Freytag den 29. November 1622. Preußen. A <^m I>j. d. M< erschien zu Berlin ein Programm der Festlichkeiten, welche bey Gelegenheit des vollende-, ten 25iahrigcn Negierungsjahres Sr. Majestät desKö° nigs, durch den Magistrat und die Stadtverordneten« Versammlung zu Perlin, am 17. November »622 ver-«nlaßt werden. 2luö Elbing wird geschrieben: »Durch die Nach; ticht von dem, vor mehreren Jahren geschehenen Funde o'nigcr Alterthümer beym Dorfe Meislntein, einem du.ch d>s Geschichte bekannten ehemahligen Wohnorte unserer Vorfahren, wurde der hiesige Landrath veranlaßt, im Laufe dllses Jahres an einem der Todtcnhügel der alten Preußni, und an dem sogenannten Schloßhelge beym Dorfe Wöklih, Nachgrabungen anzustellen. Die Insassen ocr benachbarten Ortschaften stellten freywillig die hicz'.. nöthigen Arbeiter. Der schätzbare Alterthums» forscher, Prediger Krause zu Prcuschmark, ward dabey »u Aathe gezogen, und einige für die alte Geschichte sehr merkwürdige, zu T^c geförderte Gegenstände, waren v!e Frucht dieser löblichen Bemühungen. Eswur» den nähmlich in mehreren großen und kleinen Urnen viele, den jetzigen Tuchn^delü ahnliche Nadeln, A?m« ringe, Ohrringe, Schnallen, und einige 3a Korallen von verschiedener Form und Masse gefunden. Von den Nadeln zeichnen sich drey besonders aus. Zwey nähm» lich sind von i^löthigem Silber, schr sinnreich, und für die damahlige Zeit künstlich gearbeitet. Die dritte ist stark von mit Messing versetztem Kupfer gearbeitet, von dem die Spuren ehemahliger Vergoldung noch nicht ganz verwischt waren. In der Form slnd alle drey sich ähnlich. Die Armringe sind spiralförmig gearbeitet, ohne Charnier, etwa 3j4 Zoll breit, und aus einer Mischung von Kupfer und Messing; an den Ohrringen von ebcn die» ser Masse laßt sich ebenfalls kein Charnier entdecken. Die Urnen zecfi>lcn grös'lcntheils , sobald sie an die Lusc kamen; nur zwey sind ziemlich ganz erhalten. Die Ko» rallen, von denen einige von schlechtem Bernstein, einige mosaikartig gearbeitet, und die meisten von grün und wnßen, schwarz und weißen, auch ganz grünen Glasflüssen sind, widerstanden ebenfals nicht starke« Berührung , sobald sie an die Luft kamen, sind jedoch, bls auf einige, alle erhalten. Auch zwey eiserne Lanzen oder Speereisen, von dreyeckige« Form, wurden gefunden. Einige dieser vaterländischen merkwürdigen Gc, genstande sind an das königl. geheime Archiv zu Kö» nigshcrg gesandt, die übrigen der hiesigen Gymnasium-Bibliothek überwicscn worden." K ö n i g r e i ch S a ch s e n. Aus Dresden ivird unterm 11. Nov. geschrieben! Gestern war hier bey Hofe wegen der feierlichen Vermählung Sr- königl. Hohcit >?^ P-m^'n I. ai:n s.coße Galü'. Morgen gshvn die ^omn!ss5re zui ^dc>rs:ahme dee tonkzl. Braut von hier a!>; am 20. trifft d-e Prinzessinn Äraut in Frschcrg ein, wo ÄdendZ nn g?5ße,r Au^ug der Bergleute Stattfinden wird. Am 21. Mit» tagß wird Iyre königl. Hoheit die Piinzefssnn Amalie hier i'i'itceffen, zu deren feycrlichem Empfange Verau? slali^n^en gctccsfen werden. (Ndr.) Frankreich. Der Vtoilt .vom 12. November meldet Folgendes «ns Nantes: „Am 5. November, um ü ^4 Ul,r des ^dcnds, war ein Dolch an der Stuoenchüre dcä Hrn. B^rnaro, königlichen ProcuratorS gefunden worden. Aus den auf der Stelle «rhobenen Anzeigen im Innern »nd außer dem Hause, ergab es sich, daß dieß Symbol lichtscheuer Rache einige Minuten vorher von einem Individuum, das