! Mit l. September "o»nn cm neue« A!>»!,!,emen! a»! !>le Klillachcr Zeitung. bleil, Pränumerations-Bedingungen "en unverändert und betragen: AUr die Versendung mittelst Post: ^lbjährig.....7 si. 50 kr. ^rteljährig.....3 , 75 .. Für Laibach: ^lbjährig.....5 ft. 50 kr. ^rleljährig.....2 „ 75 .. Monatlich .....__ ^ 92 ' 3ür die Zustellung ins Hau« per "Jahr ," fl. zugesri,^. ^^ Prnnumerations -> Veträgc woNen portofrei '"^l werocn. ^^^^^ Jg. v. Kleinmayr K M. Dnmbcrfl. Amtlicher Theil. All«.,^',/- und k. Apostolische Majestät haben mit n,i> de,/'^. Entschließung vom 2tt. August d. I. dem ^lkn ^ l und Charakter eine« Hofrathcs beklei. haw/,, ^^^"ichlslalhe Mathias Niller von Neu zn» /^ 'u Prag aus Anlass der von ihm erliete-l'cher U'^""ll m den dauernden Ruhestand in neuer-Unl) a>,«'^ '"""6 seiner vieljährigen, verdienstvollen Lsovol! abzeichneten Dienstleistung 'das Ritterkreuz des z>, derl/^ ^"is mit Nachsicht der Taxe allergnädigst reihen geruht. ^lller^ k- und k. Apostolische Majestät haben mit Prasser Entschließung vom 26. August d. I. dem von V"'en de« Kreisgerichtes Wels Karl Freiherrn l" de>, ^p^uch anlässlich der angesuchten Versetzung ^'M.! ""ernden Ruhestand in Anerkennung seiner ^lfrej ^" treuen und vorzüglichen Dienstleistung ^tlati^". Drden der eisernen Krone dritter Classe "°'Nst zu verleihen geruht. ?Ner^s?' ""l> l. Apostolische Majestät haben laut liirften^^" Handschreibens vom 25. August d. I. dem ^llTer^'llchen Oberforstmeister Johann Iackl in ^ttc, t^! .?^ goldene Verdienstkreuz mit der Krone """M zu verleihen geruht. ^tthijHs!' ""^ k. Apostolische Majestät haben mit ^^ner Entschließung vom 25. August d. I. dem Obcllandesgerichts« Präsidenleu in Zara Dr. Joseph Defaris die anqesuchle Ueberlchung in yleicher Eigenschaft nach Trieft allergnädigst zu bewilligen geruht. Prazäk m. p. heute wird das LandesgesePblatt siir das Hcrzoss» thilin Kram, VI. Stück, ausgegeben und versendet. Dasselbe enthält unter Nr. 11.- Verordnung des f. t, Landespräsidenten in Kram, cnt' haltend die Vorschrift über Desinsectiou. Von der Redaction des lrainischcn Landes- gesetzblattes. Laibach am 1. September 1885. Nichtalntlicher^M Nachklänge von der Kaiser Entrevue in Kremsier. Die glänzenden Tage von Kremsier sind vonlb.r. Die mährische Stadt, welcher die Ehre zulheil wurde, Mi Kaiserfamilien, viele Staatsmänner in ihren Mauern zu behelbergen, hat ihren festlichen Schmuck abgelegt und ist zu ihrer alltäglichen Ruhe zurückgekehrt. Die herrlichen Feste, die farbenreichen Bilder, welche sich dort in seltener Pracht entwickelten, sowie die glänzenden Momente, welche die Kaiser Zusammenkunft kennzeichneten, gehören der Erinnerung an. Was jedoch geblieben ist, das ist das Bewusstsein, dass die glücklich" Aera des Friedens, welche seit anderthalb Jahrzehnten Europa glücklicher Weise beschicken ist, noch auf eine lange Reihe von Jahren uns gesichert erscheint. Alle Welt ist darüber einig, dass der Friede uns für lange Zeit verbürgt ist. und nicht eine Stimme in Emopa wird laut, die der Kaiser-Entrevue eine andere als friedliche Bedeutung beilegen würde. So schreibt z. B. die „Revublique Franchise": „Hier betrachtet man in vollständiger Ruhe die Kremsierer Begegnung. Man sieht darin den Beweis dafür, dass die Annäherung der b.-iden Kaiserreiche des Ostens fortbesteht und dass, von dieser Seite zum mindesten, der Friede keineswgs gefährdet ist. Dies ist, wie wir glauben, die richtige Bezeichnung der Entrevue von Kremsier." Das «Journal de St. Pctersbourg" widmet der Kaiser-Zusammenkunst in Kremsier eine Besprechung, die sich als hochbedeutsame politische Kundgebung charakterisiert. Freilich nicht sür den, welcher überall auf sensationelle Enthüllungen fahndet, weil er überall Geheimnisse wittert, wo doch keine vorhanden sind. Da8 gilt ganz besonders von dem Verhältnisse der drei Kaisermächte. Die demselben zu Grunde liegenden Erwägungen sind weltkundig, sie bestehen iü dem Wunsche nach Erhaltung uno dauernder Befestigung des VöllVrfriedens. Dieser Wunsch braucht das Licht der Oiff.'ntlichkeit ebensowenig zu scheuen, als die Politik der Cabinctte vuu Berlin, Wien und St. Peters-bürg, welche in Gemähheit desselben geführt wird, und wie ebenfalls weltkundia. ist, eine früher nicht beobachtete Ruhe, Gleichmäßigkeit und Stabilität der inter« nationalen Entwicklung zur Folge gehabt hat. Europa brauchte eine gewisse Zeit, um sich mit dem Gedanken vertraut zu machen, dass die Aera der diplomatischen Wintelzügl'. der politischen Intriguen nun thatsächlich geschlossen sei und eine ganz verschieden geartete Staats« kunst ihre Stelle einnehme, nämlich die Idee der inter« nationen Interessensolidarität. Heute kann man sagen, dass die öffentliche Meinung den Wert der durch das Bündnis der Kaisermächte gewährleisteten Friedensbürgschaften hinreichend würdigen gelernt hat, um sich mit vollem Vertrauen in die Sicherheit der bestehen« den Institutionen anderen Dingen zuzuwenden, als der Sorge um die Bewahrung des Friedens, welch letzteren sie in bester Obhnt weiß. Das „Journal de St. Wter«-bnurg" zieht eine Parallele zwischen der Begegnung in Kremsier und dem Tage von Skierniewice, um daraus neue und gewichtige Argumente zu hoffnungsvollster Betrachtung der allgemeinen politischen Conjunct«»' herzuleiten. Letztere gipfelt nach wie vor in dem engen Einvernehmen der drei Kaiserma'chle über alle Fragen der hohen Politik; ganz besonders hebt das Diplo-matenorgan der russischen Hauptstadt hervor, wie das Fernbleiben Kaiser Wilhelms und seines Kanzlers von der Kremsierer Zusammenkunft keinerlei Abschwächuug in den herzlichen Beziehungen bedeute, welche in . /"s bon Lormerin hatte soeben seine Toi-^l„ S^i < w"s seinen letzten Blick in den ^'net» ^.M' der sine ganze Wand seines Ankleide» °, 3n d r A 7~ ""t> lächelte. ., chniM ^'' ubschoi, gänzlich ergraut, war er »m " "°ch ein schöner Mann. Hoch, schlank, ! Mklt v„« ^"' da» Antlitz mager, die Lippen um< Use„ ss "." "„em blond scheinenden Schnurrbart. ""sen " l^e aber unbestimmt war. halte er in seinem d "lch siH .