^H» <5t! vlHnnmtl««« o»,p,«i«: Im «ompeol» ganzj. tV«I^^ < c^^ c^^i '/ 3ns««t» on»,«b»«: y», ««»,« In»«»«»» »,, ,, ^^^»M' Mit 1. Mai l««i,m! ein neue« «lionnemenl aul die Knbachcr Zeitung. Die Pränumerations - Bedingungen elben unverändert und betragen: Filr die Versendung mittelst Post: halbjährig.....7 ft. 50 lr. v'erteijährig.....3 „ 75 „ monatlich......1 „ 25 „ Fiir Laibach: ^lbjährig.....5 ft. 50 kr. ^""jährig.....2 „ 75 „ monatlich......__ , 92 „ Filr die Zustellung ins Haus per Jahr 1 fl. zngls.^^ Die Prilnumerations' Veträge wollen portofrei '"" werben. ^^^^ Ja. v. Klcimnnnr )c Jed. Bambcrg. Amtlicher Theil Nlle^l!' ^^l.^^^^ische Majestät haben mit ^.""hljchster Entschließung vom 24. April d. I. Aller, ^chstlhrrm geheimen Ralhe und Oberlandesgericht«. lplastdfnten ii, Prag Joseph Ritter von T emni t schla '" neuerlicher Ane» lrnnung leiner ausgezeichneten Dienste ^Großkreuz «llerhöchstihres Franz. Joseph. Ordens llUergnadigst zu verleihen geruht. NN St. l. und k. Apostolische Majestät haben Mlt Z""höchster Entschließung vom 25. April d. I. in ,,^l'ennung ihrer vieljährigen ausgezeichneten Dienst-y'lung dem Titular.Sectionschef im Ministerium für "Mezoerlheioigung. Generalmajor Joseph StaH das Merlreuz des l. k. österreichischen Leopold.Ordens mit ^sicht der Tuxe sowie den Charakter eines Sections« ^ 'n diesem Ministerium, ferner dem mit Titel und y^aller eines Sectionschefs im Ministerium sür gy ^«Vertheidigung bekleideten Ministerialrathe Franz y»/'" meist er taxfrei den österreichischen Ritterstand "gnädigst zu verleihen geruht. All^/' ^' u"d k. Apostolische Majestät haben mit Mr M" Entschließung vom 20. April d. I. dem d»n Ue .und Polizeidirector in Prag Franz Ritter ^i^'klskal in Anerkennung seiner vorzüglichen ^ch ick. ^ ^°^ Ritterkreuz des Leopold^" Wl""'te alle halbe Jahre von selbst, ^i>zuma? b?." "" sagt. dazuschreibt.« d^ !^bri,f l bot ez bedeutende Schwierigkeilen, den Glosse' .A erlangen, und als dieser endlich an plannte, warder Hne derN "M°"'" geworden. Auch auf das H «"ein die m" ^"e die I>it manchen Einfluss " llinmei N «"lull' die sich häufig sahen, be-"Wanderung an einander. Bei der Hochzeit trug die Köchin ein Kleid, das sie vor nicht ganz zehn Jahren von der Gnädigen be, kommen, wie es noch fast neu war, und welches sie für diese Gelegenheit aufbewahrt. Der Bräutigam hatte Werkstatt und Wohnung in einem Vororte gemietet, wo der gins billiger, die Lebensmitlel nicht von dem Hauche der Verzehrungs' fteuer gestreift; den kleinen Verk^ufsladcn jedoch verlegte er in das Centrum der Stadt, „wo ganz an^ deres Publicum herumgeht wie da draußen." Den Vormittag verbrachie Gmnauer allein im Geschäfte; sein Weib schaute daheim auf die Gesellen und besorgte die Küche. In der Mittagestunde wa„-dcrte jedoch auch sie den beschwerlichen Weg zur Stadt, den Spelsekorb in der Hand, wrlcher das i>, warme Tücher verpackte Essen ihres Mannes enthielt. Es gab wohl rings um den Laden eine hübsche Anzahl von Gasthäusern, allein vorerst schreckte die Ausgabe, dann aber erklärte Glünaucr auch unumwunden, dass über eine Hausmannskost nicht« in der Welt ausstehe.' Il, der kleinen Wirtschaft war alle« und jeg-licht's so genau vorheiberechnet. die Pünktlichkeit so sprichwörtlich, dass Frau Giünauer in der Nachbar, schast als wandelnde Thurmuhr verwendet wurde, in-dem es häufig h'eh: „Es musS schon Slkbrne sem, die Grünauer geht einkaufen!" «Gleich wird's Zwölfe läuten, da kommt die Grünaucr mil'n EsSkorb." In diesem geregelten Reiche entstand plötzlich ein völliger Umsturz, indem dem geallelten Paare zu seiner eigenen größten Ueberraschung ein Sohn ge- boren ward. Die Eltern schämten sich im Anfange vor emander gwchwi« vor Fremden ob des unv«. hofften verspäteten Glückes: die Mutter blieb länger daheim, als es die Umstände verlangten, um nur den Leuten nicht ins Gesicht schauen zu müssen. Endlich jedoch ward auch über diesen Iwischensall zur Tagesordnung übergegangen, und in einer Hinsicht trug der kleine Franz, sogar zur Erhöhung des Gleich-glwichtc» bei. indem ihn die Mutler auf dem Wege mit dem Speisekorbe als eine Art Balancierstange auf dem zweiten Arme trug. Der Franzi war ein lüchtiaer Junge; al« er zu laufen begann. als freiwillige Excvrle mit dem Pro-viant in die Stadt zog, da hatten die Alten d,e Freude, dass der Kleine, der doch zu Haufe a^sstn, was er nur hinunterwürgen konnte, dennoch nach dem Malsch so viel Appetit gewann, um fast das »"'^ ^tt °ge. mahl des Valers aufzuzehren, so dass st« derselbe als "^^ne^irgi^ anbrannt. ^^ ^^ ^^ d°° V'ri?^ anerkannten die Eltern d s Knaben Recht auf alles was sie b's nun ^. k.n ...^ „och zu erwerben Mlstande waren. der Franzi keine E.solge zu verzeichnen; bei den fchlechten Elassen die er heim-b ackle meinte der Vater, es läge mcht vlel daran, der Franzi brauche ja kein Gelehrter zu Werden, son« dern ein Geschäftsmann, während die Mutler ihren Liebling mit den Worten entschuldigte: »Der Franzi wächst halt so stark, und das nimmt ihn her." Laibacher Zeitung Nr. 96 786 29. April 1885. ist in der Beziehung gebunden, denn man sagt ja: »Man dient", und wenn man dient, musi man seine sonstigen freien staatsbürgerlichen Bewegungen einschränken nach Maßgabe der Dienstes-Instruction und des Eides, den man abgelegt hat." Denselben An« schauungen huldigte auch Baron Lasser, der ihnen in einer Parlamentssitzung unter dem vollen Beifalle der Herren von der Linken nur in schärferer Weise Aus« druck gab. „Platonische Abstinenz bei Wahlactionen aller Art zu üben," sagte der gefeierte Staatsmann der Verfassungspartei, .