Vtr. 291. Mittwoch, 20. Dezember 1903. 124. Jahrgang. Mbacher ^numcrotionöprtls: Mil Po ft Versendung: ganzjährig 30 X, halbjährig 15 ll. Im Nontor: ganz» "">g ^!i li, haslijahrig !1 li Für die Zustellung in« Hau« ganzjährig ^ X, — Insertionsncliühr: ,,ül lleine Inklate l,i« zn 4 Zeile» 50 d. gröhere per Zeile 18 di be, üflrren Wiederholungen per Zeile « b. Die «llalbacher Zeitung» er!cheint täglich, mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage, Die Nv«lniftr»tion be>ind«l sich kongiekplah Nr.«, die Uedattio» Dalmallngasse sir. lU. Nprechst»nbe» der üiedaltion von « di« l0 Uhi uurmitlag«. Unfrankierte Vriefe werben nicht angeiwinme», Manujlripte »ichl zurückgestellt. Nichtamtlicher Teil. Die innere Lage. In einer Betrachtung des Sessionsabschnittes Heist das „Fremdenblatt" darauf hin, das; alle Anlagen, die Ministerpräsident Freiherr v. Gautsch >ur unerläßlich erklärt hatte, vom Hause angenom-^en worden seien. Der ominöse Notparagraph Me nicht die kleinste Lücke mehr, um in unser ^rfassungslebcn hineinzuschlüpfen. Ohne Zweifel Habe die große Wahlreformaktion das Haus bereits 5lit neuem Geiste erfüllt und das große Ziel wirke ^hebend auf alle Parteien. Sie beginnen den Staub ?N ewigen Kämpfe abzuschütteln und bereiten sich lUr die neue Epoche vor, von der Freiherr von putsch die Erwartung ausgesprochen, sie wird das /?nlament neu beleben und ihm neue Hkräftc zu-M-en. Die Beschlüsse des Hauses, die volle Nück-^"it. die es den Staatsiwtwendigkeiten erwiesen ?6l, seien die Anzeichen einer erfreulichen Wandung und es fei zu hoffen, daß das Parlament nun-,^hr auf der gleichen Höhe der Auffassung zu fin-^n sein wird, so oft es sich nm Anforderungen handelt, die für delt Staat und dessen Lebensunterhalt gestellt werden. Die „Deutsche Zeitung" freut sich der guten Ergebnisse des letzten Sessionsabschnittes uiro ^eint, man erfülle nur eine Pflicht der Gerechtigkeit, wenn man anerkennt, daß an diesem guten Ergebnis dem Ministerpräsidenten ein Hauptteil «ebührt. Baron Gautsch sei während des kurzen ^essionsabschnittes gewachsen, so daß er heute, von s>vei oder drei Ausnahmen abgesehen, so ziemlich ^es, was man in Österreich Staatsmann nennt, ^ Haupteslänge überragt. Freiherr von Gautsch ^nn sich beglückwünschen, daß er den Notpara-^.aphen des Staates im ablaufenden Jahre über-Aussig gemacht hat und daß der Staat nach acht ^hren seine Verfassungskrücke ein volles Jahr üVurch wieder entbehren konnte.________ Russische Finanzen. Von kompetenter russischer Seite hat der Londoner Berichterstatter der „Pol. klorr." folgende Äußerungen vernommen: Die Angriffe, denen die russischen Finanzen gegenwärtig ausgesetzt sind, kommen hauptsächlich von inneren Feinden. Es gehört zur Taktik der revolutionären Parteien, die Verwaltung des Staatshaushaltes zu diskreditieren, und es ist begreiflich, daß die niederen Klassen der russischen Bevölkerung dadurch in Unruhe versetzt wurden, so daß sie Ersparnisse zurückzuziehen und Staatspapiere zu verschleudern begannen. Tat' sächlich liegt aber für alle Interessenten an russischen Papieren nicht der geringste Grund zur Besorgnis vor. Es ist in der russischen Finanzverwab tung noch niemals vorgekommen, daß die Ziusen-zahlung irgendwie beschnitten worden wäre, und es läßt sich versichern, daß an irgendeine Schädigung der fremden Bondinhaber durch ungenügende Zinsenzahlung gar nicht zu denken ist. Daß die Kurse niedrig stehen, ist nicht zu verwundern. Sie schwanken naturgemäß je nach der Gestaltung der Politischen Lage. Leider hat die augenblickliche Situation starke Verkäufe herbeigeführt und die Spekulation ist natürlich rasch bereit, die Äedingun« gen zu großen Gewinnen zu schaffen, welche sich mit dein Eintritt der Beruhigung ergeben müssen, wobei sie von der Überzeugung geleitet wird, daß Nußland seine Verpflichtungen gegenüber den fremden Bondholdern aufs strikteste erfüllen wird. Anch in dein ganz unwahrscheinlichen Fall, daß in Nußland eine andere Negierung an das Ruder j kommt, wird keine Gefahr für die Interessenten an russischen Werten eintreten, sofern sie sich nicht zu übereilten Verkäufen hinreißen ldssen. Selbst die schlimmste Krise, die etwa eintreten sollte, wird nur vorübergehenden Charakters sein. Die Finanzen liegen auf gesunder Basis, und die natürlichen Hilfsquellen des Landes sind unerschöpflich. Hätten die russischen Finanzen keine so feste Grundlage, so hätten sie die Masscnanstürme der letzten Zeit nicht überstehen können und ein Znsammenbruch hätte längst erfolgen müssen. Eine neue russische Negierung würde sich den auswärtigen Verpflichtungen ebensowenig entziehen können, wie die jetzige. Es ist daher tatsächlich nicht die geringste Gefahr vorhanden und diejenigen, welche ihre Werte jetzt auf den Markt schleudern, handeln gegen das eigene Interesse und bieten nur der geschickten Spekulation Gelegenheit zu reichem Gewinn. Schreiben des Papstes an die Bischöfe Nussisch-Polcns. Zum Schreibon des Papstes an die polnischen Bischöfe in Nußland erhält die „Pol. Korr." von ihrem römischen Berichterstatter für vatikanische Angelegenheiten folgende bemerkenswerte Mitteilung: Der Hkunogebung des Papstes kommt die Bedeutung eines wichtigen politischen Aktes zu. Am Beginne seines Pontifikats hatte der Papst für die Sache des polnischen Nationalismus in Nußland und Deutschland Sympathien an den Tag gelegt, die man sowohl in St. Petersburg wie in Berlin als übertrieben ansah. Pius X. schien i« dieser Hinsicht an die Traditionen Pius IX. «> knüpfen zu wollen. Nunmehr kommt der Papst auf die Politik Leo XIII. zurück, der sich während sei« ncs langen Pontifikats stets bemüht hat, die Sach« der Neligion und des Katholizismus von jener beil polnischen Nationalismus zu trennen. Das Emire» ten des Papstes zugunsten der russischen Monarchie hat um so mehr Wert und wird in St. Petersburg um so höher gewürdigt werden, als es während der schweren inneren Erschütterungen des genannten Neiches erfolgt ist. Das Schreiben Pius X. darf als daö Vorspiel einer Reihe sehr wichtiger Matz-regeln angesehen werden, welche die vollständige Freiheit des katholischen Kultus in Rußland zu Feuilleton. Vom Weihnachts-Büchertische. (Fortsetzung.) r, "Aus dem Tagebuch eines Säug-^NssZ« Abschrieben von seinem Vater Karl Eu° 3" Schmidt. Oktav. Mit vielem farbigen Buch-^Uck von Ernst Kreidolf. Gebunden 8 00 iv. ^Ein Bündchen lustiger Plaudereien, in dem der haling seme kleinen Leiden uud Freuden schildert ,« nnt gutem Humor und feiner Beobachtungsgabe ^ Umgebung kritisiert. Sein Vater Karl Eugen Muidt hat sie zu Papier gebracht, und Ernst Krci-^l< dor bekannte Fih2-Nutze-Malcr, hat einen Iau° . «en Vilderschmuck dazu gezeichnet. So ist ein Nänd lick "standen voll köstlichen Humors, das viele her-ilw ^^uen wird, von dem aber insbesondere j.'de ltl!!^ Butter und jeder junge Vater, jeder Großvater h., ^do Großmutter, überhaupt jeder, der sich gern ^ "'"" Kindern abgibt, entzückt sein wird. Auf ^ Mdmungsblatte steht zu lesen: „Der Mutter t^^äuglings in treuer Liebe d?r Vater", und so j^" es gewiß jeder junge Vater mit Vergnügen der ^n Mutter seines Säuglings darbringen. ^ 'bitterböse Bubenstreich? aus dem U^tutsbereiche." Von Paul Härtl. Mit t.Illustrationen von Hans Schwegerle. Preis kw - ' Zwei junge, fröhliche zNinstler haben in tii^nsamn Arbeit ein lustiges Buch geschaffen, das h48 20. Dezember 1905. sichern bestimmt sind. Seit langem spricht man schon von der Errichtung einer Nuntiatur in Sankt Petersburg. Obwohl offizielle Verhandlungen hierüber noch nicht stattgefunden haben, glaubt man im Vatikan zu wissen, daß (^af Witte der Verwirklichung dieses Plans geneigt ist. und man hält dic Hoffnung für berechtigt, daß die Schaffung einer solchen päpstlichen Vertretung nach der Wiederkehr der Nuhe in Rußland nicht lange auf sich warten lassen dürfte. Man sieht ferner noch andere wichtige Zugeständnisse an die katholische Kirche voraus, insbesondere hinsichtlich der Freiheit der Seminare, der Freiheit des Religionsunterrichtes, des freien Verkehrs des Episkopats mit dem Heiligen Stuhl und des Übertritts von der Orthodoxie zum Ka-tholizismus. Man glaubt im Vatikan überzeugt sein zu dürfen, daß die Einführung der neuen Verfassung in Nußland die Einräumung einer neuen Organisation des katholischen Kultus, wie sie in den meisten lvestlichen Ländern besteht, mit sich bringen werde. Politische Ueberficht. Laibach, 19. Dezember. Das Herrenhausmitglied Dr. Mattuk veröffentlicht in einer böhmischen Monatsschrift eine Studie über