; ^ 80. Jahrgang Erscheint wöchentlich sechsmal (mit Ausnahme der Feiertage). Schriftleitung, Verwaltung und Buchdruckerei Tel. 25-67, 25-68. 25-69. Maribor. Kopališka ul. 6 li I Nr. 276 Mittwoch, den 4. Dezember 1940 Inseraten- und Abonnements-Annahme in der Verwaltung. Bezugspreis: \bholen oder durch die Post monatlich Din 23.—, bei Zustellung Din 24.-*-, (ür das Ausland monatlich Din 35.—. Einzelnummer Din 1.50 und Din 2.—. Manuskripte werden nicht retourniert Bei Anfragen Rückporto beilegen. Poštnina plačana v gotovini. Preis Din VSO Amriborer Leitung Andauernder Rückzug der Italiener in Albanien ^urdbibart und überaus berluflrzi fte Kamp e an allen Abschnitten des italo-griechifchen Kriegsschauplatzes / Rom me ve: b u ige Abwehr gruchhcher Maffenangr»ffe / Athen: Fluchtartiger Rückzug Ser ^saiiener auf Eivaffan und Tirana m. 3. Dez. (Avala- Stefani) Der ita j^n.sche Wehrmachtsbericht vom Montag at folgenden Wortlaut: b»k ^auPtcluartier der Wehrmacht gibt . der griechischen Front s’nd heftige "griffe des Feindes überall zu.ückge-. le8en worden, Der Feind, der durch un-v Gegenangriffe auf seine Ausgangs-8'®’f®n zurückgeworfen wurde, hat cnv/ere Verluste, besonders auf dem shten Flügel der neunten Armee davon-^tragen, insbesondere aber dort, wo der , "rch intensives Artilleriefeuer vorberei-e Angriff von einem ganzen Armee- korps durchgeführt wurde. An der Front der elften Armee haben sich vor allem zwei Bataillone der Division Pusteria und die Division Ferrara ausgezeichnet. An der Spitze des 47. Infanterie, egimentes ist Oberst Trizlo als Held gefallen. Kavallerieabteilungen, die von unseren Alpenjägern überrascht wurden, sind vernichtet worden. Feindliche Flugzeuge haben ergebnislos Bomben auf unbewohnte Gsd e-1 te einiger Inseln des Dodekanes abgeworfen. Beograd, 3. Dez. (United Press). Wie den Berichten des griechisch en Rundfunks zu entnehmen ist, sind die girechischen Truppen, d e im Raume von Podgradec operieren, bereits 18 Meilen über diese Stadt hinaus vorgerückt. Die Griechen stehen auf diese Welse etwa 30 Meilen (zirka 50 Kilometer) vor der albanischen Hauptstadt Tirana. Eine dort kämpfende italienische Alplnl-Division müsse als vollkommen aufgerieben betrachtet werden. Die italienischen Truppen ziehen sich fluchtartig entlang des Skumbi-Flusses in der Richtung auf El bassan und Tirana zurück. Die strategische Lage der Ital'ener sei in diesem Sektor hoffnungslos. Ferner wird berichtet, daß der albanische Hafen Santi Quaranta von den griechischen Truppen bereits umzingelt sei. Bitolj, 3, Dez. (Reuter)Die italienischen Trappen, die in NordaSbanlen stehen, befinden sich auf dem Rückzuge in der Richtung auf Elbassan, etwa 18 Meilen von Tirana. Wegen der Schneestürme und starker Wolkenbildung sind die Aktionen der Luftwaffe erschwert. Rom, 3. Dez. (United Press) Die blumigsten Kämpfe im ita’o-griechischen Kriege spielten sich bisher im Raume von Argyrocastro ab, wo nach italienischen Berichten die angreifenden griechischen Trappen mit schweren Verlusten zurückgeschlagen wurden. T.euer Maffm Lustanpriff cu* Bristv timfang des Srofiangr ffes au? Esur amv on - 400 Todesopfer — Die Afüore der bri ttchen Luftwaffe ^ " n Sebastian, 3. Dez. (Avala-i e^nl). Nach Mitteilungen aus London das Bombardement Soutamptons, wel. es zwei Nächte nacheinander mit Bom-y6n belegt worden war, nicht nur dem '"fange, sondern auch der Intensität ,ach heftiger gewesen als das Bomba e"1ent von Coventry. j. o m s t e r d a m, 3. Dez. (Avala DNB). e>' das gestrige Bombardement South-"'Ptons meldete der englische Rundfunk ^hträglich, daß außer in den Vorstäd-,n auch im Geschäftszentrum sowie an "deren Stellen der Stadt Stromkabel so Wie Gas seii und Wasserleitungrohre zerris- h wurden. Hiebei wur ?e vom englischen ""dfunk konstatiert, daß die Zahl der Zivi], t'gki ®n Todesopfer trotz der großen Hef-e't der Angriffe nicht groß gewesen sei. Nach letzten Meldungen wurden gegen 400 Personen getötet. Berlin, 3. Dez. (United Press). Wie das Deutsche Nachrichtenbüro meldet, haben starke deutsche Luftgeschwader heute früh den südwestlichen britischen Hafen Bristol neuerd'ngs mit Bomben belegt. Die großen Brände sind über den Kanal bis nach Cherbourg, also etwa hun. 'ert Meilen weit, zu sehen. London, 3. Dez. (United Press). Da rTische Luftfahrtministerium meldet 3., daß britische Bomber in den letzten 24 Stunden verschiedene feindliche Ziele in Norddeutsch'and, Norwegen, Dänemark und im besetzten Frankreich mit Bomben belegt haben, wobei besonders Wilhelmshaven schwer zu leiden hatte. Berlin, 3. Dezember. (Avala-DNB) In London wurde gestern amtlich mitgeteilt, dass britische Flieger in der Nacht von Sonntag auf Montag den deutschen Hafen Wilhelmshaven mit Bomben belegt und schwere Schäden bewirkt hätten. Von deutscher Seite wird hiezu festgestellt, dass in der genannten Nacht über Wilhelmshaven und der Umgebung kein einziges britisches Flugzeug gesichtet u. dass auch keine einzige Bombe abgeworfen wurde. Wohl sind aber englische Flieger im Schutze der Dunkelheit Montag früh bis Cuxhaven, d. i. etwa 50 Kilometer nordöstlich von Wilhelmshaven, vorgedrungen und haben dort einige Bomben abgeworfen. lcowade eine Rede, in der er u. a. erklärte, daß Irland gegenwärtig eine sehr ernste Zeit durchzumachen habe. Deshalb müßten alle notwendigen Maßnahmen getroffen werden, um die Verteidigung der irischen Insel sicherzustellen. »Ich erwarte«, sagte De Valera, »daß alle Jünglinge Im Alter zwischen 20 und 25 Darum Amerika keine Kredite m England qeträ ren WA ^kcrsl Liquidierung des in USA investierten englischen Kapitals — Diese Meinung vertritt auch der amerikanische Fiuanzminisler Morgenthau N ew York, 3. Dezember. (Avala) );>S bk 1 befasst sich JASS berichtet: Die amerikanische w, - „,ch auch weiterhin 11 dem Problem der amerikanisches1 i scheu Zusammenarbeit. Die Pres-‘ hüd auch bestimmte offizielle Per-j^'Jlichkeiten beharren nach wie vor j 1 der Forderung, dass England so hali’0 keine amerikanischen Kredite er-IJkA • könne, bis die englischen, in üp' investierten Kapitalien liquidiert pt,0n> Diesen Standpunkt vertritt auch ‘hanzminister Morgenthau. M ovit e!ltlla’ i‘css in einer darauf bezug-P ntuenden Erklärung verstehen, dass «Siand seit Beginn des Krieges Ka-M'ti- n iu t*er Gesamtsumme von 321 ^ulionen Dollar zurückgezogen habe. (plese Tatsache sei ein Beweis dafür, s5Ss England nur einen geringen Teil p'l"ev Finanzquellen in den Vereinigen Staaten genutzt habe. (Wie aus ■ 1 Haltung Morgenthaus zu ersehen 1 S°H England genötigt werden, den Krieg zunächst aus eigenen Mitteln zu finanzieren. Die Amerikaner scheinen noch immer an die Kriegsschulden aus dem Weltkriege .zu denken, die Europa im Gesamtbeträge von 50 Milliarden Dollar den Vereinigten Staaten noch immer schuldet. Von den europäischen Staaten hat nur das kleine Finnland seine Kriegsschuldenannuitäten pünktlich bezahlt. Anmerk, der Redaktion.) Kritische Laoe in 3rlan i Amsterdam, 3. Dez. (Avala-DNB). Nach Meldungen des irischen Rundfunks hielt Präsident De Valera in Water- Reue deutsche Truppentransporte auf dem Wege nach Rumänien NACH AMERIKANISCHEN MELDUNGEN HABEN ALLEIN AM GESTRIGEN TA GE 60.000 MANN DEUTSCHER TRUPPEN UNGARN PASSIERT — IN RUMÄNIEN STEHEN BEREITS 500.000 MANN DEUTSCHER TRUPPEN ciated Press feststellt, verstärken die Deutschen ihre in Rumänien stehenden New York, 3. Dez. Wie den amerikanischen Zeitungen von der ungarischrumänischen Grenze berichtet wird, haben gestern zahlreiche Militärzüge die Slowakei und Ungarn auf ihrem Wege nach Rumänien passiert. Auf diese Weise seien allein gestern vier frische deutsche Divisionen, also etwa 60.000 Mann, nach Rumänen gebracht worden. Wie Asso- Truppen, um den Schutz der rumänischen Petroleumquellen und Ölleitungen, die für die deutsche Kriegsmaschine von lebenswichtiger Bedeutung seien, wirksamer zu gestalten. Man nehme an, daß jetzt schon etwa 500.000 Mann deutscher Truppen in Rumänien sein dürften. Reue schwere Gchiffsverlufie E'g ands Berlin, 3. Dez. DNB. Nach einer amt liehen Mitteilung der Heeresleitung gelang es gestern deutschen U-Booten in der Nähe der englischen Küste einen stark gesicherten Geleitzug anzugreifen und daraus 19 Schiffe mit zusammen rund 120 Tausend Tonnen zu versenken. Die Vernichtung zweier weiterer Schiffe ist wahr scheinlich. Versenkt wurde auch der den Geleitzug begleitende Hilfskreuzer »Cale-donia« (17.000 Tonnen) und ein Zerstörer. Aus dem Geleitzug wurden demnach fast 140.000 Tonnen britischen Schiffsraumes vernichtet. Jahren sich in die lokalen Verteidigungstruppen einreihen lassen werden«. Redner sagte ferner, Irland müsse nicht nur militärisch, sondern auch wirtschaftlich auf alles vorbereitet sein. In den Lebensbedarfsartikeln müßte größte Sparsamkeit geübt werden. Jedes, auch das kleinste Stück Boden müsse bebaut werden. Am Schlüsse seiner Ausführungen erklärte Redner, daß man auf jede Eventualität vorbereitet sein müsse. Zweiter Journalistenbesuch auf italienischen Kriegsschiffen. Irgendwo inltalien, 3. Dez. (Avala-Stefani). Gestern besichtigte eine neue Gruppe von 23 ausländischen Journalisten die italienischen Kriegsschiffe, die an der Seeschlacht bei Sardinien teilgenommen haben. Unter den Journalisten befanden sich die Vertreter von United Press, Associated Press, international News Service und zahlreicher europäischer Zeitungen. Die Besichtigung dauerte volle vier Stunden. Alle ausländischen Journalisten konnten feststellen, daß kein einziges der an der Seeschlacht beteiligten Kriegsschiffe beschädigt worden war. Beginn des totalen Luftkrieges F^ifscfireiiende WemkhSimg englischer Städte Amerikanische Sei fteOunoer« im Sulammesi^atiae mit Sen jüngsten deutschen Großangriffen auf Southampton / Bergt von Ruinen / „Die deutschen Bombardements dringen Langsam wie ein Messer in lebenswichtige Organe Großbritannien» ein" / England braucht noch mindestens 715 Zerstörer / Die Finanzschwierigkeiten Englands immer größer New York, 3. Dez. Die »New York Times« berichtet aus Southampton, daß Southampton nach dem am Sonntag stattgefundenen deutschen Massen-Luffangriff das gleiche traurige Bild biete wie Coventry. Im Stadtinnem stehen Berge von Ruinen. Es stinkt in der ganzen Stadt nach Zunder und Pulver. Auf Schritt und Tritt — so schreibt das amerikanische Blatt — stößt man auf Spuren des Todes. Aus Liverpool berichtet das gleiche amerikanische Blatt, daß diese Stadt gelegentlich des letzten deutschen Luftangriffes die schwerste Nacht seiner Gesctvchte erlebt habe, wenn cs nicht vielleicht die allerschwerste Nacht gewesen sei, die England in diesem Kriege überhaupt erlebte. Sieben Stunden lang dauerten die rollenden deut sehen Bombenangriffe, die ungeheure Verwüstungen in der Stadt anrichteten, in der die amerikanischen Touristen gewöhnlich zum ersten Male britischen Boden betraten. Newyork, 3. Dez. (Avala — DNB) Der Direktor der Londoner Filiale der Nachrichtenagentur Associated Press, Thompson, der soeben nach New York zurückgekehrt ist, berichtete über die Lage Englands im Zusammenhänge mit den unablässigen deutschen Bombenangriffen auf englische Städte und erklärte in diesem Zusammenhänge, daß die deutschen Bombardements langsam, aber unaufhaltbar, gle’ch einem Messer, in lebenswichtige Organe Großbritanniens eindringen. Es habe keinen Sinn, einen Versuch der Verringerung der an militärischen Objekten bewirkten Schäden zu unternehmen. Die Bombardierung der Zentren der englischen Kriegsindustrie bedeutet deren langsame Vernichtung. Ob d’ese Industrie das aushalten wird oder nicht, hängt weniger von der Moral