koZlaii»» plak«,» v xotoviol. IIIZr» t^O S'' echriM«l»«ng, Vervattunz 0uchdru6»er«i, Marido?» 1ust»(«va utica 4. Ie>eph«» 24 vesug« prell«: ftblioien, inonaUtch vin ZO— Zustellen , ... 2!.'— Durch poN . » « . 20--iluslantz, monatlich . , , ZO^ (mzelnummer VW 1 dt» Z'— v«> der Z«ttii»g I« d»s ktx»»» fGr Slovenle» »G? >«,»» »Or dre« e>>»z»l«»den.Z> d««n»W«ri«»^ vri«f»«di>eM«r»»« «»rd«« »tchl d«rHcklich«P t»>«roten«»ii»»dm« »» M«rld«» »ei tz,? »«r?«»»,»„ »tte« 4. m Liiblj«»« kloMM L«n»an?, w Z«Si«» >1^ wereola« t. » , w 0»GH tz. »>«»?, t» dii alt» M«,« ,«>,»» «r. tyt Marldvr, Donnerstag ven 2S. August tyi? S7. Satzrg. Die Oeffentlichkeit gegen die Verlängerung des Wohnungs- gefetzes Maximieruna der Mietzinse? o. B e o fl r a d, 24. Aii^ust. Wie man aus dem Ministerium für Sozialpolitik erführt, hat das Ministerium dieser Tage die Antworten auf die seinerzeit mlsgeschriebene Enquete bezüglich der Verlängerung des Wohnungsgesetzes nach dem 1. November erhalten. Für die Verlängerung sprackM sich lediglich die Organisationen der Wohnungsmieter und teilweise auch die Organisationen der einzelnen GtaatSangestelltenka-tegorien auS. Alle wirtschaftlichen Korporationen, die Hausbesitzer und die in Betracht kommenden Behörden erklärten fich entschieden gegen jedwede Verlängerung des jetzigen Wohnungsschutzes. Aus diesem Grunde dürfte das Wohnungsgesetz nach dem 1. November d. I. n i ch t verlängert werden. » Im Ministerium fllr Sozialpolitik wird dngegen gegenwärtig über einen Entwurf beraten, auf Grund dessen nach dem 1. November die materiell schwächeren Mieter vor eoent. Aitsbeutung durch die Hausbesitzer geschlitzt werden sollen. Es besteht ein Plan, wonach die Einschränkung der sreien Verfügung über die leergewordenen Wohnungen ausgehoben, wol)l aber eine Maxi-mierung der Mietzinse eingeführt wird, die in keinem Falle die Goldparität übersteigen dürfte. Für die nächsten Tage dürfte eine lZnquete einberufen werden, um endgültig einen diesbezüglichen Entwurf auszuarbeiten. Gacco- und Banzetti Llnruhen und kein Ende o. V e r l l n, 24. August. Fast ln allen größeren Städten nicht nur Teutschlands, sondern in ganz Europa fanden geftern grobe Demonstrationen gegen Amerika wegen der Hinrichtung Gaecos und Vanzettis statt. In vielen Orten gab eS eine Menge von verwundeten und Toten. « o. M a n ch e st e r, 24. August. Gestern entstand im hiesigen Gasiverk eine furchtbare Explosion, die sast die ganze Anlage zerstörte. Infolge der Explosion entstand ein Brand, der auch zahlreiche umliegende Objekte einäscherte. Der Anschlag wird auf die Tütig- ieit der Anarchisten znrülkgesührt. » o. L o n d o n, 24. August. Im Hydepark waren gestern abends ungeheure Demonstrationen, die sich aus die umliegenden Stadtteile ausbreiteten. Bei verschiedenen Zusammenstößen mit der Polizei wurden 12 Perso- »en getötet und eine Anzahl verwundet. » o. P a r i s, 84. August. Gestern abends kam eS zu großen Strafzendemonstrationen, die geradezu katastrophale Dimensionen hät-.<«n annehmen können, wenn die Polizei nicht rechtzeitig eingeschritten wäre. Aus allen 'Borstädten strömte in das Stadtinnere eine Ungeheure MensS)enmenge, die riesige Demon Itrationen veranstaltete. Die Polizei muhte >vsn der Waffe Gebrauch machen, um die ^Menge zu zerstreuen. Später sammelten sich die Demonstranten wieder, stürmten Kassee-Häuser und Geschäftsläden, raubten sie lus, «arfen Möbel auf die Straße und zerschlu- gen sie, hielten Automobile auf und demolierten sie vollkommen. Gegen 22.3a wollte die Menge die amerikanische Botschaft stürmen, w' c aber von der Polizei rechtzeitig daran l^c.)indert, wobei diese wieder zu den Waffen greifen mußte. Die Demonstranten rissen die Pflaster auf und bewarfen die Wachleute mit Steinen und demolierten die umliegenden Häuser. Der Polizei gelang es schließlich mit Panzerwagen und berittenen Abteilungen, die Demonstranten zu zerstreu, en. Erst nach Mitternacht konnte die Ruhe einigermaßen hergestellt werden. Ueber 40 Polizisten und eine ganze Reihe von Demonstranten wurden schwer verwundet. Eine großc Anzahl von Demonstranten wurde verhaftet. » c>. P a r i s, 24. Aussust. Die gesamte Garnison ist seit gestern abends in strengster Bereitschaft, da neuerliche Unruhen befürä)-tet werden. Die amerikanische Botschast wird von 2l)9l) Polizisten bewacht. o. N e w y o r k, 24. Augirst. Trotz des strengsten Ansammlungsverbotes und Ver-hänl?ung des Belagerungszustandes werden in allen größeren Industriezentren Ameri-rikaS die Unruhen «nd Demonstrationen sgrt gesetzt. Tie Polizeiarreste sind überfüllt. AuS verschiedenen Gegenden treffen Meldungen von anarchistischen Anschlägen ein. o. B c> st o n, 24. Aligust. Die Leichen Saccos «n Vanzettis wurden gestern in die Totcnhalle übersührt. Der VerteidigungSaus schuß wollte von den Hingerichteten Totenmasken abnel»men und die Leichen konser. ^ Kino Apolo: Mittwoch zum letzten Male: Harry Liedtke — Ossi OSwalda. Ab Donnerstag: Lola Montez Die spanische Zigeunerin, die den Infanten VDN Spanien vergiften sollte, LouiS Napoleon beiör« te, Ludwig von Batlern zur Abdankung brachte und schließlich in Newyork an Auszehrung endete. Barcelona, Paris, Venedig (Karnevil), München, Verona. Prachtausstattung. Spanncn-dc Handlung in 6 Ricscnaktcn mit Ellen Siichtcr. vieren und sie in ganz Amerika zur Schau zeigen. Der Erlös wäre sür die Familien der beiden Austifizierten bestimmt. Die Behörden verboten dies jedoch und verfiigten, daß morgen die Leichen eingeäschert werden. Die Ask^ erhält die Schwester Vanzettis, die damit umHerreisen und Borträge halten wird. Börsenberichte L j u b l j a n a, 24. August. Devisen: rlch 1905), Wien 80(1.5)0, London 27^>L5, Newyork b<^.75!, Prag 1l)3.5t'), Mailand 309.75. — Effekten: Cillier Sparkasse >97 bis 199, Ls. Kreditibanlk 142, Merkantilban.k 90, Erste Kroatische 850, Kreditanstalt 1l>0, Dl.'