die Wahlreform. Er spricht sich gegen da<> allgemeine und gleiche Wahlrecht aus, weil dadurch der bürgerliche Mittelstand zurückgedrängt würde. Auch in nationaler und politischer Beziehung erblickt Dr. Mattuö in dem allgemeinen Wahlrechte keinen Vorteil, weil dadurch der Zentralismus gekräftigt werde. In Besprechung der Vermittlungsaktion des Herrn Ladislaus von Lukacs führt die „Neue Freie Presse" aus, daß schon viel damit geschehen sei, wenn nach der schroffen Abweisung, welche die Koalitionsführer am 23. September in Wien gefunden haben, eine Wiederanknüpfung der Verhandlungen stattgefunden hat. Die Schicksale der Monarchie hängen von ihrem Gelingen oder Mißlingen ab. Auch wir in Österreich spüren die Stöße, die der Konflikt dem ungarischen Staate zufügt. Empfindlicher noch als die staatsrechtlichen Verwicklungen berührt uns die Unsicherheit, die bezüglich der endgültigen Gestaltung unseres künftigen Verhältnisses zu Ungarn besteht. Die erste Vedingnug dafür, daß diesem kaum mehr erträglichen Zustande ein Ende gemacht werde, ist die Veqründung einer Negierung m Ungarn, die es auch dem Reichstage ermöglicht, seine verfassungsmäßige Tätigkeit wieder auszuüben. Die Bemühungen des Herrn Lukacs nach dieser Richtung werden daher auch von den Sympathien Österreichs begleitet. — Das „Neue Wiener Tagblatt" sieht der Entwicklung der Dinge wenig vertrauensvoll entgegen, namentlich was die Rückwirkung auf unsere Reichshälfte anbelangt. Vei uns habe man aus den verworrenen Zuständen drüben nicht nur keinen Vorteil, sondern auch keine brauchbare Lehre zu ziehen gewußt. Unsere Landesmisören und Vezirkömiftrcn bilden den einzigen Gegenstand der öffentlichen Diskussion, weil leider das Leitmotiv bei uns immer Unfriede heiße. — Die „Zeit" erklärt sich dagegen, daß der ungarische Reichstag bis in den März hinein vertagt werden soll. Man habe mit der früheren laugen Vertagung nichts gutes erreicht. In die gemeinsamen Angelegenheiten , werde damit eine Konfusion und Nechtsunsichcrcheit ! hineingetragen, die uns vor Europa bloßstellen, l Unser Heerwesen beruht jetzt auf einen: staatsrechl-, lich undefinierbaren Vorschußgcschäft. Und nun soll ^ die Neuordnung, die in das Verlragsverhältnis ^zwischen beiden Reichshälften cingerissen ist, auch noch auf unsere Vertragsverhältni,se mit den auswärtigen Staaten übergreifen. Das sei der Segen der Vertagungspolitik. Sie lockere das Reich in allen Fugen und mache zugleich alle Ausgleichsund Friedensbemühungen, die eines nahen Termin-zwangcs bedürfen, wenn sie Erfolg haben sollen, unfruchtbar und wirkungslos. Mag es aber mit Ungarn werden wie es wolle — loir Österreicher wollen einmal ein klares Ende sehen. Zum Zwecke einer Sympathiekundgebung für das freundschaftliche Einvernehmen Deutschlands mit England wurde von den Altesten der Kaufmannschaft in Berlin am 17. d. M. eine Versammlung veranstaltet, an der etwa 2000 Personen teilnahmen. Der Stadtälteste Kämpf eröffnete l die Versammluug und betonte, daß entgegen der ! m den letzten Jahren zwischen Deutschland und ^England Platz gegriffenen Entfremdung neuer-! dings eine ruhigere Auffassung sich geltend mache. ! die in der Einsicht wurzle, daß die beiden großen Nationen keine entgegengesetzten, sondern gemeinsame Interessen haben. Redner schloß uuter stürmischem Veifalle der Versammlung mit dem Wunsche, daß der Zweck der Versammlung erreicht , werden möge. Sodaun wies der Direktor der Dis-! konto-Gesellschaft Salomonsfohn auf die guten Ve-! ziehungeu Mischen der englischen und der deutschen Vankwelt hin. Hierauf sprach der Direktor der Tech-! nischen Hochschule in Eharlottendurg über die Be zichungen zwischen Deutschland und England auf! dem Gebiete der Technik und betonte, ein Krieg wäre nutzlos' die beiden Nationen hätten nur Vor- ^ teile, wenn sie sich die Errungenschaften der Technik i sowie der Kunst und Wissenschaften dienstbar zu machen suchten. Ebenso betonte Prinz Heinrich zu Schönaich>-Earolath, daß nur ein dauernder Friede beiden Nationen zum Segen gereichen und die! Kultur und Zivilisation fördern könnte. — Nach-! dem noch mehrere Redner in ähnlichem Sinne ge-! sprochen hatten, nahm die Versammlung eine Resolution an, in welcher es heißt: „Die Versammlung begrüßt mit Freuden alle Bestrebungen, die auf die Herstellung und Aufrechterhaltung freundschaftlicher Beziehungen zwischen der englischen und der deutschen Nation gerichtet sind, und spricht die Überzeugung aus, daß das freundschaftliche Verhältnis zwischen Deutschland und England dazu berufen sei, nicht nur die Interessen der beiden Nationen, sondern auch die geistige und wirtschaftliche, Entwicklung der Welt aufs wirksamste zu fördern." Tagesneuigleiten. — (Über einen originellen Stuoen ° tenstreik) wird der „Post" aus Rom geschi-icben:^ Die hiesigen Studenten der Medizin streiken wegen, einer Billettermäßigung auf den Straßenbahnen. ! Nun hat das akademische Profefsorentonsilimn 1500 Franken an die Ballgesellschaft gczahtl, um für zwei Monate die Ermäßigung zu „erkaufen". Aber auch davon wollten die Studenten nichts wissen und haben einstimmig beschlossen — weiterzustreiken. So ge» winnt man denn immer mehr die Überzeugung, daß es den jungen Herren mehr um Ferien als um Fahr< Preisermäßigungen zu tun ist. — (Der Hochzeitszug ins Gefäng' n i Z.) Die geheimen Polizisten in einem großen Pa' riser Warenhaus« »nachten, wie aus Paris geschrieben wird, vorige Woche einen guten Fang. Sie bemerkten eine fcingeklcidctc Gesellschaft von Damcn und Herren, die in allen Abteilungen zusammcnstahl, was ihr mitnchmcnswert erschien. Als man alle vcrhaf^ tctc, entdeckte man ein vollständiges Warenlager. M' Feststellung der Personalion stellte es sich heraus, daß man es mit einem neuvermählten Paare und der Hochzeitsgesellschaft zu tun hatt«. Sie waren auf den Gedanken gekommen, eines der großen Waren' Häuser der Rue Nivoli aufzusuchen und die noch ftb' lenden Einrichrungs- und Wäschegegenstände kostonlos dem großen Bestände zu entnehmen. Nun muß dcis „glücklickie" junge Paar seine Flitterwochen im O^ fängnisse zubringen. — (Pfiffig.) Aus der Pfalz wird der „Frkf. Ztg." geschrieben: Die Furcht vor der Erhöhung del Hundesteuer (cinc solche, inzwischen aber wieder z"' rückgezogene Vorlage beschäftigte jüngst die bann'A ! .Kammer) veranlaßte die Gemeinde W. gclcgcntl^ der am 1. d. M. ersolgten Volkszählung, der Sts' tistik ein Schnippchen zu schlagen. Man hatte s^ dort ausgerechnet, daß dic Gemeinde 305 Einwohnt zähle, also fünf übor die Zahl, b?i der dio Erhöhu^ der Stcner in Wirksamkeit trcteu sollte. Uni nun ^ Gemeinde vor dicseni Mißgeschick zu bewahren, ma«' ten sich am 30. November sechs Mann auf den M und übernachteten in der Stadt Annwcilcr.. Auf dici^ Weise wurden sic in W. nicht mitgezählt und die vel' hängnisvolle Stcuergrcnze wurde nicht erreicht. — (Einer, der eine gute Natur ha^ Man schrcibt von der Saar: Am Knappschaftslazatt" in Sulzbach klopfte unlängst in dcr Nacht cm Vers' mann an und ersuchte den ihm öffnenden Laza^ gchilfcn mn ciuc kleine Gefälligkeit. „Nähc mor eiv^ mci Vauch zu, daß ich heimgch'n kann, do henken ^ mcr dic Darm erausi" Dcr Mann wurde ins Ot^ rationszimmor geführt, untersucht und da fand!'^ denn, daß er einen klaffenden, von einer Schlägt herrührenden Schnitt im Loibe hatte, und daß ^ dicscm tatsächlich dic Godärme hervorquollen. ^ Wunde wurde ihm schleunigst zugenäht, abcr h^ durste cr vorläufig nicht, so sehr er auch beteuert daß das „Dings" ihm nichts mache. — (Turn - und GcrichtZsa al.) Vor "w gen Tagen hat sich in Nottingham bci einer Geri^«. Verhandlung ein heiterer Auftritt abgcspiclt. Wahr^,. der Verhandlung wurde unter anderem auch "^ Frago erörtert — es handelte sich um die Klage w^ Nichteinhaltung ciner Wette —, ob es möglich ^ einen Zylindorhut vom Fußboden aufzuheben, ^ dic Knie zu biegen, eine von Turnern in gesellt. Kreisen häufig geübte „Kunst". Einer der Advoka^ behauptete, 05' sei dies bei einem Taschentuche ^, Das Kreuz auf dem Berge. Glne üiebesgeschichte. Aus dem Sloveuischen des Ivan Canlar, übersetzt von K. Koch. (26. Fortsetzung.) Als sie das erstemal den Brief geöffnet hatte, lachte sie über dcn Namen; jetzt war er ihr wider-wärtia und cs schien ihr, als habe Matthias übermütig und so rccht herrisch gelacht, als cr ihn schrieb: „Sie ist ja so klein und arm l" hatte cr gedacht. „Sic hat bloße Füße, cincn bunten Bauernrock an und die Hände bloß bis zum Ellbogen, ganz braun und zerkratzt!" Sie las weiter und aus jedem Worte wuchsen ganz