^ul"ehmek. ^,^ ^ anmuthigen Chics, " bemp?,l Mcmn von Welt unter tausend an» d. Und^>bt Lormerin!« V°st seiner 5 " " i" seinen Salon, wo bereits wo jedes Ding seinen Platz l^'let ^ , "tbMslisch eines Herrn, der niemals zi?k" VerscN' """ «^h., Briefe neben drei Zei- «'" Fing Z bener Parteifärbung. Mit einem ein° z>der. wie ^ breitete er alle diese Briefe au«. 5,^/" verleg"" ^eler. der seinem Partner di« tu, '": dann ' ""' "'s dem Spiele ein Blatt zu Hri.i '"«« p"lste er die Schristzüge aus ihre Her- 'inzeln <,?!! "^n, Morgen that. ehe er die "us chlen Hüllen nahm. Das war für ihn immer ein genussreicher Augen-blick errathender Erwartung. Was brachten sie ihm, diese geschlossenen und räthselhaflen Briefschaften? Enthielten sie Freude oder Betrübnis? Er überflog die Couocrts mit raschem Blicke und oldnete sie dann in drei Häuflein, je nach den Handschriften, die er in den Zügen seiner Adresse erkannte. Da die Freund»', dort die Gleichgilligen, etwas weiter die Unbekannten. Diese Unbl'kanuten reizten ihn immer ein wenig. Was wollten sie von ihm? Welche Hand hatte sie, hingeworfen, diese bizarr?« Züge voll Gedanken, Hoffnungen oder Dro» Hunger, ? An diesem Tage fesselte insbesondere ein Brief seinen Blick. Der Brief war schlicht, einfach, gar nichts Auffälliges war daiauf, und doch betrachtete er ihn mit einer gewissen Unruhe im Herzen. Er dachte: „Von wem mag das Schreiben wohl sein? Ge' wiss, ich kenne diese Schrift, und doch erkenne ich sie nicht wieder." Er hob den Brief in Gesichtshöhe und suchte einiges von dessen Inhalt durch das Coum'tt hindurch zu erspähen. Er witterte dazu und beschaute dann die Buchstaben unter einer kleinen Loupe, die cr vom Tische genommen, um jeden Zug dieser Schrift genau zu Prüfen. Eine ungeduldige, nervöse Erregung erfasste ihn. „Von wem dieses Schreiben nur kommen mag? Bekannt ist mir diese Hand ohne Zweifel, sehr b<- kannt. Oft schon muss ich ihre Ziige gelesen haben, jawohl, sehr oft. Aber wer der Teufel ist es nur? Bah! Es wird irgend einer sein, der Geld haben möchte." Er zerriss die Enveloppe und las: „Sie haben mich gewiss schon vergessen, lieber Freund; sind es doch schon fünfundzwanzig Jahre, seit wir uus zuletzt gesehen. Ich war jung und bin nun alt. Als ich von Ihnen schied, verlieh ich Paris, um meinem Manne zu folgen, meinem alten Mann, den Sie mein „Spital" nannten. Erinnern Sie sich noch daran? Je nun, er ist jetzt todt, schon seit sünf Jahren; ich aber bin nach Paris zurückgekehrt, um meine Tochter zu verheiraten. Denn ich habc eine Tochter, ein Mädchen von acht« zehn Jahren, das Sie nie gesehen haben. Seinerzeit hatte ich Ihnen ihren Eintritt m die W,lt angezeigt, aber offenbar war dieses Ereignis zu geringfügig, um Ihrerseits große Beachtung zu finden. Sie, Sie sind noch immer der schöne Lormerin, so sagt man m«r. Nun denn, wenn Sie sich noch an die kleine Lle»e erinnern, die Sie stets Lison nannten, so kommen ^,e heute abends zu ihr. um mit ihr zu spe's"', m't der alten Baronin de Vauce, Ihrer au>.. treue., F.em d>,, die, ein wenig bewegt im sonst zuf.'eb neu Gemüthe Ihnen die Hand reicht, di. S.e nur drücken und n,cht "'ehr küssen s«lw, mein armer I^^.^^^ ^ Lau» pochte da« Herz aus in Lormerius Brust. Es sank zurück in seinen Fauteuil, lieh den Brief aus Laibacher Zeitung Nr. 198 T6N0 1. September 1885. Rede von politischen Fragen war, welche den Gegenstand der Unterredung des Grafen Kälnoky und des Staatsfecretärs N, K. Giers bilden könne»,." „Seit der vorjährigen Zusammenkunft der drei Kaiser in Skieruiewice", fährt das russische Organ fort, „hat sich nicht eine einzige hervorragende politische That' fache ereignet, von welcher man mit Sicherheit annehmen könnte, dass sie das Resultat der Skierniewicer Begegnung sei, indessen aber hat man während des ganzen vergangenen Winters bis zum Falle des Ministeriums Gladstone empfunden, dass Rutland, Deutsche land und Oesterreich-Ungarn sich in wichtigen Fällen von gleichen Anschauungen leiten lassen m,d im gemem-famen Einvernehmen handeln." Selbstverständlich beschäftigt die Kremsierer Kaiser-Entrevue auch die englische Presse sehr lebhaft. Die der englischen Regierung nahestehende „Morning Post" erblickt gerade so wie alle anderen Blätter in dem Ereignisse ein Pfand für die Aufrechthallung des euro-päifchen Friedens. „Es ist", schreibt das Organ Lmd Salisbury?, „unzweifelhaft die Begegnung zweier mäch« tiger Gegner. Das politifche Uebergewicht in den Valkanprovinzcn ist ihr gemeinsames Ziel. Keine end gillige Verständigung zwifchen ihnen, die nichteinen weit wichtigeren Schachzug in Asien als die letzten Occupationen in sich schließt, könnte möglich sein; allein der bloße Versuch, jene im Widersprüche mit einander liegenden Interessen durch solch« Mittel zu versöhnen, würde den Nusbruch eines der furchlbarsten Kriege, welche die Welt jemals gesehen, involvieren. Die Alternative ist zu ernst. Die Entrevue in Krem-sier kann demnach nur die Nufrechlhallung des Friedens bedeuten." Inland. (Die neuesten Excesse in Böhmen.) Die „Prager Zeitung" bringt unterm 29. v. M. aus Rei chenberg folgenden authentischen Bericht: Die Vo,fälle in Königinhof haben hier insbesondere in den niederen Schichten der Bevölkerung eine hochgradige Erregung hervorgerufen, welche zur Folge hatte, dafs sich vorgestern und gestern abends vor der Neseda Ansammlungen bildeten und in der vorgestrigen Nacht von unbekannten Thätern drei Fenster der Beseda eingeschlagen wurden. Auch soll gestern nachts ein Seher in der Karlsgasse von jungen Leuten überfallen und nnszhandelt worden sein. Die an beiden Tagen vor der Beseda angesammelte Menge bestand fast ausschließlich aus Lehrlingen und Handwertsburschen. Die Wachorgane schritten energisch ein, so dass es zu keinen weiteren Excessen kam. Die Strafamtshandlung wurde eingeleitet, und wurden umfassende Sichcrheits-Vorkehrungen