l k'kels vkn LS. Iak7geng lÜHekOlnt l« «,6es»«i»MeI» »lbdAtzMAl »kselMUtMek tiHoakigi SoksilU»ltung. V»n>,«ttung unä öuek. ^ >« I.M 4 i i » Ä? kls. 107 k'vnwg. 6en 22. L.pk!I 1S2L! It>>amit auch die Oesterreiegen des starken Windes immer mehr ausbreitete, h^rtten 50 Hektar Wald Feuer gefangen. Es verlautet. das; das Feuer gelegt worden ist. ,^i'm Alück befinden sich in der Umgebung de-? Brandes keine Ansiedlungen, da es sonst zu einer lzroßen Katastrophe hätte kommen können. Der Cchaden ist umso größer, als dcr^ Kreisausschun bisber seine Besitztümer ':m das schloß Panovii? herum noch nicht versichert hat. Die Widerstandsfähigkeit der Bazillen ist erstaunlich. In dein unterirdischen, vollständig mit Kochsalz ersiillten Wasser des Salz-bergwerkcs von Wicliczka in Galizien wurden solche unter einem Druck von 200 Atmosphären lebend aufgefunden. London hat 55 Theater, von denen keines einen Znschus; nieder vom Ttaat noch von der Stadt erhält. Tie größte Höhle Deutschland? ist dle Barbarossahöhle im Ktifhäusergebirc,?, deren Räume insgesamt 13 m lang jind. .MaMorer Ze^kung^ Numme? 7Y7. Der Mener Gewerbe-feftzua 1929 ««»slf Ladtms «eister^chövfmG. Es wird uns geschrieben: Noch ist der großartige Festzug des iV. Deutsl^n Güngerbundessestes allgemein in Erinnerung, und schon rüstet Wien zu einem neuen Festzug, der, allerdings in ganz öderer Art, den Güsten der Wiener Festwoä)en im Juni einen Begriff der unerschöpflichen Kulturkröfte vermitteln soll, über 'velche Wien heute noch immer verfügt. Den geistigen Inhalt des Festzuges soll das Wiener Gewerbe bieten, dessen künstlerische Trndi. tionen auf viele Jahrhunderte zurückreichen. E« ist wohl auch ns^bei daran gedacht, die Kauflust der Fremden, die während der alljährlichen Junifestwochon erfahrunqZge-mStz zu vielen Tausenden die östereichische ^Mtadt bevölkern, durch Borführ.nigen gewerAicher Spitzenleistungen anzuregen u. damit der österreichischen Volkswirtschaft einen kräftigen Impuls zu verschaffen. Dieser Nebmzweck, welcher sich keinesfalls der Inanspruchnahme reklamemSftiger Werbemittel nähern darf, wird jedoch vSlliq zurückgedrängt durch den ästhetisch künstlerischen Selbstzweck, der den Charakter ÄeS FestzuqeS eindeutig bestimmt. SS war ein glücklicher Gedanke der Wiener Fremdenverkehrskommission, als Regisseur und „Dichter" des FestzugeS niemind geringeren als Rudolf Laban aus Berlin nach Wien zu berufen. Es liegt darin wohl auch ein kleiner Aug von Revanche: Während Berlin für seine Festwochen eine Rei^ von Wiener Minftlern an sich zieht, sil^rt ffch Wien einen der prominentesten Vertreter der Berliner lldunftwelt; und Rudolf Laban hat seine schöpferische Gestaltungskraft willig in den Dienst seiner alten Heimat Wien gestellt. Die Persönlichkeit La-^nS ist eine Bürgschaft für den voNkommen neuartigen Charakter des Wiener Festz^ugeS. Nicht ein Parademarsch prunkvoll gekleioster Menschenmassen soll dieser Triumphzug des Wiener Gewerbes werden, sondern Farve, Leben, Bewegung und Rbt,thmnS sollen Tansende und A^rtausende einem einziisn anrflkalischen Willen, einer einzigen rhnth. mischen (^Pression dienstbar macZ^n. Genial ist die Idee, auf welche Weise der Zliq .n seiner gesamten AuSdÄjnnng einem einlheit-lich-mustkalischen Grundgedanken unte?