren in England mit dein H"'^,"^ ocr>'/' heiratet. Ich war mit zu der H"^',' dc. ^s< eine märchenhafte Pracht entfaltet ^,M',^,. Tochter ist seit dem Tode ihrer . ;„ ^ ^ zweiter Gemahlin, bei deren Sa)"'" ^st '" „ wird aber, soviel ich weiß, diesen ^fl'hrc'' York in das Haus ihres Vaters z" ^ ^, ^ „Wäre das keine Frau für d". _schll'w F'' Rolf Weipert nahm vor lU'"" ,f 5>.^ ^ garre aus dem Munde und legte !" . ^ ^ >' neue Aschenschale. Dann lachte er n ^sse' ,i^, „Das würde dem altci, P""', ^i" ' l"'. Doctor Weipert als SchlviegerioY' ^^,'c> "^l Pair oder ein deutscher Prinz "^ ,„ Al ^,„B anders ist, lässt man sich auch an ^^dels italienischen oder französischen >v .F",A — aber ein simpler Doctor!" . ^e ^,j ^ „Nun, das würde sich finden! ,«H ,u ^ ..Vielleicht beurtheilst du Powell s^ll ,, Friiln'r war er nicht so. Ich kenne w" ^l,,, schaftlichen Demokraten!" „„l N^F?,'' « „Seinen politifchen Gesinnung" ,^, ^ , Die Herren sind ja alle nut Lelli "' ,B Z ^Zeiwng Lmbacher Nr. 99._____________________^__________819________ ___________ 1. Mai 1901. don ^ntimeter Ärustuinfang und bei einem Gewichte besiitt^ ^ Kilogram»» eine Größe von 160 Centimeter Ctrm ^ ^lperlich schon nicht mehr lräftig genug, um die gunss^ !^^ Militärdienstes zu ertragen. Noch uw "lnsa ^ ^" ^^ Verhältnis von 78 Centimeter Brust-^cin^' ^ Kilogramm Gewicht und 175 Centimeter Höhe. also, ^ denen jene Rechnung den Wert Null ergibt. ">nsa, ^'spiel die Verbindung von 90 Centimeter Brust-sind s/. Kilogramm Gewicht und 170 Centimeter Größe. Untei ^ ^ Erfahrung lehrt, dass der Brustumfang ^lchti s^> ^^^^ Zahlen, die zur Berechnung dienen, die ^hibli^ ^.' ^'^k'^ kin schwacher Brustumfang stets eine "ach l" D'sferenz hervorbringt. Uebrigens hat Pignet >ni>j.,^^^kr Ueberwachung jener 510 Rekruten auch er-c>n> m'ft ^ diejenigen mit*der schwächsten 5traftzahl auch Wenfall. -^ Erlranlungeu neigen. Das Verfahren ist »oisse, in> ^"^ eingehenden Prüfung wert, um einen ge-besond/- !^d ^^ die Leistungsfähigleit der Menschen, bitnsl, "'^ ^ezug auf ihre Tauglichkeit zum Militär- ^ ' Zu geben. ! etN , ". ^ ^ ^ nl e r l w ü r d i g e r v e r st e i n e r -Uno ^^ ^. 'st in Arizona (Nordamerika) entdeckt worden, ülschi'ld ! wird er al« ein in Achatstein verwandelter Wald !^btn k ^^ Versteinerung ist natürlich dadurch ent-ilbttsH' "'6 stark mineralhaltigc Wasser das Walbgebiet ^fla^^"nten und die Flüssigkeit in die Gewebe der ^ng^ eindrang. Im Verlaufe genügend langer Zeit Und^ 5^g,etabilische Natur der Bäume gänzlich verloren. H« die l5 ^ ^lelle zeigen sich jetzt prächtige Versteinerungen, diese U:f^^°l-Regierung in Washington es abgelehnt hat, '"ttdti, s- ^en auf öffentliche Kosten zu erhalten, so ^ellsch c/^ ^d verschwinden, da in Denver sich eine ^2tn N r. ^^ Ausbeutung der schönen und merlwiir- ^"'"'nerungen gebildet hat. lichl^. ns '^ ^ « ino ri n in.) Aus London wirb be-^llossen !s^' ^pril waren seit Byrons Tode 77 Jahre ^^ubl'f ," diesem Tage kann man in der ..Times" unter ^t fnl ^morinin alljälirlich und so auch in diesem ^on c^^de Notiz lesen: „George Gordon Noel Lord ^Lhi '^ den Heldentod für Griechenland bei Misso-"^laut v ^v"l 1824." Dann folgt ein Vers aus der gliche ^ Abydos." In jedem Jahre ist die Notiz die flele ei« <^"l ^'"'^ folgende Bewandtnis: Ein Mann 3> ^osen """ne Geldes, wofür ein Kranz aus Marschall Ml,^,'u nn diesem Tage an Byrons Denkmal im Hyde-' ^tlich. ?eg.t und das mitgetheilte In Noinoiinin ver-^' Nest ^^" ^", bis die Behörden der Westminster ^"'kl der !>s?' ^"ls das eine Wort „Byron" im Poeten-, ^ /.^bte, seinen Platz findet. "b)^"be und Verbrechen in Griechen-!«' beseht' . ^ Allowo, nahe bei Leonbori. bewarb sich "ltder!!," ^nvalleriesoldat leidenschaftlich um die ^Nte. plc,,?""" ^hlysoula. Als er ihr Herz nicht erweichen i^ !^ ihre ^^ Entführnng. Er überfiel zu diesem Zwecke '?'ebte ^ Schwester Iiannoula auf dem Felde arbeitende ^abeig s ^'^ ^"den Frauen fetzten dem Vorhaben des M ^ >° energischen Widerstand entgegen, dass er aus ^'N Äear' ^ Miftlingen der That beide 'Frauen erschoss. sl'^'Nolll Ü'^ ^" Ermordeten feuerte er auf die den b ^ Ver3 Menge, wobei er eine Frau und den Popen »3 ^chukn. eil' Als ihn dann schließlich ein Aufgebot ^'°tttt er ""lchnft in seinem Verstecke umzingelte, er-' Echw " ^°"^ Stunde lang das auf ihn eröffnete >n ^ H/^ verwundet, musste er sich schließlich ergeben. ^>ler m '/ eltrische Klingelbeutcl.) Ein ,,Aschen ej,,^.schreibt: Wieder ist von einem genialen '!» ^ Hlitiy s. ^'"dung gemacht worden, welche die stau->5 . ^ni Vf^^ Freude und Bewunderung zu erfüllen ^'^ ele»? ^eignet ist. Diese neue Erfindung besteht -: ^slei a s ^" Klingelbeutel. Wenn der Pastor oder An ^gelb^ < " elektrischen Knopf drückt, dann läuft ^l/^lln/> . "" """" Drahte die Reihe der Andächti-si^beschs "'w hält an jedem Stuhle, bis er durch eine bt>'g. dasl ^- Darin besteht ein Hauptvortheil der Er-!