überhaupt bei allen Dingen, die nicht nach bestimmten Gesehen entschieden werden müssen, diese Ansicht theile ich nicht, und lein vernünftiger Staatsmann kann sie theilen. Ich verlange von dem politischen Landeschef — ich habe es ja selbst so gemacht, und es reut mich nicht, dass ich es so ge« macht habe — dass er bei solchen Anlässen bekenne, ob er Fisch oder Fleisch sei." Wir selbst, die wir mit aller Entschiedenheit es verdammen würden, wenn irgend ein Beamter, ob hoch oder nieder, auf die Wähler eine Prejsion ausüben wollte, theilen andererseits vollständig die Ansichten, die der deutsche Kaiser in dem berühmten Rescripte vom 4. Jänner 1882 an das preußische Staatsminifterium ausgesprochen hat. «Es liegt mir ferne," hieß es darin, „die Freiheit der Wahlen zu beeinträchtigen; aber für diejenigen Be--lmten, welche mit der Ausführung meiner Regierungs« .^te betraut sind und deshalb ihres Dienstes nach dem Disciplinargesetze enthoben werden können, erstreckt sich die durch den Diensteid beschworen« Wicht auf die Vertretung der Politik meiner Regierung auch bei den Wahlen." Unser Gewerbewesen. (Fortsetzung.) I. V'e'Vorschriften inbetrsff der Dienst« (IlctbriÜN-) Ordnungen. In diesem Punkte ließen mich meine Inspectionen nicht immer befriedigende Wahrnehmungen machen. Ich traf eine Anzahl von Etablissements, welche keine Dienstordnungen besaßen, obwohl sie nach Vorschrift solche hätten einführen müssen; einige andere wieder hatten es versäumt, ihre Fabrilsordnung der Behörde zur Kenntnis zu bringen. Wo behördlich anerkannte Dienstordnungen bestehen, musste ich mehrfach wahr« nehmen, dass dieselben entweder ihrer formellen oder materiellen Seite nach nicht dem Gesetze entsprachen. In formeller Beziehung vermisste ich mitunter einzelne bestimmte Rubriken, und zwar theils solche, welche das Gesetz ausdrücklich verlangt (z. V. über die ver-schiedenen Classen des Arbeiterpersonales, über Verwendung von Weibern und Kinder»,, über Ablohnunas-Verhältnisse, Lohnabzüge, über die Befugnisse des Auf-fichtsperfonales), theils andere, welche durch die Natur des Betriebes, dinch Rücksichten der Disciplin sowie durch die Rücksicht auf die Sicherung der Arbeiter gegen Gefahren geboten erscheinen (z. V. betriebs-polizeiliche Vorschriften, Bestimmungen über das Be« schwerderecllt der Arbeiter wegen ungebürlicher Be« Handlung von Seite des Nufsichts- und Beamtenper-sonales). Inhaltlich betrachtet, zeigten mir wieder einige der Dienstordnungen unstatthafte wie unbillige Bestimmungen. So statuierte eine Fabrik der kera« mischen Industrie, dass die Arbeiter eines bestimm« ten Zweige« Veleuchtungsmateriale und Werkzeuge selbst beizustellen hätten; in einigen Fabriken der Textil« industrie war eine Art Stehgeld, Caution, vorgeschrie« ben; in mehreren Werken war die Ablohnung erst alle vier oder sechs Wochen normiert, eine Einrichtung, die unbillig erscheint, nachdem dort keinerlei Approvisio-nierungseinrichtungen sür die Arbeiter bestehen und auch keine Barvorschüsse gegeben zu werden pflegen. Endlich traf ich mitunter harte Strasbestimmungen für Handlungen und Unterlassungen/ welche entweder gegen allgemeine Disciplinarvorschriften oder gegen betrieb«, polizeiliche Anordnungen verstoßen. In einigen Fällen constatierte ich, dass dasjenige, was factifch in Geltung stand, nicht mehr dem entsprach, was die Fabrilsordnung vorschrieb; die be« treffende Bestimmung der letzteren war veraltet, ohne dass man inzwischen, unter Kenntnisnahme der Be« Horde, eine neue an die Stelle der alten Vorschrift gefetzt haben würde. Die im Gesetze normierte Form der Kundmachung der Dienstordnung mittelst An« schlage« in den Werkstätten war auch nicht überall zu constalieren. Entweder wurde der Anschlag überhaupt gar niemals gemacht, oder die betreffenden Placate waren im Laufe der Zeit unleserlich geworden und zerfetzt, oder gänzlich von ihrer Stelle verschwunden. Dagegen präsentierten sich mir andererseits diesfalls auch wieder nachahmenswerte Einrichtungen. Mehrere Fabriken gaben ihre Dienstordnung in gedruckten Exemplaren den Arbeitern bei der Ausnahme in die Hand; in zwei Fällen tras ich die Einrichtung, dass die Bestimmungen der Dienstordnung alle halbe Jahre sämmtlichen Arbeitern in beiden Landessprachen vorgelesen werden müssen. Es gewährt mir Befriedigung, anführen zu lönen, dass im Laufe dieses Dienstjahres bereits der größere Theil derjenigen Etablissements, wo ich Dienstordnungen vermisste, daran gegangen ist, solche auszuarbeiten. Einigen war ich durch Mittheilung von Mustetstatuten behilflich, bezüglich anderer giengen mich die politischen Behörden, denen sie vom betreffenden Werksinhaber vorgelegt worden sind, um gutachtliche Aeußerungen an. N. Zie gesetzliche Westimrnung bezüglich der Anterftützungscajfen. Nehnliche Wahrnehmungen, wie inbetreff der Be-folgung des § 84, konnte ich bezüglich des § 85 machen. Ich constatierte eine Reihe von Fällen, in denen dieser Vorschrift nicht entsprochen worden, wiewohl die betreffenden Betriebe solcher Art waren, wie sie der § 85 der Gewerbe.Ordnung im Auge hat; die Unternehmer derselben hatten weder eine eigene Un-terstützungscasse eingerichtet, noch waren sie mit ihren Arbeitern einer der bestehenden allgemeinen Cassen beigetreten. Was die Aufbringung ihrer Mittel betrifft, so werden wohl in den meisten FäUen auch seitens der Fabrils« und Werksunlernehmer zu der Werks-kranlencasse Beiträge geleistet, allein in vielen Fällen fand ich diese Leistung an leine statutarische Verpstich-tung gebunden, sondern lediglich in das freie Belieben des betreffenden Unternehmers gestellt. Diese Erscheinung erklärt sich aus dem Umstände, dass der § 85 der Gewerbe-Ordnutig, an und sür sich etwas dürftig gehalten, zu allem Ueberflusse auch in dem Punkte der Beilragspflicht des Unternehmers nicht deutlich genug ist und daher zu verschiedenen Interpretationen Anlas« gab, welche ebenso verschiedene Be» Handlungen der Sache von Seile der einzelnen politischen Behörden zur Folge hatten. Erst die Ent« scheidung des Verwaltungsgerichtshofcs vom 5. Dezember 1883, welche im Sinne der Äeilragspflicht des Fabriksunternehmers erkannte, dürfte nunmehr eine größere