Preis Din 1'50 71. Jahrgang irsehelnt wöchentlich siebenmal. SchrtfUetomg (Tel. Interurb. Nr. 2670) sowit Verwaltung u. Buchdruckerei (Tel. Interurb. Nr. 2024): Maribor, Jurčičeva ul.4, Brlefl. Anfragen Rückporto beilegen. Manuskripte werden nicht returniert Nr. 189 Samstag, den 18. ?u!i 1831 Inseraten» u. Aborinerfiehts-Anifahme In Maribor: Jurčičeva ul. 4 (Verwaltung). Bezugspreise: Abholen, monatl. 23 Din, zustellen 24 Din. durch Post monatL 23 Din, für das übrige Ausland monatl. 35 Din. Einzelnummer 1 bis 2 Din* Ungarische Drosseiungö-maßnahmen Sieben Tage Uebergangsregime im Wirtschaftsleben. B u d a pe ft, 17. Juli. rt-j.er Ministerrat hat nach einer bis in die mit m•• Morgenstunden andauernden Sitzung ^/^f'cht auf die in Deutschland noch int« ßuf ? ■ geklärte Lage sowie mit Rücksicht « ^mftanb, daß die Verhandlungen VPt Abschluß einer Staatsbon-Anleihe im 8U tion 5 Millionen Pfund noch nicht 0tv n°e geführt werden konnten, eine $er= bttl, Un9 herausgegeben, die ein sieben Tage bie snv. , Uebergangsregime vorsieht und Ben Möglichkeit einräumt, das Wirtschaftsle« ch Ungarns nach den Krisenlagen wieder Bahnen zu bringen. Es werden für v Jm Juleresse der Währung und der Schrn«, ^Wirtschaft erforderlichen Kräfte gö§ t? f1 gezogen. Der Umtausch von Pen-fftHun ^ Währungen sowie die Er« b0n .^Zahlungen in fremden Valuten. sind rtolBnl« Beurteilung der Ungarischen Ratio« htunno "bhängig gemacht. Diese Bestint-Wn toeti,en durch strafgerichtliche Sank« 9egcn Zuwiderhandelnde geschützt, rem »» °uf Einlagebücher und Kontokor-^eh-n bis p 5%, aber höchstens 'm *nbe?e??" 1000 Peugö abgehoben werden, ttüßio Abhebungen sind nur für gemein« für owecte, Löhne und Gehälter sowie "leuerzwecke statthaft. Adolf Hitler erklärt: "$ie Friedensverträge sind schuld". STuf .. Berlin, 17. Juli. Berft^ e'ne Anfrage des Reuter-Büros n o-rin^^rte sich der Führer der Ratio« toie fo% aboIf Hitler zur Krisis ®'Ulteffen dieser Krise wurde von vorausgesagt. Schuld Nur das ^densverträge mit ihren nicht in eine klare Nur auf vor der Adolf H i Uns |gj. Eintreffen dieser l «««•.«$ uu« sind dir U^ften vorausgesagt. Schuld daran nur das ^iedensverträge mit ihren nicht Ichöftli*. politische, sondern auch das wirt-Nnd veth *^en ber Bälker bedrohenden ^Werste senden Folgen. Die letzte und das boiirfio . c wird das Hineintaumeln in schlage IwV'sche Chaos sein. Unsere Bor-i'ndutdiiiif, Aefferung der Lage sind so lange der SnffpJ, tf als nicht ein durchgreisen-in Deutschland ^'°r eB?C %tcnt ^stellt. F von «? Grundlage ist t »ud Wirtschaft °"ft ga„, st," Katastrophe mögl'ky, me Aast ziehe» . 2** in schwerste Mitleidrn- »t ^tantmc.;;!»®^.. finb.iebct^U bereit, e,tt oder m-* ® für eine Sanierung anderen zu übernehmen." ^ Cte§ Unglück bei einem Neubau. Siefen narfmJ u d a p e st, 17. Juli. bin iettel der Eignete sich im $a= r. eftt6tfigen ^ /adt beim Neubau eines Jes ein to£“u[eS infolge eines Windln, ' Nus dem Unglück. Das lose Ge« 6?tbe zum sroj1^ biele Arbeiter befanden, 563'- ”»mlt'A>n s'; 65 2S£ Sabate Anleiheplan 12.5 Milliarden Francs für Deutschland? — Reichsdeutsche Kommentare — Das Ergebnis der Variier Konferenzen P a r i s, 17. Juli. Die Beratungen der letzten drei Tage, an denen neben den französischen Ministern auch der amerikanische Staatssekretär S t i m s o n mb der englische Außenminister Henderson teilnahmen, zeigen bereits die ersten Konturen eines nicht zu unterschätzenden Erfolges. Nachdem die Staatsmänner der drei Großmächte einstimmig erkannt hatten, daß Deutschland außerstande ist, sich selbst zu helfen, beschloß die französische Regierung eine große Aktion für eine internationale Anleihe zugunsten der beut scheu Staatsfinanzen zu mobilisieren. Sowohl die Amerikaner als auch der englische Außenminister Henderson schlossen sich der französischen Initiative an, und die Folge dieser Einmütigkeit der Auffassung war die Einladung an Doktor Brüning und Doktor Curtius, nach Paris zu kommen. In diesem Zusammenhänge ist noch hinzusügen, daß der britische Premierminister Macdonald noch im Laufe des heutigen Tages in Paris ein- trifft. In solcher Grundstimmung trat der französische Ministerrat gestern im Nysse unter Vorsitz Doumers zu einer entscheidenden Sitzung zusammen. Die französische Regierung stellte in dieser Sitzung konkrete Vorschläge und Bedingungen aus, unter denen Deutschland zu helfen wäre. Die Einzelheiten werden zwar erst nach Eintreffen der deutschen Staatsmänner in Paris publiziert werden, immerhin konnten die nachstehenden Details in Erfahrung gebracht werden: Nach einem Plan, den Ministerpräsident Laval und Finanzminister Flandin ausgearbeitet hatten würden Frankreich Eng land und die Bereinigten Staaten für eine große Anleihe im Betrage von 12 5 Milliarden Francs aiEkannnen, und zwar würde Frankreich in diesem Falle ein Drittel beisteuern, Amerika ebenfalls ein Drittel, während das letzte Drittel gemein s«m auf England, Holland, Belgien, Italien nnd die Schweiz entfallen würde. Diese Anleihe würde Deutschland nicht auf einmal erhalten, sondern die Reichsbank bekäme zunächst einmal 4 Milliarden Francs. Sodann würde für die Deckung eines vergrößerten Banknotenumlaufes der Deutschen Reichsbank vorgesorgt werden, was umso notwendiger sei, als das Aus landkapital von deutschen Finanzmarkt fast ganz verschwand. Die Bedingungen der Anleihe sind rekapitulierend wie folgt aufgestellt: 10 Jahre Amortisierung aus den Zolleinnahmen des Reiches, Wiederaufnahme der Nouna-Pion- ötaUunqen nach Ablauf des Hoover-Jahres, Einstellung der deutschen Aufrüstung zur See und ein zehn Jahre dauernder politischer Waffenstillstand bei gleichzeitiger Garantie des status yuo in Europa. Die französische Presse erklärt. Frankreich könne von diesen Forderuna-n um keine Haaresbreite abweichen, an Deutschland sei es, sie fr-edlsthst im eigenen Interesse zu genehmiaen. B erlin, 17. Juli. Die Abreise des Reichskanzlers und des Außenministers nach Paris bildet das Hanntthema der deutschen Presse. Die „D e u t s ch e A l l g e meine Zeitung" bemerkt zu den Pariser Verhandlungen, man habe von Paris nichts zu erwarten. Die „Deutsche Tageszei- tung" erklärt, Frankreich habe lange daraus gewartet, den entscheidenden Schlag gegen die deutsche revisionistische Politik vorzubereiten. Der „Lokal-Anzeiger" stellt sest, Frankreich habe nur Wünsche aufgestellt und keine Forderungen, worüber noch jedenfalls gesprochen werden könnte. Die dem Zentrum gehörige „Germ a-n i a" schreibt, die Pariser Verhandlungen begännen unter sehr schlechten Auspizien für die Sache Deutschlands. Das „BerlinerTageblatt" schreibt, man dürfe nicht gleich mit einer raschen Beilegung der politischen Schwierigkeiten rechnen, es werde dem- nach auf beiden Verhandlungsseiten viel guten Willens nötig sein. Der „Börse n-C o u r i e r" stellt die Pariser Konferenz als eine Wendung hin, die für Deutschland von größter Wichtigkeit sei. Niemand begrüße diese Wendung mehr als gerade Deutschland, welches allen Grund hat, aus der gegenwärtigen Sackgasse herauszukommen. Die nationalistische Presse stellt einmütig sest, daß Frankreich wieder einmal eine seiner große» Intrigen von Stapel gelassen habe, um das deutsche Volk weiter zu versklaven und unter die Oberherrschaft der französischen Haute-Finanz zu bringen. Die Bedingungen der Finanzhilfe j Die deutschen Zölle als Anleihegarantie — Wozu sich Deutschland verpflichten muß Sensationelle Mittellungen über Einzel heiten der Finanzhilfe, die von der französischen Regierung vorgeschlagen wurde, erfährt das „L Oeuvre", demzufolge Frank reich der Ansicht sei, daß die Bank von England, die Fedrral-Reserve-Bank und die Bank von Frankreich der Deutschen Reichsbank zum Schutze der Währung 500 Millionen Dollar vorstrecken würden, die als Grundlage für eine drei Mal so hohe Ausgabe deutscher Noten dienen würde. Eine weitere Anleihe von geringerer Höhe soll Deutschland außerdem von Frankreich, England, Italien und Belgien erhalten. Diese Anleihen sollen durch die Einnahmen der deutschen Zölle garantiert und in einem Zeitraum von 10 Jahren amortisiert werden. Ein aus Vertreter der fünf Garantiemächte zusammengesetzter Garantieausschuß würde darüber zu wachen haben, daß die deutschen Zollein- P a ris, 17. Juli nahmen für den Zinsendienst und die Amortisierung dieser Anleihen vereitge-stellt bleiben. Deutschland verpflichtet sich, die Houng-Plan-Zahlungen nach Ablauf des Hoover-Moratoriums wieder aufzunehmen. Aus politischem Gebiet fordert Frankreich die friedliche Zustimmung Deutschlands, daß es die Militärausgaben nicht erhöhen werde und auf den Bau des zweiten Panzerkreuzers verzichtet. Ebenso müsse Deutschland den Plan einer Zollunion mit Oesterreich aufgeben. Schließlich hätte Deutschland sich zu verpflichten, während der Zeit der Zurückzahlung der Anleihe, d. i. durch volle 10 Jahre hindurch einen politischen Waffenstillstand zu beobachten und nichts gegen den status quo in Europa zu unternehmen. Frankreich würde in Annahmefalle dieselben Verpflichtungen unternehmen. ©er