^vee i3ö. Krainische Industrie 350, tiivKe 260 bis 279, Baugcscllschast 56, ZeSir 1(14, — Holzmarkt: Toickcnz ruhig. Abschluß 2 Waggons Balken, nach Note des Känk^'.S, franko Waggon Verladestation 250. Nachfrage nach Fichten, und Tannenbrettern, L0 mm, von 16 cm. aufwärts, 3., und Buchen-klötzen, parallel beschnitten. ?i.^190 :nm., I., 2. und 3. — Landwirtschaftliche Produkte; Tendenz unverändert. Keine Absch.'i'lsse. Der Kampf um den lugoflawlfchen Schach-Meistertitel Gestern am 23. d. wurde die neunt", für Dr. Singer und P irc schiclsal5volle Nunde gespielt. Singer verlor na h einem falschen Opfer gegen den mittelstarken Toth, wogegen Pirc gegen Nedeljkoviü mit Leichtigkeit gewinnen lounte. BoZan, der schon schlechter stand, gewann noch gegen ?'i. dovce, wodurch er Singer erreichte. Agapje-jev hatte Jonk^, Fril), Rupnik und ^idovec je 4, Acim>ol>i<^ 3)^, Abrahain und Kurdi'ulov 3 usw. In der heutigen zchnten Runde spielt Pirc mit Dr. Singer, was schon die Entscheidung für den Meistertitel bringen dürste. Dr. S>inger, der die schnzar.^en Steine führt, will auf jeden Fall gewinnen. P!ic aber t^icht minder. Die Spannung ist demnach auf dem Höhepunkt angelangt, i>a nur noch 5 Runde gestielt werden. P. F. Die Klelntn und die SroHen vr. I'. P a r j s, 22. AMisi. Genf wirkt auch darin umiVäl.Md: trotz der Ferienzeit, die aus den Boulevards bretterumzäunte Bauplätze macht — nach einer alten Gewoihnheit reißt Parjs auf, wenn seine Bttvohner ausreißen herrscht in allen politischen Kanzleien HochloirMk-tur. Selten noch war umuittelbar vor eiuer wichtigen internationalen Versammlung die Verwirrung und der Zwiespalt der An* sichten größer. Es har^elt sich in erster Linie darum, das Dreigespann BriQn d-— Paul B oncou r—de Iouvenel, das durch iiaS plötzli.-l^e Ausscheiden des Letzteren sein drittes Pferd eingvbslßt hat, zivecklnäßig zu ergänzen. Zwei Ministerräte haben sich mit der Angelegenheit befaßt, o'hne zu einem Ergebnis W gelangen. Die N a t i o n a l i st e n im Zl'abinett, an i^h-. rer Spitze wie imnier Marin, wollen sich die Gelegenheit nicht entgehen lassen, in idie Genfer Vertretung zlim ersten Male da.S „Auge PoineareS" hineinzubringen. Ihre genmszigten Getier, Vvn Brtand selber ange^i'chrt, machen geltend, es müsse innerhalb der Vertrewng absolute Einigkeit in den grossen Richtlinien der Genfer Polit't? Frankreichs herrschen; der Nachfolger de Iotwenels kiznne also nur ein R a d i k o-ler oder ein S o z i a l t st fein. Ut der nationalistische Ansturm von Erfolg ye-, krönt, so wird Briand in Genf mit ernftenl Schwierigkeiten zu rechnen hab«m; eS gibt «sogar sonst gut informierte Leute, die da meinen, eS sei Alles ein abgekartetes Spiel,« und der gemässigte de Iouvenel sei mir deshalb ausgetreten, um einen intransigenten' Poincaristcn Platz zu macheru Der schenfall und die Schwieriglkeit, ilhn zu erle-! digen, sind jedenfalls ein Beweis dafür, ldie Nationalisten iihr Sipiel in Genlf nichts verloren gelben: vor allem wollen sie ver-! hindern, daß sich Briand bei eventuellen» neuen Besprechungen mit Dr. S t r e s e-mann nicht mchr zu „ü b e r e i l t e «' Zusage n" verleiten läftt. Damit ist das große Problem der V satzungsverminderung gestellt, das vom rein pol:tis6)enSwndpun?t aus nur ldechalb eine so überragende Bedeutung gewonnen hat, weil es den „^Geist von L«ar-no" selber verkörpert. Briand weist natür« lich genail, nxis er versprochen hat; er ist weiterhin scharfblickend g^'Ntlg, um zu erkennen: selbst ohne eine bindende Zusage seinerseits, selbst ohne die Zusicherungen der Botschafterkonferenz wür^«au w'sseu, wie Deutschland die Dinge sieht, und mit welchen Cl^ancen der Kauipf weitcrqeführt wer-den könne. Dies alles «ber ist nur ein Teil der diplomatischen Berhandlunqen, die gegenwärtig in Paris gepflogen werden. Man erinnert sich, dcf^ der scheidende '-5ölkerliundverireter Henry de I o u v e n c l in seineul Aöschieds briefe an Vriand mit aller Deutlichkeit das alte Problenl ausgerollt hatte: die „T'-".ne-kratisierm^g" des Völkerbundes und t'^ssen „K'atholizität" im Tillne einer nieltuinspun-' nen'den Mtion. Der Senator de Iouvenel «st in Paris bekannt als der Vertrauen-^mann einer ganzen Reihe europäischer Mittel-« und Klciirsta'aten, besonders derjenigen, die sich m ihrer Politik niehr oder weniger von Pc.^is aus beeinflussen lcissen. Pon dieseni (^i.'sichts-pmikte ans betrachtet hat ?srlinkreich allt^n Grund, um einige seiner zahlreichen Bündnisse ernstlich besorgt zu sein, vorerst natürlich blos; in ni o r a l i s ch e r ^>'nsicht. Eine ?^eihe dieser Staaten, die man reipekt-widrig als „Trabnuten" zu bezeichnen pfle^'t, haben seit längi'rer Zeit gegen die Tendenzen der französischen Politik schivere Bedenken geäußert. Ihre frankophilen Vertreter ln Paris sprechen: es in den Salons und b^^i mondänen Cni^pfängen offen ans, dal; s'^rank reich in innner steigendem Maße seine „na-t'ürsiche Veschntzerrolle" abgebe n. rein egoistische Ziele verfolge. Eine dieser Pzrsönlich-' keiten äußerte sich Ihrem Vertreter g ^g^.'N'-über in folgender Weise: „Mr können nicht für unabsehbare Zeiten in Genf einfltts?reiche Sekundanten sein bei dem grossen Duell Frankreich—Deutsäsiand mit England als Manager. Wir erwarten m>m Vöikelchund nützlich? Arbeit, an oer wir tatig mitzliwirken berufen sind. Wir haben es satt, in der Kulisse zu steben, oder bestenfalls auf der Bühne das zu Hild-in, was ma» die „Masse" nennt. Wir hoben alle nur den einen Wunsch: das; sich Frankreich und Deutschland rasch und ohne grofzen KrÄtc-verbrauch verständigen. W i e, ist uns schlief;-lich gleit^ültig. Wir besitzen das Gesühl, Die bwnöe Alex Kriminalroman von Hans Mitteweider. Lopzsrixlit bz^ >l2rtln f^eucktxvaneer. tlalle ». 