Gleichmäßigkeit der Behandlung der Frage zur Folge haben. Ich habe gleich seit Beginn mem Thätigkeit darnach getrachtet, im gütlichen We»e '" Werks- und Fabrilöunternehmer dahin zu brmg^. dass sie eine bestimmte Verpflichtung zur «em^» le>stung übernehmen; diesen Standpunkt vertrat '^ auch in den abgegebenen Gutachten über mir vorMl, Statuten solcher Krantenunterstühungscassen. ^cMft lich glaube ich noch der fugenden Hieher aep"» Vmkommnisse Erwähnung thun zu sollen. M" "" zwei Fälle von Werkscasftn vor. von denen ^ ^ gar leine, die andere hingegen keine solchen Gtaw besaß, welche der Behörde vorgelegt worden waren- , Eine Verschiedenheit der Auffassung trat m" ° der Art und Weise der amtlichen Behandlung," vorgelegten Cassenstatuten entgegen. Die eine V^" behörde begnügt sich damit, die Sahungen M «ew nis zu nehmen und die Thatsache durch ihr W°> dem überreichten zweiten Exemplare zu benaug ' Eine andere glaubte des Mehreren thun zu sollen fügte der betreffenden Vidierungsclausel noch /" merlung bei. dass durch die Casse die gesetzt'^ "^ pflichtm'g des Gewerbe-Un»crnehmers zur ZahlM eventuellen Krantenverpflegslosten für seine «Uv nicht berührt werde. Einige VerwaltunMYM" stellen sich wieder auf den Standpunkt des st"" " „ Genehmigunsssrechtes und ertheilen oder ver , ^, die Genehmigung der Cassestaluten, je nachdem deren Prüfung ihnen die einzelnen Satzungen zu"» erscheinen oder nicht. ^/ Weitere« über Leistungen, Einrichtung "Nl, « breitung dieser Unterstühungscassen wird in der bril der Wohlfahrtseinrichtungen angeführt wero' > Der vierte Abschnitt behandelt die Lohnvery z. nisse und gibt den Tagesverdienst der einzelnen« terlategorien an. (Fortsetzung folgt.) ^^ Inland. (Parlamentarisches.) Dem sonst g"H. lich gut unterrichteten ,Czas" wird aus Wien ver ^. dass die Regierung den neugewählten ^.^sen rath am 15. September für vierzehn Taae emve werde zur Verification sämmtlicher Wahwl'., ^ Beschlußfassung bezüglich der Adresse, zur «v""^ Delegations'Mitglieder und zur Bewilligung ^^8 visorischen Budgets für das erste Quartal des^l> 1886. Die Landtage sollen im Oktober, die ^ gationen im November einberufen werden. ^A,ichl' den ruthenischen Weihnachten würde dann ber ^" ^, rath abermals zur legislatorischen Thätigkeit zu!"" treten. , V^ (Reichsrathswahlen in Kärnten.^, Kärntner Landesregierung schreibt die Re«V» ^» wählen, und zwar für die Landgemeinden ""> ^f 2. Juni. die Slädte. Märkte und Industt'eor" „> den 5. Juni, für die Handelskammer auf den ^ ^ und für die Wähler aus dem GroßgrundbeM den 8. Juni aus. . ., hiesec (Zur Wahlbewegung.) Mit Beam" .„g Woche hat die eigentliche Wahlbewegung >h"" ."„ si«h genommen. Ueber Mangel an Candidaten f^ „chl" die Wähler nicht zu beklagen haben, denn «n " ^s. Bezirken tauchen deren gleich ein halbes Duy^ ^, Am productivsten in dieser Beziehung s"" .^e", mischen Exlrem-Nationalen. und man muss ""r >^^ wie diese Unsummen an Talenten und Staa"" ^l-bisher dem Bltcke der weiteren Oeffentlichle'l >'' In seltfamer Weise fanden die beiden, welche sür fich selbst zu keiner Zeit Schonung verlangt, diese bei ihrem Kinde in unglaublicher Weise angezeigt. Der Franzi trat in da« Geschäft des Vaters ein, welches nun eine aanz anständige Einnahme bot; er verstand es vortrefflich, den Gesellen gegenüber den Herrn vorzustellen. Wenn er am Nachmittage ins Kaffeehaus, an Feiertagen auf die Promenade gieng. da schauten ihm die Alten vergnügt nach; es erfüllte sie mit wunder, barem Stolze, diese elegante Erscheinung «ihr Kind" nennen zu dürfen. Der Franzi war beileibe kein Verschwender, den« noch verbrauchte er Summen, die den Vater zuweilen die Stirne krausziehen machten, und er pflegte häufig als eine Art von Sonntagsvergnügen seiner Frau eine kleine fliegende V'lanz vorzulegeu, an welche er die milde Schlussbemerkung knüpfte, »dass er wohl wisse, ein junger Mann könne mit der leeren Hand mrgends hingehen". ^ ., „ _ ^, Die Mutter machte eine Welle vergeblich Ver-suche, die Ausgaben de« Franzi zu summieren, endlich verzichtete sie darauf und meinte: «Ja. möchst denn du verlangen, dass der Franz, be, uns Alten versauern soll. er muss doch auch seme Freud' haben, lass' ihn heiraten, dann wird's aus einer andern Tonart hergehen." Es ist nicht bekannt, wie viele Wiederholungen dieser mütterliche Antrag durchmachte, bis er die gewichtige Stimme des Vaters für sich gewann; allein an einem Morgen stand eine übergroße Leiter vor dem Lad«n de« Herrn Grünauer; geschäftige Hände nahmen die Firmatafel ab; da glücklicher Weise Tauf« und Familiennamen auch für den jetzigen Chef passten, fügte man nur das kleine Wörtchen „junior" hinzu. Gerechter Weise konnte doch lein Mensch es dem Geschäftsführer beim Kaufmanne verargen, wenn er. der seiner Tochter am Hochzeitstage bare zweitausend Gulden auf den Tisch hinlegte, verlangte, dass sein Schwiegersohn das Geschäft nun in eigener Firma führte. Die junge Frau lonnte natürlich nicht, wie seinerzeit die Schwiegermutter, das Essen hereintragen; der Franzi mietete eine Wohnung im Hause, wo sich der Laden befand. Der Vater betrieb die Herstellung der Waren draußen, bis ihm der Franzi den haarkleinen Beweis lieferte, dass ihm die Händler alles wohlfeiler ins Ge-schüft bringen, als er es selbst herstellen könne. Natürlich sei die Waare auch weniger qut und dauerhaft, doch daran lirge nichts, denn jetzt heiße es vor allem, billig verlausen. Der Franzi, der die Einkäufe besorgte, musste doch auch Casse haben; er übernahm gleichwie die Firma das seither hübsch angewachsene Sparcassebuch der Alten. Die Mutter gieng jetzt nur einmal in der Woche ins Geschäft, der Vater wollte die Ware nicht sehen, die fremde Hände hergestellt, und so musste sie am Samstag das geringe Geld holen, welches sie für ihren kleinen Haushalt nöchig hatte. Jetzt, wo sie mit leeren Händen hereingieng, fiel ihr der Weg beschwerlicher als einst, da ihr der Korb auf dem Arme hleng; traf es sich doch zumeist, dass der Franzi gerade heule keine" Kreuzer Losung g/- macht, just vor einer Stunde die Steuer, zahlen gemusst. .. ^brH Einst, als die Mutter wiederum fa!