>^ viel s:^ mechanische Fortbewegung des Klingel-^^^erer und zuverlässiger ist. als die Führung der Sammelbüchse durch Menschenhand. Auch der hartnäckigste Sammler wird schließlich, wenn ein Mann ihm absolut nichts geben wird, weiter gehen. Der elektrische Klingelbeutel aber wird solche menschliche Schwäche nicht kennen. Nicht eher. bis das Geld im Kasten klingt, wirb der Sammelapparat von seinem Opfer sich fortbewegen. Local- und Provinzial-Nachrichten. Weinbau in Maierlc und Umgebung. Man schreibt uns aus Maierle: Von dem ausgedehnten Weingebirge von Maierle und Umgebung ist nahezu die Hälfte bereits regeneriert. Die Reben dieses Weingebirges haben von den Unbilden des vergangenen, ziemlich normalen Winters leinen nennenswerten Schaben erlitten, da gar wenig gefrorene Reben und abgestorbene Augen zu verzeichnen sind. Die Vegetation ist jetzt, zu Ende April, bereits eine recht erfreuliche,- besonders die Amerikaner treiben lräftig aus,so dass der denkende und besorgte Winzer beim Anblicke derselben sich unwillkürlich die Frage vorlegen muss: Welche Rebsorten werbe ich heuer zur Veredelung nehmen? Diese Frage spielt bei der neuen Weincnltur gewisü eine große Rolle, ja man kann sagen, dass dir Existenz der Weinhauer zum Theile von der richtigen Sortenwahl abhängt, die bei der Veredelung getroffen wurde. Nun machen sich die wenigsten Weingartenbesitzcr Gewissensbisse darüber, welche Rebsorteu sie veredeln werden; si? nehmen eben, was sie leicht und ohne Kosten bekommen können, denn etwas Besseres kennen sie ja gar nicht. Die alteil minderwertigen Sorten, wie Zelenila, Aelina, Lipovka u a. m. sind nur zu häufig bei der Veredlung vertreten, daher ist auch die Qualität dieser Weine darnach. Da die neue Weincultur so große Opfer au Zeit, Geld und Mühe erfordert, so darf man sich nicht damit begnügen, nur derlei minderwcltigc Sorten zu veredeln, sondern man muss an^ gesichts dieser schwerwiegenden Umstände bestrebt sein, auch solche Reben zur Anpflanzung zu bringen, deren Product mit den große» Opfern wenigstens in gleichem Verhältnisse steht' es muss getrachtet werbrn, endlich einen Wein zu er^ zeugen, der die Concurrenz fremder Weine einigermaßen vertragen kann, denn, was iklima und Lage anbelangt, kann das hiesige Weingebirge wohl zu den besten in Kram gezählt werben. In den alljährlich stattfindenden Vortragen über Wein bau werden stets nur die besteu Sorten, wie Burgunder, Traminer, Sylvaner. Riesling usw. zur Anpflanzung empfohlen, das sind Sorten, die hier nie einheimisch waren,' koch hat noch niemand nachgebacht, auf welche Weise diese Sorten dem armen Weinbauer beigestellt werben könnten, Lass sich der mittellose Hauer diese Neben ankaufen soll, darf ihm bei den horrenden Preisen wohl nicht zugemuthet werden. Es ist daher lein Wunder, dass er zu solchen Reben greift, die er leichi beschaffen kann. Wohl sind einige der besseren Sorten bereits hie und da vertreten; dieselben stammen zum größten Theile aus den Laclnerschen Anlagen in Straßenberg. Herr Andreas L a cl n e r, Hotelier in Tschernembl, hat aus seinen Weingärten so manchem Besitzer die erste Hilfe durch unentgeltliche Abgabe von grünen Edelreisern zutheil werden lassen, sich dadurch den Dank vieler erworben und dem so edlen Zwecke einen nicht geringen Dienst erwiesen. Noch ist aber nicht das ganze Weingebirge regeneriert, noch könnte dem empfindlichen Mangel an besseren Sorten abgeholfen werben, und zwar dadurch, dass wieder die Re-gicrnng ihre helfende Hand ausstreckt und anlässlich der Grünveredlung im Juni aus ihren großartigen Anlagen Edelreiser der erprobten Sorten an die Bevölkerung abgibt. Die Abgabe von Edelreisern würde den staatlichen Anlagen in leiner Weise Schaden bringen, den Weinhaucrn aber zur Vermehrung der erhaltenen Sorten von größtem Nutzen sein. Die Weinhauer würden dies als eine neue Wohlthat entgegennehmen und mit umso größerem Fleiße an der Neüherstellung ihrer devastierten Weingärten