man verstohlncr Weise cin und aus hottc schleichen sehen, an diesen Ort gelegt worden war. D>? Waffe ist mit einer ausnehmenden Sorgfalt uni> Vollendung gearbeitet; der Griff 'ion Ebenholz, mit ncrgoldeten Figuren verziert, D«e ganze Stadt hier kennt die edle Festigkeit dcä königlichen ProcuratorZ, dieses würdigen Beamten, der im Jahr 1794 ftn:e unerschrockenen Brüder auf dem Platz Vousfay hinrichten sah, und von denselben daü Muster und das Erbth^l einer gränzen- und furchtlosen Ergebenheit überkam; dergleichen niederträchtige Drohungen ehren wohl, vermögen aber keineswegs den rechtschaffenen Mann, dem sle gelten, i« erschüttern." 422 Zu Paris vernimmt man seit einiger Zeit, während der Naä^t, in dcr Straße Fromenteau, ein unterirdisches Getöse, gleich dem einer Buchdruckerpresse, oder eines Druckwerkes zum Münz» und MedaUlenprägen; zuweilen folgen die Stöße so schnell auf einander, daß sie denen vo» Grubenarbeitern gleichen. Die Behörden haben meyrore Keiler in dieser Straße mttersuchen las« sen, aber nichts entdecken können. Ingenieurs sind nu« mit dcr Untersuchung alter Plane von Paris beschäftigt, und zielm, die erf»?derlichcn Erkundigungen ein, um zu erfahren, ob in ältern Zeiten nicht Steinbrüche un, ter dieser Stadtgegcnd eMirt haben. Das Getöse, uni) die dadurch veranlaßten Maßregeln, setzen die Bewohner obgedachte« Straße in nicht geringe Vesorgmß. Spanien.^ Die Gazette de France vom ia. November ent» halt Folgendes aus Berichten von der Pyrenäcngrnnze vom i. d. M.: »Briefe aus Urgcl vom 5o. Octoder hsl siätigen unsere jüngsthin gelieferte Darstellung der Lage des Baron d'EroleZ; sie fügen hinzu, daß dieser Oberbefehlshaber alle seine Strcitkräfte concentrirt, und sich auf einen allgemeinen entscheidenden Schlag vorbereitet. Denselben Berichten zufolg« ist dcr Pfarrer Merino zu Lerma und Aranda-de»Duero (ersteres in der Land, schaft Candemuno, an »er Arlanza, letzteres in der Land, schaftAranda, in der Provinz Burgos) eingezogen, nach« dem 5-Lavron und Are-»dondo getödtct, noch 4ao Mann gefangen otzer erschlagen, der Rest zersprengt, und der Gen«al Quesada „zur Flucht nach Frankr^ch genöthigt. Binnen Kurzem >,Meister des Forts Irati, werden sie die ohnmächtigen ,Trümmer dieser Armee, die „aufgehört hat zu seyn" »oder sich aus den Gebirgen, wohin sie sich geworfen »hat, nicht mehr hervor wagen wird, auch bald aus »dem Wege räumen." — Es ist ausgemacht, daß die Constitutionellen dieDwision Quesada'g angegriffen hc», ben ; daß dieser Heerführer vor dem Treffen dem Oberst-lleutenant Aredondo den Befehl ertheilt hatte, einen Berg, welcher seine linke Flanke deckte, durch ein Va-talllon besetzen zu lassen; nicht minder gewiß ist es, daß Aredonoo, trotz 0er erhaltenen positiven Ordre, auf di«sem wichtigen Puncte nur eine Compagnie aufstellte, eine zu dessen Behauptung ganz unzulängliche Macht, und daß Quesada, welcher den ganzen Umfang des von seinem Untergebenen begangenen Fehlers einsah, aus sei« nem Centrum em Bataillon dahin beorderte, das aber nicht zur rechten Zeit auf der Anhöhe anlangen konnte, und ein sehr lebhaftes und mörderisches Feuer des mittlerweile aufdtm Bergrücken eingetrVffcnen Feindes auszuhalten hatte. Bey oicscm verspäteten Angriff eines so äußerst wesentlichen Puncten, war es, wo Aredondo der Schenkel zerschmettert ward. Seine Truppen suchten darauf ihn zu retten, und fetzten ihn ai'f ein