Vrozeß gegen die Mentaler auf König Zogu Wien. 17. Juli. Heute wurde gegen die Attentäter auf König Zogu von Albanien, Gjcloshi und Aziz Cani, die Anklage erhoben. Die Anklageschrift lautet bei Gjeloshi wegen Mordes, begangen an dem Adjutanten Topolai, während Aziz Cani des Versuches und der Mitschuld am Mord angeklagt ist. Ursprünglich Hatte der Prozeß vor irgendeinem Gericht in Oberösterreich stattfinden sollen, da in Wien die Gefahr eines Attentats auf den Angeklagten besteht. Schließlich führte die Verteidigung ins Treffen, daß eine lieber« wachung des Prozesses in Wien leichter möglich sei als in der Provinz. Abschluß des Terroristen-Prozesses Beograd, 17. Juli Heute wurde vor dem Gericht zum Schutze des Staates die Verhandlung gegen die Attentäter auf den Bürgermeister von Rova Gradiška beendet. Die Verteidigung legte in ihren Plädoyers nahe, daß in dem vorliegenden Falle das Gesetz zum Schutze des | Staates keine Anwendung finden könne. \ Hierauf forderte der Vertreter der Privat j klüger noch einmal den Betrag von 1 Million 380.000 Dinar als Entschädigungssumme, aus der die Familie des Ermordeten erhalten werden soll. Die Entschädigung soll von sämtlichen Angeklagten gemeinsam aufgebracht werden. Sodann erhielten die Angekalgten das Wort. Ljevakoviä der Aeltere erklärte, seiner Schuld zwar bewußt zu sein, doch sei das Maß seiner Schuld nicht so groß wie die Anklageschrift es darstelle. Alle anderen erbaten sich den Freispruch. Der Vorsitzende des Senats erklärte hierauf, daß das Urteil am Donnerstag, den 23 d. M. um 9 Uhr vormittags verlesen werden würde. Z ü r i ch, 17. Juli. Devisen: Beograd 9.095, Paris 20.22, London 24.97, New York 515, Mailand 26.92, Prag 15.25, Wien 72.30, Budapest 90.02, Berlin —. Z a g r e b, 17. Juli. Devisen: Wien 793.96-796.36, Budapest —, Berlin —, Mailand 294.11—295.01, London 27.361— 27.443, Newyork 5650.49—5667.49, Paris 221.02—222.28, Prag 167.29-------167.79, Zürich 1096.65—1099.05. L j u b 1 j a n a, 17. Juli. Devise n. Berlin —, Budapest —, Zürich 1096.65— 1099.95, Wien 792.87—795.27, London 273.94- -274.76, Remyo-k 5630.74—5053.74, Porst 221 19—221.85, Pr g 167.24—167,74, Trieb 254 71—»95 61 Die Fieberkurve sinkt Nr. Brüning und Dr. Eurtiuö begeben sich auf Frankreichs Einladung noch Voris — Henderfvns Bermittlungsvorfchlag P a r i §, 16. Juli. In der Spannung, die zwischen Frankreich und Deutschland durch die Ablehnung Deutschlands, politische Garantien als Vorbedingung für die Begebung einer großen Stützungsanleihe abzugeben, herrscht, ist jetzt scheinbar durch stärkere Einflußnahme des amerikanischen Staatssekretärs S t i m s o n und des englischen Außenministers Henderson eine Mamentyause eingetreten. Man hat in Paris die Folgen eines deutschen Zusammenbruches auch für Frankreich errechnet und sich aus versöhnlichere Töne umgestimmt. Insbesondere mar cs Henderson, der sich bemühte, eine Formel zu finden, die Frankreichs Forderung nach politischen Garantien befriedigen würde. Deutschland jedoch die Möglichkeit bietend, ohne Einbuße an eigenem Prestige die Forderungen Frankreichs hinzanehmen. Wie nun in Erfahrung gebracht werden konnte, schlägt Henderson Frankreich vor, den Bau seines 23.000-Ton-nen-Kreuzers einzustellen, da man erst dann wirksam von Deutschland verlangen könne, dasselbe iur Hinblick aus den Panzerkreuzer B zu tun, dessen Bau den Bestimmungen der Fricdensverträgc nirgends zumiderläuft. Liese Bemühungen Hendersons werden von Stimson wirksam unterstützt. Gerade sensationell wirkte in Pariser Kreisen die Nachricht, die französische Regierung habe im Einvernehmen mit den amerikanischen und englischen Staatsmännern den deutschen Reichskanzler Dr. Brüning und den Außenminister Dr C u r t i u s eingeladen, spätestens bis Samstag nach Paris zu kommen. Aus diesem Grunde wurde der Berliner Besuch Mctcdottalds und Hendersons ausgeschoben. Die offiziöse Agence Havas betrachtet die Einladung, die Frankreich an die deutschen Staatsmänner ergeben ließ, als Beweis mehr dafür, daß die internationale Solidarität in den Vordergrund trete. Sehr wichtig hiebei sei der Umstand, daß die Vertreter der Vereinigten Staaten zum ersten Male nach einer längeren Reihe von Jahren offiziell an Beratungen teilnehmrn werden, in denen es sich um das Schicksal Europas dreht. Die Ankunft Dr. Brünings und Dr. Curtius ist für Samstag zu erwarten. Es wird schon jetzt angenommen, daß die Beratungen einen positiven Verlauf zunehmen versprechen. Sollten die Pariser Verhandlungen jedoch noch nicht zu einem günstigen Abschluß gebracht werden können, so würden dieselben zwc'felsohne nach London verlegt werden. Wien, 16. Juri. Die sensationelle Nachricht, daß Reichskanzler Dr. Brüning und Außenminister Dr. Curtius über Einladung der franzö- (?■ Nklmk Feuerwehrleiter fischen Regierung morgen nach Paris ab-reisen werden, wo sie außerdem noch mit Henderson und Stimson Zusammentreffen, hat in hiesigen politischen Kreisen riesigen Eindruck gemacht. In Wirtschaftskrisen erhofft man sich eine Verflüchtigung der augenblicklich herrschenden Depression. P a r i s, 16. Juli. Stimson, Henderson, Laval, Flandin, Pietri und Fran^ois-Poneet hielten eine gemeinsame Konferenz ab, die sich mit den Mitteln und Wegen einer ausreichenden Hilfe für Deutschland befaßte. Ministerpräsident Laval erklärte Journalisten gegenüber: „Der Besuch der deutschen Minister, die im August nach Paris kommen sollten, dürste wahrscheinlich schon viel früher erfolgen." Dies bedeutet, daß die beiden deutschen Minister für morgen in Paris erwartet werden. Henderson hat seine Abreise nach Berlin offiziell abgesagt. Sozialisierung des deutschen Bankwesens? Verstärkte Einflußnahme der Reichsregierung auf das Bank-gewerbe — Notverordnungs-Anomalia — Was dem deutschen Volke verheimlicht wird B e r l i n, 16. Juli. Die Reichsregierung beschäftigt sich rrnt dem Plan einer Einflußnahme der Regierung auf das deutsche Bankwesen. Die Verhandlungen, die sich um diese Frage drehen, sind bis zur Stunde schon so weit gediehen, daß ein genauer Plan über diese Einflußnahme der Reichsregierung bereits fertiggestellt werden konnte. Es handelt sich um nichts mehr und nichts weniger als um eine teilweise Sozialisierung des deutschen Bankgewerbes und der deutschen Wirtschaft, die damit enge verknüpft ist. Dies wird zunächst einmal im Falle der Darmstädter und Nationalbank durchgeführt werden, die gänzlich an die Reichsregierung übergehen wird. Der Inhalt der Notverordnung über die Auszahlung im Bankverkehr hat gewisse Sparer überrascht, da die Notverordnung nur jene Auszahlungen freigibt, die für gemeinnützige Zwecke oder Steuerzahlung ge-! dacht sind", so daß die kleinen Sparer nun j ohne Geld sind. Dasselbe gilt auch für die ! vielen Bankbeamten- und Angestellten, de-| nen gestern die fälligen Gehälter wohl zuer-' kannt wurden, doch wurden die Auszahlungen nicht durchgeführt, vielmehr wurden den Beamten ihr Gehalt gutgeschrieben. Jn- wurde am Triump^-gen ,.i Pari» oorgv-führt. Sie soll die größte ihrer Art in Eu ropa fein. folge der Notverordnung dürfen nun diese Beamten ihre Gelder nicht abheben. Viel bemerkt wird in der Oesfentlichkeit die Tatsache, daß die Devisen-Notverord-nung in vielen Bestimmungen jener Devisenverordnung gleicht, die in den Jnflations fahren 1923-24 erlassen würde. Darüber hinaus enthält die jetzige Notverordnung das Verbot der Devisennotierungen an deutschen Märkten. Dadurch soll der Bevölkerung Deutschlands das Mißverhältnis der Marknotierungen zwischen dem Inland und dem Ausland geheim gehalten werden. W a s h i n g t o n, 16. Juli. Präsident Hoover, der sich gestern den ganzen Tag über im diplomatischen Wege über die europäische Gesamtlage informieren ließ, erklärte Pressevertretern gegenüber, in der Lage Deutschlands sei unweigerlich eine Besserung eingetreten. In Bankierskreisen herrscht die Meinung vor, die deutsche Wirtschaft sei im Kern doch gesund und man könne unter normalen Verhältnissen ohne übermäßiges Risiko dem deutschen Volke Kredite vorstrecken. Die. Bankiers sind der Meinung, man müsse jetzt die weiteren Dinge abwartcn, bis die Deutschen sich vom ersten Schrecken der Panik erholt haben werden. Zum neuen Vräsidenten Oer Zionisten wurde o ; dem Zionistenkongreß in Basel S o k o l o w gewählt. Barum Frau Dupont beleidigt war Schwere Ausgaben für einen Pariser Richter. P a r i S, im Juli. Ist es eine Beleidigung gegenüber der „besseren Ehehälfte", wenn der Ehegatte etwas betreib-, was man so landläufig als „Nacktkultur" bezeichnet? Vor diese 'chwere Entscheidung ist jetzt die Zivilkammer von Paris gestellt, die einen mit dieser Begründung Eingebrachten Scheidungsantrag zu behandeln hat. Ingenieur und Weltmann, hatte sich Herr D u p o n l mit dem Eintritt wärmerer Jahreszeit zu dieser neuen „Kultur" bekehren lassen. Sein einziger Wunsch war der, das Wochenende in der primitivsten Kleidung inmitten seiner Genossen zu verbringen. Selbstverständlich versuchte Herr Du- pont, seine Frau ebenfalls für den „Sport" zu gewinnen; sie