5 ImtL - Vlatt zur Laibacher Zeitung. .1.? 128. Donnerstag ven 26. GetHber 18^ Nubernial- Verlautbarungen. Z. 1L03. (2) Nr. 23628. Surrende des k. k. il lyrisch en Guberniums. Die Kosten der Criminal« Voruntersuchung find den politischen Obrigkeiten zu ersetzen. — Es ist die Frage entstanden, ob die während der Criminal-Voruntersuchung aufgelaufenen Aetzungskosten aus dem Vermögen der In-quisiten eingebracht werden dürfen. — Es haben nun Seine k. k. Majestät mit allerhöchster Entschließung vom 5. September d. I. in Betreff der von volitifchm Obrigkeiten während einer Criminal-Voruntersuchung be-stritte^en Verpflcgskosten von verhafteten Be« schuldigten Folgendes anzuordnen geruhet: Der politischen Obrigkeit gebühret der Erjatz derjenigen Kosten, welche sie im Falle einer nach Vorschrift des Gesetzbuches über Werbrechen vorgenommenen Verhaftung auf die Verpflegung des Beschuldigten verwendet, und vor Schöpfung des Urtheils dem Criminal-Gerichte gehörig nachgewiesen hat. — Diese gesetzliche Bestimmung wird in Folge hohen Hofkanzlci-Dccrctcs vom 12. September l843, Z. ^"/l77a, zur allgemeinen Kenntniß ge< bracht. — Laibach am 6. October 1843. Joseph Freiherr v. Weingarten, Landcö-Gouverneur. Carl Graf zu Wclsperg, Naiten au und P rim ör, Vice-Präsident. Friedrich Ritter v. Kreizberg, k. k. Gubernialrath. 3. 1601. (2) Nr. 24309. Concurs « Ausschreibung. 3ur Wilderbefetzung der am hiesigen k. k. Lyceum erledigten Lehrkanzel der Weltgeschichte und der lateinischen Philologie wird' zu Folge Decretts der h. k. k. Stuoienhofcommisslon vom 27. September d. I., 3. 6536, der Concurs ausgeschrieben, und am 29. December d. I. in Wien, Prag, Laibach und Olmütz abgehalten werden. — Diejenigen, welche sich um obcrwähnten Dienstesposten, mit welchem ein Gehalt von jährlichen 800fl. C. M., mit dem Norrückungsrechte in die höhern Gehaltsstufen von 900 fl. und 1000 si. E. M. verbunden ist, bewerben wollen, haben sich spätestens drei Tage vor Abhaltung der Concurs-Prüfung bei dem Philosoph. Studiendirectorate zu melden, und daselbst die, mtt dem Taufscheine , Moralitäts - und Studien-, dann mit den anfälligen Diensteszeugniffen oder sonstigen Ausweisen documentirten, an das hicror« tige Gubernium gerichteten Competenzgesuche zu übergeben, und darin nedstbei zu bemerken, ob sie, und in welchem Grade, mit einem bei der Philosoph. Lehranstalt angestellten Professor oder dem Studiendirector verwandt oder verschwägert sind. Laibach den 7. October 1343, 3. 1802. (2) Nr. 24163. Verlautbarung. Heinrich Friedrich Müller, Kunsthändler in Wien, in der Stadt Nro. 1149, hat als Bevollmächtigter von Artaria und Fontaine in Mannheim vorgestellt, daß in dem von hieraus unterm 23. Juli d. I., Nr. 17576, bekannt gegebenen Allerhöchsten ausschließenden Privilegium, für die Herausgabe des Kupferstiches — «die Kreuzabnahme nach Daniel äi VoNorr^ — zwar die Klausel enthalten sey, daß die Allerhöchste Privilegwms-Ertheilung auf jedem Exemplare anzuführen sey, daß jedoch, weil diese Exemplare noch vor der Allerhöchsten Privilegiums-Ertheilung ausgefertiget waren, die Erfüllung dieser Klausel nicht mehr möglich sey. — Bei diesem Thatbestande fand die hohe k. k. vereinigte 790 Hofkanzlei keinen Anstand, dem Gesuche der Bittsteller um Losza'hlung von der Befolgung jener Klausel zu willfahren, und die gehörige nachträgliche Verlautbarung dieser Loszählung anzuordnen, indem im Uebrigen der volle In» halt des Eingangs gedachten Allerhöchsten Privilegiums aufrecht erhalten