der englischen Arbeiterschaft ab als vielmehr davon, ob für den Transport genug Schiffe und für die Verteidigung genügend Flugzeuge vorhanden sind. In London erklärt man, England benötige noch m'ndestens 715 Zerstörer, wenn es seine Wasserwege sichern wolle. Weitere große Schwierigkeiten sind für Englao 4, wie Direktor Thompson erklärt, infolge des Finanzproblems entstanden. Die Lösung dieser Frage sei durch den totalen Krieg erschwert worden. Es handelt sich nämlich nicht nur um die Finanzierung des Krieges allein, sondern auch um die Finanzierung der Erneuerung zahlreicher wichtiger Einrich- tungen, die durch Bomben zerstört wurden. Der Höhepunkt der britischen Schwäche dürfte indessen darin liegen, daß die Engländer von niemandem geliebt werden. England hatte zahlreiche Freunde, so lange es ihnen behilflich sein konnte. Ich habe aber in Europa kein einziges Volk gefunden, schloß Thompson, welches die Engländer als solche geschätzt hätte. Stockholm, 3. Dezember. (Avala) DNB berichtet: Der Londoner Berichterstatter der schwedischen Zeitung »S venska D a g ö 1 a d e t« hat als erster neutraler Journalist die Städte Birmingham, Bristol und 8 outhampton besucht. Er unterstreicht in seinem Bericht gleich zu Beginn das, was die Engländer noch immer verschweigen, und zwar die Tatsache, daß die von den Deutschen bombardierten Hafen- und Industrieanlagen in gleicher Weise gelitten haben wie Coventry. Diese Städte sind derart beschädigt, daß an die Erneuerung erst nach dem Kriege gedacht werden könnte. Der totale Krieg der Deutschen gegen England habe erst jetzt begonnen. Was Anfang September vor sich gegangen war, sei nachgerade ein Kinderspiel gegen die jetzigen Bombardements. Coventry erlebte d. ersten schweren Schlag. Was aber jetzt an anderen Städten vollzogen wird, ist noch viel schrecklicher. Man muß sich wirklich fragen, ob diese Massenangriffe auf die englischen Provinzstädte nicht etwa die Generalprobe für künftige Angriffe in größeren Ausmaßen sind, Angriffe, durch die die engli- AmerikaniWe Schiffe werden die englischen Konvois nicht begleiten AMERIKANISCHES DEMENTI EINER ENGLISCHEN MELDUNG W a s h i n g t o n, 3. Dezember. (DNB) Aus London wurde die Nachricht verbreitet, daß sich Roosevelt mit dem Gedanken befasse, englische Handelsschiffe bis zur Atlmntik-Mitte durch amerikanische Kriegsschiffe begleiten zu lassen. In diesem Zusammenhänge wird in amerikani- schen Kreisen erklärt, daß diese aus englisch-parlamentarischen Kreisen stammende Nachricht jeglicher Grundlage entbehre. So erklärte der Privatsekretär Roose-velts, Early,»er wisse nichts davon und müsse die Richtigkeit der englischen Information daher bezweifeln. Heute spricht Bulgariens Außenminister DIE SOBRANIF. ERWARTET DIE VOLLSTÄNDIGE KLARSTELLUNG DER HALTUNG DES LANDES. — BULGARIEN WÜNSCHT DEN BALKANFRIEDEN NICHT ZU STÖREN Rom, 3. Dezember. Wie die Korrespondenten der italienischen Blätter aus Sofia berichten, wird die heutige Sobra-nje-Rede ' des Außenministers Popov mit größtem Interesse erwartet. Außenminister Popov wird nämlich heute eine Erklärung seiner Regierung abgeben. Man nimmt an, daß die Rede Popovs die restlose Klärung der Haltung Bulgariens so-; wie über die kürzliche Aussprache des j Königs Boris mit Adolf Hitler und über ! den Besuch Soboljews in Sofia bringen werde. Wie »Corriere della Sera« feststellt, kommt in der Sobranje immer mehr der Wunsch zum Ausdruck, die Gefahr einer Erweiterung des Krieges tunlichst zu vermeiden, um so der Aufrechterhaltung des Friedens auf dem Balkan zu dienen. Nach dem plötzlichen Offensivvorstoß einiger Sobranje-Abgeordneten reihen sich jetzt die Manifestationen, deren Zweck die Befriedung der Geister und die Festigung des bulgarisch-jugoslawischen Verhältnisses sei. sehe Metropole in Schutt und Asche ge legt werden soll. , P-r schwedische Journalist Schilde nun die Details der Bombardements ad So thampton. In dieser Stadt wü den mehrere Dutzend Brände ausgelo In einem Stadtviertel brannten g^nz Häuserblocks auf einer Fläche, die Meter lang und 500 Meter breit war. D ist nur einer von solchen Fällen. " Zahl der Menschenopfer ist außerorde«' lieh groß. Man muß dabei atier berücksichtigen, daß Southampton nicht nie als 90.000 Einwohner zählt. Der Ang begann mit dem Eintritt der DämmeruW Die deutschen Kampfflugzeuge wart zunächst Raketenbomben ab, die Stadt in taghelles Licht tauchten. Da ergoß sich ein wahrer Regen von Bran ' und Explosivbomben. In kürzester waren die Gassen und Straßen mit Tru«1' mern verrammelt. - Die Angriffe dauerten stundenlang Ganze Stadtviertel waren bald ein menmeer. Es war geradezu furchtt^j durch die mit Trümmern besäten Strauß gehen zu müssen. Im Hafen traf ich Mannschaft eines schwedischen DatflP fers. Sie erklärten, so etwas Furchtbare noch nie erlebt zu haben. Nur zwei trosen blieben auf dem Dampfer a auch diese beiden Männer verbargen 51 in den tiefsten Winkeln dir Maschine räume. , In Bristol langte der schwedisj “ Journalist am fünften Tage nach de deutschen Bombardement ein. Aus “ Trümmerstätten erhoben sich noch ' mer Rauchschwaden. Der Schaden in yr? stol dürfte vielleicht nicht so groß se' wie in Coventry, aber was durch Bombe getroffen wurde, ist als vollkommen z® stört zu betrachten. Im Geschäftsvieri von Bristol sind die Häuser jedoch de Erdboden gleichgemacht. Auf einem u biet von mehreren Quadratkilometern w teten die Brände mit solcher Heftig*®’ daß es nicht ein einziges Haus gibt-* ches nicht ausgebrannt wäre. Der schw dische Journalist irrte zwischen d Brandruinen des Geschäftsviertels " und her, welches zur Zeit des Bom»a dement eine wahre Hölle gewesen w Die Hitze muß einfach unvorstellbar $ wesen sein, da die dicksten Eisenträ»^ wie Sp:ralen zusammengeschmolzen s,a Ganze Straßen sind vollkommen abS sperrt, da es nicht möglich ist, die Ha sertrümmer zu entfernen. DmtWe LiebmegeWM im KriegssiWMghau Von unserem Fa-Mitarbeiter Berlin, Nv. Der englische Flugzeugbau, im Strome einer ausgesprochenen liberal isti sehen Wirtschaftsauffassung schwimmend, hat jahrzehntelang nur das Nötigste für die technische Entwicklung getan und war schon längst vor dem deutschen Wiede rauft sieg ins Hintertreffen ge raten. Als nach dem Wiedererstehen der deutschen Luftwaffe die englischen Luftrüstungen beschleunigt und vervielfacht wurden, war ihre technische Basis nicht sehr hoch entwickelt. Der Flugzeugbau hatte gerade den Uebergang zum neuzeitlichen Eindecker und zur Ganzmetallbauweise vollzogen; ferner fehlten ihm hiernach jene langjährigen Erfahrungen, die damals die deutsche Industrie bereits besaß. Immerhin ging England mit einigen leidlich guten Flugzeug mustern an die beschlossene Riesenaufrüstung heran: so z. B. waren der Jagdeinsitzer Havvker Hur-rieane« und der mittlere Bomber Bristol • Bienheim« reif für die Großfertigung; andere Neuschöpfungen wie das Jagdflugzeug »Spitfircx von Vickcrs-Submarine o. der Bomber Vickers - Wc'bngton« waren in Erprobung. Im übrigen setzte damals eine überslürtzte Neuentwicklung ein. Der deutsche Flugzeugbau befand sich, als die Großanfertigung neuzeitlichen Flug gerätes für die Luftwaffe einsetzte, in einer wesentlich besseren Lage. Die für die Ausrüstung der Truppe ausgewählten Flugzeug- und Motorenmuster waren nicht eben erst fertig geworden, sondern waren zum großen Teil aus bewährten Mu stern der Verkehrs--und Sportfliegerei abgeleitet und längst eingehend erprobt. Sie wurden in der Folgezeit auch beibehalten, aber Schritt für Schritt mit der Gewinnung neuer technischer Erkenntnisse weiter ver bessert und vervollkommnet. Daher ist die deutsche Luftwaffe heute scheinbar teilweise nvit immer besser durchentwickelten, in jeder Einzelheit vollkommener Geräte versorgt worden. So z. B. ist der Jagd einsitzer Me 109 aus dem Jahre 1940 nicht zu vergleichen mit dem gleichen Muster ! aus dem Jahre 1937. Aehnüch hat sich der | deutsche Flugzeit«- und Motorenbau einen entscheidenden Vorsprung auf dem Gekörnt der Fertigung von Flur* ge rät errungen. Nicht nur, daß die Fragen der Großfertigung von Flugzeugen, Flugmotoren und Zubehör aller Art mit wissenschaftlicher Genauigkeit erforscht und zu einer Zeit in die Praxis um gesetzt wurden, als der englische Luftfahrzeugbau die Frage von reinen Großfertigungswerken erst zu prüfen begann, auch die bauliche Ausgestaltung des Flugzeuges selbst wurde von vornherein auf die Reinigung für Größter tigung zugeschnitten. Als Ergebnis dieser Bemühungen- besitzt die deutsche Luftfahrtindustrie eine Erzeugungskraft, die heute jene der englischen (und sogar zusätzlich der amerikanischen) bei weitem übertrifft. Es ist eine unwiderlegbare Tat sache, daß nirgends auf der Welt Flugzeuge mit einem kleineren Aufwand an Arbeitsstunden und Kosten gebaut werden als in Deutschland. Dagegen sind in England teilweise Flugzeugmuster im Bau. die alles andere als geeignet für eine Großfertigung erscheinen. Die Auswirkungen dieser zu einer einmaligen Vollkommenheit gebrachten deut sehen Herstellungstechnik sind umso stärker, als Hand in Hand damit an einer gewissen T yoenbeschränkung festgehalten wurde. Wenige Frontflugzeugmuster, noch weniger Motorenmuster und möglichst Einheitsgeräte erleichtern nicht nur die Herstellung, sie vereinfachen auch nanz erheb!!--* die Wiederinstandsetzung beschädigten Gerätes und vor allem die Wartung. Für den englischen Flugzeug bau bildet die Frage der Typenbeschf^ kung ein unangenehmes Problem, a _ durch die Käufe in den Vereinigten Staa ten von Amerika sich noch außerorden lieh zuspitzen dürfte. Schon die Zahl de Muster der in England selbst erzeug e Flugzeuge und Geräte (Motoren ausg nommen) ist reichlich hoch. Aus Ame®1 vollends wird, wenn auch vorläufig bescheidenem Umfang, eine Flut von fe® nisch neuartigen und verschiedenem " rät zur englischen Fliegertruppe ström® • Die Einkaufskommissionen in Ameri haben buchstäblich alles zusammeng^ kauft, was zu bekommen war; die R- j F. wird sich mit einer bunt zusammenge würfelten Ausrüstung abzufinden habe• • Allein das Durcheinander der Ersatz*®1 haltung und des Nachschubs, das zü ®'^ warten ist, vermindert den Wert der am rikanisehen Hilfeleistung um ein Beträc1 liches und verzögert die Ausbildung fliegenden wie des Boden-Personals. Während Deutschland Rohstoffschw' rigkeiten im Flugzeug- und Motoren in wesentlichem Umfang nie kannte 11 , heute nach Besetzung wichtiger rohsto liefernder Länder und nach Erbeutmv großer Rohstoffvorräte überhaupt nlC mehr zu erwarten hat,' leidet die englm® . Industrie dank der totalen Blockade ** des Jugoslawiens Politik — Schicksaisfundament des Balkans Die Auslanbprefse wiSmer dem jugoslawischen <5 aatefeiertai sgmpatifche Aufsätze / Äugoslawien im Leichen einer fortschreitenden inneren unö äußeren Festigung - Beograd, 3. Dezember. Europas fresse, vor allem aber die Blätter der Nachbarstaaten Jugoslawiens, verzeichnten den vorgestern in ganz Jugoslawien begangenen Staatsfeiertag und jj’tdmen aus diesem Anlaß unserer Lage Betrachtungen, die der Beachtung wert Wd. von den Italienischen Blät-möge vor allem das am stärksten ^breitete römische Blatt »Messag-?*r° erwähnt sein. In seinem Aufsatz J-e^r den jugoslawischen Staatsfeiertag •Rißt es u. a.: »Italien ist mit Jugoslawien j^rch Freundschaftsabkommen und Wirt-chaftsverträge verbunden und nimmt so-»darisch Anteil am heutigen Jugoslawinnen Festtag, der ein Zeichen weiterer Festigung seiner politischen Unabhängigkeit und der wirtschaftlichen und moralischen Autonomie darstellt.