sträubte sich aber energisch dagegen. Herr Dupont machte sich also allein auf den Weg zum Garten Eden, an dessen Pforte er Kleidung und Vorurteile ablegte. Wie groß war aber sein Erstaunen, als er nach einer Woche bei seiner Rückkehr erfuhr, daß seine Frau Scheidungsklage gegen ihn eingereicht hatte. Trotz allen Beteuerungen, daß nur Liebe zur Sache selbst ihn dazu bewogen habe, ließ sich Frau Dupont nicht davon abbringen, das Verhalten ihres Garten als eine schwere Beleidigung zu brandmarken. Der Friedensrichter ist vor eine schwere Aufgabe gestellt . . . tim den Turm von Babel Einem deutschen Gelehrten, Eckhard Ungern, der im britischen Museum an der Entzifferung der bei den Ausgrabungen in Mesopotamien neuerlich gefundenen Keilschrift-Tafeln arbeitete, gelang es nach langwierigen Bemühungen, den Inhalt dieser Tafeln zu deuten. Es stellte sich heraus, daß die Tafeln einen Bericht über den Turmbau von Babel enthielten. Der Turm von Babel wurde nicht im Tale von Schinar, wie in der Bibel berichtet wird, sondern in der Stadt Babylon gebaut und zwar in der Nähe des Tempels des Gottes Marduk. In den entzifferten Tafeln wird sogar die Höhe des Turmes angegeben. Sie soll etwa 300 Fuß betragen haben. Für die damalige Zeit war es tatsächlich eine ganz gewaltige architektonische Leistung. Die alten Babylonier glaubten wahrhaftig, daß die Turmspitze bis in den Himmel ragte. Der Turmbau ist etwa 3000 Jahre v. Chr. begonnen worden, während verschiedener Kriegsperioden war der Turm von Babel wiederholt einer teilweisen Vernichtung ausgesekt. Im Jahre 478 v. Ehr. ist der Tarui von dem persischen Kö-, nig Terxes vollkommen zerstört worden. Die, entzifferten Tafeln stammen aus dem Iah-, re 229 v. Chr. und enthalten neben der Er-, zäylung vom Turmbau auch andere Anga- , ben, die mit manchen biblischen Ueberliefe- : rungen und gewissen Mitteilungen Herodots in auffallender Uebereinstimmung stehen. Schacht — der kommende Mann? Gerüchten zufolge soll die Reichsregieruug Dr. Hjalmar S ch acht das Amt eine? Währungskommissars angeboten haben, während eine andere Meldung besagt, daß Dr. Schacht das Reichsbankpräsidium übernehmen wird, und Dr. Luther — der jetzige Reichsbankpräsident — zum Reichswirt-schaftsminister ernannt werden soll. Die gekränkte Selbstmörderin. Jeanette S a t i n i e r war vor Jahre« in Paris eine beliebte Schauspielerin in de« Boulevardtheatern. Sie war jung, Begabt und schön. Aber als Jugend und Schönhe't dahin waren, schrieb sie an ihre Freunds rührende Abschiedsbriefe und ging, als dunkel wurde, an die Usermauer der Seine-Sekunden später hatte sie das Geländer überklettert, in der Tiefe wurde ein Gurgel« vernehmbar: Jeanettes Körper tauchte i*1 den Wellen. Ein Bildhauer hatte die @Set!S beobachtet. Er sprang hinterher und bracht die Lebensmüde ans Ufer zurück. Wer W schreibt aber seine Verwunderung, als it)f einige Tage später von Jeanette ein Brw zugestellt wird, worin steht, daß sie gegefl ihn bei Gericht eine Klage eingebracht ¥’ Be: auf Schadenersatz wegen Lebensrettung „Denn," schloß der Brief, „durch Ihr si«11' loses Unterfangen habe ich mich mit mei«e, Abschiedsbriefen lächerlich gemacht. wird sie teuer zu stehen kommen." Zum Landeshauptmann vot> Vorarlberg gewählt (Csl' wurde der frühere Bundeskanzler Dr. ^ d e r. In derselben Sitzung wählte ihn ^ Borartberger Landtag auch zu seinem V sidenten. Ein Gutsbesitzer verbrennt sich und sei«6 Kinder. B e r l i n, 16. Juli. Im Dorfe stedt im Kreise Osterholz brach vergaßi i Nacht auf dem Gutsbesitz des Land«« W e b c r ein großer Brand aus, der ^ rasch ausdehnte und dem die vier Kindm ", Besitzers zum Opfer fielen. Wie die y Bungen ergaben, hat Weber das Feuer 1 ^ gelegt, nachdem er seine vier Kinder n« ^ ter von 1 bis 8 Jahren in der Hauses festgebunden hatte. Als die 0" ^ wehr kam, stürzte der Dachftuhl Bere1 111,0 ^e9ruB den Besitzer und die vier Kinder unter sich. Weber soll die Tat aus Verzweif-ung über seine schlechte wirtschaftliche Lage begangen haben. Die Verhaftung der „Roten Blume" HU einem Vorort von Osaka verhaftete ,c spanische Polizei vor kurzem eine kom-mun,stischl> Propagandistin, die im ganzen Qnbe unter dem Namen „Rote Blume" be-^nt Seit vielen Monaten wurde die hÜrr ^ume" von der japanischen Polizei Erfolgt, konnte aber immer entschlüpfen, a der Name der jungen Dame, die häufig n Dctichiebencn Ortschaften Japans auf-auchte, und aufwieglerische Reden an das 1t ll ^^tete, von der Polizei nicht sestge-Herbert konnte, nannte man sie eben P°je Blume". Die Verhaftung geschah urch einen Zufall. Ein Poltzeibeamter be-rper "oben dem Wasserturm im weit ent-^nen Borort der Stadt ein einsames jun-u, Mädchen, das eine ganze Stunde hin-1 Herspazierte und auf jemand zu war-" schien. Der Polizist trat an die Dame st"n und fragte sie, ob er ihr nicht irgend->e behirrrt^. jejn {5nnte. Das junge Mäd- ^ bankte und sagte, sie sei Schaffnerin bei lege^ b^nbahn und warte auf ihre Kol- Di e Antwort schien dem Beamten uubmürdig, da die Dame ein sehr teu r -u, ^^mono nnhatte und den Eindruck ain ua' sie der besten Gesellschaftsschich -Aborte. Im Polizeirevier konnte eine An Und.t€ÜO*utionöm Flugblätter im Aermel de,, 'stf. Futter ihres Kiinonos gefunden wer ^ie „Rote Blume" entpuppte sich als Achter eines schwerreichen Grund tzi„ Ätzers, Aoischi Kodemari. Sie absol-n e bie Universität in Osaka mit Äuszeich d ""b- In der japanischen Gesellschaft, in der Wtt" tt 1 ber Verhafteten großes Ansehen seh ’e ' etregte die Affäre ungeheures Auf •Brot aus Baumwolle ®tleni^ar Schmitt, ein Heidelberger die gJ ; Wt ein Verfahren erfunden, das Abfg„?i"wollsamenkörner, die bisher ein deten .°bukt bei der Baumwollernte bil-ari)eite/n hochwertige Nahrungsmittel ver-' Man hat festgestellt, daß die Baum-weiß 5 ?bkörner zur Hälfte aus reinem Ei-Und Ar h^n und reich an Phosphorsäure die fü>. ^iniumsalzen sind — Substanzen, 0rdehHi» vienschlichen Körper von außer-dem 5Q^m Wert sind, — In Aegypten. °uinwolland der Welt, wird das tt‘%tvettet Verfahren bereits industriell 198 Projekte der Kalender-^ keform abgelehnt ^vlende^'^"^ bes Völkerbundes für die dichten lehnte von den 200 emge- nähme» mteits 188 ab und empfahl zur ! Oktober '^°^ung Projekte. Am °nferpn soll in der internationalen Entscheid, ®Ut Reform des Kalenders die hbhlt Mb re® /ollen. Das erste Projekt emp-l3 Monat ins^rung eines Jahres, das aus b'iitde 9» ? bestehen soll. Jeder Monat ols °fle zählen und der 365. Tag ^vahme . .ll^len. Sollte dieser Plan zur '^r neu s° würde in Zukunft ^Nem Mg», onQl stnd jede neue Woche mit v£t sieht die rw t6®'nncn- ®a3 Zweite Pro-aus ölet m'^run8 eines Jahres vor ^'eser .. 9leichen Quartalen besteh:. je?b beschränktVtikal al3 ber °rfte erste Moni. ben Borfchlag, daß , "brend die foux § Ouartals 30 Tage, Dage jKiJrert "vberen Quartalsniona Ken Projekte ? ^ Wenn eines der ec auch önn ? der Konferenz und er Völkerbundsversamm-j Zm Flugzeug von Amerika nach Budapest Mißgeschick der beiden ungarischen Ozeanflieger — 40 Kilometer vor Budapest zur Notlandung gezwungen B u d a p e st, 16. Juli. In Ungarn erwartete man mit Spannung den Ausgang des Ozeanfluges der beiden Flieger E n-d r e s z und Magyar, die mit ihrem Flugzeug „Gerechtigkeit für Ungarn" um halb 9 Uhr über England, und um 10 Uhr über Paris gesichtet wurden. Ihre Ankunft in Budapest wurde für etwa vier Uhr erwartet. Seit den frühen Morgenstunden gab es eine Völkerwanderung nach dem Flugplatz von Magyorföld, wo der ungarische Aeroklub und die Behörden große Vorbereitungen für den Empfang der Ozeanflieger getroffen hatten. Falls die Flieger, ohne zwischenzulanden, Budapest erreichen, gewinnen sie den 10.000 Dollar-Preis, den Rother-mere für einen Flug Amerika—Budapest ohne Zwischenlandung ausgesetzt hat. B u d a p e st, 16. Juli. Das ungarische Flugzeug „Gerechtigkeit für Ungarn" mit den beiden Piloten E n d r e sz und M a-g y a r an Bord, hat die ungarische .Haupt-staubt nicht erreichen können. Das Flugzeug mußte knapp 40 Kilometer vor Budapest eine Notlandung vornehmen, da der Benzinvorrat gänzlich verbraucht war. Die Notlandung wurde um 19 Uhr 20 Minuten bet der Ortschaft Bizke an der Elsenbahnstrecke Budapest—Komorn im Gebirge Vertes vollzogen. Das Flugzeug wurde leicht beschädigt. Die Notlandung wurde von einem Eisenbahnwächter bemerkt, der das Flugzeug niedergehen gesehen hatte. Er verständigte die nächste Station von der Notlandung. So kam die Nachricht um 19 Uhr 30 Minuten in Budapest an, wo auf dem Flugfeld Magyarföld sofort ein Hilfsflugzeug zur Landungsstelle entsendet wurde. Die beiden ungarischen Flieger waren auf dem Asperner Flugfeld um 17 Uhr 42 Minuten gesichtet worden. Sie haben die Strecke von insgesamt 5500 Kilometer von Harburg Graze bis Bizke in 25 Stunden 25 Minuten zurückgelegt. Auf dem Flugplatz von Magyarföld erwarteten 10.000 Menschen die Ankunft des Flugzeuges. Als die Nachricht aus Wien angekommen war, daß das Flugzeug bereits Aspern überflogen habe, erreichte die Begeisterung ihren Höhepunkt. Die Minister, die