^-ordnet wird: mif die Miwahme der herkömmlichen Musittapellen beinahe zur Gänze verzichtend, bedient sich Laban riesiger künstlerisch ausgestatteter Lautsprechsrwa-gen, well^ die FestzugSmusik auS Schall« platten über den ganM, viele ikkilomeier langm Z^ug, gleichzeitig und aleichtonig erschallen lassen. Die größten Wiener Komponisten haben sich bereit erklärt, eigenes für den Festzug die begleitende Musik zu komponieren: E. W. Kornqold, Bittner, Wellesz und Arenek widmen für Festzug ^gene Schöpfungen. Neben der Musik und über dt« Musik hinweg aber wird, gleichfalls durch Lautsprech^prel^rwagen übertragen, ein brausender Glockenchor die festliche GLim« mung des Augenblicks erhöhen. In der Auswahl der Gruppen und gen ist alles <^nventionelle sorgsam vermieden. Vertreter der Wiener Gewerbe ziehen in Gruppen auf und zeigen, teils auf Magen, teils in rhythmischem Gebschritt, snm-bolsche Darstellungen ihres Schaffens. Berußte Riesen werixn, auf dröhnende Am-boße hämmernd, daS Schmiedehandwerk ver kövpern, anmutige Wiener Mädchen die Wiener Mode, die Phantasie der .Hntmacher und WSscheerzeuger MM Ausdruck bringm; die Bäcker zeigen in launischer Darstellung die Entstehung deS Wiener Natlonalgebäcks, des Kipfels, dessen halbmondförmige l^eftc^t eine historische Erinnerung auS der Zeit der Türkenkriege wachruft. Auf einem anderen Wagen zechen fröhliche Heurigenbes'lch::r, ein Wiener Kaffeehaus rollt vor^i. ES Dolgen alle anderen l^werbe in buntem, wechselvollem Spiel. Eine, „die Schönheit Wiens" genannte Gruppe zeigt die schönsten Mener Mädchen aller Stadtbezirke, bellet det mit den kostbarsten Gewändern. Die Persönlichkeit Rudolf Labans bede^l-tet nicht allein ein regiemäftiges, sondern auch ein choreographisches Programm. Der Erfinder der Tanzschrift ist bereits jetzt emsig damit beschäftigt, den Festzug rhythmisch durchzuarbeiten. ?llte HandwerkStänze imd Bräuche werden die Grundlage für die Vc-wegunflschSre und Tänze bilden, welchß vin den einzelnen Gruppen unterwegs vorgeführt werden. Als Termin für den Festzug, dessen Teil-nehmer?lahl viele Tausende betragen wird, ist der 9. Juni in Aussicht genommen. Der Zug wird sich, gleich dem vorjährigen Sängerfestzug, über Wiens Via trilimphaliS, die Mngftrttße, bewegen, von dem Freiheitsplatz seinen Ausgang nehmen und am Rathaus, am Parlament und an der Wiener Oper vorüberziehen, um sich im Prater aufzulösen. Die für den Festzug erforderlichen bo-hen Geldmittel wurden von der Fremdeu-verkehrskommission der Bundesländer Wien und Niederösterreich zur Verfügung gestellt. Die Menfchenfreffer von Kafchau Der größte vmsat!onsproz»ß der Tichechotlowaket In den nächsten Tagen beginnt in Ka-schau der größte Prozeß, der in der Tschechoslowakei seit dem Bestände der Republik geführt wurde: eS ist der schon vor seinem Beginn sprichwörtlich gewordene M e n-schenfresserprozeßvon Kaschau, der nicht nur wegen seiner Ueberdim^msio-nalität, sondern auch deswegen kulturhistorisch von Bedeutung ist, weil die