« Im Organ der faschistischen Partei »P o p o 1 o d 3 Roni a«, das den jugoslawischen Staatsfeiertag ebenfalls sympathisch begrüßt, wird unter anderem hervorgehoben, daß Im Vorjahr durch die Verständigung zwischen den Kroaten und den Serben die Unstimmigkeiten zwischen Zagreb und Beograd, die ln den ersten Jahren des einheitlichen Staates störend gewirkt haben, ►jehoben worden sind, wodurch der Staat eine bedeutende Stärkung erfahren hat. Der Artikel schließt: »Italien, das dem Nachbarvolk stets neue Beweise seiner Freundschaft geliefert hat, schließt sich der Freude des jugoslawischen Volkes an, dessen Sinn für Gleichgewicht den gesunden Realismus hochschätzt, der auch sein Verhalten in der heutigen europäischen Krise bestimmt.« Die ungarische Presse widmet dem jugoslawischen Staatsfeiertag fast ausnahmslos Aufsätze der größten Aufmerksamkeit und Sympathie. Im »Pesti H 1 r 1 a p« heißt es unter anderem, daß Jugoslawien auf der Balkanhalbinsel nicht nur der stärkste und seiner geographischen Lage nach der bedeutendste Staat sei, sondern daß auch seine kluge Politik zum Schicksalsfundament des Balkans geworden sei. Insbesondere ln den letzten Jahren habe Jugoslawien in der diesem Punkt sind ihre Leistungen recht mäßig. Während die deutschen Kampfflugzeuge bei 1000 km Eindringtiefe rund 2000 kg Bombenlast tragen, kommt der »Wellington« nur auf etwa 1000 kg Bombenlast, und der »Bienheim« trägt bei 650 km Eindringtiefe sogar nur 500 kg Bomben. Man kann also sagen, daß im allgemeinen zwei englische Bomber zusammen erst d'e Transportleistung eines neuzeitlichen Kampfflugzeuges erreichen. Wie wenig der englische Flugzeugbau den Anforderungen des heutigen Luftkrieges nachzukommen vermochte, zeigt das Fehlen wichtiger Flugzeuggattungen bei der Rojal Air Force. Diese besHzt weder Zerstörer noch Sturzkampfflugzeuge, obwohl gerade diese als besonders wirkungs volle Waffen schon vor Ausbruch des Krieges erkannt worden waren. Wie sehr man sich d’eses Mangels bewußt ist, geht daraus hervor, daß vielfach das Muster »Bienheim« befehlsmäßig als Zerstörer Verwendung findet, trotzdem es in kemer Weise den Aufgaben eines solchen genügen kann, und daraus, daß man das bei der Marine eingesetzte Baumuster ■ Skua« mit Vorliebe als Sturzkampfflugzeug beze'chnet, wiewohl es mehr einen Oeleitflugbomber mit geradezu lächerlich kleiner Bombenlast darstellt. Die Ueberle-"enheit. d:e die deutsche Luftwaffe allein durch ihre Zerstörer und Sturzkampf- Politik des Balkans die Hauptrolle gespielt, es habe unter der weisen Führung des Prinzregenten Paul int Interesse des Friedens auf dem Balkan und in Südosteuropa ein besonnenes Verhalten an den Tag gelegt, das ihn von ganz Europa anerkannt werde. Das Blatt hebt hervor, daß das ungarische Volk dem jugoslawischen Volke mit Achtung und Anerkennung begegnet sei und seine guten Eigenschaften zu schätzen wisse. Auch die Aufsätze der übrigen Blätter sind in diesem Sinn gehalten. Sympathische Aufsätze zum jugoslawischen Staatsfeiertag brachte auch die Presse anderer Staaten, so insbesondere Deutschlands, der Türkei usw. Die Deutsche Rechtö-Gtudien-stelle m Bo osna (S. A. P. E., Rom): Bologna wird wieder Mittelpunkt der Zusammenarbeit und Verständigung zwischen Italienern und Deutschen auf dem Gebiet der Rechtslehre werden. Das neue Europa, wie es Mussolini und Hitler schaffen werden, zeichnet sich durch die geschichtlich. Ereignisse der Gegenwart schon immer deutlicher ab. Wir stehen vor einer politischen Neugestaltung, die im Gegensatz steht zu der von gestern und sie siegreich überwindet. Den beiden Führern, die die kommenden Geschicke der Welt bestimmen, konnte nicht entgehen, daß der Eckpfeiler jedes politischen Aufbaues die Rechtsordnung ist. Die Geschichte läßt Bologna als den geeignetsten Punkt erscheinen, wo das neue Europa sich zum Studium der gemeinsamen Fragen der Gesetzgebung zusammenfinden kann. War diese Stadt doch Sitz der »Scuola dei Glossatori«, der es seit dem 11. Jahrhundert gelang, mit unvergleichlich kluger Auslegung die Anpassungsfähigkeit der römischen Rechtsgrundsätze an die veränderten politischen und sozialen Umstände aufzuweisen und mit ihrem Wirken die Bewunderung der Welt zu erregen. Die Herrscher der Völker kamen damals um Rat in Bologna ein und allen Teilen Italiens, von jenseits der Alpen und des Meeres strömten Schüler und Lehrer herbei. Der Gedanke, nuerlich um die »Alma Mater Studiorum« Bolognas eine Gemeinschaft deutscher Rechtswissenschaftler zu sammeln und mit Deutschland die Beziehungen auf dem Gebiet des Rechtswesens wiederherzustellen, die das Mittel-(Fortsetzung Seite 4.) flugzeuge besitzt, ist weder durch andere Waffen gutzumachen, noch in absehbah-rer Zeit einzuholen. Noch auf einem anderen Gebiet ist die englische Rückständigkeit kraß in Erscheinung getreten, nämlich auf dem der Flugzeugwaffentechnik. Mit Stolz wurde immer wieder auf die große Feuerkraft der mit 8 MG ausgerüsteten Jagdflugzeuge »Spitfire« und »Hurricane« verwiesen! Nun aber hat sich MG-Feuer gegen Ganzmetallflugzeuge als viel weniger zerstörend erwiesen, als man annehmen zu können glaubte. Viele deutsche Kampfflugzeuge haben mit mehr als zweihundert Treffern noch ihren Heimathafen erreicht. Die deutsche Waffentechnik hat dem Jagdflugzeug und Zerstörer deswegen von vornherein zu dem MG auch die Kanone gegeben. Erfahrungsgemäß genügt ein Feuerstoß aus mehreren Kanonen immer, um das Schicksal des Luftkampfgegners zu besiegeln. Unverkennbar ist auch die deutsche Ueberlegenheit auf anderen Gebieten der Waffentechnik. So z. B. ist die Wirkung der von der R. A. F. verwendeten Bomben unzweifelhaft verhältnismäßig klein, ganz abgesehen von dem Fehlen schwerster Kaliber. Die zum Bombenwurf verwendeten Visiergeräte sind schließlich im Vergleich zu den deutschen nur als primitiv anzusprechen. Dor einer negativen Antwort Moskaus an England Die englischen Vorschläge haben in Moskau kein Äwereffe erweck / Keine Aussichten für die Regelung der englisch-russischen Wirtschaftsbeziehungen London, 3. Dez/ Wie in Londoner diplomatischen Kreisen verlautet, wird Sowjetregierung die englische Note om 22. Oktober nicht einmal beantwor-"n- Botschafter Majski hat im Foreign Office etwas ähnliches bereits erklärt. In “taskau hat indessen der stellvertretende Außenkommissar Wischinski dem ""glischen Botschafter Sir Stafford * p p s erklärt, daß die britischen Vorschläge bei der Sowjetregierung kein In-eresse gefunden hätten. Wischinski erin-"erte Cripps an den Goldschatz der bal-•schen Nationalbanken sowie auf 40 estnische und lettische Dampfer, die Eng-and mit Beschlag belegte. Wenn Eng-n seinen guten Willen zeigen wolle, "Hisse es zunächst das Gold und die Schiffe ausliefern. Sowjetrußland fordere außerdem die Schließung der baltischen Gesandtschaften in London. Wischinski Crklärte dem englischen Botschafter aus-sc>dem, daß ein englisch-russisches Bünd n's gegen Deutschland ohnehin unmögFch sodaß sich diesbezügliche englische 0lsch!äge erübrigten. Ls ist indessen nicht ausgeschlossen, aß Moskau die englische Note auch ^riffilch in der Form eines Memoran-"ms beantworten werde. Man zweifelt in Londoner Kreisen keinesfalls, daß Mos kau höflich, aber negativ antworten werde. Es bestehen aber auch keine Aussichten auf Fortsetzung der abgebrochenen englisch-russischen Wirtschaftsver- handlungen. Diese Haltung Rußlands ist eine Folge der Berliner Reise Molotows, da die Zusammenarbeit zwischen Berlin und Moskau jetzt noch intensiver ausgebaut wird. Freundschaft zwischen Ungarn und Jugoslawien EINE ERKLÄRUNG DES PFEILKREUZLER-FÜHRERS ZOLTAN MESKO IM UNGARISCHEN ABGEORDNETENHAUS Budapest, 3. Dez. Im Abgeordnetenhaus hielt der Führer der ungarischen Pfeilkreuzler Abg. Zoltan M e s k o eine Rede über die außenpolitischen Reaktionen und fand hiebei auch wärmste Worte für die ungarisch-jugoslawische Freundschaft. Mesko sagte u. a.: »Die Schaffung neuer Freundschaften und der Ausbau alter Freundschaften sind eine Lebensfrage des ungarischen Volkes. Ich denke hiebei vor allem an Jugoslawien. Ich bin überzeugt, daß beide Staaten, die die Freiheit lieben, den Weg und die Form finden werden, die für die Aufrechterhaltung guter Beziehungen erforderlich sind. Ich kann mit Genugtuung hervorheben, daß in Kürze eine Abordnung ungarischer Parlamentarier ohne Rücksicht auf ihre Einstellung zwecks Aufrechterhaltung gutnachbarlicher Beziehungen nach Beograd reisen wird«. Nach Mesko sprach ein Vertreter der Partei der Kleinen Landwirte, der die Erklärung abgab, daß auch die Parlamentarier seiner Gruppe die Einladung zur Re:se nach Beograd mit Freude angenommen hätten. des Verlustes bedeuender Lieferanten vor a"em an einem starken Mangel an Leicht stallen. Auf vielen Einzelgebieten ist der Flugzeugbau Englands auch rein technisch ls heute weit unter dem Stand der deutelten Industrie geblieben. — Besonders rückständig ist für deutsche egriffe der technische Stand von vielen ubehörteilen. Daß neuzeitlich sein sol-ende Jagdflugzeug teilweise noch ohne ^Stellschrauben fliegen, sei nur als Bet-P-el angeführt. Viele dieser Unzulänglich "den mögen im einzelnen belanglos Sein, zusammen bilden sie jedoch schwerwiegende Mängel. , Am eindeutigsten drückt sich die Ue-er'egenheit der deutschen Kriegsflug-euge in ihren Flugle'stungen aus, die ,eienigen ihrer Gegner durchweg über-treffen; beste englische Jagdeinsitzer, der Spitfire« erreich 560 Km-Std Höchstge-schwindigkeit: etwas weniger gut ’st der jjHurr'cane* mit 540 Km-Std. Demgegen-°er liegen die Geschwindigkeiten der putschen iäger heute weit über 600 Km-. d. Der Zerstörer Messerschmitt Me 110 > °b wohl ein zwe’motoriger Mehrsit-?er ungefähr so schnell wie der »Spüre«. D>e bessere Geschwindigkeit der "utschen Me 109 ist von englischer Seite w,ederholt anerkannt worden, aber man hat die unterlegene Geschwindigkeit des eigenen Jägers gern als unbedeutend und dafür seine größere Wendigkeit als ent-: scheidend hingestellt. Es ist tatsächlich 1 so, daß gute Wendigkeit im Luftkampf | von großer Bedeutung ist, ebenso liegt es in den Gesetzen der Flugmechanik be-■ gründet, daß das schnellere Flugzeug weniger wendig ist. Trotzdem bleibt die : höhere Geschwindigkeit für den Jäger ! der wichtigste und entscheidendste Vor-j teil. Alle bisherigen Luftkampferfahrungen haben diese Regel bestät'g, gerade im Luftkampf Me 109 gegen »Spitfire«. Ueberlegene Geschwindigkeit zeichnet auch die deutschen Kampfflugzeuge aus Das älteste Baumuster, die Heinkel He 111, erreicht 450 Km-Std. Höchstgeschwindigkeit und d’e Reisegeschwind'g-keit der neueren Baumuster Do 215 und Ju 88 liegt höher als die Höchstgeschwindigkeit britischer Bomber. Das Muster Armstrong »Whitley« ist mit 340 Km-Std Höchstgeschwindigkeit überhaupt nur lüden Nachteinsatz verwendbar, die Baumuster Handley-Page »Hampdon« und Vickers »Wellington« ereichen beide etwa 425 Km-Std. der Bristol »Bienheim« rund 450 Km-Std. Immerhin wären die Geschwindigkeitsleistungen der brtische-1 Kaunffltmzeuge ausreichend, wenn sich damit eine entsprechende Transportier stung verbinden würde. Aber gerade in alter kennzeichneten, geht auf den Juli 1939 zurück. Der Wunsch ist in diesen Tagen von Justizminister Dino Grandi aufgegriffen worden, der nach Einholung der Richtlinien des Duce mitgeteilt hat, daß das Bestreben des Bologneser Ausschüsse verwirklicht werden wird, und zwar mit der vollen Zustimmung und Unterstützung des Duce, der schon den ständigen Rechtswissenschaftler - Ausschuß von Bologna ernannt hat. Die neue Studiengemeinschaft wird würdig der Freundschaft der beiden Führer und Völker eingerichtet werden, die Grundlage der groß ten Umwertung aller Werte ist, welche die Welt seit der Französischen Revolution gesehen hat. Aus Stadl und Umgebung Der französische Gesandte in Zagreb Zagreb, 3. Dez. In Zagreb ist gestern der französische Gesandte Roger Mau gras zu einem Besuche der kroatischen Hauptstadt eingetroffen. Nach dem Empfang durch den französischen Generalkonsul und durch die Vertreter der Behörden begab sich Gesandter Maugras zunächst in die Wohnung Dr. Mače k s, wo er eine Aussprache ‘ mit Dr. Maček und Generalsekretär Dr. K r-n j e v i č hatte. Maugras besuchte sodann den Banus Dr. Š U b a š i e, den Erzbischof Metropolit Dr. Stepi n a c und empfing schließlich die Mitglieder der französischen Kolonie. 