neue, unschöne Gedanken. „Wie geht os Euch dort in dem lieben, von allen Seiten sicher zugeschlagenen Kessel? Er ist deshalb so sicher zugeschlagen, damit nicht cmmal das kleinste Mäuschen hineinkann!" Trotz walltc in HannaZ Herzen auf. Sie crin ncrtc sich an dic Schlucht, wie in ihr die stillen Ab?nd schatten wallten und von weiten, dcr Glocken Lied hcrcinflutctc so wehmütig und so süß. „Nohncn hier nicht dcinc schönen Träume? Weshalb, Matthias, kränkst du doin stilles Heim?" ... Als sic das erstemal den Vricf gelesen, hatte sie fröhlich über den sorg° sam zugeschlagenen Kcssel gelacht. „Und Wie geht es dir. du mein kleines, unschuldiges, ernstes Müttera>n? Wcnn ich auf der Straße hmgcho und Damcn sche, in rauschenden hellen Klei», dcrn, mit Noscnhütcn auf dcn kunstvoll frisierten Haa j ren, da crinncrc ich mich manchmal, wie du aussähost in einem solchon Kleide, mit einem solchen Hute und solcher Frisur, und da lache ich, daß ich in cincn Haus» flur treten muß ... Du armes, unbchilflick^cZ Han° nele — in so frohen Stunden licbe ich dich am meisten! Ich streichelte dir gcrne deine rot?n Wangen, küßte di ch gerne auf diese deinc roten Lippen!" Hanna zitterte wie vor Angst. „Noch niemals hat cr so gesprochen, auch nie so geschrieben ..." Als stände er dicht vor ihr, wich sie mit dem Kopfc aus. Sie fürchtete, daß er sie berührte, sein Kuß hätte ihr cinc Sünde geschienen ... Sie vertiefte sich. Sie sah dort, in erkennbarer Fcrnc, eine große, lärmende Stadt. Matthias schritt durch die breiten Gassen, an hohen, stolzen, ganz w^ißm Häusern vorbei. Er war städtisch gokleidet, den Hut trug cr ein wenig seitwärts, schöne Locken fiolen ihm in die Stirnc. Er sah nach allon Seiten und lächelte manchmal freundlich. An ihm vorbei gin-gen schönc Damen, in rauschenden hcllm Gewändern, Vlumcnhütc auf den kunstvoll frisierten Haaren. Eino Damc rauschte an ihm vorbei, Icicht hob sie dcn langen Rock auf wic dic Lehrerin im Pfarrdorsc; Matthias blickte sio an und auch sie blickte ihn an und lächelte... Hanna schrak zusammen,; sie erhob die Händc, um ihn anzuflehen. „Matthias, tu' mir kein Leid!" Matthias war fröhlich und schrieb seinen fröhlichen Brief weiter. Gerade an der Stolle kannte man die Spur einer Träne; sie war einst aus ihrem Auge gefallen, das von freudiger, hoffnungsvoller Licbe naß geworden war. Die Spur verbreiterte sich und voiwischtc eine andere Tränc, die aus dem Leid ent> sp run gen. „Deine Licbe ist nur wic eine gcwcihtc M^s. wie sie fromme Burschen an seidenem Vandc uin ^ Hals tragen und sich schämen, sie anderen zu zeig^'. , Ich erinnere mich an einen Kameraden, den s^ > Schwester besuchte. Sic kam in buntem, broitcw u rauschendem Nocke, ein Tuch auf dcm Kopfo, in Hand cinen großen Schirm. Er scnktc dcn Kopf, ^, cr mit ihr durch dic Straßen ging, und blickte " gcndshin. Ich abcr weiß, daß er sie vom H^ liebte..." . «e Hanna war traurig, deshalb verwischte dtt ^ ^ Träne eine zwcitc, heißere. „Er schämt sich u^ ^, Liebe, wie einer geweihten Münze am Halse; er n'U ^ dcn Kopf senkcn und nirgendshin blickon, lv^^ mit mir durch die Straßen ginge. So hat cr meine ergebene Lieb." verworfen . . ." «H Was war mit ihm geschehen? Was ha^^ ^ vom Winter bis zum Sommcr zugetragen? ^ ^s dcn letzten übermütigen Vricf gcschncben "' h?,,, dann vcrstummt. Wohin hattc er sich wohl bcss ^ mit wom verkehrt? . . . Wicdcr sah Hnnna, '" .^ ganz dentlich, jene schönc Dame im rauschmdenV«- ^ kleido vor sich. Sie hattc nicht nur gclächolt, ihn ^ nur mit einem freundlichen Blicke gcgrnßt. Sl0 ^ sich ihm angeschlossen, er führt? sic Arm in A"" ^c dic hellen Gasscn, scinem Hcime zu ... Er >'^ ^ gcwcihtc Münze untcr scincm Halse nicht "'^' .'Men Beinen nicht aufzuheben verilwchte. Nun er» Me der Nichter, er halte die Ausführung des Ver-^ für möglich und ließ gleichfalls fein Taschen» . ^ fallen, das er dann tatsächlich auf die erwähnte ^Wieder ill seinen Besitz brachte. Der die Ver-^lgung führeilde Anlualt ließ aber diese Beweis-. Mlng durch Seine Loroschaft nicht gelten und be« ^ptete. der Nichter habe unter dem Talar die "le gchogeli. „Ew. Lordschaft haben die Knie nicht tade gchaltei^!" rief er jil geringschätzigein Ton. ^,' ^a," erwiderte eifrig der Nichter unü wicdcrholte ^ ^tnststück, indem er den Talar hochhob. Es war, > k ein, Augeilzeuge erzählt, ein ungemcin erfrischen» ^. "Nblick, alle an dem Prozeß Beteiligten zu be» ^Men, die ihrerseits der Ausführung des Versuches l°i!) Seiiie Lordschaft mit gespannter Aufmerksam» ^ folgten. , ^(Das Mittagessen in der Nock-^che.) Eine amerikanische Firma bringt Herme-I verschlossene zylindrische Büchsen in den Handel, M^ aoci verschiedenen Abteilungen ein vollständig ^leit^tes Mittagessen, bestehend aus drei verschie-. en Speisen in vollständig zubereiteter, aber mög' ^" wasscrariner Form enthalten. Die Büchsen, welche ^ "amr„ äiilu^i' tud^« führen, sind 15 Zentimeter > 6 und messen fünf Zentimeter im Durchmesser, y l. Rauminhalt beträgt liOO Kubikzentinietcr. Die lugkeit könnte für die Verproviantierung cinerFeld-^^ ^>on Vedeutui^g werden, besonders wenn die ^"isen mit Speisen konzentrierten Nährwertes ge» ^ ^ ^vürden. Gourmets und Gourmands jedoch wer-z^ nch wohl kaum niit der „ Dio Fragen, die zur Besprechung und zur Ei> ^"ug vorgelegt wurden, betrafen die gesamte Or. . liatlon der weit ausgreifenden und vom Ministern fur Kultus und Unterricht inspirierten und ge-ll„l3 ?l '^"r des Ausschusses, so daß zu dieser «MuWtzung, wie wir kurz berichtet haben, das >'onliche Ericheinen der Mitglieder, mag deren ^'lNzil auch Graz, Görz, Klagenfurt odcr Marburg ^'Notwendig erschien. — Der Gegenstand der Ver. ^""lungcn wurde vom Universitätsprofessur Dr. K. iH^kelj schon vorher bis ins einzelne erwogen, ^rl< ^ firiert und den Ausschußmitgliedern zum ^ ^udium überinittelt, so daß die Sitzung ohne »ynk verlaufen konnte. Auf der Tagesordnung bildl' ' ^ funkte, wovon mancher wieder in — nicht ^ .1 gesproclien — Hunderte von Fragen zerfiel, ill,,, ^a.e bereits vorausgegangener reiflicher Erwä-»ly^, lu präzisester Form erledigt zu werden ver- ^t> ^^"^a nahm folgenden Verlauf: Der Aus-^tt? ^r vom Organifator der ganzen Arbeit — llh" Erfolg nicht bloß dem slavonischen Volkslied ^^/ommen wird — von Dr. ktrekelj im Auftrage tz^ "lnsterium5 zur Sitzung einberufen worden: der ^/?.^ ^'utbot auch den Erfchienenen zuerst don ''^ ^^' Erscheinen und schlug dann als Vor. ^ '^ der Sitzung den Universitätsprofessor Dr. M. ^^? "'^ "^ Schriftführer dell Gymnasialpro» ^ ' ^- Tonlinijek vor. Dr. Murko be-"Xt^ "ls Vorfitzender die Ausschußmitglieder, dar-^ ^ "mnentlich dei« vo,n Ministerium als Vertreter ^ Vierung delegierten Landesschulinspektor Franz ^^^' ni dessen Erscheinen eine Bürgschaft dafür ^ V /^ ^^ entscheidenden Faktoren dnn geplan» ^f ^^rnehnien stets gewogen seien, und wies dann ^tosf^. überreichen, zur Bewältigung vorgelegten ^rdo ' ^ einzelnen Punkte der Tagesordnung ^dn" ^raufhin in der Weise vorgenommen, daß ^" A s^l- ^trckelj auf alle Gebiete des zu betretenen j/^tsfeldes sich erstreckenden, peinlich genauen, ^a>>" ""li und den Anhalt wesentlich erschöpfenden ^»^ 'Ucnst^lungcli, die gelegentlich zu ganzen Al> ^ ^'Ugc,l anwachsen, vom Verfasser selbst Punkt ^8?i/^ '^ 3c>r'u einer- Berichterstattung vorge ^Ii^..^ud dann durchberaten wurden, um in der h ^u'ch fixierten Form dem Ministerium vorgelegt ?