Wtanwtrettes#«Preis« tf'&'t Laib,»: »a»,jühri, . . rt fl. 40 lr Hatdjiidrig . . 4 . 20 «'erteljährig . 2 „ 10 „ SRefieni* ... - „ 70 „ Mit der Post: •anjjSbrig 12 fl. Halbj-hrig 6 , »»«Wjafrig 3 . Für Zustellung in» Hau« etcrtelj. 25 kr., vom«. 9 kr. «injtlne Nummern 6 kr. TJ Sctoftt«*: % 16. , toelhtng i 3 kr. Snj«g«n W» 5 feilen 9- 3»M1<» x ©» u® m* *>"" »>«“ „-6dl bm Sw-d-» d°r« „„„ Mt b« Notar in die Zeitungen setzen tie§. Ein Aufall brachte sie mir vor Augen. Ja, ja, Herr Doktor, ich bm jetzt ein Mann von die» Millionen Ehe sie «eine Hände gelangen, da muß ich «och m l.: ' machen, und zwar nach Eveux, um die Papiere zu erhalten, welche beweisen, daß ich wirklich drr Marquis von Saint Josef bin." „Run, so treten Sie diese Reise an.« „Aber bedenken Sie, Herr Doktor, meine Tochter wird r» erfahren müssen, daß ich abteise." „Ohne Zweifel." „Verzeihen Sie,' stotterte Simon, „das scheint mit ein Hindernis." Und halb lachend, halb weinend fügte er hinzu: „ES ist so außergewöhnlich, daran zu denken, daß man heute noch arm ist und morgen schon über drei Millionen zu gebieten hat." „Ich stimme Ihnen bei, alter Freund," versetzte der Arzt lächelnd. „Mein Rath ist, Sie begeben sich bald zur Ruhe. Ihre Nerven find so aufgeregt und es ist nöthig, dvß Sie sich morgen wol befinden, jetzt vor allem, da Ihnen ein so enormes Glück winkt." Der Arzt drückte ihm die Hand und ging in« Haus, um nach seiner Kranken zu sehen. Simon aber folgte ihm noch nicht. Er blieb draußen vor dem Fenster des erleuchteten Zimmers stehen, um sein Kind insgeheim zu betrachten. „O, wie schön Martha ist!" — rief er mit einer Aufwallung natürlichen Stolzes — „fie verdient ein beneidenswerthes Los. Wenn Gott ihr da« Leben schenkt, werbe ich fie mit einem Prinzen vrrhriratrn. Ich kann das, denn ich besitze brri Millionen!" Der arme Mann dachte in diesem Augenblick, daß der Reichthum einen Anspruch aus ein langes Leben gäbe und daß man im Befitz von drei Millio« nen unmöglich sterben könne. Der Arzt fand, daß Martha bester auSsah, als gewöhnlich. Er vervrdnete ihr neue kräftige Mittel, machte ihr wiederholt Hoffnung auf Genesung und fuhr dann in feinem Kabriolett wieder nach dem Krankenhause, wo er angestefit war. Simon befolgte den Rath des Arztes. Er legte sich, nachdem er Martha noch einmal zärtlich um« armt, sogleich zu Bett. Aber er schloß fast die ganze Nacht kein Auge. Er dachte an alles, was in letzter Zeit mit ihm vorgegangen. Er dachte an die Wal-thaten, die ihm fein all et Feind ValserreS und Paul Morgan durch die Vermittlung Leons von Eaurtr-nah erwiesen. Das war das erste Glück, das ihm nach vielen Jahren des Leiden» zutheil geworden. Und jetzt reichte ihm ein noch bei weitem größere« die Hand: Drei Millionen steten ihm, wir vom Himmel herobgeschneit, zu Füßrn, rr hob fir im Geiste schon mit Entzücken auf und erbaute seinem Kinde und sich eine glänzende Zukunft. Dem heitern, strahlenden Bilde folgte aber schnell ein düstere«, verhängnisvolles. Wenn der junge Arzt fich doch irrte, wenn das, was die anderen Herzte ihm rückhaltslos profezeit, daß Martha verloren fei, dennoch in Erfüllung gehen würde — dann machten ihn die drei in Aussicht stehenden Millionen noch elender und unglücklicher, als er je zuvor gewesen. Aber was auch kommen möge, Martha mußte doch die »arte zu rhun. Der Friede mit Serbien uns der zu erhoffende Friede mit Montenegro werden an dieser Situation nichts ändern. Sie haben für jetzt allerdings den Kriegsausbruch verzögert, da ein Zu-»arten Rußlands bei Wiederaufnahme der Feindseligkeiten am 1. März wol nicht zu gewärtigen gewesen wäre. Im übrigen ist dieser Friedensschluss aber mindestens ebenso im Interesse der Türket wie der betreffenden Länder gelegen, und für die Gesammtlage der orientalischen Frage hat er kaum eine andere Bedeutung, als eine ausschließlich diplomatische. Die Ruhe an den Grenze» Oesterreichs ist damit wieder hergestellt worden, ob sie erhalten bleiben wird, hängt freilich von der weiteren Entwicklung der Ereignisse ab, von denen sich Oester-reich, der hierortigen Anschauung nach, wol kaum überraschen lassen dürfte. Türkische Truppen in Serbien hätten nothwendigerweise Angriffsobjekt einer jeden gegen die Donau operierenden russischen Armee sein müssen» der Krieg wäre damit im großen Stile hart an den Grenzen Oesterreichs entbrannt und seine Wirkungen würden sich bis tief in das Innere der Monarchie hinein fühlbar gemacht haben. Für Rußland ist e« somit rin politischer Bortheil, wenn für die österreichischen Grenzlande der Anlaß zu Besorgnissen geschwunden oder wenigstens erheblich vermindert ist; aber die Gesammtlage ist nach dem Ausscheiden Serbien- und Montenegro'« aus der politischen Action räumlich wieder diejenige, wie sie es vor dem 1. Juli vorigen Jahre« war, an Schwierigkeit erheblich erweitert durch die Ablehnung de- Konferenz.Programmes und die rus-fische Rüstung, welcher dir Aufgebote des muselmännischen Fanatismus entgegentrrten. Die Krisis wird nach dem 1. März „lokalisierter," aber inhaltlich jedenfalls um viele» geschärfter sein." Slavijche Journalstimmeu. Wir leben in den Zeiten der Zukunftsmusik, in den Zeiten der Zukunftspolitik. Begeben wir uns eine Stunde in das flavifche Lager, um die an Geistesstörungen leidenden politischen Ansichten und ZukunstSträume der Sinnen kennen zu lernen. In den Artikeln der finnischen Blätter wird Erstaunliche«, Niegeahnte», Uebtt« raschendeS geboten. Zur Bestätigung deflen folgende Blumenlese au» slavischen Blättern: Die „St. Peterburg»kija Bjedo> m o sti" entwerfen einen Zukunftsplan über die Bündnisse der europäischen Staaten, in welchem Oester, reich nur al» eine Eompensation für Deutsch- neue Wendung in ihren Verhältnissen erfahren. Der Arzt halte ihm gesagt, daß die Mittheilung vielleicht einen günstigen Einfluß auf ihren Zustand haben »erde, nur müßte sie mit Vorsicht geschehen. Er sann in dieser ruhelosen Nacht darüber nach, welche Worte er wählen sollte, um sein theure» Kind in da« Keheimni« einzuweihen, ohne daß e» ihr Gefahr brächte. Mehr als einmal stand er vom Lager auf und trat au» Fenster, ob der Tag noch nicht im «ufsteigen begriffen fei. Dann hatte er noch sechs Stunden zu warten, ehe der Arzt wieder von neuem sein Hau» betrat. Auch dachte er an seine Reise nach Evreux, und dabei trat seine Kindheit ihm vor» Gedächtnis. Dort hatte sein armer Later, der Seiltänzer, sich einst niedergelassen. Er erinnerte sich seiner schönen blassen Mutter, welche, al» er zehn Jahre zählte, gestorben