Prozeßverhandlung vielleicht doch die dunkle Frage restlos aufhellen wird, ob im zwanz^jist-in Jahrhundert wenige Bahnstunden von den Kulturzentren Europas entfernt, Menschen gehaust haben, die ihre Mitmenschen nicht nur ermordeten, sondern sie auch misfraßen. Würde man von diesem Teil der Affäre absehen, so schrumpft die Anglegenheit zu den allerdings grauenhaften und bestialischen Raubmorden der Bande deS Zigeuners Filke Sandor zusammen. In den Wäldern um Kaschau herum leben seit Iahren Zigeuner. Während deS Weltkrieges waren die Frauen, Kinder und Halb wüchsigen sich selbst ülberlassen und einer der .Halbwüchsigen. Koloman Iano, oder wie er sich lieber nennt, Filke Sandor, sowie sein Kollege Rybar-Flek, die heute 28 Jahre alt sind, schufen aus gleichaesinnten, halbwüchsigen Aigeunerburschen eine verwegene Räuberbande, vor der die Bewohner der Dörfer um Kasck^u nicht mit Unrecht zitterten. Nach einem Raubmord wurde die Bande endlich verhaftet. Unter den Verhafteten befanden sich zwei Taubstn'^me. Die Gendarmen verhörten die Zigeuner, von denen die meisten nur Ungarisch sprechen. Schon der Gendarmerie war aufgefallen, daß die Bande einige Raubmorde zugab, aber um keinen Preis verraten wollte, wohin die Leichen gekommen seien. Nur ^r Jüngste, einer der Taubstummen, deutete, als man ihm die gleiche Frage vorhielt, durch Gesten auf den Mund etwas an, waS die Gendarmen iür die Geste des Fressens hielten. So wurde der erste Verdacht laut, daß die Zigeuner die Leichen der von ihnen Getöteten auch verspeist hätten. ^r Kaschauer Untersuchungsrichter vernahm die verhafteten Bandenmitgliider auch nach dieser Richtung und schließlich gestand Filke Sandor zynisch, daß ihnen ihre Frauen von besonders gut genährten Leichen, hauptsächlich aber von Frauenbrü'ten im Lager Gulasch gekocht hätten. Dieses Geständnis zog er später allerdings wieder zu-riick. Er hatte aber erklärt» daß die Knoch'n-teile der gekochten Leichenstücke am Lagerplatz vergraben worden.seien. Man grub an der bezeichneten Stelle nach, fand die Knöchelchen, ließ sie in Prag von Gerichtsmedizinern untersuchen und diese kamen zu dem graulmhasten Ergebnis daß zwar die meisten der Knochen Tierknochen seien, daß aber lln-zweifelhaft einzelne Knochen von Menschen stammen und ebenso außer Zlveifel stehe, daß diese Knochen mit dem ehemals dnr.in haftenden Fleisch gekocht worden waren. Noch ein grauenhafter Fund steht im Zusammenhang mit der Behauptung von Kannibalismus der Räuberbande. Man hatte in Moldvarbach bereits auf ungarischem Gebiet eine Franenleiche gefunden, der Arme und Vonkafi, Vev UprU 1SZG. Beine fehlten. Nun hatten die Zigeuner tr. klärt, sie hätten am liebsten Frauenariü" und Frauenbeine gekocht und gefressen, in.d sie erzählten auch, ^ß sie einer Frau, die s!.' erschlagen hatten, kunstgerecht Arme Beine ausgelöst hätten. Den tfchechoslolvakischen Gerichtsbehörden graute anscheinend vor der Bestialität ser Häftlinge, denn die Anklagebehörde te immer mehr von der Annahme der Men. Seine Widersacher, der ^Sportklub ^lelje^, zeigten sich diesmal von der besten Eeite und konnten insbesondere in der zweiten .'»