^ 25li. )Nitllnach am !>. Nmiemlier 1864. Die „Laibacher Zeilung" erscheint, mil Ausnahme der Sonn- und Feiertage, täglich, und lostet sammt den Vnlagen im Comptoir ganzjährig 11 fl., halb-jöhrig 5 st. 50 lr,, ,nil Arruzband im Comptoir glNtZj. 12 fl., hlllbj. 0 si. Fllr die Zustellung iu's Haus sind H«M. L0 lr. mehr zu entrichten. Mit der Post portofrei ganz!., unter Kreuzband und gc-druckter Ndreffe 15 si., h«Ubj. 7 fl, 5« lr. VnstNlousgrlllchr sür cinc Varmonb»Spallenzeil« odcr den Raum derselben, ist fllr Imalige Tinschal« mng L lr., flir 2mlllige8lr., für 3malige 10 lr. u. s. w. Zu diesen Gebühren ist noch dcr Insertions - Stempel per 30 lr. für eine jedesmalige Einschaltung hinzu zu rechnen. Inserate bis 10 Zeilen lostm 1 fl. 90 lr. für 3 Mal, 1 fl. 40 lr. für 2 Mal und 90 lr. für l Mal lmil Inbegriff des Insertionestempel«). ^laibacher Zeitung. Amtlicher Theil. ^c. k. l. Apostolische Majestät habcu mit Allcr höchster Entschließung vom ll. November d. I. die crstc Vize^Präsidentenstellc bei dem Wiener Bundesgerichte ^rm Präsidenten an, Krcisgcrichte in Wicncr'Ncustadt Alexander B oscha n mit Bclassnng dcs Titels eines Präsidenten, nnd dic zweite Vizc'Präsidcntcnstcllc desselben Gerichtshofes dcin Krciögcrichts.PräscS in Kor-"eubnrg Dr. Joseph Scholl allcrgnädigst zn verleihen geruht. Nichtamtlicher Theil. Am 21. Ananst l. I. ging Apolonia Pcrnc von Strainc nach Münlcndorf znr Kirche. Am Fcistritz-siussc aliaclommcu betrat sie den darüber führcudcu gclanderloscu Steg - lam bis in dic Mitte desselben, wurde plötzlich vom Schwindel ersaßt und stürzte in dei, roin Renen hochangcschwolleucn reißenden Fluß. Ihr Bruder Alcx Pcrnc, Urlauber dcs 7. Jägcrbataillons, dcr ihr nachgekommen, sprang in den Strom ihr znr Hilfc. Apolonia Pcrnc — nachdem sie knrzc Zcit sich mittelst ihrcs offenen Regenschirme« ober dem Wasser ychaUen, sa„l endlich nntcr nnd dem Alex Perne NNanfi sg cch — nachdem die Verunglückte iibcr ein "-asicrwrhl- fortgcrisscn worden — sie zu erreichen lUld »nil eigener Lebensgefahr wieder an'S Ufer zu bringe,,. Dic Landesregierung fand dcm Alex Pernc °'e gesetzliche Lcbcnsrcltnngstaglia im Betrage von ^s' fl. 25> lr. östcrr. Währ. zn verleihen und ergreift d'escn Anlaß, die lobcuSwcrlhc That dcs Lcbcnsrct. ters hiemit zur öffentlichen Kenntniß zn bringen. Lailmch, >>. November. Der Wechsel im Ministcrinm dcS Aenßcrn nnd ^as noch im Schooßc dcs Gchcimnisscs ruhende System bes neuen Minister? haben den Konjclturalpolitilcrn ein weites Feld dcr Thätigkeit eröffnet. Und slc arbeiten lustig daranf loö in in« nnd ausländischen Blättern, "^ln „cucs Systein im Innern", lautet ihr Feld-^° chrei. Und welcher Art dicS ucuc System sei, das 'Mm wir aus einer Wiener Korrespondenz dcr li, l-Havnö", in welcher cS heißt: „Herr v. Schmer-, ll ist „^^, I,mcn für die Centralisation ans Gruud-5>^ drr Februar - Verfassung. Er verlangt, daß /^erreich cinc solide Stellung in Deutschland zn gc< wlniicn trachte nnd so liberal sci als nöthig ist, um vle Deutsche,, von Prcnßcn abznlcnlcn und um dic ventschc«, Patrioten für sich zu gewinnen. Er ist filr °>c vlütegr.ttu Oesterreichs nnd die Allianz mit den festmachten. Dic Politik dcs Grafen McnSdorff ^rdc dic dcs Herr,, v. Schmerling scin." Die prance" meint dazu, daS sei ein sehr nmfasfcndes . Das „Mcm. dipl." erwähnt da« Nnndschreibcn °cs Grafen Mcnsdmsf-Ponilly vom 25. Oltobcr, womit derselbe den Vertretern Oesterreichs an dcn ""öwärtissei, H^fen seine Uebernahme dcs Portefeuilles "'^>nt und lnnpst daran dic Mittheilung, die sran< ^slschc Ncgicrnng habe dic Bcrsichciniisl erhalten, daß bls gutcu Beziehungen zwischen Frankreich nnd Ocstcr-^>ch, wie sie seit l,^'><.> bestehen, ja uoch besser, wie 'c dilich dic lchtcu Allc des trafen Rechbcrg bethätigt worden, fortgesetzt nnd entwickelt wcrdcn würden. . ^»? scheint, als ob die in letzter Zcit wiederholt ""lgctcmchie Nachrichl, daß Oesterreich sich in dcr ichlcswigcholstciu'schcn Frage wieder dein Bnndcstag '^mcigc, Bcstätignng erhalten sollte. Wenigstens heißt r5, daß Preußen, welches trotz aller fcudalcn Prah. lcrcien ohnc Oesterreich nichts beginnen kann, llrin beizugcbcn beginnt. Der ,.A. A, Ztg." wird nämlich von Wien lclcgraphirt- „Preußen ist bereits zur 3ln, uahmc cines Bundcsbcschlnsscs über die Mitbcsctznng Holsteins dnrch Vnndeslrnppcn nnter dcm ucncn ^tcchtötilcl dcs VnndcSintercsfeS bei dcr Erbfolge-Negclnng." Dein Vernehmen nach ist das unmittelbare Ein« treffen dcr Antwort Preußens in dcr Zollfrage bereits signalisirt, und wird dieselbe allerdings die Znsagc ertheilen, daß dcr ucuc Handelsvertrag wesentlich nur als cinc Stnfe zu einer «späteren Zollcinignng dar-stelle, die Anbcraumuua eines bestimmten Termins für diese Zollcinigung aber als nnthunlich bezeichnen und außerdem ausdrücklich Verwahrung gegen jede etwaige Folgerung ciulcgcn, als ob jcnc Zusage dic uollslc nnd frcicstc Entwiellnng dcS Zollvereins nach Maßgabe seiner eigenen Bedürfnisse irgendwie be« schränken sollc. In sogenannten „CommunilationS" erzählt die „Europe", daß die Zusammenkunft dcs Kaisers dcr Franzosen nnd dcs Herrschers aller Ncußcn nach langen vergeblichen Negotiation«! erst dann zn Stande gckommcn ist, als dcr Czar sich entschloß, dcm Tni« lcricn Navinctc offiziell nnd auf diplomatischem Wcgc seinen Wnnsch nach dieser Entrcvnc ansdrücken zn lassen; cr soll gcänßcrt haben, wic lcid cs ihm thun würde, wenn der Kaiscr Napolcon crst nach scincr Abreise ans Nizza der Kaiserin Marie Alexandra dcn Besuch erwiedern sollte, welchen cr dcr Kaiserin Engcnic in Schwalbach gemacht hat. Erst nach dieser Einladung trat Napoleon M. die Reise nach Nizza an. Dic