.1-"! K8. Freitag am TZ. März «8Z3. Z ,'.,. ^bichrm ist ,..ch d... „Provisorische,, G.'sche vm„ .., N.«c„,l.r >«50 f,,r ^,s.rt,o,^st^,.,pel" „och X. fr. ür e ,e jed^l", Mnschatt l' '"" " ^' '" ' ^" "«^"o ' Für das zweite Ouartal l. I. ist auf die ,Faibacher Zeitung" c... neue. Abonnement eröffnet worden. Der Vranumeration^preis fur d-o Ze^t vom I. April bis Gnde Ium l. »anzvrocurators bei der Fiuanzprocnratur sir Orster-reich oli und unter der Euus, dann Salzburg, womit der Mang i»,d Cl'arakter eiüeß Mimsterialralhes vc>--blindei, ist, dem Mimsteriakalhe Dr. Icha,n, Edlen V. Kvemer, al!erg»!idi^st zu verleihe» geruht, Se, k. k, apostol. Majestät habe» mit allerhöchster Eittschließiiüg l'oin 18. März d. I., dem k, k. wirklichen geheime» Rathe, Freiherr,, v. Brock, das Großkreuz des kaiserl. österreichische» Leopold-Ordeiiö t«frei zli uerleihei, geruht, l^^l-I^/' ^ ""^^' Majestät habe» mit allerhöchster Gubermalsecretär I^cl^"^.^ "''' ^"' a"^'^' Polizeidircctor i,.'^.A ' ^d°"d'"^'/ '""' ^ k-visorische» V°rstm,d der P° ie.d l"^r,ge» pro-Krciscommissar Carl N e..ss 'r ""°" '« K«ka». di«tt°r m K.eau^ll^'^7..k.^^ E.,tMeßm,g :?1/Ä37^' "" ««"höchster f^itel zu Taruow erledig Domde^^.,. '^"'" 3""" cholaster A»t°u .. Gal ck" "d '^"/" ^"" D°m- ^.mapitel erledigte v ö r,. Heute wild ausgegeben >,„d Hersendet- das kandeö-Negieruiiqsblatt für das Herzogchmn Krai» Zweiter Theil. VII. Stück, V. Jahrgang 1833. Dasselbe enthalt unter Nr. 37. Perzeichinsi der »on dm, k, k. Handelsmi'ni-sterinm unterm l4. Jänner 1833 uerliehene» ausschließenden Privilegien. Nr. ^8. Verzeichnis; der ron dem k, k, Handelsmiu,-sterinm unterm 18. Jänner 1833 verliehenen ans-schließenden Priuilegie,,. Nr. 39. Erlaß deö k. k. Handelsministeriums vom 21. gamier 18^3. Privilegiums-Beileihuug. Nr. 69. Erlas! des k- k^ HandclsmimsterinmS vom 28. Jänner 18^3, Privilegiums-Verlrihung. Nr. «i" Erlaß des k. k. Handclömiinsterimuö vom 5» ^- Iauner 18i"3. Privilegiiims-Verlüngeruug. ^ <;/'2. 22. Jänuer 1833 verlängerte» ans-jchlie^endei, n^„i , , 24 ^,n,. .b's k. f. Handelsmimsteriums vom Nr. 6.^Una ^ P'ioilegiums-Aufhebung. F'>w!!z' 'a d?,7 '"^ ^' k. k. steier.-.llyr. '^ tr ffe d^t s ?'"7°>. v°m 14. Iänuer 18i)3. be- Neffend das verfahre» b,i E„tdeMu,g w» schrift- lichen Mittheilungen oder Einschaltuuge,, i„ Kreuz-l'and-Sendungcn, Nr. 6li. Umlanft-Verordnung der k. k. Finanz-Lan-desdirection für Steiermark, Kärnte,-. und K,aiu vom 13. Jänner 1833, betreffend die Bemessnng und Einrichtung der unmittelbaren Gebühr von einem zweiseitig verbindlichen Rechtsgeschäfte zwischen einer der ordentliche» Gebühren-Entrichtung nnd einer dem Gebnhien-Äequivalente unterliegenden Person. Nr, 67. Umlaufs-Verorduung der k- k. steier-illyr, Fiiianz-Landeedirectio» vom 17. Jänner 1833, be-treffcnd die Äufhebnng der Anwendung deo besonderen Contrrll-^tämpcls bezüglich derVerbrauchs-abgabe von ausländische» Zeitungen, ^'aibach, am 23. März 1833. Vom k. k. Nedactioiisbureau des Landes-Negieruugs-blattes für Krain. Die k, k. Statthaltere! hat die durch frei? Resignation des Localcaplanes Kasvar Venedig in Erledigung gekommene und dm, Patronate des kraiuischeu Rcügionöfondes untersteheude Locaüe St. Magdaleua am Tschudenberge dem Pfarrcooperator zu Obergörjach, Adalbert Aicholzer, verliehen. La,bach, am 13. März 1833. Das k. k. Finanzministerium hat de» mährisch-schlesisck,en Vameral.Vezirkscommissä!' erster Classe, Joseph Tliomala. zum S^creiär der Finanz-i!an-d..°dnect,on in Temesvar ernannt, nnd de-, mährisch-!chleü,chen (5cmm'<,lconc,pist>'», L^arl Menzl, eine b mneral-Bezirks-Commissärsstelle i,n Bereiche der Vrünüer Finanz-Laudeobehörde verliehe». Der k, k. Minister für Cultus und Unterricht hat de» Professor uud Präfecte» der f. k. orientalischen Acadcmie, Weltvriester Dr. Lnigi Pavissich, znm vrovisorische» Volksschulen - Inspector für Dalmatien, mit dem Titel ciueö k. k. Schulrathes, ernannt. ^^^______ Die Oberste Polizeibehörde hat die bei derselben system,sirte Rechnungsrathsstelle dem Rechnungsofftcial der f. k. Cameral-Haufttbuchhallung, Joseph Mohl, verliehen. Die in dem amtlichen Theile der „Wiener Zeitung" i,!"^''/ ^' «"g'küudigte Vertilgung von 600.000 st. !> '^ !i,,zsch..,„e„, h^ ^,^ 19 l M im Verbrenuhünsc 3att bunden.""""" der dazu'bestellten Kommission Wie»,^iz-M3V""'"'''' Am 19 Mä,>! 1?"°, . Staatsdruckerei in M^ "'" '" "er k. k. Hof- uud ""^aabe des s, . ^" ^" deutsche» Ällein-"l'aemcinen Ne.ch g -"'"">' I«drc,ang^s 1832 des d"" Titelbla t e «,,' > Negieruogsblatteö, nebst "'sgegcben nnd versend ,, "p°ltes Nepertorinm "''" " ° l 'qische s ., -. >"^'"' wovon das erste ein Elch's Verz ich,^"^ ^'Meitt ein alphabe-""halt. welch.» ^,. ^""^ l'nd Verordnungen ^2 anogeg ',„, ^,'"' "1'^'lanfenen Jahrgange ^ Ebenfal s ", '<7 ^I ^l^eu erschienen sind. d« luma»^ "' . ^^ ^"3 wird ebenda zu ganges ,«'"/deutsche» Doppelausgabe des Iahr-Negieruuasbli,. <« . "llgemeiueu Reichsgese!)- uud romanische,. H ^ "lvhabetische Register in der "'in ?