Pferd; doch die furchtbaren Schmerzen, welche ihm das Rnten vet' ursachte, nöthigten ihn abzusteigen, und so,st er ohn« Zweifel in die Hände des Feindes gefallen. Dieß ist die Begebenheit, die Quesada zum Nückzuge genöthiat hat, und man kann leicht ermessen, daß diese rückgängige Bewegung nicht ohne einige Unordnung, welche durch den Verlust Aredondo'S noch vermehrt werden mußte, vor sich gegangen seyn wag. Uebrigens wird bestimmt versichert, daß die Constitutionellen mehr Verlust als die Royallsten erlitten haben, und letztere nur 5ao Mann a« Todten, Verwundeten und Gefangenen verloren haben. Auch ist es mcht wahr, daß Quesada i«r Flucht nach H25 Frankreich gezwungen worden ist. Er hatte den Befehl Von der Regentschaft zu Urgel erhalten, daöCommando dem Gencraüitcutencmt, Don Carlos O'Donnel, zu übergeben, und ist daher nocy Bayonne gekommen, sich dieseo Auftrags zu etMedMn *). Seine Truppen hac Quesada indeß unter den Bcfthl des Obersten Santos Ladron gestellt.« Ein anderes Schreiben aus Bayonne von dcm° selben Datum, ftht den V«,'lluk der Glau^usarmee viel geringer an, und scheint zu verstehen zu geben, daß der Maisch Quesada's keine andere Abficht gehabt habe, als eine Necogno'ücirung des ZultandcS von N^varra, das er auch bis an die Ufer deg Ebro, vor der unglücklichen Affaire, der er nicht cntgchen konnte, durchzogen hatte. Nachstehende ist ein Auslug aus diesem Schreiben: ..Nach sicbzehntägigcn, Operationen gegen das Corps Quefada's, ist es den vom General Espinosa angeführ» ten Constitutionellen endlich gelungen, ihn in ein uuver« meidliches Treffen zu verwickeln. DaZ Gefecht hatin der Gegend von los ArcoS, auf dem lmtcn Ebioufer, an der äußersten Gränze uyn Navarra, 4 bis 5 Leguas von LoZrono (in der Landschaft Riojo Alta)', am 27. Octo« der Statt gefunden. Die Streitenden waren einander gleich, man schätzt jeden Theil auf 3ooo Mann. Dieses Gefecht, dag ^ine Viertelstunde währte, schlug für die -loyalisten zum Nachtheil aus, die Unordnung riß bald W ihren Reihen ein; zum Glück für dieselben erleich, terte eine unwcit von dem Kampfplätze gelegene Gebir^s' kette ihre Flucht, Ihrer eigenen Aussage zufolge, ha, be:,,sie an Getödttten, Verwundeten und Gefangenen an 5 biZ Soa Mann verloren. Die Übrigen haben sich gerettet. Qucsada, welcher am 4. November um laUhr Morgens in Bayonnc eintraf, hatte sich sogleich nach dem Treffen gegen Lombier bey Sanguesa gezogen, ' dann ganz Navc>rsa, nach einigen mit iooo, «ach ande» r«n mit 100 Mann durchzogen. Der Oberst Aredonpo stürbe vom Pferde, zerschmetterte sich beyde Beine und iN «n feinen Wunden gestorben. — In diesem Augenblick vernel)>'aen wir, daß O'Donnel, dem von der Re, gentschaft zu Urg^l der Oberbcfchl über d,e Glaudenä' armee von Navarra übertragen worden ist, diesen wirk, > lich von Quesada übernommen habe." Die ofMelle Zeitung der Regentschaft iu Seo d'Ur» gel meldet nun ebenfalls, daß die Royalisten das Fort Eajtlllfolit in Calalonien am 23. October geräumt haben, Wett sie dasselbe nicht langer halten konnten. Übrigens ^^^i^5^""^ 3"" nur aus einem halb «ingestürz-*)^'Donnel hielt sich deeanntlich big jetzt in Bayon» ten, überall zugänglichen Thurm«, den man nie habe befestign wollen, und d?n der Commandant Badals nur besetzt habe, um daraus wahrend der Belagerung von Cerver« eine Waffenmederlag? zu machen. Nie hät^ te man sick träumen lassen können, daß dieser elende-Thurm