20 Grad unter Null in USA Washington, 3. Dez. (Avala — Havas) Die Vereinigten Staaten von Nord ameriika sind von einer Kältewelle erfaßt worden. In Newyork zeigte gestern morgens das Thermometer 20 Grad unter Null. Auch in einigen Bundesstaaten ist die Temperatur auf 15 Grad unter Null gesunken. Eine 800 Kilometer lange Straße bis Narvik von den Deutschen gebaut Oslo, 3. Dez. Deutsche Pioniere haben gemeinsam mit Verbänden des Arbeitsdienstes in verhältnismäßig kurzer Zeit die Straße Kirkanes—Narvik erbaut. Die Straße weist eine Länge von 810 Kilometer auf und führt stellenweise durch ungangbares Bergland. Die Ausnutzung der im Boden der Insel Ischia vorhandenen Wärmekräfte. (S.-A. P. E., Rom): Nach einer kleinen Reihe von Bohrversuchen geringen Durchmessers und geringe Tiefe (während deren an einer Stelle ein Strahl kochenden Wassers und Dampfes bis zu einer Höhe von 18 m wie ein Geysir oder Geiser ausströmte) wurde mit einer ersten Tiefbohrung großen Durchmessers auf der Insel Ischia (bei Neapel) begonnen. Eine zweite und dritte Bohrung sind in Vorbereitung, und weitere werden folgen. Auf Grund der bisher erzielten Ergebnisse besteht die Möglichkeit, eine Erdkraftzen-tralc nach dem Muster derjenigen in Lar-derollo (Toskana) zu bauen und so die in der Erde vorkommenden Kräfte zu verwerten. Maribor. Dienstag den 3. Dezember WinterhiffSWerk der Deutschen Jugoslawiens EIN AUFRUF DES VOLKSGRUPPENFÜHRERS DR. SEPP JANKO Der Volksgnupipenführer der deutschen Volksgruppe Jugoslawiens Dr. Sepp Janko erließ dieser Tage an alle Ortsgruppen des Schwäbisch-deutschen Kulturbundes folgenden Aufruf : »Ich rufe alle Volksgenossen auf, für das diesjährige Winterhilfswerk in völki- Besuchet die GUTENBERG- FEIER (500 Jahre Buchdruck) Samstag, den 7. Dezember, um 20.30 Uhr, Stadttheater Dramatische Vorführung Militärmusik - Chorgesang scher Verbundenheit geschlossen anzutreten. Ich erwarte von jedem Deutschen, daß er sein Pflichtopfer zur Linderung aller Not freudig beiträgt. Die Kraft unserer Volksgruppe ist ausreichend genug, jeder deutschen Familie das Brot und ein sicheres Heim zu gewähr leisten. Durch das WHW soll allen durch Überschwemmung, schlechte Ernte, Teuerung und Arbeitslosigkeit Betroffenen geholfen werden mit Geld- und Sachspenden. Arbeitseinsatz und Opferbereitschaft Winterhilfen werden sowohl im Reich wie in allen deutschen Volksgruppen der Nachbarländer mit Erfolg durchgeführt, die die Welt in Staunen setzen. Und darum wollen auch wir hinter diesen Erfolgen nicht Zurückbleiben. Wir haben bisher soviel Beweise unserer Opferbereitschaft gebracht, daß wir bei der WHW-Aktion nicht hinter den anderen Leistungen Zurückbleiben dürfen. Winterhilfe ist nicht nur Hilfe, sondern auch Bekenntnis zum Volksgenossen. Und dieses Bekenntnis wollen wir diesen Winter in einer Geschlossenheit kundtun, wie noch me zuvor. Unser Winterhilfswenk 1940-41 möge1 der Ausdruck unserer lebendigen völkischen Gemeinschaft werden! Der Bachern im Film ERSTE VORFÜHRUNG DES VON M. BADJURA GEDREHTEN WERBEFILMES Ueber Auftrag der Banatsverwaltung hat der Filmfachmann Metiiod Badjura aus Ljubljana einen propagandistisch wertvollen Film vom östlichen Bachern-gebiet hergestellt, der dieser Tage im hiesigen Esplanade-Tonkino seine Uraufführung erlebte. Zu dieser zweifelsohne bedeutsamen Feier hatten sich als Gäste die Vertreter der Behörden sowie der einschlägigen Korporationen und der Presse eingefunden. Der Präses des Fremdenverkehrsverbandes Ing. š 1 a j m e r hob in seinen einleitenden Worten die wichtige Rolle hervor, die gerade dem Film bei der Propagierung der schönen Landschaft zukommt und sprach zugleich allen, die bei der Herstellung dieses ersten Bachemfilmes mitgewirkt hatten, den besonderen Dank aus. Um es gleich vorwegzunehmen, sei festgestellt, daß der Film alle Erwartungen weit übertraf. Die einzelnen Aufnahmen zeigen eine verblüffende Reinheit und Plastik, namentlich ist es aber die glückliche Wahl der Motive, die jeden Beschauer entzückt. Den Auftakt gibt das geschäftige Treffen auf unserem Autobusbahnhof am Hauptplatz ab, wo sich gerade die aus mehreren beherzten Bergfreunden und Pressemännern 8)16111111110 SCHARFE ABFUHR DER »FRANKFURTER ZEITUNG« GEGEN DIE »NEUE ZÜRCHER ZEITUNG«. — »DIE SCHWEIZ WIRD NOCH SEHEN, WAS DAS ENDE DIESER WEISHEIT SEIN WIRD«. zusammengesetzte Expedition unter Leitung unseres unermüdlichen Bachernpoets L, Zorzut zur Bachern fahrt bereitmacht In Hoče trifft man noch die schmucke Kapelle an der eigentlichen Abzweigung der neuen Bachcrnstraßc an, der dann ein langes Stück des Filmes gewidmet ist. Bald begrüßen uns die schönen Bergheime »Poštarski dom«, »Pohorski dom«, »Mariborska koča«, »Sokolski dom« und »Ruška koča« mit der altehrwürdigen Kirche Sv. Arch, deren wuchtigen Bau man erst im Film so richtig erkennt. Emen breiten Raum nehmen die Bilder von den Holzern und Kohlenbrennern ein, die man mitten in ihrer Arbeit überrascht. Die Kas kaden der Lobnica mit dem überschäumenden šumik-Fall führen den Beschauer erst so richtig in die viel zu wenig gepriesene Wildromantik unseres Bachern. Den Abschluß bildet die gefährliche Arbeit des Holzschwemmens und der Flös-serei auf unserer Drau. Es unterliegt keinem Zweifel, daß gerade dieser Film in ganz anderem Maße als so manche schöne Broschüre die Werbetrommel für unseren stets einladenden Bachern rühren wird. Washington, 3. Dez. Wie der Korrespondent der Columbia Broadcasting Company berichtet, ist gelegentlich des gestrigen Presseempfanges im Berliner Außenamt auch das Verhalten der Schweiz besprochen worden. Die größte Aufmerksamkeit zog ein Artikel der »Frankfurter Zeitung« auf sich, dessen Spitze gegen die Schweizer Presse, vor allem gegen die »Neue Z ii r-cher Zeitung« und ihren Londoner Berichterstatter gerichtet ist. Der Artikel ist ungemein scharf gehalten. So wird darin der Bericht des Londoner Korrespondenten der »N. Z. Z.« zitiert. In jenem Bericht heißt es u. a.: »Den schwersten Schlag erlebte Coventry. Ich habe mich nach Coventry begeben und konnte mich vom Umfang der Bombardements überzeugen. Ich stellte jedoch, ähnlich wie in London, fest, daß sich der deutsche Angriff nicht so sehr gegen militärische Objekte richtete, sondern daß es hiebei vor allem um die Terrorisierung der Zivilbevölkerung ging. Im Stadtzentrum, das teilweise dem Erdboden gleichgemacht ist, befinden sich keine Fabriken, sondern nur Kaufläden und Wohnhäuser«. Die »Frankfurter Zeitung« meint, es sei eine Schande für einen sogenannten neutralen Staat, zuzulassen, daß der Berichterstatter einer so großen Zeitung seine Informationen aus britischen Quellen bezieht. Deutschland werde es allerdings nicht vergessen, welche Haltung die kleine Schweiz einnimmt. Während Deutschland um seine Existenz ringt, wird es von der Schweiz angegriffen. Die Schweiz werde noch sehen, wie das Ende dieser Weisheit noch sein werde. (RerMssaal Den Nachbar erschlagen. Vor dem Dreiersenat des Mariborer Kreisgerichtes hatte sich dieser Tage ein Ehepaar aus Jiršovci wegen Totschlages zu verantworten. Es sind dies der 52jäh-rige Besitzer Georg Drakšič und seine 41jährige Gattin Anna, die angeklagt waren, am 5. Juni d. J.. während eines alten Streites dem Nachbar Alois M a 1 e k mit Hauen derart mißhandelt zu haben, daß er bald darauf den tödlichen Verletzungen erlag. Die Frau wurde in erster Linie für den Totschlag verantwortlich gemacht und erhielt 6V2 Jahre schweren Kerker, während ihr Gatte zu 4Vs Jahren schweren Kerker verurteilt wurde. Dieb und Einbrecher. Vor dem Kreisgericht in Maribor hatte sich schließlich der 20jährige Feldarbeiter Franz Čander aus Zibika wegen verschiedener Diebstähle und Einbrüche zu verantworten, die er im Herbst des Vorjahres und im heurigen Frühjahr zuschaden seines Brotgebers, des Besitzers Marko A č k o in Frajham und anderer Besitzer in der Umgebung verübt hatte. Zumeist ließ er Lebensmittel und Wein mit sich gehen, verschmähte aber auch andere Gegenstände nicht, die ihm »»t6r die Finger gerieten. Als er vom Diens -herrn deshalb entlassen worden war, ver" legte er sich auf Diebstähle bei ander6” Besitzern und stattete u. a. auch de”1 Florian Ačko am 21. Mai d. J-nachts einen unerwünschten Besuch ah Čander drang in das Haus ein und entwendete ein auf 23.000 Dinar lautend65 Sparbuch, eine Brieftasche mit 7900 Dinar Bargeld, etwas Kleingeld und andere Gegenstände. Der Angeklagte, der die Dieb' stähle zugab, jedoch Einbrüche in Abred6 stellte, wurde zu anderthalb Jahren strengen Arerst verurteilt. Schwere körperliche Beschädigung. Vor den Richtern stand ferner der 35-jährige Arbeiter Jakob Z i m e t aus Jahna bei Ivanjci, dem zu Last gelegt wird, am 26. März d. J. dem Blasius Merg6' duš im Streit mit einem Prügel schwer6 Schläge versetzt zu haben, sodaß der Getroffene längere Zeit arbeitsunfähig war-Der Angeklagte wurde zu einem J^f strengen Arrest verurteilt. Ferdinand Greiner Wird Vrivatmann Wie aus einer Kundmachung im he«11' gen Anzeigenteil zu entnehmen ist, & Herr Ferdinand G r e i n e r sein altrenommiertes Spezerei- und Gemischtwareng6" schüft sowie die bekannte Fisch- E Wildbrethamdlung in der Gosposka ul*63 2 an Herrn Ivan L a h verkauft. Mit Ferdinand Greiner scheidet eine markante Gestalt aus unserer Geschäftswelt, die i" ihm einen ihrer besten Vertreter schätzte-Genau vor drei Jahrzehnten hatte Fernand Greiner seine Handlung von sein6111 Schwiegervater L. H. K o r o s c h c t Z. der diese durch 55 Jahre geführt hatte übernommen und sie zu einem seinerze1 größten und bestgehenden Geschäftsbetrieb ausgestaltet. Namentlich drang ausgezeichnete Ruf der Fisch- und Wild' brethandlung weit über die Grenzen urß6' rer engeren Heimat hinaus. In seinen Mti' Bestunden war Ferdinand Greiner ein be geisterter Weidmann und Petrijünger ist dies bis auf den heutigen Tag gebh6^ iben. Der Fischereiverein zählt ihn zu 561 nen Mitbegründern und noch heute z den aufopferndsten Mitgliedern der Vc . einsleitung, in der er nun schon seit dr Jahrzehnten mit großer Opferbereitsch3 ^ und Hingabe die wichtige Stelle des p3®, siers betreut. Wie wir erfahren, wird de neue Geschäftseigentümer Ivan Lah d3 Geschäft renovieren und der Spezerei > Wildbret- und Fischhandlung noch em Geflügelabteilung anschließen. m Seinen 50. Geburtstag feierte dje ser Tage im engsten Familienkreis der allseits bekannte und geschatz ^ Vertreter der Standard Oil Co. in * 3^ ribor, Herr Franz Pečko. Wir g”a lulleren! m. Spende für die Winterhilfe. Die A« to— Fahrrad-, Elektro- und Radiohänd 6 Maribor spendeten für die Wintert» 6 in als Weihnachstgeschenk je 100 Dinar für Antituberkulosenliga, für den St. Cy-ri'l- und Methodverein, für die Rettungs-Abteilung, die Stadtarmen und das Rote Kreuz. Die Weihnachtöferien an den Schulen Wje aus Beograd berichtet wird, hat das Unterrichtsministerium einen Erlaß jwrausgegeben, demzufolge die heurigen Weihnachtsferien an allen Schulen im Staate vom 22. Dezember 1. J. bis 