^ ' "^ Dr. ßtrekelj gab zl«erst kund. welche ^"no ^^'" ^^" ^^"' ^^ Ministeriums zuge« ^ss«. ^""n, um die Tätigkeit des Arbeitsaus-'" ^'' der inzwischen amtlich bestätigt worden sei, t^/'n zu bringen. Hiebci wurde in Anregung ge-^iti^' ""K auch für Trieft ein Ausschußmitglied zu ^^en und dem Ministerium vorzuschlagen sei. "N'gnng Dr. ktrekeljs wird ferner dem Mini- sterium von feiten dcs Ausschusses der Vorschlag un-terbreitet werden, es sei der geplante Titel für das Gesamtwcrk („Das Volkslied in Österreich") in den Titel „Österreichische Volkslieder" oder „Österreichischer Liederschatz" (am besten in lateinischer Sprache) zu ändern. Weiterhin wurden die „Grundzüge" für das geplante Werk besprochen. Diese sind eine sinngemäße Erweiterung und Umarbeitung der vom Ministerium felbst in gedruckter Form herausgegebenen „Grundzüge für die Sammlung" und beantworten in lichtvoller Weise die Fragen, was lind wie gesammelt, und wie das Gesammelte schließlich verarbeitet werden soll. Das große Publitum wird es mit Freuden begrüßen, daß in die Sammelarbeit ganz inbefondere der musikalifche Teil einbezogen wird: außer eigentlichen Liedern werden in diesem Werke auch jene musikalischen Äußenmgen des Volkslebens Berücksichtigung finden, die bei Tanz und Unterhaltungen, bei fröhlichen und traurigen Ereignissen des Lebens, durch Stimme und Musik zum Ausdruck gelangen. In diesem Werke sollen selbst die Nachtwächter- und Gleichtaktsliedchen, wie sie die Arbeiter beim Einra'mmen eines Bannipfahles usw. ertönen lassen, Ausnahme finden, wie nicht minder die Melodien ohne Worte, die Iuchezer und rhythmischen Rufe; selbst das Triangeln ist nicht zu vergessen. Di wurde Dr. HtrekeIj gewählt, zum Redakteur des musikalischen Teiles M. Hubad, der erstere ist zugleich Obmann des Arbeitsausschusses, der letztere fungiert als dessen Stellvertreter; im Zentralarbeits-ausschuß bekleiden je besondere Funktionen noch die Herren: Dr. M urko ist Gegenzeichner, L. Pintar Kassier; Nechnungsrevisoren sind Fr. Milöinski und Dr. Josef Tomin 8 ek. In die Leitung der einzelnen Sektionen teilen sich folgende Herren: M. Hu bad (Leiter der Sektion Oberkrain), Fr. Mill'in ski (Leiter der Sektion Unterkrain), Prof. A. ^trit of (Inner-train), Iofef Kri 5 ma n (Istrien). Johann Koko-Zar (Görz), Johann Schein igg (Kärnten). Dr. Josef T o m i n « e k (Steiermark, südwestlicher Teil), Gabriel Majcen (Steiermark, nordöstlicher Teil). Unter dem Titel „Reglement fiir die Organisa» tion, Tätigkeit und Geldgebarung des Arbeitsaus« schusscs zur Fertigstellung der slovenischen Abteilung usw. wurde ein Statut angenommen, das die Obliegenheiten des Ausschusses und seiner Funktionäre im einzelnen regelt. Festgesetzt wurde auch ein Präliminare für den Rest deZ Jahres 1W5 und für das Jahr 1906; wir heben daraus die Anschaffung von zwei Phonographen smut AX) Walzen hervor. Nachdem noch einzelne administrative Fragen besprochen worden waren, schloß der Vorsitzende Doktor Murko um 7 Uhr abends die Sitzung mit einer Ansprache, in der er folgendes hervorhob: der slovenische Arbeitsausschuß hatte hiemit eine große Lei° stnng vollbracht; alle vorbereitenden Schritte sind ge- tan und die Sammelarbeit kann nunmehr in abseh« barer Zeit in Angriff genommen werden. Dieser rasche Verlauf der Vorarbeiten ist unmittelbar der großen Leistung des Professors ßtrelelj zu verdanken. Der Arbeitsausschuß kann aber auch in die Zukunft mit Zuversicht blicken; denn die beiden Hauptredaktoren bürgen für die erreichbar vollkommenen Erfolge. In erster Linie allerdings und mittelbar gebührt der Dank des Ausschusses der Negierung selbst, dem Ministerium, das in so einsichtsvoller und energischer Weise in allem und jedem die Initiative ergriff und mit einem Schlage eine Aufgabe gelöst hat, die einem einzelnen Menschen oder einer kleinen Korporation nie und nimmer gelingen konnte und nicht gelungen ist. Der Vorsitzende empfahl daher zum Schlufse dem anwesenden Regierungsvertretev wä'rmstens die mög» lichste Förderung des so glücklich inaugurierten Un» ternehmens. —iu— — (Von der Post- und Telegraphen» direktion in Trie st.) Seine Majestät der Kai» s? r hat dem Vorstande der Post» und Telegraphen« direktion in Triest, Herrn Hofrate Moritz Feli' cetti von LiebenfelZ, anläßlich d?r von ihm erbetenen Versetzung in den bleibenden Rnhestand das Ritterkreuz des Leopold-Ordens verliehen, wei» ters die Versetzung des Herrn Oberpostdirettors Her« mann Pattay von Zara nach Trieft genchmigt und ihm bei diesem Anlasse den Titel und Charakter eines Hofrates verliehen. — (Spenden.) Fiirst Karl Auersperghat zu den Baukosten des MesnerhauseZ in Gottsche« ü(X) X und dein Gymnasialunterstützungsverein in Gottschee 1000 X gespendet. — (Feuerwehr-Jubiläumsmedaille.) Anspruch auf diese Medaille haben bekanntlich Feuerwehrmänner, die eine 25jährige Diensttätigkeil nach« weisen können. In Krnin bestehen folgende Feuer» wehren, schon 25 und mehr Jahre: Laibach, Gurk« feld, Ratschach bei Steinbrück, Tabakfabrik, Waitsch. Gleimtz, Mottling, Rudolfswert, Vischaflack, Gott-schee, Oberlaibach, Unterloitsch, Nesseltal, Krainburg, Iosefstal, Niederdorf bei Reifnitz, Domiale und Adelsberg. Die betreffenden Kommanden wollen für ihre Kameraden, die eine 25jähriZe Dienstzeit haben, die Gesuche an die k. k. Landesregierung im Wegs der k. k. Bezirkshauptmannschaft (Stadtmagistrat) überreichen. Nähere Auskünfte können auch bei der Leitung des Landesverbandes eingeholt werden. —t. — (WeihnachtZ.Ausstellung.) Me F»rma Singer K Ko. Nähniaschinen°Akliengesellschaft in Laibach, Petersstraßc Nr. l, hat anläßlich der Weih. nachts'Saison in ihrem Schaufenster eine Nähmaschine» mit Gleichstrom-Elektromotor aufgestellt, welche auher Nähmaschinen auch GleichstrcnwMotore baut. Wie» uns gezeigt, ist ein 1 Zehntel Pferdekraft Motor an oie betreffende Nähmaschine angebracht. Die Anschaffung dieser kleinen Motore bietet Vorteile nach Äen verschiedensten Richtungen, indem durch deren Verwendung nicht nur eine zirka 3l)A>ige Erhöhung der Arbeitsleistung, sondern auch eine viel gleichmäßigere und viel schönere Arbeit erzielt wird. Die Kosten, welche diese Motore verursachen, sind minimal, denn sie betragen für 1 Zehntel Pferdekraft Motor bet zehnstündiger Arbeitszeit zirka 10 K. Da nun in Laibach Gleichstrom vorhanden ist, so ist es allen Gewerbetreibenden, Näherinnen und im häuslichen: Gebrauche ein Leichtes, sich bei ihren Nähmaschinen Motore anbringen zu lafseu. Obige Firma hat in Laibach bei Frau Maria AIeßovec, die eine Weiß« nähschule innehat, bereits vor einen« Monat zwei solche Motore aufgestellt, die tadellos funktionieren. Die Filiale Vetcrsstraß? Nr. 4' ist bereitwilligst ge. neigt, allen Interessenten in dieser so wichtigen Neue« rung Aufklänmgen und Auskünfte zu geben. — (Vom La ndeswei nkoller.) Bei d?r morgigen, von 7 bis 9 Uhr abends stattfindenden öffentlichen Weinkost gelangen über 30 Weinsorten von Unterkramcr und Wippacher Weinen zur Kost. Es sind die? die Untevkrainer Weine von Dr. I. Ho» öevar, Jean und Wilhelm Pfeifer, Franz Kerin, I. PresMy, Anton Ulm, I. Lenaröiö und I, Kav» rcnöiV-, Viktor Nohnnann und E. Wutscher (Dessert-wein in Flaschen), weiters die Wippacher Tisch- und ausgesuchten Weine von A. Hrovatin, M. Perhauc, Al. Ferjanüil' und vom Gmfen üanthieri. —m— — (Vortra g.) Am verflossenen Sonntag hielt der Sekretär des Vereines für die Morastkultnr, Herr Dr. E. Kra m e r, im Schulhause zu Bnnmdorf emen Vortrag über die Bebauung der Morastgründe. Zum lehrreichen Vortrage waren über hundert Besitzer er-schienen, die den Ausführungen des Herrn Vortragen, den mit großen, Interesse folgten. Herr Dr. Kramer besprach in eingehender Weise die Düngung mit kunst. lichem Dünner, wobei er die einzelnen Düngersorten erörterte ging dann zum Wiesenbau und zur Gras- Lmbacher Zeiwng Nr. 291. 2650 20 Dezember 1905. gewinnung über und erläuterte seinen Vortrag durch Vorzeigung einzelner Grasarten und deren Samen, die auf den Versuchsfeldern gewachsen waren. Die Besitzer zeigten sich von dem einstündigen Vortrage sehr befriedigt und stellten an Herrn Dr. Kramer die Bitte, noch weitere Vortrage abzuhalten, welchem Ansuchen er stattzugeben versprach. Auch lud er die ^ Anwesenden ein, im Sommer das Versuchsfeld am Karolinengrunde zu besichtigen, wo er ihnen die Errungenschaften des künstlichen Düngens, namentlich die GraZarten, die am besten gedeihen und ein ausgiebiges Viehfutter liefern, vorweifen wolle. —t. * (Bezug der Arznei waren aus dem Auslande.) Nach den bestehenden Vorschriften haben Privatpersonen zum Zwecke der Einfuhr von Arz. neizubereitungcn aller Art und als Heilmittel in den Verkehr gebrachten kosmetischen und diätetischen Ar« tikcln aus dem Auslande um Erteilung der Bezugs-bewilligung bei der politischen Landesbehörde des Kronlandes, in welchem sie wohnen, anzusuchen. Die Gesuche um Bewilligung zum Bezüge derartiger Wa-ren sind mit folgenden Belegen zu versehen: 1.) Die betreffenden Waren find nach ihrer Spezialbenen-! nung, Menge und Verpackungsart genau zu bezeich« ^ neu. Desgleichen find die auf den Umschließungen be» findlickM Anpreisungen und Ankündigungen genau onzugeben. 2.) Die Beschaffenheit und Zusammen« setzung, Zweckbestimmung und GebrauchsaMveisung ist nach Möglichkeit durch Prospekte, BcrcitungZvor« > schriften, Rezepte lc. nachzuweisen. Sind die ernxihn-ten Behelfe der betreffenden Warensendung ange- z schlössen, so sind sie der Partei auf Verlangen vom Zollamte behufs Beischlicßung an das Gesuch auszufolgen. 8.) Dem Ansuchen ist ein ärztliches Zeugnis über die Zulässigkeit des Gebrauches und die zu verbrauchende Menge des betreffenden Mittels anzuschließen. 