war. Ach, e4 waren traurige, düstere Schatten, die vor ihm aufstsegen. Eines Tage« waren die armen Seiltänzer, mitten im Winter, erschöpft von ihren Anstrengungen, aller Hilfsmittel beraubt und zitternd vor Frost in Evreux angelangt. Seine Mutter war damals schon krank und fühlte ihr Ende herannahen. Aber e» gab mitleidige Herzen in dieser Provinz. Der Wirth und die Wirthin der elenden Herberge, wo fie sich einquartiert, wurden gerührt von ihrer traurigen Lage und versagten ihnen, obwol land (?) behandelt wird. Das Blatt sagt: In Europa gibt e» gegenwärtig nur einen Staat, welcher Preußen bei der Durchführung seiner Pläne helfen kann, und dieser Staat ist Rußland. Rußland hat nicht» dagegen, wenn da- österreichische und preußische Germanien in Ein» zusammen-schmelzen — d e deutsche Einheit führt zu der slavi-schm Einheit (?!). Rußland, Italien, Preußen können fest im brüderlichen Bunde stehen, dieselben haben ja doch ein gemeinsame» Werk vor sich. Da« find die stammeseinigenden Staaten; das schon längst einig und eins gewordene Frankreich wird dieselben nicht verstehen; da« der Zerbröckelung entgegeneilende Oesterreich wird sich von ihnen abwenden; England — ist der Feind einer jeden Stammeseinigung, als der Quelle der Macht — e« wird dieselbe bekämpfen — aber ihr Werk wird vollzogen. Ja, Berlin wird Wien an sich ziehen (?!), und um das durchzusetzen, muß Deutschland Rußland unterstützen, und BiSmarck wird sich nicht einen Augenblick lang besinnen, die ganze Balkan-Halbinsel demjenigen ab-zutreten, der ihm bei der Ausführung seiner Pläne behilflich sein wird. Das Werk Bismarcks ist nur zur Hälfte fertig. Er hat weder mit Oesterreich noch mit Frankreich die Rechnung abgeschlossen, um das aber zu bewerkstelligen, bedarf er unbedingt der Hilfe Rußlands — und somit ist Rußland auf Preußen und Preußen auf Rußland angewiesen." Diesen überspannten Ergießungen halten wir eine Kundgebung des „Dziennik Polski" entgegen. Das genannte Organ Ziemialkowski's sagt: .Oesterreich kann nicht dulden, daß „Moskau" — so nennen die Vollblutpolen Rußland — diesseits der Donau etwas an sich reiße oder eine „Recti-fication" vornehme, wie diese vor dem Abschluffe des Pariser Tractate« bestand. Daher muß in dem Momente, in welchem Rußland in Rumänien ein» marschiert, Oesterreich sich um die Mittel umschaueu, welche die Vorsicht erheischt. Dir Busstell»ng eines schwachen ObservationS.Eorp» ist nicht genügend, wenn die russischen Waffen vom Glücke begleitet werden. ES ist kein Zweifel, daß Rußland infolge glücklicher Resultate wenigsten« dasjenige wird zu erobern trachten, wa« eö im Jahre 1855 verloren, da« dürfen aber die Mächte, welche den Pariser Vertrag Unterzeichneten, durchaus nicht erlauben — Oesterreich aber, nicht nur, daß es so wa« qicht zu-lassen darf, sondern e« kann die« auch nicht, Oester, reich muß also, sobald Rußland al« Feind gegen die Türkei austritl, statt die Besiegung oder Schwächung der letzlern abzuwarten, mit derselben ein Bündnis schließen und allsogleich sich gegen Rußland wenden. Nur eine einzige Einwendung gegen eine solche sie nicht zu zahlen vermochten, nicht ein Obdach. Sein Vater, ein Mann von hoher Abkunft, jetzt ein Seiltänzer und Gaukler, irrte viele Tage als Herkules gekleidet in den Straßen umher und suchte Geld zu verdienen, um Weib und Kind vor dem Hungertode zu schützen, bis seine Kräfte ihn verließen und er vor Schwäche umsank und nun gefährlich krank wurde. Er starb eine» Abends beim Untergang der Sonne auf einem Strohlager in der Herberge, wo man die arme Familie aus Mitleid behalten hatte. Sechs Monate später folgte ihm seine unglückliche Gattin, die von den gütig gesinnten Einwohnern ernährt worden. Der noch hilflose Knabe blieb nun al« Waise zurück. Aber edle Herzen erbarmten sich seiner. Eine reiche Frau und ein alter Priester sorgten für ihn. Er wurde zu guten Leuten in Pension gegeben, wo er bi» zu seinem fünfzehnten Jahre blieb. Dann rief der Tod feinen alten Wvl-thäter plötzlich ab. Aber dieser hatte ihm zwei- oder dreihundert LouiSd'or« in seinem Testamente vermacht, die ihn in den Stand setzten, in ein College in Paris einzutreten, iu dasselbe College, wo er Valfeme kennen gelernt, obwol dieser viel jünger als er war. cKortsrtz»», felgt.) Politik könnte man machen, wenn man in dem Augenblicke nicht sicher wäre, welche Stellung Preußen und Italien gegenüber einer solchen Diversion ein« nehmen werden; denn gegen drei Feinde könnte man nicht zugleich kämpfen." „Birjeoija Vjedomosti" sagen: „Ruß-lonb^fcitt immer auf als Beschützer und Vormund der slaven, denn oertheidigt e« die Slaven, verihei» digt es sich selbst. Das sollen die Deutsche» und Magyaren wissen." - „D. Poznanski" antwortet darauf: „Er wäre wol zu wünschen, daß Rußland — Dant seinem materiellen Wolstande und vermöge 'einer geografischen Lage — diese Rolle übernehme: aber bis zum heutigen Tage ist da« nur ein frommer Wunsch. Das heutige Rußland ist seiner Aufgabe untreu geworben. Nach außen befolgt daheutige Rußland nicht die spezifisch russische Politik, ondern schaut den europäischen Umwälzungen mit verschränkten Armen zu und läßt geschehen, wozu Peter der Große. Katharina, Alexander I. und Nikolaus nie die Einwilligung gegeben hätten — und diejc Politik ist auch nicht slavisch. Gortschakoff ist viel zu alt und viel zu ungeschickt, die Zügel der russischen Politik auch aufs weitere in seinen Händen zu behalten. Seine Politik ist überhaupt weder eine russische noch eine slavische. Rußland muß dieses in feinem eigenen Interesse wol erwägen und die russische Presse soll auch das Ihrige dazu bei-tragen." Auch der Ausgleich zwischen Oesterreich und Ungarn wird in den Bereich der Besprechungen gezogen. „Novvje Vrernja" ist der Meinung, daß, trotzdem die Magyaren mit dem AuSgleichSentwurfe nicht zufrieden sind, ihnen doch dieser Ausgleich neue Waffen in die Hände gibt, um den Kampf gegen die finanzielle und ökonomische Hegemonie Oesterreich» fortzusetzen, aber da« genannte Blatt glaubt nicht, daß die Magyaren je etwa« mehr erlangen werden, al« eine vontemmei* Unabhängigst oon Oesterreich (?!), und — dann 1»ben ste ihre Rolle ausgespteü, weder in ihrer Kultur noch in ihrer militärischen Macht habe« sie genügende Garantien, um sich die Südslaven zu unterjochen — gar nicht zu erwähnen den Umstand, daß Rußland dies nimmer zulaffen würde. Den Magyaren wird daher nichts übrig bleiben, al» sich mit einer bescheidenen Rolle begnügen zu müssen und al» eine kleine Oase, umrungen