Nr. 2S8. «. ,l. h«lb,. si. »»«. ft»» v!« jj»st«ll»^, in» H«>« Samstag, 30. Dezember. »us»,»»»»«,«»»»,: U«r N«l«l I,ser«t» »»» ,» 187«. NränumerationS - Einladung. Mit l.^ilnn'^>-l877 beginnt ein ne,ies Nbonnement auf die „Laibacher IeitNNß", auf welches wir uns hiemit erlauben, uuslnerfs^ Wie bisher, werden wir auch fernerhin bemüht sein, unserem Vl«tte durch reichen und mannigfaltigen Inhalt, durch die sorgfältige > „« politischen Theiles, durch eingehende Behandlung aller wichtigen TageSfragen, dann durch getreue und thatsächliche Berichterstattung über alle hervorragenden Neuigkeiten des In- und Auslandes, sowie vor allem durch eine aufmerksame und gewissenhafte Besprechung der materiellen Landesinteressen, durch schnelle Mittheilung thatsächlicher Provinz- und Lolal-Angcl eg en heilen und eine eingehende, streng objectiv gehaltene Würdigung aller Erscheinungen auf dem Gebiete der Kunst, ferner durch Behandlung wichtiger Fragen auS dem Gebiete der Literatur, Land. und Forstwirthschafl, Industrie und National-Oelonomie, denen die „«albacher IeltUNg" auch fortan ihre Spalte» bereitwilligst offnen wird, sowie endlich durch Mittheilung von Ori gi nal-Te legra m m, n iiber die hervorragendsten politischen Ereignisse und durch eine sorgfaltige und mit Geschmack gewählte Dotierung des fe uilletonistischen Theiles a! Interesse zu verleihen. Die vollinhaltliche Mittheilung der wichtigsten Reichs» und Lan desge,setze. Ministerial, und Landes-Bcrordnungen, w^.,.^ ^.< Anschaffung von Gtparatausgaben erspart wird; die Genauigkeit, mit der wir die Verhandlungen aller parlamentarischen (Korporationen des Reiches, sowie auch die der Vereine und Institute unseres engeren Heimatlandes wie bisher auch fortan verfolgen werden, dürften die „Laibmher Heilung" zu einem gern gelesenen und her. vorragenden Blatte unseres Landes machen. . . ^. . . „ „ , Umso dringender ersuchen wir daher auch — um dlefem uns vorgesteckten Ziele »m vollen Umfange genügen zu können — alle Freunde und G-wolm" unseres schönen Heimatlandes, insbesondere alle vom Geiste des wahren Fortschrittes durchdrungenen Verfassungsfreunde, deren Gesinnungen auch unserem B^,,. stets als unverbrüchlicher weitsten, dlenen sollen. unS durch ihre geistige oocr materielle Mitwirkung in unserer Ausgabe zu unterstützen und es uns durch (. . senduna von Korrespondenzen (die wir jederzeit auch gerne zu honorieren bereit sind), sowie durch Mittheilungen über die Vorgänge m den, in den Theilen des Landes zerstreuten Vereinen und äorporationen zu ermöglichen, die „Laibacher Ieitnng" zu einer möglichst vollständigen, über dem getriebt flehenden Chronik des Landes zu gestallen. Unjerseits dagegen wird es gewiß an den redlichsten Vemühungen und an einem vom besten Willen bejeellen Eifer, dieses Ziel zu erreichen, sicherlich „ichl fehlen. Vie Priinumeralions-Bedingungen bleiben unverändert: OanMng mit Post, unter Schleifen versendet . l5 fi. — tr. Ganzjährig für?aib«h, in« Hau» zugestellt . . . . »2 st. — lr. halbjährig dto. l>to. dto. . . . 7 „ 5l) ,. halblllhrig dto. blo. dto..... b „ „ gllll,jÄhrig im Comptoir unter louvrrt..... «2 „ — „ gllnzjUhri^, im lomptoir ossrn...... ll „ , halbjährig dto. d»°. ..... « „ — „ halbjährig bto. dto....... s „ K« „ Die Pränumerations» Beträge wollen portofrei zugesendet werden. Laibach, im Dezember 1876. IgNÜZ V. MeMMllyI Hl Fedvl Nambttg. >W- Des h. Festtages wegen erscheint die nächste «»««er am Dinstag >en 3. Is»ner. Amtlicher Theil. 3e. l. und l. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 23. Dumber d. I^dem Vectionschef im Finanzministerium Dr. Joseph R.tter v. Vezecuy in Anerkennung seiner ausgezelchnelcn Dienstleistung, taffrei den Orden der eisernen Krone zweiler «lasse alleranädiast zu verleihen geruht. Ee l und l. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 23. Dezember d. I in Anerkennung der geleisteten vorzüglichen Dienste dem Vorstande des Ministerial.Rechnungs.Departemenls ,m Handelsministerium.RegierungsratheHeinrich Borutzly. laisrei den Orden der eisernen Krone dritter Klasse, den, « chnun r^e in diesem Ministerium Raimund Pdßl das Ritterkreuz des Franz Joseph'Ordens und dem RechnungsNdenten desselben Ministeriums Johann Haw lisch das goldene Verdienstlrenz m.t der Krone allergnüdigst zu verleihen geruht. Ge. l. und l. «postolische Majestät haben mit ' Allerhöchster Entschließung vom 20. Dezember d. I. dem pensionierten Zolloberamts'Controlor des tr.ester Haup^ zollamles Io^ph LiStowsll in Anerlenmmg semer vieljHhrigen. treuen und ersprießlichen Dienstlelstung taf. frei den Titel eine« kaiserlichen Nathes allergnüdlgst zu verleihen geruht. <»_______ Der Minister für Cultus und Unterricht hat den bisherigen provisorischen Lehrer am Slaalsgymnaswm in Eapodistria Oresle Gerosa zum wirlllchen Nyrer an dieser N'istalt ernannt. bmte wird d°« VIll, VtÜck de« i! an » e« ge, e« b l alte« stlr da« Her,°!,th"m «.»in pr« 1«7»«. ko'bnch °m 9l). Dezewbrr l!<76, Vvn der «edaction h,< k» n b e« g e setzb l«,«l e « Nichtliilitlicher Theil. Wien, 27. Dezember. «nswel« über den Stand der Rinderpest in den . dei , von der bevorstehenden Abberufu^. . ....