beiden Kaiscr sahen sich dreimal. Das crstc Mal, gleich nach dcr Ankunft Napoleons, blieben sic sicbcrmndzwan. zig Minntcn beisammen, welche mit Händcdrückcn, gegenseitigem Dankc nnd Vorstellung dcr Umgebnng vcrgingcn. Das zwcitc Znsammcnscin in dcr Villa Pcillon, wohin Napoleon z»m Besuche gekommen war, dauerte zwanzig Minuttu, also sicbcu Minuten weniger als das crstc, nnd fand n, Gegenwart der Ezariu Statt. Man sprach viel, uud die politische Frage, welche da auf's Tapet kam, hatte anf die Nc« paratnrcn dcr Knppcln in Jerusalem Ac;ng. Zum driltcu Male sahcu sich dic beiden Souveräne im Theater. Nachdem sic sich dic Händc gedrückt hatten — schwiegen sie. Nachrichten ans Mexiko zufolge hat Inarcz, ehe cr anf feiner Flucht Ncu-3cou vcrlicß, cinc Verfü-gullg crlasscu, worin cr erklärt, daß er, da die Zcil sciucr Präsidentschaft nahe sei, abznlanfcn, sich von dcn öffentlichen Angelegenheiten zurückziehe nnd die Gewalt an Gonzales Ortcga übertrage. Das dem FricdcnSvcrtrag mit Dänemark ange. hängte Protokoll lautet: Protokoll, betreffend die Näumung Iütlcmdö durch die alliirtcn Truppen. Iu Gcmäßheit dcs Art. 22 dcs am hcntigcn Tage zwischen Ihrcn Älaicstätcn dem Kaiser von Oesterreich nnd dcm Klwig von Prcnßcn einerseits nnd Sr. Ätajcstät dcm König von Dänemark ander, seils abgeschlossenen Fricdcnsvcrlragcs sind dic hohcn vertragschlicßendcn Thcilc bezüglich folgcndcr, Brstim-mnngcn übcrcingckommcn: I. Die Nänmung IütlandS dnrch dic alliirlen Trnppen wird spätestens im Zcitranm von drei Wo. chcn vollzogen wcrdcn, derart, daß am Ende dcr ersten Woche dic Amtmannschaftcn von Hjörring, Thislcd, Aiborg, Aalborg uud Raudcrs, am Endc der zweiten Wochc anßer dcn obgcdachtcn Aemtern jcnc von Aarhuuö, Elandcrvorg mid Ningljöbing geräumt wcrdcn sollen nnd am Ende dcr dritten Nochc das ganze Gcbitt von Jutland geräumt scin wird. II. Am Tage des Anstanschcs dcr Ratifikationen gcgcnwärligcn Vertrages wird daS gegenwärtige Militärgouvcrncmcut von Jutland seine Wirksamkeit einstellen. Dic gan;c Verwaltung dcs Bandes wird von da ab in die Händc cincs von der königlich dänischen Rcgicrnng ernannten Kommissärs übergehen, welcher sich wahrend bcr ganzen Daucr der Ränmnng mit dcm Hauptquartier dcs obersten Kommandircndcn dcr alliirtcn Truppcn in Jutland an cincm und den« sclbcn Ort befinden wird. UI. Die dänischen Behörden in Jutland wer« dcn ohnc Widerrede alles Dasjenige bciliefcrn, dessen die alliirten Trnppen für ihre Bequartiernna., Verpflegung und ihre Transportmittel (Vorspann) bedNr-fcn. insolange diese Truppen sich anf jütischem Gebiet befinden. Dic königlich dänische Regierung wird ihren Kommissär für dic Ausführung gegenwärtiger Bestimmung verantwortlich macheu. Die in gegen« wärtigcm Artikel erwähnten Leistungen sollen auf daS Maß dcS streng Nothwendigen beschränkt werbcn. IV. Alle gegenwärtig für die alliirten Truppen errichteten Lazarcthc, Feldposten und Telegraphen« linicn wcrdcn so lange, bis die Räumung der be-trcfscndcn Amtmannschaftcn vollständig bewerkstelligt ist nnd ohuc Präjudiz für dic ähnUchcn Anstalten der dänischen Verwaltung, im Betrieb bleiben. Die königlich dänische Ncgicrnng ertheilt die ausdrückliche Zusicherung, daß dcr pünktlichen Ausführung dieses Artikels lein Hinderniß in dcn Weg gelegt werden wird. V. In dcm Fall als zur Zcit der Räumung IüllandS Kranke odcr Verwundete der alliirtcn Armee zurückgelassen werden müßten, verpflichtet sich die lü« niglich dänische Regierung, dafür Sorge zn tränen, daß sie augcmcsscn behandelt und gepflegt werden, und sie mittelst Vorspann nach ihrer Gcncsnng bi« zu dcr nächstcu militärischen Station dcr alliirlcn Trnppcn transporlircn zu lassen. VI. Von dein Tage der Auswechslung der Ratifikationen gegenwärtigen Vertrags an werden alle durch obige Leistuugcu für die Bequartirrung, Ver« löstigung, Krankenpflege und Transportmittel (Vorspann) aufgelaufenen Kosten von den alliirtcn Tr»p« pen nach Maßgabe der Bcstimmnngcu dcs für die Arlncc drS deutschen Bundes anf dcm Bundesgebiet geltenden PcrpflcgSrcglcments vergütet werden. — Dcr von dcn preußischen Blättern veröffentlichte Text dcs FricdcnsvertragcS enthält noch cin Protokoll, wclchcS bestimmt, daß dcr König von Dänemark unmittelbar uach Auswechslung dcr Ratifikationen Pro« llamalioncn au die Bevölkerungen dcr abgetretenen Landc richten wcrdc, um ihnen dic Veränderung an« ziizcigcu, die in ihrer Stellung stattgefunden hat, nnd sie ihrcs EidcS dcr Trcuc zu cnlhebcn. Oesterreich. Wien, 7. November. Die ,.Wr. A." schreibt: Wir sind beauftragt, alle iu den Taycsblättcrn und crst hculc wieder in der „Ncucn Freien Presse" ent« haltcncn Nachrichten übcr rine Demission Sr. Exz. dcS Hcrrn Kriegsministers FM^. Ritter v. Frank odcr scinc Vertretung im Nrichsrathc für vollständig aus dcr Luft gegriffen zn erklären. — Dcm „P. 3l." wird ssemclbet, daß zwei Ezcchcn doch in dcn Rcichsrath eintreten werden, die Herren Kratochwillc nud Zas. Der Präsident dcS Abgeordnetenhauses wird bei Eröffnung deS Reichs« rathcs dic Aufforderung des Eintrittes an alle czechi« schcn Abgeordneten rrgchen lassen, und wenn die 1-ttäaige Bcantwortnugsfrist abgelaufen, dirsclbcn >i ihres Mandats verlustig erklären. Smolka wird heuer nicht in den ReichSralh kommen. Diese Villthcilung hat er im Privatweae dcm RcichSrathS« Präsidium zukommen lassen und dcn Grund scinrS ««>2H AuöbleibcuS motivirt. Es ist ihm als Antwort aber« mals privatim eröffnet worden, daß cr, um dcr Forin zu gcnügcn, dcm Rcichsiathe ciu Gesuch uin langcrcn Ürlanb vorlegen möge, dessen Bewilligung außer allem Zweifel stehen werde. Dnrch diesen Ausweg braucht Smolta hcner uicht in den Reichs» rath zu