10. Jänner, demnach volle 18 Tage, dauern Werden. Tragödie eines Liebespaares Freilod im Gastzimmer durch Kohlengas M Todesfall. In Maribor ist der ehemalige Bäckermeister Herr Josef M i-8 J e j gestorben. Die Beisetzung des ' erstorbenen findet heute, am 3. Dezember um IG Uhr auf dem Magdale-iien - Friedhof statt. Friede seiner Asche! m Die Bezüge der Lohnsclilächler dcs hiesigen Schlachthauses sind in der letzten Zeit entsprechend erhöht Nordci/ Das bezügliche Verdienst gebührt der Flcischhaucrvcreinigung, die hiebei Verständnis und Entgegenkommen an den lag legte. m. 1888 Fremde im November. Im No-vember besuchten unsere Stadt insgesamt 1888 Fremde, darunter 178 Deutsche, 12 halicner, 7 Schweizer, 6 Tschechen, 5 bligarn, 3 Rumänen, 2 Engländer, je ein Bulgare, Pole, Amerikaner usw. Die A'ächtigungsziffer betrug 3756. m. Aufblühen der Eisenindustrie in Jesenice. Dieser Tage wird der neue Hochofen der Krairoischen Eisenindustrie-Ge-$ellschaft in Jesenice angeblasen werden. Seit fast einem halben Jahrhundert wird U diesem wichtigen Industriezentrum Slo Neniens wieder hochwertiger Stahl aus dem Eisenerz gewonnen werden. Als knapp vor der Jahrhundertwende die Gesellschaft einen Hochofen in Servola bei Triest erbaute, um das mit Schiffen aus der Uebersee eintreffende Eisenerz ohne Weitere Transportkosten zu verwerten, Wurden nach und nach die Hochöfen in Oberkrain bis auf einen ausgeblascn. Seitdem wurde vorwiegend Schrott verleitet. Unter der Leitung des Generaldirektors N o o t, der schon 35 Jahre an der Spitze des Unternehmens steht, und des technischen Direktor Dr. Ing. K1 i-n_3- r ging man nun in den letzten Jahren daran, die Anlagen auszubauen und zu 'Uodernisieren. Es wurde auch ein zwei-ier moderner Hochofen, fast ausschließ-lieh heimische Arbeit, gebaut, der jetzt in betrieb genommen wird. m. Die Bäckerinnung in Maribor ersucht ihre Mitglieder, an der heute um 16 Ohr stattfindenden Beisetzung des Kolagen Josef M i s 1 e j am städtischen h'ricdhof in Pobrežje teilzunehmen. m Gedenket der hungerndem Vögel! Oer Winter hat nun Einzug gehalten. Oor Boden ist teilweise, mit gefrore-'lem Schnee bedeckt, sodass es den * «igeln, unseren Freunden, mehr oder Weniger unmöglich ist, genügende Nah-rUng zu finden. Sammeln wir die Brotkrumen und andere, als Vogelfutter in Betracht kommende Speisereste u. 8°i’gen wir für den Unterhalt der frie-renrlen gefiederten Sänger! Es ist Sc'hon höchste Zeit, dass die Vogel-futterhäuschen aus der Rumpelkammer geholt und instandgesetzt werben. Weihnacht ist vor der Tür und damit Schneefälle und grimmige Kälte, die die Vögel ganz auf die Unterstützung seitens der Menschen verweisen, borg« für die Vögel und diese werden ''s durch Vertilgung der Schädlinge im bonimer lohnen! m Eiiibrvivhsdiebslahl. Der Leiter der in Slovenska Bistrica befindlichen Geschäftsstelle des Tabak- und Salz-vcrschleisses Vlado Rad an aus Za-8ich, Rudolf Fader, kam aufgeregt z«r Gendarmerie und erklärte, in die Geschäftsstelle sei nach Entfernung des Vorhängeschlosses eingebrochen Worden. Seine Frau hätte die Tür fasch mit einem anderen Vorhängeschloss versperrt. Die Täter müssten sich jedenfalls noch im Magazin beenden. Die Gendarmerie hielt rasch Nachschau, doch war im Raum niewand anzutreffen, wohl aber war die Handkasse verschwunden, in der sich, wie der Geschäftsleiter angibt, 10.000 Dinar befanden. Die Gendarmerie hat In einem Zimmer des Gasthofes „Wilson“ in der Aleksandrova cesta spielte sich eine Tragödie ab, die zwei junge Menschenleben forderte. Vor einigen Tagen trafen ein junger Mann und ein Mädchen in Maribor ein und stiegen im erwähnten Gasthof ab, wo sic ein Fremdenzimmer bezogen. Sic gingen einige Male aus, die Mahlzeiten nahmen sie jedoch im Zimmer ein. Seit Sonntag vormittags Hessen sic sich nicht mehr blicken. Gestern gegen Mittag fiel cs nun auf, dass sich das Paar so lange nicht blik-ken licss und dass im Zimmer alles still war. Man drang in den Raum ein und fand die beiden — cs handelt sich offenbar um ein Liebespaar — tot im Bette vor. Wie festgestellt wurde, hatten die beiden in der Stadt Holzkoh- «DBnaDnoeDEDeaiiaHDaGsneDaos o □ ■aeneaBünOEDansneDBaaDSDHae le gekauft und dann im eisernen Ofen angezündet. Das Ofenrohr wurde verstopft, ebenso auch alle Fugen und Ritzen an Tür und Fenster. Im Bett wartete nun das Liebespaar den Tod ab, der durch das Einatmen des giftigen Kohlengases unabwendbar war. Die Leichen wurden in die Totenkammer nach Pobrežje überführt. Soweit man ergründen konnte, handelt cs sich beim Liebespaar um den 21 jährigen Schuhmachergehilfen Karl šeškar aus Ljubljana und das ebenso alle Dienstmädchen Maria Koračen aus der Gemeinde Dobrničc in Unterkrain. Was die jungen Leute in den Tod getrieben hatte, konnte nicht festgestellt werden, da einstweilen keine Anhaltspunkte vorlicgcn. eine Untersuchung eingeleitet, um die Angelegenheit festzustellen. Wie cs heisst, sollen bereits einige Verhaftungen vorgenommen worden sein. * Konzert des Septetts der Brüder Živko Mittwoch, den 4. Dezember um 20 Uhr im Saale der Zadružna gospodarska banka. Kartenvorverkauf im Geschäfte der Gyrilus-Druckcrci, Aleksandrova 6 und ab 19 Uhr bei der Kasse vor dem Konzerte. m Das Bote Kreuz in Maribor fordert alle geprüften Krankenpfleger u. Krankenpflegerinnen auf, an dem Fachvortrag teilzunehmen, der am Mittwoch, den 4. d. um 18.30 Uhr im Saale der Arbeiterkammer in der Sodna ulica 9, II. Stock stattfindet. Die Teilnahme ist verbindlich. * Donnerstag großer Nikolo-Rummel in der Velika kavama. 9538 m. Wetterbericht vom 3. d., 9 Uhr: Temperatur 5.6 Grad, Luftfeuchtigkeit 95%, Luftdruck 745.9 Millimeter. Windstill Gestern Temperaturmaximum —0.4, heute Temperaturminimum —11.4 Grad. * Hornhaut und Hühneraugen entfernt schmerzlos »Bata«. 9345 m. Sprung in die Drau. In das Krankenhaus wurde heute ein jüngerer, vollkommen erschöpfter Mann überführt, der kurz zuvor von mehreren Passanten aus der Drau gezogen worden war. Der Mann, der offenbar einen Selbstmordversuch verübt hatte, konnte nicht einmal seinen Namen angeben. Es soll sich um einen beschäftigungslosen Handelsangestellten handeln. Mm teile des deutschen Films, die Chefin ist. Das kleine Wiener Mädel, das so gerne küßt, ohne viel zu fragen nach dem Warum und Wieso und das so viel Verwirrung steuert, wird von Olly Holzmann gespielt. Geza von Bolvary, dessen »OpernbaV-allen in bester Erinnerung ist, hat den Film in einem Wiener Atelier gedreht. Aus Plul c. Die Dürer- und Rembrandt-Ausstel. lung der Ortsgruppe Celje des Schwäbisch-Deutschen Kulturbundes (Kralja Petra cesta 24, II. Stock) erfreut sich eines regen Besuches. Den Führungsvortrag durch die Schau am Montagabend besorgte der Ortsgruppenobmann Dr. Gerhard May. Der nächste und letzte Einführungsvortrag findet am Mittwoch, den 4. Dezember, um 11 Uhr vormittags statt. Die Ausstellung, die einen für unser Land einzigartigen Kunstschatz birgt, wird am Abend des 5. Dezember (Donnerstagabend) geschlossen werden. In den Tagen bis dahin ist die Ausstellung vormittags von 10 bis 12 Uhr und nachmittags von 16 bis 19 Uhr zugänglich. c. Der Andrämarkt in Celje bot heuer nicht das gewohnte, lebensvolle, bunte Bild, das man von früheren Jahren her gewohnt war. Er hatte unter der Mißgunst des Wetters und der wirtschaftlichen Lage des Sanntales (kein Hopfenverkauf!) zu leiden. Wursteln und Kastanien brieten fröhlich am Rost, die von frostroten Händen unermüdlich begehrt wurden. Der Handel war flau; am besten schnitten noch die »Textilindustrie« und das »Schuhmachergewerbe« ab. c. Kino Union. Heute, Dienstag, zum letztenmal die »Wiener Geschichten« aus dem berühmten Kaffeehaus »Fenstergucker«, wo Hans Moser und Paul Her biger die beiden Oberkellner spielen, und Marthe Harell, eine der schönten Frauen p. Stille Helden sind fürwahr alle jene, die auf der Reichsstraße Maribor—Ptuj am Lenkrad zu sitzen haben. Es wird wohl ein bißchen über die unhaltbaren Straßenzustände geschimpft, aber vor die Öffentlichkeit bringt man dies kaum. Insbesondere sind es auch die Fahrgäste der zwischen beiden Draustädten verkehrenden Autobusse, die von der mehr als schlechten Beschaffenheit der Reichsstraße ein Lied zu singen wissen. Allerdings während der Fahrt vergeht ihnen durch die unausgesetzten Ruck er und das Durcheinandcrschütteln der Knochen die Lust zum Singen. Was aber der Chauffeur auszuhalten hat, vor allem in den Teilstrecken Maribor—Sv. Jamž und Zlatoličje—Ptuj, das wird nur jener richtig einzuschätzen wissen, der einmal hier seinen Kraftwagen gelenkt hat.1 Es ist schon höchste Zeit, daß die Straße in einen halbwegs befahrbaren Zustand gebracht wird. Vor allem ist die Straße gründlich zu beschottern. Es ist direkt ein Wunder, daß auf dieser stark frequentierten Straße durch die jeder Beschreibung spottende Beschaffenheit nicht größere Unfälle zu verzeichnen sind. Zagreber Kaufmann empfindlich bestraft Zagreb, 3. Dez. Wegen Erzielung eines 80 bis 300-prozentigen Gewinnes beim Verkauf von Manufakturwaren wurde der jüdische Großmanufakturist Moses S c h a 1 o m in Zagreb vor dem hiesigen Bezirksgericht zu 10 ein halb Monaten strengen Arrest und 200.000 Dinar Geldstrafe verurteilt. Die Ware im Werte von nahezu 1.5 Millionen Dinar wurde beschlagnahmt. Es ist dies die größte Strafe, die bis jetzt auf Grund der Verordnung gegen die Preistreiberei ausgesprochen wurde. Pulver aus menschlichem Blut Auf einem ärztlichen Kongress zu Cleveland, im nordamerikanischen Staate Ohio, berichtete der amerikanische Chirurg Dr. John Elliot über ein neues Präparat, das sich zu Blutübertragungen gut eignen soll. Da die Aufbewahrung des für UÜbertragungen bestimmten Blutes noch immer schwierig ist, haben amerikanische Chemiker jetzt ein „kondensiertes“ Blut hergestellt in Form eines Pulvers. Kurz vor dem Akt der Blutübertragung wird das Pulver mit einer bestimmten Menge Wasser verrührt. Die roten Blutkörperchen werden durch die Zentrifugalkraft voneinander geschieden. Dr. Elliot erläuterte seinen Vortrag durch eni sprechende Demonstrationen und erklärte, das neue Präparat eigne sich nicht nur für Fälle grossen Blutverlustes durch Hieb- u. Stich-, sondern auch durch Brand-, wunden. ... TABLETTEN - Ogl. reg, pod S. B. 1318 Cd 15. XII. 1838 Mfficibotu Iteeler Dienstag, 3. Dezember um 20 Uhr: »Zum Wohle des Volkes«. Ab. B. Mittwoch, 4. Dezember: Geschlossen. Donnerstag, 5. Dezember: Geschlossen. Freitag, 6. Dezember um 15 Uhr: »Pünktchen und Toni«. Premiere. Ion-Kino Burg-Tonkino. Bis einschließlich Donnerstag die Perle der deutschen Großfilme »Der Postmeister« (Dunja, die Postmeisterstochter) na-cth A. S. Puschkins berühmter Novelle. Das unbestritten beste deutsche Filmwerk der Saison. In den Haup rollen Heinrich George, Hilde Kräht, Hans Holt und Ruth Helberg. In meisterhafter Darstellung wird das Idyll eines russischen Landpostmeisters aufgezäumt, dessen Tochter den Verlockungen der Großstadt zu unterliegen droht. Die ganze Tragik des menschlichen Schicksals rollt vor uns in mitreißenden Bildern ab, die sich dem Zuschauer unvergeßlich einprägen. Wegen des enormen Interesses empfiehlt es sich, die Eintrittskarten bereits im Vorverkauf zu lösen. — Donnerstag, den 5. d. um 16 Uhr Nikolo-Veranstaltung mit einem ausgewählten Programm und Beschenkung der Kinder. Esplanade-Tonkino. Der erstklassige deutsche Film »Liebesnächte des Großfürsten«. Aus dem Leben russischer Emigranten im Auslande. Ein großes Liebes-drama, das neben einer starken Handlung von herrlichen russischen Donkosakenliedern begleitet wird. In den Hauptrollen Gina Falkenberg, Peter Voß, Renee Deltgen und die junge Sängerin Marina Schubert. Es folgt der große Lustspielschlager »Die lustigen Vagabunden« im Stile des populären Films »Lumpacivaga-bundus«. Union-Tonkino. Bis einschließlich Donnerstag der erstklassige französische pikante Schlager »Betrüge ich den Mann« mit Viviaue Romance in der Rolle der schönen Verführerin und Roger Duchesne. ApoMekennachtöien^ Bis zum 6. Dezember versehen die S v. Areh-Apotheke (Mr. Vidmar) am Hauptplatz 20, Tel. 20-05, und die St. Magdalen en- Apotheke (Mr. Sa-vost) am Kralja Petra trg 3, Tel. 22-70, den Nachtdienst. Hndw-Pmniinm Mittwoch, 4. Dezember. Ljubljana, 7 Uhr Nachr., Frühkonzert. 