bleibt. — Dieses wird in Folge hohen Hofkanzlei-DccrcteS vom 25. September d. I., Nr. ^"'/2595, nachträglich bekannt gemacht. — Laibacy am 8. October 1643. Z. 1788. (3) Nr. 26808. Kundmachung. Bei dem k. k. Cameral- und Kriegszahl« amte zu Linz ist die Stelle eines ersten Cassiers in Erledigung gekommen. Mit derselben ist ein sistemisirter Gehalt von siebenhundert Guloen Conv. Münze, und die Verpflichtung zum Erläge einer Dicnstcaution von Eintausend Gulden Conv. Münze verbunden. — Diejenigen, welche'sich um diese Stelle zu bewerben wünschen, haben ihre Gesuche mit allen ihrer Befähigung zu del selben, ihre bisherige Dienstleistung und Moralität, so wi^ die Fähigkeit zum Erläge der Cauiion nachweisenden Behelfen bei der k. k. od oer ennsischen Landesregierung bis zum letzten October 1843 im Wege ihrer vorgesetzten Behörden zu überreichen. — Endlich haben die Bittsteller in ihren Competentengesu-chcn auch anzuführen, ob sie mit einem Beamten des hiesigen k. k. Camera!- und Kriegs-zahlamtes verwandt oder verschwägert sind. — Von der k. k. ob der ennsischen Landesregie« rung. Linz am 25. September 18'l3. Joseph Greutter, k. k. Regierungs - Secretär. NreisamtliOe v erlautbarungen. Z. lSiZ. (2) Nr. 12609. Kundmachung. Zu Folge «tner rmt h. Guberl-iall Verordnung vom 7. September i8^3, Z. 21294, archer gelangten Ermächtigurig wnden am 3o. Octaber i8^3, und erforderlichen Falls auch am 2i. October d. I., in der Amtekanzlei dcr Herrschaft ^andspreis alle dieser Armcnfonds-Herrschaft gehörigen Garben « und Iugcnd-Zehente, in den Oitschaften: Optschina, Mar.-tmsdorf und Großlack mlt ^, dann Unter-ponlque, Iesere, Unterdobrova, Lukouk, Par» ,ouz, Tsc^eschnouk, Möglinig, Obcrdobrova und Slar'agora mit '/^ Gcoßanthell genannt, un^ Gradlsche bei ente uno Bergrechte, als: m den Weitigebirgen Grad.sche bei St. Anna, «Vludenperg, Klemosttrvitz, Altosteioch, Nich, pouzbenza, Neu« und Alc.Gradlsche u»,o Dermasch»nk, dle Bergrechte und Zehente nm allen V^; >n Neuosservitz der Zehent und das Vergrecht m>t ^ ; ,n Sualle und Sellaberg der ZehentMlt'/z und das Bera,-rechl m,t '/^, und m Gonnlla als Neugeraulh nur der Zchent mit ^ m Großanthcil und zwar: in den Wemgebirgen Studenzberg, Parjouz, Ictschkouz, Möglelnig, Veffelliza, Reoische, ^taragorcl, Hrastenbergundiiangenackermit '/, Bergrecht uno ^ Zehent; m Zeer '/3 Zchcnt und ,n Skriunlza und ein Thell von Parjou^, "ur ^ Zehenl, orlsschaftswelse auf 6 nach« einander folgende Jahre, d. ,. seit 1. Novcm, ber 1643 biohin i6/»9 versteigerungswelse ver« pachtet werden. — Hiezu werdm dle Pacht-luftigen mit dem Beisatz« eingeladen, sich am erstgenannten Tage ^bei diesen Versteigerungesi wahrend der gew^hi1l>chen Vor- und Nachmn« lagsstunden in der Amtskanzlei der Herrschaft landspreis einzufmden, wo die Plichtanschlage und d»e Pachlbedmgnisse schon von nun an be-llebig elngcsehen werden tonnen. — K. K. Krelsamt Neustadt! am 7. October i9/,3. Z. 1604. (2) Nr. 16952. Kundmachung. kaut hoher Gubelnial»Eröff,iung vom 6. October l. I., Z, «3/^6^, haben Se. Majestät mlt alle«hölyster Entschlnßunü vom 5. Sep» tember 0. I. allergnadlgst zu be,rill>gen geruhe^ daß be» dem l. f. Bczlrks »Comlmssiniace Freu» denlhcll zu Oberlalbach c,n drltter Amtsschr lllat, bltherlge Beschäftigung und, Dienstlc»' fiul-g, Alter, Gesundheit, Religion uno Familienstand auszuwlifen habe". -- K. ^k, KruS-öint Adelsbcrg qm 16. October »643. 