kommen, ohne des Mandats für verlustig erklärt zu werden. Ntit welcher Delikatesse man gegen diesen Abgeordneten vorging, mag auch aus dcm Umstände ersichtlich sein, daß man während der Dancr der vorigen Session den leidenden mit keiner Reichs» raths Angelegenheit behelligte, dcr Anerkennung seiner Eigenschaft als Abgeordneter aber dadurch Ausdruck verlieh, daß man ihm nach Schluß dcr Session sämmtliche auf die Session bezügliche Aktenstücke, Vorlagen, Interpellationen :c. :c. zuschickte. Es wird nicht ohne Interesse sein, zu erfahren, wer in der heurigen Neichsrathssession den Antrag anf Abfassung einer Adresse an Sc. Majestät den Kaiser stellen wird. Das Abgeordnetenhaus beobachtet dabei dir Etiquette, daß es dic Stellung dieses Antrages dcm Acllestcn des Hauses überläßt. Vor zwei Jahren ging dcr Antrag von Pillcrsdorf, im vorigen Jahre von Wafer aus, und hcmr wird es vom Abt Edcr gestellt werden. Auslaut». Auf dic Zusammenkunft in Nizza wirft folgender Brief anö Berlin ein interessantes Streiflicht: „Man legt in unseren Hoftrcisen lein geringes (Gewicht anf die eben stattfindende Demonstration des Kaisers von Rußland gegen Frankreich. Bekanntlich wurde der Czar vom Kaiser dcr Franzosen eingeladen, an den Jagden von Eompiögnc thcilznnchmcn, und angesichts dcr mehr als zurückhaltenden Position, welche Kaiser Alexander in Nizza einnahm, wurde die Ablehnung dcr Einladung, ans Aülaß dringlicher StaatSgcschäflc, für einen Beweis der ungelösten Eordialitäts-Frage zwischen den beiden Herrschern aufgenommen. Ent scheidender fällt unsern Hofpolitikcrn in die Wagschale, daß dcr Kaiser von Rußland nun auf dcu Hofjagdcn in Grunewald und Setzlingen den dring« lichcn Slaatsgcschäften mehr Zeit opfert, als vielleicht die Hofjagd in Evmpii'gnc gckostct hätte. Man ucr> schürft diese Position des Ezars gegen Frankreich dnrch einige Mittheilungen, welche sich auf dic Auwcscuhcil dcS Herrn v. Bismavck in Paris beziehen und dic den Beweis abgeben sollen, daß die Politik des Mi> nistcrpräsidentcn nicht aus dcm Geleise gekommen, welche die Intimität den Beziehungen zwischen den drei Ostmächten verzeichnet." Das klingt, wie eine indirekte Bestätigung der Nachricht, daß Herr v. BiS-marck in Paris nicht gcfuudcu, was er suchte. Daß man in Preußen unter diesen Umständen wieder gerne mit dcr „Intimität der Beziehungen zwischen dcn drci Ostmächten" klappert, finden wir ganz begreiflich. <öin Ereigniß, das in London einigen Zeitungs-lärm hervorrufen dürfte, hat sich in dcr Meerenge gegenüber von Gibraltar zugetragen. Eine spanische Batterie hat die englische Goclcttc „Mcrmaid" in dcn Grund gebohrt, wcil sie nicht dic Flagge anfgc-zogen hatte. Die Mannschaft dcr „Mcrmaid" ist gerettet worden. Aus Mexiko, vom 27. September, wird dcm Pariser Journal ,,^c Monde" geschrieben, daß man die Rückkehr des Kaisers in die Hauptstadt für Endc September erwartet habe, cr wcrde aber schwerlich vor Ende Oktober zurückfommcu, uud man befürchtet fclbst, daß er dcm gewöhnlich mit migemeiuem Pomp begangenen Allcrhciligcnscslc »och uicht beiwohnen werde. Als Urfache oicsca ling'.'wöhnlichcn Ausbleibens wird mit immer glößcrcr Bestimmtheit angegeben, baß Kaiser Maximilian sich dirclt an Napoleon III. gewandt habe, um bei diesem sich über dic schwierig" stcn Fragen, namcnllich in Äczug auf die Kirchen^ guter, Raths zu erholen. Dcr französische Dcpu-tutirte Corta, dcr als Kommissär die Eulschädignngs« frage zu schlichten lMtc, ist dcs langen Wartens überdrüssig abgereist, hat jedoch scinc Berichte nud Anträge in dcn Händen der Kaiserin zurückgelassen. Diese Lctztcrc selbst soll wcit mchr, als mau es gc« wohnlich annimmt, von dcr endlosen Vertagung der auf die frauzösischcu Forderungen bezüglichen Angelegenheit unangenehm berührt sein. (Herr Eorta ist in Paris angekommen und soll sein Bericht übcr die mexikanischen Bcamtcn nicht sehr glänzend ausgefallen scin.) Gcgcn die Gucrilleroö und Diejenigen, wclche ihnen Untcrstütznng gewähren, sind wieder strengere Maßregel.: getroffen worden. Es foll dies; dahcr rühreu, daß kürzlich cincr Bande Gucrillcros dic Kor< rcspondcnz dcö Kaisers, aus dcr Iuarcz aus dcm Zusainincnhang gevisscoc Brnchstückc vciöffentlichen ließ, in dic Hände fiel. — lieber Iuarcz selbst hat man in dcr letzten Zeit tcüic bestimmten Nachrichten. Seine Familie halte sich jedoch am 20. August schon zu Trcs Brazos nach New Orleans eingeschifft. — Dcr Korrespondent des erwähnten Journals führt bittere Beschwerden darül'cr, dnß die englischen Staats-gläubiger besser bczahlc wcrdcu, als die frauzösischcu. Icne erhalten 12 Pcr;cnt Zinscn, dic ihnen alle drci Monate aus dcr Zolllassc baar bezahlt werdcu; diese nur (i Pcrzcnt in langen Termiucu. Scit anderthalb Jahren erhalten die Engländer regelmäßig Zinsen und Dividenden, die Fraüzoscn dagegen bis jetzt Nichls. — Man beschäftigt sich ernstlich mit den Vorbereitungen zu cincr Erucdiiion nach dcr Sonora. (5s sollen dazu Freiwillige auo dcu französischen Garni» sonen von Guauaxllatc», Guadnlanara und von andc« rcn Plätzen genonnncn wcrdcn. Vielleicht findc man dort eine Garantie für die :;00 Millionen, welche Frankreich von Mexiko zu fordern habe. lNebcllalldpojt mit Nachrichten aus Bombay bis zum 13 , Calcutta l0. Oktober.) Dircltc Mil< thcilungcn auö lctztcrcr Stadt fehlen; die nach Vom« bay gelangten Telegramme melden jedoch schon »ühcrc Einzelheiten übcr dcn furchtbaren Orkan, dcr dieselbe am 5. Oktober verheerte. Von ungefähr 200 im Hughly gcailkcrlen Schiffen waren am folgenden Tage nur noch gcgcn 10 seetüchtig, dic übrigcn zcrtrümmctt, gesunken oder mchr oder weniger beschädigt. Unter Audcrm versanken drci nach