12 Joh. Strauß-Musik. 18 Hörfolge: Dr. Fr. Prešeren. 19 Nachr., Nationalvortrag. 20 Oper. — Beograd, 17.25 Konzert des Gesangvereines »Mokranjac«. 18.35 Volks lieder. 20 Oper. — Prag, 14.25 Flötenkon, zert. 16.25 Humor. 17.05 V. Novak-Fest-abend. — Sofia, 18.45 PI. 19 Leichte Musik. 19.50 »Die Zauberflöte« von Mozart. — Beromünster, 17 Konzert. 19.30 Vortrag. 20 Lustspiel. — Budapest, 19.20 Konzert. 20.40 PI. — Italien I., 19.30 Sinfoniekonzert. 20.40 Abendmusik. — Toulouse, 16.45 Operettenmusik. 17.15 Hörspiel. 18 »Wilhelm Teil« von Rossini. — Deutsche Sender, 15 Bunte Musik. 19 Unterhaltungsmusik. Das Wetter Wettervorhersage für Mittwoch: Vorwiegend heiter, kalt und beständig. Spült Kroatien fiept im Dreiiänderkamof 5:1-SIEG ÜBER DIE TISCHTENNISAUSWAHL VON UNGARN. — ENDREIHUNG: 1. KROATIEN, 2. UNGARN, 3. DEUTSCHLAND. In Zagreb wurde gestern mit dem dritten Kampf zwischen Kroatien und Ungarn der vielbeachtete Dreiländerkampf der Tischtennismannschaften Ungarns, Kroatiens und Deutschlands zum Abschluß gebracht. Die kroatische Auswahl feierte gestern noch einen überlegenen 5:1-Sieg über das ehemalige Weltmeisterteam Ungarns, ein Beweis, daß sich unser Tischtennis noch immer kräftig entwickelt. Die einzige Niederlage erlitt H e x n e r im Kampf gegen den Ungarn S o o s, während alle übrigen fünf Spiele zugunsten der Zagreber ausfielen. Die Resultate lauteten: Harangozo (Kroatien)—Sido (Ungarn) 23:21, 21:18. Soos (Ungarn)—Hexner (Kroatien) 21:10, 19:21, 21:19. Dolinar (Kroatien)—Rosza (Ungarn) 21:16, 21:16. Dolinar (Kroatien)—Rosza (Ungarn) 21:8, 21:16. Hexner (Kroatien)—Sido (Ungarn) 21:16, 21:16. Harangozo (Kroatien)—Rosza (Ung.) 21:8, 21:16. Dolinar (Kroatien)—Soos (Ungarn) 21:14, 21:8. Kroatien ging somit aus dem Dreiländerkampf siegreich hervor. Den zweiten Platz belegte Ungarn und den dritter Deutschland. Die ungarische Mannschaft wird noch eine Reihe von Exhibitionsspielen in den Provinzstädten austragen, die mit einem offiziellen Länderkampf jugoslawie n—U n g a r n in Novi Sad ihren Abschluß finden sollen. 3)er <$mmung$:mif in Ljublana ln Ljubljana wurde am 1. Dezember in traditioneller Weise der Einigungslauf absolviert. Ueber 5000 Meter trug Bručan (Primorje) in 19:42.2 vor Glonar (Hochschule für Körperübungen) und Benedičič (Skala) den Sieg davon, während über 3000 Meter Kien (Primorje) in 11:11.2 als Sieger hervorging. Zweiter wurde Steiner (Concordia) und Dritter Drovenik. Am Start hatten sich auch Skiläufer sowie Vertreter des Sokol und der Slow. Jungmännerorganisationen eingefunden. : Torunterschied statt Torverhältnis gilt im deutschen Sport. Mehr und mehr bricht sich Neues im deutschen Sport Bahn. Seit einigen Jahren gilt im Fußballsport nicht mehr bei punktgleichen Mann schäften das bessere Torverhältnis, sondern man nimmt den Torunterschied zur Feststellung der stärkeren Mannschaft. Mit dieser Neuerung soll das Stürmerspiel gefördert werden. Jetzt will man die gleiche Maßnahme auch im Eishockey anwenden. Auch hier soll das sogenannte »Mauern« aufhören und größerer Ansporn zum offensiven Stürmerspic! gegeben werden. : Neue Ski-Sprungschanze in Wien. In Wien hat man für die kommende Ski-Saison besondere Pläne vor. Am Ausgang des Wiener Waldes unweit der Einfahrt in den Westbahnhof bei Weidlingen wird eine bisher unbedeutende Sprungschanze zu einer international zugelassenen großen Schanze ausgebaut. Das Projekt bearbeitet Ing. Peyerl, der schon viele große Sprungschanzen herrichtete. Nach der Fertigstellung, noch in diesem Winter, erwartet man Sprünge von 70 m Weite und darüber hinaus. : Frauen-Meisterschaft im Eiskunstlauf. Anstelle der ursprünglich vorgesehenen Deutschen Paarlauf-Meisterschaft im Eiskunstlauf wird der Wettbewerb um den Deutschen Frauen-Einzeltitel in Garmisch-Partenkirchen im Rahmen der V. Internationalen Wintersportwoche ausgetragen. Als Termin steht der 22. Feber für das Pflichtlaufen und der 23. Feber für das Kürlaufen fest. : Zu schweren Inzidenten ist es beim sonntägigen Ligaspiel zwischen »Olymp« und »Ljubljana« in Celje gekommen, wobei selbst der Schiedsrichter K o n i č aus Maribor von zwei »01ymp«-Spieiern tätlich angegriffen wurde. Der Fall wird noch ein schlimmes Nachspiel haben. : In Bratislava wird die Beograder »Jugoslavija« zum kommenden Wochenend zwei Gastspiele gegen den dortigen SK. Bratislava bestreiten. Für den Auftritt der »Jugoslavia« gegen den slowakischen Fußballmeister macht sich bereits ein lebhaftes Interesse bemerkbar. : Das Ski-Programm für Garm'sch-Partenkirchen. Für die große V. Internationale Wintersportwoche in Garmisch-Partenküchen liegt das Ski-Programm be reits fest' 14. Februar 1911 Ski-Langlauf; 15. Februar: Deutsche Meisterschaft im Abfahrtslauf und Kombinationsspringen; 16. Februar: Deutsche Meisterschaft im Torlauf und großer Sprunglauf; 17. Februar: 4x10 Kilometer-Staffellauf; 23. Februar: Heeres- und Formations-Par trouillenlauf. : Die jugoslawische Boxmeisterschaft wurde am Sonntag in Beograd im Weltergewicht zur Entscheidung gebracht. Dimič feierte nach 12 Runden einen verdienten Punktesieg über Stelzer. Im Halbschwergewicht behielt Drvarič über Pavlovič die Oberhand, da letzterer wegen einer Knieverletzung aufgeben mußte. : Die Leitung der FIS hat der 1. Vizepräsident, der schwedische Oberst C. G. Hamilton, übernommen. Hamilton will nach Cortina d’Ampezzo nicht den Jahreskongreß, sondern nur eine Ausschußsitzung der FIS einberufen und erst dort die Frage der Abhaltung des Kongresses zur Diskussion stellen. : »Slovenski Smučar« lautet die Anschrift des neuen Amtsblattes des Slowenischen Wintersportverbandes in Jesenice, dessen erste Nummer dieser Tage erschienen ist. Das Blatt, das zweimal im Monat (während des Winters) erscheint, bringt Aufsätze propagandistischer Natur, wobei insbesondere die Beiträge einiger bekannter Wettkämpfer (Smolej und Praček) ins Auge fallen. Einen breiten Raum nehmen auch die offiziellen Mitteilungen des Verbandes sowie der einzelnen Unterverbände ein. lliisses KiirznessBtitfete Georg zwischen zwei Frauen Von Heinz Scharpf Drei Wochen war Georg verheiratet, da mußte er ins Feld. Zurück ließ er seine junge Frau, die noch ein halbes Kind war, aber dafür ein doppelt ausgelassenes. Man hatte ihn gewarnt, diese Heirat einzugehen, er wäre zu alt und ernst für dieses spielerische Geschöpf, jedoch das gefiel ihm gerade an Jenny, daß sie so ein Kobold war, er sah in ihr seine polare Ergänzung. Draußen nun saß er Tag für Tag im Bunker, und die Zeit wurde ihm lang. Jenny schrieb ihm fleißig, er konnte ihre Briefe kaum erwarten. Aber bald mußte er merken, sie schrieb immer das Gleiche, immer mit den gleichen Worten ihrer Sehnsucht nach ihm und ihrem Schmerz über die lange Trennung Ausdruck verleihend. Sogar in der Zahl der jedesmal übersandten hunderttausend Küsse gab es niemals eine Variation. Der dritte, der zwanzigste und der zweiundvierzigste Brief glichen sich völlig, nur ein paar Beistriche waren anders gesetzt. Es war interessant, auf wieviele Arten Beistriche falsch gesetzt werden konnten. Und doch erwartete er Jennys Briefe immer mit der gleichen Ungeduld. Eines Tages erhielt Georg ein Liebesgabenpäckchen. Dazu schrieb cm Fräulein Lisa Muhr vier Seiten lang »an einen Soldaten im Felde« in einer unge-1 wohnlich bezaubern de \ Sprache. Er gab umgehend Antwort, und bald entwickelte sich zwischen den beiden ein reger Briefwechsel. Die Unbekannte trat mit feinstem Einfühlungsvermögen in seine Gedankenwelt ein und drang bis zu den Tiefen seines Herzens vor. Georg bedauerte, daß es seiner Frau nicht gegeben war, so wie Lisa schreiben zu können. Bald sah der Soldat Georg bei der Postverteilung gleich erwartungsvoll nach Jennys und Lisas Briefen aus. Und darüber begann er sich schließlich Gedanken zu machen. War Jenny vielleicht doch nicht die richtige Frau für ihn? Er liebte seinen kleinen, lustigen Kobold zwar unvermindert, dennoch merkte er. daß er auf dem Wege war, sein inneres Gleichgewicht zu verlieren. Immer mehr nahm ihn Lisas geistige Art gefangen. Seiner Frau gegenüber erwähnte er nichts von dem Briefwechsel, wozu sollte er ihre Eifersucht erregen? Lisa wieder schrieb er nie von Jenny, in dem mit ihr geführten Gedankenaustausch hatten sie bis jetzt kaum ihr beiderseitiges Privatleben gestreift. War das eine Untreue gegenüber Jenny? War das eine Täuschung gegenüber Lisa? Er konnte sich keine Rechenschaft darüber geben. Dann wieder packte ihn die Sehnsucht nach seiner jungen Frau doppelt, und er suchte sich von dem geistigen Einfluß Lisas zu befreien. Vielleicht, sagte er sich, ist sie im Gegensatz zu Jenny häßlich wie die Nacht, ja ein weibliches Wesen, das so wie sie schreiben konnte, war sicherlich von der Natur irgendwie benachteiligt. Aus diesen Gefühlen heraus bat er sie dann eines Tages um ihr Bild. Es ließ nicht lange auf sich warten. Gleichzeitig mit einem Brief Jennys kam es an. Rasch riß er es aus seiner Hülle. Er sah ein himmlisches Gesicht, jung und schön, das edelste Antlitz eines Mädchens. Ganz benommen stand er da und starrte auf das Bild in seinen Händen. Dann entdeckte er die Widmung Lisas. »Lieber Freund«, las er, »ich habe mich schon seit vierzig Jahren nicht mehr photographieren lassen, aber so sah ich einmal aus in meiner Mädchenzelt, und im Herzen bin ich immer gleich jung geblieben. Ihre Lisa Muhr.« Da schämte sich Georg irgendwie ein bißchen vor sich selbst und öffnete hastig den Brief seiner Frau. Und als ob Jenny es geahnt hätte, daß dieser Tag von besonderer Bedeutung war, schickte sie ihm diesmal um eine ganze Null mehr Küsse als sonst, eine runde Million, und sogar die Beistriche standen alle an der richtigen Stelle. Da setzte sich der Soldat Georg hin und schrieb jubelnd über sein Eheglück an Lisa. Des füsssteiit Wie füttern wir die Hühner im Wmier? Der Eintritt ungünstiger Witterung erfordert bei den Hühnern, die seither freien Auslauf und solchen auf Grünflächen hatten, einen allmählichen und schließlich vollständigen Ausfall an Grünfutter und Insektennahrung, das heißt an Vitaminen, pflanzlichem und tierischem Eiweiß. In solchen Fällen müssen also diese Stoffe durch entsprechende Fütterung ersetzt werden, wie es ständig das ganze Jahr hindurch bei den Hühnern geschieht, die auf beschränktem Auslauf gehalten werden. Bis weit in den Winter hinein bietet Markstammkohl ein ausgezeichnetes Grünfutter. Auch alle Gemüseabfälle aus dem Haushalt, nötigenfalls klein gehackt, ferner Möhren, Runkeln usw. ersetzen in weitem Umfang das Grün der Weide. Ganz besonders sei hier noch der Keimhafer erwähnt, der als Vitaminspender vor allem für die Zuchtstämme angebracht ist. Bei der Legehaltung verleiht er wie alles frische Grün den Dottern eine hübsche dunkle Farbe. Man rechnet je Huhn und Tag bis zu 25 Gramm Keimhafer. Hinzu treten Körner aller Art, wie sie gerade für die Fütterung zur Verfügung stehen. Man gibt von ihnen 50 Gramm je Tier und Tag in zwei Gaben, jeweils eine morgens und eine gegen Abend. Notfalls kann die Körnerfütterung auch b:s auf 20 Gramm je Tier und Tag gesenkt werdep, üoiKsniictiUuiO beriete Ljubljana, 2. Dezember. Devise11, London 174.57—177.77 (im freien Verkehr 215.90—219.10), Newyork 4425-" 4485 (5480—5520), Zürich 1028.64"' 1038.64 (1271.10—1281.10). Zagreb, 2. d. Staatswert®' 2lh proz. Kriegsschaden 442—0, 4 pf’ Agrar 57—0, 4 proz. Nordagrar 52.50 b>5 0, 6 proz. Begluk 78—0, 6 proz. dalo1. Agrar 71 0, 6 proz. Forstobligation®11 71—0, 7 proz. Stabilisationsanleihe 95 b's 0, 7 proz. InvestTionsanleihe 99 bis 0’ 7 proz. Scligman 100.50—0. 