.».« ««V. Mittwoch am «3. November R85» '^i. 9„s,,^..r ^itmia" cr.'cbeint mit Ailsnab»».' bcr Z°'M- »no F.itltag,, t5gilch, und koitet sammt den Vc,lag„> >'", Comptoir gau jährig ll !l.. halbjährig 5 >i. !w lr, "!'t ""'^! ^./ > ^ """'' '" '^' b«'bjährig 7 ,l. 50 fr. - I„ ,er.t>, »^.»cl... l, r si.^ «'...' sr.'ltl»,cil, .oer d... R.n.u. dcr,.ll'^. s„r ..." , '^'^'^ t ,,^'t ur nv'im.Uia. ^ s>„ ">r ^.im^ig.' 5 kr. H. M. Iusrral. bis l'i ^.ilc» k"^.» « fl. ,',n ^ M.>,, .>» sr. !Nl ^ Mal und 40 fr. sur , Mi! ...^„ch«,,,», 3n ?ics >> Ni.'r >> ist mich d.»> vrom,»isch'» M'''0< von. ,;. '.'llwcmber l«5<> f,',,- I.isntil'.n'st.im^l" »och lO kr. f«r ci.l. jed.^m'liqc »z„„cha!:»n^ hin,» z„ rrch»,». A,tttlicker Theil. DaS hohe Ministerinm des Innern bat mit Rücksicht auf die während dee. Jahres 18"2 im Herzog-lhume Krain erzielten Resultate des Impfgeschäftes das erste Impfpr^milnn per sechözig Gulden , dem Bezirköwundarzte zu Oberlaibach, Ioh. Verne, das zweire. "uc fünfzig Gulden, d'. Jahrgang t8^3. Daoselbe, enthcik mttcr Nr. 23l. Knlidmachni'g des k. k. Finauzmiiiisterinmo vom lü. October 1863, wodurch, in Folg« aller-, höchster Ermächtigung, vom l. November 1tt.'>3 angefangen, in Vorarlberg uud dem zc'llgceii'te» Flusteulhnme Liechtenstein die Einrichtungen des Zollvereines bezüglich der Organisation der Zollamter und der Granzwache mit einigen Mände^ rungen probeweise eingeführt werden. Nr. 232. Verordnung der k. k. Ministerien der Justiz und der Fi»ai,je>» vo>u lii. October <8ü3, wodluch in Folge allerhöchster Ermüchligung vom 26. Mai 18ti8, mehrere Velfügungen über den Gebrauch der Waffen durch die k. k. Flnauzwache iu jenen Granzbezilken, wo die Etinichtungen deo ZollpereiueS probeweise eingeführt werden, angeordnet, und voslänfig im Grciuzbezirke von Vorarlberg, vom l. November 1863 angefangen, in Wiik> samkeit gesellt werden. Laibach, am 23. Noveml'er 18?l3. Vom k. t. Redasti'.'ii'.^'llreal, de^ Landes-Negieruugs-l'latteS für Kram. Kund m a ch u n g. Mit Bezug auf die dicßä'mtliche Kundmachung vom 25. October l. I. (»Laibacher Zeitung« Nr. 244 vom 2ii. October ltz53) werden die im Kronlande Krain bestehenden Fa^ briks- oder sonstigen auf auswärtigen Verkchr berechneten industriellen Unternehmungen wiederholt aufgefordert, ihre Fabrikö- und Meisterzeichen auf die im h. k. k. Ministerial - Erlasse «!. November ,853. L. C. 3 u ck m ann, Präsident. Dr. 35. F. Klun, Secretä'r. Veränderungen in der k. k. Armee. V e f ö r d c r li ll g. Der Major Joseph Langer, Corps-Adjlltant btim 6. ArmeecorpS, zum Oberstlieutenant, mit einst-weillger Belafflmg in dieser feiuer Verwe«dung. Verlei h u n g. Dnn pensionirren Hanotmauu (öarl Schmitö ber Majors»Charakcer uös;ere U»telueh!nungen, welche die Vered-llliig deo emhciuuscheu Weixeü mil Elfer und kl)»-scqlicnz becrelben, stehe» Niedelosterrelch schon so viel veredelte Weine gclroulie» , taf: d>e Ouancilac d^n, jcpigen Bedarse hinlänglich enlspllcht. Dle weicoe ^»edehnung der Gewininulg edlerer Weiulorceu wiit oadnrch gehinderc, daß der Erzeuger dnrch die bhe: rigen im Anlande hlefnr erzielten Velkanf^preise für seme Mühe u»d 0ener mehr mistllebig wird. Der st die str«»gsten Gesepe gegen oie Elnsnhr oder Erzeugung sämmtlicher geistiger Getränke erlasse» worde». D>< Reaction »» del 0lfe»»cli-chen Mel»ll»g in diesem Pu>,kl« kann »ichl auoblei» ben, uild die <5onsuMlio» wird sich »u „üchster 3»l kulisl voraüssichllich anf die W«m< werfen. Dre»d schou diesr Thatsache dcu (^iliwand, daß dle österreichische«» Weine uicht ltans^ porlirt wetdeu konnten, aufhebt, gibt sie deu östeireich Erzeuger« eiue:» Fingerzeig, wie eS auzustellen sei, ramit sie für dle auf die Pioductio» verwendeten hosten entschädigt werden. I» de» Vereiulgceu Staaten ist Begehr mid tin Markt sur Weine; es ist souach a» den österreichischen Erzeuger» a»f die« son Maikt« zu erscheme». Nachstehe»de stailstische 'Augabe llber die Eolsuhr sjcll>au,sch.r We«»e wild ,!!»