79t Ltavl - und lanvrechNiche VerlautdarllNgcn. Z. 1790. (3) Nr. 8950. Won dem k. k. Stadt- und Landrechte in Krain wird den unbekannt wo befindlichen Rechtsnachfolgern dcs Pfarrers Mathias Gader, mittelst gegenwärtigen Edicts erinnert: Es habe wider dieselben bei diesem Gerichte die Pfarre Pfründe zu Scharfenbcrg, unter Vertretung der dießländigcn k. k. Kammerprocuratur, pw. Eigenthumsrechtcs aus den zu Gollobinek liegenden, der Herrschaft Scharfenberg «nd Berg-Nr, 1l zinsbaren Weingartens eingebracht, und um eine Tagsatzung, welche hiemit auf den 15. Jänner 1g'l4 früh u„? 9 Uhr vor diesem k. k. Stadt- und Landrechle bestimmt wird, gebeten. — Da der Aufenthaltsort der beklagten Mathiaö Gaber'schen Rechtsnachfolger diesem Gerichte unbekannt, und weil sie vielleicht aus den k. k. Erblanden abwesend sind, so hat man zu deren Vertheidigung, und auf ihre Gefahr und Unkosten den hierortigcu Gerichts-Aouocaten Dl-. K'.utschitsch als Curator bestellt, mit welchem die, angebrachte Rechtssache nach der bestehenden Gerichtsordnung ausgeführt und entschieden werden wird. —Die Geklagten werden dessen zu dem Ende erinnert, damit sie allenfalls zu rechter Zeit selbst erscheinen, oder in» zwischen dem bestimmten Vertreter, Dr. Kau-tschitsch, Nechtsbchelfe an die Hand zu geben, oder auch sich selbst einen andern Sachwalter zu bestellen und diesem Gerichte namhaft zu machen, und überhaupt im rechtlichen ordnungs« 'mäßigen Wege einzuschreiten wissen mögen, ins» besondere, da sie sich die aus ihrer Verabsäu-»nung entstehenden Folgen selbst beizumcffen haben werden. — Laibach am 50, October 18^3. Z. 1791. (3) Nr. 8974. Von dem k. k. Stadt- und Landrechte in Krain wird bekannt gemacht: Es sey über Ansuchen des Matthäus Tschrrne, als erklärten tz'rben, zur Erforschung der Schuldenlast nach dem am 4. Juni 1843 verstorbenen Simon . Tschernc, die Tagsatzung auf den 20, Nouem-ber 1843 Vormittags um 9 Uhr vor diesem k. k. Stadt- und Landrechte bestimmt worden, bei welcher alle jene, welche an diesen Verlaß aus was immer für einem Rechtö-grunde Anspruch zu stellen vermeinen, solchen so gewiß anmelden und rcchtsgeltend darthun sollen, widrigens sie die Folgen des §. 614 b. G. 33. sich selbst zuzuschreiben haben wcr-oen. - Laibach den 10. October 1843. 3-,'?9ä. (2) Li citation der zur Dotation des Bisthums Scck^u in Steyermark gchorigcn Herrschaft Wasserbelg, im Iudenburgcr Krose. — Von bcm k. k. sieyermarkllchcn Landi-echte wird bekannt gee macht: CZ sey über Ansuchen des hochwürdig, sten Fürstbischofs von Vcckau, Roman Seba« filali, dte Vl5,Nlihmc der mit hoher s. k. Hof-kalizlti-Vcrordmll g v»m 22. August i8^3, Zahl 269^6, bewilligien gerichtlichen Vclstcige-rung d,r zur Dl.'t.itic'r, dcs Bisthums Seckall gehörigen HeN'sch^fc Wasserblrg i>, Obe>stcy?c bewilliget, und hlsju ^e Tags-itzmig auf den 27. 3lovcmbc> 18^,) Vormittags von 9 dls i2 llhr lm landreldil chei Riühszlminer angeoro.-net n?l.'rdeli. — Dics. Her«schaft l"-gl ln Stcper, mark, Iudenburgcr Kreises, vier Mille» von ver Kreiesscidt Iudclibui-a,, zwel Meilm von der Stadt Kllttelfcld entfernt, in der Glmeln-de Ingering, Pnnre Gt. Pcter in der Gail, und begeht an Gebäuden: aus einem gro-ßcn gcmaueltcn Schlosse sammt den erforderli» chcn Wirthschaftsgebäuden; an Grunostük» kcn: nach dcn lltiverbüigten neues?en eotassral« Erhebungen aus «l Joch c)c)l lUI Klafter an Acckcvn, 37 Joch i6l ^Klafter an Wlesen, 1 Joch l,6 liüKlafl^' an Garten, 10 Joch 746 ^Klafter an Wcidcn, und 233^ Joch y53 HHKlft. Waldungen; an U nrerth a nen: aus 290 Rustical» ulil» 17 Dominical Nrbavszahlen, wovon l22<ücksässlg, i65 