°"^° ausgegeben und versendet. V°m 7 k ."" ^ M"'^^' "eoactionsbureal, des Neichsgeseftblattes. Nichtamtlicher Theil. Die allerhöchste Amnestie. d,6 i^^ 3reude„jubel, welcher in diesem Augenblicke ^ lombardisch-Deimianische '^^''^"'^ ^'°" °'""U ^'We zum ander» durchtont, ist die beste ÄUtwort, welche den ungerechten nnd leidenschaftliche,! Anklage,, der Feinde Oesterreichs, wegen augeblich harter und grausamer Vedaodlung der italienische» Provinzen, gegeben werde» konnte. Nenn 'chwere Verbreche» gegen die öffentliche Sicherheit, Ordnung und Ruhe geschehen, so wird eS für die Regierung zur unerläßlichen Pflicht, mit unbeugsamer bneraie sofort gegen das Uebel selbst einzu-! schreiten und insbesondere Diejenigen zur strengsten Verantwortung zu zichen, welche als Urheber imd Anstifter desselben sich Iieransstclle». I Daß jedoch die österreichische Regierung de» Geist der Milde, soweit dieß ohne Gefährdung der Staatssicherheit nur immer Plaß greife» kan», gerne walten läßt, daß sie das Maß der Strenge auf die Gränze» der unausweichliche» Nothwendigkeit einzueng?» bemüht ist; daß sie den Neuigen, welche mit Abscheu oou den Verführer» sich abwende,, uud die unerschöpfliche Gnade ihres kaiserliche» Herr» anflehe,,, gerne verzeiht; daß sie insbesondere die Trauer und das Unglück, welches dergleicheu unheilvolle Ereignisse allemal über zahlreiche Familie» verbreiten, mit Nebreichem Sinne zu milder», und zu beseitigen beflisse» ist: dafür liefert der neueste in Italien erlassene Beguadignngsact einen glänzende» BeweiS mehr. Dm ^ufe dieser Woche zu Berlin uud W,»' "f°lg"', und sodann der Vertrag amtlich k'",dgemacht we'^ — Benialich der Iahrmarktt 'st eine M"Mtt, rialvcrordmmg Micirtworden, »ach welch« d. »ich s,,m, vorkommende willkürliche Ä«sde,),,u"g d rM . pr,vilegien durch Auticipatiou der gese.)l,che» Ma.kt-oauer nicht zu duloeu ist, sonder» derselbe» in gee,g> ueter Weise entgegengewirkt werde» müsse. IedeS frühere Oeffnen oer Verschleißstätten, Ausgeben der Ware» uud Begiu» des Verschleißes vor der bestimm: te» Frist, ssud als strafbare Vorgänge bezeichnet. — Das Handelsministerium hat das von der Wiener Handels- und Gewerbekammer entworfene Reglement für die Ausübung des Schiedsrichteramtes de» sammtl.cheu Handelskammer» der Monarchie zur Einsicht nl'erjeudtt mit dem Beisaye. daß d,e Zweck-maß.gkett dieses Neglemeuts anerkannt. aber anch wunsckenöwmh sei. daß das Schiedsrichteramt vo» allen Handels- und Gewerbekammern des Reiches in möglichst gleicher Weise ausgeführt werde. 282 — Am !7, d. M. hatte Se, Eminenz, der im letzten Consistorium zur hohen Würde eines Cardi,-nals erhobene huchwürdigste apostolische Nuntius, Monsign. Viale Prelu die Ehre, von Sr. k, k apo stolischen Majestät in einer Audienz empfangen zu werden. A:, diese Audienz knüpfte sich ein solenner Act: Sc, Eminenz überreichte ein von Sr. Heiligkeit an Se. k, k. apostolische Majestät gerichtetes cigcnhän diges Schreiben, womit der Nachfolger Petti, zur Erinnerung an die wunderbare glückliche Rettung des Monarchen, Allerhöchstdemselbcn ein unschätzba rcs Kleinod übersendete, nämlich cincn, in einem aus Gold und Silber gearbeiteten, mit vielen Edel^ steinen reich besetzten Ostensorium von trefflicher Ar-bcit, enthaltenen Zahn des heiligen Petrus, welchen Se. Heiligkeit persönlich aus den irdischen Ueberrestcn des Apostelsü'rsten entnommen haben. Am 18. empfing Se. Eminenz die von Sr. k, k. apostolischen Majestät, dann den in Wien anwesenden Mitgliedern der allerhöchsten Familie, an ihn gesendeten kaiserlichen Kommissäre, und zwar im Namen Sr. k. k, apostolischen Majestät, Allerhöchst, dessen Flügeladjutanten Grafen O'Doncll, im Namen Ihrer kaiser!, Hoheiten des Herrn Erzherzog? Franz Earl und der Frau Erzherzogin Sophie, den k. k, Kämmerer lind Obersten Carl Baron Rei. schach, für Ihre Majestät die Kaiserin Mutter Se, Durchlaucht den k, k. Kämmerer Fürsten Paar, für Se. kaiserl. Hoheit den Herrn Erzherzog Earl Ludwig , den k, k. Herrn Major und Dienstkämmerer Baron Hornstcin, für Tc. kaiierl. Hoheit den Herrn Erzherzog Wilhelm, den k, k. Kämmerer Grafen Hinsky, für Ihre kaiserl. Hoheiten den Herrn Erz herzog Rainer und die Frau Erzherzogin Marie, den k. k, Kämmerer ^crrn Grafen Wrbna, für Sc, kaiserl. Hoheit den Herrn Erzherzog Ludwig, dcn k. k. Kämmerer Herrn Grafen Schaffgotschc, Am 18. Nachm. ',3 Uhr wurde Se. Eminenz von Ihrer k, Hoheit der durchlauchtigsten Frau Erz-Herzogin Sophie, und am 19. Vormittage von den übrigen hier anwesenden durchlauchtigsten Mitgliedern des allerhöchsten Kaiserhauses empfangen. — Aus Anlaß einer Anfrage von Seite des Handelsministeriums und auf Grund des darüber erstatteten Commissionsberichtes wurden folgende Fälle bezeichnet, in welchen es den Handels- nnd Gewer-bekcnmneru zustehen soll, Zeugnisse an Private anzufertigen: 1) Die Bestätigung, daß die Errichtung eines neuen Gewerbes von der Art derjenigen, deren Zahl nach dem Localbedarfe bemessen ist, für einen bestimmten Ort nothwendig erscheine. 2) Die Bestätigung der auf einem Plal)e bestehenden Handcls-Usance. 3) Die Bestätigung allgemeiner statistischer Handels- und Gewerbsverhaltnisse des Kammerbezirkes. 