gerade einen Ministerrat abhielten, unterbrachen diesen sofort und begaben sich in Autos auf das Flugfeld. Ministerpräsident Graf Bethlen wollte die Flieger selbst begrüßen. Kongreß ohne Worte Kongreß der Taubstummen in einem Pariser Caft Ein einzigartiger Anblick: internationaler Kongreß der Taub st ummen! Auf den Anblick beschränkt sich der Gesamteindruck. Er zwingt zu Staunen und Verwunderung; und hat doch etwas Unheimliches. Die Taubstummen aus Mitteleuropa, Skandinavien und anderen Ländern, selbst aus Japan, die sich hier zusammenfandett, haben äußerlich durchaus nichts von unglücklichen oder auch nur benachteiligten Mitmenschen an sich. Sie scheinen im Gegenteil froh bewegt durch ihre Schicksalsgemeinschaft hier. Den Saal eines Cafßs, in dem die Sitzungen stattfinden, füllen nicht weniger als fünfhundert lautlose Menschen. Man hört nichts als hie und da ein diskretes Klappern von Kaffeegeschirr oder verlegenes Auflachen der weiblichen Bedienung, die sich ohne eine Ahnung von den Geheimnissen der Taubstummensprache mit den Gasten verständigen muß, und von Zeit zu Zeit die Stimme der Dolmetscherin, die den nichts-verstehenden Pressevertretern den Inhalt wiedcrgibt. Auch die Taubstummen haben noch manche Wünsche und Forderungen, die sie temperamentvoll und offenbar, wen das Wort P a r i s, im Juli, hier erlaubt ist, beredt zur „Sprache" bringen. Namentlich empfinden sie als krasse Ungerechtigkeit, daß in Frankreich die Taubstummen allein noch von der Unentgeltlichkeit des Elementarunterrichts, ihres Unterrichts, ausgeschlossen sind. Weitere Forderungen erstrecken sich auf die Fortbildung nach der Schulzeit, auf soziale Versicherungen, gegenseitige Hilfe, Sport und körperliche Ertüchtigung und allgemeine Entwicklung des Taubstummenwesens. Das Wesentliche aber haben die Taubstummen offensichtlich längst erreicht, dank der hingebenden Arbeit zahlreicher idealistischer Vorkämpfer und Förderer. Sie haben ihre eigene S p r a ch e, in der wir wohl die weitaus wichtigste und stärkstver-wirklichte der internationalen Kunstsprachen erkennen. Die Vertreter der unterschiedlichsten- Völker und Rassen verstehen einander durch ihr stummes Idiom sofort und restlos. Und dieses mimische Organ läßt an Ausdrucksmöglichkeiten zweifellos nichts zu wün scheu übrig. Auf i' ten aufnimmt, die sich bereits in Graz si erfolgreich durchgesetzt hatten, sich nun zehnwöchiger Pause wieder auf heimisch Boden zeigen, läßt das Zusammentreff^ beider Mannschaften einen spannenden usi( sehenswerten Kampf erwarten. Für bie_-fj tung wurde Schiedsrichter Dr. Planik gewonnen. „«Seife" — „Železnikar Das Rückspiel obiger Gegner begegsi schon insofern einem Interesse, als es Gästen gelang, den Eisenbahnern eifl( knappen Sieg aufzuzwingen. Den Eisens nern bietet sich somit die günstigste Gelesi^ heit, ausgiebig Revanche zu üben, zumal Form der Blauweißen Heuer ganz überl gend war. Das Spiel, das Sonntag, den *j( d. am „Maribor"-Platz stattfindet, büch daher einen rechtanregenden Verlauf si/, men. Die Gäste erscheinen in ihrer besi Aufstellung, die stch gerade am vergangen^ Sonntag so gut bewährt hatte. Auch die Pi senbahner erscheinen komplett, so daß J Erfolg der Veranstaltung bereits sichet, stellt erscheint. : S. K. Rapid. Die Spieler Herwsi BarloviL, Kurzmann, Golinar, Bröckl, ^ fert, Wernik, Wenko, Heller, Hard.i' Schmidt; Reserve Pišof und Vidovič hfl sich Samstag pünktlich um bmnicrtel 6J am „Maribor"-Platz eimurVv-n und sen und Schuhe mitzuh'" —s— FriedriO f Im Alter von 84 Jahren 'ist / Paye r, eine der markantesten Pee leiten der deutschen Demokraten, de Vizekanzler des Kaiserreichs, gesto Lokale C Freitag, den 17.3uli 32 Fleischhauer verurteilt ätoeitagtge große Prozeß gegen zahl-che Mariborer Fleischhauer wurde nun Betern mit der Verurteilung des Großteils °er Angeklagten abgeschlossen, cv 7er ?‘ro8efe, dem ein außerordentliches hnlre|e ent?e9enge6racht wurde, wurde arch Heranziehung von neuen Zeugen stark n die Länge gezogen. Nach Einvernahme on mehreren Sachverständigen ergriff • ^sauwalt Dr. H o j n i k das Wort, der fs ,rtnne be§ Gesetzes die Verurteilung k r Angeklagten beantragte. Es folg-a sodann die Plädoyers der Verteidiger ~r- % a n t n g e r, Dr. Leskovar, J' ® f 11 i11 f °, Dr. R e i s m a n und n V a u h n i k, die die hohen Steuerab-9 sen. bet Fleischhauer hervorhoben und erseits die in letzter Zeit unzulängliche in r,lt’'ertun9 der Häute und des Talges be-fcp »•’ ®e"en!w f|lö!rcn Verletzungen tot nAen Mnn r. Da- tragische Schicksal des Qbwe. ""es erregte allgemeine Anteil- lillil m. Den Verletzungen erlegen. Die 25säh-rige Friseurgehilfensgattin Emma Car, die bei der Explosion einer Spiritusflasche j schwere Brandwunden am ganzen Körper I Verein ladet alle Freunde und Gönner zu * Besichtigen Sie das Spezialprogramm in der Velika kavarno. 8884 * Feuerwehr-Tombola. Sonntag, den 19. Juli nachmittags um 15 Uhr wird die bereits angekündigte Wohltätigkeitstombola der Freiwilligen Feuerwehr in Radvanje beim dortigen Depot abgehalten werden. Zur Verteilung gelangen recht ansehnliche Gewinste: die erste Tombola ein Kalbin, 2. Damenrad, 3. Herrenrad, 4. ein Schwein, 5. ei ne Obstpresse, 6. 4 Meter Buchenholz. 7. ein Sack Mehl. Ferner 10 wertvolle Zehnter nen, 20 Quinternen, 60 Quaternen und 200 kleinere Gewinste. Auch ist für genügend Sitzgelegenheiten gesorgt. Um zahlreiche Be teiligung bittet der Ausschuß. 82 * Gasthaus Glavič, Košaki, empfiehlt Ei genbauweine zu 8, 10, 12 und 14 Dinar per Liter. * Einladung. Der Gesangverein „Lira" in Radvanje veranstaltet am Sonntag, den 19. d. um 15 Uhr nachmittags im Gasthause Podgoršek in Nova vas ein G a r t e w f e st mit Gesang, Musik, Tanz und verschie^ denen Belustigungen. Eintritt frei. Der .MariZorer Zeitung" Nummer TS9 Abänderung mußte erfolgen, da in dem Saale des Gewerbeheimes die Ausstellung der gewerblichen Fortbildungsschule stattfinden wird. c. Die Rettungsabteilung macht neuerdings darauf aufmerksam, daß sie Personen mit ansteckenden Krankheiten mit dem Rettungsauto nicht überführen darf und daß man daher in solchen Fällen nicht die Ret» tungsabteilung anrufen soll, der durch solche ergebnislose Ausfahrten nur unnütze Kosten verursacht werden. Bei ansteckenden Krankheiten soll man das Gesundheitsinstitut (Zdravstveni dom) verständigen, das solche Kranke mit einem Jsolierauto überführt. c. Vom Nachbar im Streits schwer verletzt. Der 30jährige Zimmermann Matthias H u d e j in Brezovice bei Konjice lebt mit seinem Nachbarn seit längerer Zeit in Unfrieden. Als die beiden am Dienstag wieder einen Streit hatten, schlug der Nachbar mit einer Mistgabel nach Hudej und durchbohrte im beide Knie und den rechten Oberschenkel. Im schwer verletzten Zustande wurde Hudej nach Celje ins Krankenhaus gebracht. c. Unfälle. Der 25jährige Molker Anton K a k e r in Suče hieb sich beim Holzhacken mit der Axt in den Fuß, der fast vom Beine getrennt wurde. — Dem 31jährigen Bergarbeiter Andreas BezovZekaus Zbelo-vo bei Poljčane fiel ein schwerer Holzklotz aus den linken Fuß. — Der 15jährige Johann R a n d e l j aus Sv. Lovrenc bei Sv. Pavel fiel von einer hohen Crle und trug schwere innere Verletzungen davon. — Alle drei Verunglückten wurden nach Celje überführt. ♦ Magenschmerzen, Magendruck. Verstopfung, Darmfäulms, galliger Mundgeschinack, schlechte Verdauung, Kopfweh, Zungenbelag, blasse Ge-sichtsfarbe werden häufig durch Gebrauch des natürlichen ,,Franz-Joses"-Bitterwaffers, ein Glas voll abends kurz vor dem Schlafengehen, behoben. Spezialärzte für Verdauungskrankhei-ten erklären, daß das Franz-Iofef-Wasier als ein ,ehr zweckdienliches Hausmittel warm zu empfehlen sei. ■»>«"<>«-------------—• Gut gegeben. Graf (zum Bedienten, mit dem er sich nicht verständigen kann): „Bin ich verrückt oder Sie?" Bedienter: „Nun, Herr Graf, Sie werden sich doch feinen verrückten Bedienten halten." Kino erlitten hatte, ist gestern im hiesigen Kran kenhaus den Verletzungen erlegen. Das tra gische Schicksal der braven Frau hat allseits Bedauern hervorgerufen. Von einem Motorradfahrer umge- m. s,';®iek)r strez S"? hie V t' tec bi^1ch-chSft P0t£n!" Zu ber un- Vlattes verz« ,5 Kummer 186 un-der ^Echten Notiz teilt Vtela p l°- Mit Rücksicht auf die be-Ohrem geschätzten Blatte Laiche Noti toit um 6 itter mit; U in ir um SSerÜfV .rPe,rbatzten Blatte 6 „7^9: Als nm S"!tcf)U"9 sollleuder T t ° 1 u°n der Z -S 3 b^ M 0 t 0 r- m. stoße» wurde gestern gegen 21 Uhr am Feld weg hinler den Staatsbahnwerkstätten die 66jährige, in der Wolfova ulica wohnhafte Private Marie Kren Die Frau erlitt beim Anprall eine Verletzung des linken Armes, außerdem wurden ihr die Kleider stark beschädigt. Der Fahrer, dessen Fahrzeug ohne Lichter war, konnte bereits ermittelt werben, m. Ein Fahrrad — gefunden. Der Tischlergehilfe Josef K o j c fand heute in der Tattenbachova ulica ein herrenloses Fahrrad. Es handelt sich um ein guterhaltenes Steyr-Rad. m. Abgängig ist seit mehreren Tagen die 88jährige Mutter des hiesigen Postangestellten Ferdinand Klavora. Die