nNZELPSBlS: wochaUgt 10 Iii Samitag-SonnUg 15 Rpf Amtliches Organ de VMu wid Schriftlaitini: Marburg i.d. Drtn, Badjasse Nr. 6, Fernruf: 25-0 'MSp 28-Ä. Ab li.SO ühr ist die Schriftleitung nur auf Fernruf Nr. 28-ti. •ffMchbtr. — Unverlangte Zuschriften werden nicht rückgesandt — Bei AnIraffMi ist dta Rflckporto beltnlegen. — Postscheckkonto Wien Nr. 54,608 Stelrlsch^^^^ffr*u n d e s scheint wöchentlich scchsma\ ^^lung (mit Ausnahme der Sonn- und elcrta«). Bezuespreis (im voraX monatlich RM 2,10 einschl. Postgc- )ühr; bei Lieferun* im Streifband «X^fTPorto; bei Abholen in der Geschäftsstelle 2.—. Altreich durch Post monfitllch RM 2.10 zuzüel 36 Rnf 7<»c.ff«MpfohObr 0»r.27 !mar6uro-g)rou, 3ltltttoo(f>, 27. Januar 1943 83.3a&rgana In den Ruinen Staiingrads D«r Haldankampf geht pausenlos weltar — Dia Luftwaffa untarttUtzt dia KSmpfa untar tchwaratan Elmatibadingungan — Erfalge zwischan Manytsch und Den FUhrerhAUptuArti«r, 96. Januar Dm ObMicommando der Wehmnächt gib* bekaimt: Der Ansturm der Sowjete fegen weit*» Teile der Oetfroot nahm geetem an Heftigkeit wieder m. In sohweren Abwehrkimp-f«i gegen vielfach ttberlegtnea Feind be-kaaplolea atak die deateoken Anneeo gegen alle Darchbruolie- und U mfaaeungs versuoha Ib Stalliigimd kaben eloh die Verteidiger, bei denen aick neben den nimUnlachen Olvl iionan auok ein kleiner kroatlecker Verband keftndet, Im attdlloiien und mittleren Teil der Stadtnibien auf engen Raum sueammengw eekloeeen. Sie leisten dort unter FUbrung Ihrer Generale weiterhin heroleohen Wider stand, von der Luftwaffe unter achweieten Elnaatxbedlngungen nach Krilften unter etUtst Im Kuban- und Miuiytsch-Gebiet wurdeii felndllcke Angriffe In harten Kämpfen abgewiesen, die Bewegungen zu den befohlenen Prantverkttrzungen verlaufen Im Übrigen planmäßig. Panzertruppen und motorisiearte Verbände setzten zwischen Manyteoh und Don Ihren Angriff mit Erfolg fort. Der Feind wurde welter nach Nordoaten zurttckgewor-len. Iie und DonesEgeUet dauern Ole erbitterten Abwehrkämpfe an. SUdweatlich Woronesch griff der Feüid ' mit neu herangeführten Kräften in breiter Front erneut an. Er wurde Im wesentlichen blutig abgewiesen. Die Kämpfe sind noch Im Gange, örtliche Angriffe der Sowjets bei Rschew und südwestlich Wellklje Luki schei' tert^n. Auch Büdlich des Ladoga-Sees brachen erneute mit Panzern vorgetragene feindliche Ajigrlffe nach erbittertem Kampf zusammen. In Nordafrika Spähtrupptätigkeit. In Tunesien scheiterten Versuche des Fem' dai, in den Vortagen verlorene Stellungen surücksuerobem. Seine Verluste in der Zelt vom 18. bis 24. Januar 1043 betrugen: 4000 Qefajigene, 21 Panzerkampfwagen, 70 Geschützen, 200 Kraftfahrzeuge, Uber 100 Maschinengewehre und zahlreiches anderes Kriegsmaterial. An der holländischen Küste verlor der Feind bei einem militärisch wirkungslosen Tagasangrlff vier Bombenflugzeuge. Schnelle deutsche Kampfflugzeuge griffen am Tage eine Ortschaft an der Südküste Englands mit gutem Erfolg an. Vier Rriegslahiieoiie versenkt Berlin, 26. Januar SchneUe deutsche Kampfflug^uge starteten am Vormittag des 25. Januar zu einem überraschenden Tiefangriff gegen einen Hafen an der englischen Südküste und warfen ihre Bomben auf nebeneinfmderl legende eng-liBche Kriegsfahrzeuge, von denen vier durch Volltreffer versenkt wurden, Belm Abflug nahmen die deutschen Flieger feuernde Flakartillerie in der Unigebung des Angriffszieles unter Bordwaffenfeuer und brachten die Geschütze zum Schwelgen. Der deutsche Verband kehrte von diesem Vorstoß ohne eigene Verluste zurück. Bomben auf Fischer-Haibinsei und Kandalakscha An der Eiameerfront griff am Vormittag des 25. Januar ein von Messerschmittjägern begleiteter Verband schneller deutscher Kampfflugzeuge sowjetische Artillerleatel-lungen auf der Fischer-Halbinsel an. Bei guter Sicht wurden die feindlichen Batterien und In dei Nähe liegende Unterkünfte bekämpft, wobei em Geschütz mit seiner Bedienung durch Volltreffer vernichtet und mehrere Unterkünfte zerstört wurden. Etwa eine Stunde später stellte eine deutsche Jagdstaffel bei einem VorstoB gegen die Murman-Bahn vier sowjetische Jagdfluf?-zeupr und schoh zwei von ihnen ab. Dabei erzielte R'tterkreuztrHger Leutnant Bhrler aalnan 60. I^uftsieg. I Im Laufe des 24. Januar griffen deutsche I Zeritörerfli^Eeiige den Nachschubverkehr dea Feindes auf der Murman-Bahn an. Meh-'rere Bomben trafen einen nach Norden fah-I ronden Transportzug. Zahlreiche Wagen j wurden von der Wucht der detonierenden ^Bomben von den Schienen geschleudert und ! verbrannten. Mehrere einzeln fahrende Loko-'motiven blieben nach Bordwaffenangriffen von Treffern durchsiebt auf der Strecke lle-igen. Bei einem Uberraschenden Angriff gegen die Bahnhofsaniagen von Kandalakscha wurden Bkhnhofgebäude und Lagerschuppen I trotz »heftiger Flakabwehr mehrfach nachhaltig getroffen. I 18000 brI-Transporier ve.seiihl Rom, 26. Januar Der italienische Wehrmachtbericht giht bekannt: In West-Tripolltanlen Gefechte von Auf-klä rungsabtellungen. In Tunesien wurde ein feindlicher Angriff i gegen von uns eroberte Stellungen aogewle-sen. Acht Wüstenkampfwagen wurden mit j einem Teil ihrer Besatzungen erbeutet. Wel-jtere Wüstenkampfwagen wurden von der j Besatzung einer unserer vorgeschobenen I Stellungen in Brand gesetzt. I ItalienLsche und deutsche Jäger schössen vier Flugzeuge ab, ein fünftes Flugzeug j wurde von der Flakartillerie abgeschossen. I Die Verluste des Feindes in den Kampren jvon Tunesien vom 18. bis 24, Januar sind lauf mehr als viertausend Gefangene, 13 er-j beutete und acht zerstörte Panzer, siebzig I Geschütze, rund zweihundert Kraftfahrzeuge und nmd einhundert Maschinengewehre, sowie anderes Kriegsmaterial gestiegen. Ein SpitfIre-Flugzeug, das am Abend des 23. Januar Pachlno (Syrakus) überflog-in hatte, wurde von den Abwehrbatterien ge-j troffen und stürzte ins Meer. In Avola (Sy-Irakus) forderte ein Elnflug zwei Tot« und sieben Verletzte unter der Bevölkerung und verursachte leichte Schäden. Auf Amabüina (Marsala) abgeworfene Bomben beschäc!irrten einige Gebäude. Opfer sind nicht- zu beklagen. Feindliche Flugzeuge belegten auf jonischen Uferstrecken zwei Güterzüge und die Bahnhöfe Brancaleone, Risce und Istica mit Maschinengewehrfeuer und Bomben. Der angerichtete Schaden int gering. Acht Personen wurden verletzt Im Mittelmeer versenkta eines unserer Ü-Boote unter dem Befehl von Kapitänleutnant Caspare Cavallina einen feindlichen Transporter von 18 000 brt, der von Zerfltö-rern begleitet war, durch zwai Torpedotre*-fer. Haupinunn Baer errang seinen 149. luflsieg Berlin, 26. Januar Über dem Gebiet des westilchon Tripoli-tanlen kam es Im Laufe des 25. Januar zu Luftkämpfen. Deutsche Jäger, die vom Morgengrauen b?s zur Abenddämmerung Uber der KtlsteristraBe Sperre flogen, vertrieben mehrfach feindliche Luftstreltkräfte. Bei Verfolgung eines abdrehenden Curtiß-Ver-bandes schoß Hauptmann Baer, Träger des Eichenlaubes mit Schwertern, zwei Curtlß nacheinander ab und erzielte damit den 148. und 149. Luftsieg. Bahnanlagen angegriffen Sclmelle deutsche Kampfflugzeuge stießen am 25. Januar an der tunesischen Front unter dem Schutz von Messerschmitt-Jägern gegen eine frontnahe Bahnstation vor. Im Tiefangriff warfen sie schwere Bomben auf d5e Bahnanlagen dieses vorgeschobenen feindlichen Versorgungspunktes sowie auf ausgeladenes Material. EJs entstanden beträchtliche Zerstörungen in Gleisanlagen, Betriebs- und Verladeelnrlchtungen, Die deutschen Flugzeuge kehrten von ihrem Überraschenden Angriff ohne Verluste zurück. Bei bewaffneter Aufklärung belegten einzelne deutsche Kampfflugzeuge feindliche Flugstützpunkte und OrtsunterkUnfte im al-gerlsch-tunesischen Grenzgebiet mit Bomben und nahmen einzelne fahrende Kraftfahrzeuge und bespannte Kolonnen im frontnahen Raum im Tiefflug unter wirksames Bord-waffenfeuer. Ungebrochen im Kraterfeld Verpflichtendes Vorbild für alle Deutschen — Die eherne Kampfschar von Stahngrad Berlin, 26. Januar In Stalingrad haben die wochenlangen Entbehrungen, das ununterbrochene Ringen gegen frische feindliche Kräfte, das Übergewicht der Bolschewisten an Flugzeugen, schweren Waffen und das schutzlose Ausharren im offenen Gelände bei Schneesturm und schneidender Kälte den Widerstandswillen unserer Soldaten und ihrer rumänischen und kroatischen Kameraden auch am 25. Januar nicht brechen können. Wie sie es möglich machen, dem fortgesetzten Ansturm des Feindes ihr hartes „Dennoch" entgegenzusetzen, ist das Einmalige ihres heroischen Ringens. Der eherne Wille zum Widerstand gab den erschöpften Offizieren und Mannschaften die Kraft, sich selbst vor ihre Geschütze zu spannen und sie Kilometer um Kilometer durch die tiefverschneite Steppe zu schleppen. Der General neben dem Grenadier Das höchste Wissen um ihre Pflicht stellte General und Grenadier Schulter an Schulter in den Nahkampf mit der blanken Waffe, und nicht besser erfüllt sich der Sinn echter Kameradschaft als dadurch, daß übermüdete Grenadiere, kaum dem Kampfqewühl entronnen, sofort und ohne Befehl wieder angreifen, als es gilt die Besatzung eines dicht hinter der feindlichen Linie notqelandeten Plugzeuges wieder herauszuhauen. All das geschieht unter den pausenlos niederkrachenden Romben der feindlichen Flugzeuge, die Tag und Nacht fast ungehindert über dem Kraterfeld kreisen, well die Flakgeschütze die feindlichen Panzer vernichten müssen, ^ber diese Aufgabe erfüllen sie so daß die Kanoniere eines einzigen von allen Sniten angegriffenen Geschülzes Im rasenden Feuer von 28 angreifenden Panzern allein 15 zer-ichoiten, Zerbrach auch dieser Panzeritoß, so folgten doch bald neue und noch schwerere Angriffe, bei denen die bolschewistischen Panzerlcampfwagen ihre eigenen Mannschaften vor sich hertrieben, um sie zum Stürmen zu zwingen. Wieder rollte die Feuerwalze in die schwachen Deckungen und langsam gewann die feindliche Übermacht an Boden. Doch wieder vermochte sie nicht den Widerstand zu brechen. Unsere Soldaten boten in den Trümmern des westlichen Stadtrandes den Bolschewisten von neuem die Stirn. Jeder Mauerrest, jede Brandruine wurde zur hartumkämpften Festung Die deutschen, rumänischen und kroatischen Helden haben sich um ihre Führer geschart unJ halten todesmutig stand. Alle Unterschiede nach Rang und Waffengattung sind refallen, ührigge-blieben ist allein der eiserne Wille zum äußersten Widerstand, der zum verpflichtenden Vorbild für alle Deutschen geworden ist. Neue Kältewelle Auch an den übrigen Fronten des südlichen Abschnittes standen unsere Truppen am 25. Januar in erbittertem Kampf gegen den überlegenen Feind Im Kuban- und Manytsch-geblet hat eine neue Kältewelle das verschlammte Gelände wieder gefestigt, so daß die Bnlsrhewislen Ihre Vorstöße wieder aufnahmen ohne jedoch ihre Kampfziele gegen die deutschen und slowakischen Verbände erreichen zu können Zwisrheij Manytsch und Don setzten dagegen unsere Panzertruppen und motorisierten Einheiten den am 21 Januar begonnenen Gegenangriff erfolgreich fort Die Bolschewisten konnten dem Stoß nicht widerstehen imd mußten den energ'srh ne troseii«. Hs nmß zugepfeberi werden, schreibt »Cco-riomist« u. a., daß der Nachschub der 8. Ar-niee auf dem langen Weg von Ägypten bis 1 ripolitanicn ausgezeiclinet orjranisiert cr-\yescn sei und Qeneral Montjomery und seine Soldaten das Recht hätten, auf ihre l-eistun-ffeti in dieser Beziehung stoljr zu sein, andererseits müsse festgestellt werden, daß de» Cüfite Feldrug seit PI Alamein für England eine einzige Eiittäpschung darstelle. Nicht einmal sei es gelungen, die Hauptstreitkräiie Rommels zu stellen, und die Verluste des Heindes an Mannschaften und Material seien daher bei weitem nicht groß »enug. Alles in allem, so fast ^Economist« Jie Crsebnisse des Libyenfeldzugss zusammen. müs«c man tnit Bedauern die Tatsache verzeichnen, daß .VVontgomery und seine Truppen bei dem Versuch, die vollen Prüchte des Sieges bei Li Alamein /u ernten, versagt hätten. Noch kritischer äußert sich »Economist« der Lage in Tutjesien wo, wie das Blatt betotit, es den Deutschen wieder emnial ge-lunjren sei, eine neue f-'ront zu errichten, während sie sich an anderen Fronten darauf l>eschränkten, die Angriffe des Gegners ab-Auwehreii. Ajs