4) Die Bestätigung besonderer Handelöverhalt-nisse, insofern sie auf die materielle Statistik nnd anf die äußere bürgerliche Stellung von Handels- nnd Gewerbspersone», nicht aber auf deren moralische nnd geistige Eigenschaften Vezng nehmen. >i) Die Ausstellung von Zeugnissen, welche die Beurkundung einer bestehenden Handels- oder gewerbsgeseyliche» Vorschrift zum Zwecke haben. Dem hierüber erstatteten Bericht schließt sich die Bitte an, daß die ans Aus-stellnng von Zeugnissen bezügliche Wirksamkeit der Handelskammern nicht enger begränzt werde. — Anf Grund des ersten Commissions-Berichtes über den Entwurf eines neuen österr. Handelsrechtes genehmigt die Kammer die vorgeschlagenen Abänderungen u»d Zusäye mit dem von Hin. Brandeiö-Weikersheim zu §, 7 eingebrachte» Ameiidement. — Auf Antrag des Herrn Kammerraths Hardt soll der allgemeine Reichs-forstverei», welcher am 2. Mai eine Versammlung abhält, mit einer Zuschrift begrüßt werden, in welcher die für einheimische Lederfabrikation höchst wichtige größere Gewinnung von Eichen- und Fichtenlohe im Inlande durch Einrichtung einer geregelten l^chäl-wüthfchast zur Sprache abbracht werden soll. — Der bekannte Landschaftsmaler, Hr, Stökler, der kürzlich el»e Reise dnrch Montenegro machte, hat eine Reihe höchst interessanter Bilder aus diesen Gegenteil angefertiget, denen die Ehre zu Theil wurde, von Sr. Majestät dem Kaiser besichtigt zu werden, — Herr Archivar Dr. Dudik, rühmlichst bekannt durch seine Bemühungen, die Quellen für die heimische Geschichte, insbesondere Mährens, dnrch Nachforschungen ansläntifcher Archive zu bereichern, hat sich zn gle,chem Behufe nach Rom begeben, und seinen Bemühungen daselbst ist es bereits gelungen, mehrere b>eh« ganz unbekannte Quellen für die österreichische Geschichte, welche manche bisher dunkle Parchien der-1«be>, ^hellen, aufzufinden. Wir dürfen daher eiuer ^"' '° "«'vvllUen Relation entgegensehen, wie sie ^n« °,^ 'f-''1'" 5°"'chm>gen in den Archiven Schwedens m^ km-zua, zur Oeffe.uüchkeit brachte, l,i!^,i ^ .^' """"" ^"ll> eines Directors des hiesigen ,ston,cheu ^«^„«rs >st ter Neoactenr deS Kirchen-Lericon. Dr. Ns^^/^ ^^e^^es kanze! in Graft. Doctor We,ß. Do^.n m Heidelbera und Verfasse der Geschichte Alfreds des G^ße», deiigüitt. — Das in Frankfnrt erschienene Prachtwerk, „die deutsche» Kaiser", welches in Foüoformat die gelrene», in Kupfer gestochenen und in Facben ausgeführten Bilder aller deutscheu Kaiser enthält, und den größten bis heute erschienenen illustrirten Werke» angereiht werden kann , ,st von dem Verleger Sr, Maj. dem Kaiser Franz Joseph gewidmet worden, — Zur Verbesserung des Straßenwesens in Ungarn werden im Laufe dieses Jahres Neubauten und Reparaturen in sehr großer Zahl vorgenommen werden. Bis jept sind bei 200 verschiedene Objecte bekannt. — Der „Tagesb, a. V." berichtet: Wie wir vernehmen, beabsichtigt die Generaldirettion des Ge-werbvereins noch im heurigen Jahre eine Landes-IndnstrieanSstellnng in Prag zn veranstalten, DieseS Unternehmen gewinnt in dem gegenwärtige» Angen-blicke, wo der emheimischen Gewerbthätigkeit dnrch den jüngst abgeschlossenen Handelsvertrag von Seite Deutschlands eine vermehrte Eoncnrrenz bevorsteht, doppelt an Wichtigkeit, und wir zweifeln nicht, daß demselben überall und namentlich in den industrielle,! Kreisen die regste Theilnahme und Unterstüming zu Theil werden wird. " FM. Graf Radeßky fährt fort, Deputationen aller Provinzen, Städte nnd Corporations! des lomb, venet. Königreiches z» empfangen, die aus Anlaß der glücklichen Rettung Sr. k, k. apost. Majestac Loyalitätsadressen im Namen ihrer Committtnte» überreichen ; in jüngster Zeit waren es die Universität Padua, die Municipalität von Este und die Unterthanen israelitischer Confession im lomb. venet. Königreiche, deren Adressen von den hierzu erwählten De-putatioue» überreicht, und von Sr. Eic, wohlwollend entgegen genommen wnrden. Einer Meldnng der „G. di Milano" zu Folge wird eine Collectiudepn-tation der Provinzen, Städte, Handelskammern nnd deS ßlerus der Lombardie nach Wien abgehen, um Sc. k- k. apost. Majestät den ÄuSdrnct der loyale» Empfindungen Allerhöchstihrcr lombardischen Unterthanen ans Anlaß der glücklichen Rettung des Monarchen darzubringen- — Wie man ans Mailand schreibt, kommt der dnrch die Vorfälle vom U. o. M. gestörte Handelsverkehr wieder in Aufnahme, und entfaltet sich in allen Zweige» wohl langsam, doch erfreulich, die snihere Regsamkeit. Viele Handelsgeschäfte weide» wieder ans längere Zeit abgeschlossen, was seit dem nic je einer Nummer versehen sind. Sie versprechen den Abnehmern, falls diese Nnmmer bei der nächsten Ziehung des er-wähuteu StaatsanlcheuS gezogen wird, ei» ÄnlehenS-los, welches in der hierauf folgenden Gewinnziehnng mitspielt, jedoch gegen Vergütung des Cnrswerthes eines noch nicht mitspielende» Loses, oder aber sie sichern bei dem Herauskommen der Serieunnmmer ein noch n'chc gezogenes Aülehenslos nnentgelilich zu, Maucher Abnehmer solcher Scheine meint ein von dem betreffenden (Vtaate gutgeheißenes Geschäft einzugehen, während er Specnlanlen in die Hände ge-räth, welche sich anf seine Kosten bereichern, denn wen» ancl> die eingegangene Verbindlichkeit von denselben erfüllt wird, so ist doch der Preis eines solchen erwähnten Zusicheruügsscheines gewöhnlich viel zu hoch. Häufig geschieht es aber a»ch. daß das de» Abneh. mern gemachte Verspreche» gar nicht erfüllt wird; ja eS sind schon Falle vorgekommen, daß Znsichernngs-scheine auf bereits gezogene Seriennnmmern betriege-risch anSgegeben worden sind. Uebrigenö ist es nicht schwer, die echten ^badischen Staatöanlehenslose z» erkenne», dieselben