Genannte begab sich Mittwoch abends in die Kirche und kehrte seitdem nicht mehr nach Hause zurück. m. Schwerer Unfall. Der in einer hiesigen es von einerl Texlilfabrik beschäftigte Arbeiter -Konrad zahlreichem Erscheinen ein. — Der Aus schuß- 80 Aus Celle c. Todesfall. Mittwoch früh starb in seinem Hause ant Glavni trg Nr. 12 Herr Obertierarzt i. R. Karl L a z i 8 im Alter von 80 Jahren. Das Leichenbegängnis fand Donnerstag nachmittags auf - den städtischen Friedhof statt. Friede seiner Asche! c. Ersuchen an die Gewerbetreibenden. Die Leitung der gewerblichen Fortbildungsschule ersucht alle Meister in der Stadt und der Umgebung, ihre Lehrlinge Sonntag, den 19. d. um 7 Uhr früh in die Fortbildungs» schule zu schicken, von wo sie sich in Begleitung der Lehrerschaft zur feierlichen Eröffnung des Gewerbeheimes begeben werden. c. Abänderung im Programm zur Eröffnung des Gewerbeheimes. Die für Sonntag, den 19. d. M. anläßlich der feierlichen Eröffnung des neuen Gewerbeheimes um halb 10 Uhr festgesetzte Kreisversammlung des Verbandes der Gewerbevereine wird nicht im Gewerbeheim selbst, sondern im „Celjski dom" zur angegebenen Zeit stattfinden. Die Burg-Tonkino. Freitag um 19 Uhr zum letzten Mal: „Der falsche Feldmarschall". _ Ab Samstag das lOOprozeniige deutsche Sprech- und Tondrama „Angeklagte, sprechen Siel" mit Camilla Horn, Walter Rilla Union-Tonkino. Ab heute: Das größte Meisterwerk des größten deutschen Filmregisseurs Ernst L u b i t s ch „Monte Carlo". Hundertprozentige Sprech- und Tonfilm, operette mit der reizenden Jeanette Mac-donald. ................ Buchbesprechung b. Revolution von rechts. Hans Freyer. Verlag Diederichs, Jena 1931. 2 Mt Der geschichtliche Wendepunkt unserer Epoche wird hier in seiner ganzen Tragweite ins helle Licht des Bewußtseins gehoben. Es ist eine Abrechnung mit dem 19. Jahrhundert und den überlebten politischen Vorstellungen von heute. b. Wo steht die junge Generation? Von Lepo. Dingräve. Verlag Diederichs, Jena 1931. Kart. 1.60 Mk. Diese Schrift enthält kein subjektives Jugend Bekenntnis, auch keine Ueberwertung der Jugend, sondern eine sachliche Darstellung des Generaiionsprob-lems der Gegenwart. b. Was heißt Deutsch? Von Hermann Wirth. Veröffentlichung der Hermann Wirth-Gesellschaft, Jena. Eugen Diederichs Verlag 1931. Kt. 3.60 Mk. Wie die Franzosen, so wollen auch Deutsche Gott für sich reklamieren; das bekundet die vorliegende Schrift von Wirth, worin der Verfasser beweisen will, daß der Name „Tuatha". (das ist Deutsch) „aus Gott" stammend Bedeutet. Diese «mit viel Aufwand von Scharfsinn und Phantasie vorgetragenen Anschau tagen, auf denen der Verfasser die entsprechenden Folgerungen zieht, werden bei allen . Kultur» und sprachgeschichtlich Geschulten starken Zweifeln begegnen. Wirtschaftliche Rundschau Jugoslawischer Weinmarkt Nach statistischen Berechnungen einer führenden österreichischen Zeitung betrug die gesamte Weinausfuhr Jugoslawiens im April H. I. 16.670 Hektoliter gegen 2700 Hektoliter im Vorjahre. Nun wurden aber in der ersten Maihälfte bereits rund 7000 Hektoliter ausgesührt, was eine nicht unbeträchtliche Steigerung der Ausfuhrkontinge** te darstellt. Davon hat das Donau-Banat im April insgesamt 8790 Hektoliter ins Ans land exportiert. Während davon 7460 Hektoliter Italien bezog, 1050 Hektoliter nach der Schweiz gingen, entfallen etwa 220 Hektoliter auf die Tschechoslowakei. Der Export von Wein aus Jugoslawien nach Oesterreich ist im April um rund 2000 Hektoliter auf 4600 Hektoliter gestiegen. Es ist schon lange kein Geheimnis mehr, daß sich die Exporthoffnungen der slowenischen Weinbauern namentlich auf Oesterreich konzentrieren. Allenthalben wurden von seiten unserer Produzenten die alten Verbindungen mit österreichischen Importfirmen wieder ausgenommen oder neu organisier!. Nun ist jedoch durch die seit 1925 um 5% angewachsene Anbaufläche bei einem jährlichen Mehrertrag von 2L0 Hektoliter die Weinkrisis verschärft worden. Man rechnet auf den Kopf in Jugoslawien 35 Liter, Wein. Da aber in der Tat kaum 25 Liter verbraucht werden, ergibt sich ein durchschnittlicher Ueberschuß, der in besseren Jahren rund eine Million Hektoliter ausmachen kann. Demgegenüber ist es nicht uninteressant, festzustellen, daß in Frankreich auf den Kopf 140 Liter entfallen, in Italien jedoch die Verbrauchsmenge pro Kopf 100 Liter beträgt. Schwierigkeiten werden sich bei den weiteren Exportperspektiven in bezug auf. Österreich schon deshalb ergeben, weil dieses Nachbarland alle Anstrengungen macht, um seine Weinproduktion im Sinne autarkischer Tendenzen zu heben. Diese Emanzipation vom ausländischen Markt betrifft zwar nur durchschnittlich leichte, Tischweine, aber es handelt sich hiebei um Massenbedarf, dessen Ertrag der österreichischen Bauernschaft zugute kommt. Man schätzt in Oesterreich das Kontingent, das heuer in Oesterreich unverkauften Weines mit einer Million Liter. Man hat nun in Fachkreisen errechnet, daß die österreichischen Weinbestände int heurigen Herbst nach der Weinlese einen Wert von rund 150 Millionen Schilling darstellen werden, der auf jeden Fall realisiert werden soll. Daß ein Erstarken der österreichischen Weinproduktion auf den jugoslawischen Export nicht ohne nachteilige Wirkungen bleiben kann, liegt auf der Hand. Die; Weinkrise hat sich aber in vielen an- deren Ländern, nicht nur in Jugoslawien verschärft. Hinausgeschoben wurde dieselbe im Jahre 1930 hauptsächlich mit Rücksicht auf die Mißernten in Spanien und Frankreich. Jede Steigerung der Produktionszif-sern bringt auch einen verschärften Kampf um die Märkte mit sich, und es kann der Ausfall nur durch Hebung der Qualitätsausfuhr wettgemacht werden. Man kann demnach die Bestrebungen in Jugoslawien nur begrüßen, die es sich zum Ziele gemacht haben, Qualitätsweine zu produzieren,, da nur noch mit Qualitätsware halbwegs konkurrierend auf ausländischen Marktplätzen eingegriffen werden kann. Freilich müßte hiebei auch der heimische Konsum durch Senkung der Verzehrungssteuer erhöht wer den. Es ist zu bedenken, daß die heutigen öffentlichen Abgaben auf Wein nahezu 3 Dinar ausmachen (gemeint sind neben der staatlichen und der Banalverzehriingssteuer auch die Gemeindeumlagen), was einen nahezu lOOprozenligen Zuschlag ausmacht. In Jugoslawien existieren rund 300.000 Weinbauern, die eine erhebliche Steuer-quelle darstellen. Die Regierung wird demnach alles tun müssen, um einerseits die Qnalitätsproduktion durch die erforderlichen Maßnahmen steigern zu helfen, anderseits aber durch Senkung der öffentlichen Abgaben dem Konsum im Inland die Wege zu ebnen. Durch Abschluß günstiger Handelsverträge (Kontingentierung) ließe sich viel für den Weinexport tun, dessen Aufwärts-bewegung schon jetzt viel dazu beiträgt, die Passivität der Handelsbilanz zu vermindern. Vorschriften Über die Weinausfuhr nach der Tschechoslowakei Das Ackerbauministerium hat unter Zahl 35.574/31 alle Bedingungen mitgeteilt, unter welchen in Hinkunft Wein und Schnaps in die Tschechoslowakei ausgeführt werden dürfen. Gemäß dem zwischen Jugoslawien und der Tschechoslowakei vereinbarten neuen Handelsvertrag kann Wein, Obstwein und Most nach der Tschechoslowakei ausgeführt werden; in Fässern aus der Donau-, Küstenland-, Drau-, Save-, Morava-, Drina-, Zeta- und Vardarbanschaft bei Erbrin gung eines von der zuständigen Behörde ausgestellten Ursprungszeugnisses und der Erlegung von 210 Dinar je 100 kg Wein; in Flaschen aus der Donau-, Küstenland-, Drina-, Save-, Morava-, Zeta- und Vardar banschaft bei Erbringung eines Ursprungszeugnisses und der Erlegung von 420 Dinar je 100 kg Wein. Liköre, Extrakte und der- gleichen starke Getränke können ausgeführt werden bei Erbringung des Ursprungszeugnisses zu 1000 Dinar je 100 kg, die übrigen alkoholischen Getränke, wie Schnaps usw. mit höchstens 45 p H. Alkohol bei Erbringung des Ursprungszeugnisses in Fässern zu 1640 Dinar, in Flaschen zu 1000 Dinar je 100 Kilogramm. Die Ursprungszeugnisse für Wein stellen die Kammern für Handel, Industrie und Gewerbe bei Bestätigung durch die Landwirtschaftsabteilungen der Ban-schäften, aus welchen der Wein stammt, aus. Die zur Ausfuhr noch nötigen Analysenzeugnisse werden von den önologischen Uber prüfungs- und Kontrollstationen sowie von den chemischen Laboratorien ausgestellt, wel che das Ministerium hierzu bestimmt. Das Verzeichnis, über diese Stellen wird der tschechoslowakischen Negierung übersendet. Die Analyse hat die wichtigsten Bestandteile attzügeben; Nebst dem Beograder Laboratorium der Zollstationen sind befugt solche Analysen anzufertigen: die önoloaische Station, in Bokovo für die Donau-, Morava-, Vardarbanschaft und das Stadtgebiet Beograd, die önölogische Station in Zagreb für die Save- Und Brbasbanschaft, die Landwirtschaftliche Kontrollstation in Maribor für , die Draubanschaft und die Station in Split für die Küstenland-, Zeta- und Drina» banschaft. Me Wirtschaftslage In Albanien Tirana, im Juli. Das Nachbarland Albanien harte unter der in der ganzen Welt grassierenden