arbeiten! —nn— — (Ernennungen.) Der Commandant 28. Infanterie-Truppen-Division Rudolf Edler v. C l> vanne wurde zum FeldmarschaN-Lieutenant ernanni, Der Commandant des Divisions-Artillerieregimentes Nr, Oberstlieutenant Eugen F r a n ck, würbe zum Oberst, Major Matthäus Pratznilar zum Oberftlieuten, ernannt. — (M i I i t ä r i sch e s.) Das Kriegsministerium entschieden, dass die nach den Schießübungen auf o Schussfelbe liegenden Geschosse und Geschossstücte Eige thum der Heeresverwaltung bleiben. Dem Finder v Eprengstücten und demjenigen, der den Fundort ei> scharfen, blindgegangenen Geschosses anzeigt, gebürt normierte Geldprämie. Letztere Geschosse dürfen weder m gehoben noch berührt werden, sondern werden vom Fem weilsmeister an Ort und Stelle gesprengt. — Zum Zwe der wirksamen Bekämpfung ansteckender Krankheiten werd in Hinkunft die Chefärzte und Truppen sowie Anstalt bei dem Auftreten von acuten Infectionslranlheiten, in besondere von Blattern, Pest, Cholera und Flecktyphus, hie über im kürzesten — eventuell telegraphischen oder tel phonischen — Wege den Civilbehörden Mittheilung mache auf dem flachen Lande nicht nur den Gemeindeämtern, soi dcrn auch den Bczirlshauptmannschaften. In besondei wichtigen Fällen werden die Militär- und Civilbehörbe die erforderlichen Erhebungen und sanitären Maßnahme im gegenseitige» Einvernehmen zu pflegen haben. —i!:. — (L e be n s r e t tu n gs - T a a. l i e n.) Der Ursul Slal und der Francisca Somrat in Unterfreihof, Gemeind Hönigstein, wurde von der l. l. Landesregierung für Krai für die am 9. Jänner d. I. bewirkte Lebensrettung be Besitzerin Marie Aambi(' aus Goritschenborf, welche in di Temenitz gefallen war. die gesetzliche Lebensrettungs-Tagli» im Betrage von 52 X 50 ü zuerkannt. —o— — (Veränderungen in der Laibache^ Diöcese.) Herrn Michael Horvat, Pfarrer in (,'atej ar> der Save, wurde der dauernde Ruhestand bewilligt. — Herr Nikolaus K r i /. a j, Pfarrer in Prem, hat lranlheits halber auf seine Stelle resigniert. — Ueberseht wnrben du Hcrren: Alois Rudolf, Expositns in Vigaun bei Zirln'ch, als Pfarradministtcuor nach s'atei an der Save; Fran^ Dimnil aus Trebelno alo Expositus nach Vigaun bei Zirtnitz; Josef Nagode aus Savenstein nach Trebelno, Martin klerjanec aus Sagor nach Assling; Aloi) W ester aus Selzach nach Sagor; Bartholomews K l! nec aus <'ate2 als Pfarrndministrator nach Iavor bei Laibach, — Franz Zega, Kaplan in Prem, wurde als Pfarr administrator daselbst bestellt. — (Nach den Gastwirten — die Vier brau er und - V e r s ch l e i ß e r.) Wie wir erfahren, findet infolge der von der Gastwirte-Genossenschaft an die obigen Firmen überreichten Resolution in der ersten Hälfte des Monates Mai eine Versammlung der Bierbrauer und -Verschleißer statt, welche als Producenten die bezüglichen Punkte in Verhandlung ziehen werben. x. — (Die Laibacher freiwillige Feuer w e h r) hält, wie bereits gemeldet, den 5. d. M. um 9 Uhr vormittags im Saale des „Mestni Dom" ihre ordentliche Generalversammlung mit folgender Tagesordnung ab: 1.) Ansprache des Hausmannes. 2.) Bericht des Schrift führers, :i,) Bericht der beiden Cassiere. 4,) Wahl n) de!> Hauptmannes. !>) der drei Zngscommandauten, c?) der drei Zugsführer, cl) des Schriftführers, l>) der drei Vertrauens manner. 5.) Wahl der Rechnungsrevisoren. 6.) Verschiedene Anträge. — (Gesch w or e n e n a u s l o su n g.) Zu den am 20. d. M. beim l. l. Kreisgerichte in Rubolfswert beginnen den Schwurgerichtsverhanblungcn wurden zu Haupt geschworenen ausgelost: Karl Plciweiß, k. t. Notar in Ratschach. Johann Haller, Handelsmann in Ratschach. Johann Gorenc, Grundbesitzer in Konöno, Johann Rupar. Kaufmann in Heil. Kreuz, Matthias Tomazin, Grund bcsitzer in Smednil, Johann Ierman Gastwirt in Gurlfelb, Johann Slapüal. Grundbesitzer in Apnenil. Rupert Engels, berger, Handelsmann in Gurkfelb, Martin Matja^ii'-, Grundbesitzer in Rozalnice. Jakob Dereani, Handelsmann in Seisenberg, Johann Kramari5. Grundbesitzer in Rado vica, Josef Pehani, Gastwirt und Realitätenbcsitzer in Teisenberg, Matthias Koraf'in, Grundbesitzer in Radna. Rudolf Pleterket, Gastwirt und Realitätenoesiher in Nassen fnß. Franz Hu5, Gemeindevorsteher und Grundbesitzer in Ponilve, Franz Penca, Lcderer und Realitätenbesitzer in Nassenfuh, Franz Prijatelj. Handelsmann in Tržiki^e, Johann PoHel, Grundbesitzer in Griblje, Ferdinand Do ganotz, Handelsmann in Großlaschitz, Franz Lavrinkel, Realitä'tenbesitzer