vom slavischen Arme, ihrem Aar, der einen zu hohen Anlauf genommen, die Flügel zu stutzen. Sie stehen doch einsam da —und ihre natürlichen Freunde — die Türken, find wahrlich hoffnungslose Verbündete." „NärodnL disty" spenden den Magyaren da» Lob, daß fie in Au«gleich»sachen geschickt find und ihre Gegner immer überlisten, wenn fit nicht imstande find, dieselben einzufchüchtern: „Sie werden auch Ti«za opfern, damit fie nur in der letzten Stunde mehr erlangen. Sie laffen die Persönlichkeit fallen, damit nur die Sache gewinn?." Ihre Taktik ist derjenigen der Etntroliften überlegen und infolge dessen find fie auch ihre« Siege» sicher. Der „Eza»" bemerkt, daß der Ausgleich blutwenig dazu beitragen kann, um den beiderseitigen Kabinetten Trost einzuflößen. Dr. Herbst hat zum zweitenmate schon das Ministerium «uersprrg-Laffer von der ihm drohenden Gefahr gerettet; aber auf wie lange? — Tisza hat feine Aufgabe al« Ver-handlungsminister beendet, aber sich durchaus nicht befestigt. Seinem Ministerium droht jeden Moment eine neue Krise und Sennyey'« Rede hat genügend bewiesen, worauf feine Pläne Hinzielen. Er hat schon seine Kandidatur mittelbar ausgestellt, indem er da« Kabinett Tisza auf dem finanziellen und ökonomischen Felde angriff. Bei diesem so mt» gewissen Stunde der Dinge kann man sicherlich behaupten, daß e« in keinem Theile der beiden Staat«-Hälften eine dualistische Partei gäbe. Der Dualismus ist wol gerettet, aber weder die Kabinette selbst, noch die zwei constitutionellen Regieruugssisteme sind dadurch gekräftigt worden.________________________ Fortsetzung in üu JUiUuui. WST ttftUW zum »Laihqche« r«gvlatt." i ; / MMMe Laibach, 10. M^rz. J«la«D. Der zur Borberathung btt Gesetz« entwürfe gegen den Wucher und die Trunkenheit in Galizien bestellte Ausschuß hat daS Wu ch er gesrtz zu Ende berathen und den Beschluß gefaßt, daß die Wirksamkeit de- Gesetzes auch auf die Bukowina auszudehnen fei. Ferner wurde beschlossen, an die Regierung die Aufforderung zu richten, im Einvernehmen mit den Landtagen da» Besetz auch auf die anderen Grönländer auSzudehnen. Sine Resolution, welche der Ausschuß faßte, fordert die Regierung auf, neuerding» in Erwägung zu ziehen, inwiefern den beunruhigende» wirthfchaftlichen Zuständen, welche durch übermäßige Verschuldung de» kleinen Grundbesitze- in Galizien zutage ge-Ln t ' 0UI^ no* durch Abänderung der Zivil-grsetzgkbmig entgegengewirkt werden könnt». Der Ausschuß nahm sofort den Gesetzentwurf gegen die Lrunkenheit in Benutzung und erledigte denselben in der vom Referenten vorgeschlagenen Fassung. Der EisenbahnciuSschuß beschloß bei Berathuvg des Gefetzentwurft», betreffend de« Ankauf ga-rautierter B ahnen, die Anuahme des folgenden Paragrafen r • „Die Regierung ist berechtigt, den Betrieb garantierter Eisenbahnen, welche für. fünf aufeinanderfolgende Jahre mehr als dt« Hälfte de« garantierten Reinertrages jährlich in Anspruch ge« wammtn haben- ganz oder theilweise selbst zu führen» Diese Berechtigung der Regierung erlischt, wenn die Unternehmung durch drei aufeinanderfolgende Jahr« nicht die Hälfte de» garantierten Reinertrages jährlich in Anspruch genommen hat.'' . AuSlund. Die französischen Kammern lollen vom 25. März bis zum 1. Mai vertagt »erben. g,tt Paris ist da» Gerücht verbreitet, e« werde eine Art Rachkonferenz statlfinden. Ge-Jgnatiefs soll ein Protokoll zur Unter« inchnung all« Vertretern der Mächte verlegen. Man glaubt an «in friedliche« Endnfnltat. Rach der Meinung de« „Nord- dürfte sich dir «,ise Jgnatieff« auf Berlin und Paris de-schränken. Im übrigen wiederholt da» Blatt seine bereit« mitgeiheilttn Andeutungen über den Zweck derselben; es handle sich darum, eine Verständigung unter den Mächten für den Fall zu erzielen, als die Pforte sich zu Reformen und zum Schutze der Ehristen ohnmächtig zeige. Alle anderen Versionen verdienen keine Glaubwürdigkeit. Einem rheinischen Blatte wird au» Berlin unterm 6. d. mitgetheilt: «Aus der gestrigen Soiröe drs englischen Botschafter» Jgnatieff in friedlichem Sinne geäußert ?—***• Andererseits verlautet, die Lage erscheine da-Ech gebeflert, daß Rußland nicht mehr zu ver-m«»" Sebe, e« sei von den Mächten verfassen und ””11« deswegen allein vorgehe«, sondern wenigsten» ""ch sein«« Erklärungen gemeinsam mit dev Regie« ??"8en den Frieden erstrebt. May will daraus ichtteßen,,daß Rußland nicht mehr ausschließlich «nd ^«bedingt auf der collectioen Hxecution besteht, son« °ern andere Lösungen, etwa durch rin schon mehr« W erwShpte» internationale» Protokoll oder einen V"Uch,n Akt, der allerdings die Zustimmung der .voraussetzt, nicht von vornherein abwsiseo, "'«lmehr in Emchlung nehmen werde." m Auf Anordnung de« Großadmiral« Großfürsten ^MoUu« werdtn die BertheidigvngSmaßregeln ^Schwarzen und Baltischen Meere in erhöhtem ***** fortgesetzt. » Zur Deckung der Bedürfniffe der bereit- im stehenden rusfischen Armeen, welche circa Rubel t-glich absorbieren, und der auf-gellenden neuen Armeecorps wird, wit man dtr »Pol. Korr." au« Petersburg berichtet, eine neue waere Anleihe im Betrage von 200 Millionen Ru-, \ Paplrr in Ausficht genommen. Dieselbe dürfte m zwei Terminen zu. je 100 Millionen Rubel auf , “ Markt gebracht werden und ebenfalls wie die "*Pnay,ierte die Form von fünfperzenligen Bank« billet« habe«. Der Subscrihtion-prei« wirb 90 Per- $. 57 YqM W M-rz. 1877. zent betragen, «nd werden bereit« die nöthigen Au-Ordnungen getroffen, um die Finanzierung de» ersten Theiles der neuen Anleihe in der allernächsten Zeit zu ermöglichen. Da» »eue Kabinett der Vereinigten Staate« Nordamerika'« ist bestellt - William M. Evarts (Newyork) Staatssekretär; John Sherman (Ohio) Schatzamt; George W. Mecrary (Iowa) Krieg; Richard M. Thompson (Indiana) Marine; Charles DevenS (Massachusetts) Geueral-StaatS-amvalt; David M. Key (Teneffee) General-Post« meister; Karl Schurz (Missouri) Inneres. Der neue Präsident Hahe« ließ sich von dm radikalen Republikanern im Senat, den Schöpfern des Carpetbaggerthum«, nicht einschüchtern; er umgab sich mit einer Regierung, von welcher er mit Zuversicht er« warten kann, daß sie ihm in Ausführung de« in feiner Botschaft entwickelten Programms eine kräftige Stütze bieten werde. Bon den neuen Ministern werden besonder« hervorgehobe»: William Eoart», einer der größten Recht-gelehrten, David Key, ein liberaler Demokrat von tadellosem Charakter, und Karl Schurz, der Erzfeind der Corruption. 