6. S. ^Nachdruck verböte«.) ,Mne Griechin," erwiderte die Zofe. „Das erfuhr ich schon, aber sie sieht ous wie eine verklei>dete Herzogin. Sie rst wohl eine entfernte Verwandte von Durchlaucht?" „Nein, nnr ihre Gesellschafterin." . „Merkwürdig! Sie sie-ht der Prinzessin ähnlich, aber auch den ?)nrro^vs. Hast du das nicht schon selbst benn'rlt, ^-elizitas?" . „Natiiirlich, Pierre, auch die Herrin." „Und du bist nicht eifersüchtig ailf sie?" „Wie sollte ich? Ich bin ja froh, daß die >Prinzesfin endlich eine Gc^sellschaft gefunden h schend angefchallt hatte, als sie an rhm vor-übergegÄNgeii war. „Lassen wir das jetzt, Felicitas," hörte sie den Kannnerdiener weiter sprechen. „Du bist ilberzeugt, daß die Prinzessin meinen Herrn heiraten wird, wicht walhr? Sonst wäre s?e nicht hergekolmnen, unid ich denke, wenn diese HoclW?it stattfindet, dann können wir auch die unsere endlich feiern. Ich habe achtzehn Jahre darauf warten müssen und hätte doch ganz andere Partien machen können, ich bin reich —" „Reich? Allerdings, rch habe mich schon gen'nndert, wovon du die teure Kleidung bezahlst, die du stän'dig träM, den Schmuck, den ich an dir ge^va'hre," sagte die Jose. „Ach!" enviderte der Kainmierdiener ge-ringsckMtzilg. „Das ist ^och g«r nichts, Mädchen! Ich kann dir nnr wiederholen, daß ich wirklich reich bin, und wem: du mich heiratest, so werde ich dir ein Schloß kaufen, dir Dienerschaft u»rd Wagen hatten —" „O. Pierre, dn übertrewst wohl? Woher solltest du das Geld haben?" „Ich. Ich habe einen Onkel beerbt!" „Von dem du früher nie gesprochen hast." „Baih, man redet nicht von allem» aber wie steht es? Wollen wir heiraten, wenn deine Herrin den Marguis nimmt?" „Ich tv.eiß nicht. Die Ehe rst „Ich will dir mein Mn?buch bringen, daß dli siehst, ich habe dich nicht belöge« —" „Warum bleibst du dann jwmmerdlc- che? zutreffend: don der blutenden Wunde Deutschlands verspürt man anderenorts naturgemäß recht wenig. Die Frage ist nur, ob eS i^tschland nicht gelingen nKlg, die Pflicht gegvn sein bedrängtes Volkstum mit den Forderungen weitblit« k'" der Außenpolitik zu verbinden. Denn auch dies ist schließlich Wundeicheilung — und er-ganifuge« prSpariert war «nd das aussagte, was ihm vorher durch die Polizei «nd die Vertreter der AnNage in den Mund gegeben worden war. Einige dieser Zeugen leyten vor der Kommission ein unHassendes Geständnis i« dieser Richtung ab. Die unter der Leitung des Gouverneurs stehende Komimission stellte zum Schtvße fest, daß ake Tatjor^n dafür spiechen, „daß die Vmnbe als ein A?t ;«rs?nliche» Ra«he gewsrfen wurde, daß die Staats-ant»altschast niemals feststellte, wer sie ge^ n»rfe« hatte." Go-uverneur Mtgeld schloß seinen Bericht nrit fobAenden Worten: „Ach bin Wwo« «erzeiWgt, dak es auf Grund all der angefiihrten Tatsachen und Beweise meine Aarftt Pflicht ift, ei« U«. recht zu sühnen, einzligreifen, zu Handel« Darum erteile ich hiemit a« diefem 26. Tag des Juli 189Z eine abfsliute Begnadigung an Samuel Melden, OSear Reebe und Michael Schwab." Diese drei waren ursprünglich zum Tode verurteilt, dann zum lebenÄäi^glichen Zucht ße Freude. Sie echielt einen Brief ihres Vatevs und achtete in ihrom Glück darüber wenig darauf, daß die Baronin Mavkhan, sie beobachtete. Sie eilte auf thr Zm^imer, erbrach ldas Schreiben und kis. Der ganze Brvef wi^r ein einziger Schrei 'der Schnsucht noch ihr. Horace Yarrow konnte sich nicht in ein Leben ohne sen'.e Dochter fillden, und doch war er bereit, ihr jedes Opfer zu bringen, rief sie nicht zurück, beschwor sie nur, vorsichtig zu sein angesichts der ungeheuren Gefchron, die Zihr und i'hm drohten, und — Alexandra erbÄte, als sie d^ las — er meldete ihr, daß er zwdie Geschtvorenen und ein großer Teil der Zeugen bestochen war; dessenungeachtet bestätigten die obersten Instanzen das Todesurteil. Wie wenig seither üch die amerikanische Justiz verändert hat, beweist die Begründung des Ober--gerichteS von Minois, die der Begründung, die wir vor einigen Tagen ian Falle Saceo und Vanzetti gelesen haben, fast wortlvört-lich entspricht. Es hdeß darin: „Die Verurteilung wird aufrechterhalten, weil in den Akte« sich Beweife befinden, NiMinier Vom N. fS??. hauS begnoiöigt worden. Den fünf Todes« I hat sich in den letzten vierzig IüHren n«cht apfern tonnte nicht mehr Acholfen werden. Man Hütte glsuben sollen, t«ß ihr Mär» tyrertod wenigsten» dazu beitragen werde, dw omeriSanis«^ Justiz vor ähnliche« Miß« grMen zurückzi^ten. Da» ist leider, wie der Kall E«co und vanzetti beweist, nicht der Fall gewesen. Die mnerikanilsche Justiz ßekl»d:-hörigen Dornier « Werke ein Riesenflugzeug im Bau, das i.m Frühjahr fertiggestellt sein wirb. ES handelt sich um pin sl^r den Ozeanslug bestimmtes Wasseriluggeug vom Typ der Dorn?ier-Wale, jedoch von be« d«ltend größerm A'uSmahen. Entsprechend d«A SrSfle des FlugjschifseS sind zum AiUricb zvvlf Motoren von zusammen sechstausend bis siebentausend Pferdestärken vorgesehen. Die Besatzung «ir^ auS 6 Köpfen bestcheu. Die Einrichtung des Flugzeuges ist weniger für Personen, atS sür Post- und Frachtenbe« fbvdenmg, von der mm» sich ewe besondere ««ntadilität «wes Osecrnflugverkchrss vcr« spricht, vorgeschen. Ein weiteres Projett gcht von dem deutschen Flug^eugkonstrutteur Dr. E. R u m p« ler aus. Er hat dos Modell eines Ozeanflugzeuges sertiggestÄlt, das hundertsiehzig Personen, tklvvn f^lunddreißig Mann Be-sä^ung, Ralml bieten sM. Rumpler sieht für den Antrieid dieses Riesenflugzeuges zehn Mstoren zu je tausend Pferdestärken vor and verspricht fich ein« Geschwindigkeit ven dreihundert Kilometer in der Stunde. Man i-st jetzt dabei, ffur Finanzierung des Unter-Nehmens sin Konsortium zu bilden, und es h«i^, d«ß auch eine große deutsche Schisf-ftchrtßgesellschaft «^n dem Plane stark mte-«ffiert ist. Die Idee des Äugo-flawifchfn Reiches Große Ausmeresanvkeit erregt ein Artikel des dein Außenminister B u r o w nahestehenden Gofiater Blattes „Mir", von dem eS heißt, Gaß er mit IM^en >drS Herrn Vurow verbsfentlicht wurde. Der Artitel regt die Schaffung eines Jugoslawischen Reiches an, das aus dem Gebieten des heutigen Iug^lmoien und Bulgarien bestehen M M»d so d Slawonien, Slo ZI. d. M. verstrich gerade ein seit dem Tage, an dem die wirtschaftlichen Ziorpora-ti^onen aus dein ganzen Lan^' in einer besonderen Enquete die Wirtirs>astskris!e bx> hMdelten. Es erhebe sich also die Frage: Welche Maßnahmen sind im Verlmife dieses Jahres getroffen worden? Tie Regi24 188, IN?