st,!d mit zwei Dienstsiegeln nnd der Unterschrift der Beamte» „C. Scholl, W. Teimling nnd Großmüller" versehen. — Am 2. März gingen vier Männer von Schoppernau, Bezirksgericht Nregenzerwald, nnd wollten in ihre Heimat über die Starzel nach Mittelberg, AIS sie beinahe oben anf dem Berge waren, brach eine Schueelawine, ereilte sie augenblicklich nnd riß ste eine große Strecke weit mit sich, ohne daß sie d,e geringste Hoffnung gchabt hätten, mit dem Leben davon zu kommen. Doch als dic Lawine ruhte, befanden sich alle vier Männer oben ans dem Schnee ohne alle Beschädigung, nnr einen Pack, den einer getragen hatte, »nd der beschwert war mit Tabak, Slämpel, Sül'l'rgeld :c,, im Werthe von 80 st. N. W,, war veiloren. Als sie sich ein wenig von dem schrecklichen Ereignisse erholt hatten, konnten sie »ichio tin!», als die noch große gefährliche Reise wieder weiter fensenen, »nd kamen endlich, zwar eischöpft, aber doch glücklich nach Hause. Nu» wurde den andern Tag Anstalt getroffen, um das Verlorene aufzusnchen. Zwei Tage lang snchte man ohne Erfolg, den dritten Tag brachen eilf Männer anf, begaben sich wieder an Ort uud Stelle, und suchten unnnttrbrochen bis Nachmittags etwa 2 Uhr vergebene, dann setzten sie sich nieder, um einige Labung z» nehmen: mittlerweile sprang der Hund, den sie bei sich hatte», vom Hnnger gequält, hiu und her, nnd wollce Nahrung suchen. Ans ein Mal fing derselbe an, an eiuer abgelegenen Stelle der Lawine zu kraßen und z» scharren. Augenblicklich wurde an diesem Orte gesucht nud mit Jubel alles unbeschädigt gefunden. Vs ergab sich, Laß ein Laib Brot eingebunden, und d»n So berichtet der „B. f, T. », V." — Telegraphischer Mittbeilimg zu Folg« ""' Maiitua am 19. d, M. Abends aus Anlaß des aller!). AmiiestieacteS festlich beleuchtet. Der allgemeine Enthusiasmus der BeoölkerM" welche troy deS schlechte» Wetters mit alle» M»l>k' bauden tie Straßen durchzog, gab sich durch jiibcl^ Ausrufe für das Wohl S, M. des Kaisers und s'" die k. k. Behörden allenthalben kund. — Ueber dcn am iz. d, M. zwischen de»2l°' tionen Waincrn und Preßburg stattgehabten C^" bahn-Unfall wird amtlich mitgetheilt! Bei der Veischiebnng eines im Tunnel j"'s"'° der Gränzstalion Preßduig in Reserve gestanden«" Zuges der a. p, Kaifer Ferdiuanos.^oroba!)», "^ den davon 8 leere Wägen abgekuppelt, welche am dem gegen den Stationsplatz Preßburg absteige"^'"' starken Gefalle durch dcn heftigen Wind >" .^^,° gung gcrielhen und mit immer größerer G"ch"'"' d'gkeit über dcn Bahnhof unaufhaltsam aM oießseitige Strecke gegen Wainern z«, ">" "°" °/ scr Ltaiion ed,n abgegangenen Pesth.W'e»" M> zuge entgegen liefen. Ungefähr in der Mitte zwischen dcn genannte» zwei Stationen erfulg" der — nunmehr unvelMciv' üche — Zusammenstoß, wobei fünf leere NordbiitM wäge» zc,t!nmmcrtc» und dem Pesther Znge die erste Maschine über die Dammkrone geworfen wurde. Leider fanden dadurch der Maschinenführer Onmncc und dcr Heitzer Pulaczrk den Tod, Von dcn Reisenden wuroe Niemand beschädig!. — Am 17. d. M. hatte man in Pesth S"!' nenschein mit Windstille, dann Gewitterwolke» N"l Donner, hieranf Regen, welcher sogleich vom H"3" unterbrochen wurde, gegen Abend Schnee »ud ""'" "^ ster Anstrengung fortkomme» konnte». ^,^ .„ dem gegenwärtigen, bis jeyt so milde» "'" " " spreche», gehört dieser anhaltende und bm'acyu" Schneefall - jeßt gegen Ende März - "WW"^ z» de» seltensten Erscheinnngen !» uuserer Stad^ ^,^ der schneit eö noch fortwährend, und wir l)""!!- ,„, trübe Anssicht anf längere Unterbrechung del ^° miinication. ^ Der gestrige Prager Postzug Nr. 6 tmsH< ^tnnden, der Postzng Nr. 18 um dritth^ ^ ^ den verspätet ei»; der Oderberger Postzng ^' gä»; aiisgebliebe», und der gestern von hier "^ ^.^ gene Postjüg m»ßte mit den Passagieren vo» ^ sernddrf znrückkehren. Ein vorgestern von M'," 2 gangener Militär-Separatzng ist nngeachtet ^^'>^ß Locomotive bei Hnllein derart verweht worde» > ,^ das Bataillon aussteigen und im Orte ei»aua werde» mußce. Die beide» nachfolgende» Kuudmach»>'ge« '^ cheu über die nächste» unausbleibliche» Folge» ^ Schoeefalles. Wir brauche» kaum anznführe» ,^f uns heut keine eiuzige Zeiiuug uud kei» einzige» zugekommen ,st. ^ — Eingelangten Nachrichten z» Folg'' ^'^l>l'' ei»gtrett»en anßevordenilichen SchneefalleS "'^,si^en mes wegen die Eisendahnzüge in ihrem regeI>U"p Verkehre gestört worde». , 2l>- Der Laibach-Mürzzuschlager Post<»g ^ißacher d. M, mußie i» Gray, der Mürzznschl^ ^^^eü, Pelsoiien^ng in MürMischlag z^nickciel" ' ^^ ^"' und Passagiere nnd Post konnten erst '" tigen Frühzuge befördert werden. y^ h Ä^' Der Pesth-Wiener PersonenM ^" '.... ^ di« stcht in Weinern. Es wird Alles "Us^o^^ ^ Hindernisse ui beseitigen, jedoch ^e" " „ge" dauer der Verwehnngen die bisherige" « e« den erwünschte» Erfolg nicht erreichen im „.' ,stadt' Wien-Gloggniner. Wien-Brncler »nd Wr. Oedenbnrger E'>'"bahn. ^.„gc!» In Folge der stattgehabten ^ch"eev"f^ anf den oben genannten Bahnen können bis M» tere Nachricht keine Züae verkehren. W.en, 20. März 18X3. ^^^ ^^ ^,^^,^., 283 Kund m a ch u n g. Nachdem die Schneeuelwchungcn auf allen Strek-ken der Nordbahn beseitiget sind, so werden vo» heute angefangen rie Personen < und Lastzüge, mit Ausnahme der Wien , Preßburger Trcius, (da die Strecke vo» Ungarisch Neudorf bis Preßburg «noch mcht fahrbar >st) wieder nach der bestehende» Fahr-ordnu»g verkehren, Wien den 22. März I8.3 Von der Direction der a. P Ka!