aberzulehnbarsind^ an Hoheiten- aus der hohcn und mede, rcn ganz einbainn'gen Jagd ln den ausge< dehnten und besonders für das Hochwild günstig gelegenen Gemeinden Gail und Ingcrl^g, dann aus ter Fischerei Gray 6m 26. Septcmbc».' i6^3. "' '' ' " 792 D Nemtliche Verlautbarungen. Z. 1772. (3) Nr. 220». Edict. Von dem k. k. Vezirks-Commissariate Gurk-feld wird hlemit kuud gemacht: DaS lobl,che k. k. Krelsaml Neussadtl hat nut Verordnulig, vom II. October 1642, Z. »0012, die Rtal' Erecu!,on der von ihren Besitzen verlassenen, in Hrastie gelegenen, der Herrschaft Thurnam« hart dltlistbaren Realitäten, als : der »n^Rectf. Nr. »6« auf Mickael Doorneg vergewährten, tzenchtllch auf 69 si. 56 kr. geschätzten Dreiviertel« Hübe; der 5uk Rectf. Nr. iL3 und i3/» auf Andreas Matkcuzh urb Ioftph Bambnsch vergewahrten, gerichtlich auf »22 ft. 5l V» kr. geschätzten Ganzhube, und der »ud Reclf. Nr. ,67 auf Matthäus Novak verglwahrlm, auf »g ft '/^ kr. geschätzten Halbhube, zur 3m» brmgung der Rückstände an landlsfüistllchen Steuern angeordnet. — Zu d»esem Ende wer« den dre» Fellbletungstagsayungen, als am »7. November , ly. December i8/z2 und ,9. Jänner i6Hä, jedesmal Vormittags um 9 Uhr in der hierortlgen Amtskanjlei m»t dem Be«satze angeordnet, daß diese Realitälen nur bei der dritten Tagsatzung unt«r dem Schahunasprelse hlnt-angegeben werden. — Das Schätzuigs»Ps0: «ocoll und dl« Grundbuchsertracle können l»«i dlesem Bezirks»Commissariate «mgeiehen welden. — K. K. Bezlrks» Eommissanat den 26. Slp« tember »6^3. verwischte V^criHUtdarungen. G d i c t. Vom Bezirksgerichte Pöllano wird hiemie dekannc gemacht: lZg sey rnu BesHeibe vcm »4. Oc^ber »945, 3- 63c>, in tie executive Feilbie. «ung der, dem Johann Göstel von Wüstvih gc« l?öligen Realitäten, als: der Vi« Hübe, Rect. Nl. 5»l 4/12 sammt Wob«- und Windsch^ftsge« bäuden Hü. «Nr. 4 zu Wüstritz unter Herrschaft Polwno, cineü Weinganenö sammt t> Quad. Hlaftö, messendem KeNer im Straßcnberge «ul» Grundbuckö'^oin. 29, Fol. ,45, unter He»r« scbaft PoNand, und eines Weingartens in Do» blilschderge Luk. Dam. I^inp. Grund» 3t?. 47 unter Herrschaft Goltschee, dann einiger Fahr. nissc. al6: 2 Schweine, » Schafe, 1 Kuh, z Boltung, » Wagen, la Zentner Heu, »0 Zent« »er Stroh, 2 Fässer, 2 Bottungen, « Presse. » Treltroq, « T^sch, pw. dem Andreas llgnitsch vcn WüstliH schuldigen 262 ft. und 77 s!. c. 5. c. gcrviNigt, und zur Vornahme die erste Tagfahrt auf dcn »,. November, die zweite auf den ,,. December »6^3 und tie dritte auf den ,». Iän. ner 1644, jedesmal um die »0. Frühstunde in 4» — loco Wüssritz mit dem Beisatze angeordnet wsr» den. dah eiese Gegenstände weder bei der ersten noch zweiten, wohl aber bei der dritten Tagfahrt auch unter dem Schähmigsweltde vr. 919 st. werden hintangcgeben werden. Das Schätzungg« protocol!, die Glundbuchsextracte und die Feilbie-tungtzdedingnisse tonnen hiergerichlü cingeschcl» werden. Bezirksgericht Polland am 14. October ,842. Z. ,774. (3) Nr. 2762. G d i c t. Von dem gefertigten Bezirksgerichte als Real» undPersonalinstanz, wird hiemit aNgemein tund gemacht: Og sey in der Oxeculionssache des Fran, Ruß von Honigstem, pto. 22 ft. 3 kr. c 5. c., in lie executive Feilbietung der, dem S^uldner Franz Ienilsch vul^o Primz von Karcndorf, mil Veschtioe vom heutigen, in eie «recutive Feilbie» lung tessen oe, Herrschaft Ruperlöhof zuli Urb. Nr. ,25ditnstbalen, zu Karendorf gelegenen, mit d,m executiven Pfandrechte belegten, gerichtlich auf 25« ft. bcwtllh»ten Ganzhubc sammt An» und