^ 150, 102« 263 und tn der ersten Hälfte 1N27 ttl. t. Wölse in der Herzegowina. Aus verschiedenen Gegenden der Herzegowina kommen Nachrichten über das ?lnftreten zahlreicher Wölfe. Im Latl^se der letzten Tage sind in einem Dorfe bei Mo^tar 35 Schafe von Wölfen zerrissen worden. t. Nomon Novarro, der Darsteller des „Ben Hur", geht ins Kloster. Wie «us London berichtet wird, wird der als Darsteller des „Ben Hllr" zur Weltberübmtheit gelangte Filmschauspieler Ranwn Novarro zu Bcgiun des kmnmenden Jahres inS Kloster gchen. Er folgt danlit einer Familientradition. da sein Bruder Priester i.st und zwei seiner Schwestern den Schleier genommen haben. t. Schneefall in Newyork. Wie die Blätter ans Neivyork melden, ist d-ort starker Schneefall eingetreten. Ein solcher Fall hat sich um diese Jahreszeit zum erstenmal seit Menschengedenken ereignet. Nachrichten aus Maribor Auf großer Fal^rt Drei Globetrotter in Maribor. Heute vormittags sind drei dentschc WelL-reisende, eine Frau mit ihrem cca. i tjähri-gen Sohne und ihrem in den Zwanzi.i^'rslih-ren stehenden Neffen, in unserer Stadt eingetroffen. Frau Ilse P o t, mlscheinend die wackere Leiterin der Expedition, gab uns Wer ihre weitere Fusjreise folgende Erklärung: „Wie fncher die Scholaren durch die Lande zogen, um in Gottes freier Natur ihr?n Geist zu bilden und um Land nnd Leute, Sit ten und Gebräuche kennen zu lernen, s? zogen wir, ein lustiges, wanderfrohes tlee, unseres Weges. Am 2. Mai d. I. verließen wir dis nlte, schöne, „freie" Stadt Tanzig, beklagt und be-. u^int von Verwandten und Bekannt^'«, die uns ein „besseres Los" gewünscht hätten. Und doch merken wir erst jel^zt, wie schön das Leben ist! Zwar müssen wir unsere schweren wenien, Montenegro, Bosnien mit der Her- ^ Tornister schleppen, aber uinso besser scl)n,eckt ze^wo^und Da^atien sowie Ma.^vonien! das Essen und umso wohler tut die Nuhe. Wenn auch unser Nachtlager oft nuc ans ein paar Garlien Stroh besteht, so ichlal::n wir jejzt doch besser als früher in Dau^-ren als fielbstständige Staaten bestehen. Nnr auf d°,r nach M.gl,chl.!t Punkt zsur Errichtung eines solcheil Staats-gebildeS auf dem BalVan sehr günstig sei. t. DaS neue Generalstabs-Pasais in Beograd. In einigen Wochen wii:d der vicr-^öckige Nohbau des neuen Generalstabs-Palais tn der Milo8a Velikog ulica in Beo-ggestellt sein. Das Palais wird zu den schönsten Bauten der Hauptstadt zählen. t. ehemalige Minister Mrba gestor-den. Wien,??. August, öeute ist der gewesene Tisenbahnmintster des kaiserlichen Oesterreich, Dr. Sudwig W r b a, 83 Jahre alt, in Wien gestorben. Ihm ist ein hervorragender Anteil an der Entwicklung des Ssterreichilschen Eisenbahnwesens znzusch-rei-den un»> er hat inkibosondere die Nmorlia-niwtion des V-sterreichischen Staates vorbereitet. Die Vollendung und ErSffnnng der Tauernbahn fiel in die Aera seiner Mini-ltcrzeit. t. Sine Frage, die noch heute nicht beantwortet ist. Die Beograder Dageszeitinlg »5! o v o st i" stellt folgende Frage aus: Am vermeiden, den Staub der Autos schlucken, dafür bekommen wir aiber viel mehr vo.i !>en Naturschönl)eitcn zu sehen, die den '^^^Lr.zni:-gungSreisendcn verborgen bleiben. Auf diese Weise haben wir die Gc^nz-mark, Brandenburg, Ni^derschlesien, Sachsen imd Bayern durchwandert, haben uns in Re gensburg der Donan angeschlossen, d>c uns über Passau durch die liebliche, segen^'relch'.' Warkiau 'bis nach Wien geleitete. Z?ierzehn Tage hielten wir uns in der mütlichen, viel besungenen .Hauptstadt auf, wandten UN'Z dann südwärts, dnrchq'lert'Ul die l^errliche grüne Steieriuark, ')ec«ki'lf, bergcib, bis wir nach Ucberschr^rte»'. ^.r Grenze hier nlilangten. Nund IlilX) jiilouieter haben mir bis jet^t zu Fusj zurückgelegt, 1(M) lef?rreiche Kiloinc-ter, uave ist zwar die modernste Anlage dieser Art i« Jugoslawien, und wir können stvlz auf sta sein. Sie Hot oiber doch ihre Mängel. davon ist, wie uns ein Tierfreund mitteilt, das Fohlen einer Viehwage. Di« Tire wcr^ den ans gc'wöhn'lichen DezimaÄvagsN gewogen. Insbesondere die Kälber »eÄe« dabeß direkt gcguält, da ihnen vor dem Abwiege« beide Beine zusamincngebunden werde» midl die armen Tiere ost stundenk«g !« dlSsow qualvollen Zustand verharren milffe«, sie an der Wage an die Reihe ßliMWen. Gi»ohnhaften Magazineur Frif^riH W e l tz e b a ch vor dem Hause Wbllo^iS^vßi ulica 2 ein Fa5?rrad im Werte don AV U« nar entwendet. _ Dem in der Me?.nger< stras,e 5>g wohnhaften SandelStthrling Johann L a ch wurde gestern ge^n SS Ähe vl.r dem genannten .?>ause ein Foihrrad N»r-le „Nero-Velo-Special" im Wert« mn tOVÜ Dinar gk^tohlcv. — Vor dem Gasthanse Kl»S in Lastersberg wurde gestern mn N llHr ein Fahrrad Marke „Erika" gSfund?n. m. Schulbeginn an der MSbcheadßtget^ schule in der MikloSieeva ulica. An der Mädchenbürgerschnle 1 in der MkoZtLedv ulica findet die Einschreibung neuekntreten-.der Schülerinnen DonnerStai^ ben 1. VeM ^HÜknIÄÜ?^ ^98?!^ vvn 6_12 und' von M—17 Uhr, Ke Gwschreibung der ordentlichen Schülerin-nei, Freitag, 2. Sept. von 8—12 lihr sdatt. Die AiFfnat^s. und Wiederhollrngsprüfun-gen werden am 2S. und 30. AAguft abgehsl-ten. Am 3. Sept. um 9 Uhr findet der feierliche Eroffnungsgottesdienst statt. Der rsqellmätzlge Unterricht beginnt am 5. Sept. Mn 8 Uhr. N^erc AuMuifte erteilt dle Direktion. m. Haushaltung»- und Gewerbeschule an der „Besna" in Maribor. Die Einschreibung in die Hau^ltungs- und Gc^verbe-schule erfolgl 0—4, Melffi'lhe 5.25—trächtige .^übe 5.25—Jungvieh 7.75—8, 5-tälber l?. m. Wetterbericht vom 24. August, 8 Uhr früh: Luftdruck 735, FeuchtiakoitSlncsser -^4, Barometerstand 7.'Z4, Tempercitlir -^-22.5 Windrichtung NO, Beivölkung 0, Niederschlag 0. m. Spende. A. >>. spendete 10 Dinar fiir den armen, lranken Invaliden nnt nlohre-rei^ unversorgten ^lindern. Herzlichen Tanl! m. Innige Vitte. 