< « M heimlehrte, da passierte es zum erstenmal m '" HM dass der Vater im Zornesausbruch hest'g ""' schlug, indem er rief: .^ Mg". ..Jetzt sag' mir, Weib, zu was b" Habet» a' zu was hab' ich so lang und lang meine««" l,^ zahlt, wenn ich jetzt im Alter mit dir un « ^ gey Franzi immer im Sack hängen muss; A" ^„ o^ ich aufs Magistrat und reich' ein, °b S , B nicht, sie müssen uns Zwei in die Ver^u nehmen." .^ Das Gesuch warb bewilligt. . ^a" ''A Port im dichtbewohnten Hause wu"0" ^tage dass die beiden Alten selbst an den g^vte " ^h o keinen Ausgang begehren, dass ihnen "'°Oie'!^ kleinen Leckerbissen, die lleinen Tlöstu^en " ^B" lebens zuträgt, lein Mensch sie besucht 5 " ,^ fM an dem Namenstag des Alten jemand nn", ^ ^r " . Bei solchen hämischen Bemerkungen z ^. "^ Grünauer die Achseln über die dumm" ^ y^ sagt zu seinem Weibe: „Namenstag! A" "scht el ^ so wie ich. und wann'« im Kalender "y.^ Usch in sein' Lehnsessel und empfängt °,e GlucM ^„.o ^ K'nder, die wie nix Clavier sp'ele" "' ^blen ^h sprechen. Solche Leul', die von einem ^,B ^. mann in der Stadt, wo die Frau '" ^ se'"/ ^ Seide dahergeht, verlangen möchten. "' ^ se>" mill« auf Besuch ins Armenhaus '"^ ^,« zu dumm, „m das« ich mit ihnen U'gzelll"" ^^^Zeitung Nr. 96 787 29. Avril 1885. led?« m?!?"- I" nördlichen Böhmen taucht hinter ball? A? "" gesinnungslüchtiger Candidat auf; lre er '^'ut man den früheren ausgezeichneten Ve» Es^«. Schluckenau in seinen alten Tagen auf er m . «?.".°"s. Wen Gott verderben will, den schlägt .Ed1n°N« ^^"/ -" ^r flovenisch.politische Verein Nnlsi«. >. ^ " ^bten Sonntag in Servola unter dem "Nße des Abgeordneten Nabergoj eine Versammlung den n«^?. H" ein Local-Wahlcomitc ernannt und für NM N '/"^""ntag die erste General-Versammlung liack 3""ta Croce und die zweite für den 10. Mai )m ?. b" Pisino anberaumt wurde. Lank. « . tl und Tauern.) Der kärntnerische V^VA^^bnete Ghon hat sich mit maßgebenden ^ inm,chle,ten in Trieft in Verbindung gesetzt, um Tll,-A^'"s"rne U^j^ inbetreff der Predil. und «urrnvahn.Frage vorzubereiten. Auf Veranlassung vrni.)i'"^"""ls Cecconi wird soeben die Trace der ftudiert Predilbahn-Linie Görz-Tolmein-TarviS hau«?"l^^"^°" ber ungarischen Ober-2ß ^°'°rn,.) ^Vudapesti Közlöny" publicierte am O' «/!'. das Gesetz, betreffend die Modification der W«'«'°? ber Magnatentafel. Das Gesetz ist also v' m «raft getreten. V'^n,^ lroatifchen Landtage) wird die n,.n?^"atte fortgesetzt. Da« bemerkenswerteste Mo« der l»ia r ""gestrigen Sitzung war die Rede Hrams, über di Ä^^" Prämissen in der Franl'schen Theorie Wats ^ Kroatiens nachwies und Frank vor- dasz'^," verwirre die Begriffe. «Kram constatierte. Ctal^, "^"b zwischen den Unabhängigen und letzteren !""" allmählich verschwinde und dass die Doch f '^ Programm bedeutend modificiert haben. der ^,.. " überzeugt, dass man eine Verbesserung Porlrä.« "l" ^"lle des Volke« nicht durch Starkem«!. "Ntverf. °"^ Trinkgläsern, noch aber durch Fenster- Wea? '"'/"eichen könne, sondern nur auf legalem Hort- -?"' ba« Ausgleichsgesetz vorschreibe. Diese «levi.'in/'^" """ ar°ben Lärm unter den Star- pol e n ^ hervor welche schreien, gesticulieren und ^ "'.^^ l^^.lich wild geberdenden Star. dieser p^.'^ ^ Z^ m.ch vor Ihnen nicht«, worauf .M'ch vor Ihnen 7uch nicht" worauf sich d,e Scene m Heiterkeit auflöste Ausland. sten^^?^'^''"al'scheConflict.)Neue. andV^ 7 i"^'^ '^ ^r Krieg zwischen Ruf«. "Nd und England unvermeidlich. Die immer mehr an zu?' ^ gewinnende Militärpartei in Petersburg drängt »"Entscheidung. Russland müsse endlich schlüssig erden. Die seit einem Jahrzehnt unausgesetzt sich lederholenden feindseligen Provocationen Englands te^? ^"^ ^^^ ""^ energische Entschließung als ge- Mertigt und unerlässlich geboten erscheinen. Jeder H,lere Aufschub sei fruchtlos und überflüssig, da das AW der russischen Zugeständnisse unabänderlich fest« d,^- Das Maximum dieser Concessionen könne in ^Verzicht auf den Zulfikar-Pass bestehen, dagegen »V. Penschdeh nebst dem Kuschk- und Murahab- Hte den Russen bleiben. Sobald das erste englische ss^/" Nch dem Sund nähern würde, wird General h ""ov Befehl erhallen, Penschdeh zu besehen und der, ^ "hmen. __ Pariser Blättern zufolge wur< Vari« ^ °^ hundert russische Studenten, welche in * chre Studien fortsetzen, telegraphisch heimberufen, um als Reserve-Officiere ihren Dienst zu nehmen. Sie sind bereit« abgereist. (Deutfchland.) Nach langem Schwanken ist die Frage der Börsesteuer nun auch in der engeren Versammlung des preußischen Staatsrathes mit zwan-zig gegen zehn Stimmen im Sinne der procentualcn Steuer entschieden worden. Die Mehrheit des Staatsrathes hat sich nämlich für den in der Reichstags-Commission ausgearbeiteten Gesetzenlwurf in seinen wesentlichen Punkten entschieden: procentuale Abgabe unter Einfühlung des Schlussnolenzwange« und der Verpflichtung der Steuerpflichtigen zur Führung eines Steuerjournals. Ueber die Höhe des Procentsatzes der Steuer hat der Slaatsraih einen Beschluss nicht ge-fasst. Der von der ReichstagL.Commission vorgeschla» gene Satz beträgt ein Zehntel pro Mille bei Effecten-und zwei Zehntel pro Mille bei börsemiihigen Warengeschäften. Zum Schlüsse stimmte die Versammlung auch einer Resolution bei, durch welche die Regierung aufgefordert wird, bei Einführung der Vörsesteuer zugleich eine mäßige Abgabe von Quittungen in Aussicht zu nehmen. (Aus dem Sudan.) Ein Bote, welcher Om« durman am 25. März verlassen hat. ist, wie ein Te-legramm aus Dongola meldet, dort angelangt und berichtet, dass der Mahdi bei seinem Abgehen in Omdurman war. Er bestätigt die Gerüchte von dem Aufstand in Kordofan und Darfur sowie von der Absendung von