Zugeh5r, Wohn« und Wirtschaftsgebäuden, dann dessen auf H3ft. berverlhelen und mit Pfano belegten Fährnisse, als: , Kuh, » Oechsel, 3 Schweine, 4 Merling Halden, 4 Merling Korn, 3a Merling O»däpfel, 4 Truhen und , Kasten, gln?»lUge«, unv hiezu drei Tagsatzungen, als: auf den l, November, «». December d I. und »3. Jänner ,644 loco Karendorf, jedesmal früh y bis »2 Uhr mi» dem Beisätze angeordnet worden sly, daö sämmtliche Pertaufsgegenstänre nur bci der dritten Tagsahung unter dem SchätzungK« werth hintangegeben rverden. Die Schätzung, der Grundbuchsextract und dieLicitationöbedingnissetönnenzu den gewöhnlichen Umtsstunden hieramlg eingesehen werden. Hteju werden Kaufliebhaber mit dem Bei» fatze eingeladen, daß sie sich mit einem Vadium pr. 25ft. am Licitationstagc zu versehen haben. Bezirksgericht Rupertödof zu Neustadtl am 9. September »843. Z. 1792. (3) Nr. ,gä3. G d i c t. Von dem Bezirksgerichte der t. k. Staats. Herrschaft Lack wlrd hi»mit kund gemacht: M sey zur L'quidilung des Activ. und Passio-Stanoes und sohinigen Berlahabhandlung nach der zu Dörfern am 6. August »842 verstorbenen Maria Satotnig, die Tagfahung auf den 2. November l. I>, Vormittags um 9 Uhr mit dcm angeorll« net, daß alle jene, welche auf diesen Verlaß Ansprüche zu machen vermeinen, sogewiß zu er« scheinen und ihre Ansprüche geltend zu machen haben, widrigens der Verlaß den sich legilimi« renden Grben eingeantworiet wird. Bezirksgericht der t. k-. Staatsherrschaft 3aH am »3. October »343. 793 ' C5ubernial - Verlautbarungen. Z. 1789. Nr. 232g3. f u r r e n d e über Veränderungen bei verliehe» nen Privilegien. — Zufolge hohen Hof, kammer-Decrctcs vom l2. d. Vi., Z. 55ooi, hat Heinrich Kcndall das Miteigenthum seiner zwei auf drei Jahre e>wicklcn Privilegien: u) auf Vcrb,sserung in dcr Fabrication der für Manufacture« anwendbaren Walkse>fe, ääu. l^. Fcbruar «6^3; dann I>) auf Elfin» dung Utid Verbesserung in der Fabrlcatlon dcr Seise überhaupt, ääo. ^3. Februar 164)/ an den Präger Kaufmann F. A. Müller, Mlt der Bcschälikulig der Ausübung lm Königreiche Böhmen übe-tragen. — Dann wurden nach» folgende Privilegien verlängert: am 9. l. M./ Z. 3^976 auf das drltle Jahr, das dem Ehrl-siianHeumanam 9. August 18^ l verliehene Pri« vilegium auf eine Verbesserung der unterm 10. November l6/,c» prlv Elsin^Ulig in der Verfertigung der Polsterung der Mcubeln; am 9. d. M., Z. Z5Ü04, auf das zweite Jahr, das dem Johann Saburklwicz unterm 59. Auguss v. I. verliehene Pliv«leg>um auf einesdung und Verbcss«rung an den Haartouren und den Tou-renfedern; am 7. d. M., Z. 3^979, aufdas vierte Jahr/ das dem Kristan Steilikeller un-lerck 7. August l6/l0 verliehene Privilegium auf eine Verbesserung in der Construction von Harmoniken; am 9. September d. I., Z. 36673, auf daß zweite, dritte, vierte uno fünfte Jahr, das dem Franz Perin« unterm ,9. August »842 verliehene Privilegium auf die Elfindung dcr Construction einer m>t Elsen belegten Holz' bahn vom doppelten Geleise; am 9. d. M, Z. 2^67/;, aufdas vierte, fünfte und'sechste Jahr, das dem Johann Rove^si unterm 27.Iuni l6^c» vrliehenc dreijährige Privilegium auf die Erfindung einer undurchdringlichen Dicke zum Ueberz>ehen der Futterale für Phosuhorzünd-Hölzchen, rvelch,s nach dessem Todein dasEigen« ihum seines Adoptiv-Sohnes und Erben Sera» jmo Scopln» Übergängen ist; am 7. d. M>, Z. 35Ü07/ das dem Franz Blcnert unterm H. August ,3/»2 verl,eh?ne Privilegium auf e,ne neue Verbesserulig >n der Zudertttung der Resonanzböden auf das zweite