<» Begriff vou dere» Vedlucu»^ g^h,n: Gallonen Gesamunwenh ^reio pr. GaU DoU^r Dollar Vom l. October 1842 bis 30. Iu:,i 1843 14.U7N (;.l^7 00. tt ,. 1. Juli 184» „ „ 1«44 IN.180 1:;.()l,l1 48. 1 „ 1. „ l844 „ „ 184-; 1«0.!i9l) ^ y^g yy. .^ ., i. ., ^4.'i „ „ 1846 209.!!U 74.0l)0 I.'i. 4 „ l. „ 1846 „ liO. Nou. 1840 21,281 8,!):j3 42.- „ 1. Dec. 184ll „ 3l). Iuui 1857 92.0:ll 24.2^0 26. 2 „ 1. Juli 1847 „ „ 1848 ,W.2<>4 «?.3Ü4 8n. 4 „ „ 1848 „ „ 1849 130.851 N2.231 24. 0 „ „ 1849 „ „ I8ii0 91.123 24.933 27.30 „ „ 18W „ „ 1851 301.010 98.975 32.88 l861 „ „ j8l;2 91.740 22,".53 25.59 Diese Uebersicht zeigt, daft die Einfuhr sicillam. scher Weine iu deu oerschiedencn Jahren bedeutende Schwankungeu erlitt. Der ansehnliche AiiSfall rou l8')2 gegcn 1851 ist wohl zum Theil der vorerwäh,,« le» Agitation gegen alle geistigen Getränke, znmeist aber deu nngüüstigen Belhalc»isscu im Erzeugung5-lande zuzuschreiben. Der Import deö sogenanuteu (5la >et (leichter frauzös. Rothlvem) belief sich im Iahie 18t»2 auf 2.702.012 Gallouen im verzrllceu Werthe oou 405 360 Dollar. Dic Einfuhr l'on audereu Roch» weinen betrug 1,172.310, Gallonen im Werthe oo» 229.350 Dollar, Oesterreich erzeugt Weine, welche diese Roch-weine erseNen könnten; es komnlt nur daranf an, dasi das Erzeugnifz auf dem amerikanischen Markie erscheine. Versendnngeu von Proben, Einrichtung oou Ägeutureu iu Uuiouedafeu uud Erleichteruug dee directeu Verkehrs zwischen diesen uud den dsterreichi-. scheu Ceepla1;eu n>6r<» die Mittel zur Sicherung einer bedeutenden Ausfuhr für die weinerzengenden Kronlander der Monarchie. Es ist hierbei der uuga. rischeu Weine uoch gar uicht gedacht, die — wenn sie in Nordamerika importirt würden — ohne Zwei-fel einen vorzüglichen Marke finden würden. Wenn, wie zu hoffen ist, unter der gegenwärtigen Ätmini» st'atio» der Verein. Scaaie» die Zollsape auf Wem noch ermäßigt werden, kann Oesterreich seme Weine zu so billigen Preise» liefern, daß der Verbrauch des Wei»,o in der Uuiou sich bedeutend vermehren durste. Oesterreich hat namentlich auch Weine, welche sich be-sonderS gut zur Bereitung vc>« Schanmwem tiguen. desseu Verbrauch iu Nordamerika sehr bedenteud ist. (H »stria.) (Oetterrelch. Wien, 18. November. Wle wlr aus sicherer Quelle vernehmen, werden dcmnachst d«e zur voll« ständigen Durchführung der Grundeutlastnug in dem Königreiche Galizieu nnd Lodomerie», iu dem Groß» herzoglhume Krakau und iu dem Heizoglhnme Bu. kowina erforderllcheu legiolaliven Verfügungen znr amclicheu Verlautbarung gelangen. Mit denselben wird die 5'iqnidirung der Grund-lasten uud die Äusmttlluug der diefür siufalleudeu Elilsch^digung in der Bukowina; sodanil , die B'l-dllug der Gruiideullastungsfonde für Gallien, Kla-kau und die Bukowina, daö gerichtliche Verfalne» bei Zlüvtisullg der Grundenllast^^s, Foi'docapi'alleu und die Art und Weise del Tilgung 0er teu Ver, pflichteten zur vast ermittele», Schuldlgkeiteu uor, «OH» mirt. Diesen Bestimmungen liegen die für die an« deren deutsch » slavischen Kronläudcr verzeichneten Principien im Allgemeinen zum Grunde. Wo be« sondere Verhältnisse eine abweichende No> mining erheischten, wurden dieselben mit Gerechtigkeit und Billigkeit in's Auge gefaßt und gewürdiget. Während solchergestalt den Verpflichteten eine fest gesicherte Stellung für die Zukunft angewiesen wird, eröffnet sich auch den Berechtigten die angenehme Aussicht auf die baldigste Realisiruug ihrer Entschädigungsausprüche uud so auch auf eine gründliche Verbesserung ihrer Lage. Insbesondere wird die allerhöchste Anordnung, daß die CntlastuugSfoude gleichzeitig mit dem Liqui-diruugsgeschäfte in'S Leben treten, die Befriedigung der Bezugsberechtigten oder ihrer Gläubiger sehr wesentlich beschleunigen, indem die Ausfertigung der Grundentlastungsobligationen sogleich nach Beendigung der Liquidirung und der vorgeschriebenen gerichtlichen Verhandlung für jeden