in Lestovec, Michael ViHal. l. l. Post meister in Altenmarlt. Matthias KrHan. Grundbesitzer in Vrhovo, Martin Nemanis», Realitätenbesitzer in Bo/alovo. Alois Pavlin, Haus- und Realitätenbesitzcr, Gastwirt und Flcischermeister in Treffen. Anton klajpah. Grundbesitzer in Großlack. Emanuel Fux, Handelsmann und Realitäten bcsitzer in Mottling, Vincenz Roktoher. Gastwirt in Pi jav^to, Ignaz Cehner, Grundbesitzer in Stadtberg, Fran/, Burlelje, Gastwirt in Vrhovo, Anton ^uklje, Grundbesitze! in Gor. Lotvica. Anton Majcen, Gastwirt und Realitäten besitzer in Nassenfuh, Karl Novak. Handelsmann in Treffen, Johann Dolen^et. Gastwirt in Dol. Lalnica und Franz Knez, Schlossermeister in Ratschach. — Zu Ergänzungs geschworenen: Franz Nagelj, Hausbesitzer in Rudolfsweri. Franz Krajec, Kaufmann in Kandia, Anton Iatac, Gast Wirt in Rudolfswert, Johanu Mrvar, Grundbesitzer in Noris'evo, Andreas Agnitsch, Spengler in Rudolfswert, Josef Medved, Handelsmann in Rudolfswert, Johann Recelj Wagner in Kandia, Anton Ogrin, Handelsmann in Rudolföwert und Franz Kleinen^. Realitätenbesitzer in Rudolftwerl. — Piesc SchwurgwchtZvertMbwngen werden bereis m d doch „,, "u -'lnsäMno nach verachten, so n'^'n l^^n "Ue darnm, ihre Töchter in vornehme on-j^'ll bcsu !""'"' hilmeinheiraten zu lassen. Unk ^V?^"ro',"''- ^"fällig weiß ich, daft er schon ^lil r ;. "" "ach einem zweiten fürstlichen Schwie-"och s''"'"" halten läsot. Nebrigons ist Mis5 "H"st du l'"""' eben achtzehn." 'V^Wl),> .'^" gesehen?" ^ il, -"'Hl- Aber ihre Photographie. Vild- V"! H/"^'" H"lbsch,m'ster." ^l> ^Uch,^'" swctte, und da Nathaniel van der ^._'" Äinsi^ ^^"^) jprach, verlor er sich minnten° «bli^, ""wren. Er erinnerte sich in diesem ^»?^M i^"^'^ ^"' enoähnten Photographie, ^ li^int'! ""^' ^"geo mit nnvertennbareni ^w?> <,'iu ^ 6r selbst hatte da^ Vild be- >f^r,,^f ^tziirkender Viädchentopf nut feinen, '^li ' lrcws" ^'arn, groszen, sanften Angen nnd ?tl>^'"ll^„ '"u Hnar. Allerdings, die tonnte ihm > "l üin, s ^' ^'5dee war ja absilrd. (5in solider )) ^^) N(>,, ^^' ^U"IN er es wirtlich wagte, nnd >5 ?!^>n^ >^" ^"lm, bedankte er sich doch. l ^ , n^. .van der Hütten bet'am Plötzlich wieder ^ 3 e>ur. ""^lasten Anfälle. Ein unterdrückte» ^'1, ''!^ Mlw" ^' leinen Lippen, indem cr das l !'^h yn^""^ ^2 und seine ohnehin gebückte ^ ^ wphs ^,s^,nn,cnlsa,npftsi. «^(wc Hände zitterteil vor Schwäche, nnd da5 luagere Ge-sicht verzerrte sich vor Qual. Mehrere Minuten dauerte der rasende Schmerz, dann wurde er erträglicher, bk> er allmählich wieder nachlich. „(55 geht zu Ende!" murmelte der Greis. „Gib acht, mit einrmmal ist es mit mir alle!" Weipert wagte teinen directen Widerspruch. „Wenn Sie sich doch entschließen könnten, mit nur eine Zeitlang nach Nauheim oder Wiesbaden zu gehen--------" „Nein!" fiel der alte Herr rauh eiu. „Genejnug gibt's uicht mehr für mich, und wozu soll das andere? Das heißt nur die Qual verlängern. Aber höre einmal. Wir sind heute abends hier ungestört, und noch taun ich reden. Wenn du noch eine Stunde ^eit hast —" „Aber selbstverständlich, Ou t'el, un o wenn's die ganze Nacht wäre!" „Gnt!" flüsterte der Greis, „Sieh, es kaun so rasch über einen lommen, nachts znm Beispiel, nnd morgens finden sie einen todt im Bette. Taun ist es zu spät. Und ich habe dir noch so Viel und so Wichti» ges mitzutheilen." „Ich stehe ganz zu Ihrer Verfügung, Onkel Nathaniel." „So höre zu. Ich muss von vorne anfangen." (Fortsetzung folgt.) Laibacher Zeitung Nr. 99.________________________________820__________________ 1. Mai 1901^ — (V o n d e r l. und t. E s c a b r e i n O st a s i e n.) ei den Detachements der l. und l. Escabre in Peking, ientsin und Tonglu hat sich ein Diensteswechsel vollzogen, dem von den genannten Stationen mehrere Officiere ieder an Bord eingerückt smb. AIs Ersah für die Ge-nmten wurde eine entsprechende Anzahl von Seeofficieren ^sgeschifft, unter anderen für Peling der Seecabet Wolf-ang Supsiantschitsch (ein geborener Laibacher). — (Zum Naue des LandeZgerichts-Ge-äudes.) Ueber Einschreiten des betreffenden Vaucomitös m Bewilligung zur Ausführung der bei diesem Naue noth-»endig gewordenen Canalausführungen wird im Sinne des 23 der Bauordnung für Laibach die Naucommission am , d. M. stattfinden. —u. — (Die Gärtnerarbeiten im Tivoli-arte) wurden vorgestern in Angriff genommen. Nach sertigstellung derselben erfolgen jene bei den Anlagen in er Sternallee, vor allem auf dem