^^albzeit im Zerstören von zahlreich.'n ?lk-tionen ErsPießliÄ^ leisten. War „Maribor* in der ersten SpielhSlfte zeitweise drückend i'll'i?rlegen, so war der Kampf in der zveitsn s)älfte durchweqs offen nnd gestaltete sich des öfteren sehr spannend. In diesem Ab- FF .Rapid" - „Mdletlker (Selje) 2:^ (0:0) Mari bor, 21. April. Das Gastspiel der „A t h l e t i ? e r" auS Celje gegen „Rapid" erfüllte nicht alle V ir-aussetzungen, die man an dieses Treffen knüpfte. Trotz des knappen Resultates wa?en die CchivarzÄauen die ganze Spielzelt hindurch absoluter Herr der Situation. Es nxlr ein Spiel, das trotz der revinche» lüstigen Hausherren mit durchaus füen^ werte Leistung auf, ließ jedoch die krwart'.'le Schuszfertigkeit stark vermissen. Besonders ivertvoll erwies sich wieder A l b e r t o am Flügel und fanden seine mit viel Neberli'« l^unfl eingeleiteten AngriffSläufe Anerkennung und Bewunderung beim Publ'knm. Tergletz »ei'ite -'s licher Routinier, wogegen K l i p p st ä t-t e r einen ermüdeten Eindruck kjintorli^s^. „T i n e r l" am Flügel konnte seitie einstige Hochform nicht erreichen. Flack stellte einen umsichtigen und technisch gut au?:ie-bildeten Mittelläufer, wiewohl ihm die Spieln^ise der Gäste offenbar nicht immer behiigte. Von den Seitenläufern lvar Reifert verläßlicher als L S s ch n i g g. Die Verteidigung arbeitete wieder mit gevoh-^-ter Präzision. Die Gäste verfügen über ein svmptthi« sches Team, in dessen Reihen rroch riniae Kämpen nuS ihrer ruhmreichen Vergingen-heit uiitivirken. Von den jüngeren Spieü'rn konnte der flinke Zenterhcilf am besten ge» fallen. Die Ui'br^gen spielten mit viel Äif?r, aber wenig Erfolg. Das Treffen verlief trotz der klaren Ueberlegenheit der Heimischen in der ersten Halbzeit torlos, erst in zweiten Sp^zl-Hälfte konnten Volz und Alberto zwei Treffen für ihre Farben fertigst'llen. Schiedärichter Nemee konnte beide Seiten befriedigen. FF Die..Stsenbohner In VINoch Et« ehreuoplles 4:4 B i ll a ch. 21. Apr^l. Die Ei1enibhner leisteten einer Einladung des Villacher Sportvereines Folge und abslovierten heute in Billach ein Gastspiel. Trotz des fremden Bo«dens konnten dik Eisnbahner ein technisch und taktasch ersprießliches Spiel vorführen, welches bc^ dem zalhlrei:^n Publikum begeisterte Ausnahme fand. Die Farben „^elezuiSarS" vertraten Ktrnkelj, Bauer, Waigntr, Oman, Fean-geS, Ronjaf, Pyllak, BaLaik, Paulin, Konrat und PezdiLek. Sämtliche konnten sich diesmal besonders gut durchsetzen un-d hin, terließen im gastireundlichen Villach den beistcn Einldrnck. So-fort mit Beginn des Spie les waren die Eisnbahner zur Stelle und konnten auch trotz des festigen Gegenwinde« den erstn Trcsfer de? Tages erzi<^n. Wie-wobl die Heimischen noch in der ersten Spiellhälfte miSgleichen konnten, waren die Weißk'lautn mit Beginn der Weiten Halbzeit wieder klar überlegen und lagen vt» reits mit Z:1 in Führung, als eS den Vi?-lächern durch einen Elfmcterstoß gelang, daS Resultat auf 3:2 zu verbessern. „Selezni-öar" konnte Aivar noch einen vierten Treffer erzielen, mußte aber überrascht einen dritten und knapp vor dom Spielende der vierten Nu4aleistref^er der Hämischen ent qegennebmtn. Die Treffer der Gäste schos' sen Pollnk, BaLnik, Pozdiöek unaP«ft: s^rencvaro»—Ofner 33 6:2; Uipest--KiSpest 3:0. S^effedin: .