Jahr; am 9. d. M., Z. 35308, das dem Ernst Manchutll unterm 6. August i6/z2 verliehene, und m der Folge mittelst Cession in das Mtteigemhum des Joseph Mattutta übergangene Prluilegium ^lllf die Erfindung einer neuen Art Wa-glnverbindung und Wag«nfedlrstcllm,g, auf die weitere Dauer eines, d. i. des zweiten Jahres; am 9. d. M., Z. 34977, auf daS dritte Jahr, daS dem Joseph Sommermayer unterm 6. August l6/»i verliehene Privilegium auf «»lie Erfindung und Verbesserung der Sparherde und Oefen; am 9. d. M., Z. 356t>6, auf das fünfte Jahr, das ursprünglich d,m F>anz Meil, Franz Äncsehorik und Io, seph August Dirpbeck verliehene, und in der Folge mittelst Cession in das Mitelgenthum dls Franz Me, m,t Zustimmung deS Herrn Preisgebers, das Programm und setzet zur Einsendung der Abhandlungen eine neue Frist fell. Der ausgesetzte Preis von lgo stück Ducaten wild Ilnem zuerkannt, jwelcher zur Belehrung des Volkk styn. — D»e Manu- script« müssen ksssenfrei vor dem 3l. Jänner i6/»5 be» dem Secretariate der Academie zu Venedig c'ngesendet seyn. Solche müssen nach der bestehenden Gepfibgenheu mit e»ner Dcvlse vcrsehin werden, welch? auch auf der Außenseite emes müemzusendenden versiegelten Billets, dann inwendig den Tauf- und Zunamen, dann dln Aufenthaltsort des Verfassers enthalt, an« zus.tzen ist. — Der Preis wird am 3o. Mai i6^5, als am Namensfeste unseres gnädigsten Kaijcrs, i„ feierlicher Versammlung zuerkannt, worauf das, hie gleiche Devise enthaltende V>l-let ttöffnet wird. — Das gekrönte Werk bleibt ein Elgenlhum der Academie, welche dessen Vc«< öffentllchung auf die zwickmaß'gste Art einleiten kann. — Die übrigen eingesendeten Abhalidlungen werden auf Verlangen, gegen Empfangsbestätigung nebst den uneröffnet gebliebenen Bllletcn während des Jahres 1845 rückerf.lgt werden. — Vollte unter den eingesendeten Verhandlungen keine als prelswürdla alierkannt werden, so w,rd die Einsenrungsfrlst bls zum 3o. Mai 16^6 erstrecket, in welchem Jahre sodann der Preis entweder ganz oder auch getheilt vertheilt wird, selbst falls auch keine der eingesendeten Abhandlungen der Aufgabe ganz entsprechen sollte, wenn dieselbe nur emigle Nützliches enthält. — FallS unter den emg«sendeten Abhandlungen außer dem mit dem ausgesetzten Pre'se dctheil« ten, sich noch ein Werk vorfinden sollte, welches von dem Institute als ausgezeichnet und verdienstvoll alierkannt würde, so wird für selch's der ebenfalls von dem hochw. Bischöfe, Herrn Canova, ausgesetzte zweit? Preis vott 40 Ducaten ertheilt werden. — Vmcdlg am 2o. Mal 1643. Manin, Pl'a'sident. Pasini , Sekretär. Z. 1616. (,) Nr. 137c». Lombardisch'Venezianisches Königreich. K. K. Academie der bildenden Künste und Wissen schafte n. —Programm. Da über die unterm 1. Juni iL^i, Z. 6d/i, veröffentlichte Preisfrage keme Abhandlung eingesei-det wurde, der der, dmch d,e Freigebigkeit Allerhöchst Seiner Maiestat ausgesetzte Preis hätt? ^erkannt werden können, so wlrd oon Sette dec k. k. Academie dieselbe Preisfrage er» n«ucrt,uno es wird gleichzeitig den Przlswerbern zur Bedingung gemacht, anzugeben, nach welchen 796 Hzufttgrundsayen des politischen Haushaltes, und nach welchen Gepflogenheit- Grundsätzen der Verwaltung die Unterstützungen durch Mllde Beiträge vertheilt werden sollen, damit dadurch der physische und moralise Zustand verbessert, Nicht aber Müßigganq und Tiägheit unter-halten, und be» den Bethcilten jede Thatkraft erstickt werde. —Wünschensiverlh wi d es, daß dle Preiswerber, mit Benützung der vlclen neuer« lichen