Ursache des vorläufigen Zusammenbruches der militärischen Hoffnungen der Alliierten in Tunesien bezeichnet »Eco-iiomistt die chaotische politische Lage in lägeti hinlänglich Beweise dafür vor. daß politische Sabotage und wirt scl]aftliche LMiordnunj? hinter den Linien dei AlÜiertei) die Kämpfe in Tunesien verlang-MaBiten. Am ernstesten sei aber der Mangel an Lcbensmittc'n und Textilien. Weizen, 7ee. Zucker, Kleiderstoffe usw. niüßten eingeführt werden, und diese Importe ließen auf sich warten, so daß die Zlvilhe\ölkerung In ce-wis.sen Teilen Nordafrikas nun erhebllcl» schlechter dastelic al.s vor der anglo-ame*"«-kanischen Invasion, — Die schwedische Zeltiins: '-Dascns N»-heterc, die diesen Artikel des vEconomi'st« wiedergibt, fügt hinzu, daß die Ansicht de' Wochenblattes vielerorts geteilt werde, daß aber xorliiufig iNeincrlei Aiizeicheu dafür vof-lägen, daß die von »Economistt gefordert» Reform in Angriff genommen würde. -•) Zu ähnlichen Ergebnissen kommt »Peonle-bei einer Bewertung der amerikanischen Auffassung über die »schlechten Nachrichten» aus Nordafrika. Zwei Hauptgründe, so schreibt das Blatt, seien für die Fehlschläge in Nord-arrika maßgebend: t. die Kampfunerfahrcn« hcit der alliierten Truppen, und 2. die Un-fahigkeit der Verbündeten, militärische Stra fegie und Diplomatie zu verknüpfen. Englands Diplomaten schienen den neuen an sie gestellten Anforderungen nicht mehr gerec'i» zu werden, und man wolle sie deshalb pensionieren, während die amerikanischen Diplomaten sich wie Amateure benehmen, denen jegliches Verständnis für eine schwierige Lage abgehe. Niemand dürfe sich deshalb wundern, wenn die kargen, aus Nnrdafrika kommenden Nachrichten immer mehr neii^ Fntfauschungen brächten. Jetzt vergegen wärtige man sich allmählich, ein wie große» Fehler es gewesen sei. daß die Alliierten nicht vor Beginn der nordafrikanischcn Landungen politische Pläne ausarbeiteten. Roosevelts Imperialismus und Weltterror }»N«w York Times« weist den Betrug des Präsidenten en seinen Wählern nach Zusammenstösse und Unruhen In allen beglUckten Ländern Stockholm, 26. Januar Die »New York Time«« veröffentlich so»- tik den AuBweg m einen Dollar-lniperialis-mus suchte, mit der er nicht nur daj Erbe und entgegen den Uberlieferten Grundsätzen der von seinem Vorgänger Monroe proklamierten Nichteinmischung in fremde Lebens-räume den Sprung nach Europa und Ost- ben eine Weltkarte, auf der alle diejenigen des zerfallenden englischen Weltreichs anstellen besonders hervorgehoben werden, hofft, sondern daril^ber Jhlnaua^noch denen sich zur Zeit amerikanische Truppen befinden. Die 50 bezieichneten orte sind: Nordirland, England, Französlsch-Marokko, Algerien, Liberia, Anglo-Ägypten, Sudan, , Eritrea. Ägypten, Palästina, Irak, Iran, In- asien wagt. dien, China, Australien, Neu-Guinea, Salo- Die genannte Karte entlarvt aber zugleich mon-Inseln, Neue Hebridcn, Neukaledonien, auch den Präsidenten der USA als einen In-Neuaeeland, Fidschi-Inseln, Samoa, Hawaii, | fernen Betrüger an der Bevölkerung seine« Midway, Guatemala, Nikaragua, Ck>starica, < Landes, die ihn im Vertrauen auf seine aus-Galapagos-Inseln, Santa Elena (Ecuador), 1 drückliche Versicherung wiederwählte, er Aruba, Curacao. Kanada. Island. Trinidad, [werde dafür Sorge tragen, daß die Vereinig-Britisch-Guayana, Surinasn. Brasilien, Santa ^ ten Staaten von diesem Kriege ferngehalten Lucia, Antigua, Jungforn-Ir^^^eln, Puerto nicwioanglflA la Peri r- . Buenos Aires. 25. Januar rm uSA-Verkchrsflnpzenp v^urde in eini. ßf Entfernung von dc-r Ortschaft Quicacha in Peru zerschellt anfgetunden. Elf Passagiere und die dreiköpfige Besatzung sind verbrannt. Wie »Arriba< aus Buenos Aires dazu er fahrt, befanden sich unter den Passagierefl des abgestürzten Doufflas-Passagier.Flu^rzcu-tjes der Pan-Arnerican-Grace-Airways (Pan apra) mehrere briti.sche Diplomaten. Nach langwierigen Suchaktionen, die vnn 15 FIur j'cueen durchgeführt wurden, ist die nord amerikanische Maschine schließlich in eincrn unbewohnten Gebietsteil entdeckt worden. RaDlsdiokptonfsgm in Flammen Rom, 26. Jdnuar In den Kautschukplantagen des brasilianischen Staates Amazonas stehen nach einer Meldung des „Messaggcro" seit mehreren Tfjgen zahlreiche Kautschukplantagen in Brand. Der Schaden trifft neben den brasilianischen Pflanzern besonders auch die USA-Regierung, die sich die gesamte Kautschuk-erzeugunq Brasiliens gesichert hat Die Urheber der Brände sind nach der Meldung die örtlichen Komnounisfen. Diese geben sich in Rio de Janeiro, 3ao Paolo und den übrigen größeren Städten als Übernationalisten aus, wührend sie in den inneren Staaten zum Ter-ror übergegangen sind. Die Rpgierungen der einreinen Staaten können wegen des Bündnisses der Angelsachsen mit der Sowjetunion energische Maßnahmen nicht ergreifen. Heftiges Erdbeben in Salo umf der ItalienL sehen Kiviera verspürt. In Salo und der qe-samten Italienischen Riviera wurde ein hefti. ges Erdbeben vierten und fünften Grades verspürt, wie man es seit Menschengedenken in dieser an kleine Erdstöße gewöhnten Ge gend nicht erlebte. Glücklicherweise sind Vei-nerlei Opfer oder Sachschaden zu beklagen. Rico, Haiti. Jamaika, Kuba, Bahama-Inseln, Bermudas, Grönland. Neufundland und Labrador. Wie enrmerhcn, hat Rooaevelt im vergangenen Jahr seine Propaganda für die Wie-, denvahl als Präsident der USA vornehmlich auf dem in tausend Varlanten abgewandelten Versprecnen aufgebaut, es sei sein fester ' Werzlen, so daß auch in Zukunft keiner ihrer Yankee-Soldaten außerhalb der westlichen Hemisphäre zu kämpfen brauche. Wie sich die »Befreier« benehmcu Wenn auf diese Weise der Betrug Roosevelts an seinen eigenen Wählern noch c n-mal, dazu noch von amerikanischer Seite, dokumentiert wurde, so beweisen anderer- seblnß. niemals die Söhne der Vereinigten Staaten von Nordamerika außerha'b der westlichen Hemisphäre kämpfen zu lassen. Die jetzt von der »New York Times« veröffentlichte Weltkarte ist im Gegensatz hierzu ein klassisches Dokument füj- die wahren und unge.'^chminkten Ziele dieses Mannes, der aus dem jammervollen Zusammenbruch seiner dilettantischen New Deal-Poli- iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiMiiiiiiiiiiiiiiitiititiiiiiiiiiiiiiuiiiiiiiiHiiiiiiHiiiiiiitiiiiiiiiiniiiiiiiiiiiiHiiiiiMiyiiiHNmnM^ Die Pliase des bewaHielen Kampfes I setzten sich daraut zur Wehr und verletzt«® zwei USA-Soldaten so «chwer, daß sl« in» Lazarett startien. Die Militärbehörde nahm darauf Massen Verhaftungen vor, Gräber werden sertrünnmert Wie weiter aus Marrakeseh gemeldet wird, spottet die Behandlung der Araber imd Berber durch die anglo-amerikanlsohen Beaat-zungsmächte in Nordafrika jeder Beschreibung, Die Verletzung der religiösen Gefühle und Gebräuche der eingesessenen mohammedanischen Bevölkerung hat wiederholt zu schweren Zusammenstößen mit den amerikanischen Soldaten geführt. Nachdem Emzelheiten über die Auaschrel« tungen betnuikener amerikanischer Soldaten auf dem Friedhof von Mers El Kebir weiter lim Lande bekanntgeworden sind, hat sich [ der gesamten Bevölkerung größte Empörung [ bemächtigt. Haben doch die nordamerlkani-schen Matrosen im Anschluß an ein Picknick |s!ch damit belustigt, zwischen den Gräbern der im Kampf gegen die Engländer gefallenen französischen Marinean^rehörlgen her-' umzutoben, die Kreuze zu zertrümmern und alle möglichen Zerstörungen anzurichten, i Die Atmosphäre zwischen der Bevölkerung und den Besätzungsmächten wird immer gespannter, zumal sich nach wie vor die , Anhängerschaft G'raud's und de Gäulles in schärfstem Gegensatz gegenübersteher und die Lebensmittel not Im ganzen Lande erschreckende Ausmaße angenommen hat. Wille und sein angeblich unbeirrbarer Ent- 'seits die Nachrichten aus den besetzten Ge- [bieten, daß die demokratischen Retter keineswegs als. Glückarbringer, der Einwohner dieser Länder auftreten. So wird z. B, aui Blida bei Algier bekannt, daß «s dort »wischen eüier UaA-Patrouille und einer Gruppe .von Mohamroedanem zu,einem schweren Zusammenstoß kam. Die nordamerikanischeD Soldaten gingen mit Kolbenstößen gegen die Elngeljorenen vor. Die Angegrlffeno' USA-Militär schießt auf hungernde in Iran Wie die schwedische Zeitung »Dagr8pOBten< berichtet, kam es auch im Raum von Me-flched in Iran zu neuen Zwischenfällen infolge des Nahrungsmittelmai^els. Eine größere Volksmenge wandte sich gegen eine Bose sprach zum Indischen Untbhängißkfitstag — Eindrucksvolle Kaserne, worauf nordamerikar^ische Tiyp- * — - -üÄ m V ^ «. n«n Bii/ ICiinrlB^phAr Jir.nrftfiimn. Kin^ AH«* Kundgebung der , Zentrale Freies Indien" in Berlin Berlin, 26, Januar Am Dienstagnachraittag fand im Hause der Flieger in Berlin auf Einladung der „Zentrale Freies Indien" eine eindrucksvolle Kundgebung anläßlich des Indischen Unabhängigkeitstages unter dem Vorsitz des indischen Freiheitsführers Subhas Chandra Bose statt. Dabei wurde zuerst das Unabhängigkeits-manifest verlesen, das im Dezember 1929 vom Allindisthen Nationalkongreß aufgestellt wurde und jedes Jahr am Nationalfeiertag des indischen Volkes verlesen wird. Der letzte Absatz dieses historischen Dokuments, das bisliK^r der britischen Regienmg den Kampf lediglich mit allen gesetzlichen und gcwatt-lo«.e'n Mitteln ansagte, billigt nunmehr jedes Mittel, das geeignet erscheint, die Unabhan-gigkeiJ zu erringen. Anschließend ergriff Bose das Wort in deutscher Sprache. Er führte u. a. aus: Wenn sie Indien verstehen wollen, müssen «i»ine Seele verstehen, den ewigen Glauben, der uns jung und lebendig erhält, die innere Kraft, die uns zuversichtlich in die Zukim^* blicken läßt. Diese Eigenschaften haben auch die Engländer In den fast 200 Jahren Ihrer Herrsrhaft in Indien nicht verschütten können. Sie haben uns aber etwas ijelehrt, und das ist die Logik der Gewalt, die das einzige ist. das der Engländer versteht. Nachdem auch der letzte Weltkrieg keine Befreiung von der englischen Tyrannei brarb-te, suchte Indien nach einer wirksamen Watte gegen seinen Feind. Gandhi gab dem indi-«icben Volk die Methode des gewaltlosen Widerstandes. 22 Jahre lang hat das Volk ?eine Zwingherren mit dieser Waffe bekämpft. Doch jetzt sehen wir, daß ein Gewaltstaat wip Bnglajid nur der Gewalt weicht. Das ist das Mittel, zu dem das friedliche indische Volk jetzt gegriffen hat. Ich habe selbst an sämtlicheu trüberen Kämpfen gegen England teilgenommen und bin während dieser Zeit elfnial im Gefängnis gewesen. Ich weiß aus eigener Erfahrung, daß wir mit allen Mitteln kämpfen müssen, um unser Volk zu befreien. Englands Feinde in diesem Krieg sind unsere Freunde. Und wenn auch nur wir allein uns befreien können, 50 wird uns dieser Kampf durch die Drelerpaktmächte doch erleichtert. Auf unserer Seite steht außerdem die gesamte arabische Welt mit dem Großmufti und dem Premierminister des Irak, Raschid Ali el Gailani. Wir treten Jetzt 19 die Phase* des bewaffneten Kampfes gegen die englische Herrschaft, und wir wollen diesen Kampf nicht eher aufgeben, als bis wir die Freiheit errungen Iwben. Erk'irnnn Ras Rekari Böses Bangkok. 