Manritinö bestimmte Schiffe mit Kulis. Dcr Verlust au Fahrzeugen, Mcüschciikbcn nud Eigenthum auf dcm ^aiidc ist uligchcucr. — Das für dic Erpcdilion nach Bhntan bestimmte Korps, 10.000 Mann stark, wild nm Is). November ins Feld rücken können. Zwci Ärigadicrc bcfchligcn cs. Dic Bhutancscu trcffcn Vurbcrcitun-gcn zum Widerstände. Dcr Sohn Ufzul Khans, dcr von scincm Brndcr, dcm Emir von Kabul, vcrrä-lhcrischcr Wcisc gcfangcu gcnonnucu wurdc, ist uach Bokhara culkommcu. In Folge dcö Vcrrathcö hat sich Turlistan gcczen dcn Emir erklärt; lctztcrcr will, nachdem cr cs uutcrworfcn, gcgcn Eandahar zichcn, um ciucn andcicn scincm widcrspänstigcn Brüder, Sirdar Mohamcd Emir Khan, zum Gehorsam zu bringen. Ein vom 27. September datirlcs Telegramm dcö Majors Ehampion, Direktors des persischen Tc-lcgraphm, ist in IN Stunden von Teheran in Bombay cingcli offen. Daösclbc mcldclc, daß dcr Telegraph von Buschir nach Teheran vollendet ist. Da auch dcr Telegraph von St. Petersburg übcr Tiftis imch Teheran bereits arbeitet, so können nunmehr Telegramme aus Europa übcr Buschir nach allen Theilen von Ostindien gelangen. Lokal- und ProvinM-VachrichtlN. Laibach, '.). November. Hcutc geht eine Kompagnie des mexikanischen Frciwilligcnkorps ucbst 4 Offizicrcn nach Tricst. Sie ist bestimmt, die dort nöthigen Vorbcrcitungcn zum Eiubarkiren des ersten Transports zu trcffcn. -- Heutc Abend findet, in dcn Lokalitäten dcr Tchicßstälie cin Kränzchen mit Tauz uud Spicl Statt. ? Stein, 7. 'Noucmbc!. Die Bü, gcrmcistcr-mahl ist am angesagten Tage vor sich gegangen, und ivurdc dcr Bürgcr Hcrr Gollcnve'r zu diesem Posten mit '.) von 11 Stimmen erwählt. Die Wahl traf einen energischen und für das Bcstc dcr Gcmriudc redlich bestrebten Mann. In derselben Sitzung sind auch dic Ausschusft, dic Hcrrcu Fajcnz und Dr. Gau st er, dcr aligc' trctenc Bürgermeister Herr Podrclar und dcr t. l-Bczirksvorstchcr in Slciu Hcrr v. Nödcr, in A»^ crtcnuung ihrcr dcr Stadt überhaupt und besonders dcm städtische» (hcmcindcwcscn geleistete!, Dienste zu Ehrciibillgcrn cilistiinllnn erwählt worden. Es ist dieß dic erste dcraitigc Wahl, wclchc dic seit l«<;i fungircndc Gcmcindcvcrlrctuiig vornahm. Von dcn Eiwähltcn gchölcn zwci dcin stiidlischcu Bürgerstaude an, zwei sind Gcincindc-Angehörige. Dcr Ausschuß hat dadurch um so deutlicher die auszeichnende Bc-dciitung, wclchc cr dein Ehrcnbnrgcrtitcl beilegt, ge« lcnnzcichntt. Gelingt cs dcr Vertretung, die Scrvilulcn-Ablij-sungs'Angclcgcnhcit und die Rrgnliruug dcr städtischen Finanzcn cincm thnnlichst crspricßlichcn Abschlüsse zuzuführen, fo nurd sic sich »m dic Stadt ciu Vcidienst /cnilletlln. Die Wissenschaft auf der Bühne. Donner und Blitz sind schon lange auf den Brettern, welche die Welt bcdcutcu, heimisch. Dcr erstere wird bekanntlich mit Hilfe cincs chincsifchcn Gongs ziemlich gut nachgeahmt. Wo dic Direktion genöthigt ist, ihre Ausgabcu möglichst zu beschränken, leistet anch eine einfache Blcchtafcl, diefclbcu Dienste, ohne dcn Effekt gar zu sehr zu beeinträchtigen. So leicht ist die Nachahmung des Blitzes, der einmal vom Donner unzertrennlich ist, allerdings nicht. Bcvor das Publikum von dem Baum dcr Erkenntniß gc« nascht hatte, half mau sich mit dcm Abbrennen von gepulvertem Eolophouium oder Lycopodium. Wenn auch eine ziemlich rege Einbildungskraft dazu gehört, in dicscr aufflackernden lwftcrschcinung einen Blitz zn erkennen, fo machte das „Blitzpnlvcr" doch, fo lange eben die paradiesische Unschuld des Publikums währte, großen Effekt. Mit dcr Zcit, dcrcn Anforderungen auch die Thcatcrtcchnik Ncchnung tragen mußte, wurde jedoch das Publikum verwöhnt und jcncs einfache Mittcl rcichte nicht mehr aus. Man half sich dadurch, daß mau in dcn hintern Vorhang ciuc zickzackförmige Spalte cmschnilt und dicsc ciucn Augenblick mit einer bengalischen Flamme beleuchtete. Diese ^ichtcrschci. nung hatte schon mehr Achnlichkcit mit dcm Blitz, aber die lMslc Stufe dcr Vollendung und Achulich» kcit dcr künstlichen mit dcr natürlichen Eischeinung war hiermit noch nicht erreicht. Die Lösung dicscr großen Aufgabe blieb Pari«, das ja bckaunllich an dcr Spitze dcr Eiuilisation mal'schirt und uns fchon mit bcr elektrischen Sonne :md den lrnhrcn Gcspenstcrn auf dcr Bühne beschenkt hat, vorbehalten, uud zwar dcm bckanntcu Oplilcr DnboSq, dcn wohl dcr Nnhm, den sich dcr Engländer Popper durch die Erfindung dcr Gcspenstcrcrschcimmsscn erworben hat, nicht schlafen ließ. Auch hicr kommt daö elektrische ^icht, das vor cincm Hohlspicgcl aus' flammt und von dicscm zerstreut wird, znr Anwcndnng. Mittelst cincr Tastcrvorrichtung, wic sie bci dcn Apparaten zur elektrischen Telegraphic gebräuchlich ist, kann die galvanische Batterie augenblicklich geschlossen und cbcu so schnell wicdcr geöffnet wcrdcn. Drückt man den Taster mit cincm FiiMr nicdcr, fo flauilnt sofort dcr brillante Lichtbogen zwischen dcn Kohlen» spitzen auf, und hebt man dcn Druck auf, so erlischt cr in demselben Moment wicdcr, wo mau dcn Fingcr von dcm schließenden Tastcr cnlfcrut. Ein cutferutcö Wcltcrlcuchlcu, bci dcm dic bc« stimmte Form dcö Blitzes uicht verlangt wird, kann anf diese Wcisc täuschend ähnlich zur Darstellung gc< bracht wcrdcn. Dcr Apparat ist hintcr dcr Bühne aufgestellt und gcgcn dcn obern Thcil dcS Hinter« grundcs gerichtet. Um abcr die eigenthümliche Form dcS Blitzes hervorzubringen, bedarf man noch, fo zu sagcu, ciner Schablone. Vor dem dichte stellt man eine Blcchtafcl auf, die schnell um ihre Achse gcdrcht wcrdcn kaun und in dcr Schlitze dcr Art angebracht sind, daß sie beim Drchcn dcr bclcnchtctcn Schcibc den Eiudrnck cincö Zickzacks hervorbringen. Einen großartigen Effclt