^en. D-r. selbe soll „aus Gesundheitsrücksichten" — nact^ ei»,/! demnächst bereits, nach anderen erst nach Abschluß ocr — llus Konstantinopel „mit Familk" ndr^isfn. Kein Zweifel, daß in derD'Nnss' Slaalbmannes eine Concession ^ erblickt werden darf. sir iilliol bco und principiellen Gegensatz des Generals Ignali',.. ^.n, Scheiden vom Kampfplatz in diesem Momente q?lade ist mehr als eine diplomatische Pci' ,nan wäre vielmehr versucht, darin 4>>, stäliuung jener Gerüchte zu vermuthe,,, welche uuch ^ord Veacoilssield als entschiede» amlsmüde erscheinen lassen und desfen Rücktritt als bevorstehend signalisieren. Es scheint sich da eine radicale Frontvs' auf der ganzen Linie zu vollziehen, >mo vor l steht fest und unerschütterlich — General Ignaliejs! Da« Veilnngen Verdien«, timn Epecialbevoll» müchtiaten zur Conferenz enlsenoen zu dürfen, ist abge» lehnt worden. Der weiterc Wunzch, daß Geneial Igna. tieff die Vertrelunss der serbischen Interessen übernehmr. ift, wie die ..Pol. Eorr." erführt, von letzterem , ^ btllntworlet worden, oah die Inlerefsen Serbie»,S, s^> i^il sie den Intentionen der Mächte und speziell Ruhland« entsprechen, auch bi«her stet« gewahrt worden sind; „andere Interessen Serbien« kenne der General nicht " Die Ernennung Mithab Paschas. Seit kurzem liegen die Geschicke des türkischen Reiches in den Händen deS neuen Grohveziers Mithab Pascha. Die Nachricht von seiner Erhebung zu diesem bedeutungsvollen Posten wirkte um so überraschender, als sie gänzlich unvorbereitet kam. Interessant ist der Hut, den Sultan Abdul Hamid an Milhao Pajcha erließ. Der^ selbe lautet in authentischer Uebrrsetzung: „Mein erlauchter Pezier Milhud Pascha ! Me' < Ruchdi Pascha hat auS Ge>undhsilsruckslch!'n m-d ? seines hohen Alters seine Demission vus gegeben. In Unserem Wunsche, die Staalbu deren Wichtigkeit namentlich in diesem A besonders hervorgehoben zu werden braucht, ^l^ll^ltt zu sehen, um den schwebenden Fragen durch Bekläsligunz der legitimen Rechte und Interessen Unseres Reiches vor den Augen der ganzen Welt eint befriedigende Lösung 2410 zu geben und um die finanzielle Lage zu verbessern, war es nothwendig, das Großoezierat fähigen Händen anzu« vertrauen. Demzufolge und in Anbetracht Ihrer Eignung vertraue ich Ihnen diese Stelle an, und ich will, daß Sie alle Ihre Bemühungen der guten Führung der An« gelegenheiten widmen. Möge der Allmächtige Unseren Arbeiten Erfolg verleihen." Dieser Hat ist wegen zwei Stellen besonders bemer» lenswerth. Die eine wegen der Neuerung, die sie bietet, die andere wegen ihrer politischen Bedeutung. In Wirklichkeit findet sich in einem Documente dieser Art zum erstenmale das Wort „Demission". Nach türkischem Gebrauche können die Minister, der Groß« vezier mit inbegriffen, sich nicht anders von ihren Posten zurückziehen, alö wenn sie vom Sultan enthoben werden. Thatsächlich haben schon einige Großveziere ihre Demission angeboten; dies ist aber niemals officiell gesagt worden, wie im gegenwärtigen Falle. Die zweite Stelle deS Hat, welche Aufsehen erregt, ist die, worin der Sultan seinen Entschluß ausdrückt, vor den Augen der stanzen Welt die legitimen Rechte und Interessen eines Reiches zu bekräftigen. Diese Gtelle wird als an die Ndresse der Conferenz gerichtet betrachtet. Der erste Ncl Mithad Pascha« als Oroßoezier war. wie vorauszusehen gewesen, daß er Anstalten traf zur Verkündigung der Constitution. Diese Feierlichkeit war schon für den 21. d. bestimmt, und lauteten auch die be» treffenden Einladungen an die Botschafter, Eonferenz. Delegierten, die hohen türkischen Functionary die geistlichen Ehefs der verschiedenen christlichen Gemeinden zu dieser Ceremonie für den 21 nachmittag« 2 Uhr. Die Truppen, welche b-i der Feierlichkeit die militärischen Ehrenbezeugungen leisten sollten, waren bereit« im Vor» Hofe des Pfortenpalai« aufgestellt, zwei Fregatten, welche die Salven bei der Feier geben sollten, ankerten vor dem Palais. Die öffentlichen Gebäude und Moscheen trafen Anstalten zur Beleuchtung, mit einem Worte, alles war bereit, als im letzien Augenblicke die Ceremonie abbestellt wurde. Selbstverständlich verbreiteten sich allsogleich die buntesten Gerüchte über den Grund der Sistierunz der Verfassungs-Vtrtündigung. Besonder« eifrig wurde die Version colportiert, daß General Ignatieff M't seiner Abreise gedroht habe. In Wirklichkeit ist diese Version gänzlich grundlos, und scheinen mehr lokale Orünoe den Aufichub der Solennität bewirkt zu haben, dle jedoch, wie bekannt, zwei Tage darauf, am 23. d., gleichzeitig mit der Eröffnung der eigentlichen Eonferenz-Titzungen mit großem Pomp« vor sich ging. Die Cabinetslrije in Serbien. Soweit die jüngsten telegraphischen Nachrichten reichen, stößt die Neubildung deS serbischen Ministeriums auf große Schwieriakeilen und war es am 28. d. trotz der Bemühungen des Fürsten Milan noch immer nicht ge< lungen, dieselben in passender und allgemein befriedigen» der Weise zu überwinden. Der Fürst scheint zu »ün« schen, daß das neue Ministerium zwei Eigenschaften in sich vereinigen soll: es soll stark nach innen sein und Garantien für eine loyale Politik nach außen geben können. Es unterliegt keinem Zweifel, daß sich Männer sin» den könnten, welche nach beiden Richtungen dem gestellten Postulate entsprechen würden. Allein Serbien ist auch ein constitutionelles Land, und dos Cabinet muß in der Stupschtina auf eine Majorität zähler können. Von den Kreisen, auf die der Fürst zurückgreifen müßte, läßt sich aber nicht behaupten, daß sie auf die Unterstützung der Slupschtina werden zählen lö'men. Und so läßt sich vorläufig der Ausgang der Krisis noch gar nicht be» stimmen. »l« Thatsächliches kann über die Krisis folgendes mitgetheilt werden: Der Fürst berief den Minister. Präsidenten in Pension, Herrn Nikola Kristii, zu sich und trug ihm die Neubildung des Cabinets an. Man behauptet, dieser sehr fähige Mann, der indessen schwerlich auf ein Entgegenkommen der Slupschtina rechnen könnte, habe den Auftrag nicht angenommen; Herr Zu-lii, der ebenfalls mit dieser Mission betraut wurde, erklärte unumwunden und mit der ihn charakterisierenden Ehrlichkeit und Offenheit, daß