Abhandlungen ü^er Armuth und öffent» licht Wohlthätigkeit, mchrdurch practische Vor» fallt als durch theoretüche, abstrackle Ansichten begründen. ZurVcdmgniß wird festgesetzt, daß die aufgestellten Grundsaye füc die italienischen Provmzen und vorzüglich für die Zladc Vene« dlg anwendbar seyn müssen. Der Preis belauft sich auf »6oo Oist?rre>cher Lire. — Fiemde und einheimüch^ Mitgl>eder der Academe werben zur Preisbewerbung zugelassen. Die Abhand« lungen können in der italienische, lateinischen, französischen oder deutschen Sprache abgefaßt seyn, müssenjedoch sostenf.rei vor oem I». Jänner 1845 an das secretariat der Academic zu Ve» nedig eingesendet und nach der Gepst^genheit mit einer Devise verfehln seyn^ welche sich auch auf der Außenseite dts gleichzeitig einzusendenden, den Zu- und Taufnamen, dann Wc>hn» on dcs Verfassers enthaltenden versiegelten Billets befinden muß. — Das Prämillm wird in der Ansammlung am Io. Mai 18^5 , als am Namenstage unseres gnädigsten Kaisers, zuerkannt und das betreffende BMct eröffnet weiden. Die gekrönte Abhandlung wird e»n Eigenthum der Academie; die übrigen elng.sen» dtten Abhandlungen werden nebst den dozu ge« hängen versiegelt belassenen Bllletcn auf Verlangen geglllgt?si Pre-s in Vl)r: schlag zu brmgm, so hat sie beschlossen, selbcn jener Abhandlung zuzuerkennen, welche das Verhältniß zwlschm der höchsten Soannuni d<-s Wasser« dampfiS und dem entsprechenden Wärmegrade theoretisch bestimmt, und somit eine allgemeine Io».'Mtl fesisilllt, welche die Entwickelung der« selben Quantität im geringeren oder höchsten beobachteten Spannungsgrade angibt; welches die absolute Quantität des erforderlichen War« me^rades bezeichnet, um eine gegebene Menge Wasser in Dämpfe minderer oder höchster Spa<» nung zu U"wanbcln, welches, wenn die erwi » mende Overssäche der beständigen uder veränderli, chen srh'yenocn Kcast, die Mcnge dcs Wassers, der Dru.5, unter welchem sib der Dampf bildsl, d des l'on So>nin,n>; bei lierändertem llinfanqe für Wasseidalnp^e aufrecht erhalten werben kann; cm Grundsly, der 03N Pambour zur P üful^g der Dnnpf.-naschinen bercüs aufge« stellt wurde. — Als Preis sino igao Oester« re,cher ^re auligcs yt. — In ^ und ausländi» se Abhandlungen könn n in ltalie» n schtr, lal.'lnisch'.'r, flanzösiicher oder deutscher Sprache abgefaßt seyn; dieselben sind unko» stellfltl vl)r dem 23, Februar ig^5 bei dem Secretariate der Acad,'mie zu Venedig adzu» geden. Nach der Gepflogenheit sollen dieselben mit einer Devile v^sehcn werden, welche aufoecAußenslile elnes miteinjusendenden Versiegelten, inwendig d?n Tauf» und Zunamen, dann W«.'hl?0l't dcs Verf^!s>ls enthallenden Blllits wiederholt ist. — Der PreiS wird >n öffcntll« cher feierlicher V^rjammlung am 3o. Mai »6^5, als am NnNlNstage a, H Seiner Majestät unsers anadigsteli Kaisers, zuerkannt werden, bei welchcrsodann das mit der Devise des gekrönten Werkes versehene Villet geöffn't wird. — Das mit dem Preise bethnlte Wcrk wird ein Eigenthum der Academie; die übrigen eingesendeten Abhandlungen können nebst den Bllleten / gegen Empfangsbestätigung, während dcs Jahres l3^5 wieder erhoben werben. — Venedig am Za. Mai iä^I. M a n i n , Präsident. P a sin i , Secretär. 3. 