Truppen des falschen Propheten zu dessen Unterdrückung. Der Bote erzählte ferner, dass noch immer gefangene Sclaven auf dem Sclavenmarkt in Chartum verkauft werden. Die christlichen Gefangenen, welche bei Einnahme dieser Stadt gemacht wurden, sind nach der Insel Abba gesendet worden, welche ungefähr 150 Meilen höher hinauf am Nil liegt als Chartum und befser bekannt als der Ort ist, wo der Mahdi im Jahre 1870 seine Residenz auf-geschlagen hat. Tagesneuigkeiten. Se. Majestät der Kaiser haben, wie die «Kla-genfurter Zeitung" meldet, dem Villacher Schühenver-eine 300 ft. zu spenden geruht. — (Ein Gedicht der ErzHerzogin Marie Valerie.) Erzherzogin Marie Valerie, von der bereits zu wieoerholtenmalen Proben poetischer Begabung in die Oeffentlichleit gedrungen sind. hat unter anderem auch ein Frühlingblied gedichtet, da» Kapellmeister Heber in Heidelberg für vierstimmigen Chor in Musik sehte und das bei einem Ständchen, das der Erzherzogin anlässlich der Vorfeier ihre» siebzehnten Geburtstages dargebracht wurde, zum Vortrug gelangte. Das Oedicht lautet: Fruhlingslied. Die Vijstlein singen Lieder. Wer will sich jetzt noch grämen Der Frühling ist erwacht, Im hcllcn Sonnenschein, Und alles sreut sich wieder Ein jeder soll sich schämen, Nach langer Winternacht. Der nicht kann fröhlich sein. Mir ist's, als wollt' zerspringen Vor lauter Glück die Nrust. Drum will ich wieder singen Von Lenz und Iugendlust. — Die That eines Wahnsinnigen.) Als der deutsche Kaiser vorgestern nachmittags vor der eng« lischen Notschaft in Berlin vorgefahren und abgestiegen war, fprang ein vorübergehender junger Mensch auf den Wagentritt. Derselbe wurde als ein siebzehn- jähriger, taubstummer Porzellanmaler aus Verlin agnosciert, welcher in einem vorübergehenden Anfall von Geistesschwäche gehandelt hat. — (Brand einer Menagerie) Au» Paris wird berichtet: In Roubeux brannte diefertage die Spinnerei Toulemonde.Destombes bis auf den Grund nieder, und gleichzeitig theilte sich das Feuer auch den Buden des neuen Jahrmarktes mit, von denen etwa zwanzig zerstört wurden. Zum Glück ereignete sich der Unfall am hellen Tage, so dass kein Menschenleben zu beklagen ist und das Ausbrechen der wilden Thiere einer Menagerie verhindert werden konnte. Die Veftien brüllten fürchterlich und erfüllten die Nachbarschaft mit größerem Schrecken, als die Feuersgefahr. Drei Lbwen und ein Bär verbrannten und wurden nachher von den Arbeitern und den Gauklern zertheilt und ftückweife verzehrt. — ( NuSbruch eine« Vulcans.) Vuf der Insel Java hat ein Ausbruch des Vulcans Smeroe stattgesunden, der ungeheure Verwüstungen anrichtete; namentlich wurden Viele Kaffeepflanzungen vernichtet. Auch Menschenleben sollen zugrunde gegangen sein. Ein sonderbarer Schwärmer. Ach. ich hab' den Platz «eschen, Wo sie hätte rönnen stehen; Wo sie, wenn sie mich erblickt, Mir hätt' freundlich zugenickt. Local- und Provinzial-Nachrichten. Gcmeinderath. Laibach. 29. April. Vorsitzender Bürgermeister Grasselli. Anwesend 17 Gemeinderathe. Zu Verificatoren des Sihungspro« tololles nominiert der Bürgermeister die GNR. Dr. R. v. Vleiweie-Trftenizli und Slerbinc. Der Bürgermeister theilt die Zuschrift des l l. Landespra-sidiums mit, wornach für das Abgeordnetenhaus be» ReichSilllhes Neuwahlen ausgeschrieben find. Die drei Mitglieder der Wahlcommission wird der neu conftiwierte Gemeinderath zu wählen haben. Der Verein „Narodni Dom" spricht seinen Dank für die seitens der Stadtgemeinbe gewonnenen und ihm gespendeten Gewinste aus. welche behufs Arrangement eines Bazars zu Zwecken des „Narodni Dom" verwendet !werden, (Wird zur Kenntnis genommen) GR. Dr. D olenec referiert namens der Personal-und RechtSsection über die vollzogenen Ergänzungswahlen für den Laibacher Gemeinberalh Dieselben werden veri« ficiert. Nicebürgermeifter Petriöit beantragt, den au» dem Gemeinderathe ausgeschiedenen Mitgliedern den Dank des VemeinberatheS auSzusprechen, welchem Antrage der Gemeinberath unter Beifall zustimmt. GR. Gogola berichtet namens der Schulsection über das Gesuch des Schuldieners Stefan Ventin, wel-chem eine erhöhte Remuneration für die Besorgung der Schulreinigung zuerkannt wirb; desgleichen dem Schul« oiener Franz Bole. Vicebürgermeister Petriiiö berichtet namens b« Finanzsection über den Erlass des l. l. Finanzministeriums bezüglich des Ersatzes der Mahngebüren für nicht rechtzeitig bezahlte Steuern und beantragt: 1) Der Erlass des l. l, Finanzministeriums sei zur Kenntnis zu nehmen; 2) der Stadtmagiftrat wird beauftragt, sich bezüglich des Ersatzes für die Mahngebüren mit der l. k. Finanzdirectlon ins Einvernehmen zu sehen. — Diese Anträge weiden nach einigen Gegenbemerkungen des Erniedrigte und Beleidigte. Roman von Theodor Dostojewski. (6«. Fortsetzung.) ^ Was für einen Brief? — fragte Natascha. vich.^ ^' war gestern bei mir, traf mich natürlich hinlttl" H"^ und las mir in einem Brief, den er UHel, »' ^chtin den Text, dass ich dich ganz ver- ^.^ hatte vollkommen recht. Mascha sah mich fragend an. 3"hlllw 3" b" Zeit gehabt, den ganzen Tag bei Mtst. " Feodorowna zu sitzen____ begann der Hn D^.A ""ß, was du sagen willst — unterbrach' Mascha » "" Du meinst, ich hätte dann auch zu nanden kommen .lönnen? Ich bin mit dir einver-' M ^, "°er es gibt unerwartete Ereignisse im Leben, "llch jH lPe alle Vorsätze zunichte gemacht werden, ""ch gan. """ «anz Unerwartetes erlebt, was ^nz umgewandelt! ""ht! ^"°s N^ H,erhei hielt er Nataschas Hand fest "2 z ^ "°s ich gesehen, was ich wt. ^. 