>n FerdinandsNurdbahn, Einaelanqtcu telegrahischcn Nachnchten zu Folge verkehren hn.te auf der südlichen <2taatse„enbahn ""^^^ischen Preßburg und Pesth ist im Laufe d.s Tagcs eröffnet worde». L nz. 20, März. Wie die ,,Lmz Ztg « vcr-„immt yäben Se, k. k. apostolische Ma,estal m ^'lae eiülr allerhöchsten Entschließung dem Herrn Grafen von Et Julien v. W»llsce die uachge,.'chte de u t o Aewil'liglN'g zum Baue und betriebe ..»cr P d Eisenbahn zur Kohleuvenr.chtung vo» WoliS^ .«a über Schlatt und Lamdach b.s zur Gmuudner Ei'en aln un.er gleichzeitiger Verleihung des Er^ propriationsrechtcs auf die Dauer von 50 fahren zu ertheilen geruht, wobei auch als Bedingung !cst-aesetzt wurde, daß der Wahnbau innerhalb eines halben Jahres in Angriff genommmen und binnen weiteren zwei Jahren vollendet und in Hctneb ge- ^^ Tl3st 2:j. März. Die Bora, welche einige ^aqe nachgelassen hatte, wüthet se.t der verflossenen, Nacht wieder mit aller Heftigkeit. Das Meer ist in der größten Bewegung, und die Küste wird von den schäumenden Wogen gepeitscht. Der Schnee fallt mit Rege» vermischt, und heute, am dritten Tage nach dem Beginne des „Frühlings", tst eö so frostig, wie im strengsten Winter. An die Ankunft der Dampfer u»d Segelschiffe ist kaum zu denken, und wir werden wohl auf die leuanter Post, der man mit der größten Spannung entgegen sieht, noch einige Tage warten müssen. Anch mit der Verbindung landwärts sieht es arg ans; die Wiener Äbendpost, die gewöhnlich nm ü Ubr Früh hier eintrifft, fehlt bereits seit zwei Tage». Gester» gegen Abend traf erst die Morgenpost vom Sonntag ein. Der Postwagen von Fmme ist seit drei Tagen nicht angekommen, und die Briefe in jener Richtung müsse» durch Boten befördert werden. W e u t l ch l a n d. Berlin, 18, März. Die i» der Zeit mehrfach besprochene Centralisation der höheren Polizei für die preußische Monarchie ist nunmehr wirklich in's Lebe» getreten, n»d zwar in der Weise, daß dem Polizei-Präsidenten i» Berlin, welcher dnrch seine Stellung und die ihm zn Gebote stehenden umfangreichen Mit' tel ro„ jeher für die Hanchabung der Staats- und ^^^'.7' ^°"5° thätig sein mußte, eine ^^'° aew^en ist. Ein in dien Äa^ Ne3ip7de^"""" ^ierunaspräsi-"«n setzt .» "eneren Zeitverhältnisse hab 7i,k?'""^' "'' ^ der höheren Sichechettspoli-/ ' ^ Angelegenheiten allgemeine» Landespolizei es < ^"«"tranon der neu lasse», bei der Wichtigkeit d. ^"^ Herr» Miinsters in dieser An^ege^u"^^ gen zu erlassen, welchen alle Polizeibehörden des L ' des Folge leiste» müssen. ^""' Berlin. 20. März. Der „Zeit" zufolge, handelt es sich bei der netien Anleihe, welche durch die könial Seehandlnng contrahirt worden, nicht nm eine neue Staatsanleihe, sonder» »nr nm die erfelgte Anögabe von weitere» <> Millioue» auf die früher beschlossene Anleihe von 21 Mill, für den Bau der Ostbahn. Gotha, 16. März. In der gestrigen Sitzung des Landtages wurde bei der speciellen Berathung der einzelneu Ariikel deö Preßgesetzeittwnrfs zunächst über die Vedingimge» discutirt. von welchen die Erlaubniß zur Redaction einer Zeilschrift Abhängig fti» son. Die StaatSregieruug hatte die Staatsangehörigkeit, s° wie das zurückgelegte dreißigste Lebensjahr als ^°>che Bedingungen aufgestellt, besonders da weder ^""ti°„ zu stellen, noch sonst obiigkeüliche Erlaubniß A" Heransgabe einer Zeitschrift einzuholen sei. Der ^/"k! erklärte sich jedoch für den Autrag des h F"""ssch»sses. nur das fünf und zwanzigste Le-nist 2V" ^"" Gese!) aufzunehmen, iu der Besorg, besäst ^ ^^ weitergehende Bestimmung „jüngeren ei ^'^''P"s°>'en« die Möglichkeit zur Uebernahme _2^"edactlon abgeschnitten würde, obwohl der Staatsminister v. Secbach daran erinnerte, daß diese Besorgniß bei dem gesetzlichen Dispeusationsrechte der Staatsregieriüig unbegründet erscheinen müsse». Däne m a r k. <3ovenhngen, lix März. Die hiesigen Blätter haben die Rede vollständig mitgetheilt, welche der Premierminister vorgestern in dem oereinigten Reichstage bei Vorlegung der königliche» Botschaft über die Erbfolge hielt. In dieser Rede kommt e>» Passus »or, der wege» der darin gemachten Hindeutung auf die Goitorp'sche» Erbpräteusione» bemerkenswert!) ist. Dieser Passus lancet: „Es ist — so sagte der Mini» ster — oft gesagt worde», daß es Reseruatio»en gibt, welche während der vorbereitenden Ordnung der Sache geschehe» sind, und die man entfernt zu sehen wünschen könne. Wie wird es aber für die dänische Diplomatie möglich sei», anf ein solches Ziel hinzuarbeiten, selbst wen» sie auch Aussicht dazu habe» sollte, oder sich dieses möglicherweile würde verschaffen können; wie wird es möglich sei», das Begonnene fortzusetze», um etwas mehr und etwas Besseres für die Zukunft, als Beruhigung für die Gegenwart zu erreichen, als dasjenige, was bereits erreicht worden, wen» wir nicht zuvor hier im La»de gezeigt haben, daß wir die Sache a» und für sich als etwas Nützliches ansehen, und also auch wünsche» müsseu, in dieser Richtung weiter zu arbeite»." Schweiz. Graubüudten. Staatsanwalt Dubs ist, nachdem er iu (ihur seiue Uutersuchuugsarbeiieu vollendet, nach dem Canion Tessin verreist, um dieselben anch auf die wegen Verbreitung Mazziui'scher Prociamaiionen verhafteten vier Ungarn zu erstrecke». I t a li e n. Turin, 1«. März. Die »G. Piemont.