26 .Januar pen auf die Kundgeber schössen. Eine Anzahl von Personen wurde verhaftet. Mehrere Personen sirid ven'.undet w»rden< Januar Der Zwist Milf an Rom, 26. Die Anfügung über die Ernennung Pev routons zum Generalgouverneur von Algerien hält au. Zahlreicht französische, gaullistisc ie und engi'Srhc stwie amerikanische Beanito haben zum Zeichen des Protestes ihre Ämte' niedergelegt. Feyrouton befahl am 25. Januar mohammedanische Würdenträger- und hohe französische Beamte zu Sien, um sie ünter Androhung von Geld- und Freiheitsstrafen aufzu. fordern, ihren ganzen Einfluß bei den Moham medanern einzusetzen, um sie zur Teilnahme am Kampf an der Seite der Anglo-Amerika ncr zu veranlassen. Peyrouton erklärte ferner, daß die Wirtschafts, und besonders die Er-, . t: 11" oangKUK. .:d ' nähnincslagc noch schwieriger werden wür. In einer Erklärung forderte Ras | *sniupn hi«* Airrpripr sich darüber hekla- Bose, der Präsident der indischen Unabhan-gigkeitsliga in Ostasien, anläßlich des heuti- gen indischen Unabliängigkeitstages m emem bewegten Appell an die Inder Ostasiens auf, >sich bereitzuhalten, das Leben für die hei-lige Sache der indischen 'Unabhängigkeit zu opfern^. Bose zollt dem selbstlosen Opfer und Hei-dentuni der indischen Patrioten große Anerkennung, die kühn um der heiligen Sache der indischen ITnabhängipkeit willen der britischen biutnlen Gewalt entpegentreten. Er betonte, daß Japan sich verpflichtet ha- de Sollten die Algerier sich darüber beklagen, so werde er sie mit scharfen Mitteln zum Zusammenhalten zwingen. Barcelona leiert Madrid, 26. Januar Barcelojia beging am Dienatag den vierten Jahresta^r der Befreiung vom bolschewistischen Joch mit einem gewaltigen Aufmarsch aller nationalen Verbände, Über 50 000 Angehörige der drei WehrmachtteUe mit allen ihren Untergruppen, die Verbände der ehemaligen Frontkämpfer, die Organi- be, Indien im Kampfe gegen den gemeinsa- Bationen der Falange und der Parteimilizen, men Feind volle ITnterstützung zu gewähren der Syndikate und der Poiiaei marschJei^n und hebt hervor, die unbesiegbaren japani- vor General Moreno Calderon als dem höch-schen Streitkräfte hätten schon mit der Zer- aton militärischen Vertreter Kataloniens, vor störun? der englisch-amerikanischen Stellung 1 dem Gauleiter der Falange und den Reprä-in Indien bcponncn und die Schlacht um die I sentanten de« konaularischen Korps auf. Bc-indische Unabhängigkeit werde mit Erfolg' sonders stürmischer Htetfall wurde einer au.s gekrönt werden. | mehreren hundert Mitgliedern der Blauen Division bestehenden Abordnung zuteil. U-Boote - die gefähriichste WaWe Englische und amerikanische Piesseerörterungen zur Atlantikschlacht — Sieg oder Niederlage werden im Atlantik entschieden Stockholm, 26. Januar Der Londoner Korrespondent^ von »Dagens Nyheter« stellt fest, daß nach Auffassung der Mehrheit der englischen Sachverständigen die Unterseeboote die gefährlichste Waffe Deutschlands im augenblicklichen Kriegsabschnitt seien. Die Bekämpfung der Unterseeboote sei daher das Hauptproblem der Ach-sengcgner. Die immer ernster werdende U-Bootgefahr hat nach Londoner Eigenberichten zu erneuten, lebhaften englischen Presse-erörtcrungen geführt. Der »Manchester Guardian« erhebt die Forderung nach einem Ausschuß für die Be-kämpfung der Untcrsecbnote mit Churchill als Vorsitzenden. Die »Daily Mail« erinnert daran, daß bei Beginn des jctzipen KricgCF in England vielfach die Meinnng vertreten worden sei, daß Unterseeboote wegen den vorhandenen Abwehrmitteln nicht mehr die Schiffahrt bedrohen könnten. Jetzt seien die Engländer eines besseren belehrt worden Der gegcnwärtipe U-Bootkricg nimmt einen für die Demokratien völlig neuen Verlauf«, stellt »Daily Maik in einem Leitartikel fest Früher seien nämlich die Schiffsversenkungs Ziffern von Monat zu Monat zurückgegarigen während sie jetzt immer weiter ansteigen Dieser »Khythmusc habe etwas äußerst ge fährliches an sich. Er drohe, in eine Kata Strophe für die Verbündeten auszuarten. Mit den größten Befürchtungen müsse mai dem U-Bootkricg in den Frühjahrs, und Sommermonaten entgegensehen, wenn schon in Clückwunsch des Reidttmarschalls. Der Reiclismarschall des Großdeutschen Reiches und Oberbefehlshaber der Luftwaffe sandte anläßlich der Verleihung des Eichenlaubes zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an Ma. jor Reinhard Günzel, den erfolgreichen Kommandeur in einem Kampfgeschwader, ein den Winterinonaten so viele Schiffe den U-] Glückwunschschreiben. Booten zum Opfer fielen. Das Beunruhigend Tenno empfing den scheidenden deut. sie am gegenwärtigen Verlauf des U-Boot I g^hen Botschafter. Zu Ehren des scheidenden kricges aber sei die Erkenntnis, daß Deutsch- deutschen Botschafters Eugen Ott gaben der land offenbar in der taktischen , und techni sehen Entwicklung der U-Bootwaffe der von den Verbündeten angewandten Methode de» U-Bootabwehr vorauseile. Auch der militärische Mitarbeiter der »New York Herald Tribüne«, Elliot, weist in einem Artikel auf di? außerordentliche Bedeutung hin, die die erfolgreiche deutsche U-Boot, kriegführung für die Demokratien hat. Ihre Unternehmungen seien völlig abhängig von der Handelsschiffahrt, Die deutschen U.Boote träfen die verwundbarsten Punkte der Ver bündeten. Diese hätten darauf vertraut, den Krieg durch die Seemacht zu gewinnen. Jetzt müsse man begreifen daß der Krieg verloren werden könne, wenn die U-Bootgefahr nicht gebannt werden könne. Für die verlorenen Handelsschiffe habe man keinen Ersatz, Ein Handelsschiff bringe eine Tagesversorgunp für himd-^ninusend Mann. Sieg oder Nieder läge würden im Atlantik entschieden. Tenno und die Kaiserin einen Empfang, an dem u. a. Prinz Takamatsu und Außenminister Tani teilnahmen. ' Die französische Staatsangehi^rigkeit aber, kannt. Der französische Ministerrat hat beschlossen, folgenden Personen die französische Staatsangehörigkeit abzuerkennen: General Nopues. Generalgouverneur Chatel, General Juin, Peyrouton, Konteradmiral Delaye, Major Arzur, Bankdircktor Pose, Industrieller Lemaigre-Dubreuil, DrucV ond VerlaBr MarbiiritPf Vcrta^s- und Druckerei-Oes. m. b. H. - VerlangleitütiR; Renn Baumeanner: Haupischrilticiter; Anton Qerschack Marburger Zötung« 27. Januar 1943 Seite 3 J>as Jst JÜe StUatld Im. Osten... Panz^rw^h^n z^rbrwh^n an dan baitaran Waffan — An ainem FlakgatchUtz Im Raum von Stallngrad • In einem kleinen Erdbunker im Raum von Stalingrad lebt eine Handvoll Kanoniere von der Heeresflak-Abteilung einer motorisierten Infanterie-Division, die Bedienung der 8,8 Zentimeter-Kanone, die ocht feindliche Kampfwagen draußen zu beiden Seiten des Bahndammes — zwischen Don und Wolga — erledigt hat. Dieser Panzerfriedhof war das Werk eines einzigen Tages, das Vernichtungswerk nur weniger Stunden. Und nicht genug damit: Die gleiche Geschützbedienung hat einen Tag zuvor an demselben Bahndamm wenige Kilometer welter südwestlich ebenfalls In kurzer Zeit bereits fünf angreifende Sowjetpan^er zur Strecke gebracht. Das sind 13 Abschüsse an zwei aufeinander folgenden Tagen, — ein glänzender Waffenerfolg, der selbst bei schweren feindlichen Kampfwagenangriffen, weAn sich unseren panzerbrechenden Rohren die Ziele massenhaft bieten,' nicht alltäglich ist. Der Hauptanteil an einem solchen Erfolg entfAlIt auf den Richtkanonier, von dessen Tätigkeit alles abhängt, wenn der Feind die Wellen seiner Panzer gegen unsere Stellungen anbranden läOt. Auch er sitzt mit in die sem kleinen Wohnbunker, steht uns hier gegenüber; der 22j&hrige Unteroffizier Hanf Jessen aus Hamburg. Du erste Opfer war ein-T 34 Wie war es doch gewesen? Am Vormittag des neblige Tages tauchen vor der neu bezogenen Hauptkampflinie in 12(K) Meter Entfernung drei feindliche Panzer am Horizont (hit, die et bis auf 800 Meter herankommen rast,- ohne däs Feuer zu eröffnen. Dann aber Jagen die Panzergranaten liinüber, und gleich ' die ersten Schüsse'treffen einen sowjetischen Panrer^unkWiagen und einen T 34. Ein in demselben Verbänd fahr-ender Lastkraftwagen wird nebenbei noch mit zusammenge-Khossän. Die zweite Welle von fünf feindlichen Kampfwagen, von denen zwei in 1800 Meter Entfernung stehen bleiben und für die drei weiterrollenden den Feuerschutz übernehmen, kommt ebenfalls bis auf 800 Meter heran, — und wenige Minuten später gehen auch diese drei Angreifer und ein weiterer Kraftwagen im Granathagel der Flak in Flammen auf. Auf 000 Meter wieder fflnf T 34 zur Strecke gebracht Noäh in der Nacht wird der Stellungswechsel in den neuen Abschnitt vorgenommen, wo bei Morgengrauen die Kanone abermals feuerbereit steht. Und wieder schieben •ich^ Vormittag feindliche Panzer über die' Höhe, die den Horizont abschließt, diesmal ein noch größerer Verband von acht T 34, einem T 60 und einem Panzerspähwagen. Obwohl der angreifende Gegner das in dem deckungsarmen Steppengelände völlig frei auf dem Bahndamm stehende Geschütz sehen muß und jeden Augenblick mit feindlichem Feuer zu rechnen ist, läßt Unteroffizier Jessen den Verband diesmal sogar bis auf etwa 600 Meter heranrollen. Aus fünf T 34 lodern die Flammen auf, ehe sie unsere Hauptkampflinie, den Bahndamm, erreichen. Die anderen fünf Kampfwagen drehen weiter nach links ab, von dem pausenlosen Feuer der Kanoiie verfolgt. PlOtzUch fünf Panzer Im Rücken Schoo scheint der Angriff abgewiesen, als plötzlich in etwa 500 'Meter Entfernung diesseits des Bahndamms, fast im Rücken des Geschützes, die fünf Panzer erneut auftauchen. Die Grenadiere links drüben haben sie über ihre Deckungs0cher hinwegrollen lassen. Von vorn legt jetit eine sowjetische Pak gutgezieltes Feuei auf den Bahndamm, immer in- bedrohliche Nähe der Kanone. Doch erst gilt es, den gefährlicheren Feind zu bekämpfen, • die fünf Panzer- im Rücken. Die Geschützbedienung reißt das Rohr herum, der Unteroffizier richtet neu an, — Abschuß — Trefferf Der sechste Feindpanzer an diesem Tagl Abschuß — der siebente! Noch immer schießt die Pak In die Nähe der Kanone, doch was macht es aus, — Abschuß — Tref- fer — der achte! Abschuß — wieder Treffer, aber noch fährt der Kampfwagen, versucht abzudrehen. Doch ehe er mit der nächsten Granate den Todesstoß erhält, kracht ein Pakvolltreffer in das Geschütz und zerschlägt das Richtferhrohr. Unteroffizier Jessen wird durch einige Splitter leicht verwundet. Die zwei übrig gebliebenen Kampfwagen können nicht mehr viel ausrichten. Sie werden wenig später von unseren Panzern erledigt. Der feindliche Angriff ist abgewiesen, mit seiner Masse gescheitert an einem einzigen deutschen Abwehrgeschütz. Für die acht Panzer hat die Flak ganze 34 Schuß Panzermunition verschossen, wobei zu bedenken ist, daß nicht jeder sowjetische T 34 gleich auf den ersten Treffer bewegungsunfähig ist. Mit jener anspruchslosen Bescheidenheit, der man immer wieder als eines der hervorstechendsten Merkmale des kampferprobten Frontsoldaten begegnet, betrachtet der Un-teroffiiier den überragenden Abschußerfolg In erster Linie als stolze Waffentat auch seiner Kameraden, der gesamten Geschützbe- dienung, die in zahllosen Gefechten zu einem unzertrennlichen Ganzen verschmolzen ist, in dem keiner versagen darf, wenn es darauf ankommt. Und zu dieser zusammengeschmiedeten Einheit von einer Handvoll Kanonieren gehört vor allem auch das Geschütz, auf dessen Treffsicherheit sie sich ebenso verlassen können wie auf die vernichtende Wirkung der Panzermunition. Mit eisernen Nerven richten, laden, feuern... So wie Unteroffizier Jessen und seine Kameraden sind si# alle, jene Sqldaten an den panzerbrechenden Waffen, die fast ungedeckt an ihren Kanonen aufrecht stehen ijleiben, wenn sich die Grenadiere im festen Vertrauen auf sie in ihren Deckungslöchcrn an die Erde pressen. So sind sie, unsere Kanoniere und Panzerjäger, die mutig und entschlossen der herandonnemden Gefahr ins Auge blicken und mit eisernen Nerven richten, laden und feuern, wieder richten, wieder laden und abermals feuern, — immer wieder ... Kriegsberichter Herbert Rauchhaupt (PK) Flak-Artlllerle Im Erdkampf PK-Krietsberichter Herber (Atl) (Seil) Scilicksaltiaite SMen einer Schvadron Leichen toter Bolschewisten türmen sich vor dem Steilufer Der erste Tag der bolschewistischen Groß-offensive hat begonnen. Die sowjetische Artillerie trommelt auf die deutschen Stellungen, ein Eisenhagel zerschlägt die Gräben und Bunker. Der Schnee, färbt sich schwarz vom Qualm der Explosionen. Gräben werden zugeschüttet, die Feuerwalze der feindlichen Artillerie ebnet alles ein. Bäume zersplittern als würden sie von einer Riesenfaust geknickt. Einzelne Einschläge kann das Ohr schon gar nicht mehr wahrnehmen, nur ein unaufhörlicher Donner von gigantischem Ausmaße ist zu vernehmen. Die Augen schmerzen von dem Qualm und den» Dreck, den die Granaten emporschleudern. Wie ein Nichts fühlt sich der Mensch gegen diese Urgewalt des Materials. Ganz eng pressen sich die Soldaten an den Erdboden, der dröhnt und zittert. Jeden einzelnen durchfährt der Gedanke, soweit man in dieser Lage noch denken kann: nichts Lebendiges kann aus diesem Inferno noch herauskommen, es ist nur eine Präge der Zeit, wann ein Granatsplitter das letzte Leben aus* lischt. Der letzte Feuerschlag setzt ein Das Artilleriefeuer hört für einige Sekunden auf, fast beängstigend wirkt die Stille, die nur von ein paar verspäteten Grana|en jäh zerrissen wird. Dann rauscht und orgeil So Stlierl-Bilderilicnst-M (von Hrtrmann) Bei klirrender