er nicht reüssieren könne. Ob Philipp Kristic glücklicher sein werde, bleibt abzuwarten. Es gibt daher Stimmen, welche für die Beibehaltung des seitherigen Ministeriums plaidieren, und zwar wenigstens so lange, bis die Kriegs- und Friedens frage in Konstantinovcl erledigt sein wird. Politische Uebersicht. Lalbach, 29. Dezember. Seit längerer Zelt finden sich in österreichischen, besonders aber in ausländischen deutschen Journalen allerlei Nachrichten über Mobilisierung« Ordres und Truppenaufstlllungen in Oesterrelch-Ungarn. Die „Aua«b. Allg. Ztg." enthält sogar Details über ..Verstärkungen" der Genietruppe, sofortige Aufstellung von 10 reitenden Batterien und dergleichen mehr. Alle diese Nachrichten, insoweit sie überhaupt auf einer Thut« sache beruhen, können — wie die „Press:" hlezu bemerkt — leine militärischen Vorkehrungen »ä doe betreffen, sondern sich nur auf Maßregeln beziehen, welche die Organisation unserer Armee vervollständigen sollen. Die al« neueste Organisation der Genietrupfte m>d der ..reitenden" Batterien be»onten Verordnuxgen de« Reich« ssrlegsminifterlum« datieren nichl rrst von heule, sie sind längst in dem „Normal« Veroidnung«blatte des l, t. Heeres" publiclert worden. Was ferner die Nachrichien über die militärischen Vorkehrungen im G ü d e n des Reiche« betrifft, so ist bie heute noch leine Nlilhtilui'g modilisiert, lein Mann seiner bürgerlichen Thätigkeit bisher entzogen worden. Daß da« Reich« Krieasministerium alle Eventualitäten auf der Balkan-Halblnsel bedacht und die nothwendigen Maßregeln seit Jahr und Tag in theoretischer Form festgestellt hat, ist eine selbstverständliche Sache, die ebensowenig eines beweisenden Belege« bedarf als die Thatsache, daß die Erörterungen des Reichs-Kriegsministeriums bisher noch nicht über die problematische Form unausweichlicher Vureauverathungln hinausgegangen sind. Der soeben in Berlin versammelte Centralau«schuß der deutschen Reichsbant, dem auch der Chef de« Hauses Rothschild in Frankfurt, Baron Karl Rothschild, beiwohnte, beschloß einstimmig die Bellihuiigsfähigltit der neuesten österreichischen Goldrenle. Die Budgetcommission der französischen De-putiertenlammer hat am 23. Dezember mit 12 gegen 11 Stimmen die vom Senate abgeänderten Vudgetposten wieder hergestellt, jedoch den Antrag Gambetta's abge« lehnt, in den Bericht einen die Vudgetrechte be« Senates bestreitenden Passus aufzunehmen. Die Schwenkung de« linken Centrums und der republikanischen hinken spricht dafür, daß der Conflict bald zu Ende fein wird. Nach einer anscheinend offlclüsen Mittheilung der ..Morning Post" Hütte die englische Regierung, wie auch die Entscheidung in der orientalischen Frage ausfallen möge, zu keiner Zeit beabsichtigt, die Besila Flotte nach England zurückzuberufen oder die diplomatischen Beziehungen mit der Pforte abzubrechen. Allerdings be gebe sich die brlttlsche Flotte nach Salonichi oder dem Piräus. aber lediglich deshalb, well die Vesila.Bal ein gefährlicher Untergrund zur Winterzeit ist. Den polnischen Blättern »lrd au« Rußland ge« meldet, daß dort die Zahlungseinstellungen hervorragender Großhandlungshäuser noch immer zunehmen. In Moskau allein haben in den letzten Tagen mehr als zehn angesehene Handlungsfirmen falliert. Die Kriegs-lust der russischen Bevölkerung sei jetzt schon beinahe gänzlich erloschen. — Es wird weiter als au« bester Quelle stammend mitgetheilt, daß die Geldmittel, über welche Rußland verfügte, durch die bisherigen Mobilisierungskosten völlig erschöpft sind. Der diplomatische Einfall, Bulgarien von einem belgischen Corps occupieren zu lassen, verflüchtigt sich. Nach dem „Memorial Diplomatique" habe König Leopold durch seinen Gesandten in London die Ansicht aus-sprechen lassen, daß eine belgische Occupation Bulgariens einen Präcedenzfall schaffen würde, der mit den Verträgen, durch welche die Neutralität Belgiens garantiert wurde, in vollständigem Widersprüche stünde. Lord Salisbury hatte am 26. d. eine längere Audienz bei dem Sultan, in welcher er demselben ein kurzes, mündliche« Resums über die Ergebnisse der Vorconferenz unt rbreltele und zugleich darauf aufmertsam machte, daß dicsi von den Conferenz Mitgliedern gefaßten Be-schlüsst von den bellesscnt.cn Regierungen gutgeheißen worden seien, und daß es daher im Interesse de« lür-tischen Reiche« selvrr liege, dieselben vollinhalilich anzu» nehmen und so den Willen Europa's zu respectieren. In seiner Antwort erklärte der Sultan, daß er cl« con-slilulioneUer Monarch jetzt nicht anders handeln könne, als das ihm eben Milgethc>l:e seinen Ministern zu unterbreiten, um bann mit ihnen gemeinschaftlich die darauf zu erteilende An wort zu bcraihen. Nach einer Depeiche von Mexiko, 9. Dezember, wurde die in Queretaro eingesetzte Regierung I^lrsias' von elf Staattn anerkannt. Dt> Armee Iqlesias' besteht aus l2.0rche in Mailand sowie der M»rcn«lirche in Ve» nebig sehr reduciert, beziehungsweise gani gestrichen ha». Der «Feuilleton. Ver Fremdenverkehr in Oesterreichs Älpenläniern. Von Franz Freiherr« v. Myrbach. IV. Die Ursache nun, warum Tirol vom Besuche der Fremden bevorzugt wird. liegt wol nur zum Theile darin, bah es an Nalurschönheiten und M«nnigfall«g. teit landschaftlicher Bilder reicher ist als die anderen österreichischen »lpenländer. sie ist entschieden mehr darin zu suchen, daß es in Tirol noch wirtlich billig ist. Es zieht namentlich den müßigen Deutschen, der da« größte Contingent der «eisenden abgibt und der ein guter Rechner ist. dorthin, wo er um mäßige Preise fich den Hochgenuß eine« sehr angenehmen Sommeraufent-Haltes verschaffen lann, wo er nicht von hablüchtiaen Unternehmern und