ei«i>m Corps von 6000 Mann L Tage lang wür«, de Wiocrstani) lclsten können, und ihm 8o<» Mann ko? sten würde, während die Ronalisten nur zwölf verloren. — D«e Constitut>c>nellen haben in Castellfolit nicht nur alle mit den Waffen in der Hand ergriffe nen Ronalisteli, sondern auch den Geistlichen und seinen V-car «rfchießen lassen und das Fort eingeäschert. — In Guisona hibe» sie 18 Einwohner und mehrere Priester erschießen lassen, — Milans, der mit i5oo Mann in Vich steht, droht den dortigen sehr bejahrte» und geachteten Bisckof als Geisel mitzunehmen, und ihn bey dem ersten Schuß der RoyalMen erschießen zu lassen. Er hat unter seinen Truppen 5oo Piemonteser, wie die Noyalisten sagen, wahre Teufel. Die Regentschaft in Seo d'ltrgel hat für nothwendig gehalten, einige außerordentllche Steuern, welche während des Nnabha'ngiqkeitstrieges aufgelegt worden waren, wieder einzufüllen, außer diesen ewige andere auszuschreiben, welche, so w>c das Gebieth der Regent« schüft sich vermehrt, auf die Provinz sollen vertheilt werden, und endlich noch drittrns solche Steuern aus« ^uschr-iberl, die auf den Anhängern der jetzigen Ordnung der Dinge lasten sollen. Es müssen diese die außerordent« lichcn und oie ordentlichen Steuern doppelt entrichten. Endlich sollen noch di? Güter derjenigen Consiitutionel-lcn, welche sich in dag 2lusland geflüchtet haben, mit BesÄlag belegt werden. Die Madrider Municiposität bat eine Verordnung folgenden Inhalts erlassen: „Zur Erhaltung und feste» Vcgründung der Freyheit und Verfassung in den Herzen der muthigen und lebhaften Jugend, soll am 28. October eine nrue Elnrechung von frcywilligen Milizen Statt finden, in welche d,e jungen Leute vom zehnten bis sieb« zehnten Jahre, wenn sie sich mit Einwilligung ihrer Ältern, und auf ihre Kosten bewaffnet und ausgerüstet melden, einqcrei^twerden sollen.DieMunicipalitat wlrd sich unverzüglich mit Abfassung der nöthigen Bestiln» mungen .beschäftigen, welche der Unterricht und die gute Lcilung dieses Corps erfordern. General Niego ist am 2S> Octo,der Abends in Ma«' dlid angekommen. Vermischte Nachrichten. Grätz. Am «o. d.M.Nachmittags um » Ukrssärz. te im zweyten Stock d«ß hiesigen ständische» L«ndhaus, 424 «eSäudes, und zwar in dem Von der k. k. Provinzial, Staatöduchhaltung eingenommenen Appartement, im größern Zimmer des geistlichen Stiftungsdepartements der Oberboden ein. Da die daselbst arbeitenden Beamten zum Glücke außer den Canzleystunden abwesend wa° ren, so ist Niemand bey diesem Falle verunglückt. Vey der Unterluchung ergab sich , daß das innerhalb der Stu-kador und der Mauerbetteidung undemertte Abfaulen der Dlppcldödcn das Unglück hcrbeygcsüdrt hübe. Eine ähnliche Gefahr besorgend hatte man schon früher im Nebenzimmer den Oderdoden mit Säulen unterstützt. In 5er am 21. gepflogenen Untersuchung ward auf der entgegengesetzten Seite des Gebäude auch der Qderdo° den des Expeditzimmcrs der ProvinziallAtaatöbuchhal« ^ung mit fünf starken Säulen unterstütz:. Di? Kasseler Zeitung vom 7. d. M. enthält Folgen» Bes : »Da seit einigen Tc'Zcn 0a3 Gcrücht von einerp«st> «rtigen Krankheit im Umlauf ist, welche an tenGran» zen von Cliurhessen und Sachsen-Wcimar aucgc^rochen seyn soll, so beeilen wir,uns, das Publicum über bisse wit so vieler Übertreibung ausgestattete Schreckensbothschaft zu brühigen. Zu Fulda hatte sich in der Tyatdie Nachricht von einer contagiö'scn