Kälte von Granattrichter zu Granattrichter schieben sich die Grenadiere im Gegenstoß an den bolschewistischen Stützpunkt heran es wieder heran. Der letzte Feuerschlag setzt ein; die Salvengeschütze sollen die endgü' ti^ge Zermürbung der Deutschen übernehmen. Ganze Minenfelder gehen hoch, von den Granaten ausgelöst. Schnee und Erde wirbeln durch die Luft. Vor der Schwadron, die den Abschnitt zu halten hat, liegen auf dem anderen Ufer des Flusses Mann neben Mann die bolschewistischen Infanteristen. Die deutsche Artillerie schlägt gewaltige Lücken i" die Menschentrauben auf der anderen Seite, aber immer wieder werden sie ergänzt. Zwo Stunden lang trommelt der Gegner. In sechs Wellen greift der Gegner an Das Feuer wird zurückverlegt, die Bol schewisten springen auf. Mit Hurrä stürmen sie gegen die deutschen Stellungen, soweit man nach dem Trommelfeuer überhaupt noch von Stellungen sprechen kann. In die dich* geballten Klumpen schlägt das deutsche MG-und Gewehrfeuer. Zu Hunderten brechen di» Feinde auf dem Eise des Flusses zusammen, aber immer neue Bolschewisten schließen die Lücken. Bis auf Handgranatenwurf sind sie herangekommen. Krachend und fauchend für gen die Eierhandgranaten in die dichten Haufen. In sechs Wellen greift der Gegner dir Gräben der Schwadron an. Leichen und Vei wundete türmen sich vor dem Steilufer; hie' kommt er nicht durch, besonders da er au* dem Feindufer keine Panzer ansetzen kann. Die Schwadron muß zurück im Nachbarabschnitt ist iin Einbruch ge lungen. Trot? taoferster Gegenwehr sind dir Deutschen der Übermacht von Panzern und Infanterie, die durch eine Schlucht vorstiff ßen, überrannt worden. Auch auf der anderen Flanke ist die I..age sehr ernst. Dennocl» halten die norddeutschen Reiter. Stunden härtesten Kampfes vergehen. Langsam wird es dänimrig, aber Immer noch versucht de» Gegner, dieses Widerstandszeinrum zu z^r schmettern. Die Schwadron hat schwer? Verluste, außerdem droht der Feind jed^» Minute, die tapferen Deutschen zu umfassen da er schon im Rücken der Schwadron steht Es bleibt kein anderer Weg: Sie müssen sich im Schutze der Dunkelheit vom Ufer lösen, wenn sie nicht völlig abgeschnitten werden wollen. Der Schwadronchef fast seine Reiter zusanmien und versucht, nacli rückwärts auszuweichen. Oberlrutnant H. muB fest stellen, daß das Uferg^lände schon von den Bolschewisten besetzt ist; mit seiner kleine" Schar scheint es uinnöglich. durchzuknimner Inzwischen ist es dunkel geworden. Die einzige Möglichkeit besteht darin, daß die Bol »icliewisten die Deutschen nicht erkennen Mit List gelingt das waghalsige Unternehmen. Mitten durch die bolschewistische Lini» marschieren die Deutschen. Für jeden der Soldaten ist der Weg eine Nervenprobe, die PK-Aufnahme; KrieEsbcrichter John (Wb) Leichte Granatwerfer, eine geläiirliche Waffe noch die des Kampfes am Tage übertrifft. Spät in der Nacht treffen die Reiter bet einem deutschen Stützpunkt ein, wo sie als Verstärkung der Besatzung begeistert begrüßt werden. Kriegsberichter H. B. Block (PK) Unter der Pelzmütze Brief aus Lappland Auf dem Felsgestein liegt dick der Schnee. Schneeketten rasseln an den Fahrzcufjcn, Schnee knirscht, wenn die Schi darüber gleiten. Pelzmützen, Pelzjaclien, Pelzstiefel, Pelz-handschiihe überall: Winter in Lappland. Aber wie sehr hat der Winter seine Schrek-ken für uns verloren! Im vorigen Jahr sah es um diese Zeit anders aus. Wir wollen das of. fen zugeben. Dachten wir nicht, unsere Pfer-de, diese treuen Kameraden auf unserem Kriegsweg, würden Schaden nehmen, der nie zu heilen wäre? Meinten wir nicht, unsere Motorfahrzeuge müßten einfrieren und sich nicht von der Stelle bewegen? Matten wir je zuvor einen Winter über in der Erde gewohnt? In primitiven Unterständen, für dereit Bau wir keine nraktische Erfahrung hatten? Waren wir denn äul^erlich und innerlich ge-rüstet für diese Prüfung, die mit nie geahnter Härte und Plötzlichkeit an uns herantrat? Nun, man weiß, daß wir Sieger wurden auch über diesen Feind, den unsere Gegner freudig als ihren V^erbündeten begrüßten. Aber erst jetzt, da wir im zweiten Ostkriegs, winter stehen, erkennen wir in der rechten Weise, was dr?mnls fchlt^^. (ilanht dnrum nicht, ihr Lieben in der Heimat, eine Pelzmütze wäre uns selbstverständlicher Besitz. Glaubt nicht, der Soldat draußen vor dem Feind würde das Maß der Heimatleistung nicht erkennen und anerkennen! Es gibt so viele Dinge um uns her, die immer wieder an euch und eure stille Tat erinnern. Ich denke, daß ihr das einmal von einem Soldaten erfahren solltet. Denn es ist auch euer Verdienst, wenn der Winter fiirunsseme Schrecken verloren hat. Ihr habt ja schon im heißen Sommer für unsere Winterausrüstimg gearbeitet und gesorgt. Der Gedanke daran macht uns sehr froh. Es ist jetzt gegen 15 Uhr und ihr wundert euch vielleicht, daß ich um diese Tageszeit schon Briefe schreibe. Aber ihr müßt wissen, daß die Knrbidlanipe in meinem Bunker schon längere Zeit brennt. Denn draußen ist Narht. Sterne fimkcin. Das Nordlicht flammt. Es ist kalt. Wer jetzt nicht auf Posten muß, der läßt das Holz im Ofen knallen und richtet sirh einen gemütlichen Abend. Kann sein er trinkt seine Riimration oder er sucht Seine Skatpartner. Vielleicht liest er auch in einem Buch oder er schreibt, wie ich, einen Brief in die Heimat und wendet sich damit, bewußt oder unbewußt, den Oiitllen zu. daraus unablässig Kraft und Glauben fMrßen von euch zu uns her/von uns zu euch hin . . . Unteroffizier Werner Respondek PK-Aufnahnie; KricK«;beridifer Michalik (Wb) Befehle aus dem Äther Es tut sich wasi Gespcinnt Iduscht der in einem Erdloch hockende Funker. Seftf 4 »Meftxirgvr Zrftangt 2T. Jtmiar IMS Nummfr 27 VatA und JiutUic + Kroatische Kanstaustellunf In Beffln. Die von der Kegitrung des unabhängigen Staates Kroatien in Gemeinschaft mit der Preußischen Akademie der Künste veranstaltete »Kroatische Kunstausstelhing« wird am 27. Januar eröffnet. Die Ausstellung umfaßt 2M werke der Malerei und 80 Uildhauerwer-ke, ferner eine große Kollektion von graphischen Arbeiten und Zeichnungen. Nach der Vorführunj* in Berlin wird die Ausstellung in Wien, voraussichtlich auch in Dresden ge-zcifjt werden. In Berlin wird in einigen Monaten eine Ausstellung Kroatischer Voilc&-kunst folgen. + Eröffiiung; einer Zwelsstelle des Bukare-iter dcutrchcn wissenscbafllichen Instituts In Jassy. In der alten rumänischen fürstenstadt Jassy fand Sonntag die Eröffnung: einer neuen Zweicstelle des iiukarester Deutschen wis-sensciiaftliclien Instituts statt. Der rumani-«che Staatssekretär für Propaganda, Prof. Alcxandru Marcu, der der Eröffnungsfeier persönlich beiwohnte, erinnerte in seinen Be-griißunKsworten an die alten Kulturbezie-hunKcii, die zwisclien dem deutschen und dem rumänischen Volke von jelier geherrscht und sich in zahlreichen führenden Gestalten des rumiinischcn ßcistipen l.ebens für das rumänische Volk fruciitbar ausgewirkt hätten. Lottenberg im Zeichen des Winlertiilfswerlies 12 000 RM Ixraclit« daa Spendekoiusert — LAitten berger haben ihr Bl^entlldi h&tte daa Konzert zugruutlen des Kriegs-Winterhilffl Werkes bereita am vergangenen Sonntag stÄttf Inden sollen. Doch da die mitwirkenden Kräfte des Marburger Stadttheaters nicht für diesen Tai: fretgegel>en wurden, mußte die Veran.'!tal-tung um eine Woche verlegt werden. £k) wucha die Spannung In der Kreisstadt Luttenberg und in den angrenzenden Ortschaften noch Weiter, denn ea hätte sich schon herumgesprochen, daß das Wlnterhilfswerk-Konzert in diesem Jahr ein ganz besonderes Ereignla werden «oll. Die zuständigföi Männer der Kreisführung^ widmeten ihre gesamte Freizeit den Vorb^eitungsarbeiten. Das Salonorchester probte fle'ßig, die neu-gegrünoete Spielschar der Mädelgruppe bereitete sich gewiflflenhaft auf Ihr erstes Auftreten vor. Kein Wunder, daü der Saal Im Gemeln- schaftitfiaus schon lange vor dem angesetzten Beginn bis auf den letzten Platz gefUllt war und viele sich mit Stehplätzen begnügen mußten. Anwesend waren Kre^sfUhrer Dipl.-Ing. Roman Nemetz, der Bürgermeister Hans Hemdl, überaus zahlreich erschienen waren die Männer de« Grenaschutaee. Auch Grezer Kulturstimmen VetxDi >f^anvta£f< in der Oper imd »Barocke Musik auf alten Invtrumcntio tm Kam- mermusiksaal Verdi« >Faai«taff€ m begegnen, bedeutet Iminer wledor, sich am Quell köstlicher Musik zu labeai, &ich einzuschalten In den Strom wcltweiscn versöhnenden Humors. Die Neu-Inazenienjng im Grazer Opemhaua arbeitet die muaikalLschen Perlen dieser Prachtpar-titur m=t aller Sorgfalt heraus, gibt dem >Tlieater« was des Theaters ist und weiß dooinoch auch den zahlreidien lyrischen Stellen Ihr Recht im Gewebe des Musikdraiuaa, dieser emzigen komischen Oper Verdis, zuzuweisen. üpemchef Rumanua Hubertus dirigierte das Verdische Alterawerk mit seinen In allen Fugen knisternden GelsLem des Humors als die große Improvisation dee Italienischen Me sters, mit Elan und GeiiSt. Unterstützt wurde sein Bemühen durch die Spielleitung Emst Therwals, dessen schon mehrfach erwiesene Eigmmg für die humorvollen Werke der Opemliteratur auch diesmal die Handlung mit kraftvoller Lebendigkeit und jenem Schuß Schalkhelt erfüllte, die einmal dem echten Humor stets beigegeben ist. Als Dritter im Bunde muß auch Hans Hainarm genannt werden, dessen auf einheitlichea Rotbraun gestinuntöB Bühnenbild die musikalische Grundstimmung des Werkes glücklich i« Farbe wiedcxzuöpiegein vermochte. AUb Fallstaff glfiJiÄte, der Ausdruck tot hier am Platze, Rudolf Großmann sowohl stimmlich wie auch als Dan&teller. Die Frauen, die Mäuaespeck und Katze in einem ni sein verstehen, wurden von Maria von Bartsch (Alice) und Mela Zimmer (Mcg Page) in .spielfreudlßster Laune verkörpert. Als die Fiiden der Intrige spinnende Frau QuicUly war Anna Barpo voU und ganz an Ihrem Platze. Ford und Dr. Cajus wurden durch Walter König und Alois Steiner zu ergötzlichen Opfern fraulicheir Listen. Das l-iebespaar Fenton \ind Ännchen fand in Army Riuschowaky und Joachim Stein schön S'ngende Vertreter. Auch die k'eiJioren Rollen waren aiisgeaeichnet besetzt, So klang der »FalLstaff« als Trimnph der Heiterkeit aus, als die edel-ste Gabe des Genies an die Menschheit, im humorvollen überwinden al- len Ungemachea da« SchickMl m melntenL Als Veranstaltung de« Muaikveieines für Steiermark und des Steirischen Musikschul-werkes hörte man den KammennuaikkreiB Scheck-Wenzinger im KammermusikBaal Werke von Ricciotti, J. S. Bach, Bocherini und C. Stamitz auf alten Instrumenten sp'.e-leoL Damit wurde auch in Graz daa Klangphänomen des siebfisehnten und achtzenhnten Jahrhunderts für' rwei Stunden wieder !•" bendig. Deim, wie Professor Gustav Scheck, Berlin, in der Pause ausführte, mit heutigen Instrumenten wäre es unmöglich d?e Werke jener EJpoche so su fl|pJelen, wie sie einmal geklungen haben. Die Vergrößerungen der Aufführungssäle zwang auch die Instrumentenbauer zu einer Vergrößerung des Tonumfanges der einzelnen Instrumente. Berühmte Werkstücke alter Meister, Guaneri-, Amati- und Stradivarigclgen wurden abgedeckt und das Holz des Körpers innen ausgenommen, damit sie einen stärkeren Ton ergaben. Die Vorausaetzun.