'T^er arine, kranke ^n-valid<' mit nivl,reren kl«.'inen indern^ wendet sich an niildfätige Her'.en mit d^'r inni" gen Z'itte um kleinere (^aben, da er sii^i nach wie v-or in grofter Not befindet m. Neue Kurfs fZir ?1'.aschrncNjchrMen, slnwenischc und deutsche Ztcncg.aplu? beginnen UN der Privat-Lchranstalt )lnt. Rud. ^'caat in M-^ribor am i?. Sevt!?mbcr d. I. Pro!pi.'kte. lni'> Cinschrei- im Vl'rfin'ebürl'' der ?sirina Ant. Rttd. Legdt ^ Maribor, Slovcnska nli-ca 7. Telephon 190. ?>722 * Hrute, Mitllvoch, Velika ka.''lirna, (?^ite-?onz^?rt mit ^tabaretteinlaiien. W>8 - Abendkonzcrt niorgen Donnerstag bei Cns<'rSi^. Si^'lie Inserlit! RaArlMtNausVWI AbdUfe tut not! Unser nächstes und zugleich schönstes Ausflugsziel, der romcmti-sch gelegen« B o l ? s-garten, wird in der letzten Zeit von len Spaziergängern gemieden, weil oer schon seit Jahren nicht mehr gereinigte und gepflegte Teich eine Atmosphäre verbreitet, die sich besonders an heißen Tagen bis zur Un-erträglichkeit steigert. Seitdem nämlich dt.r Teich an eine Marburger Firma vecp.,ch^et ist, Vird für seine Pflege überhaupt nichts mchr getan. Wenn nun im Somm.'r das Wasser inrnier mchr zurückgeht und schließlich der Teichgrund znm Vorschein ko^mmt, dann macht die Ba^^illenentivicklung Richn-schritte. Es ist also nicht zu vevwun'^iern, wenn der Volk^garten' im heurigen Zemmer die längiste Zeit wie ausgestorbe'l da stand. Diese Zustände sind jedenfalls unHalt bar und nmn appelliert daher an d'e mr.h ge^'önden Stellen, sich für diese Ang.'lezen heit zu interessieren. p. Der neue Verwalter aus Schloß Ober Pettau". Schon vor einigen Wochen hat der neue Verwalter deS gräfl. Herberstein''chen Schlofsbesitzes „Ober-Pettau", Herr Jng. Josef a u t a seinen Posten angetreten. Ing. '^uta genickt als Fachmann einen hervorragenden Ruf. p. Schadenfeuer. Dieser Tage entstand im siichi^fte der Besit»,erin B e z s a k in Sv Marko bei Ptuj ein Brand, dem die Scheu-nc znul Opfer fiel. Die landivirtscha'tlichen Maschinen und die Wagen konnten von den rasch herbeigeeilten Feuerwehren aus Nova ve.s und. Bukovci noch rechtzeitig gerettet werden. .9' Mitlnwch (bis einschliesslich Äonuilig den 28. d.) läuft der humorvolle Schlager-„Pat und Patl,chon als Millionäre'^. Die .^inndlunq dieses FitmS ist eine 'inu'.Uer l'roch?ne !>il'tte :?on Zivisc'^ensnslen und Tltuativ nen, t»as', der Zuschauer nicht aus tem Lachen r.imutt. Lachen ist gesund! TeSlialli sehe man sich diesen Filin lin! Am Montag "sehen wir dum den beri'ihnlren .^sonrad P e i d t in einer hervorragend schl'nrn Nolle in dem Filin: „Dürfeil wir schweigen?" «» W l4el -w MW» »— sch«- ner yandbMg m>d stürkper D»«»ttk. Auf den kommend« Schlagerfll» »De» heM>» einen gewaltigen Gportsttm, ht« befont'erS aufmerksam gemacht. Nur noch heute MtNvoch der überaus lustig« Reprisenfilm: ^Da« Liebchen vom Vrater-mit Harry Liedtke und Ossi Oswalds in den Hauptrollen. T» ist dieS ein Film, der durch seine originelle Handlung, nicht minder aber durch daS charmante Spiel der beiden ki» noftars noch immer einen durchschlagenden Erfolg errang. Schöne Aufnahmen vom Wiener Prater, LandschaftKbilder usw. Ab Donnerstag den Sd. d. der herrliche Nroß-film: „Lola Monte z" mit Ellen N. i ch-t e r in der Hauptrolle, der bekanntlich eme ht« storische Unterlage besitzt. Ter Film hat -ine ge waltige, weitverzweigte Handlung und zeigt unS da» Schicksal eines Weihet, das durch ihre Schön heit Könige bezauberte und in ihren Bann schluki. Spott Bis einschließlich DmmerStag läuft im Union« Kino der schöne Film: „Die Seele einer Künstlerin", in welcher unser großer Landsmann Gvetislav P e t r o v i in einer überaus wirksamen Rolle seine hohe Kunst zeigt: einen jungen ter, der an einer unglücklichen Liebe leidet, sein Weib verläßt und infolge der Gegnerschaft eines einflußrtchen Mannes beinahe den Tod slndet, im letzten Augenblick aber noch durch seine treue Gattin gerettet wird. Seine Hauptpartnerin ist die bekannte Filmdiva Mabel F o u l t o n, außerdem noch der berühmte Ruffe Nikola K o-l i n, der Lieblingspartner MoSjukins. Schöne Aufnahmen, prachtvolle Ausstattung! ? TG«. Merkur (Ultherrensektion). nerStag den 25. d. um 20 Uhr im Hotel Halbwidl Spielerversammlung. Das Erscheinen eines jeden Sektionsmitgliedes ist Pflicht : Finnische Leichtathletikmeisterschasten. Die Resultate des ersten Tages lauten: 800 Meter: 1. Ekvist 1:57.8. — 400 Meter Hürden: 1. Wilen 56.4 Sekunden. — 200 Meter: 1. Asttöm 22.5 Sek. - 5000 Meter: 1. Nuvmi 14.54.4. ^ Hochsprung: 1. Wahl- ste
i Ka-baret jedesmal, wenn di 'ser deni Köni.z ge-ant'wor^et, hatte tun schen. „So find Sie es von jei)t ak>," sagte dcr 5lönig. U^id er überreichte i'hm hlickist eigen^^üübig eine Perga>mentrolle. Solcherart -leschah es, dvß Thomas Trublet init eineni -chl^ge nicht mehr der gewöhnliche Tlhoinas Tvublet wnr, sondern durch konigliche.^i Siegel, und Petschaft zum Kapitän besörder! und ZUM französischen Edelniann erhoben :v.^>rde, der fi'irderhin den Nainen zu sühren l)a!^e: „Edler von Lännnchen". ll-nd diese Urkunde, die Thmn-) Triiblit (5dlec .Herr vom Länunchen 5ei sein-'r endlichen Heimkunft nach Saint-Malo in seinem .Wuschen wohl einc^cralzntt a>ushüngei li^'ß, h-atte folgenden Wortlaut: „Wir, Ludwig, von Gottes .1'naden stön-g von Frankreich Nava?.w entb-ctc« sl- len (^)egenwärtigen und Zukilnitigen Unfern ?a die leisten 5iriege, die -.vir z'i ^s.hren gezwiinnen waren, die hohe '^au'erkeit und Befähigung des Herrn Thomas Truble!, Kor sarenkapitäns Unserer guten 'ind geireuen Zladt ^«'nt-Malo, ins volle Li5)1 ges.Z^t liaveii; wel6)cr Herr Trublct, seitdenl er sich Marine gewidniet hat, teils in den mest-indisch^n t^ewässern, teils anderwärt'?, mehr als hundert Handels- oder Freibcuterkchiffe, die i'.'tter fe'ndlicher Flagge segelten, genom men l'at, desgleichen auch meherer holländische eder spanisclx Ltriegsschifse; und an lehter Ztell? die Ghre unserer Waffen gerettet hat, indem er einzeln drei Gegnern ein? -chlacht geliefert am Weihncrchkstage des Jahres des Heils 1l?77, in der Höhe von Le .Havre de (^raee, welche Schlacht duich den persöi'.