'Z lur Menschen kennen gelernt! - fuhr """ens: Katja — welch vollkommenes Wesen! Bisher habe ich sie gar nicht gekannt, selbst damals nicht, als ich mit dir am Dienstag mit so viel Entzücken von ihr gesprochen! Bis heute war sie verschlossen und zurückhaltend, nun aber haben wir einander ganz auf du und du kennen gelernt! Der Fürst saß schweigend da und betrachtete Aljoscha mit ironisch triumphierender Miene, als freue es ihn, dass fein Sohn sich so leichtsinnig und sogar komisch benehme. Ich beobachtete ihn aufmerksam den ganzen Abend und überzeugte mich, dass er den Sohn gar nicht liebe, obgleich er von seiner grenzenlosen Valerliebe sehr viel sprach. — Von dir fuhr ich also zu Katja. — streute Aljoscha seine Erzählung aus. — Ich sagte dir bereits, dass wir uns eist an diesem Morgen vollkommen kennen qelernt — und es geschah so eigenthümlich... ich weih selbst nicht mehr wie... Einige liesempsun-dem Worte, einige offen ausgesprochene Gedanken und Empfindungen — und wir wurden Freunde auf ewig! Du musst sie kennen lernen. Nalascha l Wie sie mir von dir gesprochen, wie sie mir klar bewiesen, was du sür ein Schah für mich bist! Nach und nach ent-hüllte sie mir alle ihre geheimsten Gedanken und ihre qanze Leblnsanschauung; es ist ein ernstes, begei. sterles Mädchen! Sle sprach von der Pfl'cht, von unserer Bestimmung, wie wir alle der Menschheit dienen müssen, und in fiinf oder fechs Stunden unserer lebhaften Unterredung sind wir einander so nahe ge« trelen, das« wir uns ewige Freundschaft geschworen und unser Leben lang zusammen wirken werden! — Zusammen wirken? — fragte der Fürst er-staunt. ^ kW habe mich. Papa. so sehr verändert, das» eS dich natürlich m Verwunderung sehen muss. und ich sehe bereits alles voraus, was du mir entaeanen ?" !'c^7 «"".°"e .?li°^° feierlich. - Ihr seid alle pralt.sche Leute lhr huldigt so vielen veralteten, strengen Ideen und blickt auf alle«, was jung und frlfch. misstrauisch, feindselig, spöttisch herab. Aber lch bm nun ein anderer Mensch! Wenn ich weiß. dass meme Ueberzeugung die richtige ist, so werde ich lhr bis zum Aeußeisten folgen, und wenn ich nicht wanke, so bin ich ein ehrlicher Mensch. Da« genügt mir. Mögt Ihr dann reden, was Ihr wollt! — Oho! — bemerkte der Fürst spöttisch. Natascha« Blicke schweiften unruhia umher. S,e fürchtete für Aljoscha. Sie wusste, dass er sich oft leicht hinreihen lasse, und wollte es verhindern, dass er sich in unserer Gegenwart, namentlich ,n del,en,gen seines Vaters, in komischem Lichte zeiae. - Du beginnst zu Ph'loloph.eren, Alioscha -sagte sie. - Wer hat dir das m den Kopf gesetzt? 6^1 U eVe" - ebnete A.joscha _ «,«.;« s.^lwei ent ernte Verwandten. Me, Vettern. 3 «' und V^ ' vo" »enen der eine Student ist. Mit ^?.m Gerade «ungewöhnlichen Menschen stehl sie in « ^buna D «An besuchen sie principiell fast gar Ut Als ich mit Katja über die Bestimmung des Menschen sprach, über den Lsbenslauf u. s. w.. em-pfähl sie mir diese jungen Leute und gab mir einen Brief an sie mit. Ich eilte fogleich zu ihnen, und noch an demselben Abend schlössen wir Freundschaft. (Fortsetzung folgt.) Laibacher Zeitung Nr. 96 788 29. April 1835. GR. Dr. Tavcar und der Aufklärung des Bürgermeisters P. Grass elli, dass die Ausfertigung der Mahnzeltel dem Magistrate große Arbeit verursache, angenommen. Nach Erledigung der Tagesordnung hielt der Herr Bürgermeister Grass elli an den Gemeinderath eine Ansprache, in welcher er betonte, derselbe versammle sich heute in seiner dermaligen Zusammensetzung zum letztenmal?. Schon der Herr Vicebürgermeifter habe dem Danke für die aus dem Gemeinderathe ausscheidenden Mitglieder berechtigten Ausdruck gegeben, er wiederhole denselben mit Freuden. So sehr es bedauerlich sei, dass mehrere Mitglieder durch ihren Austritt aus dem Ge< meinderathe ihre Thätigkeit als Mandatare der Com» mune eingestellt haben, so sei doch niemand berechtigt, über deren Motive des Austrittes ein abfälliges Urtheil zu sprechen. Die Veränderung, veranlasst durch stets neue in den Gemeinderath eintretende Kräfte, habe sicher auch ihre gute Seite. Das Interesse um die städtische Vermögensgebarung, dessen genaue Kenntnis in weiteren Kreisen durch Heranziehung neuer Kräfte werde nur gefordert. Mit der heutigen Sitzung, sagt der Herr Bürgermeister, sei die dreijährige Functionsperiode des jetzigen Gemeinderathes abgeschlossen und in der nächsten Sitzung wird der Gemeinderath der Landeshauptstadt Laibach einen neuen Bürgermeister und neue Sectionen aus seiner Mitte wählen. Ihm sei die Ehre zutheil geworden, während der abgelaufenen breijährigen Periode an der Spitze der Communal°Verwaltung der Landeshauptstadt Laibach gestanden zu sein. Vor allem müsse er freudigst des schönsten erhabensten Momentes seiner Nmtsthätig» leit gedenken, eines Momentes, welcher noch späten Nach« kommen in freudiger Erinnerung bleiben wird, des Festes der 600jährigen Vereinigung des LandeS Krain mit dem erlauchten Hause Habsburg, welches Se. Majestät unser Kaiser und Herr mit seiner Anwesenheit zu beehren geruhte. (Stürmische Hivio« und Slava«Rufe. während sich der gesammte Gemeinderath von den Sitzen erhebt) Der Herr Bürgermeister (fortfahrend) erklärt, sämmtliche Mitglieder des Gemeinderathes feien für das Wohl und den Fortfchritt der Stadtgemeinde thätig ge« wefen. Seien die Resultate derzeit auch noch bescheidene, so sei das wohlwollende Wirken nicht verloren und werde sicher seinerzeit Früchte tragen. Der Herr Bürgermeister betont, er wolle das Wirken der verflossenen dreijährigen Periode der Wirksamkeit des Gemeinderathes nicht im Detail anführen, allein eines könne er sagen, dass die Gemeindevertretung alles zu schaffen be« strebt war. um die Landeshauptstadt Laibach in jenen Kreis der Städte einzureihen, der ihr gebürt. Der Grundstein zu vortheilhaften Unternehmungen im Interesse der Stadtgemeinde wurde gelegt; bringen dieselben auch heute noch nicht jene Vortheile, so ist die jetzige Gemeindevertretung doch in der Lage, es auszusprechen, dass sie die Verwaltung und Gebarung der Stadt' gemeinde und ihres Vermögens in bester Ordnung übergibt. Schon die nächsten Zeiten werden schwere Lasten von der Gemeinde der Landeshauptstadt erheischen. Allein daran trägt weder die Gemeindevertretung