Wirtschaftskrise schwer zu leiden, was sich namentlich im Rückgang der Preise für landwirtschaftliche Produkte und in der Silberbaisse auswirkch. Eine Milderung erfuhr diese Krise dadurch, daß die natürlicherweise von Italien finanzierte Sven (Societä per Io Sviluppo Economico dell'Albania) ein großangelegtes Bauproaramm stufenwei se durchzuführen begann. So wurden beispielsweise im Vorjahre für öffentliche Bauten, die diese Gesellschaft aufführt, nicht weniger als 13 Millionen albanische Francs investiert. Nun ist derselbe Betrag für das Jahr 1931 vorgesehen. Durch die oben erwähnte Bautätigkeit im ganzen Lande ist die albanische Wirtschaft nicht unbedeutend stark angekurbelt worden, obzwar nicht verheimlicht zu werden braucht daß diese Summe die Höhe des ganzen Aus fuhrwertes ein wenig überschreitet. Es ist ferner festzustellen, daß sich albanesische Baugesellschaften steigend an den Arbeiten beteiligten. Das Verkehrswesen wird im Innern des Landes ständig ausgebaut. In Pogradez wurde, das erste bescheidene 2B»j' serkraftwerk mir elektrischem Betrieb eröss' net: der erste Schritt zur Ausnützung, dsi reichlichen Wasserkräfte des Landes. Bohrungen auf Petroleum wurden von de» italienischen Konzessionären eifrigst forig^ setzt. Der Außenhandel erfuhr im Wert a»! beiden Seiten der Bilanz einen Rückgang um etwa 16 v. H, Aus einem leicht M 309.000 alb. Francs zurückgegangenen Re'» gewinn der Albanischen Nationalbank roet1 den wieder i'% Dividende auf 3,84 Milli»' nen alb. Francs eingezahltes Kapital au-1' geschüttet. Bücherschau b. Paneuropa. Roman von Georg Güiä sche. Gilde-Verlag, Köln. Stob. 5.50 Mt. 0** spannender Zukunftsroman. Ein Münchs Baumeister will im Mittelmeer durch Sp^' rung der Meerengen Land gewinnen und d,f Sahara durch Bewässerung der Kultur et‘ schließen. Die Ausführung dieser gigantische» Projekte und die politischen und Wirtschaft' liehen Folgerungen für Europa und Afr® werden im Roman dargelegt. b. Des Tieres Fall von I. Reck-Ma^' czewen. Das Schicksal einer Maschinerie Roman. Verlag Georg Müller, Münche»-1931. Swb. 5.— Mk. Dieser technische Rom»» verherrlicht nicht nur die Leistungen 6ct modernen Technik, sondern hält auch Geriči über den Amerikanismus und propheze» ein neues Jahrtausend, das Asien gehöre» soll. Das ganze voll außerordentlicher Spannung mit glänzender Charakteristik der Sl': tuationen und dabei doch einem Verständig für seelische Nöte und Notwendigkeiten. Z v Sankt Augustin, der Mensch und KE chcnlehrer von Englb. Krebs. Gilde-VerlÄ Köln, 1930. Sw. 7.50 Mk. Das Buch des bekannten Theologen schildert Augustinus aß Muster eines katholischen Sebens und Sehrer und Verteidiger des kirchlichen Gla»' bens. Das gediegene Werk wendet sich an la' tholische Seser, speziell an den katholische» Akademiker. b. Der Schauspieler Peter Unglaub. P man von H. Sinsheimer. Paul Li st-Verla"' Leipzig. Br. 3.20 Mk., Lw. 5 Mk. Der Heist ein hochbegabter Schauspieler, der Y-und da stark entgleist, der von den FraR" vergöttert wird, deswegen in große Itno»1 nehmlichkeiten gerät, aber ob im Glück obe’ im Unglück, immer bleibt er der lachen^ Philosoph und fällt auch immer auf b» Füße, endlich lande! er in einer seiner n1»1' digen und einträglichen Stellung. b. Ein Eigenheim von Alfred Wen??' Stuttgart. Akademischer Verlag Dr. Wedekind 1931. fit. 2.80 Mk. Dieses 9# lein will sämtliche Einzelfragen, die vor de»' Bau und während des Baues berücksichtig werden müssen, knapp und sachlich Befliß warten. Sehr gute Abbildungen erleichte»» den' Gebrauch des Werkes. Der falsche freund Romun von Th. 2. Gott lieb (25. Fortsetzung.) Wie Sie vielleicht wissen werden, ist Fräu lein Tatjana meine Landsmännin, was ich aber erst kurz vor ihrer Verlobung mit Herrn W-lbert erfuhr. Kurz vor dem Verschwinden der Russin zog mich Harry Wildert ins Vertrauen und teilte mir mit, daß er durch Tatjana erfahren habe, daß sie Feinde besitze, vor denen sie sich fürchten m'üs se. Er vermutete diese Feinde in russischen Emigrantenkreisen. Und da er voraussetzte, daß ich in diesen Kreisen wohl Bescheid wüß te, bat er mich, offene Augen zu haben und bemüht zu sein, dort nach diesen Feinden zu forschen. Ich tat es, doch bis heute ohne Erfolg. Einige Tage nachher war Tatjana spurlos verschwunden, und heute nun dieses schreckliche Vorkommnis! Es ist furchtbar, solche Gegner zu haben, die im Verborgen®*1 arbeiten und nicht zu fassen sind. Ich selbst aber bin untröstlich über das Unglück, das meinen lieben Freund betroffen." Dieser Erguß des Mitgefühls fand merkwürdigerweise bei den anwesenden Herren keinen Widerhall. Es war, als fühlten alle in dieser Rede den unechten, heuchlerischen Unterton. „Sv viel, steht also fest", nahm Doktor Habermapn wieder das Wort, „paß der Tä- Copyrighl by Marie Brügmann, München. ter genau gewußt haben muß, daß ihm gerade heute ein solcher Riesenbetrag in die Hände fallen würde. Es liegt die Vermutung^ nahe, daß es in der näheren Umgebung des Fabriksherrn einen Menschen gibt, der genau Bescheid wußte, daß er mit dem Täter in Verbindung steht und ihn genau unterrichtete, wenn er nicht am Ende gar selber der Täter ist." Allgemeines bedrückendes Schweigen. Worauf der Justizrat fortfuhr: „Es ist doch wohl kaum anzunehmen, daß hier nur ein zufälliges Zusammentreffen von Umständen vorliegt?" „Alles kann möglich sein, Herr Justizrat", sagte nun Döberitz. „Ich für meinen Teil bin der Ansicht, daß wir im Fall Wllbert noch sehr viel Ueberraschungen erleben werden." ---------- Die Herren entfernten sich. Döberitz begleitete sie eine Strecke, dann verabschiedete er sich. Die Sache mit dem Luftschacht ging Ihm nicht aus dem Sinn. Da brauchte er alle seine Gedanken, um sich in dem Labyrinth zurechtzufinden. So diel wußte er: einen Teil des Fadens, der diesen geheimnisvollen Fall umspann, hielt er schon in Händen. Anfang und Ende zu finden, das war seine nächste Aufgabe, Gedankenvoll schlenderte er durch die Straßen. Fast schreckte er zusammen, als ein Zeitungsverkäufer mit lautem Rufe an ihm vorübereilte: „Zehn-Uhr-Blattl Kaufen Sie das ,Zehn-Uhr-Blatt'! Die neueste Sensation!" Döberitz kaufte sich das Blatt. Und ein Blick in die Textspalten überzeugte ihn, daß ejn Zeitungsreporter, augenscheinlich nur durch den Volksmund bedient, sich des Falles schon bemächtigt hatte. In fettgedruckten Lettern sprang ihm die Ueberschrift in die Augen: „Erst die Braut — jetzt der Bräutigam!" Dann folgte ein Bericht über die Ereignisse der Nacht.. Döberitz mochte die Herren von der Presse nicht besonders gut leiden, da sie :hm manch mal zu wichtigtuerisch vörkamen. Es hatte zwischen ihnen und ihm schon mehrere kleine Zusammenstöße gegeben. * Tatjana hatte sich in ihr Schicksal gefügt — das heißt natürlich nur scheinbar. Sie verhielt sich mäuschenstill, weinte nicht, mach te keine Szenen. Das tat sie in der Absicht, sich bei ihrer Kerkermeisterin, die täglich einige Male zu ihr kain, in ein günstiges Sicht zu setzen. Und das gelang Ihr vollkommen. Wenn das robuste Weib erschien, blieb es jedesmal nahezu eine halbe Stunde und unterhielt sich mit ihr über dies und jenes. Brachte sogar auch Zeitungen mit, da Tgj« jana so sehr darum bat. Das sei ihr zwar streng verboten morde»' meinte die Frau, aber weil sie, Tatjana, 9» so verständig sei und ihr die Arbeit nicht schwere, !ue sie ihr den Gefallen. Sie bat Tatjana — es war am vierts» Tage ihrer Gefangenschaft —, sie möchte 'I doch auch einiges vorlesen, damit sie o'1’ wisse, was in der Welt vorgehe. Sie köv»^ zwar selbst lesen, aber wenn sie es tue, fl'"1' mere es ihr immer vor den Augen. Taljana wollte ihr den Wunsch erfüll^ Sie wählte unter den vier oder fünf 91»' tern, die die Frau ihr gebracht hatte, jede Absicht eines aus. Fing wahllos in ?i. Mitte an. Schlug dann unwillkürlich Titelblatt auf und — — starrte mit »l! Schreck und Entsetzen weit geöffneten Äu?» aus die Buchstaben, die vor ihr einen Se' xentanz aufführten: „ »Erst die Braut — jetzt der Bräutigaß'v, Mil stockendem Atem überflog sie schnell die Notiz, und war im Bilde. 1 was geschehen war. Meisterhaft öeherrs^ aber ihr Antlitz mar bleicher geworden 8 sie sich, gab keinen Schreckenslaut von W ;U \V die Kalkwand um sie her. Und sie rtnrrfc lange auf die Buchstaben nieder, bi? Frau nun doch aufmerksam wurde. »Nanu — wat i? denn los? Sie lesen j, stich? Ist Ihnen vielleicht übel g-words" sagte sie und trat hinzu. u (Fortsetzung f»M Odit 16. x)U(t lö.il „Mariborer Zeitung" Nummer 180. WM«MHMBiwia«iSBaa8gEBigaBBHHiBnaaaK3ig3t» rauenwelt Gommettrlsche und (Sefundhett Winke für einen ersprießlichen Ferienaufenthalt tJ®'r kfmben uns jetzt mitten in der Fe-q n=' Urlaubs« und Reisezeit, und Unzähli-g ö°n uns sind in diesen Wochen fröhliche j,.J^^irischlet. Unzählige von uns sind l IC__ nr., '1 tet mit ihrer Enge, ihrem Lärm, ih- rtrfi und ihrem Staub entflohen, um etl r‘n^e suchen in der schönen Natur zu tah° • ' tii* Hoffnungen setzt man ge-»uh m -*e'er Einsicht auf die Sommerreise, die s,besonders die geplagten Hausfrauen, freii b*e einige Wochen währende Re- jU n9 von beit Küchenpflichten als geradeso ."tmtabiefisch" empfinden, wünschen sich in diesen Ferientagen recht viel iijq und Frische aufspeichern zu können, ber Heimkehr ihre so vielseitigen SDJu, oeutungsoollen Pflichten mit Lust u. HU. ^eder aufnehmen zu können. Aber in ® ,'chmer gehen diese Erholungswünsche big 5uUung — so manches liebe Mal kehrt iviebp U§it.au abgespannter und nervoier ln i^tc Häuslichkeit und ihren Wir-tcQt Zurück, als sie bei der Abreise der !v /?