5»r Tagesgeschichte. — Hochverrath-prozeß. Das Taborer cze» chische Schwurgericht in Prag sprach am 7. d. zwei junge Leute, die durch Plakate und Schriften ,u aufrührerischen Handlungen aufforderten, de« HochverratheS schuldig. Der Gerichtshof verurtheilte beide zu fünfjährigem schwerem «erker. Zur Pariser Weltausstellung. Aus «eclamatisn de« Konsuls Welcher »nd unterstützt von der französischen Regierung wurde von dem «eneralkommifsär der ursprünglich für Oesterreich.Ungarn im «nS° stellungägebäude bemessene Raum um 3000 Quadratmeter erweitert und eine fernere Raumvergrvßerung bei dargebotener Möglichkeit in Aussicht gestellt. — St ein stürz, Am 8. d. > um 7 Uhr morgen« stürzten aus der «udolfsbahnsttrecke Weiße ubach-Großreifling große Steinmaff«, ab und verschüttete« die Bahn, welche unfahrbar wurde. Ein weiterer Absturz ift »u befürchten, »er Berkehr der Züge ist niii durch Um» steigen »er «eisenden möglich. *n der Beseitigung de« FelfengerölleS wird fleißig gearbeitet. -Jubiläum. Der deutsche Buchhandel begeht am 19. d. daS siebzigste GeburtSsest eines seiner ausgezeichnet» sten und populärsten Mitglieder, und es wird au diesem Tage an herzlichen Kundgebungen ans allen Theilen Deutsch» lands und Oesterreich« gewiß kein Mangel sein. Wilhelm Braumüller, der hochaugesehene Literaturfreund und Verleger, tritt da« achte Jahrzehnt seines thätigen, a* erfolgen und Ehren überreichen Lebens an.. Lokal- und Provinzial-Augelegenheiteu. Origlnal-Äorresponden;. «US»erLittaiervegend,5.März. (Richtbefol-gung des Hirtenbriefes. — Klerikale Um» ttie.be.) .Vijchof Pogaiar denkt und der flletus lenkt. Unser der liberalen Zeitströmung durchaus nicht feindlich gegenüberstehender Oberhirt ließ mit Bewilligung des Papstes einige Erleichterungen bei Befolgung de« FastengeboteS ein-treten, insbesondere für Reisende. Diese Lizenz sollte in allen Kirchen des Landes von den Kanzeln kundgegeben werden, aber in unserer Legend vernahmen wir von dem Texte dieser Lizenz kein Wort. Ein Reisender verlangte an einem Fasttage gelegentlich, einer Geschäftsreise von Littet nach Raffenfuß in einem «asthause in Heiligenkrenz bei Thnrn-Gellenstein einen Teller Fleischsuppe. Dem Reisenden wurde die Antwort zutheil: »Lieber abbrennen, al« heute, an einem Fasttage, Fleisch kochen; nn9 ist von einer Erleichterung des FastengeboteS nicht» bekannt." Der «eisende mußte unbefriedigt vondannen ziehen. Auffallend ist es, daß die Geistlichkeit auf die Befolgung deS strengen FastengeboteS ungeachtet fürstbifchvflicher NachfichtSlizenz so großen Werth legt, sich jedoch um die Befolgung der weltlichen, gegen Diebstahl, Betrug, Raub und Todtschlag bestehenden Gesetze gar nicht kümmert. Die Geistlichkeit eifert auch hier gegen die Ausbreitung deS „Laibacher Tagblatt"; es ist ihr ein Dorn im Auge, daß dieses „Türkenblott" das von den Klerikalen irregeführte L«ndv,lk auWrt. ES sängt jedoch ai^ch bei uji^ yi dämmern, an. Die Zeit, in bxr die, leichtgläubigen frommen Schafe von dem Seelenhirten zur Uygebür geschoren wurden, sind vorüber. Die Stunde der »Bottesdäqimerung" bricht auch im Lande Krain und namentlich in unserer Gegend an. — (GrmeinderathS- ErgänzungSwah. len.) Die vom Zentral-WahlcomitL in Laibach veranstalteten Probewahlen finden am Montag den 12., Dienstag den 13ttn und Donnerstag den 15. März, jedesmal um 8 Uhr abends, im KastnogebSude statt. @3 hieße längst und oft Gejagtes wiederholen, wenn die Wichtigkeit dieser Probewahlen des nähern erörtert werden wollte. Angesichts der musterhaften Disziplin, mit welcher die Lerfaffungspartei au den bei den Probewahlen aufgestellten Kandidaten festhält, entscheidet ja doch das Resultat der ersteren für die Stimmenabgabe bei der Wahl selbst.' Schon darum ist die zahlreiche Beteiligung der Wähler bei den Probewahlen dringend geboten. Dies ist aber nicht minder auch in Rücksicht auf die aufzustellenden Kandidaten uothwendig, da nur eine unter zahlreicher Beteiligung der Wähler vor sich gehende Probewahl die richtige Auswahl geeigneter Männer verbürgt, auch der Probewahlakt denselben ermöglicht, mit den Wählern in Lontact zu treten und im Falle vorkommender Anfrage über ihre Ansichten und Grundsätze Rath und Antwort zu geben. Daß gerade der diesmalige Wahlakt von großer Bedeutung ist, braucht kaum erwähnt zu werden. Die Leistungen der national-klerikalen Minorität des GemeinderatheS müssen jedem um das allgemeine Woi besorgten Gemeindebürger den dringenden Wunsch naht legen, daß in den Gemeinde« rath nicht noch mehrere solche Elemente gewählt werden, welchen die Verfolgung nationaler Schrullen näher liegt als die allgemeinen Interessen der Stadt. Eine aufmerksame Beobachtung der Vorgänge im Gemeinderathe, seitdem derselbe von den National-Klerikalen beschickt wird, läßt leicht erkennen, baß der Ernst der Arbeit, die gewissenhafte Fürsorge für daS Gedeiht», dir zeitgemäße Fortentwicklung und daS Aufblühen de«' Gemeindewesens auf Seite der liberalen GemeinderathSmajvrität, die leere Phrase und die ' Unfruchtbarkeit des Wirkens aus Seite der • nattonal-kleri-fnleii Minorität zu finden ist.- Es ist »ine Ehrenpflicht jedes Wahlberechtigten, der guten Sache zum Siege zu verhelfen, darum an dieselben nochmal« der Appell wiederholt wird, bei den Probewahlen sich recht zahlreich einzufinden. — (Kaiserliche Sp«nd e.) Der « ai fex spendete aus seiner Privatlaffe den namhaften Betrog von 3000 fl. zur Unterstützung der Nothleidenden im Bezirke Adelsbkrg. — (Schwurgericht«ho f.) In der heurigen zweiten Schwurgerichtssitzung in Laibach werden LGPr. Gert scher als Vorsitzender und als dessen Stellvertreter OLGR. Kapretz und LGR Dr.Leit maier fungieren. — (Ans dem net onalen Loge r.) Die nationalen Blätter feilen tagtäglich über die Türkei her. Wäre jede« giftige Wort ein tödtlicher Säbelhieb, es existierten heute weder ein einziger Türke noch ein türkisches Reich. Auch die sonst euf ruhigeren Bahnen sich bewegende „No-vice" singt der Türkei und unter einem dem „kranken Manne" des Grablied. Im letzten Blatte lesen wir folgendes: „Was die Diplomaten nicht zustande brachten — nämlich die Auflösung der Türkei — 6«8 wird Gottes Vorsehung (I ?) bewirken. Roch dem Lause der Geschichte ist dieses «eich eben jetzt zum Untergange reif. Die Diplomaten hinderten, daß der Brond nicht in gayz Südslavien (etwa euch in Slopenien ?) ausloderte; wäre dies tingelte-teil, so gäbe es heute in Europa eine Türkei nicht mehr. Die Fruchtbarkeit in der Türkei würde stch baldigst zeigen, wenn de» eckerbentreibende slavische Volk in der Türkei den Frieden hätte, denn der Boden ist dort mit slavischem Blute hinreichend gedüngt, er muß fruchtba sein! Die Lürkei ist faul, wie ein modernder Pflock, nur ein kräftiger Hieb, und sie fällt zusammen. Nachdem jedoch der „kranke Mann" «in „große- Aas" ist, so würde es zu langt übel riechen, bij5 es gänzlich verfaulen würde. Es sind also Todtengräber notwendig, Oesterreich sollte der erste sein, jedoch ergreift gegenwärtig Rußland die Hchausek. Möge »« nur zuhauen !