Platze, wo früher der Itusitvabillon stand. x. — (Die Forschungen nach Steinkohlen n Gereut h ober Üoitsch.) Das dortige Comiti, »erfolgt derzeit die Steinlohlenader an zwei Stellen. Die m Laufe dieses Monates in Angriff genommenen Arbeiten orderten günstige Resultate zutage. Die Ausgrabungen in >er Waldung IiU^unökuv ^026 — nordöstlich von der sifarrlirche gelegen — ergaben eine qualitativ zufriedenstellende Steinlohlenschichte, da in derselben die Hälfte als ceine Steinkohle vorgefunden wurde. Der Schacht in der I^uSul-slcu ß'rariu weist in der oberen Schichte eine Erbmasse, welche als Zinlweih bestimmt wurde, auf. Die bisherigen Resultate haben das Comitö vollauf befriedigt, trotzdem die bisherigen Ausgrabungen erst eine Tiefe von vier bis acht Meter erreichten. x. — (Wasserversorgung für Adelsberg.) Die Marttgemeinde Adelsberg trägt sich mit der Absicht, mit Rücksicht auf den empfindlichen Mangel an gutem Trink-Wasser ein Wasserwerk zu errichten. Das Land hat sich bereit erklärt, einen Theil der Kosten unter der Bedingung auf den Landesfonds zu übernehmen, wenn auch der staatliche Me-licrationsfonbs einen angemessenen Beitrag leistet. Der technische Consulent des Uckerbauministeriums Regierung«' rath Eduard Marcus weilte in den letzten Tagen in Adelsberg, um die örtliche Ueberprüfung des Projectes für die Wasserversorgung von Abelsberg vorzunehmen. An schließend daran soll auch das Project für die Regulierung des Wippachflusses einer Ueberprüfung unterzogen werden. — (E r b se n lu n g.) Wie man aus Abelsberg be« richtet, entstand diesertage auf einem Ackerfelbe nächst Slavina eine sieben Meter tiefe Grube, welche bis zur Hälfte mit Wasser gefüllt ist. Man glaubt, dass diese Erdsenlung mit einer unterirdischen Höhle im Zusammenhange steht. Eine nähere Untersuchung wird erst nach Verschwinden des Wassers möglich sein. — (Zur Volksbewegung.) Im politischen Bezirke Llttai (35.968 Einwohner) wurden im I. Quartale d. I. 82 Ehen geschlossen und 298 Kinder geboren. Die Zahl der Verstorbenen beziffert sich auf 237, welche sich nach dem Alter folgendermaßen vertheilten: Im ersten Monate 15, w: ersten Jahre 39, bis 5 Jahren 68, von 5 bis 15 Jahren 9. von 15 bis 30 Jahren 9. von 30 bis 50 Jahren 12, von 5k bis 70 Jahren 66, über 70 Jahre 73. Todesursachen waren bei 19 angeborene Üebensschwäche. bei 15 Tuberculose, bei 23 Lungenentzündung, bei 17 Diphtheritis, bei 1 Keuchhusten, bei 1 Scharlach, bei 4 Ileotyphus, bei 2 andere In-fcctionstranlheiten, bei 4 Gehirnschlagfluss, bei 4 Krankheiten der Blutgefäße, bei 2 bösartige Neubildungen, bei 144 sonstige natürliche Todesursachen. Eine Person starb durch Erfrieren. Die Influenza forderte zwei Opfer. An Infectionslrankheiten sind insgesammt 25 Personen (10 5 Procent) gestorben. —ik. " (V o lts mi ssion.) Wie man aus Radmanns-dorf mittheilt, wird derzeit bis 5. d. M. in der Pfarre Nigaun von drei Franciscaner-Patres eine Voltsmission ab« gehalten. —r. — (Vereinsbildung.) In V«v?e. politischer Bezirk Rudolfswert, wurde ein slovenischer Gesangsverein, „Eloga" genannt, gebildet. Die Vereinsstatuten wurden bereits der competenten Landesstelle vorgelegt. —r. — (Neuwahl des Gemeindevorstehers in Üandstraß.) Der Gemeindevorsteher Herr Othmar Sever in Landstrah hat auf seine Stelle resigniert. Bei der am 14. April stattgehabten Neuwahl wurde Herr Johann Globoönil,' Realitätenbesitzer in Dobrava. zum Gemeindevorsteher gewählt. —o. — (G e mei nde v o r st a n ds w ah l e n.) Bei der vorgenommenen Neuwahl des Gemeindedorstandes der Ortsgemeinde Prevoje wurden der Grundbesitzer Kaspar Kotnit in Prevoje zum Gemeindevorsteher, Thomas Justin und Melchior Klop^iö, beide in Felbern, zu Gemeinderäthen gewählt. — Bei der am 18. April vorgenommenen Neuwahl des Gemeindevorstandes der Ortsgemeinde Predassel wurden Johann Zabret junior, Grundbesitzer in Vobovet, zum Gemeindevorsteher. Johann Uzlalar in Predassel. Johann Kozelj in Klcmc. Jakob Nasaj in Suha und Matthäus Feude in Freithof zu Gemeinderäthen gewählt. — (Muthwillige Brandlegung.) Am 27. v. M. nachmittags wurde in dem mit jungen Fichten-bäumen bewachsenen Walde nächst Unterschischla, welcher dem Üandesgerichtsrathe Dr. Travner in Laibach gehört, ein in einer Grube befindlicher Streuhaufen angezündet. Das Feuer, welches etwa zehn Meter um sich griff und bei Zlhn junge Fichtenbäume vernichtete, wurde vom Guts-brsitzei ttauscheg aus Oberschischla und