« sag!-Wir melrc» m>! Vergnügen, daß scit gestern der hiesige clcctrische Telegraph in ununterbrochener Aeldinduna, mit Paris, üoudon, Belgien und Deutschland steht. Der Senat hat in seiner gestrigen Sitzung den Gesetzentwurf bezüglich der Führung eines untcrscei schen Telcgraphcn von Sv^zia nach der .,nscl Bar-dinieu mit 4« gegen 3 Stimmen angenommen; die zwü'te Kammer votirte dcn Gesetzentwurf, bezüglich des Militarauamtmcnts. Obwohl der hochw Erzbischof von Chamdcry in einem kürzlich erlassen?» Hirttttbrieie den Ge° brauch mehrerer verfälschter Bibel,,, vorzugsweise der Sacy'schen Bibel, unlrrs^gr h>n, wcrre» dirftl ben doch i„ Folqe der Rückn,>h>nc ei,us g^gen di> Einführniic, protestantischer Bibcl» >„ Sarwyen er. lassenen Verbotes allenthalben daselbst in großer Menge zum Verkaufe ausgcbotcn. V e l g i e n. Vrüssel, 17, März. Der Senat bat ebenfalls die Dotation für Se. köuigl. Hoheit den Kronprinze» einstimmig voiirt. F r a n k r c i ch. Paris, 17. März. Der k. k. Herr Gesandte hat, um die glückliche Wiedergenesung Sr. Majestät des Kaisers vo» Oesterreich zu begehe», ein großes Diner gegeben. Die Zahl der Gäste belief sich auf sechzig, q'ößcentbeilö dem diplomatischen Corps angehörig; Baron Rothschild, der österreichische Generalconsnl, befand sich ebenfalls unter den Geladenen. Mehrere ausgebrachte Toaste wurden mit den lebhaftesten Accla-mationen begrüßt. Das Orchester des Hrn, Waldteuffel trug während der Tafel verschiedene Musikstücke, dar-u»ter die österreichische Volkshymne »nd eine» vom Gesa»dtsch"", ^"°«>^b>" beurlaubt bleiben sollen. Giobcr 's„i'5^^^ews<< wird der Nachlaß V. "noffmtlicht werden, Hr. («esar Sp.lla. dass v ^'5 '"6 desselben beauftragt worde», sckreibt, '"8 oic lHibm ih„, „ich^ erlauben wollte, ein aenanes "nzeichuiß tcr Papiere au!>unel,me» u»d er deßhalb >">ien Auttrag zurückgebe. Paris, 18. März. Der „Monitenr" enthält w'hrere Crueuuuuge» von Präftcten >» verschiedene» Departements und die bereits telegraphisch gemeldete ^ucnnnng des Marquis Turgot zum Gesandten n, ^pameu au die Stelle des Dwisionege»erals Aup,ck, Der „Mouiteur" widerleat ferner die vo» meh-"">' Journalen verbreitete Nachricht, daß die Megatte "' Allier" mit einem Trcmsport vo» Z0U Deportirte» »ach Cayenne abgegangen sei. Die Fregatte liege noch 'MMcr im Hafen von Toulon vor Anker. Se. Majestät der Kaiser wird am ^U. d. M. über einen Theil der Pariser u»d Versailler Garnison eine Heerschau abhalten. Die Infanterie wird im Hofe der Tuilerien, die Artillerie und Kavallerie am Ca-rousselplaß aufgestellt sein, und sodann vor dem Pavillon d'Horloge a» dem Kaiser vorbeidefiliren. Herr Alfred de Musset ist zum Bibliothekar im Ministerium des Unterrichts ernannt worden. Die „Morning-Post" emdült in ihrer Nummer vom 17. d. M. folgende Nachricht: „Auf das An-sncheu des Großveziers hat der englische Geschäftsträger in Constantinopel einen besonderen Courier a» den Admiral Dundas, den Commandanten der engl. Mittelmeerflotte, die in diesem Augenblicke in Malta stationirt ist, mit dem Befehl abgesendet, allsogleich mit seine» Schiffen in aller Eile nach dem Archipel unter Segel zu gehen." Das „Journal des DebatS" fügt hinzu, daß diese Nachricht vom „Globe" und de» übrigen Abendblättern wiederholt werde uud vollkommen im Ei»kla»ge mit de» heute hier circulire»de» Gerückten stehe. Die weitere Mittheilung aus Marseille ist schon telegraphijch bekannt. S p n n i e n. Madrid, 11. März. Die Commission, welche mit der Prüfung der Beschwerdeschrift des General i Narvaez beauftragt war, hcit sick i» ihrem Ausspruch > dahin geeinigt, daß der Senat sich nicht i» das über de» General gefällte Urlheil der Negierung einzumischen habe, daß derselbe jedoch zu jeder Zeit seiue» Sitz im Senate einnehmen könne, wenn sich die Regierung demselben nicht widersetzt. In der gestrigen Sitzung der Deputirtenkammer stellte Herr Moro» zwei Fragen an den Präsidenten: wann die Kammer coustitnirt sein würde und ob die Regierung den Vorsatz habe, den Gesetzentwurf hiu-sichtlich der Presse und der Wahlen vorzulege»? Herr Martiuez de la Rosa erwiederte, daß es nicht in semer Macht stehe, die Coustituirung der Kammer zu beschleunigen, Herr Veuavides bemerkte, daß der Gesetzentwurf über die Preßfreiheit sehr bald vorgelegt werden würde. Der Generalcapitän der Insel Cnba meldet unterm 2, Februar, daß in der Nacht oes 28. Jänner in den Magazine» auf dem Molo zu Cardenas eiue Fenere-brunst ansgebrochen sei und auch ander? Häuser und namentlich das Postgebände und Zollamt verzewt habe. Der dadurch erlittene Verlust wird anf 2 Mill, harte Piaster geschätzt. VrM'l'itlinmen und Irlmtd London, 13. März. Im Untechause verlangt Mr. d'Isracli Aueknnft übcr oie Beziehung?!, Oesterreichs zur hohen Pforte, Er wünsche zu erfahren, ob Ihrer Majestät Regierung, im Falle 5i<> österreichisch-türkischen Unterhandlungen zu Ende gediehen sind, wie eS doch den Anschein habe, alle betreffenden Acten-, Nicke zur Beleuchtung von Englands Beziehungen z» den beiden Mächten vorlegen wolle. — Lord Ioh» Rnssel: Ihrer Majestät Negierung ist officiell benachrichtigt worden, daß ein Schluß-Arrangement