Krankheit verbreitet, welche zu W-ilar, im Großherzogthum Zachsen-. Wei« MOV, durch Einfuhr bengalischer Baumwolle für die dor» tig« Varchentmanufactur, ausgebrochen, mit Anschwel» len des Halses verbunden, und nach Mey Tagen todt« lich seyn sollte. Der Medicinalrath, Dr. Schneider zu Fulda, zog daher allobald auf Veranlassung dcr Poli-zeydirection, officielle Nachweisungen über dieses besorg-liche Gerücht ein, welche ergaben, daß der Grund deü« selben ein ansteckendes Nervenfieber ist, woran zu Wei' lar mehrere Einwohner, darunter auch Fabrikardeiter, erkrankt, und zwey Individuen verstorben find. Aus Urkunde des Mt'ls mögen die Kranken die Vesorgniß geäußert kaden, durch einen pestartigen Stoff in dcr indischen Baumwolle angesteckt worden zu seyn. Der zrosiherzogl'che Venmte zu Stadt-Lengsfeld eilte daher sogleich nach Weilar, um die schleunigsten Vorse?)ern Influenzen, vielleicht von dem allzu heißen Som° M«r und d«« unMchen Temperatur der Nächte herrührt. Die Anzahl der Ktanken ift unt« 3o, von denen die meisten auf der Genesung sind. In der Umgegend ist die Krankheit entweder ganz unbekannt, oder doch nicht ansteckend, und demnach die Gefahr einer Contagion nicht vorhanden. Übrigens würden in jedem Falle — wie wir zu bemerken autorisirt sind — wenn zu solcher Befürchtung ein Anlaß slch ereignet haben würde, nicht nur alsobald die strengsten Sicherheitsmaßregeln getlof-fcn, sondern such das Publicnm sowohl, als die betreff senden Behörden deä In- und Auslandes, unverweilt in Kenntniß gesetzt worden seyn, um jede öffnullche und Priyatvorsicht anzusprechen." Det königl. preußische General Menü von Mmn-toli, welcher kürzlich nber Italien von feiner antiquari-schen Reise nach Ägypten zurückgekehrt ist, hat, außer dem bekannten Verlust der zu Wasser tranZportirten Ausdeute seiner Forschungen, dennoch einen bedeuten» den Theil seiner aus diesem merlwürdigen Lande mit' gedracyten Seltenheiten, für die der Landtrancport ge» wahltwar, gerettet, uud solche vorläufig in einem Saale, im Schloß zu Mondijou, aufstellen lassen. Man be» mcrtt darunter sehr wohlerhaltcne Mumien von Men» schcn und Thieren, erstere in dreyfachen Sargverschlägen,, mehrere Aasgrabungen des alten Thebens, Denk« mahler der Pyramiden nnd ägyptische Hausgötter aus Granit gehauen, treffliche Scarabäen, Figuren mit Hieroglyphen, und eine bedeutend? Amcchl von beschriebenen PapyrusroUen lt., welche Schätze eines ehrwür, digcn Alterthums der Herr General von Menü mit ge» wohnte« Liberalität'den Forschungen der Gelehrten und dem Anschauen der Kunstfreunde eröffnet. Frcmoen ° Anzeige. Angekommenden 24. November. Frau Baroninn v. Humbracht, k. k. Gubernialraths und ttreishauptman','!» ; Gattinn, mit ihrer Nichte, von Vresfanone in Tyrol nach Trieft. — Frau Anna Probst, penstonirten Cameral-Zahlmeisters Gattinn , von Trieft nach Gräh. Den 25. Frau Fürstinn Kinsky, mit 2 Söhnen und derHenriettc Gräfinn v. Gaisruck, von Wien nach Trieft» Den 26. Herr Anton Ostheimer, k. k. Geometel, von Salchurg nach Neustadtl. ^ W e ch s e l c u r s. Am 2.^. Nov. war zu Wien der Mittelkreis det Staatsschuldverschreibungen zn 5 pCt. ln CM, 672^6; Wiener Stadt'.Banco-Qblig zu 2 1/2 pCi'. in CM. 29 ^ Cürs auf Augsburg, für 100 Guld. Curr., Gulc-ett 100 Ufo. — Cönventionsmün.^> Mt 2/,9 7/tt, Bank - Actien pr. Stück 94I in EM. Ignssj Aloys Edl. v. Kleznmttyr, Verleger und Redacteur.