^»naaria—Bastya 2:0. Dkbreiiin: Bockay—3. Bezirk 2:0. KapoSvar: Somo^^ ^emzeti 4:1. ^dio Z>kr <°i«»neN»ua Varis - venin-'ll« t A. ^ ^ — 20: Unterhaltunge^bend. ^ IÄW: Prager Sendung. — Langenberg Französische Unterhaltung. — 20: Opeii deutscher Meister. — B e r l i n 20: yal. mans Operette „Gräfin Mariza". - M a i. l a n d 20.30: Alte italienische Musik. München 17.30: Kammermusik. — 10 1.'^ Liederstunde Roland Hell. ^ 20.15: Dietz.??,« schmidt-ViebigS Volkekomödie „Vom 'ie>n Augustin". — Budapest 17.40: Leichte Musik. — 19.30: Alte ungarische Lieder. — 22.30: Zigeunermusik. — Warschau 17.3Ü: Tanzmusik. — 19.20: Opernübertragung. — Paris 21.20: Mendkonzert. ter Sendung. Anilb^ie^end: ^nnzert. .... An: 17. April fuhr bekanntlich beim Bahnhof Hal inu^cit Briisjel der uou Pariö lun-inende D-Zug auf einen Güterzug. Aus denTrümmern wurden 11 Tote und Zb L!er letzte geborgen. V o » » a ß. N. April. Ljubljana 12.30 Uhr: Reproduzier te Musik. — 18: Zeitangabe und reproduzierte Musik. — 13.30: Börsenberichte. — 17: Konzert. — 18.30: Tschechisch. >- 10. Französisch. ^ 18.30: Vortrag über Pen-fionSversik^rung. — 20: Ioh. Strauß^Abend — 22: Nachrichten und Zeitangabe. — Veograd 20.2ö: Kammermusik. — 21.40 Ztitgenöss'il'che jugosimvische Dichter in deut scher U^rsetzung. - 22.1b: Tamburiv^a-konzert. — Wien ?0.0S: Konzert. — 2i 05 Die Tiere im Musikreich. ..^Breslau 20.15: Peter-Bach-Abend. — Prag i7.5»0: Deutsch« Sendung__21: Aeltere bShm'schc Meister. — Daventrt, 20.30: 'ljichard Strauß»' Oper „Rosenkavalier". — 22.50: Konzert. — 24.1k: Tanzmusik. —. S t n t t-g a r t 20: Blasmusik. — 21.15: ?^rin!f.:r-ter Sendung. Anschließend: Aeltere Tärze. — FranNurt 19.30: Englisch. — 20' ! Stuttgarter Sendung. — 21.15: Kammer« 1 muslk. — Brünn 17.50: Deutsche ^en-^ dung. — 19.05: Radiokabarett. — 20: Wan i derungen durch England. — Langenberg l7.45: Kammermusik. ^ 20: ?c»b der Arbeit. Anschliessend: ltonzert. B e r-l i n 1«.30: Englisch für Anfänger. - 20.30: Unterhaltungsmusik. — 21.30- Musik dir Gegenwart. Anschließend: Tanzmusik. — Mailand2030: Operetteniibertriinng. — 23: ?lazz. - M i1 n ch e n 15 30: Mitar-re?onzert. — 20: Konzert de? Tscherkeisen« SolistenstnintettS. _?1: Kammermusik. — Budapest 30.15: ?>v?rn^ber^rfraung. — 22: ?^zz. — W a r s ch u 20 .^^0: Abend, konzert. —'23: Tammusik. -Pari? 21.20: Sinfoniekonzert. Dienstag, 28. April. Ljubljana 12.30 Uhr: Reproduzierte Musik. — 13: Zeitangabe und reprsdu-gierte Musik. 13.30: Börsenberichte. — 17: Konzert. — 18: Vortrag über den C^rk« .lica-See. — 18.30: Vortrag. — 19: De-lisch — 19.30: Vortrag über Bulgarien. — 20: Ogrizovi^' „Hasanaginica". — 21.30: Kon-zert. — 23: Nachrichten und Zeitangabe. — 22.15: Uebertragung ausländischer Sen''>er. — Beograd 20.25: Lieder jugoslawischer !?^omponisten. — 22: Radioquartett mit Ge-angSr^orträgen. — 23: .Harmonika- und Violinkonzert. — Wi e,n 1v: Französisch für Vorgeschrittem. — 19.35: Englisch für Anfänger. — 20: Richard-Strauß-Abend. Anschlieficnd: Abendmusik. — Breslau 10.30: Kanlnlernrusik. — 18.30: Französisch für Vorgeschrittene. 