crzicll man dadurch, das; mau mehrere derartige Apparate und zwar in ucrschicdmcn Höhen aufstellt und dicsc schncll hintcrciuaudcr in Thätigkeit setzt. Das erzeugte Licht reicht bci dcr Drehung gcuan biö zn dcm nüchslfolgcndcn Apparate und in dcmsclbcn Augenblicke, wo dasselbe erlischt, flammt das nächstfolgende auf, so daß nlan Blitze von bedeutender ^ängc erzielen kann. Eine zweite meteorologische Aufgabe, deren Lösung iiber die Kräfte der Thcatcrlnaschinistcn hinaus-ging, Mtc dic Opcr „Moses" von Rossini. Hier I lommt nämlich uutcr anderen szenischen Wundern, zu denen mau hcutc nur zn bereitwillig anf dcr Bühne greift, anch cin Ncgcnbogcn vor. Zuerst suchte mau sich dadurch zu hclfcu, daß mau a») dcm Hintergründe einen Regenbogen ans verschiedenfarbigen Oclpapicr zusammcntlcbtc nnd diesen durch eine Ncihc von Campen bclcuchtctc. Dcr Effclt war abcr zn kläglich uud man nahm seine Znflucht zu dcm clcltrifchrn ?icht. Damit das Publikum dcn Regenbogen deutlich schcn konntc, mnßtc man die Bühne start verdunkln. Dadurch schlug mau abcr dcr Wirklichkeit iu's Gesicht und zcrstörtc dic ganze Illusion. Wcun anch nicht Jedermann gcnau dcn Vorgang kcnnt, anf welche Art dcr Regenbogen cnlslcht, so wciß cr abcr doch, daß die Eonnc hirrbci durchaus vorhandcn scin muß uud cin Rcgmbogcn nicht nach dcm Vcrsch'.rindcn dcr Connc, in dcr Dämmerung sich zeigen kann. Anch hicr hat DuboSq neuerdings Rath geschafft nnd zwar mit cincm auögczcichnctcn Erfolge. D«e Farben dcö Regenbogens wcrdcn hicr anf ähnliche Wcisc hervorgebracht, wic bci dcm natürlichen Vor-gange sclbst, nämlich dnrch dic Zerstreuung der V>cht' slrahlcn, nur tritt hicr an die Stelle der Regentropfen cin Glaöprisma. Mit diesem allein ist cS allerdings nicht abgemacht, sondern dcr Apparat, der an der hmtcrn Fläche cincö vortretenden VcrslitzstückcS in cincr Höhe von etwa fünfzehn Fnß angebracht wird, ist kvmplizirt und alS eine schr sinnreiche und glückliche Modifikation dcö bckanntcu SpcltralapparatcS anzusehen. Der Hohlspiegel und dic Kohlcnspitzcil sind in cincm innm schwarz angestrichenen G'-l^c' aufgestellt, damit nichts von dcm ^ichtc nach Außeu verloren geht. Vor dcm galvanischen ^ichtboqcu ilt ciu Alcchschirm angebracht, und in dieftm ein lwqr». furmigcr Schliß, yctt das ^icht diesen Spa^t pajsl.t, so fällt cs auf' ciuc bikonvexe Linse uut schr kurzer Blcnnwcitc, und dadurch wirb nicht allem o>'t dieses eine Kalamität, der unlcr dcn obwalleudcü Umständen nicht auszuwcichcu ist. Bei uns licnt hcntc Schnee, nachdem er sich gcstcrn schon angekündigt hat. Es ist schr üill, ::nd rinc raul>c Bora trocknet die Straßcn. Möge nnr lein zu starfcr Frost cinlrctcn, bevor noch die anßcn-slchrndrn Fcldsrüchle eingebracht sind. Es ist hcncr ohnchin sür dcn Sandmann schlecht. Das Gctrcidc smdct wenig Käufer, dcr Heiden war schr mittcl» 'dic"!? 's^ ^'^"pscl sind klcin nnd faulen gerne nnd ,,,.,,, '^ ^tilbc ist zwar schr schmackhaft, aber nicht "'Mch gcrnthcn. . — Am 4. d. M. hielt dcr Ocmcindcrath in ^llli cinc Sitzung, in welcher die Sprachenfragc zur Erledigung kam. Herr Schulrath Moi'nit war eigens dazn aus Graz'gctommcn, und fetzte, wie man °cr „Tagespost" fchreilt, in cincnt überaus lichtvollen, ourch srinc Älildc nnd Mäßigung ansprcchcndcn Bor-^c dcn Slandpnnsl dcr Rcgicning grqcuiibcr dcn numg des Bildes vermehrt, sondern dem Bogen anch ^ lllößcrc Ausdehnung gcgcl'c». Endlich gchcn die ''Mstrahlcn durch cin horizontal liegendes Prisma, av nus cincm fchr sarbloscn und starlbrcchcndcn "^!glasc angefertigt ist. Dcr Querschnitt dcs Prisma's .'°l't nicht cin glcichsciligcs, soudcru nnr cin gleich» peinliches Dlcicck und muß dcr spitzere Winlcl des. t"ts?i ""^ "^" ^uchlct scin, dcun nnr so haben die üatin?'^" ^"rbcn dicscll'c Ncihcnfolgc wie bei dem u»d d " .^cgculwgcu, das hcißt das Roth ist obcn ts« ^ ^iolct nntcn. Dnrch Drchcu dcs Appara» ljcbcn-'" "'"" ^'"' ^'ambogcn ^eisehiedcuc Slcllungcn oder li^" ^""" '^" "^^ "^^" horizonlalcn Bogen bll!!05, ^' ^"' wcnigcr goncigt, zur Anschauung t'lilc f V ^'^>"' "lcgcnbogcn hat eine solche ^'cbhaf-dem, l l^ "' l^'ll l'ci r.ollcr Bclenchtnng dcr Bühne lichcn V?^'" '^ '"^ ^"' '" ^" sch"'sstcllc», daß die Thcalcr hicr. nls ^"'^^ Propaganda fiir die ^isscuschafl machen, iv0>'^^ '^"demic und dl'c Sorbounc zusammen. Die sl.ll ^'"^ ^ ^^^ "'^' splclcl'd erlernt werden d^s' '!, "icht >un. Schon scit hundert Iahrrn wird dll,^ ^^"'satz uiclflnh befolgt und was man oa< ^,'u^ "zielt hnl, lic.U osscu vor Allcr Augcn da. ^ l'l'crslächlichc Viclit'isserci, die sich iu unsereu ^agen sc, ^^.'t macht, nnd dcr ausfallende Mangel ?" Lliaraltcrcn, dcm man anf Schritt nnd Tritt "gcgnet - has sind die Früchte dieser Saat! Sprachvcrhältnisscn an Volksschulen überhaupt und an der Eillicr Haupischnlc insbciondcrc belehrend auö< cinandcr. Er wies nach, wie dicscr Standpunkt mit dcn allerorts anerkannten Grundsätzen dcr Pädagogik nnd Didaktik znsammcnfallc. Solle dcr erste Unter» richt überhaupt cincn Erfolg hal'cn, soll die Erziehung zum Herzen sprechcuo gemacht wcrdcn, so müssen sich licidc dcr Mnttcrsprachc bcoicnen. Dcßmcgcn blcioc cS abcr nicht ausgcschlosscn, daß dort, wo bcsondcrc Bedürfnisse dieß crhcischcn nnd nachdem dcr Grund in dcr Muttersprache gelcgl ist, uoch eine zweite Sprache zum Unterrichte h.ra»gczogc>! ivcrdc. So hätten sich einige deutsche Gcmcindcu ,., der Nähe dcr deutsch» slovcnischell Sprachgrenze für die Anfnahiüc dcr flo» vcnischcn Sprache in dcn Lchrftlan dcr Aollsschnlcn crilärl nnd so sci von sämmtlichen slov. Gemeinden Unlcrstciermarks dic Erklärung abgegeben worden, daß die slovcnischc Sprache zwar Unterrichtssprache bleiben, abcr die