getroffen. — Auch an den Obmann des czechischen Riefengebirgs-Vereines, Abgeordneten Dr. Trojan, gelangte aus Neichenberg folgendes Telegramm: «Seit drei Tagen bereits werden die Reichenberger Czechen ohne jegliche Ursache zu Hause und auf der Straße bedroht, überfallen und geprügelt. Gestern wurden abermals in mehreren Orten den Czechen mit bis zu zwei Kilogramm schweren Steinen die Fenster eingeschlagen. Die Polizei ist ohnmächtig und bitten wir um schleunigste Abhilfe." Dr. Trojan übergab diese Depesche behufs weiterer Erhebungen der compelenten Behörde. (Rechtsschutz-Vertrag mit Ungarn.) Budapester Blätter melden aus Wien: „Die österreichische Regierung hat vor einiger Zeit an die un-garische Regierung einen eingehend ausgearbeiteten Vorschlag wegen Abschluss eines Rechtshilfe-Vertrages zwischen Eis« und Transleithanien, das ist eines Vertrages, in welchem der gegenseitige Rechtsschutz für die Angehörigen beider Reichshälften geregelt wird, unterbreitet. Diese Angelegenheit wird auch bei den dem-nächst beginnenden Verhandlungen wegen Erneuerung des Handelsvertrages zur Berathung gelanger«." (Die Wahlen zum serbischen Kirch en-conaressc) sind beendet. Der „Nemzet" kaiegorisiert die Gewählten folgendermaßen: „Vun dl>, fiinfzig C>vilvertrewn gehören vierundvierzig der radicalen Partei. drei den sogenannle» Nolalnliläl» n und drei der clericalen Partei au; von den fünfundzwanzig Gastlichen können sechzehn als luyal betrachtet werden. Die Radicalen sind daher nnl 3l Stimmen in der Majorität." Der Congress bekommt daher eine ganz andere Majorität, als man e» wartet hatte. (Bosnisches.) Von dem Budget fiir Bosnien, welches für die Delegationen im Neichs-Finanzmini-sterium zusammengestellt wird, dringen Details in die Öffentlichkeit, die recht erfreulich lauten. Der bos< nische Voranschlag filr l886 wird, wie in den letzten Jahren, mit einem Ueberschussc der Einnahmen über die Ausgaben abschließen, so dass seitens des Reichs-Finanzministers von den Delegationen kein Zuschuss zu den Kosten der bosnischen Verwaltung in Anspruch genommen werden wird. Ebensowenig wird fiir den in Angriff zu nehmenden Bau der Eisenbahnlinie Do-boj-Dolny-Tulza eine Eleditfordernng gestellt werden. Betreffs der Abdankung des Sarajever griechisch-orthodoxen Erzbischofes wird gemeldet, da^s diefer das ihm zugekommene Schreiben des ökumenifchen Patriarchen, womit er zum Verbleiben im Amte aufgefordert wurde, beim Gouverneur G. d. C. Baron Aftpel vroducieit hat und auf Grund dessen seine Demission zurückzuziehen gesonnen sei. General Appel soll aber darauf erwidert haben, dass er über das Demissionsgesuch nicht mehr verfügen könne und nur mehr die höhere Entscheidung abzuwarteu sei. Anstand. (Deutschland.) Die „Köln. Ztg." veiöffent-licht zur Besitzslage der Ccnolincn emcn Nachweis, dass selbst die spanischen Geographen bisher die Ca-rolinen-Inskln mcht als spanische Besitzung betrachtet haben. „Die beste in Spanien herausgegebene Landkarte der überseeischen Bksihngen ist nach allgemeiner Ansicht die des Ingenieur Capitäus Fiancikco Coello, der bei Gelegenheit der Congo-Conferrnz als sachverständiger Abgeordneter der spanischen Regierung in weiteren Kreisen Deutschlands bekannt geworden ist. Zu seiner Karte Iklag Nkrian»8, ?alao8 )' (Üllwlinau betont er ausdrücklich, dass die Marianen eine Provinz der General-Stalthalterschaft und der Oberregierung der Philippinen bilden. Dagegen sagt er vou den Palos und Carolinen-Iuseln ausdrücklich, dass keine der Inseln von Spanien in Besitz genommen sei und dass sie auch nicht der spanischen Hnrschast unterständen." (Frankreich.) Am letzten Mittwoch hat im Pariser Nivoli-Saale das von Henri Rochefort einberufene Prolestmeeting gegen die angebliche Ermordung Olivier Pains durch die Engländer stattgefunden. Die Versammlung war so stark besucht, dass nicht einmal Rochcfort in den Saal gelangen konnte. Selbstverständlich, dass einige saftige Resolutionen gegen die Regierung des „perfiden Albion" beschlossen wurden. — Hiebei muss bemerkt werden, dass die englische Regierung diesfalls Aufklärungen ertheilt hat, welch die slanzo'ische Regierung vollends befriedigten. , (England.) Die von Parnell in Dublin "' gegebne Erklärung, dass die irische Partei im n"^ sten Parlamente legislative Unabhängigkeit fiir I'la^ verlangen und anstreben werde, beantwortet fast "' gefa:nmte englifche Presse mit einem entschi«'^^ Nein. Die „Timcs" sa^en: „Das englische Volk iM° sich bis zur Unkenntlichkeit verändern, ehe es W""^ >em wnd, Irland unabhängig von G»oßbritannie» 5 sehen." Der „Standard" betrachtet das Progran^ Parnells als eine Kriegserklärung gcg?n England u" sagt: „Es wild eine Schmach und ein Unglück se^ wenn englische Staatsmänner beider Parteien >^ weigern, das einfache Verfahren einzuschlagen, du^ welches allein die parlamentarische Taktik der Sep ralisten vereitelt werden kann." Die „Daily New» schreiben: „Die Bürger Englands sind entschloß dass, während Irland Gerechtigkeit erwiesen wird,'y nicht gestallet wlroen darf, Concessionen durch "^ hungen zu erplessen." ,^ (Russiand.) Bekanntlich war von rnsM osficiöser Seite vor etwa drei Monaten, als die aW nische Krisis auf ihrem Höhepunkte war. und "M. telbar nachdem die englische Negierung ihr asgan'i« Alaubuch veröffentlicht hatte, mitgetheilt worde», l russisches Blaubuch über dieselbe Angelegenheit w?' nächstens der Oeffenllichteit übergaben werden, <> die englische Actensammlung zu berichtigen u»d ^ vervollständigen." Dieses Blaubuch ist. wie aus P"^ bürg geschrieben wird, schon längst fertiggestellt, ^ aber erst dann veröffentlicht werden, wenn der aNl! russische Streit vollständig beigelegt oder keine A" sicht mehr vorhanden ist, zu einer Uebereinku» t ^ gelangen. Man will nämlich wissen, das ^'M Blauduch enthalte verschiedene Documents, deren I"y mit den entsprechenden englischen in schroffem G^ satze stehe, und man wünscht augenblicklich nichl, ^' Blut zu machen. ;« (Italien.) Wie aus Rom gemeldet w^d'^. bisher im Ministerium des Auswärtigen eine M' ^ gung der Meldung, dass ein italienisches Kri^'^, Port James an der Westliiste von Zanzibar ott"?' habe, nicht eingetroffen. Auch gehen die dem k^„ wärlig in den Gewässern von Zanzibar befind!'