20: Berliner Ueber tragung. — Prag 16.30: Kinderkonzert. — 17.^: T^udsche Sendung. — lsi.05 Blasmusik. — 20: Brünner Sendung. — 22.20: Abendkonzert._Daventry 20.45: ?lbendveranstaltung. — 23..?5: Tanz nlusik. — Stuttgart 20: Konzert. — 22.30: Unterl)altungsmusik. — F r a n 5 fur t 1V.30: L>ortzings Oper „Wildschütz". — Brünn 17.50: Deutsche Sendung. — 19.20: Aus MarfikS Oper ,^tudentmliebe". Au« allts Weit n. «in seltsamer Schlangenfeind. Dsr fährlichste Feind der Krc^i^ntter ist nicht, wie man meist annimmt, unt?r den größeren Tieren zu suchen. Gewiß fallen viele Ottern den Igeln zum Opfer, und avch die größeren wildlebenden .Hülinervv^el machen gelegentlich einer Kreuzot^ter den Garaus, allerdings nur selten, "M sie dann zu verzehren. Wirklich als Nahrung dient die Otter dagegen ih. ren kleinen, aber durch ihre große Zahl machtvollen Feind'N, ncimli-) den Waldameisen. Wenn die 'treuz.'tts.' recht gut gefressen hat, dann liegt sii^ träge und nicht selten bewegungsunfähig da In diesem Zustand können die Ameisen sie leicht überwältigen. Sie kriechen in gri'ßer Zahl in alle ihre Körperöffnungen unv töten sie ziemlich rasch durch die vielen Verletzungen, ^r Ue-berfall auf eine Kreuzottes, dl^ durch eine überreiche Mahlzeit ^cläl'mt, führt auch bald zum Ziel. Man findei dahcr in ameisenreichen Gegenden nickt viel Kreuzottern. n. Ein Tintenstug. Eine:» der merkwürdigsten Flüsse gibt es in Algier: eS ist nämlich ein '^trom. d^r durch die Pereiniqung zweier anderer Flüsse richtige Tinte führt. Das Wasser des einen dieser Zuslüsie ist stark ei-senhältig, der andere, der einen großen Sumpf entwässert, enthält bedeutende Mengen vo,l Gallussäure. Die Natur arbeitet da als Chemikerin, indem si? diese beiden Flüssigkeiten zu einer richtigen Tinte vereinigt, lnit der man gut lesbare Briefe schreiben kann. n. Schwarze und hellgrline Tolpen, eln Triumph der Blumenzucht. Englische Blumenzüchter sind auf dem besten Wege, ein bisher für unmöglich gehaltenes Meisterstück zu vollbringen. Hat nlan dl'ch ein Mittel gefunden, Lilien, minoestens aber Tulpcn nach Belieben zu färbe«i. Damit ist Praktisch dit Zucht der bisher nur in dcr Phantasie der Gärtner existierenden schlvarzen Tulpe in das Bereich des Möglich"?-, gerückt. Ein aus diesem Gebiet führender ^rtenbaukünstler in der englischen Grafscha.,t Nl^ttingham hat einen Weg gefunden, die Tnlpenblüte hellgrün zu färbell. Er l^nützt? zu diesem Zweck eine Bodcndüngung aui. einer harmlosen Anilinlösung. Die St<:ngel der Pflanze saugen die farbige Flüssigkeit aus dem Bode^ und leiten sie zu der Blume. Die Aussichten, die sich für die Schaffung von Farbenvariationen eröffnen, sind nahezu unbegrenzt. Man kann praktisch alle möglichen Farben der Blüte züchten, je nack» der Mingung, die man der Erde, in die die Zwiebeln gepflanzt sind, zuführt. Büchsenfleisch kann sich unter Umständen jahrelang frisch erhalten. Der dänische Forscher NaSmussen fand an der grönländischen Westküste Konservenbijchsen, die dort über 40 Jahre lagerten. Das