einem Arbeiter be-mertt und vom letzteren gelöscht. Thatverdächtig erscheinen zwei 14 b^s 1? Iah« alte Studenten ouil Laibach, welche H,u«» l«u^5 k«^«v WU5^N. , ! Theater, Kunst und Literatur. — (Neue Oper.) Aus Paris wird gemeldet, dass die neue Oper von Bruneaud, „Der Orkan", deren Text von Zola herrührt, bei der vorgestrigen Aufführung in der 0l)6i-a (üomi^ue einen großen Erfolg errungen hat. — (2 voQeo k.) Die 5. Nummer dieser illustrierten Jugendzeitschrift enthält Gedichte von Cvetto Slavin, Franz H g u r, Leon Poljat. Anla Zupanöiö, Ivan Iat » e, Al. Pin und Ivo Dani 5 . ferner Erzählungen von Rajto Levin, Ivan Kern, Andreas Napü, Ivo Ivi<> und Ivan Podgornit. In der Rubrik „Belehrung und Unterhaltung" finden sich Räthsel, Sprüche, kleinere Notizen ?c. — (Beamten-Zeitung), Wien. Die am 30sten April zur Ausgabe gelangte Nummer 12 enthält u. a.: Die Collage-Anlagen in Kilb. Der Rechenschaftsbericht des Beamten-Vereines, Das Recht der Handelsangestellten nach den jüngsten Regierungsentwürfen, Pensionsbehandlung der Vorstände der nicht klinischen Abtheilungen der Wiener l. t. Krankenanstalten, Von den t. t. österr. Staatsbahnen, Ein Lehrerpensionsgeseh in Nieoerösterreich, Mittheilungen aus dein Beamten-Vereine (Freiplätze und Preisnachlässe in Curorten, Thätigteilsbericht der Privatbeamtengruppc des Beamten-Vereines pro 1900) und dem Staatsbeamten-Casino-Verein: ein Feuilleton: Eine Nebenbeschäftigung; Bekanntgabe erledigter Stiftungen und offener Stellen. Geschäftszeitung. — (Genossenschaftliches.) In Trii^e bei Nassenfuß wurde eine neue Erwerbsgenossenschaft mit dem ngistrierten Firmanamen: 1trainini<:tt in poso^ilinc!« v ^l-iikiw, reßlkti-ovüiin 2n6ru^a x noolno^no üavo?« errichtet. Die dermalige Vorstehung besteht aus nachstehenden Mitgliedern: Obmann: Anton Majcen. Besitzer in Polje: Ausschüsse: Johann Iohaut, Besitzer in Tiii^-c. Josef Iohaut, Bessitzer in Trii^e. Johann Polovec, Besitzer in Pijavce, Andreas Kobal, Besitzer in Gaberjele und Alois Pobobnil, Kaplan in TrM^e. —<:. — (Trifailer Kohlenwerls - Gesell -schaf t.) Die (28.) ordentliche Generalversammlung wurde am 27. April abgehalten. Nach dem vom Director Emil Karafiat erstatteten Berichte kam die günstige Con-junctur des Kohlenmarltes der Gesellschaft nur in bescher denem Maße zustatten. Die von der Gesellschaft neben dem Kohlellbergbaue betriebenen anderweitigen Industrien (Portlandcement, Zink und Glasindustrie) lieferten ein be-friedigendes Resultat. Der pro 1900 ausgewiesene Reingewinn beträgt 2,116.709 X. Hievon beantragte der Ver-waltungsrath, an die Actionäre außer den 5Aigen Zinsen pei, 490.000 X eine Superdividende von 17 X per Actie zu vertheilen, den Rest per 27.219 li aber auf neue Rechnung vorzutragen. —ilc. — (Die Milchgencssenschaft Sagor- 1 s l a k) veröffentlicht soeben die Rechnungsbilanz für das Verwaltungsjahr 1900. Nach dieser betrugen die Einnahmen für verkaufte Milch und Milcherzeugnisse 15.528 li 35 li. eingezahlte Mitgliederbeiträge 330 1v, Rückzahlung eines Darlehens 2797 X 67 l,, demnach zusammen 18.625 X 2 l,. — Die Gesammtausgaben betrugen 19.062 X 35 li, mithin stellt sich ein Deficit von 437 X 33 !i heraus. Das Activ-Vermögen besteht in Käsevorräthen im Werte von 2240 X und im Inventar im Werte von 1885 X 46 K. —ill. Telegramme des K.K. Telegraphen-Eorresu.-Zureaus. Reichsrath. Sitzung des Abgeordnetenhauses. Wien, 30. April. Nach Erledigung der For-malien beginnt das Haus die Tagesordnung, das ist Fortsetzung der Specialdebatte über die Gebürennovelle. Zu 8 11 der Gcbürennovelle belheiligen sich an der Debatte die Abgeordneten Vogler und Nitsche, worauf der Finanzminister das Wort ergreift. Der § 11 wird nach kurzer Replik des Abg. Nitsche und des Schlusswortes des Referenten in der Fassung des Nusschussantrages angenommen, ebenso der Zusahant ag des Abg. Ofner zu Absatz 2, Zu § 12 erörtert Abg. Eonci den Minocitä'tsantrag. In der Debatte über den § 11 spricht sich der Finanz-minister für den Antrag Ofners und gegen den Antrag Nitsche aus. Ueber de« § 12 entspinnt sich eine längere Debatte, an welcher der Abg Do-boszynski und der Finanz minister sich betheiligen. Dcr Finanzmmistec übermittelt einm Gesetzentwurf, betreffend die Ergänzung der §§ 13 und 14 des Gesetzes vom 25. October 1896 über die directe Personalsteuer. Im Einlaufe befindet sich unter anderem ein Antrag des Abg. Dobernig. betreffend die gesetzliche Regelung