einzeluen Gutskör-per ermöglicht wird, während in deu übrigen Krrn-länderu die GrundeutlastungSfonde erst dann iu'S Leben gerufen wurden, als sich die Liquidirung bereits iluem Ende näherte. Eine weicere ausnahmsweise Begüustigung liegt endlich in der allerhöchsten Bewilligung, daß in be-scmderS rücksichtSrrürdigen Fällen nach vorausgegangener gerichtlichen Verhandlung, lheilweise Capitalsvorschüsse selbst jenen Bezugsberechtigten gewährt werden können, bei welche» eiue Liquidiruug der Urdarial- und Zehentleistung noch nicht stattgefunden hat. Auch diese Verfügung wird demnächst veröffentlicht werden. Wenn demnach dciS Wort der Grundenllastung unstreitig in jedem Kronlaude als eines der wichtigsten Momente zur Hebung der LandeSwohlfahrt und zur Weckung zahlreichrr uud bedeutsamer Elemente der Entwicklung sich darstellt, so gilt dieß inSbesou-dere von Galizien, uud wir können daher mit Zuversicht die Hoffnung anssprecheu, daß sich die wohlthätige» Folgen t^Sselben anch in diesem Theile der Monarchie bald im vollen Umfange erkennen lass«, werden. Wie», 19. November. Heute Früh mn 10 Uhr hat daS Leicheubegänguiß deS verstorbenen Hrn. NeichsratheS Baron Kulm er stattgefunden. Die Leiche wurde in der Alservorstadt eingesegnet nnd am Währiuger Friedhofe bestattet- — Auf Grundlage eiuer vou der k. k. Direction der admmistrativen Statistik vorgenommenen wissenschaftlichen Untersuchung, welche vou der „Austria" in Nr. 204 ausführlich mitgetheilt wird, läsit sich der muthmaßliche BevölkerungSstand deS österreichischen KaiserstaaleS bis zum Begiune deS Jahres 18^4 mit mindestens 39,1.'>l.4O0 Seelen veranschlagen. Da diese Zahl so beschaffen ist, daß unter selbe wohl kaum selbst unter den ungünstigsten Verhältnissen der Bevölkerungsstand der Monarchie sinken könnte, so dürfte derselbe i" Anfang des IahreS 1864 sogar 39', Millionen Seelen erreichen. — Dem in der am 10. November abgehaltenen Sipuug der mathematisch-uaturwisseuschafilicheu Classe der kais. Akademie der Wissenschaften abgestatteten Berichte deS Herrn CustoS Hectel, über die bei Citta« uuova gefangenen 6 Pottevalle, entnehmen wir, daß schon Paulus Iovius 1824 daS Scheitern zweier solcher Thiere, die sonst vorzüglich die Meere der südlichen Halbkugel zwischen Amerika uud Australien bewohnen, an der Küste vou ToScana als eine große Merkwürdigkeit aufzeichnete. Im adriatischeu Meere wurde 17^! ei„ Al! langer Pottevalle im Hafeu der Stadt Pesaro «rlegt und ein zweiter bei Ascoli gefangen. 4707 strandete einer bei Fano und ein anderer gegenüber an der dalmatischen Küste. Von den in Rede stehenden sechs wurde ein Scelett dem Museum von Trieft, und eiueS dem k. k. zoologischen Cabinete überlasse,,; ein drittes erlangte das Münchner Cabinet. Zwei Köpfe erhielt, da kein vollständiges Scelett mehr zusammenzubringen war, Prof. Hyrll und der Kopf deS ti. EremplarS wird zum Andenken in Cittanuova anfbewahrt- — In Galizien ist nach amtlichen Berichten die Rinderpest ausgebrochen, die bisher auf deu Boch-niaerkreis beschränkt blieb. Doch habtn sich auch in der Bukowina Seucheusälle ergeben, die als Rinderpest im hohen Grade verdächtig erschienen. Um die Weiterverbreitung der Pest zn hindern, sind an den Gränzen die üblichen Viebbeschauen, u. z. in Mähreu zn Ostrau, Miztek, Leipnik und bei dem Olmüper Bahnhöfe eingeführt worden. — Sicherem Vernehmen nach, schrribt die „Berliner Zeit", ist seitens Ihrer königl. Hoheit der Fr. Prinzessin Marianne der Niederlande während Id-reS AufeuthalteS auf der neu acquirirten Herrschaft Weißwasser iu Oesterreichisch-Schlesieu zur Linderung deS dort herrschenden Nothstandes befohlen worden, daß mehrere umfassende öffeutliche Arbeiten, uameut-lich Straßen- und Wegebaulen, auf ihrer Herrschaft vorgenommen und der Schloßbau in Kamenz fortgeführt werde. Für ältere nnd schwächliche Personen sollen Flachsankäufe gemacht und ihnen dnrch Spinneu eine lohnende Beschäftigung gewährt