4.) In jenen Fällen, in denen dies von. der politischen Behörde aus besonderen Gründen für notwendig befunden wird, kann eine amtliche Untersuchung der Ware oder von Mustern derselben statt- i fmden, wenn sich die Partei zur Tragung der Unter», luchungstosten bereit erklärt. Die Gesuche unterliegen ! dem Stempel von 2 X, die ärztlichen Zeugnisse einem ^ solchen von 1 X, alle übrigen Beilagen einem Stem» pel von je 30 Hellern. —r. — (Kaiserliche Akademie der Wis - j se n schaften in Wien.) Zum 54. Male liegt jetzt > der Almanach der kaiserlichen Akademie der Wissen», schaften in Wien vor, der über die vielseitige und umfassende Tätigkeit dieser Körperschaft im letzten Jahre Aufschluß gibt. Die Akademie zählte im Herbste V. I. 7 Ehrenmitglieder, dann in der mathematisch« naturwissenschaftlichen Klasse 29 wirkliche und 40 korrespondierende Mitglieder im Inlande sowie 8 Ehrenmitglieder und 40 korrespondierende Mitglieder nn Auslande: der philofophisch.historischen Klasse gc> hörten 30 wirkliche und 40 korrespondierende Mit« glieder im Inlande, 8 Ehrenmitglieder und 37 kor» responoierende Mitglieder im Auslande an. — (Christbaum fest.) Me „Freiwillige Feuerwehr- und Nettungsgesellschaft in üaibach" veranstaltet am Stephanitage im großen Saale d?s «Mestni Dom" das usuelle Christbaumfcst. Programm: a) Begrüßung der Gäste, d) Beleuchtung des Christbaumes, e) Veteilung der Kinder miti Christbescherungen, ä) Lustspiele, e) ungezwungene Unterhaltung. Beim Feste wirkt die Vereinskapelle unter Leitung des Kapellmeisters Herrn Poula mit. Eintritt: «0 n, Kinder W 1i. Anfang um « Uhr abends. — Das Neinerträgnis ist dem Vereins-Kran« ken- und Invalidcnfonde gewidmet. > — (Weihnachtsfeier.) Man schreibt uns aus Gottschee: Über Anregung des Fachlehrers Herrn M. Petsche veranstaltete der ganze Lehrkörper unserer Volksschule unter Zuziehung von Schul- und Kinderfreunden Sonntag den 17. d. M. nachmittags im Saale „Zur Post" eine Kindeworstellung, „Weihnachtsmärchen" betitelt, die einen anheimelnden, vom Zauber der Jugend erfüllten Zug hatte und den Arrangeuren wie den Ausführenden zur hohen Ehre gereichte. Die kleinen Zöglinge, ebenfo frisch als liebenswürdig spielend, entfalteten eine solche Grazie, trafen den Ton so gut und bewegten sich mit so viel natürlicher Anmut, daß sie den zahlreich gekommenen Zuschauern lante Nufe des Beifalls und der Bewunderung entlockten. Die eingestreuten Weihnachtsliedcr und Gesänge wurden ebenfalls tadellos zn Gehör gebracht und lebhaft beklatscht, überhaupt herrschte eine Stimmnng, die von jenen innigen, erfreulichen Be° Ziehungen zur Schule zeugte, die man leider durch einige Zeit vermißt hatte. Die gesamte Lehrerschaft der Volksschule verdient für diese Vorstellung, deren Ertrag der Suppenanftalt zufiel, uneingeschränktes Lob. * (Dieb st a HI.) In einer der verflossenen Nächte brachen Diebe in die Laßniksche Meierei an der Nosenbachstraße ein und entwendeten an 300 Ki-lossvamm rote Fisolen im Werte von 70 X. * (Wer ist das?) Auf der Polizeitafel in der ^ Zentralwachtstube im Magistratsgebäud« ist dile Photographie einer Frauensperson affichiert, die fich gegenwärtig in Schubhaft des k. t. Polizeirommissa. riates in Pola befindet. Die Unbekannte nennt fich Maria Hribar und will weder ihren Geburtsort, noch ihr Geburtsjahr, ja nicht einmal ihre Eltern kennen. Auch über ihren früheren Aufenthalt kann oder will sie leine näheren Auskünfte erteilen. Das einzige, was fie angibt, ist, daß sie seit Jahren in der Mon» archie herumstreicht. Auf ihren Wanderungen will sie sich längere Zeit auch iu Laibach, Görz, Agram und in Wien aufgehalten haben. — (DemCyrill - u nd M et h o d v e r ei n e) hat die Gemeinde Oberlaibach einhellig eine alljährlich auszufolgende Subvention von 30 X votiert. — (Gemeindevorstandswahlen.) Bei der am 5. und 19. November vorgenommenen Wahl dls Gemeiudevorstandes für die Ortsgemcind? Laho« viö wurden Franz Pukavec aus Lahovie zum Gemeindevorsteher, Franz Ambroi und Iofef Koielj von ebendort zu Gcmeinderäten gewählt. — Bei der am 7. d. M. stattgehabten Gemeindeausschußsitzung der Stadtgememde Krainburg wurde au Stelle des am ^2. November l. I. verstorbenen Gemeinderatcs Fer» dinand Sajovic der Hausbesitzer Franz Krenner aus Krainburg für die noch restliche Funttionsdauer zum Gememderate gewählt. — (Eine Schwachsinnige vermutlich ertrunken) Am 24. v. M. abends kam die unge» f.ihr 40 Jahre alt>, in Klein^ioren geborene, geistes» ^störte Keuschlerin Ursula Novak zum Besitzer Franz Pograjec ia Heutschdorf, wo fie auch über Nacht ver> blieb, während fie 'hren ständigen Wohnort in Fuiino l'ci Zagraoec hatte Am folgenden Tage früh entfernte s,e sich aus dem Hanse, ohne von jemandem bemerkt worden zu sein mw blieb seither verschollen. Am 8. d. nachmittag' fand nun ein Grundbesitzer aus Grinta» vec beim GIobo<:icabache 1 Paar Frauenschnürschuhe, 1 Truhenschlüssel und 1 Portemonnaie, worin sich ein Zwmn'.^onengoldstück, 4 Kronen sowie einiges Kleingeld befanden. Da diese Gegenstände als Eigen» tum der UljUtü Novak erkannt wurden, so wird ver« mutet, daß ll«. im Globoöicabache den Tod gesucht und gefunden l^bc, doch konnte die Leiche bisher trotz der eifrigsten Nachsuche nicht gefunden werden. Sie dürfte, da zu jener Zeit Hochwasser bestand, weiter, geschwemmt worden sein. * (Verlöre n) wurde eine silberne Damenuhr, ferner ein Ohrring mit grünem Steine. * (Gefunden) wurde eine silberne Kette. Theater, Kunst und Literatur. — (I5ol6äiir 2 u, kruetovall'k.) Unter diesem Titel ist ein vom Molkereiinspektor Jakob Legwart verfaßter Taschenkalender erschienen, der in der Buchhandlung I. Bonaö um den Preis von 1 K ^ 80 d, per Post um 2 15 erhältlich ist. Durch die Herausgabe eines slovenischen Tascl)enkalenders, worin die wichtigsten landwirtschaftlichen Zweige und fach liche Fragen in kurzer Fassung erläutert werden, ist einem großen Teile unserer Landbevölkerung, die sich bisher wegen Unkenntnis der deutschen Sprache nicht der deutschen landwirtschaftlichen Kalender bedienen konnte, vollauf gedient: wir sind überzeugt, daß sich derlei Kalender, insbesondere wenn sie dem Inhalte und dein Preise nach unseren Verhältnissen entspro chen sollen, überall einbürgern und Anklang finden werden. Beweis dessen schon diese erste Ausgabe. Das Werkchen enthält folgende fachliche Auf» sätze: Auswahl von Rindeirassen und deren Zucht; Schweinezucht; Milchwirtschaft; Weinbau; Keller-Wirtschaft; Obstbau; Tierheilkunde und Feldschutzgesetze. Außerdem sind einige Postbestimmungen sowie die Ämter der k. k. Landesregierung und die Lan-desämtcr in Laibach nebst deren Beamtenschaft ange» führt. Einzelnen Aufsätzen sind Tabellen beigefügt, von denen jene über die Fütterung verschiedener Tiergattungen, über die Saaten und die Ernte verschiedener Feldfrüchte sowie über die Kubizicrung von allerlei Holzgattungen besonders erwähnt zu werden verdienen. Das Material wurde mit Fleiß gesammelt und sorgfältig zusammengestellt; doch haben sich in das Kapitel über den Wein- und Obstban, entliche Fehler cingeschlichen, die bei der nächstjährigen Ans-gäbe beseitigt werden mögen. — Der Kalender sei bestens empfohlen. Fr Gombaö, LalldeZweiubllU'Wanderlehrrr. Telegramme des k. k. Telegraphen-Korrespondenz'ßureaus. Reichsrat. Sitzung des Herrenhauses. W i e n, 19. Dezember. Das Herrenhaus erledigte in seiner heutigen Sitzung zunächst nach dem Referate Niebauer ohne Debatte das Vudgetprovisorium, , sodann gleichfalls ohne Debatte das Gesetz, N"^ , die Regierung zur provisorischen Regelung der A^ ! dels- und Verkehrsbeziehungen mit Italien erwachs wird. Berichterstatter Marquis Vaquehem betoB in seinem mit lebhaftem Beifall aufgenommenen ^ ferate, daß die schädliche Weinzollklausel scho" ^ dein Abschlüsse des neuen Handelsvertrages au-^ schaltet wurde, erinnerte an die bekannten Vcrha' nisse, welche den rechtzeitigen Abschluß der Handels Verträge verhinderten, zollte unseren Handels' trags'Unterhändlern hohes Lob und sprach schliß' den Wunsch aus, daß nicht nur der Abschluß der n^ ausständigen Handelsverträge Velingen möge. >^ dern auch, daß diese letzteren der Landwirtschaft "^ Industrie die namentlich in ernsten politischen Z^ unbedingt notwendige Stabilität gewähren M^ , Das Haus verhandelt sodann das Gesetz, betreff ! die Unterstützung der Handelsmarine. Graf K^!l. stein gibt einige Anregungen im Interesse der ^ > mischen Seeschiffahrt und des Schiffsbetriebes. ^ ^ ferent Chlumetzky dankt dem Vorredner für ^ ! an die Regierung gerichteten Appell und