7 proz. Blf 94.50—0, 8 proz. Blair 100.50—0; Priv' Agrarbank 192—0. X D:e Einführung der Holzexporten-trolle wurde jetzt auf Intervention ^ef Ständigen Delegation der jugoslawische11 Holzwirtschaft bei der Direktion fiif Außenhandels neuerdings um einen Mo,,a verschoben und tritt erst mit' Neujah 1941 in Kraft. Die Abordnung trat da' gegen ein, daß sich am jugoslawische11 Holzexport auch die Direktion für Außenhandel beledigen soll, doch dürfte diese“ Schritt kaum einen Erfolg aufweisen. X Ausgleich: Leopold Stropni^’ Kaufmann in Trnovlje bei Celje; Anw®'' dungsfrist bis 25., Tagsatzung am 30. beim Kreisgericht in Celje. X Die Freigabe der in italien’sch®11 Häfen liegenden jugoslawischen Waren wurde jetzt von der jugoslawischen Delegation in Rom erzielt. Es handelt sich 111,1 Waren, die sich bei Eintritt Italiens in d®]1 Kr'eg am Transport befanden und beschlagnahmt worden sind. Diese Ware“1 wurden teilweise im Laufe der letzten Monate freigegeben, doch liegen n°c!l beträchtliche Mengen in italienischen Häfen. Italien wird jetzt diese Waren fr®1' geben. Größtenteils handelt es sich ul11 Rohhäute aus Südamerika, ferner 11111 Baumwolle, Talg usw. X D!e Anmeldung der Warenlager ha! nach Beograder Meldungen im Sinne de> entsprechenden Reglementsentwurfes ic' den Monat bis 5. zu erfolgen und ist afl das PreiskontroIIamt in Beograd zu richten. Es soll sich um 59 Warengattung®11 handeln, darunter auch um Nnhrunesniu' tel, Textil- und E:senwaren, Baumaterial' Leder- und Gummierzeugnisse. X Warenexport nach Amerika. D|v Wirtschaftskammer lädt alle Geschäftsleute, die Waren nach Nord- oder Südamerika auszuführen gedenken, ein, slC diesbezügVch an die Direktion für Auß®11' Handel, Verkehrsabteilung, Postfach 8' ’ sobald als möglich zu wenden. Anzuführen sind die Art, Menge und Wert d®f Ware sowie die genaue Adresse des afrikanischen Importeurs. D:e Direktion f“r Außenhandel wird auf Grund der erhalt®' nen Daten den Export einrichten. wenn ausreichender Ersatz zur Verfügung steht. Den Stärkegehalt der Körner ersetzen Kartoffeln oder Kartoffelflocken-Auch Zuckerschnitzel werden vorteilhat gefüttert. . , Das tierische Eiweiß der Weide wlf ersetzt durch Fisch- oder Fleischmeh“» noch besser durch saure Mager- od®1 Buttermilch. Man gibt die M’lch als Tränke und macht mit ihr ein krümelig®® Weichfutter an, das vorteilhaft zu Prozent daraus besteht, ferner zu 40 Pr0' zent aus Kartoffeln und 45 Prozent aus Kleie, Schrot oder dem sehr empfehlenswerten Luzernemehl. Schließlich müssen doch dort, wo kem-der im Handel erhältlichen Mischfutt®r gegeben werden, die Mineralsalze berücksichtigt werden. 1 Prozent ist dem Futt®r phosphorsaurer Futterkalk und Musch®!' grit und außerdem 4 Prozent pulverisierte Holzkohle beizufügen. 1. Beim Ausputzen von Obstbäufflefl; das während des ganzen Wmters b®- günstigem Wetter (nicht unter 5° C) v°r' genommen werden kann, müssen zU' nächst alle von Krebs, Miste’n und anderer. Schäden betroffenen Äste unterhaD der schadhaften Stel’e schräg beschnit- ten werden; frerauf bestreicht man die Schaltfläche mit Baumwachs oder Steinkohlenteer. Benzin ans Kohlensäure Getzeimrat Franz Fischer über Sufunfismögiichfeiten der Treibstoffgewinnung Berlin, Nov. (RDV). Wir leben im Zeitalter der Motorisierung und haben den Höhepunkt noch lange nicht erreicht. Den nceh gab es in den letzten Jahren mehr-a°h pessimistische Voraussagen über die egrenzten Erdöllager, deren Versiegen “'an beinahe schon jetzt absehen könne, jünier stärker scheint das Schwergewicht cFr Treibstoffgewinnung vom Erdöl auf fa'e Kohle als Rohstoff verlagert zu wer-aeib und es könnte sein, daß nun bald tiefürcbtungen laut werden über die mögliche Erschöpfung unserer Kohlenlager. uahinter taucht bereits die große Frage aNk, was dann? — Einer der besten Fach-wnner der Welt, Geheimrat Frof. Dr. j ranz Fischer, Direktor des Kaiser-Wil-b'Olm-Instituts für Kobleforschung, konnte Qiesicr Tage in einem in Berlin gehaltenen Vortrage nicht nur eine beruhigende Antwort geben, sondern auch ganz überragende Zukunftsaussichten andeuten. Sicherlich sind noch lange nicht alle Erdöllager der Welt bekannt. Auch reichen die Kohlenlager selbst bei weit stärkerer Be-a|ispruehung nicht nur für Jahrhunderte, Indern wahrscheinlich für Jahrtausende. Obwohl die Rohstoffrage der Wissenschaft für lange Zeit also noch keine Sor-ken macht, hat sie aber heute schon Verfahren entwickelt, die es überhaupt unmöglich erscheinen lassen, daß jemals auf der Erde ein Treibstoffmangel eintritt. Nieder ist es die deutsche Forschung, 'He hier als Bahnbrecher auftritt. Die Wandlungsfähigkeit der Kohle Längst ist es heute kein Problem mehr, Benzin aus verschiedenen Grundstoffen Zxx gewinnen. Es ist auch ganz falsch, zu Sagen »das Benzin«, denn cs gibt — so Zeigte Geheimrat Fischer — eine lange Beihe von Benzinen mit ganz verschieden Artigen Eigenschaften. Die Gewinnung von Treibstoffen aus Kohle steht ganz im Zeichen der deutschen Forschung. Es gibt faor heute vier Verfahren. Das älteste sfammt von Bergius. Er hat die nach einem besonderen Verfahren »angepastete«, *L h. in eine schmiegsame Paste verwandelte Kohle unter hohem Druck chemisch au%espalten. Das Verfahren der I. G.-Far-Lcnindustrie ist auf der gleichen Grundlage entstanden, jedoch verbessert durch die Verwendung sogenannter Katalysato-ren- Mit normalem Druck arbeitet das Verfahren von Fischer und Tropsch, bei dem facht hochwertige Moleküle aufgespalten Und abgebaut, sondern umgekehrt die Treibstoff-Teilchen aus leichteren Molekülen aufgebaut werden. Das vierte Verfahren, ausgearbeitet von Fischer, arbei-fat mit mittlerem Druck und ermöglicht v°r altem die Gewinnung großer Mengen v°ii Parafin. Auch in der Richtung sind "ähmlich die Methoden der Kohleverwand fang längst verfeinert worden, daß man "ach Belieben bei den verschiedenen Verfahren nicht nur Benzin, sondern auch Dieselöl und auf der Grundlage des Pa-roffins die verschiedenartigsten Schmieröle gewinnen kann. So läßt sich z. B. auch aNs Braunikohlenteer ein synthetisches öl Sswinnen, das besonders für die Zwecke *r Elektrotechnik geeignet ist, denn es erweist sich bei der Verwendung als Ka-belöl außerordentlich widerstandsfähig Segen Funkenüberschläge. Bei dem Fi-Scher-Pichler-Verfahren werden bei Anwendung von 5 bis 20 Atmosphären Druck Und Erhitzung auf 200 Grad 60% Paraffin gewonnen. An diesen Stoff schließt sich Wieder eine neue Umwandlungskette an, jfian kann es nänmlich durch Oxidation fa Fettsäure verwandeln und hat dann synthetisches Fett gewonnen, das man für Beife, Futtermittel oder auch Speisecwek-ke je nach chemischer Vorbehandlung verwenden kann. Ohne Kohle und Erdöl ^ährend die Kohleforschung und die Treibstoffchemie noch damit beschäftigt fand, die Umwandlungs- und Veredlungs-Prozesse weiter zu verfeinern, hat die Forschung — diesmal völlig ohne Rohstoff-rot, wie Geheimrat Fischer ausdrücklich betonte, — schon wieder neue Wege be-Schritten, um Treibstoff auch ohne Erdöl "Nd Kohle als Ausgangsmaterial hersteilen Zu können. Kohlenstoff kann man bekanntlich auch in der Kohlensäure finden. Diese ist in verhältnismäßig kleinen Men- gen der Luft beigemisoht und' bildet in Massen, die alle Kohlenlager der Welt weit übertreffen, einen der Bestandteile des Kalksteins und der Kalkgebirge. Um Benzin hersteilen zu können, braucht man eigentlich nur Kohlensäure und Wasserstoff. Den letzteren kann man mittels Eick trolysc aus Wasser gewinnen, die Kohlensäure aus den praktisch unerschöpflichen Kalkgebirgen. Außerdem strömt vulkanische Kohlensäure an vielen Stellen der Erde aus dem Boden. So wurden in der Eifel zahlreiche Quellen vulkanischer Kohlensäure entdeckt. Sie ist nicht etwa nur den Sprudelwässer beigemischt, sondern kommt sogar als trockene Kohlensäure aus dem Boden. Auf eine eigenartige Wci sc sind solche Quellen entdeckt worden. In einem Eifeldorf fragte Geheimrat Fi-| scher mit seinen Mitarbeitern den Lehrer, j ob es in der Umgebung nicht Kohlensäurehaltige Quellen gäbe. Darauf erzählte dieser von einem Tümpel, der wohl giftige Wasser führen müsse. Rings herum lägen nähmlieh zahlreiche tote Vögel. Die Untersuchung ergab nun, daß bei diesem Wasser tatsächlich trockene Kohlensäure aus der Erde strömt, die sich nun, da sie schwerer als Luft ist, rings herum über dem Boden lagert. Kamen nun kleine Tiere an den Tümpel um Wasser zu trinken, so mußten sie die Kohlensäure einatmen und erstickten dann. Da solche natürliche Kohlensäurequellen schon seit Hundert-tauisenden von Jahren ununterbrochen das wertvolle Gas in die Luft ausströmen lassen, werden sic das auch in Zukunft tun, so daß für unabsehbare Zeit kein Mangel an diesem Rohstoff eintreten wird. Damit ist aber das Können des Treibstoffchemikers noch lange nicht erschöpft. Man kann auch auf biologischem Wege durch Vergärung von Kohlehydraten unter entsprechender chemischer Verwandlung auf dem Umweg über Buttersäure Benzin her stellen. Und damit ist eine neue Methode der Treiibstoffgcwinnung auf nahezu unerschöpflicher Rohstoffbasis gewonnen. Man könnte geradezu sagen, Benzin kann inan aussäen und jährlich ernten, denn die kohlehydrathaltigen Pflanzen stehen uns ja in vielfacher Gestalt zu Verfügung. Welcher Weg nun späteren Generationen einmal als der ideale erscheinen wird, das ist noch gar nicht einmal ein Problem unserer Zelt, denn wir können uns mit den heutigen Rohstoffen in jedem Sinne begnügen. Sechs Millionen Wohnungen sollen in Deutschland gebaut werden i | Berlin, November. Der soeben veröffentlichte Erlaß Adolf Hitlers zur Vorbereitung des deutschen Wohnungsbaues nach dem Kriege wird in Berliner pofiti-' sehen Kreisen als höchst bedeutsam emp-! funden. Er beweist die absolute Siegesgewißheit, von der Deutschland bc-j herrscht ist und die schon jetzt beginnende großzügige Planung für die Zukunft j des deutschen Volkes. Der Erlaß läßt 3 j Ziele erkennen: I 1. Es wird durch ihn auf dem Gebiete I des Wohnungsbaues Vorsorge getroffen, , daß das deutsche Volk einen ausreichen-i den Nachwuchs durch Steigerung des Geiburtenzuwachses hervorbringen kann, ohne dadurch an kulturellem Niveau zu verlieren. Der neue deutsche Wohnungsbau mit normal 4 Wohn- bezw. Schlafräumen soll den Voraussetzungen für ein gesundes Leben kinderreicher Familien entsprechen. 2. In den neu gewonnenen Gebieten im Westen und im Osten soll ausreichender Wohinraum für die Ansiedlung von Deutschen bereitgestellt werden. 3. Das Wohnungsbauprogramm soll bestimmte Bevölkerungsteile, wie die Landarbeiter und die Kleinsiedler, aber auch diejenigen Familien, die in Eigenheimen in den Städten besondere Entwicklungsmöglichkeiten haben, in erster Linie fördern. Wie von unterrichteter Seite dazu mitgeteilt wird, ist es das Ziel des Wohnungs bauprogrammes, mit dafür zu sorgen, daß in der deutschen Familie im Normalfall wieder mindestens 4 Kinder geboren werden. Der Wohnungsbau müsse, wie (Von unserem Fa.