Schwindlern aller Nrt ausglbeutet wird. Er begnügt sich gern mit mäßigerem Comfort, wenn dieser im Verhältnisse zu den dafür geforderten P eisen steht. Und nicht nur Gaste au« Deutschland z'ehl dieser Umstand in die tiroler Berge, auch die Oesterreicher aller Nationalitäten haben bereit« mehr, al« es früher geschah, den Zug nach Tirol genommen, und auch Engländer, Schweden, Dünen, Franzosen. Italiener finden fich als Gäste für kürzeren und lüngeren Aufenthalt ein. Ungeachtet die Marktpreise der Lebensmittel in Tirol durchgehend« und nicht unbedeutend höher sind al« ln den benachbarten Mündern (Rindfleisch, Kalbfleisch, alle Getreidegaltungen und Mehle. Geflügel, Eier. jelbft Butter und Milch find in Tirol theurer al« ln Kürnlen. Kraln und selbst ln Stetermart), sind die Preise in den Gasthäusern sowol für Kost als für Logis bedeutend billiger. Der Grund hlevon liegt im Charakter de« Tirolers. Die viel gerühmte tiroler Biederkeit wird zwar sehr angezweifelt und verdächtigt. Obwol ich mich nlch» verleitet jehen tann, die oft ins Flegelhafte übergehende überderb« Natürlichkeit de« tiroler Bauer«, die fich selbst bei Angehörigen der Mittelklassen manchmal bemerkbar macht, für Biederkeit anzusehen, so muß ich e« doch im Grunde vielfacher Berührungen mit dem Volle und unparteiischer Beobachtung als unleugbare Wahrheit be« zeichnen, daß dem Charakter des Tiroler« im allgemeinen ein gesunder Kern innewohnt. Der Tiroler ist oon Natur aus mißirauisch, weil er sich der geistigen Utberlegen heil anderer, mit welchen er in Berührung kommt, nichl gewachsen süllt. Da« Bemühen, sich durch Vorsicht vor möglicher Ueberoortheilung oder oar einem Mißbrauche seiner Einfachheit zu schützen, erzeugt eine Eig:nheit, die man als Verschmitztheit anzusehen sich versucht seh n kann, der aber die Bedingung der natürlichen Schlauheit abgeht. Der Tiroler ist arbeitsam, sparsam und ehrlich. Beschädigungen ader Entwendung fremden Eigenthums kommen fast gar nicht vor. E« gibt viele Gerlcht«beziile, ln welchen der Werth der in einem Jahre durch D:nd in Venedig wird wahrscheinlich dasselbe geschehen. F«r d« Mailänder Dom hotte schon Napoleon 1., nachdem der Domschah unter der ci«alpini-chen Nepuolll eingezogen und verüuherl worden war, einen Iah. relbeitrag von l 00.000 Llre ausgeworfen, wozu die österreichische slegierung 1920 noch 22.000 rire hinzusilgte. Die Verpflichtung zur Forlbezahlun^, dieser Summe g,ng im zllricher Frieden auf die italienische Regierung über. Fllr die Marcuslirche in Venedig halte im Jahre 1856 — wie die »<3a,ze«ta bi Venezia" erinnert — der Kaiser Franz Josef aus VefUrworlung de» Erzherzog« Ferdinand Marimllian 22,000 si. angewiesen, mit der Veftim« mung, daß. wa« von dieser bumme nicht fur die Kirche aufgehe, capnalisiert werden solle und Llgenlhum der Marcuslirche verbleibe. In der gleichen Weise, fugt da« Vlatl bei. b«be der «aiser auch sllr die Vrhzltung de« Dome« und der «mbrosiu»tlrche i» via,land norgesorgt, und e« »llre sehr zu bellagen, wenn die italienische Regierung jetzt die damal« bewilligten Veitrllge nicht mehr leißen wollte. — (Spit — aber doch.) Einem Herrn in Verlin ift kürzlich ein v»r 30 Jahren von seinem Vruder in London an ihn abgesandter Vries zugestellt worden. Der Vries war in einem an eine berliner Buchhandlung adressierten Vuche gelegen und merkwürdigerweise erst dreißig Jahre später von dem gegenwär« ligen Besitzer des Vnche». einem Marint'Offiziere in Kiel, entdeckt worden Die in dem Vliese enthaltene Bitte um eine Tabak«-pfeise zum Weihnachtifefte wird der Adressat nun — fpät, aber doch — «Men. — («in interessanter «»st) «««London wirb vom 19. b. berichtet: „Unter anderen °u«ländischen Vllften, die gegenwärtig hier weilen, ift al« ein besonder» seltener der 2«. limohüuptling Olnil ,u erwähnen, der Veranlassung genommen hat. den ihm von unseren Nordpolsahrern abgeftatteten «esuch zu erwidern. i!°nbon« Trüße und da, Menschengewühl machen »us ihn einen tiefen Eindruck und er wird nicht mllde. in der Unter. Haltung feine Verwunderung darüber,u äußern, woher all' dies, Menschen lommm und — wohin sie gehen. Im zoologischen »arlen gewählte» ihm die «ssen nicht geringe« Ergötzen und mil Ueoerraschung und Vergnügen begrüßte er die «,«bäre« al» i!>nd«leute. vei Vesuchen trägt Olnil seinen ganzen Häuptling», flaat und i« augenscheinlich überzeugt, daß er in diesem seltsamen Gewände eine sehr stattliche Figur mache."____________________ fokales. «us dem Santtätsberichte de« laibacher btadt-phyjilateK für den Monat November 1876 entnehmen wir folgende Daten: 1. Meteorologisches: Luftdruck: Monat» mittel 735,-61 mm.; Maximum 741 35 mm. am Uten d. M. i) Uhr; Minimum 72U 19 nun. am 28. d. M. 2 Uhr. Lufttemperatur: MonatmittN -i- 10°c!.; Maxi. mum -i- 7 1" 0. am 3. d. M. 2 Uhr; Minimum ^- ,4 2" 0. am 12. d. M. 7 Uhr. Dunstdruck: Monatmittel 4 6 win.; Maximum 7»2 mm. am 11. d. M. um U Uhr; Minimum 15 mm. am 11. und 12. d.M. um 9 un, 7 Uhr. Feuchtigkeit: Monalmiltel 912"/„, am gering-ften 31"/o am 5. d. M. um 3 Uhr. Dlt Summe der Niederichlägc in 13 Tagen, und zwar 7 Schnee» unt> 0 ^c el'lauin/betrug im November 8135 mm. Da« Marimum innerhalb 24 Slu..den 20 65 mm. Neqen. Btlvolluna: Mo.wlMlllcl 8^ (Bethalln.. 1: W); 3 Taae nur wa^n »vollenlo«. 6'hettwe ,>. 21 ganz be. wüMe; am 16.. 