noch jemand anderer eine Schuld. Die neuen aufzutheilenden Lasten sind in den fortgeschrittenen Verhältnissen begründet, welche keine große Gemeinde bekämpfen kann und soll. Schließlich spricht der Herr Bürgermeister dem gesummten Gemeinderathe, insbesondere den Sectionen und deren Vorständen, für ihre thätige Mitwirkung den wärmsten Dank aus. GR, Dr. Iarnik dankt dem Herrn Bürgermeister Grass elli namens des Gemeinderathes für dessen auf> opferndes Wirken im Interesse der Stadt^emeinde. Nur dem Herrn Bürgermeister sei e9 zu danken, dass das Wirten der Gemeinderepräsentanz ein so günstiges für die Stadtgemeinde ist, Der Gemeinderath nimmt biefe Dankescnunciation unter allgemeinem lebhaften Beifalle zur Kenntnis. Herr Bürgermeister Grafselli dankt für die Anerkennung de» Gemeinderathes, bedauernd, dass seine Kräfte nicht seinem guten Willen entsprechen, da er beide voll und ganz den Interessen und dem Wohle der Stadtgemeinde widmen wollte. (Beifall.) Hierauf Wird die Sitzung geschlossen. — (Subvention.) Das k k. Nckerbauministe« rium hat dem Centralcomite des österreichischen Tou> riftenclubs zum Zwecke der Erforschung der für die hydrographischen Verhältnisse Krains wichtigen Höhlen eine Subvention von 400 fl bewilligt. — lPersonalnachricht.) Der hochwürdige Herr Canonirus Dr. I. Kulavic ist vorgestern in Laibach eingetroffen. Am Bahnhofe wurde er vom Herrn Seminars« Subdirector Dr. Lampe empfangen. Abends wurde ihm von den Theologen ein Ständchen gebracht. — (Das Mai.Avancement.) Am Sonntag wurde Nr. 26 des Verordnungsblattes für das k. l Heer ausgegeben, welche das Mai-Avancement enthielt: demnach wurden ernannt: zu Feldmarschall-Lieutenants 4 Generalmajore, zu Generalmajoren 16 Oberste, zu Obersten 44 Oberstlieutenant», zu Oberstlieutenants 56 Majore, zu Majoren 80 Haufttleute oder Rittmeister, zu Hauptleuten 1. Classe 142 Hauvtleute 2. Classe, zu Rittmeistern v Cl 36 Nittmeister 2 Cl , zu Haupt- leuten 2. El. 258 Oberlieutenants. zu Rittmeistern 2. Cl. 30 Oberlieutenants, zu Oberlieutenants 320 Lieutenants. zu Lieutenants 264 Cadet-Officiers-Stell» Vertreter; in der Reserve avancierten 14 Lieutenants zu Oberlieutenants, 31 Cadetten zu Lieutenants. — In der Kriegsmarine avancierten 3 Fregatten»Caftitäne zu Linienschiffs'Capitänen, 4 Corvetten-Capitäne zu Fre» gatten-Capitänen, 3 Linienfchiffs-Lieutenants zu Cor» vetten'Capitäne». Ferner wurden ernannt: 9 Linien-schiffs.Lieutenants 1. Classe. 10 Linienschiffs-Lieutenants. 12 Linienschiffs-Fahnriche. — Dem Feldmarfchall-Lieute-nant Josef Freiherrn von Döpfner wurde der Eha-rakter eines Feldzeugmeifters verliehen. Ernannt wur« den zu Feldmarschall«Lieu tenants die Generalmajore: Franz Weikard, Commandant der 31sten Infanterie - Truftpendivision ; Moriz Ritter Daub-lebsly von Sterneck. Commandant der Kriegsschule; Anton Werner, Festungscommandant in Przemysl, und Albert Romano, Geniechef des achten Corps. Zu Generalmajoren die Oberste: Guido Graf Dubsly vonTrzebomislih in der Reserve des JR. 74; Theodor Galgoczy de Galantha. Com» mandant der 9. Cav.-Nrig.; Otto Freiherr von Gagern, Commandant der 20, Cav.»Brig.; Alexander Freiherr von Hügel. Commandant der 10. Cav.'Brig,; Wilhelm Prinz zu Schaumburg«Lippe deS DR. 14; Hll-bert Freiherr von Lühneysen, Commandant der 12. Lav.-Brig.; Anton Ritter von Pitreich, Commandant der 57. Inf..Brig.; Julius Butterweck, Commandant der 55. Inf.-Brig,; Johann Ritter von Samonigg. Commandant der 23. Inf.-Ärig.,- Anton Edler von Möraus, Commandant der 19. Inf.»Brig.; Josef Kostersih. Geniechef des 11. Corps; Julius Vogl, Geniechef des 14. Corps und Befestigungs.Nau-director für Tirol; Gustav Lehne Edler von Lehns-heim. Vorstand des Militär > Departements im Ministerium für Landesvertheidigung; Michael Hertlein, Commandant der 6. Cav.-Brig.; Tmanuel Merta. Commandant der 1. Geb.Brig,; Martin Ritter von Koch, Commandant der 13. Art.-Nrig. (Schluss folgt.) — (Der Brantweiu.) Am 23. d.M. wurde der ledige. 65 Jahre alte. aus Dobrava gebürtige Tag» löhner Martin Aopar am Fußwege zwischen Bik und Lepince, im politischen Bezirke Littai, als Leiche auf< gefunden. Wie die Nachforschungen ergeben haben, war Oopar am 21. und 22. April beim Besitzer Franz Vozel in St. Martin als Taglöhner beschäftigt und wurde nach beendigter Arbeit mit Brot, Wein und Brantwein bewirtet. Eopar. der ohnedies dem Trunke ergeben war, hat sich bei dieser Gelegenheit stark berauscht und soll während des Heimweges nach Lepince vom Schlagflusse getroffen worden sein. — (Schadenfeuer.) Am 24. April nachmittags brach beim Besitzer Anton Damladis in Illyrisch« Feistriz Feuer aus, welches dessen Wohngebäude und noch drei angrenzende Wohngebäude einäscherte. Der Schade beträgt 4600 fl.. worauf zwei Besitzer mit 1700 Gulden assecuriert sind. — (Erdbeben.) In Gonobitz wurde am 24sten April abends neun Uhr fünf Minuten neuerdings ein etwas heftiger Sto^ eines mit unterirdischem Brausen begleiteten Erdbebens verspürt. Die Brunnenröhren unserer Wasserleitung gaben vier Secunden kein Wasser. Aunst und Aiteratnr. — (Christ of von Schmids „Ausgewählte Schriften für die Jugend". Herausgegeben von Josef Kraft, illustriert von Ernst Pesslcr, Wicn 1885. Verlag von Karl Gracscr. Vollständig in circa 16 Lieferungen », 25 kr.) Noch immer ist der Verfasser der „Ostereier", des „Weihnachtsabend" u. s. w. einer der beliebtesten Jugendschriftsteller, und mit Recht werden seine Werke unausgesetzt neu herausgegeben. Eine der empfehlenswertesten Ausgaben ist die hier genannte, weil sie nicht bloß wirtlich sehr gefällig aus' gestattet ist, sondern mit gutem Talte bloß jene Schriften des Verfassers aufgenommen hat, welche wirtlich Kinderschriften sind. Acht Lieferungen der Ausgabe, also etwa die Hälfte des Ganzen, liegen uns vor. Neueste Post. Original-Telegramme der Laib. Zeitung. Budapest, 28. April. «Budapest! Közlöny" publi-ciert die Ernennung des Commandanten der 79sten Landwehr-Infanlerirbrigade, Vincenz Ielentsit, zum Präsidenten des Obergerichtshofes der ungarischen Landwehr.Nnnee. Berlin, 28. April. Die „National.Zeiluna." de< mentiert alle Deutschland betreffenden Vermitlluligs« gesuchte. Deutschland verhalte sich gegenüber dem englisch.russischen Conflict vollkommen neutral. Paris, 28. April. Das „Journal des Debats" meldet: Der Zwilchenfall wegen des ..VoLphore Egyp« tienne" wurde durch V"rmil!llmg England« geordnet. Egypt?,, entschuldigte sich bei dem französischen Agenlen. Die Druckerei des Journal« wurde wieder eröffnet, und erscheint das letztere wieder. Frankreich steht von seinem Verlangen nach Absetzung jener Agenten, welche das Hauiiecht verletzten, ab. Petersburg. 