werden. Auch durch Vreunholz, theils nnentgelilich, theils zu ermäßigten Preisen abgelassen, wurden den Bedürftigen mancherlei Wohlthaten erwiesen. — Nach einem Berichte des k. k. Generalcon-sulateS in New-Vork dürfte dort ein Absau für österreichische Drechslerwaren zu erringe,, sein. Ans Pfeifenspipeu dürfte dabei weniger Rücksicht genommen werdeu, da Pfeifen dort nicht gebräuchlich sind. Wohl aber gebe die Anerkennung, welche die österreichischen Drechslerwaren auf der allgemeinen Industrieausstellung zu London errungen baben, der Hoffnung Naum, daß dieselben auch iu New-V^lk die verdiente Aueltennuug und in deu Vereinigten Staaten einen ergiebigen Mackl finden werden. Trieft, 2l. November. Der hiesige Stadtracd hat ein am Ende der Corsia Stadion liegendes Grundstück zu einem öffentlichsl, Garten bestimmt, der schon im nächsten Frühling eröffnet werden soll. Dieser dem allgemeinen Wunsche begegnende Beschluß wird sicher vou allen Seiteu mit Dank anerkannt werden. Ein anderer Beschluß deS StadtratheS betrifft die Ausschreibung technischer Pläne zu einem nen zu errichtenden Almelchause. Der Plan, welcher als Grundlage dienen wird, soll mit 2K0 uud der zu. nächst als annehmbar e«kannte mit 100 Ducken ho^ norirt werden. Auf Einladung der h. Stalthalterei ordnete endlich der Stadtralh 2Gimcmdevertreter ab, um zwischen der Gemeinde und dem kais. Aerar einen Vertrag, betreffend die Eröffnung einiger Verbindungswege zwischen dem Eisenbahnhofe uud dem Postufer abzu> schließen. Ägram. Ueber den Zustand der Kirchen uud Klöster in BoSuieu, berichtet die „Agr. Ztg." Fol-geudeS: Durch die bisherigen Gewaltthätigkeiten der Türken siud die bosnischen katholischen Klöster bis auf jene zu Fojniza, Kressooo nnd Sittinsta ganz herabglkommeu. Gänzlich vellassene katholische Klöster siud: Novi'Bazar, Mcdrica (Bezirk Gradacac), dann in eben demselben Bezirke das ehemalige Kloster Milosevac, daS erste bosnische, vom Bau Etipau erbante Kloster; dann Teschain, Kojm'za, Scit bei Prrlap im Bezirke Rama. Bemerkenswerch ist, daß die Franziskaner zu Scil im Jahre 16«9 durch Sto» jan Iankovic und seine Gefährten vom Türkenjoche befreit wurden, indem er sie mit noch 400 Familien uach Dalmatien führte. Ferner: Visscka, Olova bei Kladain, Verhboöna bei Sarajevo, gewesener Vi-schofsil) und Capitel. Die Marmorsteine und Säulne von der hier vom USzen 2^'y zerstörten Kirche zum heiligen BlasiuS wmdeu nach Sarajevo übeibracht, und mit denselben die Careva-Moschee erbaut. Ferner die Klöster zn Liva, Bezirk Livno, und Zvecaj, Bezirk Vanjaluka, sowie Sreberniza, St. Maria, Ober» und Unter-Tusla, Mostar, Ljubuska, Zvornik, Iajza, Vessela, Scraza, Banj»iluka, Kamengrad, Bihac, Ostrovica, Glomoc, Bielina, Teocaz, Duvno uud Krupa. Die Klöster Fojuiza, Kressovo und Suttiuoka liegeu ganz abseitS, ganz versteckt und gleichsam verborgen, stammen aus deu Zeiteu der Christenheit, ehe noch die Osmaneu im Jahre 14U3 Bosnien erobert hatten. Sie sind mit Mauern um-gebeu und durch tleiue eiserne Thore verschlossen, au denen häufige Kngelsvuren als Zeichen mohamedani» scheu Fanatismus zu fthcu sind. Fojuiza ist daS größte und am meiste,, bemittelte, SuttiuSka (in Ansehung der äußern Bauart) das schönste, Kressovo aber in dieser nnd jeder andern Beziehung daS arm« seligste dieser Klöster, deren jedes eine ziemlich schöne, hinlänglich geräumige nud mit dem Nöthigsten versehene, gemauerte Kirche besil^t. Nur in Suttiuska. welches ganz verborgen iu eiuer großen Waldung liegt, dürfeu kleine Glocken tönen, eiu Privilegium aus alter Zeit, weil sich keiue Türkeuwohuungen iu der Nähe befinden. Iu Fojniza und Kressovo gebraucht mau statt der Glocken einzelne Eisenstäbe, anf welche mit einem Hammer geschlagen wird. Außerhalb der Mauern dieser drei Klöster darf sich kein FranciSka-uer im Ordenskleide sehen lassen, sondern eS muß von jedem Cleriker die landesübliche Tracht — FeS, weite türkische Beinkleider und rothe Schuhe — getra» gen werden. Die auf deu Pfarren erponirten Geistlichen dürfen sich nur dieser Tracht bedienen. — Ein Berner Blatt meldet: DaS Schiff, wel« cheS deu Missionär Vlruier und andere zur Mission «n Canada bestimmte Personen trauSportiren sollte, ist bei den Hebrideu gescheitert. 