^'chen Mut und die Geschicklichkeit iin Manövrieren des Bes— zechend, faufend, mit Mäd« chen sich herumtreiibend und jedes der maü>-nesischen Wirtshäuser von der „Trinkenden Elstc." bis Herab zum „Zinntopf" heimsuchend vorstellten, hierin keineswegs klar und! hatten die Augen fsstzugedrückt. Indessen gab es auch andere, die Vessers wußten, wie die Sache stand, und die dem> Geiväsch der Klatfchimiber keinen Glauben schenkten. Diese hatten genauere Erkundigungen eingezogen, bei den Jungens von seiner entlassenen Mannschaft zunächst einmal, und sie wußten nun ganz gut Bescheid darmn, daß in der Nacht nach der Landung des „Schönen Wiesels" im Guten Hafen ein höchst gcheimnisvolles Boot von der Fregatte abgeistl^en und vor dem Bollwerk an Land gefahren war. Die Wachfoldaten waren höchsdnahrscheinlich benachrichtigt gewesen, denn sie hatten keinerlei Schwierigkeiten gohaibt, sondern ^s Große Tor geöffnet. Und Dhiomas — denn dieser war eS gewesen, der solcherweise in die Stadt heim-^^^ kehrte — hatte eine schmeigcnde maskierte Dame hereingebracht, die er an der .Hland. führte; welche Daine — all dies nach den Aussagen der Matrofen — nienmnd anders war, als ein gewisfes spanisches oder Mohrenmädchen, d.as der Korsar früher einmal, ^ wo, wußte man nicht recht, geraubt hatte und das er zu seiner Gefährtin gemacht, einer so heißgeliebten' Gefährtin, daß er sich niemals von ihr trennte, sie überallhin, selbst auch in das dichtetste Kampfgetümmel, mitten unter den mörderischen Hagel der Kugeln und Kartätschen mit sich nahm und die er nun endlich,'mn das Maß voll zu ma6ien, in die Mauern von Gaint-Malo hl^r cinsck'muqqelte. ' . . (lözoj bunstslöaoH) Vkomm?? «mn Vvstnff TM, ^Vk«Go VsIk5^irSsckskt Die Frage des LZnsfußeö bei unseren Geldinftituten Vlm vr. K. plpuZ — i>sar!dvr. Die Marburger Zeitung" brachte am 22. Ailgust cinell Artikel, worin die Avsi^t.:otcs aber verzinst derzeit srcie Einlnqen zu 5^ und Einlagen, die an eine, mlsistcns ömo-nötige Kündigung gebunden sind, mit 77^. In unserer Stadt selbst aber haben wir drei angesehene (Vel!»institute» welche die Einlagen zu 6 und 8 Prozent verzinsen. Daß der ZinSius;, zu welchem Geld'>nsti>u-te Kredite gewäkiren, siol',er s'cin nius^ cil? d?r Sp-areinlagenzinssus;, ist selbitverstäncilich, Werl jedes Geldinstitut Rdgien hat und diese decken muß. Unrichtig ist aber die Ansicht, das; dcr Zinssuf», zu welchem die (Geldinstitute!lre. dite gewahren, nur vom Spereinlns^enzins-fuh abklängt. Schlagende Be?spi»iPotlic'enÄan? dvrch Verzinsung der Spareinlagen zu bis > 3^ eine Verteuerung des Kredites ^'ew'rken ^ dürfte, ist demnach wenig begri'ndet. Nach weniger ist es erlaubt, i« diesem stalle von > tdiem Zinswucher zu sprechen. Der hohe Preis der Ware, uud das gilt auch ftir Kredite, uuiß noch nicht ein wucherischer sein. V?enn der Kansmann die Ware teuer einkauft, so ist es selbstverständlich, dah er sie auch teuer vertauscn «ttß, wenn er nicht zu Grunde gehen will. Von einem Wucher kann man erst bort sprechen, wo ein libermähiger Gewinn einsteheimst wird. Bei Gekdinstitnten kann darnach von einem Wucher nur dann gesprochen werden, wenn d^ Spannung zwischen dem SpareSn-lagen!zinsftkH un'd deui Zinsfuß für gew^i')rtc Kredite übermäßig groß ist. Vor dem ülriege arbeiteten bei uns die Geldinstitute mtt einer Zinsf^lßspa,tung VON l bis 2?6. Die ^Po so^ilnica" in Mar^bor („Narodni dom") ge-wal/rt z. B. auch heute .'SyPotlieka^reditc zu 8^ und Wechselkredite zu 10?S, arbeit.'t dem »ach ebenfalls nur mit einer Zinsfußspan, imng von 1 bis 2^ und entwickelt sich dabei vortrefflich. Sie liefert dadurch den B"weis, daß man auch l>eucr mit der früher erwähnten Spannung im ZinSfus'.e das Au.^langen fi>ndet. Leider gibt eS bei unS iwch wenige G,''ldinstil.utc, welche ihrem Beispiele solgen würden. Vor dem Kriege waren die regulativen Sparkassen jene Geldinstitute, bei welck's'n der Kredit am billigsten war. Diesel» ben geniehen verschled««e Privilegien, durch wel^ sie in die Lage versef.t sind, zu einem niedrigen Zinssus; langfristige Darlehen zu gewähren'. Auch heute wiire es ihre glicht, durch KewLizrung billiger Kredite mit gutem Beispiele voranzugehen« Auch unsere Gr. meindesparkasse, welche sich sür die Stadt und Umgebung gro^ Bedienst« erworben hat, könnte hier neuerdings mit gutem Beispi,.! der Wirtschaft viel niitzen. Ve Gemeindevertretung aber wäre berufen, die Sparkasse-verwaltnng an diese Pflicht zu erinnern. Durch Gewährung von niedrig verzinslichen langfristigen Hqpothekarkrediten miirden unsere Sl'arkassen die Berechtigung ihrer Privilegien gegeniibcr der staatlichen Hypothekenbank am besten begründen. In den sämtlichen Gebieten Unseres Staates ist der Zinsfuß viel höher als bei un5. Da die staatliche Ht)pothekenbank für d^n Untlang des gnnzeu Staates gegründet ist. so kann si«' 'selbstverständlich überall nur di.' gleichen Zinsen gewähren und begehr'.!N. ^^e-de Disserenzierunq des Zinsi'ußeS «mch einzelnen Gebieten des Staates würde ein Unrecht, sei es gegen die Einleger, sei es gegen die Schuldner, dieser Gebiete bedeuten. Daß die .^^h^'othekenbank bei uns .Kredite nur zu jenem ^"Zinsfuß wird gewähren können, wie in anderen G^ieten des Staates, ist kla'-. Wenn' aber unsere (Anleger für ihre Spareinlage.?! weniger erhalten würderr, als di-' Einleger in anderen Gebieten, 'so wären sie gegen letztere jedenfalls bettachtoiligt. Häute- und Ledermorkt A. S., Zagreb, 23. August. Aus dem Rohhäutemarkt dmiert die feste Tendenz unvermiiröert an. Ain 25. d. M. fiwdet die Häuteauktton der Fleifch-tiouergenofselijchaft statt, d»e für die Preis» bcstnmnurdg des Monats maßgebend i^t. Es ist zsu erwarten, t>aß die Preise eine neuerliche Ert^hnng erfahrrn werden, dv die Schlachtungen re6)t ininimol waren urrd denvntsprechend das Gefälle smvok>l in Ninslhauten als auch Kalbsellrn im Ver-hültnis zu der anhaltend lebha.sten Nachfragen u^izureicliend sein dürfte. Der Fertigleder marN zeigt ein etwas le1äufer für Parketten sowie Spezialdimen-sionen. Gleichemieise kommt auch Deutschland. .