* — Welch' edle, blumenreiche, duftende Spreche, die wir von der „Povice" bisher nicht gewohnt waren I — Der »olinfvrmierte Diplomat de« „Slov. War." schwelgt in Wen Träumen, er ist schon heute der vollen Ueberzeugung, daß Rußland, welches jeder freiheitlichen Strömung abhold ist, nur die Änute zu schwingen »ersteht und mit dieser jeden FreiheitSgedanken nach den Gefilden Sibiriens peitscht — den Südslaven den Frieden und die Freiheit bringen, kurz der Erlöser der Südslaven sei» werde. „Slov. Hai." sagt: Die Christen in »er Türkei sehen im russischen Kriege ihre Befreiung, in Mailand ihren Beschützer, cer sie aus höchster Gefahr erretten soll. — Ehren-„Viatob" predigt Austreibung derDrutschen aus Ärain; er räth nämlich allen, die in Stalin deutsch denken und deutsch reden, sie mögen ihr Bro» in Deutsch-land und nicht »»mitte der Slooeuen suchen. Das Deutschen-stefferorgau Überschreitet „mit cynischer Frechheit" die Grenzen de6 Erlaubten. Die im Lande Jtrotn dounzilierenden Deutschen sind zur Stellung folgender Fragen berechtigt; Ob Denn die Deutschen in Xrain das Gnadendrod essen'? Ob denn die Deutschen in Ärain nicht im Schweiße des Angesichts ihr Bt»d verdienen müssen? Ob der Staatsbeamte, der von der Negierung au« fremder Provinz nach Ätein berufen wird, liest Berufung etwa als eine Gnade anjehen [oll? Dem „Halbstudenten des nationalen Blatte» fehle» dk (ürundtlemente eines Journalisten, e« fehlen ihm ttberoies Gerechtigkeitssinn und Humanität, es fehlt ihm Patriotismus und vor allem ein ö st« r re i chif ches Herz; sein Eldorado ist Rußland. Möge e r fobald al« Ihu». »ch dorthin auswandern. Die deutsche Partei wird den Moment Dtc Ausfertigung Des Auswanderungspasses für ihn fimputisch begrüße», upd selbst die Nationalen dürften feinem Scheiden keine einzige Thräne widmen. — (iLimnasialprosessor Ivan Tuschet), |tiu«ztii auf siooenisch-lilerarischem Gebiete sehr ihitig, ist heute in Laibach ge>loide». — (Äundmuchung.) Der hiesige Magistrat hat zur Schonung der mit theuerem Materiale gedeckten Teilt-scheu, Herren- und Theatetgasse die Befahrung derselben mit Getreide-, Holz», Stctn«, Sa»d>, Ziegel« und Lastenfuhren überhaupt unterlagt. — (Eine kritische Stimme.) Eine Dame, die seit Jahren die sranzöstjche Sprach« emsig studiert, fand sich veranlaßt, übet Die eon ihr mit Vergnügen gelesene und im Jnseratenthkile unseres Blatte» annoncierte Broschüre: „Souvenir de l’imperatrice J osetine,“ redigiert von „Jean Bapttste", sich anempsetzlend zu äußern. So klein das JÜiectcheu ist, so enthält es ein echt elegantes Fianzösijch, welches eitir gewandte Feder bekundet. Die hiesige Damenwelt wolle sich nicht entgehen lassen, sich mit dem Leben der als Kaiserin, Gattin und Mutter un» glücklichen Iosefiiie im französischen Idiom näher vertraut zu macht*. — (j)et Laivacher Turnverein) hat soeben für ti« yeit »om Jahre 1871 VIS einschließlich 1876 >eine Jahresberichte ausgegtbtn. In der «»spracht dt» Tuntralh«» wird betont, daß im Schöße dieses Vereines tu den er|icu paar Jahren ein reges Leven sich lundgab, im Jahre 1873 in dem Besuche Der £uru;iuHbtltiitDciau|leben dieses Vereine» ermöglichte, demzufolge Der Turuunteiricht unter Leitung des Turnlehrer» Herr» Julius Schmidt wieder eniftg gepflegt wird und das Btrtin»iedcn durch das Arrangement wöchentliche ttueipaituDt höheren Aeiz erhielt. Der Be-richt koilstatteri. daß der »min auch aus humanitärem G«. biete thätigwar- Der Turnrath hofft, daß in der Eiwäguug, eis der Turnverein die Hebung des körperlichen Woles und brr Lebenssrifche feiner Mitglieber auf feine Fahne geschrieben, dieser Betern immer mehr Teilnehmer und Freunde an-zieht» und das edle Turnen an sestem Boden gewinnen werde. Der Beteln zählte mit Schluß 1876 142 Mitglieder. Im «erlaufe des Vorjahres wurden 97 Turnstunden ab» gehalten, die von 1473 Mitgliedern besucht waren. An dem Mädchenturnen nahmen 26 Schülerinnen iheil. Ja den Bildungsanftalten für Lehrer und i-ebtetinncn ist da» Tarnen obligat, am hiesigen Gimnasium turnten im Vorjahre 82, an der Oderrealschule 125, an drr ersten Volksschule 414, an der zweiten Volksschule 669 Schüler; auch wurde in den Ukbungsschulen filr Knaben und Mädchen, in der Alostetsrauen-Mädchenschule, in der evangelischen Schule und im Jnstitnte Waldherr Turnunterricht ertheilt. In der am 6. Februar v. I. statt,esundenen Jahresver-jOmmtung wurden in den Tumrath gewählt dtc Herren: M. Ären net, Sprechwai l; O. Bamberg, Sprechwart-Stekl-Vertreter; 8. Späth. Schriftwart; ft. Rüting, Schriftwart. Stellvertreter; >. lanumi, Säckelwart; C. Äerieger, Bäckel-wart-Stellvertreter; H. Schubert und R. ftleinditnfl, Turnmatte; I. Schmidt, Zeugwart; I. Dürr und A. Eberl, fttteipwarte. Der Herein gab heuer eine Faschingsunterhal-tnng, nahm 1876 an dem Gauturnen in Triest und Wett» turnen in Venedig theil, veranstaltete WolthätigkritSkonzrrte, unternahm einen Ausflug nach Säger und betheiligte sich an bet Leichenseier A. Grüns. — Der Rechnungsabschluß pro 1876 weiset an Empfängen 840 fl. 80 kr., an Ausgaben 639 fl. 9 kr. und einen Kassestand von 201 fl. 21 kr. aus; überdies besitzt der Verein ein Fünftel Sechziger-LvS und einen Jnventarwetth von 300 fl. — H e u t e abends findet die Jahresversammlung dieses Vereines statt. — (Aus dem »mtsblattr.) Kundmachungen, betreffend: 1. die Besetzung einer Sekundararztenstelle im hiesigen Landes-Zivitspitale; 2. die «nleguug neuer Grundbücher sür die Gemeinden Winklern, Terptschane, Jasen und Zapotnica; 3. die Verleihung der Lackuer'schen Stu-bemenstiftung; 4. die preßgerichtliche Bestätigung der Beschlagnahme der Rummtr 48 de» „Slov. Siarod"; 6. die Besetzung einer Gksangtuausjeherstell« in der hiesigen Männer-Strafanstalt; 6. d.e «esetzung einer Lehrerstelle in Groß-Brusniz; 7. die Empjangn^hme von unbestellten Retour-briefen und Werthsendungen; 8. die Besetzung einer Förster-steile im Görzer Forftdirecti»u«gediete; 9. die Besetzung einer Straßenmeisterstelle in Ktaiu. — (Wünsche und Beschwer den.) vor wenigen Tagen brachten wir «nt Korrespondenz, in welcher eitler Beschwerde