der Verantwortlichkeit des gemeinsamen Ministeriums. Der Antragsteller verlangt, die Regierung werde aufgefordert, unverweilt die erforderlichen Schritte einzuleiten, damit da« vor mehr als 33 Jahren verheißene Gesetz über die Verantwortlichkeit des gemeinsamen Ministeriums ehestens in Wirksamkeit trete Im Einlaufe befindet sich ferner eine Interpellation des Abg. Ofner in Angelegenheit der Dt'gradierung des Lehrers Seih. Die Interpellanten bezeichnen die Degradierung als gesetzwidrig. Ferner Interpellationen der Wy. Schttcker. Vogler und Ofner an den Iustizminister in Angelegenheit des neuen Advocate Das Abgeordnetenhaus nahm in der SM'^ debatte die Gebürennovelle in der Fassung bes ^ schusses auch in dritter Lesung an. Am Sch'M Sitzung beantwortete der Präsident eine ^ ^ pellation des Abgeordneten Treuinfels w^'^, Abdruckes confiscierter, die Satzungen und ^ ^ richtungen der katholischen Kirche schmähender w^ im stenographischen Protokolle in der F^^el Interpellationen und erklärte, als überzeuguM" Katholik müsse er dies Vorgehen lebhaft bedaur Als Präsident des Hauses und vollbewM " schweren Verantwortung obliege ihm die ^> ^ seines Amtes objectiv zu walten, persönliche M^ und Empfindungen zurückzustellen. Die Gk'°1 j^ ordnung biete keine Handhabe, in dem vom ^ pellanten gewünschten Sinne den fraglichen ^^. pellationen Einhalt zu gebieten. Nach Ublrhnuna oe» ^ träges des Abg. Perncrstorfer, mit Nucljw ^ die Maifeier von der morgigen Sitzung A""" O nehmen, für morgen leine Sitzung abzuhalten, ,^ am Schlüsse der Sitzung die Wasserstraße'"" ^ ohne erste Lesung dem WasserstraßenausschUll^ gewiesen. __________ Bom Missbilligungsausschusse. .^ Wien. I.Mai. Der vom Abgeordneten v^. Ousters ic gegen den Abgeordneten S e'l ^ langte MisLbill'gungsausschuss trat gestern während der Haussitzung zur Berathung M"' M D'e Verhandlungen des Ausschusses dauere ^, 7 Uhr. Der Ansschuss beschloss, die geM"' schlüsse vorläufig geheim zu halten. Neichsraths-Ergänzungswahl. ^ Prag, 30. April. Heute fand die ^"^ Wahl eines Reichsrathsabgsordneten der a"u ^l Wählerclafse von Smichow - Klaono statt. ^'^M (Iungczeche) erhielt 108, Choc (czechischHlN< Socialist) 280, Nemetz (Socialdemokrat) 24i^ ^tz Es war daher Stichwahl zwischen Choc «n^, ^, nöthig, welche sofort vorgenommen wurde- ghoc selben erhielt Choc 359, Nemeh 240 StlMM"" ist somit gewählt.____________ Das Mai-Avancement. ^ Wien, 30. April. publiciert das Mai. Avancement, womtt^^ Eugen zum General Stefan zum Viceadmiral, Erzherzog Z ° ^ ^ dinand zum Major ernannt werden, iw ^ ^ den ernannt: 1 Feldzeugmelster, ^ V7 Oe<< Cavallerie, 7 Feldmarschall-Lieutenans, ^ ^ ^ majore, 340 Owste und 61 OberstlttUtena ^ Majore, 278 Hauplleute erster Classe, 3«^ 5B" erster Classe. 176 Hauptleute zwetter El"''^LieA meister zweiter Classe, 1?2 Oberl.eutenante, ^ . nante. Ferner 3 C°ntre-Adm.rale, ^ ^H schiffscapltäne, 4 Fregattencap.tane 7 ^orvc ^ ch,, 4 L nienschiffslieutenante erster Elasse, 2 "" .^M lieutenant? weiter Classe, 11 ^mlen ch'N^B Außerdem fanden zahlreiche litärbeamtenschaft, im Auditorial m dei ^ ^ unter der MilüärgcistNchleit und or. Officierscorps statt. cmilitärverold"» Wien. 30. April. Das . >,^ wurde unter Verleihung des Feldn^rM" ^al ^ Charakters aä Konoid und der Comw ^,ji hard unter Verleihung des Ordens v" ' ,elt. dritter Classe auf eigenes Ansuchen pe"> ^ Au^Süd^ftika. .„lich^ Rosmeat, 30. April. Rhenosterberg noch das Hiuplq"""" ^ , commandos, da häufig kleine AbthelH^ 0 '^ werden, die sich dahin begeben oder vo» ^ d' l« Bloemfontein, lj0. Aprll- H ^p ^,i richte der Friedensboten, welche stch " "bel0<',,P' hatten, um den Asrilanderbund s".^ hieje ^ Buren zur Uebergabe zu veranlassen, gescheitert.____ ^' Die Vorgänge i« Ehi"«' MK' Wien, 30. April. Der -» M^' zufolge wurde das österreichisch-«"« 5.^ detachement in Peling auf 200, jene» ^ auf 300 Mann reduciert. ^mlve^» Peking, 30. April. Der T^ Stegen______ ^h'^"»!,!! l, ^ ^' l^wach ,' dewöllt ,26^3 ."