^, Kriegsschiffe „Agostino Varberigo" seitens der ^. gieruug ertheilten Inftruclionen dahiu, lcdiglick ^ , mercielle und wissenschaftliche Forschungen vorzunc^^ Indessen suchen die Gegner des Cadinetes deH^s fortwährend auf dem Felde der auswärtigen ^ anderes, als Ihnen Glück zu wilnfchen und ^lV l zutheilen, dafs ich fortgehe!" ^,ll^ ..Dass Sie fortgehen?" wiederholte -" ^ der es fchwer wurde, sich den Anfchein zu li betrübte sie diefe Ankündigung. « h^ ^ ..Ja. dass ich fortgeh., und fast hal/s f^ schei,!, als freuten Sie sich dessen! Aber lch Ulve'"^ Sie dem scheidenden Gaste eine Thräne "^ t>o" werden, denn ich kehre nimmer wieder, ^ HoO wenigstens nur ein einzigesmal: — an ^1 Hiil' . zeilslage, denn der Priester soll filrwahl ^ .^ d< nicht segnend ineinander legen, ohne ^A Ihl sei! Ich verlasse Rosrgg gerade eine M«e ^ a, 1 Vermählung. Ah. Manuela, wie Sie " " '^, IY.« sehen, erinnein Sie mich auf das lebhafte,^. ^ > Muller, der Sie täglich mehr ähnlicher lv" ^ d<" « Sie mir Glauben schenken, wenn ich I>)" > ^^chtt Zeitung Nr. 198 7601 1. September 1885. Ea?l """' So wird gemeldet, dass Offmere der tiaen m? .""" Valencia sich in die Bureaux eines dm« Na^, ^'"tcK beqaben und erklärten, sie seien weit, bi.^.. 5" Ph'llpp'l'k" oder Caroline». kur, ilberaU ot>,. ' '""^n ^'^ die Ehre Spaniens rnsen sollle. Sold "^ ^"^" Entlohnung als ihren gewöhnlichen laa? V " H'ppodrom von V'go soll am vorigen Sonn» dru li c>'"blt den Flaaqen aller Nationm gehisöte "'!^e ^ahne herabger>ssen worden sein. Il,ni Municipalrath von Valencia richtete an die zH!"Ul,g em.'n Protest gegen die deutsche Action be-slai^ ^ Carolinen. Die Regierung scheint anß^r-durck ^- '"' Uebertreibungen Einhalt zu thun. wo« tlerrl^. < "^l^e, namentlich bei der in der Armee i "landen Stimmung, ernster erscheint. tjH.^ulkei.) ^.^ ^^ ^^ Constanlinoftel be° Kllvu l^ !^ ^"^ armenische Patriarchat von Kum-Iour« ."' ^"^ Weisung bemiissigt. den armenischen in dpr n«' ""^ die Ernennung des bei der Wahl bien Wl ^iir gebliebenen Erzbischoss von V^ssara-U^s'xn 'll''. Maqar. zum Kalholikos unter heftigen »mm , ^gen Rutland bekämpften, eine Verwar-^!?.^"lommen zu lassen. Nichtsdestoweniger ist die wädr/'!" ""'^ d^'n Armeniern in der Türkei in fort-3tede >, Zunahme begr,ffen und bereits offen die sMt« >"-" "nem Schisma und der Ernchiung eines ^^landlgen Kalholikales für die lürkischeu Aimenier. Tastesueuigkeiten. ..Blil?^' ^"iestät der Kaiser haben, wie die nik ^^eilung" meldet, den Abbrändlern in Straß-"" ft. zu spenden geruht. sei»? (Das Gedächtnis unseres Kai. 2l>heil/. y^ ' Donnerstag vormittags ritt der Kaiser auf das Und j, °" bolonbkau postierte zweite Iägerl'ataillon zu. dies,,, "Commandanten dkssell'en erl'lickend. frng er Nach ^'"'l de„ Worten: „Was macht der Matern« ?" diess^ ^ ^abstrompeter Johann Matern«, welcher Iahse ""'llon. wie der Kaiser Wusste, schon lange ltlbftvH"heilt ist, Der Stadstrompeter meldete sich klagen 'k^ ^^ "^"^ ""° "nlwortete auf die ^'ser l, ^"isels. wie es ihm gehe. worauf der t!„ luNl^"'"^''' ^"^ ber Stabslromfteler noch immer ^ c^'2" Bursche sei. Dieser dient bereits volle di«r ^" ."' der Armee, innerhalb welcher geil er ^'ltr '^'chmmaen „hallen hat. Die Ehre. vom ö"l>or h.z ^"^kn zu werden, ist ihm schon zweimal, ^hlen ^." Manövern bei Nrandeis und vor fünf ^ln Galizltn. zulheil geworden, »Nar v./'?'"' der Kronprinzessin.) Aus Mira-lllr z,^ Lehmen wir: ..Kronprinzessin Stefanie hat al« sj Nit ihres Aufenthaltes hier eine ebenfo rührende ^tul,^ ^ Beschäftigung gefunden. fie verbringt viele ^ un»l<°""'l' das in dem Salon ausgehängte Gemälde «ran glichen Kaiserin Charlotte, welche» die hohe i,U lopj^ ^r Epoche ihres jungen Eheglückes darstellt, v ^hr "', ^"'^' "'^che die Zeichnung sehen, nennen " gtit ^"""len, Die Kronprinzessin will. wenn ihr ?°tl Vl,ri, ö" bleibt, auch das Gemälde des Kaisers l'"ez lg?'" copieren. doch ist sie unschlüssig, ob nicht »t»Nült ^ °as Schrohberg für die Erzherzogin Sofie A^/^ gelungenere ist." — (Von der Kärntner Landes-A us st el-lung) Der durchlauchtigste Protector der Kärntner Landes'Ausstellung. Herr Erzherzog Karl Ludwig, ist letzten Sonntag in Klagenfurt eingetroffen, um die Landes Thil>rschau zu btsichtigen. Tagsvorher ist dort auch Se. Excellenz der Herr Ackerbauminister Graf Faltenhayn in Gesellschaft Sr. Excellenz des Herrn FML, Grafen Grävenitz eingetroffen, um an dem Rm,d' gange Sr. l, und k. Hoheit des Herrn Erzherzog-Pro-lectors in der „Landes.Thierfchau" theilzunehmen. — (Das Telephon als Wetterprophet) Das „Journal des InventeurL" berichtet von einer »enen Anwendnng des Telephons. Wenn man in einer Entfernung von 7 bis 8 Meter zwei E,senstangen befestigt, welche durch einen von Kautschuk oder Guttapercha umhüllten Knpferdraht mit einem Telephon verbunden werden, so wird man von den» Herannahen eines Sturmes mindestens 12 Stunden vorher durch ein dumpfes Geräusch im Telephon benachrichtigt. Kommt der Sturm näher, so hört man ein Geräusch wie von Hagelschlag gegen Fensterscheiben; jeder Blitz macht einen Toü in dem Telephon, als wenn ein Stein gegen die Membrane geworfen wiirdi>. Die atmosphärischen Veränderungen verursachen ganz charakteristische Geräu» sche, die ein geübtes Ohr leicht erkennt. Die hier in Frage kommende einfache Apparat Anordnung wird von Gelehrten jedenfalls noch verbessert und vervollkommnet werden. — (Ein grauenhafter Selbstmord) Vor den Augen des eigene» Kindes hat am 27. v. M. in Wien um halb 3 Uhr eine Mutter auf grässliche Weise ihrem Leben ein Ende gemacht. In dem Hause Nr. 15 der Staoiongasse in Srchahaus wohnt seit längerer Zeit die A6jahrige verwitwete Miedermacherin Agnes Ofner