über den Mangel entsprechender Verkehrsmittel im Sannthale, namentlich im nachbarlichen Btzirkt Franz und in Ott Gegen» umMö11nig AuSoruck gegeben wurde. Das Feuilleton in bet Grazer „Tagespost" vom 8. d. M. wiederholt den Inhalt dieser Beschwerde und tostatiert, daß dtt ländlichen Bevölkerung die «eitragsleistung zur in-schaffuug von Kirchenglocken dringender am Herzen liegt, al» jene zur Herstellung von Straßen und Schulen. Die mit „nhalt»puukle, auf welche gestützt nur mit einiger Verläßlichkeit der Zeitpunkt bezeichnet werben könnte, wo bet Hauptsache nach diese Abrutschuugen zu Sude sein werben und sich da» Terrain so weit beruhigen wirb, um baestlbt wieder irgend einer Kultur zuwenden zu können. Der in der Thalsohlt gelegene Flächentheil, welcher eigentlich nur mit Schutt und Erde überdeckt ist, wird stinttztil wieder als Wiese und »ckeilaud ir. Benützung genommen werben I können. Bei dem örtlichen Mangel an eigentlichen «ultut-gründen erscheint es als entsprechend, daß dieser Flüchen-theil von bet Wiederbewaldung ausgeschlossen bleibt. — (Damen-Onartett.) Heute produzitrt sich im hiesigen Theater da» in vtrschitdnitn Blätttrn gerühmte Grazer Damen-Ouartett, bestehend aus den Fräulein Fanni Tschampa, Marie Tschampa, Marianne Gallo «itsch und *melie Tschampa. — (Die Gimnastikergefellfchaft Volta) wird sich morgen auch vor dem slovenischen Publikum produzieien. 14» werden an diesem Tag, sogar zwei Verteilungen stattfinden; Herr Volta wird de» großen Luft-ipiung ausfühl en — (Benesizvorstellung.) Julius Rosen, d,r berühmte deutsche Lustspieldichter der Gegenwart, ist nicht nur in Europa, sondern auch über dem Ozean, in Amerika, der Held des Tages. Sein neuestes Bühnenwerk, das fcusl« piel „Zitronen", geht ans allen Bühne» Oesterreichs und Deutschlands mit außerordentlich günstigem Erfolge über die Bretter, namentlich wird dieses gediegene Lustspiel, nach vorliegenden Berichttn, int fünfttn Avtnutlheatet zu Siewyvtk mehr als hnndeit »ufführungen erleben. Liese» tvnnderkind der dramatischen Muse wird am Montag de» 18. b. ,um v«rih«>i« des steißigelt und vlelbeschSsugte«, Schauspielers Herrn Wieget, etfltn »»pudige» uno Mit eleg intern lustreten begleitetes Spiel beifällig oneitauut wurde, bei uns zur Aufführung gelangen. Mosen» Lustspiele wuroen vonseite unserts Publikums ausnahmslos mit großem Oeifallt ausgenommen, umsomehr Dürften Rosen» „Ei- i 11 o n t * " da« Jntertfft nnjtttr Theaterfreunde wachrujen und zum Besten des Oentfizianten ein volles Haus machen. — (Landschastliche» Theater.) Gestern gelangte zum vortheile der Operetirnsangerin Frl. H n e m e r dir amüsante Operette „Iavoitt" zur Aufführung, (iin volles Haus, sieben prächtige BlumenbonqueiS und zwei Kranzspenden, zah.teiche Etisallsbezcugungen uno ojtmali*c Hervviruse begrüßten die hier beliebte, routinierte, muntere B nesiziantin. Frau Fritzsche-Wagner, obgleich noch nicht völlig genesm, gab den Titelpart in den schönste« Formen. Nicht minder lebhaft bewegte sich Fräul. Huemei als „Prinz Edward". Mit Eteganz traten die Frauen Zeetenz (Isabelle) und Maurer (Pamela) in Szene; recht possierlich führten die Herren Weiß (Tom) und M a i 11 e r (Mit) tyte Partien durch, tn#besonoerc e$cettiette Herr Weiß; Herr Zwerenz (Plumpuboing) sprang übet eie Schnur, Htn Unget maßte anstelle des erkrankte» Herrn L a s k a den Part des .Nachtwächters- übernehmen. Die Aufnahme der Operette war, obgleich einige falsche Töne an da» Ohr schlugen, eine beifällige. Das Publikum nah« Anlaß, der Benefiziantin die »olvttDitmtn Simpatita z» wiedetholirnmaleu zum Ausdruck zu bringen. — (Aus den Rachbarprooinzeu.) I« Kärnten kommen in neuester Zeit in auffallender Weist ungarische Weine zu den billigsten Preisen zum verkauft' wodurch der Absatz von «»nstweintn wtsentliche und getech» Einbuße erleidet — Da» Krumpendorser Bier aus M1 Brauerei des Herrn Wicningct (aus Baiern) spielt in ftätri' ten eine große Rolle. — Das in Klagensurt zwischen «rasen Wolktnstem und vojktfh stattgtsundtne Duell gib* Stoff zu allgemeinen Betrachtungen und «eußerungen. fei endlich an der Zeit, ein in gewissen «reisen herrschende» Bornrtheil — Strtithändtl nach dtn Satzungtn des rohe» FausttechitS mit Waffen in dtt Hand anSzntragtn — aUl' zngtbtn und Die Entscheidung eines Ehrenhandels nicht MO* blinden Zufalle zu überlasten. — Die Unterbau-Arbeten der Verbindungsbahn TarviS-Ponteba wurden bereit-ausgeschrieben, der Bau der Sektion Lhiusasorte-Dozna ist vergeben und jener der Section der italienischen Ponteba-linie Dogna-Ponteba wird im April hintangegeben werden. — An der Wein- und Obstbauschule in Marburg findet vom 9. bis 21. April ein Hospitantenkurs über Obst- und Weinbau statt. Die Zahl der Theilnehmer ist auf zwanzig beschränkt. Der Unterricht wird vom Fachlehrer Heinrich Äalmonn ertheilt und dauert vormittags zwei Stunde« (10 bis 12 Uhr); der Nachmittag ist Demonstrationen gewidmet. Wer an diesem Kurse theilzunehmen wünscht, möge stch bis 5. April schriftlich bei der Direktion der Weinbau-schule in Marburg melden. — Aus der Marburger Bühne trieb, wie die „Marb. Ztg.- berichtet, das weibliche Chorpersonale in der Operette .Fatinitza" ärgerniserregende» Allotria, das durch falschen, »hrenzerreißenden Gesang seinen Hihepunkt erreichte. — (Zur Warnung und Belehrung.) Die Statthalterei in Steiermark erließ folgende Belehrung und Ermahnung zur Vorficht beim Eebrauche von FarbenplLtz-chen und gefärbten Papieren: „6s find in neuester Zeit in Steiermark wiederholt und an verschiedenen Orten gefahrdrohende Vergiftungen von Hindern vorgekommen, die durch «nvorfichtigeS Sebaren mit grünen, Arsenik enthaltenden Karben veranlaßt wurden. Einerseits waren «S die bekannte», von den Kindern so häufig gebrauchten Wasserfarben, welche derlei Vergiftungen verursachten, indem entweder das Karbenzeltchen selbst oder die mit der Farbe beschmutzten Finger — noch häufiger der mit der Farbe getränkte Maler-Pinsel zum Munde geführt und dadurch dal, auch in kleiner Rettgt sehr heftig wirkende Bist in den Körper gebracht wurde. Andererseits war eS unvorsichtiges Sebaren mit buntem Papiere, das mit Arsengrün gefärbt war, welche-die Vergiftung hervorries. Solches Papier, zu den verschiedensten Zwecken dienend, ja sogar zur Umhüllung von Zuckerwerl u. dgl. beuützt, ist, bei der großen Menge giftigen Farbe-Sofft«, welcher auf ihm hastet, und bei dem Umstande, daß derselbe von dem Papiere abstäubt oder bei Befeuchtung de-Papiers leicht abgewischt wird und so in den