28. Npnl. Die gestrige ..Reuter". Meldung, wonach der Kriea unvermeidlich sei und der Zar voll Moskau au« ein Manisch erlassen werde, wird maßgebeuderseils als durchwegs unrichtig bc-zeichnet. Petersburg, 28. April. Die Regierung ordnete Vorbereitungen an, um im Kriegsfalle die Acten a Veho'iden von Helsingfor« fosort bergen zu können. London. 28. April. In Begründung der hängigen Tribunal zu unterbreiten. Die An^"^» rauf sei noch ausstehend. Der Verwerfung des eng"!^ Vorschlages werde der Abbruch der diplomatischen" ziehuligm folgen. — Der Prinz uon Wiles ^ Gemahlin haben sich gestern aus Irland nach» zurückbegeben. ^.,,h, London, 28. April. Im Unterhause thellte ^' stone mit, dass der Regierung keine Vorstellung ^«' lands wegen Aeschuug von Port Hamilton M , Russland trat nicht von seiner Verpflichtunli' "^ nicht zu besetzen, zurück; die Regierung erlM ^ Bestätigung des Gerüchtes über ei» neues «"> zwischen Russen und Afghanen. Wolkswirtschastliches. Nudolfswert, 27. April. Dle Durchschnitts-Preis« ^ sich auf dem heutigen Markte wie folgt: ^_>—-^-^ Weizen pr, Hektoliter 7 81 Eier pr. Stück . - ^ » Korn „ — - Milch pr. Liter . > ^5? Gerste „--------Rindfleisch pr. Kilo . ^ zs Hafer .. 3 41 Kalbfleisch ., ^ ^ yalbfrucht „ — — Schweinefleisch „ ^ Heiden „ 4 68 Schöpsenfleisch ? ^3» Hirse „ 5 86 Hähndcl pr. Stück - ^. M Kukuruz „ 5 21 j Tauben » ^ ^ Erdäpfel pr.Meler'gtr. 2 80! Heu pr. 100 Kilo - ^.^ Linsen pr. Hektoliter — — Stroh 100 „ -, Erbsen „ — — Holz. hartes, pr.Eubll- ^ sl Fisolen „ — — Meter . - - ' ^. -" Rindsschmalz pr. Kilo — 90 — weiches. ., ... ,6 ^ Schweineschmalz „ — 80 Wein. roth., pr. Hcltoi". ^ ^. Speck, frisch, „ - 60 — welßer. » Speck, geräuchert, ., — 80 Angekommene Fremde Am 26. April. . „„ Sckf Hotel Stadt Wien. Hertlc. Director; Glaser. WM!!"' ^b, Quapil. Müller. Lmliar. Blau. Reich. Prchburncr "^M' Kaufleute, Wien. — ^üchler. Kausm., Prag- '^ ^c^ Fabrikant. Iägerndorf. — von Hcrzmcmn Ida, l- ^^^stc^ lieutenants Gattin, und von Heller Mathilde, l/. ^r"^ Gattin, sammt Familie, Klagcnfurt. — Tcrpot'y, Trifail. ^ ^L^----^^ (0) 40—10_____________________^r-^/r , ¦¦ bestes Tisch- lErfrisclianpÄj^ erprobt bei Husten, Halskrankheiten, ________und Blasenkatarrt^^^^ Heinrich Mattnni, nm^j^ ^Laibacher Zeitung Nr. 96 789 29. April 1885. Course an der Wiener Börse vom 38. April llM. «dem oM«««, Coursb^e Gelb Ware Ttnats.Nnlehen. Nb^.......»°'«° «°'« N« ^ia»t«.ose ^ofi^i^ >N ! StaaMosc .' . Iliu '' ,«7 s.o 1N8— 0en^^«?°lbfcntc. steuerfrei . ,05 20 ,0b 4c, '"«n, »totcnrcnle, steuerfrei , »0 ,5 90 »5 N"«.G°,dr«nte^ .... »«,«, »4- "stbahn-Prioritätcn . . »550 9N -'' Et»ate°Obl. (Ung. Ostb.)--------------- T^"^""'<:,!.Nnl.^il,<)sl.8.W. Il4d0 ,1525 ?lll.«eg..rose4"/„,o<)fi. . .117- „750 Grnnbentl.. Obligationen «', ^l"r ,on fl. L.H.). °?° böhmisch«......,^0 _._ z°/V'che......1^0 50 10125 ö«?^"sch°......105-7° -— z°7 ""eröst«ncichilche . . .10575,06 75 zH Nwreichifcht . . . .104-50,06— °°/ kn )A.......104'— ,05 50 l>7 UU'Ue und slavonische . ,0,— ,08 - Geld Warc 5"/«>Temcsn Vanat . . . . 101 — ,01 5.0 5>°/» ungarische......102—102-75 Andere öffentl. Änlehen. Dona» Ncg.'i'osc 5>"/n '0l> fl. , 112 50 „3'50 bto. Anleihe ,«?», stcuirfrci . ,04-50 ,ok — Nnlchen d, Stadlsscmcinbe Wicn ,02-50 103--Nnleycn d. Stablgcuiciude Wicn (Silber und Gold) . . . , — — — — Prämien-Anl. b.Stadtgcm.Wicn 120'— ,«, — Pfnndbriefe (sili lOl) fi.) Vodcncr. llNg.öst<:rr,4'/»"/«Gold. ,25 — 125-50 dto. in s.o „ „ 4 V, "/n »s-75 »»-25 dto. in 5,0 ., „ 4 o/n - »3 25 NN-75 dto, Prämien.Schulbvcrsch,3 "/„ »«75 »725 Oes!,Hypo!l>clcnbantioj. 8 >/,"/« ,0,— —-— Oest.«ung, VanI uerl. s.»/« . , ,02- - ,02 50 dto. ., 4 '/1"/° - il>, — 101 2s> blo, „ 4 "/n . . »725 «775 Ung. allss. N°dcncredlt«Actiengcs, in Pest in I. ,83!, vcrl.5'/,°/„ 102 - 103 — Prioritäts - Obligationen «iir,00 fl.) «ilisabeth-Westbalm l. Emission ,i8-2l< „3 eo sscrd!nande»NordbHhn ln Sllb. 105 50 ,0650 stranz-Ioses.Nahn.....8» 70> 90' Galizische Karl. Lnbwlll-Vahn <>lm, !»81 »NO fi. S.4 V,°/„ . 9N-25 »!<5N Oestcrr, Ätorwcstbahn .... ,08 »2li0ll-7u Siebenbiirgei.......l»L 8o! »0 UO Geld Ware Staatsbahn ,. Emission . . . 192 75 — — SObbahn k 3 "/„...... it8—,4» 50 „ l^ 5<>/u . . . 12« 75 127 — Ung.-galiz, Bahn..... 9»'40 9» 80 Diverse Lose (per Stück) Crcditlosc ,<»o fl...... ,?«— '77— «ilary.Losc 40 fl...... 42-25 4275 4°/„ Donau-Dampssch. ,00 fl. . „4-50 115-50 Laibachcr Prämicn-Nnlehcn l!Ust. 23 50 24 — Oscncr z.'osc 4« N...... 4«— 47 — Palfsy-Lose 4U fi...... 89— «-50 Nothcn Krcu», ost. Ges. v. ll> fl. lb 25 ,5-40 »lubolf-Volc lOfl. ... 1?-. ,775 Salm-Lose 40 fl...... 52-75 58-25 St.-5»l» 227— Erdt,-Anf». s, band. u. W. ,«0ft. 2ul-25,2«, s.l» Erbt.«Anst,. «Mg. Ung. L00 fi. . 279 75 250 — Depositen». M». 800 fl. . . . 1»»-—19» 5<» Lscomplt'Gcs,, Nicderost, 500 fl. 575- — 585 — Hl)pothclcnb,,ö'st, 200 fi. l5"/>fi. CM, —— — — Vöhm, Nordbahn 150 fl. . . . — __ . Weftbahn 200 fl. . . .------____ Vuschtichrader Eisb. 5.N0 fl. LVl. ——___ (!><.. N.) »00 fi. . 19» 50 200 50 Donau. Dampfsch issabtts«Ges. 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