25, 26 und 28. war Nebel d«n gan-zen Taa- Morgenroth 3mal; Abendroh 5.nal. Da« Tagesmlttel der Tnnpenlt« »ar durch 21, Tage unler, durch 9 Tage über dem Normale; am dis» ferentesten am 11. d. M. 14 9" unler und am 30ften d. M. 4 1" über dem Normale. II. Morbilität: Dieselbe war gegen den Vor-monat in entschiedener Zunahme. Vorherrschend war der entzündlich tatarrhalifche (iharatler in der Erkrankung der Respiration«» und Berdauung«organe, daher Vron» hill«, Pneumonic« und acule Darwlalarrhe, sowie Verschlimmerungen der Tuberculose, letztere mit lethalem Ende häufig zur Vehandlung ge.lana.end. Unler den zy-motlschen Krankheiten trat am häufigsten Scharlach auf, nach diesem die Diphtherili« ungleichmäßiger al« in den Vormonaten; Typhoide in diesem Monate seltener, oer» elnzelt Varicellen. ill. Mortalität: Dieselbe war entsprechend der größeren Morbilitüt, auch viel bedeutender, al« in den Vormonaten. 2« starben 87 Personen (geg:n 62 im Vormonate und gegen 68 im Monate November 1875). Von diesen waren 46 männlichen und 41 weiblichen Geschlechte«, 62 Erwachsene und 25 Kinder, hicmil hat da« männliche Geschlecht um geringe«, die Erwachsenen mehr al« mit zwei Drttlhelle« an der Mortalität participiert. Dcm Alter nach wurden: Todtgeboren......3 starben im 1. Lebensjahre . . 10 vom 2. bis 14. Lebensjahre . 14 .. 14. .. 20. ..... 4 „ 20. .. 30. ..... 13 .. 30. , 40. ..... 9 „ 40. „50.....9 .. 50. .. 60. ..... 7 . 60. .. 70......9 .. 70. ..80.....6 .. 80. .. 90. ..... 2 Ueber 90 Jahre alt ... 1 Summe . 87 Die Todesursache in Rücksicht auf's Alter be» treffend wurden todtgeboren 3 Kinder. Im ersten Lebensjahre starben 10 Kinder, und zwar: an Atrophie, Fraisen, Stlmmenritzlrampf, Durchsall, Lungenentzündung, Scharlach, Schlagfluß, Diphtherilis, Wasserkopf und Schwäche infolge der Frühgeburt je 1 Kind. Vom 2. bis 20. Jahre starben 18 Personen, und zwar: an Scharlach 4, an Tuverculose, Wasserkopf, DiphtheriUs und Scrophulosc je 2, an Fraisen, Noma, Durchsall, Lungenentzündung, Lungenödem und Kopf-typhus je 1 Person. Vom 20. bis 60. Jahre starben 38 Personen, und zwar: an Tubrrculofe 21, an Lullaeillähmung 3, an Schlaafiuß und Erschöpfung je 2, an Wundstarrkrampf. Krebedylrasie, Bruslwasslrsllchi, Lungenödem, Darmlähmung, Pyamie, Gehirnerweichung, Lungencmphysem, Meningitis und Llmgrnentzüntung je 1 Person. Ueber 60 Jahre alt starben 18 Personen, und zwar: an Marasmus 6, Lungenentzündung 3. an Tuberculose 2, an Zthrsieber, Luilgrnlahmung, Brust» Wassersucht, Magenkrebs, Vungenödem, Urümle und Schlagfluß je 1 Person. Häufigste Todesursachen: Tuberculose 25mal, das ist 28 8 Pcrz., Pneumonic und MarasmuS je 6mal, d. l. 69 Pcrz. aUer Verstorbenen. ES starben am Scharlach 5, Diphlherilis 3. Typtzu« 1. Der Oertllchlelt nach narven: im Eioilspilale 42 Personen, im Elisabeth Kmoerspitale 2 Kinder, im e, Mbsl auf den höchste»' Ocr^en, beftxdllchen Gärtchei» Hulitl'früchtl, etwas O.muie und vejcnders Salat, dei oon Sommerbeginn bis >n oen Spülherdsl immer nach» gebaut un' not beionderer VoNitbe verzehrt wird. Er tauft nur Tabak, Salz und Wein, und wenn er Gast« wlrlh »st, Huckcr unc» Kaffcejurrogale. Er bietet auch dcm Fremden, außer hin u»d wieder einem Huhne, nicht« anderes, berechnet ihm aorr da« Verabreichte mit sehr uermaem Oewmlie. Auch der Gastwirt« in den blüdten und größeren Orlichllsl».n erzeuyl die erwähnten Artikel überall selbst, bezieht nur da« Rindfleisch vom Fleischer, da« Kalbfleisch durch Handeinlauf auf den Alpen und den Wein au« Südlirol. Viele Oaftwirthe find felbfl Vrauer u„d schenken da« erzeugte Vier. Der Gastwirth, der nicht sllbst Vier erzeugt, bezieht e« nur ungern aus driller Hand, um e« den Gästen oorzuietzen. Ist er selbst Vrauer, die Vrauerei aber in einem anderen Hause, so schenkt er sein Vier im Oasthause nicht gern aus, sondern läßt die Gäste »ach eingenommener Mahl. zeit in« Vrauhau« gehen, um dort nachiraglich zu trinken. Er berechnet in seinen Preisen ebenfaU« nur einen s?hr müßigen Gewinn, nichl nur. weil er grundsätzlich da« Heberollen der Mste vermeidet, sondern auch, weil seine Regie leine kostspielige 4st. ftüotlschen Versorgungehause 1 Pfründnerm, im Zwangs-arbcitShause 1 Zwänglinz, in der Stadt und den Vorstädten 41 Personen. Letztere vertheilen sich, wie folgt: Innere «tabt 14. St. Petersvorstadt 8, Polanavorstadt 1. Kapuzinervorstadt 5, Gradischa 5, Kralau und Tirnau 4. Karlstädtervorstadt und Hühnerdorf 4, Moorgrund 0. lVchlnß i°l,t) — < « rnennung.) Der Iuftizminißer h,l die erledigte Nolarftelle in Sittich dem Not« in Vnrlseld Herrn Kr«, Omachen verliehen. — (Evangelischer »otte«btenft.) Morgen wird in der hiesigen evangelischen «irche lein FrUH,olle«t»ienft »b-gehalten. dagegen findet nm !» Uhr abend« die Üblich« Sylvefierpredigt ftotl. — tWeihnachl«feier der «lein ll no er - V e-wahianstalt in Laib» ch.) Nachdem Vroß und Klein ftch »u dem verftofsenen llhristsefte ersreul haben, lam nun vorgestern »uch die Reihe an b« armen Kinder, welche sorgliche Nusnah»« n oben gcnannter llnftalt finden. Der ansopsernben TlMgleit der veltlu«vorfteherin, Frau Vatonin.von lodelli, ifi e« l» Vereine mit den Gchuhdamen und vielen Vönnern diese» »»hl. lhäligen Institute« gelungen, auch heuer für ,ie die »nftalt be. uchenden 00 Knaben und ttO Mlldchen eine sehr bebentende Vtenae in Vllben zur Vertheilung zusammen zu bringen. Vorgestern »ormittaz« um li Uhr erschienen die Frau Varonin v. «looelli, zrau o. Kallenegger und andere l>a«en der Vlirgerschaf» in den Lokalitäten del «nftalt, welche auch von dem Herrn L«n« deeprlifibenten «itler v. Widmann nnd Herrn Vnrgermeift« L ° sch » n mit tlnem Besuche beehrt wurde. Nach einem lurzen Vebel sprach in emem Vcbichle ein tleine« Mädchen den anwe-lend« Damen nnd Gönnern im Namen der Kmder den üdanl fllr die ihnen zugewendeten Liebesgaben an». Hieraus begann die Verlheilung von 140 complelten Unzügen an sämmtliche anwesende Kinder, wöbe, die den ganz« Winter hindurch belöft.gten 60 «r» mercu uuch noch jede» mit Gchuhen versehen wurde. Möge diese »nftllll ftch auch fur alle lünsllgen Zeilen einer so großen Ihe,l, nähme der Vewohnerschast L«lbach« erfreuen, wie sie e« b.