Mund gelangen ,ann- ein wirklich gefährlicher Stofs in den Hände« de- Linde». Vorsicht in dem Gebaren mit diesen Farben und den damit gefärbten SegenftLnden ist daher dringend geboten. Bei der Benützung der 8Befferfar6ett, wie solcb« in den bekannten Farbenkästchen für Kinder feilgeboten werden, möge man daher die Kinder eindringlich warnen, diese Farben, vorzüglich die grünen, nicht etwa mit den Lippen zu befeuchten, den mit der Farbe getränkten Pinsel oder die mit ihr beschmutzten Finger nicht abzulecken und die Farbenzeltchen nicht mit Eßwaren in Berüiirung zu bringen. Derartig gefärbtes Buntpapier aber, daß sich meist durch seine ausfallend feurige, schön hellgrüne Farbe auSzeichnet, soll man Kinder« nie zum Spielzeug überlassen, und sollte Zuckerwerk u. dgl. in solche« Papier eingebüllt oder sonst mit ihm in Berührung gebracht sein, so entferne man da» Papier sorgfältig und achte daraus, daß nicht Hefte desselben oder seiner grüner Staub davon auf dem Naschwerke haften bleibe, «m beste« und sichersten ist es: den Ankauf aller zum Genüsse bestimmten Gegenstände, wenn sie iu derartiges Papier eingehüllt sind, ganz zu unterlassen, und es würde, sobald diese Vorsicht allgemein geübt würde, die Verwendung solchen Papieres zu derlei Zwecken, die nicht streng genug getadelt werden kann, dald von selbst aufhören." — (Paßweseu.) Wie die .Deutsche Ztg." meldet, sind Erhebungen im Zuge, ob eine Abänderung deS gegenwärtigen Paß-SistemS wünscheniwerth und durchführbar sei. Hiebei handelt es sich vornehmlich um die Frage, ob auch für folche derzeit mit Legitimationskarten reisende Handarbeiter und Taglöhner, die nicht zur Klasse der gewerblichen Gehilfen gehören, Arbeitsbücher mit Ausschluß jeder ändern Reise-Legitimation einzusühren seien. Man macht hiefür insbesondere geltend, daß solche Arbeiter, die blos mit Legitimationskarten versehen sind, io manchen Ländern nur schwer Arbeit finden, da die Arbeitgeber von den Arbeitsuchenden Arbeit»- oder Dienstbotenbücher verlange«, um sich von dem Vorleben derselben zu überzeugen, : dann daß durch eine solche Maßregel auch dem Vagabunden-! Unwesen leichter Sinhalt gethan und nebstbei eine entsprechen-dere Beaufsichtigung der betreffenden Arbeiter erzielt «erden : könnte, weil aus dem Arbeitsbuch zu ersehen ist, wie lange sein Inhaber in Arbeit stand oder sich arbeitslos Herumtrieb. Witterung. ... Laibach, 10. März. Leichte Bewölkung, einzelne Sonnenblick«, schwacher RO. Temperatur: morgen» 7 Uhr — 8 0«, nachmittags 3 U»r+ 10* C. (1876 + 8 7»; 1876 + 9-7» C.) Barometer im Steigen, 729-82 mm. Das gestrige TageSmittel der Temperatur + O l», um 2 7» unter dem Normale. Gedenktafel über die e« 13. März 1877 stattfindende» Stet« talionrn. 3. Feilb., tehovin'sche Real., Gvtsche, 88. Wippach. — 3. Feilb., JamSel'sche Real., Loie, BG. Wippach. — 3. Feilb., Pezak'sche Real., Rosalniz, BG. Möttling. — 3. Feilb., Stubler'sche Real., Lerouz, BG. Möttling. — 3. Feilb.» MerSnik'sche Real., Smerje, BG. Feistriz. — 8. Feilb., Nelz'sche Real , Dane, BG Laas. — 2. Feilb., Pugel'sche Real., Koseze, BG. LaaS. — 1. Feilb., Kodelja'sche Real , Budanje, BG. Wippach. - 1. Feilb., KruSii'sche Real., St. Beit, BG. Wippach. - 3. Feilb., Glajer'sche Real.. Koke, BG. AdelSberg. — Relic. Berne'scher Real., Nußdors, BG. AdelSberg. - 3. Feilb.. Sircel'sche Real., Topolz, B». Feistriz. — 1. Feilb., Jagoduik'sche Real., Tomine, BG. Feistriz. - Reass. 3. Feilb., Zujek'fche Real., Jurßik, BG-fteistriz. — 1. Feilb., Skerbec'sLe Real., Podgoro, BG-Laas. — 1. Feilb., «uster'sche Real., Olscheuk. BG. Ära in-bürg. Telegramme. 8o*bon, 9. März. Im Unterhause erklärte Bourke, die Regierung wollte in der vorigen Woche das Circular Rußlands beantworten, verschob die» atier, weil Rußland bat, zuvor weitere Mittheilungen abzuwarten, welche bisher nicht ringetroffen find. Die Regierung beabsichtige, die Unbequemlichkeit der Abwesenheit des Botschafters von Konstantinopel einsehend, den jetzigen Zustand nicht sehr lange fort« bestehen zu lassen. Bon einer Bosnien auferlegte« Kriegssteuer ist nichts bekannt. Bourke hofft, Bosnien und die Herzegowina werden zur Ruhe kommen, wenn der Friede mit Montenegro zustande kommt. Bahnstempel ümnmayr Laibach $ Krainische Eskompte-Gesellschaft. Die erste ordentliche GeneralYersaimlnng der Actionäre der „Krainischen Eskompte - Gesellschaft“ ^d in Laibach am *6. März 18»» um 4 Uhr nachmittags im eigenen Geschäftslokale, Rathhausplatz Nr. 19, stattfindea. Tagesordnung: 1. Bericht des Yerwaltungsrathes über den Geschäftsbetrieb in der Zeit vom. 1. Juli bis 31. Dezember 1876 und Vorlage der Bilanz. 2. Bericht des Revisionsausschusses. 3. Beschlussfassung über die Verwendung des erzielten Reingewinnes. 4. Wahl von drei Mitgliedern in den Revisionsausschuss zur Prüfung des Jahres-Bilanzabschlusses pro 1877 (§ 40 der Statuten). __________________ _____________________ Die stimmfähigen Herren Actionäre, welche an dieser Generalversammlung theilzunehmen wünschen, werden ersucht, im Sinne p6r §§13 und 14 der Statuten*) ihre Äctien sammt Kupons "bis spätestens ±S_ IvCäurz; idLSTV bei der ^esellschaftskasse in Laibach gegen Bestätigungsschein zu hinterlegen und die Eintrittskarte für die General Versammlung in ^topfang zu nehmen. Laibach am 1. März 1877. Der VerWAltllllgSratlft. wel h *) 8.13- Per Besitz von je fünf Actien gewährt eine Stimme in der Generalversammlung. Stimmberechtigt sind nur jene Actionäre, che ihre Actien mit den nicht fälligen Kupons wenigstens zehn Tage vor dem Zusammentreten der Versammlung bei der Gesellschaftskasse uePoniert haben. a §_ 14. Ein Actionär kann sein Stimmrecht in der Generalversammlung entweder persönlich oder durch einen ändern stimmberechtigten ausQben, Minderjährige und denselben gleichgeachtete Personen werden durch ihre gesetzlichen Vertreter, Frauen durch gewählte Bevoll-6tlSte und juristische Personen durch ihre gesetzlichen Repräsentanten vertreten, wenn diese auch nicht Actionäre sind. (94) 2—2 (Nachdruck wird nicht honoriert.) »Mt Wie«. S»vtt. Kfm.; «öheim, Reisend«, und Rieß, Oien. — Sitter und Kink, Bottschee. — ttalii, Student, ®raz. — Mad. Pipp, Sapione. -»tet Hanty sammt Frau, Wien. — Sptteion, Pferdehändler, Treviso. — Rosan, «erber, «ötteniz. — Lengyel, Asm., — Fanni, Maria und Stmalia Tschampa und Gallowitsch, Graz, etemierte. Fabijaniii, Loitsch. — Riglar, Reifni,. — BerdauS. «utenfeld. — Hurling« Pauline, Sittich. /Staatsfonds. «'in iefc non 1864 . Com een i660,gen»e •oft een 1860, Mnft. Mmienf». e. :s64 Ornndent.