zwischen Oesterreich und der Pforte zu Stande gekommen ist, und daß den Forderungen des Grafe» Leiniugen von der hohen Pforte willfahrt wurde. Oesterreich habe die Näumuug Montenegro's verlangt, so wie daß die Türke» — wie vor de» letzten Ereig» nissen — sich aller Uedergriffe auf der Küste zn Han-delszwecke» enthalte». Diesem Begehreu wurde entsprochen. Eine andere Forderung war, daß der «>l>!u« cmn vor dem Kriege, i» Montenegro, nicht verrückt werde; auch anf dieses Ansinnen ging die Türkei ei». Hinsichtlich dieser letzten Bedmgnng machte Oberst Rose i» Constantinope! eine diplomatische Mittheilung, i» Folge deren über die wichtigen Gebiete Kleck und Sutorina nichts ohne Mitwissen der britische» Regierung entschieden werden soll. Auch eine Stipulation zum Schuß der Christe» in BoSnie» wurde vorgelegt und angenommen. Was eine» andern Punct betrifft, die Stellung der ungarischen Flüchllioge, so winden dieselben jetzt vo» der Gränze entfernt werden. Andere Anforderungen bezogen sich auf ^ ^ vatbeschwerden österreichischer Untertha,'e.'c,,e»>w ^^n^wo°He»U^H^'chM'^ »dlnngen stattgefnnden haben, w euen England ,,icht unmittelbar becheiligt ist; wenn ferner jene Unterhandlungen einen befriedigenden AuSgang hatten, und nicht z» Feindseligkeiten gefühlt haben. Verhandlungen solcher Art wurden hinterher commeutitt und oft modificirt; die Mittheilung der Actenstücke konnte daher einer klugen und befriedigenden Lösung der Frage Eintrag thun. — Mr. d'Israeli. Aber sollen dann die Hafen Kleck und Smrrina geschlossen werden? — Lord I. Rüssel vermuthet, dieselben seien im den 5ww8 c,uo vor dem Kriege zmückoersetzt, und wurden für jetzt (kor tnß pre«eny geschlossen bleiben. und Verlag von I. v. Kleinmayr und F. Bamberg in Laibach. Verantwortliche Telegraphischer Eours«Bericht der Staatspapiere vom 2H. März 1833. Vtall»sschiild»«schl',is>„„<,<» z,i 4 >/2 »El. (in EM.) 85 ,gu. I. !8Z3, ,ür 2ö» !l. !i8 für l<>!> fl, 5»/ 1832...........lN» («>'. V. Actic» der ,ssaiser Fert>!»l,„t>s-V!ordbah» zu lwo«. C. M....... 2373 «, i»C. M. Aetic» der Wic,i Gloggnitzcr-Eisenbahn ,» 30« fl, E. M. ohne C°upo»z . 793 ff. >n V, M. Acticn der Andweis-Lmz-Ginunbucr Vllh» zu 25« fl. V, M........298 fl. in C. M, Acticn der österr. Donau-Daiuvsschifffahrt zn 50« ss. C. M...... 766 N. in E, M, Wechsel.- Cours vom 24. März 1853 Amsterdam, für 1U0 Thalcr Current. Nthl. l32 1/4 2 Monat, Äuft6!'urg, ,ür !U<» WiNden ^»r„ G,i!d. 109 5/8 Vf. Ns°, sraufsnr! >,,M,, (für 12» ,1, ii',„t>, Ä!«-) ei„«-Währ, im 24 !/2 si. F„ß, Guld.) W8 3/4 3 Monat, Oenua, für 3U<> «ene Pie,no»t, lire, G,ild. <29 «/2 i Monat. Hamburg, für 1U<» Thaler P,»,c°, Rt!,!. !d, 129 5/8 2 Mo,,,,!, Vari«, für 300 Franken ..«»!!>, 130 Vf. 2Mr„u. Gold- und Silber-(5onrs,' « o m 23, MHrz !853, Vri^i »eld. Kais. Münz-Ducat«, Agio .... 14 l/4 ^4 octto 3l.nid- dto „ . . . . 14 133/4 ü<>!<1 »l mai-co ..... — 13 1/2 Napolcon^d'or's „ . . . . — 8.4l Sonver«insd'or's „ . . . . — 15,8 Nuß. Inwerial......— 8.56 FriedrichsdVr's „ . , . . - 9 Gngl. Tovera!ngs „ . . . . — 10.55 Silbcragio ....... 9 3/4 l» l/4 K. S. Lotto^iehuugen. 5>n Gratz am 2». März ^853: 52. 72. 37. 23. 75. Die »ääiste Zit'himH wiro am 2. Apnl l853 >» Gratz g,>l>alte« narren. Getre id - Durchschnitts - Preise in Laidach am 23. März ,853. s Marktpreise < Mag^.s^ Ei» Wiener Metzm ^"" ^ ______'^fl. i^r^j^fl. ! kr " Welzen ... — — 4 40 Kliklirutz ... — — 3 452/^ Halbfnicht . . — — ^i 4 K«i, .... —-,13 40 Gerste .... — — 3 ,2 Huse .... 2 52 3 2N Heiden ... — — 3 20 Hafer .... 2 1^ 2 !l Z. 3l6. (2) Beänhaus- Verpachtung. In eiiu-r Gegeno, 3 Stunoen von ^'aibach, in welcher jetzt noch keine Bräuere, exijlirt, aber viel Bier consumirt wiri>, wünscht Jemand, l)er die Braucreigerecht-same besitzt, ein aeraumiges Gebäude nebst bedeutender Wasserkraft zur Einrichtung uno zumBctricb cmcr Brauern aufmehrere Jahre,iU verpachtm. Auch würde das no^ tbige Brennholz billig dazu geqeben und, falls es gewün'cht wird, auck Grundstücke von bcstcr Gleba dazu in Bestand überlassen werden. Frankirtc Anfragen besorgt Herrn Georg L ercher's Buchhandlung in Laibach. Z. 356. s3) Anzeige. A"f der Capuziner-Vorstadt H.- Nr ^.5 ..zum weißen Wolf- sind nebst steirischen und Untttkrmncr Weinen auch Oesterrci-cher-Wcine, und zwar: Gumpoldskirchner die Maß zu 48 kr Mailberger „ „ „ ^ „' Mackersdorfer „ /, „ 22 „ zu haben. 3. 392. Meu errichtetes Dampf-, Douche- und Wannen-Bad. In den meisten größeren Städten der nördlich gelegenen Kronländer hat man in der neuesten Zcit ein besonderes Angcnmert auf die ode» angegebenen Bäder gerichtet, und durch deren Errichtung der leidenden Menschheit ersprießliche Hilfe gewährt. Die Stadt Laidach cnlochtte bis jetzt dieser Heil^ und Reinigungsmittel, und deren Bewohner waren sogar im Gebrauche der warmen Wannen-Bader nur auf die wenigen Sommermonate be-Ichränkt, wctzhalb denn auch dieselben gezwungen waren, wegen Gebrauches der Dampfbäder enlle. gene Städte besuchen, m,d sich in nicht unbcdcuteode Kosten versetzen, außer den Sommermonate» aber auch die gewöhnlichen warmen Wannenbäder entbehren zu müssen. Diese letzlbeiührten Umstände machten allgemein den Wunsch zur Errichtung einer derartige,, ^a0e-anstatt rege, und ich Endesgefertigtcr glaubte, mit Rücksicht auf die