1823. Nr. 26518. »ä Nr. 24^32. Der k. k. Cameral- Gefallen-Verwaltung für Steyermark und Illyrien. — Da die k. k. Hofkammer wahrgenommen hat, daß die Bestimmung des H. 660 des G. St. G. B. hinsichtlich der Angabe der Stunde der Aufnahme der Proto-colle bei Gefällsüdertretungs - Untersuchungen nicht beobachtet wird, und da durch die Unterlassung dieser Angabe die Controlle der Richtigkeit der Aufrechnung der Eerichtsbei- MalMge^uDen unmogllcy gemaHt wird, so keryalt die k. k. Cameralgefällen-Verwaltung den Auftrag, sämmtlichen Gefällsorganen die obbemerkte gesetzliche Bestimmung ii» Erinnerung zu dringen, und denselben aufzutragen, daß in den gedachten Protocol!^! jedesmal wie ein Verhör begonnen, m,o wi>' dasselbe geschlossen oder auch nur abgebrochen wird, die Stunde genau anzugeben sey, zu welcher daä Verhör begonnen, geschlossen, abgebrochen, oder wioer aufgenommen wurve. Auch haben die Cameralliezirksbehö'rden, so wie die k. k. Cameralgefällen . Verwaltung strenge darüber zu wachen, daß hinsichlliä) o<,>r Auszahlung der Gebühren für die Gericbtsbeisltzer bel den Gefällsstrafocrhören kein Mißbrauch getrieben werde, daß insbesondere keine Verhöre, die füglich im Zusammenhange Statt finden könn, ten, unterbrochen werden, um dem Gerichts-beistand«! größere Gebühren zu verschaffen, und kaß die Bestimwunq des Hofdecretes vom 6. Juni 1338, Z ""7l°.3. nach welcher die Vornahme des Verhörs verschiedener Personen oder der Eintritt anderer Untersuchungsorgane nicht als eine neue Sitzung anzusehen ist, slch stets gegenwärtig gehalten werde. — Es ist ferner darauf zu dringen, daß auch den Quittungen der Gerichtsbciftä'nde bei Verhören in GefallSÜbertrctungs. Angelegenheiten die in dem I I. Absätze des Hofoecretes vom 2. Jänner »839, Z. ^"/^^, angeordnete Klausel beigefügt werde. — Wien am 6. Sept. 1843. Ioj. Hauer, m. p. Krcißle, rn. p. 3.^793. (,) Edict. Nr. »286. Bon dem Beziltsgcrichle Wclxelberg wish hicm'lt bekannt gemacht: Eä sey über Elnschreilcn des Laidacker Handelsinannes Gustav Haimann, von dem höchlöblichen k. k. Stadt, und Land, rechte in Krain in die Reassumi,ung der mit Bescheid vsm ,3. Mai I. I., Z. ,29, bewilligten, aber unterbliebenen Feilbietung des der Marga« retha Osimk gehörigen, in der Stadt Weixelburg il^d 6onsc. Nr. ,» gelegenen Hauses, so wie des unterhalb dieser Stadt gelegenen, dazu gehö. rigen Meierhofes s^mmt Wiesenanlheile und ei' ^eZ Waldantheilcs und Schabjek, gewilliget, und seyen zu der«n Vornahme hiergelicbls t>ie drei Tagfahrten, auf ten »3. November, ,3. Decem. ber l I. und »3. Jänner k. I. »8^4, jedesmal um 9 Uhr früh in loco Weixelburg mit dem festgesetzt worden, daß diese Realitäten erst bei der dlitlen Feilbietung unter dem Schähungg. werthe pr. »76a st. werden hintangegeben werden. Daü Schätzungsprolocoll, der Grundbuchsex« tract und die Licitatlonsbedingnisse können hier« gelichtS, letztere auch bei dem Hrn. Johann N. Dr. Pascdali in Laibacl) eingesehen weiden. Bezilksgeiicht Weixclderg am 2.. August >6 3. Z. läuä. (z) Nr. ,:^6. Edict. Von dem k. f. Nezilkö^eliHte Idlia rri^o bekannt gcmacdt: Neber Il,>langcn r,H Michael Isi.'nilfch von Obelbresnig <^' l'l-u^« 23. Scptem« der 'U4Z, Z. »276, rvuldt in die executive Vcr. äußerung 0er, dem Michael Thrcun gebörigen, zu P^ltot Hs.'Z- 4 liegende»', de^ t. k. «Zaineral-Herlschaft Lack 5!il) Ulb. Nr. »« dienstbaren, ge. richtlich auf 2»<)5st. geschätzten Ganzhube, liegen aug dem l,lrlheile vom »7. November »642 schul« dlgcn ,,7 ft. Zo kr. gewlNlgtt, uno hiczu dr,i Tagsatzungen, und zwar: der ,4. November und 12. December, dann der Zo. Jänner »644 l. I-, Flüh 9 Uhr in loco der Realität mit d,m B»ic sahe anberaumt, daß diese Realität bei c«r ersten uno zweiten Feilbielungslagsahung nur um oder über oen Schäyungswelth, bei der dritten ab