Hammelfleifch, das sich in den Dose« befand, schnieckte noch vorzüglich. Das erste Tauchboot wurde 1624 von dein Holländer Drebbel erbaut. i5s legt einige erfolgreiche Fahrten zurück. .or«? Vkontas, d«, IS. Uprfs »SSV. Wie ewe ÄeNung entfiedt lSin vinblick itt da» S»tftehgen. Der Satz wird gereinigt, mit Druckerschwärze angerieben, feuchtes Pcipier aufgelegt, und so der erste Abzug, auch Fahnenkorrektur genannt, erzielt. Diese Spalten werden nun durchgelesen, die Fehler anqe-stricken und gelangen nun wieder zur Setz-mtl^schine. wo sie korrigiert werden soder auch nicht, was dann den „Setz- oder Druckfehlerteufel" verursacht). Wieder eine neue Abteilung. Hier waltet der Metteur en pageS, kurz Mettör, bei welchem, alle Fäden des technischen Aufbaues zusammenlaufen. Hier werden die Artikel mit Anfschriften versehen, die Illustrationen eingebaut, die Spalten kunstgerecht „umbro-lZ^n", also die Seite so ausgebaut und ausgefüllt, wie sie der Leser dann im Abdruck vor sich sieht. Für das Sortieren des Gesetzten ist die Aufstellung, der „Spiegel" des Chefredakteurs maßgebend, nach welchM die verschiedenen Artikel und Berichte ein gereiht werden müssen. In unbewachten Augenblicken sieht man den Chefre!>aktevr sich auch technisch mit Zusammenschieben und Sortieren des Satzes beschäftigen, waS jedoch verpönt ist. Chefredakteure find schon so! Hat die Seite so ihre schöne rechteckige Form bekommen, wird sie noch einmal durch gelesen. Eine so hergestellte Äite wäre nun sür den gewöhnlichen Flachdruck fertig, für den Druck auf rotierenden Zylindern aber bedark eS noch eines besonderen Verfahrens: die fertige Seite wird in einen Rahmen e^n gespannt, und in einer besonderen Presse, dem Kalander, in eine Pappmafle ein?;L-prägt. Diese Matrize gelangt nun in die Ste reothpie. In einem großen Kussel wird daS Schriftmetall bis zum Fließen erhitzt, die erzeugte Matrize in einen Gußapparat gespannt, halbzylindrig gebogen und ausgegossen. So entsteht die Platte, die auf dcn Driickzylindern der Rotationsmaschine befestigt wird. Vorher jedoch hat sie noch die verschiedenen Etappen der HilfSapparate zu passieren. Die Druckplatte, im Rohgutz fertig, nrnß nun noch gefräst, bestoßen, beschnit ten, gleichmäßig auSgeglättet und abgekühlt werden. Sind nun alle 4, ö, 8, 10, 12 oder 16 Seiten, je nachdem die ^itung stark ist, fertig und von den Seiten die Druckplatten hergestel^^ann der Originalsatz wieder zerstört werden. Die Aufschriften und aus Einzellettern zusammengestellten Anzeigen n>cr« den in die entsprechenden Kasten abgel!?zt, der auf der Setzmaschine erzeugte Satz aber gelangt in den Umschnielzofen, wird in Blei-klötze abgegossen und als neues „Futter" für die Setzmaschinen verwendet. - Die fertigen Platten aber gelangen zur RotationAmafchine, einer Riesin unter den anderen Buchdruckmaschinen. Das endlose Papterban^ ^on zwei über zwei Zentner schweren. Papierrollen ablaufend, läuft in die Druckwerke, wird hier auf beiden Seiten bedruckt, dann aeschnitten, gefalzt, und so gelangt die fertige Zeitung vertriebsbereit aus der Maschine. Die Druckwerke der Ro-tationSmaschwe, ein Fabrikat von