3!ltt Personen fan« den ihren Tod iu den Wellen. Herr Vernier befin< dec sich uuter deu Opfern. Ein Herr Cornu aus bcm Danton Waadt nud eiu Zögling der Grubenan« stalt bel Bern, konuleu mit etwa hundert andern Passagieren gerettet werden. — Nach einer aus Madrid iu Paris augelaugteu telegraphischen Depesche vom 9. November halte Marschall Narvaez am 8. eine Audieuz bei Ilner Maj<» stät der Kölligin. Am 9. ist er nach Aranzucj .,b« gereist. S' p l! n i e n. Madrid, 11. November. AuS Ferrol wird gemeldet, daß die Gesellschaft dcS österi eichischeu ^'loyd der dortige«, Kirche San Francioco eine werlhvolle Kircheuzierde zum Geschenke gemacht hat, aus Dankbarkeit für die vou dch verließ." * Wien, 2l. November. Nach Berichten au5 St. Petersburg vom 12. November war dort ein Courier angelangt, welcher die Nachricht brachte, daß die Feindseligkeiten in Olsten von Seite der Tür. keu eröffnet worden seien. Diese rückten in das Pa-schallt von KarS, zwischen Gumri (Aleraudropol) Und Akallslk ein, und wurdeu nach einem ziemlich biyigen Gefechte von dem kaiserlichen russische» Ob-servationScorpS, unter dem Befehle des Fürst,» vo» Bariatli'sky. mit einem Aerl»ste von 1000 Mann zurückgeschlagen. Von einem Znssmmeustoße bei Batml, so wie von der Einnahme des FortS St. NicolauS weiß man in Petersburg Nichts. Telegraphische Depeschen. " Vencdig, 20. Nov. Die erste Probefahrt auf der Eisenbahn von Verona nach Brescia ist ge-stern glücklich vollzogen worden. * Verliu, 21. November. Die „Kasseler Zeitung" widerspricht nmlaufenden Gerüchte» in Betreff angeblich bevorstehender Resignation des Churfürsten. * O-arlSruhe, 21. Nov. Die Erganzungswah-leu zur zweite,, Kammer, 2K au der Zahl, siud jept beendet, und alle im streug conservative», Siuue aus-gefalle«. " Turin,, 17. Nov. Buoncompagni ist znm Präsidenten, Lanza zum Viceprasioenten der Kammer d«r Abgeordneten gewühlt worden. die fortwährend spärlich besucht wird. Paris, 19. Nov. I" Folge der gestrigen Wiener Cms« und der Nachlicht vom Rückzüge der Türken, stiegen Renten auf 7'j."li "„d W.70. " Paris. 20. November. Der „Mouiteur" Meldet aus Lissabon. ^. d. M.: Daß Ihre Ma^ lestat dte Königin von Portngal au den Fol' g^n der Entbindung gestorben ist. Nach dem Gesepe führt der königliche Gemal die Mlgenlschaft b's zur Großjahrigkeit deS Thronelbeu. Lissabon ist N'hig. Feui lletan. Das Brennholz <^Vir glauben, daß zur Schonung der Wälder für die Zukunft und zur Abwehr der Wasserverheerungen, dann zur Aneiferung der begonnenen Bewaldung deS Karstes es sehr entsprechend sei, wen» wir auS der von Dr. Otto Ulle zu Halle herausgegebenen Zeitschiift „Die Natur," Nr- l^. S- 2^! den Artikel über die Holznoth uud die Entwaldung in Svanien von Emil Roßmüßler bringen; denn daraus ersieht man klar, welch' schreckliche Folge» dle Devastirung der Walder und dle Enlwaldung der Gebirge einer Gegend, ja einem ganzen Lande bereiten kann. Der bezügliche Anfsap, mit der Uebelschrift „Spanisches Brennholz" lautet: Was ist das? Woher kommt auf dieser ödeu Steppe von Älmazarrou der köstliche Wohlgernch? Niugs um mich her srhe ich uichts, als die grausen Graostocke des Esparto uud einige Thymianstöckchcn. Sollttu le^lere dle Vcrbreiter des Wol)lgernchs se<»? — U»d was ist das wieder«' Da cauchen plöftlich vor lnir aus einer kleiuen Vertiefung der Steppe irandelüde Gebüsche empor. Sic werdeu immer höher, uud endlich sehe ich daluncer die langen Ohren deo Esels und vier Eselobeine ei scheinen. Besieh d«r nur die hoch aufgethmmce Last der Esel naher. Es si»o ansehxllche Büsche vou Rooma. ii», Lavendel uud Thymiau, so groß diese Psiauzen a»f