«Holland uud Amerika al^S Absatzgebiet in Betracht. Weiches Ba.u'hvlz war in dcr lctüen Zeit feitenS des Au^-landcs star? ge-fragt, ^fo^daß, da auch der Absah im Inland ses.r lebhaft ist, die Preise eine le^te Be-festianng n?n 40 bis 50 Dinar pro Kiibik-nieter er^hren. '7-11' dem Brennholz markt berrscht bereits ^eundliche nn.d lebkiliste Tendenz^ Die.^ianflente.scheinen ihre Lager zu erglänzen, was zu einer Belebung der Nachfrage geführt hat. Ituinerhin ist eine ge^msie Zurücklic^ltung bei Abschlüssen n^cht zu ver-kennest, deren Ursachen vorii^iegend in den !k>o?^n PreiKforderungen, den TralnSiport-fchwierigkeiten fcMie in Diferen^n beglich der Za?hkun>^oniditi«len M suchen sind. Zagrebtr Könlgsmarkt Z a g r e b, 22. August. Heute wurde hier der große ö n i g s-markt abgehalten. Der Auftrieb wie auch der Besuch des Marktes war außerordentlich groß. Man rechnet, daß am heutigen V.ir-mittag gegen 15.sXX) bis 2t).vfX) Personen den Markt besuchten. Die Qualität des ausgetriebenen Viehs w«r ausgezeichnet. In der letzten Zeit bemrkt man überhaupt, daß der qualitative Auftrieb auf den Zagreber Viehmärkten sich bedeutend gebessert har, was auch ein wesentlich lebl-aftereS Interesse der AuslandSkäuser, insbesondere auS !?^e-sterreich, für den Zagreber Markt anSliist. Aufgetrieben wurden: AZi", Sti:^ Stiere, i41s> .^ühe, 72l Ochsen, Stück Jungvieh, 179 Kälber, !^?17 P'erde, ^ ?I'ohlen und 897 Schweine. Ferner wurden z u g e f ü h r t . 26.1 Fuhren Heu, 49 Fuhren Grummet, l^^ Fuhren Klee, 37 Fuhren Luzerne. Es n o t i e r t e n: NIndnich: Och'en e^tr. W.5l) bis 1l, 1. ^l. 9 bis W.2». 2. Kl. 7 bis 8.50, 3 Kl. o ö-s Jungvieh 1. A'l. 9 bis l0, 2. Kl 7.5N bis 8.50," Kühe 1. Kl. t? bis 7, 2. KI. Z.5)l) b,s 4, Kälber I. Kl. ,0 bis 12, 2. Kl 8.50 öiS ll) Di.nar pro Kilogramm Lebendgewicht, S6imeine: heimische gemästete 13 bis ll?, Iungschweine lO bis 13 Dinar Pro ^ilogr. Pferde: Schwere Lastpferde -i—ilXX). Bauer nlnstpserde 2—.3099, leichte Kutschpserde 5—7t^^'9 Din-ar pro Paar. Fol^len einjährige 1—3990, jvweizährige 2—5)009, dreijährige 3-tiet lO) bi^I2O, Klee 199 bis l25, Stcoh 70 bis 75^inar Pro Meterzentner. Pferde wurden vormliegerrd ?ür italienische Rechnung, Hornvieh für Graz und Wien angekauft. t,a: Bo«lk«»tenlHmlauf S>i^ (—2K.2), Forderungen des Staates 2^2.9 s—4.)), Giro-verbindl «leiten 10S5.7, ^rbindlich^elten aus v^h^^denen NertMungen As>7.2, zu-sammien 14V^'.9 (—7.4). Tie schrigen Poften sowie der ^^n4uß blieben uiwerÜNt^rt. X Tie UMwendißkeit eines geringerei» Eta«tt»vor«nWayeS. Ter StnatÄvorankHlag für dc»^ !>chr muß bis Ende August aufgearbeitet werden. Di? meisten Ministerien haben ihre Budgets dem F>l?sMMini-ster bereits vorgelegt. Di^ ein^lnen '^^ften i'iberstrigen jeert. Die meisten O^roßZirpmie l»aben dieser ?lufwr-iderung bereits entsprochen. Ms diesen Berichten ersieht man, daß auf jeden Kreis durä-schnittlick, .35 Millionen Dinar entfallen, ^fainmetl a^so etwa l2 Millionen. Die grSf^ten Amternschulden weift die Su-madija in Serbien auf, näml^ IM Millionen. Der Ljubljanaer Kreis nimmt mit feinem Stande von 191 Millionen den zweiten Rang in dieser traurigen Statistik ein. Es folgen der Zaareber Kre^S mit !>2, der Doin»,tkrei? nvt 70, Moftar mit 35, Sara-je^w mit 33 Millionen Dinar nsw. Die Schulden int Kreise ^tip betrafen sonder-barkriveife nur 429.999 Dinar. Der Bereit über den Kreis ???,t^ribor steht noch auS, die Venschulidung dürfte aber etwa^ geringe? sein als im Kreis? Lj'i^iiiana. Ain stärksten sitiid die Landwirte in Serbien, Slowenien und .Tro^-ckien verscbi?ldet. X K»»HkurS. Ueber da? Vermögen des Herrn Bvnzenz V a b i k, .Hoylensiändlers in ?.ai?c, wnrde der Konkurs verbängt. Di? erste Glä,?k^ifter1^iersammlung ist in Eelje ?ür den 17. Septemeber um 9 Uhr nnge'ekt. An-nrelditngSfrist bis 19. Oktober. FeststellllngS« tcdgliahrt 32. Oktoiber inn 9 Uhr. X Stand der Nationalbank vsm 15. d. M. sin Millionen Dinar, in den Klammern der Untersichied g«>siemiber dem vorletzten Ausweis tUilNl 8. d. M.) A k t i v a: Metall« unterlaige 488.1 (—0.7), Darlehen auf Wechisel 1141, anf Wertpapiere 231.1, faimmen 1375.2 (—29.2), Saldo verschiedener Rechnungen 1309.3 (—14.1); Passi- Au« oNer WM t. Die zahlreichste F«mlie der Welt. die Müllers und Meiers in Deut^lmid, die Jansens und Pietersens in Holland und die KarlsonS und EhristiansonS in den flandinn-vischeii Landern siM ist in Ameri^ta die Fa-luitie Sulith. Kein Ni-rme auf der Welt ist auch nur ann^ernd w verbreitet wie der Nrnie Smit??. Nlxl? dc'r j-ün^gftcn VolkSMi-lung gibt e§ in den Vereiniglten Staaten nicht veniger als Au?erikan?r, die diiesen Nennen führen. Es gibt nur gan^ wenige Städte in Am^'rika, wo die Familie Gmitli nicht an erster Stelle stecht. Eine AnS-nähme knlden St. Paul nnd Mi:,neapolis, wo die Snntil?S eri't an fünfter Stelle kommen, sowie Ebifafto, wo sie an zweiter Stelle stehen. ^ Nii^ago ist der Naine Iobn-syn noch verbreiteter als der der Smiths. Auch in Newi-wrk nivnnt er die erste Stelle ein. An zweiter Stelle <>aimnt bier der ??aim' Eoben, während in ?>s'»l-idelphla die Millers und in ?^oston die Sulan? gleich üinter den Stnitli,s rangieren. In den anierikani-schen ,/^ihi's who", di^n Buche der mneri-wnisck^« Beriihintheiten, füllen die SmithS ganze 17 Seiten ans. voll ruhtKer Familie Gefällige Anlr. u»!er Dr^-ziNmerwshnunß «. d.V«rw. I«s«ros,u!Zre I?»s ?lleki eurOvZisctien 5entjepsox,«,mm«n isiteres8«nte /^ktuilit'ten un(t vei^otie lecdnl,c1ie Xi»^!inltlun?en. Einzelpreis s>ti, t'— ?rvbemliUmer xriitt«. VVIem«, »oiilovef«?«. M«n. »«r. a/Zi. ^bonnen»ent?i veicteii in et« Verv. c!er.^»rkmier?eitu»x' eatxexesxenomnlen >virt1 x^esucbt. ^n^uliSLen bei s^»-u»d«r. «uRol« M «S» »upiff IVSK vau»«tt5e i.eipT»o im l^»kmell 6er ^ttxemeinen ^e58e vom 28. izZs 3. Zeptemder 192? OrSSte tateni»Uon«Ie ^«»terzck»u tül »Ne kisuitok!