deutsche Sprachc neben derselben geübt werden solle, ja einige hällcu sogar erklärt, ihre Vchrcr nicht mehr zahlen zu wollen, falls dcr letztere Wunsch nicht erfüllt würde. Die Ncgicruug müsfc darauf be-stehen, daß dcr Unterricht natnrgcmäß eingerichtet nnd daher mit Hilfe dcr Muttersprache crlhcilt wcroc: bezüglich dcr Anfnahmc cincr zrocitcu Sprache enthalte sie sich jcdcr Einflußnahme, sic wolle nicht gcrmamsi' rcn, nicht slovcnisircn, clicnsowenig, als sie dcn loyal ausgesprochenen Wünschen der Gcmcindcn cntgcgcnzn' treten beabsichtige. Was die Hanptschulcu betrifft, so scicu diese berufen, nicht allein dcu gewöhnlichen Un« terricht zn ertheilen, sondern auch für die Mittelschulen, welche dermalen dculfch find, vorzubcrcitcu, uud deßhalb habe die Hauptschulc die Bestimmung, vor« züglich die deutsche Sprache zu lulliviren. Auf die hiesigen ^rtsvcrl'älüni'c übergebend, lon° statirtc dcr Herr Schnlrath, daß die Siadt Eilli im Allgemeinen eine dcutfchc, die mileingcschnltc Gc< mcindc Rann eine flovcnifchc Bevölkerung habe; er habc die Sprachucrhüllnifsc an dcr Hanplschulc per-söulich erhoben und da habc cs sich herausgestellt, daß die erste Klasse ciu Drittel Deutsche nnd zwci Drittel slovcnischc Schüler habc, das Berhältniß in dcu ülmgcn Klassen nbcr ucchczn wic I: I sei. Diese Verhältnisse fordern gebieterisch, daß die slovenischc Sprache nicht Übergängen werde, und cs müsse selbst im Wnnschc dcr Etadtbcuolternng liegen, daß die linder ohnc Beeinträchtigung dcs Hauptzweckes dcr Hanptschnlc, nämlich dcr deutschen Sprüche, auch slo-vcnisch lcrncn. Ans dcm Gesagten crgcbcu sich fnr die Regelung dcr hicsigcu Sprachvcrhültnissc drei Grundsätze: 1. Die deutsche Sprachc müssc an dcr Hauptschulc vorzugsweise gepflegt werden. II. Die sliwcnischc Sprachc müsse iu der crstcu und thcilwcisc anch iu der zweiten iilasse als Unterrichtssprache gcl-tcn. III. Das Slovcnischc miissc mit dcn slovcnischcn iiindcrn auch in dcn folgcndcn itlassen im inäßigcn Umfange geübt wcrdcn. Im weiteren Pcrlansc fcincr N'cdc vcrbrcilctc fich dcr Hcrr Schnlrath übcr die al° tcu und ncncn ^chrbiichcr nnd wics nach, waruui iibcr die früheren bilatcralcu Lehrbücher von Seitc dcr Pädagogik dcr Slab gebrochen sci und was für cin Bcwimdtuiß cS mit dcr viel verkannten, ncncn „praktischen slovenisch'dculschcn Gramuwlil" habc. Er that dics iu so tlarcr und eingehender Weise, daß Jcdcr, dcm cs nm Bclchrnng zu thuil war, auch bc-lehrt wcrdcn konnte. Zum Schlüsse gelangte dcr Hcrr Schulralh zu dcm Rcsnm', daß die gcsctzlichcn Be. slimmnngcn mit dcn Anforderungen dcr Billiglcit uud fclbst auch mit dcu Wünschen dcr Stadlbcoöllcruug übcrciuslimmcu, was abcr die Ausführung derselben, von dcr allcrdings allcS abhänge, betrifft, so habe cr dcnl ^chrkörpcr dcr Hauptschulc „die gemcsscustcu Iustrnktioucn" crthcilt und die Vornahmc dcs slovcnischcn ^cscbuchs in dcr zwcitcu, dritten und vierten illassc auf zwci wöchentliche Stunden festgesetzt — Ueber diese Mittheilungen des Hciru Schulraiheö ging dcr Gcmeindcausschn!; stillschweigend zur Tages-ordunng übcr. Dicscr Ucbergang z„v Tagesordnung war das Ucbcrraschcudstc an dicscr Sitzuug, die wir als dic Katastrophe dieses unten ichtlichm Sprachen' strcites ansehen zu dürfen glauben. Wiener Nachrichten. Wien, ^. November. Daö Urtheil in dcm untcr gioßcr Theilnahme dcs Pliblitums staltgcfundcncn Prcßpn'zessc dcs Dr. Wiltelshofcr, Redaltcurö dcr „Wiener medizinischen Wochenschrift", ist gcstcrn ->'achmlttag verkündigt wor-dcn. Es lautet: „Leopold Witlclsl,öfcr, ans Gr.. Kanizsa in Ungarn gebürtig, -10 Jahre alt, verhci-ralct, Dollor dcr Medizin, Hcrausgcbcr nnd ucr-aulloorllichcr i)ledaklcnr dcr „Wicucr lucdiziuischrtt Wocheuschlifl", ist schuldig dcs Vergehens der Auf-wicglüug nach i>. 'l<.)0 Str.'G., begcmgcn dnrch drei Artikel in dcr genannten Zeitschrift nbcr die Straf' auslalt in Ncnoorf, und soll deßhalb durch cinen Älouat im Arreste auaehalleu wcydcn. Ferner ist derselbe schnldia dcr Ucbcrtrctung dcs §. 21 Pr.^G. uud wird dcßhalb zu 20 fl. Geldstrafe, cvcntncll vier Tagen Arrest, vcrurlhcilt. Ferner wird das Verbot dcr Wcitcrucrbrcilüng dcr betreffenden Nummern dcr „Wiener medizinischen Wochenschrift" anfrecht crhal< ten nnd dic Vernichtung dcr inlriminirtcn Artikel an» geordnet." — Dic hicr weilenden Offiziere dcS mefilauischen Freiwilligcn'KorpS hatten gcstcrn dic Ehre, von Sr. Maiestät iu cincr besonderen Audienz sich verabschie« dcu zu dürfen. Dicsellicn wnrdcn von ihrem Kom« mandircndcn, Grafen Thun»Hohcnslcin, Sr. Majestät Vormittags 10'/z llhr vorgestellt, und der Kaiser richtcic an die fast alle Waffengattungen vertretenden Offiziere, welche in voller Parade erschienen, gnädige Worte. Ncucstc Nachrichten und Telegramme. Verlin, 7. November. Dcr Obcrprüsiocnt von Kopenhagen Bracstrup ist gestern vom König in einer Audienz, bei welcher Herr v. Bismarck anwesend war, empfangen worden. Spälcr fand eine ssonfe« rcnz zwischen dcn Herren v. Bismarck, v. Balan nnb Qnaadc Statt. Die gestern ciugctroffcncn dänischen 'Kommissäre bei dcr Friedenskonferenz sind bereits wieder abgereist. Verlin, 7. November. Dcr König von Preußen hat gcstcrn die Oberstlieutenants u. Schonfcld und Stichle empfangen, welche von Wien eingetroffen ^ sind und sich zur Absteckung dcr Grenzlinie nach den Hcrzossthnmcrn begeben. «Hamburst, 7. November. Dcm hier cinge« trossencn Kopcuhagcnrr „Facdrclaudct" znfolgc ist der Kopcnhcisicncr Obeipräsidcut Vrastrup in Verlin, um wcgcn Beschleunigung dcö AuSmarschcs auö Rutland ;n unicvhauoclu. Die heutigen „Hambnrgcr Nachrichten" melden aus Natzcburg: Heute früh reift die ^aucnbnrg'sche Landschaftsdepntntion, begleitet von dcm Grafen Bern» storfpGyldcnstcrn, nach Berlin ab. Turin, 7. Nov. Fünf Kammerburcaux ernannten Kommissäre zur Piüfung der Finanzvorschlagr. Die Kommissäre sind instrnirt. die Mittel zur Erfül« lung dcr Vcrpflichtnngcn dcs Staatsschatzes zu bcwil-ligcn, abcr anch die Unmöglichkeit sür das ^and zu berücksichtigen, die Gescmnntgrnndstcner 1^<)5> im Vorhinein zn bezahlen. Mailand, 7. November. Die heutiac „Perse« vcranza" nttldct aus Tnrin , (',. b. M.: Die Diskussion über das von Sclla eingebrachte Finanzgefeh wurde anch heute in dcn Burcauf dcr Kammern fortgesetzt. Die Mitglieder siüd zu Opfern bereit, aber gcgcu dcn Theil dcö FinanzgcsctzcS, welcher dic Ein« zahlung dcr Grnndstcncr dcs nächsten Jahres schon am 15>. Dezember fordert, sind alle Mitglieder. 