betont, ^ ! die Förderung nicht nur der hcimifchen Seeschiff. , sondern auch des heimischen Schiffsbaues der erl>' > stenErwägung würdig sei, zumal wir eine sehr tM^ schiffnhrttrcibendeVcvölkerung besitzen undHandel^ Industrie durch eine Hebung unserer außerordew, kleinen Handelsmarine nur gewinnen können. ^ ner betont die günstige Wirkung von Schiffs Prämien und empfiehlt der Regierung das s^. > Wohlwollen bezüglich der Subventionici-ung bel ^ ^ stehenden großen Schiffahrtsgesellschaften «nd , ! für die küstenländische Bevölkerung eine Lebensp" bildenden kleineren Secfchiffahrts°UiiternehmU^, Das Haus nimmt das Gefeh in allen Lesungen , und erledigt sodann mehrere kleinere in der l" Zeit vom Abgeordnetenhaus^ angenommene Vorl<" Ungarisches Abgeordnetenhaus. Budapest, 19. Dezember. Das Haus u^ Galerien sind dicht besetzt. Vor dem Abgeordn" i l,mise sind umfassende Sicherheitsvorkehrung^ ^ ^ troffen, um Ansammlungen zu verhindern. I'',^. Sitzung ist die Regierung uicht erschienen. Der ^ sident läßt ein Allerhöchstes Handschreiben vel^ nxlchcs das Abgeordnetenhaus bis zum 1. Miirs '^ vertagt. (Großer Lärm links. Rufe: „Schmach ^ Schande!") Sodann begründet Abg. Graf Äpp"^ den Veschlußantrag der vei-einigten Opposition, ^ ,^. die Vertagung als ungesetzlich erklärt und das l" ji liche Neskript zur Kenntnis genommen wird, ^ nicht eine Berührung zwischen den beiden 3". ^ jsi der Gesetzgebung erschauert würde; weiters l^r.^, dem Antrage dagegen protestiert, daß aus^^l Vorgehen Konsequenzen zum Nachteile der R^^f nationalen Vertretung abgeleitet werden. Abt!» ^,,< ' Tisza, den Standpunkt der libemlcn Partei b/'AsI' Negierungsgcwalt in Kurland nicht mehr '"cM tung; das Flachland ist in den Händen ber ^! ^ii dischen. Die Polizei ist vollständig verdrängt- ^ ^i> dem Lande verteilten kleinen Truppenaliteu.^,t sind entweder von den Aufständischen niedcrö <>,,, worden, oder haben sich in die Städte zuriiclg" ^t weil sie sich gegen die gut bewaffneten Bande' ^z, ! halten konnten. Alle Truppen find in Mito," ^ Libau zusammengezogen, wo sie vorläufig ^,,l' z Defensive verharren. In Tulkum wurden ""^lid'' ! panie und eine Dragonerschwadron von "UN ^ schen angegriffen, wobei dreißig Mann "^ z,^ Oberstleutnant fielen. Die Aufständischen ^"^hl^ LeickM die Augen aus und schnitten ilnn'N ^' und Hände ab. In den Straßen hatte l"/,^ y^ Drahthindernisse gespannt und zündete '" .^hr^, die Hänser an. in welchen die Truppen u"t"6 ^ z,,? waren. Als die aufgeregten Mannschaften" ^ßc Straßen eilten, gerieten sie in die DralMl" und wurden aus den Häusern beschossen. ..^.^ Petersburg, 19. Dezember. Ein k" „„5 Befehl vom heutigen ordnet bessere VerpM' ^c Erhöhung der Löhnung für die Manmaim ^ Waffengattungen an. Der Mannschaft so"" ^' warme Decken, Bettwäsche nnd Seife gellem den. Orckll^ Petersburg, 19. Dezember. Das ^ komitce des Arbeiterdcpntiertenrates, weln^- ^.h^ feine Sitzung aufheben mußte, weil es icm ^^ tung befürchtete, erläßt zugleich m,t d"N - , ^' der Verbände" einen Aufruf, worin s" cn ^Laibacher Zeitung Nr. 291._____________' 2651' 20. Dezember 1905. ^ gcgemvärtigen Regierung droh? dem Lande Ge-^' ^^ würden den von der Negierung begonnenen ^unpf aufnehmen und das Kampfmittel wird von 7^ln ferneren Verhalten der Negierung abhängen, ^läufig feien alle Kräfte mobil zu machen, um für ^ GenercüauZstand gerüstet zu fein, wenn ein fol° Her angekündigt würde. Ostasien. Schanghai, 19. Dezember. Hier ist es heute äu Ausschreitungen gekommen, die von der Polizei, ^en Seeleuten und den Freiwilligen unterdrückt wur-An. Der angerichtete Schaden ist unbedeutend. Eine ^lizeistation ist teilweife verbrannt. Eine Schenke wurde zertrimnnert und ein Fahrräder laden zum "^ile ausgeplündert. Etwa 20 Chinefen wurden getö-^t. Vys^ Europäenr wurdm einige verwundet, aber Fernand getötet. Die Straßen find leer. Vavaffnete "ltrouillen ftreifen überall uncher. Schanghai, 19. Dezember. Die Straßen waren ^Ute vormittag von Müßiggängern überfüllt. Die ^äden sind geöffnet: da mall aber Plünderungen "rchtet, werden überall bewaffnete Wachmannschaf N' bereit gehalten. Der englische Kreuzer „Diadem" landete heute 500 Mann. Der amerikanische Kreuzer Aalrimore" landet ebenfalls Truppen. Andere ^eysschiffe werden Mvartet. Berlin, 19. Dezember. Das Wolf-Bureau ^lder aus Schanghai: Das deutsche .Kriegsschiff "^iger" ist heute in Schanghai eingetroffen. Budapest, 19. Dezember. Seine Majestät der Kaiser verlieh dem Patriarchen Nrankoviö anläß-^ seines 5Njahrigen Priesterjubiläums in Anerkennung seiner Treue und Verdienste das Großkreuz des "ohoid-Ordens. Ausweis über den Stand der Tierseuchen in Kram fül die Zelt vom 11. bis 18. Dezember l90b. Es herrscht: "e Schweinepest im Beziile Laibach Umgebung in der Gemeinde Liplein (1 Geh.); . Erloschen ift: "« Vchweinepeft im Nezirle Gurlfeld in den Gemeinden Groß» ^olwa (2 Oeh.), St. Kantian (b Geh.); .^"^"»f «" Bezille Nrainburg in der Gemeinde Mau- °AM . ^' lm Vezirle RadmannSdorf in der Gemeinde «lhling (l Geh.). K. l. Landesregierung für Kr»i«. Laibach am 18. Dezember 190b. Neuigkeiten vom Küchermarkte. „. hartmann Angelika, Neue Vewegungs« und Marschier» Wer. lii 44. - Fröbel Friedr.. Mutler, und Koselieder. °„« ?s- - Vollmann W.. Der Aufbau physikalischer Apparate ^selbständigen Npparatentellen, li 2 40. -Iorga N.. Ge-Mte des rumänischen Volles im Rahmen seiner Staat«. Hunnen. 2 Bande, k 24. — Vachmann Ad., Geschichte 3°?"ens. Vand 1 und 2, k X 19 20. - Kretschmayr zl'nrich. Geschichte von Venedig. 1. Band, X 14-40. -""man», I., Antl.Kant, K 4 80. — Knauer Dr. Fr.. Das Leben unserer heimischen Lurche und Kriechtiere, gbd., k.b-40 - Rüge Dr. Ludwig, Das Wegnahmerecht, K 1 68. — Dehio Prof. Dr. K., klinische und polyllinische Rezepte und Verordnungen, li 2 10. — hauptmann Malczewsli Julius Ritter v. Tarnawa, Bisherige Kriegserfahruugen auS dem russisch japanischen Kriege, l( 1 80, — «raft uud Schllu» heit. heft 5: Das Kleibuugsheft, li — 60. — Hopp I oh,, Volksschule und lknabenerziehung. 1 20. — Hirt Dr. Ed., Die Temperamente, ihr Wesen, ihre Bedeutung für das seelische Erleben und ihre besonderen Gestaltungen, k 3 36. — Wed« digen O., Jung.Siegfried, li -48. — holzamer W, Im, Wandern und Werden, X 3. — Ule Dr. O. und Klein Prof. ^Dr. h.. Die Wunder der Stcrnenwelt, li 7 80. — Puritz Ludwig, Merkbiichlein für Vorturner, k 1-20. — Bode W., Die italienische Plastik, k 1 80. Vorrätig in der Buchhandlung 'Jg. v. KIetnmayr ^Fed. Vambergin Laibach, Kongrehplah 2. Angekommene Fremde. Hotel Stadt Wien. Vom 17. bis 19. Dezember. Loser, Mellacca, Tedeschl, Kflte.; Bürger, Private, Trieft. — Sloupil, Forstbeamter. Stein« wald. — Iellmeier, Mandl, Me., Salzburg, — Erhounih' Nrlo, Hotelier, Reifnih, — Urbanöi?, Gutsbesitzer, Nillichgraz. — Gernot, Versicherungsbeamter; Budan, Schimion, Reisende, Graz. — v. Merizzi, Albert, Beamte; hamak, t. l. Oberbaurat; Kary, Helling. Flandrak, Graf, Deutscher, Steinbeck, Me.; Kastner, Historienmaler, Wien. — Omahen, l. l. Notar, Adels« berg. — Lewel, Kfm., Ödenburg. — Laßuig, Kfm.; Moser, Ingenieur, Graz. — Delpanta, Privatier, Florenz. — Torboli. Hutfabrilant.Intra (Italien). — Leih, Kaufmann, Gablonz, — Gerftenberg, Kfm., Prag. — Waith, Beamter, Linz, — Laut-mann, Kfm,, Pilsen. — Gerbec, Beamter, Ngram, » 1^^ Das Tagesmlttel der gesirigen Temperatur -1 6". «or< male -2 0°. Verantwortlicher Redakteur: Anton Funtet. Gin «ollSmlttel. Als solches darf der als schmerz, stillende, Muskel und Nerven lräftigenbe Einreibung bestbelanute «Molls Franzbranntwein und Salz» gellen, der bei Gliederreißen und anderen Folgen von Erkältungen allgemeinste und erfolgreichste Anwendung findet, Preis einer Flasche l( 1 90. Täglicher Versand gegen Postnachnahme durch Apotheker A. Moll, l. u. k. Hoflieferant. Wieu, l., Tuchlauben 9. In den Depots der Provily verlange mau ausdrücklich Molls Präparat mit dessen Schutzmarke und Untelschrift. (b2L7) 6-6 Tiefbetrüblen Herzens geben wir allen Ver« wandten, Freunden und Brlannten die höchst» betrübende Nachricht von dem Hinscheide» unseres innigstgeliebten, unvergeßlichen Sohnes, Bruders, Onlels uud Schwagers, deö Herrn Ml kmml Clhmi altlver Leutnant im t. l. Landwehr - Infanterie« Regiment Nr. 3b in Ztoczäw ^Galizien) ^ welcher nach langem, sehr schwerem Leiden, versehen mit den heiligen Sterbesakramenten,'gestern, den 19. Dezember, um halb 9 Uhr früh selig im Herrn entschlafen ist. Die irdische Hülle des teuren Verblichenen wird Donnerstag, den 21. Dezember, um Z Uhr nachm. vom l. u, l. Garnisonsspitale Nr. 8 in Laibach aus auf dem Friedhofe zu St. Christoph zur ewigen Muhe bestattet. Die heiligen Seelenmessen werden in der Pfarr-lirche zu Tirnau gelesen werden. Um stilles Beileid wird gebeten. Laib ach, am 20. Dezember^1905, Lnlas uud Vlmalie Echnml, Eltern. Nicharb, Konrad, Vlmalie verehel Naher, Nrtur und Ulsred Vchumi, Geschwister. Kurse an der Wiener Börse vom 19. Dezember 1995. "««v«, °We°en «w««««« Die notiert«, »urst vtrstehn» sich ln »ronnU»Hhrung. Dle Nstieruiig sHmMchei «Ntien und der «Diversen üose» »»rfteht stch per E««l. ^^»M»ln, ztll«tt«schulb. ««n> «°r. >N^ p " ^»°^ - - w'" o«?o . »>.'Mn..Iull pl.K.4'»°/« »s zz W t.i^ l^'> «ipril,.0tt.pr,ss,4l>°/« laazo lcx'-bo l^ «wat»ll»^ »«) st. U »«/, -'- -'- l»«n3 " boo l, 4«/« ll8Lz,b8'2ü l^ ., loo l. 4°/, ,«3 — 1«,-- !