« «»6 Xrtl^el «!e, xe>smtea k»u- unu»toIk«n uncj ZtrsLendsumBZcdlnen 60/? c/s/'t<6/'s/7s/s/^l//?s^s/7.' Oeutseke Lau^oeke Ltr»vsnd»u -l' » ? u n Lesicktixunx neuzieitl. LtrsSendecken Oeutsckv ^isxelbsu-^usstellunß^ >^u8St«Uunx „Das 8ie6!unxsdaus" l'sxunssen versckiecZ. p'ackverdän^e ^ustlUBkt« eneiln Ei»- «t 5^»eisPä«>er « Si»ie?- waste». PhaetonS. Plateauwaqen lowi« Wösten« und Autolackte« runqen billig und bestens dei Franz Fert, Maribor. Iu^oslo-vansfi ttg I. 8113 Komplette» Bett mit Roßhaarmatratzen zu verlaufen. trinjsla ul. l1/1 rechts. 9569 Echte KSrntner Alpenpreiselbee-re«, auch Vahn« und Postver-fand, j^u btlli^^sten Tag-Zvretsen ^ haben bei Ferd. Kaufmann, Maribor, kl^alja Petra trg. 9822 Zwei mvbl. Zimmer ab 1. C'p, tember zu vermieten. Frankopa nova ul. 11/1, links. 0!>39 Mkbl. Zimmer an zwei Fräulein oder Studenten sofort zu vermieten. Lekarniöka ul. 7/1. 9842 _ Fräulein oder Studentin wild aufgenommen. sKlavi^'rb«'nslt-zunq.) Alcksandrova ccsta 64/1, Tür 10. X.ÄLIS tür lndustrie, I>an6>v>rt»ckskt ur>6 Ii»ntle1 IRQ SVOSVOL Z. Studentin wird bei Lehrerin in vollstAndifle Verpfleflunq qenom men. Nachhilfe im Lerni!n. Adr. zu erfragen K'oro^öeva ul. 4/1, Tür b._984« s Möbl. Zimmer ab 1. September zu vermieten, ^opova ul. 8. 9847 Perfekte felbstSndl« RSchi« für alles zu zwei Personen gesucht. Adr. «erw. S3Z« BerkSuferi», Anfängerin, auch in einfachen Kanzleiarbeiten bewandert, wird aufgenommen i. Möbelhaus Karl Preis, Äospo->ska ul. 20.___ 9835 AeltereS Stubenmädrhcn mit guten Zeugnissen wird r^i'sucht. Tintritt 1. September. stellen SamStag von 8—12 Tat-tcnbachova ul. 18 im Aeschäst. 0809 _ Mädchen filr alles vom Lande wird sogleich aufgenommen. Anfr. Verw._W49 Bedienerin wird aufgenommen. Gosposka ul. 4S, Tür 7. 9856 s^ür ein gut einsteführte» Geschäft wird zwecks Vergrößerung ein stiller Teilhaber mit 40.000 bis 50.000 Tinar Kapital gesucht. Anträge unter „eio-bierin tätig war. Adr. Verw. 9790 Kleiner Anzeiger. Treibriemen bester Qualität, maschinell vollkommen ausgezo-vsn, fiir Mühlen, Sägewerke, Dreschmaschinen, Fabriken u^'w. sowie auch Näh- und Lindrie-men auf Lager bei Ivan kta-vos, Aleksandrova cesta 1!). Der langen Sie Offerte! 9303 Kapital wird für ein gutgehendes Geschäft gesucht. Hoher Zms fuß und vollkommene Ächcrstel lung. Anträge unter „Kapital dtt" an die verw. 9801 Lbonnente» werden aufgenom' men. Sehr gute Kost, mittags und abends Tin. 1Z.ÜY, nur mittags Tin. 7. Gasthaus, Drav ska ulica 11^^_9870 Medo » Kaffee ist nur in brau» nen durchsichtiaen Paketen erhältlich^__i'806 >«jertiqunAen von feinster Äer-r«N', Damen- und B.-ttiväsche werden zu den billigsten Preisen übernommen. Tatt'Ulbaäw ulica 5._-'>773 Afuma - Pastillen sind das l.fste Mittel zum tcilweisen od. vollkommenen AbflewShnen dcS schädlichen Rauchens. In Apotheken und Drogerien Schachtel zu S0 Tin., wo nicht eihältlich: Apotheke Blum. Subotica. 9347 »«l? Teppich'' Lwoitum DordÄng» SNenmvbtl Dtttwaren Elntave Matratzen blNiß^st dei icakz. MAI»»»«, Losposk, 20 ?ieiil!steii xrstl». IM wirWlzlli» ZlM IINÜlll - 8l.)^vK0 ^leksanctrvv» 33 GlgvIHG? Ur»«ugung >m besten unll dilll^sten im »/1, Tür 7. 9851 Schön möbl. rein°S Zimlner zu vermieten. Radvanjska cesta 7. 9867 Zwei Zöglinge, ev. Geschwister, werden in feinem Hause aufgenommen. Familie Oberrechnungsrat Bayer, Graz, Ri-chard-Wagner-Gasse 15. 9859 Z» «irt« »»ftuV I» »«fwhl Stellagen und GeschäftStische f. Spezereihandlung sucht F. Fran gcsch, Tezno 6. 9874 Möbl. zweibettiges Zimmer m. Kück)enbenützung, elektr. Licht, in der Nähe des ParkeS q'kleg.. per 1. September gesucht. Unter „Sonniges Zimmer" an s. Bw. Suche möbl. Zimmer, streng separiert. elektr. Licht, b. Park. Adr. Berw. 9711 Kaufe altes Gold, kilber. Münzen und falsche Gebisse sauch zer brochen) zu höchsten Preisen. A. Stumpf. Goldarbeiter. Koroi^ka cesta 34. 9395 Fräulein sucht per sofort reineS Bett bei alleinstehender Dame oder kleiner Familie. Anträge unter „Schneid<^rin 105" an die Verw. 9840 A> DOT!^M»?U» Staatsbeamtin mit Schwester (Studentin) iucht Zimmer Mitte der Stadt. Adr. V^nv. 9812 Moderne Nähmaschine (Central Bobbin) 2000 Tin., Fleischma-schin- l.'X) Din. Pobrc/je, Cesta na Brezje 19. 9873 Suche ab I. Oktober möbliertes Zimmer mit sep. Eingang in d. Nähe des Parkes. Ev. auch niit Kost. Anträge an Joiiko Male-i^iö, Bankbeamter. Iadru!na go spodarska banka. 9841 Schreibmaschine, fast neu, für Büro und Reise, wegen Abreise billig zu verlaufen. Anzufragen bei F. Kuchar, Tapezienir, Gosposka ul. 4. 9838 Möbl. Zimmer mit streng sep. Eingang, nur in ruhigem Hause» von besseren jungen Herren gesucht. Zahl« bis Din. 500.—. Adr. Verw. 985S Kisten 95X120X195, zum Ab-sperren, preiswert abzugeben. Ansr. Kanzlei Scherbaum. 9566 Reinrassiges englis^s Windspiel zu verkmlfen. Anfr. Verw. 93VS Gesucht wird für Z Studentinnen bei bessever Familie kostplatz mit Klavierbenühung. Adr. erbeten an die Berwalt. unter „Kostplatz 2-. 98S4 Nette ältere Köchin für alles zu kleiner Familie sosort gesucht Anft. aus Gefl. bei M. Pelikan. Gosposka ul. 25. 9786 Gute Animier-Musik, Trio od. Duo, mit Jazzeinlagen wird ge» sucht ab 12 Uhr nachtS b.S 8 Uhr früh. Anfr. Benv. v.ill MiMculllllie l.!eMiiilii.e «IMMW leitliiMiilti klZi^üMIMW billigst bei Ls»pc»»>ta ul. Z It^xllckvr?rovinivers»näi l)s8 pkQto RtsIIar »«»iTMrt abersie (Zelt am 26. ^uxust in die 2V, l^au8 cler ^öbelkanälun^ ?rels. Das neue /Atelier wirc! mit cjen »Ilermo-(jernsten Apparaten unä teckniscken Hilfsmitteln gus^estattet sein unä äen ?. I. Kun-clen suiZer einem bequemen ^uk^gnx^e in äen nieäer xelexenen ersten Stock jeäen ß^evünscd-ten Komfort, vie ele^^snte V/srte- uncl l^ni» kleiclerSume, l'elepkon etc. bieten. ^b I. Leptember vieäer iz«r und «rfahreiir Gpebitionsbeamte mit mehriährißer Praxis. Offerte u»ter „Setbftändige Kraft" an die Verwittung des Blattes. »St» »««t« KW«n^ e«i?ici.»55isKL V«I> Gl««r «>Ge iR «»»,»«»»»» »»,«» H». ?«« 23. -Z.SLPT'. 1927 /s/ c/s/ ^l/ss/s//6/' S5/S ^ä'/7c/6/'/7 s/sZ/sz? c/ss ^ssZs to? loci »MI», 1.^ «»O ciiekreäsllteui' unä wr Ä» keilslitioa versatvortUclii VVO ^yarosllst. — I'ilr ilen Uorsuseober uo«! -l«-» — Leülo vvdowckt'jii