den spanische» Siel reu uur immer weldeu söiiueu. Aber wozu diese Uumasseu der dnfteudeu Büsche«' Sind sie bestimmt, Essenzen daraus zu bereite» ? Gehe nur Dinein in dle alte Maureustadt Al^ majarrou! Dort findest du in den ärmliche», noch stehenden Hauser« — dem, viele liegeu als Steinhau. feu daneben, — in den taigeu Tiendas neb,n Orain gen u»d Knoblauch, spaiiischem Pfeffer uud Feige». Speck uud ranzigem Olivenöl auch klein« Bündel, kanm ein Pfund schwer, vou diesen Büschchen zum Verkauf aufgestellt- Aber nicht zu so ätherisch»',» Gebrauche. Es ist spanisches Brennholz. Du schüttelst den Kopf und blickst ungläubig »ach den nackten, kahlen Gehängen der Sierra de Älmazairon, von welcher die Esel mit ihrer Last her. kommen. Wohin dn siehst, 5n sichst keinen Baum. keinen Strauch; nur i» c,r lunnittelbaren Nähe d,r Stadt, c>,e eine spärliche Bewässerung erquickt, stehen emig, Feigenbäume und Opuntiagebüsche. Aber streuge deiue Auge» uur bis zn mikroskopischer Scha'fe an. Du siehst auf der Sieera winzige dunkle Pünktchen. Das sind die immergrünen Vüschchen. die man von dort mit Lebensgefahr herabholt, um wenigstens ein,geo Brennholz zu habe». Glücklicherweise fliert man hier nicht so. wie in unseren deutschen Wintern. Dn siehst «n den meisten Fe»stern kein GlaS, in keinem Zimmer einen Oft». Ist es dennoch im Wincer, freilich hier stet« ohue Schnee uud Eis, einmal kalt, so sipen dl« uubemir. lelieu oder sogeuauuteu gemeinen Leute um ihr Feuer, von diesen Büschchcu geschult, herum, was Ihnen zu» gleich ihre Olla kocht. Bemitteltere vereinigen sich dann im Zimmer ohne Glasscheiben nm den Crasevo, , wachsen fönuen. — Was dann? O, fnr den Feueruugobedarf ließe sich allenfaUo schon sorgen. Aber ein anderes furchtbares U»b.l »pauut seiue Kralleu immer weiter über Spanien au?. Es lst der zuuehlneut« Wassermangel der Flusse u,.d Quellen u»d dessen Folge: — dl< zunehmende Uu» sruchlbalkeit des Bodens. Ein mahnendes Waruungszeichen ist Murcia. Von kahleu Bergen rings nmgeben, deren vielleicht einzige Quelle man als Selcexheit Fueusauta, dle heilige Quelle, nennt, breitet sich um die schöne Stadt ihre Vega; ein weites vollkommen ebenes Land, be« deckt mit den üppigsten Gürten und Feldern, über de« nen, Tausende vou Elchen« und Maulbeerbüumen über« rageud, die Dattelpalme ihr stolzes Haupt in den heißen Lüften wiegt. Tausend uud abertausend kleine Eanale führen das lebeuspeudende Wasser zu jeder ^sianzeuwnrzel, zu welcher der Fleiß deS murciani-schen Vaneromauues deu Keim in den an sich stau. big dürren Boden legte. Es ist ein vollkommenes Hdergessecht von Wasserrmneu. Wo ist tos Herz desselben«' Es ist der Rio Segnra. von welchem einst dle Maure» jenes Gestecht ableitere», das >>pt die Spanier eben bloß zn erhallen brauch,u. Dieser noch wasserreiche Floß kommr aus d4. Die Folgen der Lösung des Verhältnisses, in wel« chem gegeuwarcig das türkische Reich n»d Rußland steheu, sind vou so uugemeiutr Tragweice. daß es sich wol)l lohnt, die Geschlchle, Staats, und Religions. Verfassung, Sitte» :c. eines Volkes kennen zu leinen, vor welchem vor wenigeu Jahrhunderten noch drei Ecdcbeili zitterten, und das j,ftt seiuem politischen Unterfange — wenigsteoe in Europa — von Srnnde zu Stunde näher zn kommen scheint. OblgeS Werkchen dürfte nun den vielen eifrigen Zeitullgoleseru, und den Geschichlsfr,nndeu ebe» jept recht erwünscht sei», und der Verfasser, der als el'e^ mallger Gesandcschafterath in Lonstantinopel wohl Gelegenheit halte, sich über Alles mic möglichster Ge» nauigteit zu luformlre», und von dem vorausgeseyt nerden muß. daß ,r mit deu innere» und äußeren Znstaude» der Türkei bekannt sei, erklärt auch, all« Dcueu au« authentischen Qnellen, namentlich anch aus dem Koran geschöpft ju haben, ^iluf 62 Octav» s,lle» erhalt darin der Leser eiueu Ueberblick der Ge» schichte, Statistik. Religions, und HtaalSverfassnug, »»d in einem Anhang r,.M , (>»r l',iU ,l. >>lot>. Ver) ein«, W,,hr, l»> «i !