-Obl. eicbrotätg. Ungar» >cticn. engle»8enl .... «räitanftalt.... ®e»ofltenbanl . . . Wcem»tt*Än#alt . Romeo » 8an( . . . Handelsbank.... ftationalfcanf . . . Cef). Paula es ells. . Union «»ent .... «erkebr«bauk. . . . Msöld-Bahu . . . «arl kudwigbadu . Wiener Börse vom S. Mär». Geld 62 90 67-80 10IS 76 108-76 118-fO 138*86 Ware 63-10 68— 106*— 10»-- 119*60 188-76 71-60 74 60 71-80 76-86 70-76 14860 71- 148-70 670— 680— 836— 887— 60- 70.— 60-60 80 — . 810 86 810 76 . 138*5 138-V6 . , .110 — 11» 60 CtaaUfeaftn ... . 886'- 887'. «üdbabu...............i 7# r0 79 76 Kail. $lif.»8ebn Kail, ih, Oolefah bto. in 38 3. . . Ration, ö. SB. . . Unz. Bod.-Sreditanst. Priorltäts-Obl. Rtauj 3o(ef«*8e6n . Cest. Rordweftdahn . 6kbeniärger . . . . Staatwahn.......... Eübbahn 1 6 Per,, bto. «on« Lose. Kredit» tiole...... Rudolf« » Lose . . . . Weohs. (3Mon.) 8ug«6urg 100 Mark Franks. 100 Stark. . ?oÄ>.fet„,. Bari« 100 Franc« . Manzen. Kais. Müuz-Ducal-r 8N-Frauc«mlck ... Deutsche 8leid>6bank. Bildet . «eld Ware 106 60 »««— 89-85 88 66 96-80 W86 88 - 88 85 89-86 8» 60 89—1 89 86 eo-—; «0 86 163-761164 — 98-—! 88 85 164-86 18 50 «0 80 188 80 4»15 1(4 60 14 — «0 60 183-0 49 86 5 89 6 ,0 9-90 l»-90V, 60 80 60-90 113 >0113 85 Telegrafischer Kursbericht am 10. Mürz. Papier-Rente 62-90. — Silber-Rente 68—. — Seid» Rxrite 74-4f> — 18ti0tr Staats-Anlehen 109.—. — Bank-ectitn 828. — Kreditaetien 148 90. — London 123 90. — SMer 112-75. K. k. Münzdukaten ü-89. - 20-FrancS S^tzke 8'90. - 100 Reichsmark 60 80. Bheumatiemus-Aether zur Beheb»«« tun Schmerzen a»rr Art, »6 «tut oder chrsntsch. Dieser »ether ist daS beste, reellste n,d sicherste bi« nun bekannt« Mittel gegen Rheumatismus («liederreißen. Hexen-^huß), Sicht, jede Art Lähmung in den Händen und Füßen, Seitenstechen «. kehr häufig behebt er genannte Leiden schon «06 einmaligem Gebrauch vollkommen. Preis eines großen Flacon sammt Anweisung 1 fl., eines kleinen Flacon lammt Anweisung 40 kr. Die geringste Postsendung sind entweder 1 großes oder 2 kleine Flacon«, «ei Postsendungen entfallen sllr Emballage und Stempel noch 20 kr. Depot siir Ät o in: Laibach Victor v. Trnkoczy, Apotheker „zum gold. Einhorn". Rathhausplatz Nr. 4, Ru« dolfSwerth: Dom. Ktzzoli, Apotheker. (104) 4-1 Ein 7-oktaviger JifallcnjTügef, stimmhältig, ist wegen Abreise billig zu verlausen: Herrengaffe Nr. 8, I. -Stock, rückwärts. (105) 3—2 Ein Diurnist mit guten Zeugnissen wünscht eine Anstellung gegen ein sehr geringe« Honorar Näheres in der Administration diese« vlattr». r (107) 3-3 PU jmm kann allen Kranken mit Recht I als ein Tortreffilehes populalr-medV 1 | zlnlschos Werk empfohlen werden. — | Vorräthiff in allen BüohhtmilyngfT;, (544) 14 Wichtig für Alle, besonders für Herren- und Damenkleidermacher und Tuchhändler, denn Tuch- und Schafwollstofse für Röcke, Hosen und ganze Anzüge sowie für Damen-MSmel, Rücke und Jacken werden zu Spottpreisen verkauft. Muster werden franco versendet. — Es ist zum staunen, wenn man die auf den Mustern verzeichnten Preise sieht. Adresse: „TuchauSverkauf" am Stefansplatz, Jasomirgottgaffe, in Wien. (612) 12—10 Verstorbene. Den 9. März. Antonia Marschalek, geborne Heidi ich. biirgerl. Schneidermeisters-und Hauebesitzersgemalin. 60 Jahre, Judengaffe Nr. 8, Lungenlähmunq.______________ Theater. Heule: Nur dieses eine mal: «onzert des Grazer Damen-Quartettes. Den Anfang macht: Monsieur Herkules .Posse iu 1 Akt. Hierauf : Die Hochzeit bei La-terneuschem. Operette. Landschaftliches Theater jn Laibach. Sonntag den 11. März 1877: Zwei Vorstellungen, die erste um halb 4 Uhr nachmittags, die zweite um 7 Uhr abends, der berühmten französ. Luftgimnastiker Darien Volta, zu Ehren des Turnvereins „SoUol“, mit besonderem neuen Programme. Aus diese Festvorstellung erlaubt sich die Äesell-schast besonders aufmerksam zu machen, wo sie sich in besonderen Turnübungen ganz neuer Art produzieren wird. Achtungsvoll (108) Darien "Volta. Kasinorestauration: Morgen (84) 2 Militär-Konzert. Anfang 7 Uhr. Entr6e 20 kr. Geschäfts-Erweiterung. Der ergebenst Gefertigte erlaubt sich hiermit an» S zeigen, daß er fein KürschnergeschKft erweitert i und von heule an auch alle Gattungen öc Seldenhüte, auch Happen (für Herren) am Lager führt. Prompte und billige Bedienung wird gewährleistet und auswärtigen Aufträgen schnell-ft.ens solgegeleistet. (83) 3-3 Auch werden Hüte zur Modernisierung, zum Färben und Ausbügeln angenommen. Achtungsvoll Anton Krejöi, Laibach, Schellenburggaffe gegenüber der k. k. Post. !! Warnung!! Seit einiger Zeit werden von wiener Firmen echt italienisch« Musikinstrumente Ooetrlna angekündigt und sehe mich hier, durch veranlaßt, um da» P. T. Publikum eor Täuschung zu schützen, dekauutzngeden, biß sich baB Beneral-Depot meiner Erfindung Ocarina, — ans welchem gegenwärtig in Pari« mit außerordentlichem erfolge concertirt wird, — nur bei Herr» Ed. Witte, Wien, befindet, somit eile atiCererfciitf angeyrie-seiuii glticbnomlofn Fabrikate mir 9tadl> ahmung meines Originale« sind. 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DM- Diejenigen p. t. ftäuser, welche den seit dem Jahre 1855 von mii »^"'g'rn vorzüglichen Schneeberg« »rSnterallop echt zu erhalten wünschen, belieben stets aüsvrümtch Wilhelms Schneebergs Kräuter-Allop zu verlangen. R«r -an« mein Fabrikat, wenn jede Flasche mit diesem Siegel versehen. Fälscher dieser Schutzmarke verfallen den gesetz! lichen Strafen. Knweiiung wird jeder Alasche Leigegeben. Eine versiegelte Lriginalftasche kvstit l fl. 25 kr. und ist stets in frischem Zustande zu haben beim alleinigen Erzeuger Fr. Helm, ApoMer in NBitircto, Nieieröstemidi. Die Verpackung wird mit 20 kr. berechnet. Der echte Wilhelm» Schneebergs «räuterallvp ist nur zu bekommen bei meinen Herren Abnehmern, in Iiafliacli: Peter l.assnik, Adelsberg.- J. A. Kopferechmidt, Apotheker; Agram: Sie. MittIbach, Apotheker; Cilli: Baumbach’idbt Apotheke und F. Rauscher; Graz: Wend. Trnkoczy, Apotheker; Wvrz: ▲. Franzoni, Apotheker; Jtrainburg: Karl Sohaunlk, Apotheker; Marburg: Alois Quandest; Rn dolfSwerth: Dom. 157°li’ Apotheker; Tarvis: Alois v. Prean, Apotheker; Triest: C. Za-»vtti, Apotheker; Billach: Ford, «vholz, Apotheker. " _ betreffs Ueberuahme von Depots wollen sich die Herrin Geschäktssreunde qe> fälligst brieflich an mich wenden. , Nennkirchen bei Wien (Niederösterreich). Franz Wilhelm, Apotheker. Druck von 3g. v. »leinmaot & Fed. »embetg. Verleger: Cttomar Bamberg. Für die Redaktion verantwortlich: Franz Müller.