«her da» Vlüll halle, und jeder Gönner diese« Inftil«te» wirb gewiß bei jeder Oabe de« Vewuhtsein« sicher sein, dah mit diesem hu««-nilüceu Inftilule der Nrmuth viel Segen berettet wird. — (Ihe» ler.) Wir machen b»raus «usmerlsam, daß die morgige Thealeroorftelluug °u»nahm«weise schon nm 6 U h r beginnt. Gegeben »irb die belieble Operette „Die Fleder -mans." — Nm Nenj » hr « lage gehl da» historische Z,il-bilb vou Hugo Müller: Maiimillstn 1., Kaiser von Merllo, oder Schicksal und «aise.lll.one'' — ,u 4 «Wen und 7 Vlldern in Scene. - (Voll»lüche in Laibach.) Der hiesige Gt»d«afs»er, Herr Hengl Haler, ha, seine letzte »nwesenhe,, ,n z°hl lllchliger u,.d p°ssiollicite> L.sschuhsahrer. die »lljtihcl.ch an schönen W.l-.ter, l°g,n unsecen «»«lausftlutz. den sogenannten „Kern", bevollern Speziell in bcu llre.sen uuserer jüngeren Damenwelt h»l d^,s,« «elgnug?» in der leylen Zeit zahlreiche »»hilngermnen gefa..d,n b,e bulch beu «li, ihrer Eischeinung nichl wenig ,ur Popul«i-sierung b,ese« Spoilt« be.liagen. der. wenn er m.l Maß und de« nülli.gen «otfichl«muhltgeln belrieben wirb. gewiß „,» „n s,hr tmplthlen«wsllt,e« und gesui>dheil.s0rberndt« Vrlgnllgen beze,chnel werde» lonn. Umso llbhaster wmbe e« daher seil jeh« oon allen Vesrchem be« Kern, - sowol von de« Fahrenden wie ,°n be« Zusehern — bedauert, baß d,e »dminchtation be» «,»pl°hl, l,ne so primitive war nnd sich trotz der zohlreichen nnd e.nl.üglichen Vtlheillllung seilen, de» Pubiilum« hailuäck.g weigerte, auch nur °.« ollergeringste für den Homsort bc« letzteren zu veranlasseu obwol diese unvernUnflige Sparpolitil in materieller Hinsicht gewiß den Unternehmern selbst am meisten geschadet haben durste Vor all-m gebrach e« an liner passenden, geschlossenen Üol»l,t»t die den Zusehern al» bequemer Sammelplatz und den Fahrenden al« Garderobe und »blllhlungiort hülle dieuen tonnen und o« wenn sie mit einer einfachen «eftauralion verbunden gewesen wäre. gewiß viele von jenen, die e« b.«her vorzogen, lieber zn Hause zu bleiben oder zu den Moccaiopfen «osenbach« ,u pilgern °l« stundenlang am Ei«b°oen al» Zuseher zu srieren und sich tmen Palent.Schnupsen zu holen, hmantgelvck« hlllle. Diejem Mangel wurde nun heuer durch Herrn Dob er let, ber niichst dem 2i«!auspl°he eine zweckentsprechende i.'ol°lilät hübsch hfl, richten lieh, besten« abgeholsen und hieourch ein langjährigf« Vedliisn,» endlich ersullt. Morgen fiubel »ie Vröffoung dieser Lolal'tät statt, die <»t«» gegen ein mllhlge» «...li-e jeder, mann ofsen steht. Die Verabreichung warmer Gelrilüle h,t der Laselier Herr Faul»! l»l» il.l.o,..!) Übernommen, auch spielt morgen eine Muslll°pelle am «i«pl°tze W^ verzeichn«, »it Vergnügen diesen Fortschritt und sind likrzengl. daß »Ue 3512 Eisfahrer nnb Vesucher de» «Kern" — Herrn Doderlet fil« dle Nnsführung »ieser ztitgemäßeu Idee Danl wissen »erden. — (Die „sloven, K, X,tl«»" inLaibach) ver» sendet soeben ihren Mitgliedern die Vücher und Landkarten fllr das heurige Jahr. landlarteu, welche bei F. Kille in Vien »uS« geführt worden find, erhalten die Mitglieder drei, nämlich: Front« reich, Großbritannien und England und Skandinavien. Von Vll-chern erhalten die Mitglieder die vom Secretär be« «Matic»" «. Praprotnik verfaßte «iozraphle Dr. Lavro Toman», sammt dessen mohlgetroffenen «ildni« als Titelblatt, Al« Anhang sind die lheilwtlse nicht edierten, theilweise zerstreut publicierten Ee> dichte Tomans beigegeben. Der »om Vymnasialprofessor M. Ple-tltsnil redigierte Jahresbericht pro 1876 entlM: 1. Die slavi» schen Elemente im Beuttianischen von Davorin Terftenjat. 2. „Da« Gehirn", von Dr. M. Tamec. 3. Veilräge zur Oe» schichte der lrainischen Elildte: ^Vtadt Stein" von I. Parapat. 4. ^Lannibalismus" von Dr. M. Samec. 5. „Numismatische Denkmäler" von I P«rapat. 6. Einige Abschnitte au» dem Ko» ran von Michael Berne. 7. Die Staat«« und Nalionaldezeich-nungen von Professor I. Stars. 8. Die sloven«scl»e Vlbliographie vom Anfange dl« Jahre« 1874 bis Ende de« Jahre» 1875, ver, faßt von I. Toms>c. 9. Der Rechenschaftsbericht über die Tha« tigleit der „8lo,on«ll, ^l,tiez" vom 20, November 1875 bi« Ende de» Monate« Dezember 1876, veröffentlicht vo« Vereinssecrelilr N. Pcaprotnil. 10. Da« Mltgliederverzeichni«. — Der Verein zählt gegenwärtig 5 Ehrenmitglieder, 374 Vründung«« und 1770 Iahreemitglieder, daher zusammen 2149 Mitglieder, von diesen entfallen auf die Diocese Laibach 949, auf die von Lavant 499. auf die von Gurt 79, auf die vonGörz 196, auf die von Trieft 171, auf die von Seckau 64 und aus vtlschledene Orte 187 Mit« glieder. Ein Vericht Über den Stand de« Verein«oermogens >st dem Jahresberichte nicht beigefügt. — (Komiler Schlesinger.) Der au« seinem hiesigen Engagement in Laibach noch in bester Erinnerung stehende vor« treffliche Komiker Herr L. Schlesinger feiert gegenwärtig am lünißllch deutschen Laude«lheater in Prag sehr schmeichelhafte Triumphe. Diesertage fand daselbst vor »««verlaustem Haust seme Veurfictvorstellung statt; die Räume de« deutschen Theater« waren schon lange nicht sc> gefüllt, wie an diesem Nbende und über« schüttete da« dorlige Publltum — wie wir Präger Glättern ent« nehmen — seinen Liebling den ganzen Abend hindurch mit de« stürmischesten Bez gebotener Novitäten erzielt wurde, sondern einzig und allein nur dem lomiichen Talente de« Veneficianten zuzuschreiben ist, denn derselbe halle sich zwei allbelannte Rollen: den ,Schneider Fip«" und den „Oeyer" in den „Flotten Vurschen" ausgewählt. — (Saoe«Ueberschwemmung.) Durch