^ .. 10a l. .. »8» - lw»" "°v>'^, .. ba fi. . . W»-»«2- "'^andbr. l^ Ilw fi 5°/, . l»v» »i »S4 2» x?"'schulb d»l im Kelche '"»ttl,t»ntnßoni«r»lb«ute,ftfr.. icxi fl.. ''Hen?'7.....^° nenwHhr„ stfr.. h^H»eftitton»-«snt«,Mr., "^l .... 3'/,°/, 9«?5 00Sü »)u7N" in «.. steuerfrei. "'"» ^.Kronen ' - ^« !l8 4h!!v'4« »M M'Vahn «l^^"Ntz<«se»b..«Me». ^lzbahnzonfi.KM.^/« .'HnA.ll.......4«/-400— z°/-"«b.-x,r.«W!l. ö.W.K, <>.h^,. .,.......440'tiü 442-65 Vo« Vlaat« zur Zahl»»» »» u. «Xw M. 4°/„ ab io°/,...... llz-yo liS vo ltllsllbethbahn. 400 u. »000 M. 4°/»......... li? »u N«»2», Franz Iolr».-«.. «m. 1»84 (bw. Ot.) S«b., 4°/<>..... lo dt«. bto. per Ultimo .... N»-»0 tl» «» 4"/» dto. Rente in KronenwHhr., steuerfrei, per «asse . . . »0 t" 9b 8« 4°/> bto. bto, bto, per Ultimo . 9s» !b Sb'Sb Ung, Gt.»!tis.'«nl. «old v« si. —'- —'— bto. dto. Ellber 100 fl. . . . ^'-^ -—'^ bt». Ltaats-Oblig. (Ung. Ofib. V. I. 1878....... —'^ "'^ bto. tzchanl««°l°?lblel..Oblla. — - -- bto. Vlllm.»».5!00fl.--!»auk zlu liv Llo- bto bto. k bvft, ^ 100X T^eih.»lt«..«°st 4°/» . . . - !b?«,üS»b 4'/. »Maar. Vrunben«.»0blig. »ü bü W üü 4°/, lroat. unb slavon. betto S« — u? - Anwi »ffenU. Hnleh«». b°/.D°nau.Nsa,'»nle!b« !878 . 10b 50 10» ü« Unlebc» der Stab« «or, . . ^— — ^ Unlehtn der Slabt Uien . . . l0u »5 103 »b bto bto. bt«. dto. (18S4). . . . »«-2.-1W»" bt«. dto. (18S8). . . . »8 2b100-°L V0ls«bau.»nlthen, verllXb. b°/« VS »b 1«) L5 4°/» Kralmr öandte««nlehen . -— —'— «eld War, Psandbrits» »ll. Vo«r, alla. eft,»n5o I,v«rl.4''/» 99 0» 100-0L «.»ofterr.Lande«°H»W.>«nft.4°/o VV Sl» 100 SO 0«ft.°ung. Van! 40>/^«hr. verl. 4°/......... 100 lb 101 ll bto bto, bojühl. veil. 4°/n 1U0 40 10140 Gparlasse. 1.0ft,, S0I.,verl.4°/° 10« ?ü — — Giftnblllin^rloritlt«-Obligation»». Ferbinant^Noibbahn V». 188S 100-10 10110 Offterr, «ordlvcstbahn . . - 100 »0 wl 5^ Ntaa«bahn....., . 4»0-- 4i!L - Lübbahn^Zo/o verz.IHnn.'Iul« 31^, so 81i> Sl bto. l^b°/«...... iz,4««/iz,b^ Ung .«allz. Vahn..... —'— » - 4°/, Unterlralner Vah>«n . - — — — — Vivers» z»s» (per Ltücl). «el,ln«ll«e i^os». 3«/, «obentiedlt-Uose «m. 1«" »»» — »»» - 8«/° „ ,/ Gnl. 188» »»» - s«8 - 4°/« D°nau°DllMPl „ ung. „ „ bsl. »14,» »»<« «ubols-Lllse 10 fl...... »"- N4'- Galm«L«!e 40 fl...... »0H-—«4 - Gt..«enol».Lose 40 ft. ... — - — — Wiener «omm.'Lose v. I. 1874 22ü — 53z--«»ewlnstsch, b. 8«/« Pr.'Lchuldv. b. Nobenliedttanft., »m. 1880 y? — iv», — Lalbllllicr Lose...... —— — ^ Veld Ware «Men. Zran«por!unkr« n«hmung»n. «uss«g°Tepl. Eisenb. 500 fl. . . Not» »»70 «au» u. VetriebsVes. für fiäbt. Vtrahenb. ln Wien li». ^, . — — —'— bto. dto. dto. M. U . -.'- —-- Vvhm. Norbbahn Ibv fl. . . 8«l - »»4 — Vuschtiehllldei ltis. lino fl. KM. »070 30ii<) bto, dto, ill». U)200fl. 111b- Illl-DonllU'Dampsschiffahr»«. Gesell. Otsterr., k<>0 sl. NM. . . . 1«0u' W04- DulVobenbachrr E. V, 400 « h»', — 583 K» Nerdiuands'Nordb. l00Osl. KM. ^67«' l»?»u Ucmb.eLzernllw,' Iassii ° Gisenb.» Gesellschaft 20l> sl. E. . . . «N-bN !»?« - Lloyd. Oeft., Trieft. 500 fl. KM. ?»5-- V3b - vefterr. Nordweftbahn »00«. V. «6 - 4»« 80 bto. dto. M». U) »00 fl. S. 444 - <4Ü - Prag NuzerVisenb. loo fi.abaft. »in b» 21» - Ttllllteelsenbahn 200 fl. L. . . h!>7 7b Ll.8 70 Südbahn »00 sl. S..... IIS do ll? l»o Lübnorbd. Nerb-Ä. 200 fl. KM. 410'— 415 — Tramway.«»?!,, NrulNr,, Prio« rilätü-«lt!cn 1 si. ... «0>— «l — Una..ZaKz, «isenb. »Ovsl,Tllber — _ ^..^ Un8.Weftb.(«aab'«iaz)2»0fl.T. 404 .. 4vl, — Wiener Lolaloal,nen«Ult.Ges. . l«, — lyy — zankn». «nglo-vest. Van! 180 fl. . . 818 50 813 ÜU Vllntverein, Wcner, »00 fl. . _ „ _>- «oblr.'Unst,, Oeft., »00 fl.E. . ^9»- 1100 Krdt.'Nnst.s. Hand. u. «.160 fl. — — — — dto. bto, per Ultimo . . »»? z>» ««8 »0 Kredltbanl, Allg. unn,,200fl, . ?8s »a 7« l>» Depofttenbanl, «Ng.. »00 fl. . 47,0 — «.«,- Nnlonbanl »00 fl..... »sl — K«1 ^0 VertehKbanl, «llg. 140 fl. . . «üu — 3«0 — znlmstrk.Ant«. nInd. in Wien loo fl..... —' - —»-. «» - MontaN'OeseUsch,, vest,.alpine, bnz zo »W zv Präger »!sen.Il,b,.Ves, »00 fl. »485' «4>z Talao-Tarj. Elelutohle» 100 sl. l>8«' l.« 50 „Olilöglmühl", Papierf. »00 sl. 8IL-- »»1 — „Steürerm.". Paplerf, u. V°G. 4«u - 4««'-. trifailer Kohlenw.'Vesell. ?a fl. »?» — »?b — «llssenf..«.,0eft.in!«itn,i00fl. »8 - 56« -W»a8ibBcht Spltalyaawe.______ Privat - Depot« (Safe - Deposlte) -u.:n.t*x «lyMxxaxxi "V«x«cli.l-u.as d.«r Paittl. firzliing m 8ir-Elili|it la Iiitt-Iimit- ill iff Hrt-liiti, Laibacher Zeitung Nr. 291. 2652 20. Dezember 1905 (l>136) 3-3 Präs. 418 6/b. Kanfleihilfsarbeiterstelle. Cine jkanzleihilfsarbeiterstelle gegen ei» laggeld von 2 l! 20 li ist bei diesem Gerichte zu besetzen. Der deutschen und slovenischen Sprache in Wort und Schrift kundige Bewerber mit tadellosem Vorleben, die mit den Kanzlei» geschiiften vollkommen vertraut sind, haben ihre eigenhändig geschriebenen Gesuche unter Nach« Weisung ihrer bisherigen Verwendung bis zum 31. Dezember 190b hieramts einzubringeü. lt. k. Bezirksgericht Radmannsdorf, Abt. I. am 14. Dezember 1905. (b159) 3-2 I. 3I.667. Kundmachung. Von der l. l. BezirlShauptmannschaft Krain-bulg wird hiemit zur allgemeinen Kenntnis ge« bracht, daß die mit der h. ä. Kundmachung vom 13' November 1905, Z. 28.644, für den 30, De° zember 1905. 12 Uhr mittags, am Amtstage in Nlschoflack anberaumte Verpachtung der Jagd in der Oemeinde Pölland im Wege der öffeut' lichen Versteigerung nicht stattfinden wird, well dem bisherigen Pächter dieser Jagd der be« stehende Iagdpachtvertrag auherlizitatorisch fllr die Dauer von fünf Jahren, d. i. für die Zeit vom 1. Jänner 1906 bis 31. Dezember 1910, verlängert worden ist. K. k. Vezirlshauvtmannschaft >ttainbulg, a» 13. Dezember 190b. ßt. 31.667. » tviu u» »ploßun !ln»i.^«, än «« » tuur»änl>n ll«om 2 6no 13. navoinlil» 190b, Zt. 28.644, na 6^n 30. 6«o«mdr» 1905, ud 12. nri upoläut,, «l«>l» lnvH v udöiui I'olj.'ui« potom ^»vuv clrilido t«z« Inv» o«mdl» 1910. 0. llr. ttlcrl^jll« «I»v»r»tvo. V l(r»llnl, än« 13. üoeeindrH 1905. (H181) 3—1 8. 20/5 I. Konlurs-Editt. Das k. k. Landesgericht Laibach hat die Eröffnung des Konkurses über das Vermögen des Gabriel Ambrozic, Uhrmachers in Aßling bewi,lligt. Der k. k Bezirlsgerichtsvorsteher in Kronau wird zum Konkurslommissär, Herr Ianko Hudovernik, k. k. Notar in mwnau, zum einstweiligen Masseverwalter bestellt. Die Gläubiger werden aufgefordert, bei der auf den 28. Dezember 1905, vormittags 9 Uhr, bei dem k. k. Bezirks- gerichte in Kronau anberaumten Tag-satzung unter Beibringung der zur Bescheinigung ihrer Ansprüche dienlichen Belege über die Bestätigung des einstweilen bestellten oder die Ernennung eines anderen Masseverwalters und dessen Stellvertreters ihre Vorschläge zu erstatten und den Gläubigerausfchuß zu wählen. Ferner werden alle, die einen An-» spruch als Konkursgläubiger erheben wollen, aufgefordert, ihre Forderungen, selbst wenn ein Rechtsstreit darüber au» hängig sein sollte, bis 25. Jänner 1906 bei diesem Gerichte oder bei dem l. l. Bezirksgerichte in Kronau nach Vorschrift der Konkursordnung zur Anmeldung und bei der auf den 5. Februar 1906, vormittags 9 Uhr, ebendort anberaumten Üiquidierungstagsatzung zur Liquidierung und Rangbcstimmuug zu bringen. Gläubiger, welche die Anmeldungsfrist versäumen, haben die durch neue Einberufung der Gläu-bigerschaft und Prüfung der nachträglichen Anmeldllng sowohl den einzelnen Gläubigern als der Masse verursachten Kosten zu tragen und bleiben von den auf Grund eines förmlichen Ver-teilungsentwurfes bereits stattgehabten Verteilungen ausgeschlossen. Die bei der Liquidierungstagsatzung erscheinenden angemeldeten Gläubiger sind berechtigt, durch freie Wahl an Stelle des Masseverwalters, dessen Stellvertreters und der Mitglieder des Gläu-bigerausschusses, die bis dahin im Amte waren, andere Personen ihres Vertrauens endgültig zu berufen. Die üiquidierungstagsatzung wirb zugleich als Vergleichstagsatzung bestimmt. Die weiteren Veröffentlichungen im Laufe des Konkursverfahrens werden durch das Amtsblatt der «Laibacher Zeitung» erfolgen. Gläubiger, die nicht in Kronau oder in dessen Nähe wohnen, haben in der Anmeldung einen daselbst wohnhaften Bevollmächtigten zum Empfange der Zustellung zu benennen, widrigenfalls auf Antrag des Konkurslommissärs für sie auf ihre Gefahr und Kosten ein Zustellungsbevollmächtigter bestellt werden würde. K. k. üandesgericht Laibach, Abt. III, am 18. Dezember 1905. 