mit ihrem 5>jährigen Kinde. Seit dem Tode ihres Mannes - eines braven Arbeiters - hatte die arme Frau. die sich mühsam durch Micdernähen ernährte, mit Enlbehrnngen und Noth zu kämpfen. Das wackere Weib arbeitete vom frühen Morgen bis in die späte Nacht, um die Auslagen sür den kleinen Hanshalt bestreiten zu können. Vor wenigen Monaten jedoch warf eine tückische Krankheit die vom Wachen und Arbeiten ohne« dies körperlich herabgelnmmene Frau auf das Kranken« belt. Nun stieg die Nolh anfö höchste, und Fran Ofner mit ihrem Kinde mnsste osl tagelang hunnern. In solchen Momenten mag wohl der nnglücklichen Frau der Gedanke an Selbstmord aufgestiegen fein, den sie vorgestern abends auf grauenhafte Weise zur Ausführung brachte Auf einem Nachtlästchen neben dcm Bett stand nämlich ein leeres Wasserglas, das Agnes Ofner zur Selbstmordwasfe ausersehen hatte. Nachdem sie von ihrem Kind Abschied genommen hatte, richtete sie sich im Bette auf, zerbrach das vor ihr stehende Wasserglas uud riss sich — buchstäblich genommen — mit den Scherben des Glases den Hals bis zur Wirbelsäule auf. so dass der Kehlkopf vollständig entzwei geschnitten wurde, Auf die herzzerreißenden Hilferufe de» Kindes, das Angenzeuge des ganzen Dramas war. eilten Hausleute herbei, welche die unglückliche Witwe, die gräfsliche Schmerzen ausgestanden haben musste, bereits als Leiche fanden. Alsbald nach dem Bekanntwerden der That fand sich in dem Hause eine Commission ein. die den Thatbestand ausnahm und die Uebertragung der Leiche in das Sechshauser Spital anordnete. — (Ein kampflustiger Hahn.) Vor einigen Tagen wurde die 2jährige Bahndienerittochttr Marie Komarek in Wien in dem Hofraume des Haufes Strauß« gasse Nr. 4. in Welchem ihre Mutter Wäsche aufhieng, plötzlich von einem Hahne, der sich mit Hühnern in dem Hofraume befand, überfallen; der Hahn hackte dem Kinde einen Augapfel beinahe gänzlich aus. Die Ver» letzung des Kindes wird als eine schwere bezeichnet. — (Das Ende des Khalifen Abdullah.) Ueber das jähe Cnde. das der Khalif Abdullah ge-funden, wird dem „Achbar" aus Suakim gemeldet: „Nach dem Begräbnisse des Mahdi übersiedelte Ut>. dullah mit den von seinem Vorgänger angesammelten Schätzen aus dem Lager von Omdurman nach Chartum und schlug dort in der Hnknm-Dcnijeh (Regierung»' gebäude) seine Residenz auf. Die Bewachung diefer Stadt und feiner Person übertrug er dem Bakkarah« stamme, aus dem er selbst hervorgegangen und der sich stets als die treueste Stütze des Mahdi erwiesen hatte, und bevorzugte er auch sonst die Krieger aus diesem Stamme, was denselben sehr übermüthig machte. Die Truppen in Omdurmau schickten nun eine Deputation an den Khalifen, die ihn aufforderte, ihnen einen Theil der vom Mahdi ererbten Schätze zu überlassen und seine Leibwache aus den Kriegern aller Stämme zusammenzustellen. Letztere Forderung versprach nun Abdullah in Erwägung zu ziehen, während er die erstere entschieden zurückwies, da er die Schätze zur Fortsetzung des Kampfe» gegen die Ungläubigen benöthige. Zwei Tage nachher entstand nun in Chartum eine Schlägerei zwischen Bal> karahkriegern und den Bewohnern der Stadt, worauf diese die Truppeu aus dem Lager von Omdurman zuHilfe riefen. Um die Kämpfer zu beschwichtigen, begab sich Abdullah, bloß mit dem Koran in der Hand. unter dieselben. Er erhielt jedoch von rückwärts einen Stich in den Leib. worauf er sogleich zusammenbrach. Man trug ihn sterbend in den Palast. Aus dem Kampfe giengen jedoch die Balkarah als Sieger hervor, die noch heute die Gebieter vou Chartum sind." — (Entweder — oder) Mehrere Dame» sprechen vor dem Wiener Cnrsalon von dem jungen Baron H' „Ich kenne diesen jungen Mann!" rust eine davon. ,.Daö ist derselbe, von dem vor kurzem eine >r, der stahl oder bestohlen wurde I ! . . . Local- und Provinzml-Nachrichten. Der k. k. Landeofchulrath fiir Arain hielt am l5. August eine ordentliche Sitzung ab. Dem SitzungsprotokoUe entnehmen wir Folgendes: Nach Eröffnung der Sitzung dnrch den Hertn Vor' sitzenden tlägt der Schriftführer die feit der letzten Sitzung erledigten GesckMsstücke vor. Dies wird zur Kenntnis genommen und hierauf zur Tagesordnung geschritten. Dem die Unordnungen bezüglich der zu eröffnenden städtischen Volksschulen mit deutscher Unterrichts« spräche betreffenden Ansuchen des Stadlschulrathes Laibach um Errichtung von Parallelclasfen mit deut» scher Unterrichtssprache wird nicht willfahrt, und wird wegen Ausschreibung der Lehrer-, zugleich Leiterstelle, beziehungsweise Lehrerin-, zugleich Leiterinstelle an den Odette?.. ^ gewesen, welche einst meine Heirat ^tlnijH "«we Liebe. Ihre Multer Hindelle meine Men, H °och es war wohl alle« so zu meinem Me Nut? '^6)e nicht von Herrn von Waldau. > noch'r "me Muller hat ihn nie gekannt. Ich V «Wf/,^l lung, als der Roman meines Lebens 7? k8 i.k 's.""d war ganz ebenso verliebt, als wie k. b'. di. n,'^°- Mein Hochzeitstag war bereits fest. w ""de lral ^"""'lelte lag fertig, und in der elften v " «lllck ^V Mutt" hindernd zwifchen mich und V Negana^ez" zwanzig Jahre sind darüber ins b?M in U ' "ber der Schmerz lebt heule noch ebenso U! Ahrer m,'"" ^"le als wie damals. Jedoch ich U "" geblir.. . l""ast verziehen, habe Herrn von Ue Vi^ual't' welcher starb - und bin zufr,eden! ^ nun ,. '.'" ""inen Armen gestolben. und ich dtt ?"d s/ber Hochzeit der Tochter!" l ' Handel. .V'ble UM ihren fielmheißen Händen z'I»«."^khen Si^^b.stiirzten jungen Mädchens. , ru'°'«ge. Ladv «^ "°si mir um an Ihrcm Hoch-d»n ich "t°? Manuela! Untcr keinen Umständen Ut>er L ""A"' zugegen zu sm>!" zischle sie, ! ! bä'^lit einem Ä^lt "fasst, der Erschreckten zu. ^ 3>. "N w"" freite Manuela sich von den >e ^ ? h'elten ""l Eisenklammcln die ihrigen I! " ^°^!em" ^ damit sagen? Weshalb sehen < in n."Wirllich?