«? zum Musijjieren des Kammermusikkreises bildete daher die Rückführung einra Satzes alter Streichinstrumente (Kontrabaß, Cello, Gambe, Viola und Gelgen), auf Ihren originalen Zlustaikl, ein Experiment das vorzüglich gelang. Und dann konnte die Wanderfahrt beginnen. Auch ein Silbermannflügel, eine Kopie jenes Cembalos das J. S. Bach einst gespielt, wurde von der Firma Neupert-Bamberg bereitgestellt. — Der Klang der einzelnen Streicher darf mit einem Sordino, jedoch von stärkerer Leuchtkraft verglichen werden. Die Holzflöte des 18. Jahrhunderts klingt gedämpft, Jedoch beseelter als die moderne Silberflöte. Die einzelnen Werke boten den InstruimentÄlisten manlgfachste Möglichkeit, die Verwendung der Instrumente,* Ihre Klangschattierung und den Zusammenklang im ganzen vorzuführen. Jeder einzelne d®** zehn Instrumentalisten beherrschte sein Instrument in vorbildllcl^er Weise. Der Beifall bewies die starke Anteilnahme des Publikimis, das ' sich schließlich auch diesmal ein Zuigabenkonzert erklatschte. Kurt HUdebrand Matzak Wzrni [ Roman von P, A. EUOEN OF.ISl. —1 [.ER I die Ih&ei (aUm Urfacber-RechlscbaU: Drei Ooellen VerlAC, K6iil£«bttck (27, Fortsetzung) Der einzige Lichtblick in Scbnarpcls augenblicklich trostlosem Dasein ist seine kürzliche Vernehmung vor dem Beamten der Staatsanwaltschaft, einem noch jungen Herrn mit stubenfarbenem Gesicht, dessen Augen hinter blitzenden Brillengläsern so eigentümlich prüfend auf dem verstörten Jungengesicht ruhten, der mit behutsamem Zureden, mit freundlichen Worten mehr aus Schnurpel herausholte, als all die anderen Herren zusammen, die sich um die Lösung des Falles bemüht haben. Schnurpel hat auch dem freundlichen jungen Herrn in dem sonnigen Arbeitszimmer drüben im Gerichtsgebäude kein Geständnis ablegen können, an dem Perlcndiebstahl an Pord der ,.Beryll" beteiligt zu sein oder auch nur darum zu wissen, aber aus der Tiefe seines gcqudlten Knabenherzens hat sich ein Aufschrei gerungen, der den vernehmenden Beumten aulhoichen ließ — so verdorben V.inn ein junger Mensch In >'fax Schnur-iridnns Jahren nicht sein, eine Komödie aufzuführen, die von tragischster Verzweiflung d'irrh/.ittPrt ist. Da Hiiussuchungen bei den Beschuldigten, Cienäckbeschlaqnohmo und gewissenhafteste Rechorchpn keinen Schuh'bfweis erbringen, r.i hdem der angenommen« jugendliche Helfer u-cd-^r mit Gut« noch mit Strenge zu pin m Geständnis zu bewegen ist, will der die UnlrrsiKhung fiihrende Beamte der St. •Msnnw.oltsrhaft, Assessor Dr. Arnberg, Vf rsuchfu, den Hauptbeschuldigten durch tJbcrrtimpolung zu üljerfiiluen, die aberma- lige Vernehmung des Untersuchungsgefange-nen Droste wird von ihm angeordnet. Nachdem Staatsanwalt Dr. Lautenschläger mit seinem Verhöre nach der Elnlleferung der beiden Häftlinge zu keinem positiven Ergebnis gekommen ist, trotzdem er alle Register zog, die ihm zur Verfügung stehen, liegt es bei Dr. Amberg, dem der Fall übertragen worden ist, sein Können zu zeigen, den Beschuldigten zu überführen oder seine Schuldlosigkeit festzustellen. Während der jugendliche Untersuchungsgefangene Max Schnurmann rastlos in seiner Zelle auf und nl^er läuft, wird draußen der Untersuchungsgeftngene Joachim Droste der Staatsanwaltschaft zur Vernehmung zugeführt. Der Wachtmeister fflhrt Ihn durch lange, dämmrlge Gänge, an vielen elsenbeschlagenen Türen vorbei, hinter denen beklemmende Stille herrscht, es geht Treppen herauf und Treppen hinab, Eisengitter fallen rasselnd ins Schloß, gewichtige Schlüsselbünde klirren — aus der Düsterkeit des Untersuchungsgefängnisses kommt der Häftling, von dem hinter ihm gehenden Wachtmeister dirigiert, in die Hehle Sachlichkeit der Gänge des Landgerichtsgebäudes — und dann bleiben sie vor einer hellen, gebeizten Tür mit einem weißen Porzellanschild stehen, auf dem in zierlicher Kursivschrift ein Name geschrieben ist; Assessor Dr. Conrad Amberg Staatsanwaltschaft IL Indes der Wachtmeister anklopft, starrt Droste fassungslos auf diesen Nampn .,. diesen Namen ... den Namen seines Bruders. Zum ersten Male, seit er in diesem Hause Ist, will er die beherrschte Haltung verlieren, die ihn bis jetzt nicht verlassen bat. Da wird die Tür vor ihm aufgerissen, ein son-nendurchfliitelcs Zimmer mit einem mächtigen Schreibtisch liegt vor ihm, in das er zögernd tritt, die Tür wird hinter ihm geschlossen, er bleibt stehen und sieht gegen Auch Marburger Künstler wirken mit >Haus<-Lied erhalten die ländlich« Bevölkerung fUUt« «tirksr als sonst den Saal. Kreijsamtslelter Pecharda eröffnete den Abend. Er wies auf den Zweck derartiger Veranstaltungen hin und gab die eingelaufenen Spenden bekaimt, unter denen sich namhafte Beträge befanden. Fast 8000 RM waren als Spenden für den Al>end aufgebracht worden, rund 4000 RM war der Reinertrag des Abends, so daß Luttenberg mit Stolz auf ein Ergebnis von 12 000 RM bllk-ken kann. Die Höhe des Betrages kann man erst richtig einschätzen, wenn man weiß, daß Im gesamten Kreisgebiet keine größere Industrie vertreten ist und daß der überwiegende TeU der Bevölkerung aus Klein- imd Kleinstbauem l)esteht. Obwohl die helmischen Kräfte Ihr Bestes hergaben und beachtenswerte Leistungen erzielten, war es doch das Verdienst der Künstler des Marburger Stadttbeatera, die dem Abend durch ihr Können den Stempel aufdrückten und das Niveau der Veranstaltung bestimmten. Frau Maria ReiiäiAlt, den Luttenbsrg'em schon lange keine Unbekannte, hatte bereits am Tag der deutschen Hausmusik Proben ihres hohen künstlerischen Könnens gesieigt Diesmal, von den Anwesenden stürmisch begrüßt, sang sie Opemarien und etimmungs-v«Us Lieder aus bekannten Oj^etten. An-hetmelxid welch erklang ihre Stimme, durch tiefempfundenen Vortrag unterstrichen, verstand es die sympathische Künstlerin auch zur vorgerückten ^Stunde (und trotz der gedeckten Tische) völlige Stille und fühlbares Mitgehen der Anwesenden herbeisuführen. Gertrud Probst stellte als vorzügliche Chanson-Sängerin vor, Nur schwer konnte man In dw.um »etwas lieb sein« Bittenden die feurige Carmen des Marburger Stadt-theaters erkennen. Mit klug bemessenem Stinuneneinsata und verständnisvoll abgewogener Stimmfarbe waren ihre Darbietiuigen Perlen der Kleinkunst Erwin Frieses durchschlagende Tenorstimme lieQ die Luttenber-ger gleich zu Beginn staunend aufhorchen. So eine Stimme hatten sie in Luttenberg noch nicht gehöil! Die Leichtigkeit, mit der der Sänger das hohe C erklomm, b^eLsterte die Zuhörer imm«r wieder. Stürmisch wurde für seine Leistungen gedankt, ganz gleich, ob er Opemarien zum Beaten gab, in Duetts mit Frau Reichelt sang oder mit Operetten-Uedem auftrat Eine gelungene Überraschung war die Verherrlichung des Lutten-berger Weines, ein Lied, das anläßlich des Konzertes uraufgeführt wurde und für das Friese den Text verfaßt imd Opemchef Richard Dletl die Melodie geschrieben hat. Das neue »Hausc-Lied der Luttenberger mußte auf allgemeines Verlangen wiederholt werden. Der ansprechende Text und die schwung\'olle Melodie sichern dem Hauslied schnellste lokale Verbreitung. Besonderes Lob verdient noch der Akkordeonmelster Pillich aus Clin, der mm auch in Luttenberg sein großes Können bewiesen hat Es wäre ungerecht, wenn man trotz der hervorragenden Leistungen der Gäste nicht auch die einheimischen Kräfte gebührend würdigen würde. Da war es vor allem Hans Haring, der musikalische Leiter des Abends, der auch als Ansager In humorvoller Welse für den Kontakt zwischen Gebenden und Nehmenden sorgte. Er leitete auch das zwölf Mann starke Orchester, das gutes Köimen zeigte, er begleitete Gesangdarbietungen und bewies mit einem Solostück, daß er auch die Geige gut beherrscht Jc^ann Ser-schen wartete mit einem Klavier-Solo auf, nebenbei besorgte er (so wie auch Irmgard —yri-nr-iiTT—i j-rm"-inr in —T"Tm— das ihn blendende Sonnenlicht, dort sitzt eine Gestalt am Schreibtisch, eine ruhige Stimme sagt: „Bitte, treten Sie näher — nehmen Sie hier Platz —". Droste zwingt sich mit übermenschlicher Willensanstrengung zur Ruhe, es gelingt ihm, keine Muskel zuckt in seinen erstarrten Zügen, er setzt sich und sieht dem Assessor Dr. Amberg schweigend in die Augen. I^nn erst gewahrt er, sie sind nicht allein. Am Fenster, über eine geräuschgedämpfte Schreibmaschine gebeugt, die leise klappert, sitzt noch ein filterer Mann in glänzendem Lüsterjackett, der mit flinken Händen einen großen Kanzleibogen beschreibt — der Protokollant. Dr. Amberg blättert in einem umfangreichen Aktenbündel. „Ich möchte Sie heute einmal eingehend zur Sache vernehmen, Droste.,." sagt er und vermeidet den Blick des Untersuchungsgefangenen. „Zunächst Ihre Personalien ... Sie sind der Steward Norbert Ludwig Joachim Droste ... 32 Jahre alt... verwitwet... mit sechzig Mark wegen tätlicher Beleidigung vorbestraft ,.." Droste neigt sich gelassen zustimmend. „Außerdem wegen unbefugten Öffnens einer Bahnschranke mit drei Mark..'," Dr. Amberg winkt nervös ab. „Das scheldft hier aus ..." „Oh, Ich liebe präzise Angaben", sagt Droste höflich, „dies© drei Mark bereue ich, sie waren die Folge eines dummen Jungen-streirhps, dagegen hin Ich auf die sechzig Mark aufs Wort recht stolz — ich habe sie gern der Gerichtsknsse elr^gezahlt für das beglückende Grfühl, einem Verleumder ein paar verdiente Ohrfeigen verabreicht zu haben ... aber..er lächelt undurchsirhticr, ,,— Ohrfeinen sind Ohrfeigpn und Paranra-phen sind Paragraphen ... nicht wahr, Herr — At^Bogsor..,?" !Btick nach Südosten 0. Ungarns Mmieterpräs dent b^Uommt da® Urot^kfCuz des Malthessr Ordens, Der Oroß« mclster des »ouvcräntn Maltheser Ürckns verlieh Ministerpräsident von Kailay das ma-gistrale Qroßkreuz dw Malthcser-Ordens. das ihm vom Budapester Gesandten de« Malthe-ser-Ordens fdcrlich überreicht wurde. 0. Prefiburg plant aeuen Tbeaterbau. Das Gebäude des Slowakischen Nationaltheatcrs befindet sich in städtischem Besitz. Das Theater soll uun dorn Staate als Nationalbühno überlassen werden, während die Stadtgemeinde den Bau eine« neuen Tlieaters plant, 0. 3tt00 ha Neuland ia d«r Slowakd — Werk deutscbsr Arboitsmännsr. Die deutsche Abteilung des slowakischen Arbeitsdienstes bat mit der Trockenlegung des Sumpfgebietes im Schurbecken b« St Georgen begonnen. Durch die Trockenlegung werden 3(X)Q Hektar Ackerboden gewonnen, der für 7 Gemeinden in Betracht kommt. iiiiiiiiiiiiiiiimtuiiiniiiintHniniiiramwiliinniniiinmiiiiiiiiimin Straßer) tai eüiigan Fällen die B«gleliunff bei Solovorträgon. Mit besonderer Spannung wurde das erst« Auftreten der Lalensplfl-gruppe erwartet, die mit einer beitsren Szene die Lacher auf ihrer Seite hatte. B« war alletiiand, was die sechs Mädel der Mädchengruppe leisteten. Unbefangen, und flott spielten sie und gaben lebensnahe die Tratschbasen, die wohl in jeder Kleuwtadt in der einen oder in der anderen Form anzutreffen sind. Die Spielleitung hatte Irmgard Straßer, die auch die KoetUmfrage sehr gut gelöst hat Wegen der Vollständigkeit sei noch die heitere Szene erwähnt so wie das brayp Spielen der Bläsergruype des Luttenberger WehmrvannschÄftsraus'lücuges, die vor Beginn der Darbietung«« in dfer Pause und nach dem Programm für Stimmung kräftig sorgte. Dieee Veranstaltung wird wohl allen Lut-tenbergem In bester Erinnerung bleiben. Bot sie doch ein Programm, wie man es in einer Provinestadt nur selten genießen kaiui und darüber hinaus erfüllte der Abend auch seinen weiteren Zweck — der Betrag, der dem Winterhilfswerk zufloß macht den Lut-tenbergem alle ESire. Otto Koschitz 4- Vortragsreihe über »deutsche tmd Italic filsche Kultur«! in Rom, In Anwesenheit des Ministers und des Unterstaatssekretärs für Unterrichtswesen, der Vertreter des deutschen und des japanischen Botschafters, des ungarischen Gesandten und anderer Vertreter aus Staat und Partei erfolgte die Eröffnung des Vortragszyklus über »deutsche und italienische Kultur». Die erste Ansprache hielt Professor Manacorda. .f OeneraHntsndant Dr. Hartnmnn In Wien. Generalintendant Dr. Georg Hartmann aus Duisburg wurde von Generalintendanten Lothar Mtithcl ekigeladen, in der Wienw Staatsoper im kommenden Jahr eine Gastinszeinie-rung zu Übernehmen. Auch das Opernhaus der Stadt Wien hat Generalintendanten Hartmann zu ci«er Gastinszenierung eingeladen. + Eine vergessene MusikatlUie WiMS. Die Mozartgemeinde Wien, deren Gröndungstag (16. Miirz 1913) in diesem lahre zum 30. Male wiederkehrt, brachte eine vergessene Wiener Musikstätte, den Märmorsaal des alten Landhauses in der Herrengasse, wieder zu Ehren, indem sie dort eine Mozartstunde als Auftakt für mehrere musikalische Jubi-läumevcranstaltungen abhielt. Der Landhaussaal spielte seit der Zeit der Venezianer Hofkomponisten Ceftti, Draghi und Caldara in der zweiten Hälfte des 17, Jahrhunderts bis herauf in die letzten Lebensjahre Beethovens in Wiens Musikleben eine gewicktige Rolle. Dr. Amberg betrachtet verschlossen den schmalen Goldreif an seiner linksn Hand. „Es ist Ihre Sache, sich mit Ihren Vorstrafen abzufinden —" sagt er kühl, „mich interessieren jetzt andere Dinge, komman wif Jahre in don Diensten der Hapao, man stallt Ihrnm t' -; b'-ste Zeugnis aus, Sie hatte« keinerlei Ursache, Ihre Stellung so plötzlich zu verlassen, wie es nach der Tat geschah, die uns hier beschäftigt, Sie haben kn Gegtnteil mehreien Zeugen gegenüber geäußert, «n Bord bleiben und die Amerikareise Ihres