9lew-A"rk, 27. Oktober, Abende. General Bcaurci^ard hat das Kommando dcr Südwcst Armcc übernommen. — Die Konflidcrirtcn glanbru, derselbe werde dcn General Sherman anö Allaula vertreiben. — Die Gouverneure des Toüdeil'nnds hielten eine Kouvcutiou; sie cmpfchlcli cucrgischc Fortsetzung des Wechsels dcr Politik hinsichtlich dcr Verwendung von Negern im öffentlichen Dienst. Programm der morgen Donnerstag am 10. 'November, Nachmittags 5) Uhr im Vcrcinslokalc sSchulgcbäude, ebener Erde, liuls vom Hliuptciugange) stattfindenden Mouatsver- fammlnug dcs historischen Vereins sür Krain. I. Das Untcrrichtswcsen Krams im Mittclalter. Eingcscudcl vom lorrcspoudircndm Vlitglicdc l'. '1'. Herrn Dechant Hitziugcr in Adclöbrrg. II. Vom Herrn Velcins-Direltor Dr. H. Eofta.-il) Programm ocS Sicgmund Anto'l Grafen von .f)ohenwart, nls schier dcr Geschichte der vier ältesten Prinzen des damaligen Großheizogs dann Kaisers Vcopold, über seine Vortrage drr Geschichte au die vier Erzherzoge; >i) über dns voriualigc Zucht- und Arbeitshaus in Wien; <-) ^Icmmw ,^ur l^ .I08üiu^. Cheater. U Heute Mittwoch: Blicken Sie in den Spiegel, Lustspiel in 1 Auszug, von Hcurwll. (?in 2Vort an den Minister, U Genrebild iu 1 Auszug, von Anton Langer. Die Haubcrgeisse, Operette in I Aufzug, von I. Offenbach. Morgen Donnerstag: Zum crstcn Male - (5-. H< <2., odcr: Die Ausstaffiruna ^nstspicl in 1 Anfzug. von Biltncr . Hierauf: Der schwarze Peter - Lnslspicl in 1 Auszug, von Gimicr Zum Schlüsse: Vcrantworllichc, Ncdakicur.- Igll«z v. Klcilimayr. Druck uud Verlag von Ignaz v. Klcinmayr ö( Fedor Vanlbera in i' it» H^ K«>34 3ös!?ü^l?i!^. Stllllttzfond« thcilwcisc nm cinc Kleinigkeit lnatlcr, Grundeutlastnng^-Obligationcn dagegen ;um Theil um '/,, bis V,//. höher; von Losen hoben sich 1854er, . 3^^"/ ^ I860?r und I^^cr um '/.//. 15-Wcr aber fielen um 1'/«. Indnstrievapicrc erfuhren lcinc bemcrkenioverth!! Vcräudernns,. Gcld sehr flüssig. Umsatz beschränkt. Veffeutliche Hchuid. X. »l« Htaate, (für 100 ft.) Veld Waare In üsterr, Währung . ^u 5'/. 67.25 67 35 »'/. «>Uj64 .. .. .. 85.— 85.10 «omo.3tentcn,ch, zu 42 l.. «unte. 17.50 18.-». d»r Kronländer (für 100 fi.) GrunbtNtlilstungS-Oblig.Uionsn. «ltder.Oeft.lrcich . . zu 5'/. 90.- 90.50 Ober, Oesterreich . . .. 5„ 89.50 90.50 Galzdurg . . .. 5„ 88.50 89.i>0 V^bmen ......5.. 93,.^) 94.- Et,ierm.,Kärnt. u. .ssrain. zu 5'/. 89.— 90.— 2'iäbre„......5 „ 93.- 94, - Schlesien .... „ 5 .. 89. - 90.— U>,<,arn.....,, 5 „ 74.75' 75 2,> Tem,,'cr<Ä.,nc>t . . „ ü „ 72.75 73.5" Kroatien unl« Slavonien „ ü ,. /5.50 75.75» <»alizi,n .... .. 5 « 7450 74.75' Sitdinl^rg,« ... „ 5 ,. 71 75 72.- Bllllwina .... „ 5 ^ 7125 71 75> .. m. d. >^crl.-(zi.18li7.. 5 , 70.90 72. - Venetianische« ?lnl. 1859 ., 5 .. 96 - 9U.'" Aktien (pr. Stück.) Nationalbanl......783. 785 .ssrldit'An,1alt zu 200 ss. ö. W. 178.40 1?8.tt!» >)l. ü. H^oin.-lÄ^s.,. 500 sl.ö.W.596 — 5^.-K. Fere.-Nlldl!. z. 1000fl. E. M.1922.-19^I St^ts,(iis.- Ges. zu 200 il. EM. obcr 500 ssr.....20570 2<>.',,90 Kais. i«Iis.-Vahn z„200 fi.CM. 139. 139.5,0 Gl,d.-nl?rdd.Verb-Ä.2N0 .. „ I2l.- 12! 25 Süd. Staats-, lombardisch-oene» tianische und central italienische Eis. 200 fl 5. V. 5l>' Fr. 238.5>, 239 50 'Hal. Karl-kudw.-V. z. 200ff.F'Fl.237.50 2.!7.?5 Ofst.D^.-TX'mvssch.-Wls. ?--: ^'.».— 4 0. -Olst',.500st.'l'.')!l ^20— ^> K.lt.nl'lücks .... .l5>4.-- 35«;.— Bül,,». W.Nl'.'l!» in 2l«) ft. . K')2. - N.2 25 tbciß!'alm.''.'ll !.üt.....^.'^.25 83,75 Vose (pr. Stück.) Kr,d.-?lnNa!t sin Handel u. Gcw. zu 100 fl. „st. W. . . . 126.«' l2<:.<;0 Dl!,.-Dml's!ch.-9'.zu100fi.i5'i'/. l^.5)0 81.50 Zladt^cm. Ost« „ 40 ,. ö. ül>. 25. 25.50 <5Nerl,a,y .. 40 ,, tt.M. K'2.- 103, -3"!m ., 40...... 31.- 31.50 Geld Waare Palffy zu 10 ft, CM. . 2«'..25 ^«'.,7.', ssl.n,) ,. ^0.....25.50 2li. - Zt. (i!!< .. .jl» . .. . 2«.'- 25.50 Wi!!t>lsl!'>,>ah .. 20 .. .. . IX.95) 1ft.75 Wald».!,, ,, 20 .. „ . 17.5)1) 18.— Kcqlevicd .. 10.....I'j...... 1350 K.s. vofs'.':<,il,>nl' 1<».....l l,«il> 11.90 :« e ch s e l. 3 Mooatt. Veld Waar, ?lug«burg für 100 fl. südd. W. 98.3 > 98 40 ssrulfulta. !Vi. KX'fl dsllc. 98.40 9«.ll0 Hanil'iKg. für l0«)Mart ^anco 8.5>() 87.'i0 i.'rndc'n für U» Pf. Sterling . 1!6 8<» 1Ui.90 Paris, jür 100 /fr.mls . . . 46.40 46.50 Eours der Gcldsorten. (llitlb Waar, K. Münz-Dulatsn 5 ff. 57 lr. 5 N. 58 Nlr Kronen . . . IN „ 5 „ 16 „ w ,, Napolconsb'or . 9 „ 41 „ 9 „ 42 „ Nuss. I,i,Plria!s . 9 „ 64 ., 9 „ 65 „ Vlrein^thaler . 1 ., 7-0 KrtditaMen . 179.10 K. l. Dulaten 5 56 fremden-Anzeige. Den 7. Novcml'er. Ttadt Wien. Di. Herren: Dr. Po^'.s^n Wi«l. — V.,r-tel!„5, Handelsmann: ^^eltr und Haus vcn b^tt-sch„ _ ssiectuer. Direkt?!, vrn Wochcin. — Ur-bauzhijh. Giltibtsibtr. rrn Höft,,«. Elephant. D>, Herren.' v. Vest. l. k. Kre!