-Mitarbeiter) j man betont, zum Schutzwall gegen Ver-j greisung und soziales Elend gemacht '■ werden. Man rechnet demgemäß mit einem Bedarf von rund 6 Millionen Woh-, nungen für den Zeitraum der nächsten 20 ! Jahre. Es handelt sich dabei sowohl um | den organisch wachsenden, als auch um i den Bedarf, der aus ÜberfüHung oder ! aus notwendig gewordenen Abrissen alter Gebäude hervorgeht. Dieser Bedarf soll im Hinblick auf die Bevölkerungsbewegung und -entwiCklung bereits in 10 Jahren gedeckt werden. Für das erste Nachkriegsjahr ist mit Rücksicht auf die Umstellung der Wirtschaft von Kriegsauf Friedensverhältnisse nur ein sich auf 300.000 Wohnungen beziehendes Bau-! programm festgelegt worden. In den Jahren darauf soll die Bautätigkeit auf '600.000 Wohnungen und mehr im Jahr gesteigert werden. Der Gesamtbedarf von 6 Millionen Wohnungen für die nächsten 20 Jahre gliedert sich in rund 2 Millionen Wohnungen, die für bisher schlecht unter gebrachte Familien erstellt werden sollen, in den Wohnungsfehlbestand von 1,4 Millionen, in den Zuwachs an Haushaltungen in den nächsten 20 Jahren mit 1,6 Millionen und in den Ersatzbedarf für Abbrüche überalterter Wohnungen mit rund einer Million. Von besonderem Interesse dürfte in diesem Zusammenhang die angeordnete Berücksichtigung der Luftkriegserfahrungen durch den Bau von bombensicheren Räumen mit Schlafgelegenheit sein. Mit der Durchführung ist als Reichskommissar der Führer der Deutschen Arbeitsfront Dr. Ley beauftragt worden. Die große Tumfchule und das Gchwimmdad im anMen Vom-peji (S. A. P. E., Rom) Bis vor einigen Jahren waren in den Ausgrabungen von Pompeji nur zwei Stätten bekannt, die für sportliche Wettkämpfe bestimmt gewesen waren: die kleine Turnschule (Pa lästra) zwischen dem Isis-Tempel und dem dreieckigen Forum, und der »Waffensaal der Pompeianischen Jugend« in Via dell’Abbondanza. Bei den kürzlich durchgeführten Grabungsarbeiten hat sich diesen beiden Anlagen der hochinteressante Bau der Großen Turnschule hinzugefügt, die tatsächlidh die bedeutendste Sporteinrichtung des antiken Pompeji ist. Es handelt sich um eine 150 m lange und mehr als 100 m breite Kampfbahn, die auf drei Seiten von einem von Backsteinsäulen getragenen Bogengang begrenzt wird, auf der vierten Seite dagegen von einer zinnengeschmückten Mauer abgeschlossen ist. die fünf monumentale Portale aufweist. In der Mitte der Kampfbahn war das gleichfalls rechteckige Schwimmbassin angelegt. Der Bogengang auf den beiden Schmalseiten hatte 36 Säulen, der an der Breitseite 40. — Durch diese Ausgrabungen ist einer der wichtigsten baulichen Ueberreste von Pompeji freigelegt worden. Hochinteressant ist besonders das Schwimmbad, das unseren heutigen vollkommen gleicht u. als größere Schwester das im Forum Mussolini in Rom erscheint. — Dieses Schwimbassin ist in seiner Form so gut erhalten, seiner wasserundurchlässigen Verkleidung, mit dem Wasserzufluß und dem Abfluß und sogar der Filtervorrichtung, daß es tatsächlich den Eindruck erweckt, als wäre es seit kurzem erst zur Reinigung geleert worden. Das Bassin ist 33 m lang, 22 m breit und einen Meter tief an der Stelle, wo man über zwei Stufen hineinsteigt; auf der anderen Seite dagegen beträgt die Tiefe 2.50 in. Es han delt sich also um eine Anlage, die technisch mit den modernen Schwimmbassins verglichen werden kann, sind doch auch die für Schwimmwettkämpfe vorgeschriebenen Maße eingehalten. Die Besucher, unter denen es an Sportlern nicht fehlen dürfte, werden bei der Besichtigung der toten Stadt sicher die große Turnschule und das Schwimmbad nicht vergessen, weil gerade diese bemerkenswerten Einrichtungen von den zahllosen Wunderwer ken Pompejis am deutlichsten den Hochstand des Sports in der Antike beweisen. Sryträa trauert um die ©cherlfa Haleusa Die islamische Führerin und Heilige war eine Nachkommin Mohammeds. Vor kurzem starb in Italienisch-Afrika die Scherifa Haleuja, eine hochintelligente Frau, die großen Einfluß auf die Eingeborenenbevölkerung von Erythräa besaß. Die Scherifa Haleuja, die bei Massaua in Otumli residierte, in einem weitläufigen Anwesen, das neben vielen Tukuls (Rundhütten) auch ihr schneeweißes Haus enthielt, war in Italieniisch-Afrika eine sehr bekannte Persönlichkeit. Sie war die Tochter des beliebten und geehrten Sche-rif Morgani, der als ein direkter Abkomme der Familie des Propheten Mohammed auch als Heiliger galt. Als er starb, wurde seine Tochter wie selbstverständlich seine Nachfolgerin, obwohl sonst der Islam die Übernahme dieser Würde durch Frauen nicht vorsieht. Aber das Volk hing an ihr und gehorchte ihr. Scherifa Haleuja el Morgani vertrat auch ihren Stamm zusammen mit anderen Stammeshäuptern von Afrika in Italien. Sie wurde bei dieser Gelegenheit in Rom mit ausgesuchter Achtung behandelt und trug in ihrem halb mönchischen, halb orientalisch phantastischem Gewand1 ein stilles, aber in sich sicheres Wesen zur Schau. Als sie in Scheren, wohin sic sich für einige Tage zur Erholung begeben hatte, gestorben war, wurde die ganze Liebe des Volkes für die einflußreiche Frau offenbar. Von Scheren bis Asmara, von Asma-ra bis Massaua säumte das Volk den Weg um die Leiche der unbeliebten Scherifa und direkten Nachkomipen des Propheten zu ehren. Die Klageweiber riefen in ihren Trauergesängen in der bilderreichen Sprache des Orients: »Du warst der Honig unseres Lebens und wir eilten, von deiner Weisheit zu saugen. Du sagtest ein Wort, und die Sonne glänze im Himmel unserer Seelen. Du schufest für uns jeden Tag das Paradies auf Erden und nun haben wir dich verloren, o unsere Mutter und Schützerin, o unsere Heilige!« Die Scherifa war keine Herrscherin, aber säe hatte durch ihre Geburt und ihr Wesen einen gewaltigen Einfluß auf das Volk von Erythräa. Sie war auch eine aufrichtige Freundin Italiens, dessen Politik und Verwaltungsmaßregeln sie ihren Anhängern einleuchtend zu machen wußte. Vor allem aber studierte und interpretierte sie den Koran, dessen Weisheit ihr auf alle Fragen des Lebens eine Antwort gab. Scherifa Haleuja besaß ungewöhnliche natürliche Gaben und eine ausgebreitete Kultur, ebenso einen natürlichen politischen Scharfblick. Sie wurde so ihrem Volk in schicksailsreicher Stunde eine Führerin. Die Nachricht von ihrem Tode wurde auch in Rom mit großem Bedauern aufgenommen. Tonwellen auf photographischen Filmen Drei ungarische Flieger, die sich in der mechanischen Abteilung der Fliegerwerkstätten betätigten, haben eine wichtige Erfindung gemacht, die sich auf die Toneinzeichnung zu Wiedergabezwecken bezieht. Der Apparat, der in Serien produziert wird, kostet etwa so viel wie ein kleiner Radioapparat. Er verzeichnet die Tonwellen auf photographischen Filmen, sodaß auf einem Band von 12 in eine Rede von über einer Stunde aufgenommen werden kann. Gleich nach der Aufnahme kann mit Hilfe einer besonderen Vorrichtung die Stimme oder der Ton reproduziert werden. Die Erfindung wird in der ungarischen Presse lebhaft begrüßt. Man verheißt ihr eine große Zukunft. »Mariborer Zeitung« Nummer 275 S Dienstag, den 3. Dezember 194C Ich teile meinen geschätzten Kunden mit, daß ich mein Spezerei-und Gemischtwarengeschäft sowie Fisch- und Wildbrethandlung in der Gosposka ulica 2 an Herrn Ivan L a h verkauft habe. Ich erachte es als meine angenehme Pflicht, allen meinen geschätzten Kunden, Geschäftsfreunden und überhaupt Käufern für das mir durch mehr als volle drei Jahrzehnte entgegengebrachte tiefe Vertrauen meinen innigsten Dank auszusprechen und ersuche, dieses auch meinem Nachfolger Ivan Lah in gleichem Maße zu erweisen. Mit vorzüglicher Hochachtung Ferdinand Grelner Maribor, Gosposka ul. 2 Ich teile meinen verehrten Kunden sowie dem übrigen P. T. Publikum mit, daß ich das altbekannte Spezerei- und Gemischtwarengeschäft sowie Fisch- und Wildbrethandlung Ferdinand G r e i n e r, Gosposka ulica 2, übernommen habe und ersuche, das meinem Vorgänger erwiesene große Vertrauen auch mir fürderhin bewahren zu wollen. Ich werde stets bestrebt sein, die P. T. Kunden mit frischer Ware, soliden Preisen und entgegenkommender Bedienung in jeder Hinsicht zufriedenzustellen. Mit vorzüglicher Hochachtung Ivan Spesereiwaren - Fische « Wildbret - GetSUget Maribor, Gosposke ui. 2 Tel. 25-63 Kleinet Anzeeget Klein« Aaeetge* koato» *0 P%rm pro Won, i» 4*i Bahrih „Kowpoodens*1 i Dtau -Dia teaennanesaiiaa fl DUuu kl» 40 Worte I Dinar «u crttMera A-uzalftn) wir* keeondare berechne« - Die Mladoswaxe für «in» kleine Anaeige beträgt 10 Dinar -Für 41# Znaondnng ege «hlffrlenen Briefen toi eine Gebalu tos 10 Dinar sa arte fee Bel Anfrage» Ist ein# Oebüh» #eo • Dinar 1» Poetmarke» bebroaohBeaees VILLA Volkssarten. 2 Wohnungen je 3 Zimmer. 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Aber es wird ja auch keine Ehe im richtigen Sinne sein!« »Ach so —« entfuhr es Frau Monika und ihr wurde ganz traurig zumute. Armes Mädel , . . »In der Halle drunten sitzt Christian Hebendruschk«, nahm er Inspektor wieder das Wort. »Er wußte die ganze Geschichte bereits in allen Einzelheiten. Sie sehen, liebe, gnädige Frau, wie schnell die Zungen schon inzwischen an der Arbeit sind.« »Ja, ich sehe es ein — es gab wohl wirklich keinen anderen Ausweg als diese Verlobung.« »Glauben Sie mir, so ist es. Sonst wäre ich ihn bestimmt gegangen.« Die Tür öffnete sich. Iris betrat das Zimmer. Ihr schönes Gesicht war sehr blaß, aber sie lächelte. Es war ein ganz seltsames Lächeln, das mit seinem scheuen, seligen Glanz ihren Zügen einen unsäglichen Reiz gab. Overbeck sah sie groß an. Sie hielt jedoch seinem Blicke stand und ihre Hand zitterte nicht in der seinen. Eine leichte Unruhe bemächtigte sich seiner, sein Herz begann lebhaft zu 1 pochen. Glücklicherweise wurde jetzt Christian Hebendruschk nach oben gebe. ' ten, so daß er die plötzliche Befangenheit. inzwischen niederzukämpfen vermochte. Frau Monika ließ ein kleines Verlobungsfrühstück im Wohnzimmer auftra- . gen und man nahm förmlich am Tische Platz. Der alte Hebendruschk wurde aus der Sache nicht klug. »Man könnte denken, es wäre alles in bester Ordnung, aber ich habe dafür eine feine Nase und die sagt mir: Irrtum, ich rieche was erheblich anderes«, flüsterte er nachher bei passender Gelegenheit Frau Monika zu. »Hier ist einzig tiefstes Schweigen geboten. Die beiden Menschenkinder müssen eben sehen, miteinander fertig zu werden.« Christian Hebendruschk saß mit roten Ohren da. Diese ganze Sache regte ihn innerlich mächtig auf. Und schrecklich ge heimnisvoll blieb sie auch. Daß er heute mit hier sein konnte, erschien ihm eigentlich wunderbar und entsprach restlos seinen Wünschen. Nur diesen komischen Kerl, den Overbeck, hätte er gern etwas anders vorgefunden. Wenn Christian doch nur ein einziges Mal erfahren könnte, wie es in dem Inspektor aussah. Aber der war ruhig und höflich und zeigte sich völlig unbefangen. Nach einer guten Stunde trennte man sich. Heute abend sollte noch ein bißchen im engsten Kreise gefeiert werden. Frau Monika Hoym unterhielt sich beinahe den ganzen Abend über angelegentlich mit Hebendruschk, der am Vormittag die dringliche Aufforderung erhalten hatte, sich am Abend unbedingt wieder einzufinden. Iris und Klaus Overbeck standen drüben im Erker. Overbeck sagte behutsam, wie sie es von ihm nicht erwartet harte: »Du wirst mir gestatten müssen, Iris, dir ab und zu einen Kuß zu geben, da ich nicht gern den Eindruck nach außen hin aufkommen lassen möchte, daß unsere STUBENMÄDCHEN welches auch nähen kann-sucht Stelle. Adr. Verw. 9525-7 Ofifeae Sleißea Selbständiger ELEKTROMONTEUR wird aufgenommen. Anzufra gen Koroška 28, M. Leben. 9526 FRISEURLEHRMÄDCHEN wird aufgenommen. 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