geeignete Situation meines Hauses, diesem Wunsche entspicchen zu können, weßhalb ich in dem, in der Franziskanergasse licgenccn Theile meines Hauses ein Dampf-, Douche- und Wannenbad nach den neuesten und bewährtesten Anforderungen errichtet habe. Weil mich nicht so jehr eigenes Interesse, als uiclmehr der Wunsch, den dringenden Anforderungen 0er Zeitbedürfnisse nachzukommen, bei »iescm Uüter nehmen geleiiel hat, so habe ich keine Auslagen ge. scheuet, welche die technische Ausführung der Dampf- end sonstigen Douche, Apparate, so wie die erfor. dcrlich.,' Ausschmückung des Badclocales erforderten. Mit dieser Voraussetzung mache ich nun die Preise dieser Badeanstalt, so wie die Zeit dere» Ge- branches öffentlich bekannt, wie folgt- Die Dampfbäder werden eröffnet für Herren: jeden Sonntag, Montag, Mittwoch und Samstag von '^ ? Uhr Früh; f«r Damen: jeden Dinstag und Donnerstag von '/«7 llhr Früb. Der Preis für ein Dampfbad sammt WäW ist ..... 40 ll. Im Abonnement mit 12 Karten i 35 kr., z"° sammen 7 ft. Die warm«n Wannen Bader stehen täglich von '/, ? Uhr Früh bis 7 Uhr Abends dem Gebrauche offen, um den Preis: im geheizten Zimmer sammt Wäsche . 30 kr. im ungeheizten Zimmer sammt Wäsche . 20 ls> Das Douche. Bad sammt Wäsche kostet , >0 lr. Ich ersucke demnach durch diese Ankü'«t"'s""s um eine zahlreiche Betheiligung an dies" ^"^"" stalt mit dem Beisätze, daß der Tag der Eröffnung nachträglich bekannt gegeben wird. Laibach am 23. März !8Z3. Warthilo»«» Sallocher, Hausbesitzer. An die Herl en Filialvorständc der LandwlrthschaftgesMchafs. Um einen Vcrsnch zu mucher, mit Rigaer- in Ungarn schon acclimatisirtem vorzüglichen Leinsamen, liegt für die Herren Filililomstäode zu je '/, Merling solchen Samens in der Kanzlei der Landwil thschafcg cscllschaft (Salendergasse, bereit. Hom (Zentrale der Landwirthschaftgesellschaft in La,bach arn IN. Mäiz l85,3. 3 40!. (l) Anzeige. Gefertigter dankt für das bisherige Zutrauen, und gibt sich hiemit die Edre eraebenst anzuzeigt», daß er ein großes Sortiment von. nach nllnneuester Art und Fafon veiscrllgtcr Sonnenschirms so wie auch von verschiedinen Seiden- «nd Naumwoll-Regenschirme», Neise - Navcr, Ttoa' «ud Sprung-Schirmen am ttager habe, so wie auch veiichiedmartige Fr«hjahrö-Handschir««e und Fächer, w.',>it er sich dem 1^, 'IV verehrten Publikum bestens anempfiehlt. /- ff „ Auch übernimmt er das Ueberzich,n mit bei ihm in Auswahl beliebigen verschiedenartige" ^"^ ' Garnier-Sp tzen, Ginne-Fransen u. s, w., Rep^riren und Eintauschen der Par^pluie's, und vcr,p" ^ prompte und möglichst billige Bedienung, Üaioach am 24. März >853. L. Mi kusch, Sonnen- und Nlgenschirm-Erzeuger an> Hauplplatz Nr, 23/" für Seiden-, Sonnen- u„d Regenschirm - Vcrlaufslocale >'" eisten Stock gassenseits, oder nüihigensalls an Sonn» Ul>d Feiertagen daselbst. Z 3. 2g5, (2> Mne Wappen - Gallerie für Damen erscheint seit März l, I. auf o e » Must er böge» der „Iri5", imd wir^, i, „ u » t er b r o ch e n forlgesetzt, ^ w ar ein allgem ei„er W i, „sch , ^Flüinlili, < Wapveü" d e r ar t treu q e z e > ch n c t zu erhalte» , daß ^ Autfühcung durch Häkelarbeit. ,üoil,sticker,i u. s, w,, i„ Samm't, Seide, Wolle, Tuch Stramm >c. , mit Per»"' Chenille :c. erleichtert werde. Auf „Iri-" ni,,» fiel e i „ st i m m > ci die Wahl, diese lä,ia,st herbeigesehnte Liel)l>ns^ ,dee zu verwirkllchc,, ; wir fühlen i,»2 dadurch hochgeehrt, wcrl'eü diese» Vertr,>uc,l j>: reäüferüssNi wisse,, . u„d ^ !l,che,i höflich um geneigte U,tterslütz„„g b'^ch qefaUiqei; (5,» exden richtiq gezeichneter Wappen „el>st ^":," näheren Angaben, Die Aufnahme erfolgt durchaus kostenfrei u n'd z w ar , „ jener Reihenfolg «' 0 er w ir z um Vesitz der Zcich n un c, c „ q e la ng e n, ,, Es freut uns wahrhafi, „ach in'd nach durch dicse Sammlung eine,' « o I I st ä n d i q e n E h r e n l e M p aufbauen zu können , dessen Glanz der w beuorznqten „Iriz" e i n e n b ! e, ben 0 hohen Werth verleiht. . Zugleich laden wir b«i Herannahe» des Kll. Qu >rtals !,Avril, Mai, Juni) z»r gefälligen Erneuerung del Pr numeraiion ein, ,re„n solche noch „icht geordnet sein sollte. Die Reichhaltigkeit der »°g''2„t. Damen-Zeitung ^/^„ Feuilleton, «unftschule Anzeiger, « »^ » ^ tzß ^'Nl,rl ^2 > ßi ! V Original - Pracht - Costüms, kronen. «83!l. it. Iahrga,lss. ^,. lin^^rl« «"- ^^„„t, « ist ne b st d ele!!, Werthe, da sogar ganz neue Auflasse!, davon nöthig wurde«, zu genüg'''^ M um Aufzählen deren Vorzüge ju wiederholen. VM. Preile /Nr. >. Vollständige Ausgabe ^ ,, ebe»w ^ ^ jedes Quartal)Nr. 3^ Vermehrte qewöhnl.Aüsgal'e eben« ^ , 2c» „ r lüaekomme»« Ieue vereheteu Dame,,, welche von, April an dem Abonnement neu heitrem», nnd die »e» ')'"« ^ Wappen-Gallerie ^ .„ „.«1^ ">< vollständig <>om Beginne o») zu besitzen wünschen, wollen in diesen, Falle dos «. Quaria « Aufträge, zum Besorge» der „D a m e n z e, t u » g I,»i«" übe nimmt j e 0 e N u ch ha n o I u >>g ' wen, I am schnelleren Empfange liegt. d. i. Wöchentlich dnrch Vriefftist, wolle den betreffende» Pränumerations» Netrag lriineo direct einsenden an die Administration tier „Irlw" i«» O-r»*« Zu g«fäll,gen Auftragen auf die u » st re i lig beliebteste Moden-un» Musterzeitung »«»-l«. psiehlt sich jede Nuchhandsung, in Laibach ^. «l«,»tl,»l. _______________^^^^_^^_