Schiffes mitmache» zu wollen. Um so unerklärlicher der Widerspruch in Ihrer Handlungswsite. Sie haben bisher über diesen Packt die Aussago verweigert. Ich mul 3ie eri*Uich •riucho'n, diesen Standpunkt unirotivierter Zurückhaltung aufaugeben — In Ihrem e benen Interesse, Sie können die Aufsage nur verw»*^-g^rn in Fullen, wo .Sie sirk selbst einer strafbaren Hflndinnq beflchtiq^en mns^nn Ihr Srhwelrjeii, wenn Sie e* nicht erHIirli aufgeben, läßt uns auf entsprechende Schlußfolge-rungen kommen ,»>** Nummer 27 >MartMjrg«r Zeftungt 27. Jamutr 1043 5«fte 3 Erneutes Bekenntnis der Untersteiermark 1i2 Millionen Reichsmark bm\ der Gauttratsmtammlung Den Aafrafcn des (Zuleiten und des Bundesführers zur Gaustraßensanimlung am 23. und 24. Januar 194Ä bat die anter-eteirische Bevölkerung in einmaliger Weise Folge geleistet, ^iach dem bisher vorliegenden Ergebnis beträgt die in der Untersteiermark aufgebrachte Summe Ubar 1,2 MIlHonsn Ralchsmark. Die Bevölkerung der erst im April 1941 lum Reich gestoßenen Untersteiermark hat damit nicht nur ein erneutes über-wältigendes Bekenntnis zu Führer und Reich abgelegt, sondern darüber hinaus unter Beweis gestellt, daß die Heimat bereit steht, jedem Rufe Folge zu leisten. Je härter der Kampf an der Front, desto mehr schließt sich die Heimat lo einer nnaertreDnlicben, arbeitsfreudigen Gemeinschaft zusammen* Schicxtaltgamalntchal! Der Kricf, der dorn deutschen VoUct auf ;:ezwungeB war^e, muB bic znr letztea Cht-scbeidunc durchfcfülirt werde«; er wird und muß fcwonnea werdea, damit Deutschland in einem Kesicherten Frieden seine Kräfte frei eatfaltea Icann PUr den deutschen Sief bürgta trotf der Hftrte des Rinsens and der Übermacht der Gegner die anversieichliche Staatskunst aad das einzigartife Peldherrn-tum des Tührers, sowie die Haltung und Cnt-schlosienheit, der Wille und Glaube der deutschen Wehrgemeinachaft, die das ganze Voll(, Trent und Heimat umschließt. Was der deut.scbe Soldat im unerbittlichen und schwerstem Kampf mit den Gegnern an sctiier Qbermenschlicben Leistungen voll* bringt, mit welcher Tapferkeit er kämpft und mit welcher Siegesgewißheit er sein Le' bcn fflr uns und Deutsclilands Zukunft ein-setit, kann in Worten nicht gewürdigt werden. Sein Handeln ist ein hohes Lied devt-sehen Heldentums! Nicht minder eatschlosseo Ist die Haltung der Heimat, all derjenigen, die dem fUhrer nicht mit der Waffe dienen können oder dürfen. die aber in den Betrieben oder als Diener am deutschen Boden and in freiwillig iibcrnommeneo Kriegspflichten unermüdlich arbeiten und schaffen und bereit sind, alle Einschränkungen, die der Krieg mit sich bringt, auf sich zu nehmen ohne zu Hadern. Sie wissen, worum es geht, und daB die Männer an den Fronten weit mehr hingeben, als die ^[eringfüglgeii Verzichte daheim ausmachen. Dieser verbissene Wide zum Sieg, der auch in der Untersteiermark durch den einzigartigen Erfolg der Qaustraßensammlung erneut zum Ausdruck kam, und dieser unerschütterliche Glaube beherrschen die ganze deutsche Volksgemeinschaft, die In der harten, stäh-crnen Schmiede des Krieges zur Wehrg«-mcinschaft ceworden ist Diese deutsche VVehrgemei.nschaft weift, daß sie keines der 0Kenn ich — weiß ich! Immer nur Einsen geschrieben — geht alles noch am Schnürchen« — jfestehrn wir lieber ehrlich daß uns vielas von der Schulweish^ ' abhanden gekommen ist Was nun aber die Elbe .inbelangt — nun, dai wäre (I h eini^^ermaßen lächerlich wenn man da nicht mehr penau Bescheid wüßte l)ie BemprkrM». daß an der FJhe liest, erweist sich allerdings nicht als hin-reicht-nd. die Aclitime vor den väterlichen Kenntni*sen zu bej^riinvlen. Atich nicht, daß man triumphierend Altona hinzufügt Die Mutter steuert Maftieliurj bei, erklärt ahcr, vorbauend in ahntitigsvnller Vnraitsscht was da noch illes nötig ^ein wird, daß sie he'den Nchenflüßen der Elbe seinerzeit gerade gefehlt hat>e. Zunächst soll Vater nun aber wissen, wo di« Elbe entspringt. Natürlich entspringt sie —• die Elbel Alle Flüsse entspringen irgendwo. Es ist eine physikalische Tatsache, und die Elbe tut das — ja, warte einmal — im Isergebirgel Doch kaum ist Ihm das Wort entfahren, möcht' er's im Busen gern bewahren. »FalschI Falsch. Papal Ganz falschI Die Elbe entspringt im Riesengebirjre. Im Iser-gebirge entspringt die Oder. Riesengebirge und isergebirge gehören zu den Sudeten. Zu den Sudeten gehören ferner; Erzgebirge, Lau-•Itzer Oehirge Altvater und daa 0"senke!« Hol's der Teufel! Aber wann in den letzten dreißig Jahren hat jemand von mir wissen woUen, wo die Elbe entapringtl Wenn Vater morgen die Klassenarbeit schreiben müßte — welcne Katastrophe! Die Nebenflüsse der Elbe, dieses bemerkenswerten deutschen Stroms, sind auch nicht von Pappe, Namentlich linksseitig. Von der Aupa, mit der es anfängt, gar nicht zu reden. Aber es ist des weiteren mit der Mulde und der Saale, die Vater nach heftigem Nachdenken dem Abgrund der Erinnening entan gelt, nfcht getan Da ist auch noch die Wißt-ritz von deren Vorhandensein er nicht die geringste Vorstellung mehr hatte, und die Beila. die Ohre, die Jeetze und die Ilmenau, die erstaunlicherweise nicht in Thüringen, sondern in der Lünebur^er Heide fließt! Als außerordentlich störend, ja, als boshaft muß man es bezeichnen daß Im Umkreis der Elbe so viele Städte von stattlicher Bedeutung nicht ordnungsgemMß an den aufzuzählenden Flüssen Hegen. Eislpben. Zerbst. Hai berstadt und andere liegen offenbar über-haup#an nichts Ordentlichem, und Vaters zu-vers'Vhtl'che Behauptung,_ I.eipzig liege an der Pleiße, so wichtig diese Tatsache auch literarisch sein mag, ist für die Klassenarbeit auch völlig belanglos. Am empörendsten treibt es Chemnitz, sonst ein ansehnlicher Platz. Es verbirgt sich heimtückisch mitten zwischen der Freiburger und der Zwickauer Mulde, statt sich mit Rücksicht auf die Klassenarbeit für die eine oder die andere zu entscheiden . Und wer wird schließlich für derartige Falschstriche der deutschen Erdkunde verantwortlich gemacht — der Vaterl — der doch f:arnichts dafür kann und nun klopfendan lerzens abwarten muß, was für ein Ende es morgen bei der Klassenarbeit mit der Elbe nehmen wird. Dt« ..Meter lote BetandloRa'* 8wei kleine Gesohlchten a(ua der Sowjetunion Dlsae Qeeoblohte «r zählt« uns ein krlefr*-gefan^enar bolachewlstiacher Soldat: Bei •!-nem Sowjet-Regiment, daa Im FUhJahr 1942 bai Ksrtach auf der Krln atatui, war Kr-sata tingetroffan. — Vom polltischen Kommissar Ihres Raglmenta erhielten sie Un-ti'xricht in den verschisdenin nvilttHrlschen unc polltuschen Angalegenhelten. »So, GerKMsen«, sagte der Korrunissar abschließend, »jatzt hal>e Ich Euch alles erklärt Hö* noch einer eint Frage?« Da meldete B»ch nach kurzem Besinnen einet der Neuen, ein Usbake. »Ja, Genoese Kommissar«, fragte er, »Du hast uns erklärt, daß künftig je 1er Mann ein Oewshr haben soll und je zwei Majin ziisammBn ein Kochsesch'rr. Warum nun, Genoese Kommissar, das möchte Ich frag-en, waium Ist das nicht umgekehrt?« * Für ile wiederhergestellte Stromechlffahrt auf oein Dnjepei wurden eines Tages un- ter der ukrainischen Zivilbevölkerung ktin-dige Schiffer gesucht. Bei einer deutschen Ortakommandatur meldete sich daraufhin ein Mann, der sich um eine solche aua-geachrlebene Stells bewert)en wollte. Kr sei früher SchlffskapitMn auf der Wolga gewesen, sagte er. Seine Papie»e wurder geprüft, die Angaben stimmten. Aber stand der Vermerk: »Enfassen wer Bt>rd geworfen. Deshalb wurde ich mtt dieeem Vermerk entlassen«, schloß der Mann seine« Bericht. »Und der Paasagr'.er? Wae wurde aus Ihm?« »Der Paseacier?« fragte der Mann gedehnt «urück, »der Passagier — Ja, der Ist natürlich ertrunken ...« Kriegsberichter Jürgen B, Darmer, PK. Der kluge Pferrsr Der Pfarrer eines ländUche Boartrkea wurde einst l)el ungünstigem Wetter, daa e'ne Mißernte zu bringen drohte, um ein Bittgebet zur Änderung des Wetters ersucht. »Gut, gut, das könnar wir tun«, sagrte er zu den iWuem, blickte dann besorgt »im Himmel auf und fuhr fort: »Dns saRre ich euch aber gleich, wenn sich der Wind nicht dreht ist alles Beten umsonst...« Seite 6 >Marburg«f Zeitung« 27. Januar 1943 Nummer 27 llifensteirisGbe Arbeifsmänner In der Tiroler Bergwell Im Arbeitsdienstlager Nassereith lauschen wir Gotischeer Volksliedern — Der Eichtaler Glastr acher »Nassereith« I ruft der Fahrer des Autobusses in den Wagen zurück, mit dem wir nun schon gute zwei Stunden unterwegs sind. Wir bedauern, nach schöner Fahrt schon am Ziel angelangt zu sein. Mit der ersten Morgensonne fuhren wir von Innsbruck weg, eine Zeit dem Inn entlang, dann in die Berge. Immer höher ging es, neben schmuk-Ken Tiroler Bauernhäusern vorbei. Dann wurden die Ortschaften seltener, der Wald immer lichter. Wir sind am Sattel angelangt, der von hohen Bergen umkränzt ist, die ewigen Schnee in ihren Mulden und auf ihren Gipfeln tragen. Tief unten liegt das Tal mit seinen Häusern, die wie kleine Spielzeuge aussehen. »Nassereith«! ist ein netter, kleiner Ort zwischen den Bergen, in dem unsere Unter-steirer als Arbeitsmänner die hohe Schule deutscher Kameradschaft kennen lernen! Schon lange haben wir uns auf diesen Besuch gefreut, umso mehr, als uns schon vorher viel von der schönen Lage dieses herrli chen Fleckchens deutscher Heimat erzählt wurde. Umgeben von hohen Bergen träumen die wenigen Häuser, die längst der Straße liegen, in einer stillen Abgeschiedenheit, die nur zweimal durch das Hupen des Autobusses unterbrochen wird. Mit ihm kommt die Post, Ausflügler oder sonst ein lieber und mit Freuden erwarteter Gast. Ein Sportplatz mitten in scliöner Bergwelt Zwei solcher Gäste waren auch wir, wenn auch nicht mit Freuden und von niemandem erwartet, da unser Besuch unangemeldet war. Wir winken noch einmal dem Autobus nach, dann suchen wir das Reichsarbeitsdienstlager auf. Sind die Burschen wohl daheim und vieles mehr fragen wir uns auf dem Weg dorthin. Wie groß war unsere Freude, in einem uns entgegenkommenden Radfahrer den Lagerführer persönlich zu »erwischen«. Sein freundliches Lachen und der herzliche Gruß zerbricht alle Schranken und schon sind wir alle drei, lustig plaudernd, auf dem Weg zu den Arbeitsmännern, die an der Erstellung eines Sportplatzes arbeiten. Als wir uns dem Wald nähern, hören wir schon von weitem die dort schaffenden »Holzhacker«. Bald nimmt uns ein herrlicher Föh-rcnwald auf, in dessen Schatten Zelte aufgeschlagen sind. Auf der sich anschließenden Lichtung sehen wir die Arbeitsmänner mit nacktem Oberkörper beim Graben, Schaufeln, Messen und Baumfällen. Sie bauen sich, wie uns der Lagerführer erzählt, selbst einen Sportplatz. Hier werden sich später die Arbeitsmänner nach getaner Arbeit und in ihren Freistunden bei Sport und Spiel erholen und wir sind gewiß, daß hier eine kräftige und gesunde Jugend heranwachsen muß! Unwillkürlich denken wir mit einer gewissen Wehmut an unsere Jugend zurück . . . Prächtig sehen sie aus, unsere Burschen Der Lagerführer mag unsere Gedanken wohl erraten haben, denn mit einem Lächeln sagt er: »Sehen sie nicht prächtig aus, die Bursch€n?!