die mit geringen Unterbrechungen seit Wochen daueinder Regen ist die untere Gave beilils allenthalben weit über ihre Ufer getreten, auch in der «gramer Umgebung ist die Save»?iieberung weit Über dleÄrenze de» gcwüynllchen Inundationsttrrain« unter Wasser, alle zur Save führenden Wege, den Damm der zur Save>Vrücke führenden Haupt» straße «««genommen, überschwemmt und das Wasser uoch im Steigen, In der untern slavonischen Orenze steht da« Wasser noch bedeutend hoher und ist bei dem schnellen Emtritle der Ueber, schwemmung auch Verlust von Menschenleben zu beklagen. Der Holzhä.ibler Verhöhn wurde vergangenen Dinstag im Walde vom Wusser überrascht und soll ertrunken sein; Uder da< Schicksal zweier anderen Holzspeculanten, die gleichsall« abgängig find, ist man noch im Ungewissen. — (Die Gartenlaube) beginnt mit dem neuen Jahre ihren 2b. (Jubiläums«) Jahrgang und lann mit Stolz Mlläblicken auf ihr Wirlen in der langen Reihe von Jahren, in welken sie wahrhaft Schönes geleistet auf dem Gebiete der Novelliftil sowol, als auch auf jenem belehrenden und Wissenschaft« lichen Inhalte«; nicht runder müssen die mit Geschmack gewählten und sffectvoll ausgeführten Illustrationen hervorgehoben werden. Als beweis, welchen Werth die Gartenlaube aus literarischtm Felde genießt, diene der antiquarische PreiS von 24 Marl Relchs: Währung für ein Quartal de« ersten Iahiganges diese« Journal«, Wir machen datxr unslie P. T Leser auf die der heutigen «Laibachtl Zeitung' beiliegenden Pläilln«tMladung m« al« 5«« beste b>« jeyl beftebende deu'sche illustxerte F^milienbl^tt jfdermann anzuempfehlen »st. — Avon» nemenl« übernimmt und besorgt die Zusendung pünlllich d«t Buchhandlung von Jg. v. Kleinmayr H Fed. Vamberg iu La,li>ich. — Unserer heutigen Nummer liegt der alljährlich erschei» Nllide Z,ehung«««!«l-nber, jetzt pr» 1877, von dem rei'oMlN!,tleu Vülilhiusc Voelckcr K Lump. in Wl.n be<, welchen wir dir besinderen seachtung empfehlen. Theater. (—8) Vorgestern wuro, nebst dem vierocligen Kneisel'schen Schmante „Der liebe Onlel", eine hier noch nicht aus» gelUhrle Offnbachlche Ooerelle „Fleuretle", oder: „Trom» Peter u n t> Näherin" gegeben. D>e erster, «omünie ist h«er schon vom vorigen Jährt be» fan»'« und wird wegen der tollen Verwlcholuna/n, welche einen lachluft'^sN Jubilier t>»um e» Publikums e,ne gewisse W'>tung nicht ver» fehlen, umsomehi. wmn die drolligen Scherze so klappend zur Darstellung gebracht »erb«n, wie die« »orzestern d«r Fall »ar. Wir sprechen nach Verdienfl von Herrn Fritzsche «n erster stelle, da er al« «kandpsarrer Hellberg" eine hllchst lomlsche Erscheinung lieferte, damit aber auch da« ihm eigene fließende Spiel verband, welche« unbetzingl nothwendig ist, um einer von nur geahnten Vewlfsensbissen so surchlbar gequälten und in der schiefen Laze der eigenen Frau und dem vorgesetzten «onsiNorial. rath gegenüber erlahmend.!« männlichen Landpomeranze zum durch» schlafenden E, folge zu verhelfen. — Die übrigen Darsteller waren durchaus am Platze und wir erwähnen iu«veso»dere. daß sich Herr Unger »l« «Küster Hänfling" mit viel Vlllck au« der Affaire zog Die nachgefolgle Operette, zu der sich Herr weiß heiser melden ließ, ist eine Gelegenheitsmache von Offenbach, und, wie wir hören, eigen« für die ob ihrer besonderen Schönheit seiner« zeit in Wien mit viel Aussehen erschienenen Interpretin Offenbach, scher Musik Frl. Mila Röder componiert worden. Die Musik ,fl im höchsten Grade unbedeutend und wäre ganz abgefallen, wenn nicht da« Trmlbuett etwa« angesprochen hätte Im Übrigen muß man zugeben, daß ein heiserer ganger und em mit vertauschten Kräften besetzte« Orchester einer kleinen und an sich laum leben«« fähigen Operette nicht da« Wort ilderi, umsomehr. wenn auch die Vläser am Grabe de« Ganzen arbeiten, wie gestern. Um in der Vlume zu sprechen, war die Aufführung ein Wrack, reltung«, los verloren, wenn nicht die «geschickte Näherin«. Fr. Frihsche. mit MUH« da« Flickwert zusammengehalten hätte. Ihr sichere«, verläßliche« Eintreten, sowie iyre anmulhige Erscheinung »l« „Tambour", hielten da« nicht besonders zahlreiche Publikum bi« zum Schlüsse zurück. Vei tiner allfälligen Reprise, die gewiß gut ausfallen wird, wenn sich da« Orchester einmal von den folgen« schweren «nsechlungen der Feiertage erholt hat, bitten wir um eine gestimmte Trommel für Frau Frihsche. 3. Verzeichnis derjenigen Wohlthäter, welche sich durch Abnahme von Erlös« labten zugunsten des laibocher Urmenfondes von den üblichen «esuchen am Neujahr«l°ge, l>a»n ,u den Namen«, und Geburt«« festen losgekauft haben. (Die mit einem Stern Vezeichnelen haben auch von Namen«» und Gtburtslag«gratulat!ünen sich losgekauft.) * Herr Johann Hozhevar, l. l. Regierungsralh, sammt Gemalin. * „ Florian Riedl Ritter von Railtufel«, jubil. l. t. Staat«. buchhaller, sammt Töchtern. * „ Alois Regul, jubil. t. l. Staatsbuchhaltunge.Rechnungs« rath, sammt Vemalin. * „ Albert Samassa sammt Familie. * ,, Vincen; Seunig sammt Familie. * Frau Josefine Schusterschitz sammt Tochter. * Herr Anton Freiherr von todelli sammt Gemalt«. * Frau Baronin Mac«Neven sammt Tochter. * Herr Nnton Gertscher. Lanbesgttlchl«präsident. * ,, Spitalsdirector Dr. Valenta -sammt Familie. * Frau Marie Grumnig. * Herr Dr. «lfons Mosch«. „ Karl Deschmann. * , Anton Ritter von Gariboldl. * Frau Pauline von Eariboldi. * Herr Dr. Adolf Vchasser. " ,. Josef Schafser, !. l. Oberlieutenant. * „ Lambert Luckmann. * » Johann Luclmonn sammt Familie. * „ Joses itne baldige Borrüclung der russlschen Arm« in Aussicht st:llen. Gemlin, 28. Dezember. (N. W. T«bl.) In Velgrad herrsch' wieder lebhafte mlliläroche B wegunq. Die dort wühlend