1. Verzeichnis derjenigen P. T. Wohltäter, welche sich zugunsten des Laibacher Armenfondes von den üblichen Besuchen am Neujahrstage losgetauft haben. — Dic mit einem,' Sterne Bezeichneten haben sich auch von Namens- und Geburtstags. Gratula« tionen losgelauft. * Iv. Uriliill, iiip»n, « «oplOAv. * Ub. v. Trnloczy. * Ferd. Simonettl. * Marija Lik. Ios. Kolar k Komp. - Valentin Golob. * Adela Slaberne. * I. Korenöan. * Iv. Seunig. * Nl. Iesenlo. - Fr. Teidlna. I. Tosti. * Jakob Aalaznil. " Karol Zuzel. Podrelar. - V. Cantoni s. Frau. * U. Fridrich. * v. Lron. * Adolf Petrin. * Fran Veraant. ' Ios. Nahovec. * Ivan Zubic. M. Spreiher. * Ios. Petlosig. ! I. Sollic. ^ Anton Leutgeb. , " Alojzii Lilleg, * I. Naglas. * F. Krapes. " G, Kastner. * Julius Elbert s. Familie. .Ilmlcu knx»6iuic, ä»z. klttßiljmk. * Anton Krejci, * Dr. Ivan Orazeu. * Franc Golob, * Vuzzolini. * Dr. h. Pereni. * Hugo Ihl. * I. Grobelnil. - Hilde Krisper. * Josef Krisper. * HanS Krisper. Öhlcr. * I Macel. * Viltor Schiffer. * I. C. Praunfeiß s. Frau. Al. Gruber. * Heinrich Kenda. ^ I, Giontini. ^ Fran Kollmann. * L. Milusch. Fr. Igliö. " G. Cadez. " I. Vidmar. * Dr. Ivan Tavtar. " F. Ialopii. I. Lozar. » ^ Albert ^esckko. Zu verkaufen wegen Abreise des Eigentümers:! Altdeutsche komplette ftchlaf-zimniereiuriDlitauK, HerreuHChreib- ' tlNeh, Bücherkasten, SpeiHeUttch etc. Adreßso in der Administration dieser [> Zeitung. (5188) 2—1 j Soeben erschien: Deutsch- & a a & slovenisciies Handwörterbuch von Anton JanesÄic?. Vierte umgearbeitete und vermeld Auflage bearbeitet von Anton BarteL Prdla : broschiert K 6" —, In Lodor gtibv^ K 720. Zu besüehon von: lg. v. Kleinmayr & Fed. Bamb^ ! Baohbandlanff In Laibaoh, Kun^ platz Nr. 2. (4160) •* U H^ gilt allgemein als ^> > Zu beziehen durch : lg. v. Kleinmayr & Fed. Bambert; (5141) Bnohhandlnnfl in Laibach. ^ (6172) E. 12?/t 4. Dražbeni okiic. Po zahtevanju Kraetske posojil^1 na Vrhniki, zastopane po Ivanu Gru^fl bo dne 3. februarja l90ßi dopoldne ob 10. uri, pri spodaj °1^ raenjeni sodniji, v izbi ät. 4, dr** zemljišèa vl. št. 959 kat. obö. BorovDj* obatojeèega iz hiše št. 5 v La^ vrtom in travuikora. , , Nepremiènini, ki jo je prodati ^ dražbi je doloèena vrednost na 1385 Najmanjši ponudek znaša 92^ pod tem zneßkoin se ne prodaje« C. kr. okrajna Bodnija Vrbö1*' 16. decembra 1905. Ernest Sark Burgplatz Nr. 3 * Laib ach < Burgplatz Nr. 3 Interne Geschäftsgründe veranlassen mich, eine große Reduktion meines Warenlagers vorzunehmen und werden deshalb sämtliche Artikel, und zwar Pelzwaren, Seidenstoffe, Bänder, Seide, Cloth, Tuchröcke, Echarpes, Schirme, Handschuhe, Herrenwäsche, Kravaten und alle einschlägigen Artikel zu außergewöhnlich billigen Preisen verkauft. , (öisg^-i Laibacher Heituna Nr. 291. 2653 20. Dezember 1905 Hl|kamieJ Ein wahrer Genuss! (6178) C. 154/5 —C. 174/5 "~~~ 1. Oklie. Zoper: 1.) Marijo Nahtigal na *rebelnem; 2.) Ano, Antona in Ja-**** Pungerèar; 3.) Uršo PovŠiè ie ^°r. Laknica; 4.) Janeza Mikliè iz ,.°j j 5.) Antona Lokar v Gor. Karte-yevem; 6.) Jerneja Mikliè iz Lahkega; ') Rezo Zore iz Bogneèevasi• 8.) Jo-*eta Pungerèar; 9.) Marijo Šorli; J0.) Rezo Perko iz Hrajnika; 11.) — l40 Ano Peterle; 15.) Simona Pitako; lß) Antona Jamnik iz Vel. Strmce; *7-) Franceta Starièa iz Boršta; 18.) Jo-*eta Strnada iz Gor. Laknica; 19.) Jero Iratar iz Kapljevasi; 20.) Marijo ^Korn, roj. Tratar; 21.) Marijo in jNežo Majcen iz Polja, katerih biva-»jSfio je neznano, odnosno katerih de-dièi so nepoznati, vložile so se pri ?"xur" okra.ini sodniji v Mokronogu tožbe zaradi izbrisa zastarelih terjatev m sicer: ad 1.) po pavlu Kocjan v Vel. Kamnu radi 302 K 10 h; ad 2.) po Andreju Peterle na Trebelnem radi 386 K 44 h; ad 3.) po Janezu Pu pölj iz Gor. Laknica in Janezu Perko lz Gor. Mokronoga radi 490 K 86 h; a^ 4.) po Francetu Mikliè iz Roj radi 2'0 K; ad 5.) po Franeetu Mikliè iz ^ahkega radi 294 K; ad 6.) po Fran-^tu Mikliè iz Roj radi 735 K; ad •) po Janezu Zore iz Bogneèevasi radi 210 K; ad 8.) po Janezu Pun-gerèar v Malnih radi 157 K 50 h-, J^ 9.) _ io.) po Janezu Perko v ^°r. Mokronogu radi 138 K 89 h in JL8O K; ad 11.) — 14.) po Antonu fuklavèiè na Trebelnem, PavluvKoc-Janu ^ v Vel. Karanu, Francetu Žagar a Trebelnem in Andreju Peterle na |rebelnem radi 105 K; ad 15.) po janezu Pucelj v Gvor. Laknicu in ^ndreju Abina na Žalostnigori radi L10 K; ad 16.) — 17.) po Andreju f^agan v Vinskemvrhu radi 300 K m 180 K; ad 18.) po Janezu Pucelj ^ Gor. Laknicu radi 120 K; ad 19) B° Jožefu Lužar iz Gaberjel in Ani ^apež iz Krmelja radi 882 K; ad •) po Antonu Strusu iz Hrastovce J*d> 252 K; ad 21.) po Francetu ^eženu iz Polja radi 94 K 70 h. a podlagi teh tožb doloèil se je narok a u^tno sporno razpravo na dan 22. decembra 1905, °poldne ob 9. uri, pri tem sodišèu, 8°bi St. 3. ö-« er Je bivaliSèe toženih in odnosno Jl" pravnih naslednikov neznano, Postavlja se jim za skrbnika v obrambo ^J1'1 pravic v pravdi gospod Franc ka^ar> poseatnik in župan na Tre- ^eineni. Ta skrbnik bode zastopal avedene tožence v oznamenjenih Pravnih stvareh na njih nevarnost in 8 h°Ž-^' ^°^ler se a^ ne 0&la3e P1"' niji ali ne imenujejo pooblaSèenea. n ^- kr. okrajna sodnija v Mokro-°SU, odd. II, dne 15. decembra 1905. Foxterrierhand „Wenzel" hat sich verlausen. Gegen »ehr gute Belohnung abzugeben im ReNtanrant Friedl. (5176)2—2 Beldvopschösse auch noch zu Neujahr gegen und olino Bürgschaft von 500 K aufwärt«. — Abzahlung in 80 Monatoraten oder vierteljährigen Raten, für Gewerbetreibende, Geschäftaleute, definitiv AngeHtellte, Offiziers, Grund- und Hausbesitzer, sowie für Personen jeden Htanden zu 5 und 6 Prozent Zinsen. Raache Erledigung durch Cioln werden! ~WH Kach dem nat*Ncn Aalwiwchen genügt ein leichtes Nachreiben mit weichem Lappen und der alte Hochglanz ist wieder hergestellt. (3368) 16—6 Preis per Vi kg-Dose K 2 50, per Vt kg-Dose K 1-35. Alleinige Fabrikanten Finster & Meisner, Lackfabrik, München. Alleinverkauf bei A. Deghenghi, Parkettfabrik, Laibach. f^^" Privat -Tanzschule *^ß\ rm Saale des Hotels Stadt Wien. PUT* Fttchknu?»« für Damen n. 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Arno Holz: Vuch der Zeit bieder eines Modernen. Und wieder rollt nnn sterbend ein Jahrhundert dem Abgrund zu, drin uns die Zeit verschlingt, und )hr seid immer noch nicht abgeplundert, nicht hinter die Aulifscn abgehinkt I Mollt Luch nicht länger freventlich vermessen, denn Euer lebensnerv ist abgestumpft, denn Eure Kronen sind von Rost zerfressen und Eure ötammbaumwälder sind versumpft l Ein n e u Geschlecht, schon wetzt es seine Schwerter, schon webt die 5onne ihm den Glorienschein, und glaubt: E» wird kein veilchenblauer werther, e» wird ein blutiger iNessiaz sein! Asno Holz, dessen Dafnis im vorigen Jahr in 20.000 Lxem» plaren abgesetzt wurde, Hvno Holz, dessen Traum ulus über alle Vühnen ging, Urno Holz gibt unö eine Neu »Ausgabe seiner Iugendverse, Verse voll Witz und wucht, Verse voll öturm und Tatkraft. Asno Holz ist ein Aritiker seiner Zeit, — wie Vyron. Das Mondlicht der Romantik hat er ausgeblasen. 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Dezember: Laibachs grösster Resteverkans! einzig in seiner Art, beste Gelegenheit für Weihnachtsgeschenke. Anläßlich desselben werden infolge gänzlicher Auslosung des Geschäftes zirka 10.000 Reste, bestehend in Wollstoffen, Winter- nnd Sommerware, Herrentuchstoffen, Barchenten, Waschstoffen, Seide, Leinwand, ferner sämtliche anderen Artikel wie: Herren- nnd Knabenanzüge, Hosen, Winterröcke, Herren- nnd Damenwäsche, Mieder, Binsen, Überjacken, Paletots, Schöße, Wirkwaren, Bettdecken, Garnituren etc. etc. zu noch nie dagewesenen Preisen abgegeben. Der Verkauf findet an den oben angeführten Tagen von 8 bis 12 Uhr nnd von 2 bis 7 Uhr statt, n. zw. nnr im Warenhaus A. Primožiè Iiaibachj Resselstrasse Nr. 3. (5i55) 2-2 Druct und Verlag von Jg. v. Nleinmayr ckFed. Bamberg.