/2 st. Fusi. G»!d.) l «5 3/^ 3 M >uat. Ham'urss, silr lOtt Mark Banco. Gulden 86 5/6 2 M^ia,' Liuoroo. fi»r 30U Tosealnfch, Lir,. ^>l!t>. tt^ 1/t 2 M">a<. L.n^'!!. si,r < Mmk Stcrl!»^ (U»!d,n 11-2^, Vf. 3 M'ii.it, i>n, für 300 Franken. . . Guld. tlltt',2 2 Moiiat, M.nland. fur :^0>» O'Üerrelch. Lire, <«u!b, tl^ >/^ 2 Mou„t. Paris. f»r 3<><> Franken . Gulb <36.1/8 2M'!,,t. K. K. vollw. Viüuz-Ducaten . . . 22 l/2 z,'i. (lent. A.^io, Gold» und Eilber-Course von. Hl. 9cove>»ber 1^53. Brlek. Ge!l>. Kais. Miinz-Ducaten Agio .... 225/3 223/8 detto Naud' dto ...... 22 l/2 22 l/l 6n1 ^ . . . . ^ 2> 1^ Napol.onsd'ur's „ . . . . — U.ls Souverainsd'or's „ . . . . — 15.5^> Ruß. I»il'.r,al „ .... — 9.28 ftrieirichsd'or's ^ .... — - !> 45 Ongl. Soveralng« " '^' . . . . — en. — H>. Iacc'b Bl-nckner, Handelsmann, von Trieft nach Aqi'am, — H>-. Carl Schenau, Handclsinann, von Klaczenfllrl — Hr. Franz Preschern, Besitzer, nach Gratz. Nebst 75 ander» Passagieren. 3. 1770. C3) Jener Herr- welcher in Abwesenheit des Ei-gentdümers sicd öfters die Thea^ ter-Loge Nr. 21 ungebeten offnen laßt, wird ersucht dieses zu unterlasscn. 3. l?26. (l) Nr. 6! 50. Edict. In der Ere^utionssache des Anton Terlepr von Schalibcsg , wider Damian Mest'lik von Laase, pcl«. 52 fl. 30 kr. c. 5. <., wird zur tlelllliven Feilbietung der, dem vetztern gehörige», im Grllnd' buche der vormaligen Herrschaft Zobelsberg »ul., Niectf. Nr. 4l6 vorkommenden, auf 800 fl. ^c^ schätzten Realität, der !6. December l. I., 13. Iänntl und l0. Februar k. I., jedesmal 35olmit tags lo Udr im Gerichtshause mit dem Beisätze bestimmt, daß dilseldc nur bei der dritten Tagsatzunq unter dem Schahungswerthe hintangegebeli werden würde. Das Schä'tzungsprotocell, der Erttact und die Bcdingmsse, nach welchen das 10°/^ Vadium zu erlegen ist, tonnen hieramtS eingesehen werden. K. k, Bezirksgericht Sittich am 3l.Octob. 1853. 3. l7l l. (3) Nr. 7363. ^ E. d i c t. Zu dem dicßseitigen Edicte vom 20. Sefttcm bcr l. I., Z, 586l , in der Erecutionssache deS An-ton /nider.^t' von Feistritz, wioer Ios. Rcnko vul^u Bubcc von Smerje, betreffend die execut. Feilbietung der Realitäten dcs Letztern, als: einer Mahlmühle und Sagstätte an der Reta ^nd Grundstücken, wnd hie. mit kund ssemacht, daß es bei dem Umstände, aI5 zu der nsten am 8. d. M. stattgefundctlen Fellble- tung kein Kauflustiger erschien, bei den Weilern Tag satzungen vom 10. December l. I. und I I. Jänner k. I, mit dem vorigen Anhange sein verbleiben behalte. K. k. Bezirksgericht Feistritz am 9. November 1853. Z. l757. (1) Nr. 6304. Edict. Von dem k. k. Bezirksgerichte Senofctsch wird hiermit bekannt gemacht: Es sei von diesem Gerichte über das Ansuchen des Hrn. Carl Premrou von Prewald, gegen Johann Molk von iiandol, wegen schuldinen 60 fl. 0. 5. l., in die executive öffentliche Versteigerung der, dem l^htern gehörigen, im Grundbuche der vormaligen Herrschet ^iegg znk Urd. Nr. 1-12 vor. kommenden Realität, im gerichtlich erhobenen Schaz-zungswerthe von 4794 si. 10 tr. Metall - Münze gewiUigtt. und zur Vornähme derselben vor diesem Gerichte die drei Fcilbictungs. Hags^lm-gen auf den 24. Novembcr, auf den 24. Be-cember 1853 und auf 0en 24. Jänner «854, jedesmal Vormittag von') bis l2 Uhr mit dem Anhange bestimmt wordcn, daß diese Realität nur bei der Iltzten aus den 24, Jänner 1854 angedcutcttn Feil-bictung bei allenfalls nicht erzieltem oder liberbo.e-»em Schätzungswerth? auch unter demselben an den Meistbietenden lunlangsgedtn wrldc Die Licilatioüsbcdingnisse, das Schätzungöpro. tocoll und der Gruiidlnichsextract könncn bei o,csen» Gerichte in dcn gllvöhnlichcn Amlsstunden eingesehen weiden. Scnoschelsch am l3, September 1853. Z. »758. (l) Nr. Ü577. Edict. Von dlM k. r. Bezirksgerichte zn Senoschetscd wird hiemit bekannt gcmacht: Es fei von diel'cm Gerichte über das Ansuchen des Hrn. Matthäus Premrou von Großubclskli, gegen Katharina Maikon von Strane, wegen scbul oigen 46 si. M. M, s:. 