de« W"fft>>sllUstande« anwesend ae wesenen Offiziere find melst wleter zu ihren Truppen. ttrpern abgegangen. Man schließt daran«, daß dle Er-Wartung einer Erneuerung de« Waffenstillstände« auf-gegeben sel und Sonntag der Krlegszustand wieder beginnen werde. Konstantinopel, 27. Dezember. (Presse.) Der Großvezier hat soeben an die Oltomanbanl folgende« Schreiben gerichtet: ..Die Türlei, indem sie das consti» tutlonelle Regime iliangurierte, mußte «iatürlicherweise sich our allem damit beschäflilM, ihre Gesetze mit den Prin. zipien dieser neuen Institu'.ionen in Einklang zu bringen. Das Gesetz vom 6. Oktober 1875, das in die Finanz. Verwaltung des Reiche« eine große Verwirrung brachte, indem es dessen Credit erschülterle und da« öffentliche Gefühl der Gerechligleit und Loyalität verletzte, muß daher schon von heute an als aanzl'ch abgeschafft (abro-ß6s) betrachtet werden. Die Realerung behält sich vor. den Kammern, gleich nach ihrem Zusammentrilte und nachdem sic schon früher ihren Gläubigern davon Mil. theillmg gemacht haben wird, ein ncues Gesetz zu unter» breiten, da« geeignet sein wird, den Besitzern ihrcr öffent. lichen Schuld die beste, ihren Interessen und Rcchlen zu« sagende Garantie zu geben und so die Ehre de« Reiches zu beschützen. Telegraphischer Wechselcour« vom 29. Dezember Papier« Nlute 60 10. - Silber - Nenle «5 85 - Gold. rente 70 80, — 1860er Gl°al«-Nnlthen I10-. — Vank-Nctien 8l«-. «redil.Actien 132 40. — London 125 80 - Silber »14 40. — ». t. Mu„,-Dula,en 5 99. - Napoleonsd'ar 10 07'/, — 1W Reichsmark 61 9b Wien, 29 Dezember. 2 Uhr nachmittag«. (Gchl»gc»ur',.> lrebitactieu 132 30, lejSOer l,'°1>f V«mt - , «Urlische ^'ole 12— Communal . «nlebe« 94 25. «goptnck? — —. Volbrcnte 70 85. Handel und WolksVirlhschaslücl)^. NUockenauSwei« der Nationalbank. Derselbe weist im Verhältnisse zu dem der Vorwoche folgende Verändnnnnen »u«: Banknoten-Umlauf fl. 288165.920. Zunahme si. 1 26«.830i Giro-Einlagen fl. 1.609.858. Abnahme st. 2 7^4.898; ein,u!l1ssnde Vanlanweisunffen und .andere fällige Passiva fl. 2.2^4,3l0. »bnahme fl. 208.126; Vletallschal) ft. 136.602.783. Abnahme ft. —; in Metall zahlbare Wechsel st. 11.435.784. Zunahm-fl. 195.158; Staatsnoten fl. l."70.I93, Abnahme fl. 2.790 " «tscomple fl. 128.473,497. Zunahme ft. 253.174: " ft. 28.482.700. Zunahme fl. 4ö9.500. Angekomlneue Frem' Am 29. Dezember, hstel Vtalt Wien. Fischer, »sm.. und Hardegg. Wien. — Eisenzopf. Vottschee. — Paidasck, hdlöm., Saqor. Hstel Olelonl. Suschnil, sammt Oemalm, stein. - Vajer, sammt ssrau, Planina. - Jak, Selzatd. — Muprecht. »rzl, und Nuprecht, »plitheler, Egg. — Derbitsch, Hptm., Krain' bürg. — Schusz, Oberlrain. ho»el Europa Schütter. Director, Vraz. - Fritsch, Ingenieur, l.'ltlai. - Kanz, Hptm.. trieft, väterlicher Hof. Vogel, Zitbermeifier. Vloureu, Hofser. jammi Frau, und i.'aul, Trieft. lt«ijer »« cefterreich. Iallltsch. ritlai. Heule: Ioseslne Hallmeyer. LtbenObilh mil ^,^7,g iu 3 Ac,en und 6 Vildern von Carl Vay»r (3. Rufs). Vlusll von Koplllmeiftcr . 2? "' n ! "^r- 7UM, 739»» - 7« NO. chwach fast tzelter 29. 2 «. ^38.» 0.., OW. schwach heiler 0.o> tt N '39«,. — 2, O. schwach mondbell Angenehmer, sonniger T»g; ApfxqlUb/n; moil^li'lle Nacht. Da» t<,u,«l!,l'!el oer Temperilur — l' 4 , um 0 5' uxler dem /lolmale. 'ftera,!!,, >, lich.i U,dn<>„:r .- ^ltomar Camber q. ^l^vs^n^»'!/^^ ^>en. 28 Dezember, (l Uhr.j Die Vürse uerkhrle bei minder ftllsslgem Oeldstande und ohne besondere Anregung i» «in?« abwurlenden Tendenz, »ber unter normale' <^l scnl)kll(H/l. V:rhälln,ssen. Der <() 6^9 Goldlenle.........?l.»?b ?<> 8.^ kcfe, lXi»........z«^s>U ^83 t, . >8l>4........lsh?«. ll»»>zb - 1850........t«9?5 >10- . 1860 Mnftel) ,^7. ^,^^ . l»^........129 bO l»0- Ung. PrämitN««lul......«9 7K 7> — «rrdN.»..........164 2» 1647 Nuooll«»«« ...... ,z 5d 18 ?h ^rlimien»«ltbeu der Vt,dt Wl«n V4 2?«. 94 7b D'nau-Neuulierun»«»L«st . . ilH-75 1h« — DomÜnen P^lidbritft .... ,40 _ l4>>5) Oefterrelchisch« Schahscheine. . 97,0 U7V0 Ung. 73 75 « »«» V«»te». G«l!> lv«l« «nqlo.llsterr. V»ul..... 687h 6ft - «reononnull....... l^2'0 13260 «retxtllnftail. nng«..... 9^ ?t> 99 Vscompteanftalt...... 64^-^ 6t l» ^«liaualbant....... KIS - 8<8 — Oefterr. Vaulgesellschlft . . . 1«<> — 1S2 — Umonbanl ........ 467h 4725 «,5,el,r50 Ferdm»nd«.«nrOb»h2 . . . l??b -l7»j<).. «ran, . I«!««, . «,l,u . . . 1W 50 l»3 O°l,,ische »arl-pudmiz.Vshn . 20', 5' 30 »?b Koschau-Oderberger V°hn . - ^nb,ra-7s>0 «ud°lfe-«chn .... 1<»"- '<<» 0 s> c,»l»?«.yu........ 8550 «b« stlbbohn......... 78- 7« «5 Theih-Aobn...... lS« 1<»4 - Ungar.'galiz. Verbindungsbahn ?5 . 75 ?h Un^«l!che k«oattvao.u ... 8b 85^» >1"l<»r,lcht Ostnahu , . . 3'25 30b« Wiener tramVay.G seülch. . —— —'— P»«»»»rtef«. «llz.Kß.VodlAcredilanst li.Vold) nxl— 106'0 ^ ^ ^ (i.v.'v.) h" 25 d9 5^, «alicnalbanl . 9«20 96!j5 Ung.Vodtncrtoil.Inftilullv.oV.) «b bo 86 Prlmsttlle». «lisabeth-V. 1. Vm. ... 91- 9, «' ßerd -Nordb. in Silber . . . !<17 - U7 50 »llln„^« l Vol. «»sl-endmto«.. ». «m. 99 50 l >"- . O'ft's' ttnr»^ <» Vllhn k? 5 «^^ Gieb'libUlster ^ohn . 5 7^ s>6' ^ Slaalsbahn 1. Vm. . 158 ^. l^-t' ^>»l!l't!UU » »'...... 115-75 I'6 ^ b',..... 9,7' sz- SUdliabn. Bon«...... ^'-^ "na. oftoabn .... 57«" b?40 tetzlse». »uf kutsch, Pliitz, .... "'" 6135 l.'ond°n. lur^ Vichl..... '"^' ^70 Bonbon, lange Sicht « ' ^.1" ''b85 Par.« . . . - ' "N 489y Dukaten .... 0si "^ kl. 5 ft 95 tr »-—, W«e — —. ««chtr«g: Um 1 Uhr 80 Minuten notieren: Papitliente 60 05 ii« 60 35. «ilberftntt 6b 7b bi« 6b 8b. Ooldrentt 70 7b bi, 70 ttb. lrlbit 13ii bo bi« Igzj.ßy A^a, ßg.75 ., K9—. ilondon IXbbv bi« 12b»0. «»»«l«»»« 10l)S/. l,»« Ll^07. wQb« 114 2b bi« 114b0. «,"„,»