<.,elicht>'-Pr^se«. vl'N Schrrttenllimn. — Ml'n!l»ig — Vrugqer, Ha>!d!u»a,ss,s. Wilder Mann. Di, Herren: Israel. Oelonom. von Nbers bach. — Calinich. Oesrnel», rcn I^hnSdotf. ^n, b.'»sc ??r. ttss e,N„l Slock in dei <^Dssr.ik,,,l we^lll (Nif dfs ÄVeehler-lt>o V3ilson'?dähmaschine alle Är lcn Weißwasche >» 'ilrdcit ül'crn^mml,'; mich lvsrrcn d^scldst Kleircr. Maiuilö, Polslme, MäiUtl ?c. ucrserligt u>,d Mäc>' ch,n soivodl im Klci^slmcill'cn als mich im Wl-iöimhlli ssrülidliä' lm!cnn HJilllf lm JHoi)fr m |Taibnd). (2172-1) Mr. Achille do Paris, Muitrn d<» lanifuos sraii^ais«", eröffnet ant 15. b. ä){. einen ürtjrfiir« bcr svaiu jbfifrfjen Sprarfie. Xer Untcrritfjt fiubet worfjenU licb, ;3mal Statt. STo« Honorar ift monatlidj auf •I ft. fefigefefct; aurf} ertheilt er '•JJrioatuntcrndjt. Laö Wäfjcrc in bee Restauration bee .ftrn ©uftao ftifdjcr »on 12 biö 2 Uljr jii rcfi-agcn (2149—3) SchicMtc-Krü^chcll mit 8Ml uilli Ta».>. Mittwoch dcnii.^iouemllerl^l; 4, wozu dic 1'. '1'. Vcrcil.ö-Mitsslicdcr mit dnu Vcinerkcn höflichst ^il'^< ladcn wcrdcn, daß dicscidcn Bc-kcmlitc und Freunde, dic ciuciu Comit»'.Mtglicdc vm'sscstcllt w^r-dcn müssen, einführen fönucn. <3ntr<»e pr. Person .^O kr. fiir Familie « fi. H<> fr. Schühcn-Vkmns-Mttglicdcr st^Z^ frei. ^3V (2!5>1—2) Warllunst. Der Gefertigte macht hicmil iissentlich bekannt, daß er für lciüc, wie iinmcr Xiamen habende, n»d von wem immer dnf seinen Namen gemachte Tchnldcn Zahler ist. VaU'Unt^rurhnicr am Bahnhof in Vaibach ^2170-2) ^^onnerstag den ><>. November <^^N»ichmilta^ uon 2 Uhr i-»!! ircidl» auf rein hiesigen Vahlch^'fc mrl'rcss Plir-lhicn allc V'N'ilschwelien als Pl-rüul'olz gesscii gleich baare Vrz^hlling im 'Auf streich uelkaufl. lind werden yiczu Kanf-Ilisli^c hil'iuil ein^sladcn Julius Müller, Ili^ciueur (21G7—2) 3tts)nat7)t L unsanfter au>s flraj, tlni1)fül(|fr bra germ T)r. Itmim, kebrt ficfe hiermit anbeißen, bafj er Sinjhia ben 8. b. 2ft. öoii feiner ^urfrctfc auö Italien bier antam, unb im ,,IIl Klolant** burdi H-10 Sage ccnfuUiren wirb. derselbe bringt cine flrofe Sluzwabl bcr fdjonj!cn unb beffrn Wy ncral'3äbne mtt) toirb tebe S3citcttuitft mtt flctDobntcr (^cnauiflfcit binnen 24 Stunbcn effeftuiren, unb garantirte •ipiombirunfien bobler ^stbnc «tit AttDjhH. (§olb tjornebmen.' Sen feinen ^ablrci^cu bieftacit (Slicutcn erbittet unb cnunrtet er guliftc (Smpfcblun^cu. 21 n (Scbijfcn, bic fein ^orflönqcr öcrfcrtiftct, werben etwa notbu>cn= biöc 2ierdnberunöcn biütg besorgt" (2171-1) AH" DanksagullO. ^K Am 2l), Otlobcr 1864 ist mir eine Schupfe sammt den p.iml l'esindlichen Wägen. Fährnissen und Utrnslliln in Cailmch linter HauS-Nr. 7l> ab^ebrannl. Ich iVliv mit derselben, wie mich mit mmien übrigen Gtbaudsu unt» F^lir« uisssl, dei rrr ersten unssarischcn allgemeinen Assekuranz-Gesellschaft ucrsich^i. „no der am 25) Oltobcr d. I uom Ad^ordnelcn d,r (Heneral-Assentschaft i» Graz der besagte:, Anstalt erhobene dedculcnde EnlschaoissungS» l'lttaa wuroe uiir bereits am 1. Ncwembcr d. I. baar und ohne jeven Abzug ausbezalilt. Das n'al'll'alt r^l'üi^r und humane V^tlicn l'si ^.szsl,ll,l!,a dsz T>1'a» 0s!,s oou Sslls der ersten ungarischen allssemeinen Assekuranz-Gesell schaft, lind l>ie schnelle Vs^Illchlü,,, c>cöscll'c„ li.iben micl» in dilsem Falle ble reellen Prinzipien, vc>n dclisi, riese Ass.km'.n,;. s^lscUschaft beseelt ist. und wclche sie >> ;n einem ssroßen Nufe mit Necht ^ebsacht. qerschtferliaet. und ch scls mich uerpftchllt. rer ersten unssarischcn allsse»«einen Assekuranz« Gesellschaft, welche ich biedurch Iederiuanu b,ste»s ansmofehle, Mtinen .nifrich' tigeu D.nil öffentlich Ml^üspl'sche». )n i?'Nbach isl c>ie Hailpt» Aqeiitschasl obiger Aiülall durch Hsr^i, tt^arl Achtschjn, Han^sll'inann. vellrelen. ^aibach am >', November 18<<4, Vinccn; VcrhlNlschrgg, Hallsblflßer und Sntllermtisler rtttc eine so ilbrmiirfjenb fdjudle iliMrfiiii(] fjeruorbviitgen merbe, lief; id) ein i^aqi'0.'' blo* mit iljrc ÜÖJirfiuiii 511 prilfeti, foniiucu , \u\t> legte uor' (Sdjlafengefjeit bn^felbc auf ^ f3tes!e, mo irfj jdjou langt" bic breit um often idjiufr^eu liattc erbiilbeu inüffrii. ^-dil) beim ?("15 fteficu mar nicht 3djtmu:5 urrfdjiuunbni! nber nun iogeu luicber ^djmer^cn im red)ten 3Jf'|lf' redjtrn ?(rin , Lanb uub Jyi 11 rjcr mtiljer. i)iafd) legte id) bic äßatte auf bie fdjmerjljaftff1' stellen unb uad) meljreyeu '-ctunben Ijnttcn and) biefe aufgehört. .., War oft uub üicl (itt id) and) an fiarfem ^ruftfrainpf; feit be« (^elivaudii? biefei* ^'v1^ matte Ijatte id) and) nod) feinen ''lufasl uueber uevfpiirt. 3d) cmpfetjlc stuf bnü %tiWiVz-ü biefc tiortrcrjlidjc föidjtiuattc alten an iljcuiitattfrfjcu ©djiuer^cu l'eibcubcn, sie mögen i()reti ^' -babcit wo fic luotsrit, inbciu cfl uodi ba^u ein so luofjsfcileö , afe uio[)(tl)ätige4i .^ilfömittct ^ , ftc werben saun, luic für mid). 3d) selbst (affc btefe üftfattc nie jucfjr von niiv , bnmit »^ ^ ' waffuet bin, »ueuu jc »uicbcv ein Slnmü fommen fotttc. 91 i n b 0 r ?, bei ^euftabt a. b. swh, 8. SKa^ 18G2. C*fl)r. 20ciflslHl>, Vebrf- iÜor einiger i^oit fiatte id) bie iiu|äg(id)sleu Sd)ntfr,cu im •ftalfc, so basj tef) ^''.'l'L ,nit ?vsttffigfciten ;u mir ncfjmcu sonnte, id) nnfjiii 001t Dr. hmisun's (Mid)twatte, uuil)'lUl Vlbeub beu .^alc ; nm 'JJiorgcit waren bic žd)mcr^n gäi^lid) iicrfdjuumbru. f)t a p p c r 9 w \) 1, 17. «Diär? Ibtöi. ' 3b. Oct)i'i»ftcr*^. paffes- null (ßa(ll)aiiö-lltr)iad)tiinfl. '^ns «offecs unb Önftsjaiw beö 4 InUlinii feiger In Kral"lrLe'n llaiiM-Vr. » nut ^aiiptplotc gefegni, werben tog(cid) mit bev flnitjr» »">» 3j » (Smririjtmtfl ouf mesjm-o 3n()rc cntivcbrr eiir,du ober yijammcn 51L iicrpartitcii Hfj4^j_2( 2ie un()cre ¦üüiCfuuft ()ierübcr fvtljcilt ber Eigenthümer boit|elb|t. ^_ Hiezu eiu halber Vogcn Amts- ultd Intclligellzblatt.