5. c., in ,die executive ös fcnlliche Versteigerung der, dem Letzlcrn grhongcn, im Grundbxchc der vormaligen Sitticher Karstcr-qült »lil> U>b. Nr. 3ll uorlolnmenoeu Realität im gcrichtlicl, erhobenen Scliatzunn5>veitl)c von l0!12 si 25 kr. M. M. gcwilliqec, u»d zur Vornahme der, selben vor diesrin Gereichte die drei Fcilbietnngs.-t^qsatzunaen, auf dcn 25. November, auf dcn 24, December «853 und aus d,n 25. Jänner «854, >> desmal Vormittag von 9 bis 12 Uhr mit dem Anhange bestimmt nwidcn, daß diese Realität nur dci der letzten auf den 25. Jänner 1854 angedeuteten Feilbictung bri allenfalls nicht erzieltem oder überbotenen Schätzungswcrthc auch unter demselben an dcn Meistbictcnoen hintangegeben werde. Die Ü'cilatlonsbedingmsse, das Schatzungspro.-tocoll und der Glundblichsrr.lr.ict können bei die-scm Gerichte in dcn gewöhnlichen Amtt'stundm ein-gesehen werden. Senoschelsch a>n 22. September I8N3. Z. 1702. (3) Nr. 5381. Edict. Von dem k, k Bezirksgerichte Oberlaibach wird hiermit bekannt gsM.icht: Es sc'l von diesen, Gerichte ül'er das Ansuchen des Johann Lekan von Gcrelllh, gcgcn Lorenz ^o^.,r von Gercuth, wcgcn auS drin Vergleiche ddu. 25. Juni 185 l, Z. 3423, scbuldigrn 81 si. 15 kr. M. M l-. 5 5, , in die crecutive öffentliche Versteigerung rcr, dem Letzteren gehörigen, im Grundbuche der Hrn.-sch.ift i/oilsch zuti Nectf, Nr. 505 vorkommenden '2 Hübe in Gereuth Cl'nsc. Nr. 41, im gerichtlich crhodcnen Schätzlingöwcrthc von 2250 fi. M. M., lind zur Vornahme derselben vor diesem Gerichte die Ftil> dielungvt.'gsatzungen auf den l. December 185."», aus den 9. Jänner 1854 und auf den 28. Februar 1854, jedesmal Vormittag um 9 Uhr mit dem Anhange bestimmt worden, daß diese Realität nur bei der letzten auf dcn 28. Februar ,854 angedeuteten Fcilbielung bei allenfalls nicht erzieltem oder übcrbotenem Schäz-zungswerthc auch unter demselben an den Meist, bietenden hintangegeben werde. Die Licitationsbedingnifsc, das Schatzungspro, tocoll und der Grundduchsertract können bei diesem Gerichte in den gewöhnlichen Amtsstunden einge. sehen werden. K, k. Bezirsgericht Dbcrlaidach am 2. September 1853. Gründlicher Privltt- Unterricht in der französischen und englische« Sprache nach leichter, bewahrter Methode wiid ertheilt von C. M. Teubel, L.hrer der deutschen, französtscbcn und englischen Sprache an der hiesigen Handelsscbule. Adrejjrn wollen gefälligst in der Buchhandlung des Herrn Georg Üercher, am Hanptplatz, abge. gcben oder tic d.s Lehrers daselbst in Empfang gc« nommcn werden. Z. l?5l. "?2) " Nicht zn übersehen! Es lst eine Clvil'Nlnform emer politischen Behörde in oer ncunten Diätcnclasse, bestehend in einem sozusagen neuen Waffenrocke, einem vorsckriftnwsiiq decorlNcn Uniformhute, Degen samml goloener Kuppel, alles ln sehr gutem Zustande, um schr dlUigen Preis dintanzugeben. Hierauf Re-fiectlrende erhalten aus besondrer Oe-faUigkelt im hierortigen Zellungs - Comp^ toir nähere Auskunft Z. i673, (3) " ^ Bci Craz und verlach in Freiberg ist soeben klsckil'NsN. und in ^aibaäi bl'i >^»». V. H4l« K»»lzz)« «H?H. Zltt»>»?<^»K zu hadl'il: .Hecht'6 Lehrbuch der allgcmcincn Arithmctik, de>' ^.ineineü Gekniet! il> u„d d>r rbel'ei, l,»d spha- ü'schen T'lgononletrie. Drirrc verinehice und ocr- bcss,,le Ansi^e. Mit 8 Kopfe,lasVln, l',o>ch. l fi, ^0 kr. Schon längst und namentlich im Gebiete des Bcra,bal!».'H als treuer Rath^ebei bekannt, w,rd das Bnch i» seiner lchige» Gellaü anch in iveiteie« Kiei- sen sich Frenndc eiw/lbcn. Die Verl^qshandlun^ darf es wohl nur Necht allen L.hrern, gebildeccn Bergleu- ten und Practikel li enwsehlen. 3. 1099. (2> «* i Mfjn. v. Iileinmayr «V Fetto** ii timberg in Hai bad) ist ju \)<\bix\ : Unsterblichkeit und Wiedersehen. Ii, 25riefe„ zur '45 eruhignnq für Solche, welche an den Gräbern ihre,- Geliebten weinen. ^LN Dr. Cm. 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