König ^ Bauer in Würzburg, bestehen auS je zwei Zhlinderpaaren. Der eine Zylinder jedes Paares trägt die in fortwährendem Umlauf durch Walzen eingefärbten Druckplatten, dcr 5 k andere dient als Eegendrucklörper, zwisch^'n beiden aber läuft daS Papier. Tie f.?rtlge Zeitung gelangt nun zum kauf in die Verwaltung, wird an die Au5-trägerinnsn verteilt und in die Posterp^di« tion befördert. Die Adressiermaschine hcirrt schon ihrrr Arbeit. Alle Postabonnenten sind nach Postämtern geordnet, jeder hzt ein Blechplättchen mit der Adresie. ES ist nur notwendiz^, die Maschine in Betrieb zu setzen und ihr die Plättc^n und Zeit'ingen regel« mäßig zuzuführen. Die Maschine bedru^-tt die ihr zugeführten Exemplare mit der Adresse des Abonnenten, die verschiedenen Pakete der Postämter, ^rden sortiert, zum Postamt gebracht und stpätestens am nächsten Vormittag ist jeder schon im Besitze seiner Zeitung. Dies sei ein Einblick in den Arbeitsrhythmus einer ZeitungSdruckerei. LS. MfsmssplMer Äoethe hat einmal allm Ernstes den aussichtslosen Versuch unternommen, daS natürliche Schlafbedürfnis durch übermäßigen Genuß starken Kaffes auf ein Minimum herabzudrülken. Das Flächenverihältnis vom Meer zum Lande ist gleich 2,7S:1. Die Keilschristsn der Babylonier geben Kunde davon, daß dies« schon AXD v. Chr. ausgebildete Methoden hatten, um auftretende Himmelserscheinungen im voraus berechnen zu können. Der Lachs nimmt-in dcr Laichzeit keine Nahrung zu sich. Es gibt Palmstamme aber kein Palmholz. Bereits im Altertum waren musikalische Kuren sehr im Gange. To soll DhatetaS von Kreta durch Musik die Pest vertrieben haben, während ein gewisser JssmiaS die von hüftwch geplagten Böotier durch Flötenspiel geheilt haben soll. Napoleon 1. litt unter der Zwangsvorstellung an allen Gebäuden die Fenster zählen zu müssen. Katzen mit schwarz-weiß und gelbgestreiftem Fell sind immer Weibchen. An Stelle von Lotsen verwendet man neu erdingS in Hafeneinfahrten biZlveilen sogenannte Lotsen- oder . Leitkabel, die in der Mitte der Fahrrinne in deren Längerichtung ausgelegt werden und Wechselstrom «führen. Dieser ruft an zwei an den ü^rd-wänden des einlaufenden Schiffes angebrach ten Drahtvahmen, die mit je einem am Bord befindlichen Telephon verbunden find, Jn-duktionSstrSme hervor. Bei richtiqem Kur? mÄssen beide Telephons gleich laut tönen» Unterschiede in der Lautstärke.zeigen Kursabweichungen an. lOeiner ^nieiqer Derfchiedims Greislerel zu vergebm. Adresse Verw. 4S87 ElettroinftaRieruage«, Reparaturen, Beleuchtungen. Bügeleisen. Motore, JnstallationS-wäre zu konkurrenzlosen Preisen bei IliL St TicKz. Maribor. ElovenSka ul. 16^_1ll4W Kaufe« sämtliche Heilpslmtzen zu höchsten Tagespreisen und suchen zugleich Einkäufer mit entsprechender Garantie. Anträge an Juk^odrog, Subotica. 37W Stoffe srü FrlihjahrSmSntel in großer Auswahl und billigst bietet I. T r P i n, Maribor, Glav ni trg 17. Jeder Ausflug zwecklos ohne Photoapparat. Platten u. Film-Papiere immer frisch. Bl)oto-spezialHaus C. Th. Meyer. Go-spcska 39. 1lü40 Antike Möbel, alte Gläser, Uh« ren, Instrumente. 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