^' an? Sie schrecken m.ch!" < HnH "'/r Ubsiz..""' ich das? Es lag dies gar nicht »l^ne N « '.h """ l« '",r Ihr Äeste« ! Oute ^'" l'hter 5'. ""d holde Tränme!" ' " hall«, dn«'O"'oer Blick, und Madame von ""* Gemach verlassen, ab?» axch die Seelenruhe des jungen Mädchens mit sich genommen. Sttlndenlang noch saß sie düster vor' sich hin. drillend da und starrte regungslos in die verlöschenden Flammen des Kamins. Als Lord Rosega. an» folgenden Morgen zum Frilhsp^zm'gang hinaustrat auf die Terrasse, harrte ftine Tochler bereits seiner. Manuela." ries er überrascht, ..was ist dir. mein Kind? Du si hst aus. als habest du die Nacht liber kein Auge zngrlhan! Was ist geschehen?" „Ich habe allerdings die Nacht illier kcin Auge zugemacht und danke das niemandem anders, als dieser liebenswürdigen Pariser Witwe." „Madame von Waldau?" forfchte Lord Rosegg erbleichend. ..Was hat sie dir gethan?" „Gethan? O. nichts! Dazu ist sie viel zu klug. Ihr Vlick, ih, Lächeln, ihr Tonsall sind es, die we,t mehr andeuten als ihre Worte, dass sie um Thatsachen weiß, deren Bckanntwetden wir fürchten müsstn. Heute um Milwnacht kam sie in mein Zimmer und begann von — von meiner Muller zu mir zu reden!" Des Naions Sti>n legte sich in düstere Falten. ..Von deiner Multer? Und was hatte Madame von Waldau über deine Muller zu sagen?" ..Elstens behauptete sie. dass meine Multer einst ihre Heirat ve»hindert habe. Ist da« die Wahchcil?" «Nich», dais ich es wiissle! War das alles, was sie dir sagte?" „Es wa» all.'ldings die einzige offene Anklage gegen «mine Mutter, welche sie aussprach. aber nebenbei ließ si? noch manches Wott faNen, welch?« zu allen möglichen Vermnlhuugen Anlass gab. O. Papa, sie hat uieine Mutler gchassl. sie hasst auch jetzl mich, und wenn e? in ihrer Macht liegt, dir odes um ei" Leid zuzufügen, ehe sie Nosega. verlässt, so sei iiber« zeugt, dass sie keinen Moment zögern wird, es zu thun!" „Mein Kind," n?f der Baron, und es klangen feine Worte wie verhaltenes Schluchzen, „es liegt in ihrer Macht, uns — dich zu verderben!" „Wenn das wahr ist, dann möge Gott uns bei« stehen! Vielleicht würde ich besser imstande sein, alles zu ertragen, wenn ich wusste, um was es sich handelt. Sage mir die Wahrheit, Papa! Hast du vielleicht leine berechtigten Ansprüche auf das Erbe, welches du angetreten? Sind andere da, die demselben näher stehen?" „Und wenn dem so wäre? Wenn ein anderer größere Rechte besäße als ich und von uns nähme, was wir als unser Eissenlhum betrachtet?" Minutenlang vernahm man nichts, nls die liefen Athemzüge des Mannes. „Papa." rief Manuela dann plötzlich aus, „müssen wir fort? Müssen wir allem entsagen? Ist die2 das Geheimnis, durch welchks Madame vou Waldau uns in Händen hält?" „Und wenn dem so wäre, Manuela?" „Dann befichl ihr, sofort das Hans zu verlassen!" rief sie mit sprühenden Vlicken. „Es ist deiner uu« würdig, dass du dich vor irgeud jemandem fllrcht.1t, Und ich werde erst wieder f.ei aufathmen, wenn ,,e uns verlassen hat!" l.. t. . «^ l> « „I.. Madame von Waldau soll heule noch das Schloss verlassen, und wir wollen de.ne Hochze.t m ^ied'" l^"'. Treffm d.ch dann m der Zukunft herbe Schlag?, so gebe Gott. dass Mäander de Samt. Cailss Galtenlieb»! dich für alles entschädigt!" (Fortsetzung folgt.) Lalbachel Zeitung ««. 198 I«N2 1. September l»85. genannten Schulen und wegen der Aufnahme der Schüler in dieselben der Stadtschulrath beauftragt, das Erforderliche zn veranlassen. Die Anzeige des deutschen Schulvereines wegen Errichtung einer vierclassigen Plivat'Knaben'Volksschulr mit deutscher Unterrichtssprache und Einführung des Slowenischen als nicht obligaten Lehrgegenstandes ln Laibach wird zur Kenntnis genommen, und wnd die Eröffnung der ersten und zweiten Classe dieser Schule mit Beginn des nächsten Schuljahres, sowie die Besorgung der Leitung und des Unterrichtes durch die namhafl gemachten Lehrkräfte auf Grund des vorgelegten Lchr» planes mit dem Beisahe genehmigt, dass, insofern der deutsche Schulverein bei Errichtung und Erhallung dieser Schule auf die Unterstützung der trainischen Sparcasse aus deren Refervefonde rrstectiert und hie-von die Actiuierung und Erhaltung der Schule abhängig gemacht werden sollte, die Zustimmung zur Gewährung einer solchen Unterstützung der k. k. Landes» regierung zukommt. Mehrere Lehrstellen an Volksschulen werden definitiv beseht. In Angelegenheit des Recurses eines Orlsschul-rathes gegen einen beziltsschuträlhlichcn Aussprnch, betreffend die Verpflichtung einer Schulgemeinde zum Bau? eines neuen Schulhauses, wird der Act an den betreffenden Bezirksschulrath mit dem Auftrage zuriick gestellt, zunächst die saclischen und rechtlichen Verhält-nisfü bezüglich der weiteren Unterbringung der Schule im bestehenden Schul- und Messnereigebäude zu erheben, beziehungsweise die Verhandlung wegen ausschließlicher Benützung dieses Gebäudes zu Schulzwecken vorzunehmen. Bezilglich des Beschlusses eines Bezirksschulralhes inlietreff der Enlsehnng des Obmannes ci»es Orts« schullalhes von dem bisherigen Postm wird die Vornahme von Erhebungen und Amtshandlungen angeordnet. Die strafweise Versetzung eines Vollsschullehrers wird beschlossen. In Bezug auf die Erweiterung eines Vollsschnl» gebäudes werden die noch vorzunehmenden Amtshandlungen angeordnet. Der Bericht eines Bezirlsschulrathes. betreffend die Besitzverhältnisse einer Schulrealität, wird der k. k. Landesregierung für Kram mit dem bezüglichen Gut' achten mitgetheilt. Die Gesuche eines Schülers des Laibacher Gymnasiums um Bewilligung der Wiederholung einer Classe an derselben Anstalt und mehrerer anderer um B'-willigung der Wiederholung« - Priifung werden dem hohen Ministerium für Cultus und Unterricht vorgelegt. Inbetrfff der Abfassung von flovenifchen Lese. büchern für Mittelschulen wird hohen Orts berichtet. Die Gesuche zweier Professoren um die Zu< erkennung von Quiquennalzulageu werden erledigt. Die Gesuche von Miltrlschullehrern um Aufnahme in den praktischen landwirtschaftlichen Ferialcurs in Slap werden dem lrainischen Landes-Ausschusse mit dem geeigneten Antrage mitgetheilt. Das Gesuch eines Zöglings der Lehrerinnen« Bildungsanstalt in