^^ " gestrigen Teniperalur 9 b', Noi < ^iii^ ^—-----------------------------— ^^^edacteur: Anton Funtel. JSJAugustTermin i^P»?6' Dieiel,1knd aus vier 1)is fünf Zimmern. iV?eiie'upU oten" UIld Badezimmer, für Xl ic|Uen • I3fl7» »n die Administration Ma|. ''fflflMiiiiiiniiiiiiiiiiiiiiiiiiiiniiiiiiiinnnnnnr ilhT' den 1- mal, J^Seo, den 2. Mai L. Caft Valvasor C^er - Concert %.ft nr' Eintritt frei. «uch ladet höflichst ein . hochachtungsvoll 5 Millionen Kronen hat nach Meldung englischer Blätter Lord Iveagh einem englischen Institut zur Förderung bacteriologischer Forschungen geschenkt; ein Beweis dasilr, welche eminente Wichtigleit im Ausland dieser Wissenschaft beigelegt wird. — Unsere Forscher, welche auf dem« selben Gebiete bahnbrechend wirlen, sollten in ähnlicher Weise unterstiiht werben, zumal bei uns die Industrie bereits anfängt, diese wissenschaftlichen Entdeckungen für die Allgemeinheit nutz« bringend zu verwerten. Dieses Bestreben führte zur Herstellung von Kosmin»Mundwasser, welches als ein epochemachender Fortschritt auf dem wichtigen Gebiete der Mund» und Iahn» pflege angesehen werden muss, weil Kosmin daS erste und einzige ist, welches wirklich detzlnfieiert, ohne die gähne auch nur im geringsten anzugreifen, bei gleichzeitig überaus erfrischendem Wohlgeschmack. Flacon X 2, lange ausreichend. 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" Indem ich für das mir in Hafners Bierhalle durch volle fünf Jahre vom geehrten Fuhlicum entgegen- j gebrachte Vertrauen und Wohlwollen bestens danke, er- j laube ich mir, demselben hiemil bekanntzugeben, dass | ich die von Herrn Anton Putrich geführte Gastwirtschaft c „Xotel Sfiöbahnhof" auf mehrere Jahre in Pacht übernommen, sowie sammt- j liehe Gast- und Passagierzimmer gründlich renoviert habe. j Für allerbeste Naturweine, sowie für das vorzüg- f liehe beliebte Gösser Märzenbier und für schmackhafte I Küche wird bestens gesorgt werden. I Zugleich bitte ich ein P. T. Publicum, mir das Vertrauen, welches ich bisher genossen habe, auch « in der neuen Gastwirtschaft „Hotel Südbahnhof" ent-¦ gegenbringen zu wollen. \ Mit Hochachtung . . i 3 ö ergebenster I | Josef Lorber, Restaurateur.) Laibacher Zeitung Nr. 99.______________________________________822_____________________________ Course an der Wiener Börse vom 30. April 1901. «^ b<«.^^ m« notierten Tours« verstehen stch ln KronenwHhrun«. Die Notierung sämmtlicher Uctien nnb bei «Diversen Lose» versteht stch per Stück. AUz»m. """ "" «wheill, tttente in Noten Mai. Növ'mdei P. «. 4'2°/o. . . 9»5ll 9» 70 !n?l«t, Febr.°Uug.pl,l^,pr.«,4»>/u 98 15 9»'« ««lit, Gtaaltlose »50 N. »»"/<, »»^ - ,83'5^i »««on „ «i« l. 4°/» iiu ua l4 «th» v»rlr»t»n»n Kllnlg« «lch» und zander. oefierr. «olbrente. ftfr,, »0» sl., per «äff».....4°/, »»? »z l«8 »5 bl». Rente !n»tr<,nen»ahr.,ftft., per llafta.....4°/» 9? «5 »7 4^ dto. blo, blo. per Mtiu» 4"/» 9?'»b 9?»45 Orfterr.Invffiltl°i!»<«enle,ftfr., per «ass« .... «'/,"/° 84 l>0 8^ 70 »ls«»»<,h»«t«»t»sch»l»ve^ schrei,»»«»«. «lllsabethbahn in «., fienersrel, zu »4.000 Kronen . . 4»/« »»»>«) »1« b0 Franz »Ioles. «ohn ln Tllber ttivSt.).....5'/,°/« lift?<>l»l?n «uboll»bal>n !n Kronenwahr. firuerftll (did,3t.) . .4°/» 95,0 W »0 Nollrilderabichn ln ltronenwühr. steuerir,, 4. «llsabethhabn ittXI ft, dt«. bto. ver Ultimo .... ll? «l »»7 70 4'/,, bt«. «ente ln lkronenwähr., steiierfttl, per «assa . . . 9« 8i 92 0ü 4°/o bt». dt«. dto. per Ultimo . vll 8ü »» «5 Un«. Lt.. bto.Vli«.'«. k iuo tt.—»0U»I. »?«l»0 174 t,0 dto. dto. 5 50ll.---10U»r. »7«Ü0 ,?4bt> Ihelß»Ntg..«oIc 4°/o . . . . »4» Ub 14» 2> 4°/„ ungar. 0 94 «0 A»d«iuw-«ea..«nle^e »878 . »0«'?5 »0? ov »nleben der Gtabt «ürz . . — — —-- «nleljen b. Etadt Wien . . . »oz'bO 104 üu dt». dt«, lslldn ob. «old) »<>»-- »»»- dt«. dt«. 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Uelrleb«-«es. f. ftsbt. «tl-aheno. in Wien Ui. X . «80'- 28l — »to. dto. bto. U». N . . »7» - 278 — Vöhm. slordbllhn 150 fl. . . 441 - t44'— Vujchtiebraber «ls, 500 sl. IM. »080 8100' bto. bt«. sUt. U) »00 sl. , Illlä 1,37-Donau »Dampsschifsahct« » Ves. vefterr,, 500 s>. «M, . . 8) «L^I Ltmd,°0 549 50 «lo!»d. lliN,, Trieft, »00s,.«Vt. k«l 50 8X6 - vesterr, «orbweftb, »00 fl. B. 4«« __ 490 ., dto. dlo. lUt. l>) »00 sl. H, c»i! 50 51^i bv Prag'Dul« «rlsenb. 100 si. abaft. l8>— l«ll — Vtaat««isenbllhn »00 fl. T. . . W? Lt> 688 »5 Bübbahn »00 fl. s..... 9» 50 l<>0'5» Vübnorbd, »erb.'N. »00 sl. Act..<»<>. —— — — z»nk»>. «ngl««0tf». »anl l»a ll. . . »so— »«1 - Vcmlvtrein, Wlener, »00 fl. . 43» ^u 489 50 Vobcr..«nfl., 0esl.. »00 sl. O. 9i!3 - 933 - «rbt,.»nst. f. Hanb.u.». »««fl.------— — dto. dto. per Ultimo . . . «W 50 691 50 » — ««co«ptt,«ts., SibrOft., 500 ll l8«ä 1375' Giro»», lassend,.Mener, »00fl. »85 — 489 Hyp«rh«lb..0tst.,»oa sl.»0«/.i». ,94 — l9« - Land«»««'. 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