^bilen auch hat sich unterwegs, auf ettiane!'e' ‘n ber Sommerfrische, ein Unfall 9enW; eme Unpäßlichkeit, Erkältung, SDka-P^Uluug u. a. eingestellt, und alle den Störungen sind natürlich geeignet, teg ganzen Nutzen eines Sommeraufenthal-iuiedxr ^iundheitlicher Beziehung wenigstens Tie Zu machen, che Ep.^rhiudert man nun am besten jol-? Wie verhält man uje fit,,- vv‘nueii man n sich , iundheitsstörungen? ■ UlTl e!ne recht gute Wirkung der Som-^iett r • žu. erzielen? Gerade wir Frauen 1 bie’ier Gelegenheit des klassische %6§* "Nuhe ist die erste Bürgerpflicht!" ifibet beherzigen. Gerade wir neigen der ju ^u' uns den Sommeraufenthalt seifen tej e^erBen oder wenigstens zum gro-?n9e6tf,rr kutwerten durch eine ganz un-Aufgeregtheit, Hast und — Um- f8t , . Wett. 0?2 MtU i„ ry... bi bieT11, gibt ja natürlich Frauen, % " ' che nKet..._ .* ■ -et chpv in Frage, weil diese mehr p* ,x. cmapr :j-. __.......... rt -cheti^ Sommerreife in erster Linie eine ftHnn I ’eirt soll, sich zu amüsieren. Die dethaq® '°mmt ershan zweiter Stelle oder Ber Glücklichen sich weder von i , Norn .sif’sk^engenber Pflichten auszurw f^d eg ' ßch für neue zu starken Brauchen, Bsir 5? kür sie nur darum handelt, ein ^sichst mgk Wochen mehr angenehm und a§ sind ."^sungemäß" hinzubringen. Aber Eeitf) iu uur ganz, ganz wenige im Ber fUl8en w, ,n fielen, die wirklich vor allen l^Uchen n k und noch einmal Rühe Ästige ^ "ud dabei ist dann der Bade- od. h!§ Hin- ^"^uthalt so oft nur ein weite« ?°*8 täar;^ ..Herjagen. Da müssen mehr« > eirtti me Kleider gewechselt werden, P^igUnA W Ergangen, die der Bervoll-mo« • te dienen sollen, in die 8u m{t Mutier an der Morgenprome-j, Isi Baden uud hastet von da aus kchugen r:* JT uachinittags und abends “ löiebet ttPi,!.! ÜBelligen Verabredungen, mC‘n Macht wu6?r®etoand®echiei erfordern, > streif fuGüge, Picknickpartien - ob! ba? ^eitteßrn ru5eIosen Umherretfen, in bt ei^ berichtet N m $U Unb o5 fefir P« l Tonnen, von Ort zu bieQde die 5au»hw bu verstehen ist, wenn sirenqe »PnJ rt Wunsch spüren, ivKufes ge'gen i§te§ Mimischen 3}Pchetöolle Uttnon Je Uebenswürdige und slb^^bens mjl' Ebenheit eines wirklichen letnn'f° einbrinÄ"! zeitweise einzutau- "ein Zuviel warnen W man bor^ *,ot aI' inchdaß es sich für ;..®tr nrussen uns klar di?°l z1 ganz zu ’e'tE8 darum handelt, uns 9entfcFIi^e Erhol„n °^' Sommerfrische, C? wehr fo3 bringen soll, sollte ei b gieren sein 5?" e'n Pflanzenhaftes iNÖnr diel liegen 1 -rgendetwas anderes, öÖt0^e auchÄe ?*** Zu tun und stteiF eI über »ns in den blauen lende " uns A?' ?öe3 Störende ab« endljK ^atut fühlen m" ber 'killen, hei, sich f; etutnal zu tz- so kommen wir ruhe selber Hf^bstfinden, zum Au* • efmnen- Zur Nerven« ^ m körpern* Hinsicht sollte sich in der Sommerfrische nicht allzuviel zumuten, um zu verhindern, daß aus der Erholung die Erschöpfung wird. Wir Hausfrauen sind ja — leider — in unserer Mehr zahl noch recht wenig an körperliche Betätigung gewöhnt, außer der, die unsere täglichen Pflichten mit sich bringen und die in den seltensten Fällen eine wirkliche Durcharbeitung des Körpers sind, sondern nur mehr oder minder einseitige Beanspruchung bestimmter Muskelgruppen, noch dazu unter oft recht unhygienischen Bedingungen, wie Stehen in Wasch- oder Plättedunst, Gebücktverharren über Strick- und Näharbeit usw. Me wenigsten Hausfrauen sind „gut zu Fuß", weil sie nur an die kurzschrittige Bewegung in Küche und Stuben gewohnt sind. Wandern und Bergsteigen macht ihnen gro- ße Beschwerden, weil sie kein regelrechtes, tiefes Durchatmen kennen — das Herz reagiert stark auf die ungewohnten Mehrleistungen und das Resultat solcher übertriebenen Märsche und Wanderungen sind statt Genuß und Erquickung nicht selten Kopfschmerz, Atemnot, Angstanfälle, Schwindel, Ohnmächten und allgemeine Mattigkeit. Es wäre verkehrt, um solchen Preis Eeivaltlei-stungen vollbringen zu wollen, und darum heißt es auch hier langsam anfangen. Kleine Spaziergänge von höchstens halbstündiger Dauer, allmählich zu größeren Leistungen ansteigend, seien die Norm, wobei alle beengende Kleidung, hochhackiges Schuh werk usw. zu vermeiden ist. Beim Baden, und hier besonders, ist ebenfalls Vorsicht geboten. So manches Herzleiden, manche Nierenftö« rung, manche chronisch werdende Erkältung sind auf den allzu raschen und intensiven Genuß der Badefreuden zurückzuführen. Da bei manchen Menschen, namentlich Frauen, oft die Magen- und Darmnerven besonders a Von Mauti fan ich! DAS LUSTIGE MARiBORER MÄDEL IM REICHE DER HAUSFRAU Der Sommer mit seiner großen Hitze bringt alles Grünzeug in Ueberreise und macht aus den harmlosesten Gemüsegärten die reinsten Schießstätten. Sobald die Gurken erscheinen, ist der Kopfsalat in großer Schußgefahr. Um das zu verhindern, gibt es ein kleines Geheimnis mit großem Nutzen. Obzwar die Gurke auch ein sehr angenehmes und wohlschmek-kendes Salatgemüse ist, so hat die sorgsame Hausfrau und Gartenbesitzerin nicht aufgehört, Kopfsalat weiter anzubauen, und ist immerhin da und dort ein Plätzchen, wo der grüne Kopf zu finden ist. Me warmen Nach« i gut unter fleißigem Rühren dick einfachen, gibt eine Messerspitze Salizil bei, füllt sie noch warm in Gläser und verbindet sie tags darauf mit Pergamentpapier. Bro-mbeerstrudel. Man macht einen mürben Teig von 15 Deka Mehl, drei Eßlöffeln saurem Rahm und em Ei, etwas Butter u. Milch, Salz und Zucker, knetet alles fest zum zarten Teig ab, läßt ihn eine Stunde tasten, walkt ihn fein aus, bestreicht ihn mit saurem Rahm, legt die Brombeeren darüber, zuckert fest an, überstreut sie mit Semmelbrösel, tropft Butter darüber, rollt vorsichtig zusammen und bäckt den Strudel eine man te jedoch treiben ihn wieder in die Hohe, so bald er fest geschlossen ist. Wir nehmen da ein Messer zur Hand, gehen täglich die Gartenbeete durch und machen unter jedem Kopf in den Stengel, fast bis zur Hälfte einen Schnitt. Damit wird das Hochtreiben verhindert und die 'Salattöpfe bleiben noch eine Zeitlang frisch und fest, so daß man sie nicht als wertlos für die Tafel zu entfernen braucht. Das Karottenkraut ist um diese Zeit ab« zuschneiden, damit sich die Wurzel entwickeln kann. Man achte dabei, daß das Herzchen nicht ruiniert oder gar mitgesthnUten wird Auch die Sipeiserohnen sind fleißig abzublättern, damit die Triebkraft nicht in die Blätter, sondern in die Frucht geht. Die Petersilie ist bis auf das Herzchen ebenfalls abzublättern, um feste, dicke Wurzeln zu erzielen, ebenso auch die Sellerie. Die eventuellen Austriebe an Kraut- und Kohlstengeln sind zu entfernen und ist auf die Art so manche Pflanze zum Kopfeln zu bringen, die sonst verloren gehen würde. Me Paradeisstauden schneidet man oben ab, damit sie nicht zu hoch anwachsen, dafür aber größere Früchte tragen. Heute wollen wir auch ein besonderes Augenmerk auf die B r o m b e e r e richten, welche in unseren Wäldern sehr häufig zu finden ist. Die Brombeere ist eine sehr gesunde Beerenfrucht, nicht allein frisch zu essen, sondern man macht aus ihr einen wunderbaren Saft sowie auch eine beliebte Marmelade. Brombeersast. Die Brombeeren werden sehr fein gestoßen, über Nacht stehen gelassen, tagsdarauf durch ein Leinentuch gepreßt, auf ein Liter Saft ein Achtelkilo Zu!