< Und wahrlich, es erfüllt uns mit aufrichtiger Freude, die Männer bei der Arbeit zu sehen, stark, sehnig, von der Bergluft und Sonne braun gebrannt. Bald sind wir im Gespräch mit diesem und jenem der Männer, die hier aus allen Teilen des Reiches zusammengewürfelt sind. Fs ist überall dasselbe; gesunde, beneidenswerte Gestalten mit frohen Gesichtern, die beweisen, den Sinn und Zweck des Reichsarbeitsdienstes verstanden zu haben und die glücklich sind, diese einmalige erzieherische Einrichtung des nationalsozialistischen Deutschland miterleben zu dürfen. Aus den Gesprächen mit dem Lagerführer und seinen Mitarbeitern entnehmen wir, daß sich die Untersteirer auch hier sehr gut bewähren. Sie haben untereinander schon längst gute Kameradschaft geschlossen und packen mit vereinten Kräften bei Jeder Arbeit gerne zu. Der Arbeitsmann aus dem Kreis Trlfail — unser Stolz Mit ganz besonderem Stolz zeigt uns der Lagerführer den Arbeitsmann Schibret Fritz, das Vorbild eines Arbeitsm^nres einen Glasmacher aus Eichtal bei Trifail, den er uns als Vorbild eines Arbeitsmannes vorstellt. Fleißig, willig und ein überaus guter und vorbildlicher Kamerad, hat er auch seine deutschen Sprachkenntnisse in den paar Monaten im Arbeitsdienstlager schon soweit vervollkommnet, daß er jetzt schon alle Voraussetzungen für eine spätere Beförderung besitzt. Wer weiß, vielleicht ist er heute, wo ich diese Zeilen schreibe, schon Vormann?! Dann gratulieren wir ihm wirklich aufs herzlichste! Daß er natürlich auf dieses Lob seines Lagerführers unbändig stolz ist, brauchen wir wohl nicht noch zu sagen! Der Untersteirer, ein Kuter Kamerad Beim Wurzelroden finden wir gerade den Arbeitsmann Petek Josef aus Wöllan und seinen Kameraden aus Dornbirn, einen Abiturienten de Ohnrcr^injip fMiM'nh* der UntT- Mittagmahl dampft, stehen die Burschen, die Eßschale in der Hand Ein wenig später sitzen sie im Gras, die Knie als Tisch verwendend. bei lustigem Schmaus, Und nach der Mahlzeit liegen sie unter den Bäumen, scherzen, schlafen oder singen. Jeder wie er wjll. Auch wir haben uns ein wenig hingestreckt und plaudern mit unseren Untersteirern über die Heimat und die Neuigkeiten im ÄJnter-land. Hunderte von Fragen müssen wir beantworten und immer wieder erzählen. Wir ahnen jedoch nicht, daß uns hier auch noch eine Überraschung wartet. Gerade, als wir es uns so recht mollig im Gras gemacht haben und unsere Blicke durch die Äste der Föhren ins Blau des Himmels streifen, hören wir es deutlich: »Wo hast du hin, das Ringele . . .« Sollten wir uns getäuscht haben? Hier inmitten des Tiroler Landes ein Gott- fl9 Rnifl unter dpf „Stolz bin Ich auf den Dienst Im RAD' Aufnahmen: WeiUensteiner, Marburg meint der Jvnge Unterat^rer steirer Arbeiter von Beruf ist, muß auch er sich erst an diese Waldbeschäftigung gewöhnen und der Student, der sich iahrclang mit allen anderen beschäftigt hat, als mit Ausgraben von Bauniwurzeln, hat noch mehr zu lernen und nimmt den Rat seines unter-steirischen Kameraden gerne mit Dank an. So kommen sich die beiden Männer mit den verschiedenen sozialen Voraussetzungen näher und sie schaffen zusammen in einer unzertrennlichen Gemeinschaft für ein gemeinsames Ziel. Eine derartige Anlage will auch ausgemessen werden und das auf das genaueste. Doch auch das können unsere Burschen. Der Untersteirer Otorepetz Karl aus Bärental bei Trifail ist eben mit einem Studenten der Technik aus Salzburg dabei, die Vermessungsapparate einzustellen. Und ich muß schon sagen, daß unser Karl die ganze Geschichte mit einer fachmännischen Kenntnis angreift, als wäre er mit diesen Instrumenten auf die Welt gekommen. Wir drücken unser Staunen auch ihm gegenüber aus, da aber flüstert er uns ins Ohr, daß ihm das alles sein »Salzburger« beigebracht habe. Er selbst hat früher nicht einmal eine »ganz gewöhnliche« Meßstange gesehen, geschweige erst ein Meßinstrument. Er lacht selbst darüber und will damit sagen, daß dies noch lange nicht alles ist. was er hier von seinen I(ameraden aus dem Reich gelernt hat . . . »Wo hast du bin das Ringele . . — das Lied der Gottscheer Ein Pfiff ertönt über die Baustelle, das Zeichen der Mittagszeit. Schaufeln, Krampen und Seile werden zusammengelegt und »zu Tisch« gegangen, der auf dem saftig grünen ^ras im Schatten des Waldes zum Essen und zu stiller Rast förmlich einlädt. Vor den großen Kesseln, in denen das warme, kräftige Sängersruppe. die nun eine Reihe von Gottscheer Volicsliedern anstimmt, als wären sie alle von dort daheim. Der Lagerführer lacht und klärt uns auf. Im Arbeitsdienstlager befindet sich auch ein GottsCheer, Ritschel Vinzenz heißt der Mann, ^tzt in Lichtenwald wohnend, der bald nach seinem Einrücken zum Reichsarbeitsdienst einen Chor rusam-menstellte, dem auch fünf Untersteirer angehören und der sich »uf Gottscheer Lieder »spezialisierte«. So kam es, daß wir hier, ausgerechnet im Nassereither Föhrenwald »Wo hast du hin, das Ringele .. .« hören . . . Der Lagerarzt — die Stütze der Gesundheit Auch am Nachmittag wird fleißig gearbeitet. Erst als sich die Sonne hinter den Bergen zu verstecken beginnt, wird »abgeblasen«, das Werkzeug geschultert und der Heimmarsch angetreten. Mit fröhlichem Gesang und flotten Marschtritt geht es ins Lager, Wir natürlich mit, singen wie noch nie und möchten, als wir das Lager sehen, am liebsten gleich für immer dableiben. Aber leider ... So bleibt uns denn nichts anderes über, als uns mit dem Anblick der schönen Lage zufrieden zu geben. Wir besichtigen die Räume im Lager, deren Fenster alle auf die hohen Berge schauen, sitzen auf der Te-rasse, die der Südseite zugewandt ist und lassen es uns gut gehen. Es wird bei einer Flasche Bier über dies und das geplaudert, kameradschaftlich um! offen. Im Mittelpunkt des Gespräches stehen natürlich wieder unsere Untersteirer und wir freuen uns immer wieder über das Lob aller ihrer Vorgesetzten. Wir lassen dabei im Geiste unsere Reise vor uns vorbeiziehen, die vielen Lager des männlichen und weiblichen Reichsarbeitsdienstes, die wir dabei besuchten und sind stolz darauf, ein so schönes Ergebnis und so Herrlich der Blick vom Lager auf Berge und TÄler freudige Nachrichten nach Hause bringen zu können. Gerade sind wir im eifrigsten Gespräch, als ein neuer Gast eintrifft. Es ist der Arzt, der aus Imst kommt, um nachzu-sehen, was seine »BürscMein« — wie er sagt — machen. Er ist iifi Lager ein regel-mäßiger Gast, untersucht die Männer gründlich, wiegt sie, kontrolliert die Zähne. läBI sich die Zunge zeigen und was nicht alles die bekannten Spezialitäten der Arzte sind. Seine Einladung, Ihn bei seinepi Besuch im Krankenzimmer zu begleiten, nehmen wir gerne an. Vorerst , geht es ins Revier, wo der Onkel Doktor mit.Freuden und warmen Händedruck empfangen wird. Er ist den Männern hier nicht nur Arzt, der seine Pflicht tut, sondern auch ihr aufrichtiger und hilfsbereiter Freund, der stets mit ,Rat und Tat ?ur Seite steht, wenn es hie und da irgendwo nicht klappt. Die wenigen Patienten, die augenblicklich die Betten belegen, sind bald erledigt. Damit Ist aber die Aufgabe des Lagerarztes noch nicht beendet. Im Ordinationszimmer werden iet«t auch die »ganz-Gesunden« auf die Wage gestellt, um die Gewichtszunahmen in regelmäBigen Abständen eu überprüfen. Unsere Untentalrer vor der Visitation Dabei konnten wir bei den Untersteirern auch hier ganz eindnicksvolle Gewichtszunahmen bis ru sechs Kilogramm wahrnehmen. Daß jedes dieser aufgespeicherten Kilogramme mit einem Grinsen de« glücklichen Besitzers begleitet war, läßt ahnen, wie stolz sie auf diese »Hamsterei« sind. Dann folgt die Besichtigung der Zähne, wobei der gute Herr Doktor das gute Gebiß der ugter. steirischen Männer nicht < genug loben kann. Immer wieder erzählt er dabei, daß sie hei ihrer Einräckung zum Reichsarbeitsdienst körperlich den anderen Kameraden aus dem Reich zurückstanden, fetzt aber diese in vielen Fällen übertreffen. Sie haben sich großartig »herausgewurstelt« meint er schmunzelnd, worauf sowohl er selbst als auch der Lagerführer stolz sind. So geht diese Untersuchung mit viel witzigen Bemerkungen vor sich, denn der Doktor versteht einen Spnß und freut sich auch, daß er in Nassereith ein so gern gesehener Gast istl Wir tragM das'Valeriand .. • Wir stehen alle auf dem Platz vqr dem Lager und nehmen an der Einholung der Fahne teil Im Tal bei ans iie^ schon der erste Schatten, die Berggipfel um uns, herum aber leuchten noch in den letzten Sonnenstrahlen, als das rote Fahnentuch init dem Zeichen des Reichsarbeitsdienstes. la^ngsam den Mast hcrunterglejtet, Eine feierjtche Stille herrscht und wie ein Sch>n^ur tönt aus vielen jungen Kehlen, das Lted »Wir tragen das Vaterland . . .« , , Die Berge werfen daS' Echo zurück, und mahnend schallti es vns, das Lied dej iungen, ewigen Deutschland , , , Norbert Jeglitsch !r# Hier schmeckt der Eintopf besser wie das ausgewähitebte Geueck Nicht leicht ist die Arbeit, doch freudig wird sie aeschafft Nummer 2T »Martwirger Zellnng« 27. jamiar 1943 Sette 7 U«d*r d«r Bewegung Es pielft von allen Diclieni ts pfeift von allen Dächern: fQr heut die Arbeit aus; es ruhen die Maschinen, wir gehen müd nach Haus. Daheim ist Not und Elend, das ist der Arbelt Lohn. [:Gedu]d, verratene Brüder, schmi "wanket Judas Thron!:] GeduldI und ballt die Fäuste! Sie hören nicht den Sturm, sie hören nicht sein Brausen tmd nicht die Qlock' vom Turm, sie hören nicht den Hunger, sie hören nicht den Schrei: [:Gebt Raum der deutschen Arbelt! Für uns die Straße frei:] Ein Hoch der deutschen Arbeit, reißt hoch die Pahae rot! Pas Hakenkreuz muß siegen, vom Freiheits-Ucht tunlohtl Es kämpfen deutsche Männer für eine neue Zeit, f:Wir wollen nicht ruhn noch rasten, eh Deutschland ginz befreit:] Es pfeift von allen Dächern: für heut die Arbeit ans. Es ruhen die Maschinen, wir gehen müd nach Haus. Paheim ist Not und Elend, das ist der Arbeit Lohn. f:Geduld, verratene Brüder, schon wanket Judas Thron:] MIlglMsapielle.ilir NSDAP ia der IMersMenurk !KBläßUch des 10. Jahrestages der Macbt-er49.35: Pront-berichte, lo.iS—20: Politischer Vortrae. 30.IS~31t fMn-.Hik, die nie verklinxt«. 22.20—22.30: Sportnachrichtep. DeutschlandMnder: tl.dO~-12; Über Land Ateer. 17.15—IS.l.S: Sinfonische Mnsik (Kustercr. Zilcher, Ja-nacek), 18.15—18.30: Deutsche Blä.serransik ^llaydn, Danzi, Thuille). 20.15—H: Sibclios-Zyklus fSerenadc. V. Sinfonie. Leitung:: Toivo Haapanen). 21—2:: Anslese schöner Schallplatten. Sender Alpen: 6.i5~7: BeschwinpteT Morcen. bis 1S.30: »Die klinRcndc Brücke». Aus VerdJs fen, 19.15—19.45; Wir steilen vor .., Mahr«nberg Im Zelchm dM Wintersports Am 23. und 24. Januar 104.3 führte der Bann Marburg-Land seine diesjälirigen Schiwettkämpfe in Mahrenberg durch. Aus allen Tei-li.n des Landkreises waren Wettkämpfer an-getreten. Seit Freitag nachmittag herrschte in Mab-renberg reges Leben. Die Uniformen der Deutschen Jugend beherrschten das Straßen-büd. Vor dem Haus der Jugend flatterte die Fahne, wo beim Eröffnungsappell Bannführer Aumayer in Anwesenheit des Ortsgruppenführers Zmork die Wettkämpfe eröffnete und die Parole ausgab: »Kameradschaft, Haltung und Leistung!« Samstag, am frühen Vormittag, starteten 70 Wettkämpfer vom Kapunerkogel des Poß-rucks und nachmittags weitere 25 der besten Läufer zum Torlauf. Am Sonntag traten die Gefolgschaften zu den Mannschaftswettkämpfen mit KK-Schie-ßen an, wo die Laufstrecke rund um Mahrenberg ging. Zahlreiche Hindernisse, Mie Zäune und Hohlwege, mußten überwunden werden. Alle Mannschaften erreichten geschlossen das Ziel. Zur selben Zeit starteten auch die Springer in Reifnigg auf der dortigen großen Schanze, wo gute Ergebnisse erzielt wurden, Beson. ders erfreulich war, daß trotz der ungünsti. gen Schneeverhältnisse kein einziger Unfall eingetreten ist. So schlössen die Wettkämpfe, die in diesem Jahr besonders groß veranstal. tet wurden, mit der Siegerehrung vor dem Haus der Jugend. Oer Bannführer dankte dem Ortsgruppen, führer für seinen Einsatz während der Wett. kämpfe. Die Ergebnisse waren: Abtatirtslauf, Klasse A: 1, Mlekusch Riid. Windischfeistritz, 6.26 Min., 2. .Sewtschnikaf Josef, Frauheim. 6.29 Min.. 3. Petrun Emil, Reifnigg, 6.52 Min, Klasse B: 1. Pucber Thomas. Reifnigg. 6,30 Min. Klasse C: I. Felber Paul. Windischgraz. 3.17 Min., 2. Uran Herbert, Mahrenberg, 3.v38 Min., 3. Sapetschnik Franz. Lorenzen/B. 3.47 Min. Torlaut^ Klasse A: 1, Petrun Emil, Reifnigg, 39.9 Sek., 2. Sewtschnikar Josef. Frauheim, 41.4 Sek., 3. Gologranz Josef, Windischgraz, 18.5 Sek. Klasse B: 1. Pucher Thomas, Reif, nigg, 31,1 Sek., 2. Prach Alexander Rast, 46.,1 Sek Kla.sse C: I. Sapetschnik Franz, Reifnigg, 50.5 Sek., 2. Sitar Gottfried. ReÜ nigg, 55.5 Sek., 3. Felber Paul, Windisch, graz 58.1 Sek, Kombination^ Klasse A: l, Sewtschnikar Tosef, Frauheim, 7.10.4 Alin., 2. Petrun Emil. Reifnigg, 7.31.9 Min., 3, Mlekusch Rudolf. Windischfeistritz, 8.33.6 Min. Klasse B: I.Pu eher Thomas, Reifnigg, 7.13.1 Min., 2. Pracli Alexander. Rast, 9.29.2 Min. Klasse C: f.Sla-tinek Albin, Lorenzen, 4.11.2 Min., 2. Felbc Paul, Windischgraz, 4.15.1 Min. 3. Sapetsch. nik Franz, Reifnigg, 4.47.9 Min. Mannschaftslairf: l. Mannschaft: Gefolc-Schaft Windischgraz 45.22 Min,, 2, Mannschaft Rast 46..30 Alin., .3. Mannschaft Mah renberg 47.11 Min.. 4. Mannschaft üonobitx 53.45 Min, Sprungiaut: 1. Petrun Hmil, Reifnigg. 23 Meter, 2. Pucher Thomas, Reifnigg, 21 Meter. 