Laibach um Ausstellung des Lehr-befähigungszeugnisses als Lehrerin für weibliche Hand-arbeiten an Volks« und Bürgerschulen, dann die Vorschläge des l. k. Landesschulrathes wegen Bestellung der Mitglieder der Prüfungs Commission fiir die all« gemeinen Volks- und Bürgerschulen in Laibach für das nächste Triennium werden dem hohen Ministerium für Cultus und Unterricht unterbreitet. Mehrere Remunerationsgefuche werden erledigt. — (Ernennungen.) Der Herr LandeSvrNsi. dent hat den Vezirksarzt zweiter Classe <„ Gnrlfeld, Dr. Franz Iupanc. zum ärztlichen Concipisten im Sanitätsdepartement der Landesregierung, den Sanitäts-Assistenten Dr, Ignaz Ielooöek zum Nezillsarzte zweiter Classe nnd den städtischen Gemeindearzt in IaSla. Dr. Josef Kersnil. zum SanitätS-Ajsistenten ernannt. — (Ein Telephonproject silr Laibach) Alle Freunde des socialen und technischen Aufschwunges unserer Stadt dtttfte es freuen, zu hören, dass gegen» Wärtig hier eine ernstliche Agitation im Zuge ist. um auch Laibach in die Reihe jener modern fortschreitenden Städte eintreten zu lassen, welche sich beeilen, die in so vieler Hinsicht wertvolle Errungenschaft der telephonischen Verbindung sich zunutze zu machen Wie wir nil,»' lich von verlässlicher Seite erfahren, haben einige Helren in Laibach, zumeist den commerciellen und industriellen Kreisen angehörend, die Verwirklichung dieses Projectes mit Eifer in die Hand genommen und beabsichtige,, auf Grund der mit einer renommierten technischen Instal» lationsfirma in Wien bereits gepflogenen Vorderhand, lungen in Kiirze jenen Kreis von the.Inahmslust.gen Ixleressenten zu werben, deren Aufbringung zur Durchführung und finanziellen Sicherstellung dieser ^dee erforderlich ist. Nach den erhaltenen Aufschlüssen dlirfte schon eine Zahl von 20 bis 25 Theilnehmern hiezu ge-nUge,,. und ist daher wohl sicher anzunehmen, dass diese v,rl,n Sicherheit gebracht werden. Während dieses Unwetters hat der Blitz in dic Harpfe des Besitzers Jakob Modic in Martinhrib kreuz und quer eingeschlagen, dieselbe angezündet und cin< geäschert; ebenso hat derselbe an der Bezillsstraße zwischen Kavce und Hotederschiz 5 Telegrafthenstangen zerschmettert. Durch den herrschenden Sturmwind wurden — soviel bisher erfahren wurde — in den Orten Naunik. Hotederschiz und Neuwelt von 12 Harpsen die Dächer abgetragen. — (Große Streif ung.) Montag morgens 2 Uhr hat die in mehrere Patrouillen eingetheilte städtische Polizei eine große Streifung in allen Gebietstheilen des Stadtpomüriums vorgenommen, wobei an 60 Vaganten. Bettler ic. arretiert und verhaftet worden sind. Die meisten derselben werden dem k. l. städtisch' delegierten Bezirksgerichte zur Abstrafung überstellt Zu gleicher Zeit hat auch die t. l. Gendarmerie in der Um« gebung von Laibach eine Streifung vorgenommen und ebenfalls mehrere dem Cigenthnme und der öffentlichen Sicherheit gefährliche Individuen zustande gebracht. — (Bergabrutschnn g.) In der Nacht vom 29. aus den 30. August ist in dem Marktorte Weiße», fels gegenüber der Bahnstrecke infolge des starken Regengusses von der Berglehne eine große Partie Schotter« erde abgerutscht und hat das Geleise der k. k. Kronprinz. Nndolfsbah» überschüttet. Der von Tarvis nach Laibach um 12 Uhr 3li Min abgehende Persone»z„g stich auf diese Schotterbank, so dass die Locomotive aus dem Ge> leise geworfen wurde. Die übrigen Wagen sind intact geblieben, auch fan, lein sonstiger Unglückssall vor. Der Verkehr musste zeitweilig eingestellt Werden. — (Diebstähle.) Einem geistlichen Herrn aus Diva?« wurde von seinem ehemaligen Dienstboten ein Jagdhund im Weite von 30 fl. gestohlen. Die D!el,!n wurde über Requisition henle in Laibach verhaftet. -D,m Kurschmiede in der Nnschak Kaserne und einem Artillerie Fenerwerksr wurden je eine silberne Anleruhr mit silberner Kette von unbekannten Thätern gestohlen. Neueste Post. Original-Telegramme der Laib. Zeitung Wien, 31. August. Der Getreide- und Saat"'' markt wurde heute eröffnet. Nach dem vom ^liela' fecrelär der Wiener Frachtbörse erstatteten Ver>«" wird die Exportfähigkeit Oesterreich-Ungarns auf seH Millionen Metercentner Weizen und dreieinhalb M' lionen Melercenlner Gerste laxiert. In Roggen «"" Hase, wird wahrscheinlich kein Export möglich se^ Klageufnrt, 30. August. Erzherzog Karl Ludwig b,suchte heut«! die Landes-Thierjchau und w«^ in d'.r Ausstellung vom Ackerbauminister Graf F"l^ hay,,, dem Landespiäsiocnten Baron Schmidt und d^ Execuliv-Conmc der Landes. Ausstellung empfang^ T,otz des anhaltenden N.gens dablieb der E'^r'A I'/, Stunden auf dem AuLstellungsplatze. sich. ^, vielen Ausstellern um die Verhältnisse ihrer HelN^ erkundigend. Der Erzherzog sprach wiederholt ok AussteÜunas - Präsidenten Dr. R. von Edlmann s"^ besondere Befriedigung, namentlich ilb.'r das vo>M liche Zuchlmaleriale an Pferden und Rindern au' welches das Land zur Thierfchau sch ckte. Auch " Ack, rbauminister sprach sich über die Landes-Thieri«^' sehr befriedigt aus. Die Abreise des Erzherzogs e folgte nm l l Uhr nachls. Pilfcu, 31. August. Der HuldigungsaufM ^ staltete sich großartig. G,'gen 2500 Bergknappen "^ men daran, theil; prachwoll waren die Gruppe»""! zilge der Gärtner mit Palmen« und Blumenwage« "^ einem Mädchen als ..Flora", welches Sr. Mal^" dem Kaiser ein Bouquet entgegenhielt, welches " Sr. Majestät angenommen wurde. Großartig wal auch die Giuppen der Brauhäuser mit zwei ^A ' worauf je ein Gambrinns auf da« Wohl des V«0" archen trank. Anhaltende stürmische Ovalionen dane" so lange, als der Festzug. — Der Kaiser wohnle ^ dcr Kirche der Leichenfeier des ferbischeu Oenel" Vludjelkovik bei. ^, Pilsen. 