« ker gegeben, eine Stunde langsam gekocht mit einer Messerspitze voll Salizilpulver ver mengt, erkaltet in Flaschen verfällt und gut verkorkt. Brombeermarmelade. Die Brombeeren werden fein passiert, auf den Herd gestellt und eine Stunde langsam gekocht. Sobald die Salse dicker wird, gibt man auf ein Kilo Fruchtmark ein Viertelkilo Zucker, läßt alles | schwache Stunde lichtbraun aus. Auf die ’ gleiche Art ist Schwarzbeersaft, Salse und Strudel zu bereiten. Bei Schworzbeersalse sind die Beeren nicht zu passieren, sondern ganz einzukochen. Solche Salsen und Säfte sind mit kleinen Kosten verbunden und helfen über die schwere Winterszeit mit Erfolg aus, da sie besonders in Krankheitsfällen gegen Fieber genommen werden. Auch die H i m b e e r e ist eine beliebte Frucht für Erfrischungsgetränke und Salsen. Ihr Saft, ehe man ihn einkocht oder zu Salsen verwendet, soll früher zwei Tage lang ausgären. Man preßt sie für Saft oder passiert sie für Salse hernach gut durch, zuckert nach Geschmack und siedet den Saft zehn Minuten, während man die Salse bis zum Stoffen einkocht. Dunsthimbeeren. Die Himbeeren werden abwechselnd mit kleinen Speisekürbiswürfeln in Dunstgläser verfällt, mit Zuckerwasser von ein Kilo Zucker auf ein Liter Wasser gekocht, dreiviertelvoll übergossen, gut verschlossen, in einen Topf kalten Wassers gestellt, zum Sieden gebracht, eine Minute sieden gelassen und sofort herausgenommen. Dieses Himbeerkompott ist als Nachtisch für die Kinderstube sehr beliebt oder man gibt es auch als Unterlage in die große Kompottschüssel, die man obenan mit verschiedenem Dauerobst verziert. Bei großen Festlichkeiten ist dieses Arran gement sehr beliebt. Hrmbeer mit Orangenspalten für Cocktails Die Orangenspalten werden im Dunstglas nach oben gestellt, zwischendurch reichlich mit Himbeeren ausgefüllt, mit schwerem Zucker« roaffer dreiviertelvoll übergossen und mit Dunst eine Minute lang wie vorher gekocht. Diese Mischung wird mit einem Schuß Curacao, einigen Tropfen Kognak und etwas Champagner vermengt, eisgekühlt und mit Strohhalm und Söffeichen serviert. Im allgemeinen ist zu beachten, daß die Himbeeren für Dunst fest, jedoch reis iejn müssen. stark auf den Orts- und Luftwechsel reagieren, so sei daran erinnert, daß man z. B. in den ersten Tagen an einem fremden Orte möglichst kein ungekochtes und kaltes Wasser trinken soll, vor allen Dingen nicht in Verbindung mit frischen Früchten. Für alle Fälle führe man in der Sommer frische eine kleine Reiseapotheke mit: etwas Verbandwatte, Hautcreme, Natron, essigsaure Tonerde, Hoffmauns- und Baldriantropfen, vielleicht auch einen beruhigenden Tee usw. So wird man etwa auf tretende leichtere Störungen bald beseitigen können. Andernfalls unterlasse man es keinesfalls, den Arzt rechtzeitig aufgusuchen, damit nicht durch eine verschleppte ernstere Krankheit die ganze Wirkung des Erholungsaufenthaltes gefährdet wird! HauswIrlfMaftliKrs Wie bereifet man Srucplfost? Sauber verlesene Himbeeren, Erdbeeren, Johannisbeeren werden zerdrückt, mit etwas Zucker überstreut über Nacht in den Keller gestellt; anderntags stellt man sie auf schwache Flamme, und wenn reichlich Saft ausgetreten ist, gießt man die Beeren auf ein über einer Schüssel aufgespanntes oder in ein gewöhnliches Aluminiumsieb gelegtes Tuch und läßt, ohne darin zu rühren, den Saft abfließen. Das gleiche Gewicht Zucker wie Saft wird mit letzterem gut vermischt, am Besten etwa eine viertel Stunde gerührt^ dann über Nacht in den Keller gestellt und anderentags rasch 15 Minuten gekocht und heiß in zuvor gut mit Sodawasser gereinigte und erwärmte Flaschen gefüllt, ausgekochte Korke sogleich fest hineingestoßen, die Flaschen umgekehrt in einen Topf gestellt, damit der etwa 5 cm betragende Leerraum zwischen Saft und Kork keimfrei gemacht wtrd. Wenn die Flaschen halb erkaltet sind) stellt man sie aufrecht, läßt die Korke etwas antrocknen und stülpt sie dann in flüssiggemachten Flaschenlack so weit, daß dieser außer dem hervorstehenden Korkstück noch ein wenig den Flaschenrand überzieht. Die Flaschen bewahrt man liegend im dunklen Keller auf. Eine andere Art, Saft zu bereiten, ist folgende: 1 kg Beeren, % kg Zucker, % Liter Wasser. Der Zucker wird mit dem Wasser aufgekocht und abgeschäumt. Die verlesenen Beeren bindet man in einen Leinenbeutel, hängt diesen an einem quer über das Koch. gefätz gelegten Kochlöffel in die Zucker-losung, die während 10 Minuten ganz schwach kochen muß. Dann zieht man ihn heraus, läßt ihn noch gut abtropfen, füllt den Saft sogleich in gut gereinigte erwärmte Flaschen, drückt ausgekochte Korke fest hinein, stülpt die Flaschen um und beendet wie oben. Eine dritte Art: Zutaten 1 kg Himbeeren, 1 Yt kg Zucker. Die Himbeeren werden verlesen, tagen* weise mit dem Zucker in einen Porzellan* topf eingeschichtet. Diesen stellt man auf einen gekochten Einsatz oder auf zwei in eine größere Kasserolle passende Leisten, füllt kaltes Wasser bis ungefähr zur Hälfte des Beerentopfes reichend in das äußere Gefäß', bringt es zum Kochen und läßt die Beeren im langsam kochenden Wasserbade 2 Stunden „ziehen". Dann läßt man den Saft durch ein Tuch direkt in gut gereinigte erwärmte Flaschen fließen, verschließt und behandelt sie, wie bei der ersten Art angegeben. Den Rückstand kocht man ohne weitere Zuckerzugabe noch kurz auf zu Marmelade, die sich sehr gut zum Vermischen mit Io-hannisbeerkonfitüre eignet. Wenn der Saft nicht rasch filtieri wird, also nicht mehr sehr heiß in die Flaschen kommt, so empfiehlt es sich, diese offen im Wasserbade, d. H. auf einen gekochten Einsatz oder auf Holz oder Stroh gestellt und bis zur Hälfte der Flasche im Wasser stehend, zu kochen, wenigstens auf 80 Grad zu erhitzen und, sobald dieser H'tzegrad erreicht ist, diese offen im Wasserbade, d. h. auf einen gelochten Einsatz oder auf Holz oder Stroh gestellt und bis zur Hälfte der Flasche im Wasser stehend, zu kochen, wenig stens auf 80 Grad zu erhitzen und, sobald dieser Hitzegrad ereicht ist, die Flaschen wie angegeben zu verkorken. bei Kranzablösen. Vergleichen und ähnlichen Anlässen lei Antimberkulosenllga In Marlbarl Aus aller Welt (šine Eisenbahnlinie quer durch Afrika Vor einigen Tagen wurde eine neue Eisenbahnlinie in Betrieb genommen, die aus der Ortschaft Lobito in Angola in der Nähe des großen Hafens Bengnela ihren Anfang nimmt und den afrikanischen Kontinent durchquert. Die neue Eisenbahn führt durch das Rhodesien-Gebiet zur Ostküste Afrikas und endet bei der am Indischen Ozean gelegenen Stadt Beira. Sie hat eine große wirtschaftliche Bedeutung, insbesondere für den Transport der Kohle, die im belgischen Kongo und in Rhodesien gewonnen wird. Die Bahn wurde genau 75 Jahre nach der berühmten Forschungsreise David Living-stons eröffnet, des ersten weißen Mannes, dem es gelungen war, das afrikanische Festland zu durchqueren. Die neue Eisenbahn verläuft in der Richtung, die der große Afrikaforscher damals eingeschlagen hat und erstreckt sich über etwa 4000 Kilometer. Es ist charakteristisch, daß die großen afrikanischen Eisenbahnlinien ihre Entstehung immer der Entdeckung verschiedener Bodenschätze verdanken. Die Erschließung der gro Kimberley und Johannisburg gab den Anstoß zur Errichtung der Eisenbahn, die die südliche afrikanische Küste mit dem Innern der Kapstadt-Kolonie verbindet. Die Entdeckung der Goldgruben trug später zum Bau neuer Eisenbahnlinien bei. Die neu erschlossenen Kupfergruben in der Provinz Katanga veranlagten die Errichtung einer Eisenbahn bis ins Herz des afrikanischen Kontinents. Die in Betrieb gesetzte westöstliche afrikanische Eisenbahnlinie wurde bereits vor dem Kriege, und zwar 1913, begonnen. Der Weltkrieg und die finanziellen -Schwierigkeiten der Nachkriegszeit verzögerten den Bau. Die Kupferproduktion in Katanga ist eine der größten der Welt. Zusammen mit den Kupfergruben im nördlichen Rhodesien-Gebiet liefert das Katanga-Gebiet etwa 50.000 Tonnen Kupfer jährlich, alfo fast ein Viertel des gesamten Weltverbrauchs. In Katanga werden die wertvollsten Kupfersorten erzeugt. Abgesehen davon, liefern die Gruben von Katanga bedeutende Mengen von Zinn, Kobalt, Eisen, Gold, Pia tin und Diamanten. Dank der neuentstandenen Eisenbahn werden die Bergwerke von Katanga zweifellos einen großen Aufschwung nehmen, da die Möglichkeit eines bequemen und zweckmäßigen Abtransportes jetzt gegeben wird. Die belgische Regierung, in deren Besitz' das Katanga- Gebiet sich be- Ausbau der Bergwerksprvduktion von Katanga. In der Ortschaft Wilmeote bei Stratford ist das Haus von Shakespeares Mutter — Mary Arbeit — gefunden worden. Mary Arben gehörte dem alten englischen Land- adel an, kam aber in sehr bedrängte Ver> hältnisse, und der kleine Besitz mußte verkauft werden. Unterstützet die ltofir tuberkuEoseniigal ' 1 v ' : 1 ’ .. ..' .*■* \' "• 's - -.,■ r r"• "... - r. -j,’ i y* T* Qchrnerzerfüilt geben die Unterzeichneten allen Verwandten, Freunden und Bekannten die traurige Nachricht, daß ihr innigstgeliebter, unvergeßlicher Gatte, beziehungsweise Vater, Herr Frana Pirlc Lokomotivführer i. P. Freitag, den 17. Juli 1931 um ^ Uhr früh nach kurzem schweren Leiden und versehen mit den Tröstungen der hl. Religion im 67. Lebensjahre gottergeben verschieden ist. Das Leichenbegängnis des teuren Dahingeschiedenen findet Sonntag, den 19. Juli um 16 Uhr von der Leichenhalle des städtischen Ftiedholes in Pobrežje aus statt. Die hl. Seelenmesse wird Montag den 20. Juli um 7 Uhr in der St. Magdalena-Pfarrkirche gelesen weiden. Maribor, den 17. Juli 1931. 8901 Euphemia Pirk, geb. Ostrigovii, Gattin. Fritz Pirk, Sohn. Rosa und Josipine Pirk, Töchter. Alle übrigen Verwandten. Statt leder besonderen Anzeige. ß-en Diamantenfelder in der Gegend von | findet, unterstützt mit allen Kräften einen JUeimt Aazeigec žžersc/jleciesies Radio! Wer modernisiert einen Radio-Apparat. 4 Lampen, Te-lefunken-Henry DL 41? Preisangabe mit Garantie unter „Selektiv 1927" an die Veno. 8834 Im Gasthause šoittmr, Pristan Nr. 1, bekommt man zu jeder Tageszeit Backhendel mit Salat 25 Din. Dortselbst wird auch sehr guter Wein aus Ljutomer zu 8 Din ausgeschonkt. Um zahlreichen Besuch bitten Franz und Maria Leben. 8868 ZuRaufen gesucht rmmmTrmfTT« Kaufe mittleres Gasthaus in Maribor oder Peripherie per sogleich. Vermittler nusgefchlos fen. 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