3. Aberschek Max, Waldegg, 21.5 Meter. fieUndelaaf inaermib der Sdiiwetl-hSnpfe des Bannes Mariiaro-Sladl Der Bann Marburg-Stadt brachte am Sonntag mit dem Mannschaftsqeländelauf seine diesjährigen Schiwettkämpfe zum Abschluß. Der Lauf ging über eine Strecke von 6 km im Gelände ,,Hinter den drei Teichen", wo der Baiuiführer um 13 Uhr die Meldung der startbereiten Mannschaften entgegennahm. Eingeschaltet war ein Schipßwettkampf, bei dem jeder Teilnehmer zeigen mußte, daß er auch noch nach großer Anstrengung mit sicherem Blick ein Ziel zu erfassen und mit ruhiger Hand zu treffen vermochte. Dann ging der Lauf weiter durch wechselvolles Gelände, In dem es in Steigung und Gefälle raanche Schwierigkeiten zu meistern galt, um mit einer kühnen Schußfahrt brim Ziel am Elspavillon zu enden. Hipr fand auch glelrh im Anschluß die Siegerverkündigung statt, bei der drr Bannführer im Hinblick "auf di«? guten Leistungen den Teilnehmern seine volle Anerkejinung aussprach und besondp.r» den Mannschaftskampf als bedeutsames Erziehungsmittel zur Erziehung piner einsatz-fähigen und einsatzbereiten Jugend kennzeichnete. Der besten Mannschaft fGef. 61, die die Strecke in der guten Zeit von .'34,07 Minuten durchlief, überreichte er einen Wanderpreis. Die besten Leistungen: L Gef. 6 = 34,07 Min. 2. Gef.*2 = .38,.58 Min. :i. Gftf. 7 - 39,41 Min. 4. Gpf. 4 =: 39,44 Min 5. Fähnl. 12 = 39,48 Min : Fiir die TununniAtnrMjiaftAn der Frsiien IM für daa Jahr 194.3 wieder ein Sieben* kämpf für die Meisterklaaee ausgeschrieben Worden, Wir suchen zum sofortigen Dienstantritt 'i63-k 2 Oberverwaher und 10 Verwalter für den Einsatz in der Üntersteiermark. Nur Verwalter,'die 1« Gebirgswirtschaft Erfahrung haben, wenden gebeten, ihre Bc. Werbung mit Lichtbild, Zeugnisabschriften und ausführlichen Lebenslauf einzureichen. Kriegsversehrte bevorzugt. Deutsche Ansiedlungsgesellschaft, Reichenburg Sawe, Lehrling für eine üemiscbtwarenhandlung. körperlich stark, von an. ständigen Eltern und guter Schulbildung (Bürgerschule)» mächtig der deutschen Sprache wenigstens teilweise, wird ab 1.5. Februar 1943, Im Hause verpflegt, aufgenommen. — An. träge an die Firma Johann Meschko, Kaag bei Polstrau. 267 k Sefte 5 »Marhurgfr Zeitung« 27. Jamiar 1943 Nummer 27 Stadttheater Marburg an der Dran/" Mittwock, den 21 Januan (Erstaufführunit) VIA MALA« Volkstümlicbei Drama io accha Bildern von John Knittel Preiae 1. Beginn 20 U^r, Ende 23 Uhr DoBii«rsta|, den 28 Januar: TOSCA, Muiikdrama in drei Akten von Giacomo Puccini. Preise I Beginn 20 Uhr, Ende ®Bc Amtliche Bekanntmachungen Der Obcrbürs:ermcister der Stadt Marburg a. d. Drau Abteilung Pamilienunferhalt. A \ A. ZI 4.m;i0.43/R/Ja. BetnHt: Familifnunlerhalt. .-'64. k Bmkanntmathung Ich m;)che die AnßeliöriRcn der zur Wchimacht, Wehr-inannschaft, zum Keiclisarheitsdienst usw. Biiigcrücktcn dar. auf aufmerk.sam, daB die Abteilung Familienunterhalt in die Kcrnstockgasse 2, 1. Stock, Tür 5, übersiedelt ist. Die Au.s Zahlungen für ramillenuntcrhaltsbeiträpe werden vom 1. bi's oinschlicf^Iich .3. jeden Monats weiterhin in der Ernst-Qoll-(.iassc 1. Zimmer Nr. 2 (ehemaliger rurns.'ial) durchgeführt. Ks wird ersucht, das Geld in diesen Tagen von 8 bis halb 12 Uhr mittags jru beheben, da nach dem 3. eines jeden Monats dtc Kas5a für laufende l-amilienunterhaltsheiträge gc.sperrt ist. I. A.; (lez.: Krant KudI, Sladtoherinspektor. Sachbearbeiter für Getolgschaftsfragen (Lohnempfänger) der über prakiißche Erfahrungen in selbständiger Korrespon-dfnr- und Karteiführung verfügt und statistische Kenntnisse hesitüt wird von groBem, Im Aufbau befindlichen Industrie-werk sofort gesucht. — Bewerber, deren Freigabe sichcr. gestellt ist, melden sich unter »üefo« an ALA, Graz. 15l.k mache das Publikum "»öflichst cufrriprkBam, öaö sämtliche SÜSSOIRREH auch in meinem Sü^o/arenqeschöft Kaualier zur Uertellung gelangen. Kauaiier (Scheiöbach) fHarburg a. ö. Drau Herrengasse 28 557 Wir suchen dringend 268-k Pensionisten, Lehrer bevorzugt, Persönliche Vorstellung. — Deutsche Umsiedlungs-Treuhand-Gesellschaft, Niederlassung Marburg.Drau, Tegetthoffstraße 46. Zeltungsausiräger werden sofort "butgenominen. Marburger Zeitung, Verwaltung JOHANN A.WÜLPING BERLIN SW68 Mi JelmmhiHeB Heratellerin heehwertifer Prl* parat# anf rfem G«biH« der ifiBerra Medizin himI d«r ICftlkanreiriiening d«a maBaehlicben Organiaauia. Möhlierte Zimmer ^ auch Leerzimmer, suchen wir ständig für unsere männlichen und weiblichen Angestellten. Besondere in gehobener Position. Llwaigc Kosten für Adaptierung einschließlich sanitärer Anlagen werden übernommen. Auch Räume, bei denen kleine bau liehe Veränderungen erforderlich sind, kommen in Betracht. Die Kosten werden hierfür ebenfalls übernommen. Angebote erbitten wir unter >lndustrie« an die Verwaltung. BURG-LICHTSPIELfe Heute 16. 18.30, 21 Uhr_hernrul 2219 Alida Valli, Fosco Giachetti in dem Sieg einer autopfernden Liebe: Die LiebeslQse Für Jugendhche unter 14 Jahren nicht zugelassenI Kulturiilm-Sond^rvorstellungen: ^ Mittwoch 13.45 Uhr: »RItsel der UrwaldhöUe». — Für Jugendliche zugelassen 1 M MM Heute 16. 18.30,21 Uh BSPLANMUB rernrut 25-29 Ihr erstes Rendezvous Für Jugendliche nicht zugelassen! 220-k HUiäesoiou Züea MMstüei aus der Tegetthoffstraße 36 in die Bubakgassc 18 übrnrnlmdmli. 517 Kleiner flazeiger Jedes Wort kostet Mit Stellengesucbe 6 Rpf dai tetiKedruckte Wort 26 iiiiMiimtnniiiiiiiiiMtuiimiiiinifiiMiiiiiiiiinnniiiiiiini '"ü**;!!®!" , und nelrai 13 Kpl das cttKedruckit Won «j Rol löf alte «brlcee Wortanreisen tO RdI das ettgedruclue Wort M Rpf Oet Wortorel» «lU his tu 12 Buchstaben le Wort Kennwericebflh» bei Aliholunj der Angebote 35 Rpl bei Zusendung durch Post Ode' Boten 70 Rol AusWunftstebnhr fOr AnzeiKco mit dem Vermerltt »Aoskunft In der Verwaltun« oder Oeschirtsstellc« » Rpf Anteicen AnnshmeachloB; Am Taue vor erscheinen um 16 Uhr Kleine Anleiten werden our «eten VorelnsenduBf des Beiraees (auch eüttice Bricfwnrken) «ulgenommen MlndesttiebOhr (Ur eine »deine Anzeige ) RM Metropoi• llchtspiela CIIII Andreas Schlüter Für Juflcndlichc unter 14 Jahren nicht zuqelassÄn. T QM.LlgHT«PlgLE PETTAU Umbmss€hulm Für Jugendliche nicht tucelasseot 250 k Bäckerlahrjunge wird sofort aufgenommen. Bäckerei Schober» Marburg, Friedrich-Jahn-Platz 2. 547j 2|| ¥9tlUlti0IH Neuer Schlitten um 25 RM zu verkaufen. Huttersiedlung 8, Drauweiler, Marburg. 556-3 Wolioori- und Ansdiriftönderang müssen unsere Htäibezieher sotort dem zustlndi-geil Postamt (nicni dtm Verlag) melden. »Marburgfr Zeitung«. Vertriebsabteilung % -Ocjge samt Sackerl, .Noten und Ständer um 120 RM, eine Tischkegelbahn um 3(> RM zu verkaufen. Anschrift in der Verwaltung. 539-3 Goldene HCrrentaschenuhr gegen Bruchgoldanlieferung von 27 Gramm um 300 RM zu verkaufen. Zu besichtigen bei M. Ilgers Sohn, Marburg, Herrengasse 15. WAscherel, die Haus- und Leibwäsche zum Waschen nimmt, gesucht. Alger. Mar. bürg, Schillerstraße 121. _544.6 Fabrlktlschler findet lohnende Beschäftigung bei Zwirnerei Anton Pinter, Marburg-Thesen, Siegfriedgasse 11. _236-k-6 Weißzeugnäherin, din ins Haus kommt, gesucht. Alger, Marburg, Schillerstraße 12/1. 546-6 ^ ^ Bäckergebllfe wird sofort auf-r^An i genommen. Bäckerei Lembach ^ '^"■^ibei Marburg. 510-6 PH Lehrling für Fleischerei wird sofort aufgenommen. Kost u. Wohnung Im Hause, M. Es-sich, Cilli. 266^6 Lehrling wird im Manufaktur, geschäft Felix Pichler, Marburg. Herrengasse 5, aufgenommen. 548-6 Hausmeisterleute, 2 Personen, sehr verläßlich und rein, werden aufgenommen. Marburg, Wiesengasse 2. 545-6 Bedienerin für 2-^3 Stunden täglich gesucht in Marburg, Tappeinerpl. 3, Part., rechts 549.6 Wer1(8tättenleltcrin, die größeren Nähbetrieb selbständig leiten kann, von Mieder- und Wäschefabrik in Cilli gesucht. Angebote an: Oberbauer und Co., Gummifabriken, Wien I, Sterngasse 13. 265-k-6 13584 i^Asse* Wieviel h«Iße» W«ser braucht KohlenkUu lom RoslerenT Natürlid) einen ganzen Einer voll. Wlrmadien diese nutzlose Versdivendung nidit mit Jeder VemUnflige kommt mit einem kleinen Sdiäldien aus. Oder - itedct etwa audi in Dir so ein Stüdcdien KohleokUtt? • Aber neini Du und ich und wir alle gehen sparsam mit dem heißen Waiser um, denn es kostet ja Kohle, Strom oder Gas. Wir lassen audi nidit die Wanne bis zum Rand vollaufen und begnügen uns - audi wenn wir einen Gasbadeofen benutzen - mit einem Bad in der Wodie! Später baden wir wieder, wann wir wollen. So ist Kohlenklau audi hier der Reingefallene! Hier ist für ihn nichts mehr zu machen, -Paß auf, jetzt sucht er andre Sachenl Wer verkauft sofort gut erhaltene Möbel? (Bett und Schrank). Angebote an Rüh. ling, Kriminalpolizei in Mar. bürg, Theatergasse 4. 543.4 Kaufe Briefmarkeniammtung sowie alle anderen Marken. Otto Koschull, Marburg, Her-rengasse 46/11. 461-4 Kaufe gebrauchte Nähmaschine oder nur Qestall. Angebote an Kowatsch, Marburg, Mozartstraße 72. 460-4 Zu kaufen gesucht: Altes schmiedeisernes Gitter für Toreinfahrt, ca. 4 Meter breit. Zuschriften an Wokaun, Graz. Glacisstraße 53/11. 429-4 GiseirMuDi top Arbeita* kvJifirD mb6 di* Znetimamof 'ae ■MtKndi|iea Arbeiteuiic« dafcboli vardca. Winzerleute werden für kleinen Besitz in der Stadtnähe zu baldigem Eintritt gesucht. Anfragen bei Luschützky, Marburg, Kärntnerstraße 11. _511-6 Reinmachefrauen und Stubenmädchen werden sofort aufgenommen. Verpflegung und Unterkunft im Heim. Persönliche Vorstellung erwünscnt it» der Direktion der Lehrerbildungsanstalt in Marburg. Landwehrkaserne, Eingang Li'ndwehrgasse, Heimgebäude 245-k-6 Männliche Hilfskräfte für Be-! heizung u. Pfl^e der Dienst-1 gebäude. In Betracht kommen nur gesunde, kräftigt Personen. Persönliche Vorstellung erwünscht In der Direktion der Lehrerbildungsanstalt in Marburg, Landwehrkaserne, Eingang Land wehrgasse, Heimgebäude. ' 244-k-6 Verläßliches Mädchen für Haushalt mit 2 Kindern gesucht. Anschrift in der Verw. 526-6 2ii iMitffii yfniitffcf Zwei solide Fräuleins suchen möbliertes Zimmer. Eig. Bett. Wäsche. 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Da die Person von der Verkäuferin erkannt wurde, mii-ge selbe im Geschäft Scher, bäum die Karten at)geben, sonst erfolgt die ^uathindtm nschlerarbeiten» sehr drin.?, hat laufend zu vergeben Ant. Pinter, Zwirnerei, Marburs:-Drau, Thesen. Sicgfricd|a8s^ I Abschreiben? Abzeichnen? Neinl Photokopieren lassen! >Fotokonist«. Graz. Orieskai 60. Ruf 6795._12837-14 Tausche gut erhaltenen Kindersportwagen für gut erhaltenen Diwan oder Damenko-stümstoff, Marburg. Meilingerstraße 48/1, rechts. 553-14 Ganz neue Schneeschuhe Nr. 38 tausche für Lederschuhe. Aufzahlung. Anfragen in der Verwaltung._552-14 ein Hans im Unterland ohne MARBUROER ZEITUNG" K Wein-Einkäufer für das Gebiet der Untersteiermark für Einkauf von guten Qualitäten direkt beim Produzenten für größere Mengen gesucht. Anträge unter »Gewissenhaft* an die Verwaltung. 506-6 Kiichengehi'f innen werden sofort aufgenommen. Lohn r 'i Hc! .irif. Verpflegung und Unterkunft frei. Kersön-liche Vorstellung erwünscht in der Direktion der Lehrerbildungsanstalt in Marburg, Landwehrkaserne, Eingang Landwehrgasse, Heimgebäude. 243-k-6 Familien-Anzeigen finden durch die »AUrburg« Zeltiag« wellest« Vei1>reltiuiffl Danksagung Allen Freunden und Bekannten, die unserem lie-ben Vater, Herrn Matthias Koreni das letzte Geleite gaben und durch Blumen- und Kranzspenden ihre Anteilnahme bewiesen, sagen wir auf diesem Wege unseren innigsten Dank. Besonders danken wir der Betriebsleitung Marburg für das ehrende Geleite. 55S Marburg-Brunndorf, den 26. Januar 1943. hamiiie Koren, im Namen aller Verwandten. Wir geben allen Verwandten, Freunden und Bekannten die schmerzhafte Nachricht, daß innigstgeliebter Vater, Onkel Grofi- unser ......------- und Schwiegervater, Herr Karl Laboter Eisenbahner 1. R. Montag, den 25. Januar 1943, um 16 Uhr, verschieden ist. Das Leichenbegängnis des teuren Toten findet am Mittwoch, den 27. Januar 1943, um 15.30 Uhr, aus der Aufbahrungshalle des Städt. Friedhofes in Drauweiler aus statt. Marburg-Drau, den 26. Januar 1943. 538 Die tieftrauernden Hinterbliebenen: Mitzi Smasek, geb. Laboter, Tochter, Franz Sma sek. tech. Inspektor, Schwiegersohn, Mitzi und Koman Enkelkinder, und alle übrigei Verwandten.