31. August. Nach dem Manöver besi« ligte dcr Kaiser das Museum, daselbst vnm Stallha^ und dem Curatorium empfangen. Der Hoftafel nM ten der Fürst von Bulgarien. Kalnoly. Vylandt, ° Stallhalter, der Oberstaatsanwalt und mehrere 3t0> bililäten bei. ^ Paris, 30. August. In Toulon find in °' letzten 24 Stnnden 20 Personen an der Cholera 8 storben. Die Cholera ist infolge günstigerer Witte""" im Abnehmen. ^ ., Bordeaux, 3l. August. sser»y enlwickelle fei" ^ gramm, sprach sich gegen die Vürfassnngsrem!' ' gegen tie Aufhebung desCultusbudgets, filr Beendlg"'" der Colonialpolitil und für Achtung der Rech" " derer Nationen aus. Angekommene Fremde Am -10, Ananst, ^, Hotel Stadt Wien. Nunze. Domcandidat. Berlin. ^.p„ ^ Ncisciide»-. und Manbl Anna. Veamtms.Tochter. W"'^, Ia3l.il.;. Piiuat. Trieft, Lnleschitsch. Hagelschä^»'»^ missär. Marbura. ^„' Hotel Glefaut. Placzet. l, f. Oberst, sammt Frau. K""> ,, bu>>,. — Stcmpf. Privat. Prag, — Kuralt. Secrelär. ->« „. - v. Constantino, Plivalr. sammt Familie, Trieft. -/. -pgl, Witter Ilona. Inssenicurs Gattin. Fiumc. - Irllenz. <" sammt Tochtrr. Karlstadt. _. „,ili5 Gasthof Elidliahnhof. Ändnil Maria. Priualc. sammt F'"^s<, Wien. — Fma,cr. Privatier, nnd R,,nor, holzhändl"'' ,^>, Czouich Giolni,i,^z,'l, Vrbovre. — Wnil> Knthi, Private. Nnblersbnra.. ^ Privatier, sammt Fcan, Laibach. ,, »'^M pich Emma, Äescherinnen. Trieft, - Tabnj. Student, ^„, — Pavlctiö. Priester, Kojslo. — Weinberger u"v Privntc, Eassor. Verstorbene. .I Den 30. Augnst. Maria <>rne. ^ausbesihr'i,', '' Vnlnngasse Nr, 6, herzllapftenschl.'l. Im Spitale: ^3' Den 28. August. Gertraud Vidmar. Arbeiterin, I'ulioiciilngiu zmimouum ^^^^ Meteorologische Beobachtungen in^aiba^> 7U.Mg. 7«1,12> ,6.2 NO, schwach! ^le» ".„ lii. 2 ^ N. 734,«^! 14,4 NO. schwach Nen»'" ^" 9 . Ab. 735.,28! 12.8 > O schwach N^c" -,t.'l d" Regen den ganzen Tag anhaltend. Das Tagesm Wärme 14.5»", um il,8" unter dem Normale._______ Verantwortlicher Redacteur: I^Naa^^>-^ Mnßjiul, l:?5,. War, .^b'nenle '......«2 8b 8» 0i l°uft. . . ,23 ia i2»!"i^......107'ÜN — 5.°^"^t,,che......lci 50 lNL-50 Geld W.,>!> L°/» Tcmese, Banat .... IN2-— 103 ^ 5"„ ungarisch.,-......iOL'?s> lu» s,i' Andere öffentl. Nnlehen. DolLiuNsg-^ole 5«/„ 1NU ss. , 11« Lk IIS 75 dte, Axllühc !k?«, s!^,i^ftci , 104 »>'. — — Anlch?,! d.Sl.'dt^nncind^ Wic» nn ^- lN» 53 Anlebcn d, Llabl,icnie>»d>- Wir» (Tllbov und Gold) , . . , —'— — — Pr.i,ni!'ii»Än!,b,St^d/i"/„ l24?c> dto, in 5u „ ,, < >, ",„ ion - ion 5.N dto, in 50 „ ,, 4"/,, , W— »s^s>n bto. Präuiien-Schullvclsch.»",,, !w - 83'>/l"» i<" — - ^ lIX'st,',»-.g, Nanl vcrl. s>»/» . l0» »o lo» «o blc» ., 4 >/,"/„ 1U, »l, 101 7l, t>!o, „ 4 «/<, . , »l» 2l, »«'40 Uiig. allss, Vodencledit'Acticngcs in '^fi >n '>^ '»»!> verl.s,'/,"/., l02»n iNü s.n Plioritäts - Obligationcu (fiir inn si/, «lisabcth'Wcstbahn ,, Omission lib'— li« — sscrbin>n!d<<-Vto>bl!ahn ln Silb, m«! — «<.?-— ^rn!!z«>>oses«Bahn.....82 »(< 91! 10 Galizischc «arl ^nb>ui,i«V.ch!! > «ua fi, S.4 >/,° „ , inn 4n!lc>u ?o Oesterl, Nc>rweftl>ahn .... 104 — ,«4'25. Sicbenbillgc,......88 >c» «» su Gelt, Ware St,iatsbahn I. Emission , , . iss-s.» I»? 5l, SObbnyn i^ :>"/n......>0»'—155 5« „ ^ 5""......128's>0 123'— U»N'«l,li,,, Vahn.....98 2^ 9,7l> Diverse Uose (pev Stiia» Ü7cdill>,>sc n,0 ft...... 180 25 l»2'?s, !lIarn- 4« fil...... 5 il4 s>u ^aibache, Prämien Anlshi'n Wst, 2175 22 — Ofoncr t!ose 4« fl..... 4^>— 4»-— Palss!) t!osc 4U)1...... 4,, __ 4,-_. Nolhi!!! Ksc»,,,,. öfi, <»<>s. v. ll, fl, 14 <^N '4 UN Nudo W.'Idftnil'^l'se 2N si.....27 5,0 28','.!, Windisld^äh.pose i!a sl. , , , »«?s. »8'?s. Vanl Nctien iftn Sti!0 ,i . . 8» 25 8875, Blinsuercin, Wiener, n>a,1 . . un 25 ini?5 Vdiur, ^!»st,, O^st,2Nust,S, !N"/^ 22« ^ 227 — <5,dt,°Anjl. >, Hand, n, <Ä. lUüft. 28U'gu 2880!» ft, s>»0 — 5'^,-— H!)poll)cfenb,,öst. «0« fl. ^5>°/'>E. s.8>— Sl — VÄndcrb>,»l, öst,, «ouft, n<>/^. 88 75 8» — Oest«, Nnss, Vans..... 8«» —871 - Unionbanl io<> ft......?» — ?8 oo «erlehr»ba,,5 Ä»,,, »40 ft- ,4s.-— 145 5« Geld Wn« Nrtien von Transport« Nnternchmunnen. (per Stills Nlbiicht«Vahn 200 si, Silber . .--— — — '.'llföld-^inm^Nalin !i0U fi, Silb. !85' - 185 bo Aussia Try, f>. », !iiorbl>a!»» 15» ft, . . , —'—------- Wcstl'ahn 2Nl» ft. , . . —. —------- Bxschticyradn Eisb, 5>l>0 ft. KM, 885, — 3»a — „ (!>«,, I!,) 2i,>^»»0ss,E, I78'5.o leu — Dnr.Äodcul'ache, !H,'Ä,!i»l>fl,S,----------------- ^lis^betl, Vahn 2U« ft. CM, . , 2»8 — 23»-«0 ,, ^iilj'Nlidwci« ÜNN ft, . . 211-25, All 75 , Sall!.-Tirül.Ill,E,l«7ü2<»aft,<2, 2n»-5><> 204- ~ .ferdiii.ind« Nordl', in«« fi. CM 2U«u «««» slanz.^osef Vahn 200 sl. Sill', 2,1 25 «11 75 if!li!fsnchl'»'B,,scscr^is,20Nfl.S.-------— - ^al, Nali l'ndwin»V. 2fi. EM. «8 — 24» 50 >ra,«ttc!ilacher O,°V. «ooN.ij.W. — — —-.. lfahleiU'cvg-^isünd, INN ft, , , --— >.»-. »as^.nl-Oderd. Eiscnd. w« fl.E. ,48 — ,4» 5« ^mvcr,i°!ä»clN0w,-Iassft «eisen dahn"O>:,^ll, 800 6. W. . , «2,. — 2«5 50 l.'loyd, us«,'ling,,Trieft5<»nsl,LM, 5s>? — 558 — 0est>:rr. Norbwcftb, «0« ft. Silb, «««-.».u 1«« 7^ dlo. (II^. «) »00 ft. Sillier , ,5? — ,5? ll« ^ag.vuxcr senl,.i50ft. Vilb, — —-----^ «iibolf Bah» 20» ft. Sill>,>v , , 18<>-50 18? — Liclienbulner 0 ft, , 183 5») 184 — L»a«,t?eise>!l'ahn Ll»a si, ö, W. , 285'40 2»ü 80 V»ld W«»e Sllbbahil «no ss. Vilbcr . . . 13»-—158 60 Si!d.Nordb.^Verd..V.z!<,l>ft.EM. l«1 7Ü I«» — Th^isi.Vihn ^au f>. ö, W . . 251 — 25« — TramwavGes., Wr,,7a fi. ö. W, 182 «5 1«»» 75 Wr., „iu ,cx> ft, 105 50 105 75 Transport G^ellschaft ,<»(> ft. . —— b« — Ung «qali^. Eis^nb »a» ft Silver 175 — 17» — Una. Nordostbahn ^uu ft, Silber 175 — 175'5l» U>,ss,wefil> Gvn,^M»ft V. i«si7b l««»5 Industrie Acticn (per St>!<) (taydi und zlindbern, Visen» und Stahl,'lind. in Wie» ,uu fi. . — — ^.^. «tisenl'alinw^'cihz.I, «,>,!.<«"/„ --— __.„ ..lilbeml!!»!". Papiers, », A,-G, S«-.- «5 eo Montan-OeseNsch. öilcir, »alpine »u.?l> z? » Prasser Cisen-:i»d. ,81-ü» Salao-Tarj. «tlsenraff, I0N>. . 8» ill »0 — Waffenf,°O„ veft !» W, »00 ,!. 133—------ TrifaU,r »nblenw >V < 70 ft , ».— ».--» Devisen. Deutsche Platze......«11« «, H» London.........124-50 »34 70 Paris.........»8 »7, 48 «5 Pet>'rs!>urss .... . . —--. —>— Valuten. Ducaten........ 589 59, »0'8ran<-««Sll1<7e..... 9 88. 8 88< Silber......... —-- — — Deutsche Meichsbanluoten . . «1 ic> «l )K